"Spittelbrattig" Nr. 19, Februar 2007 - Kantonsspital Uri

ksuri.ch

"Spittelbrattig" Nr. 19, Februar 2007 - Kantonsspital Uri

Personalzeitung des Kantonsspitals Uri

für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

für unsere pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sowie weitere interessierte Kreise

zum Namen „Spittelbrattig“

Das Wort Spittelbrattig besteht aus zwei alten Urner Mundartausdrücken:

Spittel = Spital/Krankenhaus und Brattig = Zeitung/Kalender

Redaktionsteam

Jan Léautaud, Labor, Vorsitz

Monika Arnold, Sekretariat Pflegedienstleitung

Walter Bär, Personalwesen

Sylvia Dahm, Physiotherapie

Mandy Hahn, Ernährungsberatung

Dr. med. Bruno-Dieter Isenring, Medizin

Ursula Kruse Infanger, Aus- und Weiterbildung Pflege

Pia Küttel, Qualitätssicherung und Hygiene

Dr. med. René Simon, Medizin

Rolf Zurfluh, Technischer Dienst

Erscheinungsweise

dreimal jährlich, im Februar, Juni und Oktober

19. Ausgabe

Druck

Druckerei Gasser

Gotthardstrasse 112

6472 Erstfeld

Ihre Beiträge in unsere Personalzeitung

nehmen die Mitglieder der Redaktion gerne entgegen

Kantonsspital Uri

Redaktion Personalzeitung

6460 Altdorf

Telefon 041 875 51 51

Telefax 041 875 54 00

e-mail: info@ksuri.ch


Aus der Redaktionsstube

von Monika Arnold

Die Idee dieses Vorwortes ist beim Verarbeiten der Rückmeldungen auf die

Weiterbildung „Schreibwerkstatt“ entstanden, die von fast allen Pflegenden

besucht wurde. Geleitet wurde der Kurs von der Journalistin und Kursleiterin für

Kreatives Schreiben, Elisabeth Moser. Sie konnte die Kursteilnehmer und -

nehmerinnen auf spielerische Art für dieses „trockene“ Thema begeistern.

So mussten sich die Teilnehmenden u. a. mit dem Akrotichon und ABC-Darium

auseinandersetzen. Dahinter verstecken sich Schreibspiele. Oder wer hat gewusst,

was der Ausdruck „SOP“ bedeutet (Schreiben ohne Pause), dass „Haikus“

die kürzesten Gedichte der Welt sind und aus Japan stammen und „Elfchen“

kurze Gedichte sind, die aus elf Wörtern verteilt auf fünf Zeilen bestehen.

Wahrscheinlich haben die Wenigsten vor dem Kurs etwas mit diesen Ausdrücken

anfangen und sich auch nicht vorstellen können, was sich alles hinter dem

Kurs „Schreibwerkstatt“ verbirgt. Aus den Reaktionen, wie informativ, praxisorientiert,

lehrreich, kurzweilig, verständlich, amüsant, unterhaltsam, spannend,

Aha-Erlebnisse, geht hervor, dass der Kurs durchwegs positiv aufgenommen

wurde.

Nach dem Kursbesuch haben sich einige sogar vorgenommen, ausser dem

Pflegebericht auch privat wieder einmal einen Brief zu schreiben. Vielleicht hat

sogar jemand Lust, für eine unserer nächsten Ausgaben der Spittelbrattig spontan

einen Artikel zu schreiben! Das Redaktionsteam freut sich auf Ihren Beitrag.

Wir wünschen allen viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe.

Das Redaktionsteam


Bedeutung und Wirkung von Musik in der Aktivierungstherapie

Musizieren ist eine effektive Bewältigungsstrategie

bei Stress

und Enttäuschungen, denn es

reguliert die Emotionen. Kurz:

Musizieren ist Lebenshilfe. (Dr.

Karl Adamek)

von Christoph Gamma

„Weil Musik gleichsam eine eigene

Sprache ist, die jedem zugänglich

ist, da sie in erster Linie

das Gefühl und nicht nur den

Verstand anspricht, können Menschen,

die zusammen singen und

musizieren, zwischenmenschliche Spannungen, Unlustgefühle, ja sogar Depressionen,

viel leichter bewältigen. Das zweckfreie, spielerische Element und ihr

hoher, emotionaler Gehalt machen die Musik zu einem wichtigen Mittel der

Altenpflege.“ (Klaus Füller, Musik mit Senioren, Beltz-Verlag)

Musik

− hat eine Beziehung zur Religion

(Kirchenmusik)

− wird als Unterstützung körperlicher

Arbeit eingesetzt (Arbeitslieder)

− dient als Gestaltungsmittel von

Festen und Feiern

− spricht den Menschen ganzheitlich

an (Geist, Seele, Körper,

Gefühle, Beziehungsebene)

− ermöglicht Selbstbestätigung

− bringt Spass und Geselligkeit

− gibt emotionale Sicherheit

− bringt soziale Kontakte

− schafft intellektuelle Anreize

− ist Quelle des Vergnügens

− schafft Vergangenheitserinnerungen

− ist oft einziger Weg zu Kontakten

− kann jenseits der Sprache ausdrücken


Was Musik dazu bei

betagten Mitmenschen

alles vermag

Musik ist emotiona-lisierend:

Die emotionalen FähigkeitenDesorientierter

bleiben länger

erhalten als die kognitiven.

Die emotionale

Seite soll angesprochen

werden, selbst wenn

kein Bezug zur Realität

einsichtbar ist (Weihnachten

im Sommer?),

Musikeinfälle sind

Symbole von Stimmungen und bieten einen möglichen Verstehensansatz. Musik

kann „Schmerzpatienten zur Umlenkung ihrer Aufmerksamkeit und depressive

Patienten zur Verflüssigung erstarrter Emotionalität verhelfen“. (Dorothea

Muthesius, Berlin)

Musik ordnet – strukturiert:

Besonders einsichtig ist die strukturierende Funktion beim Rhythmus. Er hilft die

Sinne ordnen. Musik ist einfacher strukturiert als Sprache, weshalb demente

Menschen sie oft besser verstehen als die Sprache. Bekannte Lieder regen das

automatisierte Sprechen an. Liedtexte können auch dann noch gesprochen

werden, wenn die dialogische Sprache nicht mehr funktioniert. Und zudem gilt:

Melodien bleiben wie sie sind, selbst wenn sich sonst alles rundherum verändert.

Musik fördert Konzentration und Sinnbildung:

Besonders altersdementen Menschen ermöglicht die Musik vergleichsweise lange

Konzentrationsphasen. „Musiktherapie könnte durchaus die wichtigste Therapie

sein, denn sie bewirkt, dass

man weiterleben möchte.

Wenn jemand das Interesse

am Weiterleben verloren hat,

dann sind alle anderen Therapien

Zeitverschwendung.

Musiktherapie scheint den

Menschen ihren Lebenswillen

zurückzugeben, und den

müssen sie erst einmal haben,

ehe die anderen Behandlungsmöglichkeitenei-nigermassen

sinnvoll sind.“

Kulturreisli nach Hamburg (PDL-Ausflug)


mit Silvia, Irmgard, Esther, Monika und zwei Walter

Musik und erstklassige Interpreten.

von Monika Arnold

Zwei Tage Hamburg, Stadt und Kultur

geniessen, macht wirklich Spass. Vom

Flughafen Fuhlsbüttel aus fuhren wir mit

dem Taxi ins Hotel. Da es direkt vor dem

Hotel eine Bushaltestelle gibt, machten wir

uns schlau, wie wir uns mit den öffentlichen

Verkehrsmitteln in der Stadt bewegen

konnten. Als das organisiert war, fühlten wir

uns schon ein bisschen „heimisch“. Auf der

Stadtrundfahrt, die live kommentiert wurde,

lernten wir die Stadt mit den vielen

Sehenswürdigkeiten kennen.

