November 2008 - Katholische Gemeinde St. Michael (Rendsburg)

st.michael.rendsburg.de

November 2008 - Katholische Gemeinde St. Michael (Rendsburg)

Informationen aus der Gemeinde

Der Helferinnenkreis trifft sich am Mittwoch, dem 19.11.08 um 08.30 Uhr

zum Hochamt und zur anschließenden Elisabethfeier.

Die Mutter-Kind-Gruppe trifft sich dienstags um 09.30 Uhr in unserem

Pfarrgemeindezentrum.

Die kfd lädt am Mittwoch, 26. November, zur jährlichen Mitgliederversammlung

ein. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Der Kreis "BIBEL TEILEN" trifft sich zu den im Schaukasten ausgewiesenen

Zeiten.

Kollekten

Allerseelen 02.11.08 Für die Priesterausbildung in Osteuropa

Sonntag 09.11.08 Solidaritätsfond Arbeitslose

Sonntag 16.11.08 Diaspora-Sonntag

Sonntag 23.11.08 Kirchbau

Sonntag 30.11.08 Gemeinde

Aus dem Pfarrleben

Taufen: Leoni Stella Felicitas Svensson

Alina Peters

Hochzeiten: Alexander Schneider u. Olga Fäht

Verstorbene: Franz Steinhausen (63) Owschlag

Herausgeber: Pfarrgemeinde St. Michael, Am Margarethenhof 39, 24768 Rendsburg,

Tel.: 0 43 31 - 7 12 20 Fax.: 0 43 31- 4 38 56 03 Internet: www.st-michael-rendsburg.de

Redaktion: Hans-Georg von Borzyskowski,Josef Skuza, Hubert Szuppa

Der nächste Pfarrbrief erscheint am monatsletzten Sonntag.

Redaktionsschluss: Am 15. des jeweiligen Vormonats.

november 2008

st. michael

rendsburg


Liebe Gemeinde!

Wort unseres Pfarrers

Am letzten Tag der Herbstferien

unserer Kinder schreibe ich Ihnen

diesen Gruß im neuen Pfarrbrief.

Nun müssen die Schüler und Schülerinnen

morgens schon im Dunkeln

aus dem Haus. Es ist November:

winterliche Zeit mit schnell

kürzer werdenden Tagen und zunehmender

Kälte. Ungemütlich

wird es draußen; wir beginnen wieder,

ein warmes Heim zu schätzen....

- In was für eine Zeit führt uns

der November als Pfarrgemeinde

hinein? So unwirsch er vom Kalender

her auf uns zukommt, so voller

Spannung wird er vom Kirchenjahr

aus werden.

- Mit dem Novemberende endet

dieses Kirchenjahr exakt. Zu Beginn

der letzten Woche steht der

Christkönigssonntag und weist die

Gemeinde auf den Herrn hin, der

einmal alles in seine göttlichen

Hände nehmen und seine Menschenbrüder

und Schwestern in

seine ewige Freude aufnehmen

wird. Wir werden ins Ziel einlaufen;

die einzige große Wahrheit

wird sich zeigen: sinnvoll oder

sinnlos gelebt?

- So fängt auch der Monat mit

seinem ersten Tag an: Allerheiligenfest

- kurz den Vorhang auf und

einen Blick auf unsere Zukunft der

Gotteskinder, der Menschen geworfen

.... Und am zweiten Tag ein

zweiter, ein kritischer Blick auf die

Vorausgegangenen, unsere Toten

am Allerseelentage. Sind sie, die

wir so lieben, zu Hause? Da beginnt

eine Jesusgemeinde wie

selbstverständlich mit ihrer Für-

Bitte für ....

- Und der allerletzte Novembertag,

der 30., ist Neujahr! Erster Adventssonntag.

Es fängt die Zeitspanne

mit den zwei Gesichtern

an: zum einen dieser einmalig geheimnisvolle,

schöne, stille und

hektische Vorbereitung auf das

Fest der Erinnerung an Christi erste

Ankunft auf Erden. Zum anderen

das violett-ernsthafte Nachdenken

der Kirche über unseren Zustand

auf der Wanderung dahin, wo

es kein neues Jahr und keine Zeit

und Vergänglichkeit mehr geben

wird. Wir nehmen Christi zweites

Kommen in den Blick, seine "Wiederkunft

in Herrlichkeit". Meinen

Sie nicht auch, daß - so beim Bedenken

- der November trotz seiner

Kühle ganz schön "heiß" daherkommt?

