la gueule 3/12 - Junior Chamber Biel-Bienne

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la gueule 3/12 - Junior Chamber Biel-Bienne

Sponsored by:

la gueule

das Magazin der Junior Chamber International Biel-Bienne

le magazine de la Jeune Chambre Internationale Biel-Bienne

enchant|é, e [ã∫ãte] a 1. ver-, bezaubert; 2. entzückt;

– je suis ~ de vous voir es freut mich sehr, Sie zu sehen;

Kiwanis-Club Biel-Bienne

Job4U2

Der Wiedereinstieg eines Aussteigers

3/12


Inhalt

Sommaire

Inhalt / Sommaire 1

Impressum 2

Editorial 3

Interview mit dem Chefredaktor BT 7

Kiwanis Club Biel-Bienne 11

job4U2 20

Interview avec Virginie Borel 24

Der Wiedereinstieg eines Aussteigers 28

Theateratelier: Bretter, die die Welt bedeuten 31

Anlässe / Evénements 36

la gueule 3/2012 1


2

Impressum

«la gueule»

«la gueule» erscheint dreimal pro Jahr in einer Auflage von 1200 Exemplaren.

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck oder Vervielfältigung von Artikeln auch

auszugsweise nur mit Zustimmung der Redaktion.

«la gueule» paraît trois fois par an. Tirage: 1200 exemplaires.

Tous droits réservés. Réimpression ou reproduction des articles même par extraits,

seulement avec la permission de la rédaction.

Redaktion/rédaction: Philipp Messer

Layout/mise en page: gravoractual SA, Marc Berger

Druck/impression: Ediprim AG, Hansruedi Weyrich

Übersetzung + Lektorat/ GLOBAL TRANSLATIONS GmbH

traduction + relecture: Tatjana Greber-Probst

Inserate/annonces: Preise auf Anfrage/prix sur demande


Editorial

Enchanté 2013 & Adieu 2012

Geschätzte Leserinnen, geschätzte Leser

Valerio Magnanimo

Meine Zeit als Präsident neigt sich dem Ende zu und der Moment für einen

Jahresrückblick zu machen, ist bereits gekommen. Rückblickend auf mein Editorial

in der ersten «la gueule»-Ausgabe 2012, berichtete ich über mein Jahresmotto

«Enchanté» und meinem Ziel, verschiedene Plattformen des Kennenlernens zu

schaffen. Wie es dann werden wird, wusste ich ja noch nicht, doch es kam besser,

als ich gedacht habe.

Ich kann auf 11 «Enchanté»-Lunches in unserem Stammlokal zurückblicken. Wir

hatten regelmässig um die 15 Teilnehmer, welche sich jeweils zu einem Mittagessen

pro Monat trafen. Darunter auch immer wieder neue Gesichter, die sich für

unsere Organisation interessierten, aber auch Alt- & Ehrenmitglieder oder Senatorinnen/Senatoren.

Wir konnten 4 «Enchanté»-Afterwork-Anlässe erleben, wo

sich die Leute zu einem Apéro-Riche trafen, begleitet zu guter Musik und einem

unterhaltsamen Speed- bzw. Slow-Networking. Dabei besuchten uns Mitglieder

von anderen Wirtschaftskammern und auch Vertreter vom Nationalkomitée

beehrten uns. In den zwei Ausgaben unseres Magazins «la gueule» lernten wir

interessante Personen, Institutionen und Organisationen kennen. Den Abschluss

bildet nun die dritte Ausgabe von «la gueule», in der erneut Menschen aus der

Region zu Wort kommen.

la gueule 3/2012 3


4

Die Junior Chamber International Biel-Bienne, konnte in diesem Jahr viele

spannende Persönlichkeiten kennenlernen oder in unsere Region locken. Mein

Jahresziel wurde vollumfänglich erfüllt und dies nur durch die tatkräftige

Unterstützung unserer Mitglieder und Ihnen als Leser unseres «la gueules».

Das Motto «Enchanté» bleibt aber weiterhin ein wichtiger Bestandteil in meinem

Leben und ich freue mich noch auf viele weitere Bekanntschaften im 2013!

Valerio Magnanimo

Präsident 2012 der Junior Chamber International Biel-Bienne


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Bernhard Rentsch

«Leidenschaft für den Journalismus»

Interview mit dem Chefredaktor des Bieler Tagblatts

Herr Bernhard Rentsch ist der neue Chefredaktor des Bieler Tagblatts. Für «la gueule» hat

Cyrill M. Ranft das folgende Interview geführt.

Sehr geehrter Herr Rentsch «Enchanté» ist dieses Jahr unser Motto bei

JCBB. Es freut uns, Sie kennenzulernen. Was hat Sie dazu bewogen,

Chefredaktor des Bieler Tagblatts zu werden?

Grundsätzlich einmal die Leidenschaft für den Journalismus. Es war meine erste

Erwerbstätigkeit nach dem Studium. Wenn man einmal im Medienkuchen aktiv

war, kommt man immer wieder dazu zurück. Es ist auch der Bereich, wo ich am

meisten Energie freisetzen und aktiv werden kann. Und schliesslich war es natürlich

auch die Gelegenheit für den Posten, welcher sich mir geboten hat.

Welchen Menschen begegnen Sie bei Ihrer Arbeit?

Einerseits bin ich intern tätig, arbeite also mit unseren Leuten zusammen, andererseits

bin ich aber als Chefredaktor auch oft extern unterwegs. Intern habe ich vor

allem mit den Journalistinnen und Journalisten zu tun. Der Journalist resp. die

Journalistin ist ein spannender Typ Mensch: kreativ, unternehmungslustig und mit

einer gewissen Konsequenz. Als Journalist muss man sich z.T. auch ins Rampenlicht

wagen, was die Leute entsprechend prägt. Extern sind meine Begegnungen sehr

vielseitig, ich treffe z.B. Leserinnen und Leser, Politiker, Firmenbesitzer, aber auch

Sportler und Musiker etc. Eigentlich umfasst mein Beruf Begegnungen mit sehr

vielen Menschen quer durch alle Branchen und Gesellschaftsschichten. Dies ist das

Spannende an unserem Beruf.

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8

Wie ist Ihr Verhältnis zu Biel und der Region?

Aufgewachsen bin ich in Pieterlen. Ich habe in Biel die Schule gemacht bis zur

Matur und wohne heute in Sutz. Ich bin also durch und durch ein Seeländer.

Zwischenzeitlich war ich beruflich in Aarau und dadurch auch in der Region Zürich

tätig. Ich bin aber sehr gerne wieder nach Biel zurückgekommen. Biel ist die Region,

wo ich mich beruflich mit Herzblut engagiere.

Welche drei Punkte gefallen Ihnen besonders an Biel oder der Region Biel?

Erstens ist dies einmal die Zweisprachigkeit. Dies ist für Biel ein Alleinstellungsmerkmal,

das wir meiner Meinung nach noch zu wenig ausspielen. Zweitens gefällt

mir besonders die geographische Lage. Von Biel aus ist man in vernünftiger Zeit

überall, kann schnell in alle Regionen der Schweiz reisen. Und drittens schätze ich

die schöne Umgebung von Biel und das Leben am See.

Wo sehen Sie in Biel Änderungsbedarf?

