Interregionaler Konvent der Regionen in Judenburg 11. - RISE

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Interregionaler Konvent der Regionen in Judenburg 11. - RISE

Interregionaler Konvent

der Regionen in Judenburg

11.-13.10.2006

\zentrum. Judenburg

Tagungsdokumentation

erstellt von

Julia Ehgartner

Elke Köck

Sabrina Köstenberger

Martina Lanschützer

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RISE

Regional Identity and culture, Strengths development & Environment action

Ein Individualprojekt in Interreg III C

Übergeordnetes Ziel des Projektes RISE ist der politische und fachliche

Erfahrungsaustausch in gemeinsam interessierenden Themenfeldern sowie die Erprobung

und Durchführung von innovativen Pilotprojekten im Bereich der regionalen

Entwicklungsarbeit in stark besiedelten ländlichen Räumen. Für die Partnerregionen und die

staatlichen Kooperationspartner, aber auch für Akteure aus Wirtschaft und Kultur werden

dadurch wertvolle Erkenntnisse und konkreter Nutzen generiert. Die abschließende

Auswertung der Ergebnisse auf transnationaler Ebene bietet die Grundlage für die spätere

Verwendung durch weitere ähnlich gelagerte Regionen in Europa.

Die Zielrichtung des Projektes unterstützt insbesondere die im Europäischen

Raumentwicklungskonzept sowie die im Programm INTERREG IIIC definierten Ziele

hinsichtlich gemeinsamer Problemlösungsstrategien. Damit soll eine höhere Effizienz im

Bereich regionalen Lernens und regionaler Innovationstätigkeit und eine Impulswirkung für

eine ausgeglichene, nachhaltige Entwicklung der beteiligten Regionen erreicht werden.

Aufgrund der gemeinsamen spezifischen Problemlage der Partnerregionen

fokussieren die Ziele des Projektes auf:

Neue Ansätze und Formen der Kooperation als Voraussetzung für

gemeinsames Planen und Handeln in den Regionen

Eine Stärkung sowie eine ausgewogene Partnerschaft zwischen städtischem

und ländlichem Raum und Akteuren auf verschiedenen Umsetzungsebenen

Entwicklung, Pflege und Inwertsetzung des naturräumlichen und kulturellen

Erbes im Sinne einer Weiterentwicklung und einer wirtschaftlichen Nutzung

der regionalen Identität

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Die Vernetzung von Mittelstädten im Sinne möglicher Synergien, zusätzlicher

Potenziale und Chancen unter besonderer Berücksichtigung der

entwicklungspolitischen Situation von zentralen Doppelorten

Unterstützung des Strukturwandels im produzierenden Sektor aufbauend auf

regionalen Fertigkeiten und Rohstoffen

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Projektpartner und Kooperationsräume

Das Projekt RISE wird zwar von den drei beteiligten Projektpartnern auf der

Mittelebene verantwortlich durchgeführt, die konkreten Maßnahmen fokussieren sich

innerhalb dieser Partner auf Kooperationsräume, die über auffallend vergleichbare

naturräumliche und strukturelle Voraussetzungen verfügen, aber unterschiedliche

Regionalentwicklungsansätze aufweisen.

Teilraum

Deggendorf /

Plattling (DE)

Aichfeld -

Murboden (AT)

Kooperationsraum

Seeland -

Jurasüdfuss -

Jura Bernois (CH)

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PROGRAMM DES INTERREGIONALEN RISE-KONVENTS DER REGIONEN

Mittwoch, 11.10.2006

Aichfeld-Murboden (AT),

Teilraum Deggendorf/Plattling (GER),

Kooperationsraum Seeland-Jurasüdfuss-Jura Bernois (CH)

14:00 – 19:00 - Eintreffen der Gäste

- Beziehen der Unterkünfte

IM \zentrum. JUDENBURG 11. – 13.10.2006

19:00 - Begrüßung und Willkommens-Aperitif der angereisten Gäste im Innenhof des

Jugend- und Familiengästehauses

Bgm.in Grete Gruber, MMag. Arnulf Hasler, GF Freddy Wascher

- Begrüßung im Stadtturm mit Besichtigung

20:00 - Ritterschmaus im Gewölbekeller mit den Judenburger Rittern

Donnerstag, 12.10.2006

08:30 Eintreffen der TeilnehmerInnen im \zentrum. Judenburg

08:30 – 09:00 Anmeldungen zum Konvent

09:00 Small Talk begleitet von Präsentationen: Identität Eigensicht – Fremdsicht

Projektpräsentationen

Regionaler Tourismus (Bioregion,

Holzwelt, etc.)

09:20 - Begrüßungen

Bgm. Grete Gruber (EU-Regionalmanagement Obersteiermark West und

Stadt Judenburg), 1 Vertreter der Stadt Knittelfeld, Vors. Bgm.

Johann Pirer (Urlaubsregion Murtal) und ranghohe Politiker (Land Steiermark,

Bund)

- Einführung in den Tagesablauf

MMag. Arnulf Hasler, GF Freddy Wascher, DI Klaus Busch

09:30 - Einführungsreferat „Projekt RISE als Impulsgeber der interregionalen und

themenübergreifenden Zusammenarbeit im Kontext mit der

Regionalentwicklung in der Steiermark“

Hofrätin DI Dietlinde Mlaker, Leiterin Abt. 16 Landes- und

Gemeindeentwicklung der Steirischen Landesregierung

09:45 - Impulsreferat „Regionen und Gemeinden als Impulsgeber für Europa“

Hofrat Mag. Ludwig Rader, Leiter Fachabt. 1E Europa u. Außenbeziehungen

der Steiermärkischen Landesregierung

- Impulsreferat „Gesundheitstourismus als Chance für ländliche Regionen am

Beispiel der Region Obersteiermark West“

Prof. (FH) Dr. Kai-Thorsten Illing, Senior Lecturer University of Applied

Sciences Graz/Bad Gleichenberg

10:45 Pause – (Pressekonferenz mit Busch, Bgm. Gruber, Wascher, Hasler)

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PROGRAMM DES INTERREGIONALEN RISE-KONVENTS DER REGIONEN

Aichfeld-Murboden (AT),

Teilraum Deggendorf/Plattling (GER),

Kooperationsraum Seeland-Jurasüdfuss-Jura Bernois (CH)

IM \zentrum. JUDENBURG 11. – 13.10.2006

11:15 - Leader+ Lokale Aktionsgruppe „Holzwelt Murau“ – Vernetzung von Holz und

Tourismus“ mit Fallbeispiel Zirbenlandausstellung

DI Josef Bärnthaler, Geschäftsführer Holzwelt Murau

11:45 - LIFE-Natur-Projekt „Mur erleben“ – Vitalisierung einer Aulandschaft entlang

der Mur als interkommunale Naherholungsinitiative

Hofrätin DI Elfriede Kapfenberger-Pigl, Leiterin der Baubezirksleitung

Judenburg

12:15 - Regionale Tourismusentwicklung am Beispiel Naturpark Grebenzen

Mag. Bernhard Stejskal, Geschäftsführer Tourismusverband Grebenzen

- Vernetzung landwirtschaftlicher Produkte und Nutzung im Tourismus

LKR ÖR Matthias Kranz, Obmann der Bezirkskammer für Land- und

Forstwirtschaft Knittelfeld

13:00 - Mittagessen im Jugend- und Familiengästehaus

14:30 – 17:00 - Einführungsreferat „Zukunftsthemen für ländliche Regionen aus Sicht des

Tourismus“

Dr. Wolfgang Fischer u. Mag. Judith Pizzera, Karl-Franzens-Universität Graz

(15 – 20 Min.)

- Schlusspräsentationen der Interreg III C-RISE-Teilprojekte aus der Sicht der

Partnerregionen aus Österreich, Deutschland und Schweiz:

Ländlicher Tourismus – Entwicklung von sicheren und nachhaltigen

Motorrad-Tour-Angeboten, Freddy Wascher AUT (25 Min.)

Ländlicher Tourismus – Nachhaltige Rastplätze an Radwegen,

Bgm. Grete Gruber AUT (15 Min.)

