ETF-Magazin: "Vorsicht, Falle!" (Q3-2009) - Börse Frankfurt

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ETF-Magazin: "Vorsicht, Falle!" (Q3-2009) - Börse Frankfurt

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FOCUS-MONEY. FAKTEN MACHEN GELD.


Editorial

Klare Aussagen

Nahezu 23 Jahre diente er unserem Land als

Minister, davon 18 Jahre als Außenminister

und stellvertretender Regierungschef. Im Job

traf sich Hans-Dietrich Genscher rund um den Globus

mit den Mächtigen der Welt, privat blieb er eher bescheiden.

Noch heute lebt der inzwischen 82-jährige

Staatsmann in einem Bonner Vorort – im gleichen unprätentiösen

Bungalow, den er 1977 mit seiner Familie

bezog. „In einem Beruf wie meinem brauchen Sie

einen festen Bezugspunkt. Sonst verlieren Sie die Bodenhaftung“,

erklärte Genscher unserem Redakteur

Uli Kühn. Im Interview und in seinem Eröffnungsvortrag

auf der ersten Fachtagung des ETF-Magazins am

12. Mai bewies Genscher, dass er auch heute noch ein

Meister der politischen Analyse ist. Welche Folgen

die Finanzkrise nach seiner Einschätzung haben wird

und wie wir die Probleme in der Griff bekommen,

lesen Sie ab Seite 10.

Auch in fast allen anderen Artikeln dieser Ausgabe

scheint die Finanzkrise durch, etwa in den Beiträgen

unserer beiden Gastautoren Kevin Schaefers und Alexander

Etterer. Schaefers analysisiert, welche Schlussfolgerungen

Stiftungsvorstände aus dem dramatischen

Verfall der Börsen ziehen sollten (ab S. 16). Etterer skizziert

ein praktikables System zur Qualitätssicherung in

der kommunalen Geldanlage (ab S. 22). Selbstredend

spielen bei beiden Lösungsvorschlägen Indexfonds

eine Rolle. Dass diese Produkte vielen anderen Vehikeln

der Geldanlage überlegen sind, werden Sie nach

der Lektüre unserer beiden Research-Berichte (ab S. 42)

nicht mehr in Frage stellen. So zeigen die Finanzmathematiker

Andreas Beck und Andreas Ritter vom

Institut für Vermögensaufbau, warum die Höhe der Anlagekosten

auch unter Risikoaspekten alles andere als

unwichtig ist. Zwei weitere Studien enthüllen dagegen

erschreckend bescheidene Erfolge aktiver Fondsmanager.

Halten Sie sich fest.

Impressum

Redaktion | Uli Kühn

Gestaltung | Ludger Vorfeld

Verlag | Das ETF Magazin erscheint in der FOCUS Magazin Verlag GmbH,

Arabellastr. 23, 81925 München.

Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt | Frank Pöpsel

Schlussredaktion | Gisela Haberer-Faye, Marion Riecke

Verantwortlich für den Anzeigenteil | Marlene Gunesch, Tel.: 0 89/92 50-29 50,

Fax: 0 89/92 50-29 52

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1a, gültig seit 1. Januar 2009.

Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags gestattet.

Druck | Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co. KG,

Leibnizstraße 5, 97204 Höchberg

Stand | 7/2009

Frank Pöpsel,

FOCUS-MONEY

JULI 2009

3


4

Inhalt

42 Verkannte Gefahr

Eine wissenschaftliche Untersuchung verdeutlicht, warum

mit den Kosten der Geldanlage das Anlagerisiko erheblich

zunimmt und auch Diversifi kation nicht schützt

INTERVIEW Lyxor-Chef Thomas Meyer zu Drewer

06 News

Verkauf des Marktführers, mehr Wettbewerb durch neue

Anbieter: Der ETF-Markt bleibt in Bewegung. Auch auf der

Produktseite gibt es attraktiven Zuwachs

10 Starker Termin

Bei der ersten Fachtagung des ETF-Magazins diskutierten

mehr als 100 Portfolio-Manager mit hochkarätigen Experten.

Ergebnis waren bemerkenswerte Erkenntnisse

12 „Eine Chance für die Welt“

Im Interview analysiert Hans-Dietrich Genscher die Auswirkungen

der Finanzkrise und erläutert, warum die entstandenen

Probleme nur durch internationale Zusammenarbeit

in den Griff zu bekommen sind

16 Geforderte Stiftungen

Gesetzliche Vorgaben, interne Zielkonfl ikte und teilweise

lückenhaftes Know-how erschweren das Vermögensmanagement

bei gemeinnützigen Stiftungen. Mit der richtigen Strategie

lässt sich die Herausforderung meistern.

INTERVIEW Stiftungsvorstand Michael Hanssler


22 Konstruktive Kontrolle

Nur mit modernem Qualitätsmanagement und dem richtigen

Risiko-Controlling sichern Kämmerer und Stiftungsvorstände

den Erfolg ihrer Geldanlagen

26 Mächtige Werkzeuge

Mit immer ausgefeilteren Indexkonzepten unterstützt die

Deutsche Börse Portfolio-Manager bei ihren Anlageentscheidungen.

Die neueste Indexgeneration aus Frankfurt

30 Anleihen oder CDS?

Anleger profi tieren nicht nur mit Anleihen von den Spitzenrenditen

bei Schuldtiteln von Unternehmen. Manchmal lohnt

auch der Einsatz von Credit-Default-Swaps

34 Aufschwung Ost

Mit 486 Metern ist der Oriental Pearl Tower in Shanghai der

höchste Fernsehturm Asiens. Auch aus Anlegersicht liegt

China ganz vorn. Doch seine Nachbarn trotzen ebenfalls

der Welt-Rezession. Die besten ETFs für den Asien-Boom

38 Erfolgreicher Pionier

Vor zwei Jahren startete der erste ETF-Dachfonds in

Deutschland. Sein Anlageerfolg kann sich sehen lassen.

Das Erfolgsgeheimnis des Fondsmanagers

40 Bekanntes Drehbuch

Das ETF-Musterportfolio zeigt: Auch in dieser Krise folgten

die Märkte bekannten Mustern. Mit der richtigen Diversifi -

kation ließ sich deshalb das Schlimmste verhindern

47 Traurige Bilanz

Zwei neue Auswertungen lassen nur einen Schluss zu: Überdurchschnittliche

Renditen aktiver Fonds sind in aller Regel

reiner Zufall – mit teuren Konsequenzen für Geldanleger

Rubriken

03 Editorial 50 Datenbank 67 Emittenten

Titel: Illustration: iStockphoto

Fotos: A. Baatz/FOCUS-MONEY, Dreamstime (2), Fotolia (3), iStockphoto (2),

A. Kraus, Photocase (2), A. Schick-Zech/FOCUS-MONEY

Vermögensverwalter

Stiftungen

Kommunen

A-Depot-

Manager

Wegweiser durch

das ETF-Magazin

Vermögensverwalter,

Stiftungen, Kommunen und

A-Depot-Manager – vier

institutionelle Investorengruppen

mit unterschiedlichen

Bedürfnissen

beim Einsatz von ETFs.

Um Ihnen die Übersicht

zu erleichtern, haben wir

bei größeren Fachbeiträgen

eine Kennzeichnung vorgenommen.

Sie erkennen

auf einen Blick, an welche

Investorengruppe sich der

Artikel richtet.

5


Neue

Quelle,

neues

Glück?

6

ETF-Markt

Jüngstes Beispiel für die Dynamik des ETF-Markts (und die Suche amerikanischer

Banken nach neuen Ertragsquellen) ist der neue ETF-Anbieter Source. Die Ende April

ins Leben gerufene Fondsgesellschaft mit Sitz in London ist ein Gemeinschaftsun-

ternehmen der drei US-Banken Goldman Sachs, Morgan Stanley und Bank of Ame-

rica. Bezeichnenderweise zielt Source zuerst auf europäische Anleger. Später sol-

len weitere Regionen erschlossen werden, etwa Asien. In die amerikanische Heimat,

von den Anbietern iShares und State Street eindeutig beherrscht, traut sich Source

dagegen nicht, obwohl der US-Markt bislang der mit Abstand größte ETF-Markt der

Welt ist. In absehbarer Zeit will Source dafür hierzulande einer der stärksten Spieler

werden. „Der europäische ETF-Markt hat noch enormes Wachstumspotenzial. Was

wir bislang gesehen haben, ist erst der Anfang der Entwicklung“, begründet John

Michael Lytle, Produktmanager von Source.

Source startet mit 35 neuen Produkten, davon 13 Aktien-ETFs und 22 ETCs auf Roh-

stoffe. Bis Ende des Jahres wollen die Amerikaner ihr Angebot auf 50 Fonds ausbauen.

Alle Source-Produkte werden ausschließlich an Xetra gelistet. Mit den offerierten ETFs

will Source zunächst die Grundbedürfnisse institutioneller Anleger befriedigen. Ange-

boten werden Fonds auf Standardindizes wie Euro-Stoxx, MSCI-World oder MSCI-Japan.

Die Verwaltungsgebühren liegen mit 0,19 Prozent pro Jahr für den Euro-Stoxx-50 oder

0,45 Prozent für den MSCI-World im unteren Bereich. In den nächsten Monaten wer-

den nach Aussage Lytles stärker spezialisierte Aktienfonds hinzukommen, aber auch

Anleihen- und Geldmarktfonds. Alle von Source aufgelegten ETFs arbeiten mit Swaps.

Um das damit einhergehende Kontrahentenrisiko zu reduzieren, wird der Swap auf

maximal 4,5 Prozent des Fondsvermögens begrenzt und zudem auf die drei Partner-

banken verteilt. Außerdem sollen die Swaps täglich ausgeglichen werden. Mit dem

Portfolio-Management der ETFs wurde die Münchner Gesellschaft Assenagon beauf-

tragt. Als Market-Maker wirken bislang die drei Partnerbanken, künftig könnten je-

doch weitere Banken hinzukommen. Im bislang vom britischen Anbieter ETF Securities

dominierten ETC-Markt will Source mit einer sicheren Konstruktion punkten. Um das

Ausfallrisiko der Zertifi kate zu senken, werden alle drei im Joint Venture versammel-

ten Banken als Emittenten fungieren. Zusätzlich wird das Anlegergeld vollständig durch

entsprechende Guthaben in US-Schatzanweisungen gesichert.

Quelle:

Der ETF-Markt lebt


Rekordpreis für iShares

13,5 Milliarden US-Dollar bezahlt die US-Fondsgesellschaft Blackrock

für die Mehrheit an Barclays Global Investors (BGI), Fondstochter

der britischen Bank Barclays. Interessantester Teil von BGI ist der

weltgrößte Indexfonds-Anbieter iShares. Blackrock steigt durch den

Zukauf von Platz drei der Branche zum mit Abstand größten Fondsanbieter

der Welt auf, der von Anleihen bis zu ETFs, Hedge-Fonds

und Immobilien alles im Programm hat und in 24 Ländern mehr als

9000 Angestellte beschäftigt. Ob die Zusammenführung der beiden

Fonds-Schwergewichte tatsächlich gelingt, ist noch nicht sicher.

Blackrock-Chef Larry Fink gibt sich zuversichtlich: „Unsere Kombination

von aktiven und passiven Investmentprodukten wird nicht

zu übertreffen sein“, jubelt der ehemalige Anleihenhändler, der

Blackrock 1988 gründete. Immerhin überschneidet sich nach seiner

Aussage nur 20 Prozent der Produktpaletten der beiden Gesellschaften.

Fink hat zudem Erfahrungen mit Übernahmen. So kaufte

etwa Blackrock 2006 die Fondssparte der US-Investmentbank Merrill

Lynch. Mit einem verwalteten Vermögen von mehr als einer halben

Billion Dollar war das Übernahmeopfer etwa genauso groß wie

Finks Company. Durch die Übernahme von BGI verdoppelt sich das

von Blackrock verwaltete Vermögen nun erneut – auf jetzt rund 2,7

Billionen Dollar. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt

Frankreichs und ist zugleich doppelt so viel, wie der nächstgrößte

Konkurrent State Street unter Management hat. Die von iShares

weltweit in Indexfonds verwalteten 375 Milliarden Dollar kommen

auf einen Anteil am Blackrock-Gesamtportfolio von knapp 14 Prozent.

Größte Aktionäre der seit 1999 börsennotierten Blackrock

sind die Bank of America mit künftig etwa 34 Prozent und die PNC

Financial Services Group mit nun etwa 23 Prozent der Aktien. BGI-

Verkäufer Barclays erhält neben einer Geldzahlung von 6,6 Milliarden

Dollar 19,9 Prozent der Anteile an dem neuen Fonds-Giganten,

der sich künftig Blackrock Global Investors nennt.

Rating für Indexfonds

Bei traditionellen Investmentfonds sind Ratings seit Jahren üblich.

Für ETFs gibt es keinen vergleichbaren Check. Jetzt will die Bad

Homburger Agentur Feri Eurorating einen TÜV für Indexfonds einführen.

Feri beurteilt bislang schon aktive Fonds und Zertifi kate.

Nach welchen Kriterien die ETFs bewertet werden, ist bislang noch

ungeklärt. „Bei einem ETF-Rating müssen jedoch weitere Faktoren

berücksichtigt werden, die teilweise bei aktiven Fonds nicht relevant

sind“, erläutert Projektleiter Christian Michel. So spielt etwa

die absolute Wertentwicklung eines Indexfonds eine geringere

Rolle als sein Tracking Error, also die Abweichung vom jeweiligen

Vergleichsindex. Als relevanten Faktor betrachtet Michel auch die

Liquidität des ETF sowie die des zu Grunde liegenden Index. „Fairness-Kriterien“

will Feri ebenfalls berücksichtigen. Gemeint sind

damit neben der Kostenbelastung des ETF auch Handelsbeschränkungen

oder inwieweit Zusatzerträge aus Wertpapierleihe an die

Fondseigner weitergeleitet werden.

Enger Zirkel

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Sonstige

Commerzbank ����

ETFlab ����

Credit Suisse

����

db x-trackers

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iShares

Lyxor

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5,16

49,33 75,65

Anzahl der ETFs (linke Skala)

12,06

21,03

103,55

JULI 2009

31 Gesellschaften offerieren in Europa

ETFs, doch den Markt beherrschen allenfalls

drei Anbieter. Allein 40 Prozent des

in ETFs investierten Vermögens verwaltete

Ende Mai der Weltmarktführer iShares,

weitere 22 Prozent kontrolliert die französische

Lyxor, 17 Prozent db x-trackers.

Anhaltendes Wachstum

Trotz Finanzkrise fl ießt weiterhin Geld

in europäische Indexfonds. Ende Mai betrug

das verwaltete Vermögen 168 Milliarden

Dollar, 18 Prozent mehr als zu

Jahresbeginn. Die Anzahl der Fonds stieg

um zehn Prozent auf 693.

41,10

96,70

44,43

���� �� �� �� ��������

Quelle: Barclays Global Investors

7

Anleihen-ETFs

115,76 Aktien-ETFs


Reichstag:

neue Staatsanleihen-ETFs

8

Mit neuen Anleihen-ETFs reagieren die Fondsgesellschaften auf das gestiegene

Endlich Zuwachs

Neue ETFs

Sichere Sachen

Sicherheitsbedürfnis der Investoren – und diese können sich in der Tat über einige

innovative Zinsfonds freuen. Etwa über den seit Ende Mai von iShares offerierten ETF

auf den Barclays-Capital-Euro-Aggregate-Bond-Index, eine der weltweit wichtigsten

Benchmarks für Anleihen (ISIN: DE000A0RM447). „Wer diesen Fonds hat, braucht ei-

gentlich nichts anderes mehr im Rentenportfolio“, verspricht iShares-Deutschland-

Chef Dirk Klee. Nicht ohne Grund: Der Index umfasst weltweit in Euro denominierte

Staats- und Unternehmensanleihen aller Restlaufzeiten, wobei die durchschnittliche

Duration bei fünf Jahren liegt. Ausschließlich Anleihen mit Investment-Grade wer-

den aufgenommen, darunter fast 60 Prozent mit AAA-Rating. Knapp die Hälfte der

230 Anleihen kommen aus Deutschland und Frankreich. Etwa 16 Prozent der Index-

titel sind Unternehmensanleihen. Die jährliche Verwaltungsgebühr des replizierenden

ETF beträgt 0,25 Prozent, Erträge werden thesauriert. Staatsanleihen der G-7-Indus-

triestaaten enthält der ebenfalls ab Mai in Deutschland angebotene iShares Citigroup

Global Government Bond ETF (ISIN: DE000A0RM439). Für eine Jahresgebühr von 0,2

Prozent kaufen Anleger rund 80 internationale Papiere mit erstklassigem Rating und

allen Laufzeiten. Knapp 40 Prozent der Anleihen stammen aus Japan, 25 Prozent aus

den USA und nur jeweils rund zehn Prozent aus Deutschland, Italien und Frankreich.

Ein noch breiteres Spektrum bietet der db x-trackers Global Sovereign Euro Hedged

Index ETF (ISIN: LU0378818131). Der Fonds umfasst Staatsanleihen aus 21 Industrie-

nationen in der jeweiligen Landeswährung und deckt einen Großteil des weltweiten

Anleihenmarkts ab. Währungsschwankungen zwischen dem Euro und den jeweiligen

Landeswährungen werden abgesichert. Die jährliche Verwaltungsgebühr des swap-

basierten Fonds beträgt 0,25 Prozent.

Unternehmensanleihen-ETFs gehören in den vergangenen Monaten zu den Lieblingen der Anleger.

Langsam wächst auch das bislang kleine Angebot an entsprechenden Fonds. So hat seit Juni auch die

französische Lyxor, zweitgrößter ETF-Anbieter in Europa, einen entsprechenden Fonds im Programm.

Der Lyxor ETF Euro Corporate Bond (ISIN: FR0010737544) basiert auf dem iBoxx-Liquid-Corporate-Overall-Index

und umfasst 40 liquide in Euro denominierte Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-

Rating. Die jährlichen Kosten des swapbasierten Fonds betragen 0,2 Prozent. Der iShares Barclays Euro

Corporate Bond ETF (ISIN: DE000A0RM454) bildet dagegen über 1300 in Euro ausgegebene Unternehmensanleihen

aus aller Welt ab, ohne dass Swaps zum Einsatz kommen. Um mit nur 260 Anleihen die Wertentwicklung

des breiteren Ziel-Portfolios abzubilden, verwendet iShares ein ausgeklügeltes Optimierungsverfahren.

Dieses enthält nur Anleihen mit Investment-Grade. Erträge werden nicht ausgeschüttet,

sondern thesauriert. Die Verwaltungsgebühr des iShare-ETF liegt ebenfalls bei 0,2 Prozent pro Jahr.


Spezialitäten für Aktien-Anleger

Dividendenfans wird der neue ETFlab Daxplus Maximum Dividend

ETF (ISIN: DE000ETFL235) gefallen. Der Fonds basiert auf dem

frisch kreierten gleichnamigen Index der Deutschen Börse. Dieser

bildet die 20 im HDax-Index vertretenen deutschen Unternehmen

ab, die innerhalb der nächsten sechs Monate die höchste erwartete

Dividendenrendite aufweisen. Der HDax umfasst alle 110

Unternehmen aus Dax-, MDax- und TecDax-Index. Die Rendite

wird von der Börse aus dem angekündigten oder ersatzweise aus

dem geschätzten Dividendenbetrag und dem Kurs der Aktie bestimmt.

Je höher die so errechnete Dividendenrendite eines Unternehmens,

desto mehr Gewicht erhält es im neuen Index und

damit auch im ETF. Zweimal pro Jahr wird die Zusammensetzung

überprüft und angepasst. Das maximale Gewicht eines Unternehmens

zum Zeitpunkt dieser Anpassungen ist auf zehn Prozent begrenzt.

Nach den Rückrechnungen der Börse brachte diese Strategie

bislang überdurchschnittliche Renditen.

Als Renner werden sich auch die Börsen der Golfstaaten erweisen,

wetten manche Experten. Mit seinem neuen ETF auf den

MSCI-GCC-Countries-Ex-Saudi-Arabia-Index stellt iShares das

entsprechende Produkt zur Verfügung. Mit dem seit Mai an der

Deutschen Börse gelisteten Fonds (ISIN: DE000A0RM470) können

europäische Investoren erstmals per ETF in die Golfstaaten Bahrain,

Kuwait, Katar, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate

investieren. In Werte aus Saudi-Arabien investiert der Fonds dagegen

nicht. Der Branchenschwerpunkt des Indexfonds liegt mit

fast 70 Prozent bei den Finanzinstituten. Weitere zwölf Prozent

entfallen auf Telekomanbieter, zehn Prozent besetzen Industrieunternehmen.

Mehr als die Hälfte der im Fonds enthaltenen

72 Firmen kommen aus Kuwait, weitere 20 Prozent aus den Vereinigten

Arabischen Emiraten. Die jährliche Verwaltungsgebühr

beträgt stolze 0,8 Prozent pro Jahr.

Völlig losgelöst

Mit zwei neuen ETFs der Deutschen Bank profi tieren Anleger von

steigender oder abnehmender Volatilität am Zinsmarkt – ohne

dass sie dafür Derivate einsetzen müssten. „Zinsvolatilität ist nicht

nur eine Möglichkeit, um von makroökonomischen Trends zu profi

tieren, sondern zeigt auch eine geringe Korrelation mit anderen

Anlageklassen“, kommentiert Deutsche-Bank-Produktmanager

Marco Montanari. Deshalb entwickelt sich der Wert des ETF meist

anders als Aktienkurse oder Anleihenrenditen. Nach der modernen

Kapitalmarkttheorie können Anleger die Wertentwicklung

ihres Portfolios stabilisieren, wenn sie in wenig miteinander korrelierte

Anlagen investieren. Der Wert des Euro Interest Rates Volatility

ETF (ISIN: LU0378818644) steigt bei zunehmender Volatilität,

der Wert des Short Interest Volatility ETF erhöht sich bei rückläufi

ger Volatilität. Die Zinsvolatilität wird gemessen an einem Termingeschäft

auf einen Korb von fünf impliziten Volatilitäten.

Starke Welle

JULI 2009

Trotz weltweiter Rezession schießen

die Rohstoffpreise wieder nach

oben. Mit einem Plus von 13 Prozent

schaffte etwa der DJ-UBSCI-Commodities-Index

im Mai den höchsten

Monatszuwachs seit Beginn

der Aufzeichnungen 1991. Parallel

schwellen die Zufl üsse in Rohstoff-

ETCs an. So meldet der ETC-Anbieter

ETF Securities einen Anstieg

der Nettomittelzufl üsse in den ersten

fünf Monaten 2009 um 13 Prozent.

Mit einem neuen ETF (ISIN:

DE000A0Q8NC8) auf den Russell-

Global-Gold-Index wollen die Londoner

die Welle weiter reiten. Der

Index zeigt die Wertentwicklung

von derzeit 72 Goldminenaktien aus

sieben Ländern. Ebenfalls auf den

Trend setzt Comstage mit einem

neuen ETF (ISIN: LU0419741177)

auf den Commerzbank-Commodity-EW-Index.

Dieser bildet die Entwicklung

der liquidesten 16 Rohstoffe

ab. Alle Indexkomponenten

sind mit je 6,25 Prozent gleich gewichtet.

Die Deutsche Bank offeriert

unterdessen ihren neuen ETF

Commodity booster Light Energy

(ISIN: LU0412624271). Dabei sollen

Roll-Gewinne maximiert und Roll-

Verluste minimiert werden. Enthalten

sind die Rohstoffgruppen

Energie, Edelmetalle, Basismetalle,

Agrarrohstoffe und Lebendvieh.

Minenarbeiter:

neue ETFs für den

Rohstoff-Boom

9


Über 100 Asset-Manager diskutierten Antworten auf die Finanzkrise

Nur wenn die Staaten der Welt gemeinsame Strategien

entwickeln, können künftige Finanz- und

Wirtschaftskrisen vermieden werden“, überzeugte

Hans-Dietrich Genscher die mehr als 100 Teilnehmer

der ersten Fachtagung des ETF-Magazins am

12. Mai. Welche Konsequenzen die neue Zusammenarbeit

der Staaten für die Welt und die Finanzmärkte

haben wird, erläuterte der langjährige Bundesaußenminister

in seiner Rede und der anschließenden Diskussion

den in Köln versammelten Asset-Managern

aus Kommunen, Stiftungen, Sparkassen, Pensionskassen

und Vermögensverwaltungen. Ermöglicht wurde

die Tagung durch die Unterstützung des Münchner

ETF-Anbieters ETFlab sowie der Wirtschaftsprüfer

und Berater Rödl & Partner. Neben Genscher analysierten

Andreas Fehrenbach, Geschäftsführer von

ETFlab, und Martin Wambach, Leiter der Kölner Nie-

10

Fachtagung

derlassung von Rödl & Partner, in aufschlussreichen

Fachvorträgen, welche Konsequenzen die Finanzkrise

für Asset-Manager haben wird.

Neue weltweit geltende Rahmenbedingungen sollten

nach Aussage Genschers für transparentere und weniger

anfällige Finanzmärkte sorgen. „Wir brauchen

eine Art Basel III. Hätten die Eigenkapitalrichtlinien

von Basel II auch für US-Finanzinstitute gegolten, wäre

die jetzige Krise wohl vermeidbar gewesen“, sagte

Genscher. Die Zusammenarbeit innerhalb der europäischen

Union ist nach seiner Auffassung ein gutes

Modell für die notwendige neue internationale Kooperation.

Die Erfolgschancen stünden gut, denn im Gegensatz

zu seinem Vorgänger sei US-Präsident Barack

Obama wieder an Kooperation interessiert. „Die Vereinigten

Staaten sind wieder bereit, sich an internationale

Regeln zu halten“, diagnostizierte Genscher.


Eine Gemeinschaftsaktion von ETFlab und ETF-Magazin

Transparente Produkte. ETFlab-Chef Fehrenbach

sieht bei den Anbietern von Anlageprodukten ebenfalls

großen Handlungsbedarf. Auch nach der Finanzkrise

böten noch immer zu viele Emittenten etwa im

Zertifi katebereich Finanzprodukte an, die intransparent,

illiquide und zu wenig diversifi ziert sind. Investoren sähen

komplexe Fonds und Zertifi kate jedoch zunehmend

skeptisch. Das zeige der starke Mittelzufl uss bei ETFs.

Am Beispiel des Dax-Index erläuterte Fehrenbach das

Anlegerverhalten seit 1997 und zeigte dessen Auswirkungen

auf die Finanzmärkte. Waren es zur Jahrtausendwende

noch massenhafte Aktien-Neuemissionen,

Fondsaufl agen und viele neue Aktionäre, die die Kurse

nach oben trieben, so wurde die jüngste Blase zu

einem wesentlichen Teil von komplexen strukturierten

Produkten, neu verpackten Themen und damit einhergehender

Intransparenz angeheizt. In der Hausse

konnten Emittenten Produkte absetzen, die in einem

„normalen“ Markt niemals nachgefragt worden wären:

Produkte, die zu intransparent, zu unsicher, zu illiquide,

zu kompliziert und komplex und zu wenig diversifi

ziert waren.

Heute gibt es doppelt so viele Publikumsfonds und

achtmal so viele Zertifi kate wie im Jahr 2005. Gleichzeitig

ging jedoch das Nettomittelaufkommen zurück.

Die Investitionen wurden künstlich und unkontrolliert

nach oben getrieben und nährten die nun geplatzte

Blase. Dass sich ETFs im aktuell schwierigen Marktumfeld

nun als Gewinner der Krise herausstellen, hat

JULI 2009

nach Auffassung Fehrenbachs gute Gründe: ETFs kombinieren

die Vorteile von Aktien, Fonds und Futures,

sparen aber deren Nachteile aus. Zusätzlich profi tieren

Anleger von hoher Effi zienz und niedriger Kostenbelastung.

„Deshalb hat der Siegeszug der ETFs erst

begonnen“, prognostiziert Marktkenner Fehrenbach.

Risiko-Controlling nötig. Erfolgreiches Anlagemanagement

fängt beim Anleger an. Das ist der wichtigste Rat,

den Martin Wambach den Tagungsteilnehmern mit auf

den Weg gab. „Eine der zentralen Lehren aus der Finanzmarktkrise

muss lauten, sich nicht ausschließlich

Fundierte Vorträge, lebhafte Diskussionen: ETFlab-Chef Fehrenbach, Teilnehmer, Genscher, Wambach von Rödl & Partner

auf die Einschätzung von Rating-Agenturen oder Vermögensmanagern

zu verlassen, sondern eigene Prüfungen

vorzunehmen“, sagte der Partner von Rödl &

Partner. Mehr denn je müssten sich Anleger zudem die

Frage stellen, ob sie die Funktionsweise der Wertpapiere

in ihrem Portfolio tatsächlich verstehen. Falls nicht,

sollten sie externen Sachverstand zu Rate ziehen.

Vor allem von Kommunen und Stiftungen müsse

künftig eine stärkere Kontrolle der engagierten Vermögensverwalter

und der eingesetzten Produkte erfolgen,

resümierte der Wirtschaftsprüfer. Zeitgemäßes Asset-

Management bedeutet dabei insbesondere auch Qualitätsmanagement.

Analog zur Qualitätssicherung in der

Industrie und der Dienstleistungsbranche sollten auch

institutionelle Geldanleger fortlaufend überprüfen, ob

die defi nierten Ziele erreicht werden. Nur so könnten

Investoren notfalls rechtzeitig gegensteuern. UK

11


12

Hans-Dietrich Genscher

Der Außenminister a. D. über die veränderte

Weltordnung nach der Finanzkrise

und die Konsequenzen für die Geldbranche

Die Finanzkrise hat Amerika in eine schwere Rezession gestürzt. Ist jetzt

die Vormachtstellung der USA gefährdet?

In der Welt von morgen wird es neben den USA und den anderen G-7-

Staaten noch weitere bedeutsame Akteure geben. Künftig werden auch

Staatengruppen eine große Rolle spielen: die Asean-Staaten, die EU,

Lateinamerika, aber natürlich auch China, Indien und andere.

Die USA werden sich nicht ohne Widerstand von der Bühne drängen lassen.

Der frühere US-Präsident Bill Clinton riet schon vor Jahren: „Solange wir

Amerikaner noch die stärkste Nation sind, sollten wir eine globale Weltordnung

schaffen, in der wir uns auch dann noch wohlfühlen, wenn wir

nicht mehr die Stärksten sind.“ Der jetzige US-Präsident Obama macht

sich genau an diese Aufgabe. Obama hat erkannt, dass kein Land der Erde

stark genug ist, die ganze Welt zu beherrschen.

Sucht er deshalb den Dialog mit Ländern wie Iran?

Natürlich hat er bei seinen Annäherungsbemühungen etwa an Russland

oder den Iran auch die Energieversorgung des Westens im Kopf. Aber

Obama hat erkannt, dass eine kooperative Welt am besten funktioniert.

Wir Deutschen sind in dieser Hinsicht übrigens ein gutes Beispiel. Seitdem

wir nicht mehr nach Vorherrschaft in Europa streben, geht es uns

und Europa ausgezeichnet. In den 60 Jahren seit Gründung der Bundesrepublik

haben wir im Frieden gelebt, großen Wohlstand geschaffen – und

wurden zu einer lebendigen Demokratie.

Deutschland, das Vorbild?

Die Zeiten sind vorbei. Aber die gleichberechtigte und ebenbürtige Zusammenarbeit

souveräner Staaten in Europa – kleiner und großer – taugt als

Modell für regionale Zusammenarbeit in anderen Teilen der Welt. Denken

Sie an Mercosur, Asean, den Golfkooperationsrat. Auch die Zusammenarbeit

der EU mit den USA ist, von der Bush-Zeit abgesehen, beispielhaft.

Wir sollten nicht vergessen, seit dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Anstöße

für globale Zusammenarbeit aus den USA.

Also agiert Obama im Sinn seiner Vorgänger?

Nicht aller. Für die Neokonservativen der Bush-Ära galten nur die eigenen

Regeln. Unter Obama wird das anders laufen. Obama hat mit seinem

Motto „Change“ nicht nur den Nerv seiner Wähler getroffen, sondern auch

den Nerv der Zeit. Change bedeutet ihm auch Offenheit. Offenheit gegenüber

den Notwendigkeiten und den Bedürfnissen anderer. Der Neubeginn

in Washington ist eine Chance für die Welt.

Eine Chance wofür?

Nur durch die Zusammenarbeit aller beteiligten Länder kann die globale

Krise bewältigt werden. Es reicht nicht, in der G-7-Gruppe nach Lösungen

zu suchen. Länder wie China, Indien, Brasilien, aber auch Russ land und die

anderen Staaten Osteuropas müssen in die Bemühungen integriert wer-


den. Die weiteren Nachfolgestaaten der Sowjetunion sind in die Zusammenarbeit

einzubeziehen. Wie kann man über die Lösung der globalen

Wirtschaftsfragen diskutieren, wenn sie alle nicht mit am Tisch sitzen?

Also war das G-20-Treffen in London die richtige Antwort auf die Krise?

Das G-20-Treffen war ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Ob die beteiligten Staaten wirklich repräsentativ sind oder nicht, spielt

dabei zunächst nicht die entscheidende Rolle. Richtig ist, viele wichtige

Akteure außerhalb der G 7 zu beteiligen.

Was muss jetzt vor allem getan werden?

Um künftig Krisen zu vermeiden, brauchen wir ein neues, weltweit geltendes

Regelwerk. In einer globalen Wirtschaft darf der Ordnungsrahmen

nicht an der Grenze eines Staates enden. Es macht keinen Sinn, wenn

die Finanzaufsicht nur im nationalen Rahmen agiert. Die Bundeskanzlerin

hatte deshalb Recht mit ihrer Forderung nach einheitlichen Transparenzregeln

für die Finanzbranche.

Mehr Regulierung? Das klingt befremdlich aus dem Mund eines liberalen

Politikers.

Der liberale Rechtsstaat schafft den rechtlichen Rahmen für das Handeln

der Bürger, und er wacht über die Einhaltung der für alle geltenden

Regeln. Ludwig Erhard sagte: In der sozialen Marktwirtschaft gibt es

Spielregeln, und der Staat wacht über die Einhaltung der Regeln, aber er

spielt selbst nicht mit. Denken Sie für den Finanzbereich an Regeln wie

Bretton Woods und Basel II.

Bei Basel II haben die Amerikaner nicht mitgemacht . . .

Das war ein Fehler. Hätte Basel II auch für US-Banken gegolten, wäre uns

einiges erspart geblieben. Umso wichtiger ist es, dass es jetzt zu einer

Art Basel III kommt. Und diesmal werden die USA mitspielen. Das wurde

beim G-20-Treffen deutlich.