Es grüßt Sie alle herzlich

Reichspogromnacht

Zur Erinnerung

„Komm, Herr, binde doch

nach des Wahnsinns Flammen,

dir aus aller Welt noch

ein Volk zusammen. Seht,

der Ölbaum trägt alte neue

Zweige, bis vor Gott sich

neige endlich alle Welt." So

dichtet Dieter Trautwein in

seinem Lied jenseits der

Feueröfen". Es geht darum,

nach den Schrecken der nationalsozialistischenJudenverfolgung

zu neuer Gemeinschaft

zu finden, einer

neuen Verständigung zwischen

Christen und Juden.

Doch ohne die Erinnerung

keine Versöhnung und Erlösung.

Deshalb ist in diesem

Jahr an den 70. Jahrestag

der sogenannten „Reichskristallnacht"

(ein Begriff,

mit dem „der Volksmund"

über die erste große öffentliche Verfolgungsaktion gegen die Juden spottete)

am 9. November 1938 zu erinnern. Reichspropagandaminister Joseph Goebbels

hatte das Attentat des 17-jährigen polnischen Juden Herschel Grynszpan

an dem deutschen Legationssekretär Ernst von Rath am 7. November in

der deutschen Botschaft in Paris zum Anlass für die antijüdische Hetze genommen.

Grynszpan wollte mit dem Anschlag die Vertreibung seiner Eltern

aus Deutschland rächen. Bei dem bis zum 11. November dauernden Pogrom

gingen über 1.000 Synagogen in Flammen auf, wurden jüdische Geschäfte

geplündert und zerstört und jüdische Mitbürger zu Tausenden misshandelt,

getötet oder in Konzentrationslager verschleppt.

Einer der wenigen, die damals öffentlich protestierten, war der Berliner

Dompropst Bernhard Lichtenberg. „Draußen brennt der Tempel. Das ist

auch ein Gotteshaus", rief er nach der Reichspogromnacht seinen christlichen

Zuhörern in St. Hedwig zu. Seitdem sprach er jeden Abend ein öffentliches

Gebet für die verfolgten Juden - mit dem Wissen, sich dadurch selbst

in Gefahr zu bringen. Tatsächlich wurde er einige Jahre später verhaftet,

aber mit seinem unerschrockenen Einsatz für die Juden hat er den Grundstein

gelegt für die Erinnerung, in der das Geheimnis der Erlösung ruht.


Ein Grund, warum wir den Tod eines geliebten

Menschen als so schmerzhaft

empfinden, ist die Endgültigkeit des Abschieds,

die mit der Tatsache, dass wir

sterben, verbunden ist. Wir werden diesen

einen Menschen in diesem Leben

nicht mehr wiedersehen,wir werden

nicht mehr mit ihm lachen, sein Rat wird

uns fehlen, genauso wie die Streitgespräche

und Konflikte, die zum Leben

dazu gehören. Um diese Tatsache zu begreifen,

sollten Trauernde sich Zeit nehmen

und auf gar keinen Fall die Beerdigung

schnell hinter sich bringen. „Begreifen"

bedeutet für mich im wahrsten

Sinne des Wortes eine sinnliche Erfahrung

machen. Raum und Zeit sind hier

wichtig. Raum, in dem ich mich mit

dem Toten aufhalten kann und Zeit für

einen Abschied, der Trauerrituale, wie

das Waschen und Einkleiden des

Verstorbenen, möglich macht.

Vorsicht vor „Experten", die den Ratschlag

geben, den Toten sofort ins Krematorium

transportieren zu lassen.

Manchmal sitzen Trauernde dann einige

Tage später vor einer Urne und können

nicht fassen, dass da der Verstorbene

drin sein soll. In solchen Ratschlägen

stecken oft mehr Schläge als Rat. Meiner

Meinung nach wird zu schnell eingeäschert.

