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GEMEINDEZEITUNG

WUNDSCHUH

61265G86U – P.b.b. – Erscheinungsort Wundschuh – An einen Haushalt – Verlagspostamt 8142 Wundschuh 25. Jahrgang, Nr. 1, März 2010

Gemeinde-Wanderung:

Rundherum mitten ins Herz

Es lebe der Sport!

Sportler-Ehrung beim

Neujahrsempfang Seite 11

Kinderfasching:

Wo es nicht nur den

Kindern gefällt Seite 13

Seite 8

Das Ziegelwerk

Wundschuh und seine

Geschichte Seite 18

Der Gemeinderat

Anton Hubmann im

ABC-Interview Seite 24


Bürgermeister Karl Brodschneider

WO DRÜCKT

DER WUNDSCHUH

Am Sonntag, 21. März, wird die Zusammensetzung des Wundschuher Gemeinderats

von Ihnen, liebe Wundschuherinnen und Wundschuher, neu bestimmt. Damit

geht eine fünfjährige Legislaturperiode zu Ende.

Rückblickend glaube ich, dass in dieser Zeit viel Wichtiges in Wundschuh umgesetzt

worden ist. Ich erinnere an die Ansiedelung von Betrieben, ganz aktuell an die Firma

Anton Paar GmbH, deren Tochterfirma Shapetech noch heuer im Herbst den Betrieb in

unserer Gemeinde aufnehmen wird.

Viel Zeit haben wir dem Thema „Verkehrssicherheit“ gewidmet. Abgesehen davon, dass

wir mit Ihnen ein Verkehrssicherheitskonzept erarbeitet und die Voraussetzungen für

mehr Sicherheit am Hauptplatz geschaffen haben, sind auch viele wichtige Maßnahmen

umgesetzt worden. Dazu zählen der Geh- und Radweg entlang der Großsulzer Straße,

der neue Gehweg am Kirchweg, der Ausbau der Straßenbeleuchtung und diverse

Sicherheitsaktionen (zum Beispiel zu Schulbeginn oder andere das Verteilen von Leucht-

Armbändern).

Sehr rasch haben wir die Möglichkeit einer Nachmittagsbetreuung für die Kindergartenkinder und Volksschüler geschaffen. Mit

unserem flexiblen Angebot kommen wir den Wünschen der Eltern sehr entgegen.

Der Bau der ESV-Halle „Halle für alle“ war nur dank der großartigen Arbeit der ESV-Mitglieder möglich. Die Halle ist aus unserem

Gesellschaftsleben nicht mehr wegzudenken und wird auch von vielen Wundschuher Gemeindebürgern für private Feiern

gemietet.

Ganz wichtig waren auch die Grundkäufe, die von der Gemeinde Wundschuh getätigt wurden. Der neue Parkplatz gegenüber

dem Pfarrkindergarten ist Goldes wert. Die angekauften Flächen neben dem Schulhof werden später einmal notwendig gebraucht

werden. Sehr zuversichtlich bin ich auch, dass das Konkursverfahren Ziegelwerk zu unseren Gunsten ausgeht und die

Gemeinde Wundschuh dann Besitzer dieses Areals ist.

Ganz wichtig war mir immer, dass wir Wundschuher und Wundschuherinnen einander nicht fremd werden. Darum habe ich

nicht nur unsere Vereine bestmöglich unterstützt, sondern trat als Bürgermeister selbst oft als Veranstalter und Einlader auf.

Allein wenn Sie diese Ausgabe der Gemeindezeitung durchblättern, werden Sie sehen, was von der Gemeinde Wundschuh in

den letzten drei Monaten alles veranstaltet worden ist.

Weitere Projekte, die umgesetzt werden konnten, waren der Ausbau der öffentlichen Wasserleitung in Gradenfeld, die Errichtung

eines Wanderwegs, die Pfarrkircheninnenrenovierung sowie die Neugestaltung unserer Homepage und Gemeindezeitung.

All das wäre ohne die fast immer einstimmigen Beschlüsse und das gute Gesprächsklima im Gemeinderat nicht möglich gewesen.

Daher möchte ich mich auf diesem Wege bei allen Gemeinderäten herzlich für ihre Mitarbeit bedanken. Mein besonderer

Dank gilt meinem Vizebürgermeister Karl Scherz, ohne dessen Einsatz vieles gar nicht möglich gewesen wäre. Aber auch alle

MitarbeiterInnen in der Gemeinde haben ihr Bestes getan, was ich sehr wohl zu schätzen weiß. Gäbe es da nicht so viele ehrenamtliche

Vereinsfunktionäre, wäre das Leben in Wundschuh nur halb so bunt. Danke für Euer Rennen, Tun und Begeistern!

Liebe Wundschuherinnen und Wundschuher! Ihnen allen möchte ich dafür danken, dass Sie mir und uns im Gemeinderat immer

wieder gezeigt haben, dass Sie und Ihre Familie gerne in Wundschuh leben. Wir im Gemeinderat haben uns bemüht, und

Sie haben uns die Chance dazu gegeben. Danke, es waren für mich fünf schöne Jahre, in denen ich Ihr Bürgermeister sein

durfte!

DER GEWÄHLTE GEMEINDERAT UND DIE GEMEINDEBEDIENSTETEN VON 2005

2

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010


Gemeinderatswahl

Am Sonntag, dem 21. März 2010, finden in 540 von 542 steirischen Kommunen Gemeinderatswahlen statt.

In Wundschuh stellen sich die drei Parteien ÖVP, SPÖ und FPÖ dem Wähler. Insgesamt sind 1210 Wundschuher

GemeindebürgerInnen wahlberechtigt (606 Männer und 604 Frauen). Die Wahl findet am 21. März von

7 bis 13 Uhr im Kultur- und Sportheim Wundschuh statt. In dieser Ausgabe der Gemeindezeitung werden

alle Kandidaten der drei wahlwerbenden Parteien vorgestellt.

Liste 1

SPÖ

1. Brigitte Kochseder 2. Siegfried Bucher 3. Günther Glanz

4. Helga Kraxner 5. Alfred Suppan 6. Renate Karner 7. Manfred Hainzl

8. Johann Högler 9. Werner Wurm 10. Dr. Gerhard Kochseder

Liste 2

ÖVP

1. Karl Brodschneider 2. Karl Scherz 3. Anneliese Kickmaier

3

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Wundschuh

vom

Wahlrecht

Gebrauch

machen!


4. Herbert Lienhart 5. Barbara Walch 6. Beatrix Kermautz 7. Georg Scherz

8. Wolfgang Gungl 9. Anton Öhlwein 10. Gerhard Reininger 11. Christian Leykauf

12. Renate Zirngast 13. Matthias Kainz 14. Siegfried Kainz 15. Peter Hüttig

16. Julius Rinner 17. Robert Kainz 18. Eva Maria Scherz 19. Maria Karner

20. Monika Wassertheurer

4

Die Ergebnisse auch auf

www.wundschuh.steiermark.at

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010


21. Erwin Haiden 22. Martin Kainz 23. Mario Kermautz 24. Hermine Ofner

25. Hannes Schöpfer 26. Alois Kickmaier 27. Stefan Strohrigl

28. Harald Jäger 29. Andreas Rupp 30. Norbert Rosenberger

Liste 5

FPÖ

3. Günter Kainz 4. Thomas Hoi

1. Michael Gödl 2. Josef Sauer

5

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Wundschuh

2005:

Wahlbeteiligung

81,5%

Gemeindeamt

Wundschuh

Am Kirchplatz 6

Telefon 0 31 35/5 22 68

E-Mail:

gde@wundschuh.

steiermark.at

www.wundschuh.

steiermark.at

Parteienverkehr:

Montag, Mittwoch und

Freitag

von 8 bis 12 Uhr

Montag und

Donnerstag

von 16 bis 18 Uhr

Bürgermeister-

Sprechstunden:

Donnerstag

von 16 bis 18 Uhr,

Samstag

von 8 bis 9 Uhr


Mehr Verkehrssicherheit am Haupt

Bei der Erstellung des Verkehrssicherheitskonzeptes der Gemeinde Wundschuh und

beim Fragebogen ist eines ganz klar herausgekommen: der Straßenabschnitt

zwischen dem SPAR-Markt und dem Gasthof Haiden wird von der

Gemeindebevölkerung als der gefährlichste Bereich im gesamten

Gemeindegebiet eingestuft.

Daher folgende Ziele: Das Tempo der von der Großsulzer

Straße Richtung Hauptplatz fahrenden Fahrzeuge

soll reduziert werden. Fußgänger sollen sicher die

Landesstraße queren können. Es soll in diesem

Bereich endlich eine den heutigen Ansprüchen

entsprechende Bushaltestelle entstehen.

Nach vielen Gesprächen mit den Verkehrsexperten

des Landes Steiermark und

der Bezirkshauptmannschaft sowie

mit den Anrainern und Gemeinderäten

lieferte das Verkehrsplanungsbüro

Pilz

eine Lösung, die von

allen Beteiligten

akzeptiert wurde.

Zebrastreifen

Frauensäule

Zebrastreifen

Hauptplatz

6

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Hauptstraße

Dorfstraße


latz!

Großsulzer Straße

Liebe Wundschuherinnen

und Wundschuher,

liebe Jugend! Vor Ihnen

liegt ein Vorschlag, wie dieses

Projekt ausschauen

könnte. Dazu muss gesagt

werden, dass es sich dabei

nicht um das tatsächlich zur

Umsetzung gelangende Projekte

handelt. Denn bis es

soweit ist, sind noch viele

Fragen mit den Anrainern

zu klären. Auch sämtliche

gestalterische Fragen sind

noch offen.

Im Laufe der kommenden

Legislaturperiode soll dieses

Projekt umgesetzt werden.

Die Planung übernimmt das

Land Steiermark, die sonstige

Kostenaufteilung muss

noch mit dem Land Steiermark

ausverhandelt werden.

Eine wesentliche Voraussetzung

zur Realisierung ist

allerdings schon erreicht

worden. Ein Wirtschaftsgebäude

der Familie Haiden

entlang der Großsulzer

Straße (wo sich der Friseur

Berger befindet) wird im

Jahr 2010 zur Gänze abgetragen.

Ein Teil des östlich

gelegenen Wirtschaftsgebäudes

ist bereits im Herbst

2009 abgerissen worden. Im

verbleibenden Objekt werden

derzeit Sanierungsmaßnahmen

durchgeführt. Diese

drei Geschäftsräume sollen

vermietet werden.

Unser Abwasserverband

Das untere Murtal verfügt über

den größten Grundwasserkörper

der Steiermark. Auf Grund

des reichlichen Wasserdargebotes

erfolgte die Trinkwasserversorgung

bis Mitte der sechziger

Jahre fast ausschließlich

mit Hausbrunnen. Dem Gewässerschutz

kam daher in diesem

Gebiet besondere Bedeutung

zu.

Der Abwasserverband Grazerfeld

übernimmt für seine Mitgliedsgemeinden

die gesamte

Errichtung der Kanalisationsanlagen

sowie den Betrieb, die

Instandhaltung und Wartung

der Anlagen.

Verwaltung

Unter dem Motto „Weg vom

Kostenumleger und hin zum

Dienstleister“ hat sich der AWV

Grazerfeld ein sehr hohes Ziel

gesetzt, gilt es doch den Leitgedanken

der letzten Zeit wie

„Privatisierung“, Liberalisierung“

oder „Weniger Staat – mehr

privat“ Rechnung zu tragen.

Die Verwaltung organisiert die

komplette Beitragsverrechnung

mit den Mitgliedern (Baukosten,

Betriebskosten etc.), die

Projekterfassung, die Finanzierung

der Bauvorhaben sowie

die Mitgliederberatung und

die Anlagenevidenz. Weiters

wird die gesamte Planung, Ausschreibung

und Abwicklung der

Bauvorhaben durchgeführt. Eine

Bestätigung der Organisationsform,

die Art einen Verband

dieser Größenordnung

zu organisieren und zu betreuen,

sowie die Leistungsfähigkeit

von „winAWV“, liefert der

Endbericht des Bundesrechungshofes

aus dem Jahre 2000,

welcher nach einer umfangreichen

Überprüfung dem AWV

Grazerfeld eine wortwörtlich

„ausgezeichnete Verwaltung“

zusprach.

Betrieb ARA

Die ARA Grazerfeld ist auf dem

System einer mechanisch – biologischen

Reinigung mit anaerober

Schlammbehandlung aufgebaut.

Das Abwasser durchläuft

während des Reinigungsprozesses

viele Stationen auf

unsere Anlage (genauere Informationen

dazu finden Sie

auf unserer Homepage www.

awvgrazerfeld.at) Das gereinigte

Abwasser fließt anschließend

in den Weissenegger Mühl-

Vizebürgermeister Karl Scherz

ist als Vertreter der Gemeinde

Wundschuh im Vorstand des

Abwasserverbandes Grazerfeld.

kanal als Vorfluter. Zusätzlich

zum aufwendigen Reinigungsverfahren

ist auch die Energiegewinnung

ein wichtiger Faktor

im täglichen Betrieb. Mit

Hilfe von Gasturbinen wird das

Faulgas, das bei einem komplexen

Prozess gewonnen wird,

zur Gewinnung von Eigenenergie

in Form von elektrischen

Strom und Wärme genutzt. Der

Umweltgedanke sowie ener-

giepolitischen Aspekte ziehen

sich durch den gesamten Betrieb

des AWV Grazerfeldes hindurch.

Kanalwartung

Mit einer Entsorgungsfläche von

189 km2 gehört unser Abwasserverband

flächenmäßig

sicher zu einem der größten

Verbände in der Steiermark.

Rund 802 Kilometer Kanal und

330 Pumpstationen gilt es zu

betreuen. Die Abwassertechniker

sind bei der Kanalwartung

für die gesamten Verbands–

und Ortskanalisationsanlagen

in den Mitgliedsgemeinden zuständig.

Regelmäßige WartungsundInstandhaltungsmaßnahmen

gewährleisten einen störungsfreien

Betrieb. Deshalb

sind Vorsorgemaßnahmen wie

Kanal-TV Untersuchungen, routinemäßiges

Kanalspülen und

Vorort- bzw. Fernwartungen

wichtige Aspekte. Mittels eines

Funkfernwirksystems können

die Betriebszustände der Pumpen

online abgelesen und aktiv

in den Betrieb eingegriffen

werden. Um auch für größere

Schäden an Kanalanlagen gerüstet

zu sein bzw. zur Erfüllung

der Störfallverordnung,

verfügen wir über mobile Pumpenanlagen,

die es ermöglichen,

in kurzer Zeit große Abwassermengen

umzupumpen.

BLICK IN DIE GEMEINDESTUBE

In der Gemeinderatssitzung am 17. Dezember 2009 wurden folgende

Punkte behandelt (Auszug):

■ Budgetvoranschlag 2010. Der Gemeinderat beschließt einstimmig

den Voranschlag für den ordentlichen Haushalt mit 2.177.600

Euro ausgaben- und einnahmenseitig sowie den außerordentlichen

Haushalt mit Einahmen in der Höhe von 394.200 Euro sowie

Ausgaben in der Höhe von 394.200 Euro.

■ Förderungsansuchen für die Sanierung der Basilika Stift Rein. So

wie die anderen Gemeinden im Bezirk Graz-Umgebung beteiligt

sich auch Wundschuh mit einem Zuschuss an der Sanierung der

Basilika Stift Rein. Genehmigt werden einmalig 50 Cent pro Einwohner.

■ Wohnungsvergabe im Haus Kalvarienbergstraße 2. Den Zuschlag

für diese Startwohnung (Mietdauer längstens fünf Jahre)

bekommt Cornelia Bogner.