Welche Probleme müssen die G-20 angehen?

Im Prinzip müssen die Regeln für die nationalen Finanzmärkte harmonisiert

und weltweit verbindlich gemacht werden. Es geht um Transparenz

auf den globalen Finanzmärkten, es geht z. B. auch um die Problematik

der Rating-Agenturen. Darf es ein Rating-Monopol in einem einzigen

Land geben? Kann es sein, dass eine Hand voll amerikanischer Agenturen

defi niert, was gut ist und was nicht?

Wird so das Vertrauen in die Banken wiederhergestellt?

Das kann nur die Branche selbst. Nicht das System hat versagt, sondern

das Personal. Die Loslösung von Risiko und Verantwortung muss korri -

giert werden. Eine freie Gesellschaft ist eine Verantwortungsgesellschaft.

13


Kostenlos für Leser des

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Neue Börse Frankfurt: exklusiver Tagungsort für Asset-Manager

Starkes Aufgebot

Welche Rolle spielen ETFs während und nach der Finanzkrise, und wieso sind Indexfonds

die passenden Anlageinstrumente für unsichere Zeiten? Unter diesen Leitgedanken

veranstaltet die Deutschen Börse am 10. September 2009 ihr 2. ETF-Forum

in Frankfurt. Portfolio-Manager, Vermögensverwalter, Anlageberater und andere für

institutionelles Geld Verantwortliche haben an diesem Tag Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch

und zur direkten Information bei allen wichtigen ETF-Anbietern. In

zahlreichen Workshops und Fachvorträgen berichten ETF-Profi s über Markttrends,

Innovationen, Einsatzmöglichkeiten von ETFs und weitere Aspekte der Geldanlage

mit passiven Instrumenten. Durch die Tagung führt die bekannte Börsenreporterin

Katja Dofel. Den Eröffnungsvortrag hält Anselm Bilgri, der ehemalige Prior des Benediktinerklosters

Andechs. Seit 2004 wirkt Bilgri als Unternehmensberater, Ratgeber

und Autor. Abschließend diskutieren die (Deutschland-)Chefs großer ETF-Gesellschaften

mit Katja Dofel, dem Market-Maker Chris Plomitzer und Frank Pöpsel, dem

Chefredakteur von FOCUS-MONEY, zum Thema „Mit ETFs durch die Krise navigieren“.


Indexfonds und Finanzkrise

ETF-Forum

am 10. September

Fachtagung der Deutschen Börse für Asset-

Manager, Anlageberater, Vermögensverwalter

Renommierte Referenten

Anselm Bilgri, Rainer Riess (Deutsche Börse), Hartmut Graf

(Deutsche Börse), Dr. Dirk Klee (iShares), Thomas Meyer zu

Drewer (Lyxor), Simon Klein (db x-trackers), Andreas Fehrenbach

(ETFlab), Eugen Weinberg (Commerzbank), Nikolas Barth (ABN

Amro), Sascha Specketer (Source), Dr. Christian Gast (UBS), Thomas

Merz (Credit Suisse), Nigel Longley (ETF Securities), Bruno

Schmidt Voss (Invesco Powershares) und weitere ETF-Experten

Vorträge und Workshops

Strukturbruch Finanzkrise und Wirkungen auf die Branche

Acht Jahre ETFs in Europa – zu viel oder zu wenig des Guten?

Einsatz von ETFs im Wealth-Management

Anlagestrategien mit ETFs

Haben sich Strategie-ETFs in der Krise bewährt?

Aktives Management mit passiven Produkten

Asset-Klasse Rohstoffe und Rostoff-ETCs

ETF, ETC und ETN – Unterschiede und Gemeinsamkeiten

und weitere Themen

Spannende Podiumsdiskussion

Die Chefs bedeutender ETF-Anbieter stellen sich den Fragen

von FOCUS-MONEY-Chefredakteur Frank Pöpsel, Market-Maker

Chris Plomitzer und n-tv-Börsenreporterin Katja Dofel

Büfett und Get-Together

Anmeldung und Infos

Veranstaltungsort ist die Neue Börse Frankfurt,

10.9.2009, Beginn 13.30 Uhr, Panel-Diskussion 18.30 Uhr

Anmeldung ausschließlich via Internet unter

www.deutsche-boerse.com/etf-forum2009

Dort fi nden Sie auch das genaue Programm der Veranstaltung.

Achtung: Schnell anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Katja Dofel

Börsenreporterin,

Moderation der Tagung

Rainer Riess

Deutsche Börse,

Xetra Market Development

Dirk Klee

iShares,

Geschäftsführer

Simon Klein

Deutsche Bank,

db x-trackers

Anselm Bilgri

Autor und Ratgeber,

Eröffnungsredner

Hartmut Graf

Deutsche Börse,

Issuer Data & Analytics

Thomas Meyer

zu Drewer

Lyxor, Geschäftsführer

Andreas

Fehrenbach

ETFlab, Geschäftsführer

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GEMEINSAM

STARK

Mit der richtigen Anlage-

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Asset-Management

Lebensbaum: Breite

Diversifi kation schafft

kontinuierliches

Vermögenswachstum

strategie sichern Stiftungen ihre Ertragsbasis


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Unlängst machten große unternehmensnahe

Stiftungen Schlagzeilen. Auf Grund der katastrophalen

Entwicklung an den Finanzmärkten

sehen sie ihre Handlungsfähigkeit

beschränkt. Dennoch boomt das gemeinnützige Engagement.

So stieg 2008 in Deutschland die Zahl der

rechtsfähigen Stiftungen um mehr als 1000 auf rund

16 400. Doch wie können Stiftungen in Zeiten, in denen

es selbst erfahrenen Inves toren schwerfällt, nach

Infl ation und Kosten eine angemessene Rendite zu erwirtschaften,

ihre Ertragsbasis so sichern, dass sie ihre

Aufgaben erfüllen können?

In Bezug auf die Verwaltung des Stiftungsvermögens

räumt der Gesetzgeber den Stiftungen einen großen

Freiraum ein. In den jeweiligen Ländergesetzen – Stiftungsrecht

ist Landesrecht – werden die Stiftungen nur

zum (realen) Kapitalerhalt und zur zeitnahen Verwendung

ihrer laufenden Erträge verpfl ichtet. Gegebenenfalls

defi nieren der jeweilige Stifter beziehungsweise

die Stiftungssatzung Leitlinien der Anlagepolitik. Die

konkreten taktischen Entscheidungen treffen in der

Regel die Stiftungsorgane oder übertragen sie einem

Vermögensverwalter.

Eine Anlagestrategie, die Sicherheit um jeden Preis

und zu jeder Zeit garantiert, ist Stiftungen nicht de jure

vorgegeben. Von höherer Bedeutung sollte vielmehr

die Risiko- und Renditestruktur des Gesamtportfolios

sein, die idealerweise auf einer möglichst breiten Diversifi

kation zwischen unterschiedlichen Asset-Klassen

aufbaut. Alternative Asset-Klassen sind dabei durchaus

zulässig. In diesem Sinne kommen also auch Hedge-

Fonds oder Private-Equity-Fonds als Investment in Frage.

Dieser Ansicht schließen sich auch immer mehr lokale

Stiftungsbehörden an, die sich nicht mehr gegen

Investitionen in alternative Asset-Klassen der von ihnen

beaufsichtigten Stiftungen sperren.

In Deutschland verfolgten Stiftungen bisher eine äußerst

konservative Anlagestrategie mit einem sehr hohen

Anteil von festverzinslichen Wertpapieren. So belief

sich einer Untersuchung der Dr. Dr. Heissmann

GmbH zufolge die Rentenquote deutscher Stiftungsvermögen

im Jahr 2005 noch auf 58 Prozent. Selbst Ak-

JULI 2009

tien nahmen in den ausgewerteten Portfolios nur einen

Anteil von gerade mal 16 Prozent ein. Alternative Asset-Klassen

waren so gut wie überhaupt nicht vertreten.

An dieser Zusammensetzung wird sich auch 2009

wenig geändert haben. Immerhin hat diese Strategie

die Stiftungen in der Finanzkrise vor schmerzhaften

Verlusten bewahrt. So hat die Hertie-Stiftung per

Jahresende 2008 einen vergleichsweise akzeptablen

Verlust von 9,2 Prozent erlitten. Ebenso hoch fi el der

Verlust der Volkswagen Stiftung aus.

Schutz ohne Rendite. Dennoch bleibt das grundlegende

Problem dieser Tage ungelöst: Die historisch

niedrigen Zinsniveaus in den entwickelten Volkswirtschaften

mit Investment-Grade bieten nur wenig

Chancen, eine angemessene Rendite sicher zu

erwirtschaften. Diese beträgt für deutsche Stiftungsvermögen

im Durchschnitt der vergangenen Jahre 4,4

Prozent nach Kosten, berichtet der Bundesverband

Deutscher Stiftungen. Künftig könnte es noch weniger

werden: Die in immensem Tempo fortschreitende

Verschuldung öffentlicher Haushalte bringt eine erhebliche

Infl ationsgefahr mit sich, die die Kurse von

Staatsanleihen auf Talfahrt schicken würde. Auch dies

spricht gegen Investments in langlaufende Anleihen.

Was also ist zu tun?

In Amerika hat sich die milliardenschwere Stiftung

der Yale University bereits vor mehr als zehn Jahren

vom rentenlastigen Investmentansatz verabschiedet.

Die Eliteuniversität setzt seitdem auf ein breit gefächertes

Portfolio unterschiedlicher Asset-Klassen. 1987

machten Staatsanleihen, Aktien und der Kassenbestand

noch rund 80 Prozent des Portfolios aus. Seitdem wurden

die Anteile von Private Equity, Hedge-Fonds und Real

Assets, also Rohstoffe, Wald und Immobilien, auf jeweils

über 20 Prozent aufgestockt. Anleihen spielen mit einem

Anteil von rund fünf Prozent am Stiftungsvermögen nur

noch eine untergeordnete Rolle. Mit dieser Strategie erzielte

die Vermögensverwaltung des Yale-Stiftungsvermögens

in den letzten zehn Jahren eine durchschnittliche

Rendite von 16 Prozent pro Jahr. Im turbulenten

Geschäftsjahr 2008, das am 30. Juni 2008 endete,

›››

17


Asset-Management

gelang immerhin noch eine Rendite von 4,5 Prozent,

was der erwähnten Zielmarke für deutsche Stiftungen

entspräche.

In dem jüngst zu Ende gegangenen Jahr riss allerdings

die Erfolgssträhne, wie Vermögensverwalter David

Swenson eingesteht. Im zweiten Halbjahr 2008 hat

nach seinen Angaben die Yale-Stiftung rund ein Viertel

ihres Vermögens verloren. Weil in dieser irrationalen

Marktphase alle Preise gefallen sind, bot auch

die Diversifi kation über klassische und alternative Asset-Klassen

keinen Schutz mehr. Doch es wäre falsch,

daraus den Schluss zu ziehen, dass das Multi-Asset-

Modell hinfällig ist. Denn zum einen wird die Strategie

der Streuung über verschiedene Asset-Klassen wieder

funktionieren, sobald die Krise vorbei ist. Zum anderen

kann auch einmal ein größerer Verlust hingenommen

werden, wenn im langfristigen Durchschnitt eine relativ

hohe Rendite erzielt wird. Mit seinem ausgeprägten

Fokus auf Sachwertinvestitionen ist das Yale-Stiftungsvermögen

auch gut gegen eine drohende Geldentwertung

gewappnet.

Gefragte Alter native. Besonders für Stiftungen erscheint

es dabei attraktiv, den Multi-Asset-Ansatz mit

nachhaltigen Investments umzusetzen. Nachhaltige

Investments beziehen neben ökonomischen auch soziale

und ökologische Kriterien in ihren Investitionsprozess

mit ein. Auf diese Weise beabsichtigen sie, über

die fi nanzielle Rendite hinaus zur Verbesserung der

Öko- und Sozialsysteme beizutragen. Nachhaltige Investments

stellen also dem fi nanziellen Renditeziel ein

außerfi nanzielles Ziel an die Seite und versöhnen den

gemeinnützigen, altruistischen Zweck von Stiftungen

mit der wirtschaftlichen Basis ihres Handelns. Eine

Umfrage des Bundesverbands Deutscher Stiftungen

zeigt denn auch, dass nahezu 80 Prozent der Stiftungen

nachhaltige Investments in ihrem Portfolio wünschen.

Derzeit sind jedoch weit weniger als die Hälfte in nachhaltigen

Investments investiert.

Das ist in doppelter Hinsicht schade. Denn nachhaltige

Investments tragen auch zur Risikominimierung

eines Portfolios bei. Unternehmen, die ihr wirtschaftliches

Handeln konsequent an ökologischen,

KEVIN SCHAEFERS,

Bereichsleiter Vermögensstrukturierung/

Family Offi ce,

Feri Family Trust

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sozialen und Corporate-Governance-Richtlinien orientieren,

sind weniger anfällig, in Korruptions- oder

in Umweltskandale verwickelt zu werden. Das gängige

Vorurteil, nachhaltige Investments seien ein Renditekiller,

ist dabei empirisch nicht haltbar. Zahlreiche

Studien zeigen, dass Nachhaltigkeit keinen systematisch

negativen Einfl uss auf die Wertentwicklung eines

Portfolios hat.

Im Idealfall werden Stiftungen den zuvor beschriebenen

Multi-Asset-Ansatz mit nachhaltigen Investments

umzusetzen versuchen. Doch diese Strategie ist

derzeit nur sehr begrenzt realisierbar. Für Investments

verfügbar sind derzeit hauptsächlich nachhaltige Aktienfonds

sowie themenorientierte Nachhaltigkeitsinvestments

in erneuerbare Energien, Umwelttechnologien,

Holz, Mikrofi nance oder Infrastruktur. Auf der

Rentenseite können Stiftungen derzeit aus der vergleichsweise

bescheidenen Anzahl von nur rund 20

nachhaltigen Fonds auswählen. Mit diesem limitierten

Universum lässt sich noch kein belastbares Gesamtportfolio

mit einer ausgewogenen Rendite- und Risikostruktur

– für Stiftungen konzipieren.

Doch die Investitionsmöglichkeiten nehmen zu.

Ende 2007 entfi el auf nachhaltige Investments noch

weniger als ein Prozent aller Vermögensanlagen in

Deutschland, berechnete das Forum für nachhaltige

Geldanlagen. Der Wunsch nach entsprechenden Anlageprodukten

nimmt jedoch spürbar zu, gerade unter

Stiftungen, Pensionskassen sowie bei vermögenden

Privatkunden und Family-Offi ces. Das registrieren wir

auch in unserer Beratungspraxis. Dementsprechend

erhöhte sich allein im deutschsprachigen Raum die

Zahl nachhaltiger Publikumsfonds im letzten Jahr um

50 Fonds auf jetzt 274 Fonds. Darüber hinaus stehen

in Deutschland nun sogar nachhaltige Immobilieninvestments

vor dem Vertriebsstart. Kommen sie auf den

Markt, könnten Stiftungen ein komplettes Nachhaltigkeitsportfolio

mit den klassischen Asset-Klassen Aktien,

Renten und Immobilien bestücken.

Zunehmend sind nachhaltige Investments auch über

indexorientierte Anlageprodukte zu erschließen. Gerade

die Zahl monothematischer ETFs im Nachhaltigkeitssegment

wächst rasch. Über ETFs können Stiftungen

inzwischen in erneuerbare Energien, in den

Agrarbereich oder in Wasser und Holz investieren.

Eine Erfolgsgarantie erkaufen sich Stiftungen damit

zwar nicht, aber sie profi tieren von niedrigen Gebühren,

setzen auf die Chancen globaler Megatrends und

bringen Stiftungszweck und Investmentphilosophie in

Harmonie.

KEVIN SCHAEFERS kevin.schaefers@feri.de

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20

Interview Dr. Michael Hanssler

Der Vorstand der Gerda Henkel Stiftung über

seine Anlagestrategie und die mitunter schwierige

Zusammenarbeit mit Banken und Beratern

Wie fi nanzieren Sie die Stiftungsarbeit?

Die Aufwendungen für Förderprojekte und Verwaltung werden aus den

Erträgen unseres Stiftungsvermögens generiert. 2008 konnten rund neun

Millionen Euro für Förderungen erwirtschaftet werden. Dies ist für die

Stiftung ein Rekordergebnis. Im laufenden Jahr werden wir das leider

nicht wieder erreichen. Unser Ziel für 2009 ist, Fördermittel in etwa auf

dem Niveau der Vor-Vorjahre zu erwirtschaften – also in einer Größenordnung

von rund 7,5 Millionen Euro.

In welche Vermögenswerte investieren Sie?

Die Stiftung wurde 1976 von Lisa Maskell im Gedenken an ihre Mutter

Gerda Henkel gegründet. Unser Stiftungsvermögen ist deshalb geprägt

durch eine vergleichsweise hohe Aktienquote, da unsere Stifterin ihr

Vermögen mehrheitlich in Form von Henkel-Aktien in die Stiftung eingebracht

hat. Mehr als 50 Prozent unseres Vermögens von gut 250 Millionen

Euro stecken darum auch in gebundenen, nicht frei handelbaren

Henkel-Stammaktien. Das nicht gebundene Vermögen ist breit angelegt.

Etwa 32 Prozent sind in Anleihen und Cash investiert, etwa vier Prozent

in Aktien, rund drei Prozent in Immobilien und etwa neun Prozent in alternativen

Anlagen.

Wie stellen Sie sicher, dass das Stiftungsvermögen erhalten bleibt?

Die Stiftung hat ein mathematisches Konzept zur Überprüfung des nominalen

und des realen Kapitalerhalts entwickelt. Hierbei wird das Stiftungskapital

ab dem Zeitpunkt des Mittelzufl usses mit dem Verbraucherpreisindex

indexiert und anschließend mit dem zu Marktkursen

bewerteten Vermögen verglichen. Ob das Vermögen im Jahresvergleich

ungeschmälert erhalten geblieben ist, untersucht zudem eine unabhängige

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die jährlichen Prüfberichte übersenden

wir der Stiftungsaufsicht und der Finanzbehörde. Im Unterschied

zu manch anderer Stiftung ist es der Gerda Henkel Stiftung seit mehr als

30 Jahren gelungen, den Vermögensstock auch unter Berücksichtigung

der Infl ationsentwicklung in seinem Wert zu erhalten. Wann immer es die

Ertragslage zulässt, trifft die Stiftung entsprechende Vorkehrungen, bildet

also Rücklagen gemäß den stiftungsrechtlichen Möglichkeiten.

Welche Rolle spielen die Kosten der Geldanlage?

Die Verteilung der einzelnen Investments beruht auf einer Asset-Allocation,

die in regelmäßigen Abständen überprüft und – sofern erforderlich

– angepasst wird. Diese Diversifi kation des Vermögens ist für den wirtschaftlichen

Erfolg der Stiftung letztendlich entscheidend. Die Kosten der

Geldanlage sehen wir uns selbstverständlich sehr genau an. Wir prüfen

dabei insbesondere die Höhe der Management-Fees, der Performance-

Fees sowie die Kosten für Transaktionen und für die Depotbanken. Weiterhin

beobachten wir aufmerksam, ob die Bedingungen für die Zahlung

von sogenannten Kick-backs – also von Rückvergütungen, die mit den

einzelnen Instituten vereinbart wurden – auch eingehalten werden. Hier


Michael Hanssler,

Vorstandsvorsitzender

Gerda

Henkel Stiftung

gibt es bei den Finanzdienstleistern nach wir vor zu wenig Transparenz

und zum Teil leider auch enorme zeitliche Verzögerungen bei der Erstattung

von Rückvergütungen, die den Kunden zustehen. Die Gesamtkosten

für die Vermögensverwaltung der Gerda Henkel Stiftung beliefen sich im

Jahr 2008 übrigens auf etwa ein Prozent des aktiv verwalteten Vermögens.

Ich kenne die Vergleichszahlen anderer Stiftungen nicht, vermute

aber, dass wir mit diesem Wert gar nicht so schlecht liegen.

Wer trifft die Anlageentscheidungen?

Die Mitarbeiter der Stiftung verfügen über einen gewissen – aber auch

klar limitierten – fi nanztheoretischen Sachverstand. Daher hat die Stiftung

nach meinem Amtsantritt 2003 einen Finanzausschuss eingerichtet.

Diesem Gremium gehören Fachleute an, die langjährige Erfahrungen in

der Führung und der Aufsicht von Dax-Unternehmen, internationalen Unternehmensberatungsgesellschaften

oder wissenschaftlichen Fachinstituten

mitbringen. Der Finanzausschuss berät Kuratorium und Stiftungsvorstand

in allen wesentlichen Investmententscheidungen und ist für

unsere Arbeit ebenso bedeutsam wie unser Wissenschaftlicher Beirat.

Greifen Sie bei der Geldanlage auf externe Berater zurück?

Wir haben seit vielen Jahren BFP Brune Financial Planning engagiert. Dieses

Multi-Family-Offi ce ist auf die strategische Vermögensplanung, die Auswahl

von Vermögensverwaltern sowie Performance-Messung und Berichterstattung

spezialisiert. Generell bin ich der Meinung, dass einzelne Vermögensverwalter

ihre Beratungsleistungen durchaus noch optimieren beziehungsweise

von den eigenen Interessen unabhängiger gestalten könnten. Bei der

Mehrzahl der Banken kann man von Beratung nicht mehr sprechen. Es geht

leider nur noch um den schnellen Umsatz, nicht mehr um eine langfristige,

von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit.

Ist es schwierig, Berater und Finanzdienstleister zu fi nden?

Es kommen viele Berater und Dienstleister unaufgefordert auf uns zu.

Qualitativ ist das Angebot jedoch bei Weitem nicht ausreichend. Die Entwicklung

auf den Finanzmärkten während des vergangenen Jahres hat sicher

nicht nur bei mir zu einem enormen Vertrauensverlust geführt. Mein

Respekt vor Finanzdienstleistern, die ihre Produkte zwar perfekt vermarkten,

aber mitunter selbst nicht mehr verstehen, ist schlichtweg nicht mehr

vorhanden. Das Gleiche gilt für Rating-Agenturen, die sich von den Unternehmen,

die sie bewerten, bezahlen lassen. Wenn dann noch Manager,

die Unternehmen in den Sand gesetzt und volkswirtschaftliches Kapital in

Milliardenhöhe vernichtet haben, ihre Bonuszahlungen einzuklagen versuchen,

erschließt sich mir nicht mehr, wie diese Leute denken.

Was würden Sie sich wünschen?

Um das Vertrauen in die Finanzbranche wiederherzustellen, scheint es

mir unerlässlich, dass der vermeintlich altmodische Begriff der Standesehre

wieder eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft einnimmt.

Jenseits monetärer Erfolge sollten wir stolz auf unsere Arbeit sein und

Verantwortung für unser berufl iches Handeln übernehmen. Ich bin da

übrigens ganz optimistisch – die reinigende Kraft des Marktes gilt auch

für überdrehte Investmentbanker.

21


22

Asset-Management

KONSTRUKTIVE

KONTROLLE

Wie Kommunen und Stiftungen den

Erfolg ihrer Geldanlagen sicherstellen


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Die Finanzkrise hinterließ tiefe Spuren in

den Anlagedepots vieler Städte, Gemeinden

und Stiftungen. Betroffen sind Sondervermögen,

Stiftungsgelder und Mittel,

die zur Vorsorge der Beamten angespart werden

sollen. Nie vermutete und in Anlageausschusssitzungen

niemals thematisierte Anlagerisiken entpuppten

sich als fi ese Fallen. Geldmarktanlagen verzeichneten

plötzlich zweistellige Verluste, „sichere“

Anleihen fi elen aus oder gerieten massiv unter Druck.

Als mündelsicher eingestufte Anlagen erzielten plötzlich

einen negativen Ergebnisbeitrag. Bei Zertifi katen,

deren Mechanik auf Kapitalerhalt ausgerichtet war,

kamen nun Konstruktionsfehler zum Vorschein. Über

Jahre hinweg hochgelobte Total-Return- oder Absolute-Return-Konzepte

entpuppten sich als Geldvernichtungsmaschinen.

Viele Kämmerer und Stiftungsvorstände müssen jetzt

ihr Risikoverständnis neu defi nieren. Sie stehen nicht

allein: Selbst die viel gepriesene Anlagestrategie von

Elite-Universitäten wie Yale und Harvard zeigte in der

Krise massive Schwächen. Die US-Unis setzten auf die

positiven Effekte der Diversifi kation über viele Anlageklassen.

Doch es half nichts. Gerade alternative Anlageklassen

und -konzepte wie Private Equity, Hedge-

Fonds, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Immobilientrusts

(Reits) oder Rohstoffe brachten negative Beiträge anstatt

des erwarteten stetigen Ertrags.

Wesentlicher Grund für die Misere sind die Intransparenz

der Vermögensanlage und das blinde Vertrauen

in die Vermögensverwalter oder Banken. Eine der

zentralen Lehren für Kämmerer, Stiftungen und andere

Anleger lautet deshalb: Verlassen Sie sich nicht nur

auf die Einschätzung von Rating-Agenturen und Vermögensmanagern,

sondern prüfen Sie selbst. Nur so

lässt sich die Qualität der Produkte und der Vermögensverwaltung

wirklich beurteilen.

Ganz in diesem Sinne fordern denn auch die Innenministerien

die Kommunen schon seit Langem mit ihren

Runderlässen zur kommunalen Geldanlage auf,

das Anleger-Portfolio einem regelmäßigen und sehr

zeitnahen Risiko-Controlling zu unterziehen. Durch

die Finanzkrise kam allerdings eine Tatsache ganz

JULI 2009

klar zum Vorschein: Die existierenden kommunalen

oder haushaltsrechtlichen Anlagebedingungen haben

nicht die notwendige Durchschlagskraft, um die anvertrauten

Gelder sicher durch Finanz- und Wirtschaftskrisen

zu führen. Jetzt ist mehr Initiative von Kämmerern

und Stiftungsvorständen gefordert. Die Rahmenbedingungen

der Vermögensanlage müssen in einem engen

Korsett klar und unmissverständlich in Form von Anlagerichtlinien

defi niert werden.

Diese Anlagerichtlinien sollten wesentliche Bereiche

regeln wie das Spektrum der möglichen Anlageklassen

und -instrumente, die Fristigkeiten der Instrumente,

Anlagerestriktionen sowie die erwartete Rendite-

Fragestunde:

Ständige Kontrolle

des Anlageprozesses

ist notwendig

›››

23


Asset-Management

und Risikostruktur. Entsprechende Regelungen stecken

hauptsächlich den Handlungsspielraum und den

Rahmen der Geldanlage ab. Damit ist es aber nicht getan,

denn anschließend muss die Bank oder der Spezialfondsmanager

im Rahmen dieser Richtlinien die

Geldanlage umsetzen und in einem fortlaufenden Berichtswesen

darüber Auskunft geben.

Für die verantwortlichen Kämmerer tauchen bei der

Implementierung derartiger Richtlinien schnell mehrere

Fragen auf:

■ Erfolgt die Umsetzung im Sinne der Kommune, und

passen die gewählten Anlagen auch wirklich in das

vorher defi nierte Rahmenwerk sowie zum gewünschten

Rendite-Risiko-Verhältnis?

■ Kann ich mich darauf verlassen, dass die Manager

den Rahmen einhalten?

■ Sind Strategien und Handlungen der Anlagemanager

sowie die von ihnen eingesetzten Finanzprodukte

nachvollziehbar und verständlich?

■ Welche Kosten fallen an, und stehen sie in einem gesunden

Verhältnis zu den Erträgen?

■ Wie schnell kann das Gesamtdepot auf Cash-Positionen

gestellt werden?

■ Verstehe ich das Berichtswesen der Vermögensverwalter,

und enthält es alle Informationen, die ich für

eine Beurteilung brauche?

■ Welche Fragen stelle ich in der nächsten Anlageausschusssitzung,

und wie bereite ich mich darauf vor, um

auf Augenhöhe mit den Managern zu sprechen?

Kommunale Investoren müssen sich ihrer hohen

Verantwortung für die Entwicklung des ihnen anvertrauten

Vermögens bewusst sein. Diese Verantwortung

kann nicht an die Bank oder den Vermögensverwalter

delegiert werden. Erfolgreiches Anlagemanagement

fängt beim Anleger an. Die Anlageverantwortlichen

der Kommune sind gefordert, die hierfür notwendigen

Maßnahmen und Schritte zu unternehmen. Im Mittelpunkt

steht dabei eine Anleger-Vermögensverwaltung,

die auf den Grundpfeilern von Transparenz und

Kommunikation beruht und über die Ziele, Inhalte

und eingesetzten Instrumente im Anlagemanagement

der Bank informiert. Um den Rahmen abzustecken,

bedarf es geeigneter vertraglicher Grundlagen, aussagekräftiger

Anlagerichtlinien und vor allem eines

leistungsfähigen Risikomanagements und Vermögens-

Controllings, mit dem die Tätigkeit der beauftragten

Anlagemanager überwacht wird.

Ständige Kontrolle. Ein derartiges Controlling wird

etwa im Runderlass des nordrhein-westfälischen Innenministeriums

vom 25. Januar 2005 gefordert. Danach

ist es ist nicht ausreichend, die Kontrolle nur einmal

jährlich vorzunehmen. Im Kern fordert der Runderlass

24

eine fortlaufende Überwachung der Geldanlagen. Vor

diesem Hintergrund sind die Kämmerer aufgefordert,

ein Risikomanagement umzusetzen, das die laufende

Überwachung der Verwaltung der kommunalen Gelder

zum Gegenstand hat und das Ziel verfolgt, nachteilige

Entwicklungen und Risiken frühzeitig zu erkennen, um

gezielt und rechtzeitig Gegensteuerungsmaßnahmen

einsetzen zu können. Für die Verfolgung dieses Ziels

– Absicherung des liquiden Vermögens gegen nachteilige

Entwicklungen und dessen risikooptimierte Steuerung

– ist Transparenz unabdingbar. Diese Transparenz

will die Kommune schaffen, indem sie ein „externes“

Vermögens-Controlling einrichtet, das alle relevanten

Informationen fortlaufend systematisch erfasst und das

die Basis für eine aussagekräftige Analyse beziehungsweise

gemeinsame Bewertung darstellt.

Gefahren im Blick. Ein professionelles Risikomanagementsystem

verschafft dem Kämmerer Transparenz

und erfüllt darüber hinaus noch eine Vielzahl weiterer

Funktionen. So werden die Anlageverantwortlichen der

Kommune angeregt, sich permanent mit der gewählten

Anlagestruktur und Produktwahl auseinanderzusetzen,

ein hohes Maß an Eigenverantwortung zu übernehmen

und nicht in Durchschnittsrenditen, sondern

in absoluten Zahlen zu rechnen. Risiko-Controlling bedeutet

außerdem natürlich die fortlaufende Überprüfung,

ob die Anlagerichtlinien eingehalten und die individuellen

Zielvorgaben erreicht werden. Zudem wird

regelmäßig abgeglichen, ob die defi nierten Produktbedingungen

beziehungsweise die allgemeinen Emissionsbedingungen

erfüllt werden.

Letztendlich mündet dieser Prozess in einer besseren

Kommunikation zwischen dem Vermögensverwalter

und der investierenden Kommune und fördert nebenbei

die ständige Diskussion darüber, was die Anlagemanager

dürfen und was nicht. Den Verantwortlichen

der Kommune ermöglicht diese intensive Zusammenarbeit

eine objektive Analyse der Leistungsfähigkeit der

Managerqualität und führt schlussendlich zur Steigerung

des Wohlfühlfaktors. Die Anlagemanager werden

bei den regelmäßigen Check-ups und Diskussionen

angeregt, den Anleger hinsichtlich der besten Asset-

Allocation respektive der geeigneten Rendite-Risiko-

Struktur zu beraten, und können so den Kämmerer bei

der Beantwortung interner Anfragen oder der Vorbereitung

auf Ausschusssitzungen unterstützen. Gemeinsam

können Kommune und Anlageberater darüber hinaus

an der Weiterentwicklung der Anlagestruktur, an ihrer

Optimierung und Ähnlichem arbeiten.

Außer zu einem Höchstmaß an Transparenz, um besser

begründete Entscheidungen zu treffen, sowie zur

professionellen Absicherung des liquiden Vermögens


vor nachteiligen Entwicklungen führt das beschriebene

Risiko-Controlling in der Regel zu einer höheren

Motivation der beteiligten Banken und Vermögensverwalter

sowie zu einer Reduzierung der Kosten beziehungsweise

zu gesteigerter Effi zienz und somit zu einer

nachhaltigen Sicherung der Erträge.

Externe Treuhänder. In der Regel können jedoch die

Mitarbeiter der Kommune aus fachlichen oder zeitlichen

Gründen die beschriebenen Aufgaben nicht vollständig

übernehmen. Die Bank oder der Vermögensverwalter

wiederum wird diese Leistungen nicht mit

dem aus Anlegersicht nötigen Einsatz erbringen. Die

Lösung kann in der Einschaltung eines „Interessenstreuhänders

des Anlegers“ bestehen, der auf professioneller

Basis den vorrangigen Ansprechpartner für die

Bank beziehungsweise den Vermögensverwalter da rstellt.

In diesem Sinn agiert der Interessenstreuhänder

als Informationsmittler und Transmissionsriemen zwischen

den Anlagemanagern und dem Anleger.

Mit dem Einsatz des Interessenstreuhänders schaffen

Kommunen, aber auch andere institutionelle Anleger

wie Stiftungen oder Pensionskassen zudem den

notwendigen Rahmen, um sich selber vor Haftungsrisiken

aus Organisationsverschulden abzusichern. Banken

und Vermögensverwalter sollten die Einbindung

leistungsfähiger Interessenstreuhänder im eigenen Interesse

unterstützen. Diese Unterstützung kann so weit

gehen, dass die Bank oder der Vermögensverwalter

den Interessenstreuhänder als Dritten sys tematisch in

ihr Angebotsspektrum einbaut. Als geeignete Interessenstreuhänder

sehen wir vor allem Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

mit entsprechend spezialisiertem

Personal und der notwendigen Finanz-IT-Infrastruktur.

Darüber hinaus unterstützt auch die Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Beratungs-

und Controlling-Leistungen Dritter, indem etwa die

Kosten nicht direkt dem Auftraggeber in Rechnung

gestellt werden, sondern stattdessen der Spezialfonds

damit belastet werden kann.

