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1. FEBRUAR 2006 l 5. WOCHE

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

INTERVIEW DER WOCHE

Rewe-Umweltmanager

Andreas Müseler

Was Reiseveranstalter in

den Zielgebieten gegen

Schiefl agen tun können ➤ 6

SALES

CWT fragt Travel Manager

und Geschäftsreisende

Was Business Traveller

wollen, was sie nervt und

was sie erwarten ➤ 16

DESTINATION

Mehr Sterne für

Kroatiens Hotellerie

Wie die Adria-Destination

den Reiz des Luxuriösen

für sich entdeckt ➤ 20

SEKT oder SELTERS

Bordservice-Check: Was Airlines Ihren Kunden auf Europastrecken bieten Airlines/Airport Special ➤ 8

Travel Trade Press GmbH ∙ Pf 10 07 51 ∙ 64207 Darmstadt

PVST ∙ DPAG ∙ Entgelt bezahlt

+++ Sorge nach Hamas-Sieg in Palästina ➤ 4 +++ Cook

mit starken Frühbucherzahlen ➤ 6 +++ Bentour macht

in Deutschland weiter ➤ 6 +++ Ryanair kassiert für

Gepäck ➤ 12 +++ Airport Nürnberg will ohne Steuergelder

wachsen ➤ 15 +++ FTI startet Valtur-Vertriebsaktion

➤ 18 +++ Elvis beim Rewe-Karneval ➤ 29 +++

Mensch Steve Knackstedt ➤ 30

1.2.2006 TRAVEL ONE 1


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PULS

News, Facts & Trends ...................................4

Alles, was die Branche bewegt

Interview der Woche ...................................6

Andreas Müseler, Leiter des Umwelt-Teams

der Rewe Pauschaltouristik

PRODUKT

Thema: Airlines/Airports

Sekt oder Selters ..........................................8

Die Devise auf innereuropäischen Strecken

heißt: Kosten sparen bei der Bordverpflegung

NRW bleibt heiß umkämpft ......................10

An Rhein und Ruhr ringen sechs Flughäfen

erbittert um Marktanteile

Ryanair: Gepäck hat seinen Preis .............12

SALES

Wachsen und Sparen..................................16

Studie: Der globale Geschäftsreisemarkt

wird auch in Zukunft größer

FTI: Italien ist Trumpf .................................18

Studie: Weniger Last-Minute ....................19

DESTINATION

Thema: Kroatien

Mehr Sterne für die Hotellerie .................20

Die Adria-Destination investiert in die

Aufwertung ihrer Häuser

ID Riva Tours mit Sonderkatalog .............22

Aruba-Folder von Dertour .........................24

EXIT

Relax.............................................................26

Schnäppchen für Touristiker

TV-Tipps .......................................................27

Feedback & Impressum .............................28

Leute............................................................29

Köpfe & Karrieren

Mensch ........................................................30

Steve Knackstedt

TrOne_Wellness 18.01.2006 16:42 Uhr Seite 1

Gut so!

Gute Nachrichten sind selten. Schon deshalb verdient die Zwischenbilanz

von Thomas Cook unsere Beachtung. Drei Monate ist das touristische

Jahr alt und die Nummer 2 in Deutschland hat deutlich mehr

Buchungen im Kasten als voriges Jahr um diese Zeit. Zwölf Prozent

Plus sind nicht nur für Neckermann & Co ein warmer Regen, sondern auch für

die Reisebüros. Aber Achtung: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Das Buchungsplus

stärkt das Selbstbewusstsein

und ist

gut für die Seele. Es

lässt sich aber nicht

einfach hochrechnen

aufs Jahr. Es ist wahr-

scheinlich zum großen

Teil nur eine Verlagerung.

Gerade die

Neckermänner haben

mit Schnäppchen

wie Vorverkauf und

Weihnachtsgeld ihre

Klientel wieder auf

Frühbuchen getrimmt,

aber den frühen

Umsatz womöglich

teuer erkauft.

Warmer

Regen

Thomas Hartung

Chefredakteur

Abgerechnet wird zum Schluss. Die jetzt veröffentlichten Zahlen sind nicht

mehr als Wasserstandsmeldungen. Das weiß auch Thomas-Cook-Vorstand Dr.

Peter Fankhauser. Nicht umsonst will er heute noch keine Prognose fürs Jahr

wagen. Seine Veranstalter haben schließlich erst ein Viertel der geplanten Kapazität

verkauft. Da wartet noch ein Stück Arbeit auf sein Team.

Das Gleiche gilt für Reisebüros, bei denen sich die positiven Buchungszahlen

widerspiegeln sollten. Wer sich zu früh freut, könnte eine böse Überraschung

erleben, wenn der Zuwachs im Laufe des Jahres schrumpft und sich die

schon eingeplanten Incentives der Provisionssysteme in Luft auflösen.

Fürs Schwarzmalen gibt es aber auch keinen Grund. Die Wirtschaft kommt

in Gang und der Stimmungsknoten ist durch die neue Bundesregierung geplatzt,

findet der Schweizer Fankhauser. Tatsächlich wächst die Zuversicht im

Volk und damit hoffentlich auch die Lust auf Urlaub.

Endlich Wellness …

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Heft 5 l 1.2.2006 DIESE WOCHE➤

Mailen Sie uns Ihre Meinung…

t.hartung@travel-one.net

NEUES TRAINMENT!


➤ PULS News, Facts, Trends

Veranstalter warten ab

Israel ■ »Abwarten« lautet die

Devise der Veranstalter nach den

Wahlen in Palästina, die der islamistischen

Partei Hamas vergangene

Woche die absolute Mehrheit

im Parlament beschert haben.

26 Prozent mehr internationale

Gäste reisten 2005 nach Israel

L A S T M I N U T E

Avion Group ■ Das isländische Unternehmen will Teile der insolventen

Aero Flight übernehmen und eine neue Betriebsgenehmigung in

Deutschland beantragen. Ziel sei es, zwei Aero-Flight-Maschinen des

Typs Airbus 320 im Sommer wieder in Betrieb zu nehmen.+++

Busreisen ■ Der RDA plant, gegen die EU-Verordnung über Lenk-und

Ruhezeiten vorzugehen. Nach der neuen Verordnung müssen Reisebusfahrer

nach sechs Tagen einen Ruhetag einlegen. Der Verband befürchtet

Auswirkungen auf die Abwicklung von Rundreisen.+++

Robinson ■ Der Deutsche Wellness Verband hat neun Anlagen des

Clubanbieters mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Zertifiziert

wurden die Clubs Amadé, Schweizerhof, Fleesensee, Cala Serena, Jandia

Playa, Camayuva, Nobilis, Lyttos und Kyllini Beach. +++

Salve Cultura ■ Der auf literarische Kurzreisen spezialisierte Veranstalter

hat seinen ersten Katalog herausgegeben. Auf die Programme

des Neulings gibt es zehn Prozent Provision. +++

Dubai ■ Das Emirat tourt vom 13. bis 16. März durch Deutschland.

Stationen sind Leipzig, Frankfurt und München. Informationen und Anmeldung

gibt es unter www.dubaishow2006.de. Anmeldeschluss ist

der 20. Februar. +++

Worldspan ■ Der Anbieter hat für Reisebüros eine neue Suchmaschine

unter dem Namen »Rate Runners« eingerichtet. Das Portal soll

Agenten den Zugang zu Web-Tarifen und -Inhalten von Leistungsträgern

ermöglichen.+++

Täglich aktuelle News…

www.travel-one.net

Der Sieg der radikalen islamistischen

Partei Hamas in Palästina

sorgt in der westlichen Welt für

Unsicherheit. Internationale Politiker

befürchten neue Unruhen in

der Region.

Bei Spezialisten und Branchengrößen

herrscht derweil Einigkeit

über die Vorgehensweise

im Geschäft mit Israel-Reisen. Sie

beobachten weiter die Lage vor

Ort. Weder bei TUI noch bei Dertour

habe es bislang Nachfragen

von Seiten der Kunden gegeben.

»Wir reagieren seit sechs Jahren

auf die tagesaktuellen Geschehnisse

vor Ort und werden

das auch weiterhin tun«, sagt

Heidi Wenzel von Diesenhaus

Tours & Travel. Und: »Das gehört

leider zum Israelgeschäft dazu.«

Auch Eli Ohana, Chef von

Israel Tours & Travel, macht weiter

wie gehabt und bastelt unermüdlich

am neuen Katalog, der

zur ITB erscheinen soll. »Alles

Ohana, Chef von Israel Tours &

Travel, macht weiter wie geplant

verläuft planmäßig«, sagt er. Den

Israel-Veranstaltern bleibt nichts

weiter übrig, als auf Ruhe zu hoffen,

hat sich das Geschäft doch

im vergangenen Jahr erst wieder

spürbar erholt. »2005 lief super

und nach den Vorrausbuchungen

für dieses Jahr wird 2006 noch

besser«, freut sich Wenzel. Sie

will in diesem Jahr wieder die

Gästezahlen erreichen, die der

Anbieter vor der zweiten Intifada

hatte. Ohana meldet ebenfalls

eine rege Nachfrage. Bis Ende

April seien die Flüge gut gebucht.

www.goisrael.de

Sonnenschein bei Cook

Buchungsplus ■ Die Reisebüros

müssten derzeit gut auf Thomas

Cook zu sprechen sein. Neckermann,

Thomas Cook Reisen und

Bucher melden 11,8 Prozent Buchungszuwachs

für den Sommer.

Der größte Teil davon stammt aus

Reisebüros, die über 90 Prozent

des Umsatzes bringen. Der Winter

liegt bei den deutschen Veranstaltern

des TC-Konzerns 6,7

Prozent im Plus, sagt Vorstand Dr.

Peter Fankhauser.

»Unsere Kunden haben die

Preisvorteile wahrgenommen«,

erklärt Fankhauser den Ansturm.

»Der Stimmungsknoten in der

Bevölkerung ist geplatzt.« Eine

Prognose für das Gesamtjahr

wagt er aber nicht. Größtes Sorgenkind

ist die Türkei. Aktuell

liege der Buchungsstand auf Vorjahresniveau,

so Fankhauser.

Neckermann wächst im Sommer

am stärksten auf Mallorca

mit 15 Prozent Plus. Ägypten, Tu-

Karten zu

gewinnen

ITB Berlin ■ TRAVEL ONE verlost

zehn Karten für »Rock ITB

2006«. Der Event-Tag soll den

Neuen in der Tourismusbranche

einen Blick hinter die Kulissen

der großen Stände von Branchenführern

verschaffen. Der Tages-

trip umfasst neben geführten Touren

durch die Messehallen und

der Rock ITB-Party auch den Eintritt

und den Zubringerbus nach

Berlin. Dieser fährt deutschlandweit

30 Städte an.

Die zehn Schnellsten bekommen

eine Karte von TRAVEL

ONE. Wer also im März mit dabei

sein will, braucht nur rasch eine

E-Mail an s.delarosa@travel-one.

net zu schreiben. Und wer kein

Glück hat, der kann online ein

Ticket für 19 Euro über die ITB-

Homepage buchen.

www.itb-berlin.de

Cook-Vorstand Fankhauser: Türkei

erholt sich von Vogelgrippe

nesien und Griechenland legen

ebenfalls zweistellig zu. Zypern

und Malta liegen unter Vorjahr.

Fernreisen plus acht, Auto/City

plus drei Prozent.

Thomas Cook Reisen übertrifft

alle mit 18,5 Prozent Buchungsplus

für den Sommer.

Trendziel Nummer eins sind die

Emirate mit plus 44 Prozent.

4 TRAVEL ONE 1.2.2006


I N T E V I

F/T/05/TO

Bentour macht weiter

Türkei ■ Entgegen aller Gerüchte

bleibt Bentour – wenn auch mit

stark reduzierter Mannschaft – im

deutschen Markt aktiv. Der neue

Deutschland-Chef heißt Bogachan

Cönkeroglu. Der 37-Jährige ist

der Nachfolger von Eyüp Kökce,

der das Unternehmen Ende des

vergangenen Jahres verließ. Cönkeroglu

arbeitet seit 2000 im Bereich

Finanzen der Bentour-Mutter

MNG Holding.

Pegasus Airlines soll bevorzugter

Bentour-Partner werden

T W I E T H E M E N R E I S E N

Der Manager will im deutschen

Markt künftig hauptsächlich

mit Flugpartner Pegasus Airlines

zusammenarbeiten. Außerdem

werde Bentour das Hotelangebot

in der Türkei verkleinern.

Das Nur-Hotel-Programm bliebe

bestehen und werde um Griechenland,

Tunesien und Marokko

erweitert. An den Urlaubszielen

Dubai, Ägypten, Malta, den Malediven

und Sri Lanka ändere sich

nichts. Für die Reisebüromitarbeiter

will Cönkeroglu in

diesem Monat

noch Destinations-

und Produktschulungen

anbieten.

Der neue Sommerkatalog

soll ebenfalls

in den nächsten

Tagen erscheinen.

Eine zweite

Auflage des Expedienten-Events

»Wow Nights«

steht ebenfalls auf

der Agenda des

neuen Deutschland-Chefs.

www.bentour.de

F l u s s yachting i s t …

Werbung für das Reisebüro

Schmetterling ■ Die Kooperation

tut das, was in der Branche

immer mal wieder diskutiert, bislang

aber noch nie konsequent

umgesetzt wurde: Sie startet eine

Werbekampagne für die Buchung

im Reisebüro. »Wir tragen die

Idee schon lange in uns«, sagt

Schmetterling-Chef Willi Müller.

»Wir halten das Projekt für sehr

wichtig für die Reisebüros«.