Grundsätzlich an vielen Orten. Es ist aber mehr eine Haltungsfrage. Die Bieler

verkaufen sich meiner Ansicht nach viel zu häufig defensiv. Wir Bieler sind ein

bisschen allzu starke Nörgler. Wir sollten mehr nach vorne schauen. Aber in jeder

Stadt kann man natürlich über verschiedene Dinge diskutieren wie z.B. Stadtplanung,

Ausländeranteil, Verkehr etc.

Was sind Ihre hauptsächlichen Aufgaben und Tätigkeiten als Chefredaktor?

Meine Hauptaufgabe ist das Führen der Redaktion. Meine Tätigkeiten umfassen

das Festlegen der inhaltlichen und journalistischen Leitlinien, die Auswahl und

die Gewichtung der Themen und sodann insbesondere die vielen Kontakte gegen

aussen und Auftritte in der Öffentlichkeit. Und schliesslich gehört auch das

Schreiben von Zeitungsartikeln dazu, eine regelmässige Präsenz im Bieler Tagblatt

als Chefredaktor ist mir wichtig.

Was ist Ihrer Meinung nach die wichtigste Aufgabe der Medien?

Wenn man sagt, die Medien seien die «vierte Macht» im Staat, dann ist dies zutreffend,

obwohl «Macht» ist vielleicht das falsche Wort. Es geht meiner Ansicht

nach mehr um Kontrolle der übrigen Mächte. Die Medien erfüllen vorab eine

Informationsfunktion für die Bürger, damit diese über die wichtigen Ereignisse

und Entwicklungen im Land respektive beim Staat informiert sind. Und sodann

geht es natürlich auch um die Unterhaltung der Leserinnen und Leser mit einer

breiten Palette von Themen.

Wie sehen Sie im Besonderen die Aufgabe der Medien während der

Finanz- und Wirtschaftskrise?

Die Medien sind grundsätzlich dafür nicht verantwortlich, sie berichten ja nur

über Ereignisse. Zwar tun sie dies z.T. auch im Voraus. Aber die Medien verursachen

die Ereignisse nicht selber. Es ist meiner Meinung nach wichtig hinzuschauen.

Es kann auch sein, dass gerade durch das Hinschauen die Abwärts-spirale gestoppt

wird.


Was sind Ihrer Meinung nach die wesentlichen Eigenschaften, welche ein

junger Journalist oder eine junge Journalistin mitbringen sollte, wenn

er / sie sich für einen Job beim Bieler Tagblatt interessiert?

Sie oder er sollte neugierig, hartnäckig und breit interessiert sein. Wir haben keinen

Job, der sich z.B. nur auf den Sport oder die Musik beschränkt. Freude am und

Gefühl fürs Schreiben sind weitere Voraussetzungen. Dementsprechend sollte sie

oder er flexibel sein punkto Arbeitszeiten und kritikfähig. Und eine gewisse Portion

Narzissmus kann auch nicht schaden – wenn man seinen Namen unter den Zeitungsartikel

schreibt, muss man auch dazu stehen.

Wie sehen Sie die Zukunft des Bieler Tagblatts?

Die Printmedien haben es derzeit generell schwierig. Dies ist eine bekannte Tatsache.

Alle Zeitungen haben mit abnehmenden Leserzahlen und weniger Inseraten zu

kämpfen. Auch die Konkurrenz der Online- oder der Gratis-Medien ist gross. Ich

bin aber überzeugt davon, dass es auch noch in der Zukunft Zeitungen geben wird.

Das Radio und die Bücher sind ja auch nicht verschwunden, als das Fernsehen kam.

Es ist aber wohl so, dass die verschiedenen Medien in Zukunft nebeneinander bestehen

werden und jedes Medium seinen Teil zur Information und Unterhaltung

der Nutzerinnen und Nutzer beiträgt. Wie gross der Anteil der Zeitungen sein wird,

kann heute niemand mit Sicherheit sagen. Ich persönlich glaube an die Zukunft des

Bieler Tagblatts. Sonst dürfte ich den Job als Chefredaktor ja auch nicht machen.

Sehr geehrter Herr Rentsch, herzlichen Dank für das interessante Gespräch. Wir wünschen

Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Tätigkeit hier in Biel!

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Kiwanis Club Biel-Bienne

Thomas Gurtner

Interview mit dem Präsidenten Herrn Thomas Gurtner

Der Name Kiwanis macht neugierig. Damit verbinden wir einen ehrwürdigen

Club von Geschäftsleuten. Stimmt dieses Bild?

Kiwanis ist eine internationale Vereinigung lokaler Clubs, in denen Personen aus

allen möglichen Berufsgruppen vertreten sind.

Nach dem Motto «We build» bemüht sich jeder Kiwanis Club auf seinem Gebiet

um die gezielte, vornehmlich soziale Hilfe an benachteiligten Einzelpersonen und

Gruppen. Durch freiwilliges Anpacken von Arbeiten aller Art werden die dazu

benötigen Mittel selber erwirtschaftet, bevor sie der ausgewählten Bestimmung zu

gute kommen. Somit bietet Kiwanis verantwortungsbereiten, fachkundigen und

engagierten Frauen und Männern ein breites Betätigungsfeld.

Mehr als 310 000 Kiwanis-Mitglieder, Industrielle, Geschäftsleute und Angehörige

freier Berufe in den verschiedensten Teilen der Welt, tragen das Kiwanis-Abzeichen

und besuchen regelmässig die Zusammenkünfte ihres Kiwanis Clubs. Jedes dieser

Kiwanis-Mitglieder trägt berufliche Verantwortung, seine Zeit ist beschränkt;

dennoch nimmt es aktiv am Clubleben und an der Verwirklichung der sozialen

Projekte seines Clubs teil.

Woher leitet sich der Name Kiwanis ab und was bedeutet er?

Am 21. Januar 1915 rief Allen Browne in Detroit Kiwanis International ins Leben.

Der ursprüngliche Name The Benevolent Order of Brothers wich bald der endgültigen

Bezeichnung Kiwanis. Das Wort ist einer indianischen Sprache entlehnt und

bedeutet so viel wie «Ausdruck der eigenen Persönlichkeit».

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12

Die sechs beständigen Grundsätze von Kiwanis International wurden von den

Delegierten der Kiwanis Clubs, anlässlich des Kiwanis International Jahreskongresses

im Jahr 1924 in Denver, Colorado, bestätigt. Diese Grundsätze verblieben

über Jahrzehnte hinweg unverändert.

• Den humanitären und geistigen Werten den Vorrang vor den materiellen Werten

zu geben.

• Die zwischenmenschlichen Beziehungen im Alltag nach der «Goldenen Regel»

zu leben: Verhalte dich immer so, wie Du erwartest, dass sich Deine Mitmenschen

Dir gegenüber verhalten.

• Das Bewusstsein einer sozialen Verantwortung und einer ethischen Berufsauffassung

zu stärken.

• Mit beispielgebendem Verhalten den Gemeinsinn und ein staatsbürgerliches Bewusstsein

in der Gemeinschaft positiv zu beeinflussen.

• Durch Kiwanis Clubs Freundschaften zu gewinnen, uneigennützige Dienste am

Nächsten zu üben und gute Gemeinschaften zu bilden.

