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Aus Liebe zur Region ! - easyCatalog - look out crossmedia

Das Magazin der Region

September 2011 / 12. Jhg.

Wendelstein · Schwanstetten · Kornburg · Worzeldorf · Herpersdorf · Gaulnhofen · Weiherhaus · Pillenreuth

Katzwang · Neukatzwang · Reichelsdorfer Keller · Rednitz hembach · Feucht · Schwarzenbruck · Ochenbruck www.meier-magazin.de

Fotoserie im Innenteil

Legendäres Sautrogrennen

der Katzwanger Kärwaboum und Madla

Aus Liebe zur Region !

Alle Tipps und Termine aus der Region, jetzt auch mit

Katzwang, Neukatzwang und Reichelsdorfer Keller

®

Foto © Atelier 6.9: Sautrogrennen


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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Freunde der Region,

Die schönen großen Ferien sind ‘mal wieder zu Ende. Für einige beginnt der

»Ernst des Lebens« in Form des ersten Schultages während sich die Älteren

in der Ausbildung oder einem Studium beweisen müssen. Wir haben deshalb

einige Beiträge rund um den Schul- und Berufsanfang zusammengetragen.

Seit unserer letzten Ausgabe zum Ferienbeginn war in der Region eine

Menge los. Wir hoffen, dass auch Sie bei einigen Veranstaltungen dabei sein

und schöne Stunden erleben konnten. Von einigen können wir Ihnen Nachberichte

mit Fotoimpressionen bieten und hoffen, damit schöne Erinnerungen

zu wecken oder Ihnen Lust zu machen, das nächste Mal dabei zu sein.

Auch im September gibt es wieder unzählige Veranstaltungen in der Region.

An manchen Wochenenden braucht man schon einen Terminplan, um nichts

zu verpassen. Wir hoffen es ist auch für Sie wieder etwas dabei!

Unser Weg zum umweltfreundlichen Magazin

– Nachahmer erwünscht!

Beiträge zum Thema Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Energiesparen und CO2

sind schon lange Dauerbrenner in unserer Redaktion. Natürlich lesen wir

unser Magazin auch selbst und daraus ergibt sich ja eigentlich von selbst,

dass man seine eigene Klima- und Umweltbilanz einmal überdenkt und dann

auch tut, was man kann.

Nachdem wir den Magazin-Innenteil schon seit Jahren auf Umweltpapier

gedruckt und Ökostrom bezogen haben, war der Schritt, CO2-neutral zu

drucken und auch für den Umschlag umweltfreundliches Papier zu

verwenden nur eine Frage der Zeit.

Unsere Recherchen zum Thema Papier haben übrigens ergeben, dass die

umweltfreundlichste Alternative das Papier mit dem Blauen Umweltengel ist,

da es zu 100% aus Altpapier besteht, während z.B. das FSC-zertifizierte Papier

mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt wird. Wird ein helles

Papier benötigt, ist FSC-Papier die erste Wahl.

Wichtig im Zusammenhang mit dem CO2-neutralen Druck ist, dass die Druckerei

zunächst versucht, durch den Einsatz modernster Technik möglichst wenig

CO2 zu verursachen. Um den tatsächlichen Ausstoß beziffern zu können, muss

die Druckerei zertifiziert werden. Erst dann kann man das verursachte CO2

durch die finanzielle Unterstützung von Klimaschutzprojekten ausgleichen

und somit von CO2-neutralem Druck sprechen.

Uns ist es dabei auch wichtig, welche Projekte mit unserer Ausgleichszahlung

unterstützt werden: So leisten wir derzeit einen Beitrag zur Wiederaufforstung

ehemaliger Brachflächen in Vietnam mit ausschließlich einheimischen Arten.

Weitere Infos dazu finden Sie unter www.natureoffice.com

Nach Eingabe des Codes im »klimaneutral«-Label sehen Sie die aktuelle

Summe des CO2-Ausstoßes und welches Projekt wir aktuell unterstützen.

Feuchter Ökostrom haben wir übrigens den vielen überregionalen Angeboten

vorgezogen, weil wir so den Vormarsch der regenerativen Energien hier vor

Ort unterstützen können. Auch hier wird die Sicherheit durch Zertifizierungen

gewährleistet.

Nach den Umstellungen ist zu sagen, dass sie sich für uns von Anfang an

gelohnt haben, denn wir nehmen unseren meier jetzt noch lieber in die

Hand – und wir hoffen natürlich, dass es Ihnen genauso geht!

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung und Information

mit dieser Ausgabe und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Ihre Herausgeber

Angela und Markus Streck

Eine Region, ein Magazin,

26.000 Auflage !


Veranstaltungen

Umweltmesse »Grüne Lust« 09

Feuchter Familienfest 10

Tag der Feuerwehr 12

Altstadtfest Nürnberg 39

Nachberichte

Kärwa Unterferrieden 05

Kärwa Katzwang 24

meier-Barfußläufer 29

Kärwa Kleinschwarzenlohe 51

Kärwa Leerstetten 56

Junge Seiten

meier-Madl des Monats 22

Tipps zum Berufsstart 26

meier-Barfußläufer 29

Tipps zum Schulanfang und

vieles mehr für Eltern 30

meier-Business

Viren & Trojaner auf dem PC 14

Feinstaubbelastung durch

Drucker & Kopierer 15

KONTAKT & IMPRESSUM

Telefon: 09129 / 289 551

E-Mail für Anzeigenkunden: E-Mail für Beiträge (Redaktion):

anzeigen@meier-magazin.de redaktion@meier-magazin.de

Kleinanzeigen, Beiträge oder Termine einreichen

www.meier-magazin.de > Menüpunkt »Einreichen«

Herausgeber: look out crossmedia, Streck GbR, Werbeagentur & Verlag

Enzianweg 23 Tel. 09129 - 289 551 www.lookout.de

90530 Wendelstein Fax 09129 - 289 553 mail@lookout.de

Redaktion: Angela und Markus Streck, Daniel Hintermeier, Andreas Morgenstern, Stefan Wiest

ECKDATEN

Feuchter Familienfest – S.10

Sautrogrennen in Katzwang – S.25

meier-Madl des Monats: Delia Schadwinkel – S.22

Bürgerinformationen

aus dem Wendelsteiner Rathaus

Meldung des sog. »Bundestrojaners« – Artikel S.14

Auflage 26.000

Verteilung an alle Haushalte im Gebiet

Markt Wendelstein mit Ortsteilen, Markt Schwanstetten mit

Ortsteilen, Nürnberger Ortsteile Pillenreuth, Weiherhaus,

Worzeldorf, Kornburg, Herpersdorf, Gaulnhofen, Reichelsdorfer

Keller, Neukatzwang, Katzwang.

Öffentliche Auslage an über 500 Stellen

im Verteilungsgebiet sowie in Feucht, Schwarzenbruck,

Ochenbruck und Rednitzhembach.

Umweltfreundliche Produktion

Klimaneutral gedruckt, Innenteil auf Recyclingpapier Blauer Engel (RAL-UZ 72) ,

Umschlag auf FSC-zertifiziertes Umweltpapier.

Wir nutzen den Öko-Strom »Feucht-Öko« der Feuchter Gemeindewerke GmbH.

Inhalte & Copyright

Das meier-Magazin ist unab hän gig und politisch neutral. Alle Artikel geben die Meinung des jeweiligen Verfassers

wieder. Alle Informa tio nen werden ohne Gewähr bereit gestellt. Für durch Irrtümer oder Fehler entstehende

Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

»meier Das Magazin der Region« ist eine eingetragene Marke. Alle Fotos, Texte und Anzeigen sind

urheberrechtlich geschützt. Verwen dung grundsätzlich nur zweckgebunden nach Rücksprache mit

look out crossmedia und schriftlicher Ge neh mi gung bzw. digitaler Übermittlung durch den Verlag.

Quelle: AV-Test Foto: Atelier 6.9, Stefan Wiest Foto: Atelier 6.9, Stefan Wiest

INHALT

04 Freizeit, Kunst & Kultur im meier

14 meier-Business

16 Auto & Motorrad

22 Junge Seiten & Kinderseiten

22 meier »Madl des Monats«

29 meier-Barfußläufer

30 Tipps zur Einschulung

und vieles mehr für Eltern

36 Gesundheit – Sport – Senior

40 Notdienste & Notrufnummern

42 meier-Alltagsradler

44 tierische Seite

50 Haus und Handwerk

58 Natur- / Umwelt- / Artenschutz

61 Rund um den Garten

68 Aus dem Rathaus: Wendelstein

72 Bürgerinformationen Kornburg,

Worzeldorf, Herpersdorf, Gaulnhofen,

Pillenreuth, Weiherhaus

75 Kirchen, Trauer & Erinnerung

80 Kleinanzeigen

81 Immobilien-Spezial

NÄCHSTE AUSGABE

Verteilung ab 01. Oktober

Redaktionsschluss 21. Sept.

TERMINE 2011

Mit dem meier-Magazin können Sie planen,

die nächsten Ausgaben erscheinen:

01. Oktober Red .-Schluss: 21. September

29. Oktober Red .-Schluss: 19. Oktober

26. November Red .-Schluss: 16. November

17. Dezember Red .-Schluss: 07. Dezember

28. Januar Red .-Schluss: 18. Januar

ERINNERUNGS-SERVICE

Wir erinnern Sie gerne monatlich an

unseren Redaktionsschluss!

Schreiben Sie eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an

anzeigen@meier-magazin.de

Teilen Sie uns mit, ob Sie redaktionelle Beiträge/

Termine einreichen oder im meier-Magazin kommerziell

werben möchten, damit wir Sie mit den für Sie

wichtigen Infos bedienen können.

Wir erinnern Sie monatlich per E-Mail an unseren

Redaktionsschluss und informieren Sie ggf. über

aktuelle Themen und Aktionen.

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© Stefan Körber - Fotolia.com

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Zehn Naturparks in fünfzehn abwechslungsreichen

Urlaubslandschaften sind in Franken

eine unwiderstehliche Einladung an

alle, die aktive Erholung suchen. Zwischen

hohen Gipfeln und tiefen Tälern, steilen Weinbergen

und wogenden Kornfeldern, faszinierenden

Städten und charmanten Dörfern sind

Wanderer und Radler in Franken auf zertifizierten

Wegen unterwegs. Für welche Strecke

man sich auch entscheidet, eines liegt immer

auf dem Weg: Gemütliche Gasthäuser und

Unterkünfte, die Wanderern und Radlern mit

fränkischen Spezialitäten und umfassendem

Service einen herzlichen Empfang bereiten.

Genuss am Fluss und Wandern mit Seeblick:

Die Tour-Neuheiten 2011

Seit kurzem ist Frankens Wander- und Radfahrwelt

um zwei Paradestrecken reicher: Vier Flüsse

und vier fränkische Urlaubslandschaften

verbindet der neue „tauber altmühl radweg“. Er

führt Radler vom Main zur Donau – durch das

Liebliche Taubertal, das Romantische Fran ken,

das Fränkische Seenland und den Naturpark

Altmühltal.

Die Strecke verbindet dabei auch zwei Lieblingsrouten

der Rad wanderer in Franken: Der

erste Ab schnitt verläuft auf dem Radweg „Liebliches

Taubertal – Der Klassiker“, der vom Allgemeinen

Deutschen Fahrrad Club (ADFC) mit der

Höchstwertung von fünf Sternen ausgezeichnet

wurde. Weinberge begleiten die

Radler, ein Höhepunkt der Tour ist die Mittelalterstadt

Rothenburg o.d. Tauber. Von dort geht

es ins Fränkische Seenland, wo der Altmühlsee

zum Baden oder zur Schiffstour einlädt. Auf der

Trasse des Altmühltal-Radwegs radelt man

weiter, vorbei an Burgen und Barockbauten

nach Kelheim. Insgesamt verläuft der Weg auf

350 Kilometern fast steigungsfrei, was ihn zur

idealen Route für Familientouren macht. Über

den „tauber altmühl radweg“ informiert ein

neues Serviceheft des Tourismusverbands

Franken. www.tauber-altmuehl-radweg.de

Das Fränkische Seenland präsentiert pünktlich

zum 25. Geburtstag seiner Urlaubslandschaft

ebenfalls eine neue Paradestrecke: Der

Wanderweg „Der Seenländer“, ein 140 Kilometer

langer Rundweg, verbindet Altmühl-, Brombach-

und Rothsee. Auf der Tour zeigt das Fränkische

Seenland seine ganze Vielfalt: Sehenswerte

Orte wie die Hopfenstadt Spalt, Gunzenhausen

am römischen Limes oder die Stadt

Unterwegs zu Naturerlebnissen und Kulturgenüssen

– Wandern und Radeln in Franken

Hilpoltstein, über der eindrucksvoll die Burgruine

thront, bieten Gelegenheit zu einem

Zwischenstopp. Unterwegs durchstreifen die

Wanderer weite Wälder, Streuobstwiesen und

Hopfengärten. www.fraenkisches-seenland.de

Höchste Qualität auf allen Wegen

Auf die Qualität der Wege können sich Radler

und Wanderer in Franken überall verlassen.

Elf Fernwanderwege tragen das Siegel „Qualitätsweg

Wanderbares Deutsch land“, ein

weiterer das Gütesiegel „Premiumweg“.

Vorreiter der Qualitätswege ist der „Frankenweg

– Vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“.

Auf der 520 Kilometer langen Strecke begegnet

man der ganzen Vielfalt des Wanderlands

Franken: Frankenwald, Oberes Maintal-Co -

burger Land, Fränkische Schweiz, Frankenalb,

Fränkisches Seenland und Naturpark Altmühltal

liegen auf dem Weg. www.frankenweg.de

Weitere ausgezeichnete fränkische Fernwanderwege

führen mitten hinein in teils urwüchsige

Natur – und dabei hoch hinaus, wie der

„Fränkische Gebirgsweg“. Die 420 Kilometer

lange Route verläuft vom Frankenwald durch

das Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz

bis in die Frankenalb und erklimmt dabei einige

der höchsten Gipfel der Urlaubsregion.

Über die Kuppen der Rhön hin gegen windet

sich der Premium weg „Hochrhöner“ (180 km).

Schöne Aussichten mit Qualitätssiegel ge -

nießen Wanderer auch entlang der „Europä -

ischen Wasserscheide“ (98 km) im Naturpark

Frankenhöhe, auf dem „Steigerwald-Panoramaweg“

(161 km) oder auf dem „Spessartweg 2

– Über Berg und Tal zum Main“ (54 km).

Der „Ulrich-von-Königstein-Weg“, einem gut 50

Kilometer langen Rundweg im Nürnberger

Land, stellt neben beliebten und bekannten

Sehenswürdigkeiten auch weniger bekannte,

stille Landschaften vor.

Der „Altmühltal-Panoramaweg“ (200 km) ge -

währt Ausblick auf die eindrucksvollen Spuren

des urzeitlichen Jurameeres, aber auch auf

römische, mittelalterliche und barocke Kulturdenkmäler.

Der bewegten Geschichte Frankens begegnen

Wanderer auf weiteren Qualitätswegen, etwa

auf dem „Spessartweg 1 – Von Fürsten, Fuhrleuten

und Pilgern“ (58 km) und dem „Erzweg –

Durch das Land der tausend Feuer“ (160 km).

Burgen und Schlösser sind beim „Burgenweg –

Der kulturhistorische Wanderweg“ (137 km) im

Frankenwald und beim „Burgen- und Schlösser

Wanderweg“ (190 km) in den Haßbergen das

Ziel. www.frankentourismus.de/wandern

Sternetouren für Radwanderer

In der aktuelle Radreiseanalyse des ADFC wurde

Franken wieder auf Platz zwei der beliebtesten

Radregionen gewählt – sind sie doch hier auf

ausgezeichneten „Sternerouten“ unterwegs. So

wurde 2008 der „Main-Radweg“ als erste Route

in Deutschland vom ADFC mit der Höchstzahl

von fünf Sternen ausgezeichnet. Die Zertifizierung

des „Main-Radwegs“ in dieser höchsten

Qualitätsstufe wurde 2011 um weitere drei

Jahre verlängert. Auf 600 Kilometern führt die

Route die Radler von der Quelle bis zur

Mündung am Main entlang, vorbei an Weinbergen

und zu kulturhistorischen Schätzen: Die

Wagnerstadt Bayreuth, die beiden UNESCO-

Welterbestädte Bamberg und Würzburg sowie

Aschaffenburg, das „bayerische Nizza“, liegen

auf der Strecke. Die Radurlauber sind von der

Route begeistert: Unter den beliebtesten Fernradwegen

Deutschlands belegt auch der „Main-

Radweg“ laut Analyse des ADFC einen hervorragenden

zweiten Platz.

www.mainradweg.com

Mit dem Radweg „Liebliches Taubertal – Der

Klassiker“ verläuft auch die zweite Fünf-Sterne-

Route des ADFC in Franken (www.lieblichestaubertal.de).

Vier Sterne schmücken den

Radweg „Vom Main zur Rhön“. Auf der 263 Kilometer

langen Rundtour mit Ausgangspunkt in

Gemünden a. Main erkunden Radler die naturbelassene

Landschaft der Rhön und folgen

dabei den Tälern der Fränkischen Saale, der Sinn

und der Streu. Zwischen Fladungen und

Bischofsheim führt eine Alternativroute durch

das Naturschutzgebiet „Lange Rhön“. Durch

Rodung im Mittelalter ist hier eine einzigartige

Landschaft mit Hochmooren entstanden, die

herrliche Panoramablicke erlaubt.

www.vom-main-zur-rhoen.de

Burgen und Kirchen als Wegbegleiter

Dass man auf Wandertour in Franken nicht nur

Erholung, sondern auch Inspiration findet,

haben schon berühmte Wandersleute festgestellt.

Den Lebensstationen des fränkischen

Romanciers Jean Paul folgen heute Wanderer

zwischen Joditz und Bayreuth auf dem

Jean-Paul-Weg (200 km) und erleben den 8


Unterferriedener Kirchweih

bei »Schöner Wohnen Pölloth«

Die Wohnstadt Pölloth in Unterferrieden / Jahnstraße zog wieder ein großes

Publikum zur Kärwa in den liebenswerten Ort.

Alljährlich während der Unterferriedener

Kirchweih lädt die Familie

Pölloth Kunden, Interessierte und

Freunde des Hauses ein, sich über

die aktuellen Einrichtungstrends

zu informieren, von den Deko -

ideen in der großen Ausstellung

inspirieren und sich vom Pölloth-

Team kulinarisch verwöhnen zu

lassen.

Bei traumhaftem Wetter wurden frisch gebackene Kirchweihküchle und

röstfrischer Kaffee gereicht. Im Vordergrund bemüht sich die langjährige

»Perle« Anna Nützel um das leibliche Wohl der Gäste.

Johannes Pölloth begrüßte Bürgermeister

Heinz Meyer als einen der ersten

Besucher in der neuen Lounge

Angela und Markus Streck freuen sich,

das Unternehmer-Ehepaar Mang in der

Pölloth-Lounge zu treffen

Die neu gestaltete Küchenausstellung

begeisterte die Besucher besonders

Neuer Treffpunkt zum Verweilen

ist die »Pölloth-Lounge« im Herzen

der Wohnstadt.

»Die persönliche Beziehung zu

unseren Kunden ist schon immer

die Grundlage unserer Arbeit. Und

vor allem heutzutage ist Vertrauen

wertvoller denn je. Das Angebot

ist vielfältig, Qualitäts- und somit

Wertunterschiede sind für den

Kunden oft erst nach entsprechender

Information erkennbar.

Und nicht für jeden ist optimal,

was gerade modern ist. Deshalb

legen wir besonderen Wert auf

eine ehrliche Beratung«, so Karina

Pölloth.

»Viele zufriedene Kunden empfehlen

uns in ihrem Freundeskreis

weiter. Wenn wir zur Kirchweih

oder unserer Adventsausstellung

einladen freuen wir uns

immer wieder zu sehen, dass sich

Freunde bei uns treffen, die sich

manchmal jahrelang aus den

Augen verloren haben«, so

Johannes Pölloth.

Möchten Sie Ihr Heim umgestalten,

bauen Sie neu und suchen

noch einen Partner, der Sie in allen

Wohnbereichen umfassend beraten

kann? Am besten Sie vereinbaren

gleich einen Termin.

Wir wünschen Ihnen schonmal

viel Freude am »Schöner Wohnen«!

Markus Streck <

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6

Poeten auf über 150 Infotafeln entlang der

Strecke auch als waschechten Franken, der das

„Lob der Schlachtschüssel“ singt und sich

„Kartoffelfreuden“ hin gibt.

www.tz-fichtelgebirge.de

Mancher Wanderweg in Franken führt den

Wanderer auch zu sich selbst. Zwischen Stätten

christlichen Glaubens und unberührter Natur

finden moderne Pilger auf den Jakobswegen in

Franken, auf dem Kunigundenweg von Aub

nach Bamberg oder dem Wallfahrerweg im

Naturpark Altmühltal Ruhe und innere Einkehr.

www.jakobus-gesellschaften.de

www.bamberg.info

www.naturpark-altmuehltal.de

Gleich fünfzig ausgewiesene Wallfahrtsorte in

der Rhön, dem Spessart-Mainland, dem Fränkischen

Weinland, dem Steigerwald und den

Haßbergen liegen beim „Fränkischen Marienweg“

auf der Strecke. Auf dem Pilgerweg gibt

es auch eine Route für Radfahrer.

www.fraenkischer-marienweg.de

Radler fahren in Franken zum Beispiel auch zum

römischen Erbe entlang des „Limes-Radwegs“,

der zwischen Gunzenhausen und Kelheim

verläuft. www.naturpark-altmuehltal.de

Zu Vermächtnissen aus 800 Jahren fürstbischöflicher

Herrschaft führt von Bamberg aus die

„Fürstbischöfliche Tour“ (204 km) unter

anderem in die herrliche Landschaft der Fränkischen

Schweiz. www.fraenkische-schweiz.com

Auf dem „Burgenstraßen-Radweg“ wird die Welt

des Mittelalters wieder lebendig: Von Rothenburg

o.d. Tauber geht es über Nürnberg nach

Bamberg, Coburg und Bayreuth, und für

ausdauernde Radler durch die eindrucksvolle

Felsenlandschaft des Fichtelgebirges bis nach

Prag. www.burgenstrasse.de

Franken hält natürlich noch viel mehr

Geschichte(n) bereit: Auf kürzeren und längeren

Touren begleiten zum Beispiel alte Mühlen,

Markgrafen, Märchengestalten oder auch der

umtriebige Casanova die Radler.

www.frankentourismus.de/radfahren

Genießertouren zu Wellness, Bier und Wein

Das körperliche Wohlbefinden kommt beim

Wandern und Radeln nicht zu kurz. Eintauchen

ins wohlig warme Thermalwasser, müde

Muskeln in der Sauna entspannen – ein Besuch

in der Therme als Abschluss des Radltags gibt

Energie für die nächste Etappe. Auf der „Thermentour“

(130 km) durch das Obere Maintal-

Coburger Land und die Fränkische Schweiz

liegen gleich mehrere Wellness-Oasen auf der

Strecke: die Thermen Bad Rodach, Bad Staffelstein,

Obernsees und die Lohengrin-Therme in

Bayreuth. www.radtouren-oberfranken.de

Delikatessen aus Brauereien und Weinkellern

begleiten Wanderer und Radler überall in

Franken. So führt etwa der „Fränkische Rotwein

Wanderweg“ zwischen Großwallstadt und

Bürgstadt auf 70 Kilometern durch die Weinberge.

Unterwegs kehren die Weinwanderer ein

in urigen Häckerwirtschaften, wo die Winzer

den hauseigenen Wein zur fränkischen Brotzeit

aus schenken, oder nehmen sich Zeit für den

Besuch einer Vinothek.

www.churfranken.de/rotwein-wanderweg


Ob man beim Radeln im Main- und Taubertal einen Zwischenstopp für

einen Weinlehrpfad einlegt oder rund um die fränkische Weinmetropole

Würzburg zwischen kleinen Winzerdörfern unterwegs ist – die Möglichkeiten,

das Weinland Franken zu erkunden, sind ebenso vielfältig wie

seine Weine. www.fraenkisches-weinland.de

Genuss im Glas versprechen außerdem die fränkischen Biere. Mehr als

80 Privatbrauereien liegen für Radler auf der 202 Kilometer langen

Strecke, die rund um Bamberg unterwegs „Zu Brauereien und Bierkellern“

sind. www.bamberg.info

Dem auffälligen Bierkrug-Logo folgen die Radfahrer auf der Strullendorfer

Bierkellerrunde in der Fränkischen Schweiz. Die gemütliche Rundstrecke

eignet sich auch bestens für Familientouren.

www.fraenkische-schweiz.com

Viele weitere Biererlebniswege wie der Brauereienweg im romantischen

Ahorntal oder die Radtour auf der „Aischgründer Bierstraße“ laden zu

Genusstouren ein. www.franken-bierland.de

Im Naturpark Altmühltal und dem Fränkischen Seenland radelt oder

wandert man durch Hopfengärten zur Bierprobe.

www.fraenkisches-seenland.de

Und nicht nur beim Bier und Wein finden Urlauber in Franken auf dem

Tisch, was sie eben noch in der Natur gesehen haben. Die fränkischen

Wirte setzen ebenfalls auf regionale Qualität. Ganz nach Geschmack

treten Radler auf dem „Fränkischen Karpfenweg“ (210 km) zwischen

Dinkelsbühl und Erlangen in die Pedale oder wandern im Naturpark

Altmühltal über die Wacholderheiden, die Weiden des „Altmühltaler

Lamms“. www.franken-geniesserland.de

Im Herbst lohnt sich für Wanderer auf der Tour „Übers Felsendorf zum

Felsentor“ ein „scharfer“ Halt in Gößweinstein, dessen Wahrzeichen die

von Balthasar Neumann gestaltete Barockkirche ist: In traditionsreichen

Gaststätten stehen in der ganzen Fränkischen Schweiz während der

„Scharfen Wochen“ im Oktober vielfältige Spezialitäten mit Meerrettich

auf der Speisekarte. www.scharfe-wochen.de

Tourismusverband Franken <

Energieberater

des Handwerks

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8

Samstag, 17.09.2011 ab 21 Uhr

Eddi van Mike

Mit ihrem gemischten Programm aus Rock/Pop-Klassikern

der letzten 50 Jahre sowie aktuellen Songs aus dem

Nu Rock & Pop Bereich wollen die zwei Musiker für jeden

etwas bieten, so hört man neben Klassikern von Cat

Stevens, Beatles und Kansas auch aktuellere Songs von

Red Hot Chili Peppers, Milow, Snow Patrol und Billy

Talent. www.myspace.com/eddievanmike

EINTRITT 7,- Eur

Samstag, 24.09.2011 ab 21 Uhr

Entera & Special Guest The O`hara

Entera sind mit Abstand eine der interessantesten

Nürnberger Live Bands.

Der Clou an einer Entera- Show sind

allerdings die Diaprojektionen. Zu

jedem Song gibt es die passenden

Bilder, die entweder direkt oder eher

assoziativ Bezug auf den Text nehmen. Die Formation Entera spielt einen gradlinigen

und kraftvollen Melodic Thrash Metal, der durch irrwitzig schnelle Beats

des Drummers anhäuft und mit zahlreichen Bass- Drum- Variationen versehen

ist. Die komplex strukturierten Songs werden zusätzlich von einem dreisprachigen

Gesang unterstützt. Die Mischung aus harter, schwerer Musik und den

außergewöhnlichen Lyrics haben Entera schon immer von anderen Formationen

des Genres unterschieden.

The O´hara: Die 3 Jungs von »The O´Hara«

sind schon mehrere Jahre in der Rock und

Metal Szene als Musiker aktiv. Nach mehreren

Auftritten in Lauf, Nürnberg und Erlangen

sind die 3 »STONERROCKER« gut beim heimischen

Publikum angekommen, und wollen

diesmal erneut die heiligen Räume der CLUBS

zum beben bringen.

www.entera.org

www.myspace.com/stonerohara

EINTRITT 8,- Eur

Sonntag, 25.09.2011 von 16 bis 22 Uhr

Whisky Dining and Tasting

Eine Reise durch die Regionen Schottlands.

Moderiert mit einem Diavortrag von Herrn Michael

Gradl vom Whiskyfässla.

5 edele Whisky und ein Schottisches 4 Gänge Menü

(All you can Eat) erwartet die Besucher.

Vorbestellung bis Sonntag, den 16.09.2010 möglich

da begrenzter Kartenvorverkauf.

Nähere Informationen im Pub oder unter der

bekannten Telefonnummer 09122-62252

© Rolf Dobberstein - Fotolia.com

Kartenvorverkauf: Tel: 09129 / 33 72 , www.latrova.de und an den

Vorverkaufsstellen: Kulturinfo Nürnberg und Karstadt Konzertkasse

Schwabach: Service-Center im Real-Kaufmarkt

Schwanstetten: Buchhandlung Sägerhof

Donnerstag, 22. September l 20 Uhr

Neue Veranstaltungsreihe – Poetry Slam

Sinngemäß übersetzt heißt das etwa so viel wie

»Dichterwettstreit«. Anders als bei der traditionellen

Autorenlesung stehen die einzelnen Teilnehmer

eines Poetry Slam untereinander im Wettbewerb.

Vom 20. September an wird der Poetenwettstreit

nun monatlich in der Kulturfabrik stattfinden. Bis zu

acht Poeten und Geschichtenerzähler stehen in

einem nicht ernst gemeinten Wettstreit um die

besten Texte des Abends, das Publikum kürt den

Sieger. Beim Slam wird gereimt, gerappt, geflüstert

– zwischen Lyrik, Prosa und Comedy kann alles

passieren. Moderiert werden die Abende vom fränkischen

Meister Michael Jakob, der erfolgreich

Poetry Slams in Franken organisiert und nun für den

20. September, 18. Oktober, 15. November und 13.

Dezember Stars der Slam-Szene nach Roth einlädt.

Auf www.frankenslam.de und www.michaeljakob.de

findet man weitere Informationen.

Casa de la Trova

Zum Sportheim 13

90530 Wendelstein

POLITISCHES HARDCORE-KABARETT

Martin Buchholz »Missverstehen Sie mich bitte richtig«

Martin Buchholz versteht mal wieder gar nichts,

oder wenn doch, dann meistens miss. Jetzt, da

Angela Merkel für viele Deutsche nicht mehr die

beliebteste Miss Germany ist, zeigt er ihr gegenüber

zum Trotz ein neues Miss-Verständnis. Er

surft gegen den Zeitgeist auf der Westerwelle.

Schließlich ist er dem Mann geschäftlich

verbunden. Es ist sein bevorzugter Dealer. Regelmäßig

beliefert der ihn mit Stoff. Mehr als fragwürdigen

Stoff gibt's auch ansonsten reichlich in

diesem vorgezogenen Jahresrückblick, der zugleich eine seherische Vorausschau

ist: Gibt es ein Sarrazin-Gen, und wenn ja, ist das eine deutsche Erbkrankheit? Sind

die Grünen auf dem Weg zur schwarzen Null? Kein moderner Mythos, den Buchholz

nicht missversteht. Fragen über Fragen - und Buchholz liefert keine Antworten,

sondern immer neue Missverständnisse. Versteh'n Sie das? Nee? Er schon gar nicht.

Eintritt 18,-/16,- €, Beginn 20 Uhr

Freitag, 23. September l 20 Uhr

MUSIKKABARETT

Schwarze Grütze »Bühnenarrest«

Zwei blutrote Gitarren, ein Klavier, kaum Schnickschnack.

Helles Licht. Stefan Klucke und Dirk

Pursche betreten die Bühne und plötzlich gehen die

Uhren irgendwie anders. Humor der feinen englischen

Art, verpackt in eingängige Melodien, satirisch

überhöht, wortverspielt und sprachverliebt –

die Texte der Schwarzen Grütze schrammen haarscharf

am wirklichen Leben vorbei. Ihre Lieder

erzählen selten von der aktuellen Politik, sondern

vielmehr vom allgemein Menschlichen und

Unmenschlichen. Mit ihrem ganz eigenen skurrilen

Blick und immer mit einem Augenzwinkern im Knopfloch berichten sie von

Vereinsmeierei, Organspendern, Marvins Eltern und retten nebenbei mal wieder

eine vorm Aussterben bedrohte Reimform. Das Duo meint: »Schwarzer Humor ist

die Abmilderung der Realität bei gleichzeitiger Vorgabe ihrer Überhöhung«. Freuen

wir uns also auf einen neuen Kessel Schwarzes, irgendwo im Niemandsland

zwischen Kabarett und Chanson, zwischen Literatur und Anarchoclownerie,

zwischen Scharfsinn und Stumpfsinn. Es hat schon seinen Sinn, dass die Ohren so

nahe am Gehirn sitzen. Eintritt: 17,-/15,- €, Beginn 20 Uhr

Di, 20. Sept.

ab 19.30 Uhr

Eintritt 6 €, erm. 4 €

Weitere Informationen: Kulturfabrik Roth l Stieberstr. 7 l 91154 Roth

Tel.: 09171 848-762 l Fax: 09171 848-750 l Kulturfabrik@stadt-roth.de

www.kulturfabrik.de


Die »Grüne Lust« ist in erster Linie eine Messe rund um Garten und

umweltbewussten Lebensstil, Dank des großen Spiel- und Mitmachangebotes

für Kinder aber auch ein wahres Eldorado für einen Familienausflug

»ins Grüne«.

Am 17. und 18. September steht der Wolfgangshof bei Anwanden zum

nunmehr 10. Mal im Zeichen der „Grünen Lust“, der Messe rund um

umweltbewussten Lebensstil. Über 200 Ausstellerinnen und Aussteller

präsentieren ihre Produkte und Ideen – alles im „Grünen Bereich“,

darunter 60 „Neue“, was besonders unsere Stammgäste freuen wird.

Unter dem Motto „Bio + Regional ist erste Wahl!“ bieten Landwirte,

Winzer, Schreiner und Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse zum Probieren

und Begutachten an. In lockerer Atmosphäre wird beraten, geschlemmt,

informiert und verkostet.

Eine große Auswahl an Delikatessen und viel Nützliches für den grünen

Alltag regt zum entspannten Einkaufsbummel an.

Die familienfreundlichste Messe Deutschlands steht gerade bei jungen

Familien seit Jahren hoch im Kurs. Unter dem Motto „Kinder haften nicht

GRÜNE LUST - 17./18. September

Der Markt für grüne Produkte und Ideen, jeweils von 10-19 Uhr.

an ihren Eltern“, gibt es ein spannendes Kinderprogramm mit Puppentheater,

Filzen, Töpfern, Floßfahren, Klettern in den Bäumen, Indianergeschichten,

Hüpfburg, Ponyreiten, Bogenschiessen, Kettcarrennen und

vieles mehr..

Neu in diesem Jahr ist eine Tierschau zur Biodiversität mit vielen alten

Haustierrassen und alles zum Thema E-Mobilität.

Im Besitz von Faber Castell, bietet der Hof mit seinem außergewöhnlichen

Jugendstilambiente den idealen Rahmen für einen vergnüglichen

Ausflug auf’s Land.

Aus Wendelstein präsentieren sich auch in diesem Jahr die Goldschmiede

Dorfner und „natürlich baubiologisch“ auf der Grünen Lust.

Tipp: Wenn Sie mit dem Fahrrad oder der Bahn anreisen, erhalten Sie den

ermäßigten Eintrittspreis.

www.gruenelust.de <

Wolfgangshof bei Anwanden

B14 Nürnberg-Ansbach in Grossweissmannsdorf abbiegen.

Eintritt 6 €, ermäßigt 3,50 €, Kinder bis 14 Jahre frei.

Besucher mit Bahn oder Fahrrad auch ermäßigt

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DARBIETUNGEN, ACTION,

MITMACHEN

Fa. Röder, Markt Feucht &

AFG – 3. Musikfeuerwerk-

Wettbewerb ab 20 Uhr!

Textilhaus Dörr – ab 13 Uhr

Modenschau und Aikido

Anke Lopez – Live Musik auf

der Bühne vor Textilhaus Dörr

Rene Zander – Auftritt des

großen Zauberers

Verlag "Der Bote"

Die große "Hüpf"-Ritterburg

Kohlmann

Schiffsschaukel und Buden

Augenoptik Anderla

Kindereisenbahn

Buchhandlung Kuhn

Schulbuchweitwurf

Foto Hesse

Kinderschminken mit

kostenl. Erinnerungsfoto

Adrijan

Gewinnspiele, Jahrmarkt

und Tattoobemalung

Schreibwaren Rank

Torschusswand mit Messung

Raiffeisenbank

Schätzspiel und Livemusik

Sparkasse

Hupfburg und Glücksrad

CosH Computersysteme

Mega-Memory &

Strandbuggy

Parfümerie Gawollek

Schminkaktion Börlind &

Parfüm–Schnäppchenmarkt

Tui Travel Star

"AIDA" das 6 mal 2,5 Meter

große Clubschiff Modell!

Tabak, Lotto, Presse Körner

Formel 1 Simulator und

Lotto Pavillon

Markus Endt

Eisenbahnfahren für jung

und alt

AUTOS & FAHRRAD

Hans Fischer

große Autoschau mit

Renault und DACIA

Auto Pöllot

Autoshow, Probefahren

und das Ford City Stop

System testen!

Auto Fichta

Geschicklichkeitsspiel

für Kinder

Feuchter

Zimmerei Gebhard

Familienfest

Auf dem Familienfest sorgte die Zimmerei Gebhard mit

der »lebendigen Werkstatt« wieder für großes Interesse.

I928 gründete Zimmermeister Georg Gebhard, die

Zimmerei und Schreinerei in Feucht. 1968 übernahm

der Schwiegersohn Willibald Bauer das Unternehmen,

welches nunmehr bereits in der dritten Generation von

Reinhard Bauer weitergeführt wird mit tatkräftiger

Unterstützung von Sohn Markus Bauer, der wohl

wiederum das Unternehmen in der gewohnten

Familientraditon weiterführen wird.

Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf

qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter, welche zum

größten Teil schon seit Ihrer Lehrzeit in der Firma

tätig sind. In den 50er und 60er Jahren des letzten

Jahrhunderts entwickelte sich das Unternehmen

zu einem florierenden Handwerksbetrieb mit bis

zu 20 Mitarbeitern. Das Unternehmen ist seit

seiner Gründung Ausbildungsbetrieb und hat

schon vielen jungen Leuten zu einem interessanten

und abwechslungsreichen Beruf verholfen.

Aussteller und Aktivitäten auf dem Feuchter Familienfest am 17. September

Folgende Teilnehmer hatten zum Redaktionsschluss für das Familienfest zugesagt – Änderungen und Fehler vorbehalten:

GESUNDHEIT & FITNESS HAUS & HANDWERK

ESSEN & TRINKEN

Hörgeräte Zentrum

Zimmerei Gebhardt

ebl – Bratwurst-, Brot- und

Wir feiern zum Familienfest »Lebendige Werkstatt«, Käseverkauf

unseren Geburtstag!

Kostenloser Hörtest uvm.

rund um’s Hören.

TTM-Zentrum

Probetag für Thai Massagen

Kneippraxis Gudrun Madre

Infostand, Häppchen und

Armbänder

Engel Apotheke

Computerunterststützte

Hautanalyse

TOP FIT

Rudergerät-Vorführungen

Zeidler Apotheke

lassen Sie sich überraschen!

Elektro Schaller

Abschied vom "alten" Laden

Hormes Raumausstatter

»Lebendige Werkstatt«

Zickermann Bad & Heizung

Gewinnspiel und Infovorführungen

That´s Live

renovierter Verkaufsraum

mit vielen Überraschungen

Blüten & Co

Schönes & Dekoratives

Restaurant Schlosswirt

Gastgarten mit Live Musik

NIHAN – Weinausschank im

ehemaligen "Gömmelhaus"

Obsthäusle Ponzio

Antipasta-Teller und Snacks

Backhaus Drexler

Kaffee und Kuchen

Metzgerei Wejda

Speisen und Getränke

Partyservice Bogner

Metzgerei Fürst

Grill- und Getränkestand

Kastenrutsche und Gesund-

Der Schokoladen

heitscheck

Eröffnung des neuen

Königs Apotheke

MODE & KLEIDUNG

Schokoladens

Bakterien auf der Spur... Schuh Hommel – Angebote Bäckerei Schickendanz

Jutta Schöniger

zur Herbstkollektion

Kaffee und Kuchen

nachmittags kostenlose Goldschmiede Maria Pfeiffer Restaurant Istorja

Handmassage

ke–schmuckart

Außenbestuhlung

Optik Schweiger

tolle Angebote

Boutique Jaceline

Herbstmoden

Das Eis Center

Uwe Kilian – Haribostand

Bäckerei Greck

Kaffee & Kuchen, Krapfenbacken

und Glücksrad

INFOSTÄNDE

Feuchter Gemeindewerke

Verteilung von Infomaterial

Ortsmarketing Feucht

Infostand mit Giveaways

Feuchter Friedensinitiave

Energiewende, Chancen für

Deutschland

BI Moosbach - Infostand

Feuerwehr Feucht

Wasserwacht Feucht

DAV

Kletterwand für jung und alt

Hermann Oberth Museum

Geplantes Raketenbasteln

Zeidel Museum

Geöffnetes Museum

Fahrdienst der Rheumaliga

Infostand mit selbst

gemachter Marmelade

UND ...

Eckstein am Markt

Unter neuer Leitung

Der Stöberladen

Omnis Schatzkästlein


Renault und Dacia Hans Fischer

Hans Fischer präsentiert die aktuellen Renault- und

Dacia-Modelle und vielleicht auch wieder seine

Oldies, die ‘31er »Mona 4« (Foto), den goldenen Fuego

Coupe von 1982 und eine Caravelle von 1967.

Feuchter

Familienfest

Hörgeräte Zentrum

Das Hörgeräte Zentrum feiert beim

Familienfest Geburtstag!

Neben dem kostenlosen Hörtest gibt

es wieder viele Infos rund um’s Hören.

Feuchter

Familienfest

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September 2011 Kunst & Kultur

bis Ende September

Ausstellung von Heri Brauner

»Meschen und

Metaphern« Die Ausstellung

läuft unter dem

Titel »Meschen

und Metaphern«

und zeigt malerischeLeckerbissen

von Heri

Brauner zwischen

1987 und 2009.

Dazu ein paar

designpreisgekrönte Objekte aus der

Design-Wekstatt von Heri Brauner (heri

brauner interior design). Die malerischen

Arbeiten werden spannend ergänzt von

den bildhauerischen Menschenbildern

und Objekten des Bildhauers und Gastgebers

Bernd Wagner. Die Ausstellung

läuft in der Galerie an der Pegnitz, Spitalgasse

19 in Lauf a.d.P. noch bis Ende

September.

Weitere Informationen gibts im Internet

unter www.heri-brauner.meinatelier.de

Freitag, 16. September 2011

Matching Ties im K.i.S.

Das Duo „Matching Ties“ mit dem US-

Amerikaner Paul Stowe und dem

Engländer Trevor Morris gastiert auf

Einladung des Kulturfördervereins

Schwanstetten (K.i.S. e.V.) am 16.

September um 20.00 Uhr in der Kulturscheune

Leerstetten zu einem besonderen

Konzert. In diesem Jahr feiert die

Band ihr 25-jähriges Jubiläum. Was 1986

in einer kleinen Gaststätte im Schwarzwald

begann, ist inzwischen längst zu

einer Erfolgsgeschichte geworden.

Karten erhalten Sie in der Buchhandlung

am Sägerhof, Tel. 09170 / 94 77 66, oder

in der OMV-Tankstelle Leerstetten, Tel.

09170 / 97 73 24 und an der Abendkasse.

16. bis 25. September

Schwabacher

Kirchweih

am Königsplatz/Martin-Luther-Platz

Samstag, 17.September

Ortsgeschichtliche

Spaziergänge der

Freien Wähler in

Raubersried

Treffpunkz um 15 Uhr Bushaltestelle

Hauptstraße in Raubersried. Ortsführung

durch Jörg Ruthrof (Ortsgeschichte) und

Karlheinz Zagel (Baugeschichte) .Der

Spaziergang findet bei jedem Wetter

statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Eintritt ist frei.

www.fw-wendelstein.de

Samstag, 24. September

Konzert der

Nürnberger

Symphoniker

Mütterchen

Russland

Werke von Alexander

Borodin, Sergej

Prokofjew und Peter Tschaikowsky

Es dirigiert Chefdirigent Alexander

Shelley, Solist ist Daniel Müller-Schott,

der zu den weltbesten Cellisten seiner

Generation zählt, 20.00 Uhr in der

Meistersingerhalle, Tickets an allen

bekannten Vorverkaufsstellen

www.nuernbergersymphoniker.de

Donnerstag, 29. September

Nevio Live

Alle Wege führen nach … »Berlino«!

NEVIO ist leidenschaftlicher Wahlberliner

und hat sich in unserer Hauptstadt neu

gefunden. Der Songwriter und Produzent

wurde durch die besondere Atmosphäre

dieser Stadt inspiriert und das hört man

auch seinem neusten Album an: Mit

Songs, die intensiv sind, aber doch diese

italienische Leichtigkeit haben. Bei den

Fans ist die Freude jetzt schon groß: 2011

ist der charmante Halbitaliener mit seiner

Band wieder auf Bühnen in ganz

Deutschland zu erleben, dabei begeistert

der Künstler immer wieder durch seinen

unwiderstehlichen Charme und seine

Musikalität. NEVIO präsentiert uns neben

neuen Songs aus »Berlino« natürlich auch

seine Hits wie »Amore per Sempre« oder

»La Mia Parola«. Hirsch Nürnberg, 20 Uhr,

Karten im VVK erhältlich.

Samstag, 1. Oktober 2011

BERND REGENAUER

ALLES EINE FRAGE DER ANTWORT

Wo lauert die Antwort ? Bei Facebook ?

