FRANKENSTEIN, DRACULA UND WERWOLF H20 MACH'S ...

gymnasium.am.steinwald.de

FRANKENSTEIN, DRACULA UND WERWOLF H20 MACH'S ...

FRANKENSTEIN, DRACULA UND WERWOLF

Schön-schaurige Gruselparty am Steinwaldgymnasium lässt Zombies auferstehen – Seite 20

H20 MACH‘S BUNTER

Schwarze Oliven feat. Himbeersaft meets Hyazinthenblüte vs. Hortensienblüte – Seite 12

REGALBRETT MIT MEHRWERT

Füller, Monopoly und Käsebrot können Kinder aus Ruanda helfen – Seite 16

EIN LEBEN ZWISCHEN SCHULE UND FUSSBALL

Fußballprofi und trotzdem Abitur? Jan, Nino und Dennis berichten von ihrem Alltag – Seite 22

EIN WETTBEWERB UND SEINE FOLGEN

Minister überreicht Preis für Schülerprojekt Kippausunnraachnet – Seite 4

A25

Januar 2012

Das Schüler-Eltern-Lehrer Magazin

des Gymnasiums am Steinwald


Neubau, Kauf und Modernisierung? Erfüllen Sie sich doch einfach Ihre ganz persönlichen Wohnwünsche.

Mit der TÜV-geprüften Baufinanzierung der Bank 1 Saar. www.bank1saar.de/baufinanzierung

Damit Träume keine bleiben.

02

KLASSE 9ml

BEI SINNTEC

Am 25. Mai 2011 besuchten die »Physiker« der

9ml zusammen mit ihrer Fachlehrerin Frau

Weiskircher die Universität des Saarlandes.

Im Schülerlabor SinnTec wurden die Schüler

zuerst mit dem Zusammenbau von Schaltkreisen

vertraut gemacht. Nach ein wenig Übung im

Löten war es dann möglich, selbst einen elektronischen

Temperatursensor zusammenzubauen

und in der Praxis zu erproben.

Anschließend hatten die jungen Forscher ein

kräftiges Mittagessen in der Mensa verdient.

Für alle war dieser etwas andere Schulvormittag

ein schönes Erlebnis, zumal die Fachrichtung

Mechatronik sowohl die Fahrtkosten als auch

die Kosten für das Mittagessen übernahm.

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LATEINKLASSE

GEWINNT 100 EURO

Die Lateinschülerinnen und –schüler der Klasse 10ls des Schuljahres 2010/11 haben durch

ihre Teilnahme am Projekt mosella ein Preisgeld von 100 Euro gewonnen. Das vom

Altphilologenverband des Saarlandes zur Verfügung gestellte Geld wurde der Klasse kurz

vor den Sommerferien von Walter Siewert, dem Vorsitzenden des Verbandes, überreicht.

Das Projekt „motiviertes selbstreguliertes lernen im lateinunterricht“ im Rahmen der

Dissertation von Daniela Wagner stellt Möglichkeiten einer Kombination von Übersetzungs-

und Selbstregulationsstrategien im Lateinunterricht der 10. Klasse vor und wurde

mit dem Lateinteil der Klasse 10ls in mehreren Trainingseinheiten durchgeführt.

Großes Lob erhielten die Schüler vom Uniteam wegen ihrer Kooperation und Disziplin.

Im Rahmen des Projektes; zudem erwiesen sie sich als »Testsieger« unter allen teilnehmenden

Klassen: Sie erzielten nämlich die besten Übersetzungsresultate – Glückwunsch

an alle Beteiligten! Das Geld wurde für ein Prandium als Abschluss der drei Jahre Lateinunterricht

verwendet.

LateinschülerInnen zusammen mit Walter Siewert (1.v.r.), Herrn Taffner (2.v.r.) und Frau Wagner (5.v.r.),

Frau Weiskircher-Hemmer und Frau Hemmer

03


04

Ein Wettbewerb

und seine Folgen

Lange hatte es gedauert, bis ein gemeinsamer Termin

gefunden war. Dann war es endlich so weit: Bildungsminister

Klaus Kessler besuchte das Gymnasium am

Steinwald, um uns, der evangelischen Religionsklasse

9m1/ls/s1, den Preis für den bundesweiten zweiten Platz

im Kreativwettbewerb von »Be smart don't start« zu

überreichen.

Am Morgen des 16. September 2011 fand eine kleine

Feier im Geschichts- bzw. Politikraum statt. Zusammen

mit Frau Weiskircher-Hemmer und Frau Hrasky,

unserer Religionslehrerin, begrüßten wir die Gäste, so

beispielsweise Mathias Lindau von der Neunkircher

Beratungs- und Behandlungsstelle »Die Brigg«, der uns

bei unserem Projekt unterstützt hatte, vor allem aber

unseren wichtigsten Gast, Herrn Kessler.

Zu Beginn informierte Frau Hrasky in einer kurzen Rede

die anwesende Presse und den Minister über unser Projekt

»Kippausunnraachnet«. Danach durften auch unsere

drei Sprecherinnen, Marie Köcher, Kathrin Rhein und

Selina Kist, ein paar Worte sagen, bevor Frau Weiskircher-Hemmer

in ihrer Rede unser Anti-Raucher-Projekt

lobte. Die Schlussrede hielt Herr Kessler und überreichte

uns anschließend einen Gutschein über 350 Euro. Dann

gingen wir zum gemütlichen Teil über: Es gab Kuchen,

Häppchen und Getränke. Außerdem durften wir Fragen

an den Minister stellen. Zunächst hatten wir noch einige

Anlaufschwierigkeiten, doch später wurden dann doch


einige Fragen gestellt und von Herrn Kessler beantwortet.

Nach der zweiten Stunde verabschiedete sich der

Minister jedoch, weil er noch weitere Termine wahrnehmen

musste.

Am Abend desselben Tages fand der Schulneujahrsempfang

in der Aula unserer Schule statt, zu der alle

Schülerinnen und Schüler, die am Projekt teilgenommen

hatten, eingeladen waren. Frau Weiskircher-Hemmer

lobte nochmals unsere Arbeit und unser Engagement

und überreichte den anwesenden Teilnehmern jeweils

ein Buchgeschenk.

In den folgenden Wochen beschäftigte uns die Frage,

was wir mit unserem Preisgeld anfangen wollten. Wir

beschlossen, den größten Teil für einen guten Zweck zu

spenden: Am 12. Dezember 2011 überreichten wir den

Sprechern der Elterninitiative krebskranker Kinder, Frau

Schmitt und Familie Gräser, einen Scheck in Höhe von

250 Euro. Von den restlichen 100 Euro hatten wir uns einige

Tage zuvor eine große Ladung Pizzen in die Schule

bestellt, die wir mit großem Genuss gegessen haben.

