Ausgabe 2 / 2011 - technik + EINKAUF

technik.einkauf.de

Ausgabe 2 / 2011 - technik + EINKAUF

02/11

Ausgabe 02 / März / VKZ 67503

www.technikundeinkauf.de

Beschaffung in

Konstruktion und

Produktion

Einkaufstipps für „Hochstapler“

Die richtigen Flurförderzeuge für die interne Logistik finden

Lieferanten als Partner

Customer Value in der Zulieferindustrie

Kostengünstiger beschichten

Plasmadust-Technologie für Kunststoffe

Sonderteil Software

Seite 30 - 37


Risik.o.

Täglich ereignet sich eine Naturkatastrophe.

Alle 5 Minuten wird

ein Unternehmen insolvent. Alle

3 Minuten beendet ein Unternehmen

seine Geschäftstätigkeit.

Unbekannte Risiken können Unternehmen

in die Knie zwingen – es

könnte ihr Lieferant sein. Deshalb

ist es wichtig einen starken Partner

in seiner Ecke zu haben.

Nutzen auch Sie uns als Ihren

Sparringspartner in den Bereichen

• Lieferperformance

• Lieferantenüberwachung

• Lieferantenfinanzierung

• Risikotransfer

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Ansprechpartner: Marc-Peter Büchler

Tel.: 040 3605-3353

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Jahr des Umbruchs

Das Jahr 2011 hat stürmisch begonnen. Die Unruhen in den nordafrikanischen

Ländern hat niemand für möglich gehalten. Zu lange saßen

die alten Machthaber schon am Steuer, zu sehr hatte man sich

an die alten Seilschaften gewöhnt. Doch der Widerstand hat sich mit den

neuen Massenmedien geformt und nicht mehr aufhalten lassen. Die Demonstrationen

sind per Facebook und Twitter organisiert worden, solange

ein Zugang zum World Wide Web möglich war. Die Welt ist im Wandel und

das wird sich auch auf die globalen Strukturen auswirken.

Schon jetzt haben die politischen Unruhen den Ölpreis auf neue Spitzenwerte

hochschnellen lassen. Experten schätzen zwar, dass eine Unterbrechung

der Öllieferungen aus Libyen

leicht ausgeglichen werden

kann, doch solange nicht

absehbar ist, dass sich die politische

Lage beruhigt, kann man

davon ausgehen, dass die erhöhten

Preise anhalten werden.

Doch dies ist nur einer der volatilen

Märkte, der die Beschaffungsabteilungen

heutzutage

beschäftigt. Während im vergangenen

Jahr der Fokus noch

auf der Konsolidierung nach der

Wirtschaftskrise lag, muss sich

der Einkauf jetzt ganz neuen

Herausforderungen stellen. Der

Einkäufermarkt hat sich schon längst zum Verkäufermarkt gewandelt, und

die Hauptaufgabe besteht darin, die Versorgungssicherheit bei steigenden

Preisen und Ressourcenknappheit zu wahren. „Angesichts der immer unberechenbarer

werdenden Märkte sind deutsche Unternehmen gut beraten,

ihre Beschaffungsstrategie permanent zu überprüfen“, betont Dr. Holger

Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft,

Einkauf und Logistik e.V. (siehe S. 16).

Umso wichtiger ist es, seine unternehmenspezifischen Abläufe zu optimieren.

Doch das scheint noch nicht in allen Einkaufsabteilungen der Fall

zu sein. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman

sollen die produzierenden Unternehmen in Deutschland mangels leistungsfähiger

Einkaufsabteilungen in den letzten zwölf Monaten 35 Milliarden

Euro verschenkt haben. Eine unvorstellbare Summe, die auch durch

oftmals fehlende Transparenz in den Abteilungen entsteht.

Zuguterletzt möchte ich Ihnen noch einen Hinweis in eigener Sache geben.

Wöchentlich können Sie sich jetzt von unserem Newsletter mit den

wichtigsten Neuigkeiten aus der Welt des Einkaufs versorgen lassen.

Einfach unter www.technikundeinkauf.de als Abonnement eintragen und

schon erhalten Sie unsere News direkt zu Ihnen ins Büro.

Mit den besten Grüßen

Kathrin irmer,

Verantw. redakteurin, technik+EiNKaUF

kathrin.irmer@technikundeinkauf.de

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inhalt

Einkaufstipps für

„hochstapler“

Jeden Tag wird in Unternehmen

eine Fülle von Waren von A über

B nach C bewegt: Ein breites

Artikelspektrum, in Paketen,

Containern oder auf Paletten.

Überall warten Produkte darauf,

möglichst reibungslos und

sicher an den Ort ihrer Bestimmung

zu gelangen.

24

gipfelstürmer

Unterschiedliche Bodenbeläge und und wechselnde Bediener:

Genau das sind die Herausforderungen, die den Einsatz einer Reinigungsmaschine

zur kniffeligen Angelegenheit machen können.

Dass es auch einfach geht, zeigt ein Blick auf die Gipfelstation der

Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg.

46

52

4 technik+EINKAUF · 02 2011

10

lieferanten als partner

Das aktuelle Geschäftsmodell

der Automobilzulieferindustrie

beruht auf einer hohen Preisfokussierung.

Kunden bauen einen

hohen Druck auf ihre Lieferanten

auf, der diese manchmal

an den Rand des Ruins treibt.

Es gibt kaum Motivation sich

um eine gute Beziehung zu seinen

Lieferanten zu bemühen.

Einfacher und kostengünstiger

beschichten

Mit der Plasmadust-Technologie

gibt es ein innovatives Verfahren

für die direkte Metallisierung

und Beschichtung von

Kunststoffen. Zur Schichtabscheidung

nutzt das innovative,

trockene Verfahren einen kaltaktiven

Atmosphärendruck-

Plasmaerzeuger, was die erforderlichen

Prozessschritte erheblich

reduziert.

Editorial 3

Magazin

Aktuelles aus den Unternehmen 6

titEl

Einkaufstipps für effiziente „hochstapler“

Die richtigen Flurförderzeuge für die interne

Logistk finden

tEchnik-tipp

Touchscreen aus Kohlenstoff 13

tEchnik-trEnd

Mensch und Roboter: Mit Sicherheit ein gutes Team 14

Einkaufs-praXis

Politische Risiken nehmen für Unternehmen weltweit zu 16

Interview: Logistik bis ins Schrankfach 18

Interview: Supply Chain Finance schafft Transparenz 19

Neue Produkte oder neue Produktion? 20

Stromkostenoptimierung in der energieintensiven Industrie 22

Statt reinem Preisdruck den Lieferanten als Partner sehen 24

Gemeinkosten überprüfen, die eigene Produktion optimieren 26

Spekulative Rohstoffpreise beherrschen können 28

softwarE

Akquisitionen meistern heißt Datenberge vereinen 30

Interview: Auftragsfertigung leicht gemacht 32

Schlummernde Potenziale in der Lagerhaltung wecken 34

Neuer 3D-Konfigurator entlastet die Prozesskette 36

MEssE

Die Mega-Trends der industriellen Zulieferung in Hannover 38

e_procure & supply 2011 überrascht mit viel Neuem 40

tEchnik

Abkantprozess jederzeit sicher überwachen 42

Mehr Ertrag als Einsatz dank Wärmerückgewinnung 44

Gipfelstürmer - Bodenreinigung leicht gemacht 46

Mehr Rohre dank geminderter Stillstandszeiten 48

Leichtbau innovativ umgesetzt 50

Einfacher und kostengünstiger beschichten 52

rubrikEn

technik+Einkauf

ausgabe februar

02/2011

10

Produktberichte 54

Impressum 64

Inserentenliste 65

Vorschau/Cartoon 67


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UNBEGRENZTEN

MOGLICHKEITEN

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Markt & Technik aktuell

Oliver Wyman

35 Mio Euro im Einkauf verschenkt

Rund 35 Mrd Euro haben produzierende

Unternehmen in

Deutschland in den vergangenen

zwölf Monaten mangels

leistungsfähiger Einkaufsorganisationen

verschenkt, hat die

Unternehmensberatung Oliver

Wyman berechnet. Fast zwei

Drittel der von Oliver Wyman

Hannover Messe

04.-08.04.2011

Halle 11, Stand E06

Personen

Prof. Holger Hanselka (1) wurde

als neues Vorstandsmitglied

des Deutschen Verbandes für

Materialforschung und –prüfung

e.V. (DVM) bestätigt. Seit 2001

leitet Hanselka das Fraunhofer-

Institut LBF in Darmstadt.

Joeri Ooms (2) ist seit 1. März

neuer Geschäftsführer der Atlas

Copco Kompressoren und

Drucklufttechnik GmbH in Essen.

6 technik+EINKAUF · 02 2011

Deutsche, produzierendeUnternehmen

haben

wegen schlecht

ausgestatteter

Einkaufsabteilungen

35 Mio Euro

verschenkt.

befragten Einkaufsleiter bewerten

ihre Abteilung als unterentwickelt.

Lediglich 14 %

sind mit der Leistungsfähigkeit

zufrieden. Darüber hinaus ergibt

die Studie, dass Low-Performer

weniger als die Hälfte

ihres Einkaufsvolumens regelmäßig

auf Möglichkeiten zur

Dr. Uwe Schwellbach (3) ist

neues Mitglied des erweiterten

Vorstandes der Lapp-Gruppe.

Er übernahm das Ressort Finanzen

und Controlling.

Torsten Ratzmann (4) wurde

zum Vorstand Produktion und

Logistik der Harting Technologiegruppe

ernannt. Er verantwortet

die gesamten Fertigungsstätten

und alle logistischen Abläufe

und Warenbewegungen.

Kostensenkung prüfen und optimieren

und hieraus auch nur

halb so viele Einsparungen erzielen

wie Top-Performer. „Diese

Unternehmen lassen viel

Geld liegen“, sagt Christian

Heiss, Partner bei Oliver Wyman.

„Ein leistungsfähigerer

Einkauf könnte das Vierfache

seiner bisherigen Einsparungen

realisieren.“ Der Einkauf

kommt in vielen deutschen Unternehmen

nach Forschung

und Entwicklung, Produktion

oder Vertrieb erst an zweiter

Stelle. Entsprechend sind im

Vergleich zu Entwicklungs-

oder Produktionschefs bislang

nur wenige Einkaufsleiter zum

CEO ernannt worden. Auch

existiert häufig kein eigenständiges

Vorstandsressort Einkauf,

dabei verantworten sie den

größten Kostenblock.

www.oliverwyman.com

1

3

2

4

VDMA

Maschinenbau

legt kräftig zu

Der Aufschwung im deutschen

Maschinen- und Anlagenbau

hat sich zum Jahresauftakt

2011 fortgesetzt. Der Auftragseingang

lag im Januar real um

46 % über dem Vorjahresniveau,

wie der Verband Deutscher

Maschinen- und Anlagenbau

(VDMA) mitteilte. Das

Inlandsgeschäft legte 53 % und

die Auslandsnachfrage 42 % zu.

In dem von kurzfristigen

Schwankungen weniger beeinflussten

Dreimonatsvergleich

November 2010 bis Januar

2011 ergab sich insgesamt ein

Plus von 44 % im Vergleich zum

Vorjahr. Die Inlandsaufträge

stiegen um 38 % und die Orders

aus dem Ausland um 47 %.

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Dematic

Neuer Großauftrag

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Die Helukabel GmbH, hat

die Dematic GmbH, Offenbach,

mit der Logistikplanung und

Errichtung eines neuen

Lagerkomplexes am Unternehmenssitz

beauftragt. Mit

dem Neubau will der Systemanbieter

Helukabel die

Kapazität seines Logistikzentrums

verdoppeln.

www.dematic.com


Terminkalender für Einkäufer/innen

24.-25.3.11 BME-eLösungstage, Bonn, Sourcing-Procurement-

Integration, www.bme.de

4.-8.4.11 Hannover Messe 2011, Hannover, 13 internationale

Leitmessen unter dem übergreifenden Thema

„Smart Efficiency“, www.hannovermesse.de

5.-5.4.11 3. BME-Thementag: Strategische Energiebeschaffung,

Frankfurt, www.bme.de

6.-8.4.11 USETEC, Köln, Weltleitmesse für Gebrauchttechnik,

www.ustec.com

14.4.11 BME-/CfSM-Thementag: Einkaufen und Produzieren in

Russland, Frankfurt, Beschaffungsmarkt und Produktionsstandort

Russland

www.supply-markets.com/russland

2.-6.5.11 CeMAT, Düsseldorf, Internationale Fachmesse für

Intralogistik, www.cemat.de

3.-6.5.11 Control, Hannover, Weltleitmesse für Qualitätssicherung,

www.control-messe.de

11.-12.5.11 Seminar: Der Einkaufsleiter, Wuppertal, Die modernen

Instrumente zur erfolgreichen Steuerung der Einkaufsabteilung,

www.taw.de

12.-18.5.11 interpack, Düsseldorf, Internationale Fachmesse für

Verpackungslösungen, www.interpack.de

12.-18.5.11 Laser World of PHOTONICS, München, Weltleitmesse der

Photonik, www.world-of-photonics.net

Destatis

Autos lösen Maschinen wieder als wichtigstes Exportgut ab

Autos waren im vergangenen

Jahr wieder Deutschlands Exportschlager.

Wie das Statistische

Bundesamt (Destatis)

mitteilte, waren Kraftwagen

und -teile mit einem Anteil von

16,6 % (159,4 Mrd Euro) an den

deutschen Gesamtexporten

wieder Deutschlands wichtigste

Exportgüter. Im Krisenjahr

2009 waren die Kraftfahrzeug-

exporte auf den zweiten Rang

hinter den Maschinenbau zurückgefallen.

Auf den Rängen

zwei und drei folgten im Jahr

2010 Maschinen mit einem Anteil

von 14,5 % (138,7 Mrd Euro)

an den Gesamtexporten

Deutschlands und chemische

Erzeugnisse mit einem Anteil

von 9,4 % (90,6 Mrd Euro). Gegenüber

dem Jahr 2009 klet-

terten die Ausfuhren von Kraftwagen

und -teile um 29,7 %,

von Maschinen um 11,3 % und

von chemischen Erzeugnissen

um 20,5 %. Importseitig waren

im Jahr 2010 Datenverarbeitungsgerate,

elektrische und

optische Erzeugnisse mit einem

Anteil von 11,2 % (90,2 Mrd

Euro) an den Gesamteinfuhren

auf Rang eins.

Markt & Technik aktuell

25.-26.5.11 e_procure & supply, Nürnberg, Fachmesse mit Kongress

für Einkauf und Beschaffung, www.e-procure.de

6.-9.6.11 Blechexpo, Stuttgart, Internationale Messe für

Blechbearbeitung, www.blechexpo-messe.de

6.-9.6.11 SENSOR+Test, Nürnberg, Messtechnik für die

Mess-, Prüf- und Überwachungsaufgaben aller Branchen,

www.sensor-test.de

9.6.11 Sourcing Day Tschechien, Pilsen, Der effiziente Weg zu

qualifizierten Lieferanten,

www.supply-markets.com/sourcing

7.-8.6.11 8. Netzwerk-Forum Logistik, Köln, Wertstromorientierung

in der Logistik als Stellhebel zum Unternehmenserfolg,

www.bme.de

9.6.11 Sourcing Day Baltikum, Vilnius, Der effiziente Weg zu

qualifizierten Lieferanten,

www.supply-markets.com/sourcing

28.6.-2.7.11 NEWCAST/GIFA, Düsseldorf, Internationale Fachmesse

für Präzisionsgussprodukte, www.newcast.de

4.-5.7.11 Seminar: Profiwissen Einkauf, Regensburg,

www.otti.de

19.-24.9.11 EMO, Hannover, Weltleitmesse der Metallbearbeitung,

www.emo-hannover.de

9.-11.11.11 46. Symposium Einkauf und Logistik, Berlin

www.bme.de

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Autos waren 2010 wieder der

deutsche Exportschlager.

technik+EINKAUF · 02 2011

7


Markt & Technik aktuell

Testo AG

Neues Tochterunternehmen gegründet

‚testo sensor GmbH‘ heißt die

neue Tochterfirma des LenzkircherMesstechnik-Spezialisten

Testo AG, die im Januar

2011 ihre Geschäftstätigkeit

aufgenommen hat. Sie entwickelt,

produziert und verkauft

Die neue „testo sensor

GmbH“ entwickelt,

produziert und verkauftTemperaturfühler,Widerstands-Thermometer

und Thermoelemente

für unterschiedliche

Anwendungen.

Temperaturfühler, die beispielsweise

in Heizungs- und

Solaranlagen, für die Klimatisierung

in Autos oder auch in

Kaffee-Automaten eingebaut

werden. Wenn es nach dem

Testo-Vorstandsvorsitzenden

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uns auf der

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Deutsche Messe, Hannover

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Burkart Knospe geht, soll die

neue Tochterfirma dem Messtechnik-Hersteller

ein ähnliches

Wachstum bescheren wie

die Dienstleistungstochter

„testo industrial services

GmbH“ in Kirchzarten. Derartige

Temperaturfühler produziert

Testo bereits seit vielen

Jahren. Nun hat sich das Unternehmen

entschlossen, das

Geschäft der so genannten

Einbaufühler strategisch anzugehen

und hat hierfür eine

Tochterfirma gegründet. „Im

Markt der Temperaturfühler,

die sich in vielen Produkten

Hand in Hand – die beste Lösung für Ihre Intralogistik

Die Toyota Material Handling Deutschland GmbH bietet über einen dualen Vertrieb mit Niederlassungen

und Händlern Flurförderzeuge der Marken BT und Toyota sowie alle produktbezogenen

Dienstleistungen an. Die Produktpalette reicht vom Handhubwagen über Schlepper und Gabelstapler

aller Antriebsarten bis hin zur Lagersystemlösung. Toyota Material Handling liefert damit

Intralogistiklösungen für jede Anforderung.

Detaillierte Informationen über Toyota Material Handling Deutschland, unsere Produkte, Dienstleistungen

und Vertriebswege erhalten Sie unter www.toyota-forklifts.de. Fragen beantworten

wir Ihnen gern telefonisch unter 0800-28 78 27 537 oder per E-Mail: info@de.toyota-industries.eu.

TOYOTA INDUSTRIAL EQUIPMENT und BT sind Marken von TOYOTA MATERIAL HANDLING in Europa.

des alltäglichen Gebrauchs

und der Arbeitswelt wiederfinden,

steckt ein sehr großes

Potenzial“, begründet Burkart

Knospe diese Entscheidung.

„Wir wollen diesen Markt gezielt

angehen und dieses Potenzial

für uns erschließen.“

‚testo sensor GmbH‘ soll dabei

keine verlängerte Werkbank

sein, sondern ein selbstständiger

Entwicklungspartner, der

die technische Kompetenz und

das Engineering-Know-how

hat und zum Nutzen seiner

Kunden einbringen wird.

www.testo-sensor.de

Dymo

Design Award

für Labelmanager

Einfache und praktische Handhabung,

verbunden mit modernem

Design – das überzeugte

die Jury des Produktpreises.

Seit 58 Jahren zeichnet der iF

product design award weltweit

herausragende Gestaltung aus.

In der Kategorie Office/Business

überzeugte Dymo die Experten

mit „innovativem Design,

einfacher Handhabung und

praktischen Features“ – und

das gleich zweifach: Der Label-

Manager PnP und der DLabel-

Manager 420P gewannen einen

der begehrten iF product design

awards. „Wir freuen uns über

die Auszeichnungen, weil sie

genau das würdigen, wofür wir

stehen: einfache und praktische

Handhabung, verbunden mit

modernem Design“, sagt Ingo

Thon, verantwortlicher Marketing

Manager von DYMO in

Deutschland, Österreich und

der Schweiz

www.dymo.com


Nachrichten

■ Die Brose Fahrzeugteile GmbH &

Co. KG und SEW-Eurodrive haben das

gemeinsame Unternehmen Brose-SEW

Elektromobilitäts GmbH & Co. KG gegründet.

Ziel des neuen Gemeinschaftsunternehmens

ist die Entwicklung, Produktion

und Vermarktung von Antriebsund

Ladesystemen für Elektro- und Hybridfahrzeuge.

www.sew-eurodrive.de

■ DELO Industrie Klebstoffe ist beim

bundesweiten Wettbewerb „Deutschlands

Beste Arbeitgeber 2011“ mit dem

„Great place to work“-Gütesiegel prämiert

worden. Damit gehört das Unternehmen

zu den 100 besten Arbeitgebern

Deutschlands.

www.delo.de

■ Nachdem die Gärtner Transporttechnik

aus dem hessischen Bischofsheim

im letzten Jahr in Insolvenz gegangen

ist, wird psb intralogistics GmbH

die auf dem Markt befindlichen Systeme

in Service und Wartung betreuen.

www.psb-gmbh.de

■ Die Leipold Gruppe blickt auf ein erfolgreiches

Geschäftsjahr zurück: Der

Hersteller von Präzisionsteilen aus Metallwerkstoffen

hat im Jahr 2010 einen

Umsatz in Höhe von 55 Mio Euro erzielt

und damit gegenüber dem Krisenjahr

2009 eine Steigerung von 35 Prozent realisiert.

In allen Zielbranchen verzeich-

Ganter

Neuer Katalog noch umfangreicher

Der neue Katalog von Ganter zeigt nicht

nur die Vielfalt der Normelemente, sondern

liefert unzählige Ideen zu konstruktiven

Problemlösungen. Getreu dem Motto,

dass sich selbst gute Produkte weiter

verbessern lassen, ist der Ganter-Katalog

ab März 2011 in einer neuen, gedruckten

Version zu haben. Nicht nur, dass er mit

1 312 Seiten noch umfangreicher ist als

Generationen von Konstrukteuren haben

bereits erfolgreich mit ihm gearbeitet:

Der Ganter-Katalog gilt als Klassiker.

nete die Unternehmensgruppe mit

Hauptsitz in Wolfach im Schwarzwald

eine deutliche Belebung. Der Auftragseingang

stieg insgesamt um über 70 %.

www.leipold.com

■ Der Schaltschrankhersteller Rittal

feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges

Bestehen. Das Familienunternehmen

mit 10 000 Mitarbeitern zählt zu den internationalen

Wachstums-Champions

und hat sich als weltweit führender Systemanbieter

für Schaltschränke, Stromverteilung,

Klimatisierung, IT-Infrastruktur

etabliert.

www.rittal.de

■ Im Zuge der Erweiterung seiner Print

& Apply Aktivitäten hat Zetes das deutsche

Unternehmen Anvos übernommen,

das auf Entwicklung, Konstruktion

und Fertigung von Etikettiermaschinen

spezialisiert ist. Service- und Supportleistungen

für Kunden mit Anvos-Systemen

werden auch nach der Firmenakquise

in vollem Umfang gewährleistet.

www.zetes.com

■ Die Tsubaki Gruppe hat mit der

Tsubaki Deutschland GmbH einen neuen

Standort in Gilching bei München gegründet.

Der deutsche Markt nimmt etwa

zwei Drittel des Gesamtmarktes für

Rollen- und Förderketten in Europa ein.

www.tsubaki.de

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bisher und mehrere 10 000 Produktkombinationen

aufzeigt – bei der Neuauflage

wurde auch die praktische Handhabung

optimiert. Jedes Normblatt verfügt über

Maßzeichnungen des jeweiligen Normelementes.

Neu ist die Ergänzung mit einer

veranschaulichenden Produktabbildung.

Auch die Logik der Artikelnummern,

die sich aus wesentlichen Produktspezifikationen

zusammensetzen, ist

nun deutlicher dargestellt und anhand

von Bestellbeispielen sofort nachvollziehbar.

Er ist im bewährten Format, robust

eingebunden und nach der gewohnten

Systematik aufgebaut.

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Einkaufsführer

Bild: Still

Bild: Still

Einkaufstipps für effiziente

„Hochstapler“ mit System

Die richtigen Flurförderzeuge für die interne Logistik finden

10 technik+EINKAUF · 02 2011

Jeden Tag wird in Unternehmen

eine Fülle von Waren von A über B

nach C bewegt: Ein breites Artikelspektrum,

in Paketen, Containern

oder auf Paletten. Überall warten

Produkte darauf, möglichst reibungslos

und sicher an den Ort ihrer

Bestimmung zu gelangen.

Somit gibt es kaum eine Branche,

die auf leistungsstarke Flurförderzeuge

(FFZ) für den Umschlag dieser

Güter verzichten kann. Im Groß- oder

Einzelhandel der Lebensmittelindustrie,

im Maschinenbau, der

Automobil- und Zulieferindustrie

werden die Geräte, die

allgemein als Gabelstapler

bekannt sind, genauso eingesetzt,

wie in Unternehmen

der Chemieindustrie,

in Logistikunter-

Moderne Terminal und

Scannersysteme erleichtern

das Transportieren

von Waren.

nehmen oder kleinen Handwerksbetrieben:

Da wird geschoben, gezogen, in

Regale sortiert und tonnenweise Lasten

angehoben und abgesetzt. Und das unter

extrem unterschiedlichen Bedingungen:

in riesigen Lagern, in denen jeder Millimeter

exakt ausgenutzt wird, in der Produktion

oder in Gießereien und Fischereibetrieben.

Oder draußen auf unebenem

Gelände, wie beispielsweise auf

Baustellen.

Geräte müssen exakt zu dem

individuellen Einsatzort passen

Damit FFZ die vielschichtigen Anforderungen

erfüllen können, die ihre unterschiedlichen

Einsatzumgebungen an sie

stellen, müssen die Geräte exakt auf den

individuellen Einsatzort und die jeweiligen

Aufgabenbereiche hin ausgerichtet

sein. Zwar gibt es so genannte Standardgeräte,

doch auch hier ist das Spektrum

an möglichen Ausführungen schon riesig.

So gibt es allein schon bei den Hubgerüsten,

die bestimmen, welche Last ein Gerät

bis in welche Höhe hieven kann – jeweils

unter Berücksichtigung der gegebenen

Rahmenbedingungen am Einsatzort –

zahlreiche Varianten. Auch ein Blick auf


die verschiedenen Antriebsarten der

Fahrzeuge macht klar, dass es beim FFZ-

Kauf keine Lösung von der Stange gibt:

Für Inneneinsätze werden meistens Fahrzeuge

mit Elektroantrieb bevorzugt, doch

diese sind unter Umständen auch im Außeneinsatz

eine attraktive Variante.

Entscheidung zwischen Elektro-,

Diesel- oder Treibgasantrieb

Oder ist es dort vielleicht doch eher ein

Modell mit Treibgas- oder Dieselantrieb?

Wenn die Stapler in sehr speziellen Umgebungen

zum Einsatz kommen, können

sogar spezifische Varianten nötig sein: So

etwa im Containerbereich, wenn Container

be- oder entladen werden; oder im

Kühlbereich von Lebensmittelhändlern,

wo niedrige Türen den Austritt der Kälte

nach außen reduzieren. Hier geben die

Tore nur geringe Durchfahrtshöhen her,

so dass die Fahrzeuge spezielle Hubgerüste

oder Anbaugeräte benötigen, um

Firmenporträt

Still GmbH

Still ist einer der führenden Anbieter für

die intelligente Steuerung von Intralogistik,

dem gesamten innerbetrieblichen Material-

und Informationsfluss. Neben der

Vielfalt von Fahrzeugtypen werden innovative

Dienstleistungen und Materialflusslösungen

entwickelt. So entsteht ein umfassendes

Leistungsangebot, das weltweit

Dieser Dieselstapler der Reihe RC 40 für den Außeneinsatz

besitzt eine hydrodynamische Kraftübertragung.

Dieses Antriebskonzept zeichnet sich durch

seine Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit aus.

Der futuristische Gabelstapler folgt

einem ganz neuen Design und ist

gespickt mit innovativen

Highlights.

Bild: Still

im Kühlbereich selbst die erforderliche

Hubhöhe zu erreichen. Doch auch wenn

keine speziellen Varianten erforderlich

sind, ist eine fachkundige Beratung eine

gute Hilfestellung, um aus der großen

Angebotspalette das richtige FFZ-Modell

herauszufiltern. Denn entscheidend für

den „richtigen Kauf“ ist das gut funktionierende

Zusammenspiel von logistischem

Konzept und dem dazugehörigen

Gerät. „Viele Unternehmen nutzen für eine

Vorauswahl unser Beratungstool im

Internet, das sie durch immer spezieller

werdende Fragen zum Einsatzgebiet und

den Aufgaben des Staplers führt, so dass

sie dann zu einer ersten ‚short list‘ an Modellvorschlägen

für ihren konkreten Bedarf

kommen,“ erläutert Thomas May,

Verkaufsleiter der Niederlassung Mannheim

beim FFZ-Hersteller Still GmbH. So

bekommen die Unternehmen via Internet

erste Anhaltspunkte für ihre Kaufentscheidung.

Doch auch, wenn die Einkäufer

selbst Fachleute im FFZ-Bereich sind und

für ein Maximum an Effizienz sorgt. Der

schnelle Service und das dichte Servicenetz

garantieren eine hohe Wirtschaftlichkeit

und Sicherheit bei Produktionsabläufen.

Heute sind allein in Europa mehr als

7 000 qualifizierte Mitarbeiter daran beteiligt,

die individuellen Anforderungen der

Kunden zu erfüllen. www.still.de

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Bild: Still

Einkaufsführer

Diese Drei- oder Vierradstapler sind für

den Innen- und Außeneinsatz geeignet.

schon einen guten Überblick über die Modellvarianten

haben – eine persönliche

Beratung kann für sie oft ein Plus sein.

„Häufig ist es so, dass im Austausch und

durch ein kritisches Hinterfragen einer

Person, die von außen auf ein Unternehmen

sieht, noch weitere Kriterien auftauchen,

die mit in die Spezifikationen des

Fahrzeugs einfließen müssen“, so May.

Denn der Teufel steckt bekanntlich im

Detail: Welche Güter sollen bewegt werden,

wie lang und breit sind sie und wie

breit sind die Gänge zwischen den Regalen

im Lager? Welche Grundtragfähigkeit

und Hubhöhe sind erforderlich und welche

Lastlänge (Lastschwerpunktabstand)

ist gegeben? Ist das FFZ nur im Innen-

oder auch im Außeneinsatz? Auf diese

Weise lassen sich die relevanten Aus-

12 technik+EINKAUF · 02 2011

wahlkriterien bestimmen und im Ausschlussverfahren

die Gerätevarianten

weiter eingrenzen. Idealerweise findet

auch eine gemeinsame Diagnose von

Kunde und Anbieter vor Ort statt: Ein

Blick auf die zukünftige Umgebung und

den Arbeitsalltag des FFZ macht auch die

Aspekte offensichtlich, die gern unterschätzt

werden. Wie zum Beispiel eine

mögliche Steigung oder ein Gefälle auf

dem Unternehmensgelände. Oder wie

sieht der Informationsfluss parallel zum

Materialfluss aus – soll er zum Beispiel

durch Terminals, Scanner oder Transportleitsysteme

unterstützt werden?

Passgerechter Service für

reibungslosen Geschäftsbetrieb

Neben der technischen Ausstattung ist auch

das Thema ‚Service‘ beim Kauf von FFZ eine

wichtige Größe. Die Stapler sind für einen

reibungslosen Geschäftsbetrieb beim Kunden

wichtig, sie sind also Mittel zum Zweck,

ihre Verfügbarkeit soll deswegen so hoch

wie möglich sein. Ein dichtes Servicenetz ist

deswegen ein weiteres Thema, auf das es

sich schon beim Kauf zu achten lohnt, damit

über den Lebenszyklus des FFZ hinweg

sämtliche Services schnell und unbürokratisch

erledigt werden können. Dafür gibt es

verschiedene Modelle, aus denen der Kunde

wählen kann und die passgerecht für ihn

sein sollten. Hat ein Unternehmen ein FFZ

mit vergleichsweise wenigen Betriebsstunden

im Jahr im Einsatz, ist es wahr-

„Neue Technologien wie Hybridantriebe beobachten wir ganz genau“

In welchem Umfang kaufen Sie als Logistikdienstleister

Flurförderzeuge jährlich ein?

Die Schenker Deutschland AG verfügt über einen Bestand von

rund 2 000 Fahrzeugen. Davon werden jährlich rund 500 Geräte

turnusmäßig im Leasing-Rental-Verfahren ausgetauscht. Per anno

ergibt sich ein Zuwachs im Bestand von 100 Staplern. Kürzlich haben

wir unserer weltweites Einkaufsvolumen unter dem Dach von

DB Schenker gebündelt. Weltweit befinden sich zur Zeit rund 8 000

Fahrzeuge in unserem Eigenbestand.

Was muss man beim Einkauf von Flurförderzeugen besonders

beachten? Welche Fehler oder Risiken kann man dort

machen?

