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alma 2/2012 als PDF - HSG Alumni - Universität St.Gallen

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<strong>alma</strong><br />

Asien – die <strong>HSG</strong> im<br />

«Melting pot»<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Forum und<br />

Generalversammlung<br />

Karriere-Workshops<br />

Das <strong>Alumni</strong>-Magazin der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> # 2/<strong>2012</strong>


MAG


Inhalt<br />

04<br />

12<br />

21<br />

30<br />

Impressum<br />

Das <strong>Alumni</strong>-Magazin der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

(bis 1997: «<strong>St</strong>.Galler Hochschulnachrichten»)<br />

ISSN 1422-5980, 12. Jahrgang, Nr. 2/<strong>2012</strong> (März <strong>2012</strong>)<br />

Auflage: 20’500 Exemplare, erscheint alle 3 Monate<br />

Herausgeber: <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

Verlagsleitung: Claudia Bartolini<br />

Chefredaktion: Roger Tinner<br />

Projektleitung/Redaktion: alea iacta ag, <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

Gestaltung: Schalter&Walter GmbH, <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

Druck: <strong>St</strong>ämpfli Publikationen AG, Bern<br />

Fokus<br />

04 <strong>HSG</strong> schlägt Brücke nach Asien<br />

06 <strong>HSG</strong> ausserhalb von Europa auf die<br />

Landkarte bringen<br />

08 Ehemalige im Porträt: Adrian T. Keller<br />

18 Originalton: Was wir über China lernen<br />

sollten<br />

Wissen & Karriere<br />

12 Karriere-Workshops für <strong>Alumni</strong><br />

13 lab: Wer forscht an was?<br />

14 <strong>HSG</strong> Internationaler und <strong>Alumni</strong><br />

Beirat dechiffriert Vision 2020<br />

15 next – <strong>Alumni</strong> in neuen Funktionen<br />

Netzwerk<br />

20 Internationale <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Konferenz<br />

21 <strong>Alumni</strong> Forum und Einladung GV<br />

27 <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Clubs in Asien<br />

im Überblick<br />

Rubriken<br />

17 iQ – zurück in die Prüfungsphase<br />

30 Blick zurück<br />

32 Agenda<br />

Beiträge: Claudia Bartolini, Ivan Beldi, Daniela Engelmann,<br />

Christoph Frei, Roman Frick, Maximilian Gleiss, Theresia<br />

Langosz, Linda Lorz, Alexander C. Melchers, Sophie Ober,<br />

Yvette Sanchez, Kuno Schedler, Susann Schellknecht,<br />

Thomas Schwabach, Roger Tinner, Alex Tunik,<br />

Olga Voloshina, Philipp A.F. Wilhelm, Marcel Würmli<br />

Redaktion: <strong>alma</strong>, alea iacta ag, Oberer Graben 12,<br />

CH-9001 <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>, T +41 71 244 66 00, <strong>alma</strong>@alea-iacta.ch<br />

Anzeigen: Metrocomm AG, Irène Köppel, T +41 71 272 80 50,<br />

Zürcherstr. 170, CH-9014 <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>, info@metrocomm.ch<br />

Adressänderungen: <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong>, Dufourstrasse 50,<br />

CH-9000 <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>, T +41 71 224 30 10, alumni@unisg.ch<br />

Editorial<br />

Asien – Die <strong>HSG</strong> im<br />

«Melting pot»<br />

Mit der Gründung eines eigenen Instituts<br />

in Singapur signalisiert die <strong>Universität</strong><br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> (<strong>HSG</strong>), dass sie ihrer Tradition<br />

treu bleibt und dorthin geht, wo die Wirtschaft<br />

ist. Damit macht sie genau das, was<br />

ihre Experten den Unternehmen immer<br />

wieder raten: Geh zu Deinen Kunden<br />

statt zu warten, bis sie zu Dir kommen.<br />

Singapur ist tatsächlich ein eigentlicher<br />

«Schmelztiegel» und damit <strong>als</strong> <strong>St</strong>andort<br />

in Asien für eine <strong>Universität</strong> aus Europa<br />

sehr geeignet. Die Tatsache, dass hier<br />

Partneruniversitäten der <strong>HSG</strong> zuhause<br />

sind, war für den Entscheid ebenso massgebend<br />

wie jene, dass hier bereits ein<br />

Netz an <strong>Alumni</strong> und Alumnae besteht. In<br />

der Führungsstruktur des neuen Instituts<br />

ist denn auch ein «ortskundiger» Alumnus<br />

federführend mit dabei.<br />

Die «<strong>alma</strong>» nimmt die Eröffnung des Instituts<br />

zum Anlass, in diesem Heft mehrere<br />

Artikel der Asien-<strong>St</strong>rategie der <strong>HSG</strong><br />

und der Region, in der – salopp gesagt<br />

– «die Post abgeht», zu widmen.<br />

Eines der Ziele der Neueröffnung ist laut<br />

Rektor Thomas Bieger, dass dieses Signal<br />

auch am «<strong>St</strong>ammsitz» der <strong>HSG</strong> in<br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> ankommt und dass die Internationalisierung<br />

von Dozenten- wie <strong>St</strong>udentenschaft<br />

voranschreitet. Zu betonen<br />

ist, dass diese Internationalisierung nicht<br />

Selbstzweck ist, sondern am Ende den<br />

<strong>St</strong>udierenden dienen muss: Auf dass sie<br />

auf ihre Laufbahn in einer globalisierten<br />

Welt gut bis sehr gut vorbereitet werden,<br />

selbst wenn sie persönlich die ganze Ausbildung<br />

auf dem Campus in <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

absvolvieren.<br />

Roger Tinner, Chefredaktor<br />

Zum Titelbild:<br />

Eröffnung des <strong>HSG</strong>-Instituts in Singapur.<br />

Vordere Gruppe (v.l.n.r): Dr. Andreas Wittmer,<br />

Prorektorin Prof. Dr. Ulrike Landfester, Dr. Suzanne<br />

Hraba-Renevey, Prof. Dr. <strong>St</strong>efan Morkötter,<br />

Prof. Dr. Andreas Grüner, Prof. Dr. Thierry Volery<br />

Hintere Gruppe (v.l.n.r): Dr. Jürgen Brücker, Prof. Dr.<br />

Dr. h.c. Klaus Spremann (Direktor SGI), Rektor Prof. Dr.<br />

Thomas Bieger, Philipp Erzinger, HE Jörg Al. Reding<br />

(Botschafter der Schweiz in Singapur), Matthias Schaub<br />

01 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


«Mehr Fenster im<br />

Elfenbeinturm»<br />

Anfang 20. Februar <strong>2012</strong> hat die <strong>Universität</strong><br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> (<strong>HSG</strong>) 51 Doktorate verliehen:<br />

38 wirtschaftswissenschaftliche, 6<br />

rechtswissenschaftliche, 4 sozialwissenschaftliche<br />

und 3 staatswissenschaftliche.<br />

In seiner Festrede sprach Rektor Thomas<br />

Bieger über die zunehmende Spaltung<br />

zwischen den Bedürfnissen der Praxis und<br />

der Forschung im Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen<br />

Bereich.<br />

Er zitierte den amerikanischen Wissenschaftler<br />

Robert Kaplan, der bei den Forschern<br />

das gleiche Vorgehen wie die<br />

Geographen bei der Entdeckung neuer<br />

Welten fordert: Nicht das Verweilen in<br />

bequemen Küstenstädten bringe neue<br />

Entdeckungen, sondern beschwerliche<br />

Entdeckungsreisen durch wilde, unbekannte<br />

Gebiete. Der Forscher, der auf einer<br />

soliden Basis einen breiten Überblick<br />

pflegen konnte, werde durch den Forscher,<br />

der in einem Gebiet extrem in die<br />

Tiefe gräbt, verdrängt, so Bieger. Der<br />

Rektor gab den Doktorinnen und Doktoren<br />

auch Tipps mit auf den Weg: Sie<br />

sollten den persönlichen Dialog, <strong>als</strong> Wissenschaftler<br />

mit Praktikerinnen und <strong>als</strong><br />

Praktiker mit Wissenschaftlerinnen, suchen,<br />

um Fenster im Elfenbeinturm der<br />

Wissenschaft zu schaffen und zu nutzen.<br />

www.doktorats-stufe.unisg.ch<br />

Innovationslabor für<br />

Internet der Dinge<br />

Die Bosch-Gruppe und die <strong>Universität</strong><br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> (<strong>HSG</strong>) haben das Innovationslabor<br />

«Bosch Internet of Things & Services<br />

Lab – a cooperation of <strong>HSG</strong> and<br />

Bosch» gegründet. Die Denkfabrik soll<br />

Geschäftsmodelle im Internet der Dinge<br />

und Dienste (IoTS) finden und erproben.<br />

Das erste Projekt soll Nutzer von E-Fahrzeugen<br />

vernetzen. Die Forschungseinrichtung<br />

nahm mit drei Mitarbeitenden<br />

am 1. März <strong>2012</strong> ihre Tätigkeit an der<br />

<strong>HSG</strong> auf und bietet fünf weitere Doktorandenstellen.<br />

www.item.unisg.ch<br />

02 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

Nachrichten<br />

Gute Noten für MBA-Programm<br />

Die internationale Wirtschaftszeitung «Financial Times» stuft das MBA-Programm<br />

der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> (<strong>HSG</strong>) auf Rang 23 in Europa ein. Der MBA-<br />

<strong>HSG</strong> ist das erste Programm aus dem deutschsprachigen Raum, das es in<br />

dieses Ranking geschafft hat.<br />

Das MBA-Programm der <strong>HSG</strong> (vgl. auch<br />

Artikel auf Seite 16) ist das erste und einzige<br />

aus dem deutschsprachigen Raum, das<br />

in die Rangliste der «Financial Times» aufgenommen<br />

worden ist. Das Ranking bewertet<br />

die 100 besten Programme weltweit. Im<br />

europäischen Vergleich liegt der MBA-<strong>HSG</strong><br />

auf Rang 23, im weltweiten auf Rang 93. Europaweit<br />

am besten klassiert ist der MBA<br />

der London Business School. Das MBA-<br />

Programm der <strong>HSG</strong> ist auch das einzige europäische<br />

Programm, das in diesem Jahr neu<br />

den Sprung unter die besten 100 weltweit<br />

geschafft hat. Und dies obwohl die Zahl europäischer<br />

Programme in der Rangliste von<br />

29 auf 25 abgenommen hat. Besonders gut<br />

schneidet der MBA der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

in den Bewertungskriterien «International<br />

Mobility» (Platz 4 weltweit) und «Value<br />

for Money» (Platz 13 weltweit) ab. «Der<br />

Sprung unter die Top 100 ist der erste Schritt,<br />

um unser MBA-Programm international<br />

weiter zu festigen und noch bekannter zu<br />

machen», sagt Prof. Simon Evenett, Ph.D.,<br />

Akademischer Direktor des Programms. Der<br />

MBA-<strong>HSG</strong> sei immer noch ein junges Programm.<br />

Umso erfreulicher sei dieses Ranking-Ergebnis,<br />

das die MBA-Community<br />

der <strong>HSG</strong> gewiss zusätzlich ansporne, weiter<br />

an der Entwicklung eines Weltklasse-Programms<br />

zu arbeiten. «Rankings sind wie<br />

Akkreditierungen <strong>als</strong> externe Beurteilungen<br />

ein guter Indikator für die Qualität von <strong>Universität</strong>en<br />

und Business Schools», sagt Dr.<br />

Matthias <strong>St</strong>raetling, Delegierter für <strong>Universität</strong>sentwicklung<br />

der <strong>HSG</strong>. «Dass wir es<br />

nun ins kompetitivste Ranking geschafft haben<br />

und die ‹FT› unser MBA-Programm zu<br />

den Top 25 in Europa zählt, bestärkt uns darin,<br />

auf dem richtigen Weg zu sein.»<br />

www.rankings.unisg.ch<br />

Eigener Song für die <strong>HSG</strong><br />

Nun hat auch die <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> eine eigene «Hymne» bekommen: Sie<br />

stammt aus der Feder der Band «B110». Hinter dieser Anspielung an das <strong>HSG</strong>Audimax<br />

stehen die Professoren (v.l.n.r.) Kuno Schedler, Oliver Gassmann und Torsten<br />

Tomczak. Musikalisch unterstützt werden sie dabei vom <strong>HSG</strong> Chor. Das Ergebnis<br />

ist ein Song, der ins Ohr geht. Neben der Folk- wurde auch eine Dance<br />

Version produziert. Die Plattentaufe mit entsprechendem Medienecho fand aus<br />

Anlass der Ein-Jahr-Feier der Campusbar [ad]hoc Ende Februar statt. Die CD ist<br />

im <strong>HSG</strong> Shop unter www.hsgshop.ch zu bestellen.


<strong>HSG</strong> TALENTS:<br />

Podium zu Lohn-<br />

systemen<br />

Von Ende Februar bis Ende März fand an<br />

der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> (<strong>HSG</strong>) die offizielle<br />

Rekrutierungsveranstaltung <strong>HSG</strong><br />

TALENTS Conference <strong>2012</strong> statt. Sie wurde<br />

von sieben <strong>St</strong>udierenden organisiert,<br />

denen es gelungen ist, Vertreter von über<br />

100 regionalen, nationalen und internationalen<br />

Top-Unternehmen nach <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

zu holen, um sich mit <strong>HSG</strong>-<strong>St</strong>udierenden<br />

auszutauschen und berufliche Perspektiven<br />

auszuloten. Den Auftakt zur Konferenz<br />

macht eine Podiumsdiskussion: Bekannte<br />

Politiker und Wirtschaftsvertreter<br />

debattieren faire und nachhaltige Vergütungssysteme.<br />

Die sechs Experten auf<br />

dem Podium diskutierten die Fragestellung<br />

der <strong>St</strong>udierenden zu gerechten<br />

Lohnsystemen von morgen. Im Zentrum<br />

standen Probleme gegenwärtiger Lohnsysteme<br />

und die Frage, wie Vergütungssysteme<br />

gesellschaftliche Akzeptanz erlangen<br />

können.<br />

Nachrichten<br />

Koordinieren den virtuellen «Entrepreneurship Campus» (v.l.n.r.): Florian Forster, Thomas Zellweger und<br />

Dietmar Grichnik (Foto: <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>/Hannes Th<strong>alma</strong>nn)<br />

Sprungbrett für Unternehmer<br />

Im neuen «Entrepreneurship Campus» der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> (<strong>HSG</strong>) werden<br />

die Kräfte an der Uni gebündelt, die sich intensiv mit den vielfältigen<br />

Aspekten von Unternehmensgründungen und Unternehmertum befassen. Ende<br />

Februar/Anfang März war zudem die zweite «<strong>HSG</strong> Gründergarage» geöffnet.<br />

Mehr <strong>als</strong> 30 Aussteller präsentierten dabei ihre Gründungsprojekte.<br />

www.hsgtalents.ch Unternehmerischer Geist hat an der <strong>HSG</strong> mehr <strong>als</strong> Firmengründungen. Es geht vor<br />

seit jeher grosse Bedeutung. Der «Entre- allem auch darum, die Dynamik in etabpreneurship<br />

Campus» bietet nun eine lierten Unternehmen aufrecht zu erhalten.<br />

<strong>HSG</strong> goes Social<br />

Plattform, um mit Gleichgesinnten Geschäftsideen<br />

zu entwickeln und an der<br />

Unternehmerisches Verhalten ist eine<br />

wichtige Voraussetzung für den langfristi-<br />

Media<br />

<strong>HSG</strong> umzusetzen. Die Koordination des<br />

virtuellen Campus liegt bei Prof. Dr. Dietgen<br />

Erfolg einer Firma.<br />

Seit Anfang <strong>2012</strong> ist die <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>. mar Grichnik (Institut für Technologiema- Eine Gründergarage voller Projekte<br />

<strong>Gallen</strong> (<strong>HSG</strong>) offiziell in den sozialen nagement, ITEM-<strong>HSG</strong>), Prof. Dr. Thomas Einen guten Einblick ins Unternehmertum<br />

Netzwerken aktiv. Die <strong>HSG</strong> ist damit Zellweger (Schweizerisches Institut für an der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> vermittelte die<br />

zum ersten Mal umfassend auf Facebook, Klein- und Mittelunternehmen, KMU- «<strong>HSG</strong> Gründergarage». Über 30 Aussteller<br />

Twitter und YouTube präsent, wo sich <strong>HSG</strong>) und Doktorand Florian Forster (<strong>HSG</strong> präsentierten während den ersten Semes-<br />

schon jetzt ein Grossteil ihrer aktuellen Gründer Lab). Professionelle Unterstütterwochen im Hauptgebäude ihre Grün-<br />

und künftigen Ansprechgruppen aufhalzung aus der Praxis erhält der «Entrepredungsprojekte. Ausserdem hatten <strong>St</strong>udenten.<br />

Die <strong>HSG</strong> trägt mit den neuen Kaneurship Campus» zum Beispiel durch die ten die Gelegenheit ihre <strong>St</strong>art-up-Ideen<br />

nälen einem veränderten Mediennut- enge Zusammenarbeit mit den <strong>HSG</strong> Alum- vor Ort einem erfahrenen Alumnus zu präzungsverhalten<br />

Rechnung. Für die Unini – sie beteiligen sich seit der Gründung sentieren und direkt Rückmeldung zu erversität<br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> sind die Social-Media- stark an den Aktivitäten – und der regiohalten. Darüber hinaus wurde erneut der<br />

Kanäle wichtige Kommunikationskanänalen Gründungsplattform <strong>St</strong>artfeld. mit einer Prämie in Höhe von 10'000 Franle,<br />

um verschiedene Zielgruppen ihren<br />

ken dotierte Wettbewerb «<strong>HSG</strong> Gründer<br />

Ansprüchen und Interessen gemäss an-<br />

des Jahres (m/w)» durchgeführt. Der Gezusprechen<br />

und zu informieren. Ziel ist<br />

winner wird am «<strong>HSG</strong> Entrepreneurship<br />

es sowohl ein Gesamtbild der <strong>Universität</strong><br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> zu vermitteln <strong>als</strong> auch themen-<br />

Day» am 2. Mai gekürt.<br />

spezifische Zugänge mit Mehrwert anzubieten<br />

und in Dialog zu treten. Auch<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> ist Teil der <strong>HSG</strong>-Präsenz im<br />

Web 2.0.<br />

www.entrepreneurship.unisg.ch<br />

www.facebook.com/<strong>HSG</strong>Uni<br />

<strong>St</strong><strong>Gallen</strong><br />

Neue und etablierte Unternehmen<br />

Der «<strong>HSG</strong> Entrepreneurship Campus» unterstützt<br />

<strong>St</strong>udierende, aber auch Wissenschaftlerinnen<br />

und Wissenschaftler sowie<br />

weitere <strong>HSG</strong>-Mitarbeitende in allen Phasen<br />

einer Unternehmensgründung: Motivation<br />

fürs Unternehmertum finden, Ideen<br />

schaffen und weiterentwickeln, Business-<br />

Konzepte und -Pläne erarbeiten sowie diese<br />

in die Wirklichkeit umsetzen. Bei Entrepreneurship<br />

geht es jedoch um wesentlich<br />

03 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


Fokus<br />

<strong>HSG</strong>-Institut in Singapur eröffnet<br />

<strong>HSG</strong> schlägt Brücke nach Asien<br />

In einer zunehmend globalisierten Wirtschaft müssen Führungskräfte von<br />

morgen in der Lage sein, problemlos mit Partnern auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten.<br />