■ Beschlussfassung über die Satzung für die Errichtung und

Führung der Wasserversorgung als Betrieb mit marktbestimmter

Tätigkeit.

■ Änderung des Betriebsleiters in den Satzungen marktorientierter

Betriebe. Ab sofort soll der jeweils amtierende Bürgermeister

als Betriebsleiter fungieren.


Rundherum mitten in

Am 20. Februar lud die Gemeinde

Wundschuh alle WundschuherInnen

zu einer besonderen Wanderung

ein. Bürgermeister Karl Brodschneider

und Vizebürgermeister Karl

Scherz wollten den Teilnehmern zeigen,

wie und wo die Wundschuher

Gemeindegrenzen verlaufen.

Liebes Gemeindeteam!

(Bürgermeister, Vizebürgermeister,

Mitarbeiter usw.)

Wir möchten uns recht herzlich für den

Wander-Info-Plaudertag am Samstag, 20. 2.

2010 bedanken. Es war eine tolle Idee,

Wundschuh genauer anzusehen und uns

Infos zu geben, die wir so nicht erhalten

hätten. Alles war „bestens“ organisiert, die

Wege freigemacht, wir haben auch so einige

Informationen von „eingesessenen“

Wundschuhern erhalten, die man sonst

nicht bekommt. Es war ein wirklich informativer,

lustiger, erfrischender Tag, und wir

bedanken uns für die Einladung, die Bewirtung

und den schönen Tag!

Viele liebe Grüße vom Sonnenweg 6

Marion Riffl, Christine Russold (Hawrylio)

8

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Etwa 90 Männer und Frauen folgten

dieser Einladung und gaben schon

eingangs zu verstehen, dass sie sich

schon auf diesen gemeinsamen Tag freuten

und endlich einmal genau erklärt

bekämen, wo sich tatsächlich die Gemeindegrenzen

befinden würden. Empfangen

wurden alle mit Kaffee, Tee und frischem

Germgebäck im Rüsthaus. Nach der offiziellen

Begrüßung durch Bürgermeister Karl

Brodschneider stellte Vizebürgermeister

Karl Scherz den Ablauf und die Mitorganisatoren

vor. Dann wurden die zwei von

der Firma Ofner-Orbis Reisen bereit gestellten

Busse bestiegen, denn der nördliche

und östliche Teil der Gemeinde wurden

aus Zeitgründen mit den Bussen befahren,

derweilen drinnen die beiden

Hauptveranstalter verschiedene Erklärungen

abgaben. Sie informierten über die

Nachbargemeinden, über den Verlauf der

Römerstraße, über künftige große Infrastrukturprojekte

entlang der Autobahn

und über aktuelle und künftige Betriebsansiedelungen.

Beim Bahnhof Werndorf verließ man die

Busse. Fortan ging es zu Fuß weiter. Immer

wieder wurden fachkundige Erklärungen

über die Gemeinde, über die Fauna

und Tierwelt abgegeben. Bei Familie

Herbert und Maria Karner in Ponigl gab es

eine erste Rast. Von dort ging es durch

den Kaiserwald weiter zum Menis-Teich

(Meernuß-Teich) und zur Seeschenke Gungl,

wo alle zu einer warmen Jause eingeladen


s Herz

waren. Nach dem Essen führte

die Wanderung entlang des

Wundschuher Teichs und der

Forster Teiche nach Gradenfeld,

wo bei Familie Karl und

Eva Scherz der Abschluss stattfand

und von wo die Teilnehmer

mit einem Kleinbus wieder

nach Wundschuh zurück

gebracht wurden.

Danke an

… Michael Kainz, Edi Schauer

und Herbert Karner für

die Begehbarmachung der

Wanderstrecke!

… die Firma Orbis-Reisen für

die Bereitstellung der zwei

Busse!

… die FF Wundschuh für die

Bereitstellung des Rüsthauses!

… den Frauen Eva Scherz,

Anneliese Kickmaier, Maria

Karner für die liebevolle Bewirtung

sowie Beatrix Kermautz

und Renate Zirngast

für die Mitarbeit!

… die Familie Maria und Herbert

Karner, wo die erste Labestation

stattfand.

… Heinz Reinisch für die Erklärung

des vielleicht ältesten

Baums in Wundschuh!

… die Jäger Peter Czerny,

Alois Graggl, Alfred Graggl

und Heinz Reinisch für die Informationen

über das Wild in

unserer Gemeinde!

… Julius Rinner für das Fotografieren

und die Hinweise

über Besonderheiten in unserer

Gemeinde aus der Sicht

des Fremdenverkehrsvereins!

… Wolfgang Gungl und seinem

Team für die Bewirtung

in der Seeschenke!

… Karl und Eva Scherz, wo

der Abschluss der Wanderung

stattfand!

Unsere Nachbargemeinden

Wundschuh:

12,675 km2 1521 Einwohner

Zwaring-Pöls:

23,98 km2 1517 Einwohner

Kalsdorf bei Graz:

15,08 km2 6140 Einwohner

Weitendorf:

13,97 km2 1450 Einwohner

Zettling:

11,28 km2 1544 Einwohner

Werndorf:

6,23 km2 2145 Einwohner

Bürgermeister Karl Brodschneider eröffnet die beliebte

Gemeinde-Seniorenweihnachtsfeier.

Der Voitsberger Bezirksbäuerinnenchor begeisterte die

anwesenden WundschuherInnen.

Zwischendurch trug Gudrun Preßler vorweihnachtliche

Gedichte und Texte vor.

Alfred

Suppan

und BrigitteKochseder

beim

Verteilen

eines Präsents

der

SPÖ.

Eislaufen in Ponigl

Für die Kinder ist der Eislaufplatz „ein Traum“.

9

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Ein

gemütlicher

Adventnachmittag

Alljährlich lädt die Gemeinde

Wundschuh vor Weihnachten alle

Senioren zu einer Feier im Gasthof

Haiden ein.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister

Karl Brodschneider sorgten

der Voitsberger Bezirksbäuerinnenchor

und das Geschwisterpaar Ebner

aus Breitenau am Hochlantsch

für Gesang und Musik.

Alle Anwesenden waren auch zu

einem Essen eingeladen.

Sonja Weber und Georg Scherz

verteilen namens der Jungen

ÖVP einen Weihnachtsgruß.

Seit dem Jahr 1992 betreibt

die Gemeinde Wundschuh einen

eigenen Eislaufplatz. Der

Platz dafür ist von der Familie

Ruß gepachtet worden. Heuer

erlaubten es die kalten Temperaturen,

dass man wochenlang

Schlittschuhlaufen, Eisstockschießen

und Eishockeyspielen

konnte. Ohne die großartige

Arbeit von „Eismeister“ Herbert

Karner und seinem Team

wäre die Benützung des Eislaufplatzes

aber nur selten

möglich gewesen, denn die Eisdecke

musste täglich gepflegt

und oft vom (nassen) Schnee

geräumt werden. Aber die Begeisterung

der vielen jungen

und älteren Eislaufplatzbenützer

hat gezeigt: „Diese Arbeit

zahlt sich zum Wohle aller aus!“


Die Fledermaus

Alljährlich lädt die Gemeinde Wundschuh zu einem

gemeinsamen Besuch einer Operette oder

eines Musicals ein. Am 9. Jänner 2010 wurde

die Operette „Die Fledermaus“ im Grazer

Opernhaus besucht. Die von Ingrid Rupp organisierten

Karten ermöglichten einen wahren

Kulturgenuss.

NEUE TORE. Die Wundschuher Karl Zitz und Hubert Adam

trainieren in den Wintermonaten ihre Schützlinge von der U 8

auch im Turnsaal der Volksschule Wundschuh. Um diese wichtige

Nachwuchsarbeit bestmöglich zu unterstützen, übernahm

die Gemeinde Wundschuh die Kosten für den Ankauf von zwei

Fußballtoren, die am 28. Februar von Bürgermeister Karl Brodschneider

offiziell übergeben werden konnten.

GEMEINDESCHITAG. Erstmals am Samstag, nämlich am 27. Februar,

fand der Gemeindeschitag statt. Diesmal ging es auf die

Reiteralm in der Ennstaler Gemeinde Pichl-Preunegg. Insgesamt

fuhren 55 Erwachsene und Kinder mit und genossen einen

herrlichen Schitag.

10

Schlichte Feier

Die Gemeindevorweihnachtsfeier, die alljährlich am Nachmittag

des 8. Dezember vor dem Kriegerdenkmal stattfindet, ist eine

schlichte, aber schöne Feier, an welcher die Bevölkerung gerne

teilnimmt. Die Feier wird vom Musikverein, dem Gesangverein

und der Volksschule Wundschuh mitgestaltet. Bürgermeister Karl

Brodschneider hält die Festansprache, ehe der Weihnachtsbaum

entzündet wird, der diesmal von der Dorfgemeinschaft aus Kasten

gespendet worden ist.

Bei der Gemeindevorweihnachtsfeier wird der Weihnachtsbaum

erstmals entzündet.

Investitionen in der Schule

Die Volksschüler freuen sich über das neue Geländer.

Gleich zwei bedeutende Investitionen tätigte die Gemeinde

Wundschuh in den vergangenen Monaten in der Volksschule.

Zum einen musste das Dach des Turnsaals komplett erneuert

werden, weil bei starken Regenfällen immer wieder Wasser eindringen

konnte. Dadurch drohte nicht nur der Parkettboden

Schaden zu nehmen, sondern auch die Sicherheit der Turnsaalbenutzer

war in Gefahr. Zum anderen wurde aus Sicherheitsgründen

auch beim Haupteingang ein zusätzliches Geländer angebracht.

Diese Arbeit wurde von der Wundschuher Firma

Agrostahl durchgeführt.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010


Es lebe der

Sport

Im Rahmen des Neujahrsempfangs

holte die Gemeinde Wundschuh elf

Männer, Frauen und Jugendliche

vor den Vorhang, die in Wundschuh

wohnen beziehungsweise

gewohnt haben und die bei der

Ausübung ihres Sportes beachtliche

Erfolge erzielt haben. Der bekannte

ORF-Sportreporter Harald Müllner

stellte die einzelnen Sportler vor.

Alexander

Rührnössl aus

Wundschuh,

Judo

Steirischer Meister

U 13 (2009)

Dritter Platz bei

einem internationalen

Turnier in

Kathrin Kaufmann aus Kasten, Split (2009) Judo

Steirische Meisterin U 11 (2006 )

Steirische Meisterin U 13 und U15 (2008)

7, Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

(2009)

Helmut Berger

aus Wundschuh,

Leichtathletik

Zweiter Platz bei der

Staatsmeisterschaft

3 x 1000 m-Staffellauf

(1962)

Österreichischer Mannschaftsmeister

im

Geländelauf (1963,

1965, 1966)

Initiator und Organisa-

Kathrin tionsleiter Kaufmann des Grazer aus Kasten, Judo

Steirische Volkslaufes, Meisterin des ersten U 11 (2006 )

Steirische echten Volkslaufes Meisterin in U 13 und U15 (2008)

7, Österreich Platz bei (1983) der Österreichischen Meisterschaft

(2009)

Sonja Weber

aus Wundschuh,

Reiten

Erster Platz Fünfgang,

Junge Reiter, bei den

Mitteleuropäischen

Meisterschaften für

Islandpferde (2002)

Erster Platz, Paßprüfung,

bei Landesmeisterschaften

(2008)

Zweiter Platz in der

Kathrin Kaufmann aus

Gesamtwertung

Kasten, Judo

Steirische Meisterin U

(Fünfgang,

11 (2006

Paß,

)

Tölt)

Steirische Meisterin U

bei

13

WM-Qualifikati-

und U15 (2008)

7, Platz bei der Österreichischen

onsturnier (2009)

Meisterschaft

(2009)

Kathrin Kaufmann aus Kasten, Judo

Kathrin Kaufmann aus Kasten, Judo

Steirische Meisterin U 11 (2006 )

Steirische Meisterin U 11 (2006 )

Steirische Meisterin U 13 und U 15 (2008)

Steirische Meisterin U 13 und U15 (2008)

7. Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

7, Platz bei der Österreichischen Meister-

(2009)

schaft (2009)

Johannes

Rabold aus

Gradenfeld,

Judo

Steirischer Meister

(1998)

Österreichischer

Meister (1998)

Kathrin Kaufmann aus Kasten, Judo

Steirische Meisterin U 11 (2006 )

Steirische Meisterin U 13 und U15 (2008)

7, Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

(2009)

Thomas Primus

aus Wundschuh,

Leichtathletik

Dritter in der Weltjahresbestenliste

im

Ultralauf (2009)

Dritter Platz beim

Ultra-Alpin-Marathon

in Veitsch (2009)

Teilnahme am InternationalenUltralaufbe-

Kathrin werb in Kaufmann Athen 2009aus

Kasten, Judo

Steirische (300 km Meisterin in 72 Stun- U 11 (2006 )

Steirische den nonstop) Meisterin U 13 und U15 (2008)

7, Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

(2009)

Edmund

Schöninger

aus Wundschuh,

Fußball und

Leichtathletik

Torhüter bei Fußballmeisterschaftsspielen

bis zum 54. Lebensjahr

Dritter Platz bei der

Radsportwoche

Deutschlandsberg

Kathrin Kaufmann aus

Erster

Kasten,

Platz

Judo

beim

Steirische Meisterin U

Lipizzanerlauf,

11 (2006 )

Steirische Meisterin U

Halbmarathon

13 und U15 (2008)

7, Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

(2009)

Herbert

Kaufmann

aus Kasten,

Judo

Österreichischer

Seniorenmeister

(2008)

Internationaler

Seniorenmeister

Kathrin Kaufmann aus Kasten, (2008) Judo

Steirische Meisterin U 11 (2006 )

Steirische Meisterin U 13 und U15 (2008)

7, Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

(2009)

Gerald Predl aus

Wundschuh,

Leichtathletik

Mehrmaliger steirischer

Meister in den Disziplinen

100m, 300m,

Weitsprung und Dreisprung

Zweiter Platz bei den

Alpe-Adria-Spielen mit

der 4 x 100 m-Staffel

(1995)

Kathrin Dritter Kaufmann bei den Staats- aus Kasten, Judo

Steirische meisterschaften Meisterin im U 11 (2006 )

Steirische Dreisprung Meisterin in der U 13 und U15 (2008)

7, Platz Jugendklasse bei der (1999) Österreichischen Meisterschaft

(2009)

Kathrin Kaufmann aus Kasten, Judo

Steirische Georg Meisterin Gugl aus U Kasten, 11 (2006 Schifahren )

Steirische Viele Spitzenplätze Meisterin U beim 13 Weststeirischen und U15 (2008) Cup

7, Platz (RTL, bei Slalom, der Super-G) Österreichischen Meisterschaft

(2009)

David List aus Wundschuh,

Special Olympics

Kathrin

Zweiter

Kaufmann

Platz beim

aus

Dreiradfahren

Kasten, Judo

bei

Steirische

nationalen

Meisterin

Sommerspielen

U 11 (2006

(2006)

)

Steirische

Zwei dritte

Meisterin

Plätze bei

U 13

den

und

Special

U15

Olympics

(2008)

in

7, Platz

Spanien,

bei

Disziplin

der Österreichischen

Radrennen

Meisterschaft

(2009)


Großinvestition in Wundschuh

Es lag noch

eine dicke Schneedecke,

als die Bagger im

Wundschuher Gewerbegebiet auffuhren

und der Bauzaun aufgestellt wurde.

Bald war klar: Die renommierte Firma Anton Paar

startet ihr Wundschuh-Projekt. Konkret heißt das: Die Anton-

Paar-Tochtergesellschaft Anton Paar ShapeTec GmbH wird im Herbst

2010 von Puntigam in Graz nach Wundschuh übersiedeln. Der Aufsichtsrat

der Anton Paar GmbH hatte im Dezember 2009 grünes Licht für dieses 10-Millionen-

Euro-Projekt gegeben.