Wichtig ist, dass wir für alle Leasingverträge, die in der Regel

zwischen 48 und 60 Monaten laufen, flexible Laufzeitregelungen

vereinbaren können. Dies ist erforderlich, weil DB Schenker

als Logistikpartner zahlreicher Kunden aus Industrie und

Handel – auch in den Kostenstrukturen – möglichst flexibel

aufgestellt sein will. Nur so können wir bei Nachfrageschwankungen

flexibel im Sinne unserer Kunden agieren. Wie wichtig

dies ist, hat nicht zuletzt die Wirtschaftskrise von 2008/2009

gezeigt. Aber auch in Boomzeiten müssen wir schnell reagieren

und den Kunden alle erforderlichen Kapazitäten, beispielsweise

in der Lagerlogistik, bieten. Dafür sind genaue Kenntnisse

des Marktes in kaufmännischer ebenso unabdingbar wie in

technischer Hinsicht, denn die Vielfalt ihrer Ausstattungsmöglichkeiten

ist fast unbegrenzt.

Checkliste

In fünf Schritten zum erfolgreichen Kauf

Ihres Flurförderzeugs:

❏✔ Verschaffen Sie sich einen Überblick

über die für Ihre speziellen Anforderungen

geeigneten Fahrzeugmodelle!

❏✔ Lassen Sie sich vor Ort von Experten

❏✔

beraten und klären Sie die Einsatzvoraussetzungen

im Detail: Innen oder

Außen, Tragfähigkeit, Gangbreite,

Hubhöhe, Nutzungsintervalle, äußere

Bedingungen, wie Umgebungstemperatur

oder Geländebeschaffenheit!

Achten Sie auf einen schnellen und ortsnahen

Service und angemessene Leistungsvarianten

Ihres Servicepartners!

❏✔ Beachten Sie auch, wie der Informati-

onsfluss parallel zum Materialfluss in Ihrem

Unternehmen gestaltet werden soll!

❏✔ Treffen Sie erst nach einer umfassen-

den Analyse aller Kriterien die Auswahl

Ihres Flurförderzeugs!

scheinlich mit einer Wartung pro Jahr

und der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsprüfung

(FEM 4004) gut versorgt.

Ein Full-Service-Angebot macht in

so einem Fall wenig Sinn. Das kann bei

Unternehmen mit über 50 Gabelstaplern

und mehreren Standorten schon ganz anders

aussehen.

Birgit Gross

Kurz-Interview mit Marc Bröcker, Leiter Zentraler Einkauf Technik, Schenker Deutschland AG

Welche Rolle spielt der Service?

Gerade für breit aufgestellte, kundennahe

Logistikanbieter wie DB Schenker stellt die

Servicequalität eine Schlüsselqualifikation

des jeweiligen Anbieters von Flurfördersystemen

dar. Die Schenker Deutschland AG

verfügt über mehr als 100 Geschäftsstellen;

europaweit sind es nahezu 800. Deren Bedarf ist oftmals stark

von regionalen Gegebenheiten geprägt. Was in München bei einem

Hersteller sehr gut funktioniert, kann in Hamburg schlecht

laufen und sich beim nächsten Lieferanten schon wieder umgekehrt

darstellen. Bei unseren Lieferanten können wir davon ausgehen,

dass es zwar, je nach Lebenszyklus, Unterschiede zwischen

einzelnen Geräten geben kann. Unter dem Strich sind die

Schwankungen bei der Gerätetechnik jedoch eher gering.

Wie achten Sie auf den Energieverbrauch der Geräte?

In der Ladetechnik gibt DB Schenker ausgewählte Technikstandards

vor, z.B. Hochfrequenz-Ladetechnik zur Senkung

der Stromfolgekosten. Neben dem wirtschaftlichen Nutzen legen

wir auch großen Wert auf ökologische Aspekte. DB Schenker

steht für „Green Logistics“. Das ist in unserer Unternehmensphilosophie

verankert und bezieht sich gerade auch auf

unsere Logistiklager. Deshalb beobachten wir neue Technologien

wie Hybridantriebe, Brennstoffzellen-Technik oder Lithium-Ionen-Technik

ganz genau und sammeln in Zusammenarbeit

mit den Anbietern möglichst viel Praxiserfahrung.

Bild: Schenker


Bild: Fotolia.com

Touchscreen aus

Kohlenstoff

Alternative zu strategischen Metallen

Touchscreens werden vielfältig

eingesetzt. Noch hat die Technik

aber ihren Preis. Fraunhofer-Forscher

entwickelten daher ein alternatives

Display aus erneuerbaren,

preisgünstigen und weltweit

verfügbaren Rohstoffen.

Eine leichte Berührung mit den Fingerspitzen

genügt: Auf Touchscreens

kann man mühelos schreiben,

navigieren, Menüfenster öffnen oder

Bilder drehen. Innerhalb von Sekundenbruchteilen

wird die Berührung umgesetzt

in Steuerbefehle, die ein Computer

versteht. Auf den ersten Blick grenzt die

Technik an ein Wunder. Tatsächlich ist

sie wenig mysteriös: Unter der Glasoberfläche

des Displays befindet sich eine

hauchdünne Elektrode aus Indium-Zinn-

Oxid, kurz ITO. Das Material ist für den

Einsatz in Touchscreens geradezu ideal:

Es leitet geringe Ströme hervorragend

und lässt die Farben des Displays ungehindert

passieren. Doch es gibt ein Problem:

Weltweit gibt es nur wenige Indium-Vorkommen.

Auf lange Sicht fürchten

die Elektrogerätehersteller, vom Preisdiktat

der Anbieter abhängig zu werden. Indium

zählt man daher zu den sogenannten

„strategischen Metallen“.

Die Industrie ist daher stark an ITO-Alternativen

interessiert, die ähnlich leistungsfähig

sind. Fraunhofer-Forschern ist

es jetzt gelungen, ein neues Elektrodenmaterial

zu entwickeln, das ITO ebenbürtig

und dazu noch deutlich billiger ist. Haupt-

bestandteile sind Kohlenstoff-Nanoröhrchen,

Carbon-Nanotubes und preiswerte

Polymere. Die neue Elektrodenfolie ist aus

zwei Schichten aufgebaut: Da ist einmal

der Träger, eine dünne Folie aus dem preisgünstigen

Plastikflaschenkunststoff Polyethylenterephthalat,

PET. Dazu kommt eine

Mischung aus Carbon-Nanotubes und

elektrisch leitenden Polymeren, die als Lösung

auf das PET aufgetragen wird und

beim Trocknen einen dünnen Film bildet.

Kohlenstoffröhrchen härten auf

PET zu stabilem Netzwerk aus

Verglichen mit ITO waren derartige

Kunststoffverbünde bislang nicht besonders

haltbar. Feuchtigkeit, Druck oder

UV-Licht setzten den Polymeren zu. Die

Schichten wurden mürbe und versagten.

Erst Carbon-Nanotubes haben sie stabil

gemacht: Die Kohlenstoffröhrchen härten

auf dem PET zu einem stabilen Netz-

Institutsporträt

Fraunhofer-Institut IPA

Organisatorische und technologische

Aufgabenstellungen insbesondere aus

dem Produktionsbereich von Industrieunternehmen

sind die Forschungs- und

Entwicklungsschwerpunkte des Fraunhofer-Instituts

für Produktionstechnik

und Automatisierung IPA. 14 Fachabteilungen

arbeiten in den Geschäftsfeldern

Unternehmensorganisation, Oberflächentechnik

und Automatisierung. Die

Fraunhofer-Forschern ist es

gelungen, eine Alternative zu

Bildschirmen aus ITO zu finden,

welche ebenbürtig ist und

dazu noch deutlich billiger.

technik+EINKAUF · 02 2011

Technik-Tipp

werk aus, in dem sich die elektrisch leitfähigen

Polymere fest verankern können.

So bleibt die Schicht lange haltbar. „Zwar

ist der elektrische Widerstand unserer

Schicht etwas größer als der von ITO“,

räumt Projektleiter Ivica Kolaric vom

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik

und Automatisierung IPA in Stuttgart

ein. „Doch für eine Anwendung in elektrischen

Geräten reicht das allemal.“ Die

Vorzüge sind unschlagbar: Kohlenstoff

ist nicht nur kostengünstig und überall

auf der Welt zu haben, sondern zugleich

eine erneuerbare Ressource, die man beispielsweise

aus Holz gewinnen kann.

Während der Messe nano tech 2011 wurde

von Kolaric erstmals das Kohlenstoff-

Touchdisplay präsentiert. Anwendungen

für die neue Technik gibt es viele. „Man

könnte daraus sogar Photovoltaikfolie

herstellen, um gewellte Dächer oder andere

unebene Strukturen zu verkleiden“,

resümiert Kolaric. ki

FuE-Projekte zielen auf verbesserte,

kostengünstigere und umweltfreundlichere

Produktionsabläufe und Produkte,

indem Automatisierungs- und Rationalisierungsreserven

in den Unternehmen

identifiziert und spezifisch umgesetzt

werden. Dadurch wird die

Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen

gestärkt und die Arbeitsplatzsituation

verbessert.

13

Bild: Fraunhofer IPA


Technik-Trend

Bild: Festo

Mensch und Roboter:

Mit Sicherheit ein gutes Team

Montagelinien werden mit Hilfe von Robotern „Fit for Age“

Wenn Menschen und Roboter direkt

zusammenarbeiten, kombinieren

sie vor allem ihre Stärken. Diese

Kooperation bringt schon heute

Vorteile und zahlt sich auch langfristig

im Hinblick auf die Folgen

des demografischen Wandels aus.

Der demografische Wandel lässt

sich nicht mehr stoppen, die Rente

mit 67 ist Fakt. Die Folge: In

den Betrieben steigt das Durchschnittsalter

stetig an. Eine längere Lebensarbeitszeit

ist aber nur realistisch, wenn die Arbeitsbedingungen

dies erlauben. Der Forschungsverbund

‚FitForAge‘ hat sich u. a.

darüber Gedanken gemacht, wie Unternehmen

Montagearbeitsplätze an die Bedürfnisse

alternder Belegschaften anpassen

können. Ein Vorschlag lautet, Roboter

einzusetzen, die Hand in Hand mit

Menschen arbeiten: die schwere Lasten

tragen, als ‚dritte Hand‘-Werkzeug anreichen

und zu montierende Bauteile in Position

halten oder leistungsgewandelten

Mitarbeitern wertvolle Sekunden in eng

14 technik+EINKAUF · 02 2011

getakteten Montagelinien verschaffen.

„Was sich im Alter nachweislich verschlechtert,

ist die Arbeitsgeschwindigkeit“,

erklärt Rüdiger Spillner vom iwb-

Anwenderzentrum in Augsburg, Projektleiter

im ‚FitForAge‘-Teilprojekt ‚FitFor-

Work‘. Dieses Manko macht sich vor

allem dort bemerkbar, wo es durch Erfahrung

nicht ausgeglichen werden kann,

wie in Montagen mit enger Taktbindung.

Mit seinem Team integrierte er deshalb

einen Roboter in eine Montagelinie, der

Teile aus der Bereitstellung holte und für

die weitere Bearbeitung in einen Montagebock

einsetzte.

Mitarbeiter können mithilfe der

Roboter Taktzeiten verbessern

Der Mitarbeiter gewann dadurch pro

Takteinheit knapp zehn Sekunden. „Aus

Sicherheitsgründen haben wir einen Roboter

ausgewählt, der mit nachgiebigen

Seilzügen ausgestattet ist. Da er außerdem

eine relativ kleine Grundfläche hat,

mussten wir den Arbeitsplatz fast nicht

umgestalten“, berichtet Spillner. Und:

Der bionische Handling-Assistent ist ein leichtes,

frei bewegliches „Dritte Hand“-System, das auch

bei direktem Kontakt zwischen Maschine

und Mensch keine Gefahren mehr birgt.

Bei entsprechender Auslastung bezahlt

sich der helfende Roboter quasi selbst,

haben die Forscher ausgerechnet.

Unternehmen, die Mensch-Roboter-Kooperation

(MRK) bereits einsetzen, geht

es jedoch bislang eher um ergonomischere

Arbeitsplätze oder darum, Erfahrung

und Flexibilität ihrer Mitarbeiter besser

zu nutzen. So auch der Johann Hay GmbH

im pfälzischen Bad Sobernheim: Sie stellt

Metallkomponenten für Maschinen und

Motoren her. Die dafür benötigten Formwerkzeuge

werden im unternehmenseigenen

Werkzeugbau regelmäßig überarbeitet

und repariert. Dabei kommen auch

zwei Schweißroboter zum Einsatz, mit

denen die Werker auf Tuchfühlung gehen

können. Weil kaum ein Bauteil wie das

andere ist, muss der Schweißprozess

ständig aus nächster Nähe überwacht

werden: „Um zu sehen, wie die Lichtbogenlänge

ist oder das Material fließt und

wenn nötig manuell einzugreifen“, berichtet

Oliver Hammon, Leiter der Arbeitsvorbereitung

Werkzeugbau. „Ein erfahrener

Schweißer schaut das Schweißbad

an und weiß, wann er wie korrigieren


muss“, ergänzt er. Einem Roboter dieses

Detailwissen für jedes Einzelstück „beizubringen“

wäre viel zu aufwändig.

Auch Automobilhersteller setzen bereits

Roboter als Helfer in der Produktion

ein. Bei Mercedes assistieren sie u. a.

beim Einbau von lederbezogenen Armaturentafeln

in Fahrzeuge wie dem S-Klasse-Coupé.

Roboter assistieren Werkern

in der Cockpitmontage

Das sperrige und empfindliche Bauteil

ohne anzuecken in die Karosserie einzuführen

ist Aufgabe des Roboters. Der

Werker steht direkt daneben, gibt per

Joystick die Geschwindigkeit vor und entscheidet,

ob der Roboter auf seiner vorprogrammierten

Bahn weiter fährt, anhält

oder zurücksetzt. Dabei behält er die

Umgebung im Auge, achtet auf Hindernisse

wie herabhängende Kabel oder auf

Kollegen, die sich dem Roboter nähern.

„So macht jeder, was er gut kann: Der

Mensch steuert und der Roboter trägt

Lasten und fährt präzise immer die gleiche

Bahn“, findet Dr. Michael Zürn, Leiter

der Produktions- und Werkstofftechnik

bei Mercedes Benz in Stuttgart. Interessant

seien solche Teilautomatisierungen

vor allem bei kleineren Stückzahlen und

hoher Variantenvielfalt, erklärt Zürn.

Noch vor gut zehn Jahren führte offiziell

kein Weg an trennenden Schutzzäunen

zwischen Menschen und Robotern

vorbei. Doch mittlerweile bilden auch

Normen und Richtlinien die neue Realität

im Produktionsalltag ab, und die Berufsgenossenschaften

beschäftigen sich

intensiv mit dem Thema „Biomechanische

Grenzwerte“. So entsteht derzeit eine

Art Schmerz- und Verletzungskataster

für den menschlichen Körper in dem fest-

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Technik-Trend

gelegt wird, wie gefährdet einzelne Körperteile

bei möglichen Unfällen mit Robotern

sind und welche Verletzungsrisiken

bei einer „Zusammenarbeit“ tolerierbar

sind. „Jeder, der in ein Auto steigt,

nimmt schwere Verletzungen oder gar

den Tod in Kauf, falls es zu einem Unfall

kommt“, stellt Dr. Matthias Umbreit vom

Fachausschuss Maschinenbau-Fertigungssysteme

der BG Holz und Metall

fest. Michaela Neuner

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Die Pilotanlage der S-Klasse-Coupe-Cockpitmontage verfährt handgeführt auf einer

kollisionsfreien Bahn und positioniert das Cockpit optimal in der Verschraubposition.

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Bild: Mercedes


Einkaufs-Praxis

Bild: AON

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Hawaii (USA)

Die Weltwirtschaft hat sich langsam

erholt, dafür steigen jedoch

die politischen Risiken, denen die

Unternehmen ausgesetzt sind. Unruhen,

Streiks und politische Einflussnahmen

können die Lieferkette

negativ beeinflussen.

16 technik+EINKAUF · 02 2011

Beaufortsee r

STAATLICHES ZAHLUNGSAUSFALLRISIKO

Die Abbildungen zeigen die Veränderungen bei der Bewertung des Marktes bezüglich staatlicher Zahlungsausfallrisiken in Schlüsselländern

– basierend auf den jeweiligen Marktbedingungen für Handelskredite und die Versicherung politischer Risiken.

Brasilien

Lateinamerika

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Aserbaidschan

Alaska (USA)

Mexiko

Russland & GUS

Kasachstan

Anchorage

Dominikanische Republik

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Rumänien

Russische Föderation

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-90%

Vancouver

Seattle

San Francisco

Los Angeles

K A N A D A

Angola

Hudson Bay

V E R E I N I G T E S T A A T E N

V O N A M E R I K A

Golf von Mexiko

HAITI

Caymaninseln (Brit.)

Guadalajara

DOMINIKANISCHE REP.

Mexiko-Stadt

BELIZE

Kingston

PUERTO RICO (USA)

Belmopan

JAMAIKA

Port-au-

Prince

JUNGFERNINSELN (USA)

Santo

ST. KITTS ANTIGUA & BARBUDA

Domingo

&

Guatemala

GUATEMALA

San Salvador

HONDURAS

NEVIS Guadeloupe (Fr)

DOMINICA

Tegucigalpa

ST. LUCIA

Niederländische

Karibische See

ST. VINCENT

Antillen (NL)

BARBADOS

EL SALVADOR

Managua

GRENADA

NICARAGUA

San José

Panama

COSTA RICA

Caracas

VENEZUELA

TRINIDAD & TOBAGO

GUYANA

Afrika

Fernost

PAZIFISCHER OZEAN

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Philippinen

MEXIKO

Ägypten

Ghana

Indonesien

Dallas

Houston

Chicago

New Orleans

Washington, D.C.

Havanna

PANAMA

New York

Quito

ECUADOR

Buf�n Bay

Québec

Montréal

Ottawa

BAHAMAS

KOLUMBIEN

Davisstraße

Falklandinseln (Brit.)

Südantillenmeer

Die aktuellen politischen Unruhen

in Tunesien und Ägypten haben

vor allem den Tourismus hart getroffen.

Doch die wirtschaftlichen und

politischen Risiken für Unternehmen

nehmen weltweit zu und können auch

für industrieelle Einkäufer eine Bedrohung

darstellen.

Toronto

Miami

PERU

Lima

Boston

ATLANTISCHER OZEAN

Georgetown

FRANZÖSISCH-GUAYANA

SURINAM

Paramaribo

Cayenne

Norwegische See

Nordsee

DÄNEMARK

Kopenhagen

Riga LETTLAND

Kaliningrad

LITAUEN

IRLAND

Dublin

GROSS- NIEDERLANDE

BRITANNIEN

London

Berlin

(Russland) Vilnius

Minsk

POLEN WEISSRUSSLAND

Warschau

BELGIEN DEUTSCHLAND

Prag

UKRAINE Kie

LUXEMBURG

TSCHECHIEN

SLOWAKEI

Paris

LIECHTENSTEIN

ÖSTERREICH

FRANKREICH Bern

UNGARN RUMÄNIEN

SCHWEIZ

MO

SLOWENIEN

ITALIEN

Belgrad Bukarest

Sarajevo

Schw

MONACO

KROATIEN

SAN MARINO

BULGARIENMeer

ANDORRA

VATIKAN Rom

PORTUGAL Madrid

BOSNIEN-HERZEGOWINA

MAZEDONIEN

SPANIEN

MONTENEGRO

GRIECHENLAND

An

Lissabon

SERBIEN

Athen

Tunis

ALBANIEN

Gibraltar (Brit.)

Ceuta (Sp)

Algier

MALTA

Ascension (Brit.)

St. Helena (Brit.)

ATLANTISCHER OZEAN

Politische Risiken nehmen

für Unternehmen weltweit zu

© Copyright Aon Group, Inc. 2011. All rights reserved. Published by Aon Global Corporate Marketing and C

KUBA

Bogotá

Santiago

C H I L E

BOLIVIEN

La Paz

ARGENTINIEN

PARAGUAY

Buenos Aires

B R A S I L I E N

Asunción

URUGUAY

Montevideo

São Paulo

G R Ö N L A N D

Brasilia

Rio de Janeiro

Fortaleza

Salvador

ISLAND

Reykjavik

El Aaiun

WESTSAHARA

( Marokko)

Melilla (Sp)

Rabat

Aon bietet umfassende Lösungen für politische Risiken. Analyse und Beratung zum R

strukturierten Versicherungsprogrammen kombiniert. Die Karte steht unter w

Unberechenbare Märkte können globale Beschaffung bedrohen

Galapagos-

Inseln (Ecuador)

Bermuda (Brit.)

Godthåb

Azoren (Port.)

Madeira (Port)

Kanaren (Sp)

MAROKKO

ALGERIEN

NORWEGEN

Mittelmeer

TUNESIEN

Tripolis

Der Versicherungsmakler Aon hat jetzt

die jährliche ‚Weltkarte für politische Risiken

2011‘ vorgestellt und das Risiko von

211 Ländern und Territorien bewertet. Dabei

reicht das Niveau der Risiken von

Nichtkonvertierbarkeit und Transfer von

Währungen, Streiks, Aufständen und Aufruhr

bis hin zu Schwachstellen in der Lie-

Oslo

SCHWEDEN

Stockholm

LYBIEN

Luanda

ANGOLA

Windhuk

NAMIBIA

FINNLAND

SAMBIA

BOTSWANA

SÜDAFRIKA

Kapstadt

Helsinki

Tallinn St Pet

ESTLAND

LIBANON

PALÄ

ISRAEL T

Kairo

ÄGYPTEN

MAURETANIEN

MALI

SENEGAL

Nouakchott

NIGER

ERITREA

KAP VERDE

GUINEA BISSAU

Dakar

Banjul

Bamako

GAMBIA

Bissau

GUINEA

Niamey

BURKINA

FASO

BENIN

TSCHAD

N'Djamena

Khartum

SUDAN

Conakry

Freetown

NIGERIA

ZENTRALAFRIKANISCHE

SIERRA LEONE

Monrovia

Lomé

Abidjan Accra

KAMERUN

REPUBLIK

LIBERIA

ELFENBEINKÜSTE

GHANA

GHANA

TOGO

ÄQUATORIALGUINEA

SAO TOME & PRINCIPE

Bangui

Jaunde

UG

DEMOKRATISCHE REPUBLIK

Libreville

KONGO Kampala

GABUN

Kigali

Brazzaville

Bujumbura

KONGO

Kinshasa

Cabinda (Angola)

Lusaka

Harare

SIMBABWE

Gaborone

Pretoria

Johannesburg

Li

LE


ersburg

w

LDAWIEN

arzes

SYRIEN

Barentssee

Zypern

Beirut

STINA

el Aviv

Damaskus

Bagdad

Amman

IRAK

ANDA

JORDANIEN

TANSANIA

Rotes Meer

ÄTHIOPIEN

MOSAMBIK

Karasee

Arabisches Meer

INDISCHER OZEAN

LEGENDE

Länderrisiken

Geringes Risiko

Geringes bis

mittleres Risiko

Mittleres Risiko

Mittleres bis

hohes Risiko

Hohes Risiko

Sehr hohes Risiko

Golf von Bengalen

Symbole zur Veranschaulichung

signifikanter Risiken

DEVISENTRANSFER:

KRIEG:

STREIK, AUFSTÄNDE,

AUFRUHR, TERRORISMUS:

AUSFALL

STAATLICHER ZAHLUNGEN:

RECHT UND ORDNUNG:

POLITISCHE EINFLUSSNAHME:

LIEFERKETTEN-

SCHWACHPUNKTE:

ferkette sowie gesetzlichen und ordnungs-

isikomanagement politischen werden Risiken. mit Die individuell Weltkarte klassifi-

ww.aon.de

ziert

zum

Länder

Download

auf einer

bereit.

Sechs-Punkte Scala,

die von „Geringes Risiko“ bis „Sehr hohes

Risiko“ reicht. Ein Downgrade weist darauf

hin, dass das Risiko gestiegen ist, ein

Upgrade, dass das Risiko weniger schwerwiegend

ist. Neunzehn Länder wurden im

Vergleich zum letzten Jahr herabgestuft,

elf Länder haben sich verbessert.

Die negativen Auswirkungen der Finanzkrise

haben vor allem die Volkswirtschaften

der Länder mit traditionell eher

niedrigen Risiken beeinflusst. So musste

in diesem Jahr Island als erstes westeuropäisches

Land auf ein mittleres Risiko herabgestuft

werden. Grenzmärkte wie Afrika,

in denen mehr internationaler Handel

betrieben wurde und Investitionen

stattfanden, zeigen dagegen einen positi-

ommunications.

KOMOREN

GEORGIEN

Kaspisches Meer

ARMENIEN

ASERBAIDSCHAN

kara

Baku

TÜRKEI

longwe

SOTHO

Daressalam

Maputo

SWASILAND

Moskau

Dschidda

Mekka

Addis Abeba

Nairobi

KUWAIT

JEMEN

MADAGASKAR

Teheran

IRAN

Persischer Golf

Riyadh KATAR

Abu Dhabi

VEREINIGTE Maskat

SAUDI-

ARABISCHE EMIRATE

ARABIEN

OMAN

Mogadischu

RUANDA

BURUNDI

MALAWI

BAHRAIN

Sana

KENIA

Antananarivo

SEYCHELLEN

MAURITIUS

USBEKISTAN

KASACHSTAN

Alma Ata

Bishkek

KIRGISISTAN

Taschkent

TURKMENISTAN

Dusanbe

TADSCHIKISTAN

Aschchabad

SOMALIA

DSCHIBUTI

Kabul

AFGHANISTAN

Islamabad

PAKISTAN

Karatschi

Mumbai

Delhi

INDIEN

Nowosibirsk

SRI LANKA

MALEDIVENColombo

NEPAL

Kathmandu

BHUTAN

Thimphu

BANGLADESCH

Dacca

Kolkata

RUSSLAND

C H I N A

BURMA (MYANMAR)

Rangoon

MONGOLEI

Vientiane

THAILAND

Bangkok

KAMBODSCHA

Phnom Penh

Kuala Lumpur

Ulan Bator

Hanoi

SINGAPUR

LAOS

VIETNAM

MALAYSIA

Jakarta

NORDPOLARMEER

HONGKONG

MACAO

Manila

Südchinesches

Meer

Laptewsee

Pyongyang

Japanisches

Seoul

SÜDKOREA Meer JAPAN

Tokio

Shanghai

Ostchinesisches

Meer

Taipeh

Timorsee

Darwin

ANTARKTISCHER OZEAN

Ochotskisches Meer

PAZIFISCHER OZEAN

Ostsibirische See

Réunion (Fr) Neukaledonien (Fr)

BRUNEI

Peking

Wuhan

INDONESIEN

Perth

TAIWAN

Tasmansee

ven Trend an, obwohl dort ein größerer

Präsentiert auf FT.com

Bedarf an Versicherungsschutz gegen politische

Risiken besteht. „Die Globalisierung

wurde zwar für die aktuelle wirt-

Silja-Leena Stawikowski

schaftlichen Tel. +49 Schwankungen 40 3605-3331 verantwortlich

gemacht, sie hatten aber auch einen

positiven Einfluss auf die weltweite politische

und wirtschaftliche Stabilität“, erklärt

Amriz Jantan, Experte für politische

Risiken bei Aon in Deutschland.

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Iris Nendza

Tel. +49 40 3605-2252

politische-risiken@aon.de

NORDKOREA

PHILIPPINEN MIKRONESIEN

PALAU

Dili

OSTTIMOR

Wladiwostok

Osaka

GUAM

AUSTRALIEN

PAPUA-

NEUGUINEA

Adelaide

Melbourne

Port Moresby

Sydney

Canberra

Brisbane

SALOMONEN

VANUATU

Weltweite Wirtschaftsbelebung

für das laufende Jahr erwartet

Beringmeer

NAURU

KIRIBATI

TUVALU

NEUSEELAND

FIDSCHI

„Viele Länder haben jedoch von den weltweiten

Handelsverbindungen profitiert

und das Niveau politischer Risiken dieser

Länder ist gesunken. Dieser Trend zeigt

sich in Südamerika, wo Länder wie Brasilien,

Kolumbien und Mexiko über die

Honiara

Auckland

Christchurch

Wellington

Einkaufs-Praxis

Dunkelrot steht für „hohes Risiko“ und

Blau für „geringeres Risiko“ . Die Ergebnisse

der Analyse werden in Zusammenarbeit

mit der Oxford Analytica erstellt,

wobei mehr als 1 000 Fachleute auf der

ganzen Welt zum geopolitischen Risiko

befragt werden.

Kommentar

Dr. Holger Hildebrandt,

Hauptgeschäftsführer des

Bundesverbandes Materialwirtschaft,

Einkauf und

Logistik e.V. (BME):

„Unser Verband

betrachtet die

weltweit zunehmendenwirtschaftlichen

und

politischen Risiken

für industrielle

Einkäufer mit

Sorge. Das gilt

besonders hinsichtlich

der Volatilität an den internationalen

Rohstoffbörsen. Die

Schwankungsfreudigkeit der Commoditypreise

könnte die gerade boomende

Konjunktur abwürgen. Angesichts

der immer unberechenbarer werdenden

Märkte sind deutsche Unternehmen

gut beraten, ihre Beschaffungsstrategie

permanent zu überprüfen.“

vergangenen fünf Jahre nachhaltige Verbesserungen

erlebt haben.“

Janatan weist auch darauf hin, dass die

apokalyptischen Vorhersagen, die viele zu

Beginn der Finanzkrise gemacht hätten,

nicht eingetreten seien. Stattdessen werde

ein neuer Standard im Welthandel begründet:

„Wir denken, dass das Ausmaß der

politischen Risiken hoch bleiben wird,

wenn die Märkte instabil bleiben. Sie werden

jedoch zu ihren ursprünglichen Niveaus

zurückkehren, wenn sich die wirtschaftliche

Situation wieder verbessert.“

Angesichts der weltweiten Wirtschaftsbelebung

soll sich der Welthandel 2011

nach Prognosen des Internationalen

Währungsfonds im laufenden Jahr um

über 7 % erhöhen. „Die jüngsten Entwicklungen

in Nordafrika und der Golfregion

dürften den globalen Aufschwung,

der vor allem von Schwellenländern wie

China, Indien aber auch vom schwarzafrikanischen

Ländern ausgeht, kaum

bremsen“, betont Ernst Leiste von Germany

Trade and Invest. „Nicht nur die

Politik, auch die Wirtschaft steht nach

den jüngsten turbulenten Entwicklungen

in Ägypten, Tunesien und Libyen vor einer

unbekannten Zukunft.“ Doch deutsche

Unternehmen seien als Partner vor

Ort durchaus geschätzt und können sich

beim Neuaufbau positiv einbringen. ki

technik+EINKAUF · 02 2011

17


Einkaufs-Praxis

Bild: Bardusch

Interview mit Rudolf Fang, Geschäftsführer Bardusch

Logistik bis ins Schrankfach

Mit Berufskleidung-Leasing Kosten und Aufwand senken

Vom klassischen Blaumann bis zur individuellen CI-

Kleidung – Textilmietdienste bieten Rundumservice

für alle Branchen und Berufsbilder. technik+EINKAUF

sprach mit Rudolf Fang, Geschäftsführer des Textildienstleisters

Bardusch, über die Vorteile von Textilmietdienstdiensten.

Wie hat sich das Geschäft in den letzten Jahren entwickelt?

Weltweit mehr als 70 000 Kunden nutzen unsere Dienstleistungen.

Textilmietdienste liegen heute absolut im Trend. Wir

haben die Weichen schon sehr früh gestellt. Ein Meilenstein unserer

Firmengeschichte, die immerhin bis ins Jahr 1871 zurückreicht,

war ohne Frage das Jahr 1955: Mercedes-Benz wurde

der erste große Industrie-Kunde von Bardusch in Ettlingen. Vor

50 Jahren wurden damit die Weichen von der damaligen Wäscherei

und chemischen Reinigung zur Industrie- und Mietwäscherei

gestellt. Heute sind viele große namhafte Autohersteller

bei Bardusch. Opel und BMW sind zusammen mit Daimler die

größten Kunden. Neu ist der verstärkte Einstieg bei der Bekleidung

für Reinraumfertigung, die auch in der Autoindustrie eine

immer größere Rolle spielt.

Mit wievielen Mitarbeitern beliefern Sie welche Märkte?

Mehr als 3 500 Mitarbeiter in neun Ländern sind bei der Bardusch

Gruppe beschäftigt. Die nächst größeren Märkte nach

Deutschland sind die Schweiz, Frankreich, Ungarn und Polen,

wo Bardusch ebenso mit einem Netz an Niederlassungen vertreten

ist wie in Brasilien, Südafrika und in Spanien. Mit dem Aufbau

neuer Werke von Opel sind wir beispielsweise mit nach Polen

und Ungarn gegangen, um neue Standorte zu gründen. Damit

wird Opel zum Wachstumsmotor für das europäische und

das internationale Geschäft.

18 technik+EINKAUF · 02 2011

Rudolf Fang, Geschäftsführer Bardusch: „Die Kosten einer textilen

Eigenversorgung bleiben meist unsichtbar. Mietwäsche spart Zeit

in der Beschaffung der kompletten Arbeitsschutzausrüstung.“

Trotzdem stärken Sie Ihren Firmensitz in Esslingen?

