Nummer 3 55. Jahrgang Mai/Juni 2008 Zeitung - Fränkischer ...

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Nummer 3 55. Jahrgang Mai/Juni 2008 Zeitung - Fränkischer ...

Nummer 3

55. Jahrgang

Mai/Juni 2008

Zeitung des

Fränkischen Sängerbundes e.V.


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Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

Zur Notenzeile auf der Titelseite

Text und Melodie: überliefert aus dem

17. Jhdt. Deutsche Lieder. Ernst Klusen –

© Insel Verlag Frankfurt am Main, 1980

•·ISBN 3-458-32732-0

Titelbild: Hans-Jürgen Schiphorst (links)

zum FSB-Ehrenmitglied ernannt. Peter

Jacobi (rechts) und Günther Kraatz gratulieren.

Foto: E. Hiltl

Heute unter anderem:

FSB-Bundesversammlung

2 in Wort und Bild

54. Chorleiterlehrgang –

8 kein leerer Gang

10 Chorakademie

11 Jugendseiten

14 Personalien

14 FSB Konzertpodium

Die Pressereferenten

15 berichten

21 Pinnwand

22 Bücherecke

Die aktuelle Ausgabe der FSZ

enthält folgende Beilage:

Ausschreibung/Anmeldung zur

Fortbildungsveranstaltung

Intensivkurs für Chorleiter/innen

HOHENSTADT (ma) – Wenn die Bundesversammlung

des Fränkischen Sängerbundes

im zweijährigen Turnus stattfindet, geht es

den Delegierten nicht nur um Tagesordnungspunkte.

Im Mittelpunkt steht immer

der Gesang, wenn so viele Sänger zusammenkommen

wie diesmal im Markgrafensaal

Hohenstadt.

So startete die einen ganzen Tag dauernde

Versammlung auch mit einer Matinee, welche

die Percussion-Gruppe und den Gemischten

Chor des Paul-Pfinzing-Gymnasiums

Hersbruck unter Leitung von Birgit

Rösch, den Männerchor MGV 1862 Ottensoos,

Stabführung Gunter Schwarz, sowie

den gemischten Dehnberger Hof Chor unter

Andreas Schmidt mit Regina Grafe am Klavier

auf der Bühne zusammenführten. So

unterschiedlich sich das Programm der einzelnen

Chöre auch darstellte, vom Telemann-Kanon

bis zur Ringelnatz’schen

„Hochseekuh“, war doch die Reaktion des

begeisterten Publikums die gleiche. Hier

wurde mit viel Können auf hohem Niveau

gesungen, dank dreier engagierter Chorleiter,

die ihre Chöre einfühlsam und versiert

führten. Das sachverständige Publikum

geizte nicht mit Applaus. Bürgermeister Jörg

Fritsch bekräftigte als Zuhörer, ihm sei es

ein persönliches Anliegen, dass die Pflege

des wertvollen Kulturgutes „Musik“ entsprechende

Anerkennung und Würdigung finde.

Für die nach der Mittagspause als Einstimmung

auf die Bundesversammlung dargebotene

Aufführung des Männerchors GV

1862 Hohenstadt unter Leitung von Wolfgang

Pöhner konnte uneingeschränkt gleiches

Lob gelten. Besonders die für Chor bearbeiteten

Ungarischen Tänze Nr. 5 und 6

von Johannes Brahms gefielen sehr, aber

auch das beeindruckende Stück „Landerkennung“

von Edvard Grieg, in dem Pöhners

kräftiger Bariton vollendet zum Einsatz

kam; Anneliese Jung begleitete am Klavier.

Danke

So viele sind mir tröstend zur Seite gestanden, haben mir die schmerzliche

Trennung von meinem herzensguten Ehemann erträglicher gemacht.

Ich habe erfahren, dass die „große Sängerfamilie“ wirklich existiert

und in der Not für mich da war.

Der unüberschaubaren Trauergemeinde und den warmherzigen Nachrufrednern

an seinem Sarge danke ich aufrichtig. Unzählige Freunde

haben geschrieben oder angerufen und mir so ihre Anteilnahme ausgedrückt,

meinen Herzensschmerz gemildert, mir Trost zugesprochen

und neue Hoffnung gegeben.

Für diese riesige Zuneigung danke ich auf diesem Wege ganz herzlich,

Euere Käthe Sommer.

FSB-Bundesversammlung in Wort und Bild

Der Nachmittag sah im voll besetzten Saal

viel Prominenz. Neben Landrat Helmut

Reich und Gattin konnte Präsident Peter Jacobi

die Landtagsabgeordneten Kurt Eckstein

und Dr. Thomas Beyer, die Bezirksräte

Norbert Dünkel und Klaus Hähnlein sowie

Bezirksheimatpflegerin Dr. Andrea Kluxen

begrüßen. Reich, der sich „nicht als schönster

Landrat, aber Landrat des schönsten

Landkreises“ bezeichnete, hielt nicht nur

ein inhaltsschweres Kuvert parat, sondern

auch viel Lob für die „sangesfreudigen Idealisten“

und deren gesellschaftspolitisch besonders

wertvolle Arbeit. Im Zeitalter der

Globalisierung suche der Mensch verstärkt

nach seinen Wurzeln, auch nach jenen in

der Musik, fügte Dr. Andrea Kluxen hinzu.

Als Vize-Präsident und Vorsitzender des

gastgebenden Sängerkreises Hersbruck

sprach Walter O. Neumann für rund 4000

Sänger. „Eine exquisite Kostprobe der Qualität

der Sänger in unserem Sängerkreis

konnte man bei der Matinee hören“ meinte

er anerkennend. Präsident Peter Jacobi

freute sich, Hans-Jürgen Schiphorst für sein

50 Jahre währendes chormusikalisches Wirken

zum Ehrenmitglied ernennen zu können,

während Bundes-Chorleiter Karl-

Heinz Malzer für erfolgreich abgelegte Prüfungen

(staatlich anerkannter Chorleiter)

Paul Bauer, Gabriele Frank, Christine

Schmidt und Stefanie Wagner gratulierte.

Nach der Wahl des Tagungspräsidiums –

W.O. Neumann (Vorsitz), Robert Rattel und

Herbert Kick – gingen Präsident Peter Jacobi,

Bundes-Chorleiter Karl-Heinz Malzer, Jochen

Kästner als Vorsitzender der Chorjugend

und Bundesschatzmeister Herbert

Meier in längeren, auch kritischen Redebeiträgen

auf Details und Probleme ihrer

Ressorts ein. Die Rechnungsprüfer Wolfgang

Sittler und Horst Ladegast bescheinigten

einwandfreie Kassenführung ohne

jede Beanstandung. Nach lebhafter Aus-


sprache zu den Berichten wurde dem Präsidium

mit riesiger Mehrheit Entlastung ausgesprochen

und mit ebenso großer Mehrheit

der Haushaltsvoranschlag 2008/2009

angenommen. Damit wurde auch der Vorschlag

zur Höhe des Bundesbeitrags angenommen.

Jahresbeitrag für Erwachsene, wie bisher:

8,00 € (darin enthalten: Beitrag an den FSB

5,40 €, Beitrag an die Sängerkreise 0,80 €,

Beitrag an den DCV 1,80 €, im Beitrag ent-

Bürgermeister Udo Fritsch, daneben

Peter Jacobi links und Paul Kolb

(rechts) - Foto: E. Hiltl

halten ist auch der Bezug der FSZ; die NEUE

CHORZEIT, die DCV-Zeitung wird vom DCV

zusätzlich erhoben und wie bisher praktiziert

an die Vereine weiterberechnet); der

Beitrag für Jungsänger in Erwachsenenchören

wurde auf 2,80 € gesenkt (davon

verbleiben dem FSB gerade noch 0,20 €!!).

Wegen der Fusion des Deutschen Sängerbundes

(DSB) und des Deutschen Allgemeinen

Sängerbundes (DAS) zum Deutschen

Chorverband (DCV) war eine Sat-

Chor des Pfinzing-Gymnasiums,

Leitung Birgit Rösch

- Foto: E. Hiltl

Blick ins Auditorium - Foto: E. HiltlDer Männerchor Hohenstadt mit Chorleiter

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 3

zungsanpassung nötig. Neuformulierte und

„alte“ Satzungstexte waren mit der Einladung

bekannt gegeben worden. Die geänderten

Texte wurden verlesen und Paragraph

für Paragraph jeweils mit großer

Mehrheit beschlossen.

Anträge lagen keine vor und gegen 17 Uhr

wurde mit dem Schlusswort von Präsident

P. Jacobi und dem klingenden FSB-Wahlspruch

„Eintracht hält Macht“ die Bundesversammlung

beendet.

/nach Helga Manderscheid/

Präsidiumstisch (von links: K.-H. Malzer,

P. Jacobi, H. Meier, am Rednerpult

W.O. Neumann - Foto: E. Hiltl

und Bariton W. Pöhner - Foto: E. Hiltl Nach erfolgreicher Prüfung zum „Staatlich aner-

