Nr. 4 - Die Regierung von Niederbayern

regierung.niederbayern.bayern.de

Nr. 4 - Die Regierung von Niederbayern

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Amtlicher Schulanzeiger

FÜR DEN REGIERUNGSBEZIRK NIEDERBAYERN

Nr. 04 April 2010

U N T E R R I C H T - U N T E R R I C H T - U N T E R R I C H T

Landkreis

Deggendorf

Landkreis

Passau

E R Z I E H U N G - E R Z I E H U N G - E R Z I E H U N G

Landkreis

Kelheim

Landkreis

Rottal-Inn

- Schule aktuell -

Studentische Lernhelfer

für die Schulen

Landkreis

Dingolfing-

Landau

Landkreis

Deggendorf Stadt

Grafenau Passau

Landkreis

Landshut

Landkreis

Straubing-

Bogen

Landkreis

Freyung-

Grafenau

Landkreis

Regen

Stadt

Landshut

Stadt

Straubing

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Allgemeine Bekanntmachungen

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Die Bayerische Mittelschule 115

Zweite Staatsprüfungen 2011 für das Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an Haupt-

schulen nach der Lehramtsprüfungsordnung II 117

Anstellungsprüfung (II. Prüfung) der Förderlehrer 2011 118

Anstellungsprüfung (II. Lehramtsprüfung) 2011 der Fachlehrer 119

Auswahlverfahren für die Einstellung als Beamter/Beamtin des mittleren nichttechnischen

Dienstes (Einstellungsjahr 2011) 120

Modellversuch „Islamischer Unterricht“ 121

Modellversuch „Flexible Grundschule“ startet zum Schuljahr 2010/2011 121

Kooperation der Hauptschule Essenbach mit der Staatlichen Wirtschaftsschule Landshut 123

Schulentwicklung in Bayern 124

Internationaler Schüleraustausch 126

Ökonomische Verbraucherbildung

Richtlinien für die Umsetzung an bayerischen Schulen 126

Schulordnung für die Wirtschaftsschulen in Bayern (Wirtschaftsschulordnung - WSO) 126

Stellenausschreibungen

Sachgebietsleiterstelle an der Regierung von Niederbayern 126

Funktionsstellen an Volksschulen 127

Fachberatung/Fachbetreuung 131

Funktionsstellen an Förderschulen 132

Lehrerinnen-/Lehrerstelle (Förderschulen) 134

Sonstige Stellen 135

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

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Fort- und Weiterbildung

Religionspädagogisches Seminar Passau / Schulreferat 139

Religionspädagogisches Seminar Regensburg / Schulreferat 140

Schulleiterkongress an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung „Führen

unter aktuellen Herausforderungen“ am 15. Oktober 2010 in Dillingen 142

RegioTreffs Schulverpflegung - es geht weiter! 143

Fachgruppe Fremdsprachen im BLLV - Landesfachtagung 2010

am Samstag, 24. April 2010 in 92331 Parsberg i. d. Oberpfalz, Hauptschule im Schulzentrum 144

„Jungen sind anders - Mädchen auch!“

7. Niederbayerischer Kindergarten- und Grundschultag am 17.04.2010 145

Entspannungs-Seminare für Lehrer 147

Wettbewerbe

Aktion „Schulsport tut Bayern gut“ -

GS St. Peter und Paul Landshut Wettbewerbssieger 148

Sportabzeichen-Schulwettbewerb Niederbayern 2005 - 2009 148

Verschiedenes

Besuch des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth durch Schulklassen 149

„denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule“

Das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 151

Das Projekt „sprungbrett“ 152

Medien-Neuerscheinungen

ab Seite 152


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Allgemeine Bekanntmachungen

Die Bayerische Mittelschule

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

In der Hauptschulinitiative wurden in den vergangenen zwei Jahren viele Konzepte zur Stärkung der Hauptschule

erprobt. Diese Bausteine bilden das Fundament einer fachlichen und strukturellen Weiterentwicklung

der Hauptschule zur Bayerischen Mittelschule.

Merkmale der Mittelschule

Eine Schule, die alleine oder gemeinsam im Verbund regelmäßig die folgenden Merkmale aufweist, darf sich

- als äußeres Zeichen dieses breiten Bildungsangebotes - „Mittelschule“ nennen:

• die drei berufsorientierenden Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales,

• ein Ganztagsangebot,

• ein Angebot, das zum mittleren Schulabschluss führt.

Darüber hinaus hält die Mittelschule bereit:

� ausgestaltete Kooperationen mit Berufsschulen, der regionalen Wirtschaft und der Arbeitsagentur sowie

� eine individuelle/modulare Förderung der Schüler im Klassenverband unter Beibehaltung des Klassenlehrerprinzips.

Stark

für den Beruf

Berufsorientierung

Praxisorientierter Unterrichtsansatz

- Betriebsbesichtigungen/

-erkundungen

- Übungsfirmen

- Betriebspraktika

Berufsorientierende Zweige

- Technik

- Wirtschaft

- Soziales

Systematische Zusammenarbeit

- Mittelschule - Berufsschule

- Mittelschule - Wirtschaft

- Mittelschule - Arbeitsagentur

Stark

im Wissen

Mittlerer Schulabschluss

Quali, Regelabschluss,

Praxisklassenabschluss

Sicherung der

Kernkompetenzen

Mathematik, Deutsch und Englisch

durch individuelle Förderung:

- Modulare Förderung

- Förderstunden

- Budgetstunden

Begabungsgerechtes

Abschlussangebot

nach 10 Jahren:

- neuer Mittelschulabschluss

nach 9 Jahren:

- Regelabschluss

- Quali

- theorieentlasteter Praxisklassenabschluss

Kooperation

- Mittelschule - Realschule

- Mittelschule - Wirtschaftsschule

Stark

als Person

Klassenlehrerprinzip

Sicherung der Selbst- und

Sozialkompetenz

- Konzept „Soziales Lernen“

- Patenschaften

Integration

- Sprachfördermaßnahmen

Jugendsozialarbeit

Häufig wird dies in Niederbayern nur im Verbund mehrerer Hauptschulen zu leisten sein.

Unter dem Dach eines Schulverbundes können Schulen künftig auch dann bestehen bleiben, wenn sie die

„Mindestschülerzahl“ oder die „durchgängigen Jahrgangsklassen“ als bisher geltende Kriterien für Eigenständigkeit

nicht mehr erfüllen.

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

115

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Der Weg zur Mittelschule

Die Schulämter sind wichtige schulische Unterstützungspartner vor Ort. Sie begleiten die Schulaufwandsträger

und Schulen auf dem Weg zur Mittelschule.

Die Schulverbünde sind freiwillige Kooperationsformen.

Voraussetzungen dafür sind

- ein öffentlich-rechtlicher Kooperationsvertrag der beteiligten Schulaufwandsträger unter Einbindung der

betroffenen Schulen,

- die Zustimmung aller beteiligten Gemeinden zur Gründung eines Schulverbundes und

- die Bildung eines gemeinsamen Sprengels.

Die Schulaufwandsträger legen in Abstimmung mit den Schulen die Standorte der besonderen Bildungsangebote

(insbesondere M-Zug und Ganztagszug) fest. Dabei werden pädagogische und schulorganisatorische

Aspekte berücksichtigt.

Aus den Sprengeln der am Verbund beteiligten (Haupt-) Schulen wird ein einheitlicher gemeinsamer

Sprengel für den Verbund gebildet. Das Schulamt führt das dafür erforderliche Anhörungsverfahren durch,

die Regierung erlässt die notwendige Sprengelverordnung.

Innerhalb eines Schulverbundes gibt es keine Sprengelgrenzen und damit auch keine Gastschulverhältnisse.

Die Wahlfreiheit der Erziehungsberechtigten innerhalb des Sprengels kann durch Bestimmungen im Kooperationsvertrag

beschränkt werden im Hinblick auf die Kapazitäten der Schulen oder im Interesse einer ausgewogenen

Zusammensetzung der Klassen bzw. einer Steuerung der Schülerströme.

Ein Schulverbund besitzt einen Verbundausschuss als beratendes Gremium, in dem die verbundbezogenen

Angelegenheiten zwischen allen Beteiligten des Schulverbundes, d. h. den Schulaufwandsträgern,

Schulleitern, Elternbeiratsvorsitzenden und Schülersprechern besprochen werden.

Zur Organisation ihrer gemeinsamen Angelegenheiten können die Schulaufwandsträger eine Verbundversammlung

einrichten, in der jeder Schulaufwandsträger einen Sitz hat.

Auf Vorschlag der Schulämter beauftragt die Regierung einen der Leiter der Schulen im Schulverbund mit

der Wahrnehmung festgeschriebener verbundbezogener Aufgaben für den gesamten Verbund (Verbundkoordinator).

Er ist nicht Vorgesetzter der Lehrkräfte der ansonsten selbständig bleibenden anderen Verbundschulen.

Der Verbundkoordinator organisiert auf der Grundlage der öffentlich-rechtlichen Kooperationsverträge die

Verteilung der einzelnen Klassen und verständigt sich mit den weiteren Schulleitern auf die Verteilung der

Bildungsangebote auf die Standorte der Schulverbünde.

Der Verbundkoordinator setzt sich bezüglich des Gesamtkonzepts mit dem Verbundausschuss ins Benehmen.

Damit Mittelschulen und Mittelschulverbünde zum Schuljahr 2010/2011 ihre Arbeit aufnehmen können, müssen

Vorbereitungen getroffen werden. Der folgende „Fahrplan“ soll die notwendigen Verfahrensschritte für

die Einrichtung von Verbünden bzw. die Verleihung der Bezeichnung Mittelschule aufzeigen.

Josef Schätz

Ltd. Regierungsschuldirektor

Bereichsleiter Schulen


116

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Fahrplan zur Gründung von Mittelschulen / Mittelschulverbünden

(Bis)

wann

März

April / Mai

Juni / Juli

August

Was Wer?

Informationen zu den Antragsunterlagen, die von

den Schulaufwandsträgern und Schulen notwendig

einzureichen sind

Regionalgespräche / Vorbereitung der Verbünde Beteiligte

Vorschläge der Verbundkoordinatoren

Abschluss der öffentlich-rechtlichen Verträge / Zustimmungserklärung

der Schulen

Einholung der Zustimmung aller Gemeinden im

Verbundgebiet

Beteiligung des Schulforums

Bestellung des Verbundkoordinators

und Einführung in dessen Aufgaben

Antrag der Verbundmitglieder auf

- Aufteilung einer Volksschule in eine Grundschule

und eine Hauptschule

- Sprengeländerung

- Namensänderung

Vorabinformation, dass keine grundsätzlichen Bedenken

gegen den Schulverbund und die damit

einhergehende Sprengelgestaltung bestehen.

Regierung an die Staatl. Schulämter

Regionale Spitzenverbände an

die Gemeinden

Staatl. Schulämter

an die Regierung

Schulaufwandsträger / Schulleiter

der beteiligten Hauptschulen

Gemeinden des

Schulverbundes

Schulforen der beteiligten Hauptschulen

Regierung unter Beteiligung des

Staatl. Schulamtes

Über das Staatliche Schulamt

an die Regierung von Niederbayern

Regierung von Niederbayern

Verteilung der Stunden-Budgets Regierung / Staatl. Schulamt

Planung der Klassenbildung

Anhörung im Sprengeländerungsverfahren;

bei Einvernehmen abgekürzte Anhörungsfristen

Sitzung des (noch informellen)

Verbundausschusses

Voraussichtliches Inkrafttreten des Gesetzes und

der begleitenden Rechtsvorschriften

Inkrafttreten der schulorganisatorischen

Verordnung

Verbundkoordinator und Schulleiterkollegen

Staatl. Schulamt

Schulaufwandsträger, Schulleiter,

Elternbeiratsvorsitzende und

Schülersprecher der beteiligten

Mittelschulen

01.08.2010

01.08.2010

Verleihung der Bezeichnung 01.08.2010

Hinweis: Aus Platzgründen wird auf die männliche Form zurückgegriffen, die gleichzeitig die weibliche Form beinhaltet.

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

117

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Zweite Staatsprüfungen 2011 für das Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an Hauptschulen

nach der Lehramtsprüfungsordnung II

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 28. Januar 2010 Az.: IV.3-5 S 7154-4.136 106

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hält Zweite Staatsprüfungen für das Lehramt an

Grundschulen und das Lehramt an Hauptschulen 2011 für diejenigen Lehramtsanwärter ab, die im September

2009 in den Vorbereitungsdienst eingetreten sind, nach der Ordnung der Zweiten Staatsprüfung für ein

Lehramt an öffentlichen Schulen (Lehramtsprüfungsordnung II – LPO II) vom 28. Oktober 2004 (GVBl S.

428, BayRS 2038-3-4-8-11-UK).

Ferner sind zu den Zweiten Staatsprüfungen die Bewerber zugelassen, die auf Grund einer Verlängerung

oder Verkürzung ihres Vorbereitungsdienstes diesen Prüfungen zugewiesen sind, und die Bewerber, die zur

Wiederholung der Prüfung wegen Nichtbestehens in den Vorbereitungsdienst wieder eingestellt worden

sind.

Zu den Zweiten Staatsprüfungen können auf Antrag Bewerber zugelassen werden, die sich diesen Prüfungen

zur Notenverbesserung unterziehen wollen.

Hierzu wird bekannt gegeben:

1. Die Prüfungen werden nach der Lehramtsprüfungsordnung II an den jeweiligen Schulorten der Prüfungsteilnehmer

(Einzel- und Doppellehrprobe) und an ausgewählten Orten in den jeweiligen Regierungsbezirken

(Kolloquium) durchgeführt. Die mündlichen Prüfungen finden in Augsburg, Bayreuth,

Landshut, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg statt.

2. Die Einzelprüfungen werden wie folgt abgelegt:

2.1 Einzellehrprobe und Doppellehrprobe in der Zeit vom 31. Januar 2011 bis 10. Juni 2011.

Hinweis: Die Reihenfolge Einzellehrprobe – Doppellehrprobe ist bei jedem Prüfungsteilnehmer einzuhalten.

Daneben ist zu gewährleisten, dass dem einzelnen Teilnehmer eine angemessene Frist zwischen

dem Ablegen der Einzel- und der Doppellehrprobe eingeräumt wird.

2.2 das Kolloquium in der Zeit vom 21. März 2011 bis 20. Mai 2011

2.3 die mündliche Prüfung in der Zeit vom 14. Juni 2011 bis 17. Juni 2011

In begründeten Fällen (z.B. nach § 12 LPO II) kann das Prüfungsamt genehmigen, dass Prüfungsteile

auch außerhalb der genannten Prüfungszeiträume abgelegt werden.

3. Hinsichtlich der schriftlichen Hausarbeit sind die in § 18 LPO II genannten Fristen zu beachten. Die

Themenvergabe erfolgt in der Zeit vom 14. April 2010 bis zum 13. Oktober 2010.

4. Lehramtsanwärter, die den Vorbereitungsdienst im September 2009 begonnen haben und eine Erste

Staatsprüfung in einem Erweiterungsfach abgelegt haben oder während des Vorbereitungsdienstes bis

spätestens 21. Januar 2011 ablegen, können auch die Zweite Staatsprüfung im Erweiterungsfach ablegen

(§ 28 Abs. 1 LPO II). Die Zweite Staatsprüfung im Erweiterungsfach ist zusammen mit den Zweiten

Staatsprüfungen für das Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an Hauptschulen zu den unter

Nr. 2.1 (Einzellehrprobe) und Nr. 2.3 (mündliche Prüfung) genannten Terminen abzulegen. Die

Lehramtsanwärter haben dem örtlichen Prüfungsleiter an der jeweils zuständigen Regierung eine etwaige

Erste Staatsprüfung in einem Erweiterungsfach mit allen erforderlichen Einzelangaben (Fach,

Termin der erfolgreichen Ablegung der Prüfung) unaufgefordert und unverzüglich mitzuteilen.

5. Wiederholung der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an

Hauptschulen zur Notenverbesserung nach § 11 LPO II:


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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Zur Zweiten Staatsprüfung 2011 können auf Antrag auch Bewerber zugelassen werden, die diese Prüfung

erstmals 2010 abgelegt und bestanden haben.