• Mitzuwirken an einer öffentlichen Meinungsbildung, die das Bewusstsein für

Gerechtigkeit und Loyalität einem freien Staatswesen gegenüber fördert.

Kiwanis bezeichnet sich als Club. Wie ist das zu verstehen?

Unter dem Namen Kiwanis C!ub Biel-Bienne ist ein Verein im Sinne von Art. 60 ff

des ZGB zu verstehen. Der geographische Bereich des Clubs umfasst die Gemeinde

Biel sowie die angrenzenden Gebiete.

Gibt es Kiwaner in der ganzen Schweiz und weltweit? Wie entsteht ein

solcher Ableger?

Kiwanis International ist die Dachorganisation aller Kiwanis Clubs weltweit.

Karitatives Engagement für andere Menschen und die Freundschaftspflege unter

den Mitgliedern stehen im Mittelpunkt der rund 15 000 Kiwanis Clubs, zu denen

sich Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft zusammengeschlossen

haben. Nach Lions und Rotary ist Kiwanis die weltweit drittgrösste Service-Club-

Organisation.

Der District Schweiz/Liechtenstein besteht aus 23 Divisionen mit total 198

Kiwanis-Clubs.

Sind Mitgliederbeiträge zu entrichten und wozu werden diese verwendet?

Jeder Kiwanis Club legt den jährlich zu entrichtenden Mitgliederbeitrag autonom

fest.

Die Mittel des Clubs setzen sich zusammen aus:

- den Eintrittsgebühren der Mitglieder

- dem jährlich festzusetzenden Mitgliederbeitrag

- freiwilligen Zuwendungen

- anderen Erträgen


Rapportieren die einzelnen Clubs an eine Dachorganisation und erhalten

von dort auch Empfehlungen oder Vorschriften?

Es gibt in der Tat analog der nachfolgenden Grafik Kommunikations-, Weisungs-

und Informationsströme sowohl top-down als auch bottom-up. So wird z.Z. vom

District Schweiz-Liechtenstein das Projekt «Women growth» sehr aktiv gepusht.

Ziel dieses Projekts ist es, den Frauenanteil von heute 6% rasch anzuheben.

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14

Wie ist der Club strukturiert und organisiert?

Die Organe des Clubs sind:

- Generalversammlung

- Vorstand

- Rechnungsrevisoren und Kommissionen

Der Vorstand besteht aus:

- Präsident

- Präsident elect

- Präsident past

- Aufnahmedirektor

- Sozialdirektor

- Kassier

- Sekretär

- Verantwortlichen PR/Internet

Wer ist ein typisches Mitglied der Kiwaner und wie wird man Mitglied?

Aktivmitglied kann grundsätzlich jedermann werden, der von mindestens zwei

bestehenden Clubmitgliedern (Paten) vorgeschlagen und das Aufnahmeverfahren

gemäss Statuten erfolgreich absolviert hat.

Sicherlich gibt es auch einen Präsidenten. Wie wird man Präsident und

wie lange übt man das Amt aus?

Der Präsident wird aus den Reihen der Mitglieder gewählt. Grundsätzlich kann

jedes Mitglied als Präsidenten angefragt werden.

Das Präsidentenamt erstreckt sich über 3 Clubjahre: im ersten Jahr als Präsident

elect, im zweiten Jahr als Präsident und im 3. Jahr als Präsident past. Damit wird

sichergestellt, dass jeweils der Amtsnachfolger lückenlos in seine neue Funktion

eingeführt werden kann und im Falle eines Ausfalls des Präsidenten der Präsident

past die Geschäfte weiterleiten kann.

Wie kommt es eigentlich zum Namen Kiwanis Club?

Der erste Kiwanis Club wurde am 21.01.1915 in Detroit, Michigan, USA gegründet.

In der Folge entwickelte sich Kiwanis zunächst in Nordamerika, bis 1963 der

erste europäische Kiwanis-Club in Wien entstand. In der Schweiz erfolgte die

erste Clubgründung im gleichen Jahr in Basel.

Gibt es für die Kiwaner einen Ehrenkodex oder verpflichtet sich ein

Mitglied zu etwas?

Goldene Regel: «Verhalte Dich immer so, wie Du erwartest, dass sich Deine

Mitmenschen Dir gegenüber verhalten».

Besteht auch für Frauen die Möglichkeit einer Teilnahme bei den Kiwanern?

Grundsätzlich besteht auch für Frauen die Möglichkeit, bei Kiwanis aktiv mitzumachen.

Über die Zulassung von Frauen entscheidet jeder Club individuell.


Wie hoch ist das Engagement? Trifft man sich wöchentlich?

Jeder Club bestimmt den Rhythmus seiner Treffen autonom. Im Club Biel-Bienne

treffen sich die Mitglieder jeden 2. Donnerstag zu einem Lunch sowie ca. 4 bis 6

Mal im Jahr zu einem Abendprogramm. An diese werden meistens auch die

Partnerinnen eingeladen.

Was geschieht jeweils, wenn Sie sich treffen? Gibt es einen Ablauf, ein

Programm?

Es gibt grundsätzlich kein offizielles Programm. Es ist aber die Regel, dass der

Präsident im Rahmen des Lunches das Wort an die anwesenden Mitglieder richtet.

Dabei werden allgemeine Informationen zum Clubleben, aus Division und evtl.

Disctrict weitergegeben. Es bleibt zudem jedem Mitglied des Vorstandes wie auch

allen anwesenden Clubmitgliedern frei, das Wort zu ergreifen.

Gibt es denn auch nationale und internationale Anlässe?

Es gibt beides, im Jahr 2012 die folgenden:

8. Juni 45. Annual Convention in Bergen, Norwegen

27. Juni 97th Annual International Convention, Louisiana

14. September 43. District-Convention Schweiz-Liechtenstein, Brig

Vernetzen sich Mitglieder auch national oder international oder ist es

jeweils im lokalen Club, wo die Beziehungen gepflegt werden?

Primär bestehen die Beziehungen im eigenen Club und den Nachbarclubs, in

einigen Fällen aber auch im nationalen und internationalen Umfeld.

Wie lange ist man Mitglied?

Die Mitgliedschaft besteht grundsätzlich lebenslänglich. Der Austritt eines Mitgliedes

durch schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand ist jederzeit möglich,

sofern das austretende Mitglied seine finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem

Club erfüllt hat.

Worin unterscheidet sich die Kiwaner von anderen Serviceclubs?

Die Zielsetzungen und Strukturen in allen Serviceclubs sind sehr ähnlich, sowohl

lokal, schweizerisch als auch international. Kiwaner oder Mitglied in einem andern

Serviceclub wird man aufgrund eines entsprechenden Vorschlages aus dem

persönlichen Beziehungsnetz. Insofern ist die Mitgliedschaft im einen oder andern

Club also eher zufällig.

Besteht eine Konkurrenz zu anderen Serviceclubs und schaut man sich

von anderen guten Ideen ab?

Nein.

Gibt es denn gemeinsame Anlässe mit anderen Serviceclubs?