- Foto: H. Manderscheid

Die fleißigen Organisatoren im Hintergrund

(von links; S. Osmani, A. Engel und Renate

Kraatz) - Foto: E. HiltlDehnberger HofChor, Leitung Andreas Schmidt

kannten Chorleiter“ (von links: Christine Schmidt,

Stefanie Wagner, Gabriele Frank und Paul

Bauer, dahinter: G. Kraatz und

K.-H. Malzer - Foto: E. Hiltl

MGV Ottensoos, Leitung Gunter Schwarz

- Foto: H. Manderscheid


4

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

Bericht

Abschluss 2006

IDEELLER BEREICH

2006

Konto Bezeichnung Euro Euro

Nicht steuerbare Einnahmen 2000 Außerordentliche Erträge 4.484,04

2110 Echte Mitgliedsbeiträge 332.183,24

2400 Neue Chorzeit 31.355,10

2111 Beiträge FSB- Kinderchor 0

2463 Spenden FSB Kinderchor 2.600,00

2302 Zuschüsse von Behörden 387.900,00

2460 Kursgebühren Chorleiter 13.071,40

2462 Einnahmen Melkendorf 2.027,40

Steuerunwirksame Ausgaben

Abschreibungen 2500 Abschreibungen Anlagevermögen -2.947,31

Übrige Ausgaben 2510 Zuschüsse Sängerkreis -33.160,80

2511 Ausgaben Melkendorf -10.608,47

2552 Gehälter -56.842,17

2560 Reisekostenerstattungen -7.236,39

2660 Anteilige Raumkosten -422,47

2661 Miete und Pacht -9.918,08

2663 Raumnebenkosten -44,35

2664 Reparaturen -2.794,90

2701 Büromaterial -6.948,81

2702 Porto, Telefon, Fax -14.784,83

2704 sonstige Kosten -2.250,43

2751 Abgaben Landesverband -7.572,00

2752 Beitrag an DCV -77.628,01

2753 Versicherungsbeiträge -1.270,34

2800 Präsident, Präsidiumsitzungen -23.198,07

2801 Fränkische Sängerzeitung -38.333,04

2802 Geschenke, Jubiläen, Ehrungen -17.799,40

2803 Liedabgaben-Ausbildungskosten -1.375,95

2804 Lehr- und Jugendarbeit -787,06

2810 Repräsentationskosten -108,7

2940 Gema -38.453,79

2960 Rechtsberatungskosten -6.444,34

2970 Neue Chorzeit -32.655,08

2971 Ausschuss-Sitzungen -15.144,46

2973 Periodenfremder Aufwand 0 -405.781,94

Aufteilungsposten 2980 Zuführung Rücklagen § 58 Nr. 6 AO -2.000,00

2981 Zuführung Freie Rücklage § 58 Nr. 7 AO 0

2984 Zuschüsse f. Staatl. Chorleiter (Minist) -114.500,00

2985 Zuschüsse für Staatl. Chorleiter (FSB) -35.691,80

2986 Zuschüsse für Chöre des FSB -12.000,00

2987 Zuschüsse für Frauenchortage 0

2988 Zuschüsse für Bundessingen -6.268,67

2989 Zuschüsse für Leistungssingen -8.847,25

2990 Zuschüsse für Kinder- und Jugendchöre -30.265,77

2991 Zuschüsse für Schulungen, Dokumentation -37.375,18

2992 Zuschüsse für Konzerte -14.006,60

2993 Zuschüsse für Noten -36.137,00

2994 Zuschüsse für Instrumente -3.356,00

2995 Starthilfen für Chöre -23.418,81

2997 Zuschüsse für Stiftung dt. Chorwesen -40.819,36 -364.686,44

VERMÖGENSVERWALTUNG

Ertragsteuerfreie Einnahmen gV 4150 Zinserträge 3.044,37

4230 Sonstige Einnahmen 1.040,59 4.084,96

Ausgaben/Werbungskosten

Sonstige Ausgaben 4712 Nebenkosten des Geldverkehrs -764,91

Aufteilungsposten 4973 Zuführung freie Rücklage § 58 Nr. 7 AO 0

4975 Zuführung Rücklagen § 58 Nr. 6 AO -2.000,00 -2.000,00

V E R E I N S E R G E B N I S 1.525,54


Bericht

Abschluss 2007

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 5

2007

Konto Bezeichnung Euro Euro

IDEELLER BEREICH

Nicht steuerbare Einnahmen

Mitgliedsbeiträge 2110 Echte Mitgliedsbeiträge 324.336,14

Zuschüsse 2302 Zuschüsse von Behörden 394.500,00

2303 Sonstige Zuschüsse 9.000,00 403.500,00

Sonstige nicht steuerbare Einnahmen 2400 Sonstige Einnahmen Spenden 10.294,81

2401 Sonstige Einnahmen ideeller Bereich 7.177,83

2402 Einnahmen a/ Konzertreisen 20.921,62

2412 Zuwendungen Dritter (Sponsoren) 3.000,00

2424 Erträge Auflösung SoPo allgemein 2.098,41

2463 Einnahmen FSB Kinderchor 6.498,00 49.990,67

Nicht anzusetzende Ausgaben

Abschreibungen 2500 Abschreibung Anlagevermögen -2.109,00

2501 Abschreibung GWG -955,15 -3.064,15

Personalkosten -64.346,61

Reisekosten 2560 Reisekostenerstattungen -2.920,17

Raumkosten 2661 Miete und Pacht -9.400,32

2663 Raumnebenkosten -902,38 -10.302,70

Übrige Ausgaben 2510 Ausgaben anl. Konzertreisen -23.063,80

2511 Ausgaben Melkendorf -3.456,43

2664 Reparaturen -696,39

2701 Büromaterial -8.075,29

2702 Porto, Telefon -13.854,59

2704 Sonstige Kosten -1.734,75

2710 Ausschußsitzungen MA/MB -13.559,09

2720 Tagung Deutscher Chorverband -986,89

2750 Verbrauchsabgaben u.sonstige Beiträge -330,36

2751 Abgaben Landesverband -7.572,00

2752 Abgaben Fachverband -74.810,35

2753 Versicherungsbeiträge -1.566,31

2800 Präsidiumssitzung -21.600,42

2801 Fränkische Sängerzeitung -39.465,77

2802 Geschenke, Jubiläen, Ehrungen -13.222,13

2803 Liedgaben-Ausbildungskosten -1.469,70

2804 Lehr- und Jugendarbeit -1.811,98

2805 Lehr- und Dozententätigkeit -20.738,12

2806 Sonstige Ausgaben Lehrgänge -17.713,15

2807 Aufwendungen „Neue Chorzeit“ -849,69

2810 Repräsentationskosten -891,38

2894 Rechts- und Beratungskosten -7.958,38

2900 Sonstige Kosten ideeller Bereich -100,00

2903 Nicht abziehbare Vorsteuer -15.909,08

2910 Veranstaltungen Chorjugend -15.780,97

2911 Veranstaltungen Kinderchor -28.203,11

2912 Veranstaltungen Frauenchor -2.457,05

2983 Zuschüsse f. Staatl. Chorleiter (FSB) -32.298,00

2984 Zuschüsse f. Staatl. Chorleiter (Minist) -121.502,00

2985 Zuschüsse Sängerkreise -32.824,80

2986 Zuschüsse für Chöre des FSB -9.000,00

2989 Zuschüsse für Leistungssingen -4.856,43

2990 Zuschüsse für Kinder- und Jugendchöre -38.800,00

2991 Zuschüsse Schulungen -17.870,42

2992 Zuschüsse für Konzerte -9.860,00

2993 Zuschüsse Noten -36.742,38

2994 Zuschüsse für Instrumente -3.099,00

2995 Starthilfen für Chöre -800,00

2997 Zuschüsse f. Stiftung dt. Chorwesen -43.840,00 -689.370,21

ERTRAGSTEUERNEUTRALE POSTEN

Ideeller Bereich (ertragsteuerneutral)

Steuerneutrale Einnahmen

Spenden 3221 Geldzuwendungen gg. Zuwendungsbestätig. 2.200,00

3230 Aufwandszuwend. gegen Zuwendungsbestätig. 979,40 3.179,40

Nicht abziehbare Ausgaben

Gezahlte/hingegebene Spenden 3251 Gezahlte Spenden / Zuwendungen -408,42

Fortsetzung auf Seite 6 �


6

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

Fortsetzung von Seite 5

2007

Konto Bezeichnung Euro Euro

VERMÖGENSVERWALTUNG

Einnahmen

Ertragsteuerfreie Einnahmen

Zins- und Kurserträge

Ausgaben/Werbungskosten

4150 Zinserträge 0 % USt 2.710,16

Sonstige Ausgaben 4712 Nebenkosten des Geldverkehrs -635,48

SONSTIGE ZWECKBETRIEBE

Sonstige Zweckbetriebe 1

(Umsatzsteuerpflichtig)

Umsatzerlöse 6001 Sonstige Einnahmen a/ CD Verkauf 7 % 187,44

6005 Einnahmen a/ Nebenleistungen 7 % 1.514,67

6006 Kursgebühren Chorleiter 7 % 7.738,32

6007 Einnahmen a/ Rundfunklizenzen 7 % 934,58

6017 Einnahmen aus Werbung 19 % 753,00 11.128,01

Sonstige betriebliche Erträge 6082 Erträge Auflösung SoPo Chorfest Bambg. 79.901,59

Sonstige betriebliche Aufwendungen 6301 Werbekosten -2.486,73

6310 Reisekosten -969,83

6334 Sonstige Raumkosten -1.185,48

6342 Literatur, Zeitschriften, Bücher -1.596,83

6345 Geschenke abzugsfähig -508,15

6354 Geringwertige Wirtschaftsgüter b.410 E -3.923,43

6390 Sonstige Aufwendungen Chorfest Bamberg -9.530,05

6391 Fahrtkostenerstattungen Chöre -16.570,78

6392 Mietkosten anl. Veranstaltungen -19.498,37

6393 Auftrittsprämien Chöre -2.550,00

6394 Kosten Plakatwettbewerb Bamberg -900,00

6395 Druckkosten Chorfest Bamberg -16.252,50 -75.972,15

Sonstige Zweckbetriebe 2

(Umsatzsteuerfrei)

Sonstige betriebliche Erträge 6570 veranstaltungsgebundene Zuschüsse 25.000,00

Sonstige betriebliche Aufwendungen 6835 Gema-Gebühren Vorjahr -9.948,12

6836 Gema-Gebühren lfd. Kalenderjahr -42.000,00 -51.948,12

V E R E I N S E R G E B N I S 777,96

Aktiva Bilanz zum 31.12.2007 Passiva

Euro Euro Euro Euro

I. ANLAGEVERMÖGEN I. VEREINSVERMÖGEN

A. Sachanlagen A. Gewinnrücklagen

1. Gebundene Gewinnrücklagen 30.000,00

1. Grundstücke, grundstücks- 2. Freie Gewinnrücklagen 26.000,00 56.000,00

gleiche Rechte und Bauten,

einschließlich der Bauten auf B. Ergebnisvorträge

fremden Grundstücken 1. Ergebnisvorträge allgemein 23.933,91

Gebäude 0,50

2. Andere Anlagen, Betriebs- und II. RÜCKSTELLUNGEN

Geschäftsausstattung

Vereinsausstattung 6.352,96 6.353,46 1. Sonstige Rückstellungen 3.246,00

B. Finanzanlagen III. VERBINDLICHKEITEN

1. Beteiligungen 1.278,23 1. Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen 34.673,92

II. UMLAUFVERMÖGEN 2. Sonstige Verbindlichkeiten 11.847,72 46.521,64

IV. PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNGS-

A. Forderungen, sonstige POSTEN 3.030,00

Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen

und Leistungen 5.414,24

2. Sonstige Vermögensgegenstände 20.027,66

B. Kasse, Bank 98.925,73 124.367,63

III. AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNGS-

POSTEN 732,23

132.731,55 132.731,55


Bericht

Haushaltsplan 2008 und 2009

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 7

Konto Bezeichnung FSB für HHJ 2008 FSB für HHJ 2009

Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben

2110 Echte Mitgliedsbeiträge Erwachsene 309.480,00 309.480,00

2111 Echte Mitgliedsbeiträge JungsängerInnen 5.297,40 5.297,40

3221 Geldzuwendungen gg. Zuwendungsbestätig. 2.500,00 2.500,00

Sonstige Einnahmen 3.000,00

2302 Zuschüsse von Behörden 394.500,00 394.500,00

2400 Sonstige Einnahmen Spenden 8.500,00 8.500,00

2401 Sonstige Einnahmen ideeller Bereich 7.500,00 7.500,00

2460 Kursgebühren Chorleiter 8.500,00 8.500,00

2751 Abgaben Landesverband Singen und Musizieren 7.572,00 7.572,00

2752 Beiträge Deutscher Chorverband 71.398,80 71.398,80

2753 Versicherungsbeiträge 1.600,00 1.600,00

2552 Gehälter 64.000,00 66.000,00

2500 Abschreibungen Anlagevermögen 2.300,00 2.300,00

2511 Ausgaben Melkendorf 2.000,00 2.000,00

2560 Reisekostenerstattungen 2.400,00 2.400,00

2661 Miete und Pacht 9.400,00 9.400,00

2663 Raumnebenkosten 1.598,77 1.598,77

2701 Büromaterial 7.300,00 6.570,00

2702 Porto, Telefon 11.000,00 9.900,00

2704 Sonstige Kosten 1.700,00 1.530,00

2710 Ausschusssitzungen MA/MB 10.000,00 9.000,00

2800 Präsidiumssitzung 14.000,00 12.600,00

2801 Fränkische Sängerzeitung 36.500,00 32.850,00

2802 Geschenke, Jubiläen, Ehrungen 10.000,00 9.000,00

2803 Liedgaben-Ausbildungskosten 1.500,00 1.350,00

2804 Lehr- und Jugendarbeit 2.000,00 1.800,00

2805 Lehr- und Dozententätigkeit 20.000,00 18.000,00

2806 Sonstige Ausgaben Lehrgänge 18.000,00 16.200,00

2807 Aufwendungen „Neue Chorzeit“ 850,00 765,00

2810 Repräsentationskosten 900,00 810,00

2894 Steuerberatungskosten 8.000,00 7.200,00

2903 Nicht abziehbare Vorsteuer 12.000,00 10.800,00

2910 Veranstaltungen Chorjugend 25.000,00 25.000,00

Weitergabe Mitgliedsbeiträge Chorjugend 2.746,80 2.746,80

3251 Gezahlte Spenden / Zuwendungen 400,00 400,00

Zuschüsse f. Staatl. Chorleiter (Leistungschor) 2.600,00 2.600,00

2983 Zuschüsse f. Staatl. Chorleiter (FSB) 33.000,00 33.000,00

2984 Zuschüsse f. Staatl. Chorleiter (Minist) 121.500,00 121.500,00

2985 Zuschüsse Sängerkreise 31.732,80 31.732,80

2986 Zuschüsse für Chöre des FSB 69.009,80 70.000,00

2988 Zuschüsse für Bundessingen 0,00 5.400,00

2989 Zuschüsse für Leistungssingen 9.000,00 0,00

2991 Zuschüsse Schulungen 18.000,00 16.200,00

2992 Zuschüsse für Konzerte 10.000,00 9.000,00

2993 Zuschüsse Noten 35.000,00 31.500,00

2994 Zuschüsse für Instrumente 3.000,00 2.700,00

2995 Starthilfen für Chöre 1.200,00 1.000,00

2997 Zuschüsse f. Stiftung dt. Chorwesen 44.000,00 44.000,00

4150 Zinserträge 0 % USt 2.500,00 2.500,00

4712 Nebenkosten des Geldverkehrs 568,43 353,23

6835 Gema-Gebühren 42.000,00 42.000,00

Gesamtsumme 738.777,40 764.777,40 741.777,40 741.777,40

Mehrausgaben -26.000,00 0,00

Auflösung Rücklage 26.000,00

0,00


8

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

54. Chorleiterlehrgang – kein leerer Gang

Ein Bericht von Christian Meier, Nürnberg

Zu Ostern war es wieder einmal soweit. Für

einige nicht zum ersten Mal, für andere sicher

nicht zum letzten Mal. Wir trafen uns

von Ostermontag (24. März) bis Samstag

(29. März) auf Burg Feuerstein, um uns gegenseitig

die Chorleitung näher zu bringen.

Vieles wurde von den Organisatoren in der

Geschäftsstelle in Coburg im Vorfeld dafür

getan, dass der Kurs möglich war: Vom

Schreiben der Einladungen und der Namenskärtchen

mit Adresslisten bis zu Teilnahmebestätigungen

zum Kursende.

Was es darüber hinaus zu erledigen gab,

was alles zu tun war, weiß sicher die Kursleiterin

Uta Schwarz-Meixner, die zusammen

mit ihren Kollegen Gustav Gunsenheimer,

Walter Klose, Karl-Heinz Malzer, Rolf

Otto und Heinz Wilk das Dozententeam bildete.

Aber auch die Kursteilnehmer werden

nicht unvorbereitet gekommen sein, sondern

sich mit den „Grundlagen der Chorarbeit“

von Karl Haus und Franz Möckl Band 1

und 2, sowie „ars musica“ Band IV Chorbuch

für gemischte Stimmen und weiterer

Literatur auf den umfangreichen Unterricht

eingestellt haben.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt:

Frühstück um 7.30 Uhr, Mittagessen ab

12.45 Uhr, Abendessen um 18.00 Uhr und

auch die Unterkunft ließen keine Wünsche

offen, so konnten sich alle auf das Lernpensum

konzentrieren:

Ein umfassender Stundenplan und ein

kompetentes Dozententeam sorgten für interessanten

Unterricht und ein gutes Lernklima

und in den Pausen stand ein gut gefüllter

Kühlschrank bereit, die „erhitzten

Gehirnzellen“ zu kühlen.

Nach dem Abendessen fand man sich im

Blauen Saal der Burg ein, wo wir nach der

Begrüßung von Seiten, der Gastgeber und

der Veranstalter und nach Organisatorischem,

wie der Wahl der Kurssprecher, in

einer Gesamtchorprobe gleich beim We-

„Komm, sing mit... „

Am 8. März hatte der Fränkische Sängerbund

ins Kulturzentrum am Karlsplatz nach

Ansbach zum „Offenen Singen“ für gemischte

Chöre eingeladen. Sage und

Schreibe waren über 170 Sänger/innen dem

Aufruf gefolgt, um unter einem professionellen

Lehrgangsteam mit Bundes-Chorleiter

Karl-Heinz Malzer, seiner Stellvertreterin

Uta Schwarz Meixner und den Kreis-

Chorleitern Walter Schwarz und Jürgen

Klatte einen außergewöhnlichen Probentag

sentlichen angelangt waren: dem gemeinschaftlichen

Singen in froher Runde.

Der Lehrgang ist in einen C-Kurs für die Anfänger

mit Grundkenntnissen, einen B-Kurs

für Fortgeschrittene und einen A-Kurs für

erfahrene Chorleiter und Sänger geteilt. Die

einzelnen Kurse können auch öfter besucht

werden, so dass der Lehrgang im besten

Sinne den Aspekt eines alljährlichen Interessiertentreffens

bekommen darf. Neben

den drei Kurskategorien standen in diesem

Jahr vier Übungschöre (unter Leitung von

Gunsenheimer, Klose, Otto und Wilk) für intensivere

praktische Chorübungen in kleineren

Gruppen bereit. In den Übungschören

sangen Teilnehmer aus allen Kursen.