5.1 Die Meldung nach § 16 Abs. 2 LPO II zur Wiederholung der Prüfung hat spätestens zu erfolgen:

5.1.1 falls die schriftliche Hausarbeit neu gefertigt wird: bis 12. Juli 2010

5.1.2 falls die bei der Erstablegung der Prüfung gefertigte schriftliche Hausarbeit angerechnet werden soll:

innerhalb von vier Wochen nach Aushändigung des Prüfungszeugnisses.

Der Antrag auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung ist an das Prüfungsamt der jeweils zuständigen

Regierung zu richten.

5.2 Die Bewerber haben die Zweite Staatsprüfung (Wiederholungsprüfung) zu den unter Nrn. 2 und 3 (falls

die schriftliche Hausarbeit neu gefertigt wird) genannten Terminen abzulegen.

6. Gesuche von Schwerbehinderten und Gleichgestellten um Gewährung von Nachteilsausgleich nach §

38 der Allgemeinen Prüfungsordnung in der Fassung vom 14. Februar 1984 (GVBl S. 76). zuletzt geändert

durch § 5 der Verordnung vom 1. April 2009 (GVBl S. 79), sind mit den einschlägigen Nachweisen

gleichzeitig mit der Meldung zur Prüfung einzureichen.

Erhard

Ministerialdirektor

StAnz 2010 Nr. 5

KWMBeibl Nr. 3*/2010, S. 28

Anstellungsprüfung (II. Prüfung) der Förderlehrer 2011

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom

18. Januar 2010 Az.: IV.3-5 S 7175-4.1895

1. Die Anstellungsprüfung 2011 wird nach der Ordnung der Zweiten Prüfung der Förderlehrer (Förderlehrerprüfungsordnung

II - FölPO II) vom 22. Januar 1974 (GVBl S. 47), zuletzt geändert durch Verordnung

vom 22. August 1995 (GVBl S. 661, ber. GVBl 1996 S. 50), durchgeführt. Sie ist eine Anstellungsprüfung

im Sinne des Art. 41 Abs. 1 BayBG und hat Wettbewerbscharakter.

2. Die Meldungen zur Prüfung sind bis 14. Januar 2011 mit den gemäß § 4 Abs. 2 der Förderlehrerprüfungsordnung

II erforderlichen Unterlagen an die zuständige Regierung zu richten.

3. Zur Prüfung wird nach § 5 Abs. 1 der Förderlehrerprüfungsordnung II zugelassen, wer

a) am Seminar der Förderlehreranwärter regelmäßig und mit Erfolg teilgenommen hat und mindestens

ausreichende praktische Leistungen im Vorbereitungsdienst aufweisen kann,

b) die Meldefrist eingehalten hat.

4. Der schulpraktische Teil der Prüfung beginnt am 31. Januar 2011.

Die mündliche Prüfung wird jeweils im Anschluss an die schulpraktische Prüfung durchgeführt.

5. Der schriftliche Teil der Prüfung findet am 18. und 19. April 2011 statt.

Erhard

Ministerialdirektor

StAnz 2010 Nr. 4

KWMBeibl Nr. 3*/2010, S. 23

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

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Anstellungsprüfung (II. Lehramtsprüfung) 2011 der Fachlehrer

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 19. Januar 2010 Az.: IV.3-5 S 7170-4.907

Die Anstellungsprüfung (II. Lehramtsprüfung) 2011 der Fachlehrer an allgemeinbildenden Schulen und

Schulen zur sonderpädagogischen Förderung wird nach der Prüfungsordnung für die Anstellungsprüfung (II.

Lehramtsprüfung) der Fachlehrer – FPO II – vom 12. Dezember 1996 (KWMBl I 1997 S. 50, ber. KWMBl I S.

86), geändert durch Verordnung vom 14. Dezember 2005 (KWMBl I 2006 S. 32), in den sieben Regierungsbezirken

des Freistaates Bayern durchgeführt. Sie ist eine Anstellungsprüfung im Sinne des Art. 41 Abs.1

BayBG und hat Wettbewerbscharakter.

Hierzu wird bekannt gegeben:

1. Zur Prüfung zugelassen ist, wer sich im Schuljahr 2010/2011 im letzten Jahr des Vorbereitungsdienstes

befindet oder in diesen wegen Nichtbestehens der Prüfung wieder eingestellt wurde (§ 12 Abs. 1

FPO II).

2. Die Themenvergabe für die Hausarbeit erfolgt in der Zeit vom 14. April 2010 bis 13. Oktober 2010.

Die Bearbeitungszeit beträgt fünf Monate. Die schriftliche Hausarbeit ist bei dem Seminarleiter/der

Seminarleiterin einzureichen. Dieser/Diese meldet der Regierung unmittelbar die Abgabe.

3. Die Einzelprüfungen werden wie folgt abgelegt:

3.1 Die Lehrproben finden im Zeitraum vom 31. Januar 2011 bis 10. Juni 2011 statt.

Hinweis: Es ist zu gewährleisten, dass dem einzelnen Teilnehmer eine angemessene Frist zwischen

dem Ablegen der Lehrproben eingeräumt wird.

3.2 Der schriftliche Teil der Prüfung findet am 18. April 2011 statt.

3.3 Die mündlichen Prüfungen finden im Zeitraum vom 14. Juni 2011 bis 17. Juni 2011 statt.

3.4 Für die Prüfungsteilnehmer 2011, die den schriftlichen Teil der Prüfung nachzuholen haben, wird als

Termin der 1. August 2011 festgelegt.

3.5 Im Erweiterungsfach finden Lehrprobe und mündliche Prüfung jeweils im entsprechenden unter den

Nrn. 3.1 bis 3.4 genannten Prüfungszeitraum statt.

4. Zur Anstellungsprüfung 2011 können zur Notenverbesserung auf Antrag auch Bewerber zugelassen

werden, die diese Prüfung erstmals 2010 abgelegt und bestanden haben.

4.1 Die Meldung zur Prüfung hat spätestens zu erfolgen:

4.1.1 falls die schriftliche Hausarbeit neu gefertigt wird: 12. Juli 2010

4.1.2 falls die bei der Erstablegung der Prüfung gefertigte schriftliche Hausarbeit angerechnet werden soll:

innerhalb von vier Wochen nach Aushändigung des Prüfungszeugnisses.

Der Antrag auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung ist an das Prüfungsamt der jeweils zuständigen

Regierung zu richten.

4.2 Die Bewerber haben die Zweite Staatsprüfung (Wiederholungsprüfung) zu den unter Nr. 3 genannten

Terminen abzulegen.

Erhard

Ministerialdirektor

StAnz 2010 Nr. 4

KWMBeibl Nr. 3*/2010, S. 24


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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Auswahlverfahren für die Einstellung als Beamter/Beamtin des mittleren nichttechnischen

Dienstes (Einstellungsjahr 2011)

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 4. Februar 2010 Az.: II.7-5 P 1132.1-1.10 172

Die Geschäftsstelle des Landespersonalausschusses hat mit Bekanntmachung vom 25. Januar 2010 (veröffentlicht

im Bayer. Staatsanzeiger Nr. 5) die Durchführung des Auswahlverfahrens für die Einstellung in

Laufbahnen des mittleren nichttechnischen Dienstes im Jahr 2011 ausgeschrieben. Im Rahmen dieses Auswahlverfahrens

ist eine Prüfung abzulegen, die voraussichtlich am 12. Juli 2010 stattfinden wird.

Zum Auswahlverfahren werden Bewerber/innen zugelassen, die

1. Deutsche im Sinne des Art. 116 des Grundgesetzes sind oder die Staatsangehörigkeit eines anderen

Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen oder diese bis zum Einstellungstermin erwerben und

2. mindestens den qualifizierenden Abschluss einer Hauptschule oder einen vom Bayerischen Staatsministerium

für Unterricht und Kultus als gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzen bzw. bis spätestens

zum Einstellungstermin voraussichtlich erwerben.

Bewerber/innen, die an einer Einstellung als Beamter/Beamtin des mittleren nichttechnischen Dienstes bei

den staatlichen und nichtstaatlichen Verwaltungen interessiert sind, können bis zum 7. Mai 2010 bei der

Geschäftsstelle des Landespersonalausschusses die Zulassung zum Auswahlverfahren beantragen. Dies ist

einfach und papierlos über den Online-Antrag auf der Internetseite

www.lpa.bayern.de

möglich. Dort sind zudem alle Einzelheiten über den Ablauf des Auswahlverfahrens und die Ausbildungsmöglichkeiten

im mittleren nichttechnischen Dienst abrufbar.

Das Ergebnis der Auswahlprüfung wird mit den Schulnoten der Fächer Deutsch und Mathematik oder Rechnungswesen

zu einer Gesamtnote verrechnet. Für die Bestätigung der Noten erhalten die Prüfungsteilnehmer/innen

am Prüfungstag ein Formblatt, anhand dessen die Schulen die einzubeziehenden Noten über

eine spezielle Eingabemaske auf der Internetseite des Landespersonalausschusses übermitteln können.

Die Schulen werden gebeten, die in Betracht kommenden Schüler/innen auf das Auswahlverfahren und den

Bewerbungstermin aufmerksam zu machen. Sie werden ferner gebeten, den Prüfungstag von schriftlichen

Leistungsfeststellungen freizuhalten.

Insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit Schwerbehinderung bestehen im öffentlichen Dienst

gute Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Die Schulen werden deshalb aufgefordert, gezielt auch schwerbehinderte

Schüler/innen auf das Auswahlverfahren hinzuweisen.

Die Auswahlprüfung für die Einstellung in Laufbahnen des gehobenen nichttechnischen Dienstes wird voraussichtlich

am 11. Oktober 2010 stattfinden. Zu Beginn des Anmeldezeitraums im April 2010 wird hierzu

eine gesonderte Bekanntmachung veröffentlicht.

Kufner

Ministerialdirigent

StAnz 2010 Nr. 5

KWMBeibl Nr. 4*/2010, S. 39

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

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Modellversuch „Islamischer Unterricht“

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 15. Januar 2010 Az.: III.7-5 S 4402.2-6.422

Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat zum 1. August 2009 den fünfjährigen Modellversuch

„Islamischer Unterricht“ (in deutscher Sprache) eingerichtet.

Ebenfalls zum Beginn des Schuljahres 2009/10 sind die bisher laufenden Unterrichtsangebote islamischer

religiöser Erziehung eingestellt worden:

- die „Religiöse Unterweisung türkischer Schüler muslimischen Glaubens in türkischer Sprache“ (ISUT),

- die „Islamische Unterweisung in deutscher Sprache“ (ISUD) und

- der „Islamunterricht“ nach dem Erlanger Modell.

Der Lehrplan für die Islamische Unterweisung in türkischer und deutscher Sprache, in Kraft seit 1. August

2005, vom 26. Juli 2005 (KWMBl I S. 361), hat zum gleichen Zeitpunkt seine Gültigkeit verloren.

Dem Islamischen Unterricht liegt der bisherige Lehrplan für den Islamunterricht nach dem Erlanger Modell

zugrunde, veröffentlicht auf der Homepage des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung unter

der Adresse http://www.isb.bayern.de.

Für den Islamischen Unterricht gelten folgende Grundsätze:

1. Der Islamische Unterricht (ISU) wird an Grund-, Haupt-, Wirtschafts-, Real-, Förderschulen und Gymnasien

unter Maßgabe der Richtlinien zur Einrichtung von Religionsgruppen eingerichtet.

2. Die Eltern melden ihre Kinder zur Teilnahme am ISU an; damit entfällt die Verpflichtung zum Besuch des

Ethikunterrichts. Die Note des Islamischen Unterrichts tritt an die Stelle der Ethik-Note.

3. Die Regierungen stellen den Schulen im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten ggf. geeignete Lehrkräfte

zur Verfügung. Diese unterliegen der staatlichen Lehrerfortbildung.

4. Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung evaluiert den Modellversuch bis zum Ende

des Schuljahres 2012/13.

Erhard

Ministerialdirektor

KWMBl Nr. 4/2010, S. 38

Modellversuch „Flexible Grundschule“ startet zum Schuljahr 2010/2011

Kultusstaatssekretär Marcel Huber und vbw/VBM-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt stellen Modellversuch

vor und informieren über 10 Jahre erfolgreiche Arbeit in der Stiftung Bildungspakt Bayern - Strategische

Kooperation für bestmögliche Bildung an Bayerns Schulen.

In jedem Regierungsbezirk ist mindestens eine Schule am Modellversuch beteiligt – von Hof über München

bis Mindelheim, von Hösbach über Nürnberg bis Straubing.

„Wir wollen die Grundschule im Freistaat künftig noch stärker als bisher auf das einzelne Kind hin abstimmen“,

so Kultusstaatssekretär Huber. „Das erste schulische Angebot wollen wir optimal an die individuelle

Entwicklung der Schülerin und des Schülers anpassen“. Fazit für die Stiftung Bildungspakt ist entsprechend:

Die Schule muss sich auf das Kind einstellen, nicht das Kind den Anforderungen der Schule genügen“, betonte

Huber.


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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

„Deshalb wollen wir, dass die Kinder sich in ihrem individuellen Lerntempo die Grundfertigkeiten des Lesens,

Schreibens und Rechnens zuverlässig aneignen, damit sie ihre Schullaufbahn auf einem soliden Fundament

erfolgreich aufbauen können“, konkretisiert der Staatssekretär die Zielrichtung. In der Praxis bedeutet dies,

dass die ersten beiden Jahrgangsstufen in einer flexiblen Eingangsstufe organisiert werden. Diese kann ein,

zwei oder drei Jahre umfassen. Die Grundschulzeit wird damit an den 20 Modellschulen zwischen drei und

fünf Jahren dauern.

„Das Projekt „Flexible Grundschule“ ist ein innovativer Ansatz, um in den ersten Schuljahren den unterschiedlichen

Begabungen und Lernvoraussetzungen stärker gerecht zu werden und jedes einzelne Kind

optimal zu fördern: flexibel, individuell, differenziert und deshalb kindgerecht“, begründet Bertram Brossardt,

der dem Vorstand der Stiftung angehört, die Förderung des Projekts.

In der Stiftung beteiligen sich 138 namhafte Wirtschaftsunternehmen und das Bayerische Kultusministerium.

Diese Form der Private-Public-Partnership ist innerhalb Deutschlands einzigartig. Ca. 12,5 Millionen Euro

hat diese erfolgreiche strategische Kooperation von Unternehmen und Staat seit ihrer Gründung in pädagogische

Projekte investiert. „Das Kernanliegen, moderne Unterrichtsmethoden und neue Formen des Lernens

an Bayerns Schulen zu fördern und zu etablieren, führte uns in der Stiftung Bildungspakt Bayern zusammen“,

fasste Dr. Huber die Gründungsmotivation im Jahr 2000 zusammen. „Die bayerischen Arbeitgeberverbände

vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und VBM – Verband der Bayerischen Metall- und

Elektro-Industrie e.V. übernehmen mit ihrem Engagement in der Stiftung Bildungspakt Bayern Verantwortung

für eine zukunftsgerichtete Weiterentwicklung von Schulen. Die Stiftung ist ein „Think Tank“ für die bayerische

Schulpolitik und bietet eine leistungsfähige Plattform, um neue Bildungsansätze zu diskutieren und in

der Praxis umzusetzen“, ergänzte Bertram Brossardt.

Ganzheitliche und zukunftsorientierte Bildungsprozesse bilden die Basis für die Unterstützung von Projekten.

Von den Projekten der Stiftung, darunter ein Dutzend Großprojekte, gingen in den vergangenen zehn Jahren

wichtige Impulse für die Schulentwicklung in Bayern aus.