Es wird viel zu oft zu einer

schnellen „Entsorgung und Beseitigung

des Problems" geraten. Ich finde, ein

großer Fehler. In meiner Wertewelt ist

der Tod kein „Problem`: Der Tod lehrt

uns das Leben zu schätzen und zu lieben.

Er lässt uns begreifen, dass das Leben

endlich ist und jede Minute kostbar.

Also lassen Sie sich im Trauerfall nicht

drängen. Sie können den Verstorbenen

laut Gesetz 36 Stunden zu Hause behalten.

Wenn Sie das Gefühl haben, mehr

Zeit für den Abschied zu brauchen,

nehmen Sie sich die Zeit.

Ich rate hier ausdrücklich zu zivilem

Ungehorsam. Sie werden spüren,

wenn es an der Zeit ist, den

Leichnam wegzugeben. Entscheiden

Sie selbst, auch über die Art

der Bestattung. In Michael Schonvers

empfehlenswertem Buch „Todsichere

Geschäfte" habe ich folgende Zahlen

entdeckt: „In Dortmund stieg die

Zahl der Feuerbestattungen von 48 Prozent

im Jahr 2003 auf 65 Prozent im

Jahr 2006.. Besonders beliebt sind sie in

Nord- und Ostdeutschland, wo sich heute

fast 90 Prozent der Menschen für ein

Urnengrab entscheiden. Durch die gestiegene

Zahl von Feuerbestattungen in

Deutschland hat sich auch die Zahl der

Krematorien auf ca. 150 erhöht. Oft

gleichen Krematorien großen Fabriken.

Nicht unbedingt im Aussehen, sondern

hinsichtlich der Tatsache, dass in einigen

von ihnen bis zu zwanzigtausend Verbrennungen

im Jahr stattfinden, wie am

Fließband. Der Trend zu den oft von privaten

Unternehmen geführten Großkrematorien

hat auch noch eine andere

Konsequenz: Sie müssen sich „rentieren",

denn es soll ja Gewinn gemacht

werden. Der „Kampf um die Asche",

wie es eine Tageszeitung einmal nannte,

ist ungeheuer hart geworden. Dazu bieten

manche Krematorien einen Abholservice

an, den viele Bestatter gern annehmen."

Die Stiftung Warentest stellte

fest: ,,... dass Krematorien pro Leichnam

Provisionen in Höhe von 5o bis 200

Euro zahlen." Eine unsägliche Praxis,

die nicht ohne Einfluss auf die Beratung

im Trauerfall bleiben kann. Die Ex und

hopp Mentalität, die in vielen Lebensbereichen

Einzug gehalten hat, wird auf

den Todesfall und die Trauer übertragen.

Mit fatalen Folgen. Der Moment des

Abschieds ist unwiederbringlich. Nehmen

Sie sich Zeit dafür. Lassen Sie sich

Ihre Toten nicht stehlen!

Fritz Roth, Bestattungen und Trauerbegleitung

Aufruf der deutschen Bischöfe zum Diaspora-Sonntag

am 16. November 2008

„Werdet nicht müde, von IHM zu sprechen.“

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben, wer eine Geschichte weitererzählt,

erhält sie am Leben. Dies gilt auch für das Evangelium von Jesus

Christus. Über die Jahrhunderte hinweg haben Menschen nicht aufgehört, es

von Generation zu Generation weiterzutragen. Schon der heilige Paulus hat

in seinem Brief an die Römer festgestellt: „So gründet der Glaube in der

Botschaft, die Botschaft im Wort Christi“ (Röm 10,17) Diese Aufforderung

zur Verkündigung ist heute so aktuell wie je. Denn in einer Zeit, in der viele

Botschaften lautstark um Aufmerksamkeit werben, liegt es an uns, der Botschaft

des Glaubens Gehör zu verschaffen. „Werdet nicht müde, vom IHM

zu sprechen“, lautet daher das Leitwort des diesjährigen Diaspora-Sonntages.

Gerade in den Diasporagebieten Deutschlands, in Nordeuropa und im

Baltikum verspüren viele katholische Christen eine Einsamkeit im Glauben.

Zu selten finden sie Gelegenheit, über Gott zu sprechen und mit anderen

Sein Wort zu teilen. Deshalb steht das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken

der Kirche in der Diaspora bei. Es hilft, den Glauben lebendig zu erhalten

und an die nächste Generation weiterzugeben.

