Quartierzeitung, Nr. 97-2011 - Obergrund

obergrund.ch

Quartierzeitung, Nr. 97-2011 - Obergrund

Offener Brief

an den Stadtrat

Seite 5

Langsam-

verkehrsachse

Seite 7

Von Basel direkt auf

den Pilatusplatz

Seite 10

Nr. 97 / November 2011

www.obergrund.ch

100 Jahr St. Paul

Jubiläums-Programm

Seite 17


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3 News

Zum Titelbild

Impressum

Nicht nur die

Verkehrsführung

ändert in den letzten

Monaten ständig,

auch sonst ist

im Obergrund-

Quartier einiges

in Bewegung

Herausgabe: Quartierverein Obergrund

Präsident: Bernhard Müller

Postfach 4150, 6000 Luzern 4

079 215 45 48

Redaktionsverantwortung:

Irma Steinmann, Eichmattstrasse 17,

041 310 75 03, obergrund@gmx.ch

Abonnementspreis: Fr. 8.– jährlich

(bei Mitgliedern im Jahresbeitrag

inbegriffen)

Auflage Nr. 97: 3800 Exemplare

Redaktionsschluss QZ Nr. 98:

Montag, 12. März 2012

3 Editorial

Aufbruchstimmung – Packen wir's an!

Das gilt nicht nur für mich als Neueinsteigerin in der

Redaktion der Quartierzeitung. Auch unser Quartier ist

so richtig in Aufbruchstimmung. Die Bauten auf der

Allmend rücken zügig voran und sollten bis im Sommer

2012 weitgehend abgeschlossen sein (Seite 4).

Mit der Tieflegung der Zentralbahn wird bald ein

Meilenstein erreicht. Ein ausführungsreifes Projekt für

die Nutzung des alten Bahntrassees sollte Ende 2012

vorliegen. Mehr dazu, und wie sich Martin Urwyler,

Projektleiter der Stadt Luzern die zukünftige Nutzung

des Zentralbahntrassees als Langsamverkehrsachse

vorstellen könnte, erfahren Sie auf Seite 7.

So viel Aufbruchstimmung kann auch verunsichern und

Kontroversen auslösen. Wir vom Quartierverein

begrüssen ein lebendiges Quartierleben und unterstützen

gerne eine konstruktive Auseinandersetzung,

was sich auch in der Quartierzeitung widerspiegelt. Wir

werden weiterhin über die aktuellen Projektphasen

informieren und hoffen, Sie so durch den Schilderwald

zu lotsen.

Ein Blick zurück in die Vergangenheit führt uns diesmal

zur Entwicklung am Pilatusplatz (Seite 10).

Und einen Bubenstreich zum Schmunzeln finden Sie

auf Seite 14.

Wie Sie wahrscheinlich schon aus den Medien erfahren

haben, ist unsere Post erneut von einer Schliessung

bedroht. Gemäss Mitteilung der Schweizerischen Post

betrug der Rückgang der Einzahlungen von 2007

bis 2010 13 Prozent. Trotzdem sind wir der Meinung,

ein Quartier braucht seine Post! Bereits 2004 hat

der Quartierverein erfolgreich für die Obergrundpost

gekämpft. Auch jetzt werden wir alles daran setzen,

dass wir unsere Post nicht verlieren. Dazu haben wir

in einem ersten Schritt einen Brief an den Stadtrat

gerichtet. Lesen Sie ihn auf Seite 5 und sagen Sie uns

Ihre Meinung dazu: info@obergrund.ch.

Irma Steinmann

Redaktion Quartierzeitung


4 Informationen zum Quartier Obergrund

Information Buslinie 11

Das Tiefbauamt der Stadt Luzern, informiert,

dass die Buslinie 11 einen sehr tiefen Kostendeckungsgrad

hat. Um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern,

werden ab 11. Dezember 2011 folgende

Änderungen vorgenommen:

Die Linie 11 wird stadteinwärts (d.h. von der

Steinhofstrasse her kommend) ab der Haltestelle

Eichhof über die Obergrundstrasse geführt. An

dieser Stelle steigen täglich 600 Fahrgäste ein.

Die Haltestelle bei der Taubenhausstrasse fällt

weg. Das heisst, der Bus fährt nicht mehr via Taubenhausstrasse

in die Stadt, sondern über die

Obergrundstrasse. Das Vorgehen wurde mit dem

Quartierverein und den Heimen vorgängig besprochen.

Da die Linie durch diese Änderung

weiterhin erhalten werden kann und für niemand

grosse Nachteile entstehen, wurde der Entscheid

so akzeptiert.

Die Glassammelstellen Moosmattstrasse

(Schulhaus) und Taubenhausstrasse

(Eichhof) werden per Ende 2011 entfernt.

Laut Information des Städtischen Strasseninspektorats,

hat die Umstellung auf das Sammel-

und Logistiksystem von REAL auch zur Folge,

dass das dichte Sammelstellennetz in der Stadt

Luzern reduziert werden muss.

Der lichte Raum für die Entleerung der neuen

Container mittels Krananlagen muss zirka

6,50 Meter betragen. Sammelstellen, die heute in

engen Strassen, unter Fassaden, Bäumen oder

Oberleitungen stehen, müssen daher aufgegeben

werden. So auch die Glassammelstellen Moosmatt-

und Taubenhausstrasse.

Die Anzahl der Sammelstellen wird ab Dezember

2011 kontinuierlich von bisher 40 auf zirka

30 reduziert. Um eine möglichst gleichmässige

Verteilung zu erreichen, erhalten einige Sammelstellen

einen neuen Standort. Als Alternative für

das Obergrundquartier steht Ihnen künftig die

modernisierte Sammelstelle Bundesstrasse (Post

Obergrund) zur Verfügung.

Obwohl sich die Anzahl der städtischen

Sammelstellen verringert, beträgt das Aufnahmevolumen

des künftigen Behältersystems mehr als

das Doppelte.

Mit dem neuen, zeitgemässen Sammelsystem

« City-Line » kann die Luzerner Bevölkerung

auch weiterhin von einer betriebswirtschaftlich

optimalen und kostengünstigen

Entsorgung profitieren.

Orientierung Stand der Bauarbeiten auf der Allmend

Es baut sich was

zusammen


An der Orientierungsversammlung vom

28. September 2011 haben Vertreter der beteiligten

Bauherrschaften unter Leitung der Stadt Luzern

über den Stand der Arbeiten bei den verschiedenen

Baustellen Allmend informiert.

Text: Andreas Gervasi

Nach der Fertigstellung des Stadions und den

ersten Bewährungsproben wachsen weiterhin die

Wohntürme in den Himmel und das Sportgebäude

mit dem Hallenbad in die Breite. Ab Sommer

2102 sollten die Bauten weitgehend abgeschlossen

und das Hallenbad pünktlich zum Schulbeginn

an die Stadt übergeben sein. 2013 wird das

zweite Messegebäude fertiggestellt und der Vorplatz

in Arbeit sein. Die Zentralbahn ist bereits

unter den Boden gebracht worden, und die Spuren

der Tunnelverlegung werden zurzeit renaturiert.