Mit dem Wissen, dass die frühe Förderung von Kindern das entscheidende Fundament legt, entwickelte die

Stiftung Modelle für einen fließenden Übergang vom lernenden Spielen zum spielerischen Lernen. Ein weiteres

Anliegen ist die nachhaltige Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung durch eine individuelle Förderung,

die besonders auf den Stärken der Schülerinnen und Schüler aufbaut. Auf schulorganisatorischer

Ebene will die Stiftung insbesondere die Freiheit und Eigenverantwortung der Schulen stärken, die Entwicklung

kreativer, schulspezifischer Lösungen fördern und moderne Führungsstrukturen etablieren. Weitere

Informationen zur Stiftung und ihren Projekten über www.bildungspakt-bayern.de.

Dr. Ludwig Unger Dr. Susanne Mortensen

Tel. 089-2186 2105 Tel. 089-2186 2083

Am Modellprojekt „Flexible Grundschule“ nehmen in Niederbayern diese Grundschulen teil:

1. St.-Peter-und-Paul-Volksschule Landshut Niederbayern

(Grundschule)

Niedermayerstr. 14

84028 Landshut

2. Volksschule Rotthalmünster Niederbayern

(Grundschule)

Franz-Gerauer-Straße 21

94094 Rotthalmünster

3. Ulrich-Schmidl-Volksschule Straubing Niederbayern

(Grundschule)

Breslauer Straße 25

94315 Straubing

____


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

123

________________________________________________________________________________________________

Kooperation der Hauptschule Essenbach mit der Staatlichen Wirtschaftsschule Landshut

Die „neue Kooperation von Haupt- und Wirtschaftsschule eröffnet Schülern weitere Qualifikationsmöglichkeiten“.

Davon ist Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle voll überzeugt und hat deshalb entschieden, dieses Kooperationsmodell

einzuführen.

Zum neuen Schuljahr gibt es in Bayern erstmals Kooperationen der Haupt- bzw. künftigen Mittelschule mit

der Wirtschaftsschule. Im Regierungsbezirk Niederbayern wurde von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die

Hauptschule Essenbach ausgewählt, gemeinsam mit der Staatlichen Wirtschaftsschule Landshut den Modellversuch

umzusetzen. „Mit diesem Modell einer sehr intensiven Zusammenarbeit können wir den Schülerinnen

und Schülern der Haupt- und Mittelschule, die sich wirtschaftlich orientieren wollen, zusätzliche Chancen

eröffnen, sich zu qualifizieren. Zudem erhöhen wir damit die Durchlässigkeit zwischen den Schularten“,

beschrieb der Minister die Zielrichtung der Kooperation.

Die Wirtschaftsschule ist eine berufliche Schule, die von Schülerinnen und Schülern in der vierstufigen Form

ab der 7. Jahrgangsstufe sowie in der dreistufigen Form ab der 8. Jahrgangsstufe besucht werden kann und

die zum Wirtschaftsschulabschluss, einem mittleren Bildungsabschluss, führt. In Bayern gibt es gegenwärtig

74 staatliche, kommunale und private Wirtschaftsschulen sowie knapp 1000 Hauptschulen.

Im Kooperationsmodell Hauptschule und Wirtschaftsschule wird im Gebäude einer Hauptschule eine dreistufige

Wirtschaftsschule eingerichtet, die organisatorisch mit einer nahe gelegenen Berufs- oder Wirtschaftsschule

verbunden ist. Der Unterricht wird gemeinsam von Lehrkräften der Wirtschaftsschule und der Hauptschule

gestaltet. Für den Unterricht gelten die Schulordnung und die Lehrpläne der Wirtschaftsschule. Am

Ende der Jahrgangsstufe 10 werden die Schülerinnen und Schüler an der zentralen Abschlussprüfung der

Wirtschaftsschule teilnehmen und damit den Wirtschaftsschulabschluss erwerben. Die Wirtschaftsschulen

und die Hauptschulen bleiben beim Kooperationsmodell selbstständig.

Darüber hinaus kann durch eine gezielte individuelle Förderung, die sich an den Bedürfnissen von Jugendlichen

ausrichtet, Schülerinnen und Schülern der Hauptschule auch ein Übertritt in eine höhere Jahrgangsstufe

der dreistufigen Wirtschaftsschule erleichtert werden. Damit wird die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsgängen

beider Schularten erhöht.

Außerdem soll Schülerinnen und Schülern der Hauptschule die Möglichkeit geboten werden, durch die zeitweise

Teilnahme an profilbildenden Unterrichtsangeboten der Wirtschaftsschule, wie z. B. Übungsfirmenarbeit,

Zusatzqualifikationen zu erwerben.

Als Bestandteil des Konzepts der neuen Bayerischen Mittelschule wird das Kooperationsmodell Hauptschule

und Wirtschaftsschule leistungsstarken Schülerinnen und Schülern der Hauptschule, die einen Ausbildungsberuf

im Bereich Wirtschaft und Verwaltung anstreben, die Möglichkeit eröffnen, am Standort der Hauptschule

und damit wohnortnah einen Wirtschaftsschulabschluss zu erwerben, der erfahrungsgemäß beste Chancen

auf einen Ausbildungsplatz bietet.

Der Schulversuch wird vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) in München begleitet

und ist zunächst auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt.

Josef Schätz

Ltd. Regierungsschuldirektor

Bereichsleiter Schulen


124

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Schulentwicklung in Bayern - www.schulentwicklung.bayern.de

Die Schule befindet sich im Umbruch - und das nicht erst seit PISA. Sie muss auf vielfältige soziale Entwicklungen

reagieren, veränderten Bildungsanforderungen gerecht werden und auch aktiv die Zukunft gestalten.

Schule muss sich kontinuierlich wandeln. Schulentwicklung spielt hier eine zentrale Rolle. Ihr misst Bayern

im Rahmen der Qualitätssicherung eine entscheidende Bedeutung bei.

Inzwischen kann Schulentwicklung in Bayern auf viele Jahre Erfahrung zurückblicken und auf einer breiten

Basis aufbauen. Sehr viele bayerische Schulen haben sich bereits auf den Weg gemacht.

Sie wollen wissen ...

► wie Schulentwicklung in Gang kommt?

► wie Sie an Ihrer Schule Veränderungsprozesse gestalten können?

► welche Initiativen es in Ihrer Region gibt?

► welche Unterstützung angeboten wird?

Hier ist die zentrale Plattform dafür: Das Webportal ist der informative Kristallisationspunkt für die Schulentwicklung

in Bayern.

Grundlagen

Die Schule befindet sich im Umbruch. Sie muss auf vielfältige soziale Entwicklungen reagieren, veränderten

Bildungsanforderungen gerecht werden, aber auch in die Zukunft schauen. Schule muss sich wandeln.

Schulentwicklung spielt hier eine zentrale Rolle. Sehr viele bayerische Schulen haben sich hierzu bereits auf

den Weg gemacht.

Auf diesen Seiten finden Sie grundlegende Informationen über die Genese, die Handlungsfelder und den

aktuellen Stand der Schulentwicklung in Bayern.

Die entscheidenden Ausgangspunkte der Schulentwicklung in Bayern werden im ersten Menüpunkt beschrieben.

Schulentwicklung ...

► zielt darauf, die Qualität von Schule und Unterricht zu sichern und zu steigern,

► ist langfristig angelegt,

► führt zu einer nachhaltigen Entwicklung der jeweiligen Schule in ihrer Gesamtheit,

► begreift Schule als lernende Organisation

► und muss sich vor allem daran messen lassen, ob sie Schülerinnen und Schüler erreicht.

Die drei Aufgabenfelder dieser Schulentwicklung sind:

► die Verbesserung der schulorganisatorischen Abläufe,

► die Verbesserung des Schulklimas,

► die konkrete Verbesserung des Unterrichts.

Unter dem Menüpunkt Handlungsfelder werden die wesentlichen Entwicklungsbereiche dargestellt.

Die Prozessabläufe der Qualitätsentwicklung finden Sie unter Schulentwicklungsprozess (SE - Prozess).

Der Menüpunkt Begriffe bietet ein Glossar wichtiger Begriffe der Schulentwicklung.

Regionale SE-Portale

In den regionalen Schulentwicklungsportalen finden Sie Ansprechpartner und Informationen rund um die

Schulentwicklung in Ihrer Region.

Hier die Links auf die regionalen Schulentwicklungsportale in Bayern:

Oberbayern www.schulentwicklung.bayern.de/oberbayern

Niederbayern www.schulentwicklung.bayern.de/niederbayern

Oberfranken www.schulentwicklung.bayern.de/oberfranken

Mittelfranken www.schulentwicklung-mfr.de

Unterfranken www.schulentwicklung.bayern.de/unterfranken

Oberpfalz www.schulentwicklung.bayern.de/oberpfalz

Schwaben www.schulentwicklung.bayern.de/schwaben

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

125

________________________________________________________________________________________________

„ISB-aktuell“ 2009/10 - Nr. 15


126

Internationaler Schüleraustausch

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 26. Januar 2010 Az: I.6-5 S 4324-6.125 135

(Nähere Informationen siehe KWMBl Nr. 5 vom 16. März 2010.)

Ökonomische Verbraucherbildung

Richtlinien für die Umsetzung an bayerischen Schulen

Gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien

für Unterricht und Kultus und der Justiz und für Verbraucherschutz

vom 14. Dezember 2009 Az: III-5 S 4400.11-6.132 329, Az: V3016-XI-3295/2009

(Nähere Informationen siehe KWMBl Nr. 3 vom 15. Februar 2010.)

Schulordnung für die Wirtschaftsschulen in Bayern

(Wirtschaftsschulordnung - WSO)

Vom 30. Dezember 2009 (GVBl 2010 S. 17)

(Nähere Informationen siehe KWMBl Nr. 5 vom 16. März 2010.)

Stellenausschreibungen

Sachgebietsleiterstelle an der Regierung von Niederbayern

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 24. Februar 2010 Nr. IV.7 - 5 P 8001.1.2 - 4.2 012

Die Stelle der Leiterin/des Leiters des Sachgebietes 41 „Förderschulen“ an der Regierung von Niederbayern

wird zur Bewerbung für Beamtinnen/Beamte aus der Laufbahn des Schulaufsichtsdienstes der Förderschulen

ausgeschrieben. Derzeit steht hierfür eine Planstelle für Regierungsschuldirektorinnen oder Regierungsschuldirektoren

der BesGr. A 15 zur Verfügung. Eine Beförderung in die BesGr. A 16 (Ltd. Regierungsschuldirektor)

ist grundsätzlich möglich.

Die Bewerberin/der Bewerber soll über eine mehrjährige Bewährung im Schulaufsichtsdienst im Bereich der

Förderschulen verfügen.

Vorausgesetzt werden Fähigkeiten zur professionellen Personalführung und Personalplanung, besonderes

Organisationsgeschick und sehr gute EDV-Kenntnisse.

Die Weiterentwicklung der inklusiven Systeme erfordert herausragende Qualifikationen und Erfahrungen in

möglichst mehreren sonderpädagogischen Fachrichtungen.

Für die Besetzung der ausgeschriebenen Stelle ist neben den angegebenen Kriterien, sowie Leistung, Eignung

und Befähigung auch ein Auswahlgespräch entscheidend.

____


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

127

________________________________________________________________________________________________

Dem Sachgebiet 41 an der Regierung von Niederbayern obliegen im Wesentlichen Aufgaben aus folgenden

Bereichen:

- Organisation der öffentlichen Förderschulen sowie der Schule für Kranke

- Organisation und Beaufsichtigung des Unterrichtsbetriebs bei öffentlichen und privaten Förderschulen

und der Schule für Kranke

- Mitwirkung beim Genehmigungsverfahren für die Errichtung privater Förderschulen

- Personalplanung und Personalzuweisung

- Schulentwicklung und Evaluation an Förderschulen

- Datenverarbeitung in der Schulverwaltung

- Vorbereitung von Beförderungsentscheidungen

- Statistiken zum Unterrichtsbereich

- Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte an Förderschulen

Es wird erwartet, dass die Beamtin/der Beamte Wohnung am Dienstort selbst oder in angemessener Nähe

nimmt.

Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus strebt eine Erhöhung des Frauenanteils am Schulaufsichtspersonal

an. Frauen werden deshalb besonders aufgefordert, sich zu bewerben.

Eine Teilzeitbeschäftigungsmöglichkeit besteht nicht.

Schwerbehinderte werden bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Bewerbungen sind bis spätestens 21.05.2010 bei der Regierung von Niederbayern einzureichen.

Kufner

Ministerialdirigent

Volksschule

Im niederbayerischen Schuldienst werden vorbehaltlich evtl. zu treffender schulorganisatorischer

Maßnahmen, des tatsächlichen Freiwerdens der Stellen oder der Besetzung von Stellen mit überzähligen

Funktionsträgern folgende Funktionsstellen zur Bewerbung ausgeschrieben:

Rektor/Rektorin

Schule

GS Simbach

Jägerndorfer Str. 10

94436 Simbach

Tel. 09954/930 912

Fax 09954/930920

verwaltung@volksschulesimbach.de

GS Teisbach

Schulstr. 17

84130 Dingolfing

Tel. 08731/4596

Fax 08731/323646

grundschule-teisbach@

t-online.de

Schüler/

Klassen

162

8

81

4

SchA Bes.Gr. Anforderungsprofil

DGF A 13 + AZ - fundierte EDV-Kenntnisse

im Schulverwaltungsprogramm

- aktuelle Erfahrung in der GS

- Interesse und Engagement

für systematische Schulentwicklung

DGF A 13 + AZ - fundierte EDV-Kenntnisse

im Schulverwaltungsprogramm

- aktuelle Erfahrung in der GS

- Interesse und Engagement

für systematische Schulentwicklung


128

GS Kelheimwinzer

Dorfring 2

93309 Kelheim

Tel. 09441/7917

Fax 09441/642650

Grundschule_Kelheimwinzer

@t-online.de

GS Pürkwang

Am Kirchberg 7

93359 Wildenberg

Tel. 09444/9264

Fax 09444/9204

gs-puerkwang@t-online.de

Wiederholung der

Ausschreibung

GS Feldkirchen

Hierlbacher Str. 2

94351 Feldkirchen

Tel. 09420/353

Fax 09420/801460

info@grundschulefeldkirchen.de

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

127

5

67

4

83

4

____

KEH A 13 + AZ - aktuelle GS-Erfahrung

- vertiefte EDV-Kenntnisse

und Bereitschaft zur Arbeit

mit dem Schulverwaltungsprogramm

- Erfahrungen/Mitarbeit bei

der Erstellung des Hauptstundenplans

einer Schule

- Bereitschaft zu enger Kooperation

mit den zwei wieteren

Grundschulen und der

Hauptschule im Stadtbereich

Kelheim

KEH A 13 + AZ - tiefgründige Erfahrung in der

Beschulung von Grundschulklassen

- fundierte EDV-Kenntnisse

und Bereitschaft zur Arbeit

mit dem Schulverwaltungsprogramm

- Bereitschaft, jahrgangskombinierten

Unterricht fachlich

zu vertreten, pädagogisch

auszuformen und zu organisieren.