Hamburger Rathaus

Am Abend besuchten wir das Musical „Dirty

Dancing“. Alle waren von der Aufführung

total begeistert: eindrückliche Kulisse, gute

vor dem Rathaus in Hamburg

Nach dem ausgiebigen Frühstück am nächsten Tag fuhren wir zu den St. Pauli-

Landungsbrücken und machten eine Hafenrundfahrt in einer kleineren Barkasse.


Da ist man so nah am Wasser und es schaukelt so schön. Es ging vorbei an

riesigen Ozeanschiffen, Trockendocks, Speicherstadt. Die Speicherstadt entstand

1888 und ist heute noch der grösste zusammenhängende Lagerhauskomplex der

Welt. Die Backsteinbauten wurden und werden laufend renoviert. Auch heute noch

ist die Speicherstadt das Zentrum des Freihafens und der grösste

Teppichspeicher der Welt. Aber auch das Speicherstadt- und das Gewürzmuseum

sowie „Hamburg Dungeon“ sind dort untergebracht.

„Hamburg Dungeon“ ist die neue Art, die Geschichte Hamburgs dem Publikum

näher zu bringen. Schauspieler führen die Besucher durch die verschiedenen

Epochen, und man erlebt sozusagen die Feuersbrunst, die Pest, die Inquisition

usw. live.

im Dungeon-Museum

Nach diesem Abenteuer

ging’s auf die

Reeperbahn. Inzwischen

Abend geworden,

waren Hunger

und die Frage angesagt:

Was geschieht

mit dem heutigen

Abend? Wir fanden

ein Restaurant, wo

wir gut essen konnten,

und der Kellner

hatte ein paar

„heisse“ Tipps für den

späteren Abend. So bestaunten

wir dann in

einer Transvestiten-

Show die teilweise sehr

eleganten „Damen“.

Nach einem kurzen

Kneipenbesuch und

einer kurzen Nacht im

Hotel mach-ten wir uns

schon wieder auf den

Weg Richtung Flughafen.


Der Urner Dialekt hat seine Tücken!

von Marina Fedier und Barbara Arnold, Pflegedienst

In ihrem 2. Ausbildungsjahr zur Fachangestellten Gesundheit erstellten Marina

Fedier und Barbara Arnold als Projektarbeit ein Rätselheft. Die beiden Lernenden

haben der Spittelbrattig ihre Rätsel zur Veröffentlichung überlassen. Dafür danken

wir ihnen recht herzlich.

Was bedeuten die folgenden Urner Mundartwörter? Die richtigen Buchstaben,

jeweils von oben nach unten gelesen, nennen Ihnen eine wohlbekannte Lektüre.

Affekaat R Kleiderkasten

S Advokat

T Affenkäfig

Bitti-Bätti-Britschä O Kirchen-Kniebank

P Ehebett

Q Notschlafstelle

Doppelschtänder G Last eines Pferdes

H sehr grosser Baum

I Stalltyp

funtschnä R Milch entrahmen

S Äpfel mosten

T Pilze suchen

gmäntälet T niedergeschlagen

U verheiratet

V warm angezogen

Hutläburdi E Gesindel

F ein Berg Wäsche

G Kleiderständer

Karwatschä I Kanapee

K Brei aus Kartoffeln

L Ohrfeige

Lösungswort:

läräärigä Heiland A

sehr frommer Mann

B spindeldürrer Mann

C Weihwassergefäss

Mühäimä-Pfygger R Grille

S Heuschnupfen

T Pickel im Gesicht

Niäschänä A langsam tätige Frau

B Schneidewerkzeug

C Holzstück

Orfätti S Stirnband

T Ecke

U Ohrläppchen

Amädyssli T Pulswärmer

U Schmetterling

V Hochzeiterin

Murpfä H Mäusefalle

I krummer Mund

J Eidechse

Xämpäli G Erzählung

H unerzogenes Kind

I Seitensprung


Der Teamausflug der IPS (Gruppe „Wandern“)

mit Wettbewerb…

Dieser Bericht ist aus einer Koproduktion aller „Mitgewanderten“ entstanden. Wir, die

sich in der Mittags- und Kaffeepause die Zeit nahmen, sich und der Welt mit einem

Bericht den Berufsalltag zu verschönern, hegen keinen Anspruch auf Vollständigkeit

und/oder Tiefgründigkeit... Jeder von uns durfte nur einen Satz schreiben, sodass wir

im Nachhinein ein paar Anmerkungen hinzugefügt haben, damit beim Lesen der

Überblick nicht gänzlich verloren geht…

Also, es fängt an (kursiv die selbst gedichteten Sätze):

Morgens um 07.45 Uhr bestiegen wir die Grossraumtransporter von Bernadette

und Frauke und fuhren los… Kurz nach Amsteg, auf dem Weg nach Bristen, die

erste Kraftprobe POSTAUTO gegen OPEL. Es war wenig Platz... Doch der

Opel gewann!!! Nach vielen engen Kurven erreichten wir die Talstation von

Golzern. Gott sei Dank musste niemand „k…“ oder besser gesagt – retour essen.

Von der neuen schönen Talstation aus sind wir dann zu neunt mit der Seilbahn

hochgefahren. Steil ging der Weg … den Rest des Satzes konnte man

leider überhaupt nicht mehr lesen… Es bleibt also offen, welcher literarische

Erguss sich hier zeigen wollte.

Dank der Jäger konnten wir anstatt Gämsen oder Steinböcke doch nur Hühner sehen

(die haben sich nämlich aus politischen Gründen ins Fellital verzogen…).

Die Wanderung begann: Für beginnende Hungeräste hatte niemand ein Gehör…

Wir erklommen Oberchäsern, wo es sehr schöne, aber auch abgelegene

Hütten gibt, ein Traum der Ruhe… Nach gut zweieinhalb Stunden kamen wir im

Schweisse unseres Angesichtes bei der Windgällenhütte an.

Nun war es an der

Zeit, das Mittagessen

einzunehmen:

Hungrig warten wir auf

unser Essen, es wird

uns schmecken.

Mahlzeit! (Ein 11er,

na, kommt das dem

einen oder anderen

bekannt vor? Kleiner

Tipp: … - Fortbildung!?)

Dies war

Marcus, er ist doch ein

MOET, - halb Mensch – halb Poet. Was in manchen Leuten steckt, erkennt man erst in

der sauerstoffarmen Höhe von sagenhaften 203’200 cm über Meer…


Und dann ging es da noch darum, wer denn noch fahren muss, worauf Marcus

meinte, er müsse sich nur noch mit der Hand über den H…… fahren!

Nachdem das Essen mundete – kam noch der Weingenuss: Auf biblische

Weise füllt sich der Wein immer wieder auf. Nur das Brot war weniger biblisch,

nämlich viel zu salzig.

Die Bergwelt zeigte sich in vielfältigen Variationen, einfach herrlich!!! Sonne

pur… keine Wolke.

Nur der Mittagsschlaf kommt wieder mal zu kurz. Die herrlichen „Pucherkaffee“

„rufen“ um die Ecke und werden uns sicher helfen, schnell wieder ins Tal zu

kommen. Hicks, der Pucherkaffee ist wirklich gut. Die Sprüche werden immer

lockerer, und wir freuen uns, dass wir nicht in der Ikea sind (kleine Anmerkung

für die zweite IPS Gruppe, die unter dem Motto „Kultur“ nach Lugano fahren

und Ikea einen Besuch abstatten will – wo da die Kultur ist, weiss der Geier).