Kulturvernetzung auf regionaler Ebene, Freddy Wascher AUT (15 Min.)

Kulturelle Identität zwischen Geschichte, Wirtschaft, Kultur und

Lebensstilen, Hans Obermeier GER (15 Min.)

Regionale Identität – Eigensicht und Fremdsicht,

Johannes Friedli, Präsident der Regionalplanungsgruppe Solothurn und

Umgebung CH (25 Min.)

Themennetzwerke, Wolfgang Dorner GER (15 Min.)

Benchmarking für Schreinereien und Tischlereien,

Raimund Ziegler AUT (25 Min.)

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PROGRAMM DES INTERREGIONALEN RISE-KONVENTS DER REGIONEN

Abend der Regionen

Aichfeld-Murboden (AT),

Teilraum Deggendorf/Plattling (GER),

Kooperationsraum Seeland-Jurasüdfuss-Jura Bernois (CH)

IM \zentrum. JUDENBURG 11. – 13.10.2006

Ab 19:00 - Im Festsaal im \zentrum. - Eintreffen der Gäste

19:30 - Bilanz 3 Jahre Interreg III C-Projekt RISE

DI Klaus Busch, Christian Cappis, MMag. Arnulf Hasler

- Begrüßung

Bgm. Grete Gruber und geladenen Persönlichkeiten

- Preisverleihung für „RISE macht Schule“ an Schüler/innen der HTL-Zeltweg

- Impulstisch „erneuerbare Energie“

20:15 Buffet mit regionalen Spezialitäten

Musikalische Umrahmung durch KULT FIEDLER

Freitag, 13.10.2006

08:30 Treffen der TeilnehmerInnen im Innenhof des Jugend- und

Familiengästehauses Judenburg

08:45 Präsentation des innovativen Rastplatzes am Murradweg in Judenburg mit

Einbezug der Presse

Im Anschluss Abfahrt zu den beiden Exkursionen:

1. Themenbereich Städtenaherholung und Wirtschaft:

09:45 HIZ Zeltweg

11:00 Modelleisenbahn Knittelfeld

2. Themenbereich Tourismus:

VIVARIUM - Was(s)erleben im Naturpark Grebenzen

Ab 12:30 Mittags-Snack im Jugend- und Familiengästehaus (nach Eintreffen der

TeilnehmerInnen von den Exkursionen)

Ca. 13:00 Individuelle Abreise

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Das Projekt R.I.S.E als ein Impulsgeber der

Regionalentwicklung in der Steiermark

Referentin: HR DI Dietlinde Mlaker

Amt der Steirermärkischen Landesregierung

Abteilung 16 Landes- u. Gemeindeentwicklung

Die Steiermärkische Landesregierung hat in Frühling dieses Jahres beschlossen, die

Strukturen der steiermärkischen Regionalpolitik zu reformieren. Dieser Prozess trägt die

Bezeichnung „Regionext“ und wird von der Abteilung 16, Landes- und Gemeindeentwicklung

koordiniert.

Ziel von Regionext sind attraktive Lebensräume, die im europäischen Wettbewerb der

Regionen erfolgreich sind. Folgende Bereiche werden zur Zeit im Rahmen dieses Projektes

vorbereitet:

• Die Neuordnung der Aufgaben von Land und Gemeinden;

• Die Zusammenarbeit von Gemeinden in Kleinregionen;

• Die Schaffung eines rechtlichen und organisatorischen Rahmens für

Gemeindekooperationen auf Kleinregionsebene und bezirksübergreifenden Regionen.

Regionext ist jedoch kein radikaler Umbruch der bisherigen Entwicklungen, sondern die

Fortsetzung eines schon seit geraumer Zeit eingeschlagenen Weges in Richtung eines

höheren Qualitätsniveaus in der Regionalentwicklung. Dieses umfassende Projekt baut auf

viele in den letzten Jahrzehnten gesammelten Erfahrungen auf. Gerade in der

Obersteiermark – West finden sich mit der LEADER+ Region Holzwelt und dem

Holzinovationszentrum zwei der prominentesten Beispiele von durch die Abteilung 16

unterstützter erfolgreicher Regionalentwicklung in der Steiermark.

Das die Regionalentwicklung in der Obersteiermark Ost im Rahmen des von der Abteilung

16 mitgetragenen INTERREG IIIC Projektes R.I.S.E in den Bereichen Identität und Kultur,

Wirtschaftskompetenz und Freiraumqualität durch konkrete Umsetzungsprojekte

weiterentwickelt werden konnte freut mich ganz besonders. Auch ist der in diesem Projekt

verfolgte Ansatz des Lernens voneinander richtungweisend für die steiermärkische

Regionalentwicklung insgesamt.

So bin ich der festen Überzeugung, dass die in den letzten drei Jahren im Rahmen des

Projektes R.I.S.E geknüpften Netzwerke zwischen den Regionen Aichfeld Murboden,

Deggendorf/Plattling und Seeland – Jurasüdfuss – Jura Bernois auch nach dem Ende der

Projektslaufzeit weiter Bestand haben und der begonnene Weg eines Wissenstransfers und

gemeinsamer konkreter Projekte in den nächsten Jahren forstgesetzt wird.

Hofrat DI Dietlinde Mlaker

Leiterin der Abteilung16, Landes- und Gemeindeentwicklung

Amt der Steiermärkischen Landesregierung

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Regionen und Gemeinden

als Impulsgeber für Europa

Referent: HR Mag. Ludwig Rader

Amt der Steirermärkischen Landesregierung

Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen

Bei einem der ersten Vorträge am Donnerstagvormittag, wurde uns die Frage gestellt was

eine Region ist. Region Österreich? Region Europa? Oder lässt sich eine Region nicht in

Landesgrenzen einteilen?

Die Regionalpolitik der Europäischen Union beschäftigt sich seit längerem mit der

Friedenserhaltung durch den Abbau regionaler Disparitäten.

In der EU gibt es große regionale BIP Unterschiede:

Regionales BIP je Einwohner in der EU25 im Jahr 2003

4 Regionen mit dem höchsten

BIP

4 Regionen mit dem niedrigsten BIP

1 Inner London (UK) 278 1 Lubelskie (PL) 33

2 Bruxells-Capitale (BE) 238 2 Podkarpackie (PL) 33

3 Luxemburg 243 3 Podlaskie (PL) 36

4 Hamburg 184 4 Swietokrzyskie (PL) 37

In Europa haben sich unzählige Regionen unabhängig ihrer Landesgrenzen miteinander

verbunden. Was vor allem durch die Mitgliedschaft in der Europäischen Union deutlich

einfacher würde. Ein besonders gutes Beispiel für eine interregionale Verbindung wäre

AlpAdria. Diese Region bezieht sich auf Österreich, Italien, Kroatien, Slowenien, Ungarn und

Serbien/Montenegro.

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Gesundheitstourismus als Chance für ländliche Regionen

Referent: Prof. Dr. Kai-T. Illing

Marktabgrenzung:

Aspekte des gesunden Tourismus

Verengte Definition: einen wesentlichen Zeitteil nutzen, um bewusst etwas für die eigene

Gesundheit zu tun, am besten unter medizinaler Anleitung

Erweiterte Definition: etwas tun für sich im Interesse von:

• Bodystyling

• Sinn

• Liebe

• Leistungsfähigkeit

• Leidensfreiheit

• Entspannung

Wo findet gesunder Tourismus statt

Gesunder Tourismus und globale Entwicklung

• Gesundheitspolitik

• Zivilisationskrankheiten

• Demografische Entwicklung

Marktsituation Gesundheitstourismus in Österreich und Deutschland

Makroökonomisch: Stagnation auf hohem Niveau

• Kaum noch Zuwächse in Thermen AT

• Kaum noch Förderungen


Politik

• Nationale + Bundesland weite Anstrengungen

Best Health Austria

Gesundheitstouristisches Leitbild Steiermark

Wellnesshotels und Thermen

• Identifikation von Marktnischen

• Qualitätsbemühungen

• Marketing-Kooperationen


Kurhäuser, Kliniken

• Selbstzahler

• „Medical Wellness“


Klein- und Kleinstbetriebe (Beauty-Studio)