Wenn die Regierung sagt, sie leiste gute

Arbeit, ist das eine Antwort oder ein Witz

? CDs mit Bankdaten gibt´s inzwischen

bei Ebay und das Bundesverfassungsgericht

korrigiert Gesetze mit Schlupflöchern,

groß und undicht wie die Salzstöcke

von Gorleben. Woran liegt es, dass

Franken die einzige Gegend in Deutschland

ist, bei der Google Street View die

Gesichter freiwillig raus retuschiert ?

Bernd Regenauer wird die Dinge bis zur

Unkenntlichkeit sortieren, denn keine

Frage ist auch eine Antwort……

Kartenvorverkauf: Schwarzenbruck:

Rathaus, Feucht: Der Bote

Wendelstein: Ticketshop; Nürnberger

Nachrichten, Neumarkter Nachrichten,

Schwabacher Tagblatt, Schwarzenbruck

Bürgerhalle, Beginn 20 Uhr

Sonntag, 02. Oktober 2011

traditionelles

Erntedankkonzert

des Kulturkreis Katzwang

Um 19.00 Uhr in der Evang. Wehrkirche

Katzwang mit dem Ensemble „Tre Archi“.

Zur Aufführung kommen Werke von

Franz Schubert, Ernst von Dohnányi und

Wolfgang Amadeus Mozart. So besonders

wie die „Ponte Tre archi“ sind auch

die drei Musiker des Ensembles „Tre archi“.

Mit ihren drei (Streich-)Bögen wollen sie

eine musikalische Brücke bauen zu

bedeutenden, bewegenden oder auch

einfach nur wunderschönen Kompositionen

für Streichtrio der letzten vier

Jahrhun derte. 2009 gründeten Stefan

Teschner (Violine), Ulrich Schneider

(Viola) und Christoph Spehr (Violoncello)

das Ensemble. Hauptberuflich Mitglieder

der Staatsphilharmonie Nürnberg,

widmen sich die Musiker schon seit Jahrzehnten

erfolgreich auch den Werken der

Kammermusik. Eintritt 9,- Euro.

Vorverkauf ab 12.09.2011 beim Evang.

Pfarramt Katzwang, der VR-Bank Nürnberg-

Katzwang und dem Bürgeramt Süd.

Sonntag, 9. Oktober 2011

MICHAEL ALTINGER &

BAND

»Das Ende vom Ich«

»Lebe jeden Tag, als wärs Dein letzter« hat

mal ein besonders schlauer Mensch

gesagt. Wer das ernsthaft beherzigt, dem

dürfte sehr bald klar sein: Das heißt nichts

anderes als: »Morgen bin ich tot.« Wie soll

das denn ausschauen? Mein Tod und vor

allem meine Beisetzung. Da wollen wir

doch nichts

dem Zufall

überlassen.

Und da beginnt

dem Altinger

sein neues

Programm:

Nämlich mit

dem Ende. Wie

der Titel bereits

verrät, wird es

dabei wieder höchst energetisch und

Intellektbestätigend zur Sache gehen. Mit

anderen Worten: wild, saukomisch und

blöd nur dann, wenns auch wirklich

unbedingt sein muß.

Kartenvorverkauf: Schwarzenbruck:

Rathaus, Feucht: Der Bote, Wendelstein:

Ticketshop; Nürnberger Nachrichten,

Neumarkter Nachrichten, Schwabacher

Tagblatt, Schwarzenbruck Bürgerhalle,

Beginn 20 Uhr


exklusiv-hautnah

nur 100 Sitzplätze

Veranstaltungen

Forststraße 2, Wendelstein,

www.jegelscheune.de

Informationen beim Kulturreferat Wendelstein

Tel.: 09129 - 401-120

Freitag, 16. September 2011

Patricia Vonne Band

the Queen of TexMex aus Austin/Texas

erstmals im kleinen Club!!

Vorverkauf; € 16.- zzgl. VVK-Gebühr,

Abendkasse: € 19.-, Beginn 20 Uhr

Samstag, 24. September 2011

Hans Theessink – solo

Hans Theessink solo = Hans Theessink

pur !

Vorverkauf; € 15.- zzgl. VVK-Gebühr,

Abendkasse: € 18.-, Beginn 20 Uhr

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Madison Violet

Alternative Country & Americana

Vorverkauf: € 15,– zzgl. VVK-Gebühr,

Abendkasse € 18,–, Beginn 20 Uhr

Demnächst

in ihrem

KAKUZE

Dienstag, 13. September

KaKuze-ReiseLust

Herbert Schüler moderiert seinen Film

über die »Grüne Insel«. Willkommen in

Irland!“ Alte Mythen und Legenden

erforschen, atemberaubende Landschaften

erkunden Eintritt: 4,- €,

KaKuze-Mitglieder: 3,- €, Beginn 20 Uhr

Freitag, 16. September

Live-Konzert:

Diana Schick

»Für eine Nacht«

Diana Schick (Gesang) und Oleg

Madorski (Klavier) nehmen Sie mit auf

eine nostalgisch-musikalische Zeitreise

durch die Welt der Unterhaltungsmusik

der Zwanziger bis Sechziger Jahre.

Eintritt: 11,- €, 7,€ (erm.), KaKuze-

Mitglieder 9,-/6,- €, Beginn 20 Uhr

Freitag, 30. September

Live-Blues: »Blues, Songs and more«

John Kirkbride &

Ferdl Eichner

Blues vom Feinsten! Zwei Musiker, die

sich perfekt ergänzen: auf der einen

17. bis 18. September

Förderkreis Katzwanger Kulturzentrum – KaKuze e.V.

Lausitzer Str. 6 | Eingang Kurlandstraße

90453 Nürnberg-Katzwang

Tel.: 0911 - 637 09 67 (9-12 / 15-18 Uhr / Sa 10-13 Uhr)

eMail: wolf@kakuze.de v.i.S.d.P.: W.B.Heinz

Seite der schottische Sänger, Gitarrist,

Songwriter und Entertainer John Kirkbride

mit seinem meisterhaften Fingerpicking

und Slidespiel in Verbindung

mit einer unverkennbaren Stimme und

andererseits der bayrische Bluesharp-

Spieler Ferdl Eichner. Blues vom Feinsten!

Eintritt: 11,-/7,- € (erm.), KaKuze-

Mitglieder 9,-/6,- €, Beginn 20 Uhr

Samstag, 8. Oktober

Live-Klesmermusik und jiddische

Lieder aus Kiel:

Di Chuzpenics

Di Chuzpenics sind eine Klesmer-

»kapelje« mit einem wohlig schwingenden

Fundament aus Quetsche und

Kontrabass, auf dem Oboe und Geige

gegeneinander zum Duell antreten -

und Martin W. Luth gesellt sich mit

seinem klaren Bariton als singender

Geschichtenerzähler dazu. Doch immer

wieder formieren sie sich zu überraschenden

Duetten, Trios oder auch zu

einem klangvollen A-cappella-Chor.

Diese farbigen, eigenwilligen Arrangements

ergeben sich unmittelbar aus der

vielschichtigen Tiefe der jiddischen

Musik. Eintritt: 11,-/7,- € (erm.), KaKuze-

Mitglieder 9,-/6,- €

Kunsthandwerkermarkt 17. - 18. Sept

am Historischen Eisenhammer in Eckersmühlen

Von Samstag, 17. September bis Sonntag, 18. September 2011 steht

der Historische Eisenhammer in Eckersmühlen ganz unter dem Motto

des Kunsthandwerks. An beiden Tagen bieten regionale Aussteller

jeweils von 11 bis 18 Uhr kunstvolle Ideen für Haus und Garten zum

Verkauf an. Insgesamt haben sich 13 Künstler und Vereine aus dem

ganzen Landkreis Roth angemeldet, Ein kleines Rahmenprogramm sorgt

zu dem für Unterhaltung: Jeweils Samstag und Sonntag findet um 13

Uhr in der Schmiedehalle des Eisenhammers eine kostenlose Schmiedevorführung

für die Besucher des Kunsthandwerkermarktes statt.

www.eisenhammer-eckersmuehlen.de.

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Viren und Trojaner – Feinde der PC Anwender

Sie kennen sicher das Trojanische Pferd aus der griechischen Mythologie,

in dem sich Soldaten versteckten und die gut gesicherte Stadt Troja von

innen heraus angreifbar wurde. Nach dieser Geschichte erhielt auch der

„Computer-Trojaner“ seinen Namen und tut im Prinzip das Gleiche: er

schleust weitere Schadprogramme auf Ihren PC ein, gewährt Dritten

unbemerkt Zugriff auf Ihren PC oder sendet Ihre gespeicherten Daten

oder Tastatureingaben ins Internet.

Ein Virus erhält seine Klassifizierung nach dem Abbild des biologischen

Virus nach der Verbreitungs- bzw. Infektionsfunktion. Alle diese schadhaften

Programme tragen als Oberbegriff den Namen „Malware“.

Soviel zur Namensherkunft, doch wie können Sie sich vor derart schadhaften

Programmen schützen? Wir geben Ihnen Tipps, die es Verbreitern von Viren

und Trojanern schwerer machen sollen, gerade Ihren PC zu infizieren.

Ich habe doch einen Virenscanner, schützt der mich nicht?

Sämtliche Virenscanner haben alle ein gemeinsames Problem: sie sind

nicht aktuell genug um jede neue Bedrohung erkennen zu können.

Programmierer von Malware, egal was deren Absichten auch immer sind,

wissen um die Problematik der Aktualität von Virenscannern und

erhalten damit ihre Chance: wann immer Sie im Internet auf einen aktuellen

Virus oder Trojaner treffen, der bei dem installierten Virenscanner

noch nicht bekannt ist, wird dieser ungehindert Ihr System infizieren

können. Doch auch die Hersteller von Virenscannern wissen um diese

Schwäche. Sie arbeiten zwischenzeitlich äußerst effizient an der Erkennung

von schadhaften Programmen und stellen in der Regel innerhalb weniger

Stunden ein Update für den Virenscanner zur Verfügung. In genau diesem

Zeitraum von der Verbreitung von Viren/Trojanern bis zur Aktualisierung

Ihres Virenscanners ist Ihr PC durch Malwareinfektionen angreifbar.

Kann mich eine Firewall vor derartigen Bedrohungen schützen?

Eine Firewall schützt grundsätzlich nicht vor einer Infektion durch Malware.

Die eigentliche Aufgabe einer Firewall ist die Abwehr von direkten

Angriffen aus dem Internet – etwa durch Hacker. Hierdurch kann noch

kein Schadprogramm eingeschleust werden, doch wenn ein Hacker eine

Lücke in Ihrem System gefunden und volle Zugriffsrechte erhalten hat,

kann er natürlich tun und lassen was er möchte – eben auch schadhafte

Software installieren, die Sie z.B. ausspionieren soll oder auch, um nach

dem Schließen der Lücke weiterhin Zugriff auf Ihr System zu besitzen.

Um das präventiv zu verhindern gibt es Firewalls, die mit den meisten

DSL-Routern bereits vorhanden sind und zusätzlich als Basisausstattung

von Windows-Betriebssystemen seit Windows XP SP1 mitgeliefert werden.

Wie kann ich mir einen Computer-Virus überhaupt einfangen?

Viren, Trojaner und Computerwürmer werden bevorzugt über E-Mails

oder bei Downloads aus dem Internet verbreitet. Sehr beliebt sind im

Zusammenhang von Downloads auch Tauschbörsen. Öffnet man den

entsprechenden Anhang der E-Mail oder startet das eben heruntergeladene

Programm, ist es bereits zu spät. Gerade die Verbreitung von Schadsoftware

per E-Mail ist in der Weihnachtszeit besonders beliebt, denn

viele Anwender können eine persönliche Grußkarte mit Präsentation oft

nicht von einem ausführbaren Programm unterscheiden.

Aber auch Browser bieten heutzutage große Möglichkeiten für die

Verbreitung von Malware. Entbrannt durch den Kampf um die Gunst des

Nutzers liefern sich Browserhersteller ein Kopf an Kopf rennen. In immer

kürzeren Intervallen kommen neue Versionen mit bahnbrechenden

neuen Features heraus. Doch mit jedem Update kommen nicht nur neue

Features, sondern nicht selten auch neue Sicherheitslücken. Zwar werden

diese in der Regel schnell in Form eines weiteren Updates wieder

geschlossen, doch die Lücke ist zunächst einmal da und kann bzw. wird

von Malware-Verbreitern ausgenutzt.

Ist solch eine Lücke erst einmal gefunden, finden bösartige Programme

wie zum Beispiel der Bundestrojaner, der sich als Meldung von der „Bundespolizei“

ausgibt und Sie um eine Strafgebühr von 100 Euro erpresst auch

ohne dass Sie irgendetwas herunterladen müssen ihren Weg. Das bloße

Betrachten einer infizierten Webseite reichte in diesen und vielen

weiteren Fällen bereits aus, um sich den Übeltäter einzufangen.

Was hilft vorsorglich gegen die Infektion mit bösartiger Software?

An erster Stelle steht ein topaktueller Virenscanner! Es bringt nichts, wenn

ein Virenscannerhersteller stündlich neue Updates für die Erkennung

neuer Viren herausbringt, aber sich der Virenscanner nur 1x am Tag aktualisiert,

was gerade bei kostenlosen Virenscannern oft der Fall ist. Für den

privaten Gebrauch, wo man lediglich abends 1-2 Stunden am Rechner

sitzt mag das reichen, doch für längere Arbeiten am Computer und am

Internet sollten Virenscanner möglichst alle 2-4 Stunden oder in noch

kürzeren Intervallen, z.B. stündlich aktualisiert werden – je nachdem

was der Virenscanner als Einstellungsmöglichkeiten anbietet.

Außerdem sollten Virenscanner mindestens 1x wöchentlich, je nachdem

wie oft und lange man im Internet unterwegs ist, den gesamten Computer

auf Viren prüfen. Dies kann man bei nahezu allen Virenscannern automatisieren,

sodass die Prüfung der Festplatten automatisch beispiels-


weise mittwochs um 12 Uhr im Hintergrund durchgeführt wird. Hiermit

könnten Infektionen, die zum Zeitpunkt der Infektion noch unbekannt

waren, nachträglich entlarvt werden.

An zweiter Stelle stehen Updates von Betriebssystem und Browser. Mit

regelmäßigen Updates werden Sicherheitslücken in der Regel schnellstens

durch den Hersteller geschlossen sobald sie bekannt werden. Doch muss

man auch darauf achten diese Aktualisierungen zeitnah zu installieren.

Gerade wenn der Browser eine kritische Sicherheitslücke aufweist, haben

Viren und Trojaner leichtes Spiel.

Und zu guter Letzt hilft natürlich der eigene Verstand! Wenn eine

Webseite meldet, sie benötigt zusätzliche Rechte und der Browser vor

dem Bestätigen dieser Aktion warnt, sollte man lieber zwei Mal

hinsehen und genau prüfen, ob man der Webseite höhere Rechte zugesteht.

Auch bei der Suche nach neuer nützlicher Anwendungssoftware

sollte man nicht jedes Programm von jeder Webseite herunterladen,

sondern darauf achten, dass diese Software von seriösen Anbietern und

Webseiten stammt. Beispielsweise Chip, PC-Welt, Computer Base, Netzwelt,

Computer Bild und viele weitere prüfen die veröffentlichten Programme

auf Viren, bevor diese zum Download angeboten werden. Im Zweifel

achten Sie auf Erfahrungen durch andere Nutzer, die oft als Kommentare

zum Download oder in Foren verbreitet werden auf mögliche negative

Äußerungen in diesem Bereich.

Wenn es bereits zu spät ist? – Anzeichen für eine Infektion

Einmal eine Malware eingefangen ist es in der Regel nicht so einfach

diese wieder loszuwerden. Sie überhaupt zu erkennen ist meist nicht so

einfach. Nervige Fenster mit Werbung die auch angezeigt werden, wenn

Sie mit dem Browser gar nicht im Internet sind, könnten Indizien dazu

sein. Auch sehr verbreitet sind Trojaner, die sich als „Antivirus 2011“

ausgeben und Ihnen vorgaukeln, Sie hätten so und so viele Infektionen

auf Ihrem PC und sollten einen Betrag X überweisen, um diese Bedrohungen

zu entfernen.

Wenn der Virenscanner eine Bedrohung erkennt, lassen Sie diese entfernen

und starten im Anschluss den PC neu. Lassen Sie nach dem Neustart den

Virenscanner erneut nach Viren prüfen, denn viele solcher Infektionen

installieren sich beim Starten des Computers erneut und lassen Sie im

Glauben, dass Sie die Infektion bereits neutralisiert haben.

Einige Viren und Trojaner, unter Anderem sogenannte Rootkits, können

durch installierte Virenscanner in der Regel gar nicht gefunden und

beseitigt werden. Hier hilft nur ein Notfallsystem, wie es von einigen

Virenscannerherstellern zum Download und anschließendem Brennen

auf CD-ROM angeboten wird oder eine komplette Neuinstallation des

Systems.

In jedem Fall sollten Sie – bevor es zu spät ist – stets auf eine zuverlässige

Datensicherung auf einen oder mehrere externe Datenträger achten,

damit im Zweifelsfall Ihre wertvollsten Dateien nicht verloren gehen!

Oder fragen Sie einfach Ihren IT-Dienstleister: nicht jede Malwareinfektion

fordert eine Neuinstallation mit dem damit verbundenen Aufwand zur

Installation und Einrichtung sämtlicher Ihrer verwendeten Software.

Meistens können Viren und Trojaner, auch Rootkits, durch den Spezialisten

beseitigt werden, ohne das Ihre Daten weiter darunter leiden müssen.

Jürgen Weiß – Juwei-IT <

Feinstaubbelastung durch

Kopiergeräte und Laserdrucker

Laserdrucker verursachen die unterschiedlichsten Arten von Emissionen

wie Lärm, Papierstaub und Tonerstaub, die je nach Geräteart

und Nutzung unterschiedlich hoch ausfallen. Durch verschiedene

Studien wird aktuell das Gefährdungspotential geklärt. Insbesondere

die Frage, ob Tonerstaub aus Laserdruckern Lungenkrebs erzeugen

kann, wird derzeit in entsprechenden Fachgremien sehr kritisch untersucht.

Verschiedene Untersuchungen zeigten, dass der Betrieb von Laserdruckern

zu einer Freisetzung feiner und ultrafeiner Partikel führen kann. Die

Höhe der Partikelfreisetzung ist dabei aber recht unterschiedlich. Je nach

Gerätehersteller und Gerätealter variieren die Ergebnisse sehr.

Neuere Gerätetypen führen nicht automatisch zu besseren Resultaten

als ältere. Teilweise traten bei neueren Geräten höhere Emissionswerte

ultrafeiner Partikel auf als bei älteren Geräten.

Unabhängig von einen möglichen Gefährdungspotential von Druckeremissionen

raten verschiedene Forschungseinrichtungen, unter

anderem die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

dazu, durch einfache Maßnahmen die Belastungen zu reduzieren. Hierdurch

kann auch eine mögliche Gesundheitsgefahrdung ausgeschlossen

werden.

Welche Maßnahmen tragen zum Schutz bei?

Die Geräte können mit einem entsprechenden Feinstaubfilter oder Aktivkohlefilter

ausgestattet werden. In der Praxis werden diese Filter am

Lüfterausgang des Laserdruckers montiert. Der Filterhersteller sollte für

seine Filter eine Kompatibilitätsliste für alle

Druckerhersteller haben. Ob ein Filter am Gerät

ausreicht, ist anhand dieser Listen zu klären.

Gerade größere Kopiersysteme benötigen

meist 2 bis 3 Filtereinheiten an den Lüfterausgängen.

Bei der Beschaffung der Filter ist unter anderem

darauf zu achten, dass diese einen gewissen Qualitätsstandart

(ISO 9001 und Tüv Zertifizierung) erfüllen.

Nur bei der Verwendung eines solchen Filters wird die Gerätegarantie

nicht beeinträchtigt.

Eine weitere Maßnahme zur Emissionsverringerung kann auch die

Verlegung des Druckerstandorts vom Schreibtisch in einen anderen

Raum sein. Aber bereits beim Gerätekauf sollte darauf geachtet werden,

dass die Tonernachfüllung ohne Berühren oder Einatmen des Pulvers

möglich ist.

DiewagiE - Dominik Dietrich <

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Auto/Motorrad

S EPTEMBER2011

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Toyota ist weltweit das führende »grüne« Unternehmen.

Dies ist das Ergebnis einer Studie über

die »Best Global Green Brands«, welche die

Markenberatung Interbrand in dieser Woche

veröffentlicht hat.

Maßgeblich für die gute Bewertung ist zum einen

die nachhaltige Unternehmensführung, mit der

sich Toyota von den anderen Marken deutlich

abhebt. Hier konnte das Unternehmen insbesondere

mit seiner starken Emissionsreduzierung im

gesamten Produktions- und Handelsprozess,

durch seine Hybridtechnologie sowie durch Unterstützung

zahlreicher Umweltprojekte punkten.

Zum anderen wurde die positive öffentliche Wahrnehmung

gewürdigt. Die befragten Kunden

verbinden mit dem Weltmarktführer unter den

Automobilherstellern »grüne Aktivitäten«.

Das besondere Plus in der Bewertung bringt die

Übereinstimmung der beiden Kriterien Unternehmensführung

und öffentliche Wahrnehmung. Die

transparente Kommunikation dieser großen

Schnittmenge ermöglicht es Toyota, eine starke

Kundenbindung aufzubauen.

Studie durch renomierte »Interbrand«

In der Studie hatte die Markenberatung Interbrand

Konsumenten aus den zehn größten Märkten

Toyota Deutschland wird 40 Jahre alt!

40 Jahre Toyota Deutschland ist ein Grund zum Feiern.

Corolla Coupé war das erste im Jahr 1971 offiziell nach

Deutschland importierte Modell von Toyota.

Inzwischen blickt das Unternehmen auf 40 erfolgreiche

Jahre zurück. Für den TV-Spot zum Jahrestag konnte Toyota

prominente Gratulanten aus der eigenen Werbevergangenheit

gewinnen. 1992 stimmten die singenden Tiere ihr

»Nichts ist unmöööglich« erstmals an, und noch heute

verbinden sie viele unmittelbar mit Toyota – Grund genug

für ein kurzfristiges Comeback in Funk und Fernsehen. Wir

möchten Ihnen die Möglichkeit geben diese Erfolgsgeschichte

noch einmal Revue passieren zu lassen: denn seit im

Jahre 1971 die Deutsche Toyota-Vertrieb GmbH & Co. KG in

Köln startete, hat sich viel getan. Angefangen bei der Markteinführung

der Modelle Corolla, Corona und Celica, über einen

der populärsten Markenclaims aller Zeiten »Nichts ist unmöglich«

im Jahre 1985 bis hin zur aktuellen Sportwagenstudie des

FT-86, hat Toyota in Deutschland Geschichte geschrieben.

Quelle Toyota <

weltweit nach ihre Wahrnehmung von »grünen

Aktivitäten« der verschiedenen Marken befragt.

Diese Bewertung wurde ergänzt durch Fakten und

Unternehmensangaben, die aus öffentlich verfügbaren

Daten gewonnen wurden. Eine größtmögliche

Übereinstimmung beider Ergebnisse war

ausschlaggebend für eine Spitzenbewertung.

Details zu der Studie finden Sie unter www.interbrand.com

Schonung von Ressourcen und Umwelt weiter

im Fokus

Die Toyota Motor Corporation (TMC) hat ihren

jährlichen Geschäftsbericht veröffentlicht. Neben

den Kennzahlen stellt das Unternehmen vor allem

seine Ziele vor. Toyota sieht sich in der Pflicht, die

Mobilität der Zukunft zum Wohle der Gesellschaft

zu gestalten. Zum einen bedeutet dies natürlich

den Schutz der Umwelt durch den schonenden

Umgang mit natürlichen Ressourcen wie auch die

Weiterentwicklung einer CO2-neutralen Mobilität

inklusive der Entwicklung einer intelligenten

Energie-Infrastruktur, wie sie derzeit im japanischen

Rokkasho getestet wird. Zum anderen soll

das Leben der Menschen angenehmer gestaltet

werden, dafür sollen Kunde, Produkt und Dienstleistung

stärker miteinander vernetzt werden.

Nachhaltigkeitsbericht

Neben dem jährlichen Geschäftsbericht wurde

auch der Nachhaltigkeitsbericht, der über die Aktivitäten

von Toyota im Geschäftsjahr 2010 in den

Bereichen Unternehmensführung, Soziales und

Umwelt informiert. Im Fokus steht die Förderung

einer nachhaltigen Gesellschaft durch Umsetzung

der am 9. März 2011 verkündeten »Toyota Global

Vision«: Alle Erwartungen übertreffen und dafür

mit einem Lächeln belohnt werden.

Ziele des Unternehmens sind unter anderem,

sichere Autos zu erschwinglichen Preisen zu bauen

und einen offenen Dialog zu führen. Die Mitarbeiter

sollen in einem vertrauensvollen Arbeitsklima

ihr Potential voll entwickeln, die Geschäftsbeziehungen

mit Zulieferern und Händlern sollen

für beide Seiten vorteilhaft sein.

Als »corporate citizen« respektiert Toyota die

Kultur jedes Landes und fördert an den Standorten

die wirtschaftliche Entwicklung der Region. In

seiner gesellschaftlichen Verantwortung möchte

der Konzern seinen Beitrag leisten zu einer

mobilen Gesellschaft ohne Verkehrsunfälle, Staus

und Umweltbelastungen.

Quelle Toyota


Auto/Motorrad

S EPTEMBER2011

18

Der Sommer 2011 hat es in sich:

Hitzephasen gehen nahtlos in

unwetterartige Regenfälle über.

Folgen sind oftmals überschwemmte

Straßen und geflutete

Tunnel. Sie führen vielerorts

zu schwierigen Straßenverhältnissen.

Denn platscht Starkregen

auf die Strecke, ändert sich

schlagartig die gesamte Fahrphysik

– Aquaplaning droht, die

Unfall gefahr steigt. Ganz weg ist

der Kontakt zur Fahrbahn oft,

wenn Straßen oder Tunnel überflutet

sind. Die Experten von TÜV

SÜD sagen, warum Starkregen so

gefährlich ist und wie man kritische

Situationen am besten

bewältigt.

Starkregen, Gewitter, Sturmböen –

der Deutsche Wetterdienst (DWD)

kündigt Schlechtwetterfronten an

und gibt Unwetterwarnungen

heraus – meist jedoch ohne

Wirkung auf die Autofahrer, dafür

aber mit umso größerer Wirkung

TÜV SÜD:

Sicher durch Starkregen

auf die Verkehrssituation: Staus

und Unfälle wegen überschwemmter

Straßen und gefluteter

Tunnel sind die Folge. Autofahrer

sollten bei extremem

Wetter alarmiert sein. Besonders,

wenn es auf der Route Unterführungen

oder gar Tunnel gibt. Dort

gilt besondere Vorsicht, denn bei

großen Wasserhöhen droht der

Ausfall der Fahrzeugelektronik

oder das Ansaugen von Wasser

anstatt Verbrennungsluft – der

Motor stirbt ab. Weitere mögliche

Folgen: Störung von elektrischen

Komforteinrichtungen wie elektrische

Fensterheber funktionieren

nicht mehr oder die automatische

Türverriegelung lässt sich nicht

öffnen. „Ein Auto, das ins Wasser

geraten ist, kann schnell zu einem

Verkehrshindernis und damit

lebensbedrohlichen Falle werden“,

sagt Philip Puls von TÜV SÜD. Bei

extremen Wetterlagen sollten

Autofahrer ohnehin jede Tour

überdenken und notfalls auf

öffentliche Verkehrsmittel

umsteigen – sie können zwar auch

wetterbedingt liegenbleiben, sind

aber sicherer als der Wagen. „Ist

die Autofahrt unumgänglich, auf

jeden Fall die Route überprüfen

und auf Sperrungen oder

Warnungen achten“, so Puls.

Auch ohne Überflutungsgefahr

erfordert Autofahren im Regen

erhöhte Aufmerksamkeit. Alle

Wagenlenker kennen das

Phänomen: Das Lenkrad ruckt, es

lärmt in den Radkästen, es

herrscht Alarmzustand. Nicht

ohne Grund, denn im Falle von

Aquaplaning werden Mensch und

Material Höchstleistungen abverlangt:

Schon bei Tempo 80

verdrängt jeder Pneu in nur vier

Sekunden so viel Wasser wie in

eine Badewanne passt – rund 150

Liter. Schafft er es bei höheren

Geschwindigkeiten und geringerer

Profiltiefe nicht mehr,

schwimmt der Reifen auf. Wie

gefährlich dies sein kann, zeigen

Erhebungen des Gesamtverbands

der Versicherungswirtschaft

(GDV): Das Unfallrisiko ist bei

Regen doppelt so hoch wie bei

trockenen Straßen. „Wichtig ist es

deshalb, bei Nässe besonders

aufmerksam unterwegs zu sein,

die Geschwindigkeit anzupassen

und die Fahrbahnsituation fest im

Blick zu haben“, so Puls.

© Christian Schwier - Fotolia.com


Abstand: Werden Straßen plötzlich nass, ist es

wichtig, den Abstand zu den anderen Verkehrsteilnehmern

zu vergrößern. Dazu aber auf keinen Fall

hektisch lenken oder bremsen. Das gilt besonders auf

Autobahnen. Fängt es plötzlich an, stark zu regnen,

Scheibenwischer auf höchste Stufe, Fuß vom Gas,

behutsam die Geschwindigkeit verringern, Verkehr

beobachten und Ruhe bewahren. Nach dem Verzögern

nicht vergessen: linke Spur verlassen !

Warnung: Aquaplaning kündigt sich an. Meist ist die

Fahrbahnoberfläche bereits mit einem Wasserfilm

versehen. Oft hört man dann ein lautes Geräusch von

Wasser, das in die Radkästen oder unter den Fahrzeugboden

spritzt. Durchdrehende Räder oder

zuckende Zeiger von Drehzahlmesser oder Tachometer

sind da schon die großen Warnzeichen. Auch

ein Rucken in der Lenkung zeigt, dass zeitweise der

Boden unter den Rädern des Autos verloren

gegangen ist. „Bei Regen verstärkt auf solche Zeichen

achten“, so der Hinweis von Puls.

Straße: Spurrillen erhöhen die Gefahr deutlich. Doch

der Belag spielt ebenfalls eine große Rolle. Es gibt

spezielle Asphaltsorten, die Wasser besser ableiten.

Eine Neigung oder Wölbung der Straße unterstützt

den Abfluss. Besonders anfällig sind dagegen Betonfahrbahnen,

wie sie aktuell wieder häufiger auf Autobahnen

angelegt werden. Der Profi-Tipp von TÜV

SÜD: Auf Änderungen der Straßenverhältnisse und

der Beläge achten ! Bei Spurrillen besondere Vorsicht

walten lassen und Geschwindigkeit verlangsamen !

Tempo: Ab welcher Geschwindigkeit das Auto

aufschwimmt, hängt von zahlreichen Faktoren ab.

Einen sehr starken Einfluss hat natürlich die Profiltiefe

der Reifen. Ein neues Profil mit sieben und mehr Millimetern

leitet das Wasser noch bei rund 80 km/h ab.

Bei drei Millimetern ist es Zeit, die Pneus zu erneuern,

denn schon bei Tempo 70 fährt der Autofahrer

Wasserski. Beim gesetzlichen Grenzwert von 1,6 Millimetern

droht Aquaplaning schon bei 50 Sachen.

Breite Schlappen schwimmen tendenziell früher auf

als eine ausgewogene Bereifung. Tipp von Puls:

„Reifen rechtzeitig wechseln. Zwischen drei und vier

Millimeter Profil ist das Minimum.“

Lenkung: Schwimmen die Vorderräder erst einmal,

ist Lenken nicht nur unmöglich, sondern geradezu

schädlich. Das Auto reagiert nämlich zunächst nicht,

wechselt dann aber unter Umständen schlagartig die

Richtung, wenn die Reifen wieder greifen. Der wichtige

Tipp von TÜV SÜD: Vor Lenkkorrekturen erst die

Geschwindigkeit senken, damit die Bodenhaftung

wieder hergestellt ist.

Bremse: Im Gegensatz zur Lenkung darf die Bremse

jederzeit eingreifen – jedenfalls wenn das Auto

zumindest mit ABS ausgerüstet ist, das ein Ausbrechen

schon weitgehend verhindert. Nicht zu zaghaft

aufs Pedal treten! ABS sorgt dafür, dass kein Überbremsen

eintritt. TÜV SÜD Zusatz-Tipp: Bei nassem

Wetter hin und wieder leicht auf die Bremse treten !

Das trocknet Beläge und Scheiben, die im Notfall

dann schneller greifen. Moderne Systeme in

Premium-Fahrzeugen tun dies übrigens von allein

und ohne dass es der Fahrer merkt.

Frank Volk, TÜV Süd <

19


Auto/Motorrad

S EPTEMBER2011

20

Technische Innovationen vereinen niedrige Emissionen mit dynam

die Essenz von Nissan PURE DRIVE

Der Micra DIG-S ist das aktuelle Aushängeschild der Nissan PURE-DRIVE-Strategie. Seit Anfang dieses Jahres darf jeder

neue Nissan nur noch maximal 129 g/km an CO2 emittieren - will er das begehrte PURE-DRIVE-Signet am Heck tragen.

Mit 95 g/km unterbietet der Micra DIG-S diesen Grenzwert mehr als deutlich.

Den Micra DIG-S stattet Nissan serienmäßig mit innovativen Technikbausteinen

aus, darunter eine Start/Stopp-Automatik und das voll integrierte

Navigations-, Kommunikations- und Audiosystem NISSAN Connect mit

Fünf-Zoll-Farbdisplay.

Der brandneue DIG-S-Motor mit nur 1,2 Liter Hubraum - sorgt auch auf

Landstraßen und Autobahnen für reichlich Vortrieb. Denn das via

Kompressor aufgeladene und direkt einspritzende Triebwerk entwickelt

die Kraft eines 1,5-Liter-Saugeraggregats - und das bei Verbräuchen auf

dem Niveau eines nur 1,0 Liter großen Motors. Der Durchschnittsverbrauch

beträgt lediglich 4,1 l/100 km.

»Selbst ohne die bemerkenswert niedrigen CO2-Emissionen würde der

Micra DIG-S ein Lächeln auf das Gesicht eines jeden Neubesitzers

zaubern. Er macht einfach Spaß, ist in jeder Beziehung praktisch und

glänzt mit vielen fortschrittlichen Features, die zum Teil noch nicht einmal

in weitaus größeren Fahrzeugen zu finden sind. 8


ischer Performance -

Zugleich trumpft er durch seine niedrigen Unterhaltskosten

und die ungetrübte Performance des Antriebsstrangs

auf«, sagt Laurent de la Cotardière, Vice President

Marketing, Nissan Europe.

DER Micra DIG-S-MOTOR IM ÜBERBLICK

• Kompressoraufladung und Direkteinspritzung

• Dreizylinder-Benziner, Vierventil-Zylinderkopf,

1.198 Kubikzentimeter

• 72 kW (98 PS), 142 Nm, 95 g/km CO2

Neben einem sehr präzise zu schaltenden Fünfganggetriebe

bietet Nissan für den Micra DIG-S optional ein

stufenloses CVT-Getriebe an. Ein weltweit zum ersten

Mal installiertes zusätzliches Planetenradgetriebe

ermöglicht eine mit 7,3:1 deutlich größere Übersetzungs-Spreizung:

Spontanes Ansprechverhalten aus

niedrigen Drehzahlen lässt sich so kombinieren mit

überzeugender Wirtschaftlichkeit bei höherem Tempo.

Ausstattung

Analog zu seinen Vorgängern hat Nissan auch den

jüngsten Micra großzügig ausgestattet und ihm eine

Reihe von Features mitgegeben, die auf das urbane

Einsatzprofil des Modells zugeschnitten sind. Allen

voran eine fortschrittliche Einparkhilfe.

Selbstverständlich macht Nissan bei der aktiven und

passiven Sicherheit keine Abstufungen. Das heißt: ESP,

ABS, sechs Airbags, drei Kopfstützen auf der Rückbank

und eine automatische Verriegelungsfunktion der Türen

nach dem Losfahren sind generell Standard. Das

Gleiche trifft auf die Servolenkung, die höhenverstellbare

Lenksäule, die Zentralverriegelung mit Fernbedienung,

das digitale Display und die elektrischen Fensterheber

(vorn) zu.

Das Navigationssystem nutzt Straßenkarten in hoher

Auflösung, die via SD-Karten jederzeit aktualisierbar

sind.

Fortschrittliche Technik-Features

Ein besonders fortschrittliches Technik-Feature (Standard

im Tekna, optional im Acenta) bietet der neue

Micra mit dem Parkguide PSM (Park Slot Measurement).

Er ist speziell auf die Domäne des Kleinwagens, den

engen Stadtverkehr, gemünzt und hilft dem Fahrer oder

der Fahrerin, beim Vorbeifahren an einer Parklücke

deren Länge zu taxieren. Dazu muss zuvor nur ein PSM-

Knopf am Armaturenbrett gedrückt und die fragliche

Fahrzeugseite (rechts oder links) durch das Setzen des

Blinkers angegeben werden.

Bei Geschwindigkeiten unterhalb von 25 km/h »scannt«

das unsichtbare Auge den Parkraum und meldet das

Ergebnis auf ein Display im Instrumentenbrett.

Das dreiteilige Kombiinstrument mit Analoguhren für

Geschwindigkeit und Drehzahl sowie digitalen

Anzeigen für Tankinhalt, Motortemperatur und weitere

Daten ist denkbar einfach abzulesen. Auch die in einer

runden Bedieninsel gruppierten Tasten für Heizung und

Lüftung, Audioanlage und andere Funktionen sind

logisch angeordnet und intuitiv zu bedienen.

Quelle Nissan <

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jungeSeiten

extra für euch !

Verein zur Erhaltung der Fränkischen Grillkultur

Speedgrillen ein voller Erfolg

Zum fünften Mal bereits richtete der Verein zur Erhaltung der Fränkischen

Grillkultur heuer die Fränkische Meisterschaft im Speedgrillen

in Kleinschwarzenlohe aus.

Beim Speedgrillen wird ein Grillnachmittag, vom Grillaufbau bis zum

Wurstbraten, von Teams bestehend aus zwei Personen, unter sportlichen

Bedingungen nachgestellt. Natürlich kommt dabei der Spaß nicht zu

kurz.

Bei strahlendem Sonnenschein konnte Vorsitzender Thomas Neswadba

viele Freunde und Mitglieder des Vereins, unter ihnen Wendelsteins

zweiten Bürgermeister Willibald Milde, begrüßen.

Beim sportlichen Teil sicherte sich das Team der Kleinschwarzenloher

Kärwaboum, vertreten durch Daniel und Martin Wiedmann, den Pokal

für den ersten Platz. Ihnen folgte das Jungs-Team der Kärwa All Stars aus

Wendelstein, sowie die „Kotnascher“ auf Platz 3. Erstmal wurde in diesem

Jahr ein Fairplay-Pokal durch die Jury vergeben, welchen sich das Team

„Die Feierdeifel“ verdiente.

Auch im Anschluss an die launige Siegerehrung gab es eine Premiere.

Erstmals spielte Livemusik im Grillgarten. Die Band Sinister Side heizte

den Anwesenden ordentlich ein und bildete den Auftakt für eine ausgelassene

Feier.

Der nächste Höhepunkt für den Verein zur Erhaltung der Fränkischen

Grillkultur wird sein Stand am Wendelsteiner Weihnachtsmarkt sein.

Tilo Bergmann <

Wir suchen das

meier-Madl des Monats

Wir bieten ab sofort einmal im Monat ein kostenloses Shooting

für junge Leserinnen des meier®-Magazins an. Immer zu einem

anderen Thema dürfen sich Bewerberinnen von uns in Szene

setzen lassen.

Dabei darf unser Slogan »Ungewöhnliche Fotos – für außergewöhnliche

Frauen« wörtlich genommen werden. Wir wollen nicht

immer nur glamour und schön, sondern einfach anders...

Thema für Oktober: »Gold«

Bewerbt euch per Mail sw@meier-magazin.de oder werdet

vielleicht sogar einfach auf der Straße angesprochen.

meier-Madl im September

Thema »Natur«

Name: Delia Schadwinkel

Alter: 20, wohnt in Kornburg

Berufswunsch: Lehrerin

Mag an der Region: man kann abends mal schön Essen

gehen oder am Kanal in der Sonne liegen

Freizeit: Tennis, Musik, mit Freunden treffen

Ihr Bild findet sie: Cool

Das gute Wetter lockte viele Zuschauer

nach Kleinschwarzenlohe.

7 Alle Teilnehmer waren voll bei der

Sache.


Heimrennen in Weinmannshof

Beste Voraussetzungen für den Jahresendlauf am 02.10.11 in Tettenagger geschaffen

Nach dem nicht ganz so erfolgreichen

Rennwochenende vor vier Wochen in

Tettenagger setzten die Fahrer des

SCC Schwanstetten auf das Heimrennen

in Weinmannshof, das

sogleich der letzte

Vorlauf zur deutschen

und bayerischen

Meisterschaft

war.

Schon in Lauf eins war Vorstand Thomas Trautmann an

der Reihe und sicherte sich mit Platz 3 den ersten Pokal

des Tages und eine gute Ausgangsposition für den

Kampf um die bayerische Meisterschaft der Klasse unverbaut

über 1800 ccm. Jürgen Neumeyer hingegen hatte

weniger Glück und musste sein Gefährt vorzeitig

abstellen.

Rennpremiere von Uwe Skubinn

Anschließend folgte die Rennpremiere von Uwe Skubinn

in der Klasse »unverbaut bis 1800 ccm«. Trotz eines

legendären Überschlags zu Beginn seines Laufes konnte

dieser sein erstes Rennen zu Ende fahren. Auf dem Weg

ins Ziel konnte dieser sogar noch den ein oder anderen

Gegner ausschalten. Stammfahrer André Skubinn

konnte bei seinem Lauf keine Punkte erzielen.

5 Fahrer des SCC in der »Superklasse Karrosserie«

Im schnellsten Lauf des Tages gingen vor heimischen

Publikum gleich fünf Fahrer des SCCS an den Start. Ralf

Bott konnte sich mit einem suveränen Start-Ziel-Sieg die

Führung in der Gesamtwertung zurückholen. Jürgen

Neumeyer erreichte bei seiner Superklassepremiere

Rang zwei.

Marco Dorstewitz startete beim Heimrennen gleich in

zwei Klassen. Den Anfang machte er in der Klasse unverbaut

bis 1300 ccm. Auf Grund eines technischen

Defektes konnte dieser seinen Lauf jedoch nicht zu Ende

fahren. Nach einem Fahrzeugwechsel durch Dorstewitz

startete dieser zusammen mit Julian Hopf in der Klasse

»Verbaut Spezial«.

Hier war es Hopf der weniger Glück hatte und direkt vor

seiner Fankurve im Wall stecken blieb. Marco Dorstewitz

hingegen konnte sich mit Rang vier vier wichtige Punkte

für die Gesamtwertung sichern.

Jahresendlauf am 02. Oktober in Tettenagger

Auf Grund der durchweg guten Platzierungen in der

Jahrewertung der Fahrer des SCC, müsste es beim

Endlauf in Tettenagger sicherlich den ein oder anderen

Titel für die Fahrer geben.

Weitere Informationen zu den nächsten Rennen erhalten

sie unter www.scc-schwanstetten.de

Stefanie Reimer <

TERMIN

Jahresendlauf

02. Oktober

Tettenagger

Bilder: Christian Morgenstern l Agentur Sternmedia

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Fotos: Thorsten Wirner

Fotos: Horst Weidler

Katzwanger Kärwaboum

5 Tage Ausnahmezustand

Zwei Schläge brauchte es, bis das erste Bier aus

dem Bierfass der Landwehrbrauerei floss und die

Katzwanger Kärwa offiziell eröffnet war. Zuvor

versammelten sich bereits viele von uns Kärwaboum

und -madli, um den zahlreich erschienenen

Kärwakindern beim Aufstellen des Kinderkärwabaumes

zuzuschauen.

Glücklich, dass die 5. Jahreszeit endlich angebrochen

ist, feierten wir gemeinsam den Kärwaauftakt

im Festzelt und waren voller Vorfreude auf

die kommenden 5 Tage Ausnahmezustand.

Am Samstag startete dann der traditionelle

Kärwaumzug. Hierbei wurde gesungen, viel

gelacht und natürlich Rast gemacht. Am Kärwaplatz

angekommen konnten bei strahlendem

Sonnenschein die letzten Vorbereitungen für das

Aufstellen des Baumes getroffen werden ehe es

dann losging. Zum ersten Mal seit langem lief´s

dann nicht so ganz nach Plan. Die dritte Schwalbe

ist gebrochen. Dies war jedoch kein größeres

Problem, da die Nachbarkärwaboum aus Kornburg

ihre Schwalbe zur Verfügung stellten. Nach

dieser Unterbrechung, konnte es dann weitergehen

und der Baum stand gegen 18 Uhr wie eine

Eins.

Nachdem ein paar Jungs sich sogar die ganze

Nacht um die Ohren schlugen um tapfer unseren

Baum zu bewachen, hieß es für alle, egal ob Bou

oder Madla: 8 Uhr Treffpunkt am Rednitzparkplatz,

denn dort findet seit 17 Jahren unser legendäres

Sautrogrennen statt.

Diese Gaudi macht den Sonntag für uns zum

wichtigsten, aber auch arbeitsreichstem

Kärwatag in Katzwang. Bis ca. 18 Uhr war das

Wetter so fantastisch, dass ab 10 Uhr das Frühschoppen

und ab 14 Uhr dann das Rennen mit

anschließender Siegerehrung ohne Kom pli -

kationen über die Bühne gingen.