ALEXANDER ETTERER alexander.etterer@roedl.com

ALEXANDER

ETTERER,

Associate-Partner,

Rödl & Partner

Gefährliche Irrtümer

JULI 2009

1. VERLUSTE AUSSITZEN

Verluste auszusitzen wirkt negativ auf die Rendite. In

der Regel dauert es eine gewisse Zeit, bis Verluste

wieder ausgeglichen werden. So lange können keine

anderen Erträge erwirtschaftet werden, es entstehen

also Opportunitätskosten. Erst wenn die Ausgangslage

wieder erreicht ist, wird zusätzliches Geld verdient.

2. AUF RENDITECHANCEN FOKUSSIEREN

Renditechancen über dem risikolosen Zins bedeuten

Volatilität. Doch Volatilität kostet Geld. Eine Anlage

wie deutsche Aktien, die eine Volatilität von 25 Prozent

aufweisen, muss langfristig 3,1 Prozent mehr Rendite

erwirtschaften, um das Ergebnis einer risikolosen

Anlage zu bringen. Ein gutes Portfolio ist deshalb so

strukturiert, dass die Volatilität möglichst niedrig ist.

3. DIVERSIFIKATION SENKT DAS RISIKO

Nach der „modernen Portfoliotheorie“ reduziert die

Mischung verschiedenster Anlageklassen das Risiko

eines Portfolios. In den letzten Jahren hat sich die

Situation drastisch geändert. In der Finanz- und Wirtschaftskrise

sind gleich laufende Wertentwicklungen

nahezu aller Anlageklassen zu beobachten. Das

bedeutet: Verlustvermeidung durch Diversifi kation

funktioniert nicht mehr.

4. DER VERWALTER KÜMMERT SICH

Weil auf jeden Bankberater heute 50 bis 150 Kunden

kommen, bleibt keine Zeit für echte Betreuung.

Deshalb ist jetzt der Anleger selbst gefordert, sich mit

um sein Vermögen zu kümmern. Dies erfordert eine

fortlaufende Überprüfung der Managementleistung.

5. KOMPLEXE PRODUKTE SCHAFFEN MEHRWERT

Selbst erfahrene Anleger können die komp lizierten

Mechanismen mancher Zertifi kate nicht mehr

verstehen. Eine Vielzahl von Ereignissen setzt jedoch

deren Produktvorteile außer Kraft. Folge: Die Produkte

erfüllen im Rahmen einer bestimmten Laufzeit lediglich

die Mindestzusagen an den Anleger.

6. ES GIBT KOSTENTRANSPARENZ

Mit der Angabe versteckter Kosten, wie Kick-back-

Prämien oder Bestandsprovisionen, tut sich die

Finanzbranche schwer. Anleger sollten sich immer

die gesamten Kosten von Finanzprodukten und Bankdienstleistungen

verständlich offenlegen lassen.

7. ZWEI BERICHTE IM JAHR REICHEN

Mit zwei Berichten pro Jahr sind vorausschauende

Planung, zeitnahe Risikosteuerung und Kontrolle

nicht möglich. Ein monatlicher Kurzbericht über die

Vermögensentwicklung und die eingesetzten Anlageprodukte

verschafft dagegen die nötige Transparenz.


26

Strategie-Indizes

MÄCHTIGE

WERKZEUGE

Die jüngsten Indizes der Deutschen Börse

überzeugen mit neuen Konzepten


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Index: immer

innovativere

Konstruktionen

D

as Bürogebäude der Deutschen Börse im

Frankfurter Vorort Eschborn ist beileibe keine

Glanzleistung der deutschen Nachkriegsarchitektur.

Doch die Lobby des Interimssitzes

ist wirklich sehenswert – zumindest für Anleger.

Geldwerte Weisheiten großer Männer schmücken die

Wände. Etwa die tröstliche Beobachtung des österreichischen

Ökonomen Joseph Schumpeter: „Ein tiefer

Fall führt oft zu höherem Glück.“ Wie wahr Schumpeters

Erkenntnis ist, weiß man in Eschborn nur zu genau:

Mit ihren Indizes macht die Deutsche Börse die

Entwicklung der Märkte transparent – und liefert die

Basis für Zertifi kate und Indexfonds.

Rund 3000 verschiedene Indizes berechnen die Computer

der Börse. Der Deutsche Aktienindex Dax ist

das am besten bekannte Barometer, doch bei Weitem

nicht das raffi nierteste. Zum Angebot der Börse

gehören neben den Indizes für deutsche Aktien etwa

2000 aufwendig berechnete Indizes für den Rentenmarkt,

für Schwellenländeraktien, Zukunftsbranchen

oder Marktvolatilitäten. Die jüngste Generation der

Deutsche-Börse-Indizes versteht sich sogar nicht nur

JULI 2009

als bloße Messlatte für die Marktentwicklung, sondern

als Werkzeug für Anleger. „Wir wollen nicht den

25. Index auf US-Standardaktien anbieten, sondern

haben eher Strategie-Indizes im Fokus“, erläutert Konrad

Sippel, Produktmanager der zuständigen Börsenabteilung

Issuer Data & Analytics. In der Tat: Neuen

Indizes der Deutschen Börse liegen aufregende Anlagekonzepte

zu Grunde wie Protective Puts, Volatilitätsminimierung

und Sharpe-Ratio-Maximierung. Porträts

einiger besonders interessanter Strategie-Indizes fi nden

sich auf den nachfolgenden Seiten.

Noch gibt es nicht für jeden Strategie-Index einen

passenden ETF. Doch das dürfte sich in absehbarer

Zeit ändern. Immerhin wurden die Indexschöpfer der

Deutschen Börse bereits mehrfach mit den Global ETF

Awards ausgezeichnet. Zum zweiten Mal in Folge gab

es bei der Preisvergabe im Mai den Preis für den innovativsten

Indexanbieter in Europa. Über die Ehrung

in New York entscheidet eine Jury mit Vertretern

internationaler ETF-Anbieter. Die Auszeichnung ist

dabei sicher kein Zufall. Schließlich entwickeln die

Fachleute der Börse ihre Konzepte nicht im Elfenbeinturm.

„Wir arbeiten eng mit Zertifi kateemittenten und

ETF-Anbietern zusammen“, verrät Produktmanager

Sippel. Nicht selten kommen denn auch Indizes und

neue Fonds fast zeitgleich auf den Kurszettel. Jüngstes

Beispiel ist der ETFlab DAXplus Maximum Dividend

ETF, der auf dem gleichnamigen, neu kreierten Index

der Börse basiert (Porträt S. 9). Auch auf die seit März

berechneten Eurogov-Rentenindizes der Börse emittierte

ETFlab zeitgleich neue Fonds.

Indizes wie die der Eurogov-Gruppe zielen auf die

Masse der Investoren. Doch die Börse hat auch echte

Spezialisten-Barometer im Angebot. So zeigt der seit

Juni verfügbare GC-Pooling-EUR-Overnight-Index

Trends im Geldmarkthandel auf Basis besicherter Geldmarktgeschäfte.

Der Index repräsentiert einen volumengewichteten

Durchschnitt aller Zinssätze aus taggleich

abgeschlossenen Overnight-Geschäften im GC

Pooling ECB Basket. „Der GC Pooling Markt hat sich

als Benchmark für die kurzfristige Finanzierung im

Euro-Raum etabliert“, erläutert Hartmut Graf, Leiter

des Bereichs Issuer Data & Analytics bei der Deutschen

Börse.

ULI KÜHN

27

›››


Strategie-Indizes

28

Angenehmer Puffer

Der Protective-Put-Index ist das richtige Produkt für

unsichere Börsenzeiten. Der Index basiert auf einer

der bekanntesten Strategien zur Wertsicherung eines

Portfolios. Bei der Protective-Put-Strategie wird eine

Put-Option oder eine Index-Verkaufsoption auf eine

offene Kassamarktposition erworben. Die Idee: Bei

fallenden Aktienkursen steigt der Wert der Put-Option.

Bei richtiger Größe der Option gleichen deren

Gewinne dann den Wertrückgang der Aktienposition

aus. Steigen die Aktienkurse, dämpft die Option jedoch

den Gewinnanstieg, aber nur bis zur Höhe der

gezahlten Put-Prämie. Die Prämie ist gewissermaßen

der Versicherungsbeitrag, den der Anleger zahlt,

um Verluste auszuschließen bzw. zu begrenzen. Konsequenz:

Verluste sind auf den Preis der Prämie begrenzt.

Der Protective-Put-Index setzt sich aus einer

Dax-Kassaposition und einer an der Terminbörse

Eurex quotierten standardisierten Option auf den Dax

zusammen. Jedes Quartal wird die Position neu zusammengesetzt.

Dabei liegt die Put-Option stets fünf

Prozent „aus dem Geld“ und weist eine Restlaufzeit

von drei Monaten auf.

Neue Gewichtung

Mit den Maximum-Sharpe-Ratio-Index profi tieren Investoren

von den Erkenntnissen der modernen Portfolio-Theorie

und der Überzeugung, dass die an der

Marktkapitalisierung der einzelnen Aktien ausgerichtete

Zusammensetzung der üblichen Aktienindizes

nicht optimal im Sinne der Portfolio-Theorie ist. Theoretisch

könnte der Sharpe-Ratio-Index alle 30 im

Dax-Index versammelten deutschen Standardwerte

enthalten. Aktuell sind jedoch nur elf Dax-Mitglieder

im Index vertreten. Grundgedanke bei der Auswahl der

im Index gelisteten Aktien ist, das Risiko des (Index-)

Portfolios möglichst klein zu halten und gleichzeitig

die Überrendite des Indexportfolios, bezogen auf den

risikofreien Zins, möglichst weit nach oben zu legen.

Solch ein Portfolio ergibt sich, indem die risikoadjustierte

Performance, die Sharpe-Ratio, maximiert wird.

Jedes Vierteljahr wird dazu auf Basis von Varianz, Korrelation

und Rendite der Dax-Aktien die Zusammensetzung

des Sharpe-Ratio-Index neu berechnet. Die

Analyse basiert auf den Kennzahlen der vergangenen

zwölf Monate. Das maximale Gewicht einer Aktie im

Index beträgt dabei zehn Prozent.

Protective Put

In der vergangenen schwierigen Börsenphase konnte

der Index seine Stärken voll ausspielen. Den Absturz

seit Herbst 2008 machte er nur teilweise mit.

Entwicklung seit 1.1.2006

Daxplus-Maximum-Sharpe-Ratio-Germany

Entwicklung seit 1.1.2006

Daxplus-Protective-Put

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Indexname Daxplus-Protective-Put

ISIN DE000A0C4CS2

Erstveröffentlichung August 2006

Maximum Sharpe-Ratio

In den meisten Marktphasen brachte der Maximum-

Sharpe-Ratio-Index bislang bessere Ergebnisse als

der Dax-Index. Vor allem in Baisse-Phasen.

Dax

Dax

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Indexname DAXplus-Maximum-Sharpe-Ratio

ISIN DE000A0METK4

Erstveröffentlichung Juni 2007


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Quelle: Deutsche Börse

Quelle: Deutsche Börse


Hilfreiche Volatilität

Die erst im Mai ins Leben gerufenen Risk-Trigger-Indizes

helfen, Abwärtsbewegungen der Börsen frühzeitig

zu erkennen, und ermöglichen risikoaversen Anlegern,

an der Performance eines Aktienindexportfolios

zu partizipieren, dabei aber Verluste zu begrenzen. Die

Risk-Indizes simulieren dazu ein Portfolio, das – abhängig

vom Anlagerisiko am Aktienmarkt – entweder

vollständig in Aktien oder vollständig in den Geldmarkt

investiert ist. Berechnet werden die Indizes für

Deutschland, Russland und die Schwellenländer der

BRIC-Gruppe. Dem Indexkonzept liegt der Gedanke zu

Grunde, dass sich Kursanstiege der Aktienmärkte in

der Regel mit geringer Volatilität entwickeln, ein Abschwung

dagegen meist sehr schnell passiert und so

eine deutlich höhere Volatilität zur Folge hat. Überschreitet

die Volatilität der Indizes einen defi nierten

Schwellenwert, so wird vollständig in den Geldmarkt-

Index eb.rexx Money Market umgeschichtet. Analog

kommt es zur Reinvestition in Aktien, wenn die Volatilität

unter eine defi nierte Untergrenze fällt. Maßstab

ist die 10-Tages-Volatilität des jeweiligen Aktienindex

(Dax, Daxglobal BRIC, Daxglobal Russia).

Bewährte Technik

Die Zielsetzung dieses Index ist so klar wie verlockend:

Mit weniger Risiko soll mehr Rendite erwirtschaftet

werden. Messlatte ist dabei der Dax-Index. Um diesen

hinsichtlich Rendite und Risiko zu schlagen, baut

der Covered-Call-Index auf die gleichnamige Optionsstrategie.

Bei einem Covered-Call wird eine Call-Option

verkauft und gleichzeitig der Basiswert der Option

erworben. Die dabei vereinnahmte Prämie aus dem

Verkauf der Option erhöht die Rendite und bildet damit

zugleich auch einen Risikopuffer gegenüber einem reinen

Investment in den Dax. Wie beim Protective- Put-

Index werden zur Abbildung der Strategie der Dax-Index

und an der Eurex gehandelte Call-Optionen auf

den Dax verwendet. Jeden Monat werden die Optionen,

die stets eine Restlaufzeit von einem Monat aufweisen,

erneuert. Die neue Call-Option muss dabei immer

fünf Prozent „aus dem Geld“ liegen. Auf Grund der

Konstruktion sind die mit dem Covered-Call-Index erzielten

Überrenditen in starken Baissen nicht ganz so

beeindruckend wie die des Protective-Put-Index, doch

auch der Covered-Call brachte in den vergangenen

zwölf Monaten mehr Gewinn als der Dax.

Risk Trigger

Ausstieg

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10-Tage-Volatilität des Dax

Einstieg

Geldmarktphase

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JULI 2009

Steigt die Volatilität über 30 Prozent, wird in Geldmarktanlagen

umgeschichtet. Fällt die Volatilität unter

20 Prozent, kommen wieder Aktien ins Portfolio.

Indexname Daxplus-Risk-Trigger-Germany

ISIN DE000A0X7J39

Erstveröffentlichung Mai 2009

Covered Call

Weil Zusatzerträge aus dem Verkauf einer Call-

Option erzielt werden, liegt die Rendite des Covered-

Call-Index meist über der des Vergleichsindex Dax.

Entwicklung seit 1.1.2006

Daxplus-Covered-Call

Dax

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Indexname Daxplus-Covered-Call

ISIN DE000A0C4BY2

Erstveröffentlichung Januar 2006

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29

Quelle: Deutsche Börse

Quelle: Deutsche Börse


30

Kreditmärkte

PLAN B

Unternehmensanleihen und Credit-Default-Swaps –

Alternativen:

Mit zwei Vehikeln

nutzen Anleger Chancen

im Credit-Bereich


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

zwei Auswege aus der Zinsfalle

Nach dem Katastrophenjahr 2008 stecken die

meis ten Investoren in der Klemme: Staatsanleihen

bieten nur noch Minirenditen – bei

gleichzeitig steigender Gefahr von Kursrückschlägen.

Aktien sind zwar inzwischen günstig bewertet,

doch angesichts der unsicheren Aussichten für

die Weltwirtschaft sind neue Kursverluste nicht auszuschließen.

Unternehmensanleihen scheinen sich als Ausweg

aus der Zinsfalle zu erweisen. Viele Anleihen solider

Unternehmen bestechen aktuell durch Renditen, die

weit über denen von Staatsanleihen liegen. Doch ganz

so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint, stellt

sich die Situation für Investoren doch nicht dar. Neben

die Auswahl der richtigen Schuldner tritt nämlich auch

die Frage, ob anstatt in Anleihen nicht besser in Credit-

Default-Swaps investiert werden soll. Beide Wege bieten

Vor- und Nachteile. Welche Alternative im Einzelfall die

bessere ist, hängt von der jeweiligen Ausgangslage und

den Zielen des Investors ab.

Unternehmensanleihen versprechen das Beste aus

zwei Welten. Mit den historisch hohen Zinsaufschlägen

der Unternehmenspapiere kontern Anleger die mageren

Renditen, die Staatsanleihen oder Festgeldkonten

bieten. Auch gegenüber Aktien können Unternehmensanleihen

punkten: Die Rendite der Schuldpapiere

liegt deutlich über der zu erwartenden Dividendenrendite

von Aktien. Aufschläge (Spreads) von zwei bis fünf

Prozentpunkten über Staatsanleihen waren und sind

keine Seltenheit. Unternehmen mit entsprechender

Bonität und Zugang zum Kapitalmarkt konnten so

der Kreditverknappung seitens der Banken entgehen,

mussten dem allerdings mit sehr hohen Emissionsprämien

Tribut zollen.

Bei Unternehmensanleihen sind Anleger jedoch durch

die Verfügbarkeit von Emittenten und Laufzeiten in der

Anlage beschränkt. Zwar hat sich der europäische Cor-

JULI 2009

porate-Bond-Markt in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt,

doch noch immer gibt es nicht in allen

Währungen und für alle Sektoren Papiere in sämtlichen

Laufzeitsegmenten – und falls doch, dann oft nur sehr

wenige, die häufi g nach Ausgabe sehr illiquide werden.

Dies geht meist zu Lasten der Handelbarkeit. Ferner

ist eine Strategie, die auf fallende Kurse (also steigende

Risikoprämien) setzt, mit Unternehmensanleihen

bisher nicht direkt machbar. 2008 wurde diese Einseitigkeit

besonders schmerzlich bemerkbar.

Ein Corporate-Bond-Käufer geht außer dem Kreditrisiko

jedoch auch ein Zinsänderungsrisiko ein. Bei

Fremdwährungspapieren kommt darüber hinaus noch

das Währungsrisiko dazu. Fremdwährungsrisiken und

Zinsänderungsrisiken lassen sich durch bewährte Instrumente

absichern, etwa durch Devisentermingeschäfte

und Zinsterminkontrakte. Eine Absicherung

des Kreditrisikos ist in der Regel nicht möglich. Vom

Idealzustand eines liquiden und vollständigen Marktes

für Kreditrisiken ist der Unternehmensanleihenmarkt

noch weit entfernt. Derartige Probleme können Anleger

jedoch vermeiden, wenn sie anstatt in Unternehmensanleihen

in Anleihenderivate investieren.

Konkurrenz für Anleihen. Begünstigt durch neue Rating-Methoden

und vorangetrieben von Banken, die

auf Grund von neuen aufsichtsrechtlichen Bestimmungen

(Basel II) Kreditrisiken in ihren Bilanzen veräußern

wollten, hat sich seit den späten Neunzigern ein Markt

für nicht börsengehandelte Kreditderivate entwickelt,

der einen völlig neuen Umgang mit Kreditrisiken ermöglicht

hat. Zum wichtigsten Instrument wurde dabei

der Credit-Default-Swap (CDS). Dabei handelt es sich

um einen bilateralen, nicht börsengehandelten Vertrag

zwischen einem Sicherungsnehmer („Protection

Buyer“) und einem Sicherungsgeber („Protection

›››

31


Kreditmärkte

Seller“). Ähnliche Instrumente wie Total-Return-Swaps,

Digital-Default-Swaps, Recovery-Swaps oder Credit-

Default-Swaptions ergänzen die Produktpalette, haben

aber eine untergeordnete Bedeutung.

Beim Credit-Default-Swap übernimmt der Sicherungsgeber

das Kreditrisiko eines Basiswerts (Underlying)

und erhält vom Sicherungsnehmer dafür bis

zum Laufzeitende beziehungsweise bis zu einem defi

nierten Kreditereignis regelmäßig die bei Abschluss

vereinbarte Prämie. Wenn es zu einem Kreditereignis

kommt, entschädigt der Sicherungsgeber den Sicherungsnehmer

für seinen Verlust und erhält dafür

den Basiswert (s. Grafi k unten). Zu Kreditereignissen

zählen Konkurs, Zahlungsausfall und Kapitalmaßnahmen,

die den Anleihengläubiger schlechter stellen

(„Restructuring“).

Im Gegensatz zu einer Unternehmensanleihe bildet

ein CDS also ausschließlich das Kreditrisiko ab. Zinsänderungs-

und Währungsrisiken beeinfl ussen seinen

Wert im Allgemeinen nicht. Investoren, die auf abnehmende

Kreditrisiken setzen, werden Sicherungsgeber,

also Verkäufer eines CDS, und erhalten dafür

Prämienzahlungen. Wer dagegen mit steigenden Kreditrisiken

rechnet, wird Sicherungsnehmer (Käufer)

Seltsame Wege

Bis etwa Mitte 2008 entwickelten sich die Spreads

europäischer Unternehmensanleihen und Credit-

Default-Swaps weitgehend parallel. Dann stieg

die Rendite der Anleihen in nie gesehene und fundamental

kaum zu rechtfertigende Höhen. Folgt

jetzt eine Korrektur der Übertreibung?

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32

Unternehmensanleihen

(Merrill-Lynch-EMU-Corporate-Index)

Credit-Default-Swaps

(iTraxx-Main-5-Jahre)

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Quelle: Invesco

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und zahlt Prämien. Anders als bei klassischen Unternehmensanleihen,

die Investoren kaufen, wenn sie einen

positiven Kursverlauf erwarten (Kombination aus

Zins- und Bonitätsentwicklung), unterliegen CDS-Investoren

keiner derartigen Beschränkung. Man kann

sich isoliert von der allgemeinen Zinsentwicklung positionieren

und entweder auf steigende oder auf fallende

Risikoaufschläge setzen.

Die Vorzüge von CDS – keine Zinsänderungsrisiken

und die Möglichkeit, sowohl Long- als auch Short-Positionen

einzugehen – führten in den letzten Jahren

zu einem enormen Wachstum des CDS-Markts. Insbesondere

Banken schätzten die geringe aufsichtsrechtliche

Kapitalanrechnung und die Möglichkeit, synthetische

Kreditpositionen aufzubauen beziehungsweise

bestehende Kreditrisiken weiterzureichen. CDS können

zudem schnell und präzise implementiert werden.

Anders als bei Unternehmensanleihen existieren keine

Beschränkungen durch Stückelung oder Währung.

Inzwischen gibt es auch ganze Indexfamilien für CDS.

Für europäische Papiere sind das etwa die iTraxx-Indizes,

für amerikanische die CDX-Familie. Von beiden

gibt es mehrere Teilindizes, etwa für CDS von Unternehmen

mit Investment-Grade, für Risikotitel, für

Finanzwerte oder Industrieunternehmen. Die Struktur

der Indizes und ihre Eigenschaften, wie feste Laufzeit,

regelmäßige Anpassungen und das umfassende Anlageuniversum,

machten sie schnell zum bevorzugten

Maßstab für Kreditrisiken.

Krisengeprüftes Instrument. Zwar ist ein Credit-Default-Swap

noch immer ein Vertrag zwischen Käufer

und Verkäufer, doch gibt es mit der Branchenvereinigung

ISDA auch eine Institution, die Standards festlegt.

Der Markt hat außerdem bewiesen, dass er Kreditereignisse

bei einzelnen Emittenten verarbeiten kann. Auch

während der jüngsten Kreditkrise haben sich CDS bislang

als geeignetes Instrument erwiesen – im Gegensatz

zu Unternehmensanleihen, deren Handel fast völlig

zum Erliegen kam. Dies liegt zum Teil daran, dass

CDS häufi g als Absicherungsinstrumente eingesetzt

werden und keinen Nominaleinsatz erfordern. Sie waren

daher wichtige Indikatoren für die Spreadentwicklungen

und die Risikoeinschätzung des Marktes.

Der Hauptvorteil von Credit-Default-Swaps im Vergleich

zu Unternehmensanleihen ist ihre Flexibilität

im aktiven Portfolio- und Risikomanagement. Denn

anders als mit Unternehmensanleihen lassen sich mit

ihnen auch negative Markteinschätzungen ohne Einschränkung

umsetzen und Kreditrisiken absichern.

Dies erwies sich insbesondere in illiquiden Märkten

wie im Jahr 2008 als Pluspunkt. Anders als mit klassischen

Anleihen ist auch eine Kombination von Long-


ETFs auf CDS: Alles klar?

Indexfonds, die auf CDS-Indizes basieren, zählen zu den

heißesten Innovationen bei Zinsinvestments. CDS, also

Credit-Default-Swaps, sind Kreditversicherungen für

Unternehmen. Wie bei einer klassischen Unternehmensanleihe

variiert ihr Wert mit der Bonität des jeweiligen

Schuldners. Im Gegensatz zu Unternehmensanleihen wird

der Wert von CDS jedoch nicht noch zusätzlich durch die

Entwicklung der allgemeinen Kapitalmarktzinsen beeinfl

usst. Mit den Long-Varianten der CDS-ETFs verdienen

Anleger deshalb in Reinform an einer erwarteten Verbesserung

der Kreditrisiken, ohne dass Schwankungen

der Marktzinsen die Rendite verzerren. Mit den Short-

Varianten der ETFs profi tieren Anleger von steigenden

Kreditrisiken.

Angeboten werden CDS-ETFs bislang von der Deutschen

Bank (db x-trackers) sowie von EasyETF, einem Joint Venture

von Axa Investment Managers und BNP Paribas. Die

ETFs basieren auf den Indizes der iTraxx-Familie. Der

iTraxx-Europe-Index umfasst 125 europäische Unternehmen

mit Investment-Grade-Rating. Gewichtet werden die

und Short-Positionen in Swaps des gleichen Emittenten

mit unterschiedlichen Laufzeiten möglich. Eine weitere

Strategie ist die Kombination von Long- und Short-Positionen

in CDS ein und desselben Emittenten und mit

identischer Laufzeit, aber mit unterschiedlichen Positionen

in der Kapitalstruktur.

Auch wenn Anleihenspreads und CDS-Spreads bisweilen

deutlich voneinander abweichen, bieten CDS

doch eine hervorragende Möglichkeit, eine Kreditposition

abzusichern. Die Absicherung eines Portfolios mit

einem CDS auf einen Index ist allerdings nicht perfekt,

wenn die Zusammensetzung des Portfolios nicht genau

der des Index entspricht. Trotzdem ist die Absicherung

eines Kreditportfolios mittels Index-CDS noch immer

die beste Methode, da der Index-CDS das Kreditrisiko

des Marktes widerspiegelt.

FRIEDBERT MÜLLER,

Portfolio-Manager,

Invesco Fixed Income FRIEDBERT MÜLLER friedbert_mueller@fra.invesco.com

JULI 2009

Indexmitglieder auf Basis der durchschnittlichen Liquiditätsbewertung

der Market-Maker. Enthalten sind CDS aus

den Branchen Automobil, Konsumgüter, Energie, Industrie,

Technologie, Finanzen sowie Medien und Telekommunikation.

Der iTraxx-Non-Financials-Index enthält die 100 im

iTraxx-Europe-Index enthaltenen Unternehmen außerhalb

der Finanzbranche. Der iTraxx-HiVol-Index enthält die 30

Unternehmen des Non-Financials-Index mit dem höchsten

Renditeaufschlag gegenüber Staatsanleihen.

Der iTraxx-Crossover-Index umfasst 50 Unternehmen

mit schlechter Bonität. Bei diesen Firmen sind die Renditeaufschläge

immer höher als bei Unternehmen mit Investment-Grade-Status.

Alle Indexunternehmen müssen

ihren Sitz in Europa haben, öffentlich gehandelte Schuldtitel

von mindestens 100 Millionen Dollar aufweisen und

ein S&P-Rating von BBB– oder schlechter haben. Schuldner

mit stabilem oder noch besserem Ausblick sind ausgeschlossen.

Der Spread der Schuldner muss mindestens

doppelt so hoch sein wie der durchschnittliche Spread im

iTraxx-Non-Financials-Index. UK

Fazit: Unternehmensanleihen bieten attraktive Anlagemöglichkeiten.

Die aktuell hohen Renditen der Anleihen

brauchen den Vergleich mit Dividenden nicht zu

scheuen. Dennoch ist auf eine umsichtige Auswahl des

Sektors, des jeweiligen Schuldners und auf die vertragliche

Ausgestaltung des Wertpapiers zu achten. Eine

detaillierte Analyse vor Erwerb und während der Haltedauer

ist für den Anlageerfolg entscheidend.

Mit Kreditderivaten und vor allem mit CDS bieten

sich mehr Anlagemöglichkeiten als bei einem Ansatz,

der ausschließlich auf den Kauf von Unternehmensanleihen

setzt. Durch die Beschränkung auf das Kreditrisiko

bieten CDS eine deutlich höhere Flexibilität. Die

Liquidität am CDS-Markt wird jedoch nicht über eine

Börse sichergestellt, sondern durch Banken und Makler.

Dies kann zu höheren Transaktionskosten führen,

wenn sich die Geld-Brief-Spannen ausweiten oder Positionen

geschlossen werden müssen. Das größte Risiko

dieser Derivate liegt jedoch noch immer in ihrem

bilateralen Charakter begründet. Wer sich in CDS engagiert,

steht nicht nur einem Kreditrisiko gegenüber,

sondern unterliegt bis auf Weiteres auch einem

Kontrahentenrisiko.

33


34

Asien

Wie China, Indien & Co. der globalen Finanzkrise trotzen

Hongkong:

Viele der großen

Volkswirtschaften

in Asien werden

auch 2009 wachsen


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

H

imalaja, Mount Everest, 8850 Meter ü. NN.

Jedes Jahr im Mai herrscht am höchsten Berg

der Welt buchstäblich Hochsaison. Es ist die

einzige Zeit des Jahres, die Bergsteigern eine

realistische Gipfelchance bietet – bevor im Juni die

gefürchteten Monsunstürme beginnen. In der Saison

2009 haben – nach wochenlanger Akklimatisierung –

über 150 westliche Bergsteiger die Spitze erreicht. Das

ist vor allem ein Verdienst der Sherpas. Sie haben Fixseile

verlegt, Hochlager vorbereitet, den Gipfelgang

begleitet. Ohne die Hilfe der asiatischen Träger wäre

die Erfolgsquote wohl um 90 Prozent gesunken.

Die Hilfe der asiatischen Träger – das lässt sich auch

auf die Weltwirtschaft übertragen. Viele der asiatischen

Länder schlagen sich in der Finanzkrise vergleichsweise

wacker. Und die meisten von ihnen werden auch im

laufenden Jahr ein deutliches Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt

(BIP) verzeichnen. Zum Vergleich: In

Deutschland rechnet die Bundesbank mit einem Minus

von 6,2 Prozent. China dürfte dagegen um sieben Prozent

zulegen, in Indien wird ein Plus von vier Prozent

erwartet. Dass das Weltwirtschaftswachstum nicht vollständig

zusammenbricht, liegt auch an den asiatischen

Märkten. Für Anleger sind die Börsen in Asien – allen

voran China und Indien – daher weiter interessant. Mit

ETFs haben Investoren einen schnellen und direkten

Zugang zum Markt (s. Tabelle S. 37).

Druck auf die Exporte. Kritiker merken immer wieder

an, dass auch in Asien nicht alles Gold ist, was glänzt.

In Japan brachen die Exporte im April um 40,6 Prozent

gegenüber dem Vorjahr ein, nach einem Minus

von 46,5 Prozent im Vormonat. In China sanken die

Ausfuhren im April um 22,6 Prozent, was die sechste

monatliche Abnahme in Folge bedeutet. In anderen

Ländern, wie beispielsweise Korea oder Taiwan, sieht

es kaum besser aus – der starke Rückgang des Welthandels

hinterlässt Spuren. So ist es denn auch kein

Wunder, dass sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts

(BIP) 2009 abschwächen wird. In China beispielsweise

sinkt es von 9,1 auf sieben Prozent, schätzen die

meisten Experten im Schnitt. Das Wachstumsziel der

JULI 2009

Regierung von acht Prozent dürfte verfehlt werden –

eben wegen des Exports. Er lieferte 2008 einen realen

Wachstumsbeitrag von rund drei Prozentpunkten.

Aber dennoch: China wächst. Im ersten Quartal 2009

legte das BIP immerhin um 6,1 Prozent zu. Das mag der

niedrigste Zuwachs seit beinahe einem Jahrzehnt gewesen

sein, doch in Bezug auf die Weltwirtschaft wird

China immer bedeutender. Deutschland legte in den

ersten drei Monaten ein Minus von 6,7 Prozent hin.

Und das Reich der Mitte gewinnt weiter an Bedeutung.

Laut M. M. Warburg lag das nominale BIP Chinas 2008

bei 4,2 Billionen US-Dollar. Deutschland erreichte 3,7

Billionen, in den USA waren es 14,3 Billionen Dollar.

Nach einer Studie von Goldman Sachs wird China die

USA bis 2030 als größte Volkswirtschaft der Erde abgelöst

haben. Indien, das 2008 auf ein BIP von 1,2 Billionen

Dollar kam, wird sich im selben Zeitraum vom

elften auf den dritten Platz verbessern. „Indien wird

bis 2030 so stark wachsen wie keine andere Volkswirtschaft“,

sagt Michael Buchanan von Goldman Sachs.

Der Volkswirt erwartet von 2001 bis 2030 ein durchschnittliches

Plus von 6,3 Prozent im Jahr. Selbst China

kann da mit einem erwarteten Zuwachs von 5,2 Prozent

per annum nicht Schritt halten.

Vor allem kräftige Zuwächse in der Landwirtschaft

und bei Dienstleistungen trieben das Plus beim Bruttoinlandsprodukt

in Indien im ersten Quartal auf 5,8 Prozent.

Experten gehen angesichts der unerwartet positiven

Entwicklung davon aus, dass Asiens drittgrößte

Volkswirtschaft die Talsohle in der Krise durchschritten

hat. Im Gegensatz zu den meisten Volkswirtschaften in

Asien wird die indische nicht vom Export, sondern von

der Nachfrage im Inland angetrieben. Ausfuhren machen

gerade einmal 15 Prozent des BIP aus, weniger

als die Hälfte des Anteils in China und Japan.

Dennoch signalisieren aktuelle Indikatoren gerade

in China eine spürbare Erholung. Industrieproduktion,

Energieerzeugung und der Stahlsektor waren Mitte

2008 völlig eingebrochen. Seit Kurzem ist eine Trendwende

in Sicht. Chinas Konjunkturpaket zeigt Wirkung.

Vor allem die Staatsfi nanzen sind äußerst solide. Die

Verschuldung liegt bei weniger als 20 Prozent des

›››

35


Asien

Stabiles Wachstum

Stabile Finanzen



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Deutschland, USA, Japan – in der Finanzkrise

müssen die etablierten Wirtschaftsmächte

Federn lassen. Im Vergleich zum Vorjahr wird das

Bruttoinlandsprodukt (BIP) sinken. Die meisten

der großen Wirtschaftszentren Asiens können in

diesem Jahr leicht bis deutlich zulegen.