- Bereitschaft zur Kooperation

mit allen Mitgliedern des

Schulverbandes der VS

Siegenburg

SR-B A 13 + AZ - aktuelle und gesicherte GS-

Erfahrung

- fundierte EDV-Kenntnisse

und Bereitschaft zur Einarbeitung

in das Schulverwaltungsprogramm

- Interesse und Engagement

an einem planvollen Schulentwicklungsprozess

über

die Dauer von mehreren

Jahren

- Bereitschaft in der Zukunft

mit jahrgangskombinierten

Klassen zu arbeiten


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

129

________________________________________________________________________________________________

VS St. Josef Straubing

Von-Leistner-Str. 40

94315 Straubing

Tel. 09421/52326

Fax 09421/569278

verwaltung@vs-st-josef.de

Konrektor/Konrektorin

487

22

davon

14 GS-Klassen

davon

1 gebundene

Ganztagsklasse

8 HS-Klassen

SR-S A 14 - fundierte Erfahrung in der

Schulleitung

- fundierte EDV-Kenntnisse in

der Schulverwaltung

- Besonderes Interesse für

die Herausforderungen in

der Schulsozialarbeit

- Besonderes Interesse für

eine vielfältige Kooperation

mit außerschulischen Partnern

und Einrichtungen

- Interesse und Engagement

für eine systematische pädagogischeSchulentwicklung

mit Schwerpunkt in der

individuellen Förderung über

die Dauer von mehreren

Jahren

- Integration und Förderung

eines hohen Schüleranteils

mit Migrationshintergrund

- Bereitschaft zum Engagement

im Schulverbund Mittelschule

- konsequenter weiterer Ausbau

der gebundenen Ganztagsgrundschule

Schule Schüler/Klassen SchA Bes.Gr. Anforderungsprofil

Aventinus GS Abensberg

Römerstr. 2

93326 Abensberg

Tel. 09443/491

Fax 09443/992978

sekretariat@aventinus-gsabensberg.de

397

16

sinkende

Schülerzahlen

KEH A 12 + AZ - aktuelle GS-Erfahrung

- EDV-Kenntnisse und Bereitschaft

zur Arbeit mit dem

Schulverwaltungsprogramm

- Erfahrungen im Zusammenhang

mit der Erstellung des

Hauptstundenplans einer

Schule

- Bereitschaft zu enger Kooperation

mit der Hauptschule

im gleichen Schulhaus


130

GS Mainburg

Am Gabis 4

84048 Mainburg

Tel. 08751/1310

Fax 08751/5243

GS_Mainburg@t-online.de

HS Viechtach

Flurstr. 24

94234 Viechtach

Tel. 09942/8305

Fax 09942/902232

sekretariat@hauptschuleviechtach.de

HS Zwiesel

Böhmergasse 7

94227 Zwiesel

Tel. 09922/2130

Fax 09922/2210

sekretariat@hauptschulezwiesel.de

VS Gangkofen

Waisenhausstr. 25

84140 Gangkofen

Tel. 08722/944520

Fax 08722/944524

info@vs-gangkofen.de

HS Simbach a. Inn

Obersimbach 26

84359 Simbach a. Inn

Tel. 08571/2481

Fax 08571/7052

sekretariat@hs-simbach.de

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

487

22

323

14

302

15

425

19

338

16

____

KEH A 13 - aktuelle GS-Erfahrung

- Erfahrungen in der Beschulung

von Schülerinnen mit

Migrationshintergrund

- fundierte EDV-Kenntnisse

und Bereitschaft zur Arbeit

mit dem Schulverwaltungsprogramm

- Erfahrungen im Zusammenhang

mit der Erstellung des

Hauptstundenplans einer

Schule

- Bereitschaft zu enger Kooperation

mit der Hauptschule

Mainburg

REG A 12 + AZ - aktuelle HS-Erfahrung

- fundierte EDV-Kenntnisse

und Bereitschaft zur Arbeit

mit dem Schulverwaltungsprogramm

- Interesse und Engagement

für systematische pädagogische

Schulentwicklung

REG A 12 + AZ - aktuelle HS-Erfahrung

- fundierte EDV-Kenntnisse

und Bereitschaft zur Arbeit

mit dem Schulverwaltungsprogramm

- Interesse und Engagement

für systematische pädagogische

Schulentwicklung

ROT A 13 - fundierte EDV-Kenntnisse

und Bereitschaft zur Arbeit

mit dem Schulverwaltungsprogramm

- Interesse an Ganztagsklassen

- Engagement für systematische

pädagogische Schulentwicklung

- Erfahrungen in GS und HS

erwünscht

ROT A 12 + AZ - umfassende HS-Erfahrung

- Kenntnisse in EDV und Bereitschaft

zur Arbeit mit dem

Schulverwaltungsprogramm

- Erfahrung im M-Bereich

erwünscht


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

131

________________________________________________________________________________________________

St. Martin-Grundschule

Mallersdorf-Pfaffenberg

Holztraubacher Str. 2

84066 Mallersdorf-Pfaffenberg

Tel. 08772/9648537

Fax 08772/9648540

gs-mallersdorf-pfaffenberg@

freenet.de

GS Ulrich Schmidl Straubing

Breslauer Str. 25

94315 Straubing

Tel. 09421/62976

Fax 09421/787713

sekretariat.gs-ulrich-schmidl@

t-online.de

214

8

209

11

Fachberatung/Fachbetreuung

SR-B A 12 + AZ - aktuelle und gesicherte GS-

Erfahrung

- fundierte EDV-Kenntnisse

und Bereitschaft zur Einarbeitung

in das Schulverwaltungsprogramm

- Interesse und Engagement

an einem planvollen Schulentwicklungsprozess

über

die Dauer von mehreren

Jahren

- Bereitschaft, in der Zukunft

mit jahrgangskombinierten

Klassen zu arbeiten.

SR-S A 12 + AZ - aktuelle und gesicherte GS-

Erfahrung

- fundierte EDV-Kenntnisse

und Bereitschaft zur Einarbeitung

in das Schulverwaltungsprogramm

- Interesse und Engagement

an einem planvollen Schulentwicklungsprozess

über

die Dauer von mehreren

Jahren

- Bereitschaft und größtes

Interesse zur engsten Kooperation

mit schulischen

und außerschulischen Partnern

im sozialen Umfeld der

Schule

- Bereitschaft in der Zukunft

mit jahrgangskombinierten

Klassen zu arbeiten

Fachberater/Fachberaterin für Sport beim Staatlichen Schulamt im Lkr. Straubing-Bogen

Beim Staatlichen Schulamt im Lkr. Straubing-Bogen ist die Stelle einer Fachberaterin bzw. eines Fachberaters

für den Sport an Grund- und Hauptschulen zum 1. September 2010 neu zu besetzen. Der Schwerpunkt

des Aufgabenbereichs liegt im Bereich der Grundschulen.

Diese wird hiermit zur allgemeinen Bewerbung ausgeschrieben.

Bewerben können sich Lehrer/innen an Volksschulen, die eine fachliche Ausbildung für den Sportunterricht

einschließlich Schwimmen nachweisen können (entweder Prüfungsnote in Sport im Zeugnis über die 1.

Lehramtsprüfung oder erfolgreiche Teilnahme an einem Grund- und Aufbaulehrgang bzw. Zusatzweiterbildungslehrgang

in Sport einschließlich Schwimmen), Fachlehrer mit Sport in der Fächerverbindung und Lehrer

an Grund- und Hauptschulen, die nach LPO I Sport als nicht vertieftes Fach oder in der Fächerverbindung

studiert haben. Erwartet wird ein überdurchschnittliches Engagement im Bereich des Sports (Fort- und

Weiterbildung, Wettbewerbswesen, Beratung im Sportstättenbau, Zusammenarbeit mit Sportvereinen).

Der Fachberater/die Fachberaterin erhält für seine/ihre Tätigkeit Anrechnungsstunden gemäß Ziffer 3.3 der

Bekanntmachung über die Unterrichtspflichtzeit der Lehrer und Fachlehrer an Grund- und Hauptschulen vom

10.05.1994 (KWMBl I S. 136), zuletzt geändert durch KMBek vom 28.05.2003 (KWMBl I S. 229) sowie KMS

vom 17.05.2004.


132

Zusätzlicher Hinweis:

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Rektor/inn/en und Konrektor/inn/en können grundsätzlich nicht zu Fachberatern bestellt werden.

Eine Versetzung in einen anderen Schulamtsbezirk wird durch die Bewerbung nicht begründet.

Fachlehrern wird eine Stellenzulage gemäß BayBesO gewährt.

Für die oben aufgeführten Funktionsstellen und Fachberaterstelle gelten folgende Termine für die

Vorlage der Gesuche:

1. Beim Staatlichen Schulamt des Bewerbers: 22.04.2010

2. Bei dem für die Planstelle zuständigen Schulamt: 26.04.2010

3. Bei der Regierung: 29.04.2010

Förderschule

Im niederbayerischen Schuldienst werden vorbehaltlich evtl. zu treffender schulorganisatorischer

Maßnahmen oder der Besetzung von Stellen mit überzähligen Funktionsträgern folgende Funktionsstellen

zur Bewerbung ausgeschrieben:

Sonderschulkonrektorin/Sonderschulkonrektor

Schulstelle Schüler/Klassen

Stand: 01.10.2009

Johannes-Still-Schule

Eggenfelden

Sonderpädagogisches

Förderzentrum

DFK 5 / 52

Jgst 3-9 12 / 143

Insgesamt: 17 / 195

MSH und MSD:

55 Lehrerstunden

BesGr. Anforderungsprofil

____

A 14 Z Erforderlich:

• Verwendungseignung für die Funktion

der Schulleiterstellvertreterin/des Schulleiterstellvertreters

an einem SFZ in der

letzten dienstlichen Beurteilung

• fachliche Qualifikation für einen der Förderschwerpunkte

Lernen, Sprache oder

emotionale und soziale Entwicklung

• Erfahrung im MSH- bzw. MSD-Einsatz

• Erfahrung und Bewährung im Bereich

der Personalführung

• Diagnostische Kompetenz und Beratungskompetenz

für komplexe Verfahren

der Schulaufnahme sowie der Schullaufbahnberatung

• grundlegende EDV-Kenntnisse für

Schul- und Personalverwaltung

• Erfahrung in der Umsetzung kooperativer

Systeme (z.B. Kooperationsklassen,

alternative schulische Angebote) und Innovationskraft

für deren Weiterentwicklung

Für die aufgeführte Funktionsstelle gilt folgender Termin für die Vorlage der Gesuche:

Bei der Regierung: 29.04.2010


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

133

________________________________________________________________________________________________

Auf die neuen Richtlinien für die Beförderung von Lehrern, Sonderschullehren, Fachlehrern und Förderlehrern

an Volksschulen, Förderschulen und Schulen für Kranke vom 8. Juni 2009 wird ausdrücklich hingewiesen

(KWMBl I Nr. 11/2009, S. 216, Az.: IV.5-5 P 7010.1-4.11 323). Diese Richtlinien wurden auch im

Niederbayerischen Schulanzeiger 9/2009 veröffentlicht.

Die Regierung von Niederbayern verweist ebenso auf die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums

für Unterricht und Kultus zur „Qualifikation von Führungslehrkräften an der Schule“ vom 19. Dezember

2006 (KWMBl I Nr. 2/2007 und den Niederbayerischen Schulanzeiger 4/2009, Seite 134 ff), die am

1. August 2008 in Kraft getreten ist.

Als Nachweis der pädagogischen Qualifikation ist vor der Funktionsübertragung an Schulleiterinnen und

Schulleitern die Vorqualifikation (Modul A des Ausbildungscurriculums) zu absolvieren. Das Portfolio zum

Modul A (Liste der besuchten führungsrelevanten Fortbildungen samt Teilnahmenachweisen) ist den

Bewerbungsunterlagen beizufügen.

Die Lehrkräfte, die sich um ein Amt bewerben, dessen Besoldungsgruppe sie bereits erreicht haben, also

nur versetzt werden wollen (z.B. Rektor der BesGr. A 13+AZ bewirbt sich um eine Rektorenstelle A 13+AZ),

werden in die Auswahlentscheidung nicht einbezogen, wenn ein Verbleib an der bisherigen Schule im

dienstlichen Interesse liegt oder andere dienstliche Gründe einer Versetzung entgegenstehen.

Soweit für eine Funktionsstelle sowohl Versetzungsbewerbungen als auch Beförderungsbewerbungen vorliegen,

wird die Regierung von Niederbayern über Versetzungsanträge vorab entscheiden, so dass es zu

einem Abbruch des Auswahlverfahrens kommen kann.

Für die ausgeschriebenen Funktionsstellen können sich teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte bewerben. Die

Ermäßigung der Unterrichtspflichtzeit darf bei Schulleitern jedoch nicht mehr als 4 Wochenstunden (bzw. 3

Wochenstunden bei Rückgabe des verpflichtenden Arbeitszeitkontos) und bei Schulleiterstellvertretern nicht

mehr als 6 (bzw. 5) Wochenstunden betragen (KMS vom 10.05.2004 Nr. IV.6-P 7020-4.33 636).

Wegen der erheblich geringeren Zahl an beschäftigten Frauen in der Schulleitungsfunktion werden Frauen

besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Auf das Antragsrecht zur Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten

wird hingewiesen (Art. 18 Abs. 3 BayGlG).

Die Berücksichtigung von Bewerbern/Bewerberin um eine Funktion in der Schulleitung (Schulleiter/in, ständiger

Vertreter/ständige Vertreterin oder weiterer Vertreter/weitere Vertreterin) ist ausgeschlossen, wenn

Ehegatten einschließlich Verlobte, ggf. geschiedene Ehegatten (Ziffer 3.2 der Beförderungsrichtlinien vom

08.06.2009) und sonstige Angehörigen (im Sinne des Art. 20 Abs. 5 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes)

an der betreffenden Schule tätig sind.

Folgende Erklärung ist dazu abzugeben:

„Unter Bezugnahme auf Nr. 3.2 der Richtlinien für die Beförderung von Lehrern, Sonderschullehrern, Fachlehrern

und Förderlehrern an Volksschulen, Förderschulen und Schulen für Kranke (KWMBl Nr. 11/2009,

Seite 216) erkläre ich, dass keines der in Art. 20 Abs. 5 Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz genannten

Verwandtschaftsverhältnisse meiner Versetzung bzw. Bewerbung entgegensteht.“

Falls sich der/die Angehörige für den Fall der Auswahl der Bewerberin/des Bewerbers, zu dem die Angehörigeneigenschaft

besteht, mit der Wegversetzung von der Schule einverstanden erklärt und diese Wegversetzung

möglich ist, ist obige Erklärung durch eine entsprechende Einverständniserklärung zu ersetzen.

Die Stellen sind für die Besetzung mit schwerbehinderten Menschen geeignet; schwer behinderte Bewerberinnen/Bewerber

werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Umzugskostenvergütung kann nach Art. 3 des Bayer. Umzugskostengesetzes (BayRS 2032-5-1-F) nur

gewährt werden, wenn dies vor der Durchführung des Umzugs zugesagt worden ist.

Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Besetzung von frei werdenden Planstellen über die gesetzliche

Wiederbesetzungssperre hinaus wegen der Genehmigung von Altersteilzeit für Funktionsinhaber verlängern

kann.

Es wird erwartet, dass der Schulleiter/die Schulleiterin seine/ihre Wohnung am Schulort selbst oder in unmittelbarer

Umgebung nimmt.

Es wird weiterhin erwartet, dass die Lehrkraft die Tätigkeit als Schulleiter/als Schulleiterin an der angestrebten

Schule über einen angemessenen Zeitraum ausübt.


134

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Bewirbt sich eine Lehrkraft auf mehrere Stellen gleichzeitig, so ist in jeder Bewerbung anzugeben, um

welche Stellen sie sich noch beworben hat. Außerdem ist eine persönliche Rangfolge bezüglich der angestrebten

Stelle erforderlich.

Die Bewerbung von Lehrkräften mit dem Lehramt für Grundschulen (neue Lehrerbildung) kann nur an

Schulen berücksichtigt werden, die auch Grundschulklassen führen. Die Bewerbung von Lehrkräften mit

dem Lehramt für Hauptschulen (neue Lehrerbildung) kann nur an Schulen berücksichtigt werden, die auch

Hauptschulklassen führen. Für Lehrkräfte mit Lehramt für Volksschulen (alte Lehrerbildung) und Lehrkräfte

mit beiden Lehrbefähigungen (Lehramt für Grundschulen und Hauptschulen) bestehen grundsätzlich keine

solchen Einschränkungen.

Bewerbungen sind ausschließlich auf dem Formblatt "Wiederbesetzung einer Funktionsstelle" (ab Mitte Januar

im Internet: Regierung von Niederbayern, Schulen, „Downloads“) vorzulegen.

Josef Schätz

Ltd. Regierungsschuldirektor

Bereichsleiter Schulen

Lehrerinnen-/Lehrerstelle

Schule für Kranke

im Regierungsbezirk

Niederbayern

Professor-Buchner-Str. 22

84034 Landshut

Tel. 0871/6008 320 / 321

(Sitz der Schulleitung)

Einsatzort - Einsatzart:

Mit Beginn des Schuljahres

2010/2011 ist an der Außenstelle

der Schule für Kranke im

Bezirkskrankenhaus Mainkofen

die Stelle einer Lehrkraft neu

zu besetzen.