Unseren Geburtstagskindern im September wünschen wir alles Gute !

Am 7. September gratulieren wir unserm Silvan (19). Weitergefeiert wird dann am

08. September bei der Theresa (23), bevor wir am 12. September gleich zwei Geburtstage

zu feiern haben: Glückwunsch an Tabea (32) und Jaqueline (17). Bei unserer Jenny wird

am 14. September dann ein Schnaps fällig, denn Sie wird 22 Jahre alt. Abgerundet werden

die Geburtstage am 16. September von unserm Kasi (27) und am 18. September von der

Corinna (24). Auf das all Eure Wünsche in Erfüllung gehen !

Am 18. August um 2:49 Uhr erblickte die kleine Lusia das Licht der Welt. Herzlichen Glückwunsch

von der ganzen Truppe an die glücklichen Eltern, Doris und Markus ! Wir freuen

uns sehr über den neuen Kärwanachwuchs und gratulieren zum Töchterchen !

Zum Lebenswandel Hand in Hand: Viel Glück ! Viel Liebe !

Viel Verstand !

Liebe Franzi, lieber Flo ! Wir, die Kärwaboum und-madli, wünschen Euch zu Euer Hochzeit

alles Gute und wünschen euch eine glückliche Zukunft !

Thorsten Wirner

Trotz der Arbeit hatten wir Kärwaboum und

-madli genauso viel Spaß, wie unsere zahlreichen

Besucher, auf die wir uns im nächsten Jahr wieder

freuen ! Am Abend zog dann ein heftiger Sturm

mit Gewitter und starken Regenschauern auf,

doch wir halfen alle zusammen, so dass keines

unserer Pavillons beschädigt wurde oder davon

flog.

Gegen 22 Uhr fand dann im Zelt die alljährige

Sauverlosung statt, bei der wir wieder kräftig ab -

sahnten, so dass die Verpflegung für unsere Nachkärwa

wieder gesichert wurde.

Nach drei ereignisreichen Tagen, brauchten wir

alle etwas Ruhe. So trafen wir uns, wie gewohnt,

am Montag zum gemütlichen Frühschoppen.

Einige von uns gingen zum Einklang des Abends

zur Preisverleihungen des diesjährigen Kärwaschießens,

bei dem wir abermals den Preis für die

Meistbeteiligung eines Vereins / einer Gruppe

erhielten. Wer danach immer noch nicht genug

hatte, ging zu die Goggerer, wo bis in die frühen

Morgenstunden Kärwalieder gesungen wurden.

Endlich war der legendäre Dienstag angebrochen.

Seit vielen Jahren kommen Sepp und die

Steigerwälderknutschbären und sor gen im Zelt

so richtig für Stimmung. Auch dieses Jahr war’s

wieder a morz Gaudi und alle feierten im vollen

Zelt. Fast ein bisschen traurig, dass diese 5 tollen

Tage im Ausnahmezustand wieder vorbei sein

sollten, machten wir uns anschließend auf den

Weg zur Rednitz. Dort ließen wir, wie jedes Jahr,

die Kärwa bei Lagerfeuer und Gesang aus klingen.

Thorsten Wirner <

Fotos: Atelier 6.9 Stefan Wiest


FOTOSERIE

Katzwanger Kärwa Sautrogrennen

2011

Bilder: Atelier 6.9 l Stefan Wiest

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Bundesagentur für Arbeit

Nach erfolgreicher Bewerbung folgt die Bewährungsprobe für Berufsanfänger

Die ersten 100 Tage im neuen Job

Fragen Sie ja nicht nach einem Urlaub in

den ersten vier Wochen! Lästern Sie auch

nicht über eine Kollegin und ihre Schuhe.

Schauen Sie besser den älteren Mitarbeitern

über die Schulter.

Stellen Sie stets höflich Ihre Fragen. Und

bedanken Sie sich für die Antworten.

Es geht hier um die ersten 100 Tage für

Azubis im neuen Job. Denn in diesen

ersten drei Monaten entscheidet sich, ob

sie top oder ein Flop sind.

Ähnlich wie bei Politikern ist das die Prüfzeit,

in der sich jeder Neuling in einem

Unternehmen erst einmal bewähren

muss, ob er ins Team passt. Personalberater raten allen, die frisch in einen Betrieb kommen:

In dieser Zeit muss man beweisen, dass man die richtige Einstellung und Qualifikation

mitbringt. Und: Man erwartet auch, dass sich der oder die Neue engagiert und mit den

Kollegen harmoniert.

Das ist in der Tat nicht immer leicht, wissen Berufsberater. Aber man kann sich auf diese Zeit

gut vorbereiten. Sie empfehlen vor Antritt der neuen Stelle viele Informationen über den

Betrieb zu sammeln. Dafür würden sich Internet und Intranet eignen, auch gute Handbcher,

und – wenn vorhanden – Mitarbeiter-Zeitschriften seien gute Info-Quellen. Wichtig dabei:

Sich möglichst schnell ein Insider-Wissen über das Unternehmen anzueignen.

Arbeitsberater empfehlen: Ist das Erlangen von Insider-Kenntnissen außerhalb eines Unternehmens

nicht möglich, hilft nur das Gespräch mit den Kollegen. Denn nur wer weiß, wie es

in der Abteilung oder im Betrieb läuft, kann sich schnell integrieren. Dazu sollte man in der

Kaffeepause ruhig einmal Fragen stellen. Und in Großbetrieben sich nicht per E-Mail bei den

Kollegen vorstellen, sondern persönlich auf sie zugehen.

Einen ersten Fehler im neuen Betrieb gilt es auf jeden Fall zu vermeiden:

Die meisten denken, sie müssen sofort mit den älteren Mitarbeitern mithalten können,

stürzen sich viel zu sehr auf eine erste Lernphase. Dabei vergessen sie, dass es besonders

wichtig ist, die neuen Kollegen kennen zu lernen und sich ins Team zu integrieren. Erst danach

sollte die Lern-oder Ausbildungsphase angegangen werden, wissen Ausbilder in großen

Unternehmen.

Fehler Nummer 2: Sie verstecken sich. Sind zu abwartend und zurückhaltend, scheu und

schüchtern. Aber nur derjenige, der Interesse zeigt, Fragen stellt, seine Mitarbeit anbietet,

kann im Team schnell Punkte sammeln.

Fehler Nummer 3: Nicht ängstlich sein, sondern sich offen für neue Aufgaben interessieren.

Dabei Respekt vor der Arbeit der Kollegen zeigen, wissen dass die Älteren einen erheblichen

Wissensvorsprung vor einem selbst haben. Auf keinen Fall mit eigenem Wissen vor ihnen

angeben, sondern lieber Fragen stellen und Anweisungen des Teamleiters befolgen. Sonst

stellt man sich selbst schnell an den Rand.

Dass man tatsächlich nur 100 Tage Zeit hat, sich zu bewähren – dieser Auffassung sind nicht

alle Ausbilder. Viele sagen, dass man auch danach noch eine Schonfrist hat, seine persönlichen

Stärken zu zeigen. Aber sie mahnen: Die ersten drei Monate im neuen Job stellen schon

die Weichen für die Zukunft in einem Unternehmen. Man sollte also grobe Fehler im Umgang

mit den Kollegen und in der Anfangs-Lernphase möglichst vermeiden. <

10 Experten-Tipps für Berufs-Neulinge

1. Arbeiten Sie sich schnell und gut ein. Sorgen

Sie dafür, sich schnellstmöglich zu integrieren.

2. Nutzen Sie aktiv alle Lernmöglichkeiten, die

sich bieten. Wenn es Einführungsveranstaltungen

gibt, nehmen Sie unbedingt daran teil.

Aufmerksamkeit spielt eine große Rolle, machen

Sie sich Notizen und wiederholen Sie die neu

erarbeiteten Themen für sich noch einmal.

3. Fragen Sie nach – aus eigenem Interesse und

um sicher zu gehen, dass Sie auch wirklich alles

verstehen.

4. Keine Angst vor zu vielen Fragen. Sie sollten

lieber einmal mehr fragen, als Fehler zu begehen.

Fragenstellen ermöglicht, schneller selbständig

zu arbeiten. Sie signalisieren so auch, dass Sie

interessiert sind.

5. Leisten Sie gute Arbeit bei dem, was Sie anpacken.

So erlangen Sie Vertrauen und einen guten

Ruf bei Vorgesetzten und Kollegen.

6. Zeigen Sie Interesse an der Arbeit Ihrer

Kollegen. Fragen Sie sie nach deren Aufgaben

und finden Sie heraus, wie diese Tätigkeiten zu

Ihrem eigenen Job stehen. Das ermöglicht Ihnen,

Zusammenhänge im Betrieb besser zu erkennen.

7. Offene und unverkrampfte Beziehungen zu

anderen sind wesentliche Voraussetzungen

dafür, um gut und effektiv zusammenzuarbeiten.

8. Seien Sie hilfsbereit. Selbstverständlich sollen

Sie Ihre eigenen Aufgaben gut erledigen. Gerade

in der Einlernphase gibt es allerdings oft

„Zwangspausen“, in denen Sie nichts arbeiten

können. In solchen Situationen sollten Sie Ihre

Hilfe anbieten.

9. Beweisen Sie, dass Sie wirklich möglichst

schnell möglichst gut werden möchten. Bitten

Sie Ihren Chef, Ihren Ausbilder und gegebenenfalls

Ihre Kollegen um ein Feedback zu Ihren Leistungen.

Das zeigt, dass Sie sich für den Eindruck

interessieren, den andere von Ihnen haben.

10. Lernen Sie aus Ihren Fehlern. Fehler lassen

sich gerade in der Einstiegsphase einfach nicht

vermeiden. Geben Sie Fehler zu, korrigieren Sie

ihn sofort. Wenn Sie einen Fehler gemacht

haben, den andere für Sie ausbaden müssen,

entschuldigen Sie sich bei der betreffenden

Person dafür.


Landratsamt Roth

Aktionstag für Ehrenamtliche

LANDKREIS ROTH – Sich für andere einsetzen. Unentgeltlich. Nur aus dem

Wunsch heraus, zu helfen. In der heutigen Zeit ist das keine Selbst -

verständlichkeit. Aber es gibt sie, die Bürger, die „einfach so“ zupacken.

In Wort und Tat. Umso mehr steht Anne Thümmler, die Leiterin von

„Für einander“, der Kontaktstelle „Bürger-Engagement Landkreis Roth“,

hinter der „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“, die Mitte

September bundesweit auf dem Programm steht.

Die Aktion findet in der Woche vom 16. bis 25. September bereits zum

siebten Mal statt und wird vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftlichen

Engagements unter dem Motto »Engagement macht stark !« organisiert.

Das Ziel: die Vielfalt des ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen

Engagements hervorzuheben und zu würdigen.

Ein zentrales Anliegen des Bundesnetzwerks ist es, eine Kultur der Anerkennung

bürgerschaftlichen Engagements mitzuentwickeln und zu

gestalten, um deutlich zu machen, dass bürgerschaftliche Engagement

und die aktive Beteiligung von möglichst vielen Menschen für eine

demokratische Gesellschaft wichtig und unverzichtbar ist.

Anne Thümmler hofft auf eine gute Resonanz im Landkreis auf diese

Aktion, „zumal wir hier eine Menge laufen haben, von dem aber viele

Bürger gar nichts wissen. Jetzt haben diese Initiativen, die ganz unterschiedlich

strukturiert sind, die Chance, sich einer größeren Öffentlichkeit

bekannt zu machen.“

Die Koordinatorin von „Füreinander“ ruft alle Akteurinnen und Akteure,

Vereine, Initiativen, Organisationen, staatliche Institutionen und Unternehmen

auf, unter dem Motto „Engagement macht stark!“ auf ihr ehrenamtliches

Engagement, auf Freiwilligenprogramme, Projekte und Initiativen

aufmerksam machen und sich in der zentralen Veranstaltungsdatenbank

des BBE eintragen zu lassen.

Informationen zur Aktionswoche gibt es bei Annegret Thümmler,

„Für einander“ Kontaktstelle Bürger-Engagement Landkreis Roth,

Telefon 09171 / 81-125, fuereinander@lraroth.de

oder unter www.engagement-macht-stark.de

Darüber hinaus sucht die Kontaktstelle „Für einander“ aktuell

für verschiedene konkrete Projekte Freiwillige:

Der TSV Georgensgmünd bietet ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im

Sport. Das FSJ wird ganztätig als praktische sportliche Tätigkeit im Verein,

im Kindergarten und in der Schule geleistet.

Die Mittelschule Wendelstein bietet Engagementmöglichkeiten für

Ehrenamtliche bei der Mittagsbetreuung und beim Mittagessen, als Freizeit-Ansprechpartner,

zur Unterstützung der KursleiterInnen im handwerklichen

Bereich.

Die SVE des Förderzentrums Roth (Schulvorbereitende Einrichtung)

sucht ab dem Beginn des neuen Schuljahres am 13.September eine

Person, die jeweils am Montag, 11.20 Uhr und Dienstag, Mittwoch und

Donnerstag jeweils um 12.00 Uhr ein Kind vom Förderzentrum (Brentwoodstr.

5) zum Arche Noah Kindergarten (Sigmund-Freud-Str. 6)

begleitet.

Die Schulsozialarbeit des Sonderpädagogischen Förderzentrums Roth

sucht für ein sozialpädagogisches Projekt ehrenamtliche MitarbeiterInnen,

die Interesse daran haben Schüler beim Aufbau einer Schülerfirma

zu begleiten. Zur Umsetzung dieses Projekt wird auch ein kleiner

Laden mit zwei Räumen (ein Verkaufsraum, ein Wirtschaftsraum) im

Stadtgebiet Roth gesucht.

Die Offene Behindertenarbeit – OBA – der Lebenshilfe Schwabach-

Roth sucht ehrenamtliche MitarbeiterInnen die Freude daran haben,

Menschen mit Behinderung bei der Gestaltung ihrer Freizeit zu unterstützen.

Sie müssen keine Ausbildung im sozialen Bereich haben, die

Freude mit Menschen in Kontakt zu kommen recht aus. Neue MitarbeiterInnen

werden von erfahrenen Kräften an die Aufgaben herangeführt.

Nähere Informationen bei:

„Für einander“ Kontaktstelle Bürger-Engagement, Ansprechpartnerin:

Annegret Thümmler, Landratsamt Roth, Weinbergweg 1, Zimmer 102,

Tel.: 09171/81-125, fuereinander@lraroth.de <

mitmachen

Jugendredaktion

In der meier-Jugendredaktion arbeiten wir gemeinsam eure Themen

aus. Ob CD-, DVD- oder Buchtipp, Veranstaltungshinweis, Reisebericht,

Vorstellung eures Hobbys oder Vereins ... – alles was euch interessiert.

Ihr wählt die Themen, das meier-Magazin unterstützt euch soweit nötig

dabei diese professionell aufzubereiten. So lernt ihr auch die Abläufe im

Verlag kennen und erfahrt viele wichtige Details – alles kostenlos.

Interessiert? Dann meldet euch bei uns!

Kontakt beim meier-Magazin:

i

Markus Streck, Tel. (09129) 289 551,

ms@lookout.de, www.facebook.de/streck.m <

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Die größten Geheimnisse

rund um’s Thema Haar

Jeden Tag waschen und stylen wir unser Haar wie selbstverständlich

in unserem Morgenritual. Haben Sie jedoch schon mal

darüber nachgedacht, welchen Sinn das Haar erfüllt und warum

der Haarwachstum an jedem Körper ein gewisses Schema

aufweist?

Um hier Antworten zu finden, müssen wir erstmal geschichtlich

um einige Zeit zurückgehen. Vor gut 200 000 Jahren nahm eine

Entwicklung ihren Lauf, die von Höhlenmenschen über Neandertaler

bis hin zum heutigen Homo sapiens haartechnisch einige

unterschiedliche Merkmale aufweist. Während die Körperbehaarung

unserer längsten Vorfahren noch stark an ein Fell erinnerte,

begrenzt sich beim modernen Menschen die Behaarung hauptsächlich

auf das Haupthaar, Augenbrauen, Wimpern, Intimbehaarung

und evtl. Bartwuchs. Das lässt Rückschlüsse auf den Sinn von

Haaren zu.

Ursprünglich hat die Natur unsere Behaarung als Wärmedämmung

bei kaltem Wetter und als Schutz vor Sonneneinstrahlung

angelegt. Da diese Funktionen in der Evolution an Kleidung abgegeben

wurde, ging die Körperbehaarung stufenweise zurück.

Aber auch heute macht die verbliebene Behaarung Sinn. Während

Augenbrauen und Wimpern das Auge vor Schmutz und Schweißtropfen

schützen, wirkt das Haar in sämtlichen Körperregionen

immer noch als wichtigste Verteilstelle von Körpereigenen Duftstoffen

wie z. B. der Pheromone, welche in der Auswahl unseres

sozialen Umfeldes eine tragende Rolle spielen und uns unterbewusst

mitteilen, ob wir einen Menschen „riechen können“ oder

nicht.

Interessant ist auch, wann sich das Haar bildet. Das Haarwachstum

beginnt beim Menschen schon sehr früh im Mutterleib. Bereits in

der sechsten Schwangerschaftswoche werden beim Ungeborenen

am ganzen Körper ca. 5 Millionen menschliche Haarfollikel

gebildet. Es entsteht am ganzen Körper das sogenannte Flaumhaar.

Dieses bildet sich erst ab dem 7. Schwangerschaftsmonat

wieder zurück. Frühgeborene kommen sogar manchmal noch mit

dieser starken Körperbehaarung auf die Welt! Bei Kindern entwickelt

sich zunächst eher feines Haar, welches sich bis zum 20.

Lebensjahr in die endgültige Form unserer Behaarung erreicht.

Ich hoffe ich konnte einige Geheimnisse lüften,

Ihr Marc Seubert vom HAIRlike frisörteam seubert <

Eine weltweite Kampagne die jetzt auch in unserer Region

erste Spuren hinterlässt.

Die Schulerinitiative „Plant-for-the-Planet“ wurde im Jahr 2007 ins

Leben gerufen. Sie hat ihren Ursprung in einem Schulreferat des damals

9-jährigen Felix Finkbeiner über die Klimakrise, das er mit den Worten

„Lasst uns in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen“ beendete.

Sein Referat mit diesem Aufruf hielt Felix auf

Initiative seiner Direktorin auch in anderen

Klassen und an anderen Schulen. Schon wenige

Wochen später, am 28. März 2007, pflanzten die

Kinder den ersten Baum und Klaus Töpfer, der

ehemalige deutsche Bundesumweltminister

und ehemalige UNEPExekutivdirektor (Umweltprogramm

der Vereinten Nationen), wurde

Schirmherr der Schülerinitiative.

Der mittlerweile weltweite Slogan der Kinder heißt „Stop talking. Start

planting.“ – „Nicht reden, pflanzen“.

Die Überzeugung, dass Reden alleine nichts bringt und es höchste Zeit

zum Handeln ist, setzt die Kampagne auf plakative Weise bildlich um: Auf

aufmerksamkeitsstarken Motiven halten die Kinder Prominenten wie z.

B. Fürst Albert II von Monaco, Gisele Bündchen, Muhammad Yunus und

vielen anderen Prominenten, Regierungschefs und Nobelpreisträgern

die Hand vor den Mund.

Felix hielt die letzten Jahre diverse Vorträge auf der ganzen Welt, und

konnte dadurch bereits mit Unterstützung von zahlreichen Botschaftern

für Klimagerechtigkeit weltweit 3 891 618 Bäume pflanzen!

Jeder Baum entzieht bis er ausgewachsen ist der Atmosphäre etwa drei

Tonnen CO2.

Stiftung mit weltweitem Netzwerk und demokratischer Struktur

Plant-for-the-Planet ist als Netzwerk organisiert. Die einzelnen Clubs

werden durch einen weltweiten Vorstand vertreten. Im März 2011

wurden die 14 Mitglieder aus den 7 Weltregionen auf der Plant-forthe-

Planet Jahreskonferenz gewählt. Zahlreiche Kinder aus aller Welt

stimmten über Internet ab. Die Stiftung hilft die Aktivitäten der Kinder

weltweit zu finanzieren. Mit einem Durchschnittsalter von zwölf Jahren

ist dies vermutlich einer der jüngsten Vorstände einer Stiftung. Die Amtszeit

beträgt ein Jahr, eine Wiederwahl ist nicht möglich. Erwachsene

unterstützen die Kinder mit Tat und Rat in Ihren Aktivitäten.

Weitere Infos finden Sie unter

www.plant-for-the-planet.org/de

http://www.facebook.com/plantfortheplanet

Das HAIRlike Frisörteam Seubert unterstützt

die Kampagne direkt und mit einem

Pflanzvorhaben in Schwabach. In den

Salons wird ab sofort mit einer zertifizierten

Bio-Pflegeserie, die auf künstliche Duft- und

Farbstoffe sowie Parabene und Silikone

verzichtet, ein Statement gesetzt.

Für jedes bis zum 31.09. verkaufte Produkt

der Serie pflanzt das HAIRlike-Team zwei

Bäume! Jeweils einen Baum direkt in Schwabach

und ein Baum geht in Zusammenarbeit

mit der Firma Loreal als Spende direkt an die

Initiative „Plant-for-the-Planet“. Seien Sie Teil

der Aktion und sichern sich so Ihre persönlichen

Bäume, um unsere Zukunft nachhaltig

zu verbessern!

Marc Seubert vom HAIRlike frisörteam seubert


meier Bar fußläuf fußläufer

Unsere e nächst nächste

Barfußßwanderung

findet am Samstag

den 17.09.2011 sta statt.

Wir tr effen ffe uns um 14.30 Uh

an der Osterkirche in Wo orzeldorf

(An der Radrunde 109).

Dass Barfußwandern etwwas

besondere

ist spricht sich wohl schnell herum un

in der Gruppe traut man sich schon m

eher als alleine. Bei unser unserer letzten To

an der Schwarzach trafen en sich fast 50 Barfuß

läufer und haben uns dur durch den sehr ange

nehmen Matsch tsch begleitet. begleit

Entgegenkommende gegenkommende WWanderer

warnten un

zwar vor den tiefen Schlammlöcher

chlammlöchern,

die da

kämen. Mit unserem: „Ja, Ja, da freuen wir uns

drauf“, haben wir sie etw was irritiert. „Da wer

den die Schuhe schon nnicht

dreckig...“ Noch

erstaunter schauten sie aber dann auf unse-

re Füße und auf die vielen nachfolgenden

Barfüßer.

Andere begrüßten uns schon als die meier-

Barfußläufer. Das finden wir mal richtig

gut!

Diesmal wurden wir von on einem Redakteur

der Nürnberger nber Nachrich

ichten ich begleit begleitet, dder

etwas enttä

äuscht schien,

dass diese Art zu wander andern für uns eher normal ist und wir nicht alterna-

tiv in Hippi-Klamotten en unterwegs un sind.

Unsere Wanderungen haben

sich jedenfa falls gerade für vie ele Worzeldorfe fer

als prima Familienausflug

amilienausflug herumgesprochen. Die Kinder inder finden immer

etwas zum spielen, klett lettern oder herummatschen.

Die nächste meier Bar arfußwanderung führt uns von der Osterkirche

Richtung Waldspielplatz, tz, dem altem Kanal und Richtung Kornburg über

die Wiesen zurück zur „echten „ech Kirchweih“ der evangelischen

angelischen Kirchenge-

meinde.

Bieranstich ist gegen 17.30 17.30 Uhr und auch als Barfüßer sind sind wir hier herz

lich willkommen! Immer mmerhin war Pfarrer Berger schon das zweite Mal mit

uns unterwegs.

Mehr Infos fo und für alle Fragen ein offenes ffe Ohr finden Sie bei Familie

Wiest Te Tel. 0176 24 02 68 38 sw �

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Urla

29


© Janina Dierks - Fotolia.com

30

AOK gibt Tipps zum Thema Schulranzen

Bei zuviel Gewicht drohen

Haltungsschäden

Für Schulanfänger ist der Schulranzen

ein sichtbares Zeichen

dafür, dass sie jetzt „schon groß“

sind und für sie ein neuer

Lebensabschnitt beginnt.

„Gerade bei einem sechsjährigen

Fliegengewicht darf die

Schul tasche nicht zu schwer

werden“, so Christine Brummer,

Bereichsleiterin Gesundheitsförderung

der AOK Schwabach.

Hier einige wichtige Hinweise, damit

dauerhaft Rückenproblemen und

Haltungsschäden vorgebeugt werden

kann:

Für die Gesundheit spielt das Gewicht des Ranzens eine große Rolle.

In den ersten beiden Schulklassen soll er leer höchstens 1.200 Gramm

wiegen, später maximal 1.500 Gramm und im gepackten Zustand zehn

bis fünfzehn Prozent des Körpergewichts des Kindes nicht überschreiten

(bei Normalgewicht). Ein Kind, das 20 Kilo wiegt, sollte

demnach nur einen etwa zwei Kilo schweren Ranzen tragen.

Auf breite, gepolsterte Gurte sollte man Wert legen, die leicht

verstellbar sind, um den Ranzen dem Rücken des Kindes anpassen zu

können. Wichtig ist, dass er stabil und auch körpergerecht geformt

sowie mit einem Rückenpolster ausgestattet ist.

Auch auf das richtige Tragen kommt es an. Der Ranzen gehört auf den

Rücken und nicht einseitig über die Schulter oder unter dem Arm

getragen. Er sollte mit der Schulterhöhe abschließen und eng am

Körper anliegen.

Besonders schwere Gegenstände, wie große Bücher, sollten im Schulranzen

nach hinten gepackt werden, damit die Kinder sie möglichst

nah am Körper tragen.

Deshalb gemeinsam täglich prüfen, was für den Unterricht am jeweiligen

Tag unbedingt mitgenommen werden muss und Überflüssiges

konsequent aussortieren.

Modischer Trend und originelles Aussehen sollten bei der Auswahl des

Schulranzens zweitrangig sein. Umhängetasche oder Rucksack

kommen für kleinere Kinder nicht in Frage.

Beim Kauf des Schulranzens empfiehlt es sich, auf den Hinweis

„Entspricht DIN 58124“ zu achten. Dann bietet er zusätzlich auch mehr

Sicherheit durch Reflektorstreifen und Signalfarben.

Weitere Informationen unter www.aok.de (unter „Suchen“ das Stichwort

„Schulranzen“ eingeben).

<

© Kzenon - Fotolia.com


Markt Wendelstein

Aktion »Sicher zur Schule – sicher nach Hause«

Am Dienstag, 13. September 2011 beginnt für unsere Schulanfänger

ein neuer und wichtiger Lebensabschnitt. Die Kinder, insbesondere

die neueingeschulten, die nun wieder zu bestimmten Zeiten auf dem

Schulweg unterwegs sind, werden von vielen Kraftfahrern irrtümlich

als »verkehrssichere« Verkehrsteilnehmer angesehen. Doch in vielen

Situationen sind unsere Kinder im Straßenverkehr weit überfordert

und den Ansprüchen noch nicht gewachsen.

Mit dem Schulanfang beginnt für sie der tägliche Weg zur Schule. Insbesondere

für die ABC-Schützen lauern erhebliche und für sie unvorhersehbare

bzw. nicht erkennbare Gefahren.

Denken Sie als Erziehungsberechtigte und Eltern ihrer Schützlinge daran,

den Schulweg schon vorher mit den ABC-Schützen abzugehen und sie

anfangs auch regelmäßig zu begleiten. Außerdem sollten Sie korrektes

Verhalten im Straßenverkehr, z.B. Überqueren eines Zebrastreifens,

immer wieder üben. Besonders wichtig ist dabei die Schulwegmarkierung.

Vor dem Überqueren der Kreuzungen und Einmündungsbereiche

sollen die Schüler jeweils in den Wartekästchen, die einen günstigen

Einblick in die Einmündungs- und Kreuzungsbereiche geben, auf ankommende

Fahrzeuge achten. Erst wenn kein Fahrzeug von links und rechts

kommt, dürfen sie die Fahrbahn überqueren.

Man erreicht langfristig

bei den kleinen Verkehrsteilnehmern

ein »Sicherheitsempfinden«,

wenn

man immer dieselbe

Route für den Schulweg

wählt. Halten Sie daher

Ihre Kinder an, dem mar -

kierten Schulweg nachzugehen.

Aber beachten Sie bitte,

die Schulwegmarkierung ist

nur eine Hilfestellung.

Auch der markierte Schulweg ist nicht frei von Gefahren für die Kinder.

Die Verantwortung für den Schulweg bleibt bei den Eltern bzw. den

Erziehungsberechtigten.

Rückschnitt von Pflanzenüberhang

Mit einer weiteren Bitte wenden wir uns an die Eigentümer der

anliegenden Grundstücke des vorgesehenen Schulweges.

Bitte achten Sie jetzt ganz besonders auf den Rückschnitt von Pflanzenüberhang.

Durch die überhängenden Äste sind die Fußgänger

gezwungen auf die Straße auszuweichen. <

© Fotolia - Kzenon

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Graffiti am Spielplatz

Jugendtreff Wendelstein e.V

Am Schießhaus 2 · Wendelstein

Tel. 09129 / 401-124

Fax 09129 / 401-126

Aus zeitlichen Gründen konnte nicht, wie ursprünglich angekündigt, die zum

Spielplatz in der Johannes-Trinker-Straße angrenzende Garagenrückwand in

der letzten Schulwoche (25.-29.07.2011) von drei ambitionierten Graffiti-

Künstler kindgerecht und farbenfroh verschönert werden. Damit ist das

Projekt aber nicht aufgehoben, sondern nur auf die Herbstmonate

verschoben.

NACHBERICHTE AUS DEM KELLER

Jugendtreff-Übernachtung

Wegen des nicht gerade sommerlichen

Wetters fiel das diesjährige

Zeltwochenende buchstäblich ins

Wasser. Stattdessen übernachtete

unsere Vorstandschaft kurzer Hand

mit den Jugendlichen, die sich für

das Zeltwochenende angemeldet

hatten, vom 23.-24. Juli im Jugendtreff,

in dem bis früh morgens bei

Billard, Kicker, Brett- und Konsolenspielen

sowie SingStar die Post

abging. Etwa 30 junge Sportlerinnen

und Sportler, die von den

Handballertagen einen spontanen

Abstecher in den Jugendtreff

machten, bildeten zu den SingStar-

Darbietungen einen fabelhaften

Background-Chor.

Abschlussgrillen

Das diesjährige Abschlussgrillen am

29.07.2011 auf dem Basketballfeld/

Bolzplatz »Käfig«, der dankenswerter

Weise bald aufgewertet wird (näheres

hierzu war der Tagespresse zu

entnehmen), stand im Zeichen

mehrerer Specials: Neben Kicker,

Inline-Hockey, natürlich Leckerem

vom Grill spielten sich die fantastischen

»Grapes« schon mal warm für

ihren Auftritt beim Nürnberger Barden-

Treffen tags darauf.

Das neue UPDATE ist da!

Das Sepember bis Februar 2012 UPDATE ist da!

Es liegt ab Anfang September im Kinder- und Jugendbüro/Jugendtreff,

in den Schulen und im Rathaus aus! Des

Weiteren erhält jeder Haushalt der Marktgemeinde ein Exemplar

per Einwurf.

Mo: 9-15 Uhr Di: 10-16 Uhr

Mi: 11-16 Uhr Do: 11-15 Uhr

info@jtwendelstein.de

www.jtwendelstein.de

www.facebook.de/jtwendelstein

Veranstaltungen

RöBa TEEN TREFF >> ab 10 Jahre

UPDATE !

Unser Programmheft UPDATE

liegt im Kinder- und Jugendbüro,

in den Schulen und im Rathaus aus.

22.September 2011 - Bilderrahmen bemalen

Ihr sucht noch einen hübschen Bilderrahmen für ein Foto aus den Sommerferien?

Dann seid ihr heute genau richtig! Kommt vorbei und gestaltet euren ganz individuellen

Bilderrahmen!Beitrag: 2,00 €

17. Sept 11 / 15. Okt. 11 / 26. Nov. 11 / 22. Jan. 12 / 18. Feb. 12

»It`s party time« ……

heißt es auch im Herbst wieder im Kinder-& Jugendbüro. Alle ab 12 Jahre, die

Freude am Tanzen, Feiern, mit Freunden treffen und »Disco-Feeling« haben, sind

bei dieser Veranstaltungsreihe genau richtig bei uns im Keller. Denn an diesen

Samstagabenden öffnen wir immer von 18 bis 23 Uhr unsere Türen (Jugendliche

unter 14 Jahren sind bis 22 Uhr herzlich willkommen) und laden zur Party ein.

24. Sept. 11 / 22. Okt. 11 / 19. Nov. 11 / 17. Dez. 11 / 11. Feb. 12

»Roll the Ball«

Für diejenigen, die lieber kicken statt tanzen, bietet die Mobile Jugendarbeit in

Kooperation mit dem Team des Offenen Treffs ab September wieder die Möglichkeit,

sich ab 18.00 Uhr bis Mitternacht unter dem Motto »Roll the Ball« in der Schulturnhalle

auszupowern.

Jeden Freitag ab 19 Uhr - »Freitagskochen«

Und alle, die gerne den Kochlöffel schwingen, sind bei unserer dritten Veranstaltungsreihe

richtig aufgehoben: »Freitagskochen«. Jeden Freitag ab 19 Uhr wird es

voll bei uns in der Bistroküche. Gemeinsam wird gekocht und anschließend miteinander

gegessen – jeder ist herzlich eingeladen.

Der RöBa Teen Treff richtet sich an Kids im Alter von 10-14 Jahren und findet in den

Jugendräumen des TSV Röthenbach statt. Anmeldung ist jeweils eine Woche vor

dem Angebot, der Beitrag beträgt 3,00 € pro Termin.

»KIDS TREFF« >> von 6-10 Jahre

Jeden 2. Donnerstag in der Zeit von 15-17 Uhr, Anmeldeschluss am Montag vor

dem Angebot.

»Offener Treff« >> ab 12 Jahre

Mi: 16-20 Uhr Do: 17-20 Uhr

Fr: 17-21.30 Uhr Sa: 18-21 Uhr

Turn- und Sportverein 1927 Röthenbach bei St. Wolfgang e.V.

Tennis im Rahmen des Jugendfreizeitplans

der Gemeinde Wendelstein

beim TSV 1927 Röthenbach bei St. W.

Am Mittwoch, den 17. August waren die Jugendlichen für 2 Stunden auf

der Tennis-Anlage des TSV 1927 und vergnügten sich mit dem kleinen

gelben Ball.

Es waren 25 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Dankenswerter

Weise haben sich 5 Betreuer aus der Tennis-Abteilung zur Verfügung

gestellt. Somit konnten die Schüler auch auf 5 Plätze aufgeteilt werden

so dass jeder Jugendliche gut betreut werden konnte.

Zum Schluss wurde noch ein Foto gemacht und jeder durfte sich einen

gelben Ball zur Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Karlheinz Zagel <


Jugend Lebt e.V., Schwanstetten

Neues aus dem Verein

Im Sommermonat August fanden auch unsere

Mitglieder Zeit für Erholung. Dass wir dabei die

Jugendarbeit irgendwo immer im Blick haben, ist

schon beinahe selbstverständlich geworden.

Erfreulich ist, dass wir auch weiterhin im aufmerksamen

Blickpunkt vieler Interessierter stehen. Das

zeigte sich z.B. in einem Gespräch mit Landrat

Herbert Eckstein. Als aufmerksamer Zeitungsleser

war er durch verschiedene Artikel auf Jugend Lebt

aufmerksam geworden. Die Zielsetzungen fand er

überzeugend und so kam es zu einer Begegnung

mit Vorsitzendem Anton Hoch, der mit großer

Freude eine Spende von 250 EUR entgegennehmen

konnte. Beim Austausch über die Vereinsarbeit

berichtete der Landrat auch über seine eigenen

Erfahrungen in der Jugendarbeit und ermutigte

Mitglieder und Vorstandschaft, das angestrebte

Ziel beharrlich zu verfolgen. Wir danken für die

Unterstützung.

Auch von der Gemeinde haben wir einen Zuschuss erhalten. Kämmerer Werner Gegner informierte unseren

Vorsitzenden über die Möglichkeiten, die die gemeindlichen Förderrichtlinien eröffnen. Auf dieser Grundlage

haben wir inzwischen 162,50 EUR erhalten. Auch hierfür herzlichen Dank.

In loser Folge möchten wir Ihnen gerne unsere Vorstandsmitglieder vorstellen

und beginnen in dieser Ausgabe mit dem Vorstandsvorsitzenden.

Im Gespräch:

Anton Hoch

1. Vorsitzender

Jahrgang 1962, gelernter Einzelhandelskaufmann,

verheiratet, 2 Kinder.

Anton „Toni“ Hoch wohnt seit 1991 in der

Gemeinde und ist seit 19 Jahren aktiver

Feuerwehrmann bei der Ortswehr Schwand.

„Ich engagiere mich im Verein JugendLebt, weil meine beiden Kinder den Jugendtreff

regelmäßig besucht haben bzw. immer noch besuchen. Durch ihre Erzählungen habe

ich erkannt, wie wichtig neben der guten verbandlichen Jugendarbeit in unserer

Gemeinde ein offenes Angebot ist. Auf Anregung meiner Tochter Katharina bin ich dann

im Februar 2011 zum ersten Unterstützertreffen in der Kulturscheune gegangen. Dort

habe ich weitere engagierte Eltern kennen gelernt. Uns alle hat das Anliegen zusammengeführt,

eine Verbesserung in der offenen Jugendarbeit zu erreichen. Dass ich Vorstandsvorsitzender

wurde, hat sich irgendwie ergeben, geplant war es eigentlich nicht. Obwohl

ich die Mitarbeit in Vereinsstrukturen kenne, haben die Anforderungen an den ersten

Verantwortlichen eines neuen Vereins doch eine andere Dimension, in die ich mich erst

finden musste. Bereut habe ich es bisher nicht. Stets von Neuem fühle ich mich im

Austausch und der Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten angeregt, unterstützt und in

unserem gemeinsamen Anliegen auch bestätigt.“

Monika Neumaier <

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34

Landratsamt Roth / Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) im Landkreis Roth

Das Netzwerk für Kinder nimmt Formen an

LANDKREIS ROTH – Ein Jahr ist es her, dass Nina Schöppner ihre Arbeit

als „Koordinierende Kinderschutzstelle“ (KoKi) unter dem Dach des Rother

Landratsamtes aufgenommen hat. Jetzt, zwölf Monate später, fällt die

erste Bilanz der Diplom-Pädagogin durchwegs positiv aus.

Frau Schöppner, die KoKi steht Eltern über ein Netzwerk von Fachstellen mit

Rat und Unterstützung zur Seite. Was hat sich während des vergangenen

Jahres im Landkreis Roth getan?

Schöppner: Zum einen konnte ich schon viele Fachstellen für die Kooperation

mit KoKi gewinnen. Über die Vernetzung mit Kindergärten, Frauenund

Kinderärzten, Hebammen sowie Frühförder- und Beratungsstellen

ist es möglich, den Familien bestmöglich zu helfen. Zum anderen wird

das Angebot der KoKi immer besser angenommen. Die Zahl der beratenen

Familien hat sich im zweiten Halbjahr im Vergleich zu den ersten

sechs Monaten bereits mehr als verdoppelt. Man merkt, dass „KoKi“ mehr

und mehr zum Begriff wird.

Wie sieht das Angebot der KoKi konkret aus?

Schöppner: Ein pauschales Angebot gibt es nicht – gerade das ist der

Vorteil der Beratungsstelle. Wir geben gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern

Tipps und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf, die genau auf

die jeweilige Situation zugeschnitten sind.

Manchmal müssen wir mit den Betroffenen zusammen auch erst ganz

neue Lösungswege erarbeiten, weil es für den speziellen Fall noch gar

keine passgenauen Hilfsangebote gibt. Wie auch immer die entsprechende

Hilfe am Ende aussieht - die Familie entscheidet stets selbst, ob

und welchen Weg sie gehen möchte. Wir begleiten diesen natürlich gerne

unterstützend. Nur eines gilt von vornherein grundsätzlich: Die Beratung

der KoKi ist immer kostenlos – egal, ob sie telefonisch, in meinem Büro

oder bei den Betroffenen zu Hause stattfindet.

Wer kann sich an die KoKi wenden?

Schöppner: Alle, die mit Kindern unter sechs Jahren zu tun haben: Eltern,

Alleinerziehende, Familienangehörige, Nachbarn, Erzieherinnen, Ärzte.

Manchmal erreichen mich einfach nur Anfragen nach der Adresse der

nächstgelegenen Krabbelgruppe; manchmal will ein besorgter Nachbar

wissen, wie er einer überforderten Mutter helfen kann. Mal benötigt eine

Familie Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Betreuungsform

für das Kind, mal informiert sich eine Schwangere schon frühzeitig

über finanzielle Hilfsmittel.

Es kommt auch vor, dass sich zum Beispiel Erzieherinnen an mich

wenden, weil sie bei einer Familie Unterstützungsbedarf erkannt haben.

Ohne den Namen der Familie preiszugeben, können sie sich bei mir erst

einmal informieren, wie sie helfen können. Für jede Frage rund um das

Thema „Kind“ kann die KoKi erster Ansprechpartner sein.

Mein Netzwerk ermöglicht es mir, die Eltern an die jeweilige Fachstelle

zu vermitteln oder den anfragenden Fachstellen praxisnahe Tipps an die

Hand zu geben.

Aber es gibt sicher auch Fälle, bei denen es nicht allein damit getan ist, eine

Adresse oder hilfreiche Kontakte zu vermitteln.

Schöppner: Natürlich. Mich erreichen ganz unterschiedliche Probleme,

auf die ich eine passgenaue Lösung finden möchte. Von minderjährigen

Müttern, die Kind und Ausbildung unter einen Hut zu bringen versuchen,

bis hin zu Alleinerziehenden, die es sich nicht zutrauen, alleine zum

Arbeitsamt zu gehen. Von Familien, die in der Kindererziehung und im

Haushalt Unterstützung brauchen, bis hin zu Eltern, die in der Schuldenfalle

sitzen und nicht mehr weiterwissen.

In jedem dieser Fälle versuche ich, die bestmöglichen Partner zu finden,

oder – wenn nötig – für die spezielle Situation ein neues Netzwerk zu

knüpfen; zum Beispiel aus Familienangehörigen oder Nachbarn, die die

betroffenen Eltern entlasten können.

Was war Ihr bislang größtes Erfolgserlebnis?

Schöppner: Es ist immer ein Erfolg, wenn sich die Eltern nach einem Beratungsgespräch

besser fühlen. Oft reicht es schon, dass ihnen jemand

zuhört, ihre Sorgen ernst nimmt und gemeinsam mit ihnen nach

Lösungen sucht. Meistens spürt man förmlich, wie von den Betroffenen

ein ungemeiner Druck abfällt, wenn sie merken, dass sie mit ihren

Problemen nicht alleine dastehen.

Wie wird es in den kommenden Monaten weitergehen?

Schöppner: Zum einen möchte ich natürlich weiter am KoKi-Netzwerk

arbeiten, damit es noch engmaschiger wird. Weil es dann auch noch

sicherer und effektiver wird. Deshalb würde ich mich freuen, wenn sich

in Zukunft weitere Fachstellen bei mir melden.

Über die enge Kooperation mit unseren KoKi-Partnern können wir

Hemmschwellen von Seiten der Familien abbauen, um ihnen dann auch

besser helfen zu können.

Zum zweiten möchte ich KoKi noch einer breiteren Öffentlichkeit

bekannt machen. Alle – ob Eltern, Familienangehörige, Nachbarn,

Erzieher, Ärzte oder Beratungsstellen -, die mit Kindern zu tun haben,

sollen wissen, dass sie sich bei Unsicherheiten und Unterstützungsbedarf

an die KoKi wenden können. Neben Plakaten in Kindergärten und Arztpraxen

haben wir nun zum Beispiel geplant, alle neuen Untersuchungshefte

mit einem Aufkleber der KoKi-Stelle versehen. So haben alle Eltern

die Kontaktdaten jederzeit griffbereit.

Zur Sache:

Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) hat im Juli 2010 im

Landratsamt Roth ihren Betrieb aufgenommen. Die Arbeit der

KoKi erstreckt sich über zwei verschiedene Ebenen.

Zum einen die konkrete Fallarbeit mit Familien: Die KoKi ist

Anlaufstelle für alle werdenden Eltern, Alleinerziehende und

Familien mit Kindern bis zu sechs Jahren. Über die Suche nach

den richtigen Ansprechpartnern und Angeboten hilft Diplom-

Pädagogin Nina Schöppner den Familien, passgenaue Hilfen im

Landkreis zu finden.

Zum anderen ist die Netzwerkarbeit ein Schwerpunkt, üb die

versucht wird, alle Fachstellen, die mit Kindern arbeiten, zusammenzuführen.

Diese bilden das „Netzwerk frühe Kindheit“.

Erfahrungsbericht einer Mutter

(aus einer E-Mail an Nina Schöppner):

„... Sie (Nina Schöppner) reichen einem die Hand, wenn es steinig

wird, und geben einem durch Ihre Worte und Taten das Gefühl,

eine gute Mama zu sein. Ich bin sehr froh, Sie zu kennen und mit

Ihnen „zusammenzuarbeiten“, denn Sie haben mir einen Großteil

meiner Kraft und meines Selbstvertrauens zurückgegeben und

gezeigt, dass mein Sohn und ich auch ohne Papa ein super Team

sind und eine tolle Zukunft haben. ...“

Diplom-Pädagogin

Nina Schöppner

i

KoKi Landkreis Roth

Nina Schöppner

Weinbergweg 1 · 91154 Roth

Raum 103

Telefon: 09171 81- 481

E-Mail: koki@landratsamt-roth.de

www.landratsamt-roth.de/koki


Landratsamt Roth

Kreisjugendamt fördert Kinderbetreuung

LANDKREIS ROTH – Neben den ABC-Schützen

starten im September auch viele Kleinkinder in

einen neuen Lebensabschnitt – sie besuchen

zum ersten Mal einen Kindergarten oder eine

Kinderkrippe. In den Tageseinrichtungen, zu

denen auch die Horte gezählt werden, soll ihre

Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen

und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit

gefördert werden. Doch das kostet Geld. Für

Familien, die dieses Geld nicht aufbringen

können, kann das Kreisjugendamt Roth die

Beiträge teilweise oder ganz übernehmen.