Asien im Vorteil

Land/Region 2007 2008 2009e

USA 2,2 1,2 –1,8

EU-12 2,6 1,0 –1,5

Japan 1,9 0,4 –0,5

China 13,0 9,1 7,0

Indien 9,4 7,0 4,0

Korea 4,9 3,7 0,2

Indonesien 6,3 6,0 4,0

Thailand 4,8 4,3 1,2

Taiwan 5,7 1,9 2,1

Hongkong 6,3 2,9 –1,3

BIP-Wachstum in Prozent; e = erwartet

Quellen: Bloomberg, BNP Paribas, Invesco

Auch wenn China 2009 sein Wachstumsziel

von acht Prozent verfehlen könnte, sind die

Staatsfi nanzen im Reich der Mitte durchaus

solide.Die Verschuldung liegt bei weniger als

20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, außerdem

wird China im laufenden Jahr ein weiteres

Mal einen Budgetüberschuss erzielen.

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Defizit/Überschuss (linke Skala)

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Quellen: Bloomberg, BNP Paribas, Invesco

36

Staatsverschuldung

(rechte Skala)


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BIP, das Land erzielt einen Haushaltsüberschuss. Das

lässt Spielraum für eine expansive Politik – und Luft für

weitere Konjunkturpakete. Die Mittel aus dem ersten

Programm von umgerechnet 585 Milliarden Dollar – 14

Prozent des BIP – sollen bis Ende 2010 abgerufen werden.

In Malaysia, Korea, Singapur und Taiwan machen

die Pakete acht bis neun Prozent des BIP aus.

China konzentriert sich vor allem auf Infrastruktur,

also Verkehr, Elektrizität und die Entwicklung ländlicher

Räume. Die höheren Staatsausgaben dürften die

schwächeren privaten Investitionen ausgleichen und

Arbeitsplätze schaffen. Außerdem fi nanziert der Staat

Wohnraum für ärmere Bevölkerungsschichten und baut

das soziale Netz aus, damit der Konsum langfristig steigen

kann. Hinzu kommen fi skalpolitische Maßnahmen

und eine Reihe von Agrarreformen. Sie sollen die Einkommen

auf dem Land steigern. Dazu zählen Subventionen

für Geräte, Mindestpreise für Getreide und das

Recht der Bauern, Land zu verkaufen, was zuvor nicht

möglich war. Da die Hälfte der Landbevölkerung Bauern

sind, dürften diese Maßnahmen den Lebensstandard

verbessern und den Konsum fördern. Und der ist

wichtig – er muss die Exportschwäche abfedern.

Hohe Sparquote. Beobachter betonen unentwegt die

unterschiedliche Wirkung der Finanzkrise. Die meisten

Industrieländer befi nden sich noch immer in einer

Art Bilanzrezession, ausgelöst durch die exzessive Verschuldung

privater Haushalte und des Bankensektors.

Gerade hier hat China kein Problem: Anders als westliche

Banken haben die chinesischen Institute kaum in

toxische Wertpapiere investiert. Die Bilanzen sind stabil,

im Schnitt stammen 80 Prozent der Betriebsergebnisse

der Banken aus dem traditionellen Kreditgeschäft.

Hinzu kommt die hohe Sparquote.

Anders sieht die Lage in Japan aus. Das Land leidet

stärker unter dem derzeitigen Abschwung als

die meisten anderen Volkswirtschaften in der Region,

weil es extrem exportabhängig ist – und die anhaltend

schwache Binnennachfrage keinen Ausgleich schaffen

kann. Verstärkt wurde dies durch die Aufwertung des

Yen infolge der Aufl ösung von Devisengeschäften auf

Kredit, sogenannten Carry-Trades. Das reale BIP fi el im

ersten Quartal 2009 um vier Prozent, der stärkste Rückgang

seit 1955. Der Export brach ein, die Industrieproduktion

ging in die Knie, die Lagerbestände stiegen,

der Arbeitsmarkt schwächte sich ab. Die Schulden liegen

derzeit bei 200 Prozent des BIP. Ein selbsttragender

Aufschwung ist daher eher unwahrscheinlich.

Länder wie Malaysia, Indonesien, Philippinen oder

Thailand wurden ebenfalls durch die globale Finanzkrise

eingebremst. Von einer Katastrophe kann aber

keine Rede sein. Nach einer Prognose von Goldman


Asien-ETFs

Name/Basiswert Anbieter ISIN Kosten p. a. verwaltetes

in Prozent Vermögen

MSCI India Lyxor FR0010361683 0,85 567 Mio. Euro

FTSE Xinhua China 25 db x-trackers LU0292109856 0,60 226 Mio. Euro

MSCI Far East ex-Japan iShares DE000A0HGZS9 0,74 1306 Mio. Euro

DJ Stoxx Asia/Pacifi c ex-Japan EasyETF FR0010636514 0,55 22 Mio. Euro

Nikkei-225 Comstage LU0378453376 0,45 44 Mio. Euro

Breite Streuung

Wer in Aktien aus Asien investieren möchte, wird bei Exchange

Traded Funds (EFTs) schnell fündig. Es existieren

ETFs auf einen oder mehrere Märkte. Wer mit einem Fonds

den ganzen Fernen Osten mit Ausnahme Japans abdecken

will, greift etwa zum MSCI-Far-East-ex-Japan-ETF von

iShares. Dieser Indexfonds spiegelt die Wertentwicklung

von 369 asiatischen Unternehmen wider – breiter kann

man mit einem Schlag kaum anlegen. Den größten Anteil

haben Finanzwerte mit 30 Prozent. Danach kommen

Technologietitel (18 Prozent) und Industriekonzerne (zwölf

Prozent). Mit einer Gewichtung von jeweils über vier Prozent

sind Samsung und China Mobile die größten Positionen.

In eine ähnliche Richtung geht der DJ Stoxx Asia/

Pacifi c von EasyETF. Er enthält 214 Positionen, die größ-

Sachs wird das reale BIP-Wachstum der Weltwirtschaft

2009 bei 1,5 Prozent liegen – die BRIC-Staaten Brasilien,

Russland, Indien und China dürften dazu rund 90

Prozent beitragen. Im Jahr 2000 waren es noch 27 Prozent,

2007 gut 49 Prozent. Der Anteil aller Schwellenländer

am Weltwirtschaftswachstum könnte sich 2009

auf 125 Prozent belaufen – Abzüge gehen vor allem

aufs Konto der Industrieländer. Bezogen auf die weltweite

Kaufkraft, stieg die Leistung der Emerging Markets

von 37 Prozent (1995) auf inzwischen fast 45 Prozent.

2020 sollen es knapp zwei Drittel sein.

Vertrauen in Asien. Ohnehin scheint das Vertrauen der

Anleger in die asiatischen Märkte hoch zu sein; Südamerika

und Afrika wirken derzeit zu instabil, zu riskant

und zu wenig transparent. Über Osteuropa braut

sich ein wahres Sturmtief zusammen, das Bankensystem

wackelt, Währungen sind unter Druck, Kreditausfälle

belasten. Dagegen scheinen die Asiaten das Gewitter

bereits hinter sich zu haben, denn ihre Börsen

gerieten schneller und stärker unter die Räder als die

westlichen Finanzplätze. Bis zu seinem Tiefpunkt verlor

der Hongkonger Hang-Seng-Index zwischen Januar

und Ende Oktober 2008 über 60 Prozent, der Shanghai-Composite

und der Shenzhen-Composite gaben

gar um 70 Prozent nach. Zum Vergleich: Der Abschlag

te ist der australische Rohstoffriese BHP Billiton mit

8,7 Prozent.

Wer es spezieller mag, setzt direkt auf China oder Indien.

Der FTSE/Xinhua-China-25-Index bildet die Wertentwicklung

25 chinesischer Blue Chips ab. Er umfasst die nach

Marktkapitalisierung größten und ausreichend liquiden

Werte. Die Alternative ist der ETF von Lyxor – nur liegt

hier der Fokus nicht auf China, sondern auf Indien. Anleger,

die in Japan investieren möchten, konzentrieren sich

auf den Nikkei-225. Seit März konnte der Leitindex um

knapp 40 Prozent zulegen – trotz negativer Wirtschaftsdaten.

Möglicherweise könnte Japan 2009 sogar positiv

überraschen. Der ETF von Comstage bildet den Nikkei-225

eins zu eins ab.

beim Euro-Stoxx-50 und beim S&P-500 lag in dieser Periode

nur bei jeweils rund 40 Prozent.

Auch die Gewinnerwartungen wurden drastisch reduziert:

Die aktuellen Konsensschätzungen liegen weit

unter den tatsächlichen Ergebnissen aus dem Jahr

2007. Danach sollen etwa in China die Unternehmensgewinne

zwischen 2007 und 2009 um 30 Prozent sinken.

In Indien und Singapur liegt die Prognose bei 40

Prozent, Thailand und die Philippinen kommen auf ein

Minus von 45 Prozent, in Taiwan erwartet man einen

Rückgang von 70 Prozent. Die Firmen, die im MSCI-

Asia-Index (ohne Japan) zusammengefasst sind, sollen

2009 im Durchschnitt 55 Prozent weniger verdienen als

noch 2007. Die Zahlen sind nicht nur realistisch, sondern

markieren das untere Ende. Gemessen am Kurs-

Gewinn-Verhältnis, liegen fast alle Märkte wieder auf

dem Niveau, das sie 2003 oder 2004 hatten.

So schließt sich auch der Kreis zu den Bergen. Weltweit

gibt es 14 Gipfel, die höher sind als 8000 Meter.

Sie alle stehen in Asien, im Zentrum der Emerging

Markets – und sie alle lassen weltweit die längsten Aufstiege

zu. Buchstäblich. Eine gewisse Symbolik kann

man dieser Tatsache nicht absprechen.

THORSTEN JACOBS

37


Schöner

Erfolg

38

ETF-Dachfonds

Bergsteiger:

Die Manager des

Veritas ETF-Dachfonds

können zufrieden sein

Schon seit acht Jahren packen die Dachfondsmanager

der Frankfurter Veritas gern Indexfonds

in ihre Portfolios. Seit inzwischen zwei

Jahren hat die Investmentboutique nun sogar

einen Mischfonds im Programm, der ausschließlich

mit ETFs bestückt wird. Der von Fondsmanager

Markus Kaiser erzielte Anlageerfolg ist beachtlich.

Seit dem Start im April 2007 verzeichnet das ganz

schlicht Veritas ETF-Dachfonds getaufte Produkt einen

Wertzuwachs von mehr als zwölf Prozent bei einer

Volatilität von gut sieben Prozent. Das ist eine schöne

Leis tung angesichts der katastrophalen Börsen in den

vergangenen zwei Jahren und der bescheidenen Performance

vieler Dach- und Mischfonds. Die trotz Krise

erzielte Jahresrendite von fast sechs Prozent schaffte

Kaiser dabei nach eigener Einschätzung in erster Linie

mit seiner umsichtigen Anlagestrategie. „In Börsenphasen

wie diesen steht vor allem der Kapitalerhalt im

Vordergrund“, erläutert Kaiser, der auch als Geschäftsführer

der Veritas fungiert.

Schlüssel zum Erfolg sei die Steuerung der Aktien-

und Rentenquote im Dachfonds. Sowohl die Aktien-

als auch die Rentenquote können jederzeit zwischen

null und 100 Prozent der jeweiligen Marktsituation angepasst

werden. Etwa 80 Prozent des Portfolios werden

dabei längerfristig angelegt. Die restlichen 20 Prozent

decken als Satelliten Bereiche ab, die kurzfristig

Chancen versprechen. Bestimmten anfangs noch Aktien-ETFs

die Portfolio-Struktur, reagierte Kaiser frühzeitig

auf die Finanzkrise, indem er den Aktienanteil

reduzierte. Im Gegenzug kamen dafür defensive Renten-

und Geldmarkt-ETFs ins Depot (s. Grafi k rechts).

Im ersten Halbjahr hielt Kaiser im Großen und Ganzen

an der defensiven Ausrichtung des Dachfonds fest –

trotz der einsetzenden Erholung am Aktienmarkt. Der

Grund: Nachhaltige Kaufsignale blieben aus seiner

Sicht aus. Immerhin identifi zierte der Fondsmanager

nach den Kursrückgängen im ersten Quartal dann doch

erste attraktive Kaufniveaus. Das führte dazu, dass er

die Aktienquote „aus taktischen Erwägungen“ seit

März kräftig erhöhte (s. Grafi k rechts).

In welche Märkte und Anlageklassen investiert wird,

bestimmt ein von Kaiser entwickeltes, computergestütztes

Trendphasenmodell, das auf technischen Indikatoren

basiert. „Unsere Zielsetzung ist, von nachhaltigen

Trendfolgen und Trendwechseln an den Kapitalmärkten

zu profi tieren“, erläutert Kaiser. Das Modell identifi ziere


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

dazu Aufwärts- und Abwärtsbewegungen über entsprechende

Signalpunkte. Dabei gelte es auf der einen Seite,

aussichtsreiche Entwicklungen an den Märkten frühzeitig

zu erkennen und dann gezielt in die entsprechenden

Regionen, Länder und Sektoren zu investieren. Auf der

anderen Seite sollen mit Hilfe der Computer-Algorithmen

des Modells Risiken frühzeitig aufgespürt werden,

um bei Gefahr rechtzeitig den Investitionsgrad in den betroffenen

Bereichen entsprechend reduzieren zu können.

Mit diesem Ansatz will Veritas vor allem längere Verlustphasen

vermeiden.

Breites Portfolio. Ausschlaggebend seien darüber

hinaus das Chance-Risiko-Verhältnis bei der Bewertung

einzelner Positionen sowie die Sicherstellung der

Diversifi kation. Dazu werden auf der Portfolio-Ebene

des Dachfonds mehrerer Positionen mit unterschiedlichem

Chance-Risiko-Verhältnis zusammengeführt.

Ende Mai bestand das Portfolio des Fonds dementsprechend

aus sechs Anleihen-ETFs, 13 Aktien-ETFs

sowie einem Rohstoff-ETF. Zum Einsatz kommen vor

allem iShares-ETFs, aber auch Fonds von db x-trackers,

Lyxor, ETFlab und Comstage. Der Aktienanteil

enthält dabei aktuell überwiegend asiatische Titel

und Schwellenländer-Aktien, etwa 15 Prozent US-Werte

sowie gut zehn Prozent europäische Aktien. Auf der

Zinsseite setzte Kaiser überwiegend auf kurzlaufende

Euro-Land-Staatsanleihen (s. Grafi k rechts).

Manko des Veritas-Dachfonds bleiben seine relativ

hohen Kosten trotz quantitativer Steuerung und Verwendung

von ETFs. Zwar wird auf einen Ausgabeaufschlag

verzichtet, doch liegt die Verwaltungsvergütung

der Privatanlegertranche (ISIN: DE0005561674) bei

1,5 Prozent p. a. Bei einer ausschließlich über den Verbund

Deutscher Honorarberater angebotenen Version

des Fonds (ISIN: DE000A0MKQL5) sinkt die Verwaltungsvergütung

auf 0,7 Prozent p. a., bei 25 000 Euro

Mindestanlagesumme. Bei beiden Tranchen lässt sich

jedoch Veritas zusätzlich jedes Prozent, das über fünf

Prozent Wertzuwachs pro Jahr hinausgeht, mit weiteren

15 Prozent Gebühr bezahlen. Eine High Watermark,

bei der erwirtschaftete Verluste zuerst aufgeholt

werden müssen, bevor erneut diese Performance-Fee

fällig wird, gibt es dabei nicht.

ULI KÜHN

Variable Quote

Klare Favoriten

Das aktuelle Portfolio besteht zu mehr als der

Hälfte aus Aktien. Dazu kommen 30 Prozent

Anleihen und 18 Prozent Geldmarkt-Investments.

Auf der Rentenseite fi nden sich nur europäische

Papiere, bei den Aktien dominieren asiatische

Titel und US-Werte.

JULI 2009

Die Grafi k zeigt, dass Fondsmanager Markus

Kaiser den Aktienanteil des Veritas ETF-Dachfonds

aktiv steuert. Kurz nach Fondsaufl age

im Frühjahr 2007 dominierten Aktien mit einer

maximalen Quote von 75 Prozent im Mai 2007.

Seitdem sank der Aktienanteil bis auf null im

Herbst und Winter 2008/2009. Im Mai 2009 bestand

das Portfolio wieder rund zur Hälfte aus Aktien,

30 Prozent Anleihen und fast 20 Prozent Cash.

Quelle: Veritas

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Anleihen

Geld


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europäische Aktien

Quelle: Veritas

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Aktien

Schwellenländer

globale Aktien

asiatische

Aktien

US-Aktien

Rentenquote

Aktienquote


Rettungsring:

In extremen Szenarien

bieten nur noch wenige

Instrumente Sicherheit

In der aktuellen Krise mussten auch gut ausgewogene

Portfolios dramatische Verluste erleiden. Nun

fragen sich viele Anleger, ob möglicherweise die

klassische Risikostreuung und die Portfolio-Theorie

Schnee von gestern sind. Lassen sich heute nur

noch mit alternativen Anlageklassen robuste Portfolios

bauen? Naturgemäß wird diese These vor allem

von Anbietern Geschlossener Fonds propagiert, die damit

den Kauf von Waldfl ächen, Unterwasserwindparks,

Flugzeugen oder chinesischen Riesenrädern schmackhaft

machen wollen.

Inwieweit die Methode der Risikostreuung tatsächlich

versagt hat, haben wir beim Institut für Vermögensaufbau

anhand des folgenden naiv diversifi zierten Portfolios

untersucht. Wir streuen dabei mit ETFs ausschließlich

über klassische liquide Anlageklassen. Dazu wird

40

Musterdepot

Was

immer

hilft

das Portfolio zu jeweils einem Fünftel mit Geld (comstage

ETF EONIA), Euro-Staatsanleihen (db x-trackers

ETF Euro Sovereigns), Unternehmensanleihen (iShares

ETF Euro Corporate Bond), Rohstoffen (Lyxor ETF CRB

Commodities) und Aktien (ETFlab Euro Stoxx 50 ETF)

bestückt. Betrachtet man die Entwicklung dieses Portfolios

während der aktuellen Krise, so wird eine Dramaturgie

deutlich, die als typisches Muster hinter eskalierenden

Stressszenarien bezeichnet werden kann.

Phase 1: In einer risikobehafteten Anlageklasse kommt

es zu Verlusten. Bezogen auf die aktuelle Krise, bedeutete

dies Verluste an einigen Immobilienmärkten. Daraus

folgten Verluste bei entsprechenden Hypotheken.

Da jedoch nur ein Teilbereich des Anlageuniversums

betroffen ist, funktioniert bis zu diesem Punkt die Risi-


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

kostreuung noch optimal. Eine spezifi sche Anlageklasse

leidet, alle anderen zeigen sich robust.

Phase 2: Übersteigen die Verluste jedoch ein bestimmtes

Maß, so führt die Krise zu substanziellen Verlusten

auf breiter Front. Auf Grund der Tatsache, dass

gerade vor dem Platzen einer Blase häufi g viele Investitionen

fremdfi nanziert sind, bluten die Gläubiger ebenfalls.

Neben der unter Druck geratenen Anlageklasse

(Hypotheken) leidet jetzt die gesamte Finanzbranche.

Dies führt nicht nur zu Verlusten in dieser Branche, sondern

allgemein zu einem Rückgang bei riskanteren Investitionen.

Mithin weiten sich Risikoprämien aus, und

alle risikobehafteten Anlageklassen erleiden Verluste:

Die Risikostreuung schwächt sich ab.

Phase 3: Aus einer Krise, die in einer Nische begann,

wird eine Wirtschaftskrise. Je größer die Probleme der

Banken und anderer Gläubiger, umso mehr schlägt die

Krise auf die Realwirtschaft durch. Mit den bekannten

Folgen: Plötzlich wird Geld knapp, Fremdfi nanzierungen

werden zurückgefahren, Investitionen gestoppt. Quer

durch die gesamte Wirtschaft kommt es zu Verlusten.

Auf Grund des allgemeinen Wirtschaftseinbruchs geraten

jetzt auch Rohstoffe und Gewerbeimmobilien unter

Druck. Nun gibt es nur noch zwei Anlageklassen: Risikofreie

Anlagen und risikobehaftete Anlagen. Nur noch

mit den Anlageklassen AAA-Anleihen und Geld lässt

sich ein Portfolio stabilisieren. Betrachten wir den Kursverlauf

unserer Anlageklassen, so ist diese Dramaturgie

wunderbar erkennbar: Zu Beginn funktioniert die Risikostreuung,

weil etwa Rohstoffe einen exzellenten Beitrag

zum Risikoausgleich leisten. Spätestens mit der Insolvenz

von Lehman Brothers treten wir jedoch in Phase

3 ein, in der nur noch AAA-Staatsanleihen und Geld risikominimierend

wirken.

Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass

sich mit Diversifi kation nach wie vor das Anlagerisiko

reduzieren lässt. Insofern hat auch die jetzige Krise

keine überraschenden neuen Erkenntnisse hervorgebracht.

Wenn es hart auf hart kommt, helfen nur risikofreie

Anlageklassen. Diese traurige Wahrheit ist immerhin

eine hilfreiche Erkenntnis, zeigt sich doch, dass

der Versuch, über exotische Geschlossene Fonds einen

Streuungseffekt für den Notfall zu erzielen, zum Scheitern

verurteilt sein dürfte. Gerade solche Fonds fi nden

sich oft in Anlagebereichen mit nicht zu vernachlässigenden

Risiken, sei es Private Equity, Hedge-Fonds,

Schiffe oder spezielle Gewerbeimmobilien.

ANDREAS BECK

Gelungener Ausgleich

Warum die Diversifi kation über verschiedene

Asset-Klassen in aller Regel ein Depot stabilisiert,

zeigt die unten stehende Kursgrafi k.

Bereits zu Beginn der Finanzkrise schmierten

die Aktienkurse ab. Bis Mitte 2008 gab der

Euro-Stoxx-Index um gut 20 Prozent nach. Die

Rohstoffpreise kletterten jedoch im gleichen

Zeitraum um etwa 30 Prozent und glichen

damit die Verluste der Aktien aus.


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Quelle: Institut für Vermögensaufbau

Letzte Rettung

Im zweiten Teil der Krise knickten auch

Rohstoffpreise und Unternehmensanleihen ein.

Lediglich Staatsanleihen und Tagesgeld blieben

als sicherer Hafen. Insgesamt verhinderte

der Asset-Mix dennoch das Allerschlimmste.


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Euro-Stoxx-ETF

Quelle: Institut für Vermögensaufbau

CRB-Rohstoff-ETF

ETF-Musterdepot

Entwicklung seit 1.1.2007

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iBoxx-Euro-Sov.-ETF

Unternehmensanleihen-ETF

Eonia-ETF

ETF-Musterdepot

Entwicklung seit 1.1.2007

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JULI 2009

41


Warum die Kosten der Vermögensverwaltung

42

Research

DISKRETE

FALLE

das Anlagerisiko dramatisch erhöhen


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Welche Bedeutung haben die Kosten der

Vermögensverwaltung im Kontext der

modernen Portfoliotheorie? Beeinfl usst

die Höhe der Kosten die Lage der Effi -

zienzlinie? Müssen zusätzliche Risiken zur Kompensation

der Kosten eingegangen werden? Diese Fragen untersuchte

das Münchner Institut für Vermögensaufbau

im Auftrag des Indexfonds-Anbieters Lyxor. Besonders

für risikoaverse institutionelle Anleger sind die Ergebnisse

der Betrachtung aufschlussreich.

Das wichtigste Konstrukt in der Theorie von Harry

Markowitz, dem Vater der modernen Portfoliotheorie,

ist die Effi zienzlinie. Sie zeigt die Menge aller Portfolios,

die bei einer bestimmten Wunschrendite das jeweils

geringstmögliche Risiko im Sinn der Volatilität

aufweisen. Alle anderen Portfolios, die sich aus dem zu

Grunde liegenden Wertpapieruniversum zusammensetzen

lassen, liegen unterhalb der Effi zienzlinie. Diese

Depots sind aus rationaler Sicht nicht sinnvoll, da

bei gleicher Rendite immer ein risikoärmeres oder bei

gleichem Risiko ein chancenreicheres Portfolio auf der

Effi zienzlinie gefunden werden kann.

Die Berechnung der Effi zienzlinie fußt auf folgenden

Gedanken: Die Rendite eines Portfolios mit zwei oder

mehr Wertpapieren errechnet sich als gewichtetes Mittel

der Renditen der einzelnen Papiere. Die Volatilität

des Portfolios ist jedoch immer kleiner als das gewichtete

Mittel aus den Volatilitäten der enthaltenen Wertpapiere.

Dieser Diversifi kationseffekt steht in engem

Zusammenhang mit dem Begriff der Korrelation, gemessen

anhand des Korrelationskoeffi zienten als Maß

für den linearen statistischen Zusammenhang zwischen

zwei Variablen. Positive Werte des Koeffi zienten zeigen

einen gleich gerichteten Zusammenhang zwischen den

beiden Variablen, negative Werte einen entgegengesetzten.

Alle Volatilitäten und Korrelationen eines Wertpapieruniversums

sind in der Kovarianzmatrix enthalten,

anhand derer mit Hilfe der Portfoliogewichte die

Volatilität des Gesamtdepots berechnet werden kann.

Das notwendige Risiko steigt dabei nach den Annah-

JULI 2009

men der modernen Portfoliotheorie im Vergleich zur gewünschten

Rendite zunehmend steiler an.

Nur unter starken und in der Praxis relativ unrealistischen

Zusatzannahmen wie der beliebigen Teilbarkeit

von Wertpapieren und der uneingeschränkten

Möglichkeit von Leerverkäufen lässt sich das bei der

Berechnung der Effi zienzlinie auftretende Optimierungsproblem

analytisch durch Matrixkalkulation lösen.

Deshalb erfolgt die Suche nach tatsächlich realisierbaren

optimalen Portfolios und nach der realen

Effi zienzlinie meist algorithmisch.

Kostenkomponente berücksichtigen. Klassische Publikumsfonds

werden in der Regel mit einem einmaligen

Ausgabeaufschlag und einer laufenden Management-Fee

bepreist, wobei sich zur Quantifi zierung der

regelmäßigen Kosten in den letzten Jahren die etwas

vollständigere Total-Expense-Ratio (TER) etabliert hat.

Prozentuale Ausgabeaufschläge werden für die vorhergehende

Beratung, Vermittlung und die Bereitstellung

der neuen Fondsanteile erhoben und werden zwischen

dem Vermittler und der KAG aufgeteilz. In der Praxis

verlieren Ausgabeaufschläge jedoch zunehmend

an Bedeutung. Jedoch wird der Verzicht auf den Ausgabeaufschlag

von der KAG häufi g durch eine Erhöhung

der laufenden Kosten (über)kompensiert. So trägt

etwa eine mit Ausgabeaufschlag versehene Tranche

eines repräsentativen großen Aktienfonds eine Total-

Ex pense-Ratio von 1,28 Prozent, während eine zweite

Tranche ohne Ausgabeaufschlag eine Total-Expense-

Ratio von 1,64 Prozent hat. Die Total-Expense-Ratio bezeichnet

die regelmäßigen prozentualen Kosten eines

Fonds. Die TER beinhaltet alle Aufwendungen und Gebühren,

die vom Emittenten oder der KAG für die Verwaltung

des investierten Vermögens erhoben werden,

wie produktinterne Depotbankgebühren, Betriebskosten,

Vertriebsprovisionen oder die Vergütung des

Produktmanagers.

ETFs werden dagegen wie Aktien direkt über die

Börse bezogen, sodass beim Kauf eines ETF

›››

43


Research

lediglich die börsenüblichen Transaktionskosten anfallen.

In den letzten Jahren werden auch aktive Investmentfonds

an den deutschen Börsen gehandelt. Da für

aktive Fonds keine Intraday-Preise berechnet werden,

muss der wahre Nettoinventarwert während des Tages

vom Market-Maker geschätzt werden, was für diesen

ein zusätzliches Risiko darstellt. Aus diesem Grund

werden aktive Fonds im Vergleich zu ETFs an den Börsen

mit deutlich höheren Spreads gehandelt.

Hohe Belastung. Die mit der TER gemessenen Kostenblöcke

können den nachhaltigen Anlageerfolg empfi

ndlich beeinfl ussen, weil sie weder bei einer längeren

Anlagedauer noch bei einem hinreichend hohen Vermögensvolumen

an relativer Höhe verlieren. Allerdings

enthält die Total-Expense-Ratio nicht die gesamten Kos -

ten, die innerhalb eines aktiven Fonds anfallen können,

obwohl der Begriff dies suggeriert. In Deutschland und

in der Schweiz werden nämlich Transaktionskosten,

die innerhalb des Fonds durch Wertpapierkäufe und

-verkäufe entstehen, in der Total-Expense-Ratio nicht

berücksichtigt. Weiterhin gibt es bei vielen Fonds eine

erfolgsabhängige Kostenkomponente, die in der Total-

Expense-Ratio ebenfalls nicht enthalten ist.

Die Gesamtkostenquote liegt deshalb bei aktiv verwalteten

Aktienfonds meist zwischen einem und drei

Prozent, bei ETFs zwischen 0,12 Prozent und 0,75 Prozent.

Zahlreichen Aktien-ETFs gelingt es jedoch, die

tatsächliche Gebührenbelastung durch Wertpapierleihe

sowie die im Vergleich zum Index effi zientere

Vereinnahmung der Dividenden und die daraus entstehenden

Zusatzerträge noch niedriger zu halten. Bei

einigen ETFs, die in hochliquide europäische Blue

Chips investieren und die außerdem Swaps zur Indexreplikation

verwenden, kann sogar eine Überkompensation

der anfallenden Kosten erreicht werden.

Rentenfonds werden niedriger bepreist, sodass

für einen aktiven Rentenfonds etwa 0,75 Prozent an

laufenden Kosten anfallen. Für Anleihen-ETFs werden

0,09 Prozent bis 0,25 Prozent erhoben, wobei die

Kosten bei Risikoanleihen-ETFs bis zu 0,55 Prozent

betragen können.

Anhand dieser Zahlen lassen sich die Auswirkungen

verschiedener Kostensätze auf die Effi zienzlinie untersuchen.

Dabei werden für aktiv verwaltete Produkte

je nach Risiko laufende Kosten von 0,75 bis 2,39 Prozent

unterstellt. Den relativ hohen Kostensatz von 2,39

Prozent ermittelte Thorsten Hens, Professor am Swiss

Banking Institute, als die durchschnittliche Kostenquote

eines europäischen Aktienfonds. Auf Grund versteckter

Kosten liegt dieser Wert deutlich über den Total-Expense-Ratios.

Für ETFs werden in der von uns

durchgeführten Studie Kostensätze von 0,165 Prozent

44

bis 0,35 Prozent angenommen. Diese entsprechen

denen der Lyxor-ETFs auf den EuroMTS-Global-Bond-

Index und den MSCI-Europe-Index.

Die Berechnung der Effi zienzlinie zeigt: Durch die

Einbeziehung der Kosten kommt es zu einer Verschiebung

der Effi zienzlinie (s. Grafi k rechts). Dabei nimmt

die Divergenz zwischen der kostenfreien und der kostenadjustierten

Linie mit anwachsendem Chance-Risiko-Verhältnis

zu. Da das notwendige Risiko in Relation

zur gewünschten Rendite in der modernen Portfoliotheorie

überproportional ansteigt, kann eine höhere

Kostenbelastung dazu führen, dass zur Realisierung

der gewünschten Durchschnittsrendite nach Kosten

ein beachtlicher Anstieg des Risikos in Kauf genommen

werden muss.

Im rechts abgebildeten Beispiel könnte die gewünschte

Rendite von fünf Prozent pro Jahr ohne Kosten

bereits mit einer Volatilität von vier Prozent erreicht

werden. Bei der Umsetzung des Portfolios mit

aktiven Investmentfonds muss dagegen eine Volatilität

von 17 Prozent akzeptiert werden, um nach Kosten

die Chance auf die gewünschte Rendite von fünf Prozent

zu haben. Verwendet man Indexfonds zur Realisierung

des Portfolios, steigt die notwendige Volatilität

lediglich von vier auf fünf Prozent an. Je höher die

vom Anleger gewünschte Nettorendite, desto dramatischer

steigt das zusätzliche Risiko, welches zur Kompensation

der laufenden Kosten eingegangen werden

muss. Schon eine vergleichsweise geringe Erhöhung

der gewünschten Rendite nach Kosten von fünf Prozent

auf 5,5 Prozent führt bei der Depotkonstruktion mit aktiven

Investmentfonds in diesem Beispiel zu einem gewaltigen

Anstieg der Volatilität um 6,5 Prozentpunkte

auf 23,5 Prozent.

Eindeutige Schlussfolgerung. In der modernen Portfoliotheorie

lässt sich das Anlagerisiko eines einzelnen

Wertpapiers in Gestalt der Volatilität zu einem gewissen

Grad ohne eine Verringerung der erwarteten Rendite

reduzieren. Dazu wird das investierte Vermögen

möglichst optimal auf eine größere Anzahl von Wertpapieren

mit möglichst niedriger Korrelation verteilt. Die

daraus resultierende Reduktion der Volatilität wird als

Diversifi kationseffekt bezeichnet.

In der Praxis lässt sich diese Risikoreduzierung allerdings

nicht ohne Weiteres umsetzen. So wurde in den

letzten Jahrzehnten sowohl analytisch als auch empirisch

gezeigt, dass häufi ge und stets mit Transaktionskosten

verbundene Vermögensumschichtungen sowie

eine kostenintensive Managementleistung im langfristigen

Durchschnitt häufi g keinen Mehrwert schaffen.

Im Besonderen wurde gezeigt, dass die Mehrheit der

aktiven Investmentfonds vor Kosten die gleiche durch-


schnittliche Rendite generierte wie der zu Grunde liegende

Kapitalmarkt und dass der größere Teil der

aktiven Fonds auch wegen seiner beachtlichen Transaktions-

und Verwaltungskosten hinter seiner Benchmark

zurückbleibt (s. S. 47 ff.). Vor allem Rentenfonds,

die in Anleihen mit Investment-Grade oder Geldmarktinstrumente

investieren, haben kaum eine Möglichkeit,

durch aktives Management zusätzliche Erträge zu generieren,

und deshalb auch kaum Chancen, eine angemessene

Benchmark zu übertreffen. Dies führt in der

Konsequenz dazu, dass zur Kompensation der durch

aktives Management verursachten Kosten zusätzliche

Risiken eingegangen werden.

