JOBS MIT ZUKUNFT - Villach

villach.at

JOBS MIT ZUKUNFT - Villach

1515AUGUST2006

Mitteilungsblatt der Stadt Villach

www.villach.at

An einen Haushalt. Postentgelt bar bezahlt.

Erscheinungsort Villach. 98A950001.

Verlagspostamt 9500 Villach.

:aktuell

JOBS MIT

ZUKUNFT

Elektronik ist einer der Studiengänge

in der Fachhochschule Technikum

Kärnten im tpv. (Seiten 04/05)

Foto: Gerhard Maurer


:inhalt

:thema

07 Eine starke Bamberger Woche

in unserer Stadt

Starke Bamberger Woche in Villach: Erzbischof

und neuer Oberbürgermeister offiziell

auf Besuch in unserer Stadt.

08 Fröhliches Fest mit guten

Freunden und Nachbarn

Mehr als 200.000 Gäste vergnügten sich am

63. Villacher Kirchtag.

10 Erwerb des Liftgesellschaft-Erbes

und Neubau des Dienstleistungscenters

Diskussions- und Beschlussschwerpunkte der

Gemeinderatssitzung am 2. August.

14, 16, 22 stadt :lichter

Bilder aus dem Gesellschaftsleben unserer

Stadt.

21 „Freistil“ – Jugendkultur ernstgenommen

Kürzlich spielte es sich auf unserem Rathausplatz

im wahrsten Sinne des Wortes ab.

:service

28 Standesamt, Termine, Ehrungen,

Kirchliches

Kurzinformationen aus und zu Villach.

:impressum

Medieninhaber, Herausgeber: Stadt Villach,

Öffentlichkeitsarbeit, 9500 Villach, Rathaus. Redaktion:

Andreas Kuchler, Erika Pfleger, Chris tian Kohlmayer,

Gerhard Lepuschitz, Telefon 04242 205 …, Durchwahl

1710, 1712, 1713, 1714. Sekretariat: Heidi Gatternig,

Alexandra Terwul, Tele fon 04242 205-1700, Fax 04242

205-1799, E-Mail oeffentlichkeitsarbeit@villach.at.

Verlags- und Herstellungsort: Villach/Klagenfurt.

Hersteller: Graphisches Konzept: PUBLIC AFFAIRS +

TEXTDESIGN, Klagenfurt. Layout & Satz: Werbeagentur

ERTEL, 9020 Klagenfurt, Fleischbankgasse 2/1,

und 9500 Villach, Trattengasse 1. Druck: Kärntner

Druckerei, 9020 Klagenfurt, Viktringer Ring Nr. 28.

Auflage: 31.591 Stück. Anzeigen: Werbeagentur

TopTeam, 9500 Villach, Trattengasse 1, Telefon 0 42 42

/ 24 454, E-Mail villach@topteam.at.

Liebe Villacherinnen,

liebe Villacher!

Unser Kirchtag hat heuer auf allen Ebenen wieder rekordverdächtige

Werte erreicht und reflektiert als Österreichs größtes Brauchtumsfest

weit in den Alpen-Adria-Raum hinein. Fast die ganze Brauchtumswoche

hindurch war die Besucherzahl konstant hoch, ehe die traditionelle Geselligkeit

im großen Festzug mit über 3000 Trachtenträgern und 50.000

Besuchern gipfelte.

Unser Kirchtag hat somit weiter an Anziehungskraft und Ausstrahlung

gewonnen. Denn alljährlich liefert gerade der Kirchtag den Beweis, dass

Brauchtum und Tradition unvergängliche Werte sind, die Alt und Jung mit

gleicher Intensität in ihren Bann ziehen, dass der Kirchtag mit seiner vielfältigen

Festpalette tief in den Herzen der Menschen verankert ist und als

völkerverbindendes Fest das Multikulturelle unserer Stadt noch besonders

unterstreicht.

Allerdings steht hinter dem Brauchtumsfest vor allem mit unserem Kirchtagsverein

und der Bauerngman ein Organisationsgespann, das hochprofessionell,

behutsam Neues einführend und mit großem Qualitätsbewusstsein

als Erfolgsfaktoren die Authentizität und Bodenständigkeit des

Kirchtags bestens bewahrt. Dafür möchte ich an dieser Stelle besonders

danken, aber auch allen Brauchtumsträgern, der engagierten Wirtschaft

und den Vereinen als bewährte Erfolgsgaranten. (Seiten 8 und 9!)

Ihr Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

03 :editorial

Unser Kirchtag, tief in den Herzen der Menschen verankert, liefert den Beweis,

dass Brauchtum und Tradition zeitlose Werte sind.

Bürgermeister-Sprechtage nach vorheriger

Terminvereinbarung unter Telefon 04242 205-1000!

Foto: Willi Zore

:aktuell 15/06


04 :thema

07 Eine starke Bamberger Woche in unserer Stadt

08 Fröhliches Fest mit guten Freunden und Nachbarn

12 Gestricktes in der Bronx

24 „Können wir bitte für immer hier bleiben?“

DAS STUDIUM AN DER FACHHOCHSCHULE TECHNIKUM KÄRNTEN (FH) IN UNSE-

REM tpv BIETET EINE IM VERGLEICH ZUM KLASSISCHEN HOCHSCHULSTUDIUM

STÄRKER PRAXISORIENTIERTE UND IN IHRER DAUER ÜBERSCHAUBARE AKADEMI-

SCHE AUSBILDUNG.

Fachhochschule –

für Jobs mit Zukunft

In der FH werden die Studentinnen und Studenten optimal

auf die Erfordernisse der Berufswelt vorbereitet. Fachhochschulabgänger

sind in der Wirtschaft begehrt. In unserer

Stadt werden neben dem Elektronik-Studium auch die Studienrichtungen

Geoinformation, Equipment Engineering, Public

Management und ab kommendem Herbst Unternehmensführung

angeboten. Außerdem steht im Fernstudienzentrum das

Multimedia-Diplomstudium der Rechtswissenschaften der

Johannes Kepler Universität Linz zur Verfügung.

Bildungsangebot. „Wie die aktuelle Entwicklung zeigt, sind

gut ausgebildete Menschen für einen Wirtschaftsstandort von

höchster Bedeutung. Daher ist es unser Ziel, das Bildungsangebot

in unserer Stadt auf eine möglichst breite Basis und ein

hohes Niveau zu stellen“, sagt Bürgermeister Helmut Manzenreiter

und er betont, dass die Fachhochschule für die dynamische

Entwicklung Villachs von großer Wichtigkeit ist.

Zauberwürfel. Die Elektronik zählt zu den interessantesten

und jüngsten Branchen unserer Zeit. Der vierjährige Fachhochschul-Studiengang

wird berufsbegleitend oder im Voll-

studium angeboten. Spannende Projektarbeiten stehen unter

anderem auf dem Stundenplan: Im Vorjahr hat es sich zum

Beispiel eine Gruppe von Studenten zum Ziel gesetzt, einen

Roboter zu bauen, der selbstständig in der Lage ist, den so

genannten Zauberwürfel „Rubik’s Cube“ (der mit den bunten

Flächen, die durch Drehungen eine einheitliche Fläche ergeben)

von jeder beliebigen verstellten Ausgangssituation aus

zu ordnen. „RuCuS“ heißt der Roboter, der in durchschnittlich

90 Sekunden den Würfel in seine Farbflächen dreht. Er führt

zur Zeit bei der National Instruments-Week 2006 in Austin

unter zahlreichen Projekten amerikanischer Elitehochschulen

vor mehr als 2000 Teilnehmern sein „Können“ vor.

Digital. Geoinformation, ein weiterer Studiengang in unserer

FH, wird zunehmend zum entscheidenden Faktor in der

Raumplanung, im Umweltschutz, im Verkehrsmanagement,

aber auch im Tourismus, Marketing und Sozialbereich. Geoinformationen

sind an der Erdoberfläche örtlich erfassbare und

digital bearbeitbare Daten, die zur Visualisierung, Planung,

Orientierung, Dokumentation und Ähnliches verwendet wer-

Fachhochschule: Digitaler Blick auf Korallenriffe. Daniela Ortner und Gottfried Mattschnigg haben sich für das Geoinformation-Studium entschieden. Villacher

Elektronik-Studenten haben einen Roboter entwickelt, der den Zauberwürfel aus jeder beliebigen Position gleichfarbig ordnen kann.


Bürgermeister Helmut

Manzenreiter:

„Es ist unser Ziel, das

Bildungsangebot auf

eine möglichst breite

Basis und ein hohes

Niveau zu stellen.“

:info

Fachhochschule Technikum

Kärnten, Europastraße

4, 9524 St. Magdalen,

Telefon 0 42 42 / 90 500,

www.fh-kaernten.at

Aufnahmeverfahren-Termin

für das Studienjahr

2006/07: Freitag, 25.

August

den können. Die beruflichen Möglichkeiten für die Absolventen

sind vielfältig. Sie werden in Verkehrs-, Versorgungs- und

Telekommunikationsunternehmen ebenso benötigt wie im

Tourismus, in der Raum- und Landschaftsplanung, im Umweltschutz,

im Marketing oder im Versicherungswesen.

Koordinatoren. Der Studiengang Equipment Engineering

bietet eine im gesamten deutschsprachigen Raum einzigartige

Ausbildung. Vermittelt werden vertiefte Grundlagen

aus den Gebieten der Mechatronik, der Prozesstechnik, des

Anlagenbaus, der Automatisierung und der IT. In Verbindung

mit professionellen Kenntnissen aus Wirtschaft, Sprachen

und Sozialkompetenz sind Absolventinnen und Absolventen

dieses Studiengangs in der Lage, in zentraler Funktion neue

Maschinen und Prozesse zu planen und bestehende zu optimieren.

Infolge der breit gefächerten Ausbildung finden sich

Arbeitgeber in Bereichen der Elektrotechnik, Halbleiterproduktion,

des Maschinen- und Anlagenbaus, in der chemischen

und pharmazeutischen Industrie, Umwelttechnik, aber auch in

Beratungsunternehmen und Forschungseinrichtungen.

05 :thema

Ein Roboter, der Fußball spielen kann, seine Arme hebt, sich mit seinen Beinen

fortbewegt – Studentin Ricarda Rindlisbacher bestaunt das technische Wesen.

Verwalter. Im Fachhochschul-Studiengang „Public Management“

werden leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für

die öffentliche Verwaltung, öffentliche Unternehmen und die

Privatwirtschaft auf akademischem Niveau und den Anforderungen

der Praxis entsprechend ausgebildet. „Public Management“

vereint daher als einziger Studiengang in Europa

wohldurchdacht alle für Managementaufgaben erforderlichen

Fachdisziplinen.

:unternehmer

Ein breites betriebs- und volkswirtschaftliches

Fachwissen vermittelt das sechssemestrige Vollzeitstudium

Unternehmensführung, das erstmals

im Herbst startet. StartUps, kleine und mittlere

Unternehmen und Familienbetriebe stehen im

Fokus dieses Studienprogramms.