Herzlich laden die deutschen Bischöfe Sie alle zum Gebet für unsere Brüder

und Schwestern in der Diaspora ein. Zugleich danken wir für Ihre großzügige

Spende für das Bonifatiuswerk.

Würzburg, den 21. April 2008 Für das Erzbistum Hamburg


Patrozinium 2008 in St. Michael

gung des Festhochamtes

strömten die Menschen

auf das Gelände

um sich mit Suppe oder

Wurst zu sättigen. Die

Kinder hatten bei den

Spielen meistens die

freie Auswahl, da der

Andrang in diesem Jahr

nicht sehr groß war. Die

Cafeteria war wie immer

voll besetzt. Auch

der Paulusquiz fand re-

Als wir uns am

Sonntag um 08.00

Uhr zum Aufbau

für unser Gemeindefesttrafen,begann

es zu regnen.

Aber nach einer

knappen Stunde

änderte sich das

Wetter. Die Sonne

setzte sich durch.

Und so blieb es

dann erfreulicher

Weise den ganzen

Tag. Nach Beendi-

gen Zuspruch. Um

16.00 Uhr endete das

Fest und um 20.00 Uhr

fanden sich kaum noch

Spuren des Geschehens

auf dem Kirchplatz.

Dank den Besuchern

des Patroziniums und

ein besonderer Dank

allen Helfern für die

Vor- und Nachbereitung

und für die Durchführung.

Josef Skuza

Das Paulusjahr 2008/2009

DAS GRAB DES APOSTELS PAULUS

Paulus kommt 61 n.Chr. nach Rom, um dort gerichtet zu werden. Zwischen 65

und 67 n.Chr. wird er enthauptet[1]. Zur Ruhe gebettet wird sein Leichnam zwei

Meilen vom Ort des Martyriums entfernt in einem Gräberbezirk, den die Christin

Lucina auf der Via Ostiense besaß, wo sie ihm ein Grab überließ[2]. Obwohl er

Christ war, war es möglich, den Apostel Paulus in einer römischen Nekropole zu

bestatten, weil er römischer Bürger war. Sein Grab wird sofort ein Ort der Verehrung,

über dem eine cella memoriae bzw. ein tropaeum errichtet wird, ein Denkmal,

dem sich während der Jahrhunderte der Verfolgungen Gläubige und Pilger

zuwandten, um dort Kraft zu schöpfen, das Bekehrungswerk des großen Missionars

fortzusetzen[3].

DIE GRABPLATTE

1,37 m unter dem heutigen Papstaltar trägt eine Marmorplatte (2,12 m x 1,27 m)

die Inschrift PAULO APOSTOLO MART... Sie ist aus mehreren Stücken zusammengesetzt.

Dasjenige, auf dem der Name PAULO steht, besitzt drei Öffnungen,

eine runde und zwei quadratische[4].

DER SARKOPHAG

Über dem massiven Sarkophag von 2,55 m Länge, 1,25 m Breite und 0,97 m Höhe

wurden in der Folge die Beichtaltäre oder „Altari della Confessione“ errichtet.

Im Zuge jüngerer Baumaßnahmen wurde ein breites Fenster unter dem Papstaltar

eingebaut, um den Gläubigen zu ermöglichen, das Grab des Apostels zu sehen.

1) Außerhalb der aurelianischen Mauern, auf der Via Ostiense, höchstwahrscheinlich

ad Aquas Salvias.

2) Die Ausgrabungen bestätigen die Existenz eines Friedhofs unter der Basilika

und um sie herum (Loculi und Gruben) für Arme und freigelassene Sklaven.