• Vom Nagelstudio zum Spa


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Fitnessstudios

• Diversifikation

Gesundheitstourismus im

ländlichen Raum:

Inwertsetzung des lokalen

Potenzials …:

• „Krakauer Moormassage“

• Sölktal: Marmoor, Natur, Wasser und

Gesundheit

• Heilwissenserhebung im Salzburger

Saalachtal

• Joglland: Kraft und Spiritualität

• Feistritztal: Kneipp

Bedürfnisse im „Mentaltourismus“

…unter Berücksichtigung der

Affinitäten der lokalen

Leistungsträger:

• Körperliches Vermögen

• Kommunikatives Vermögen

Das Bedürfnis…

…nach Entspannung infolge von Überanstrengung, Stress, Erschöpfung

…nach Coaching durch einen „Therapeuten“ bei Problemen aller Art wie z.B. Mobbing,

Scheidung

…nach Mentalfitness (Braintraining aller Art, für Manager zur Optimierung der Karriere oder

für ältere Menschen bei nachlassender Gedächtnisleistung)

…nach Entgrenzung verschiedener Art z.B. religiös-ethisch (Meditation) oder weltlich

(Grenzerfahrung durch Extremsport)

Was ist zu tun?

• Makroökonomische Trendanalyse

• Konkurrenzanalyse

• Identifikation von Machern

• Produktentwicklung unter Berücksichtigung von lokalem Potenzial (Natur-Raum,

Menschen)

• Abstimmung mit anderen Angebotsschwerpunkten

• Gib dem Kind einen Namen wenn es noch keinen hat

• Vermarktung

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Holzwelt Murau

Regionalentwicklung mit Holz

Referent: DI Josef Bärnthaler

Die Holzwelt Murau wurde uns als Regionalentwicklungsorganisation, Seminar- &

Veranstaltungsort, Exkursionsziel und als Vernetzung von Wirtschaft und Tourismus

vorgestellt.

Die Holzwelt Murau arbeitet an gemeinsamen Strategie, die eine Vernetzung zwischen

Holzwirtschaft - Tourismus und Kultur gewährleisten soll.

Dieses, mittlerweile riesige Projekt, hat seinen Ursprung im Holzmuseum in St. Ruprecht. Wo

an erster Stelle die Frage stand, „Kann man Holz überhaupt herzeigen???“

Man kann. Seit der Eröffnung haben mehr als 350.000 Besucher die Holzwelt besichtigt.

Auch die Beteiligung der einzelnen Firmen, die an der Holzstraße liegen, ist enorm. Beispiele

dafür sind:

• Die KLH in Katsch

• Papst Holzindustrie

o Pelletierwerk

o Leimholz

o Alpenspan

Natürlich gehört auch der Golfplatz Murau-Kreischberg zu den Aushängeschildern der

Holzwelt.

Weitere Aushängeschilder sind:

Holzstraßenlauf

Mursteg

Murbrücke

Tourismusbüro Murau

Rantenbrücke

Parkdeck

Elternhaus

Skybar

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LIFE- Natur Projekt „Obere Mur“

Referentin: HR DI Elfriede Kapfenberger-Pigl

Leiterin der Baubezirksleitung Judenburg

Frau Kapfenberger-Pigl wollte mit ihrem interessanten Referat die Arbeit vom LIFE- Natur

Projekt “Obere Mur“ näher bringen.

Ihre allgemeinen Angaben über das Projekt:

Das Projekt steht unter der Baubezirksleitung Judenburg, mit den

Betreuungsgebieten der Bezirke Judenburg, Knittelfeld und Murau.

Projektgruppe:

Projektbetreuer

Amtssachverständige

Verwalter öffentlicher Grundstücke

ca. 170 Mitarbeiter

Auf einer kurzen Power Point Präsentation zeigte sie auch mit Fotos kleine Auszüge über

den geographischen Rahmen des 1.243 ha großen „Ober- und Mittellauf der Mur“ (ca. 70 km

lang).

Im Allgemeinen ging es in diesem Vortrag über ein Programm, das zum Schutz von

Lebensräumen und deren Tier- und Pflanzenwelt dient.

Dieses Projekt ist bereits eines der EU-weit geförderten Life Natur Programmen. Das

Gesamtinvestitionsvolumen hierfür beläuft sich auf rund 2,2 Mio. Euro, wovon aus EU-

Mitteln 50 % der förderfähigen Kosten finanziert werden.

Ein Teil des Referates waren die Fachgebiete mit den diversen Zielen des Projektes:

Straßenbau- Verkehrswesen

Wasserbau- Wasserwirtschaft

o Fischwanderhilfe KW Murau

o Altarme Nebengewässer wurden revitalisiert bzw. neu geschaffen

Hochbau- Anlagentechnik

Natur- und Landschaftsschutz

o Wiederherstellung, Verbesserung und Sicherung der typspezifischen Auen-

und Flusslandschaft

o Hochwasserschutz

Landentwicklung Steiermark LE

o Ankauf von Grundflächen, das dient als „passiver Hochwasserschutz“ -> es

gibt wieder Flächen als Hochwasser- Überflutungsgebiet

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Tourismusentwicklung

in der Naturparkregion Zirbitzkogel-Grebenzen

Referent: Mag. Bernhard Stejskal

Sanft eingebettet zwischen den Berg-Persönlichkeiten Zirbitzkogel (2.396m) und Grebenzen

(1.892m) liegt im steirischen Bezirk Murau eine Ferienregion mit besonderen Reizen. Hier

taucht der Erholungssuchende ein in eine geheimnisvolle Welt imposant sprudelnder

Ursprungsquellen und Wasserschluchten, idyllischer Seen, Teiche und Moore mit seltenen

Pflanzen und Tieren. Der Naturpark Grebenzen begleitet Gäste gerne mit seinen geführten,

naturkundlichen Entdeckungsreisen und Wanderungen zu den unterschiedlichsten Orten und

Themen durch die harmonisch geformte Kulturlandschaft – im zauberhaften Wandel der 4

Jahreszeiten.

Zu Fuß oder auch mit dem Rad – im Winter unterwegs auf den Pisten, Loipen oder mit

Tourenschi oder Schneeschuhen - es finden sich in allen Höhenlagen lohnende Ziele. Bis

zum Gipfel des Zirbitzkogels lässt sich die Naturparkregion auch auf dem Rücken der Pferde

erobern. Und Fischer erwarten angesichts der vielen, sauberen Gewässer ideale

Bedingungen.

Fakten:

Höhenlage: 640 – 2.396m

Größe: 22.000 Hektar

8 Gemeinden (Stand 2006), Erweiterung mit 1.1. 2007 auf 10 Gemeinden

160 Nächtigungsbetriebe

ca. 1.600 Betten

Gemeldete Nächtigungen 2005: 125.300 (1996: 108.000)

Leitthema: Was(s)erleben

Leitprodukte: Fisch, Käse, Wild

Hier ist immer Saison (Ausflugsziele):

Naturparkzentrum VIVARIUM – Was(s)erleben Mariahof (ganzjährig)

Benediktinerstift St. Lambrecht (Museen, Seminar-& Kreativzentrum „Schule des Daseins“)

Erlebnisausstellung zum Thema Mensch u. Baum: „Herzbaum & Honigschatten“, St.

Lambrecht

Steiermarks längste Sommerrodelbahn in St. Lambrecht (1,7km)

Wander-, Rad- und Mountainbikewege, Naturpark- Themenwege

Gesundheitstherme „Wildbad“ in Dürnstein

Weltweit einzigartiger „NaturLesePark“ in Neumarkt

Dürnberger Moor und Hörfeldmoor (Europaschutzgebiet)

Ursprungsquellen von Zeutschach und Pöllau/St. Marein

„Internationaler Vogelflughafen“ Furtnerteich

18-Loch Golfplatz Mariahof (ab Juni 2007)

Mittelalterburgen Steinschloss und Burg Dürnstein

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Ausstellungshaus „Schule der Sinne“, Neumarkt

Naturparkrundfahrten mit den Naturpark- Taxibussen

Familienschigebiet Grebenzen / St .Lambrecht (23 Pistenkilometer beschneit!)

