030520 Protokoll Preisgerichtssitzung.pdf - D&K drost consult

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030520 Protokoll Preisgerichtssitzung.pdf - D&K drost consult

Niederschrift über

die Preisgerichtssitzung

am 06. Mai 2003

Einladungswettbewerb

„Reeperbahn 1/ Zirkusweg 20“

in Hamburg - St. Pauli


Wettbewerb „Reeperbahn 1/ Zirkusweg 20“

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 06. Mai 2003

Auslober: B&L Projektentwicklungsgesellschaft mbH

und

HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH

im Namen der:

Kommanditgesellschaft Zirkusweg 20 Verwaltungsgesellschaft mbH & Co

Wettbewerb: beschränkt offener, anonymer, einstufiger hochbaulicher

Realisierungswettbewerb in Form eines Einladungswettbewerbs mit 5

Teilnehmern

Das Preisgericht tritt um 9:00 Uhr in den Räumen Große Elbstraße 43-49 in Hamburg

zusammen. Herr Drost vom wettbewerbsbetreuenden Büro D&K Architekten begrüßt die

Anwesenden und stellt die Vollzähligkeit des Preisgerichtes namentlich fest.

Es sind erschienen:

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Peter Gero Baudezernent, Bezirksamt Hamburg-Mitte

Bernhard Gössler Architekt, Hamburg

Prof. Thomas Herzog Architekt, München

Prof. Otto Steidle Architekt, München

Prof. Jörn Walter Oberbaudirektor Hamburg

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Isabell Feest Architektin, Hamburg (ständig anwesend)

Bodo Hafke Bezirksamt Hamburg-Mitte, Leiter der Stadtplanungsabteilung

Andreas Kellner Behörde für Bauen und Verkehr, Amt für Stadtentwicklung,

Hamburg

entschuldigt fehlt:

Ulrich Zeiger Architekt, Hamburg

Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

Jan Hinrich Fock Mitglied des Stadtplanungsausschusses (SPD),

Bezirk Hamburg-Mitte

Dr. Hans Hellberg B&L Immobilien AG, Vorstandssprecher

Karin Vehling Mitglied des Stadtplanungsausschusses (CDU),

Bezirk Hamburg-Mitte

Martin Mörl Geschäftsführer B&L Projektentwicklungsgesellschaft mbH

entschuldigt fehlt:

Rainer Eichholz Geschäftsführer HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH, er wird

durch Herrn Mörl ersetzt

Stellvertretende Sachpreisrichter

Dieter Scheel Mitglied des Stadtplanungsausschusses (PRO),

Bezirk Hamburg-Mitte

Thorsten Testorp Geschäftsführer B&L Projektentwicklungsgesellschaft mbH

D&K Architekten Hohe Brücke 1 20459 Hamburg

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Wettbewerb „Reeperbahn 1/ Zirkusweg 20“

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 06. Mai 2003

entschuldigt fehlen:

Frank Strothe HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH

Claudius Lieven Mitglied des Stadtplanungsausschusses (GAL),

Bezirk Hamburg-Mitte

Sachverständige

Gerd Baum Bezirksamt Hamburg-Mitte, Naturschutzreferat

Tanja Bestmann Behörde für Bauen und Verkehr,

Amt für Bauordnung und Hochbau

Andreas Groteguth HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH

Bernhard von Hammerstein HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH

Andreas Hölz B&L Projektentwicklungsgesellschaft mbH

Dr.-Ing. Rolf Hüttman Masuch + Olbrisch,

Ingenieurgesellschaft für das Bauwesen mbH

Harry Koch B&L Projektentwicklungsgesellschaft mbH

Roswitha Koch Bezirksamt Hamburg-Mitte, Bauprüfabteilung

Jens Krambrich B&L Projektentwicklungsgesellschaft mbH

Dirk Kulzer B&L Immobilien Services GmbH

Karsten Lübkert Behörde für Bauen und Verkehr,

Amt für Stadtentwicklung

Detlef Moldmann Umweltbehörde, Fachamt für Energie und Immissionsschutz

Matthias Pirschel HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH

Peter Skambraks Bezirksamt Hamburg-Mitte, Tiefbauabteilung

Michael Stiefler Bezirksamt Hamburg-Mitte, Stadtplanungsabteilung

Peter Weiß Behörde für Bauen und Verkehr,

Amt für Stadtentwicklung

entschuldigt fehlen:

