PDF Download - Wiener Einkaufsstraßen

einkaufsstrassen.at

PDF Download - Wiener Einkaufsstraßen

Viertel - das Magazin des Stuwerviertels Nr. 02-2008, Werbung und Information der IG Kaufleute Stuwerviertel, Postententgelt bar bezahlt

Impressum:

Herausgeber: IG Kaufleute Stuwerviertel, Wien 2, Enssgasse 7-11

Redaktion: Wolfgang Rauber (W.R.), Ulrike Riedel (U.R.)

Konzept & Design: www.bzw.co.at

Druck: Allprint

DAS MAGAZIN DES STUWERVIERTELS

www.stuwerviertel.at

VIERTEL STUWERVIERTEL

1.

Die

im 2ten


INHALT INTRO

02 03

NON-COMMERCIAL

was bleibt ...

unzensiert

Frauen aus Politik und Wirtschaft nehmen Stellung zum

Thema “Nachhaltigkeit. Trendwort oder nachhaltiger

Richtungswechsel?

lohas v. lovas

04

LOHAS ist ein Akronym für „Lifestyle of Health and

Sustainability“. Es steht für einen Lebensstil oder

Konsumententyp, der durch sein Konsumverhalten und

gezielte Produktauswahl Gesundheit und Nachhaltigkeit

fördern will. Der Begriff LOHAS ist jedoch umstritten, da

manchen Kritikern die Verknüpfung von bewusstem, oft

hochwertigem Konsum mit Nachhaltigkeit zweifelhaft

erscheint. Einige Vertreter der traditionellen Umweltbewegung

sehen darin den Versuch, dem Konsumismus

ein neues, zeitgeisttypisches Image zu geben

vorsicht kunst

03 Die

Um die Ausgaben für Großevents zu rechtfertigen,

streichen ökonomische Studien die positiven wirtschaftlichen

Wirkungen solcher Großveranstaltungen heraus.

08

09

Mit Kunst am Bau wird eine Verpflichtung insbesondere

des Staates als Bauherr verstanden, aus seinem baukulturellem

Anspruch heraus einen gewissen Anteil – meist

um die 1 % – der Baukosten öffentlicher Bauten für

Kunstwerke zu verwenden. Wir vom “Viertel” wollen in

nichts nachstehen. Diesmal stellen wir eine Seite der

Fotografin Natascha Auenhammer zur Verfügung.

buchtipps 04

der raunzer 10

1/4 news 12

bullshit im 2ten 13

die 1. im 2ten 14

verbraucherinformation 16

nachhaltig

Nachhaltigkeit ist derzeit in aller Munde. Es stellt sich jedoch die Frage, ob

es sich dabei um einen vorübergehenden Mode-Hype handelt wie bei früheren

“grünen” Trends, oder tatsächlich um einen nachhaltigen Bewusstseins-

Wandel in der Gesellschaft. Frauen aus Politik und Wirtschaft nehmen zum

Thema Stellung. (ab Seite 4). Danke Ihnen allen.

“Vorsicht Kunst”- eine Neueinführung im “Viertel”. Die Kaufleute des Stuwerviertels

geben KünstlerInnen Raum für eine Seite Kunst. Beiträge aus

bildhafter Kunst aber auch schriftstellerische Essays können eingesendet

werden. Eine unabhängige Jury entscheidet welcher Künstler, welche Künstlerin

veröffentlicht wird (Seite 9).

Das “Fest der Kultur(en) - Vielfalt erleben im Stuwerviertel” findet auch

2008 statt. Erste Programmpunkte und Impressionen aus 2007 auf Seite 10.

Nachhaltig in Erinnerung bleiben auch die Reaktionen auf die letzte Ausgabe

des “Viertels”. Ungekürzt und ungeschönt wollen wir Ihnen einige völlig

wertfrei nicht vorenthalten (Seite 13).

Bleibt uns nur noch Ihnen viel Spaß beim Lesen zu wünschen, allen Fußballfans

viel Spaß bei der EM und bleiben Sie uns gewogen.

Wir freuen uns auf Sie ... im Stuwerviertel. W.R.

Die Fußball-EM in Österreich und der Schweiz hat begonnen. Um

die beträchtlichen Ausgaben von Bund, Ländern und Städten zu

rechtfertigen, streichen ökonomische Studien die positiven wirtschaftlichen

Wirkungen solcher Großveranstaltungen heraus. Was ist von

solchen Studien zu halten?

Stadionaus- und -rückbau: ein Schildbürgerstreich?

In Innsbruck und Salzburg beispielsweise wurden für die EURO 2008

die Fußballstadien auf eine Kapazität von ca. 30.000 Sitzplätzen ausgebaut

– und das für jeweils drei Gruppenspiele! Was die Gemüter in

diesem Zusammenhang besonders erregt, ist der geplante Rückbau

der Stadien auf das alte Maß (ca. 17.000 Zuseher Fassungsvermögen).

Viele Bürger empfinden dies als pure Geldverschwendung. Es

fällt den Verantwortlichen schwer, diese Vorgangsweise mit nachvollziehbaren

Argumenten zu begründen. Organisatoren und Politiker

sind überzeugt davon, dass die EM nachhaltige positive Effekte auslösen

wird. Dazu werden Studien in Auftrag gegeben, die die Wirkungen

im Detail beleuchten sollen. Bei diesen Wirkungsstudien tritt jedoch

eine Reihe methodischer Probleme auf.

Fallstricke bei Wirkungsstudien zu Großveranstaltungen

Ein Hauptproblem ist die geografische Zuordnung der jeweiligen

Effekte. Die beträchtlichen Erlöse aus den Fernsehrechten und den

exklusiven Sponsorenverträgen – und damit den Löwenanteil - vereinnahmt

der Europäische Fußballverband (UEFA), der diese Gewinne

auf seine Mitgliedsverbände, also z. B. den albanischen oder georgischen,

verteilt. Das kommt also kaum den veranstaltenden Ländern

zugute.

Was die Zuschauer und deren Ausgaben betrifft, so treten bei den einheimischen

Fans vermutlich Verdrängungseffekte auf: sie geben ihr

Geld für die EURO 2008 und nicht für andere Freizeitaktivitäten aus.

Interessant sind hier die Fußballtouristen aus dem Ausland, mit denen

zusätzliche Kaufkraft ins Land kommt. Allerdings sind auch hier Verdrängungseffekte

zu beachten: Werden nicht andere Touristen von

dem Rummel abgeschreckt, die sonst nach Österreich oder in die

Schweiz gekommen wären? Ob sich aus den Ausgaben der Fußballtouristen

und aus den öffentlichen Ausgaben (z. B. für Stadien- und

Infrastrukturbauten) zusätzliche, darüber hinausgehende Beschäftigungswirkungen

ergeben, ist eine weitere methodische Frage, die zu

klären ist. Wenn eine Volkswirtschaft unterbeschäftigt ist (Arbeitslosigkeit),

dann sind solche so genannten Multiplikatoreffekte möglich, bei

Fußball-WM 2006 ist noch allen in bester Erinnerung.

Vier Wochen lang befand sich beinahe

ganz Deutschland im „Ausnahmezustand“. Die 64

Spiele wurden von mehr als drei Millionen

Zuschauern in den zwölf Stadien und von Milliarden

von Menschen vor den Fernsehgeräten und

Großleinwänden mitverfolgt. Deutschland gilt

seitdem auch als ein Land, das ein solches Großereignis

professionell und sympathisch abwickeln

kann. Wie steht Österreich in einigen Wochen da?

was bleibt wenn

der ball nicht mehr rollt?