Allein in Deutschland haben wir 20 Standorte. Unser Firmensitz

in Ettlingen ist in den vergangenen Monaten zu einer der

modernsten Anlage zur Textilpflege in Europa ausgebaut worden.

Qualität und Innovation haben bei uns Priorität und sind

maßgeblich für den Erfolg bei Bardusch verantwortlich. Über

eine Million Menschen sind von Bardusch mit Berufskleidung

und Arbeitsschutzartikeln ausgestattet. Bei Bardusch werden

täglich rund 300 Tonnen Wäsche bearbeitet.

Ist das Textil-Leasing zukunftsträchtig?

Die Textil-Leasing-Branche ist eine junge und moderne Branche,

die mich täglich aufs Neue fasziniert. Wir werden immer

mehr zum Vollversorger unserer Kunden. Nicht nur die persönliche

Berufskleidung in das Schrankfach des Mitarbeiters gelegt,

sondern auch sämtliche Artikel rund um die Hygiene, Arbeitssicherheit,

Arbeitsmedizin. Das bedeutet, dass wir uns kontinuierlich

immer mehr zum Logistikunternehmen entwickeln. Für

eine flexible tägliche Abwicklung sind Systeme gefragt, die eine

hohe Effizienz, schnelle und bedarfsgerechte Auslieferung ermöglichen.

Wie ist der Einkauf bei Ihnen strukturiert?

Die Beschaffung der Kleidung und der Arbeitsschutzartikel

übernimmt der Bardusch-Einkauf. Die Qualität der Textilien

wird von Textilingenieuren laufend überwacht. Die Beobachtung

der Beschaffungsmärkte erfolgt durch eine eigens dafür

geschaffene Stelle, die eng mit der Abteilung Textilentwicklung

und -kontrolle zusammenarbeitet. Moderne Systeme in der Beschaffung,

Verteilung, Verwaltung und Pflege sämtlicher Arbeitsschutzartikel

unterstützen uns bei dem gemeinsamen Ziel,

Prozesskosten im Unternehmen spürbar zu senken.

Welche Vorteile haben die Unternehmen, die Ihren Service

nutzen?

In der Endstufe Vollversorgung wird der Fixkostenfaktor „Kaufen“

durch den vorteilhafteren Faktor „Mieten“ ersetzt. Die Unternehmen

kalkulieren nur noch

mit einem monatlichen Festpreis,

der alle Produkte und Dienstleistungen

abdeckt. Die wesentlichsten

Einsparungen sind: Wegfall

der gesamten Einkaufs- und Dispositionstätigkeiten

für eine Vielzahl

von Artikeln, Entlastung der

eigenen Warenwirtschaft durch

Verlagerung auf den Spezialisten,

Wege- und Wartezeiten für die

Ausgabe von Arbeitskleidung und

Das Mieten von

Berufskleidung

entlastet den

Einkauf und die

Disposition.

Rudolf Fang,

Bardusch

persönlichen Arbeitsschutzartikeln entfallen. Die Ware kommt

zum Mitarbeiter. Die aufwendige interne Logistik für Kleidung

wird durch Hol- und Bringdienste ersetzt. Und der Kunde spart

sich die gesamte Lagerfläche für Berufskleidung und reduziert

die Komplexität im Einkauf und Lagerwesen. ki


Bild: Deutsche Bank

Interview mit Hermann Purr, Deutsche Bank

Herr Purr, Sie sind Experte für Supply Chain Finance-Lösungen.

Was versteht man unter darunter?

Supply Chain Finance steht für Produktlösungen zur Finanzierung

der Supply Chain, also der Lieferkette. Die Financial Supply

Chain ist dabei der finanzielle Komplementär zur physischen

Supply Chain und bezieht sich auf die end-to-end Handels- und

Informationsprozesse, welche das Cash-, Abrechnungs- und Working

Capital Management eines Unternehmens lenken. Aus der

Perspektive eines Käufers beinhaltet dies den gesamten Prozess

von Bestellung, Beschaffung bis hin zur Zahlung. Für einen Verkäufer

entsprechend den Kreislauf vom Eingang einer Bestellung,

Produktion, Lieferung, Erstellung und Versand der Rechnung bis

hin zum Zahlungseingang.

Inwieweit kann damit die Lieferkette optimiert werden?

Supply Chain Finance bietet mehrere Optimierungsansätze.

Ziel von SCF ist die Vermeidung der „versteckten“ Kosten in der

Lieferkette. Versteckte Kosten sind beispielsweise einseitig hohe

Refinanzierungskosten, hohe Vorlaufkosten, Kosten für Kreditversicherungen,

Kosten für Factoring, Kosten für Risk Hedging,

Wechselkursrisiken und Kosten durch Zahlungsbedingungen

(Skonto, Lieferantenkredit). Eine Reduktion dieser Kosten erwirkt

eine Steigerung der Profitabilität der Lieferkette. Die geschaffene

Transparenz, pünktliche Zahlung, optimierte Zahlungsbedingungen,

die Einsparung von Kosten durch Automatisierung sowie die

Einkaufs-Praxis

Supply Chain Finance

schafft Transparenz

Vermeidung versteckter Kosten in der Lieferkette

Mit Supply Chain Finance können die finanziellen Aspekte in der Lieferkette

und deren Optimierung hinsichtlich der Kapitalkosten gelöst werden.

Wir sprachen mit Hermann Purr, Director und Senior Sales Manager

der Deutschen Bank über Supply Chain Finance Lösungen.

Ausnutzung und Arbitrage verschiedener Stärken der Beteiligten

sind weitere Optimierungspunkte durch SCF.

Welche Zahlungsziele lassen sich damit verwirklichen?

Supply Chain Finance basiert auf dem Ansatz, durch Optimierung

und Nutzung von Stärken für alle Beteiligten einen Vorteil

zu generieren. Durch die Trans-

Die kürzere Kapitalbindung

erhöht

die Profitabilität

im Einkauf und

bei Lieferanten.

Hermann Purr,

Director Deutsche Bank

parenz der versteckten Kosten

werden diese (Kosten-) Vorteile

realisiert. Die letztendliche Verteilung

der Vorteile liegt jedoch

in der Hand der Geschäftspartner.

Generell handelt es sich um kurzfristige

Finanzierungen mit einer

maximalen Laufzeit von 180 Tagen,

jedoch lohnt sich SCF auch

bei schon kürzeren Laufzeiten.

Wie wird der Cashflow im Unternehmen damit beeinflusst?

Für Verkäufer/Lieferanten ergibt sich ein früher Zahlungseingang

durch den Verkauf von Forderungen. Der Käufer hat

dagegen die Möglichkeit den Zahlungsausgang nach hinten zu

verschieben und so die Liquidität länger im Unternehmen zu

halten. Generell wird eine kürzere Kapitalbindung in der Lieferkette

auf beiden Seiten erreicht. ki


Bild: Fotolia.com

Einkaufs-Praxis

Soll die Lieferkette enger gezogen werden,

muss ein intaktes lokales Lieferantennetzwerk

aufgebaut werden. So spart

man sich Logistikkosten und hat das

Know-how vor Ort.

Neue Produkte

oder neue Produktion?

Investition in die eigene Produktion oder

Outsourcing und Stärkung der Lieferkette

Mit der Verschärfung der Kern-

kapital-Regeln werden die Banken

zukünftig noch zurückhaltender

Kredite vergeben. Da nur Innovation

den Standort Mitteleuropa absichert,

wird in der Zukunft das

knappe Geld für die Entwicklung

neuer Produkte gebraucht.

In Produktionsanlagen wird man nur

investieren, wenn man diese auch

rund um die Uhr auslasten kann. Die

Alternative zur Eigenfertigung heißt

deshalb mehr denn je: Outsourcing. Bereits

heute beträgt der Eigenfertigungsanteil

vieler Unternehmen nur noch 30

– 50 %. Das heißt, daß bis zu 2/3 der gesamten

Wertschöpfung bei externen Lieferanten

erfolgt. Verantwortlich für die

aktive Gestaltung dieser vorgelagerten

Wertschöpfungskette ist der Einkauf.

Das Instrument dazu ist bekannt: das

20 technik+EINKAUF · 02 2011

strategische Lieferantenmanagement.

Doch aus diversen Gründen, die in verschiedenen

Größenklassen von Unternehmen

sehr unterschiedlich sind, gelingt

dieser Gestaltungsprozeß nur teilweise

oder gar nicht. Dies werden sich

viele Unternehmen in der Zukunft nicht

mehr leisten können – die Fähigkeit, das

Lieferantennetzwerk zu managen wird

mehr denn je ein strategischer Erfolgsfaktor

sein. Darauf muß der Einkauf

reagieren und sein Lieferantenmanagement

auf die neuen Anforderungen hin

ausrichten.

Die Frage wird zukünftig nicht mehr

sein, ob auch Lieferanten in das Wertschöpfungsnetzwerk

eingebunden werden,

sondern ob eine eigene Fertigung

zur Herstellung der Produkte noch notwendig

bzw. finanzierbar ist. Einige Unternehmen

haben diesen Schritt bereits

vollzogen. So produziert Apple beispielsweise

seine iPhones, iPads und

iPods im Wesentlichen bei externen Zulieferern.

Dafür muss man jedoch sowohl

die Beschaffungsmärkte kennen

als auch das Instrumentarium des Managements

externer Zulieferer beherrschen.

Nur dann können strategische

Chancen genutzt und operative Potenziale

gehoben werden.

Outsourcing der Produktion

und Volumenbündelung

Bereits während der Wirtschaftskrise

drehten die Banken, insbesondere für

Mittelständler, die Geldhähne weitgehend

zu. Für viele Unternehmen führte

das zu existenzbedrohenden Liquiditätsproblemen.

Durch das vor der Tür

stehende Basel-III-Regelwerk wird sich

die Situation weiter verschärfen. Cash

wird knapp. Deshalb bietet das Outsourcing

der Produktion an Lieferanten,

die durch Volumenbündelung ihre


Anlagen voll auslasten oder durch eine

andere Personalkostenstruktur investitionsärmer

arbeiten können, die Möglichkeit,

das vorhandene Kapital vollständig

in Produkt-Innovation stecken

zu können.

Außer der Vermeidung von Investitionen

bieten Outsourcing und Lieferantenmanagement

noch weitere strategische

Chancen: Als es in 2008 rasant nach unten

ging, waren all diejenigen in einer

guten Position (oder zumindest deutlich

besseren), die aufgrund eines niedrigen

Eigenfertigungsanteils große Kostenblöcke

beim Lieferanten stornieren konnten.

Auch wenn diese Krise eine Extremsituation

war, werden konjunkturelle Schwankungen

zukünftig eher zu- als abnehmen.

Wer in der Lage ist, mit einer skalierbaren

Wertschöpfungskette darauf flexibel

zu reagieren, kann in Boom-Zeiten

schnell den Markt bedienen und braucht

auch in rezessiven Zeiten nicht auf Gewinne

zu verzichten.

Innovationen bei Lieferanten

aufgreifen und implementieren

Aus den Beschaffungsmärkten sind mittlerweile

„Entstehungsmärkte“ geworden.

Zum einen entwickeln die Lieferanten als

Experten auf ihrem Sektor ihre Fertigungstechnologien

permanent weiter, was

der Produktentwicklung völlig neue Möglichkeiten

eröffnen kann. Zum anderen

bieten die Zulieferer selber ganze Funktionsmodule

an, die nicht nur die technischen

Anforderungen der Abnehmer befriedigen,

sondern darüber hinaus noch

zusätzlichen Nutzen für deren Kunden

bringen. Somit wird die Beobachtung des

Beschaffungsmarktes ein Teil des Innovationsmanagements

der Unternehmen.

Die Best-Cost-Countries für Produktionen

liegen meistens außerhalb Mitteleuropas.

Die unteren Segmente der Absatzmärkte

sind oft nur mit Produkten von

diesen Standorten zu bedienen. Für kleinere

und mittlere Unternehmen reicht die

kritische Masse für eine eigene Fertigung

dort meistens nicht aus, so dass die Zusammenarbeit

mit einem lokalen Zulieferer

neue Absatzchancen eröffnen kann.

Um das Risiko einer Unterbrechung der

immer enger getakteten Lieferkette zu reduzieren,

erwarten viele Kunden die Belieferung

vor Ort aus einer Fertigung vor

Ort. Und das natürlich zu lokalen Preisen.

Diese Forderung kann mit Bordmitteln

oft nicht erfüllt werden. Auch hier

bietet sich die Nutzung eines lokalen Lieferantennetzwerkes

an. Dabei werden

zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

sowohl die logistische als auch die

preisliche. Einen Know-how-Schutz erreichen

Sie durch die Eigenfertigung und

Zulieferung der Schlüsselkomponenten.

Kenntnis des Lieferanten und seiner

Prozesse ermöglicht die Nachvollziehbar-

keit der Kalkulation und Aufstellung einer

1:1 Schattenkalkulation. Handelt es

sich um einen eng angebundenen strategischen

Lieferanten, kann auch eine offene

Kalkulation vereinbart werden. Durch

gemeinsame Workshops und Entwicklungsmaßnahmen

können Kostensenkungen

gemeinsam erarbeitet werden.

Durch eine Teilung der Einsparungen

entsteht eine Win-Win-Situation.

Keiner kennt die Anforderungen an eine

Konstruktion bezüglich der Produzierbarkeit

so gut, wie der Hersteller. Ist dies

ein Zulieferer, sollte er auch früh in die

Entwicklung mit eingebunden werden

und nicht erst dann, wenn die Zeichnung

fast freigegeben ist. Die Erfahrung zeigt,

dass Produktentwicklungen, bei denen

der zukünftige Lieferant frühzeitig eingebunden

wird, deutlich schneller abgeschlossen

werden und zu kostengünstigeren

und innovativeren Lösungen führen.

Schlechte Anlieferqualität führt zu

empfindlichen Störungen der folgenden

Wertstromkette und verursacht hohe

Kosten. Gelangt der Fehler bis zum Kunden,

kommt noch erheblicher Image-Verlust

dazu. Viele Fehler sind jedoch so

komplex, dass sie nur schnittstellenübergreifend

gelöst werden können. Andere

Fehler können nur mit Hilfe aufwendiger

statistischer Methoden (z.B. Six Sigma)

analysiert werden, über die viele Zulieferer

nicht verfügen. Lieferzeit und Liefertreue

sind in der Regel Schnittstellenthemen.

Das heißt, eine signifikante Verbesserung

kann nur durch intensive Zusammenarbeit

zwischen Lieferant und

Kunden erfolgen. Eine Verbesserung ist

die Grundlage für weitere Optimierungen

in der Wertstromkette und eine Absenkung

der Bestände.

Optimierung der Wertstromkette

und Absenkung der Bestände

Je kleiner die Anzahl der Lieferanten ist,

desto besser lassen sich bei den verbleibenden

Zulieferern Kostensenkungen

durch Skaleneffekte erzeugen. Gleichzeitig

wird die eigene Verhandlungsmacht

gestärkt. Weiterhin bedeutet jeder Lieferant

in der Datenbank administrativen

Aufwand. Werden von ihm Produkte bezogen,

fällt zusätzliche Kommunikation

an. Insbesondere bei der Neueinführung

des strategischen Lieferantenmanagements

ist es wichtig, dass alle an einem

Strang in dieselbe Richtung ziehen. Um

auch im Einzelfall klar zu wissen, was

das Unternehmen mit welchem Lieferanten

mittel- und langfristig vorhat und ob

ein Lieferant für ein neues Projekt beauftragt

werden darf, ist eine jährlich überarbeitete

und schriftlich fixierte Lieferantenstrategie

auch für das operative Tagesgeschäft

sehr hilfreich.

Joachim Krohn,

TMG Technologie Management

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A-, B-, C-Güter und Dienstleistungen

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Bild: Fotolia.com

Einkaufs-Praxis

In anlageintensiven

Betrieben

sind die Stromkosten

ein nicht

zu unterschätzenderKostenfaktor.

Stromkostenoptimierung in

der energieintensiven Industrie

Recyclingunternehmen: Effizienz steigern und Marktposition stärken

Recycling boomt. Und das nicht ohne

Grund. Die Vorteile der Mehrfachnutzung

werden in der heutigen

Zeit immer wichtiger, denn die Ressourcen

werden immer knapper.

Denn zum einen birgt Recycling dank

umweltfreundlicher Ressourcenschonung

einen ökologischen Nutzen.

Zum anderen ist in Zeiten des starken

Wettbewerbsmarktes und bei steigenden

Rohstoffpreisen auch ein ökonomischer

Mehrwert vorhanden. Eine Wiederverwertung

ist häufig schlichtweg günstiger.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben ist es für

Recyclingunternehmen wichtig, regelmäßig

in neue Maschinen zu investieren und

die Fixkosten möglichst niedrig zu halten.

Die Container Service Thorsten Sperzel

GmbH in Frankfurt betreibt nach eigenen

Angaben eine der modernsten Recycling-

und Verwertungsanlagen Deutschlands.

Zum Portfolio des Unternehmens zählt

das Sortieren der Materialien, das Entfernen

von Störstoffen und je nach Abfallgruppe

das Zuführen eines speziellen Auf-

22 technik+EINKAUF · 02 2011

bereitungsvorgangs. Zu den Kunden zählen

Kraftwerke, wie beispielsweise die

weltweit größte Klärschlammverbrennungsanlage

der BASF in Ludwigshafen.

Denn in den Anlagen des Recyclingunternehmens

werden Ersatzbrennstoffe erzeugt,

die geeignet sind Primärbrennstoffe

in Zement- und Kraftwerken zu ersetzen.

Bei der Erzeugung von Brennstoffen

wird kontinuierlich überwacht, welcher

Einsatz von Energie aufgewendet werden

muss, um welche Menge an Energie zu

gewinnen. In diese Kalkulation spielen

zum einen Personalkosten, aber auch

Stromkosten mit ein. In anlagenintensiven

Betrieben sind Stromkosten häufig

ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

Das Wiederverwerten von Rohstoffen ist eine energieintensive Branche. Hier lohnt es

sich, die Preise der Stromanbieter genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bild: Container Service Sperzel


Bild: Container Service Sperzel

Thorsten Sperzel suchte einen Weg um den Stromeinkauf in seinem Recyclingunternehmen

zu optimieren und wurde fündig auf dem Online-Portal ‚Württembergische Energie‘.

Kürzlich investierten die Geschäftsführer

des Recyclingunternehmens, Thorsten

Sperzel und Matthias Knöß, in eine

Mittelkalorik-Anlage zur Optimierung

der Sortierungs- und Verwertungsabläufe.

Diese, gemeinsam mit einem Anlagenbauer

entwickelte Sortierungsanlage, erkennt

das Material über Infrarot. Sie

dient zur Herstellung verschiedener

Werk-Brennstoffe und ist aktuell einzigartig

in Deutschland. Bei einer Leistung

von 410 Kilowatt wird die Anlage im

Schichtbetrieb von 6:00 Uhr morgens bis

22:00 Uhr am Abend eingesetzt. Sie läuft

volle 16 Stunden pro Tag. Auf das Jahr

gerechnet ergibt sich daraus ein Strombedarf

von rund einer Gigawattstunde.

Die daraus resultierenden Stromkosten

machen rund 40 % der Gesamtbetriebskosten

aus.

Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit

selbständig eine Ausschreibung

durchgeführt, um die Stromkosten zu

senken. „Das selbständige Anfragen von

Stromanbietern war sehr personal- und

zeitintensiv“, so Matthias Knöß. Um die

Stromkosten noch effektiver zu senken,

setzte sich das Unternehmen mit dem

Online-Portal „Württembergische Energie“

(WE) auseinander.

Verbrauchsdaten online eingeben,

günstige Anbieter ermitteln

Der Energiedienstleister hat es sich zur

Aufgabe gemacht, gewerblichen Verbrauchern

unabhängige und transparente Informationen

zur Verfügung zu stellen.

Ziel ist es den Kunden ein Verständnis des

Marktes und der Strukturen zu vermitteln.

Dazu sagt Thorsten Sperzel: „Die

Seite ist sehr informativ und macht einen

vertrauenswürdigen Eindruck. Bereits

wenige Tage nachdem wir unsere Verbrauchsdaten

eingegeben hatte, erhielten

wir eine Übersicht über mögliche günstige

Stromversorger.“

Während der Prozess einer selbst durchgeführten

Ausschreibung am Strommarkt

sehr mühsam ist, muss der Kunde bei der

WE nur seine Verbrauchsdaten übermitteln

und erhält daraufhin kostenfrei eine

Übersicht mit mehreren Angeboten möglicher

Stromversorger. Zur Wahl steht das

Expressangebot, das innerhalb von 24

Stunden vorliegt oder ein kompletter

Marktscan, der in der Regel drei bis fünf

Werktage in Anspruch nimmt. Dafür müssen

neben dem Verbrauch weitere Daten

aus der Jahresabrechnung entnommen

werden, u. a. die Jahresspitzenleistung sowie

die Spannungsebenen. Der beim aktuellen

Versorger angefragte Lastgang

vermittelt dem Anbieter einen Eindruck

der Benutzungsstruktur. Darauf basierend

können die Stromversorger ein individuelles

Angebot machen.

Recyclingunternehmen konnte

20 Prozent Stromkosten einsparen

Per E-Mail erhielt das Unternehmen nach

wenigen Tagen einen verständlich aufbereiteten

Preisspiegel, aus dem eine eindeutige

Aufschlüsselung der Preise und der

Konditionen (Vertragslaufzeit etc.) hervorgingen.

Zum besseren Verständnis schlüsselte

der Energiedienstleister dem Recyclingunternehmen

zusätzlich den Lastgang

auf. Bei der Lastganganalyse handelt es

sich um eine visuelle Darstellung der vom

Stromversorger nur rudimentär in Excel

dargestellten Verbrauchsdaten.

Auf diese Weise ist es dem Unternehmer

möglich, den genauen Verbrauch für

die neue Anlage zu ersehen und eventuelle

Unregelmäßigkeiten abzulesen. Das

Unternehmen hat sich für einen der Anbieter

aus dem Preisspiegel entschieden

und konnte so seine Stromkosten – ohne

nennenswerten Aufwand – um knapp 20

Prozent reduzieren. Die Firma ist von

dem Einsparpotenzial durch das Portal so

überzeugt, dass aktuell Anfragen für drei

weitere Abnahmestellen über das Portal

laufen. Außerdem tüftelt das Recyclingunternehmen

erneut an neuen Anlagen

– denn die Investition in die Mittelkalorik-Anlage

ist hochrentabel.

Mehr unter: www.wb-energie.de

Schrauben-

verbindungen

perfektionieren

Sichern

Kleben

Microverkapselte Klebstoffe als Vor be -

schichtung mit den Systemen OT-Precote,

System 3M Scotch Grip und Loctite gemäß

DIN 267 Teil 27 oder den Erfordernissen

der entsprechenden Werksnormen

Sichern

Klemmen

Polyamid-Fleck und -Rundum-

Beschichtung in allen geforderten

Farben, sowie die Systeme

GESI/HAKA Clemm-Loc, VC-3 Vibratite und

OT-Precote-Produkte gemäß DIN 267-Teil 28

Dichten

Systeme für die unterschiedlichen

Er fordernisse und Anwendungsfälle von

OT-Precote, 3M Scotch Grip, Polyamid

Rundum- und Nylon dichtung, Loctite

und unsere Spezialprodukte

GESI/HAKA STR weiß + rot

Schmieren

Gleitlacke (Anti-friction-coating) als

Fest schmierstoffe und Gleitbeschichtungen

aus speziellen schmierwirk samen Bindemitteln

als Vorbe schicht ung welche die Reibung und den

Ver schleiß vermindern oder eine definierte Reibung

mit möglichst geringer Reibzahl erzielen

Schützen

Komplett- und Partiell-Beschicht ung en um

Korrosion und Anhaftungen, wie z.B. Schweiß spritzer,

Lackab lagerungen etc. zu vermindern. Hier können

Polyamide, PTFE und PTFE-haltige Produkte

eingesetzt werden. Farbliche Polyamid- und

Polyester-Beschichtungen als Deko und

Korrosionsschutz ergänzen das Programm

Plastisole

Plastisol-Beschichtung direkt als Unterkopf-

Dichtung und auf Unterlegscheiben, zur Geräuschund

Vibrations hemmung von Befestigungs elementen

und zum Fixieren von Schrauben und Sonder teilen

als Verliersicherung (Vormontage)

Vermessen

und Sortieren

Wir vermessen und sortieren für Sie

Gewinde- und Sonderteile in einer Toleranz

von 5/100 mm in Ab hängig keit von der

Größe des Teiles.

Stuttgart/Plochingen

Tel. 0 71 53 / 20 43

Köln/Reichshof

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x

z

y


Einkaufs-Praxis

Bild: Fotolia

Statt reinem Preisdruck den

Lieferanten als Partner sehen

Customer Value in der Automobilzulieferindustrie

Das aktuelle Geschäftsmodell der

Automobilzulieferindustrie beruht

auf einer hohen Preisfokussierung.

Kunden bauen einen hohen

Druck auf ihre Lieferanten auf, der

diese manchmal an den Rand des

Ruins treibt.

Gepaart mit kräftigen Umsatzrückgängen

führte dies im Krisenjahr

2009 viele Unternehmen in der

Automobilindustrie in eine existentielle

Krise. Die rasche Erholung in 2010 sollte

aber nicht über die strukturellen Probleme

der Branche hinwegtäuschen. So tendieren

professionelle Kapitalanleger dazu,

ihr Engagement im Bereich der Automobilindustrie

zu begrenzen. Grund sind

die langfristig reduzierten Margenerwartungen

aufgrund des vorherrschend hohen

Wettbewerbsmomentums.

Den Lieferanten der Automobilindustrie

steht ein mächtiges Nachfrageoligopol

gegenüber. Der Einkaufsprozess der

Fahrzeughersteller gestaltet sich zunehmend

technisch; er berücksichtigt Anbieter

im globalen Maßstab und ist weitgehend

frei von emotionalen Bindungen. In

Ausgestaltung, Umgang und Form spiegelt

sich deutlich die Hierarchie der klassischen

Zulieferpyramide wider. Folglich

24 technik+EINKAUF · 02 2011

spielt für den Einkäufer des Fahrzeugherstellers

der Kundenwert seines Unternehmens

nur eine untergeordnete bis gar

keine Rolle. Mit anderen Worten gibt es

für einen Fahrzeughersteller aktuell keine

große Motivation sich um eine, im eigentlichen

Sinn, gute Beziehung zu seinen

Lieferanten zu bemühen.

Neuere technologische Entwicklungen,

wie die nach wie vor zunehmende Elektronisierung

von Fahrzeugen und der sich

abzeichnende Trend zu alternativen Antriebsarten

können aber auch in Bezug

auf den Umgang von Kunden und Lieferanten

in der Supply Chain der Automobilindustrie

eine Änderung einleiten. Für

den Fall, dass Fahrzeughersteller ihren

Einkaufsschwerpunkt in Zukunft bei

Elektromotoren, Batterien, Steuerungselektronik

und Software wiederfinden,

kann es zu einer Zerrüttung der bisherigen

hierarchischen Lieferantenstrukturen

kommen. Betrachtet man beispielsweise

Größe, Technologiekomplexität und optionale

Geschäftsmöglichkeiten von Lithium-Ionen-Batterie-Herstellernbewegen

sich diese meist auf gleicher Augenhöhe

mit den Fahrzeugherstellern.

Erschwerend kommt hinzu, dass Fahrzeughersteller

in diesen Technologiebereichen

über kein nennenswertes eigenes

Know-how verfügen, welches ihnen eine

Bisher wurden Zulieferer in der Automobilindustrie

nur nach Kostenfaktoren

eingeordnet. Doch der Trend geht hin zu

partnerschaftlichen Beziehungen.

eigene Entwicklung und Fertigung ermöglichen

würde. Der Trend könnte sich

in Richtung paritätischer Kunden-Lieferanten-Beziehungen

oder sogar zu inversen

Abhängigkeitsverhältnissen entwickeln.

Kundenwert kann über Zugang

zu neuen Technologien entscheiden

Im industriellen Umfeld sind derartige

paritätische, bzw. inverse Abhängigkeitsverhältnisse

keine Besonderheit. Sie ergeben

sich beispielsweise für die Lieferanten

von Steuerungen oder Hydraulikkomponenten

im Werkzeugmaschinenbau. Werden

sich in Zukunft die angesprochenen

Entwicklungen verfestigen, könnte der

Kundenwert eines Autoherstellers darüber

entscheiden, wie schnell und umfassend

er Zugang zu neuen Technologien

und Innovationen oder kostengünstigen

Fertigungsprozessen erhält.

Um den Kundenwert aktiv zu beeinflussen,

stellt sich die Frage nach seiner

Beschreibung. Hierzu gehören beispielsweise

Art, Umfang und Metrik seiner

Komponenten. Eine weitere interessante

Fragestellung ist, ob die strategische Ausprägung

eines Unternehmens, z.B. als

Preis- oder Innovationsführer, eine Rolle

spielen kann. Diese Fragestellung wurde


in einem gemeinsamen Forschungsprojekt

der Robert Bosch GmbH mit der TU

Chemnitz thematisiert.

Um sich der Thematik zu nähern wurde

ein mehrstufiger, praxisorientierter Ansatz

gewählt. In einer ersten Stufe galt es

vor allem, mögliche Dimensionen des

Kundenwertes zu bestimmen und zu beschreiben

sowie gleichermaßen einen Eindruck

über deren Bedeutung zu erhalten.

Studie identifiziert wesentliche

Hebel, um Kundenwert zu steigern

Allgemein formuliert ist die Zielsetzung

der Studie das Identifizieren von wesentlichen

Hebeln, um den Kundenwert eines

Unternehmens in der Betrachtung durch

den Lieferanten zu steigern. Hierbei wird

teilweise auch davon ausgegangen, dass

diese Hebel sich von Lieferantentyp zu

Lieferantentyp unterscheiden. Für die

empirische Arbeit wurde ein Leitfaden

für ein halbstandardisiertes Interview erarbeitet,

der die Bedeutung der einzelnen

Wert-Dimensionen mittels eines Ranking

sowie mittels verschiedener Fragen erfassen

und darüber hinaus weitere Dimensionen

ermitteln sollte. Darüber hinaus

wurden die Wettbewerbsstrategie und

die zeitliche Marktstrategie abgefragt

wobei auf gängige Klassifikationen zurückgegriffen

wurde.

In der ersten Stufe wurden 12 Lieferanten

befragt; Gesprächspartner in den Interviews

waren jeweils die Geschäftsführer.

Die Ergebnisse lassen sich kurz wie

Kundenwerttest

Kundenwert

Quelle: Robert Bosch/TU Chemnitz

Image

Strateg.

Wachstumspotenzial

Innovation

Interaktions-

Qualität

folgt skizzieren: Die vorab aufgestellten

Dimensionen scheinen vollständig zu

sein, d.h. von den Unternehmen wurden

keine Ergänzungen benannt. Gefragt

nach der zeitlichen Marktstrategie klassifizierten

sich 3 Unternehmen als Folge-

sowie 8 als Pionierunternehmen. Erwartungsgemäß

wurde durch Pionierunternehmen

die Wertdimension Innovation

höher gewichtet als durch die übrigen

Unternehmen. Mittels statistischer Methoden

für kleine Stichproben konnte eine

entsprechende Signifikanz nachgewiesen

werden. Die Ausweitung des Geschäftsvolumens

mit Bestandskunden sowie

die Erschließung neuer Kunden, ggf.

auch in anderen Branchen, sind generelle

Ziele für alle Unternehmen.

Das Ranking lieferte ein klareres Ergebnis

lieferte als die Einschätzung der

Wichtigkeit einzelner Dimensionen, bei

letzterem lagen die Erwartungen generell

auf einem hohen Niveau. In der weiteren

Vertiefung der Fragestellung ist geplant,

weitere Lieferanten zu befragen

und die Empirie dahingehend auszuweiten,

dass weitere Aspekte, beispielsweise

die Auswirkungen von Erwartungen und

Wertepriorisierung auf das Verhalten, beleuchtet

werden und Unternehmen mit

anderen Strategien einbezogen werden.

Auf dieser Basis könnte dann eine Typisierung

von Lieferanten erfolgen.

Dr. Norbert Neumannn

Robert Bosch GmbH

Vice President Purchasing

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• Markenstärke

• Awards

• ...

kurzfrist.

wirtsch.

Nutzen

Lernen

• Marktzugang

• Wachstum

• ...

• Forderungen

• Zusammenarbeit

• ...

Kulurkompatibilität

• Auslastung

• Umsatz

• ...

• Wertschätzung

• Fairplay

• ...

• Wissenstransfer

• Anforderungen

• ...

• Zuverlässigkeit

• Schnelligkeit

• ...

Mögliche Dimensionen

des Kundenwerttests für die

Automobilzulieferindustrie.