Die <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> schlägt mit der Eröffnung eines<br />

permanenten Instituts in Singapur eine Brücke zwischen Europa und Asien.<br />

Roman Frick<br />

In einer zunehmend globalisierten Wirtschaft<br />

müssen Führungskräfte von morgen<br />

in der Lage sein, problemlos mit Partnern auf<br />

der ganzen Welt zusammenzuarbeiten. Die<br />

<strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> schlägt mit der Eröffnung<br />

eines permanenten Instituts in Singapur<br />

eine Brücke zwischen Europa und Asien.<br />

«In der modernen Geschäftswelt müssen<br />

wir uns einem globalen Markt anpassen.<br />

Künftige Manager müssen <strong>als</strong>o auch global<br />

ausgebildet sein», sagte <strong>HSG</strong>-Rektor Thomas<br />

Bieger in Singapur anlässlich der Eröffnung<br />

des neu aufgebauten <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> Institute<br />

of Management in Asia (SGI) am 14.<br />

Februar <strong>2012</strong>. «Mit diesem Hub können wir<br />

europäische <strong>St</strong>udierende darauf vorbereiten,<br />

in Asien entspannter zu arbeiten, und asiatischen<br />

<strong>St</strong>udierenden dieselbe Vorbereitung<br />

für die europäische Arbeitswelt bieten.»<br />

Talententwicklung in Singapur<br />

und der Schweiz<br />

Das SGI wird sich <strong>als</strong> permanente Basis der<br />

<strong>HSG</strong> in Singapur zu einer synergetischen,<br />

offenen Plattform für Forschung und Lehre<br />

mit rund 25 fest- und teilangestellten Dozierenden<br />

entwickeln. <strong>St</strong>udierende und Dozierende<br />

vom <strong>St</strong>.Galler Campus der <strong>HSG</strong><br />

werden nach Asien gebracht, um sich während<br />

eines Semesters mit der asiatischen<br />

Wirtschaftskultur vertraut zu machen. <strong>St</strong>udierende<br />

aus Asien können umgekehrt in<br />

der Schweiz studieren.<br />

«Die <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> ist eine führende<br />

europäische Wirtschaftshochschule, und wir<br />

freuen uns, dass die <strong>HSG</strong> Singapur <strong>als</strong><br />

<strong>St</strong>andort für ihr Institute of Management in<br />

Asia gewählt hat,» sagte Aaron Tham, Direktor<br />

der Personalabteilung der Wirtschaftsentwicklungsbehörde<br />

Singapurs. «Durch<br />

seine Partnerschaft mit Singapur hat <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

unsere Talententwicklungslandschaft bereichert<br />

und europäischen <strong>St</strong>udierenden und<br />

Unternehmen den Weg zu einem vertieften<br />

Verständnis asiatischer Geschäftsführung<br />

geebnet.»<br />

04 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

Prof. Dr. Klaus Spremann, Direktor des SGI,<br />

sagte: «Singapur steht nicht nur im Mittelpunkt<br />

der asiatischen Geschäftswelt. Wir arbeiten<br />

auch seit mehr <strong>als</strong> einem Jahrzehnt<br />

eng mit vielen örtlichen <strong>Universität</strong>en zusammen.<br />

Ich hoffe, dass der Austausch zwischen<br />

europäischen <strong>St</strong>udierenden, die nach<br />

«In der modernen<br />

Geschäftswelt müssen<br />

wir uns einem globalen<br />

Markt anpassen.»<br />

Asien kommen, und asiatischen <strong>St</strong>udierenden,<br />

die nach Europa gehen, zum Aufbau<br />

künftiger Geschäftspartnerschaften und<br />

globalen Investitionen zwischen unseren<br />

beiden Kontinenten beitragen wird.»<br />

Asiatische Geschäftsführung<br />

verstehen lernen<br />

Die Forschungsergebnisse des SGI werden<br />

zur Bereicherung bestehender <strong>HSG</strong>-Programme<br />

wie zum Beispiel des Asia Term, eines<br />

semesterlangen Austauschprogramms<br />

zwischen der <strong>HSG</strong> und der Singapore Management<br />

University (SMU), verwendet.<br />

Das SGI wird neue Lernmethoden erarbeiten,<br />

Projektarbeiten verfolgen sowie Tätigkeiten<br />

bei Geschäftspartnern dazu verwenden,<br />

Fähigkeiten zu entwickeln, um diese<br />

bestehenden Programme innovativer zu gestalten.<br />

Das SGI konzentriert sich<br />

auf vier Kerngebiete:<br />

Das Centre of Business Development befasst<br />

sich mit dem Management an der<br />

Schnittstelle zwischen <strong>St</strong>rategie, Finanzwesen<br />

und dem an die Gesellschaft geleisteten<br />

Beitrag. Die Lehre konzentriert sich auf die<br />

tatsachenbezogene Analyse und Wirtschaftsberatung<br />

sowie auf Übergänge zwischen<br />

Geschäftsmodellen.<br />

Im Centre of Intercultural Competence steht<br />

die interkulturelle Kommunikation und die<br />

Erarbeitung der Fähigkeit zur Zusammenarbeit<br />

mit internationalen Partnern im Mittelpunkt.<br />

Die <strong>St</strong>udierenden lernen Institutionen<br />

kennen, die für die internationale<br />

Zusammenarbeit von Bedeutung sind. Daneben<br />

erfahren sie, wie sie zwischen interkulturellen<br />

Geschäftspartnern vermitteln<br />

können, mit ihnen zusammenarbeiten und<br />

verhandeln.<br />

Das Centre of Wealth Management konzentriert<br />

sich auf die Anlageverwaltung sowie die<br />

Lebenszyklusanalyse (Altersversorgungssystem,<br />

Übertragung zwischen den Generationen,<br />

Beratungsprozesse) und die Erfolgsanalyse<br />

(Rechnungswesen, Benchmarking, Risikokontrolle,<br />

Qualitätsbeurteilung).<br />

Das Centre of Service Excellence befasst<br />

sich mit Kundenverhalten und Nachfragetrends,<br />

Dienstleistungsprozessen, Kernkompetenzen<br />

und Lernorganisationen in<br />

einem Interorganisations-Umfeld sowie<br />

Mitarbeiter- und Dienstleisterverhaltensweisen.<br />

Eingeweiht wurde das neue Institut<br />

in Singapur mit «Tagen der offenen Tür» am<br />

14. und 15. Februar <strong>2012</strong>, begleitet von einer<br />

Delegation der Regierungen der Schweiz<br />

und Singapurs.<br />

Kontakt und weitere<br />

Informationen:<br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> Institute of Management in Asia<br />

Pte. Ltd. University of <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

111 Amoy <strong>St</strong>reet, #03-00<br />

Singapore 069931<br />

Phone: +65 6635 3518<br />

singapore@unisg.ch<br />

www.singapore.unisg.ch<br />

(Zeitdifferenz zu GMT: +6 <strong>St</strong>unden)


05 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


President‘s Corner Fokus<br />

Liebe Alumnae, liebe <strong>Alumni</strong>,<br />

Eine wesentliche Aufgabe von <strong>HSG</strong><br />

<strong>Alumni</strong> ist – jedenfalls nach meiner Ansicht<br />

– sicherzustellen und mitzuhelfen,<br />

dass die <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> ihren beinahe<br />

legendären Praxisbezug über alle<br />

Reformen und neuen <strong>St</strong>rategien hinaus<br />

behält und <strong>als</strong> wesentliche Qualität ihrer<br />

Ausbildung pflegt. Die Alumnae und<br />

<strong>Alumni</strong>, die ja zum grossen Teil in dieser<br />

«Praxis» - ob in Wirtschaft, Kultur, Politik<br />

oder Verwaltung – tätig sind, formulieren<br />

ihre Ansprüche an die <strong>HSG</strong> und ihre Aus-<br />

und Weiterbildung, schaffen aber gleichzeitig<br />

Möglichkeiten, dass sich die <strong>HSG</strong><br />

und ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse<br />

in der Praxis bewähren können.<br />

Die Eröffnung des <strong>HSG</strong>-Instituts in Singapur,<br />

Schwerpunktstory dieser <strong>alma</strong>, ist<br />

ein ideales Beispiel dafür, wie <strong>Alumni</strong> die<br />

<strong>Universität</strong> unterstützen können – hier in<br />

der Fortführung ihrer Internationalisierungsstrategie:<br />

Dr. Gralf Sieghold, ein erfahrener<br />

Alumnus, präsidiert den Supervisory<br />

Board des neuen <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> Institute<br />

of Management in Asia (SGI). Überhaupt<br />

ist Asien ein gutes Beispiel dafür,<br />

wie <strong>Universität</strong> und <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> je nach<br />

Anliegen gemeinsam oder ergänzend<br />

den <strong>HSG</strong> Spirit hinaus in die Welt tragen<br />

– und zwar im ganz wörtlichen Sinn.<br />

Weitere Regionen ausserhalb von Europa<br />

sind ebenfalls schon gut «erschlossen»,<br />

und wir werden mit weiteren Chapters<br />

und Clubs die Globalisierung unserer<br />

Aktivitäten weiter vorantreiben.<br />

Herzlichst, Euer<br />

Urs Landolf<br />

Präsident <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

6 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

Interview<br />

«<strong>HSG</strong> ausserhalb von Europa auf<br />

die Landkarte bringen»<br />

Mit der Eröffnung des <strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong> Institute of Management in Asia (SGI) – vgl.<br />

Seiten 2 und 3 dieser «<strong>alma</strong>») in Singapur verstärkt und institutionalisiert<br />

die <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> ihre Präsenz in Asien. Die «<strong>alma</strong>» hat sich mit Rektor<br />

Professor Dr. Thomas Bieger über die Internationalisierungsstrategie der<br />

<strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> unterhalten.<br />

Roger Tinner<br />

Thomas Bieger, wieso verfolgt die <strong>Universität</strong><br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> überhaupt eine <strong>St</strong>rategie der Internationalisierung?<br />

Thomas Bieger: Die <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong><br />

hat das Ziel, eine hohe Qualität der Lehre<br />

und Forschung zu bieten und zu den führenden<br />

Wirtschaftsuniversitäten Europas<br />

zu gehören. Weil wir eine spezialisierte Uni<br />

sind und nicht gerade im Zentrum des<br />

Landes liegen, müssen wir überdurchschnittlich<br />

gut sein, um überhaupt wahrgenommen<br />

zu werden. Vor allem aber müssen<br />

wir heute <strong>St</strong>udierende auf eine globalisierte<br />

Welt vorbereiten, und dazu tragen<br />

Internationalisierung von Unterricht und<br />

Forschung bei. Die Internationalisierung<br />

hat dabei das Ziel, die <strong>HSG</strong> und den <strong>St</strong>andort<br />

<strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong> über drei Mechanismen zu<br />

stärken: Durch <strong>St</strong>udierenden- und Dozierendenaustausch<br />

erhalten <strong>Universität</strong>sangehörige<br />

direkt internationale Erfahrung.<br />

Durch <strong>St</strong>udierende und Dozierende aus<br />

dem Ausland wird die <strong>Universität</strong> selbst zu<br />

einem internationalen Campus. Durch in-<br />

ternationale Aktivitäten soll die <strong>Universität</strong><br />

selbst einen internationalen Brand erhalten,<br />

was wiederum allen Absolventinnen<br />

und Absolventen, aber auch dem <strong>St</strong>andort<br />

<strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong> insgesamt zugute kommt. Das<br />

ermöglicht gute Forschung in und mit der<br />

Praxis, ermöglicht eine Teilnahme auf dem<br />

internationalen Bildungsmarkt und schafft<br />

Job-Möglichkeiten für unsere <strong>St</strong>udierenden.<br />

Und wie ordnen Sie die Eröffnung des neuen<br />

<strong>HSG</strong>-Instituts in Singapur in diese<br />

<strong>St</strong>rategie ein?<br />

Singapur betrifft die genannte dritte <strong>St</strong>ufe<br />

der Internationalisierung. Nachdem wir dort<br />

über mehr <strong>als</strong> zehn Jahre ein universitäres<br />

Netzwerk aufgebaut haben, durch die Tätigkeit<br />

von Klaus Spremann mit dem Asia Term<br />

und dem Europe Term attraktive Programme<br />

entwickeln konnten, vor allem aber auch<br />

über <strong>Alumni</strong> wie Alexander Melchers und<br />

Gralf Sieghold eine Verankerung erreicht haben,<br />

haben wir eine Basis, die uns weitere<br />

Aktivitäten vor Ort im Bereich Lehre und<br />

Forschung erlaubt.<br />

Rektor Professor Dr. Thomas Bieger: «Die <strong>HSG</strong> hat in einem gewissen Sinne zum ersten Mal Grenzen gesprengt.<br />

(Foto Roger Sieber)


Und wieso liegt dieser <strong>St</strong>andort gerade in<br />

Asien?<br />

Europa muss im wirtschaftlichen Bereich<br />

heute eher mit <strong>St</strong>agnation rechnen. Ein grosser<br />

Teil der hier heute profitablen Unternehmen<br />

ist erfolgreich, weil sie in Emerging Markets<br />

in Asien und Südamerika präsent sind.<br />

Für uns ist es eine Verpflichtung, für <strong>St</strong>udierende<br />

und Dozierende den Einstieg in diesen<br />

stark wachsenden Märkten zu erleichtern.<br />

Singapur ist schon geographisch der Hub für<br />

Südostasien. Zudem besteht eine lange Tradition<br />

der Zusammenarbeit zwischen der<br />

Schweiz und Singapur, nicht nur wirtschaftlich,<br />

sondern auch politisch. Für uns war vor<br />

allem aber wichtig, auf bestehenden Netzwerken<br />

aufbauen zu können. Dazu gehören<br />

wie erwähnt unsere <strong>Alumni</strong>, aber auch die<br />

regionalen Hauptquartiere Schweizer Unternehmen.<br />

Immer wurden wir in Singapur<br />

auch massgeblich unterstützt durch die<br />

Schweizer Botschaft, die im Moment unter<br />

der Leitung unseres Alumnus Botschafter Dr.<br />

Jörg Reding steht.<br />

Was ändert sich denn mit dem eigenen Institut<br />

in Singapur?<br />

Bisher hatten wir eine Art «Liaison Office»,<br />

jetzt verfügen wird über eine eigene Infrastruktur<br />

mit ca. 25 Arbeitsplätzen. Nahm<br />

das Büro bis jetzt praktisch nur Aufgaben<br />

für die <strong>Universität</strong> <strong>als</strong> Ganzes wahr, so kann<br />

es nun – was unsere Institute ja ausmacht<br />

– unternehmerisch in Forschung und Beratung<br />

tätig werden und auch Weiterbildung<br />

anbieten. Vorgesehen sind vier Bereiche:<br />

Wealth Management, Service Management,<br />

Entrepreneurship und Intercultural Leadership.<br />

Aber auch für die <strong>St</strong>udierenden bleibt<br />

es wichtig, indem die Formate für den Austausch<br />

und die Zahl der <strong>St</strong>udierenden noch<br />

gesteigert werden soll.<br />

Gibt es auch Aus- und Rückwirkungen der<br />

Gründung auf die <strong>HSG</strong> hier in <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>?<br />

Die <strong>HSG</strong> hat in gewissem Sinne zum ersten<br />

Mal die Grenzen der Reichweite sprengen<br />

können – und dies hat natürlich auch Auswirkungen<br />

auf die gesamte <strong>HSG</strong>. Plötzlich<br />

sind wir auch auf einem anderen Kontinent<br />

tätig, und damit verändert sich auch die<br />

Wahrnehmung von innen und aussen. Das<br />

SGI in Singapur ist eine Art «Ikone» für diesen<br />

neuen Zustand. Wir sind dem <strong>Universität</strong>srat<br />

und seinem Präsidenten, Regierungsrat<br />

<strong>St</strong>efan Kölliker, aber auch Prorektorin Ul-<br />

rike Landfester <strong>als</strong> Verantwortliche für Internationalisierung<br />

und Regionale Verankerung<br />

und Professor Klaus Spremann <strong>als</strong> Direktor<br />

sowie Dr. Gralf Sieghold <strong>als</strong> Chairman sehr<br />

dankbar dafür, dass sie diese Gründung – neben<br />

vielen anderen Beteiligten – möglich gemacht<br />

und umgesetzt haben.<br />

Und wohin richtet sich der Fokus der Internationalisierung<br />

in Zukunft?<br />

Afrika wird <strong>als</strong> Kontinent von uns – anders<br />

etwa <strong>als</strong> von den Chinesen – eher unterschätzt.<br />

Dabei ist das Potenzial in Bezug auf<br />

die Bevölkerung, Wirtschaft und Rohstoffe<br />

riesig. Immer mehr unserer unternehmerisch<br />

denkenden <strong>St</strong>udierenden entwickeln<br />

dafür Interesse. In der längerfristigen Perspektive<br />

sollten wir uns eine Verstärkung unserer<br />

Netzwerke und des Austausches mit<br />

Afrika überlegen.<br />

«Gründung positiv<br />

aufgenommen»<br />

Professor Dr. Klaus Spremann ist Direktor<br />

des SGI in Singapur. Die «<strong>alma</strong>»<br />

hat ein Gespräch mit ihm zur<br />

Neugründung geführt.<br />

Wie ist das Institut in Singapur organisiert<br />

Führung, Mitarbeitende?<br />

Klaus Spremann: Das neue «<strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong> Institute<br />

of Management in Asia», kurz SGI, ist<br />

genau wie die sonstigen Institute der <strong>HSG</strong> organisiert.<br />

Eine Satzung legt die Rahmenbedingungen<br />

fest. Das SGI hat eine Direktion,<br />

Fokus<br />

die strategisch durch einen Geschäftsleitenden<br />

Ausschuss kontrolliert wird. Die beteiligten<br />

Personen in Direktion und im «Supervisory<br />

Board» wurden zuerst vom Senat und<br />

dann vom <strong>Universität</strong>srat gewählt.<br />

Was sind die Hauptzwecke des Instituts?<br />

Der Hauptzweck des SGI ist es, <strong>als</strong> Institution<br />

eine dauerhafte und entwicklungsfähige<br />

Basis für den «Hub Singapur» zu bieten.<br />

Die Satzung nennt folglich neben Aufgaben<br />

in Forschung und Lehre, wie sie für alle<br />

<strong>HSG</strong>-Institute üblich sind, Services. Diese<br />

Dienstleistungen ergeben sich aus der Hub-<br />

Funktion, so etwa die Vertretung der <strong>HSG</strong><br />

in Singapur und ASEAN.<br />

Wie wurde die Gründung in Singapur vor<br />

Ort aufgenommen?<br />

Die Gründung wurde von den Partneruniversitäten<br />

vor Ort und von Regierungsstellen<br />

positiv und folgerichtig aufgenommen.<br />

Die Zusammenarbeit mit den <strong>Universität</strong>en<br />

wird zudem weitergehen, ab jetzt wird <strong>St</strong>.<br />

<strong>Gallen</strong> aber ergänzend auch eigenständige<br />

akademische Aktivitäten anbieten. Allerdings<br />

wünschen sich die Partneruniversitäten<br />

auch, dass sich der Wettbewerb förderlich<br />

und konstruktiv entwickeln möge.<br />

Gibt es konkrete Ziele, die Sie im ersten Jahr<br />

erreichen möchten?<br />

Wir haben bereits in Zusammenarbeit mit<br />

der SMU im Februar <strong>2012</strong> ein Symposium<br />

organisiert. Solche Angebote sollen folgen<br />

und die Visibilität von «<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>» stärken.<br />

Die Ziele in der Lehre sollen in der Qualität<br />

gestärkt und in der Anzahl der Austauschplätze<br />

erweitert werden. Forschung soll jene<br />

Gebiete festigen, bei denen wir von Singapur<br />

aus Lehre anbieten und bei denen wir in Asien<br />

glaubhaft sind und für unsere Besucher<br />

aus der Schweiz attraktive Verzahnungen mit<br />

der lokalen Wirtschaft bieten können.<br />

Wie beurteilen Sie die Eröffnung eines <strong>HSG</strong>-<br />

Instituts, das so weit weg von <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

wirkt? Kann man den <strong>HSG</strong>-Spirit auch nach<br />

Asien bringen?<br />

Es wurde Zeit, dass wir eine solche Institution<br />

eröffnet haben. Wir sind glaubhaft und<br />

wir bringen ein global anerkannt gutes Angebot<br />

mit. Doch die anderen <strong>Universität</strong>en<br />

sind nicht minder aktiv in Asien, und <strong>St</strong>.<br />

<strong>Gallen</strong> muss auch weiterhin vorn bleiben.<br />

7 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


Ehemalige im Porträt<br />

«Neugierde mit Ambition<br />

verbinden»<br />

Adrian T. Keller ist Mitinhaber der Diethelm Keller Gruppe und steht mit<br />

deren Tochter, der DKSH Holding AG, dem führenden Dienstleister für Marktexpansion<br />

in Asien, mitten in einer wichtigen Weichenstellung: Per 21. März<br />

werden Aktien des Unternehmens nach abgeschlossenem IPO an der SIX<br />

Swiss Exchange gehandelt. Seit fast 150 Jahren sind die Gründerfamilien in<br />

Asien aktiv.<br />

Roger Tinner<br />

<strong>HSG</strong>-Alumnus Adrian T. Keller: Asien ist für ihn eine eigentliche Leidenschaft. (Foto pd)<br />