Jan Herold B&L Immobilien Services GmbH

Ulf Küßner Jo Claussen-Seggelke Stadtplaner SRL, Hamburg

Ulrike Stöber Behörde für Bauen und Verkehr,

Amt für Stadtentwicklung

Wettbewerbskoordination

Uwe Drost D&K architekten

Alexa Saure D&K architekten

Takane Stück D&K architekten

Thomas Zietko D&K architekten

Herr Drost erläutert das Verfahren.

Aus dem Kreis der Fachpreisrichter wird Herr Prof. Otto Steidle einstimmig zum

Vorsitzenden des Preisgerichts gewählt.

Die Protokollführung übernehmen Takane Stück und Alexa Saure.

D&K Architekten Hohe Brücke 1 20459 Hamburg

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Wettbewerb „Reeperbahn 1/ Zirkusweg 20“

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 06. Mai 2003

Vor der Präsentation wird die ökonomische wie auch städtebauliche Bedeutung der

Entwicklung des Areals Reeperbahn 1/ Zirkusweg 20 nochmals hervorgehoben.

Herr Dr. Hellberg, Vorstandssprecher B&L Immobilien AG, beschreibt hinsichtlich des

geschichtlichen und städtebaulichen Wandels die aus seiner Sicht große Bedeutung, für den

ausgelobten Standort ein Lösung zu finden, die eine Landmarkwirkung hat und somit den

eigentlichen Ort als Immobilienstandort definiert.

Herr Prof. Walter, Oberbaudirektor Hamburg, erläutert die planerische Situation St.-Paulis

und die zukünftigen stadträumlichen Veränderungen, die sich durch die Planungen wie z.B.

das Bavaria-Gelände und das sich im Bau befindliche Nobis-Quartier ergeben werden. Er

verweist auf den dringenden Bedarf einer Veränderung für den Standort Reeperbahn 1 /

Zirkusweg 20, um für den Stadtteil auch hier ein Signal positiver Entwicklung zu setzen.

Herr Gero, Baudezernent vom Bezirksamt Hamburg-Mitte, betont die Wirkung des

zukünftigen Hotel- und Bürogebäudes für die unmittelbare Umgebung wie z.B. den

Spielbudenplatz und weist auch auf die stadteilübergreifende Bedeutung in Richtung

Innenstadt hin und stellt die damit verbundene Bedeutung für die Hafenkrone heraus.

PRÄSENTATION DER WETTBEWERBSARBEITEN

Alle fünf Architektenteams haben die in der Auslobung geforderten zwei Varianten

eingereicht. Beide Varianten (B-Plan- und freie Variante) werden von den Teilnehmern

nacheinander vorgestellt.

Die Anonymität des Verfahrens ist im Augenblick der Präsentation der Teilnehmer

aufgehoben.

Die Vorstellung der Arbeiten findet in folgender Reihenfolge statt:

09.00 – 09.45 Uhr Bothe Richter Teherani, Hamburg

09.45 – 10.30 Uhr Jan Störmer Architekten, Hamburg

10.30 – 11.15 Uhr Poitiers Architekten, Hamburg, mit

Novotny Mähner Assoziierte, Offenbach am Main

11.30 – 12.15 Uhr Behnisch Behnisch und Partner, Stuttgart

12.15 – 13.00 Uhr Schneider + Schumacher Architektur, Frankfurt

am Main

BEWERTUNG DER WETTBEWERBSARBEITEN

Das Preisgericht beginnt seine Beratung mit der Besprechung der Wettbewerbsaufgabe. Die

Bedeutung der Aufgabe für die Entwicklung des Wettbewerbsareals wird diskutiert. Dabei

werden von der Jury folgende Themen, die für die Bewertung beider Entwurfsvarianten

gleichermaßen gelten, herausgestellt:

• die zukünftige Bebauung in ihrer Gelenkfunktion und Mittler zwischen der Innenstadt und

dem Stadtteil St. Pauli,

• die Korrespondenz des Entwurfes mit der umliegenden Bebauung und der zukünftigen

Bebauung des Bavaria-Geländes,

• Erhalt der Stadtkrone in ihrer bestehenden Höhenentwicklung (inkl. der zukünftigen

Bavaria-Bebauung),

• Vermarktbarkeit des Standortes,

• Wirtschaftlichkeit,

• Gebäudefunktionalität,

D&K Architekten Hohe Brücke 1 20459 Hamburg

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Wettbewerb „Reeperbahn 1/ Zirkusweg 20“

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 06. Mai 2003

• Realteilbarkeit Hotel / Büro.

Informationsrundgang

Um 13.50 Uhr beginnt der Informationsrundgang, in dem die Fachpreisrichter und Fachpreisrichterinnen

zuerst die Freie-Variante und danach die B-Plan-Variante mit ihren

wichtigen hochbaulichen und städtebaulichen Entwurfselementen ausführlich und wertfrei

innerhalb des Stadtmodells diskutieren.

Erster Rundgang

Um 15.30 Uhr beginnt der erste Rundgang mit einer kritischen Beurteilung der Arbeiten

sowie die Feststellung von grundsätzlichen und schwerwiegenden Mängeln.

Es werden folgende Arbeiten einstimmig ausgeschieden:

1033 und 1037

Zweiter Rundgang

Im zweiten Rundgang um 16.30 Uhr werden die verbliebenen Arbeiten ausführlicher

untersucht. Mängel in einzelnen Prüfbereichen führen zum Ausschluss folgender Entwürfe:

Tarnzahlen Für den Gegen den

Ausschluss Ausschluss

1036 9 0

1042 5 4

Damit verbleiben die folgenden Arbeiten:

Tarnzahlen Für den Gegen den

Ausschluss Ausschluss

1034 4 5

1035 3 6

1038 4 5

1039 2 7

1040 0 9

1041 1 8

Dritter Rundgang

Im dritten Rundgang um 17.30 Uhr werden die verbliebenen Arbeiten nochmals sehr

ausführlich unter Einbezug der Vorprüfung untersucht. Mängel in einzelnen Prüfbereichen

führen zum Ausschluss folgender Entwürfe:

Tarnzahlen Für den Gegen den

Ausschluss Ausschluss

1034 7 2

1035 7 2

1038 9 0

D&K Architekten Hohe Brücke 1 20459 Hamburg

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Wettbewerb „Reeperbahn 1/ Zirkusweg 20“

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 06. Mai 2003

Damit verbleiben die folgenden Arbeiten im Verfahren:

Tarnzahlen Für den Gegen den

Ausschluss Ausschluss

1039 3 6

1040 0 9

1041 4 5

BEURTEILUNG DER WETTBEWERBSARBEITEN

1039, Störmer (Freie Variante)

Das vorgeschlagene Konzept besetzt das Grundstück mit einem winkelförmigen 7geschossigen

Hotelgebäude, das sich zwischen der Straße Beim Trichter und dem

Zirkusweg erstreckt und losgelöst davon einem 26-geschossigen Bürohochhaus, das

unmittelbar an der Reeperbahn angeordnet ist. Stadträumlich versucht das Hochhaus, zum

einen als Abschluss für den Spielbudenplatz zu wirken, zum anderen sollen die

verschiedenen horizontalen Gliederungen den Versuch unternehmen, die vorhandenen bzw.

geplanten Gebäudehöhen optisch in das Gebäude zu integrieren.

Die Gebäudestrukturen in sich sind gut proportioniert. Das Gesamtkonzept wird als

angenehm sachlich und in sich stimmig bewertet. Im Verhältnis zur umliegenden Bebauung

zeigt sich jedoch das Bürohochhaus sehr dominant und Auffassung eines Teiles des

Preisgerichtes städtebaulich nicht integriert. Die Vorschläge für die Fassadenstruktur des

Bürogebäudes erscheinen hinsichtlich ihrer Gliederung zu plakativ.