Einkaufs-Praxis

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technik+EINKAUF · 02 2011

25


Einkaufs-Praxis

Bild: Bühler M;otor

Bühler Motors stellt Antriebslösungen

her und verbraucht in seiner Produktion

sehr viel Energie. Deshalb wurde der

Stromeinkauf auch optimiert.

Gemeinkosten überprüfen, die

eigene Produktion optimieren

Mit Energie-Effizienz im Unternehmen die Ausgaben deutlich senken

Viele Unternehmen habe ihre Produkte

auf Energie-Effizienz optimiert.

Doch die eigene Produktion

hinsichtlich der Energie-Effizienz

zu untersuchen, haben viele noch

nicht auf dem Radar.

Der fränkische Antriebshersteller

Bühler Motor achtet bei seinen

Antriebslösungen schon lange auf

einen niedrigen Energieverbrauch. Denn

Energie ist ein Schlüsselwort für seine

Kunden. Die modernen Antriebe sollen

schließlich beim Energie sparen helfen.

Doch das Unternehmen wollte nicht länger

nur bei seinen Produkten auf Energie-

Effizienz achten, sondern seine ganze

Produktionsanlage unter diesem Gesichtspunkt

optimieren.

Einkauf von Gemeinkosten

mehr in den Fokus stellen

Als Geschäftsführer der Bühler Motor

GmbH erlebt Peter Muhr normalerweise

nur selten richtige Überraschungen.

Schließlich sind die Prozesse und Abläufe

des Antriebsherstellers bis ins Detail

geplant. Bei der Optimierung ihrer Produktion

wagte sich die Bühler Motor allerdings

auf neues Terrain und wurde

26 technik+EINKAUF · 02 2011

dafür belohnt: mit Einsparungen bei den

Energiekosten um gut 10 %. Und das ging

einfacher, als es sich Peter Muhr und sein

Team vorstellen konnten. „Ich hätte nicht

erwartet, dass durch Neuverhandlungen

Einsparungen in dieser Größenordnung

realisierbar sind“, betont Muhr.

Während die Produkte und Leistungen

bis ins Kleinste perfektioniert wurden,

genossen andere Themen nicht immer

die höchste Priorität. Peter Muhr räumt

ein: „Unsere Gemeinkosten standen bei

uns früher nicht so stark im Fokus wie

andere Aufgaben oder unsere Kunden.

Wir haben über die Gemeinkosten zwar

immer fleißig mit den Lieferanten verhandelt,

konnten dies aber sicherlich

nicht so intensiv wie beispielsweise beim

Produktionsmaterial betreiben.“

Dabei hätte sich ein ganz genauer Blick

auf die Gemeinkosten schon immer gelohnt.

Als produzierendes Unternehmen

benötigt Bühler Motor vor allem eine

Menge Strom. Energie verbrauchen in

erster Linie die im Hauptwerk Monheim

laufenden Kunststoffspritzmaschinen,

die unter anderem die Getriebegehäuse

fertigen. Die Erhitzung des Kunststoffs

auf 160 bis 200 Grad und seine Einspritzung

sind recht energieintensiv, vor allem

da bei einem 24 Stunden pro Tag im

Dreischichtbetrieb die Räder nur höchst

selten stillstehen. Und damit nicht genug:

Neben den Kunststoffspritzmaschinen

belasten auch eine Vielzahl Hydraulikzylinder,

die ausgedehnten Test- und Versuchseinrichtungen

und deren Klimaanlagen

das Stromkonto.

Beim Thema Energiekosten und Einsparung

waren die Verantwortlichen des

Traditionsunternehmens auf externes

Know-how angewiesen. Geschäftsführer

Peter Muhr: „Unsere eigenen Möglichkeiten

waren begrenzt. Deshalb haben wir

uns Unterstützung von außen geholt.“

Firmenporträt

Bild: Bühler Motor

Bühler Motor GmbH

Das Unternehmen aus Nürnberg produziert

mechatronische Antriebslösungen

– jährlich mehr als 22 Millionen

Einheiten, vor allem für die Automobilindustrie,

aber auch für die Medizin-,

Gebäude- und Automatisierungs technik

sowie den Flugzeugbau. An acht Standorten

auf drei Kontinenten sind insgesamt

1 200 Mitarbeiter beschäftigt, wobei

rund zehn Prozent mit Forschung

und Entwicklung befasst sind. Das konzernunabhängigeFamilienunternehmen

blickt auf eine mehr als 150-jährige

Geschichte zurück.


Und zwar über eine Ausschreibung für

Spezialisten zum Kostenfaktor Energie

samt Wettbewerb. Als Erster ins Ziel ging

dabei Expense Reduction Analysts (ERA).

Für den Einkaufsdienstleister aus Köln

sprach bereits die Erfahrung, die bei

mehr als 15 000 Projekten in über 30

Ländern gesammelt wurde. Außerdem

baut ERA bei seiner Arbeit die höchstmögliche

Hürde auf: „Keine Einsparung =

kein Honorar“ heißt die Formel des ausschließlich

auf Erfolgsbasis tätigen Unternehmens.

Bei Bühler Motor zückte ERA zunächst

den Taschenrechner. Die Experten addierten

die Rechnungen der Stromlieferanten

und kam im betreffenden Jahr auf eine

Gesamtsumme von 890 820 Euro. Dies

technik+EINKAUF · 02 2011

Einkaufs-Praxis

Nach einer Unternehmungsbefragung der Expense Reduction Analysts stecken in diesen

12 Kostenkategorien riesige Potenziale, um die Kosten zu senken.

war der Ausgangspunkt. Da ERA sich ohnehin

mit dem Thema Energie befasste,

kamen darüber hinaus alle Verbraucher

bei Bühler Motor auf den Prüfstand. Das

eigene Energie-Monitoring des Motorenbauers

lieferte dafür wichtige Daten.

Neue Vertragskonditionen mit

alten Lieferanten ausgehandelt

Dreh- und Angelpunkt des Optimierungsprozesses

bildeten allerdings die Verhandlungen

mit Energielieferanten.

Sechs Anbieter kamen in die engere

Wahl. Neben möglichst günstigen Preisen

mussten sie weitere Vorteile vorweisen:

Service, Vertragsklauseln, aber auch Größe,

Marktstellung und Erfahrung.

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Leichtes Erstaunen herrschte nach Auswertung

aller Daten: ERA gab Bühler

Motor den Rat, mit dem bisherigen Energielieferanten

weiter zusammenzuarbeiten.

Dazu trug nicht unwesentlich die

Tatsache bei, dass der Lieferant für die

Jahre 2010 bis 2012 besonders attraktive

Preise zusagte. Den zweiten Überraschungseffekt

verursachte dann das Einsparvolumen:

Genau 101 108 Euro sparte

die Bühler Motor GmbH pro Jahr, indem

sie auf die neuen Vertragskonditionen

und Preise umstieg. So führte die Optimierung

der Einkaufskonditionen zu Einsparungen

bei den Jahres-Stromrechnungen

von 11,4 %. Eine Menge Geld für den

fränkischen Mittelständler.

Norbert John

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Halle 16, Stand F17

27


Einkaufs-Praxis

Bild: wkw

Input

Werkzeug

Ergebnis

Fundamentaldaten

(Angebot, Nachfrage)

Fundamentale

Preismodellierung

Langfristige

Preiserwartung

Spekulative Rohstoffpreise

beherrschen können

Kalkulationsfallen vermeiden und Preise am Markt absichern

Die Rohstoffversorgung zu verlässlichen

Preisen stellt auf dem stark

spekulativ geprägten Beschaffungsmarkt

den Einkauf vor Herausforderungen.

Traditionelle Verfahren

der Marktprognose stoßen

an Grenzen, die Betrachtungsmodelle

müssen erweitert werden.

Rohstoffpreise können nicht mehr

anhand fundamentaler Daten wie

Nachfragemengen, Produktionsmengen,

Lagerbestände an Rohstoffbörsen,

Konjunkturzyklen prognostiziert

werden. Spekulative Elemente aus den

Finanzmärkten sind nur schwer einzuschätzen.

Käufe fiktiver Mengen führen

zu Preissprüngen, die substanziell nicht

gerechtfertigt sind. Mittlerweile gehen

Finanzinstitutionen dazu über, nicht nur

fiktive Mengen, sondern auch physische

Mengen auf den Rohstoffmärkten zu er-

28 technik+EINKAUF · 02 2011

Bewertungsparameter

(Volatilität, Korrelation)

Stochastische

Preissimluation

Simulierte Preispfade

Bewertung der

Nebenbedingungen

Szenarien, Wert

beein�ussende

Rahmenbedingungen

werben, weil sie sich davon besonders

hohe Margen versprechen. Nach der Finanzkrise

waren die Renditen für klassische

Finanzprodukte „im Keller“ und die

Zinsen auf einem Tiefststand. Auch Immobilien

versprachen keine besonders

üppigen Renditen. Spekulationen an

Rohstoffmärkten boten jedoch enormes

Potenzial. Die Entwicklung des Kupferpreises

auf immer neue Rekordniveaus

ist nur ein Beispiel. Ähnliche Effekte sind

bei Stahl, Kakao, Kaffee und Weizen beobachtbar.

Marktprognose durch klassische

Methoden nicht beherrschbar

Die Frage ist, wie können Unternehmen

damit umgehen, um nicht in Kalkulationsfallen

zu tappen. Bei langfristigen

Projektaufträgen kann der Basispreis der

Kalkulation durch Terminkäufe fixiert

werden. Gegebenenfalls können auch

Rohstoffengpässe und unsichere

politische Lagen ließen die Preise,

wie hier beim Rohstoff Kupfer, emporschnellen.

Die Preissprünge bringen

eine große Planungsunsicherheit.

Nebenbedingungen Auszahlung

Höhe

Wahrscheinlichkeitsverteilung

zukünftiger Preise

Wert der Option

Auszahlung

Auszahlungsfunktion

Ein kombinierter Ansatz erlaubt angemessene Preisschätzung der Entwicklung der Rohstoffpreise. Preisschwankungen können mit einer

Wahrscheinlichkeitsverteilung errechnet werden, doch umso spekulativer der Markt, umso schwieriger die Vorhersage.

Bild: wkw

Optionen genutzt werden, um den Preis

nach oben abzusichern und die Möglichkeit,

sich bei fallenden Preisen anderweitig

einzudecken und die Option gegen

Zahlung der Optionsgebühr verfallen zu

lassen. Schwierig wird es allerdings,

wenn sich Unternehmen für das zukünftige

Tagesgeschäft eindecken wollen.

Hier besteht die Möglichkeit, neben einer

Bewertung mittels einer Projektion der

Marktpreise Hinweise auf die zukünftigen

Preisentwicklungen zu bekommen.

In den traditionellen Märkten ließ sich

die Preisentwicklung mittels einer Normalverteilung

abbilden. Marktsignale

zeigten, wie die Rohstoffkonjunktur tickte.

Für erfahrene Einkäufer mit fundierter

Beschaffungsmarktforschung war das

kein Problem.

Spekulation lässt sich mit den klassischen

Methoden der Marktprognose wie der exponentiellen

Glättung jedoch nicht beherrschen.

Auf diesem Wege können die klassi-

Bild: Fotolia.com


schen Preisentwicklungen vorhergesagt

werden und auch größere Preisschwankungen

analysiert werden. Bei der Methode

der exponentiellen Glättung werden die

Prognosewerte den aktuellen Istwerten gegenübergestellt.

Der Prognosewert wird ermittelt,

indem zum Prognosewert der Vorperiode

die Differenz vom Istwert dieser

Periode addiert bzw. subtrahiert wird.

Hohe Volatilität bedingt

einen hohen Glättungsfaktor

Diese Abweichung wird mit einem Glättungsfaktor

multipliziert. Der Glättungsfaktor

dient zum Ausgleich von Schwankungen

in der Datenreihe. Je niedriger

der Wert des Glättungsfaktors gewählt

wird, desto schwächer reagiert die Prognose

auf große Sprünge in der Datenreihe.

Es werden mehr Daten aus der Vergangenheit

berücksichtigt. Ein niedriger

Glättungsfaktor wird steht für eine geringe

Volatilität und wird bei Produkten mit

normalen saisonalen Schwankungen gewählt,

bei stark schwankenden Märkten

mit großen Preissprüngen wird hingegen

ein hoher Glättungsfaktor gewählt.

Bei saisonalen Preissprüngen werden

die Preisentwicklungen der letzten Perioden

des aktuellen Jahres mit den Preis-

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leicht zu realisieren. Einige Beispiele aus der Praxis:

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● Schmierstoff – Jahreskosten 20% - 80%

● Schmierarbeit und Entsorgung >50%

● Zyklisch arbeitende Elektromotoren 10% -30%

● Reibungsverluste 3% -14%

● Spritkosten LKW 4% - 7%

● Such- und Diagnosezeiten 80% - >90%

● Öl-Leckagen-Reparatur 50% - >90%

● Schwingungsanalyse >50% - 85%

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entwicklungen derselben Perioden der

Vorjahre verrechnet. „Wenn Preise nicht

normalverteilt sind, bestehen Risiken

und Chancen. In der Regel sind Preisentwicklungen

auf volatilen Märkten nicht

normalverteilt“, erklärt Prof. Dr. Christoph

Weber von der Ruhruniversität

Duisburg. „Diese Flexibilität muss bewertet

werden, um Marktsituationen nicht

falsch einzuschätzen. Es geht um die Reduzierung

von Komplexität.“ Benchmark

sind dabei die Handelsmärkte. Zunehmende

Preis- und Mengenrisiken nehmen

eine stärkere Rolle ein und werden

bei Bewertungen der Marktentwicklungen

berücksichtigt. Die Realoptionstheorie

bildet den Wert eines Ansatzes unter

Berücksichtigung von Handlungsoptionen

bei sich ändernden Marktentwicklungen

ab. Die extrinsischen Faktoren

werden so in die Betrachtung einbezogen.

Kommen spekulative Elemente der

Finanzmärkte hinzu, setzt sich der Preis

aus einer intrinsischen Komponente und

einer spekulativen Komponente zusammen,

die durch Optionen, Derivate und

andere Methoden der Preissicherung in

spekulativen Märkten abgesichert werden

muss. Hier spielt der Preis der Option

im Verhältnis zum Marktpreis eine

entscheidende Rolle.

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Einkaufs-Praxis

Liegt zum Zeitpunkt der Fälligkeit einer

Option der Marktwert unter dem Optionspreis,

wird die Option fallen gelassen

und zum niedrigeren Marktpreis beschafft.

Liegt der Marktpreis über dem

Optionspreis, wird die Option ausgeübt.

Um die Preisentwicklungen einzuschätzen,

bedarf es zusätzlich zur auf

fundamentalen Daten basierenden Preismodellierung,

die die langfristige Preiserwartung

abbilden soll, eines erweiterten

Ansatzes. Hinzu kommen Nebenbedingungen,

wie Recyclingquoten, Möglichkeiten

der Substitution, neue

erschlossene Rohstoffquellen etc., die in

die Gesamtbetrachtung einfließen.

Bewertung der Flexibilität

eine erhebliche Herausforderung

„Die Bewertung der Flexibilität bringt erheblich

Herausforderungen mit sich“, betont

Derk J. Swider von der E.ON AG.

„Dies gilt insbesondere für langfristige Betrachtungszeiträume.

Wesentliche Herausforderungen

sind die Bestimmung der

relevanten Bewertungsparameter, die Berücksichtigung

neuer Marktakteure, der

Umgang mit schwer erfassbaren Unsicherheiten,

Größe, Rechenzeit und Handhabung

der Bewertungsmodelle.“ wkw

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29


Software

Bild: Fotolia.com

Akquisitionen meistern

heißt Datenberge vereinen

Vereinfachte Migration von Stammdaten ins eigene System

Die Zunahme von Fusionen und

Übernahmen stellt eine neue Herausforderung

an das Management

der Stammdaten. Neue Produktgruppen

müssen in das eigenen

System übernommen und integriert

werden.

Die Schweizer Distrelec-Gruppe

hat ihre Marktstellung aus einer

konsequenten Akquisitionsstrategie

heraus erreicht. In 2008 stand das

Unternehmen durch die Übernahme des

schwedischen Mitbewerbers ELFA, der

im gesamten nordeuropäischen Raum

aktiv war, vor dem Problem, wie die Pro-

Firmenporträt

Distrelec

Die Schweizer Distrelec Gruppe ist

Versender von Kleinmengen aus Elektronik,

Computertechnik und technischen

Industriekomponenten. In

Deutschland ist Distrelec mit der Distrelec

Schuricht GmbH vertreten. Das

zum Schweizer Dätwyler-Konzern gehörende

Unternehmen mit mehreren

Niederlassungen in Kontinentaleuropa

ist fokussiert auf das C-Artikel-

Management für die Instandhaltung,

Entwicklung und Ausbildung.

Mehr unter: www.distrelec.de

30 technik+EINKAUF · 02 2011

duktdaten der schon längst im Markt eingeführten

Produkte auch in das eigene

Stammdatenmanagement übernommen

werden können. Bei der Integration von

ELFA galt es, innerhalb von anderthalb

Jahren 60 000 neue Produkte mit dem

bisherigen Portfolio zu harmonisieren,

sie in den Hauptkatalog, in Webshops

und andere E-Procurement-Lösungen

einzubinden. Jérôme Moine, Leiter Media-Produktion

bei Distrelec, verantwortete

das Datenmigrationsprojekt: „Mit

der Integration von ELFA hatten wir neue

Sprachen an Bord. Unser Ziel war daher

auch, alle unsere insgesamt 150 000

Standardartikel in neun statt zuvor sechs

Sprachen anzubieten.“

Distrelec nutzte schon seit 2006 die

PIM/MDM-Plattform Step von Stibo Systems

als Medienerzeugungstool und zentrale

Produktdatenbank. Der Anbieter hatte

seine Stammdaten mit dem Tool bereinigt

und angereichert.

Zentrale Quelle aller Daten, um

Produktinformationen zu pflegen

Die Plattform ermöglichte es, seine Produktinformationen

aus zentraler Quelle heraus

quer durch alle Bereiche und Anwendungen

einzusetzen, was die Time to Market

erheblich beschleunigte. Ein Meilenstein

war die automatische Produktion des

Hauptkatalogs in sechs Sprachen zugleich.


Bild: Distrelec

Distrelec musste innerhalb von anderthalb Jahren die 60 000 Produkte von ELFA in sein

Stammdatenmanagement übernehmen, um den reibungslosen Absatz zu garantieren.

Bei der Übernahme von ELFA trug ein

Umstand zur besonders schnellen Datenintegration

bei: Beide Unternehmen

pflegten ihre Daten bereits in Step. Daher

kannten sich die Mitarbeiter beider

Unternehmen bereits mit dem System

aus. Dennoch galt es wie bei anderen

Bei einer Akquisation eines

Unternehmens müssen alle

Produktstammdaten in das

eigene System übernommen

werden: Eine Datenflut, die effizient

gesteuert werden muss.

Akquisitionen, die unterschiedlichen

Datenmodelle zügig zu vereinen. Für

Distrelec war die schnelle Datenmigration

ein unternehmenskritischer Faktor.

Moine beschreibt die Entwicklung und

Einigung einer neuen und für alle verbindlichen

Datenstruktur als den schwierigsten

und zeitaufwendigsten Part:

„Wir mussten uns auf die Struktur und

eine neue Mastersprache einigen, die

seither Englisch ist. Die sich daran anschließenden

Datenprozesse liefen im

Vergleich dazu zügig ab.“ Insgesamt

150 000 Stammdatensätze wurden synchronisiert

und in Step migriert. Das

Tool bietet diverse Funktionalitäten, die

das Extrahieren, Bereinigen und Bereitstellen

von Stammdaten aus unterschiedlichen

Quellen und Systemen erleichtern,

wie u. a. eine automatische

Dublettenprüfung und -bereinigung. Innerhalb

von anderthalb Jahren erfolgten

auch alle erforderlichen Übersetzungen.

Distrelec produzierte den neuen Hauptkatalog

vollautomatisch in neun Sprachen

und brachte ihn termingerecht im

März 2010 heraus. Zugleich erschienen

die Angebote in allen Webshops und

weiteren Kanälen.

Die Akquisitionsstrategie und das damit

einher gehende vorbildliche Stammdatenmanagement

spiegelt sich auch im

Alltagsgeschäft wider: Heute dauert ein

länderübergreifender Produktlaunch bei

Distrelec nur wenige Tage. Auch weitere

neue Sprachen oder neue Verkaufskanäle

wie Twitter oder Facebook lassen sich

schnell in das skalierbare Datensystem

integrieren. „Unsere Datenbasis ist sicher,

neutral und sehr anpassungsfähig. Das

versetzt uns in die Lage, den Aufwand für

Unternehmensintegrationen auf sehr geringem

Niveau zu halten“, fasst Main die

neue Situation zusammen. „Die Harmonisierung

der Produktkommunikation ist

inzwischen sogar eine Standardanforderung

für uns geworden.“

Angela Sauerland


Software

Interview mit Frank Sattler, Geschäftsführer Techpilot

Frank Sattler, Geschäftsführer Techpilot

Die Plattform Techpilot bietet dem Einkäufer eine

schnelle Suchmaschine, um den richtigen Fertigungspartner

für seine Zeichenteile zu finden. Wir sprachen

mit Frank Sattler, Geschäftsführer von Techpilot, über

die Neuerungen des Online-Portals.

Wie lange existiert die Plattform schon und was ist neu?

Die Plattform insgesamt gibt es schon seit 2000, wir sind also

schon seit 10 Jahren am Start. Neu ist im Prinzip, dass wir eine

Suchmaschine vorgeschaltet haben. Bisher war der Zugriff auf

die bei Techpilot hinterlegten Lieferantenprofile und die Suche

nach einem passenden Zulieferer für ein Zeichnungsteil nur

nach erfolgter Registrierung möglich.

Was bieten Sie dem Einkäufer auf Ihrem Portal?

Im Wesentlichen geht es bei Techpilot darum, dass Sie schnell

und einfach den am besten passenden Lieferanten für Ihre Teile

bekommen. Die Grundidee dahinter ist, dass es einen Spruch

gibt, der heißt: Jedes Teil hat seine passende Maschine. Wenn

ich zum Beispiel ein Drehteil fertigen möchte, das eine Länge

von 50-60 mm hat und in einer hohen Stückzahl angefertigt

werden muss, macht es keinen Sinn, dies auf einer Maschine für

wesentlich größere Bauteile und mit einer manuellen Zuführung

zu fertigen. Wir denken, dass es für jedes Teil eine passende

Maschine gibt, die ideal dafür geeignet wäre, den verwendeten

Werkstoff, in der Losgröße und in der Dimension zu bearbeiten.

Das ist die Grundidee bei Techpilot und wir versuchen

auf unserer Plattform die Auftragsfertigung zu optimieren.

Also kann der Einkäufer dann den passenden Hersteller finden

und das zu einem guten Preis?

Exakt. Das ist sozusagen nahezu die klare logische Schlussfolgerung

daraus. Oft ist man uns gegenüber ein bisschen skep-

32 technik+EINKAUF · 02 2011

Mit der Suchmaschine Techpilot können europaweit Lieferanten gesucht werden.

Auftragsfertigung leicht gemacht

Schnell und einfach den passenden Zulieferer für Zeichenteile finden

tisch, weil wir für so eine Art eBay gehalten werden. Aber da

wird ja nur auf Basis des Preises entschieden. Bei der hohen

Spezialisierung, die es bei den einzelnen Teilen gibt, findet sich

der optimale Lieferant primär über die technische Definition.

Das Zulieferumfeld ist so heterogen, dass es eben für nahezu

jedes Teilgebiet Spezialisten gibt, die dann für dieses Teilespektrum

sehr gut geeignet sind. Sei es eine Unterscheidung von

Werkstoff, den Stückzahlen, Bauteilgrößen oder natürlich in

Bezug auf die Technologien. In diesem spezialisierten Umfeld

gibt es sehr gute Lieferanten, man muss diese nur ausfindig machen

und das ist manchmal sehr schwierig, wenn man keine europaweite

Spezialsuchmaschine bei der Hand hat.

Wir sind überzeugt,

dass es

für jedes Teil die

perfekt passende

Maschine gibt.

Frank Sattler,

Geschäftsführer Techpilot

Wie viele Lieferanten gibt es in

Ihrer Datenbank ungefähr?

In unserem internen Verzeichnis

haben wir weit über 50 000

Lieferanten. Einkäufer sollten bei

der Nutzung einer Plattform darauf

achten, wieviele Zulieferer

wirklich aktiv sind und ihr Profil

einstellen. Das muss aktuell gehalten

werden, zum Beispiel

,wenn sie eine neue Maschine ha-

ben. Auf Techpilot haben wir 14 500 Zulieferbetriebe mit sehr

detaillierten Profilen.

Sie haben seit September eine öffentliche Suchmaschine

eingebaut. Was kann man sich darunter vorstellen?

Bisher mussten sich die User einloggen und sofort ihren Namen,

Telefonnummer und Email-Adressen preisgeben, um überhaupt

auf irgendeinen Inhalt bzw. auf die Profile der Zulieferer

zu stoßen. Und das hat viele Interessenten davon abgehalten,

unsere Plattform zu nutzen. Die Erstnutzer müssen wir erst ein-

Bild: Techpilot


mal davon überzeugen, dass die Plattform eine gewisse Sicherheit

gibt, dass der Nutzwert groß ist und dass Zusatzfunktionalitäten

erst dann freigeschaltet werden, wenn sie sich bei uns

anmelden. Deshalb haben wir eine Suchmaschine unserer Datenbank

vorgeschaltet, die auch ohne Registrierung die passenden

Zulieferer oder die ausgeschriebenen Konstruktionszeichnungen

anzeigt.

Man kann sofort sehen, ob es interessante Angebote gibt?

Wir haben uns sehr stark geöffnet. So sieht man schon auf der

Startseite, welche Lieferanten neu hinzu gekommen sind und

welche neuesten Ausschreibungen es gibt. Unser Slogan heißt:

Finden Sie schnell und einfach den passenden Zulieferer für ihre

Zeichnung. Über die Sucheingabe können Sie, nach Technologien

und Werkstoffen geordnet, die für ihr Konstruktionsteil

passenden Lieferanten finden.

Die Anforderungen können so detailliert festgelegt werden,

dass zum Beispiel nur Unternehmen angezeigt werden, die Aluminium

drehen und fräsen, im deutschsprachigen Raum, und

dort nur in Baden-Württemberg liegen. Die ausführlichen Unternehmensprofile

geben dann gleich einen genauen Überblick

über die Technologie, die angewandt wird, über den Maschinenpark

und die möglichen Losgrößen. Die dort angezeigten

Lieferanten können auch Fotos hochladen und Beispielteile in

einer Art Vitrine zeigen. Und so kann man sich umfangreich als

Zulieferunternehmen präsentieren, und der Einkäufer hat die

Möglichkeit, sich sehr schnell ein Bild von dem Unternehmen

zu machen. Und das geht jetzt alles ohne sich registrieren zu

müssen.

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technik+EINKAUF · 02 2011

Software

Wie kann man die Preise der verschiedenen Anbieter bei Ihnen

auf dem Portal vergleichen?

Die Software ist für Einkäufer übrigens umsonst. Sobald der

Einkäufer auf seine Ausschreibung einen Rücklauf hat, kann er

per Knopfdruck die Angebote vergleichen. Alle eingegangenen

Angebote werden übersichtlich dargestellt und die besten Preise

direkt miteinander verglichen. Das heißt per Mausklick habe ich

das ganze Thema in einer Angebotsauswertung und kann sagen:

Angebot Nummer eins interessiert mich, Angebot Nummer

zwei auch und wenn ich meinen Richtpreis eingegeben habe,

dann bekomme ich sofort die Einsparpotenziale ausgewiesen.

Das kann den Kernprozess organisieren und strukturieren. Der

Einkauf hat hier ein leicht handhabbares Cockpit und hat auch

noch die Möglichkeit, neue Lieferanten kennen zu lernen, respektive

neue Lieferanten zu suchen. Und im Archiv gibt es dazu

eine detaillierte Dokumentation frühere Ausschreibungen. Die

Software geht soweit, dass man in diesen Prozess sogar verschiedene

Standorte einbinden kann. Das heißt, es ist möglich

mit den Einkaufskollegen an anderen Standorten zusammenzuarbeiten,

auf gleiche Lieferanten zuzugreifen, gemeinsame Adressbücher

und Warengruppen zu definieren und Bündelungseffekte

zu nutzen.

Gibt es bei Ihnen eine Risikoeinschätzung der Lieferanten?

Techpilot prüft natürlich jeden einzelnen Lieferanten, der in

unserer Datenbank ist. Und wir stehen ja auch mit den eingetragenen

Lieferanten in der Kommunikation. Aber wir geben keine

übergreifende Beurteilung des Lieferanten ab. Wir verstehen

uns da wirklich nur als Mittler zwischen beiden Seiten. ki

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Bild: Fotolia.com

Software

Schlummernde Potenziale

in der Lagerhaltung wecken

Materiallagerung optimieren und Lieferfähigkeit behalten

In Zeiten der Kostenminimierung

müssen auch Potenziale in der Materialwirtschaft

überprüft werden.

Die Balance zwischen der Kapitalbindung

und einer zu knappen Lagerhaltung

ist schwierig.

Die starke Wirtschaftsdynamik der

letzten Wochen hat teilweise zur

Folge, dass benötigte Rohstoffe

und Komponenten nur schwer in der benötigten

Zeit erhältlich sind. Viele Einkäufer

verstärken deshalb ihr Lager, um

ihre Kunden weiterhin mit kurzen Lieferzeiten

bedienen zu können. „Die Frage,

die sich stellt ist, ob ich unnötig Kapital

durch eine zu hohe Bevorratung binden

will oder ich längere Lieferfristen in Betrachtung

ziehe“, sagt Hartmut Jeske,

Sachverständiger für Informationsverar-

34 technik+EINKAUF · 02 2011

beitung und-Systeme. Oft werden in der

Materialwirtschaft jedoch nur die klassischen

Verbesserungspotenziale betrachtet,

wie z.B. die Verpackungs- und Frachtkosten.

Hierbei sind in der Vergangenheit

oftmals schon große Erfolge erzielt worden

und die Verbesserungspotenziale

sind ausgeschöpft. Wenn die Frachtkosten

2 % vom Umsatz betragen und davon

das Verbesserungspotenzial 5 % beträgt,

dann ist das eine mögliche Verbesserung

1 000 Euro je 1 Mio Umsatz. Das sind nur

0,1 % vom Umsatz, oft mit neuen zusätzlichen

Kosten für die Maßnahme. „Bei

solchen Maßnahmen zur Verbesserung

wird oft viel Zeit und Kapital für geringe

Ergebnisse aufgewendet“, betont Jeske.

Doch welche Maßnahmen lohnen sich

wirklich? Um Kosten zu sparen werden

bei vielen Unternehmen immer größere

Losgrößen eingekauft oder gefertigt. Oft

Falsche Bevorratung kostet deutsche Unternehmen Millionen

im Jahr. Gerade durch die Zunahme der Versorgungsschwierig-

keiten setzen viele Unternehmen wieder auf ein volleres Lager, um

jederzeit lieferfähig zu sein, was natürlich sehr viel Kapital bindet.

können dadurch 1-5 % des Warenwertes

an Transport und Rüstkosten eingespart

werden. Dabei wird jedoch meist vergessen,

dass die Logistik und das Lager auch

Kosten verursachen. „In der Realität betragen

jedoch Bevorratungskosten 15 bis

35 Prozent des durchschnittlichen bevorrateten

Materialwertes je Jahr“, so Jeske.

Knappe Lagerhaltung oder

schnelle Lieferfähigkeit

„Wenn der Warenwert im Lager eine Million

Euro beträgt entstehen so 150 000

bis 350 000 Euro an Kosten.“ Zusätzlich

muss zu den Bevorratungskosten auch

noch die Abwertung gerechnet werden.

So sind die Kosteneinsparungen bei den

Rüstzeiten oder Rabatten nach einem

Monat von den Bevorratungskosten

schnell wieder aufgezehrt.


Eine Gesamtbetrachtung und Wechselwirkung

der Kosten über alle Bereiche ist

wichtig. Eine Prozesskostenrechnung

bietet einen optimalen Überblick , welche

Artikel wo Kosten und Gewinne erbringen.

Die gestaffelte Deckungsbeitragrechnung

lässt auch Artikel ohne Gewinn

mit entsprechenden Deckungsbeiträgen

erkennen. So kann ein Produktportfolio

ertragsoptimiert überwacht und gesteuert

werden. Zusätzlich kann man so auch

die Ursachen für mangelnde Gewinne

oder Deckungsbeiträge schnell erkennen

und gezielten dagegensteuern.

Untersuchungen in deutschen Unternehmen

haben ergeben, dass die durchschnittlichen

Lieferreichweiten der Waren

oft über drei Monaten liegen, wobei

viele Artikel eigentlich nur bei Auftrag

oder als Strecke geliefert werden sollten.