Ja, die gibt es. Wir haben beispielsweise schon mit dem Rotary Club Büren a.A. zusammen

eine Veranstaltung durchgeführt oder auch mit unseren Kiwanis Nachbarclubs.

la gueule 3/2012 15


E N C H A N T É - A F T E R W O R K

15. Save November your dates: 2012

von 18.00–22.00 � Uhr

Thursday, 21.3.2013, 18:00


Enchanté Programm Afterwork

18.00 Uhr: Welcome Drink & Apéro riche


19.15 Uhr: Slow Networking by Tom Rychiger

Thursday, www.rychiger.info 27.6.2013, 18:00

Special 20.00 Event Uhr: Party „Chase mit Your DJ deecee Future“



Treffpunkt

Thursday, 19.9.2013, 18:00

Tonis Ristorante, Kanalgasse/Rue du Canal 41, Biel/Bienne

Enchanté Afterwork


Dresscode �

business casual

Friday, 15.11.2013, 18:00


Afterwork Lounge Party

Eintritt

18.00–20.00 Uhr: Pauschal �Fr.

25.– (Drink & Apéro Riche)

20.00–22.00 Uhr: Kein

Anmeldung

Eintritt – Getränke à la carte


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20

job4U2

Sandrine van den Oudenhoven, Directrice de job4U2

Considérer la relocalisation comme un projet binôme

Forte de son expérience en matière de relocalisation, Sandrine van den Oudenhoven,

française d’origine, mère de 2 filles et mariée à un hollandais, a décidée de miser sur son

passé et d’en faire bénéficier les conjoint(e)s d’expatrié(e)s dans la région. Par le biais de

sa société job4U2, créée en 2010, elle offre ses services pour parer au risque de sentiment

de déracinement et faciliter l’intégration (professionnelle et privée) dans la région.

Quelles sont prestations offertes par job4U2?

En deux mots, job4U2 apporte son aide au projet d’installation en Suisse pour les

conjoints et partenaires d’employés internationaux qui acceptent un poste dans la

région. Mon entreprise couvre le Mittelland; principalement les cantons de Berne,

de Neuchâtel, de Soleure et de Fribourg.

Quel est le profil des expats que nous accueillons dans la région?

La majorité des couples d’expats soutenus par job4U2 ont un profil professionnel

assez senior. Ils ont souvent un haut niveau d’éducation, disposent d’une bonne

expérience professionnelle et sont, dans l’ensemble de plus en plus polyglottes.

Est-ce toujours essentiellement la femme qui suit l’homme, ou les

temps changent-ils?

Et bien, en 2012, les 2/3 des conjoints qui ont eu recours aux services de Job4U2

étaient des hommes… Mais il faut bien dire que, selon les statistiques, ce sont

encore majoritairement les femmes qui suivent les hommes dans 80% des cas. 90%

de ces couples sont mariés et n’en sont souvent pas à leur première relocalisation.


S’ils ne bénéficient pas d’un support tel que celui offert par job4U2, 75% des

conjoint(e)s restent sans emploi durant leur séjour alors que 85% d’entre eux

souhaiteraient travailler.

Ces personnes peinent-elles à s’intégrer dans la région?

Oui malheureusement, si elles ne sont pas aidées, il est assez difficile pour elles

de s’intégrer dans la région et cela pour plusieurs raisons. Pour commencer, il

n’existe pas de réseaux d’expats dans la région contrairement à Genève, par

exemple où, il est beaucoup plus simple de retrouver des pairs. Il y a bien des

programmes d’intégration pour étrangers ici mais ceux-ci s’adressent avant tout

à des populations immigrées qui généralement n’ont pas les mêmes attentes ni

les mêmes besoins. En terme de volume, il n’y a pas assez d’expats dans la région

pour que les municipalités s’y intéressent. Ce qui entraine d’une certaine façon

un cercle vicieux, car le manque - disons – de «structures d’accueil» n’encourage

pas les expats à s’installer dans la région. De plus, bien souvent, à leur arrivée,

ces personnes ne parlent ni l’allemand, ni le français mais l’anglais même si ce

n’est pas toujours leur langue maternelle. Il y a donc une barrière linguistique

qui ne leur permet pas d’intégrer des réseaux locaux ou de participer à des

activités sportives ou autres. De plus, il ne faut pas oublier qu’avant leur arrivée

ces personnes travaillaient à 100% et se retrouvent ici au foyer. Tout cela fait

qu’elles ressentent rapidement un grand sentiment d’isolation, voire un vide

existentiel!

Comment ces personnes sont-elles encadrées par job4U2?

Le projet que nous proposons pour le conjoint est avant tout centré sur le domaine

du professionnel. L’intégration se fait avant tout par le travail qui constitue

un élément important de leur identité personnelle. L’objectif premier est

donc de les assister dans la recherche d’un emploi ou dans la création de leur

propre entreprise. Lorsque cela est possible nous les assistons déjà avant leur

départ pour la Suisse afin de préparer au mieux leur arrivée dans la région.

Nos prestations sont regroupées en quatre modules. Le premier module correspond

à la phase de préparation avant la relocalisation. A cette étape, nous leur

présentons, entre autres, le marché du travail suisse, à ses caractéristiques et

particularités. Un exemple en est l’importance accordée aux certificats de travail

que l’on ne connait pas dans d’autres pays. Nous leur recommandons également

d’annoncer leur départ à leur réseau. Des opportunités peuvent se présenter par

ce biais. Pour ceux qui ont des enfants, nous leur expliquons également le fonctionnement

de l’école publique et les structures d’accueil dans le canton en

question. Lorsqu’il y a trop d’incertitude et de variables inconnues, chacun tend

plutôt à opter contre un changement. Avec l’encadrement que nous offrons et

en apaisant leur peur de l’inconnu, nous pouvons souvent empêcher, à ce stade

là, une opposition du/de la conjoint(e) qui mettrait à mal le nouveau plan de

carrière du partenaire et l’intention d’embauche de l’entreprise en Suisse.

la gueule 3/2012 21


22

Le deuxième module correspond à un support ciblé à l’arrivée des expats. Nous

proposons un support pratique (par ex. questions relatives au logement) et restons

ensuite à leur disposition pour répondre à leurs interrogations. L’objectif étant que

le/la conjoint(e) puisse se projeter et concevoir elle/lui aussi une nouvelle vie

professionnelle sans avoir à s’occuper seul(e) de tous les détails de la vie pratique du

couple dans leur nouveau pays d’accueil. C’est aussi l’occasion de les aider à aller à

la rencontre de leur nouvelle communauté et à y tisser des liens sociaux.

Le troisième module est celui que nous appelons module d’orientation et qui

correspond à un coaching d’orientation professionnelle en profondeur. Nous comptons

5 à 6 semaines pour cette phase-là. Nous essayons de dégager les zones d’intérêt

et les sources de motivation de façon générale, pas seulement professionnelle. Nous

établissons un bilan des compétences pour aboutir à la cristallisation d’un projet

professionnel. Nombreux sont ceux saisissent cette occasion pour se poser des questions

fondamentales et remettre leurs pendules à l’heure. Il arrive qu’à l’issue de ce

travail, certains optent pour la création d’une entreprise ou pour la reprise d’études.