3) Der Presbyter Gaius, der unter Zephyrinus, Bischof der Römer von 199 bis 217

n.Chr., lebte und von Eusebius im 3. Jahrhundert erwähnt wird, ist der erste, der

erzählt, dass er die Gräber der beiden Apostel besucht habe: „Ich kann dir“,

schrieb er an Proclus, „die trophaei (die Grabmonumente) der Apostel zeigen. Sowohl

wenn du zum Vatikan als auch wenn du auf der Straße nach Ostia gehst,

wirst du die trophaei von jenen finden, die die römische Kirche gegründet haben.“

4) Die runde Öffnung, welche die Inschrift nicht beeinträchtigt, ist zweifellos zeitgenössisch;

sie ist mit einem kleinen, zum Grab führenden Kanal verbunden, der

an den römischen, später dann christlichen Brauch erinnert, Duftessenzen in die

Gräber zu gießen. Die Grabplatte aus dem 4./5. Jahrhundert ist wahrscheinlich

Zeugnis eines Kultes, der vor dem großen Bau von 386 praktiziert wurde.


Wohlfahrtsmarken 2008

Der 13. November ist der Erstausgabetag

für die Weihnachtbriefmarken.

Es wird

zwei Motive

geben:

"Die GeburtChristi"

von Dürer 45 Eurocent + 20 Eurocent Zuschlag

und "Anbetung der Weisen" von Raphael

55 Eurocent + 25 Eurocent Zuschlag. Diese Briefmarken

werden etwa in der zweiten Novemberhälfte

vor und nach den Heiligen Messen zum

Kauf angeboten. Josef Skuza

„Philosoph der Zukunft"

So nannte Martin Heidegger den

vor 700 Jahren (8. November

1308) in Köln verstorbenen Franziskaner,

Priester und Theologen

Johannes Duns Scotus, der zu den

scharfsinnigsten Denkern des Mittelalters

zählt. In seiner Lehre vertrat

er den Vorrang des Willens

vor der Vernunft bei Gott und

Mensch, als Theologe eine christologische

Theologie und die Lehre

von der Unbefleckten Empfängnis

der Maria. Geboren wurde er um

1265 in Schottland; bevor er nach

Köln kam, lehrte er in Oxford und

Paris. Der 1992 selig gesprochene

Duns Scotus ist in der Kölner Minoritenkirche

bestattet.

Einkehrtag der kfd in Nütschau!

Wenn ein Einkehrtag im Kloster

Nütschau zur Debatte steht, ist die

überwiegende Mehrheit der kfd-

Schwestern hellauf begeistert. Wie

die Erfahrung der vergangenen Jahre

gezeigt hat, kommen wir nach einem

solchen Tag, an dem wir uns eingehend

mit einem religiösen Thema

beschäftigt haben, ganz bereichert

zurück.

Unsere Vorsitzende - Magdalena

Skuza - hatte im Kloster Kontakt zu

Schwester Heike aufgenommen und

mit ihr das gewünschte Thema unseres

Einkehrtages -"Gottesbegegnungen"-

angesprochen.

Schwester Heike und Schwester Hildegard

unterstützen seit einiger Zeit

die Klosterbrüder in ihrer umfangreichen

Bildungsarbeit. Beide Schwestern

gehören dem Orden "Gemeinschaft

Jesu" an. Als Seelsorgerinnen

sehen sie ihre Arbeit darin, Menschen

Wege zu eröffnen, um aus der

Kraft des Glaubens und in Bezie-

hung zu Jesus Christus

das eigene Leben lebendiger

zu gestalten.

Sr. Heike ist Theologin,

Pädagogin sowie

Kunst- und Gestaltungstherapeutin

und

verfügt über reiche Erfahrungen

in der Erwachsenenbildung.

Wer nun eine Nonne in

Tracht erwartet hatte,

irrte gewaltig. Die

Schwestern der "Gemeinschaft

Jesu" tragen

nur in Gottesdiensten

einen hellen Talar;

ansonsten sind sie

weltlich gekleidet. Sr.

Heike begegnete uns in ihrer Lieblingsfarbe

- einem schlichten Grau in

Rock und Pulli. Sie trat zurückhaltend

und bescheiden auf und vermittelte

durch dieses wohl bewusste Zurücknehmen

ihrer eigenen Persönlichkeit

eine Atmosphäre der Lockerheit,

der Offenheit und des Vertrauens.