Während die <strong>HSG</strong> seit diesem Monat neu<br />

in Singapur mit einem Institut präsent ist,<br />

spielt Asien bei <strong>HSG</strong>-Alumnus Adrian T.<br />

Keller seit Kindertagen eine wichtige Rolle.<br />

Der 61-jährige Präsident des Verwaltungsrates<br />

der Züricher DKSH Holding AG erinnert<br />

sich: « Wir sind in vierter Generation in<br />

Asien tätig, ich habe so meine früheste<br />

Kindheit auf den Philippinen verbracht. Zurück<br />

in der Schweiz, sind in meinem Elternhaus<br />

Asiaten vieler Nationen ein- und ausgegangen.»<br />

Tatsächlich ist er der Urenkel<br />

des Thurgauers Eduard Anton Keller, der<br />

1886 nach Asien segelte, auf den Philippinen<br />

an Land ging und dort das Handelshaus<br />

Ed. A. Keller gründete – das «K» im heutigen<br />

Firmennamen DKSH, der in Kombination<br />

mit Diethelm sowie Siber Hegner gebildet<br />

wurde. Dahinter stehen zwei Akquisitionen<br />

bzw. Fusionen, zunächst zwischen den<br />

8 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

Handelshäusern Keller und Diethelm und<br />

2002 dann zwischen der Diethelm Keller<br />

Services Asia und der Siber Hegner, deren<br />

damaliger CEO, Jörg Wolle, heute die DKSH<br />

<strong>als</strong> CEO führt. Seither kamn noch über ein<br />

Dutzend Zusatz-Akquisitionen dazu.<br />

«Keine Alternative zur <strong>HSG</strong>»<br />

Die <strong>HSG</strong> war für Keller, der sein <strong>St</strong>udium<br />

der Betriebswirtschaft mit Vertiefung Absatz<br />

und Handel 1976 mit dem Lizentiat abschloss,<br />

«the only choice». Der Entscheid,<br />

hier zu studieren, sei ihm dam<strong>als</strong> leicht gefallen,<br />

weil er für dieses Fach keine <strong>Universität</strong><br />

gesehen habe, die eine Alternative hätte<br />

sein können: «Die Ausbildung an der<br />

<strong>HSG</strong> war für mich attraktiv. Schon dam<strong>als</strong><br />

gab es eine gewisse Internationalität, insbesondere<br />

eine grosse Zahl von Deutschen<br />

und Norwegern.» Er habe das <strong>St</strong>udium in<br />

sehr guter Erinnerung und habe dam<strong>als</strong> die<br />

breite Abdeckung der betriebswirtschaftlichen<br />

Lehrinhalte geschätzt: «Bis heute kann<br />

ich das dam<strong>als</strong> gelernte analytische, strukturierte<br />

und vernetzte Denken im Alltag gut<br />

einsetzen, wenn es um den richtigen Approach<br />

geht, um Lösungen zu finden.»<br />

Selbst die dam<strong>als</strong> ungeliebte <strong>St</strong>atistik sei<br />

ihm später zugute gekommen, und sogar<br />

ganz konkret setzt er Tools von dam<strong>als</strong> ein:<br />

«Es kommt auch heute noch vor, dass ich<br />

gelegentlich ein Flow Chart zeichne, wie ich<br />

es an der <strong>HSG</strong> gelernt habe.»<br />

«Die Chancen von<br />

Schweizer Firmen liegen<br />

nicht unbedingt im<br />

chinesischen Markt.»<br />

Nach der <strong>HSG</strong> ging er zunächst in die USA,<br />

und zwar an die Wall <strong>St</strong>reet. In verschiedenen<br />

Firmen war er rund 20 Jahre mit<br />

Mergers&Acquistions und Investment Advisory<br />

beschäftigt, zuletzt <strong>als</strong> Partner bei<br />

Global Reach. Seine Mitgliedschaft im <strong>HSG</strong><br />

<strong>Alumni</strong> Club New York und die Tatsache,<br />

dass er immer wieder englische Sätze in die<br />

Konversation mischt, sind Anzeichen für die<br />

Zeit in den USA. «It’s the journey, not the<br />

destination» lautet daher bei ihm das Konfuzius-Zitat<br />

«Der Weg ist das Ziel» in der<br />

deutschsprachigen Verwendung, wenn er<br />

davon spricht, was er seit seiner Rückkehr<br />

1997 beim familieneigenen Handelshaus<br />

(mit-) bewegt hat.<br />

Märkte für Partner öffnen<br />

«In meine heutige Funktion bin ich relativ<br />

einfach gekommen», beantwortet er lapidar<br />

die entsprechende Frage: «Als Familienmitglied<br />

der vierten Generation und der<br />

geeignetste, um den Vorsitz der DSKH zu<br />

übernehmen.» Seine Geschwister hat er<br />

aus der Firma «ausgekauft», mit «einer für<br />

alle passenden Lösung». In seiner Aufgabe<br />

<strong>als</strong> VR-Präsident konzentriert er sich darauf,<br />

die strategische Ausrichtung des<br />

Grossunternehmens zu prägen und dafür<br />

zu sorgen, «dass wir für etwas stehen und<br />

dass man einen klaren Fokus mit uns ver-


indet». Diese <strong>St</strong>rategie heisst «Market Expansion<br />

Services mit Schwerpunkt Asien»,<br />

oder in Kellers Worten: «Wir bieten unseren<br />

Kunden Dienstleistungen, dank denen<br />

sie in neuen oder bereits existierenden<br />

Märkten wachsen können.» Unternehmen<br />

und Marken können von DKSH unter anderem<br />

Sourcing, Marketing, Vertrieb und<br />

After Sales Service, Fachwissen und Infrastruktur<br />

vor Ort beziehen. DSKH selbst<br />

gliedert sich in vier Kompetenzfelder (Konsumgüter,<br />

Pharma, Spezialrohstoffe und<br />

Technologie) und ist dank dieser <strong>St</strong>rategie<br />

in den Jahren, seit Keller <strong>als</strong> VR-Präsident<br />

an Bord ist, selbst um mehr <strong>als</strong> 100 Prozent<br />

gewachsen. Heute hat DKSH 650 Niederlassungen<br />

in 35 Ländern (630 davon in Asien)<br />

und über 24'000 Mitarbeitende. Sie hat<br />

2011 einen Nettoumsatz von 7,3 Milliarden<br />

erwirtschaftet und gehört zu den Top 20 der<br />

Schweizer Unternehmen.<br />

Hauptsitz ist nach wie vor Zürich, wenn die<br />

DKSH auch 96 Prozent ihres Nettoumsatzes<br />

in Asien Pazifik erzielt. Grösster Markt ist dabei<br />

Thailand, gefolgt von Greater China (China,<br />

Taiwan und Hong Kong), Malaysia/Singapur<br />

und dem restlichen asiatisch-pazifischen<br />

Raum. «Europäer und Schweizer sind<br />

in diesem Wirtschaftsraum sehr angesehen»,<br />

antwortet Keller auf den Einwurf, dass Asien<br />

bei der Schweizer Wirtschaft häufig eher<br />

Angst <strong>als</strong> Motivation auslöst: «Wichtig ist,<br />

dass wir uns mit Asien nicht aus einer Haltung<br />

des Sich-Bedroht-Fühlens, sondern mit<br />

einem guten Selbstbewusstsein befassen.»<br />

Und er schickt voraus, dass Asien – entgegen<br />

vielen Diskussionen bei Schweizer Wirtschaftsvertretern<br />

– nicht identisch mit China<br />

sei: «Die Chancen von Schweizer Firmen liegen<br />

nicht unbedingt im chinesischen Markt.<br />

Es gibt aber viele Länder und Regionen, die<br />

uns eher entsprechen.»<br />

«Was können wir am besten?»<br />

In Asien könnten europäische und Schweizer<br />

Anbietet auf der reinen Preisbasis nicht<br />

konkurrieren, ist Adrian T. Keller überzeugt:<br />

«Qualitäten wie ‹Swiss made›, Innovation<br />

und Governance werden uns aber weltweit<br />

zugeschrieben, darauf sollten wir daher setzen.»<br />

Ihm schwebt vor, dass die Schweiz<br />

global zum <strong>St</strong>andort von «highest education»<br />

werden sollte – aufbauend auf dem,<br />

was das Land mit seinem Bildungssystem<br />

bereits erreicht habe. Wie ein Unternehmen<br />

müsse sich die Schweiz fragen: ‹Was können<br />

wir am besten – und dann heisst es<br />

«volle Kraft voraus›».<br />

Dass DKSH <strong>als</strong> Schweizer Unternehmen<br />

auf globalen Märkten nicht nur überlebt hat,<br />

sondern nachhaltig erfolgreich sein konnte,<br />

führt er auf die klare <strong>St</strong>rategie zurück, die er<br />

gemeinsam mit CEO Jörg Wolle umsetzt:<br />

«Wir haben uns gefragt, was wir wirklich<br />

können, nachdem allen klassischen Handelshäusern<br />

der Tod vorausgesagt wurde.<br />

Wir haben versucht, uns neu zu erfinden,<br />

die Wertschöpfungskette anders zu gliedern<br />

und Outsourcing nicht nur <strong>als</strong> billigere, sondern<br />

auch <strong>als</strong> bessere Dienstleistung zu offerieren.»<br />

Potenzial auch für <strong>St</strong>udierende<br />

«Das Wort von Konfuzius macht deutlich,<br />

dass es nicht nur um Ziele, sondern um den<br />

Weg geht – darum, das Neue zu suchen und<br />

zu finden», erläutert Keller seine Arbeits-<br />

und Lebensphilosophie: «Nicht aufhören,<br />

neugierig zu sein, und Neugierde mit Ambition<br />

verbinden.» Das tönt fast wie ein Appell<br />

auch an Institutionen wie die <strong>HSG</strong>, Dozierende<br />

und <strong>St</strong>udierende, sich auch nach<br />

Asien vorzuwagen. Tatsächlich hat DKSH<br />

die Gründung des <strong>HSG</strong>-Instituts in Singapur<br />

(wo das Financial Headquarter des Unternehmens<br />

angesiedelt ist) mit unterstützt.<br />

Den <strong>HSG</strong>-Entscheid hält Adrian T. Keller<br />

für «mutig, aber richtig». Die richtige <strong>St</strong>rategie<br />

müsse nun die <strong>Universität</strong> für ihr Institut<br />

selbst finden, und das Wichtigste sei,<br />

dass es eine eigene <strong>St</strong>rategie sei, mit der<br />

man sich von anderen Bildungsinstitutionen<br />

dort differenziere. Dass sich <strong>Alumni</strong> in solchen<br />

Projekten für die <strong>HSG</strong> engagieren, ist<br />

für Keller selbstverständlich: «Die <strong>St</strong>udenten-Jahrgänge<br />

waren zu meiner Zeit natürlich<br />

sehr viel kleiner <strong>als</strong> heute. Man kannte<br />

sich, und die Kollegen haben einem immer<br />

auch mal weitergeholfen und integriert<br />

– das war bei meiner Rückkehr aus<br />

den USA für mich wichtig.» Daher ist ihm<br />

bei <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> nicht nur der Netzwerk-<br />

Gedanke wichtig, sondern die Tatsache,<br />

dass man miteinander im späteren Leben<br />

«not for profit» einiges macht. Alles in allem<br />

ist Keller bis heute stolz auf seine «<strong>alma</strong><br />

mater»: «Sie kann sich auch im internationalen<br />

Vergleich sehen lassen, und<br />

dank <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> behalte ich auch den<br />

Draht zu neuen, innovativ denkenden Generationen<br />

von Absolventinnen und Absolventen.»<br />

Auch hier hat sich Adrian T.<br />

Keller <strong>als</strong>o jene Neugierde bewahrt, die er<br />

zu den Erfolgsfaktoren seiner DKSH Holding<br />

AG zählt. Die ersten Reaktionen auf<br />

das IPO zeigen, dass zahlreiche Anleger<br />

diese Überzeugung teilen.<br />

Das <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

Unternehmer ABC<br />

Mit freundlicher Unterstützung des <strong>HSG</strong><br />

<strong>Alumni</strong> Entrepreneurs' Club veröffentlichen<br />

wir hier das <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Unternehmer<br />

ABC. An dieser <strong>St</strong>elle werden in<br />

jeder Ausgabe der <strong>alma</strong> ca. 20 Unternehmer<br />

alphabetisch geordnet aufgeführt,<br />

um zu zeigen, wie viele überaus erfolgreiche<br />

Unternehmer sich unter den <strong>HSG</strong><br />

<strong>Alumni</strong> befinden.<br />

G<br />

Gautier Christoph, Reituag GmbH<br />

Geiger Felix, Ernst AG<br />

Göldi Andrea, Pixability Inc.<br />

Grisard Felix, HIAG AG<br />

Grüter Heiner, Meridium Partners AG<br />

Gurtner Reto, Weisse Arena Gruppe<br />

GutzwillerThomas, GW Partner<br />

AG/<strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

H<br />

Haub Karl Erivan, Unternehmensgruppe<br />

Tengelmann<br />

Hilti Michael, Hilti Corporation<br />

Hintermann Claudio, Abacus Research AG<br />

Hürlimann Christoph, zahnarztzentrum.ch AG<br />

I<br />

Ineichen Heinz (Dr.), Ineichen AG<br />

Ineichen Otto, Otto's AG<br />

Isler Thomas, Gessner Holding AG<br />

K<br />

Keller Adrian, Diethelm Keller Holding<br />

Kessler Martin (Dr.), Kessler & Co AG<br />

Klett Thomas (Dr.), Ernst Klett AG<br />

Köberl Thomas, Abacus Research AG<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

Entrepreneurs' Club<br />

Fokus<br />

Sie wollen Mitglied werden? Voraussetzung:<br />

Gründer eines Unternehmens<br />

mit mindestens zehn Angestellten.<br />

Kontakt:<br />

christoph.huerlimann@alumni.unisg.ch<br />

florian.schweitzer@alumni.unisg.ch<br />

Haben wir Sie vergessen?<br />

Sollten wir Sie bei unserer Auflistung<br />

im <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Unternehmer ABC<br />

vergessen haben, schreiben Sie uns bitte<br />

an: entrepreneurship@unisg.ch<br />

9 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


GARAGE ZÜRICH NORD<br />

IM XV-FIEBER.<br />

DER NEUE SUBARU XV 4x4<br />

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Intensiv-Weiterbildung in Marketing und Kundenmanagement<br />

im Business-to-Business Geschäft (Certificate of Advanced <strong>St</strong>udies CAS)<br />

Die drei folgenden Seminare bilden die Bestandteile des CAS. Es ist aber auch möglich einzelne Seminare zu besuchen.<br />

Intensivseminar «Business-to-Business Marketing und Verkauf»<br />

Fünftägiges Intensivseminar für Führungskräfte und Mitarbeiter in Marketing und Verkauf, welche die Spiel regeln von<br />

B2B-Märkten verstehen wollen und sich die wichtigsten Methoden und Konzepte für geschäftsspezifische Marketing- und<br />

Verkaufsstrategien aneignen möchten. 1.–5.10.<strong>2012</strong> (1 Seminarblock à 5 Tage)<br />

Seminar «Excellence im Key Account Management»<br />

Das Seminar richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen verschiedener Branchen, die für Schlüsselkunden<br />

verantwortlich sind und das systematische Key Account Management <strong>als</strong> profitablen und nachhaltigen Ansatz zur<br />

Differenzierung im Wettbewerb verstehen. 11.–13.9.<strong>2012</strong>, 6.– 8.11.<strong>2012</strong>, 11.–13.12.<strong>2012</strong> (3 Seminarblöcke à 3 Tage)<br />

Kompaktkurs «Internationaler Vertrieb im Business-to-Business Geschäft»<br />

Ein dreitägiger Kompaktkurs für Vertriebsmitarbeiter und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen, die mit fundierten<br />

und in der Praxis bewährten Ansätzen die zunehmenden Anforderungen im internationalen B2B Geschäft professionell<br />

und erfolgreich bewältigen möchten. Termine in Planung; voraussichtlich im Herbst <strong>2012</strong> (1 Seminarblock à 3 Tage)<br />

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(nicht obligatorisch), Kaution 5% vom Finanzierungsbetrag (mind. CHF 1000.?), Vollkasko oblig.<br />

12-111-ZN


Wissen & Karriere<br />

<strong>HSG</strong> einmal anderes<br />

Kinder-Uni: <strong>St</strong>urm aufs Audimax<br />

Die <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> (<strong>HSG</strong>) lädt jeweils im Frühjahrsemester zur Kinder-<br />

Uni ein. Auf die Dritt- bis SechstklässlerInnen wartete ein abwechslungsreiches<br />

Programm mit vier thematisch unabhängigen Vorlesungen. So konnten<br />

die PrimarschülerInnen eine oder alle Vorlesungen besuchen.<br />

Yvette Sanchez<br />

Die <strong>HSG</strong> übernahm vor fast einem Jahrzehnt<br />

<strong>als</strong> erste <strong>Universität</strong> der Schweiz das Tübinger-Modell<br />

der Kinder-Uni. Inzwischen sind<br />

diese zur Tradition gewordenen Vorlesungen<br />

für PrimarschülerInnen im Frühjahrsemester<br />

kaum mehr aus dem Angebot unserer <strong>Universität</strong><br />

wegzudenken.<br />

<strong>St</strong>olz, Lerneifer und Aufmerksamkeit<br />

Im Gegensatz zu den <strong>St</strong>udierenden, die sich<br />

gerne eher hinten postieren, stürmen die 300<br />

bis 450 Kinder geradezu den Hörsaal nach<br />

der Türöffnung, um einen Platz in den allervordersten<br />

Reihen zu ergattern. Mit <strong>St</strong>olz,<br />

Lerneifer und höchster Aufmerksamkeit wird<br />

fast durchgehend aufgestreckt, damit knifflige<br />

Fragen gestellt oder beantwortet werden<br />

können. Diese erfordern von den ProfessorInnen,<br />

die auf Herz und Nieren getestet,<br />

manchmal sogar korrigiert werden, ebenfalls<br />

Volleinsatz. Die besondere Lehrerfahrung ist<br />

– nach anfänglicher Nervosität – für alle Dozierenden<br />

ein grosses Vergnügen. Sie bereiten<br />

ihr spezifisches Forschungsgebiet kindergerecht<br />

auf, was immer wieder hervorragend<br />

gelingt und zuweilen sogar mit einem Zwi-<br />

schenapplaus der Kinder belohnt wird. Wenn<br />

der Professor für Innovationsmanagement<br />

beispielsweise über die Erfindung von Flugobjekten<br />

spricht, kann durchaus einmal eine<br />

von ihm mit dem Handy gesteuerte Drone<br />

durch den Audimax fliegen und die Kinder<br />

filmen, was direkt auf die grosse Leinwand<br />

projiziert wird.<br />

Die «Zukünftigen» pflegen<br />

Im laufenden Semester sind wiederum vier<br />

Disziplinen vertreten: <strong>St</strong>rafrecht, Banking,<br />

Medien- und Ökologie-Management. Die<br />

Kinder retten Eisbären, indem sie aktuelles<br />

Wissen über erneuerbare Energien erhalten.<br />

Sie schauen genau hin und verarbeiten die<br />

tägliche Bilderflut, sie diskutieren in ihren eigenen<br />

Kategorien von Geld über die Funktion<br />

von Banken und beurteilen spielerisch,<br />

wie gerecht das <strong>St</strong>rafen von Unrecht ist. Die<br />

Vorlesungsreihen bieten den Kindern die<br />

Möglichkeit, den <strong>Universität</strong>sbetrieb hautnah<br />

mitzuerleben und Antworten und Erklärungen<br />

auf Wissensfragen zu suchen, und die<br />

<strong>HSG</strong> kann neben den «Ehemaligen», auch<br />

die «Zukünftigen» pflegen.<br />

www.unisg.ch/OeffentlichesAngebot/<br />

Kinderuni.aspx<br />

11 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

<strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>, Fotograf Hannes Th<strong>alma</strong>nn


<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Career-Workshops<br />

Frühling <strong>2012</strong><br />

Exklusiv für <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> werden im Frühjahr <strong>2012</strong> drei Career-Workshops<br />

angeboten. Es erwarten Sie eine qualifizierte Betreuung von erfahrenen BeraterInnen<br />

und Coaches, schöne Lokalitäten im Zentrum von Zürich und eine<br />

ausgezeichnete Gelegenheit für Networking. In jedem Workshop ist nur eine<br />

Anzahl von maximal 20 Teilnehmern möglich. Diesen Frühling bieten wir die<br />

Karriere-Workshops zum Spezialpreis von CHF 390 an.<br />

Olga Voloshina<br />

Career-Workshop 1:<br />

Einführung in die «Gewaltfreie Kommunikation»<br />

für Führungsverantwortliche<br />

Hier lernen Sie, wie man Spannungen und<br />

ungelöste Konflikte in geeigneter Form anspricht.<br />

Eine Brücke von Mensch zu Mensch<br />

zu bauen ist eine Herausforderung, ob in Verhandlungen<br />

mit Kunden oder mit Vorgesetzten<br />

und Mitarbeitenden. Dieser Workshop<br />

fokussiert auf die Sach- und Beziehungsebene<br />

der zwischenmenschlichen Kommunikation<br />

und vermittelt konkrete Handlungsstrategien<br />

in der Gesprächsführung.<br />

Wann:<br />

Mittwoch, 28. März <strong>2012</strong>, 09.00 – 17.00 Uhr<br />

Career-Workshop 2:<br />

«Sich erfolgreich verkaufen» – Geheimnisse<br />

des persönlichen Ausdrucks<br />

Im zweiten Karriere-Workshop lernen Sie<br />

die Geheimnisse Ihres persönlichen Ausdrucks<br />

näher kennen und erfahren mehr<br />

über die Weiterentwicklung Ihrer natürlichen<br />

Präsenz. Es wird Ihnen gezeigt, wie Sie<br />

Ihre Ausdruckskraft reflektieren und Ihr<br />

Entwicklungspotential erkennen.<br />

Wann:<br />

Freitag, 27. April <strong>2012</strong>, 09.00 – 17.00 Uhr<br />

12 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

Career-Workshop 3:<br />

«Sich und andere motivierend<br />

führen» – Mit Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeitern zum Erfolg<br />