Nicht immer können diese direkt in Gestalt einer

höheren Volatilität beobachtet werden. In ruhigen

Marktphasen sind diese Risiken deshalb kaum wahrzunehmen,

zumal sie nicht über die klassischen und

ausschließlich auf historischen Beobachtungen basierenden

Instrumente der Risikomessung identifi -

ziert werden können. Wie subtil und gefährlich solche

schwer messbaren Risiken sind, zeigte sich in der Finanzkrise.

Seit Herbst 2007 haben sich verschiedenste

latente Risiken in Form von drastischen Verlusten manifestiert.

Von den dramatischen Kapitalverlusten waren

jedoch in den niedrigen Risikokategorien ausschließlich

aktiv verwaltete Renten- und Geldmarktfonds betroffen,

nicht ETFs. Der Grund: Wegen der Bindung der

Indexfonds an die Allocation eines Marktindex konnten

ETFs nicht der Versuchung erliegen, Zusatzerträge

durch die Annahme zusätzlicher Risiken zu generieren,

eine Einschränkung, die sie in der Börsenkrise

vor überdurchschnittlichen Verlusten bewahrte.

In der Konsequenz bedeuten diese Erkenntnisse,

dass ETFs als Portfolio-Bausteine auch wegen ihrer

niedrigen Kosten hervorragend geeignet sind. Im Vergleich

zu Einzelaktien sind ETFs bereits relativ breit

diversifi ziert und bilden jeweils ein Segment des Kapitalmarkts

in repräsentativer Form ab. Zudem ermöglichen

Indexfonds die Investition in Emerging

Markets und andere exotischere Finanzmärkte, die

nicht ohne Weiteres mit Einzelaktien abgedeckt werden

können. Die Diversifi kationsleistung und die

komfortable Bereitstellung eines Marktzugangs haben

ETFs mit ihren aktiv verwalteten Gegenstücken

gemeinsam. Sie vermeiden aber deren hohe Kostenbelastung,

indem sie auf eine aktive Managementleistung

und häufi ge Vermögens umschichtungen

verzichten, und ermöglichen zudem eine transparentere

Betrachtung der tatsächlich eingegangenen

Verlustrisiken.

ANDREAS BECK/ANDREAS RITTER

Wichtige Korrelation

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Korrelation = 0

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Korrelation = –1

Korrelation = 1

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ohne Kosten

weniger Rendite

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ETF

erhöhtes Risiko

aktiv verwaltet

JULI 2009

Der Diversifi kationseffekt steht in engem

Zusammenhang mit dem Begriff der Korrelation.

Bei vollständiger Korrelation von 1 zwischen

zwei Wertpapieren ergibt sich die gerade blaue

Effi zienzlinie, die alle möglichen Rendite-Risiko-

Kombinationen zeigt. Bei vollständig negativer

Korrelation von –1 errechnet sich die höher

liegende weiße Effi zienzlinie.

Quelle: Institut für Vermögensaufbau

Teurer Tausch

Kosten verschieben die Effi zienzlinie eines

Portfolios nach unten. Die Konsequenz:

Im ETF-Portfolio in diesem Beispiel sind fünf

Prozent Rendite mit vier Prozent Volatilität zu

haben. Bei zwei Prozent Kosten bedeuten fünf

Prozent Rendite jedoch 15 Prozent Volatilität.

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Quelle: Institut für Vermögensaufbau


THOMAS MEYER

ZU DREWER, Lyxor

Asset Management

46

Thomas Meyer zu Drewer

Der Deutschland-Chef von Lyxor Asset

Manage ment zur gefährlichen Wirkung hoher

Kosten in der Vermögensverwaltung

Wie wirken Verwaltungsgebühren und Transaktionskosten auf den

Anlage erfolg eines Wertpapierportfolios?

Kosten reduzieren natürlich zuallererst den Ertrag. Je höher die Kosten,

desto weniger Gewinn kommt beim Anleger an. Das ist ja eine banale

Erkenntnis, die jedem Anleger klar sein dürfte. Weniger offensichtlich

ist aber eine andere Tatsache, die in der von uns in Auftrag gegebenen

Studie des Instituts für Vermögensaufbau sehr deutlich wird: Kosten,

Erträge und Risiko dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Sie stehen

direkt miteinander in Zusammenhang – mit unschönen Konsequenzen

für die Anleger.

Welche negativen Folgen sind das?

Vereinfacht gesagt, steigt das Anlagerisiko mit den Kosten, und zwar nicht

linear, sondern exponentiell. Um den durch die Kosten verur sachten Renditeverlust

wieder wettzumachen, müssen Anleger ein höheres Risiko

eingehen, damit sie nach Kosten die gleiche Rendite erzielen. Oder anders

herum: Wenn sie ein defi niertes Risikoniveau halten wollen, müssen sie

auf umso mehr Rendite verzichten, je höher die Kos ten der Geldanlage.

Wie lässt sich das zunehmende Risiko erklären?

In der Studie des Instituts für Vermögensaufbau wird sehr schön gezeigt,

dass höhere Kosten im Portfolio eine Verschiebung der Effi zienzlinie

nach unten bewirken. Das Niveau sinkt umso stärker, je höher

die Kos ten sind. Deshalb ist es sinnvoll, zur Bestückung des Portfolios

kostengünstige Produkte wie ETFs zu verwenden. Auf Grund von deren

Kostenvorteil etwa gegenüber aktiven Fonds liegt die Effi zienzlinie eines

mit ETFs bestückten Portfolios über der eines Portfolios, das mit aktiven

Fonds bestückt ist. Das bedeutet: Mit ETFs bekommen Sie die gleiche

Rendite für weniger Risiko.

Also ist der Einsatz von aktiv verwalteten Fonds sinnlos?

Wer sicher ist, dass er die Gewinner der Zukunft voraussehen kann,

sollte unbedingt in aktive Produkte investieren. Wie wir alle wissen, sind

Zukunftsprognosen aber sehr schwierig. Aus den Erfolgen der Vergangenheit

lässt sich nicht mit Sicherheit ablesen, welcher Fondsmanager

in Zukunft vorn liegt. Die Gefahr ist groß, dass Anleger zu einem unterdurchschnittlichen

Fonds greifen. Da ist es doch sinnvoller, sich mittels

eines Index gleich die durchschnittliche Marktrendite zu sichern.

Immerhin können Fondsmanager in der Baisse rechtzeitig gegensteuern.

Es ist falsch anzunehmen, dass Fondsmanager in fallenden Märkten im

Vorteil sind. Börsen fallen nicht wie Steine, sie oszillieren. Meist geht

es mit Schwankungen nach unten. Dabei ist der Fondsmanager ständig

zu Entscheidungen und zum Handeln gezwungen. Dadurch steigen

zum einen die Kosten, zum anderen nimmt die Wahrscheinlichkeit zu,

dass er die Situation falsch einschätzt. Bei Indexfonds kann das nicht

passieren.


Research

ZUFÄLLIGER ERFOLG?

Die Rendite aktiver Fonds ist erschreckend unsicher

Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Fondsmanager können den Markt schlagen – kurzfris -

tig. Auf Sicht mehrerer Jahre ist jedoch die Wahrscheinlichkeit

groß, dass sie zurückbleiben. Zudem tragen

aktive Fonds in aller Regel höhere Risiken als ein

Indexinvestment. Besonders bescheiden hinsichtlich

Rendite und Volatilität präsentieren sich dabei Anleihenfonds.

Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer

neuen Studie, die Nizam Hamid von Barclays Global

Investors für europäische Fonds durchführte. Für US-

Fonds kommt eine aktuelle Untersuchung von Standard

& Poor’s zu den gleichen Ergebnissen.

Barclays-Forscher Hamid verglich Rendite und Volatilität

von 2755 europäischen Aktien- und Rentenfonds

mit den jeweils dazugehörigen Aktien- und Anleihenindizes.

Die Ergebnisse sind für Anleger aufschlussreich.

So zeigt sich etwa, dass aktive Fondsmanager

auf kurze Sicht oft eine bessere Wertentwicklung als

der Markt schaffen. So erreichen etwa bis zu zwei Drittel

der aktiven Welt-Aktienfonds auf monatlicher Basis

eine höhere Rendite als der MSCI-World-Index. Allerdings:

„Die große Herausforderung scheint zu sein,

Alphaquellen zu erschließen, die nicht nur eine kurzfristig

bessere Performance bringen, sondern eine anhaltend

bessere Wertentwicklung garantieren“, sagt

Hamid. Der Grund für diese Schlussfolgerung:

Dartscheibe: wenig konstante Ergebnisse

aktiver Aktien- und Rentenfonds

JULI 2009

›››

47


Research

Traurige Erkenntnis

In der Barclays-Untersuchung werden die von

europäischen Investmentfonds erzielten Renditen

mit der Wertentwicklung des jeweiligen

Vergleichsindex verglichen. Das traurige Ergebnis:

In den vergangenen neun Jahren blieben

stets mehr als die Hälfte aller Aktienfonds hinter

ihrem Vergleichsindex zurück. Bei Rentenfonds

war die Erfolgsquote noch geringer.

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Aktien Renten

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Quelle: Barclays Global Investors

Starker Abfall

Von den fast 40 Prozent Aktienfonds, die 2006

ihre Benchmark schlugen, schaffte dies

im Jahr 2007 nur noch die Hälfte. Drei Jahre

hintereinander, also bis 2008, waren lediglich

fünf Prozent der Aktienfonds besser als ihr

jeweiliger Vergleichsindex.

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48

nach 1 Jahr

nach 2 Jahren

nach 3 Jahren

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Quelle: Barclays Global Investors


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Jeden Monat sind es andere Fonds, die sich besser als

der Index entwickeln. Auch der Anteil der Fonds, die

den Markt schlagen, schwankt stark. So sank die Outperformance-Quote

beim MSCI-World im August 2008

auf nur noch knapp 13 Prozent. „Auf Grund der unstetigen

Ergebnisse der aktiven Fonds gerät die Selektion

des besten Fonds zu einer extrem kniffl igen Aufgabe“,

kommentiert Hamid.

Die Wertentwicklung der aktiven Fonds variiert

auch über die unterschiedlichen Marktphasen erheblich.

Während 2007 noch 43 Prozent der aktiven europäischen

Aktienfonds ihren Vergleichsindex übertrafen,

waren es im Katastrophenjahr 2008 nur knapp

32 Prozent. Gleichzeitig unterscheiden sich sowohl

bei Aktien als auch bei festverzinslichen Wertpapieren

die Ergebnisse des aktiven Managements im Zeitverlauf

erheblich. Die Folge: „Investoren tragen mit

der Entscheidung für aktive Fonds ein schwer abzuschätzendes

Managementrisiko“, warnt Hamid.

Vielfach drohe mit aktiven Fonds selbst über kurze

Zeiträume eine geringere Wertentwicklung als im

Vergleichsindex.

Schlechte Chancen. Für langfristig orientierte Anleger

stellt sich die Situation noch unerfreulicher dar. Je länger

die Anlagedauer, desto geringer die Aussichten auf

Überrenditen. Die wenigsten Fonds erzielen langfristig

höhere Renditen als ihr Vergleichsindex. Mit zunehmender

Anlagedauer nimmt dabei das Risiko, schlechter

als die Benchmark abzuschneiden, dramatisch zu.

Nur ganz wenige aktive Fonds übertreffen mit ihrer

Wertentwicklung in mehreren Jahren hintereinander

den Vergleichsindex. So stiegen etwa im Durchschnitt

über fünf Jahre immerhin 31 Prozent der jeweiligen

Aktienfonds im ersten Jahr stärker als der Euro-Stoxx-

50-Index. Nach drei Jahren erzielten jedoch nur noch

vier Prozent der Outperformer des ersten Jahres eine

bessere Wertentwicklung als der Euro-Stoxx-50. Ähnliche

Ergebnisse zeigt Hamids Untersuchung bei anderen

Standardindizes wie Dax oder MSCI-World. „Eine

nachhaltig bessere Wertentwicklung als der Markt lässt

sich offenbar nur mit den wenigsten aktiven Managern

erzielen“, resümiert der Forscher.

Noch bescheidener als bei den Aktienfonds fi elen die

Ergebnisse der Rentenfonds aus. Im Zinsbereich konnten

noch weniger Fondsmanager ihren Vergleichs index

schlagen. Im letzten Jahr gelang dies bei noch nicht

einmal sieben Prozent aller untersuchten Rentenfonds.

Drei Jahre hintereinander, also 2006, 2007 und 2008,

schlug praktisch keiner der beobachteten Rentenfonds

den Index.


Neben dem Managerrisiko, also der Gefahr, eine

schwächere Wertentwicklung als der Vergleichsindex zu

erzielen, tragen die Käufer der aktiven Aktienfonds nach

Hamids Berechnungen zudem ein höheres Marktrisiko.

Aktive Fonds mit deutschen Aktien wiesen laut der Studie

2008 eine immerhin vier Prozentpunkte höhere Volatilität

als der Dax auf. Beim Euro-Stoxx-50 lag die Volatilität

der aktiven Portfolios um 1,2 Prozentpunkte höher.

Bei Fonds mit US-Aktien übertraf die Volatilität den Vergleichsindex

S&P-500 um drei Prozentpunkte.

Hüben wie drüben. Die Untersuchung von Standard &

Poor’s (S&P) zeigt, dass auch unter den Managern der US-

Fonds die Spitzengruppe klein ist. So konnten in den betrachteten

fünf Jahren von 2004 bis 2008 nur 28 Prozent

der US-Standardwerte-Fonds ihren Vergleichsindex S&P-

500 übertreffen. Bei den in Nebenwerte investierenden

Fonds schlugen sogar nur 14,5 Prozent der Fondsmanager

den Vergleichsindex S&P-Smallcap-600.

Die Standard & Poor’s-Studie belegt daneben ebenfalls,

dass Rentenfondsmanager noch schlechtere Karten

als Aktienfondsmanager haben, wenn sie antreten,

den Markt zu schlagen. Vor allem im Bereich Investment-Grade

und US-Staatsanleihen ist der Markt in

der überwiegenden Zahl der Fälle besser als der Anleihenfondsmanager.

Auf Sicht von fünf Jahren schlägt

nicht einmal jeder zehnte Anleihenfonds in diesen Segmenten

den jeweils von Standard & Poor’s verwendeten

Vergleichsindex. Auf Sicht von einem bis drei Jahren

steigt die Quote kaum an. Lediglich bei Hochzins-Anleihen

zeigen die Fondsmanager Stärke. So gelingt fast

jedem zweiten Fondsmanager auf 5-Jahres-Sicht eine

Outperformance bei Risikopapieren von US-Unternehmen,

innerhalb von drei Jahren schaffen das sogar 56

Prozent. Bei Schwellenländer-Anleihen bewiesen die

Fondsmanager ähnliches Format. In diesem Sektor war

auf Sicht von drei bis fünf Jahren immerhin ein gutes

Drittel der Rentenfonds besser als der Vergleichsindex

Barclays Emerging Markets.

Mit einem anderen Mythos räumt S&P-Forscher Srikant

Dash in seiner Studie ebenfalls auf. Entgegen

gängiger Auffassung sind nämlich aktive Fonds in der

Baisse nicht automatisch im Vorteil gegenüber Indexfonds,

etwa weil sie schnell die Cash-Quote hochfahren.

„Wie schon in vorausgegangenen Baisse-Phasen

blieb auch in der Baisse 2008 die Mehrzahl der aktiven

Aktienfonds hinter ihrer Benchmark zurück“,

berichtet Dash.

ULI KÜHN

Schlechte Karten


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nach 1 Jahr

nach 2 Jahren

nach 3 Jahren

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Quelle: Barclays Global Investors

Riskantes Dickschiff

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iBoxx-Euro-Liquid-Corporates

Größe der Kreise = Menge des investierten Geldes

JULI 2009

Bei Rentenfonds sind die langfristigen Erfolgsaussichten

wesentlich bescheidener als

bei Aktienfonds. Meist kann nicht einmal jeder

zehnte Fondsmanager drei Jahre hintereinander

seinen jeweiligen Vergleichsindex

übertreffen. Besonders selten gelang den

Anlageprofi s der Wiederholungserfolg in den

Jahren 2003 und 2008.

2008 konnte kein Fonds mit Unternehmensanleihen

mehr Rendite erzielen als der Vergleichs -

index iBoxx-Liquid-Corporates. Der größte

Fonds des Sektors (größter Kreis in der Grafi k)

brachte sogar statt zwei Prozent Plus zehn

Prozent Verlust – und das bei höherer Volatilität.

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Quelle: Barclays Global Investors

49


© 17. Juni 2009/Redaktion: www.boerse-frankfurt.de

Bei ETFs mit Schwellenländer-Aktien brummte im zweiten

Quartal das Geschäft. Auch bei Standardaktienfonds war der

Handel reger als im ersten Quartal, aber auch ausgeglichener:

Käufer sind ebenso aktiv wie Verkäufer. Bei den Emerging-

Markets-ETFs fi nden aktuell vor allem Tracker auf marktbreite

Indizes wie der MSCI Emerging Markets oder MSCI Far East

ex Japan Gefallen. Händler interpretieren die starke Nachfrage

teils mit der Hoffnung, dass sich die Emerging Markets

schneller erholen könnten als die Industrieländer. Zahlreiche

Anleger wollen offensichtlich noch auf diesen Zug aufspringen.

Bei den Sektoren führen europäische Grundstoff- und Banken-ETFs

die Umsatzlisten an. Während es bei den Grundstoffwerten

überwiegend Käufer gibt, blieb das Vermögen in

den ETFs mit Bankaktien konstant.

Passend zur stärkeren Nachfrage nach Aktien fl ossen aus

Geldmarkt-ETFs überwiegend Mittel ab. Auch von Rentenfonds

haben sich Investoren mehrheitlich getrennt – mit Ausnahme

der Unternehmensanleihen. In diesem Segment fanden

zahlreiche Neuemissionen Käufer, wie auch ETFs auf die

passenden Indizes, etwa den iBoxx Euro Liquid Corporates.

ETFs mit kurz- und mittelfristig laufenden Bundesanleihen

wurden dagegen meist verkauft. Bei den Rohstoff-ETCs verringern

sich allmählich die Zufl üsse in Gold- und Ölpapiere,

Investoren engagieren sich dagegen zunehmend in Rohstoffkörbe

mit Agrarrohstoffen und Erdgas.

Aktuelle Nachrichten vom Handel mit ETFs und ETCs lesen

Sie auf www.boerse-frankfurt.de.

Top-Performer

iShares Emerging Markets Islamic 92,3

ComStage ETF MSCI Europe Small Cap 83,8

iShares S&P Listed Private Equity 79,3

ComStage ETF MSCI Europe Mid Cap 73,0

Lyxor ETF Russia 70,9

ComStage ETF MSCI Russia 30 % Capped 70,6

db x-trackers MSCI Russia Capped Index 67,7

ComStage ETF MSCI Europe Large Cap 66,4

iShares DJ EURO STOXX Banks (DE) 66,4

Market Access DAXglobal Russia Index 66,3

50

Datenbank

Facts & Figures

Exchange Traded Funds

* 1.3.2009 bis 31.5.2009

Wertzuwachs*

in %

Begriffe im Tabellenkopf:

Xetra-Liquiditätsmaß

Liquidität ist eines der zentralen Kriterien

zur Beurteilung der Marktqualität im Wertpapierhandel.

Investoren profi tieren von liquiden

Märkten, indem sie Wertpapiere

sofort und zu geringen Kosten handeln können.

Mit dem Xetra-Liquiditätsmaß (XLM)

wird die Liquidität im elektronischen Orderbuchhandel

auf Basis impliziter Transaktionskosten

in einer einzigen Zahl erfasst. Je

geringer das XLM, desto geringer die anfallenden

Kosten beim Handel, desto höher die

Liquidität des Fonds und seine Handelseffi

zienz. Das Maß wird auch für die ETFs berechnet

und zeigt, dass diese mitunter zu

den liquidesten Werten des deutschen Aktienmarkts

zählen. Das XLM wird in Basispunkten

angegeben (100 Basispunkte = 1

Prozent). Es entspricht den relativen Market-Impact-Kosten

für den Round-Trip

(zeitgleicher Kauf und Verkauf einer Position)

bei einer gegebenen Auftragsgröße.

Beispiel: Ein XLM von zehn Basispunkten

und mit einem Auftragsvolumen von 25 000

Euro bedeutet, dass die Kosten für den Kauf

und Verkauf dieses Fonds in der Summe 25

Euro betragen.

Umsatzspitzenreiter

durchschnittl. Monatsumsatz*

in Millionen Euro

iShares DAX (DE) 1414,7

db x-trackers ShortDAX 900,8

iShares DJ EURO STOXX 50 (DE) 854,8

db x-trackers DJ EURO STOXX 50 Short 585,0

db x-trackers II EONIA TR Index 570,5

iShares DJ EURO STOXX 50 425,6

db x-trackers DAX 332,2

db x-trackers DJ EURO STOXX 50 317,4

iShares S&P 500 305,3

Lyxor ETF DAX 240,8


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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Mai satz 1) entw. Mai Mai

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

AKTIENFONDS LÄNDER

Australien

db x-trackers S&P /ASX 200 LU0328474803 DX2S S&P/ASX 200 TR Index 0,50 Swap Thesaur. 38,25 2,38 26,91 16,83 14,29

Brasilien

db x-trackers MSCI Brazil LU0292109344 DBX6 MSCI TRN Brazil Index 0,65 Swap Thesaur. 50,45 35,16 44,63 113,16 34,30

iShares MSCI Brazil DE000A0HG2M1 IQQB MSCI Brazil Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 46,52 21,23 43,72 413,15 30,61

Lyxor Brazil (IBOVESPA) FR0010408799 LYMG IBOVESPA INDEX 0,65 Swap Thesaur. 47,03 24,47 35,83 250,56 18,67

China

db x-trackers FTSE/XINHUA China 25 LU0292109856 DBX9 FTSE/Xinhua China 25 0,60 Swap Thesaur. 50,67 19,58 31,86 200,12 18,12

iShares DJ China Offshore 50 (DE) DE000A0F5UE8 EXXU DJ China Offshore 50 0,60 Replizier. Ausschütt. 68,74 9,26 33,23 31,20 24,71

iShares FTSE/Xinhua China 25 DE000A0DPMY5 IQQC FTSE/Xinhua China 25 0,74 Replizier. Ausschütt. 54,86 20,56 46,37 542,96 78,58

Lyxor China Enterprise FR0010204081 L8I1 HSCEI 0,65 Swap Ausschütt. 49,85 34,09 35,28 621,02 96,51

Deutschland

Comstage DAX LU0378438732 C001 DAX Performanceindex 0,12 Swap Thesaur. 4,36 42,96 28,97 357,99 49,55

db x-trackers DAX LU0274211480 DBXD DAX Performanceindex 0,15 Swap Thesaur. 6,97 332,24 28,31 829,45 49,23

ETFlab DAX DE000ETFL011 EL4A DAX Performanceindex 0,15 Replizier. Thesaur. 6,50 39,04 28,67 1.748,21 48,81

ETFlab DAX (Preisindex) DE000ETFL060 EL4F DAX Preisindex 0,15 Replizier. Ausschütt. 18,95 2,68 27,26 76,05 31,04

iShares DAX (DE) DE0005933931 EXS1 DAX Performanceindex 0,15 Replizier. Thesaur. 5,26 1414,74 26,99 2.292,06 46,11

iShares MDAX (DE) DE0005933923 EXS3 MDAX Performanceindex 0,50 Replizier. Thesaur. 29,97 36,02 23,49 180,90 53,83

Lyxor DAX LU0252633754 LYY7 DAX Performanceindex 0,15 Swap Thesaur. 8,20 240,81 25,32 327,20 48,75

Frankreich

db x-trackers CAC 40 LU0322250985 DX2G CAC 40 Index 0,20 Swap Thesaur. 18,46 0,90 24,10 13,55 33,86

Griechenland

Lyxor MSCI Greece FR0010405431 LYMH MSCI Greece 0,45 Swap Ausschütt. 122,40 1,47 53,76 6,86 6,55

Großbritannien

db x-trackers FTSE 100 LU0292097234 DBXX FTSE 100 0,30 Swap Ausschütt. 36,94 12,83 18,46 234,45 5,24

db x-trackers FTSE 250 LU0292097317 DBXY FTSE 250 Index 0,35 Swap Ausschütt. 139,64 0,22 27,10 22,18 8,84

db x-trackers FTSE All-Share LU0292097747 DBXZ FTSE All-Share Index 0,40 Swap Ausschütt. 0,00 0,08 19,86 57,64 2,66

FTSE 100 source IE00B60SWT88 SCOA FTSE 100 0,30 Swap Thesaur. 28,82 0,59 - 23,85 31,18

FTSE 250 source IE00B60SWV01 SCOB FTSE 250 Index 0,35 Swap Thesaur. 73,11 2,85 - 12,47 50,24

iShares FTSE 100 (DE) DE0006289408 EXI4 FTSE 100 0,50 Replizier. Ausschütt. 76,50 11,70 32,11 95,03 51,65

UBS-ETF FTSE 100 LU0136242590 FRC6 FTSE 100 0,50 Replizier. Ausschütt. 97,89 0,15 19,56 71,56 49,69

Hongkong

Lyxor Hong Kong (HSI) FR0010361675 LYME Hang Seng Index (HSI) 0,65 Swap Ausschütt. 76,85 12,23 27,99 124,20 16,92

Indien

db x-trackers S&P CNX Nifty LU0292109690 DBX7 S&P CNX Nifty Index 0,85 Swap Thesaur. 75,72 11,82 53,45 88,33 65,90

Lyxor MSCI India FR0010361683 LYMD MSCI India Index 0,85 Swap Thesaur. 64,22 24,84 61,54 541,48 8,61

Italien

db x-trackers S&P/MIB LU0274212538 DBXI MIB Index 0,30 Swap Ausschütt. 28,98 3,91 35,38 15,93 21,10

51


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in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Japan

Comstage MSCI Japan LU0392495452 X017 MSCI Japan 0,45 Swap Thesaur. 15,80 2,61 7,90 14,47 23,45

Comstage Nikkei 225 LU0378453376 C020 Nikkei 225 0,45 Swap Thesaur. 31,41 2,84 14,31 21,47 6,93

Comstage TOPIX LU0392496773 C021 TOPIX Index 0,45 Swap Thesaur. 29,74 0,00 10,30 20,66 6,52

db x-trackers MSCI Japan LU0274209740 DBXJ MSCI TRN Japan Index 0,50 Swap Thesaur. 24,95 27,18 10,49 383,15 23,83

ETFlab MSCI Japan LC DE000ETFL102 EL4J MSCI Japan Large Cap / Preisindex 0,50 Replizier. Ausschütt. 64,78 1,18 9,27 26,36 37,29

iShares MSCI Japan DE000A0DPMW9 IQQJ MSCI Japan Index 0,59 Replizier. Ausschütt. 41,95 14,96 13,46 845,82 6,61

iShares MSCI Japan Small Cap DE000A0RFEC9 IUS4 MSCI Japan Small Cap Index 0,59 Replizier. Ausschütt. 55,71 0,32 - 39,51 14,38

iShares Nikkei 225 (DE) DE000A0H08D2 EXX7 Nikkei 225 Preisindex 0,50 Replizier. Ausschütt. 46,89 23,70 15,78 282,16 7,16

Lxor Japan (Topix) FR0010245514 LYY4 TOPIX Index 0,50 Swap Ausschütt. 35,79 10,50 13,11 308,40 66,93

MSCI Japan source IE00B60SX287 SC0I MSCI Japan 0,50 Swap Thesaur. 72,05 1,02 - 11,80 24,12

UBS-ETF MSCI Japan LU0136240974 FRC5 MSCI Japan Index 0,50 Replizier. Ausschütt. 174,35 0,87 6,61 216,20 20,69

Malaysia

Lyxor MSCI Malaysia FR0010397554 LYQE MSCI Malaysia Index 0,65 Swap Ausschütt. 195,76 0,22 10,21 7,18 7,99

Österreich

Comstage ATX LU0392496690 C031 ATX 0,25 Swap Thesaur. 26,47 1,45 39,18 11,33 20,64

iShares ATX (DE) DE000A0D8Q23 EXXX ATX 0,30 Replizier. Ausschütt. 25,20 11,83 44,76 40,77 21,70

Russland

Comstage MSCI Russia 30% Capped LU0392495536 X018 MSCI Russia Capped 30% Index 0,60 Swap Thesaur. 73,56 1,29 70,57 9,86 91,22

db x-trackers MSCI Russia Capped LU0322252502 DBXV MSCI Russia Capped 25% Index 0,65 Swap Ausschütt. 47,48 12,38 67,72 75,62 15,95

Lyxor Russia FR0010326140 LYYE DJ Rusindex Titans 10 0,65 Swap Ausschütt. 60,19 31,57 70,86 316,96 22,81

Market Access DAXglobal Russia LU0269999958 M9SJ DAXglobal Russia Index 0,70 Swap Thesaur. 164,18 1,62 66,34 14,64 29,16

Schweiz

Comstage SMI LU0392496427 C030 SMI Index 0,25 Swap Thesaur. 23,03 7,48 24,05 19,80 37,23

db x-trackers SLI LU0322248146 DXS0 SLI Swiss Leader Index 0,35 Swap Ausschütt. 43,26 0,21 21,02 4,38 54,72

db x-trackers SMI LU0274221281 DBXS SMI Index 0,30 Swap Ausschütt. 30,76 9,44 13,84 138,84 36,48

iShares SMI (DE) DE0005933964 EXI1 SMI Index 0,50 Replizier. Ausschütt. 24,47 44,04 13,13 34,30 36,15

Südafrika

Lyxor South Africa (FTSE JSE Top 40) FR0010464446 LYMV FTSE/JSE Top 40 0,65 Swap Thesaur. 69,02 2,97 33,41 44,42 18,41

Market Access FTSE/JSE Africa Top 40 I LU0270000028 M9SK FTSE/JSE Africa Top 40 Index 0,70 Swap Thesaur. 81,42 0,29 39,78 7,50 18,66

Südkorea

db x-trackers MSCI Korea LU0292100046 DBX8 MSCI TRN Korea Index 0,65 Swap Thesaur. 54,88 9,54 44,89 40,20 24,44

iShares MSCI Korea DE000A0HG2L3 IQQK MSCI Korea Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 62,58 7,88 55,59 56,68 15,94

Lyxor MSCI Korea FR0010361691 LYMC MSCI Korea Index 0,65 Swap Thesaur. 79,54 6,50 44,47 44,80 21,44

Taiwan

Comstage MSCI Taiwan LU0392495619 X019 MSCI Taiwan Index 0,60 Swap Thesaur. 53,33 1,08 2,88 10,99 7,10

db x-trackers MSCI Taiwan LU0292109187 DBX5 MSCI TRN Taiwan Index 0,65 Swap Thesaur. 50,85 20,87 42,56 83,91 9,85

iShares MSCI Taiwan DE000A0HG2K5 IQQT MSCI Taiwan Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 49,76 12,53 47,33 89,55 19,79

Lyxor MSCI Taiwan FR0010444786 LYQD MSCI Taiwan Index 0,65 Swap Ausschütt. 118,27 3,89 40,24 15,22 5,82

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in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Thailand

Lyxor MSCI Thailand FR0010398719 LYQF MSCI Thailand Index 0,65 Swap Ausschütt. 197,87 0,56 27,04 6,71 4,98

Türkei

iShares MSCI Turkey DE000A0LGQN1 IQQ5 MSCI Turkey SM Index TM 0,74 Replizier. Ausschütt. 94,26 1,46 42,81 47,73 16,41

Lyxor Turkey (DJ Turkey Titans 20) FR0010326256 LYYG DJ Turkey Titans 20 0,65 Swap Ausschütt. 84,68 6,91 44,05 113,01 28,55

Market Access DJ Turkey Titans 20 LU0269999362 M9SE DJ Turkey Titans 20 0,60 Swap Thesaur. 114,71 0,21 46,55 4,39 87,52

USA

Comstage Dow Jones Industrial Average LU0378437502 C010 DJ Industrial Average 0,45 Swap Thesaur. 28,31 2,92 4,94 104,25 61,07

Comstage MSCI USA Large Cap LU0392495882 X021 MSCI USA Large Cap 0,25 Swap Thesaur. 29,91 0,97 8,67 7,89 44,42

Comstage MSCI USA Mid Cap LU0392495965 X022 MSCI USA Mid Cap 0,35 Swap Thesaur. 39,43 0,01 13,49 8,70 39,62

Comstage MSCI USA Small Cap LU0392496005 X023 MSCI USA Small Cap 0,35 Swap Thesaur. 56,60 0,10 19,65 8,90 9,09

Comstage MSCI USA LU0392495700 X020 MSCI USA 0,25 Swap Thesaur. 24,25 4,15 9,90 31,99 14,81

Comstage NASDAQ-100 LU0378449770 C011 NASDAQ-100 0,25 Swap Thesaur. 20,52 1,05 9,93 51,20 9,89

db x-trackers MSCI USA LU0274210672 DBXU MSCI TRN USA Index 0,30 Swap Thesaur. 18,22 28,77 12,64 1.107,68 15,05

db x-trackers Russell 2000 LU0322248658 DXS2 Russell 2000 Index 0,45 Swap Thesaur. 57,28 12,47 - 14,00 45,17

ETFlab MSCI USA LC DE000ETFL094 EL4I MSCI USA Large Cap (Preisindex) 0,30 Replizier. Ausschütt. 38,02 1,30 8,29 22,65 43,28

ETFS Russell 1000 DE000A0Q8ND6 ETLY Russell 1000 0,35 Swap Thesaur. 40,74 0,33 12,77 2,30 14,03

ETFS Russell 2000 DE000A0Q8NE4 ETLZ Russell 2000 0,45 Swap Thesaur. 29,73 0,55 15,74 4,24 13,49

iShares DJ Industrial Average (DE) DE0006289390 EXI3 DJ Industrial Average 0,50 Replizier. Ausschütt. 38,41 25,75 4,50 123,87 60,05

iShares Nasdaq 100 (DE) DE000A0F5UF5 EXXT Nasdaq 100 Index 0,30 Replizier. Ausschütt. 28,71 26,00 10,77 162,44 9,92

iShares S&P 500 DE0002643889 IUSA S&P 500 0,40 Replizier. Ausschütt. 19,74 305,28 12,17 3.950,58 6,47

iShares S&P Small Cap 600 DE000A0RFEB1 IUS3 S&P Small Cap 600 Index 0,40 Replizier. Ausschütt. 23,12 0,25 - 8,00 12,68