Die Kaffee waren dann sogar noch eine edle Spende der Hüttenwächter... Vielen

Dank! Nun sind unsere Bäuche wunderbar gefüllt und strahlen in Marcus`

Kamera… Klick, Klick, Klick… Nach drei Anläufen sind endlich alle drauf. Hier

die Ergebnisse, sehenswert oder …

Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3 Nr. 4

Nr. 5 Nr. 6 Nr. 7 Nr. 8

Ja, nun liegt es an den fleissigen Leserinnen und Lesern: Wer versteckt sich

„hinter“ diesen Bäuchen…?

Mit soviel Schnaps im Kaffee

lässt es sich bestimmt beschwingt

und leichtfüssig bergab

wandern. Also nix wie los,

denn über dem Oberalpstock

steht das anziehende Gewitter…

Statt Donnergrollen

dröhnte der Heli-Gotthard-Helikopter

in Miami-Vice-Manier

heran. Alle Frauenherzen

schlugen höher:

Don Johnson live?! Oder doch eher nur unsere Phantasie…


Und wer stieg aus? Herr Jauch, der Hüttenwart mit Schiessgewehr und tonnenweise

WC-Papier, und natürlich dem Rest, den eine Berghütte so braucht…

Chips, Essen, Bratwurst…

Schade… So hiess es doch endgültig zu Fuss abzusteigen. Auf dem Rückweg

begleiten uns eine Vielzahl von wunderschönen giftigen Fliegenpilzen. Die

Steinpilze sind laut Irma dieses Jahr gut getarnt?!

Im Restaurant Edelweiss angekommen, hatten die gluschtigen Bristnerbirä in

unseren Bäuchen leider keinen Platz mehr.

Am Ende blieben nur die Seilbahnfahrt und die Heimreise. Es war ein schöner

Tag.

Nun zum Wettbewerb:

Wer „steckt“ hintern den Bäuchen? Wer kann alle richtig zuordnen?

Macht doch mit! Einfach alle acht Nummern notieren und bis Mitte März 2007

an die IPS senden (mit interner Post).

Es winkt ein Preis – aber nur, wenn alle Nummern korrekt sind: Ein romantisches

Bergwochenende auf einer Urner Alphütte – eigene Anfahrt – ohne Verpflegung.

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitarbeitenden unseres Spitals, ausgeschlossen

die der IPS, da sie einen gewissen Vorteil hätten. Ebenfalls ausgeschlossen ist

der Rechtsweg. Gerichtsstand IPS-Büro

Einsendeschluss: 18. März 2007 (23.45 Uhr)

Auslosung: Mitte April 2007

Die Verfasser


Drei bis vier Bücher im Monat

von Robi Kuster, erschienen im Urner Wochenblatt vom 9. September 2006

Rita Baldini trat im Mai 2006 nach über 25-jähriger Tätigkeit in unserem Pflegedienst

in ihren wohlverdienten Ruhestand. Mit der Pensionierung hat sich ihre

Vorliebe zum Lesen nicht geändert. „Ich habe mich zwar wie alle andern auch

verändert und bevorzuge deshalb andere Bücher als früher, aber das Lesen ist

für mich Unterhaltung, Lebensinhalt und Faszination.“, meint Rita Baldini. Gegenüber

früher liest sie heute leichtere Literatur. Ganz besonders haben es ihr

Reiseerlebnisse angetan. Es kann schon sein, dass diese Beschreibungen des

entsprechenden Landes sie zu Reisen an die Orte verleiten, von denen sie im

Buch geschwärmt hat. So fuhr sie vor Jahren nach Andalusien und war vom

geschichtlichen Hintergrund aus der Maurenzeit begeistert.

Neben dem Lesen reist

Rita Baldini auch sehr

gern. Um dann nicht

unvorbereitet zu sein,

holt sie in der Bibliothek

jeweils Bücher, welche

die zu bereisende Gegend

beschreiben. Das

sei absolut spannend

und interessant, wenn

man die Orte dann vor

Augen habe. Es ist aber

keineswegs so, dass

Rita Baldini nur hinter

den Büchern sitzt. Bei

schönem Wetter liebt

sie Wanderungen, Veloausfahrten

oder Skifahren

im Winter. Aber

dazu gibt es bekanntlich nicht immer optimale Bedingungen. Dann verschanzt

sie sich hinter einem Buch, und nach eigenen Angaben kann es schon vorkommen,

dass sie nach Mitternacht mitsamt dem Buch einschläft. Seit sie im

Spital aufgehört hat zu arbeiten, hat sie genügend Tagesabschnitte, in denen

sie ein spannendes Buch hervornehmen kann. Das Fernsehen interessiert sie

in dieser Zeit weit weniger.

Rita Baldini hat für kürzere oder längere Zeit ihre Lieblingsautoren. Im Moment

verschlingt sie die Bücher von Barbara Bickmore, weil deren besonderer Stil es

ihr angetan hat. Auch Bücher aus Australien, Italien oder England stehen bei ihr

hoch im Kurs. Verfilmungen von Büchern mag sie weniger, ausser die Filme

von Rosamunde Pilcher, in denen die Landschaften von Cornwall sie begeistern.

Die meisten Bücher holt Rita Baldini in der Bibliothek. Reisebeschreibun-


gen aber kauft sie sich oft in Buchläden, um sie mehrmals lesen zu können.

Früher war Rita Baldini in einem Buchklub. Dort wurden auch Neuerscheinungen

besprochen. Sonst wird bei Freundinnen eher weniger über den Inhalt von

Büchern gesprochen. Das ist eben nicht so gut möglich wie bei Fernsehfilmen,

die viele Leute gleichzeitig gesehen haben und sich deshalb dazu auch äussern

können. Bei einer Empfehlung eines Buches kann es aber schon vorkommen,

dass über seinen Inhalt gesprochen wird. Rita Baldini bedauert es, dass in Andermatt

keine Ausleihe besteht. Sie weiss auch nicht, wie viele Leserinnen und

Leser aus dem Oberland regelmässig Bücher in Altdorf holen. Aufgefallen ist ihr

lediglich, dass es mehr junge Leserinnen gibt als Leser. So teilt auch ihr Ehemann

ihre Leidenschaft nicht. Er bevorzugt das Tagesgeschehen in der Zeitung

oder die Sachtexte.

Rita Baldini glaubt nicht, dass jemand noch im Alter zum passionierten Leser

wird. Diese Leidenschaft werde in der Jugend gelegt, meint sie, wobei es auch

Ausnahmen geben könne. Obwohl sie sich viel und gerne in der Bibliothek aufhält,

hat sie den Computer dort noch nie benützt. Sie kann sich auch sonst genügend

orientieren, und sonst ist man ihr gern behilflich. Wenn aber Kataloge,

zum Beispiel vom Rotpunkt-Verlag, erscheinen, kann sie sich ihnen kaum entziehen.

„Ich bin seit frühester Jugend eine begeisterte Leserin und werde es

wohl auch bleiben.“, beantwortet Rita Baldini die Frage nach dem Grund fürs

Lesen. Wo anders könne man sich in das Mittelalter oder in das sagenumwobene

England zurückversetzen lassen als beim Lesen.


Malen als Hobby

Viele unserer Mitarbeitenden hegen verborgene Talente, üben eine interessante

Freizeitbeschäftigung aus oder pflegen ein aussergewöhnliches Steckenpferd.

Oftmals ist dies nicht einmal ihrem engsten Mitarbeiterkreis bekannt.