Ob eine Finanzierung durch das Amt möglich

ist, wird nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuches

XII (SGB) ermittelt. Dabei errechnet sich

ein Bedarf für die Familie, der als Einkommensgrenze

herangezogen wird. Liegt das

Einkommen unter dieser Grenze, werden die

Kosten komplett übernommen. Liegt das

Einkommen lediglich knapp darüber, muss die

Familie nur einen Eigenanteil der Gebühren

bezahlen. Das Amt bezuschusst den nötigen

Evang. Familienhaus Lauf e.V.

„wellcome“ – Projekt

Wir suchen für „wellcome“ ehrenamtliche Mitarbeiterinnen !

Können Sie sich für die Idee von „wellcome“ begeistern? Hätten Sie Lust

eine Familie in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt eines

Babys zu unterstützen, so wie es sonst Familie, Freunde oder Nachbarn

tun würden? Haben Sie Erfahrung mit Babys und Kleinkindern? Sind

Einfühlungs vermögen, Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit für Sie

selbstverständlich ? Dann freut sich „wellcome“, wenn es gerade Sie für

die Mitarbeit gewinnen kann !

Das Evang. Familienhaus bietet Ihnen mit „wellcome“ ...

·eine zeitlich überschaubare Aufgabe

·Erfahrungsaustausch

·Fachliche Begleitung und Fortbildung

Restbetrag. Im vergangenen Jahr hat der Landkreis

in diesem Bereich rund 394.000 Euro an

Fördergeldern ausgegeben.

Grundsätzlich werden vom Kreisjugendamt nur

die Beiträge für den Besuch eines Halbtagsplatzes

gewährt. Ausnahmen liegen vor, wenn

die Eltern des Kindes berufstätig sind, und die

Betreuung des Kindes während der Berufstätigkeitszeiten

der Eltern nicht gesichert ist.

i

Auskunft erteilen die Mitarbeiter des

Kreisjugendamtes

unter der Telefonnummer 09171 81-224.

Auch Tagespflege wird gefördert

Neben dem Besuch einer Kindertagesstätte

bezuschusst der Landkreis eine weitere Betreuungsform:

die Kindertagespflege. Die

Betreuung des Kindes durch eine Tagesmutter

oder einen Tagesvater ist dann förderungsfähig,

wenn die Familie beziehungsweise der alleinerziehende

Elternteil berufstätig oder derzeit

Hallo Familien, brauchen Sie Unterstützung ?

Das Baby schreit, das Geschwisterkind ist eifersüchtig, der Vater beruflich

eingespannt und die Großeltern leben in einer anderen Stadt. Während

der ersten Wochen und Monate erhalten Sie individuelle Hilfe durch eine

ehrenamtliche Mitarbeiterin, die 1-2 mal in der Woche für 2-3 Stunden

zu Ihnen nach Hause kommt, Ihnen das Baby oder die Geschwisterkinder

abnimmt, Sie ganz praktisch unterstützt und zuhört.

Mit der „wellcome“-Koordinatorin klären Sie ab, welche Unterstützung

Sie brauchen und be kommen dann eine ehrenamtliche Mitarbeiterin

vermittelt.

i

arbeitsuchend ist, das Einkommen eine im SGB

XII festgelegte Obergrenze nicht übersteigt und

die Betreuung eine Mindeststundenanzahl in

der Woche beträgt. Diese liegt bei einem

zusätzlichen Kindergartenbesuch bei fünf,

ansonsten bei zehn Wochenstunden.

Das Kreisjugendamt Roth hilft nicht nur bei

der Finanzierung einer Tagespflege, sondern

auch bei der Suche nach einer geeigneten

Betreuungsperson.

i

i

Ansprechpartnerin ist Gabriele Lauhoff,

Telefon: 09171 81-242.

Sie berät die Familien und vermittelt

geeignete Betreuungspersonen.

Nähere Informationen zur Förderung von

Kindern in Tageseinrichtungen und in der

Tagespflege auch unter www.jugendamtroth.de,

in der Kategorie „Hilfen“.

Dort steht auch der Antrag auf Förderung

zum kostenlosen Herunterladen bereit. <

Entsprechende Informationen über Umfang und Kosten dieses

Angebotes erhalten Sie bei Birgit Weihrich-Patrik, montags von

8.00-10.30 Uhr unter 09123 - 96 62 544

www.familienhaus-lauf.de

Inge Offenhammer, Pädagogische Leitung <

35


© Creative images - Fotolia.com

36

GESUNDHEIT

Gerade Menschen, die sich bei der Arbeit, zum

Beispiel bei der Obsternte, viel im Freien

aufhalten, sind besonders gefährdet, von

Bienen oder Wespen gestochen zu werden.

Normalerweise ist das zwar lästig, aber kein

größeres Problem. Anders sieht es aus, wenn

der Betroffene allergisch reagiert.

Jedes Jahr sterben Menschen an allergischen

Reaktionen. Womöglich hätten viele dieser

Todesfälle verhindert werden können, hätte

der Betroffene rechtzeitig eine Immuntherapie

begonnen. Damit es nicht soweit kommt,

empfiehlt die Land- und forstwirtschaftliche

Krankenkasse (LKK) Franken und Oberbayern

Insektengiftallergikern, also Menschen, bei

denen die Atmung und die Kreislauffunktionen

durch einen Insektenstich beeinträchtigt

werden, eine sogenannte Hyposensibilisierung.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um mit der

Therapie zu beginnen. Werner Köhler, Leiter

der LKK Franken und Oberbayern betont: „Die

Kosten dafür werden von der LKK, ebenso wie

von allen anderen gesetzlichen Kassen, übernommen“.

MEDIZIN KOSMETIK SPORT WELLNESS

Die Land- und forstwirtschaftliche Krankenkasse

Franken und Oberbayern informiert:

Bienen- oder Wespenstichallergie?

Eine Immuntherapie kann Ihr Leben retten!

Allergiker sollten jetzt mit Hyposensibilisierung beginnen

Bei einer solchen sogenannten Hyposensibilisierung,

die sich in der Regel über drei bis fünf

Jahre erstreckt, bekommen die Patienten unter

ärztlicher Aufsicht kleinste Dosen des allergieauslösenden

Insektengiftes verabreicht. So

wird der Körper langsam an das Gift „gewöhnt“

und die lebensbedrohlichen Reaktionen bei

einem Stich bleiben künftig aus. Lassen Sie sich

gegebenenfalls von Ihrem Arzt beraten.

Je nach gewähltem Verfahren kann bereits

nach dem ersten Tag der Immuntherapie ein

Schutz vor allergischen Reaktionen bestehen.

Allerdings können auch allergische Reaktionen

durch die Verabreichung der Giftdosis auf -

treten. Deshalb ist eine ärztliche Überwachung

unbedingt notwendig. Die Erfolge in der

Vergangenheit sprechen aber unbedingt für

eine solche Immunisierung !

Weitere Informationen gibt es auch im Inter net,

zum Beispiel unter:

www.gesundheit.bayern.de unter dem Suchbegriff

„Hyposensibilisierung“

sowie allgemein zu Insektengiftallergien und

deren richtige Behandlung unter:

www.initiative-insektengift.at

Inzwischen ist die Wespenplage dieses Jahres

zwar schon fast um, falls Sie Allergiker sind, und

noch keine Immuntherapie hinter sich haben,

sollten Sie trotzdem auf jeden Fall einige

Regeln beachten, wenn Sie sich jetzt draußen

aufhalten:

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob und ggf.

welches Notfallset Sie immer bei sich tragen

sollten. Solche Sets gibt es in verschiedenen

Varianten. Lassen Sie sich beraten, welches

für Sie geeignet ist. Im Ernstfall hilft das Set,

die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes

zu überbrücken.

Informieren Sie Ihre Umgebung (Familie,

Arbeitgeber, Kollegen usw.) unbedingt über

die bestehende Allergie und den Gebrauch

des Notfallsets.

Vermeiden Sie es möglichst, sich während der

Wespenzeit alleine draußen aufzuhalten.

Und letztlich: Probieren Sie unbedingt eine

Desensibilisierung aus – die Erfolgsraten sind

gut !

Petra Stemmler


Landratsamt Nürnberger Land

Begrüßungstaschen

für Familien mit Neugeborenen

NÜRNBERGER LAND (lra) – Das Bündnis für Familie im Nürnberger Land

wendet sich direkt an Familien, die Nachwuchs bekommen haben. Ab

September werden zur Geburt eines Kindes Informations-Taschen übergeben.

Die Taschen beinhalten schriftliches Informationsmaterial zu

Fragen und Themen, die für Familien mit Kindern wichtig sind. Ausgegeben

werden die bunten

Taschen von den Städten,

Märkten und Gemeinden

des Landkreises, die den

Inhalt jeweils mit eigenen

Informationen und Angeboten

anreichern.

Neben Elternbriefen und Familienwegweiser für den Landkreis geben

verschiede Informationsblätter – wie Bündnis für Familie, Koordinationsstelle

Frühe Hilfen (Koki), Erziehungsberatungsstelle, ärztliche U 3

Betreuung und ein Faltblatt zu Schulkinderbetreuung – einen ersten

Überblick über Hilfe- und Unterstützungsangebote im Landkreis und der

Heimatgemeinde. Holzwürfel mit Spielanleitung und ein Kugelschreiber

sowie spezielle Beigaben der jeweiligen Gemeinde komplettieren den

Tascheninhalt. Das Bündnis für Familie ist Teil im Konzept der Kreisentwicklung

des Landkreises Nürnberger Land und hat die Aufgabe, die

Familienfreundlichkeit in allen Lebensbereichen zu fördern. <

Schule isst besser

Vorreiter in der ganztägigen Verpflegung von Schülern –

Das Schülercafe der Adalbert-Stifter-Schule

Ein großer Erfolg war die Jahresveranstaltung zur Schulverpflegung am

Ende des Schuljahres in der Adalbert-Stifter-Schule in Nürnberg-Langwasser.

Rektor Reinhard Rombs und Fachlehrerin/Verpflegungscoach

Jutta Bär waren rundum zufrieden.

Fachlehrerin Jutta Bär mit aktiven

Schülerinnen

Einen großen Erfahrungsschatz

und ausgezeichnete Erfolge konnte

das Schülercafe den Gästen und

Fachleuten aus den verschiedenen

Schulen darstellen. Bereits seit

sieben Jahren ist hier ein Verpflegungsprojekt

erprobt, das Schüler

bei der Zubereitung des Frühstücks,

der Pausenverpflegung und

des Mittagessens mit einbindet.

Neben der Unterrichtszeit bereiten

Schüler der Schülerfirma Schülercafe

für ihre Klassenkameraden ein

gesundes Frühstück, die Pausenverpflegung

und einen Mittags -

imbiss zu. Unterstützt werden sie

von einer Halbtagskraft und der

Fachlehrerin.

So konnten die Schüler und ihre Lehrer den Teilnehmern an der Jahresveranstaltung

der Vernetzungsstelle für Schulverpflegung in Mittelfranken

an ihrer Schule in Langwasser für andere Schulen diese erfolgreiche

Arbeit vorstellen. <

37


38

Markt Wendelstein

Nachbarschaftshilfe für Röthenbach/St. Wolfgang –

Ehrenamtliche gesucht !

Der Markt Wendelstein möchte die Bürgerinnen und Bürger im Ortsteil Röthenbach/St. W. dazu animieren,

eine Nachbarschaftshilfe zu gründen.

Bürgermeister Werner Langhans ist

es ein Anliegen, dass sich die

Bürgerinnen und Bürger in der

Marktgemeinde wohl und gut

versorgt fühlen. Aufgrund der

demographischen Entwicklung

sind wir immer mehr auf unser

Umfeld angewiesen. Für viele ältere

und alleinstehende Menschen wird

es zunehmend schwieriger, die

täglichen Dinge des Lebens, die für

viele als selbstverständlich gelten,

zu meistern. Auch beim »Runden

Tisch« der Seniorenbeauftragten

des Marktgemeinderates, Freifrau

Sonja Kreß von Kressenstein,

wurde dieses Anliegen vorgebracht.

Deshalb möchte die Marktgemeinde

dieses Vorhaben mit auf

den Weg bringen. Beispielhaft für

eine gelungene Organisation und

ein gutes Miteinander ist die NachbarschaftshilfeKleinschwarzenlohe-Kornburg,

die es sich bereits

seit mehreren Jahren zur Aufgabe

gemacht hat, bei Bedarf unbürokratische

und unkomplizierte Hilfestellung

zu bieten. Das Angebot

umfasst viele kleine Handgriffe des

täglichen Lebens wie Fahrdienste

zu Arztbesuchen, Veranstaltungen

und Gottesdiensten.

Für Seniorinnen und Senioren,

Besuche, Spaziergänge und

Vorlesen. Für Familien,

kurz fristige Entlastung in Notfällen,

aber auch Babysitten, zeitweise

Kinderbetreuung, Hausaufgabenbetreuung

und »Leihgroßeltern«

(Oma oder – und Opa) Allgemeine

Hilfen, Unterstützung bei Behördengängen,

Einkaufen (aussuchen,

Transport, ev. Beratung) Hauswirtschaftliche

Tätigkeiten Handwerkliche

Tätigkeiten, wie kleine Reparaturen

(z. B. Glühbirnentausch

etc.) Gartenarbeit (z.B. Rasen

mähen, umgraben etc.).

Das Angebot steht in keiner Weise

als Konkurrenz zu gewerblichen

Betrieben. Es dient lediglich als

»Feuerwehr« und unbürokratische

Unterstützung. Das Aufgabengebiet

könnte man auch so definieren:

Alles was ein Nachbar erledigen

würde! Auch in den anderen

Ortsteilen wird die Einrichtung

einer Nachbarschaftshilfe positiv

unterstützt.

Möchten Sie Ihre Fähigkeiten

und etwas Zeit einbringen und

andere Menschen aus Ihrem

Umfeld unterstützen? Es sollte

eine unverbindliche Möglichkeit

sein, zu helfen. Dann

melden Sie sich bei der Seniorenbeauftragten

des Marktgemeinderates

Sonja Kreß von

Kressenstein, Tel. 09129 / 43 57,

Email: sonja@von-kress.de.

Wir werden die Interessenten zu

einem unverbindlichen Informationsabend

einladen. Sie gehen

keinerlei Verpflichtungen ein. Unser

Ziel ist es, das tägliche Leben wieder

ein kleines Stück lebenswerter zu

machen - für alle Beteiligten ! »Die

Welt lebt von Menschen, die mehr

tun als ihre Pflicht !« (Ewald Balser) <

i


AWO-Schwan stetten

Veranstaltungen im September

i

Infos: Hubert Wolf Rathausplatz 5 90596 Schwanstetten

℡ (09170) 72 09

Donnerstag, 15. September

Wer kommt mit? Wir wandern Wollersdor, Jakobsruh, Haag,

Steinhof, Wollersdorf. Einkehr ist im Gasthaus Arnold in Veitsaurach.

Treffpunkt: 13.00 Uhr Kirchweihplatz Leerstetten

Wir bilden Fahrgemeinschaften. Gäste sind willkommen.

Vorab-Info für Oktober:

AWO-Tagesausflug am Samstag, 08.10.2011

- Orchideenfarm mit Bewirtung in Cafeteria in Welbhausen

- Mittagessen im Gasthof „Im Ehegrund“ in Sugenheim

- Weingut Kistner in Bullenheim mit Weinbergführung und

anschließender Einkehr in Häckerwirtschaft mit Musik.

Abfahrt 8:30 Uhr und Rückkehr ca. 20:00 Uhr.

Weitere Informationen über Preis und Anmeldemöglichkeit erfolgt

in Einladungen bzw. ist im Aushang ersichtlich.

Reinhard Oberst <

Seniorenbüro der AWO-Wendelstein

Ausflug in die Gartenstadt

zur Hilfsmittelausstellung

Am Mittwoch, den 19.Oktober 2011 fahren wir zur Hilfsmittelaus -

stellung des Seniorenservice-Büros der Arbeiterwohlfahrt im Süden von

Nürnberg. Diese Hilfsmittelausstellung in der Gartenstadt ist eine Dauerausstellung

mit Beratungsangebot zu den Themen Hilfsmittel und seniorengerechte

Wohnraumanpassung. Dort gibt es Hilfsmittel zum Anfassen

und Ausprobieren, beispielsweise einen Badewannenlifter, Rollatoren,

Haltegriffe sowie zweite Handläufe für die Treppe usw.

Weiterhin können auch Fragen zur Beantragung und Finanzierung

gestellt werden.

Abfahrt ist ca. 11.30 Uhr und Rückkehr gegen 16.00 Uhr:

Weiterhin ist eine Einkehr in einer günstigen Gastwirtschaft geplant.

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung und bieten eine Mitfahrgelegenheit

in unserem AWO-Bus, solange der Platz reicht.

i

Bitte anmelden bei Beatrice Becker unter Tel. 09129 / 22 26

Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V.,

Selbsthilfegruppe Wendelstein

Thermalbadefahrt

Judith Rechsteiner

Leiterin Seniorenbüro <

Die Osteoporose-Selbsthilfegruppe Wendelstein fährt einmal im Monat

mit dem Bus ins Thermalbad, abwechselnd nach Bad Staffelstein, Bad

Abbach und Bad Gögging.

Wer Lust hat, mit uns am Donnerstag, 22. September 2011 nach Bad

Gögging zu fahren, ist herzlich willkommen.

Wir fahren um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz in der Röthenbacher Straße,

Wendelstein, ab.

Nach dem Baden kehren wir noch zu einem gemütlichen Abendessen in

einem regionalen Gasthof ein. Wir sind gegen 21.00 Uhr wieder zu Hause.

Es sind noch Plätze frei.

i

Anmeldung bitte bei Ramspeck, Telefon 09122 / 32 76.

Lydia und Peter Muchow <

Nürnberger Altstadtfest

Genießerwoche in Nürnbergs guter Stube

Nürnberg (FR). Dixie, Swing und Country-Klänge, Hans-Sachs-Spiele und

französische Chansons, Variété und Travestie-Cabaret – das abwechslungsreiche

Kulturprogramm gehört zu den Markenzeichen des Nürnberger

Altstadtfestes.

Es verbindet vom 15. bis 26. September 2011 bereits zum 41. Mal

Popularität mit Qualität – und das bei freiem Eintritt.

Auf dem Hans-Sachs-Platz und auf der Insel Schütt, im Herzen der Stadt,

laden 21 urige Wirtshäuschen zu gemütlicher Einkehr mit fränkischen

und internationalen Spezialitäten ein.

Zu den „Rennern“ gehören Extra-Spektakel wie die Pegnitz-Illumination

mit Feuerwerk (21. September) und das traditionelle Fischerstechen

(17. Sep tem ber). Am „Tag der Chöre“, dem 18. September, bringen

Chor-Ensembles die Innenstadt zum Klingen.

www.altstadtfest-nuernberg.de <

© Mario Carbone - Fotolia.com

39


40

September

ÄRZTLICHER BEREIT SCHAFTS DIENST

zu rufen, wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist

Rufnummer: 0 18 05 - 19 12 12

Zahnärztlicher Notdienst www.notdienst-zahn.de

RETTUNGSLEITSTELLE

Europaweit einheitliche Notrufnummer

Rufnummer: 112 (ohne Vorwahl aus jedem Handynetz)

NOTRUFNUMMERN

Polizei 110

Feuerwehr 112

Notdienst /

Notarzt 19 222

PRIVATÄRZTLICHER AKUT-DIENST PrivAD

Ärztlicher Akut-Dienst für Privatpatienten und Selbstzahler - PrivAD

Rufnummer: 01805 304 505 - www.privad.de

Do - 01

Fr - 02

Sa - 03

So - 04

Mo - 05

Di - 06

Mi - 07

Do - 08

Fr - 09

Sa - 10

So - 11

Mo - 12

Di - 13

Mi - 14

Do - 15

Fr - 16

Sa - 17

So - 18

Mo - 19

Di - 20

Mi - 21

Do - 22

Fr - 23

Sa - 24

So - 25

Mo - 26

Di - 27

Mi - 28

Do - 29

Fr - 30

Ambulanter

Krisen dienst:

0911 - 424 855-0

Giftnotruf:

089 - 19 2 40

Zentrale München

0911-398 2451

Klinikum Nord, Nbg.

APOTHEKEN – NOTDIENSTE

Kinder- u.

Jugend tel.:

0800 - 111 0 333

Telefonseelsorge:

0800 - 111 0 111

Apotheke im Kaufland, Großschwarzenlohe, Rother Straße 1b, T. 09129 - 90 78 84

Zeidler-Apotheke, Feucht, Hauptstraße 11, T. 09128 - 22 34

Adler-Apotheke, Katzwang, Gaulnhofer Straße 4, T. 09122 - 7 66 87

Apotheke im Margaretenhof, Schwand, Alte Straße 2a, T. 09170 - 23 51

Burg-Apotheke, Burgthann, Breslauer Str. 36, Eing. Bahnhofstr., T. 09183 - 95 07 57

Brunnen-Apotheke, Leerstetten, Brunnenstraße 8, T. 09170 - 72 74

Schwarzach-Apotheke, Ochenbruck, Regensburger Straße 19, T. 09128 - 33 60

König's Spitzweg Apotheke, Löwenberger Straße 16, T. 08 00 - 837 00 70

Espen-Apotheke, Oberferrieden, Espenpark 26, T. 09188 - 90 53 09

Wendelstein-Apotheke, Wendelstein, Hauptstraße 11, T. 09129 - 43 16

Rangau-Apotheke, Kleinschwarzenlohe, Rieterstraße 97, T. 09129 - 88 48

Reichswald-Apotheke, Nürnberg, Germersheimer Straße 2, T. 0911 - 48 24 89

König's-Apotheke, Feucht, Schwabacher Straße 34, T. 09128 - 1 30 31

Markt Apotheke, Kornburg, Hauptstraße 29, T. 09129 - 43 28

Christophorus-Apotheke, Schwarzenbruck, Beethovenstraße 1, T. 09128 - 1 38 00

Franken-Apotheke, Nürnberg, Fischbacher Hauptstraße 126, T. 0911 - 83 07 61

St. Georgs-Apotheke, Wendelstein, Querstraße 8, T. 09129 - 42 66

Behring-Apotheke, Nbg-Langwasser, Görlitzer Straße 28, T. 0911 - 80 66 25

Engel-Apotheke, Feucht, Hauptstraße 62, T. 09128 - 31 14

Apotheke im Kaufland, Großschwarzenlohe, Rother Straße 1b, T. 09129 - 90 78 84

Markus-Apotheke, Nbg-Langwasser, Trebnitzer-Straße 78, T. 0911 - 80 81 52

Zeidler-Apotheke, Feucht, Hauptstraße 11, T. 09128 - 22 34

Center-Apotheke, Nbg-Langwasser, Glogauer Straße 30-38, T. 0911 - 80 30 16

Brunnen-Apotheke, Leerstetten, Brunnenstraße 8, T. 09170 - 72 74

Burg-Apotheke, Burgthann, Breslauer Str. 36, Eing. Bahnhofstr., T. 09183 - 95 07 57

Beethoven-Apotheke, Herpersdorf, Steinthalstraße 1, T. 0911 - 98 86 581

Schwarzach-Apotheke, Ochenbruck, Regensburger Straße 19, T. 09128 - 33 60

Apotheke im Margaretenhof, Schwand, Alte Straße 2a, T. 09170 - 23 51

Espen-Apotheke, Oberferrieden, Espenpark 26, T. 09188 - 90 53 09

Apotheke an der Radrunde, Nürnberg, An der Radrunde 144, T. 0911 - 81 78 88 3

Schwarzlach-Apotheke, Nürnberg, Saarbrückener Straße 2, T. 0911 - 48 38 80

Wendelstein-Apotheke, Wendelstein, Hauptstraße 11, T. 09129 - 43 16

König's-Apotheke, Feucht, Schwabacher Straße 34, T. 09128 - 1 30 31

Gartenstadt-Apotheke, Nürnberg, Minervastraße 170, T. 0911 - 4 80 18 88

Christophorus-Apotheke, Schwarzenbruck, Beethovenstraße 1, T. 09128 - 1 38 00

Rangau-Apotheke, Kleinschwarzenlohe, Rieterstraße 97, T. 09129 - 88 48

Ratibor-Apotheke, Nbg-Langwasser, Ratiborstraße 23, T. 0911 - 89 90 69

easyApotheke im Langwasser Center, Oppelnerstraße 223-225, T. 0911 - 6 89 37 70

Engel-Apotheke, Feucht, Hauptstraße 62, T. 09128 - 31 14

St. Georgs-Apotheke, Wendelstein, Querstraße 8, T. 09129 - 42 66

Linden-Apotheke, Nürnberg, Glogauer Straße 15, T. 0911 - 89 30 89

Zeidler-Apotheke, Feucht, Hauptstraße 11, T. 09128 - 22 34

Apotheke im Kaufland, Großschwarzenlohe, Rother Straße 1b, T. 09129 - 90 78 84

Adler-Apotheke, Katzwang, Gaulnhofer Straße 4, T. 09122 - 7 66 87

Burg-Apotheke, Burgthann, Breslauer Str. 36, Eing. Bahnhofstr., T. 09183 - 95 07 57

Apotheke im Margaretenhof, Schwand, Alte Straße 2a, T. 09170 - 23 51

Schwarzach-Apotheke, Ochenbruck, Regensburger Straße 19, T. 09128 - 33 60

Alle Angaben ohne Gewähr!


Craniosacrale Körpertherapie – Im Fluss sein

Die craniosacrale Therapie hat eine rasante Verbreitung erfahren, obwohl bis heute wenig ausführliche

Literatur darüber berichtet. Sie entstand aus der Osteopathie und erfuhr in Europa in den 70er Jahren

durch den amerikanischen Arzt Dr. John Upledger in seinem Buch „auf den inneren Arzt hören“ ihren

Durchbruch.

Der craniosacrale Rhythmus wurde erst so spät entdeckt, weil er so tief im Zentrum des Menschen

verborgen schwingt. Wenn wir wissen, dass „alles im Leben Rhythmus“ ist und dass „alles Leben Tanz“

bedeutet, können wir leicht annehmen, dass auch unser Nervensystem in einem eigenen Rhythmus,

eben dem craniosacral Rhythmus schwingt.

Die uns innewohnende Lebenskraft und Energie ist spürbar durch feine rhythmische Bewegungen in

unserem Körper. Die Ausgangsposition dieser feinsten Schwingungen ist im Gehirn- und Rückenmarksystem,

das sich vom Schädel (Cranio) durch den Wirbelkanal bis hin zum Kreuzbein (Sacrum) erstreckt. Sie

übertragen sich über den Bereich wellenartig auf alle unsere Knochen, auf das Gewebe und die Organe

und gelangen sogar in die Zellebene.

Was stört den craniosacralen Rhythmus?

Belastende Erfahrungen (z.B. Verlassen werden), traumatische Ereignisse (z.B. Unfälle) oder negative

Gedanken und Gefühle (z.B. Angst, Wut, Trauer, Verzweiflung), die nicht verarbeitet werden konnten werden

meist als traumatische Energie im Körpergewebe „eingelagert“. Unsere Bewegungen und auch unser

Lebensatem werden dadurch eingeschränkt und vermindert. Somit können die lebenserhaltenden Impulse

nicht mehr richtig weitergeleitet werden.

Was bewirkt die Craniosacrale Therapie?

Bei der Craniosacralen Therapie wird die Beweglichkeit der Faszien (Bindegewebe), die Wirbelsäule und die

Schädelknochen durch die einfühlsame und zugleich tief wirkende Behandlung reaktiviert. Die belastenden

Erfahrungen werden aktiviert und können aufgelöst werden. Der Körper wird durch das Geschehen lassen

von feinen Spontanbewegungen unterstützt die „Körper-Erinnerungen“ aus seinem Gewebe zu entlassen.

Die in uns innewohnenden

Selbstheilungskräfte werden

wieder geweckt und wir werden

wieder in den Fluss des Lebens

zurückgeführt. Mehr Kraft und

Freude bestimmt wieder

unseren Alltag.

In der craniosacralen Arbeit ist

der Sinn der ganzheitlichen

Heilung enthalten. Sie harmonisiert

körperlich, geistig und

auch seelisch. Mit dieser Arbeit

berühren wir die Menschen in

ihrem innersten Kern. Sie ist

auch eine prozessbegleitende

Therapie, um Lösungs- und

Selbstheilungsprozesse anzuregen.

Alte Erinnerungen, Spannungen

und Blockaden können

aus ihrem Zellgedächtnis gelöst

werden und Sie erfahren eine tiefe Entspannung und Regeneration. Oftmals arbeitet man mit der craniosacralen

Therapie ohne auf eine spezielle Problemlösung hinzuzielen, einfach nur, um sich die bestmöglichen

Voraussetzungen für inneres Wachstum und Klarheit zu verschaffen.

Es sind gerade die verschiedenen Ansätze, die diese Arbeit für jeden Menschen gleichermaßen interessant

macht. Die craniosacrale Therapie ist eine große Unterstützung darin, Gesundheit, Wachheit und Lebensfreude

bis ins hohe Alter zu erhalten.

Die craniosacrale Körpertherapie wirkt sehr unterstützend bei:

Rückenschmerzen und Verspannungen Kopfschmerzen und Migräne

Hör- und Sehstörungen, Tinnitus Unterstützung bei chronischen Erkrankungen

Stärkung des Immunsystems Schlafstörungen

Stress Verdauungsstörungen

TMG Beschwerden - Kiefergelenk Erkrankungen des zentralen Nervensystems

Depressionen Hyperaktivität und Lernschwierigkeiten bei Kindern

Nachbehandlung von Verletzungen, Schleudertraumata, Operationen

Lassen Sie sich überraschen und berühren von heilenden Händen die Ihnen helfen in sich selbst die Heilung

und damit die Lust am Leben zu finden und zu erhalten.

Gisela Fieweger

United Lights Comp. & Spirit <

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42

Nächstes Treffen ·· Programm ·· Wer macht mit?

Am 04. Oktober findet das nächste Treffen der meier-Alltagsradler statt.

Es sollen Tourentipps in unserem Nachbarlandkreis vorgestellt werden,

denn Neumarkt verfügt über ein hervorragendes Radwegenetz.

Wir haben für Sie auch schon die Themen für die nächsten Monate

vorbereitet. Hier sind natürlich noch Änderungen möglich und wir

würden uns über Rückmeldungen in Form von Anregungen sehr freuen.

Die meier-Alltagsradler erfreuen sich einer stetig wachsenden Teilnehmerschaft,

was natürlich auch eine immer bessere Organisation erfordert.

Möchten Sie sich mit einem speziellen Thema oder auch ganz allgemein

einbringen, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf:

mail@alltagsradler.de | Tel. 09129 / 289 551 (meier-Magazin)

ADFC: „Deutschland per Rad entdecken“ präsentiert Themenrouten

Kulturerlebnis auf zwei Rädern

Was hat eine Radtour mit Bischöfen zu tun? Oder mit Kohle? Ziemlich

wenig – es sei denn, man ist auf einer Themenroute unterwegs. Hier

macht ein Leitmotiv den besonderen Reiz der Strecke aus. Der Allgemeine

Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) präsentiert in Kooperation mit der

Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) einige der interessantesten

Themenrouten in der Broschüre „Deutschland per Rad entdecken“ und

online auf www.adfc.de/reisenplus.

Die Auswahl an Themenrouten für Radfahrer ist dabei groß. Ob Naturliebhaber,

Technikbegeisterter oder Hobby-Historiker, fast jeder kann

seine Interessen mit einer Radreise verbinden. Mancher Radfernweg

gleicht einem großen Freilichtmuseum, in dem man von Ausstellungsstück

zu Ausstellungsstück rollt.

04.10. Regionale Tourentipps – Nachbarlandkreis Neumarkt

08.11. Wendelsteiner Radwegenetz – Diskussionsabend

06.12. Offizielle Vorstellung »meier-RAD«

10.01. Alle Infos rund um E-Bikes

07.02. GPS – Tipps, Trends und Marktübersicht

06.03. Radfahren und Gesundheit

03.04. Radurlaub – Tourenvorstellung von erfahrenen Radurlaubern

08.05. Tourentipps zur Erweiterung des VGN-Gebiets

05.06. Feierabendtour mit anschließendem Radler-Treff

Markus Streck für die meier-Alltagsradler <

So zum Beispiel die deutschniederländische

Route „kunstwegen“

im Vechtetal, die über 60

Objekte aus Kunst und Geschichte

an der Strecke präsentiert.

Und auf der Kohle-Wind &

Wasser-Tour, die mit drei Sternen

als ADFC-Qualitätsradroute ausgezeichnet

wurde, erfährt man

alles über die Energiegewinnung

im Elbe-Elster-Land.

Natürlich gibt es auch Zeitreisen

in die Vergangenheit:

Auf der ebenfalls mit 3 Sternen

ausgezeichneten Bischofstour

kann den Spuren der Havelberger

Bischöfe gefolgt werden, die im Mittelalter

auf dem Höhepunkt ihrer Macht in Mecklenburg waren. Der Berliner

Mauerradweg vermittelt dagegen Details der jüngeren Geschichte auf

den zu Radwegen umfunktionierten Mauerstreifen und Militärpisten

entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Den Natur- und Landschaftsgenuss gibt es bei allen Radtouren inklusive

– Themenrouten sind deshalb ideales Futter für Geist und Sinne! So wie

der Fürst-Pückler-Weg, der als Vier-Sterne-Qualitätsradroute zu den

gleichnamigen Landschaftsparks in der Niederlausitz führt und auf eine

Entdeckungstour durch ein Braunkohlerevier einlädt, das mitten im

Strukturwandel steckt und in dem von Menschenhand Berge versetzt

und Seen geschaffen werden.

Alle Routen werden in der Broschüre „Deutschland per Rad entdecken“

auf übersichtlichen Karten dargestellt. Angaben zum Charakter der

Strecke, zur Routenplanung und zu Sehenswürdigkeiten komplettieren

das Informationspaket. Auf www.adfc.de/reisenplus können alle Inhalte

auch online abgerufen werden. Dort gibt es darüber hinaus stimmungsvolle

Bildergalerien sowie Listen zu Anbietern von Städtetouren und

Mietstationen für Elektrofahrräder. Auf www.germany.travel wirbt der

Kooperationspartner DZT weltweit für das Radurlaubsziel Deutschland.

Weitere Informationen zu den ADFC-Qualitätsradrouten gibt es auf

www.adfc.de/sternerouten. Dort finden sich auch Tabellen, die die von

erfahrenen ADFC-Scouts vorgenommenen Bewertungen im Detail

aufschlüsseln. Zahlreiche Termine rund ums Fahrrad wie Erlebnistage,

Festivals oder Fahrrad-Sternfahrten hält die Übersicht auf

www.adfc.de/termine bereit.

i

Die 92 Seiten starke Broschüre „Deutschland per Rad entdecken"

liegt zur kostenlosen Mitnahme bei vielen Fahrradhändlern, z.B.

RAD+TAT Wendelstein und e-motion TECHNOLOGIES Herpersdorf,

sowie in den ADFC-Geschäftsstellen aus.

Bestellung gegen 5 Euro Versandkostenpauschale beim ADFC, Stichwort

„Deutschland per Rad", Postfach 10 77 47, 28077 Bremen,

Tel.: 01805/003479 (0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunktarif

max. 0,42 Euro/Min.) oder unter www.adfc.de/reisen/dpr


ADFC-Pressemitteilung

Ein Irrweg: Radfahren auf Gehwegen

Radfahrer, die auf dem Gehweg fahren und in einen Unfall verwickelt

werden, haben vor Gericht schlechte Karten. Das berichtet das Mitgliedermagazin

Radwelt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC)

in seiner neuen Ausgabe. Vollen Schadensersatz erhalten Radfahrer als

Geschädigte nicht, meist gehen sie sogar leer aus.

Wenn Gehwege nicht durch ein Schild für Radfahrer freigegeben sind,

sind sie ausschließlich Fußgängern vorbehalten, so der ADFC. „Radfahrer

müssen dort entweder absteigen oder auf die Fahrbahn ausweichen“,

sagt der ADFC-Rechtsexperte Roland Huhn – selbst dann, wenn vorhandene

Radwege wegen ihres Zustands unbenutzbar sind (OLG Düsseldorf

15 U 53/94). „Eine Falschfahrt auf dem Gehweg halten Radfahrer irrtümlich

oftmals für weniger gefährlich als die Fahrbahnbenutzung“, so Huhn

weiter. Kommt es dabei zum Unfall, könnten die Gerichte wie das Landgericht

Erfurt entscheiden und dem Radfahrer die alleinige Schuld geben

(LG Erfurt 8 O 1790/06).

Bislang sind Zusammenstöße zwischen Fußgängern und Radfahrern eher

selten vor Gericht, „meistens treffen Radfahrer auf Gehwegen auf Kraftfahrzeuge,

mit denen sie nicht gerechnet haben", sagt Huhn. Überwiegend

kommen diese aus Tiefgaragen, von Tankstellen, Parkplätzen oder

anderen Grundstücken und dürfen den Gehweg queren – allerdings nur

mit äußerster Vorsicht (§ 10 StVO). Gelingt dem Autofahrer der Nachweis,

dass er im Schritttempo oder noch langsamer über den Gehweg

gefahren ist, geben Richter überwiegend Radfahrern die Schuld.

Die Argumentation, auf dem Gehweg seien auch Rad fahrende Kinder

und Fußgänger in beiden Richtungen unterwegs, auf die Autofahrer

achten müssten, lassen Richter nicht gelten. Im Unterschied zu erwachsenen

Radfahrern sind Kinder und Fußgänger hier berechtigt unterwegs

(AG Solingen 11 C 378/04).

Ganz schlecht stehen die Chancen auf Schadensersatz, wenn Radfahrer

vom Gehweg kommend eine Seitenstraße queren. Der Autofahrer hat

Touren-Empfehlungen

Montag, 12. September: Ehemalige Industriestandorte in Langwasser

ADFC-Feierabendtour 30 km gemütlich Erw. 3 €, ADFC-Mitglieder frei

Auf den Weg nach Langwasser kommen wir an den Resten der Maschinenfabrik

Spaeth und der Weltfirma Grundig vorbei. Dass das Paketpostamt ein

Flop war, die Großbahnen der Firma Lehmann nicht mehr in Nürnberg hergestellt

werden, dass Kabelwerk von der Firma TeKaDe Vergangenheit ist und

von der Maschinenfabrik J.G. Kayser nur noch die Hallen stehen, sind einige

(traurige) Etappen auf dieser Tour.

Tourenleitung Rainer Eck, Tel. 0911/4506-0166

Treffpunkt: AWOthek Nürnberg, Karl-Bröger-Str. 9, 14 Uhr

Donnerstags-Radeln „Rund um Schwabach“

am 15. /22. / 29. September

ADFC-Feierabendtour 30 km flott Erw. 3 €, ADFC-Mitglieder frei

Die Feierabendtouren „rund um Schwabach“ führen auf befestigten Forstwegen

und wenig befahrenen Nebenstraßen in das Umland von Schwabach.

Treffpunkt: 18 Uhr, Schwabach, Königsplatz, vor dem Rathaus

Kontakt: 0172/831 34 85, 0163/254 42 51,

feierabendtouren.sc@adfc-nuernberg.de

Samstag, 24. September: Zum Bioeinkauf in das Kloster Plankstetten

ADFC-Tagestour 140 km sportlich Erw. 5 €, ADFC-Mgl. frei

Folgen Sie uns in das Kloster Plankstetten. Entlang des sommerlichen Alten

Kanals geht es über Neumarkt immer Richtung Süden, bis wir schließlich

unser Ziel erreichen. Nach einem zünftigen Mittagsessen in der Klosterschänke

- und natürlich dem Einkauf - geht es über Hilpoltstein und vorbei

am Rothsee zurück nach Nürnberg.

Tourenleitung Lilith Przygoda und Richard Hörner.

Weitere Infos und Anmeldung im ADFC-Büro:

Tel. 0911/39 61 32 (Mo+Mi 17-19 Uhr), kontakt@adfc-nuernberg.de

Treffpunkt: Münchener Straße (roter Stuhl), 9 Uhr

Quelle: www.adfc-nuernberg.de <

dann Vorfahrt (AG Starnberg 1 C 1472/09); rechts vor links gilt für den

Gehweg nicht (AG Stralsund 11 C 1283/02). Von der Hauptstraße abbiegende

Autofahrer müssen nicht mit Radfahrern rechnen, die unerlaubt

auf dem Gehweg fahren und ihren Weg kreuzen (AG Hildesheim 40 C

21/08 – falsche Fahrtrichtung; OLG Hamm 6 U 148/03 – schwerer Rechtsabbiegeunfall

mit Lkw).

Weitere Urteile zu Radfahrern auf Gehwegen und weitere Themen der

aktuellen ADFC-Radwelt finden Sie unter www.adfc.de/radwelt4-11

i

Das ADFC-Magazin Radwelt liefert zahlreiche Tipps, Trends und Infos rund ums Radfahren und

berichtet auch regelmäßig über aktuelle Urteile aus dem Fahrradrecht. Weitere Urteile rund ums

Rad finden sich auf der ADFC-Homepage in der Fahrradrecht-Datenbank, in der ADFC-Mitglieder

kostenlos recherchieren können. Die Radwelt erscheint alle zwei Monate und ist im ADFC-Mitgliedsbeitrag

enthalten. Informationen zur Mitgliedschaft gibt es beim ADFC, Postfach 107747, 28077

Bremen, Infoline: 0421/34629-0, kontakt@adfc.de oder im Internet unter www.adfc.de. <

43


tierische Seite

© Kzenon - Fotolia.com

PARVOVIROSE

Parvovirose bezeichnet man auch als die

Katzenseuche eines Hundes. Diese Viruserkrankung

wird durch Parvoviren verursacht. Sie ist

sehr ansteckend und kann sowohl über ein infiziertes

Tier, als auch über ein infiziertes Gebiet

übertragen werden. Lassen Sie Ihren Welpen

deshalb unterwegs nicht aus Pfützen oder

Tümpeln trinken oder Kot fressen. Dies sind

häufige Übertragungswege.

Das Parvovirus ist äußerst resistent und kann

unter guten Bedingungen etliche Monate

überleben. Nur ganz spezielle Desinfektionsmitteln

können ihm etwas anhaben. Die Viren

dringen in die Abwehrzellen sowie in die Darm-

Ashley, Lauser und Puss …

wir suchen ein

neues Zuhause.

Galgo Español Fernando

Fernando ist ein bildhübscher,

braun ge -

stromter Galgo Español.

Er wurde 2008 geboren.

Der freundliche Rüde

braucht etwas Zeit, bis

er Vertrauen fasst. Erst

mal abwarten und aus

sicherer Entfernung be -

obachten – das ist zu -

nächst die Devise von

Fernando.

Viele Sachen kennt er

einfach noch nicht.

Fernando wünscht sich

daher ein Zuhause bei

verständnisvollen, ruhi -

gen Menschen, die ihm

Zeit geben, sich einzugewöhnen. Als echter Windhund

liebt es Fernando natürlich zu toben und zu rennen. Ein

eingezäunter Garten wäre daher genau das Richtige für

ihn, denn beim Gassigehen darf man Fernando wegen

seines starken Jagdtriebs nicht ableinen. Freundliche

Hundedamen sind ihm willkommen, im Gegensatz zu

Kleintieren – die könnte er durchaus mit Beute verwechseln.

Fernando ist kastriert, geimpft und gechipt. <

44

Gefährliche Hundekrankheiten

erkennen

Ist unser Hund krank, sind wir es meistens gleich mit. In den meisten Fällen sind es harmlose

Erkrankungen. Es gibt allerdings auch gefährliche Hundekrankheiten, bei denen es wichtig ist,

dass sie ernst genommen und schnell erkannt werden. So kann dem Vierbeiner durch rasche

medizinische Hilfe evtl. rechtzeitig geholfen werden. Vieler dieser Erkrankungen sind impffähig,

epithelzellen des Tieres ein und zerstören sie.

Was folgt ist unstillbarer blutiger Durchfall mit

Erbrechen, der oft tödlich endet.

Bei Welpen vor allem greift das Virus oft das

Herz an und führt zum plötzlichen Herztod des

Tieres. Achten Sie auf Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit,

Bauchschmerzen und evtl. Fieber

bis 41,5°. Ein Tierarzt muss sofort aufgesucht

werden !

STAUPE

Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine hoch

ansteckende Virusinfektion. Er wird übertragen

über alle Ausscheidungen eines infizierten

Tieres. Innerhalb ca. 1 Woche bekommt das Tier

Fieber. Danach teilt sich die Erkrankungen in 3

unterschiedliche Formen:

Nervenform: Störungen des Bewegungsapparats

und Gleichgewichtsstörungen,

Lähmungen, Verhaltensanomalien.

Lungenform: Husten bis Lungenentzündungen

sowie eitrigem Nasenausfluss.

Kater Eddy

Kater Eddy

kommt sofort

maunzend angerannt,

wenn man

sein Zimmer be -

tritt, doch dann

verlässt ihn meistens

der Mut –

vor allem dann,

wenn er merkt,

dass er den

Menschen noch

nicht kennt.

