Vorschau 2008, mittlere Auflösung - Einsnull

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Kulturverlag

www.kulturverlag-kadmos.de

KADMOS

Vorschau

2008

Werner Abelshauser

Ingrid Allwardt

Anonymus

Jan Assmann

Charles Babbage

Dirk Baecker

Sabine Beck

Jochen Bonz

Thomas Brandstetter

Jörg Brauns

Boris Buden

Mercedes Bunz

Mark Butler

Martin Carlé

Armin Chodzinski

Michael S. Cullen

Gerhard Danzer

Joseph de Maistre

Georges Didi-Huberman

Frank E.P. Dievernich

Nina Diezemann

Nicolas Dobra

Bernhard J. Dotzler

Alexander García Düttmann

Michael G. von Dufving

Knut Ebeling

Matthias Eckoldt

Shmuel N. Eisenstadt

Thomas Elsaesser

Wolfgang Ernst

Ottmar Ette

Susana Flörchinger

Hans Förster

Heinz von Foerster

Peter Geimer

Eckart Goebel

Josias Ludwig Gosch

Rainer Guldin

Karl Gutzkow

Wolfgang Hagen

Anselm Haverkamp

Ludger Heidbrink

Fritz Heider

Till Nikolaus von Heiseler

Helmut Höge

Fredric Jameson

Wolfgang Kaempfer

Alfred Kallir

Bernhard Kathan

Catrin Kersten

Pierre Klossowski

Alexander Kluge

Markus Krajewski

Ekkehart Krippendorff

Elmar Lampson

Gustav Landauer

Britta Lange

Guy Lenôtre

André Meinunger

Robert Nagel

Sonja Neef

Helga Nowotny

Nicolas von Oresme

Marcus Otto

Claus Pias

Birger P. Priddat

William Rasch

Christoph Rosol

Brian Rotman

Jörn Rüsen

Richard Schickel

Kai Schiemenz

Henning Schmidgen

Daniel Paul Schreber

Zoltán Sebők

Nicole Seifert

Steffen Seischab

Jan-Peter E.R. Sonntag

Bettina Springer

Georg Stauth

Dorothy Stein

Benjamin Steininger

Holger Steinmann

Rainer Stollmann

Zoran Terzic

Franziska Thun-Hohenstein

Jochen Venus

Niels Graf von Waldersee

Sigrid Weigel

Christina Wessely

Christof Windgätter

Krystian Woznicki

Slavoj Zizek

KAD

MOS


6. November 2008

10. Todestag

Hagen, Wolfgang (Hg.)

Was tun, Herr Luhmann?

voraussichtlich April 2008

ca. 14,90 Euro (D) /

15,40 Euro (A) /26,80 SFr

ca. 160 Seiten, gebunden

12 x 19 cm

(»Taschenbuchformat«)

ISBN 978-3-931659-98-1

ISBN (10) 3-931659-98-4

Wolfgang Hagen, Philosoph

und Medientheoretiker,

geb. 1950 in Kleve

am Niederrhein, studierte

Germanistik und Philosophie

in Wien und Berlin.

Seit 2002 ist er Leiter

der Kultur- und Musikabteilungen

im Deutschlandradio

Kultur sowie Leiter

der Medienforschung. 2001

habilitierte er sich an der

Univ. Basel und ist seit

2003 Privatdozent für Medienwissenschaft.

2

Wolfgang Hagen (Hg.)

Was tun,

Herr Luhmann?

Populäres Sachbuch, Philosophie, Soziologie, Kunst

Vorletzte Gespräche mit

Niklas Luhmann

Interviews u.a. mit Gerald Breyer, Hans-Dieter

Huber, Dirk Knipphals, Klaus Taschwer, Rudolf

Maresch, Christian Schlüter und Niels Werber

Vor zehn Jahren ist Niklas Luhmann, einer der

wichtigsten und wirkungsmächtigsten Denker der

zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, verstorben.

Obwohl sein umfangreiches theoretisches Werk als

komplex und schwer verständlich gilt, ist es eines

der wohl erfolgreichsten und populärsten Theorieangebote

nicht nur im deutschen Sprachraum,

sondern auch international. In seinen Gesprächen

und Interviews erweist sich Luhmann als ein faszinierender

Gesprächspartner, dessen Weitsicht

zu politischen Problemstellungen und Fragen der

Kunst und Massenmedien immer wieder verblüfft.

Nach »Warum haben Sie keinen Fernseher, Herr

Luhmann?« werden in »Was tun, Herr Luhmann?«

eine Auswahl der mit ihm geführten Interviews aus

den frühen neunziger Jahren abgedruckt, in denen

es schwerpunktmäßig um Fragen der Politik und

Kunst geht.

Inhalt u.a.: »Unsere Zukunft hängt von Entscheidungen

ab« (mit R. Maresch), »Wahrheit ist nicht

zentral« (mit C. Schlüter/C. Knipphals), »Gibt es

Kunst außerhalb der Kunst?« (mit H.-D. Huber),

Interview über Systemtheorie mit Niels Werber/

Gerald Breyer

Luhmann war wahrscheinlich einer der

größten Humoristen seiner Zunft, wenn

nicht der Wissenschaft überhaupt.

Dirk Baecker, Berliner Zeitung


Meinunger, André

Sick of Sick?

voraussichtlich Februar 2008

ca. 12,80 Euro (D)

13,20 Euro (A) / 23,30 sFr

176 Seiten, broschiert

12 x 19 cm

(»Taschenbuchformat«)

ISBN 978-3-86599-047-1

ISBN (10) 3-86599-047-9

André Meinunger forscht

am Zentrum für Allgemeine

Sprachwissenschaft in Berlin

und lehrt deutsche und allgemeine

Sprachwissenschaft

an der Universität Leipzig,

der Humboldt-Universität

und der Medizinischen Akademie

Berlin. Er hat unter

anderem ein wissenschaftliches

Buch zum Dativ herausgegeben

(Datives and

Other Cases, John Benjamins

Publishing Company).

3

André Meinunger

Sick of Sick?

Ein Streifzug durch die

Sprache als Antwort auf

den »Zwiebelfisch«

Bastian Sick hat es vorgemacht: Auf unterhaltsame

Weise hat er ein Millionenpublikum für sprachliche

Phänomene sensibilisiert. Entschlossen kämpft er

seinen Kampf gegen den Verfall der deutschen Sprache

und nimmt, wo immer er einen Verstoß gegen

die Grammatik wittert, vermeintliche Fehler gnadenlos

auseinander. Doch nicht alle seiner Beiträge

halten einer kritischen Hinterfragung stand.

In »Sick of Sick?« zeigt der Berliner Sprachwissenschaftler

André Meinunger, in welchen Punkten der

bekannte Grammatikpapst nicht ganz richtig liegt.

Auf ähnlich unterhaltsame Weise wie im »Zwiebelfisch«

wird im vorliegenden Buch deutlich, wie viel

komplizierter oder manchmal auch wie viel einfacher

die deutsche Sprache ist, als Bastian Sick es

glauben machen will.

Bastian Sick ist über die Deutschen gekommen wie

ein Wahlkampf oder eine Werbekampagne […].

Und naturgemäß läuft eine solche Aufmerksamkeitskurve

zielgenau auf den Punkt hinaus, da

er dem Publikum ebenso schwer auf die Nerven

drücken wird [...]. Sick blickt nicht hinauf, er

schaut herab — und denen, die er angreift, verbessert,

kritisiert, möchte man immer wieder

zur Seite springen.

Claudius Seidl, FAZ

Populäres Sachbuch, Sprache, Sprachwissenschaft


Ableger

032_Kadmos_TPAR.qxp 28.08.2007 14:33 Uhr Seite 32

…unsere neue Taschenbuchreihe

32

Verlage buchreport.magazin September 2007

Taschenbücher

als Ablage

Kadmos hat sich in der Nische der Kultur-,

Kunst- und Medienwissenschaft eingerichtet.

Im September startet der Berliner Kleinverlag

sein eigenes Taschenbuchprogramm.

Anbau mit Taschenbuch:

„Und ich glaubte optimistisch,

es dauert nur fünf

Jahre, eine Marke zu

etablieren“, lässt Kadmos-Verleger

Wolfram

Burckhardt die ersten

zehn Jahre des Verlags

Revue passieren. Jetzt

erfolgt die Abrundung

mit Taschenbüchern.

I

m Pfarramt kann man sich Wolfram

Burckhardt (41), den umtriebigen Inhaber

des Berliner Kulturverlags Kadmos,

schwer vorstellen. Doch ein theologisches

Studium hilft in allen Lebenslagen, auch

beim Erdichten eines Werbespruchs für die

neue Taschenbuchreihe „Ableger“, deren

Umschläge Leitz-Ordnern nacheifern: „Lieber

stilvoll abgelegt als pompös beerdigt.“

Ironische Späßchen also mit dem Archiv,

einem künstlerischen und intellektuellen

Zentralbegriff der Gegenwart. Kaum auszudenken,

was Wolfram Burckhardt als Diener

des Herrn mit anderen Zentralbegriffen

getrieben hätte.

Dreieinhalb Mitarbeiter, 30 Titel im Jahr

Vor zehn Jahren gründete er Kadmos und

musste bald „Kulturverlag“ hinzusetzen,

weil sich Cadmos, ein Verlag für Hundeund

Pferdefreunde, wenig erfreut zeigte. An

der Ostberliner Humboldt-Universität hatte

Burckhardt als Assistent am Theologischen

Seminar die Buchproduktion kennengelernt.

„Dann habe ich Bücher für de Gruyter

hergestellt“, erinnert er sich, „und beschlossen,

einen Verlag zu gründen.“

Von den Anfängen mit Übersetzungen

und Neuentdeckungen, darunter dem Klassiker

der Psychoanalyse „Denkwürdigkeiten

eines Nervenkranken“ von Daniel Paul

Schreber, hat sich Kadmos weit entfernt.

Mittlerweile gibt es dank „des ersten lebenden

Verlagsautors“ Dirk Baecker, einem

Schüler von Niklas Luhmann, ein starkes systemtheoretisches

Standbein. „Warum haben

Sie keinen Fernseher, Herr Luhmann“,

ein Band „Letzter Gespräche“ mit dem Soziologen,

zählt mit 8000 verkauften Exemplaren

zu den bestverkauften Kadmos-Titeln.

Zu den Autoren gehören auch Alexander

Kluge, Jan Assmann, Slavoj Zizek und Anselm

Haverkamp. Mit drei Buchreihen, un- un-

ter deren Herausgebern Sigrid Weigel, Jörn

Rüsen und Friedrich Kittler sind, hält der

Verlag Kontakt zur jüngeren Kultur-, Kunst-,

Medienwissenschaft und Technikgeschichte.

Was all das zusammenhält? „Lust am

Denken“, sagt Burckhardt trocken.

Insgesamt 30 Titel jährlich produzieren

die dreieinhalb Mitarbeiter, der Umsatz liegt

unter einer Million Euro. Mit den „Ableger“-

Taschenbüchern tritt der Verlag in eine neue

Phase. Fünf Titel zu je 10 Euro werden je

Saison erscheinen. Im September kommen

Slavoj ˇZiˇzek („Der zweite Tod der Oper“)

und Fredric Jameson („Mythen der Moderne“),

dann Heinz von Foerster („Der Anfang

von Himmel und Erde“) und zweimal Dirk

Baecker („Wozu Systeme?“, „Kapitalismus

als Religion“). Burckhardt nennt es „Best of

Kadmos“. Er wollte seine Autoren nicht

außer Haus geben und hätte wohl auch nur

für die bekannten einen Taschenbuchverlag

interessieren können.

Wenn Burckhardt aus dem Fenster des

einzigen, mit Büchern und Computern vollgestopften

Verlagszimmers in Berlin-Moabit

blickt, sieht er rechts eine sich elegant

schwingende ICE-Brücke. Der Hauptbahnhof

ist nah und Burckhardt stolzer Besitzer

einer Bahncard 100. In den nächsten Monaten

besucht er 400 Buchhandlungen als

sein eigener Vertreter. Die Lust am Denken

braucht die Lust am Gefahrenwerden.

Jörg Plath, redaktion@buchreport.de

www.kv-kadmos.com

Zur Ableger-Reihe liefern wir Ihnen

auch die entsprechende attraktive

Ablage. In 1:1

Größe eines

klassischen

Leitzordners

lassen sich ca. 13-

14 Bände stilvoll

ablegen.

Foto: Plath

Quelle: Buchreport Magazin September 2007, S. 32.


Slavoj Žižek

Der zweite Tod der Oper

Žižeks brillant und leidenschaftlich geschriebenes Buch stellt einen mitreißenden

Durchgang durch die europäische Operngeschichte dar, deren Dreh- und

Angelpunkt das Wagnersche Schaffen bildet. Durch ein hohes Maß an Assoziationen

entführt Žižek den Leser in immer neue und unerwartete Gefilde. In

erster Linie ist das Buch aber eine furiose Liebeserklärung an die Oper, in der

Žižeks Leidenschaft für sein Lieblingsthema in jeder Zeile mitklingt.

Fredric Jameson

Mythen der Moderne

Jamesons Buch ist ein überzeugendes Plädoyer dafür, dass es mit dem nostalgischen

Blick auf die philosophische oder literarische Moderne vorbei ist.

Mario Scalla, Der Tagesspiegel

... auf interessanten Wegen durch die Verpuppungen, Krisen und Modernisierungen

der Moderne.

Robert Misik, Der Standard

Heinz von Foerster

Der Anfang von Himmel und

Erde hat keinen Namen

Eine Selbsterschaffung in 7 Tagen, herausgegeben von

Albert Müller und Karl H. Müller

Eine der aufregendsten Einführungen in die Kybernetik, die ich mir vorstellen

kann. (Dirk Baecker)

Dirk Baecker

Wozu Systeme?

Der Systembegriff legt nicht nur eine neue Denkweise, sondern auch neue

Wahrnehmungsweisen und neue Empfindungsweisen nahe. Was wir gegenwärtig

wahrnehmen und empfinden, ist, dass wir keine Wahrnehmungen und

Empfindungen haben, die der konzeptionellen Dimension des Begriffs entsprechen.