S’en suit la quatrième et dernière phase qui correspond au module de déploiement

du projet. A ce stade là, nous sensibilisons nos clients aux spécificités du processus

de recrutement en Suisse et leur présentons les dernière tendances en matière de

recrutement. Nous travaillons la présentation du client sur les réseaux sociaux sous

un aspect marketing. Il ne faut pas oublier que bon nombre de nos clients, aussi

qualifiés qu’ils soient, n’ont plus eu à soumettre de candidatures depuis une bonne

dizaine d’années et se retrouvent en termes de candidature à la case départ et ce, de

surcroit, dans un pays étranger. Nous les aidons bien sûr à préparer leur dossier de

candidature en réécrivant les CVs et les lettres de postulations de manière pertinente

pour le marché suisse. Mais surtout nous leur faisons découvrir le réseau économique

local et les aidons à se créer un cercle professionnel. La préparation des entretiens

fait aussi naturellement partie de ce programme.

Pourquoi les sociétés qui embauchent les expats devraient-elles investir

du temps et de l’argent pour les conjoints?

Déjà, si les conjoint(e)s et partenaires sont contre la relocation celle-ci ne se fera pas.

De plus, les conjoint(e)s et partenaires sont la cause principale des interruptions

d’engagements professionnels à l’étranger. Leur bien-être a un impact majeur sur le

bien-être de l’expat et par extension sur leur performance au travail. Il faut également

noter que les conjoint(e)s sont le moteur de l’intégration de la famille dans leur

nouvel environnement. Et puis, il ne faut pas oublier que bien souvent, ils ont à leur

charge tout le côté pratique de la relocation. L’employeur peut donc de ce fait

compter à 100% sur son nouveau collaborateur qui n’a pas à dégager du temps libre

pour s’occuper son nouveau logement et autres. En ce qui concerne l’investissement

en temps pour l’employeur, c’est justement tout l’intérêt de la proposition de service

de job4U2 : nous prenons en charge la gestion de la relocation. Ce qui est unique

et original est que nous l’abordons en collaboration avec le conjoint et non avec

l’employé.


Comment se lance-t-on dans une telle aventure?

Le déclic s’est fait chez moi, il y a plus de quinze ans en arrière avec ma première

entrée en fonction à Paris. Très rapidement, je me suis demandée comment il

allait être possible de continuer à ce rythme là, de viser l’international et d’avoir

une vie de famille! Mais ce n’est qu’en 2010, forte de mon propre vécu en termes

de relocalisations, de défis et difficultés de carrières-tandem à l’internationale et

fortes des échanges intenses que j’ai eu avec de nombreux conjoint(e)s d’expats

que mon projet d’entreprise s’est concrétisé et que je me suis décidée à oser une

réorientation professionnelle en fondant job4U2.

Pour faire connaître job4U2, j’ai débuté avec du marketing en ligne pour présenter

la société. A présent, ce sont les sociétés qui recrutent les expats qui nous

sollicitent pour assister leurs conjoints. Et puis, on nous trouve toujours sur

LinkedIn, Facebook et a ne pas oublier, sur notre site internet www.job4U2.ch et

le blog www. job4u2-switzerland.blogspot.com.

Et comment jongles-tu entre tes différents rôles d’entrepreneuse, de

maman et d’épouse?

(Rire joyeux) C’est l’horreur!

Non. En fait, il faut avant tout être extrêmement bien organisée. Et l’avantage

avec mon travail, c’est que je peux être souple avec les horaires et les conjoint(e)s

que j’encadre le sont généralement aussi. On trouve toujours une solution.

Propos recueillis par Nathalie Wittig

la gueule 3/2012 23


24

Virginie Borel

Interview avec Virginie Borel

400 personnes sont en tandem à Bienne

Virginie Borel est la déléguée du Forum du bilinguisme depuis janvier 2007. La

journaliste et spécialiste en communication de formation gère les différents projets du

Forum. Elle est en charge des questions liées à la médiation, à la communication et à

la sensibilisation en matière linguistique. Elle assure le lien avec les différents acteurs

politiques, économiques et scientifiques du Forum du bilinguisme.

Bonjour Madame Borel, enchanté! Quelles langues parlez-vous?

Je suis une francophone qui a grandi à Bienne dans un environnement monolingue…

mon parcours professionnel m’a ouverte à d’autres horizons linguistiques,

ainsi je m’exprime en dialecte, en allemand standard, en anglais et en

italien lorsqu’il s’agit d’une conversation courante.

Est-ce que vous êtes une vraie quadrilingue?

Pas du tout ! Mais je suis la preuve que l’on peut s’ouvrir aux langues… comme

beaucoup, j’ai terminé ma scolarité obligatoire en n’ayant jamais pratiqué oralement

l’allemand, et encore moins le suisse allemand. Les choses ont changé

lorsque je me suis «lancée» à parler le dialecte avec mes anciens collègues du

Bieler Tagblatt et qu’ils ont accueilli mes efforts avec une grande tolérance ! Par

la suite, j’ai travaillé pour l’Ambassade d’Afrique du Sud en Suisse et ai alors

pratiqué l’anglais et l’allemand quotidiennement.


Vous êtes la déléguée du Forum du bilinguisme. Quel est le rôle de ce

Forum à Bienne?

Le Forum du bilinguisme a été créé à Bienne en 1996 pour veiller à l’équilibre

des droits des deux communautés linguistiques. Depuis lors, le canton et la

Confédération ont rejoint la ville en vue de soutenir nos activités.

Bienne joue un rôle central pour le Forum: c’est un lieu clé pour mettre sur pied

des «instruments» en vue de développer le bilinguisme, la compréhension de

l’autre. A titre d’exemple, citons des Tandems linguistiques pour la population

ou le Label du bilinguisme pour les entreprises et administrations. A l’heure

actuelle, près de 400 personnes travaillent en tandem à Bienne en vue d’améliorer

leurs compétences de communication ! Bien sûr, la plupart des tandems se basent

sur le français et le dialecte, mais notre offre est valable pour toutes les autres

langues présentes en ville de Bienne. Quant au Label du bilinguisme, il certifie

les compétences bilingues de l’entreprise tant à l’interne qu’à l’égard des clients.

Cette offre séduit d’autres régions comme Fribourg ou encore Bâle.

Le Forum agit également en vue de désamorcer des tensions liées au non-respect

des langues et d’équilibrer les offres destinées aux deux principales communautés

linguistiques de la «plus grande ville bilingue de Suisse».

Depuis l’arrivée de ma collègue Jessica Gygax en 2010, nous concentrons davantage

nos efforts sur les milieux économiques afin qu’ils mettent plus en valeur les

compétences linguistiques.

Il y a-t-il un rôle interrégional aussi? Lequel?

Oui, nous travaillons également à développer la compréhension pour les langues

nationales, que ce soit en Suisse romande ou en Suisse alémanique. Il n’est pas

question de critiquer l’anglais, mais il est primordial pour ce pays d’entretenir la

richesse de ses langues. Pour ce faire, rien ne vaut une meilleure compréhension

de l’autre afin de dépasser les a priori !

Le Forum collabore avec Région capitale suisse (une alliance de différents cantons

– BE, VS, FR, SO et NE – et villes) en vue de développer les échanges d’apprentis

de commerce entre régions linguistiques; il va organiser à l’automne à Zurich,

en collaboration avec le British Council, une manifestation sur l’importance des

langues pour l’économie.