Björn Süsser

05


Gymnasium am Steinwald

Schule des Landkreises

Neunkirchen

Am Mädchenrealgymnasium

66538 Neunkirchen

06

Telefon: 06821 / 90 98 0

Telefax: 06821 / 90 98 33

Sekretariat geöffnet:

Mo – Fr von 07.45 – 15.00

Uhr

SPORTKURS IM

FITNESS-STUDIO

Text: Tobias Ebelshäuser,

Esra Çelebi

GESUCHT: PERSÖNLICHE

ERLEBNISBERICHTE UND

ALTE BILDER

Das Gymnasium am Steinwald feiert im

Jahre 2014 sein 150-jähriges Bestehen. Dieses

außergewöhnliche Jubiläum wirft seine

Schatten voraus. Unsere Schule möchte

zu diesem Anlass eine neue Festschrift herausbringen.

Gemäß unserem Schulmotto

»Eltern, Lehrer und Schüler in einem Boot«

sollen auch alle drei Säulen unserer Schulgemeinschaft

zu Wort kommen und in das

rechte Bild gerückt werden. Daher wenden

wir uns schon heute an alle Ehemaligen

(Schüler wie Eltern) des Gymnasiums am

Steinwald: Schreiben Sie uns ihre persönlichen

Erinnerungen, die Sie mit unserer

Schule verbinden! Ob lustig oder ernst,

Thema im G-Kurs Sport bei Herrn Braun

sowie Herrn Schlicker war im Halbjahr

12/1 Ausdauer und Fitness. Allerdings trafen

sich die Kurse für diese Einheit nicht

wie gewohnt in der Sporthalle, sondern im

Fitness-Studio ac1 in Neunkirchen.

So begann der Montagmorgen mit einer

halben Stunde Ausdauertraining auf

Cross-Trainern, Steppern oder Fahrrädern.

Anschließend folgte ein Zirkeltraining,

bei dem jeweils verschiedene Muskelpartien

abwechslungsreich trainiert wurden.

Das Fitness-Studio bot natürlich noch

viel mehr Geräte, so durften wir in einem

freien Training die Geräte ausprobieren.

Dadurch lernten wir am praktischen Beispiel

die Funktion und Funktionsweise der

verschiedenen Muskeln.

Wir möchten uns hiermit nochmals

herzlich beim Fitness-Studio ac1 für die

kostenlosen Trainingseinheiten bedanken!

Dank dieses großzügigen Angebots

konnten wir Sportunterricht der anderen

Art erleben.

ob über Klassenfahrten oder Ausflüge, ob

über Schulfeste oder Projekte, oder einfach

Geschichten aus dem Unterricht und den

Klassen – alles ist willkommen! Neben den

Berichten suchen wir auch alte Fotos aus

dem Schulleben!

Haben Sie Interesse? Für Fragen steht

Ihnen Herr Stoll telefonisch unter

06821/90980 oder elektronisch unter

»albert.stoll@gmx.de« gerne zur Verfügung!

Wir freuen uns über ihre Beiträge

oder über ihre Bilder, die Sie selbstverständlich

unversehrt zurückbekommen

werden.


Als wir, die Kurse von Frau Schwarz, Frau Hans

und Herrn Clemens unter Begleitung von Frau

Baumann, uns am Sonntag, den 10.04.2011, gegen

22 Uhr, beflügelt von der Vorfreude auf eine

unvergessliche Kursfahrt, am Busparkplatz des

Gymnasiums am Steinwald trafen, traten wir eine

ungemütliche Nachtfahrt Richtung Gardasee an.

Angekommen am Campingplatz, der Residenz

der nächsten Tage, konnten im Schein der frühen

italienischen Sonne jedoch auch die nächtlichen,

durch Hitze und enge Sitze verursachten Qualen

vergessen werden. Unter einer für einen Montagmorgen

gewöhnlichen Müdigkeit leidend, wurden

wir von einer Angestellten über die Regeln des

Campingplatzes instruiert. Kurz darauf begann

mit dem Mittagessen eine pastareiche Woche.

Nach einer kurzen Mittagsruhe begaben wir uns

nach Peschiera. Dort hatten wir die Gelegenheit

uns frei zu bewegen und uns die örtliche Kultur

sowie Gastronomie zu Gemüte zu führen. Der Tag

endete mit Freizeit und Sonnenschein für alle.

Am nächsten Tag brachen wir nach dem Frühstück

direkt auf nach Verona. Sicher ans Ziel gebracht

von unserem stets gut gelaunten Busfahrer Erwin,

kamen wir gegen 10:00 Uhr in Verona an. Etwas

KURSFAHRT

ZUM GARDASEE

hektisch geführt von Herrn Clemens, sahen wir die

bedeutendsten Orte der Stadt, so zum Beispiel den

Balkon von Romeo und Julia, den wohl bekanntesten

Ort in Verona. An dieser Stelle nutzten auch

viele die Gelegenheit, sich mit der Figur der Julia in

einer etwas eigenartigen Pose ablichten zu lassen;

ein Ritual, welches zukünftiges Glück in der Liebe

verspricht. Natürlich war uns auch in Verona Freizeit

gegönnt, in der wir das italienische Großstadtleben

erleben konnten. Trotz eines Gewitters, das

die Aktivitäten im Freien erheblich einschränkte,

konnte der Abend gemütlich beendet werden.

An Tag 3 machten wir uns, erneut in aller Frühe,

auf den Weg nach Venedig. Nach etwa 2 Stunden

erreichten wir die Fähre, die uns in die Lagunenstadt

brachte. Dort angekommen, wurde uns

sowohl die Geschichte bedeutender Monumente

wie der Basilica San Marco und des Dogenpalastes

als auch einfacher Bauten in der tieferen Altstadt

Venedigs erläutert. Beeindruckt von dem atemberaubenden

Anblick der schwimmenden Stadt,

traten wir den Heimweg über Wasser und Land an.

Durch die Nutzung des Volleybaldfeldes und des

recht spartanisch gehaltenen Disco-Abends folgte

auch am vorletzten Tag ein unterhaltsamer Abend.

Als Tag 4 und somit der vorletzte Tag des Aufenthaltes

kam, fuhren wir mit dem Bus nach Riva del

Garda. Von dort fuhren wir mit einem etwas in die

Jahre gekommenen Speedboat weiter nach Limone,

wo wir erneut unsere Bewegungsfreiheit auskosten

konnten. Von Limone ging es weiter nach

Malcesine, wo uns schließlich am späten Nachmittag

unser sympathischer Busfahrer abholte. Dann

begann der Abschlussabend, der bis auf kleinere

Unangebrachtheiten, die etwas Unmut bereiteten,

sehr heiter und amüsant ablief.

Am nächsten Tag fuhren wir gegen 8:30 los, womit

eine weitere quälende Busfahrt begann. Dementsprechend

erleichtert waren alle Beteiligten, als wir

gegen Abend in Neunkirchen wieder auf deutschem

Boden wandeln konnten. So endete die sehr

unterhaltsame und kurzweilige Kursfahrt.