Am Ende der Bauarbeiten wird ein Viertel

der Allmendfläche überbaut und drei Viertel als

Frei- und Naturfläche zur Verfügung stehen. Zurzeit

wird noch heftig daran geplant. Die Schwermetallbelastung

bei den ehemaligen Schiessplätzen,

die Parkierungsmöglichkeiten bei Grossan-

lässen und der Hundefreilauf bilden die Mass-

nahmenschwerpunkte für das nächste Jahr.

Die Veranstaltungstätigkeit und Nutzungsdichte

auf der Allmend werden zunehmen. Wie

sich der Verkehr und die Suche nach Parkplätzen

auf unser Quartier auswirken werden, dürfte in

den nächsten Jahren noch zu reden geben.


5 Quartierverein Obergrund

An den Stadtrat der Stadt Luzern Luzern, 18. Oktober 2011

Poststelle Obergrund – Offener Brief

Sehr geehrte Frau Stadträtin

Sehr geehrte Herren Stadträte

Im August dieses Jahres hat die Schweizerische Post informiert, dass für die Poststelle Luzern 4

Obergrund ein anderer Standort gesucht wird. Der derzeitige Mietvertrag sei befristet und laufe per

Ende 2012 aus. Wenn kein geeigneter Standort bis Ende 2012 gefunden werde, würde die Poststelle

ersatzlos per Ende 2013 aufgehoben.

Bereits 2004 war die Post Obergrund von einer Schliessung bedroht. Der Quartierverein hat

sich erfolgreich dagegen gewehrt und die Post blieb dem Quartier erhalten. Schon damals hat

die Post darauf hingewiesen, dass man auf der Suche nach einer neuen Lokalität sei, die den heutigen

Standards entspreche. Wir fragen uns, ob die Post sich in diesen vergangenen sechs Jahren

tatsächlich ernsthaft bemüht hat, einen neuen Standort zu finden. Nun wird quasi ein Ultimatum

gestellt. Am offiziellen Informationsanlass wurde dem Quartierverein mitgeteilt, dass die Post gerne

Hinweise auf mögliche Lokalitäten aufnimmt – sie selber sei bis jetzt nicht fündig geworden, es sei

sehr schwierig, etwas Passendes zu finden.

Nun haben wir jedoch vom Präsidenten der ABL (Allgemeine Baugenossenschaft Luzern),

Herr Markus Schmid, erfahren, dass die Post vor einiger Zeit bei der ABL Interesse bekundete, die

neue Poststelle in ihrem geplanten Neubau (Claridenstrasse-Tödistrasse) einzurichten. Dies wäre

ein idealer Standort, praktisch am gleichen Ort und die Poststelle könnte von Grund auf neu

geplant werden. Wir fragen uns, warum die Verantwortlichen der Post diesen möglichen Standort

nicht erwähnen. Hat die Schweizerische Post eventuell gar kein Interesse, die Post Obergrund

weiterzuführen?

Der Obergrund ist ein lebendiges, aufstrebendes Quartier. Viel neuer Wohnraum ist entstanden

und neue Geschäfte haben sich angesiedelt. Zudem wohnen in unserem Quartier viele ältere

Menschen in den Wohnheimen Eichhof, Steinhof und Bergli. Eine Post gehört zur Infrastruktur eines

aktiven Quartiers wie die Schule, der Quartierladen und die Beiz. Wir sind nicht bereit, darauf zu verzichten.

Von den Stadtbehörden hören wir immer wieder, wie wichtig es ist, die Quartiere zu stärken.

Nun kann der Stadtrat aktiv etwas tun für unser Quartier, für dessen Attraktivität und für den

Erhalt dieser wichtigen Infrastruktur.

Wir fordern den Stadtrat auf, sich dafür einzusetzen, dass die Poststelle Luzern 4 Obergrund

erhalten bleibt. Er soll bei der Schweizerischen Post darauf hinwirken, dass der bestehende

Mietvertrag so lange verlängert wird, bis der mögliche neue Standort bei der ABL bezugsbereit

ist (ca. 2014/15) oder bis ein anderer Standort gefunden ist. Wir hoffen, auf Ihre aktive Unterstützung

zählen zu dürfen, damit unsere Stadt und ihre Quartiere lebendig und attraktiv bleiben.

Dürfen wir Sie bitten, uns über Ihre nächsten Schritte zur orientieren.

Freundliche Grüsse

QUARTIERVEREIN OBERGRUND

Bernhard Müller, Präsident Judit Aregger, Vizepräsidentin


6 Quartierentwicklung

Interview mit Thomas Grimm zum Artikel

«Langsamverkehrsachse» auf Seite 7

Während der Vorstand des Quartiervereins für

die geplante Langsamverkehrsachse ist, sind

einige Anwohner dagegen. Die Quartierzeitung

sprach mit Thomas Grimm.

Herr Grimm, was stört Sie und andere Anwohner?

Grimm: Es geht uns nur um den Abschnitt

zwischen Moosmatt- und Eichwaldstrasse, der

städtebaulich ganz anders ist als die restliche

Strecke. Von der Moosmatt- bis zur Horwerstrasse

gibt es jetzt schon auf engem Raum mit Villenstrasse,

Grünring und Voltastrasse drei Strassen,

von der Horwerstrasse zur Eichwaldstrasse

gibt es einen namenlosen Verbindungsweg. Da

braucht es nicht noch mehr Teer.

Dieser Verbindungsweg und der Grünring sind auf

Verlangen der Anwohner mit einem allgemeinen

Fahrverbot belegt. Die darf man nicht zählen.

ins_obergrund_qigong_2012 18.10.2011 10:08 Uhr Seite 1

Akupunktur

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Ernährung

Grimm: Der Grünring wird täglich von 150

Velos befahren, da macht es mir nichts aus, wenn

es später 155 sind.

Gibt es noch andere Einwände

Grimm: Ja, einige. Einmal haben wir Angst,

dass da hindurch Saubannerzüge zum Stadion

geführt würden. Weiter soll die Stadt kein Geld

für den Bau und den späteren Unterhalt dieser

Strecke ausgeben, zu der es Alternativen gibt. Sie

könnte durch den Verkauf des Trassees an Anwohner

sogar Geld einnehmen. Ausserdem ist

sich selbst die Stadt noch nicht sicher, für wen die

Langsamverkehrsachse sein soll, nur für Fussgänger

und Velos oder auch für Mofas und Roller.

Vieles am Projekt ist noch nicht ausgereift.

Sie haben also nichts gegen Velos?

Grimm: Im Gegenteil, ich fahre viel mit dem

Velo. Es gäbe in der Stadt viel Verbesserungspotential

für den Veloverkehr.

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7 Quartierentwicklung

Zur künftigen Nutzung des Zentralbahntrassees

Langsam-

verkehrsachse


Eine uralte Forderung unseres Quartiervereins

geht bald in Erfüllung. Ab dem Fahrplanwechsel im

Dezember 2012 verkehrt die Zentralbahn

unterirdisch. Die Stadt plant, das heutige

Bahntrassee danach als Langsamverkehrsachse

zu nutzen, für Fussgänger und Velofahrer.

