Manufaktur für feinste Großuhren - Erwin Sattler

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Manufaktur für feinste Großuhren - Erwin Sattler

Manufaktur für feinste Großuhren


Zeit im Raum

FASZINATION

PRÄZISION

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Inhalt Seite

Firmengeschichte 3

Manufaktur 4

Werkqualität 6

Forschung 7

Gehäusequalität 8

Atmosphäre 9

Präzisions-Pendeluhren 11

Semi Secunda 65 12

Metallica 1735 14

Classica Secunda 1985 20

Classica Secunda 1995 24

Secunda Accurata 1958 28

Seilzug-Regulatoren 33

Classica 60 34

Classica S 70 36

Vienna S 70 38

Classica S 100 40

Classica K 100 42

Elegantia S 100 44

Elegantia K 100 44

Tischuhren- und Wanduhren 47

Metrica 48

Subsidia 50

Time Balance 52

Pandera 56

Schiffsuhren und

Nautische Instrumente 59

Nautis 60

Nautische Instrumente 64

Navalis 66

Navis 68

Quadriga 69

Standuhren 71

Columna Temporis 72

Excelsia 76

Classica Secunda 2095 78

Troja 80

Rotalis

Präzisions-Uhrenbeweger 83

Rotalis lV 85

Rotalis ll 86

Rotalis l 88

Custodia 90

Thesaurus 92

Uhrenbeweger-Modul 94

TimeMover

Grande Précision 95

TimeMover Collector 48

Technische Daten

Übersichtstabellen 98


Die Firmengeschichte

»Wir machen die Zeitung, die wir selbst gerne lesen möchten«.

Dieser nachdenkenswerte Satz stammt von niemand geringerem als

Marion Gräfin Dönhoff, der großen alten Dame des deutschen Journalismus.

Hätte ihn Heinrich Sattler gelesen, wären ihm ganz spontan Parallelen

zu seiner Situation im Jahre 1902 eingefallen. Damals hätte sich der

Meister-Uhrmacher gerne einen Zeitmesser gekauft, der aber nirgends

erhältlich war. Also konstruierte er eine Uhr und am 4. März 1903 erhielt er

für den integrierten Mechanismus eines ewigen Kalenders sogar das

Kaiserliche Patent mit der Nummer 163850. Damit hatte Heinrich Sattler

exakt seine Uhr geschaffen, auf die er fortan tagtäglich mit Freude blickte.

Die unstillbare Liebe Heinrich Sattlers zu technisch anspruchsvollen und

zugleich außergewöhnlich eleganten Großuhren hat sein Enkel

Erwin Sattler ohne jede Einschränkung geerbt. Den nicht minder

enthusiastischen Uhrmacher beseelte die Vorstellung, eigene Großuhren

von allerhöchster Qualität zu bauen. Modelle, geprägt von traditionell

klassischer Uhrmacherkunst, von handwerklicher Perfektion und

beispielhafter Innovation. Dieses Gedankengut führte im Jahre 1958

zur Gründung seiner eigenen Firma, die den nahe liegenden Namen

Erwin Sattler, München, bekam.

Mitte der 1980er Jahre ging die kaufmännische Leitung auf seine Tochter

Stephanie Sattler-Rick über. Die technische Seite verantwortete ab diesem

Zeitpunkt der Uhrmacher Richard Müller. Gleichermaßen zielstrebig wie

konsequent bauten sie das Familienunternehmen zu einer echten Manufaktur

aus. Erwin Sattler trat 2002 den wohlverdienten Ruhestand an. Im

Bewusstsein, dass es dort bestens aufgehoben sein würde, übergab er

sein Lebenswerk an die nächste Generation. Seitdem führen die Inhaber

Stephanie Sattler-Rick und Richard Müller die Manufaktur gemeinsam.

Die in den letzten Jahren stark gestiegene Nachfrage nach hochwertigen

Großuhren machte einen weiteren spannenden Schritt in der Entwicklung der

Großuhrenmanufaktur notwendig. Unweit vom bisherigen Firmensitz, wurde

ein wesentlich größeres, geeigneteres Gebäude in München-Gräfelfing

erworben und den gestiegenen Anforderungen entsprechend zum neuen

Erwin Sattler Stammsitz umgebaut.

Eine weitere mechanische Delikatesse für die Uhrenfreunde aus der ganzen

Welt stellt die neue 12 Meter hohe Fassadenuhr dar. Sie ist eine

originalgetreue Vergrößerung der Classica Secunda 1995. Diese

spektakuläre "Großuhr" wird sicherlich als eine der größten mechanischen

Präzisionspendeluhren der Welt in die Geschichte eingehen.

In Fachkreisen sowie unter Sammlern gelten die Großuhren aus dem Hause

Sattler als Referenzen für technischen Fortschritt, höchste handwerkliche

Qualität und Eleganz. In diesem Sinne baut die Manufaktur Erwin Sattler

seit nahezu 50 Jahren ausschließlich Uhren, die sich die Firmenleitung und

ihre Mitarbeiter stets gerne selber kaufen würden. Erstklassige Instrumente

der mechanischen Zeitmesskunst, die sich über Generationen hinweg

mit Freude und Stolz vererben lassen.

Stephanie Sattler-Rick Richard Müller

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Die Manufaktur

Wenn es um unsere Kunden geht, haben wir, das Team von

Sattler, nur ein Ziel: Zufriedenheit in jeder Hinsicht. Das betrifft

Design, Qualität und Langlebigkeit unserer Produkte gleichermaßen.

Deshalb steht die lange Kette der Entwicklung vom

ersten Entwurf des Uhrwerks bis hin zur Fertigstellung in unseren

Werkstätten im Zeichen einer ausgewogenen Synthese aus

modernsten Fertigungstechnologien und jahrhundertealtem

Handwerk. Allein diese gewährleistet, dass eine Sattler-Uhr

bis ins letzte Detail unseren und insbesondere Ihren hohen

Ansprüchen gerecht wird.

In diesem Sinne leben 25 Mitarbeiter der Manufaktur Erwin

Sattler tagtäglich den Traum, Uhren für Generationen

herstellen zu dürfen. Dieser beginnt bei der Produktion aller

Komponenten des so genannten Rohwerks. Hierfür setzen wir

modernste computergesteuerte Produktionszentren ein, deren

Präzisionswerkzeuge auf den Hundertstelmillimeter genau

arbeiten. Darüber hinaus gehende Toleranzen werden nicht

akzeptiert. Die weitere Feinarbeit steht dann ganz im Zeichen

der umfassenden Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer

erfahrenen Uhrmacher. Dies ermöglicht, die Resultate

maschinellen Schaffens sorgfältig zu veredeln und anschließend

zu einem Ganzen zu fügen, das traditionsgemäß weit

mehr verkörpert als die Summe der Einzelteile. Somit kann das,

was die meisterlichen Uhrmacher unter fachkundiger Leitung

von Richard Müller erschaffen, mit Fug und Recht als die

Quintessenz auf dem Gebiet moderner Präzisionsuhren gelten.


Keine Frage, dass alle Rohteile für ein Sattler-Uhrwerk

aus vollem Material, Stahl oder Messing, gearbeitet werden.

Hierfür sind ausgebildete Dreher und Fräser auf der Basis von

Entwürfen unserer Konstruktionsabteilung verantwortlich. Außer

Frage steht auch, dass alle 18 Sattler-Manufakturwerke

eigene Entwicklungen sind und ausschließlich in exklusiven

Kleinserien aufgelegt werden.

Allein die aufwändigen Gehäuse fertigt eine deutsche

Spezialschreinerei nach unseren Entwürfen und unseren

kompromisslosen Qualitätsstandards.

Summa summarum bringt es Erwin Sattler auf eine

Fertigungstiefe von rund neunzig Prozent, was dem

heutzutage oftmals reichlich strapazierten Titel Manufaktur

mehr als gerecht wird.

Hochwertige Uhren haben Zukunft. Daher brauchen wir

junge, engagierte Menschen, die mit uns nach vorne blicken.

Diese unter Einbeziehung unserer Marken- und Produktphilosophie

gründlich auszubilden, ist Erwin Sattler ein

bedeutsames Anliegen. Derzeit erlernen fünf Auszubildende in

verschiedenen Lehrjahren die hohe Kunst des Uhrmachers.

Dass diese Mühen Früchte tragen, hat unser Auszubildender

Jan Münch eindrucksvoll bewiesen. 2004 konnte er sich über den

ehrenvollen Titel des Bundessiegers im Uhrmacherhandwerk

freuen.

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Die Werkqualität

420, so viele Teile können erforderlich sein, um eines unserer

hoch komplexen Uhrwerke herzustellen. Das braucht schlichtweg

seine Zeit. Allein das Gravieren der unterschiedlichen Skalen

auf einem Zifferblatt nimmt rund fünfzig Minuten in Anspruch.

Zuletzt wird das Zifferblatt noch mit einer aufwändigen

Versilberung versehen. Die Zeiger für die Stunden, Minuten

und Sekunden verlangen je nach Uhrenmodell bis zu einem

Tag intensiver Beschäftigung. Zunächst werden diese in traditioneller

Weise mit einer Feile manuell abgerundet. Uhrmacher

sprechen hierbei vom »Bombieren«. Bei stählernen Exemplaren

folgt das Schleifen und Polieren. Zum Abschluss werden die

Zeiger über einer Gasflamme so lange erhitzt, bis sie eine

gleichmäßig leuchtend blaue Farbe angenommen haben.

Unsere Werkplatinen, also jene Platten, in denen die beweglichen

Teile eines Uhrwerks gelagert sind, bestehen aus bis

zu fünf Millimeter starkem Hartmessing. Dadurch werden diese

extrem stabil. In unseren computergesteuerten Bearbeitungszentren

wird jede Bohrung für die verschiedenen Lager einzeln

positioniert und angebracht. Dieses Verfahren nimmt mehr Zeit

in Anspruch, als simultanes Bearbeiten mehrerer

Bohrungen mit herkömmlichen Maschinen, ist dafür jedoch

auch wesentlich präziser.

Die elegant ausgeschenkelten Räder sind nicht gestanzt, sondern

einzeln aus dem Vollen gefräst. Die Uhrmacher montieren

diese dann auf massive, durchgehärtete Stahlwellen mit präzise

geschnittenen Trieben. Zum dauerhaften Schutz gegen

Oxydation erfahren alle Messingteile eine edle Vergoldung.

Zur Steigerung des Wirkungsgrads und Reduzierung der

Material-Abnützung werden Ankerpaletten aus Achat

verwendet. Die Wellen der Zahnräder werden in Chatons mit

gefassten Rubinlagern oder modernsten Präzisionskugellagern

gelagert. Daraus ergeben sich äußerst kleine Antriebsgewichte

und zudem ungewöhnlich lange Wartungsintervalle.

Konsequenter Einsatz bestmöglicher Materialien, eigene

Fräs- und Bearbeitungszentren und vor allem die hohen

Ansprüche, die jeder Mitarbeiter an sich und seine Arbeit

stellt, ermöglichen die einzigartige Sattler-Präzision. Bis ein

neues Sattler-Werk endlich Platz in seinem Gehäuse findet,

können bis zu zwei Jahre vergehen. Sehr viel Zeit, werden

Sie sagen. Aber bezogen auf die Jahrhunderte, die eine Uhr

aus der Manufaktur Erwin Sattler überdauern wird, ist das

wiederum sehr wenig. Unsere Passion gilt Uhren, die auch

künftige Generationen noch begeistern sollen. Und das

rechtfertigt beinahe jeden Aufwand.


Forschung und Entwicklung

Das, was Erwin Sattler und Liebhaber feiner mechanischer

Zeitmesser unter Präzision verstehen, hängt von vielen Aspekten

ab. Oftmals sind es unscheinbare Kleinigkeiten, die das

berühmte Tüpfelchen auf dem »i« ausmachen. Dazu gehören

beispielsweise optimal geformte Zähne für einen leichten,

verschleißarmen Ablauf des Räderwerks, die richtigen

Materialien oder eine möglichst perfekte Kompensation

atmosphärischer Störungen. Jeder dieser Parameter verbessert

das Gangresultat oftmals nur um Sekundenbruchteile.

Aber genau dies macht in der Summe aus einer Großuhr eine

Präzisionspendeluhr.

Diesen zahlreichen Details widmet sich die eigene

Forschungs- und Konstruktionsabteilung der Manufaktur

Erwin Sattler mit großer Hingabe. Sie sieht ihre Aufgabenstellung

in der ständigen Optimierung und Weiterentwicklung

mechanischer Präzisionszeitmesser. Um historische Annahmen

und Erfindungen auf ihre Alltagstauglichkeit im 21. Jahrhundert

hin zu überprüfen, werden modernste Messtechniken

eingesetzt. Bevor diese in den Produktionsprozess einfließen,

werden die solcherart gewonnenen theoretischen Erkenntnisse

an Prototypen ausführlich getestet.

Unsere rechnergestützten Räderwerkskonstruktionen, hohe

Zahnzahlen bei den verschiedenen Rädern sowie die

konsequente Ausstattung der Werke mit Stein- und

Präzisionskugellagern gewährleisten eine optimierte Kraftübertragung.

Diese spart bis zu fünfzig Prozent des Antriebsgewichts

ein. Das wiederum steigert – wie auch Nicht-

Techniker leicht nachvollziehen können – die Lebensdauer der

Uhrwerke beträchtlich.

Zur Qualitätssicherung unterhalten wir ein in

seiner Art einzigartiges Messlaboratorium.

Hier können unsere Konstrukteure unter konstanten

Bedingungen unterschiedlichste

Umgebungseinflüsse auf Uhrenpendel analysieren.

In unserer neuen Druckkammer

untersuchen wir zum Beispiel das Verhalten

einzelner Pendelkonstruktionen unter verschiedenen

atmosphärischen Bedingungen.

Daraus werden Luftdruckkonstanten

errechnet. Letztendlich ermöglicht die

gezielte Auswertung der Forschungsergebnisse

eine effiziente Kompensation der

Einflüsse von Luftdruck- und Temperaturschwankungen

auf den Gang unserer

Präzisionspendeluhren. Auf diese Weise

lassen sich Gangabweichungen auf

Werte im Bereich bis zu wenigen Sekunden

im Monat begrenzen.

Ungewöhnliche oder auch unkonventionelle

Materialien liefern uns neue Antworten auf

alte Fragen: Aufzugsgewichte aus

Wolfram, Pendelstäbe aus Superinvar,

extrem reibungsarme Präzisionskugellager

oder weiter entwickelte Barometerdosen

zur Luftdruckkompensation sind nur einige

Beispiele.

Dies verdeutlicht, warum Richard Müller,

Mitinhaber und technischer Leiter der Manufaktur

Erwin Sattler, kontinuierlich große

Summen in den Ausbau der Forschungsund

Konstruktionsabteilung investiert. Nur so lassen sich heute

Fortschritte auf dem Gebiet mechanischer Präzisionszeitmessung

erzielen. Gleichzeitig erhalten unsere kreativen

Konstrukteure dadurch jenen Freiraum, den sie zur Realisierung

ihrer Visionen und Ideen zwingend benötigen.

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Die Gehäusequalität

Wenn Sie eine Uhr von Erwin Sattler erwerben, sollten

Sie dies stets im Bewusstsein tun, dass dieser Zeitmesser

mehr als einen Besitzer haben wird. Dieser wird problemlos

mehrere Generationen überdauern. Deshalb widmen wir

sämtlichen Teilen, den sichtbaren und verborgenen, das

gleiche Quantum an handwerklicher Sorgfalt. Jedem Detail

gilt unsere Liebe und Aufmerksamkeit.

In diesem Sinne fertigt seit mehr als 20 Jahren die Firma Josef

Wochner aus Heiligenzimmern in Baden-Württemberg unsere

gleichermaßen eleganten wie funktionalen Uhrengehäuse.

In dieser Gehäusemanufaktur werden ebenfalls modernste

Fertigungstechniken mit traditionellem Handwerk kombiniert.

Natürlich kommen nur die besten Materialien zum Einsatz, um

höchste Qualität durch Transparenz, optimale Ablesbarkeit,

zuverlässigen Schutz und Stabilität dauerhaft sicher zu stellen.

Damit sich die Gehäuse nicht verziehen, kommen nur jahrelang

getrocknete Edelhölzer in Betracht. In mehreren Schritten werden

dafür zum Beispiel die besonders schlanken Leisten der Türen

sukzessive auf Maß gebracht. Nach jedem Schnitt wandern

diese wieder für längere Zeit ins Lager zum Klimatisieren.

Erst wenn alle Teile die endgültigen Abmessungen erreicht

haben, werden diese in vielen anspruchsvollen Arbeitsschritten

zu einem kompletten Gehäuse zusammengefügt. Vor jedem

Auftragen einer der bis

zu 13 Lackschichten

erfahren die Oberflächen

einen manuellen Schliff.

Somit dauert alleine

die Lackierung eines

Sattler-Gehäuses vierzehn

Tage. Hinterher ist

die Oberfläche wunderbar

glatt, seidig schimmernd

und ebenso haltbar

wie alle Details

unserer Uhren.

Große, am Rand facettierte

und polierte Glasscheiben

unterstreichen

bei einigen unserer Uhren zusätzlich die gewünschte Transparenz.

Die Breite der Facetten und alle anderen Proportionen

werden schon bei der Gestaltung eines Gehäuses perfekt

aufeinander abgestimmt. Bei dieser Arbeit orientieren sich

unsere Designer in der Regel an historischen Vorbildern. Daraus

definieren sich wesentliche Elemente der Sattler-Gehäuse:

Klassischer Auftritt und zeitlose Eleganz.

Diese Liebe zum Detail gepaart mit überlieferter Handwerkskunst

ermöglicht bei allen unseren Gehäusen jene Qualität,

die eine Präzisionsuhr zu einem anerkannten Meisterwerk

aus der Manufaktur Erwin Sattler und damit einem wertvollen

Erbstück für Generationen macht.


In der Manufaktur:

Zwei Jahre ziehen durchs Land. Monate, in denen sich auf

den Monitoren von Hochleistungsrechnern Linien, Kreise und

Kurven zu geheimnisvollen Konstruktionsplänen zusammenfügen.

Computergesteuerte Bearbeitungszentren setzen präzise

Bohrungen in die Werkplatinen, drehen schlanke Wellen, fräsen

intelligent geformte Zähne. Aus winzigen Kugeln entstehen

Präzisionslager für die Zapfen der Wellen. Geschulte Handwerker

verleihen stählernen Birnen- und Breguet-Zeigern ihre

unnachahmlich schlanke Form, lassen diese über einer Flamme

sehr behutsam die wunderbar leuchtend blaue Farbe annehmen.

Anderswo zaubern Künstlerhände zwei Monde und viele

Szenenwechsel:

Ihr Haus oder Ihre Wohnung während dieser Zeit. Immer wieder

haben Sie dort im Katalog geblättert, Bilder betrachtet und

Texte studiert. Sie haben mit dem Sattler-Konzessionär Ihres

Vertrauens gesprochen. Dann, eines Tages, ist es soweit. Ihre

Präzisionsuhr aus der Manufaktur Erwin Sattler ist eingetroffen.