Aus Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und Vermarktung wird dieser Entwurf als sehr gut

eingestuft.

Der städtebauliche Abschluss zum Spielbudenplatz hin erscheint durch die Lage der beiden

Gebäudeteile als eher ungelöst.

1040, Störmer (B-Plan Variante)

Die Verfasser schlagen eine umlaufende 6-7-geschossige Blockrandbebauung mit 14–

geschossiger Höhendominante in Richtung der ehemaligen Wallanlagen vor. In ihrer Kubatur

nimmt die Bebauung die Proportionen des benachbarten Millerntor-Gebäudes auf. Der

stadträumliche Eingang zur Reeperbahn wird dadurch neu betont, ohne die umliegende

Bebauung zu dominieren. Durch diese eindeutige Haltung fügt sich der Entwurf auch in

seiner Proportion gut in das städtebauliche Gesamtgefüge ein.

Der Mojo-Club wird als vertikal ausgerichtetes Bauteil interpretiert und trennt die Nutzungen

des Hotels und des Bürogebäudes.

Die Zäsur innerhalb der Blockrandbebauung im Bereich des Zirkusweges öffnet den Zugang

zum Innenhof und stellt zugleich die Zufahrt zur Tiefgarage und die Anlieferung dar. Die sich

im Innenbereich befindlichen Freiflächen müssen in ihrer qualitativen Ausformung

überarbeitet werden.

Die vorgeschlagenen Fassadenstrukturen für die Büronutzung sind nicht überzeugend und

müssen auch hinsichtlich der Adressbildung und Außenwirkung überarbeitet werden. Dies

gilt grundsätzlich auch für die Erschließung der Büronutzung und der Ausformung und

Erscheinung der Erdgeschosszone entlang der Reeperbahn und dem Zirkusweg. In Bezug

auf Aussagekraft und Vermarktung sollte das Gebäude auch in seiner Höhenentwicklung

hinterfragt werden.

D&K Architekten Hohe Brücke 1 20459 Hamburg

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Wettbewerb „Reeperbahn 1/ Zirkusweg 20“

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 06. Mai 2003

1041, BRT (Freie-Variante)

Vom Spielbudenplatz aus weisen drei konisch zugeschnittene höhengestaffelte Baukörper in

Richtung Millerntoplatz, Zirkusweg und Elbe und bilden zu den ehemaligen Wallanlagen hin

einen dreieckigen Platz. Die Ausweitung dieses Raumes und die Durchlässigkeit zwischen

Spielbudenplatz und dem Zirkusweg weisen städtebauliche Qualitäten auf.

Das Bürohaus entlang der Reeperbahn ist als 18- bzw. 17-geschossiges Scheibenhochhaus

ausgebildet, das sich zum Spielbudenplatz hin öffnet und über die entstehende Sichtachse

den visuellen Bezug zwischen dem Spielbudenplatz und über die Parkanlage hinaus zum

westlichen Rand der Innenstadt herstellt. Die Verfasser übersetzen die konische

Grundrissausbildung durch ein Einknicken der Büroscheiben auch in das vertikale

Erscheinungsbild der Baukörper, was in der Summe nicht allseits überzeugt und etwas

angestrengt wirkt. Hierbei ist die Gesamtlänge der Scheiben bzgl. ihrer Fernwirkung zu

hinterfragen.

Das als 10-geschossiger Baukörper angedachte Hotel entlang der Straße am Trichter wirkt

in seiner Ausformung zu massig und zu hoch. Hier wird das Gestaltungskonzept der

„Zeitgeistigen“ plastischen Verformung willkürlicher als die verformten Elemente, also den

verformten Hochhausscheiben.

Die Funktionalität und Vermarktbarkeit des Hotel- und des Bürogebäudes sind überzeugend.

Es wird positiv hervorgehobenen, dass sich der Verfasser mit der Problematik der

Gebäudehülle (Wärmeschutz/Schallschutz) intensiv und innovativ auseinandersetzt.