Text und Foto: Peter Laube

Die Zentralbahn und die Stadt machten einen

Landabtausch. Die Bahn erhielt das unterirdische

Land für den Tunnelbau unter der Allmend

und gibt der Stadt dann das nicht mehr benötigte

Trassee. Dieser Tausch war Vater des Gedankens,

auf dem heutigen Trassee eine Achse für den

Langsamverkehr einzurichten. Das erklärte Projektleiter

Martin Urwyler der Quartierzeitung

Obergrund gegenüber. Er betonte aber, was er im

Moment zum Projekt sagen könne sei nicht definitiv,

da es immer noch in der Planungsphase sei.

2007 wies immerhin die Metron-Machbarkeitsstudie

das Bedürfnis nach, erarbeitete grob ein

Konzept und zeigte erste Gestaltungsansätze.

Bedürfnis erwiesen

Martin Urwyler bezeichnete das Projekt als äus-

serst wichtig. Einerseits haben im September

2010 die Stimmbürger mit dem Reglement für

eine nachhaltige städtische Mobilität, dem Gegenvorschlag

zur Städteinitiative der Grünen,

die Stadt zur Förderung des öffentlichen Verkehrs

und des Langsamverkehrs verpflichtet. Anderseits

erschliesst die künftige Langsamverkehrsachse

wichtige Punkte. An den Enden im

Steghof und in Kriens Mattenhof dürften irgendwann

städtebaulich wichtige verdichtete Zentren

entstehen. Weiter führt die Route zum Südpol.

Dort ist auch die Musikschule untergebracht.

Schliesslich wurde die Achse ins 2009 ergänzte

kantonale Radroutenkonzept aufgenommen.

Ob an dieser Stelle der geplante

Langsamverkehr Votritt hat oder ob er

« in die Schranken gewiesen wird »,

ist noch offen.

Noch keine Details, aber Vorstellungen

Ab 2013 wird die Zentralbahn die Geleise zurückbauen.

Ideal wäre es, wenn die Stadt gleich dahinter

mit dem Bau der Langsamverkehrsachse

beginnen könnte. Dafür, betonte Martin Urwyler,

müsste Ende 2012 ein ausführungsreifes Projekt

vorliegen. Allfällige Einsprachen müssten erledigt

sein. Zu den Kosten wollte er keine Angaben

machen, bevor die Projektierungsphase abgeschlossen

sei und der Kostenteiler feststehe. Der

Kanton, die Gemeinde Kriens, die in der Planungsgruppe

dabei ist und ihre Wünsche anbringen

kann, und wohl auch Horw werden sich an

den Kosten beteiligen. Vom Steghof bis zur Eichwaldstrasse

könnte sich Martin Urwyler Mischverkehr

vorstellen. Ab dort wären Fussgänger

und Velos getrennt. Das steht jedoch noch genau

so wenig fest wie die Art, wie die Kreuzungen mit

den bestehenden Strassen zu gestalten sind. Vorläufig

besteht die Idee, dass bei der Moosmatt-

und der Eichwaldstrasse der Langsamverkehr

Vortritt hätte und auf den Strassen entsprechende

bauliche Massnahmen getroffen würden. Bei

der Horwerstrasse wäre die umgekehrte Situation:

der Langsamverkehr würde buchstäblich in

die Schranken gewiesen. Klar ist bisher einzig,

dass beim Kreisel Allmend ein Abzweiger gebaut

wird, der es ermöglicht, mit dem Velo die Allmend

zu queren und in die Langsamverkehrsachse

einzubiegen.


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9 Gewerbe und Dienstleistungen

TCM-Praxis

Chinesische

Medizin neu auch in

ihrer Nähe


Einblick in die Praxis von TCM-Arzt

Xinming Zhi an der Obergrundstrasse 44

in Luzern

Text: Dr. Zhi, Bild zVg

Nach langjähriger Tätigkeit an renommierten

Schweizer Kliniken eröffnete der praktizierende

TCM-Arzt Xinming Zhi Anfang Mai 2011 seine eigene

Praxis an der Obergrundstrasse 44 in Luzern.

Er spricht Deutsch

In einem hellen Besprechungs- und Behandlungszimmer,

welches im chinesischen Stil eingerichtet

ist, führt Dr. Zhi mit den Patienten die

sorgfältige und vertiefte Anamnese und Besprechung

durch. Er erkundigt sich nicht nur nach

den aktuellen Beschwerden sondern auch zum

Umfeld und zum allgemeinen Befinden. Mittels

der Zungen- und Pulsdiagnose erhält er Rückschlüsse

auf die Funktionskreise und energetischen

Veränderungen des Körpers. Seit Anfang

2004 ist er als Arzt für chinesische Medizin in der

Schweiz tätig, wohnt seit einigen Jahren mit seiner

Familie hier und ist deshalb mit den europäischen

und schweizerischen Gewohnheiten bestens

vertraut. Er spricht Deutsch, was den

Kontakt zwischen Arzt und Patient erleichtert.

Jede Behandlung beginnt er mit einer Kurzdiagnose

und einem Gespräch. Wesentliche Elemente

sind Tuina Massage und Akupunktur. Je

nach Indikation können ergänzend zum Beispiel

Schröpfen und Moxa sowie die chinesische Diätetik

oder Heilkräutertherapie angewendet werden.

Während der Behandlung liegt man entspannt

und lässt die Wirkung sich entfalten.

Ganzheitliche Behandlung

« Ich sehe den Menschen aus einer ganzheitlichen

Sicht und erkenne durch die Diagnose Störungen,

oft bevor sie zur Krankheit werden. Vor-

beugung ist das Beste für die Gesundheit. Das ist

mein Ziel der Heilung, das innere Gleichgewicht

durch die ältesten Methoden der chinesischen

Medizin wieder herzustellen, die Abwehrkraft zu

stärken und die Gesundheit meiner Kunden zu

pflegen », erklärt Herr Dr. Zhi.

Dank seines Medizinstudiums mit Schwerpunkt

TCM in China, der weiteren Ausbildungen

und mehr als 20 Jahren klinischer Erfahrungen

an Kliniken kann Dr. Zhi den Patienten alle Methoden

der Traditionellen Chinesischen Medizin

auf hohem Qualitätsniveau anbieten.

Dr. Xinming Zhi

bei einer Akupunktur-

behandlung

in seiner Praxis

Ausbildung in China, Praxis in der Schweiz

Xinming Zhi absolvierte sein 5-järiges Studium

an der Universität für TCM in Chengdu, VR China.

Nach umfassenden klinischen Erfahrungen

und einem Auslandaufenthalt wurde er zum

stellvertretenden Chefarzt des Spitals für TCM in

Chengdu, der viertgrössten Stadt Chinas, ernannt.

Er hat mehr als 23 Jahre klinische Erfahrung,

davon die letzten 7 ½-Jahre bei MediQI für

TCM an den Zentren Zürich (Hirslanden) und

Cham (Andreas Klinik). Dr. Zhi ist als TCM-Therapeut

und Komplementärmediziner anerkannt

und zertifiziert(EMR, ASCA und EGK, SBO-TCM).

Kostenübernahme bei Zusatzversicherung.