Sie spüren sofort, dass sich bei Ihnen zu Hause einiges ändert.

Das zeitlos elegante Design ist ein Schmuck für jeden Raum

und zieht alle Blicke auf sich. Sanftes Ticken verleiht dem

Raum, in dem dieser Zeitmesser hängt oder steht, eine

unnachahmliche Atmosphäre. Sie spüren förmlich, wie

die Getriebenheit des Alltags ausgeprägter Ruhe und

Entspannung weicht. Versonnen folgt Ihr Blick den gemächlichen

Pendelschwüngen. Jeder Schlag inspiriert. In Gedanken

Die Atmosphäre

funkelnde Sterne auf eine runde Metallscheibe. Oder sie

schneiden Holz-Intarsien und fügen diese in ein prachtvolles

Kunstwerk. Glasscheiben erhalten ihre Facetten und Politur. In

aller Ruhe und mit größter Sorgfalt montieren unterdessen

erfahrene Uhrmacher faszinierende Mikrokosmen, welche die

gleichförmig verstreichende Zeit in messbare Abschnitte unterteilen.

Frei von Hektik werden die Kunstwerke so justiert und

reguliert, dass diese ihre Aufgabe mit optimaler Präzision

wahrnehmen können. Gewissenhaft verpackt nimmt das Ganze

schließlich seinen Weg zu einem jener Fachhändler, die sich

als Partner des Hauses Erwin Sattler qualifiziert haben.

begeben Sie sich auf eine Zeitreise. Zurück in Epochen, als

Elektronik noch keine Rolle spielte. Sie spüren, wie Sie das

sonore Ticken Ihrer Pendeluhr berührt, dass dieses Meisterstück

Werte und Tradition verkörpert. Ihnen wird bewusst,

dass jenes vermeintlich anachronistisch anmutende Objekt in

Ihren vier Wänden der Schnelllebigkeit unserer Tage mit größter

Gelassenheit und Liebenswürdigkeit trotzen wird. Spätestens

dann befinden Sie sich auf einer Wellenlänge mit dem Team

der Uhrenmanufaktur Erwin Sattler. Sie teilen dessen Liebe und

Begeisterung, dauerhafte Werte zu schaffen, das Bemühen

um die Bewahrung von Traditionen für künftige Generationen.

Immerhin repräsentiert dieses leise, vornehme Ticken nicht

weniger als den Herzschlag der menschlichen Kultur.

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Die Präzisions-Pendeluhren

Was ist eine Sekunde? Diese nur scheinbar profane Frage

beschäftigt Menschen seit Jahrhunderten. 1820 definierte eine

Gruppe französischer Wissenschaftler secunda diminutiva

pars, also den zweiten verminderten Teil des Ganzen als

1/86.400 des mittleren Sonnentags.

Mit Blick auf eine unserer Präzisions-Sekundenpendeluhren

kann man es sich diesbezüglich relativ leicht machen. Eine

kostbare Sekunde unseres Lebens ist immer dann verstrichen,

wenn sich der rund einen Meter lange Gangregler von einem

Extrempunkt zum anderen bewegt hat. Weil wir ausschließlich

beste Materialien mit äußerster Sorgfalt verarbeiten und

zu einem exklusiven Ganzen formen, können wir Ihnen guten

Gewissens versprechen, dass die Dauer dieses Pendelschwungs

von dem, was modernste Cäsium-Zeitnormale vorgeben,

so gut wie nicht abweicht. Auch über Monate oder

gar Jahre hinweg. Allerdings verlangen unsere mechanischen

Präzisionspendeluhren neben einem Optimum an Materialund

Fertigungsqualität eine stabile Wandfläche, wo diese

möglichst erschütterungsfrei vor sich hin ticken können. Mikroseismik,

das wusste schon Sigmund Riefler, der ungekrönte

König dieses Metiers um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert

zu berichten, ist der Feind aller Zeitmessung mit Hilfe

schwingender Pendel. Die Manufaktur Erwin Sattler trägt dem

durch konstruktive Merkmale Rechnung. Anderen ausgemachten

Präzisions-Feindbildern wie Reibung, Temperatur- und

Luftdruckschwankungen begegnen wir nicht minder wirksam.

Diese Maßnahmen haben zugegebenermaßen ihren Preis. Dafür

jedoch gibt es das anerkannt Beste in Punkto Genauigkeit,

das gegenwärtig im Segment der mechanischen Präzisionszeitmessung

verfügbar ist. Für Uhrenliebhaber mit einem

Faible für stilgerechte handwerkliche Vollendung gibt es

obendrein jede Menge zu bestaunen.

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Semi Secunda 65 – die kleinste Präzisionspendeluhr aus dem Hause Erwin Sattler

In der Präzisionsuhren-Kollektion der Manufaktur Erwin Sattler

nimmt die Semi Secunda 65 eine ausgewiesene Sonderstellung

ein.

Sie ist nicht nur die kleinste Präzisionspendeluhr der Firma

sondern auch das Modell, das den Anspruch erhebt selbst bei

sehr beengten räumlichen Gegebenheiten jederzeit einen

ebenbürtigen Platz zu finden.

Die so genannte »gestürzte« Hemmung ist eine Besonderheit

des Sattler Kalibers 2006. Bei dieser aufwändigen

Konstruktion wird der Aufhängepunkt des Pendels zwischen

die Werkplatinen gelegt, was zur Folge hat, dass das

Gehäuse sehr flach gehalten werden kann.

Durch das großzügig durchbrochene Zifferblatt wird nicht nur

dieser Aufbau sondern auch eine andere Besonderheit des

Uhrwerks sichtbar: Die Graham Hemmung mit Achatpaletten

und 60 zähnigem Ankerrad. Im Fall der Semi Secunda bedeutet

dies, dass es sich um ein Halbsekundenpendel handelt.

Aufgrund der Pendelgesetze nimmt die Pendellänge im

Quadrat zur Schwingungsdauer ab, also ist ein Halbsekundenpendel

nur etwa ein Viertel so lang wie ein

Sekundenpendel. Das Pendel der Semi Secunda 65 schwingt

somit in einer Sekunde zwei Mal von einem Umkehrpunkt zum

anderen und ein Ankerrad mit 60 Zähnen wird notwendig.

Somit macht der Sekundenzeiger eine Umdrehung in der

Minute.

Um das Ansprechverhalten des Kompensationspendels bei

Temperaturschwankungen zu verbessern, besitzt die Uhr einen

Doppelzylinder-Pendelkörper nach Prof. Ludwig Strasser.

Bei diesem liegt das Kompensationsrohr, im Vergleich zu

anderen Pendelkörpern, nahezu frei und wird somit fast

vollständig von der Umgebungsluft umströmt.

Entsprechend dem technischen Niveau der Firma Erwin Sattler

ist auch das Uhrwerk ausgestattet. Zwischen 4 mm starken,

vernickelten Messingplatinen bewegen sich gefräste und vergoldete

Zahnräder auf durchgehärteten Trieben in insgesamt

12 Edelstahlkugellagern. Des Weiteren sind 2 Rubine für

einen reibungsarmen Ablauf zuständig.

Die verwendete, so genannte Schnecke mit ihren verschiedenen

Durchmessern, versorgt im Zusammenspiel mit Stahlseil und

Federhaus das Uhrwerk mit gleichmäßiger Antriebskraft für

30 Tage Gangdauer. Auf dem versilberten Zifferblatt wird die

noch verbleibende Gangreserve neben der Uhrzeit und dem

Datum angezeigt.

Das Gehäuse ist, wie bei Erwin Sattler üblich, in höchster

Schleiflackgüte ausgeführt. Besonderes Augenmerk verdient

der elegante Entriegelungs-Mechanismus zum Öffnen der

Gehäusetüre. Wahlweise in schwarz oder schwarz kombiniert

mit Nussbaum-Wurzelholz braucht sich die »kleine«

Präzisionspendeluhr nicht vor Ihren berühmten großen

Schwestern zu verstecken.


Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz

Maße:

Länge 65 cm

Breite 22 cm

Tiefe 9 cm

Semi Secunda 65

Schwarzer Schleiflack

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Holz mit Metallintarsien – Metallica 1735 – die moderne Präzisionsuhrenlinie

Das Modell Metallica 1735 ist mit ihrer mittleren Größe

von 105 cm leicht in jede Wohnlandschaft zu integrieren.

Die Kombination von Holz und Metallintarsien verleiht dem

Gehäuse ein zeitgemäßes Erscheinungsbild.

Das Uhrwerk besitzt 10 Präzisionskugel- und 2 Rubinlager.

Vergoldete Zahnräder treiben das temperaturkompensierte

5/6 Sekunden Invarpendel an. Der Durchbruch im versilberten

Regulator-Zifferblatt gibt den Blick auf die Grahamhemmung

mit den Achatpaletten frei. Eine Barometerdose kompensiert

an dem eleganten Doppelzylinderpendel zuverlässig die

Luftdruckschwankungen.

Das kugelgelagerte, seitlich angeordnete Wolframgewicht

ermöglicht eine Gangdauer von einem Monat pro Aufzugsintervall.

Durch die hohe Verarbeitungsqualität, den Einsatz

hochwertiger Materialien und die Kompensationseinrichtungen

erreicht die Metallica 1735 eine Ganggenauigkeit von

circa 3-4 Sekunden im Monat.


Schwarzer Schleiflack, handpoliert

Metallica 1735

Maße:

Höhe 105 cm

Breite 27 cm

Tiefe 14 cm

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5/6 Sekunden Präzisionspendeluhr – Metallica 1735

Eine Präzisionspendeluhr muß nicht immer ein Sekundenpendel

besitzen und 1,5 m groß sein, um die Zeit genau zu

messen. Die Manufaktur Erwin Sattler hat mit 5/6 Sekunden

Pendeluhren schon eine langjährige Erfahrung. Dabei macht der

Sekundenzeiger des Modells Metallica 1735 bedingt durch

das kürzere Pendel in 5 Sekunden 6 Schritte.

Das moderne und schlichte Gehäuse wird mit feinen Metallintarsien

veredelt, anschließend mit 13 Lackschichten versehen

und zum Schluß von Hand hochglanzpoliert. Ein Glasdach

verstärkt den Lichteinfall auf die Hemmungspartie des offenen

Werkes. Die entspiegelten Scheiben ermöglichen eine reflexfreie

Betrachtung der faszinierenden Mechanik. Aufziehkurbel

und Feinreguliergewichte befinden sich in einem Geheimfach

im Boden des Gehäuses.

20 Jahre Erfahrung im Präzisionspendeluhrenbau stecken

in diesem Uhrwerk. Alle Frästeile wie Werkplatinen, die

vierschenklige Ankerradbrücke, das Gegengewicht für den

Minutenzeiger und natürlich auch die Zahnräder werden mit

computergesteuerten Präzisionsfräsmaschinen in unserer

Manufaktur gefertigt, anschließend geschliffen, feinbearbeitet

und zum Schluß vernickelt oder vergoldet.

Selbstverständlich besitzt der Anker Achatpaletten. Alle Räder

laufen in Kugel- und Rubinlagern. Durch die minimierte

Reibung im Räderwerk und mit Hilfe eines Wolframgewichtes,

das über eine filigrane, kugelgelagerte Seilrolle seitlich

abläuft, erzielen wir auch bei dieser Uhr eine Gangdauer von

30 Tagen pro Aufzugsintervall.

Das versilberte Zifferblatt mit den handgearbeiteten,

bombierten und gebläuten Zeigern wird von einer massiven,

polierten und vernickelten Messinglünette eingerahmt.

Durch vornehme Eleganz und herausragende Qualität wird

die Metallica 1735 nicht nur in jedem Haus ganz selbstverständlich

einen Ehrenplatz einnehmen, sondern sicherlich auch

zukünftigen Generationen die Kunst der klassischen

Pendeluhr eindrucksvoll vor Augen führen.

Das Uhrwerk der Metallica 1735

mit Regulatorzifferblatt


Nussbaum,

handpoliert

Metallica 1735

Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz,

handpoliert

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Metallica 1735 Stahl – Präzisionspendeluhr mit stahlbeschichtetem Gehäuse

Wäre es nicht schön eine Pendeluhr mit massivem Stahlgehäuse

zu fertigen?

Das Projekt Stahluhr beschäftigt die Großuhrenmanufaktur

Erwin Sattler schon seit längerer Zeit. Die aufwändige

Bearbeitung filigraner Stahlleisten und das sehr hohe Gewicht

des fertigen Gehäuses aus massivem Stahl sprachen bisher

dagegen.

Ein neues, sensationelles Verfahren ermöglicht nun die

Metallica mit echter Stahloberfläche zu fertigen. Das rohe

Gehäuse wird, wie gewohnt, in feiner Massivholzkonstruktion

erstellt, um anschließend mit einer neuen Stahl-Kaltsprühtechnik

beschichtet zu werden.

Ein aus 95% Metall bestehendes Stahlkomposit mit unzähligen,

kleinsten Metallteilchen wird erst pulverisiert, danach

verflüssigt und im Anschluss auf das Gehäuse aufgesprüht.

Die entstandene nicht rostende Beschichtung hat eine Dicke

von 20 bis 30 Mikron und verleiht dem Gehäuse eine

unbegrenzte Haltbarkeit.

Nach dem Aushärten folgt die etwa 10 Stunden dauernde,

aufwändige Oberflächenpolitur und es entsteht eine echte

Stahloberfläche mit herrlichem metallischen Glanz.

Passend zu der Gehäuseoberfläche werden die feinpolierten

Metallteile wie Lünette, Aufzugsgewicht, Seilrollenbügel,

Gangradbrücke und die Teile des Pendels glanzvernickelt.

Dieser schimmernde Glanz bietet einen willkommenen

Kontrast zum Gehäuse und verleiht der Uhr eine außergewöhnliche

Eleganz.

Die Metallica 1735 in Stahl ist ein eindrucksvoller Blickfang

für Büro- und Besprechungsräume, Eingangsräume und

Wohnzimmer. Ihre Ausstrahlung wird auch noch zukünftige

Generationen faszinieren.

Gehäuse: Massives, stahlbeschichtetes Edelholzgehäuse,

zusätzliches Glas im Dach für Lichteinfall von oben, Aufziehkurbel

und Zubehörteile im Geheimfach des Gehäusebodens.


Stahlbeschichtet, versilbertes Regulatorzifferblatt

mit sichtbarer Hemmung

Metallica 1735 Stahl

Maße:

Höhe 105 cm

Breite 27 cm

Tiefe 14 cm

Stahlbeschichtet,

mit schwarz eloxiertem Zifferblatt

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Der Klassiker unter den Präzisionsuhren – Classica Secunda 1985

Das Modell Classica Secunda 1985 stellt die Weiterentwicklung

unserer in den letzten 18 Jahren sehr erfolgreichen

und über 500 mal gefertigten Präzisionsuhr 1935 dar.

Bei dieser Uhr trifft die Krönung der traditionellen Uhrmacherkunst

auf ein zeitloses Design. Die Classica Secunda 1985

ist ein exklusiver Wandschmuck für Büro- und Besprechungsräume,

Eingangsbereiche und Wohnzimmer.

Insgesamt drei facettierte Scheiben gestatten den faszinierenden

Einblick in die Technik der Uhr und eine zusätzliche

Scheibe im Dach ermöglicht den Lichteinfall oder die

Beleuchtung des Uhrwerks von oben.

Auch bei der Fertigung des Gehäuses zeigt sich die einmalige

Faszination der mit größter Liebe zum Detail gefertigten

Pendeluhr. Allein das Auftragen der 13 Lackschichten

beansprucht den Gehäuseschreiner zusammen mit den

mehrmaligen Zwischenschliffen per Hand rund zwei Wochen.

Die Aufziehkurbel, Feinreguliergewichte und weitere Zubehörteile

verstecken sich in einem Geheimfach im Boden des

Gehäuses.

Diese Großuhr ist eine überaus präzise Zeitmaschine, deren

maximale Gangabweichung unter optimalen Bedingungen

nicht mehr als ein bis zwei Sekunden pro Monat beträgt.

Um größeren Gangabweichungen – die durch Temperatur- und

Luftdruckschwankungen entstehen können – vorzubeugen, ist am

Pendel ein Aneroiddoseninstrument mit Barometeranzeige

angebracht. Die temperaturbedingten Längenänderungen des

aus sogenanntem »Superinvar«-Material gefertigten Pendelstabs

der Classica Secunda 1985 werden durch ein

exakt berechnetes, frei bewegliches Kompensationsrohr

ausgeglichen.

Das seitlich ablaufende Gewicht mit der grazilen, steingelagerten

Umlenkrolle ermöglicht eine Gangreserve von

30 Tagen.

Alle Werkteile wie Platinen, Werkpfeiler, Ankerbrücken und

Kloben, Zahnräder, Umlenkwalzen und Chatons werden in

unserer Manufaktur in Kleinserien gefräst und gedreht. Viele

Bauteile werden von Hand nachbearbeitet und durch

Vergolden veredelt.

Die exakt berechnete, feine Verzahnung der Räder und die

Lagerung aller drehenden Teile in Kugel- oder Steinlagern

reduzieren den Verschleiß auf ein Minimum und garantieren

die Lebensdauer einer Sattler Präzisionspendeluhr über

Generationen hinweg.


Classica Secunda 1985

Schwarzer Schleiflack

Maße:

Höhe 145 cm

Breite 37 cm

Tiefe 18 cm

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Ahorn mit Ahorn-Wurzelholz Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz


Classica Secunda 1985

Kirschbaum mit Oliven-Wurzelholz Nussbaum mit Nussbaum-Wurzelholz

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Technik im Detail sichtbar gemacht – Classica Secunda 1995 – Zeitlos modernes Design

Auf den ersten Blick handelt es sich bei der Classica Secunda

1985 und 1995 um die gleichen Uhren. Die Gehäuse mit

den verschiedenen Holzvarianten und das Pendel sind bei

beiden Uhren identisch. Mit der Entwicklung und Herstellung

des Modells Classica Secunda 1995 setzt die Firma Erwin

Sattler die große Tradition der Präzisionspendeluhren auf eindrucksvolle

Weise fort. Das im Sekundenkreis durchbrochene

Zifferblatt und die Ausfräsung in der Vorderplatine des Uhrwerks

ermöglichen den Blick auf die vergoldeten Zahnräder

und die Grahamhemmung mit den Achatpaletten.

Ein besonders liebevolles Detail ist die bombierte und polierte,

sternförmige Gangradbrücke aus Edelstahl, die mit polierten

und gebläuten Schrauben befestigt ist.

Als weiteren Unterschied zu dem Modell 1985 erhält diese

Uhr eine aufwändige, kugelgelagerte Seilrolle für das

Aufzugsgewicht.

Auch bei dieser Uhr gestattet ein Glas im Dach den Lichteinfall

auf das Uhrwerk und eine Beleuchtung von oben. Die

Zubehörteile verbergen sich in einem integrierten Zubehörfach

im Boden des Gehäuses.