Das Angebot mit dem Übungschor Lieder

einzustudieren nutzten hauptsächlich

die A-Kursteilnehmer.

Die Unterrichtsfächer reichten von Themen

der Allgemeinen Musiklehre, der Harmonielehre,

der Gehörbildung über die Formenlehre,

Instrumentenkunde, Musikgeschichte

bis zur Chorpraxis wie Dirigieren

und Stimmbildung. Dabei ging der Schwierigkeitsgrad

beispielsweise in der Harmonielehre

von Dreiklängen mit Umkehrungen

im C-Kurs über Vierklänge mit Umkehrungen

im B-Kurs bis zu Variant-, Gegenklängen

und harmoniefremden Tönen im A-

Kurs; von den Lagenbezeichnungen ohne

Funktion über die Kenntnis der Funktionen

bis zum vierstimmigen Satz. Das war reichlich

viel Theorie, die etwas eingeschränkt

werden sollte, aber auf dem Weg zum Staatlich

anerkannten Chorleiter im Laienmusizieren

gewiss sehr hilfreich ist. Die staatliche

Anerkennung folgt nach bestandener

Prüfung am 12. Oktober 2008.

Generell stand am frühen Morgen ab 8:30

Uhr erst einmal Stimmbildung für alle an,

bei der Herr Klose den Kursteilnehmern die

Atem- und Gesangstechnik, den Lagenund

Vokalausgleich und vieles andere wie

mitzuerleben. Begrüßt wurden alle Teilnehmer

vom Kreisvorsitzenden Hans Borrmann

und seinem Hauptorganisator vor Ort,

Hans Frommknecht sowie von der stv.

Oberbürgermeisterin Ansbachs Helga

Koch, was die Wertschätzung der Stadt für

den Chorgesang unterstreicht.

Ziele dieser inzwischen wieder traditionellen

Schulungsveranstaltung im Rahmen

der „Chorakademie des FSB“ sind: wertvolles

Liedgut zu erarbeiten, zugleich Anre-

Stimmhygiene, Haltung und Aussprache

der deutschen Sprache nahe brachte. Dann

kamen über den Tag verteilt die entsprechenden

Unterrichtsfächer. Dabei teilten

sich der Bundes-Chorleiter Herr Malzer und

Herr Gunsenheimer den Unterricht im A-

Kurs, während der B- und C-Kurs hauptsächlich

von den Herren Otto und Wilk und

von Frau Schwarz-Meixner bestritten wurde.

Die Abende waren von Montag bis Donnerstag

den Chorproben vorenthalten: Hier

wurden an zwei Abenden getrennte Proben

gehalten, wo die Frauen von Frau Schwarz-

Meixner bzw. Frau Baumann und die Männer

von Herrn Wilk bzw. von Herrn Reinhart

geleitet wurden. Diese Proben zielten

hauptsächlich auf den fünften Abend, den

Freitag, ab: Viele freuten sich auf die Stunden

der Aufführung und des Feierns beim

gemütlichen Abschlussabend, der bereits

Tradition hat. Dieser Abend begann mit einer

Dankesandacht, in der wir die Freude

über die vergangenen Tage in Wort und Gesang

vor den Herrn brachten. Dann fanden

wir uns im Großen Lehrsaal ein und erfreuten

uns an den zahlreichen Beiträgen von

Kleingruppen aus den Reihen der Kursteilnehmer

unterstützt durch Dozenten. Der

Dank an die Letztgenannten durfte selbstverständlich

nicht fehlen und bot die Gelegenheit,

jedem seine Eigenart durch Zitate

oder charakteristische Beschreibungen

widerzuspiegeln. Für das Gelingen des gemütlichen

Abends waren sicher viele Hände

und Talente notwendig. Stellvertretend

sei hier die Gesamtkurssprecherin Maria

Uhl genannt.

Der 54. Chorleiterkurs war wieder ein Gang

reich an Musiktheorie, stark mit Chorleiterpraxis

angereichert. Möge diese Fortbildung

dem Fränkischen Sängerbund weiterhin

gut ausgebildete Chorleiter schenken!

gungen und Tipps für eine gute Probengestaltung,

gerade auch was die wichtige

Stimmbildung anlangt, mit nach Hause zu

nehmen. Einstudiert wurden: Das Volkslied

„Gruß“ in der Bearbeitung des Weidener

Komponisten Max Reger (1873–1916 ), „Abschiedslied

– Ich fahr dahin“ von Johannes

Brahms (1833–1897 ), „Der Lenz ist angekommen“

von Ludwig Erk (1807–1883), „Die

Zeit ist wonniglich“ aus einer Kantate von

Gustav Gunsenheimer (geb. 1934), „Vinum


schenk ein“ von Erasmus Widmann (1572–

1634) und schließlich als Ausklang „Du läßt

den Tag, o Gott, mir enden“ von Clement

Fotterill Scholefield.

Es war auch bestens für die Bewirtung ge-

Karl-Heinz Malzer in Aktion. Foto: E. Hiltl

sorgt. Im Kulturzentrum gab es eine Kaffeetheke

nebst Kuchenbüffet sowie warme

Würstchen, im nahen Gasthaus konnte man

gemütlich und ohne Stress Mittagessen

einnehmen. Die Mühen der Geschäftsstelle

Standing Ovations für das Lehrgangsteam. Foto: E. Hiltl

Das „A und O“ guter

Probenarbeit: die

Stimmbildung mit

W. Schwarz am

Klavier und Ehefrau

„Uta“. Foto: E. Hiltl

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 9

Karl-Heinz Malzer probt mit dem „großen Chor“

Foto: E. Hiltl

in Coburg mit Günther Kraatz und Susi Osmani,

der Verantwortlichen im Sängerkreis

Ansbach und der Mitglieder des Musikausschusses

des FSB hatten sich gelohnt.

/EH – WON/

SK-Vorsitzender Hans Borrmann und das Lehrgangsteam (von links)

J. Klatte, U. Schwarz-Meixner, K.-H. Malzer und W. Schwarz. Foto: E. Hiltl


10

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

SINGEN VOM BLATT 1

Erstes Seminar kam prima an

Der Fränkische Sängerbund hatte gerufen

und 50 Sängerinnen und Sänger aus nah

und fern kamen ins evangelische Gemeindezentrum

nach Großenseebach, um an einem

Tagesseminar zum Thema „Singen

vom Blatt“ teilzunehmen.

Drei Dozenten teilten sich die Aufgaben.

Während Jürgen Klatte, Kreis-Chorleiter

Ansbach, das theoretische Grundwissen

über Noten und Intervalle vermittelte, sah

Manfred Meier, Kreis-Chorleiter des Sängerkreises

Erlangen-Forchheim, seine Aufgabe

darin, das Absingen von Tonreihen

und Intervallen bewusst zu machen.

Matthias Stubenvoll stellte ein Computerprogramm

vor, das für ein Selbststudium

wertvolle Dienste zur Förderung des musikalischen

Gehörs leistet. Dieses Programm

hatte er zuvor an der Universität Erlangen-

Nürnberg zusammen mit Studenten einer

wissenschaftlichen Analyse unterzogen. Für

den organisatorischen Ablauf zeichnete

Emilie Meier, stellvertretende Sängerkreisvorsitzende,

verantwortlich.

In der FSZ 1/2008 war das „Singen nach Noten“

ausgeschrieben. Der erste Termin wurde

sehr gut angenommen (siehe oben), nun

soll an die Fortsetzung dieser Kursmaßnahme

im Juni erinnert werden. Sie findet

am 7. Juni 2008 und am 12. Juli 2008

statt.

Für Neulinge sei kurz erklärt, worum

geht es? Was heißt „Singen nach Noten“?

Hierbei lassen sich eigene Talente entdecken,

die man bisher nicht geahnt hat,

seine Musikalität vertiefen, bislang nicht

bekannte Zusammenhänge verstehen und

die angeborene Fähigkeit nutzen, Melodien

und Rhythmen zu entwickeln, musikalische

Problemlösungen zu genießen und in nur

wenigen Minuten mehrstimmige Kleinformen

zu beherrschen.

Während der Schulung stellt sich eine wohlige,

heitere Atmosphäre ein, bei der auch

Fehler keinen Verdruss bereiten, sondern

als Teil des Lernens empfunden werden.

Das „Singen vom Blatt“ ist für Jeden erlernbar

– gleich welchen Alters – auch ohne

Kenntnis eines Instruments – „spielend“,

vergnüglich, von Anfang an. Alle, die das

„Singen vom Blatt“ erlernen möchten, haben

die Gelegenheit, es ohne Leistungsdruck

zu üben und auch gleich anzuwenden.

Willkommen sind alle, die ganz von

vorn anfangen, aber auch Chorleiter, die

sich überzeugen möchten, ob man das „zu

Hause im eigenen Chor“ anwenden kann.

Lehrgangsinhalte für einen Tageslehrgang

(10.00-13.00/14.00-16.30 Uhr)

Vermittlung und sofortiges praktisches Umsetzen

folgender Begriffe:

• Entwickeln der Vorstellungsfähigkeit mit

Hilfe von Notenzeichen

• Leitertöne und Umgang mit Tonstufen

• Notenschlüssel (G+F)

• Gebräuchliche rhythmische Formen –

Synkopen – Pausenzeichen

• Einfache Kadenz

• Übungen zum Lesen und Umsetzen einfacher

Chorpartituren und Ausführung vokaler

Kleinformen.

Zusätzlich bei besonders zügigem Fortschritt

im Seminar: Vorzeichen – Paralleltonarten

– (reine) Intervalle.

BLATTSINGEN 2

Termin: Samstag 07. Juni 2008, 10-16.30

Uhr

Evangelisches Gemeindezentrum Veitvom-Berg-Haus,

Großenseebach (ca. 10 km

westlich von Erlangen; erreichbar über die

Autobahn Nürnberg-Würzburg, Ausfahrt:

Erlangen-West).

Dozent: Karl-Heinz Schmidt (mit Walter

Kolneder der Mitverfasser der Reihe „Singen

nach Noten“, Schott Verlag).

Organisation: Emilie Meier, stellv. Kreisvorsitzende

(SK Erlangen-Forchheim)

Seminargebühr: 10 € (vor Ort zu entrichten.

Die Getränke während des Lehrgangs sind

inbegriffen).

Anmeldungen über folgende Kontaktadresse:

Bundesgeschäftsstelle des FSB, Bahnhofstraße

30, 96450 Coburg; Tel: 09561-

94499 oder per E-Mail: fsb.coburg@tonline.de.

Wenn möglich bitte per E-Mail

anmelden!

Die Teilnehmerzahl ist auf 45 begrenzt.

Über die Zulassung entscheidet die Reihenfolge

des Eingangs.

Bitte auch gleich zum, BLATTSINGEN 3

am 12. Juli 2008 (Gleicher Ort, Zeit: 09.30-

16.30 Uhr) anmelden. Dozenten: (wie bei

BLATTSINGEN 1) Manfred Meier, Kreis-

Chorleiter (Erlangen-Forchheim) und Jürgen

Klatte (Kreis-Chorleiter (Ansbach).


C horjugendtag und

Jugendbeiratssitzung

der Deutschen Chorjugend

in Kassel

Delegierte der deutschen Jugendverbände

trafen sich am 26.04.2008

Der Vorsitzende der Deutschen Chorjugend

(DCJ) Hermann Olberding eröffnete und leitete

die kombinierte Veranstaltung. Die

Chorjugend im FSB war durch alle drei Vorsitzenden

Jochen Kästner und seine beiden

Stellvertreter, Manuela Friedrich und

Robert Rattel, vertreten.

Auf der Tagesordnung standen neben dem

Bericht des Vorstandes auch eine Satzungsänderung

mit anschließender Neuwahl des

Musikausschusses und erstmalig auch eines

eigenen Schatzmeisters. Wegbereitend dazu

war ein Treffen des DCJ-Vorstandes mit dem

Präsidium des Deutschen Chorverbandes

(DCV) Anfang April, bei dem ein 12-Punkte-

Plan erarbeitet wurde, der die Zusammenarbeit

von DCJ und DCV festschreibt. Hermann

Olberding und Gerd Raach, der Vertreter des

DCV, wertete diesen 12-Punkte-Plan als sehr

wertvoll für die selbständige Jugendarbeit

im deutschen Chorwesen.

Im Musikausschuss wurde Jochen Stankewitsch

aus der Hessischen Chorjugend für

den scheidenden Alfred Schulze-Aulenkamp

nachnominiert und ebenso wie die

verbleibenden Mitglieder mit großer Mehrheit

gewählt. Als Schatzmeister wurde Ulrich

Buschkühler vorgeschlagen und auch

gewählt. Als langjähriger Schatzmeister des

DCV (Amt zu Beginn des Jahres niedergelegt)

hatte er auch diese Funktion bei der

Chorjugend seit deren Gründung automatisch

inne.

Sabine Gebauer wurde mit lang anhaltendem

Applaus und der silbernen Ehrennadel

für ihr langjähriges Engagement für die

Chorjugend geehrt. Hermann Olberding

würdigte ihren Einsatz, der weit über das

hinausging, was ihrer Funktion als Mitarbeiterin

der Geschäftsstelle in Köln entsprochen

hätte.

Als großen Erfolg der Vorstandschaft ist die

Schaffung einer Vollzeitstelle für eine Bil-

dungsreferentin zu werten. Anna Wiebe

wird ab sofort diese Funktion übernehmen

und die Arbeit der Deutschen Chorjugend

damit weiter professionalisieren und anreichern.

D ie Chorjugend im

Fränkischen

Sängerbund

unterwegs...

1.Kinderchorwochenende in der Musikakademie

Hammelburg

Am Freitag, den 25.04.08 starteten 15 experimentierfreudige

Chorkinder im Alter von

acht bis dreizehn Jahren unter der Leitung

von Julia Deutsch und Kathrin Knauer in

eine „unglaubliche Reise mit der Zeitmaschine“

in die Bayerische Musikakademie

Hammelburg. Ein Wochenende hatten die

Teilnehmer aus Heroldsbach, Weilersbach

und Mellrichstadt Zeit, ein Musical mit diesem

Namen zu inszenieren und aufzuführen.

Sie brachten viele eigene Ideen ein und

stellten so eine außergewöhnliche und

amüsante Show mit Gesang, Tanz und

Theater auf die Beine, die sie zum Abschluss

am Sonntag ihren Eltern präsentierten.