Info: www.zhi-tcm.ch

Tel. 041 481 08 08


10 Perlen im Quartier

Zur Entwicklung am Pilatusplatz

Von Basel und vom

Gotthard direkt auf

den Pilatusplatz


Das Bild mit der Fussgängerinsel mitten auf dem

Pilatusplatz mutet beschaulich an. Es entstand vor

cirka 70 Jahren. Heute erstickt der Pilatusplatz im

Verkehr, weil die zwei am stärksten befahrenen

Einfallsachsen in die Stadt direkt auf ihn zuführen:

die Obergrundstrasse und der Hirschengraben.

Am Hirschengraben zählte man 2009 täglich rund

42'000 Fahrzeuge, mehr als auf der Seebrücke.

Text und Bilder: René Regenass

Wer in Quartier-Geschichtsbüchern Hinweise

zur Vergangenheit und zu baulichen und verkehrstechnischen

Veränderungen am Pilatusplatz

sucht, gelangt nur über den Umweg ins

Stadtarchiv zu genaueren Angaben. In der Jubiläumsschrift

des Quartiervereins Obergrund aus

dem Jahre 1999 (125 Jahre Stadtgeschichte) wird

zwar in verschiedenen Kapiteln auf Entwicklungen

im Umfeld des Pilatusplatzes hingewiesen,

über die Zusammenhänge bei den einzelnen

Etappen jedoch erfährt man wenig.

Die verrückte Expressstrassenidee

Ein Hauptgrund für die heutige Verkehrbelastung

liegt in der inzwischen unbestrittenen Fehlplanung

der Autobahneinfahrt in die Stadt am

Hirschengraben. Doch der Anfang der Planung

liegt noch weiter zurück. Die Basis dazu wurde in

Bebauungsplan-Änderungen vom Januar 1945

und vom Mai 1953 über das Gebiet Pilatusplatz-

Hirschengraben geschaffen. In den 50er - Jahren

des vergangenen Jahrhunderts hatten Planer in

Stadt und Kanton noch die Absicht, eine Expressstrasse

als Teilstück der Autobahn N2 durch

Hirschengraben und Obergrund zu führen. Dazu

wurden zahlreiche Häuser erworben und abgerissen.

In der Quartiergeschichte von 1999 zitiert

Peter Laube den verstorbenen Nationalrat und

Grossstadtrat Alfons Müller -Marzohl, der in ei-

nem Vorwort zu Othmar Angerers Buch « Luzerns

Expressstrassen-Fehlplanung» schrieb: « Die Planer

legten zu Beginn – man entschuldige das harte

Urteil – für die Region Luzern einen geradezu

hirnverbrannten Plan vor. » Schliesslich wurde

für die Autobahn dann doch der Sonnenbergtunnel

gebaut und im Oktober 1976 eröffnet.

Es ist erwiesen, dass die Expressstrassenidee

den Stadtrat weiterhin verfolgte, wenn auch nicht

mehr als Autobahnteilstück. Er wollte den Verkehr

von Norden nach Süden stadteinwärts in einer

direkten Linie über den Hirschengraben,

Hallwilerweg und Obergrundstrasse führen. So

heisst es denn in einem Bericht und Antrag des

Stadtrates vom November 1967 über Vorbereitungsarbeiten

für den Umbau des Pilatusplatzes,

der Bebauungsplan von 1945 erstrebe die Beseitigung

der S-Kurve des Hirschengrabens beim

Krienbachschulhaus, die Gewinnung von neuen

Verkehrsflächen auf dem Pilatusplatz und die

Schaffung eines ruhigen Platzes vor dem Verwaltungsgebäude

an der Obergrundstrasse 1 bis 3

(früher Bürgerspital, damals Stadtpolizei, heute

Einwohnerdienste). Da schwebte doch dem

Stadtrat damals tatsächlich vor, dort, wo heute

pausenlos der Verkehr rollt, eine Art Ruhe- oder

Grünzone zu errichten.

Der « Schmiede » schlug

schon 1967 die letzte Stunde

Im Rahmen dieser frühen Verkehrsplanung ging

der Stadtrat auch offensichtlich davon aus, das

Restaurant Schmiede der Hochleistungsstrasse

zu opfern. Mit einem Kaufvertrag vom 30. November

1967 erwarb die Stadt von der Brauerei

Eichhof AG zum Preis von rund 3,45 Millionen

Der Pilatusplatz 1960. Am linken

Bildrand steht das Restaurant Schmiede.

Vier Häuser in der Bildmitte und zwei

dahinter wurden kurze Zeit später für die

Verkehrsführung vom Hirschengraben über

den Hallwilerweg abgerissen. Der Reiterbau

der Mobiliarversicherung steht noch nicht.


Franken neun Grundstücke an der Ecke Obergrund-

/ obere Pilatusstrasse, darunter die

« Schmiede ». In Paragraph 7.a . des Kaufvertrages

heisst es, « das Restaurant Schmiede bleibt auch

nach dem Verkauf an die Einwohnergemeinde in

Betrieb, bis das Gebäude zufolge Inangriffnahme

der Bauarbeiten (für die Hochleistungsstrasse)

entfernt werden muss » . Schliesslich unterschrieb

die Stadt als Käuferin noch eine Sonderbedingung,

wo es heisst: « Die Käuferin erklärt sich bereit,

bei der Vergebung von Bauarbeiten für einen

Neubau auf dem Gebiet der heutigen Schmiede

die Bauunternehmung Josef Vallaster & Co. zu

berücksichtigen, wenn Preise und Bedingungen

konkurrenzfähig sind. » Mit andern Worten: Die

Eichhofbrauer schrieben dem Stadtrat vor, welches

Baugeschäft zum Zuge kommen musste.

Nachdem die eingangs beschriebene, für die

Entwicklung entscheidende Bebauungsplanänderung

im Jahre 1950 vom Regierungsrat genehmigt

worden war, setzte im Raum Hallwilerweg

und unterer Obergrund eine intensive Bautätigkeit

ein. Der Bau mit dem Kino Rex (heute Sozialamt)

wurde erstellt, das Gebäude der Brandversicherung,

das Haus Hallwilerweg 5 (heute Pass-

büro, früher Amt für Migration), und der ganze

Komplex Hallwilerweg 10, 14, 16 auf der andern

Strassenseite. Im Jahre 1965 enteignete der Stadtrat

die kleinen Liegenschaften Obergrundstrasse

6, 8, 10 und 12, die zwei Jahre später abgebrochen

wurden, um den Hallwilerweg durchgehend bis

zum Pilatusplatz zu verlängern.

Schon im Jahre 1955 bestand der Plan zur

Erstellung des Querriegels über der unteren

Obergrundstrasse. Federführend dabei war die

Berner Bauunternehmung Ernst Fritschi AG, welche

einen Teil des notwendigen Landes von der

Familie Bielmann (Villa Bielmann am Hallwiler-

Der Pilatusplatz im Jahre 1940. Eine Fussgängerinsel

für die Trambenützer, die

am Pilatusplatz vom Einer auf den Zweier

umsteigen wollten.

weg) erworben hatte und dieses im Jahre 1961 an

die Schweizerische Mobiliarversicherungsgesellschaft

verkaufte. Der Reiterbau zwischen dem

Kino Rex und dem Hallwilerwegbau schränkte

die Verkehrsfläche ein. Beim Kino Rex mussten

Pfähle in die Fahrbahn gestellt werden und auf

der gegenüberliegenden Seite musste ein Fahrbahnstreifen

für Fundamente geopfert werden.