Das höchst präzise gearbeitete Werk, dessen einzige Funktion

darin besteht, die Zeit genauestens zu messen, erreicht eine

Ganggenauigkeit von circa ein bis zwei Sekunden pro Monat.

Um diese anspruchsvolle Aufgabe erfüllen zu können, muss

das 30-Tage Uhrwerk kompromisslos konstruiert und

ausgeführt sein. Die vergoldeten Räder drehen sich mit

Wellen aus schwedischem Spezial-Stahl. Diese wiederum sind

unter Verwendung von 5 Kugellagern und 11 Rubinlochsteinen

in zwei Werkplatinen aus 4 mm starkem Hartmessing

gelagert. So werden Wirkungsgrad und Dauerhaftigkeit

erhöht. Die Lochsteine aus sehr hartem Rubin sind in

diamantgedrehten Chatons gefasst und mit jeweils drei flachpolierten

Edelstahlschrauben in den Werkplatinen verschraubt.

Diese Platinen sind feingeschliffen und zur Veredelung glanzvernickelt.

Dadurch erhält man einen besonders schönen

Kontrast zu den vergoldeten Zahnrädern. Die Graham-

Hemmung mit Steinpaletten bürgt für eine gleichmäßige

Übertragung der Energie auf das Pendel. Während des

Aufziehvorgangs übernimmt ein sogenanntes Gegengesperr

den Pendelantrieb.

Die feinen »Poire« Zeiger sind nach klassischen Vorbildern

gestaltet. In aufwändiger Handarbeit werden diese bombiert,

poliert und blau angelassen.

Die Herstellung aller Einzelteile der in exklusiven Kleinserien

von maximal zehn Exemplaren handgefertigten Sattler Uhren

dauert im Schnitt zwei Jahre, so dass diese Preziosen

mit Fug und Recht inzwischen weltweit als hohe Kunst der

Großuhrmacherei angesehen werden.


Classica Secunda 1995

Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz

Maße:

Höhe 145 cm

Breite 37 cm

Tiefe 18 cm

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Schwarzer Schleiflack Kirschbaum mit Oliven-Wurzelholz


Classica Secunda 1995

Nussbaum mit Nussbaum-Wurzelholz Ahorn mit Ahorn-Wurzelholz

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Secunda Accurata 1958 – verbesserte »freie Federkraft-Hemmung« nach Prof. Ludwig Strasser

Dieses Modell verkörpert unseren hohen Anspruch, eine rein

mechanische Präzisionspendeluhr zu schaffen, die in Zuverlässigkeit

und Genauigkeit das maximal technisch Mögliche

darstellt. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir jedem Detail

sowohl bei der Konstruktion, als auch der anschließenden

Fertigung, größte Aufmerksamkeit gewidmet. So werden

sämtliche Einzelteile nach der Herstellung mit modernsten

Maschinen anschließend von Hand feinst bearbeitet, die

Messingteile vergoldet, sowie die Stahlteile poliert und

teilweise gebläut.

Das Modell 1958 läßt die Tradition

der besten mechanischen Zeitmessinstrumente

fortbestehen und repräsentiert

somit den Höhepunkt des Präzisionsuhrenbaus

in unserer Manufaktur.

Die Konstruktion dieses komplett neu

entwickelten Monatsgangwerkes, mit

der Besonderheit der sichtbaren freien

Federkrafthemmung, braucht den

Vergleich mit den alten Vorbildern nicht

zu scheuen und übertrifft diese sogar

in der präzisen Herstellung durch

modernste Technologien. Seit 1996 befindet sich eine dieser

Uhren in der ständigen Ausstellung der Zeitmessinstrumente im

Deutschen Museum in München.

Damit eine einwandfreie Funktion des Sattler Uhrwerks Kaliber

1958 auch noch nach Jahrzehnten gewährleistet ist, bewegen

sich das Räderwerk und die Hemmungsteile zur Minimierung

der Reibung in Rubinen und Kleinstkugellagern.

Alle Messingteile des Uhrwerkes wie zum Beispiel die massiven

Werkplatinen, die Brücken und Kloben, die Werkpfeiler

und natürlich auch die Zahnräder werden präzise gefräst,

anschließend geschliffen und zum dauerhaften Schutz

abschließend vergoldet. Selbstverständlich werden nur durchgehärtete,

polierte Stahltriebe mit hohen Zahnzahlen verwendet.

Durch diese Maßnahmen wird der Verschleiß im Uhrwerk

erheblich reduziert und wir benötigen für eine Gangreserve

von 30 Tagen nur eine geringe Antriebsmasse.

Die freie Federkrafthemmung nach

Prof. Ludwig Strasser stellt eine technische

Besonderheit dar, die das Pendel

so weit vom Räderwerk entkoppelt,

dass dieses nahezu frei schwingt.

Die einzigartige Technik dieser Pendeluhr

muss natürlich in ein entsprechend

attraktives und hochwertiges

Gehäuse eingebaut werden. Wir

haben ein halbrund geformtes, 5 mm

dickes Mineralglas in einen stabilen

Metall-Holzrahmen gesetzt und mit

selbst angefertigten Scharnieren und

Verschlüssen an einer sehr massiven, schwarz schleiflackierten

Rückwand befestigt. In der Mitte wurde eine hochglanzpolierte

Nussbaum-Wurzelholzkasette eingesetzt.

Im Boden des Gehäuses sind die Zubehörteile wie Aufziehkurbel

und die Feinreguliergewichte untergebracht. Durch eine

im Gehäuse umlaufende Gummidichtung ist die Uhr optimal

staubgeschützt.

Zu bemerken ist noch, dass sich Erschütterungen auf das

Pendel und die Pendelfeder übertragen und damit negativ auswirken

könnten. Um Stöße beim Öffnen oder Schließen des

Gehäuses auf das Uhrwerk und das Pendel zu vermeiden,

sind diese vom Gehäuse entkoppelt, und getrennt auf einer

stabilen Mauerplatte direkt an der Wand befestigt.


Secunda Accurata 1958

Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz

Maße:

Höhe 145,5 cm

Breite 42,5 cm

Tiefe 31 cm

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Die Luftdruckkompensation.

Um bei Schwankungen des Luftdrucks eine Änderung der

Schwingungsdauer zu vermeiden, ist das Pendel zusätzlich

mit einer Luftdruckkompensation ausgestattet. Bei steigendem

Luftdruck würde sich die Schwingungsdauer verlängern. Mit

fünf Aneroiddosen und einem exakt berechneten Auflagegewicht,

das sich bei Luftdruckänderungen entsprechend nach

oben oder unten bewegt, werden diese Einflüsse und somit

eine Änderung der Schwingungsdauer kompensiert.

Die Temperaturkompensation.

Die Ganggenauigkeit einer Pendeluhr ist

aber nicht ausschließlich von den

mechanischen Vorraussetzungen des

Uhrwerks abhängig, sondern auch von

äußeren physikalischen Einflüssen. Die

Schwingungsdauer des Pendels wird in

erster Linie durch die Pendellänge

bestimmt. Temperaturschwankungen

bewirken jedoch durch die Längenausdehnung

der verwendeten Materialien

eine entsprechende Änderung der

Pendellänge. Der Pendelstab der

Secunda Accurata 1958 besteht aus

einer Eisen-Nickellegierung, dem sogenannten

»Superinvar«. Dieses zeichnet

sich durch besonders geringe Längenausdehnung

bei Temperaturänderungen

aus. Um diese Restausdehnung auch

noch auszugleichen, ist das Pendel

mit einer Temperaturkompensation

ausgestattet. Mit dieser Uhr sind

Gangabweichungen von weniger als

1 Sekunde pro Monat erreichbar.


Pendelantriebsfedern

Die Funktion der freien Federkrafthemmung.

Die Hemmung einer Uhr, bestehend aus Anker und Ankerrad,

stellt das Bindeglied zwischen dem Räderwerk und dem

Schwingsystem dar. Über die Hemmung wird dem Pendel

die Energie zugeführt, die durch Reibung in der Aufhängung

und den Luftwiderstand verloren gehen. Bis zur Erfindung der

freien Federkrafthemmung für Pendeluhren diente der sogenannte

Graham-Gang als Bindeglied zwischen Pendel und

Räderwerk. Bei dieser Hemmung gehen der Anker und das

Pendel über die Ankergabel eine relativ starre Verbindung

ein, die aber den Nachteil hat, dass selbst geringste

Schwankungen der Antriebskraft vom Räderwerk auf das

Pendel übertragen werden. Diese Kraftschwankungen haben

zur Folge, dass sich die Schwingungsweite des Pendels

verändert und so die Schwingungsdauer geringfügig beeinflusst

wird. Durch die Erfindung der »Freien Federkraft-

Secunda Accurata 1958

HebungspaletteRuhepalette

Ankerrad

Titanhebel für Kraftübertragung

hemmung« war es nun möglich, die schon hervorragenden

Gangergebnisse von Präzisionspendeluhren nochmals zu

steigern. Dies wird in erster Linie durch die weitgehende

Entkopplung des Räderwerks vom Schwingungssystem

erreicht. Das Pendel hat lediglich über die Antriebsfeder

Kontakt zum Anker und zum Uhrwerk. Somit ist das Pendel so

weit vom Räderwerk entkoppelt, dass es nahezu frei

schwingt. Die zum Aufrechterhalten der Schwingung notwendige

Energie wird dem Pendel in seinem Drehpunkt durch die

zwei dünnen Federstahlstreifen zugeführt, die durch das

Zusammenspiel von Gangrad und Anker um einen genau

definierten Winkel vorgespannt werden. So wird dem Pendel

bei jeder Halbschwingung, das heißt in jeder Sekunde, exakt

die gleiche Kraft zugeführt. Deswegen spricht man bei diesen

Hemmungen, wie bei unserer Präzisionspendeluhr Secunda

Accurata 1958, vom Antrieb mit konstanter Kraft.

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Feine Seilzug-Regulatoren

Wir von der Uhrenmanufaktur Erwin Sattler wissen eines nur

allzu genau: Nicht jeder besitzt den Raum für eine naturgemäß

lang gestreckte Uhr mit Sekundenpendel. Uns ist zudem

bewusst, dass es außerdem Menschen gibt, die trotz eines

üppigen Platzangebots eher kleine und dezente Uhren bevorzugen.

Deshalb offeriert die Manufaktur Erwin Sattler ein interessantes

Spektrum unterschiedlichster Seilzug-Regulatoren.

Dieses reicht von der klassischen Wiener Pendeluhr bis hin

zum modernen Zeitmesser, der alle Attribute feiner Präzisionsinstrumente

besitzt, aber wegen seines schneller schwingenden

Taktgebers mit einem spürbar kleineren Gehäuse auskommt.

Zeitbewahrende Objekte wie diese lassen sich problemlos in

nahezu jeden Wohnraum integrieren. Es reicht ein Stück

Wand, das dem tickenden Kunstwerk die ihm gebührende

Geltung verschafft. Unabhängig von der Gestaltung, ob an

der Vergangenheit oder der Gegenwart orientiert: Jeder unserer

Seilzug-Regulatoren wird die Blicke magisch auf sich ziehen.

Für Gesprächsstoff ist gesorgt, denn alles an ihm ist deutsche,

hoch präzise ausgeführte Manufakturarbeit. So etwas ist in

unseren Tagen selten geworden, wo Massenproduktionen der

Zeit häufig ein andersartiges Gesicht verleihen. Abgesehen

von den handwerklichen Seiten gibt es einen anderen, nicht

minder bedeutsamen Unterschied: Ihr Seilzug-Regulator

von Erwin Sattler wird auch dann noch seine ungemeine

Faszination und seinen Wert besitzen, wenn vieles Andere

schon längst nicht mehr existiert.

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Das edle Uhrwerk des kleinsten

Sattler-Regulators entspricht in der

Form exakt den liebevoll gefertigten

Uhrwerken des beginnenden 19.

Jahrhunderts.

Classica 60 – die kleinsten Regulatoren aus dem Hause Erwin Sattler

Die damaligen Qualitätsmerkmale

wie durchgehärtete Stahlteile und

hartes Messing für die Werkplatinen,

aus massivem Material gefräste

Ankerbrücke und Wechselradkloben,

sowie die konischen Stahlstifte für die

Werkpfeiler werden natürlich auch

von uns, genauso wie bei den alten

Vorbildern, verwendet. Darüber hinaus

statten wir die Werke noch mit

7 Stein- und 2 Kugellagern aus.

Dadurch wird die Reibung noch weiter

reduziert und es reicht ein kleines

Antriebsgewicht für eine Woche Gangdauer und garantiert

über Generationen hinweg eine sehr lange Lebensdauer.

Für viele Menschen sind die auch

wegen ihres überaus leisen Tickens

charmant »Schlafzimmerregulator«

genannten Modelle, der ideale

Einstieg in die Welt der exklusiven

Wohnraumuhren. Grund dafür ist

vor allem das überaus feine und

extrem flache Uhrwerk sowie

das aufwändige, von Meisterhand

gearbeitete Gehäuse mit den feinen

Seitenleisten.

Die Classica 60 ist wahlweise

mit römischem oder arabischem

Zifferblatt erhältlich. Die wunderschönen

Emailzifferblätter mit den

filigran gearbeiteten, gebläuten Stahlzeigern

und die massive Messinglünette,

verleihen diesen zarten Uhren

ihren einzigartigen Reiz. Allein die Herstellung der Emailzifferblätter

ist eine Kunst für sich. Im Verlauf des Entstehungsprozesses

muss das schwierig zu bearbeitende Material

insgesamt viermal gebrannt werden, bevor ein perfektes

Zifferblatt fertig gestellt ist.

Die zeitlose und klassische Form des Gehäuses – daher

stammt auch der Name der Uhr – passt zu allen Einrichtungsstilen.

Erhältlich ist die Classica 60 in schwarzem Schleiflack

oder in edlem Kirschholz, sie kann aber auch gegen

Aufpreis wie alle unsere Modelle in individuellen Farbtönen

wie zum Beispiel blauem Schleiflack, geliefert werden.


Schwarzer Schleiflack Kirschbaum

Classica 60

Maße:

Höhe 56,5 cm

Breite 15,5 cm

Tiefe 9 cm

Wahlweise mit

römischem oder

arabischem

Emailzifferblatt

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Classica S 70 – beste Uhrmachertradition in zeitloser Form

Die Sattler Classica S 70 ist eine Pendeluhr mit so genanntem

Tonfeder-Schlagwerk und einem Gehäuse mit zeitlos eleganter

Ausstrahlung. Dieses ist in zwei unterschiedlichen Ausführungen

erhältlich: Schwarzer Schleiflack mit vernickelten Metallteilen

oder wahlweise Vogelaugenahorn mit Palisanderintarsien und

schwarz lackierten Gesimsen.

Abgerundet durch zwei gebläute Stahlzeiger, die auf einem

hochwertig verarbeiteten Emailzifferblatt Stunden und Minuten

anzeigen, erhält die 70 cm hohe Classica S 70 ihre ebenso

charakteristische wie zeitlose Erscheinung.

Damit fügt sich auch die Classica S 70 selbstverständlich perfekt

in ihre Umgebung ein und wird inmitten eines klassizistischen

Ambientes ebenso zum einzigartigen Blickfang wie in einem

Zimmer mit extravaganten Chrom- oder Stahlmöbeln.

Doch zurück zum Werk dieses Wochenläufers, das aus jeder

Perspektive einer genauen und liebevollen Betrachtung

wert ist. Das Sattler Kaliber 1400-4 ist in jeder Hinsicht ein

klassisches Schlagwerk, dessen traditionelle Gestaltung und

Bearbeitung eine zuverlässige Funktion für Generationen

garantiert – wie auch bereits vor 200 Jahren in den Original

Wiener Regulatoren.

Auch die Vorderplatine wird mit so genannten Vorsteckstiften

auf den Pfeilern gehalten, wie alle Schlagwerkhebel auf den

Schlagwerkpfeilern. Gleichbleibende Präzision und höchste

Sicherheit der Schaltvorgänge des Schlagwerks sind die Folge

dieser Bauweise. Das komplette Räderwerk ist mit insgesamt

14 Stein- und 4 Kugellagern ausgestattet. Durch diesen

Kunstgriff verlängert sich die Lebensdauer des Uhrwerks

deutlich.

Eine weitere technische Besonderheit des Herzstücks der

Classica S 70 ist die Möglichkeit, das Schlagwerk bis zur

50. Minute durch Ziehen eines an der Außenseite des Gehäuses

angebrachten Seidenfadens manuell auszulösen und damit

die vergangene Stunde repetieren zu lassen. Die Folge:

Ein einmaliger Klanggenuss des Sattler eigenen Tonfederschlagwerks.


Schwarzer Schleiflack Vogelaugenahorn

Classica S 70

Maße:

Höhe 70 cm

Breite 20,5 cm

Tiefe 11 cm

Wahlweise mit

römischem oder

arabischem

Emailzifferblatt

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Vienna S 70 – der sogenannte »Wiener Regulatour«

Der Regulator Vienna S 70 mit seinen zwei Gewichten

orientiert sich an den wertvollen, historischen Originalen aus

der Biedermeierzeit.

Wie bei all unseren Uhren greifen unsere Schreiner auf

jahrelang gelagertes Holz zurück. In der Verwendung zarter

Profile, im Zusammenbau, in der Furnierung, und in der

Ausführung der Einlegearbeiten leben überlieferte Fertigkeiten

deutlich erkennbar weiter. So ist die Vienna S 70 in Nußbaum

mit Ahornintarsien, in Kirschbaum mit Palisanderintarsien,

natürlich aber auch in schwarzem Schleiflack erhältlich.

Übrigens verfügen Sattler Uhren über 13 Lackschichten, die

jeweils per Hand zwischengeschliffen werden. Somit dauert

allein die aufwändige Lackierung des Gehäuses 14 Tage.

Die Vienna S 70 ist wahlweise mit römischem oder

arabischem Zifferblatt erhältlich. Die wunderschönen Emailzifferblätter

mit den filigran gearbeiteten gebläuten Stahlzeigern

und die massive Messinglünette verleihen diesen

Uhren ihren einzigartigen Reiz.

Das eingebaute Uhrwerk des Kalibers 1400-4 ist identisch

mit dem der Classica S 70.

Auch hier werden die Werkplatinen mit sogenannten

Vorsteckstiften auf den Pfeilern gehalten, wie alle Schlagwerkhebel

auf den Schlagwerkspfeilern. Gehärtete Stahlstifte

sind in Schöpfer, Wechsel- und Hebnägelrad eingesetzt. Dies

garantiert gleichbleibende Präzision und Sicherheit der Schaltvorgänge

des Schlagwerks. Die vom Stundenrad getrennte

Stundenstaffel ermöglicht das Repitionsschlagwerk. So kann

durch Ziehen eines Seidenfadens außen am Gehäuse bis zur

50. Minute das Schlagwerk manuell ausgelöst und die jeweils

vergangene Stunde repetiert werden.