Oder haben Sie gewusst, dass Frau Gerda Arnold, Arztsekretärin Medizin, dem

Malen frönt. Gerne unterhalten wir uns mit ihr über ihr Hobby:

Seit wann malen Sie?

Mit Malen angefangen habe ich vor rund

zehn Jahren. Intensiver übe ich dieses

Hobby seit etwa sieben Jahren aus.

Warum haben Sie sich für das Malen entschieden?

Wie sind Sie zum Malen gekommen?

Zum damaligen Zeitpunkt war mein Sohn

gerade ein Jahr alt, und ich suchte ein

Hobby, das mir einen Ausgleich zum Mutter-Sein

und zur Arbeit als Sekretärin bot.

Da ich schon immer kreativ war und wir

gerade zu diesem Zeitpunkt in eine grosse

Wohnung mit lauter weissen Wänden gezogen

waren, fand ich, ich könnte doch

probieren, diese Wände mit eigenen Bildern

zu gestalten. Eine Freundin erzählte

mir dann, dass sie bei Rita Tresch in Attinghausen einen Malkurs besuchte.

Daraufhin habe ich mich ebenfalls dort angemeldet und war von Anfang an mit

dem Malvirus infiziert.

Welche Maltechniken

pflegen Sie?

Angefangen habe ich

mit der Aquarelltechnik.

Dies war vor allem

für die Genauigkeit,

die Detailbearbeitung

und das richtige

Sehen, z. B. was

im Vordergrund und

was im Hintergrund

ist, wichtig. Bald

schon aber habe ich

angefangen, mit verschiedenen

Farben

zu experimentieren.

Dann bin ich bei den

Acrylfarben hängen geblieben. Diese Farben erlauben mir, total in Farben zu

schwelgen, schichtweise übereinander zu malen und immer wieder neue Farb-


nuancen zu entdecken. Dazwischen verwende ich auch immer wieder andere

Materialen, wie Zeitungspapier, Spachtelmasse oder Sand, um Strukturen in die

Bilder zu bringen.

Welches sind ihre Lieblingsmotive?

Ich habe keine speziellen Motive. Es

gibt einige Dinge, die immer wieder

vorkommen, aber nicht, dass ich

mich jetzt auf ein Motiv „eingeschossen“

habe. Es ist auch nicht so, dass

ich vor eine leere Leinwand stehe

und denke „So jetzt male ich da mal

eine Katze!“, sondern ich fange immer

mit der Farbe an und für sich an.

Das heisst, ich nehme die Farbe, die

mich im Moment gerade inspiriert,

und male verschiedene Schichten

und Farbtöne. Daraus entstehen

dann immer wieder neue Schattierungen,

Formen und schliesslich

dann die Idee, was es werden

könnte. Oftmals hängt es natürlich

sehr von meiner Stimmung ab, mit

welchen Farben ich male. Meine Bilder

können gleichzeitig realistische

Teile wie auch Fantasien enthalten.

Wo malen Sie?

Ich habe mir zu Hause ein „Malzimmer“

eingerichtet. Der Traum wäre

natürlich ein Atelier mit mehr Platz.

Was machen Sie mit den gemalten

Bildern?

Viele davon hängen bei mir zu

Hause, einige auch bei Verwandten

und Freunden. In letzter Zeit habe ich

öfters sogar Bilder verkaufen können.

Haben Sie Ihre Bilder auch schon

ausgestellt?

Ja, vor etwa zwei Jahren stellte ich

meine Bilder im Dorfcafé in Seedorf

aus. Daraufhin bin ich angefragt worden,

ob ich auch im Café Central in

Altdorf ausstellen wolle. Dies habe

ich dann auch gemacht.

Wenn es Sie interessiert, wie die Bilder

von Frau Arnold aussehen: Im

medizinischen Sekretariat liegt ein Fotoalbum zur Einsicht auf und ein Bild

hängt in der Apotheke.


KSU-interne Fortbildung

Zeitpunkt 18.00 Uhr, jeden 2. Dienstag, alternierend mit der Hausärzte-Fortbildung

Ort Schulungsraum Neubau/Raum 48

Datum Thema

6.3.2007

20.3.2007

3.4.2007

1.5.2007

15.5.2007

29.5.2007

12.6.2007

26.6.2007

Referent(en)

peri- und postoperative Flüssigkeitstherapie: praktische

Fallbeispiele

Dr. med. R. Amstad

das akute Knietrauma: ein sinnvoller Algorithmus Dr. med. A. Kerber

Neuroleptica Dr. med. W. Trüb, SPD

akutes Koronarsyndrom

− neue Richtlinien

− Qualitätskontrollen

Wie entsteht das KSU-Budget?

Neuigkeiten zum Arbeitsgesetz

Dr. med. R. Simon

Dr. M. Patzen

W. Bär

gastrointestinales Ulcus: Diagnostik und Therapie Dr. med. B. Brunner

CIRS-Konferenz P. Küttel

weitere Referenten

praktische Diagnostik Herz und Lunge

A. Schuler, D. Trachsel

− Ergometrie, Echokardiographie

Dr. med. R. Simon

− Lungenfunktionsprüfung

(praktische Demonstration

C 2, Zimmer 205 und 208)

Hausarzt-Fortbildung

Zeitpunkt 19.00 Uhr, jeden 2. Dienstag, alternierend mit der internen Fortbildung

Ort Schulungsraum Neubau/Raum 48

Datum Thema

Referent(en)

13.03.2007 Diäten: Sinnvoll, unsinnig? Dr. med. R. Imoberdorf,

Kantonsspital Winterthur

27.03.2007 Entwicklungshilfe in Nepal. Ein Erfahrungsbericht Dr. med. L. Eberle

eines Schwyzer Ohrenarztes; Anlass auch für

Partner


24.04.2007 Migräne in der Hausarztpraxis: Was besonders Dr. med. C. Meyer

zu beachten ist? FMH Neurologie,

Baden

08.05.2007 Interdisziplinäre Behandlung von somatiformen SPD Uri

Schmerzproblemen

22.05.2007 Abklärungen und Therapie der Blasenschwäche Dr. med. H. Werder

Dr. med. C. Betschart

05.06.2007 Konservative und operative Frakturbehandlung Dr. med. R. Joller

Im Schulterbereich Dr. med. M. Ziswiler

19.06.2007 Feedback aus dem Spital

anschliessend Nachtessen


Was tut der Kardiologe den ganzen Tag im KSU?

von Dr. med. René Simon

Der folgende Artikel ist als „Startschuss“ einer neuen Serie gedacht. Wir möchten

die Arbeit verschiedener Personen und Berufsgattungen anhand ihres Tagesablaufs

und aus ihrem Blickwinkel darstellen. Ich habe mir als Redaktionsmitglied

erlaubt, mit dem (hoffentlich) guten Beispiel voranzugehen. Aus Platzgründen

beschränke ich mich mit einer tabellarischen, stichwortartigen Zusammenfassung.

Anmerkung 1: Normaler Tagesablauf und Pikettdienst für medizinische

Notfälle ("ruhiger Tag")

Anmerkung 2: Die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen auf Stufe

Kaderarzt arbeiten mindestens so viel; einige deutlich mehr.