(Lehramt:

bevorzugt Hauptschule

oder Sonderschule

ggf. auch Realschule)

Unterricht für Schülerinnen und

Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe

Klassenleitung

Vollzeit (Ganztagsklasse)

____

Anforderungsprofil:

• Erfahrung in der bzw. Bereitschaft zur

Einarbeitung in die Schwerpunktaufgabe,

in dieser Klasse Schülerinnen und

Schüler zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss

zu führen und diesen

selbständig durchzuführen

• Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit

in einem multiprofessionalen Team

• unterrichtsorganisatorisches Geschick

und Zeitmanagementfähigkeiten in Bezug

auf die Erfordernisse der Stationsstruktur

des Bezirkskrankenhauses

• Befähigung und Freude an der Durchführung

der bereits eingeführten und

bewährten erlebnispädagogischen und

sportlichen Aktivitäten wie Radfahren,

Inlineskaten, Schilanglauf bzw. am

Gestalten weiterer Angebote in diesem

Bereich

Interessenten werden gebeten, sich mit der Leitung der Schule für Kranke in Verbindung zu setzen bzw. mit

dem Sachgebiet Förderschulen der Regierung von Niederbayern


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

135

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Sonstige Stellen

St. Ulrich-Schule Pocking, Privates Förderzentrum,

Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Der Caritasverband für die Diözese Passau e.V. sucht ab dem Schuljahr 2010/2011 für seine Schule

eine/n Schulleiterin/Schulleiter

Bes. Gr. A 14 Amtszulage.

Die Schule umfasst zurzeit 8 Klassen mit 75 Schülern. Der Schule ist eine SVE-Gruppe angeschlossen. Zum

Aufgabengebiet gehört auch die Leitung der Tagesstätte.

Von den Bewerberinnen/Bewerbern wird erwartet:

• die beamtenrechtliche Vorraussetzung für eine Beförderung zum Sonderschulrektor

• Erfahrung in der unmittelbaren Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit zum Teil erheblichen sonderpädagogischen

Förderbedarf

• Erfahrungen in Leitungsaufgaben und in der Personalführung

• Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der heilpädagogischen Tagesstätte und der Frühförderstelle über

die mobile sonderpädagogische Hilfe

• EDV-Grundlagenkenntnisse für Schulverwaltungsaufgaben

• Zusammenarbeit mit den Eltern, kooperierenden Behörden, Ärzten und Therapeuten

• Loyalität gegenüber dem Träger

• Neben der fachlichen Qualifikation und persönlichen Eignung wird erwartet, dass der / die Bewerber/in

sich mit den Grundsätzen der katholischen Kirche und der Caritas identifiziert.

Die Anstellung kann privat erfolgen oder gemäß Art. 33 des Bayerischen Schulfinanzierungs- gesetzes durch

Zuordnung zum privaten Träger.

Bei gegebenen Voraussetzungen und entsprechender Bewährung ist bei staatlichen Lehrkräften die Beförderung

zur Sonderschulrektorin/zum Sonderschulrektor A 14 Amtszulage möglich.

Die Bewerbungen sind bis zum 15.04.2010 an den privaten Schulträger (Caritasverband für die Diözese

Passau e. V., Referat Behindertenhilfe, Steinweg 8, 94032 Passau) zu richten.

Zur Beachtung für staatliche Lehrkräfte:

Eine Kopie der Bewerbung ist zum gleichen Termin

- mit gleichzeitiger Antragstellung auf Zuordnung zur Dienstleistung beim privaten Träger

- über die Schulleitung – an die Regierung von Niederbayern zu senden.


136

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Funktionsstelle als Schulleiterin/Schulleiter an privaten beruflichen Schulen zur sonderpädagogischen

Förderung in Bamberg

Schulträger

Kolping-Schulwerk-

gGmbH Bamberg

Willy-Lessing-Str. 1

96047 Bamberg

Bezeichnung der

Schule

Adolph-Kolping-

Berufsschule Bamberg,

private Berufsschule

zur sonderpädagogischen

Förderung

- Förderschwerpunkt

Lernen -

der Kolping-

Schulwerk-gGmbH

Bamberg

Hartmannstraße 7

96050 Bamberg

Schulgliederung Funktion/ Bes. Gr. Ausbildung

481 Schüler

42 Lehrkräfte

(33 Vollzeit, 9 Teilzeit)

36 Voll- und Fachwerkerklassen

der Fachrichtungen:

Hauswirtschaft, Farbe,

Holz, Ernährung, Gartenbau,

Metall, Verkauf

im Einzelhandel, Verkauf

im Nahrungsmittelgewerbe,

Köperpflege, Kfz,

Textil, Gastgewerbe

13 BVJ-Klassen der

Fachrichtungen:

Farbe, Gartenbau, Gastgewerbe,

Holz, Hauswirtschaft/Ernährung,

Körperpflege, Metall,

Sozialpflege, Verkauf

Sonderschulrektor/in

A 15

oder

Studiendirektor/in

A 15 + AZ

____

Geeignet

für Schwerbehinderte

Sonderschullehrer/in ja

Förderschwerpunkt

Lernen/soziale und

emotionale Entwicklung

oder

Lehramt an beruflichen

Schulen, Schwerpunkt

gewerbliche Berufe

oder Sozialpädagogik

Die Stelle ist zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 zu besetzen. Die Schule ist eine staatlich anerkannte

Ersatzschule mit zurzeit 481 Schülern und Schülerinnen in 49 Klassen. Sie hat kirchennahen Status und

orientiert sich an Prinzipien der Kolping-Bewegung.

Sie sind eine unternehmerisch denkende Pädagogenpersönlichkeit mit Erfahrungen in der Schulleitung und

Sie sind bereit, in enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger die Bildungsideale der Kolping-SchulwerkgGmbH

Bamberg zu verwirklichen.

Sie verfügen über Kenntnisse und Erfahrungen in der sonderpädagogischen Förderung von Jugendlichen im

Förderschwerpunkt Lernen und/oder in der Berufsausbildung.

Die Stellenbesetzung kann erfolgen entweder im Verfahren der staatlichen Zuordnung oder auf der Basis

eines privaten Anstellungsvertrages gemäß den Vorschriften des Arbeitsvertragsrechts der bayerischen

(Erz-)Diözesen (ABD) mit Zulagen und den vergleichbaren Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes.

Eine staatliche Besetzung der ausgeschriebenen Stelle ist nur möglich, wenn der/die Bewerber/in die entsprechenden

laufbahnrechtlichen Voraussetzungen erfüllt.

Senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung bitte bis 15. Mai 2010 an:

Kolping-Schulwerk-gGmbH Bamberg, Schulreferat, Willy-Lessing-Straße 1, 96047 Bamberg


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

137

________________________________________________________________________________________________

Funktionsstelle als Ständige Vertreterin / Ständiger Vertreter des Schulleiters an privaten

beruflichen Schulen zur sonderpädagogischen Förderung in Bamberg

Schulträger

Kolping-Schulwerk-

gGmbH Bamberg

Willy-Lessing-Str. 1

96047 Bamberg

Bezeichnung der

Schule

Adolph-Kolping-

Berufsschule Bamberg,

private Berufsschule

zur sonderpädagogischen

Förderung

- Förderschwerpunkt

Lernen -

der Kolping-

Schulwerk-gGmbH

Bamberg

Hartmannstraße 7

96050 Bamberg

Schulgliederung Funktion/ Bes. Gr. Ausbildung

481 Schüler

42 Lehrkräfte

(33 Vollzeit, 9 Teilzeit)

36 Voll- und Fachwerkerklassen

der Fachrichtungen:

Hauswirtschaft, Farbe,

Holz, Ernährung, Gartenbau,

Metall, Verkauf

im Einzelhandel, Verkauf

im Nahrungsmittelgewerbe,

Köperpflege, Kfz,

Textil, Gastgewerbe

13 BVJ-Klassen der

Fachrichtungen:

Farbe, Gartenbau, Gastgewerbe,

Holz, Hauswirtschaft/Ernährung,

Körperpflege, Metall,

Sozialpflege, Verkauf

Sonderschulkonrektor/in

A 14 + AZ

oder

Oberstudienrat/-rätin

A 14 + AZ

Sonderschullehrer/in

Förderschwerpunkt

Lernen/soziale und

emotionale Entwicklung

oder

Lehramt an beruflichen

Schulen, Schwerpunkt

gewerbliche Berufe

oder Sozialpädagogik

Geeignet

für Schwerbehinderte

Die Stelle ist zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 zu besetzen. Die Schule ist eine staatlich anerkannte

Ersatzschule mit zurzeit 481 Schülern und Schülerinnen in 49 Klassen. Sie hat kirchennahen Status und

orientiert sich an Prinzipien der Kolping-Bewegung.

Sie sind eine unternehmerisch denkende Pädagogenpersönlichkeit mit Erfahrungen in der Schulleitung und

Sie sind bereit, in enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger die Bildungsideale der Kolping-SchulwerkgGmbH

Bamberg zu verwirklichen.

Sie verfügen über Kenntnisse und Erfahrungen in der sonderpädagogischen Förderung von Jugendlichen im

Förderschwerpunkt Lernen und/oder in der Berufsausbildung.

Die Stellenbesetzung kann erfolgen entweder im Verfahren der staatlichen Zuordnung oder auf der Basis

eines privaten Anstellungsvertrages gemäß den Vorschriften des Arbeitsvertragsrechts der bayerischen

(Erz-)Diözesen (ABD) mit Zulagen und den vergleichbaren Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes.

Eine staatliche Besetzung der ausgeschriebenen Stelle ist nur möglich, wenn der/die Bewerber/in die entsprechenden

laufbahnrechtlichen Voraussetzungen erfüllt.

Senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung bitte bis 15. Mai 2010 an:

Kolping-Schulwerk-gGmbH Bamberg, Schulreferat, Willy-Lessing-Straße 1, 96047 Bamberg

ja


138

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Neubesetzung einer Planstelle am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung

Zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 ist am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in der

Abteilung Grund-, Haupt- und Förderschulen eine Vollzeitstelle im Referat Sprachlich-musisch-ästhetischer

Bereich, befristet auf fünf Jahre, neu zu besetzen:

Aufgabenbeschreibung:

Referent/in für Grundschule

mit Schwerpunkt Deutsch

Schwerpunkte der Tätigkeit sind die

- Vorbereitung und Mitarbeit am Lehrplan

- Mitwirkung am Schulversuch „Flexible Grundschule“

- Mitwirkung bei der Erstellung der Orientierungsarbeiten und VERA 3

- Erarbeitung von Unterrichtshilfen und Mitwirkung an deren Implementierung

- Kontaktpflege zu Verlagen und Herstellern von Unterrichtsmedien

- Kooperation mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen

Vorausgesetzt werden:

Fachliche Qualifikationen:

- Erste und Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen

- Überdurchschnittliche dienstliche Beurteilungen

- Umfassendes Wissen im Bereich des kompetenzorientierten Lernens, der Bildungsstandards Deutsch

Grundschule sowie der aktuellen Fachdidaktik Deutsch

- Fundierte Erfahrungen im Bereich Schulentwicklung

Überfachliche Qualifikationen:

- Engagement, Flexibilität und Mobilität

- Kreativität und Aufgeschlossenheit für Innovationen

- Bereitschaft und Fähigkeit zur Arbeit im Team

- Sicherheit im Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln

- Fähigkeit, sich in neue Themenbereiche schnell und umfassend einzuarbeiten

- Überdurchschnittliche Belastbarkeit, insbesondere auch bei der Erledigung termingebundener Arbeiten

- Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck

- Bereitschaft und Fähigkeit, Arbeitsgruppen teamorientiert anzuleiten und zu führen

- Fähigkeit zu konzeptioneller Arbeit

Eine Beförderung in die Besoldungsgruppe A 13 bzw. A 14 ist möglich.

Die Rechte der Schwerbehinderten, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt zu werden, bleiben unberührt.

Aussagekräftige Bewerbungen sind spätestens vier Wochen nach der Veröffentlichung im Amtsblatt auf dem

Dienstweg an das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, Schellingstraße 155, 80797 München,

z. Hd. Frau IRin Alexandra Brumann, zu richten.

KWMBeibl Nr. 5*/2010, S. 61

____


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

139

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Fort- und Weiterbildungen

Religionspädagogisches Seminar – www.rps-passau.de

BISCHÖFLICHES ORDINARIAT PASSAU

Hauptabteilung Schulen und Hochschule

Domplatz 7, 94032 Passau

F: (0851) 393-4109, E: Schulreferat.Passau@bistum-passau.de

F: (0851) 393-4109, E: rps.passau@bistum-passau.de

Lehrertag „Treffpunkt Religion“ am 12. Mai 2010

- neue praktische Ideen und Impulse für den Religionsunterricht finden

- ins Gespräch kommen mit Kolleginnen und Kollegen

- nachfragen - hinterfragen - Religionsunterricht weiterentwickeln

- Anregungen für meine persönliche Spiritualität gewinnen

- durch erfahrene Referenten, sich verunsichern lassen und Sicherheit gewinnen

- Neues dazulernen dürfen, damit andere davon profitieren

... das – und nicht weniger – soll Ihnen durch den Lehrertag „Treffpunkt Religion“ – dem größten Fortbildungstag

für Religionslehrer/innen aller Schularten – in unserer Diözese auch in diesem Schuljahr wieder

angeboten werden.

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen und freuen uns über Ihre Teilnahme.

Rudi Lentner

Seminarrektor i.K. und das Organisationsteam „Lehrertag“

Gefühle – Wie viel Emotion braucht Religionsunterricht?

Treffpunkt Religion 2010

Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten

Zeit: Do., 12 Mai 2010

Ort: spectrum Kirche – Exerzitien- und Bildungshaus auf Mariahilf

Kosten: 12,00 €/ermäßigt 6,00 €

Anmeldung bis Donnerstag, 29. April 2010

„Wenn der Geist sich regt und Leben schafft“

- Pfingsten er-leben im Religionsunterricht -

Pfingsten ist im Gegensatz zu den Hochfesten Weihnachten und Ostern mittlerweile in seiner theologischen

Bedeutung weitgehend unbekannt. Die Fortbildungstage wollen über Tanz und Bewegung kreative und spirituelle

und damit erlebnishafte Zugänge zum Pfingstereignis anbieten.

Referentin: Kristina Roth, RLin i.K., Friedberg b. Augsburg

Zeit: Do., 29. April 2010, 9 Uhr bis Fr., 30. April 2010, ca. 13 Uhr

Ort: Landvolkshochschule Niederalteich

Kosten: 10,00 €

Anmeldung bis Donnerstag, 22. April 2010


140

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Augenblicke

Das ist ein Projekt des Sekretariates der Deutschen Bischofskonferenz im Rahmen von „Kirche und Kino“

Zeit: Di., 27. April 2010 in Passau

Do., 29. April 2010 in Burghausen

Krisenseelsorge im Schulbereich (KiS)

Umgang mit Suizid

Wenn sich ein Mensch das Leben nimmt, brauchen die Angehörigen, die er zurück lässt, Unterstützung besonderer

Art. Die Fortbildung führt ein in das Thema Suizid und gibt konkrete Hilfestellungen im Umgang mit

betroffenen Schülern, Eltern und Lehrkräften

Referent: Dieter W.J. Schwibach, Diözesanbeauftragter für NFS

Zeit: Di., 18. Mai 2010, 15 Uhr bis 18 Uhr

Ort: Pfarrheim Bad Birnbach

Kosten: werden von der Diözese übernommen

Teilnehmer: 15

Anmeldung bis Donnerstag, 6. Mai 2010

Religionspädagogische und schulpastorale Fortbildungen April 2010

Schulreferat / RPS Regensburg

Medien zum globalen Lernen und dem Thema „Eine Welt in der Schule“

Für Lehrer/innen der 5. - 10. Jahrgangsstufen aller Schularten; in Kooperation mit der Bildungsgruppe des

„Solidarität in der Einen Welt e.V.“

Die zwölfjährige Amal lebt mit ihrer Familie auf dem Land in Marokko. Jeden Morgen macht sie sich noch vor

Sonnenaufgang mit ihrem kleinen Bruder auf den Weg in die Schule - die fleißige Schülerin möchte unbedingt

Ärztin werden. Doch eines Tages entscheiden die Eltern, dass sie jetzt zu Hause bleiben muss. Der

kurze Spielfilm bietet viel Stoff zum Nachdenken und Reden über die Lebenswelt in anderen Teilen der Welt.