Vienna S 70

Nussbaum Schwarzer Schleiflack Kirschbaum

Maße: Höhe 75 cm Breite 20 cm Tiefe 11,5 cm

Wahlweise mit römischem oder arabischem Emailzifferblatt

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Der Monatsläufer – Classica S 100 – mit über 200-jähriger Tradition

Bei der Sattler Classica S 100 muss man schon sehr genau

hinhören, um das Verstreichen von Minuten und Sekunden

akustisch wahrnehmen zu können. Neben dem ganz

besonders leisen Ticken sind der vornehm geringe Pendelausschlag

und ein extrem flaches Gehäuse die hervorstechendsten

Merkmale dieser klassischen Sattler-Uhr.

Schon im vorigen Jahrhundert zählten ruhige Zeitmesser, wie

die Sattler Classica S 100 mit ihrem 30-Tage-Werk zu den

absoluten Besonderheiten unter den Pendeluhren. Heute

gelingt es der Großuhrenmanufaktur Sattler, den klassischen

Werkaufbau und die hohe Qualität in der Tradition der

Wiener Uhrwerke wieder auferstehen zu lassen. Kennzeichnend

für diese wertvollen Regulatoren waren damals wie heute

ein ganz besonders flaches Werk mit massiven Platinen sowie

die auffällig kleinen Gewichte. Auf Grund des extrem hohen

Wirkungsgrads des Räderwerks ist es trotzdem möglich, die

Uhr einen Monat lang mit Kraft zu versorgen.

Großen Anteil an der unvergleichlichen Qualität haben

zum Einen natürlich die heute in der Herstellung verwendeten

Präzisionsmaschinen sowie der Einsatz von insgesamt

14 Rubinlochsteinen und 8 Präzisions-Miniaturkugellagern.

Diese führen in der Summe zu einer Genauigkeit, welche vor

hundert Jahren so noch nicht zu erzielen war. Die Folge dieser

Neuerungen sind ein deutlich höheres Drehmoment und

eine nahezu verschleißfreie Funktion. Die Verwendung von

hartem Messing, durchgehärteten Trieben und Stahlteilen tun

ein Übriges, um die Haltbarkeit des Sattler-Kalibers 1525-4

auch über Generationen hinaus zu sichern.


Schwarzer Schleiflack Eibe

Classica S 100

Maße:

Höhe 98 cm

Breite 27,5 cm

Tiefe 11 cm

Wahlweise mit

römischem oder

arabischem

Emailzifferblatt

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Der Monats-Regulator – Classica K 100 – der wenig von sich hören lässt

Nur wenige Uhren ticken so faszinierend leise und dezent

wie die Classica K 100 von Sattler. Schon vor mehr als

150 Jahren waren solche fast unhörbar arbeitenden Uhren

mit 30-Tage-Werk eine echte Rarität.

In unseren Tagen ist es der Großuhrenmanufaktur Erwin

Sattler gelungen, an die große Tradition klassischer Wiener

Uhrwerke anzuknüpfen und deren herausragende Qualität

wieder auferstehen zu lassen. Verantwortlich dafür sind neben

den neuen technischen Möglichkeiten,

die sich den insgesamt 14 Sattler-Uhrmachern

bieten, aber heute wie

damals vor allem überdurchschnittliche

handwerkliche Fertigkeiten, Gefühl für

Materialien und Verarbeitung sowie

nicht zuletzt eine große uhrmacherische

Erfahrung.

Diese Uhrmacher formen in der kleinen

aber feinen Manufaktur aus der Classica

K 100 einen im wahrsten Sinne des Wortes echten Sattler

Klassiker: den Monatsläufer mit Kalenderwerk. Handgebläute

Stahlzeiger indizieren auf dem versilberten Zifferblatt neben

der Uhrzeit auch noch Wochentag und Datum.

Die einzelnen Phasen des Mondes werden von einer

handbemalten Scheibe angezeigt. Die Wirkung, die dieser

Planet auf unser Leben hat, zog den Menschen zu allen Zeiten

in ihren Bann. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Zeichnet der bleiche Erdtrabant doch auf vielfache Weise

für unsere Lebensqualität verantwortlich: der Wechsel der

Gezeiten und der Einfluss auf den Schlaf in Vollmondnächten

sind nur zwei dieser natürlichen Phänomene.

Die »Monduhr« Classica K 100 aus dem Hause Sattler wird

in edlem Eibenholz mit Palisanderintarsien und schwarz

lackierten Gesimsen oder wahlweise in schwarzem

Schleiflack mit vernickelten Metallteilen angefertigt.


Eibe

Versilbertes Zifferblatt

Classica K 100

Schwarzer Schleiflack

Versilbertes Zifferblatt

Maße:

Höhe 98 cm

Breite 27,5 cm

Tiefe 11 cm

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Die Elegantia entspricht einer Synthese aus spätbarocken Stilelementen

und dem klassischen Grundsatz der Schlichtheit, die

zu Beginn des 19. ‚Jahrhunderts zum Wohnstil des Biedermeier

führte. Ab etwa 1815 zierten Einrichtungen im Biedermeierstil

zum Beispiel Wohnzimmer in den bayerischen Residenzen.

Auch der Wiener Adel und die höhergestellte Wiener

Gesellschaft erfreuten sich an diesem Interieur, das eine

dezente Ausstrahlung hatte.

Elegantia S 100 – mit Schlagwerk.

Das in dieser Uhr verwendete Uhrwerk – Sattler Kaliber 1525-4

– enspricht im Aufbau und in der Funktion exakt dem der

Classica S 100. Damit ist es ein Monatsläufer mit Stundenrepetitionsschlagwerk.

Kennzeichnend für diese wertvollen

Regulatoren waren damals wie heute ein ganz besonders

flaches Werk mit hochwertigen Platinen sowie die auffällig

kleinen Gewichte. Diese ermöglichen auf Grund des extrem

hohen Wirkungsgrads des Räderwerks trotzdem eine Gangdauer

von einem Monat.

Die Verwendung von hartem Messing, gehärteten Trieben und

Stahlteilen tun ein Übriges, um die Haltbarkeit des Sattler Kalibers

1525-4 auch über Generationen hinaus zu sichern.

Die Wiener Zeiger werden auf einer Messingplatte nach alter,

überlieferter Tradition blau angelassen. Das wertvolle Gesicht

der Uhr wird durch eine massive Messinglünette um das

vierfach gebrannte Emailzifferblatt abgerundet.

Eine weitere technische Besonderheit ist die Möglichkeit, das

Schlagwerk bis zur 50. Minute durch Ziehen eines an der

Außenseite des Gehäuses angebrachten Seidenfadens

manuell auszulösen und damit die vergangene Stunde

repetieren zu lassen. Die Folge: Ein einmaliger Klanggenuss

des Sattler eigenen Tonfederschlagwerks. Es besteht aber

auch die Möglichkeit das Schlagwerk abzustellen.

Elegantia – Wanduhr im Empire Stil

Das Gehäuse der Elegantia ist aus sehr wertvollem Pyramiden-

Mahagoni gefertigt. Der von Hand polierte Türrahmen wird

in aufwändiger Schreinerarbeit in die seitlichen Gehäuseleisten

eingelassen. Das belebende Mahagonigehäuse in Verbindung

mit den feinen Ahornintarsien im Empire-Stil werden

im Sinne unseres Qualitätsbewußtseins auf höchstem Niveau

in liebevoller Handarbeit gefertigt und abschließend in aufwändigen,

zweiwöchigen Lackier- und Schleifdurchgängen

mit insgesamt 13 Lackschichten versehen.

Elegantia K 100 – mit Kalenderwerk.

Das Uhrwerk: Im Unterschied zur S 100 wird die K 100 mit dem

Sattler Kaliber 1565-4 ausgestattet. Dieses Kalenderwerk

besitzt Monatsgangdauer und zeigt auf dem versilberten

Zifferblatt mit manuell bearbeiteten und gebläuten Stahlzeigern

neben Wochentag und Datum, die jeweils mit separaten

Zeigern angegeben werden, auf einer handbemalten Scheibe

auch noch die einzelnen Phasen des Mondes.

Natürlich treffen auch für dieses Sattler Uhrwerk alle bei

den anderen Kalibern schon angesprochenen Qualitätsmerkmale

zu. Zum Beispiel hartes Messing für die Werkplatinen,

durchgehärtete Wellen und Triebe und in diesem

Werk sieben Stein- und vier Kugellager.


Elegantia S 100

Elegantia K 100

– mit Schlagwerk – – mit Kalenderwerk –

Pyramiden-Mahagoni

Emailzifferblatt

Pyramiden-Mahagoni

Versilbertes Zifferblatt

Maße:

Höhe 107 cm

Breite 26 cm

Tiefe 11 cm

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Tisch- und Wanduhren

Seit Jahrhunderten sind Pult-, Kamin- und Konsoluhren fester

Bestandteil gehobener Innenausstattungen. Zeitmesser also,

die sich auf jeder Art ebener Fläche wohl fühlen. Den Gang

regelt entweder ein kurzes Pendel oder

eine schwingende Unruh, die in Verbindung

mit einer Spirale nach dem

Erreichen des Umkehrpunktes für einen

kraftvollen Rückschwung sorgt. Die

äußere Gestalt richtete sich zum einen

nach dem Stil der Epoche, zum anderen

aber auch nach dem Verwendungszweck.

Dabei dominierten entweder

schmückende oder aber funktionale

Aspekte. In der Renaissance wiesen

Tischuhren neben den Zeigern für

Stunden und Minuten zahlreiche

kalendarische und andere astronomische

Indikationen auf. Weltgewandte

Kunstliebhaber demonstrierten damit eindrucksvoll ihr Interesse

am Fortschritt der Wissenschaft. An diese lange Tradition

knüpft die Manufaktur Erwin Sattler mit der Tisch- und Wand-

uhren-Kollektion an. Eigentlich ist es müßig zu betonen,

dass exquisite Manufakturarbeit auch hier groß geschrieben

wird. Alle verwendeten Uhrwerke, auch diejenigen mit

Federhaus und so genanntem

Echappement, stammen aus den

eigenen Ateliers. Und der Qualitätsanspruch

steht keinen Deut hinter dem

der Präzisionsuhren zurück.

Die Techniker und Uhrmacher um

Richard Müller verwenden ihr

gesamtes Können darauf, diesen

Zeitmessern einen respektablen Grad

an Gangpräzision zu verleihen.

Neben den Werken, Zifferblättern

und Zeigern genießen auch

die schlichten Gehäuse bei der

Anfertigung allerhöchste Wertschätzung.

Jedes Detail erfährt die

ihm gebührende Beachtung. Schließlich prangt auf den

Zifferblättern der Name Sattler, und der bürgt seit 1903

für kompromisslose Qualität.

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Feine und elegante Linien

– Metrica –

eine zeitlos schöne Tischuhr

Als Schreibtisch- oder Kaminuhr, ob im edlen Büro oder umgeben

von wertvollen Gemälden, die Metrica eignet sich

hervorragend, um als Accessoire der Zeit im Raum Eintritt zu

gewähren. Das moderne, mit Intarsien aus Metall ausgestattete

Gehäuse ist das Ergebnis einer permanenten Weiterentwicklung

bestehender Modelle und der Verwendung zeitgemäßer

Materialien. Auf einer in den vergangenen fünf Jahren

im eigenen Hause völlig neu entwickelten und vergoldeten

Räderwerksbasis verwirklichten die Sattler-Uhrmacher mit

dem Kaliber 1385 ihre Vision eines zuverlässigen,

wartungsarmen und langlebigen Tischuhrwerks.

Schwarzer Schleiflack, handpoliert

Weil die in einer Zugfeder gespeicherte Antriebskraft über die

Gangdauer von 15 Tagen kontinuierlich abnimmt, wurde das

Werk mit einem mechanischen Federkraftausgleich versehen.

Diese Baugruppe besteht aus einer fertigungstechnisch aufwändig

zum Federkraftausgleich berechneten Schnecke,

einem fein gewirkten Drahtseil und dem Federhaus. In

gewöhnlichen Uhrwerken ist diese Baugruppe aus Kostengründen

nicht enthalten.

Ein handbearbeiteter und gebläuter Stahlzeiger weist in einem

zusätzlichen Zifferblattsegment deutlich sichtbar auf den

Spannungszustand der Zugfeder hin.

Auf dem versilberten Zifferblatt wird weiterhin die Uhrzeit

inklusive der Sekunden und das Datum angezeigt. Der Mechanismus

ist jedoch nicht nur im Verborgenen perfekt, sondern

kann durch das verglaste Gehäuse auch gut eingesehen

werden. Der Blick fällt dann auf die im Teilverfahren in der

Manufaktur Erwin Sattler gefrästen, elegant geschenkelten

Zahnräder, die zum dauerhaften Schutz gegen Oxydation

sogar vergoldet wurden. Diese sitzen auf durchgehärteten

massiven Stahlwellen mit präzise gefrästen Trieben. Eine derart

ausgestattete Uhr genügt allen Ansprüchen an das überlieferte

Uhrmacherhandwerk. Sie ist klassisch und dezent, nicht

aufdringlich und doch der Höhepunkt im Raum.


Nussbaum, handpoliert

Metrica

Maße:

Höhe 29 cm

Breite 19,5 cm

Tiefe 12,5 cm

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Edle Tischuhr

– Subsidia –

im Stil des Art-Deco

Inspiriert von den geometrischen Strukturen und der heute als

klassisch geltenden Formgebung der 20er bis 40er Jahre des

vergangenen Jahrhunderts, schuf die Großuhrenmanufaktur

Erwin Sattler die edle »Subsidia«. Eine Art-Deco Tischuhr mit

versilbertem Zifferblatt und fein facettierten Gläsern.

Eine der augenfälligsten Besonderheiten dieses Kleinods

traditioneller Uhrmacherkunst, wie sie seit inzwischen fast

50 Jahren im Hause Sattler akribisch gepflegt wird, ist das neu

entwickelte Präzisionswerk mit 15-tägiger Gangdauer und

Anzeige der Gangreserve auf dem Zifferblatt. Ihr verdankt die

Subsidia auch den charakteristischen Namen, der sich von

dem lateinischen Begriff Subsidium, zu deutsch »Reserve«,

ableitet.

Kirschbaum

Durch die ausgewogenen Proportionen des Holzgehäuses

und die durch die manuell bearbeiteten und gebläuten Zeiger

feinfühlig gesetzten Akzente auf dem wunderschönen Zifferblatt

erhält die Subsidia schon beim bloßen Betrachten ihren

einzigartigen Charme. Dazu gehören nicht zuletzt ein kleiner

Sekundenzeiger und die Anzeige des Datums mit einem

separaten Zeiger.

Ein Teil der wahren Werte verbirgt sich – wie immer bei den

feinen Großuhren aus dem Hause Sattler – im Inneren. Ein

Sattler Manufakturuhrwerk Kaliber 1385 mit ganz besonderen

technischen Raffinessen: Die Sattler-Konstrukteure integrierten

ein so genanntes Gegengesperr, welches die Kraft auch während

des Aufziehvorgangs an die Gangpartie weiterleitet. Für

konstante Antriebskraft zeichnet ein Antrieb mit äußerst

massivem Federhaus und Schnecke verantwortlich. Weitere

technische Auffälligkeiten der Subsidia sind zum Beispiel das

vergoldete Schweizer Echappement mit Unruh und insgesamt

11 Rubinsteinen sowie die vergoldeten im Teilverfahren

gefrästen Zahnräder. Die präzise gefertigten und durchgehärteten

Stahltriebe laufen dauerhaft und verschleißarm in

12 Edelstahlkugellagern.


Schwarzer Schleiflack

Subsidia

Maße:

Höhe 25 cm

Breite 20 cm

Tiefe 13 cm

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Schwarzer Schleiflack

Variabel einsetzbare Präzisionsuhr für den Tisch, das Regal oder die Wand

Um dem Sattler Uhrenprogramm ein neues Modell zur Seite

zu stellen wird nun die Time Balance präsentiert. Den Namen

Time Balance verdankt die Uhr einem massiven Edelstahlzylinder,

der die Neigung des Uhrgehäuses bestimmt.

In der Verwendung als Schreibtischuhr wird der Zylinder mit

Hilfe zweier Führungszapfen in die Gehäuserückwand

gesteckt. Die Uhr erreicht eine Neigung von ca. 40° und ist

somit am Schreibtisch gut ablesbar. Soll die Uhr im Regal stehen,

so kann der Zylinder in eine andere Position gesteckt werden.

Nun erreicht die Uhr eine nahezu senkrechte Position.

Entfernt man den Zylinder ganz, so kann die Uhr mit Hilfe

einer Aufhängevorrichtung in der Rückseite auch als Wanduhr

verwendet werden.

– Time Balance –

das neue Multitalent aus der

Manufaktur Erwin Sattler

Gleich zwei funkgesteuerte Uhrwerke treiben die Zeiger an

und sind ein Garant für immer exakte Uhrzeit.

Eine hohe Wertigkeit und dreidimensionale Wirkung wird

durch die extra verschraubten Ziffernringe für Stunden und

Minuten und den durch 3 Pfeiler erhöhten Sekundenkreis

erreicht.

Im oberen Bereich wird das in gewohnter Sattler Qualität aus

Massivholz gefertigte Gehäuse durch das 2 mm starke

Zifferblatt horizontal geteilt.

Ob auf dem Tisch, im Regal oder an der Wand, die Time

Balance ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten und wird

die Blicke stets auf sich ziehen.

Technik: Zwei funkgesteuerte Uhrwerke.

Kirschbaum

Gehäuse: Massives Edelholzgehäuse in Nussbaum, Kirschbaum,

Zebrano und Schleiflack schwarz mit jeweils dreizehn

Lackschichten oder edelstahlbeschichtet.


Nussbaum

Time Balance

Zebrano

Maße:

Höhe: 17 cm

Breite: 14 cm

Tiefe: 4,5 cm

Walzendurchmesser: 5 cm

Gewicht: 2,8 kg

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Time Balance – im metallbeschichteten Gehäuse

Wäre es nicht schön Uhrengehäuse aus massivem Stahl zu

fertigen? Dieses Projekt beschäftigt die Großuhrenmanufaktur

Erwin Sattler schon seit längerer Zeit. Die aufwändige

Bearbeitung filigraner Stahlleisten und das sehr hohe Gewicht

des fertigen Gehäuses aus massivem Stahl sprach bisher

dagegen.

Ein neues, sensationelles Verfahren ermöglicht nun die

Uhrengehäuse mit echter Stahloberfläche zu fertigen.

Das rohe Gehäuse wird, wie gewohnt, in feiner Massivholzkonstruktion

erstellt, um anschließend mit einer neuen Stahl-

Kaltsprühtechnik beschichtet zu werden. Ein aus 95% Metall

bestehendes Stahlkomposit mit unzähligen, kleinsten Metallteilchen

wird erst pulverisiert, danach verflüssigt und im

Anschluss auf das Gehäuse aufgesprüht.