Diese konnten neben 2-stimmigen

Gesangsparts auch Vocal Percussion sowie

mehrere Soli bewundern, die in Zusammenarbeit

mit den Kindern zu einer besonderen

Ausgabe des Musicals arrangiert

wurden.

Die jungen Sänger, die sich anfangs nur

teilweise kannten, lernten sich bei den Proben

und bei Gruppenspielen am Nachmittag

immer besser kennen und wuchsen zu

einem motivierten Team zusammen, in

dem sich auch Lucas, der einzige Junge im

Chor, wohlfühlte.

Für die Betreuung der Kinder waren Mighty

Mike und Livi Kiwi zuständig. Sogar das

Wetter spielte an diesem Wochenende perfekt

mit und so konnten sich alle bei Theater-

und Abenteuerspielen im Freien austoben.

Der Höhepunkt des Freizeitprogamms

bestand aus einer beinahe professionellen

Modenschau am Samstagabend, bei der

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 11

die Mädchen die Zuschauer durch ihre Modeschöpfungen

in andere Zeiten entführten.

Toll, was die Kids alles in nur einem Wochenende

geleistet haben! Schön war’s mit

euch:

Lisa, Vanessa, Elena, Nina, Lea, Katharina,

Rebecca, Julia, Kerstin, Lucas, Lena, Anika,

Theresa, Anna u. Carina!

D reimal FELIX

vergeben

Kreis-Chorleiter Manfred Meier zeigte sich

begeistert: Sogar die zwei- und dreijährigen

Kinder hätten ihm ein Lied vorgesungen,

als er im November vergangenen Jahres

den Vestenbergsgreuther Kindergarten

besuchte. Meier war auf Einladung der Leiterin

Yvonne Kilian gekommen, um sich

von dem Bemühen der Einrichtung um das

Singen zu überzeugen. Da ihn die Kleinen

sehr beeindruckt hätten, war er gestern er-

Fortsetzung auf Seite 12 �


12

Fortsetzung von Seite 11

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

neut in Vestenbergsgreuth, um die Sängertrophäe

FELIX zu übergeben.

Diese außergewöhnliche Auszeichnung

konnte M. Meier auch für den Kindergarten

„Arche“ in Tennenlohe überreichen. Mit einem

großen Fest hat die evangelische Einrichtung

die Verleihung des FELIX gefeiert –

ein Gütesiegel, das der Deutsche Chorverband

ausschließlich an Kindertagesstätten

vergibt, die sich in besonderem Maße in der

musikalischen Früherziehung engagieren.

Weil in der Poxdorfer Kindertagesstätte

gern und viel gesungen und zudem die Orff-

Instrumente regelmäßig eingesetzt werden,

konnte nach fachkundiger Prüfung durch M.

Meier auch an Kita-Leiterin Hedi Wimmelbacher

der begehrte FELIX ausgehändigt

werden.

1. Fränkisch-Tschechischer

Chorworkshop

3.

Kinderchortag der

Chorjugend im FSB

&

Erstmalig veranstaltet die Chorjugend im

FSB in Zusammenarbeit mit dem Bezirksjugendring

Oberfranken vom 24. – 27.07.08 einen

Fränkisch-Tschechischen Chorworkshop.

Herzlich dazu eingeladen sind alle interessierte

Jugendliche aus beiden Nationen im

Alter von 12 – 20 Jahren.

Das Konzept dieses Chorworkshops läuft

unter dem Motto

„Singen verbindet – auch Menschen unterschiedlicher

Sprachen.“

Auf dem Programm stehen altbewährte, wie

moderne tschechische und deutsche Lieder.

Voraussetzung an die Teilnehmer ist lediglich

die Freude am Gesang.

Der Chorleiter dieses Workshops ist Christoph

Dartsch. Er ist seit langem ein gefragter

Dozent für Chorleitung und Stimmbildung.

Derzeit ist er Lehrbeauftragter für

Chorleitung und Aufführungspraxis an der

Hochschule für Musik in Würzburg. Außerdem

verfügt er über ausgezeichnete Tschechischkenntisse.

Die Unterkunft für dieses Chorwochenende

wird das Bildungs- und Tagungszentrum

Alexandersbad sein, ein erholsamer Kurort

im Naturpark Fichtelgebirge und in unmittelbarer

Nachbarschaft zu Tschechien liegend.

Neben einem attraktiven Freizeitprogramm

mit Ausflügen und Erlebnisfahrten wird ein

gemeinsames Chorprogramm einstudiert,

das abschließend im Rahmen des 3. Kinderchortages

der CJ im FSB im Erlebnispark

Schloss Thurn präsentiert wird.

Zum 4. Kinderchortag (26.07.08) auf Schloss

Thurn erwarten wir viele junge Sängerinnen

und Sänger aus dem Fränkischen Sängerbund

und Gäste aus Tschechien. Im Erlebnispark

werden mehrere Bühnen vorbereitet

sein, auf denen die Nachwuchssänger/innen

ihre Songs erklingen lassen und mit ihrem

Repertoire die Zuhörer erfreuen werden.

Zwischen den Auftritten ist natürlich genügend

Zeit die verschiedenen Attraktionen,

wie die Wildwasserbahn, Familienachterbahn

und viele mehr zu genießen.

Anmeldung bis 15.06.08 richten an

die „neue Adresse“!

Geschäftsstelle der Chorjugend im

Fränkischen Sängerbund e.V.

Geschäftsführerin Claudia Thomsen

Keltenweg 5

96114 Hirschaid

Der Flyer mit Anmeldeformular und weitere

Informationen können ebenfalls in der Geschäftsstelle

der Chorjugend angefordert

werden.

Prüfungsanmeldung der

Qualifizierungsprogramme

Wir möchten Sie bitten bevorstehende Prüfungen

für die Qualifizierungsprogramme

„kids in Takt“ oder „teens in Takt“

unbedingt bei der Geschäftsstelle der Chorjugend

im Fränkischen Sängerbund anzumelden!

Ohne Anmeldung ist eine Durchführung

nicht möglich.

„Neue“ Adresse: Geschäftsstelle der Chorjugend

im Fränkischen Sängerbund e.V.,

Keltenweg. 5, 96114 Hirschaid

M it dem Kuscheltierkonzert

auf

Erfolgskurs

Die Teilnahme am „Kuscheltierkonzert-Wettbewerb“

für Kinderchöre 2007 in der Altersklasse

Vor- und Grundschulen, veranstaltet

vom Deutschen Tonkünstler-Verband Berlin

e. V. war für die beiden Kinderchöre Burgkunstadter

Orgelpfeifen und Weismainer

Goldkehlchen unter der Leitung der Chorleiterinnen

Diana Christoph und Helena

Schneider sehr erfolgreich, hatten sie doch

einen der vorderen Plätze belegt.

Dass das Chorsingen außer hervorragenden

Leistungen auch viel Spaß und Freude machen

kann, bewiesen die jungen Sängerinnen

und Sänger bei der Life-Aufführung des

Kindermusicals im Herbst letzten Jahres in

der Altenkunstadter Kordigasthalle anlässlich

der 75-Jahrfeier der Sängergruppe Kordigast.

Damals ernteten sie überaus reichen

Beifall für diese großartige Darbietung.

Diese wurde mitgeschnitten und eine

DVD nach Berlin gesandt.

An dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft

von Bundesministerin Ursula

von der Leyen stand, nahmen Kinderchöre

aus allen Bundesländern teil. Der Komponist

dieses Kindermusicals Klaus Wüsthoff

war Mitglied der Jury.

Der erste Preis ging an die Carl-Orff-Grundschule

Berlin mit 32 von 40 möglichen Punkten,

den zweiten Preis erhielt der Vorchor

rundadinella der Scola musica ahrenensis aus

Oberahrain mit 31 Punkten. Der dritte Preis

ging an die Nelson Mandela State International

School Berlin mit 30 Punkten. Die jungen


Sängerinnen und Sänger der Burgkunstadter

Orgelpfeifen und der Weismainer Goldkehlchen

belegten mit 27 Punkten einen der vorderen

Plätze. Von der Jury wurde die rhytmische

Präzision, die gute Aussprache des

Chores und der offensichtliche Singspaß

der Kinder besonders gelobt. Der Komponist

Klaus Wüsthoff sprach den beiden

Chören und vor allem den beiden Chorleiterinnen

größte Anerkennung aus.

Belohnt wurde die erfolgreiche Teilnahme

an diesem Wettbewerb mit einem prächtigen

„Felix“ – Handkuscheltier als Maskottchen,

sowie einem Förderpreis von 200.– €

zur Fortbildung.

Den beiden jungen Chören und ihren Chorleiterinnen

gebührt großes Lob. Vielleicht

ist dies auch für viele Kinder der Sängergruppe

Kordigast ein Ansporn zum Nacheifern.

/nach -alt- et/

C horjugend sucht

den Superstar

Ganz Deutschland ist wieder mittendrin –

im DSDS-Fieber! Ganz Deutschland? Nein!

In Hirschaid rief die Chorjugend am vergangenen

Samstag zur Gegenveranstaltung

auf: „HSDS – Hirschaid sucht den Superstar!“

Und siehe da – man wurde fündig!

Neun mutige Mädchen und ein besonders

tapferer Junge traten zum Wettbewerb an,

überwanden ihre Aufregung und sangen

live vor einem kleinen Publikum aus Eltern,

Geschwistern und sonstigen begeisterten

Fans ihre Lieblingssongs. Und da war alles

dabei: Von „Every time we touch“ über

„Come on, let’s sing a song“ bis „Pferdefieber“,

von „Ein Stern, der deinen Namen

trägt“ über „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“

bis zu „Lollipop“. Nicht nur die Jury –

bestehend aus Mitgliedern des Jugendrats

sowie Musikalischen Leitern der Chorjugend

– sondern auch das Publikum hörte

den Darbietungen begeistert zu und belohnte

alle Sänger mit einem kräftigen Applaus.

Dann mussten sich die Wettbewerber

zehn lange Minuten gedulden, während die

Köpfe der Jury nur so rauchten – doch

schließlich stand das Ergebnis fest: Die

achtjährige Rosa Paptistella hatte sich mit

ihrem sicheren Auftritt und ihrer sonnigen

Ausstrahlung ganz besonders in die Herzen

der Jurymitglieder gesungen und wurde

zum „Chorjugend-Superstar“ 2008 gekürt.

Sie gewann einen tollen MP3-Player, aber

auch die anderen gingen nicht leer aus: Für

jeden Teilnehmer gab es einen Kinogutschein,

ein T-Shirt und eine Urkunde, mit

der gleichzeitig alle zum „Recall“ eingeladen

wurden: Jeden Montag von 17.45 bis 19

Uhr in die Alte Schule zum Finkenchor!

M ai ohne Ende

Am 4. Mai veranstaltete die Chorjugend

Hirschaid unter dem Motto „Mai ohne Ende“

ihr Jahreskonzert 2008. Neben dem Spatzenchor,

MusiKiste, Keyboard, Klavier, Gitarre,

E-Gitarre, Flöte, Violine, Akkordeon und

Schlagzeug.... trugen auch die „Singuine“

aus Gundelsheim, die „Young Emotions“

aus Gottmannsdorf und die Solistin Bianca

Fleischmann zum Gelingen dieses Konzertes

bei. Eva Mohnkorn und Stefan Göller

führten durch das Programm, das mit „Der

Frühling kommt“ vom Spatzenchor eröffnet

wurde. Dabei begleitete Jutta Mohnkorn am

Klavier, die auch mit weiteren Instrumentalstücken

glänzte. Nach einer rhythmischen

Einlage am Keyboard durch Dominik Sommer

präsentierten Schüler der Gitarrenausbildung

einen „Niederländische“ und einen

„Argentinischer“ Tanz und souverän spielte

das Blockflötenensemble verschiedene

Volksweisen. Am Klavier von Andreas Kiefl

begleitet, trug die ausgezeichnete Sopranistin

Bianca Fleischmann „Les feuilles mortes“

und „Die Katze“ vor. Die Chormitglieder

der Singuine aus Gundelsheim stellten mit

drei Stücken aus dem Kindermusical „Ritter

Rost“ ihr Können unter Beweis. Gemeinsam

sangen die Singuine und der Spatzenchor

dann „Ich schenk dir einen Regenbogen“.

Zwei instrumental Stücke, eines von Julian

Erlwein am Keyboard und eines vom Akkordeonensemble

„Hirschaider Harmonists“

schlossen den ersten Teil ab.

Den zweiten Teil leitete, dieses Mal von den

Guitar Kids begleitet, wieder der Spatzenchor

mit „Über den Wolken“ ein. Franziska

Beck, Keyboard und die Mitglieder der Geigengruppe

sorgten für instrumentale Zwischenmusiken,

darauf folgten Ehrungen

langjähriger Mitglieder für aktives Singen

und Musizieren und Conny Mlodyschweski

wurde als Partnerin der Chorjugend ausgezeichnet.

Die E-Gitarren und die Young

Emotions unter der Leitung von Bianca

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 13

Fleischmann setzten das Programm fort.

Auch das Percussionensemble beteiligte

sich mit mehreren Stücken an diesem abwechslungsreichen

Programm. Nach zwei

weiteren Stücken der Solistin Bianca

Fleischmann präsentierten die Hirschaider

Harmonists unter Mitwirkung von Spatzenchor

und MusiKiste Stücke aus der „Karl

May Suite“. Mit dem gemeinsamen Stück

„Wir wollen Sonne“ ging schließlich ein

sehr schöner Konzertnachmittag zu Ende.

/Nach eigenem Bericht/

E rfolgreiches

Kinder-Jugendchor

Musical

Das Kinder- und Jugendchormusical mit

dem interessanten Titel „Die wunderbare

Reise mit dem PFFF-TSCH-KRR-KL-BUM-

APPARAT“, wurde vom GV „Eintracht“

Haard in der Schulturnhalle zum zweitenmal

aufgeführt und war für Akteure und Zuschauer

wieder ein voller Erfolg. In den letzten

Wochen hatten die 30 jungen Sängerinnen

und Sänger, im Alter von 7 bis 17 Jahren

mit ihren Kinder- und Jugendchorleiterinnen,

Diplommusiklehrerin Bianca Krug

und Alexandra Dees wieder fleißig geprobt,

um die 14 Lieder des Musicals „auswendig“

zu lernen. Bianca Krug begleitete am Klavier,

als Dirigentin und Stimmbildnerin fungierte

Alexandra Dees.