Text und Fotos: Tobias Ebelshäuser

07


08

Frankfurt am Main, 15:45 Uhr. Mit gemischten Gefühlen stiegen

wir in das Flugzeug, welches uns in das Reich der Mitte bringen

sollte. Nach 10 Stunden Flug voller Träume von Frühlingsrollen

und Glückskeksen landeten 12 erschöpfte Saarländer mit völlig

verschieden Erwartungen in dem chaotischen Chengdu. Staub

, Lärm und Verkehr – Gewöhnungsbedürftig! An der Chengdu

Experimental Foreign Languages School wurden wir dann

jedoch ganz herzlich von unseren Austauschpartnern und deren

Familien begrüßt. Einige bekamen kleine Willkommensgeschenke

wie z.B. Schlüsselanhänger oder ein Strauß voller Plastik-

blumen! Schnell hatten wir uns an den chinesischen Alltag und

die chinesischen Sitten gewöhnt, obwohl uns jetzt noch einige

Sachen merkwürdig erscheinen, wie z.B. die Toiletten.

Die ersten sieben Tage in dem immer wieder überraschenden

Land verbrachten wir in Chengdu bei unseren Gastfamilien.

Jeden Tag besuchten wir beeindruckende Sehenswürdigkeiten.

Unter anderem den Giant Leshan Buddha , die Panda-Aufzuchtstation

oder verschiedene Tempelanlagen. Auch mit unseren

Austauschpartnern hatten wir sehr viel Spaß , die sich stets um

unser Wohl bemühten und uns auch nach dem Tagesprogramm

REISE NACH

CHENGDU IN

CHINA

immer noch sehr viel Neues kennen lernen

liessen. Nach sieben Tagen in Chengdu traten

wir dann am 17.10.2011 die Reise nach Peking

an, wo wir in einem Hotel nächtigten, welches

unsere Sponsoren Goldwind und Vensys auch

bezahlten. Dort verbrachten wir dann drei weitere

spannende und wundervolle Tage in denen

wir hauptsächlich bekannte Sehenswürdigkeiten

besichtigten. Unter anderem besichtigten wir

die chinesische Mauer, den Himmelstempel, die

verbotene Stadt und das Olympia Stadion.

Am 20.10.2011 ging es dann zurück in unsere

Heimat, welche wir was manche Gewohnheiten

und Sitten betreffen sehr zu schätzen lernten.

Uns allen hat der Austausch sehr viel Spaß gemacht

, neue Eindrücke von einer anderen Kultur

verschafft und einen Einblick in das sonst so

fremde China gewährt. Wir wären alle jederzeit

bereit erneut ein solches Abenteuer anzutreten

und können jedem nur dazu raten eine solche

Gelegenheit zu nutzen , wenn sie einem sich

anbietet! Vielen Dank für´s Lesen!


ER STAHL, WEIL

ES IHM GEFAHL!

Der Lateinunterricht gilt als staub-

trocken, langweilig und humorlos. Nicht

nur die Lateinlehrer tun alles, um den

schlechten Ruf des Faches zu beseitigen,

auch Schüler tragen – allerdings eher

unfreiwillig – dazu bei, indem sie gerade

beim Übersetzen wunderbare Stilblüten

liefern. Denn es stellt sich heraus, dass

oft nicht die lateinische, sondern viel-

mehr die deutsche Sprache die eigentliche

Herausforderung ist. So stellt zum

Beispiel die Bildung des Präteritums bei

den starken Verben ein zum Teil unüberwindliches

Problem dar:

»Caesar verzog – äh, verzeihte – denjenigen,

die aus der Schlacht entflogen – äh,

entflohen – waren.«

»Seeräuber überfallten ein Schiff.«

»Er denkte sich eine List aus.«

»Er hat sich hingesessen.«

»Sie ruften und widerruften.«

»Er ist verschollen – heißt es dann im

Aktiv ›er verschellt‹ oder ›er verschillt‹?«

»Ich verbete dir das!«

»Sie bitteten demütig um Gnade.«

»Sie boten darum, dass …«

Aber auch die verschiedenen Bedeutungen

einiger Verben führen zu Verwirrung:

adire – hingehen / angreifen:

»Aeneas griff Sibylle an«

(statt: Er ging zu ihr hin)

petere – erstreben / wollen / verlangen /

angreifen: »Cornelius und Julia wollten

am Morgen.« (Anmerkung: Cornelius

und Julia sind Geschwister!);

»Marcus und Laura werden morgen den

Rhein angreifen« (Übersetzung in einer

Klassenarbeit).

Richtig

Gegenwind und starke

Unwetter drohen den Plänen.

Der König (gemeint: Alex-

ander der Große) brachte mit

Elefanten das Heer der Feinde

durcheinander und daher wurde

das Heer der Römer besiegt.

Falsch

Aber der Abend naht und schließt

mit der Zeit die

großen Häuser ein.

· Der König der Elefanten verwirrte

die Feinde mit einem Heer von

Römern, die siegten.

· Der König der Elefanten war

verwirrt und die Römer opferten

dem heiligen Stier die Priester.

Alle oben zitierten Übersetzungen sind lediglich eine kleine Auswahl;

die meisten stammen aus dem laufenden Schuljahr! Eine

schon jetzt zum Klassiker gewordene Übersetzung der diesjährigen

10ml ist das Verb »stehlen«, das immer wieder für Lacher

sorgte: »Er stohl das Bild.«

»Frau Hemmer, heißt es: ›er stohl‹, ›er stahl‹, ›er stiehl‹ oder ›er

stiehlte‹?« Und die beste Übersetzung überhaupt (danke, René!),

die zum Running Gag des Schuljahres wurde und die in so gut

wie jeder Stunde zitiert wird: »Er stahl, weil es ihm gefahl!«

Gratias ago an alle meine Lateiner/innen für eure Beiträge!

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Michelle Euschen,

Antonia Schischko

und Maja Waldura

10

UNSERE FAHRT

NACH BAERENTHAL

Die dreitägige Sommerklassenfahrt der Klasse

7a nach Baerenthal (Frankreich), mit unseren

Begleitpersonen Ellen Johann und Michaela Vus,

war mit vielen Abenteuern verbunden. Die zweistündige

Busfahrt gestalteten wir sehr abwechslungsreich,

so zum Beispiel mit Musikhören,

Bilder machen, singen, Witze erzählen …

Als wir dann endlich an unserem Zielort angekommen

waren, sahen wir zum ersten Mal

die tolle Landschaft und das wunderschöne,

erholsame Gelände der Jugendfreizeit- und Bildungsstätte

Baerenthal. Daraufhin wurden wir

in unsere Zelthütten eingewiesen. Dort lebten

wir uns erst mal ein und packten unser Gepäck

aus. Nach 30 Minuten, gerade fertig, mussten

wir schon zum Mittagessen in den Speisesaal.

Danach stand der erste Ausflug auf dem

Plan: Keschern am Flussufer. Wir lernten viele

verschiedene Tierarten kennen und gestalteten

einen Personalausweis für die außergewöhnlichsten

Tiere im Flussbett. Am ersten Abend

unternahmen wir eine Nachtwanderung auf

einen hohen Berg und beobachteten Fledermäuse

in der Dämmerung. Leider durften wir abends

nach 22 Uhr keine geheimen Ausflüge mehr unternehmen.

Natürlich hielten wir das nicht ein

und verabredeten uns mit den Jungs. Da unsere

beiden Lehrerinnen allerdings sehr aufmerksam

waren, erwischten sie uns bei unserem Treffen,

und dies wurde dann, bevor es richtig angefangen

hatte, schon wieder beendet.