Die entstandene nicht rostende Beschichtung hat eine Dicke

von 20 bis 30 Mikron und verleiht dem Gehäuse eine

unbegrenzte Haltbarkeit. Nach dem Aushärten folgt eine

mehrere Stunden dauernde, aufwändige Oberflächenpolitur

und es entsteht eine echte Stahloberfläche mit herrlichem

metallischen Glanz.


Time Balance Stahl

Stahlbeschichtet

Maße:

Höhe 17 cm Breite 14 cm Tiefe 4,5 cm

Walzendurchmesser: 5 cm

Gewicht: 2,8 kg

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Kirschbaum

Makassar

Nussbaum

Pandera – Die moderne Wanduhr

Freie Wandflächen sind oft knapp bemessen und so

verhindern bereits vorhandene Möbelstücke oder auch Bilder

das Montieren einer Pendeluhr.

Der Anspruch der Manufaktur Erwin Sattler an höchste Qualität

lässt sich jedoch auch an kleineren Zeitmessern umsetzen.

So entstand die Pandera.

Ihr Gehäuse aus feinem Edelholz, kombiniert mit Metallintarsien

umrahmt das zweiteilige Zifferblatt, dass mit modernen, polierten

Edelstahlzeigern ausgestattet ist. Die großen Ziffern hinter dem

entspiegelten Mineralglas unterstreichen die extravagante

Form der kleinen Wanduhr.

Die Pandera gibt es wahlweise in zwei Uhrwerksvarianten.

Für den Liebhaber der Mechanik ist ein Uhrwerk mit acht

Tagen Gangdauer eingebaut. Es ist mit massiven, vernickelten

Platinen und vergoldeten Zahnrädern ausgestattet. Zudem

verfügt es über ein Echappement mit Schweizer Ankerhemmung

und Schraubenunruh.

Der zum wöchentlichen

Aufziehen der Uhr benötigte

Aufzugsschlüssel

befindet sich in der Rückseite

des Gehäuses. Der

Schlüssel wird erst nach

Aufklappen des Gehäuses

sichtbar. Mit dem Aufzugsschlüssel

wird dann, von

der Rückseite, sowohl die Uhrzeit eingestellt als auch die

Uhr aufgezogen.

Als weitere Variante wird die Wanduhr Pandera auch mit

einem funkgesteuerten Quarzwerk gefertigt. In dieser Version

stellt sich die Uhrzeit automatisch ein. Dadurch entfällt die

schwenkbare Wandbefestigung und das Gehäuse wird noch

flacher.


Schwarzer Schleiflack

Maße:

Höhe 24 cm, Breite 21 cm

Tiefe Pandera M (mechanisch) 6,5 cm

Tiefe Pandera Q (funkgesteuertes Quarzwerk) 5 cm

Pandera

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Die Geschichte der Seefahrt und

die Entwicklung der Schiffsuhren.

Im Zeitalter der Renaissance harrten

etliche Menschheitsprobleme ihrer

sinnvollen Lösung. Schon immer

stand die exakte Bestimmung des

jeweiligen Aufenthaltsorts in den

Weiten der Ozeane im

Mittelpunkt. Die geographische

Breite machte es den Nautikern

relativ leicht. Und zwar durch die

Messung von Vertikalwinkeln

zwischen der Sonne oder einem Fixstern und dem Horizont.

Das dazu nötige Besteck, darunter auch ein Sextant, war den

Seefahrern geläufig. Ganz anders verhielten sich die Dinge

mit der ebenso bedeutsamen geographischen Länge.

Bekanntlich geht die jeweilige Position erst aus der

Kreuzungslinie beider Gradangaben hervor. Anfänglich halfen

sich die Seeleute mit einer wenig präzisen Abschätzung über

den Kurs und ihren Logbuch-Aufzeichnungen. Die unliebsame

Folge waren wochenlange Irrfahrten und Schiffsunglücke auf

den Weltmeeren.

Als einzig wahre, wirklich präzise Längenbestimmung

kristallisierte sich jedoch diejenige mit Hilfe mechanischer

Bord-Chronometer heraus. Man wusste um die Korrespondenz

der geographischen Länge und der mitgeführten

Referenzzeit des letzten Hafens. Die Ausrichtung der Sterne

hängt nämlich vom Datum, der Uhrzeit und eben dem

Längengrad ab. Kennt man die beiden erstgenannten Parameter,

Schiffsuhren

ergibt sich der Längengrad aus

der beobachtbaren Sternposition.

Wollte man die geographische

Länge auf die Bogenminute

genau errechnen, durfte die verwendete

Schiffsuhr täglich nur

eine Sekunde falsch gehen.

Die grandiose Herausforderung

führte zur Auslobung attraktiver

Geldpreise für eine exakt

definierte Präzision in der

Längengradbestimmung. Zum

Beispiel erließ das englische Parlament im Jahre 1714 seinen

»Act Of Longitude«. Die Millionensumme rief viele

Konkurrenten auf den Plan. Die einzig wahre Problemlösung

präsentierte der gelernte Zimmermann John Harrison 1759

im Alter von 66 Jahren. Das damalige Maß aller Dinge

war von November 1761 bis Januar 1762 auf hoher

See unterwegs. Nach insgesamt 81 Tagen ging die

rund eineinhalb Kilogramm schwere Taschenuhr »H4« nur

fünf Sekunden falsch. Der Chronometer im weitesten Sinne

des Wortes war geboren.

Das alles ist Vergangenheit. Längst schon sorgen modernste

Elektronik und ein weltumspannendes Satellitennetz für metergenaue

Orientierung. Für den Fall des Falles empfiehlt es sich

dennoch, ein Instrument mitzuführen, dessen Batterien nicht zur

Neige gehen, dessen Elektronik-Chips nicht kollabieren können:

Die Nautis oder die Navis, die konventionell tickenden,

mechanischen Präzisionsuhren der Manufaktur Erwin Sattler.

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Nautis – Sattler Präzision auf hoher See oder im eigenen Haus

In der Manufaktur Erwin Sattler werden seit nahezu 50

Jahren mechanische Präzisionsuhren liebevoll in Kleinserien

gefertigt. Diese erstklassigen Instrumente der mechanischen

Zeitmesskunst, rückten in der Hierarchie zum Besten auf,

was weltweit auf dem Gebiet erhältlich ist. In diesem Sinne

entstand in mehrjähriger Entwicklungsarbeit das Schiffsuhrenkaliber

1395.

Dabei handelt es sich um ein gleichermaßen verlässliches,

wartungsarmes und langlebiges Uhrwerk, das höchsten

Ansprüchen zu Lande und zu Wasser gerecht wird. Sein

Federhaus speichert Energie für ganze 15 Tage, will also

nur alle zwei Wochen von Hand aufgezogen werden. Die

Genauigkeit jeder mechanischen Uhr hängt auch davon ab,

wie konstant die Antriebskraft vom Energiespeicher zum

Gangregler gelangt. Im Fall des Kalibers 1395 handelt es

sich um ein vergoldetes Schweizer Echappement mit freier

Ankerhemmung auf der Werkrückseite, einer klassischen,

mehrere Wochen lang nach strengsten Normen regulierten und

geprüften Schraubenunruh sowie einer hochwertigen Unruhspirale.

Zugfedern besitzen den grundsätzlichen Nachteil,

dass sie ihr Drehmoment nicht gleichförmig von Anfang bis

zum Schluss entfalten. Voll gespannt besitzen sie naturgemäß

mehr Kraft als am Ende. Das beeinflusst die Unruhschwingungen.

Und dem wirkt Sattler durch einen überlieferten

technischen Kunstgriff entgegen.

Mit Verlaub gesagt handelt es sich um die aufwändigste aller

Möglichkeiten, welche die physikalischen Hebelgesetze

zur Anwendung bringt. Je länger ein Hebel, desto geringer ist

der Kraftaufwand zur Verrichtung einer bestimmten Arbeit.

Umgekehrt muss bei kürzerem Hebel kräftemäßig zugelegt

werden. Die Aufgabe des Hebels übernimmt im Fall des

Kalibers 1395 eine exakt berechnete Schnecke im Verbund

mit einem belastbaren Stahlseil.

Die anfängliche, also die größte Federkraft korrespondiert

mit dem kleinsten Schneckenumgang. Das allmählich

schwindende Drehmoment der Zugfeder wird durch

einen kontinuierlich wachsenden Schneckendurchmesser

ausgeglichen. Weil sich die Schnecke während des

Aufziehens rückwärts dreht und dem Uhrwerk keine Kraft mehr

bleibt, bauen die Uhrmacher ein intelligentes Gegengesperr

ein. Konstruktiv geht es auf John Harrison zurück und

gewährleistet selbst dann einen ununterbrochenen Kraftfluss,

wenn die Uhr aufgezogen wird.


Maße: Durchmesser 21 cm, Tiefe 9 cm. Gewicht: 9,5 kg

Wahlweise in Bicolor-Ausführung mit rosé-vergoldeter Lünette und Grundplatte.

Nautis

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Nautis – die hochwertige Borduhr für edelste Jachten

Wie sich leicht denken lässt, galt unterlassenes Aufziehen an

Bord als unverzeihlicher Fehler. Damit es bei der Nautis nicht

in Vergessenheit gerät, weist ein Stahlzeiger in einem zusätzlichen

Zifferblattsegment unübersehbar auf die verbleibende

Gangreserve hin. Zur Indikation der kostbaren Zeit hat Sattler

jene klare, unmissverständliche Regulatoranordnung mit

dezentralem Stundenzeiger gewählt, mit der vor ca. 200 Jahren

die berühmtesten Marinechronometer von Breguet ausgestattet

waren. Alle Zeiger sind durch manuelles Bombieren, Polieren

und Bläuen ganz im Sinne vollendeter Handwerkskunst

ausgeführt. Sie bewegen sich vor einem aufwändig versilberten

Zifferblatt.

Optional wird eine Plakette angeboten. Auf dieser kann

der Name des Schiffes oder des Besitzers eingraviert und

auf das Zifferblatt geschraubt werden.

Ein handwerkliches Kunstwerk wie dieses darf keinesfalls im

Verborgenen blühen. Deshalb tickt es in einem – selbstverständlich

– wasserdichten Gehäuse aus massiver, vernickelter

Bronze mit eindrucksvoller Panoramaverglasung. Somit

zeigen sich die elegant geschenkelten Zahnräder in bestem

Licht. Erwin Sattler fräst sie in einem zeitintensiven Teilverfahren.

Außerdem werden die handwerklichen Kleinodien

zum dauerhaften Schutz gegen Oxydation auch noch

vergoldet. Einem langen Leben dient die Verwendung von

12 Präzisionskugellagern und 11 Lagersteinen aus

synthetischem Rubin.

Eine solcherart konstruierte und ausgestattete Uhr genügt

allen Ansprüchen an das überlieferte Uhrmacherhandwerk.

Sie ist Augenweide und Blickfang in der Offiziersmesse einer

Luxusjacht und natürlich auch in jedem Wohnzimmer.


Erwin Sattler liefert Borduhr für »Maltese Falcon« – die innovativste Superjacht der Welt

Fast fünf Jahre Bauzeit und mehr als 300 Millionen Euro

verschlang der Bau der spektakulären Segelyacht in der Werft

Perini Navi. Besitzer Tom Perkins gründete eigens eine Firma

zur Fertigung der riesigen, drehbaren Masten aus Carbonfiber.

Rechtzeitig zur Montage auf der sensationellen »Maltese Falcon«

hat die Großuhrenmanufaktur Erwin Sattler in Gräfelfing

bei München die ebenfalls langwierige Entwicklung der

hochwertigen Schiffsuhr Nautis abgeschlossen. Sie besitzt ein

massives vernickeltes Messinggehäuse mit seitlichem Mineralglas

für ungestörte Blicke auf die wundervolle Mechanik.

Nautis

Bei der »Maltese Falcon« drehen sich die Masten in riesigen

Kugellagern, bei der Nautis rotieren die Wellen der vergoldeten

Zahnräder in zehn winzigen Präzisionskugellagern.

Das mit insgesamt sechs großen O-Ringen abgedichtete

Gehäuse, eine sichere, verdeckte Wandbefestigung, ein

sorgfältigst ausgeführtes Zifferblatt-Zeiger-Ensemble sowie

stattliche zwei Wochen Gangautonomie sind für die

Manufaktur Erwin Sattler selbstverständliche Details.

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Kombination:

Schiffsuhr Nautis mit Barometer, Hygrometer und Thermometer

montiert auf einem Holzbrett in schwarzem Schleiflack.

Maße: Höhe 98,5 cm Breite 26 cm max. Tiefe 11,5 cm


Auf hoher See spielt das Wissen um meteorologische Aspekte

eine ebenso große Rolle wie die Zeit. Daher stellt Sattler seiner

Nautis adäquat gestaltete und gebaute Zusatzinstrumente

zur Seite.

Ein Thermometer zeigt die Temperatur in Grad Celsius oder

wahlweise in Fahrenheit an. Das Barometer mit Aneroiddosen-

Messung besitzt auch einen Stellzeiger zur Markierung des

aktuellen Luftdrucks in hPa oder wahlweise inches. Beim dritten

Gerät handelt es sich um ein Präzisionshygrometer, das

mit der so genannten Supraterm-Technik ausgestattet ist und

die Luftfeuchtigkeit in Prozent relativer Feuchte darstellt.

Die Gehäuse dieses deutlich kleineren und flacheren Trios sind

aus massivem Messing gedreht, anschließend fein geschliffen

und zum Schutz vor Korrosion glanzvernickelt. Durch je

3 Schrauben lassen sie sich sehr sicher im Schiff befestigten.

Für die Montage an heimischen Wänden ist eine weitere, sehr

einfache Aufhängung in der Rückwand vorgesehen. Wie bei

den Sattler-Präzisionsuhren üblich, werden die massiven

Messingzifferblätter nach dem Ausdrehen fein sandgestrahlt,

versilbert und zum Schutz gegen Oxidation einbrennlackiert.

Die feinen blauen Stahlzeiger im Breguet-Stil mit ihren

charakteristischen Gegengewichten weisen exakt auf die

jeweiligen Messwerte hin.

Maße:

Durchmesser 11,5 cm

Tiefe 4 cm

Nautische Instrumente

Thermometer

Barometer

Hygrometer

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Kombination:

Schiffsuhr Navalis mit Thermometer, Barometer und Hygrometer

montiert auf einem Holzbrett in schwarzem Schleiflack.

Maße: Höhe 68 cm Breite 17 cm max. Tiefe 7 cm


Navalis – die kleinste Schiffsuhr aus dem Hause Erwin Sattler

Auf kleineren Booten mit begrenztem Platzangebot muss man

nicht länger auf den Anblick liebevoll gefertigter Zeitmesser

verzichten.

Das Gehäuse der Navalis wird aus massivem Messing

gedreht, feingeschliffen und glanz-vernickelt. Das glasperlgestrahlte

versilberte Zifferblatt und die liebevoll von Hand

gefertigten, gebläuten Zeiger werden durch ein Mineralglas

geschützt.

Außerdem besitzt die Quarzuhr Navalis das gleiche

Gehäuse wie die nautischen Zusatzinstrumente und

ist damit hervorragend mit diesen zu kombinieren.

Die Navalis kann als Sonderausführung auch mit

einer massiven Lünette ausgestattet werden.

Ebenso wird optional eine Plakette angeboten.

Auf dieser kann der Name des Schiffes oder

des Besitzers eingraviert und auf das Zifferblatt

geschraubt werden.

Maße:

Durchmesser 11,5 cm

Tiefe 4 cm

Gewicht: 0,5 kg

Navalis mit Lünette

Navalis

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Navis und Navis 24 – mechanische Schiffsuhren mittlerer Größe

Mit der Schiffsuhr Navis kann man sich

ein Stück Seefahrerromantik aufs Schiff holen.

Nostalgisches Ticken mit zeitgemäßer Technik

gepaart sind Eigenschaften, die das hochwertige

Manufakturkaliber 2008 auszeichnen. Dazu

gehört auch das robuste aus Bronze gefertigte

und anschließend vernickelte Gehäuse.

Selbstverständlich werden alle verschraubten

Gehäuseteile mit O-Ringen abgedichtet und

schützen dadurch die gefrästen Zahnräder und

durchgehärteten Triebe sowie die 12 Edelstahlkugellager

vor Feuchtigkeit.

Das präzise gefertigte Sattler-Werk ist mit einer so genanten

Zahnradstellung ausgestattet. Durch diesen Kunstgriff wird der

schwache vordere und der zu starke hintere Teil der Federkraftkurve

ausgegrenzt. In den verbleibenden 8 Tagen

Gangreserve erzielt die Navis sehr gute Gangergebnisse.

Zum Aufziehen des Uhrwerks mit einem Vierkantschlüssel wird

lediglich die massive Lünette mit einem Bajonettverschluss

geöffnet.

Die handgefertigten und gebläuten Zeiger werden durch ein

entspiegeltes Mineralglas geschützt. Ein Zifferblattausschnitt

ermöglicht den freien Blick auf die Schraubenunruh der

Schweizer Ankerhemmung.

Wahlweise kann auf dem versilberten Zifferblatt

eine Gravurplakette angebracht werden.

Navis und Navis 24:

Maße: Durchmesser 18 cm Tiefe 7,5 cm

Gewicht: ca. 5 kg

Wahlweise in Bicolor-Ausführung

mit rosé-vergoldeter Lünette und Grundplatte.

Navis

Die Navis 24 unterscheidet sich von der Navis im Wesentlichen

durch zwei zusätzliche Funktionen. Zum einen besitzt

die Navis 24 eine zweite Zeitzone. Diese, für nautische

Zwecke äußerst sinnvolle Zusatzfunktion, ermöglicht dem

Seefahrer den 24-Stundenzeiger nach der UTC (Universal

Time Coordination) zu stellen. Für den Gebrauch an Land

könnte der Uhrenliebhaber eine beliebige zweite Zeitzone

einstellen. Ein weiteres Merkmal des Sattler-Kalibers 2008-24

ist die Datumsanzeige.


Eine Komposition ganz besonderer Güte ist die Quadriga.

Sie ist eine Kombination aus der mechanischen Schiffsuhr

Navis oder Navis 24 und den nautischen Zusatzinstrumenten

Hygrometer, Thermometer und Barometer. Das edle, von

Hand hochglanzpolierte Holzgehäuse ist mit bis zu 13 Lackschichten

versehen und in den Ausführungen schwarz,

Teak- und Kirschbaumholz erhältlich.

Durch das ansprechende, moderne Gehäusedesign ist die

Quadriga nicht nur für Yachten sondern auch für Büros und

Wohnräume geeignet.