06.30 Uhr Tagwache, Morgenessen, Säuberung

07.10 Uhr Fahrt zum Spital (wenn möglich mit dem Velo)

07.20 Uhr Umziehen

Kurzorientierung über neue Patienten via elektronische Dokumentation

07.30 Uhr Kurzvisite IPS für chirurgische Patienten

07.40 Uhr Klinikrapport, meist gefolgt von Kurzfortbildung (Multiple Choice,

Diabetes, EKG)

07.50 Uhr Kurzvisite IPS für medizinische Patienten

08.00 Uhr Ambulante Abklärung

Patient mit typischen Brustschmerzen bei Anstrengung, sowie Risikofaktoren

(viel Nikotin, Blutdruck, hohes Cholesterin)

Befragung, klinische Untersuchung

Ruhe-EKG

Belastungs-EKG, massive Veränderungen

Besprechung der Befunde, sowie des weiteren Vorgehens

− Medikamente sofort via Hausarzt

− Herzkatheter notwendig

− Stopp Nikotin

telefonische Information Hausarzt

Leistungserfassung

Diktat Bericht für Hausarzt und Zentrumsklinik

09.05 Uhr Ambulante Schrittmacherkontrolle

Patient mit hochgradigem AV-Block, erhielt vor drei Monaten

einen Schrittmacher, da Puls noch 25/min betrug

kurze Befragung: keinerlei Beschwerden, voll leistungsfähig

klinische Kurzuntersuchung

Schrittmacherkontrolle: Abfrage Speicher, Batteriespannung,

Elektrodenmesswerte

Feineinstellung der verschiedenen Parameter

Ausfüllen Schrittmacherpass

Leistungserfassung


Bericht (schematisch, Datenbank, Computer)

09.30 Uhr Ambulante Abklärung

Kind, 9-jährig, bei Schuluntersuchung "Herzgeräusch"

klinische Untersuchung in Gegenwart der Mutter

Beruhigung, dass Untersuchung schmerzlos

Ultraschall (Echokardiographie) in Gegenwart der Mutter

durchwegs Normalbefunde

Beruhigung Mutter

Leistungserfassung

Bericht (Datenbank, Computer, Diktat)

10.00 Uhr Detailvisite für alle IPS-Patienten mit Leiter IPS, Assistenzärzten

IPS Chirurgie und Medizin:

Patient mit Teilentfernung Dickdarm von gestern, keine Probleme

Patient mit "kleinem" Herzinfarkt, keine Beschwerden, Herzkatheter

nicht dringlich nötig

Patientin mit schwerer Bauchspeicheldrüsen-Entzündung wegen

Gallensteinen

Tourist mit Kollaps in der Gotthard-Raststätte

junger "Mann", 15-jährig, gestern "Gummibärli" getrunken, Alkoholspiegel

2,3 Promille

10.30 Uhr Kontrolluntersuchung ambulant:

Patient mit Klappenoperation vor drei Monaten wegen schwer

verengter Aortenklappe

Befragung: Keine Beschwerden, gut leistungsfähig

klinische Untersuchung: Normale Klappenfunktion

EKG

Belastungs-EKG: normal

Echokardiographie: sehr gute Funktion der Kunstklappe

Labor, Thoraxaufnahme

Leistungserfassung

Diktat Bericht für Hausarzt und Zentrumsklinik

11.35 Uhr Belastungstest bei stationärem Patienten mit Verdacht auf

koronare Herzkrankheit:

kurze Befragung

EKG

Belastungstest, deutliche Veränderungen

Besprechung mit Patient, dass Herzkatheter nötig, jedoch nicht

super-dringlich

Leistungserfassung

Bericht (schematisch, Computer)

12.05 Uhr Notfallmässige Echokardiographie bei Notfallpatienten mit

unklaren Brustschmerzen, Herzbeutelentzündung möglich

Echokardiographie: Normalbefund

Bericht (Datenbank, Computer, Diktat)

12.20 Uhr Mittagessen

12.35 Uhr Anruf Notfallstation: Kind mit Fieber seit drei Tagen, Kinderarzt

hat über Mittag Pause, guter Allgemeinzustand, Beruhigung Mutter,

Fieberzäpfchen


12.50 Uhr Stationäre Echokardiographien:

Patient mit Herzgeräusch, soll morgen eine Knie-TP erhalten.

Geräusch = leichte Undichtigkeit Mitralklappe, OP problemlos

Patientin mit Hirnschlag, typische Zeichen eines nicht behandelten

hohen Blutdruckes

Patient mit Atemnot, heute morgen eingetreten, miserable Funktion

des Herzmuskels ohne weitere Veränderungen

Leistungserfassung und Bericht bei jedem Patienten (vergleiche

12.05 Uhr)

13.30 Uhr Ambulante Abklärung:

Patientin mit unklaren Episoden von Bewusstseinverlust

klinische Untersuchung: deutliches Herzgeräusch, Verdacht auf

Verengung der Aortenklappe

Echokardiographie: Bestätigung des Befundes

Besprechung des weiteren Vorgehens

− Operation nötig

− Weitere Untersuchungen bei uns und im Zentrum

Leistungserfassung

Bericht

14.15 Uhr Ambulante Abklärung:

Patient mit Schwindel

klinische Untersuchung ohne Besonderheiten

EKG: Normal

Langzeit-EKG, Auswertung morgen

Leistungserfassung

Bericht folgt morgen

14.30 Uhr Ambulante Abklärung:

Patient mit zu hohem Blutdruck (nur beim Hausarzt, zuhause

angeblich immer gut)

kurze Untersuchung

Langzeit-Blutdruck, Auswertung morgen

Leistungserfassung

Bericht folgt morgen

14.45 Uhr Stationäre Echokardiographien (Fortsetzung)

Patient mit Schwindel und fraglichem Herzgeräusch, Normalbefund

Patientin mit "grossem Herz" im Röntgenbild, Frage nach Flüssigkeit

im Herzbeutel, 155 cm/110 kg, keine Flüssigkeit, sondern

Fett im Herzbeutel

Patient mit hohem Blutdruck, Frage nach Überlastung des Herzmuskels:

vorhanden, wie immer, Blutdruck sei nie ein Problem –

auch wie immer…

Leistungserfassung und Bericht bei allen Patienten

15.30 Uhr Auswertung Langzeit-Diagnostik vom Vortag bis heute

Langzeit-EKG wegen "Aussetzen des Herzens", Normalbefund

Langzeit-Blutdruck: viel zu hoch, wie immer, Medikamente sicher

nicht genommen, da Puls ständig zu hoch

Berichte; Kontrolle, ob Leistung gestern korrekt erfasst wurde


16.10 Uhr Besprechung stationäre Patienten auf C 3 mit Assistenten

16.30 Uhr Röntgenrapport mit allen Ärzten KSU

16.55 Uhr Klinikrapport

17.15 Uhr Studium Patientenunterlagen für nächsten Tag als

Arbeitsvorbereitung

17.30 Uhr IPS-Übergabe-Visite

17.45 Uhr Abend-Notfälle:

Rückenschmerzen seit einer Woche, jetzt schlimmer

Zusammenbruch in der Abendmesse, ziemlich bleich, tiefes Haemoglobin,

Magenblutung, Endoskopie durch Chef, IPS

Verdacht auf Lungenembolie, CT, ausgeprägter Befund, IPS

20.30 Uhr Rückfahrt nach Hause, Abendessen

23.30 Uhr Notfallstation: Kind, 2-jährig, schreit, sonst keine Befunde, Eltern

hilflos, nicht zu beruhigen, Hospitalisation zur Beobachtung

01.00 Uhr Nachtruhe

06.30 Uhr Tagwache …


Aus dem Kantonsspital Uri verbannt!

Ich bin in vieler Munde, und doch werde ich mehr und mehr aus dem öffentlichen

Leben verbannt – so seit November 2006 auch aus Eurem Spital. Doch Ihr seid nicht

die Ersten, die mir fortan den Zutritt verweigern. Viele Spitäler und öffentliche Gebäude

verwehren meinen Eintritt mit einem eigens geschaffenen Verbotszeichen. Im Tessin

haben sie mich bereits, wie übrigens schon in verschiedenen US-Staaten, in

Norwegen, Schweden, Italien und Irland, aus den Gaststätten vertrieben. Und dabei

geht meine Herkunft in der Geschichte weit zurück…

Bereits die Mayas kannten meine Familie. Im 16.

