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LESEN AUS GOTTES KRAFT * KVV Wintersemester 2004/2005

LESEN AUS GOTTES KRAFT * KVV Wintersemester 2004/2005

32 Mittlere und Neuere

32 Mittlere und Neuere Kirchengeschichte Prof. Dr. Andreas Holzem E-mail: @uni-tuebingen.de Mittlere und Neuere Kirchengeschichte Internet: http://www.uni-tuebingen.de/Kirchengeschichte/mnkgind.htm Büro: Liebermeisterstraße 12, Zi. 50, Tel.: 29-78054 Sprechstunde: Donnerstag (siehe Aushang am Büro) Wiss. Ass.: Ines Weber E-mail: ines.weber@uni-tuebingen.de Büro: Liebermeisterstraße 12, Zi. 49, Tel.: 29-72862 Sprechstunde: Di 14-15 Uhr Sekretariat Ursula Scherr Büro: Zi. 44, Tel.: 29-77017 Sprechstunde: Di-Do 8-12 Uhr Vorlesung: Kirchengeschichte des Mittelalters I: Christentumsgeschichte vom „breiten Streifen des Übergangs“ bis zur „Renaissance des 12. Jahrhunderts“ (2std.) Holzem Fr 10-12 Uhr Ort: HS Theologicum Beginn: 22.10.04 Inhalt: Romane über den „Namen der Rose“, die „Päpstin“ Johanna oder über die „Säulen der Erde“ wird zum Bestseller; und wer diese Bücher gelesen hat, glaubt das Mittelalter irgendwie zu kennen: eine „finstere“ und „barbarische“ Zeit des verdunkelten Christentums, der verschollenen Bildung und der rohen Gewalt. Zwischen der strahlenden Antike und dem Wiedergewinn des Humanen in der Neuzeit hat das Mittelalter in den neuzeitlichen Geschichtsbildern wenig Kontur und noch weniger Konjunktur gewonnen. Die Vorlesung will sich mit den christentumsgeschichtlichen Stereotypen unseres Mittelalter- Bildes auseinander setzen. Der breite Streifen des Übergangs von der Spätantike zum Frühmittelalter ist gekennzeichnet durch einen erheblichen zivilisatorischen Umbau, bei dem die Rückbildung der Staatlichkeit, die Dekomposition städtischen Lebens und städtischer Bildung, der Wandel vom Öffentlichen zum Personenverbandlichen und der Umbau der religiösen Logiken und Deutungskategorien auch erhebliche Auswirkungen auf das gelebte Christentum zeitigte. Und im 12. Jahrhundert bewirken Städtewachstum, Handelsintensivierung und Universitätsgründung eine „Renaissance“, die ihrerseits christliches Denken und die Sozialgestalt der Kirche tief beeinflusste. Das Mittelalter erscheint so lange als „finstere“ Epoche, wie man es aus einer nachaufklärerischen Perspektive an deren Maßstäben misst. Religions-, mentalitäts- und gesellschaftsgeschichtliche Zugangsweisen haben den Blickwinkel allerdings erheblich verändert. So soll in der Vorlesung neben den „großen“ Geschichten von Völkerwanderung und Sachsenkriegen, Papsttum und Kaisertum, Investiturstreit und Kirchenreform, Armuts- und Ketzerbewegungen, Kreuzzügen und Inquisition auch von Stadt und Land, Kloster und Bildung, Frau und Mann, Frömmigkeit und symbolischem Handeln, Liturgie und Zeremoniell

Mittlere und Neuere Kirchengeschichte 33 und von jenen tiefgreifenden Veränderungen des Lebens und der Religiosität der „Vielen“ die Rede sein.

(SCHÖPFUNGSMODELL ) - Gott ist meine Kraft
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April-Mai 2005 - Freikirchlicher Bund Gemeinde Gottes
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Aug-Sept 2005 - Freikirchlicher Bund Gemeinde Gottes
August-Sept. 2004 - Freikirchlicher Bund Gemeinde Gottes
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Juni-Juli 2004 - Freikirchlicher Bund Gemeinde Gottes
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Dez. 2005 - Jan. 2006 - Freikirchlicher Bund Gemeinde Gottes
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