Lyxor Dow Jones Industrial Average FR0007056841 DJAM DJ Industrial Average 0,50 Swap Ausschütt. 31,77 7,37 7,16 407,18 61,18

Lyxor MSCI USA FR0010296061 LYYB MSCI USA 0,35 Swap Ausschütt. 23,02 13,99 10,22 331,36 62,57

Lyxor Nasdaq 100 FR0007063177 LYMS Nasdaq 100 Index 0,30 Swap Ausschütt. 39,32 13,80 14,89 98,13 4,09

MSCI USA source IE00B60SX170 SC0H MSCI USA 0,30 Swap Thesaur. 30,98 0,34 - 8,06 15,00

PowerShares EQQQ IE0032077012 EQQQ Nasdaq 100 Index 0,20 Replizier. Ausschütt. 27,06 10,14 15,25 324,76 24,98

Russell 2000 source IE00B60SX402 SC0K Russell 2000 Index 0,45 Swap Thesaur. 35,32 0,92 - 8,08 15,49

UBS-ETF MSCI USA LU0136234654 FRC2 MSCI USA Index 0,50 Replizier. Ausschütt. 42,48 1,04 9,21 157,05 62,13

Vietnam

db x-trackers FTSE Vietnam LU0322252924 DXS7 FTSE Vietnam Index 0,85 Swap Thesaur. 71,62 5,24 57,82 86,35 29,26

AKTIENFONDS REGIONEN

Afrika

Lyxor Pan Africa FR0010636464 LYQH SGI Pan Africa Index 0,85 Swap Ausschütt. 341,58 0,31 28,17 24,85 8,28

Arabische Halbinsel

iShares MSCI GCC Countries ex-Saudi Arabia DE000A0RM470 EUN7 MSCI GCC C. ex Saudi Arabia 10/40 0,80 Swap Ausschütt. 182,81 0,01 - 4,91 24,13

Asien

db x-trackers MSCI Asia ex Japan LU0322252171 DXS5 MSCI AC Asia ex Japan TRN Index 0,65 Swap Thesaur. 37,16 6,73 37,10 78,41 15,84

iShares MSCI Far East ex-Japan DE000A0HGZS9 IQQF MSCI AC Far East ex-Japan Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 45,50 28,52 45,05 747,40 23,24

iShares MSCI Far East ex-Japan Small Cap DE000A0RFEF2 IUS9 MSCI AC Far East ex-Japan Small C. 0,74 Replizier. Ausschütt. 86,24 0,48 - 6,95 14,01

Lyxor MSCI Asia-Pacifi c Ex Japan FR0010312124 LYYC MSCI AC ASIA-PACIFIC EX JAPAN 0,65 Swap Ausschütt. 65,13 17,36 33,77 376,82 23,33

53


Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Mai satz 1) entw. Mai Mai

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Lyxor MSCI Asia APEX 50 FR0010652867 LYQI MSCI Asia APEX 50 0,50 Swap Ausschütt. 123,34 3,41 28,65 17,17 44,27

Market Access DAXglobal Asia LU0259323235 M9SF DAXglobal Asia Index 0,70 Swap Thesaur. 236,44 0,41 44,59 14,30 22,60

Emerging Markets

Comstage MSCI EM Eastern Europe LU0392495379 X016 MSCI EM Eastern Europe 0,60 Swap Thesaur. 44,80 0,64 49,40 9,87 22,68

db x-trackers MSCI EM Asia LU0292107991 DBX2 MSCI Emerging Markets Asia Index 0,65 Swap Thesaur. 62,88 12,86 39,94 341,74 18,51

db x-trackers MSCI EM EMEA LU0292109005 DBX4 MSCI Emerging Markets EMEA Index 0,65 Swap Thesaur. 50,68 3,87 39,26 34,33 16,84

db x-trackers MSCI EM LATAM LU0292108619 DBX3 MSCI EM Latin America 0,65 Swap Thesaur. 50,64 14,14 40,98 137,65 30,32

db x-trackers MSCI Emerging Markets LU0292107645 DBX1 MSCI Emerging Markets 0,65 Swap Thesaur. 59,19 36,69 40,06 1.521,61 19,84

db x-trackers S&P Select Frontier LU0328476410 DX2Z S&P Select Frontier Index 0,95 Swap Thesaur. 495,54 0,13 32,20 9,04 6,61

iShares FTSE BRIC 50 DE000A0MSAE7 IQQ9 FTSE BRIC 50 Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 68,67 8,10 61,66 178,06 17,91

iShares MSCI Emerging Markets DE000A0HGZT7 IQQE MSCI Emerging Markets 0,74 Replizier. Ausschütt. 40,03 36,46 51,94 1.075,10 22,32

Lyxor MSCI EM Latin America FR0010410266 LYM0 MSCI EM Latin America 0,65 Swap Thesaur. 70,35 4,33 38,81 155,13 21,78

Lyxor MSCI Emerging Markets FR0010429068 LYM7 MSCI Emerging Markets 0,65 Swap Thesaur. 68,76 18,60 38,44 244,40 5,51

Market Access DAXglobal BRIC LU0269999792 M9SH DAXglobal BRIC Index 0,70 Swap Thesaur. 132,63 4,08 42,24 22,83 34,62

Europa

Comstage DJ Stoxx 600 LU0378434582 C060 DJ STOXX 600 0,20 Swap Thesaur. 22,21 4,19 24,50 151,10 33,83

Comstage MSCI Europe Large Cap LU0392496187 X024 MSCI Europe Large Cap 0,25 Swap Thesaur. 16,54 0,00 66,43 11,24 58,80

Comstage MSCI Europe Mid Cap LU0392496260 X025 MSCI Europe Mid Cap 0,35 Swap Thesaur. 14,01 0,00 72,98 11,97 50,94

Comstage MSCI Europe Small Cap LU0392496344 X026 MSCI Europe Small Cap 0,35 Swap Thesaur. 24,04 0,93 83,77 13,15 17,00

Comstage MSCI Europe LU0392494646 X011 MSCI Europe 0,25 Swap Thesaur. 12,70 0,15 19,61 55,73 23,67

db x-trackers DJ Stoxx 600 LU0328475792 DX2X DJ STOXX 600 Index 0,20 Swap Thesaur. 34,16 3,87 22,64 10,69 33,42

db x-trackers MSCI Europe Mid Cap LU0322253732 DX2I MSCI TRN Europe Mid Cap Index 0,40 Swap Thesaur. 26,83 0,44 24,76 9,12 37,04

db x-trackers MSCI Europe Small Cap LU0322253906 DX2J MSCI TRN Europe Small Cap Index 0,40 Swap Thesaur. 56,03 0,81 32,55 160,34 12,34

db x-trackers MSCI Europe LU0274209237 DBXA MSCI TRN Europe Index 0,30 Swap Thesaur. 18,79 42,17 22,54 570,73 24,63

db x-trackers MSCI PAN-EURO LU0412624271 DX29 MSCI PAN-EURO TRN INDEX 0,30 Swap Thesaur. 28,06 0,04 - 111,50 9,10

DJ Stoxx 50 source IE00B60SX519 SC0L DJ STOXX 50 0,35 Swap Thesaur. 30,66 2,70 - 16,87 34,66

DJ Stoxx Mid 200 source IE00B60SX063 SC0G DJ STOXX Mid 200 0,35 Swap Thesaur. 79,30 0,83 - 17,33 29,88

DJ Stoxx Small 200 source IE00B60SWZ49 SCOF Dow Jones STOXX Small Index 0,35 Swap Thesaur. 88,56 0,34 - 17,28 18,68

Dow Jones STOXX 600 source IE00B60SWW18 SC0C DJ STOXX 600 0,19 Swap Thesaur. 71,89 0,88 - 16,90 33,42

ETFlab DJ Stoxx 50 DE000ETFL250 EL4Y DJ STOXX 50 0,19 Replizier. Ausschütt. 22,00 0,02 - 35,40 21,39

ETFlab MSCI Europe LC DE000ETFL086 EL4H MSCI Europe Large Cap 0,30 Replizier. Ausschütt. 29,34 1,54 21,74 22,22 55,07

iShares DJ Stoxx 50 IE0008470928 EUN1 DJ STOXX 50 0,35 Replizier. Ausschütt. 16,08 94,92 21,26 966,59 21,44

iShares DJ Stoxx 50 (DE) DE0005933949 EXW3 DJ STOXX 50 0,50 Replizier. Ausschütt. 24,72 80,86 21,72 389,03 21,91

iShares DJ Stoxx 600 (DE) DE0002635307 EXSA DJ STOXX 600 0,19 Replizier. Ausschütt. 56,72 47,78 20,54 593,09 21,36

iShares DJ Stoxx Large 200 (DE) DE0005933980 EXSC DJ STOXX Large 200 0,19 Replizier. Ausschütt. 71,00 1,39 19,48 24,91 22,94

iShares DJ Stoxx Mid 200 (DE) DE0005933998 EXSD DJ STOXX Mid 200 0,19 Replizier. Ausschütt. 74,23 6,28 25,93 72,15 19,67

iShares DJ Stoxx Small 200 (DE) DE000A0D8QZ7 EXSE DJ STOXX Small 200 0,19 Replizier. Ausschütt. 83,38 2,51 28,99 72,77 12,28

iShares MSCI Europe DE000A0M5X28 IQQY MSCI Europe 0,35 Replizier. Ausschütt. 25,45 4,70 21,57 453,83 13,49

iShares MSCI Europe ex-UK DE000A0J2094 IQQU MSCI Europe ex-UK Index 0,40 Replizier. Ausschütt. 27,48 8,54 22,38 4,33 17,04

Lyxor MSCI Europe FR0010261198 LYY5 MSCI Europe 0,35 Swap Ausschütt. 38,08 13,15 20,32 727,39 74,90

MSCI Europe source IE00B60SWY32 SC0E MSCI Europe 0,30 Swap Thesaur. 53,73 1,77 - 28,20 93,92

Euro-Zone

Comstage Euro-Stoxx 50 LU0378434079 C050 DJ EURO STOXX 50 0,10 Swap Thesaur. 5,69 18,09 28,93 227,08 38,65

Comstage MSCI EMU LU0392494729 X012 MSCI EMU 0,25 Swap Thesaur. 29,98 0,02 21,62 7,88 13,01

db x-trackers Euro-Stoxx 50 LU0274211217 DBXE DJ EURO STOXX 50 0,15 Swap Ausschütt. 9,86 317,35 27,53 1.147,18 25,61

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Euro in % 3) Euro

db x-trackers Euro-Stoxx (1C) LU0380865021 DXET DJ EURO STOXX 50 0,15 Swap Thesaur. 11,33 43,89 27,54 305,98 25,44

Dow Jones Euro-Stoxx 50 source IE00B60SWX25 SC0D DJ EURO STOXX 50 0,25 Swap Thesaur. 14,07 21,29 - 23,24 38,43

ETFlab Euro-Stoxx 50 DE000ETFL029 EL4B DJ EURO STOXX 50 0,15 Replizier. Ausschütt. 9,37 45,20 26,57 288,51 25,21

iShares Euro-Stoxx (DE) DE000A0D8Q07 EXSI DJ EURO STOXX 0,19 Replizier. Ausschütt. 47,49 19,23 24,34 343,52 23,40

iShares Euro-Stoxx 50 IE0008471009 EUN2 DJ EURO STOXX 50 0,15 Replizier. Ausschütt. 9,65 425,63 26,79 3.659,50 25,05

iShares Euro-Stoxx 50 (DE) DE0005933956 EXW1 DJ EURO STOXX 50 0,15 Replizier. Ausschütt. 9,04 854,82 25,89 3.677,17 25,24

iShares Euro-Stoxx MidCap DE000A0DPMX7 IQQM DJ EURO STOXX MidCap 0,40 Replizier. Ausschütt. 18,17 2,98 25,91 135,20 28,82

iShares Euro-Stoxx SmallCap DE000A0DPMZ2 IQQS DJ EURO STOXX SmallCap 0,40 Replizier. Ausschütt. 25,10 3,99 31,27 176,04 17,69

iShares FTSEurofi rst 100 DE000A0DPM16 IQQ1 FTSEurofi rst 100 0,40 Replizier. Ausschütt. 17,62 1,94 20,48 76,97 17,85

iShares FTSEurofi rst 80 DE000A0DPM08 IQQ8 FTSEurofi rst 80 0,40 Replizier. Ausschütt. 14,68 2,66 24,20 65,27 7,57

Lyxor Euro-Stoxx 50 FR0007054358 LYSX DJ EURO STOXX 50 0,25 Swap Ausschütt. 10,55 142,02 24,35 4.762,74 25,38

Lyxor MSCI EMU FR0007085501 LYQC MSCI EMU 0,35 Swap Ausschütt. 41,90 3,06 23,94 236,09 30,80

Lyxor MSCI EMU Small Cap FR0010168773 LYY1 MSCI EMU Small Cap 0,40 Swap Ausschütt. 77,67 1,45 32,67 92,49 116,56

UBS-ETF Euro-Stoxx 50 LU0136234068 FRC1 DJ EURO STOXX 50 0,30 Replizier. Ausschütt. 41,60 10,24 7,06 330,27 25,18

UBS-ETF Euro-Stoxx 50 I LU0155367302 FRC7 DJ EURO STOXX 50 I 0,10 Replizier. Ausschütt. 39,01 0,41 7,14 191,43 25201,10

UBS-ETF MSCI EMU LU0147308422 FS2G MSCI EMU Index 0,50 Replizier. Ausschütt. 148,50 2,76 27,13 126,82 75,64

XMTCH (Lux) on MSCI EMU Large Cap LU0154139132 XMHA MSCI EMU Large Cap Index 0,40 Replizier. Ausschütt. 31,84 30,77 25,94 – 74,77

Global

Comstage MSCI World LU0392494562 X010 MSCI World 0,40 Swap Thesaur. 21,13 12,33 14,23 158,43 15,84

db x-trackers MSCI World LU0274208692 DBXW MSCI TRN World Index 0,45 Swap Thesaur. 23,77 26,63 16,98 921,49 16,18

iShares DJ Global Titans 50 (DE) DE0006289382 EXI2 DJ Global Titans 50 0,50 Replizier. Ausschütt. 315,95 1,53 7,42 37,43 13,75

iShares MSCI World DE000A0HGZR1 IQQW MSCI World 0,50 Replizier. Ausschütt. 29,60 36,00 24,36 1289,37 15,11

Lyxor MSCI World FR0010315770 LYYA MSCI World 0,45 Swap Ausschütt. 36,41 12,37 15,36 375,99 69,84

MSCI World source IE00B60SX394 SC0J MSCI World 0,45 Swap Thesaur. 38,81 1,39 - 8,45 16,22

UBS-ETF MSCI World LU0340285161 UWRD MSCI World Index 0,40 Replizier. Ausschütt. 289,63 0,79 17,87 65,95 69,31

Lateinamerika

iShares MSCI Latin America DE000A0NA0K7 IUSC MSCI Latin America 0,74 Replizier. Ausschütt. 50,73 5,36 40,33 54,34 13,45

Nordamerika

Comstage MSCI North America LU0392494992 X013 MSCI North America Index 0,25 Swap Thesaur. 20,78 0,94 8,07 32,39 16,62

iShares MSCI North America DE000A0J2060 IQQN MSCI North America Index 0,40 Replizier. Ausschütt. 25,34 5,33 13,53 3,83 13,02

Osteuropa

iShares DJ Stoxx EU Enlarged 15 (DE) DE000A0D8Q15 EXSJ DJ STOXX EU Enlarged 15 0,50 Replizier. Ausschütt. 73,99 1,33 52,78 19,34 17,89

iShares MSCI Eastern Europe DE000A0HGZV3 IQQR MSCI Eastern European Index 0,74 Replizier. Ausschütt. 64,59 6,61 65,32 111,13 15,99

Lyxor Eastern Europe FR0010204073 L8I2 Eastern Europe (CECE EUR) 0,50 Swap Ausschütt. 61,21 11,45 46,02 169,40 13,01

Pazifi k

Comstage MSCI Pacifi c ex Japan LU0392495296 X015 MSCI Pacifi c ex Japan 0,45 Swap Thesaur. 22,55 4,40 24,19 9,61 19,00

Comstage MSCI Pacifi c LU0392495023 X014 MSCI Pacifi c 0,45 Swap Thesaur. 44,32 0,10 6,91 8,20 21,86

db x-trackers MSCI Pacifi c ex Japan LU0322252338 DXS6 MSCI Pacifi c ex Japan TRN Index 0,45 Swap Thesaur. 35,02 5,53 29,96 73,00 19,73

Südosteuropa

Market Access South-East Europe Traded LU0259329869 M9SG South-East Europe Traded Index 0,80 Swap Thesaur. 226,30 0,13 37,73 3,97 10,33

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Euro in % 3) Euro

AKTIENFONDS SEKTOREN

Alternative Investments

db x-trackers db Hedge Fund LU0328476337 DX2Y db Hedge Fund Index 0,90 Swap Thesaur. 46,64 4,67 - 121,82 10,39

db x-trackers LPX MM Private Equity LU0322250712 DX2D LPX Major Market Index 0,70 Swap Thesaur. 44,08 2,28 62,79 8,97 13,19

db x-trackers S&P Global Infrastructure LU0322253229 DX2E S&P Global Infrastructure Index 0,60 Swap Thesaur. 43,97 1,35 14,67 37,56 15,63

Easy NMX Infrastructure Europe LU0315455286 IM2S NMX Infrastrucutre Europe 0,50 Swap Thesaur. 117,30 0,05 12,60 2,47 19,39

Easy NMX30 Infrastructure Global LU0315440411 IM2R NMX 30 Infrastructure Global 0,50 Swap Thesaur. 117,56 0,78 10,67 10,28 19,40

ETFS DAXglobal Alternative Energy DE000A0Q8M94 ETLU DAXglobal Alternative Energy 0,65 Swap Thesaur. 217,56 0,13 11,91 1,48 10,16

ETFS Janney Global Water DE000A0Q8M86 ETLT Janney Water Index 0,65 Swap Thesaur. 225,76 0,02 11,38 1,63 27,84

ETFS S-Net ITG Global Agri Business DE000A0Q8NA2 ETLV S-Network ITG Agriculture Index 0,65 Swap Thesaur. 216,01 0,43 22,49 4,07 27,90

ETFS WNA Global Nuclear Energy DE000A0Q8M37 ETLN WNA Nuclear Energy Index 0,65 Swap Thesaur. 166,03 0,35 22,74 4,99 18,60

iShares FTSE/Macquarie Glob. Infrastr. 100 DE000A0LGQM3 IQQI Macquarie Global Infrastructure 100 0,65 Replizier. Ausschütt. 23,30 14,88 9,21 188,98 14,62

iShares S&P Emerging Markets Infrastr. DE000A0RFFS2 IUS8 S&P EM Infrastructure 0,74 Replizier. Ausschütt. 65,49 0,12 - 13,14 13,22

iShares S&P Global Clean Energy DE000A0M5X10 IQQH S&P Global Clean Energy 0,65 Replizier. Ausschütt. 71,78 5,84 55,03 64,31 9,82

iShares S&P Global Timber&Forestry DE000A0NA0H3 IUSB S&P Global Timber&Forestry 0,65 Replizier. Ausschütt. 38,52 0,83 39,74 13,99 8,77

iShares S&P Global Water DE000A0MSAG2 IQQQ S&P Global Water 0,65 Replizier. Ausschütt. 39,17 0,75 23,08 73,40 12,98

iShares S&P Listed Private Equity DE000A0MSAF4 IQQL S&P Listed Private Equity Index 0,75 Replizier. Ausschütt. 49,27 1,46 79,33 26,63 6,73

Lyxor New Energy FR0010524777 LYM9 World Alternative Energy Index CW 0,60 Swap Thesaur. 84,33 3,12 35,65 100,66 22,87

Lyxor PRIVEX FR0010407197 LYM4 PRIVEX Index 0,70 Swap Thesaur. 99,38 1,06 54,89 22,96 2,85

Lyxor World Water FR0010527275 LYM8 World Water Index CW (EUR) 0,60 Swap Thesaur. 94,29 0,46 12,41 47,80 12,86

PowerShares Global Clean Energy IE00B23D9133 6PSG WilderHill New Energy Global Innov. 1,00 Replizier. Ausschütt. 70,36 0,09 40,39 5,32 5,16

PowerShares Global Listed Private Equity IE00B23D8Z06 6PSE Global Listed Private Equity 1,00 Swap Ausschütt. 67,79 0,03 45,42 1,26 3,68

PowerShares Palisades Global Water IE00B23D9026 6PSF Palisades Global Water 1,00 Replizier. Ausschütt. 38,16 0,02 21,48 3,95 5,75

SGAM Private Equity LPX50 FR0010413518 LSK6 LPX50 Total Return 0,70 Replizier. Thesaur. 101,74 0,14 42,81 5,96 4,27

Automobil

Comstage DJ Stoxx 600 Autos & Parts LU0378435043 C061 DJ STOXX 600 Automobiles & Parts 0,25 Swap Thesaur. 19,60 0,32 35,11 8,03 30,32

iShares DJ Stoxx 600 Autos & Parts (DE) DE0006344716 EXV5 DJ STOXX 600 Automobiles & Parts 0,50 Replizier. Ausschütt. 40,11 4,72 42,35 12,37 21,21

iShares DJ Stoxx 600 Autos & Parts Swap (DE) DE000A0D8Q56 EXXA DJ STOXX 600 Automobiles & Parts 0,30 Swap Thesaur. 44,96 1,46 42,65 31,90 30,57

Lyxor DJ Stoxx 600 Autos & Parts FR0010344630 LYYN DJ STOXX 600 Automobiles & Parts 0,30 Swap Ausschütt. 63,92 1,53 35,94 16,28 21,22

Banken

Comstage DJ Stoxx 600 Banks LU0378435399 C062 DJ STOXX 600 Banks 0,25 Swap Thesaur. 18,45 3,46 63,86 40,41 33,67

db x-trackers DJ Stoxx 600 Banks LU0292103651 DXSF DJ STOXX 600 Banks 0,30 Swap Thesaur. 30,42 31,85 63,40 115,85 33,00

iShares Euro-Stoxx Banks (DE) DE0006289309 EXX1 DJ EURO STOXX Banks 0,50 Replizier. Ausschütt. 33,60 28,40 66,36 246,03 18,00

iShares DJ Stoxx 600 Banks (DE) DE0006289341 EXV1 DJ STOXX 600 Banks 0,50 Replizier. Ausschütt. 38,46 39,20 63,11 176,86 18,79

iShares DJ Stoxx 600 Banks Swap (DE) DE000A0D8Q64 EXXB DJ STOXX 600 Banks 0,30 Swap Thesaur. 47,18 1,17 65,15 21,94 33,36

Lyxor DJ Stoxx 600 Banks FR0010345371 LYYP DJ STOXX 600 Banks 0,30 Swap Ausschütt. 27,59 43,01 56,22 392,89 18,70

Bau- und Baumaterialien

Comstage Stoxx 600 Const. & Mat. LU0378435639 C065 DJ STOXX 600 Constr. & Materials 0,25 Swap Thesaur. 17,09 1,21 44,81 8,44 36,09

iShares Stoxx 600 Const. & Mat. (DE) DE0006344740 EXV8 DJ STOXX 600 Constr. & Materials 0,50 Replizier. Ausschütt. 57,16 5,55 33,31 15,32 22,21

iShares Stoxx 600 Const. & Mat. Swap (DE) DE000A0F5T02 EXXE DJ STOXX 600 Constr. & Materials 0,30 Swap Thesaur. 46,34 1,32 35,64 64,32 34,44

Lyxor DJ Stoxx 600 Construction & Mat. FR0010345504 LYYZ DJ STOXX 600 Constr. & Materials 0,30 Swap Ausschütt. 74,83 0,45 33,27 20,93 22,31

Chemie

Comstage DJ Stoxx 600 Chemicals LU0378435555 C064 DJ STOXX 600 Chemicals 0,25 Swap Thesaur. 17,73 0,27 21,69 7,61 57,19

iShares DJ Stoxx 600 Chemicals (DE) DE0006344732 EXV7 DJ STOXX 600 Chemicals 0,50 Replizier. Ausschütt. 38,05 2,47 22,42 22,37 35,87

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in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

iShares DJ Stoxx 600 Chemicals Swap (DE) DE000A0D8Q80 EXXD DJ STOXX 600 Chemicals 0,30 Swap Thesaur. 39,60 1,31 22,89 44,39 58,30

Lyxor DJ Stoxx 600 Chemicals FR0010345470 LYYY DJ STOXX 600 Chemicals 0,30 Swap Ausschütt. 71,85 0,21 20,44 34,20 35,83

Einzelhandel

Comstage DJ Stoxx 600 Retail LU0378436876 C075 DJ STOXX 600 Retail 0,25 Swap Thesaur. 18,10 0,63 13,59 9,06 33,42

iShares DJ Stoxx 600 Retail (DE) DE0006289440 EXH8 DJ STOXX 600 Retail 0,50 Replizier. Ausschütt. 65,15 1,47 14,99 17,33 21,48

iShares DJ Stoxx 600 Retail Swap (DE) DE000A0F5T93 EXXN DJ STOXX 600 Retail 0,30 Swap Thesaur. 46,45 1,39 15,21 40,98 33,32

Lyxor DJ Stoxx 600 Retail FR0010344986 LYYI DJ STOXX 600 Retail 0,30 Swap Ausschütt. 74,07 0,45 14,78 27,64 21,51

Finanzdienstleistungen

Comstage DJ Stoxx 600 Financial Services LU0378435712 C066 DJ STOXX 600 Financial Services 0,25 Swap Thesaur. 23,20 0,22 41,78 7,35 35,66

iShares Stoxx 600 Financial Services (DE) DE0006344773 EXH2 DJ STOXX 600 Financial Services 0,50 Replizier. Ausschütt. 64,87 2,35 43,01 14,47 21,48

iShares Stoxx 600 Financial Serv. Swap (DE) DE000A0F5T10 EXXF DJ STOXX 600 Financial Services 0,30 Swap Thesaur. 49,16 1,19 43,95 15,19 35,21

Lyxor Stoxx 600 Financial Services FR0010345363 LYMA DJ STOXX 600 Financial Services 0,30 Swap Ausschütt. 72,04 0,67 38,77 17,60 21,51

Gesundheit

Comstage DJ Stoxx 600 Health Care LU0378435985 C068 DJ STOXX 600 Health Care 0,25 Swap Thesaur. 19,47 1,39 4,32 42,85 41,73

db x-trackers DJ Stoxx 600 Health Care LU0292103222 DXSE DJ STOXX 600 Health Care 0,30 Swap Thesaur. 24,69 5,65 5,36 60,02 41,25

iShares Euro-Stoxx Health Care (DE) DE0006289333 EXX4 DJ EURO STOXX Health Care 0,50 Replizier. Ausschütt. 35,35 0,77 10,23 6,90 35,88

iShares DJ Stoxx 600 Health Care (DE) DE0006289374 EXV4 DJ STOXX 600 Health Care 0,50 Replizier. Ausschütt. 38,78 16,02 4,66 153,93 30,52

iShares DJ Stoxx 600 Health Care Swap (DE) DE000A0F5T36 EXXH DJ STOXX 600 Health Care 0,30 Swap Thesaur. 43,23 1,88 5,11 36,72 41,11

Lyxor DJ Stoxx 600 Health Care FR0010344879 LYYS DJ STOXX 600 Health Care 0,30 Swap Ausschütt. 44,06 2,24 2,72 117,88 30,56

Immobilien

Comstage DJ Stoxx 600 Real Estate LU0378436793 C074 DJ STOXX 600 Real Estate 0,25 Swap Thesaur. 38,03 0,01 18,96 7,25 10,59

EasyETF EPRA Eurozone LU0192223062 IM2A FTSE EPRA / NAREIT Eurozone 0,45 Swap Ausschütt. 136,65 0,93 14,78 152,23 126,04

iShares DJ Stoxx 600 Real Estate (DE) DE000A0H0751 EXI5 DJ STOXX 600 Real Estate 0,45 Replizier. Ausschütt. 75,52 1,08 10,01 14,82 8,02

iShares Stoxx Americas 600 Real Estate (DE) DE000A0H0769 EXI6 DJ STOXX 600 Americas Real Estate 0,70 Replizier. Ausschütt. 282,00 0,36 9,12 3,79 6,22

iShares Stoxx Asia Pacifi c 600 Real Est. (DE) DE000A0H0777 EXI7 DJ STOXX 600 Asia Pacifi c Real estate 0,70 Replizier. Ausschütt. 309,56 0,21 32,35 12,24 8,06

iShares EPRA/NAREIT Asia Property Yield DE000A0LGQJ9 IQQ4 FTSE EPRA/NAREIT Asia Dividend+ 0,59 Replizier. Ausschütt. 66,40 1,98 47,88 74,87 13,05

iShares EPRA/Nareit Developed World Yield DE000A0LGQL5 IQQ6 FTSE EPRA/NAREIT Global Dividend+ 0,59 Replizier. Ausschütt. 61,67 2,96 37,74 64,43 9,27

iShares EPRA/NAREIT US Property Yield DE000A0LGQK7 IQQ7 FTSE EPRA/NAREIT United States Div+ 0,40 Replizier. Ausschütt. 64,05 5,86 22,32 47,73 7,77

iShares FTSE/EPRA European Property DE000A0HG2Q2 IQQP FTSE EPRA/NAREIT Europe ex UK Div 0,40 Replizier. Ausschütt. 41,73 9,59 11,44 260,42 17,37

Industriegüter und -services

Comstage DJ Stoxx 600 Indust. Goods & Serv. LU0378436017 C069 DJ STOXX 600 Indust. Goods & Serv. 0,25 Swap Thesaur. 23,92 0,01 19,12 7,61 29,96

db x-trackers DJ Stoxx 600 Industrial Goods LU0292106084 DXSL DJ STOXX 600 Indust. Goods & Serv. 0,30 Swap Thesaur. 32,78 1,19 22,06 7,26 29,03

iShares Stoxx 600 Ind. Goods & Serv. (DE) DE0006344799 EXH4 DJ STOXX 600 Indust. Goods & Serv. 0,50 Replizier. Ausschütt. 63,87 9,01 21,48 29,01 19,68

iShares Stoxx 600 Ind. Goods & Serv. Swap (DE) DE000A0F5T44 EXXI DJ STOXX 600 Indust. Goods & Serv. 0,30 Swap Thesaur. 49,69 0,50 22,08 43,44 28,97

Lyxor Stoxx 600 Indust. Goods & Serv. FR0010344887 LYYT DJ STOXX 600 Indust. Goods & Serv. 0,30 Swap Ausschütt. 73,28 0,65 20,44 19,66 19,68

Konsumgüter

Comstage Stoxx 600 Pers. & House. Goods LU0378436520 C073 DJ STOXX 600 Pers. & Household 0,25 Swap Thesaur. 16,74 0,00 16,18 8,40 40,76

iShares Stoxx 600 Pers. & House. Goods (DE) DE0006289432 EXH7 DJ STOXX 600 Pers. & Household 0,50 Replizier. Ausschütt. 65,37 0,72 11,63 15,96 26,01

iShares Stoxx 600 Pers. & House. G. Swap (DE) DE000A0F5T85 EXXM DJ STOXX 600 Pers. & Household 0,30 Swap Thesaur. 43,59 0,01 12,02 21,95 39,61

Lyxor DJ Stoxx 600 Pers. & House. Goods FR0010344978 LYYV DJ STOXX 600 Pers. & Household 0,30 Swap Ausschütt. 62,89 0,68 11,62 41,21 25,94

57


Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Mai satz 1) entw. Mai Mai

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Medien

Comstage DJ Stoxx 600 Media LU0378436363 C071 DJ STOXX 600 Media 0,25 Swap Thesaur. 19,66 0,47 13,53 8,54 20,54

iShares DJ Stoxx 600 Media (DE) DE0006289424 EXH6 DJ STOXX 600 Media 0,50 Replizier. Ausschütt. 66,53 0,61 8,69 9,29 13,88

iShares DJ Stoxx 600 Media Swap (DE) DE000A0F5T69 EXXK DJ STOXX 600 Media 0,30 Swap Thesaur. 52,64 0,01 9,10 23,13 19,90

Lyxor DJ Stoxx 600 Media FR0010344929 LYYU DJ STOXX 600 Media 0,30 Swap Ausschütt. 74,00 0,03 9,95 11,97 13,92

Nahrungsmittel und Getränke

Comstage DJ Stoxx 600 Food & Beverage LU0378435803 C067 DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,25 Swap Thesaur. 19,55 0,21 10,93 8,93 36,61

db x-trackers DJ Stoxx 600 Food & Beverage LU0292105359 DXSK DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,30 Swap Thesaur. 28,93 2,41 8,79 19,75 35,91

iShares DJ Stoxx 600 Food & Beverage (DE) DE0006344781 EXH3 DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,50 Replizier. Ausschütt. 44,96 3,93 6,61 26,90 23,40

iShares DJ Stoxx 600 Food & Bev. Swap (DE) DE000A0F5T28 EXXG DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,30 Swap Thesaur. 43,58 1,69 8,14 26,83 35,47

Lyxor DJ Stoxx 600 Food & Beverage FR0010344861 LYYR DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,30 Swap Ausschütt. 44,44 2,70 9,02 21,60 23,56

Öl und Gas

Comstage DJ Stoxx 600 Oil & Gas LU0378436447 C072 DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,25 Swap Thesaur. 9,69 2,83 17,64 41,54 52,52

db x-trackers DJ Stoxx 600 Oil & Gas LU0292101796 DXSD DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,30 Swap Thesaur. 34,87 9,60 16,39 57,98 52,71

iShares DJ Stoxx 600 Oil & Gas (DE) DE0006344765 EXH1 DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,50 Replizier. Ausschütt. 40,45 23,40 17,15 144,29 30,67

iShares DJ Stoxx 600 Oil & Gas Swap (DE) DE000A0F5T77 EXXL DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,30 Swap Thesaur. 40,60 3,02 17,64 43,96 52,96

Lyxor DJ Stoxx 600 Oil & Gas FR0010344960 LYMB DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,30 Swap Ausschütt. 38,48 10,52 15,07 209,07 30,93

Reise und Freizeit

Comstage DJ Stoxx 600 Travel & Leisure LU0378437254 C078 DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,25 Swap Thesaur. 19,71 0,00 18,08 7,44 15,41

iShares DJ Stoxx 600 Travel & Leisure (DE) DE0006344757 EXV9 DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,50 Replizier. Ausschütt. 84,97 0,63 16,42 2,89 10,14

iShares DJ Stoxx 600 Travel & Lei. Swap (DE) DE000A0F5UC2 EXXR DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,30 Swap Thesaur. 62,84 0,10 17,03 22,57 15,05