Vollbeschäftigung eher nicht. Außerdem müssen sich solche Multiplikatorstudien

immer die Frage gefallen lassen, welche Multiplikatorwirkungen

aus dem alternativen Einsatz der öffentlichen Ausgaben

resultieren würden: Was bringt beispielsweise eine Betriebsansiedlung?

Damit verbleiben die sicherlich auftretenden, aber schwer

messbaren internationalen Image- und Werbeeffekte. Wenn die Veranstaltung

erfolgreich abläuft, dann ist das Land (die Stadt) nachhaltig

positiv besetzt. Umgekehrt besteht natürlich auch die Gefahr,

dass während des Events auftretende Pannen negativ in der Erinnerung

der Zuschauer haften bleiben. Die Erfahrung mit Wirkungs -

studien lehrt, dass Großanlässe im Falle einer Berücksichtigung

aller methodischen Probleme eher bescheiden davonkommen.

Das Deutsche Institut der Wirtschaft (DIW) in Berlin kommt in

seiner Studie zu dem Ergebnis, dass von der Fußball-WM in

Deutschland „mit hoher Wahrscheinlichkeit keine nennenswerten

gesamtwirtschaftlichen Effekte“ ausgingen.

Geburtenboom

Für unbeabsichtigte Nebenwirkungen übernimmt der Veranstalter

keine Haftung! Diese „Nebenwirkung“ lenkt die Aufmerksamkeit

jedoch auf eine allgemeinere Ebene: Warum betrachten wir die

Europameisterschaft nicht als ein großes Sportfest, das die Leute

zumindest für kurze Zeit glücklicher macht und aus ihren Alltagssorgen

herausreißt? Es ist prinzipiell fragwürdig, den Wert der

EURO 2008 nur daran zu messen, inwiefern diese Sportveran-

staltung Ziele erreicht, die wir auf andere Weise besser oder

direkter erreichen können. Wir sollten vielmehr danach fragen,

ob und wie sehr sich die Österreicher und Schweizer als Gast-

geber dieses Fußballfestes glücklicher fühlen.

Und hier zählen eventuell auch die unbeabsichtigten Neben-

wirkungen: Im Frühjahr 2007 geisterten in deutschen Gazetten

etwa Meldungen herum, dass die Fußball-WM einen Baby-

Boom in Deutschland ausgelöst hätte. Die amtliche Statistik

kann dies jedoch nicht bestätigen: Das März-Ergebnis liegt unter

dem Vorjahr, das kleine Plus im April wird durch ein ebenso

großes Minus im Mai aufgehoben.

Ob sich eventuell in Österreich oder in der Schweiz ein solcher

„Boom“ einstellen wird, hängt vielleicht auch von den Erfolgen

der einheimischen Nationalmannschaften ab. Bezüglich der

österreichischen Erfolge droht da aus heutiger Sicht jedoch wohl

eher ein Geburtenrückgang ... Quelle: btv


BUCHTIPPS 04 05

NON-COMMERCIAL

Stadtzukünfte

denken

In europäischen Stadtregionen treffen in verdichteter

Form ökonomische, ökologische und soziale

Ansprüche einer nachhaltigen Entwicklung aufeinander.

Ziele wie die Reduktion der Flächenversiegelung,

die Sicherung der Lebensqualität und die verstärkte

Beteiligung der Bevölkerung an politischen

Entscheidungsprozessen müssen unter regional

heterogenen Bedingungen realisiert werden und

erzeugen vielfältige Konfliktlinien. Der Sammelband

stellt Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Perspektive

von Praxis und Wissenschaft am Beispiel

der drei Stadtregionen Leipzig, Wien und Hamburg

vor: Was bedeutet Nachhaltigkeit vor Ort? Welche

Strategien haben sich für unterschiedliche stadtregionale

Kontexte als erfolgversprechend erwiesen?

Welche Rolle spielen (inter)nationale Rahmenbedingungen

und lokale strukturelle Bedingungen für die

Umsetzungschancen des Leitbildes Nachhaltigkeit?

Sybille Bauriedl, Delia Schindler, Mattias Winkler

(Hrsg.)

Stadtzukünfte denken

Nachhaltigkeit in europäischen Stadtregionen

270 Seiten, oekom verlag München, 2008

ISBN-13: 978-3-86581-110-3

Der talentierte

Schüler und seine

Feinde

Kaum ein Kind wird als Genie geboren. Aber jedes

Kind besitzt Talente, die unsere Schulen vernichten.

Andreas Sacher setzt sich hier kritisch mit der Frage

auseinander: Ist es das System Schule, das Freude

und Leistung verhindert? Und er erläutert Beispiele

aus Österreich und Deutschland, wo Kinder mit

Freude lernen.Ein Buch, das die Vision hat, dass

nicht nur Kultur, Wissenschaften und Politik sich als

Bestandteile jeder Zivilisation weiter entwickeln müssen,

sondern auch das Wesen der Schule, als jene

Institution, die Kinder auf ihrem wichtigstem Weg

überhaupt begleitet: auf dem Weg des Erwachsenwerdens.

Ein Buch, das zeigt, wie Schule sein könnte,

sollte, ja, müsste, um in jedem Kind etwas zu entdecken,

das es wert ist, gefördert zu werden. Ein

Buch für (engagierte) Eltern, (engagierte) Lehrer

und deren Kinder und Schüler/innen.

Andreas Salcher

Der talentierte Schüler und seine Feinde

Ecowin Verlag

ISBN-10: 3902404558 ISBN-13: 9783902404558

unzensiert

Bezirksrätin

Doris Haas

Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit?

Ein qualitatives und soziales Wachstum (Leistbarkeit und Arbeitsplätze).

Wie gestalten Sie heute Nachhaltigkeit in Ihrem persönlichen Umfeld

gegenüber früher?

Beim Einkauf auf ökologisches Angebot achten (z.B. Kaffee).

Was sind für Sie nachhaltige Gründe, um große Sportereignisse wie

die EURO 2008 in Wien zu veranstalten?

Daß man heute Investitionen tätigt, was morgen allen Menschen

zugute kommt (z.B. Bau der U2).

Was können Konzerne im Zeitalter der Globalisierung tun, um nachhaltig

zu wirtschaften?

Den Einsatz von Rohstoffen reduzieren, soziale Stabilität, starker

Unternehmergeist und eine leistungsfähige Infrastruktur.

Wo sehen Sie Möglichkeiten beim täglichen Einkauf Nachhaltigkeit

zu verwirklichen?

Kauf von natürlich produzierten Gütern.

Wie können wir der Jugend Nachhaltigkeit vermitteln?

Durch Vorbildverhalten.

In welcher Weise bemerken Sie punkto Nachhaltigkeit ein

gesellschaftliches Umdenken ?

Zunehmend kritisches Hinterfragen der Produktion.

Was heißt Nachhaltigkeit?

Abg.z.NR

Dr. Gertrude Brinek

Für die einen ist es ein inhaltlich leeres Modewort, für

andere eine Zauberformel für alles, was man moralisch

aufwerten und aufladen will, für wieder andere hat es mit

dem Prinzip Verantwortung zu tun… Jedenfalls verbindet

Nachhaltigkeit unser heutiges Handeln mit den Konsequenzen

von und für morgen…

Mich hat es in die Stadt gezogen, weil hier die Zusammenhänge

erlebbar sind: Bildungs- und Gesundheits-/Sozialeinrichtungen

genauso wie ein vielfältiges Warenangebot

gibt es vor der Haustür. Die entsprechende infrastrukturelle

Versorgung bedeutet kurze Wege bei großer Auswahl

– wenn man mit Verantwortung handelt.