Ausgezeichnetes Naturpark- Loipennetz (Zeutschach, St. Lambrecht, 18km)

Winter-Naturrodelbahn Grebenzen / St. Lambrecht (5,5km)

Romantische Eislaufteiche (Furtnerteich, Grasluppteich, Marktteich)

Naturpark- Gaststätten mit Naturpark- Kulinarium / Naturpark- Spezialitäten

Das Impulsreferat spricht neben der Vorstellung der Naturparkregion

Zirbitzkogel – Grebenzen folgende Inhalte an:

Referent:

1.) Organisationsstruktur (Problematik der Doppelgleisigkeit)

2.) Aufgaben eines Naturparks (Schutz, Erholung, Bildung, Regionalentwicklung)

3.) Nächtigungsentwicklung (wachsend) und Bettenentwicklung (stagnierend)

4.) Die Naturparkregion als Mitglied eines Netzwerkes

5.) Die Naturparkregion als Kultur- und Veranstaltungsplattform

6.) Die Naturparkregion als Projektdrehscheibe

7.) Die Arbeitsgemeinschaft „Naturpark.Erlebnis.Steiermark“ (Plattform der

Naturparkvereine und der Partner-Tourismusverbände)

Bernhard Stejskal

Geschäftsführer des Tourismusverbandes Naturpark Grebenzen

Geschäftsführer der Naturpark Grebenzen Entwicklungsgesellschaft

Vorstand der Arbeitsgemeinschaft „Naturpark.Erlebnis.Steiermark“

Weitere Informationen:

Tourismusverband Naturpark Grebenzen

Naturparkzentrum VIVARIUM – Was(s)erleben Mariahof

Tel. +43 (0) 3584 2005, Fax +43 (0) 3584/40500

E-Mail: info@naturpark-grebenzen.at, www.naturpark-grebenzen.at, www.vivarium.at

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LAND – WIRTSCHAFT LEBENSMITTEL – TOURISMUS

Referent: Kammerobmann ÖR Matthias Kranz

In einer der Schlusspräsentationen von Interregion III C-RISE wurde Österreich als

Genussregion vorgestellt.

Herr Kranz stellte in seiner Power Point Präsentation einige der vielen

typischen kulinarischen Regionen vor:

Region Knittelfeld in der Steiermark

o Der Schmalzmüllerhof bietet noch traditionelle Speisen an

Turm im Gebirge

o Himmlische Genüsse – Spezialitäten auf dem Tower

o Auf der Tower Power Erlebnistour bekommt man einige typische Schmankerln

der Region zu kosten

Herr Kranz erläuterte auch den Begriff „Genussregion“ und versuchte die Ziele dieser Region

näher zu bringen. Viele Menschen suchen, um sich zu erholen, wieder zu dem Ursprung der

Dinge oder auch zu dem einfachen Leben zurück

In diesem Referat wurde auch viel über die Arbeit von Landwirten und Landwirtinnen

diskutiert.

Themenpunkte:

• Wald-Natur Lehrpfad

• Grüne Börse (Landwirtschaft gemeinsam mit

Gastwirtschaft)

• Der Turm in Gebirge als touristischer Magnet

(Geschenkideen, Tower Power Erlebnistouren

• So schmeckt das Murtal (Beispiele für

kulinarische Köstlichkeiten)

• Was ist eine Genussregion?

• Wie wird man Genussregion?

• Ziele einer Genussregion

• Bäuerinnen und Bauern im Murtal

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Zukunftsthemen für ländliche Regionen

aus der Sicht des Tourismus

Referenten: Dr. Wolfgang Fischer u.

Mag. Judith Pizzera

Karl-Franzens-Universität Graz

Internationale Sichtweise und Trends

Von der internationalen zur regionalen Ebene

• Die Internationalisierung des Tourismus schreitet seit dem Ende der achtziger Jahre

im Sinne der Globalisierung der Wettbewerbsbedingungen massiv voran.

• Globale Anbieternetze, Kooperationen und Joint Marketing sowie niedrige Flugpreise

strukturieren den Markt.

• Vor allem traditionelle Tourismusgebiete (Alpenraum, Mittelmeerraum etc.) sind von

dieser Entwicklung negativ betroffen.

Internationale Trends

• Kurzreisen

• Spontane, kurzfristige Reiseentscheidungen

• Individuelle und flexible Reisegestaltung

• Spezialisierung und Zielgruppen- Themenorientierung

• Intensiver Erlebnis- und Erholungsbedarf

• Anspruchsvolle Reisen, Qualität und hoher Komfort

• Steigende Bedeutung der Umweltqualität

Ursachen der Strukturschwäche

• Veränderte Konkurrenzverhältnisse

• Verschlechterung des Preis-Leistungs-Verhältnisses

• Nachfrageschwäche in Deutschland

• Imagedefizite im traditionellen Angebot

• Kapitalschwäche und fehlende Innovationskraft

• Demographische Veränderungen

• Gesellschaftliche und soziale Umstrukturierungsprozesse

... haben seit den achtziger Jahren das Urlaubs- und Reiseverhalten massiv beeinflusst

und gelten als Ursache für die Strukturschwäche des Tourismus im Alpenraum.

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Neue Anforderungen für den Tourismus

• Das Leben und Agieren in zwei Welten, einer Freizeitwelt und einer Alltags-

/Arbeitswelt ergibt neue Anforderungen für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik.

• Die ökonomisch orientierte und international beeinflusste Wettbewerbsfähigkeit wird

mit dem Verlangen nach einer umwelt- und sozialverträglichen

Tourismusentwicklung und dem Konzept einer nachhaltigen Entwicklung

konfrontiert.

Für Angebote in alpinen Tourismusregionen gilt…

• Die Zeiten des quantitativen Wachstums sind vorbei.

• Großangelegte Umstrukturierungen werden zur Bewältigung der Zukunft

notwendig sein.

• Käufermarkt und kurze Innovationszyklen erfordern Agieren und nicht Reagieren.

• Große strukturelle Umbrüche in Europa bringen nicht nur Gefahren sondern auch

Chancen.

Tourismuspolitik & Planungsansätze

Tourismuspolitiken

Ansätze in der Tourismusplanung

• Boosterism

• Ökonomisch basierte Planung

• Technisch-physische Planung, Raumplanung

• Gemeindeorientierte Planung

• Nachhaltige Planung

• Welcher Ansatz folgt nun???

• (nach: Getz 1987; Hall et al. 1997

Mögliche Zukunftschancen

für ländliche Regionen abseits der Tourismushochburgen

Auf der Suche nach Alleinstellungsmerkmalen…

• Touristischer Innovationsgeist

• Verstärkte Themenorientierung in allen Segmenten

• Qualitätssteigerung

• Professionelle Inwertsetzung sonstiger regionaler Potentiale

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Industrietourismus und seine Facetten

• Kulturelle und historische Inwertsetzung von industriellen Objekten mit thematischer

Ausrichtung

„Industriekultur“ in GB bereits erfolgreich, in D im Kommen

• Ausflugs- & Tagestourismus

Veranstaltungstourismus

Vorübergehender Trend oder nachhaltige Entwicklung?

IT als eine innovative Form der herkömmlichen Betriebsbesichtigung

• Netzwerkbildung

• Know-Transfer

• Mundpropaganda als effektive Werbestrategie

• Public Relations

• Synergieeffekte für die gesamte Region bei professioneller Umsetzung und

Zusammenarbeit

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IBIS - International Biker Information System

Referent: GF Freddy Wascher

Urlaubsregion Murtal

Mit dem Projekt Bikerroads RISE soll in den drei RISE-Regionen Biel / Schweiz, Deggendorf

/ Deutschland und Urlaubsregion Murtal / Österreich durch die Vielfalt der

Erlebnismöglichkeiten die Zielgruppe der Motorradfahrer verstärkt angesprochen werden.