Kirschbaum

Edles Kombi-Instrument Quadriga

Schwarzer Schleiflack

Teakholz

Maße:

Höhe 38,5 cm

Breite 38,5 cm

Tiefe 6 cm

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Kein anderer Zeitmesser verkörpert die Tradition

eines Jahrhunderte alten Handwerks besser wie die

Standuhr. Gerade diese besitzt den Charakter eines

echten Einrichtungsgegenstands und gilt seit jeher

als Synonym für Würde und Behaglichkeit. Das

bedächtige Ticken im Sekundentakt vermittelt Ruhe

und Geborgenheit, regt zum Innehalten in der Hektik

des von Zeitmangel gekennzeichneten Alltags an.

Wegen ihres gewissermaßen dominanten Erscheinungsbildes

muss sich speziell die Standuhr optimal

in das Wohnumfeld integrieren lassen. Die Stärke

der Kollektion von Erwin Sattler ist, dass diese für

unterschiedliche Einrichtungsstile die passende Alternative

bietet. Damit ist nicht gemeint, dass die Stilrichtungen

von Wohnraum und Uhr zwangsläufig

Standuhren

übereinstimmen müssen. Maßgeblich ist allein

die Harmonie, die insgesamt vom Wohn-Ensemble

ausgeht. Die in ihrer Art absolut einmalige

»Columna Temporis« kann sich also durchaus auch

im Umfeld antiker Möbelstücke sehen lassen.

Diese Standuhr beweist mehr als alle anderen

Uhren von Erwin Sattler, dass die mechanische

Uhrmacherkunst auch nach mehr als sieben

Jahrhunderten noch lange nicht am Ende ihres

Lateins angekommen ist. Sie belegt aber auch eindrucksvoll,

dass es einer kreativen und gleichzeitig

traditionsverhafteten Manufaktur wie Erwin Sattler

bedarf, um dem Thema Standuhr im 21. Jahrhundert

jene Aktualität zu verleihen, die ihm viele Zeitgenossen

leider nicht mehr zugestehen.

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Eine völlig neue Interpretation des Themas Standuhr – Sattler Columna Temporis

Mit der »Columna Temporis« hat die Manufaktur Erwin Sattler

ein Werk geschaffen, das für alle Liebhaber des Außergewöhnlichen,

für alle Ästheten und Freunde der perfekten

Uhrmacherkunst zum Sinnbild der klassischen Zeitmessung

werden kann.

Das auffälligste Merkmal der »Columna Temporis« ist die

völlige Transparenz, mit der die hochwertigen Bauteile vom

Korpus umhüllt werden. Ein aus mundgeblasenem Mineralglas

gefertigter Glasdom gestattet absolut ungehinderten,

faszinierenden Einblick in das exklusiv handgearbeitete Uhrwerk

mit 30 Tagen Gangdauer und einer Graham-Hemmung

mit Steinpaletten. Der im unteren Teil der »Zeitsäule« anschließende

Mineralglas-Zylinder erlaubt ebenfalls einen uneingeschränkten

Blick auf das Invar-Kompensationspendel mit

Edelstahl-Pendelzylinder.

Uhrwerk und Glaszylinder sind auf einem Edelstahlring

fest verankert. Die ebenso filigran wie elegant erscheinende,

transparente Konstruktion wird von drei aus massivem

Edelstahl herausgearbeiteten Stützen getragen. Das Fußteil

der »Zeitsäule« besteht aus einer aus schwarzem,

afrikanischem Granit – mit dem bezeichnenden Namen

»Nero Assoluto« – gefertigten Steinplatte. Dieser Sockel kann

über sechs Edelstahlschrauben nivelliert und justiert werden.


Columna Temporis

Maße:

Höhe 164 cm

Sockel Ø 70 cm

Gewicht 100 kg

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Typisch für eine gewohnt akribische Detailarbeit sind auch

für diese Uhr die gebläuten Stahlzeiger. Die Frontansicht

fasziniert den Betrachter besonders durch das gravierte,

versilberte Zifferblatt, durch dessen Öffnung der Blick direkt

auf die wunderschön gestaltete Hemmung gelenkt wird.

Die Steinpaletten im Grahamanker, neun Rubinlochsteine in den

vergoldeten, verschraubten Chatons, die fünf Kugellager für

Werk und Seilrolle – Kennzeichen eines konstruktiv hochwertigen

Innenlebens – lehnen sich eng an die Konstruktion der

Sattler-Präzisionspendeluhren an. Mit matt vernickelten, 5 mm

starken Messingplatinen des Werks und dem aus Wolfram

gefertigten Aufzugsgewicht erhält die Konstruktion einen völlig

eigenständigen Charakter.

Columna Temporis

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Exklusive Standuhr für Liebhaber des Außergewöhnlichen – Sattler Excelsia

Gerade im hektischen Zeitalter von Laptop und Mobiltelefon

sehnen sich immer mehr Menschen nach einem Ruhepol in

ihrem Leben. Auf der Suche nach der Balance zwischen

Körper, Geist und Seele werden die eigenen vier Wände zum

neuen Ort der Entspannung und Rekreation.

Anstatt sich mit schnelllebigen Konsumartikeln zu bescheiden,

sucht man die Dinge, die einen täglich umgeben mit viel

Bedacht und Liebe zum Detail aus. So wie zum Beispiel eine

Sattler Excelsia, die weit mehr ist, als eine bloße Alternative

zu einem wertvollen Bild oder einer Designer-HiFi-Anlage.

Diese exklusive Standuhr ist die absolut zeitlose Verkörperung

stilvollen Lebens und damit Ausdruck einer individuellen

Wohnkultur.

Das gleichförmige Schwingen des Pendels im Sekunden-

Rhythmus sowie das dezente Geräusch dieses mechanischen

Präzisionszeitmessers üben auf jeden Betrachter eine

beruhigende Wirkung aus. Die formvollendete Funktion eines

solchen tickenden Einrichtungsgegenstands fügt sich mühelos

in jedes Ambiente ein.

Mit einer Gesamthöhe von 185 cm ist die Excelsia zwar

einerseits unübersehbar; anderseits ist sie mit ihrem schwarz

gebeizten und schleiflackierten Gehäuse aus Kirschbaumholz

aber auch so dezent, dass sie sich an einer Wand ebenso

gut ausmacht, wie in einer kleinen Nische.

Gehör verschafft sich der Monatsläufer mit extrem flacher

Formgebung von nur 12 cm Tiefe im Halb-Stundenrhythmus.

Damit wissen die Bewohner auch bei schimmerndem Kerzenschein

oder gedämpftem Licht jederzeit, was die Stunde

geschlagen hat. Auf Wunsch lässt sich das Schlagwerk

jederzeit von außen repetieren und abstellen.

Maße:

Höhe 185 cm Breite 29 cm Tiefe 12 cm

Wahlweise mit römischem oder arabischem

Emailzifferblatt lieferbar

(siehe Abbildung S 100 Seite 41).


Excelsia

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Die Standuhr Classica Secunda 2095 – die Präzisionsstanduhr

Mit der Entwicklung und Herstellung des Modells Classica

Secunda 2095 setzt die Firma Erwin Sattler die große

Tradition der Präzisionspendeluhren auf eindrucksvolle Weise

fort. Im neu konstruierten Standuhrgehäuse findet ein in höchster

Präzision gefertigtes Uhrwerk seinen passenden Rahmen. Die

Aufgaben des Uhrwerks beschränken sich einzig und allein

auf das Wichtigste, die reine Zeitanzeige. Mit der minimalen

Gangabweichung von ca. 1 bis 2 Sekunden/Monat wird

das penibel konstruierte und ausgeführte 30-Tage Uhrwerk

höchsten Ansprüchen gerecht.

Gefräste, vergoldete Räder drehen sich mit ihren aus

schwedischem Spezial-Stahl gefertigten Wellen in fünf Edelstahlkugellagern

und elf Rubin-Lochsteinen. Diese finden

wiederum in diamantgedrehten Chatons, die jeweils mit drei

flachpolierten Edelschrauben in den 4 mm starken Hartmessingplatinen

verschraubt sind, ihren Platz. Das seitlich

ablaufende 3 kg Gewicht ermöglicht eine Gangdauer

von einem Monat und lässt jederzeit einen freien Blick auf

das Sekundenpendel zu. Ein Gegengesperr versorgt zudem

das Uhrwerk mit ausreichend Kraft auch während des

Aufzugvorgangs.

Um eine möglichst verschleißfreie Kraftübertragung zu

gewährleisten finden Achat-Paletten in der Graham-Hemmung

Verwendung.

Der Betrachter kann dieses »Spiel« zwischen Gangrad und

Anker durch eine Ausfräsung im versilberten, gravierten

Zifferblatt bewundern. Ein besonders liebevolles Detail ist die

bombierte und polierte, sternförmige Gangradbrücke aus

Edelstahl, die mit gebläuten Schrauben auf der Vorderplatine

befestigt ist. Nach klassischen Vorbildern sind die feinen

»Poire« Zeiger gestaltet, die in aufwändiger Handarbeit

einzeln bombiert, poliert und blau angelassen werden.

Die facettierten Scheiben und die Nußbaumwurzelholzkasette

in der Rückwand vermitteln in Verbindung mit den schmalen

Leisten und Rahmenteilen des Gehäuses eine vornehme

Eleganz. Grund hierfür ist auch der hochwertige 13 schichtige

Lackaufbau der während der Dauer von 14 Tagen mehrmals

von Hand geschliffen wird.

All diese Details fügen sich zu einer stimmigen Einheit in Form

einer wunderschönen Großuhr zusammen, die auch dem

exklusivsten Ambiente gerecht wird.

Maße:

Höhe 204 cm

Breite 44,5 cm

Tiefe 21,5 cm


Classica Secunda 2095

Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz Schwarzer Schleiflack

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Troja – die »sagenhafte« Präzisionspendeluhr aus der Manufaktur Erwin Sattler

Einer griechischen Sage nach, wurde die antike kleinasiatische

Stadt Troja durch griechische Krieger überlistet.

Sie gelangten im Bauch eines hölzernen Pferdes versteckt,

unentdeckt hinter die befestigten Stadtmauern und eroberten

aufgrund dieser geschickten Täuschung die Stadt.

Die Standuhr Troja aus der Manufaktur Erwin Sattler besitzt

einerseits durch die hohe Ganggenauigkeit von 1-2 Sekunden

pro Monat alle Attribute einer Präzisionspendeluhr. Andererseits

besitzt sie wie ihr historisches Vorbild ein Geheimnis. Ein

Tresor ist im Gehäusesockel der Standuhr versteckt.

Durch Schwerlastanker, die im Beton des Bodens oder der

Wand befestigt werden können, erhält der Wertschutzschrank

die sichere Befestigung, die deutsche Versicherungen

benötigen um einen wertvollen Inhalt abzusichern. Ermöglicht

wird dies unter anderem durch einen mehrwandigen Stahlkorpus,

eine äußerst massive Türe mit vierseitiger Verriegelung

und ein elektronisches, in der Tür versenktes Tastenschloß.

Durch diese Sicherheitsmaßnahmen in Verbindung mit einer

Hausalarmanlage können Wertgegenstände im privaten

Bereich somit höher versichert werden.

Selbstverständlich ließ es sich die Manufaktur Erwin Sattler

nicht nehmen, auch noch die durch den Tresor gewonnene

Gehäusetiefe innovativ zu nutzen. So sind neben 16 eingebauten

und ausfahrbaren Uhrenbewegern (Troja 16) auch

Schubladen oder Regaleinheiten im Bereich des Möglichen.

Die Präzisionsuhr ist wie

man es bei der Großuhrenmanufaktur

Erwin Sattler

gewohnt ist, ebenfalls außergewöhnlich.

Das Pendel, das

aus Gründen der Temperaturkompensation

aus Invar hergestellt

wird, bewirkt mit

seiner stattlichen Länge von

ca. einem Meter ein elegantes

und zugleich beruhigendes

Schwingen im Sekundentakt.

Gleichzeitig verrät der Zeiger

des auf dem Pendel befestigten

Barometerinstrumentes,

den augenblicklichen Luftdruck.

Das versilberte Zifferblatt,

mit freiem Einblick auf die

ruhende Grahamhemmung

mit Achatpaletten, unterstreicht

die Wertigkeit der in liebevoller

Handarbeit gefertigten,

bombierten Zeiger.

Für das Uhrwerk werden 11 Rubin- und 5 Präzisionskugellager,

4 mm dicke, vernickelte Platinen aus Hartmessing und

durchgehärtete Triebe verwendet. Die im Teilungsverfahren

hergestellten gefrästen Zahnräder bieten darüber hinaus

die Qualität, die für Uhren in der Premium-Kategorie zu

erwarten sind. Die Umsetzung aller Maßnahmen zur

Optimierung des Wirkungsgrades ermöglicht eine Ganggenauigkeit

von 1-2 Sekunden pro Monat.

Das Gehäuse ist mit schwarzem Schleiflack und einer

Nußbaumwurzelholzkassette in der Rückwand oder in

komplett schwarzer Ausführung erhältlich. Wie üblich nimmt

die Lackierung einer Sattleruhr 14 Tage in Anspruch. Dabei

werden 13 Lackschichten aufgetragen.

Zwei mögliche Varianten:

• Troja mit Tresor

und seitlich versteckten Schubladen.

• Troja 16 mit Tresor und 2 ferngesteuert ausfahrbaren

Kassetten mit insgesamt 16 Rotalis-Uhrenbewegern.

Jeder Uhrenbeweger ist mit einem eigenen Präzisionsmotor

ausgestattet und kann über die integrierte Tastatur mit Display

oder die USB-Schnittstelle einzeln programmiert werden.


Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz

Troja

Maße:

Breite, Sockel 50 cm

Breite, Uhrenbeweger

ausgefahren 65 cm

Tiefe 39 cm

Höhe 206 cm

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Rotalis Präzisions-Uhrenbeweger

Mechanische Armbanduhren sind weit mehr als reine Zeitmesser.

Das liebenswürdige Ticken, das intelligente

Zusammenwirken zahlreicher präzise gefertigter Teile und die

Faszination handwerklicher Ästhetik haben sie zu gesuchten

Sammlerstücken werden lassen. Nicht zuletzt deshalb besitzen

viele Zeitgenossen mehr als nur eine Armbanduhr mit

klassischem Innenleben.

Leider können sie meistens nur eine Uhr am Handgelenk

tragen. Die anderen harren in Tresor oder Vitrine ihrer

gelegentlichen Nutzung. Und hier nehmen die Probleme im

Allgemeinen ihren Lauf. Vor dem Anlegen müssen die Zugfeder

gespannt, die Zeiger gerichtet und das Datum eingestellt

werden. Speziell bei Modellen mit Vollkalendarium beansprucht

das einige Zeit. Es sei denn, man besitzt zu seinen Automatik-

Armbanduhren einen der exklusiven Uhrenbeweger Rotalis

von Erwin Sattler. Spätestens an dieser Stelle wird die Frage

auftauchen, warum sich die Münchner Großuhren-Manufaktur

mit extrem hohem Anspruch an die Konstruktion, Realisation

und Qualität ihrer Präzisionszeitmesser dieses durchaus ungewöhnlichen

Themas annimmt. Die Antwort liegt sehr nahe: Ein

exklusives Umlaufgerät wie Rotalis weist viele Parallelen zu

jenen feinen Instrumenten auf, welche Erwin Sattler traditionsgemäß

fertigt. Das beginnt beim vergoldeten Präzisionsräderwerk

zur Kraftübertragung zwischen dem Motor und

für die wertvollsten Sammlerarmbanduhren

dem Armbanduhren-Support. Wie bei Pendeluhren werden

die deutlich sichtbaren Zahnräder mit höchster Präzision im

Teilungsverfahren aus Hartmessing gefräst und anschließend

vergoldet. Simples Stanzen lehnt Erwin Sattler kategorisch ab.

Die Wellen der Trommeln, Zahnräder und der drei vorderen

Speichenräder rotieren in jeweils zehn Edelstahlkugellagern.

Pro Armbanduhr, versteht sich. Das verhindert Reibungsverschleiß

und minimiert die lästigen Antriebsgeräusche.

Andererseits sorgen diese Attribute für eine perfekte,

unverwechselbare Ästhetik.

Und das setzt sich fort bei den Gehäusen. So kann der Uhrensammler

aus drei verschiedenen Gehäusegrößen auswählen.

Je nach Anforderungen ist der Rotalis für 1, 2 oder 4

Automatikarmbanduhren lieferbar. Größere Armbanduhrsammlungen

können optimal in den Erwin Sattler Modellen

Thesaurus und Custodia untergebracht werden. Selbstverständlich

sind die Gehäuse in der typischen Erwin-Sattler-

Qualität ausgeführt. Nicht weniger als 13 Schichten

schwarzen Schleiflacks tragen die Meister äußerst sorgfältig

auf das jahrelang abgelagerte Edelholz auf. Schließlich

gestatten beidseitig entspiegelte Gläser ungetrübten Blick auf

das faszinierende Räderwerk der Rotalis – und natürlich auf

jene kostbaren Armbanduhren, für die Erwin Sattler diese

Umlaufgeräte entwickelt hat.

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Lassen Sie sich von der unübertroffenen Ästhetik und Technik – Made in Germany – begeistern.

Außergewöhnlich

ist nicht nur die Mechanik,

auch die intelligente Elektronik.

Sie ermöglicht erstmals für jede Uhr aus Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft jene schonende Behandlung, welche

sie tatsächlich verdient. Die Einstellungen lassen sich für jede

Uhr ganz individuell vornehmen. Jeder der Elektromotoren ist

hinsichtlich der Umdrehungszahl und Drehrichtung regelbar. In

diesem Zusammenhang sollte die Tatsache Erwähnung finden,

dass Rotalis die Anforderungen an Uhrwerke exakter und komfortabler

erfüllt als jeder andere Uhrenbeweger herkömmlicher

Bauart. Grundlage dafür ist die neuartige, durch das Deutsche

Patent- und Markenamt geschützte Sattler-Beluwo ® -Uhrenbeweger-Technlogie.

Erstmals können Sammler die für ihre

wertvollen Uhren optimalen Werte aus einer beigefügten

Uhrendatenbank übernehmen und diese mittels USB-

Verbindung an den Speicher der Uhrenbeweger übertragen.

Somit gehören Fragen, welches Werk, welche Drehrichtung

und wie viele Rotationen täglich benötigt werden endgültig

der Vergangenheit an.

Die intelligente Steuerung simuliert dabei den Tagesablauf des

Uhrenträgers durch eine 14-stündige Aktivphase und eine

10-stündige Ruhephase. Die notwendigen Umdrehungen pro

Tag werden durch die Steuerung optimal auf die Aktivphase

verteilt.

Selbstverständlich funktioniert Rotalis auch auf konventionelle

Weise, das heißt ohne besagte Datenübertragung. Eine

intelligente Standardprogrammierung verhilft von Anbeginn zu

ungetrübtem Genuss. Die Krönung dieser außergewöhnlichen

Technik besteht darin, das alle Uhren am Ende des jeweiligen

Aufzugsintervalls wieder exakt senkrecht mit der »12« nach

oben positioniert werden.