Eddy ist ein Fundkater, der auf zwei bis drei Jahre

geschätzt wird. Er ist am Rücken braun gestromt und

von unten betrachtet weiß. Der streichelnden Hand

gegenüber ist Eddy bei Fremden eher zurückhaltend.

Erst, wenn er sich an seine Menschen gewöhnt hat,

taut er auf und ist ganz zärtlich. Dann kann er sich beim

Schmusen auch richtig entspannen. Eddy hat schon

einmal mit einer Katze zusammengelebt, doch dabei

hat sich gezeigt, dass er seine Menschen für sich alleine

haben will. Deshalb sollten Eddys neue Menschen viel

Zeit für ihn haben und besser nicht ganztags berufstätig

sein. Eddy ist Freigänger. Er ist kastriert, geimpft

und gechipt. <

Darmform: leichter bis starke Durchfall mit

Erbrechen.

Wenn die Staupe überstanden wird, bleiben oft

Schäden zurück wie Zahnprobleme, Zahnverlust,

Ballenveränderungen, Epileptische Anfälle.

TOLLWUT

Diese bekannte und sehr gefährliche Erkrankungen

kann alle Säugetiere, Menschen und

Vögel treffen. Übertragung erfolgt durch infizierten

Speichel, meist durch Bisse. Der Erreger

wandert zum Rückenmark und von hier aus

direkt ins Gehirn. Die Folge ist eine Gehirnhautentzündung

mit starken Wesensveränderungen.

Der Erreger programmiert das Gehirn

nahezu um. So ist es möglich, dass ein scheuer

Fuchs ganz zahm scheint und sich sogar streicheln

lassen würde, bevor er zubeißt. Es kann

zu Depression, zu Aggression bis hin zur

Lähmung kommen. In den meisten Fällen

endet diese Erkrankung tödlich. 8

Tierheim Feucht, Fellastraße 4, 90537 Feucht

Telefon 09128 - 91 64 94 Geöffnet: Mo, Do, Fr, Sa, So 14-17 Uhr

Gassigehen täglich 8-11.30 & 16.30-18.30 Uhr

Welpenspielstunde: Anmeldung über

Margot Dennerlein, Tel.: 0911 - 51 92 111

www.tierheim-feucht.de

Spendenkonto: Sparkasse Feucht,

BLZ: 760 501 01, Kto.Nr: 380 256 602

B A Z I S

Trempelmarkt

jeden 1. Sonntag im

Monat von 11 – 16 Uhr

Kaninchen Pina

Pina mit den sanften

Augen und den langen

Wimpern ist kein

Zwergkaninchen, son -

dern ein „richtiges“,

großes Kaninchen.

Ihre ehemaligen Be -

sitzer sind umgezogen

und haben sie einfach

frei im Garten zurückgelassen.

Nachbarn

haben Pina eingefangen

und ins Tierheim

gebracht.

Im Tierheim hat Pina

nach kurzer Zeit vier

Babys bekommen, um

die sie sich toll gekümmert hat. Nun brauchen die Kleinen ihre

Mama nicht mehr. Deshalb suchen wir für Pina ein schönes

neues Zuhause, wo ein ähnlich großer, kastrierter Kaninchenmann

auf sie wartet. Pina ist noch kein Jahr alt und hat einen

enormen Bewegungsdrang.

Sie könnte frei in der Wohnung oder in einem großen Wintergarten

leben. Pina würde sich auch gut für die Außenhaltung

eignen. Ideal wäre ein großes, gesichertes Gehege mit einer

gut isolierten Schutzhütte.


MAGENDREHUNG

Meist ein Problem der größeren Rassen, es kann

aber auch die kleineren und mittleren Größen

treffen. Der Magen ist bei Hunden nicht fest

verwachsen sondern hat vorne und hinten eine

Art Aufhängung an Bändern. Beim Laufen

schwingt der Magen also nach rechts und links

hin und her. Meist wird die Magendrehung

verursacht durch einen überladenen Magen

und wenn der Hund nach dem Fressen nicht

eine 1,5 stündige Ruhepause einhält. Spielen,

Toben und Gassi nach dem Fressen ist also

generell tabu. Ist der Magen zu schwer und wird

durchs Toben dann in Bewegung gebracht

kann er sich im Uhrzeigersinn einmal drehen

und verschließt somit den Ausgang zu Speiseröhre

und Magen/Darmübergang. Es entsteht

ein Verschluss. Der Mageninhalt beginnt durch

die einschießende Magensäure aufzugasen und

durch den Verschluss kann das Gas nicht mehr

entweichen. Der Magen treibt meist zu einer

Seite stark auf. Die Tiere würgen meist ohne

Erfolgt, speicheln vermehrt und haben

Atemnot. Ein lebensbedrohlicher Zustand

entsteht. Hier zählen Minuten. Beim geringsten

Verdacht bitte sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Bitte also Ruhe nach der Fütterung !

WURMBEFALL

Die Hunde werden häufig von Rund- oder

Bandwürmern befallen. Beide halten sich im

Magen oder Darm des Tieres auf und verursachen

hier erhebliche Schäden, die bei starkem

Befall zu starken Organschädigungen und auch

zum Tod führen können. Wurmbefall hat nichts

mit Hygiene zu tun. Er wird durch abschnüffeln

anderer Hinterlassenschaften oder beim Gras

fressen übertragen. Hinweise auf Wurmbefall

sind Abmagerung, häufiger Durchfall, trockenes

stumpfes Fell. Kotproben bitte regelmäßig

untersuchen lassen und „bei Beifall“ Wurmkur

durchführen !

HEPATITIS CONTAGIOSA CANIS (HCC)

Dies ist eine Viruserkrankung die eine Leberentzündung

verursacht. Übertragen wird sie von

Hund zu Hund über die Ausscheidungen wie

Urin, Speichel, Blut oder Kot. Nach einigen Tagen

Inkubationszeit beginnen folgende Symptome:

Vermehrter Durst, Appetitlosigkeit, Abgeschla-

genheit, Bauchschmerzen (äußert sich durch

einen harten Bauch und evtl. aufgekrümmten

Rücken), Erbrechen, Durchfall und manchmal

Krämpfe. Bei Welpen verläuft die Krankheit oft

tödlich, bei älteren Tieren oft milder.

BORRELLIOSE

Eine der etlichen Krankheiten, die durch Zecken

(Holzbock) übertragen wird. Achten Sie

zunächst auf ausreichende Vorbeugung gegen

Zecken. Wenn eine Zecke gebissen hat,

behalten Sie eine evtl. rote Verfärbung um die

Einstichstelle im Auge. Spätere Symptome sind

Fieber, Lahmheiten (teilweise wechselnd),

Müdigkeit, Probleme im Nervensystem,

Gelenksentzündungen und Schädigungen,

Herz- und Nierenschädigungen. Eine Behandlung

ist möglich aber man benötigt viel Geduld.

ZWINGERHUSTEN

Wird häufig in Hundeschulen, Tierheimen oder

Ausstellungsorten übertragen. Die Übertragung

erfolgt durch Husten und Niesen über

Tröpfcheninfektion. Es ist eine Entzündung der

oberen Atemwege wie Luftröhre, Bronchien

und Kehlkopf und geht mit trockenem

quälendem Husten mit weißlichem Auswurf

einher. Im schlimmsten Fall kann die Krankheit

das Lungengewebe stark schädigen.

LEISHMANIOSE

Krankheitserreger hier sind weibliche Sandmücken,

die im Tropischen und Subtropischen

Raum (Achtung! Mittelmeer! Griechenland ist

sehr gefährdet). Am Strand, vor allem in der

Abenddämmerung kommen die Mücken aus

dem Sand und stechen die Hunde. Hierbei

erfolgt die Übertragung durch infizierte Sandmücken.

Die winzigen Parasiten wandern in

die Leber, Milz und ins Knochmark und

verbreiten sich stark. Symptome: z.B. dünnes,

stumpfes Fell, Schuppen mit Schuppenkrusten,

Augenentzündungen, Durchfall, Abmagerung,

Hautgeschwüre, starker Krallenwuchs, Absterben

der Ohrränder, Gelenksentzündungen, Durchfall.

Sprühen Sie den Hund abends mit einem

„INSEKTWEG“ ein und bedenken Sie diese

Erkrankung. Gehen Sie bei Verdacht rechtzeitig

zum Tierarzt. Ohne Behandlung endet diese

Erkrankung mit dem Tod.

HERZWÜRMER (Dirofilarose)

Larven werden durch Sandfliegen übertragen.

Sie gelangen über den Stich und die Haut in

die Muskulatur, von dort in die Blutbahn ins

Herz des Tieres. Hier siedeln sie sich vor allem in

der rechten Herzkammer an. Erwachsene

Würmer können eine Länge von bis zu 30 cm

erreichen und verstopfen die Blutgefäße. Es

kommt zu Problemen der Herzfunktion,

Atemnot und chronischem Husten. Die Erkrankung

kann tödlich enden.

VERGIFTUNGEN

Häufige Vergiftungen werden z.B. verursacht

durch Rasendünger (z.B. Blaukorn) Unkrautvernichter,

Schädlingsbekämpfungsmittel wie

Schneckenkorn oder Rattengift, Haushaltsreiniger,

giftige Gartenpflanzen wie z.B. Eiben,

Trompetenbaum, Düngemitteln auf den

Feldern, Frostschutzmittel usw.

Vergiften kann sich der Hund aber auch durch

herum liegende Medikamente, Schokolade,

Rosinen, Weintrauben, Zwiebeln (gefährlich ist

die Aufnahme von 5 g pro kg Körpergewicht),

oder auch giftige Pilze im Wald.

Es gibt leider keine typischen Vergiftungssymptome,

aber achten Sie auf folgende:

Plötzliche Schlappheit des Tieres, starkes Speicheln,

Erbrechen, starker Durchfall, Bewusstseinsverlust,

Untertemperatur (normal ist

zwischen 38,5 und 39,5°), bei Rattengift kommt

es zu sternförmigen Einblutungen in der Mundschleimhaut.

Bei allen Verdachtsfällen ist ein Tierarzt

aufzusuchen. Die Gabe von Brechmitteln

oder Hausmittelchen sollte nicht auf eigene

Faust passieren und vergeuden kostbare

Zeit.

Viel Freude mit Ihrem hoffentlich gesunden

Welpen wünscht Ihnen

Simone Hacker

Tierheilpraktikerin <

45


46

tierische Seite

Die Gefahren lauern im Hause !

„Meine Katze lasse ich nicht raus,

das ist viel zu gefährlich“ höre ich

oft vom Halter eines Stubentigers.

Jedoch nur den wenigsten ist

bewusst, dass gerade im Haushalt

für Katzen unzählige Gefahren

lauern. Wie Kleinkinder durchstreifen

sie neugierig die Wohnung

und ist Frauchen oder Herrchen

mal nicht zuhause, kann es zu

bösen Überraschungen kommen.

Drei Jahre lang schritt Kater

Benjamin zum Stolz seines Herrchens

in den Sommermonaten an

der Balkonbrüstung entlang.

„Katzen sind doch Kletterer“.

Zuhause gesucht

Interessenten

können unter:

Tel. (0911) 63 23 207

Fax: (0911) 63 23 208

TSV-Noris@gmx.de

Kontakt mit uns

aufnehmen

und in Bezug auf

unsere Vermittlungstiere

einen Besichtigungsterminvereinbaren.

Dass sich der Balkon im zweiten

Stock befand, sorgte ihm auch

nicht groß. „Katzen fallen doch

immer auf die Füße und können

auch schon mal von großer Höhe

springen, was soll da schon

passieren?“

Eines Tages als Benjamin wieder

hoch oben an der Balkonbrüstung

sein Revier abschritt, flatterte ein

Schmetterling heran. Der übermächtige

Spiel- und Jagdtrieb

erwachte in Benjamin und ließ ihm

alle Vorsicht vergessen. Mit einem

Riesensprung wollte Benjamin

seine Beute erlegen und stürzte

dabei vom Balkon.

»Milka«

Milka ist ein kleines dreifarbiges

ca. 14 Wochen

junges Kätzchen, das

ausgehungert und streunend

in der Nürnberger

Nordstadt auf gegriffen

wurde.

Milka ist dennoch sehr

menschenbezogen und

genießt es von ihrem

Menschen Sicherheit

und Streicheleinheiten

zu be kommen.

Gesucht wird nun ein

festes Zuhause für Milka.

Natürlich wurde Milka

bereits entwurmt,

geimpft und gechipt.

Für die von uns abgegebenen Katzenbabys

gilt:

· Abgabe der Halterschaft mit Schutzvertrag

· Kastrationsverpflichtung ab dem

7. Monat

· ein Balkon muss bei Vorhandensein

gesichert sein

· keine Abgabe von Babykatzen bei

Kleinkindern in der Familie

· keine Haltung von einzelnen Katzenkindern

unter 9 Monaten

· artgerechte Fütterung ist Voraussetzung

· kein Freigang in verkehrsreicher Region

Leider haben Katzen keine neun

Leben wie es oft heißt und

Benjamin stürzte so unglücklich,

dass er den Sturz nicht überlebte.

Die Leichtsinnigkeit seines Halters

kostete Benjamin letztendlich das

Leben.

Durch ein Kippfenster verletzt oder

getötet, vom Balkon oder geöffneten

Fenster gestürzt, auf der

heißen Herdplatte verbrannt, vom

Regal erschlagen, durch ein zerbissenes

Stromkabel verletzt oder

getötet, Vergiftungen durch offen

liegen gelassene Arzneimittel,

Haushaltschemikalien oder

Pflanzen, Magen- oder Darmverstopfung

durch gefressene Kleinteile,

erstickt in Plastiktüten, unbeobachtet

in die Waschmaschine

gelangt, und so weiter.

Viele solcher Fälle füllen regelmäßig

die Wartezimmer der Tierärzte.

Dabei könnten die meisten

Unfälle bei entsprechender

Vorsorge vermieden werden.

Katzen sind von Natur aus

neugierig, erkunden im Spiel die

Dinge, haben einen Jagdinstinkt

und erkennen nicht die für sie

lauernden Gefahren im Haushalt.

Gewissenhafte Tierhalter

vermeiden daher Risiken und

treffen entsprechende Vorsorge.

So können Absicherungen von

Fenstern und Balkon Stürze verhindern.

Kleine Dinge die zum Spiel

reizen und verschluckt werden

können wie Gummiringe, kleine

Bälle, Reißnägel, Nähnadeln, Wollreste,

Fäden, aber auch Zigarettenstummel

und Plastikbeutel sollten

nicht frei zugänglich für die Katze

herumliegen. Katzen lieben es von

oben herab zu beobachten. So

werden schon mal an der Wand

befestigte Regale beschritten, alles

wird erkundet. Achten Sie auf

Standfestigkeit und Tragfähigkeit,

sowie auf den darauf platzierten

Dingen wie Vasen, Blumentöpfe,

etc.

Durch ihr großes Wärmebedürfnis

werden Katzen von Kerzen, Bügeleisen,

Heizgeräten und auch

offenen Feuer magisch angezogen.

Sehr schnell kann hier

etwas passieren.

In der Küche lauern von der Herdplatte,

dem Topf kochendes Wasser

bis hin zum geöffneten Geschirrspüler

viele Gefahren für den

Stubentiger. Wird in der Küche

gearbeitet, hat die Katze dort

nichts zu suchen.

Denken Sie an Ihr Tier, suchen Sie

die Gefahrquellen und beseitigen

Sie diese. Der Fachhandel oder Ihr

Tierschutzverein berät Sie gerne

über die Möglichkeiten.

Es liegt in unserer Hand, mit

Umsicht und Fürsorge dafür zu

sorgen, dass die Katze im Hause

vor Schaden bewahrt wird, glücklich

und unversehrt recht lange

lebt, und seinem Menschen viel

Freude bereitet.

Robert Derbeck

Tierschutzverein Noris e. V.

TSV-Noris@gmx.de

www.Tierschutzverein-Noris.de


Reitsportzentrum Wendelstein

Buntes Sommerprogramm im

Reitsportzentrum Wendelstein

Für alle Kinder, die ihre Sommerferien gerne auf dem Pferderücken ver -

bringen wollten, hatte das Reitsportzentrum Wendelstein ein umfangreiches

Ferienprogramm im Angebot. Neben unterschiedlichen Kursen und Pflegestunden

rund ums und mit dem Pferd, galt es auch Prüfungen zu bestehen.

So konnten dreizehn Kinder in den zwei der Motivationsabzeichen - dem

großen und kleinen Hufeisen - glänzen. Basiswissen rund ums Pferd und ein

kleines Dressurprogramm in den drei Grundgangarten Schritt, Trab und

Galopp waren Prüfungsinhalte für das kleine Hufeisen, das Ronja Michel,

Jana Köhnlein, Lisa-Marie Maaß, Sofia Kamm, Saskia Jakob, Sarah Kreß und

Jasmin Lamprecht alle erfolgreich absolvierten.

Für das große Hufeisen mussten die Mädchen zusätzlich noch einen kleinen

Hindernisparcours absolvieren. Dank der intensiven Vorbereitung sowie der

gut ausgebildeten Schulpferde, strahlten auch hier alle Teilnehmerinnen

(Michaela Meßthaler,Julia Haas, Selma Hassold, Noemi Fath,Julia Wolff,

Marie Schelte) nach der erfolgreich bestandenen Prüfung bei der Übergabe

der Urkunden mit der Sonne um die Wette.

Voltigierkurse, Abteilungsreiten, ausgedehnte Tagesritte mit zünftiger Rast,

Geschicklichkeitsreitstunden ohne Sattel und noch vieles mehr füllten die

restlichen Ferienwochen. Natürlich sind auch alle Erwachsenen eingeladen,

sich auf den Pferderücken zu schwingen.

i

© Margarita Borodina - Fotolia.com

Individuelle Reitstunden können persönlich oder via Telefon unter der

Rufnummer 09129 / 44 43 vereinbart werden.

Pferdegesundheit

Herbstzeit ist Maukezeit

(aid) - Im Herbst tritt bei Pferden häufig die so genannte Mauke auf. In dieser Jahreszeit ist die Ursache meist

schnell gefunden: In Matschpaddocks und auf schlammigen Koppeln lauern Bakterien, die das Ekzem in der

Fesselbeuge auslösen. Schlammpartikel reiben auf der feuchten, aufgeweichten Haut, so dass winzige Risse

entstehen. Hier finden Bakterien ideale Wachstumsbedingungen.

Schwieriger wird die Ursachenanalyse, wenn Mauke ganzjährig auftritt. Dann können auch Stress, falsche Fütterung,

pieksendes Stroh, ständiges Abspritzen der Beine mit Wasser, quarzhaltiger Reitplatzboden, Streusalz, Pilze,

Milben oder andere Parasiten als Auslöser in Frage kommen.

Ähnlich wie beim Sonnenbrand sind weiß gefesselte Beine häufiger und stärker betroffen als dunkle. Besonders

anfällig sind Pferde mit langem Fesselbehang, wie beispielsweise Friesen, Tinker oder Kaltblüter. Obwohl der

Behang die dünne Haut an der Fessel vor Regen und Witterungseinflüssen schützt, wirkt er im Fall starker Verunreinigung

oder Nässe wie ein Treibhaus für die Bakterien und bietet diesen ein angenehm warmes Klima mit

idealen Lebensbedingungen. Das Abschneiden des Fesselbehangs wird von Tierärzten allerdings nicht

empfohlen, da das zu mechanischen Reizungen der sensiblen Haut in der Fesselbeuge führt.

Bei empfindlichen Pferden ist eine regelmäßige Kontrolle der Fesselbeuge unumgänglich. Die beste Prophylaxe

für Mauke ist die tägliche Säuberung des Pferdes. Haben sich erste Krusten gebildet, ist eine Rasur der verklebten

Haare meist unumgänglich. Da der durch Mauke verursachte Schorf nicht der Heilung dient, muss dieser mit Hilfe

desinfizierender Medikamente aufgeweicht und vorsichtig abgelöst werden. Sind alle Krusten entfernt, sollte die

weitere Behandlung der betroffenen Stellen mit einer Zink-Lebertran- oder Ringelblumensalbe erfolgen. In besonders

hartnäckigen Fällen ist die Anbringung eines Verbandes empfehlenswert, der in kurzen Zeitabständen

erneuert werden sollte.

Beim Abtrocknen der Hautpartien gilt es zu bedenken, dass die häufige Reibung mit einem Tuch wieder

Reizungen und Irritationen der Haut verursachen und dann erneut zu einer Entzündung in der Fesselbeuge führen

kann. Der Ursachenbekämpfung gilt also die höchste Priorität, um Leid und Schmerz beim Pferd zu verhindern

und Tierarztkosten zu sparen.

Anke Klabunde

www.aid.de <

Sandra Kelco, Pressewart <

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Weißstorch-Rekordjahr in Bayern

Viele Jungstörche schon flügge, Lebensraum weiterhin bedroht

Hilpoltstein. Positive Bilanz bei den

bayerischen Störchen, deutliche

Bestands zunahme und gutes Brutergebnis:

Mit wenigen Ausnahmen

haben die meisten Störche erfolgreich

Junge aufgezogen, so z.B. in

Seßlach, Laberweinting oder

Zusmarshausen. LBV warnt aber vor

weiterem Lebensraumverlust.

„Nach mehreren feuchten Frühjahren mit Jungenverlusten durch starke

Gewitterfronten gab es diesen Frühling fast zu wenig Regen!“, so Storchenexpertin

Oda Wieding vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV).

Der Brutbestand ist erfreulicherweise weiter angestiegen: Über 240 Storchenpaare

haben ein Nest besetzt und nur wenige haben nicht gebrütet oder die

Brut verloren. Damit wird das Rekordergebnis vom Vorjahr noch übertroffen.

Ursächlich für das gute Brutergebnis ist das trockene Frühjahr mit nur

wenigen lokalen Regengüssen. Da es vielerorts zu wenig Feuchtflächen gibt,

haben einige Storchenpaare wegen der Trockenheit zu wenig Nahrung für

alle Jungen gefunden. Dazu kommt ein schlechtes Mäusejahr, sodass die Storcheneltern

lange suchen mussten, um pro Jungstorch täglich rund 500g an

Nahrungstieren zu finden. Leider gibt es auch dieses Jahr schon wieder Todesfälle

an immer noch ungesicherten Stromleitungen.

Die Nichtbrüter und schon flüggen Jungen schließen sich in den nächsten

Wochen zu teilweise großen Zugtrupps zusammen. Die bayerischen Störche

ziehen dabei zur einen Hälfte über den Bosporus, die Türkei, Israel, Sinai und

Ägypten bis nach Zentral- bzw. Südafrika. Dies ist eine Strecke von bis zu

10.000 km. Die andere Hälfte unserer Störche zieht aber auch über Frankreich,

Spanien und Gibraltar nach Nordafrika.

Damit es den Störchen weiterhin gut geht, muss ihr Lebensraum erhalten

werden, vor allem die veränderte landwirtschaftliche Nutzung bedroht die

Weißstörche bundesweit. Beispielsweise seien in Mecklenburg-Vorpommern

riesige Maisfelder Ursache für einen Bestandsrückgang um 30 Prozent! Die

gleiche Entwicklung droht in Bayern. Jedes Storchenpaar braucht in Bayern

rund 200 ha feuchtes Gründland in Horstnähe, dieses bietet vielen anderen

gefährdeten Tieren und Pflanzen Lebensraum. Storchenschutz ist also ein

Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt ! <

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48

tierische Seite

Ein Herz für Hunde aus dem Süden

Hallo Ihr Lieben,

Seit Mai haben wir nun eine

schwarze spanische Schönheit

namens Stella.

Sie hat sich hervorragend bei uns

eingelebt und schon wahnsinnig

viel gelernt. Zum Glück ist sie sehr

intelligent, und so muß man ihr

meist alles nur ein mal zeigen,

und schon versteht sie es.

Anfangs hatte sie vor allem Angst,

z.B. vor Brücken. Beim ersten

Gassigang kamen wir an eine

kleine Brücke, die über einen

Bach führt. Stella bockte plötzlich

wie ein Esel, schlüpfte aus ihrem

Geschirr und rannte davon

geradewegs auf eine befahrene

Straße zu. Ich war natürlich

geschockt und dachte, ich sehe sie

nie wieder, denn sie war noch

nicht bei TASSO registriert und

kannte ja auch noch nicht den

Weg nachhause…dachte ich ! Ich

rief meinen Mann an, er solle

sofort mit dem Auto kommen, um

sie zu suchen. Nach fünf Minuten

rief er an und berichtete, dass

Stella schon zuhause sei.

Da wurde es mir schon ein wenig

mulmig, denn unser Neuzugang

war noch keine 24 Stunden bei

uns und vom Flug aus Granada

noch ziemlich durch den Wind.

Den Weg zu unserem Haus war

sie noch nie gelaufen. Ich glaube

ja eigentlich nicht an Wiedergeburt,

aber da kam ich schon ins

Grübeln. Ist Stella tatsächlich

unsere jüngst verstorbene Ashley?

Na ja, auf alle Fälle waren wir

heilfroh, dass sie wieder da war.

Die Angst vor der kleinen Brücke

legte sie relativ schnell ab, schon

beim nächsten Gassigang zeigte

ich ihr, dass sie überhaupt keine

Angst zu haben braucht. Shakespeare,

unser Oldie, übernahm die

große Autobahnbrücke, über die

man leider muß, wenn man zu

einem idyllischen Waldsee will.

Vor dieser Brücke kehrten wir

dreimal wieder um, weil sich unser

bockiges Mädel weigerte, auch

nur eine Pfote auf dieses brummende

Ungetüm zu setzen. Beim

vierten mal ging ich einfach einen

anderen Weg, und so kamen wir

von der anderen Seite zur Brücke.

Zunächst trabte Stella brav an

unserer Seite, bis sie schon fast

mitten auf der Brücke merkte, dass

Autos unter ihr durchfuhren. Vor

Schreck blieb sie stocksteif stehen

und rührte sich nicht mehr von

der Stelle. Diesmal wollte ich aber

nicht mehr umkehren, und in

meiner Not bat ich Shakespeare

um Hilfe. Ich sagte wortwörtlich:

»Bitte, Shaggy, sag’ ihr, dass wir

nicht umkehren und sie keine

Angst haben braucht!« Und dann

geschah ein kleines Wunder:

Shakespeare ging auf Stella zu,

schleckte ihr einmal kurz über die

Nase, drehte sich um und Stella

folgte ihm auf wackligen Pfoten

über die Brücke. Ich war total

begeistert von dieser »innerhundlichen

Kommunikation« und lobte

beide wie verrückt.

Und so hat Shakespeare ihr in vier

Monaten beigebracht, dass Autofahren

auch Spaß machen kann,

dass man ins Hundebett geht,

wenn Frauchen zum Arbeiten das

Haus verläßt, dass man ohne Leine

laufen darf, wenn man auf Zuruf

wiederkommt, aber leider auch,

dass man Eichhörnchen auf

Bäume jagen kann, dass es Spaß

macht, den Papiermüll auf leere

Pizzaschachteln zu untersuchen,

dass man nicht alle Rüden aus

dem Revier freundlich anwedeln

muss und dass Herrchen fast

immer schwach wird, wenn man

sich vor den Schrank mit den

Leckerlis setzt und einen süßen

Dackelblick aufsetzt.

Ihr seht, so ein Zweithund lernt

wahnsinnig schnell vom ersten,

und gerade Hunde aus dem

Süden eignen sich in den meisten

Fällen hervorragend als Zweithund,

weil sie, wenn sie auf der

Straße gelebt haben, mehr mit

Artgenossen zu tun hatten, als mit

Menschen. Natürlich sind sie fast

immer begeistert von Menschen,

weil diese sie füttern und streicheln,

in ihrer Heimat dagegen

wurden sie meist verjagt, wenn sie

um Futter bettelten, aber viele

ehemaligen Streuner integrieren

sich hervorragend in ein Rudel.

Shakespeare, nachdem er mehr als

vier Jahre in einem spanischen

Tierheim verbracht hatte, holte bei

uns erstmal alle Schmuseein-

heiten nach, die er so lange

vermißt hatte, aber er klebte nie so

an uns, wie andere Hunde das tun,

die als Welpen schon die erste

Prägungsphase in einem Haushalt

mit Menschen erleben. Hunde aus

dem Süden werden ja schon auf

der Straße geboren ohne Welpenaufzuchtnahrung,Hundespielzeug

und Welpengruppe. Sie

kämpfen von Beginn an ums

Überleben und lernen alles von

der Mutter oder den älteren

Geschwistern. So sind sie ein Stück

weit wild, unverdorben und unabhängig

- wölfischer einfach. Und

das finde ich gerade spannend !

Ashley, Stellas Vorgängerin, war

eine überzüchtete Schönheit. Wir

haben sie sehr geliebt, aber sie

wäre bei einem Intelligenztest

regelrecht durchgerasselt. Sie

wusste noch nicht mal wie man

Leckerlis aus einem Würfel fischt, 8


aber das brauchte sie ja auch ihr Leben

lang nicht. Sie bekam schon als Junghund

ihr Essen im silbernen Napf serviert.

Jeder muß für sich selbst ent scheiden, ob

er einen Hund vom Züchter nimmt, einen

abgelegten vom Züchter stammenden,

der z.B. aus Zeit- oder Geldmangel im Tierheim

landet oder eben einen Hund aus

dem Süden, der eine ganz andere Vergangenheit

hat, mit Sicherheit die härteste

von allen.

Ich habe mich nie bewusst für den ein

oder anderen entschieden, für mich gab

es immer nur ein Kriterium: er musste alt

sein. Und so war unser erster Senior Kevin

ein ehemaliger Deckrüde aus einer

renommierten Zucht, Harry war ein

»Abgelegter«, Nora kam aus der »Hundehölle

von Liebenwalde«, was vergleichbar

ist mit einem Streuner, und jetzt haben

wir eben zwei Spanier, deren Vergangenheit

wir nur erahnen können.

Aber gerade an den beiden kann man

Verhaltensforschung betreiben, und es ist

jeden Tag herrlich, zu sehen, wie sie mitei-

nander kommunizieren und welche

Verhaltensweisen sie an den Tag legen.

Stella kommt zum Beispiel mit Hündinnen

besser klar als mit Rüden. Also hat sie

wahrscheinlich früher mit Rüden schlechtere

Erfahrungen gemacht als mit Artgenossinnen.

Außerdem sammelt sie leidenschaftlich

gerne Socken und Schuhe

(typisch Frau…).

Shakespeare ist glücklich, wenn er ein

Paket in Konfetti zerreissen darf, dafür hat

er panische Angst vor Gewitter.

Ich könnte noch viele Lobeshymnen auf

unsere »Wildhunde« singen, aber dazu

mehr ein anderes mal.

In der nächsten meier-Ausgabe erzähle

ich Euch, von Stellas erstem großen Abenteuer,

unserem Urlaub am Meer.

Bis dahin sagen wir: Tschüß und ade,

Pfote, schleck’ und wedel!

Eure Anja Seidel

mit Stella und Shakespeare <

Tierhilfe Franken e.V.

»Sally« sucht ein neues Zuhause

Hallo, ich heiße Sally und bin ein taffes

6 Jahre altes Dackelmixmädchen. Mein bisheriges

Zuhause musste ich verlassen, weil

meine geliebten Menschen umgezogen sind

und mich nicht mitgenommen haben.

Ich bin äußerst familienbezogen, sehr

anhänglich und vereidige die Meinen und

passe auch auf sie auf.

Pferde sind mir bekannt. Einige Std. alleine zu

Hause zu warten, ist auch kein Problem für

mich. Wenn Ihr Zeit habt und Euch in mich

verguckt habt, ruft doch einfach an.

Nach langem Sparen und endlosen Suchen ist es der THF gelungen, ein Haus zu

erwerben, das zugleich als Quartier zur Überbrückung für in Not geratene Tiere, Büro

und Lager dienen soll. Seit Monaten wird von Ehrenamtlichen gebaut, was das Zeug

hält. Hurra, hurra, es ist so gut wie fertig !

Händeringend suchen wir dringender denn je Menschen, die uns bei der Büroarbeit,

der Tiervermittlung und auch Tierbetreuung in Betzenstein ehrenamtlich unterstützen

(Fahrzeit Lauf - Betzenstein ca. 13-15 Minuten, Hersbruck - Betzenstein ca. 25 Minuten).

Carmen Baur: 0171 - 5307237 (Rückruf möglich)

Postanschrift:

Tierhilfe Franken e.V.,

Neunkirchener Str. 51, 91207 Lauf

Telefon: 09151 / 82 69 0

0911 / 78 49 60 8

09244 / 98 23 16 6

info@tierhilfe-franken.de · www.tierhilfe-franken.de <

Spendenkonto:

Sparkasse Nürnberg

BLZ 760 501 01

Kontonummer: 549 7011

Verkaufsoffener Sonntag bei ZILLER

Am Sonntag, den 18.09.2011, findet wieder unser

verkaufsoffener Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr statt.

Attraktive Angebote warten auf unsere Kunden.


50

renovieren – bauen - planen

news

HAUS &

2011

HANDWERK

Kleinschwarzenlohe

Fahrzeugübergabe durch Bürgermeister

Werner Langhans

(wd). Im Zuge der Modernisierung für die Ausstattung der örtlichen

Feuerwehr Kleinschwarzenlohe im Markt Wendelstein konnte 1. Bürgermeister

Werner Langhans zusammen mit 2. Bürgermeister Willibald Milde

an den 1. Kommandanten Bernd Blos, der FFW Kleinschwarzenlohe ein

runderneuertes TLF 16 anlässlich des Sommerfestes der Wehr übergeben.

(Foto W. Dinkler – Bürgermeister Werner Langhans übergibt mit seinem Stellvertreter

Willibald Milde das TFL 16 an 1. Kommandanten Bernd Blos)

Mit diesem Tanklöschfahrzeug von der Stützpunktwehr Wendelstein

erhielt die Kleinschwarzenloher Wehr ein modernes allen Anforderungen

gerechtes Einsatzgerät. Das lange im Einsatz seit 1968 stehende TFL 16

wird ausgemustert und dem freien Markt zur Verfügung gestellt.

Mit einem Einsatz von 150 Arbeitsstunden wurde das Tanklöschfahrzeug

in Eigenleistung instand gesetzt und vom Markt Wendelstein neu

lackiert. Mit dieser Anschaffung ist die Ausstattung der Kleinschwarzenloher

Wehr für die kommenden 20 Jahre gesichert und bei den Einsätzen

im Ernstfall sowie bei den technischen Hilfeleistungen wird die gut

ausgebildete Wehr mit Kommandant Bernd Blos auch eine ständige

Einsatzbereitschaft im Markt Wendelstein zur Verfügung stellen.

Für die komplette Ausstattung benötigt die Wehr noch einen entsprechenden

Lichtmast für die Einsätze am Ort und wird durch Spenden in

der kommenden Zeit diese Anschaffung noch tätigen.

Erster Kommandant Bernd Blos betonte, dass die Mitglieder der örtlichen

Feuerwehr für den Einsatz hervorragend ausgebildet sind und jährlich

1-2 Jugendliche neu in die Mannschaft aufgenommen werden. <

Röthenbacher Grundschule

Brandschutzerziehung „live“

Röthenbach/St.W.-wz- Am Kirchweihmontag, dem 11.07.2011 stand eine

ganz besondere Veranstaltung auf dem Kalender der örtlichen Grundschule:

An diesem Tag kommt traditionell die Freiwillige Feuerwehr zur

Brandschutzerziehung in die Schule und darf die erste bis vierte Klasse

darin unterweisen, wie man sich in einem Brandfall richtig verhält. Ein

Dutzend Feuermänner darunter auch eine -frau unter Leitung von

Kommandant Gerhard Vater und Stellvertreter Michael Rösler verteilten

sich hierzu in die einzelnen Klassenräume und hielten zusammen mit

den jeweiligen Klassenlehrerinnen anschaulichen Unterricht: Beim

Verlassen des Raumes Fenster zu, Licht an; Feuermelder betätigen;

geordnet und zusammen mit dem Lehrer zur festgelegten Sammelstelle,

nicht davonlaufen; melden, wer vermisst wird ! Als alles mehrfach

eingeübt war, bimmelte auch schon laut der Probealarm und man konnte

das gerade Gelernte sofort und gekonnt unter Beweis stellen.

Foto: W. Schröppel

Natürlich war der attraktivste Teil dann der Moment, in dem man im

Pausenhof bei der im Anschluss abgehaltenen Feuerlöschübung der

Freiwilligen Feuerwehr selbst einmal das Strahlrohr halten und spritzen

durfte. Wie in den Vorjahren nahm man zum Abschluss die dritte Klasse

mit ihrer Klassenlehrerin, Schulleiterin Frau Braun, mit ins Feuerwehrhaus

zur Besichtigung und weiteren Erklärungen. Jetzt konnten auch die

großen Löschfahrzeuge bestiegen und von innen besichtigt werden und

natürlich durfte man auch einmal mitfahren. Nach einem abschließenden

Unterweisungsfilm gab es aus den Händen von Brandmeister

Werner Frisch, der wieder die Vorbereitung übernommen hatte, eine

große Tasse mit dem Wappen der Röthenbacher Feuerwehr für jeden,

der dabei war und sich sicher gerne an den aufregenden Tag bei seiner

Feuerwehr erinnert. Tina Schröppel


Die Kärwa-Kids mit den Boum und Madlen zur Kärwa-Eröffnung Sämtliche Kleinschwarzenloher Kärwaboum und Madeln mit Pfarrerin Sandra

Schwarz Biller nach dem Festgottesdienst vor der Allerheiligenkirche

Kleinschwarzenloher Kirchweih 2011

Festgottesdienst zur Kleinschwarzenloher Kirchweih

mit sämtlichen Kärwaboum und Madeln sowie der Kirchweihjugend

Das Wahrzeichen der Kleinschwarzenloher Kirchweih, die Allerheiligenkirche

mit dem bekannten Riemenschneideraltar erlebte in diesem Jahr

zum Festgottesdienst mit Pfarrerin Sandra Schwarz-Biller ein besonderes

HighLight mit dem Besuch sämtlicher Kärwaboum und Madeln mit den

Kirchweih-Kids. Mit Stolz konnte der seit seiner Gründung im Jahre 2007

nunmehr eingetragene Verein auf eine gut organisierte Veranstaltung im

gesamten Ort der Wendelsteiner Großgemeinde zurückblicken. Unter der

bewährten Leitung von Erich Rissmann, Junior, hatte sich auch das

Programm verbessert und ausgeweitet und so wurde an 4 Tagen am Festplatz

vor der Rangauhalle entsprechend mit vielen Festgästen gefeiert.

Bieranstich durch 2. Bürgermeister Willibald

Milde mit Festwirt Heinz Linhardt und Brauereivertreter

Siegfried Leidl

Festwirt Heinz Linhardt

und das Kärwa-Team

hatten gemeinsam ein

umfangreiches Event in

die Tat umgesetzt.

Die Kärwa-Kids und die

Kärwa-Oldstars fanden

sich zu einer großen

Gemeinschaft, quer über

alle Altersgruppen zu -

sammen und stellten 70

Mitglieder bereits beim

Bieranstich am Kirchweih-

Freitag einer großen Fest -

gemeinde im Festzelt vor.

2. Bürgermeister Willibald Milde bewältigte die Aufgabe des Bieranstiches

perfekt mit den zuständigen Vertreter der Schwabacher Brauerei Leitner

und der nunmehr fusionierten Ingolstädter Brauerei Herrnbräu. Ein besonderer

Dank wurde mit der Ehrung von Hannelore und Erich Rissmann

Senior für die bereits gelungenen Dorffeste und deren Organisaton durch

das Ehepaar ausgesprochen. Ehrenbürger Wolfgang Dinkler erhielt die

Anerkennung für seinen Einsatz zur Ortsgeschichte bei dem Dorffest. Festwirt

Heinz Linhardt wurde nicht vergessen, denn auch in diesem Jahr hatte

der Festwirt wieder eine umfassende Organisation für seine Bewirtung mit

fränkischen Spezialitäten unter Beweis gestellt.

Mit vielen Festgästen wurde der Kirchweihbaum an der Rangauhalle durch

die Kärwaboum am Samstag aufgestellt und dem Fest ein Wahrzeichen

gegeben. Die Kleinschwarzenloher Band „ToBe“ sorgte für entsprechende

Unterhaltung und im Laufe des Sonntag Nachmittags war die Einlage mit

der „La Triniti die Soca-Samba-Show“ eine besondere Überraschung für den

Auftritt im gesamten Ort Kleinschwarzenlohe vor vielen Anwesen.

Das Duo „Kleeblatt“ sorgte anschließend im Zelt für entsprechende

Stimmung. Zum Kärwaausklang am Montag hatte sich Markus Dirk mit

seiner „One-Man-Show“ zukünftig eingemischt.

Der Kleinschwarzenloher Schützenverein gab mit seinem Kärwaschießen

in seiner Schießanlage in der Rangauhalle einen weiteren Treffpunkt.

Zum Schluss wurde das Kärwafässla am Montag gegen Ende der Festtage

noch begraben.

Wolfgang Dinkler <

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52

Patenschaftsverein „Hilfe für Menschen in Südindien“

Gäste aus Indien in Schwanstetten

Der neu gegründete Patenschaftsverein „Hilfe

für Menschen in Südindien“ (wir berichteten)

hatte Gäste aus Indien.

Emmanuel (25) und Shamma N. (22) Winston

sind zwei Brüder, die beide im Projekt in und

um Vijayawada im Bundesstaat Andhra Pradesh

mitarbeiten. Emmanuel Winston sitzt nach

einem Verkehrsunfall seit acht Jahren im Rollstuhl.

Trotzdem ist er seit drei Jahren der Leiter

der indischen Organisation UCCI (United Christian

Church of India) , die einst sein Großvater

gegründet hat. Eine der zahlreichen Aufgaben

der UCCI ist es, Waisen, Halbwaisen oder

einfach Kindern aus sehr armen Familien eine

gute Schulbildung zu geben und damit die

Möglichkeit, aus dem Teufelskreis der Armut

auszubrechen.

Informationsabend in Schwand

Eines der Ziele von Emmanuel und Shamma

Winston war es, Paten und Interessierte zu

informieren. Der Abend fand am 28. Juni 2011

in den Gemeinderäumen der katholischen

Kirche in Schwand statt; ein herzliches Danke

auch an die Verantwortlichen hier für die

unkomplizierte Überlassung der Räume.

Einige Paten und am Projekt Interessierte

haben sich auch durch das schwülheiße Wetter

nicht davon abhalten lassen, einen Abend mit

den beiden Indern und den Mitgliedern des

Patenschaftsvereins zu verbringen.

Tobias Korth, der Vereinsvorsitzende, begrüßte

die Gäste und informierte über Aktuelles aus

dem Verein:

Dieser wurde erst letztes Jahr gegründet, vor

allem um auch Spendenquittungen ausstellen

zu können, was nun seit Januar dieses Jahres

möglich ist. Erika Korth erzählte, wie der

Kontakt zu der indischen Organisation vor ca.

20 Jahren zustande kam. Der inzwischen

verstorbene Vater der beiden jungen Männer,

Mr. John Winston, war damals bei einer

Leerstettener Familie zu Besuch. Diese

stellte den Kontakt zu Erika Korth her, da sich

im Keller der Apotheke damals immer eine

große Kleidersammlung befand. In den

Anfangsjahren fand die Unterstützung durch

die Sendung von Kleidung für die Kinder und

Mitarbeiter der Kinderheime statt. Nach und

nach kam es dann auch zur Vermittlung von

Patenschaften. Bei mehreren Besuchen in

Indien konnten Erika und Joachim Korth die

Kinder auch persönlich kennenlernen und die

Räumlichkeiten besichtigen.

Shamma Winston hatte eine Präsentation

vorbereitet, um einige Eindrücke aus Indien

und den Kinderheimen vermitteln zu können.

Insgesamt fünf Kinderheime mit etwa 2000

Kindern und Jugendlichen werden von Mrs.

Nalini Winston, der Mutter der beiden, betreut.

Außer den deutschen Paten aus Schwanstetten

und Umgebung mit ca. 50 Patenschaften,

engagieren sich auch Kirchen und Vereine aus

Island, Nordirland, Norwegen, Finnland und

Österreich mit zahlreichen Patenschaften.

Die eindrucksvollen Bilder zeigten Kinder im

Unterricht, bei Sport und Spiel sowie beim

Essen und Lernen. Die Kinder kommen aus

verschiedenen religiösen Hintergründen

(Christen, Hindus und Muslime). Die Eltern bzw.

Verwandten der Kinder wissen, dass die Kinderheime

christlich geführt werden und auch z.B.

am Sonntag ein Gottesdienst mit den Kindern

gefeiert wird. Ein Film, der von Sponsoren aus

Nordirland selbst gedreht wurde, rundete das

Programm ab.

Anschließend beantwortete Emmanuel

Winston Fragen der Anwesenden: Wie viele

Toiletten es für die Kinder gibt, wie den alten

Menschen genau geholfen wird, und nach

welchen Kriterien die Kinder ausgewählt

werden. Eine weitere Frage war, wie sich die

derzeitigen Preissteigerungen für Lebensmittel

in Indien auswirken.

Weitere Programmpunkte in Franken

Am 29. Juni 2011 trafen sich die Inder noch mit

zwei engagierten Jugendlichen aus Windsbach,

die gemeinsam mit ihrer Schulklasse

im Rahmen des Schulfestes, Spenden für die

indischen Kinder und alten Menschen sammeln

wollen. Eines der beiden Mädchen möchte

dabei ihre selbst gemalten Mangabilder

verkaufen. Auch ein Kuchenverkauf ist geplant.