Und so soll es funktionieren:

Die Agenturen bekommen mit

der Kundenzeitschrift »Urlaub

Tipp« kostenlos je zwei Werbeplakate

mit dem Slogan »Urlaub beginnt

im Reisebüro«. Zusätzlich

gibt es in dem Magazin eine ganz-

… a u s g e s u c h t e T h e m e n r e i s e n z u e r l e b e n !

Hochkarätige Experten zum Beispiel für

Musik, Wein oder Kunst begleiten unsere

Themenreisen. Und es gibt sie in dieser exklu-

siven Form nirgendwo sonst als an Bord der

Flussyachten River Cloud und River Cloud II.

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So wirbt

Schmetterling

für die

Urlaubsbuchung

im Reisebüro

seitige Anzeige mit dem gleichen

Motiv.

Die DIN-A2-Plakate sollen

über emotionale Bild- und Textinhalte

auf die Vorteile der persönlichen

Beratung im Reisebüro hinweisen.

Die Kampagne läuft zunächst

über zwei Jahre. Alle zwei

Monate kommt ein neues Plakatmotiv

heraus. Bislang ist die Aktion

eine reine Schmetterling-Initiative.

Müller will die Idee aber

auch den QTA-Kollegen vortragen.

Für eine Ausweitung gibt es

noch keine Pläne, aber, so Müller:

»Wir sind offen.«

www.schmetterling.de

1.2.2006 TRAVEL ONE 5


➤ INTERVIEW DER WOCHE Andreas Müseler

Was tun Sie für die

Umwelt, Herr Müseler?

Sie setzen sich bei der Rewe Pauschaltouristik

für die Umwelt ein. Welche Probleme

sind derzeit besonders virulent?

■ Ein Problem ist die enorme Kapazitätserweiterung

in den aufstrebenden Tourismusregionen.

Dort wachsen wichtige Teile der Infrastruktur,

wie Abwasserbehandlung, Mülllogistik

oder die Versorgung mit Frischwasser

und Energie nicht im gleichen

Maße, wie die Anzahl

der Betten.

Bei wem liegt die Verantwortung

dafür?

■ Grundsätzlich liegt sie bei

allen Tourismusbetreibern,

also der gesamten Kette der

touristischen Leistungen.

Was können Veranstalter

tun?

■ Sie können Hoteliers, Verbänden

und Entscheidungsträgern

ihre Bedenken mitteilen

und ihr Know-how

aus anderen Destinationen

einbringen.

FA C T S

Details zur TOI

»Oft wird in auf-

strebenden Regionen

erst die Bettenzahl

erhöht und dann die

Infrastruktur verbessert«

Andreas Müseler (48), Leiter des

Umwelt-Teams von ITS, Jahn Reisen

und Tjaereborg, ist Diplom Ingenieur für

Luft- und Raumfahrt

Kooperieren Sie, um ihre Ziele zu erreichen,

auch mit Mitbewerbern?

■ Ja, es gibt die Tour Operators Initiative,

TOI. Ihre Mitglieder sind etwa 20 Reiseveranstalter

aus der ganzen Welt, die insgesamt

immerhin ein Gästevolumen von rund 30

Millionen haben.

■ Mitglieder der Tour Operators

Initiative (TOI) sind in

Deutschland neben der Rewe

Pauschaltouristik die TUI und

Studiosus. Mitglied werden

können alle Reiseveranstalter,

wenn sie sich zu einer nachhaltigen

Tourismusentwicklung

bekennen. Informationen unter

www.toinitiative.org

■ Für Fragen und Anregungen

zum Thema Umwelt:

umwelt@ltu-touristik.com

Welche Ziele verfolgt

die Initiative?

■ Sie beschäftigt sich

mit Umweltthemen,

aber auch mit der sexuellen

Ausbeutung von

Kindern oder dem Artenschutz.

Die Organisation

bündelt Kräfte –

und das ist wichtig.

Denn wenn man im Verbund

mit Mitbewerbern

auftritt und so die Interessen

von bis zu 80 Prozent

der Gäste einer Region

vertritt, ist man für

die Lokalpolitiker ein

wichtiger Gesprächspartner.

Gibt es schon Erfolge?

■ In Side an der Türkischen Riviera ist es gelungen,

alle Verantwortlichen an einen Tisch

zu bekommen, um Lösungen für die dortigen

Umweltprobleme zu finden. Ein Teil der besprochenen

Maßnahmen ist von den türkischen

Partner bereits umgesetzt worden. So

gibt es in Side nun eine umweltgerechte Mülldeponie

und ein Mülltrennsystem, an dem

sich über 100 Hotels beteiligen.

Die Verpflichtungserklärung der TOI

umfasst auch die Sozialverträglichkeit

von Urlaubsanlagen. Gibt es auf diesem

Gebiet schon konkrete Projekte?

■ In der Dominikanischen Republik haben

wir zum Beispiel einen Zielgebietsworkshop

durchgeführt und als primäres Handlungsfeld

die Kommunikation zwischen der Tourismuswirtschaft

und der einheimischen Bevölkerung

ausgemacht. An der Umsetzung arbeiten

wir mit unseren lokalen Partnern. Aber auch

im Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von

Kindern konnten wir einiges erreichen. Auf

der ITB wird der DRV den vierten Aktivitätenbericht

vorstellen.

Einige Probleme in Urlaubsländern resultieren

aus kulturellen Unterschieden.

Sensibilisieren Sie Ihre Kunden dafür?

■ Seit vielen Jahren übergeben wir unseren

Gästen nach der Ankunft im Urlaubziel Broschüren

mit Hinweisen auf die jeweiligen kulturellen

Besonderheiten und Verhaltensweisen

und sprechen diese auch beim Begrüßungscocktail

an.

Stehen diese Informationen auch

Reisebüros zur Verfügung?

■ Wir kommunizieren sie in den Katalogen

oder bei Schulungen. Außerdem haben wir

eine Reihe von Programmen, die auf die Reisebüros

abzielen – wie etwa unsere Info-Web-seite

für Reisebüros, auf denen wir die Themen

Umwelt und soziale Verantwortung aufgegriffen

haben.

Das Interview führte Sybille de la Rosa

Mailen Sie uns Ihre Meinung…

s.delarosa@travel-one.net

6 TRAVEL ONE 1.2.2006


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Marianne Häuptli, Tour Operations Übersee,

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➤ PRODUKT Airlines/Airports

»Spagat zwischen

Standardisierung und

individuellen Vorlieben«

Rainer Kröpke, Leiter Produkt-

management und Marketing, Condor

Sekt oder

Selters

Bordverpflegung ■ Kosten sparen lautet die Devise beim

Bordservice auf innereuropäischen Strecken. Doch bei vielen

Airlines gibt es Speisen und Getränke noch ohne Aufpreis.

Früher war alles besser. Als der Fliegerei

noch etwas Exklusives anhaftete, war der

Kunde über den Wolken König und die

Frage, was die Versorgung mit Speisen und

Getränken die Airline kostet, überflüssig.

Doch spätestens seit Ryanair-Chef Michael

O‘Leary das erfolgreiche Lowcost-Konzept des

US-Carriers Southwest über den Atlantik holte,

ist alles anders. Die zuvor schier undenkbare

Strategie, Speisen und Getränke an Bord

nur gegen Bares abzugeben, wurde von den

Kunden des Billigfliegers schnell und ohne

Murren akzeptiert. Hauptsache, der Ticketpreis

stimmt.

Lowcost hat den

Bordservice revolutioniert

So ist es nicht verwunderlich, dass Bordverpflegung

ohne Aufpreis heute auch bei Linienfluggesellschaften

keine Selbstverständlichkeit

mehr ist. Um einerseits mit den Lowcost Airlines

mitzuhalten und andererseits den Qualitätsstandard

einer klassischen Linienfluggesellschaft

aufrecht zu erhalten, hat etwa SAS

auf den Europastrecken ein Drei-Klassen-System

eingeführt. In der Economy Class müssen

Bordmenüs und Getränke gekauft werden,

die »Economy Flex« bietet dagegen den traditionellen

Service

mit Essen und Trinken.

Für die Business

Class wirbt SAS

mit einer Auswahl

»exzellenter Speisen

und Getränke«.

Star Alliance

Partner Lufthansa

dagegen stellt klar:

»Bordverpflegung

wird bei uns nicht

verkauft.« In sechs

Zonen hat die Fluggesellschaft die kontinentalen

Strecken unterteilt – je länger die Reise,

desto umfangreicher wird der Verpflegungsservice.

Natürlich hat auch Lufthansa in den

vergangenen Jahren die Kost an Bord aus Kostengründen

»verschlankt«, aber der Anspruch

der Lufthanseaten, als Premiumanbieter wahrgenommen

zu werden, verbietet – noch – den

Versuch, die Gäste für Brötchen und Kaffee

separat zur Kasse zu bitten. Ähnlich handhaben

es die meisten großen europäischen Liniencarrier.

Mit Ausnahme von Champagner

und Spirituosen sind in der Regel auch alkoholische

Getränke gratis.

Iberia dagegen verfolgt auf innereuropäischen

Strecken konsequent das Lowcost-Prinzip.

Die Spanier werben etwa im Internet mit

8 TRAVEL ONE 1.2.2006

Foto: Gregor Schlaeger Lufthansa


einer »großen Auswahl an natürlichen, gesunden

und frischen Zutaten, die dem aktuellen

Trend zu gesunder Ernährung Rechnung tragen

und gute Qualität zu einem fairen Preis«.

Diese Erfahrung hat Lufthansa-Tochter

Swiss bereits hinter sich. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen

Schieflage waren kostenlose

Snacks und Getränke im Sommer 2003 kurzerhand

gestrichen worden. Die Argumentation

lautete, wie nahezu immer in solchen Fällen:

Die Passagiere sollten nur noch für Leistungen

bezahlen, die sie auch in Anspruch

nehmen. Doch die neue Verteilungsgerechtigkeit

an Bord brachte den Schweizern kein Lob

ein. Im Gegenteil: es hagelte Kritik, vor allem

bei Geschäftsreisenden. Seit Ende Mai 2005

sind Snacks und Getränke wieder gratis. Nicht

etwa auf Druck der Lufthansa, betonte das

Management. Die kostenlose Verpflegung sei

Bestandteil einer »Produktoffensive«.

Auch die Ferienflieger bieten Essen und

Getränke kostenlos an. Im Unterschied zu den

meisten Linienfluggesellschaften werden alkoholische

Getränke allerdings extra berechnet.

Das Konzept hat sich nach und nach bei Air

Berlin, LTU, Hapagfly und Condor durchgesetzt

– offenbar war der kostenlose Ausschank

von Wein und Bier auf manchen Strecken

recht kostspielig.

Geboren, um zu Fliegen.

Wir lieben Fliegen.

Ihre Kunden sind leidenschaftliche Flieger? Dann sind sie bei uns richtig: Sie

reisen bequem an ihr Traumziel, und wenn sie sich dort erholt haben, tun sie das

auf dem Rückflug gleich noch mal. Und werden gern wieder bei Ihnen buchen.

Fotos: SAS (links), DBA (rechts)

* One-way-Prei se zzgl. streckenabhängigen Treibstoffzuschlags und Service Charge

Gelächelt wird auch in der Economy Class, echte Gaumenfreuden bietet meist nur die Business

Für Airlines und Kunden ist dabei nicht nur

die Frage wichtig, ob etwas ausgeschenkt

wird, sondern auch was es gibt. Drei Kriterien

sind dafür meist entscheidend: die Flugdauer,

die Tageszeit und der Ort, an dem die Verpflegung

an Bord genommen wird. Bei Condor

etwa gibt es eine Verpflegungsstufe für Flüge

bis zu 2.30 Stunden, eine für Flüge bis zu vier

Stunden und eine für Flugzeiten, die darüber

liegen. Im Klartext: auf Flügen nach Palma

wird ein Sandwich, auf dem Weg in die Türkei

ein warmes Essen und auf den Kanarenstrecken

ein Auswahlmenü serviert.

Wo das Essen an Bord genommen wird,

darüber entscheiden das Angebot und die

Preise an den jeweiligen Flughäfen. Daneben

sei auch das Gewicht ein Thema, sagt Rainer

Kröpke, Leiter Produktmanagement und Marketing

bei Condor. Das Verpflegungskonzept

werde jedoch nicht nur unter Kostenaspekten

ständig unter die Lupe genommen, betont

Kröpke. Auch die Kundenzufriedenheit sei

entscheidend. Je nach Abflughafen seien die

Vorlieben der Fluggäste unterschiedlich, erzählt

der Produkt- und Marketingmanager:

»Wir müssen den Spagat zwischen Standardisierung

und Individualisierung schaffen.«

Übrigens ist der Trend, Kunden fürs Essen

zur Kasse zu bitten, nicht wirklich neu. Als

die damalige »Luft Hansa« Anfang der 30er

Jahre die ersten Bordküchen installierte, war

dieser Service kostenpflichtig. Erst 1938 wurde

der »Gratis-Verzehr« eingeführt.

Christian Schmicke

z.B. nach Málaga oder Mallorca

ab € 29,– *

1.2.2006 TRAVEL ONE 9


➤ PRODUKT Airlines/Airports

Wie viele Flughäfen

braucht das Land? Von

der Nord- und Ostsee

bis zu den Alpen, von Saarbrücken

bis Leipzig wird über diese

Frage in nahezu allen Landstrichen

des Landes diskutiert, gestritten

und prozessiert. Besonders

heiß ist der Kampf um Air-

lines, Kunden

und nicht zuletztFördermittel

aus öffentlichen

Töpfen in

den Ballungsräumen.

Mit

rund 11,2 MillionenEinwohnern

ist die

Rhein-Ruhr-Region

der bevöl-

kerungsreichste

und am dich-

NRW bleibt

heiß umkämpft

Wettbewerb ■ Im Umfeld der Ballungsräume an Rhein und Ruhr kämpfen

sechs Flughäfen erbittert um Marktanteile und bieten Reisenden viel Auswahl.