Le Forum a également soutenu la création d’un spectacle en dialecte alémanique

joué par un «Welsch» qui est en pleine tournée en Suisse alémanique, «I bi nüt vo

hie» de Carlos Henriquez.

Quels sont les tâches et challenges principaux ?

Borel: A Bienne, il s’agit de garantir en permanence le respect de la langue

minoritaire par une sensibilisation continue aux bénéfices du bilinguisme.

Celui-ci n’est pas acquis ! Nous travaillons également à «exporter» nos outils les

plus efficients comme le Label ou les Tandems vers d’autres régions frontières

comme Morat, Fribourg, le Valais ou les deux Bâle.

Si l’on parle d’éducation, notre rôle est également d’encourager les programmes

d’échanges.

la gueule 3/2012 25


26

Le plurilinguisme à Bienne complique la vie des habitants.

Selon les résultats du «Baromètre du bilinguisme», une étude conduite en 2008,

le bilinguisme «enrichit» la vie à Bienne… il est clair que le bilinguisme est un

atout marketing et économique pour la région, mais il nécessite également une

plus grande ouverture d’esprit à l’égard de la langue partenaire et génère des

coûts, notamment pour la traduction. Au niveau humain, dès que les barrières de

la peur sont dépassées, je défends l’idée que le bilinguisme est un atout !

Est-ce pertinent d’utiliser l’allemand standard ou le suisse allemand?

A Bienne, il est clair que le dialecte fait foi dans les échanges oraux. En règle

générale, le Forum défend l’utilisation des dialectes alémaniques qui font partie

de la culture suisse. D’un point du vue francophone, le dialecte peut représenter

un avantage pour la communication orale, car la marge de tolérance à l’égard des

fautes est plus importante. Toutefois, l’allemand standard représente une richesse

culturelle non négligeable, un atout indéniable à l’échelle européenne, qui plus

est, et c’est bien l’allemand standard qui est langue nationale et langue officielle

à l’échelle supra-régionale. Le Forum défend le fait de cultiver l’allemand standard

à l’école tout en développant les échanges scolaires en vue d’appréhender les

cultures suisses et de constater que nous sommes plus proches que nous le

pensons…

Mais le plurilinguisme a-t-il aussi des avantages?

Selon le même «Baromètre du bilinguisme» mentionné plus haut, le bilinguisme

permet d’apprendre à connaître d’autres cultures. Plus globalement, le bilinguisme

représente une plus grande ouverture d’esprit et une tolérance accrue, notamment

à l’égard des cultures issues de la migration.

Comment le forum peut-il soutenir les Biennois/es?

Les Tandems linguistiques s’adressent directement à la population et sont gratuits.

Quant aux interventions du Forum dans des cas de non-respect de la langue

minoritaire, elles sont généralement bien reçues et permettent souvent de corriger

une tendance avant que ne naisse un conflit : dans la plupart des cas, le

non-respect de la langue minoritaire n’est pas un acte volontaire.

Et comment peut-on organiser un Tandem?

Nous organisons trois rencontres par année dans une salle de la bibliothèque de

la ville afin de permettre aux futurs partenaires tandem de se rencontrer. En

dehors de ces séances, notre secrétariat crée des binômes. A l’heure actuelle,

quelque 400 personnes sont en tandem à Bienne.

Toutes les informations sont en ligne sur notre site, de même qu’un formulaire

d’intérêt: www.bilinguisme.ch ou www.zweisprachigkeit.ch.


Qui participe aux Tandems ou aux autres offres du Forum du bilinguisme?

Les Tandems sont gratuits et ouverts à toute la population désireuse d’améliorer

ses compétences orales. Par nos différentes annexes, nous cherchons systématiquement

à montrer que les questions linguistiques sont transversales et s’adressent à

tous : culture, politique, économie, médias, recherche, etc.

Peut-être un tandem ne s’adresse-t-il pas à tout le monde. Car c’est

trop régulier et prend trop de temps. Quelles autres options offre le

Forum?

Au contraire, un tandem est la plus flexible des offres linguistiques sous réserve

d’un minimum de régularité! Il faut également un niveau de langue de base avant

de pouvoir se lancer dans un tandem.

Merci Madame Borel pour cette interview. «Uf wiederluege».

Le Forum

La fondation Forum du bilinguisme a été créée à Bienne en 1996. L’objectif

principal c’est la promotion du bi- et du plurilinguisme à travers l’observation

scientifique et par la prise de mesures qui facilitent la cohabitation de plusieurs

cultures linguistiques à Bienne, dans le canton de Berne et dans toute la Suisse

plurilingue.

Comment on commence un «Tandem»

Contactez le Forum du billinguisme:

• forum@bilinguisme.ch

• forum@zweisprachigkeit.ch

• 032 323 22 80

la gueule 3/2012 27


28

Christoph Luginbühl

Der Wiedereinstieg eines Aussteigers

Interview mit Christoph Luginbühl

Er war Oberstleutnant im Militär, arbeitete in der Geschäftsleitung eines mittelständischen

schweizerischen Unternehmens, führte 900 Leute und hatte genug.

«Ich hatte alles erreicht, und war doch nicht glücklich», fasst Christoph Luginbühl

seine damalige Lebenssituation zusammen. «Es muss noch etwas Anderes geben»,

fand er. Nach einigem Ringen mit sich selbst, hängte er seine Karriere an den

Nagel und begab sich auf die Suche nach dem Unbekannten.

«Ich war nie religiös und hatte wenig übrig für Hokus Pokus», erzählt Luginbühl.

Trotzdem, oder gerade weil die kalte Businesswelt Gefühle abstumpfend ist, liess

er sich in aktiver Meditation ausbilden, und entdeckte dabei eine neue Sichtweise,

die sich hervorragend mit der Geschäftswelt verbinden lässt.

Ganz der Manager, der gewohnt ist, Dinge zu hinterfragen, ging er seinen neuen

Erkenntnissen, den Einflüssen von unterbewussten Gefühlen, Energieflüssen

und Schwingungen in verschiedenen Kursen in den Bereichen Feng Shui,

Medialität und chinesische Astrologie auf den Grund. Dabei fand er Parallelen,

Verknüpfungen und Abhängigkeiten zwischen Privatleben, Geschäftswelt und

Spiritualität, die er eindrücklich an Beispielen schildert: In einem Fall spürte er

unausgesprochene Nachbarschaftsstreitigkeiten auf, die inzwischen gelöst sind,

in einem anderen Fall konnte er bei einer Hausräucherung die schlechten

Schwingungen eines Arbeitsunfalls identifizieren, ohne vom Unfall gewusst zu

haben, und diese auch durch positive Energie beeinflussen.