Die Entwicklungen z. B. rund um die gestiegenen Erdölpreise

machen in fast jedem Produkt sichtbar, was hohe

Wege- und Energiekosten bedeuten. Ich kaufe gern im

Grätzl ein und meide Einkaufszentren am Stadtrand. Ich

weiß zu schätzen, wie viel Bauern- und Gärtnerarbeit notwendig

ist, um täglich frisches Gemüse verarbeiten zu

können.

Am besten lässt sich für Nachhaltigkeit werben, wenn die

tatsächlichen Kosten sichtbar gemacht werden – etwa für

Käse, der unter Umständen zweimal quer durch Europa

transportiert worden ist, für Produkte, die unreif über den

Erdball geflogen wurden, um sie in Österreich mit hohem

Energie-Aufwand zum Nach-Reifen zu bringen.

Nachhaltigkeit zeigt sich aber auch, wenn mit den Kulturgütern

vorsichtig umgegangen wird. Das betrifft die Natur

genauso wie gebaute „Zeugen der Vergangenheit“. Verantwortung

bei den Jungen zu bewirken bedeutet auch

ein Geschichtsbewusstsein aufzubauen, damit Nachhaltigkeit

nicht zum Modewort verkommt, das morgen durch

ein anderes ersetzt wird…

Wer vom Nächsten Verantwortung erwartet, muss bei

sich selbst beginnen.

Nachhaltigkeit im Stuwerviertel

KommR

Brigitte Jank,

Präsidentin der

Wirtschaftskammer

Wien

Das Stuwerviertel ist lebenswert. Ein Grätzel, wie es im

Buche steht. Klein, vertraut und übersichtlich, ein Viertel

der kurzen Wege. Das zeigt sich ganz besonders am Beispiel

der ausgezeichneten Nahversorgung, die hier unter

dem Motto „Einkauf im Grünen” eine breite Palette an

Waren und Dienstleistungen anbietet.

Damit tragen Unternehmer und Kaufleute maßgeblich

und nachhaltig zur Lebensqualität des Stuwerviertels bei.

Wobei „Nachhaltigkeit“ für Wiens Unternehmer im Allgemeinen

und die Kaufleute des Stuwerviertels im Speziellen

von großer Bedeutung ist. Schließlich geht es für sie

darum, in ihrem unmittelbarsten Umfeld, in ihrem Grätzel,

am Aufbau zukunftsfähiger Strukturen mitzuwirken.

Ein Bestreben, bei dem sie von der Wirtschaftskammer

Wien und den Wiener Einkaufsstraßen unterstützt werden

– um vom attraktiven Grätzel ausgehend letztlich

Wien als Wirtschaftsstandort langfristig attraktiv zu halten.Es

wirkt das Kleine in das Große.

Zurück zum Kleinen. Nachhaltigkeit und Lebensqualität

im Grätzel sind keine Einbahnstraße. Es liegt auch und

gerade an den Einwohnern, ob sie auf das nahe liegende

Angebot zurückgreifen und sich damit ein Stück Lebensqualität

sichern. Eines ist gewiss: Es zahlt sich aus.


VIERTEL, DAS MAGAZIN DES STUWERVIERTELS

Mag. Ingrid Kohout

Grätzelmanagerin Wirtschaft

Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit bedeutet für mich Veränderungen in der Gegenwart setzen, die sich positiv auf die Zu -

kunft auswirken, wobei Nachhaltigkeit soziale, ökologische und ökonomische Komponenten beinhaltet.

Wie gestalten Sie heute Nachhaltigkeit in Ihrem persönlichen Umfeld gegenüber früher?

Ich stelle mein eigenes Handeln darauf ab, daß eine Schädigung des Ökosystems, wie Mensch, Tier,

Pflanzen, Wasser, Luft, Atmosphäre, etc. unterbleibt bzw. laufend reduziert wird. Ich versuche Abfälle

soweit wie möglich zu vermeiden und achte darauf, daß der Restabfall recycelt wird. Auch Ethik gehört

in das Thema Nachhaltigkeit einbezogen, was für mich menschlicher Umgang im privaten, wie auch im

geschäftlichen Bereich bedeutet.

Was sind für Sie nachhaltige Gründe, um große Sportereignisse wie die EURO 08 in Wien zu veranstalten?

Durch die EURO sind neue, positive Impulse zur Positionierung der Stadt Wien als Wirtschaftsstandort

mit hoher Lebensqualität zu erwarten. Es wird das Ziel angestrebt, möglichst viele Besucherinnen für

diesen Event zu gewinnen. Hier ergeben sich Nutzen in vielerlei Hinsicht: es werden soziale Akzente

gesetzt, unerwünschte Auswirkungen auf die Umwelt werden gering gehalten, indem bspw. die Besucher

zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bewegt werden und in wirtschaftlicher Hinsicht wird versucht,

für Wien Mehrwerte zu schaffen. Ökonomisch ist sicher eine Nachhaltigkeit gegeben, einerseits

für die Stadt Wien, andererseits auch für beteiligte Unternehmen. Im Tourismusbereich kann sicher von

nachhaltigen Effekten ausgegangen werden, obgleich deren Quantifizierung schwierig ist.

Was können Konzerne im Zeitalter der Globalisierung tun, um nachhaltig zu wirtschaften?

Nachhaltigkeitsstrategien, v.a. Umweltstrategien sind immer Win-Win-Strategien. In den nächsten Jahren

werden Innovationen und neue Märkte Themen wie Gesundheit, alternde Gesellschaft, Digitalisierung,

Hightech, Individualisierung und Neo-Ökologie forcieren. Vor allem in den Bereichen Erneuerbare Energien

und Energie effiziente Technologien sehe ich enorme Potentiale. Für Unternehmer bedeutet das:

Der neue Markt ist vorhanden und längst noch nicht erschöpft.

Wo sehen Sie Möglichkeiten beim täglichen Einkauf Nachhaltigkeit zu verwirklichen?

Wenn wir in unserem Alltag verantwortungsvoll konsumieren und überlegt handeln, können wir unseren

Kindern und weiteren Generationen ein intaktes ökologisches,soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen.

In unserem täglichen Leben kann jeder von uns, jeden Tag, einen kleinen Beitrag dazu leisten.

Beim Einkauf achte ich auf ökologisch erzeugte Lebensmittel, auf Produkte, die fair gehandelte Lebensmittel

sind und umweltverträglich verpackt sind. Als Lakto-Ovo-Vegetarierin bevorzuge ich pflanzliche

Lebensmittel und gehe daher gerne auf Wiener Märkte einkaufen.

Wie können wir der Jugend Nachhaltigkeit vermitteln?

Gute Bildung ist Voraussetzung die Vergangenheit zu verstehen, die Gegenwart zu gestalten und die

Zukunft zu entwerfen. Wichtig dafür sind gut funktionierende Infrastrukturen, gute Forschungs- und Bildungseinrichtungen,

Qualifizierung, attraktive soziale und kulturelle Angebote. Unser aller Aufgabe ist

es, die Jugend dafür zu sensibilisieren, ihnen soziale Werte zu vermitteln, bewusste und gesunde Lebensweise

beizubringen und speziell die Achtung und Respekt vor – und ein sorgsamer Umgang mit - der

Natur und Umwelt.

In welcher Weise bemerken Sie punkto Nachhaltigkeit ein gesellschaftliches Umdenken?