:aktuell 15/06

Fotos: Gerhard Maurer


06 :thema

Mag. Gerd Schuller, einer der

gefragtesten Film- und Werbekomponisten

Europas, wird mit dem

Kulturpreis 2006 unserer Stadt

ausgezeichnet. Foto: Schuller

Kulturpreis 2006 an

Mag. Gerd Schuller!

Der im zeitgenössischen und internationalen Kunstleben bekannte Komponist, Produzent

und Pianist Mag. Gerd Schuller wird mit dem Kulturpreis 2006 unserer Stadt ausgezeichnet.

„Mag. Gerd Schuller gilt als musikalischer Allrounder. Seine

stilistische Vielfalt reicht von Rock- und Popmusik bis hin zu

Jazz, Blues, Experimental oder Klassik. Seine Kompositionen,

unter anderem auch für internationale Kinofilme sowie Werbespots,

haben den gebürtigen Villacher zu einem der gefragtesten

Film- und Werbekomponisten in Europa gemacht“, betont

Bürgermeister Manzenreiter.

STS, Carl Peyer, Wilfried. Mag. Gerd Schuller wurde im Jahre

1953 in Villach geboren. Nach der Matura in Villach studierte

er Klavier und Jazz an der Grazer Universität für Musik

und darstellende Kunst. Später spielte er bei bekannten österreichischen

Pop- und Rockformationen, unter anderem bei

Boris Bukowski, STS, Wilfried oder Carl Peyer.

Film- und Werbekomponist. Schuller gilt als musikalisches

Allroundtalent. Neben seiner Liebe zum Jazz, zur Rock- und

Popmusik begann er auch für verschiedenste Film- und Werbeproduktionen

die Musik zu komponieren. Mit großem Erfolg,

denn Schuller gilt heute als einer der gefragtesten Film-

und Werbekomponisten Europas. Er hat unter anderem die

Filmmusik für die erfolgreichen TV-Serien „Kommissar Rex“,

„Soko Kitz“ oder „Schlosshotel Orth“ verfasst. Darüber hinaus

komponierte er die Filmmusik zu mehreren Fernsehproduktionen

für den deutschen Privatsender SAT 1 wie „Tödliche

Abfahrt“, „Der Feuerteufel“ oder „Tattoo“ sowie für den Kinofilm

„Tödlicher Umweg“.

Hochschullehrer. Neben seiner Tätigkeit als Musiker und

Komponist lehrt Mag. Gerd Schuller auch an der Grazer Universität

für Musik und darstellende Kunst.

:aktuell 15/06

: kulturpeisträger

1985 Professor Hans Bischoffshausen

1986 Professor Franz Stimpfl

1987 A-cappella-Chor Villach

1988 Fritz Sitte

1989 Professorin Dr.in Gerda Fröhlich

für den Carinthischen Sommer

1990 Dr. Alfred Meschnigg

1991 Werner Kofler

1992 Dr. Konrad Koller

1993 Michael M. Kofler

1994 Dr. Heinz Pototschnig

1995 Professor Bruno Gironcoli

1996 Uli Scherer

1997 Direktor Hans Schamberger für das

Villacher Sinfonieorchester

1998 Dr. Konrad Paul Liessmann

1999 Cornelius Kolig

2000 Heidelinde Weis

2001 Walter Dick

2002 Dipl.-Ing. Arch. Gernot Kulterer

2003 Valentin Oman

2004 Hans Staudacher


07 :thema

STARKE BAMBERGER WOCHE IN VILLACH: ERZBISCHOF UND NEUER OBERBÜR-

GERMEISTER OFFIZIELL AUF BESUCH IN UNSERER STADT.

Eine starke Bamberger

Woche in unserer Stadt

Nachdem sich aus Anlass „1000 Jahre Bistum Bamberg“ über

Einladung von Bürgermeister Helmut Manzenreiter zum Auftakt

des 63. Villacher Kirchtags der Bamberger Erzbischof Dr.

Ludwig Schick – er zelebrierte mit Bischof Dr. Alois Schwarz

das Hochamt – im Ehrenbuch unserer Stadt „verewigt“ hatte,

hielt am Kirchtagssamstag auch der neue Bamberger Oberbürgermeister

Andreas Starke seinen offiziellen Stadtbesuch

im Ehrenbuch fest.

FRIEDENSPROJEKT. In seiner Festansprache würdigte der

Bamberger Erzbischof in der randvollen Stadtpfarrkirche die

Europäische Union als einzigartiges Friedensprojekt, sprach

der Toleranz das Wort und strich die Bedeutung der Kirche für

Unterwegs auf dem kirchtäglich

geschmückten Hauptplatz: Von

rechts Diözesanbischof Dr. Alois

Schwarz, Erzbischof Dr. Ludwig

Schick, Heidi und Bürgermeister

Helmut Manzenreiter.

Feierlicher Akt (Bild rechts): Der

Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig

Schick trägt sich ins Ehrenbuch

unserer Stadt ein; dahinter unser

Bischof Dr. Alois Schwarz sowie

Heidi und Bürgermeister Helmut

Manzenreiter.

das kulturelle Geschehen und das Brauchtum wie dem Kirchtag

hervor.

ANTRITTSBESUCH. Am Kirchtagssamstag absolvierte der

neue Bamberger Oberbürgermeister, Andreas Starke, seinen

partnerstädtlichen Antrittsbesuch. Starke, seit 1. Mai

dieses Jahres neuer Stadtchef in Bamberg, setzte zunächst

im Rathaus feierlich seine Unterschrift ins Ehrenbuch und

klinkte sich dann – an der Spitze einer kirchtagsgestimmten

30-köpfigen Delegation – in unser buntes Kirchtagsgeschehen

ein. „Wir wollen die partnerschaftliche Zusammenarbeit

weiter intensivieren“, erklärte Bürgermeister Helmut

Manzenreiter.

Andreas Starke schreibt in der

Partnerstadt seinen Antrittsbesuch

als neuer Bamberger Oberbürgermeister

fest; dahinter von rechts

Vizebürgermeister Richard Pfeiler,

Bürgermeister Helmut Manzenreiter

und Magistratsdirektor

Dr. Hans Mainhart. Fotos: Willi Zore

:aktuell 15/06


08 :thema

1 2 3

4

(1) Ein Tänzchen in Ehren mit unserem Bürgermeister. (2) Entzückender Aufputz - die Kindervolkstanzgruppen. (3) „Virtuose“ auf dem Bassflügelhorn.

(4) Viel Applaus gab es für die schwungvollen Tanzdarbietungen unserer Volkstanzgruppe Villach in ihren schmucken Gailtaler Trachten. (5) Na, bitte...

- ganz schön keck für ihr Alter.

Fröhliches Fest mit guten

Freunden und Nachbarn

Trotz Schlechtwetterintermezzos war der 63. Villacher Kirchtag ein voller Erfolg. Mehr als

200.000 Gäste vergnügten sich am bunten Treiben. Den traditionellen Trachtenfestzug mit

4000 Trachtenträgern verfolgten rund 50.000 Besucher

:aktuell 15/06

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6

7 8

9 10

Auch heuer haben unsere Kirchtagsverantwortlichen allen

Grund zur Freude Trotz des großen Besucheransturmes zeigte

sich der 63.Villacher Kirchtag auch diesmal wieder als ein

friedliches Fest der Fröhlichkeit und Lebensfreude. Allein

50.000 Besucher zollten den rund 4000 Trachtenträgern des

Festzuges begeisterten Beifall.

FRIEDLICH UND FRÖHLICH

„Wir erleben heute wieder in überzeugender Weise ein durch

gute Nachbarschaft gepflegtes friedliches und fröhliches Miteinander“,

freute sich Bürgermeister Helmut Manzenreiter bei

der Eröffnung über die große Ausstrahlung dieses Festes über

die Grenzen hinweg. „Das neue Konzept, im Herzen unserer

09 :thema

(6) Viel Prominenz auf der Ehrentribüne: Vorne von rechts Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Zweite Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer,

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, Landeshauptmannstellvertreterin Dr.in Gaby Schaunig mit Gatten Hans, Karl Moik mit Gattin Edith und viele

mehr. (7) Bürger- und Goldhaubenfrauen verleihen dem Umzug ein festliches Gepräge. (8) Sie zählen zu den treuesten Besuchern - die Gruppen aus Oberkrain

in Slowenien. (9) Auf Papas Schulter hat man den besseren Überblick. (10) Die Gäste aus Polen in ihren bunten Trachten.

Stadt eine Qualitätszone mit ursprünglicher Volkskultur, in der

echte Volksmusik ohne Verstärker geboten wird, in Verbindung

mit Kärntner Erlebniskulinarik zu schaffen, ist voll aufgegangen“,

zeigte sich Kirchtagsvereinsobmann Vizebürgermeister

Richard Pfeiler stolz über die große Publikumsakzeptanz. Neben

Gruppen aus allen österreichischen Bundesländern und

den traditionell stark vertretenen Teilnehmern aus den Nachbarregionen

Friaul und Slowenien konnten diesmal auch Gäste

aus Deutschland, Ungarn, Polen und Serbien willkommen geheißen

werden. Damit ist dieses Fest nicht nur volkskultureller

Nabel und unbestrittener Publikumsmagnet, sondern auch ein

immenser Wirtschaftsfaktor, fließen doch über den Kirchtag

über 17 Millionen Euro in die heimische Wirtschaft.

:aktuell 15/06

Fotos. Monika Zore


10 :thema

Erwerb des Liftgesellschaft-Erbes

und Neubau des Dienstleistungscenters

Der Erwerb von Dobratsch-Objekten der Seilbahnen- und Liftgesellschaft durch unsere

Stadt sowie das geplante Kommunale Dienstleistungscenter (KDC) – Zusammenführung von

Stadtgarten und Wirtschaftshof sowie Neubau Entsorgung – zählten zu den Diskussions- und

Beschlussschwerpunkten der Gemeinderatssitzung am 2. August.

Unsere Stadt bündelt und optimiert ihre Dienstleistungen: Wirtschaftshof und Stadtgarten werden mit viel Synergieeffekten am Standort St. Johanner Straße

konzentriert. Die Entsorgungsbetriebe werden im Bereich der Kläranlage angesiedelt.

Der Erwerb des Winterstützpunktes sowie die Tal- und Bergstation

Höhenrain von der Seilbahn- und Liftgesellschaft in Liquidation

wurde unter Vorsitz von Bürgermeister Helmut Manzenreiter

im Zusammenhang mit der geplanten Nachnutzung

mehrheitlich beschlossen. Die Almgemeinschaft Villacher Alpe

bekundete jedoch zuvor ihr lebhaftes Interesse an einer Übernahme

der Liegenschaften.