Die Geschichte und die Dialoge schrieben

fünf Jugendliche vom Theater Maßbach. Die

Handlung, die Lieder miteinander zu verbinden,

durften die Akteure selbst bestimmen.

Im Musicalmärchen versuchte die Nebelhexe

Wilma, die Zukunft so zu verändern,

dass es keinen Streit mehr in der Welt

gibt. Dabei trifft sie zwei Wölfe, einen Bären

und Dracula, die auf der Suche nach der

Nebelhexe im Publikum umher schlichen.

Das Orakel wies ihnen den Weg ins Nebelzauberland.

Die „Sonne“ begleitete das

Zukunftsmädchen „Alibibs“ auf ihrer Reise

mit dem „PFFF-TSCH-KRR-KL-BUM-APPA-

RAT“. Mit dem Lied, „Singen macht Spaß“

endete das hervorragende Musical. Ohne

Zugaben ließ das Publikum die jungen Sängerinnen

und Sänger auch diesmal nicht

von der Bühne und spendete minutenlang

Beifall. /nach sel/


14

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

Personalien

Berichtigung

So hätte es heißen müssen!

Am 18. April wird

Kreis-Chorleiter

Manfred Goldkuhle

(SK Würzburg)

55 Jahre alt.

Mit der Geburtstagsankündigung in der FSZ

2 war die Redaktion um ein Jahrzehnt zu

früh dran. Wir bitten den „Rechenfehler: 2008

1953=65!!“ zu entschuldigen und wünschen

dem 55jährigen Jubilar nicht nur ein,

sondern noch viele weitere Jahrzehnte bei

bester Gesundheit.

FSB Konzert

Podium

Konzertpodium und Fortbildungstermine

Konzerte des FSB, der Sängerkreise (SK)

und der Sängergruppen (SG) sowie von

Chören mit „überwiegend überregionaler

Runden Geburtstag feiern

Am 04. Juli wird FSB-Ehrenmitglied Hubert Richter 85 Jahre alt.

Heinz Wilk Ehrenmitglied

des Sängerkreises

Aufgrund seiner Verdienste um den Chorgesang

hat der Sängerkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels

Heinz Wilk zum Ehrenmitglied

ernannt. Sängerkreis-Vorsitzender

Günter Freitag betonte in seiner Laudatio,

Heinz Wilk sei eine Chorleiterpersönlichkeit

mit Vorbildfunktion, Träger des Verdienstordens

der BRD, dem Verdienstkreuz

am Bande. Seit 1957 ist er als Chorleiter

tätig. Darüber hinaus ist er seit 1984 Chorleiter

vom „Chor der Chorleiter“, er fungiert

als Dozent bei Fortbildungskursen und als

Gutachter bei Wertungs- und Leistungssingen.

Außerdem ist Heinz Wilk seit 1992

Mitglied im Musikausschuss des Sängerkreises.

Besetzung“. Chorliebhaber, die sich für die

breite Palette des konzertanten Wirkens im

FSB interessieren, finden eine laufend ak-

tualisierte, komplette Konzertübersicht

auf der FSB-Homepage im Internet, unter:

www.fsb-online.de/konzert

Konzertpodium Juni – Juli 2008

Mittwoch 11. Juni Franconia Vocalis „Festkonzert: 60 Jahre Israel“ Nürnberg, Historisches Rathaus

Wochenende 13.–15. Juni Landesverband Singen Eröffnungsveranstaltung der Volkach

und Musizieren in Bayern Europatage der Musik 2008

Samstag 14. Juni Chorjugend im FSB Seminar „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ Hirschaid

Sonntag 15. Juni Sängerkreis Erlangen Landkreissingen (Erlangen-Höchstadt) Bubenreuth,

Kirche Maria Heimsuchung

Donnerstag 19. Juni Gemischter Chor Stadeln Open Air im Fürther Stadtpark Fürth

Sonntag 22. Juni Franconia Vocalis Joseph Haydn: Die Schöpfung Herrieden, Stiftskirche

Sonntag 29. Juni Sängergruppe

Forchheim Ost

Gruppensingen Walberla

Donnerstag 02. Juli FSB Präsidiumssitzung Hallstadt

Sams/Sonn 05./06. Juli Chorjugend im FSB Jugendzeltlager Brombachsee

Samstag 12. Juli Gospel Voices Baiersdorf 7. Gospel Open Air (mit fünf Gruppen) Baiersdorf,

Sonntag 13. Juli Sängerkreis Fürth Kreis-Chortag Puschendorf

Samstag 19. Juli FSB Musikausschuss Hallstadt

Samstag 19. Juli Landesverband Singen

und Musizieren in Bayern

Tag der Laienmusik Neu-Ulm

Samstag 26. Juli Chorjugend im FSB 4. Kinderchortag Schloss Thurn

Sams/ Sonn 26./27. Juli Chorjugend im FSB Fränkisch-Tschechisches Wochenende

Kursgebühr 30 Euro

max. 30 Teilnehmer

Schloss Thurn


Sängerkreis Ansbach

Ulrich Lutz, 96732 Öttingen,

Schützenstraße 11

Gruppensingen der Sängergruppe

Heidenheim

Das diesjährige Gruppensingen der Sängergruppe

Heidenheim fand in der Dittenheimer

Mehrzweckhalle statt. Ausrichter war

der Männergesangverein Dittenheim. Als

Vertreter des Sängerkreises Ansbach war

Ulrich Lutz gekommen, er nahm auch die

Ehrungen langjähriger Aktiver vor.

Unter dem Motto „Europäische Volkslieder“

wurde ein abwechslungsreiches Liederpotpourri

aus Deutschland und unseren Nachbarstaaten

geboten. Jeder einzelne Chor

steuerte aus seinem Repertoire jeweils drei

Chorsätze bei. Der MGV Dittenheim eröffnete

unter Chorleiter Hans Endress, die

Singgemeinschaft Hüssingen präsentierte

sich unter Leitung von Friedrich Koffler, der

MGV aus Markt Berolzheim mit Dirigent

Eduard Münderlein. Nach den Ehrungen

folgten die Liedbeiträge vom MGV Westheim

(Ltg. Karl Schülein), vom Männerchor

Kurzenaltheim (Ltg. Heinz Raschbacher),

der Sängerbund Oettingen (Ltg. Lothar

Lechner) und der GV Hechlingen (Ltg. Paul

Baur). Seine Feuertaufe als Dirigent bestand

mit Bravour Martin Kersten mit seinem

Chor aus Heidenheim. Zum Abschluss

erklang, vom Gruppenchorleiter Eduard

Münderlein dirigiert, stimmgewaltig gesungen

„Brüder reicht die Hand zum Bunde.

/nach U. Lutz/

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 15

Die Pressereferenten der Sängerkreise berichten

Benefizkonzert für Sportverein

Die Vereine im Ansbacher Stadtteil Elpersdorf

halten zusammen und helfen sich gegenseitig,

was ein Benefizkonzert zu Gunsten

des TSV Elpersdorf in der Laurentiuskirche

eindrucksvoll bestätigte. Mit der

Spende wird der TSV nach dem Brand im

Sportheim unterstützt. Die Zuhörer haben

insgesamt 1301,50 € gespendet. Der Posaunenchor

unter Leitung von Gerd Rogner

und der Gesangverein unter Leitung von

Maria-Luise Müller unterhielten das zahlreiche

Publikum mit weltlichen und kirchlichen

vokalen und instrumentalen Weisen.

Dem langanhaltenden Applaus und der

Spendierfreude kann man entnehmen, dass

der musikalische Abend rundum gelungen

war. /nach ab/

Oster-Oratorium in Ansbach aufgeführt

Mehr als 300 Zuhörer und lang anhaltender

Beifall für ein ganz besonderes Konzert – also

ein voller Erfolg! Am Ostermontag erklang

das von dem Ansbacher Schriftsteller

und Chormitglied Peter W. Plock getextete

und von dem Mainstockheimer Komponisten

Uwe Ungerer geschaffene 90-Minuten-

Werk in der Kirche St.Gumbertus in Ans-

bach. Das Außergewöhnliche dieses Konzertes:

Es wurde ein großes Musikdrama

aufgeführt zu einem Thema, das in der Musikliteratur

bisher sehr vernachlässigt wurde.

Dabei ist die Auferstehung Jesu das bedeutendste

Ereignis für die Christenheit

und bietet mit seinem emotionalen Spannungsbogen

von der tiefsten Trauer, über

grübelnde Zweifel bis zum erlösenden Jubel

reichliche Gestaltungsmöglichkeiten. Diese

wurden in dem Werk hervorragend ausgeschöpft!

Die konzertante Umsetzung erforderte

von den Akteuren ein hartes Stück Arbeit

und hohes Engagement – sie gelang

schließlich in überzeugender Weise! Die

Sängerinnen und Sänger der ChorGemeinschaft

Ansbach, Mitglieder des Ensemble

Musica Aeterna aus Heilsbronn und einige

ehemalige Mitglieder der Projektchöre „Together

l – 6“ dazu das erweiterte Kammerorchester

Heilsbronn (Einstudierung Christel

Opp), fünf namhafte Gesangsolisten (Sabine

Rusam, Oliver Weidinger, Benedikt Nawrath,

Cesara Cojocaru und Bianca Fleischmann)

sowie KMD Rainer Goede an der

Wiegleb-Orgel begeisterten unter der musikalischen

Gesamtleitung des dynamischen

Michael Waldenmayer die Zuhörer.

Es war wie bei einer schwierigen Bergtour:

Der Gipfel ist erreicht, alle Mühen – Probenstress,

organisatorischer und finanzieller

Aufwand – haben sich gelohnt!

Übrigens: Chorleiter, die dieses großartige

Werk aufführen wollen, können sich direkt

an den Komponisten Uwe Ungerer, Tel.:

09321-9292920, www.musikwelt-ungerer.de

wenden. Auskünfte erteilen auch Texter

Peter W. Plock, Tel.: 0981-86918 oder Dietmar

Wagner, Tel.: 0981-84512,

www.chorgemeinschaft-ansbach.de.

Dietmar Wagner

Sängerkreis Bamberg

Erwin Pager, 96103 Hallstadt,

Am Sportplatz 22

Polizeisängerchor Bamberg bereist

Namibia

Eine fast zweiwöchige Konzert- und Informationsreise

unternahmen die Sänger aus

Bamberg zum namibischen Männergesangverein

Swakopmund. Ins Reiseprogramm

fest eingeplant waren ein gemeinsames

Konzert und die musikalische Gestaltung

eines Gottesdienstes. Darüber hinaus war

die weite Reise mit touristischen Höhepunkten

gespickt. Immerhin haben nur wenige

Länder der Erde soviel zu bieten wie

das ehemalige „Deutsch Südwest-Afrika“:

Wüsten, Hochgebirgslandschaften, der Atlantik

und weite Buschlandschaften mit reicher

Tierwelt. Die Besucher aus Bamberg

wurden in Namibia und speziell in Swakopmund

herzlich aufgenommen und es ent-

standen auch echte Freundschaften, die in

der Gegeneinladung nach Bamberg bald

vertieft werden können. Konzert und Gottesdienst

bildeten ein sehr erfolgreiches,

gut besuchtes und zugleich gesellschaftliches

Ereignis von hohem Rang. In vielen

Gesprächen mit deutschstämmigen Namibiern

über die schulischen, beruflichen,

kulturellen, sozialen und politischen Probleme

taten sich auch Einblicke in die Realität

des „schwarzen Kontinentes“ auf.

/nach bjo/

Jubiläumskonzert beim Musik- und

Gesangverein Pettstadt

Die Keimzelle des Jubelvereins, der Männerchor

feierte den 60. Jahrestag, vor 30

Jahren erfolgte die Gründung der Jugendblaskapelle

Pettstadt und vor zehn Jahren

wurde der Frauenchor unter der Leitung

von Wolfram Brüggemann als dritte Abteilung

ins Leben gerufen. Mit großem Stolz

beging der MGV Pettstadt diesen dreifachen

Geburtstag, zu dem neben zahlreichen

Gästen viele Gratulanten aus Kirche, Politik

und befreundeten Vereinen anwesend waren.

Zum großen Jubiläum zeigen sich alle drei

Abteilungen in Bestform. Die Blaskapelle

musizierte unter Stefan Gast bravourös,

brachte neben fetzigen Märschen auch moderne

Klänge zu Gehör. Mit bekannten und

beliebten Liedern gab der Männerchor unter

der Leitung von Uwe Bartl einen Einblick

in sein riesiges Repertoire. Bewundernswert

wie er den schwer zu intonierenden

Gefangenenchor „Nabucco“ a cappella

herausragend vortrug und dafür großen

Applaus erhielt. Selbst übertroffen haben

sich auch die Frauen unter ihrem neuen

Chorleiter Christian Kaltenhäußer. Drei

ganz unterschiedliche Werke zeigten die

Bandbreite ihres Könnens. Hervorzuheben

sind der gelungene Vortrag des Brahmssatzes

„Erlaube mir feins Mädchen“ und als

Widmung an den langjährigen Dirigenten

und Kreis-Chorleiter Wolfram Brüggemann

das fetzige „Rock for fun“, bei dem der Funke

der Begeisterung ins Publikum übersprang.

Charmant führte Hille Strodtbeck

durch das Programm. Den Abschluss des

Abends gestaltete der Gemischte Chor mit

„Amazing Graze“. Nach hartnäckig geforderter

Zugabe gab es schließlich wohlverdiente

„Standing Ovations“ für alle Musiker und

Sänger/innen.

Fortsetzung auf Seite 16 �


16

Fortsetzung von Seite 15

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

Sängerkreis Coburg-Kronach-

Lichtenfels

Heidi Bauer-Vetter, 96274 Itzgrund,

Mühlacker 4

Kreissängertag in Bad Rodach

Dass musikalische Förderung der Kinder

und Jugendlichen den Chorgesang weiterbringe,

stellte beim Kreissängertag in der

bis auf den letzten Platz besetzten städtischen

Turnhalle von Bad Rodach nicht nur

Vorsitzender Günter Freitag fest (TAGE-

BLATT vom 10. März). Diese Meinung unterstrichen

auch die politischen Ehrengäste,

Landrat Karl Zeitler, selbst aktiver Sänger,

Bürgermeister Gerold Strobel und

Landratskandidat Jürgen W. Heike in ihren

Grußworten.