In diesem Workshop wird Ihnen gezeigt,<br />

dass Motivation alleine noch keinen Erfolg<br />

verspricht, aber ohne Motivation Erfolg unmöglich<br />

ist. Was motiviert und demotiviert<br />

Sie und Ihre Mitarbeitenden wirklich? Wo<br />

demotiviere ich vielleicht ohne es zu merken?<br />

Es geht darum, zwischenmenschliche<br />

Motivations- und Demotivationsfaktoren zu<br />

erkennen, damit Sie diese in Ihrem Arbeitsalltag<br />

berücksichtigen können.<br />

Wann:<br />

Donnerstag, 31. Mai <strong>2012</strong>, 09.00 – 17.00 Uhr<br />

Anmeldung<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

Dufourstrasse 50<br />

9000 <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

Tel. +41 71 224 30 10<br />

alumni@unisg.ch<br />

www.alumni.unisg.ch/services ><br />

Career Events<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

Career Services<br />

Ziel der <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Career Services<br />

ist es, den Wissensvorsprung<br />

aus dem <strong>St</strong>udium in der Praxis auszubauen.<br />

Mit speziellen Dienstleistungen<br />

unterstützt <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> die<br />

berufliche Weiterentwicklung der<br />

Mitglieder in allen Phasen ihres Berufslebens.<br />

Neben den Karriere-Workshops bietet<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> noch andere Karriere-Services<br />

an:<br />

<strong>Alumni</strong>-Peer-Mentoring<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> haben die Möglichkeit im<br />

grossen, exklusiven Ehemaligen-Netzwerk<br />

einen Mentor zu finden. Dieser<br />

Mentor unterstützt und begleitet den<br />

Mentee in seiner persönlichen und beruflichen<br />

Weiterentwicklung.<br />

www.alumni. unisg.ch/career-<br />

services > Mentoring<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Coaching<br />

Die professionellen <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Coaches<br />

bieten eine Kombination aus individueller<br />

Beratung, persönlichem Feedback und<br />

praxisorientiertem Training. Alle Coaches<br />

sind langjährig berufserfahrene Fachkräfte<br />

mit anerkannten Qualifikationen und<br />

Bezug zur <strong>HSG</strong> und ihrer Kultur.<br />

www.alumni. unisg.ch/career-<br />

services > Coaching


Design Thinking<br />

Walter Brenner, Falk Uebernickel, Christophe<br />

Vetterli, Philipp Skribanowitz & Friederike<br />

Hoffmann<br />

Das Forschungsgebiet Design Thinking beschäftigt<br />

sich mit Methoden zur Erhöhung<br />

der Erfolgswahrscheinlichkeit von Innovationen<br />

in Unternehmen. Die Methode Design<br />

Thinking stammt von der <strong>St</strong>anford University<br />

in Palo Alto, Kalifornien. Seit 2005<br />

wird sie am Lehrstuhl von Prof. Dr. Walter<br />

Brenner erfolgreich eingesetzt. Die Methode<br />

basiert auf hoher Kundenorientierung,<br />

dem Bau von Prototypen und gezieltem und<br />

wohl organisiertem Brainstorming. Viele<br />

Projekte, die mit Hilfe von Design Thinking<br />

bearbeitet wurden, gehen weit über die<br />

Grenzen der klassischen Wirtschaftsinformatik<br />

hinaus und führen zu Produkt- und<br />

Dienstleistungsinnovationen.<br />

Kontakt<br />

falk.uebernickel@unisg.ch<br />

Exploring the Boundaries<br />

of Public Finance, International<br />

Trade and System<br />

Competition: The New<br />

Heterogeneous Firm Based<br />

Approach<br />

Thomas Davoine, Ermira Mehmetaj &<br />

Simon J. Evenett<br />

In recent years research on international<br />

trade and investment has been dominated<br />

by the heterogeneous firms approach, which<br />

takes into account differences across firms<br />

and explores its consequences for a number<br />

of new research questions as well as the<br />

long-standing normative and positive concerns<br />

of trade theory. What is <strong>als</strong>o of particular<br />

interest is that such supply side heterogeneity<br />

and cross-country heterogeneity<br />

in institutions (such as the intensity of law<br />

enforcement) is being taken seriously in studies<br />

of international public finance and systems<br />

competition, so providing a common<br />

analytical thread through a number of fields<br />

of economic research with an international<br />

orientation.<br />

Kontakt<br />

martin.wermelinger@unisg.ch<br />

Kausaler Zusammenhang<br />

zwischen Beruf und langfristiger<br />

Gesundheit am Fallbeispiel<br />

der Ausübung eines politischen<br />

Amts<br />

Eva Deuchert & Helge Liebert<br />

Spitzenpolitiker bieten sich aus vielerlei<br />

Gründen <strong>als</strong> Fallbeispiel für diese Fragestellung<br />

an: (1) Die Selektion in einen Beruf erfolgt<br />

nicht zufällig. Da viele dieser Faktoren<br />

nur eingeschränkt beobachtbar sind (z.B.<br />

Präferenzen, Persönlichkeitsmerkmale) ist es<br />

schwierig, das Selektionsproblem empirisch<br />

zu lösen. Da die Wahl in ein politisches Amt<br />

jedoch öffentlich erfolgt, kann mit Hilfe geeigneter<br />

empirischer Methoden (Regression<br />

Discontinuity Design) auf einen möglichen<br />

kausalen Zusammenhang rückgeschlossen<br />

werden. (2) Politische Ämter sind mit Arbeitsbedingungen<br />

verbunden, die weitgehend<br />

<strong>als</strong> stressauslösend angesehen werden<br />

(wie z.B. unregelmässige Arbeitszeiten, Arbeitsreisen,<br />

etc.). Daher lässt sich untersuchen,<br />

ob diese <strong>St</strong>ressoren tatsächlich einen<br />

langfristigen Effekt auf die Gesundheit haben.<br />

(3) Die Arbeitsbedingungen von Politikern<br />

sind denjenigen anderer Berufsgruppen<br />

sehr ähnlich (z.B. Managementpositionen).<br />

Die Ergebnisse können daher <strong>als</strong> Benchmark<br />

auch für andere Gruppen angesehen werden.<br />

Kontakt<br />

eva.deuchert@unisg.ch<br />

Creability – die nächste<br />

Generation von Kreativitäts-<br />

und Innovationsmethoden<br />

für Teams<br />

Martin Eppler<br />

In diesem angewandten Konsortial-Forschungsprojekt<br />

untersuchen wir die neueste<br />

Generation von Kreativitäts- und Innovationstechniken<br />

für Teams. Das Projekt soll<br />

u.a. die reichhaltige Forschung zu Teamkreativität<br />

in praktische Umsetzungstipps für<br />

Manager übersetzen. Neben einer Analyse<br />

und Übersicht der leistungsfähigsten Methoden<br />

und deren Prinzipien werden ausgewählte<br />

Techniken in Firmen eingeführt,<br />

geschult, und evaluiert.<br />

Kontakt<br />

martin.eppler@unisg.ch<br />

Wissen & Karriere<br />

lab<br />

Wer forscht an was? Aktuelle<br />

Forschungs- und Praxisprojekte<br />

der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

Microinsurance and<br />

Efficiency in the Insurance<br />

Industry<br />

Martin Eling & Christian Biener<br />

The aim of this research project is to write,<br />

present and publish three papers on efficiency<br />

in international insurance markets and<br />

to improve benchmarking techniques, especially<br />

those used in the microinsurance industry.<br />

Each of the three papers makes at<br />

least one unique contribution to the literature,<br />

as well as having highly practical implications<br />

for insurers, regulators, and national<br />

insurance associations. Paper 1 is the<br />

first empirical test of the “expense preference”<br />

and “managerial discretion” hypotheses<br />

in a large cross-country study. It provides<br />

new information on the efficiency effects of<br />

demutualizations (i.e., the conversion of a<br />

mutual insurer into a stock insurer), which<br />

have recently become more frequent in the<br />

insurance industry, even though their efficiency<br />

effects are still a matter of controversy.<br />

Paper 2 is the first efficiency analysis of microinsurance<br />

schemes, i.e., the provision, by<br />

nonprofit providers, of insurance to the very<br />

poor in developing countries. The paper<br />

introduces a new, powerful benchmarking<br />

tool specifically designed to overcome the<br />

limitations of performance indicators currently<br />

used in the microinsurance industry.<br />

Paper 3 combines the data and methods developed<br />

in Papers 1 and 2 and compares the<br />

competitiveness of for-profit and nonprofit<br />

insurance providers in developing markets.<br />

Kontakt<br />

martin.bader@unisg.ch<br />

13 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


<strong>HSG</strong> Internationaler und <strong>Alumni</strong><br />

Beirat dechiffriert Vision 2020<br />

Der im Sommer 2011 gewählte «<strong>HSG</strong> Internationale und <strong>Alumni</strong> Beirat» tagte<br />

Anfang Februar erstm<strong>als</strong> in <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>. 12 internationale Persönlichkeiten<br />

aus Wirtschaft und Wissenschaft – die Hälfte Absolventen und Absolventinnen<br />

der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> – haben in einer eintägigen Sitzung über strategische<br />

Fragestellungen der <strong>HSG</strong> beraten und wertvolle neue Denkansätze<br />

erarbeitet. Aufgrund des grossen Erfolgs ist das nächste Treffen bereits für<br />

Ende <strong>2012</strong> geplant.<br />

Susann Schellknecht<br />

Der «<strong>HSG</strong> Internationale und <strong>Alumni</strong> Beirat»,<br />

der <strong>als</strong> Beratungs- und Reflektionsgremium<br />

für strategische Fragen der <strong>Universität</strong>sleitung<br />

wirkt, bildet den zweiten Beirat<br />

seit dessen Gründung im Jahr 2007. In einer<br />

Zeitperiode von drei Jahren – <strong>2012</strong> bis 2014<br />

– werden zwölf Beiräte die <strong>Universität</strong>sleitung<br />

bei der Umsetzung der Vision 2020 aktiv<br />

unterstützen. Am 9. Februar <strong>2012</strong> kamen<br />

die Beiratsmitglieder im Weiterbildungszentrum<br />

Holzweid in <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> erstm<strong>als</strong> mit<br />

<strong>Universität</strong>svertretern zusammen. Ihr grosses<br />

Engagement und die offenen Diskussionen<br />

liessen dieses erste Treffen zu einem<br />

grossen Erfolg werden: Gemeinsam mit der<br />

<strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> werden sie die Herausforderungen<br />

einer internationalen sowie<br />

regional verankerten Business School im 21.<br />

Jahrhundert annehmen.<br />

Outside-in Perspektive der Vision 2020<br />

Neben der Thematik «Governance in dezentralen<br />

Organisationen» stand die Präsentation<br />

und Diskussion der Vision 2020 im<br />

Zentrum des Nachmittags. Die Beiräte, darunter<br />

drei Rektoren führender europäischer<br />

Wirtschaftsschulen, würdigten die<br />

«Für den künftigen Erfolg<br />

dieser Hochschule<br />

will ich gerne meinen<br />

bisherige Arbeit an der <strong>Universität</strong>. Dr.<br />

Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der<br />

Deutschen Lufthansa AG, führte an: «<strong>St</strong>.<br />

<strong>Gallen</strong> ist eine der Top-<strong>Universität</strong>en im<br />

deutschsprachigen Raum; für den künftigen<br />

Erfolg dieser Hochschule will ich daher gerne<br />

meinen Beitrag leisten». Monika Ribar,<br />

CEO Panalpina Gruppe, merkte an, dass die<br />

14 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

<strong>Universität</strong>sleitung vor ähnlichen Herausforderungen<br />

steht – beispielsweise das starke<br />

Wachstum von <strong>St</strong>udierendenzahlen –<br />

wie schon zu ihrer <strong>St</strong>udienzeit vor über 25<br />

Jahren. In diesem Zusammenhang forderten<br />

die Beiräte das Rektorat auf, eine integrative<br />

Nutzung der Outside-in- und Inside-out-Perspektive<br />

anzustreben. Nur so<br />

kann die <strong>HSG</strong> weitere Wettbewerbsvorteile<br />

erlangen und sich langfristig behaupten.<br />

Auch müssen Alleinstellungsmerkmale der<br />

<strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> stärker in die Welt getragen<br />

und Erfolge zelebriert werden, so<br />

dass sich die <strong>HSG</strong> in Zukunft unter den<br />

weltweiten Business Schools profilieren<br />

kann. Die Agenda für das kommende Treffen<br />

steht somit fest und konnte in informeller<br />

Atmosphäre beim gemeinsamen Abendessen<br />

in einem traditionellen <strong>St</strong>.Galler Altstadtrestaurant,<br />

einem Erst-<strong>St</strong>ock-Beizli,<br />

nochm<strong>als</strong> konkretisiert werden: Ausgestaltung<br />

von Alleinstellungsmerkmalen für die<br />

<strong>HSG</strong> sowie die Betrachtung der Outsidein-<br />

versus Inside-out-Perspektive.<br />

Beitrag leisten.» Kontakt<br />

Mitglieder des <strong>HSG</strong> Internationalen und <strong>Alumni</strong> Beirats<br />

und <strong>Universität</strong>svertreter (stehend von links hinten):<br />

Markus Brönnimann, Prof. Dr. Winfried Ruigrok,<br />

Prof. Dr. Christoph Lechner, Prof. Dr. Jörg Wolle,<br />

Raymond J. Bär, Dr.-Ing. Martin C. Wittig, Prof. Dr.<br />

Bernard Ramanantsoa, Prof. Dr. Axel P. Lehmann sowie<br />

(stehend von links, Mitte) Georges Kern, Philipp<br />

Wellstein, Monika Ribar, Dr. Christoph Franz, Daniel<br />

Bargetze, Dr. Urs Landolf, Franziska Tschudi,<br />

Dr. Michael Lorz und (stehend von links vorn) Prof.<br />

Dr. Thomas Bieger, Dr. Jürgen Brücker, Prof. Dr.<br />

Ulrike Landfester, Prof. Dr. Eugenia Bieto, Prof. Dr.<br />

Jan I. Haaland, Prof. Dr. Bernard Ramanantsoa.<br />

<strong>St</strong>elle für <strong>Universität</strong>sförderung,<br />

Dufourstrasse 48, 9000 <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

Telefon +41 71 224 39 48<br />

E-Mail foerdern@unisg.ch<br />

http://www.unisg.ch/UeberUns/<br />

PortraetUnd<strong>St</strong>ruktur/VisionUndLeitbild/<br />

<strong>HSG</strong>InternationalerBeirat.aspx


Thomas Buberl<br />

Dr.oec. <strong>HSG</strong> '02<br />

Thomas Buberl wird neuer Vorstandsvorsitzender<br />

des Versicherungskonzerns AXA<br />

Deutschland. Der <strong>HSG</strong> Alumnus ist derzeit<br />

noch Schweiz-Chef des Finanzdienstleisters<br />

und Versicherers Zurich Financial Services.<br />

Zuvor arbeitete er bei der Winterthur und<br />

war <strong>als</strong> Berater der Boston Consulting Group<br />

im Bereich Banken und Versicherungen tätig.<br />

Thomas Reinshagen<br />

lic.oec. <strong>HSG</strong> '92 / Dr.oec. <strong>HSG</strong> '94<br />

Thomas Reinshagen wurde zum Country<br />

Managing Director Switzerland des dänischen<br />

Schmuckunternehmens Pandora berufen.<br />

Reinshagen bringt langjährige Erfahrung<br />

und breites branchenspezifisches<br />

Know-how mit, unter anderem aufgrund<br />

seiner Tätigkeit <strong>als</strong> Leiter Beschaffung bei<br />

Christ Uhren & Schmuck.<br />

Julian Herget<br />

Executive MBA <strong>HSG</strong> '11<br />

Julian Herget ist zum Director Brand & Research<br />

bei KISKA ernannt worden. In dieser<br />

Position ist er für sämtliche Themen rund um<br />

Markenführung und Markenberatung in einer<br />

der führenden Design- und Markenbe-<br />

15 <strong>alma</strong> 1/<strong>2012</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

ratungsunternehmen Europas verantwortlich.<br />

Er verbindet Expertenwissen in Design,<br />

Research und <strong>St</strong>rategie mit den Bereichen<br />

Business, Marketing, Marke und Produkt.<br />

Hansjörg Setz<br />

MBE <strong>HSG</strong> '08<br />

Hansjörg Setz übernimmt bei der Concordia<br />

Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung<br />

per 1. Februar <strong>2012</strong> <strong>als</strong> Mitglied der<br />

Geschäftsleitung die Funktion des Leiters<br />

Markt. Setz war von 1998 bis 2008 in verschiedenen<br />

Führungsfunktionen beim Krankenversicherer<br />

CSS tätig, unter anderem <strong>als</strong><br />

Gebietsvertriebsleiter, Leiter Marketing und<br />

Projektleiter des Deutschland-Geschäftes.<br />

Seit 2008 arbeitet Setz <strong>als</strong> Geschäftsführer<br />

des Branchenverbandes Holzbau Schweiz.<br />

Franco Monti<br />

lic.oec. <strong>HSG</strong> '89<br />

Seit dem 1. November 2011 verstärkt Franco<br />

Monti <strong>als</strong> Partner die <strong>St</strong>rategieberatung von<br />

Deloitte Consulting AG im Zürcher Büro. Er<br />

war vor seinem Wechsel zu Deloitte über 15<br />

Jahren <strong>als</strong> Unternehmensberater im In- und<br />

Ausland tätig wo er strategische Projekte für<br />

Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte seiner<br />

Klienten führte. Franco Monti ist auf die<br />

Branchen TMT (Telecom, Media, Technology),<br />

Energy sowie Transportation spezialisiert.<br />

Haben Sie eine neue <strong>St</strong>elle, ein neues Amt<br />

oder eine neue Aufgabe übernommen?<br />

Lassen Sie die <strong>HSG</strong>-Familie davon wissen<br />

und schreiben Sie uns über Ihren Sesselwechsel<br />

an alumni@unisg.ch.<br />

Irina Bachmann<br />

Dr.oec. <strong>HSG</strong> '98<br />

Wissen & Karriere<br />

next<br />

Irina Bechmann ist neu Partner bei Mas Management<br />

& Advisory Services, Zürich. Die<br />

<strong>HSG</strong> Alumna ist spezialisiert auf die Entwicklung<br />

und Umsetzung von <strong>St</strong>rategien für organisches<br />

Wachstum. Bechmann begann ihre<br />

Karriere bei der <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> Consulting Group<br />

(heute Oliver Wyman). In Senior-Management-Positionen<br />

bei Credit Suisse Financial<br />

Services war sie während fünf Jahren verantwortlich<br />

für die strategische Unternehmensplanung<br />

und das strategische Marketing. Vor<br />

ihrem Wechsel zu Mas war Bechmann Gründungspartner<br />

bei der WATC Consulting AG.<br />

Marcel Sennhauser<br />

Executive MBA '09<br />

Marcel Sennhauser ist neues Mitglied der<br />

Geschäftsleitung von Scienceindustries, dem<br />

Wirtschaftsverband Chemie Pharma Biotech.<br />

Er verantwortet <strong>als</strong> Leiter Kommunikation<br />

die gesamten Kommunikationsaktivitäten<br />

des Wirtschaftsverbandes. Damit verstärkt<br />

Scienceindustries mit über 250 Mitgliedsunternehmen<br />

seine Geschäftsleitung. Sennhauser<br />

ist seit zwei Jahren bei Scienceindustries<br />

und war zuvor während zehn Jahren in<br />

verschiedenen Führungsfunktionen beim<br />

Zürcher Medienunternehmen Tamedia tätig.<br />

15 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> MBA <strong>Alumni</strong> –<br />