INTERESSENSKOLLISION

Während der teils recht emotional geführten Diskussionen

– zahlreiche Landwirte der Almgemeinschaft wohnten als Zuhörer

der Sitzung bei – traten die Interessenskollisionen klar zutage.

Die Almgemeinschaft will den Nachlass der Liftgesellschaft

für sich wirtschaftlich nutzen, unser Bürgermeister führte das

öffentliche Interesse und den Anspruch der Allgemeinheit für

eine uneingeschränkte Nutzung des Liftgesellschaft-Erbes ins

Treffen.

TRAGBARER KOMPROMISS GESUCHT

Dabei wurde Manzenreiters Bemühen – die Stadt sei der

Almgemeinschaft gegenüber seit vielen Jahren ein fairer und

verlässlicher Partner – erkennbar, für beide Seite eine gute

Lösung herbeizuführen und einen tragbaren Kompromiss zu

erreichen. Die Stadt sei bestrebt, die Objekte der Öffentlichkeit

zu erhalten, wobei die Bergstation des Zehnerliftes beispielsweise

als perfekte Aussichtsplattform für die Bergwan-

:aktuell 15/06

derer und der Winterstützpunkt für die Schneeräumung genützt

werden könnte.

NÄCHSTE RUNDE: 17. AUGUST

Manzenreiter ersuchte nachdrücklich, in dieser überaus wichtigen

Frage die Parteipolitik aus dem Spiel zu lassen und wies

darauf hin, dass mit dem Gemeinderatsbeschluss keinerlei

Rechtsgeschäfte verbunden seien. Nunmehr säßen sich nur

noch zwei Verhandlungspartner gegenüber, nämlich die Almgemeinschaft

und unsere Stadt. Die nächste Runde mit der Almgemeinschaft

wurde für Donnerstag, 17. August, fixiert.

WIRTSCHAFTSHOF UND STADTGARTEN

Unsere Stadt bündelt und optimiert jetzt ihre Dienstleistungen:

Einstimmig wurde die Zusammenführung von Wirtschaftshof

und Stadtgarten in der St. Johanner Straße, der Neubau der

Entsorgungsbetriebe im Bereich südwestlich der Kläranlage an

der Gewerbeaufschließungsstraße sowie die Sanierung der Betriebstankstelle

beschlossen.

SYNERGIEEFFEKTE

„Damit können wir wichtige Synergieeffekte nutzen. Mit dieser

bahnbrechenden Entscheidung werden nicht nur Wirtschaftshof

und Stadtgarten an einem Standort konzentriert und entsprechend

modernisiert, sondern auch die Entsorgung wird im

Bereich der Kläranlage neu und mit entsprechenden Lagerplät-


:eine million

Durch die günstigere Abgabe des Sprits über

Initiative unseres Bürgermeisters ersparten sich

die Autofahrer seit dem Start der Aktion im Jahre

2002 bereits über eine Million Euro.

11 :thema

zen errichtet“, erklärt der zuständige Referent, Stadtrat Harald

Sobe. Die Gesamtinvestition für diese wichtige infrastrukturellen

Maßnahme werden – so Sobe – rund 6,5 Millionen Euro

betragen. Diese wird durch entsprechende Einsparungen, den

Synergieeffekten sowie Einnahmen finanziert.

WOHNGEBIETE ENTLASTEN

Darüber hinaus wird auch die Wirtschaftshof-Tankstelle, als

Pächter fungiert der ARBÖ, vollkommen modernisiert und kundenfreundlicher

adaptiert. Sobe: „Es ist vorgesehen, die Zapfsäulen

in Richtung St. Johanner Straße zu verlegen, um die Verkehrsströme

von und zur Tankstelle zu entflechten und damit

auch die Wohngebiete entsprechend zu entlasten. Außerdem

soll die Tankstelle mit einer Diagnose- sowie Waschbox erweitert

werden.“

PREISVORTEIL-WEITERGABE RECHTENS

Als Reaktion auf die steigenden Spritpreise hatte Bürgermeister

Helmut Manzenreiter bekanntlich die Tankstelle des Wirtschaftshofes

für die Bevölkerung geöffnet. Daraufhin klagte der

„Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb“, eine Vorfeldorganisation

der Wirtschaftskammer, unsere Stadt. Die Klage

wurde kürzlich vom Obersten Gerichtshof (OGH) in letzter Instanz

abgewiesen und gleichzeitig endgültig bestätigt, dass die

Weitergabe der Preisvorteile durch unsere Stadt vollkommen

rechtens war.

:aktuell 15/06


12 :thema

Gestricktes

in der Bronx

Im Rahmen unseres Ausstellungsprojektes

„Der Onkel aus Amerika“ stellen wir Ihnen

Auswandererschicksale vor: Leo Fischbach.

:bis 31. oktober

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Der

Onkel aus Amerika“ (Museum der Stadt Villach,

Widmanngasse, bis 31. Oktober) werden Auswandererschicksale

der vergangenen 100 Jahre

dokumentiert. Wie jenes von Anselm (+2003) und

Hedwig Inzinger (+1990). Sie haben in New York

ihre neue Heimat gefunden.

:aktuell 15/06

Foto: VIA

Edith und Leopold Fischbach waren

54 Jahre lang ein Ehepaar. Gemeinsam

bauten sie eine Strickwarenerzeugung

in der Bronx auf.

Leopold Fischbach wurde 1912 in Klagenfurt geboren, seine

Eltern übersiedelten mit ihm bereits kurz nach der Geburt

nach Villach. Sein Vater führte in der Lederergasse ein Bekleidungsgeschäft.

Voller Verbitterung erinnert sich Fischbach an

den vom Bürgertum getragenen Antisemitismus.

FLUCHT. Als Österreich im März 1938 Nazideutschland angeschlossen

wurde, flüchtete Leopold Fischbach in die Vereinigten

Staaten. Es war schwierig, ohne Sprachkenntnisse auf

Arbeitsuche zu gehen, doch er schaffte es und kaufte mit geborgtem

Geld zwei Visa, um auch die Eltern nach Amerika zu

holen. Doch der Plan klappte nicht, die Mutter wurde später

nach Auschwitz deportiert und ermordet. Der Vater kam unter

ungeklärten Umständen zu Tode.

BRONX. 1940 heiratet Leopold Fischbach die ebenfalls geflüchtete

Wiener Jüdin Edith Schwarz. 54 Jahre lang, bis zu

Ediths Tod, war das Paar verheiratet. Bald nach der Hochzeit

eröffneten die Fischbachs in der Bronx eine eigene Strickwarenerzeugung

für Kleider und Kostüme. 75 Mitarbeiter waren

gegen Ende hier beschäftigt. 20 Jahre war Leopold Fischbach

in Florida im Ruhestand.


13 :thema

DIE FAIRE TOUR FÜR EIN BESSERES KLIMA: DIE ÖKOSTAFFEL 2006 MACHTE KÜRZ-

LICH AUCH IN UNSERER STADT KURZ STATION.

Villach „Kraftstation“

der Ökostaffel 2006

Die Gletscher schmelzen, die Berge fahren zu Tal, globale Umweltverschmutzung

lässt die Pole schmelzen und die Temperaturen

steigen: Ganz Österreich – die Staffel ist 22 Tage on

tour – wird dabei auf die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen

aufmerksam gemacht und der Zusammenhang von

weltweiter Armutsbekämpfung durch den Kauf von fair gehandelten

Produkten verdeutlicht.

BEWUSSTSEINSBILDUNG

Villach ist schon seit Jahren Klimabündnis-Stadt und hat in ihrem

Bereich bereits etliche Akzente gesetzt. Stadtrat Harald

Sobe unterstrich in Vertretung unseres Bürgermeisters die

Wichtigkeit der Ökostaffel zur allgemeinen Bewusstseinsbildung.

Er dankte den Organisatoren für ihr Engagement und

Faire Tour für ein besseres Klima:

Von rechts Geschäftsführer

Dipl.-Ing. Walter Wiedenbauer,

Umweltlandesrat Ing. Reinhart

Rohr, Mag. Christian Salmhofer

(Klimabündnis), Stadtrat Harald

Sobe und Gemeinderat Albert

Lientschnig (Arnoldstein).

auch der Firma Sto (Richtstraße), wo die Ökostaffel einen Informations-

und Diskussionsstopp machte. Für ihre hervorragenden

Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes wurde

ja der Firma Sto im Vorjahr der Umweltpreis unserer Stadt

verliehen.

NACHHALTIG

„Bei unserer Tour stehen thematisch die weltweite Armutsbekämpfung,

globale Partnerschaften und nachhaltiger Umweltschutz

im Vordergrund. Dabei werden regionale Vorbildprojekte

etwa im Bereich der Erneuerbaren Energie, Fairtrade-Produkte

verkostet oder Bioprodukte regionaler Betriebe präsentiert“,

erklärte Mitorganisator Mag. Christian Salmhofer vom Klimabündnis

Kärnten, das in unserer Stadt ihren Sitz hat.

:aktuell 15/06

Foto: Willi Zore


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Foto: Willi Zore

:aktuell 15/06

Foto: Monika Zore

Foto: Willi Zore

Foto: Monika Zore

14 :thema

stadt :lichter

01 55 Jahre Urlaub in Villach. Für 55 beziehungsweise

50 Jahre Urlaubstreue zu unserer Stadt wurden kürzlich Dr. Wilhelm

Grünauer mit Ehefrau Edith und Sohn Peter Grünauer von Bürgermeister

Helmut Manzenreiter geehrt. Dr. Grünauer betonte, dass er

mit seiner Gattin bereits im Jahre 1949 erstmals am Magdalenensee

bei der Familie Smoley den Urlaub verbrachte. Bürgermeister

Helmut Manzenreiter dankte für die außergewöhnliche Treue zu Villach.

Er gratulierte auch der Familie Smoley. Am Bild von rechts Peter

Grünauer, Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Edith Grünauer,

Dr. Wilhelm Grünauer, Waltraud Smoley und Willy Smoley.

02 Erste Absolventin. Herzliche Gratulation! Stefanie Vielgut

hat am Berufscollege Villach (Berufsschule) als erste die Berufsreifeprüfung

geschafft: Damit hat sie gezeigt, dass neben oder nach einer

Lehre im Wege einer Abendmatura der Zugang zu einem Universitätsstudium

erreicht werden kann. Mit der ersten Absolventin und

ihrem beispielgebendem Erfolg freut sich – auch Bürgermeister Helmut

Manzenreiter gratulierte – Kursleiter und Diplompädagoge Johann

Funk. Näheres: Berufsschule Villach, Telefon 0 42 42 / 56 2 57,

www.berufscollege.at.tf

03 „Weitersogn“. „Niedergschriebn zum Weitersogn“ heißt

das neue Büchlein, das „EU-Bauer“ Manfred Tisal kürzlich veröffentlicht

und präsentiert hat. 80 lustige Gschichten und Wortspielereien

für fast alle Feste im Jahreskreis zum Vortragen in geselliger Runde

warten auf Hobbymoderatoren und Freunde humorvoller Literatur.