Musikalisch eingestimmt wurde die Hauptversammlung

des Sängerkreises Coburg-

Kronach-Lichtenfels mit hervorragend vorgetragenen

Liedsätzen vom Gruppen-Männerchor

(Leitung Gerhard Motschmann),

vom Gemischten Gruppen-Chor (Leitung

Helmut Mitzenheim) sowie vom Jugendchor

„InTakt“ (Sonja Putz).

Sängerkreis Erlangen-Forchheim

Theo Schnitzerlein (kommisarisch),

91356 Kirchehrenbach,

Oberköhrstraße 3

Traditionelle Schlossgartenserenade

Zur Erlanger Bergkirchweih am Mittwoch vor

Pfingsten lädt die Sängergruppe Erlangen

vor die Orangerie des Erlanger Schlosses

ein. Jeder der acht Chöre bot nach dem Motto

„Good bye, Jonny“ den gut 500 Zuhörern

jeweils mehrere zeitgenössische Chorsätze.

Im sehr abwechslungsreichen Programm kamen

Evergreens und Hits des letzten Jahrhunderts

zu Gehör. Darunter „Rivers of Babylon“

vom Liederkranz Dechsendorf (Ltg. Ingo

Behrens), „Berglied – nach Brahms“ von der

Musikwerkstatt Erlangen (Mathias Göbel),

„Männer mag man eben“ vom Orpheus-

Männerchor (Jochen Roth). Chorleiter Knut-

Wulf Gradert präsentierte die Viertklässler

der Grundschule Tennenlohe mit „Samba

Percussion“ und den Kosbacher Stadl-Chor

unter anderem mit „Wochenend und Sonnenschein“,

schwungvoll interpretierte der

Chorverein 1847 Erlangen (Bernd Müller)

den Hit „Lollipop“, der Erlanger Frauenchor

dezibella (Eva-Maria Noè) gefiel nicht nur

mit dem Titel „The Lion sleeps tonight“ und

der Walter Rein Chor (Jürgen Klatte) steuerte

Melodien von Walter Kollo bei. Der MGV

Tennenlohe (Iwona Bernad) brachte von Otto

Groll „Melodien zum Verlieben“, bevor der

Gesamtchor unter Gruppenchorleiter Knut-

Wulf Gradert „Good bye Jonny“ von Peter

Kreuder als Schlusslied erklingen ließ. Das

Publikum spendete viel Beifall und es gab

Lob von allen Seiten. /nach H. Hübner/

Günter Freitag berichtete rückblickend erfreut

von zahlreichen kulturell hochstehenden

Konzerten, von Liederabenden und Jugendveranstaltungen

im Jahre 2007. Er übte

aber auch Kritik: „Einerseits wird bei den

Chören über Geldmangel geklagt, andererseits

werden die Zuschüsse für staatlich anerkannte

Chorleiter oder Notenmaterial

nicht eingefordert!“

Über die aktive Arbeit der 18 Kinder- und

Jugendchöre und zweier Instrumentalgruppen

mit insgesamt 597 jungen Leuten zwischen

fünf und 26 Jahren berichtete Kreisjugendchorleiter

Henry Schimansky. Er

stellte dabei mit Bedauern fest, dass bei

übergeordneten Veranstaltungen leider immer

nur die gleichen Chöre zu sehen seien.

Da könne mehr Interesse gezeigt werden,

meinte er. Eine gute Gelegenheit sei dazu

am 14. Juni gegeben, wenn in Redwitz das

Kinder- und Jugendchortreffen stattfindet.

Es werde immer nach dem Nachwuchs gerufen,

meint dazu Günter Freitag. „Also zeigen

Sie der Jugend an diesem Tag Ihre Referenz!“

Bei der Tellersammlung während der

Versammlung wurde ein erstes Zeichen gesetzt:

Für die Arbeit der Chorjugend kamen

530 Euro zusammen.

Wie jedes Jahr standen Ehrungen von treu-

Nacht der Chöre in Eschenau

Cantemus Voce

MGV Eckenhaid

FSB-Männerchor

en Sänger/innen, Chorleiter und Vereinsvorsitzende

im Mittelpunkt des Sängertags.

Eine besondere Ehrung hatte Kreisvorsitzender

Freitag für Helmut Otto (Liederkranz

Rottenbach) vorgesehen. Er würdigte damit

nicht nur seine 60-jährige Tätigkeit als Sänger,

sondern auch das langjährige Wirken

als Chorleiter und sein Lebenswerk als

Komponist. /nach N. Karbach!

Eine besondere Ehrung erfuhr Helmut Otto (Rottenbach)

für sein Lebenswerk (von links): Landrat

Karl Zeitler, Helmut Otto, Günter Freitag

und Martha Schulz. Foto: Norbert Karbach

Gemeinschaftskinderchor

MGV Eckenhaid

FSB-Frauenchor alle Fotos: EH


Die „Nacht der Chöre“, Anfang April vom

MGV Eckenhaid in der Mehrzweckhalle

Eckental-Eschenau veranstaltet, war ein

ganz besonderes musikalischen Erlebnis.

Dirigent Udo Reinhart präsentierte neben

einem großen Gemeinschaftskinderchor

(Brunnenspatzen Liedertafel Eschenau, Cäciliaspatzen

Neunkirchen am Brand und

Kinderchor der Sing- und Musikschule

Igensdorf), seinen frisch aus der Taufe gehobenen

Kammerchor Cantemus Voce, den

Gastgeber, MGV Eckenhaid und last not

least den neugegründeten Männerchor des

FSB, der sicher noch in den Kinderschuhen

steckt, aber mit Chorsätzen von Friedrich

Silcher, Karl Haus und Lorenz Maierhofer,

nur um einige zu nennen, zeigte, dass es

sich lohnt, in diesem Ensemble aktiv mitzusingen.

Die abwechslungsreiche Palette von Kompositionen

war schon bemerkenswert. Vorstand

Klaus Oberdorf konnte mit Peter Jacobi,

Peter Märkel, Herbert Meier, Günther

Kraatz, Gerhard Kauffer und Erich Hiltl neben

den Sängerkreisspitzen fast das halbe

Präsidium begrüßen, dazu den Bürgermeister

des Marktes und sehr viele interessierte

Zuhörer. Für die FSB-Verantwortlichen war

es besonders wichtig, erneut auch das

Leistungsniveau des FSB-Frauenchores

mit Dirigentin Martina Baumann vermittelt

zu bekommen. Die Damen interpretierten

bekannt-beliebte Komponisten von Josef

G. Rheinberger, Gustav Mahler, Petr Eben

und David und Jane Thomas.

Der einheimische Männerchor, ein klangvolles,

ausgeglichenes und gut besetztes

Ensemble, sang mit großer Begeisterung.

Wenn man dann noch einen Kinderchor

mit 70-80 allesamt auswendig singenden

Nachwuchstalenten auf die Bühne bringt,

dann wundert es niemand, dass die Plätze

rasch Mangelware wurden und zusätzliche

Stühle für alle Omas, Opas und die Eltern

aufgestellt werden mussten – wollten doch

alle den Nachwuchs sehen und hören. Wie

alle Chöre pflegten schon die Kinder eine

sehr gute Aussprache. Udo Reinhart hatte

keine Probleme, sie vom Klavier aus zu

führen. Durchs Programm führte Rolf Baerwald

von der Theatergruppe Uttenreuth.

/EH- WON/

Achtung

Über die FSB-Homepage können Interessierte

jetzt auch auf die Seite der

Chor-Akademie zugreifen!

Sängerkreis Nordoberpfalz

Erich Hiltl, Vilstalstraße 63a,

92245 Kümmersbruck

Sängerkreistag in Kemnath

Die Sängerkreisversammlung in Kemnath

mit den Sängergruppen Weiden, Amberg,

Wiesau, Max Reger und Floß mit zusammen

103 Chören und 2555 aktiven Sängern/innen

und Jugendlichen nahm einen harmonischen

Verlauf. Es war sehr erfreulich, dass

sich die Vorsitzenden Herbert Kick und

Günther Zwick, Franz Kummer mit Bedenkzeit,

wieder zur Verfügung stellten. Dem

großartigen Geschäftsführer Martin Gäckle,

30 Jahre in verantwortungsvollen Positionen

beim Sängerkreis und der Gruppe Amberg,

wurde mit der Ernennung zum Ehrenmitglied

gedankt, die Urkunde wird beim

Sängertag 2009 übergeben. Sein Nachfolger

ist der Gruppenvorsitzende aus Ebermannsdorf/Amberg

Adolf Gassner, der sich

sicher schnell einarbeiten wird. Der Sängerkreis

hat sich beim Chorfest des FSB in

Bamberg stark engagiert, wofür Herbert

Kick und Kreis-Chorleiter Richard Waldmann

den Sänger/innen sehr dankte. Der

Sängerkreis hat in Bundes-Chorleiter Karl-

Heinz Malzer neben Richard Waldmann eine

starke Persönlichkeit. Im Bereich der

Gruppe Amberg war auch schon eine Infoveranstaltung

für Erzieherinnen und Leiterinnen

von Kindergärten. Das Problem bei

fast allen Chören ist die notwendige Verjüngung

in allen Stimmen. Nahziel ist nun

am 19. April 2008 ein großes Konzert zum

1000-jährigen Jubiläum der Stadt Kemnath.

Ein weiteres Großereignis ist der Nordgautag,

bei dem sich in einem Konzert der bekannte

Kammerchor Weiden, der Chor

St.Georg Pressath und der einheimische

Tirschenreuther Männerchor erneut bewähren

werden. Die Auszeichnung „ Felix“

nimmt im Landkreis Amberg-Sulzbach wie

auch in der nördlichen Oberpfalz einen

ganz besonderen Stellenwert ein. /E. Hiltl/

Gruppentagungen

In Anwesenheit des Kreisvorsitzenden Herbert

Kick tagten in Amberg die Vereine

der Sängergruppe Amberg. Vorsitzender

Adolf Gassner, nach Martin Gäckle nunmehr

Geschäftsführer des Sängerkreises,

stellte positiv heraus, dass der Kindergarten

Hl. Dreifaltigkeit in Amberg mit dem

„FELIX“ ausgezeichnet wurde. Im Gegensatz

dazu zeichnet sich eine sehr bedenkliche

Entwicklung ab. Leider zeigt sich, dass

die Zahl der Sänger/innen bei Schul- und

Männerchören drastisch abnimmt, was aufgrund

der aktuellen Bildungspolitik zu erwarten

war. So schrumpfte der Jugendchor

des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums (Chorleiter

Franz Hanauska) von ehemals 60 auf

nun 24 Stimmen, der Kinderchor von 35 auf

12 Sänger. Nach sieben Unterrichtsstunden

brauchen Schüler nach den Lehrplänen eine

Pause und Musik wird meist spät nach-

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 17

mittags angeboten, das bedeutet das Aus,

den „Todesstoß“ für die Chorarbeit, stellt

Herbert Kick dazu fest. Ergebnis der Neuwahlen:

1.Vorsitzender Adolf Gassner, Stellvertreter

ist Martin Schmidt, Schriftführer

Christian Fink, Gruppenchorleiter Franz

Hanauska, sein Stellvertreter ist der begabte

Jungdirigent und Orgelspieler Christian

Farnbauer. Wichtiger Termin: Am 26. Juni

gestaltet ein großer gemischter Chor mit

etwa 150-200 Sänger/innen bei der Festwoche

am Mariahilfberg im Freien einen Gottesdienst.

Die Sängergruppe Floß konnte bei ihrer

Versammlung – trotz gravierender Nachwuchssorgen

– auf ein erfolgreiches Jahr

2007 mit mehreren konzertanten Höhepunkten

zurückblicken. Für diesen Herbst

ist ein Gruppenkonzert in der Stadthalle

Vohenstrauß geplant. Die Grüße des FSB

überbrachte Herbert Kick, der bedauerte,

dass das Singen in den Schulen viel zu kurz

komme und zugleich von den Delegierten

forderte, dass sie sich schon in den Kindergärten

nach Gesangstalenten umsehen

sollten. Kick machte auch deutlich, dass

künftig nur noch gemeinnützig anerkannte

Vereine staatliche Zuschüsse bekommen

könnten. /nach E. Hiltl/

Ensemble Kreuzer feierte 10-jähriges

Bestehen

Nicht mehr wegzudenken aus der Kulturszene

in der nördlichen Oberpfalz und des

östlichen Oberfrankens ist der Träger des

Kulturpreises das Ensemble Kreuzer. Der

Chor wurde 1997 von Brigitte Kreuzer gegründet

und tritt sowohl a-cappella als

auch mit verschiedenen Instrumentalbesetzungen

auf. Sein Repertoire umfasst

geistliche und weltliche Musik aller Epochen.

Das Frauenensemble begeistert immer

wieder durch seine abwechslungsreiche

und lebendige Programmgestaltung.

Zum 10-jährigen Bestehen des Chores gab

es einen Festabend und mehrere Konzerte.

Eingeleitet wurde das Jubiläum mit einem

vom Ensemble Kreuzer gestalteten Festgottesdienst

im September 2007 in der

Pfarrkirche St. Jakob in Mitterteich. Der

Chor wurde von Stefan Jordanesku (Gitarre),

Max Schmidkonz (Schlagzeug) und Alfred

Kreuzer (Orgel, E-Piano) begleitet. Im

Oktober des vergangenen Jahres fand ein

Mariensingen mit Harfe (Carolin Gruber)

und Kontrabass (Heinrich Hermann) in der

Kirche des Klosters Fockenfeld statt. Sprecher

war Alois Gillitzer. Im November gastierte

der Frauenchor mit Volksliedern sowie

bekannten Melodien aus Operette und

Musical im Saal der Raiffeisenbank in

Waldsassen. Das Ensemble wurde an diesem

Abend von Ulli Schmutzer (E-Bass),

Max Schmidkonz (Schlagzeug) und Alfred

Kreuzer (Klavier) begleitet. Und schließlich

gab es am 3. Adventssonntag ein klassi-

Fortsetzung auf Seite 18 �


18

Fortsetzung von Seite 17

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

sches Weihnachtskonzert mit Cello (Heinrich

Hermann), Oboe (Lukas Meuli) und Orgel

(Alfred Kreuzer), traditionsgemäß in der

Kirche des Klosters Fockenfeld. Begleitende

Worte sprach dabei der ehemalige Rektor

der Grundschule Waldsassen Manfred

Brunner. Gesangssolistin bei allen Konzerten

war Elisabeth Bohnert aus Nabburg.