Des Weiteren sollen namhafte Institutionen aus Industrie, Wirtschaft und Medien sowie

Veranstalter von Motorradveranstaltungen im Verbund der Bikerroads RISE in den RISE-

Regionen zusammengefasst werden, um gemeinsam den Startschuss für ein

Motorradprojekt mit europäischen Dimensionen zu entwickeln.

Präsentation Bikerroads, Freddy Wascher

INTERREG III C-PROJEKT „RISE

ARBEITSPLAN FÜR DAS PILOTPROJEKT

Komponente 4, Projekt a: Ländlicher Tourismus - Entwicklung von sicheren und nachhaltigen

Motorrad-Tour-Angeboten

Juli - Dezembers 2005:

Definition des Projektteam/Workshop

Projektbeschreibung plus das Aufbauen von Kontakten

Gruppenmeeting in Twann (CH) 14.-16.9.2005

Projektmeeting beim Konvent in Deggendorf im November 2005

Steuerung der Komitee/Entscheidung am 4.11.2005

Workshop beim Konvent in Deggendorf

Die Vorstellung für ein „Internationales Biker Information System (IBIS) mit

den Softwarepartnern

INTERREG III C-PROJEKT „RISE

ARBEITSPLAN FÜR DAS PILOTPROJEKT

Komponente 4, Projekt a: Ländlicher Tourismus - Entwicklung von sicheren und nachhaltigen

Motorrad-Tour-Angeboten

Januar - Juni 2006:

• Entwicklung und suchen von sicheren, nachhaltigen Motorbiker-Touren in den

Partnerregionen

• Design eines Qualitätsstandards für auf Motorrad bezogene Gästehäuser,

Restaurants und andere Partner

• Suche nach Partnern für die Motorbiker-Regionaltouren (Motels, Hotels,

Gästehäuser, Restaurants, Reparaturwerkstatten, Motorrad-Klubs usw.)

• Beteiligungen der passenden Industriepartner

• Planungs-Meeting der Partnerregionen

• Modellieren des „International Biker Information System“ (IBIS) mit kompetenten

Partnern

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INTERREG III C-PROJEKT „RISE

ARBEITSPLAN FÜR DAS PILOTPROJEKT

Komponente 4, Projekt a: Ländlicher Tourismus - Entwicklung von sicheren und nachhaltigen

Motorrad-Tour-Angeboten

Juli - Dezember 2006:

• Kreieren von nachhaltigen Motorbiker-Tourismusangeboten

• Entwicklung eines Marketingkonzeptes und die Designentwicklung eines effektiven

Marketingtools

• Planungs-Meeting der Partnerregionen

• Präsentation des nachhaltigen Motorbikertour-Konzeptes auf einer internationalen

Fachmesse (München oder Friedrichshafen)

• Präsentation des Motorrad-Biker-Konzeptes beim Konvent 2006

• Implementierung des „Internationalen Biker Information Systems (IBIS)“

Erläuterung der Homepage: www.bikerroads-rise.com

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Nachhaltige Radrastplätze am Murradweg

Vom Modell zur Umsetzung

Referentin: Bgm. Grete Gruber

Juli - Dezember 2005:

Definition des Projektteams/Workshop

Projektbeschreibung plus das Aufbauen von Kontakten

Gruppensitzung an Twann (CH) 14.-16.9.2005

Gruppenmeeting beim Konvent in Deggendorf

Steuerung der Komitee/Entscheidung am 4.11.2005

Selektion der Aktivitäten, der Strategischen- und Administrativen Planung

Die Auswahl der passenden Rastplätze entlang des Murradweges

Januar - Juni 2006:

Suche nach Partnern für die Rastplätze (Hotels, Gästehäuser, Restaurants, Museen,

Radler- Klubs, nachhaltige Projekte entlang diesem Teil der Mur, f. e. LIFE s Projekt,

usw.)

Die Planung der Sitzungen der Partnerregionen

Das Design der Rastplätze als Informationspunkte für Radfahrer, zusammen mit einer

lokalen technischen Hochschule (HTBLA-Zeltweg)

Prototyping der nachhaltigen Rastplätze

Juli - Dezember 2006:

Die Installierung der nachhaltigen Rastplätze

Public Relations / Marketing mit dem Focus auf die Rastplätze

Die Präsentation des Designs der Rastplätze im Zusammenhang mit den High-lights

beim Konvent 2006

Es wurde ein Gestaltungswettbewerb für einen Fahrradrastplatz an die HTBLA

ausgeschrieben.

Bis Dezember 2006:

Standortfestlegung für etwaige weitere Rastplätze in der Region

Eröffnungsveranstaltung PR

Implementierung des IBIS auf der Outdoorland-Info

Information an weitere EU-Regionen

Projektverantwortung: Bürgermeisterin Grete Gruber, Stadt Judenburg, GF Freddy Wascher,

Urlaubsregion Murtal, Arnulf Hasler, EU-Regionalmanagement Ober- Steiermark West

22


Regionale-Kunst-Event-Kultur-Vernetzung

Referent: GF Freddy Wascher

Urlaubsregion Murtal

Eine weitere Schlusspräsentation handelte von der

Kulturvernetzung auf regionaler Ebene.

Dieser Vortrag wurde auf Wunsch der damaligen Kulturreferentin und jetzigen

Bürgermeisterin von Judenburg bearbeitet, da im Rahmen des Interreg III C-Projektes RISE

ein Modell für ein Kulturnetzwerk auf regionalem Niveau ausgearbeitet werden sollte. Es gibt

jetzt sogar einen erprobten Veranstaltungskalender, der regional, national und international

ersichtlich ist. Eine gute Vernetzungsmöglichkeit zu schaffen ist aber nur dann möglich,

wenn eine breite Basis von Kulturreferaten, Kulturveranstaltern und Kulturvereinen

(Veranstalter) diskutiert und umgesetzt wird.

In dieser sehr ausführlich gestalteten Powerpoint Präsentation werden zum Beispiel auch

-> Probleme:

Terminliche Kollisionen

Unterschied zwischen regional und überregional relevanten Veranstaltungen

Es gibt keine Plattform, die für Verbesserungen von Planungen der Veranstaltungen

dient

-> Ziele

gemeinsames regionales Modell auf die Beine zu stellen

Über RISE könnte in der Zusammenarbeit mit der Firma Mediasoft ein Planungstool

erstellt werden

-> Ergebnisse

Gemeinsame Erarbeitung der Module zur Umsetzung des regionalen

Kulturnetzwerkes

Die Firma Mediasoft soll aufgrund dieser Vorgaben eine zielorientierte Datenbank

erstellen, die unsere gemeinsamen Ziele unterstützt

aufgelistet.

Ein weiteres gewünschtes Ergebnis ist die erfolgreiche Gestaltung der Homepage

http://www.murtal.at/, die ebenfalls in der Powerpoint Präsentation vorgestellt und

beschrieben wurde.

Natürlich wurden auch mittel- und langfristige Ziele vorgestellt.

23


Regionale Identität zwischen Geschichte, Wirtschaft, Kultur

und Lebensstilen

Referent: Johannes Friedli

Regionalplanungsgruppe

Solothurn und Umgebung

Konzeptionelle Überlegung: Die Begegnung der drei Regionen setzt voraus, dass sich jede

Region ihrer eigenen regionalen Identität bewusst wird. Dazu bedarf es einer Definition

regionaler Identität.

Gibt es konkret eine „Ostbayerische“, „Aichfelder“, „Seeländer“ Identität?

Als Definition von Identität nennt Ina-Maria Greverus: "Sich Erkennen, Erkannt- und

Anerkanntwerden". So verstanden ist Identität nicht statisch und fest gebunden an eine

Person, eine Gruppe oder einem räumlichen Zusammenhang, sondern abhängig von dem

eigenen Selbstverständnis und dem Fremdverstehen anderer. Identität ist beweglich,

prozesshaft und offen.

Die Darstellung regionaler Kultur sollte dabei zunächst auf zwei Ebenen

vorgenommen werden:

1. Das vorhandene Wissen rezipieren (Welche kulturelle Praxis finden wir heute vor,

was ist daran Tradition, wie spiegelt sich darin die Moderne?)