Die Anzahl dieser Artikel ist oft mehr als

5 mal so hoch wie die Anzahl der aktiv

gehandelten und benötigten Artikel. So

ist die tatsächliche durchschnittliche Lagerreichweite

oft höher als 6 Monate.

Bei den untersuchten Unternehmen

wurden Waren im Wert von insgesamt

134,3 Mio Euro unnötig gelagert, was

ungefähr die Hälfte vom Gesamtbestandswert

ausmacht. Dabei wurde eine

Soll-Lagerreichweite von drei Monaten

als angemessen unterstellt. Die Kosten

für die Bevorratung von Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffen, sowie an Fertigprodukten

und Handelswaren betrug bei den

untersuchten Unternehmen durchschnittlich

26,7 % vom mittleren Bestandswert.

Prozesskostentool bietet

Artikel-Potenzialanalyse

Die mit der Lagerung verbundenen Kosten

hätten um 25 bis 54 % gesenkt werden

können. Das unnötig in Material gebundene

Kapital hätte zu 40 bis 70 %

freigesetzt. „Die Eigenliquidität und

Handlungsfähigkeit deutscher Unternehmen

könnte wesentlich besser aussehen,

wenn das durch die unnötig produzierte

und bevorratete gebundene Kapital frei

verfügbar wäre“, sagt Jeske. „Deutsche

Unternehmen verlieren Millionen durch

falsche Bevorratung und die damit verbunden

Kosten.“ Mehr als die Hälfte der

untersuchten Unternehmen haben trotz

der hohen Kapitalbindung Lieferprobleme

oder sehr hohe Lieferzeiten. Dadurch

entstanden in vielen Fällen Umsatzausfälle

und erhöhte Handlings- und Produktionskosten,

die bei knappen Mitteln

die Handlungsfähigkeit beeinträchtigt.

Wieviel Aufträge verloren gehen weil

ein Unternehmen nicht sofort liefern

kann, ist erst zu erkennen, wenn die Lie-

t+e-kostenlose kataloge-178x126 12.09.2007 10:31 Uhr Seite 1

Kostenlose Kataloge

(bitte beachten Sie die Seite 60)

technik+EINKAUF · 02 2011

Software

ferfähigkeit gegeben ist. Setzt man jedoch

ein Prozesskostentool ein, erkennt

man, wie oft mit einem Artikel welche

Umsätze gemacht werden. Das Prozesskostentool

CJGBestMan bietet zum Beispiel

eine Artikel-Potenzialanalyse, die

immer aktuell anzeigt, wo Geld verdient

und wo Geld verbrannt wird. Dadurch

können Ertragspotenziale durch Verbesserung

der Margen oder Marketingpotenziale

ausgelotet und unnötige Kosten vermieden

werden. Das System CJBBestMan

der Jeske GmbH verfügt durch die Bedarfsrechnung

über eine automatische

Erkennung zu hoher Warenbestände und

unterdrück Einkäufe, solange bis über

den Abverkauf oder über Aufträge die

Warenverfügbarkeit nicht mehr gegeben

ist. Zu hohe Warenbestände werden somit

automatisch reduziert.

„Das schlummernde Potenzial kann

schnell bis 5 mal so hoch sein wie das in

Waren gebundene Kapital“, betont Jeske.

„Wenn es gelingt, einen Teil der versteckten

Potenziale zu entfesseln, hat sich der

Gewinn des Unternehmens schnell verbessert.“

Werkzeuge wie CJGBestMan

können helfen, sehr schnell mit geringem

Aufwand sehr gute Ergebnisse zu erreichen.

Handlisten, schlechte Werkzeuge

oder manuelle Einmalhandlungen haben

meist keinen Erfolg. ki

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die letzten drei Seiten

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35


Software

Bild: Fotolia.com

Neuer 3D-Konfigurator

entlastet die Prozesskette

CAD-Berechnungen in Echtzeit ohne eigene Softwareinstallationen

Hersteller modularer Produkte

haben jetzt neues Optimierungspotenzial

für ihre Prozesskette.

Lange Zeit schien die Verlagerung

der grafischen Produktkonfiguration

hin zum Kunden eine unlösbare

Aufgabe, doch jetzt gibt es ein

Tool, das dies vereinfacht.

Durch ein innovatives Internet-Produkt,

das der Antriebshersteller

Wittenstein gemeinsam mit der

resolto informatik GmbH umsetzte, gelingt

nun die erfolgreiche Überwindung

dieses Hindernisses. So schließt sich endlich

die Kette von Vertrieb, Kunde und

Fertigung sehr elegant. „Produktkonfiguratoren

gibt es viele“, sagt Volker Meier,

Geschäftsbereichsleiter der Wittenstein

tool drives. „Unser Problem war, dass alle

Tools installiert werden müssen oder

schlicht nicht attraktiv sind.“ Die Installation

von Software war bislang tatsächlich

ein schwer überwindbares Hindernis.

36 technik+EINKAUF · 02 2011

Anwender im B2B-Sektor haben oft hohe

IT-Restriktionen dafür. „Wir wollten aber

alles unter einen Hut bringen: Super 3D-

Ansichten, freie und spielerische Konfiguration,

frisch generierte CAD-Daten

und Stücklisten in Echtzeit. All das aber

im Browser und ohne Plugin-Installation“,

so Meier.

Einfache Bedienbarkeit und

Browser-basierte Lösung

Durch die einfachen Bedienoberflächen

von iPODs und iPADs ist die Erwartungshaltung

an die elegante Bedienbarkeit

von Software klar gestiegen. Was im Consumer-Bereich

schnelle Verbreitung findet,

ist im B2B-Bereich aber noch die Ausnahme.

„Genau diese Lücke schließen wir

nun“, sagt Tanja Krüger, Geschäftsführerin

der resolto Informatik GmbH. „Mit der

Benutzerakzeptanz steht und fällt jede

Software. Darum sind unsere Tools nicht

nur technologisch clever, sondern sie machen

Spaß bei der Anwendung.“

Bild: Wittenstein

Der 3D-CAD-Konfigurator

erleichtert das Erstellen

der Produktzeichnungen.

Um die Prozesse von der Konstruktion

über Vertrieb bis zur Fertigung zu vereinfachen

und die Beratungs- und Erfassungskosten

zu reduzieren, stellt die visuell

geführte Produktkonfiguration einen

Schlüsselfaktor dar. Doch hierfür

waren in der Vergangenheit Software-Installationen

und meistens auch Schulungen

beim Kunden erforderlich.

Mit dem resolto-Produktkonfigurator

steht erstmals eine vollständig installationsfreie,

Browser-basierte Lösung zur

Verfügung, die auf einfache Weise an die

vorhandenen Produktdaten und Vertriebssysteme

angebunden werden kann.

Ergebnis ist ein grafischer Konfigurator,

mit dem das fehlerfreie Zusammenstellen

der Produkte verbunden mit höchster

Benutzerakzeptanz und einer optimalen

3D-Abbildung stattfinden kann. Basis für

den Konfigurationsprozess beim Kunden

bildet dabei nach wie vor das CAD-Programm

beim Hersteller. Alle wesentlichen

Systeme werden unterstützt: Solidworks,

NX, Catia und AutoCAD sind


Standard. Branchenlösungen wie imos

CAD können ebenfalls angebunden werden,

sofern sie eine entsprechende API

anbieten. „Gemeinsam mit Wittenstein

tool drives haben wir über die letzten

Jahre eine Standardsoftware entwickeln

können, mit der wir eine wichtige Nische

schließen“, sagt Krüger. „Kein anderer

Software-Hersteller bietet derzeit einen

echten 3D-Konfigurator im Web, der

CAD-Berechnungen in Echtzeit vornimmt,

Stücklisten und Angebote gene-

riert, aber dennoch keine Installationen

erfordert.“ Dieser Standard Standard passt generell

zu allen modularen Produktstrategien.

Technologisch arbeitet die Software

als Schichtenmodell. Im 3D-CAD werden

Templates angelegt. Die resolto-Software

nimmt die individuellen Konfigurationsparameter

der Kunden entgegen und lei-

tet Sie über die API des CAD-Systems

weiter. Dort werden aus dem

Template und den individuellen

Daten dann kundenspezifische

Produktionsblätter erstellt.

Kunden erhalten im Gegenzug

maßverbindliche step-, igesoder

PDF-Dateien, die wieder-

um in das eigene CAD übertragen

werden können. Stücklisten

und Angebote aus dem Konfigurator

unterstützen den Vertrieb.

Zusammen mit dem ERP bildet die resolto-Software

so ein zentrales Rückgrat,

das alle wichtigen Prozesse optimal ver- ver-

bindet und unterstützt.

Eingesetzt wird der Produktkonfigurator

inzwischen bei diversen modularen

Systemlösungen der Industrie. Zu den

Kunden zählen Maschinenbau-, Photovoltaik-,

Kabel- und Kontakttechnik-Hersteller.

Die Konfiguration erfolgt grafisch,

leitet intuitiv durch den Prozess bis hin

zum fertig kalkulierten Angebot inklusive

grafisch wunderbar ansprechender

Zeichnung. „Ein Riesenpotenzial sehen

wir in der Entlastung des globalen Vertriebs“,

erklärt Meier, der die Herausforderungen

internationaler Märkte kennt.

„Weltweit allen Vertrieblern tagesaktuelle

Informationen an die Hand zu geben,

Firmenporträt

resolto informatik GmbH

Das Unternehmen wurde 2003 in Herford/NRW

gegründet. Zu den Kunden

zählen insbesondere Firmen wie Wittenstein

tool drives, Wago und CentroSolar.

„Zeitweise scheint es, als müsse sich der

Mensch der Technik anpassen, um optimale

Prozesse zu gewährleisten. Für uns

ist Technik nach wie vor ein mächtiges

Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger.

Resolto entwickelt und findet Lösungen

für Menschen, um Arbeit zu erleichtern

und Prozesse zu optimieren“, so Tanja

wird nun viel einfacher. Zudem sind die

eintreffenden Kundenanfragen sehr viel

qualifizierter.“

Die Hauptvorteile des Produktkonfigurators

sind: wenig Implementierungsaufwand,

frei konfigurierbare Regelwerke

und leichte Integrationsfähigkeit in bestehende

Systeme auf Seiten der Anbieter.

Dank modernster Web-Technologie

kann sich der Nutzer auf maximale Benutzerfreundlichkeit

und absolut keinen

Installationsaufwand freuen. Bei all dem

gibt es keinerlei Abstriche in der 3D-Unterstützung

und der komfortablen Anwendung.

Mit den jederzeit frei drehbaren

3D-Ansichten macht das Arbeiten mit

dem Easy-to-use-Produktkonfigurator

Technikern wie Privatanwendern gleichermaßen

Spaß. Sämtliche Bauteile der

Anlage können fast spielerisch über den

Browser zusammengestellt werden.

Keine zusätzlichen Hard- oder

Software-Investitionen nötig

Dazu kommt, dass keine zusätzlichen

Hard- oder Software-Investitionen erforderlich

sind, es sind keine teuren Anwenderschulungen

nötig, und sämtliche Wartungen

übernimmt resolto. Neben den

Vorteilen in den Unternehmensabläufen

hat der Produktkonfigurator auch auf die

Außenwirkung erheblichen Einfluss. Er

kann als digitale Visitenkarte eines Unternehmens

eingesetzt werden. Gerade

für Vertrieb und Marketing sind die Vorteile

wie technisch und preislich korrekte

Angebote und Kostenvoranschläge sowie

maßgenaue Konstruktionspläne mit nur

wenigen Klicks unmittelbar spürbar.

Nicht nur für den versierten Konstrukteur

ist entscheidend: Der Produktkonfigurator

von resolto ist eine neue Generation

von 3D-Vertriebssoftware, bei der

vorhandene Quellsysteme angebunden

werden, so dass die Prozesse zwischen

Konfigurationssoftware, CAD, PLM und

ERP integrierbar und weitgehend automatisierbar

sind. Die aussagekräftige

Serverstatistik wird von diesem neuen

Vertriebsweg überzeugen. ki

Krüger, Gründerin und Geschäftsführerin

der resolto informatik GmbH.

Mehr Informationen: www.resolto.com

Tanja Krüger,

resolto

Masters of Air

Sie benötigen „nur“ ein paar Kubikmeter Luft am

Tag? Oder gleich ein paar Tausend? Für uns spielt

das keine Rolle. Denn unser Anspruch und unser

Versprechen heißt: für jeden Anwender die individuell

beste Lösung hinzubekommen.

Dafür kommt es nicht nur auf die Instrumente

an, sondern auch darauf, wie man mit ihnen

umgeht. Denn Ihr Druckluftsystem sollte energieeffi

zient und dauerhaft zuverlässig arbeiten,

so geringe Gesamtkosten im Lebenszyklus wie

möglich verursachen und Sie, den Betreiber, nachhaltig

zufrieden stellen. Wie das geht,

zeigen wir Ihnen gern in Hannover:

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Dizzy Gillespie by William Gottlieb


Messe

Bilder: Hannover Messe

Die Mega-Trends der

industriellen Zulieferung

Zulieferer übernehmen die Rolle des Innovationspartners

Die Hannover Messe vom 4. bis 8.

April vereinigt mit ihren 13 Leitmessen

ganz unterschiedliche Industriezweige.

Fachbesucher können

sich in kurzer Zeit einen Überblick

über neueste Technologien

verschaffen.

Beispiel Gießereitechnik: Ob Windenergieanlage

oder Werkzeugmaschine

– Gussteile sind wichtige

Bestandteile von Maschinen und Anlagen.

Immer enger arbeiten Gießereien

mit ihren Kunden schon bei der Entwicklung

zusammen. Und seit Jahren finden

Besucher Gießereiunternehmen auf der

Leitmesse Industrial Supply. Doch die

Aussteller profitieren zusätzlich von der

Nähe der Leitmessen Wind und Motion,

Drive & Automation. „Viele unserer bestehenden

Kunden und viele potenzielle

Kunden treffen wir auf diesen beiden

Messen“, sagt Heiko Lickfett vom Bundesverband

der Deutschen Gießerei-Industrie

(bdg). „Diese Konzentration von

Kunden aus verschiedensten Maschinenbausparten

ist ein Mehrwert, den uns reine

Zuliefermessen nicht so einfach bieten

können.“

Die Hannover Messe ist ein guter Ort, um sich über die neuesten

Innovationen ein Bild zu machen.

38 technik+EINKAUF · 02 2011

Ähnlich sieht es auch Jens Fechner,

Leiter Marktkommunikation bei dem

Technologieunternehmen ContiTech:

„Die HANNOVER MESSE ist ein sehr wirkungsvolles

Netzwerk. Für mich ist die

Industrial Supply darin ein zentraler

Knotenpunkt, der mit vielen Impulsen in

die anderen Fachmessen wie die Wind,

SurfaceTechnology oder Motion, Drive &

Automation wirkt. Das Netzwerk trägt

dazu bei, dass Besucher leicht einen kompletten

und kompetenten Überblick von

ähnlichen Lösungen aus ganz unterschiedlichen

Branchen erhalten. Die von

der Messe organisierten Technology

Tours unterstützen dieses wirkungsvolle

Netzwerk zusätzlich ganz gezielt.“

Die Leitmesse Industrial Supply bildet

an den fünf Messetagen die ganze Welt

von industriellen Werkstoffen und ihrer

Einsatzgebiete ab. Dabei geht es nicht

mehr nur noch um die klassischen Werkstoffe,

den rund 1 500 Ausstellern kommt

im industriellen Entwicklungs- und Produktionsprozess

eine immer wichtigere

Rolle zu: Ohne ihr Werkstoff- und Verfahrens-Knowhow

wären viele Technologien

undenkbar. „Der Trend in der Zulieferindustrie

geht ganz klar in Richtung

Entwicklungs- und Innovationslieferant“,

sagt Dr. Theodor Lutz Tutmann, Sprecher

der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie

(ArGeZ), im Vorfeld der Hannover

Messe. „Zulieferunternehmen, die auch

in Zukunft eine wichtige Rolle spielen

wollen, müssen sich dieser Herausforderung

stellen und strategisch entsprechend

ausrichten.“

Klimaschutz, CO2-Reduzierung

und Leichtbau sind die Trends

Vor allem drei Faktoren bestimmen heute

die Arbeit der Zulieferer: zum einen die

Globalisierung mit den boomenden Absatzmärkten

in China, Indien und immer

stärker auch Brasilien und Russland. Zum

anderen das steigende Interesse an Klimaschutz

und CO2-Reduzierung und –

nicht zuletzt – der wachsende Bedarf an

Leichtbaukomponenten. Im Automobilbereich

geht es beim Leichtbau um eine

Vielzahl von optimierten Komponenten,

aber immer öfter auch um effektivere

und kleinere Motoren. „Downsizing“

wird es genannt, wenn die Aggregate

künftig statt vier nur noch drei Zylinder

haben und trotzdem das Leistungsniveau

halten – durch eine Aufladung und eine

damit einhergehende größere Leistungs-

Besucher und Aussteller finden auf der Hannover Messe schnell

zusammen und die neuesten Produkte werden erörtert.

Die Leitmessse Industrial Automation zeigt die neuesten Technologien

im Bereich der Robotik.


Hannover Messe 2011

Das weltweit bedeutendste Technologieereignis

wird vom 4. bis 8. April 2011 in

Hannover ausgerichtet. Die Hannover

Messe 2011 vereint 13 Leitmessen an einem

Ort: Industrial Automation, Motion,

Drive & Automation, Energy, Power Plant

Technology, Wind, MobiliTec, Digital Factory,

ComVac, Industrial Supply, CoilTechni-

dichte. „Zwei der wichtigsten Vorteile der

Industrial Supply sind ihre breite Vielfalt

an Produkten, Technologien und Dienstleistungen

sowie die Vernetzung mit anderen

Messen wie der Wind, der Motion,

Drive & Automation oder der Surface-

Technology“, sagt Arno Reich, Projektleiter

der Industrial Supply bei der Deutschen

Messe AG. „Dadurch bekommen

die Besucher ganz einfach einen umfassenden

Einblick in alle aktuellen Entwicklungen.“

Auch in der täglichen Praxis spielt diese

Vernetzung eine wichtige Rolle: Maschinen-

und Anlagenbauer brauchen

Zulieferer mit Knowhow in der Oberflächenbehandlung

– von der Reinigung

über die Strahltechnik bis zur Lackier-

oder Galvanotechnik. Stark im Kommen

ist auch die Plasma-Oberflächentechnik,

die bei der SurfaceTechnology mit all ihren

Facetten unter anderem auf dem Ge-

04.- 08.04.2011,

HANNOVER

HALLE 16, STAND F08

ca, SurfaceTechnology, MicroNanoTec und

Research & Technology. Die zentralen

Themen der Hannover Messe 2011 sind

Industrieautomation, Energietechnologien,

Antriebs- und Fluidtechnik, industrielle

Zulieferung und Dienstleistungen sowie

Zukunftstechnologien. Frankreich ist das

Partnerland der Hannover Messe 2011.

meinschaftsstand SurfPlaNet (Surface-

Plasma-Network) zu sehen sein wird.

Zuliefer-Knowhow und Materialkompetenz

sind auch beim Thema Dichtungstechnik

gefragt. Die Sonderhoff-Gruppe

hat ein neuartiges Dichtungssystem entwickelt,

bei dem ein weicher Polyurethanschaumkern

von einer festen und

flexiblen Elastomerhaut umhüllt wird. So

vereint das System die Vorteile von klassischen

Elastomerdichtungen und geschäumten

Dichtungen, ist aber materialschonender

und vielfältiger einsetzbar,

in vielen Anwendungen. Im Trend liegen

auch Flüssigdichtungen, die in immer

mehr industriellen Fertigungssystemen

eingesetzt werden. Sie ersetzen klassische

Dichtungen wie Gummiringe oder

Moosgummi. Selbst in LCD-Fernsehern,

Handys oder Laptops wird sich diese

Technik auf absehbare Zeit einen Platz

erobern, erwarten Experten.

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Interessante Anwendungsbeispiele für

Energie-Effizienz kann der Besucher

auch auf der Leitmesse ComVac, der internationalen

Leitmesse für Druckluft-

und Vakuumtechnik, erleben. Energieeffiziente

Systeme sind gefragter denn je,

denn wer Druckluft erzeugt, erhält als

„Abfallprodukt“ Wärme. Diese Energie

kann man über das Hallendach entweichen

lassen – oder sinnvoll im Unternehmen

nutzen: zur Unterstützung der Hallenheizung,

um Duschwasser vorzuwärmen

oder Prozessenergie bereitzustellen.

Die Wärmerückgewinnung funktioniert

mit luft- und wassergekühlten Kompressoren,

ob öleingespritzt oder trocken laufend.

Wärmerückgewinnung lohnt

sich auch für kleinere Betriebe

Die beim Verdichten eingesetzte Energie

kann je nach Anwendung zu über 90 Prozent

in Form von Wärme zurückgewonnen

und genutzt werden. Die Wärmerückgewinnung

lohnt sich auch für kleinere

Industriebetriebe. „Schon bei rund

1 000 Betriebsstunden pro Jahr können

Anwender mit einem 15-Kilowatt-Verdichter

jährlich bereits rund 790 Euro

Heizöl- oder etwa 740 Euro Erdgaskosten

einsparen“, verspricht Erwin Ruppelt,

Leiter Projektingenieure der Coburger

Kaeser Kompressoren GmbH. ki

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technik+EINKAUF · 02 2011

Messe

39


Messe

e_procure & supply 2011

überrascht mit viel Neuem

Interaktive Veranstaltungsformate fördern intensiven Austausch

Auf der Messe e_procure & supply finden

Einkäufer innovative Entwicklungen, praxisnahe

Anwendungsbeispiele und einen

Procurement-Kongress unter einem Dach.

40 technik+EINKAUF · 02 2011

Bild: Messe Nürnberg

Bild: Messe Nürnberg

Mit einem neuen Konzept geht die

e_procure & supply 2011 an den

Start: Kongress und Messe werden

um Themen rund um das strategische

Beschaffungsmanagement

erweitert und sind sowohl thematisch

als auch räumlich enger miteinander

verbunden.

Direkt im Messegeschehen fördern

die neuen Veranstaltungsformate

– Speed Datings, Round Tables,

Guided Tours und die Messeakademie –

den Kontakt- und Erfahrungsaustausch

unter Ausstellern und Besuchern. Veranstaltet

wird der Kongress von Lepros, einem

spezialisierten Kongressveranstalter

im Bereich Einkauf und Supply Chain

Management.

Neues Konzept und interaktive

Veranstaltungsformate

„Es ist viel passiert seit der letzten e_procure

& supply“, berichtet Rolf Keller, Mitglied

der Geschäftsleitung der Nürnberg-

Messe. „In intensiven Gesprächen mit

Ausstellern haben wir zahlreiche Anregungen

aufgegriffen und umgesetzt. Entstanden

ist ein neues, transparentes Konzept,

das sich durch interaktive Veranstaltungsformate

und die thematische

Verknüpfung von Kongress und Messe

auszeichnet“, so Keller weiter. Einzelne

Kongresselemente finden direkt im Messegeschehen

statt und bringen den Besucher

zielgerichtet zum Fachangebot der

Aussteller.

Dafür bieten die neuen, interaktiven

Formate ideale Voraussetzungen. Philipp

Dickmann, Geschäftsführer von Lepros:

„Wir wollen die Veranstaltung durchgängig

gestalten und den Besuchern auf der

Messe, in der Akademie und im Kongress

die Chance bieten, innovative Entwicklungen

und Best Practices praxisnah zu

erleben. Die neuen Formate versprechen

‚geballtes Business‘ für Aussteller und Be-

sucher: kurze und effiziente

Termine, zahlreiche

Erstkontakte und viele

effektive, professionelle Gespräche.

Zusammen mit einem

ausgefeilten Kongress- und Akademieprogramm,

das stark auf die Beschaffung

fokussiert ist, wird die e_procure & supply

für die Besucher äußerst interessant.“

Interaktivität, direkter Kontakt und intensiver

Austausch – darauf sind die neuen

Veranstaltungsformate der e_procure

& supply 2011 ausgerichtet. Hinter der

Messeakademie verbergen sich halbtägige

Intensivseminare, in denen erfahrene

Referenten kleine Gruppen von Einkaufsverantwortlichen

zu speziellen Themen

schulen. Der begrenzte Teilnehmerkreis

fördert den direkten Austausch und sensibilisiert

die Fachbesucher für die ausgestellten

Lösungen. Bei den Speed Datings

liegt die Würze in der Kürze: Fünf Minuten

lang stellen sich Aussteller den Fragen

interessierter Fachbesucher zu einem

speziellen Themenbereich (z.B. Lieferantenmanagement),

bevor per Rotation

zum nächsten Gesprächspartner gewechselt

wird. Zum Round Table melden sich

ausstellende Unternehmen an, um auf

der Messe mit interessierten Einkaufsverantwortlichen

ins Gespräch zu kommen.

Globale Strategien für Einkauf

und Lieferantenmanagement

Komplettiert wird das Angebot durch

themenbezogene, moderierte Guided

Tours, die Fachbesucher über die Messe

direkt zum Anbieter führen. Bettina Lotz,

Manager Conferences, Training & Customer

Care, SoftconCIS GmbH: „Es wird

zusammengeführt, was zusammen gehört:

Angebot und Nachfrage, Besucher

und Aussteller, Messe und Kongress. Die

Bereiche werden verknüpft und enger

verzahnt.“

Unter dem Motto „Den Einkauf aktiv

gestalten“ referieren Hochkaräter aus


Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft

auf dem Kongress der e_procure & supply.

Fest zugesagt haben bereits Thomas

Matussek, Deutscher Botschafter in Indien

und ehemaliger UNO-Repräsentant,

sowie Rolf Weiland, Vice President Suite

Solution Management von SAP. Der Kongress

steht 2011 ganz im Zeichen von globalen

wirtschaftlichen Herausforderungen,

die zu neuen Strategien in Einkauf

und Beschaffung führen. Die aktuellen

Themen der Beschaffung werden innerhalb

des Kongresses durch die Vorstellung

von Innovationen, Trends und Erfolgsfak-

50.000 Qualitätswerkzeuge

1.200 Fachberater

99,9 % Zuverlässigkeit

Der Systempartner

– immer an Ihrer Seite !

toren beleuchtet. Die erste Vortragsreihe

widmet sich der Frage „Global versus local

– sind lokale Anbieter immer die

schlechtesten?“ In der zweiten Vortragsreihe

stehen „Strategien und erfolgversprechende

Ansätze in Einkauf, Lieferantenentwicklung

und Supply Chain Management“

im Vordergrund. „Optimierung

der Finanzströme und Kostensenkung

versus Prozessoptimierung – Erfolgspotenziale

in Einkauf und Supply Chain Management“

heißt das Thema der dritten

Vortragsreihe am zweiten Messetag. Die

vierte Vortragsreihe beleuchtet „Effiziente

Lieferantenanbindung, die Vielfalt an

Dienstleisterkonzepten und Outsourcing

in Einkauf und Beschaffung: Studien,

Trends und Erfolgsstories“. Das Abschlussplenum

beschäftigt sich mit dem

„Spannungsfeld Kostenreduzierung und

Ethik: Fairness und Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktoren

im Einkauf“.

Bereits zum fünften Mal wird während

der Messe der Award für Best-Practice-

Lösungen in der Beschaffung vergeben.

2011 zeichnet die unabhängige Experten-

Jury „Innovative Praxislösungen in Einkauf

und Supply Management“ aus. Bewertungskriterien

sind die Innovation

sowie der Nutzen und der Mehrwert der

innovativen Praxislösung. Wie in den

Vorjahren bewerben sich Lösungsanbieter

gemeinsam mit dem Anwender der

realisierten Lösung.

Eine attraktive Präsentationsfläche für

Beratungsfirmen bietet zum dritten Mal

in Folge die Consulting Area. Hier können

Consulting-Unternehmen mit geringem

finanziellem Aufwand ihre Dienstleistungen

präsentieren – eine optimale

Gelegenheit, qualifizierte Kontakte unter

Einkaufsentscheidern zu knüpfen. Ziel

der Consulting Area ist es, Geschäftsführern

und Entscheidern aus Einkauf und

IT Lösungen für die Optimierung der

Wertschöpfungskette aufzeigen. Dazu

gehört die klassische Beratung hinsichtlich

Einkaufsorganisation, Prozessmanagement,

Qualifizierung und Training,

aber auch nicht-traditioneller Beschaffungsbereiche

wie Marketing-, Finanz-

und Energiedienstleistungen sowie Travelmanagement.

ki

Messe e_procure & supply

Die Messe e_procure & supply 2011

findet vom 25. bis 26. Mai auf dem

Messegelände Nürnberg statt. Mehr

als 100 Aussteller werden ihre Produkte

zum Thema strategisches Beschaffungsmanagement

und E-Sourcing

vorstellen. Mehr als 2 500 Fachbesucher

werden dort erwartet. Am 25. Mai

hat die Messe von 9 bis 18 Uhr und am

26. Mai von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen:

www.e-procure.de

Messe

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technik+EINKAUF · 02 2011 41


Bild: PIlz

Technik

Eine der ersten TruBend-3000-Maschinen von Trumpf, die mit dem neuen kamerabasierten

Schutzsystem von Pilz ausgestattet sind.

Abkantprozess jederzeit

sicher überwachen

Kamerabasiertes Schutz- und Messsystem für Pressen

Die neuen Schutzsysteme für

Pressen sind mit Kameras ausgestattet.

So kommt der Bedienerschutz

noch wirkungsvoller zum

Einsatz und die Pressen arbeiten

noch effizienter.

Sind es bei älteren Maschinen die

klassischen Zweihand-Bediensteuerungen

oder Lichtschranken

in Form von Sicherheitsvorhängen, die

während des eigentlichen Biegeprozesses

den Arbeitsbereich händisch zu bestückender

Abkantpressen absichern,

kommen bei Neumaschinen in jüngster

Zeit zunehmend Systeme, die mit Kameras

arbeiten als wirkungsvoller Bedienerschutz

zum Einsatz. Eine solche Lösung,

die neben der Sicherheit des Bedieners

auch den Aspekt der Effizienz

einer Presse einbezieht, ist das optische

Schutz- und Messsystem PSENvip.

Als Kompetenzzentrum für Biegetechnologie

innerhalb der international tätigen,

deutschen Trumpf-Gruppe entwi-

42 technik+EINKAUF · 02 2011

ckelt und produziert Trumpf Austria am

Standort in Pasching bei Linz unter anderem

die so genannten TruBend Abkantpressen.

Aktuell wurde die Baureihe Tru-

Bend 3000 mit dem kamerabasierten

Schutzsystem PSENvip aus dem Hause

Pilz ausgerüstet, das die Effizienz von

Pressen deutlich erhöhen kann.

Das mit LED-Licht arbeitende Schutzsystem

des Automatisierungsexperten

wurde in enger Zusammenarbeit mit

Trumpf an die individuellen Vorgaben

der Baureihe optimal angepasst. So ließen

sich Flexibilität, Produktivität und

Verfügbarkeit der Abkantpresse deutlich

erhöhen.

Einfache Installation und keine

Neujustage nach Werkzeugwechsel

„Die Funktionalität unserer Maschinen

hat sich noch zusätzlich optimieren lassen“,

erklärt Helmut Radler, der für die

Automatisierungs- und somit auch Sicherheitstechnik

der Abkantpressen von

Trumpf zuständig ist.

Die dynamische Schutzfeldanpassung

und die damit verbundene Performancesteigerung

der Abkantpresse, die einfach

wie gleichzeitig schnell durchführbare

Justage und die Unempfindlichkeit gegenüber

Fremdlicht, Reflexionen aber

auch Vibrationen des Schutzsystems

konnten Trumpf überzeugen.

Der eigentliche Clou des optischen

Schutzsystems von Pilz steckt in der innovativen

Optik sowie im teilautomatisierten

Justageprozess. „Die Erstjustage

nach dem Anbringen der optischen

Schutzeinrichtung lässt sich komfortabel

und relativ schnell über eigene Justageschablonen

und unterstützt durch

klare Informationen am Display durchführen“,

erklärt Helmut Radler. Die

Grundausrichtung der Sende- und Empfangseinrichtung

ist in der Regel in wenigen

Minuten abgeschlossen. Eine Neujustage

nach einem Werkzeugwechsel

ist generell nicht notwendig.

Das vom Ostfilderner Unternehmen

speziell für den Einsatz beim Blechbiegen

entwickelte, kamerabasierte Schutzsys-


Neues Steuerungssystem gewährleistet Sicherheit

Mit den Steuerungssystemen PSSuniversal

PLC des Automatisierungssystems

PSS 4000 und der neuen Variante von

PSENvip steht eine Sicherheitslösung für

Gesenkbiegepressen zur Verfügung. Diese

ist sowohl für Neumaschinen als auch

für das Retrofit interessant. Die Lösung

erhöht die Taktzahl für Gesenkbiegepressen

deutlich und leistet damit einen

wesentlichen Beitrag zur Produktivitätssteigerung.