Die Anton Paar ShapeTec GmbH deckt im Konzern den Zulieferbereich ab und ist Spezialist für Blechund

Metallverarbeitung. Wesentliche Geschäftsbereiche sind unter anderem die Herstellung von Präzisions-Einzelteilen,

komplexen Baugruppen und maßgeschneiderten Komplettgeräten. Die 10-Millionen-Investitionssumme in

Wundschuh verteilt sich auf Grund, Gebäude, Infrastruktur und neue Maschinen. Der Bau wird im Oktober 2010 abgeschlossen

und die Übersiedlung im November 2010 erfolgen. Die Planung erfolgte durch die Grazer ArchitekturConsult ZT GmbH. Friedrich

Santner, Geschäftsführer der Anton Paar GmbH: „Diese langfristige Investition bildet eine solide Grundlage für den Zulieferbereich im

Konzern und vor allem für die 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Anton Paar ShapeTec GmbH.“

Müll-Bilanz

Im Jahr 2009 wurden in

Wundschuh folgende Müllmengen

gesammelt:

151,75 Tonnen Restmüll,

33,89 Tonnen Bioabfall,

129,91 Tonnen Altpapier,

25,73 Tonnen behandeltes

Altholz, 71,53 Tonnen

Sperrmüll, 37,22 Tonnen

Altglas, 33,34 Tonnen

Leichtfraktion (gelber Sack)

und 8,56 Tonnen Metall.

Parken beim

Bahnhof

Die seit einigen Jahren bestehendeParkplatzknappheit

beim Bahnhof Werndorf

gehört der Vergangenheit

an. Gemeinsam

mit dem Land Steiermark

und der ÖBB ist es gelungen,

eine sehr kostengünstige

Erweiterung der

Parkplatzflächen für den

Umstieg auf den öffentlichen

Verkehr zu machen.

53 neue Pkw-Abstellflächen

stehen nun nördlich

des Bahnhofes Werndorf

zur Verfügung. Vor

dem Bahnhofgebäude

selbst besteht jetzt ein

Parkverbot. Die Parkplatzpflege

(Winterdienst, Rasenmähen)

wird von den

Gemeinden Wundschuh,

Werndorf und Weitendorf

zu gleichen Teilen finanziert.

Zusammen mit den Kindern freut sich auch Barbara Schauer

auf den Film.

Wer ein echter Wickie-Fan ist, trägt sogar ein richtiges Wickie-

T-Shirt.

Wickie und die starken

Männer

Alljährlich lädt die Gemeinde Wundschuh in den Weihnachtsferien

zu einer Kinovorstellung im Kultur- und Sportheim ein.

Diesmal stand der lustige Film „Wickie und die starken Männer“

auf dem Programm. Bürgermeister Karl Brodschneider konnte

zur Aufführung neben seinen Vorstandsmitgliedern Vizebürgermeister

Karl Scherz und Gemeindekassierin Brigitte Kochseder

auch viele Kinder und Eltern begrüßen.

12

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Spuren im

Schnee

Der schneereiche Winter

machte es möglich, dass

die Gemeinde Wundschuh

wieder eine kilometerlange

Langlaufloipe mit ihrem eigenen

Loipengerät ziehen

konnte. Vizebürgermeister

Karl Scherz und Gemeindemitarbeiter

Michael Kainz

sorgten für dieses Service

für die sportlichen GemeindebürgerInnen.Bürgermeister

Karl Brodschneider

dankt allen Grundbesitzern,

dass auf ihren Grundstücken

dieser Wintersport

ausgeübt werden konnte.

Vizebürgermeister Karl Scherz

und Gemeindemitarbeiter

Michael Kainz zogen die

Langlaufloipe.


Die Gemeinde Wundschuh

und der ESV

Wundschuh laden

seit 2007 alljährlich alle Kinder

und Eltern zum Kindermaskenfest

am Faschingdienstag

in die beheizte

ESV-Halle „Halle für alle“ ein.

Heuer waren es etwa 130

Kinder Kinder, die mit ihren

Eltern und Großeltern zu

diesem Fest in bunter Verkleidung

kamen. Für die

Kinder gab es lustige Spiele

und Tänze, ein Kinderschminken,Luftballonfiguren

und Musik. Beim Eingang

erhielt jedes Kind von

Bürgermeister Karl Brodschneider

einen Gutschein

für einen Krapfen und ein

Getränk.

Wo es nicht nur

den Kindern gefällt

13

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010


Der Winter in Wundschuh

Michael Kainz beim

Schneeräumen auf

einer Gemeindestraße.

Edi Schauer beim

Schneeräumen auf

einem Gehweg.

Im Jänner kam er doch, der Winter. So viel wie schon lange nicht

mehr hat es heuer geschneit, und dementsprechend gefordert

war der Winterdienst. Die beiden Gemeindemitarbeiter Edi

Schauer und Michael Kainz sowie Stefan Strohrigl, sein Vater Ferdinand

und Reinhold Adam sorgten dafür, dass die Straßen,

Plätze und Gehwege möglichst schnell befahrbar und begehbar

waren.

Die Räumung der Straßen erfolgte nach einem Räumungsplan,

der nach Prioritäten erstellt und vom Gemeinderat einstimmig

verabschiedet worden ist. Die Hauseigentümer wurden mittels einer

eigenen Gemeinde-Aussendung darauf hingewiesen, dass sie

selbst verpflichtet sind, dem öffentlichen Verkehr dienende Gehwege

und Gehsteige entlang ihrer Liegenschaft von Schnee und

Verunreinigung zu säubern und bei Schneelage und Glatteis zu

bestreuen. Diese Verpflichtung gilt in der Zeit von 6 bis 22 Uhr.

Die Gemeinde Wundschuh hat zwar in ihrem Winterdienstplan die

Räumung und Streuung der Gehwege im Einsatzplan, jedoch

werden die Liegenschaftseigentümer nicht vom Haftungsprivileg

nach § 1319, ABGB, entbunden. Die Aufnahme der Räum- und

Straßendienste durch die Gemeinde stellt keine Übertragung der

Pflichten der Liegenschaftseigentümer dar.

Johann Högler

WUNDSCHUHER

PERSPEKTIVEN

Kellerweg-Kreuz

Das Kellerweg-Kreuz wurde

im Vorjahr renoviert. Im Jahreszeitenwechsel

gibt es daher

verschiedene Ansichten.

Im Mai 2009 entstand die

Aufnahme mit Blick auf

Wundschuh, bevor die Vorplatzgestaltung

durchgeführt

wurde. Die zweite Aufnahme

entstand im Jänner 2010. Es

ist sowohl im Sommer als

auch im Winter möglich, hier

schöne Spaziergänge mit Blick

auf Wundschuh zu machen.

UNSER DOPPELBILD-RÄTSEL entstand am 20. Februar 2010 beim Gemeinde-Rundwandertag. Ganz gleich sind die beiden Bilder nicht,

sie unterscheiden sich in fünf Punkten. (Die Auflösung finden Sie auf Seite 22.)


Die Freunde des Eisstocksports

mussten lange darauf

warten, ihrem Hobby

endlich wieder einmal so richtig

frönen zu können. Auf dem Gemeinde-Eislaufplatz

in Ponigl, der

vom Eisschützenverein bestens

betreut wird, konnten heuer in

den Monaten Jänner und Februar

fast alle Vergleichskämpfe ausgetragen

werden, die vorgesehen

waren. Traditioneller Auftakt

dieser Knödelpartien-Saison war

das Aufeinandertreffen der

Kameraden der Feuerwehr und

des Kameradschaftsbundes am

Hl. Dreikönig-Tag. Das letzte Spiel,

das noch bei idealen Bedingungen

abgehalten werden konnte,

war das Eisstockschießen zwischen

den beiden Bauernbundortsgruppen

Wundschuh und

Kalsdorf am 21. Februar.

Stock heil!

GU 8-EISSCHIESSEN. Auf Einladung der

Gemeinde Wundschuh findet alljährlich auf der Eisanlage

in Ponigl ein Eisschießen statt, zu dem alle

Gemeinderäte der acht Gemeinden Seiersberg,

Pirka, Unterpremstätten, Zettling, Feldkirchen, Kalsdorf,

Werndorf und Wundschuh eingeladen werden.

Heuer fand dieses beliebte Eisschießen bei

Schneefall statt. Das tat der Stimmung aber keinen

Abbruch, wie auch die beiden „Moare“ Karl

Scherz aus Wundschuh und Adolf Pellischek aus

Feldkirchen bestätigten. Das Schützenmahl fand

diesmal in der Seeschenke Gungl statt.

15

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010


VDir. Melitta Lenz

AUS DER SCHULE

GEPLAUDERT

■ SO MACHT LESEN SPASS!

In der Adventzeit hatte die

gesamte Schule mit dem

Peer Group-Lesen eine tolle

Leseaktion (Peer Group =

eine Gruppe von Menschen

mit gleichen Interessen).

Zwei Wochen lang wurde

täglich in der Früh zirka 15

Minuten in selbst gewählten

Kleingruppen gelesen.

Dabei bildeten die Schüler

der 2. und 4. Klasse sowie

die Kinder der 1. und 3.

Klasse eine Lesegemeinschaft.

Innerhalb dieser Zusammenführungformierten

sich wieder fixe Kleingruppen,

die gemeinsam an

einem Buch lasen. Wie das

Buch gelesen wurde, blieb

den Kindern selbst überlassen.

So zum Beispiel lasen

einige Gruppen abwechselnd

Sätze, andere teilten

sich die Seiten auf oder die

Großen lasen den Kleinen

vor. Der Lesekreativität waren

keine Grenzen gesetzt,

und es lasen wirklich alle

mit Begeisterung an ihrem

selbst gewählten Buch. Um

den Lesestoff dokumentieren

zu können, wurden die

gelesenen Bücher in einer

Liste eingetragen.

■ SCHIKURS VOM 14. BIS 18. DEZEMBER 2009. 30 Schüler der Volksschule Wundschuh nahmen

mit großer Freude am Schikurs auf der Weinebene teil. Trotz sibirischer Kälte (manchmal mehr als

15 Minusgrade) haben alle Kursteilnehmer ihr Können auf der Piste verbessert und die Woche „gipsfrei"

überstanden.

■ SCHULEINSCHREIBUNG FÜR DAS SCHULJAHR 2010/11. Am Samstag, den 30. Jänner 2010, erschienen

18 Schulanfänger und deren Eltern zum „Bärenfest“ in der Volksschule Wundschuh. Die

„Schulbären“ hörten eine Bärengeschichte, sangen gemeinsam mit den Eltern ein Bärenlied und arbeiteten

eine Stunde in Stationen in der Klasse, während die Eltern ihre Kinder einschrieben. Zwischendurch

stärkten sich alle bei einer Bärenjause.

■ EISLAUFEN. Am Montag, den 25. Jänner 2010, spielte das Wetter

mit, und die Schüler der Volksschule Wundschuh konnten endlich

wieder einmal Eis laufen. Ein herzliches Dankeschön an die Gemeinde

Wundschuh für die Jause und an Familie Karner, die den

Hütten- und Eislaufplatzdienst übernahm.

16

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

■ NAHTSTELLE HAUPT-

SCHULE–VOLKSSCHULE.

Um den Schülern der

4. Klasse einen sanften

Übergang von der Volksschule

in die Hauptschule

zu ermöglichen, besuchte

heuer Frau Dipl. Päd. HOL

Elisabeth Matzka unsere

4. Klasse. 18 Stunden unterrichtetenHauptschulund

Volksschullehrer die

Klasse gemeinsam. Einige

Highlights aus diesen

Stunden waren das

Kochen und Basteln für

den Advent. Im Jänner

stand auch ein Ausflug in

die Hauptschule auf dem

Programm, wo die Kinder

vor Ort an einer Informatikstunde

teilnehmen

konnten.


Impressionen von der Pfarr-Reise nach Israel

Werner Rupp genießt die besondere

„Höhenluft“, ebenso

Vinzenz Rupp (rechts).

17

Johann Lienhart,

Franz Kölbl, Annemarie

Unterthor,

Ingrid Rupp und

Grete Ferk (von

links).

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Vom 13. bis 20. Februar

lud der Pfarrverband

Wundschuh-Premstätten

zu einer Reise

nach Israel und

Jordanien ein.

Die Reiseteilnehmersammelten

viele

Eindrücke in

Jerusalem,

Nazareth,

Haifa, Jericho,

Qumran, Massada,

am Toten

Meer usw.


Das Falzziegelwerk

Wundschuh – Mathias Kainz

Im Jahre 1903 begann Mathias Kainz mit

dem Bau des Ringofens und des Personalhauses.

Das „Falzziegelwerk Wundschuh – Mathias

Kainz“ wurde gegründet. Das war der Beginn

einer völlig neuen Situation bezüglich

der Gesellschaft und der wirtschaftlichen

Lage in Wundschuh.

Es gab plötzlich neue Beschäftigungsmöglichkeiten

für so genannte „Keuschler“ und

Personen ohne Grundbesitz. Man konnte

in einer Fabrik im eigenen Ort arbeiten. Bis

zum Beginn des 2. Weltkrieges wurden

nur Betriebsleiter (Ziegelmeister) aus Italien

eingestellt, da es in Österreich keine

Ziegelmacherschule gab. Auch italienische

Arbeiterfamilien kamen in der Produktionssaison

(ca. März bis September) her.

Sie wohnten in den vom Werk zur Verfügung

gestellten Wohnungen in den Personalhäusern.

Jeder Familie wurden zwei

Zimmer zur Verfügung gestellt, dadurch

wohnten bis zu neun Familien direkt beim

Werk. Die zentrale Wasserversorgung war

ein Brunnen im Vorfeld dieser Häuser. Jede

Familie hatte eine eigene Holzhütte

und die Möglichkeit zum Anlegen eines

Gartens (in Richtung „Hütterhaus“ und

auch vor dem Haus). Es gab auch einen

Keller, eingeteilt in Abteile. Nicht nur ausländische

Arbeiter wurden beschäftigt

und wohnten dort; auch viele Arbeiter aus

der Umgebung nutzten diese Arbeitsmöglichkeit

und wohnten im Laufe der

Zeit ihrer Beschäftigung mit ihren Familien

in diesen Wohnungen. Zum Teil waren

auch die Frauen im Werk beschäftigt,

meist als „Schlichter“.

Durch die große Anzahl an „Ziegelarbeitern“

kam es aber auch zu einer deutlich

spürbaren Spaltung in der Bevölkerung.

Einerseits die ortsansässige Bauernschaft

Das Ziegelwerk – Vom Entstehen

und Entschwinden eines großen

Wundschuher Industriebetriebes

Eine Serie von Renate Zirngast

Die Blütezeit des Ziegelwerkes

und andererseits die Ziegelarbeiter, welche

ja zum Teil sogar aus dem Ausland kamen.

Es wurde bei gesellschaftlichen Ereignissen

in den Wirtshäusern nach Standesschichten

getrennt. Im Wirtshaus, in

dem die Bauern und so genannten angesehenen

Herrschaften verkehrten, waren

die Ziegelarbeiter nicht willkommen. Es

kam auch öfters zu heftigen Auseinandersetzungen,

die nicht selten bei einer

Veranstaltung in einer waschechten Rauferei

endeten.

Während des 2. Weltkrieges wurde die Ziegelerzeugung

aufrecht erhalten. Gearbeitet

wurde mit Männern, welche nicht in

den Krieg eingezogen wurden, Frauen

und dann auch mit gefangenen Russen.