Nachhaltige und ökologische Produkte waren lange ein Manko in der Wirtschaft. Erst ein gesellschaftlicher

Wandel, hat diesen neuen Markt erst ermöglicht. Heute beschäftigen wir uns ständig mit Themen

wie Klimawandel, Innovationen, alternde Gesellschaft, Gesundheit etc. Ein Wertewandel hat stattgefunden:

Wir sind anspruchsvoller geworden und wollen uns und der Umwelt Gutes tun, wenn wir einkaufen.

Das Konsumverhalten hat sich geändert: wir wollen keinen Konsumüberdruss mehr erleben, sondern

heute ist uns Immaterielles, sind uns Werte, Qualität wichtiger. Auch Unternehmer haben erkannt,

dass Umweltschutz, Gesundheit und Verantwortungsbewusstsein die Konsumenten beeinflussen.

06 07

Uschi Lichtenegger

Bezirksrätin und Klubobfrau

der Grünen Leopoldstadt

Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit?

Ökologische Nachhaltigkeit soll die Natur noch für viele

Generationen erhalten, ökonomische Nachhaltigkeit darf keine

Ausbeutung von Menschen beinhalten und sehr wichtig ist die

soziale Nachhaltigkeit – Partizipation der Menschen, wo

immer sie leben.

Wie gestalten Sie heute Nachhaltigkeit in Ihrem persönlichen

Umfeld gegenüber früher?

Ich möchte, dass die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren

erhalten bleibt, d.h. Einkauf von Biolebensmittel, achte den

Klimaschutz – schaue genau, wo die Lebensmittel produziert

worden sind und erwerbe keine Produkte, die mit Ausbeutung

von Menschen und gar Kindern hergestellt werden. Informationen

sind heutzutage rasch und aktuell zu finden. Und frau

muß nicht „frische“ Erdbeeren im Winter essen…

Was sind für Sie nachhaltige Gründe, um große Sportereignisse

wie die EURO 2008 in Wien zu veranstalten?

Solange in Wien für große Sportereignisse Bäume bzw. sogar

Wälder fallen, um Platz für Verkaufsstände und Parkplätze zu

schaffen, rechtfertigt kein Gewinn für die Wirtschaft dieses

Event.

Was können Konzerne im Zeitalter der Globalisierung tun, um

nachhaltig zu wirtschaften?

Für Konzerne gilt das gleiche wie für ein kleines Unternehmen

oder auch eine Privatperson – Nachhaltigkeit heißt nicht

mehr aus der Natur zu entnehmen, als diese im gleichen Zeitraum

wieder neu bilden kann. Im Zeitalter der Globalisierung

ist es für Konzerne sicherlich ungleich schwieriger auf allen

Ebenen darauf zu achten, dass durch ihre Geschäftstätigkeit

NON-COMMERCIAL

nicht Umweltprobleme und soziale Probleme in andere Länder

verlagert werden.

Wo sehen Sie Möglichkeiten beim täglichen Einkauf Nachhaltigkeit

zu verwirklichen?

Einkaufen beim „Greißler ums Eck“ und auf den Märkten hier

in der Leopoldstadt und dann vor allem Bioprodukte und Produkte

aus der Region hier um Wien. Zweifelsohne ist es auch ein

Zeichen von Nachhaltigkeit, wenn ich zum Einkaufen zu Fuß

gehe, mit dem Fahrrad fahre oder öffentliche Verkehrsmittel

benutze.

Wie können wir der Jugend Nachhaltigkeit vermitteln?

Indem wir sie vorleben. Wir haben aber auch die politische Verantwortung

dafür, die Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit

zu schaffen, das heißt z.B. Ausbau des öffentlichen Verkehrs statt

Einstellung von Straßenbahnen, oder die wirkungsvolle

Beschränkung sinnloser Einwegverpackungen. Und die Natur

müssen wir direkt durch entsprechende Umweltauflagen vor der

Zerstörung schützen. Tatsächlich erlebe ich immer wieder, dass

die Jugend im Allgemeinen wesentlich bewusster Nachhaltigkeit

lebt und sorgsamer mit der Natur umgeht, als es ältere Generationen

machen

In welcher Weise bemerken Sie punkto Nachhaltigkeit ein

gesellschaftliches Umdenken ?

Die Supermärkte überbieten sich bei den Benennungen ihrer

Bioprodukte, Energiesparen ist nicht zuletzt wegen der hohen

Preise für viele ein Nummer-eins-Thema geworden und für viele

LeopoldstädterInnen verbindet sich Nachhaltigkeit mit Gesundheit

und Freude, wenn sie mit dem Fahrrad statt mit dem Auto

ihre Wege erledigen.

nachhaltigkeit:

trendwort oder neuer denkansatz?


LESERBRIEF

Dr. H. Unterweger

Unternehmerin

Nachhaltigkeit aus Sicht des LOHAS

Wenn heute von Nachhaltigkeit die Rede ist, fühlen sich

längst nicht mehr nur Birkenstockträger in Leinenhosen

oder selbstgestrickten Norwegerpullis angesprochen. Die

Grünen von heute werden „LOHAS“ - abgeleitet von „Lifestyle

of Health and Sustainability“, also einem Lebensstil,

der sich um Gesundheit und Nachhaltigkeit dreht -

genannt. Grammatikalisch ist das zwar nicht korrekt,

eigentlich sind sie die Anhänger des „LOHAS“, aber

darum geht es hier nicht.

Bis zum Jahre 2015 sollen die „LOHAS“ die Mehrheit der

Konsumenten ausmachen. Das bedeutet, dass Nachhaltigkeit

vom alternativen Nischenphänomen zum Schlüssel -

thema der globalisierten Wirtschaft heranwachsen wird.

Die „LOHAS“ stehen für Schonung von Umwelt und Ressourcen,

Gesundheit, fairen Handel, ethisch-sozialverträgliche

Arbeitsbedingungen und energiesparende Logistikkonzepte.

All das ist gepaart mit gesundem Genuss,

Individualität, Familie und Service.

Zeitmangel, Stress, Schnelllebigkeit werden in Frage

gestellt und von vielen nicht mehr länger als gegeben hingenommen.

Stressfreiheit, Entschleunigung, Gesundheit,

Nachhaltigkeit und Beständigkeit werden gefordert.

All das mündet in die Nachfrage nach wirtschaftlich,

gesundheitlich und ökonomisch sinnvollen Produkten und

Dienstleistungen. Zu beobachten ist diese Entwicklung

seit Jahren im Lebensmittelsektor. Auszugehen ist, dass

sich diese Entwicklung auf den gesamten Handel und auf

alle Dienstleistungen ausweiten wird.

„LOHAS“ fordern diese Veränderung! Und das ist gut so!

LESERBRIEFE UND EINGESANDTE BEITRÄGE SPIEGELN NICHT

DIE MEINUNG DER REDAKTION WIDER.

LOHAS vs. LOVOS

Viele reden derzeit über LOHAS, aber nicht alle kennen

das Wort. Also: Es ist ein Akronym und steht für Lifestyle

of Health and Sustainability. Das meint Individualisten,

die bewusst nachhaltig leben und konsumieren, aber

weder als Generation noch als soziales Milieu fassbar sind.

Es steht für einen Lebensstil oder Konsumententyp, der

durch sein Konsumverhalten und gezielte Produktauswahl

Gesundheit und Nachhaltigkeit fördern will. Häufig handelt

es sich um Personen mit überdurchschnittlichem Einkommen.

In den USA sollen ungefähr 30 Prozent der Verbraucher

diesem Typ entsprechen, in Deutschland etwa 15

Prozent. LOHAS sind beispielsweise Natur- und Outdoor-Urlauber.

Kunden von Bioläden oder Biosupermärkten.