Erhältlich ist das fünfte Tisal-Büchlein – erschienen im Eigenverlag

– in der Kärntner Buchhandlung und bei Thalia.

04 Gebaggert. Tolle Stimmung und Beach-Volleyball auf hohem

Niveau – die 6. Beach-Trophy am Silbersee fesselte nicht nur

die rund 80 Teams aus mehreren Nationen, sondern auch die zahlreichen

Zuseher. Organisator Steve Müller war begeistert: „Wir sind

mittlerweile schon das größte Amateur-Beach-Volleyballturnier Österreichs.“

Dem spannenden Finale wohnte in Vertretung unseres

Bürgermeisters auch Sportreferent Stadtrat Harald Sobe bei. Am

Bild Stadtrat Harald Sobe mit den Siegern Hanno Lippitsch und Simon

Preus (von links).

05 Bischofsvisite. Großer Tag für die Pfarre Maria Landskron!

Bischof Dr. Alois Schwarz weilte kürzlich in der Pfarre, um das

Sakrament der Firmung und den jüngsten Pfarrangehörigen den

Kindersegen zu spenden. Im Rahmen des Festgottesdienstes hieß

Stadtrat Harald Sobe in Vertretung unseres Bürgermeisters den

Kärntner Oberhirten in unserer Stadt willkommen. Auf unserem Bild

Pfarrer Erich Schinegger (links) und Bischof Dr. Alois Schwarz im

Kreise junger Pfarrangehöriger.


notiert

15 :thema

Frühschoppen

Der letzte Erlebnisfrühschoppen (Rathausplatz) dieser

Saison findet am Samstag, 19. August, 10.15 Uhr bis 11.30

Uhr, statt. Unter dem Motto „G´sungan, g´spielt und aufgetanzt

wird“ wirken neben der Kelag-Bauernkapelle weiters

noch der Schuhplattlerverein „Almrausch“ Sattendorf, das

Chorensemble „Vision Carinthia“ und die Trachtengruppe

Faaker See mit. Moderation: Manfred Tisal.

Tridance

Ab September besteht für Tanzbegeisterte die Möglichkeit,

Bewegungsfreude in drei verschiedenen Tanzarten zu

erleben. Drei ausgebildete Tanzpädagogen unterrichten

abwechselnd in Kursen von jeweils sechs Einheiten: Orientalischer

Tanz, Afro und Kreativer Tanz. Jeden Mittwoch,

Volkshaus Perau, 18.30 Uhr bis 20 Uhr. Infos unter Telefon

0 42 42 / 42 0 82.

Blutspenden

Der freiwillige Blutspendedienst des Kärntner Roten Kreuzes

veranstaltet folgende Blutspendeaktionen und bittet die

Bevölkerung, sich daran zahlreich zu beteiligen: Dienstag,

22. August, von 16 bis 20.30 Uhr beim Feuerwehrhaus St.

Madgalen und Mittwoch, 28. August, ebenfalls von 16 bis

20.30 Uhr im Paracelussaal unseres Rathauses.

Hundeschule

Am Samstag, dem 26. August, beginnt um 13 Uhr wieder

die Hundeausbildung im Hundesportzentrum ÖGV Villach

West (westlich der Alpenarena). Für alle Rassen werden

Kurse durch ÖKV-Trainer und geprüfte Kursleiter angeboten.

Infos und Anmeldungen unter Telefon 0 664 / 160 19 33.

Neue Straßennamen

Der Gemeinderat unserer Stadt hat in seiner jüngsten Sitzung

auch neue Straßenbennenungen beschlossen: Der

Privatweg im Bereich der Liegenschaften Bleiberger Straße

306 und 310 wurde auf Wunsch der Eigentümer nach einer

ursprünglichen Flurbezeichnung mit „Am Anger“ benannt.

Der im Bereich der Liegenschaften Ossiacher Straße 24 und

26 liegende Weg wurde mit Hertha-Firnberg-Weg bezeichnet.

Dr.in Hertha Firnberg war unter anderem von 1970 bis

1983 erste österreichische Wissenschaftsministerin. Weiters

kam unser Gemeinderat dem Wunsch der SEZ AG nach

und benannte den Draubodenweg in SEZ-Straße um. Die

SEZ eröffnete 1992 mit 23 Mitarbeitern am Draubodenweg

ihren Standort, hält derzeit weltweit bei einem Beschäftigtenstand

von 710, davon über 450 in Villach, und ist einer

der Leitbetriebe unserer Stadt.

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Foto: Monika Zore Foto: Monika Zore

Foto: Monika Zore

Foto: Gerhard Maurer

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stadt :lichter

01 Klangwolke. Das Festival „Jazz over Villach“ lockte mit 16

Konzerten und 170 Künstlerinnen und Künstlern wieder zahlreiche

Musikfans auf die Genottehöhe. Zuhörer- und Körpermusik rissen

die Besucher gleichermaßen mit. Eröffnet wurde das Festival von

Vizebürgermeister Richard Pfeiler in Vertretung unseres Bürgermeister.

Musikalisch ging’s mit der stimmgewaltigen Malene Mortensen

aus Dänemark los. Pfeiler und Organisator Michael Wandaller

nutzten die Zeit vor dem Konzert zu einem kleinen Plausch mit

der bezaubernden Künstlerin.

02 Sockenstricken. Margarethe Prohinigg, Obfrau Elisabeth

Kucher, Rosalia Sereinigg und Elisabeth Scheriau (von links) von der

Volkshilfe Villach sind schon eifrig am Stricken für den alljährlichen

Sockenbasar im Winter. Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser

schaut den fleißigen Damen interessiert über die Schulter.

Die Strickrunde wird das vorgenommene Sockenpensum allerdings

nicht alleine schaffen und sucht dringend ehrenamtliche Sockenstricker.

Infos im Büro der Volkshilfe, Schlossgasse, unter Telefon

0 42 42 / 56 551.

03 Mädchen. Ein Tag der offenen Tür fand kürzlich bei Jugend

am Werk (JaW) (Robert-Musil-Straße 9, Telefon 0 42 42 / 37 1 40)

statt. Frauenstadträtin Mag.a Hilde Schaumberger, JaW-Leiterin

Mag.a Gabriele Starinsky, Vizebürgermeister Richard Pfeiler in Vertretung

unseres Bürgermeisters und LhStv. Dr.in Gaby Schaunig

wurden von den Mädchen durch die Räumlichkeiten der Tagesstätte

geführt und erfrischten sich anschließend mit selbstgemixten,

alkoholfreien Getränken.

04 Redegewandt. Auch heuer waren Schülerinnen und

Schüler unserer höher bildenden Schulen wieder erfolgreich bei Redewettbewerben.

Von unserem Bürgermeisters wurden die ausgezeichneten

Redner dafür zu einem gemütlichen Essen eingeladen.

Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser (vierte von rechts)

begrüßte in Vertretung unseres Bürgermeisters: Anna Pacher, Lisa

Wilhelmer, Lukas Vejnik, HTL-Direktor Dr. Oskar Dorner, Marc Trattnig,

Carola Egger, Alexandra Otto und Manuel Müllneritsch (von

rechts).


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18 :thema

Löschfahrzeug

zum Jubiläum“

Mit einem Festakt vor dem Kulturhaus feierte

die FF Maria Gail ihr 120-jähriges Bestehen.

Höhepunkt war die Übergabe eines neuen

Löschfahrzeuges.

Zu diesem Jubiläumsfest konnte FF-Kommandant Hermann

Bucher neben der zahlreich erschienenen Ortsbevölkerung und

Abordnungen der Nachbarwehren sowie der Jugendfeuerwehr

auch eine Reihe von Ehrengästen, unter ihnen Bürgermeister

Helmut Manzenreiter, Pfarrer Mag. Richard Kogler, Stadtrat

Walter Lang und Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Stroitz,

willkommen heißen.

HÖCHSTER LEISTUNGSSTANDARD

In seiner Festrede bekannte sich Bürgermeister Helmut Manzenreiter

zum bestehenden System des freiwilligen Feuerwehrwesens,

das kostengünstig höchsten Leistungsstandard gewährleistet.

„Es ist daher für uns eine Verpflichtung, zum Schutze

und Wohle unserer idealistisch tätigen Menschen das beste

Material zur Verfügung zu stellen. Werte, die bei der Gründung

vor 120 Jahren im Vordergrund standen, wie Moral, Kameradschaft

und Einsatzbereitschaft, sind zeitlos und bestimmen

auch heute das Wirken unserer Wehren.“

SPRITZENHAUS

Die Segnung des Löschfahrzeuges der Marke Mercedes

Sprinter im Wert von rund 87.000 Euro nahm Pfarrer Mag.

Richard Kogler vor. Die 1886 gegründete FF Maria Gail erhielt

1902 mit der Errichtung eines Spritzenhauses ein eigenes

Domizil. 1946 erfolgte der Ankauf des ersten Rüstfahrzeuges.

Seit 1997 ist die Wehr, die mit Stolz auf eine 22-köpfige

Jugendtruppe verweisen kann, im neuen Feuerwehrhaus

untergebracht.

Von links Landtagsabgeordnete Dr. Beate Prettner, Pfarrer Richard Kogler,

Patin Irene Kreschischnig, Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Stroitz,

Patin Irene Maurer, Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Patin Mag.a Klaudia

Grabner und Kommandant Hermann Bucher.

Foto: Monika Zore


Neu: Villach-Kollektion

im Kärnten-Shop!

Im Kärnten-Shop auf dem Hans-Gasser-Platz

sind ab sofort auch T-Shirts,

Polos sowie Rucksäcke mit dem

neuen „Villach-Logo“ erhältlich!

19 :thema

Präsentation der schmucken „Villach“-Kollektion: Von links Bürgermeister

Helmut Manzenreiter, Irene Maurer-Hren und Wirtschaftsreferentin Stadträtin

Mag.a Hilde Schaumberger.

Der neue „Villach-Corner“ wurde erst vor wenigen Tagen von

Irene Maurer-Hren in ihrem Kärnten-Shop auf dem Hans-Gasser-Platz

6c eingerichtet. Kürzlich stellte Bürgermeister Helmut

Manzenreiter die schmucke Kollektion mit dem neuen

Villach-Logo“ gemeinsam mit Wirtschaftsreferentin Stadträtin

Mag.a Hilde Schaumberger offiziell vor.

T-SHIRTS, KAPPEN, CITY BAG

Die neue Villach-Kollektion umfasst sowohl T-Shirts sowie

Polo-Shirts in verschiedenen Farben für Damen und Herren,

Regenjacken, City Bags, Kappen, Handtücher und Brieftaschen.

Speziell für Kinder gibt es auch noch so genannte Raglan-Shirts

– alles selbstverständlich mit der neuen Marke

Villach“ versehen.