In dieser Hinsicht ist unser Nervensystem so veraltet, wie es unsere

Institutionen sind.

Dirk Baecker (Hg.)

Kapitalismus als Religion

Mit Beiträgen von Dirk Baecker, Birger P. Priddat, Uwe Steiner, Mikhail Ryklin,

Werner Hamacher, Joachim von Soosten, Christoph Deutschmann, Anselm

Haverkamp, Norbert Bolz und William Rasch

»Im Kapitalismus ist eine Religion zu erblicken, d.h. der Kapitalismus dient essentiell

der Befriedigung derselben Sorgen, Qualen, Unruhen, auf die ehemals

die so genannten Religionen Antwort gaben.«

Walter Benjamin

Bd. 1

übersetzt aus dem Englischen von

Hans-Hagen Hildebrandt

10,00 Euro (D) /

10,30 Euro (A) / 18,30 SFr

190 Seiten, broschiert

12 x 19 cm

ISBN (10) 3-86599-050-9

ISBN (13) 978-3-86599-050-1

Bd. 2

übersetzt aus dem Englischen von

Hans-Hagen Hildebrandt

10,00 Euro (D) /

10,30 Euro (A) / 18,30 SFr

239 Seiten, broschiert

12 x 19 cm

ISBN (10) 3-86599-051-7

ISBN (13) 978-3-86599-051-8

Bd. 3

10,00 Euro (D) /

10,30 Euro (A) / 18,30 SFr

256 Seiten, broschiert

12 x 19 cm

ISBN (10) 3-86599-052-3

ISBN (13) 978-3-86599-052-5

Bd. 4

10,00 Euro (D) /

10,30 Euro (A) / 18,30 SFr

189 Seiten, broschiert

12 x 19 cm

ISBN (10) 3-86599-053-3

ISBN (13) 978-3-86599-053-2

Bd. 5

10,00 Euro (D) /

10,30 Euro (A) / 18,30 SFr

voraussichtlich März 2008

ca. 272 Seiten, broschiert

12 x 19 cm

ISBN (10) 3-86599-054-1

ISBN (13) 978-3-86599-054-9


Bonz, Jochen

Subjekte des Tracks

voraussichtlich April 2008

ca. 15,00 Euro (D) /

15,50 Euro (A) / 26,90 sFr

ca. 176 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

Kaleidogramme 39

ISBN 978-3-86599-049-5

ISBN (10) 3-86599-049-5

Jochen Bonz, geboren

1969, Kulturwissenschaftler

und Autor von

zahlreichen Büchern zur

Popkultur, u.a. »Sound signatures«.

Er lebt mit seiner

Familie in Bremen.

6

Popkultur, Kulturwissenschaft, Kunst, Musik

Jochen Bonz

Subjekte

des Tracks

Ethnografie einer

postmodernen / anderen Subkultur

In den neunziger Jahren hat sich rund um Popmusikformen

wie House Music und Techno eine eigenständige

Kultur entwickelt: die Kultur des Tracks. Anders

als andere klassische Subkulturen ist diese jedoch

keine Gegenkultur; weder geht sie aus der Negation

der Werte einer hegemonialen Kultur hervor, noch

ist sie auf die Etablierung einer alternativen Objektwelt

gerichtet. Ihr Wesen besteht darin, produktiv

mit dem fundamentalsten Zug der Gegenwartskultur

umzugehen – der prinzipiellen Unverbundenheit des

Individuums mit Wissensgegenständen und Werten

von kollektiver Gültigkeit.

Während die spätmoderne Gesellschaft diese Kluft

zugleich leugnet und von ihren Effekten tief erschüttert

ist, gestaltet und nutzt die Kultur des Tracks sie

für Bewegungen der Subjektivität zwischen flüchtigen

narzisstischen Identifikationen und Sich-Verlieren.

Mit dem Mittel der sie kennzeichnenden ungeheuren

künstlerischen Kreativität produziert sie darüber hinaus

eine spezifische Form verbindlichen Wissens.

Auf den Konzeptionen der strukturalen Psychoanalyse

Jacques Lacans aufbauend, gelingt dem Autor

in einer vielschichtigen und lebendig ausgeführten

Darstellung der Tiefenstrukturen dieser Kultur auch

der Beleg des hohen Erklärungswerts eines kulturgeschichtlich

reflektierten ethnologischen Kulturbegriffs.

Konkrete Untersuchungsgegenstände bilden u.a. die

Figur Christian Krachts in Tristesse Royale, Interviews

mit Hans Nieswandt über SPEX und Whirlpool Productions,

Beobachtungen an der Praxis des Heidelberger

Musikers David Moufang, die Musik Larry Heards,

David Toops Begriff von Ambient und der Stil der Musikbesprechungen

in der Zeitschrift De:Bug.

Bonz weiß, dass es keine Popmusik-Theorie geben kann, die

die soziale und psychische Organisation der Rezeption ausblendet,

gleichwohl widersteht er der verbreiteten Unsitte,

nur sich selbst als Objekt der Rezeptionsforschung gelten zu

lassen und anhand von eigenen Erlebnissen die subjektive

Dimension des Popmusik-Erlebnisses zu explorieren, wie es

so viele Autoren tun.

Diedrich Diederichsen


Woznicki, Kyristian

Abschalten

Februar 2008

19,90 Euro (D)

20,50 Euro (A) / 34,90 sFr

238 Seiten, broschiert mit

49 Abbildungen,

15 x 23 cm

ISBN 978-3-86599-046-4

ISBN (10) 3-86599-046-0

Krystian Woznicki, geb.

1972, erforscht als Kulturkritiker

seit mehr als 15

Jahren die Phänomene und

Probleme der gegenwärtigen

Globalisierungsphase. Er ist

Chefredakteur der Berliner

Gazette (www.berlinergazette.de)

und lebt in Berlin.

7

Krystian Woznicki

Abschalten

Je größer die geografischen und kulturellen

Entfernungen zwischen den

Einzelphänomenen, desto anregender

für seine kühnen, nicht selten riskanten

Gedankenspiele.

Tom Holert

Kulturgeschichte, Philosophie, Kunst

Paradiesproduktion,

Massentourismus und Globalisierung

Abschalten – die Option, den Arbeitsalltag zu vergessen.

Nur in einer per Knopfdruck regulierbaren,

durch und durch vernetzen Welt ist das möglich.

Orte, an denen das besonders gut geht, stellen in

Aussicht, dass das Netz dort wunschgemäß unsichtbar

gemacht (»abgeschaltet«) werden kann. Welche

Orte verkörpern diese Illusion? Was sagt ihre Bauart

über das Wesen der Globalisierung aus?

Krystian Woznicki durchleuchtet fünf paradigmatische

Koproduktionen zwischen der Tourismusindustrie

und anderen Akteuren der Globalisierung.

Als ›Typologie der Paradiesproduktion‹ bietet sein

Buch Analysen von Orten, die die zweitgrößte Branche

der Welt gemeinsam mit der Hippiekultur, mit

Hollywood, Schurkenstaaten und mit der US-Armee

hervorgebracht hat. Die Reise führt nach Japan, Myanmar,

Panama, Marokko und Brasilien.

Dabei verbindet der Autor impressionistische Reportage,

historische Reflexion sowie theoretische

Überlegung und ermöglicht auf diese Weise eine

abwechslungs- und perspektivenreiche Auseinandersetzung,

deren Ziel darin besteht, ein anachronistisch

gewordenes Globalisierungsmodell zu hinterfragen.

Der Autor zeigt auf, wie Paradiese, einst tatsächlich

unerschlossene Räume, am Rande des Globalisierungsprozesses

regelrecht am Fließband ›produziert‹

werden.

Das Buch legt nahe, dass es an der Zeit ist, vom

»Außen der Globalisierung« Abschied zu nehmen

und das (touristische) Paradies neu zu denken. Es

zeigt aber auch, wie problematisch dieser Abschied

unter den Bedingungen der gegenwärtigen Globalisierungsphase

ist. Tom Holert, Gründer des Instituts

for Studies in Visual Culture und Professor an der

Akademie der Bildenden Künste in Wien, leitet das

Buch ein.


Stefanie Diekmann, Thomas Khurana L A T E N Z

KAD

MOS

Diesseits der Oder

Anselm Haverkamp

Haverkamp, Anselm

Diesseits der Oder

voraussichtlich März 2008

ca. 19,90 Euro (D)

20,50 Euro (A) / 34,80 sFr

ca. 256 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

ISBN 978-3-86599-055-6

ISBN (10) 3-86599-055-X

KAD

MOS

Anselm Haverkamp ist

Professor für Westeuropäische

Literaturen an der Fakultät

für Kulturwissenschaft

der Europa-Universität Viadrina

in Frankfurt/Oder und

Professor of English an der

New York University.

8

Anselm Haverkamp

Diesseits

der Oder

Was ist die Rolle der Literaturwissenschaft im Ensemble

kulturwissenschaftlicher Fakultäten?

Der kulturwissenschaftliche Quellenwert der Literatur

und das in ihr angesammelte, durch sie definierte

kulturelle Kapital liegt auf der Hand; seine methodische,

curriculare Bedeutung ist damit aber kaum erst

erfasst. Was lohnt sich zu wissen und unter welchen

Begriffen von Wissen ist es zu fassen? Lebenswissen

kann nicht nur das des eigenen, leitkulturell geteilten

Lebens sein. Hermeneutische Skepsis allein, auch

methodische Funktionalität allein, ist der Last der

Bilanzen, dem Ausmaß der Latenzen nicht gewachsen,

die das kulturelle Kapital: die in den Werken der

Literatur, der Kunst und der Philosophie mitgeführten

und bearbeiteten, verkannten oder auch verleugneten

Hypotheken in sich tragen.

Der Kanon, der in den Blick zu nehmen ist als

der Stoff, aus dem die Kultur ist: die Masse der

wirkungsmächtigen literarischen, philosophischen,

wissenschaftlichen Texte und Bilder war lange genug

ein von nationalen Phantasmen umgetriebenes

Phantom. Eine post-nationale Philologie muss

ihn beim weltpolitischen Stand der Dinge als einen

offenen, konflikthaften Prozess begreifen. An der

Stelle der methodisch schwachen komparatistischen

Versionen des europäischen Kanons, in denen die

nationalliterarischen Stereotypen fortlebten, ja mit

Fleiß herauspräpariert waren, braucht die kulturanalytische

Revision nicht so sehr neue Werke – zu

deren Auffindung war die alte Philologie allemal in

der Lage – als neue Kriterien: analytische (formale,

strukturelle, funktionale), politische (geschlechterpolitische,

geo- und biopolitische). Keine neuen

Ereignisse sind aufzufinden, sondern – im Gegenteil

– deren weltliterarisch ausgreifende, raum-zeitliche

Dynamik: Interaktionen, Rezeptionen, Latenzen.

Noch die freundliche liberale Konzilianz, der literarische Kanon

sei ein schönes Stück Kulturgeschichte, an dem der aufgeklärte

Staatsbürger unter den bestmöglichen Bedingungen dazu käme, zu

lernen, zu artikulieren und zu kommunizieren – selbst diese beste

der politischen Aufgeschlossenheiten der Literatur gegenüber,

die zudem den Vorteil hat, auf ihre Weise Recht zu haben, ist in

einem gründlichen Mißverständnis dessen befangen, was Literatur

ist und kann.

Literaturwissenschaft, Philosophie

Frankfurter Vorlesungen


Geimer, Peter (Hg.)

Untot

voraussichtlich Herbst 2008

ca. 24,90 Euro (D) /

25,60 Euro (A) / 43,70 sFr

ca. 320 Seiten, broschiert

mit Abbildungen

15 x 23 cm

ISBN 978-3-931659-86-8

ISBN (10) 3-931659-86-0

Peter Geimer, Promotion

in Kunstgeschichte,

2001–2004 Wissenschaftlicher

Mitarbeiter am Max-

Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

im Projekt

»Die Experimentalisierung

des Lebens«. Konfigurationen

zwischen Wissenschaft, Kunst

und Technologie; seit 2004

Oberassistent an der Professur

für Wissenschaftsforschung

der ETH Zürich. Sein

Fachgebiet ist die Geschichte

und Theorie der Fotografie

9

Peter Geimer (Hg.)

Kulturwissenschaft, Kunst, Philosophie

UnTot

Existenzen zwischen

Leben und Leblosigkeit

Mit Beiträgen von: Jeremy Bentham, Marcel

Beyer, Peter Geimer, Tom Gunning, Felix

Hofmann, Uta Kornmeier, Petra Lange-Berndt,

Cornelius Reiber, Hans-Jörg Rheinberger,

Bernhard Siegert, Heiko Stoff und Margarete

Vöhringer

Die Frage, wo das Leben endet und der Tod beginnt,

ist nicht erst durch die gegenwärtigen Debatten zur

korrekten Diagnose des biologischen Todes aktuell.

Spätestens seit dem 19. Jahrhundert gerät das Lebendige

gerade auch in seinen Randzonen und seinen

Überschneidungen mit dem Leblosen in den Blick:

Mediziner untersuchen den Scheintod, Biologen beobachten

Leben außerhalb des Organismus, Pathologen

erforschen die Lebendigkeit tödlicher Bakterien. Man

versucht, das Leben künstlich zu verlängern oder

es dort, wo es verschwunden ist, künstlich wieder

hervorzubringen.

Diesen Formen uneindeutiger Lebendigkeit ist der

Band gewidmet. Es geht nicht um Leben oder Tod,

sondern um jene beunruhigende Zone dazwischen,

die Naturwissenschaftler ebenso beschäftigt hat wie

bildende Künstler, Präparatoren im Museum oder die

Pioniere des Films. Die Beiträge des Bandes handeln

von scheintoten Organismen und In-vivo-Experimenten,

von künstlicher Verjüngung und Techniken der

Animation, von lebenden Bildern und Wachsfiguren,

von belebten Dingen und dem unheimlichen Blick,

den präparierte Tiere auf uns richten.

Im Reagenzglas lauert weniger der Tod als

vielmehr das Gespenst des Artefakts.