Optimal anpassbare Betriebsgeschwindigkeiten,

deutlich höhere

Taktzahlen und eine komfortable Diagnose

steigern Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit

der Maschinen. Und das bei

höchster Sicherheit. Das Steuerungssystem

PSSuniversal PLC überwacht alle

tem PSENvip ist generell weniger störanfällig

und hilft, Produktionsprozesse

beim Abkantpressen effizienter und produktiver

zu machen.

PSENvip überwacht optisch den gesamten

Abkantprozess. Als Lichtquelle

kommt dabei ein optischer LED-Sender

zum Einsatz, der im sichtbaren Bereich

Licht abstrahlt. Auf der Gegenseite ist unmittelbar

am oberen Werkzeug die Empfangseinheit

in Form einer speziellen Kamera

installiert.

Kamera wertet das Schattenbild

aus und stoppt in Millisekunden

Installiert an der Oberwange der Abkantpresse,

erkennt die mitfahrende Schutzeinrichtung

selbst kleinste Fremdkörper

im Schutzraum zwischen Sende- und Empfangseinheit

und entspricht SIL3 nach IEC

61508 (bzw. Kat. 4 nach EN 954-1). Die

Kamera wertet das Schattenbild des Werkzeugs

und anderer Unterbrechungen aus

und stoppt die Maschine, wenn beispielsweise

ein Finger des Bedieners dazwischen

kommt. Die Reaktionszeit beträgt nur vier

Millisekunden, was schnelles Abschalten

im Gefahrenfall ermöglicht.

sicherheitsrelevanten Funktionen einer

Presse: Vom Betriebsartenwahlschalter

über den Not-Halt bis hin zur Ansteuerung

der Pressensicherheitsventile. Diese

Funktionen sind als Softwarebausteine

Teil der Software-Plattform PAS4000.

Auch Standardsteuerungsfunktionen

kann das Steuerungssystem übernehmen.

Um Anwendern die Realisierung

einer Pressenapplikation so einfach wie

möglich zu machen, bietet Pilz für alle

gängigen sicherheitsgerichteten Steuerungs-

und Überwachungsfunktionen

Software- und Funktionsbausteine, die

von BG und TÜV abgenommen sind. Anwender

müssen nur noch ihre anlagenspezifischen

Parameter hinzufügen.

Der Abstand zwischen Sende- und

Empfangseinheit kann bis zu zehn Metern

betragen. Die Überwachung des

Nachlaufweges ist integriert. Dank innovativer

Optik ist das System tolerant gegenüber

Vibrationen, Streulicht, Interferenzen

und Temperaturschichtung.

Die Inbetriebnahme erleichtern Justage-Schablonen,

die in Kombination mit

der Anzeige auf dem Display die Ausrichtung

von Sender und Empfänger erleichtern.

Die Schablonen werden an

beiden Einheiten von PSENvip flexibel

angebracht. Der Empfänger ist zum Sender

richtig ausgerichtet, wenn das korrekte

Justage-Bild im Display angezeigt

wird.

Nach einem Werkzeugwechsel können

Betreiber auf eine Software unterstützte

Feinjustage zurückgreifen. Die integrierte

Displayanzeige ermöglicht es, das

Schutzfeld für das Kastenbiegen, den

Anschlagmodus und für den Werkzeugwechsel

komfortabel anzupassen.

Durch das in PSENvip integrierte Diagnosekonzept

erhält der Bediener direkt

am Gerät Informationen über aufgetretene

Fehler. Dabei kann er über die Bedientasten,

die zu den einzelnen Fehler-

Als Lichtquelle wird ein

optischer LED-Sender

verwendet, der Licht

über den gesamten

Schutzfeldbereich abstrahlt.

meldungen gehörenden Abhilfemaßnahmen

aufrufen.

„Bereits die ersten Feldversuche haben

uns gezeigt, dass das LED-Licht äußerst

unempfindlich gegenüber Fremd- oder

Streulichteinfall sowie Oberflächenreflexionen

der Bleche ist“, erinnert sich Helmut

Radler an die frühen Testaufbauten.

„Die Pilz-Lösung ist damit gegenüber

Umwelteinflüssen äußerst resistent.“

Durch die offene Programmiermöglichkeit

über das Steuerungssystem

PSSuniversal PLC des Automatisierungssystems

PSS 4000 kann die Abkantpresse

an individuelle Kundenwünsche flexibel

anpasst werden.

„Die Zusammenarbeit mit Pilz war

sehr gut, gemeinsam konnten wir eine

tolle Lösung realisieren, die den Ansprüchen

unserer Kunden nach steigender

Produktivität und mehr Wirtschaftlichkeit

unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards

gerecht wird.“ Was letztendlich

bei Trumpf auch zur Entscheidung

führte, die TruBend 3000 serienmäßig

mit PSENvip in Verbindung mit

dem Steuerungssystem PSSuniversal

PLC des Automatisierungssystems PSS

4000 auszurüsten. ki

Ein Draht kommt selten allein

Punktgeschweißte Drahtgitter aus blanken, verzinkten,

aluverzinkten Drähten und Edelstahldraht …

Anschrift Putlitzer Straße 8 · D-19348 Wolfshagen

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WDM Wolfshagener Drahtund

Metallverarbeitung GmbH

technik+EINKAUF · 02 2011

Technik

Bild: Pilz

43


Bild: ???????????

Technik

Mehr Ertrag als Einsatz

dank Wärmerückgewinnung

Der clevere Weg

zum Energiesparen

Dass bei der Drucklufterzeugung

ein großer Teil der eingesetzten

Energie in Wärme umgewandelt

wird, ist bekannt. In vielen Fällen

geht diese Wärme ungenutzt verloren,

dabei kann sie noch in das

Heizsystem gespeist werden.

Allerdings kann der Betreiber einer

Druckluftstation mit verhältnismäßig

einfachen Mitteln den Wirkungsgrad

der Kompressoren drastisch

erhöhen. Dazu muss er nur die Abwärme

44 technik+EINKAUF · 02 2011

Eine Anlage mit Wärmerückgewinnung aus der Kühlluft. Dies ist die einfachste Methode,

die sofort Energie spart, die sonst für die Hallenheizung aufgebracht werden müsste.

z.B. für wärmegeführte Produktionsprozesse

oder für Heizzwecke nutzen. In diesem

Fall kann man sogar mehr Energie

(in Form von Wärme und Druckluft) gewinnen

als man hineinsteckt. Das hört

sich physikalisch unmöglich an, ist es

aber nicht, wie ein aktuelles Beispiel von

Boge zeigt.

Ein Höchstmaß an Effizienz war gefragt,

als Boge für einen Hersteller von

Katalysatoren eine neue Druckluftstation

plante. Da das Werk eine hohe Druckluftqualität

benötigt, wurden drei ölfrei verdichtende,

frequenzgeregelte Schraubenkompressoren

mit Wasserkühlung installiert.

Zwei Maschinen haben Nennleistungen

von 250 kW, die dritte ist mit

einem 132 kW-Antrieb ausgestattet. Ein

effizienter Adsorptionstrockner ohne zusätzlichen

Regenerationsluftverlust übernimmt

die Aufbereitung der Druckluft.

Alle Anlagen werden intelligent über ei-

ne zentrale übergeordnete Steuerung bedarfsgerecht

gesteuert.

Die Kompressoren sind mit effizienten

Wärmerückgewinnungssystemen ausgerüstet.

Das Kühlwasser führt die Wärme

aus den drei Kühlsystemen der Verdichter

ab, sammelt sie und stellt sie an einem

zentralen Anschluss bereit, der in diesem

Fall mit der Heizungsanlage des Werkes

verbunden ist. So kann man in den kühleren

Monaten die Heizanlage betreiben,

ohne eigens Energie zu verbrauchen bzw.

wirtschaftlich zuheizen.

Mehr Output als Input bei

der Wärmerückgewinnung

Aber auch der Anschluss an andere Wärmenutzer,

z. B. für Prozesswärme, ist problemlos

möglich. Eine einfache Beispielrechnung

zeigt, wie effizient ein optimal

ausgelegtes System „Drucklufterzeugung

plus Wärmerückgewinnung“ sein kann.

Die Nennleistung der drei Kompressoren

summiert sich auf 632 kW. Die Wärmeleistung,

die unter optimalen Bedingungen

zurückgewonnen und ins Heizsystem

gespeist werden kann, beträgt

hingegen 757 kW. Das bedeutet: Der

Anwender erhält mehr Energie aus

der Druckluftstation als er hineinsteckt.

Anders ausgedrückt: Die Boge-Kompressoren

erzeugen mehr

Wärmeenergie als die aufgebrachte

elektrische Leistung, und dabei wird

auch noch Druckluft erzeugt. Möglich

wird das durch die clevere Ausnutzung

der Physik. Was für Brennwerttechnik

längst Standard ist, wird hier auch bei

Ölfreie Schraubenkompressoren der SO-Baureihe

erzeugen qualitativ hochwertige Druckluft und bieten

effiziente Möglichkeiten zur zur Nutzung von EinsparEinsparpotenzialen; mit Wärmerückgewinnung besonders

effektiv.

Bild: Boge


Bild: Boge

Die Abbildung zeigt die verschiedenen Wärmeströme aus einem luftgekühlten, öleingespritzten Schraubenkompressor.

der Wärmerückgewinnung ausgenutzt.

In Summe ergibt sich somit bei idealer

Nutzung der Wärme tatsächlich ein Wirkungsgrad

von über 100 %. Davon profitiert

in erster Linie das Betriebskostenbudget

des Anwenders.

Dank dieser Installation lassen sich die

Energiekosten der Produktion um durchschnittlich

63 % reduzieren. Das ist ein

wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit

des Unternehmens. Die zusätzlichen

Investitionskosten für die Wärmerückgewinnung

amortisieren sich innerhalb

kürzester Zeit. Sparen lässt sich über

die gesamte Laufzeit der Druckluftstation,

die meist mehr als 12 Jahre beträgt.

Aber auch die Umwelt wird entlastet: Der

Betrieb emittiert über 3 900 Tonnen weniger

CO2 pro Jahr.

Kompressoren dienen als

Energiequellen für Heizungen

Diese Art der Effizienzsteigerung kann

man in den meisten Einsatzfällen nutzen,

wenn Kompressoren kontinuierlich oder

mit langen Laufzeiten betrieben werden.

Die Wärmerückgewinnung ist dann besonders

wirtschaftlich, wenn konstant

Prozesswärme benötigt wird. Dies ist z.B.

häufig in der Chemieindustrie und der

Nahrungsmittelproduktion der Fall. Aber

auch als „Energiequelle“ für das Heizsystem

lassen sich Kompressoren hervorragend

nutzen, wie das Beispiel zeigt.

Boge empfiehlt, diese Möglichkeit bei

der Neuanschaffung von Kompressoren

auf jeden Fall durchzurechnen, zumal die

Option der Wärmerückgewinnung nur

einen sehr geringen Aufpreis bei den

Kompressoren und geringen technischen

Aufwand bei der Installation erfordert.

So kann der Kompressorbetreiber Wirkungsgrade

von über 100 % erzielen und

erhebliche Summen an Energiekosten

sparen. ki

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von technik+EINKAUF

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mit wichtigen Informationen rund um das Thema Einkauf und Technik.

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technik+EINKAUF · 02 2011

Technik

45


Technik

Gipfelstürmer –

Bodenreinigung leicht gemacht

Einsatz einer Scheuersaugmaschine auf Deutschlands höchstem Berg

Unterschiedliche Bodenbeläge und

wechselnde Bediener: Genau das

sind die Herausforderungen, die

den Einsatz einer Reinigungsmaschine

zur kniffeligen Angelegenheit

machen können. Dass es auch

einfach geht, zeigt ein Blick auf die

Gipfelstation der Zugspitze.

Gut eine halbe Million Menschen

besuchen Jahr für Jahr die

Zugspitze, mit 2 962 m Deutschlands

höchster Berg. Sie genießen das

grandiose Alpenpanorama, gelangen

über den Klettersteig zum Gipfelkreuz,

prosten sich an der Bar im Restaurant

‚Gletschergarten’ zu oder sind mit Ski

oder Snowboard auf den Pisten im

Zugspitzplatt unterwegs. Zu den Hinterlassenschaften

dieses Besucheransturms

im Gipfelrestaurant gehört auch eine

46 technik+EINKAUF · 02 2011

Bild: Kärcher

Die Scheuersaugmaschine BD 45/40 im Einsatz auf Deutschland

höchstem Gipfel, der Zugspitze. Täglich müssen hier die verschiedensten

Böden sauber gehalten werden.

Menge Schmutz, die täglich beseitigt

werden muss. „Sauberkeit ist eines unserer

obersten Ziele, weshalb wir auf effizientes

Reinigungsgerät setzen,“ unterstreicht

Adelbert Heimgartner, Einkaufsleiter

der Bayerischen Zugspitzbahn

Bergbahn AG.

Teil des „Hygiene-Fuhrparks“ ist eine

handgeführte Scheuersaugmaschine des

deutschen Herstellers Kärcher, die seit

knapp einem Jahr auf der Gipfelstation

im Einsatz ist – und zur Nassreinigung

harter wie elastischer Böden herangezogen

werden kann. Dabei handelt es sich

um das Modell BD 45/40 Bp, eine mit

Scheibenbürste (D=Disc) bestückte kompakte

Scheuersaugmaschine, die eine Arbeitsbreite

von 45 cm hat und mit einem

separaten Frisch- und Schmutzwassertank

von jeweils 40 l Fassungsvermögen

ausgerüstet ist. ‚Bp’ steht für ‚Battery-

Pack’: Dank des eingebauten Ladegeräts

kann die Maschine an jeder beliebigen

Steckdose aufgeladen werden. Die Kapazität

reicht für eine Laufzeit von rund

zweieinhalb Sunden.

Unterschiedlichste Schmutzarten

erhöhen die Anforderungen

Aufnehmen muss es der flexible ‚Gipfelstürmer’

von Kärcher, der auf der Zugspitze

zur regelmäßigen Unterhaltsreinigung

wie auch – bei akuter Verschmutzung

– zur schnellen Reinigung zwischendurch

genutzt wird, mit

unterschiedlichsten Schmutzarten. Das

Spektrum reicht von klebrigen Cola-,

Schokoladen- oder Speiseeisflecken über

festgetretene Kaugummireste bis zu

Schneematschrändern, Holzsplittern von

den Sonnendecks und einer Menge feinster

Steinchen, die Bergsteiger wie Skifahrer

in ihren Schuhrillen eintragen.

Bild: Kärcher


Bild: Kärcher

Verteilt ist das Ganze auf robusten

Feinsteinfliesen, die auf einer Fläche von

gut 500 m 2 in den Gängen und Wartezonen

der Gipfelstation verlegt sind, und

auf dem etwas großflächigeren und deutlich

sensibleren Linoleumboden, mit dem

das Restaurant ‚Gipfelalm’ sowie die ‚Panorama-Lounge

2962’ ausgestattet sind.

Einfache Bedienbarkeit erleichtert

Arbeit mit Scheuersaugmaschine

„Gerade wenn wir Hochbetrieb haben,

kann es im Restaurant wie in den Wartezonen

schon recht heftig aussehen“

schmunzelt Zugspitz-Mitarbeiter Andreas

Schmidt – und der muss es wissen.

Während der Restaurant- wie Sanitärbereich

hauptverantwortlich von einer

Fremdfirma gereinigt wird, kümmert sich

Schmidt gemeinsam mit zehn weiteren

Kollegen – im Hauptberuf allesamt Fahrgastbegleiter

der Eibsee-Seilbahn und

der Gletscherbahn – in regelmäßigen Abständen

um die Reinigung der so genannten

Verkehrsflächen.

Genau hier erweist sich die Bedienfreundlichkeit

der neuen Scheuersaugmaschine

als Riesenplus. „Die Maschine

erklärt sich eigentlich von selbst – und

kann dabei eine ganze Menge“, lautet

das Urteil des drahtigen Zugspitz-Allrounders

Schmidt, der neben Seilbahnfahren

und Reinigen auch immer wieder

als Gästeführer einspringt. Die Handhabung

ist mit nur einem Knopf möglich.

Ganz nach Wunsch und je nach Verschmutzung

kann die Maschine durch

einfaches Drehen des ‚Easy-Schalters’,

der zentral auf dem Bedienfeld platziert

ist, wahlweise auf kombiniertes Schrubben

und Saugen, auf reines Saugen bzw.

Schrubben oder auf Polieren eingestellt

werden. Entsprechend wird die Scheibenbürste,

die mit bis zu 160 Umdrehungen

in der Minute rotiert, abgesenkt oder

hochgefahren, während der Saugbalken

aktiviert bzw. deaktiviert wird.

Eine weitere Besonderheit, die sich im

praktischen Einsatz bezahlt macht, ist die

Ausrüstung der Scheuersaugmaschine

für die Zugspitze mit dem optional ange-

botenen Reinigungsmittel-Dosiersystem

DOSE. Der Clou ist hier: Das Reinigungsmittel

wird nicht in den Frischwassertank,

sondern exakt dosiert direkt in den

Schrubbkopf gegeben. „Diese separate

Zudosierung bietet gleich mehrere Vorteile

– nämlich bessere Reinigungsleistung

und geringere Kosten,“ unterstreicht

Kärcher-Vertriebsmann Martin Lainer,

der sich bei der genauen Auslegung der

BD 45/40-Maschine eng mit dem Zentraleinkauf

der Bayerischen Zugspitzbahn

abgestimmt hat.

Was gemeint ist, zeigt ein Blick in die

Praxis: Mit DOSE kann der Anwender

unmittelbar auf eine akute Verschmutzung

reagieren – und kurzfristig die Menge

des Reinigungsmittels hochfahren.

Gesteuert wird das Ganze über einen

ebenfalls auf dem Bedienfeld installierten

Drehknopf, mit dem sich die Zumischung

bis auf maximal 3 % hochregeln

lässt. „Im Normalbetrieb setzen wir ein

leicht alkalisches Reinigungsmittel ein,

das mit 0,5 % dosiert ist,“ erklärt Schmidt.

„Dieser geringe Anteil reicht, um die

Oberflächenspannung herabzusetzen –

und so ein besseres Reinigungsergebnis

zu erzielen.“

Durch exaktes Dosierungssystem

geringerer Reinigungsmittelbedarf

Auch auf der Kostenseite macht sich das

exakte Dosiersystem bezahlt. „Unterm

Strich wird das Reinigungsmittel nicht

nur genauer, sondern auch sparsamer

und damit umweltverträglicher eingesetzt,“

so Lainer. Außerdem verhindert

die Direkt-Dosierung das mögliche Ausflocken

des Reinigungsmittels im Frischwasser

– und damit die Gefahr einer Verkeimung

des Wassertanks.

Für verschiedene Bodenbeläge und

Reinigungsaufgaben hat Kärcher Scheibenbürsten

in unterschiedlichen Härten

im Katalogsortiment: Es gibt sie in insgesamt

vier Abstufungen und Farben – von

sehr weich (weiß) bis hart (schwarz). Auf

der Zugspitze kommt eine rote Scheibenbürste

zum Einsatz.

Martin Wendland

Die Scheibenbürste

kann durch einfaches

Drücken eines

Pedals in wenigen

Sekunden ausgetauscht

werden.


Technik

Bild: Europipe

Mehr Rohre dank

geminderter Stillstandszeiten

Potenzialanalyse zur Verbesserung des Laufzeitfaktors

Die Europipe GmbH ist Hauptlieferant

von Großrohren aus Stahl für

die vielbeachtete Ostseegaspipeline

von Russland nach Deutschland.

Eine Verbesserung des Laufzeitfaktors

in der Produktion war

das Ziel eines Projekts am deutschen

Stammsitz.

Europipe fertigt derzeit Großrohre

für den zweiten Strang der

1 220 km langen Pipeline zwischen

Wyborg in Russland und Greifswald

an der deutschen Ostseeküste. Das

Unternehmen wird 714 000 t (848 km)

und damit – wie beim ersten, seit April in

Bau befindlichen Strang auch – den

Großteil der Stahlrohre an den Kunden

Nord Stream AG liefern. Es ist das bisher

größte Offshore-Projekt der Welt und

kommt als erste Offshore-Pipeline ohne

Verdichterstation aus.

Um die Produktion zu optimieren,

wurde am Stammsitz in Mülheim an der

Ruhr eine Potenzialanalyse durchgeführt.

„Die Potenzialanalyse sollte zur Verbesserung

des Laufzeitfaktors – somit der

Bruttobetriebszeit ohne Umbau- und

Stillstandszeiten – der dortigen 18 m-Fertigungsstraße

beitragen“, erklärt Hans-

Hier werden die Bleche in der U-Presse als Hohlkörper eingeformt,

bevor sie als Rohr zusammengeschweißt werden können.

48 technik+EINKAUF · 02 2011

Heinrich Meier, Senior Manager Maintenance

bei der Europipe GmbH. Ein Projektteam

von externen Fachleuten der

agiplan GmbH und internen Europipe-

Spezialisten nahm die Gebiete Störungsbeseitigungsprozess,

allgemeine Instandhaltungsprozesse,

gemeinsame Prozesse

von Instandhaltung und Produktion sowie

die Strukturen der Instandhaltung

unter die Lupe. Dies geschah mit Hilfe

von Prozessbeschreibungen und Stärken-/Schwächenanalysen.

Damit identifizierte

das Team Handlungsfelder, definierte

Ziele und Konzepte für alle Kernmaßnahmen

und bewertete Potenziale,

um eine so genannte Roadmap für die

Umsetzung von Verbesserungsmaß-nahmen

erstellen zu können.

Strukturen der Instandhaltung

genau unter die Lupe genommen

Obwohl sich die Instandhaltung im Werk

auf einem hohen Niveau präsentierte und

besonders die Nutzung von SAP PM als

vorbildlich zu bezeichnen war, galt es,

weitere Optimierungspotenziale ausfindig

und nutzbar zu machen. Nach nur

sechs Projektwochen legte das Team eine

Reihe von Handlungsfeldern fest und bewertete

die damit verbundenen Potenzia-

le. Joachim Dyrbusch, Senior Consultant

bei der agiplan GmbH: „Dadurch ergab

sich am Ende des Projekts ein Umsetzungsplan,

der die zeitliche Reihenfolge

und die jeweiligen Zielvorgaben für die

Umsetzungsmaßnahmen enthielt.“

Am Europipe-Standort Mülheim an der

Ruhr wird in zwei Schichten produziert.

Das hat zur Folge, dass jeden Morgen vor

Produktionsbeginn ein Großteil der Anlagen

erst hochgefahren werden muss –

ein komplexer Vorgang, da eine Vielzahl

von mechanischen sowie elektrisch bzw.

elektronischen Aufgaben fehlerfrei auszuführen

sind. Da die Produktion insgesamt

kontinuierlich abläuft und deren

Geschwindigkeit nicht erhöht werden

kann, aber das Produktionsende um 22

Uhr nicht verschiebbar ist, bedeutet jedes

Rohr, dass nicht wie geplant zwischen 6

und 7 Uhr produziert wird, schlichtweg

ein verlorenes Rohr. Aus diesen Gründen

war die nachhaltige Senkung der Frühstörungen

ein zentrales Handlungsfeld.

Als erstes galt es, den Mitarbeitern sowohl

in der Produktion als auch in der

Instandhaltung das Problem und die

Wichtigkeit von Frühstörungen zu vermitteln,

um so eine Sensibilität für dieses

Thema zu erzeugen. Das Projektteam

war von Beginn an davon überzeugt, dass

02_gt_bd_zw Zwischentitel

02_gt_bd_zw Zwischentitel

Das fertige Großrohr am Ende der Formstraße. Diese Rohre werden

in der Ostseegaspipeline eingesetzt.

Bild: Europipe


allein durch diese Informationsmaßnahme

eine Reihe von Störungen vermieden

werden konnte. Darüber hinaus erarbeitete

das Team ein Konzept zur verstärkten

Beobachtung und Auswertung von

Frühstörungen. Dabei handelt es sich um

ein Verfahren zur Konzentration auf kritische

Anlagenteile, zur Festlegung von

personellen und technischen Maßnahmen

sowie um einen Prozess zur Erfolgskontrolle.

Ein interessantes Detail dieses

Konzepts besteht darin, dass die Beobachtung

und Auswertung wöchentlich

durchgeführt wird, jedoch nach Durchführung

von Abstellungsmaßnahmen für

einen Zeitraum von zwei Wochen an der

betreffenden Anlage nichts verändert

werden darf, um die Auswirkungen nicht

durch andere Effekte zu überlagern. Bei

Europipe gehören seit vielen Jahren Qualitätsverbesserungsprozesse

(QVP) zur

gelebten Unternehmensrealität.

Qualitätsverbesserungsprozesse

im Unternehmen manifestiert

Bei solchen Prozessen handelt es sich jedoch

um aufwändige und langwierige

Vorgänge, die gemäß Qualitätshandbuch

aus den vorgeschriebenen Teilen Eröffnung,

Durchführung und Dokumentation

bedürfen. Dementsprechend erstrecken

sich solche QVP häufig über Monate, im

Einzelfall sogar über mehr als ein Jahr.

Daraus resultiert eine gewisse Zurückhaltung

der Belegschaft bei der Mitarbeit.

Das Projektteam entwickelte deshalb die

Idee eines so genannten Kurz-QVP, der

durch Meister oder Abteilungsleiter im

Rahmen der täglichen Frühbesprechungen

ausgelöst, höchstens ein bis zwei Wochen

dauern darf und nur in handschriftlicher

Form zu dokumentieren ist. Diese

Form der Ergebnisdokumentation wird

schnell und unbürokratisch eingescannt

und in einer für alle zugänglichen Datenbank

abgelegt. Dort kann dann mit großer

Transparenz jederzeit nach Anlagenteil,

Zeitraum oder Defektarten recherchiert

werden.

Das Projektteam ging noch einen

Schritt weiter und schlug den Unternehmensverantwortlichen

eine Art Frühwarnsystem

vor. In einem ersten Schritt

soll dafür ein Konzept für schnelle Störungsbehebung

erarbeitet werden. Kernidee

dabei ist der Aufbau eines Instandhaltungsleitstands

als Integrationsmedium

sowie eines Kennzahlensystems. Dies

würde das Zusammenfließen und Anzeigen

aller instandhaltungsrelevanten Informationen

sicherstellen. Gleichzeitig

würde so langfristig gewährleistet, dass

sich der Umgang mit Störungen von einer

Reaktion zur Vorbeugung wandelte.

Die Anlagendokumentation bei Europipe

verteilte sich früher elektronisch

auf SAP-DVS, SPS-Server und Intranet

sowie in Papierform auf mehrere Stel-

len. Hinzu kam eine Trennung in die Bereiche

Elektrik und Mechanik. Uneinheitliche

Darstellungen und nicht für

alle Mitarbeiter der Instandhaltung bereit

stehende Informationen erschwerten

die Situation zusätzlich. „Die Ziele

in diesem Segment lauteten deshalb

Schaffung einer zentralen Ablage der

Anlagendokumentation und einheitliche

Darstellung sowie eine leichte Zugriffsmöglichkeit

für alle Mitarbeiter“,

betont Hans-Heinrich Meier.

Dies wurde vom Projektteam in der

Form vorgeschlagen, dass eine Archivierung

der Informationen als strukturierte

pdf-Dokumente mit Such- und Link-

Funktionalitäten künftig auf dem entsprechenden

Server von SAP DVS erfolgen

soll. Nach Umsetzung des exemplarisch

für eine Anlage bereits realisierten

Vorschlags bestünden die Verbesserungen

vor allem im Wegfall von Such- und

Beschaffungszeiten für Anlagendokumente,

in kürzeren Fehlerdiagnosezeiten

durch bessere Suchfunktionen

innerhalb der Dokumente sowie in

der lückenlosen Dokumentation aller

Instandhaltungsmaßnahmen im SAP-

Schichtenbuch.

Das Projektteam aus Europipe- und

agiplan-Fachleuten trieb nicht nur die

Abstellung von Mängeln, sondern auch

die Umsetzung langfristig wirkender

Firmenporträt

Europipe GmbH

Das Unternehmen ist ein Hersteller von

längs- und spiralnahtgeschweißten

Großrohren für Gas- und Ölpipelines.

Das Unternehmen ging 1991 aus den

Mannesmannröhren-Werken hervor. An

ihm sind die AG der Dillinger Hüttenwerke

und die Salzgitter Mannesmann GmbH

zu je 50 Prozent beteiligt. Die konzernweit

rund 1 400 Mitarbeiter, davon mehr

02_bd_zw Zwischentitel

02_bd_zw Zwischentitel

Die geschweißten Rohre werden am Ende der Produktion mittels Ultraschall nochmals

geprüft. Damit wird sichergestellt, dass die erforderliche Qualität erreicht wurde.

Maßnahmen voran. Der Bestandsaufnahme

folgten Vorschläge für Sofortmaßnahmen

zur Laufzeitverbesserung sowie

Handlungsempfehlungen, die nachhaltig

zur Optimierung von Produktion und Instandhaltung

beitragen werden.

Das Team betonte stets die zentrale Bedeutung

der Mitarbeiterqualifikation.

Schließlich sichert ein Know-how-Transfer

ohne große organisatorische oder verfahrensmäßige

Hürden die langfristig

wirkende Qualität von Maßnahmen.

Lehrgängen oder mehrstündigen Vorträgen

wurden daher kurze, punktuelle

Schulungen zur Seite gestellt. Im Anschluss

an die Frühstückspause erfolgt

ein maximal fünfminütiger Vortrag ohne

technischen Aufwand und Vorbereitung

über Neuerungen im unmittelbaren Arbeitsumfeld

– mit großer Resonanz in der

Belegschaft.

Die Umsetzung der Maßnahmen hat

schon zum erheblichen Rückgang von

Frühstörungen und zu Verbesserungen

bei der Qualität der Instandhaltungsmaßnahmen

geführt. Dr. Andreas Liessem,

Werkleiter des Standorts Mülheim

an der Ruhr der Europipe GmbH, bringt

es auf den Punkt: „In Kombination tragen

die bereits umgesetzten Maßnahmen zu

weiter optimierten Abläufen in unserem

Werk in Mülheim an der Ruhr bei.“

Günther J. Bergmann/ki

als 650 in Deutschland, erwirtschafteten

2008 einen Umsatz von 1,6 Mrd Euro. Europipe

hat ihren Sitz in Mülheim an der

Ruhr und betreibt weltweit an fünf Standorten

Fertigungsstraßen: in Deutschland,

Frankreich, Brasilien und den USA. Das

Unternehmen produziert jährlich über

eine Million Tonnen Rohre, was einer

Länge von etwa 3 000 km entspricht.

technik+EINKAUF · 02 2011

Technik

49

Bild: Europipe


Technik

Leichtbau-Verbindungselemete führen zu erheblichen Gewichts-

als auch Kosteneinsparungen. Schrauben aus Duroplast

schlagen dabei die Leichtmetallverbindungselemente.

Leichtbau innovativ umgesetzt

Neue Verbindungstechnik setzt Maßstäbe bei Karosserieverschraubung

Das Spektrum potenzieller Einsatzgebiete,

in dem Leichtbau-Materialien

eingesetzt werden, ist in

den letzten Jahren signifikant angestiegen.

Insbesondere im Automotive-Sektor

finden sich zunehmend

Anwendungen aus Leichtbau-Werkstoffen.

Der Begriff „Leichtbau“ in all seinen

Facetten und Ausprägungsformen

ist mittlerweile einer der

zentralen Ansatzpunkte branchenübergreifender

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten

innovativer Unternehmen.

Das Spektrum potenzieller Anwendungsgebiete,

in dem innovative Leichtbau-Materialien

eingesetzt werden, lässt

sich indes nur erahnen. So werden beispielsweise

im Profi-Radsport mittlerweile

Rennräder eingesetzt, die überwiegend

aus Karbon-Werkstoffen hergestellt, gerade

mal 6,8 kg auf die Waage bringen

und denselben Belastungen standhalten

wie herkömmliche Rahmen aus Aluminium.

Dieses Minimalgewicht fordert die

entsprechende Norm im Profi-Radsport,

technisch möglich sind mittlerweile Gesamtgewichte

weit unterhalb von 6 kg.

Doch auch außerhalb des Profisportes,

wo solche Entwicklungen bekanntermaßen

immer bis auf die Spitze des technisch

Machbaren getrieben werden, finden sich

zunehmend Anwendungen aus Leichtbau-

50 technik+EINKAUF · 02 2011

Werkstoffen, so zum Beispiel bei Haushalts-Produkten

der „Weißen Ware“, dem

weiten Feld der Forst- und Landwirtschaft

oder im Automotive-Bereich. Insbesondere

in der Automobil-Branche hat das Thema

Leichtbau eine sehr hohe Priorität, da

in diesem Bereich eine der zentralen Forderungen

an die Eigenschaften der Fahrzeuge

von Morgen die Verbrauchssenkung

und damit einhergehend auch die Reduzierung

der umweltschädigenden Abgase

ist. Diese Ziele werden wirtschaftlich nur

über den Weg einer deutlichen Gewichtsreduzierung

im Fahrzeugbau zu erreichen

sein. Neue Antriebskonzepte sind geradezu

abhängig vom Erfolg des Fahrzeug-

Leichtbaus.