Die Reduktion von vier auf drei Fahrspuren war

verkehrstechnisch nicht zu verantworten. Das

war der Zeitpunkt, bei dem sich der Stadtrat entschloss,

den Verkehr zwischen Hirschengraben

und Pilatusplatz in zwei Einbahnstrassen über

Hallwilerweg und Obergrund zu führen.

Direkte Buslinie von Kriens nach Emmen?

In der aktuellen städtischen Verkehrsplanung sei

der Pilatusplatz seit mindestens zehn Jahren ein

Thema, sagt Verkehrsingenieur Karl Vogel. Die

Absicht sei klar: Man wolle den Platz aufwerten,

einerseits bezüglich Umsteigesituation für die

Busbenützer, anderseits bezüglich Aufenthaltsqualität.

Den Schlüssel dazu habe man noch

nicht gefunden. Naheliegend sei jedoch die Führung

einer direkten Buslinie als Tangentialverbindung

von Kriens nach Emmen, um die zunehmende

Überlastung des Bahnhofs zu entschärfen.

So sah es im unteren Obergrund und in

der Hirschmatt im Jahre 1929 aus. Am

Hallwilerweg gibt es noch keine Hochbauten,

und an der Obergrundstrasse 4 steht

immer noch die alte Villa Bielmann.

Quellen:

Stadtarchiv, „Obergrund“, 125 Jahre Quartierverein, 125 Jahre

Stadtgeschichte. 1999w


12 Jugend- und Quartierarbeit

Quartierarbeit für Kinder und Jugendliche

Quartierbüro mit

neuem Standort


Die Quartierarbeit für Kinder und Jugendliche,

Stadt Luzern ist umgezogen und betreibt neu an

der Moosmattstrasse 26 das Quartierbüro

für das Gebiet Hubelmatt/Moosmatt/Säli.

Text Regula Hurschler, Bilder zVg

Der Standort direkt bei der Kreuzung Volta strasse

Mossmattstrasse, vis-à-vis des Schulhauses

und in der Nähe des kirchlichen Jugendtreffs

Bachstei ist sehr zentral und liegt am Schulweg

von vielen Kindern und Jugendlichen. Die Quartierarbeit

betreibt bis jetzt in 4 Stadtteilen eine

solche Informationsstelle, bei der Kinder und Jugendliche

Informationen zu Jugendthemen erhalten,

Projekte und Aktionen vorbereiten oder

einfach nur mal für einen Schwatz vorbei kommen

können. Unterstützt werden auch Erwachsene,

Quartierbewohner¬Innen oder Eltern die das

Quartierleben mitgestalten wollen. Beispielsweise

können Informationen abgegeben, Kontakte

weitergegeben, Gleichgesinnte vernetzt oder der

Austausch der Generationen gefördert werden.

Schauen Sie herein und kommen Sie vorbei wenn

Sie weitere Infos wünschen und interessiert sind.

Der neue

Standort des Quartierbüros

an der

Moosmattstrasse,

gegenüber des

Schulhauses

Graffiti-Workshop

Am 22. Oktober organisierte die Jugendarbeit

Team Süd einen Graffiti-Workshop. Der Durchführungsort

des Projekts war die Pausenhalle des

Schulhauses Moosmatt. Das Projekt fand im Rahmen

der Bubenarbeit, welche sich ausschliesslich

an männliche Jugendliche richtet, statt. An

dem Anlass nahmen 10 Jungs teil, welche den

Projektleiter bereits von den Bubenabenden in

den Jugendräumen des Bachsteis (Moosmattstr.

10) kennen. Durch einen erfahrenen Sprayer

wurden die Teilnehmer mit den Grundtechniken

des Graffiti-Sprayens vertraut gemacht. Während

einiger Stunden übten sie sich darin mit den Dosen

richtig umzugehen. Alle Jungs hatten die

Möglichkeit ein tragbares Wändchen zu gestalten,

welches sie zu einem späteren Zeitpunkt

nach Hause nehmen können. Am Ende des Tages

hatte jeder ein tolles Bild geschaffen. Geplant ist

nun eine kleine Ausstellung im Bachstei, um die

Bilder anderen Jugendlichen und Erwachsenen

zu zeigen.

Die Graffiti-Sprayer eifrig am Werk

Kontakt

Quartierarbeit für Kinder und Jugendliche

(Hubelmatt, Moosmatt, Säli) Stadt Luzern

Regula Hurschler

Moosmattstr. 26

041 210 25 79 / 079 742 94 63

regula.hurschler @stadtluzern.ch


13

Sozialarbeit der Pfarreien St. Paul und St. Michael

Besuchsdienst der Katholischen Kirche Luzern

Möchten

Sie gern Zeit

verschenken?


Auch Sie können als freiwillige Helferin oder Helfer

einem wichtigen Beitrag beim Besuchsdienst der

Katholischen Kirche Luzern leisten.

Text: Stefan Kurpanik, Bild: Marie-Alice Blum

Zeit – eines der wertvollsten Geschenke!

Anderen Menschen etwas von der eigenen Zeit

abzugeben, das ist heute ein sehr wertvolles

Geschenk. Glücklicherweise gibt es diese Menschen,

die sich für andere engagieren. Ein schönes

Beispiel dafür ist der Besuchsdienst der Katholischen

Kirche Luzern. Dort besuchen viele

freiwillige Helferinnen und Helfer Menschen, die

aus den verschiedensten Gründen allein oder

einsam sind. Sie schenken ihnen bis zu drei Stunden

Zeit in der Woche, Zeit für Gespräche, zum

Zuhören oder Vorlesen, Spielen oder Musik hören.

Die Begleitung bei einem Spaziergang ist

ebenfalls möglich. Der Besuchsdienst ist jedoch

kein Fahrdienst. Die Hilfe bei praktischen, alltäglichen

Verrichtungen, zum Beispiel einfache

Schreibarbeiten, stellen eher die Ausnahme dar.

Die wichtigste Aufgabe der Besucherin oder des

Besuchers besteht darin, einfach da zu sein und

Zeit zu haben für die besuchte Person.

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für gepflegte, stylische Nägel

041 242 10 18 Geschäftlich

079 562 22 15 Mobiltelefon

Murbacherstr. 37, 6003 Luzern

Wir suchen freiwillige Helferinnen und Helfer

Vielleicht können auch Sie sich vorstellen, anderen

Menschen bei einem wöchentlichen Besuch

oder alle 14 Tage einen Teil Ihrer Zeit zu schenken.

Damit Sie sich auf diesen Dienst gut vorbereitet

fühlen, gibt es im Februar 2012 wieder einen

Einführungskurs an zwei Nachmittagen, der

für neue freiwillige Helferinnen und Helfer im

Pfarreiheim von St. Paul angeboten wird. Neben

organisatorischen Dingen rund um den Besuchsdienst

lernen Sie ebenfalls, worauf es bei einem

Gespräch ankommt oder wie man mit schwierigen

Situationen umgeht.