Flughafen Düsseldorf: Wachstum durch mehr Lufthansa-Flüge Parkkosten an

NRW-Airports im Vergleich

Airport-Chef Schwarz:

Neuer Partner HLX

Foto: Ansgar M. van Treeck,

Foto: Andreas Wiese,

testen besiedelte Raum des gesamten

Bundesgebietes – entsprechend

hoch ist der Stellenwert als

Einzugsgebiet.

Wer etwa im Herzen des

Ruhrgebiets wohnt, irgendwo

zwischen Dortmund und Duisburg,

hat drei Flughäfen sozusagen

vor der Haustür: Düsseldorf,

Köln/Bonn und Dortmund. Für

das nördliche Ruhrgebiet kann

zudem der bei Greven gelegene

Flughafen Münster/Osnabrück

eine Alternative sein. Je weiter

man im Osten des Kohlenpotts

wohnt, desto näher rückt der Airport

Paderborn/Lippstadt. Im

Westen, nahe der holländischen

Grenze, wirbt Weeze mit starkem

Lowcost-Schwerpunkt und Ryanair

als Speerspitze. Und nicht zuletzt

hat die Rolle als Ryanair-

Stützpunkt auch dem rheinland-

FA C T S

■ Dortmund: 5 bis 14 €/Tag, 1. Woche 35

bis 86 €, 2 Wochen 49 bis 121 €

■ Düsseldorf International: 18 €/Tag, 1.

Woche maximal 54 €, weitere Tage 2€.

Langzeit-Spartarife ab 5,50 €/Tag

■ Köln/Bonn: 9 bis 14 €/Tag, 1. Woche

maximal 25 bis 40 €

■ Münster/Osnabrück: 5 bis 7 €/Tag, 1.

Woche 25 bis 31 €, 2 Wochen 36,50 bis

48,50 €

■ Paderborn/Lippstadt: kostenlos, P1

gegenüber dem Terminal 5€/Tag, 1. und 2.

Woche je 25 €, anschließend kostenlos

■ Weeze: 6 bis 10 €/Tag, Gesamtkosten

maximal 30 bis 50 €

pfälzischen Airport Hahn im

Hunsrück einigen Zulauf aus den

Städten an Rhein und Ruhr gebracht.

Für Kunden und Reisebüros

ergibt sich daraus die Qual der

Wahl. Wichtige Ziele wie Mallor-

ca werden nämlich von allen

sechs NRW-Aiports angeflogen.

Das Ende der Fahnenstange

ist damit aber anscheinend noch

lange nicht erreicht. Düsseldorf

International, nach wie vor der

größte unter den Konkurrenten,

hat vom Landesverkehrsministerium

die Genehmigung für

131.000 statt bisher 122.176

Flüge pro Jahr erhalten. Prompt

kündigte Lufthansa an, man werde

das Angebot am Flughafen

Düsseldorf stärker ausbauen als

bisher geplant. 56 statt der bisher

angepeilten 44 zusätzlichen Verbindungen

sollen die Zahl der LH-

Passagiere um zehn Prozent auf

vier Millionen steigen lassen, bei

einem großen Teil der Flüge will

Lufthansa der Lowcost-Konkurrenz

mit Niedrigpreisen Paroli

bieten. Im Flugplan ab Düsseldorf

stehen neben Barcelona, Birmingham,

Mailand, Manchester, Lyon,

Rom und Stockholm nun auch

Nizza und Madrid.

Doch nicht allein das erweiterte

Lufthansa-Angebot soll Düsseldorf

weiter nach vorne bringen.

So will etwa die lettische

SAS-Tochter Air Baltic

ab März viermal

wöchentlich nach

Riga fliegen, Delta

schafft ab April eine

Verbindung nach Atlanta

und Emirates

will von Mai an einen

zweiten täglichen

Flug zwischen der

Landeshauptstadt

und Dubai aufnehmen.

»Auch LTU, Air

Berlin und Germanwings

verstärken ihr

Engagement«, sagt

Noch-Flughafen-Chef

Rainer Schwarz, der

vor dem Wechsel zu

den Berliner Airports

steht. HLX fliege im

Sommer erstmals ab

DUS nach Venedig.

Köln/Bonn, der ewige Rivale,

legt seit Jahren vor allem im Lowcost-Segment

zu. Schon seit einiger

Zeit liebäugelt Airport-Chef

Michael Garvens auch mit Langstreckenflügen

nach dem Low-

10 TRAVEL ONE 1.2.2006


cost-Modell. Dieses Jahr könnte

es klappen, wenn sich der Billigflieger

Oasis aus Hongkong für

Köln/Bonn entscheidet. Sicher

ist das offenbar noch nicht, denn

auch Berlin-Schönefeld rechnet

sich gute Chancen aus. Auch bei

Flügen in die USA mischt der

viertgrößte deutsche Flughafen

mit: Am 11. Mai startet der erste

der täglichen Flüge mit Continental

nach New York.

Kräftiges Wachstum peilt

auch Dortmund an, obwohl der

Airport nach wie vor rote Zahlen

schreibt. Easyjet hat für den Sommerflugplan

Malaga ins Streckennetz

aufgenommen. Als neue

Charterdestinationen sind Burgas,

Sarmellek/Balaton (Ungarn)

und Split an der kroatischen Adria

vorgesehen. Wizz Air nimmt

zum Sommer die Verbindung

nach Breslau auf.

Der Flughafen Münster/Osnabrück

will ab 2007 die Start-

und Landebahn von 2.170 auf

3.600 Meter verlängern. Damit

seien von dem Regionalflughafen

ab 2008 auch Flüge zur Ostküste

der USA, in die Golfstaaten oder

in die Karibik möglich, heißt es.

Der Verkehr wuchs 2005 relativ

schwach. Zwar stieg die Zahl der

Starts und Landungen um 7,7

Prozent, die Zahl der Fluggäste

jedoch nur um 3,6 Prozent.

Paderborn/Lippstadt will sich

in diesem Jahr mit Investitionen

zurückhalten. Zu den wichtigsten

Neuheiten zählen Flüge mit Hamburg

International ins norwegische

Alesund, die von Mai bis

August jeweils dienstags starten.

2007 will Paderborn/Lippstadt

die Landebahn verlängern. Auch

dort zielt der Ausbau darauf,

Flugzeugen mit größerer Reichweite

Starts und Landungen zu

ermöglichen. Sorgen bereiten die

hessischen Nachbarn: Kassel-Calden

soll mit großem Aufwand

zum Regionalflughafen ausgebaut

werden. Das wollen die Ostwestfalen

um jeden Preis verhindern.

Diskutiert wird in diesem Zusammenhang

auch, ob man den Hessen

eine Beteiligung am eigenen

Airport anbietet und diesen in Paderborn/Kassel

umbenennt.

Fragezeichen stehen hinter der

Zukunft des Flughafens Weeze.

Der Streit um die Betriebsgenehmigung

beschäftigt derzeit Politiker

und Juristen. Vorerst wird

weiter geflogen, doch eine endgültige

Entscheidung steht bislang

noch aus.

Christian Schmicke Köln/Bonn: Der Flughafen will bald den ersten Lowcost-Langstreckenflug anbieten

1.2.2006 TRAVEL ONE 11


➤ PRODUKT Airlines/Airports Mix

Gepäck hat seinen Preis

Ryanair ■ Die irische Lowcost-

Airline kassiert vom 16. März an

für aufzugebendes Gepäck 3,50

Euro pro Stück. Gleichzeitig wird

die Gewichtsgrenze von 15 auf 20

Kilogramm angehoben. Der Betrag

von 3,50 Euro für das erste

und 3,50 Euro für das zweite Ge-

päckstück gilt allerdings nur, wenn

das Gepäck beim Einbuchen im

Voraus angemeldet wird. Wer erst

am Flughafen die Zahl der Gepäckstücke

angibt, zahlt sieben

Euro pro Stück.

Gleichzeitig verspricht die

Fluggesellschaft, ihre Ticketpreise

Ryanair-Gäste müssen für Gepäck, das sie aufgeben, künftig bezahlen

Flach gebettet fliegen

Umrüstung ■ SAS wird die Business

Class der Langstreckenflotte

in diesem Jahr mit »Flatbed-Sitzen«

ausstatten. Bis Ende März ist

die Umrüstung aller A340 abgeschlossen,

die A330 werden bis

Dezember umgebaut sein. Der

Sitzabstand wurde von 127 auf

155 Zentimeter erhöht und der

Die gesamte Langstreckenflotte

erhält Flatbed-Sitze

Neigungswinkel liegt bei 170

Grad. Auf Flügen in die USA und

nach Asien können Passagiere seit

Ende Januar über Laptop oder den

kabellosen Internetzugang »SAS

Net Access« fernsehen. Zum Start

können fünf Fernsehkanäle empfangen

werden. Der neue Service,

wie auch der Internetzugang, ist

kostenpflichtig.

2005 hat die Fluggesellschaft

mit 34,9 Millionen Passagieren

eine neue Rekordmarke erzielen

können. Dabei brachte der Dezember

mit 2,6 Millionen Fluggästen

ein Plus von 19,4 Prozent.

Die Auslastung im Europaverkehr

konnte um 8,2 Prozentpunkte

auf 67,4 Prozent gesteigert werden.

Auf den Interkontinental-

Strecken sank das Volumen um

ein Prozent, die Auslastung lag

mit 76 Prozent um 2,3 Prozentpunkte

höher.

www.flysas.de

im Schnitt um neun Prozent zu

senken. Daher reisen Kunden, die

nur Handgepäck mit sich führen,

künftig um durchschnittlich 3,50

Euro billiger, heißt es. Wer im Besitz

eines EU-Ausweises ist, mit

Handgepäck reist und im Internet

eincheckt, kann direkt zum Abflug-Gate

gehen und darf bevorzugt

einsteigen. Für Reisende mit

einem aufzugebenden Gepäckstück

sei die neue Regelung kostenneutral,

lediglich Passagiere

mit zwei Gepäckstücken müssten

mehr zahlen als zuvor.

Mit der neuen Gepäckregelung

will Ryanair vor allem die

anfallenden Flughafen- und Handlingkosten

um rund 30 Millionen

Euro reduzieren. Die Airline rechnet

damit, dass schon bald rund

40 Prozent der Fluggäste via Internet

einchecken. Für die Kunden

zahle sich das neue System durch

kürzere Warteschlangen aus, verspricht

Sales & Marketing Managerin

Caroline Baldwin.

www.ryanair.de

Jung: das Einzugsgebiet wächst

Mehr Platz

für Autos

Baden-Airpark ■ 711.800 Gäste

sind im vergangenen Jahr vom

Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden

abgeflogen – die meisten von

ihnen kamen mit dem Auto zum

Airport. Rund 90 Prozent der Gäste

wohnen im Umkreis von 150

Hasselbarth sieht in Hamburg

großes Potenzial

Von der Elbe

nach Dubai

Flugplan ■ Emirates nimmt

Hamburg als vierten deutschen

Flughafen am 1. März mit täglichen

Flügen nach Dubai in den

Flugplan auf. Henry Hasselbarth,

Vice President North & Central

Europe, ist überzeugt, in Norddeutschland

ein Angebot zu schaffen,

das es in »dieser Form und

Vielfältigkeit« noch nicht gegeben

habe. Geflogen wird mit einem

Airbus A330-200 in Drei-Klassen-

Konfiguration.

www.emirates.de

Kilometern, doch der Einzugsbereich

des Flughafens wird offensichtlich

immer größer. Denn die

Zuwächse resultierten vor allem

von Gästen aus dem Saarland,

Hessen, Frankreich und der

Schweiz. Den Hauptgrund dafür

sieht Manfred Jung, Geschäftsführer

des Airports, in vergleichsweise

günstigen Parkgebühren,

die Reisende dazu veranlassten,

auch längere Anfahrtswege in

Kauf zu nehmen.

Um das geplante Wachstum

– für dieses Jahr rechnet Jung mit

800.000 Besuchern – reibungslos

zu bewältigen, hat Baden-Airpark

vor kurzem einen neuen Parkplatz

mit 1.200 Stellplätzen in

Betrieb genommen.

Möglicherweise erhält der

Flughafen bald unerwünschte

Konkurrenz. Ein australischer Investor

hat einen Antrag für eine

beschränkte Passagierfluglizenz

für den nur 60 Kilometer entfernten

Flugplatz Lahr eingereicht.

www.badenairpark.de

12 TRAVEL ONE 1.2.2006


Neue Welten entdecken.

Delta kommt nach Düsseldorf. Am 4. April 2006

geht es los mit einem täglichen Flug nonstop in

den Südosten der USA, nach Atlanta. Der Flughafen

Hartsfield ist mit knapp 80 Millionen Passagieren

im Jahr der größte Airport der Welt. Und Delta Air

Lines ist dort mit Abstand der größte Carrier. Über

das Mega-Hub der Airline erreichen die Gäste aus

Düsseldorf mehr als 100 Anschluss-Verbindungen

innerhalb der USA und nach Lateinamerika.

Delta Air Lines setzt auf der neuen Strecke Flugzeuge

vom Typ Boeing B-767-300 „Extended Range“ ein.

In der vielfach ausgezeichneten BusinessElite Class

stehen 36 bequeme Sessel zur Verfügung, die Economy

Class bietet 168 Passagieren Platz. Die Flüge von

Delta können unter der allgemeinen Reservierungsnummer

0180 33 37 880, über delta.com/de oder in

jedem Reisebüro gebucht werden.

Bereits jeder zehnte Passagier ab Düsseldorf International

fliegt Langstrecke. Tendenz steigend. Mehr als

30 Ziele stehen zur Auswahl. Auch als Umsteigepunkt

wird DUS immer beliebter. Die kurzen Wege und die

Übersichtlichkeit in unserem hellen und modernen

Terminal sind Vorteile, die unsere Kunden ganz

besonders schätzen.