Signifikante Gewichtseinsparung

durch Leichtbau-Schrauben

Doch der Einsatz leichter und leistungsfähiger

Materialien ist nur die eine Seite

der Medaille. Stabilität auch unter höchsten

Belastungen müssen auch die zum

Einsatz kommenden Verbindungselemente

gewährleisten. Der Verbindungsspezialist

Ejot trägt diesen Anforderungen

Rechnung und bietet die passende

verbindungstechnische Lösung. So ist

beispielweise in enger Zusammenarbeit

mit einem namhaften deutschen Automobilhersteller

der Einsatz der FDS-

Schraube bei der Karosserieverschraubung

konzipiert und umgesetzt worden.

Bis zu 310 Schrauben werden dabei in eine

Rohkarosse ohne Vorloch in die entsprechenden

Karosseriebleche automatisiert

eingeschraubt.

Auch in der Kunststoff-Direktverschraubung

unterstützt Ejot Entwicklungen,

Potenziale für die Gewichtseinsparung

optimal zu nutzen. So werden im

Nutzfahrzeug-Sektor Druckluftbehälter

für Lkw-Bremsanlagen teilweise aufgrund

der signifikanten Gewichtseinsparung

von 10 kg pro Behälter aus Kunststoff,

statt, wie bisher üblich, aus Metall

hergestellt. Auch Ansätzen, die Gehäuse

von Turboladern, die im Pkw-Bereich

aufgrund spritsparender „Downsizing-

Konzepte“ zunehmend Verwendung finden,

aus Gewichtsgründen teilweise aus

Duroplast statt aus Leichtmetall zu fertigen,

trägt Ejot Rechnung. Diese hochbelasteten

Bauteile können mit einer speziell

entwickelten Schraube für die Direktverschraubung

in Duroplast-Materialien

sicher und langlebig verbunden werden.

Aber weniger Gewicht kann auch bedeuten:

Weniger Kosten! So können beispielsweise

bei der DELTA PT oder der

ALtracs Schraube für die Direktverschraubung

in Leichtmetallen in vielen

Fällen aufgrund der außerordentlichen

Leistungsfähigkeit dieser Verbindungselemente

die Abmessungen der Schrauben

reduziert oder sogar die Anzahl der

Verschraubungsstellen verringert werden.

. ki

Bild: Ejot


50 technik+EINKAUF · 02 2011

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Technik

Das Plasmadust-Verfahren ermöglicht die Abscheidung

metallischer Schichten aus einem kalt-aktiven Plasma

direkt auf dem Kunststoff.

Bild: Reinhausen Plasma

Mit der Plasmadust-Technologie

gibt es ein innovatives Verfahren

für die direkte Metallisierung und

Beschichtung von Kunststoffen.

Zur Schichtabscheidung nutzt das

innovative, trockene Verfahren einen

kalt-aktiven Atmosphärendruck-Plasmaerzeuger.

Ob Telekommunikation, IT, Automobilindustrie,

Elektronik oder

Unterhaltungsindustrie – in diesen

und vielen anderen Branchen werden

immer mehr Bauteile aus Kunstoffen

gefertigt. Dies liegt an Eigenschaften

wie geringem Gewicht, einfacher Verarbeitbarkeit,

einer nahezu unbegrenzten

Designfreiheit sowie vergleichsweise

niedrigen Produktionskosten. Häufig

52 technik+EINKAUF · 02 2011

Die direkte Abscheidung von

Leiterbahnen auf dem Kunststoffsubstrat

eröffnet neue Möglichkeiten.

Einfacher und kostengünstiger

metallisieren und beschichten

Schichtabscheidung aus kalt-aktivem Plasma direkt auf Kunststoffen

benötigen die Teile wie beispielsweise

3D-MIDs, Handyschalen, Notebookgehäuse,

RFID-Transponder und Flexboards

für ihre Funktion eine Metallisierung

oder Beschichtung. Dafür bietet

die Reinhausen Plasma GmbH mit der

Plasmadust-Technologie das weltweit

erste Verfahren, das die Abscheidung

metallischer Schichten (z. B. Leiterbahnen

oder EMV-Abschirmung) und Beschichtungen

etwa als Barriereschicht,

zur Verbesserung der Gleiteigenschaften

oder Abriebfestigkeit aus einem kalt-aktiven

Plasma direkt auf dem Kunststoff

ermöglicht.

Im Vergleich zu marktgängigen Metallisierungs-

und Beschichtungsverfahren

überzeugt die inlinefähige Plasmadust-Technologie

durch eine deutliche

Reduzierung der erforderlichen Prozess-

schritte, eine vereinfachte Prozessführung,

geringen Platzverbrauch sowie eine

Zeit- und Kostenoptimierung. So entfallen

beispielsweise galvanische Prozesse

oder Laserarbeitsschritte zur

Strukturierung.

Inverter-Prinzip durch eine

hochwirksame Gasentladung

Bild: Reinhausen Plasma

Darüber hinaus punktet das trockene

Verfahren unter ökologischen Aspekten,

denn die Metallisierung/Beschichtung

erfolgt komplett ohne umweltbelastende

Lösemittel, Oberflächenaktivierungs-,

Reinigungs- und Trockenprozesse, also

VOC-frei, sowie energieeffizient.

Für die Metallisierung beziehungsweise

Beschichtung kommt der vom Regensburger

Unternehmen entwickelte Plas-


maerzeuger Plasmabrush PB2 zum Einsatz, der unter Atmosphärendruck

arbeitet. Die Erzeugung des Gasplasmas erfolgt

bei diesem System nach dem Inverterprinzip durch eine hochwirksame,

direkte Gasentladung.

Dabei entsteht ein kaltes, nicht-thermisches Plasma mit einer

Temperatur je nach Düse zwischen 120 und 250 °C unter Umgebungsbedingungen.

Diese liegt damit deutlich unter der

konventioneller „kalter“ Atmosphärendruckplasmen und garantiert

die substratschonende Behandlung.

Das Beschichtungspulver, beispielsweise Kuper, Gold, Zinn

und Metall-Legierungen sowie Mischsysteme wie Bornitrid/

Teflon, mit einem Korndurchmesser von 100 nm bis 20 µm,

wird dem Plasma kontinuierlich zugeführt. Eine speziell entwickelte

Zerstäuber-/Fördertechnologie gewährleistet dabei,

dass dies agglomeratfrei erfolgt. Dies sorgt in Kombination

mit dem einstellbaren, gleichmäßigen Partikelfluss für homogene

und reproduzierbare Schichtdicken zwischen 1 und 1000

µm. Die Prozessgeschwindigkeit liegt bei bis zu 150 Metern

pro Minute.

Um die Haftfähigkeit metallischer Schichten auf Kunststoffen

zu verbessern, ist meist eine Oberflächenaktivierung erforderlich.

Häufig kommt dafür ein Atmosphärendruckplasma

zum Einsatz. Dieser separate Behandlungsschritt lässt sich

mit dem Plasmadust-Verfahren in den Metallisierungs-/Beschichtungsprozess

integrieren. Denn die Steuerung des

Systems kann so programmiert werden, dass zunächst die

Aktivierung der Oberfläche durch den Plasmastrahl erfolgt

und danach Pulver zugeführt und beschichtet wird. Durch die

einfache Prozessführung, die Verkürzung der Prozessketten

und den geringen Platzbedarf bietet das Plasmadust-Verfahren

bei der Metallisierung/Beschichtung von Kunststoffen einerseits

ein enormes Rationalisierungspotenzial. Andererseits ermöglicht

es Herstellern von Kunststoffbauteilen und Unternehmen,

die eine Metallisierung/Beschichtung bisher extern

haben durchführen lassen, eine zusätzliche Wertschöpfung in

ihren Produktionsprozess zu integrieren. Außerdem besitzt

Plasmadust das Potenzial die Anwendungsbereiche flüssigkristalliner

Kunststoffe (Liquid Cristal Polymer = LCP) für

dünnwandigen Spritzgussteile zu erweitern. Diese Werkstoffe

kommen in unterschiedlichsten Bereichen für hochbeanspruchte

Präzisionsteile zum Einsatz, allerdings lassen sie

sich mit herkömmlichen Verfahren nur schwer beschichten/

metallisieren. Mit dem Plasmadust-Verfahren abgeschiedene

Schichten weisen auch auf LCPs gute Haftungseigenschaften

auf.

Doris Schulz

Firmenporträt

Reinhausen Plasma GmbH

Das Unternehmen ist ein

Tochterunternehmen der

ebenfalls in Regensburg ansässigen

Maschinenfabrik

Reinhausen GmbH, dem

Weltmarkt- und Technologieführer

für die Regelung von

Leistungstransformatoren.

Reinhausen Plasma versteht

sich als innovativer Anbieter

von Plasmalösungen für die

Oberflächenveredelung und

-beschichtung. Mit der Entwicklung

der kalt-aktiven Atmosphärendruck-Plasmawerkzeuge

plasmabrush und

piezobrush, die sich durch

niedrige Temperatur, geringe

Gasgeschwindigkeit, extreme

Spaltgängigkeit des Plasmas

und hohe Reinheit der Gase

auszeichnen, setzt das Unternehmen

in der Reinigung

und Oberflächenaktivierung

mit Plasma neue Maßstäbe.

Das patentierte plasmadust-

Verfahren ermöglicht es

erstmals, 2- und 3-dimensionale

Bauteile aus nahezu allen

Werkstoffen ohne Lösemittel

(VOC-frei) sowie energieeffizient

direkt zu beschichten

und zu

me tal lisieren.


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Produkte

Tox Pressotechnik

Externes Wegmesssystem

Mit der Programmerweiterung ZHW, einem externen Wegmesssystem

für die im industriellen Einsatz befindlichen pneumohydraulischen

Antriebszylinder Tox-Kraftpaket, erweitert Tox

Pressotechnik deren Funktionalität und Betriebssicherheit.

Das neue Wegmesssystem

ZHW gibt die absolute Ist-Position

des Kolbens in jeder Betriebssituation

exakt an, auch nach einem Netzausfall.

Des Weiteren ist die

kombinierte Installation mit einer externen

Sensorik zur Abfrage der Hub-

Endpositionen UT und OT möglich.

Damit können sämtliche Bewegungsprofile jederzeit überwacht und

kontrolliert werden. Dank der äußeren Montage an den Zugankern

des TOX-Kraftpakets kann die Anbauposition frei und individuell gewählt

und ohne weiteren mechanischen Aufwand den Gegebenheiten

angepasst werden. Als Signalgeber für die aktuelle Kolbenposition

dient ein im Bereich des Arbeitskolbens verbautes Spezialrohr

mit Magnetscheibe. Das Messsystem selbst arbeitet berührungslos,

ist demnach völlig unempfindlich gegen Verschmutzung und

unterliegt vor allem auch keinem Verschleiß. Das externe Wegmesssystem

ZHW hat bezüglich des Wegaufnehmers folgende Daten:

Eine Wiederholgenauigkeit von +/- 10 µm, eine Versorgungsspannung

24 V DC +/-20%, eine Linearitätsabweichung von +/- 0,15

mm, Schutzart IP 67, Ausgänge = Ausgangsspannung 0 bis 10 V; die

Ausgangsspannung 0 bis 10 V am Wegmesssystem wird im Lieferzustand

standardmäßig auf den Gesamthub des jeweiligen TOX-

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ist eine USB-Kommunikationsbox

lieferbar.

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Risikobeurteilungen

modular erstellen

Die Spezialsoftware ‚DOCUFY

Machine Safety‘ zur einfachen

und schnellen Erstellung von Risikobeurteilungenbeurteilungen

gemäß Maschinenrichtlinie und und DIN EN

ISO 14121-1 steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.

Bei der fachgerechten Durchführung werden systematisch

alle Gefahrenstellen ermittelt, die damit verbundenen Risiken bewertet

und Maßnahmen zur Risikominderung abgeleitet. Ihre Anfertigung

bindet kostbare Konstruktionszeit. Die Spezialsoftware

sorgt dafür, dass die Arbeitszeit für das Erstellen der Risikobeurteilung

deutlich reduziert wird. Sie ermöglicht, einmal angefertigte

Beurteilungen von Baugruppen als Module wieder zu verwenden

und diese sinnvoll miteinander zu kombinieren. Zudem sorgt die

systematische und strukturierte Arbeitsweise, welche die Software

vorgibt, dafür, dass die Hersteller automatisch die formellen Anforderungen

nach DIN EN ISO 14121 erfüllen. Über die Schnittstelle

zur frei verfügbaren Software SISTEMA wird zu dem die Bestimmung

des Performance Level nach DIN EN ISO 13849-1 in den Prozess

der Risikobeurteilung integriert. Weitere Funktionen wie zum

Beispiel eine firmenübergreifende Verwaltung von Vorlagen für

technische Lösungen, die integrierte Normenverwaltung und die

Versionsverwaltung sorgen dafür, dass sich die Qualität der Risikobeurteilung

deutlich verbessert. Hervorzuheben ist die Kopplung

zwischen Risikobeurteilung und Betriebsanleitung, die in der Nachfolgeversion

2.0 der Software enthalten sein wird. So wird sichergestellt,

dass auch wirklich alle Hinweise aus der Risikobeurtei-

EFFIZIENZ-NAVI lung in die Betriebsanleitung

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jeweils mit übernommen

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acceed

Große Freiheit PoE auf 8 Kanälen

Der Netzwerkspezialist Oring hat jetzt einen neuen, extraschlanken

PoE-Switch entwickelt. Der IGPS-1080A

vereint die Leistungsfähigkeit eines Gigabit-Switches

mit dem Komfort von 8 PoE-Schnittstellen. Der Hauptvorteil

von Power over Ethernet liegt in der Einsparung

von zusätzlichen Stromversorgungskabeln. Damit sind

besonders an schwer zugänglichen oder engen Installationsorten

im industriellen Umfeld deutliche Vorteile

verbunden. Einerseits lassen sich so Installationskosten

einsparen, andererseits kann der in dieser Konstellation

leichter zu realisierende Einsatz einer zentralen unterbrechungsfreien

Stromversorgung die Ausfallsicherheit

der angeschlossenen Geräte erhöhen. Der Ethernet-Switch IG-

PS-1080A unterstützt das Protokoll IEEE 802.3at und macht PoE

damit für Gigabit-Netzwerke (10/100/1000Base-T) verfügbar. Interessanter

als der hohe Datentransfer ist jedoch die Bereitstellung

von 30 W Leistung an jeder Schnittstelle. Dieser hohen Leistung

entsprechend werden für Verbindungen unbedingt Cat5e/6-Kabel

empfohlen, bei denen vier Adernpaare für die Energieversorgung

sorgen. Ideal einsetzbar ist der IGPS-1080A in Bereichen, in denen

die Netzwerkgeräte relativ hohe Anforderungen an die Energieversorgung

stellen. Darunter fallen zum Beispiel professionelle Netzwerkkameras

der Videoüberwachung. Weitere Features wie Auto-

Negotiation, Auto-MDI/MDI-X, Store-and-Forward-Technologie und

Datenflussmanagement runden das Leistungsspektrum ab. Bei der

Auto-Negotiation tauschen Ethernet-Geräte Informationen über ihren

Duplex-Modus, die Übertragungsraten und Pausenfähigkeiten

EFFIZIENZ-NAVI aus und können somit eine

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Netzwerkverbindung mit op-

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Schrittmotoren mit passender

Treiberelektronik

Bei den 2-Phasen-Schrittmotoren der HECM-Serie handelt es sich

um eine Generation von leistungsstarken Nema 23 High-Torque-

Schrittmotoren mit einem 60-mm-Flansch und einem Wellendurchmesser

von 8 mm. Die Schrittmotoren sind in 4 Baulängen und mit

Einzel- oder Doppelwellen erhältlich. Das Haltemoment der HECM-

Serie reicht bis 3.3Nm. Durch das hohe Haltemoment sowie die geringen

Vibrationen und die daraus resultierende höhere Laufruhe

lassen sich diese Schrittmotoren in den unterschiedlichsten Anwendungen

einsetzen, besonders wo aus Platzmangel keine Motoren

mit einem größeren Flansch eingesetzt werden können, aber

mehr Drehmoment benötigt wird. Antreiben lassen sich die Schrittmotoren

mit dem Leistungsteil ECMD288. Bei sehr kompakten Abmessungen

verfügt dieser Leistungstreiber über Schrittauflösungen

von 200 bis 10000 Schritten pro Umd. Beim Einschalten wird der

Motor automatisch elektrotechnisch erfasst. Daraufhin werden die

Betriebsparameter so eingestellt, dass Dynamik und Laufruhe optimal

sind. Ein Schutz gegen Über- und Unterspannung, Überstrom,

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Übertemperatur sind genauso

Standard, wie eine aktive Ballastschaltung.

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Datalogic Mobile

Mobile Datenerfassung

auf der Überholspur

R+W

Miniaturbalgkupplung mit Halbschalenklemmung

Die Modellfamilie MK (Miniaturbalgkupplung)

der Firma R+W bekommt erneut Zuwachs

zum Standardprogramm durch das

neue Modell MKH, einer Ausführung mit

Halbschalenklemmung für Drehmomente von 0,1 bis 10 Nm bei

einem Wellendurchmesser von 1 bis 28 mm. Durch die radiale

Montierbarkeit, die durch Halbschalenklemmung ermöglicht wird,

kann die Kupplung exakt positioniert. Ein aufwendiges axiales verschieben

der Komponenten entfällt. Die Spielfreiheit der Kupplung

In Industrie und Handwerk herrschen besondere Anforderungen an Handreinigung

und Pfl ege. Von Katrin bekommen Sie daher eine perfekt aufeinander abgestimmte

Produktpalette, die diesen voll und ganz gerecht wird:

Extra reißfeste und saugstarke Papiere, die auch noch weich und hautschonend sind,

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tödlich sein.

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Das neue Portable Data Terminal (PDT) Falcon

X3 realisiert anspruchsvolle Applikationen

entlang der Supply Chain. Von der Beschaffung

bis zum Absatz unterstützt Falcon

X3 lückenlose Datenerfassungsprozesse.

Flexibel und ergonomisch ist das neue PDT

als Handheld-Variante und Pistolgrip-Modell

erhältlich. In Echtzeit erfasst und kommuniziert Falcon X3 Daten

und Informationen. Für optimale Anpassung kann der Benutzer

Falcon X3 individuell konfigurieren: Laserscanner oder 2D-Imager,

beide mit dem von Datalogic patentierten Green Spot zur Lesebestätigung.

Der Falcon X3 ist mit den neuesten Microsoft Betriebssystemen

Windows CE oder Windows Mobile erhältlich. Maximale

Funkabdeckung bietet Summit Wi-Fi 802.11 a/b/g. Bei der hintergrundbeleuchteten

Tastatur gibt es die Wahl zwischen numerischen

und alphanumerischen Varianten. Ergonomisch für robuste

Umgebungen hält der neue Falcon X3 wiederholtem Fall aus 1,8 m

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Höhe auf Beton stand und ist

mit Schutzklasse IP 64 staub-

und wasserfest.

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lässt eine Anwendung der Kupplung auch bei hoher Dynamik und

engsten Einbauräumen zu. Die Metallbalgkupplung MKH ist bei

korrekter Anwendung und Montage lebensdauerfest. Mit Einführung

des neuen Modells kann R+W nun Metallbalgkupplungen mit

der vorteilhaften Halbschalenklemmung für Anwendungsfälle mit

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Dold

Innovative Sicherheitsrelais

Die neuen zwangsgeführten Sicherheitsrelais

OA5642, OA5643 und OA5644 von DOLD

gehören mit ihrer 10,3 mm Bauhöhe derzeit

zu den flachsten am Markt. Bei gleichzeitig

minimaler Einbaufläche setzen sie neue

Maßstäbe bei der Miniaturisierung von Sicherheitslösungen.

Außerdem bestechen die

2-, 3- und 4-poligen Platzsparer durch ihre hohe Schaltsicherheit

und Schaltströme bis 8 A. Neben der extremen Kompaktheit und

der hohen Schaltsicherheit stand bei der Konstruktion der Relais

auch die Minimierung des Energieverbrauchs im Vordergrund. So

begnügt sich das monostabile Magnetsystem je nach Polzahl mit

0,4; 0,5 bzw. 0,65 W. Zusätzlich kann der Leistungsbedarf nach dem

Einschalten auf ca. ein Viertel der Anzugsleistung abgesenkt werden.

Damit eignen sich die Relais hervorragend für Anwendungen

mit hoher Packungsdichte im thermisch sensiblen Umfeld. Eine

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Platzierung von SMD- Komponenten

zwischen Leiterplatte

und Relais ist möglich.

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Hammond Electronics

Industriekompatible

Aluminiumdruckgussgehäuse

Die neue Serie 1550 von Hammond Electronics

wurde um neun Größen erweitert.

Diese Kleingehäuse-Serie aus Aluminiumdruckguss

in industriekompatiblen

Größen sorgt für robusten mechanischen

Schutz und gute elektromagnetische

Dämpfung. Durch Gewindelöcher und Maschinenschrauben,

die zum Sichern des

Deckels benutzt werden, sind sie besonders gut geeignet, wo regelmäßiger

Zugang zum Innenraum bei unterschiedlichsten Anwendungen

erforderlich ist. Die mit natürlicher Oberfläche oder schwarzer

Epoxid-Pulverbeschichtung erhältlichen Einheiten werden in zwei

Ausführungen (Standard und wasserdicht) geliefert. Die Größen reichen

von 60 x 55 x 26 mm bis 275 x 175 x 63 mm; die Standardeinheiten

sind nach IP54 abgedichtet. Die wasserdichten Einheiten werden

mit einer gesonderten, stauchbaren Selbstklebedichtung geliefert,

die beim Einbau zwischen Deckel und Basis die Staub- und Wasser-

EffiziEnz-navi Preis

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und auch in aggressiven

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Elektrische Schlittenbaureihe

Wenn es ums präzise Schieben, Aufnehmen

und Einsetzen von Werkstücken

geht, ist die elektrische Schlittenbaureihe

EGSL die richtige Besetzung in Pick-&-Place-Systemen oder in

Flächen- und Raumportalen. Selbst bei hohen Lasten arbeiten die

Schlittenantriebe mit einer Linearität und Parallelität im Bereich

von 1/100 mm. Sie positionieren wirtschaftlich bei Hüben von bis

zu 300 mm. Die geschlossene Spindel verhindert Verschmutzung

oder störende Kleinteile im Führungsbereich. Auf Basis der hochpräzisen

Führung des DGSL, des pneumatischen Pendants der

EGSL, gibt es die elektrischen Schlitten in vier Baugrößen. Der

zur Mechanik passende Motor ragt nicht über den Querschnitt hinaus.

Er kann axial oder parallel angebaut werden. Ergebnis ist

ein rechteckiger Schlitten, der sich einfach in die Applikation einbauen

lässt. Auch die Sensoren am Schlitten selbst sind leicht zu

montieren. Die Sensorabfrage erfolgt denkbar einfach. Bei der In-

betriebnahme hilft das intuitiv

zu bedienende Festo Configuration

Tool.

www.festo.com

www .thollembeek.de

Systeme Helmholz

Aktiver Abschluss und

Messstelle

Der neue FLEXtra profiPoint der

Systeme Helmholz GmbH dient

zur Versorgung des Abschlusswiderstandes

und ist für die

Montage auf einer Hutschiene

konzipiert. Er kann in Verbindung

mit einem PROFIBUS-

Stecker als aktive Messstelle

oder als aktiver Abschluss eingesetzt

werden. Die Stromversorgung

erfolgt unabhängig von

den Busteilnehmern über eine

Anschlussbuchse. Durch Verwendung als aktiver Abschlusswiderstand

können Teilnehmer des Bussystems wahlfrei an- und

abgekoppelt werden, ohne dass es zu Fehlfunktionen kommt.

Über eine integrierte LED kann die korrekte Funktion des FLEXtra

profiPoint abgelesen werden. Zum Anschluss an die PROFI-

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•Betriebsanleitungen

•Risikobeurteilungen

•CE-Dokumentation

•Übersetzung

•Beratung

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von

Dokumentationsprozessen

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BUS-Leitung wird ein PROFI-

BUS-Stecker, auch im Set

erhältlich, benötigt.

www.helmholz.de

Industriering Ost 66

47906 Kempen | +49 (0) 21 52 / 89 42- 0

info@kothes.de | www.kothes.de


Ebso

THT-Rework- Station

Mit seinem selektiven Löt- und Entlötsystem

SPA-R bringt die Ebso

GmbH, eine neue Rework-Station

zum Ein- und Auslöten von bedrahteten

Bauteilen wie Steckerleisten auf den Markt. Das neue flache Tiegeldesign

mit dem innovativen Fast-Remove-Pumpensystem sichert

dem Anwender eine deutlich erweiterte Verfügbarkeit. Einrichtungsarbeiten

entfallen, Schrauben sind nicht mehr zu öffnen. Nur eine einfache

45-Grad-Drehung an der Pumpe und der Zugang zum Tiegel ist

geöffnet – Rework beginnt. Die flache Auflage erlaubt das Bearbeiten

von beliebig großen Platinen. Die Bedienung ist sehr einfach und bietet

Features wie eine On-the-fly-Wellenhöhenregulierung und eine

Wellen-standby Funktion. Ein großes Sortiment preiswerter Standard-

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Düsen und eine optionale Stickstoffabdeckung

runden das

Spektrum ab.

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Magnetische Drehgeber in Heavy-Duty-Ausführung

Mehr Infos unter www.hk-entgrattechnik.de/EM3

GRATKILLER

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Die magnetischen Drehgeber der Baureihe

Magnetocode (MCD), die mittels einer Wiegandsensorik

absolute Positionen zuverlässig

messen, sind nun auch als Heavy-Duty-Ausführungen

für besonders anspruchsvolle Umgebungen

erhältlich. Die Edelstahl-Encoder

erreichen dank einer speziellen Flanschkonstruktion

mit einem Prallschutz für den Wellendichtring

Schutzart IP69K und widerstehen

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Tel. +49 (0)7121/142-381, Fax +49 (0)7121/142-385

Internet: www.hk-entgrattechnik.de

E-Mail: post@hk-entgrattechnik.de

Ein Unternehmen der KULLEN Gruppe, Reutlingen

Denios

Gefahrstofflager nach dem Baukastenprinzip

Produkte

Neu im Denios-Produktprogramm: der MC-Vario Container in natürlich

belüfteter Version. Er ist für die passive Lagerung entzündbarer

Flüssigkeiten geeignet – entsprechend den Kriterien der

DIBt-Projektgruppe „Luftwechsel in Lagerräumen“ und TRbF 20.

Die Grundlage für den Aufbau aller MC-Varios bildet ein Gefahrstofflager

aus dem Standardrepertoire der Denios AG – in 7 unterschiedlichen

Größen von kompakten 3 qm Nutzfläche bis zum geräumigen

Großraumlager von 17 qm. Der Anpassung an betriebliche

Raumbedürfnisse sind somit kaum Grenzen gesetzt. Die Größe

und Einbauposition der Tür bestimmt der Kunde. Es stehen dabei

eine 1-flügelige und eine 2-flügelige Version zur Verfügung, deren

Position in einem Rastermaß von 500 mm nahezu frei gewählt werden

kann. www.denios.de

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somit selbst Hochdruckreinigungen. Ein mechanisch höchst stabiles

Gehäuse, das gleichzeitig auch Schutz vor starken Magnetfeldern

bietet, hält Erschütterungen bis 300 G stand – damit können sie z.B.

auch in Bohrlochsprengwagen eingesetzt werden. Der Einsatz von

doppelten Rillenkugellagern mit hoher Tragzahl und ein entspre-

chend dimensionierter Lagerabstand

erlaubt große radiale

und axiale Wellenbelastungen

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Produkte

Soredi

IPC mit Conturan-Glas und Multi-Touch-Bedienung

Soredi Touch Systems

bringt den sanften Bedienkomfort

von iPhone & Co.

in die rauen Anwendungsgebiete

von Produktion und

Logistik. Die mit 10- oder

12-Zoll-Displays ausgestattetenIndustrie-Computer

der „Blackline“ enthalten

eine Multi-Touch-Sensorplatine,

die gleichzeitige

Bildschirmberührungen

und Gesten erkennt. Unter

Microsoft Windows 7 oder

Windows 7 für Embedded

Systeme lassen sich damit komplexe Anwendungen intuitiv in weniger

Sequenzen steuern. Den damit verbundenen hohen Bedienkomfort

schätzen die Anwender von Apple-Hardware wie iPhone

oder iPad. SOREDI überträgt die bekannten Bedienmethoden als

einer der ersten Hersteller auf Industrie-Computer. Die vollständig

abgeschlossenen, lüfterlosen Gehäusevarianten der „Blackline“

werden nun zusätzlich von 4 Millimeter starkem Spezialglas geschützt,

das wesentlich bessere Durchsicht bei deutlich geringeren

Reflexionen bietet. Dazu werden in einem speziellen Tauchverfahren

mehrere Schichten Metalloxid aufgetragen und in das Floatglas

eingebrannt. Weitere Vorteile im industriellen Einsatz sind hohe

chemische Beständigkeit und Abriebfestigkeit, verbunden mit problemloser

Reinigung. Conturan verbessert die Sicht auf schwach beleuchtete,

elektronische Anzeigebereiche und eignet sich daher be-

EFFIZIENZ-NAVI PREIS

MATERIAL ENERGIE

SERVICE ✔ HANDHABUNG ✔

ZEIT LEBENSDAUER

Kosten senken mit technik + EINKAUF

Ahlborn Mess- und Regelungstechnik

Hochgenaues Temperaturmessgerät

58 technik+EINKAUF · 02 2011

sonders zur Abdeckung von

Anzeigetafeln oder als Vorsatzglas

von Fernsehern.

www.soredi-touch-systems.com

Das neue Temperaturmessgerät ALMEMO 1030-2 bietet höchste

Auflösung, Präzision und Linearität bei der Temperaturmessung.

Es eignet sich somit optimal als Referenzmessgerät für Kalibrierlaboratorien

und für die Qualitätssicherung. Über 2 Eingangsbuchsen

können Pt-100-Fühler angeschlossen werden. Gemessen wird

wahlweise mit einer Auflösung von 0,001 K oder 0,01 K. Das Gerät

wird als Set mit einem Pt-100-Temperaturfühler in Klasse 1/10 B

(DIN EN 60751) angeboten. Der Einsatzbereich liegt zwischen

–50,000 und + 400,000 Grad C. Das Gerät selbst verfügt über eine

Messgenauigkeit von 0,01 % vom Messwert. Die Dimension in der

Anzeige ist wählbar zwischen Grad C, Grad F und K. Die kompakte

Finder

Zeitrelais mit „Watchdog“-Funktion

Finder hat eine neue Zeitrelais-Serie

entwickelt. Die Serie

83 bietet alle Standardfunktionen

eines modernen

Zeitrelais und weist als besonderes

Feature eine

„Watchdog“-Funktion auf.

Die Serie verfügt über zwei

Multifunktionsrelais und

sechs verschiedene Monofunktionstypen.

Alle Relais

sind multispannungsfähig

und können mit 24 bis 240 V

AC und DC versorgt werden.

Die beiden Multifunktionsrelais

stellen unter anderem

die Funktion „Watchdog“ zur Verfügung. Diese Funktion ist aus der

Bahntechnik als Totmannschaltung bekannt und kann in vielen industriellen

Anwendungen nutzbringend eingesetzt werden. Beim

Schließen des Startkontaktes (S) in der Zuleitung zu B1 schaltet

das Relais sofort in die Arbeitsstellung (ansteigende Flanke). Damit

beginnt die eingestellte Wartezeit. Wird der Startkontakt während

dieser Zeit erneut betätigt, beginnt sie von Neuem. Bleibt der Startkontakt

auf „High“ oder auf „Low“ stehen, schaltet das Relais nach

Ablauf der eingestellten Zeit in Ruhestellung. Ein Anwendungsbeispiel

ist die Überwachung von Drehbewegungen mit einer Reflexlichtschranke.