Ein integrierter Akku sorgt bei den Modellen Rotalis l und ll

für netzunabhängige Standortwahl und ermöglicht eine

Laufzeit von bis zu einem halben Jahr. Damit es keine bösen

Überraschungen gibt, indiziert eine »End of Life«-Funktion,

dass der Energiespeicher des Uhrenbewegers über die

integrierte Netz-Buchse nachgeladen werden muss.

Summa summarum setzt die Rotalis Serie von Erwin Sattler

neue Maßstäbe im Segment der Premium-Uhrenbeweger.

Das gilt für die Ästhetik, Qualität und Technik gleichermaßen.

Diese Geräte unterstreichen die Bedeutung, welche ihre

Besitzer ihren wertvollen Armbanduhren und der noch

kostbareren Zeit beimessen.


Designstudie

Der Rotalis IV ist das größte Modell der Rotalis-Präzisionsuhrenbeweger

aus dem Hause Erwin Sattler.

Jeder eingelegten Armbanduhr wird individuell die Anzahl

an Umdrehungen pro Tag und die Drehrichtung zugeführt,

die sie benötigt. Insgesamt 40 Edelstahlkugellager und 12

vergoldete Zahnräder sorgen mit den vier Präzisionsmotoren

für die Bewegung der Armbanduhren. Beleuchtet wird das

Hightech Ensemble mit 8 LED Leuchten.

Rotalis IV

Technik:

USB -Schnittstelle, Blei-Gel-Akkubetrieb, Ladebuchse,

12.00 Uhr Position, 4 Lichtschranken, 4 Präzisionsmotoren,

40 Edelstahlkugellager, 12 vergoldete Zahnräder.

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack mit poliertem Nussbaum-Wurzelholz,

entspiegelte Gläser.

Maße: Höhe 29 cm, Breite 48 cm, Tiefe 19 cm

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Rotalis ll – die schonende Aufbewahrung für Ihre wertvollen Armbanduhren

Ein automatisches Uhrwerk benötigt eine individuelle Anzahl

von Umdrehungen in einer speziellen Drehrichtung pro Tag.

Im Rotalis II Uhrenbeweger der Manufaktur Erwin Sattler

können zwei Armbanduhren optimal verwahrt und durch die

entspiegelten Mineralgläser betrachtet werden.

Die Besonderheiten der Technik und der Elektronik sind bereits

ausführlich auf den Seiten 83 und 84 beschrieben.

Selbstverständlich ist auch dieser Uhrenbeweger aufgrund

seines Akkus über mehrere Monate autark.

Technik:

USB -Schnittstelle, Blei-Gel-Akkubetrieb, Ladebuchse,

12.00 Uhr Position, 2 Lichtschranken, 2 Präzisionsmotoren,

20 Edelstahlkugellager, 6 vergoldete Zahnräder.

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack oder Nussbaum,

jeweils mit Metallintarsien, Gläser entspiegelt.

Maße:

Höhe 29 cm, Breite 25,5 cm, Tiefe 19 cm


Schwarzer Schleiflack

Rotalis II

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Bedienfeld mit USB-Buchse

Schwarzer Schleiflack

Technik:

USB -Schnittstelle, Blei-Gel-Akkubetrieb, Ladebuchse,

12.00 Uhr Position, 1 Lichtschranke, 1 Präzisionsmotor,

10 Edelstahlkugellager, 3 vergoldete Zahnräder.

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack oder Nussbaum,

jeweils mit Metallintarsien, Gläser entspiegelt.

Maße:

Höhe 29 cm, Breite 19,5 cm, Tiefe 19 cm

Rotalis l – der Solist in der Rotalis-Familie

Für den Uhrensammler, der eine ganz besondere

Armbanduhr aufbewahren und betrachten möchte, gibt es

keine exklusivere Möglichkeit als den Rotalis I, den kleinsten

Präzisionsuhrenbeweger aus dem Hause Erwin Sattler. Das allseitig

mit entspiegelten Mineralgläsern ausgestattete Gehäuse

schützt sowohl die wertvolle Armbanduhr als auch das vergoldete

Räderwerk des Bewegers.

Der Beweger beinhaltet das innovative »Rotalis-System«,

das auf den Seiten 83 und 84 beschrieben ist. Im Sockel

befindet sich der Akku, der den sicheren Betrieb über

mehrere Monate gewährleistet.


Nussbaum

Rotalis I

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Ein einzigartiges Präsentationserlebnis für den Sammler hochwertiger Armbanduhren

Die höchsten Ansprüche, welche die Manufaktur Erwin Sattler

im Bereich der Präzisionsuhren an sich selbst stellt, war die Voraussetzung

zu dieser einzigartigen Definition des Themas

Uhrenbeweger. Besonderes Augenmerk verdienen die in

Edelholz gefassten Ablagen auf der Oberseite des Sideboards,

haben diese es doch – nicht nur im sprichwörtlichen

Sinn – »in sich«.

Den Genuss des ungetrübten

Blicks auf

die meisterliche Handwerkskunst

und Technik

der acht Erwin Sattler

»Rotalis« Präzisionsuhrenbeweger

ermöglichen

die doppelt entspiegeltenMineralglasscheiben.

Auf den Seiten 83 und 84 sind die Besonderheiten des

einzigartigen Rotalis-Uhrenbewegersystems beschrieben.

Edelste Hölzer schaffen bei der Fertigung des Sideboards

einen ebenbürtigen Rahmen für ein so außergewöhnliches

Objekt. Der 13-schichtige schwarze Schleiflack wird auf

abgelagertes Edelholz sorgfältig aufgetragen und harmoniert

mit den von Hand hochglanzpolierten Wurzelholzelementen

aus Nussbaum. Die sanft einziehenden Schubladen der

»Custodia« (aus dem Lateinischen: Bewahrung, Obhut) sind

mit wertvollem Alcantara ausgelegt.

Mit Hilfe der Fernbedienung heben und senken sich die

beiden »Ablagen« und die darin enthaltenen Armbanduhren,

wie verborgene Schätze. Auf diese Art und Weise

werden die wohl außergewöhnlichsten Uhrenbeweger

der Gegenwart freigegeben. Die LED-Beleuchtung

kann ebenfalls aus der Ferne geschaltet werden.

Technik:

8 Präzisionsuhrenbeweger System Rotalis – für 8 Automatikuhren.

80 Edelstahlkugellager, 24 vergoldete Zahnräder,

8 Hochleistungsmotoren, 12.00 Uhr Position in Ruhestellung,

8 Lichtschranken, 2 ferngesteuerte Hubsäulen, 16 LED-Leuchten,

2 USB-Schnittstellen, manipulationssichere Funktechnik aus

dem Alarmbereich. Netzbetrieb mit 230 V bzw. 110 V.

Einrichtung des Sideboards:

2 abschließbare Schubladen mit Polster für 42 weitere

Armbanduhren, 2 weitere abschließbare Schubladen für

individuelle Verwendung, auf Wunsch können auch diese

Schubladen mit 42 weiteren Uhrenpolstern bestückt werden,

2 kleine abschließbare Regale, 4 offene Glasablagen.

Maße und Gewicht:

Höhe 105 cm (Uhrenbeweger ausgefahren 126 cm),

Breite 125 cm, Tiefe 48 cm, Gewicht ca. 200 kg

Custodia 8 + 24 (ohne Abbildung).

Zusätzliche Ausbaustufe – im Sideboard weitere 24 Uhrenbeweger,

einzeln programmierbar über die integrierte

Tastatur mit Display oder die USB-Schnittstelle.


Schwarzer Schleiflack mit handpoliertem Nussbaum-Wurzelholz

Custodia

mit Rotalis Uhrenbewegereinheiten

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Thesaurus – der geheimnisvolle Schreibtisch aus der Manufaktur Erwin Sattler

In der heutigen Zeit, da Stress und Hektik täglich unseren

Lebensrythmus bestimmen, sehnt sich der Mensch nach

Momenten der Entspannung und Ruhe. Dieses Thema hat die

Manufaktur Erwin Sattler zum Anlass genommen, einen

Arbeitsplatz der besonderen Art zu gestalten: Einen Schreibtisch

aus feinstem Edelholz – Ausgestattet mit 8 exklusiven

Uhrenbewegern. Er lädt sowohl zum effektiven Arbeiten als

auch zum Relaxen ein.

Einen kurzen Augenblick das kostbarste Gut – die Zeit –

beachten. Auf Knopfdruck. Per Fernbedienung. Automatisch.

Wie aus dem Nichts, fahren zwei funkgesteuerte »Rotalis IV«

Uhrenbeweger, für insgesamt 8 Armbanduhren, aus der

Versenkung der Schreibtischplatte empor. Die darin

aufbewahrten mechanischen Meisterwerke finden in der

Technik und Anmutung der Erwin Sattler Uhrenbeweger ihren

gebührenden Platz. Der Sammler und Kenner von hochwertigen

Armbanduhren hat somit nicht nur eine einzigartige

Präsentationsmöglichkeit, sondern auch einen Ort, an dem er

sich in Ruhe seinen faszinierenden Schätzen widmen kann.

Bedingt durch das Streben nach absoluter Perfektion im Großuhrenbau

war es für die Firma Erwin Sattler selbstverständlich

diese Prinzipien auch auf das neu aufgeschlagene Kapitel

Uhrenbeweger anzuwenden. Durch das vorhandene Know

How entstand eine völlig neue Definition des Themas. Genau

beschrieben ist das Rotalis-Uhrenbewegersystem auf den

Seiten 83 und 84.

Natürlich muss auch das Gehäuse der Uhrenbeweger

den hohen Ansprüchen der Manufaktur gerecht werden. So

ermöglichen allseitig Mineralgläser den ungetrübten Einblick

auf die edlen Beweger, mit den kostbaren Automatikuhren.

Insgesamt 16 LED-Leuchten, ebenfalls per Funksteuerung

schaltbar, bescheren dem Thesaurus und seinem wertvollen

Inhalt, den absolut optischen Höhepunkt.

In den selbsteinziehenden Schubladen des Schreibtisches

können sowohl Büroutensilien als auch eine Sammlung von

40 weiteren Armbanduhren untergebracht werden.

Der Thesaurus mit seiner hochwertigen Sattler-Beluwo ® Uhrenbewegertechnologie

unterstreicht in jeder Hinsicht die hochwertigen

Sammlerstücke seines Besitzers.

Technik:

Identische Technik wie Sideboard Custodia Seite 90.

Ausführung und Einrichtung des Schreibtisches:

Schwarzer Schleiflack mit handpoliertem Nussbaum-Wurzelholz.

Aus massivem Messing gefräste, geschliffene und

glanzvernickelte Sockel für die Füße. 8 selbsteinziehende

Schubladen mit wertvoller Alcantara-Ausstattung.

Maße und Gewicht:

Höhe 75 cm (Uhrenbeweger ausgefahren 96 cm),

Breite 166 cm, Tiefe 82 cm, Gewicht ca. 230 kg


Schwarzer Schleiflack mit handpoliertem Nussbaum-Wurzelholz

Thesaurus

mit Rotalis Uhrenbewegereinheiten

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Rotalis Uhrenbeweger-Modul

Uhrenbeweger Modul – für den Individualeinbau

Im Sideboard Custodia und im Schreibtisch Thesaurus sind

je zwei Rotalis IV Präzisionsuhrenbeweger-Einheiten verbaut.

Der Uhrensammler jedoch, der aus Platzgründen keines dieser

beiden Modelle aufstellen kann, hat die Möglichkeit unser

Rotalis IV Modul in vorhandene Möbel einzubauen oder in

neu gefertigte Einrichtungen zu integrieren.

Selbstverständlich besitzt das Modul alle auf den Seiten 83

und 84 beschriebenen Feinheiten der Uhrenbewegertechnik.

Acht LED Leuchten lassen die wertvollen Sammleruhren und die

vergoldeten Rotalis-Räderwerke geheimnisvoll erstrahlen. Im

Einbaumodul enthalten ist natürlich auch eine ferngesteuerte

Hubsäule die unter den Uhrenbewegern montiert ist und auf

Wunsch die 4er Einheit absenkt um die Armbanduhren sicher

und diskret in den Trägermöbeln zu verstecken.

Selbstverständlich werden jederzeit individuelle Sonderwünsche

berücksichtigt.


Grande Précision

TimeMover Collector 48

Schwarzer Schleiflack mit Makassar

Der GRANDE PRÉCISION TimeMover Collector 48

ist eine exklusive Gemeinschaftsarbeit

der Münchner Großuhrenmanufaktur Erwin Sattler und dem

renommierten Hersteller von Umlaufgeräten Buben & Zörweg aus Österreich.

Maße:

Höhe 202 cm

Breite 85 cm

Tiefe 37 cm

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Grande Précision – TimeMover Collector 48 – die Zeitmaschine

Im Zentrum dieser faszinierenden Zeitmaschine befindet sich

eine bedächtig tickende Präzisions-Sekundenpendeluhr

als ein ins Auge stechendes Opus Mechanicus in feinster

Ausführung; Ausgestattet mit einem extrem präzisen Uhrwerk,

dessen Gewichtsantrieb Kraft für einen ganzen Monat liefert.

Das Pendel Glashütter Bauart kompensiert Temperaturschwankungen,

ein barometrisches Instrument an der Pendelstange

gleicht Luftdruckschwankungen aus. Zusammen mit

einer extrem sorgfältig ausgeführten Graham-Hemmung

minimiert dieses Instrument der Extraklasse die Gangabweichungen

auf 1 bis 2 Sekunden pro Monat.

Zur Pendeluhr gesellt sich ein nie da gewesenes Ensemble aus

48 Umlaufgeräten, jeweils in Vierergruppen regelbar. Um den

GRANDE PRÉCISION zu schaffen, war eine umfassende

Kooperation zwischen Erwin Sattler, Elma und Buben &

Zörweg, unabdingbar.

Permanente Drehbewegungen sind nicht unbedingt gut für

hochwertige mechanische Armbanduhren, denn der bei

Automatikwerken zwangsläufig vorhandene Schleppzaum der

Zugfeder rutscht bei übermäßigen Aufzug ständig an der

Innenseite des Federhauses entlang und fördert so den

Verschleiß. So haben die Besitzer des TimeMover verschiedene

Wahlmöglichkeiten bei der Aufzugsintensität. Da gibt es

zum einen die so genannte Schlafphase, welche bis zu zehn

Stunden täglich währt. Für die verbleibende Zeit stehen drei

verschiedene Umdrehungszahlen zur Verfügung: 650, 800

oder 900. Auf diese Weise simuliert der TimeMover

schonende und weitgehend realitätsnahe Tragesituationen.

Doch damit ist das Funktionsspektrum des GRANDE-PRÉCISION

noch nicht erschöpft. Ob sich die Geräte nach rechts, links

oder gar in beide Richtungen drehen, entscheidet der Besitzer.

Dabei sollte die Konstruktion der Armbanduhrwerke den

Ausschlag geben. Das kraftvolle »Speedwinding« liefert

permanenten Aufzug für die Dauer einer Stunde und damit

intensiven Energienachschub. Damit der TimeMover das sanfte

Ticken der Pendeluhr nicht stört, kommen hochwertige,

kugelgelagerte Faulhaber-Motoren deutscher Provenienz zum

Einsatz. Neben der Tatsache, dass diese extrem leise rotieren,

zeichnen sie sich vor allem auch durch einen wartungsarmen

Betrieb aus.

Natürlich braucht diese beispiellose Symbiose aus

intelligentem Hightech und erlesener Handwerkskunst den

entsprechenden Rahmen. Und diesen bietet das in mehreren

Ausführungen lieferbare Gehäuse. Die wertvollen Armbanduhren

werden durch eingebaute Schlösser vor unbefugtem

Zugriff geschützt. Zusätzlich ist eine speziell entwickelte

Alarmanlage bestellbar.

Übrigens bietet dieses Prachtstück, welches jeder Wohnung

zur Ehre gereichen wird, noch Schubladen für 24 weitere

Armbanduhren, beispielsweise solche mit Handaufzug.

Werden diese aus der Schublade entnommen, kann das

Gemeinschaftswerk die andere Seite seiner Vorzüge entfalten.

Nach dem manuellen Spannen der Zugfeder reicht ein Blick

auf das Regulator-Zifferblatt der Päzisionspendeluhr, um die

Zeiger sekundengenau stellen zu können.

So und nicht anders haben die Uhrmacher ihre Erzeugnisse

zu Zeiten eingestellt, als es noch keine Quarz- und Funkuhren

gab. Auf diese Weise kehrt die Tradition gleich in mehrerer

Hinsicht zurück.

Eine Entscheidung können die qualifizierten Teams von

Erwin Sattler und Buben & Zörweg den künftigen Besitzern des

GRANDE PRÉCISION beim besten Willen nicht abnehmen:

Die morgendliche Wahl der passenden Armbanduhr für

den jeweiligen Tag.


Grande Précision

TimeMover Collector 48

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Modell Semi Secunda Metallica Classica Secunda Classica Secunda Secunda Accurata

65 1735 1985 1995 1958

Seite 12 - 13 14 - 19 20 - 23 24 - 27 28 - 31

Gehäuse

Maße: ( Höhe x Breite x Tiefe ) 65 x 22 x 9 cm 105 x 27 x 14 cm 145 x 37 x 18 cm 145 x 37 x 18 cm 145,5 x 42,5 x 31 cm

Ausführung • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack

handpoliert + Nussbaum-Wurzelholz

• Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack

+ Nussbaum-Wurzelholz • Schwarzer Schleiflack + Nussbaum-Wurzelholz + Nussbaum-Wurzelholz

+ Nussbaum-Wurzelholz

handpoliert • Nussbaum • Nussbaum

+ Nussbaum-Wurzelholz + Nussbaum-Wurzelholz

• Nussbaum

handpoliert • Kirschbaum • Kirschbaum

+ Oliven-Wurzelholz + Oliven-Wurzelholz

• Stahlbeschichtet

• Ahorn • Ahorn

+ Ahorn-Wurzelholz + Ahorn-Wurzelholz

Gläser Mineralglas Mineralglas entspiegelt Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas halbrund

Uhrwerk

Präzisions-Pendeluhren

Sattler Kaliber 2006 2005 1955-5 1965 1958-5

Platinen vergoldet

Gangdauer 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage

Antrieb Zugfeder mit Kraft- Gewicht 3.000 g Gewicht 3.000 g Gewicht 3.000 g Gewicht 4.000 g

ausgleich über Schnecke an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle

Schlagzahl 7.200 / h 4.320 / h 3.600 / h 3.600 / h 3.600 / h

= 120 / min = 72 / min = 60 / min = 60 / min = 60 / min

Hemmung Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Freie

Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Federkrafthemmung

mit Achatpaletten mit Achatpaletten mit Achatpaletten mit Achatpaletten mit Rubinpaletten

Gangregler Invarpendel ø 8 mm Invarpendel ø 8 mm Invarpendel ø 12 mm Invarpendel ø 12 mm Invarpendel ø 12 mm

Temperatur- Temperatur- und Temperatur- und Temperatur- und Temperatur- und

kompensation Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation

mit Zeigerinstrument mit Zeigerinstrument

als Barometer als Barometer

Stellweite (Platinenabstand) 30,1 mm 30,1 mm 42,7 mm 42,7 mm 42,7 mm

Präzisions-Kugellager 12 10 5 5 5

Rubinlager 2 2 9 11 11

in verschraubten in verschraubten in verschraubten

Chatons Chatons Chatons

+ 2 Rubindecksteine

Zifferblatt versilbert versilbert, bzw. bei versilbert, versilbert, versilbert,

Stahluhr schwarz eloxiert graviert graviert graviert

Besonderheiten 1/2 Sekunden 5/6 Sekunden Sekundenpendel, Sekundenpendel, Sekundenpendel

Strasser-Pendel, Strasser-Pendel, Strasser-Pendelzylinder, Strasser-Pendelzylinder, Typ Riefler,

sichtbare Hemmung, Seilrolle kugelgelagert, Seilrolle rubingelagert, Seilrolle kugelgelagert, Seilrolle rubingelagert,

Gegengesperr. sichtbare Hemmung, Gegengesperr. sichtbare Hemmung, sichtbare freie

Gegengesperr. Gegengesperr. Federkrafthemmung,

Gegengesperr.