1.2.2006 TRAVEL ONE 13

Ab 4. April 2006 mit Delta Air Lines nonstop von Düsseldorf nach Atlanta.


➤ PRODUKT Airlines/Airports Mix

M O M E N T M A L …

Dringend

reformieren

Nichts gegen Altenburg, Coch-

stedt, Laage oder Kassel. Aber

angesichts der Flughafen-

schwemme, die die vergange-

nen Jahre hervorgebracht ha-

ben und die in nächster Zeit

nicht abreißen wird, fragt man

sich schon, ob unsere Verkehrs-

planer von allen guten Geistern

verlassen sind.

Was da zum Teil ganz in

der Nähe bestehender Airports

geschieht, ist sowohl verkehrs-

politisch als auch ökonomisch

unsinnig. Denn die gern be-

schworene »Job-Maschine Air-

port« funktioniert nur, wenn

dein Flughafen rentabel ist. Als

Strukturpolitik getarnt und mit

Steuergeldern subventioniert,

sind die Miniflughäfen nach

Meinung vieler Experten Res-

sourcenverschwendung.

Es ist höchste Zeit, dass die

Kompetenzen bei der Planung

von Flughäfen stärker von der

Länderebene auf den Bund ver-

lagert werden. Sonst sorgt das

Kirchturmdenken

kommunaler und

regionaler Fürsten

dafür, dass bald je-

der Modellflugplatz

langstreckentaug-

lich gemacht wird.

Christian Schmicke

stellv. Chefredakteur

c.schmicke@travel-one.net

Im Sommer geht es zu 33 Kurz- und Mittelstrecken- sowie 33 Fernzielen

Mehr Flüge, öfter nonstop

Condor ■ Die beliebtesten Winterziele

will die Ferienfluggesellschaft

auch im Sommer weiterhin

anfliegen. Condor übernimmt

43 Destinationen in den Sommerflugplan

– etwa Barcelona, Antigua

und Salvador de Bahía.

Daneben will die Airline für

stark nachgefragte Ziele des Sommers

2005 mehr Flüge und Nonstop-Verbindungen

auflegen, zum

Beispiel nach Palma de Mallorca,

U P D A T E S

■ Cathay stockt die Zahl der Flüge

von Frankfurt nach Hongkong

von Ende März an um drei auf

zehn auf. Die Flugtage sind Mittwoch,

Freitag und Sonntag.

■ Ethiopian Airlines ist erster

Nutzer der Boeing 787 »Dreamliner«

und wird die zehn bestellten

Maschinen von 2008 an einsetzen.

Diese sind zusätzlich mit 30 Prozent

leiseren Triebwerken ausgestattet.

■ JAL bietet auf Langstreckenflügen

an, übers Laptop fernzusehen.

Passagiere können zwischen vier

englischsprachigen Programmen

wählen. Gezahlt wird in Paketen

von ein, zwei oder drei Stunden

oder per Flatrate für 24 Stunden.

■ Das Gläubigerschutzverfahren

der Varig wurde um 24 Monate

verlängert, nachdem die Gläubigerversammlung

den Restrukturierungsplan

angenommen hat.

Antalya, zu den Kanaren, nach

Las Vegas und Calgary.

Condor fliegt von 17 deutschen

Abflughäfen. Zudem können

über die Airline Türkeiflüge

mit SunExpress gebucht werden.

Eine weitere Kooperation besteht

mit Eurocypria für Zypernflüge

sowie mit dba für Verbindungen

nach Rimini.

www.condor.com

■ Middle East Airlines, Air Liban

will Mitglied der Allianz Skyteam

werden. Der Beitritt soll in

den nächsten 15 Monaten abgeschlossen

sein.

■ Die private chinesische Fluggesellschaft

East Star Airlines hat

bei Airbus zehn A320-Flugzeuge

bestellt. Die Auslieferung soll im

zweiten Quartal beginnen.

■ Der Restrukturierungsplan von

Cyprus Airways wurde von den

Mitarbeitern mit großer Mehrheit

Barbados als

neues Ziel

Martinair ■ Die niederländische

Fluggesellschaft hat Barbados als

neues Ziel in den Sommerflugplan

integriert. Von April an geht es

einmal pro Woche mittwochs in

die Karibik, Zubringer bestehen

von elf deutschen Flughäfen. Neu

hinzugekommen ist hier Münster/Osnabrück,

das von Anfang

März an angebunden ist.

Miami und San José in Costa

Rica werden weiterhin täglich angeflogen,

Orlando hat vier Verbindungen

pro Woche, die Dominikanische

Republik, Cancun und

Kuba jeweils drei. Jamaika und

Tobago werden dann auch einmal

pro Woche angeflogen. Zweimal

pro Woche geht es von Amsterdam

nach Colombo, mittwochs

gibt es einen Anschluss auf die

Malediven.

www.martinair.de

■ Malev wird auch in diesem

Jahr den Flughafen in Sármellék

am Plattensee in den Sommerflugplan

von Deutschland aus

aufnehmen. Nach dem erfolgreichen

Start 2005 erhält neben

Stuttgart erstmals auch Berlin

eine Linienflugverbindung. Die

Abflüge aus Deutschland erfolgen

jeweils samstags.

angenommen. Das Unternehmen

muss jährlich rund 35 Millionen

Euro einsparen, unter anderem mit

dem Abbau von 500 der 1.800

Stellen und Gehaltskürzungen.

■ Fraport hat im Terminal 1 eine

neue Durchgangslounge für VIP-

Gäste eingerichtet. Nach der Sicherheitskontrolle

an Tor 13 werden

die Gäste mit dem Auto direkt

zur Lounge im Transitbereich des

Flugsteigs B gebracht. Die ehemalige

Lufthansa-Lounge wurde vom

Flughafen neu gestaltet.

14 TRAVEL ONE 1.2.2006


Wachstum mit Augenmaß

Airport Nürnberg ■ Während

der meisten Stunden des Tages ist

der Flughafen im Fränkischen ein

recht beschaulicher regionaler

Airport. Doch dieses Bild ändert

sich in den Wintermonaten zwei-

Krüger will Investitionen aus

eigener Kraft finanzieren

mal am Tag massiv: Morgens zwischen

sieben und neun Uhr und

abends zwischen 19 und 21 Uhr

fungiert Nürnberg als Drehscheibe

für Air Berlin. Ein Jet nach

dem anderen landet, die Passagiere

werden über das Terminal umverteilt

und die Flugzeuge heben

wieder ab.

Das stellt hohe Anforderungen

an die Logistik. Rund 3.500

Passagiere und 20 Flugzeuge

müssen innerhalb von zwei Stunden

abgefertigt werden. Passagiere

von 17 Zubringer-Flughäfen

werden in der laufenden Wintersaison

auf insgesamt 22 Ziele verteilt.

Das Terminal platzt in diesen

Stunden aus allen Nähten;

trotzdem findet jeder Passagier

noch einen Sitzplatz.

Die Wege sind kurz, denn

alle Schalter, an denen das Boarding

organisiert wird, liegen direkt

nebeneinander. Rund eine

Million Fluggäste dürften in die-

ser Saison über die Drehscheibe

Nürnberg verteilt werden. Für

Air Berlin bietet der Umsteigeflughafen

die Möglichkeit, Flüge

in der nachfrageschwachen Wintersaison

besser auszulasten, für

den Flughafen bildet die Drehscheibe

die Existenzgrundlage.

Auch in Nürnberg soll kräftig

investiert werden. Rund 200 Millionen

Euro sollen bis 2015 in

Baumaßnahmen fließen, kündigt

Airport-Chef Karl-Heinz Krüger

an. Bereits im vergangenen

Herbst begannen Arbeiten zur

Verlängerung des Transfer Control

Terminals nach Westen. Östlich

der Abflughalle 1 entsteht ein

neues Gebäude mit Kontrollstellen.

Im Sommer beginnt der Bau

des dritten Parkhauses, das 2007

fertig werden soll. Alle Investitionen

wolle der Flughafen aus eigener

Kraft stemmen, ohne die Kassen

des Freistaats Bayern und der

Stadt Nürnberg zu belasten, verspricht

Krüger.

A_7799 www. airport-nuernberg.de

TravelOne 106x132 18.01.2006 www.auaexpednet.de

8:48 Uhr Seite 1

Deutschland –›

Skandinavien

ab €70,- *

* Endpreis für einen One Way Flug inkl. aller Steuern

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One Way Tarife von SAS

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Economy, Economy Flex und Business sind jetzt als One Ways erhältlich und

frei kombinierbar! Auch komplizierte Tarifregeln wie Vorausbuchungsfristen

sowie Mindest- und Maximalaufenthalte gibt es nicht mehr. Welche Wünsche

Sie in puncto Preis, Flexibilität und Service auch immer haben, mit dem

SAS One Way Konzept erfüllen wir diese souverän, einfach und zuverlässig.

Weitere Informationen unter www.flysas.de.

AUA fliegt nun zwei

tschechische Städte an

Über Wien

nach Ostrau

Austrian Airlines ■ Die Fluggesellschaft

erhöht die Zahl der Flüge

zwischen München und Wien

um einen auf acht pro Tag. Der

neue Flug startet jeweils zwischen

Montag und Freitag.

Neuer Zielflughafen ist Ostrau,

das durch ein Codeshare-Abkommen

mit Central Connect

Airlines montags bis freitags zweimal

täglich von Wien aus zu erreichen

ist. Ostrau ist neben Prag

die zweite tschechische Stadt im

Streckennetz.


➤ SALES Geschäftsreisen

Die Zeit wird knapp. Die Schlange an der

Sicherheitskontrolle ist unendlich lang

und die Abflugzeit des Flugzeugs rückt

unerbittlich näher. Für viele Geschäftsreisende

ist dieses Bild ein wahres Horrorszenario.

Das hat zumindest die neue Umfrage von

Carlson Wagonlit Travel

(CWT) herausgefunden. 25

Prozent der 2.100 weltweit

befragten Reisenden sehen die

Sicherheitskontrollen als entscheidenden

Störfaktor an.

Danach folgen Flugverspätungen

mit 24 Prozent und ein

unausgewogenes Verhältnis

zwischen Beruf und Privatleben

mit 21 Prozent.

Neben den Geschäftsrei-

senden hat das von CWT beauftragteMarktforschungsinstitut

KRC Research 650 Travel

Manager in zwölf Ländern im

Oktober und November 2005 weltweit befragt.

»Uns war es wichtig, dass es eine externe Studie

ist und eine neutrale und globale Untersuchung

vorgenommen wird«, berichtet Martina

Eggler, Vice President Sales & Account Management,

Marketing für Mittel- und Osteuropa.

»Befragt wurden nur wenige CWT-Kunden, die

nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden.

Wir wollten nicht unser Kundenportfolio als

Basis nehmen, sondern saubere statistische Erhebungen.

Die Ergebnisse decken sich aber

teilweise mit unseren Erwartungen.«

Eggler: »Faktor Mensch

bleibt entscheidend«

Regionale Unterschiede

beim Marktwachstum

»Unser Ziel war es, Antworten auf die Fragen

zu bekommen, ob weltweit Einigkeit herrscht

und wo es regionale Unterschiede gibt. Der

zweite Komplex war die Frage, was Reisende

und Travel Manager einheitlich sehen und

wo es Differenzen gibt«, listet Eggler auf. Hubert

Joly, weltweiter Präsident und CEO von

CWT, zieht für die Branche ein positives Fazit:

»Der Geschäftsreisemarkt wächst weiter.

Dies reflektiert das starke wirtschaftliche

Wachstum weltweit und die Globalisierung

in der Wirtschaft und den Unternehmen.«

Dabei gibt es aber deutliche regionale Unterschiede.

In Lateinamerika, dort wurde als

stärkster Markt Brasilien untersucht, rechnen

50 Prozent der Reisenden mit einem Wachstum,

in Asien sind es 44 Prozent, in Europa

32 und in Nordamerika 27 Prozent. »Die Europäer

sind am wenigsten optimistisch, was

auf die unterschiedliche wirtschaftliche Lage

in den untersuchten Ländern zurückzufüh-

Wachsen

und sparen

Studie ■ Der globale Geschäftsreisemarkt wird in den

nächsten Jahren weiter wachsen. Reisende und Travel

Manager erwarten eine Zunahme der Online-Buchungen.

ren ist«, so Eggler. Überrascht war die CWT-

Managerin über die Ergebnisse zur Entwicklung

des Online-Marktes: »Hier konnten wir

einen globalen Konsens feststellen. In allen

Erdteilen wird eine starke Zunahme der Online-Buchungen

erwartet und die Menschen

zeigen viel Vertrauen in die Technik.« In Europa

erwarten 87 Prozent der Travel Manager,

dass in fünf Jahren alle Buchungen online vorgenommen

werden. In Lateinamerika sind es

sogar 90 Prozent, in Asien 83 und in Nord-

amerika 81 Prozent der Befragten. »In den

USA haben wir bereits eine hohe Durchdringungsquote

bei den Online-Buchungen. In

unseren dortigen CWT-Niederlassungen liegt

sie bei 50 Prozent«, erklärt Eggler. Dagegen

weist Europa mit 32 Prozent den höchsten

Anteil an Geschäftsreisenden auf, die selbst

noch nie im Internet gebucht haben. Dies liege

an der hier herrschenden anderen Unternehmensstruktur.

40 Prozent erklärten, dass

die Sekretärin oder Assistentin die Reisen bu-

16 TRAVEL ONE 1.2.2006


»Online-Buchungen sind

ein Schlüsselelement

für Unternehmen«

Hubert Joly

CEO Carlson Wagonlit Travel

che. »Wir müssen hier den Mehrwert unserer

eigenen Arbeit stärker herausstellen und in

der Kommunikation deutlicher machen, wo

es Grenzen gibt« stellt die Managerin fest.