Genauere Informationen zur freiwilligen

Mitarbeit und dem Einführungskurs erfahren Sie

bei Stephan Kurpanik, Stelle Soziale Arbeit der

Pfarreien St. Paul und St. Michael, Telefon-

nummer 041 317 30 55.

Sollte ich Ihr Interesse für den Besuchsdienst

der Katholischen Kirche Luzern geweckt haben,

so würde es mich sehr freuen, wenn ich Sie bald

einmal persönlich bei einem ersten Gespräch in

der Pfarrei St. Paul begrüssen und kennenlernen

darf.

Nebst den Besuchen zuhause

unternehmen Besucherinnen auch

Spaziergänge mit den Besuchten.

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14 Schule Steinhof

Denkwürdige Begegnung

Wenn Streiche

Brücken bauen


Unerwarteter Besuch im Klassenzimmer.

Ich staunte nicht schlecht, als es am Dienstag,

20. September 2011, während des Deutschunterrichts

an unserer Schultüre klopfte und

ein älterer Herr vor der Türe stand.

Text: Veronika Brun, Lehrerin

Ob er eintreten dürfe, fragte der Mann, er wolle

den vier Buben aus meiner Klasse, die ihm einen

Streich gespielt hätten etwas sagen. Ich zögerte

und schaute ihn näher an. Er wirkte ruhig, entspannt

und sogar etwas verschmitzt. Verwundert

liess ich ihn eintreten. Aus seiner Tasche zog er

ein Blatt Papier, das er mir feierlich überreichte.

Er hätte eine kleine Rede vorbereitet. Gespannt

warteten wir, was er zu berichten hatte. Ich erwartete

etwas in Richtung einer Reklamation und

war dann ziemlich überrascht, als ich merkte,

dass dieser Besuch ganz andere Absichten hegte.

Berglipark : Freitag, 16. September 2011

I be am Nomittag dur de Bärglipark gange

und es isch mer nüd Verdächtigs begegnet. So

han i au nüd Schlimms erwartet. Alles hed

friedlich usgseh, s`esch e schöne Sommertag gsi.

Wiiterobe heds e Tisch ond zwee Bänk gha. Ech

be dem Platz nöchercho ond ha d`Absicht gha,

dört e chli Änglisch z`büffle. Do hed eine vo

zwee Buebe, wo grad bi dem Tisch gsi send, i

sicherem Abstand vo mer e « Pistole » uf mech

grichtet, ond denn sind si abghaue. Ech ha bi

mer dänkt, si die zwee Schlingle emänt gförlechi

Knirpse? Jedefalls han i aber i dem Momänt ned

met eme Abentür grächnet, wo mer chönnti

blüihe. Doch die zwee send weder uftaucht ond

wie s`Bisiwätter a mer verbigflitzt. Si hend sech

hender emne Mürli verschanzt, wo ganz i de

Nöchi gsi esch, ond zu mer abe güggslet. Kicheret

ond tuschlet hends metenand, ganz wie

d`Schelme. Wenn ech zo ene ufegluegt ha, hend

si sech schnell duckt ond send in Deckig gange.

Esch jo ganz harmlos, hani dänkt.

Aber es isch denn no ganz anders, jo

chnüppeldick cho. Die Lusbuebe hend agfange,

einzelni Stäcke ond Äscht i mini Nöchi z`rüere.

I ha de Pfäffer gschmöckt: Die wend mech e chli

störe, foppe, Schabernack triibe. Es send emmer

meh ond gröberi Gschoss z`flüge cho. Ech ha

mech aber ned so schnell us de Rueh lo bringe

ond ha weder ifrig änglisch böfflet. Do hend die

Schlaumeier ehri Taktik g`änderet. Stei hends

uf es schräg gstellts Bläch grüert, ond au grossi

Möcke send drunder gsi. Das hed knallt, tätscht

ond krachet dass Gott erbarm. I ha dänkt,

d`Schwiizer Armee mit ihrer Artillerie, also die

met de Kanone, pölveri im Hintergrund. Mich

heds afangs richtig tschuderet. Mir isch s`Lache

vergange. Stärnefeufi, hani ghallegeret. I ha

sogar dänkt, i müess flüchte ond in Deckig go.

Die Ploggeischter send denn wieder zor alte

Taktik öbergange, ond es Bombardement vo

Äscht, Säcke ond Stei esch losgange. Es sind

mittlerwile öppe vier Spitzbuebe gsi. « So, jetz

längts », hani dänkt, dene will ich`s zeige,

de Marsch blose. Wie ne Leu bin i ufgschosse

ond dene chrotte Buebe mit Rieseschritte

nochekeibet. « De erscht Bescht woni verwütsche

», hani mer gseit, « nehm ech öbers Chnöi

ond verpass ihm e ghörigi Portion Födletätsch ».

Aber nüd esch gsi. Die wieselflinke Buebe sind

viel schneller gsi als ich ond übers Bord ufe

gstobe wie d`Rehli. Im Nu sind si niene me ume

gsi, wie vom Erdbode verschluckt. Es zfridnigs

Lache isch über mis Gsicht ghuscht.

Aber chasch dänke! S`isch ned lang gange,

send si wieder uftaucht. Mir ischs chalt über e

Rügge gloffe. « Wend Si es Bier? », hani vo

obenabe ghört. « Das tönt jo ganz friedlich »,

hani liisli gflüschteret. Ihr chönnit ech vorstelle,

wies mer gwohlet hed. Zerscht hani dänkt, das

send doch flotti Buebe und meinids ernscht.

« Sölle mer Rasierschum go chaufe? », hed denn

eine gseit. Do hani die Spassvögel aber dorchschaut.«

Die Schlitzohre hend doch chum Sack-

gäld », hani mer überleit. Am beschte troffe heds

dä, wo gseit het: « Hättet Sie gärn Zigarette?

Weli Marke? » Das hätt ich no so gärn agno.

Item, i bi denn is Bärgli gange, die vier

Buebe hindenoche. « Im Bergli » hends de vo

de Virginia z`Trinke öbercho, ond dä Buebe-

streich hed so es happy end gno.

Herr Vonesch

Heim im Bergli (ehemaliger Gymnasiallehrer)

Anmerkung, mit einem verschmitzten Lächeln:

«Natürlich habe ich leicht übertrieben.»


15 Schule Steinhof

Die Sportlerinnen und Sportler

wurden herzhaft angefeuert

Fortsetzung «Wenn Streiche Brücken bauen»

Nach seiner Rede war ich berührt und dankbar.

Die Begegnung mit Herrn Vonesch brachte uns

mehr als eine willkommene Abwechslung im

Schulalltag. Sie zeigte uns, wie Offenheit und

grosszügiges Denken schwierigen Situationen

eine neue Wendung geben kann.

Zudem hätte sich wohl keine passendere

Situation gefunden, in der sich die Kinder lebendiger

hätten mit urchigem Schweizer Dialekt aus-

einandersetzen können. Herr Vonesch hat uns

das Leben ins Schulzimmer gebracht. Hier ging

es um Wesentlicheres als Grammatik oder Silben

trennen.

Die Begegnung mit Herrn Vonesch versetzt

mich noch heute in heiteres Staunen. Dieser

Streich hätte wohl leicht « ins Auge » gehen können.