Lyxor DJ Stoxx 600 Travel & Leisure FR0010344838 LYYL DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,30 Swap Ausschütt. 80,53 1,47 15,29 6,36 10,03

Roh- und Grundstoffe

Comstage DJ Stoxx 600 Basic Resources LU0378435472 C063 DJ STOXX 600 Basic Resources 0,25 Swap Thesaur. 20,95 3,38 48,23 27,45 58,03

db x-trackers DJ Stoxx 600 Basic Resources LU0292100806 DXSC DJ STOXX 600 Basic Resources 0,30 Swap Thesaur. 40,66 15,11 51,52 42,40 59,30

iShares DJ Stoxx 600 Basic Resources (DE) DE0006344724 EXV6 DJ STOXX 600 Basic Resources 0,50 Replizier. Ausschütt. 46,92 62,93 53,98 261,32 36,17

iShares DJ Stoxx 600 Basic Res. Swap (DE) DE000A0D8Q72 EXXC DJ STOXX 600 Basic Resources 0,30 Swap Thesaur. 48,12 9,86 55,17 47,05 60,22

Lyxor DJ Stoxx 600 Basic Resources FR0010345389 LYYX DJ STOXX 600 Basic Resources 0,30 Swap Ausschütt. 42,96 5,70 48,99 102,87 36,16

Market Access AMEX Gold Bugsfonds LU0259322260 M9SD AMEX Gold Bugs Index 0,70 Swap Thesaur. 90,94 19,62 21,02 75,04 114,13

Technologie

Comstage DJ Stoxx 600 Technology LU0378437098 C076 DJ STOXX 600 Technology 0,25 Swap Thesaur. 22,49 4,24 28,74 21,74 22,86

db x-trackers DJ Stoxx 600 Technology LU0292104469 DXSH DJ STOXX 600 Technology 0,30 Swap Thesaur. 36,09 1,50 26,91 7,41 22,45

iShares Euro-Stoxx Technology (DE) DE0006289325 EXX3 DJ EURO STOXX Technology 0,50 Replizier. Ausschütt. 38,59 2,88 35,01 11,92 20,98

iShares DJ Stoxx 600 Technology (DE) DE0006289366 EXV3 DJ STOXX 600 Technology 0,50 Replizier. Ausschütt. 43,06 7,66 28,01 29,22 17,55

iShares DJ Stoxx 600 Technology Swap (DE) DE000A0F5UA6 EXXP DJ STOXX 600 Technology 0,30 Swap Thesaur. 50,84 1,30 28,27 25,95 22,55

iShares TecDAX (DE) DE0005933972 EXS2 TecDAX 0,50 Replizier. Thesaur. 49,33 17,12 41,72 76,21 6,08

Lyxor DJ Stoxx 600 Technology FR0010344796 LYYW DJ STOXX 600 Technology 0,30 Swap Ausschütt. 53,85 1,90 26,96 19,64 17,52

Telekommunikation

Comstage DJ Stoxx 600 Telecommunications LU0378437171 C077 DJ STOXX 600 Telecommunications 0,25 Swap Thesaur. 14,04 1,42 5,55 24,50 35,98

db x-trackers Stoxx 600 Telecommunications LU0292104030 DXSG DJ STOXX 600 Telecommunications 0,30 Swap Thesaur. 30,30 5,38 0,40 36,47 35,75

iShares Euro-Stoxx Telecommunications (DE) DE0006289317 EXX2 DJ EURO STOXX Telecommunications 0,50 Replizier. Ausschütt. 33,90 7,04 0,44 32,15 36,41

iShares Stoxx 600 Telecommunications (DE) DE0006289358 EXV2 DJ STOXX 600 Telecommunications 0,50 Replizier. Ausschütt. 38,82 15,76 -0,23 47,49 21,94

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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Mai satz 1) entw. Mai Mai

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

iShares Stoxx 600 Telecom Swap (DE) DE000A0F5UB4 EXXQ DJ STOXX 600 Telecommunications 0,30 Swap Thesaur. 45,13 0,90 -0,11 29,59 35,50

Lyxor DJ Stoxx 600 Telecommunications FR0010344812 LYYK DJ STOXX 600 Telecommunications 0,30 Swap Ausschütt. 43,50 2,08 -0,05 99,02 22,09

Versicherungen

Comstage DJ Stoxx 600 Insurance LU0378436108 C070 DJ STOXX 600 Insurance 0,25 Swap Thesaur. 15,39 0,22 41,11 35,33 20,04

db x-trackers DJ Stoxx 600 Insurance LU0292105193 DXSJ DJ STOXX 600 Insurance 0,30 Swap Thesaur. 24,82 1,95 37,87 16,30 19,52

iShares DJ Stoxx 600 Insurance (DE) DE0006289416 EXH5 DJ STOXX 600 Insurance 0,50 Replizier. Ausschütt. 48,13 22,83 36,58 93,02 13,03

iShares DJ Stoxx 600 Insurance Swap (DE) DE000A0F5T51 EXXJ DJ STOXX 600 Insurance 0,30 Swap Thesaur. 56,00 0,98 37,84 61,11 19,38

Lyxor DJ Stoxx 600 Insurance FR0010344903 LYYQ DJ STOXX 600 Insurance 0,30 Swap Ausschütt. 40,77 2,07 30,37 63,97 12,92

Versorger

Comstage DJ Stoxx 600 Utilities LU0378437338 C079 DJ STOXX 600 Utilities 0,25 Swap Thesaur. 12,21 3,43 10,36 36,22 58,04

db x-trackers DJ Stoxx 600 Utilities LU0292104899 DXSI DJ STOXX 600 Utilities 0,30 Swap Thesaur. 23,97 4,02 13,39 19,21 59,10

iShares DJ Stoxx 600 Utilities (DE) DE0006289457 EXH9 DJ STOXX 600 Utilities 0,50 Replizier. Ausschütt. 57,19 6,48 12,01 77,39 31,99

iShares DJ Stoxx 600 Utilities Swap (DE) DE000A0F5UD0 EXXS DJ STOXX 600 Utilities 0,30 Swap Thesaur. 38,10 2,11 12,49 32,42 58,56

Lyxor DJ Stoxx 600 Utilities FR0010344853 LYYM DJ STOXX 600 Utilities 0,30 Swap Ausschütt. 57,77 2,18 10,67 82,81 32,16

ZINSPAPIERE

Geldmarkt

Comstage EONIA LU0378437684 C100 Commerzbank EONIA Index 0,10 Swap Thesaur. 0,69 41,33 0,16 254,29 101,72

Comstage FEDs Funds Effective Rate LU0378437767 C101 Commerzbank FED Funds Effect. Rate 0,10 Swap Thesaur. 27,18 3,05 -10,16 60,21 70,88

db x-trackers II EONIA LU0290358497 DBXT EONIA TR Index 0,15 Swap Thesaur. 0,32 570,48 0,19 3.625,86 137,99

db x-trackers II EONIAI 1D LU0335044896 DX22 EONIA TR Index 0,15 Swap Ausschütt. 0,50 21,17 0,19 226,34 135,13

db x-trackers II Euro Interest Rate Volatility LU0378818644 DX24 Deutsche Bank Euro Int. Rates Volatility 0,25 Swap Thesaur. 49,71 0,00 - 15,07 100,44

db x-trackers II FED Funds Effective RateI LU0321465469 DXSZ FED Funds Effective Rate TRI 0,15 Swap Thesaur. 34,06 6,08 -8,90 50,17 122,46

db x-trackers II SONIAI ETR LU0321464652 DXS1 SONIA TRI 0,15 Swap Thesaur. 29,87 7,42 2,13 14,55 211,53

iShares eb.rexx Money Market DE000A0Q4RZ9 EXVM eb. Rexx Money Market - Preisindex 0,12 Replizier. Ausschütt. 3,72 145,32 -2,24 1.001,30 96,37

Lyxor Euro Cash FR0010510800 L8I3 EuroMTS EONIA Investable (EUR) 0,15 Swap Thesaur. 1,01 91,42 0,20 2.083,91 105,51

Kreditderivate

db x-trackers II iTraxx Crossover 5-year LU0290359032 DBXM iTraxx Crossover 5-year TR Index 0,24 Swap Thesaur. 40,75 20,43 6,78 188,07 95,18

db x-trackers II iTraxx Europe 5-year LU0290358653 DXSQ iTraxx Europe 5-year TR Index 0,18 Swap Thesaur. 30,38 9,29 2,14 177,13 104,48

db x-trackers II iTraxx Europe Sen.Fin. 5-year LU0378819295 DBZD iTraxx Europe Senior Financials 5-year 0,18 Swap Thesaur. 30,35 0,47 1,90 27,34 105,09

db x-trackers II iTraxx HiVol 5-year LU0290358737 DBXL iTraxx HiVol 5-year TR Index 0,21 Swap Thesaur. 41,99 21,03 6,63 69,34 103,26

db x-trackers II iTraxxEurope Sub. Fin. 5- year LU0378819378 DBZE iTraxx Europe Subord. Financials 5-year 0,21 Swap Thesaur. 43,87 0,06 3,42 3,10 103,17

EasyETF - iTraxx Crossover LU0281436138 IM2H iTraxx Crossover TRI 0,25 Swap Thesaur. 102,89 0,33 6,72 62,20 94,53

EasyETF - iTraxx Europe HiVol LU0281436302 IM2I iTraxx HiVol TRI 0,20 Swap Thesaur. 96,23 0,43 6,73 206,26 103,05

Pfandbriefe

db x-trackers II iBoxx € Germany Covered LU0321463506 DXSW iBoxx € Germany Covered TRI 0,15 Swap Thesaur. 15,96 7,65 1,37 247,22 156,88

iShares € Covered Bond DE000A0RFEE5 IUS6 Markit iBoxx Euro Covered Index 0,20 Replizier. Ausschütt. 35,32 0,27 - 13,00 134,05

iShares eb.rexx Jumbo Pfandbriefe (DE) DE0002635265 EXHE eb.rexx Jumbo Pfandbriefe Price Index 0,09 Replizier. Ausschütt. 11,74 51,74 0,66 1.038,80 106,43

Lyxor EuroMTS Covered Bond Aggregate FR0010481127 LRX2 EuroMTS Covered Bond Aggregate 0,17 Swap Thesaur. 45,28 0,83 1,42 54,51 109,02

Staatsanleihen

db x-trackers II Emerging Markets Eurobond LU0321462953 DXSU Deutsche Bank EM Liquid Eurobond 0,55 Swap Thesaur. 134,95 1,66 9,41 19,95 198,64

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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Mai satz 1) entw. Mai Mai

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

db x-trackers II Global Sovereign EUR Hedged LU0378818131 DBZB Deutsche Bank Global Inv. Grade Gov. 0,25 Swap Thesaur. 90,27 0,01 -0,37 15,71 175,10

db x-trackers II iBoxx € Infl ation-Linked LU0290358224 DBXK iBoxx € Infl ation-Linked TR Index 0,20 Swap Thesaur. 38,09 5,07 4,69 113,38 159,54

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 10-15 LU0290357333 DBXC iBoxx € Sovereigns Eurozone 10-15 0,15 Swap Thesaur. 20,74 2,01 1,00 96,77 160,88

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 1-3 LU0290356871 DBXP iBoxx € Sovereigns Eurozone 1-3 0,15 Swap Thesaur. 3,34 43,14 0,88 867,82 150,29

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 15+ LU0290357507 DBXF iBoxx € Sovereigns Eurozone 15+ 0,15 Swap Thesaur. 31,41 0,17 -1,48 25,21 162,87

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 25+ LU0290357846 DBXG iBoxx € Sovereigns Eurozone 25+ 0,15 Swap Thesaur. 35,54 0,87 -3,18 16,19 162,61

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 3-5 LU0290356954 DBXQ iBoxx € Sovereigns Eurozone 3-5 0,15 Swap Thesaur. 6,26 34,65 1,01 708,70 158,04

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 5-7 LU0290357176 DBXR iBoxx € Sovereigns Eurozone 5-7 0,15 Swap Thesaur. 9,55 27,47 0,55 309,62 162,50

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro 7-10 LU0290357259 DBXB iBoxx € Sovereigns Eurozone 7-10 0,15 Swap Thesaur. 14,18 13,99 -0,04 91,18 163,14

db x-trackers II iBoxx € Sovereigns Euro LU0290355717 DBXN iBoxx € Sovereigns Eurozone 0,15 Swap Thesaur. 12,31 20,53 0,34 555,76 158,08

db x-trackers II iBoxx Global Infl .-Linked Hedged LU0290357929 DBXH iBoxx Global Infl ation-Linked Hedged 0,25 Swap Thesaur. 72,55 16,70 3,95 247,80 153,66

ETFlab Deutsche Börse Eurogov German DE000ETFL177 EL4R Deutsche Börse Eurogov Germany 0,15 Replizier. Ausschütt. 13,86 0,00 - 31,03 101,40

ETFlab Deutsche Börse Eurogov German 10+ DE000ETFL219 EL4V Deutsche Börse Eurogov Germany 10+ 0,15 Replizier. Ausschütt. 33,70 0,00 - 28,27 100,94

ETFlab Deutsche Börse Eurogov German 1-3 DE000ETFL185 EL4S Deutsche Börse Eurogov Germany 1-3 0,15 Replizier. Ausschütt. 11,01 1,70 - 30,60 94,85

ETFlab Deutsche Börse Eurogov German 3-5 DE000ETFL193 EL4T Deutsche Börse Eurogov Germany 3-5 0,15 Replizier. Ausschütt. 13,38 0,00 - 28,68 100,43

ETFlab Deutsche Börse Eurogov German 5-10 DE000ETFL201 EL4U Deutsche Börse Eurogov Germany 5-10 0,15 Replizier. Ausschütt. 13,69 0,03 - 30,96 104,26

ETFlab Deu. B. Eurogov German Money Market DE000ETFL227 EL4W Deutsche Börse EUROGOV® GMM 0,15 Replizier. Ausschütt. 8,07 0,01 - 35,73 89,23

ETFlab iBoxx € Liquid Sovereign Diversifi ed 10+ DE000ETFL169 EL4Q iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 10+ 0,15 Replizier. Ausschütt. 41,47 0,31 - 27,27 90,84

ETFlab iBoxx € Liquid Sovereign Diversifi ed 1-10 DE000ETFL110 EL4K iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 1-10 0,15 Replizier. Ausschütt. 19,90 0,13 - 21,78 102,44

ETFlab iBoxx € Liquid Sovereign Diversifi ed 1-3 DE000ETFL128 EL4L iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 1-3 0,15 Replizier. Ausschütt. 15,90 3,07 - 22,50 105,87

ETFlab iBoxx € Liquid Sovereign Diversifi ed 3-5 DE000ETFL136 EL4M iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 3-5 0,15 Replizier. Ausschütt. 19,93 0,01 - 21,80 102,63

ETFlab iBoxx € Liquid Sovereign Diversifi ed 5-7 DE000ETFL144 EL4N iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 5-7 0,15 Replizier. Ausschütt. 20,24 0,00 - 30,18 100,60

ETFlab iBoxx € Liquid Sovereign Diversifi ed 7-10 DE000ETFL151 EL4P iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 7-10 0,15 Replizier. Ausschütt. 23,90 0,00 - 30,11 100,29

iShares $ TIPS DE000A0LGQF7 IUST Barclays U.S.Gov. Infl .-Linked All Bonds 0,25 Replizier. Thesaur. 37,54 1,56 -4,99 284,53 106,69

iShares $ Treasury Bond 1-3 DE000A0J2078 IUSU Barclays US Treasury 1-3yr Term Index 0,20 Replizier. Ausschütt. 9,61 18,78 -9,74 134,26 91,28

iShares $ Treasury Bond 7-10 DE000A0LGQB6 IUSM Barclays Euro Government 10yr Term 0,20 Replizier. Ausschütt. 18,78 0,63 -13,34 105,23 118,37

iShares € Government Bond 1-3 DE000A0J21A7 IBCA Barclays Euro Gov. Bond 1-3yr Term 0,20 Replizier. Ausschütt. 5,40 19,85 0,91 498,39 136,12

iShares € Government Bond 15-30 DE000A0LGQC4 IBCL Barclays Euro Gov. Bond 15-30 yr Term 0,20 Replizier. Ausschütt. 19,49 4,54 -3,57 138,48 147,60

iShares € Government Bond 3-5 DE000A0LGQD2 IBCN Barclays Euro Government 5 yr Term 0,20 Replizier. Ausschütt. 6,88 20,09 -0,90 354,74 144,88

iShares € Government Bond 7-10 DE000A0LGQH3 IBCM Barclays Euro Gov. Bond 7-10 yr Term 0,20 Replizier. Ausschütt. 8,19 44,84 -2,96 434,69 149,58

iShares € Infl ation Linked Bond DE000A0HG2S8 IBCI Barclays Euro Gov. Infl . Linked Bond 0,25 Replizier. Thesaur. 25,42 8,88 5,11 378,54 170,54

iShares Barclays Euro Treasury Bond 0-1 DE000A0RM462 EUN6 Barclays Cap. Euro Short Treas. Bond 0,20 Swap Ausschütt. 11,99 0,00 - 19,02 100,21

iShares Citigroup Global Government Bond DE000A0RM439 EUN3 Citigroup World Government Bond G7 0,20 Swap Ausschütt. 19,61 0,00 - 14,80 73,03

iShares eb.rexx Government Germany (DE) DE0006289465 EXHA eb.rexx Government Germany 0,15 Replizier. Ausschütt. 5,86 61,91 -4,48 445,35 133,23

iShares eb.rexx Gov. Germany 1,5-2,5 (DE) DE0006289473 EXHB eb.rexx Government Germany 1,5-2,5 0,15 Replizier. Ausschütt. 5,79 82,92 -3,40 1.093,10 99,99

iShares eb.rexx Gov. Germany 10,5+ (DE) DE000A0D8Q31 EXX6 eb.rexx Government Germany 10,5+ 0,15 Replizier. Ausschütt. 24,53 12,21 -10,04 126,68 116,61

iShares eb.rexx Gov. Germany 2,5-5,5 (DE) DE0006289481 EXHC eb.rexx Government Germany 2,5-5,5 0,15 Replizier. Ausschütt. 7,24 52,06 -5,06 601,10 106,85

iShares eb.rexx Gov. Germany 5,5-10,5 (DE) DE0006289499 EXHD eb.rexx Government Germany 5,5-10,5 0,15 Replizier. Ausschütt. 6,75 103,90 -6,37 819,72 114,36

iShares Global Infl ation-Linked Bond DE000A0RFED7 IUS5 Barclays World Gov. Infl . -Linked Bond 0,25 Replizier. Thesaur. 41,29 0,08 - 10,58 81,82

iShares iBoxx € Liquid Sov. Capped 1.5-10.5 (DE) DE000A0H0785 EXHF iBoxx € Liquid Sov.Capped 1.5 - 10.5 0,15 Replizier. Ausschütt. 16,02 13,97 -0,77 149,52 106,78

iShares iBoxx € Liquid Sov. Capped 1.5-2.5 (DE) DE000A0H0793 EXHG iBoxx € Liquid Sov. Capped 1.5 - 2.5 0,15 Replizier. Ausschütt. 7,74 11,78 -0,81 174,14 102,35

iShares iBoxx € Liquid Sov. Capped 10.5+ (DE) DE000A0H08C4 EXHK iBoxx € Liquid Sov. Capped 10.5+ 0,15 Replizier. Ausschütt. 34,58 6,86 -3,12 20,05 100,17

iShares iBoxx € Liquid Sov. Capped 2.5-5.5 (DE) DE000A0H08A8 EXHH iBoxx € Liquid Sov. Capped 2.5 - 5.5 0,15 Replizier. Ausschütt. 11,06 9,98 -0,47 125,37 107,07

iShares iBoxx € Liquid Sov. Capped 5.5-10.5 (DE) DE000A0H08B6 EXHJ iBoxx € Liquid Sov. Capped 5.5 - 10.5 0,15 Replizier. Ausschütt. 16,59 26,51 -0,92 260,05 106,35

iShares JPMorgan $ Emerging Markets Bond DE000A0RFFT0 IUS7 JPMorgan EMBI Global Core Index 0,45 Replizier. Ausschütt. 87,23 0,18 - 26,11 64,81

Lyxor EuroMTS 10-15Y FR0010037242 LYQ6 EuroMTS 10-15Y Index 0,17 Swap Thesaur. 23,24 2,34 1,08 283,28 125,90

Lyxor EuroMTS 1-3Y FR0010222224 LYQ2 EuroMTS 1-3Y Index 0,17 Swap Thesaur. 7,42 27,60 1,01 1.230,85 114,49

Lyxor EuroMTS 15+Y FR0010481093 LRX1 EuroMTS 15+Y 0,17 Swap Thesaur. 35,06 0,89 -1,21 87,37 109,20

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Sym. Fee verbuch. Mai satz 1) entw. Mai Mai

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Lyxor EuroMTS 3-5Y FR0010037234 LYQ3 EuroMTS 3-5Y Index 0,17 Swap Thesaur. 9,70 12,94 1,02 1.138,85 123,11

Lyxor EuroMTS 5-7Y FR0010411413 LYM5 EuroMTS 5-7 Index 0,17 Swap Thesaur. 12,51 13,05 0,55 547,84 114,13

Lyxor EuroMTS 7-10Y FR0010411439 LYM6 EuroMTS 7-10 Index 0,17 Swap Thesaur. 14,44 7,77 0,09 561,60 112,32

Lyxor EuroMTS Global FR0010028860 LYQ1 EuroMTS Global Index 0,17 Swap Thesaur. 22,04 5,56 0,41 863,62 125,16

Lyxor EuroMTS Infl ation Linked FR0010174292 LYQ7 EuroMTS Infl ation Linked Index 0,20 Swap Thesaur. 40,63 5,14 5,36 434,26 111,34

PowerShares EuroMTS Cash 3 Months IE00B3BPCH51 PJEU EuroMTS Government Bill Index 0,15 Swap Thesaur. 4,98 5,32 0,15 140,58 100,77

Unternehmensanleihen

iShares $ Corporate Bond DE000A0DPYY0 IBCD Goldman Sachs GS $ Investop Index 0,20 Replizier. Ausschütt. 109,30 1,30 -6,80 138,57 62,95

iShares € Corporate Bond DE0002511243 IBCS iBoxx Euro Liquid Corporates 0,20 Replizier. Ausschütt. 21,95 61,44 2,37 2.320,27 115,09

iShares Barclays Euro Aggregate Bond DE000A0RM447 EUN4 Barclays Capital Euro Aggregate Bond 0,25 Swap Ausschütt. 41,97 0,13 - 45,76 101,24

iShares Barclays Euro Corporate Bond DE000A0RM454 EUN5 Barclays Capital Euro Corporate Bond 0,20 Swap Ausschütt. 55,82 0,34 - 33,86 106,40

ROHSTOFFFONDS

Comstage Commerzbank Commodity EW LU0419741177 C090 Commerzbank Commodity EW Index TR 0,30 Swap Thesaur. 49,75 0,04 - 95,88 73,75

db x-trackers db commodity booster Light Energy LU0411078123 DX26 Deutsche Bank CB S&P GSCITM LE 1,00 Swap Thesaur. 93,84 1,45 - 40,86 15,13

db x-trackers DBLCI - OY Balanced LU0292106167 DXSM FX Hedged Deutsche Bank Liqu. Comm. 0,55 Swap Thesaur. 82,12 27,66 17,00 507,51 25,99

EasyETF GS Ultra-Light Energy LU0246046329 IM2F Goldman Sachs Ultra-Light Energy 0,45 Swap Thesaur. 69,41 0,83 5,37 12,13 178,07

EasyETF GSAL LU0252701189 IM2G Goldman Sachs GSAL 0,45 Swap Thesaur. 63,18 8,51 2,04 64,89 75,67

EasyETF GSCI LU0203243414 IM2E Goldman Sachs Commodity Index 0,45 Swap Thesaur. 59,20 12,51 10,53 91,69 28,98

EasyETF GSNE LU0230484932 IM2B Goldman Sachs Non Energy Com.Index 0,45 Swap Thesaur. 70,25 2,78 3,22 42,10 145,82

EasyETF S&P GSCI Light Energy Dynamic LU0309198074 IM2K S&P GSCI Light Energy Dynamic TRI 0,45 Swap Thesaur. 197,95 0,19 6,53 5,92 211,35

iShares Dow Jones-UBS Commodity Swap (DE) DE000A0H0728 EXXY DJ-UBS Commodity Index Euro TR 0,45 Swap Thesaur. 70,76 22,01 5,42 168,00 23,74

Lyxor Commodities CRB FR0010270033 LYY6 Reuters / Jefferies CRB Index 0,35 Swap Thesaur. 32,55 10,89 6,63 286,72 17,37

Lyxor Commodities CRB Non-Energy FR0010346205 LYYH Reuters/Jefferies CRB Non-Energy 0,35 Swap Thesaur. 37,46 2,70 3,97 62,04 14,42

Market Access Jim Rogers Internat. Commodity LU0249326488 M9SA Jim Rogers International Commodity 0,50 Swap Thesaur. 52,48 8,98 10,59 108,97 19,94

Market Access RICI-Agriculture LU0259321452 M9SB RICI-Agriculture Index 0,85 Swap Thesaur. 49,58 4,60 7,29 56,96 82,84

Market Access RICI-Metals LU0259320728 M9SC RICI-Metals Index 0,85 Swap Thesaur. 46,99 2,02 8,52 15,62 77,93

STRATEGIEFONDS

Derivatestrategie

Lyxor DAXplus Covered Call LU0252635023 LYY9 DAXplus Covered Call Index 0,40 Swap Thesaur. 73,31 1,12 17,80 11,24 42,02

Lyxor DAXplus Protective Put LU0288030280 LYMT DAXplus Protective Put 0,40 Swap Thesaur. 99,63 1,03 11,52 21,14 35,23

Lyxor Euro-Stoxx 50 Buywrite FR0010389205 LYM3 DJ EURO STOXX 50 Buywrite 0,40 Swap Thesaur. 137,05 0,69 18,54 39,30 10,87

Dividendenstrategie

Comstage Euro-Stoxx Select Dividend 30 LU0378434236 C051 DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,25 Swap Thesaur. 19,91 0,20 28,05 96,47 20,27

db x-trackers Euro-Stoxx Select Dividend 30 LU0292095535 DXSA DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Swap Ausschütt. 24,58 3,47 26,77 26,53 14,34

db x-trackers Stoxx Global Select Dividend 100 LU0292096186 DXSB DJ STOXX Global Select Dividend 100 0,50 Swap Ausschütt. 24,52 2,76 25,07 38,33 14,63

Euro-Stoxx Select Dividend 30 source IE00B60SX626 SC0M DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Swap Thesaur. 82,87 1,87 - 17,93 19,97

ETFlab DAXplus Maximum Dividend DE000ETFL235 EL4X DAXplus Maximum Dividend 0,30 Swap Ausschütt. 28,84 0,51 - 694,26 69,37

ETFlab Euro-Stoxx Select Dividend 30 DE000ETFL078 EL4G DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Replizier. Ausschütt. 43,75 0,23 25,74 19,83 14,06

iShares DivDAX (DE) DE0002635273 EXSB DivDAX (Price) 0,30 Replizier. Ausschütt. 23,30 14,76 31,41 767,62 9,33

iShares DJ Asia Pacifi c Select Dividend 30 (DE) DE000A0H0744 EXXW DJ Asia Pacifi c Select Dividend 30 0,30 Replizier. Ausschütt. 374,38 1,66 41,21 43,31 17,03

iShares DJ Asia/Pacifi c Select Dividend DE000A0J2086 IQQX DJ Asia Pacifi c Select Dividend 0,59 Replizier. Ausschütt. 50,31 0,87 52,92 0,35 14,10

iShares Euro-Stoxx Select Dividend DE000A0HG2P4 IQQA MSCI DJ EURO STOXX Sel Dividend 30 0,40 Replizier. Ausschütt. 19,04 3,28 23,02 282,75 14,54

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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. Mai satz 1) entw. Mai Mai

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

iShares Euro-Stoxx Select Dividend 30 (DE) DE0002635281 EXSG DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Replizier. Ausschütt. 30,32 13,45 24,38 316,03 14,08

iShares DJ Stoxx Select Dividend 30 (DE) DE0002635299 EXSH DJ STOXX Select Dividend 30 Index 0,30 Replizier. Ausschütt. 64,01 1,84 18,35 35,64 12,19

iShares DJ Stoxx US Select Dividend (DE) DE000A0D8Q49 EXX5 DJ STOXX US Select Dividend 0,30 Replizier. Ausschütt. 95,08 1,57 4,94 14,47 18,17

iShares FTSE UK Dividend Plus DE000A0HG2R0 IQQD FTSE UK Dividend Plus 0,40 Replizier. Ausschütt. 16,77 9,83 18,01 279,79 6,64

Lyxor DJ Stoxx Select Dividend 30 FR0010378604 LYMF DJ STOXX Select Dividend 30 Index 0,30 Swap Ausschütt. 58,14 0,60 15,56 52,86 12,18

Fundamentalstrategie

Lyxor FTSE RAFI Europe FR0010400770 LYQ8 FTSE RAFI Europe 0,60 Swap Ausschütt. 40,94 0,59 31,81 15,40 36,96

Lyxor FTSE RAFI Eurozone FR0010400788 LYQ9 FTSE RAFI Eurozone 0,60 Swap Ausschütt. 40,28 0,09 37,81 5,28 39,44

Lyxor FTSE RAFI Japan FR0010400796 LYQB FTSE RAFI Japan 0,60 Swap Ausschütt. 70,07 0,24 18,52 14,80 26,43

Lyxor FTSE RAFI US 1000 FR0010400804 LYQA FTSE RAFI US 1000 0,60 Swap Ausschütt. 44,63 0,09 22,85 33,58 27,31

PowerShares FTSE RAFI Developed 1000 IE00B23D8W74 6PSB FTSE RAFI Global Developed Markets 1,00 Replizier. Ausschütt. 47,54 0,32 26,33 3,05 6,67

PowerShares FTSE RAFI Eur. Mid-Small IE00B23D8Y98 6PSD FTSE RAFI Europe Mid-Small 1,00 Replizier. Ausschütt. 48,56 0,02 35,80 2,13 6,20

PowerShares FTSE RAFI Europe IE00B23D8X81 6PSC FTSE RAFI Europe 1,00 Replizier. Ausschütt. 32,88 0,00 34,50 6,14 5,97

PowerShares FTSE RAFI US 1000 IE00B23D8S39 6PSA FTSE RAFI US 1000 1,00 Replizier. Ausschütt. 24,66 0,02 26,02 5,11 4,47

Geldmarkt Short

db x-trackers II Euro Interest Rates Vola. Short LU0378818727 DX25 Deutsche Bank Euro IR Short Volatility 0,25 Swap Thesaur. 49,16 3,25 - 19,97 99,84

Hebelstrategie

Comstage Euro-Stoxx 50 Leveraged LU0392496930 C053 DJ EURO STOXX 50 Leveraged 0,35 Swap Thesaur. 24,90 1,32 58,82 10,93 13,98

Lyxor LevDAX LU0252634307 LYY8 LevDAX 0,40 Swap Thesaur. 16,02 196,40 52,77 200,77 27,30

Lyxor Leveraged Euro-Stoxx 50 FR0010468983 LYMZ DJ EURO STOXX 50 Leveraged 0,40 Swap Ausschütt. 23,36 98,97 48,69 179,38 13,65

Kreditderivate Short

db x-trackers II iTraxx Crossover 5-year ShortI LU0321462870 DXST iTraxx Crossover 5-year Short TRI 0,24 Swap Thesaur. 37,82 3,21 -7,20 13,90 114,98

db x-trackers II iTraxx Europe 5-year ShortI LU0321462102 DXSR iTraxx Europe 5-year Short TRI 0,18 Swap Thesaur. 36,66 4,37 -2,02 3,31 109,38

db x-trackers II iTraxx Europe Sen. Fin. 5-y. Short LU0378819709 DBZG iTraxx Europe Sen.Fin. 5-year Short 0,18 Swap Thesaur. 29,40 0,00 -1,87 3,28 109,16

db x-trackers II iTraxx HiVol 5-year Short LU0321462441 DXSS iTraxx HiVol 5-year Short TRI 0,21 Swap Thesaur. 40,26 0,39 -6,60 2,76 108,76

db x-trackers II iTraxxEurope Sub. Fin. 5- y. Short LU0378819881 DBZH iTraxx Europe Sub. Fin. 5-year Short 0,21 Swap Thesaur. 41,12 0,12 -3,79 3,29 109,64

Nachhaltigkeit

iShares Euro-Stoxx Sustainability 40 (DE) DE000A0F5UG3 EXXV DJ EURO STOXX Sustainability 40 0,40 Replizier. Ausschütt. 37,35 3,47 24,53 38,71 8,53

Quantitative Strategie

PowerShares Dynamic Europe IE00B23D9570 6PSK QSG Active Europe Index 1,00 Replizier. Ausschütt. 21,39 0,00 32,18 1,88 5,31

PowerShares Dynamic Global Dev. Markets IE00B23D9463 6PSJ QSG Global 1,00 Replizier. Ausschütt. 30,35 0,00 30,16 1,70 3,71

PowerShares Dynamic US Market IE00B23D9240 6PSH Dynamic Market Intellidex 1,00 Replizier. Ausschütt. 24,86 0,00 5,77 21,39 4,45

Scharia-konform

db x-trackers DJ Islamic Market Titans 100 LU0328475529 DX2W DJ Islamic Market Titans 100 TR Index 0,50 Swap Thesaur. 101,25 0,02 8,05 3,05 15,49

db x-trackers S&P 500 Shariah LU0328475362 DX2V S&P Europe Shariah Index 0,50 Swap Thesaur. 35,07 0,14 7,52 3,23 6,42

db x-trackers S&P Europe 350 Shariah LU0328475107 DX2T S&P Europe Shariah Index 0,50 Swap Thesaur. 32,12 0,01 14,26 4,03 8,07

db x-trackers S&P Japan 500 Shariah LU0328475289 DX2U S&P Japan 500 Shariah Index 0,50 Swap Thesaur. 40,18 0,21 7,21 2,67 6,78

iShares Emerging Market Islamic DE000A0NA0M3 IUSE MSCI Emerging Market Islamic 0,85 Replizier. Ausschütt. 55,12 0,24 92,27 0,04 11,55

iShares MSCI US Islamic DE000A0NA0N1 IUSF MSCI US Islamic 0,50 Replizier. Ausschütt. 23,41 0,27 5,70 6,13 12,65

iSHares MSCI World Islamic DE000A0NA0L5 IUSD MSCI World Islamic 0,60 Replizier. Ausschütt. 48,52 0,01 19,73 0,12 12,57