Um sich dem Thema "Gottesbegegnungen"

anzunähern, hatte Sr. Heike

Vorarbeit geleistet. Wir - 16 Frauen -

hatten einen "Rundlauf" mit sechs

Stationen zu absolvieren. An den

einzelnen Stationen ging es um Gottesbegegnungen

anderer Menschen:

1. Brennender Dornbusch; Ex 3,1-14

2. Jakobs Traum; Gen 28, 10-22

3. Speisung der 5000; Mt 14, 13-20

4. Teresa von Avila (Inneres Beten)

5. Ignatius v. Loyola (Gott in den

Dingen finden)

6. Blaise Pascal (Gottesbegegnung

krempelt sein Leben total um)

Je drei Frauen konnten sich an einer


Station mit den kopierten Darstellungen

der jeweiligen Gottesbegegnung

befassen und ihre spontanen

Eindrücke dazu auf ein großes Plakat

schreiben. Das war richtig geistige

Schwerarbeit, aber eine, die anregend

war, weil die Darstellungen so

unterschiedlich waren. Nach Beendigung

des Rundlaufs wurden die

sechs beschriebenen Plakate in die

Mitte gelegt und wir verglichen die

Gottesbegegnungen.

Diese 1. Phase von ca. 1,5 Stunden

war wie im Fluge vergangen. Nun

war es Zeit für das Mittagsgebet mit

den Benediktinern, für das Mittagessen

und eine angemessene Pause.

Um 14.00 Uhr

trafen wir uns erneut.

Nun ging es

um die eigenen

religiösen Erfahrungen.

Sr. Heike

hatte einen Bogen

mit einer Einteilung

für negative

und positive Erfahrungen

in jedemLebensjahrzent

erstellt. Daran

arbeiteten wir

- jede für sich,

um eine Grundlage

für das nach

der Kaffeepause stattfindende Gespräch

im Plenum zu haben.

Da ging es dann um die Glaubenserfahrungen,

deren Grundsteine in

Kindheit und Jugend gelegt werden:

Unsere Umgebung, unsere Beziehungen

prägen unseren Glauben, der

an Menschen und deren Verhalten

gebunden ist. Kinder sind noch voller

Emotionalität. Sie leben im Augenblick,

sind dann ganz bei sich,

gehen auch ganz in ihrem Glauben

auf. Es gibt noch kein Wenn und

Aber, kein kritisches Abwägen. Entscheidend

für die Weckung des

Glaubens sind nicht zwangsläufig

die Priester. In kirchenfernen Regionen

oder solchen, wo Glaubensverfolgungen

stattfinden, wird Glaube -

gemäß der Tradition - im Stillen von

Laien weitergegeben. Entscheidend

ist, dass jeder in sich die Flamme

des Geistes am Leben erhält.

Im Laufe des Lebens hat wohl jeder

Mensch seine Glaubenskrise(n).

Dann geht es nur noch um Äußerlichkeiten,

z.B. Kirchgang als Angewohnheit,

aber das Innere ist gestört.

In der Verbindung zu Gott herrscht

Funkstille.

Oft sind es dann Lebenskrisen, z.B.

Krankheiten, die zum Beten zurückführen:

Not lehrt Beten. Man stellt

fest, dass man beim Beten ruhiger

wird, dass das Gebet Kraft gibt, die

schwere Situation durchzustehen.

Beten heißt aber nicht nur Ja sagen,

sondern kann auch Hadern sein. Wir

dürfen alles vor Gott tragen....

Zur Abrundung unseres Einkehrtages

wurden wir gestalterisch aktiv.

Sr. Heike forderte uns auf, gemachte

Erfahrungen in Begriffe zu bringen:

Wie war unsere Gottesbegegnung?

Es gab z.B. die Erfahrung von Einssein,

Freundschaft, Vertrauen, Nicht-

Allein-Sein, Nähe, Kraft usw. Alle

diese Begriffe werden auf Zetteln in

der Mitte des Raumes ausgelegt. Sr.

Heike forderte uns nun auf, den Begriffen

Symbole aus einem Kästchen

und farbige Tücher zuzuordnen.

Dieses nonverbale Gestalten machte

uns viel Freude und wir waren - wild

herumwuselnd - mit Feuereifer bei

der Sache.

Und schon hieß es Abschied nehmen

von Sr. Heike und DANKE sagen:

Unser Einkehrtag war wieder eine

runde Sache. So innerlich gestärkt

und rundum zufrieden, fuhren wir

nach dem Besuch der Vesper und der

Vorabendmesse nach Hause zurück.