Hans-Jörg Rheinberger


Heiseler, Till Nikolaus von

Medientheater

Ende März 2008

ca. 19,90 Euro (D)

20,50 Euro (A) / 34,90 sFr

ca. 256 Seiten, broschiert,

15 x 23 cm

ISBN 978-3-86599-048-8

ISBN (10) 3-86599-048-7

Till Nikolaus von Heiseler

ist Lyriker, Theaterschriftsteller,

Schauspieler, Drehbuchautor,

Theaterregisseur,

Hörspielautor und -regisseur,

Medienaktivist, Konzepter,

Gesellschafts- und Medientheoretiker,

Konzeptkünstler,

Filmemacher, Moderator, akademischer

Lehrer, Performer,

Konzeptkünstler sowie Autor

und Regisseur fiktiver Künstler,

durch die er in unterschiedlichen

Medien und Formaten

in Erscheinung tritt.

Er ist Begründer von Formatlabor

Berlin und lebt und arbeitet

in Berlin.

10

Till Nikolaus von Heiseler

Wir leben in einer Mediengesellschaft. Medien formen

unsere Kommunikation, bestimmen unsere Wahrnehmung,

durchdringen unsere Arbeitswelt. Doch

wovon sprechen wir, wenn wir von Medien sprechen?

Verstehen wir Medien grundlegend und im ursprünglichen

Sinne des Wortes, dann sind sie nicht etwas,

das uns manipuliert, sondern das, was den Menschen

als Menschen überhaupt erst ermöglicht. Das Medium

nämlich ist das Dazwischen-Liegende, welches nicht

selbst in Erscheinung tritt, sondern etwas anderes

vermittelt. Umfassend verstanden schließt der Begriff

Medium Kodierungs- und Dekodierungsprozesse und

damit Zeichensysteme und Sinnverwendung mit ein.

In diesem Sinne sind Medientheorien in mehrfacher

Hinsicht immer auch Theorien in Medien.

Kann es nun gelingen, von der Kontextbeobachtung

(Medientheorie) zur Kontextgestaltung (Medientheater)

zu gelangen? Könnte Medientheorie auf diese

Weise die Grundlage medientheatralischer Experimente

bilden und eine ästhetische und soziale Praxis

ermöglichen? Welche ästhetischen, methodischen,

epistemologischen und pragmatischen Konsequenzen

hat es, wenn wir Theorien nicht aus ihrer inneren

Architektur verstehen, sondern begründet sehen im

diskursiven Prozess? Wäre es dann nicht möglich,

den kommunikativen Zusammenhang, in dem Medientheorie

entsteht, mit Hilfe von Medientheorie zu

bearbeiten?

Die Protagonisten des Bandes diskutieren nicht

nur diese Fragen, sondern werden selbst Teil einer

Inszenierung. Sie sind hier also nicht nur Produzenten

von Wissen, sondern gleichzeitig Gegenstand der

Forschung und Figuren auf einer medientheatralen

Bühne. Medientheater ist somit nicht nur das Thema,

sondern auch ein hier vorgeführtes Verfahren der

Sichtbarmachung.

Der an Formaten laborierende

Künstler ist möglicher Gestalter

sozialer Systeme.

Soziologie, Philosophie, Kunst, Theater

Medientheater

Inszenierte Medientheorie mit

Dirk Baecker, Wolfgang Ernst,

Matthias Lilienthal, Lara X. Schiffer,

Detlev Schneider, Pit Schultz, Florian

Schneider, und Janus von Abaton


Sonntag, Jan Peter E. R.

Der domestizierte Blitz

voraussichtlich Juli 2008

ca. 24,90 Euro (D) /

25,60 Euro (A) / 43,70 sFr

ca. 352 Seiten, gebunden

16,5 x 14,5 cm

mit beiliegender DVD

ISBN 978-3-931659-97-4

ISBN (10) 3-931659-97-6

Jan-Peter E.R. Sonntag,

geb. 1965, Künstler und

Komponist, studierte Bildende

Kunst, Kunstwissenschaft

(Schwerpunkt Neue

Medien), Musik und Philosophie.

Seit 1988 zahlreiche

internationale Ausstellungen

meist ortsbezogener

Installationen mit Licht und

Sound an den Schnittstellen

zwischen menschlichem

Körper und technisch/medialen

Systemen. 2002 Gründung

des Entwicklungslabors

N-solab.

Jan-Peter E.R. Sonntag

11 Kunst, Philosophie

sonArc:project

Der domestizierte Blitz

Mit Beiträgen von Hans Christ & Iris Dressler,

Sebastian Döring, Wolfgang Ernst, Wolfgang

Hagen, Friedrich Kittler, Verena Kuni, Ana

Ofak, Dirk Schadach, Heinz Schott, Jan-Peter

E.R. Sonntag, Joachim Stange-Elbe, Henry

Westphal. Hrsg. vom TESLA-Berlin e.V. mit

einem Nachwort von Andreas Broeckmann,

Detlev Schneider und Carsten Seiffarth

In den sonArcs von Jan-Peter E.R. Sonntag transformieren

offene Hochspannungsplasmen elektrische

Energie in das fast vollständige Spektrum elektromagnetischer

Wellen so auch in formiertes Licht. Die Plasmen

erzeugen Schallwellen und können gleichzeitig

»funken«, d.h. senden und empfangen. Ein apparatives

System, dessen Denkfiguren in das Zentrum des

modernen Autonomiestrebens und in die Auseinandersetzung

mit Helmholtz, Hertz, Duddel, Pater Landell

de Moura, Tesla, Lenin sowie Stockhausen, Warburg

und de Maria führen.

Das sonArc:project – Der domestizierte Blitz von

Jan-Peter E.R. Sonntag ist ein Zyklus in wechselnden

Formaten. Er umfasst multimediale Kompositionen,

Installationen und Salons, in denen der Künstler sich

gemeinsam mit Naturwissenschaftlern, Medientheoretikern

und Technikern auf die Suche nach dem Wesen

der Elektrizität und den elektrisch-elektronischen Wurzeln

und Visionen unseres Medienzeitalters begeben

hat. Dieses von TESLA herausgegebene Kunstbuch mit

zahlreichen Abbildungen und einer DVD dokumentiert

die künstlerischen Realisationen des Projekts sowie die

theoretischen Beiträge über die Erscheinungsformen

und die Steuerbarkeit der Elektrizität, über Blitze,

Äther und Visionen der Kommunikation.

Jan-Peter Sonntag versucht nichts Geringeres,

als die Entgrenzungsbewegungen

der Moderne zu vollenden, indem er ein

masseloses Interface entwickelt und die

elektrischen Träume aus zwei Jahrhunderten

Wirklichkeit werden lässt.


Weidner, Daniel (Hg.)

Urpoesie und Morgenland

voraussichtlich März 2008

ca. 32,80 Euro (D) /

33,80 Euro (A) / 56,90 sFr

ca. 362 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

LiteraturForschung Bd. 6

ISBN 978-3-86599-065-5

ISBN (10) 3-86599-065-7

Daniel Weidner ist wissenschaftlicher

Mitarbeiter

am Zentrum für Literatur-

und Kulturforschung Berlin.

12

Vielleicht hätte die deutsche Literaturgeschichte ein

wenig anders verlaufen können: Für einen kurzen Augenblick

um 1800 sah es so aus, als könne nicht nur die

Fixierung auf einen um die antiken Klassiker erweiterten

nationalen Kanon vermieden werden, sondern als

würde auch das Andere der abendländischen Dichtung:

das Morgenland, die Bibel, zu einem Teil der Poesie.

Johann Gottfried Herders »Vom Geist der Ebräischen

Poesie« (1782/83) bündelt Anregungen der christlichen

und jüdischen Tradition, der aufklärerischen Kritik und

der entstehenden historisch-kritischen Bibelwissenschaft,

um eine umfassende, anthropologisch und epistemologisch

begründete Poetik auf biblischer Grundlage

zu entwerfen.

Aber »Vom Geist der Ebräischen Poesie« fand – obwohl

viel gelesen – keine Nachfolger. Es fällt zwischen

die Disziplinen, denn Bibel und Literatur, einander kaum

begegnet, trennten sich wenig später: Die schöne Literatur

unterschied sich nicht nur von der Wissenschaft

und der Geschichte, sondern auch von der Religion; auf

der anderen Seite verdrängte die sich herausbildende

historisch-kritische Erforschung der Bibel weitgehend

die Frage nach deren Poesie.

Herders Text ist also ein Grenzfall und eröffnet eine

Fülle von Lektüren, die die verschiedenen Beiträge des

vorliegenden Bandes auszuloten versuchen: zwischen

Poetik und Bibelexegese, zwischen christlicher Tradition

und jüdischem Text, zwischen Aufklärung, Klassik und

Romantik, zwischen Bibelkommentar und Lehrdialog,

zwischen orientalistischer Imagination und historischer

Philologie.

Für Liebhaber der ältesten, simpelsten und erhabensten

Poesie überhaupt, vielleicht auch für

alle, die dem Gang göttlicher und menschlicher

Kenntnisse in unserem Geschlecht nachforschen.

Literaturwissenschaft

Daniel Weidner (Hg.)

Urpoesie und

Morgenland

Johann Gottfried Herders

»Vom Geist der Ebräischen Poesie«

Mit Beiträgen von Bernd Auerochs, Staffan

Bengtsson, Kai Bremer, Armin Paul Frank, Wulf

Köpke, Jan Loop, Ernest W. Menze, Andrea

Polaschegg, Stephen Prickett, Rüdiger Singer,

Daniel Weidner und Jens Wolff


Weigel, Sigrid (Hg.)

Heine und Freud

voraussichtlich August 2008

ca. 24,90 Euro (D) /

25,60 Euro (A) / 43,70 sFr

ca. 320 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

LiteraturForschung Bd. 7

ISBN 978-3-86599-067-9

ISBN (10) 3-86599-067-3

Sigrid Weigel, 1950 in Hamburg

geboren, ist seit 1999

Direktorin des Zentrums

für Literatur- und Kulturforschung;

Vorstandsvorsitzende

der Geisteswissenschaftlichen

Zentren Berlin; Professorin

am Institut für Literaturwissenschaft

der Technischen

Universität Berlin.

Buchcover noch provisorisch

13 Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft

Sigrid Weigel (Hg.)

Heine und Freud

Die Enden der Literatur und die

Anfänge der Kulturwissenschaft

Mit Beiträgen von Klaus Briegleb, Brigid

Doherty, Veronika Fuechtner, Eva Geulen,

Georges Arthur Goldschmidt, Klaus Heinrich,

Esther Kilchmann, Susanne Lüdemann, André

Michels, Stéphane Moses, Anne-Kathrin

Reulecke, Manfred Schneider, Marianne Schuller,

Daniel Weidner, Sigrid Weigel und Uwe Wirth

Im selben Jahr, in dem Heinrich Heine starb, 1856,

wurde Sigmund Freud geboren. Dies beschreibt über

den Zufall hinaus eine Konstellation, in der der Tod der

Dichtung und die Geburt der Psychoanalyse zusammenfallen.

Die Beiträge des Buchs beschreiben sie als

Schwelle zwischen dem ›Ende der Kunstperiode‹ und

der Genese der ersten Kulturwissenschaft.

Der Zufall des Datums ist Anlass, um der Wahlverwandtschaft

beider Autoren über die Generationen

hinweg nachzugehen und die expliziten wie verschwiegenen

Korrespondenzen zwischen beider Werk zu beleuchten:

als jüdische Intellektuelle in den Hauptstädten

der Moderne und im Zeitalter der Säkularisierung.

Den bekanntesten Zutritt zum Schauplatz eines Dialogs

zwischen Heine und Freud bilden die vielen Heine-

Zitate in Freuds Witz-Buch. Darüber hinaus erörtern

die Enden der Literatur jene Aspekte des Literarischen,

die in die Wissenschaft vom Unbewussten und der

Psyche hineinreichen: Modi der literarischen Wahrnehmung

und Darstellung, die in der Psychoanalyse

(re-)aktiviert werden. Während Heines Schreibweise

die Grenzen der Dichtung überschreitet, wenn er bei

seinen Reisen und Flanerien durch die Schriften und

Bilder, die Räume und Archive der europäischen Kulturen

die Spuren individueller und kollektiver Ängste und

Wünsche in der Weltgeschichte kommentiert, ist die

Erfindung der Psychoanalyse durch Freud umgekehrt

nicht denkbar, wäre er nicht neben der Neurologie

auch bei Dichtung und Kunst, Experten der Sprache

des Unbewussten, in die Lehre gegangen.

Heine und Freud – Kulturwissenschaftler

der ersten Stunde.


Metz/Zubarik (Hg.)

Am Rande bemerkt

voraussichtlich März 2008

ca. 24,90 Euro (D) /

25,60 Euro (A) / 43,70 sFr

ca. 450 Seiten, broschiert

mit Abb., 15 x 23 cm

Kaleidogramme Bd. 33

ISBN 978-3-86599-060-0

ISBN (10) 3-86599-060-6

Bernhard Metz, geb. 1975,

studierte Philosophie, Deutsche

Literatur und Linguistik

in Berlin, Konstanz, Pisa und

Baltimore. Derzeit arbeitet er

als wiss. Mitarbeiter am Peter

Szondi-Institut für Allgemeine

und Vergleichende Literaturwissenschaft

der FU Berlin.

Sabine Zubarik,

geb. 1971, Schauspiel- und

Musicalausbildung in Rom und

Berlin, ist Stipendiatin der

Studienstiftung des deutschen

Volkes und arbeitet in Erfurt

an ihrer Dissertation mit dem

Arbeitstitel »Die Strategie der

Fußnote im gegenwärtigen

Roman«.

14

Bernhard Metz/Sabine Zubarik (Hg.)

Am Rande bemerkt

Die Fußnote ist eine langweilige Information,

die beiseite gesetzt wird, damit

sie leicht übersehen werden kann.

Unbekannt

Literaturwissenschaft, Kulturgeschichte

Anmerkungspraktiken in

literarischen Texten

Mit Beiträgen von Thorsten Bothe, Remigius

Bunia, Michael Cahn, Till Dembeck, Eva

Erdmann, Anthony Enns, Julika Funk, Annette

Gilbert, Iannis Goerlandt, Johannes K. Kipf,

Annina Klappert, Bettina Kümmerling-Meibauer,

Sabine Mainberger, Bettine Menke, Bernhard

Metz, Holt Meyer, Andréas Pfersmann, Magnus

Wieland und Sabine Zubarik.