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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

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in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Shortstrategie

Comstage Euro-Stoxx 50 Short LU0392496856 C052 DJ EURO STOXX 50 Short 0,35 Swap Thesaur. 8,37 13,65 -23,22 35,70 44,52

db x-trackers CAC 40 Short LU0322251280 DX2H CAC 40 Short Index 0,40 Swap Thesaur. 39,67 9,90 -22,02 26,81 75,52

db x-trackers Euro-Stoxx 50 Short LU0292106753 DXSP DJ EURO STOXX 50 Short Index 0,40 Swap Thesaur. 7,15 585,02 -24,15 443,92 43,61

db x-trackers DJ Stoxx 600 Banks Short LU0322249037 DXS8 DJ STOXX 600 Banks Short Index 0,50 Swap Thesaur. 35,17 60,49 -45,63 100,29 41,22

db x-trackers DJ Stoxx 600 Health Care Short LU0322249466 DXS9 DJ STOXX 600 Health Care Short ETF 0,50 Swap Thesaur. 25,16 4,83 -5,71 5,80 52,74

db x-trackers DJ Stoxx 600 Oil & Gas Short LU0322249623 DX2A DJ STOXX 600 Oil & Gas Short Index 0,50 Swap Thesaur. 38,39 8,21 -16,54 5,30 29,45

db x-trackers DJ Stoxx 600 Technology Short LU0322250043 DX2B DJ STOXX 600 Technology Short Index 0,50 Swap Thesaur. 34,58 7,44 -24,12 10,67 30,50

db x-trackers DJ Stoxx 600 Telecom Short LU0322250126 DX2C DJ STOXX 600 Telecomm. Short 0,50 Swap Thesaur. 29,25 5,83 -1,93 5,45 36,32

db x-trackers FTSE 100 Short LU0328473581 DX2K FTSE 100 Short Index 0,50 Swap Thesaur. 69,42 4,87 -14,14 66,77 13,62

db x-trackers II Short iBoxx € Sovereigns Euro LU0321463258 DXSV Short IBOXX € Sovereigns Eurozone 0,15 Swap Thesaur. 12,65 16,49 -0,04 212,01 117,77

db x-trackers S&P 500 Short LU0322251520 DXS3 S&P 500 Total Return Short Index 0,50 Swap Thesaur. 37,22 25,18 -29,18 66,99 49,47

db x-trackers ShortDAX LU0292106241 DXSN ShortDAX Index 0,40 Swap Thesaur. 4,58 900,77 -24,23 728,72 82,11

Lyxor Short Strategy Europe FR0010589101 LYQG SGI Europe Short Strategy Index 0,40 Swap Thesaur. 69,99 1,83 -19,35 18,91 105,57

Value/Growth

db x-trackers Quirin Wealth Management LU0397221945 DBX0 Quirin Wealth Management Total Return 0,72 Swap Thesaur. 92,26 3,70 17,29 33,18 107,04

ETFlab DJ Stoxx Strong Growth 20 DE000ETFL037 EL4C DJ STOXX Strong Growth 20 0,65 Replizier. Ausschütt. 55,90 0,04 14,93 19,52 12,10

ETFlab DJ Stoxx Strong Style Comp. 40 DE000ETFL052 EL4E DJ STOXX Strong Style Composite 40 0,65 Replizier. Ausschütt. 57,19 0,04 29,90 23,52 12,14

ETFlab DJ Stoxx Strong Value 20 DE000ETFL045 EL4D DJ STOXX Strong Value 20 0,65 Replizier. Ausschütt. 57,82 0,09 49,15 23,31 12,26

iShares Euro-Stoxx Growth DE000A0HG3L1 IQQG DJ EURO STOXX Large Cap Growth 0,40 Replizier. Ausschütt. 14,79 1,75 16,62 37,37 17,19

iShares Euro-Stoxx Value DE000A0HG2N9 IQQV DJ EURO STOXX Large Cap Value 0,40 Replizier. Ausschütt. 12,05 4,76 29,72 42,51 18,58

Lyxor MSCI EMU Growth FR0010168765 LYY3 MSCI EMU Growth 0,40 Swap Ausschütt. 69,13 5,18 17,44 76,38 61,34

Lyxor MSCI EMU Value FR0010168781 LYY2 MSCI EMU Value 0,40 Swap Ausschütt. 66,34 1,58 28,86 123,10 94,61

Währungsfonds

db x-trackers Currency Carry LU0328474126 DX2N Deutsche Bank Carry (EUR) Index 0,30 Swap Thesaur. 54,69 0,24 11,20 6,62 45,63

db x-trackers Currency Momentum LU0328474043 DX2M Deutsche Bank Momentum (EUR) Index 0,30 Swap Thesaur. 50,18 0,60 -11,19 3,88 38,80

db x-trackers Currency Returns LU0328474472 DX2P Deutsche Bank Currency Returns 0,30 Swap Thesaur. 41,41 1,52 3,43 35,97 47,95

db x-trackers Currency Valuation LU0328473748 DX2L Deutsche Bank Valuation (EUR) Index 0,30 Swap Thesaur. 39,84 2,18 11,28 9,12 50,67

AKTIVE ETFS

SGAM ETF Bear Euro-Stoxx 50 FR0010424135 LSK7 DJ EURO STOXX 50 0,60 Swap Thesaur. 21,87 5,38 -23,98 22,05 56,42

SGAM ETF Leveraged Euro-Stoxx 50 FR0010368506 LSK5 DJ EURO STOXX 50 0,60 Swap Thesaur. 33,15 32,73 55,39 42,89 13,83

SGAM ETF Xbear Euro-Stoxx 50 FR0010424143 LSK8 DJ EURO STOXX 50 0,60 Swap Thesaur. 30,74 40,52 -43,75 116,76 61,25

1) Durchschnittlicher Monatsumsatz 1.3.2009 bis 31.5.2009. Quelle: Deutsche Börse AG, Xetra-Orderbuch-Umsätze

2) Bezogen auf ein Ordervolumen von 25 000 Euro. Das Xetra-Liquiditätsmaß (XLM) misst die Liquiditätskosten für die sofortige Ausführung einer Kauf- und Verkaufsorder,

bezogen auf ein bestimmtes Ordervolumen. Beispiel: Ein XLM von 10 Basispunkten und einem Auftragsvolumen von 25 000 Euro bedeutet, dass die Market-Impact-Kosten

für den Kauf und Verkauf dieses Fonds in der Summe 25 Euro betragen haben. Quelle: Deutsche Börse AG

3) Die Wertentwicklung 3 Monate ist die durchschnittliche monatliche Veränderung des NAV (Net Asset Value) vom 1.3.2009 bis 31.5.2009. Quelle: Bloomberg

4) Assets under Management am Ende des genannten Berichtsmonats. Quelle: Bloomberg

5) Net Asset Value am letzten Handelstag des genannten Berichtsmonats. Quelle: Bloomberg

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Name ISIN Xetra- Benchmark Manage- XLM 2) durch. Wertent. 3) AUM 4) NAV 5)

Symbol ment- Mai Umsatz 1) 3 Monate Mai 09 Mai

Fee in % 2009 in Mio. in % in Mio. 2009

Euro Euro in Euro

ROHSTOFF-ETCS

Einzelne Rohstoffe

ETFS Aluminium DE000A0KRJS4 OD7A DJ-AIG Aluminum Sub-IndexSM 0,49 107,48 0,46 -6,48 12,95 2,70

ETFS Brent Oil DE000A0KRKM5 OESA ICE Futures Brent oil futures 0,49 23,76 22,49 18,60 328,72 29,37

ETFS Coffee DE000A0KRJT2 OD7B DJ-AIG Coffee Sub-IndexSM 0,49 108,08 0,15 7,99 15,82 2,03

ETFS Copper DE000A0KRJU0 OD7C DJ-AIG Copper Sub-IndexSM 0,49 65,16 1,36 26,99 29,10 18,34

ETFS Corn DE000A0KRJV8 OD7D DJ-AIG Corn Sub-IndexSM 0,49 186,32 0,47 6,12 17,33 1,21

ETFS Cotton DE000A0KRJW6 OD7E DJ-AIG Cotton Sub-IndexSM 0,49 135,58 0,18 16,16 15,72 1,12

ETFS Crude Oil DE000A0KRJX4 OD7F DJ-AIG Crude Oil Sub-IndexSM 0,49 22,80 19,83 14,76 437,33 18,19

ETFS Gasoline DE000A0KRJY2 OD7G DJ-AIG Unleaded Gasoline Sub-IndexSM 0,49 55,07 0,13 20,70 4,93 21,02

ETFS Gold DE000A0KRJZ9 OD7H DJ-AIG Gold Sub-IndexSM 0,49 36,82 2,05 -7,34 79,13 9,44

ETFS Heating Oil DE000A0KRJ02 OD7I DJ-AIG Heating Oil Sub-IndexSM 0,49 52,89 0,07 12,73 2,61 12,36

ETFS Lean Hogs DE000A0KRJ10 OD7J DJ-AIG Lean Hogs Sub-IndexSM 0,49 168,41 0,08 -20,98 11,28 0,82

ETFS Live Cattle DE000A0KRJ28 OD7K DJ-AIG Live Cattle Sub-IndexSM 0,49 81,97 0,25 -13,56 6,68 4,88

ETFS Natural Gas DE000A0KRJ36 OD7L DJ-AIG Natural Gas Sub-IndexSM 0,49 215,19 1,51 -25,88 88,33 0,49

ETFS Nickel DE000A0KRJ44 OD7M DJ-AIG Nickel Sub-IndexSM 0,49 146,32 1,99 23,80 22,97 11,85

ETFS Silver DE000A0KRJ51 OD7N DJ-AIG Silver Sub-IndexSM 0,49 44,94 2,40 6,31 28,27 13,11

ETFS Soybean Oil DE000A0KRJ69 OD7P DJ-AIG Soybean Oil Sub-IndexSM 0,49 131,53 0,08 11,42 3,39 5,19

ETFS Soybeans DE000A0KRJ77 OD7Q DJ-AIG Soybeans Sub-IndexSM 0,49 114,33 0,34 22,04 12,06 11,67

ETFS Sugar DE000A0KRJ85 OD7R DJ-AIG Sugar Sub-IndexSM 0,49 68,08 0,82 -2,55 26,56 10,49

ETFS Wheat DE000A0KRJ93 OD7S DJ-AIG Wheat Sub-IndexSM 0,49 153,05 0,85 6,98 43,44 2,07

ETFS WTI Oil DE000A0KRKN3 OESB NYMEX WTI oil futures 0,49 22,84 18,45 18,03 118,47 35,20

ETFS Zinc DE000A0KRKA0 OD7T DJ-AIG Zinc Sub-IndexSM 0,49 119,95 0,16 21,69 9,64 4,60

Source S&P GSCI Coffee XS0417184040 S0CT S&P GSCI Coffee Index Total Return 0,49 47,29 0,69 - 0,01 81,80

Source S&P GSCI Corn XS0417184552 S0CU S&P GSCI Corn Index Total Return 0,49 118,01 0,14 - 0,00 9,51

Source S&P GSCI Cotton XS0417185104 S0CV S&P GSCI Cotton Index Total Return 0,49 55,03 0,52 - 0,03 13,20

Source S&P GSCI Crude Oil XS0417132247 S0CW S&P GSCI Crude Oil Index Total Return 0,49 25,65 39,82 - 0,02 96,81

Source S&P GSCI Gold XS0417127916 S0CA S&P GSCI Gold Index Total Return 0,49 31,95 0,76 - 0,01 38,74

Source S&P GSCI Silver XS0417171658 S0CL S&P GSCI Silver Index Total Return 0,49 38,70 1,21 - 0,01 41,37

Source S&P GSCI Soybeans XS0417181533 S0CN S&P GSCI Soybeans Index Total Return 0,49 119,32 0,07 - 0,01 21,92

Source S&P GSCI Sugar XS0417181616 S0CP S&P GSCI Sugar Index Total Return 0,49 48,09 0,42 - 0,09 11,24

Source S&P GSCI Wheat XS0417182937 S0CR S&P GSCI Wheat Index Total Return 0,49 113,42 0,15 - 0,01 21,98

Rohstoffkörbe

ETFS Agriculture DJ-UBSCI DE000A0KRKB8 OD7U DJ-AIGCI Agriculture IndexSM 0,49 110,73 1,83 10,66 486,76 4,76

ETFS All Commodities DJ-UBSCI DE000A0KRKC6 OD7V DJ-AIGCI Commodity IndexSM 0,49 55,05 2,88 5,36 90,58 9,33

ETFS Energy DJ-UBSCI DE000A0KRKD4 OD7W DJ-AIGCI Energy IndexSM 0,49 44,94 1,61 2,44 62,88 9,62

ETFS Ex-Energy DJ-UBSCI DE000A0KRKE2 OD7X DJ-AIGCI Ex-Energy IndexSM 0,49 91,79 0,00 6,55 11,40 6,78

ETFS Grains DJ-UBSCI DE000A0KRKF9 OD7Y DJ-AIGCI Grains IndexSM 0,49 142,13 0,25 13,21 34,17 4,08

ETFS Industrial Metals DJ-UBSCI DE000A0KRKG7 OD7Z DJ-AIGCI Industrial Metals IndexSM 0,49 91,78 3,04 15,13 65,47 8,65

ETFS Livestock DJ-UBSCI DE000A0KRKH5 OD71 DJ-AIGCI Livestock IndexSM 0,49 102,43 0,58 -16,05 20,34 2,67

ETFS Petroleum DJ-UBSCI DE000A0KRKJ1 OD72 DJ-AIGCI Petroleum IndexSM 0,49 35,61 0,79 15,81 12,51 17,71

ETFS Precious Metals DJ-UBSCI DE000A0KRKK9 OD73 DJ-AIGCI Precious Metals IndexSM 0,49 39,03 1,65 -3,52 36,66 10,83

ETFS Softs DJ-UBSCI DE000A0KRKL7 OD74 DJ-AIGCI Softs IndexSM 0,49 78,93 0,08 5,60 21,29 3,72

Source S&P GSCI XS0417130035 S0CC S&P GSCI Total Return 0,49 42,29 0,24 - 0,02 29,87

Source S&P GSCI Light Energy XS0417130894 S0CE S&P GSCI Light Index Total Return 0,49 53,42 0,10 - 0,01 20,62

Source S&P GSCI Ultra Light Energy XS0417181889 S0CQ S&P GSCI Ultra Light Index Total Return 0,49 42,96 0,04 - 0,01 18,08

Source S&P GSCI Agriculture XS0417183406 S0CS S&P GSCI Agriculture Index Total Return 0,49 82,84 0,62 - 0,01 45,26

Source S&P GSCI Energy XS0417135695 S0CX S&P GSCI Energy Index Total Return 0,49 29,29 0,32 - 0,01 67,30


Die große ETF-Datenbank wird präsentiert von:

Aktuelle Handelsdaten fi nden Sie unter www.boerse-frankfurt.de/etf

Name ISIN Xetra- Benchmark Manage- XLM 2) durch. Wertent. 3) AUM 4) NAV 5)

Symbol ment- Mai Umsatz 1) 3 Monate Mai 09 Mai

Fee in % 2009 in Mio. in % in Mio. 2009

Euro Euro in Euro

Source S&P GSCI Non-Energy XS0417151544 S0CH S&P GSCI Non-Energy Total Return 0,49 54,58 0,00 - 0,00 15,10

Source S&P GSCI Natural Gas XS0417151114 S0CG S&P GSCI Natural Gas Index Total Return 0,49 75,85 0,56 - 0,08 2,34

Source S&P GSCI Petroleum XS0417152278 S0CJ S&P GSCI Petroleum Index Total Return 0,49 41,07 0,00 - 0,00 14,13

Source S&P GSCI Precious Metals XS0417152781 S0CK S&P GSCI Precious Metals Index Total Return 0,49 35,99 0,44 - 0,03 9,06

Source S&P GSCI Grains XS0417129961 S0CB S&P GSCI Grains Index Total Return 0,49 119,58 0,42 - 0,02 32,86

Source S&P GSCI Industrial Metals XS0417130381 S0CD S&P GSCI Industrial Metals Index Total Return 0,49 77,52 0,23 - 0,00 80,70

Source S&P GSCI Livestock XS0417150819 S0CF S&P GSCI Livestock Index Total Return 0,49 68,91 0,06 - 0,01 15,00

Source S&P GSCI Softs XS0417171815 S0CM S&P GSCI Softs Index Total Return 0,49 51,32 0,12 - 0,01 49,04

Rohstoffe, forward

ETFS Forward Agriculture DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX83 9GAL DJ-AIG Agriculture Sub-Index 3 Month Forward 0,49 135,61 0,14 8,72 52,04 7,76

ETFS Forward All Commodities DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX34 9GAF DJ-AIG All Commodities Sub-Index 3 Month Forward 0,49 157,19 0,25 6,02 3,74 17,76

ETFS Forward Grains DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVYB4 9GAP DJ-AIG Grains Sub-Index 3 Month Forward 0,49 152,09 0,01 9,73 11,47 6,87

ETFS Forward Industrial Metals DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX75 9GAK DJ-AIG Industrial Metals Sub-Index 3 Month Forward 0,49 135,47 0,06 14,86 0,81 12,24

ETFS Forward Livestock DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVYA6 9GAN DJ-AIG Livestock Sub-Index 3 Month Forward 0,49 116,14 0,30 -13,72 0,91 11,49

ETFS Forward Natural Gas DE000A0SVYC2 9GAQ DJ-AIG Natural Gas Sub-Index 3 Month Forward 0,49 108,56 0,13 -20,39 2,12 9,90

ETFS Forward Petroleum DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX59 9GAH DJ-AIG Petroleum Sub-Index 3 Month Forward 0,49 114,01 0,23 18,58 5,38 43,30

ETFS Forward Softs DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX91 9GAM DJ-AIG Softs Sub-Index 3 Month Forward 0,49 101,27 0,00 6,24 1,27 5,66

ETFS Foward Energy DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX42 9GAG DJ-AIG Energy Sub-Index 3 Month Forward 0,49 103,52 0,02 6,31 1,12 31,84

ETFS Foward Ex-Energy DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX67 9GAJ DJ-AIG Ex-Energy Sub-Index 3 Month Forward 0,49 140,20 0,01 5,88 0,20 11,14

Edelmetalle, physisch hinterlegt

ETFS Physical Gold DE000A0N62G0 VZLD Gold Spot 0,39 17,28 48,09 -8,22 1858,3 68,34

ETFS Physical Palladium DE000A0N62E5 VZLB Palladium Spot 0,49 117,01 0,84 8,38 43,01 16,50

ETFS Physical Platinum DE000A0N62D7 VZLA Platinum Spot 0,49 81,13 2,44 -0,64 226,12 82,14

ETFS Physical PM Basket DE000A0N62H8 VZLE Precious metals basket based on spot prices 0,43 59,58 2,91 -2,99 86,19 51,87

ETFS Physical Silver DE000A0N62F2 VZLC Silver Spot 0,49 39,79 13,87 5,21 197,41 10,85

Gold Bullion Securities DE000A0LP781 GG9B Gold Spot 0,40 22,57 45,75 -8,22 2980,8 67,51

Xetra-Gold DE000A0S9GB0 4GLD Gold Spot 0,36 20,04 157,30 -6,90 670,76 22,26

Rohstoffe, short

ETFS Short Agriculture DJ-UBSCI DE000A0V9XH7 9GAS Dow Jones - AIG Agriculture TR Index 0,98 128,60 0,08 -28,85 0,29 43,63

ETFS Short All Commodities DJ-UBSCI DE000A0V9XJ3 9GAT Dow Jones - AIG All Commodities TR Index 0,98 54,34 0,01 -25,71 0,25 51,31

ETFS Short Aluminium DJ-UBSCI DE000A0V9XT2 9GA2 Dow Jones - AIG Aluminium TR Index 0,98 167,72 0,21 -16,23 2,03 69,55

ETFS Short Coca DJ-UBSCI DE000A0V9YF9 4RTQ Dow Jones - AIG Cocoa TR Index 0,98 108,52 0,43 -19,78 0,99 30,96

ETFS Short Coffee DJ-UBSCI DE000A0V9XU0 9GA3 Dow Jones - AIG Coffee TR Index 0,98 97,78 0,38 -27,27 1,28 40,39

ETFS Short Copper DJ-UBSCI DE000A0V9XV8 9GA4 Dow Jones - AIG Copper TR Index 0,98 73,77 0,49 -40,09 7,79 43,55

ETFS Short Corn DJ-UBSCI DE000A0V9XW6 9GA5 Dow Jones - AIG Corn TR Index 0,98 151,52 0,07 -26,25 0,43 40,41

ETFS Short Cotton DJ-UBSCI DE000A0V9XX4 9GA6 Dow Jones - AIG Cotton TR Index 0,98 89,52 0,13 -33,24 0,91 47,29

ETFS Short Crude Oil DJ-UBSCI DE000A0V9XY2 9GA7 Dow Jones - AIG Crude Oil TR Index 0,98 31,88 0,94 -35,97 25,02 51,20

ETFS Short Energy DJ-UBSCI DE000A0V9XK1 9GAU Dow Jones - AIG Energy TR Index 0,98 58,99 0,20 -27,29 0,61 59,53

ETFS Short Ex - Energy DJ-UBSCI DE000A0V9XL9 9GAV Dow Jones - AIG Ex-Energy TR Index 0,98 126,55 0,00 -25,67 0,03 46,48

ETFS Short Gasoline DJ-UBSCI DE000A0V9XZ9 9GA8 Dow Jones - AIG Unleaded Gas TR Index 0,98 60,98 0,00 -37,38 0,57 39,22

ETFS Short Gold DJ-UBSCI DE000A0V9X09 9GA9 Dow Jones - AIG Gold TR Index 0,98 36,82 1,80 -15,24 7,53 30,47

ETFS Short Grains DJ-UBSCI DE000A0V9XM7 9GAW Dow Jones - AIG Grains TR Index 0,98 143,23 0,08 -30,71 0,33 41,80

ETFS Short Heating Oil DJ-UBSCI DE000A0V9X17 4RTA Dow Jones - AIG Heating Oil TR Index 0,98 60,51 0,08 -33,83 0,61 47,72

ETFS Short Industrial Metals DJ-UBSCI DE000A0V9XN5 9GAX Dow Jones - AIG Industrial Metals TR Index 0,98 134,08 0,00 -32,66 2,76 54,67

ETFS Short Lead DJ-UBSCI DE000A0V9YC6 4RTM Dow Jones - AIG Lead TR Index 0,98 115,37 0,21 -43,96 0,89 45,88

ETFS Short Lean Hogs DJ-UBSCI DE000A0V9X25 4RTB Dow Jones - AIG Lean Hogs TR Index 0,98 92,48 0,02 -0,60 0,82 59,18

65


Name ISIN Xetra- Benchmark Manage- XLM 2) durch. Wertent. 3) AUM 4) NAV 5)

Symbol ment- Mai Umsatz 1) 3 Monate Mai 09 Mai

Fee in % 2009 in Mio. in % in Mio. 2009

Euro Euro in Euro

ETFS Short Live Cattle DJ-UBSCI DE000A0V9X33 4RTC Dow Jones - AIG Live Cattle TR Index 0,98 92,41 0,07 -8,08 0,15 47,62

ETFS Short Livestock DJ-UBSCI DE000A0V9XP0 9GAY Dow Jones - AIG Livestock TR Index 0,98 103,28 0,00 -4,72 0,13 52,74

ETFS Short Natural Gas DJ-UBSCI DE000A0V9X41 4RTD Dow Jones - AIG Natural Gas TR Index 0,98 61,72 1,12 -1,65 1,82 79,67

ETFS Short Nickel DJ-UBSCI DE000A0V9X58 4RTE Dow Jones - AIG Nickel TR Index 0,98 125,37 0,00 -38,83 0,66 46,13

ETFS Short Petroleum DJ-UBSCI DE000A0V9XQ8 9GAZ Dow Jones - AIG Petroleum TR Index 0,98 51,86 0,22 -35,79 0,64 48,47

ETFS Short Platinum DJ-UBSCI DE000A0V9YD4 4RTN Dow Jones - AIG Platinum TR Index 0,98 91,31 0,48 -20,59 0,67 49,57

ETFS Short Precious Metals DJ-UBSCI DE000A0V9XR6 9GA0 Dow Jones - AIG Precious Metals TR Index 0,98 48,29 0,05 -19,12 0,19 30,71

ETFS Short Silver DJ-UBSCI DE000A0V9X66 4RTF Dow Jones - AIG Silver TR Index 0,98 41,70 1,03 -28,62 2,20 29,35

ETFS Short Softs DJ-UBSCI DE000A0V9XS4 9GA1 Dow Jones - AIG Softs TR Index 0,98 79,08 0,00 -25,51 0,64 42,46

ETFS Short Soybean Oil DJ-UBSCI DE000A0V9X74 4RTG Dow Jones - AIG Soybean Oil TR Index 0,98 137,42 0,09 -29,77 0,35 48,46

ETFS Short Soybeans DJ-UBSCI DE000A0V9X82 4RTH Dow Jones - AIG Soybeans TR Index 0,98 146,14 0,00 -35,89 0,44 35,38

ETFS Short Sugar DJ-UBSCI DE000A0V9X90 4RTJ Dow Jones - AIG Sugar TR Index 0,98 89,00 0,39 -20,43 1,24 36,45

ETFS Short Tin DJ-UBSCI DE000A0V9YE2 4RTP Dow Jones - AIG Tin TR Index 0,98 179,95 0,19 -34,40 0,48 33,53

ETFS Short Wheat DJ-UBSCI DE000A0V9YA0 4RTK Dow Jones - AIG Wheat TR Index 0,98 133,67 0,31 -28,18 1,10 47,09

ETFS Short Zinc DJ-UBSCI DE000A0V9YB8 4RTL Dow Jones - AIG Zinc TR Index 0,98 117,97 0,30 -37,83 0,30 42,61

Rohstoffe, gehebelt

ETFS Leveraged Agriculture DJ-UBSCI DE000A0V9YG7 4RTR Dow Jones - AIG Agriculture TR Index 0,98 177,84 0,05 34,21 2,22 14,13

ETFS Leveraged All Commodities DJ-UBSCI DE000A0V9YH5 4RTS Dow Jones - AIG All Commodities TR Index 0,98 97,10 0,30 21,59 1,96 10,48

ETFS Leveraged Aluminium DJ-UBSCI DE000A0V9YS2 4RT1 Dow Jones - AIG Aluminium TR Index 0,98 147,70 0,41 -4,43 0,67 4,87

ETFS Leveraged Cocoa DJ-UBSCI DE000A0V9ZE9 4RUP Dow Jones - AIG Cocoa TR Index 0,98 160,24 0,54 -3,25 1,08 23,16

ETFS Leveraged Coffee DJ-UBSCI DE000A0V9YT0 4RTZ Dow Jones - AIG Coffee TR Index 0,98 116,63 0,79 27,67 1,33 18,93

ETFS Leveraged Copper DJ-UBSCI DE000A0V9YU8 4RT3 Dow Jones - AIG Copper TR Index 0,98 77,55 0,85 71,37 2,24 7,67

ETFS Leveraged Corn DJ-UBSCI DE000A0V9YV6 4RT4 Dow Jones - AIG Corn TR Index 0,98 220,27 0,27 22,95 1,36 12,19

ETFS Leveraged Cotton DJ-UBSCI DE000A0V9YW4 4RT5 Dow Jones - AIG Cotton TR Index 0,98 113,09 0,21 45,96 0,80 8,58

ETFS Leveraged Crude Oil DJ-UBSCI DE000A0V9YX2 4RT6 Dow Jones - AIG Crude Oil TR Index 0,98 68,40 12,96 34,94 109,21 3,84

ETFS Leveraged Energy DJ-UBSCI DE000A0V9YJ1 4RTT Dow Jones - AIG Energy TR Index 0,98 82,40 0,11 12,84 0,96 4,80

ETFS Leveraged Ex-Energy DJ-UBSCI DE000A0V9YK9 4RTU Dow Jones - AIG Ex-Energy TR Index 0,98 151,26 0,01 24,31 0,19 14,03

ETFS Leveraged Gasoline DJ-UBSCI DE000A0V9YY0 4RT7 Dow Jones - AIG Unleaded Gas TR Index 0,98 91,07 0,04 53,53 1,06 7,85

ETFS Leveraged Gold DJ-UBSCI DE000A0V9YZ7 4RT8 Dow Jones - AIG Gold TR Index 0,98 62,81 2,11 -5,94 17,21 29,49

ETFS Leveraged Grains DJ-UBSCI DE000A0V9YL7 4RTV Dow Jones - AIG Grains TR Index 0,98 200,09 0,10 39,79 1,47 13,21

ETFS Leveraged Heating Oil DJ-UBSCI DE000A0V9Y08 4RT9 Dow Jones - AIG Heating Oil TR Index 0,98 79,06 0,19 32,17 0,95 6,40

ETFS Leveraged Industrial Metals DJ-UBSCI DE000A0V9YM5 4RTW Dow Jones - AIG Industrial Metals TR Index 0,98 139,39 0,14 43,05 0,89 6,80

ETFS Leveraged Lead DJ-UBSCI DE000A0V9ZB5 4RUL Dow Jones - AIG Lead TR Index 0,98 165,09 0,18 85,15 1,49 5,41

ETFS Leveraged Lean Hogs DJ-UBSCI DE000A0V9Y16 4RUA Dow Jones - AIG Lean Hogs TR Index 0,98 125,71 0,11 -31,71 1,32 11,58

ETFS Leveraged Live Cattle DJ-UBSCI DE000A0V9Y24 4RUB Dow Jones - AIG Live Cattle TR Index 0,98 126,31 0,10 -17,23 0,48 18,27

ETFS Leveraged Livestock DJ-UBSCI DE000A0V9YN3 4RTX Dow Jones - AIG Livestock TR Index 0,98 136,88 0,01 -23,19 0,56 15,66

ETFS Leveraged Natural Gas DJ-UBSCI DE000A0V9Y32 4RUC Dow Jones - AIG Natural Gas TR Index 0,98 136,20 1,02 -44,15 11,99 2,15

ETFS Leveraged Nickel DJ-UBSCI DE000A0V9Y40 4RUD Dow Jones - AIG Nickel TR Index 0,98 165,78 0,24 62,05 1,93 3,61

ETFS Leveraged Petroleum DJ-UBSCI DE000A0V9YP8 4RTY Dow Jones - AIG Petroleum TR Index 0,98 70,14 0,07 38,69 0,88 5,06

ETFS Leveraged Platinum DJ-UBSCI DE000A0V9ZC3 4RUM Dow Jones - AIG Platinum TR Index 0,98 118,55 0,69 4,99 3,86 9,32

ETFS Leveraged Precious Metals DJ-UBSCI DE000A0V9YQ6 4RTZ Dow Jones - AIG Precious Metals TR Index 0,98 69,73 0,78 1,35 3,48 25,36

ETFS Leveraged Silver DJ-UBSCI DE000A0V9Y57 4RUE Dow Jones - AIG Silver TR Index 0,98 75,16 2,69 19,94 12,97 13,87

ETFS Leveraged Softs DJ-UBSCI DE000A0V9YR4 4RT0 Dow Jones - AIG Softs TR Index 0,98 116,86 0,00 22,25 0,88 16,42

ETFS Leveraged Soybean Oil DJ-UBSCI DE000A0V9Y65 4RUF Dow Jones - AIG Soybean Oil TR Index 0,98 195,06 0,09 35,49 0,92 9,11

ETFS Leveraged Soybeans DJ-UBSCI DE000A0V9Y73 4RUG Dow Jones - AIG Soybeans TR Index 0,98 207,97 0,12 62,56 1,53 19,26

ETFS Leveraged Sugar DJ-UBSCI DE000A0V9Y81 4RUH Dow Jones - AIG Sugar TR Index 0,98 113,06 0,23 2,61 2,01 18,98

ETFS Leveraged Tin DJ-UBSCI DE000A0V9ZD1 4RUN Dow Jones - AIG Tin TR Index 0,98 317,70 0,16 50,51 0,53 15,36

ETFS Leveraged Wheat DJ-UBSCI DE000A0V9Y99 4RUJ Dow Jones - AIG Wheat TR Index 0,98 224,25 0,22 22,63 1,47 6,33

ETFS Leveraged Zinc DJ-UBSCI DE000A0V9ZA7 4RUK Dow Jones - AIG Zinc TR Index 0,98 156,49 0,17 56,60 0,92 7,55

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ABN Market Access

Emittenten

XXXXXX 2009

Theodor-Heuss-Allee 80 | 60486 Frankfurt | www.abnamromarketaccess.de | 0 69/26 90 06 66

BNP Paribas Investment Partners

Grüneburgweg 14 | 60322 Frankfurt | www.easyetf.com | 0 69/71 93 63 61

Comstage

Mainzer Landstr. 153 | 60327 Frankfurt | www.comstage.de | 0 69/13 64 33 33

Credit Suisse

Giesshübelstr. 40 | CH-8070 Zürich | www.credit-suisse.com/de | 00 41/44/3 35 11 11

db x-trackers

Theodor-Heuss-Allee 70 | 60486 Frankfurt | www.dbxtrackers.de | 0 69/91 03 05 49

ETFlab

Wilhelm-Wagenfeld-Str. 20 | 80807 München | www.etfl ab.de | 0 89/3 27 29 33 33

ETF Securities

2 London Wall Buildings | London EC2M 5UU | www.etfsecurities.com | 00 44/20/74 48 43 30

Invesco Power Shares

Bleichstr. 60–62 | 60313 Frankfurt | www.invescopowershares.net | 0 69/29 80 78 00

iShares

Max-Joseph-Str. 6 | 80333 München | www.ishares.de | 0 89/4 27 29 58 58

Lyxor

Neue Mainzer Str. 46–50 | 60325 Frankfurt | www.lyxoretf.de | 0 69/7 17 44 44

Source

88 Wood Street | London EC2V 7RS | www.source.info | 00 44/20/33 70 11 08

State Street Global Advisors

Brienner Str. 59 | 80333 München | www.ssga.fr | 0 89/5 58 74 22

UBS Global Asset Managers

P.O. Box | CH-8098 Zürich | www.ubs.com/etf | 00 41/44/2 34 92 66

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