Oder Munna, der kleine indische Junge, der als Schuhputzer Geld verdient und eines Tages ein dicke Brieftasche

findet - sie dem Besitzer zurückzugeben erweist sich als unmöglich: was tun?

EZEF, das Evangelische Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit hat in seinem Katalog Hunderte von

Filmen, die eigens für die Bildungsarbeit zum Thema Nord - Süd ausgewählt wurden und mit entsprechenden

Arbeitshilfen für den Unterricht versehen sind: Kurze und lange Filme, Animationsfilme, Dokumentar-

und Spielfilme. Zu bestimmten Themen sind auch Kompilations-DVD’s verfügbar, z.B. Mädchen zwischen

Rollenmuster und Selbstbestimmung, Kinderwelten, Fußball. Am Beispiel von „Amal“ stellt Sabine Freudenberg

die Filme vor, erläutert den Katalog und die Ausleihbedingungen und gibt Hinweise für den Einsatz von

Filmen im Unterricht.

Referentin: Sabine Freudenberg, Journalistin, ehrenamtlich im Beirat des EZEF (Evang. Zentrum für

entwicklungsbezogene Filmarbeit)

Termin: Do., 20.04.2010

Zeit: 14:30 – 17:30 Uhr

Ort: Regensburg, Diözesanzentrum Obermünster, Obermünsterplatz 7

Leitung: Susanne Noffke

Kosten: staatliche Lehrkräfte 3,- €

Anmeldung: über FIBS (Suchen: SP23)

Anmeldeschluss: Mo., 12.04.2010

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

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„Wie sage ich es meinem Kollegen/meiner Kollegin?“

Fortbildung für Verbindungslehrer/innen – Teil 2

Verbindungslehrer/innen werden von den Klassensprecher/inne/n einer Schule gewählt. Ein wichtiges und

ehrenvolles Amt, durch welches sich zusammen mit der SMV einiges gestalten lässt. Darüber hinaus könnte

und sollte die/der Verbindungslehrer/in bei Problemen der Schüler/innen und Lehrer/innen zur Verfügung

stehen. Wie wird diese Aufgabe wahrgenommen? Was tun, wenn eine Schülerin erzählt, ihr Lehrer habe zu

ihr gesagt: „Wenn ich dich anschaue, kommt’s mir hoch?“ Oder ein Schüler kommt, weil er von anderen

Schülern geschlagen worden ist? Nicht jede/r gewählte Verbindungslehrer/in sieht sich in der Lage, diese

Dinge anzusprechen und Kolleg/inn/en damit zu konfrontieren.

Neben dem Kennenlernen und Ausprobieren von Feedbackregeln geht es in dieser Fortbildung um das Erarbeiten

von Kommunikationsregeln und -hilfen sowie einer schulinternen Struktur, welche die Rolle des/der

Verbindungslehrer/in für alle transparent macht.

Referent: Werner Viehhauser, RL i.K., Dipl. Rel.-Päd. (FH), Mitarbeiter am Schulpastoralen

Zentrum, Landshut

Termin: Do., 22.04.2010

Zeit: 14:30 – 17:00 Uhr

Ort: Regensburg, Diözesanzentrum Obermünster, Obermünsterplatz 7

Leitung: Susanne Noffke

Kosten: staatliche Lehrkräfte 3,- €

TN-Zahl: 20

Anmeldung: über FIBS (Suchen: SP24)

Anmeldeschluss: Mo.,12.04.2010

Träume – Gottes vergessene Sprache

„Träume sind Schäume“ – auf dem Meer des Unbewussten. Die Bibel weiß um die Bedeutung der Träume

und nimmt sie ernst. Mit dieser Thematik werden wir uns beschäftigen. Nach einigen grundsätzlichen Hinweisen

zur Eigenart von Träumen und zum Umgang mit ihnen werden wir uns exemplarisch dem Traum des

Jakob (Gen 28,10-22) zuwenden.

Referent: Pfarrer Dr. Hans-Jörg Steichele

Termin: Mi., 28.04.2010

Zeit: 14:30 bis 18:00 Uhr

Ort: Schulpastorales Zentrum Landshut, Spiegelgasse 210

Leitung: Maria Lutz

TN-zahl: 12

Kosten: 5,- Euro (inkl. Kaffe/Tee und Material)

Anmeldung: bis 14.04.2010 über FIBS (Suche: SPL11) oder direkt im Schulpastoralen Zentrum Landshut

(0871 / 2766760)

Regionale religionspädagogische Fortbildung

für die Schulamtsbezirke Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen

„Mit dem Kopf im Himmel und den Füßen auf der Erde“ – Christliche Spiritualität in Schule und Religionsunterricht

Aspekte der Fortbildung sind u.a.:

- Umgang mit den "tiefen" Fragen der Kinder und Jugendlichen nach dem Sinn des Lebens, nach Gott

und der Welt?

- meditative Gestaltungsformen für GS und HS,

- Spiritualität, Symbole und Sinnlichkeit,

- die Bibel als inspirierende Quelle.


142

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Referentinnen: Maria Meier, Rin

Ulrike Karl, Lin

Termin: Do., 29.04.2010

Zeit: 14:30 – 17:00 Uhr

Ort: Volksschule Rain, Attinger Str. 10, 94369 Rain

Anmeldung: über FIBS (Stichwortsuche: VS18)

Lernort „freier Himmel“ – Natur(erlebnis)pädagogik für Grundschüler/innen mit dem know how der

Pfadfinder

Im Zuge der - fakultativen - Umgestaltung der Grundschule zur Ganztagsschule arbeiten zunehmend mehr

Schulleiter/innen mit Kinder- und Jugendorganisationen zusammen, die bisher mit Erfolg ausschließlich im

Freizeitbereich tätig waren, und deren reicher Erfahrungsschatz es für die schulischen Bedürfnisse zu heben

und fruchtbar zu machen gilt. So ist z.B. die Natur- und Erlebnispädagogik der Pfadfinder ein attraktives

Angebot für Schulen.

An diesem Nachmittag wird ein „Aktionstag“ vorgestellt, der im Grundschulbereich erprobt wurde. Er eignet

sich für Jungen und Mädchen gleichermaßen, befriedigt das Spiel- und Bewegungsbedürfnis der Kinder und

trägt viel vom Flair der virulenten Mittelalterromantik und der Überlebenscamps in sich. Er bietet attraktive

Spiele im Freien, vermittelt grundlegendes Basiswissen im Zeltaufbau und in der Feuerkunde und gewährt

einen Einblick in die naturnahe Pfadfinderkochkunst.

Termin: Mi., 19.05.2010

Zeit: 15:00 bis 18:00 Uhr

Ort: Schulpastorales Zentrum Landshut, Spiegelgasse 210

Leitung: Maria Lutz

TN-zahl: 15

Kosten: 5,- Euro (inkl. Kaffe/Tee und Material)

Anmeldung: bis 05.05.2010 über FIBS (SPL12) oder direkt im Schulpastoralen Zentrum Landshut (0871 /

2766760)

Schulleiterkongress an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung „Führen

unter aktuellen Herausforderungen“ am 15. Oktober 2010 in Dillingen

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 10. Februar 2010 Az.: III.6-5 P 4110-6.8535

Die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen veranstaltet den Schulleiterkongress im

Jahr 2010 zum Thema „Führen unter aktuellen Herausforderungen“.

Zeit: 15. Oktober 2010; 10.00 bis 17.00 Uhr

Ort: Akademie für Lehrerfortbildung- und Personalführung, Kardinal-von-Waldburg-Straße 6 - 7,

89407 Dillingen a. d. Donau

Schularten: Realschulen, Gymnasien, Berufliche Schulen

Zielgruppen: Schulleiter(innen), stellvertretende Schulleiter(innen), Mitarbeiter(innen) in der Schulleitung

Hinweis:

Der Lehrgang wird als Führungsfortbildung (Modul A bzw. C) im Rahmen des Gesamtkonzepts zur Qualifikation

von Führungskräften anerkannt (vgl. Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht

und Kultus vom 19. Dezember 2006 (KWMBl I 2007 S. 7)).

____


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

143

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Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt über FIBS (http://fortbildung.schule.bayern.de), die Veranstaltung ist dort ab Mai 2010

mit weiteren Informationen, u.a. auch zur Fahrtkostenerstattung, eingestellt.

Ansprechpartnerin an der Akademie:

Frau StDin Evelin Mederle, Tel.: 0 90 71/5 31 36,

E-Mail: e.mederle@alp.dillingen.de

Kurzbeschreibung der Veranstaltung :

Gerade die Schulleitungen müssen zahlreichen und tiefgreifenden Veränderungen in der bayerischen Schullandschaft

in besonderer Weise gerecht werden. Zu nennen sind hier u.a. das geänderte Übertrittsverhalten,

der Generationswechsel in den Lehrerkollegien, der verstärkte Anspruch auf individuelle Förderung der

Schülerinnen und Schüler, die Einrichtung und Koordination von Ganztagesangeboten sowie die erweiterte

Eigenverantwortung der Schulen. Der Dillinger Schulleiterkongress will Führungskräften von Realschulen,

Gymnasien und Beruflichen Schulen für die Bewältigung dieser verantwortungsvollen Aufgaben Denkanstöße

und Unterstützung anbieten. Experten aus den Bereichen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft werden

während der Tagung entsprechende Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und in Arbeitsgruppen

vertiefend behandeln.

Erhard

Ministerialdirektor

KWMBeibl Nr. 4*/2010, S. 46

RegioTreffs Schulverpflegung – es geht weiter!

Erfahrungsaustausch nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ stand im Mittelpunkt der sechs über

den gesamten Regierungsbezirk verteilten RegioTreff-Gruppen. Die Teilnehmer schätzten die zahlreichen

Anregungen und Informationen aus erster Hand. Daraus wurden Ziele für die eigene Schule entwickelt. Das

Erreichte soll in der dritten Runde reflektiert sowie durch neue Informationen weitergeführt werden. In Absprache

mit den Teilnehmern wurden aus den RegioTreffs der Runde 2 im Januar/Februar 2010 folgende

Termine für die dritte Runde festgelegt:

RegioTreff Niederbayern Mitte 2

Akzeptanz: Erste Erfolge!?

- Weitere Schritte

RegioTreff Niederbayern West 1

Pausenverpflegung

- Reflexion: was hat sich getan?

- Hygieneaspekte

RegioTreff Niederbayern Nord-Ost 2

Mittagsverpflegung

- Organisationsmodelle, Küchensysteme

RegioTreff Niederbayern Nord-Ost 1

Pausenverpflegung

- Reflexion: was hat sich getan?

- Entwicklung von Fragebögen

Staatl.RS Arnstorf

Eggenfeldener Str. 43

94424 Arnstorf

Tel. 08723/978104

www.rs-arnstorf.de

SFZ Ergolding

Am Sportpark

84030 Ergolding

Tel.: 0871/953540

www.sfz-landshut-land.de

VS Kirchberg

Laiflitzer Weg 1

94259 Kirchberg i. Wald

Tel.: 09927/902030

www.vskirchberg.de

SFZ Viechtach

Dr. Schellerer-Str. 20

94234 Viechtach

Tel: 09942/1616

www.foerderschule-viechtach.de

Donnerstag, 15.04.10

14:30 - 16:30 Uhr

Montag, 19.04.10

14:15 - 17:00 Uhr

Mittwoch, 21.04.10

15:00 - 17:30 Uhr

Donnerstag, 22.04.10

15:00 - 17:00 Uhr


144

RegioTreff Niederbayern Mitte 1

Pausenverpflegung: Rechtliche Aspekte

bei Schülerbeteiligung, Hygieneaspekte

RegioTreff Niederbayern West 2

Mittagsverpflegung

- Reflexion: was hat sich getan?

- Hygieneaspekte

TN-Zahl: max. 20

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

VS St. Nikola Passau

Nikolastr. 11

94032 Passau

Tel. 0851/51656

www.vs-st-nikola.de

HS St. Wolfgang

Weilerstraße 21

84032 Landshut

Tel.: 0871/143 1835

www.hs-sanktwolfgang.de

Mittwoch, 28.04.10

14:30 - 17:00 Uhr

Donnerstag, 29.04.10

14:30 - 16:30 Uhr

Anmeldung bis spätestens 1 Woche vor dem jeweiligen Termin per e-mail bei der Vernetzungsstelle Schulverpflegung

Niederbayern! Sie erhalten dann per e-mail Rückmeldung, ob Ihre Teilnahme möglich ist. Teilnehmer

der Regiotreffs Runde 2 sowie bereits registrierte Interessenten werden bevorzugt berücksichtigt.

Die Veranstaltungen sind als eine die staatliche Fortbildung ergänzende Maßnahme anerkannt.

Für Nachfragen stehen Stefanie Braun und Jutta Semmler von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung

Niederbayern gerne zur Verfügung: Tel: 0871/603201-202, e-mail: schulverpflegung@aelf-la.bayern.de.

Fachgruppe Fremdsprachen im BLLV - Landesfachtagung 2010

am Samstag, 24. April 2010 in 92331 Parsberg i. d. Oberpfalz, Hauptschule im Schulzentrum

Freitag

Programm

18.00 Uhr Sitzung der Bezirksreferenten/innen der Landesfachgruppe

Samstag

08.30 Uhr Eröffnung der Verlagsausstellung

09.00 Uhr Ein Gesamtkonzept für den Fremdsprachenunterricht

Begrüßung (Fachgruppenleiter Jochen Vatter)

09.30 Uhr Der Fremdsprachenunterricht im Kontinuum – eine gemeinsame

Aufgabe aller Schularten:

Neue Wege im Englischunterricht der Grundschule

Die EVENING – Studie und ihre Auswirkungen

(Gaby Engel, Schulministerium NRW)

HS: Bilingualer Unterricht auch in der Hauptschule/der neuen Mittelschule eine

Chance, eine Möglichkeit, ein Muss?

(Oliver Meyer, Uni Eichstätt)

11.15 Uhr HS: Action UK: Videosequenzen im EU der HS (Gaby Fruhmann, Lin)

GS: Möglichkeiten zu einem bilingualen Unterricht auch in der Grundschule

(Hans-Josef Dormann, MR; Karen Finck, Lin; Carmen Schulz, Lin, Ministerium BWJK

RhPf)

Verköstigung mit Sandwiches, Kaffee, Kuchen, Getränken (Schüler HS Parsberg)

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

145

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12.45 Uhr Stressreduziertes Fremdsprachenlernen

(Dr. Josef Meier, Uni Augsburg)

GS: Lernen mit allen Sinnen im EU der GS

(Tanja Nünlist, Lin, Uni Augsburg; Barbara Obenberger-Radjel, Lin)

14.45 Uhr HS: Dialogarbeit in der Sekundarstufe I (Christoph Vatter, L)

GS: „Let`s make a fruit salad“ – Handlungsorientierter Umgang mit Wortschatz im EU

der GS (Petra Stadtherr, FBin)

Anmeldung: per E-Mail beim Fachgruppenleiter unter Angabe der gewählten Veranstaltungen bis 12. April.

Jochen Vatter

Junkerstraße 6

92331 Parsberg

Tel./Fax: 09492/1060

E-mail: jochenvatter@web.de

Tagungsgebühr entfällt.

Eine umfangreiche Verlagsausstellung begleitet die Veranstaltung.

„Jungen sind anders – Mädchen auch!“

7. Niederbayerischer Kindergarten- und Grundschultag am 17.04.2010

08.45 - 09.15 Uhr Anreise

09.15 - 9.45 Uhr Begrüßung

Dr. Stefan Brembeck

Fachakademie für Sozialpädagogik Seligenthal

Judith Wenzl

Bezirksvorsitzende BLLV Niederbayern

09.45 - 11.45 Uhr Hauptvortrag

Mädchen weinen – Jungs maulen?