Am 2. Tag ging es morgens um 8 Uhr zum Frühstück.

Anschließend hatten wir etwas Zeit für

uns: Volleyball spielen, Schachspielen auf einem

großen Schachfeld, Tischtennisspielen … all das

machte viel Freude. Nun war Zeit für unsere

nächste große Aktivität: Klettern im Hochseilgarten.

Doch bevor es hoch hinaus ging, spielten

wir erst einmal gemeinsam mit unseren Lehrerinnen

und den Kletterlehrern (Ulli & Robin)

lustige Spiele wie Kennenlernspiele, Pyramiden

bauen, Seilspringen usw. Dabei hatten wir sehr

viel Spaß und eine riesige Vorfreude auf den

hohen Parcours. Leider aber mussten wir uns

immer noch gedulden, denn erst sollte man auf

dem kleinen Parcours üben. Danach ging es für

die Nichtschwindelfreien auf 7 Meter und für

die anderen Kinder sogar bis auf 20 Meter hoch

hinaus. Als wir dann an unserem Ziel in großer

Höhe ankamen, sollten wir uns rückwärts in die

Tiefe fallen lassen. Das war nichts für schwache

Nerven und gab einen Adrenalinkick. Unsere

mutigen Lehrerinnen hatten schon mit der

ersten Höhe zu kämpfen, meisterten sie dann

allerdings mit Bravour. Zum Abendessen machten

wir unser eigenes Lagerfeuer und grillten

alles, was wir in die Finger bekamen. Am späten

Abend bereiteten wir unsere große Abschlussparty

vor. Die DJs brachten gute Musik zum

Abtanzen und Mitsingen. Das Highlight des

Abends war ein cooler Luftgitarrenwettbewerb

und die Wahl zu Mister und Miss Baerenthal.

Leider ging dieser Abend, wie die anderen Momente,

viel zu schnell vorbei.

Am nächsten Morgen brachen wir nach dem

Frühstück wieder in Richtung Heimat auf. Bei

einem Stopp auf der Heimfahrt, besichtigten

wir noch den Simserhof mit der Maginot Linie.

Dort stiegen wir unendlich viele Treppenstufen

unter die Erde und bekamen das unterirdische

Leben der Soldaten im 2. Weltkrieg zu Gesicht.

Nach fast zweistündiger Besichtigung und dem

Aufstieg gab man uns kurz die Gelegenheit

im Simserhofshop Andenken zu kaufen und

unser Picknick zu verzehren. Dies war die letzte

Attraktion vor unserer Ankunft zuhause. Unser

Aufenthalt im Baerenthal war einfach hammergeil

und verrückt!


FRANZÖSISCHER

AUSTAUSCH MIT

MONTIGNY

LES METZ

Am Freitag, dem 01.April 2011, gab es für einige Schüler der

Klassenstufen 7–8 französischen Besuch aus dem schönen Ort Montigny

les Metz.

Um 10:00 Uhr trafen unsere Korrespondenten im Musiksaal ein. Nach

einer kurzen Besprechung und dem Zusammenfinden der Austausch-

partner nahmen die deutschen Schüler ihre Brieffreunde mit in den

Unterricht. Da diese Woche »Mottowoche« war, dachten einige

Franzosen, dass unsere Abiturienten einen sehr eigenwilligen Stil hatten,

da das Motto dieses Tages »Einschulung« lautete und jeder von ihnen

eine Schultüte bei sich trug.

Nach der fünften Stunde versammelten sich alle Lehrer und Schüler im

Bistro um zu essen. Gegen 13:30 Uhr traten wir den Weg in den

Gondwana Park in Landsweiler an. Dort genossen wir eine interessante

Führung vom Urknall bis hin zum Aussterben der Dinosaurier.

Zwischen den informativen Ausführungen wurde auch das ein oder

andere Mal ein Witz gemacht, außerdem gab es lustige

Zwischenaktionen, wie z.B. eine Flutwelle, die über uns herab donnert.

Zum Abschluss wurde ein 4-D Film zur Evolution gezeigt.

Alles in allem war es ein gelungener Tag mit unseren französischen

Freunden, die leider schon nach dem Besuch im Gondwana Park den

Rückweg nach Metz antreten mussten. Trotzdem werden wir über Briefe

und Internet mit ihnen in Kontakt bleiben. Wir bedanken uns für die

Organisation bei Frau Vus und Frau Schmitt und ebenfalls bei den

Franzosen. Unser Rückbesuch nach Metz wird am 27. Mai stattfinden.

Bis dann – à plus!

Julian Jochem und

Adrian Rauch

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WETTBEWERB

h 2 0 mach‘s BUNT

Der Fachbegriff ph-Wert ist allgegenwärtig und schon

länger in unserer Alltagssprache gebräuchlich. Auf

Duschgel etwa ist zu lesen »ph-neutral«, Gärtner

wissen, für das Gedeihen von Pflanzen spielt der

ph-Wert des Bodens eine entscheidende Rolle. Es gibt

Messgeräte bzw. Teststreifen, mit denen man den ph-

Wert bestimmen kann. Was den wenigsten Menschen

bekannt ist, ist die Tatsache, dass viele Pflanzenfarbstoffe

ebenfalls durch ihre individuelle Färbung, den ph-Wert,

mehr oder weniger genau, anzeigen können. Es gibt

Pflanzenfarbstoffe, die innerhalb der ph-Wert-Skala,

die von ph = 0 bis ph = 14 reicht, sieben oder mehr

verschiedene Farbabstufungen zeigen. Und genau solche

Farbstoffe galt es beim Wettbewerb »H2O mach’s bunt«

des Fonds der chemischen Industrie fci, der bundesweit

an allen Schulen anlässlich des internationalen Jahrs der

Chemie ausgeschrieben wurde, zu finden.

Das hört sich doch interessant an, fanden die Schülerinnen

und Schüler der ag »Wissen macht Spaß« des

Gymnasiums am Steinwald in Neunkirchen. Also haben

sie sich im Frühjahr dieses Jahres entschlossen, am

Wettbewerb »H2O mach’s bunt« teilzunehmen. Zuerst

wurden fleißig Blüten und Lebensmittel aus dem Haus-

halt gesammelt, um aus ihnen dann durch Aufgießen

mit heißem Wasser, Mörsern, Filtrieren oder Auspressen

eine Farbstofflösung herzustellen.

Insgesamt hat die ag »Wissen macht Spaß« über 20 Farb-

stofflösungen untersucht, von schwarzen Oliven über alle

möglichen im März zur Verfügung stehenden Blüten-

blätter bis Himbeersaft. Das Rennen machten allgemein

blaue bis violette Farbstofflösungen. Beim Wettbewerb

eingereicht wurde die Farbpallette der blauen

Hyazinthenblüten und blauen Hortensienblüten.