Stattdessen ging er ins Herzen.

Danke, Herr Vonesch, für Ihre Offenheit, Ihr

Verständnis und Ihre Einfühlungsgabe – und das

Geschenk dieser spontanen Begegnung.

Sponsorenlauf

Neues Pausendach

im Steinhof -

Schulhaus


Am Sponsorenlauf vom 3. September 2011

mit rund 45 Schulkindern und einigen

Plausch-Läufern, wurden rund 3'000 Franken

generiert. Nun steht der neuen Pausenplatz-

Überdachung nichts mehr im Weg.

Text: Elternrat Steinhof, Bild: zVg

Der Sponsorenlauf fand bei herrlichem Herbstwetter

statt. Familien und Freunde feuerten die

Sportlerinnen und Sportler herzhaft an.

Anschliessend wurde ein kleiner Apéro serviert.

Die Bäckerei Meile, Luzern hat für die Kinder

feine Schoggibrötli und Nussstengel zu einem

Vorzugspreis offeriert.

Wir bedanken uns bei Ihnen und allen Läufer-Sponsoren

ganz herzlich für die wohlwollende

finanzielle Unterstützung. Einen allfälligen Finanzierungsüberschuss

wird der Elternrat Schule

Steinhof für zukünftige Projekte zum Wohle der

Schulkinder verwenden.

Die Startfinanzierung für den Bau eines Pausendaches

im Schulhaus Steinhof 1 ist nun gesichert.

Sie setzt sich nebst den Einnahmen vom Sponsorenlauf

zusammen aus zahlreichen grosszügigen

Spenden von Privatpersonen, dem Ertrag eines

früheren Zirkusprojekts der Schule Steinhof und

einem namhaften Betrag der Stadt aus einem

Fond.

Die Realisierung des Pausendaches wird nun

mit den verantwortlichen Personen der Bau- und

Infrastrukturabteilung der Stadt Luzern besprochen

und das weitere Vorgehen definiert.

Es ist für alle eine grosse Freude, dass die

Schulkinder im Steinhof 1 hoffentlich bald ihr

Pausendach erhalten werden.


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17 Pfarrei St. Paul

100 Jahre St. Paul – das Jubiläumsjahr

Es steht vor der Tür,

das Jubiläumsjahr

2012


Die Pauluskirche befindet sich seit 100 Jahren

mitten im Quartier Obergrund. Während diesen 100

Jahren ist das Quartier rund um die Kirche herum

gewachsen, auch Sie haben einen Teil dieser

Geschichte miterlebt.

Text: Claudia Iten, Bild zVg

Jubiläums-Programm

100 Jahre St. Paul 2012

19. Januar, 19.30 Uhr, Paulusheim

"DREI ENGEL!", ein Abend mit Emil Steinberger

4. Februar, 17.30 Uhr, Pauluskirche

Familiengottesdienst mit Agathabrot-Segnung

29. Februar, 19.30 Uhr, Synagoge Luzern

Führung in der ebenfalls 100-jährigen Synagoge

von Luzern, mit Herrn Hugo Benjamin

9. März, Paulusheim

Konzerte mit Linard Bardill, Schweizer Liedermacher,

für Kinder und Erwachsene

18. März, 17.00 Uhr, Pauluskirche

Abendmusik 100 Jahre Pauluskirche,

Orgeltänze aus verschiedenen Epochen

22. März, 19.30 Uhr, Paulusheim

Themenabend "2012" mit Armin Risi

(Philisoph, Autor und Referent)

2. Mai, 15.30 Uhr, Eichhof

offenes Singen im Betagtenzentrum Eichhof

12. Mai, St. Paul: gestern – heute

15.00 – 16.30 Uhr Oldtimer Parade im Quartier

19.30 Uhr Galaabend mit Modeschau,

Paulusheim

25.-28. Mai, Pfingstausstellung, Paulusheim

u.a. der Kirchenschatz von St. Paul

Die

Pauluskirche

kurz nach der

Einweihung

In den letzten Monaten hat ein OK von Pfarrei

und Quartier das Jubiläumsjahr vorbereitet. Ein

buntes Programm ist entstanden. Wir freuen uns,

wenn auch Sie mit uns durch das Jubiläumsjahr

gehen und Sie sich von dem einen oder anderen

Anlass angesprochen fühlen.

Weitere Informationen zum Jubiläum und

den Veranstaltungen finden sie auf der Homepage:

www.paul100.ch oder bei der Pfarrei St.

Paul, Tel. 041 317 30 50

29. Juni, 20.00 Uhr, Paulusheim

"Lieber Paulus – Frauen am Rande des

Nervenszusammenbruchs“

Theaterabend mit Eva-Maria Admiral

1. Juli, 10.00 Uhr, Pauluskirche

Patrozinium – Fest des Hl. Paulus

Festgottesdienst mit Bischof Felix Gmür

anschliessend Pfarreigrillade Paulusheim

25. August, Quartierchilbi im und ums Paulusheim

zusammen mit dem Quartierverein Obergrund

Nachmittag und Abend

4. September, 15.00 Uhr, Synagoge Luzern

Führung in der ebenfalls 100-jährigen Synagoge

von Luzern, mit Herrn Hugo Benjamin

15. September, Nachmittag, Paulusheim

Paulustag für Kinder

23. September, 17.00 Uhr, Pauluskirche

Abendmusik mit Oliver Eisenmann, ehemaliger

Organist in der Pauluskirche

21. Oktober, 11.00 Uhr, Wallfahrtskirche Werthenstein

Dankeswallfahrt

Auf verschiedenen Wegen nach Werthenstein

3. November, 14.30- 17.30 Uhr, Paulusheim

Frauengeschichten

Ein Begegnungsanlass nicht nur für Frauen

18. November, 17.00 Uhr, Pauluskirche

Jubiläumskonzert 100 Jahre Pauluschor


18 Leserbriefe

Schulhaus Moosmatt

Pausenplatz-

sanierung


Der Leserbrief aus unserer letzten Ausgabe, Nr. 96,

«Eine einzige Einsprache verhindert Sanierung»

löste Reaktionen aus. Wir erhielten zwei

Leserbriefe: von einer Mieterin aus einer direkt

an das Schulhausareal angrenzenden Wohnung

und von der Einsprecherin (mitunterzeichnet

von 28 Anwohnern), die wir hier

auszugsweise veröffentlichen.

Bilder: zVg Anwohner

(...)

Ich bin eine direkte Anwohnerin, Mieterin, ehemalige

Spielgruppenleiterin, Mutter, kinderfreundlich

und trotzdem bin ich dagegen, dass

der Rasenplatz zum grossen Teil einem Sportplatz

weichen soll.

Die Einsprache bezieht sich auf ein überrissenes

Projekt (Sanierungskosten ca. 1.5 Millionen) und

gegen den Verlust von Grünfläche zugunsten eines

Sportplatzes. Die Sanierung des Kinderspielplatzes

wird nicht bestritten und könnte ohne

Probleme saniert werden, wenn die Stadt wollte!

Auch mit der Sanierung des Kinderspielplatzes

werden die erwähnten Probleme nicht verhindert.