Damit ging ein musikalisches Quartal zu

Ende, in dem der Chor mehrmals sein breites

Repertoire und seine musikalische Qualität

unter Beweis stellte.

Pastoralmesse aufgeführt

„Ein Konzert der Extraklasse“, so die Lokalpresse,

gab es in der Pfarrkirche St.Johannes

der Täufer in Thanstein. Unter der Gesamtleitung

von Kreis-Chorleiter Richard

Waldmann bot der Kirchenchor Thanstein

zusammen mit Instrumentalisten als

Hauptwerk die Pastoralmesse des Tschechen

Wenzel Emanuel Horak. Diesen, in der

Nordoberpfalz verbreiteten Messtypus bevorzugte

man zu Zeiten von Mozart mit den

bekannten Hirtenweisen. Der Chor St. Georg

Pressath überraschte mit weniger bekannten

Weihnachtsliedern von John Rutter,

die auch in der Royal Albert Hall gesungen

wurden. Es gab viel Beifall für die herausragenden

Leistungen der Sänger und

Instrumentalisten. E. HILTL

Passionssingen in Amberg

„In tiefer Frömmigkeit zu Ehren Christi“ ist

der Bericht des Passionssingens am Palmsonntag

in der evangelischen Paulanerkirche

in Amberg überschrieben, arrangiert

von der Sängergruppe Amberg mit Adolf

Gassner und Franz Hanauska. Es wirkten

mit: Der Paulaner-Posaunenchor, Chöre aus

Traßlberg, Gebenbach, Ensdorf und Amberg,

aber auch als Gast der Kirchenchor

Wutschdorf und die Dekanatskantorin Kerstin

Oursin. Die Kirche war voll besetzt, Pfarrer

Rüdiger Löbermann sprach Gebete und

eindringliche Texte zur Karwoche. Kerstin

Oursin spielte an der Orgel Kompositionen

von Felix Mendelssohn Bartholdy, der Chor

aus Traßlberg sang Werke von Cesare Bresgen,

der Kammerchor des Dr. Johanna-

Decker-Gymnasiums brachte „Air“ von Johann

Sebastian Bach. Besonders innig

wurde „Vater unser im Himmel“ gesungen,

Lob-, Dank- und Preisgesang rundeten das

anspruchsvolle Programm ab. Mit dem

Schlusslied „Der Herr segne dich und behüte

dich“ wurden alle mit Dank an die Akteure

entlassen mit dem Versprechen, diese

Tradition des Passionssingens nicht aufzugeben.

E. Hiltl

Bläser und Sänger geben Konzert

Das 17. gemeinsame Konzert des MGV

Traßlberg und der Ammerthaler Blaskapelle

in der Sängergruppe Amberg fand wieder

große Resonanz. Mit dem Hymnus „Laßt die

Lieder hell erklingen“ begann das Konzert.

Zu hören waren auch „Tiritomba“, „Pferde zu

vieren traben“, „Auf zum Tanz“, „Heissa

Kathreinerle“ und mit dem Kaiserwalzer

wurden die Zuhörer in die österreichische

Monarchie entführt. Mit dem Kinohit „Conquest

of Paradise“ musizierten Sänger und

Bläser schließlich gemeinsam. E. Hiltl

Erstaufführung in Amberg

Mit Antonin Dvoraks „Stabat mater“ erklang

erstmals im Amberger Congress Centrum/ACC

durch den etwa 80 Stimmen

zählenden Amberger Oratorienchor eine

monumentale und zugleich ergreifende

Schmerzensmusik am Karfreitag. Chorleiter

Thomas Appel hatte mit großer Mühe das

anspruchsvolle Werk einstudiert, ihm standen

sein Amberger Sinfonieorchester und

vier gute Solisten zur Seite. Der Komponist

hat wohl persönliche familiäre Schicksalsschläge

verarbeitet und für den Chor hohe

Ansprüche mit Pianissimo-Passagen bis zur

Ekstase im Schlusssatz gesetzt. „Im Spannungsfeld

zwischen kraftvollen Unisono und verwobener

Melodik, einförmiger Rhythmik und Optimismus

anstrahlenden Passagen überzeugten die

Choristen mit einer guten verständlichen, differenzierten

Textbehandlung“, steht in der Kritik der

Amberger Zeitung und Erich Hiltl schrieb in

seiner Besprechung: „Die Stadt Amberg wie

auch der Fränkische Sängerbund können sich

glücklich schätzen, so einen leistungsstarken gemischten

Chor und ein Orchester mit Dirigent Thomas

Appel sein Eigen zu nennen“.

Sängerkreis Nürnberg

Hamel Werner, Weingasse 6,

91227 Leinburg

Auf den Flügeln des Gesanges

Der Chorverein Eintracht Boxdorf unter der

Gesamtleitung und Moderation von Johanna

E. König, die Liedertafel Boxdorf und der

Schulchor der Schule im Knoblauchsland

unter der Leitung von Peter Jank gaben ein

Frühlingskonzert. Am E-Piano begleitete

Herr Andreas König. Den Auftakt machte

der Gemischte Chor der Eintracht Boxdorf.

Außer bewährten Komponisten wie L. van

Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy

oder Valentin Rathgeber interpretierten die

Damen und Herren Melodien zeitgenössischer

Komponisten, darunter Gerhard

Winklers „Chianti-Lied“, „Im Prater blühn

wieder die Bäume“ von Robert Stolz und

die Musikreise in die Ukraine und in den

Balkan von Otto Groll. Der Chorverein Eintracht

Boxdorf gestaltete den Abend mit

deutschen Volksliedern und beendete seinen

Part mit Leonard Bernstein’s „America“

aus West Side Story. Der Schulchor sang

von Sternenfängern, Hexen, Indianern und

brachte die Zuhörer mit lustigen Gedichten

in Stimmung. Alles in Allem ein gelungener

Abend mit einem abwechslungsreichen

Programm. /nach Eigenbericht/

Sängerkreis Schwabach

Christa Riehn, 91126 Schwabach,

Mecklenburger Straße 8

Sängergruppen trafen sich zur

Jahreshauptversammlung

Bei der Versammlung der Sängergruppe

Weißenburg im Wittelsbacher Hof wurde

Karin Gilch an die Verbandsspitze gewählt.

Sie löste damit Wolfgang Barthel als ersten

Vorsitzenden ab. Weitere Ergebnisse der

Neuwahlen: 2. Vorsitzende Dagmar Baudenbacher,

Kassier Erwin Hoke, Schriftführerin

Jutta Frank, Gruppenchorleiter Ortwin

Mihatsch, Revisoren Herr Schill und Herr

Gaul. Auf der Tagung wurde auch die Satzung

der Sängergruppe Weißenburg nach

der Vorgabe des Fränkischen Sängerbundes

verabschiedet.

Wichtiger Auftritt 2008 der Sängergruppe

Weißenburg ist das Gruppenkonzert in der

St.-Andreas-Kirche in Weißenburg unter

dem Motto „Glaube macht glücklich – Glaube

gibt Kraft“.

Vertreter der zwölf Mitgliedsvereine der

Sängergruppe Wendelstein trafen sich in

der Waldhalle von Großschwarzenlohe. Der

Chor des Liederkranzes 1860 Wendelstein

begrüßte die Teilnehmer musikalisch.

Gruppenvorsitzender Manfred Rudolph berichtete

über die Aktivitäten in der Gruppe

und von seinen vielfältigen Besuchen von

Veranstaltungen. Dem Kassenbericht von

Peter Klein folgte der Bericht des Kreis- und

Gruppenchorleiters Rudolf Löw, der den

Termin des Gruppensängertages 2009, am

18. Oktober in der Gemeindehalle von

Schwanstetten im Rahmen der 750-Jahr-

Feier der Marktgemeinde Wendelstein bekannt

gab. Auch die Sängergruppe Wendelstein

verabschiedete eine neue Satzung

und führte Neuwahlen durch: Vorsitzender

Manfred Rudolph, stellv. Vorsitzender

Bernd Breunig, Schriftführer Erich Maueröder,

Kassier Peter Klein, Revisoren Erwin

Siemandel und Fritz Brunner. Rudolf Löw

wurde als Gruppenchorleiter in seinem Amt

bestätigt und auf Grund seiner Verdienste

und Leistungen in und um die Sängergruppe

Wendelstein zum Ehrenchorleiter der

Gruppe ernannt. Er ist für die Gruppe seit

1960 als Chorleiter in der Verantwortung. In

seinem Chor wurde er für 50 Jahre Tätigkeit

2007 ausgezeichnet. Der Vorsitzende der

Sängergruppe überreichte die entsprechende

Urkunde und ein Präsent. Die Delegierten

der Vereine bedachten ihn stehend mit

Beifall.

Die neun Mitgliedschöre der Sängergruppe

Schwabach-Stadt trafen sich im Gemeinschaftshaus

Vogelherd unter der Leitung

des Gruppenvorsitzenden Gerhard

Seiderer, der neben Kreis-Chorleiter Rudolf

Löw das erfolgreiche Sängerjahr 2007

Revue passieren ließ. Helene Kraus gab

den Kassenbericht. Für die langjährige, im

Vorjahr verstorbene stellvertretende Gruppenvorsitzende

Brigitte Gsänger wurde Bri-


gitte Schmidt nachgewählt. Ein wichtiger

Termin für 2008 ist am 01. Juni, 15 Uhr das

Stadtparkkonzert, bei dem neben dem

Chorgesang die Jugendkapelle Rednitzhembach

die Veranstaltung bereichern

wird. Auch wurde auf das 100-jährige Jubiläum

des „Liederkranzes“ Allersberg am

15. Juni hingewiesen.

/nach Schwabacher Tagblatt

und Weißenburger Zeitung/

Tagesseminar „Singen nach Noten“

Der Sängerkreis Schwabach hatte zu einem

Tagesseminar unter dem Titel „Singen nach

Noten“ eingeladen. Es fand im Foyer der

Kulturfabrik in Roth statt. Der Referent der

Veranstaltung war der versierte Chor- und

Orchesterleiter Karl Heinz Schmitt aus

Aschaffenburg. Schon nach wenigen Minuten

waren die Teilnehmer von der Souveränität

des Dozenten erfasst. K. H. Schmitt

zeigte sich als erfahrener Pädagoge der

Spitzenklasse.

Er vermittelte den Lehrstoff in kürzester

Zeit in fast spielerischer, leicht verständlicher

Art an die über achtzig Sänger/innen.

Trotz ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten

und Vorkenntnissen konnte jeder Teilnehmer

„viel Wissen“ mit nach Hause nehmen.

Wichtige Grundlagen der Tonleiter, Notenschriftzeichen

und Tonwerte sowie bislang

nicht bekannte Zusammenhänge der Notendarstellung

konnte man, durch seine

pädagogisch ausgefeilte Vortragsweise

schnell verstehen und die eigene stimmliche

Fähigkeit nutzen, um Melodien aufzunehmen

und eigenes Taktgefühl zu entwickeln.

Das von K. H. Schmitt mitverfasste Lehrbuch

„Singen nach Noten – Eine praktische

Musiklehre für Chorsänger“ zum Erlernen

des „Vom-Blatt-Singens“ – war eine sehr

gute Hilfe für den praktischen Teil des Seminars.

Die Erwartungen der anwesenden

Sängerinnen und Sänger an das Seminar

wurden voll erfüllt.

Sängerkreis Schweinfurt,

Wolfgang Sittler, Georg-Nickel-

Straße 1, 97520 Röthlein

Kreissängertag

Der Vorsitzende des Sängerkreises Schweinfurt,

Paul Kolb, konnte zum Sängerkreistag

im Haßfurter Stadtteil Prappach neben 118

Vertretern aus 60 Vereinen auch hochrangige

Gäste, unter ihnen den stellvertretenden

Landrat Heinz Krönert, Kreisrat Siegfried

Kerker, 3. Bürgermeister Reiner Schuster

und vom FSB Schatzmeister Herbert Meier

begrüßen.

Der Gemischte Chor „Sängerlust“ 1890

Prappach eröffnete mit drei Liedern die

Versammlung. Auf die Grußworte folgten

die durchwegs positiven Jahresberichte von

Paul Kolb und Schatzmeister Wolfgang Linek.

Kreis-Chorleiter Heinz Pallor ließ an-

hand einer PowerPoint-Präsentation die

Geschehnisse der letzten zwei Jahre seiner

Amtszeit Revue passieren. Besonders zu erwähnen

ist das Fort- und Weiterbildungsangebot

im Sängerkreis: So zum Beispiel

ein Tagesseminar für Kinderchorleiterinnen

und Erzieherinnen aus den Kindergärten

und ein Seminar für Chorleiter mit Erarbeitung

der Prüfungskriterien zum Qualifizierten

Singen, der Dl – Prüfung.

Auch 2007 konnten fast 25.000 € Zuschüsse

vom FSB an die Vereine verteilt werden.

Kolb bedankte sich speziell bei den drei

Felix- Beauftragten Maria Hetterich, Marianne

Klemm und Antje Kopp für ihre Arbeit.

Braucht es doch ungefähr 16 Stunden

Vorbereitungs- und Überprüfungszeit in

den Kindergärten bis dann ein Felix verliehen

werden kann.

Wegen Forderung des Obersten Bayerischen

Rechnungshofes bezüglich der Gemeinnützigkeit

musste die bisher gültige

Satzung auf einem außerordentlichen

Kreissängertag aktualisiert werden. Mittlerweile

haben sowohl der Sängerkreis als

auch alle Sängergruppen von den jeweiligen

Finanzämtern die Gemeinnützigkeit bescheinigt

bekommen.

Herbert Meier, Schatzmeister des FSB, referierte

über die Gemeinnützigkeit, GEMA,

Sponsoren des FSB und über allgemeine

Finanzierungsmöglichkeiten in den Vereinen.