Jahrhundert berichteten spanische Missionare von meinen

Vorfahren, damals noch in Maisblätter oder Papier

gewickelt und „papelitos“ genannt. Mitte des 18.

Jahrhunderts entstanden viele meiner Ahnen in Mexiko,

wurden nach Europa geschifft, wo die Spanier als erste

Europäer unseren Reizen verfielen. Bald kamen meine

kleinen Geschwister, die „Cigarittos“, auch in die

Alpenregion. Zur selben Zeit lernten uns einfache Soldaten

im türkischen Heer geniessen; sie hatten uns von den

Ägyptern, die damals auch zum Osmanischen Reich zählten, kennen gelernt. Mit dem

Krimkrieg (1853 – 1856) verbreiteten wir uns weiter. Mit unseren Reizen verkürzten wir

den Soldaten den Kriegsalltag. Von den einfachen Wehrmännern fanden wir unseren

Weg zu den Offizieren, und diese wiederum führten uns in der eleganten Welt von St.

Petersburg, Paris und London ein. Was die feine Herrschaft pflegte, erweckte auch im

Grossbürgertum Gelüste: unsere Verbreitung war nicht

mehr aufzuhalten. Mit unserem vermehrten Aufkommen

lernten uns auch die einfachen Leute schätzen. In den

Schützengräben des Ersten Weltkriegs galten wir als

Verdrängungsdroge. Als Psychopharmakon liessen wir die

Soldaten Hunger und Müdigkeit vergessen und spendeten

ihnen Trost im Grauen des Krieges.

Bis zum Ersten Weltkrieg hatten die Damen der besseren

Gesellschaft nichts von uns wissen wollen. In den Villen

der Reichen waren wir tabu. Wir fanden höchstens zum Herrenzimmer Eintritt. In der

Unterwelt freilich galten wir als etwas aufregend Sündhaftes, Erotisches. Schöne

Frauen spielten mit dem Lasziven, dem Verführerischen, wenn sie uns in der Hand

hielten, und wurden mit den verschwiegenen Häusern der Lust in Verbindung gebracht.

Die erotischen Postkarten jener Zeit zeigen uns

dementsprechend mit jungen Schönheiten in

aufreizenden Posen.

Doch wir kamen mehr und mehr in Mode. Auch die

Damenwelt verfiel unseren Reizen. In der Zwischenkriegszeit

nahmen unser Bekanntheitsgrad und der


Hunger nach uns stark zu. In der Werbung und auch im Spielfilm brachten wir Glamour

in das triste Nachkriegsleben. Mit Humphrey Bogart, James Dean und Audrey Hepburn

verkörperten wir auf der Leinwand Glanz und Gloria. Doch nicht bei allen waren ich

und meine Geschwister gleich bekannt und beliebt. Künstler, Individualisten oder

zumindest Linke mochten die Gauloises, eine meiner Schwestern. Menschen mit

Selbstbewusstsein und Härte gaben sich mehr mit meinem Bruder, dem Lucky Strike,

ab. Den grössten Erfolg in der Image-Hitparade verbuchte aber mein Bruder Marlboro,

seit den sechziger Jahren der stete Begleiter der reitenden Naturburschen, der starken

Cowboys.

Nun haben sie mich also auch aus dem Kantonsspital Uri verbannt. Die eine oder der

andere von Euch wird mich am Arbeitsplatz vermissen. Es wird ihnen fehlen, mich

heiss zu machen und genüsslich zum Mund zu führen. Doch ich kann die Verbannung

aus dem gesamten Spital verstehen, ist der Umgang mit mir doch nicht über alle

Zweifel erhoben, ja, sogar gesundheitsschädlich. Das hat dazu geführt, dass auf eidgenössischer

Ebene der Zürcher FDP-Nationalrat und Präventivmediziner Felix Gutzwiller

mit einer Änderung des Arbeitsgesetzes alle Arbeitgeber verpflichten will, ihre Angestellten

vor mir zu schützen. Sind die Ta-ge, in denen es als chic galt, sich mit mir in

der Hand oder im Mund

zu zeigen, schon bald

vorbei? Ja, jedenfalls im

KSU. Ich verabschiede

mich aus allen Räumen

Eures Spitals. Vielleicht

treffe ich die eine oder

den andern von Euch in

ihrer/seiner Freizeit. Wir

werden es dann zusammen

– wohlwissend, dass

es der Gesundheit

schadet – wieder geniessen.


Teamausflug Geriatrie A2/A3 am 17. August 2006

Motto: Gemütliches Beisammensein!

von Patricia Gisler und Doris Arnold

Schon Tage zuvor hatte man gemunkelt: „Wohin geht’s wohl?“ Hanny und Astrid,

welche den „Letzten“ bei uns hatten, organisierten den Ausflug und verrieten uns nicht,

wohin es gehen wird – also einen Ausflug ins Blaue! Die einzigen Informationen, die

wir bekommen hatten, tönten etwa so: Bei schönem Wetter fahren wir nach ???. Von

dort aus gehen wir zirka eine Stunde nach ??? Es besteht die Möglichkeit zu grillieren.

Sollte es regnen, kann die Verpflegung im Restaurant eingenommen werden.

Also trafen wir uns am 17. August um 9.30 Uhr auf dem Spitalparkplatz. Natürlich war

das Wetter schön, denn wenn Engel reisen, da lacht der Himmel! Alle hatten den

Rucksack voll gepackt und waren gespannt, wohin es wohl gehen würde. Astrid

informierte uns, dass es Richtung Schächental gehen soll, und zwar nach Äsch. Wir

verteilten uns in den Autos, und so ging es los Richtung Ribi in Unterschächen. Dort

wartete Jules, Hannys Ehemann, der einigen von uns den Rucksack mit dem Auto

mitnahm. So konnten wir den drei Kilometer langen Fussmarsch starten. Bei

wunderschönem Wetter nahmen wir die Strecke in Angriff. Die einen waren ein

bisschen schneller, andere redeten viel und waren dadurch ein bisschen langsamer;

aber alle erreichten doch glücklich und zufrieden unser Ziel in Äsch.

In Äsch angekommen, wurden wir

an der Grillstelle bereits mit Apero

empfangen. Zu trinken gabs Bier,

Wein oder Kaffee. Das Feuer

loderte auch, denn Jules hatte es

bereits angemacht. Da es ja gegen

den Mittag ging und wir Hunger

hatten, konnten alle ihre

mitgebrachten Würste, Steaks und

sonst noch so Verschiedenes

grillieren. Nach der mittäglichen

Stärkung machten die meisten von

uns einen Verdauungsspaziergang.

Dabei konnten sie den wunderschön

stiebenden Äschfall und die

herrliche Landschaft bewundern.

Und wer beim Essen wohl einwenig

gesündigt hatte, ergriff die

Gelegenheit, dies bei der Kap-pelle

auch gleich zu beichten! An diesem

Tag hatte die Sonne so vom

Himmel gebrannt, dass viele von

uns trotz Sonnencreme und

Sonnenschirm einen Sonnenbrand

einfingen – Es lag wohl daran, dass


wir wegen des schlechten Augustwetters nicht mehr an die Sonne gewohnt waren. Am

späteren Nachmittag gab es noch Kaffee (natürlich mit Schnaps) und selbst gemachten

Kuchen.