Fußnoten und vergleichbare Anmerkungsformen erfahren

in den verschiedensten Weltliteraturen gegenwärtig

eine bemerkenswerte Renaissance, sie sind

aber schon viel früher zu finden. Seit Noten in literarischen

Texten verwendet werden, haben sie sich

funktional als enorm vielfältig erwiesen, u.a. zum

Nachweis von Zitaten oder für Erläuterungen erklärungsbedürftiger

Textteile und stellen sowohl ein lineares

Textkonzept als auch die gängige Definition

von ›Para‹-Textualität in Frage. Noten verbinden und

trennen, stiften und verhindern Verbindungen zwischen

Text–Text und Text–Leser, sie regeln Hierarchien

und ziehen Unterscheidungen ein. Notentexte

könnten somit als exemplarischer Fall polyphoner,

vielschichtiger und dichter Literatur gelten, was zu einem

unkonventionellen und nichtlinearen Lesen nicht

nur einlädt, sondern ein solches geradezu erfordert.

Dieser Band entstand aus den Beiträgen eines internationalen

Workshops an der Universität Erfurt, bei dem

die funktionale Vielfalt von Anmerkungspraktiken und

deren semiologische Potentiale, die in unterschiedlicher

Weise in der Erzählliteratur realisiert werden,

thematisiert wurden. Behandelt werden literarische

Texte von der frühen Neuzeit bis in die unmittelbare

Gegenwart aus einer komparatistischen und interphilologischen

Perspektive unter Anwendung einer

Vielzahl neuer theoretischer Ansätze.


Seifert, Nicole

Von Tagebüchern und

Trugbildern

voraussichtlich Februar 2008

ca. 22,50 Euro (D) /

23,20 Euro (A) / 39,50 sFr

260 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

Kaleidogramme 34

ISBN 978-3-86599-061-7

ISBN (10) 3-86599-061-4

Nicole Seifert, geboren

1972, studierte nach einer

Ausbildung zur VerlagsbuchhändlerinNordamerikastudien

sowie

Allgemeine und VergleichendeLiteraturwissenschaften

an der Freien

Universität Berlin und promovierte

an der Humboldt

Universität. Sie arbeitet als

Lektorin in Hamburg.

15 Literaturwissenschaft, Autobiographie

Nicole Seifert

Von Tagebüchern

und Trugbildern

Die autobiographischen Aufzeichnungen

von Katherine Mansfield, Virginia Woolf

und Sylvia Plath

Die Tagebücher von Katherine Mansfield, Virginia Woolf

und Sylvia Plath wurden nach dem Tod ihrer Autorinnen

von den Ehemännern der Frauen herausgegeben.

John M. Murry, Leonard Woolf und Ted Hughes wählten

Einträge für die Veröffentlichung aus und strichen

andere, kürzten innerhalb der Einträge, schrieben

um und ergänzten, wo sie es für notwendig hielten.

Durch diese Eingriffe sowie durch ihre Kommentare

und Vorworte lenkten sie die Lektüre von vornherein

in eine bestimmte Richtung und trugen maßgeblich

zu den Legenden bei, die sich schon bald um die Personen

von Mansfield, Woolf und Plath ranken sollten.

Nicole Seifert legt die Vorgehensweisen der Herausgeber

offen und stellt den Bildern, die die zensierten

Ausgaben von ihren Autorinnen entwerfen, die Bilder

gegenüber, die die vollständigen Tagebuchtexte abgeben.

Parallel dazu geht sie der Frage nach, welche

Aussagekraft Tagebücher überhaupt haben können:

Tagebücher gelten als Lebenszeugnisse, als besonders

authentische, unmittelbare Texte, die besonders nah

am gelebten Leben sind. Aber Tagebuchschreiben ist

zuallererst eine Praxis, die Niederschrift kann für den

Diaristen also durchaus größere Bedeutung haben als

der dabei entstehende Text als solcher – ein Umstand,

der eher gegen die dokumentarische Aussagekraft des

Tagebuchs spricht. In diesem Buch wird gefragt, wie

sich Tagebücher vor diesem Hintergrund lesen lassen

und was sich anhand eines Tagebuchs überhaupt über

seinen Autor oder seine Autorin sagen lässt.

Ein Mensch, der kein Tagebuch hat,

ist einem Tagebuch gegenüber in

einer falschen Position.

Franz Kafka


Stadt Braunschweig (Hg.)

TABU

Braunschweiger kulturwissenschaftliche

Studien Bd. 1

voraussichtlich April 2008

ca. 29,80 Euro (D) /

30,70 Euro (A) / 52,10

272 Seiten, gebunden mit

Schutzumschlag und

mit Abbildungen

15 x 23 cm

ISBN 978-3-86599-058-7

ISBN (10) 3-86599-058-4

Veröffentlichungen des

Kulturinstituts der Stadt

Braunschweig. Das

Kulturinstitut mit Sitz am

Schlossplatz 1 versteht

sich als Veranstalter,

Koordinations-, Förder-

und Beratungsstelle

der Braunschweiger

Kulturszene.

16

Das ist das Überraschende an

Tabus. Man darf sich nie sicher

sein, ob sie noch tabu sind.

Kulturwissenschaft, Kunst

Stadt Braunschweig (Hg.)

T A B U

Über den gesellschaftlichen

Umgang mit

Ekel und Scham

Mit Beiträgen von Hans-Joachim Behr, Norbert

Dichtl, Klaus van Eickels, Michael Glasmeier,

Stefanie Kaplan, Gundolf Keil, Eva Labouvie,

Hubertus Lutterbach, Susan Signe Morrison,

Alexander Schwarz, Claus-Artur Scheier, Gerhild

Scholz Williams, Katharina Sykora, Harmen

Thies, Stefanie Wolter und Johannes Zahlten

Tabu – ein Fremdwort aus dem Polynesischen, das

ursprünglich im göttlichen Bereich Verbotszonen bezeichnete,

die wegen ihres magischen Charakters dem

profanen Zugriff entzogen waren. Heute ist das Wort

allgemein üblich für Themen, die aufgrund gesellschaftlicher

Konventionen als gewagt oder gar als ekelerregend

gelten. Aber was ist heutzutage überhaupt

tabu? Kann man heute nicht über alles sprechen, alles

darstellen, ohne dass jemand Anstoß daran nimmt?

Aber entstehen nicht gleichzeitig auch neue Tabus, die

die Vergangenheit noch nicht kannte?

Fragen dieser Art zu diskutieren und Unterschiede im

Tabuverständnis der Zeiten herauszuarbeiten war das

Ziel des internationalen »TABU-Kongresses«, der vom

9. bis 12. Mai 2006 mit großem Erfolg in Braunschweig

durchgeführt wurde und dessen Beiträge in diesem

Band zusammengeführt sind. Intention dieses Bandes

ist jedoch nicht ausschließlich die Dokumentation;

ebenso will der Band zur Auseinandersetzung mit Themen

einladen, die auch in unserer heutigen modernen

Zeit nur allzu gern tabuisiert werden. Dabei tritt durchaus

auch Überraschendes zutage: Till Eulenspiegel

z.B., kulturelle Identifikatonsfigur und konnotiert als

»lustiger Gesell«, entwickelt sich jedoch bei näherer

Betrachtung jenseits der bekannten und vordergründig

gesellschaftskritischen »Geschichten« um Schuhe

und Gebäck zu einem Exponenten haarsträubender

Tabubrüche bis hin zur Überschreitung der Grenzen

von Scham und Ekel im doppelten Wortsinne.


Vienne/Brandt/Horstmann

(Hg.)

Wissensobjekt Mensch

voraussichtlich Herbst 2008

ca. 22,50 Euro (D) /

23,20 Euro (A) / 39,50 sFr

ca. 256 Seiten, gebunden,

15 x 23 cm

Kaleidogramme Bd. 35

ISBN 978-386599-062-4

ISBN (10) 3-86599-062-2

Florence Vienne lehrt an

der Technischen Universität

Braunschweig.

Christina Brandt ist wissenschaftliche

Mitarbeiterin am

Max-Planck-Institut für

Wissenschaftsgeschichte in

Berlin.

Thomas Horstmann arbeitet

als Forschungsreferent an

der Universität Erfurt.

17

Florence Vienne, Christina Brandt,

Thomas Horstmann (Hg.)

Wissensobjekt

Buchcover noch provisorisch

Mensch

»Was gemacht wird, der Gegenstand, erklärt sich durch

das, was in jedem Moment der Geschichte das Machen

war. Fälschlicherweise stellen wir uns vor, daß das Machen,

die Praktik, sich vom Gemachten aus erklärt«,

schrieb der französische Historiker Paul Veyne vor 30

Jahren. Die Naturwissenschaftsgeschichte der letzten

Jahrzehnte hat diesem Diktum sicherlich Rechnung

getragen. Wissenschaftliches Wissen wird in der Regel

nicht mehr vom »Gemachten«, vom Resultat aus betrachtet,

sondern als Ergebnis eines historisch kontingenten

Produktionsprozesses. Doch während von den

Objekten der Naturwissenschaften nicht mehr ohne

weiteres gesagt werden kann, dass sie unabhängig von

uns in der Natur existieren, scheint die Vorstellung,

dass auch der Mensch kein überzeitlich gegebenes

Wissensobjekt ist, weit weniger selbstverständlich zu

sein. Anknüpfend an die Arbeiten von Michel Foucault

und Wolf Lepenies erkundet dieser Band verschiedene

Aspekte der Humanwissenschaften im 20. Jahrhundert.

Es geht dabei vor allem um die Entstehung

neuer Praktiken, die darauf abzielten, Erscheinungen

des menschlichen Lebens sichtbar und kontrollierbar

zu machen: Fortpflanzung und Vererbung, Charakter

und Körperlichkeit, Gefährdung durch Strahlen

und Infektionen. Diese Praktiken haben nicht nur den

Bereich der Wissenschaften vom Menschen entscheidend

erweitert. Sie haben auch unsere Auffassung

dessen, was der Mensch ist, auf grundlegende Weise

verändert – und damit den Gegenstand den Humanwissenschaften

selbst.

Und selbstverständlich ist »der« Mensch ein Schein-

Gegenstand, ein falsches Objekt. Deshalb werden die

Humanwissenschaften nicht überflüssig, sie sind nur

gehalten, ihren Gegenstand zu wechseln, ein Abenteuer,

das die Naturwissenschaften gleichfalls gekannt

haben.

Paul Veyne, 1978

Kulturwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte

Praktiken der Humanwissenschaften

im 20. Jahrhundert

Mit Beiträgen von Christina Brandt, Bernd

Gausemeier, Thomas Horstmann, Per Leo,

Herbert Mehrtens, Maren Möhring, Katja

Sabisch, Alexander von Schwerin, Heiko Stoff

und Florence Vienne


Steinmann, Holger

Absehen – Wissen – Glauben

voraussichtlich März 2008

ca. 29,80 Euro (D) /

30,70 Euro (A) / 52,10 sFr

ca. 280 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

Kaleidogramme Bd. 32

ISBN 978-3-86599-059-4

ISBN (10) 3-86599-059-2

Holger Steinmann, geb.

1970, Wissenschaftlicher

Mitarbeiter am

Institut für Allgemeine

und Vergleichende

Literaturwissenschaft der

Johann Wolfgang Goethe-

Universität, arbeitet zur Zeit

an einer Habilitationsschrift

zum Thema Äther/Sprachen

und publizierte u.a.

Aufsätze zu Lichtenberg,

Sebald und Browne, Celan

und Dickinson, Hebel,

Handke und zur Rhetorik

der Mikroskopie.

18

Buchcover noch provisorisch

Holger Steinmann

Absehen –

Wissen – Glauben

Physikotheologie und

Rhetorik 1665–1747

Physikotheologie (oder argument from design) ist der

frühaufklärerische Versuch, die Naturphilosophie der

frühen Neuzeit und ihre Techniken des Beobachtens

und Experimentierens mit dem überlieferten Wissen

christlich-jüdischer Provenienz zu korrelieren. Diese

Studie widmet sich den unterschiedlichen Ausprägungen

physikotheologischer Rede im deutschen und

englischen Sprachraum um 1700 im Schnittpunkt von

Wissenschaftsgeschichte, Sprach- und Literaturtheorie,

Rhetorik, Philosophie und Theologie. Zur Diskussion

stehen Texte von Hooke und Boyle, von Locke,

Bentley und Newton, von Derham sowie von Addison

und Brockes. Die philologische und historische Rekonstruktion

des Physikotheologie-Begriffs bildet die

Grundlage einer genauen Textlektüre, die den Blick

auf einige weitreichende Aspekte wie das Verhältnis

von Beschreibung und Sprache, von Wissen und Glauben,

von Tradition und Innovation eröffnet.

Zudem wirft dieses close reading ein Licht auf die

Genese, Situierung und Sistierung von Argumentation

überhaupt. Im theoretischen Fokus der Untersuchung

steht die Frage, inwiefern Argumente und Denkmodelle

im Banne bestimmter rhetorischer Tropen und

Figuren stehen. In Erweiterung metaphorologischer

Konzepte werden bspw. auch Metonymie, Amplificatio,

Evidentia oder Chiasmus als Fundament von

Argumenten gelesen. Tropen und Figuren werden also

nicht als sekundierender Redeschmuck begriffen, sondern

als das, was Rede überhaupt erst ermöglicht.

Denn [Gottes] unsichtbares Wesen, sowohl seine

ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit

Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen

und geschaut.

(Paulus, Der Brief an die Römer 1,20)

Die Physikotheologie ist der Versuch der Vernunft,

aus den Zwecken der Natur (die nur empirisch erkannt

werden können) auf die oberste Ursache der

Natur und ihre Eigenschaften zu schließen.