Für die kfd:

2 Einladungen für diesen Monat

1.) DOMWOCHE um den neuen Mariendom

Nach eineinhalbjähriger Bauzeit wird der Mariendom

in Hamburg in diesem Monat wieder eröffnet.

Der Erzbischof wird dies am Sonntag, dem 23.11., um

15 Uhr mit der Weihe des neuen Altares und der Beisetzung

der Reliquien des Märtyrers Laurentius in

einem Pontifikalamt tun. Aus diesem Anlaß lädt er

alle zu einer DOMWOCHE vom 21. bis 30. November

nach Hamburg ein. Vielleicht möchten Sie aus dieser

Einladung etwas für Sie Passendes auswählen und daran

teilnehmen. Kleine Programmhefte liegen bei uns

aus. Weitere Hinweise finden Sie in der Bistumszeitung.

2.) 65. Jahresgedenken der LÜBECKER MÄRTYRER

Am Montag, dem 10. November gedenken wir zum

65. Male der Lübecker vier Märtyrer des Naziregimes.

In der Propsteikirche Herz Jesu, Parade 4,

wird ein Gedenkgottesdienst mit unserem Erzbischof

und mit der Predigt von Weihbischof Voß aus Münster

um 18 Uhr gefeiert. Besonders bedeutsam ist

die Ausstellung über den "Löwen von Münster", Kardinal

von Galen, in der Woche vom 26. Oktober bis

16. November mit verschiedenen Veranstaltungen zum

Thema in Lübeck. Vielleicht können Sie hinfahren?


Dienst nach Vorschrift

Vorgeschrieben, kommt nicht gut!

Selbstbestimmt ist angesagt, also

frei. Wer will das nicht! Ist da die Berufswelt

nicht ein Freiheitskiller?

„Job muss sein, um zu verdienen,

denn nur wer Geld in die Hand nehmen

kann, ist selbstbestimmt; sagt

man. Also, der Job scheint Voraussetzung

für Selbstbestimmung zu

sein, um den Preis allerdings, Vorschriften

am Arbeitsplatz in Kauf zu

nehmen. Arbeit ist eben ohne Vorschriften

nicht zu haben. Erkenntnis:

Der Job ist oft eine unliebsame Entmündigung,

aber er spült Geld ins

Leben. Deswegen gilt: Dienst nach

Vorschrift, und keine Minute mehr.

Also Stift fallen lassen, Strom aus

und die Axt im Kotelett stecken lassen!

„Das ist mein gutes Recht",

sagt man.

Gerade wenn Arbeit monoton oder

besonders anstrengend ist, zählt

man die Sekunden, bis der Job gemacht

ist, und tschüss!

So ist Arbeit ein Feind, der täglich

aufs Neue bekämpft werden muss,

sonst gibt es keine Knete. Ist das

so? Anderer Blickwinkel: Arbeit sollte

Selbstverwirklichung sein! „Hallo",

kann man nun einwenden, „wer ist

denn so drauf"? Klartext: Mit deiner

Arbeit investierst du ein „Stück" von

dir in die Gesellschaft! Du arbeitest

nicht nur für Geld, denn deine Arbeit

dient darüber hinaus zu Etwas! Deine

Arbeit ist Wirklichkeit, Investition,

mit ihr bringst du dich zum Ausdruck,

Arbeit sagt etwas über dich,

egal ob Hand- oder Kopfarbeit.

Deshalb sollten wir uns den „Dienst

nach Vorschrift" nicht als Vorschrift

von anderen vorschreiben lassen.

Die Vorschrift, nach der es sich zu

richten lohnt, sollte sein: Was bedeutet

uns unsere Arbeit, aber auch

was kostet sie uns?

Arbeit bedeutet „sich entfalten". Diese

Vision darf nicht verloren gehen,

auch wenn der Alltag einen anderen

Takt schlägt.

© Christoph Stender

Für Advent- und Weihnachten!!