Connecting Switzerland and Asia<br />

The MBA programme at the University of <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> attracts a diverse range<br />

of nationalities each year and around 25% of our MBA <strong>Alumni</strong> come from across<br />

of Asia. On graduation, some return to Asia and others remain in Switzerland<br />

or elsewhere in Europe. As their careers progress, however, all of them<br />

are contributing to the growing connections between Swiss and Asian businesses.<br />

We caught up with two of our graduates from the classes of 2005 and<br />

2006, one based in Asia, the other in Switzerland, whose careers place them<br />

at the forefront of developing economic ties between Europe and Asia:<br />

Linda Lorz<br />

Kaifeng Jin (MBA Alumnus, Class of 2006),<br />

upon graduation, first joined Rieter in Winterthur<br />

and then moved to the Basel operations<br />

of a Swedish consulting company, SAM<br />

Consulting Group (www.sam.se) in Basel.<br />

Kaifeng is able to combine his local knowledge<br />

of the Asian markets and cultures with<br />

the European ways of doing business and is<br />

successfully helping Asian clients optimizing<br />

their operational processes using an award<br />

winning concept. Kaifeng is based in Basel,<br />

Switzerland, since many of the clients are<br />

head quartered in Europe. His time at the<br />

University of <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> helped him understand<br />

different business cultures and it is now<br />

easier for him to connect European and Asian<br />

clients during a project.<br />

16 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

ness offering banking software solutions for<br />

clients mainly in the private banking sector.<br />

ERI is based in Geneva and Shyh Jih works<br />

as business solution manager for the<br />

company's Asian HQ in Singapore. He<br />

spends his time focusing on developing relationships<br />

and securing Asian clients for the<br />

company, mainly in China, Taiwan, Indonesia<br />

and Hong Kong. His Asian clients value the<br />

Swiss private banking practices highly and,<br />

although the practices need to be adapted to<br />

the different Asian markets, the Swiss way of<br />

doing business is a good reference point in<br />

his client meetings. On a daily basis, Shyh Jih<br />

is able to successfully leverage his experience<br />

and Asian background with the knowledge<br />

of the Swiss market he gained while studying<br />

at the University of <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>. We are looking<br />

forward to catching up with them again in<br />

another five years to see how they are doing!<br />

The <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> MBA at the <strong>HSG</strong><br />

TALENTS Conference<br />

The MBA Lounge –<br />

companies recruit<br />

young <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

and students with<br />

work experience<br />

On the 6th of March <strong>2012</strong>, the third MBA<br />

Lounge took place during the official career<br />

fair of the University of <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>, the<br />

<strong>HSG</strong> TALENTS Conference. The MBA<br />

Lounge module attracted companies who<br />

are particularly interested in students and<br />

alumni with work experience and international<br />

backgrounds. The MBA Lounge<br />

was open for MBA students, doctoral students<br />

and <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> with four to six<br />

years of work experience.<br />

15 recruiting companies joined the MBA<br />

Lounge this year and we were pleased to<br />

welcome back some of our partner companies<br />

like BASF, Hilti, IBM, Detecon, Zurich,<br />

A.T. Kearney, Glencore, JTI and Deloitte<br />

as well as welcoming some new recruiting<br />

companies like Amazon, Dow<br />

Chemic<strong>als</strong>, gateB, Hexagon Metrology,<br />

Barclays Capital and AGCO Company.<br />

Shyh Jih Lee (MBA Alumnus, Class of 2005)<br />

initially secured a position with Microsoft in<br />

Singapore and now works for the Swiss company<br />

ERI (www.eri.ch), a family-owned busi- www.mba.unisg.ch<br />

MBA-Lounge at the <strong>HSG</strong> TALENTS Conference.


iQ<br />

Ist Ihr <strong>HSG</strong>-Wissen noch<br />

aktuell? Fragen und Antworten<br />

aus <strong>HSG</strong>-Prüfungen.<br />

Assessmentstufe<br />

Bundestaatsrecht<br />

Frühjahrssemester 2011<br />

Teil Mastronardi<br />

Das Ehepaar X aus der Schweiz, beide<br />

Schweizer <strong>St</strong>aatsbürger, verweilt über längere<br />

Zeit in Kanada. Während ihres Aufenthaltes<br />

kommt ihr Sohn zur Welt. Welche <strong>St</strong>aatsbürgerschaft<br />

besitzt das Kind, wenn in der<br />

Schweiz ius sanguinis und in Kanada<br />

ius soli massgebend ist (gehen sie davon aus,<br />

dass in beiden <strong>St</strong>aaten keine zusätzliche<br />

Regelungen über den Erwerb der <strong>St</strong>aatsbürgerschaft<br />

bestehen)?<br />

Antwort: Der Erwerb der <strong>St</strong>aatsangehörigkeit folgt<br />

zwei unterschiedlichen Anknüpfungspunkten: dem<br />

ius sanguinis (Recht des Blutes) oder dem ius soli<br />

(Recht des Bodens). Das ius sanguinis stellt auf die<br />

<strong>St</strong>aatsangehörigkeit der Eltern ab, das ius soli nimmt<br />

Bezug auf den Ort der Geburt, d.h. auf das jeweilige<br />

<strong>St</strong>aatsgebiet. Der Sohn des Ehepaares X erwirbt<br />

sowohl die <strong>St</strong>aatsangehörigkeit der Schweiz <strong>als</strong> auch<br />

von Kanada.<br />

Teil Ehrenzeller<br />

Wer entscheidet über die Gültigkeit einer<br />

Volksinitiative?<br />

Antwort: Die Bundesversammlung entscheidet über<br />

die Gültigkeit der Initiative. Die gesetzlichen Grundlagen<br />

finden sich in Art. 173 Abs. 1 Bst. f BV bzw.<br />

Art. 139 Abs. 2 BV oder Art. 75 Abs. 1BPR und Art.<br />

98 Abs. 1 ParlG. Der Entscheid erfolgt durch einen<br />

einfachen, d.h. nicht referendumspflichtigen Bundesbeschluss,<br />

weil die Bundesversammlung abschliessend<br />

entscheidet (Art. 173 Abs. 1 Bst. f BV i.V.m.<br />

Art. 163 Abs. 2 BV bzw. Art. 29 ParlG, vgl. auch<br />

Art. 140 und 141 BV).<br />

Betriebswirtschaftslehre A<br />

Geschäftsprozesse<br />

Herbstsemester 2010<br />

Beurteilen Sie, welche der folgenden Aussagen<br />

richtig oder f<strong>als</strong>ch sind.<br />

a) Auf Basis von überlegenem Kundennutzen<br />

der Leistung werden bei den Geschäftsprozessen<br />

Wertschöpfung für die<br />

Anspruchsgruppen der Unternehmung<br />

erzielt.<br />

b) Geschäftsprozesse bilden den groben<br />

Rahmen für die Managementprozesse. So<br />

beeinflusst beispielsweise der Zielmarktentscheid<br />

des Marketingprozesses den<br />

Portfolioentscheid der Unternehmensstrategie.<br />

c) Die Wertschöpfung entspricht dem erzielten<br />

Umsatz abzüglich der von Dritten<br />

bezogenen Vorleistungen.<br />

d) Eine Unternehmung, die alle Wertschöpfungsstufen<br />

eines Wertschöpfungsprozesses<br />

integriert, kann über diese durchgehende<br />

Leistungserstellung Economies of<br />

Scale generieren.<br />

Antwort: richtig, f<strong>als</strong>ch, f<strong>als</strong>ch, f<strong>als</strong>ch<br />

Volkswirtschaftslehre A<br />

Herbstsemester 2010<br />

Richtig oder F<strong>als</strong>ch?<br />

Erik möchte stets ein Viertel seines Einkommens<br />

für Kleidung ausgeben.<br />

a) Die Einkommenselastizität seiner Bekleidungsnachfrage<br />

ist konstant.<br />

b) Die Preiselastizität seiner Bekleidungsnachfrage<br />

ist 0.<br />

Erik möchte stets ein Viertel seines Einkommens<br />

für Kleidung ausgeben.<br />

a) Die Einkommenselastizität seiner Bekleidungsnachfrage<br />

ist nun dem Betrag nach<br />

niedriger <strong>als</strong> zuvor.<br />

b) Die Preiselastizität seiner Bekleidungs-<br />

nachfrage ist nun dem Betrag nach höher<br />

<strong>als</strong> zuvor.<br />

Antwort: richtig, f<strong>als</strong>ch, f<strong>als</strong>ch, f<strong>als</strong>ch<br />

Bachelorstufe<br />

ZGB: Familien- und Erbrecht<br />

Frühjahrssemester 2010<br />

An Fränzi's 16. Geburtstag teilt ihr ihre<br />

Mutter mit, dass Ulrich, der Ehemann der<br />

Mutter, nicht ihr leiblicher Vater sei.<br />

Fränzi sei das Ergebnis einer Samenspende<br />

eines anderen Mannes. Zwischen wem besteht<br />

das Vater-Kind-Verhältnis?<br />

Antwort: Die Entstehung des Kindesverhältnisses<br />

wird in Art. 252 ZGB geregelt. Danach bestehen vier<br />

Entstehungsgründe des Vater-Kind-Verhältnisses<br />

(Art. 252 Abs.2 ZGB):<br />

- Entstehung kraft Ehe mit der Mutter (255 ZGB)<br />

- Anerkennung (260 ZGB)<br />

- Vaterschaftsklage (261 ZGB)<br />

- Adoption (264 ZGB)<br />

I.c. besteht somit das Vater-Kind-Verhältnis zwischen<br />

Ulrich und Fränzi kraft der Ehe mit der Mutter gemäss<br />

Art. 252 Abs. 2 ZGB i.V.m. 255 Abs. 1 ZGB.<br />

Makro III<br />

Herbstsemester 2003<br />

Wissen & Karriere<br />

Welche Merkmale braucht es, damit politische<br />

Konjunkturzyklen entstehen können?<br />

a) adaptive Inflationserwartungen.<br />

b) ein System fixer Wechselkurse.<br />

c) rationale Inflationserwartungen.<br />

d) Effizienzlöhne.<br />

Antwort: a) adaptive Inflationserwartungen<br />

Die Finanzierung der Regierungsausgaben<br />

durch Drucken neues Geldes<br />

a) ist wie das Erheben einer Inflationssteuer<br />

(oft auch <strong>als</strong> Seignorage bezeichnet).<br />

b) führt in der langen Frist zu einer Aufwertung<br />

der inländischen Währung.<br />

c) verschiebt die Phasen-Linie nach unten.<br />

d) alle der genannten Antworten.<br />

Antwort: a) ist wie das Erheben einer Inflationssteuer<br />

(oft auch <strong>als</strong> Seignorage bezeichnet)<br />

17 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


Originalton<br />

Was wir über<br />

China<br />

lernen sollten<br />

Prof. Dr. Kuno Schedler<br />

Die Welt befindet sich momentan wieder in<br />

einer Phase der Sinisierung. Nachdem China<br />

für Jahrhunderte die Weltmacht schlechthin<br />

war, erlebte die Geschichte eine Europäisierung,<br />

in der die Europäer Kontinente<br />

entdeckten und eroberten, die den Chinesen<br />

längst bekannt waren (16.-19. Jh.). Mit<br />

dem zweiten Weltkrieg kam die Amerikanisierung<br />

der Welt (20. Jh.), und nun schickt<br />

sich China an, seinen Platz in der Geschichte<br />

wieder einzunehmen. China richtet sich<br />

die Welt nach seinen eigenen Regeln ein.<br />

Was wir daher über China lernen sollten, ist<br />

schnell zusammengefasst: ALLES.<br />

Nun lässt sich ALLES aber nicht auf so engem<br />

Raum erläutern, so dass ich mich auf<br />

einige Punkte konzentriere, die neben dem<br />

üblichen «doing business in China» stehen.<br />

Zentral scheint mir eine wichtige Erkenntnis,<br />

die mir Gesprächspartner in China immer<br />

wieder klarmachen: Europa hat keine<br />

Ahnung von China. Was immer wir ernsthaft<br />

lernen, ist daher ein Zugewinn. Was<br />

aber sind wichtige Bausteine des chinesischen<br />

Erfolgs? Wie muss sich Europa auf die<br />

aktuelle Gegenwart einstellen, die es erst in<br />

Fragmenten zur Kenntnis nimmt? Die Literatur<br />

ist voller Analysen und Empfehlungen<br />

– ich füge hier lediglich Fragmente an, die<br />

aus meiner Sicht relevant sind.<br />

China und die anderen: China hat sich in seiner<br />

Geschichte stets <strong>als</strong> Zivilisation definiert<br />

und nicht primär <strong>als</strong> Nation. Dies im Gegensatz<br />

zu Europa, das sich noch immer <strong>als</strong> eine<br />

Gemeinschaft von Nation<strong>als</strong>taaten versteht,<br />

und das deswegen Mühe bekundet, eine europäische<br />

Identität zu entwickeln. China <strong>als</strong><br />

Zivilisation zusammen zu halten, war und<br />

ist der erste Auftrag der Herrschenden, die<br />

eigentliche <strong>St</strong>aatsraison. Ein wichtiges Mittel<br />

dazu ist – systemtheoretisch gesprochen –<br />

die operationelle Schliessung: die Unterscheidung<br />

zwischen der Chinesischen Zivilisation<br />

und den anderen. Das ist auch den<br />

Europäern nicht fremd. Neu ist, dass wir im<br />

globalen Konzert aus der nun dominanten<br />

Perspektive in die Kategorie «andere» fallen.<br />

18 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

Prof. Dr. Kuno Schedler, Professor für Public Managment, ist Direktor des Sino-Swiss Management Training<br />

Programms, das die <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> seit 2004 im Auftrag der DEZA durchführt.<br />

China Inc.: China wird <strong>als</strong> Land geführt und<br />

organisiert wie ein riesiges Unternehmenskonglomerat.<br />

<strong>St</strong>rategische Weichenstellungen<br />

(z.B. der Einstieg in die green technology)<br />

werden landesweit konsequent umgesetzt.<br />

Die Partei verfügt über genügend<br />

Einfluss und Ressourcen, um das Land im<br />

globalen Wettbewerb zu positionieren und<br />

in kurzen Entwicklungsphasen an die Spitze<br />

zu bringen: von der Kopie zur Imitation<br />

zur Innovation. Wer heute nach China expandieren<br />

möchte, muss sein Know-how<br />

und seine Innovationskraft mitliefern. Diesbezüglich<br />

ist Europa längst Exportregion –<br />

wir müssen wieder lernen, kompetitive<br />

<strong>St</strong>ärken zu importieren.<br />

Business is business: China beansprucht nicht<br />

für sich, die anderen zu ändern. Wenn Chinesen<br />

ins Ausland expandieren, tun sie dies<br />

ohne missionarischen Auftrag. Es geht allein<br />

um wirtschaftliche Interessen, oft um die<br />

Versorgung der Chinesischen Entwicklung.<br />

Politische Systeme, moralische Ansprüche<br />

oder Religion sind per se nicht relevant. Europa<br />

hingegen hat stets auch seine Ideologie<br />

zu expandieren versucht – den moralischen<br />

Anspruch mit eingeschlossen, der Welt<br />

(nach Europäischer Definition) Gutes zu tun.<br />

Competitiveness: China lockt mit seinem<br />

grossen Absatzmarkt und mit schieren<br />

Grössenordnungen, die jedem Europäer das<br />

Wasser in die Augen treiben. Warum nicht<br />

ein <strong>St</strong>ück davon abschneiden? Schon Krümel<br />

wären viel! Das wichtigste Gebot für<br />

Europäische Unternehmen in China ist aber,<br />

dass es keine rein geschäftliche Loyalität<br />

gibt. Empathie dem Land, den Menschen<br />

und der Kultur gegenüber öffnet erst langfristige<br />

Erfolgsmöglichkeiten. Selbst nach<br />

Jahren der Zusammenarbeit wird fallen gelassen,<br />

wer sich nicht nachhaltig unentbehrlich<br />

macht. Europa muss wieder lernen, auf<br />

Dauer kompetitiv zu bleiben, seine Erfolgsrezepte<br />

für sich zu behalten und sich nicht<br />

auf Lorbeeren auszuruhen. <strong>St</strong>eh nie still, suche<br />

stets nach Besserem!<br />

Trial and error: Obwohl Chinesen mit erstaunlich<br />

wenig auskommen können, zeichnet<br />

sie ein immer währender Drang nach<br />

Unternehmertum aus. Der Wettbewerb ist<br />

allgegenwärtig. Wer eine Idee hat, versucht<br />

sie in Geschäft umzumünzen. Es gibt immer<br />

Verbesserungspotenzial, man kann immer<br />

noch mehr Geld verdienen. Gewinne werden<br />

reinvestiert, um noch mehr Geschäft zu machen.<br />

In Europa hingegen sind wir so auf Sicherheit<br />

fixiert, dass wir Neues kaum mehr<br />

versuchen, wenn es mit persönlichen Risiken<br />

verbunden ist. Wir haben zu viel zu verlieren<br />

und sichern uns deswegen übermässig ab.<br />

Dabei hätten wir ein unersetzbares Kapital,<br />

das wir pflegen sollten: erstklassige Bildung!<br />

Know your enemy: Jeder Kontakt zu Chinesischen<br />

Offiziellen bestätigt es von Neuem.<br />

Chinesen haben eine unheimlich grosse<br />

Kenntnis der Partner, die ihnen gegenüber<br />

stehen. Selbst Minister der Zentralregierung<br />

glänzen mit brillianter Dossierkenntnis –<br />

während Europäer oft nicht einmal den Namen<br />

ihres Gegenübers kennen, geschweige<br />

denn seinen Werdegang oder seine Vorlieben.<br />

Das lässt sich auch auf höherer Ebene<br />

sagen: China lernt blitzartig, wie sich wo in<br />

der Welt Vorteile erzielen lassen. Daneben<br />

schläft Europa den Schlaf des Satten und hat<br />

noch immer keine Ahnung von China.<br />

Schlimmer: Europa glaubt ernsthaft, China<br />

werde irgendwann einmal westlich.