Die Zeit verging wie im Fluge, und schon bald war es Zeit um aufzubrechen. Die einen

fuhren mit Jules direkt nach Hause, und die anderen marschierten nach

Unterschächen, wo sie den Tag im Hotel Alpina bei einem herrlichen Sonnenuntergang

noch mit einem Dessert oder so ... ausklingen liessen.

Für die Organisation des Ausfluges möchten wir Hanny und Astrid herzlich danken.

Wir werden diesen Tag bestimmt nicht so schnell vergessen. Ebenfalls

danken wir an dieser Stelle dem Spitalrat und der Spitalleitung für diesen geschenkten

Freitag.


Ein leckeres Menü zum Nachkochen

von Mandy Hand, Ernährungsberatung

als Vorspeise oder auch Hauptmahlzeit geeignet:

Linsen-Kürbis-Cremesuppe (für zwei Personen)

Zutaten: 1 Esslöffel Olivenöl

1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

80 g rote Linsen

300 g Kürbisfleisch (gewürfelt)

1 Teelöffel Curry

8 dl Gemüsebrühe (fettfrei)

Pfeffer, Kräutersalz

1 dl Kokosmilch oder Kaffeerahm

1 Esslöffel gehackte Petersilie

Zubereitung: die Zwiebel und den Knoblauch im Olivenöl anschwitzen, anschliessend

das Kürbisfleisch und die Linsen kurz mitandünsten

das Curry darüber streuen und mit der Gemüsebrühe aufgiessen

und bei schwacher Hitze zwanzig Minuten köcheln lassen,

anschliessend pürieren

danach die Kokosmilch unterrühren und mit Petersilie be-streuen

Kaninchenfleisch an Zitronensauce

Zutaten: 1 bis 2 Esslöffel Olivenöl

4 Kaninchenfilets oder 2 Pouletfilets

(wer kein Kaninchen mag)

1 frischer junger Rosmarinzweig

(sehr fein gehackt)

Zitronensauce: 4 bis 6 Esslöffel Olivenöl

1 kleine Zitrone, Saft

½ Bund glatte Petersilie (gehackt)

2 Knoblauchzehen, gehackt

einige schwarze Oliven, fein gehackt

2 getrocknete Tomaten in Streifen

Salz und Pfeffer

Zubereitung: Kaninchenfleisch:

die Filets mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen

Ofen auf 80 ° C vorheizen

Filets in Stücke schneiden und in einer Pfanne in dem Olivenöl

kräftig anbraten

danach in eine Schüssel geben und warm stellen

Zubereitung: Sauce:

Olivenöl, Zitronensaft, Petersilie, Knoblauch und Oliven erwär-men

und mit Salz und Pfeffer abschmecken

mit dem Fleisch anrichten

Dazu empfehle ich Langkorn-Vollreis.


Dessert: Erdbeeren an Rotweinmarinade

Zutaten: 300 bis 400 g süsse Erdbeeren

(TK Produkt) oder Pfirsiche

3 dl fruchtiger Rotwein

2 bis 4 Esslöffel Rohrzucker

(braun)

1 Zimtstange

2 Nelken

Schale einer unbehandelten

Orange

Zubereitung: Rotwein mit dem Zucker und den

Gewürzen zirka fünf Minuten bei

schwacher Hitze köcheln und dann auskühlen lassen

Erdbeeren waschen, allenfalls halbieren oder vierteln und in

Dessertschalen anrichten

Rotweinmarinade darüber giessen und zehn Minuten stehen lassen.


Was machen wir dieses Jahr?

von Dr. med. René Simon, Medizin

Mit dieser Frage befasste sich auch das Mini-Team des EKG, nachdem uns der

Spitalrat dank eines guten Jahresabschlusses auch im 2006 wieder einen Arbeitstag

zur Verfügung gestellt hatte. Übrigens EKG – das ist der Servicebetrieb

im C 2 ganz hinten, dort wo die Besucher sich meist verirren, weil sie die Geburtsabteilung

nicht finden (eine prägnante Wegweisung ist seit Monaten in

Planung). Unser Team betreibt täglich kardiologische Abklärungen, belastet

Patienten auf dem Velo, schreibt eben EKG-Kurven, führt jedoch auch Langzeitabklärungen

durch und steht dem konsiliarischen Angiologen und Nephrologen

zur Verfügung (Details dazu in der nächsten Spittelbrattig). Das Team besteht

derzeit aus 2 EKG-Laborantinnen, welche eine Ausbildung als medizinische

Praxisassistentin absolviert haben und mir, dem "Hauskardiologen".

Was fängt man also zu dritt mit einem ganzen Arbeitstag Sinnvolles an? Letztes

Jahr hatte man eine Rehabilitationsklinik im Bündnerland besucht und sich ein

wenig körperlich betätigt. Dieses Jahr könnte man doch mit noch weniger körperlichem

Aufwand gemeinsam anschauen gehen, was eine Zentrumsklinik mit

Herzkranken alles anstellt, um einmal zu begreifen, was sich hinter Abkürzungen

wie PTCA, PCI, RIVA-Stenose, CABG, LIMA zu RCX alles verbirgt.

bei schönstem Herbstwetter der Göschneralp entgegen

Diese meine Idee (mit Hilfe von Eisenbahn oder Auto zu bewältigen) wurde alsbald

zugunsten einer Velotour zum Stausee Göschneralp verworfen. Da weiss

man doch am Abend, was man gemacht hat, man kann nicht nur immer predi-


gen, dass man sich körperlicher mehr betätigen soll, es sei dort "cheibä

scheen". Das waren die bestechenden Argumente meiner beiden top-trainierten

Ladies. Ein wenig zögernd war auch ich von diesem Unterfangen begeistert,

zögernd, weil zwei Velounfälle vom Januar und Mai dafür gesorgt hatten, dass

mein Trainingszustand heuer noch lausiger ist als die letzten Jahre – also superlausig…

Nach intensiver Terminsuche und Studieren der Wetterprognose wurde ich also

während meiner Ferien am 12. Oktober in aller Herrgottsfrühe (um 09.50 Uhr)

von Doris Trachsel zuhause abgeholt, damit man mich samt Velo nach Göschenen

transportiere. Zunächst galt es, das Vorderrad des Velos zu demontieren,

damit das Teil ins neue Auto von Doris reinpasste. In Göschenen traf sich

unser Team, verstärkt durch Viviane Marbet von der IPS, die an ihrem Freitag

auch nach körperlicher Betätigung dürstete. Das Vorderrad wieder montiert,

ging’s auf die Piste.

Doping-Halt Nr. 1

"Es sind nur zehn Kilometer, etwa siebenhundert Höhenmeter – nicht einmal,

also viel weniger streng als das Haldi." Das Haldi liegt, wie alle Welt weiss, unmittelbar

vor meiner Haustüre, und ich habe es seit einigen Jahren immer geschafft,

irgendwie, irgendwann mal dort rauf zu pedalen, um mich oben zu fragen,

warum man sich das immer wieder antut. "Es ist viel weniger steil und viel

weniger streng, aber ein bisschen weiter.", so die Informationen meiner beiden

EKG-Damen.

