Individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung am Beispiel ...

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Individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung am Beispiel ...

Individuelle Lern- und

Entwicklungsbegleitung am

Beispiel Kooperation

zwischen einer

Schule für Sprachbehinderte und

einer Grundschule


� Im Alter von 4 Jahren:

Rosella

Erstvorstellung an der Beratungsstelle der

Gebrüder-Grimm-Schule (GGS)

� Im Alter von 6 Jahren:

SP-Verfahren

� Zurückstellung und Besuch des

Schulkindergartens der GGS für ein Jahr


Rosella

danach:

Einschulung in die Grundschule


Diagnostik

� Umfassende diagnostische Informationen

waren bereits vorhanden

� Eigene Diagnostik

� zu Beginn des Schuljahres

� zum Halbjahr

am Schuljahresende


Diagnostik

Ergebnis:

Stärken - Schwächen - Modell


Kooperative Förderplanung

Beteiligte Personen:

�Rosella

�die Mutter

�die Grundschullehrerin

�Leiterin der Sprachfördergruppe


Kooperative Förderplanung

� Austausch

� Festlegung der Förderbereiche und –ziele

� Festlegung der Zuständigkeiten

� Zeitliche Absprachen


Förderplanung für:

Rosella

beteiligte Personen:

Rosella , Frau C., Frau R., Frau H., Frau Gsell

Zeitraum:

Oktober 2008 - Januar 2009

Förderbereich Fördervorschlag Zuständigkeit

- Phonetik/

Phonologie

- auditive Synthese

- Schreiben

- Semantik/Lexikon

- Morphologie/Syntax

- Grundwortschatz/

Strukturwörter

• Festigung des /ç/ und Übertrag in die

Spontansprache

• Verbesserung der auditiven Synthese mit

Hilfe des Konzeptes von N. Lauer

• Festigung der alphabetischen Strategie

• Erweiterung des aktiven Wortschatzes

• Präpositionen

• Erweiterung des Grundwortschatzes durch

die Arbeit mit Karteikarten

Frau Gsell

Frau Gsell

Frau R./Frau Gsell

Frau H.

Frau Gsell

Rosella

Frau C.


Leistungsfeststellung

� Bezug zum Bildungsplan der Grundschule

� Ermittlung der Kompetenzen anhand von

Beobachtungen


Rosella kann...

Leistungsfeststellung

Texte schreiben

� eigene Schreibideen entwickeln.

� beim Schreiben kleinerer Geschichten auf die

zeitliche Abfolge achten.

� Druckschrift und verbundene Schrift

schreiben.

� mit Schrift gestalten.


Dokumentation

� Dokumentation z. B. in Form von

Therapieberichten,

jedoch kein festgelegtes Format

� Darstellung von sprachlichen Fähigkeiten


Auditive Wahrnehmung

Förderbedarf besteht noch in den Bereichen (ankreuzen):

□ Aufmerksamkeit □ Speicherung/

Sequenz

□ Synthese □ Ergänzung □ selektives

Hören

Anmerkungen:

□ Diskrimination □ Analyse


SCHRIFTSPRACHE

Buchstabenkenntnis

Schreibentwicklung

Lesen

� Synthese

� Leseflüssigkeit

� Sinnentnahme

Wortbildspeicher

(Grundwortschatz, Strukturwörter)

Sprachgestaltung

� Erzählen

� Verfassen eigener Texte


Wie kann Kooperation gelingen?

� Offenheit

� Austausch

� Aktiver Einbezug aller Beteiligten

� Kooperation als Unterstützung

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