Das Lager für die in Gefangenschaft geratenen

Russen war ebenfalls im Werksgelände

untergebracht, eingezäunt mit

Stacheldraht. Frau Maria Högler (Mutter

18

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

2. TEIL

von Hr. Johann Högler) kochte für sie. Die

Gefangenen wurden auch von der Bevölkerung

für diverse Arbeiten (z. B. Grabungen

für Wasserleitungen) beschäftigt. Den

Gefangenen war das dafür erhaltene zusätzliche

Essen natürlich sehr willkommen.

Solange mit dem Ringofen gebrannt wurde

und die Gewinnung des Lehms und die

Aufbereitung noch händisch gemacht

wurde, waren in der Produktionssaison ca.

40 Personen beschäftigt. Die Arbeiter kamen

aus den unterschiedlichsten Gebieten:

z. B. Mittelfranken, Gußwerk, Abstall,

Andritz, Tillmitsch, Deutschlandsberg, Graz,

St. Josef, Kaltenbrunn, Premstätten, Lebring,

Pöllau, Werndorf, Kalsdorf, Ratsch,

St. Stefan ob Stainz, St. Jakob, Hengsberg,

Vorarlberg, Kärnten und natürlich aus Italien.

Auch Polen und später Jugoslawen waren

hier beschäftigt. Viele dieser Arbeiter gin-

Der „Kollergang“ – der Lehm wird aufbereitet und geht weiter in die Stangenpresse.


gen im Winter wieder in ihre Heimat und

kamen in der nächsten Saison wieder hierher.

Die hiesigen Arbeiter nutzten diese

produktionsfreie Zeit zum Warten und Putzen

der Anlagen und Maschinen.

Der Lehm wurde händisch gestochen mit

Schaufel und Krampen. Mit einem von

Hand geschobenen Hunt wurde der Lehm

zum Maschinenhaus geschoben und in

den „Kastenbeschick“ entleert. Es folgte

die Aufbereitung des Lehms: zerkleinern

der großen Brocken und mit Wasser begießen.

Der Lehm für die Erzeugung der

Dachziegel musste für ca. 1 Jahr in eine

„Sumpfgrube“. Dachziegel, welche mit frischem

Lehm gemacht werden, beginnen

bald abzublättern. Nach der Auflockerung

des Lehms wurde dieser durch das Walzwerk

getrieben (Kollergang), der Lehm

wurde bearbeitet (geknetet) und durch

Spalten durchgepresst und weiter in die

große Stangenpresse befördert. Von dieser

Lehmstange wurden nun die Ziegel vom

Schneideapparat, bedient durch einen Arbeiter,

abgeschnitten (Draht). Nun hatte

man einen „Formling“ oder „Rohling“. Die

Maschinen wurden durch eine Dampfmaschine,

beheizt mit Kohle, betrieben.

Die Formlinge kamen nun zur Trocknung

in die Trockenhäuser (immer unter Dach

– keine direkte Sonnenbestrahlung). Die

Dachziegel wurden beim Schlichten auf

Holzrahmen gelegt, um ein Verbiegen und

Verformen des Ziegels zu verhindern. Dauer

der Trocknung war zwischen 2–3 Wochen

in der warmen Jahreszeit. Danach erfolgte

das Brennen der Ziegel im Ringofen.

Dachziegel wurden mit einer Temperatur

von 800 C, Mauerziegel zwischen

900–1000 C gebrannt. Erzeugt wurden

deutsche Mauerziegel, Querloch-, Hohlblock-

und Gewölbeziegel, und an Dachziegel

machte man Strangfalz-, Biberschwanz-

und Biberfalzziegel.

Der Ringofen hatte 13 Kammern, jeweils

drei Kammern wurden beheizt. War die

erste Kammer fertig, wurde das Feuer

weitergezogen, die Ziegel in der ersten

Kammer begannen abzukühlen, die vierte

wurde aufgeheizt. Auf diese Weise wurde

der ganze Ringofen durchgeheizt. Die Kohle

wurde von oben durch Schüttlöcher

zwischen die Ziegel geschaufelt. Die Brenner

arbeiteten in 12-Stunden-Schichten

mit einer Stunde Mittagspause. Für eine

Schicht wurden ca. 9 Truhen (etwas größer

als die heutigen Scheibtruhen) Kohle

benötigt. Diese Truhen mussten händisch

über einen Schrägsteg in eine Höhe von

etwa 5 Metern geschoben werden. Die

Kohle wurde von der Firma Ofner vom

Bahnhof Premstätten und später vom eigenen

LKW vom GKB-Bahnhof Graz nach

Wundschuh gebracht. Das Brennen war

eine Arbeit, die sehr viel Aufmerksamkeit

und Erfahrung erforderte. Die Kohle musste

dosiert werden, um nicht zu starkes

Feuer zu haben, welches die Ziegel ver-

Lehmabbau mit Greifschaufel – rechts ein Hunt.

Humus und Taubmaterial werden bis zur Lehmschicht abgetragen.

brannt hätte. Die Staubbelastung und die

Anstrengung der Kohlebeförderung kamen

dazu.

Die getrockneten Ziegel wurden vom

„Ziegelsetzer“ in die Kammern eingesetzt.

Dazu musste er gebückt in den Ofen einkriechen

und die Kammer befüllen. Dann

wurde die Öffnung mit dünnen „Ziegelwandln“

verschlossen und außen mit einem

Gemisch aus Lehm und Asche abgedichtet.

Nach dem Brennen wurde das

wieder aufgebrochen, die „Wandeln“ beseitigt

und die gebrannten Ziegel aus den

Kammern genommen.

Wenn der Ofen abgekühlt war, begann

man mit den Reinigungsarbeiten und Reparaturen,

Asche, Flugasche und Staub

wurden entfernt. Sobald es die Witterung

wieder zuließ, Ziegel frostfrei zu trocknen,

also keine Reifgefahr mehr bestand, begann

die neue Brennsaison. Es dauerte einige

Zeit, bis der Ofen wieder die richtige

Temperatur hatte und wieder einwandfrei

gebrannt werden konnte.

Eine Erleichterung der gesamten Arbeit

brachte 1950 die Umstellung auf elektri-

19

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

schen Antrieb der Maschinen und die Anschaffung

eines „Eimerschaufelbaggers“,

der die Arbeit bei der Lehmgewinnung

wesentlich leichter machte. Die „Eimerschaufeln“

kratzten den Lehm vom Boden

und wurden im System eines Förderbandes

in den Hunt entleert. War der Lehm

von diesem Platz abgebaut, wurde der

Bagger einfach weitergestellt. Mit einem

geliehenen Caterpillar wurde das Taubmaterial

abgeschoben und der Lehm freigelegt.

Mit dem Taubmaterial füllte man die

durch die Lehmgewinnung entstandenen

Mulden. Später wurde dann auch ein LKW

mit Greifschaufel zum Lehmabbau eingesetzt.

Ein Schrägaufzug übernahm den Transport

des Huntes mit Lehm zum Beschick.

Gezogen wurde der Hunt auf Schienen

von einer Dampflock, beheizt mit Kohle.

Die Schienen waren nicht fix verlegt, man

konnte sie immer zum Schaufelbagger

verlegen.

Im Jahre 1966 gab es eine große technische

Veränderung: Der Ringofen wurde

durch einen Tunnelofen ersetzt. Die dafür


Der „Eimerschaufelbagger“ baut Lehm vom Boden ab und befördert ihn in den dahinterstehenden

Hunt.

Der Ringofen. Im Hintergrund der schlanke Kamin vom Maschinenhaus mit der

Dampfmaschine.

notwendigen neuen Anlagen wurden gebaut,

die Trocknung wurde von nun an

künstlich beheizt. Für diese Umstellung

wurde Lehm aus Wundschuh nach Burghausen

(Deutschland) gebracht, dort verarbeitet

und die Trocknung und das Brennen

getestet.

Durch den Bau des Tunnelofens wurde

der Ringofen „geschliffen“. Der bereits zu

einem Wahrzeichen gewordene Kamin mit

einer Höhe von ca. 28 m fiel ebenfalls dieser

Neuerung zum Opfer. Ein kleiner Teil

der Mauer mit der Kaminöffnung (zum

Ausputzen der angesammelten Flugasche)

ist heute noch integriert in der Mauer

der Maschinenhalle zu sehen. Die gesamte

Produktion wurde modernisiert: die

Formlinge wurden in beheizten Trockenhäusern

getrocknet und man war nicht

mehr witterungsabhängig und verkürzte

somit die Trockenzeit erheblich. Es konnte

auch in der kalten Jahreszeit getrocknet

werden, ein größeres Lehmlager wurde

angelegt, damit auch im Winter genügend

Lehm zur Erzeugung vorhanden war.

Die trockenen Ziegel wurden nach einem

genauen Schema auf Wagen geschlichtet,

damit die heiße Luft durchziehen konnte.

Wurde der Tunnelofen zu Beginn der

Brennsaison frisch angeheizt, wurde ein

Wagen mit gebrannten Ziegeln eingeschoben

und dahinter noch leere Wagen

damit die richtige Brenntemperatur erreicht

werden konnte. Die Brennzone im

Tunnelofen war in der Mitte, ausgestattet

mit Spezialschamotte. War die richtige

Temperatur erreicht, wurden die ersten

Wagen eingeschoben. Dies erfolgte automatisch

auf Schienen und durch automatische

Türen. Beheizt wurde der Tunnelofen

mit Schweröl. Der Unterschied zum

Ringofen bestand darin, dass beim Tunnelofen

die Wagen durch das Feuer geschoben

wurden, beim Ringofen dagegen

wurde das Feuer weitergezogen. War ein

Wagen fertig gebrannt, wurde dieser

durch das offene Tor am Ende des Ofens

hinausgeschoben, und der nächste Wagen

wurde am Anfang des Ofens durch das

Tor eingefahren. Der nächste Wagen konnte

in den „Vorraum“ des Ofens gebracht

werden. Ein einfacher Greifkran war eingesetzt,

um das Be- und Entladen zu erleichtern.

Das Brennen im Tunnelofen dauerte

für Mauerziegel ca. 2–3 Tage.

Durch diese Modernisierung waren nur

mehr ca. 20 Mitarbeiter notwendig.

Von 1950 bis 1970 war im gesamten Zie-

20

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Betriebsleiter bzw.

Ziegelmeister waren:

(es fehlen leider Aufzeichnungen aus

den Jahren vor 1928)

1928 bis 1939

Herr Angelo Ursella (war in dieser Zeit

Pächter und Betriebsleiter)

1940 bis 1944

Herr Angelo Ursella als Betriebsleiter

03/1946 bis 03/1948

Herr Peter Dottolo

1948 bis 1967

Herr Karl Pregartner

1968 bis 1970

Herr R. Tschikoff

1971 bis 1987

Herr Rinaldo Dottolo

Einige Familien, welche in den Personalwohnungen

wohnten:

Högler, Pregartner, Straßberger, Glanz,

Heinrich, Ortner, Schöninger, Töscher,

Savio, Greil, Fürnschuß, Frau Summer,

Frau Moser.

Natürlich waren auch Personen aus

dem Ort beschäftigt: z. B. Franz Mascher,

Kainz Franz („Ziegel-Kainz“, damals

wohnhaft bei Fam. Pfeifer in

Wundschuh), Nikolaus Baier, Stodola

sen. und jun., Schwärtzli sen. und jun.,

Reiter, Gödl, Matthias Weiner, August

Schmaid.

gelverkauf ein enormer Aufwärtstrend zu

erkennen. Es wurden so viele Einfamilienhäuser

gebaut wie noch nie. Öffentliche

Gebäude wurden renoviert oder neu gebaut,

Wohnhäuser durch Siedlungsgenossenschaft

wurden errichtet. Die Nachfrage

nach Ziegel war so groß, dass nicht immer

genug Ziegel auf Lager waren, um alle bedienen

zu können. Oft wurden die Ziegel

noch heiß an die Kunden direkt aus dem

Tunnelofen abgegeben. Zu dieser Zeit

zogen auch die meisten Familien aus den

„Ziegelwohnungen“ aus in ihre eigenen

Häuser.

Der Transport der Ziegel wurde von den

meisten Kunden selbst durchgeführt.. Für

Zustellungen war die Firma Ofner eingesetzt

bzw. stellte man auch mit dem eigenen

LKW zu.

Hausschmiede war die Fa. Fimbinger aus

Werndorf. Hier wurden viele Dinge spezifisch

für das Werk angefertigt. Herr Adam

aus Werndorf war der „Hausmechaniker“.

Es herrschten aufgrund der schweren Arbeit

durch das Lehmstechen, Aufbereiten

und Brennen nicht immer die einfachsten

Arbeitsbedingungen. Gearbeitet wurde in

10-Stunden-Schichten mit eine Stunde Mit-


Der neu errichtete Tunnelofen mit Maschinenhaus und angeschlossenen beheizten

Trockenhäusern, links die neuerrichtete (noch bestehende) Lagerhalle. Im Hintergrund

die „Personalhäuser“, Verwaltungsgebäude, Garagen und Werkstätte.

tagspause, für die Brenner gab es 12-Stunden-Schichten.

Die Entlohnung erfolgte

bei den „Setzern“ nach Anzahl der Waggons

– nach dem Modell der Akkordarbeit.

Die anderen Arbeiter wurden auf

Stundenlohnbasis bezahlt.

Mit Winter 1979/80 wurde die Ziegelproduktion

eingestellt.

Über die Einstellung der Ziegelproduktion

und Schließung des Werkes herrscht heute

noch ehrliches Bedauern bei den ehemaligen

Arbeitern. Man verlor den angemessen

bezahlten Arbeitsplatz in der

Nähe seiner Wohnung, und es wurde ein

Auspendeln notwendig, Fahrzeuge mussten

angeschafft werden, und der Zeitaufwand

des Weges zur Arbeit war oft sehr

groß. Auch der Schichtbetrieb war den

Nebenerwerbslandwirten sehr entgegen

gekommen.

Mit der Schließung des Ziegelwerkes ging

ein Abschnitt der Geschichte von Wundschuh

zu Ende. Siedelten sich doch viele

„Arbeiterfamilien“ hier an und sind „echte

Wundschuher“ geworden. Die Gemeinde

verlor einen Industriebetrieb und somit

auch einen Arbeitgeber für die Bevölkerung.

21

Kinder haben die märchenhafte Gabe,

sich in alles zu verwandeln,

was immer sie sich wünschen.

(Quelle unbekannt)

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Herbert Greiner

BITTE LÄCHELN!

Informationen zum Foto:

Antonia Hüttenbrenner aus

Graz beim Kindermaskenfest

am 14. Februar 2010 in

der ESV-Halle.


Feierlaune

Kurz vor Weihnachten und am Silvestertag lud Erwin Haiden

jun. zu einem lustigen Beisammensein im Gasthof Haiden ein.

Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht, vor allem zu

Silvester ging es hoch her.

Auch Peter Hüttig, Claudia Friedrich, Daniela Harich und Elke

Seidler amüsierten sich im Gasthof Haiden.

Sternsingen

Anfang des Jahres waren die Sternsinger im ganzen Gemeindegebiet

unterwegs und sammelten für Projekte in Indien.

Die Sternsinger wurden meistens freundlich aufgenommen –

dafür ein herzliches Danke.

Gemeinderatswahlen am 21. 3. 2010:

Gehen Sie zur Wahl und nutzen Sie Ihr Stimmrecht!

Auflösung Doppelbild-Rätsel

22

Bei der Produktbewertung

„Das goldene Stamperl 2010“,

wo fast 3000 Proben (Brände,

Liköre, Säfte, Moste, Obstweingetränke,

Essige und Marmeladen)

eingereicht wurden,

siegte der Erlebnishof Reczek

aus Kasten in Kategorie „Sonstige

Liköre“ mit seinem Steirischen

Kürbiskernlikör.