Für CWT-Präsident Joly sind Online-Buchungen

ein Schlüsselelement für Unternehmen,

die sparen möchten. Weltweit gaben rund

54 Prozent der Travel Manager an, dass Kosteneinsparungen

für ihre Geschäftsführungen die

höchste Priorität hat. Am stärksten ist der Sparwille

in Europa ausgeprägt. Große Bedeutung

werde in Zukunft auch bei Großunternehmen

der Globalisierung von Reiseprogrammen zuge-

Einschätzungen der Befragten bis 2011

Nahezu alle

Buchungen online

Nur noch wenige große

Fluggesellschaften

Kleinere Flugzeug-

besatzungen

Geschäftsreisende

Travel Manager

messen, so die vorherrschende Meinung. Der

Druck auf die Kostenseite wirkt sich auch auf

die Wahl der Verkehrsmittel aus. Denn der

Nutzungsgrad von Lowcost-Fluggesellschaften

wächst. 66 Prozent gaben an, dass sie gelegentlich

mit Lowcost-Airlinesunterwegs

sind, 14 Prozent

sind dies bei 61

bis 100 Prozent ihrer

Reisen. Allerdings

hat die Hälfte

der Europäer noch

nie in Maschinen einerBillig-Fluggesellschaft

gesessen. 81

Prozent der Travel

Manager weltweit

haben selten bis nie einen Lowcost-Carrier gebucht.

70 Prozent der Reisenden erwarten in

fünf Jahren weniger große Fluggesellschaften,

aber mehr Lowcost-Anbieter.

Drei Spannungsfelder

in der Zukunft

Das Spannungsfeld zwischen der Preisentwicklung

und dem persönlichen Wohlbefinden

ist für Eggler daher auch eines der drei

Kernthemen, die sie als Fazit aus der Studie

zieht. »Einerseits sehen die Travel Manager

den Kostendruck und 35 Prozent betrachten

das Aufzeigen von Einsparungen als wichtigsten

Aspekt ihrer Arbeit, doch der Preis

alleine ist nicht ausschlaggebend, besonders

bei Langstreckenflügen und Hotelübernachtungen,

wie die Antworten der Reisenden

zeigen.« Der zweite Komplex ist für sie die

Herausforderung, eine Balance zwischen den

Gegenpolen hohe Geschwindigkeit und Sicherheit

zu finden. »Sicherheit muss gegeben

sein, aber sie darf nicht auf Kosten der Geschwindigkeit

gehen,

das hat unsere Untersu-

61%

51%

69%

72%

89%

83%

chung eindeutig aufgezeigt.«

»Weiterhin gilt es

eine gute Balance zwischen

Hightech und dem

Faktor Mensch zu finden.

Die Menschlichkeit

ist in unserer Branche

immer noch Schlüsselfaktor.

Auch wenn der

Trend zu mehr Online-

Buchungen geht, spielen

Reisebüros weiterhin

eine große Rolle.«

Wolfram Marx

Budapest ab29,-

Air Berlin

London ab29,-

Air Berlin

Mailand ab29,-

Air Berlin

Paris ab29,-

Air Berlin

Rom ab29,-

Air Berlin

Wien ab29,-

Air Berlin

Palma de Mallorca ab49,-

Air Berlin/Hapagfly

Glasgow ab49,-

Air Berlin

Manchester ab49,-

Air Berlin

Hamburg ab54,dba

Berlin ab59,-

Lufthansa

Kopenhagen ab70,-

SAS

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Buchbar online oder im Reisebüro.

www.airport-nuernberg.de

1.2.2006 TRAVEL ONE 17


➤ SALES Mix

M O M E N T M A L …

Gesucht,

gefunden

Gerade war es noch ganz

friedlich. Doch plötzlich steht

das Reisebüro voller Kunden.

Wo ist eigentlich die Kolle-

gin? Wollte sie nicht Kataloge

aus dem Keller holen? Von

dem wackeligen Regal? Etwa

mit der defekten Trittleiter?

Liegt sie dort gar verletzt, be-

graben unter Neckermann-

und TUI-Urlaubsangeboten?

Alltags-Schock. Das muss

nicht sein. Eine Kaltenkirche-

ner Firma bietet Abhilfe und

wirbt für »Einzelplatzabsiche-

rung mit Ortung« – inklusive

»Totmann-Alarm«. Zum »Auf-

finden verunfallter Personen«,

wie sie dem namentlich ange-

sprochenen Chef mitteilt.

Prima, das hat Potenzial.

Wir stellen uns vor: Schon

blinkt das Notrufgerät der Kol-

legin – der »willensunabhängi-

ge Notruf«. Blick auf die 3D-

Ortung: Buchhaltungszimmer.

Klick auf die Sprechtaste: »Al-

les okay, bin kurz eingenickt«,

gesteht sie.

Ha, ertappt!

Von wegen Gefahr.

Es geht doch

nichts über pfiffige

Ideen für die rich-

tige Zielgruppe.

Tanja Ronge

Redakteur

t.ronge@travel-one.net

Italien ist Trumpf

Eine original Vespa für die

»italienischen« Expedienten

Vertrieb ■ FTI baut die Zusammenarbeit

mit Valtur aus und veranstaltet

dazu unter dem Slogan

»Italissimo« diverse Aktionen für

den Vertrieb. Den Auftakt bildet

am 10. Februar in der Villa Flora

in München eine »Notte Valtur«

für Expedienten.

U P D A T E S

■ TUI setzt bei tui.com jetzt die

Fuzzy-Logic-Technologie von Traveltainment

ein. Die Buchungsmaschine

schlägt selbstständig alternative

Reiseangebote vor, wenn es

kein passendes Angebot für den

Reisewunsch gibt.

■ Die CD-ROM »Gesund & sicher

reisen« mit Gesundheitsinformationen

zu 200 Reiseländern können

Reisebüros kostenlos bei Travelmed

in Düsseldorf bestellen. Zu

finden ist auch eine Liste von Ärzten

und Apotheken aus dem Bereich

Reisemedizin.

■ S.A. Landprogramm bietet Reisebüros

eine zweistündige PC-Diashow

»Afrikas Süden – Südafrika,

Namibia, Botswana, Zimbabwe«. Sie

kann für 100 Euro bestellt werden.

Infos: info@suedafrika-reisen.de.

■ Schmetterling Reisen startet

eine Kooperation mit der Dehoga

Baden-Württemberg. Die Hotels

Auf dem Programm

steht

unter anderem

eine Produktpräsentation,

denn FTI hat

nun elf Anlagen,

darunter

die neuen Resorts

Valtur Simeri

und Valtur

Capo Rizzuto

in Kalabrien

und Valtur

Pollina auf

Sizilien im

Programm, die

teilweise exklusiv

angeboten werden. Abgerundet

wird der Abend mit einem

italienischen Unterhaltungsprogramm

und einem Gewinnspiel.

Der Hauptpreis ist eine Vespa,

dazu kommen weitere Überraschungspreise.

Interessierte Expedienten

können sich unter

können nun über den Code »SR«

gebucht werden.

■ Der DRV hat auf seiner Internetseite

unter dem Stichwort »Wichtiges

zur Vogelgrippe« Informationen

mit Links zu diversen Organisationen

zusammengestellt. Die Angaben

werden ständig aktualisiert.

■ Die Rewe-Bausteinveranstalter

bieten von Ende Februar bis Ende

September eintägige, kostenlose

Basisseminare »Easy2book – Phoenix

über die Toma-Maske«. In 19

eventmarketing@fti.de anmelden,

dann muss ein »Einladungstest«

abgelegt werden. Weitere Aktionen

wie Inforeisen sind ebenfalls

geplant.

Vertriebschef Richard Reindl

will den Kontakt zu den Reisebüros

auch außerhalb der Aktionen

verbessern und bietet für vier

Wochen einen »heißen Draht«

an. Bis zum 2. März stehen die

Produktmanager des Münchener

Veranstalters immer donnerstags

für Fragen zur Verfügung. Den

Anfang macht am 2. Februar Luca

Picone für Italien, am 9. Februar

folgt Tanja Delorme zu Griechenland

und Zypern. Marco Volpe

beantwortet am 16. Februar Fragen

zu Ägypten, Rumänien und

Bulgarien, am 23. Februar folgt

Marion Warxhausen mit dem

Thema Vorderer Orient und den

Abschluss bildet Hicabi Ayhan,

der Auskünfte zur Türkei gibt. Zu

erreichen sind die Spezialisten

unter 01805/30 77 30.

www.fti.de

■ DER Business Travel bietet

Geschäftsreisenden in Zusammenarbeit

mit der Europäischen

zwei Versicherungspakete an. Den

Jahres-Business-Krankenschutz

gibt es ab 35 Euro. Das Rundum-

Sorglos-Business-Paket kann als

Bausteinprogramm individuell

kombiniert werden.

Städten stehen 1.300 Schulungsplätze

zur Verfügung.

■ Martinair führt auf den Strecken

von Amsterdam nach Miami,

Orlando, Cancun und San José in

Costa Rica E-Ticketing ein. Toronto

und Vancouver folgen.

■ Hotels von Logis de France, der

ältesten Hotelmarke Frankreichs,

sind ab sofort über Amadeus

buchbar. Geplant sind bis zu 200

Häuser im Laufe des Jahres. Die

Provision liegt bei acht Prozent.

18 TRAVEL ONE 1.2.2006


Weniger Last-Minute

Studie ■ Deutsche Urlauber unternahmen

2005 rund 4,8 Millionen

Last-Minute-Reisen und gaben

dafür rund 1,7 Milliarden

Euro aus. Diese Zahlen sind das

Ergebnis einer repräsentativen

Studie des Marktforschungsunternehmens

Ulysses-Web Tourismus.

Die Zahl der Spontanreisen lag da-

Rossmann: »Wichtig ist der Preis

und ein seriöser Anbieter«

mit um 17 Prozent unter den Werten

von 2004.

Ulysses-Geschäftsführer Dominik

Rossmann führt dies unter

anderem auf die ungünstige Lage

der Feiertage und die geringeren

Kapazitäten der Veranstalter zurück.

Die durchschnittliche Reisedauer

sank auf einen Wert von

knapp über acht Tagen, steigt

aber an, je weiter die Destination

entfernt ist. Die durchschnittlichen

Ausgaben lagen mit 416,50

Euro um 1,5 Prozent niedriger als

im Vorjahr.

Frauen zeigten sich bei der

Buchung ihres Last-Minute-Urlaubs

wesentlich internetaffiner,

während Männer mehr im Reisebüro

buchten. Wichtigster Aspekt

bei einer Spontanreise bleibt bei

beiden Geschlechtern der Preis,

denn 73 Prozent erwarten vor

allem preisgünstige Angebote.

www.web-tourismus.de

ORIGINAL UND FÄLSCHUNG

Das Führungsteam der Lastminute.com-Gruppe: Ursula Streve, Albrecht

von Senden, Dagmar Teufel, Michael Buller und Patrick Feil

Alle unter einem Dach

Lastminute-Group ■ Noch im

November vergangenen Jahres

stiefelte das Führungsteam der

Lastminute-Group im Münchener

Westend durch eine Baustelle

(Foto), im Dezember zogen die

ersten Mitarbeiter ein. Mittlerweile

arbeiten dort rund 200 Beschäftigte.

Nach Lastminute.com, Medhotels.de,

Holiday Autos sowie

der Vertriebsmarke Holiday and

More zieht nun wohl Ende April

die letzte Marke der Gruppe ins

neue Domizil – nämlich Lastminute.de.

Von den 68 Mitarbeitern

in Bad Dürkheim haben sich bislang

etwa fünf definitiv dafür entschieden,

mit dem Unternehmen

in die Bayernmetropole umzuziehen,

sagte eine Mitarbeiterin. Bis

12. Februar müssen die Beschäftigten

definitiv ihre Wahl treffen.

»Wir freuen uns über jeden Mitarbeiter,

den wir für den Standortwechsel

gewinnen können«, sagt

Gruppenchef Michael Buller.

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➤ DESTINATION Kroatien

Mehr Sterne

für Kroatien

Hotels ■ Die Adria-Destination entdeckt den Luxus. Das

Angebot an Fünf-Sterne-Hotels wächst. Auch in den unteren

Sterne-Klassen wird in die Aufwertung des Angebots investiert.

Bislang wurde Kroatien nicht unbedingt

als eine Destination für Luxusurlaub gehandelt.

Die meisten Betten bietet das

Adrialand im mittleren Preissegment. Luxushotels

wie das Dubrovnik Palace, das im vergangenen

Jahr von 150.000 internationalen

Reisebüros und Veranstaltern zum besten Hotel

Kroatiens gewählt wurde, waren eher die

Ausnahme. Aber das ändert sich. Inzwischen

wagen sich immer mehr große Hotelketten an

die Adriaküste. Hilton, Sol Melia, Iberostar

und Riu sind bereits da.

Einige bringen nicht nur ihren Namen

und ihr Know-how, sondern auch Geld mit

und investieren es in die Aufwertung des Hotelangebots.

Kempinski baut

Luxushotel in Istrien

»Kroatien hat im Hinblick auf den Hotelstandard

bereits in den vergangenen Jahren deutlich

zugelegt. Viele Ferienanlagen

sind renoviert, andere

völlig neu errichtet

worden«, berichtet Heike

Genschow, Marketing-Direktorin

von Iberostar. Und

dieser Prozess ist noch nicht

zu Ende.

Kempinski zum Beispiel

hat einen Managementvertrag

mit dem istrischen Tou-

rismusunternehmen Skiper

Hoteli geschlossen. Die

deutsche Hotelkette übernimmt

damit das Manage-

Genschow:

Kroatien hat zugelegt

ment für einen Resortkomplex an der Küste

von Alberi auf der Halbinsel Istrien. Skiper

verfügt heute über 800 Betten.