Ihre Motive ähneln denen der Slow Food-Bewegung,

sie lehnen die „Geiz ist geil“-Mentalität strikt ab.

Die Marketingindustrie liebt es, Zielgruppen zu identifizieren

und griffig zu benennen. Schönes Beispiel: DINKY,

was soviel wie "Double Income, No Kids Yet" bedeutet,

also Doppelverdiener ohne Kinder. Nun scheint auch die

Gruppe der Menschen, welche nachhaltiger leben wollen,

eine kritische Grösse erreicht zu haben. Dafür wurde der

Begriff LOHAS kreiert - "Lifestyle of Health and Sustainability",

also gesunder und nachhaltiger Lebensstil - und

man riskiert, damit betitelt zu werden, wenn man eben

gesund und nachhaltig konsumiert.

Der Begriff LOHAS ist jedoch umstritten, da manchen

Kritikern die Verknüpfung von bewusstem, oft hochwertigem

Konsum mit Nachhaltigkeit zweifelhaft erscheint.

Einige Vertreter der traditionellen Umweltbewegung sehen

darin den Versuch, dem Konsumismus ein neues, zeitgeisttypisches

Image zu geben.

Eine für die Komsumindustrie uninteressante Gruppe,

aber mit gewissen Gemeinsamkeiten mit den LOHAS,

sind die LOVOS, welche bewusst einen einfacheren

Lebensstil resp. eine freiwillige Einfachheit anstreben

("Lifestyles of Voluntary Simplicity").

“Einfaches Leben”, auch “Freiwillige Einfachheit”

genannt, bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative

zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht.

Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen

entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres,

erfüllteres Leben zu führen. Das “Einfache

Leben” stellt kein einheitliches Lebensschema dar, sondern

führt zu äußerst unterschiedlichen, sehr individuellen

Ausprägungen. Die Spanne reicht vom „Total-Aussteiger“

bis zum lediglich konsumkritischen „Normalverbraucher“.

Kennzeichnend ist stets eine erhöhte Achtsamkeit

und die genauere Beobachtung des eigenen (Konsum)-

Verhaltens. W.R.

08 09

Welcome... aus der Serie “Stadion” von Natascha Auenhammer

Zangler, Elfer, Ball, Rund und Abseits.

Die Parallelen der „Fussballersprache“ werden verkehrt interpretiert, als Ergebnis zeigt das ZEBRA

außergewöhnliche Arbeiten von 17 verschiedenen Künstlern zum Thema Fußball.

Arbeiten von Ernst Zdrahal, Felix Waske, Karl Tessler, Rudolf Swoboda, Christine Stigma, Pilo Pichler,

Franz Linschinger, Herbert Langmüller, Paul Landl, Saba Lang, Tanja Krexner, Elena Kreuzer, Monika Frank,

Jean-Marc Caracci, Sepp Berlinger, Wolfgang Bäuml, Natascha Auenhammer.

Photomanufaktur ZEBRA, 1070 Wien, Burggasse 46

Ausstellung bis 11. Juli, Di-Do 9.00-12.30, 13.30-17.30, Fr. 9.00-14.30 Eintritt frei

http://members.chello.at/zebralabor

VORSICHT KUNST


VIERTEL, DAS MAGAZIN DES STUWERVIERTELS

VORSCHAU 2008 60 Seiten VIERTEL als Kunstkatalog.

60 Seiten Kunst statt Werbung.

Die artige Kunst sich Feinde zu machen oder schwelgen in

Kunst, Kitsch und Kommerz und dem österreichischen

Selbstverständnis.

Ausschreibungsunterlagen unter www.stuwerviertel.at

Fest der

Vielfalt (er)leben im Stuwerviertel

Kultur(en)2

12. SEPT. 2008

Fahrradrikschen-Shuttleservice zwischen den Festplätzen

Marktschreier-Wettbewerb

am VORGARTENMARKT.

HALLO ENNSGASSE

Multikulturelles Straßenfest mit Kunst- und Kulturmarkt,

Performance und Musikprogramm.

Fixpunkt: 19.00 Uhr - Tini Trampler und die dreckige Combo.

Anmeldungen für Kunst- und Kulturmarkt unter info@wildwuchs.co.at

Fest der GEBIETSBETREUUNG

im neuen Grätzelzentrum am Max-Winter-Platz.

HALLO KIDS

Großes Kinderfest in der Wolfgang-Schmälzl-Gasse

HALLO STUWERSTRASSE

Traditionelles Herbstfest in der Stuwerstraße.

10 11

Praznik raznih

Kultura

IMPRESSIONEN 2007

Die EURO ist nicht unser Bier

KOLUMNE

DER RAUNZER*

Fußball und Bier - diese enge Beziehung wird im

Angesicht der EM auf eine harte Probe gestellt. Dort

wo im Juni die Heimat zum Ausland wird, fließt wie

in einer Diktatur nur das offizielle Gebräu, das noch

dazu für meinen Biergeschmack viel zu “was auch

immer” ist. Die Schmerzgrenze beim Preis ist nun

ziemlich genau ermittelt. 4,50 Euro für das Einheits-

Dänenbier, gebraut von einem Lizenznehmer in der

Schweiz, von Stiegl in Salzburg über lange LKW-

Strecken vertrieben. Es leben die Schildbürger.

Ernst Happels Erfolgsrezept als Coach hieß "Pressing"

und totale Offensive. Seine stets lauffreudigen

Spieler mussten "dem Gegner ihren Stil aufzwingen

und durften ihn nicht zur Ruhe kommen lassen",

lautete sein Credo. Pressing nennt man das (kurzzeitige,

längere oder ständige) Anrennen auf das Tor des

Gegners. Die Grundidee ist, dem Gegner so zu Fehlern

zu zwingen.

Das Ernst-Happel-Stadion ist das einzige "5-Sterne-

Stadion" Österreichs. Mit einem elektronischen

Zutrittskontrollsystem, Videoüberwachung, zwei

Sicherheitsringen (Stahlgitter und Käfig-Laufwege)

um das Stadion und 36,9 Millionen Euro wurden die

Sicherheitseinrichtungen des Ernst-Happel-Stadions

optimiert. Wie ist das mit Fußballfans hinter Gittern?

Zwing ich sie damit nicht zu “Ausrastern” und

Fehlern? Eskalation vorprogrammiert? Frei nach Karl

Farkas: Schau´n Sie sich das an.

Ich bin ja kein Fan von Einkaufscentern. Gewachsene

Infrastrukturen in Wohngebieten und die Nahversorgung

werden runiniert. Was allerdings die UEFA mit

dem Stadioncenter aufführt, erregt fast mein Mitleid.

Firmenlogos, Werbung und Firmennamen im Außenbereich

des Einkaufszentrums müssen abgedeckt

werden - denn rund um das Stadion dürfen nur die

offiziellen EM-Sponsoren werben. Einkaufen vor

dem Match - das wird während der EURO im Juni

nicht möglich sein. An Spieltagen muß das Center

um 14.00 Uhr schließen.

Aber noch mehr Mitleid mit den Shopbetreibern

erregt die Aussage der Center-Leiterin: “Eine Einschränkung

im Center selbst gibt es aber nicht, die

Geschäfte “dürfen” das volle Sortiment anbieten”.

No Na Ned ...

*

raunzen bzw. Raunzer, der

Auch sempern. Defensive Art sich (über etwas oder jemanden)

zu beschweren; auch lamentieren, nörgeln. Der Raunzer äußert

zwar seinen Unmut, ist aber realistisch genug um sich im Klaren

darüber zu sein, dass er ohnehin nichts an der jeweiligen Situation

ändern kann und daher jeder Versuch sowieso sinnlos ist.