Außerdem fand ein Treffen mit einem sehr an

Indien interessierten Mitglied des Rotary Clubs

statt. Er möchte versuchen, Unterstützung von

Seitens der Bundesregierung für den Bau einer

englischsprachigen Schule für die Patenkinder

zu erlangen. Dazu müssen zahlreiche Details

geklärt werden, so dass die Möglichkeit, persönlich

mit den beiden Indern zu sprechen und zu

diskutieren, sehr hilfreich war.

Tobias Korth <

Paten gesucht

Weiterhin werden Paten gebraucht, die sich bereit erklären, ein Kind für die Schul- und

Ausbildungszeit finanziell zu unterstützen, so dass es mit guter Nahrung, Kleidung sowie

medizinisch versorgt werden, und die Schule besuchen kann. Mädchen lernen gerne

Berufe wie Näherin (sie bekommen dann zum Abschluss eine Nähmaschine geschenkt)

oder Krankenschwester. Sie werden in Indien, gerade in den ländlichen Regionen,

dringend benötigt und übernehmen oft auch Aufgaben eines Arztes. In Schwanstetten

und Umgebung gibt es durch die Vermittlung von Erika und Joachim Korth bereits um

die 50 Paten eltern, die sich zum Teil seit vielen Jahren für die Kinder Südindiens engagieren.

Allen jetzigen und auch ehemaligen Pateneltern sei an dieser Stelle noch einmal

ganz herzlich gedankt, auch im Namen von Emmanuel und Shamma Winston !

Eine Kinderpatenschaft kann für monatlich 25 Euro übernommen werden, eine Patenschaft

für einen alten Menschen für 15 Euro; beides steuerlich absetzbar.

i

Weitere Informationen zum Indienprojekt können Sie im Internet unter

www. Patenschaftsverein-indien.de (noch im Aufbau)

oder www.facebook.com/Patenschaftsverein.Indien finden.

Bein Fragen bzw. Anfragen schreiben Sie eine Email an:

Patenschaftsverein-Indien@gmx.de

oder rufen Sie an unter: 09170 – 98 66 96 - Tobias Korth (1.Vorsitzender)


Alles aus einer Hand !

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GESCHICHTEN UND GESCHICHTE AUS SCHWANSTETTEN

vorgestellt durch den Museumsverein Schwanstetten e.V.

Markt Schwanstetten, Ortsteil Schwand

Boxlohe 5.

Ehemaliges Austragshaus, erdgeschossiger Satteldachbau, Giebel Fachwerk verputzt, bez. 1766 (Fl. Nr. 28)

Hausname: »Taglerhaus«

»Tagelöhnerhaus« im »Meierhof«;

diese Bezeichnung stammt wohl von der

späteren Verwendung des Hauses, als Tagelöhnerunterkunft.

Die Architektur leitet sich

jedoch vom Austragshaus her.

Situation:

Das erdgeschossige Haus (auf dem Kataster

von 1821 die Nr. 14) steht im Altort, im

»Meierhof«, gegenüber dem jüngeren Hauptgebäude,

das ein Nachfolgebau des älteren

Vorgängers an gleicher Stelle ist. Die Umgebung

des Gebäudes ist durch die landwirtschaftlich

bedingte Umstrukturierung weitgehend

verändert. Dennoch ist das Gebäude ein

unverzichtbares städtebauliches Element der

Anlage, da es sich zudem in der Flucht der

»Boxlohe« befindet, und ihr Erscheinungsbild

mit prägt. Rückwärtig wurde ein kleiner

Schuppen angefügt, in dem die fachwerksichtige

Anlage der rückwärtigen Fassade erhalten

ist. Gewichtig ist die Bedeutsamkeit des

Gebäudes als sozialgeschichtliches und volkskundliches

Dokument.

Datierung:

Jahreszahl mit Buchstabenkombination aus

den Initialen des Bauherrn im Türsturz be -

zeichnet das Baujahr: IFF 1766 IL.

Der Baukörper folgt vom Phänotyp und der

Innenraumverteilung der barocken Tradition

des Wohnstalls, wobei dieses Haus nur mit

einem kleinen Stall und geringerer Raumgröße

ausgeführt wurde, was die Deutung als

Austragshaus untermauert. Für ein Tagelöhnerhaus

ist es zu groß. Der entstehungs -

zeitliche liegende Dachstuhl wie auch das

massive, profilierte Traufgesims stehen

stilistisch der Jahreszahl im Sturz nahe.

Geschichtlicher Zusammenhang:

Das Austragshaus ist Bestandteil des alten

»Meierhofes« in Schwand und bereits auf

dem Urkataster von 1822 eingetragen.

Deutlich sprechen die Architektur und die

Lage dafür, daß es sich um ein Austragshaus

handelt. Nutzung und Namensgebung als

Tagelöhnerhaus ist jünger, wohl frühestens

gegen 1850, als durch das Bezirksamt

Schwabach die Bereitstellung dieser Häuser

als Wohnraum für Tagelöhner gefördert

wird (StAN, BA Schwabach, Rep. 217/12 III).

Im letzten Jahrhundert wurde es anfänglich

wieder als Austragshaus genutzt. Später war es

vermietet. Heute steht es leer.

Baugeschichte: 1766 erbaut. In der Folge

wurde bis heute die Raumabfolge belassen,

jedoch die Erschließungen und Nutzung

verändert. Türen und Fenster wurden in der

1. Hälfte des 20. und in der 2. Hälfte 20. Jh.

verändert. Dieser Prozeß ist von volkskundlichem

Interesse.

Ausführliche Informationen zur Beschreibung

und Konstruktion des Gebäudes finden Sie

unter www.museum-schwanstetten.de

Nutzung: Das Haus steht zurzeit leer. Gesucht

wird ein Nutzungskonzept

Quelle und Literatur:

Denkmalkartierung der Marktgemeinde

Schwanstetten von 1995.

Denkmäler in Bayern, Bd. 5 - Mittelfr., hrsg.

Michael Petzet, München 1986, S. 476

StAN, BA Schwabach, Rep. 217/12 III

Weitergehende Informationen zur Marktgemeinde

mit den sieben Ortsteilen und den

denkmalgeschützten Gebäuden finden Sie im

Internet unter:

www.museum-schwanstetten.de

Schwanstetten im August 2011

Alfred J. Köhl


ENA– Unabhängige EnergieBeratungsAgentur des Landkreises Roth

Kosten für Warmwasser plündern

Vereinskassen

Das Beratungsangebot der ENA-Unabhängige EnergieBeratungs-

Agentur des Landkreises Roth wird gerne angenommen

Das Beratungsangebot der ENA-Roth wird gerne von Sportvereinen im

Landkreis Roth angenommen. Allein in den letzten Monaten haben acht

Vereine im Landkreis das Beratungsangebot der ENA–Roth genutzt.

Oftmals sind es kleine Dinge, die die Vereinskassen stark belasten, wissen

die Energieberater des Landkreises, Dipl.-Ing.(FH) Josef Gruner und Dipl.-

Ing.(FH) Dieter Tausch aus ihrer Beratungstätigkeit zu berichten. So sind in

vielen Sportheimen zur Warmwasserverteilung sog. Zirkulationsleitungen

installiert, die zwar eine schnelle Warmwasserzufuhr an den Duschen

und Wasserhähnen gewährleisten, jedoch auch in den Zeiten, in denen

kein Warmwasser benötigt wird, ständig über die Zirkulation das Wasser

auskühlen lassen. Die nutzlose Auskühlung des Warmwassers kostet den

Vereinen oftmals 300 bis 400 Liter Heizöl oder Kubikmeter Gas im Jahr.

Durch die Installation einer kostengünstigen Pumpe kann die Zirkulation

unterbrochen werden und die Pumpen nur in den Zeiträumen eingeschaltet

werden, in den auch wirklich warmes Wasser benötigt wird.

Ein weiteres Beispiel für die erhöhte Kostenbelastung in vielen Sportheimen

sind veraltete Duschköpfe. Die Energieberater finden vielfach

Duschköpfe vor, die einen Wasserverbrauch von 15 – 20 Liter pro Minute

haben. Moderne wassersparende Duschköpfe, mit gleichem oder noch

besserem „Duschgefühl“, verbrauchen gerade mal 8 bis 10 Liter pro Minute.

Das bedeutet bei fünf Minuten duschen eine Einsparung von bis zu 50 Liter

Wasser und eine Kostenersparnis bei Heizöl von bis zu acht Euro.

Mit solchen kleinen und relativ günstigen Maßnahmen kann oftmals die

Vereinskasse erheblich entlastet werden. Bei ihren Begehungen achten die

ENA-Berater Gruner und Tausch, natürlich auch immer darauf, ob das

„kostenfreie Kraftwerk Sonne“ für die Erzeugung von Warmwasser oder

auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden kann. Ebenso wissen die

Berater aus dem Bereich der Stromeinsparung klassische Negativbeispiele

zu berichten. So treffen die Energieberater immer wieder auf Kühlschränke

und Kühltheken, die den Vereinen geschenkt wurden. Doch nicht jedes

Geschenk entlastet wirklich die Vereinskasse. Denn alte Geräte benötigen

meist wesentlich mehr Strom als moderne Geräte mit einer Energieklassifizierung

von z.B. A++. Hinzu kommt vielfach, dass die alten Geräte oftmals

ständig laufen oder sich in sehr kurzen Zeitintervallen einschalten. Bei

solchen Geräten nutzen die Berater auch gerne Stromverbrauchsmess -

geräte, um den tatsächlichen Stromverbrauch sichtbar zu machen. Nicht

selten wird hierbei festgestellt, dass es dem Verein günstiger kommt, ein

neues Gerät anzuschaffen, als das „Geschenk“ weiter zu betreiben.

Die Beratungstätigkeiten der Energieberater des Landkreises umfassen alle

Bereiche der Energieeffizienz und Energieeinsparung aus den Bereichen

Haus- und Heizungstechnik, energetische Schwachstellen der Gebäudehülle

(Fenster, Dach und Außenwand usw.). Ebenso die Beratung zur

Schimmelvermeidung und Beseitigung bis hin zur Unterstützung der

Planungen zur energetischen Sanierung und der Unterstützung bei den

Planungen von energieeffizienten An- und Neubauten.

Für Landrat Herbert Eckstein ist es eine „Herzensangelegenheit“, alle

Vereine in ihren Bemühungen zu unterstützen, die Energieeffizienz der

Vereinsgebäude zu steigern, die Vereinskasse zu entlasten und damit auch

die Umwelt zu schützen. Er betont weiter, dass es jedem Verein offen steht,

die ENA-Roth anzusprechen und die Energieberater zu einer kostenfreien

Beratung einzuladen.

Natürlich steht die ENA-Roth auch allen Bürgern und Kommunen im Landkreis

zur Verfügung. Themen sind zum Beispiel: Unterstützung bei der

Planung von Neubaugebieten oder Nahwärmenetzen, alle Bereiche der

Energieeinsparung, Fördermittelberatung, Thermische Solaranlagen,

Photovoltaikanlagen, Nutzung von regenerativen Energien, Energieausweise,

Thermografie, Blower-Door, Lüftung- und Schimmelvermeidung

sowie die Durchführung der Energiesparberatung vor Ort.

Beratungstermine können direkt bei der ENA angefragt werden. Darüber

hinaus bieten viele Kommunen ihren Bürgern auch einen persönlichen

Beratungsservice der ENA-Roth in ihrem Rathaus an.

i

ENA - Geschäftsstelle im Landratsamt Roth

Weinbergweg 1 · 91154 Roth

℡ 09171 / 81 - 400 · Fax 09171 / 81 - 74 00

ena@landratsamt-roth.de · www.landratsamt-roth.de/ena <

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Leerstetter

Kerwa 2011

Der SV Leerstetten sagt DANKE !

Der SV Leerstetten bedankt sich bei den zahlreichen Gästen aus Nah und Fern, die

unsere 27. Festzelt-Kerwa am Ende der Further Straße von Freitag bis Montag besucht

haben.

Die Bands „Schabernack“, „Nasowas“, „Mensch Meier“ und DJ Chris Q sorgten für eine

gute Stimmung im Festzelt. Viele Besucher lobten unseren Kerwa-Manager Siggi

Doberer für die gelungene Musikauswahl und für die angemessene Lautstärke, die noch

eine Unterhaltung im Bierzelt ermöglichte. Beim DJ Chris Q waren die Meinungen

geteilt.

Der Festzug fand in gewohnter Art und Weise statt. Angeführt wurde der Zug von der

Radzawingl Blousn, den Kerwa-Madli und Kerwa-Boum, dem 2. Bürgermeister Walter

Closmann, Pfarrer Wilfried Vogt, dem Kirchenvorstand der Peter und Pauskirche

Leerstetten und dem Vertrauensmann der Johanniskirche Schwand, dem Marktgemeinderat,

der Vorstandschaft des SVL und der Spalter Brauerei. Es folgten die Abordnungen

der Vereine: SPD, CSU, Sängerfreunde Leerstetten, Liedertafel Schwand, Soldaten- und

Kameradschaftsverein Leerstetten, Feuerwehr Leerstetten, Obst- und Gartenbauverein,

Schwander Carnevals-Verein, und die Oldtimerfreunde. Die Sparten des SVL ergänzten

den Zug: Leichtathletik, Fußballjugend, Gymnastikgruppe, Ski-Gymnastik und SVL-

Fußballfrauen.

An erster Stelle bedankt sich der SVL bei unserem Kerwa-Manager Siggi Doberer, der

wieder einmal wertvolle Urlaubszeit für seinen SVL, für Leerstetten, für Schwanstetten

opferte. Sein Einsatz war vorbildlich und war für viele die „entscheidende“ Motivationshilfe

für ihre Mitarbeit. Im gleichen Atemzug bedankt sich der SVL bei Harald Sperber

(2.Vors.) und Thomas Banik (Schatzmeister), die an allen Kerwa-Tagen unermüdlich im

Einsatz waren.

Die Vorstandschaft bedankt sich bei den bewährten Teams, die den Festzeltbetrieb mit

circa 30 ehrenamtlichen Helfern pro Team erledigten: Thorsten Scheid mit dem Team

des Herrenfußballs (freitags), Günter Kahlert mit dem Team des Frauenfußballs (samstags),

Team Acherbühl (sonntags), Georg Linkohr/Gundula Reuter mit den Teams der

Alten Herren und der Leichtathletik (montags)

Sehr angenehm gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst der

Firma Engelhardt & Co. Eventkoordinator Stefan Däumler arbeitete sehr gut mit der

Vereinsführung des SVL zusammen. Einsatzleiter Jürgen Mierwald erledigte mit seinem

Team die Aufgabe der Kerwa-Sicherheit mit sehr viel Geschick und Erfahrung. Der

Seniorchef der Firma Engelhardt, Herr Stephan Schwager, zeigte wie immer sehr viel

Verständnis für die vielfältigen Aufgaben des SV Leerstetten in der Marktgemeinde.

Der SVL bedankt sich natürlich auch bei der Marktgemeinde. Der Bauhof bereitete das

Festgelände gut vor. Unser besonderer Dank geht an die beiden Bürgermeister Robert

Pfann und Walter Closmann. Herr Frank Städler machte durch seine freundliche, unkomplizierte

und flexible Zusammenarbeit eine Menge für den SVL leichter.

Der SVL bedankt sich beim Vorsitzenden der Feuerwehr Leerstetten, Herrn Klaus Rühl,

und beim Kommandanten, Herrn Ralf Wolter, für die vielfältigen Sicherheitsmaßnahmen.

Herr Leonhard Rabus führte den Kerwa-Zug gekonnt im Feuerwehrauto an.

Unser großer Respekt gilt auch unseren sonstigen ehrenamtlichen Helfern. Ohne die

Hilfe unserer ausgezeichneten Ehrenamtlichen sind der Aufbau am Samstag, Mittwoch

und Donnerstag und der Abbau am Dienstag nicht machbar.

Zum Schluss bleibt noch zu bemerken, dass es im Festzelt absolut friedlich zuging, kein

Sachschaden, kein Personenschaden. Die Polizei wurde im Festzelt nicht gebraucht.

Danke an alle, die mitgeholfen haben. Wir haben wieder einmal gezeigt, dass wir eine

große SVL-Familie sind. Weitere Infos unter www.svleerstetten.com !

Für den SVL

Peter Weidner

1. Vorsitzender


Markt Wendelstein

Lückenschluss im Radwegenetz

1,2 Kilometer mehr Sicherheit - Strecken „Röthenbacher Straße“

und „In der Au - Hänsenwöhr“ eingeweiht

Der Markt Wendelstein hat sein Radwegenetz um zwei weitere wichtige

Teilstrecken ergänzt. Mit den Geh- und Radwegen entlang der Röthenbacher

Straße und dem Bereich „In der Au/Hänsenwöhr“ konnten

zusammen weitere 1,2 Kilometer offiziell zur Nutzung freigegeben

werden. „Dies bedeutet mehr Sicherheit für die Radler“, so Bürgermeister

Werner Langhans bei der Einweihung.

Das Wendelsteiner Gemeindegebiet verfügt mittlerweile über ein

großzügiges Radwegenetz von 22 Kilometern Länge. Davon verlaufen

13 Kilometer neben Staats- und Kreisstraßen. Neun Kilometer sind

gemeindliche Radwege, wie die beiden neuen Wege. Mit der Realisierung

der Strecken entlang der Röthenbacher Straße zur Mittelschule,

Schulturnhalle und zum Sportgelände des TSV Wendelstein sowie der

Verbindung von der Straße „In der Au/Hänsenwöhr über die Schwarzach

zum Radweg in der Schwabacher Straße ging ein lang ersehnter Wunsch

des Wendelsteiner Marktgemeinderates in Erfüllung, betonte

Bürgermeister Werner Langhans.

Der Rathauschef dankte

besonders den Eigentümern,

die Flächen zur

Verfügung stellten und

den Nachbarn für das

Verständnis während

der Bauphase. Die 1,2

Kilometer langen Strecken

haben zusammen

mit dem Brückenbauwerk

über die Schwar -

zach 744.000 Euro gekostet. Der Freistaat Bayern bezuschusst das Projekt

mit 350.000 Euro. „Eine wichtige und sinnvolle Investition“, unterstrich

der Wendelsteiner Bürgermeister.

Die Klasse 4 a der Grundschule Wendelstein umrahmte die kleine Feier

beim Drechsler- und Metalldrückermuseum, an dem der neue Radweg

vorbei führt. Klassenlehrerin Helga Bock-Landsmann hatte mit den

Kindern die „Fahrrad-Europa-Hymne“ einstudiert. Diese trugen die

Schüler mit viel Freude vor. Den kirchlichen Segen für die neuen Gehund

Radwege und alle, die diese benutzen, erteilten die beiden Pfarrer

Michael Kneißl und Norbert Heinritz. Der Radweg wird bereits gerne

angenommen. Auch bei der kleinen Einweihungsfeier passierten einige

Radler die neue Trasse. <

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Naturschutz : : Umweltschutz : : Artenschutz : : Nachhaltigkeit : : Naturschutz : :

R-neuerbar eG

Energie-Genossenschaft »R-neuerbar eG« produziert Solarstrom

1. Solaranlage mit 99 kWp in Betrieb – Weitere Bürgerbeteiligungen ab 500€ möglich

Wie geplant, konnte am 26. Juli 2011 die

1. PV-Anlage der Energie-Genossenschaft

»R-neuerbar eG« offiziell in Betrieb genommen

werden. Obwohl sie schon seit 5. Juli 2011

CO2-freien Strom liefert, gaben jetzt Landrat

Herbert Eckstein sowie Vorstands- und

Aufsichtsratsmitglieder der Genossenschaft

grünes Licht für diese umweltfreundliche

Stromquelle. Alle Mitglieder der Genossenschaft

sind nach Abschluss der noch andauernden

Bauarbeiten am Neubau des Berufskraftfahrerzentrums

zur Besichtigung eingeladen.

Zufriedene Partner

Durch diese 99kWp-PV-Anlage auf dem Hauptgebäude

und der Maschinenhalle soll jetzt ein

Jahresstrombedarf von ca. 25 Haushalten

(ca. 90.000 kWh) erzeugt werden. Die Umwelt

wird dann durch die Einsparung von ca. 54

Tonnen CO2 entlastet. Dies freut neben Landrat

Eckstein und Herrn Wernard (Ltr. Gebäudeverwaltung)

auch die Mitglieder von Vorstand und

Aufsichtsrat der Genossenschaft.

Vom Aufsichtrat waren Kurt Kayser und Thomas

Hochmeyer anwesend. Die beiden neuen AR-

Mitglieder Helmut Neuweg und Dr. Bernd Ital

waren leider verhindert. Der Vorstand war

durch Werner Emmer, Tino Schleicher und

Hermann Lorenz komplett vertreten. Sie alle

waren sehr zufrieden mit dem Projektverlauf.

Denn der Realisierungszeitplan war wirklich

eng.

Gesamtansicht der PV-Anlage auf dem Neubau

vlnr. Eckstein, Emmer, Lorenz, Schleicher

Kurze Chronologie

Von Anfang an war klar, dass der Verein

»Energiebündel Roth-Schwabach e.V.« nicht

nur aufklären und motivieren, sondern auch

umsetzen will – zusammen mit den BürgerInnen.

So war es nur folgerichtig, dass sich

der Verein um die Erstellung der PV-Anlage auf

dem Dach des neuen »Berufskraftfahrer -

zentrum« im Süden von Roth bewarb. Ziel:

Möglichst viele Bürger sollen sich daran beteiligen

und davon Nutzen haben. Dieser Gedanke

fiel nicht nur bei Landrat Herbert Eckstein auf

fruchtbaren Boden. Als langjähriger Unterstützer

alternativer, CO2-freier Energiekonzepte

ist dies nur eine Fortsetzung seiner Ziele. Und

die Mitglieder des Kreistags sahen es ähnlich.

Das Angebot des Vereins überzeugte. Am 20.

März 2011 wurde dann die Energie-Genossenschaft

»R-neuerbar eG« gegründet.

Mitglied ab 500€ - keine Begrenzung nach

oben

Bereits vor der Gründung wurde starkes Interesse

an den Genossenschaftsanteilen signalisiert.

Bis heute sind fast 70 Mitglieder der

Genossenschaft beigetreten. Ihre Einlagen

betragen 500€ bis 10.000 €.

Die ursprünglich veröffentlichte Einlagen-Obergrenze

von max. 20 Anteilen (=10.000€) besteht

heute nicht mehr. So haben also viele Bürger

die Chance, sich entsprechend Ihrer Möglichkeiten

an den Projekten der Genossenschaft

R-neuerbar eG zu beteiligen. Ihre Einlage soll

dabei eine solide Rendite erwirtschaften. Ohne

die Wirtschaftlichkeit zu gefährden, kann aber

die Finanzierung von Projekten durch Bank -

darlehen ergänzt werden.

vlnr. Eckstein, Emmer, Schrödel, Kayser, Hochmeyer, Wernard, Schleicher

Lokale Wertschöpfung – lokale Stromerzeugung

Die Ausführung der PV-Anlagen-Installation

durch ein lokales Unternehmen erfolgte wie

ursprünglich geplant. Ab 16. Mai 2011 wurden

die ersten Module gesetzt, Wechselrichter

montiert und der Schaltschrank im Keller für

die Zählermontagen vorbereitet. Denn mit den

Vertragspartnern Landratsamt Roth und Stadtwerke

Roth wurde vereinbart, dass der Sonnenstrom

möglichst sofort im Gebäude verbraucht

werden soll. Vorteil dieser Lösung: Der »Eigenverbrauch«

entlastet öffentliche Übertragungsnetze,

die heute mancherorts bei zuviel

Sonnenschein und knappen Netzausbau überfordert

sind.

Dieses Projekt zeigt deutlich auf, dass die BürgerInnen

die Energiewende wollen und gerne –

auch finanziell - mit begleiten. Die nächsten

Projekte sind in Vorbereitung, so dass BürgerInnen

weiterhin Anteile zur Genossenschaft

zeichnen können. Das bisherige Interesse zeigt

auch, dass viele Bürger nicht fragen:

„Was kostet die Energiewende“ ? sondern: „Was

kostet es uns, wenn wir nicht mitmachen,

mitgestalten und mitgewinnen“? Hoffentlich

nicht die Zukunft unserer Kinder und Enkel ?

i

Weitere Informationen – auch zum Beitritt

zur Genossenschaft - im Internet unter

www.r-neuerbar.com

Hermann Lorenz

Vorstandsmitglied »R-neuerbar eG« <

(Fotos: Hermann Lorenz)


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Naturschutz : : Umweltschutz : : Artenschutz : : Nachhaltigkeit : : Naturschutz : :

Bund Naturschutz in Bayern e.V., Ortsgruppe Schwanstetten

Erlebnisse auf der Feuchtwiese

Danke für das herrliche Wetter und die schönen

Erlebnisse auf der Feuchtwiese !

Bei herrlichem Wetter pflegten Naturschützer mit

Freude, Kraft und Ausdauer die Feuchtwiesen bei

Furth. Ziel dieser jährlichen „guten Tat“ ist der Erhalt

der besonderen Flora und Fauna - und somit der

Vielfalt der Natur - sowie die Entwicklung der

Lebensräume und Standortbedingungen für

gefährdete Tier- und Pflanzenarten.

Was ist das Besondere an diesen Feuchtwiesen ?

Die Feuchtwiesen in Furth sind in vielerlei

Beziehung einzigartig im Landkreis Roth: Sie

bestehen aus einer Sumpfdotterwiese mit Binsen,

Blutweiderich, Mädesüß; einem Großseggenried

mit Wundersegge, Sumpfsegge, Sumpflabkraut;

einer Pfeiffengraswiese mit Pfeiffengras-Kriechweide,

Färberscharte, Blutwurz, Sumpfweiden -

röschen; dem Zwischen moor mit Blutwurz,

Gelbweiderich, Knabenkraut, Sumpfveilchen;

dem Braun seggensumpf mit Fieberklee, Sumpfblutauge

usw.

Über 70 Pflanzen und sehr viele Tiere finden hier

Lebensraum. Diesen zu erhalten ist den Naturschützern

ein echtes Anliegen.

Wie sieht die Pflege aus?

Wuchernde Gräser und Pflanzen werden mit dem

Balkenmäher gemäht, Gehölze entfernt und das

Mähgut zusammengerecht und an den Rand transportiert,

damit es ein Landwirt abholen kann.

Bestimmte Bereiche dürfen nicht gemäht werden,

so z.B. die Wunderseggen-Bulte, ebenso Schilf und

die seltene Kriechweide. Ein Teil der Wiesen wird

bewusst nicht gemäht, damit Tiere im Winter ein

Rückzugs gebiet vorfinden.

Warum wird gemäht?

Würden die Pflegearbeiten nicht durchgeführt

werden, hätten die seltenen, teils empfind lichen,

lichthungrigen Pflanzen keine Chance und die

Fläche würde verbuschen. Sie würden am Fuße der

sich ausdehnenden Faulbäume, Brennesseln, Gräser

und sonstiger wuchernder Pflanzen langsam

eingehen. Ohne Mahd würden die Flächen von

hochwüchsigen Stauden, Büschen und Bäumen

überwuchert werden, so dass der charakteristische

Pflanzenbestand verschwinden würde.

Herzlichen Dank allen Helfern und

Helferinnen, die fleißig auf der

Feuchtwiese mitgeholfen haben !

Elke Küster-Emmer


Landratsamt Roth

Dritte Auflage des Flyers

„Rother Land-Leben genießen“

Zuwachs mit Thalmässinger Initiative

Lebensmittel aus der Region stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs, denn sie stehen u.a. für

Frische und Qualität. Unter dem Motto „gemeinsam sind wir stärker“ haben 32 Direktvermarkter

einschließlich der Biobauern aus dem Landkreis Roth, mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten sowie mit der Wirtschaftsförderung im Landratsamt die dritte Auflage des Flyers „Rother

Land-Leben genießen“ herausgebracht. Die beiden Flyer für konventionellen und biologischen

Anbau informieren über die angebotenen Produkte der Mitgliedshöfe, Kontakt-adressen und die

Öffnungszeiten. Die Prospekte liegen in den verschiedenen Verwaltungen, Ämtern, in den Sparkassen

und Raiffeisenbanken sowie in weiteren öffentlichen Einrichtungen auf. Die ganze Vielfalt

regionaler Erzeugnisse bieten die Direktvermarkter aus dem Landkreis Roth an. Landrat Herbert

Eckstein appelliert deshalb an die Verbraucher, mit dem bewussten Einkauf von regionalen

Produkten die bäuerliche Landwirtschaft zu unterstützen und damit auch die Kulturlandschaft im

Landkreis Roth zu erhalten.

Zahlreiche Regionalmärkte im Landkreis

Zahlreiche Veranstaltungen bzw. Regionalmärkte prägen u.a. die nächsten drei

Monate das Bild im Landkreis Roth.

Los geht es Sonntag, 25. September, wenn die Gemeinde Büchenbach gemeinsam mit dem Obstund

Gartenbauverein zum 8. Kürbismarkt auf dem dortigen Rathausplatz einlädt. Mit dabei sind

zahlreiche „Original Regional“ Direktvermarkter bzw. Mitglieder der Interessengemeinschaft.

Eine Woche später, am Sonntag, 2. Oktober, laden der Landkreis Roth und die Gemeinde Röttenbach

zum beliebten Röttenbacher Kartoffelmarkt ein. Kartoffelschmankerl und weitere leckere

Gerichte locken die zahlreichen Gäste und Besucher.

Am darauf folgenden Sonntag, 9. Oktober, findet das 3. Kürbiskern-Erntefest der Familie Schnell

statt. Viele Besucher werden den Weg in den Kammersteiner Ortsteil Neppersreuth finden. Dort

steht der Kürbis und dessen verschiedene Produkte im Mittelpunkt. Aber auch weitere zahlreiche

Aussteller präsentieren ihre vielfältigen regionalen Produkte.

Auch wenn es für die Landwirte, bzw. Direktvermarkter ein „Kraftakt“ ist, aber Werbung und Marketing

sind mittlerweile ein fester Bestandteil der „Unternehmensphilosophie“. So nehmen die Familien

Waldmüller aus Meilenbach, Holundersaftprodukte, Pfahler mit Eisspezialitäten und Schnell, Kürbis-

Saison-Kalender

September

Eine Bauernweisheit sagt: „Schaffst du im September nichts in den

Keller, so hast du im Winter nichts auf dem Teller.“

Unsere Landwirte waren den Sommer über fleißig und wir können

uns auf schmackhafte und wärmende Gerichte an kalten Herbstabenden

freuen.

Die Saison geht so richtig los für:

Wirsing, Chicoree, Rote Bete, Rot- u. Weißkohl, Meerrettich,

Schwarzwurzel, Steckrüben, Teltower Rübchen, Tobinambur,

Kürbis, Rosenkohl (Ende Oktober)

Überregional angebaut gibt es weiterhin folgende Gemüse in

unseren Läden zu kaufen, auch wenn sie als heimisches Gemüse

im Oktober ihrem Saison-Ende entgegensehen:

Paprika, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, Zucchini, Blumenkohl,

Bohnen, Fenchel

Dauerhaft Saison als Lagergemüse haben:

Kartoffeln, Möhren, Lauch, Zwiebeln,Rotkohl und Weißkohl, Sellerie

Die Obstzeit beginnt jetzt für:

Äpfel, Birnen, Weintrauben, Quitten, Walnüsse, Haselnüsse und

Eßkastanien

Eine genussvolle Zeit wünscht Ihnen,

Ihre Pia Hoffmann

Naturkostladen Ringelblume

kernprodukte, wieder an der diesjährigen

Consumenta teil. Ab 26. Oktober öffnet die

Messe in Nürnberg ihre Pforten. Erstmals

mit dabei sind die Mitglieder von „Produkte

vom Land um Stauf“, die im großen Gemeinschaftsstand

von „Original Regional“ unter

dem Motto „regionale Vielfalt und Frische“

ihre heimischen Lebensmittel präsentieren.

Den Abschluss der großen Regionalmärkte

im Landkreis bildet der beliebte „Kammersteiner

Waldmarkt“ der am Samstag, 19.

November, über die Bühne geht“.

Weitere Informationen mit Links zu den

Direktvermarktern aus dem Landkreis Roth

und zu den kommenden Regionalmärkten

gibt es auch auf der Homepage des

Landratsamtes unter der Adresse

www.wirtschaftsfoerderung-roth.de oder

www.direktvermarkter-roth.de. <

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© fogrado - Fotolia.com

Obst- u. Gartenbauverein

Wendelstein e. V.

Mosttage

Liebe Gartenfreunde

und Interessierte !

Auch heuer wird wieder in den

Monaten September – Oktober

in unserem Mosthaus an der

Zandersstraße gemostet.

Sie haben die Möglichkeit an

folgenden Tagen einen Termin mit

uns zu vereinbaren.

Die Mosttage sind jeweils Samstags

ab 08.00 Uhr am:

Sept.

17.09.11

24.09.11

Oktober

01.10.11

08.10.11

15.10.11

22.10.11

Da heuer mit Abstand das schlechteste

Obstjahr in unserer Region sein

wird, müssen wir vorausschauend die

Anzahl der Mostsamstage reduzieren.

Trotzdem müssen wir aus personellen

Gründen die Samstage voll besetzen,

das heißt, dass der Belegungsplan an

den Samstagen von 8.00 – 16.00 voll

sein soll. Samstage mit wenigen

Anmeldungen müssen deshalb auf

andere Samstage zur vollen Auslastung

verlegt werden. Deshalb bitten

wir um Anmeldungen, mindestens

eine Woche vorher (7 Werktage).

Termine für Kaltmost können an den

Freitagen vor den Samstagen durchgeführt

werden. Auch hierfür rechtzeitig

Termine einholen (Regelung wie

oben). Termine sind jeweils unter

Tel. 09129 / 46 31, werktags von

18 – 20 Uhr erhältlich.

Achtung! Sehr wichtig !

Bitte beachten Sie, dass nur saubere

Behälter (Einliterflaschen) und gewaschenes

Obst zur Mostabfüllung

mitgebracht werden.

Für die Lagerung von »Bag i. Box« sind

stabile Behälter mitzubringen, um

Beschädigung der Beutel zu ver -

meiden. Flaschenverschlüsse (Gummi -

kappen, Drehverschlüsse und Beutel f.

Bag i. Box) können auf Anfrage bestellt

werden.

Für weitere Fragen zur Mostgewinnung,

stehen wir Ihnen telefonisch gerne zur

Verfügung. Bitte halten Sie Ihren

vereinbarten Termin ein.

Obst- u. Gartenbauverein

Wendelstein e. V. - Mostabteilung <

Markt Wendelstein

Dem Wald auf der Spur

Waldpädagogin Karin Kühnel mit Drittklässlern aus Wendelstein –

2011 ist „Internationales Jahr der Wälder“

Um die Bedeutung des Waldes für Umwelt, Mensch und Kultur zu verdeutlichen haben die Vereinigten

Nationen 2011 zum „Internationalen Jahr der Wälder“ ausgerufen. Der Markt Wendelstein

und die Sparkasse Wendelstein griffen in Kooperation mit Waldpädagogin Karin Kühnel das Thema

auf, so Bürgermeister Werner Langhans. Im Rahmen von Waldprojekttagen erkundeten die Kinder

der 3. Grundschulklassen aus der Marktgemeinde Wendelstein den heimischen Wald näher.

Thema der Veranstaltungen war, die Bedeutung eines stadtnahen Waldes für den Menschen zu

erforschen und zu erleben. Ganz wichtig ist der Wald für die Trinkwassergewinnung. Die Schüler

durften im Rahmen des Projektes ausgiebig den Waldboden mit all seinen Lebewesen erforschen,

ein Bodenprofil nachbauen und im Experiment die

Filterwirkung des Waldbodens nachvollziehen.

Dabei kamen Spiel und Kreativität in Form von

pantomimischer Gruppenarbeit zum Thema Waldfunktionen

nicht zu kurz, lobte Kühnel die interessierten

Schüler.

Im Rahmen von Projekttagen erkundeten die Drittklässler

aus der Marktgemeinde Wendelstein Funktion

und Bedeutung des Waldes.

<

Markt Wendelstein

Mittelschüler fertigten Schautafeln

Für Naturlehr- und Erlebnispfad in Wendelstein –

Lehrreiche und interessante Zusammenarbeit

In der Marktgemeinde Wendelstein wird derzeit unter der Federführung von Marktgemeinderat

Ulrich Pohl ein Naturlehr- und Erlebnispfad konzipiert. Der Pfad wird am Ende des Treidelsweges

beginnen, zweigt kurz vor der Brücke über die A 6 nach Süden Richtung Ludwigskanal ab. Ab der

Sorger Kanalbrücke führt er entlang des Ludwigkanals bis zur Nürnberger Straße in Wendelstein.

Mit dieser interaktiven Art des Lernens soll künftig Einheimischen und Besuchern die Möglichkeit

gegeben werden, Informationen zum Ökosystem Wald zu erhalten. Anhand von Schautafeln und

Hinweisschildern sowie durch verschiedene Übungen wird auf spielerische Weise den Menschen

aller Altersstufen Interessantes zur Natur in ihrer fränkischen Heimat vermittelt.

In den Entstehungsprozess des Naturlehrpfades wurde, neben verschiedenen Organisationen,

auch die Wendelsteiner Mittelschule mit einbezogen. Ulrich Pohl stimmte die Zusammenarbeit

mit Stefanie Magerl ab. Die Fachlehrer für Technik an der Wendelsteiner Mittelschule ließen die

Werkstücke im Unterricht herzustellen. Die Schüler der beiden 8. Klassen mit dem Profilfach

„Technik“ konnten dabei ihre Kenntnisse und Fähigkeiten aus dem Unterricht praxisnah anwenden.

Mit viel Engagement und in präziser Feinarbeit wurden Schautafeln, Fernrohre und Tafelträger aus

Holz angefertigt. Diese Werkstücke können demnächst entlang des neuen Naturlehr- und Erlebnispfades

bewundert werden.

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV), ein Kooperationspartner der Mittelschule Wendelstein,

konnte im Rahmen des Ganztagsunterrichtes ins Boot geholt werden. Im Ganztagsklassenkurs

„LBV“ wurde das Waldstück besucht. Dabei konnte viel neues Wissen über die dort vorhandenen

Baumarten erworben und zugleich ein heimisches

Naherholungsgebiet erkundet werden. Mit diesem

Wissen war es für die Schüler ein leichtes, die

Schautafeln mit Beschreibungen der jeweiligen

Baumarten zu erstellen.

Schüler der Mittelschule Wendelstein fertigten für den

Naturlehr- und Erlebnispfad Fernrohre und Schautafeln

an.


BUND-Ökotipp

»Grüne« Äpfel einlagern

Ein Apfel am Tag nützt bekanntlich der Gesundheit. Doch mit Folie und

in Kunststoffschalen verpackte Äpfel – zum Teil aus Übersee importiert –

schaden der Umwelt. Gerade zu Herbstbeginn ist das Angebot an ökologisch

angebauten Äpfeln aus der Region groß. Auf Verpackungen wird

dank der kurzen Transportwege verzichtet.

Richtig eingelagert hält ein Vorrat dieser »grünen«, umweltverträglichen

Äpfel drei bis fünf Monate, so der Bund für Umwelt und Naturschutz

Deutschland (BUND).

Foto: BUND Lemgo

Eingelagerte Äpfel reifen nach. Sie verbessern ihr Aroma, werden süßer,

verlieren aber auch an Feuchtigkeit. Sie werden runzelig und mehlig. Bei

niedrigen Temperaturen, optimal sind vier Grad Celsius, und hoher Luftfeuchtigkeit

kann der Reifeprozess verzögert werden. Gute Lagerstätten

sind daher unbeheizte Keller, frostsichere Garagen oder kühle Dachböden.

Die Früchte sollten nebeneinander liegen ohne sich zu berühren.

Dafür eigenen sich sogenannte Apfelstiegen, das sind flache Holzkisten,

oder großflächige Regalböden. Besonders komfortabel sind spezielle,

großformatige Schubladenregale, sogenannte Apfelhorden. Es können

aber auch flache Pappkartons verwendet werden. Die Früchte lagert man

mit dem Stiel nach unten.

Da Äpfel das natürliche Reifungsgas Ethylen verströmen, sollten sie nicht

neben empfindlichem Obst und Gemüse wie Birnen, Broccoli, Blumenkohl,

Gurken und Tomaten aufbewahrt werden. Ethylen-unempfindliche

Arten wie Blattgemüse, Lauch und Pilze vertragen die Nähe von Äpfeln

hingegen gut.

Äpfel werden auch zum Selbstpflücken angeboten – mit Kindern ein

schöner Sonntagsausflug. Unter www.mundraub.org sind freigegebene

und besitzerlose Bäume verzeichnet.

www.bund.net <

Museumsverein Schwanstetten

Malwettbewerb mit Schülern der

Grundschule Schwanstetten

50 Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klassen der Grundschule

Schwanstetten haben sich an einem Malwettbewerb beteiligt, zu

dem der Museumsverein Schwanstetten e.V. eingeladen hat. Thema des

diesjährigen Malwettbewerbes: „Die drei hundertjährigen Linden bei der

Feuerwehr in Leerstetten.“

„Es ist uns sehr schwer gefallen, unter all‘ den schönen Zeichnungen die zehn

besten herauszufinden“, betonte die Vorsitzende Brigitte Geiß bei der Preisverleihung

am vorletzten Schultag. Im Beisein aller Schüler der betreffenden

Klassen, der Lehrkräfte, von Rektor Alexander Schatz, Bürgermeister Robert

Pfann, Bärbel Niemietz, Alfred Wenig, Herbert Schwarzmeier und Horst

Kreutzer vom Museumsverein übergab Brigitte Geiß die Preise: Zeichenblöcke,

Buntstifte, Bleistifte, Pinsel, Radiergummis und Spitzer. Die zehn

schönsten Zeichnungen sowie Fotos von der Preisverleihung können auf der

Internetseite des Museumsvereins betrachtet werden www.museumschwanstetten.de/?q=Malwettbewerb_2011

Brigitte Geiß <

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Kleingartenverein im Rednitzgrund Nürnberg-Katzwang e.V. Ellwanger Straße

Der Garten – Gesundheitsquelle für Jung und Alt

Mitten im Naturschutzgebiet Rednitztal befindet sich

eine der schönsten Kleingartenanlagen Nürnbergs.

Eine kleine, übersichtliche Anlage mit 26 Parzellen, direkt gegenüber der Sportanlage

des TSV-Katzwang gelegen und individuell gestalteten Gärten, lädt auch

Besucher zum Verweilen ein.

Gerade für junge Familien mit Kindern, aber auch für Senioren bietet der Kleingarten

eine Fülle von Möglichkeiten, um mit der Natur auf Tuchfühlung zu gehen.

Wissenschaftler und Mediziner haben festgestellt, dass die Zahl der psychischen

Erkrankungen durch Stress und Hektik umso stärker zunehmen, je mehr sich die

Gesellschaft von der Natur entfernt.

Besonders in der heutigen Zeit haben daher

Kleingärten enorm an Bedeutung gewonnen.

Der Kleingarten dient gerade in der hektischen

Zeit vielen Menschen als Ort der Ruhe, Erholung

und Entspannung. Hier kann jeder seine BIO-

Produkte selber anbauen und ernten. Auch die

Wissenschaft hat längst erkannt, dass Gartenarbeit

in frischer Luft und schöner Umgebung

einen gesunden Ausgleich zum Alltag darstellt.

Gartenarbeit ist gut für Geist und Seele.

Ein Garten mit all diesen Erlebnissen macht

glücklich, schafft Freude und innere Befriedigung.

Auch Kinder finden hier ihr Betätigungsfeld

sei es bei der Gartenarbeit oder im Spiel -

und sie können in diesem Stück Natur vieles

entdecken.

In unserer Anlage werden immer wieder Gärten

neu verpachtet, wenn Sie Interesse haben

und das alles selbst oder mit Ihrer Familie

erleben möchten, so haben Sie bei uns die

Möglichkeit dazu und zwar beim

Weitere Informationen unter:

Herr Dr. Wolf, Tel. 0911 / 63 25 115

oder Herr Walther Tel.0911 / 88 20 87

J. Walther


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Pflanze des Monats:

Der Amberbaum

( bot. Liquidambar styraciflua )

Wuchs: Kleiner bis mittelgroßer Baum

mit stets geradem Stamm,

in der Jugend kegelförmiger

Kronenaufbau, später mehr

rundliche Krone

Höhe: in Nordbayern ca. 10–15 m hoch

Blüte: männliche Blüten: grüne,

endständige, aufrechte Ähren

weibliche Blüten: hängende,

langstielige, kugelige Köpfe

Blätter: Sommergrün, ahornähnlich,

fünf-bis siebenlappig.

12-15 cm breit,

oberseits dunkelgrün, etwas

glänzend, unterseits mattgrün

prachtvolle Herbstfärbung von

tiefpurpur, violett, gelborange,

scharlach bis weinrot

Blätter halten sehr lange am Baum

Früchte: kugelig, erinnern an Platanenfrüchte

und halten sehr lange

am Baum

Baumschule Mathwig

Seit über 40 Jahren

aus Liebe zu den Pflanzen

„Der Mensch und die Pflanze stehen bei

uns im Mittelpunkt, der Beruf Baumschulgärtner

ist unsere Berufung.

Erleben Sie den Unterschied!“ Wir wollen

Ihnen Freude schenken und Sie begeistern!

„Unser Bestreben ist es den

Menschen die Faszination Pflanze näher

zu bringen.“

Ihr Klaus Mathwig

Baumschulgärtner aus Leidenschaft

Standort: idealerweise volle Sonne, dann ist die Herbstfärbung

am Intensivsten

Einzelplätze auf Rasenflächen,

in der Nähe eines Teiches,

vor dunklen Immergrünen Laub-und Nadelgehölzen

Nachbarn könnten sein z.B. Tulpenbaum, Rotahorn,

Ginkgo, Nymhenbaum etc.