2. Eine „Botschaft“ entwickeln (vor dem geschichtlichen Hintergrund mit Mitteln der

gegenwärtigen Kulturpraxis gestaltend tätig werden und eigene Selbstbilder

entwerfen)

Die Veranstaltungsreihe sollte daher folgende Themenbereiche abbilden:

1. Geschichte

2. Landschaft

3. Bauen und Wohnen

4. Kunst und Musik

5. Wirtschaft

6. Alltagsleben und kultureller Wandel

Veranstaltungsformat:

Impulsreferat von ca. 45 Minuten Länge

Publikumsfragen

- - Pause mit Getränken und Imbiss - -

Weitere Kurzreferate bzw. Podiumsgespräch mit Teilnehmern verschiedener

Interessensgruppen

Einbeziehung des Publikums

Publikation aller Vorträge

Aufgezählt wurden die bisherigen und kommenden Veranstaltungen.

24


Teilprojekt Regionale Identität –

Eigensicht und Fremdsicht, CH

Gedanken zu Fotoprojekt – Johannes Friedli, Präsident Regionalplanungsgruppe Solothurn

und Umgebung

Impuls: Referat von Prof. Dr. Karl Ganser, Konvent in Biel, 4./5. Nov. 2004

Herr Ganser hinterfragt die Behauptung, dass regionale Identität für die regionale

Entwicklung förderlich ist.

Seine Überlegungen beginnen mit der Frage: „wo bin ich zu Hause?“

Er schließt mit der Feststellung: “regionale Identität ist nicht etwas, das vorhanden ist und

das sich konservieren lässt, sondern etwas, das tagtäglich neu erobert werden muss durch

gemeinschaftliches und zugleich außergewöhnliches Tun, egal wo und in welchen

Bereichen.“

Sein engagiertes Beschreiben von raumplanerischen Misserfolgen in unserer Zeit, unter dem

Begriff „Vernichtung von Erinnerung“, hinterlässt Spuren.

Idee: Aus dem Suchen nach realisierbarer Auseinandersetzung mit Eigen- und

Fremdsichten unserer Regionen entsteht die Projektskizze, Fotografen mit ihren Bildern die

Regionen „beschreiben“ zu lassen.

Realisierung: Im Sommer 2005 befassen sich die drei Fotografen Gerhard Lutz, Walter

Mietschke, Christoph Wider mit ihren eigenen und je einer Partnerregion. Die Ergebnisse

werden am Konvent in Deggendorf/Plattling mit einer Ausstellung präsentiert.

Folgeprojekt: Eine Gruppe aus dem Schweizer-Kooperationsraum setzt sich dafür ein, mit

einem kleinen Fotobuch zu unterstreichen, dass die Fragen um „regionale Identität“ vertieft

werden sollen. Christoph Wider setzt das Projekt um.

Das Fotobuch will zum kritischen Fragen anregen. Wenn dadurch sogar Antworten formuliert

und schließlich auch Handeln möglich würde – der Erfolg wäre offensichtlich.

Exkurs: „Gedanken zum Bildersammeln“ (mündlich), für die Schlusspräsentationen der

Teilprojekte (Judenburg, 12.Okt.2006, 14.30 – 17.00)

25


Themennetzwerke der Wirtschaft

Teilraum Deggendorf / Plattling

Referent: Wolfgang Dorner

Methodik:

Experteninterviews (Bürgermeister, Verwaltung, Verbände)

Firmeninterviews

Fortschritte in den Partnerregionen (CH, A)

Statistische Analyse

SWOT – Analyse

Entwicklung von Handlungsempfehlungen

(Schwerpunktbildung)

Vorgehensmodell und Übertragbarkeit

Wesentliche Aussagen - Hinweise:

- Zuliefer-Vertriebsbeziehungen in der Region

- neg. Image der Region für Arbeitnehmer

- Verwaltungs- und Genehmigungsverfahren

- Duales Studium/berufsbegl. Studien

- Bayern Innovativ, OTTi, Bayern International unbekannt

- Finanzierung über Banken

- Image des Baustoffs Holz

- Konkurrenz durch Konzerne auf dem Personalmarkt

+ Grundstückspreise, Lohnkosten, motivierte Mitarbeiter

+ Donauachse/Donaustädte

+ Lage zu München und FJS/MUC

Wirtschaftliche Schwerpunkte im Teilraum:

Maschinenbau

Automotive

Mikroelektronik (Embedded und Optoelektronik!)

Nahrungsmittel und Ernährung (Landwirtschaft und Veredelung)

Spezialbau und Innenausbau und Holz

Kunststoffverarbeitung

Themen: Relevanz im Teilraum

Konsequenzen für sektorale Handlungsfehler:

Steigerung von Wertschöpfung und Beschäftigung nur noch im

Dienstleistungsbereich und

bedingt in der Produktion (Dienstleistung für die Produktion) zu erwarten.

26


Umstellung der finanziellen Wirtschaftsförderung?

Hoher landwirtschaftlicher Flächenanteil wird erhalten bleiben.

Erhöhung der Wertschöpfung durch nachgelagerte Veredelung und

Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte?

Förderung von Netzwerken:

Maschinenbau und Spezialmaschinenbau

Tourismus, Freizeit und Gesundheit

Mikroelektronik

eigene Schwerpunkte Embedded Systems und Optoelektronik

Nachwachsende Rohstoffe

Schwerpunkt Holz und Holzbau

Bauhandwerk und Handwerk

Landwirtschaft, Ernährung und Gastronomie

Werkstoffe und neue Materialien

Umwelttechnik

Energietechnik

Aus-, Fort- und Weiterbildung

Schlüssel zu Beschäftigung und Entwicklung:

Übertragbarkeit:

Auf Großräume nicht übertragbar

Regional 1 zu 1 übertragbar

Experten- und Firmeninterviews zu empfehlen

In Großräumen Multiplikatoren einbinden

„Kleine“ Cluster auch in Ballungsräumen nicht überlebensfähig -> überregionale

Schnittstellen

Europäischer Lernprozess:

Innenleben eines Netzwerkes (Holzcluster A)

Integriertes Management von Netzwerken (CH – Bern)

Aktivitäten in und um Netzwerke (CH, A)

Wissenschaftliche Identifikation von Clustern (CH)

Zeithorizonte für Netzwerke

Der Teilraum bietet…

mehr HighTech als erwartet

eine strategisch gute Ausgangsposition

die Ressourcen Personal, Know-How und Motivation für eine positive und schnelle

Entwicklung

Kleine bestehende Netzwerke und die Struktur des Teilraums

27


Benchmarking für Schreinereinen

und Tischlereien

Referent: Raimund Ziegler

Mit dem letzten Referat wurden die verschiedenen Teilgebiete und Arbeiten einer

Schreinerei und Tischlerei, wie zum Beispiel Organisationsstruktur, Systeme und Strukturen

näher gebracht.

Dieser Vortrag wurde sehr gut aufgebaut und wurde mit aktuellen Daten auf den neuesten

Stand gebracht. Man wurde zum Beispiel über die derzeitige Situation der Holz- und

Forstwirtschaft aufgeklärt.

Man musste keine Fragen zu diesem Thema stellen, denn die meisten Antworten fanden die

Gäste bereits in dem Inhalt. Es wurde ein Gesamtbericht über Politik, Region, Branchen und

Unternehmen gemacht.

Der Umsatz, den Schreinereien und Tischlereinen in diversen Ländern machen, sinkt ständig

und ist bereits knapp über dem Nullpunkt. Und das führt zu Änderungen der Situation in der

Region – Gefährdung der Unternehmen:

Schmälerung der Kaufkraft

Reduzierung von Jobs

Regionales Angebot

Aus dem Referat erkannte man auch, dass Kleinbetriebe, vor allem diese mit weniger als 10

Mitarbeiter/Innen, sehr gefährdet sind.

Diese Informationen konnte man auf der sehr gut gestalteten Power Point Präsentation

sehen.