Dieser Zustand der Ohnmacht und des permanenten Unwohlseins

wird mit raunzen zum Ausdruck gebracht.


1/4 NEWS NEUZUGÄNGE

"Welcome to the City"

Die Wiener Innenstadt bereitet den Fußballfans im Juni einen

freundlichen und feuchten Empfang: Während der EM wird es

dort gratis Trinkwasser geben.

Neben der Errichtung temporärer Wasserspender ist auch das Aufstellen

eigener "Standln" - die den winterlichen Punschhütten ähnlich

sein sollen - geplant, so Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel.

Damit sich die Innere Stadt in ihrem ganzen Glanz präsentieren

könne, wünscht sich Stenzel zudem eine Straßenreinigung “rund

um die Uhr” sowie eine erhöhte Präsenz der Polizei. Zusätzliche

mobile WC-Anlagen an besonders stark frequentierten Stellen sind

ebenfalls angedacht. Quelle: vienna.at

EURO als Stromfresser

Tausende Scheinwerfer, Video-Walls und Lautsprecher werden bei

der EURO in Wien die Stromzähler zum Glühen bringen. Im Bereich

des Stadions und in der Fanzone rund ums Rathaus werden

laut Wien Energie rund vier Millionen Kilowattstunden (kWh)

Strom benötigt. Umgerechnet ist das so viel Energie, wie eine

Kleinstadt mit 2.500 Einwohnern in einem Jahr verbraucht. Das

entspricht einem CO2-Ausstoß von rund 743 Tonnen.

Das Gebiet ums Ernst-Happel-Stadion dürfte demnach mit etwa

2,6 Mio. kWh Stromverbrauch in rund drei Wochen deutlich mehr

benötigen als die Fanzone mit ungefähr 1,5 Mio. kWh. Waschmaschinen,

Fernseher sowie alle anderen elektronischen Geräte

von ca. 800 Haushalten könnten ein Jahr lang mit dem errechneten

Strom-Bedarf des Stadion-Gebietes versorgt werden. Quelle: APA

Einstellung des 21igers

Mit der Einstellung der Straßenbahnlinie 21 verliert die Leopoldstadt

eine der letzten funktionierenden Querverbindungen.

Besonders bedauerlich ist, dass die SPÖ damit im Verein mit den

Wiener Linien ihre Politik des Zusperrens und Drüberfahrens über

berechtigte Anrainerinteressen ungeniert fortsetzt. Die SPÖ-Stadtregierung

brüskiert damit auch den eigenen Bezirksvorsteher, der

noch im vergangenen Wahlkampf die Beibehaltung der Linie 21

versprochen hatte. W.R.

Fancamp -Top oder Flop?

Das Fancamp am Messegelände in Wien erinnert an ein Ferienlager

aus Schulzeiten: Man liegt in Stockbetten, Klo und Dusche

befinden sich am Gang. Rund 3000 Menschen können hier pro

Tag während der Europameisterschaft übernachten. Untergebracht

sind sie in 770 Vier-Bett-Kojen, die aufgrund des Brandschutzes

nach oben hin offen und ohne Türen sind.

Neben 3000 Betten stehen 200 Toiletten, 100 Duschen und 76

Waschplätze zur Verfügung. Eine Übernachtung in der rund einen

Kilometer vom Praterstadion entfernten Halle kostet 38 Euro.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 1,2 Millionen

Euro. Insgesamt wurden für die Schlafkojen rund 26.000 Quadratmeter

Gipskartonplatten verwendet – dieser Verbrauch entspricht

100 Einfamilienhäusern, erklärte Marc David von der Firma Saint-

Gobain Rigips, die die Schlafstätten gebaut hat.

Nicht nur im Hinblick auf die derzeitige Buchungssituation (20%

Auslastung mit Stand 25. Mai) sondern auch auf die nicht geklärte

Wiederverwertbarkeit des Materials wären 100 Einfamilienhäuser

in Krisengebieten vielleicht sinnvoller und nachhaltiger.

W.R.

dezentral

Neuzugang haben wir im Stuwerviertel zu vermelden.

Am Ilgplatz, am Standort des ehemaligen Cafe Stern,

setzt ein engagiertes Paar alles daran das Stuwerviertel

einmal mehr aufzuwerten. Das “dezentral” versteht sich

als Lokal mit dem gewissen “Extra”, die Renovierung ist

erfolgreich und stimmig abgeschlossen, die Öffnungszeiten

genial. Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg.

saperlipopette

Unter dem Thema “Erblühen” präsentiert sich dieses

Jahr die Modekollektion des Labels SAPERLIPOPETTE

von Caroline Stanzl. Vielleicht inspiriert von den blühenden

Bäumen im Stuwerviertel hat sich die Modemacherin

mitsamt ihrer jungen Familie auch gleich im “Viertel”

niedergelassen. Herzlich willkommen.

www.saperlipopette.at

mezze

Gerade wurde die U-Bahn bis tief ins Stuwerviertel verlängert

- schon gibt es einen Grund, sie zu nutzen: Bei

der Station "Messe" hat ein toller Libanese aufgesperrt.

Spätestens seit der STANDARD das Lokal getestet und

für gutbefunden hat, ist es kein Geheimtipp mehr.

Die große Vielfalt libanesischer "Mezze" wird im neuen

"Le Cèdre" im Stuwerviertel zelebriert.

wer nicht wirbt der stirbt

> Zielgruppengerechte Werbung ohne Streuverluste

> gezielte Streuung - Verteilung als Beilage bei Abos von

Standard u. Kurier im 2., 3., 20., 21. und 22. Bezirk

> 35.000 bis 55.000 Auflage - aktuelle Themen

viertel

> Informationen unter: www.stuwerviertel.at

12 13

Bullshit im 2ten Respekt

Raum für Ihre Meinung. Auch in der Ausgabe 3/2008 werden

hier IHRE Anliegen, Aufreger und Vorschläge veröffentlicht.

Zuschriften an: info@wildwuchs.co.at oder schriftlich an:

wildwuchs, 1020 Wien, Ennsgasse 7.

Baum”sterben” in der Stadionallee

Irgenwann hieß es, wegen der Verlegung der Stadionallee und

aus Sicherheitsgründen und weil es die UEFA so will werden

einige Bäume gefällt. Soweit so gut. In einer Nacht- und

Nebelaktion war´s dann auch so weit. Das war vor mehr als

einem Jahr. Eigentlich sollte es damit getan sein.

Fakt ist allerdings, daß permanent Bäume gefällt werden. Als

Taxifahrer komme ich täglich mehrmals beim Stadion vorbei

und es fällt laufend der eine oder andere Baum der Kettensäge

zum Opfer. Still, klammheimlich und des Nächtens.

Irgendwann reicht es!

Thomas Sonderegger, 1020 Wien

21iger

Die Einstellung der Straßenbahnlinie 21 nimmt mir ein Stück

Lebensqualität. Mir sind die Wege zu den U-Bahnstationen

einfach zu weit und die Ersatzbusse fahren unregelmässig.

U-Bahn kann nur Ergänzung sein - kein Ersatz.

Martina Preyer, 1020 Wien

Wenn ich mir was wünschen dürfte ...

Weihnachten kommt erst bzw. ist gerade erst vorbei.

ABER: wenn ich mir was wünschen dürfte dann:

Beratungstellungen für Prostituierte statt Razzien ...

Aufklärung statt Einschüchterung ...

Streetworker statt orientierungsloser Drogenabhängiger ...

Besenreine Straßen im Stuwerviertel statt polierter Boulevards

im 1. Bezirk ...