QUALITÄT

„Nicht nur auf dem hochwertigen Stick, sondern auch auf die

Qualität der Bekleidung an sich legen wir großen Wert“, betonte

Irene Maurere-Hren, von I.W.S. Strickdienst und Warenhandel,

die seit einigen Jahren den Kärnten-Shop in unserer Stadt

betreibt. Online-Bestellung unter www.kaernten-shop.at

Foto: Willi Zore

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20 :thema

KÜRZLICH WURDE DAS WASSER FÜRS

WEIDEVIEH KNAPP!

„Wasserbrücke“ auf

den Dobratsch

Nachdem durch die hitzebedingte und wochenlange Trockenheit

auf dem Dobratsch das Wasser für das Weidevieh aus

den natürlichen Quellen zu versiegen begann, unterstützte der

Wirtschaftshof unserer Stadt die Versorgung der Weidetiere

mit dem kostbaren Nass. „Es ist selbstverständlich, dass wir

unseren Landwirten rasch und unbürokratisch helfen, denn die

anhaltende Dürreperiode ist eine echte Notlage für die Viehhalter“,

erklärte dazu Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger.

Von der Wassernot in diesem Gebiet sind über rund 200 Tiere

betroffen. Das Weidevieh stammt von den Landwirten der Almgemeinschaft

Villacher Alpe. „Eine Kuh braucht täglich an die

40 Liter Wasser und daher ist eine Tanklieferung der Stadt eine

wirklich effektive Hilfe“, freute sich Franz Frank, Obmann der

Almgemeinschaft, über die spontane Unterstützung durch unsere

Stadt.

Frisches Wasser fürs Weidevieh: Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger

mit Almgemeinschaftsobmann Franz Frank (links) und Halter Gottfried

Steinwender.

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Foto: Willi Zore

Vizebürgermeister Richard Pfeiler besucht die kleinen Forscher aus Maria

Gail, die mit Workshopleiterin Mag.a Gabriele Schwantler spannende Stunden

im Museum erlebten.

Kleine Forscher im Museum

„Der Geschichte auf der Spur“ waren im

vergangenen Schuljahr mehr als 350 Volksschüler

der dritten und vierten Schulstufe in

unserem Museum.

Sie erlebten eine Expedition der besonderen Art und durften

nicht nur schauen und entdecken sondern auch anfassen. Alte

Schwerter waren bei den Buben besonders hoch im Kurs.

Die Mädchen und Buben hatten mit diesem Angebot unseres

Museums die Möglichkeit, grundlegende Zusammenhänge

unserer Stadtgeschichte spielerisch zu erkunden.

WO UND WANN UND WARUM. Und warum siedelten sich

Menschen in Villach an und wie haben sie vor Tausenden

Jahren gelebt? Was hat ein Stadtmuseum für Aufgaben?

Wo kommen die vielen ausgestellten Sachen her und wie

wird das Alter dieser Objekte bestimmt? Im Aktivworkshop

wurden alle Fragen von Workshopleiterin Mag.a Gabriele

Schwantler beantwortet. Zum Abschluss bastelten die kleinen

Forscher aus Speckstein und Leder noch eigenen Steinzeitschmuck.

Foto: Monika Zore


„Freistil“ – Jugendkultur

ernstgenommen“

Kürzlich spielte es sich auf unserem Rathausplatz

im wahrsten Sinne des Wortes ab:

Bands, Tanzgruppen, Skater, Performance-

und Graffitikünstler zeigten ihr Können.

Vizebürgermeister Richard Pfeiler im Gespräch mit Moderatorin

Martina Klementin auf der „Freistil“-Bühne am Rathausplatz.

21 :thema

„Jugendkultur, also die kulturellen Aktivitäten und Stile von

jungen Menschen innerhalb einer gemeinsamen Kulturszene,

muss auch im urbanen Raum ihren Platz finden. Es ist für uns

wichtig, den Jugendlichen und ihren Aktivitäten diesen Raum

zu geben. ,Freistil‘ war eine Veranstaltung von Jugendlichen

für ihresgleichen, aber auch für Erwachsene, die zeigt, dass

Jungsein in unserer Stadt und Jugendkultur ernstgenommen

werden“, sagt Jugendreferent Vizebürgermeister Richard

Pfeiler.

GEBURTSTAGSGESCHENK. „Freistil“ war in gewisser Weise

auch ein Geburtstagsgeschenk unserer Stadt an die Jugend.

Seit zehn Jahren reden Jugendliche in der Stadtpolitik mit, es

gibt als Servicestelle ein eigenes Jugendbüro sowie ein Jugendzentrum

als Treffpunkt. 1996 wurde auf Initiative unseres

Bürgermeisters damit begonnen, junge Bürgerinnen und Bürger

in das Stadtgeschehen einzubinden. Ziel war und ist es,

unserer Jugend in ihrer Heimatstadt optimale Bedingungen zu

schaffen und ihr zu ermöglichen, eigene Ideen und Vorstellungen

zu verwirklichen.

Es wurde auch flott getanzt. Die Rock ’n’

Roller zeigten ihr akrobatisches Können.

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Fotos: Gerhard Maurer


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Foto: Monika Zore

Foto: Monika Zore Foto: Monika Zore

22 :thema

stadt :lichter

01 Freundschaftstreffen. Auch heuer kam es wieder zum

jährlichen Treffen der Dorfgemeinschaft Maria Gail mit dem Männerchor

El Piave aus Eraclea (Friaul). Nach einem vom Kirchenchor

Maria Gail musikalisch gestalteten Gottesdienst wurde auf dem

Hauptplatz der Gefallenen beider Weltkriege gedacht. In einer kurzen

Ansprache appellierte Vizebürgermeister Richard Pfeiler, der in

Vertretung unseres Bürgermeisters an dieser Fahrt teilnahm, am gemeinsamen

Haus „Europa“ tatkräftig weiter zu bauen. Der gemeinsame

Tag der Dorfgemeinschaft und der beiden Chöre diente dem

Kulturaustausch und dem besseren gegenseitigen Verstehen. Auf

unserem Bild von links Renato Bartolotto, Präsident des Coro „El

Piave“, Gemeinderat Ewald Koren, DG-Obfrau Christa Mitterböck,

Vizebürgermeister Richard Pfeiler, Kirchenchorleiter Ing. Gustav

Postl und Bürgermeister Graziano Peso aus Eraclea.

02 Flohmarkt. Helmut Maier, Obmann des Elternvereins der

Sonderschule für Schwerstbehinderte in der Trattengasse, organisierte

kürzlich gemeinsam mit Gattin Gabriele einen Flohmarkt

auf dem Hauptplatz. Der Erlös in Höhe von 1900 Euro kommt beeinträchtigten

Kindern der Sonderschule für Projekttage sowie für

den Ankauf von speziellen Spielgeräten zugute. Auch Bürgermeister

Helmut Manzenreiter unterstützte die karitative Aktion. Am Bild

von links Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Gabriele und Helmut

Maier sowie Vizebürgermeister Richard Pfeiler.

03 Villius. Der Fisch Villius erlebt so einiges in seiner Heimatstadt.

Nicht nur im Wasser, auch an Land gibt es für das Maskottchen

der Volksschule St. Martin viel zu entdecken. Die Schüler und

Lehrerinnen beteiligen sich am Comenius-Projekt „Alles Leben am

Wasser und im Wasser“ und betreiben regen Austausch mit Schulkollegen

in Slowenien und Italien. Ein Kalender, „Hundertwasser“-

Gemälde, die Geschichte in Buchform, Fische in Keramik und vieles

mehr haben die Kinder geschaffen. Von links Ulrike Fugger, Direktorin

Silvia Schnabl, Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser,

Petra Bedzek (hockend) Barbara Wandaller, Marina Kröll und Heidi

Weber freuen sich mit Alysa und Christof über die Projektarbeiten.

04 Romantik-Kirchtag. Zum zweiten Draustädter Romantik-Kirchtag

luden in der Kirchtagswoche das Monatsmagazin

„Draustädter“, die Event- und Werbeagentur RDZ in den stimmungsvollen

Innenhof des Romantikhotels Post. Nach dem feierlichen

Bieranstich durch Ehrengast Karl Moik sorgten die „Lesachtlater

StreichXang“, Marco Ventre & Band sowie die Singgemeinschaft

„Oisternig“ für fröhliche und ausgelassene Kirchtagsstimmung. Am

Bild von links RDZ-Chef Hannes Berger, „Draustädter“-Geschäftsführer

Hansjörg Berger, Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger, Karl

Moik und Stadtrat Harald Sobe.


notiert

23 :thema

Villacher Umweltpreis“

Unsere Stadt vergibt auch heuer für hervorragende Leistungen

auf dem Gebiet des Umweltschutzes den „Umweltpreis

der Stadt Villach“. Mit der Vergabe dieses Preises sollen

neben Industrie- und Gewerbebetrieben, die umweltfreundliche

Maßnahmen ergreifen, auch Vereine oder Einzelpersonen,

die sich für den Umweltschutz in besonderer Weise

einsetzen, ausgezeichnet werden. Vergabevorschläge und

Bewerbungen können – unter gleichzeitiger Begründung

der Preiswürdigkeit – bis Freitag, 29. September, Rathaus,

Magistratsdirektion, 9500 Villach, abgegeben werden.

Die Vorschläge werden durch eine Jury bewertet, ehe die

Beschlussfassung in den zuständigen Gremien erfolgt. Das

Preisgeld beträgt 4000 Euro.

Kelag optimiert das Fernwärmenetz

Die Kelag-Wärmebetriebe erweitern und optimieren im

Westen unserer Stadt ihr Netz. Dabei kommt es zu Verkehrseinschränkungen.

Im Zuge der Erweiterung der Fernwärmeaufbringung

wird von Ende August bis Ende November

durch die Kelag-Wärmebetriebe eine neue Fernwärmetransportleitung

errichtet. Die neue Fernwärmetrasse – als ökologisch

sinnvoller Beitrag zur Energieversorgung – verläuft,

beginnend vom Firmengelände der OMYA Gmbh entlang der

Ferndorfer Landesstraße (L37, Bereich Wollanig), über das

bestehende AHP-Kraftwerk Villach-West in den Ortsbereich

Untere Fellach. OMYA wird die am Standort Gummern anfallende

Abwärme in das Fernwärmenetz Villach einspeisen.

Durch die dafür notwendigen Bauarbeiten im Sinne der

Versorgungssicherheit kommt es im genannten Zeitraum zu

Behinderungen bei den Zufahrten und teilweisen Sperren

beziehungsweise Umleitungen im Bereich der Radfahrwege

an beiden Drauufern und im Bereich des Kraftwerkes Villach-West.

Die Kelag-Wärmebetriebe ersuchen die Benutzer

der genannten Verkehrswege und die betroffenen Anrainer

um Verständnis für diese Maßnahmen.

Klima-Quiz: Finale in unserer Stadt!