Beliebtes

Eltern-Kind-Treffen

Die Leiterin des Eltern-Kind-

Treffens, Christine Greiner, berichtet:

„Bereits die Kleinsten

hatten Spaß daran, zu unserem

Treffen im Februar verkleidet

zu kommen. Die Prinzessinnen,

Feuerwehrmänner, Drachen,

Schneemänner, Indianer sahen

ein kurzes Kasperltheater und

gingen auf Löwenjagd, bevor

wir uns alle gemeinsam bei einer

Krapfenjause stärkten.

Der nächste Kinderkrabbel-Familiengottesdienst

findet am

Sonntag, 25. April um 10 Uhr in

der Pfarrkirche statt. Anschließend

gibt es wieder einen

Pfarrcafe für alle Familien.

Am Montag, 31. Mai, findet

um 20 Uhr ein Elternbildungs-

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Blutspenden

Einen Tag vor Weihnachten fand

im Kultur- und Sportheim wieder

ein Blutspenden statt. Die Gemeinde

Wundschuh stellt nicht

nur die Räumlichkeiten dafür

kostenlos zur Verfügung, sondern

schenkt den Blutspendern

auch eine kleine Jause.

abend zum Thema „Spannungsfeld

Familie – Erwerbstätigkeit“

im Kulturheim statt.

Mitten in der Familienzeit oder

vor dem geplanten Berufseinstieg

quält viele Mütter und

Väter die Frage, ob und wie

denn nun Familie und Beruf

gut vereinbart werden können.

„Wir betrachten das Spannungsfeld,

in dem sich Eltern

bewegen und suchen neue

Handlungsansätze.“

Die Termine für die nächsten

Treffen sind: Dienstag 9. und

23. März, 13. und 27. April, 11.

und 25. Mai, 8. und 22. Juni

jeweils von 15 bis 17 Uhr im

Kultur- und Sportheim der Gemeinde

Wundschuh.


Die Kampfmannschaft 1994.

Kurt Schauer sorgt als Platzwart dafür,

dass die Spiele ordnungsgemäß durchgeführt

werden können.

Die Kampfmannschaft 1989.

23

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Ingrid Sturm

wäscht die

Dressen der

Wundschuher

Fußballmannschaften.

Martina Blattl ist dafür

verantwortlich, dass die

Mannschaftsräume und

Duschen in Ordnung sind.

Franz Hofer

SPORTSFREUND

Diese von Franz Hofer

gestaltete Serie stellt

Spieler, Funktionäre und

Anhänger des USV

Wundschuh vor.


Anton Hubmann

am Großglockner,

3794 m

A wie Arbeit: Absolut notwendig für uns

Menschen, um Einkünfte zu erzielen, von

denen wir leben können.

B wie Berge/Bergsteigen: Mein Hobby und

meine Leidenschaft. Die ersten Touren begannen

1961 mit dem Dachstein, in den

70er Jahren kamen die Ötztaler-, Stubaierund

Zillertaler Alpen dazu. In den Folgejahren

unternahm ich auch viele Touren in der

Schweiz, Frankreich, Slowenien, Italien und

natürlich auch noch Österreich. Es waren

sechs 4000er dabei. Eingeschränkt durch

meine Knieoperation (2004/05) musste ich

etwas leiser treten und nahm in der Folge

wieder die österreichischen Berge in Angriff.

Insgesamt kann ich ca. 250 Alpengipfel

(teilweise mit meiner Familie) auf meine

„Fahnen heften“.

C wie CLAAS: Die Mähdruschgemeinschaft

Gradenfeld, deren Kassier ich bin, bietet

Lohndrusch an und erledigt diese Arbeiten

mit einem CLAAS aus Deutschland!

D wie Damenwahl: In meiner „Tanzzeit“

war es schon eine Ehre und Freude, von

einer Dame aufgefordert zu werden und

meine Tanzkunst vorführen zu können.

E wie Eisstocksport: Eine von mir seit 1960

betriebene Sportart (EIS-Teufel Kalsdorf,

Naturkost-Graz, ESV-Wundschuh). Seit

15 Jahren in der Kampfmannschaft des

ESV-Wundschuh.

F wie Fremdenverkehrsverein: In meiner

Obmannszeit wurde der Badeseebetrieb

am Wundschuher-See aktiviert und erneuert.

Durch verschiedene Aktivitäten wie Blumenschmuckwettbewerb,

Radwandertag,

Fetzenmarkt, Blumenausflüge, geführte

Bergwanderungen wurden gesellschaftliche

Impulse in der Gemeinde gesetzt.

G wie Glück: Zufriedenheit, Gesundheit,

Freude und Familie – wenn all diese Gegebenheiten

positiv empfunden und gelebt

werden können, hat man wohl schon viel

Glück gehabt.

H wie Heimat: Meine Heimat ist das Dorf

Gradenfeld in Wundschuh. Hier lebt man

am intensivsten und kennt fast alle Einwoh-

Anton Hubmann

Anton Hubmann (68), Grazer Straße 6, absolvierte die Volks-, Haupt- und Mittelschule

und die HTL/Blume in Graz. Er ist seit 1969 verheiratet mit seiner Frau

Ingrid, hat zwei Töchter und zwei Enkelkinder. 1970 errichtete er sich ein Eigenheim

in Gradenfeld. Beruflich war Herr Hubmann als technischer Zeichner, Meister

und Leiter der Arbeitsvorbereitung und als Leiter der Einkaufs- und Materialwirtschaft

in verschiedenen Unternehmen tätig. Seit 2002 ist er in Pension. Seit

seiner Jugend ist er auch als Nebenerwerbslandwirt tätig. Als Hobby können seine

Tätigkeit als Obmann im FVV Wundschuh (1988–2005), seine Reisen, Musik

und seine große Leidenschaft – die Berge und das Bergsteigen – angeführt werden.

In der Gemeinde ist er als Gemeinderat seit 15 Jahren tätig (1995–2010).

ner. Heimat ist auch geistiges und gesellschaftliches

Umfeld. Ich empfinde ein

großes Glücksgefühl, wenn ich auf Reisen

bin und sehe, wie glücklich ich sein kann,

hier bei uns leben zu dürfen.

I wie Ingrid: Meine Gattin heißt Ingrid, und

sie begleitet mich schon seit über 40 Jahren

nicht nur als Ehefrau, sondern auch als Partnerin

im Berufs- und Vereinsleben, Reisebegleiterin

und als Bergkamerad.

J wie Jobgarantie: Eine für mich nicht arbeits-

und leistungsfördernde Vereinbarung,

die es wahrscheinlich auch gar nicht gibt

oder geben wird.

K wie Konsalik: Einer der erfolgreichsten

deutschen Schriftsteller der Unterhaltungsliteratur

(z. B. der Arzt von Stalingrad).

L wie Landwirtschaft: Bin auch als Nebenerwerbslandwirt

durch Kürbisanbau bei

meinem Geburtshaus in Gradenfeld tätig.

M wie Mont Blanc: Europas höchster Berg

zwischen Frankreich und Italien (4807 m).

Leider war es mir durch Schlechtwettereinbruch

nicht gegönnt, auf dem Gipfel dieses

Eisriesen zu stehen.

N wie Neubürger: Bürger, welche sich entschieden

haben, in unserer Gemeinde zu leben.

Herzlich willkommen im Wundschuher

Kultur-, Vereins- und Gesellschaftsleben!

O wie Opa: Von meinen Enkelkindern Anna

(9) und Maximilian (6) als „OPA“ angesprochen

zu werden, macht mich sehr stolz

und glücklich.

P wie Pension: Na ja, wenn man noch

aktiv ist, redet man schon oft davon. Wenn

der Zeitpunkt dann da ist, kommt das Be-

24

HALLO NACHBAR

Auf dieser Seite stellen wir Wundschuherinnen und

Wundschuher mit ihren verschiedenen Berufen, Hobbys

und Fähigkeiten vor. Die Serie „Hallo Nachbar“ soll

auch dazu dienen, dass wir einander besser kennen lernen

und so das Miteinander-Leben in Wundschuh noch

lebenswerter machen. Bgm. Karl Brodschneider

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

wusstsein, wie lange man schon auf der

Welt ist!

Q wie Quelle: Quellwasser ist eines der

Ursprungselemente unseres Lebens.

Hoffentlich ist dieses wertvolle Gut immer

für uns da.

R wie Reisen: Schon immer galt mein Interesse

dem Kennenlernen fremder Länder,

Völker und Kulturen. Seit 1990 bin ich mit

meiner Gattin unterwegs, und wir haben

schon viele europäische Länder bereist sowie

auch die USA, Canada, Mexiko, Marokko,

Türkei, Ägypten, Israel, Jordanien, Südafrika,

China, Indien, Nepal und Russland.

S wie Sonnenenergie: Für mich ist die Energie

der Sonne, trotz vieler Zahlen und

Daten, fast unvorstellbar. Habe selbst eine

Solaranlage, um diese wertvolle Energie zu

nutzen.

T wie Traktor: Wird auch bei mir als Zugmaschine

und vielseitiges Arbeitsgerät eingesetzt.

U wie Ungerechtigkeit: Mag ich nicht. Sollte

durch klare Gesetze und Regeln bzw.

Vereinbarungen in den Hintergrund gedrängt

werden.

V wie Vereine: Mit klaren Zielen und Vorgaben

werden Menschen zusammengeführt

und können auf dieser Basis miteinander

arbeiten, kommunizieren und auch mitgestalten.

W wie Wundschuh: Unsere Heimat, in der

wir uns bewegen und leben.

X wie Xerxes: König der Perser (500

v.Chr.), großer Feldherr in der Antike

(Schlachten von Marathon – Marathonlauf!)

Y wie Yacht: Schnelles, einmastiges Segelschiff

(auch mit Motoren) für Sport- und

Vergnügungsreisen. War schon öfters in

kroatischen Gewässern unterwegs.

Z wie Ziele und Zukunft: Ziele sollte man

sein ganzes Leben lang haben, aber auch in

jedem Lebensabschnitt positiv in die Zukunft

blicken.


25

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010


Elisabeth Gabriele Jenull

aus Wundschuh ist

Diplom-Lebensberaterin

ICH WILL

WENIGER

Ja ich will weniger – das

bezieht sich jetzt nicht

auf mein Körpergewicht,

obwohl das jetzt

ganz aktuell ist und in jeder

Zeitung Tipps zum Abnehmen

zu finden sind – ich

will abspecken in materieller

Hinsicht.

Was brauche ich wirklich,

um glücklich und zufrieden

zu sein? Muss es ein so genannter

Traumurlaub sein,

irgendwo weit weg, oder

reicht nicht auch der Spaziergang

am See entlang

und durch den Wald wieder

zurück? Dieses Glück kann

ich fast täglich genießen.

Jeden Tag flattern Prospekte

ins Haus, ganze Zeitungen

voll mit tollen Angeboten.

Sie verlocken auch mich

Dinge zu kaufen, weil sie

gerade günstig sind oder

hübsch aussehen – aber

brauche ich sie wirklich?

Das frage ich mich jetzt,

bevor ich dem Impuls es

kaufen zu wollen nachgebe.

Die zweite Frage, die ich

mir stelle: fühle ich mich,

wenn ich diese Dinge besitze,

besser, glücklicher?

Wenn ja, dann kaufe ich.

Immer öfter ist die Antwort

jedoch nein.

Ich will weniger bedeutet

aber auch die vielen Sachen,

die mich in meinem Haushalt

umgeben zu reduzieren,

entrümpeln nenn ich

das.

Jedes Zuviel belastet wie

ein echtes Zuwenig und

kostet Energie und Lebensfreude.

Stellen Sie sich vor, jeder

Mensch probiert einmal aus,

wie es sich mit weniger

lebt? Vielleicht schlecht für

die Wirtschaft, gut für die

Umwelt und Glück für den

Menschen?

Der Hirsch in

der Pfanne

Alle zwei Jahre laden die beiden

Jagdgesellschaften in unserer

Gemeinde die bäuerlichen Grundbesitzer

zu einem Wild-Essen als Dank

für die gute Zusammenarbeit ein. Heuer

fand dieses gemütliche Beisammensein in

der Seeschenke statt. Das

Hirsch-Fleisch war von Seeschenken-Wirt

Wolfgang

Gungl köstlich zubereitet

worden und schmeckte

allen ausgezeichnet.

Hans Schalk und Franz Brodschneider haben es

sich gemütlich gemacht.

Danke!

Die Gemeinde Wundschuh schickt die Gemeindezeitung

auch an Personen, die nicht (mehr) in Wundschuh wohnen,

aber mit unserer Gemeinde noch fest verbunden

sind. Immer wieder kommen von diesen Personen Rückmeldungen,

über die wir uns sehr freuen. Zum Beispiel

schreibt Franz Leinholz aus Kalsdorf bei Graz: „Danke für

die tolle Zeitung!“ Oder die ehemalige Volksschullehrerin

Rosa Pock aus Weitendorf lässt wissen: „Für mich war

Wundschuh mit seinen Kindern und den Eltern voll Vertrauen

eine unvergessliche Zeit. Vielleicht hat sich in den

letzten Jahren viel geändert. Es muss alles schneller und

moderner werden. Ich selbst habe immer eine tiefe Verbundenheit

zwischen Gemeinde und Volksschule sowie

zwischen Schülern und Lehrern erlebt.“

26

Bauernbundobmann Herbert Lienhart (links) mit den Vertretern

der Jägerschaft sowie Seeschenken-Wirt Wolfgang Gungl (Mitte).

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Das Ehepaar Heidi und Günther Rath mit Ökonomierat

Alois Kowald und Georg Scherz.

Christine Unterthor, Heinrich Unterthor sowie

das Ehepaar Theresia und Alois Zury.

Theresia Graggl, Dorli Graggl und Erika Purkathofer

(von links) kamen zum Wild-Essen.

Dorfstraßenfest

Auf zum 5. Wundschuher Dorfstraßenfest.

Es findet am Sonntag, 20. Juni ,

statt. Für Musik sorgen die „List-Buam“,

„7ma-Blech“ und „Steirerspass“. Auch

ein Kinderprogramm ist vorbereitet.

Stefaniritt

Am Stefanitag fand vor dem Kulturund

Sportheim eine Pferdesegnung

statt. Als Vertreter der Gemeinde

Wundschuh nahm Karl Scherz an dieser

von Sonja Weber organisierten

Veranstaltung teil.


UNSER NOTAR

INFORMIERT

Fragen

an den Notar

Grundbuchsabfrage:

Kann jeder meinen Liegenschaftsbesitz

aus dem

Grundbuch ersehen?

Wenn die Grundstücksnummer

oder die Einlagezahl bekannt

sind, ist eine Grundbuchsabfrage

jedenfalls möglich.

Manche Grundbuchseinlagen

können auch mit

der Gebäudeanschrift abgefragt

werden. Um eine

Namensabfrage durchzuführen,

benötigt man jedoch

die Vollmacht des Liegenschaftseigentümers.

Pfandrecht:

Kann ich aus einem im

Grundbuch eingetragenen

Pfandrecht erkennen, wie

hoch die Liegenschaft derzeit

belastet ist?

Nein. Die dem Pfandrecht zugrundeliegende

Forderung

kann bereits teilweise oder

zur Gänze zurückbezahlt sein

und dennoch im Grundbuch

noch in der ursprünglichen

Höhe aufscheinen.

Außerbücherliches

Eigentum:

Ich habe ein Grundstück von

meiner unlängst verstorbenen

Mutter geerbt und möchte

dieses weiterverkaufen. Muss

ich zuerst als Eigentümer im

Grundbuch eingetragen werden?