Das Lichtsignal wird von einem Reflektor auf dem

rotierenden Objekt zurückgeworfen. Bleibt die Drehbewegung aus,

realisiert der „Watchdog“ dieses unabhängig davon, ob der Licht-

EFFIZIENZ-NAVI PREIS

MATERIAL ENERGIE

SERVICE HANDHABUNG ✔

ZEIT LEBENSDAUER

Kosten senken mit technik + EINKAUF

Altec

Überfahrbrücken aus Stahl

strahl auf den reflektierenden

oder den matten Bereich des

Objektes fällt.

www.finder.de

Mit der Rampenladebrücke Typ FBS wird ein sehr großer Bereich verschiedenster

Verladesituationen abgedeckt. Mit Tragkräften bis 6 000 kp können Höhendifferenzen

bis 250 mm ausgeglichen werden. Hochwertige Farblackierungen

oder eine Feuerverzinkung schützen die Brücken vor Korrosion. Alle Typen

sind in stationärer und seitlich verschiebbarer Ausführung erhältlich. Ein wartungsfreies

Federsystem ermöglicht es, dass auch die großen Plattformen von

nur einer Person bedient werden können. Ein groß dimensioniertes nach unten

offenes, selbstreinigendes Stahl-Führungsprofil sorgt für eine langjährige und

leichte Verschiebbarkeit, Bei Nichtgebrauch steht die Brücke senkrecht an der

EFFIZIENZ-NAVI PREIS

MATERIAL ENERGIE

SERVICE ✔ HANDHABUNG ✔

ZEIT LEBENSDAUER ✔

Kosten senken mit technik + EINKAUF

Rampenkante und ist mittels einer Fallsicherung

gegen unfreiwilliges Umstoßen

gesichert.

www.altec-singen.de

Bauform bietet optional den Schutzgrad IP54, ein

beleuchtetes Grafikdisplay und eine einfache Bedienung

über Softkeys und Cursorblock. Zwei Ausgangsbuchsen

ermöglichen den Anschluss an einen

PC oder die Einbindung in ein Netzwerk. Als Option ist

ein aufsteckbarer Messwertspeicher erhältlich. Auswertesoftware,

Datenkabel, Temperaturfühler und DKD-

EFFIZIENZ-NAVI PREIS

MATERIAL ENERGIE

SERVICE HANDHABUNG ✔

ZEIT LEBENSDAUER

Kosten senken mit technik + EINKAUF

Kalibrierzertifikat sowie Netzteil

und Messgerätekoffer sind

im Lieferumfang enthalten.

www.ahlborn.com


KTR Kupplungstechnik GmbH

48432 Rheine

RSF Elektronik

Ges.m.b.H.Tarsdorf, Austria

Branche:

Antriebstechnik

Produktprogramm:

• Elastische Klauenkupplungen

• Zahnkupplungen

• Spielfreie Servokupplungen

• Stahllamellenkupplungen

• Magnetkupplungen

• Sicherheitskupplungen

• Hydraulikkomponenten

• Ölkühler

Einsatzgebiete:

• Maschinen- und Anlagenbau

• Servo- und

Automatisierungstechnik

• Petrochemie

• Mobile Arbeitsmaschinen

60622_up_mayr 27.03.2008 14:42 Uhr Seite

• Hydraulische

1 60622_up_mayr

Antriebe usw.

Branche:

Automatisierung

Produktprogramm:

• Elektronische

Längenmess-Systeme

• Digitale Positionsanzeigen

• Drehgeber

• Industriekabel

• Präzisionsteilungen

Einsatzgebiete:

• Bearbeitungsmaschinen

• Messmaschinen

• Bestückungsautomaten

• Bonder

Wir stellen aus:

Hannover Industrie, Halle 8, Stand F19

Control Stuttgart, Halle 7, Stand 7216

Unternehmensdaten

Vertriebsorganisation:

• 10 Ingenieurbüros in Deutschland

• 20 Werksniederlassungen weltweit

• über 100 Vertragshändler weltweit

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

und 14001

Adresse:

KTR Kupplungstechnik GmbH

Rodder Damm 170

48432 Rheine

Tel.: 05971 798-0

Fax: 05971 798-698 und 798-450

E-mail: mail@ktr.com

Internet: www.ktr.com

up_ktr.indd 1 10.05.2010 15:43:07 Uhr

mayr Antriebstechnik

87665 Mauerstetten

Branche:

Antriebstechnik

Produktprogramm:

• Wellenkupplungen

• Sicherheitskupplungen

• Sicherheitsbremsen

• Elektromagnetkupplungen

• Elektromagnetbremsen

• Gleichstromantriebe

Einsatzgebiete:

• alle Bereiche des Maschinenbaus

• Automatisierungstechnik

• Anlagenbau

• Fördertechnik

Unternehmensdaten

Weltweit präsent:

• Niederlassungen in Frankreich,

Schweiz, Italien, England, Polen,

USA, Singapur, China

• 30 weitere Ländervertretungen

• 6 Außenbüros in Deutschland

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

Adresse:

Chr. Mayr GmbH + Co. KG

Eichenstraße 1 87665 Mauerstetten

Tel.: 08341 / 804-0

Fax: 08341 / 804 421

eMail: info@mayr.de

Internet: www.mayr.de

Unternehmensdaten

Geschäftsführer:

Wilhelm Dadinger

Gründungsjahr: 1973

Vertriebskontakte in: Österreich,

Schweiz, Slowenien, USA,

China, Südkorea

Zertifi ziert nach

DIN EN ISO 9001,14001

Adresse:

RSF Elektronik Ges.m.b.H.

5121 Tarsdorf, Austria

Tel. +43 / (0) 6278 / 8192-0

e-mail: info@rsf.at

internet: www.rsf.at

+RSF_tue_Unternehmen.indd 1 07.03.2011 9:43:14 Uhr

technik+EINKAUF · 02 2011

59


Produkte

autoVimation

Windvorhang für Kameragehäuse

In rauen industriellen Umgebungen sind Staub, Sprühnebel oder

Spritzwasser oft ein Hindernis für den Einsatz von Kamerasystemen

Für solche Applikationen hat autoVimation einen Windvorhang

entwickelt, der die Frontscheibe des Kameragehäuses

zuverlässig von Verschmutzungen freihält und

so den Einsatz selbst in anspruchsvollsten Umgebungen

ermöglicht. Der höchst kompakte Windvorhang,

der sich einfach an allen Schutzgehäusen von

autoVimation anbringen lässt, verlängert das Gehäuse

um nur 10 mm. Durch das seitlich am Windvorhang

montierte Regelventil tritt die Druckluft (5 bar,

50-100 l/min) in den Windvorhang ein. Im Innern des

Aufsatzes tritt die Luft durch Düsen direkt über der

Frontscheibe des Gehäuses wieder aus. Durch die

Anordnung der Düsen wird dabei ein „Tornado-Effekt“ erzeugt, der

auf die Frontscheibe zufliegende Fremdkörper bei minimalem

Luftverbrauch effektiv ablenkt und somit für klaren Durchblick

EffiziEnz-navi Preis

Material energie

service HandHabung ✔

Zeit lebensdauer ✔

Kosten senken mit technik + Einkauf

sorgt. Ein Luftstrom von 50 l/

min reicht hierfür in den meisten

Fällen bereits aus.

www.autovimation.com

Kostenlose Kataloge

Signalgeräte

Optische & Akustische

Signalgeräte

In unserem neuen Katalog finden Sie

� Signalsäulen

� Optische,

� Optisch-Akustische,

� Akustische und

� Explosionsgeschützte Signalgeräte.

Fordern Sie gleich Ihr persönliches

Exemplar an!

info@werma.com • www.werma.com

Kunststofftechnik

Verpackungskatalog 2011

von Licefa

Einkäufer von Industrie, Handel, Dental

und Werbung fi nden von Rund- und

Rechteckdosen, Sortiments- und

Transportkästen bis zu Kunststoffkoffern

praktische Verpackungslösungen.

Kostenlos unter

www.licefa.de

Kennziffer 101

Kennziffer 103

Schneider Electric

Leuchtstarker Hintergrund

Schneider Electric stellt sein neues Bedienterminal

mit leuchtstarker LED-Hintergrundbeleuchtung

und zeitsparender Einlochmontage

vor. Dieses Gerät ist der große Bruder

des im letzten Jahr vorgestellten HMI STU

655. Der Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 240 mal 320

Pixeln, 65 535 Farben und ermöglicht durch die LED-Beleuchtung

ein leuchtstarkes und kontrastreiches Bild. Das Display des HMI

STU 855 verfügt über die gleiche Auflösung wie das HMI STU 655.

Projekte, die für das 3,5-Zoll-Panel angefertigt wurden, können so

problemlos auf das neue 5,7-Zoll-Panel geladen werden. Die Montage

erfolgt ohne Werkzeug mittels eines 22,5-mm-Einbaulochs,

ebenso wie bei den Befehls- und Meldegeräten. Damit entfällt der

Aufwand des exakten Lochausschnitts, was insbesondere bei kleineren

Serien oder Nachrüstungen Zeit spart. Das Bedienterminal

verfügt über zwei USB- sowie eine serielle und eine Ethernet-

Schnittstelle. Durch die gleichzeitige Ausstattung mit einer seriellen

EffiziEnz-navi Preis

Material energie

service HandHabung ✔

Zeit ✔ lebensdauer

Kosten senken mit technik + Einkauf

Kreuzen Sie einfach auf dem Faxformular die Kennziffern

der von Ihnen gewünschten Kataloge an.

Wenn auch Sie Ihren Katalog vorstellen möchten:

Hotline 08191-125-337

und einer Ethernet-Schnittstelle

sind die Panels auch als

Gateway einsetzbar.

www.schneider-electric.de

NEU

Strömungstechnologie

Kreiselpumpen für Kühlemulsionen,

Maschinenbau

und Verfahrenstechnik

Förderlösungen für die Fertigungs technik

mit Schwerpunkt „Förderung von Kühlemulsionen

mit hohem Luft- und Späneanteil“:

Schmalenberger GmbH+Co. KG

Postfach 2380, 72013 Tübingen,

+49(0)7071-7008 0, www.schmalenberger.de

Lichttechnik

Kennziffer 102

kat_werma.indd 1 31.01.2011 15:31:34 Uhr

2_kat_schmalenberger.indd 1 10.05.2010 15:49:28 Uh

WALDMANN – ENGINEER OF LIGHT

Das umfangreiche Waldmann Produktportfolio

gibt es jetzt auf einen Blick. Auf 164 Seiten

fi nden Sie für jede Industrieanwendung das

richtige Licht – übersichtlich und schnell.

Fordern Sie den aktuellen Katalog unter

www.catorder.com an!

LED-Leuchten, Einbauleuchten, Aufbauleuchten,

Rohrleuchten, Gestängeleuchten,

Flexschlauchleuchten, Gelenkkopfl euchten,

Lupenleuchten, Systemleuchten, Aufl ichtleuchten,

Handleuchten, Zubehör.

Kennziffer 104

+Licefa_tue_Kataloganz.indd 1 04.03.2011 10:01:54 +waldmann_tue_Kataloganz.indd Uhr

1 04.03.2011 10:14:59 Uhr

60 technik+EINKAUF · 02 2011


FAX 08191/125304

MTS Sensor

Sichere Klickmontage für M-Serie-Sensoren

Das Temposonics-Steckersystem mit

Schutzart IP69K ist jetzt durchgängig

für alle M-Serie-Sensoren erhältlich.

Entwickelt für eine zuverlässige Positionsmessung

in mobilen Arbeitsmaschinen,

können diese Sensoren komplett

in den Hydraulikzylinder integriert

werden. Die Klickmontage ohne

Werkzeug spart dabei wertvolle Montagezeit und erhöht die Sicherheit

der Sensorinstallation. Innerhalb von Sekunden ist der Sensor

in den Hydraulikzylinder eingebaut und elektrisch angeschlossen.

Zunächst entwickelt für das Sensormodell MH fand das Steckersystem

schnell großen Anklang bei den Herstellern von Hydraulikzylindern

und mobilen Maschinen. Dank der Weiterentwicklung profitieren

jetzt auch die Temposonics-MS-Sensoren und die emposonics-

MT-Sensoren von der einfachen Montage. Das Steckersystem genügt

dabei den höchsten Schutzanforderungen nach DIN EN 60529.

Mit der Schutzart IP69K ist sein robustes Metallgehäuse absolut

EffiziEnz-navi Preis

Material energie

service HandHabung ✔

Zeit lebensdauer ✔

Kosten senken mit technik + Einkauf

Kostenlose Kataloge:

staubdicht und verhindert das

Eindringen von Wasser in das

Innere des Zylinders.

www.mtssensor.de

Trumpf

Kleine Serien flexibel schweißen

Produkte

Für Anwender, die kleine und mittlere Serien mit dem Laser

schweißen möchten, ist die neue TruLaser-Station 3003 ein interessantes

Lasersystem. Flexibel ist das Lasersystem zum einen bei

der Wahl der Strahlquelle. Erfordert die Applikation

einen gepulsten Laser, kann der Anwender

einen TruPulse-Laser einsetzen. Auch Scheiben-,

Dioden- oder Faserlaser bis zu einer Leistung von

1 000 Watt lassen sich mit der TruLaser-Station

3003 kombinieren. Eine weitere Anwendung ist

das Abtragen und Entschichten von Halbleitern.

Wirtschaftlich und mit minimalen Nebenzeiten

arbeitet die TruLaser-Station 3003 aufgrund der

programmierbaren Fokussieroptik (PFO 20/ PFO

33). Möglich macht dies die integrierte Scanneroptik,

die dafür sorgt, dass weder das Werkstück

noch die Optik zur Bearbeitung bewegt werden

müssen. Optional erhältliche Linearachsen erweitern das Arbeitsfeld.

Trotz ihrer kompakten Abmessungen (860 x 2000 x 1310 mm)

verfügt der Laserarbeitsplatz

über einen großen Arbeitsraum

von 300 x 300 x 500 mm.

www.trumpf.com

100 101 102 103 104 105 106 107 108

❏ JA, senden Sie mir kostenlos und unverbindlich

Informationen zu folgenden Kennziffern

❏ JA, bitte senden Sie mir die nächste reguläre

Ausgabe von technik+EINKAUF kostenlos zu.

❏ JA, ich interessiere mich für Anzeigen in technik+

EINKAUF. Senden Sie mir die Media-Informationen.

Firma

Abteilung (mit interner Kurzbezeichnung)

Name, Vorname

Firmenanschrift (Straße, HsNr.)

Firmenanschrift (PLZ, Ort)

Telefon (für Rückfragen)

email

FAX-INFO-SERVICE

08191/125304

Senden Sie mir kostenlos und unverbindlich die Kataloge folgender Kennziffern (Kataloge finden Sie auf Seite 60).

Ihre Angaben werden von uns für die Bestellabwicklung und für interne Marktforschung gespeichert, verarbeitet

und genutzt und um von uns und per Post von unseren Kooperationspartnern über Produkte und

Dienstleistungen informiert zu werden. Wenn Sie dies nicht mehr wünschen können Sie dem jederzeit mit

Wirkung für die Zukunft unter melanie.benedikt@mi-verlag.de widersprechen. Für die Zustellung des von

Ihnen angeforderten Materials ist es erforderlich Ihre Daten auch an die jeweiligen Firmen zu übermitteln.

EffiziEnz-navi Preis

Material ✔ energie

service HandHabung ✔

Zeit lebensdauer

Kosten senken mit technik + Einkauf

Datum/Unterschrift

verlag moderne industrie

Justus-von-Liebig-Str. 1

86899 Landsberg

Tel.: 08191/125-0

Fax: 08191/125-444

www.mi-verlag.de

technik+EINKAUF März 2011


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www. .de

Aktuelle Meinungen und Branchentrends kostenlos abonnieren!

ish-newsletter_56x257.indd 1 22.01.2008 14:07:58

Produkte

Franz Binder

Drehmomentschlüssel für Kabelsteckverbinder

Der Drehmomentschlüssel mit fest eingestelltem

Drehmoment von 1,5 Nm ermöglicht

ein präzises Anzugsmoment der

Steckverbinder der Serie 820 „Gewindering

mit Sechskant“.Im Lieferumfang ist die

Klinge mit Sechskant SW24 enthalten. Die

Verriegelung der Steckverbinder mit dem

Drehmomentschlüssel erfüllt die Schutzart

IP67, ohne dass Beschädigungen am Steckverbinder

entstehen können. Auch an

schwer zugänglichen Stellen kann damit

die Steckverbindung sicher geschlossen

werden. Dies gewährleistet eine sichere

Verbindung, die auch Stößen und Vibrationen

standhält.

www.binder-connector.de

Schaltbau

Ladesteckvorrichtung für Gabelstapler

Die Ladesteckvorrichtungen der Baureihe

LV sind modular aufgebaut. Durch die multifunktionalen

Adapter lassen sich zusätzliche

Medien übertragen. Je nach Einsatzzweck

Gefran

Einfach parametrierbares Antriebs- und Positioniersystem

SIEI-AREG hat das Antriebs- und Positioniersystem

komplett überarbeitetet. Das

kompakte System aus Asynchronmotor, Frequenzumrichter

und Positionier-Einheit ist

jetzt ganz bequem über ein komfortables

Bedienterminal zu parametrieren. Ohne

dass Programmierkenntnisse erforderlich

wären, lässt sich der Antrieb durch sogenannte

Eingangsfunktionen flexibel an verschiedene

Aufgabenstellungen anpassen.

Durch eine übersichtliche PC-Software mit

zahlreichen Funktionen und umfassender

Browser-basierter Hilfefunktion können Anwendungen

einfach über die RS232-Schnittstelle

parametriert werden. Die dezentrale

Anordnung spart viel Platz im Schaltschrank

EffiziEnz-navi Preis

Material energie

service HandHabung ✔

Zeit lebensdauer ✔

Kosten senken mit technik + Einkauf

werden dazu Modulträger zur Aufnahme der

verschiedenen Adapter montiert. Der LV500

ist mit massiven Leistungskontakten für Anschlussquerschnitte

AWG4/0 ausgestattet.

Durch formfeste, glasfaserverstärkte Gehäuse

ist der Ladesteckverbinder nicht nur

mechanisch belastbar, sondern auch säure-

und temperaturbeständig.

www.schaltbau.de

EffiziEnz-navi Preis

Material energie

service HandHabung ✔

Zeit lebensdauer ✔

Kosten senken mit technik + Einkauf

und die Komponenten-Integration reduziert

den Verkabelungsaufwand erheblich. Ein

eingebauter EMV-Filter ermöglicht den direkten

Anschluss an das 230V-Netz. Nennleistungen

von 180 bis 510 W und Drehmomente

bis 2,8 Nm decken einen breiten Anwendungsbereich

ab. Optional sind eine

Haltebremse, ein DC/DC-Wandler für die

Versorgung der Elektronik bei Netzausfall

sowie eine Ausführung für sicheren Halt erhältlich.

Der pfiffige Kompaktantrieb ist ideal

nicht nur in komplexen Automationssystemen

einzusetzen, sondern für viele anderen

Anwendungsbereiche eine intelligente

Lösung: Der KFM05a dient z.B. als Antrieb

von Kühlhaustüren und Bedienertüren von

Werkzeugmaschinen oder auch für Handlings-Anlagen,

für Schleifmaschinen, Linearantriebe

sowie verschiedenste andere

Transport- und Positionier-Aufgaben.

www.gefran.com

EffiziEnz-navi Preis

Material energie

service HandHabung ✔

Zeit ✔ lebensdauer

Kosten senken mit technik + Einkauf


Markt & Kontakt

Markt & Kontakt

Arbeitsstühle und

Arbeitsplatzmatten

■ neue Kontakte zu Herstellern,

Händlern und Dienstleistern

■ schnelle und klare Marktinformationen

■ gezielte Vorteile beim Einkauf Nutzen Sie diesen Service

■ neue Kontakte zu Herstellern, und beziehen Sie sich auf

Händlern und Dienstleistern

Nutzen Sie diesen Service

und beziehen Sie sich auf

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www.technikundeinkauf.de

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Online

www.technikundeinkauf.de

benannt-1 1 28.10.2009 11:01:58 Uh

Werksitz GmbH

benannt-1 W. 1 Milewski

Telefunkenstraße 9

28.10.2009 11:01:58 Uh

97475 Zeil am Main

Tel.: 09524/8345-0

Fax: 09524/8345-19

www.werksitz.de

info@werksitz.de

haspa GmbH

Sägmühlstr. 39

74930 Ittlingen

www.haspa-gmbh.de

Tel.: 07266/9148-0

Fax: 07266/9148-30

info@haspa-gmbh.de

ELA-Container GmbH

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49733 Haren (Ems)

Tel. (05932) 506–0 Fax (05932) 506–10

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Dichtungen

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25421 Pinneberg

Tel. (04101) 5002-0

Fax (04101) 5002-83

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Gehäuse- und

Schranktechnik

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Elektromechanik GmbH

Gewerbegebiet

54552 Mehren/Vulkaneifel

Tel.: (0 65 92) 20 4-0

Fax: (0 65 92) 20 4-100

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Werkzeugantriebe

Dichtungslösungen

Gummi-Walzen/Rollen

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Technische

Gummi-Walzen GmbH

Am Elzdamm 38

D-79312 Emmendingen

Tel. +49/(0)7641/91660

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Trelleborg Sealing Solutions

Germany GmbH

Höhl & Westhoff GmbH

Handwerkstraße 5–7

Friedrichs-Engels-Allee 162

70565 Stuttgart

42285 Wuppertal (Barmen)

Tel. 0711 7864 0

Tel.: 0202 / 8 45 82

Fax 0711 7803 171

Fax: 0202 / 8 28 85

www.tss.trelleborg.com/de

info@faltenbalg.net

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www.faltenbalg.net

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technik+EINKAUF · 02 2011


Markt & Kontakt/Impressum

Impressum

Redaktion

Chefredakteur: Eduard Altmann

E-Mail: redaktion@technikundeinkauf.de

Verantwortlicher Redakteur:

Kathrin Irmer (ki) -225

E-Mail: kathrin.irmer@technikundeinkauf.de

Mitarbeiter dieser Ausgabe:

Wilfried Kipp-Weike (wkw)

Redaktionssekretariat:

Tanja Hinz -310, Johanna Hummel -442,

Fax: 08191/125-312

Internet:

www.technikundeinkauf.de

Anzeigen

Anzeigenleitung: Michael Klotz -167

Projektmanager: Gerald Zasche -337

E-Mail: gerald.zasche@technikundeinkauf.de

Anzeigenverkauf: Grit Albacete-Lopez -231

E-Mail: grit.albacete-lopez@produktion.de

Anzeigenverwaltung: Michaela Richter -324

E-Mail: michaela.richter@mi-verlag.de

Verlag

Geschäftsführung: Fabian Müller

Verlagsleitung: Stefan Waldeisen

Vertrieb: Stefanie Ganser

Leser-Service:

E-Mail: leserservice@mi-verlag.de

Tel.: 06123/9238-257, Fax: 06123/9238-258

Abonnement-Service:

E-Mail: aboservice@mi-verlag.de

Tel.: 06123/9238-257, Fax: 06123/9238-258

Leitung Vertriebsadministration:

Annette Tabel -348

Leitung Zentrale Herstellung:

Hermann Weixler -344

Leitung Online-Dienste:

Gerhard Brauckmann -478

Herstellungsleitung Fachzeitschriften:

Horst Althammer -315

Art Director: Jürgen Claus - 357

Industrieschläuche,

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Lager- u. Materialflusssysteme

TRAFÖ

Förderanlagen

GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 80

97922 Lauda-Königshofen

Tel.: (0 93 43) 79 00-0

Fax: (0 93 43) 79 00-11

www.trafoe-foerderanlagen.de

verkauf@trafoe-foerderanlagen.de

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Herstellung:

Andrea de Paly, Carmen Lauter

Layout und Lithos: abavo, Buchloe

Druck: Vogel Druck- u. Medienservice, Höchberg

Erscheinungsweise:

6 x jährlich + 2 Sonderausgaben

ISSN: 1860-1901

Anschrift für Verlag, verantwortlichen

Redakteur und verantwortlichen Anzeigenleiter:

verlag moderne industrie GmbH

86895 Landsberg

Tel.: 08191/125-0, Fax: 08191/125-444

E-Mail: journals@mi-verlag.de

Internet: www.mi-verlag.de

Handelsregister-Nr./Amtsgericht:

HRB 22121 Augsburg

Bedingungen für Anzeigen,

Vertrieb und Redaktion:

Anzeigentarif nach Preisliste Nr. 7,

gültig seit 1.10.2010

Jahresabonnement: Inland Euro 78,-,

Ausland Euro 81,- (jeweils inkl. Versandkosten).

Einzelheft 15 €, (zzgl. Versand).

Der Studenten rabatt beträgt 35%.

Kündigungsfrist: jederzeit mit einer Frist

von 4 Wochen zum Monatsende.

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Arno Arnold, Obertshausen 65

Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik, Essen 37

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C. Otto Gehrckens, Pinneberg 57, 63

Richard Chambers, Heimstetten 29

dacore Datenbanksysteme, Heroldsberg 11

Deutsche Messe, Hannover 15

Westdeutscher Drahtseilverkauf Dolezych, Dortmund 63

ELA Container, Haren 63

EMMEGI, I - Castelleone di Suasa 53

EUCHNER, Leinfelden-Echterdingen 33

Otto Ganter, Furtwangen 27

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Goodfellow, Bad Nauheim 65

John Guest, Bielefeld 47

HASPA, Ittlingen 63

HELUKABEL, Hemmingen 64

HEMA Maschinen- und Apparateschutz, Seligenstadt 65

HK Entgrattechnik, Reutlingen 57

Hoffmann, München 41

Höhl & Westhoff, Wuppertal 63

Hüdig + Rocholz, Velbert 64

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Hermann Kemper, Remscheid-Gerstau 25

Heinrich Kipp Werk , Sulz 39

Kleenoil Panolin, Dogern 68

Kothes! Technische Kommunikation, Kempen 56

KTR Kupplungstechnik, Rheine 59

LEDERER, Ennepetal 9

Licefa Kunststoffverarbeitung, Bad Salzuflen 60

Lm-therm, Aldersbach 64 DENIOS, Bad Oeynhausen

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Metsä Tissue, Euskirchen 55

Micro-Epsilon Messtechnik, Ortenburg 3

MISUMI Europa, Schwalbach 29

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Onventis, Stuttgart 21

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Rentschler Reven, Sersheim 55

Rittal, Herborn 6, 7

RSF ELEKTRONIK, A - Tarsdorf 59

Franz Rübig & Söhne, A - Wels 65

Helmut Rübsamen, Bad Marienberg 51

Rübsamen & Herr Elektrobau, Neunkirchen 64

Schaeffler Technologies, Schweinfurt 5

Schmalenberger, Tübingen 60

Carl Stahl, Süssen 51

TGW Techn. Gummi-Walzen, Emmendingen 63

R. Thollembeek, Hildrizhausen 56

TKD KABEL, Pliezhausen 19

Toyota Material Handling Dtd., Langenhagen 8

TRAFÖ Förderanlagen, Lauda 64

Trelleborg Sealing Solutions Germany, Stuttgar 63

Herbert Waldmann, Villingen-Schwenningen 9, 60

WDM Wolfshagener Draht- u. Metallverarbeitung, Wolfshagen 43

Werksitz, Zeil am Main 63

WERMA Signaltechnik, Rietheim-Weilheim 60

WF Steuerungstechnik, Wiernsheim 31

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Bieberer Straße 161 Tel. +49 6104 4000 0

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T: +43 7252 86667

F: +43 7252 86667-59

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Sicherheitsklemmsysteme

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Seligenstädter Straße 82

63500 Seligenstadt

Tel.: +49 (0)6182/773-0

Fax: +49 (0)6182/773-35

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technik+EINKAUF · 02 2011

65


Produkte

Lohmeier

Neue Kühlgeräte-Serie ecool

Die ecool-Baureihe umfasst moderne, hocheffiziente

Schaltschrank-Kühlgeräte mit optimiertem

Energieverbrauch für den Seiten- und Dachaufbau.

Der Energieverbrauch liegt um bis zu 43 %

unter dem der Vorgängermodelle. Weitere neue

Features sind eine ausgeprägte Servicefreundlichkeit,

durch die der Installations- und Wartungsaufwand

deutlich geringer ausfällt, sowie

ein vereinheitlichtes, optisch ansprechendes Design.

Die Kühlgeräte für den Seitenanbau sind in

verschiedenen Ausführungen mit einem Leistungsbereich

von 1000 bis 4000 W erhältlich. Die

Modelle für den Dachaufbau eignen sich besonders für Anwendungen

mit begrenztem Installationsplatz. Dank eines patentierten Kondensatmanagement-Systems

verhindern sie zuverlässig die Entstehung

von Kondensat sowie das Eindringen von Kondensat in den

Schaltschrank. Dies ermöglicht ein neuartiger Aufbau: Anders als

bisher üblich grenzt die kalte Seite nicht mehr an die Schaltschrank-

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66 technik+EINKAUF · 02 2011

decke. Die Dachkühlgeräte sind

in sechs Leistungsklassen mit

500 bis 4.000 W lieferbar.

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Kabelschlepp

Kleine Energieführungen für flinke Aufgaben

Mit den DriveSets wurde ein betriebsbereites Mechatronik-Paket

als Automatisierungslösung geschnürt – inklusive Xemo-Steuerung,

Kinematik, Software, mechanischem, elektrischem sowie

Software-Zubehör, Dokumentation

und einem umfassendem

After-Sales-Service. Sie sind für

den Einsatz in Industrierobotern,

Mess- und Prüfeinrichtungen,

Handhabungsautomaten, Sondermaschinen

und vielen anderen

standardisierbaren Automatisierungsanwendungenkonzipiert

und nach dem Prinzip der systematischen Konstruktion vorprojektiert.

Bei Geschwindigkeiten von bis zu 5 m/s müssen die

einzelnen Bauelemente der DriveSets entsprechend ausgelegt

sein, so auch die Energieführungsketten. Angesichts der Variantenvielfalt

ist es von Vorteil, wenn Zulieferer von Komponenten in

EffiziEnz-navi Preis

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diesem Zusammenhang ebenfalls

flexibel reagieren und eine

Produktvielfalt bieten können.

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Botschaften werden

immer kurzlebiger –

Werbung lässt’s krachen

Autotronik-SMT

Neuer SMD-Bestückungsautomat

Die neuen Bestückungsautomaten der Modellreihe BA388 wurden

speziell für das schnelle und hochpräzise Bestücken von großen

und langen Leiterplatten entwickelt. Mit seiner außergewöhnlichen

hohen Feeder-Kapazität von 256 × 8 Millimeter Smart Tape Feedern

erfüllt die BA388 Baureihe ideal Forderung des Marktes nach

der Fertigung von hochkomplexer Leiterplatten

in einem Bestückbereich von 1200 × 380

Millimeter und einer Bestückungsleistung

bis zu 6.400 Bauteile pro Stunde. Das Smart

Feeder ID System ermöglicht die automatische

Positionsprüfung der Zuführeinrichtung,

automatisches und schnelles Aufrüsten

und leichtes Programmieren zur Verarbeitung

von 0201, SOIC, PLCC, BGA, µBGA

und QFB Bauteilen. Alle Bestücker der BA

Modellreihe sind mit einem Cognex Zentriersystem

„Vision on the Fly“ ausgestattet. Cognex ist ein berührungsloses

optisches Zentriersystem, das direkt am Bestückkopf ange-

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bracht ist und die optimale Vermessung

von SMD-Bauteilen

garantiert.

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Neue Mitgänger-Scheuersaugmaschine

Mit ihrem drehbaren Schrubbdeck bringt

die neue batteriebetriebene Mitgänger-

Scheuersaugmaschine SC 350 strahlende

Sauberkeit auch in engste Räume. Ein

leichtes Ankippen der Maschine während

der Reinigung genügt und die Schrubbeinheit

rotiert um 180 Grad. Auf diese Weise

wird sowohl in der Vorwärts- als auch in

der Rückwärtsbewegung eine optimale

Scheuer- und Trockenleistung erreicht.

Dank einer integrierten Saugleiste mit einer

Breite von 47,5 cm sowie einem kraftvollen

Saugmotor (200 Watt) bleibt das

Wasser auch bei Richtungswechseln stets unter dem Deck. Abnehmbare

Frisch- und Schmutzwassertanks von jeweils elf Litern

sowie leistungsstarke OPTIMA Batterien erlauben eine Einsatzzeit

von über einer Stunde. Mit einem Anpressdruck von 27 Kilogramm,

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einer Arbeitsbreite von 37 Zentimetern

ist es ein richtiges

Kraftpaket.

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Vorschau

Die Themen in Ausgabe 03/2011 Erscheinungstermin: 01.06.2011

Nachhaltigkeit

im Einkauf

Das Konzept der Nachhaltigkeit

beschreibt die Nutzung eines

regenerierbaren Systems, dass

seine wesentlichen Eigenschaften

erhält und sein Bestand auf

natürliche Weise regeneriert.

Doch was bedeutet Sustainibility

im Einkauf und welche Vorteile

bringt es?

CARTOON

Einkaufs-

kooperationen

Die Knappheit an bestimmten

Materialien und Komponenten

stellt den Einkauf vor große

Herausforderungen. Einkaufskooperationen

bieten vor allem

auch Mittelständlern die Möglichkeit,

Kostensenkungen

durch Synergien für das eigene

Unternehmen zu realisieren.

Bildverarbeitungs-

systeme

Ein hocheffektive Bildauswertung,

die rechtzeitig Fehler detektiert,

bringt so nicht nur Anlagensicherheit

sondern auch

Qualitätskontrolle. Und die Kameras

mit ihrer Bildauswertung

und der online-Vernetzung

werden immer schneller und

effizienter.

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