12

Schüler und Schülerinnen der Arbeitsgemeinschaft

»Wissen macht Spaß«

Die Farbpalette der blauen Hyazinthenblüten

gefiel der Jury des Wettbewerbs

so gut, dass sie den Beitrag der ag

»Wissen macht Spaß« unter den 10

besten Beiträgen von 1001 am Wettbewerb

teilnehmenden Schulen sah,

ein toller Erfolg für die jungen Forscher

im Alter von 10 bis 12 Jahren. Somit

erhält die AG des Gymnasiums am

Steinwald eine Sonderförderung des

Fonds der chemischen Industrie in Höhe

von 300 Euro.


14

Jens Sieslack –

der Neue!

Naja, so ganz neu ist er nun nicht mehr, aber

offiziell vorgestellt werden muss er ja noch.

Jens Sieslack empfängt uns im Büro der

Haustechnik – einige vollgestopfte Regale,

ein leichter Geruch nach Holz und auf dem

Schreibtisch steht eine kleine Schüssel mit

Süßigkeiten.

Zu den vollgestopften Regalen meint er später:

»Herr Engelhardt war ein Jäger und Sammler,

wahrscheinlich muss ich irgendwann noch

aufräumen … «

Aber alles der Reihe nach. Der 23-Jährige

Heiligenwalder ist gelernter Elektriker und

war zuvor in der Haustechnick von Gondwana

tätig (wer das nicht kennt: ein prähistorisches

»Ich bin mir bewusst,

dass ich in große

Fußstapfen trete.«

Museum in Landsweiler), was ihm ziemlich

Spaß machte. Über eine Stellenausschreibung

kam er dann an unsere Schule und bisher gefällt

ihm alles ganz gut hier. Die Schüler findet

er nett (Pluspunkt!) und er freut sich schon

auf eine gute Zusammenarbeit, auch mit den

Schülern und Lehrern.

Bleibt noch ein Vergleich mit Herr Engelhardt.

Aber Jens Sieslack hat die richtige Antwort

parat: »Ich bin mir bewusst, dass ich in große

Fußstapfen trete.« Na, das ist doch eine gute

Einstellung. Also, Herr Sieslack, wir freuen uns

auch auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen,

Willkommen am Steinwaldgymnasium!

Jennifer Ciolek, Sarah Hoffmann

und Elisa Raber


Mein Name ist Andrea Schulz, ich bin 31 Jahre

alt und meine Fächer sind Bildende Kunst und

Deutsch. Nachdem ich einige Jahre in Dillingen

am Albert-Schweitzer-Gymnasium unterrichtet

habe, freue ich mich, wieder hier am GaS

zu sein, denn ich habe hier nicht nur einen Teil

meiner eigenen Schulzeit verbracht, sondern

vor einigen Jahren auch mein Referendariat

absolviert, weshalb mich einige Schüler noch

unter meinem Mädchennamen Birtel kennen.

Inzwischen bin ich verheiratet und Mutter von

Johannes, der nun knapp 18 Monate alt ist. In

meiner Freizeit verbringe ich so viel Zeit wie

möglich mit meiner Familie, betreibe ein wenig

Ausdauersport und finde leider nur sehr selten

Gelegenheit, mich dem Malen und Zeichnen

zu widmen.

Das ist der Herr Titz. Der Herr Titz ist Lehrer für Bilden-

de Kunst und Sport. Seit diesem Schuljahr arbeitet er an

unserer Schule. Vorher hat der Herr Titz am Hochwald-

Gymnasium in Wadern unterrichtet. Der Herr Titz hat eine

laute Glocke. Die läutet er, wenn er will, dass die Schüler

ruhig sind und ihm zuhören. Er fotografiert alle seine

Schüler, um sich die Namen besser merken zu können. Alle

Schüler finden, dass sie auf diesen Fotos doof aussehen.

Ab der Klassenstufe 7 schreiben seine Schüler in BK eine

schriftliche Überprüfung pro Halbjahr. Außerdem wird in

seinem Sportunterricht kein Völkerball gespielt. Klingt komisch,

ist aber so. Im Kunstunterricht der Oberstufe reicht es dem Herrn

Titz nicht, wenn seine Schüler einfach alles auswendig lernen. Der

Herr Titz will, dass seine Schüler selbst „sehen“ lernen und auch

zu einem Kunstwerk etwas sagen können, das sie vorher noch nie

gesehen haben. Die Klasse 8s hat den Herrn Titz als Klassenlehrer.

Der Herr Titz ist gerne Klassenlehrer. In seiner Klasse sind sehr

viele Mädchen, trotzdem wollte der Herr Titz am Wandertag nicht

shoppen gehen. Klingt komisch, ... Der Herr Titz arbeitet aber

nicht nur für die Schule. Er hat seine Arbeitszeit reduziert, damit

er Zeit für seine Familie und seine eigenen Kunstprojekte hat.

Manchmal gibt es sogar Kunstwerke vom Herrn Titz in der Öffentlichkeit

zu sehen. Die erkennt man aber nicht so gut. Klingt komisch,

aber das wisst ihr ja schon.

IMPRESSUM

Redaktion

Barbara Binkle, Susanne und Frank

Kiehl, Christiane Celebi, Steffi und

Klaus Schneider, Albert Stoll, Elisa

Raber, Sarah Hoffmann, Jenni Ciolek

und Heike Wilhelm

Anschrift

Redaktion »Die Schelle«

Gymnasium am Steinwald

Am Mädchenrealgymnasium

66538 Neunkirchen

schelle.gas@web.de

www.gymnasium-am-steinwald.de

Druck

Fischerdruck

Bühler Straße 32

66130 Saarbrücken

Layout

Sebastian Schweig

Bildnachweis

Friedel Hary, Sebastian

Schweig, privat, Titelfoto:

© iStockphoto.com/hidesy

15


Seit dem 01.12.2011 beherbergt unsere Schule eine neue Schülerfirma,

die im Rahmen des Seminarfachs »Nachhaltige Geschäftsideen am GaS«

entstanden ist. Unser Firmennamen spiegelt unsere Geschäftsidee wider:

»RentAblesBrett« (rent a ›Brett‹ = Miete ein Brett / rentabel = es lohnt

sich – für alle!) heißt die Firma, die im Raum 62 neben dem Bistro an-

gesiedelt ist und mit deren Hilfe ihr euer Taschengeld aufbessern könnt.

Denn für nur 1,00 € pro Woche könnt ihr ein Regalbrett mieten, auf dem

ihr ungeliebte oder aussortierte Gegenstände (Bücher, Spiele, dvds, cds,

Schmuck, Dekorationsartikel usw.) verkaufen könnt. Wir behalten uns

vor, zusätzlich zu der Regalmiete noch 10% des Gewinns einzubehalten

und den kompletten Erlös an das Ruanda-Projekt unserer Schule zu

spenden. Auf der einen Seite könnt ihr mit Second-Hand-Artikeln

(neu oder gebraucht) Geld verdienen, auf der anderen Seite tut ihr etwas

16

RENT-

A B L E S

BRETT

Gutes, denn schon die Miete von nur 15

Regalbrettern in der Woche ermöglicht

einem Kind in Ruanda eine Schul-

ausbildung in einem Internat und die

Finanzierung sämtlicher Lebenskosten

für einen Monat.

Auch Artikel aus dem Bereich Schulbedarf,

(Hefte, Blöcke oder Stifte) sind bei

uns erhältlich.