Nein. Mit der Beendigung des

Verlassenschaftsverfahrens,

Notar Robert Esposito.

der so genannten Einantwortung,

sind Sie bereits außerbücherlicher

Eigentümer

und können die Liegenschaft

verkaufen. Ins Grundbuch eingetragen

wird dann der

Käufer.

Wird ein Termin anlässlich des

Amtstages in der Gemeinde

gewünscht, bitte ich um vorherige

Anmeldung im Gemeindeamt.

Die erste Rechtsauskunft

ist auch in der Kanzlei kostenlos!

27

Elternverein

Obfrau

Monika Wassertheurer

Der Elternverein Wundschuh

freut sich auch im zweiten

Jahr nach seiner Gründung

über viele Mitglieder. Mit den

erbrachten Mitgliedsbeiträgen

und den Einnahmen aus diversen

Veranstaltungen konnte

schon einiges für unsere Kinder

in der Volksschule investiert

werden. Zuletzt bildete

eine sehr stimmungsvolle

Weihnachtsfeier für die Kinder

und ihre Familien einen feierlichen

Jahresabschluss. Köstliche

Kekse konnten verkostet

sowie auch erworben werden.

Die aktuellen Leistungen des

Elternvereins waren Zuschüsse

für die Kinder, die am Schikurs

teilnahmen, sowie Kinogutscheine

für alle anderen Kinder.

Im Februar konnten die

Kinder eine besonders gestaltete

Musikstunde erleben und

dabei Folkmusik kennenlernen.

An der Finanzierung dieser

Veranstaltung war auch

der Elternverein beteiligt.

Der Elternverein bittet auch

im zweiten Schulhalbjahr um

rege Beteiligung an den Veranstaltungen

für und mit unseren

Kindern!

Sparverein

Kirchenwirt

Obmann

Jürgen Maier-Paar

Gemäß dem Motto „Sparen in

lustig-gemütlicher Runde“

freut sich die Familie Farmer,

das junge und dynamische

Vorstandsteam mit Obmann

Jürgen Maier-Paar und Kassierin

Ingrid Ruß vorstellen zu

dürfen. Über 70 Mitglieder

sind beim Sparverein dabei,

aber es sind noch ein paar Kasterln

frei. „Wenn’s Lust habts,

dann kommt herein und

Der HSV mit

Hannes Schöpfer,

Gernot

Lorber, Robert

Blattl und

Markus Neumann

gewann

beim Gemeinde-Eisschießen

die Bronzemedaille.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

sparts beim Kirchenwirt ein!“

Jede zweite Woche am Freitag

wird zum Ausheben zusammengesessen,

gelacht,

gespart und guat gegessen.

Vielleicht habt’s Zeit? Alt und

Jung sind herzlich willkommen

und werden in der geselligen

Runde gerne aufgenommen.

Hobbysportverein

Obmann

Hannes Schöpfer

Kegeln: Am Samstag, 21.November

2009, fand im Gasthaus

Haiden unser drittes Kegeln

statt. Sieger wurde Hannes

Schöpfer, der Robert

Blattl und Mario Sauer auf die

Plätze zwei und drei verwies.

In der Damenwertung siegte

Helene Sauer vor Angelika

Neumann und Sandra Gugl.

Weihnachtsfeier: Am Samstag,

12. Dezember 2009, lud der

Vorstand zur alljährlichen

Weihnachtsfeier in das Gasthaus

Farmer ein, um sich bei

unseren Mitgliedern bei einem

gemütlichen Beisammensein

für die gute Zusammenarbeit

im Jahr 2009 zu bedanken.

Eisschützengemeindeturnier:

Am Sonntag, 14. Februar,

fand auf der Ponigler „Eisarena“

das Eisschützengemeindeturnier

statt. Den Sieg bei

diesem vom Eisschützenverein

und der Gemeinde Wundschuh

durchgeführten Turnier

holte sich die Mannschaft des

SK Sturm. Unsere Mannschaft

mit Hannes Schöpfer, Gernot

Lorber, Robert Blattl und Markus

Neumann erkämpfte sich

den hervorragenden dritten

Platz. Unsere zweite Mannschaft

der HSV-Fischer mit Josef

Sauer, Rene Sauer, Albert

Karner und Karin Leykauf erreichte

Platz neun. Im Anschluss

fand die Siegerehrung

mit Essen im Gasthaus Farmer

statt.


Obmannstellvertreter Reinhold Adam, Gemeindebauernobmann

Ernst Steinfeld, Gemeindebäuerin Ingrid Kainz, Bürgermeister

Karl Brodschneider, Bauernbundobmann Herbert Lienhart und

Bezirkskammerrat Markus Hillebrand (von links).

Knödelschießen zwischen Wundschuh und Kalsdorf: in der Seeschenke

wurde anschließend zusammen gesessen.

Bauernbund

Obmann

Herbert Lienhart

Sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung

des

Bauernbundes am 23. Jänner

in der Seeschenke. Mit ein

Grund war wohl auch das

anschließende Wild-Essen, zu

dem die Jägerschaft eingeladen

hatte. Nach dem Tätigkeitsbericht

von Obmann Herbert

Lienhart und den

Grußworten von Bürgermeister

Karl Brodschneider und

Markus Hillebrand als Vertreter

des Bezirksbauernbundes

erfolgte die Neuwahl. Dabei

wurden Obmann Herbert Lienhart,

seine beiden Stellvertreter

Werner Nager und

28

Reinhold Adam sowie Kassier

Werner Kölbl einstimmig gewählt.

Am Freitag, 19. Februar, veranstalteten

der Bauernbund

Wundschuh und der Bauernbund

Kalsdorf auf der Eisanlage

in Ponigl ein Knödelschießen.

Es herrschten beste

Eisbedingungen und beste

Stimmung. Die Partei wurde

von den Wundschuhern knapp

mit 3:2 gewonnen. Das anschließende

Schützenmahl

fand in der Seeschenke statt.

Fremdenverkehrsverein

Obmann

Werner Rupp

Am 31. Jänner übergab der

Fremdenverkehrsverein

Wundschuh der Pfarrkirche

Wundschuh eine Spende von

1500 Euro für die Orgelrenovierung.

Eine Vorschau auf die nächsten

Veranstaltungen des

FVV Wundschuh: Am 11. April

findet die Jahreshauptversammlung

mit der Blumenschmuckehrung

im Gasthaus

Kirchenwirt statt.

Dabei werden wieder unsere

erfolgreichen Teilnehmer am

Blumenschmuckwettbewerb

geehrt. Als Gast dürfen wir

bei der Jahreshauptversammlung

die Landesjurorin Juliane

Weißensteiner recht herzlich

begrüßen, die uns auch einige

Bilder vom Landesblumenschmuck

und der Jubiläumsfeier

2009 zeigen wird.

Vom 28. bis 30. Mai gibt es

wieder einen Fetzenmarkt,

der Standort ist wieder beim

Rüsthaus der Feuerwehr

Wundschuh. Der FVV Wundschuh

ersucht die Bevölkerung

von Wundschuh schon jetzt,

Obmann

Werner

Rupp

übergibt

an

Pfarrer

Norbert

Glaser

die

Spende

für die

Orgelrenovierung.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

die schönen Stücke aufzubewahren

und nicht auf die

Straße zu stellen. Wir sammeln

ja von Haus zu Haus. Nähere

Informationen erfolgen dann

rechtzeitig vor dem Fetzenmarkt.

Sollten Sie welche Fragen

haben, ist Obmann Werner

Rupp jederzeit bereit, diese

zu beantworten.

Gesangverein

Obmann

Thomas Baier

Mit der Jahreshauptversammlung

startete der Gesangverein

in das neue Arbeitsjahr.

Christine Greiner dokumentierte

mit ihrem detaillierten

Bildbericht in eindrucksvoller

Weise die vielfältigen Aktivitäten

des vergangenen Jahres.

Neben den traditionellen Veranstaltungen

wie Messgestaltungen,Muttertagsliederabend,

Alt- und Jungbürgerfeier

und Vorweihnachtsfeier

der Gemeinde waren die

Highlights der Musical-Abend

im Februar und das Orgelund

Chorkonzert im November

zugunsten der neu renovierten

Orgel der Pfarrkirche

Wundschuh. Es konnte ein Betrag

von 900 Euro an die

Pfarre überwiesen werden.

Im August gab es außerdem

erstmals die Musikwerkstatt

für Jugendliche, die sehr gut

angenommen wurde. Daneben

kamen auch gesellschaftliche

Aktivitäten nicht zu kurz,

unter anderem besuchte uns

Anfang November unser Partnerchor

aus Erding.

Auch für heuer haben wir uns

wieder viel vorgenommen.

Wie alle Jahre werden wir

auch heuer das Osterhochamt

am Ostersonntag musikalisch


Am 21. November 2009 gestaltete der Gesangverein

ein Orgel- und Chorkonzert zugunsten der Orgelrenovierung.

Es konnten 900 Euro für die Renovierung

der Orgel an die Pfarre überreicht werden.

umrahmen und am Freitag vor dem Muttertag wieder

unseren Liederabend veranstalten.

Damit heuer auch die Männer nicht zu kurz kommen,

haben wir diesmal für Mitte Juni einen großangelegten

Bunten Abend geplant, bei dem die vielfältigen

Aspekte des Vater- beziehungsweise Mann-Seins in

heiter-ironischer Weise aufgearbeitet werden. Ein

Pflichttermin, den Sie sich schon jetzt vormerken sollten!

In diesem Zusammenhang ein Aufruf an alle, die

gern singen: wir suchen laufend neue Sängerinnen

und Sänger. Vielleicht ist diese Veranstaltung etwas,

das Sie reizt. Es ist noch möglich, einzusteigen!

29

Auf unser reges Vereinsleben können wir stolz sein . . . und die Gemeindezeitung berichtet darüber!

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010


Musikverein

Obmann

Thomas Schöggler

Wir gratulieren Anna Maria

Lienhart zum Jungmusikerleistungsabzeichen

in Bronze! Sie

hat am 25. Oktober 2009 die

Prüfung mit sehr gutem Erfolg

bestanden.

Am 11. Dezember 2009 fand

im Kulturheim Wundschuh

erstmalig ein „Offenes Musizieren“

mit den Musikschülern

und Musikern statt. An diesem

abwechslungsreichen

Abend präsentierten die Musikschüler

ihr Können, auch

das Brassquartett Wundschuh

Beate Weber (links) mit Anna

Maria Lienhart, die das Jungmusikerleistungsabzeichen

in

Bronze abgelegt hat.

und andere Ensembles unterhielten

die Zuschauer. Zusätzlich

bot der Abend die Möglichkeit,

sich über den Musikunterricht

zu informieren. Falls

auch Sie oder ihr Kind gerne

ein Musikinstrument erlernen

möchten, melden Sie sich bitte

bei Kapellmeister Stefan

Orthofer 0650/2733754 oder

bei einem Mitglied unseres

Vereines.

So wie jedes Jahr waren wir

vom 26. bis 28. Dezember

2009 in unserer Gemeinde

unterwegs, um Neujahrswünsche

zu überbringen.

Am 29. Jänner 2010 fand

eine außerordentliche Jahreshauptversammlung

im Kulturheim

Wundschuh statt.

Dies war für uns die Gelegenheit

einen Rückblick über das

vergangene Jahr und auch

einen Ausblick auf unsere

kommenden Ausrückungen

und Veranstaltungen zu machen.

Abschließend möchten wir

Sie noch herzlich zu unserem

Frühlingskonzert einladen,

welches am 27. März 2010 um

20 Uhr im Kulturheim Wundschuh

stattfindet.

Erstmalig wollen wir heuer

den Reinerlös unseres Konzertes

für einen guten Zweck zur

Verfügung stellen. Das Geld

kommt der Musiktherapeutischen

Abteilung der Landesnervenklinik

Sigmund Freud

Graz zu Gute, um Instrumente

für die Musiktherapie kaufen

Katholische

Frauenbewegung

Obfrau

Ingrid Rupp

KFB, das bin ich, das bist du, das sind wir in Wundschuh und sagen einladend zu den Leserinnen

der Gemeindezeitung: „Seid dabei!“

30

Das Quartett vom Musikverein mit (von links) Herbert Rupp,

Erwin Marx, Christian Orthofer und Thomas Schöggler war

beim Gemeindeeisschießen mit Spaß dabei.

zu können. Wir freuen uns

sehr darauf, Ihnen am Palmsamstag

mit unserem ab-

Die Kraft der Katholischen Frauenbewegung liegt in der

Gemeinschaft und ihrem Wirken, Glauben und Spiritualität

erlebbar zu machen.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

wechslungsreichen Programm

einen unterhaltsamen Abend

zu bieten.


23

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010


Kameradschaftsbund

Obmann

Josef Lorber

Knödelschießen ÖKB

gegen Feuerwehr

Traditionsgemäß hat der ÖKB

sein Vereinsjahr mit dem

legendären Knödelschießen

gegen die FF Wundschuh

begonnen. 30 Schützen auf

jeder Seite gaben ihr Bestes,

um sich die begehrten Knödel

zu sichern. Diese waren anfangs

nach einem 0:3-Rückstand

für die Schützen des

ÖKB unter der Führung der

„Moare“ Karl Scherz und Erich

Gödl schon in weite Ferne

gerückt. Nach einer sensationellen

Aufholjagd und mit

Danke bei

Josef Oman

für 35 Jahre

aktive

Vereinsarbeit!

Die „ausgezeichnete“ und neu in den Vorstand gewählte

Kameradin Anita Martschitsch mit von links Obmann Lorber,

Bezirkssportreferent Feichtgraber, Bezirksobmann Grinschgl

und Bürgermeister Brodschneider.

dem sprichwörtlichen Glück

des Tüchtigen konnte dieser

Rückstand jedoch in einen

4:3-Erfolg umgewandelt werden.

Die Hüttenrunde sicherte

sich die Feuerwehr mit einem

1:0. Beim Getränk hatte abermals

der ÖKB mit einem 1:0

das bessere Ende für sich.

Jahreshauptversammlung

mit Neuwahl

Wichtigster Tagesordnungspunkt

bei der Jahreshauptversammlung,

die am 21. Feber

32

2010 im Gasthaus Farmer „Kirchenwirt“

abgehalten wurde,

war die Neuwahl des Vorstandes.

In Anwesenheit von

LAbg. Ernst Gödl, Bürgermeister

Karl Brodschneider, Bezirksportreferent

Johann

Feichtgraber und Bezirksobmann

Franz Grinschgl, der die

Wahl durchführte, wurden

Obmann Josef Lorber und

sein Team nach vierjähriger

Amtsperiode von der Versammlung

einstimmig wiedergewählt.

Neu, und als erste

Frau in den Vorstand hinzugekommen

ist Anita Martschitsch

als Schriftführerstellvertreterin.

Bürgermeister Karl Brodschneider

wie auch Bezirksobmann

Franz Grinschgl würdigten

in ihren Grußworten

das Engagement, mit dem der

Kameradschaftsbund Veranstaltungen

durchgeführt hat

beziehungsweise an Veranstaltungen

teilnimmt und so zum

wichtigen gesellschaftlichen

und kulturellen Botschafter in

der Öffentlichkeit wird.

Im Zuge der Versammlung

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

wurde auch eine Vielzahl von

Kameradinnen und Kameraden,

sei es ob ihrer langjährigen

Vereinszugehörigkeit

oder auf Grund ihrer besonderen

Verdienste um den Kameradschaftsbund,ausgezeichnet.

Mit einer Mitgliederzahl von

216 und einem positiven Kassastand

kann der ÖKB auch

weiterhin positiv in die Zukunft

blicken.

Nach 35 Jahren ist Schluss!