Zunächst mal – es ist saukalt, aber das legt sich, wenn man bergauf fährt. Dann

– der erste Stutz ist ganz bestimmt mindestens so steil wie die meisten Abschnitte

aufs Haldi. Zwei Unterschiede: Es gibt aufs Haldi noch zwei Abschnitte,


die noch steiler sind; und vor allem: Ich war dieses Jahr wegen der erwähnten

Verletzungen noch nie dort oben…

Wir pedalen nach oben bis zum ersten ein wenig flacheren Abschnitt: Die Damen

vorn, der "Hauskardiologe" hinten, ziemlich keuchend. Nach etwa vier Kilometern

hat mein Hintern die Nase voll. Trotz Spezialhosen mit Superweich-

Einsätzen und einem ziemlich teuren Spezialsattel für Herren mit Einschnitten

für edle Teile tut das verlängerte Rückgrat derart weh, dass eine "Verlüftungspause"

unabdingbar wird. Während dieser Pause hat man die Gelegenheit,

Umgebung und Karte ein wenig zu studieren. Sehr, sehr weit oben erkennt man

die Fortsetzung der Strasse – das sei der flachere Teil des zweiten Stutzes,

hört man mit Schaudern.

Weiter geht’s, wieder ein bisschen Energie in den Beinen und der Hintern lässt

auch mit sich umgehen. Tatsächlich, die Strasse, die von unten erschütternd

steil ausgesehen hat, ist nicht gar so schrecklich und lässt sich auch für einen

Untrainierten bewältigen. Trotzdem bin ich nicht ganz unglücklich, als Viviane

eine Verpflegungspause beantragt. Sofort wird angehalten, der Hintern entlastet,

und die Kohlehydrat-Depots werden aggressiv aufgefüllt. Mittlerweise ist

auch in der Göschneralp die Sonne zum Vorschein gekommen. Es ist angenehm

warm.

Doping-Halt Nr. 2

Der nächste flache Abschnitt "Gwüest" ist erreicht, da hätte es eine Beiz. "Die

kommt nachher, wenn wir oben waren.", erklärt man unbarmherzig. "Oben" ist

nun sichtbar: Der Staudamm, grasbewachsen, thront über uns, und man erahnt

erneut das Strässchen, das da nach "oben" führen wird. Auch hier zeigt es sich,

dass der Weg von unten gesehen wesentlich steiler aussieht, als er dann tat-


sächlich ist. Trotzdem muss mitten im Schluss-Stutz nochmals ein "Hintern-

Halt" eingeschaltet werden. Die Pumpe und der Blasbalg täten es, wenn nur

das Fahrgestell nicht wäre…

Langsam kommt das Bergrestaurant in Sicht. Man hat dieses sinnvollerweise

Anfang der Woche geschlossen, obwohl das schönste Wetter angekündigt war.

Zum Glück wussten wir von diesem touristenfreundlichen Konzept und hatten

uns mit Verpflegung genügend eingedeckt. Einige Meter noch (ähnlich wie wir

dies unseren Patienten auf dem Ergometer im Spital jeweils zurufen) – und man

war "oben". Ausschnaufen, Hintern verlüften, Sonne und Aussicht geniessen,

etwas Weniges essen und trinken: Wir, vor allem ich, haben es geschafft!

Nach Tenuewechsel, einigen Fotos und Velokontrolle geht’s eine Stunde später

wieder abwärts. Irgendwie läuft das Velo ganz erheblich lockerer - haben alle

den Eindruck. Beim Bergabfahren denke ich mehrmals: Bist du das wirklich alles

raufgefahren? Die Damen verrieten mir später, dass sie ähnliche Gedanken

pflegten…

Nachdem "oben" ja beizenmässig tote Hose war, kehren wir im "Gwüest" ein

und geniessen Währschaftes (wenig mediterran) in gehöriger Menge. Die

Sonne kommt immer mehr zum Vorschein, sodass die anschliessende Abfahrt

wirklich zu einem reinen, wenn auch vergleichsweise kurzen Vergnügen wird.

Wir bedanken uns bei Spitalleitung und Spitalrat ganz herzlich für die Gelegenheit,

mal was ganz anderes gemeinsam unternehmen zu können und machen

uns fürs nächste Jahr bereits wieder unsere Gedanken…

Das Ziel – die Krone des Stausees – ist erreicht.


Personaleintritte: 1. November 2007 bis am 28. Februar 2007

Wir begrüssen alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter recht herzlich, die in

den letzten vier Monaten in unser Spital eingetreten sind. In diesen Willkommensgruss

sind selbstverständlich auch die Auszubildenden und Praktikantinnen/Praktikanten,

die wir wegen ihres kurzen Praktikumseinsatzes (unter sechs

Monaten) nicht namentlich nennen, eingeschlossen.

November 2006

Bissig Gaby diplomierte Rettungssanitäterin

Ferrari Olivia diplomierte Pflegefachfrau

Heinrich Mirjam diplomierte MTRA

Müller Daniela diplomierte biomedizinische Analytikerin

Röthlin Michael diplomierter Pflegefachmann

Dr. med. Zwyssig Bettina Assistenzärztin Chirurgie

Dezember 2006

Dr. med. Foiera Claudia Assistenzärztin Gynäkologie/Geburtshilfe

Schibli Daniel Betriebswirtschaft

Januar 2007

Blaser Alice diplomierte Pflegefachfrau Notfall

Burri Hans-Jürgen Küchenchef

Conrad Madeleine diplomierte Hebamme

Dr. med. Funk Sabine Oberärztin Medizin

Gisler Cornelia Bäckerin/Konditorin

Dr. med. Hamed Selei Assistenzärztin Chirurgie

Dr. med. Kesterke Nicolas Assistenzarzt Chirurgie

Dr. med. Kramer Carole Assistenzärztin Medizin

Dr. med. Kretschmer Carolie Assistenzärztin Medizin

Februar 2007

Achermann Rebecca diplomierte Pflegefachfrau

Föhn Silvia diplomierte Hebamme

Gamma Urs diplomierter Rettungssanitäter

Dr. med. Walder Adrian Oberarzt Medizin

Wir dürfen Ihnen folgende leitenden Mitarbeitenden, die vom 1. November 2006

bis am 28. Februar 2007 in unser Spital eingetreten sind, mit einem Bild

vorstellen:

Herr Hans-Jürgen Burri

Küchenchef

Nachfolger von Herrn V. Arnold

Stellenantritt: 1. Januar 2007


Frau Dr. med. Sabine Funk

Oberärztin Medizin (Kardiologie)

Nachfolgerin von Frau Dr. med. N. Popola

Stellenantritt: 1. Januar 2007

Herr Dr. med. Adrian Walder

Oberarzt Innere Medizin

Nachfolger von Frau Dr. med. B. Eberle

Stellenantritt: 1. Februar 2007

Dienstjubiläum: 1. November 2006 bis 28. Februar 2006

Wir gratulieren folgenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrem Dienstjubiläum:

40 Jahre KSU

am 21. November Frau Magdalena Würsch Ökonomie

am 1. Januar Herr Werner Ziegler Notfallpflege

30 Jahre KSU

am 24. Januar Frau Jeanette Truttmann Akutpflege

am 5. Februar Frau Margrit Imholz Akutpflege

20 Jahre KSU

am 1. November Herr Dr. med. Rolf Amstad Anästhesie

am 1. November Frau Antonia Walter Assistenzarztsekretariat

am 15. November Frau Marlis Furrer Langzeitpflege

am 15. November Frau Gabi Wanner Aufwachraum/Tagesklinik

am 15. Dezember Frau Gabriela Trottmann Labor

am 1. Januar Frau Paula Cantoni Wochenbettpflege

am 1. Januar Frau Edith Süess Akutpflege

am 26. Januar Frau Ursula Jauch Betriebswirtschaft

am 11. Februar Frau Maria Epp Zentralsterilisation

10 Jahre KSU

am 16. Januar Herr Christof Gisler Physiotherapie

am 4. Februar Frau Josipa Fassbind Materialbewirtschaftung

am 16. Februar Frau Sonja Fetz Labor

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