Natürlich ist ein sehr wichtiges Ziel un-

serer Geschäftsidee der Lerneffekt. Ihr

lernt den Wert von etwas zu schätzen

und entwickelt euch somit zu kritischen


Konsumenten. Außerdem möchten wir zeigen, dass

von Euch nicht mehr gebrauchte Dinge nicht weg-

geworfen werden müssen, sondern diese Anderen

Freude bereiten können. Ihr verdient und schenkt

dadurch auch noch armen Kindern die Möglichkeit,

Bildung zu erlangen. Durch diesen Punkt wird auch

der Aspekt der Nachhaltigkeit, mit dem sich unser

Seminarfach beschäftigt, deutlich.

Die Entwicklung der Firma war nicht immer leicht:

Von den ersten Schritten des Seminarfaches mit der

Erstellung des Konzeptes, dauerte es vier Monate bis

zur Eröffnung. Es mussten Abteilungen gebildet

werden, um effektiver arbeiten zu können.

freundlicherweise Regale mit 40 Regalböden gespen-

det, ohne diese unser Konzept nicht umsetzbar ge-

wesen wäre. Des Weiteren unterstützt uns der Sport-

artikelhersteller »Decathlon«.

Unser Ziel ist es, Hand in Hand mit der gesamten

Schulgemeinschaft zu arbeiten und sie in unser Projekt

einzubinden. Um das Geschäft nachhaltig an unserer

Schule zu etablieren, müssen wir Schüler finden, die

bereit sind, das Projekt weiterzuführen, nachdem wir

im kommenden Frühjahr unser Abitur gemacht haben.

Genauere Informationen und das Kundenformular

zum Downloaden findet ihr auf unserer Schulhomepage

(www.gymnasium-am-steinwald.de).

Das Marketingteam bestehend aus Lena Keßler,

Michelle Leibold, Anna-Lena Maus und Sebastian

Eberle befasst sich mit der Werbung und Gestaltung

des Raumes, das Finanzteam um Lukas Mathieu,

Till-Philipp Marquardt und Kevin Gauer beschäftigt

sich mit der Buchhaltung, für den Einkauf sind Marc

Dengel und Philipp Bohnerth zuständig und für die

Personalplanung sind Roumany Israil, Daniel Weber

und Fabienne Lentes eingeteilt. Die Geschäftsführung

in dem von Frau Hrasky betreuten Seminarfach,

bilden Fabienne Lentes und Till-Philipp Marquardt.

Als wir unser Konzept ausgearbeitet hatten, suchten

wir nach Sponsoren. Die Baumarktkette »obi« hat uns

Natürlich freuen wir uns auch sehr, wenn Lehrer und

Eltern als Käufer oder Verkäufer unsere Geschäftsidee

unterstützen! Deshalb zögert nicht, besucht uns in den

großen Pausen im Raum 62, verkauft eure aussortier-

ten Gegenstände, tut etwas für den guten Zweck und

lernt unsere Geschäftsidee kennen, damit Ihr vielleicht

eines Tages unser Projekt erfolgreich weiterführen

könnt.

Die motivierte Belegschaft

des »RentAblen Brettes«

17


18

WEIHNACHTS-

KONZERT 2011

Auch in diesem Jahr gab es wieder

ein vorweihnachtliches Konzert des

Steinwaldgymnasiums.

Diesmal waren wir zu Gast in der

Marienkirche in Neunkirchen, in

deren Reihe der »Adventskonzerte«

wir das letzte Konzert vor dem 4.

Advent gestalten konnten. Da uns

diesmal glücklicherweise das Wetter

freundlich gesinnt war, sprich: kein

Eis und Schnee eine Autofahrt zum

Risiko machten, war die große Kirche,

festlich beleuchtet von Hunderten

von Kerzen, am Samstagabend

gut gefüllt. Darüber freute sich auch

Frau Kiehn, die als Vertreterin der

Schulleitung alle Anwesenden herzlich

begrüßte.

Musikalisch wurde die Adventsmusik

traditionsgemäß eröffnet mit

dem Lied »Wir sagen euch an den

lieben Advent«, zu dessen 4 Strophen

jeweils eine Kerze am Adventskranz

angezündet wurde. Die Schülerinnen

und Schüler der Musik-ag und der

»Steinwald Pop-Kids« sangen im

Wechsel mit dem Schüler-Eltern-

Lehrer-Chor, der unter der Leitung

von Frau Wälder den größten Teil

des Programms bestritt.

Vielfalt in verschiedenster Hinsicht

prägte das Programm: Es erklangen

weihnachtliche Lieder aus

verschiedenen Ländern (Deutschland,

Frankreich, England, Italien,

Spanien) und entsprechend in diesen

verschiedenen Sprachen, dargeboten

mal a cappella, mal mit Klavier- oder

Bläserbegleitung. Chorisches und

solistisches Singen (hier überzeugte

Hannah Schäfer mit ihrer ausdrucksvollen

Stimme) ergänzten einander,

und für neue Farben sorgten ein paar

reine Instrumentalstücke.

Hier ist besonders das Akkordeon-

Duo Hannah Sieren und Elena

Schneider zu erwähnen, das mit

einer konzentrierten und überzeugenden

Interpretation des Astor

Piazzolla - Stückes »Oblivion« einen

schönen Kontrast zum Vokalklang

bildete. Als Bläser waren im Einsatz

Marianna Raffele und Jessica Lackas

(Querflöten), Julia Schmidt (Klarinette)

und Till-Philipp Marquardt

(Horn).

Gelungen war auch das Miteinander

der beiden Unterstufen-Gruppen: ein

französisches Lied wurde im Wechsel

gesungen, bei einem anderen Lied

lieferte die Musik-AG eine flotte

Latin-Begleitmusik, beim dritten

Lied »This little light of mine« waren

die Pop-Kids ganz in ihrem Element.

Und schließlich war auch der

Charakter der einzelnen Beiträge

vielfältig: Fröhliche und tänzerisch

beschwingte Lieder waren ebenso

vertreten wie verhaltene und

stimmungsvolle Lieder, »Christmas

Lullabys«.

Eine besondere Erwähnung verdient

Herr Hary, der diesmal nicht

nur als Leiter der Pop-Kids und als

treuer und versierter Begleiter am

E-Piano in Aktion war, sondern

auch als Komponist: Seine beiden

Lieder »Glocken zur Weihnacht« und

»God is born« erklangen vermutlich

erstmals in Neunkirchen – und das

sehr überzeugend! Am Ende gab es

viel Beifall, Blumen und sonstige

»Dankeschöns« sowie gute Wünsche

für die kommenden Festtage und das

neue Jahr. Viele positive Rückmeldungen

von Zuhörern und Mitwirkenden

ließen die Anstrengungen

der davor liegenden Wochen in den

Hintergrund treten und machten

einer großen Erleichterung und

Zufriedenheit Platz. Alle Musiker

verabschiedeten sich mit einem besinnlichen

Lied, das die vielen guten

Wünsche in schöne Worte fasst:

»May the Lord send angels / guide

you on your way / May his love surround

you day, by day / May the Lord

send angels / save you from the night

/ wrap His arms around you, hold

you tight«

Letztendlich gilt noch ein großer

Dank der Kirchengemeinde St. Marien,

von der wir vielfältige organisatorische

Unterstützung erhielten,

und ebenso den beiden Mamas

vom E-Team (Frau Celebi und Frau

Lensch), die in der Wartezeit zwischen

Stellprobe und Konzert mit

warmen Getränken und Brezeln im

Gemeindehaus für die Stärkung von

Groß und Klein sorgten!

g.w.