Miteinander statt gegeneinander ...

Bäume statt Gitter ...

und den “Greißler ums Eck”, den hätte ich gerne wieder ...

F.G. Keck, 1020 Wien

Lebenswert

Ich mag den 2. Bezirk, ich mag das Stuwerviertel. Das Leben

hier ist unverfälscht, abwechslungsreich und spannend.

Immer wieder begegnet man engagierten Individualisten, die

was bewegen wollen. Mitunter stoßen sie auf geteiltes Verständnis

aber lassen sich trotzdem nicht entmutigen. Ich

würde mir zwar einige Lokale mehr wünschen, die etwas länger

offen halten, aber ich bin sicher - alles nur eine Frage der

Zeit. Ich hoffe nur, dass sich die Erschließung des Grätzels

durch die U2 nicht negativ auswirkt und das Stuwerviertel

ähnlich wie seinerzeit das Karmeliterviertel zum Spekulationsobjekt

verkommt. Ich lebe gerne hier!

Anonym, per Mail

LESERZUSCHRIFTEN

vor den Stuwerviertler Aktionisten (Kaufleuten), das

Magazin “Viertel” findet bestimmt seine Leser und lässt sie nicht

kalt auf ihrem Popo sitzen ...

Schreckt nicht zurück vor nagenden Nagel-am-Kreuz-Fragen, wie

meinen, z.B.: WIE noch extatisch bunt dionysisch am KZ Tor

weiter tanzen - ohne eben- an einer Overdose Ecstasy quasi zu

ersticken??? So lautet die Frage des ewig leben wollenden Adoleszent,

trotz oder mit Nietzsche genauso weiter verzweifelnden

Homo Sapiens ??? oder ? wie seht Ihr das ?

Es sei mir erlaubt, einen Hinweis einzubringen, und zwar auf einen,

der im selbigen Stuwerviertel und zwar in einem Kellerlokal der

Wohlmutstraße anno 1925 (ca.) als junger Mensch ein einschneidendes

Erlebnis im Kreis einer Gruppe jüdischer Geistesforscher

hatte und dann selber weiter forschte, und forschte und schrieb,

und schrieb, hauptsächlich im Ausland (Holland der 40jahre) und

inspirierte sehr viele, unter anderen Harry Mulisch, der literarisch

und "mediatisch" doch Bekanntheitsgrad erreicht hat, und,

selber von der Shoah betroffen zumThema viel recherchierte.

Es handelt sich um diesen weisen, lieben, ungemein lieben und

gescheiten Friedrich Weinreb, ursprünglich Professor für Statistik

und Wirtschaftsspezialist, parallel aber existentieller Sprachforscher,

würd ich ihn gerne nennen, Entdecker der unendlichen Räumen

die sich in den unbewussten Schichten der ursprünglichen

eben nicht zufällig entstandenen Sprachwurzeln eröffnen.

Prost ! SEKT her und w e i t e r :

Es wäre ein ganz anderer existentiellerer Zugang, Achtung sehr

explosiv, es könnte sei, dass eure gewohnten komfortablen Feindbilder

sich nicht mehr komfortabel anfühlen, dafür aber ist plötzlich

Raum da für T o l e r a n z (schwierig) ?!, vor allem vielleicht SINN

würd ich meinen, das Unmögliche plötzlich wieder greifbar, nichts

weniger als das - uff hoffentlich ist mir diese Aussage nicht eine

Nummer zu hoch.

In diesem Sinne wäre eine Verbindung zu einem gewissen Benny

Levy durchaus angebracht, ehemaliger Leiter der Proletarischen

Linke, Freund und Sekretär des Sartre der letzten Jahre, der (Levy)

wie es sich in einer vor kurzem auf Arte ausgestrahlten Mai 68

Doku herausstellte, als logische Fortsetzung seiner philosophischen

Suche nach Sinn, Endziel, Möglichkeiten eines brauchbaren Denkund

Überlebensmodells nach dem Holocaust schliesslich in der

seltsam bedeutungsträchtigen, existentiell zerrüttenden Struktur

der Ursprache der jüdischen Gemeinschaft soviel aufbrausendes

Material fand, dass er speziell dafür in Jerusalem ein eigenes Forschungsinstitut

auf die Beine stellte, den immer noch für unbekannte

Ufer offenen Geist des Sartres der letzten Stunde, mit der Glut

seiner Entdeckungen anfeuerte, sodass die beiden gemeinsam ein

Essay veröffentlichten...

Mit vielem herzlichen Dank für die Möglichkeit der Einsendung.

(ob Sinn oder Unsinn !!) Bitte noch SEKT ... Clea Bely...

Maryse Pöll, per Mail


MITGLIEDSBETRIEBE DER IG STUWERVIERTEL VORGARTENMARKT

GEWERBE/HANDWERK

DIENSTLEISTUNG

Computer Circle

1020; Wolfgang-Schmälzl G. 16

Tel.: 01/961 08 30

1a-Installateur Oliver Riedel

1020; Ennsgasse 7-11

Tel.: 01/728 05 58

Car Service Bärtl

1020; Stuwerstraße 41

Tel.: 01/729 39 39

Elektro Installationen Schell

1020: Max-Winter Platz 6

Tel.: 01/728 02 65

Fernseh Bernhardt

1020; Molkereistraße 10

Tel.: 01/728 17 17

Fotostudio Fuchsjäger

1020; Wohlmutstraße 31

Tel.: 01/729 54 70

Ledermanufaktur Posenanski

1020; Sebastian-Kneipp-G. 6

Tel.: 01/958 50 10

Stiller Installationsgmbh

1020; Hillerstraße 4

Tel.: 01/726 24 22

Wirtschaftsberater Gundacker

1020; Ennsgasse 4/15

Tel.: 0664/526 12 15

BEAUTY_WELLNESS_SPORT

Auszeitreisen

1020; Stuwerstraße50/4

Tel.: 01/729 52 09

Channoine Cosmetic Sevecka

1020; Wohlmutstraße 31

Tel.: 0699/127 08 476

Dr. Azem & Optik Böhmert

1020; Engerthstraße 193

Tel.: 01/720 25 54

Frisiersalon André

1020; Vorgartenstraße 215

Tel.: 01/726 41 55

Just for hair

1020; Stuwerstraße 32

Tel.: 01/726 22 41

Kosmetik Fußpflege Wagner

1020; Arnezhoferstr 10

Tel.: 01/726 84 42

Optik-Foto Böhmert

1020; Lassallestraße 10

Tel.: 729 54 11 - 17

Tanzschule Chris

1200; Wehlistraße 150

Tel.: 01/212 12 00

Tauchstudio Vienna

1020; Lassallestraße 24

Tel.: 01/720 13 98

1.