Boden: frisch bis feucht, nahrhaft und durchlässig,

kalkmeidend, mag keine verdichteten Böden

Fazit: einer der schönsten Herbstfärber,

außerdem fällt er durch seine korkige Rinde auf

fantastischer Baum auch für etwas kleinere Gärten

Dies ist ein Beitrag von Klaus Mathwig

Baumschulen und Pflanzenparadies in Wendelstein <

© Bramwork - Fotolia.com

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Mit schnellem Tempo geht der Sommer

vorbei und der Herbst hält Einzug in unsere

Gärten. Im Balkonkasten gibt es eine letztes,

wunderschönes Aufblühen der Sommerpflanzen

und im Garten geht das Blütenjahr

mit den Herbstastern und Chrysanthemen

dem Ende zu.

Zeit für die 2. Saison im Freien: Gräser, Farne

und wintergrüne Stauden kombiniert mit

den winterblühenden Besenheiden.

Gräser

An Gräser trauen sich vergleichsweise wenige

(Hobby-)Gärtner heran. Irgendwie weiß man

anscheinend nicht so recht, wie sie zum

verwenden sind und was man damit macht.

Dabei stehen Gräser, wie sonst kaum eine

andere Pflanze, für Eleganz und naturhafte

Wirkung. Gräser bewegen sich im Wind und

deuten damit Leichtigkeit an. Nach raureifen

Frostnächten spiegeln ihren Halmen oft die

ganze Schönheit eines herbstlich, winterlichen

Tages wieder. Gräser verdrängen den

künstlichen Eindruck von Pflanzungen und

lassen sie als Naturprodukt erscheinen.

Unser Verwendungstipp für den Balkonkasten:

Gräser nicht geballt pflanzen, sondern

..

Graser, Farne und

immer als Ergänzung zu Stauden oder Calluna

(Besenheide). Ruhig hohe Gräser alleine

stehen lassen, ohne dass man ihnen eine

andere hohe Pflanzen daneben stellt.

Sommergrüne Gräser (die im Winter braun

werden und einziehen) erst im Frühjahr

abschneiden. Auch ein »trockenes« Gras spielt

im Wind und bringt Leben in die Pflanzung.

Sehr vielfältige zeigt sich die Gattung Carex

(Seggen). Hier gibt es sehr viele wintergrüne

Gräser. Wir wollen zwei davon Vorstellen:

Fuchssegge (Carex buchananii)

Die Fuchssegge hat das ganze Jahr über

braunrote Halme. Ihre Endhöhe im Garten ist

ungefähr 60 cm. Im Balkonkasten und im Topf

wird sie nicht größer als 40cm. Für dauerhafte

Pflanzung sollte der Standort nicht zu

dunkeln sein (also sonnig oder halbschattig).

Mit unserem sandigen Böden kommt sie gut

zurecht. Der Braunton der Fuchssegge spiegelt

den Herbst sehr schön wieder.

Kombiniert mit hellrosa Besenheide oder

auch gelben Purpurglöckchen (Heuchera) ist

sie optimal platziert.

Herbstsegge (Carex testaceae)

Die Herbstsegge ist, ähnlich wie die Fuchssegge,

auch wintergrün. Allerdings spielen

ihre Halme in grün mit leicht gelb-orangen

Spitzen. Die Halme sind kräftiger als bei der

Fuchssegge und haben einen leicht überhängenden

Wuchs. Ein wirklich schönes, universell

einzusetzendes Gras.

Farne

Auch unter den Farnen gibt es viele wintergrüne

Arten, mit denen man in der »2. Gartensaison«

viel Freude hat. Oft lohnt es sich diese

Arten nach einem Winter im Balkonkasten in

eine schattige Ecke im Garten zu verpflanzen.

Hirschzungenfarn (Phyllitis scolopendrium)

Einer der schönsten Farne in Töpfen und

Kästen ist der Hirschzungenfarn Seine

glatten, frisch grünen Blätter erfreuen das

ganze Jahr. Gerade an Regentagen ist dies der

richtige Farbton als »Stimmungsmacher«

gegen schlechte Laune. Es gibt einige unterschiedliche

Sorten. Eine davon, die Sorte

Crispum, dreht den Rand ihrer Blätter etwas

und schaut dadurch verspielt aus. 8


Tüpfelfarn (Polypodium i. div. Arten)

Der Tüpfelfarn ist in vielen Teilen von Europa heimisch. Man findet ihn

sowohl an einigen Waldrändern in Franken wie auch auf sandigen Insel

Dänemarks. Diese Bandbreite zeigt auch seine natürliche Toleranz

gegenüber verschiedenen Böden und Standorten.

Der Tüpfelfarn ist, ähnlich wie der Hirschzungenfarn, wintergrün. Der

große Unterschied zum Hirschzungenfarn ist aber in der Wuchsart.

Während der Hirschzungenfarn horstartig, kompakt wächst, bildet der

Tüpfelfarn unterirdische Ausläufer und wächst dadurch verteilter (was

die Topfkultur etwas erschwert). Durch die einzeln stehende Stiele des

Tüpfelfarnes lässt er sich perfekt in Töpfe oder Schale kombinieren.

Purpurglöckchen

..

wintergrüune Stauden

Wintergrüne Stauden

Es gibt viele wunderschöne Stauden, die auch im

Herbst und Winter ihre Blätter behalten. Dabei

spielen sie in fast allen Farben. Die Farbtöne sind

meistens warm und erinnern stark an einen offenen

Kamin an trüben Herbsttagen :-).

Auch hier stellen wir zwei Pflanzenarten vor:

Purpurglöckchen (Heuchera div. Arten)

Seit Jahren kommen immer mehr neue, ausgefallene Sorten der Purpurglöcken

auf den Markt. Der Name Purpurglöckchen verwirrt etwas.

Ursprünglich wurde er nur für die Heuchera sanguinea mit ihren purpurroten,

kleinen Blüten verwendet. Inzwischen hat er sich aber für alle

Heuchera eingeprägt (obwohl viele neue Sorten weiß oder cremeweiß

blühen). Die neuen Heucherasorten sind vegetative Sorten, lassen sich

aber kaum durch Stecklinge oder Teilung vermehren. Daher werden sie

meistens im Labor vermehrt (Meristemvermehrung), was die Preise

ansteigen lässt. Heuchera spielen in vielen Farbtönen: Von gelb, bis

orange, weinrot über grün bis hin zu fast-rosa reicht das Spektrum der

Blattfärbung. Ihre lange Haltbarkeit und die Winterschönheit hat sie in

der 2. Gartensaison auf die ganz oberen Verkaufsplätze gebracht. Inzwischen

sieht man auch immer mehr Heuchera, die ausgepflanzt im Garten

oder auf dem Grab wunderschöne Kontraste bringen (die Winterhärte

ist, auch in Mittelfranken, sehr gut). In Kombination mit silbernen

Pflanzen (wie Stacheldraht, Silberblatt oder Heiligenkraut) kommen sie

überzeugend zur Geltung.

Salbei (Salvia officinalis)

Dass der Salbei außer im Tee auch in Pflanzungen und Balkonkästen

landet hätte vor ein paar Jahren sicherlich keiner gedacht. Inzwischen

sind die gelben, purpur-farbenen und weißbunten Sorten aber schon

fast zum Standard geworden.

Langer Blattschmuck mit salbei-typsichen, rauhen Blätter laden zum

kombinieren ein. Und wer im Winter Halsschmerzen bekommt zupft sich

ein frisches Salbeiblatt vom Balkonkasten ….

Hirschzungenfarn

© Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Im Frühjahr lohnt es sich den Salbei nicht auf den Kompost zu werfen,

sondern für schöne Unterpflanzung z.B. für Rosenanlagen (aber bitte

aufpassen: Salbei kann so stark wachsen, dass die Rosen kaum noch Luft

bekommen) zu verwenden. Dann überzeugt er im Folgejahr auch durch

seine blauen, lavendel-ähnlichen Blüten.

Ich hoffe wir haben Freude daran geweckt die Balkonkästen und Tröge

(und natürlich die Staudenbeete) im Winter nicht leer zu lassen, sondern

sich an der Vielfalt der Pflanzen zu freuen und doch eine Herst-Winter-

Pflanzung zu wagen. Weitere Pflanzvorschläge und Pflanzenbeschreibungen

unter www.herbstzauber.com

Blumen Schwarz <

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Rathaus

Öffnungszeiten:

Mo. 08:00 Uhr - 16:00 Uhr

Di. 08:00 Uhr - 18:00 Uhr

Mi. 08:00 Uhr - 16:00 Uhr

Do. 08:00 Uhr - 16:00 Uhr

Fr. 08:00 Uhr - 12.00 Uhr

Mo. - Do. von 12 – 14 Uhr

nach vorheriger

Terminverein barung!

Telefon: 0 91 29 / 4 01 - 0

Fax: 0 91 29 / 4 01 - 206

markt.wendelstein@

wendelstein.de

www.wendelstein.de

Termine

Di, 13.09. & 27.09.2011

AOK-Sprechtag

im Taglöhnerhaus, Nürnberger

Str. 11, Wendelstein

von 9.30-12.00 Uhr

Sa., 17.09.2011

Tag der Feuerwehr

von 10 bis 14 Uhr auf dem

Parkplatz der Kath. Kirche

und bei der Grundschule

Wendelstein

Sa, 17.09.2011

Tag der offenen Tür

bei der Feuerwehr Röthenbach

bei Sankt Wolfgang

von 13 bis 18 Uhr

So, 18.09.2011

Europafest

im Rathauspark in

Wendelstein. Es spielen die

Grapes

Bürgerinformationen aus aus dem dem

Wendelsteiner Rathaus

Bürgerinformationen aus dem Wendelsteiner Rathaus

Liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger,

ich hoffe Sie konnten die Ferien-/Urlaubszeit genießen. Ein paar Tage Ruhe

und Entspannung tun jedem gut. Diese kleine »Auszeit« im Jahr ist wichtig,

um vom Alltag etwas abzuschalten. Mit gewissem Abstand relativiert sich

manches »Problem«. Andere Eindrücke können den Blick für Neues

schärfen. Gut erholt kann man dann an die bevorstehenden Aufgaben herangehen!

Hohe Beteiligung bei »Befragung 50 +«

Ein herzliches Wort des Dankes sage ich allen, die den Fragebogen zur »Befragung 50 +« zurückgegeben

haben. Über 2.700 Bürgerinnen und Bürger - dies sind mehr als 38 Prozent der 7.000

Wendelsteiner über 50 Jahre - nutzten die Möglichkeit, mit dieser freiwilligen und anonymen

Teilnahme an einer wichtigen Zukunftsaufgabe mitzuwirken. Ziel der Befragung ist es, konkrete

Hinweise zu bekommen, welche Wünsche, Bedürfnisse und Planungen die Bürger für ihr Alter

haben. Über die außergewöhnlich hohe Beteiligung war das Institut für Psychogerontologie

der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg sehr erfreut. Bis Mitte Oktober

sollen erste Ergebnisse vorgelegt werden. Ich werde darüber berichten.

Aufbau einer Nachbarschaftshilfe in Röthenbach

Manche ältere, alleinstehende Menschen können nicht mehr alles selbst erledigen. Die Nachbarschaftshilfe

Kleinschwarzenlohe-Kornburg leistet hier seit Jahren unbürokratische Hilfe. Auch

im Röthenbach gibt es den Wunsch eine Nachbarschaftshilfe zu gründen, wie unter anderem

beim »Runden Tisch« unserer Seniorenbeauftragten Sonja Kreß von Kressenstein deutlich

wurde. Bürgerinnen und Bürger, die hier mithelfen wollen, bitte ich direkt mit Frau von Kreß

Kontakt aufzunehmen (Tel. 09129/4357, Email: sonja@von-kress.de).

Energiesparen: Thermografie-Aufnahmen

Die Gemeindewerke Wendelstein bieten in Zusammenarbeit mit der Energieberatungsagentur

des Landkreises Roth die Aktion »Thermografie-Aufnahmen« an. Mit diesen Aufnahmen erkennt

der Haus-Eigentümer, wo in seinem Gebäude Energie verloren geht. Je mehr Eigentümer sich

daran beteiligen, umso günstiger kann die Leistung angeboten werden. Interessenten sollten

sich bis 30. September bei den Gemeindewerken, Tel. 09129/401-285, melden!

Auf ABC-Schützen achten

Das neue Schuljahr beginnt am Dienstag, 13. September. Für die Kinder sind die ersten Schultage

eine besonders aufregende Zeit. Vieles, wie der Schulweg, ist neu. Gewisse Unsicherheiten,

auch im Straßenverkehr, sind normal. Bitte achten Sie als Kraftfahrer deshalb besonders auf die

ABC-Schützen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Werner Langhans

Erster Bürgermeister


Bereitschaftsdienst der Gemeindewerke

Wendelstein September 2011

< E-Werk Wendelstein für die Orte Wendelstein, Raubersried,

Groß- und Kleinschwarzenlohe, Sorg und Röthenbach b.St.Wolfgang:

Störungsannahme: 09129 / 401 - 271

Außerhalb der Dienstzeiten: 0171 / 3 03 07 30

< Fernwärme für die Orte Wendelstein und Röthenbach

b. St. Wolfgang: Störungsannahme: 0175 / 2 97 56 22

< Wasserwerk Wendelstein für die Orte Wendelstein,

Röthenbach b. St.Wolfgang, Sperberslohe und Raubersried:

Störungsannahme: 09129 / 401 - 275

Außerhalb der Dienstzeiten / Störungsannahme: 0171 / 3 03 07 31

< Wasserwerk Großschwarzenlohe (Zweckverband Schwarzachgruppe)

für die Orte Groß- und Kleinschwarzenlohe,

Königshammer, Neuses und Sorg: Störungsannahme: 09129 / 32 23

< Bauhof Wst. Außendienst: Störungsannahme: 0171 / 3 01 09 86

< Notdienst der Elektroinnung Schwabach für die Orte

Sperberslohe und Neuses:

05.09.11 - 11.09.11 C.-H. Scharrer, Dorfstr. 4,

91126 Kammerstein, Tel: 09122/3522

0171-4403081

12.09.11 - 18.09.11 G. Sommerauer, Tennenloher Haupts. 12,

91186 Büchenbach, Tel: 09122/14455

0171-4334059

19.09.11 - 25.09.11 Elektro Pickart, Hembacher Str. 31,

91126 Rednitzhembach, Tel: 09122/78526

0179-5964511

26.09.11 - 02.10.11 Heumann GmbH, Bosch-Ring 19,

91161 Hilpoltstein, Tel: 09174/970777

0170-9638180

Bei Störungen in der Erdgasversorgung wenden Sie sich bitte an den

Bereitschaftsdienst der N-ERGIE, Tel: 0180 / 2 71 36 00 (6 ct. p. Anruf a. d. Festnetz)

Energieberatungen im Neuen Rathaus

Gut beraten – Kosten sparen.

In Zusammenarbeit mit der unabhängigen Energieberatungsagentur

ENA bieten der Markt Wendelstein und die Gemeindewerke

Wendelstein eine Reihe von Beratungstagen im Rathaus für alle

Wendelsteiner kostenfrei an.

Folgender Termin steht zwischen 16.00 und 18.00 Uhr zur Verfügung:

Dienstag, 13. September 2011

Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an das Bauverwaltungsreferat

(Tel. 401-143 oder 401-144). Von dort erhalten Sie einen Termin

zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr. <

Öffentliche Bekanntmachung - Freiwilliger

Wehrdienst

Übermittlung von Daten an das Bundesamt für Wehrverwaltung

Zum 1. Juli 2011 ist die allgemeine Wehrpflicht, soweit kein Spannungsoder

Verteidigungsfallvorliegt, ausgesetzt und in einen freiwilligen

Wehrdienst übergeleitet worden. Frauen und Männer,die Deutsche im

Sinne des Grundgesetzes sind, können sich nach § 54 des Wehrpflichtgesetzesverpflichten,

freiwillig Wehrdienst zu leisten. Damit das

Bundesamt für Wehrverwaltung die Möglichkeit hat, über den freiwilligen

Wehrdienst zu informieren, übermittelt die Meldebehörde im

Oktober 2011 folgende Daten von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit,

die im nächsten Jahr volljährig werden, an das Bundesamt für

Wehrverwaltung:

Familienname, Vornamen und gegenwärtige Anschrift

Betroffene haben das Recht, der Datenübermittlung zu widersprechen.

Der Widerspruch kann schriftlich oder mündlich beim Markt Wendelstein

Altes Rathaus, Hauptstr. 18, 90530 Wendelstein,Bürgerservice (Erdgeschoß,

Zimmer E02) eingelegt werden; er bedarf keiner Begründung

und ist von keinen Voraussetzungen abhängig. Falls der Datenübermittlung

nicht bis spätestens 30. September 2011 widersprochen wurde,

werden die genannten Daten weitergegeben.

Standorte und Bereitstellungstage

der Gartenabfallcontainer

Im Gemeindegebiet Wendelstein stehen wieder Gartenabfallcontainer

bereit. Nachfolgend die Standorte und die Bereitstellungstage.

Containerstandorte:

Wendelstein / Recyclinghof (Tel.: 09129/3437)

Annahmezeiten: Mo. 13 - 18 Uhr

Di. - Fr. 10 - 12 & 13 - 18 Uhr

Sa. 08 - 13 Uhr

Bereitstellungstage der Gartenabfallcontainer

Wendelstein: Am Alten Bahnhof 10. - 12. Sep. 2011

17. - 19. Sep. 2011

24. - 26. Sep. 2011

Mozartstraße 17. - 19. Sep. 2011

Großschwarzenlohe: Mittelweg (Brennerei)

Kleinschwarzenlohe: Heinrich-Wich-Str.

Röthenbach b. St. W.: Feuchter Str. (Feuerwehrhof)

jeweils: 17. - 19. Sep. 2011

24. - 26. Sep. 2011

Röthenbach b. St. W.: Fuchsstraße 24. - 26. Sep. 2011

Sperberslohe: Am Waldeck/

Ecke Mühlbach 24. - 26. Sep. 2011

Abfallwegweiser Markt Wendelstein

< Abholtermine von Restmüll und Biotonne:

Wendelstein, Dürrenhembach, Neuses, Raubersried, Röthenbach b.St.W.,

Nerreth, Sperberslohe: Montag, gerade Kalenderwochen

Erichmühle, Großschwarzenlohe, Kleinschwarzenlohe, Königshammer,

Sorg: Dienstags, gerade Kalenderwochen

< Abholtermine von Altpapier und Gelber Sack:

Wendelstein, Dürrenhembach, Raubersried, Röthenbach b.St.W., Nerreth,

Sperberslohe am Montag, 12.09.2011

Erichmühle, Großschwarzenlohe, Neuses, Sorg am Mittwoch, 14.09.2011

Kleinschwarzenlohe, Königshammer am Donnerstag, 22.09.2011

Allgemeine Hinweise:

Trotz Abfallvermeidung und -verwertung fällt in jedem Haushalt Restmüll an. Deshalb muss

auch künftig auf jedem bebauten Grundstück mindestens ein Restmüllgefäß (Mülleimer)

bereitstehen. Die Anlieferung von Restmüll an der Umladestation Pyras bzw. am Recyclinghof

Wendelstein (nur Kleinmengen) ist kostenpflichtig!

Der Gelbe Sack dient der Sammlung von Verkaufsverpackungen aus Kunststoffen und

Verbunden. Die Verpackungen sollten restentleert sein. Milch-/Safttüten bitte flach zusammendrücken.

Pfandregelung bei Einwegverpackungen beachten! Die Abholung der Gelben

Säcke erfolgt einmal im Monat am Tag der Papiertonnenentleerung. Die Gelben Säcke bitte

nicht an die Papiertonnen hängen oder anlehnen! Der Markt Wendelstein bittet seine Bürger,

die »Grünen Tonnen« nicht auf öffentlichen Straßen bzw. Gehwegen abzustellen, sondern

diese, außerhalb des Abfuhrtages, auf den eigenen Grundstücken zu deponieren. Bitte kein

Papier oder Pappe neben die Papiertonnen legen. Bei Mehranfall: Anlieferung am Recyclinghof

oder Zusatztonne anmelden.

Fundgegenstände

Abholung: Markt Wendelstein, Fundamt, Neues Rathaus, Zimmer E 02

(Tel.-Nr. 401-137)

Lfd. Nr. Fundgegenstand Fundzeit Fundort

32/11 MTB, anthrazit 22.06.11 Großschwarzenlohe

34/11 MP-3 Player, schwarz 04.07.11 Wendelstein

35/11 MTB, blau-schwarz 05.07.11 Röthenbach St. W.

37/11 MTB, silber 13.07.11 Kleinschwarzenlohe

39/11 Jugend-MTB, lindgrün-grau 13.07.11 Wendelstein

40/11 Beutel mit Fundgeld 09.08.11 Wendelstein

41/11 MTB, gelb-blau 10.08.11 Wendelstein

43/11 Fundgeld (Schein) 18.08.11 Großschwarzenlohe

44/11 MTB, schwarz-rot-silber 18.08.11 Kleinschwarzenlohe

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Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Bürgermeister Werner Langhans gratulierte

Michael Langner zur bestandenen Prüfung als

Verwaltungsfachangestellter.

Michael Langner hat die dreijährige Ausbildung

zum Verwaltungsfachangestellten beim Markt

Wendelstein erfolgreich abgeschlossen. Bürgermeister

Werner Langahns händigte dem jungen

Mitarbeiter das Prüfungszeugnis der Bayerischen

Verwaltungsschule aus.

Der 19-Jährige aus Kleinschwarzenlohe ist

bereits seit einigen Wochen im Hauptreferat im

Bereich des Bürgerbüros mit den Schwerpunktaufgaben

Einwohnermelde- und Passamt

eingesetzt.

Langjährige Mitarbeiter verabschiedet

Wendelsteins Bürgermeister Werner Langhans

bedankte sich mit Präsent und verabschiedete

bei einer kleinen Feierstunde vier

langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

in den Ruhestand.

Elfriede Haubner, Ingeborg Klimmer, Mariana

Walther und Georg Meßthaler waren über viele

Jahre beim Markt Wendelstein beschäftigt und

haben zur positiven Entwicklung der Kommune

beigetragen.

Elfriede Haubner kommt aus Röthenbach/St. W.

und war von 1970 bis 1977 bei der damaligen

Gemeinde Röthenbach/St. W. beschäftigt. Im

Juli 1990 begann sie ihren Dienst beim Markt

Wendelstein und leitete dort viele Jahre die

örtliche Volkshochschule. Zuletzt arbeitete sie

im Einwohnermelde- und Passamt. Dort war

auch Ingeborg Klimmer beschäftigt, die im

Anna und Roland Zimmermann aus Kleinschwarzenlohe

feierten Diamantene Hochzeit.

Vor 60 Jahren heiratete das Paar in Nürnberg.

Beide stammen aus dem Sudetenland. Roland

Zimmermann engagierte sich vielfältig im

gemeindlichen und gesellschaftlichen Leben.

Von 1972 bis 1978 gehörte er dem Gemeinderat

der ehemaligen Gemeinde Kleinschwarzenlohe

an. Anschließend war er von 1978 bis 1990

Mitglied im Wendelsteiner Marktgemeinderat.

Zudem wirkte er lange Jahre im Pfarrgemeinderat

Kornburg und sang im Katholischen

Kirchenchor mit.

Bürgerinformationen aus dem Wendelsteiner Rathaus

Bürgermeister Werner Langhans und Geschäftsleiter

Harald Jakob betonten, dass in diesem

Publikumsintensiven Bereich dienstleistungsorientiertes

Denken und Handeln oberste

Maxime sind.

»Der unmittelbare Kontakt mit dem Bürger ist

dabei die beste Schule für den weiteren beruflichen

Lebensweg«, so Langhans.

Den Glückwünschen zur bestandenen Prüfung

schlossen sich Ausbilder und Hauptreferatsleiter

Helmut Neuner sowie Personalratsvorsitzender

Siegmar Ludwig an.

September 1984 zum Markt Wendelstein kam

und vorher bereits einige Jahre bei der Stadt

Nürnberg tätig war.

Mariana Walther aus Obermainbach arbeitete

seit April 1998 im Vorzimmer des Bürgermeisters.

Bei ihr liefen viele Fäden, wie die Terminkoordination

für den Rathauschef, zusammen.

Der Großschwarzenloher Georg Meßthaler, der

Sanitärinstallateur gelernt hatte, kam im April

1984 zum Markt Wendelstein. Über 27 Jahre

arbeitete er bei den Gemeindewerken im wichtigen

Bereich der Wasserversorgung.

Bürgermeister Werner Langhans bedankte sich

bei den langjährigen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern mit einem Präsent. Für die Zukunft

wünschte er alles Gute. Personalratsvorsitzender

Siegmar Ludwig schloss sich den guten

Wünschen an.

Anna und Roland Zimmermann feierten Diamantene Hochzeit

Widerspruch gegen Microsoft »Streetside«

LANDKREIS ROTH – Nach »Google Street View« startet bald auch der

US-Konzern Microsoft einen ähnlichen Internetdienst. »Bing Maps

Streetside« will ab Herbst 2011 erste Straßenbilder von deutschen

Städten im Netz veröffentlichen, die zuvor mittels Autokamera

aufgenommen wurden.

Auch wenn der Landkreis Roth vom ersten Aufnahmezeitraum noch

nicht betroffen ist, können alle Landkreisbürger bis 30. 09.11 schon

im Vorfeld verhindern, dass künftig Fotos ihrer Häuser im Internet

veröffentlicht werden. Dies kann entweder per Internet unter

www.microsoft.com/maps/de-DE/streetside.aspx oder auf dem

Postweg an Microsoft Deutschland GmbH, Widerspruch Bing Maps

Steetside, Postfach 101033, 80084 München geschehen.

Anna Zimmermann arbeitete von 1972 bis 1978

im Sekretariat der Gemeinde Kleinschwarzenlohe

und ab der Gebietsreform von 1978 bis

1991 im Passamt des Marktes Wendelstein.

Zu den Gratulanten zählten unter anderem

Sohn Roland und Schwiegertocher Inge sowie

die Enkeltöchter Sina und Jasmin.

Besonders stolz ist das Jubelpaar auf Urenkelin

Emilia. Die Glückwünsche für den Landkreis

Roth überbrachte Landrat Herbert Eckstein und

für den Markt Wendelstein gratulierte Bürgermeister

Werner Langhans.

Michael Langner (rechts) hat die Ausbildung zum

Verwaltungsfachangestellten beim Markt Wendelstein

erfolgreich abgelegt. Dazu gratulierten Geschäftsleiter

Harald Jakob, Personalratsvorsitzender Siegmar

Ludwig, Bürgermeister Werner Langhans und Hauptreferatsleiter

Helmut Neuner (von links nach rechts). <

Bürgermeister Werner Langhans (links) und Personalratsvorsitzender

Siegmar Ludwig (Zweiter von rechts)

verabschiedeten Elfriede Haubner, Georg Meßthaler,

Mariana Walther und Ingeborg Klimmer in den Ruhestand

(von links nach rechts). <

Zur Diamantenen Hochzeit von Roland und Anna

Zimmermann gratulierten auch Landrat Herbert

Eckstein und Bürgermeister Werner Langhans. <

Microsoft wird die Häuser aller Bürger, die bis einschließlich 30.09.11

ihren Widerspruch eingesendet haben, schon vor Start des neuen

Internetdienstes durch eine sogenannte Pixelung unkenntlich machen.

Microsoft nimmt bis zu dieser Frist aber auch Widersprüche von

Eigentümern entgegen, deren Häuser noch nicht aufgenommen

wurden. Diese Widersprüche werden archiviert und automatisch

wirksam, sobald der entsprechende Straßenzug abfotografiert ist.

»Dienste wie Street View und Streetside können tief in die Persönlichkeitsrechte

eingreifen«, sagt Wolfgang Frieser, Datenschutzbeauftragter

des Landratsamtes Roth. »Wer seine persönlichen Rechte und Daten

sowie seine Privatsphäre schützen möchte, sollte schon jetzt Widerspruch

gegen eine Veröffentlichung seines Hauses einlegen.«


Lebensschützende Helfer für die Feuerwehr

Die Gemeindewerke Wendelstein haben für

die vier Feuerwehren in der Marktgemeinde,

die ein Löschgruppenfahrzeug haben, je

einen »Lebensretter FW 3000« im Wert von

180 Euro gespendet.

Bürgermeister und Werkeleiter Werner Langhans

sowie weiterer Werkeleiter Herbert Wild

übergaben die neuen Messgeräte, die elektrische

Spannung im Wasser sofort erkennen, an

die Kommandanten der Wehren aus Wendelstein,

Großschwarzenlohe, Kleinschwarzenlohe

und Röthenbach/St.W.

Die Initiative zur Anschaffung ging von Elektromeister

Karl Sperner von den Gemeindewerken

aus, der selbst aktiver Feuerwehrmann ist.

Der »Lebensretter FW 3000« erkennt über seine

bis auf einen Meter ausziehbare Sonde Wechselspannung

und Gleichspannung von 40 bis

Gymnasium Wendelstein

Interesse an 8. Klasse ab September 2012 ?

Aus der Elternschaft der Wendelsteiner Bürger

kommt vermehrt die Anfrage, ob beim Schulstart

des Landkreis-Gymnasiums im

September 2012 auch achte und höhere

Klassen gebildet werden können.

Besonders interessant ist hier der wirtschaftswissenschaftliche

Zweig, der in den Gymnasien

in der näheren Umgebung nicht angeboten

Gymnasium Wendelstein

Baustellenbesichtigung für die Vorläuferschüler und Eltern beim Gymnasium Wendelstein

Die Eltern einer der Vorläuferklassen für das

Gymnasium Wendelstein hatten beim Landratsamt

den Wunsch nach einer Baustellenbesichtigung

für die zukünftigen Schüler und

deren Eltern vorgetragen.

Architekt Michael Schmidt vom Landratsamt

Roth, zuständig für die Baustelle in Wendelstein,

hatte den Termin kurz vor Schuljahresende

möglich gemacht. Zu der Besichtung angemeldet

waren 50 Kinder und Eltern. Deshalb

lagen auch 50 Bauhelme vom Landratsamt, der

ausführenden Baufirma August Spreng und

von der Marktgemeinde Wendelstein bereit.

Gekommen waren jedoch erheblich mehr

Eltern und Kinder. Kurzerhand wurden mehrere

Gruppen gebildet und die Besucher nacheinander

durch die Baustelle geführt. Bürgermeister

Werner Langhans richtete ein kurzes Grußwort

an die Besuchergruppe und betonte dabei

die gute Zusammenarbeit der Marktgemeinde

Wendelstein mit dem Landratsamt bei der

Entstehung des Gymnasiums Wendelstein mit

der zugehörigen Sportveranstaltungshalle und

der Verkehrserschließung.

Vom Landratsamt führten Alexander Wernard,

der Sachgebietsleiter für die Gebäudeverhaltung,

sein Stellvertreter Michael Schmidt und

der Sachgebietsleiter für das Schul- und

Bildungswesen und den Nahverkehr Bernd

Krämer die drei Gruppen durch das entstehende

Schulgebäude. Bernd Krämer erläuterte

der zunächst wartenden Gruppe die Ausbil-

400 Volt. Die elektrische Spannung wird optisch

durch eine Leuchtdiode und akustisch durch

einen Warnton angezeigt.

Kreisbrandmeister Helmut Mederer betonte,

dass diese Messgeräte wichtige Hilfsdienste bei

Einsätzen, wie Keller unter Wasser, leisten. Beim

Einsatz kann damit vor Ort sofort von den

Feuerwehrlern eine Prüfung vorgenommen

werden, ob das im Kellerraum aufgestaute

Wasser unter elektrischer Spannung steht.

»Für uns war es eine Selbstverständlichkeit die

Anschaffungskosten von rund 700 Euro zu

sponsern«, betonte Herbert Wild. Bürgermeister

Werner Langhans freute besonders,

dass mit den Gemeindewerken und der Feuerwehr

zwei örtlich sehr wichtige Unternehmen

und Organisationen zusammenarbeiten.

wird. Über die Einrichtung weiterer Klassen ab

der 8. Jahrgangsstufe entscheidet das Kultusministerium.

Der Landkreis Roth wird dazu – als

Sachaufwandsträger – im Herbst 2011 zu einem

Informationsabend einladen.

Der genaue Termin wird noch bekannt

gegeben. Interessierte Schüler/innen für den

wirtschaftswissenschaftlichen Zweig, die ab

dungsrichtungen der Schule mit dem wirtschaftswissenschaftlichen

und dem

naturwissen schaftlich/technologischen Zweig.

Außerdem beantwortete er Fragen zur Busanbindung.

Michael Schmidt und Alexander Wernard

erklärten die moderne Heizung, Belüftung und

Stromversorgung des Gebäudes. Bis auf die

Abtrennung der Räume im Inneren ist der

Rohbau bereits weitgehend fertig erstellt. Die

Schüler konnten durch die zukünftige Aula,

einzelne Klassenräume und die Sporthalle

schreiten. Von den Eltern kamen unter anderem

Fragen zu den Toilettenanlagen, zum Brand-

Vor den Augen von Kreisbrandmeister Helmut

Mederer, weiteren Werkeleiter Herbert Wild, Bürgermeister

Werner Langhans und Elektromeister Karl

Sperner werden die neuen Messgeräte „Lebensretter

FW 3000“ von den Kommandanten Christian Mederer

(Wendelstein), Werner Fylak (Großschwarzenlohe),

Gerhard Vater (Röthenbach/St.W.) und Thomas Meyer

(Kleinschwarzenlohe) getestet. <

September 2012 die 8. Klasse besuchen,

können sich beim Markt Wendelstein im

Bildungs- und Kulturreferat (Email:

andrea.soellner@wendelstein.de) melden.

Die Namen und Adressen der Interessenten

werden an das Landratsamt Roth weitergeleitet.

<

schutz, zu den Fachräumen und zur Mensa.

»Ihr werdet die Pioniere am neuen Gymnasium

in Wendelstein sein«, stimmte Bernd Krämer die

Schüler der Vorläuferklassen auf ihren schulischen

Umzug im September 2012 ein.

»Bis jetzt liegt der Bau voll im Zeitplan«, berichteten

Alexander Wernard und Michael Schmidt,

»wir gehen davon aus, dass das auch so bleibt.«

Cornelia Griesbeck bedankte sich als Klassenelternsprecherin

im Namen der Eltern bei den

Mitarbeitern des Landratsamts für die interessante

Führung durch das Gymnasium Wendelstein.

<

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Stadtrat Harald Dix berichtet aus dem Nürnberger Rathaus

Liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger,

am Samstag, 23. Juli 2011 war es endlich

soweit. Mit dem Bogenschuß vom 1.

Gauschützenmeister Josef Grillmayer wurde

die neue Bogenschießanlage der Schützengruppe

Kornburg eingeweiht. Die Böllerschützen

trugen lautstark dazu bei, dass der erste Schuß fast

ins Schwarze ging.

Bei Kaffee und Kuchen und Bratwürscht vom Grill feierten viele

Gäste aus nah und fern die neue Einrichtung. Schützenmeister

Helmut Ruhl konnte mit Freude den Gästen einen tollen Nachmittag

anbieten und bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen

Helfern. Unterstützt wurde die Feier von der Katholischen

Musikkappelle.

Der Mauserweg hat mit dem Schützenhaus, dem Spielplatz,

dem Rodelberg und der neuen Bogenschießanlage somit einen

noch höheren Freizeitwert erhalten. Durch meine Antragstellung

mit Unterstützung der SPD-Fraktion im Februar 2010

wurden die Weichen für die Bogenschießanlage gestellt. Viele

Gespräche mit den Behörden waren anschließend notwendig.

Im Juli 2010 hatte der zuständige Ausschuss das Genehmigungsverfahren

bewilligt.

Oberbürgermeister Maly ist Chef des Bay. Städtetag

Nürnbergers Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly ist neuer Vorsitzender

vom Bayerischen Städtetag. Über Jahrzehnte kamen die

Chefs des Gemeindetages, des Städtetages, des Landkreistages

und des Verbandes der Bezirke immer nur aus einer Partei: aus

der CSU.

Seit heute hat der Bayerische Städtetag erstmals seit 1975

wieder einen Sozialdemokraten an der Spitze. Für die nächsten

drei Jahre wird Uli Maly dem Verband nun vorstehen. Er wird sich

für die Städte in Bayern bei der Staatsregierung stark machen.

Zu den ersten Gratulanten gehörten die Delegierten aus dem

Nürnberger Rathaus, die sich freuen, dass Nürnberg mit Maly

nun den Präsidenten des Städtetags stellt. Es ist für Uli Maly ein

toller Vertrauensbeweis, aber auch für die Stadt Nürnberg, eine

gute Wahl. Die dauerhafte Verbesserung der Einnahmesituation

der bayerischen Städte wird auch für Maly eine der Hauptaufgaben

bleiben.

Kindergarten / Kinderkrippen in Worzeldorf und Herpersdorf

Das Jugendamt wird kurzfristig in Worzeldorf/Herpersdorf 20

Kindergartenplätze einrichten. Träger soll der evangelische

Kindergarten werden. Die Umsetzung soll zeitnah abgeschlossen

werden. In einem weiteren Schritt im ersten Halbjahr

2012 sollen weitere 20 Plätze entstehen.

Ebenso wird der Ausbau einer Kinderkrippe in Gaulnhofen bis

2013 umgesetzt sein. Als dauerhafte Lösung ist der Neubau

eines weiteren zweigruppigen Kindergartens in Worzeldorf

neben dem Kinder- und Jugendhaus an der Van-Gogh-Straße

zum mittelfristigen Investitionsplan beantragt worden.

In den südlichen Stadtteilen Worzeldorf, Gaulnhofen und

Herpersdorf standen im Gegensatz zu früheren Jahren ab dem

kommenden Betriebsjahr erstmalig etwas weniger Plätze zur

Verfügung als dort Kinder im Kindergartenalter wohnen. Ich

hatte deshalb gemeinsam mit der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses,

Claudia Arabackyj von der SPD am 24. März 2011

einen Antrag an den Jugendhilfeausschuss gestellt. Die Verwaltung

hatte auf diesen Antrag schnell und konstruktiv reagiert,

indem sowohl an einer kurzfristigen, als auch an einer dauerhaften

Lösung gearbeitet wurde.

Dank geht an den Ev. Kindergarten unter Leitung von Frau Kraus

für die tolle Unterstützung. Dank gilt auch an die vielen Eltern,

dem Bürgerverein Worzeldorf und der SPD Worzeldorf für ihre

Anregungen.

Grundsteinlegung der Kindertageseinrichtung

St. Marien in Katzwang

Am 31. Juli 2011 wurde nach dem Gottesdienst, bei dem die

Kiga-Kinder mitgewirkt hatten, der Grundstein für den Neubau

einer Kinderkrippe gelegt. Dazu ist es notwendig, den Kindergarten

einer Generalsanierung zu unterziehen. Dort werden

künftig 75 Kinder einen Platz finden. Durch den Neubau der

Krippe werden 24 Plätze für Kinder unter 3 Jahren geschaffen.

Das Konzept der neuen Einrichtung ist zukunftsweisend. Es

richtet sich an Kinder verschiedener Altersgruppen. Die Kinder

können zukünftig vom Krippen- bis zum Hortalter betreut

werden. Die neue Einrichtung und damit die Kath. Kirchenstiftung

tragen durch ihr Engagement und das Konzept erheblich

dazu bei, die Situation von Kindern und Familien zu verbessern.

Herzlichen Dank an die Katholische Kirchenstiftung St. Marien

als Träger für das große Engagement und an das Jugendamt für

die finanzielle und fachliche Unterstützung.

Kinder- und Jugendtreff »Blechbüchse«

Am 25. November 2010 wurde die „Blechbüchse“ der Kornburger

Öffentlichkeit vorgestellt. Nach einigen Monaten Vorbereitung

durch die „Initiative Blechbüchse“ gibt es wieder einen

Kinder- und Jugendtreff. Ich hatte am 18.11.2009 zur Behandlung

im Jugendhilfeausschuss einen Antrag gestellt.

Nach fast einem Jahr Blechbüchse ist festzustellen, dass viele

gute Angebote für die Kids gemacht wurden. Herzlichen Dank

an alle Unterstützer, besonders an Frau Scheller vom Elternbeirat.

In Zukunft wird die Schwerpunktsetzung auch in Richtung

»offene Jugendarbeit« gehen. Dazu wird die Initiative ein

Konzept erarbeiten.

Klimawandel in Nürnberg - Ihre Meinung ist gefragt

Die derzeitige Wetterlage veranlasst zwar momentan nicht zu

Klagen über anhaltende Hitzeperioden, dennoch beschäftigt

sich die Uni Erlangen-Nürnberg mit der Frage, wie die Nürnberger

mit Wärme- und Hitzeperioden umgehen. Dazu hat die

Uni vor einigen Wochen in Kooperation mit dem städtischen

Umweltamt eine Online-Umfrage gestartet. Teilnehmen können

alle Einwohner Nürnbergs ab 18 Jahren. Die Antworten sollen

helfen, Lösungen zu entwickeln, mit denen die Stadt dem Klimawandel

begegnen kann.

Besuchen Sie uns auf unserer neuen Homepage unter

http://spd-stadtratsfraktion.nuernberg.de/

Ihr Harald Dix

Mitglied des Nürnberger Stadtrates

SPD - Fraktion


Bürgerverein Kornburg e.V.

Spielplatzfläche neben der neuen

Kindertagesstätte

Herr Hermann Rothemund von SÖR – Eigenbetrieb

der Stadt Nürnberg, Abteilung Planung

und Bau Grün – teilte uns Mitte August mit, dass

die Umsetzung der Baumaßnahme »Spielplatz«,

entgegen aller bisherigen Zusagen nicht mehr

bis Oktober 2011 erfolgen kann, da die städtischen

Ressourcen in diesem Bereich zu strapaziert

sind.

Mittlerweile hat sich auch der Leiter von SÖR,

Herr Ronald Höfler, persönlich mit uns in Verbindung

gesetzt. Er hat sich dabei für die Unannehmlichkeiten

entschuldigt und bittet die

Bevölkerung von Kornburg um Verständnis.

Im Gegenzug hat er seine persönliche Zusage

gegeben, dass mit der Baumaßnahme sofort im

Frühjahr 2012 begonnen wird, um eine frühzeitige

Fertigstellung und damit eine Nutzung im

Jahr 2012 zu gewährleisten.

Hier zeigt sich, wie weit die Norweger in puncto

Toleranz und gelebtem Miteinander sind. Das

ist Globalisierung im besten Sinne: Menschen

zu integrieren, d.h. in die eigene Gesellschaft

aufzunehmen und sie teilhaben zu lassen an

Wohlstand und einem besseren Leben. Viele

von uns dachten bei diesen Anschlägen sicherlich

zunächst an einen fanatisierten, fundamentalistisch

irregeleiteten Moslem. Dass diese

Anschläge von einem so genannten Nationalisten

minutiös geplant und verübt sein

könnten, dies kam sicher kaum jemandem in

den Sinn.

Diese Gefahr von rechts, gegen die die SPD

schon seit langem kämpft, wird oft unterschätzt.

Deutschland, das selbst schlimmste

Erfahrungen mit nationalistischen Politikern

machen musste, muss alles in seiner Macht

Stehende tun, um solches Gedankengut nicht

wieder neu aufflammen zu lassen. Geistige

Brandstifter gibt es auch heute in Deutschland

wieder zu Genüge, allen voran Herr Sarrazin,

Liebe Kornburgerinnen und Kornburger,

aus den zurückliegenden vier Wochen möchten wir Ihnen zu folgenden Ereignissen und

Themen aus unserem ehrenamtlichen Engagement »Bürger für Bürger« berichten:

Bayerisches Breitbandförderprogramm –

Verbesserte DSL-Verbindung für Kornburg

Unser Engagement hat Früchte getragen. Im

Auftrag von Herrn Oberbürgermeister Dr. Ulrich

Maly (SPD) hat sich Frau Gabriele Ziegler vom

Amt für Wirtschaft bei uns Ende Juli gemeldet,

um uns die gute Botschaft zu überbringen:

Kornburg bekommt eine verbesserte DSL -

Verbindung. Der entsprechende Förderbescheid

der Regierung von Mittelfranken soll bis

September 2011 vorliegen. Um größtmögliche

Unterstützung allen Interessenten in Kornburg

zu bieten, wird es im Oktober eine entsprechende

Informationsveranstaltung unter Beteiligung

der Stadt Nürnberg, des regionalen

Anbieters und von der Breitbandberatung

Bayern geben. Bei dieser Gelegenheit kann jeder

Interessierte alle Fragen rund um diese Thema

stellen, wie: »Was muss ich tun, um einen

verbesserten Anschluss zu erhalten?« »Welche

Technik steht zur Verfügung?« »Wie sieht die

Preisgestaltung aus?« und bekommt fundierte

Antworten aus erster Hand. Wir werden Sie noch

separat über diesen Termin informieren, sobald

dieser für Oktober fixiert ist.

SPD Kornburg

Trauer um die Opfer von Oslo

dessen moslemische Vorfahren vor Jahrhunderten

selbst als Migranten – das jedenfalls

legt sein Nachname nahe – in Deutschland

Zuflucht fanden. Welch ein Hohn, dass ausgerechnet

er sich erlaubt, über heutige Migranten

den Stab zu brechen!

Die SPD Kornburg ist sehr zufrieden, dass in

unserem Ort Toleranz groß geschrieben wird:

1. Die Martin-Luther-King-Schule erzieht die

Grundschüler im Geiste der Toleranz und legt

im Sinne Martin Luther Kings Wert auf gleiche

Bildungschancen für alle.

2. Der SPD-OV wählte in diesem Jahr Dr.

Abdoulaye Diallo, einen Migranten aus Afrika,

zum Vorsitzenden.