Kinder des Kinderhauses Malstatt

beim Zähneputzen

Kinder des Kinderhauses

Malstatt und ihr Betreuer

NUR NOCH KURZ

DIE WELT RETTEN ...

Im Rahmen unseres Seminarfachs »Let’s rock!« organisieren

wir am 12. Mai 2012 in unserer Schulaula ein

Benefizfestival. Da wir gerne eine regionale Organisation

unterstützen möchten, haben wir beschlossen, mit

unserem Gewinn (oder je nach Höhe unseres Gewinns

zumindest mit einem Teil davon) die Kinder im

Saarbrücker Krisenstadtteil Malstatt zu unterstützen.

Wir stecken bereits mitten in den Planungen unseres

Festivals und haben auch schon die Zusagen zahlreicher

Bands, die bereit sind, kostenlos bei uns aufzutreten.

Allerdings können wir noch Hilfe bei der Umsetzung

gebrauchen. In den folgenden Bereichen sind wir noch

auf Unterstützung angewiesen:

· Catering (Speisen und Getränke)

· Sicherheit (Deutsches Rotes Kreuz, Feuerwehr, Security)

· Werbung (Flyer, Plakate, Infobroschüre)

Natürlich sind wir auch dankbar für Geldspenden.

Wenn ihr uns helfen wollt, kontaktiert uns bitte unter

der folgenden E-Mail Adresse »stefanieb95@web.de«

oder wendet Euch in der Schule direkt an Frau Rupp.

Wir hoffen, dass wir auf die Unterstützung von Euch

und Euren Eltern oder Freunden hoffen können und im

Mai ein schönes Festival für Euch organisieren können.

Euer Seminarfach »Let’s rock!«

19


20

SCHAURIG-SCHÖNE

GRUSELPARTY

AM STEINWALDGYM

Schüler des GaS beeindrucken mit

Organisationstalent

Mystisch herzlich und sehr professionell

wurden die Schüler der Unterstufe und alle

interessierten Freunde oder Eltern empfangen,

die am nebligen Herbstabend ihren Weg in

die Aula des Steinwaldgymnasiums fanden.

Gemäß dem Schulmotto »Alle in einem Boot«

übernahmen die Schüler der Oberstufe an diesem

Tag das Kommando über das Schulschiff.

Selbständig und mit großem Engagement

organisierten sie eine wahrhaft schreckliche

Gruselparty für ihre jüngeren Mitschüler der

Unterstufe. Und diese wurde mit Begeisterung

vom Publikum aufgenommen.

»Die Organisation der Veranstaltung haben die

Schüler weitestgehend in Eigenregie durchgeführt.

Mit diesem außerschulischen Lehrangebot

werden wichtige Schlüsselkompetenzen gefördert,

die später im Beruf besonders gefragt

sind. Außerdem arbeiten die Jugendlichen im

Team und müssen so ihre sozialen Kompetenzen

und ihre Selbständigkeit unter Beweis

stellen«, erklärt Frau Rupp, die betreuende

Lehrerin. Die Einnahmen an diesem Abend

dienen der Finanzierung des Rockfestivals am

Steinwaldgymnasium, das die Oberstufenschüler

im Mai ebenfalls selbständig initiieren

wollen. Der Erlös des Festivals wiederum

soll möglichst maximiert werden, weil er als

Spende für die Unterstützung sozialer Projekte

verwandt wird.

Mit viel Begeisterung dekorierten die Jugendlichen

den Veranstaltungsort. Zahlreiche

Spinnweben, Stoffe und gruselige Figuren

hingen von Decken, Wänden oder Treppen

und schufen eine höhlenartige Atmosphäre.

Viel Fantasie bewiesen die Schüler auch bei der

kulinarischen Verpflegung. Da stierten einen

Augäpfel aus der Obstbowle an oder man biss

in ein schauriges Würstchen, das als Finger im

Brötchen dekoriert war. Mehrere Polonaisen

steigerten die Stimmung, bis alle Beteiligten

nach der Schulleiterin Frau Weiskircher-Hemmer

riefen. Diese ließ es sich nicht nehmen mit

ihren Schülern einen Line-Dance zu tanzen,

den die Oberstufenschüler den jüngeren Kindern

in einem Mitmachangebot darboten.

Höhepunkt des Abends bildete die Kostümshow,

an deren Abschluss die kreativsten

Verkleidungen prämiert wurden. Hierfür

hatten die Jugendlichen eigenständig attraktive

Preise von Sponsoren organisiert. Nach diesem

Abend war allen klar: Diese jungen Erwachsenen

sind fit für’s Leben!

»Das war die erste

Mottoparty, auf der

ich war, und so

schnell werde ich

die nicht vergessen.«

Michelle, 6c


»Wir haben getanzt, gespielt

und viel gelacht.«

Lara, 5b

»Meine Freundin und ich hoffen auf eine

weitere coole Halloweenparty mit Euch als

Organisatoren, denn Eure Party war einfach der

Brüller!«

Jennifer, 5c

»Die meisten Lehrer

waren da! Und als sie

getanzt haben:

so cool … «

Dario, 5c


22

EiN Leben zwischen

Schule und FuSSBall

Sehr viele Schüler unserer Schule treiben in ihrer Freizeit

Sport. Wenn das sportliche Engagement in einen hohen

Leistungs- und Anforderungsbereich geht, haben es

Jugendliche oft schwer, mit der Doppelbelastung von

Schule und Verein fertig zu werden. Herr Stoll hat sich

mit drei sehr erfolgreichen Fußballern unterhalten, die

alle beim 1.FC Saarbrücken unter Vertrag stehen:

Jan Umlauf (Klasse 11) spielt A-Jugend-Bundesliga,

Nino Kannengießer und Dennis Wagner (beide 10m)

spielen B-Jugend-Regionalliga!

Schelle: Welchen fußballerischen

Werdegang habt Ihr hinter euch?

Wann habt ihr mit dem Fußball

angefangen und welcher Verein war

euer Heimatverein?

Jan: Ich habe mit 3 Jahren beim

TUS Wiebelskirchen angefangen

Fussball zu spielen und bin dann mit

12 Jahren zum 1. FC Kaiserslautern

gewechselt. 3 Jahre später kam ich

dann zum 1. FC Saarbrücken

Nino: Ich spiele Fußball, seitdem ich

denken kann. Angefangen habe ich

in der G-Jugend der FSG Schiffweiler.

Dort habe ich bis zur D-Jugend

gespielt und bin dann zum fußballerisch

besseren Verein im Nachbarort

gewechselt, zum SC 07 Heiligenwald.