Bis 2008 sollen daraus 1.500 Betten werden.

Kempinski investiert in ein Hotel der

Fünf-Sterne-Plus-Kategorie mit 120 Zimmern.

Darüber hinaus sollen 29 Villen mit Pool gebaut

werden. Außerdem sind ein 18-Loch-

Golfplatz, ein neues Kongresszentrum und

eine Marina für 38 Yachten geplant. Die Anlage

wird künftig unter dem Namen Kempinski

Adriatic Resort geführt.

Mitbewerber Le Meridien steckt 55 Millionen

Euro in die Aufwertung des Hotels Lav bei

Split. Die Anlage mit 382 Zimmern bekommt

beispielsweise ein Casino und einen großen

Nachtclub. Außerdem soll das größte Kongresszentrum

Kroatiens und ein geräumiges

Wellness- und Spa-Zentrum eingerichtet werden.

Direkt vor dem Haus entsteht eine Marina

mit 40 Liegeplätzen für Yachten bis 15

Meter Länge. Die Eröffnung des Fünf-Sterne-

20 TRAVEL ONE 1.2.2006

Foto: ID Riva Tours


Hauses ist für den 1. August geplant. Bereits

im Oktober hat in Novigrad an der Westküste

Istriens das neue Luxushotel Nautica die Tore

geöffnet. Das Fünf-Sterne-Haus mit 42 Zimmern

ist im Stil eines Schiffes gestaltet. Zur

Anlage gehören ein Kongresszentrum für rund

160 Teilnehmer und ein Wellnesscenter. In

Zusammenarbeit mit der Marina Novigrad

bietet das Hotel private Charter an und die

Möglichkeit, Boote zum Fischen zu mieten.

Rechtzeitig zum Sommer soll das Hotel

Bellevue in Dubrovnik ein neues Aussehen

erhalten. Das Fünf-Sterne-Boutique-Hotel

wird von 49 auf 80 Zimmer und 14 Apart-

ments ausgebaut. Zusätzlich bekommt es einen

neuen Swimmingpool über dem natürlichen

Fels, auf dem das Grundstück steht. Als

besondere Attraktion ist ein sechs Meter hohes

Aquarium in den Räumen der Rezeption

und des Restaurants geplant.

Inzwischen gibt es in manchen Regionen

sogar eher ein Überangebot an teuren Betten.

»Was in Dubrovnik fehlt, sind Familienhotels

im Drei-Sterne-Bereich«, sagt Martin Misir

von Misir Sonnenlandreisen.

Dagegen sieht er in Mitteldalmatien eine

gute Mischung von Unterkünften aus allen

Qualitäts- und Preisklassen. In Istrien dominieren

Familienhotels und Ferienhäuser.

Iberostar mit neuer

Anlage auf der Insel Brac

Nicht nur in der Topetage der Hotellerie,

auch eine Stufe tiefer wird in die Aufwertung

der Unterkünfte investiert. Auf der Insel Brac

zum Beispiel eröffnet Iberostar die vierte Anlage

auf kroatischem Boden. Die spanische

Hotelkette übernimmt Management, Marketing

und Verkauf der Supetrus-Hotels, die aus

dem Vier-Sterne-Hotel Kaktus und dem Hotel

Adria Club bestehen. Iberostar investiert

rund vier Millionen Euro in die Anlage, die

als Supetrus Resort geführt wird. Die 468

Einheiten untergliedern sich in Doppel- und

Einzelzimmer, Studios, Villen, Suiten und Familien-Bungalows.

Bei der Verpflegung haben

die Gäste die Wahl zwischen All-inclusive

und Halbpension. »Kroatien ist für uns eine

wichtige Ergänzung zu unserem Portfolio in

den spanischen Urlaubsdestinationen und

Nordafrika«, sagt Genschow. Besonderes Potenzial

schöpfe das Land aus der generell

steigenden Beliebtheit der Urlaubsländer im

östlichen Mittelmeerraum und in den ehemaligen

Ostblockländern.

Ebenfalls auf Brac wird derzeit das Hotel

Elaphusa renoviert und erweitert. Zu den derzeitigen

300 Zimmern kommt ein neues Ge-

Foto: ID Riva Tours

Kroatien punktet mit einer

einmaligen Landschaft und

einer weit gefächerten

Hotellerie

bäude mit weiteren 300 Zimmern

dazu. Nach dem Umbau

soll das Haus als Vier-Sterne-

Hotel vermarktet werden.

Neben sechs Luxus-Apartments

bekommt die Anlage

eines der größten Wellness-

Zentren an der Adria und einen

Kongress-Saal mit 800

Sitzplätzen. Die Wiedereröffnung

als Hotel Grand Elaphusa

ist im Mai geplant.

Anderenorts wird ebenfalls

fleißig renoviert. Die Hotelgesellschaft

Babin Kuk investiert mehr als

drei Millionen Euro in die Renovierung des

Hotels Dubrovnik President. 1,5 Millionen

Euro fließen in das Hotel Minceta, das sich

künftig als All-inclusive-Familienhotel positionieren

will. In Rijeka wurde kürzlich das Vier-

Sterne-Hotel Jadran komplett erneuert. Außerdem

wartet die Stadt mit einem touristischen

Novum auf: mit der Arca Fiumana, dem ersten

Hotelschiff Kroatiens.

Das schwimmende

Hotel verfügt

über acht neu

eingerichtete Doppelzimmer.

Auch in der

kroatischen Hauptstadt

Zagreb rüsten

die Hoteliers auf.

Für Wanderer und

Skifahrer wird auf

dem Sljeme, dem

höchsten Gipfel des

Zagreber Gebirgszuges,

ein Vier-Sterne-Apartment-Ho-

tel eröffnet. Die Skisaison auf dem Sljeme

dauert mindestens bis Ende März. Nach Bedarf

werden die Pisten mit Schneekanonen

auf Vordermann gebracht. Das Hotel »Snjezna

Kraljica« – auf deutsch »Schneekönigin« –

wird 16 Vierbett- und ein Achtbett-Apartment

bieten. Zum Entspannen gibt es ein kleines

Wellnesscenter mit Sauna, Solarium und

Whirlpool. Klaus Göddert

1.2.2006 TRAVEL ONE 21


➤ DESTINATION Kroatien Mix

Von Berghäusern über Landhäuser und Villen: ID Riva Tours hat einen Sonderkatalog aufgelegt

Katalog für Ferienhäuser

ID Riva Tours ■ Der Kroatienspezialist

hat einen Sonderkatalog

mit Ferienhäusern aufgelegt. Die

Auswahl reicht von Berghäusern

über Landhäuser und Villen mit

Swimmingpool bis zu kleinen Hotels

und Privathäusern. Deutlich

ausgeweitet wurde das Angebot

auf den Inseln und dem Festland

der Kvarner Bucht, in Mitteldalmatien,

in den Bergen des Gorski

Kotar und in der Nähe der Plitvicer

Seen. Bei der Auswahl hat der

Schneller nach Kroatien

Croatia Airlines ■ Der Lufthansa-Partner

will im Sommer bessere

Flugverbindungen zwischen

Deutschland und Kroatien schaffen.

Der aktuelle Winterflugplan

wird Ende März um zwei wöchentliche

Frequenzen zwischen

Frankfurt und Drubrovnik er-

Croatia Airlines: Sechs mal pro

Woche Frankfurt – Dubrovnik

Veranstalter besondere Qualitätskriterien

in Bezug auf Lage, Ausstattung,

Service und Preis-Leistungsverhältnis

angelegt. Häuser,

die diesen Kriterien nicht mehr

entsprochen haben, wurden aus

dem Programm genommen. Jedes

Objekt wird auf einer halben oder

einer ganzen Seite mit mehreren

Außen- und Innenaufnahmen sowie

einer ausführlichen Beschreibung

der Lage, der Apartments

und der Einrichtung dargestellt.

gänzt, so dass die Adria-Stadt dann

sechsmal pro Woche angeflogen

wird. Außerdem will Deutschland-Direktor

Franjo Krcmar in

Frankfurt günstigere Abflugzeiten

anbieten. »Das hängt allerdings

davon ab, ob wir Slots bekommen.«

In München will Krcmar andere

Flugzeuge für die Verbindungen

nach Split einsetzen. Die

ATR-Propellermaschinen sollen

durch Regionaljets der Lufthansa

ersetzt werden. Dadurch würde

sich die Flugzeit um 40 Minuten

verringern. Ob Krcmar seine Pläne

umsetzen kann, ist noch offen:

»Wir sprechen noch mit Lufthansa.«

Zusätzlich zum Linienverkehr

ab Frankfurt und München

fliegt Croatia Airlines im Sommer

wieder von allen großen deutschen

Airports im Charterverkehr

nach Split und Dubrovnik.

www.croatiaairlines.com

Mehr Auswahl bieten die Münchener

auch bei den Fahrten mit

dem Motorsegler. Erstmals sind

zwei Reisen mit Abstecher nach

Montenegro im Angebot.

Eine zweiwöchige Tour startet

in Trogir und führt über Makarska

Riviera, Korcula und Cavtat

nach Montenegro. Hier erkunden

die Gäste bei einem ganztägigen

Busausflug das Hinterland.

Auf der Rückfahrt geht der Segler

unter anderem in Dubrovnik, Bol

und Split vor Anker.

www.idriva.de

Dubrovnik: Begegnungsrundreise zu den Höhepunkten Kroatiens

Highlights zum Jubiläum

Misir Sonnenland ■ Zum 40jährigen

Firmenjubiläum hat der

Essener Veranstalter das Angebot

um einige Leckerbissen erweitert.

Dazu gehört eine Jubiläums-

Kreuzfahrt mit der »Delphin«.

Ebenfalls neu ist eine 14-tägige

Erlebnis- und Begegnungsrundreise,

bei der die Gäste unter anderem

Zagreb, Belgrad, Sarajevo,

Urlaub

wie gemalt

Bemex ■ Der Spezialveranstalter

aus München hat sich für

Kunden, die gerne malen oder

zeichnen, etwas Besonderes einfallen

lassen: einen Kunst-Urlaub

in Kroatien.

Die Gäste verbringen eine

Woche auf der Insel Hvar in Mitteldalmatien

und haben dabei die

Gelegenheit, ihre Eindrücke auf

Aquarell-Papier oder Leinwand

festzuhalten. Angeleitet werden

sie dabei von dem thüringer Maler

Conny Gabora, der die Besucher

in freier Natur in die unterschiedlichen

Maltechniken einweiht.

Die Gebühr für den Malkurs

und die Materialkosten sind

im Reisepreis inbegriffen. Wer

will, kann den Urlaub nach der

Erfahrung mit Pinsel und Palette

individuell verlängern.

www.bemex.de

Dubrovnik und Split kennenlernen.

Eine weitere neue Rundreise

führt zu den »Höhepunkten Dalmatiens«

Split, Trogir, Zadar und

Dubrovnik. Zusätzlich Flüge gibt

es mit Air Adriatic jeweils einmal

pro Woche von München und

Nürnberg nach Split.

www.misir.de

22 TRAVEL ONE 1.2.2006


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D A S M A G A Z I N F Ü R R E I S E P R O F I S


➤ DESTINATION Mix

M O M E N T M A L …

Verlorene

Liebesmüh‘

Der Iran sorgte in den vergan-

genen Wochen für Schlagzei-

len – meist durch die verbalen

Amokläufe des Präsidenten

Mahmud Ahmadinedschad.

Erst leugnete er den Holo-

caust, dann verletzte das isla-

mische Land die Siegel an den

Atomanlagen. Kein Wunder,

dass die Sympathiewerte für

den Iran im Westen nahe dem

Nullpunkt angelangt sind.

Nun versucht die Regie-

rung auf anderem Weg, verlo-

renes Terrain wieder gut zu

machen. In sieben Ländern,

darunter Deutschland, sollen

touristische Repräsentanzen

eröffnet werden. Grundsätz-

lich ein richtiger Schritt, doch

wird jeder Versuch, das Land

den Touristen als weltoffen zu

präsentieren, durch Ahmadi-

nedschads aggressive Wort-

wahl zur Makulatur.

Erst muss sich das politi-

sche Gebaren des fundamen-

talistischen Staatsoberhauptes

ändern. Solange

der Präsident sei-

ne derzeitige Poli-

tik beibehält, ist

sowieso jede Ima-

gekampagne für

die Katz.

Wolfram Marx

Redakteur

w.marx@travel-one.net

Aruba-Folder von Dertour

Aruba bietet Wassersportlern ein breites Freizeitangebot

Aruba ■ Die kleine Karibikinsel

schwimmt auf einer Erfolgswelle.

Nach einigen eher mageren Jahren

sei die Nachfrage bei allen

deutschen Veranstaltern, die das

Antillen-Eiland im Programm haben,

in diesem Winter ausgesprochen

lebhaft, berichtet Aruba-

Werberin Rita Morozow. Um das

U P D A T E S

■ Mit freiem Eintritt will Dänemark

Kultur- und Geschichtsinteressierte

in die Museen locken. Jugendliche

können gratis rund 140

Museen in ganz Dänemark besuchen.

Erwachsenen kommt die

Freizügigkeit der Dänen nur in den

zehn staatlichen Museen Kopenhagens

zugute.

■ »Ägyptens versunkene Schätze«

können vom 13. Mai bis zum 4.