3.Der Bürgerverein Kornburg wählte auf

Vorschlag des Bürgervereins-Vorsitzenden ein

SPD- und ein CSU-Mitglied , zu Kassenprüfern.

Fußgängerquerung auf Höhe der Keilstraße

Nachdem bekannt wurde, dass die Verkehrsinsel

als eine »echte« gemauerte Lösung realisiert

werden soll, haben wir uns schriftlich an Herrn

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (SPD)

gewandt, mit der Bitte, unseren Vorschlag einer

Begrünung und einer Baumpflanzung zu unterstützen.

Eine Verkehrsinsel mit einem Grünstreifen

und einem gepflanzten Baum hätte

unserer Ansicht nach eine positive Signalwirkung

auf die Autofahrer, mit dem Ergebnis die

Geschwindigkeit zu reduzieren und somit die

Sicherheit für die querenden Verkehrsteilnehmer

zu erhöhen. Drücken Sie uns die

Daumen. Danke.

Marcus Wierer

1. Vorsitzender

Bürgerverein Kornburg e.V. <

Die Anschläge und Attentate in Oslo haben uns schockiert. Die besonnene Reaktion der norwegischen Bevölkerung verdient unser aller

höchsten Respekt! Wer würde in solchen Augenblicken nicht zuerst an Rache denken? Aber einer demokratischen und weltoffenen Gesellschaft

stünde das schlecht zu Gesicht.

4. Die Kirchen praktizieren Toleranz und Weltoffenheit

schon lange: In der Kath. Gemeinde

Maria Königin ist nun schon der zweite Migrant

seelsorgerisch tätig.

5. Der Verein EuroGuinée e.V. ist in Kornburg

ansässig und engagiert sich für Völkerverständigung

und Entwicklungshilfe.

Wir von der SPD Kornburg setzen uns auch in

Zukunft für ein tolerantes Miteinander ein.

Helfen Sie ganz persönlich mit, dass sich alle

Bürger hier wohl fühlen! Schließlich hat jeder

von uns in seiner Ahnenreihe einen oder

mehrere Migranten!

Dr. Abdoulaye Diallo

SPD-Vorsitzender Kornburg <

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SPD Worzeldorf

Zusätzliche Kindergartenplätze helfen Familien in Worzeldorf und Umgebung

Stadt reagiert auf SPD-Antrag – mittelfristig Neubau erforderlich?

Gute Nachrichten für unsere Stadtteile: Nach

Beschwerden der SPD-Worzeldorf und einem

Alarmruf der SPD-Stadtratsfraktion werden

schon zum Beginn des neuen Kindergartenjahres

in diesem September 20 zusätzliche

Kindergartenplätze zur Verfügung stehen.

Unterkommen wird die neue Kindergartengruppe

in einem leer stehenden Café des

Seniorenzentrums »An der Radrunde«. Im

ersten Halbjahr 2012 werden sogar noch

einmal 20 weitere Kindergartenplätze für den

Stadtteil dazu kommen. Hierfür wird im Kindergarten

Worzeldorf ein Zimmer als Gruppenraum

zur Verfügung gestellt.

Die Trägerschaft für die beiden neuen Kindergartengruppen

übernimmt die Gesellschaft der

evangelischen Kindergärten im Nürnberger

Süden im Auftrag des Jugendamtes.

Mit dieser kurzfristigen Ausweitung des örtlichen

Kindergartenangebotes reagiert die

Stadtverwaltung auf einen Antrag der SPD-

Stadtratsfraktion. Auch die SPD-Worzeldorf hat

des öfteren auf die knappen Kapazitäten

hingewiesen, nicht nur auf der letzten Bürgerversammlung.

So hatten viele Familien in

Weinfest im Oktober

der CSU Katzwang und der Frauen-Union

Katzwang-Worzeldorf

Katzwang (hw) – Am Samstag, den 22. Oktober 2011, findet das Weinfest

der CSU Katzwang und der Frauen-Union Katzwang-Worzeldorf

in der Schützenhalle, Katzwanger Hauptstraße 25, statt.

Für Stimmung sorgen Alleinunterhalter Siggi Ehrhardt und die

Eibanesen, weiterhin gibt es wieder ein Schöller-Eisbuffet und zusätzlich

eine Überraschung.

Die Saalöffnung ist um 19.00 Uhr, der Beginn um 20.00 Uhr.

Der Eintritt beträgt 15,00 EUR pro Person.

Bitte überweisen Sie das Geld auf das

Konto 3212300

BLZ 76060618 bei der VR-Bank.

Die Karten werden Ihnen zugesandt.

Karten erhalten Sie bei: Erika Bloß, Tel.: 09122 - 76 289

Fax: 09122 - 18 56 72

Mail: erika.bloss@gmx.de

Brigitte Lillig: Tel.: 0911- 63 95 52,

Mail: b.lillig30@web.de <

diesem Jahr Absagen der Kindergärten

bekommen und suchten händeringend nach

Betreuungsplätzen.

»Dank des Einsatzes des Jugendamtes und des

evangelischen Trägers kann nun vielen Betroffenen

geholfen werden. Das Jugendamt geht

sogar davon aus, dass mit dieser Lösung alle

dreijährigen Kinder einen Kindergartenplatz

bekommen werden«, freut sich SPD-Stadtrat

Harald Dix, der die Abstimmungsgespräche

teilweise begleitete und mit vielen Eltern in

Kontakt stand.

Während es in den vergangenen Jahren in

Worzeldorf und in den umliegenden Stadtteilen

schon öfters zu Engpässen bei Kindergartenplätzen

kam, reichte auch in diesem Jahr die

Kapazität für die Anmeldungen nicht mehr aus.

Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Claudia Arabackyj (SPD) berichtet, dass daher

über den Neubau eines weiteren Kindergartens

mit zwei Gruppen nachgedacht wird. Als

Standort käme eine Fläche neben dem Kinderund

Jugendhaus Red Box in Frage.

Die Finanzierung ist allerdings noch nicht

geklärt und der Bedarf ist nicht nur in Worzel-

In der Kirche St. Marien in Katzwang feierten Karl und Maria

Frank ihre Diamantene Hochzeit. Domkapitular Johannes

Schmidt und Pfarrer Rudolf Batzdorf zelebrierten die Heilige

Messe.

Vor 60 Jahren hatte sich das Jubelpaar in Ulmbach das Jawort

gegeben. Das Ehepaar hat zwei Töchter, sechs Enkel und sechs

Urenkel. Karl Frank hatte viele Jahre als Geschäftsführer und

Aufsichtsratsvorsitzender das St. Gundekar-Werk Eichstätt geführt.

Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst übernahm er

den Vorsitz des Stiftungsrates der Katholischen Canisiusstiftung

Ingolstadt und baute dort das ehemalige Studienseminar zu einem

Studentenzentrum um.

Zudem war Frank eine Periode (sechs Jahre) bis zur Eingemeindung

Katzwangs nach Nürnberg Mitglied des Gemeinderates und 3.

Bürgermeister und im Anschluss daran 12 Jahre Vorsitzender des

Ortsbeirates Katzwang. Ab 1984 war Karl Frank dann noch einige

Jahre Vorsitzender des Katzwanger Bürgervereins.

Helmut Bloß

ehemaliger Gemeinderatskollege (1966-1972)

ehemaliger Nürnberger Stadtrat (1972-2008) <

dorf groß, wie Arabackyj zu Bedenken gibt. Die

SPD-Worzeldorf bleibt an dem Thema dran und

engagiert sich für weitere Kapazitäten.

Auch bei unserem Club herrschte Mangel, nach

den Abgängen der Leistungsträger Schieber,

Gündogan, Ekici und Wolf. Verstärkung wurde

geholt, aber am Anfang der Saison war es nicht

sicher, ob Trainer Dieter Hecking wieder eine

starke Truppe aus den Einzelspieler formen

kann. Nach nun vier Spieltagen mit zwei

Siegen, zwei Niederlagen und insgesamt sechs

Punkten können wir Franken zuversichtlich in

die Fußballzukunft schauen. Wer weiß, vielleicht

mausert sich ein Esswein zu einem

Schieber und ein Feulner zu einem Gündogan.

Schön wärs.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim hoffentlich

sonnigen Spätsommer.

Ihr

Dieter Goldmann

stellvertretender Vorsitzender

der SPD Worzeldorf <

Karl und Maria Frank

feierten Diamantene Hochzeit


Einladung zu einem Strickabend

Stricken ist wieder schick ! Selbst gestrickte Sachen, wie Mützen, Schals

und vor allem Socken - sind nach wie vor Trend-Accessoires für die

kalte Jahreszeit. Stricken ist auch die beste Stressabbaumaßnahme.

Höchste Zeit, dass auch Sie auf den fahrenden Zug aufspringen und

Strickerin werden ! Egal, ob Sie noch Kenntnisse aus früheren Zeiten

haben, die Sie auffrischen möchten, oder ob Sie Neuling auf diesem

Gebiet sind: Ich möchte Ihnen den Anfang oder Wiedereinstieg leicht

machen. Natürlich sind auch „alte Woll-Hasen“ herzlich willkommen.

So lade ich Sie zu unserem gemeinsamen Treffen mit Wolle und Nadeln

ein. In gemütlicher Runde bei einer Tasse Tee wollen wir dann unsere

Lieblingsstücke fertigen.

Warum nicht gleich mit Sockenstricken anfangen? Ob kunterbunt, sportlich

oder elegant - wir geben der Socke ein neues Gesicht. Es gibt viele Ideen für

große und kleine Füße, für hohen Tragekomfort oder die

perfekte Passform. Ob Käppchen-, Stufen-,

Hufeisen- oder Bumerangferse mit Band-,

Sternchen oder runder Spitze - wir erlernen

die Grundtechniken auf unkomplizierte Arte

und Weise. Wer es lieber außergewöhnlich

mag - kann die Toe-up-Socke (von der Spitze bis

zum Bündchen) ausprobieren.

Also, los geht‘s: Starten Sie jetzt mit uns am

21. September 2011 um 19:00 Uhr (Mi)

in den neu renovierten Räumen des Bürgertreffs

in Kornburg (Eingang gegenüber der Apotheke).

Weitere Termine:

19. Oktober, 16. November, 7. Dezember und nach Vereinbarung.

Greifen Sie zu Ihrem Nadelspiel und machen Sie sich an die Socken !

Ich freue mich auf Sie Ihre Valentina Harwart <

MitspielerInnen gesucht !

Die KaKuze-Theatercompany sucht für ihr nächstes großes Theaterprojekt

Mitspielerinnen und Mitspieler. Premiere ist am 18. November

in der Kirche St. Marien in Katzwang.

Bitte melden ab 6. September unter der Nummer 0160-97554503

oder per Mail: wolf@kaKuze.de <

Kornburg (St. Nikolaus-Kirche)

11. September 09:00 Uhr Gottesdienst

mit Abendmahl (Wein) (Pfarrer Rückert)

18. September 09:00 Uhr Gottesdienst (Pfarrer Rückert)

25. September 09:30 Uhr Missionsgottesdienst mit Prediger Pfr. Nawi

Philip aus Papua-Neuguinea und dem Missionsteam

02. Oktober 09:30 Uhr Familiengottesdienst

mit der Kindertagesstätte, anschließend Herbstmarkt

vor dem Kantorat (Prädikantin Radde)

Kleinschwarzenlohe (Allerheiligenkirche)

11. September 10:15 Uhr Gottesdienst (Pfarrer Rückert)

18. September 10:00 Uhr Gottesdienst (Pfarrer Rückert)

10.00 Uhr Kindergottesdienst

02. Oktober 10:00 Uhr Familiengottesdienstmit dem Kindergottesdienst,

anschließend Kirchencafé (Pfarrer Rückert)

Kirchenführungen Allerheiligenkirche und

Heimatmuseum Kornburg

Mai bis Oktober: Immer am ersten Wochenende im Monat Kirchenführungen

in der Allerheiligenkirche und am ersten Sonntag im

Monat Heimatmuseum Kornburg geöffnet.

© JerushA - Fotolia.com

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Autowaschen für das

Kirchendach am 24. September

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Evangelische Jugend Wendelstein

wieder ihre Auto-Reinigungsaktion.

Am Samstag, den 24. September haben Autofahrer von neun bis

zwölf Uhr die Möglichkeit, ihr Auto für fünf Euro oder mehr im Innenraum

von den Jugendlichen reinigen zu lassen.

Das Multi-Marken-Zentrum Langhans in Wendelstein (Richtweg 35)

stellt hierfür wieder seine Räumlichkeiten zur Verfügung.

Der Erlös der Aktion ist für die Sanierung der St. Georgskirche

bestimmt. „Den Jugendlichen war es wichtig, auch ihren Teil für die

Kirche beizusteuern“, erklärt Jugendreferent Christian Blank.

Pfrin. Alexandra Büttner <

Kirchen

Ev. Luth. Kirchengemeinde

Röthenbach St. Wolfgang

Gottesdienste:

Sonntags um 9.30 in der Kirche

Am Kirchberg 2, Röthenbach

Auf folgende Gottesdienste machen wir besonders aufmerksam:

So, 25. September: Gottesdienst mit dem „Förderverein ev.

Gemeindehaus“ um 9.30 Uhr anlässlich seines 20-jährigen Bestehens.

So, 2. Oktober: Erntedanktag. Erntedankgaben bitte bis

Samstag, 01.10. im Pfarramt abgeben.

Kindergottesdienst:

Sa, 24. September, 14.30 bis 16.30 im Gemeindehaus, Am Kirchberg 4

Mini-Gottesdienst:

So, 18. September, 16.00 Uhr im Gemeindehaus.

Thema: „Wie viele Brote habt Ihr?“

Ökumene:

Sa. 15.Oktober: Ökumenischer Ausflug nach Neustadt/Aisch mit

Besuch des Karpfenmuseums, Rundweg der Oase der Sinne in

Münchsteinach, Besichtigung der Klosteranlage Münchsteinach

Abfahrt 8.00 Uhr an der kath. Kirche. Rückkehr ca. 21.00 Uhr.

Kosten für Busfahrt und Eintritt 15 Euro, Anmeldung in den Pfarrämtern.

Die Termine und Berichte aus unseren Gruppen finden Sie auch

auf unserer Internetseite: www.ev-kirche-roethenbach.de


Eheabend am 15. Oktober

Am 15. 10. 2011 findet wieder ein Verwöhnabend für Paare im

Martin-Luther-Haus der evangelischen Kirchengemeinde Wendelstein,

Hauptstraße 25 statt.

Zum Thema „Geheimnisse einer gelingenden Partnerschaft“ spricht

das Ehepaar Walther aus Neuendettelsau. Dazu wird ein 3 Gänge

Menü serviert.

Um 18:30 Uhr ist Einlass. Kosten: 38 € pro Paar.

Anmeldeschluss ist der 7.10.2011.

Bitte überweisen Sie das Geld auf das Konto der Ev. Kirchengemeinde

Wendelstein. KTO: 53 112 25 / BLZ:. 52 06 04 10.

Name und das Sichwort „Verwöhnabend für Paare“ nicht vergessen.

Die Karten liegen dann am Eingang bereit.

Weitere Infos unter der Tel. 09129 - 28 65 21

Pfrin. Alexandra Büttner <

So. 11.09. 09.00 Uhr Gottesdienst – Pfr. Heinritz

Mo.12.09. 19.00 Uhr Gottesdienst am alten Bahnhof – Gem. Ref. Gerstner

Di. 13.09. 09.00 Uhr Ökum. Einschulungsgottesdienst der Schulanfänger

– St. Nikolaus – Pfr. Heinritz /Team

15.30 Uhr Gottesdienst im AWO-Heim – Gem. Ref. Gerstner

Do. 15.09. 08.00 Uhr Ökum. Schulanfangsgottesdienst

(7.- 8.Klasse) – Pfr. Heinritz/Team

So. 18.09. 09.00 Uhr Gottesdienst – Pfrin. Büttner

So. 25.09. 09.00 Uhr Gottesdienst – Gem. Ref. Gerstner

Gemeindezentrum Arche –

Großschwarzenlohe

So. 11.09. 10.15 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl – Pfr. Heinritz

Di. 13.09. 08.00 Uhr Ökum. Einschulungsgottesdienst der

Schulanfänger – Pfrin. Büttner/Team

Mi. 14.09. 09.00 Uhr Ökum. Schulanfangsgottesdienst

(2.-4.Klasse) – Pfrin. Büttner/Team

Sa. 17.09. 17.00 Uhr Minigottesdienst – Gottesdienst für die

Kleinsten mit Eltern – Pfrin. Büttner/Pfr.Heinritz

So. 18.09. 10.15 Uhr Gottesdienst mit Kindergottesdienst – Pfrin. Büttner

Sa. 24.09. 19.30 Uhr Aufwind-Gottesdienst- Team

So. 25.09. 10.15 Uhr Gottesdienst mit Kindergottesdienst

Gem. Ref. Gerstner

Veranstaltungen im Martin-Luther-Haus

Bibelstunde der landeskirchlichen Gemeinschaft

am 11. Und 25.09. jeweils um 14.00 Uhr

So. nach dem Gottesdienst – Konfi-Cafe

Mo. 20.00 Uhr Kirchenchor

Mi. 20.00 Uhr Posaunenchor

Mi. 18.00 Uhr FreiRaum – Treff der Konfirmanden

Do. 19.00 Uhr Wendelstones – Treffen der evangelischen Jugend

Krabbelgruppe Dienstag 09.45 Uhr, Eva Stolle Tel. 2907774

Montag 09.30 Uhr, Arche, Frau Schäfer Tel. 289524

Jungschar Montag 15.00 Uhr 1. + 2. Klasse

Mittwoch 15.15 Uhr 3. + 4. Klasse

Freitag 15.00 Uhr 2. – 4. Klasse

Telefonnummern

Evang. Luth.

Kirchengemeinde

Wendelstein – St. Georg

Pfarramt 09129 - 28 65 21 Pfr. Heinritz 09129 - 28 65 22

Pfrin. Büttner 09129 - 33 40

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Wendelstein

Zum Handwerkerhof 7 · 90530 Wendelstein

Gottesdienste Sonntag:

11. September: 10 Uhr Gottesdienst

Predigt: Michael Haupt

18. September: 10 Uhr Gottesdienst

Predigt: Sven Lürs

25. September:

10 Uhr Abendmahlgottesdienst

Leitung: Georg Depner

Regelmäßige Gottesdienste:

mittwochs: 09.00 Uhr Hl. Messe

donnerstags: 18.25 Uhr Rosenkranz

19.00 Uhr Abendmesse

freitags: 08.30 Uhr Hl. Messe

samstags: 17.30 Uhr Beichtgelegenheit

18.00 Uhr Vorabendmesse

sonntags: 10.00 Pfarrgottesdienst

Kath. Pfarramt St. Nikolaus

Sperbersloher Str. 6 · 90530 Wendelstein

Tel. 09129 / 42 45 · Fax: 09129 / 51 11

www.stnikolauswendelstein.de

Email: pfarramt.wendelstein@t-online.de

Besondere Gottesdienste und Termine

Sonntagschule für Kinder:

Sonntag ab 10:45 Uhr

Jugendgruppen:

Jungschar (8-13 Jahre)

Freitag 16:30 Uhr

Jugendkreis (ab 14 Jahre)

Freitag 19:00 Uhr

Mütter-/Frauenkreise:

Dienstag 9:00 Uhr

Mittwoch 9:00 und

20:00 Uhr

Donnerstag 9:30 Uhr

Hauskreise:

Montag 20:00 Uhr

Nähere Informationen unter

Tel. 09129 / 24 27 oder

www.efg-wendelstein.de

Weitere Termine:

montags: 14.30 Uhr

Seniorentanzkreis

dienstags: 17.15 Uhr

Kinderchor

donnerstags: 14.00 Uhr

Seniorenkreis

19.45 Uhr

Kirchenchorprobe

13.9. 9.00 Uhr Ökumenischer Einschulungsgottesdienst

der Schulanfänger in St. Nikolaus

15.30 Uhr Andacht im Haus der Diakonie

17.30 Uhr Kirchplatz: Startschuss der Pfadfinder

19.00 Uhr Hl. Messe am Alten Bahnhof

14.9. 8.00 Uhr Ökumenischer Schulanfangsgottesdienst

2. bis 4. Klassen

19.00 Uhr Hl. Messe am Raubersrieder Feldkreuz,

bei ungünstiger Witterung in der Pfarrkirche

15.9. 8.00 Uhr Ökumenischer Schulanfangsgottesdienst

5. und 6 Klassen

20.9. 20.00 Uhr Pfarrsaal: Sitzung des Pfarrgemeinderates

21.9. 20.00 Uhr Pfarrhaus: Glaubensgespräch

zum Credo „offene Runde!“

25.9. 10.30 Uhr Schwabach St. Sebald: Ehejubiläumsgottesdienst.

Bitte im Pfarrbüro Tel.: 4245 anmelden!

27.9. 15.30 Uhr Hl. Messe im AWO-Heim

30.9. 19.30 Uhr Pfarrsaal: Treffpunkt Gottes Wort, Bibelarbeit zu ausgewählten

Texten (lesen, teilen, verstehen) mit Pfr. Kneißl

2.10. 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit dem Kinderchor zum

Erntedankfest, anschließend Brunch im Pfarrsaal

Zur Mitfeier der Gottesdienste

sind Sie herzlichst eingeladen!

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Seniorenkreis Wendelstein

Seniorenkreis besucht Wallfahrtskirche

Zum Abschluß vor den Ferien, unternahmen die Senioren St. Nikolaus,

Wendelstein und weitere Gemeindemitglieder, eine Tagesfahrt nach

Dettelbach zur Wallfahrtskirche »Maria im Sand«.

Von Franziskanerpater Richard wurden wir herzlich begrüßt und

bekamen interessante Informationen über die Entstehung der Wallfahrten

zu diesem Ort. Auch über die Kunstwerke in der Kirche, z.B.

der Hochaltar und die Kreuzigungsgruppe aus der Riemenschneiderschule,

oder den Gnadenaltar in der Mitte der Kirche gab es viel zu

hören. Zum Schluß spielte Pater Richard noch auf seiner Trompete.

Foto: Nach einem stärkendem Mittagsmahl besuchten wir noch die

Benediktinerabtei Münsterschwarzach.

E. Straub <

Evang.-Luth. Kirchengemeinde

Leerstetten

www.evangelisch-in-leerstetten.de

Pfarrer Wilfried Vogt

Pfarramtsbüro im Pfarrhaus, Further Str. 1

Sprechzeiten jederzeit, am besten nach

telefonischer Vereinbarung

Telefon 09170 - 8373

E-Mail:

pfarrer.vogt@evangelisch-in-leerstetten.de

pfarramt@evangelisch-in-leerstetten.de

Bürozeiten:

Mo., Di. und Do. 8.30 - 11.30 Uhr,

sowie an jedem 1. Mi. im Monat von

17 Uhr - 19 Uhr.

Sekretärin: Gisela Hohnhausen

Gemeindehaus: Hauptstraße 4

Telefon 09170 -7531

Peter- und Paulskirche an der Hauptstraße:

geöffnet freitags, samstags, sonntags und an allen gesetzlichen

Feiertagen von 10 bis 18 Uhr, sowie vor und nach den Gottesdiensten.

Gottesdienste

11. September um 10.15 Uhr im Gemeindehaus

18. September um 9.30 Uhr im Gemeindehaus

25. September um 19.00 Uhr Baustellengottesdienst in der Kirche

2. Oktober (Erntedankfest) ist Familiengottesdienst um 10.00 Uhr in

der Maschinenhalle von Familie Rühl

Besondere Gottesdienste

Dienstag, 13. September 8.30 Uhr Schulanfängergottesdienst aller

ersten Klassen aus Schwanstetten (Pfr. Vogt / Frau Blohm) in der

evangelischen Johanneskirche in Schwand

Sonntag, 25. September, 19.00 Uhr Baustellengottesdienst in unserer

Kirche

Abendmahlsgottesdienst: 18. Sept., 9.30 Uhr im Gemeindehaus (Wein)

Kindergottesdienst: 18. September um 9.30 Uhr

Seniorenkreis: Mittwoch, 14. September, 14 Uhr im Gemeindehaus

Krabbelgruppe: Donnerstags 09.30 Uhr im Gemeindehaus

Bazar der Krabbelgruppe am 23.09., 17 bis 19 Uhr im Gemeindehaus.

Kindergruppe: Jeden Donnerstag, 15.30 Uhr ab 15. September

Kinderchor: Jeden Dienstag,15.30 Uhr ab 20. September

Posaunenchor: Jeden Donnerstag, 19.00 Uhr Chorprobe für Anfänger

Jeden Donnerstag, 20.00 Uhr Chorprobe für den gesamten Chor im

Gemeindehaus ab 15. September

Kirchenchor: Jeden Mittwoch, 20.00 Uhr Chorprobe im Gemeindehaus

ab 14. September

Kirchenvorstand: Freitag, 16. September, 19.30 Uhr im Gemeindehaus

Ökumenekreis „Die Brücke“: Donnerstag, 15. September, 19.30 Uhr

im katholischen Kirchenzentrum Schwanstetten

Ökumenischer Frauenabend: Dienstag, 27. September, 19.30 Uhr im

katholischen Kirchenzentrum Schwanstetten

Treffpunkt pflegender Angehöriger:

Mittwoch, 28. September, 14.00 Uhr in den Bürgerstub’n

Ihr Pfarrer Wilfried Vogt

Katholische Pfarr ge meinde

Kirchenzentrum

„Heiligste Dreifaltigkeit“

Pfarrer: Tobias Scholz

Untermain bacher Weg 24, 91126 Rednitzhembach

Tel: 09122 / 6 27 00,

rednitzhembach@bistum-eichstaett.de

Gottesdienste in Schwanstetten

SONNTAG 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst

MONTAG 08.30 Uhr Hl. Messe

MITTWOCH 08.30 Uhr Hl. Messe

FREITAG 17.30 Uhr Rosenkranz und Beichtgelegenheit

18.00 Uhr Hl. Messe

Gottesdienste in der Pfarrkirche in Rednitzhembach

SAMSTAG 17.30 Uhr Rosenkranz und Beichtgelegenheit

18.00 Uhr Vorabendgottesdienst

SONNTAG 08.30 Uhr Hl. Messe

DIENSTAG 08.30 Uhr Hl. Messe

DONNERSTAG 17.30 Uhr Rosenkranz

18.00 Uhr Hl. Messe

Unsere Gottesdienste und aktuellen Mitteilungen finden Sie auch im

Internet unter: www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/rednitzhembach

Änderungen vorbehalten!

Tänze aus aller Welt – Seniorentanz. Jeden 1. Freitag im Monat von

14.30 bis 16.00 Uhr im Kath. Kirchenzentrum Schwanstetten.

Pfarreiausflug am 18. September nach Greding und ins Kloster

Plankstetten. Nähere Informationen und baldmöglichste Anmeldung

im Pfarrbüro (Tel. 09122-62700).

Kartelabend am 23. September um 19 Uhr im Kolpingzimmer.

Die Keuschheits-Allianz – Lustspiel in 3 Akten – im kath. Pfarrsaal.

01. und 08. Oktober um 19:30 Uhr, 02. und 09. Oktober um 17:00 Uhr.

Weinfahrt der Kolpingfamilie Schwanstetten nach Ipsheim,

Samstag, 24.09. Nähere Informationen und umgehende Anmeldung

bei Wolfgang Reisenhauer, Habichtstraße 4, Tel. 09170 / 86 56.

Gottesdienst für Ehejubilare in Schwabach, St. Sebald, am Sonntag,

25. September, um 10:30 Uhr.

„Lebensmitte - die Chance der zweiten Lebenshälfte“.

Abendveranstaltung am 29.09. um 19:30 Uhr, im Kath. Kirchenzentrum

Schwanstetten.

Erntedankfest am Sonntag, 2. Oktober in Schwanstetten, um 08:30 Uhr

Tiersegnungsgottesdienst am 03. Oktober um 16 Uhr im Jugendheim

in Rednitzhembach


Evang.-Luth. Kirchengemeinde Schwand

Pfarramt: Nürnberger Str. 8 Tel. 1358 Fax 2583

Pfarrer Gottfried Stark

Sekretärin: Renate Pfann

www.evangelisch-in-schwand.de

e-mail: Evang.Johanneskirche-Schwand@t-online.de

Bürostunden: Di. bis Fr. von 8.00 - 11.00 Uhr, montags geschlossen

Unsere Gottesdienste

Die Sonntags-Gottesdienste in der Johanneskirche beginnen in der

Regel um 09:30 Uhr, in den Ferien jedoch um 9 Uhr. Änderungen werden

in der Tageszeitung und in den Schau kästen bekannt gegeben.

Taufgottesdienst jeweils um 14.00 Uhr, Termin: 17. September

Kindergottesdienst jeweils von 10.30 bis 12 Uhr im Evang. Gemeindehaus

Schwand, Nürnberger Str. 8a, die Kinder werden in zwei Gruppen

betreut (1. Gruppe Kindergartenkinder; 2. Gruppe Schulkinder)

Verantwortlich: Marion Bauer Tel. 94 62 60, Birgit Bachhofer Tel. 94 27 20,

Claudia Dietrich Tel. 97 27 79 und Manuela Kratz Tel. 94 60 87

Termine: September Ferien / 01. Oktober

Gottesdienste in der Johanneskirche Schwand

11. September 09:00 Uhr Gottesdienst, Dr. Kühlewind

13. September 08:30 Uhr Schulanfangsgottesdienst für die ersten

Klassen der Grundschule Schwanstetten und

Förderschule Leerstetten in der Johanneskirche Schwand

15. September 08:30 Uhr Ökumenischer Schulanfangsgottesdienst

für die Klassen 2-4 der Grundschule Schwanstetten in

der Kath. Kirche

18. September 09:30 Uhr Gottesdienst

25. September 19:00 Uhr Abendgottesdienst mit Kirchenchor und

Liedertafel Schwand (kein Vormittagsgottesdienst)

01. Oktober 10:30 Uhr Kindergottesdienst

02. Oktober 10:00 Uhr Familiengottesdienst

Wir laden ein

Posaunenchor: Probe freitags ab 20 Uhr im Gemeindehaus

Vorstand: Georg Lang (Tel. 1581), Chorleiter: Peter Lösch (Tel. 2947)

Kirchenchor: Probe dienstags um 19.30 Uhr im Gemeindehaus

Chor leiterin: Ingrid Mayer, Ritters bach, Ritterstr. 1 (Tel. 09172 / 22 33)

Mutter-Kind-Gruppe „Peanuts“:

Zwangloses Beisammensein von Müttern und Kindern im Krabbelalter.

Dienstags um 9:30 Uhr im Evang. Gemeindehaus Schwand.

Neue Mütter mit Kindern sind herzlich willkommen !

Verantwortlich: Britta Bayer (Tel. 09170/947844)

Frauentreff: Treffen normalerweise jeden 2. Mittwoch im Monat um

19.30 Uhr im Gemeindehaus Schwand. Verantwortlich: Ursula Leykauf,

Schwand, Ackerstr. 2 (Tel. 1620) Termin: Mittwoch, 14.09., 19:30 Uhr

„Die zehn Gebote – Aber die Liebe ist die Größte unter ihnen“

mit Anneliese Haas

Kindergruppe „Trouble Mäuse“: Für Kinder von der 2. bis 04. Klasse im

Gemeindehaus Treffen: jeweils donnerstags 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Verantwortlich: Andrea Bauer, Religionspäd. i. V. (Tel. 09171/9892028)

Ökumenekreis „Die Brücke“: jeweils um 19.30 Uhr.

Termin und Ort: Auskunft bei Frau Pförtsch (Tel. 7372)

Ökumenisches Frauenfrühstück: Dienstag, 27. September um 19.30

Uhr im Kath. Kirchenzentrum Schwanstetten Thema: „Lebensmittel – die

Chance der zweiten Lebenshälfte“ Ref.: Johanna Lechner, Neumarkt

Kirchenvorstand: Die nächste öffentliche Kirchenvorstandssitzung ist

am Donnerstag, den 22. September um 19.30 Uhr im Gemeindehaus

Ihr Pfarrer Gottfried Stark

Evangelisch-Lutherische

Kirchengemeinde Katzwang

Öffnungszeiten: Weiherhauser Straße 13, 90455 Nürnberg

Mo, Mi, Fr: 9-12 Uhr Tel.: 09122 77043, Fax: 09122 635719

Do: 14-17 Uhr Email: Pfarramt@kirche-katzwang.de

Gottesdienste

So, 11.09. 09.15 Uhr Gottesdienst Wehrkirche Katzwang

10.30 Uhr Gottesdienst Kirche Reichelsdorfer Keller

Di, 13.09. 08.00 Uhr Schulgottesdienst Wehrkirche Katzwang

Mi, 14.09. 08.15 Uhr Schulgottesdienst Wehrkirche Katzwang

So, 18.09. 09.15 Uhr Gottesdienst Wehrkirche Katzwang

10.30 Uhr Gottesdienst mit alkoholfr. Abendmahl

Kirche Reichelsdorfer Keller

10.30 Uhr Kindergottesdienst Wehrkirche Katzwang

11.45 Uhr Taufe Wehrkirche Katzwang

Do, 22.09. 19.30 Uhr Konfirmandenelternabend Gemeindehaus

Weiherhauser Straße Saal 2

Sa, 24.09. 14.00 Uhr Trauung Engel Wehrkirche Katzwang

So, 25.09. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Konfirmandeneinführung

Wehrkirche Katzwang

10.30 Uhr Gottesdienst Kirche Reichelsdorfer Keller

So, 2.10. 09.15 Uhr Gottesdienst mit alkoholfr. Abendmahl und

Posaunenchor Wehrkirche Katzwang

10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und

Kirchenchor Kirche Reichelsdorfer Keller

Mutter-Kind-Gruppe jeden Montag (9.30 Uhr), Dienstag (9.30 Uhr),

Mittwoch (10.00 Uhr) und Donnerstag (10.00 Uhr)

im Gemeindehaus Weiherhauser Straße

Ausgleichsgymnastik jeden Dienstag von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr

im Turnraum im Kindergarten Weiherhauser Straße.

Kirchenchor jeden Dienstag um 19.00 Uhr im Gemeindehaus

Weiherhauser Straße

Posaunenchor jeden Mittwoch um 20.00 Uhr im Gemeindehaus

Weiherhauser Straße

Band “Quo Vadis“ jeden Montag von 19.00 Uhr – 20.00 Uhr

im Gemeindehaus Reichelsdorfer Keller

Freundeskreis-Selbst-hilfegruppe für Suchtkranke

jeden Donnerstag von 19.00 bis 21.00 Uhr im Kantorat Rennmühlstr.

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Katzwang <

79


© Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia.com

Do, 15.09., 17 – 19.30 Uhr

Nürnberg / Worzeldorf

3. Buchcafe Wäscheleine-Aktion

An der Radrunde 109

Jeder kann tragfähige Kleidung mit -

bringen und auf die Wäscheleine hängen

und im Gegenzug bei anderen Teilneh mer

Kleidung mit nehmen. Anmeldung unter:

buchcafeosterkirche@web.de

(bei schlechtem Wetter in der Kirche).

Sa, 17.09., 14 – 16 Uhr, Schwand

Kinderbasar beim 1. FC Schwand

Bekleidung auch für Teenager.

Infos: 09170 / 10 95 Frau Pfann oder

09170 / 21 23 Frau Hutflesz.

So, 18.09., 14 – 16 Uhr, Kornburg

Flohmarkt im kath. Kiga Maria-Königin,

Seckendorfstr. 4. Kleidung ab Gr. 56–176.

Kinder bieten auf Decken ihre Spielsachen

zum Verkauf an. Alle Tische bereits

vergeben.

So, 18.09., 10 – 12.30 Uhr

Wendelstein/Kleinschwarzenlohe

Herbstbasar des kath. Kinderhauses Klein -

schwarzenloh in der Rangauhalle. Weitere

Infos: 09129 / 40 31 11.

Fr, 23.09., 17 – 19 Uhr, Leerstetten

Kinderbasar im evang. Gemeindehaus,

Hauptstr. 4. Die Kleidung ist nach Größen

sortiert !

Sa, 24.09., 10 – 13 Uhr, Schwabach

Baby- Kinderflohmarkt im Markgrafensaal

Ludwigstraße 16

Sa, 24.09., 15 – 18 Uhr, Worzeldorf

Flohmarkt des KiGa Worzeldorf in der

Osterkirche.

So, 25.09., 15 – 17 Uhr, Feucht

Baby- u. Kinderbasar im kath. Pfarrzentrum

Thomas Morus, Untere-Keller-Str. 8. Infos /

Reservierung: Tel. 09128 / 13449 von

Mo.–Do. zwischen 8-10 u. 16-17 Uhr.

So, 25.09., 10 – 12.30 Uhr, Wendelstein

Basar im TSV 1893 Wendelstein, Am

Schießhaus. Kleidung Größe „ganzklein“

bis Größe 170 und Umstandskleidung.

Infos/Reservierung: Claudia Janisch, Tel.

09129 / 907590 oder 0171-8032525

So, 25.09., 13 –15.00 Uhr, Wendelstein

Kinderkleider und Spielzeugbasar im Sternenkinderhaus

Wendelstein, Sperbersloher

Str.17b (Eingang über Schulhof

Grundschule oder Schulhof Hauptschule,

Röthenbacher Str.). Für Reservierungen

und Infos steht Ihnen Frau Carolin Töllner

unter der Telefonnummer 09129 – 7339

vormittags zu Verfügung.

So, 09.10., 14 – 16.30 Uhr, Feucht

Großer Basar in der Reichswaldhalle.

Reservierungen nur am Samstag, 01.10.11

von 9–10 Uhr im evang. Gemeindehaus,

Fischbacher Str. 6, Feucht. Resttische

können am Dienstag, 04.10.2011 ab 10 Uhr

telefonisch bei Marion Herning 09128 /

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Infos und Tipps zu Energiesparlampen

Ab 1. September dürfen Glühbirnen über 40 Watt nicht mehr in den

Handel gebracht werden. Die als Ersatz angebotenen Energiesparlampen

sind deutlich klimafreundlicher, enthalten jedoch giftiges Quecksilber!

Aus diesem Grunde ist es wichtig, verbrauchte Lampen fachgerecht

zu entsorgen.

Auf keinen Fall dürfen Energiesparlampen in die Hausmülltonne

geworfen werden! Auch das Einwerfen in Glascontainer ist der falsche

Weg. Denn sobald Energiesparlampen zerbrechen, wird das beinhaltete

Quecksilber frei und schädigt damit die Umwelt.

Landkreis Roth: Abgabe an den Recyclinghöfen und am Umweltmobil

Für die umweltgerechte Entsorgung stehen die drei Recyclinghöfe des

Landkreises Roth in Pyras, Georgensgmünd und Wendelstein zur Verfügung.

Dort stehen spezielle Sammelbehälter bereit, die von Fachfirmen

abgeholt und einer Verwertung zugeführt werden. Darüber hinaus

können Energiesparlampen auch – ähnlich den Leuchtstoffröhren –

ebenfalls kostenlos am Umweltmobil abgegeben werden.

i Weitere Informationen erteilt die Abfallberatung des Landratsamtes,

Ruth Röttinger, Tel. 09171/81-431, ruth.roettinger@landratsamt-roth.de.

Nürnberg: Bis 50 Stck. zum Werststoffhof, ansonsten zur Fachfirma

In Nürnberg können (maximal 50 Stück) Energiesparlampen bei den

Wertstoffhöfen abgegeben werden. Außerdem ist die Mitnahme gesondert

verpackter Energiesparlampen im Rahmen der Sperrmüllabfuhr

möglich.

Größere Mengen müssen an eine private Fachfirma gegeben werden wie

z. B. Lissi Gebhardt, Breslauer Str. 392, Tel. 0911/989946, oder Fa. Veolia

Umweltservice Süd, Kirchhoffstr. 10, Tel. 0911/3248042.

i Weitere Infos auch unter www.lightcycle.de, einem Rücknahmesystem

der Lampenhersteller, und unter www.lichtzeichen.de.

Der Ratgeber Abfall der Stadt Nürnberg ist aufrufbar unter

www.nuernberg.de/internet/abfallwirtschaft/broschueren.html

Einkaufstipps:

Eine Alternative zur Glühbirne sind auch Leuchtdioden (LED), die ebenfalls

deutlich weniger Energie verbrauchen, jedoch anders als Energiesparlampen

kein giftiges Quecksilber enthalten.

Wer Energiesparlampen bevorzugt, sollte beim Kauf auf einen möglichst

niedrigen Quecksilbergehalt (unter 1,5 Milligramm pro Lampe) sowie ein

Lampengehäuse mit Splitterschutz achten.

Stichtage zu Energiesparlampen

Seit dem 1. September 2009 gilt ein Verkaufsverbot für klare Glühlampen

mit 100 Watt und mehr. Matte Lampen müssen der Energie-Effizienzklasse

A angehören. Seit dem 1. September 2010 galt dies auch für Glühlampen

mit 75 Watt und mehr. Seit 1. September 2011 sind auch Glühlampen

ab 60 Watt verboten, Glühlampen über 7 Watt werden zum

1. September 2012 verboten.

Ab dem 1. September 2016 gilt für Halogenlampen die Effizienzklasse B

als vorgeschriebener Standard. Diesen erfüllen bereits heute einige

Modelle, z. B. Niedervolt-Halogenlampen. 8

81


82

Wie verhalte ich mich bei Lampenbruch?

Egal ob Glüh-, Halogen- oder Energiesparlampe – der Bruch einer Lampe

lässt sich nie ganz ausschließen. Vor allem beim Auswechseln der Lampe

kann es zu Glasbruch kommen. Für zerbrochene Sparlampen gelten –

wie für intakte, nicht mehr funktionierende Energiesparlampen auch –

spezielle Empfehlungen zur Entsorgung:

Was Sie tun sollten:

• Wenn die Lampe in einer Leuchte zerbrochen ist, trennen Sie zuerst die

Leuchte vom Stromnetz, um Stromschläge zu vermeiden.

• Lüften Sie den Raum und verlassen Sie diesen während der 10-15 minütigen

Stoßlüftung.

• Sammeln Sie alle Teile der Lampe auf, möglichst durch Aufkehren.

• Nutzen Sie ein angefeuchtetes Einweg-Haushaltstuch oder auch ein

Klebeband, um kleine Stücke und Staub aufzunehmen. Tipp: Ziehen Sie

Einweg- oder Haushaltshandschuhe an, um Verletzungen durch die

Scherben zu vermeiden.

• Wenn die Oberfläche keine andere Wahl lässt (Teppich), verwenden Sie

einen Staubsauger. Entsorgen Sie den Staubsaugerbeutel bzw. den

Inhalt im Anschluss.

• Verpacken Sie Lampenreste, Einwegtuch, usw. in einen festverschließbaren

Plastikbeutel oder ein Schraubglas.

• Entsorgen Sie sowohl zerbrochene als auch nicht-funktionsfähige

Lampen bei der nächsten Altlampen-Annahmestelle.

Folgende Tipps helfen, Missgeschicke von vorneherein zu vermeiden:

• Stellen Sie – um Stromschläge zu verhindern – beim Lampenwechsel

unbedingt sicher, dass die Leuchte vom Stromnetz getrennt ist.

• Wechseln Sie die Lampe erst, wenn sie abgekühlt ist.

• Fassen Sie die Lampe beim Wechsel am Kunststoffsockel oder ggf. am

Hüllkolben an, nicht an den Glasrohren.

• Wickeln Sie nicht mehr funktionsfähige Lampen bis zur Rückgabe in ein

weiches Tuch oder legen Sie sie in einen sicheren Behälter.

• Nehmen Sie die neue Lampe erst unmittelbar vor dem Eindrehen in die

Fassung aus der Verpackung.

Quelle & Weitere Infos unter: www.lightcycle.de/verbraucher.html

Atomausstieg durch energieeffiziente Beleuchtung

Da eine 60-Watt Glühlampe bereits durch eine 12-Watt LED- oder eine

14-Watt Energiesparlampe ersetzt werden kann, reduziert sich der jährliche

CO2-Austoß um mehr als 30 kg (bei durchschnittlich drei Stunden

Betrieb pro Tag). Ein durchschnittlicher Haushalt mit 15 Lampen kann so

pro Jahr nicht nur Stromkosten von ca. 150 Euro sparen, sondern auch

seine CO2-Emissionen um fast eine halbe Tonne reduzieren.

Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe könnten durch einen

konsequenten Einstieg in die energieeffiziente Beleuchtung in Deutschland

jährlich etwa 22 Milliarden Kilowattstunden eingespart werden.

Dies entspricht ungefähr der Jahresleistung von zwei durchschnittlichen

Atomkraftwerken, die ersatzlos abgeschaltet werden könnten, da der

Strom nicht anderweitig erzeugt werden müsste – der Atomausstieg im

sprichwörtlichen Handumdrehen.

Auch über den gesamten Lebenszyklus, d.h. inklusive Produktion und

Entsorgung gerechnet, ist die Gesamt-Energiebilanz einer modernen

Energiesparlampe deutlich günstiger als bei der herkömmlichen

Glühlampe. Zwar gestalten sich bei der Energiesparlampe Herstellung

und Nutzung aufwendiger als bei der herkömmlichen Glühlampe, allerdings

entfallen mehr als 90% des Gesamt-Energieverbrauches auf die

tatsächliche Nutzung (vgl. EMPA-Studie 2010). Und hier kommt nicht nur

ihre deutlich verbesserte Energieeffizienz voll zum Tragen, aufgrund ihrer

enormen Lebensdauer überlebt die Energiesparlampe etwa 10

herkömmliche Glühlampen.

Markus Streck – nach Informationen von: www.landratsamt-roth.de,

www.nuernberg.de, www.nabu.de und www.lightcycle.de


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