(Kant, Kritik der Urteilskraft)

Literaturwissenschaft, Philosophie, Wissenschaftsgeschichte


Venus, Jochen

Masken der Semiose

voraussichtlich Mai 2008

ca. 29,80 Euro (D) /

30,70 Euro (A) / 52,10 sFr

ca. 400 Seiten, broschiert,

15 x 23 cm

Kaleidogramme Bd. 37

ISBN 978-3-86599-066-2

ISBN (10) 3-86599-066-5

Jochen Venus, geb. 1969,

Studium der Medienwissenschaften,

Allgemeine Literaturwissenschaft,Soziologie

und Philosophie. Nach

Koordinationstätigkeiten im

Graduiertenkolleg »Intermedialität«

und dem Studiengang

Medieninformatik an

der Universität Siegen arbeitete

er im dortigen DFG-

Forschungskolleg »Medienumbrüche«

im Teilprojekt

»Mediennarrationen und

Medienspiele«. Derzeit vertritt

er an der Heinrich-Heine-Universität

Düsseldorf

die Professur »Theorie und

Praxis der Mündlichkeit«.

19

Buchcover noch provisorisch

Medien, Philosophie, Soziologie

Jochen Venus

Masken der

Semiose

Zur Semiotik und

Morphologie der Medien

Die Medienwissenschaften sind noch immer auf der

Suche nach einer konzeptuellen Basis, auf der ihre

technikhistorischen, kulturanthropologischen und diskursgeschichtlichen

Befunde in ihrem Bedingungsgefüge

beschrieben und erklärt werden können. Alle bisher

vorgeschlagenen Medienbegriffe, etwa McLuhans

Prothesenbegriff, Baudrillards Simulakrenkonzept oder

Luhmanns Medium/Form-Unterscheidung, waren zu

konkret, zu einseitig bzw. zu weit, um eine solche

Basis zu formulieren. Die vorliegende Arbeit macht

den Vorschlag, Medien als historisch wandelbare Formenrepertoires

aufzufassen, durch die semiotische

Prozesse besonders hervorgehoben und der Reflexion

zugänglich gemacht werden. Die mediale Semiose

2. Ordnung exponiert nicht nur semiotische Prozesse,

sondern verdeckt sie auch: Medien vergegenwärtigen

semiotische Prozesse auf eine interpretationsbedürftige

Weise. In diesem Doppelsinn der Ausstellung und

Verdeckung sind Medien »Masken der Semiose«. Die

Arbeit präsentiert vor dem Hintergrund grundlegender

Überlegungen zum Zeichen-, Form- und Medienbegriff

eine Vielzahl transmedialer und epochenübergreifender

Kategorien, die dabei helfen, die Ergebnisse konkreter

Medienforschungen aufeinander zu beziehen.

Nachdem heute kaum mehr eine medienwissenschaftliche

Erkenntnis mit dem

Pathos ontologischer Gewissheit vorgetragen

wird, hat das Motto »Anything

goes« ausgedient. Natürlich geht alles.

Die Frage ist nur: Wie?


Kräfte messen

Thomas Brandstetter

AD

OS

Thomas Brandstetter

Kräfte messen

Die Maschine von Marly und die Kultur der Technik 1680–1840

KAD

MOS

Brandstetter, Thomas

Kräfte messen

voraussichtlich April 2008

ca. 22,50 Euro (D) /

23,20 Euro (A) / 39,50 sFr

ca. 296 Seiten, broschiert,

15 x 23 cm

Kaleidogramme Bd. 36

ISBN 978-3-86599-063-1

ISBN (10) 3-86599-063-0

Thomas Brandstetter

studierte Philosophie in

Wien und promovierte an

der Bauhaus-Universität

Weimar. Zur Zeit ist er Mitarbeiter

im Bereich Medienwissenschaft

am Institut für

Philosophie der Universität

Wien.

20

Thomas Brandstetter

Buchcover noch provisorisch

Kulturwissenschaft, Medien

Kräfte messen

Die Maschine von Marly

und die Kultur der

Technik 1680 –1840

Die Maschine von Marly war das größte mechanische

Bauwerk ihrer Zeit, ein gigantischer Apparat, dessen

einzige Aufgabe es war, Wasser für die Springbrunnen

von Versailles und Marly zu liefern. Ende

des 17. Jahrhunderts erbaut und erst zu Beginn

des 19. Jahrhunderts abgerissen, galt sie seit der

Aufklärung als Mahnmal für eine Zeit, in der die Verschwendungssucht

eines Herrschers stets Vorrang

vor dem Wohl des Volkes hatte.

Wie aber kam es zu dieser Kritik? Wieso konnte

man eines Tages diese Maschine im Hinblick auf ihre

Leistung betrachten und sie wegen ihrer Verschwendung

von Kraft tadeln?

In diesem Buch wird nicht nur erstmals die Geschichte

dieses Apparats detailgenau erzählt, sondern

auch die Veränderungen im Diskurs über Maschinen

von der frühen Neuzeit bis zum Beginn der

Industrialisierung dargestellt. Dabei zeigt sich, dass

jene allmähliche Transformation der Begriffe, die

schließlich in der Formulierung eines ökonomischen

Kraftmaßes in den 1830er Jahren endete, in einem

engen Zusammenhang mit den Veränderungen des

naturwissenschaftlichen, ökonomischen und politischen

Wissens standen.

Wenn heute ›Effizienz‹ zu einem Leitbegriff geworden

ist, der in fast jedem gesellschaftlichen Bereich

seine Anwendung findet, dann trägt auch unsere

Epoche der Digitalisierung letztlich noch das Erbe

jener Ingenieure, die vor gut 170 Jahren bei der

Maschine von Marly an den Blaupausen einer neuen

Welt arbeiteten.

Die Kraft hat einen Preis.

Joseph Montgolfier, 1808


Wessely, Christina

Künstliche Tiere

voraussichtlich April 2008

ca. 19,90 Euro (D)

20,50 Euro (A) / 34,90 sFr

ca. 176 Seiten, broschiert

mit 21 Abbildungen

15 x 23 cm

Kaleidogramme Bd. 31

ISBN 978-3-86599-057-0

ISBN (10) 3-86599-057-6

Christina Wessely, geb.

1976, Studium der Geschichte

und Kulturwissenschaften

in Wien und Berlin,

war als Postdoctoral

Research Fellow am Max

Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

Berlin und

am Department of the History

of Science der Harvard

University tätig. Derzeit

ist sie wissenschaftliche

Mitarbeiterin am Institut für

Geschichte der Universität

Wien.

21

Christina Wessely

Kulturwissenschaft, Kunst

Künstliche

Tiere

Zoologische Gärten

und urbane Moderne

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden in

West- und Mitteleuropa mehr als vierzig Zoologische

Gärten gegründet, über ein Dutzend davon alleine in

Deutschland. Durch die Beobachtung der Tiere, die

auf vergnügliche Art »die Grundbedingungen zur verständigen

Durchführung ihrer Lebenszwecke« lehrten,

und den Aufenthalt in der freien Natur würde »das

Volk langsam, aber nachhaltig versittlichen und einsichtsreifer

werden«, wie die bürgerlichen Zoogründer

verkündeten. Den endlosen grauen Häuserschluchten

der modernen Metropolen sollten mit den neuen Zoos

zu diesem Zweck exotische Refugien entgegengestellt

werden, die mit dem Großstadtgetümmel jenseits der

Mauern nichts zu tun hätten. Wildnis und Weltstadt

schienen fein getrennt – Gittertore, steinerne Elefanten

und marmorne Löwen bewachten die jeweiligen

Grenzen.

Tatsächlich jedoch erwiesen sich diese Trennlinien

als äußert brüchig und durchlässig, kamen in den Zoologischen

Gärten um 1900 doch vor allem Tiere und

Landschaften zur Anschauung, die zumindest ebenso

sehr von den Erfahrungs- und Vorstellungswelten ihres

städtischen Publikums informiert waren wie von

den klischierten Imaginationen des Fremden, auf das

sie verwiesen. Am Beispiel des Berliner Zoologischen

Gartens und des Wiener Tiergartens wird versucht,

diese produktiven Spannungen auszuloten und sichtbar

zu machen, dass die dort vorgestellten Szenarien

einer authentischen Natur ohne die Kenntnis urbaner

Codes, Diskursregeln, Geh- und Sehpraktiken nicht

zu entschlüsseln waren.

Das ist ein verratenes Geheimnis:

alles, was zu uns kommt, und

käme es vom Ende der Welt,

kommt aus uns selber.

Bernhard von Brentano


Volmar, Axel (Hg.)

Zeitkritische Medien

voraussichtlich April 2008

ca. 22,50 Euro (D) /

23,20 Euro (A) / 39,50 sFr

ca. 272 Seiten, broschiert

mit Abbildungen,

15 x 23 cm

Berliner Programm einer

Medienwissenschaft Bd. 5

ISBN 978-3-86599-064-6

ISBN (10) 3-86599-064-8

Axel Volmar, geboren

1976, ist Wissenschaftlicher

Mitarbeiter am Seminar

für Medienwissenschaften

an der HU Berlin.

Sein theoretischer

Arbeitsschwerpunkt liegt auf

der Geschichte der Akustik

und der akustischen Medien.

22

Kulturwissenschaft, Medien

Axel Volmar (Hg.)

Zeitkritische

Medien

Mit Beiträgen von u.a. Annette Bitsch, Peter

Berz, Maarten Bullynck, Martin Carlé, Wolfgang

Ernst, Philipp von Hilgers, Friedrich Kittler, Jens

Gerrit Papenburg, Claus Pias, Stefan Rieger,

Christoph Rosol, Jens Schröter, Christina Vagt

und Christof Windgätter

Mediale Wirklichkeiten werden gewöhnlich von ihren

Phänomenen und den Weisen ihrer Hervorbringung

her analysiert. Diese hängen jedoch wesentlich von

dem Unterlaufen von Wahrnehmungsschwellen und

der Koordination zeitlicher Intervalle ab und sind in

ständiger Transition begriffen. Zeitkritische Medien

etablieren temporale Architekturen, mit denen sie

Übertragungen kanalisieren, domestizieren und koordinieren.

Ihre Gegenstände und Artefakte sind entscheidend

durch zeitliche Ordnungen bestimmt und

also, so der Vorschlag des vorliegenden Bandes, zeitkritisch

verfasst. Seitdem technische Medialität unter

dem Schlagwort vom Computer als Medium durch ihre

Auflösung in die Schrift des alphanumerischen Binärcodes

bestimmt worden ist, ist viel Zeit vergangen.

Angesichts der grundlegenden Veränderungen der rezenten

Medienkultur vernachlässigt das Insistieren auf

der Schriftgewordenheit medialer Artefakte die Dynamik

der sie konstituierenden Datenströme. Neben den

medialen Oberflächen, ihren Bewegungsflüssen und

Spezialeffekten stellen sich die Übertragungskanäle

elektrischer bzw. digitaler Kommunikation ebenso als

zeitkritisch dar wie das Kontingenzmanagement globaler

Vernetzung, die konjekturalen Simulationstechnologien

und Verfahren der Echtzeit-Signalverarbeitung.

Die Beiträge des hier vorgestellten Ansatzes

einer Zeitkritik der Medien zeichnen die Entwicklung

dieser gegenwärtigen, zeitkritischen Medienkultur in

exemplarischen Studien des Zusammenspiels von

Operativität und Prozessualität der Medien, zwischen

Übertragen und Übertragenem in einem Zeitraum von

etwa 1800 bis in die Gegenwart nach.

Ich schaue auf meine Uhr und stelle

fest: es ist 3 Minuten vor 19 Uhr. Wo

ist da die Zeit? Suchen Sie sie mal.

Martin Heidegger zu seinen Studenten,

Heraklit-Seminar Wintersemester 1966/1967


Blumentrath u.a. (Hg.)

Techniken der Übereinkunft

September 2008

ca. 22,50 Euro (D) /

23,20 Euro (A) / 39,50 sFr

ca. 200 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

Kaleidogramme 38

ISBN 978-3-86599-068-6

ISBN (10) 3-86599-068-1

Hendrik Blumentrath, Literatur-

und Kulturwissenschaftler,

GK »Mediale Historiographien«,

Weimar;

Katja Rothe, Kultur- und

Literaturwissenschaftlerin,

HU Berlin; Sven Werkmeister,

Wiss. Mitarbeiter

am Inst. für Deutsche Literatur,

HU Berlin; Michaela

Wünsch, Kulturwissenschaftlerin,Jan-van-Eyck-Akademie,

Maastricht, NL; Barbara

Wurm, Slavistin und

Filmwissenschaftlerin, Junior

Fellow am IFK, Wien.

23

Hendrik Blumentrath, Katja Rothe,

Sven Werkmeister (Hg.),

Michaela Wünsch, Barbara Wurm

Diplomatie und Unterredung stehen in Walter Benjamins

Text »Zur Kritik der Gewalt« exemplarisch für

das, was er »Techniken der Übereinkunft« nennt: Techniken,

die nicht in der Zweck-Mittel-Relation rechtserhaltender

oder -setzender Gewalt aufgehen, sondern

als »reine Mittel« das Augenmerk auf ihre eigene

Medialität lenken. Benjamins Frage nach »mittelbaren

Lösungen«, nach einem »Weg über Sachen«, bildet

den gemeinsamen Bezugspunkt der Beiträge dieses

Bandes. Zur Diskussion steht das Verhältnis von Medialität

und politischem Agieren. Inwiefern überschneiden

sich die Räume des Politischen und des Medialen?

Auf welche Weise sind Medien an der Konstitution von

Politik beteiligt? Und in welchem Verhältnis steht das

Mediale zu jener Unterbrechung der Politik, jenem Moment

der Unbestimmtheit, den man »das Politische«

genannt hat?

Die Aufsätze verknüpfen im Rückgriff auf Philosophie,

Literatur sowie die Analyse konkreter Medientechniken

die aktuellen philosophischen Debatten um

die Begriffe der »Politik« und des »Politischen« mit

der medientheoretischen Unterscheidung von »Medien«

und »Medialem«. Dabei geht es um mehr als

die Gegenüberstellung zweier Bereiche gegenwärtiger

Theoriebildung, es geht um deren Verschränkung: die

Frage nach den politischen Implikationen einer kulturwissenschaftlichen

Theorie der Medien.