Technische Daten

Feine Seilzug-Regulatoren

Classica Classica Vienna Classica Classica Elegantia Elegantia

60 S 70 S 70 S 100 K 100 S 100 K 100

34 - 35 36 - 37 38 -39 40 - 41 42 - 43 44 - 45 44 - 45

56,5 x 15,5 x 9 cm 70 x 20,5 x 11 cm 75 x 20 x 11,5 cm 98 x 27,5 x 11 cm 98 x 27,5 x 11 cm 107 x 26 x 11 cm 107 x 26 x 11 cm

• Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Pyramiden- • Pyramiden-

Mahagoni Mahagoni

• Kirschbaum • Vogelaugenahorn • Nussbaum • Eibe • Eibe mit Ahornintarsien mit Ahornintarsien

mit Palisanderintarsien mit Ahornintarsien mit Palisanderintarsien mit Palisanderintarsien

und schwarzem und schwarzem

• Kirschbaum Schleiflackgesims Schleiflackgesims

mit Palisanderintarsien

Mineralglas Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas Mineralglas

1300-4 1400-4 1400-4 1525-4 1565-4 1525-4 1565-4

7 Tage 7 Tage 7 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage

Gewicht 800 g 2 Gewichte je 1.000 g 2 Gewichte je 1.000 g 2 Gewichte je 1.600 g Gewicht 1.600 g 2 Gewichte je 1.600 g Gewicht 1.600 g

an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle

5.670 / h 5.184 / h 5.184 / h 4.320 / h 4.320 / h 4.320 / h 4.320 / h

= 94,5 / min = 86,4 / min = 86,4 / min = 72 / min = 72 / min = 72 / min = 72 / min

Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende

Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung

mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten

Ramin- Ramin- Ramin- Ramin- Ramin- Ramin- Ramin-

Holzstabpendel Holzstabpendel Holzstabpendel Holzstabpendel Holzstabpendel Holzstabpendel Holzstabpendel

18,1 mm 18,1 mm 18,1 mm 18,1 mm 18,1 mm 18,1 mm 18,1 mm

2 4 4 8 4 8 4

7 14 14 14 7 14 7

emailiert, emailiert, emailiert, emailiert, versilbert emailiert, versilbert

römisch oder arabisch römisch oder arabisch römisch oder arabisch römisch oder arabisch

Sehr 1/2 Stunden- 1/2 Stunden- 1/2 Stunden- Kalenderwerk 1/2 Stunden- Kalenderwerk

leises Tonfederschlagwerk Tonfederschlagwerk Tonfederschlagwerk mit handbemalter Tonfederschlagwerk mit handbemalter

Ticken. mit Stundenrepetition, mit Stundenrepetition, mit Stundenrepetition, Mondscheibe, mit Stundenrepetition, Mondscheibe,

Schlagwerkabsteller. Schlagwerkabsteller. »kleine Sekunde«, Anzeige von »kleine Sekunde«, Anzeige von

Gegengesperr, Tag und Datum. Gegengesperr, Tag und Datum.

Schlagwerkabsteller. Schlagwerkabsteller.

99


100

Modell Metrica Subsidia Time Pandera M Pandera Q

Balance (Mechanisch) (Quarz)

Seite 48 - 49 50 - 51 52 - 55 56 - 57 56 - 57

Gehäuse

Maße: ( Höhe x Breite x Tiefe ) 29 x 19,5 x 12,5 cm 25 x 20 x 13 cm 17 x14 x 4,5 cm 24 x 21 x 6,5 cm 24 x 21 x 5 cm

Ausführung • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack

handpoliert

• Nussbaum • Nussbaum • Nussbaum

• Nussbaum • Kirschbaum

handpoliert • Kirschbaum • Kirschbaum • Kirschbaum

• Zebrano • Makassar • Makassar

• Stahlbeschichtet

Gläser Mineralglas entspiegelt Mineralglas facettiert Mineralglas entspiegelt Mineralglas entspiegelt Mineralglas entspiegelt

Uhrwerk

Sattler Kaliber 1385 1385 Haller

Gangdauer 15 Tage 15 Tage 7 Tage

Antrieb Zugfeder mit Zugfeder mit Zugfeder

Kraftausgleich Kraftausgleich

über Schnecke über Schnecke

Schlagzahl 18.000 / h 18.000 / h 18.000 / h

= 300 / min = 300 / min = 300 / min

Hemmung Freie Schweizer Freie Schweizer Freie Schweizer

Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung

Gangregler Schraubenunruh Schraubenunruh Schraubenunruh

Stellweite (Platinenabstand) 30,1 mm 30,1 mm 28 mm

Präzisions-Kugellager 12 12

Tisch- und Wanduhren

Rubinlager 11 11 11

Quarz-Uhrwerk 2 funkgesteuerte 1 funkgesteuertes

Quarz-Uhrwerke Quarz-Uhrwerk

Zifferblatt versilbert versilbert Dreidimensional, Aufgesetzter Aufgesetzter

aufgesetzte Ziffernringe Ziffernrahmen Ziffernrahmen

Besonderheiten Datum, Datum, Als Tischuhr

Gangreserve-Anzeige, Gangreserve-Anzeige, in 2 verschiedenen

»kleine Sekunde«, »kleine Sekunde«, Winkeln des

Gegengesperr. Gegengesperr. Uhrgehäuses

und als Wanduhr

einsetzbar.


Schiffsuhren

Nautis Navis Navis Navalis Quadriga Thermometer Barometer Hygrometer

24 Quadriga 24

60 - 63 68 68 67 69 65

Ø 21 cm, Tiefe 9 cm Ø 18 cm, Tiefe 7,5 cm Ø 18 cm, Tiefe 7,5 cm Ø 11,5 cm, Tiefe 4 cm 38,5 x 38,5 x 6 cm Ø 11,5 cm, Tiefe 4 cm

ca.9,5 kg ca. 5 kg ca. 5 kg

• Bronze • Bronze • Bronze • Bronze • Schwarzer Schleiflack • Bronze

vernickelt vernickelt vernickelt vernickelt vernickelt

• Teakholz

• Bronze • Bronze • Bronze • Wahlweise • Wahlweise

rosé-vergoldet rosé-vergoldet rosé-vergoldet mit massiver Lünette • Kirschbaum mit massiver Lünette

Mineralglas entspiegelt Mineralglas entspiegelt Mineralglas entspiegelt Mineralglas Mineralglas entspiegelt Mineralglas

/ Mineralglas

1395 2008 2008 / 24 2008 oder 2008/24

15 Tage 7 Tage 7 Tage 7 Tage

Zugfeder mit Zugfeder mit Zugfeder mit Zugfeder mit

Kraftausgleich Kraftausgleich Kraftausgleich Kraftausgleich

über Schnecke durch Zahnradstellung durch Zahnradstellung durch Zahnradstellung

18.000 / h 18.000 / h 18.000 / h 18.000 / h

= 300 / min = 300 / min = 300 / min = 300 / min

Freie Schweizer Freie Schweizer Freie Schweizer Freie Schweizer

Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung

Schraubenunruh Schraubenunruh Schraubenunruh Schraubenunruh

30,1 mm 30,1 mm 30,1 mm 30,1 mm

12 12 12 12

11 11 11 11

Quarz-Uhrwerk

Thermometer

Anzeige wahlweise

in Grad Celsius

oder Fahrenheit.

Barometer

Aneroiddosen-Messung.

Anzeige wahlweise

in hPa

oder inches.

Hygrometer

Präzisionshygrometer

mit Supraterm-Technik.

versilbert versilbert versilbert versilbert versilbert versilbert

Gangreserve-Anzeige, Durchbruch Datum, Zentrale Ensemble aus Massive,

»kleine Sekunde«, in Zifferblatt. zweite Zeitzone, Sekunde. Nautis oder Nautis 24, vernickelte Grundplatte.

Gegengesperr, Durchbruch Thermometer,

Wasserdichtes im Zifferblatt. Barometer und

Gehäuse. Hygrometer.

101


102

Modell Columna Excelsia Classica Secunda Troja Grade Précision

Temporis 2095 Troja 16 Time Mover Collector 48

Seite 72 - 75 76 - 77 78 - 79 80 - 81 95 - 97

Gehäuse

Maße: Höhe 164 cm Höhe 185 cm Höhe 204 cm Höhe 206 cm Höhe 202 cm

Ø Sockel 70 cm Breite 29 cm Breite 44 cm Breite (Sockel) 50 cm Breite (Türen zu) 85 cm

Gewicht ca. 100 kg Tiefe 12 cm Tiefe 21,5 cm Tiefe 39 cm Breite (Türen offen) 145 cm

Tiefe 37 cm

Ausführung Edelstahl, • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack • Schwarzer Schleiflack

Sockel + Nussbaum-Wurzelholz und Makassar

afrikanischer Granit, • Schwarzer Schleiflack Abschließbares Geäuse.

mundgeblasener + Nussbaum-Wurzelholz Alarmanlage optional lieferbar.

Mineralglasdom.

Gläser Mineralglas Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas entspiegelt

Uhrwerk

Standuhren

Sattler Kaliber 1975 1625-4 1965 1965 1965

Gangdauer 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage

Antrieb Gewicht 3.500 g 2 Gewichte je 2.000 g Gewicht 3.000 g Gewicht 3.000 g Gewicht 3.000 g

an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle

Schlagzahl 3.600 / h 3.600 / h 3.600 / h 3.600 / h 3.600 / h

= 60 / min = 60 / min = 60 / min = 60 / min = 60 / min

Hemmung Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende

Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung

mit Achatpaletten mit Stahlpaletten mit Achatpaletten mit Achatpaletten mit Achatpaletten

Gangregler Invarpendel Ø12 mm Ramin- Invarpendel Ø 12 mm Invarpendel Ø 12 mm Invarpendel Ø 12 mm

Temperaturkompensiert, Holzstabpendel Temperatur- und Temperatur- und Temperatur- und

Edelstahl- Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation

pendelzylinder mit Zeigerinstrument mit Zeigerinstrument mit Zeigerinstrument

als Barometer als Barometer als Barometer

Stellweite (Platinenabstand) 42,7 mm 18,1 mm 42,7 mm 42,7 mm 42,7 mm

Präzisions-Kugellager 3 8 5 5 5

Rubinlager 9 14 11 11 11

in verschraubten in verschraubten in verschraubten in verschraubten

Chatons Chatons Chatons Chatons

+ 2 Rubindecksteine

Zifferblatt versilbert, emailiert, versilbert, versilbert, versilbert,

graviert römisch oder arabisch graviert graviert graviert

Besonderheiten Sekundenpendel, Sekundenpendel, Sekundenpendel, Sekundenpendel, Sekundenpendel,

Seilrolle kugelgelagert, 1/2 Stunden Strasser-Pendelzylinder, Strasser-Pendelzylinder, Strasser-Pendelzylinder,

sichtbare Hemmung, Tonfederschlagwerk, Seilrolle kugelgelagert, Seilrolle kugelgelagert, Seilrolle kugelgelagert,

Gegengesperr. mit Stundenrepetition, sichtbare Hemmung, sichtbare Hemmung, sichtbare Hemmung,

»kleine Sekunde«, Gegengesperr. Gegengesperr. Gegengesperr.

Gegengesperr,

Schlagwerkabsteller. Im Gehäusesockel 48 Uhrenbeweger

versteckter Tresor für Automatikuhren,

mit elektronischem 12 getrennt regelbare 4er Blöcke,

Tastenschloß. Rechts- oder Linksaufzug wählbar.

Modell Troja 16 650, 800 oder 900

mit Tresor und Umdrehungen pro Tag,

seitlich ausfahrbaren Schlafphase einstellbar,

16 Uhrenbewegern, »Speedwinding« für eine Stunde.

einzeln programmierbar

über die integrierte Schubfächer für weitere

Tastatur mit Display 24 Armbanduhren

oder die USB-Schnittstelle


Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack mit handpoliertem

Nussbaum-Wurzelholz, entspiegelte Gläser.

Maße: Höhe 29 cm, Breite 48 cm, Tiefe 19 cm

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack oder Nussbaum,

jeweils mit Metallintarsien, entspiegelte Gläser.

Maße:

Höhe 29 cm, Breite 25,5 cm, Tiefe 19 cm

Rotalis Präzisions-Uhrenbeweger

Rotalis IV Seite 85

4 individuell steuerbare Uhrenbeweger – für 4 Automatik-Armbanduhren

Rotalis II Seite 86 - 87

2 individuell steuerbare Uhrenbeweger – für 2 Automatik-Armbanduhren

Rotalis I Seite 88 - 89

1 individuell steuerbarer Uhrenbeweger – für 1 Automatik-Armbanduhr

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack oder Nussbaum,

jeweils mit Metallintarsien, entspiegelte Gläser.

Maße:

Höhe 29 cm, Breite 19,5 cm, Tiefe 19 cm

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack mit handpoliertem Nussbaum-

Wurzelholz und Metallintarsien, entspiegelte Gläser.

Einrichtung:

2 abschließbare Schubladen mit Polster für 42 weitere

Armbanduhren, 2 weitere abschließbare Schubladen

für individuelle Verwendung, auf Wunsch können auch

diese Schubladen mit 42 weiteren Uhrenpolstern

bestückt werden, 2 kleine abschließbare Regale,

4 offene Glasablagen.

Maße und Gewicht:

Höhe 105 cm (Uhrenbeweger ausgefahren 126 cm),

Breite 125 cm, Tiefe 48 cm, Gewicht ca. 200 kg

Technik:

2 Präzisions-Uhrenbeweger System Rotalis,

USB-Schnittstelle, Blei-Gel-Akkubetrieb, Ladebuchse,

12.00 Uhr Position, 2 Lichtschranken,

2 Präzisionsmotoren, 20 Edelstahlkugellager,

6 vergoldete Zahnräder.

Technik:

1 Präzisions-Uhrenbeweger System Rotalis,

USB-Schnittstelle, Blei-Gel-Akkubetrieb, Ladebuchse,

12.00 Uhr Position, 1 Lichtschranke,

1 Präzisionsmotor, 10 Edelstahlkugellager,

3 vergoldete Zahnräder.

Custodia Seite 90 - 91

Sideboard mit 8 individuell steuerbaren Uhrenbewegern – für 8 Automatik-Armbanduhren

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack mit handpoliertem Nussbaum-

Wurzelholz und Metallintarsien, Sockel für die Füße

aus massivem Messing gefräst, geschliffen und glanzvernicket,

entspiegelte Gläser.

Einrichtung:

8 selbsteinziehende Schubladen mit wertvoller

Alcantara-Ausstattung.

Maße und Gewicht:

Höhe 75 cm (Uhrenbeweger ausgefahren 96 cm),

Breite 166 cm, Tiefe 82 cm, Gewicht ca. 230 kg

Rotalis Einbau-Modul Seite 94

4 individuell steuerbare Uhrenbeweger – für 4 Automatik-Armbanduhren

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack, entspiegelte Gläser.

Maße:

Höhe 62 cm (Uhrenbeweger ausgefahren 83 cm)

Breite 52,5 cm, Tiefe 23,5 cm

Technik:

4 Präzisions-Uhrenbeweger System Rotalis,

USB-Schnittstelle, Blei-Gel-Akkubetrieb, Ladebuchse,

12.00 Uhr Position, 4 Lichtschranken,

4 Präzisionsmotoren, 40 Edelstahlkugellager,

12 vergoldete Zahnräder, 8 LED Leuchten.

Technik:

8 Präzisions-Uhrenbeweger System Rotalis,

8 Hochleistungsmotoren, 80 Edelstahlkugellager,

24 vergoldete Zahnräder, 16 LED-Leuchten,

2 ferngesteuerte Hubsäulen, 12.00 Uhr Position,

8 Lichtschranken, 2 USB-Schnittstellen, manipulationssichere

Funktechnik aus dem Alarmbereich,

Fernsteuerung, Netzbetrieb mit 230 V bzw. 110 V.

Custodia 8+24 (o. Abb.)

Zusätzliche Ausbaustufe – im Sideboard weitere

24 Uhrenbeweger, einzeln programmierbar über

die integrierte Tastatur mit Display oder die

USB-Schnittstelle.

Thesaurus Seite 92 - 93

Schreibtisch mit 8 individuell steuerbaren Uhrenbewegern – für 8 Automatik-Armbanduhren

Technik:

8 Präzisions-Uhrenbeweger System Rotalis,

8 Hochleistungsmotoren, 80 Edelstahlkugellager,

24 vergoldete Zahnräder, 16 LED-Leuchten,

2 ferngesteuerte Hubsäulen, 12.00 Uhr Position,

8 Lichtschranken, 2 USB-Schnittstellen,

manipulationssichere Funktechnik aus dem

Alarmbereich, Fernsteuerung,

Netzbetrieb mit 230 V bzw. 110 V.

Technik:

4 Präzisions-Uhrenbeweger System Rotalis,

4 Hochleistungsmotoren, 40 Edelstahlkugellager,

12 vergoldete Zahnräder, 8 LED-Leuchten,

1 ferngesteuerte Hubsäule, 12.00 Uhr Position,

4 Lichtschranken, 1 USB-Schnittstelle,

manipulationssichere Funktechnik aus dem Alarmbereich,

Fernsteuerung, Netzbetrieb mit 230 V bzw. 110 V.

103


Made in Germany

Höchste Präzision und kompromisslose Qualität

verkörpern im besten Sinne »Made in Germany«.

Unser größter Dank gilt den Mitarbeitern

der Manufaktur Erwin Sattler.

Modelländerungen und technische Änderungen vorbehalten.


Erwin Sattler OHG Großuhrenmanufaktur

Lohenstraße 7 · D-82166 Gräfelfing / Germany

Tel. +49 (0)89 / 89 55 806 - 0 · Fax +49 (0)89 / 89 55 806 - 28

e-mail: info@erwinsattler.de

www.erwinsattler.de

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