Dr. Iris Kühnl

Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik,

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

11.15 - 12.30 Uhr Verlagsausstellung

Mittagspause

12.30 - 14.30 Uhr Workshops

08.45 - 14.30 Uhr Kinderbetreuung

Workshops

• WS01: Lösungs- und ressourcenorientierter Umgang mit herausfordernden Buben und Mädchen

95 Prozent der so genannten „verhaltensgestörten“ Kinder sind männlich. Jungen zeigen sich sechs bis

neunmal häufiger hyperaktiv als Mädchen. Doch gibt es im pädagogischen Alltag auch herausfordernde

Mädchen. Ziel des Workshops ist es, einen lösungs- und ressourcenorientierten Blick auf solche Kinder

zu entwickeln. Anhand von Beispielen aus dem pädagogischen Alltag der Teilnehmerinnen werden Lösungen

und Interventionen entwickelt, die dem Kind, der Gruppe und den Pädagoginnen möglichst gerecht

werden. Die Ergebnisse können direkt in der beruflichen Praxis umgesetzt werden.

Referent: Norbert Radlinger (Beratungslehrer, Systemischer Berater)


146

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

• WS02: Umgang mit Geschlechtertypisierungen

Es wird aufgezeigt, dass viele der formulierten „männlichen“ und „weiblichen“ Eigenschaften auf Vorurteilen

beruhen. So werden immer wieder gleiche Sachverhalte geschlechtsspezifisch definiert. Ein

durchsetzungsfähiger Rektor wird als zielorientiert eingestuft, eine Rektorin mit den gleichen Eigenschaften

wird als rücksichtslos betrachtet. Leider werden solche Geschlechtertypisierungen auch auf Jungen

und Mädchen in der Schule übertragen: Hier die „Heulsuse“ dort der „Prügelknabe“. Empirische Befunde

weisen nach, dass Jungen und Mädchen unterschiedliche Voraussetzungen für den Bildungs- und Erziehungsprozess

mitbringen. Wie man diesen Unterschieden in Schule und Kindertagesstätte kreativ

begegnet, wird diskutiert.

Referent: Manfred Schreiner (Ehem. Leiter des Amtes für Volksschulen in Nürnberg, Leiter der BLLV-

Kinderhilfe)

• WS03: Die pädagogische Arbeit mit Jungen

Heilsame Botschaften und gelungene Auseinandersetzungen mit kleinen Helden in Not.

Der Workshop beginnt mit einem Impulsreferat und bietet Gelegenheit zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Diesem schließen sich Fallbesprechungen an.

Referent: Erich Schweiger (Diplompsychologe)

• WS04: Werden Jungen in frühen Bildungseinrichtungen benachteiligt? Mythen, Fakten und Maßnahmen

Es wird anhand von Forschungsergebnisse aufgezeigt, in welchen Bereichen Kindergärten und Grundschulen

möglicherweise eines der beiden Geschlechter benachteiligen und wie dem entgegengewirkt

werden kann.

Auch für weitere Themen werden aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert (u. a.: Brauchen Jungen

mehr männliche Erzieher? Sind für Jungen und Mädchen unterschiedliche Spiel- und Lernformen nötig?

Ist eine Trennung der Geschlechter eine Lösung?)

Referent: Bernhard Mitterer (Diplompsychologe)

• WS05: Viel bewegen – besser lernen!

Bewegung unterstützt die Entwicklung der Denkfähigkeit unserer Kinder. Das „Greifen“ steht in direktem

Zusammenhang mit dem späteren „Begreifen“. Deshalb steht im Zentrum dieses Workshops das Erproben

von Bewegungsideen, die helfen, den Lernstoff zu festigen und die zusätzlich Abwechslung und frischen

Schwung in den Vormittag bringen.

Referentinnen: Susanne Höglinger-Winter (Grundschullehrerin), Nicole Meisinger, (Förderlehrerin)

• WS06: Mädchen glauben anders - geschlechtergerechte Religionspädagogik

Religionspädagogische Erziehung befähigt dazu, dass sich Menschen selber finden und in der Gesellschaft

mündig werden. Das impliziert auch die Anerkennung der Verhaltens- und Denkweisen des anderen

Geschlechts. Geschlechtergerechtigkeit gehört unbedingt zur Realisierung eines religiösen Bildungsauftrags

und erfordert neues und anderes Denken, Handeln und Leben. Dies muss in (religions)didaktischen

Konkretionen entwickelt und in Lehr-Lern-Prozessen eingeübt werden. Dazu soll in

diesem Workshop anhand einer biblischen Frauenfigur dargestellt werden, wie man vorgegebene Rollenskripte

überschreiten und sich in neuen Modellen wiederfinden kann. Die Erfahrungen der Teilnehmer/innen

sollen dann reflektiert werden.

Referent: Dr. Stefan Brembeck (Schulleiter der Fachakademie Seligenthal)

• WS07: Ich bin stark, Du bist stark, Wir sind stärker

Erlebnis- und handlungsorientierte Spiele fordern Mädchen und Jungen mit ihren Stärken heraus und

unterstützen die gegenseitige Wertschätzung. Sie führen den Kindern aber auch die Notwendigkeit von

Kooperation, das „an einem Strang ziehen“ vor Augen.

Referentin: Christine Hilkinger, Konrektorin der Fachakademie Seligenthal

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

147

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Die Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder des BLLV beträgt 10 €.

Für BLLV-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos (Mitgliedsausweis mitnehmen!).

Hauptsponsor des 7. Niederbayerischen Kindergarten- und Grundschultages: Stiftung LERNEN der Schul-

Jugendzeitschriften FLOHKISTE und floh!

Anmeldung und weitere Informationen: www.niederbayern.bllv.de/kigstag2010

Entspannungs-Seminare für Lehrer

Auf Grund der sehr positiven Resonanz, sowohl was die Teilnehmerzahlen als auch die Bewertungen angeht,

führen wir auch im zweiten Schulhalbjahr in Würzburg ein Seminar zur Lehrergesundheit durch.

"Deine Gesundheit ist dein wahrer Reichtum"

Samstag, 15.05.2010

von 09.30 Uhr bis 17.00 Uhr in Würzburg, Schönstattzentrum Marienhöhe

Der erfolgreiche Umgang mit täglichen Belastungen und Anforderungen des Schulalltags

Viele Lehr- und Führungskräfte klagen in ihrem Schulalltag über Stressoren im Leistungs- und Beziehungsbereich.

Dieses Defizit trägt u. a. entscheidend zur Entstehung von Stress und Burnout bei. Unser Anti-

Stress-Programm bezieht sich auf ein ganzheitliches Gesundheitsförderungsprogramm. Die vielfältigen und

leicht erlernbaren Übungen für zwischendurch ermöglichen Ihnen im Schulalltag wieder Erholung, Gelassenheit

und Wohlbefinden zu erleben. Einzelne Übungen können auch sehr gut für Schüler- und Elterngruppen

eingesetzt werden.

Übungen und Methoden aus den Bereichen:

• Stressbelastungen im Alltag mit kurz–und langfristig wirksamen Strategien begegnen

• Stresserzeugende Denk– und Gefühlsmuster verändern

• Massage– und Wahrnehmungsübungen

• Entspannungsübungen auch für Schüler– und Elterngruppen

Die wichtigsten Anti-Stress-Tipps für den Schulalltag - kurz und bündig

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.fortbildung.schule.bayern.de - „Entspannungsseminar für Lehrer“ unter den Stichwörtern: Entspannung,

Antistress oder unter: www.innkomm.de

Schriftliche Anmeldung nur über info@innkomm.de bis spätestens 01.05.2010!

INNKOMM

Institut für innovative Kommunikation

L. I. Oschmann

Prof. Dr. M. Osterheider (Fachberatung)

Anton-Bruckner Str. 4

97074 Würzburg

Tel.: 0931/804 9100

Fax: 0931/784 7722

E-Mail: Info@innkomm.de

Website: www.innkomm.de

Auszeichnung: Deutscher Präventionspreis 2005 und 2007


148

Wettbewerbe

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Aktion „Schulsport tut Bayern gut“ –

GS St. Peter und Paul Landshut Wettbewerbssieger

Die Grundschule St. Peter und Paul Landshut hatte im Jahr 2009 im Rahmen einer Aktionswoche den

Schulsport in den Mittelpunkt des Unterrichts gestellt. Die Schülerinnen und Schüler durften zahlreiche neue

Sportbereiche und Sportarten ausprobieren, wie z. B. Showtanz, Rope Skipping, Inlineskaten, Tennis und

Klettern und vieles mehr.

Die Schule, die zusammen mit elf Landshuter Vereinen die Schnupperangebote für die Kinder gestaltet hatte,

wurde nun von Ministerialrätin Heidi Repser mit einer Urkunde und einem Scheck über 250,- € für ihr

Engagement ausgezeichnet. Über die Ehrung, vor allem aber auch über die großartige Resonanz bei den

beteiligten Kindern freuten sich die Schulleitung, die Kolleginnen und Kollegen und die Initiatorin Steffi

Frohnholzer, Fachberaterin Sport für den Regierungsbezirk Niederbayern.

Als weitere Wettbewerbssieger wurden bereits die Mozart-Schule Gersthofen und die Grundschule am Paniersplatz

Nürnberg geehrt. Die nächste Aktionswoche „Schulsport tut Bayern gut“ findet im Schuljahr

2010/2011 statt.

Sportabzeichen-Schulwettbewerb Niederbayern 2005 -2009

2005 148 Schulen

73 GS / 75 HS

2006 141 Schulen

77 GS / 64 HS

2007 147 Schulen

85 GS / 62 HS

2008 163 Schulen

91 GS / 72 HS

2009 179 Schulen

106 GS / 73 HS

8.003 Sportabzeichen

8.345 Sportabzeichen

8.523 Sportabzeichen

10.048 Sportabzeichen

10.781 Sportabzeichen

2005: 73 Grundschulen - 3.190 Abzeichen

75 Hauptschulen - 4.813 Abzeichen

148 Schulen - 8.003 Abzeichen

2006: 77 Grundschulen - 3.786 Abzeichen

64 Hauptschulen - 4.559 Abzeichen

141 Schulen - 8.345 Abzeichen

2007: 85 Grundschulen - 4.312 Abzeichen

62 Hauptschulen - 4.211 Abzeichen

147 Schulen - 8.523 Abzeichen

2008: 91 Grundschulen - 4.529 Abzeichen

72 Hauptschulen - 5.519 Abzeichen

163 Schulen - 10.048 Abzeichen

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

149

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2009: 106 Grundschulen - 5.394 Abzeichen

73 Hauptschulen - 5.387 Abzeichen

179 Schulen - 10.781 Abzeichen

Fazit: Das Super-Ergebnis vom Vorjahr mit über 10.000 Abzeichen konnte nochmals

übertroffen werden mit über 700 Abzeichen mehr und einem Zuwachs von 16 Schulen!

Ausschreibung 2010: Schulsportbroschüre 2009/2010 S. 289 ff

www.sportabzeichen-bayern.de

Sportabzeichen

Teilnahme der Schulen in den einzelnen BLSV-Sportkreisen im Wettbewerbsjahr 2009

BLSV-Sportkreis Grundschulen

Anzahl

Grundschulen

Sportabzeichen

Haupt-/weiterführende

Schulen

Haupt/weiterführende

Schulen

Sportabzeichen

Landshut 13 756 6 350

Deggendorf 10 385 5 178

Straubing-Bogen 5 242 5 437

Passau 12 575 13 983

Rottal 7 343 3 117

Kelheim 10 676 10 845

Dingolfing-Landau 12 830 11 1012

Regen 21 838 12 562

Freyung-Grafenau 14 697 11 955

Verschiedenes

Besuch des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth durch Schulklassen

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 28. Januar 2010 Az.: LZ-5-3081

1. Bedingungen für die Fahrtkostenerstattung

1.1 Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit gewährt für Besuche des Deutsch-

Deutschen Museums in Mödlareuth durch bayerische Schulklassen – Haupt- und Förderschulen ab 8.,

alle anderen Schularten ab 9. Jahrgangsstufe – eine anteilige Fahrtkostenerstattung nach Maßgabe der

vorhandenen Mittel.

1.2 Die Höhe beträgt je angefangene 60 teilnehmende Schüler 1,- € pro Entfernungskilometer, jedoch maximal

die tatsächlich entstandenen Fahrtkosten. Dabei sind Erstattungen von anderen öffentlichen Stellen

zu berücksichtigen.

Bei Mehrtagesfahrten, z. B. im Rahmen von Schullandheimaufenthalten oder Klassenfahrten, wird nur

die Entfernung vom Aufenthaltsort nach Mödlareuth berücksichtigt. Dies gilt nicht bei

a) Klassenfahrten nach Berlin.

b) mehrtägigen Fahrten mit schwerpunktmäßig zeitgeschichtlich ausgerichtetem Programm. Das Programm

ist vor der Fahrt bei der Landeszentrale einzureichen.


150

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

c) Ein- oder Zweitagesfahrten, wenn damit der Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg verbunden

wird. In diesem Fall wird als Grundlage für die Erstattung die Entfernung Schulort – Flossenbürg –

Mödlareuth bzw. Schulort – Mödlareuth – Flossenbürg herangezogen.

1.3 Der Besuch muss vorher beim Museum angemeldet werden.

2. Antragsverfahren

2.1 Für den Erstattungsantrag soll das auf der Internetseite der Landeszentrale abrufbare Formblatt verwendet

werden.

2.2 Der Antrag muss enthalten:

- Zahl der teilnehmenden Schüler, Bezeichnung der Klassen, benutzte Verkehrsmittel,

- das Programm der gesamten Fahrt mit Datum der Hin- und Rückfahrt sowie Angabe des Abfahrtortes

und der tatsächlichen Fahrtkosten,

- Bestätigung der zuständigen Lehrkraft, dass die Schüler auf den Besuch des Museums gründlich

vorbereitet wurden, und Angabe über die Art der Vorbereitung (z. B. Filme, Unterrichtsmaterialien,

Schülerarbeiten usw.),

- Erklärung darüber, ob und in welcher Höhe für diese Fahrt bei welcher anderen Stelle ein Zuschuss

beantragt beziehungsweise bewilligt worden ist,

- die Kontonummer mit Bankleitzahl und Name des Kontoinhabers (es ist möglichst eine gleichbleibende

Kontoverbindung der Schule zu verwenden; nur ausnahmsweise erfolgt die Zahlung auf das

Konto der Lehrkraft),

- Bestätigung, dass an der Schule zur Überprüfung bereitliegen:

- ein Schülerbericht über die Fahrt,

- die Originalrechnung und der Zahlungsnachweis über die Fahrtkosten.

2.3 Jede Schulklasse meldet sich unmittelbar nach Eintreffen bei der Museumsverwaltung an. Dabei ist vom

Museum der Besuch auf dem Antrag zu bestätigen. Eine nachträgliche Bestätigung durch das Museum

ist nicht möglich. Ohne die Bestätigung kann keine Erstattung erfolgen. Bei kombinierten

Fahrten Mödlareuth – Flossenbürg ist auch der dortige Besuch von der KZ-Gedenkstätte auf

demselben Antrag zu bestätigen.

2.4 Spätestens einen Monat nach der Fahrt ist der vollständig ausgefüllte, von der Schulleitung unterschriebene

und vom Museum bestätigte Antrag an die Landeszentrale zu übersenden. Sofern dieser Zeitpunkt

in bayerische Schulferien fällt, muss die Übersendung in den ersten beiden Schulwochen danach erfolgen.

Verspätet eingehende Anträge können nicht berücksichtigt werden.

3. Übergangs- und Schlussbestimmungen

Diese Bekanntmachung tritt am 15. Februar 2010 in Kraft. Für vor diesem Zeitpunkt durchgeführte Fahrten

werden keine Fahrtkosten erstattet.