Kultureller Austausch mit Asien –<br />

Horizonterweiterung für <strong>St</strong>udenten<br />

Seit 1998 ermöglicht der Asian Culture Transfer den kulturellen Austausch<br />

zwischen der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong> und wechselnden <strong>Universität</strong>en in Asien.<br />

Die Idee des Austausches ist es, 20 <strong>St</strong>udierende, aus beiden Ländern, zusammenzuführen<br />

und im Fokus der vier Säulen – Kultur, Wirtschaft, Bildung und<br />

Politik – den Austausch der <strong>St</strong>udierenden zu fördern.<br />

Maximilian Gleiss, Chairman ACT <strong>2012</strong><br />

Das Programm besteht aus zwei zehntägigen<br />

Teilen, die in den jeweiligen Ländern<br />

stattfinden. 2011 fand so der Austausch mit<br />

der Tsinghua University in Beijing, China<br />

statt. In diesem Jahr hingegen wird er die<br />

Teilnehmer nach Indonesien führen. Die<br />

Kooperation findet dabei mit <strong>St</strong>udenten des<br />

Institut Teknologi Bandung statt.<br />

Besonders stolz sind wir darauf diese beiden<br />

Spitzenuniversitäten <strong>als</strong> Partner für unser<br />

Programm gewonnen zu haben – beide zählen<br />

zu den besten des jeweiligen Landes. Für<br />

die Organisation des Asian Culture Transfer<br />

ist ein von der <strong>St</strong>udentenschaft der <strong>Universität</strong><br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> gebildetes Organisationsteam<br />

zuständig. Sobald die Partneruniversität bestimmt<br />

ist, macht sich das Team auf die Suche<br />

nach finanzieller Unterstützung durch<br />

Unternehmen und <strong>St</strong>iftungen. Der Asian<br />

Culture Transfer finanziert sich ausschliesslich<br />

aus diesem Engagement und den Beiträgen<br />

der Teilnehmer. In diesem Jahr wird<br />

ACT von der Firma DKSH, der <strong>St</strong>iftung Mercator<br />

und der Präsenz Schweiz des eidgenössischen<br />

Departements des Äusseren unterstützt.<br />

Neben der finanziellen Unterstüt-<br />

Teilnehmer ACT 2011 beim Abendessen mit der Schweizer Botschaft in Beijing.<br />

zung kann sich das Programm auch auf die<br />

tatkräftige Unterstützung durch die drei Patrons,<br />

Prof. Dr. Rolf Dubs, Prof. Dr. Li Choy<br />

Chong und Prof. Dr. Klaus Spremann, verlassen.<br />

Ohne das studentische Engagement,<br />

die Rückendeckung durch die Patrons und<br />

die finanzielle Unterstützung durch Unternehmen<br />

und <strong>St</strong>iftungen wäre es nicht möglich<br />

ein derartiges Programm durchzuführen.<br />

Wir hoffen diesen einzigartigen Austausch<br />

auch in den folgenden Jahren fortführen<br />

zu können und die Horizonte der<br />

<strong>St</strong>udierenden so zu erweitern.<br />

«Unglaubliche Einblicke in die Kultur»<br />

«Unser Aufenthalt in China mit ACT war ein<br />

unvergessliches Erlebnis. Der Austausch mit<br />

den <strong>St</strong>udenten der Tsinghua <strong>Universität</strong> hat<br />

uns unglaubliche Einblicke in die Chinesische<br />

Kultur gewährt und uns dieses faszinierende<br />

Land ein <strong>St</strong>ück näher gebracht. Doch haben wir<br />

nicht nur die chinesische Kultur, sondern auch<br />

die Schweiz aus einem neuen Blickwinkel kennengelernt.<br />

Wir möchten diese Erfahrung mit<br />

all ihren lehrreichen Diskussionen, interessanten<br />

Vorträgen und vor allem neuen Freundschaften<br />

auf gar keinen Fall missen.»<br />

(aus dem Erfahrungsbericht von <strong>St</strong>udentin Eliane<br />

Blaser)<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

Member Benefits<br />

Diners Club <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

Member Card<br />

Wissen & Karriere<br />

Daniel Kallay, Head Coach und Direktor,<br />

Region Südeuropa, Red Bull<br />

«Aufgrund meiner derzeitigen Tätigkeit<br />

bei Red Bull <strong>als</strong> Head Coach und Direktor<br />

für die Region Südeuropa, bin ich relativ<br />

häufig am Reisen. Die Diners Club <strong>HSG</strong><br />

<strong>Alumni</strong> Member Card mit Kreditkartenfunktion<br />

ergänzt meine bestehenden<br />

Kreditkarten ideal und ermöglicht mir im<br />

speziellen ergänzende freie Airport-<br />

Lounge Zutritte und attraktive Automietkonditionen.<br />

Die offerierte Grundgebühr<br />

ist in Anbetracht der erbrachten Gegenleistungen<br />

sehr vorteilhaft.»<br />

Möchten auch Sie in den Genuss aller<br />

Vorteile Ihrer neuen Mitgliedskarte*<br />

kommen, dann füllen Sie das Antragsformular<br />

auf unserer Website www.alumni.<br />

unisg.ch/member-benefits aus und retournieren<br />

es mit einer Passkopie an Diners<br />

Club.<br />

*gültig für in der Schweiz wohnenden<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Mitglieder<br />

www.alumni.unisg.ch/member-benefits<br />

19 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


Netzwerk<br />

6. Internationale <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

Konferenz – Jetzt anmelden!<br />

Die 6. Internationale <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Konferenz<br />

steht bevor: Vom 27. – 29. September<br />

<strong>2012</strong> vertiefen zahlreiche renommierte<br />

Referenten und <strong>Alumni</strong> in<br />

verschiedenen Panel-Diskussionen und<br />

Workshops das Thema: «Geld und<br />

Geist – Wachstum, Werte, Wohlstand:<br />

was zählt?»<br />

Hochkarätige Referenten zu einem packenden<br />

Thema und Networking in gediegener<br />

Umgebung – dafür steht die internationale<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Konferenz. Für die Organisation<br />

zeichnet ein Komitee ehrenamtlicher<br />

<strong>Alumni</strong> und Alumnae verantwortlich, das<br />

von der <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Geschäftsstelle unterstützt<br />

wird. Als Beilage zu dieser <strong>alma</strong> finden<br />

Sie den Konferenzflyer mit den wichtigsten<br />

Information zum Programm der<br />

Konferenz. Ausführliche Informationen zu<br />

den Referenten, dem Rahmenprogramm<br />

SWISS freut sich, die 6. Internationale<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Konferenz<br />

<strong>als</strong> offi zielle Fluggesellschaft<br />

zu unterstützen.<br />

20 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

und den Übernachtungsmöglichkeiten sind<br />

auf folgender Website zu finden:<br />

www.alumnikonferenz.ch<br />

Wichtig: Anmeldungen zur Konferenz sowie<br />

Hotelreservationen sind nur über die<br />

Website www.alumnikonferenz.ch möglich.<br />

Es werden keine weiteren Anmeldeunterlagen<br />

per Post versendet. Für Rückfragen<br />

steht die Geschäftsstelle von <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

zur Verfügung:<br />

Die Airline, die sich über<br />

Verspätungen mehr ärgert <strong>als</strong> Sie.<br />

Wir Schweizer sind gerne etwas genauer. Deshalb können Sie sich bei<br />

uns nicht nur auf die Pünktlichkeit verlassen, sondern auch auf einen<br />

schweizerischen Service und auf feines Essen. Erfahren Sie mehr über<br />

unser Flugangebot mit 72 Zielen weltweit im Reisebüro oder besuchen<br />

Sie uns auf swiss.com<br />

GELD UND GEIST<br />

WACHSTUM – WERTE – WOHLSTAND<br />

WAS ZÄHLT?<br />

6. Internationale <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Konferenz<br />

27. bis 29. September <strong>2012</strong>, Interlaken<br />

www.alumnikonferenz.ch<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

Dufourstrasse 50<br />

9000 <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

Tel. +41 71 224 30 10<br />

Fax +41 71 224 30 11<br />

«BRINGING HAPPINESS<br />

TO LIFE»<br />

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Tal Ben-Shahar<br />

alumnikonferenz@unisg.ch


«Erfolgsmodell Schweiz<br />

in Gefahr?» – Mitdiskutieren am<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Forum <strong>2012</strong><br />

Das diesjährige <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Forum findet am 11. Mai <strong>2012</strong> in <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> statt<br />

und widmet sich dem Thema «Erfolgsmodell Schweiz in Gefahr: Denkplatz,<br />

Werkplatz, Finanzplatz».<br />

Claudia Bartolini<br />

Einmal im Jahr lädt <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> alle Ehemaligen<br />

zur Rückkehr nach <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> ein:<br />

Am <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Forum werden einen Tag<br />

lang aktuelle Themen von Referenten aus<br />

Wirtschaft und Wissenschaft aufgenommen<br />

und in Panel-Diskussionen vertieft. Jeweils<br />

bis zu 250 Teilnehmende nutzen den Tag zur<br />

Weiterbildung und für den intensiven Austausch<br />

untereinander.<br />

Auch in diesem Jahr ist ein spannendes Forum<br />

garantiert. Unter dem Thema: «Erfolgsmodell<br />

Schweiz in Gefahr: Denkplatz, Werkplatz,<br />

Finanzplatz» wird es unter anderem<br />

Referate von Gerold Bührer, Präsident von<br />

Wann: 11. Mai <strong>2012</strong><br />

Wo: <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong><br />

Anmeldung: ab sofort auf dem Web<br />

www.alumni.unisg.ch/forum<br />

economiesuisse, und Thomas Bieger, Rektor<br />

der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>, geben. Auch mit<br />

Panel-Diskussions-Teilnehmern wie Otto<br />

Ineichen, Politiker und Unternehmer, und<br />

Roger Köppel, Journalist und Medienunternehmer,<br />

kann man mit kontroversen Diskussionen<br />

rechnen. Anschliessend an das<br />

Forum findet die Generalversammlung des<br />

Vereins <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> statt. Weiter im Programm<br />

folgt das Abendessen, an dem die<br />

Teilnehmer kulinarische Köstlichkeiten aus<br />

der Gastregion Tessin erwarten können.<br />

Einladung zur<br />

Generalversammlung<br />

<strong>2012</strong><br />

Im Anschluss an das <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Forum<br />

findet in der Aula der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

die Generalversammlung des Vereins<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> statt. Alle Mitglieder sind<br />

herzlich eingeladen, an der GV teilzunehmen<br />

und gemeinsam auf das ereignisreiche<br />

Jahr der Ehemaligen-Organisation<br />

der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> zurück<br />

zu blicken. Folgende Traktanden werden<br />

behandelt:<br />

Traktanden der Generalversammlung<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

1. Begrüssung<br />

2. Genehmigung des Protokolls der<br />

GV vom 20. Mai 2011<br />

3. Präsentation und Abnahme des<br />

Jahresberichts des Präsidenten<br />

4. Jahresbericht über die <strong>St</strong>iftung<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

5. Jahresrechnung 2011<br />

6. Bericht der Revisoren und<br />

Abnahme der Jahresrechnung 2011<br />

7. Entlastung des Vorstands<br />

8. Orientierung über laufende<br />

Projekte und Aktivitäten<br />

9. Zwischenbericht Finanzen <strong>2012</strong><br />

10. Präsentation und Abnahme des<br />

Budgets 2013<br />

11. Jahresbeiträge <strong>2012</strong><br />

12. Wahlen<br />

12.1 Präsident und Vorstand<br />

12.2 Revisionsstelle<br />

13. Varia<br />

Kontakt<br />

und Anmeldung<br />

Haben Sie Ihre Anmeldeunterlagen<br />

noch nicht per Post erhalten?<br />

Dann melden Sie sich direkt bei uns an:<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

Dufourstrasse 50<br />

9000 <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

Tel. +41 71 224 30 10<br />

Fax +41 71 224 30 11<br />

alumni@unisg.ch<br />

Netzwerk<br />

21 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


«Sprachenpartner der <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong>»<br />

Sprachaufenthalte<br />

weltweit<br />

Kompetente Beratung:<br />

Telefon: 071 228 58 58 • www.prolinguis.ch<br />

Basel • Bern • Lausanne • Lugano • Luzern • Meilen • <strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong> • Zürich<br />

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22 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

Spitzenprogramme der HBM Unternehmerschule<br />

<strong>HSG</strong>-Diplom-Programm für<br />

«Technologie-Unternehmer» (TU-<strong>HSG</strong>)<br />

Management-Programm für Wachstum<br />

in Technologie-Unternehmen<br />

6. Durchführung <strong>2012</strong>/2013, <strong>St</strong>art: 21. Mai <strong>2012</strong><br />

Advanced Management Program<br />

der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong> (AMP-<strong>HSG</strong>)<br />

Persönliche und unternehmerische<br />

Weiterentwicklung von erfahrenen Führungskräften<br />

2. Durchführung <strong>2012</strong>/2013, <strong>St</strong>art: 21. Mai <strong>2012</strong><br />

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch!<br />

Nadja Barthel, Programmleiterin<br />

Tel. 071-224 7501, E-Mail: unternehmerschule@unisg.ch www.unternehmerschule.es.unisg.ch<br />

Alma_TU-<strong>HSG</strong>+AMP-<strong>HSG</strong>_ET1204_185x127_UNI1332_v01.indd 1 24.02.12 09:14


Marcel Würmli<br />

Das Initialtreffen fand in <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> statt und<br />

wurde mit einem Vortrag der <strong>St</strong>.Galler Regierungspräsidentin<br />

und heutigen <strong>St</strong>änderätin<br />

Karin Keller-Sutter bereichert. Sie bot<br />

den Mitgliedern einen hochinteressanten<br />

Einblick in Aktualitäten des von ihr geleiteten<br />

Sicherheits- und Justizdepartementes<br />

und in die Arbeit der <strong>St</strong>.Galler Regierung.<br />

Ebenfalls in <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> sprach der Direktor<br />

der Industrie- und Handelskammer<br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>/Appenzell (IHK), Dr. Kurt Weigelt.<br />

In seinem Vortrag entmystifizierte er<br />

das liberale Arbeitsrecht und unterbreitete<br />

neue, innovative Vorschläge. In Basel erläuterte<br />

Daniel Thelesklaf vom Basel Institute<br />

on Governance, wie er Jagd auf versteckte<br />

und veruntreute Milliardengelder ausländischer<br />

Potentaten macht und Prof. Karl Eckstein,<br />

russischer Honorarkonsul und Anwalt<br />

in Moskau, lehrte unseren Mitgliedern in<br />

Zürich den richtigen Umgang mit Russen,<br />

insbesondere mit russischen Geschäftsleuten.<br />

Ganz andere Umgangsformen vermittelte<br />

<strong>St</strong>ilberater Christian Leschzyk, der in<br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> einen Business-Knigge speziell<br />

für LAW-<strong>Alumni</strong> durchführte. In Basel öff-<br />

<strong>HSG</strong> LAW <strong>Alumni</strong>: Ein Rückblick<br />

auf das Gründungsjahr<br />

<strong>HSG</strong> LAW <strong>Alumni</strong> wurde 2011 mit dem Ziel gegründet, den gegenseitigen<br />

fachlichen Austausch unter den Absolventen der <strong>HSG</strong> mit juristischem Hintergrund<br />

zu fördern und die Möglichkeit zu schaffen, Kontakte und Freundschaften<br />

zu pflegen.<br />

nete uns Wirtschaftsanwalt und FC Basel-<br />

Präsident Dr. Bernhard Heusler die Tore<br />

zum FCB: «Fussball im Spannungsfeld zwischen<br />

Emotionen und Geschäft». In diesem<br />

Mittagslunch verriet er u.a., wie Manchester<br />

United und Bayern München zu besiegen<br />

wären, was entsprechend gelungen ist. Last<br />

but not least zeigte der Präsident der <strong>HSG</strong><br />

<strong>Alumni</strong>, Dr. Urs Landolf, Geschäftsleitung<br />

PwC, den Wert der LAW-<strong>Alumni</strong> für die<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> auf, skizzierte die <strong>St</strong>rategie<br />

des gesamten Clubs, präsentierte Erfolge<br />

und wies auf bestehenden Nachholbedarf<br />

und ungenutzte Potenziale hin. Der <strong>HSG</strong><br />

LAW <strong>Alumni</strong> Club kann sich bereits über<br />

Verstärkung freuen: Dr. Benedikt van Spyk<br />

ist neu Sektionspräsident der LAW-<strong>Alumni</strong><br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>. Er ist beim Kanton <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> <strong>als</strong><br />

Leiter-<strong>St</strong>v. der Dienststelle Recht und Le-<br />

Neue CEMS-Gruppe in Genf<br />

Philipp A.F. Wilhelm<br />

Am 1. Februar <strong>2012</strong> lancierte die CEMS<br />

<strong>Alumni</strong> Association Switzerland erfolgreich<br />

ihre neue Regionalgruppe in Genf. Die erste<br />

Veranstaltung wurde symbolträchtig in der<br />

Genfer Filiale des zur <strong>St</strong>. Galler Raiffeisenbank<br />

(ehem<strong>als</strong> Bank Wegelin) gehörenden<br />

Bistros Nonolet organisiert. Mit regelmässigen<br />

Veranstaltungen im Raum Genf ermöglicht<br />

die CEMS <strong>Alumni</strong> Association Switzerland<br />

nun auch ihren Mitgliedern in der Westschweiz,<br />

in familiärer Atmosphäre neue<br />

CEMS-Kollegen kennenzulernen und mit<br />

alten Bekannten in Kontakt zu bleiben. Die<br />

Teilnahme an den monatlich im Grossraum<br />

Zürich organisierten CEMS-Veranstaltungen<br />

war den meisten westschweizer Mitgliedern<br />

bislang aufgrund der räumlichen Distanz<br />

nicht möglich. Entsprechend überwältigend<br />

war das positive Feedback der 43 Teilnehmer.<br />

Auf der Generalversammlung der CEMS<br />

<strong>Alumni</strong> Association Switzerland am 19. Januar<br />

<strong>2012</strong> in Zürich wurde Manuel Maimann<br />

<strong>als</strong> Verantwortlicher für die neue Regionalgruppe<br />

gewählt. Ebenfalls neu gewählt wur-<br />

de der restliche Vorstand aus Kirsi Eskelinen<br />

(Wirtschaftsprüfer), Sabrina Jung (Vizepräsidentin),<br />

Julia Schultes (Kassier), Marta Widz<br />

(Vizepräsidentin), Andrea Miotto (Vizepräsident),<br />

Michael <strong>St</strong>uder (Vizepräsident) und<br />

Dr. Philipp Wilhelm (Präsident). Die CEMS<br />

gistik tätig sowie Lehrbeauftragter an der<br />

<strong>HSG</strong>. Für die Sektion LAW-<strong>Alumni</strong> Zürich<br />

konnte Dr. Tobias Rohner <strong>als</strong> neuer Präsident<br />

gewonnen werden, der <strong>als</strong> Partner im<br />

<strong>St</strong>euerteam von BILL ISENEGGER ACKER-<br />

MANN AG, einer international ausgerichteten<br />

Anwaltskanzlei, in Zürich tätig ist. Präsident<br />

des <strong>HSG</strong> Law <strong>Alumni</strong> Clubs ist Dr.<br />

iur. Marcel Würmli. Er ist Lehrbeauftragter<br />

der <strong>HSG</strong> und spezialisierter Personalberater/Headhunter<br />

und betreibt mit seiner Hermes<br />

Personalberatung&Executive Search<br />

Niederlassungen in Basel und Zürich. Rund<br />

20% seiner Zeit setzt er entschädigungslos<br />

für Projekte der Nachwuchsförderung oder<br />

für NGOs ein.<br />

Kontakt:<br />

marcel.wuermli@alumni.unisg.ch<br />

<strong>Alumni</strong> Association Switzerland ist die Vereinigung<br />

von in der Schweiz ansässigen Absolventen<br />

des CEMS Programmes.<br />

Kontakt:<br />

philipp.wilhelm@alumni.unisg.ch<br />

Netzwerk<br />

CEMS ANNUAL EVENTS<br />

<strong>2012</strong> an der <strong>HSG</strong><br />

Vom 26.11.– 1.12.<strong>2012</strong> ist die CEMS Community<br />

in <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> zu Gast. Für alle CEMS<br />

<strong>Alumni</strong> ist dies eine einmalige Gelegenheit,<br />

alte Kontakte zu reaktivieren und zu sehen,<br />

welche Entwicklung CEMS in den vergangenen<br />

Jahren gemacht hat. Höhepunkte<br />

des Events mit rund 2000 Gästen sind<br />

neben der traditionellen Abschlussfeier,<br />

das hochkarätig besetzte Panel zum Thema<br />

«Responsible Leadership». Ein spannendes<br />

<strong>Alumni</strong>-Programm wird es am Samstag,<br />

1. Dezember <strong>2012</strong> vormittags geben.<br />

Weitere Infos unter: www.cems<strong>2012</strong>.ch<br />

23 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


«<strong>St</strong>rategischer Fokus und Leadership<br />

in instabilen Zeiten»<br />

Über 80 <strong>Alumni</strong> des EMBA <strong>HSG</strong> kamen Anfang März <strong>2012</strong> nach Luzern, um<br />

den wissenschaftlichen wie praxisnahen Vorträgen an der 34. Weiterbildungsveranstaltung<br />

zu folgen und das Networking zu pflegen.<br />

Sophie Ober<br />

Die 34. Weiterbildungsveranstaltung der<br />

<strong>Alumni</strong> EMBA <strong>HSG</strong> zeichnete sich durch<br />

kontrastreiche Referate sowie durch einen<br />

guten Mix aus <strong>HSG</strong>-Dozenten und Referenten<br />

aus Wirtschaft und Sport aus. Dieter Michel,<br />

Mitglied des Vorstands der Vereinigung<br />

der <strong>Alumni</strong> EMBA <strong>HSG</strong>, moderierte die Veranstaltung<br />

zum Thema «<strong>St</strong>rategischer Fokus<br />

und Leadership in instabilen Zeiten».<br />

Die Einführung in dieses wichtige Thema<br />

machte Prof. Dr. Jürg Manella, Direktor a.D.<br />

Executive MBA <strong>HSG</strong>, indem er seine Gedanken<br />

zum Thema Leadership erläuterte und<br />

die Teilnehmer dafür sensibilisierte. Anschliessend<br />

sprach Prof. Dr. Wolfgang Jenewein,<br />

Direktor EMBA <strong>HSG</strong>, über «Führung<br />

im Wandel». Einen Bericht aus einem Unternehmen<br />

im Wandel gab Peter Gnägi, Executive<br />

Vice President und Head Business Group<br />

Spun Yarn Systems der Rieter Management<br />

AG. Dabei vertrat er die Meinung «Prognosen<br />

sind gut, Aktionen sind besser». Nach der<br />

Mittagspause ging Dr. Urs Landolf, Leiter<br />

Markets und Mitglied der Geschäftsleitung<br />

PwC Schweiz und Präsident von <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong>,<br />

der Frage nach, was die Schweizer Indus-<br />

24 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

trie bei der aktuellen Frankenstärke und<br />

Schuldenkrise macht. Fundiert und umfassend<br />

zeigte er makroökonomische Herausforderungen<br />

und verschieden Szenarien auf,<br />

denen er Schweizer Unternehmen verstärkt<br />

mit Innovation und Präzision zu begegnen<br />

empfahl. Einer der Höhepunkte des Nachmittags<br />

war der Vortrag von Gerard van Kesteren,<br />

CFO der Kühne + Nagel-Gruppe. Auf<br />

beeindruckende Art und Weise zeigte er auf,<br />

wie es die Kühne + Nagel-Gruppe schafft,<br />

auch bei rückläufigen Frachtvolumina Zuwächse<br />

zu verzeichnen und ihre Führungsrolle<br />

kontinuierlich auszubauen. Anschliessend<br />

stellte <strong>St</strong>efan Conrad, COO Flughafen<br />

Zürich, dar, wie laufende infrastrukturelle<br />

und politische Herausforderungen bei steigenden<br />

Passagierzahlen die systematische<br />

Überprüfung der <strong>St</strong>rategie des Flughafen Zürich<br />

notwendig machen und dabei AVA (Airport<br />

Value Added) generiert werden kann.<br />

Mut zu Unvorstellbarem und Lust auf Leistung<br />

schilderte Andrea Clavadetscher in seinem<br />

eindrucksvollen Abschlussvortrag über<br />

seinen Sieg am Race Across America, einen<br />

der härtesten Outdoor-Events der Welt mit<br />

den besten Extremradsportlern.<br />

Über 80 Alumnae und <strong>Alumni</strong> kamen Anfang März an die Weiterbildungsveranstaltung der <strong>Alumni</strong> EMBA <strong>HSG</strong>.<br />

Gerard van Kesteren, CFO der Kühne+Nagel Gruppe.<br />

Dr. Urs Landolf, Mitglied der Geschäftsleitung<br />

PwC Schweiz.