Kamerad Josef Oman, ein

langjähriges Mitglied, das nur

vier Jahre nach seinem Beitritt

zum Kameradschaftsbund im

Jahre 1970 in den Ausschuss

bestellt wurde, hat nach

35 Jahren aktiver Mitarbeit

diese Funktion mit Ende 2009

zurückgelegt. In seiner Laufbahn

war Josef Oman unter

anderem auch als Kassierstellvertreter,

Kassaprüfer, Fahnenoffizier,

Schussmeister und

ganz besonders als Organisator

der Vereinsausflüge tätig

und allseits geschätzt.

Obmann Josef Lorber würdigte

in der Jahreshauptversammlung

seine Verdienste

um den Kameradschaftsbund

und bedankte sich für seine

geleistete Arbeit.

Seniorenbund

Obfrau

Anna Leinholz

Seniorenbundobfrau Anni

Leinholz schreibt: „Als Obfrau

des Seniorenbundes Wundschuh

möchte ich mich für die

für den Bunten Nachmittag

gespendeten Mehlspeisen sowie

Sachpreise herzlich bedanken.

Der Seniorenball war


Die von

Erwin

Haiden

gespendete

Torte gewann

eine Ballbesucherin

aus

Kalsdorf.

Juliana Stubenrauch aus Kasten

gewann den vom Familie

Reininger gespendeten Obstkorb.

eine super besuchte Veranstaltung

mit zirka 150 Personen.

Ein Lob bekam ich auch

von Bezirksobfrau Rosalia

Tantscher sowie von unseren

anwesenden Vereinsvertretern

aus Wundschuh und anderen

Seniorenbundortsgruppen, die

sich vom wunderschön gestalteten

Nachmittag im Gasthof

Haiden beeindruckt zeigten.

Ein besonderer Dank gilt unseren

Hauptsponsoren wie

Blumen Kölbl, Orbis Reisen,

Raiffeisenbank Wundschuh,

In allen Versicherungsfragen Ihr

persönlicher Berater

Franz Blattl

Inspektor

Geprüfter Versicherungsfachmann

Elementar Leben

KFZ Kranken

Bausparen Unfall

Versicherung Aktiengesellschaft

Die Versicherung auf Ihrer Seite

Gemeinde Wundschuh, Seniorenbund

Wundschuh, Familie

Reininger in Gradenfeld, ÖVP

Wundschuh unter Obmann

Karl Brodschneider, Vizebürgermeister

Karl Scherz, Obfrau

Anni Leinholz sowie Erwin

Haiden jun., für eine wunderschöne

Torte, die von den

Ballgästen mit Bewunderung

bestaunt wurde. Einen ganz

besonderen Dank möchte ich

all meinen Vorstandsmitgliedern

aussprechen, die viele

ehrenamtliche Stunden aufgebracht

haben, um diese schöne

Veranstaltung zu ermöglichen.“

FPÖ Wundschuh

Obmann

Günter Kainz

Wie alljährlich fand im Dezember

(diesmal am 13. Dezember

2009) im Kultur- und

Sportheim unser Weihnachtsbasar

statt. Durch unsere

großzügigen Sponsoren konnten

wir diesmal als Hauptpreis

einen Flachbildfernseher bei

unserem Glückshafen verlosen.

Es gab aber auch viele

Privat:

8142 Wundschuh

Hauptstraße 82

Tel. 0 31 35/56 3 75

Mobil:

0664/43 54 491

Büro:

Verkaufsdirektion

Graz u. Umgebung

8020 Graz

Niesenbergergasse 37

Tel. 0 31 6/80 37-413

Fax 0 31 6/80 37-1413

33

schöne Warenkörbe und Sachpreise

zu gewinnen. Der

Hauptpreis ging an Anita

Seidler aus Kasten, die schon

einige Male tolle Preise mit

nach Hause nehmen konnte.

Warenkörbe gewannen die

Familien Schauer aus Gradenfeld,

Scherz aus Forst, Wade

aus Dietersdorf und Karner

aus Ponigl, die auch unsere

von Konditormeister Erwin

Haiden gespendete Torte gewann.

Als Ehrengäste konnten wir

unseren Bürgermeister Karl

Brodschneider sowie unsere

Nationalratsabgeordneten

Landesparteiobmann Gerhard

Kurzmann und Bezirkspar-

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

A. Reininger

Kartoffel- und Zwiebelgroßhandel

8142 Wundschuh

Gradenfelder Weg 32

Tel. 0 31 35/52 4 28

Albert Karner

(im Bild mit

Bürgermeister

Karl Brodschneider,

Josef Sauer,

NRAbg. Gerhard

Kurzmann

und NRAbg.

Mario Kunasek)

gewann beim

Weihnachtsbasar

die von

Erwin Haiden

gespendete

Torte.

teiobmann Mario Kunasek begrüßen,

die zusammen mit

Obmann Günter Kainz die

Preisverleihung durchführten.

Weiters konnten wir auch einige

Gemeinderäte und Obmänner

aus unserer Gemeinde

und aus Nachbargemeinden

willkommen heißen, die

sich wie auch viele Gemeindebürger

bis in den späten

Abend hinein bei uns sehr

wohl fühlten.

Am 19. Dezember schenkte

unsere Ortsgruppe beim Spar-

Markt wie jedes Jahr

Glühwein aus. Diesmal war

der Glühwein bei klirrender

Kälte und Schnee gefragter

denn je.

Obmann Günter Kainz, Gemeinderat Gerhard Reiniger, Franz

Seidler und OBI Günter Karner beim Glühweinstand.


34

Am 11. Februar

2010 musste

die FF

Wundschuh einen„verlorenen“Sattelaufleger

auf der

Autobahnauffahrt

in Richtung

Graz bergen.

Der Sattelaufleger

wurde gesichert

und mit

einem Stapler

aus dem Cargo

Center gehoben.

Am 29. Jänner 2010 gerieten durch eine Heizkanone und

durch entweichende Gärgase Teile des Schweinestalls von Andreas

Kainz in Brand. Durch das rasche Eingreifen des Besitzers

und der Feuerwehren Wundschuh, Zwaring-Pöls und Werndorf

konnte ein größerer Schaden verhindert werden.

Freiwillige

Feuerwehr

HBI

Christof Greiner

Am Pfingstsonntag, 23. Mai

2010, findet der Florianisonntag

mit Frühschoppen mit der

Gruppe „7ma-Blech“ statt. Wir

möchten Sie schon jetzt herzlich

dazu einladen und freuen

uns auf Ihren Besuch.

Für die Erstellung einer Feuerwehrchronik

suchen wir

noch Bildmaterial. Wenn Sie

Bei der Wehrversammlung am 16. Jänner 2010 konnten wieder einige Kameraden befördert

werden. Im Bild von links: BM Michael Kainz, OLM Franz Bogner, HLM Gerhard Wassertheurer,

OLM Robert Rupp, OLM Hannes Greiner, OLM Manfred Schöninger, FM Johannes Kurz,

HBI Christof Greiner, ABI Günther Dworschak, Bürgermeister Karl Brodschneider.

Am 30. Jänner 2010 fand im Gasthaus Haiden der Feuerwehrball

statt. Eröffnet wurde der Ball mit einer Polonaise, die Franz

Fleischhacker mit unseren Tänzerinnen und Tänzern einstudiert

hat. Das zahlreiche Publikum und die Musik Steirerkraft sorgten

für eine tolle Stimmung. Ein herzliches Dankeschön an alle Gäste,

die mit ihrem Besuch die FF Wundschuh tatkräftig unterstützten.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Fotos oder Berichte über die

FF Wundschuh zu Hause haben,

melden Sie sich bitte bei

HBI Christof Greiner

(0664/2520257) oder

HBI Anton Öhlwein

(0664/2417411).

SPÖ Wundschuh

Obmann

Johann Högler

Die SPÖ Wundschuh veranstaltete

im Gasthaus Farmer die

Kinderweihnachtsfeier. Ortsvorsitzender

Johann Högler

konnte dazu zahlreiche Kinder

mit ihren Eltern begrüßen.

Der Kasperl aus Graz brachte

die Geschichte vom verschwundenen

Weihnachtstag.

Im Anschluss wurden die Kerzen

am Weihnachtsbaum entzündet,

und nach dem Erlöschen

der Kerzen konnte der

Weihnachtsbaum von den

Süßigkeiten befreit werden.

Eine kleine Verlosung von

Weihnachtsgeschenken wurde

vor dem Nachhausegehen

durchgeführt. Ortsvorsitzen-


der Johann Högler wünschte

zum Abschluss noch allen ein

frohes Weihnachtsfest und ein

gesundes Jahr 2010.

Die SPÖ Wundschuh hat zu

Silvester 2009 beim SPAR-

Parkplatz einen Sektstand aufgestellt.

In gemütlicher Runde

wurde ein Glas Sekt getrunken

und geplaudert, und wir

ließen so das Jahr 2009 ausklingen.

Zum Abschied überreichten

wir unseren Gästen

einen Glücksbringer mit den

Wünschen auf ein gesundes

und erfolgreiches Jahr 2010.

Die SPÖ Wundschuh führte

am Samstag vor dem Valentinstag

eine Valentinsaktion

durch. An die Bevölkerung

wurden von Brigitte Kochseder,

Siegfried Bucher, Günther

Glanz, Alfred Suppan, Helga

Kraxner und Renate Karner

Geschenke in Form von Blumenzwiebeln

verteilt. Diese

Zwiebeln sollen mit Liebe gepflegt

werden, und dann

werden sie auch erblühen. Die

Beschenkten freuten sich und

erklärten, dass die Zwiebeln,

die sie im Vorjahr bekommen

hatten, wunderschön geblüht

hatten.

Gemeinderat Alfred Suppan im Gespräch mit den Sektstand-

Besuchern.

F L I E S E N

35

Kinder warten auf das Erlöschen der Kerzen.

Siegfried Bucher, Erika Bucher, Brigitte Kochseder, Alfred

Suppan.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

HELD

WIESENHOFWEG 20 • A-8142 WUNDSCHUH

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Landjugend

Obmann

Matthias Kainz

Am 5. Dezember des Vorjahres

waren die Krampusse in

alle Richtungen unserer Gemeinde

unterwegs, um aufgeteilt

in acht Gruppen zusammen

mit je einem Nikolaus die

braven und weniger braven

Kinder zu besuchen. Anschließend

wurden hinter dem

alten Lagerhaus noch einige

gemütliche Stunden bei

Glühwein verbracht. Ein Dank

gilt dem Sportverein für das

Bereitstellen der Nikolausgewänder!

Unsere Generalversammlung

fand am 18. Dezember im

Gasthaus Seserko statt. Nachdem

der gesamte Vorstand

ein weiteres Jahr im Amt

bleibt, waren diesmal keine

Neuwahlen nötig, und es

konnte rasch zur anschließenden

Weihnachtsfeier übergegangen

werden.

Der 17. Jänner war die Geburtsstunde

der Landjugend

Strohsack-Challenge. 20 Mitglieder

trafen sich dazu auf

der Weide der Familie Kainz in

Forst (Hatzl-Riegel), um sich

im Strohsackrutschen zu messen.

Im KO-Duell standen sich

immer zwei Sportler gegenüber.

Der Schnellere aus zwei

Läufen stieg dabei in die

nächste Runde auf. Am Ende

konnte sich Christian Unterthor

im Finale gegen Mario

Kainz durchsetzen. Dritte und

schnellste Dame wurde Stefanie

Scherz. Nach dem anstrengenden

Bewerb, der ähnlich

viele Zuschauer wie Teilnehmer

anlockte, wurde die Siegerehrung

im Hof der Familie

Erstmals lud die Landjugend Wundschuh ihre Mitglieder zum Strohsack-Rutschen in Forst ein.

Aufgrund des großen Interesses an dieser Veranstaltungm wird sie im nächsten Jahr wiederholt.

Kainz abgehalten, wo wir mit

Tee, Glühwein und Broten

verköstigt wurden. Ein herzliches

Dankeschön dafür an die

Familie Kainz! Der lustige Ablauf

hinterließ große Vorfreude

auf das nächste Jahr, wo

wir die Teilnahme auf die gesamte

Gemeindebevölkerung

erweitern möchten und eigene

Wertungen für Kinder und

Erwachsene (Nicht-Landjugendmitglieder)

geplant sind.

Der Bezirk Graz-Umgebung

lud am 19. Jänner zur Agrarkreisexkursion

nach Steindorf.

Auch unsere Ortsgruppe

36

schloss sich dieser Einladung

zur Besichtigung der Privatbrauerei

Herzog an. Die Hausherrin

Anita Herzog brachte

uns dabei viel Wissenswertes

über ihre leidenschaftliche

Braukunst näher, und um den

Vortrag nicht zu theoretisch

zu halten, durften die acht

aktuell erhältlichen Sorten

auch gleich verkostet werden!

Am 22. Jänner wurde dann

das Knödelschießen gegen die

Junge ÖVP bei der Eisanlage

in Ponigl veranstaltet. Nachdem

das Kräftemessen im

letzten Jahr witterungsbe-

Die Landjugend Wundschuh gewann das Bezirkshallen-Fußballturnier

in Eggersdorf bei Graz.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

dingt auf der Kegelbahn ausgetragen

werden musste, waren

beide Mannschaften in

diesem Jahr voll motiviert

wieder auf Eis zu siegen.

Dementsprechend umkämpft

war der Verlauf der Partie. Im

Endeffekt ging aber erstmals

die JVP mit dem Gewinn aller

Entscheidungen als klarer Sieger

hervor. Wir gratulieren!

Einen großen Erfolg gab es

am 24. Jänner beim Bezirks-

Hallenturnier in Eggersdorf zu

feiern. Unsere großen Erwartungen

wurden nicht enttäuscht,

und unser Team

konnte sich im Finale gegen

die Heimmannschaft durchsetzen.

Wir können damit wieder

einen weiteren Bezirksmeistertitel

unser Eigen nennen!

Am nächsten Wochenende

trat das Eisstock-Team die

Reise nach Hausmannstätten

an, um sich in der Höhle des

Löwen (Hausmannstätten ist

Seriensieger) mit den anderen

Ortsgruppen des Bezirkes

Graz-Umgebung zu messen.

Da wir mangelndes Können

nicht ganz mit Ehrgeiz aufwiegen

konnten, reichte es

leider nicht zum Aufstieg ins

Finale.

Zum größten Wintersportereignis

machten sich zahlreiche


Mitglieder am 6. Februar auf

nach Schladming. Durch den

tollen Neuschnee auf den

zahlreichen Pisten verging die

Zeit wie im Flug. Wer sich bis

zum Hüttenbesuch am Nachmittag

noch zu wenig verausgabt

oder einfach zu viel gegessen

hatte, konnte die

überschüssige Energie anschließend

beim Live-Auftritt von

Oliver Haidt abtanzen. Nach

Abschluss des ersten Schitages

und Bezug der Unterkunft

fuhren wir mit dem Nachtbus

zur Talstation der Hochwurzen,

wo beim Nachtrodeln

eine sieben Kilometer lange,

durch Flutlicht erhellte Piste

auf uns wartete. Nach der

Hälfte der Abfahrt stand das

Abendessen, ein deftiger Hüttenschmaus,

am Programm.

Erschöpft, aber gesättigt

kehrten wir gegen Mitternacht

nach Schladming zurück,

wo noch bis in die Morgenstunden

in der Hohenhaus-

Tenne, der größten Schihütte

Europas, gefeiert wurde. Nach

dem zweiten Schitag mit ähnlich

viel Neuschnee und der

zügigen Heimfahrt war noch

ein Besuch im Gasthaus Haiden

Pflicht, wo wir bereits vom

Jungwirt Erwin mit Getränken

auf einer eigens für die Rückkehr

von diesem Ausflug angefertigten

Schneebar erwartet

wurden!