Es wurde sogar das Benchmarking System aus der Sicht des Benutzers erklärt, denn der

Benchmarkbericht ist ein gutes Instrument, um innovative Aktionen in folgenden Bereichen

umzusetzen:

• Finanzstruktur (Umsatz, Kosten, Investitionen,…)

• Marktstrategien

• Human Ressources

28


Protokoll des letzten Abends

Tag: 12. Oktober 2006

Ort: \zentrum. Judenburg

Vorsitzende: Frau Bgm. Grete Gruber

Tagesordnungspunkt: Begrüßungen

Preisverleihung

Abendessen

Frau Grete Gruber verschaffte mit einer ausführlichen Zusammenfassung einen schönen

Rückblick auf die vergangenen zwei Tage. Sie erinnerte die Gäste an die vergangenen zwei

Events, die in Deutschland und der Schweiz stattfanden. Sie wies auf die Gemeinsamkeiten

der drei Regionen hin:

• Wasser

• Holz

• Fachhochschulen

• Kulturprojekte

• Das Bikerprojekt

Sie begrüßte unter anderem Frau Landesabgeordnete Kolar, Herrn Bezirkshauptmann

Schwarzbeck, Herrn Bezirkshauptmann Wurzbach, Herrn Bezirkshauptmann Thierrichter,

Herrn Bürgermeister Hans Gruber, den Direktor der HTBLA Zeltweg, Herrn Steinbrucker

sowie die Schüler der HTBLA Zeltweg.

Danach folgte die Preisverleihung des Radrastplatzprojektes an die Schüler der HTBLA

Zeltweg.

Den ersten Platz erlangte Christoph Liebminger. Seine harte Arbeit wurde mit einem

Kulturgutschein und einer Skikarte belohnt.

Das Wort wurde an Herrn Cappis, Beauftragter der Schweiz weitergegeben:

Herr Cappis gab zu, vor Projektbeginn weder etwas von unserer Region noch von der

Deutschland gehört zu haben. Herr Cappis wünscht sich, dass das Angebot der kulturellen

Vernetzung erweitert wird und, dass die Bevölkerung mehr in das Projekt eingebunden wird.

Er ist sehr froh über die geschlossenen Freundschaften und dankt allen für die

Zusammenarbeit in den letzten drei Jahren.

Herr Hasler, zuständiger Beauftragter des Projektes RISE in Österreich:

Herr Hasler gab einen kurzen Überblick über den Verlauf des Projekts und betonte die

wesentliche Impuls gebende Mitwirkung von Frau Bgm. Grete Gruber von der Stadt

Judenburg, welche auch die Obfrau des EU-Regionalmanagement Obersteiermark West ist,

das durch die Übernahme der Geschäftsführung durch die Steirische

Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (SFG) im Jahr 2005 neue Dynamik erhalten hat.

Wesentlich war auch die Mitfinanzierung des Projektes durch die Abteilung 16 (Landes- und

Regionalentwicklung) der steiermärkischen Landesregierung und durch die Stadt Knittelfeld.

Der interregionale Erfahrungsaustausch bzw. die intensive Zusammenarbeit mit den

deutschen und schweizerischen Partnern, insbesondere mit Herrn Busch als kompetenten

Lead-Manager sowie mit Hrn. Cappis und Hrn. Hafner, ermöglichte die Entwicklung von

zukunftsweisenden Werkzeugen und Prototypen, welche einen nachhaltigen Nutzen für die

Region in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Naherholung/Tourismus weit über den

Projektzeitraum hinaus haben wird. Dabei verwies er auch auf die enge innerregionale

Zusammenarbeit mit den steirischen Akteur/innen wie SFG-Obersteiermarkagentur,

29


Urlaubsregion Murtal, Holzcluster Steiermark GmbH, Energieagentur Obersteiermark, Karl-

Franzens-Universität Graz, HTL Zeltweg, Genussregion Murtaler Steirerkäs, Fa. mediasoft

Kurz & Gruber KEG, Hrn. Mietschke (Landesreferent der steirischen Naturfreunde

Fotografen) und vielen anderen.

Er ist überzeugt, dass das Projekt RISE sowohl innerhalb der Region als auch zwischen den

Partnerregionen eine sehr gute Basis für die weitere Zusammenarbeit geschaffen hat,

insbesondere aufgrund der geschaffenen Produkte IBIS – International Biker Information

System, Benchmarking für Schreinereien und Tischlereien sowie Kulturvernetzung Online.

Vor allem aber erinnerte er an die Wichtigkeit der erneuerbaren Energie in der Steiermark.

Herr Busch, Beauftragter von Deutschland:

Herr Busch brachte einen heiteren Bericht über den Förderungsantrag bei der EU. Und kam

zu dem Schluss, dass das Projekt über einen EU Osterweiterungsfond gefördert wird.

30


Auswertung des Feedback-Fragebogens

Die Analyse der Antworten der TeilnehmerInnen gab aufschlussreiche Ergebnisse über den

Konvent. Dabei muss berücksichtigt werden, dass nicht alle Fragebögen abgegeben und

nicht alle Fragen beantwortet wurden.

Alle Befragten waren mit der Organisation des Konvents zufrieden, fast alle Befragten hielten

den Konvent auch für logisch aufgebaut. Insgesamt wurden die Referate sehr positiv

beurteilt. Am besten wurden die Vorträge von DI Bärnthaler und Mag. Steyskal benotet.

Bei den Präsentationen der Partnerregionen wurde das Thema Ländlicher Tourismus –

Entwicklung von sicheren und nachhaltigen Motorrad-Tour-Angeboten von den Befragten am

besten bewertet.

Die Besichtigung des Stadtturms mit dem Planetarium in Judenburg beeindruckte die

meisten der Teilnehmer.

Der Großteil der Teilnehmer fand genügend Zeit für einen persönlichen Gedankenaustausch,

nur für 2 Personen war die Zeit dafür zu knapp.

Insgesamt hinterließ der Konvent bei fast allen Teilnehmern einen guten Gesamteindruck.

31


Teilnehmer

Nr. Nachname Vorname Funktion Institution Straße Plz Ort

1 Achatz Karin Tourismusleiterin Stadt Deggendorf Franz Josef Strauß Straße 3 D 94469 Deggendorf

2 Bärnthaler DI Josef Energieagentur Holzwelt Austria Kaserngasse 22 A 8750 Judenburg

3 Bärnthaler Mag. Christine Bärnthaler Consulting Waltersdorferstraße 37 A 8750 Judenburg

4 Bartoschek Elvira EU Regionalmanagement Bundesstraße 66 A 8740 Zeltweg

5 Busch DI Klaus Geschäftsführer Teilraum Deggendorf/Plattling Franz Josef Strauß Straße 3 D 94469 Deggendorf

6 Cappis GF Christan Espace Mittelland Gutenbergstraße 1 CH-3001 Bern

7 Dorner Wolfgang Managementcenter Fachhochschule Deggendorf Edlmairstraße 6-8 D 94469 Deggendorf

8 Duscher

9 Edmeier Inge

Dipl.Päd.