Ist überhaupt gewaltlose Beilegung von Konflikten

möglich? Ohne Zweifel. […] In der sachlichsten Beziehung

menschlicher Konflikte auf Güter eröffnet sich das Gebiet

der reinen Mittel. Darum ist Technik im weitesten Sinne

des Wortes deren eigenster Bereich.

Walter Benjamin

Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Philosophie

Techniken der

Übereinkunft

Zur Medialität des Politischen

Mit Beiträgen von Hendrik Blumentrath,

Astrid Deuber-Mankowsky, Bettine Menke,

Tobias Nanz, Juliane Rebentisch, Katja Rothe,

Bernhard Siegert, Georg Christoph Tholen,

Daniel Tyradellis, Samuel Weber, Niels Werber,

Sven Werkmeister, Michaela Wünsch und

Barbara Wurm


Ebeling/Schiemenz

Stadien

Juni 2008

ca. 19,90 Euro (D)

20,50 Euro (A) / 34,90 sFr

ca. 128 Seiten, broschiert mit

Abbildungen

Größe 16,4 x 24 cm

ISBN 978-3-931659-96-7

ISBN (10) 3-931659-96-8

Knut Ebeling, geb.

1970, Philosoph und

Kulturwissenschaftler am

Seminar für Ästhetik der

Humboldt-Universität zu

Berlin sowie an der Stanford

University Berlin. Von ihm ist

zuletzt »Das Archiv brennt«

im Kulturverlag Kadmos erschienen.

Kai Schiemenz, geb. 1966,

bildender Künstler, beschäftigt

sich seit 2004 in verschiedenen

Institutionen und

Kontexten mit dem Thema

Stadion und Skulptur.

24

Knut Ebeling/Kai Schiemenz

Die Masse muss sich nach

innen entladen.

Elias Canetti

Kunst, Philosophie, Kulturgeschichte

Mit Texten von

Peter Sloterdijk und Elias Canetti

Stadien

Eine künstlerisch-

wissenschaftliche Raumforschung

Stadien sind die archaischen Kultbauten des 21. Jahrhunderts.

Sie verhandeln und inszenieren das alte

Thema Architektur und Gemeinschaft neu: Als visuelle

Technologien machen sie bestimmte Dinge

sichtbar, während sie andere verbergen. Diese Medien

der Versammlung und Übertragung von Ereignissen

empfangen Öffentlichkeiten nicht passiv. Stadien sind

aktive Gestalter einer enthusiasmierten Masse, deren

Form und Zustand sie mit beeinflussen. Was in ihnen

sichtbar wird, ist nicht nur das Ereignis, aus dessen

Anlass man sich versammelt hat, sondern die sich

versammelnde »Masse als Ring« (Elias Canetti).

Der Band stellt einen Dialog aus künstlerischen

und philosophischen Raumforschungen dar: Er katalogisiert

verschiedene Stadionbauten, Modelle und

Zeichnungen des Berliner Künstlers Kai Schiemenz

von 2004–2007. Daneben publiziert Schiemenz in

diesem Band ein Stadionarchiv, das experimentell

einer Morphologie dieser ebenso theatralen wie performativen

Raumordnung auf der Spur ist.

Diese künstlerischen Raumforschungen werden von

verschiedenen philosophischen Beiträgen von Elias

Canetti sowie Peter Sloterdijk flankiert, die von Knut

Ebeling herausgegeben und durch einen eigenen Essay

ergänzt werden. Sie erforschen das Medium der

»Kollektoren« (Sloterdijk) als positive Bedingung von

Öffentlichkeit. An diesem Verteiler setzt auch Ebelings

»Archäologie der Öffentlichkeit« an. Sie untersucht

weniger Öffentlichkeitsdiskurse als konkrete architektonische

Kulturtechniken vom griechischen Stadion

bis hin zur Adidas-Arena vor dem Reichstag bei der

Fußballweltmeisterschaft 2006.


zweite Auflage

Assmann, Jan

Erinnertes Ägypten

16,90 Euro (D)

17,40 Euro (A) / 30,10 sFr

200 Seiten, gebunden

mit teilweise farbigen

Abbildungen 12 x 19 cm

(»Taschenbuchformat«)

Kulturwissenschaftliche

Interventionen Bd. 6

ISBN 3-931659-90-9

Jan Assmann, geb. 1938

in Langelsheim (Harz),

lehrt seit 1976 Ägyptologie

an der Universität Heidelberg.

Er leitet seit 1978

ein Forschungsprojekt in

Luxor (Oberägypten) und

lehrte als Gastprofessor in

Paris, Yale und Jerusalem.

25

populäres Sachbuch, Geschichte, Kunst

Jan Assmann

Erinnertes

Ägypten

Pharaonische Motive in der

europäischen Religions-

und Geistesgeschichte

Auf Glasfenstern in der Kathedrale von Chartres sind die

vier Evangelisten dargestellt, wie sie auf den Schultern

alttestamentlicher Propheten sitzen: Zwerge auf den

Schultern von Riesen. Zwerge, die auf den Schultern von

Riesen stehen, blicken weiter als diese: Dies Sprichwort

ist in den Glasfenstern dargestellt. Nehmen wir dieses

Motiv als eine Allegorie des kulturellen Gedächtnisses,

vermittels dessen sich jede Gegenwart auf den Sockel

einer Vergangenheit stellt und aus dieser Position heraus

sich in die Zukunft orientieren kann, und zugleich als ein

Leitmotiv für unsere Spurensuche nach altägyptischen

Ideen und Motiven in unserer abendländischen Welt!

Die Frage lautet dann, ob das Abendland nicht nur auf

den Schultern der alttestamentlichen Propheten und der

griechischen Philosophen und Dichter, sondern auch,

zumindest ein wenig, auf den Schultern der altägyptischen

Priester und Gelehrten steht. Anhand von drei

verschiedenen thematischen Komplexen beleuchtet Jan

Assmann diese Thematik, die er mit den Begriffen »Erlösung«,

»Hieroglyphen« und »Mysterien« überschreibt.

Das erste Kapitel des Buches hat seinen Schwerpunkt

in den formativen Epochen des Christentums zwischen

Spätantike und Mittelalter, die zweite den seinen in der

Renaissance mit ihrem Interesse für Hieroglyphik, Emblematik

und, allgemein gesprochen, eine nicht-aristotelische

Semiotik, und das dritte bezieht sich auf das 18.

Jahrhundert, das Jahrhundert der Geheimgesellschaften,

in das auch, ganz am Ende, die im vierten Kapitel behandelten

Werke gehören, Mozarts und Schikaneders

Oper Die Zauberflöte (1791) und Schillers Ballade Das

verschleierte Bild zu Sais (1795). Das fünfte Kapitel

spannt den Bogen mit Verdis Aida (1871) bis ins 19.

Jahrhundert, aber damit verlassen wir schon weitgehend

den Raum der Erinnerung und gehen vom »erinnerten«

zum »erforschten« Ägypten über, denn diese Oper ist

konzeptionell das Werk eines Ägyptologen.

Wieviel Altägyptisches ist im kulturellen Gedächtnis

des Abendlandes, bewusst oder unbewusst, präsent

geblieben? Das ist die Frage, der sich dieses Buch widmet.


vor kurzem erschienen

Baecker, Dirk

Wozu Gesellschaft?

Oktober 2007 (bereits angekündigt)

19,90 Euro (D)

20,50 Euro (A) / 34,90 sFr

ca. 400 Seiten, gebunden

mit Schutzumschlag

12 x 19 cm

(»Taschenbuchformat«)

ISBN 978-3-931659-99-8

ISBN (10) 3-931659-99-2

Dirk Baecker, geb. 1955,

Studium der Soziologie und

Nationalökonomie in Köln

und Paris, Promotion und

Habilitation im Fach Soziologie

an der Universität

Bielefeld, Studienaufenthalte

an der Stanford University,

Johns Hopkins University,

London School of Economics,

danach Professor für

Soziologie an der Universität

Witten/Herdecke, jetzt Inhaber

des neuen Lehrstuhls

für Kulturtheorie und -analyse

an der Zeppelin Universität

(ZU).

26

Dirk Baecker

Wozu

Gesellschaft?

In den Seminaren von Niklas Luhmann in den 1980er-

Jahren spielten Zwergkängurus eine bedeutende Rolle.

Sie waren das Paradigma, an dem sich schulen musste,

wer von der modernen Gesellschaft etwas verstehen

wollte. Ohne erkennbaren Anlass kam es bei den still

vor sich hin grasenden Tieren ab und an zu großen Aufregungen

und Prügeleien, die sich gefährlich steigerten,

bis sich plötzlich wie auf Kommando alle Tiere in eine

Reihe setzten und für eine Weile in dieselbe Richtung

schauten. Daraufhin beruhigten sich die Tiere und grasten

wieder still vor sich hin.

Luhmann fand das grandios. Er erklärte, offensichtlich

würden sich die Tiere durch eine Synchronisation ihrer

Umweltwahrnehmung unter Ausschluss von Sozialwahrnehmung

beruhigen. Alle sehen dasselbe, ein Stück

Wiese, ein paar Büsche. Und da alle nebeneinander

sitzen, sehen sie sich nicht selbst. Sie schauen sich

nicht an und haben deswegen auch keinen Grund mehr,

sich aufzuregen.

Wer über Gesellschaft reflektiert, der sieht sich mit

einer ähnlichen Beobachtung konfrontiert, nur dass

überall und permanent in die unterschiedlichsten Richtungen

geguckt wird. Allgegenwärtig ist die Rede von

»Zivilgesellschaft« oder »Bürgergesellschaft«, Gesellschaften

für XYZ, von Gesellschaftsthemen, -spielen

und -zwängen. Doch in je mehr Richtungen geschaut

wird, umso mehr trübt sich der Blick. Gesellschaft ist

vor allem deswegen schwer zu fassen, weil sie ebenso

sehr aufs Große und Ganze verweist wie auf das Hier

und Jetzt. Die mitlaufende Beobachtung dessen, was

vorher war und nachher sein kann, gerinnt uns zu jener

Gesellschaft, die wir dann allerdings schneller subjektivieren

und substantialisieren, als es ihrem Sachverhalt,

Sozialverhalt und Zeitverhalt entspricht.

»Wozu Gesellschaft?« ist nicht nur eine rhetorische

Frage, sondern eine Spurensuche nach

jener stets intervenierenden Variablen, die im

Zentrum eines typisch soziologischen Interesses

steht: die Variable der Gesellschaft.

populäres Sachbuch, Soziologie, Philosophie, Kunst


was lange währt … ist nun erschienen

Georg Stauth, Marcus Otto

Méditerranée

Skizzen zum Mittelmeer, Islam und

zu einer Theorie der Moderne

Der Ernst des Mittelmeers liegt darin, dass wir es uns als lebendigen Raum

der Freude vorstellen und es doch zugleich nostalgisch auf Vergangenes

einschränken.

Sabine Biebl, Verena Mund, Heide Volkening (Hg.)

Working Girls

Zur Ökonomie von Liebe und Arbeit

Junge erwerbstätige Frauen sind nicht erst in den 1920er Jahren zum Gegenstand

produktiver Phantasien geworden, die sich in Filmen, Literatur, Kunst,

Schlager und Werbung niedergeschlagen haben. Die Beiträge verfolgen

mögliche Narrative, Bildmuster und Geschlechtermodellierungen zum Typus

des »Working Girl«, die sich aus dieser Konstellation in unterschiedlichen

historischen und kulturellen Kontexten ergeben.

Christoph Rosol

RFID

Vom Ursprung einer (all)gegenwärtigen Kulturtechnologie

RFID, Radio-Frequency-Identification, ist in aller Munde. Doch aus allen

Mündern spricht’s das zweifach Gleiche: die Funkchips auf den Dingen unseres

Alltags sind entweder vergötterter Hi-Tech oder aber sie sind datenschnüffelndes

Teufelswerk. Dieses Buch sucht den schmalen Horizont dieser

Debatte mittels einer konkret recherchierenden Medienwissenschaft zu

erweitern.

Catrin Kersten

Orte der Freundschaft

Niklas Luhmann und »Das Meer in mir«

Was denn nun eigentlich das Wesen der Freundschaft ausmache, dies vermag

die lange Tradition des Denkens und Schreibens über Freundschaft

nicht zu beantworten: Freundschaft erweist sich als enorm beweglich, als

nicht letztgültig bestimmbar, sie hat, so Silvia Bovenschen, keinen festen

lebensweltlichen oder theoretischen Ort. Die Autorin untersucht in Anlehnung

an Niklas Luhmann und Alejandro Amenábars Film »Das Meer in mir« das

Konzept der Freundschaft.

Jochen Bonz, Gisela Febel, Insa Härtel (Hg.)

Verschränkungen von Symbolischem und Realem

Zur Aktualität von Lacans Denken in den Kulturwissenschaften

Die Beiträge nähern sich zeitgenössischen kulturellen Phänomenen mit dem

begrifflichen Instrumentarium der strukturalen Psychoanalyse. Entlang der

lacanschen Dimensionen – Reales, Symbolisches, Imaginäres – werden Konfigurationen

der Gegenwartskultur und Formen der von ihr hervorgebrachten

Subjektivität systematisch beschreibbar.

ca. 19,90 Euro (D) /

20,50 Euro (A) / 34,90 SFr

176 Seiten, gebunden

12 x 19 cm

Kulturwiss. Interventionen Bd. 9

ISBN (10) 3-86599-040-1

ISBN (13) 978-3-86599-040-2

22,50 Euro (D) /

23,20 Euro (A) / 39,50 SFr

279 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

copyrights Bd. 21

ISBN (10) 3-86599-033-9

ISBN (13) 978-3-86599-033-4

19,90 Euro (D) /

20,50 Euro (A) / 34,90 SFr

195 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

BPeM Bd. 3

ISBN (10) 3-86599-041-X

ISBN (13) 978-3-86599-041-9

16,90 Euro (D) /

17,40 Euro (A) / 30,10 SFr

143 Seiten, gebunden

12 x 19 cm

Kaleidogramme Bd. 22

ISBN (10) 3-86599-032-0

ISBN (13) 978-3-86599-032-7

22,50 Euro (D) /

23,20 Euro (A) / 39,50 SFr

260 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

Kaleidogramme Bd. 9

ISBN (10) 3-86599-010-X

ISBN (13) 978-3-86599-010-5


was lange währt … ist nun erschienen

Semën Karsakov

Ideenmaschine.

Von der Homöopathie zum Computer

hg. v. Wolfgang Ernst und Wladimir Velminski

»Das komplett materielle Gedächtnis meiner Maschine kann sich nicht täuschen,

denn es ist das unfehlbare Resultat physikalischer Eigenschaften der

Materie.« (Semën Karsakov, 1832)

Niels Graf von Waldersee

»Ach, ich fühl’s«. Gewalt und

die hohe Stimme

Die hohe Frauenstimme stößt in unseren Breiten allgemein auf Ablehnung.

Dies war nicht immer so, denn zu anderen Zeiten war sie sogar erwünscht.

Für manch einen klingt sie auch heute noch angenehm. Der Autor betrachtet

und belauscht Kinder- und Opernliteratur, besonders dort, wo der stimmliche

Ausdruck nur am Rande thematisiert wird.

Wolfgang Ernst

Das Gesetz des Gedächtnisses

Die technischen Medien – so eine These dieses Buches – erweitern nicht nur

den Raum des kulturellen Archivs, sondern generieren ganz und gar neue

Typen des Gedächtnisses, die sich vielleicht nur noch metaphorisch unter

dem Begriff »Archiv« fassen lassen. Es scheint, dass mit den elektronischen

Medien eine Akzentverschiebung von der okzidentalen Privilegierung von

Kultur als Funktion ihrer Speicher (Orte, Denkmäler, Institutionen) hin zum

dynamischen Recycling von kulturellen Daten stattfindet.

Mercedes Bunz

Vom Speicher zum Verteiler.

Die Geschichte des Internet

Die Geschichte des Internet entspringt nicht einem Ort, sie folgt vielmehr

seiner eigenen Architektur und ereignet sich selbst in Form eines verteilten

Netzwerkes. Weil der Fokus dieses neuen Mediums auf dem Verteilen und

nicht auf dem Speichern liegt, ist die Geschichte des Internet im besonderen

Maße auch eine Herausforderung für das Denken einer zeitgenössischen

Medientheorie.

Georges Didi-Huberman/Knut Ebeling

Das Archiv brennt

Zwei philosophische Essays zum Thema des Archivs, die sich diesem Thema

von unterschiedlichen Seiten nähern, um in seinem Zentrum zusammenzutreffen:

beim Desaster des Archivs.

19,90 Euro (D) /

20,50 Euro (A) / 34,90 SFr

185 Seiten, gebunden

12 x 19 cm

BPeM Bd. 3

ISBN (10) 3-86599-011-8

ISBN (13) 978-3-86599-011-2

24,90 Euro (D) /

25,60 Euro (A) / 43,70 SFr

378 Seiten, Klappenbroschur,

mit 93 Abbildungen

mit 15 x 23 cm

copyrights Bd. 18

ISBN (10) 3-86599-019-0

ISBN (13) 978-3-86599-019-8

24,90 Euro (D) /

25,60 Euro (A) / 43,70 SFr

357 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

Kaleidogramme Bd. 15

ISBN (10) 3-86599-016-9

ISBN (13) 978-3-86599-016-7

17,50 Euro (D) /

18,00 Euro (A) / 31,10 SFr

147 Seiten, broschiert

15 x 23 cm

copyrights Bd. 20

ISBN (10) 3-86599-025-8

ISBN (13) 978-3-86599-025-9

16,90 Euro (D) /

17,40 Euro (A) / 30,10 SFr

222 Seiten, gebunden mit

Schutzumschlag

12 x 19 cm

ISBN (10) 3-931659-95-X

ISBN (13) 978-3-931659-95-0


Unser Tipp!

Neef, Sonja

Abdruck und Spur

Februar 2008

24,90 Euro (D) /

25,60 Euro (A) / 43,70 sFr

368 Seiten, broschiert

mit 74 teilw. fb. Abbildungen

15 x 23 cm

Kaleidogramme Bd. 25

ISBN 978-3-86599-037-2

ISBN (10) 3-86599-037-1

Sonja Neef, geb. 1968,

Kultur- und Medienwissenschaftlerin,

ist seit 2003 als

Juniorprofessorin für Europäische

Medienkultur an der

Fakultät Medien der Bauhaus-Universität

Weimar tätig.

Sie promovierte 2000

an der Amsterdam School

for Cultural Analysis mit der

Dissertation »Kalligramme.

Zur Medialität einer Schrift«.

Ihr Forschungsprojekt über

Handschrift wurde mit dem

veni-Preis der niederländischenForschungsgemeinschaft

honoriert.

29

Schreiben ist heute eine hochtechnisierte Angelegenheit,

und unsere Schreibgeräte werden immer eigentümlicher.

Manuskripte verfassen wir mit Hilfe eines Textverarbeiters

und scrollen sie als Textrollen über den Bildschirm;

die Post erledigen wir blitzschnell via e-mail oder SMS,

Tagebücher schreiben wir als Weblogs; die Waren auf

unseren Einkaufszetteln haken wir per Mausklick ab

und hieven sie in virtuelle Einkaufswagen. Unsere Beziehungen

bahnen wir an, indem wir uns per Chat verabreden,

um uns in MUDs und MOOs zu treffen. Dabei

verschwindet stets etwas, das mit einem körperlich

physischen Duktus zu tun hat. Als deutlichstes Symptom

hierfür scheint das ›Verschwinden‹ der Handschrift zu

figurieren.

Handschrift aber, so lautet die These dieses Buches,

rechnet immer schon mit ihrer Auslöschung. Denn immer

schon hat sie mit dieser Doppelfigur zu tun, immer

schon ist sie buchstabierbar, seriell, standardisiert und

wiederholbar – wie ein Abdruck – und immer schon ist

sie als Linie oder Spur singulär, im somatischen Sinne

authentisch und also nicht reproduzierbar. Seit der

Urszene des prähistorischen Handabdrucks über die

erste Extension der Hand durch den Stilus, der ritzt,

und die Feder, die fliegend schreibt, bestand ihre Geste

in einer Verzwirnung von Abdruck und Spur, und noch

und gerade im Zeitalter von technischer und digitaler

Reproduzierbarkeit bahnt sich Handschrift ihre Spur

neu: Radiert, fotografiert, faksimiliert oder gescannt

und immer auch in den prominenten Kulturspeichern

der Bibliotheken, Museen und Archive überdauert sie

gerade in jenen Regionen, die die (jeweils) letzten Medienwechsel

für sich beanspruchen: als Kreidekritzelei im

Bildschirmschoner, als bewahrtes Archivdokument, als

ausgestelltes Museumsobjekt ebenso wie als lebendige

›Signatur‹ in Form einer Tätowierung oder als mit Aerosol

dahingehauchtes Wand- und Mauerzeichen. Jenseits

der Schrift ist diesseits der Schrift.

In der Gegenwart haben wir eine Materie […],

die keine Spuren mehr hinterlässt, wenn sie

nicht gar nur Spuren zieht, indem sie die Spur

verliert, so dass kaum etwas von ihr bleibt.

Jacques Derrida

Medien, Kunst, Schrift

Sonja Neef

Abdruck und Spur

Handschrift im Zeitalter

ihrer technischen

Reproduzierbarkeit


Kulturverlag Kadmos Berlin

Lehrter Str. 46 · D-10557 Berlin

Tel.: 030/39 78 93 94

Fax: 030/39 78 93 80

http://www.kv-kadmos.com

Email: vertrieb@kv-kadmos.com

Verlagsleitung: Wolfram Burckhardt

(wb@kv-kadmos.com)

Lektorat: Claudia Oestmann

(co@kv-kadmos.com)

Vertrieb: Christine Würll

(vertrieb@kv-kadmos.com)

Layout: Readymade

Verkehrsnummer: 12903

Auslieferung:

PROLIT Verlagsauslieferung

Siemensstr. 16

D-35463 Fernwald (Annerod)

Tel.: 0641/94393-25 (Frau Peters/Frau Nitz)

Bestellfax: 0641/94393-89

I.Peters@prolit.de

Lizenzen:

Literarische Agentur

Herbach & Haase

Xantener Str. 2

10707 Berlin

Tel. 030/88001607

Fax.: 030/88001609

Herbach.Haase.Lit.ag@t-online.de

Gesamtverzeichnis (alphabetisch)

Titel ISBN (Reihe) Preis

Abelshauser, W.: Kulturkampf 3-931659-51-8 (KWI Bd. 4) 19,90/20,50/34,90

Allwardt, I.: Die Stimme der Diotima 3-931659-58-5 (copyrights Bd. 14) 22,50/23,20/39,50

Anonymus: Die fünfzehn Freuden der Ehe und ihre Fortsetzung 3-931659-49-6 5,95/6,20/11,10

Arndt, S./Naguschewski, D./Stockhammer, R. (Hg.): Exophonie 3-86599-024-X (LiteraturForschung Bd. 3) 24,90/25,60/43,70

Assmann, J.: Erinnertes Ägypten 3-931659-90-9 (KWI Bd. 6) 16,90/17,40/30,10

Babbage, Ch.: Die Ökonomie der Maschine 3-931659-11-9 29,80/30,70/52,10**

Babbage, Ch.: Passagen aus einem Philosophenleben 3-931659-07-0 10,00/10,30/18,30

Baecker, D.: Wozu Gesellschaft? 3-931659-99-2 19,90/20,50/34,90

Baecker, D.: Wozu Kultur? 3-931659-31-3 12,80/13,20/23,30

Baecker, D.: Wozu Soziologie? 3-931659-55-0 24,50/25,20/42,90

Baecker, D.: Wozu Systeme? 3-86599-053-3 (Ableger Bd. 4) 10,00/10,30/18,30

Baecker, D. (Hg.): Archäologie der Arbeit 3-931659-26-7 (copyrights Bd. 2) 17,50/18,00/31,10

Baecker, D. (Hg.): Viele Gelder 3-931659-38-0 (copyrights Bd. 8) 19,50/20,10/34,30

Baecker, D. (Hg.): Kapitalismus als Religion 3-86599-054-1 (Ableger Bd.5=copyr. Bd.9) 10,00/10,30/18,30

Barck, C./Treml, M.: Erich Auerbach 3-86599-026-6 (LiteraturForschung Bd. 2) 34,80/35,80/60,20

Beck, S.: decadent. Über das Erscheinen 3-931659-93-3 (Kaleidogramme Bd. 21) ca. 24,90/25,60/43,70

Bernet, S. (Hg.): Kant Nietzsche gewidmet 3-86599-007-X (Kaleidogramme Bd. 8) ca. 22,50/23,20/39,50

Biebl, S./Mund, V./Volkening, H. (Hg.): Working Girls 3-86599-033-9 (copyrights Bd. 21) 22,50/23,20/39,50

Blumentrath, H. u.a. (Hg.): Techniken der Übereinkunft 3-86599-068-1 (Kaleidogramme Bd. 38) ca. 22,50/23,20/39,50

Bonz, J./Febel, G./Härtel, I. (Hg.): Verschränkungen 3-86599-010-X (Kaleidogramme Bd. 9) 22,50/23,20/39,50

Bonz, J.: Subjekte des Tracks 3-86599-049-5 (Kaleidogramme Bd. 39) ca. 15,00/15,50/26,90

Brandstetter, T./Windgätter, C. (Hg.): Zeichen der Kraft 3-86599-036-3 (Kaleidogramme Bd. 26) ca. 22,50/23,20/39,50

Brandstetter, T.: Kräfte messen 3-86599-063-0 (Kaleidogramme Bd. 36) ca. 22,50/23,20/39,50

Brauns, J.: Schauplätze 3-86599-001-0 (Kaleidogramme Bd. 1) 24,90/25,60/43,70

Braunschweig, Stadt (Hg.): Tabu 3-86599-058-4 ca. 29,80/30,70/52,10

Breger, C./Krüger-Fürhoff, I./Nusser, Tanja: Engineering Life 3-86599-044-4 (Kaleidogramme Bd. 23) 22,50/23,20/39,50

Brellochs, M./Schrat, H. (Hg.): Produkt & Vision. Kat.Band 3-86599-022-3 (Kaleidogramme Bd. 12) 22,50/23,20/39,50

Brellochs, M./Schrat, H. (Hg.): Raffinierter Überleben 3-86599-009-6 (Kaleidogramme Bd. 10) 22,50/23,20/39,50

Broeckmann, A./Frieling, R. (Hg.): Bandbreite 3-931659-65-8 19,90/20,50/34,90

Buden, B.: Der Schacht von Babel 3-931659-72-0 19,90/20,50/34,90

Bunz, M.: Vom Speicher zum Verteiler 3-86599-025-8 (copyrights Bd. 20) 19,90/20,50/34,90

Burckhardt, M.: Die Offenbarung des D.P. Schreber (CD) 3-931659-04-6 19,90/20,50/34,90

Butler, M.: Would you like to play a game? 3-86599-013-4 (Kaleidogramme Bd. 14) 19,90/20,50/34,90

Caduff, C./Wälchli, T. (Hg.): High | Low 3-86599-042-8 (Kaleidogramme Bd. 27) 18,50/19,10/32,70

Carlé, M.: Signalmusik MK II 3-86599-015-0 (BPeM Bd. 2) 24,80/25,50/43,50

Chodzinski, A.: Kunst und Wirtschaft 3-86599-030-4 (Kaleidogramme Bd. 20) 22,50/23,20/39,50

Cullen, M.: Irrwege eines Reichsbürgers 3-931659-67-4 ca. 19,90/20,50/34,90

Danzer, G.: Merleau-Ponty 3-931659-43-7 19,90/20,50/34,90**

De Maistre, J.: Von der Souveränität 3-931659-08-9 9,90/10,30/18,10*

Didi-Huberman, G./Ebeling, K.: Das Archiv brennt 3-931659-95-X 16,90/17,40/30,10

Diekmann, S./Khurana, T. (Hg.): Latenz 3-86599-039-8 (Kaleidogramme Bd. 24) 22,50/23,20/39,50