Mit dem 60. Tag der Landjugend

startete am 7. Februar

dann auch offiziell auf Bundesebene

das Landjugend-

Jahr 2010. Über 1500 Jugendliche

feierten den Festtag der

Landjugend beim Schwarzl.

Nach dem 60-jährigen Jubiläum

der Landjugend Steiermark

im Vorjahr feiert heuer

die Bezirksorganisation Landjugend

Graz-Umgebung das

H. BRUNNER

Gastwirtschaft

Hauptstraße 65

Tel. 0 31 35/52 5 29

eben so lange Bestehen mit

einem Festakt am 23. Mai in

Eggersdorf.

Nähere Infos und aktuelle Bilder

zu allen Landjugendveranstaltungen

gibt’s wie gewohnt

das ganze Jahr online

unter www.wundschuh.

landjugend.at

ÖVP Wundschuh

Obmann

Karl Brodschneider

Seit dem 28. Februar führt die

ÖVP Wundschuh in Hinblick

auf die Gemeinderatswahl

Hausbesuche durch. Die beiden

VP-Spitzenkandidaten

Karl Brodschneider und Karl

Brodschneider besuchen mit

jeweils einem Gemeinderatskandidat

sämtliche Wundschuher

Wahlberechtigten, suchen

das persönliche Gespräch, informieren

über die VP-Kandidaten

und das Wahlprogramm

und überreichen auch einige

sinnvolle Geschenke. Das sind

vor allem der aktualisierte

Straßenplan, ein Gewinnspiel

sowie Eintrittskarten für die

2. Internationale Fischereimesse.

Am 29. Jänner fand in der

Au in Werndorf ein Eisstockschießen

zwischen der ÖVP

Werndorf und der ÖVP Wundschuh

statt. Der Vergleichskampf

endete mit folgendem

Ergebnis: Niederlage beim

Essen (3:1), Sieg bei der Hüttenrunde

(1:0) und Sieg beim

Getränk (2:1). Das Schützenmahl

fand im Gasthaus

Rösel-Gartler statt.

Am 31. Jänner wurde im

Gasthof Haiden der außerordentliche

Ortsparteitag abgehalten.

Die sehr gut besuchte

Parteiveranstaltung bot

37

LAbg. Ernst Gödl mit den beiden VP-Kandidaten Georg Scherz

(rechts) und Stefan Strohrigl (links).

Maria Karner und Anneliese Kickmaier überreichen an Ida Stodola

einen Blumengruß zum Valentinstag.

VP-Spitzenkandidat Karl Brodschneider

den Rahmen, die

ÖVP-Kandidatenliste für die

Gemeinderatswahl am 21. März

sowie das ÖVP-Wahlprogramm

vorzustellen. LAbg.

Ernst Gödl hielt ein vielbeachtetes

Referat.

Beim Bunten Nachmittag des

Seniorenbundes am 13. Februar

spendete die ÖVP Wundschuh

nicht nur einen Geschenkkorb,

sondern gab den

Damen, die sich auf den Heimweg

machten, einen Blumengruß

mit nach Hause. Diese

Valentinsaktion wurde von

Gemeinderat Anneliese Kickmaier

und Maria Karner

durchgeführt.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Karl Brodschneider

führt in den

Ortschaften

Wundschuh

und Ponigl

die Hausbesuche

durch.

Karl Scherz

führt in den

Ortschaften

Forst, Kasten

und

Gradenfeld

die Hausbesuche

durch.

NEUERÖFFNUNG

Stadelweg 2, 8073 Feldkirchen b. Graz

Büro: Dexenberg 4, 8403 Lang

Mobil: 0664 / 15 14 623

Tel. + Fax: 03182 / 520 81

E-Mail: jlendl@gmx.at

Geschäftszeiten: Do, Fr 8–18 Uhr Sa 8–12 Uhr


Gemeinderatswahl

am Sonntag,

dem 21. März 2010

Das Wahllokal befindet sich im Kultur- und

Sportheim und ist von 7 bis 13 Uhr geöffnet.

Bringen Sie auch Ihre Wählerverständigungskarte

mit!

Nehmen Sie Ihr Stimmrecht wahr!

Maria Hauptmann, Wiesenhofweg, feierte den 87. Geburtstag.

Die Gratulanten waren (von links) Vizebürgermeister Karl

Scherz, Tochter Christa Held, Sohn Werner, Maria Hauptmann,

Gemeinderat Anton Hubmann und Hermann Held.

Anna Krispel, Dorfstraße, wurde achtzig. Im Bild (von links)

Enkeltochter Magdalena Trammer, Anna und Ferdinand Krispel,

Tochter Annemarie Trammer, Maria Karner und Anna Leinholz

vom Seniorenbund sowie Gemeinderat Herbert Lienhart.

Gemeindekassierin Brigitte

Kochseder, Ringstraße,

feierte den 50. Geburtstag.

Im Zuge des Neujahrsempfangs

wurde sie von Bürgermeister

Karl

Brodschneider

mit einem

Geschenk

beglückwünscht.

OSR Ing. Franz Stulnig,

Lindenweg, starb im

86. Lebensjahr. Er war von

1975 bis 2000 Gemeinderat.

38

Johann Blattl, Hauptstraße, feierte den 87. Geburtstag. Dazu

gratulierten (von links) Johann und Anita Hofer, Anna Blattl

mit Jubilar Johann Blattl und Sohn Hans, Gemeinderat Anton

Öhlwein, Martina Blattl und Vizebürgermeister Karl Scherz.

Maria Strohrigl, Hauptstraße, wurde 75. Im Bild (von links)

Seniorenbundobfrau Anna Leinholz mit Vorstandsmitglied

Anna Berghofer, Margit Strohrigl, Maria Strohrigl, Sohn Richard

Strohrigl sowie Vizebürgermeister Karl Scherz.

Theresia Weyer, Kapellenweg, beging die Vollendung des

90. Lebensjahres. Geehrt wurde sie auch von Obfraustellvertreterin

Maria Karner und Obfrau Anna Leinholz vom Seniorenbund,

Brigitte Graggl und Bürgermeister Karl Brodschneider.

Josef Weber,

Hauptstraße, starb

im September 2009

im 84. Lebensjahr.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Maria Pichler,

Großsulzer Straße,

starb im

74. Lebensjahr.


EHRUNGEN

Johann Blattl

87. Lebensjahr vollendet

Brigitte Kochseder

50. Lebensjahr vollendet

Maria Hauptmann

87. Lebensjahr vollendet

Maria Strohrigl

75. Lebensjahr vollendet

Anna Krispel

80. Lebensjahr vollendet

Johann Kreuzer

75. Lebensjahr vollendet

(ohne Foto)

Theresia Weyer

90. Lebensjahr vollendet

GEBURTEN

Tim Karner

Paul Wallner

Lilly Mayer

(Foto in der nächsten Ausgabe)

GOLDENE HOCHZEIT

Otto und Maria

Aichelsreiter-Holzmann

Hans und Ilse Schalk

Martin und Margareta

Kainz

(ohne Foto)

TODESFALL

Josef Weber

gestorben im September

2009 im 84. Lebensjahr

Maria Pichler

gestorben im 74. Lebensjahr

OSR Ing. Franz Stulnig

gestorben im 86. Lebensjahr

IMPRESSUM

Herausgeber und Verleger:

Gemeinde Wundschuh

Für den Inhalt verantwortlich:

Bgm. Karl Brodschneider

Layout und Produktion:

b+R satzstudio Graz

Druck: MF Graz

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe:

Freitag,

21. Mai 2010

Romana Karner und Dieter Lepold,

Sperlingweg, mit Sohn Tim.

Otto und Maria Aichelsreiter-Holzmann,

Sternweg, begingen die 50. Wiederkehr

ihres Hochzeitstages.

Hans

und Ilse

Schalk,

Ponigler

Straße,

feierten

die goldeneHochzeit.

Ein Blick zurück:

Gemeinderatswahl 2005

Bei der Gemeinderatswahl 2005 waren

1189 Personen wahlberechtigt

(diesmal 1210). Die ÖVP erreichte 606

Stimmen, die SPÖ 290 Stimmen, die

FPÖ 60 Stimmen. Damit bekam die

ÖVP zehn Mandate, die SPÖ vier

Mandate, die FPÖ ein Mandat. Zwei

Gemeindevorstandssitze gingen an

die ÖVP, ein Sitz an die SPÖ. Die Wahlbeteiligung

lag bei 81,5 Prozent.

39

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 1/2010

Johannes

Wallner und

Susanne

Perl, Dorfstraße,

mit

Sohn Paul,

Maximilian

Volcic,

Katharina

Perl und

Elfriede

Volcic

(im Vordergrund).

Strauchschnittsammlung –

ein besonderes Umweltservice

der Gemeinde Wundschuh

Jetzt, wenn der Winter sich verabschiedet und der

Frühling Einzug hält, ist er wieder gefragt: Thomas

Baier mit seiner Strauchschnittsammlung! Bei dieser

„Sammlung“ handelt es sich um die Möglichkeit, so

genannten Strauchschnitt an den Abgabetagen (siehe

Umweltkalender) am Gelände Kalvarienberg 25 abzugeben.

Was geschieht aber dann weiter mit diesem

„Grünen Müll“? Der Strauchschnitt wird geschreddert

(Foto), die Grobanteile werden in einem Heizwerk verwendet

und der Feinanteil wird am landwirtschaftlichen

Betrieb kompostiert. Dies geschieht durch die

Vermengung von Stallmist und dem Strauchschnitt

(60:40). Nach der Kompostierung, welche ca. 2 Monate

dauert, wird dieser wertvolle Kompost in der eigenen

Landwirtschaft als Dünger verwendet bzw. wird

dieser auch in allen gewünschten Mengen verkauft.

Weiters bietet Thomas Baier an, den

Rasenschnitt in einer von ihm zur Verfügung

gestellten Sammelbox (Fassungsvermögen

ca. 1000 l) zu sammeln.

Diese Box wird nach telefonischer Kontaktaufnahme

(0650/8946047) abgeholt

und auf dem Misthaufen mit dem

Stallmist vermischt. In weiterer Folge kommt diese Mischung

zusammen mit dem Strauchschnitt zur Kompostierung.

Sehr wichtig ist es, dass der Rasenschnitt

und der alte Hauskompost auf keinen Fall mit dem

Strauchschnitt vermischt angeliefert wird.

Es wird auch der Dienst des Umschneidens und Abtransportierens

von größeren Sträuchern und Bäumen

angeboten. Auch alte Komposthaufen werden bei Bedarf

abgeholt.

Die Abgabezeiten sind in den Monaten November bis

Februar von 13 bis 15 Uhr und in den Monaten März

bis Oktober von 13 bis 17 Uhr. Die genauen Abgabetage

entnehmen Sie bitte dem Umweltkalender 2010.

Anlieferungen außerhalb dieser Zeiten sind nur nach

telefonischer Vereinbarung unter der Nummer 0650/

8946047 möglich.


TERMINKALENDER 2010

20. und 21. März Internationale Fischereimesse

im FFZ/Seeschenke

21. März Gemeinderatswahl

21. März Fußball: Wundschuh gegen Spielfeld

25. März Firmung: Elternabend

27. März SPÖ-Stelzenschnapsen

27. März Musikverein-Frühlingskonzert

27. März Konzert „Steirerbluat“ im FZZ/Seeschenke

5. April Fußball: Wundschuh gegen Söding

10. April Firmung in Wundschuh

11. April Jahreshauptversammlung des FVV

15. April Seniorenbundausflug

16. bis 18. April ÖKB-Bezirkszimmergewehrschießen

17. April Gemeinde-Müllsammeltag

18. April Fußball: Wundschuh gegen Ligist

25. April Kinderkrabbel-Familiengottesdienst

25. April Bundespräsidentenwahl

25. April Fußball: Wundschuh gegen St. Stefan o. St.

30. April Leonhard-Wallfahrt

30. April Maibaumaufstellen

1. Mai Saisonstart des Motorradclubs

2. Mai Erstkommunion in Wundschuh

6. Mai Muttertagsfahrt des Seniorenbundes

7. Mai Gesangverein-Muttertagskonzert

9. Mai Muttertag am Wundschuhersee mit Live-Musik

9. Mai Fußball: Wundschuh gegen Wies

15. Mai Ausflug des Obst- und Gartenbauvereins

23. Mai Florianisonntag

24. Mai Fußball: Wundschuh gegen Eibiswald

28. bis 30. Mai Fetzenmarkt des FVV

31. Mai Elternbildungsabend im Kulturheim

6. Juni Schöner Sonntag, Tag der Blasmusik

6. Juni Fußball: Wundschuh gegen Kainach

13. Juni Fisch- und Erdäpfelfest im FZZ/Seeschenke

17. Juni Seniorenbundausflug

19. Juni Sonnwendfeier der FPÖ

20. Juni MRC-Grillfeier

20. Juni Dorfstraßenfest

27. Juni Dorffest in Forst

3. Juli Blumenausflug des FVV

4. Juli Schlussaufführung Zirkusschule im Kulturheim

5. Juli Aufführung der „Zirkusflöhe“

in der Volksschule

8. Juli Seniorenbundausflug

10. Juli HSV-Moonlightturnier

11. Juli Viadachlfest in Kasten

15. bis 19. Juli MRC-Viertagesausflug

18. Juli Pfarrfest mit Nachprimiz

7. August Bikerfest in der ESV-Halle

8. August ÖKB-Ausrückung nach Unterpremstätten

12. August Seniorenbundausflug

13. und 14. August Countryfest im FZZ/Seeschenke

22. August Dorffest in Gradenfeld

28. August ÖKB-Grillen in der Leber-Halle

29. August FVV-Radwandertag

3. September Mariazell-Wallfahrt

11. September ÖKB-Ausflug

16. September Seniorenbundausflug

18. September HSV-Ausflug

18. September SPÖ-Kinder- und Jugendartikelflohmarkt

26. September

oder 3. Oktober Landtagswahl in der Steiermark

2. und 3. Oktober Fischfest im FZZ/Seeschenke

3. Oktober Erntedankfest

10. Oktober Alten- und Krankensonntag

14. Oktober Seniorenbundausflug

15. Oktober MRC-Kastanienbraten

31. Oktober ÖKB-Totengedenkfeier

31. Oktober LJ-Halloweenparty

7. November Gottesdienst für Jubelpaare

11. November Seniorenbundausflug (Ganslessen)

14. November Auszahlung des Sparvereins „Lustig soll`s sein“

19. November Auszahlung des Sparvereins Wundschuh-Trafik

20. November Musikerball

3. Dezember MRC-Weihnachntsfeier

8. Dezember Gemeindevorweihnachtsfeier

8. Dezember ESV-Jahreshauptversammlung

12. Dezember Weihnachtsbasar der FPÖ

13. Dezember Gemeindeseniorenweihnachtsfeier

18. Dezember SPÖ-Kinderweihnachtsfeier

26. Dezember Beginn des Neujahrgeigens des Musikvereins

SENIORENBUND-KAFFEENACHMITTAG

Die beliebten Kaffee-Nachmittage des Seniorenbundes finden an

folgenden Terminen statt: 8. April im Gasthaus Haiden, 10. Juni im

Gasthof Haiden. 1. Juli im Gasthof Farmer, 5. August im Gasthof

Haiden, 2. September im Gasthof Farmer, 7. Oktober im Gasthof

Haiden, 4. November im Gasthof Farmer sowie 2. Dezember im

Gasthof Haiden.

ELTERN-KIND-TREFFEN

Die beliebten Eltern-Kind-Treffen finden am 23. März, 13. und

27. April, 11. und 25. Mai sowie 8. und 22. Juni jeweils von

15 bis 17 Uhr im Kultur- und Sportheim Wundschuh statt.

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