September im Martin-Gropius-Bau

in Berlin bewundert werden. Die

Ausstellung vereint Funde aus den

versunkenen Städten Alexandria,

Heraklion und Kanopus. Einzelkarten

gibt es direkt beim Martin-Gropius-Museum;

Gruppenkarten mit

Führung über die Agentur Salaction

T. 040/22 65 83 22.

■ Australien präsentiert sich im

neuen Reiseführer 2006/2007. Er

enthält auf 96 Seiten Informationen

über Routen, Anreiseinformationen,

besondere Reisetipps und

Geschäft weiter anzukurbeln, hat

nun Dertour einen eigenen Sonderfolder

mit sechs arubanischen

Hotels aufgelegt.

Besonders bei Sportlern steht

die Insel hoch im Kurs: Windsurfer

zieht es vor allem auf die Leeseite

Arubas. In der türkisfarbenen

See vor dem Hadicurary-

Kontakte vor Ort. Ein kostenloses

Exemplar kann unter www.australia.com

angefordert werden.

■ In der syrischen Hauptstadt Damaskus

eröffnete Anfang des Jahres

ein weiteres internationales

Luxushotel. Das Four Seasons verfügt

über 297 Zimmer und Suiten

sowie zwölf komplett eingerichtete

Apartments. Weitere Informationen

unter: www.fourseasons.com.

■ Die Karibikinsel Montserrat

wird in Zukunft von der Basic Ser-

Strand finden sie ihr Dorado,

während Drachensurfer vor dem

weiter nördlich gelegenen Arashi

Beach zu den ganz großen Luftsprüngen

abheben. Unterwassersportler

haben entlang der Südhälfte

die Wahl zwischen 27 ausgewiesenen

Tauchgründen: In

der 15 bis 120 Fuß tiefen See

konkurrieren natürlich gewachsene

Korallenriffe mit den Schiffs-

und Flugzeugwracks um die

schillernd bunte Meeresflora und

-fauna vor Aruba.

Anders als die Südhälfte, wo

sich der Flughafen und die Städte

Oranjestadt, Noord und San Nicolas

befinden, ist der Norden

Arubas kaum besiedelt. Agaven,

Dornbüsche, Kakteenwälder und

Watapana-Bäume bestimmen

dort das Landschaftsbild. Aktivurlauber

finden den notwendigen

Freiraum für geführte Reitausflüge

entlang der anbrandenden Karibischen

See oder für Bike-, 4X4-

sowie Quad-Exkursionen. RDF

www.visitaruba.com

■ Seychellen-Urlauber können

vom 6. bis zum 12. März am Unterwasserfestival

teilnehmen. Auf

den Hauptinseln finden in dieser

Zeit nicht nur Open-Air-Partys und

Kunstdarbietungen statt. Auch die

Kinder werden mit Schnorchelausflügen

und Tauchgängen in die Unterwasserwelt

eingeführt. Infos

unter: www.subios.com

vice Group in Mainz vertreten.

Kontakt: info@basicsite.de

■ In Dubai hat kürzlich ein Skidome

eröffnet. Bis zu 1.500 Besucher können

gleichzeitig in der mehr als drei

Fußballfelder großen Halle mitten in

der Wüste Wintersport treiben.

■ Am 18. Februar 2006 eröffnet

das Atomium in Brüssel wieder. In

dem renovierten Bauwerk soll es

mehrere Ausstellungen geben. Nähere

Informationen unter: www.

atomium.be

24 TRAVEL ONE 1.2.2006


Unbekannte Urlaubsreize

Polen ■ Unser Nachbarland erfreut

sich zwar zunehmender Bekanntheit

als günstiges Reiseziel,

aber die Vielfalt seiner Reize kennen

nur wenige. Das Verkaufshandbuch

Polen 2006, herausgegeben

vom Polnischen Fremdenverkehrsamt,

soll das ändern. Es

bietet neben Einblicken in verschiedene

Regionen und Städte

auch Informationen über Rad-,

Reit-, Golf- und Wellness-Urlaub.

Während die polnische Ostseeküste

auf fast 500 Kilometer

Länge unzählige Ferienorte sowie

unberührte Natur für ihre Besucher

bereit hält, lockt die Stadt

Krakau mit ihren kulturellen

Schätzen. Die Kulturmetropole

Polens verfügt über rund 5.000

historische Bauten und ein lebendiges

Nachtleben, das sich vor allem

auf das Jüdische Viertel Kazimierz

konzentriert. Wer moderne

Kunst sucht, wird in den zahlreichen

Galerien Warschaus, der

Luxuriös in

die Wüste

Namibia ■ Urlauber können das

Land nun von den Schienen eines

vollklimatisierten Luxuszuges aus

erkunden. Die Fahrt mit dem

»Omugulu Gwombashe Star« geht

in zwei Tagen von Windhoek über

Karibib bis an die Küste.

Ebenfalls neu ist der namibische

Veranstalter Easy Travelling

Ways, der sich auf die Organisation

von Reisen zu den verschiedenen

Ethnien des Landes spezialisiert

hat. Urlauber können auf

den ungewöhnlichen Reisen das

Leben der namibischen Völker

kennenlernen. Weitere Informationen

finden sich unter www.easytravel.iway.na

Auch das Fremdenverkehrsamt

Namibias präsentiert sich seit

kurzem mit einem neuen Webauftritt.

www.namibia-tourism.com

Stadt der schrillen Kunst, fündig.

Ruhe, Natur und Wisente hingegen

findet der Urlauber in Masuren

und Podlasie.

GTI T.One 05-2-06 23.01.2006 15:42 Uhr Seite 1

www.polen-info.de In Masuren gibt es außer einer schönen Landschaft auch Wisente zu sehen

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Flughäfen

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1.2.2006 TRAVEL ONE 25

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➤ RELAX Schnäppchen für Touristiker

Tipps zum Schmökern

■ Angelika Wilhelm vom Reisebüro Reisequelle in

Kaiserslautern empfiehlt »Feuersteins Reisen« von

Herbert Feuerstein, weil dieses Buch sie zum Lachen

gebracht hat. Es ist im Heyne-Verlag erschienen und

kostet 9,95 Euro.

Nix wie weg…

ZIEL & ZEIT LEISTUNG PREIS KONTAKT

Spanien ■ Mallorca

bis 28.2.2006

Dominikanische

Republik ■ Bavaro

ab 1.5.2006

Malta ■

bis 31.3.2006

Spanien ■ Barcelona

bis 28.2.2006

Karibik ■ Kreuzfahrt

25.2.2006

Indischer Ozean ■

Mauritius

1.5. bis 15.7.2006

Frankreich ■ Belle Plagne

18.3. bis 1.4.2006

Portugal ■ Madeira

bis 31.3.2006

Golf von Oman ■ Oman

bis 26.2.2006

Übernachtung im Drei-Sterne-Hotel

Jardin de Playa in Santa Ponsa

Eine Woche im Vier-Sterne-Hotel

Carabela Bavaro im Doppelzimmer

mit All-inclusive-Verpflegung

Drei Übernachtungen in einem Drei-

Sterne-Hotel inklusive Frühstück, Flug

und Transfer

Flug mit Lufthansa, eine Übernachtung

inklusive Frühstück

Sieben Nächte auf der Voyager of the

Seas von Miami über Labadee, Ocho

Rios, Grand Cayman und Cozumel

Übernachtung im Le Mauricia im

Doppelzimmer mit Halbpension

Eine Woche in einem Zwei-Zimmer-

Apartment für bis zu fünf Personen

Flug und drei Übernachtungen mit

Frühstück im Fünf-Sterne-Hotel ab

München oder Frankfurt

Sechs Nächte im Fünf-Sterne Al

Bustan Palace Beach Resort im DZ

mit Frühstück, ab FRA/MUC/DUS

ab 12 Euro MyBalearen.com

Fax: 06021/41 20 10

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ab 216 Euro Sun Promotions

T. 06181/43 61 31

www.sumpromotions.de

ab 158 Euro Malta Direkt Reisen

T. 069/24 75 10 00

www.maltadirekt.de

ab 153 Euro Tischler Reisen

T. 08821/93 17 23

www.tischler-reisen.de

ab 449 Euro Vacation at Sea

vas@vacationatsea.de

www.vacationatsea.de

ab 68 Euro Stop Over Reisen

T. 07136/96 39 00

www.stopover.de

199 Euro Groupe Pierre & Vacances

T. 0221/97 30 30 25

www.piere-et-vacances.de

ab 345 Euro Lawson International

T. 06131/9 22 90

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1.095 Euro Neher Reisen

T. 069/82 36 34 02

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26 TRAVEL ONE 1.2.2006


T V - T I P P S

SAMSTAG, 4.2. l Die Dominikanische

Republik: Geschichten

jenseits der Traumstrände, 8:15

Uhr, SWR l Neukaledonien: Frankreichs

Juwel in der Südsee, 11:00

Uhr, WDR l Azoren: Grüne Gipfel

im Atlantik, 11:45 Uhr, MDR l Berlin:

Charlottenburg, 12:45 Uhr,

Phoenix l Südafrika: Durban und

die Provinz Kwa Zulu-Natal, 14:15

Uhr, SWR l Wartburgstadt Eisenach,

15:45 Uhr, SWR l Höllental:

Landschaft der Extreme, 16:10 Uhr,

RBB l Südafrika: Von Kapstadt

zum Krüger-Nationalpark, 17:00

Uhr, VOX l Unterwegs von Insel zu

Insel, 17:30 Uhr, NDR.

SONNTAG, 5.2. l Türkei, 7:30 Uhr,

Phoenix l Köln: Kirche, Karneval,

Kölsch und Klüngel, 10:15 Uhr,

WDR l Shibam: Chicago der Wüste,

12:30 Uhr, RBB l Plitvice: Land

der fallenden Seen, 13:30 Uhr, NDR

l Schottland, 14:30 Uhr, WDR l

Gütersloh, 15:00 Uhr, HR l ARD-

Ratgeber: Reise, 16:30 Uhr, ARD l

Sibiriens Schicksalsstrom: Der Jenissei:

Bis ans Ende der Welt, 16:30

Uhr, 3sat l Borneo, 17:05 Uhr, BR l

Durch Brasiliens Pantanal, 17:15

Uhr, SWR l Südafrika und Mosambik,

18:15 Uhr, VOX l Die Kapverden,

19:15 Uhr, Phoenix l

Dresden, 21:00 Uhr, RBB l Mit der

Sea Cloud durch die Karibik,

22:30 Uhr, PRO7.

MONTAG, 6.2. l Bulgarien: Aufbruch

am Schwarzen Meer, 14:00

Uhr, SWR l Von Schloss zu Schloss

im Münsterland, 14:30 Uhr, NDR l

Ägypten: Zu Gast bei den Pharaonen,

15:05 Uhr, HR l Feuerland,

15:15 Uhr, NDR l Die Malediven:

Luxusinsel Banyan Tree, 15:15 Uhr,

BR l Wo die Welt noch fast in Ord-

nung ist: Das Sarntal, 15:45 Uhr,

3sat l Durch das Posener Land,

20:15 Uhr, WDR l Durchs alte Kurland:

Von Nidden bis Riga, 21:00

Uhr, 3sat.

DIENSTAG, 7.2. l Kassel, 14:30

Uhr, NDR l Italien: Murano, 15:15

Uhr, BR l Das Saanenland, 3sat l

Winter im Werdenfelser Land,

19:30 Uhr, BR.

MITTWOCH, 8.2. l Mit der RMS St.

Helena im Südatlantik, 13:00 Uhr,

NDR l Deutschland: Der Deister,

14:30 Uhr, NDR l China, 15:05 Uhr,

HR l Procida: Im Schatten von Capri

und Ischia, 15:30 Uhr, 3sat l

Dresden, 21:45 Uhr, 3sat.

DONNERSTAG, 9.2. l Kloster Andechs,

12:30 Uhr, SWR l Neuseeland:

TranzCoastal, 13:00 Uhr, NDR

l Weltreisen: Senegal: Eine Reise

durch das Land der Baobabs, 13:30

Uhr, RBB l Mit Volldampf voraus:

Auf Schienen durch Asien, 14:15

Uhr, ZDF l Das Wendland, 14:30

Uhr, NDR l Afrika: Der weite Weg

Gewinnen Sie Ihren Traumurlaub

am Strand von Florida!

Sieben Nächte im Pelican Pointe Resort für zwei Personen in Clearwater Beach.

TV-Tipps EXIT➤

durch die Wüste, 15:15 Uhr, NDR l

Gomera, 15:15 Uhr, BR.

FREITAG, 10.2. l Neuguinea: Die

Baumhausmenschen von Irian

Jaya, 13:05 Uhr, ARTE l Spitzber-

gen: Die arktische Wüste, 20:15

Uhr, Phoenix l Die Ballade vom

Baikalsee, 21:00 Uhr, RBB.

Die Fragen und alle Details zum Quiz

im Internet www.travel-one.net

1.2.2006 TRAVEL ONE 27

HIGHLIGHT DER WOCHE

TSCHECHIEN – Die

Republik ist wegen ihrer

geographischen Nähe und

der Vielfalt ihrer kulturellen

Sehenswürdigkeiten

(Foto: Prag) ein attraktives

Urlaubsziel. SONNTAG,

5.2., 15:45 Uhr, HR.


➤ EXIT Feedback, Presse & Leute

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Redaktion

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Wolfram Marx, Tanja Ronge

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Dierichs Druck + Media GmbH, Kassel

TRAVEL ONE

erscheint wöchentlich mittwochs

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 34

vom 1. Januar 2006

Abonnementspreis Inland 25 Euro pro Jahr

inklusive Porto und MwSt, Einzelheft 2 Euro

Abonnementspreis Ausland 48 Euro pro Jahr

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Reisebüros erhalten TRAVEL ONE kostenlos.