Heute vereint Luginbühl seine Erfahrung aus der Führung in KMUs sowie dem

Militär mit seinem Wissen über Coaching, Beratung, Feng Shui, Spiritualität

und bietet unter dem Titel «Spiritualität im Business» Kurse und Coachings an:

das alles ist belastend und kostet Energie und genau diese fehlt dann sowohl

privat wie beruflich, um leistungsfähig und zufrieden zu sein. Mit seiner auf die

Person(en) und die Situation adaptierten Methode stellt er die oft fehlende innere

Harmonie der Person oder auch von Teams wieder her.

la gueule 3/2012 29


Standortleitung

HFW Biel

Mirko Giannotta

Immobilienbewirtschafter

mirko.giannotta@bfb-bielbienne.ch

Stephan Gafner

Bereichsleiter Steuerung/Controlling

stephan.gafner@bfb-bielbienne.ch


Iris Minder

Theateratelier: Bretter, die die Welt bedeuten

Regie, Sponsoren, Schauspielerei –

Iris Minder berichtet über die Welt des Theaters

Es freut mich, dass Sie für uns ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Ich bin in unzähligen Zeitungsberichten auf Sie gestossen, etwa 20

Zeitungsberichte allein in den letzten zweieinhalb Jahren. Wissen Sie

eigentlich, wie oft über Sie berichtet worden ist?

Vorerst danke ich Ihnen, dass ich über meinen Beruf erzählen darf. DANKE! Und

nun zu Ihrer Frage: Nein, das weiss ich nicht. Wichtig bei den Berichterstattungen

ist mir allerdings, dass über meine Projekte geschrieben wird, weniger, dass es um

mich als Person geht. In meinem Beruf ist man darauf angewiesen, dass die Medien

berichten. Das ist eine wichtige Möglichkeit zu den Menschen zu gelangen, die

dann auch meine Inszenierungen besuchen kommen.

Die SUISA ist eine Organisation, welche geistiges Eigentum in Form

von Musik, Texten usw. schützt und auch dafür den Urhebern ein

Zehntel des Betrages zugesteht, den die Verwertung des Werkes eingebracht

hat. Da Sie ja selber Stücke schreiben, melden Sie diese bei der

SUISA an oder wie funktioniert das?

Suisa schützt vor allem Musikalisches. Meine Werke habe ich weder veröffentlicht

noch angemeldet. Schützen kann man sie mit einem Copyright. Wenn ich einen

Stückauftrag bekomme, dann verlange ich normalerweise einen fixen Betrag.

Sollte jemand anderes Interesse an meinem Stück haben, würde ich sicher

Tantiemen verlangen. Aber dafür müsste ich sie veröffentlichen und das ist momentan

kein Thema.

la gueule 3/2012 31


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Am Broadway verdient man Millionen mit Aufführungen. Bei meinen

Recherchen bin ich darauf gestossen, dass Sie oft Unterstützung von

Sponsoren erhalten. Der letzte Einsatz erhält unter anderem Unterstützung

von Storz Bestattung anlässlich des 130-jährigen Jubiläums. Wie

finden Sie die Sponsoren?

Sie sind existentiell für mich. Ohne diese grosszügigen, liebevollen und fördernden

Beiträge an meine Produktionen könnte ich nicht mehr arbeiten… und wäre

todunglücklich! Ich bin unendlich dankbar für alle diese finanziellen Unterstützungen

und weiss das in hohem Masse zu schätzen. Diese Unterstützungen sind

schlussendlich auch Wertschätzungen meiner künstlerischen Theaterarbeit. Und

ich bin überglücklich, dass ich für jedes Projekt immer und immer wieder genügend

Unterstützung und Hilfe erhalten darf.

Das bedeutet, dass es neben privaten Sponsoren viele Kulturstiftungen

und Kulturfonds gibt. Als Laie weiss man ja nicht viel von Kulturstiftungen.

Was können Sie uns darüber erzählen?

Stiftungen sind ein Segen. Es ist wunderbar, dass es Menschen gibt, die einen Teil

ihres Vermögens in eine Stiftung geben und so als Mäzene Kultur fördern. In

früheren Zeiten waren es Fürstenhäuser u.ä., die Künstler unterstützten. Man

denke da nur schon an all die grossen Musiker und Dichter. Unser grosses

kulturelles Erbe konnte dank dieser Mäzene gedeihen. Heute sind Stiftungen für

mich solche Mäzene. Neben den Stiftungen gibt zusätzlich noch Swisslos und die

öffentliche Hand. Allerdings verlangen die Stiftungen, öffentliche Hand, Swisslos

oder auch Sponsoren ein klares Projekt und ein seriöses Budget für die Zusage

von Geldern. Das begrüsse ich sehr.

Sie machen Kinder- und Erwachsenentheater. Im 2013 feiern Sie 10

Jahre Freilichtspiele Grenchen, alleine im 2012 haben Sie mehrere

Aufführungen an verschiedenen Standorten durchgeführt, wie

«Die Bremer Stadtmusikanten», «Die blaue Blume», das Freilichtspiel

«D Belle und ds Biischt» im Schloss Landshut, «L’homme fatal… oder die

Suche nach der Frau» in Grenchen, im 2011 sieht Ihre Bilanz ähnlich aus,

um nur einige zu nennen: eine inszenierte Stadtführung in Büren a.A

«Der erschwindelte Himmel», Grenchner Freilichtspiel «Ich glaub’ mich

tritt ein Pferd»… usw. Sie schreiben die Werke fast ausschliesslich selber

und Sie führen Regie. Gehen Ihnen dabei nie die Ideen aus?

Das ist eine sehr gute Frage. Nein, sie gehen nicht aus. Je mehr ich kreativ tätig

bin, umso mehr Funken werden gezündet. Manchmal denke ich, dass ich da

überhaupt nichts dafür kann. Es fliesst mir zu von irgendeiner mir wohlgesinnten

Quelle. Dafür bin ich von Herzen dankbar.

Bretter, die die Welt bedeuten. Die Formulierung wurde 1803 von Friedrich Schiller in dem Gedicht

«An die Freunde» geprägt: «Sehn wir doch das Große aller Zeiten / Auf den Brettern, die die Welt

bedeuten, / Sinnvoll still an uns vorübergehn. / Alles wiederholt sich nur im Leben, / Ewig jung ist

nur die Phantasie; / Was sich nie und nirgends hat begeben, / Das allein veraltet nie!» (Wikipedia)


Sehen Sie es auch so, dass auf der Bühne das reale Leben künstlerisch

interpretiert wieder gegeben wird?

Ja. Auf der Bühne kann ich alles gestalten und schöpfen. Dank der Fantasie kann

ich im Theater neben dem Gestalten von Figuren, Leben, Beziehungen auch

Dinge erleben, die im normalen Leben nicht möglich sind. Ich kann ein Tisch

sein, ein Schmetterling. Interessant ist, dass auch der Zuschauer es glaubt, wenn

ein Schauspieler ein Schmetterling ist. Der Schauspieler muss sich nur ein Bild

machen in sich, wie sich ein Schmetterling fühlt, wie es sich anfühlt zu fliegen.

Wenn er dieses Bild abrufen kann, dann IST er ein Schmetterling. Dies gilt für

alle Emotionen, Figuren und Geschichten auf der Bühne. Ich sage immer wieder:

ein guter Schauspieler gibt seiner Rolle immer auch etwas von seiner Seele.

Und es ist meine Aufgabe, dem Schauspieler dabei zu helfen, seine Fantasie,

seine inneren Bilder abzurufen.

Sie führen neben Theatern auf einer Bühne oft Freilichtspiele auf oder

sogar geführte Inszenierungen. Wie muss ich mir eine solche geführte

Inszenierung vorstellen?