Die

im 2ten

DIE KAUFLEUTE

UND UNTERNEHMER

DES STUWERVIERTELS

ESSEN_TRINKEN

apartment02

1020; Obermüllnerstraße 2

Tel.: 01/729 35 43

Cafe Konditorei am Park

1020; Max Winter Platz 8

Tel.: 0676/401 44 07

Cafe Maria

Vorgartenmarkt, Stand 4

1020 Wien

Tel.: 0681/107 36 934

Gasthaus Lindwurmstüberl

1020; Stuwerstraße 47

Tel.: 0676/473 12 69

Gasthaus Möslinger

1020; Stuwerstraße 14

Tel.: 01/ 728 01 95

Gasthaus Reinthaler

1020; Stuwerstraße 5

Tel.: 01/ 726 82 82

Pizzeria Maradonna

1020; Schrotzbergstrasse 1

Tel.: 01/ 9252253

Wohlmutstüberl

1020 Wien, Wohlmutstraße 23

Tel. + Fax: 01//968 03 46

EINKAUFEN

Farbenkaiser Kosmaderma

1020; Engerthstr 206

Tel.: 01/728 05 09

Meisterkürschner Weinberger

1020; Ausstellungsstraße 37

Tel.: 01/728 65 25

mercado del arte

1020; Ennsgasse 1

Tel.: 0699/10742622

Papier & Geschenke Kopecek

1020; Stuwerstraße 27A/1

Tel.: 01/729 85 37

Stoffe Machowitsch

1020; Ennsgasse 7-11

Tel.: 01/728 04 99

wildwuchs, der Blumenladen

1020; Ennsgasse 7

Tel.: 01/726 83 75


So sehen Kinder

ihren (Traum) Markt

Große Malaktionen für Kinder sowie Marktschreierwettbewerbe

finden immer wieder am Vorgartenmarkt

statt. Corona Gsteu Künstlerin und Mitarbeiterin der

Gebietsbetreuung Stadterneuerung organisierte das

letzte Kindermalfest im Rahmen des Atelierrundganges

Q202.

An die hundert Kinder des Kinderfreunde Kindergartens

Ausstellungsstr. 40, der VS Wolfgang Schmälzlgasse

sowie große und kleine KünstlerInnen aus dem

Viertel werkten vorort im Marktinneren auf Lein -

wänden. Unter dem Motto gute Laune und coole

Ideen für den Markt mitbringen und ein altes T-shirt

drüberziehen, malten die Kinder Gemeinschaftsbilder

zum Thema „wie sieht dein Traummarkt aus?“.

Die MarktstandlerInnen vom Vorgartenmarkt haben

gratis besondere Kinderschmankerln vorbereitet,

Hühnerschnitzel, Kuchen, Minikrapfen, Obstsalat,

Gemüsesackerl und Saft, alles was das Herz begehrte,

gabs für die Kleinen zur Stärkung.

Bezirkspromis wie Hr. Bezirksvorsteher Gerhard

Kubik, Fr. BR. Doris Haas, Fr. BR. Margit Lorenz,

sowie der neue Marktamtsleiter Hr. A.R Thomas Mittermayer

und Hr. Marktreferent AR. Franz Resch und

Fr. Mag a . Ingrid Kohout vom WWFF nahmen die

nette Atmosphäre und die kreative Stimmung zum

Anlaß den MarktstandlerInnen zu ihrer neuen Marktpositionierung

und Geschäftsidee „Vorgartenmarktder

kinderfreundliche Markt“ zu gratulieren.

Die spontanen KaufinteressentInnen wurden bis zur

Ausstellung vertröstet. Die Bilder der Kinder sind so

wunderbar geworden, daß es eine Ausstellung am Vorgartenmarkt

in den Standeln gibt. Ausstellungsdauer

Mitte Mai bis Ende Juni 08. Alle sind herzlich zum

Marktbesuch am Vorgartenmarkt eingeladen, wo die

Meisterwerke zu bewundern sind.

Corona Gsteu

Fotos: Corona Gsteu und Peter Mlczoch

14 15

ZAHL

ZAHL DIE HÄLFTE * bei

wildwuchs, den Blumenladen im 2ten

1020; Ennsgasse 7

Tel.: 0699 / 192 59 777

Mail: info@wildwuchs.co.at

Web: www.wildwuchs.co.at

VIERTEL, DAS MAGAZIN DES STUWERVIERTELS

DIE

HÄLFTE *

*

*

*

*

*

ZAHL DIE HÄLFTE * bei

Meisterkürschner Weinberger

1020; Ausstellungsstraße 37

Tel.: 01/728 65 25

Mail: office@mk-weinberger.at

Web: www.mk-weinberger.at

ZAHL DIE HÄLFTE * bei

1-a Installateur Oliver Riedel

1020; Ennsgasse 7-11

Tel.: 01 / 728 05 58

Mail: bureau@riedel.co.at

Web: www.kleinbad.at

ZAHL DIE HÄLFTE

gültig auf ausgewählte Artikel und Produktgruppen

während der EM vom 7.6. - 29.6.2008 -

solange der Vorrat reicht

beim 1a Installateur RIEDEL, Meisterkürschner WEINBERGER

und WILDWUCHS

und bei Mitgliedsbetrieben der IG Stuwerviertel

wo sie dieses Plakat sehen


ZAHL

Aktion:

Urlaubs-Check

ohne Teile und Zusatzarbeiten

€19, 90

Klima-Basis-Check

Der Check umfasst Sicht-,

Funktions- und Druckprüfung.

Ihre Fullservice-Werkstätte

DIE

HÄLFTE *

EINE AKTION DER KAUFLEUTE UND

UNTERNEHMER DES STUWERVIERTELS

Unter dem Titel “Vorfreude am Vorgartenmarkt”

hat die Wiener Gebietsbetreung in

Kooperation mit dem Grätzelmanagement

und dem Wirtschaftsförderungsfond Wien

einen kleinen EM-Plan aufgelegt in dem nicht

nur der Spielplan sondern auch spezielle EM-

Angebote der MarktstandlerInnen zu finden

sind. Der von der Künstlerin Corona Gsteu

gestaltete Plan im handlichen Taschenformat

liegt am Vorgartenmarkt und in den Mitgliedsbetrieben

der IG Stuwerviertel auf.

Die

im 2ten 1.

KFZ-Mechanik

Havariedienst

Elektrik

Tankstelle

Parkgarage

€ 19, 95

A-1020, Stuwerstr. 41

Tel: 01/729 39 39

Fax: 01/729 39 39/40

Mail: info@baertl.at

http://www.baertl.at

Wohlmutstüberl

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag: 10.00 - 23.00 Uhr

Samstag: 9.00 - 16.00 Uhr, Sonntag Ruhetag

Aktuelle Menüs unter: www.4-gast-at

Ihr Spezialist für Catering, Hochzeiten, Geburtstage,

Firmenfeiern und vieles mehr.

1020 Wien, Wohlmutstraße 23

Tel. + Fax: + 43 (0)1/968 03 46

Mobil: +43 (0)644/500 94 08 Email: 4-gast@chello.at

Liveübertragung aller EM-Spiele !

PIZZERIA - RISTORANTE

MARADONA

Wir freuen uns sehr, Sie als unsere Gäste

begrüßen zu dürfen!

Tel.:/Fax: 925 22 53

Bei Selbstabholung jede Pizza & Pasta nur 5,-

STILLER InstallationsgmbH

Ihr Installateur

Täglich wechselnde Angebote!

1020; Schrotzbergstrasse 1 / Ecke Ilgplatz

Öffnungszeiten: Mo-So 10.00 -24.00 Uhr durchgehend geöffnet.

Zustellzeiten: 11.00 - 23.00 Uhr

Zustellung GRATIS

ONLINEBESTELLUNG: www.maradona.at

NEU>

STILLER InstallationsgmbH

Hillerstraße 4 (beim Ilgplatz)

1020 Wien

Tel. 726 24 22

Fax 726 24 22-20

e-mail: stillergmbh@aon.at

www.stiller-installationen.at

Ab sofort JEDEN DONNERSTAG für Sie

BIS 20 Uhr geöffnet !!!

Auch unsere INSTALLATEURE

kommen BIS 20 UHR zu Ihnen !!!

OHNE MEHRKOSTEN

IHR PARTNER FÜR GAS ● WASSER ● HEIZUNG ● WHIRLPOOLS ● SCHWIMMBAD & WELLNESS

Postententgelt bar bezahlt

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine