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Ernährung - IPP - Universität Bremen

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IM FOKUS Ernährung INHALT Entwicklungen im Zentrum | Seite 2 Schwerpunktthema Ernährung | Seite 2 – 11 Promotionen | Seite 12 Personalia | Seite 2, 13 Neues aus dem Studiengang | Seite 13 Publikationen | Seite 5, 10, 14 Tagungsberichte | Seite 15 Veranstaltungen | Seite 8, 16 ERNÄHRUNG UND PUBLIC HEALTH Heute ist wissenschaftlich belegt, dass in Europa die Ernährung zu etwa 20 bis 40% an der Entstehung der wesentlichen Gesundheitsprobleme beteiligt ist. Der Stellenwert der Ernährung im Hinblick auf Gesundheit und Krankheit wird dennoch häufig unterschätzt, obwohl epidemiologische Studien das Präventionspotenzial der Ernährung eindrucksvoll zeigen. Ernährung ist mehr als der Verzehr von Lebensmitteln. Essen und Trinken haben neben der reinen Nahrungsaufnahme viele andere Funktionen – so stellt Essen oft einen wichtigen Rahmen für Kommunikation dar, wie z.B. bei Familienfesten oder Geschäftsessen. Essen kann auch als Statussymbol dienen – dies zeigt sich nicht nur dann, wenn besonders teure Lebensmittel konsumiert werden, sondern bereits im Kindes- und Jugendalter werden Speisen und Getränke hinsichtlich geltender Modetrends ausgewählt. Und schließlich kann Essen auch als Ersatz dienen, wie die vermehrt auftretenden Essstörungen belegen. Ernährung ist somit ein untrennbarer Teil der gesamten Lebensweise. 3. Jahrgang · Herbst 2003 · Ausgabe 04 zph-info Künftige Ernährungs-Konzepte, insbesondere für den Präventionsbereich, müssen daher im Kontext von Ernährungsepidemiologie, Gesundheitsförderung und Public Health stehen und einen multidisziplinären Ansatz haben! Dabei wird nicht nur auf das individuell bedingte Ernährungs- und Gesundheitsverhalten abgezielt. Vielmehr müssen die alltäglichen Lebenszusammenhänge, Alter und Geschlecht sowie das sozioökonomische und kulturelle Umfeld mit berücksichtigt werden. Gerade die Public-Health-Perspektive ermöglicht es, diese Forderungen umzusetzen. Daraus hat sich in Deutschland jüngst die Verbindung zwischen Gesundheitswissenschaft und ernährungswissenschaftlicher sowie ernährungsepidemiologischer Forschung ergeben, der Bereich Public Health Nutrition. Unter Public Health Nutrition wird im Allgemeinen die Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit über die Ernährung sowie die grundlegende Verhütung von ernährungsmitbedingten Erkrankungen in der Bevölkerung verstanden. Public Health Nutrition beinhaltet folglich einen Zentrum für Public Health Universität Bremen · Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften großen Teil anwendungs- und gesellschaftsorientierter Ansätze und setzt auf Interdisziplinarität, um die gesteckten Ziele erreichen zu können. Das Bremer Zentrum für Public Health bietet aufgrund der multidisziplinären Zusammensetzung ideale Voraussetzungen dafür. Zukünftig wird es besonders darum gehen, die im Rahmen von ernährungsepidemiologischen Studien ermittelten und auf Evidenz beruhenden Empfehlungen zielgruppenspezifisch und handlungsorientiert in die Lebensweise der Bevölkerung zu integrieren. Nutzen wir diesen neuen Ansatz – das Dach des Bremer Zentrums für Public Health bietet dazu die Chance! Die nachfolgend dargestellte Auswahl an Beiträgen zeigt bereits beispielhaft, wie vielfältig das Handlungsfeld Ernährung unter Public Health Aspekten betrachtet werden kann und welche Forschungsperspektiven es bietet. Dr. oec. troph. Cornelia Heitmann MPH, Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS), Linzer Str. 8-10, 28359 Bremen, Tel: 0421 / 5959-636, Mail: heitmann@bips.uni-bremen.de

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