In Heiligenwald habe ich bis zum

ersten Jahr C-Jugend gespielt und

bin dann zum zweiten Jahr zum 1.FC

Saarbrücken gewechselt.

Dennis: Mit 4 Jahren habe ich bei der

SV Borussia 09 Spiesen angefangen

Fußball zu spielen.

Schelle: Wie seid Ihr zum 1.FC Saarbrücken

gekommen?

Jan: Ich wurde angerufen und

gefragt ob ich mir nicht vorstellen

könnte beim FCS zu spielen. Ich hab

mir dann dort alles einmal angeschaut

und war ziemlich angetan von

der Atmosphäre die dort herrschte.

Nino: Das ich nach Saarbrücken

gekommen bin, habe ich zu einem

großen Teil meinem ehrgeizigen

Vater zu verdanken. Er verschaffte

mir ein Probetraining beim 1.FC

Saarbrücken. Dann lag die Entscheidung

beim Trainer, welcher mich

zur neuen Saison in der Mannschaft

haben wollte.

Dennis: Nach einem Testspiel wurde

ich vom 1.FCS angesprochen und

zu einem Probetraining eingeladen.

Nach diesem Training habe ich beim

1.FCS über einige Zeit einmal die

Woche trainiert, bis ich dann den

Verein gewechselt habe.

Schelle: Auf welcher Position werdet

Ihr eingesetzt? Ist das eure Lieblingsposition?

Jan: Ich spiele im defensiven Mittelfeld

auf der sogenannten 6er Position,

welche auch meine Lieblingsposition

ist.

Nino: Eingesetzt werde ich häufig als

linker Außenverteidiger, aber auch

im Mittelfeld. Damit bin ich sehr

zufrieden, da mir beide Positionen

sehr gut gefallen.

Dennis: Die ersten beiden Jahre beim

1.FCS habe ich zentrales offensives

Mittelfeld gespielt. Seit zwei Jahren

spiele ich nun Innenverteidiger. Dies

ist aber nicht meine Lieblingsposition,

ich spiele lieber im zentralen

Mittelfeld!

Schelle: Wie oft trainiert Ihr in der

Woche?

Jan: 4 mal

Nino: In der Woche haben wir

viermal Training: Montag, Dienstag,

Donnerstag und Freitag. Zusätzlich

haben wir natürlich noch ein Spiel

am Wochenende.

Dennis: Ich trainiere viermal in

der Woche und habe samstags bzw.

sonntags noch ein Spiel. Manchmal

trainiere ich noch zusätzlich in der

Saarlandauswahl an der Sportschule

Saarbrücken.

Schelle: Fußball und Schule zu vereinbaren

ist wohl recht schwer! Schildert

mal euren normalen Tagesablauf

an einem Trainings- bzw. Spieltag!

Jan: Ich komme meistens gegen halb

4 nach Hause und esse dann zuerst

etwas. Danach mache ich meine

Hausaufgaben und werde dann gegen

20 nach 5 zum Training abgeholt.

Oftmals lerne ich auf der Fahrt zum

Training. Um 9 Uhr bin ich nochmal

zu Hause, esse etwas und muss dann

noch lernen. Man kann also sagen,

dass mein Tag bzw meine Woche


ziemlich stressig ist.

Nino: Mein normaler Tagesablauf

beginnt mit dem täglichen Aufstehen,

frühstücken, duschen und zur

Schule gehen. Aus der Schule komme

ich an jedem Trainingstag erst gegen

16 Uhr nach Hause, dann gibt’s

Mittagessen, danach muss ich schon

meine Trainingstasche packen und

muss gegen 16.30Uhr wieder los nach

Merchweiler, ein Nebenort. Von dort

werde ich von dem Mannschaftsbus

des 1.FCS abgeholt. Gegen 20.30Uhr

bin ich dann wieder zuhause. Nach

dem Abendessen versuche ich dann

noch Hausaufgagen zu erledigen und

gehe dann wieder schlafen.

Dennis: Aufstehen, Busfahrt zur

Schule, Unterricht bis 15.05 Uhr,

Heimfahrt mit dem Auto, Mittagessen,

Hausaufgaben, mit dem

FC-Bus zum Training, bis 19.30 Uhr

Training, Heimfahrt, Abendessen,

Lernen/TV/PC…

Schelle: Was war euer größter sportlicher

Erfolg bzw. was war euer bestes

Spiel?

Jan: Mein größter Erfolg war wohl

der Gewinn der Regionalliga in der

Saison 10/11 mit dem FCS. Das beste

Spiel war aber wohl der 7:2 Erfolg mit

dem FCK im Derby gegen Mainz 05

Nino: Mit der Saarlandauswahl, im

DFB-Trainingslager, einwöchiger

Aufenthalt in der Türkei, Saarlandmeister,

Turniersiege im und außerhalb

des Saarlandes. Mein bestes

Spiel war im Turnier gegen den FSV

Frankfurt. Es war sehr spannend und

machte mir viel Spaß zu kämpfen,

um ins Halbfinale zu gelangen. Das

Spiel ging unentschieden 2:2 aus. Wir

gewannen dann im Elfmeterschießen

5:4, wo ich den entscheidenden

Elfmeter verwandeln konnte und so

zogen wir ins Halbfinale gegen den

1.FC Köln.

Dennis: Mein größter Erfolg war es,

2010 zu einem DFB-Trainingslager

der deutschen U15-Nationalmannschaft

in Stuttgart und 2011 zu einem

DFB-U15-Trainingslager nach Dortmund

von dem U15-Nationaltrainer

Frank Engel eingeladen worden zu

sein. In dieser schulpflichtigen Zeit

wurde ich von Frau Weiskircher-

Hemmer vom Unterricht befreit. Mit

Lernmaterialien und Hausaufgaben

versorgte mich Marc Boßlet, der alle

entsprechenden Unterlagen täglich

per Mail an den Schulkoordinator

des DFB-Lehrgangs weiterleitete. Bei

evtl. auftretenden Fragen konnte ich

mich jederzeit an die dort anwesenden

Lehrkräfte des Jahrgangs

wenden. Außerdem wurde ich

mehrmals mit meiner Mannschaft

Saarlandmeister und Pokalsieger. Ein

weiteres Highlight in meiner bisherigen

Karriere war ein Aufenthalt mit

einer damit verbundenen Teilnahme

an einem internationalen Turnier

mit der U15-Saarauswahl in Tokio

(Japan) im März 2010.

Schelle: Habt Ihr ein fußballerisches

Vorbild?

Jan: Bastian Schweinsteiger ist mein

Vorbild. Er spielt dieselbe Position

wie ich, mit ihm kann ich mich

identifizieren!

Nino: Fußballerische Vorbilder habe

ich sehr viele, z.B. Philipp Lahm,

Bastian Schweinsteiger.

Dennis: Zinedine Zidane

Schelle: Welcher Verein – natürlich

neben dem FCS – ist euer Lieblingsverein?

Jan: FC Schalke04

Nino: Neben dem 1.FCS ist der FC

Bayern München mein Lieblingsverein.

Dennis: FC Bayern München

Schelle: Vielen Dank für das Gespräch

und weiterhin alles Gute im

schulischen und sportlichen Bereich!

23


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