Nach einem intensiven Jahr der Vorentscheidungen in allen

österreichischen Bundesländern war es kürzlich in unserem

Paracelsussaal so weit: Vizebürgermeister Richard Pfeiler

begrüßte die Kandidaten in Vertretung unseres Bürgermeisters

und freute sich über das umfassende Klima-Wissen der

Teilnehmer. Die neun Finalistengruppen (150 Schülerinnen

und Schüler) aus allen Bundesländern traten im Finale

gegeneinander an. Was sich schon in den Bundesländer-

Quizrunden abzeichnete, wurde beim Finale bestätigt: Die

Hauptschulen konnten locker mit den Kandidaten der Oberstufen

mithalten. Im fulminanten Finish setzte sich die vierte

Klasse unserer Hauptschule 4 gegen alle anderen

durch.

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Foto: Monika Zore

24 :thema

ÜBER EINLADUNG VON BÜRGERMEISTER HELMUT MANZENREITER WEILTEN AUCH

HEUER 15 KINDER AUS DER UKRAINE AUF ERHOLUNG IN UNSERER STADT.

„Können wir bitte für

immer hier bleiben?“

„Bei Euch ist es so schön, alles so sauber! Können wir nicht

für immer hier bleiben?“ So begeisterte ukrainische Kinder

aus dem Bereich Kiew-Tschernobyl, die über Einladung von

Bürgermeister Helmut Manzenreiter, mit Sponsorenunterstützung

und großer privater Mithilfe auf Erholung und Gesundung

in Drobollach am Faaker See weilten.

UNBESCHWERTE TAGE. Die Erlebnistherme, Drauschiff, Affenberg,

Dobratsch, und unser Kirchtag mit all seinen Attraktionen:

„Die Kinder kommen aus dem Schauen nicht heraus,

so etwas haben sie noch nie gesehen, die Menschen sind so

freundlich“, sagt Betreuer Petro Shidenko. Ehe sie wieder in

ihr schwieriges Leben zurückkehren, erlebten die überaus

disziplinierten ukrainischen Kinder in unserer Stadt unbeschwerte

Tage.

GUTES ESSEN, GUTE LUFT. Es stellt sich immer wieder die

Frage, ob ein rund 14-tägiger Aufenthalt bei uns grundsätzlich

:aktuell 15/06

:danke

Firma Hofer KG, Feuerwehr Villach (BFK Andreas

Stroitz, Paul Platzer), Familie Tosoni (Rathauscafé/

Parkcafé), Infineon Technologies, Affenberg Landskron,

Drauschifffahrt (Familie Nageler), Vizebürgermeisterin

Mag.a Gerda Sandriesser, Franz Radinger

(Per du), Erlebnistherme Warmbad (Direktor Bertram

Zisser), Firma Pasut und Partner (Business Center

Parkhotel), GR Isidor Scheriau, GR Mag.a Gerda

Pichler, Emanuel Liechtenstein (Tierpark Rosegg),

Volkshilfe Villach (Elisabeth Kucher), Kirchtagsverein

Villach, Villacher Alpenstraße/Großglockner-Hochalpenstraße

(Geschäftsführer Mag. Dietmar Schöndorfer),

Ing. Harald Neuhold (Rathaus), Spar Kärnten

(Bruno Arendt), Raiffeisenbank (Nikolaigasse), Dr.

Helmut Traar (Notar), Kinder- und Jugenderlebnishotel

Drobollach, Reptilienzoo Happ.

Unbeschwerte Stunden mit der Villacher Feuerwehr, Vizebürgermeisterin

Mag.a Gerda Sandriesser und Bezirksfeuerwehrkommandant

Andreas Stroitz.

sinnvoll ist und überhaupt zur Verbesserung der gesundheitlichen

Situation beitragen kann. „Das gute Essen und die gute

Luft sind für die Kinder die beste Medizin. 14 Tage bei euch

bringen den Kindern zu Hause 14 Monate Lebenskraft und

Gesundheit!“, sagen begleitende Ärzte. Untergebracht war

die Gruppe im Kinder- und Jugenderlebnishotel Drobollach.

GOTT GEDANKT. Mittlerweile ist die Gruppe wieder wohlbehalten

in die Ukraine heimgekehrt. „Noch einmal Tausend

Dank an alle, die uns so freundlich empfangen und aufgenommen

haben“, meldete sich Petr Shydenko, Leiter der Gruppe,

telefonisch aus dem rund 1800 Kilometer entfernten Kiew.

Sofort nach Eintreffen der Gruppe zu Hause wurde als erstes

ein Gotteshaus aufgesucht, um auch auf diese Weise für diesen

unvergesslichen Aufenthalt in unserer Stadt zu danken.

SPENDENKONTO: Bank Austria, Villach, Hans-Gasser-Platz,

Konto 00222 787 061 „Tschernobyl-Kinder“, BLZ 20.151.


Pferde, Kutschen und

ein Bundesvizemeister

25 :thema

Kürzlich fand in Auen das erste Turnier des

neu gegründeten Reit- und Fahrvereines

Villach statt. Hausherr Karl Ilgenfritz wurde

Bundesvizemeister im Ein- und Zweispännerbewerb.

41 Teilnehmer aus Österreich und Italien, darunter viele Weltmeister,

nahmen am ersten großen Turnier des Reit- und Fahrvereines

Villach teil, der am 1. Jänner dieses Jahres gegründet

wurde. Dressur, Marathon und Hindernisfahren hatten die Teilnehmer

auf der dafür eigens ausgerichteten Anlage von Fleischermeister

Karl Ilgenfritz an drei Tagen zu bewältigen.

SPANNEND. Vor dem letzten Bewerb, dem Hindernisfahren,

war die Spannung am Höhepunkt. In der Vielseitigkeitsfahrprüfung

Klasse M für Ein- und Zweispänner war Weltmeister

Georg Moser aus Salzburg zwar eindeutig führend, es folgten

aber gleich drei Fahrer mit einem halben Punkt Unterschied.

Für Andreas Rathner, Markus Leitner und Hausherr

Karl Ilgenfritz war damit jede Platzierung von Rang zwei bis

vier möglich. Und Lokalmadator Karl Ilgenfritz bewältigte

mit Beifahrerin Karin Appe die 20 Hindernisse mit null

Fehlern. „Wir haben uns bestens vorbereitet, das Kegelfahren

ist meine stärkste Disziplin“ lachte der bekannte

Villacher Fleischermeister und schaffte damit Rang zwei,

als einziger Kärntner einen Stockerlplatz und somit den

Bundesvizemeistertitel.

Vizebürgermeister Richard Pfeiler gratulierte in Vertretung unseres Bürgermeisters

dem siegreichen Duo Karin Appe und Karl Ilgenfritz. Auch Bettina

Rabbitsch (Marketingchefin Villacher Brauerei) freut sich mit den „Kutschern“.

Foto: Willi Zore

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Foto: Gerhard Maurer Foto: Monika Zore

Foto: Willi Zore

26 :thema

stadt :lichter

01 „Saluto“ 40 Exponate, Bilder und Objekte in verschiedenen

Techniken, wurden kürzlich im Rahmen einer von der pro mente-

Jugend gestalteten „Saluto“-Ausstellung im Kunsthaussudhaus der

Brauerei präsentiert. Die im Vorjahr begründete Vereinsinitiative

„Saluto“ ermöglicht Jugendlichen mit seelischen Beeinträchtigungen

soziale und kulturelle Gestaltungsmöglichkeiten. Projektleiterin

MMag.a Tanja Baumgartner konnte zur Vernissage eine Reihe

von Ehrengästen, darunter auch Vizebürgermeister Richard Pfeiler

in Vertretung unseres Bürgermeisters, Universitätsdozent Primarius

Dr. Georg Spiel und „Hausherr“ Direktor Mag. Johann Stockbauer

willkommen heißen.

02 Rittergaudium. Zu einer spannenden Zeitreise tief ins

Mittelalter luden kürzlich die „Soldurii Santicum“, die Getreuen zu

Villach, unter Hauptmann Rene Franc auf der Burgruine Landskron.

Neben mittelalterlichem Handwerk konnten die zahlreichen Besucher

hoch über unserer Stadt auch mitreißende Schwertkämpfe,

Gaukler, Ritter sowie Burgfrauen bestaunen. Auch Bürgermeister

Helmut Manzenreiter war vom mittelalterlichen Treiben auf Burg

Landskron begeistert. Am Bild Bürgermeister Helmut Manzenreiter

und Stadtrat Harald Sobe im Kreise der „Soldurii Santicum“ mit

Hauptmann Rene Franc (rechts).

03 Geburtstagsgrüße. Die bekannte ehemalige Villacher

Kneippärztin Dr. Anneliese Brantner-Zeplien feierte kürzlich in

bewundernswerter geistiger und körperlicher Frische im Pensionistenwohnheim

unserer Stadt ihr 90. Wiegenfest. In Greifswald

(Pommern) geboren, baute sie sich Anfang der fünfziger Jahre gemeinsam

mit ihrem Gatten in unserer Stadt eine neue Existenz auf.

Vielen Villacherinnen ist die Jubilarin auch als langjährige engagierte

Leiterin des Schwangerenturnens ein Begriff. Unter den vielen Gratulanten

weilte auch Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser,

die die Glückwünsche unseres Bürgermeisters übermittelte sowie

Altbürgermeister Ing. Jakob Mörtl. Auf dem Bild von links Altbürgermeister

Ing. Jakob Mörtl, Jubilarin Dr. Anneliese Brantner-Zeplien,

Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser und Wohnheimleiter

Heinz Krois.

04 Briefmarken. Große Kunst im Kleinformat – beim Verein

der Briefmarkensammler in Villach ist es bereits Tradition, dass im

Rahmen der jährlichen Ausstellung „Stamps & Art“ Kunstkarten und

eine personalisierte Briefmarke von heimischen Künstlern – heuer

Heinz Peter Maya – aufgelegt werden. Stadtrat Harald Sobe in Vertretung

unseres Bürgermeisters, Künstler H. P. Maya, Stadtrat Helmut

Hinterleitner und Obmann Hans Robert Casanova (von rechts)

präsentieren die Karten.


Leonie „schlägt“ Anna

und Lukas bleibt!

Erstmals seit 1998 steht Anna nicht mehr an

der Spitze unserer Vornamenstatistik. Leonie

hat Platz eins erobert.

:vornamen-hitliste

Mädchen

1. Leonie

2. Julia

3. Laura, Lena

5. Anna, Katharina

7. Sarah, Selina

9. Alina, Johanna

Buben

1. Lukas

2. Julian

3. Elias, Florian, Nico

6. Fabian, Marcel,

Maximilian, Michael

10. David, Manuel,

Samuel

Foto: Gerhard Maurer

27 :thema

Im Vorjahr wurden mehr Buben als

Mädchen in Villach geboren. Lukas

ist nach wie vor der beliebteste

Bubenname. Leonie wurde bei den

Mädchen zum Favoriten.