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Aktiver Counter und des AJT e.V. erhalten die

Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft

(EDA: Empfängerdatei-Analyse)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

Genehmigung des Verlages. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos wird

keine Gewähr übernommen

TRAVEL ONE ist eine Aktivität

der Verlagsgruppe

Deutscher Verkehrs-Verlag, Hamburg

F E E D B A C K

An Kooperation interessiert

»Kopf hoch«

TRAVEL ONE, 25.1.2006

■ Der Leitartikel auf Seite 3 vom

25.01.2006 entspricht auch unseren

Kenntnissen und Erfahrungen

mit Reisebüros. Vielen Büros

ohne Konzernzugehörigkeit fehlt

es an Kreativität und Weitblick.

Das Jammern und Klagen kommt

dann auch nach den Gesprächen

mit der Hausbank.

Anhand der sehr geringen

Margen bei den Reisebüros und

P R E S S E

25. JANUAR 2006 l 4. WOCHE

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

INTERVIEW DER WOCHE

Andreas Bierwirth über

Lowcost-Kundenbindung

Warum Germanwings

ein Programm für Vielfl ieger

entwickelt hat � 6

SALES

Nischenanbieter im

Online-Vertrieb

Wie Claudia Windfelder

Kreuzfahrer auf ihre

Homepage zieht � 16

DESTINATION

Nationalparks bleiben

Nordamerikas Top-Ziele

Was USA-Reisende bei

der Urlaubsplanung

beachten sollten � 20

Genuss auf dem Fluss

Wie sich Reedereien und Reisebüros auf die anspruchsvolle Kundschaft einstellen PRODUKT � 8

Travel Trade Press GmbH ∙ Pf 10 07 51 ∙ 64207 Darmstadt

+++ Amadeus baut Hotelangebot aus � 4 +++ TSS

PVST ∙ DPAG ∙ Entgelt bezahlt

kauft Sultan � 5 +++ Berliner Flughäfen bringen Infoportal

für Lowcost-Umsteiger � 18 +++ Wikinger schult

im Internet � 19 +++ Kanada lanciert neue Werbekampagne

� 22 +++ TLT: Osswald kommt, Bengsch

25.1.2006 TRAVEL ONE geht � 29 +++ Mensch Jasmin Taylor � 30 1

TO_04_06_S01bis03.indd 1 23.01.2006 09:14:56

Der (h)eilige Achim

FTD, 24.1.2006

■ Joachim Hunold bahnt sich

den Weg zum Podium, um seine

Gäste zu begrüßen. Der kantige,

kompakte Mann schreitet durch

die Menge, knuddelt hier, küsst

da, tätschelt dort… Keine Frage,

die Person Hunold genießt Kultstatus…

Mit seiner kumpelhaft

offenen Art fängt er jeden…

Selbst Wettbewerber zollen dem

quirligen Rheinländer Respekt.

»Was er aufgebaut hat, ist schon

extrem gut«, sagt Ralf Tecken-

anhand von Provisionskürzungen,

werden die Banken vielen

Reisebüros die Kreditlinie kündigen.

Neue Kundenbereiche zu

erschließen zählt nicht gerade zu

den Stärken der Reisebüros.

Die Lösung liegt in einer Kooperation

mit gut sortierten Spezialveranstaltern,

die sich auf

eine finanziell unabhängige Kundenklientel

festgelegt haben. …

Burkhard Gellesch

Classic Highlights Reisen GmbH,

Engelskirchen

Reisebüros und Banken

»Kopf hoch«

TRAVEL ONE, 25.1.2006

■ Es ist schon recht merkwürdig:

In regelmäßigen Abständen »erfreuen«

uns die Analysen der

Dresdner Bank immer nach dem

Motto: »Mit der Reisebranche

geht es wieder aufwärts, aber die

Reisebüros stehen kurz vor dem

Kollaps«.

trup, Vorstand des Reisekonzerns

Thomas Cook. »Der Strategie

würde ich im Moment nix hinzufügen

wollen.« Und sogar erbitterte

Feinde werden irgendwann

weich…

So viel Anerkennung ist vielen

nicht geheuer. »Irgendwann

bekommt der Hunold noch mal

einen Heiligenschein«, sagt eine

Branchenvertreterin hämisch.

Auch andere beäugen Hunolds

Aufstieg mit Skepsis: Wieso ist

dieser Mann bloß so erfolgreich?…

Anfeindungen geht Hunold

nicht aus dem Weg, er provoziert

sie. So proklamiert er im Vorwort

seines Bordmagazins gern umstrittene

politische Ansichten:

»Wenn keiner seinen Mund aufmacht,

dann verändert sich auch

nichts«, sagt er… Wer auch immer

an seinem Heiligenschein

kratzt, Hunold stört es nicht. Er

war sogar schon zur Audienz

beim Papst.

www.ftd.de

Wer, bitte schön, trägt denn

zum Ergebnis immerhin noch zu

80 Prozent bei? Richtig, die Reisebüros...

Diese unerträgliche

Miesmache dient nur einem Ziel:

Uns Reisebüros im Ranking (

dank Basel II ) nach unten zu setzen.

Hier stecken offenbar gelenkte

Interessen dahinter. Anders

ist so ein Schwachsinn nicht

zu erklären. Hundertmal totgesagt,

aber wir leben immer noch

– und das auch noch weiter. …

Die Ersten, die dann bei uns

den Kundenservice radikal abgebaut

haben, war aber die Dresdner

Bank. Sie hat sämtliche

Zweigstellen geschlossen. …

... Welche Scharlatane in

Schlips und Kragen wollen die

Reisebüros vom Markt drängen?

Was steckt dahinter? Sicher kein

gesunder Menschenverstand.

Wer legt diesen Herren endlich

das Handwerk?

Ralf Engelhardt

Reisebüro Engelhardt,

Hildesheim

G E S T E R N

1976 ■ Vor 30 Jahren legt

Zypern eineinhalb Jahre nach

der türkischen Besetzung

eine Bilanz von 80.000 Besuchern

für 1975 vor.

1986 ■ Vor 20 Jahren nutzen

immer mehr Reisebüros

den Bildschirmtext. Nach

einem Jahr sind 1.500 angeschlossen.

1996 ■ Vor zehn Jahren

wird Jürgen Büchy neuer

Chef von Start, sein Nachfolger

bei Lufthansa wird Stefan

Pichler.

2005 ■ Vor einem Jahr

geht Jürgen Branse mit seinem

Veranstalter Holiday Jack

an den Start.

Geblättert in

TRAVEL ONE und

seinem Vorgänger

Reisebüro Bulletin

28 TRAVEL ONE 1.2.2006


Karnevalsfeier mit Elvis

Rewe Touristik ■ Kölle alaaf: Bei der Traditionsveranstaltung feierten

rund 1.600 geladene Gäste bis spät in die Nacht im Kölner Maritim Hotel

unter dem Motto »Elvis un Kölle sin der Hit – un uns Jecke fiere mit«.

Gut gelaunt zeigten sich Cowboy Ralph Osken (oberes Bild, Mitte), der

Flughafenchef in Köln, Michael Klapdor, (ganz links) an der Seite von

Hapagfly-Chef Wolfgang John (2. v.l.) oder auch DRV-Präsident Klaus

Laepple (2. v.r.) in seinem alljährlich wieder zum Einsatz gebrachten

Mönchs-Outfit. An seiner Seite klatscht Dertour-Touristik-Chef Michael

Frese (ganz rechts). Musikalische Schützenhilfe bekamen die Jecken

durch die Auftritte bekannter Bands wie etwa »Bläck Fööss«, »De Höhner«,

»De Räuber« und »Brings«. Besuch gab‘s zudem vom Kölner Dreigestirn

in Begleitung des Düsseldorfer und Frankfurter Prinzenpaars.

Pojer

steigt auf

TUI ■ Der Branchenprimus misst

dem Hotelbereich künftig mehr

Bedeutung zu und hat dessen Leiter

Karl J. Pojer zum Bereichsvorstand

gemacht. In die Vorstands-

etage der TUI AG ziehen zudem

noch Adolf Adrion

(Schifffahrt) und

Christoph R. Müller

(Flug) ein. Weitere

Mitglieder sind nach

wie vor Dr. Volker

Böttcher (Touristik

Europa Mitte), Eric

Debry (Touristik Europa

West), Peter

Rothwell (Touristik

Europa Nord) und

Michael Behrendt (Schifffahrt). Im

Zentralvorstand ist Sebastian Ebel

nun neben den Geschäftsbereichen

IT, zentraler Einkauf und Destination

Management auch für das Konzern-Controlling

verantwortlich.

1 3

Frohsinn in Kölle: Gesangsstunde mit Elvis, ein gelenkiges Funkenmariechen

und Schotte Norbert Fiebig, umrahmt von Eagles-Fan Dietmar-Kastner und

zwei Airlinern, dem LTU-Cowboy Jürgen Marbach sowie Air-Berlin-Chef

Joachim Hunold, machten Expedienten Laune

N E W S M A K E R

1 Björn Ehrich ist bei der Pro Tours AG vom stellvertretenden Vorstand zum Vorstand aufgestiegen. Ehrich

kümmert sich neben dem bisherigen und weiterhin amtierenden Vorstand Josef Pitkamin um die Bereiche

Vertrieb, Marketing und EDV. 2 Joachim Heek verstärkt zum 1. März den Hoteleinkauf von Alltours und

kehrt damit zu seinem ersten touristischen Arbeitgeber zurück. Welches Gebiet er betreut, muss noch entschieden

werden. 3 Frank Oettinger leitet den Geschäftsbereich Ferienhotels bei Steigenberger. Er war

zuletzt Director of Hotel Operation bei Arabella Sheraton in München und ist Nachfolger von Peter Schuffenhauer,

der in den Ruhestand geht. 4 Rafael Klingler ist im neuen Vertriebsteam der dba für Touristik-

Partnerschaften und Online-Vertrieb verantwortlich. Nicole Lautenschläger ist bei dba für die Region Nord

mit den Postleitzahlgebieten 0 bis 3 zuständig. Kathrina Pfeifer betreut in der Vertriebsmannschaft der

dba Unternehmen und Reisebüros in den Postleitzahlengebieten 4,5 und 6. Claudia Adams komplettiert

das dba-Team als Ansprechpartnerin für die Region Süd.

1.2.2006 TRAVEL ONE 29

2

4


➤ MENSCH Privat

Steve Knackstedt, 47, Stier, ist Senior

Country Manager Deutschland bei

Continental Airlines. Während seines

Journalistik-Studiums nimmt er in Dallas

einen Job bei der Gepäckabfertigung in der

Frachtabteilung von Continental an und

bleibt bei dem Unternehmen hängen. In den

80er Jahren wird Knackstedt Stationsleiter in

Frankfurt, im Jahr 2000 übernimmt der

Deutschstämmige die Leitung der

Fluggesellschaft für ganz Deutschland.

Insgesamt managt der verheiratete Vater

einer 24-jährigen Tochter in seinen 27

Dienstjahren bei Continental fünf Flughäfen.

Steve Knackstedt

■ Was hat Sie in die Reisebranche verschlagen?

Das Geld zum Ausgehen und für meine Dates an der Uni war knapp. Daraufhin habe ich

eine Aushilfsstelle am Flughafen angenommen. Der befristete Job dauert nun 27 Jahre

■ Ihr Traumberuf als Kind?

Ich wollte unbedingt Sportjournalist werden

■ Ihr Traumurlaub?

Strand, Sonne, Wasser und keine E-Mails und Anrufe

■ Drei Monate Zeit – was würden Sie machen?

Ich würde meine engsten Freunde, die ich überall auf der Welt habe, besuchen und

ihnen für unsere Freundschaft danken

■ Drei Dinge, die Sie mitnehmen?

Ein paar Bücher, einen MP3-Player und ein Notebook, um alles, was mir für den Roman

einfällt, den ich irgendwann später im Leben schreiben möchte, aufzuschreiben

■ Wo möchten Sie gerne leben?

Auf einer Insel, in einem Haus mit Blick auf das Meer. Dort würde ich tagsüber Romane

schreiben und abends als Teilzeitbarkeeper arbeiten

■ Worüber können Sie herzhaft lachen?

Über fast alles, besonders über mich selbst

■ Was ärgert Sie?

Leute, die nicht zuhören und meinen, dass Sie alles wissen

■ Was lesen Sie gerade?

Isabel Allende, »Daughters of fortune«

■ Was würden Sie gerne können?

Ein Haus entwerfen und bauen. Ich würde gerne die meiste Arbeit selbst machen

■ Wen würden Sie gerne mal treffen?

Mohammed und Jesus in einem Raum. Sie sollen mir erklären, warum Islam und

Christentum im 21. Jahrhundert anscheinend nicht miteinander auskommen und wie

man den Glauben des anderen respektieren kann

■ Was ist Ihre größte »Macke«?

Ich bin zu vertrauensselig, aber das wird sich nicht ändern

■ Welche Filmrolle hätten Sie gerne mal gespielt?

Jede Rolle als Partner von Meg Ryan in einer romantischen Komödie

■ Ihre erste Entscheidung, wenn Sie Bundeskanzler wären?

Krawatten verbieten und einen verbindlichen Vier-Jahres-Plan entwickeln für die

Einführung bezahlbarer alternativer Energiequellen für Heizung, Autos und Elektrizität

Nächste Woche in TRAVEL ONE: Welche neuen Vertriebswege Pierre & Vacances in diesem Jahr nutzen will ➤ Die schönsten

Städtereiseziele in Großbritannien und Irland abseits der Hauptstädte ➤ Was MSC Kreuzfahrten 2006 plant ➤ Was die

Veranstalter Eltern mit Kindern ab 14 Jahren bieten ➤ Condor enthüllt Strategie für München

30 TRAVEL ONE 1.2.2006


Nice to see you –

die Fotogalerie bei TRAVEL ONE

www.travel-one.net

1.2.2006 TRAVEL ONE 31

D A S M A G A Z I N F Ü R R E I S E P R O F I S


32 TRAVEL ONE 1.2.2006

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