Marianne Fachvorstand HBLA Murau Grössingstraße 7 A 8850 Murau

Tourismus

referentin Landkreis Deggendorf Herrenstraße 18 D 94469 Deggendorf

10 Ehgartner Julia HBLA Murau Grössingstraße 7 A 8850 Murau

11 Eisenschmied Peter Stadtgemeinde Knittelfeld Hauptplatz 15 A 8720 Knittelfeld

12 Fischer Dr. Wolfgang Uni Graz, Geographie Heinrichstraße 36 A 8010 Graz

13 Fischl Wilhelm Geschäftsleiter Gemeinde Stephansposching Deggendorfer Straße 6 D 94569 Stephansposching

14 Frey Ruedi Chef Abt. Bau und Planung Gemeinde Lyss Beundengasse 1 CH 3250 Lyss

15 Friedli Johannes Präsident

Regionalplanungsgruppe Solothurn und

Umgebung Hauptstraße 4 CH 3254 Balm bei Messen


Nr. Nachname Vorname Funktion Institution Straße Plz Ort

16 Fritzsche Horst Referent

Regionalentwicklung Sächs. Staatsministerium

des Innern Wilhelm Buck sTraße 4 D 01097 Dresden

17 Fürst OA Dr. Gerhard Gesundheitstherme Wildbad Wildbad 8 A 9323 Dürnstein

18 Gach LAbg. DI Heinz Landtag Steiermark Hauptstraße 96 A 8740 Zeltweg

19 Gensheimer Phillipp Stadtplanungsamt Biel Zentralstraße 49 CH 2501 Biel/Bienne

20 Gerber Bernhard Berz Hafner+Partner AG Fliederweg 10 CH 3000 Bern 14

21 Grießer Dipl. Ing. Harald Land Steiermark A 16 Stempfergasse 7 A 8011 Graz

22 Grimm Josef

Leiter f. Kultur und

Tourismus Stadt Plattling Preysingplatz 1 D 94447 Plattling

23 Gruber Grete Bürgermeister Stadt Judenburg Hauptplatz 1 A 8750 Judenburg

24 Gruber Werner Mediasoft Au 16 A 8783 Gaishorn am See

25 Hafner Heinrich Projektbeauftragter RISE Fliederweg 10 CH 3000 Bern 14

26 Hanser Manuela Urlaubsregion Murtal Burggasse 3 A 8750 Judenburg

27 Hasler Mmag. Arnulf EUROW Bundesstraße 66 A 8740 Zeltweg

28 Hofmeister Josef Geschäftsführer Markt Metten Krankenhausstraße 22 D 94526 Metten

29 Illing Prof. Dr. Kai Fachhochschule

Kaiser Franz Josef Straße

418 A 8344 Bad Gleichenberg

30 Kallus Peter Redaktionsleiter Donau Anzeiger Westlicher Stadtgraben 19a D 94469 Deggendorf

31

Kapfenberger-

Pigl HR DI Elfriede Baubezirksleitung Judenburg Kapellenweg 11 A 8750 Judenburg

32 Kocher Mag. Genoveva

Assistenz IT-

Projekte Holzcluster Steiermark Reininghausstraße 13a A-8020 Graz


Nr. Nachname Vorname Funktion Institution Straße Plz Ort

33 Köck Elke HBLA Murau Grössingstraße 7 A 8850 Murau

34 Köstenberger Sabrina HBLA Murau Grössingstraße 7 A 8850 Murau

35 Kranz

LKR ÖR

Matthias Landwirtschaftskammer Marktgasse 7 A 8720 Knittelfeld

36 Kurz Roland Mediasoft Au 16 A 8783 Gaishorn am See

37 Lanschützer Martina HBLA Murau Grössingstraße 7 A 8850 Murau

38 Lechner Sonja Urlaubsregion Murtal Burggasse 3 A 8750 Judenburg

39 Lüdi Erich Energieplaner Birkenweg 5a CH 3250 Lyss

40 Lutz Gerhard Fotograf Fremdsicht Eigensicht Laurentiusstraße 9 D 94557 Niederalteich

41 Mader Werner Kämmerer Gemeinde Niederalteich Guntherweg 3 D 94557 Niederalteich

42 Mandl Dr. Christina EU Regionalmanagement Bundesstraße 66 A 8740 Zeltweg

43 Mayer Christian 1. Bürgermeister Markt Hengersberg Mimminger Straße 2 D 94491 Hengersberg

44 Mietschke Walter Gabelhofensiedlung 18 A 8753 Fohnsdorf

45 Mitteregger Heinz Stadtmarketing Judenburg Burggasse 3 A 8750 Judenburg

46 Mlaker HR DI Dietlinde Hofrat Land Steiermark A 16 Stempfergasse 7 A 8010 Graz

47 Moser Hermann Präsident Gemeinde Lyss Marktplatz 6 CH 3250 Lyss

48 Obermeier Günther 3. Bürgermeister Stadt Plattling Preysingplatz 1 D 94447 Plattling

49 Obermeier Hans

Stv.

Geschäftsführer Teilraum Deggendorf/Plattling Preysingplatz 1 D 94447 Plattling


Nr. Nachname Vorname Funktion Institution Straße Plz Ort

50 Pacher Alois Geschäftsführer Gesundheitstherme Wildbad Wildbad 8 A 9323 Dürnstein

51 Pirer Vors. Johann Bürgermeister Urlaubsregion Murtal Hauptstraße 12 A 8813 St. Lambrecht

52 Pizzera Mag. Judith Uni Graz, Geographie Heinrichstraße 36 A 8010 Graz

53 Rader Mag. Ludwig Hofrat Land Steiermark A 1E FA 1E, Nikolaiplatz 3 A 8010 Graz

54 Radlmaier Erhard 1. Bürgermeister Markt Metten Krankenhausstraße 22 D 94526 Metten

55 Ramsauer Siegfried 1. Bürgermeister Gemeinde Stephansposching Deggendorfer Straße 6 D 94569 Stephansposching

56 Rauch Herbert Geschäftsleiter Gemeinde Otzing Hauptstraße 76 D 94563 Otzing

57 Rieser LAbg. ÖR Peter Landtag Steiermark Obdachegg 19 A 8742 Obdach

58 Rothenbühler Andre Secretaire Association regionale Jura-Bienne Route de Sorvilier 21 CH 2735 Malleray-Bevilard

59 Rüegsegger Elisabeth GF Regionalverband See Beaulieu 22 CH 3280 Murten

60 Schafhauser Karl Geschäftsleiter Gmeinde Offenberg Schulstraße 1 D 94560 Offenberg

61 Schmauß Jürgen

Regions

beauftragter Regierung von Niederbayern Regierungsplatz 540 D 84028 Landshut

62 Schmid Erich 1. Bürgermeister Stadt Plattling Preysingplatz 1 D 94447 Plattling

63 Schmid Johannes 1. Bürgermeister Gemeinde Otzing Hauptstraße 76 D 94563 Otzing

64 Schmid Robert

Gemeinde

präsident Gemeinde Oprund Buchenweg 5a CH 2552 Orpund

65 Schnell Urs Präsident AAOC Bienne Weg 4 CH 2500 Biel/Bienne 3

66 Schwarzbeck HR Dr. Dieter Bezirkshauptmann Bezirkshauptmannschaft Kapellenweg 11 A 8750 Judenburg


Nr. Nachname Vorname Funktion Institution Straße Plz Ort

67 Schweighofer

Mag. Dr.

Bernhard Urlaubsregion Murtal Burggasse 3 A 8750 Judenburg

68 Seebacher Hannes Mediasoft Au 16 A 8783 Gaishorn am See

69 Stejskal Mag. Bernhard Naturpark Grebenzen Stadlob 500 A 8812 Mariahof

70 Straner Karoline Stadtmarketing Judenburg Burggasse 3 A 8750 Judenburg

71 Thierrichter

HR Dr.

Wolfgang Bezirkshauptmann Bezirkshauptmannschaft Bahnhofviertel 7 A 8850 Murau

72 Timmerer-Maier Eveline Urlaubsregion Murtal Bundesstraße 13a A 8850 Murau

73 Trautmann Berta Lebenskunstwerkstatt Tattenberg 33 D-94469 Deggendorf

74 Trs Wendelin Redakteur Deggendorfer Zeitung Bahnhofstraße 28 D 94469 Deggendorf

75 Überschär Norbert Geschäftsleiter Markt Hengersberg Mimminger Straße 2 D 94491 Hengersberg

76 Walther Nikolaus 1. Bürgermeister Gemeinde Offenberg Schulstraße 1 D 94560 Offenberg

77 Wascher Freddy Geschäftsführer Urlaubsregion Murtal Burggasse 3 A 8750 Judenburg

78 Wieser DI Martin Land Steiermark A 16 Nikolaiplatz 2 A 8010 Graz

79 Wittwer Max

Vorstand Regionalplanungsgruppe Solothurn u.

Umgebung Industriestraße 30 CH 4542 Luterbach

80 Walcher Mag. Franz Baubezirksleitung Kapellenweg 11 A 8750 Judenburg

81 Ziegler Raimund Holzcluster Reininghausstraße 13a A 8020 Graz

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