Dievernich, F. E. P.: Achtung Organisation! Vorsicht Management! 3-931659-91-7 13,80/14,20/24,90

Diezemann, N.: Die Kunst des Hungerns 3-86599-005-3 (Kaleidogramme Bd. 6) 22,50/23,20/39,50

Dobra, N.: Identität und Alterität 3-86599-014-2 (Kaleidogramme Bd. 16) 22,50/23,20/39,50

Dotzler, B.J.: L’Inconnue de l’Art 3-931659-39-9 (copyrights Bd. 10) 14,90/15,40/26,80

Düttmann, A. G.: Visconti 3-931659-92-5 19,90/20,50/34,90

Dufving, M.G.: Problemlösen und Philosophieren 3-86599-003-7 (Kaleidogramme Bd. 3) 24,90/25,60/43,70

Ebeling, K./Kai Schiemenz: Stadien 3-931659-96-8 ca. 19,90/20,50/34,90

Eckoldt, M.: Medien der Macht – Macht der Medien 3-86599-031-2 (Kaleidogramme Bd. 29) 19,90/20,50/39,50

Eisenstadt, S.N.: multiple modernities 3-931659-94-1 (KWI Bd. 8) ca. 16,90/17,40/30,10

Elsaesser, T.: Terror und Trauma 3-931659-83-6 18,50/19,10/32,70

Ernst, W.: Das Gesetz des Gedächtnisses 3-86599-016-9 (Kaleidogramme Bd. 15) 24,90/25,60/43,70

Ernst, W./Heidenreich, S./Holl, U. (Hg.): Suchbilder 3-931659-35-6 (copyrights Bd. 5) 18,50/19,10/32,70

Ernst, W./Velminski, W. (Hg.): Semën Karsakov 3-86599-011-8 (BPeM Bd. 3) 19,90/20,50/34,90

Ette, O.: ÜberLebenswissen 3-931659-60-7 19,90/20,50/34,90

Ette, O.: ZwischenWeltenSchreiben 3-931659-82-8 19,90/20,50/34,90

Ette, O./Lehnert, G. (Hg.): Große Gefühle 3-86599-006-1 (Kaleidogramme Bd. 7) 22,50/23,20/39,50

Flörchinger, S.: Der Begriff Kriminalität 3-86599-017-7 (Kaleidogramme Bd. 11) 19,90/20,50/34,90

Förster, H.: Weihnachten – Eine Spurensuche 3-931659-47-X 12,80/13,20/23,30

Geimer, Peter: UnTot 3-931659-86-0 ca. 24,90/25,60/43,70

Goebel, E.: Charis und Charisma 3-931659-85-2 (LiteraturForschung Bd. 1) 18,50/19,10/32,70

Grisko, M./Münker, S.: Fernsehexperimente 3-931659-88-7 ca. 19,90/20,50/34,90

Guldin, R.: Die Sprache des Himmels 3-931659-89-5 19,90/20,50/34,90

Gutzkow, K.: Briefe eines Narren an eine Närrin 3-931659-19-4 14,90/15,40/26,80**

Hagen, W. (Hg.): Warum haben Sie keinen Fernseher? 3-931659-59-3 16,90/17,40/30,10

Hagen, W. (Hg.): Was tun, Herr Luhmann? 3-931659-94-4 14,90/15,40/26,80

Haverkamp, A.: Diesseits der Oder 3-86599-055-X ca. 19,90/20,50/34,90

Haverkamp, A.: Hamlet. Hypothek der Macht. 2. Auflage 3-931659-42-9 (copyrights Bd. 3) 19,90/20,50/34,90

Haverkamp, A.: Latenzzeit 3-931659-61-5 (copyrights Bd. 16) 22,50/23,20/39,50

Heidbrink, L.: Handeln in der Ungewissheit 3-86599-020-7 (KWI Bd. 7) 19,90/20,50/34,90

Heidenreich, M. u.a. (Hg.): Europa nach der Osterweiterung 3-86599-004-5 (Kaleidogramme Bd. 4) 22,50/23,20/39,50

* = zeitlich begrenzter Sonderpreis / ** = Ladenpreis aufgehoben


Gesamtverzeichnis (alphabetisch)

Titel ISBN (Reihe) Preis

Heider, F.: Ding und Medium 3-931659-71-2 16,90/17,40/30,10

Höge, H.: Wölfe – Partisanen – Prostituierte 3-931659-80-1 19,90/20,50/34,90

Höge, H./Riechelmann, C./Berz, P. (Hg.): Anti-Darwin 3-931659-77-1 ca. 24,90/25,60/43,70

Horn, E./Bröckling, U./Kaufmann, S. (Hg.): Grenzverletzer 3-931659-37-2 (copyrights Bd. 6) 17,50/18,00/31,10

Jameson, F.: Mythen der Moderne 3-86599-051-7 (Ableger Bd. 2=KWI Bd. 3) 10,00/10,30/18,30

Kaempfer, W.: Der stehende Sturm 3-931659-78-X 22,50/23,20/39,50

Kallir, A.: Sign and Design 3-931659-09-7 39,80/41,00/69,20**

Kathan, B.: Das Elend der ärztlichen Kunst, 2. Auflage 3-931659-34-8 17,50/18,00/31,10

Kathan, B.: Zum Fressen gern 3-931659-48-8 18,50/19,10/32,70

Kersten, C.: Orte der Freundschaft 3-86599-032-0 (Kaleidogramme Bd. 22) 16,90/17,40/30,10

Klossowski, P.: Die Gesetze der Gastfreundschaft 3-931659-33-X 9,90/10,30/18,10*

Klossowski, P.: Die lebende Münze 3-931659-12-7 7,50/7,80/14,00*

Krajewski, M.: Zettelwirtschaft 3-931659-29-1 (copyrights Bd. 4) 17,50/18,00/31,10

Krajewski, M. (Hg.): Projektemacher. 2. Auflage 3-931659-56-9 (copyrights Bd. 15) 24,90/25,60/43,70

Krippendorff, E.: Shakespeares Komödien 3-931659-87-9 22,50/23,20/39,50

Lammel, A./Nagy, I. (Hg.): Wie Adam den Apfel verschluckte 3-931659-21-6 14,90/15,40/26,80

Lampson, E./Flender, R. (Hg.): Copyright. Musik im Internet 3-931659-25-9 (copyrights Bd. 1) 13,80/14,20/24,90

Landauer, G.: Briefe aus der Französischen Revolution 3-931659-02-X 29,80/30,70/52,10

Lange, B.: Echt. Unecht. Lebensecht 3-931659-81-X 22,50/23,20/39,50

Lenôtre, G.: Die Guillotine 3-931659-03-8 19,90/20,50/34,90**

Lenôtre, G.: Die stummen Helden der Revolution 3-931659-18-6 17,50/18,00/31,10

Markowski, M./Wöbken, H. (Hg.): Oeconomenta 3-86599-043-6 (Kaleidogramme Bd. 28) 18,50/19,10/32,70

Meinunger, André: Sick of Sick? 3-86599-047-9 ca. 12,80/13,20/23,30

Menke, C./Rebentisch, J. (Hg.): Kunst. Fortschritt. Geschichte 3-86599-000-2 (Kaleidogramme Bd. 5) 22,50/23,20/39,50

Metz/Zubarik (Hg.): Am Rande bemerkt 3-86599-060-6 (Kaleidogramme Bd. 33) ca. 24,90/25,60/43,70

Nagel, R.: Einmal Islam und zurück 3-931659-68-2 19,90/20,50/34,90

Neef, S.: Abdruck und Spur 3-86599-037-1 (Kaleidogramme Bd. 25) ca. 24,90/25,60/43,70

Neumann, M. (Hg.): Vischer. Mode und Cynismus 3-931659-84-4 22,50/23,20/39,50

Nowotny, H.: Unersättliche Neugier 3-931659-73-9 (KWI Bd. 5) 19,90/20,50/34,90

Oresme, N. von: Traktat über Geldabwertungen 3-931659-06-2 12,80/13,20/23,30**

Pias, C. (Hg.): Kulturfreie Bilder 3-86599-021-5 (copyrights Bd. 19) ca. 22,50/23,20/39,50

Priddat, B.P.: Kleingeld 3-931659-40-2 (copyrights Bd. 11) ca. 19,90/20,50/34,90

Rasch, W.: Konflikt als Beruf 3-931659-62-3 (copyrights Bd. 17) 9,95/10,30/19,10*

Reichle, I./Siegel, S./Spelten, A. (Hg.):Verwandte Bilder 3-86599-034-7 (Kaleidogramme Bd. 19) 22,50/23,20/39,50

Rosol, C.: RFID 3-86599-041-X (BPeM Bd. 4) 19,90/20,50/34,90

Rotman, B.: Die Null und das Nichts 3-931659-17-8 17,50/18,00/31,10

Ruchatz, J./Willer, S./Pethes, N. (Hg.): Das Beispiel 3-86599-038-X (LiteraturForschung Bd. 4) 26,90/27,70/47,10

Rüsen, J.: Kann gestern besser werden? 3-931659-44-5 (KWI Bd. 2) 7,95/8,20/15,40*

Schickel, R.: Disneys Welt 3-931659-10-0 26,90/27,70/47,10**

Schmidgen, H./Geimer, P./Dierig, S. (Hg.): Kultur im Experiment 3-931659-66-6 29,80/30,70/52,10

Schmidgen, H. (Hg.): Lebendige Zeit 3-931659-69-0 29,80/30,70/52,10

Schreber, D.P.: Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken 3-931659-50-X 22,50/23,20/39,50

Sebők, Z.: Parasitäre Kultur 3-86599-012-6 ca. 18,50/19,10/32,70

Seifert, N.: Von Tagebüchern und Trugbildern 3-86599-061-7 (Kaleidogramme Bd. 34) ca. 22,50/23,20/39,50

Seischab, S.: Georges Duby 3-931659-57-7 10,00/10,30/18,30*

Sonntag, J.-P. E.R.: sonarc:project 3-931659-97-6 ca. 24,90/25,60/43,70

Spieker, S.: Bürokratische Leidenschaften 3-931659-52-6 (copyrights Bd. 13) 29,80/30,70/52,10

Springer, B.: Artful Transformation 3-86599-027-4 (Kaleidogramme Bd. 18) 22,50/23,20/39,50

Stanitzek, G./Winkler, H. (Hg.): Gosch. Ideenumlauf 3-931659-76-3 14,90/15,40/26,80

Stauth, G./Otto, M.: Méditerranée 3-86599-040-1 (KWI Bd. 9) ca. 19,90/20,50/34,90

Stein, D.: Ada Augusta Lovelace 3-931659-64-X 19,90/20,50/34,90

Steininger, B.: Raum-Maschine Reichsautobahn 3-86599-002-9 (Kaleidogramme Bd. 2) 19,90/20,50/34,90

Steinmann, H.: Absehen – Wissen – Glauben 3-86599-059-2 (Kaleidogramme Bd. 32) ca. 29,80/30,70/52,10

Stollmann, R./Kluge, A., Die Entstehung des Schönheitssinns 3-931659-70-4 14,90/15,40/26,80

Terzic, Z.: Kunst des Nationalismus 3-86599-018-5 (Kaleidogramme Bd. 13) 24,90/25,60/43,70

Thun-Hohenstein, F.: Gebrochene Linien 3-86599-035-5 (LiteraturForschung Bd. 5) 24,90/25,60/43,70

van den Berg, J. u. K./Manhart, S. (Hg.): Kein Ende 3-931659-41-0 (copyrights Bd. 12) 19,90/20,50/34,90

Venus, J.: Masken der Semiose 3-86599-066-5 (Kaleidogramme Bd. 37) ca. 29,80/30,70/52,10

Vienne, F./Brandt, C./Horstmann, T. (Hg.): Wissensobjekt Mensch 3-86599-062-2 (Kaleidogramme Bd. 35) ca. 22,50/23,20/39,50

Volmar, A. (Hg.): Zeitkritische Medien 3-86599-064-8 (BPeM Bd. 5) ca. 22,50/23,20/39,50

von Foerster, H.: Anfang von Himmel und Erde 3-86599-052-5 (Ableger Bd. 3) 10,00/10,30/18,30

von Heiseler, T. N.: Medientheater 3-86599-048-7 ca. 19,90/20,50/34,90

Waldersee, N. Graf von: »Ach, ich fühl’s« 3-86599-019-3 (copyrights Bd. 18) ca. 22,50/23,20/39,50

Walther, S. (Hg.): Carte blanche 3-86599-023-1 (Kaleidogramme Bd. 17) 22,50/23,20/39,50

Weidner, D. (Hg.): Urpoesie und Morgenland 3-86599-065-7 (LiteraturForschung Bd. 6) ca. 26,90/27,70/47,10

Weigel, S. (Hg.): Heine und Freud 3-86599-067-3 (LiteraturForschung Bd. 7) ca. 24,90/25,60/43,70

Wessely, C.: Künstliche Tiere 3-86599-057-6 (Kaleidogramme Bd. 31) ca. 19,90/20,50/34,90

Windgätter, C.: Medienwechsel 3-86599-008-8 (BPeM Bd. 1) 24,80/25,50/43,50

Wirth, U. (Hg.): Logiken und Praktiken der Kulturforschung 3-86599-045-2 ca. 24,90/25,60/43,70

Woznicki, K. (Hg.): McDeutsch 3-86599-029-0 14,90/15,40/26,80

Woznicki, K.: Abschalten 3-86599-046-0 19,90/20,50/34,90

Žižek, S.: Der zweite Tod der Oper 3-86599-050-9 (Ableger Bd. 1=KWI Bd. 1) 10,00/10,30/18,30

Irrtümer vorbehalten. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr. Redaktionsschluß 5.2.2008


2. Aufl age

Armin Chodzinski

Kunst und Wirtschaft

Peter Behrens, Emil Rathenau und

der dm-drogerie markt

Ekkehart Krippendorff

Shakespeares Komödien

Ein Vademecum für Theaterbebegeisterte«

(Focus)

Marc Butler

Would you like

to play a game?

Die Kultur des Computerspielens

»Eine intelligente Studie über Computerspiele.«

(Deutschlandfunk)

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