Anna muss sich mit dem fünften Platz zufrieden geben. Keine

Änderung bei den Buben! Im Vorjahr wurden in unserer Stadt

1301 Kinder geboren. Das sind um 2,8 Prozent weniger als im

Jahr 2004. Von den Neugeborenen waren 672 Buben und 629

Mädchen. Knapp ein bissl mehr als die Hälfte – 50,3 Prozent

– der Babies wurden ehelich geboren. Zum Vergleich: im Jahr

1995 waren es noch 63 Prozent. Es gab 28 Zwillingsgeburten

(2004 waren es 39). 91 Prozent der Neugeborenen Villacher

haben die österreichische Staatsbürgerschaft (1995 waren es

89 Prozent).

NEUE VORNAMEN. Anna war jahrelang der Favorit bei den

Mädchennamen. Im Vorjahr wurde sie von Leonie auf Platz fünf

verdrängt. Platz zwei und drei belegen Julia und Laura. Bei den

Buben ist Lukas nach wie vor auf Platz eins, gefolgt von Julian

und Elias. Im Wesentlichen sind die Eltern bei der Vornamensfindung

ihren Gewohnheiten treu geblieben. Es wurden allerdings

doch einige Vornamen erstmals in Villach eingetragen.

Zum Beispiel bei den Mädchen Moesha, Tessa, Charlin und Imani.

Bei den Buben: Thibault, Younes und Jasin. 58 Prozent der

Eltern geben ihren Kindern einen Vornamen, nur rund drei Prozent

haben sich für drei oder mehrere Vornamen entschieden.

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AMTLICHES

Geburten

SONNTAG, 2. JULI

Alexandra, Tochter von

Claudia Klieber und Helmut

Wilhelm Moschik, Emil-von-

Behring-Straße 7/3

FREITAG, 7. JULI

David Roland, Sohn von

Annemarie Kaufmann und

Roland Günther Siegfried

Josef Gissinger, Hochfeldstraße

24

DIENSTAG, 11. JULI

Nico, Sohn von Michaela und

Ingo Horst Georg Dobnig,

Kampeleweg 9

MITTWOCH, 12. JULI

Fabian, Sohn von Bernadette

Hopfgartner und Manuel

Rogl, Udinestraße 17/3

DIENSTAG, 18. JULI

Jona, Sohn von Magdalena

Kaaser und Mag.art. Christoph

Hofer, Antoniensteig

5b/3

Mathias René, Sohn von

Cornelia Elisabeth Schwei

und René Steiner, Millesistraße

52/7

Sejd, Sohn von Luljeta und

Arif Mustafa, Kaiserweg 2

DONNERSTAG, 20. JULI

Leonie, Tochter von Kirsten

und Werner Stajer, Anton-

Tuder-Straße 37

Samuel Roland, Sohn von

Tina und Heimo Knappitsch,

Franz-Xaver-Wirth-Straße

15a

FREITAG, 21. JULI

Leonardo Benjamin, Sohn

von Mag.a phil. Nicole

Christiane Zechner und

Dott. Stefano Maria Cesare

D`Incecco, Pestalozzistraße 1

:aktuell

SAMSTAG, 22. JULI

Leon, Sohn von Claudia Michaela

und Peter Gailer,

Kratschacher Weg 9

Alessandro Martin, Sohn

von Marianne und Martin

Peter Kattnig, Gaswerkstraße

18

Christoph Gernot, Sohn von

Mag.a phil. Sabine Maria

Omann und Gernot Peter

Prinz, Fabriksteig 10

MONTAG, 24. JULI

Kirian Günther, Sohn von

Yvonne Michaela und Gerhard

Plusching, Grundtnerstraße

1a

Laurenz Friedrich, Sohn

von Mag.a art. Sigrid Maria

und Dirk Martin Konnerth,

Deutschbauerweg 2

Alina, Tochter von Amra und

Dzˇenan Musˇija, Grundtnerstraße

3/4

Natalia Tabea, Tochter von

Suzana und Robert Zˇlof,

Muldensiedlung 3

Hochzeiten

UHRMACHER – GOLDSCHMIEDE – MEIS-

TERWERKSTÄTTEN – POKALE – GRAVUREN

UND DAS RINGLEIN, DAS EUCH EWIG

BINDET, IHR BEI UHREN PIRKER FINDET!

SAMSTAG, 22. JULI

Siegfried Daniel Altenmarkter

und Silvia Waltraud

Siutz, beide aus

Villach

Mag.rer.net Rainer Gehrke

aus Wien und Mag.

phil. Birgit Spendier aus

Villach

Christian Heinz Greimelmayer

und Michaela Karoline

Koller, beide aus

Finkenstein am Faaker See

Mag.rer.soc.oec. Erich

Karl Liegl und Mag.rer.

soc.oec. Alexandra

Elisabeth Rogl, beide aus

Villach

Ingo Pirker und Stefania

Meschini, beide aus Villach

Helmut Erwin Wallner und

Kristina Stuppnig, beide

aus Villach

Dietmar Wiltschnig und

Dolores Mladic´, beide

aus Villach

DIENSTAG, 25. JULI

Norbert Ernst Giskes aus

Düsseldorf (Deutschland)

und Ingrid Franziska

Kaftan aus Villach

DONNERSTAG, 27. JULI

Georg Albin Stranig und

Roswitha Emilie Urbanc´,

beide aus Villach

SAMSTAG, 29. JULI

Michael Richter und Melanie

Winkler, beide aus

Villach

Michael Josef Rupitz

aus Finkenstein am Faaker

See und Tanja Duhs aus

Villach

Todesfälle

MONTAG, 17. JULI

Herlinde Fostekew (78

Jahre), gebürtige Villacherin

aus Farnborough (England)

DIENSTAG, 18. JULI

Rudolf Niederl (79 Jahre),

Bildstöcklstraße 20

MITTWOCH, 19. JULI

Birgit Wallasch (37 Jahre),

Felsenweg 4

DONNERSTAG, 20. JULI

Luise Marlies Olipitz (67

Jahre), Ernst-Pliwa-Gasse 8

Edmund Gasser (74 Jahre),

Völkendorfer Straße 76

FREITAG, 21. JULI

Ludwig Rami (64 Jahre), Robert-Musil-Straße

1/38

SONNTAG, 23.JULI

Hermine Köstenberger

(83 Jahre), Max-Lauritsch-

Straße 15

Rupert Gabritsch (65 Jahre),

Raunaweg 77

MONTAG, 24. JULI

Franz Tengg (91 Jahre), Tiroler

Straße 4

Johann Galle (57 Jahre),

Dobrowastraße 1

Rudolf Florian (54 Jahre),

Ossiacher Zeile 18

DIENSTAG, 25. JULI

Johann Tengg (77 Jahre),

Michaeler Straße 105

DONNERSTAG, 27. JULI

Mathilde Sattler (82 Jahre),

Kanaltaler Straße 1

FREITAG, 28. JULI

Cornelia Rath (58 Jahre),

Eisenhammerweg 28/3

Walter Garger (80 Jahre),

Trattengasse 61

Maria Kropfitsch (82 Jahre),

Warmbader Straße 82

Maria Trink (78 Jahre), Bergsiedlung

63

SAMSTAG, 29. JULI

Margarethe Fankhauser

(73 Jahre), Grotteneggstraße

11

SONNTAG, 30. JULI

Elia Andreschuk (84 Jahre),

Muldenweg 48/2

Anna Krumpl (81 Jahre),

Hafnerstraße 2


Hans Bind (66 Jahre), Meister-Erhard-Allee

7a

MONTAG, 31. JULI

Maria Kuglitsch (91 Jahre),

Pogöriacher Straße 27/16

DIENSTAG, 1. AUGUST

Annemarie Muralt (63 Jahre),

Oswin-Moro-Straße 11

MITTWOCH, 2. AUGUST

Rosa Jaklitsch (87 Jahre),

Ringweg 13

DONNERSTAG, 3. AUGUST

Anna Schaumberger (78

Jahre), Unterwollaniger Straße

83

GRATULATIONEN

Dank für Spende

Ulrike Eder aus Wien hat

uns eine Spende als Beitrag

zu den Portokosten übermittelt.

Christa Vortisch aus Karlsruhe

in Deutschland hat uns

eine Spende als Beitrag zu

den Portokosten übermittelt.

Jubiläen

Folgende Villacherinnen und

Villacher feierten kürzlich ihren

Geburtstag, wozu Bürgermeister

Helmut Manzenreiter auch

auf diesem Wege sehr herzlich

gratuliert!

Zum 80. Geburtstag:

Josef Fuchs

Anna Grilz

Erika Kienzl

Kurt Kolar

OSR Hans Kronig

Franz Lauritsch

Marta Porod

Matthias Rabitsch

Kurt Seebacher

Friedrich Tosin

Zum 85. Geburtstag:

Anna Klein

Anna Koren

Dorothea Mandl

Franz Rauter

Elfriede Steinwidder

Anna Sterner

Zum 90. Geburtstag:

Johanna Omann

Zum 91. Geburtstag:

Ing. Konrad Ritzer

Zum 93. Geburtstag:

Helene Gander

Margarethe Gerold

Robert Selan

Anna Stern

Zum 95. Geburtstag:

Viktor Graggaber

Zum 96. Geburtstag:

Margareth Smoley

TERMINE

Kirchliches

Katholische Stadtkirche, Dekanatsamt:

Villach, Kirchensteig

2, Telefon 0 42 42 / 56 56 83,

E-Mail dekanat@villach.at,

www.kirchekath-villach.at

JEDEN SONNTAG

Sonntagsmessen: Heiligenkreuz

und Maria Landskron,

9 Uhr. St.Nikolai, 9,

10 und 11 Uhr. St. Jakob,

9, 10, und 18.30 Uhr. St.

Josef, 9.30 Uhr. Heiligste

Dreifaltigkeit, St. Martin

und St. Leonhard, 10 Uhr

JEDEN DONNERSTAG

Zwergerltreff für Kinder bis

5 Jahren mit Eltern, Pfarrsaal

St. Leonhard,15 bis

17 Uhr

Evangelische Pfarrgemeinde

A.B. Villach, Hohenheimstraße

3 (Evangelische Kirche im

Stadtpark), Telefon 0 42 42 /

23 6 24, Fax 0 42 42 / 23 6 24

- 44, E-Mail villach@evang.at

JEDEN SONNTAG

Gottesdienst. 9.30 Uhr

JEDEN ERSTEN SONNTAG

Heiliges Abendmahl.

9.30 Uhr

JEDEN DRITTEN SONNTAG

Kaffeestube. 9.30 Uhr

Evangelisches Pfarrhaus, Hohenheimstraße

3

JEDEN MONTAG

Club der Begegnung. 18

Uhr

JEDEN FREITAG

Al-Anon (Selbsthilfegruppe

für Angehörige

und Freunde von Alkoholikern).