Bilanz, 04/<strong>2012</strong><br />

<strong>St</strong>art-up<br />

«Florian Schweitzer begann früh: An der<br />

<strong>HSG</strong> organisierte er Vorlesungen zum Thema<br />

Venture Capital und richtete Tagungen<br />

aus, an denen <strong>St</strong>udenten auf Unternehmer<br />

trafen. Mit seinen 14 Mitarbeitern screent er<br />

heute auf für andere VC verheissungsvolle<br />

<strong>St</strong>art-ups. B-to-V Partners heisst der Investorenclub,<br />

den er mit aufgebaut hat. 50 Kapitalgeber<br />

sind dabei, 60 stehen auf der Warteliste.<br />

Er ist Teil eines erstaunlichen Ökosystems,<br />

das sich in der Schweiz entwickelt hat.»<br />

Liechtensteiner Vaterland, 06.12.2011<br />

Vor Satellisierung gewarnt<br />

Im gestrigen Referat an der Uni <strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong><br />

wies Carl Baudenbacher, Präsident des<br />

EFTA-Gerichtshofs, auf die Tatsache hin,<br />

dass die bilateralen Verträge die Schweiz in<br />

eine deutlich grössere Abhängigkeit von der<br />

EU gebracht haben, <strong>als</strong> es der EWR getan<br />

hätte. Anders <strong>als</strong> die EWR-<strong>St</strong>aaten ist die<br />

Schweiz von einer gestaltenden Mitwirkung<br />

bei der Erarbeitung neuen EU-Rechts, das<br />

dann übernommen werden muss, weitestgehend<br />

ausgeschlossen. Auch der Schutz<br />

des institutionellen Überbaus fehlt. Man<br />

steht den Institutionen der EU direkt und<br />

unbeschirmt gegenüber. Hinzu kommt, dass<br />

die Schweiz zusätzlich zu dem EU-Recht,<br />

das sie über die bilateralen Verträge zu übernehmen<br />

hat, EU-Normen laufend und<br />

schleichend im Wege des «autonomen»<br />

Nachvollzugs umsetzt. Dieser Nachvollzug<br />

ist Baudenbacher zufolge auch deshalb ein<br />

Unding, weil er zum Teil fehlerhaft ist und<br />

weil die schweizerischen Gerichte das nachvollzogene<br />

Recht nach anderen Methoden<br />

auslegen <strong>als</strong> der Europäische Gerichtshof<br />

das EU-Mutterrecht.<br />

<strong>St</strong>.Galler Tagblatt, 13.12.2011<br />

<strong>St</strong>udieren auf engstem Raum<br />

Mittwochmorgen, 7.45 Uhr: Im Audimax,<br />

dem grössten Vorlesungssaal an der <strong>Universität</strong><br />

<strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong>, ist schon jeder Platz besetzt.<br />

Und dies, obwohl die Vorlesung erst in einer<br />

halben <strong>St</strong>unde beginnt. Wer zu spät, <strong>als</strong>o<br />

pünktlich zur Vorlesung kommt, muss mit<br />

einem der vier Seminarräume vorlieb neh-<br />

men, in denen die Vorlesung per Videoübertragung<br />

gezeigt wird. Denn für die knapp<br />

1400 Erstsemestrigen der Assessment-<strong>St</strong>ufe,<br />

die an diesem Morgen gemeinsam in<br />

Volkswirtschaftslehre unterrichtet werden,<br />

ist das Audimax viel zu klein.<br />

<strong>St</strong>.Galler Tagblatt, 08.12.2011<br />

Paukenschlag für die <strong>HSG</strong><br />

Eine übervolle <strong>HSG</strong> – die Abschiedsvorlesung<br />

Professor Wolfgang Schürers endete<br />

am Dienstagabend in einer Manifestation<br />

der Dankbarkeit, ausgedrückt in langem,<br />

stehenden Applaus. Er galt sowohl dem<br />

emeritierten Professor <strong>als</strong> auch seiner Botschaft:<br />

Die <strong>Universität</strong> soll zur Akademie<br />

des Lebens werden, nicht nur Wissen vermitteln,<br />

sondern zum Verstehen führen;<br />

nicht nur Ideen jonglieren, sondern ermutigen,<br />

Ideen zu verwirklichen. Eine solche<br />

<strong>Universität</strong> sucht den Austausch zwischen<br />

Lehrenden und Lernenden. Sie macht aus<br />

jungen <strong>St</strong>udenten und älteren Dozenten eine<br />

Gemeinschaft; vereinigt sie in der «Generationenwerkstatt».<br />

Ein Ort, an dem man<br />

so viel profitiert, wie man bereit ist zu geben.<br />

Basler Zeitung, 20.12.2011<br />

Die Credit Suisse<br />

und die Schattenbanken<br />

Die Schweizer Grossbank soll sich an undurchsichtigen<br />

Finanzkonstrukten beteiligen.<br />

In den Augen der internationalen Finanzmarktregulatoren<br />

sind das fragwürdige Geschäfte<br />

mit grossem Risikopotenzial. Das Problem<br />

bei solchen Konstrukten: «Sie scheinen<br />

nicht transparent in den Büchern auf und sind<br />

aus einem Geschäftsbericht nicht herauszulesen»,<br />

sagt Manuel Ammann, Vorstand des<br />

Schweizerischen Instituts für Banken und Finanzen<br />

der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong>. Damit unterliegen<br />

die indirekt starken Beziehungen<br />

der Credit Suisse zur Hedgefondsbranche<br />

nicht der gleichen Transparenz wie das gesamte<br />

Bankgeschäft in der Schweiz. Das weltweite<br />

Volumen von solchen Schattengeschäften,<br />

die von der Bankenregulierung nicht erfasst<br />

werden, wird auf 60 Billionen US-Dollar<br />

geschätzt (56 Billionen Franken).<br />

Presse<br />

Neue Zürcher Zeitung, 10.01.<strong>2012</strong><br />

<strong>St</strong>reit um die Kosten für Kreditkarten<br />

«Neu aufgerollt wird die Diskussion nun von<br />

Franz Jaeger, Professor an der <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<br />

<strong>Gallen</strong>. Er argumentiert in einer <strong>St</strong>udie, dass<br />

die Regulierung der Schweizerischen Wettbewerbskommission<br />

(WEKO) kontraproduktiv<br />

sei und die Marktbalance beeinträchtigen<br />

könne. Jaeger geht es darum, den geringen<br />

Spielraum für Marktkräfte im Kreditkartenmarkt<br />

zu erhöhen. Grundsätzlich erkennt<br />

er für den Kreditkartenmarkt keinen<br />

Regulierungsbedarf. Das Aushandeln der<br />

Interchange-Fee möchte er idealerweise den<br />

Parteien selbst überlassen. Als pragmatische<br />

Alternative zum heutigen Modell schlägt er<br />

aber eine Regulierung vor, die sich am Nutzen<br />

der Händler orientiert anstatt an den<br />

Kosten der Kartenherausgeber.»<br />

students.ch, 18.01.<strong>2012</strong><br />

Schweizer remixed<br />

für Snoop Dogg und Timbaland<br />

Netzwerk<br />

Seit einem Jahr konzentriert sich der in Zürich<br />

wohnhafte Ralph Good ganz auf seine<br />

musikalische Karriere. Kein Wunder, denn<br />

mit SOS (die meisten werden den Song kennen,<br />

wären aber nicht auf die Idee gekommen,<br />

dass er aus der Schweiz stammt) gelang<br />

dem Produzenten ein vertiabler Clubhit,<br />

der in Kanada und Australien bis auf<br />

Platz 1 der Dance-Charts kletterte. Der Funke<br />

ist von den Clubs offenbar auf die ganz<br />

Grossen über gesprungen: Good durfte offizielle<br />

Remixes für Snoop Dogg und Timbaland<br />

kreieren. «Die beiden habe ich bisher<br />

nicht persönlich getroffen, das Ganze läuft<br />

über ihren Produzenten Ian Carey in Miami.<br />

Aber was nicht ist, kann ja noch werden.» so<br />

Ralph. Nach dem <strong>St</strong>udium an der <strong>HSG</strong> war<br />

Ralph <strong>als</strong> Geschäftsführer des <strong>St</strong>. Galler Radiosenders<br />

toxic.fm tätig.<br />

25 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Clubs in Asien<br />

im Überblick<br />

Auch im Fernen Osten sind die ehemaligen <strong>HSG</strong>ler äusserst aktiv. Ob China,<br />

Singapur, Japan oder Korea – <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> treffen und vernetzen sich über<br />

den grössten Kontinenten der Erde hinweg. Hier die zahlreichen <strong>Alumni</strong>-Clubs<br />

Asiens im Überblick:<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club<br />

Hong Kong<br />

Alexandre Tunik<br />

The <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club Hong Kong has been<br />

active for already close to 15 years. It started<br />

with a few members and has grown on a continuous<br />

basis. The members are either long<br />

term residents or expatriates who tend to stay<br />

three to five years and then move to another<br />

destination. About 60 people are in the distribution<br />

list and attendance per event varies<br />

from 15 to 25 people. The <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club<br />

Hong Kong holds four to five events per year<br />

and has an «established routine» as follows:<br />

› January: Raclette\Fondue in <strong>St</strong>anley<br />

› April\May: Dinner at the Hong Kong<br />

Country Club<br />

› September: Dinner at the Kee Club,<br />

Chez Patrick or at the Yacht Club<br />

› December: Dinner at the China Club<br />

The majority of the members work in the<br />

Finance Industry (UBS, Credit Suisse and<br />

few Private Banks) but they have as well some<br />

lawyers, executives of multination<strong>als</strong> as<br />

well as a few self-employed/entrepreneurs.<br />

The age bracket<br />

goes from fresh graduates,<br />

occasionally trainees<br />

or exchange students to<br />

alumni who have graduated<br />

more than 25 years ago.<br />

26 <strong>alma</strong> 1/<strong>2012</strong><br />

Hong Kong being a very active place incl.<br />

various chambers of commerce, events tend<br />

to be of «social nature» and don't necessarily<br />

have a specific topic of discussion. Having<br />

said that, the Hong Kong Club has had<br />

at the last dinner a speaker on philanthropy<br />

(a Swiss fellow based in Ho Chi Mihn City,<br />

Vietnam) and they are considering in the<br />

near future to hold an event with an alumnus<br />

of the Executive MBA of Tsinghua University<br />

in Beijing which is one of the leading<br />

MBA in Asia.<br />

If you are planning to move to Hong Kong<br />

or travelling through, do not hesitate to contact<br />

Alex Tunik, president of the <strong>HSG</strong> Hong<br />

Kong Club, for any further information.<br />

Contact:<br />

Alex Tunik, alexandre.tunik@alumni.unisg.ch<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club<br />

Singapore<br />

Alexander C. Melchers<br />

Der <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club in Singapur wurde<br />

1997 gegründet und zählt mittlerweile über<br />

120 Mitglieder. Der <strong>St</strong>adt-<strong>St</strong>aat Singapur ist<br />

zwar geografisch klein, aber ein zentraler<br />

und offener Wirtschaftsknoten in der Region<br />

und viele europäische Firmen haben ihre<br />

Headquarter in der Metropole auf dem<br />

Äquator. Mit der Einführung des MBAs und<br />

der Executive Education Programme zählen<br />

seit einigen Jahren auch immer mehr Singapuri<br />

zu den <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong>.<br />

Vielseitige Aktivitäten<br />

Drei bis vier Mal im Jahr treffen sich die Mitglieder<br />

zu einem <strong>St</strong>amm – typischerweise<br />

einem gemütlichen Abendessen – im tropischen<br />

Swiss Club, der oft durch einen Beitrag<br />

eines interessanten <strong>HSG</strong>-Gastes bereichert<br />

wird. Diese Dinner-Treffen sind eine<br />

gute Gelegenheit, um einerseits alte Bekannte<br />

zu treffen und andererseits neue<br />

Freunde mit gemeinsamem Bezug zur Alma<br />

Mater zu finden.<br />

Weiter organisiert der <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club<br />

Singapore ein bis zwei Mal pro Jahr die «<strong>St</strong>.<br />

<strong>Gallen</strong> Public Lectures». Diese dienen dazu,<br />

den guten Namen der <strong>HSG</strong> den Singapurern<br />

näher zu bringen: Professoren aus<br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> halten jeweils eine Vorlesung mit<br />

anschliessender Diskussion. Mittlerweile<br />

gab es acht dieser «Public Lectures»; Spre-


cher waren unter anderem Professor Spremann,<br />

Professor Gomez und auch Professor<br />

Bieger. Bis zu 150 Teilnehmer sind an diesen<br />

Vorlesungen dabei. So weit weg von <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

halten es die Club-Verantwortlichen für<br />

wichtig und relevant, <strong>St</strong>.Galler Professoren<br />

diese Plattform in Singapur zu bieten und<br />

den Ruf der <strong>HSG</strong> im asiatischen Raum zu<br />

stärken.<br />

Gemeinsam mit dem <strong>Alumni</strong> Club in<br />

Hong Kong organisiert der Club Singapore<br />

die «<strong>HSG</strong> Asia <strong>Alumni</strong> Weekends». Nach<br />

Singapur, Hong Kong und Shanghai soll das<br />

Treffen im Oktober <strong>2012</strong> wieder in Singapur<br />

stattfinden. Das Wochenende ist ein Anlass<br />

mit vielfältigem Programm, zu dem <strong>Alumni</strong><br />

und ihre Familien eingeladen sind. Auch<br />

ehemalige <strong>HSG</strong>ler aus anderen Regionen<br />

sind herzlich willkommen.<br />

Weiter finden jeweils jeden zweiten Donnerstag<br />

des Monats gemütliche Treffen in<br />

einem Restaurant/einer Bar im Zentrum von<br />

Singapur statt. An diesen Treffen sind nicht<br />

nur <strong>Alumni</strong> willkommen, sondern auch andere<br />

Leute mit Bezug zur <strong>HSG</strong>. Wer gerne<br />

im <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club Singapore dabei wäre,<br />

kann sich bei Alexander C. Melchers,<br />

dem Präsident des Clubs, melden.<br />

Kontakt:<br />

alexander.melchers@alumni.unisg.ch<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club<br />

Shanghai<br />

Ivan Beldi<br />

Kaum eine Weltstadt hat sich in den letzten<br />

zwanzig Jahren so dynamisch entwickelt und<br />

eine vergleichbare wirtschaftliche Bedeutung<br />

erlangt wie Shanghai. Shanghai ist die «Eingangstür»<br />

nach China für unterschiedliche Industrien<br />

– entsprechend breit streut sich der<br />

berufliche Hintergrund der <strong>Alumni</strong> vor Ort.<br />

Der <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club Shanghai ist relativ<br />

jung und zählt heute rund 40 Mitglieder. Die<br />

Dynamik des <strong>St</strong>andorts führt selbstverständlich<br />

zu einer gewisser Fluktuation im Mitgliederstamm,<br />

doch über die Jahre hat sich eine<br />

sehr schöne und starke Kerngruppe gebildet,<br />

die gerne und regelmässig zusammenkommt<br />

und ständig wächst.<br />

<strong>St</strong>ammtreffen finden alle zwei Monate in gelassener<br />

Atmosphäre statt. Zusätzlich veranstaltet<br />

der Club im Sommer sowie zu Weihnachten<br />

ein etwas formelles «Dinner with<br />

Spouses». Auch nehmen die Mitglieder seit<br />

letztem Jahr gemeinsam am Swisscham Ball<br />

teil. Ab <strong>2012</strong> sind neue Aktivitäten geplant. Der<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club Shanghai freut sich über<br />

Neumitglieder – ob in Shanghai lebend oder<br />

einfach auf der Durchreise. Interessenten können<br />

sich gerne bei Ivan Beldi, dem Vorsitzenden<br />

des Clubs, melden.<br />

Kontakt:<br />

ivan.beldi@alumni.unisg.ch<br />

<strong>Alumni</strong> in Shanghai am Swisscham Ball 2011 – im Bild A. Winterling, N. <strong>St</strong>oelck, C. Suessmuth<br />

Dyckerhoff, I. Beldi, S. Dyckerhoff.<br />

China<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club Beijing<br />

Mitglieder: 87<br />

Präsident: Gabin Meier<br />

Anlässe:<br />

Netzwerk<br />

› <strong>Alumni</strong> «get-together» Nachtessen/<br />

Cocktails (diverse Restaurants/Bars im<br />

Jahr, Swiss Fondue im Winter)<br />

› Empfang von <strong>Alumni</strong>, Professoren und<br />

<strong>HSG</strong> MBA/EMBA-<strong>St</strong>udent mit Präsentation/Diskussion<br />

zum Thema China<br />

› «Swiss-Universities» Anlässe zusammen<br />

mit andere Schweizer Uni-<strong>Alumni</strong><br />

› Events zusammen mit CEMS <strong>Universität</strong>en<br />

<strong>Alumni</strong>s (Nachtessen, Cocktail,...)<br />

Kontakt:<br />

beijing@alumni.unisg.ch<br />

Japan<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club Tokyo<br />

Mitglieder: 42<br />

Präsident: Philip Huggenberger<br />

Kontakt:<br />

philip.huggenberger@alumni.unisg.ch<br />

Indien<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Representative Indien<br />

Mitglieder: 21<br />

Präsident: Rahul S. Shagal<br />

Kontakt:<br />

rahul.sahgal@alumni.unisg.ch<br />

Korea<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Korea<br />

Mitglieder: 20<br />

Präsident: Eun-uk Ahn<br />

Kontakt:<br />

eun-uk.ahn@alumni.unisg.ch<br />

27 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong>


International Affairs<br />

Was machen <strong>St</strong>awi- und<br />

MIA-Absolventen nach ihrem<br />

<strong>HSG</strong>-Abschluss?<br />

Uganda, New York, Einsiedeln: In welchen Ecken der Welt sind <strong>St</strong>awis und<br />

MIAs nach ihrem Abschluss an der <strong>HSG</strong> gelandet? Was wünschen sie sich<br />

vom neu gegründeten <strong>Alumni</strong> Club? Informationen solcher Art wurden im<br />