Advents-Klappkalender 2008

Adventskalender für Kinder (mit Begleitheft)

"Weihnachten entgegen" Lese- und Betrachtungsbüchlein für

Erwachsene + Familien

Kunst-Postkarten zu Weihnachten

Weihnachts-Brief

Weihnachtskerzen für zu Hause / zur Krippe / als kleines Mitbringsel

zum Fest

All diese Hilfen zur Advents- und Weihnachtszeit wird es wieder

geben. Die Preise werden sicherlich in etwa auf den Niveau des

vergangenen Jahres liegen.

Sternsinger-Aktion 2009

Ich würde mich freuen, wenn auch im

Jahre 2009 Sternsingerkinder Segenswünsche

in die Wohnungen und

Häuser unserer Gemeinde tragen.

Liebe Mädchen und Jungen, wenn Ihr

Lust habt mitzumachen, meldet Euch

bei Frau Skuza Tel.: 04331- 42252,

oder vormittags in der Zeit von 09.00

- 12.00 Uhr im Pfarrbüro, Telefon

04331 - 7 12 20, an.

Meldet Euch bitte recht bald. Das erste

Treffen soll Anfang Dezember

stattfinden. Der Termin wird noch bekannt

gegeben..

Liebe Leserin, lieber Leser, unterstützen

Sie uns bitte dabei, Kinder für

diese Aufgabe einzuwerben. Josef Skuza


DER MONAT NOVEMBER IN ST. MICHAEL

Allerheiligen Samstag, 01.11.08

Ev.: Mt 5, 1-12a 09.00 Uhr Hochamt

Allerseelen Samstag, 01.11.08

18.00 Uhr Vorabendmesse von Allerseelen

Sonntag, 02.11.08

09.00 Uhr Requiem für alle Verstorbenen

Herz-Jesu-Freitag Freitag, 07.11.08

14.00 Uhr Hochamt für die Senioren

Weihetag der Samstag, 08.11.08

Lateranbasilika 18.00 Uhr Vorabendmesse

Ev.: Joh 2, 13-22 Sonntag, 09.11.08

09.00 Uhr Hochamt

33. Sonntag im Samstag, 15.11.08

Jahreskreis 18.00 Uhr Vorabendmesse

Ev.: Mt 25, 14-30 Sonntag, 16.11.08

09.00 Uhr Hochamt

Feier des Mittwoch, 19.11.08

Elisabethtages 08.30 Uhr Hochamt für den

Helferinnenkreis

Christkönigsfest Samstag, 22.11.08

Ev.: Mt 25, 31-46 18.00 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 23.11.08

09.00 Uhr Hochamt

1. Advent Samstag, 29.11.08

Ev.: Mk 13, 24-37 18.00 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 30.11.08

09.00 Uhr Hochamt

Heilige Messe der Kroatischen Gemeinde!

Sonntag, 02.11.2008 um 13.00 Uhr

Gelegenheit zur heiligen Beicht!

Immer samstags um 15.00 Uhr

Weitere Gottesdienste in St. Michael!

Gebetskreis "Maria Königin des Friedens"

An jedem 1. Dienstag im Monat ist um 18.30 Uhr Eucharistische

Anbetung; ansonsten ist jeden Dienstag um 18.30 Uhr Gebetsstunde.

Gottesdienstzeiten in St. Michael

an den Wochentagen

Mo. 8.30 Uhr, Di. 19.30 Uhr, Mi. 8.30 Uhr, Fr. 9.00 Uhr

Heilige Messen im Seelsorgebezirk

St. Martin: (Rendsburg) Samstag 17.00 Uhr Sonntag 10.45 Uhr

St. Konrad: (Nortorf) Sonntag 09.00 Uhr

Hl. Familie: (Hohenwestedt) Sonntag 10.30 Uhr

S t . M a r t i n s - U m z u g

Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in

Rendsburg laden herzlich zum Martinsumzug ein:

Am Dienstag, 11.11.2008 um 17:00 Uhr

sammeln wir uns mit dem Rendsburger Posaunenchor

an der Christkirche.

Dann geht es mit einem Laternenumzug

in die Sankt-Martin-Kirche

zur ökumenischen Andacht,

in der die Martinsgeschichte gespielt wird.

Anschließend vor der Kirche:

Begegnung am Martinsfeuer, Teilen von Martinsbrezeln,

Verkauf von Schmalzbroten und Punsch

Wir freuen uns auf Euer / auf Ihr Kommen!

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