Wir haben ja alle schon Stadtführungen erlebt. Häufig erhält man da viele

wertvolle Informationen über eine Stadt, ein Ereignis oder Historisches allgemein.

Nun, eine inszenierte Führung ist eine solche Führung, die jedoch mit

allen Sinnen arbeitet. Es tauchen Figuren auf, die agieren, Gefühle und Spannung

erzeugen. Sie setzen die Zuschauer zurück in eine frühere Zeit oder in

eine Geschichte. So erleben die Zuschauer und nehmen nicht nur Informationen

über den Kopf auf. Sie werden unmittelbar Teil der erzählten, dargestellten

Geschichte.

Das Erlebnis des Publikums ist sicherlich völlig anders, als wenn es in

einem Saal wäre. Was sind so typische Reaktionen?

Was wir häufig erleben, ist, dass die Leute wirklich berührt sind. Das bewirkt

dieses im Geschehen drin sein, das Unmittelbare, Direkte.

Kann das nicht auch manchmal zu Pannen führen?

Pannen gibt es immer wieder im Theater, dann muss man darauf eingehen,

überspielen, sich aus der Situation retten. Bei den szenischen Führungen muss

man als Spieler improvisieren können, auf die Reaktion des Publikums eingehen.

Da die Besucher ja sozusagen Teil der Geschichte sind, bringen sie sich häufig

auch ein. Aber das sind nicht eigentliche Pannen, das ist lebendiges Theater.

Worin besteht denn eigentlich der Reiz, Theater zu schaffen und wie

sind Sie eigentlich zum Theater gekommen?

Als Regisseurin und Autorin ist man Schöpferin. Ich sehe keinen andern Beruf,

der so umfassend kreativ ist wie der meine: man arbeitet mit Menschen, führt

sie, hilft ihnen eine Figur aus sich heraus zu entwickeln, man schafft Welten

auch mit Licht und Ton, mit Atmosphäre… einfach mit allem, was das reale

Leben bietet.

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Als ich mit sechs Jahren zum ersten Mal in Luzern ein Weihnachtsmärchen

besuchte, war für mich klar, dass dies meine Welt ist. Der Weg jedoch zu dem,

was ich heute bin und arbeite, war sehr lang und manchmal steinig. Es brauchte

alles seine Zeit, aber es kam auch immer das Richtige zur rechten Zeit, sei es

ausbildungsmässig (Theaterwissenschaft, Schauspielunterricht, Theatertherapie)

oder all die Dinge, die mich immer wieder auf diesen Weg zurück führten und

mich dazu drängten. Ich bin glücklich angekommen!

Sind Sie selber auch schon auf der Bühne gestanden oder tätig?

Ja, ich war auf der Bühne, habe mich aber entschlossen, lieber «im Hintergrund»

zu arbeiten. Die Vielfältigkeit meines Berufes als Regisseurin entspricht meinen

Neigungen und Eignungen besser.

In Filmen werden Theaterregisseure ähnlich wie Dirigenten oft als

kleine Tyrannen dargestellt, die mit eiserner Faust den Schauspielern

das letzte Abfordern. Ein Klischee oder steckt darin ein Quäntchen

Wahrheit?

Die Gefahr ist da. Man ist Schöpfer von Welten und Menschen. Man hat Macht

über Menschen und Geschichten und Geschehen. Meine Philosophie allerdings

ist: fördern und nicht befehlen. Es ist einfach wichtig, dass man Menschen liebt,

die Schauspieler als Partner sieht, auf sie eingeht und trotzdem seinen künstlerischen

Weg geht und eine klare Linie hat. Manchmal muss man auch harte

Entscheide fällen, aber dies sollte im Dienste der Sache sein. Da ist man halt

immer auf dem Weg.

Was ist denn die grösste Herausforderung für eine Regisseurin?

Ich liebe meinen Beruf über alles und brauche Herausforderungen, neue Probleme,

andere Menschen, verrückte Ideen, die es umzusetzen gilt. Das sind die

positiven Herausforderungen und diese erfreuen mich. Die belastenden Dinge

sind dann die Zwischenmenschlichen, Spieler, die sich selber hochstilisieren als

Stars, die ein Team belasten. Da muss ich dann Entscheide fällen… leider habe

ich da oft zu lange Geduld.

Im 2012 führen Sie ein Stück gleichzeitig in drei Städten auf. Der

letzte Einsatz wird im Zwinglihaus, Grenchen, im Kleinen Konzertsaal

in Solothurn und am 8. März 2013 im Zwinglihaus in Biel gespielt.

Bei dem Stück geht es um den Tod. Können Sie uns näheres darüber

erzählen?

Timo, ein vierzehnjähriger Junge, «spielt» mit waghalsigen Tätigkeiten mit dem

Tod und macht ihm die lange Nase. Da fliegt ihm das Tagebuch des Todes vor

die Füsse. Er hebt es auf, der Tod erscheint und Timo wirft ihm vor, dass er

grausam, brutal und unnütz sei. Im Folgenden bleibt er im wütenden Zwiegespräch

mit dem Tod, öffnet immer wieder Seiten des Tagebuches… und erfährt

immer wieder kleinere Abschiedsgeschichten. Verbunden werden die


Geschichten durch die Sängerin Esther Haudenschild, die Pianistin Christa Vogt

und die Musikerin Susi Reinhart. Die Amateurschauspieler werden durch zwei

weitere Profis unterstützt: die Schauspielerin Sandra Sieber als der Tod und die

Tänzerin Francesca Wyss als der tanzende Tod.

Der letzte Einsatz ist ein Stück, welches im März 2013 im Zwinglihaus in Biel

aufgeführt wird.

Wie Sie sagen, zeigen Sie auf, dass der Tod in verschiedenen Gestalten aus

verschiedenen Beweggründen erscheint, aber eigentlich neutral ist und es

oft der Mensch ist, der den Tod zu verantworten hat. Wie haben Sie sich

dem Thema genähert und können wir dem Tod auch etwas Gutes abgewinnen?

Ich habe mich eingelesen, habe viele Gespräche geführt mit jungen und alten

Menschen oder mit Sterbebegleitern und mich so dem Thema genähert. Dazu

kommen meine eigenen Erfahrungen mit dem Tod und ganz besonderen Erlebnissen

mit Verstorbenen. Ich denke, der Tod selber ist eine Erlösung. Aber was

vorher sein kann, ist oft grausam. Und der Verlust, den ein zurückbleibender

Mensch erleidet, die Trauer, ist oft furchtbar. Ich bin überzeugt, dass unsere

Seele, in welcher Form auch immer, «weiterlebt».

Herzlichen Dank für das Interview und die Einblicke in die Welt des

Theaters.

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Anlässe

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Evénements

Dezember

12.12.2012 JCBB Past President Party (PPP)

Januar

30.01.2013 JCBB Enchanté-Lunch

Februar

27.02.2013 JCBB Enchanté-Lunch

März

21.03.2013 JCBB Enchanté-Afterwork

27.03.2013 JCBB Enchanté-Lunch

April

17.04.2013 JCBB Generalversammlung

24.04.2013 JCBB Enchanté-Lunch


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Seit 2012 erstellt der Swiss Venture Club (SVC) seinen

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