Anschluss an den Kick-off Event im vergangenen Herbst im Rahmen einer<br />

Umfrage erhoben. 152 Personen machten mit – und äusserten unter anderem<br />

einhellig den Wunsch, regelmässig Neuigkeiten zur derzeitigen beruflichen<br />

Tätigkeit von <strong>St</strong>awis und MIAs zu erhalten.<br />

Christoph Frei und Theresia Langosz<br />

Fakten zum Verbleib der Absolventen: Am<br />

Anfang ihrer Laufbahn zieht es sowohl die<br />

Mehrheit der <strong>St</strong>awis wie auch der MIAs in<br />

die Privatwirtschaft. Rund 60% der frischgebackenen<br />

Absolventen begannen in den<br />

Sektoren Banken/Versicherungen, Consulting<br />

und anderen Bereichen der Privatwirtschaft.<br />

Im weiteren Karriereverlauf trennen<br />

sich die Wege dann. Während 63% der <strong>St</strong>awis<br />

angaben, den längsten Teil ihrer Karriere<br />

in der Privatwirtschaft verbracht zu haben,<br />

zieht es die MIAs in den öffentlichen<br />

Sektor: nur 49% bleiben in der Privatwirtschaft.<br />

Aber Achtung: die Karrieren der MI-<br />

As sind in allen Fällen noch sehr jung. Bei<br />

beiden <strong>St</strong>udiengängen sind rund 10% dem<br />

Bildungswesen treu geblieben und arbeiten<br />

28%<br />

36%<br />

5%<br />

2%<br />

7%<br />

10%<br />

28 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

23%<br />

12%<br />

26%<br />

22%<br />

14%<br />

15%<br />

hauptamtlich in diesem Bereich. Nicht erfasst<br />

sind dabei die zahlreichen Lehrbeauftragten<br />

oder Praktiker, die für Vorträge zurück<br />

an die <strong>HSG</strong> kommen. Wie soll es mit<br />

dem neuen Club weitergehen? Die Umfrage<br />

zeigt, dass sich die Mehrheit der MIA und<br />

<strong>St</strong>awi-<strong>Alumni</strong> ein Treffen alle ein bis zwei<br />

Jahre wünscht – und zwar am ehesten in<br />

Form von Social Events und Fachtagungen.<br />

Im Licht solcher Resultate planen die Verantwortlichen<br />

des Clubs ein zweites <strong>St</strong>awi-<br />

MIA-<strong>Alumni</strong> Treffen in grösserem Rahmen<br />

für den Herbst 2013 anzudenken – sei es in<br />

<strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> oder in zentraler gelegenen Gefilden.<br />

Vorher mag es hier und dort Anlässe in<br />

kleinerem Rahmen geben. Vorschläge sind<br />

herzlich willkommen.<br />

<strong>St</strong>awi: In welcher Branche haben<br />

Sie den grössten Teil Ihrer bisherigen<br />

Laufbahn gearbeitet?<br />

Banken / Versicherungen<br />

Consulting<br />

sonstige Privatwirtschaft<br />

Öffentlicher Sektor (inklusive Diplomatie<br />

und Internationale Organisationen)<br />

NGOs<br />

Bildungssektor / Akademia<br />

MIA: In welcher Branche habne<br />

Sie den grössten Teil Ihrer bisherigen<br />

Laufbahn gearbeitet?<br />

Banken / Versicherungen<br />

Consulting<br />

sonstige Privatwirtschaft<br />

Öffentlicher Sektor (inklusive Diplomatie<br />

und Internationale Organisationen)<br />

NGOs<br />

Bildungssektor / Akademia<br />

Lilian Lehmann, MIA-<strong>HSG</strong> & MALD<br />

Was macht<br />

eigentlich...?<br />

Lilian Lehmann, MIA-<strong>HSG</strong> & MALD,<br />

Fletcher School, 2011 Global Programmes<br />

Coordinator, Safe Water Programme,<br />

Innovations for Poverty Action<br />

Daniela Engelmann<br />

Als Teilnehmerin des Doppelmaster-Programms<br />

des MIA-<strong>HSG</strong> mit dem Master of<br />

Arts in Law and Diplomacy der Fletcher<br />

School in Boston konnte Lilian Lehmann<br />

von umfassenden <strong>Alumni</strong>-Netzwerken<br />

zweier renommierten <strong>Universität</strong>en profitieren.<br />

Der Praxisbezug des MIA-Programms<br />

und insbesondere dessen Angebote<br />

zur Entwicklungshilfe führten dazu, dass<br />

sie sich bereits während ihres <strong>St</strong>udiums bei<br />

einer NGO in Nepal engagiert hat. Dabei<br />

konnte Lilian Lehmann die theoretische<br />

Analyse ihrer Masterarbeit mit einer ausgesprochen<br />

praktischen Herausforderung verbinden.<br />

Nach Abschluss des <strong>St</strong>udiums lag<br />

es daher nahe, ihre berufliche Karriere in<br />

einer NGO zu beginnen, die im Entwicklungsbereich<br />

aktiv ist. Ansässig in Kenia, koordiniert<br />

diese amerikanische Organisation<br />

globale Projekte, wie aktuell den Programmaufbau<br />

mit Partnerorganisationen<br />

zur Katastrophenhilfe in Haiti.<br />

Kontakt:<br />

Christoph Frei, mia@unisg.ch


Sponsoren:<br />

Medienpartner:<br />

19. <strong>HSG</strong> ALUMNI<br />

GOLF MEISTERSCHAFT<br />

<strong>2012</strong><br />

- 13. Juni <strong>2012</strong><br />

OSGC Niederbüren<br />

Ein <strong>HSG</strong>-ler Hotelier verwöhnt Sie im schönen Südtirol<br />

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ist beschränkt, die Anmeldungen werden nach Eingang<br />

berücksichtigt. Die Teilnahme steht allen Mitgliedern von<br />

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<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

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Tel +41 (0)71 224 3010<br />

Fax +41 (0)71 224 3011<br />

29 <strong>alma</strong> 1/<strong>2012</strong>


Blick zurück<br />

Grundsteinlegung zu<br />

den Hochschulneubauten auf<br />

dem Rosenberg 1960<br />

Thomas Schwabach, <strong>Universität</strong>sarchivar<br />

Rektor Jöhr bei der Ansprache der Senatsmitglieder.<br />

Es war nicht das freundlichste Wetter für<br />

einen feierlichen Anlass dieser Art: Regen<br />

fiel auf die Teilnehmer nieder, die am Samstagnachmittag,<br />

dem 9. Juli 1960, zur Grundsteinlegung<br />

für das Institutsgebäude (Dufourstr.<br />

48) <strong>als</strong> erster Abschnitt des Neubaukomplexes<br />

auf dem Rosenberg zugegen<br />

waren – keine zwei Monate nach dem feierlichen<br />

Spatenstich anlässlich des Hochschultags<br />

am 13. Mai 1960.<br />

Wenigstens fotografisch ist der Anlass gut<br />

dokumentiert und gut nachvollziehbar. Die<br />

im <strong>Universität</strong>sarchiv liegenden Fotos lassen<br />

allerdings streckenweise eher an eine<br />

Beerdigung <strong>als</strong> an ein so erfreuliches und<br />

feierliches Ereignis denken. Vielleicht war<br />

es das schlechte Wetter, vielleicht aber auch<br />

der Umstand, dass das Zeremoniell auf<br />

schlammigem Gelände nur ein kurzer Zwischenstopp<br />

der Senatsmitglieder auf dem<br />

Weg zum traditionellen Semesterschluss-<br />

Essen war. Eingangs hielt Rektor Prof. W.A.<br />

Jöhr eine kurze Ansprache und legte mehrere<br />

Dokumente über die Hochschule und<br />

die Institute in eine Metallkiste, die an-<br />

30 <strong>alma</strong> 2/<strong>2012</strong><br />

Unter fachlicher Anleitung legte jedes Senatsmitglied<br />

einen Ziegelstein im Verbund<br />

in den frisch aufgebrachten Mörtel um die<br />

massive Holzkiste, die später den Metallbehälter<br />

aufnehmen sollte. Der Behälter<br />

wurde vorsichtig in den Holzrahmen eingelassen,<br />

und <strong>als</strong> Abschluss deckte man das<br />

Ganze mit einer schweren Betonplatte mit<br />

der Inschrift «Handels-Hochschule Grundsteinlegung<br />

9. Juli 1960» ab.<br />

Die Dozentenschaft machte sich nach dieser<br />

Grundsteinlegung per Car auf den Weg<br />

nach Wattwil, um sich im Hotel <strong>St</strong>efani mit<br />

Vertretern des Bezirks Neutoggenburg zum<br />

Nachtessen zu treffen. Auffällig kurz und<br />

knapp fällt die Würdigung des Tages im<br />

Hochschul-Jahresbericht 1960/61 aus:<br />

«Nach einer kurzen und eindrücklichen<br />

Feier begaben sich die Mitglieder des Lehrkörpers<br />

zu ihrem traditionellen Semesterschlußessen<br />

[...]».<br />

Rektor Jöhr legt eine Schriftrolle in die Metallkiste.<br />

Der fertig vermauerte Grundstein.<br />

schliessend sorgsam verschweisst wurde.<br />

Die Vollendung des Gesamtkomplexes sollte<br />

sich bis 1963 hinziehen, und die Eröffnung<br />

war dann auch ein weit weniger bescheidenes<br />

Ereignis.<br />

Der Grundstein mit der Deckplatte.


Publikationen<br />

Einfluss des Marketing: Löwen<br />

brauchen nicht zu brüllen<br />

Sven Reinecke, Christian Belz,<br />

Michael Reinhold, Christian Schmitz,<br />

Marcus Schögel, Dirk Zupancic<br />

Swiss Marketing und <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>,<br />

183 Seiten, erschienen 2011<br />

Der Einfluss des Marketing<br />

in Unternehmen<br />

ist nicht unbestritten<br />

– zumindest aus<br />

dem Blickwinkel von<br />

Marketingführungskräften<br />

sollte er eigentlich<br />

stärker sein. Wird<br />

die Marketingdisziplin<br />

unterschätzt, oder vermarktet<br />

sie sich selbst zu wenig? Marketing<br />

muss einfach mehr leisten und mehr können.<br />

Dann «darf» es auch wieder mehr und<br />

erhält die Chance, den Unternehmenserfolg<br />

massgeblich zu beeinflussen. Die vom Führungsteam<br />

des Instituts für Marketing an der<br />

<strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong> verfasste Schrift richtet<br />

sich an Profession<strong>als</strong> im Marketing, die die<br />

Kraft der Löwen entfesseln wollen: die eigene<br />

und jene der Marketingdisziplin.<br />

Projektmanagement. Mit knappen<br />

Ressourcen Projekte sicher steuern<br />

Fritz Forrer, Marcel Schöni<br />

Versus, ISBN: 978-3-03909-206-2, 135<br />

Seiten, erschienen 2011<br />

Wodurch zeichnet sich<br />

gutes Projektmanagement<br />

aus? Wie lässt<br />

sich vermeiden, dass<br />

Projekte abgebrochen,<br />

nicht konsequent oder<br />

gar nicht umgesetzt<br />

werden oder deren Ziele<br />

verfehlt werden? Von<br />

der Initiierung über die<br />

Planung und Durchführung bis zum Abschluss<br />

des Projekts stellt dieses Buch konkrete,<br />

in der Praxis erprobte Methoden und<br />

Instrumente vor. Besonderes Augenmerk legen<br />

die Autoren auf die personellen und zwischenmenschlichen<br />

Aspekte, die in vielen<br />

Fällen für Erfolg oder Misserfolg eines Projekts<br />

ausschlaggebend sind. Fallbeispiele und<br />

Praxistipps runden das Werk ab.<br />

Der Schweizer Online-Handel.<br />

Internetnutzung Schweiz 2011.<br />

Thomas Rudolph, Oliver Emrich,<br />

Tim Böttger<br />

Forschungszentrum für Handelsmanagement,<br />

<strong>Universität</strong> <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong>, 110 Seiten,<br />

erschienen 2011<br />

In der Schweiz boomt<br />

der Online-Handel mit<br />

einem Umsatzvolumen<br />

von 8.68 Milliarden<br />

Schweizer Franken.<br />

Dies entspricht einem<br />

Umsatzwachstum von<br />

rund 48% in zwei Jahren.<br />

Verantwortlich dafür<br />

sind Internetnutzer über 55 Jahre - so<br />

das Kernergebnis der <strong>St</strong>udie «Der Schweizer<br />

Online-Handel 2011». Die «Silver Surfer»<br />

haben die 35-54-Jährigen <strong>als</strong> ausgabestärkste<br />

Gruppe verdrängt.<br />

In IFRS für KMU – strukturiert<br />

<strong>St</strong>ephan Glanz, Dieter Pfaff<br />

Versus, 288 Seiten, erschienen 2010<br />

Bei der externen Rechnungslegung<br />

hatten<br />

Unternehmen bisher<br />

die Wahl zwischen nationalen<br />

<strong>St</strong>andards<br />

und «vollen» International<br />

Financial Reporting<br />

<strong>St</strong>andards<br />

(IFRS). Mit dem International<br />

Financial Reporting<br />

<strong>St</strong>andard for Small and Mediumsized<br />

Entities (IFRS-SME) existiert seit<br />

2009 eine Alternative: ein separater <strong>St</strong>andard<br />

für die externe Rechnungslegung<br />

nicht öffentlich rechenschaftspflichtiger<br />

Unternehmen (nonpublicly accountable<br />

entities). In diesem Buch wird der neue<br />

IFRS-SME in deutscher Sprache vorgestellt.<br />

Dabei beschränkt sich das Werk nicht<br />

auf eine Übersetzung, sondern geht einen<br />

innovativen Weg, indem es sämtliche Regelungen<br />

in Schemata «auflöst» und miteinander<br />

in Verbindung setzt. Der Aufbau<br />

orientiert sich an der Sachlogik und am<br />

praktischen Vorgehen bei der Abschlusserstellung.<br />

Hinzu kommt eine Einführung<br />

aus schweizerischer Sicht.<br />

Management Atlas<br />

Martin J. Eppler, Jeanne Mengis<br />

Carl Hanser, ISBN: 978-3-446-42701-3, 239<br />

Seiten, erschienen 2011<br />

Der «Management-Atlas»<br />

präsentiert wichtige<br />

<strong>St</strong>rategien, Methoden<br />

und Werkzeuge,<br />

die jeder kennen muss:<br />

Wer Vorträge hält,<br />

Teams führt oder Sitzungen<br />

moderiert,<br />

braucht sie ebenso wie der, der eine tragfähige<br />

<strong>St</strong>rategie für die Zukunft entwickeln<br />

oder vielversprechende Geschäftschancen<br />

nutzen will. Mithilfe von 37 einprägsamen<br />

Metaphern und vierfarbigen Bildern vermitteln<br />

die Autoren dem Leser anschaulich und<br />

verständlich profundes Managementwissen.<br />

Der Wurm muss dem Fisch<br />

schmecken. Mit Power präsentieren<br />

und rhetorisch punkten<br />

Thomas Skipwith, Reto B. Rüegger<br />

Orell Füssli, 204 Seiten, erschienen 2011<br />

Täglich werden Millionen<br />

von Präsentationen<br />

gehalten. Wie präsentiert<br />

man so<br />

schmackhaft, dass die<br />

Zuhörer sofort anbeissen?<br />

Wie präsentiert<br />

man mit Witz und<br />

Würze? Zwei Experten in Sachen Rhetorik<br />

und Präsentationstechnik machen es vor. Sie<br />

zeigen, wie man zielgruppengerecht, witzig<br />

und strukturiert Fachwissen vermittelt: Mit<br />

packenden Einleitungen, kernigen Aussagen,<br />

visuellen Animationen und überzeugender<br />

Gestik. Die Autoren halten Tipps und<br />

Tricks bereit, die mitreissen und überzeugen.<br />

Publikationen<br />

Gerne weisen wir in der <strong>alma</strong> oder im<br />

nächsten Newsletter auf Publikationen von<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong>-Mitgliedern hin. Senden Sie<br />

uns dazu ein Rezensionsexemplar an Redaktion<br />

<strong>alma</strong>, Postfach 20, 9001 <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

und eine E-Mail an alumni@unisg.ch,<br />

<strong>St</strong>ichwort «Publikation».<br />

31 <strong>alma</strong> 1/<strong>2012</strong>


März 12 – Juni 12agenda<br />

Schweiz<br />

26. März <strong>2012</strong><br />

CEMS <strong>Alumni</strong> Association Switzerland<br />

<strong>St</strong>yle-Consulting: Business Dinner<br />

20.00 Uhr, Zürich,<br />

Details über CEMS Newsletter<br />

philipp.wilhelm@alumni.unisg.ch<br />

29. März <strong>2012</strong><br />

IMT-<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong>, 3. IMT Karriere Tag<br />

16.00 Uhr, <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

marc.buergi@unisg.ch<br />

30. März <strong>2012</strong><br />

Zofingia <strong>HSG</strong><br />

Jubiläum 60 Jahre Zofingia <strong>HSG</strong><br />

andreas.dudli@alumni.unisg.ch<br />

3. April <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Bern<br />

Le Sirupier de Berne<br />

18.30 Uhr, Le Sirupier de Berne<br />

bern@alumni.unisg.ch<br />

3. April <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Young Chapter<br />

Get-together Young Chapter Zürich<br />

19.00 Uhr, Helvetia Bar Zürich<br />

young@alumni.unisg.ch<br />

12. April <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Zentr<strong>als</strong>chweiz<br />

Dinner + Tunnel-Führung Cityring Luzern<br />

17.45 Uhr, Luzern<br />

ivana.meyer-kaluzova@alumni.unisg.ch<br />

17. April <strong>2012</strong><br />

EMBA Net Basel<br />

Curling<br />

18.30 Uhr, Curlingzentrum Region Basel<br />

stefan.ziegler@alumni.unisg.ch<br />

18. April <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Nordwestschweiz<br />

Nichts arbeiten und damit mehr<br />

verdienen…<br />

12.00 Uhr, Enothek, Basel<br />

niklaus.schaer@alumni.unisg.ch<br />

23. April <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Women's Chapter<br />

Flagship Event<br />

18.00 Uhr, Zunfthaus zur Waag, Zürich<br />

27. April <strong>2012</strong><br />

UniGay <strong>Alumni</strong><br />

UniGay <strong>Alumni</strong> Club Nachtessen<br />

19.00 Uhr, Restaurant Grünes Glas, Zürich<br />

silvan.amberg@alumni.unisg.ch<br />

08. Mai <strong>2012</strong><br />

connexHR <strong>St</strong>amm<br />

19.30 Uhr, Details folgen<br />

tatjana.zbinden@alumni.unisg.ch<br />

09. Mai <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Nordwestschweiz<br />

Führung Kino Küchlin mit Top-Dinner<br />

18.30 Uhr, Kino Küchlin<br />

niklaus.schaer@alumni.unisg.ch<br />

22. Mai <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Women's Chapter<br />

ZKO Konzert «Gabriela Montero»<br />

19.30 Uhr, Tonhalle Zürich<br />

23. Mai <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> Lunch Club Zürich<br />

Lunch im Rüden, Dr.oec.<strong>HSG</strong> Ulrich Körner<br />

18.00 Uhr, Zunfthaus zum Rüden, Zürich<br />

oskar.gasser@alumni.unisg.ch<br />

24. Mai <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Zentr<strong>als</strong>chweiz<br />

Lunch + Referat<br />

12.00 Uhr, Restaurant Aklin<br />

ivana.meyer-kaluzova@alumni.unisg.ch<br />

05. Juni <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Bern<br />

Rivella<br />

19.00 Uhr, Rivella AG<br />

bern@alumni.unisg.ch<br />

14. Juni <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> Law <strong>Alumni</strong><br />

Referat: Dr.iur. Benedikt van Spyk<br />

12.00 Uhr, Restaurant Benedikt, <strong>St</strong>.<strong>Gallen</strong><br />

marcel.wuermli@alumni.unisg.ch<br />

Deutschland<br />

26. April <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club Düsseldorf<br />

<strong>St</strong>ammtisch<br />

19.30 Uhr, Details folgen<br />

duesseldorf@alumni.unisg.ch<br />

2. Mai <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club Rhein-Main<br />

<strong>HSG</strong> Mittagstisch<br />

12.00 Uhr, Gaststätte KUBU am Opernplatz,<br />

Frankfurt am Main<br />

rhein-main@alumni.unisg.ch<br />

Übriges Europa<br />

2. Mai <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club Helskinki ry<br />

<strong>St</strong>amm, 21.00 Uhr, Details folgen<br />

hendrik.mikander@alumni.unisg.ch<br />

Singapur<br />

2. Mai <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Club Singapore<br />

Meet <strong>HSG</strong> <strong>St</strong>udents<br />

20.30 Uhr, KU DE TA Club Lounge<br />

at Marina Bay Sands SkyPark, Level 57<br />

christoph.theis@unisg.ch<br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Anlässe<br />

11. Mai <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Forum<br />

09.30 Uhr, <strong>Universität</strong> <strong>St</strong>. <strong>Gallen</strong><br />

alumni@unisg.ch<br />

13. Juni <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

19. <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Golf Meisterschaft<br />

10.00 Uhr, OSGC Niederbüren<br />

alumni@unisg.ch<br />

27. – 29. September <strong>2012</strong><br />

<strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong><br />

6. Internationale <strong>HSG</strong> <strong>Alumni</strong> Konferenz<br />

Congress Centre Kursaal, Interlaken<br />

alumni@unisg.ch


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