Erhard

Ministerialdirektor

KWMBl Nr. 5/2010, S. 77

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

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„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“

Das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Schülerinnen und Schülern den Wert und die Bedeutung des baukulturellen Erbes zu vermitteln – das ist das

Ziel des Schulprogramms "denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule" der Deutschen Stiftung Denkmalschutz,

das seit 2002 jährlich im Frühjahr bundesweit ausgeschrieben wird – und das mit großem Erfolg: Seit

dem Start der Initiative haben sich bisher rund 500 Schulen (Stand 2010) mit Projekten zu den Themen kulturelles

Erbe und Denkmalschutz an "denkmal aktiv" beteiligt.

Im Verlauf der einjährigen Projekte lernen Schüler, sich praxisnah mit den geschichtlichen Wurzeln ihrer

Umgebung auseinander zu setzen und die Augen für bisher gar nicht oder nur wenig wahrgenommene

Denkmale in ihrer Region zu öffnen, ihre Bedeutung und ihren Wert zu erkennen und schließlich auch Möglichkeiten

kennen zu lernen, sich für den Erhalt der Denkmale zu engagieren – denn schließlich liegt es in

ihren Händen, auch in Zukunft den Erhalt des kulturellen Erbes zu sichern.

Fachliche Partner, etwa aus Denkmalschutz, Denkmalpflege oder Restauratoren, begleiten die Schulprojekte,

sie stehen bei der Planung und Durchführung der Projekte als Berater zur Seite und geben zudem interessante

Einblicke in ihren Berufsalltag. Darüber hinaus ist es das Ziel von "denkmal aktiv", die Themen

Kulturelles Erbe und Denkmalschutz in den Schulalltag und -unterricht zu integrieren, denn bisher waren

diese Themen gar nicht oder nur sehr selten schulisch präsent – das möchte "denkmal aktiv" ändern.

Schulen, die an "denkmal aktiv" teilnehmen, werden von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fachlich

und organisatorisch begleitet und finanziell (mit rund 2.000 Euro pro Schule und Förderphase) unterstützt.

Finanziert wird "denkmal aktiv" außer von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auch von Beiträgen verschiedener

Kooperationspartner. Diese sind: Kultur- bzw. Bildungsministerien der Bundesländer Berlin,

Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, das Ministeriums für Bauen und

Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, der Europäische Sozialfonds, der Bund für Umwelt und Naturschutz

Deutschland, die Klosterkammer Hannover sowie das LWL-Amt für Denkmalpflege im Rheinland und

der LVR-Amt für Denkmalpflege in Westfalen. Schirmherrin ist die Deutsche UNESCO-Kommission. Die

Zielgruppen "denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule" richtet sich an allgemein bildende und berufsbildende

Schulen (staatliche und staatlich anerkannte Schulen) der Sekundarstufe I und II sowie an Einrichtungen

der Lehreraus- und Fortbildung.

Die Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen stehen während des Bewerbungszeitraums auf der

"denkmal aktiv"-Homepage www.denkmal-aktiv.de zum Download zur Verfügung. Auf Anfrage werden die

Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen auch per E-Mail oder per Post verschickt.

Zeitlicher Ablauf

Bewerbung: bis 16. Mai 2010

Jurysitzung, Auswahl, Bewilligung: bis 15. Juni 2010

Laufzeit der Projekte: 1. August 2010 bis 31. Juli 2011

Abgabe der Schlussberichte: bis 15. Oktober 2011

Einreichen der Verwendungsnachweise: bis 15. Oktober 2011

Kontakt

Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Dr. Susanne Braun, Koblenzer Straße 75, 53177 Bonn

Tel.: 0228/95738-987, E-Mail: schule@denkmalschutz.de

Weitere Informationen: www.denkmal-aktiv.de


152

Das Projekt „sprungbrett“

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Die Online-Börse „sprungbrett“ Bayern verbindet sämtliche Schularten und Branchen Bayerns. Schon seit

Jahrzehnten ist das Netzwerk der Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT tief in der Region verankert und

verknüpft die Welt von heute mit den Menschen von morgen. Um dem Ganzen auch virtuell eine Plattform

des Austauschs zu geben, auf die Schüler, Eltern, Lehrer und Unternehmen stets zurückgreifen können,

wurde der Schritt zu

www.sprungbrett-bayern.de

getan.

Schule trifft Wirtschaft und beide profitieren.

Das Projekt „sprungbrett“

• unterstützt, intensiviert und erweitert Kontakte und Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen

der Region und erleichtert dadurch vielen Schülern den Weg von der Schule ins Arbeitsleben.

• ermöglicht den jungen Menschen eine gute Berufsorientierung, indem sie ihnen klare Ziele, Erwartungen

und die richtige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten mitgibt. Dafür arbeiten Lehrer und Wirtschaftsprofis

Hand in Hand an möglichen Kooperationen. – So ist die Sprungbrettseite beispielsweise mit der Ausbildungsplatzbörse

der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie www.ausbildungsoffensivebayern.de

verlinkt.

• lässt die Wirtschaft frühzeitig das aufstrebende Talent junger Menschen erkennen, dank derer Kreativität

verkrustetes Arbeitsdenken aufgebrochen und mit neuen Impulsen versorgt wird.

Medien-Neuerscheinungen

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die nachfolgenden Besprechungen und Hinweise keine Genehmigung

der betreffenden Bücher zum Unterrichtsgebrauch durch die Schüler darstellen. Die Rezension gibt nicht die Meinung

der Regierung wieder.

Prüß F./Kortas S./Schöpa M. (Hrsg.), Die Ganztagsschule: Von der Theorie zur Praxis, Juventa Verlag, 400 Seiten,

ISBN 978-3-7799-2151-6, Euro 27,-

Die Entwicklung der Ganztagsschule stellt die Wissenschaft vor die Anforderung, Orientierungen auf der Grundlage von

Forschungsergebnissen zu erarbeiten und Fehlentwicklungen vermeiden zu helfen. Die Praxis der Ganztagsschulentwicklung

hingegen ist darauf angewiesen, ihre Realisierungsvarianten zu prüfen und nach optimalen Varianten zu suchen.

Der Band thematisiert die für beide Seiten gleichermaßen offenen Fragen und gibt Impulse zur Bedeutung der

Ganztagsschule in der Gesellschaft, zur Gestaltung der schulinternen Steuerungsprozesse, zur Unterrichtsentwicklung,

zur Stärkung der Eigenverantwortung der Schule sowie zu notwendigen Kooperationen mit der Jugendhilfe und weiteren

außerschulischen Partnern.

Radisch F., Qualität und Wirkung ganztägiger Schulorganisation. Theoretische und empirische Befunde, Juventa

Verlag, 192 Seiten, ISBN 978-3-7799-2152-3, Euro 21,-

Der vorliegende Band stellt systematisch Anschluss an die Schultheorie und die Schuleffektivitätstheorie her und verortet

die Ganztagsschule in beiden Ansätzen. Anschließend präsentiert er die Ergebnisse einer umfangreichen Literatursichtung

von Forschungsarbeiten und -ergebnissen zu Wirkungen ganztägiger Schulorganisation.

Basierend auf diesen beiden Teilen formuliert der Autor Thesen zu Wirkungen von Ganztagsschulen sowie ein Modell

der Qualität von Ganztagsschulen.

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

153

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Kamsik I./Holtappels H.G./Schnetzer T. (Hrsg.), Qualität von Ganztagsschule, Waxmann Verlag, 204 Seiten, ISBN

978-3-8309-2271-1, Euro 19,90

Der Band richtet sich an alle, die mit Ganztagsschule praktisch und wissenschaftlich befasst sind, also an die Personen

vor Ort in den Ganztagsschulen, in der Bildungsadministration und in den Unterstützungssystemen ebenso wie an die in

Wissenschaft und Forschung Tätigen. Alle, die Ganztagsschulen gestalten, sie steuern, unterstützen und erforschen,

kommen um die Qualitätsdiskussion nicht herum. Für sie wird dieser Band Orientierungen und Anregungen bieten.

Merkens H./Schründer-Lenzen A./Kuper H., Ganztagsorganisation im Grundschulbereich, Waxmann Verlag, 192

Seiten, ISBN 978-3-8309-2217-9, Euro 27,90

Zu den nach PISA eingeleiteten strukturellen Veränderungen im Schulsystem gehört die groß angelegte Einführung von

Ganztagsgrundschulen. Die Verbundstudie Ganztagsorganisation im Grundschulbereich befasst sich mit den Auswirkungen

dieser Umstellung auf die schulischen Leistungen von Kindern, insbesondere aus bildungsfernen Schichten.

Fabricius S., Lerntagebücher im Mathematikunterricht der Grundschule. Wie Kinder in der Grundschule auf eigenen

Wegen lernen, Oldenbourg-Verlag München, 139 Seiten, ISBN 978-3-637-00585-3, Euro 22,80

Wie setzt man Lerntagebücher im Mathematikunterricht ein? Welche Chancen bieten sich für die individuelle Lernentwicklung

der Kinder? Diese und auch ganz praktische Fragen stellen sich, wenn man Lerntagebücher im Mathematikunterricht

einsetzen will.

Anschaulich beschreibt die Autorin, wie sie in allen vier Grundschuljahren die Lerntagebucharbeit in ihren Unterricht

einbezogen hat und welche Ergebnisse auf diese Weise entstanden sind. Dabei zeigt sie zum einen das Spektrum und

die Unterschiedlichkeit von Schülerprodukten einer (jahrgangsgemischten) Klasse auf; zum anderen stellt sie die Lernentwicklung

einzelner Kinder exemplarisch anhand ausgewählter Schülerarbeiten dar. Durch diese Form des selbstreflektierenden

Lernens lassen sich allgemeine inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen, wie sie in den Bildungsstandards

gefordert werden, verwirklichen.

Das Schlusskapitel befasst sich mit einer Vielzahl praktischer Hinweise zur Arbeit mit Lerntagebüchern, die Mut machen,

eine „Lerntagebuchkultur“ zu schaffen.

Hell S./Kippes R., Mit Kindern künstlerisch arbeiten. Kunst fachfremd unterrichten, 1./2. Schuljahr, Oldenbourg-

Verlag München, 143 Seiten mit CD-Rom, ISBN 978-3-637-00640-9, Euro 22,80

Im Kunstunterricht sollen in besonderer Weise die kreativen Gestaltungskräfte der Kinder angesprochen und herausgefordert

werden. Doch gerade Lehrerinnen, die Kunst fachfremd unterrichten, stellen sich folgende Fragen: Wie lassen

sich einerseits die Kinder für künstlerisches Tun begeistern und andererseits innerhalb einer bestimmten Zeit ansprechende

Werke erzielen? Dieses Buch möchte eine Unterstützung bei der Auswahl und Umsetzung der vielfältigen Möglichkeiten

des Kunstunterrichts bieten. Anhand erprobter Unterrichtsvorschläge sollen die Schülerinnen und Schüler

sowohl Kunst und Künstler näher kennenlernen als auch selbst kreativ werden und verschiedene Techniken ausprobieren.

Während im Bereich „Gestalten“ der Schwerpunkt auf den künstlerischen Techniken liegt, mit denen kindliche Fantasie

und Kreativität geweckt werden kann, stehen beim „Betrachten“ Werke bekannter Künstler im Mittelpunkt. Auf der

beigefügten CD-Rom finden sich sämtliche Farbabbildungen der Schülerbeispiele und Kunstwerke sowie alle Kopiervorlagen.

Hansel T., Werteerziehung im Fokus schulischer Bildung, Centaurus Verlag Freiburg, 218 Seiten, ISBN 978-3-8255-

0753-4, Euro 21,50

Im außerwissenschaftlichen Diskurs hat sich der Begriff Werterziehung etabliert, die Politik hat ihn inzwischen fest vereinnahmt,

die Erziehungswissenschaft hat ein nicht ganz geklärtes Verhältnis zu ihm. Für namhafte Erziehungswissenschaftler

verbindet sich mit der Bedeutungsvielfalt die Frage, ob das, was wir an Erwartungen mit Werterziehung verknüpfen,

von Lehrern und Erziehern überhaupt zu leisten ist. Was ist ein Wert? Sind es hauptsächlich Güter, die den

Menschen etwas wert sind? Sind es materielle Güter wie Besitz – oder Leben und Gesundheit? Sind es immaterielle,

geistige Güter wie Wissen, Moral, Recht, Religion oder Kunst? Unsere plurale Welt ist voll von Gütern, Ideen und Zwecken,

die für die Menschen wertbesetzt sind. Und je stärker sich eine Gesellschaft ausdifferenziert, desto unausweichlicher

kommt auf den Einzelnen die Entscheidung zu, sich in der sozialen Ordnung, in den Sitten und Institutionen wertend

zu positionieren. Den damit korrespondierenden Fragen wendet sich der vorliegende Titel, Band 9 aus der Reihe

Schulpädagogik, zu. Die Autoren haben sich dabei keineswegs allein auf die Schule und die in ihrem Zuständigkeitsbereich

geführte Wertdebatte beschränkt, sondern die Rückbindung an den Ort ihres Wirkens gesucht. Der Herausgeber

legt besonderes Augenmerk auf die Lesbarkeit, um die Texte nicht nur Fachleuten an die Hand zu geben, sondern gleichermaßen

auch Studierenden, Referendaren, Praktikern und interessierten Laien. Auf diese Weise soll dieses Buch ein

Forum für Argumente und Gegenargumente erschließen und den Diskurs in der Sache befördern.


154

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2010

Wetterich J. u.a., Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen, Sportverlag Strauß Köln, 310 Seiten, ISBN

978-3-86884-505-1, Euro 28,90

Im Mittelpunkt des 2009 abgeschlossenen und vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderten Forschungsvorhabens,

das mit diesem Buch dokumentiert wird, stehen die übergreifenden Fragestellungen, ob die vorhandenen Sportanlagen

noch zukunftsfähig sind und wie sie an veränderte gesellschaftliche und sportliche Rahmenbedingungen angepasst

werden können und müssen.

Die Untersuchung umfasste drei Teilbereiche: Aufbauend auf vorhandenen Untersuchungen wurden auf der Basis einer

Synopse von 22 repräsentativen Bevölkerungsbefragungen aus den vergangenen zehn Jahren und damit eines Datensatzes,

der Angaben von knapp 26 000 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren enthält, anhand einer Re-Analyse Daten

zum Sportverhalten, zu bevorzugten Sport- und Bewegungsräumen und zu Wünschen bzw. Bedürfnissen der Bevölkerung

in Bezug auf Sportanlagen generiert.

In einem zweiten Schritt wurde für die Prognostizierung zukünftiger Entwicklungslinien im Sportanlagenbau eine Expertenbefragung

in Form einer zweiwelligen Delphi-Studie durchgeführt. Der zu befragende Expertenkreis erstreckte sich

auf fünf unterschiedliche Kompetenzbereiche, nämlich auf die Bereiche Wissenschaft, Sportselbstverwaltung, Kommunalpolitik

und -verwaltung, Ministerien (Bund und Länder) und Wirtschaft.

Die dritte Phase beinhaltete auf der Basis eines erarbeiteten Klassifizierungsschemas eine konkrete Analyse modellhafter

Sportanlagen, wobei zunächst ein Untersuchungsinstrumentarium entwickelt und anschließend exemplarisch bei elf

strukturell unterschiedlichen Objekten angewandt wurde.

HERAUSGEBENDER, VERLAG UND DRUCK:

Regierung von Niederbayern, Bereich Schulen, Regierungsplatz 540, 84028 Landshut

BEZUGSBEDINGUNGEN: Der Amtliche Schulanzeiger erscheint monatlich. Der laufende Bezug ist nur durch Bestellung bei der

Regierung möglich. Abbestellungen müssen bis spätestens 30.04. bzw. 31.10. jeden Jahres der Regierung vorliegen, damit sie zum

30.06. bzw. 31.12. wirksam werden.

BEZUGSPREIS: Halbjährlich 17 EUR (34 EUR jährlich). Der Preis dieser Einzelnummer beträgt 3 EUR zuzüglich Versandkosten.

Evtl. enthaltene Beilagen können zum gleichen Preis gesondert bestellt werden. Bestellungen bei der Regierung.

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