Interregionaler Konvent der Regionen in Judenburg 11. - RISE

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Interregionaler Konvent der Regionen in Judenburg 11. - RISE

Regionale Identität zwischen Geschichte, Wirtschaft, Kultur

und Lebensstilen

Referent: Johannes Friedli

Regionalplanungsgruppe

Solothurn und Umgebung

Konzeptionelle Überlegung: Die Begegnung der drei Regionen setzt voraus, dass sich jede

Region ihrer eigenen regionalen Identität bewusst wird. Dazu bedarf es einer Definition

regionaler Identität.

Gibt es konkret eine „Ostbayerische“, „Aichfelder“, „Seeländer“ Identität?

Als Definition von Identität nennt Ina-Maria Greverus: "Sich Erkennen, Erkannt- und

Anerkanntwerden". So verstanden ist Identität nicht statisch und fest gebunden an eine

Person, eine Gruppe oder einem räumlichen Zusammenhang, sondern abhängig von dem

eigenen Selbstverständnis und dem Fremdverstehen anderer. Identität ist beweglich,

prozesshaft und offen.

Die Darstellung regionaler Kultur sollte dabei zunächst auf zwei Ebenen

vorgenommen werden:

1. Das vorhandene Wissen rezipieren (Welche kulturelle Praxis finden wir heute vor,

was ist daran Tradition, wie spiegelt sich darin die Moderne?)

2. Eine „Botschaft“ entwickeln (vor dem geschichtlichen Hintergrund mit Mitteln der

gegenwärtigen Kulturpraxis gestaltend tätig werden und eigene Selbstbilder

entwerfen)

Die Veranstaltungsreihe sollte daher folgende Themenbereiche abbilden:

1. Geschichte

2. Landschaft

3. Bauen und Wohnen

4. Kunst und Musik

5. Wirtschaft

6. Alltagsleben und kultureller Wandel

Veranstaltungsformat:

Impulsreferat von ca. 45 Minuten Länge

Publikumsfragen

- - Pause mit Getränken und Imbiss - -

Weitere Kurzreferate bzw. Podiumsgespräch mit Teilnehmern verschiedener

Interessensgruppen

Einbeziehung des Publikums

Publikation aller Vorträge

Aufgezählt wurden die bisherigen und kommenden Veranstaltungen.

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