Das Preisgericht beschließt einstimmig, die Arbeiten 1040 und 1041 gleichrangig mit einem

zweiten Preis und die Arbeit 1039 mit einem dritten Preis zu versehen.

Die Preissumme von insgesamt EURO 65.000,00 wird einstimmig wie folgt neu verteilt:

2. Preis 1040 EURO 26.000,00

2. Preis 1041 EURO 26.000,00

3. Preis 1039 EURO 13.000,00

EMPFEHLUNGEN DES PREISGERICHTS

Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin, die Verfasser der 2. Preise in einem

nachfolgenden Planungsschritt ihre Wettbewerbsarbeiten überarbeiten zu lassen.

Dabei sollen folgende Aspekte in einer offenen Zusammenarbeit mit der Ausloberin, mit

Mitgliedern des Preisgerichtes und den Sachverständigen geklärt werden:

• Die Höhenentwicklung in Relation zum Millerntor-Gebäude und zum Bavaria-Gelände

• Eine Maximalhöhe sollte unter 70,00 m liegen

• Adressbildung Büronutzung an der Reeperbahn sollte vermieden und der Zirkusweg

bevorzugt werden

• Die Qualitäten der Erdgeschossebene und der damit verbundenen Nutzungen muss

hervorgehoben werden

• Die Erschließung der TG sowie Anlieferung sollte soweit zu diesem Zeitpunkt möglich

eindeutig dargestellt und formuliert werden

Im Einzelnen empfiehlt das Preisgericht im Rahmen der Überarbeitung der beiden

verbleibenden Arbeiten die folgenden Punkte mit den Verfassern zu diskutieren und sie als

Grundlage eines Pflichtenheftes für die jeweilige Arbeit festzuhalten.

D&K Architekten Hohe Brücke 1 20459 Hamburg

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Wettbewerb „Reeperbahn 1/ Zirkusweg 20“

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 06. Mai 2003

1041

• Die Scheibenthematik sollte hinsichtlich der Scheibenbreite sowie ihrer Dopplung

überprüft werden

• Der vertikale Versatz Gebäudescheiben sollte hinterfragt werden

• Es muss sichergestellt werden, dass alle Gebäudeteile sich auf dem Grundstück

befinden. Dies sowohl für die oberirdische wie auch unterirdische Bebauung

• Die Gestaltung und Unterhaltung der Fassade sind zu hinterfragen

• Die Höhe und Form des Hotels muss auf Verträglichkeit zur umliegenden Bebauung

überprüft werden. Die Zimmeranzahl pro Ebene sollte erhöht werden.

• Die außenräumlichen Qualitäten müssen verdeutlicht werden

1040

• Überprüfung des Abschlusses zum Spielbudenplatz

• Die Gestaltung der Fassade sollte überarbeitet werden, dies gilt insbesondere für die

Fassade des Bürogebäudes und dessen Wiedererkennungswert

• Auf eine eindeutige Adressbildung des Bürogebäudes ist zu achten

• Das Bürogebäude ist aus Gesichtspunkten der Vermarktbarkeit und Außenwirkung zu

überprüfen

• Die Gebäudehöhen sind bzgl. des Gesamterscheinungsbildes zu überprüfen. Hierbei

könnte auch eine mögliche Erhöhung des Bürogebäudes insbesondere des

Hochhausteiles in Erwägung gezogen werden.

• Das Hotelgebäude sollte wirtschaftlicher konzipiert werden.

PREISTRÄGER

2. Preis

1040

Jan Störmer Architekten, Hamburg

2. Preis

1041

Bothe Richter Teherani, Hamburg

3. Preis

1039

Jan Störmer Architekten, Hamburg

Der Vorsitzende dankt dem Auslober und dem Preisgericht für die gute Zusammenarbeit und

schließt die Sitzung um 19.00 Uhr.

Das Protokoll ist mit dem Vorsitzenden des Preisgerichts und dem Auslober abgestimmt.

Hamburg, den 07. Mai 2003, Wettbewerbskoordination D+K architekten

Anlage: Unterschriften des Preisgerichts

Modellfotos der Wettbewerbsbeiträge

D&K Architekten Hohe Brücke 1 20459 Hamburg

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