20 Uhr

29 :thema

:aktuell 15/06


30 :thema

Stadt- und Verkehrsplanung

Abänderung des Flächenwidmungsplanes

Die Stadt Villach hat für nachstehend angeführte Grundstücke einen

Flächen-widmungsplanabänderungsentwurf ausgearbeitet: Die Grundstücke

114 und 128/1, KG Gratschach, werden im Ausmaß von 8.200

m_ von derzeit „Bauland - Kurgebiet“ in „Bauland - Kurgebiet-Sonderwidmung

Freizeitwohnsitz“: gem. § 3, Abs. 6 in Verbindung mit § 8,

des K-GplG 1995, LGBl. 23/1995 idF. LGBl. 88/2005 gewidmet. Der

Abänderungsentwurf liegt gemäß § 13 Kärntner Gemeindeplanungsgesetz,

LGBl. Nr.: 23/1995 idgF. 88/2005 durch 4 Wochen ab dem Tage

des Anschlages dieser Kundmachung an der Amtstafel, beim Magistrat

Villach, II. Stock, Zimmer 227, während der für den Parteienverkehr

bestimmten Amtsstunden zur öffentlichen Einsicht auf. Jedermann,

der ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen kann ist berechtigt,

innerhalb der Auflagefrist gegen den Entwurf begründete Einwendungen

schriftlich beim Magistrat Villach einzubringen. Nach Ablauf dieser Frist

wird der Gemeinderat in seinen Beratungen die rechtzeitig eingebrachten

Einwendungen in Erwägung ziehen und seine Beschlüsse fassen.

Gleichzeitig werden mit dieser Kundmachung gemäß § 13 Abs. 1 und

2 des Kärntner Gemeindeplanungsgesetzes, LGBl. Nr.: 23/1995 idgF

LGBl. 88/2005 die betroffenen Grundeigentümer von der Absicht der

Stadt Villach in Kenntnis gesetzt. Kundmachungsfrist: 25. Juli bis 23.

August 2006.

:aktuell 15/06

AUSWÄRTIGE TERMINE

Jeden Sonntag um 9.30

Uhr Evangelischer Gottesdienst

in der römisch-katholischen

Kapelle St. Andreas

in Egg (Urlauberseelsorge bis

einschließlich 27. August)

Evangelische Pfarrgemeinde A.

B. Villach-Nord, Adalbert-Stifter-Straße

21, E-Mail villach.

nord@telering.at

SONNTAG, 20. AUGUST

Gottesdienst mit Pfarrer

Mag. Jürgen Öllinger,

10 Uhr

SONNTAG, 27. AUGUST

Gottesdienst mit Pfarrer

Mag. Adalbert Tölgyes.

10 Uhr

Buddhistisches Zentrum

Villach, Karma Kagyü Österreich,

Oberer Kirchenplatz

4/I, Telefon 0664/4106670

JEDEN DIENSTAG

Einführung und gemeinsame

Meditation. 19

Uhr

Veranstaltungen

JEDEN MONTAG

Psychologische Beratung.

Kneipp-Büro, Telefon

0 42 42 / 27 83 4, 17 bis

19 Uhr

JEDEN DIENSTAG

Mediations- und Konfliktberatung/Lebensberatung.

Kneipp-Büro, Telefon

0 42 42 / 27 8 34, 17 bis

18 Uhr

MITTWOCH, 16. AUGUST

Hits for Kids, Unterhaltungsprogramm

für Kinder, Seecamping

Berghof, Heiligengestade,

12 Uhr

Lesung „Herr Mozart

schreibt Briefe“, Galerie

Draublick, 19 Uhr

Prager Kammerorchester,

Konzert, Carinthischer

Sommer, Klavier: Paul Badura-Skoda,

Congress Center,

20 Uhr

DONNERSTAG, 17. AUGUST

Dämmerschoppen mit Live-Musik,

Camping Mentl,

Ossiacher-See-Süduferstraße

265, 19.30 Uhr

Dorfabend mit der EMV-

Stadtkapelle, Faaker-

See-Quartett und Manfred

Tisal, St. Niklas, Gasthof

Kirchenwirt, 19.30 Uhr

Orgelkonzert, Orgel: Orthulf

Prunner, Trompete: Stefan

Hofer, Stadtpfarrkirche St.

Jakob, 19.30 Uhr

Kriminalstück „Revanche“,

Sommertheater

Kulturspektrum Maria Gail,

Kulturhaus Maria Gail, 20

Uhr

FREITAG, 18. AUGUST

Kriminalstück „Revanche“,

Sommertheater

Kulturspektrum Maria Gail,

Kulturhaus Maria Gail, 20

Uhr

SAMSTAG, 19. AUGUST

Erlebnis-Frühschoppen,

Rathausplatz, 10.15 Uhr


Dorffest mit Wiesenkegeln,

Feuerwehrhaus

Schütt, 14 Uhr

Lesung „Herr Mozart

schreibt Briefe“, Galerie

Draublick, 19 Uhr

Mozart: Jazz-Konzert,

Kammerorchester Feuerhaus

mit Solisten, Carinthischer

Sommer, 20 Uhr

SONNTAG, 20. AUGUST

Stadtflohmarkt, Parkplatz,

Gasthof Kramer, ganztägig

Dorffest mit Wiesenkegeln,

Feuerwehrhaus

Schütt, 14 Uhr

„’s geht eh!“- Konzert, Carinthischer

Sommer, 20 Uhr

DIENSTAG, 22. AUGUST

Wirtefest mit Alex und

seinen Freunden, Drobollach,

Hexagon, 19 Uhr

Lesung „Herr Mozart

schreibt Briefe“, Galerie

Draublick, 19 Uhr

Wiener Kammerphilharmonie

- Konzert, Carinthischer

Sommer, 20 Uhr

DONNERSTAG, 24. AUGUST

Live-Musik, Drobollach,

Harmoniehotel am See, 19

Uhr

Orgelkonzert mit Musik

italienischer Meister,

Orgel: Gabriele Catalucci,

Stadthauptpfarrkirche St.

Jakob, 20 Uhr

SAMSTAG, 26. AUGUST

House-Boat-Session

1, Clubbing auf der

MS Landskron (Drauschiff),

Einstiegstelle: Congress

Center, 20 Uhr

SONNTAG, 27. AUGUST

Stadtflohmarkt, Giga-

Sport an der GAV, ganztägig

St. Martiner Jahreskirchtag,

Espresso Fritz, Pogöriacher

Straße 1, ganztägig

Tschechische Philharmonie

- Konzert, Carinthischer

Sommer, 20 Uhr

DIENSTAG, 29. AUGUST

Wirtefest mit Manuel und

Christian, Drobollach,

Hexagon, 19 Uhr

DONNERSTAG, 31. AUGUST

Orgelkonzert mit Musik

von Johann Sebastian

Bach; Orgel: Orthulf Prunner,

Stadthauptpfarrkirche

St. Jakob, 20 Uhr

DIVERSES

Beratungen

Elternberatungen

Jeden ersten Dienstag im

Monat, Volksschule Auen 14

bis 15 Uhr (Dienstag, 1. August

entfällt die Beratung wegen

Bauarbeiten). – Jeden zweiten

Dienstag im Monat mit

Impfmöglichkeit Kindergarten

Fellach 14 bis 15 Uhr. –Jeden

dritten Dienstag im Monat,

Hauptschule Völkendorf 14 bis

15 Uhr. – Jeden vierten Dienstag

im Monat mit Impfmöglichkeit

Volksschule Maria Gail: 14

bis 15 Uhr.. – Jeden ersten und

dritten Donnerstag im Monat

mit Impfmöglichkeit ,Kindergarten

Landskron: 14 bis 15.30

Uhr. – Jeden zweiten Donnerstag

im Monat, Hauptschule

Lind: 14 bis 15 Uhr. – Jeden

vierten Donnerstag im Monat,

Volksschule Pogöriach 14

bis 15 Uhr. - Jeden Mittwoch,

Rathaus,, Abteilung Gesundheitswesen,

1. Stock. 14 bis

16 Uhr – Stillberatung. Jeden

Donnerstag, Rathaus, 1. Stock,

Zimmer 106. 15 bis 17 Uhr.

Frauengesundheit

Beratungen zu Essstörungen,

gynäkologischen Erkrankungen,

Krebserkrankungen,

Gesundheitsförderung und

Frauengesundheit in allen

Lebensphasen. Vorträge,

Workshops und Fortbildungen

für Gemeinden, Schulen, Institutionen

und Betriebe auf Anfrage.

Große Auswahl an Fachliteratur

und Infomaterialien.

Anmeldung und Information:

Frauengesundheitszentrum

Kärnten, Völkendorfer Straße

23, Telefon 0 42 42 / 53 0 55

oder www.fgz-kaernten.at.

Frauenberatung

• Information

• Beratung

- Psychologische Beratung

- Paar- und Familienberatung

- Arbeitsberatung

31 :thema

- Rechtsberatung

- Familien- und Scheidungsberatung

bei den Gerichten

Villach und Feldkirchen

- Ärztliche Beratung

• Psychotherapie

- Verhaltenstherapie

- Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie

• Weiterbildung

Psychische Erkrankung

In der Beratungsstelle für Angehörige

psychisch Erkrankter,

Schlossgasse 6, finden jeden

Donnerstag von 16 bis 18 Uhr

Sprechstunden statt. Nähere

Informationen unter Telefon

0 42 42 / 54 3 12.

Rechtsberatung

Kostenlose Rechtsberatungen

der Rechtsanwaltskammer für

Kärnten: Freitag, 18. August

(Dr. Ludwig Druml), Freitag,

25. August (Dr. Wolfgang

Flucher), 14 bis 16 Uhr, im

Rathauszubau, Eingang IV, 4.

Stock, Zimmer 405. Nähere

Informationen: Rechtsanwaltskammer

für Kärnten, Telefon 0

463 / 512 425.

Wohnbauförderung

Sprechtag jeden zweiten

Dienstag im Monat, 8 bis 13

Uhr, Bezirkshauptmannschaft

Villach.

Selbsthilfe

JEDEN MONTAG

Anonyme Alkoholiker,

Evangelischer Pfarrhof Villach-Nord.

19 bis 21 Uhr

JEDEN FREITAG

AL-ANON, Evangelisches

Pfarramt, Hohenheimstraße.

20 bis 21.30 Uhr

FREITAG; 18. AUGUST

ALATEEN (Kinder und Jugendliche

von Alkoholikern),

Evangelisches Pfarramt, 20

bis 21.30 Uhr

MITTWOCH, 23. AUGUST

SHG Angst/Panik Villach,

LKH Villach (kleiner Speisesaal),

18 bis 20 Uhr

MITTWOCH, 30. AUGUST

Frauenselbsthilfe nach

Brustkrebs, Villach, LKH

Villach (kleiner Speisesaal),

14 Uhr

:aktuell 15/06

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