Dass Spielgeräte ersetzt werden müssen,

Abfall, Scherben und Spritzen herum liegen zeigt,

dass die Anlage, wie anderswo, nachts von Jugendlichen

aufgesucht wird. Dass der Platz anderntags

verwahrlost aussieht, liegt an den Benutzern

und der Überwachung. So müsste dieser

morgens gereinigt werden. Eine andere Möglichkeit

wäre die abendliche Schliessung. Dann stünde

den Kindern ein romantischer Platz zur Verfügung.

Beim Moosmattschulhaus gibt es einen grossen

Pausenplatz mit sehr viel Asphalt, aber mit

wunderschönen, geschützten Bäumen. Was in

unserem Quartier sonst nicht zu finden ist, ist der

allen zugängliche Rasenplatz. Dieser ist weder

nass noch sumpfig. Im Sommer wird er bewässert.

Es ist ein gepflegter Rasen, was in Sumpfland

nicht möglich wäre!

Als Anwohner können wir Sie versichern,

hier wird gespielt, im Schatten der Bäume gelegen,

in den Pausen gekämpft, Kleinkinder lernen

Mo, Mi, Fr 08.15 – 11. 45 / 13.30 – 18.30

Di 08.15 – 11. 45

Do 08.15 – 11. 45

Sa 08.15 – 16.00

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Moosmattstrasse 17

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Telefon 041 310 71 15

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Ueli Hof

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19 Leserbriefe

gehen – barfuss. Wir freuen uns am Leben auf

diesem Rasen. In letzter Zeit wird er auch vermehrt

von den Schulen benutzt. Wir Anwohner

lieben den grünen Ausblick.

Um diesen Rasen geht es! Die Stadt aber

plant Spielfelder! Vierundzwanzig Wohnungen

grenzen direkt ans Schulareal, es sind Mietwohnungen

(Mieter haben kein Einspracherecht!).

Im Abstand von ca. 20 Metern zu den Häusern ist

der Sportplatz geplant, umgeben hausseits mit

einem 4 Meter hohen Maschenzaun.

Dass neue öffentliche Sportanlagen Sportler

an Abenden und Wochenenden anziehen und

mit Lärm belastet sind, ist nur logisch. Andere

Wohngebiete haben diese Erfahrung bereits gemacht

(Problem Sportplatz Schönbühl).

Wir wünschen uns eine sanfte Pausenplatzsanierung

und eine solche ist möglich, guter Wille

vorausgesetzt. Erhalten wir den Rasenplatz,

damit der Stadt und unseren Kindern ein bisschen

Natur erhalten bleibt.

Els Stross

Regula Christen und 28 Anwohner der

Sternmattstrasse nehmen zu den Äusserungen

im Leserbrief Nr. 96, « Eine einzige Einsprache

verhindert Sanieung » wie folgt Stellung:

(...)

« Die Einsprecherin ist alleine » :

Stimmt nicht. Die Einsprache ans Bundesgericht

wurde von 20 Mitbewohnern der Sternmattstrasse

i,k,l per Unterschrift mit unterstützt.

« Sumpfige Wiese » :

Diese Falschinformation war von Anfang an

das Hauptargument, den Rasenplatz zu beseitigen.

In Tat und Wahrheit wird der Rasen von

den Stadtgärtnern vorbildlich gepflegt, regelmässig

geschnitten und nötigenfalls bewässert.

Die beiliegenden Fotos zeigen, wie vielseitig

nutzbar und beliebt diese Grünfläche ist.

« Verwahrloster Pausen- / Spielplatz » :

Diese Kritik müsste eigentlich an die Zuständigen

der Schulplatzwartung gerichtet werden.

Sie sind verantwortlich dafür, dass diese Anla-

ge schon seit längerer Zeit ungenügend gerei-

nigt und gepflegt wird. Die Anwohner für die

Folgen des Vandalismus verantwortlich zu

machen ist absurd. Wir leiden ebenfalls darunter

(nächtlicher Lärm, Scherben, beschädigte

Aussenlichter und kaputte Velos in unsern

Velounterständen).

Die Rasenfläche

beim Moosmatt-

Pausenplatz.

« Trödlerisches Vorgehen » :

Als trödlerisch muss doch eher die unprofessionelle

Vorgehensweise der verantwortlichen

Behörde bezeichnet werden, die vergisst, bei

diesem Bauvorhaben ein korrektes Lärmgutachten

und ein Benutzerreglement für den Allwetterplatz

erstellen zu lassen. Der Abstand zu

den Häusern beträgt ca. 20 Meter. 50 Wohnungen

und deren Bewohner sind direkt betroffen.

Die Baubehörde war und ist nicht bereit, mit uns

Betroffenen in einen Dialog zu treten, obwohl wir

von Anfang an mehrmals schriftlich darum gebeten

haben. In einem Brief an den Stadtrat vom

24.Juni 2010 haben wir vorgschlagen, eine Teilsanierung

(Kinderspielplatz, Pausenplatz, Parkplätze)

in Betracht zu ziehen und den Rasenplatz

zu erhalten.

Sehr enttäuschend ist auch die Tatsache,

dass den Einsprechern das rechtliche Gehör in

Form einer Zusammenkunft oder einer Begehung

verweigert wurde.

Der Leserbrief hatte im Wesentlichen zum

Ziel, eine einzelne Person zu brandmarken und

zu diffamieren und dies auf Basis von teilweise

unwahren und verdrehten Fakten.

Regula und Teddy Christen

mit 27 Anwohnern Sternmattstrasse i, k, l


Zauber-T-Rraum

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Messmer Velos

Fussladen

Blumensaison

Bio-Metzgerei Uelihof

Wirtshaus zum Eichhof

Shardana

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Donnerstag, 17. November

18.30 bis 22 Uhr

Peter Aregger, Obergrundstrasse 111 — Agathe Bättig,

Steinhofstrasse 7 — Priska D. Dettling, Ulmenstrasse 3

— Markus Fankhauser, MIDIX Soft-6 Hardware, Innere

Güterstrasse 2, 6300 Zug — Roman Graf, Eichmatt-

strasse 3 — Erika Gut, Heimatweg 4 — Rolf Hefermehl,

Sonnenbergstrasse 27 — Peter Ineichen, Guggistrasse 9

— Margrit Iten-Andermatt, Schlossstrasse 5 — Regula

Jans, Obergrundstrasse 73 — Claudine Knobel und

www.obergrund.ch

Quartierverein

Bistro Betagtenzentrum Eichhof

Herzlich willkommen

im Quartierverein


Nouvelle-Coiffure

Quartierverein

Piffaretti Manufaktur

Blumenhaus Daniela

Kinderladen

Radio-TV Grimm

PIE the freeride company

Martin Bär, Moosmattstrasse 35 — Franz Kremmel,

Horwerstrasse 16a — Aloys Linke, Sonnenbergstrasse 15

— Guiseppe und Mirjam Masullo-Schmid, Mürgstrasse

1b, 6370 Stans — A. Peter, Taubenhausstrasse 2 —

Margareta Reinecke, Berglistrasse 17a — René Sager,

Horwerstrasse 28a — Rayk und Simone Sprecher, Moosmattstrasse

34 — Martin Stierli, Sternmattstrasse 14c —

Christine Weber, Eichmattstrasse 9

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