In der Vorschau auf 2008 wünschte sich

Paul Kolb zum Jubiläumskonzert in Sömmersdorf,

dass jeder Verein im Sängerkreis

mit mindestens fünf Personen anwesend

sei, um dieses Fest gebührend zu feiern.

Weitere Termine 2008: 8. Juni Bad Bocklet –

Kinderchorfest und 15. Juni Eröffnung der

EUROPÄISCHEN TAGE DER MUSIK in

Volkach. /nach Eigenem Bericht/

Eindrucksvoller Erfolg

In der gut besetzten Kleinlangheimer Kirche

St. Georg und Maria wurde die Matthäus-Passion

von Johann Georg Kühnhausen

(1661 bis 1735) unter der Gesamtleitung

von Peter Pretzer aufgeführt. Die Choralverse

hatte der GV Kleinlangheim übernommen,

der den geforderten chorischen

Enthusiasmus dem Zuhörer bildlich herüber

brachte. Den Jesuspart sang der Bassist

Gerhard Zehnder, den umfangreichsten Tenorpart

des Evangelisten Matthäus übernahm

mit gefühlsbetonter Ausdruckskraft

Chorleiter Peter Pretzer. Weitere Solisten

waren Ansgar Leimig (Tenor) und Petra Mathee

(Sopran). Bewusst schlicht gehalten

war die Orgelbegleitung von Valentina Zielonka.

Der Chor vollendete mit gefühlvoller

Leidenschaft den Choral „Nun, ich danke

dir von Herzen..“ die Passionsgeschichte.

Aufmerksam bis zum Schluss der 100minütigen

Aufführung lauschten die ergriffenen

Zuhörer und spendeten dann kräftigen,

lang anhaltenden Applaus.

/nach Dieter Zeller/

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 19

DREI-FRANKEN-SINGEN zum

Stadtjubiläum

Einen ersten Höhepunkt zur 750-Jahrfeier

der Stadt Prichsenstadt bot das DREI-

FRANKEN-SINGEN unter der Schirmherrschaft

von Bundesminister Michael Glos.

Der MGV Liederkranz Prichsenstadt, der

heuer sein 165-jähriges Bestehen feiert,

eröffnete – geleitet von Hermann Schlossnagel

– den Abend. Das Programm bot bekannte

und beliebte Chorwerke mit traditionellen

Klängen, doch dominierten zeitgenössische

Weisen. Moderator Johann

Theodor Blüchel stellte neben den Gastgebern

die weiteren neun Chöre und ihre fast

30 Liedvorträge vor. Seinen Worten lauschten

mehrere Ehrengäste, darunter neben

Bundesminister Glos auch Fürst Albrecht

zu Castell, Landtagsabgeordneter Dr. Otto

Hünnerkopf, stellvertretender Landrat Walter

Hahn, Pfarrer Erich Eyßelein und stellvertretender

Bürgermeister Harald Eger mit

seinen Ratsmitgliedern.

Am guten Gesamteindruck des Konzertes

waren beteiligt: der Volksschulchor Prichsenstadt

unter der Leitung von Heinrich

Karl, der Liederkranz 1861 Ebrach (Ralf Nikolay),

der MGV 1921 Castell (Sigrid

Schulz), der Gemischte Chor Füttersee (Erika

Hasslauer), der MGV 1862 Scheinfeld

(Stefan Wagner), der Singkreis Geiselwind

(Michaela Eyselein), der Singverein 1859

Rüdenhausen (Joh. Theobold Blüchel) und

der Gemischte Chor der Sängergruppe

Mainschleife (Paul Weber). Zum Abschluss

stimmten alle Chöre und Gäste begeistert

in das Frankenlied ein und sorgten so für

ein harmonisches Ende eines vergnüglichen

und niveauvollen Konzertes.

/nach MP-H. Rössesert/

Lieder- und Ehrenabend in St. Michael

„Wo Musik sich frei entfaltet, sieht man seines

Lebens Sinn.“ Unter diesem Motto hatten

die Sängerfreunde Schweinfurt 1982

zu einem Lieder- und Ehrenabend im Pfarrsaal

St. Michael geladen, um wie Vorsitzender

Horst Dumor sagte, einander kennen zu

lernen, dem Chorgesang zu dienen und dabei

neue Mitglieder zu werben. In zweimal

45 Minuten präsentierten die Gastgeber

unter Leitung von Bernhard Wenzel und als

Gäste der GV Schwebheim 1922, der GV

Eintracht 1924 Heidenfeld (beide unter Leitung

von Nelly Winter) sowie die Hambacher

Volkssänger (Rudolf Vollmuth) ein

Programm mit Evergreens aus dem Schlager-

und Pop-Bereich. So waren u.a. zu

hören: „Bist du einsam heut’ Nacht?“, der

ABBA-Titel „I have a dream“ oder die „Legende

von Babylon“. Aber es gab auch fröhliche

und frisch dargebotene Lieder vom

fränkischen Wein und mundartliche Gedichte.

Alle Akteure erhielten viel Beifall

und in der Pause überreichte SK-Vorsitzender

Paul Kolb Urkunden und Ehrennadeln

an langjährige Mitglieder. /nach STB-hag/

Fortsetzung auf Seite 20 �


20

Fortsetzung von Seite 19

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

Sängergruppe lud zum

Schulungswochenende

Die Einladung der Sängergruppe Bad Kissingen

zu einem Schulungswochenende

auf Landkreisebene nutzten 35 Frauen und

Männer. Unter der fachkundigen und einfühlsamen

Leitung von Hermann Freibott

verbrachten sie zwei Tage, um miteinander

Stimmübungen zu absolvieren, neues Liedgut

kennen zu lernen und einzustudieren.

Freibott hatte dazu eine ganze Mappe mit

Chorsätzen zusammengestellt, die Palette

reichte vom geistlichen Lied über Kanon,

Swing und Gospel bis hin zur anspruchsvollen

Komposition von Mendelssohn Bartholdy.

Man ging als „Chorgemeinschaft auf

Zeit“ mutig ans Werk. Erst das Vorspiel am

Klavier, dann ran an den Feind, sprich an

unbekannte Chorsätze. Zuerst noch etwas

zaghafte Stimmen, dann schon sicherer

und immer sicherer – und siehe da: Nach

sechs Stunden klappte es bereits recht passabel.

Was bei diesem Lehrgang, der schon zum

elften Mal in den Räumen der städtischen

Musikschule stattfand, von den Teilnehmern

aus 15 Gemeinden des Landkreises in

knapp einem Dutzend Stunden einstudiert

worden war, das konnten die Besucher

beim Abschlusskonzert in der Alten Aula

erleben, hören und genießen. Trotz der

knappen Probephase war nur perfekter

mehrstimmiger Chorgesang zu hören, teilweise

sogar achtstimmig, die Gemeinschaft

der zusammengewürfelten Sängerinnen

und Sänger war zu einer Einheit geworden.

Dozent und Dirigent Hermann Freibott hatte

den Chor lächelnd und mit sichtlicher

Freude im Griff. Erstaunt und angetan davon,

was die Sängerinnen und Sänger in so

kurzer Zeit erlernt, so erfreulich und wohltuend

vortrugen, zeigten sich alle Besucher

des Konzertes. Sie geizten auch nicht mit

Beifall und Lob. /nach SZ-mna/

Gruppenkonzert in der Milzgrundhalle

Einen bunten Reigen an deutschem Liedgut

boten sieben Chöre aus dem Milzgrund

in der Milzgrundhalle in Irmelshausen. Zum

Auftakt erklang von allen Sänger/innen gemeinsam

gesungen der „Lachkanon“, danach

folgten sieben weitere Chöre mit je

zwei bis drei Liedbeiträgen. Unter der Leitung

von Volker Seifert begann der gastgebende

GV Höchheim, Volker Seifert mit

dem Gemischten Chor Irmelshausen, den

Liederkranz Rappershausen leitete Alfred

Kegel, mit Dirigentin Birgit Junius-Förster

gefiel der Sängerkranz Waltershausen, Ellen

Kneuer führte schwungvoll den Gesangverein

Gollmuthhausen. Mit Gitarrenbegleitung

bot die Eintracht Aubstadt unter

der Leitung von Wolfgang Abschütz „Heimat,

deine Sterne“. Den Dorfchor Rothausen

leitete Dirigentin Roswitha Jucht, sie

dirigierte auch das gemeinsam gesungene

Schlusslied „Eh’ ich mich niederlege“. Musikalisch

hatten die Höchheimer ihre Gäste

begrüßt und sie sorgten auch für deren harmonische

Verabschiedung.

/nach Grabfeld-Umschau-cs/

Chorleiterschulung in Hammelburg

Der Sängerkreis Schweinfurt hatte seine

Chorleiter zu einem Wochenend-Seminar

in die Musikakademie nach Hammelburg

geladen. 14 Teilnehmer zwischen 20 und 70

Jahren nahmen das Angebot an. Kreis-

Chorleiter Heinz Pallor vermittelte Vorgaben

zur Liedgestaltung, zum Dirigat, zu Aufführung

und chortechnischen Aufgaben.

Stimmbildnerin und Sopransolistin Kersten

Keller-Pallor erklärte den Teilnehmern,

wie man nach den neuesten Studien am

besten Einsingübungen gestaltet und mit

welchen Vokalen und Konsonanten man

einsingen sollte, auch die Anatomie und

Funktionalität der stimmgebenden Organe.

Ein Seminartag stand ganz im Zeichen der

chorischen Arbeit. Dazu wurde als Probechor

der sängerkreiseigene Projektchor

„d’accord“ geladen. Jeder Chorleiter durfte

mit dem Chor ein Liedstück erarbeiten und

einstudieren. Heinz Pallor und Kersten Keller-Pallor

gaben Ratschläge, wie die Stücke

gut gestaltet werden können. Zum Abschluss

des Seminartags dirigierten die verschiedenen

Chorleiter ein kleines Konzert.

Überzeugt vom guten Gelingen versprach

Kreisvorsitzender Paul Kolb das Angebot

im Herbst erneut aufzulegen. /nach STB-ter/

Drei Chorsänger haben D1-Prüfung

abgelegt

Heinz Pallor, Kreis-Chorleiter des Sängerkreises

Schweinfurt, hatte vor mehr als einem

Jahr bei einer Zusammenkunft der

Sängergruppe Rhön-Grabfeld den Vorschlag

unterbreitet, in Anlehnung an entsprechende

Prüfungen beim Nordbayerischen

Musikbund (D1, D2 und D3 für

Instrumentalisten) eine D1-Prüfung für

Chorsängerinnen und Chorsänger durchzuführen.

Nach zweistündiger Prüfung hieß es

für Herbert Benkert vom Musik- und GV

Wollbach, Rita Ebert vom Gesangverein

Herlheim und Florian Schaub vom Chor

„Hoffnung“ aus Untereschenbach „bestanden“.

Kreis-Chorleiter Heinz Pallor und Kreisvorsitzender

Paul Kolb hoffen, dass sich in Zukunft

weitere Chorsänger dieser Prüfung

unterziehen werden, denn diese Qualifizierungsmaßnahmen

hätten bei den Musikkapellen

zu einem deutlichen Leistungsanstieg

geführt. „Kreisvorstand und Kreis-Chorleitung

sind der festen Überzeugung, dass die gezielte

Einzelförderung neben der bewährten Chorleiter-

Qualifizierung die Leistungskraft der Chöre steigert“,

sagte Heinz Pallor. Herausgestellt hat

er besonders die gute Zusammenarbeit mit

dem Kreisverband Rhön-Grabfeld im Nordbayerischen

Musikbund. Vom Musikbund

wurden nämlich die D1-Theorie-Dozenten

zur Verfügung gestellt. Der Praxisteil, dazu

gehörten Gehörbildung, Stimmbildung und

ein chorspezifischer Gesangsunterricht,

wurde von Kreis-Chorleiter Heinz Pallor,

dem stellvertretenden Kreis-Chorleiter

Bernhard Oberländer und der Gesangsdozentin

Kersten Keller-Pallor durchgeführt.

Teilnehmen konnten Sängerinnen und Sänger,

die eine mindestens dreijährige aktive

Mitgliedschaft in einem Chor des Fränkischen

Sängerbundes nachweisen konnten.

„Wir sind mit den Leistungen rundum zufrieden“,

stellte Pallor nach der Prüfung fest und

dankte allen die mitgemacht hatten. Sein

besonderer Dank ging an die Prüfer aus

dem Sängerkreis Schweinfurt und an den

Nordbayerischen Musikbund. Sein Wunsch

ist natürlich, dass die Prüfung keine „Eintagsfliege“

bleibt, sondern, wie beim Nordbayerischen

Musikbund, künftig jährlich

durchgeführt werden kann. /nach MP-hf/

Sängerkreis Würzburg,

Hans-Michel, Schulstraße 40,

97837 Erlenbach

Der Polizeichor Würzburg auf

Konzertreise in Spanien

Der Polizeichor Würzburg unternahm im

März 2008 eine 10-tägige Konzertreise in

das südspanische Andalusien. Neben dem

Besuch der weltberühmten Sehenswürdigkeiten

in Cordoba, Ronda, Granada, Malaga,

Sevilla, Mijas und Marbella kam der Gesang

nicht zu kurz. Der Chor veranstaltete

während der Reise mehrere Konzerte und

sang während den Besichtigungen mit Genehmigung

in mehreren Kathedralen.

So gab der Polizeichor in Ronda ein Konzert

in den Gärten der Casa de Don Bosco, ein

weiteres Konzert fand vor 275 begeisterten

Zuhörern im Kulturzentrum „Pablo Ruiz Picasso“

in Torremolinos statt. Dabei überreichte

1. Vorsitzender des PCW, Gottfried

Fröhling, dem Kulturattache als Vertreter

der Stadt Torremolinos ein Gastgeschenk

der Würzburger Oberbürgermeisterin Dr.

Pia Beckmann.

Eine große Ehre für den Polizeichor war es,

in der Kathedrale von Malaga das Pontifikalamt

mit dem Bischof, Monsenor Antonio

Dorado, musikalisch gestalten zu dürfen.

Dabei trugen die Polizeisänger unter anderem

die von ihrem Chorleiter, Jürgen Pfarr

selbst komponierte „Missa Sorrentina“ in

lateinischer Sprache vor. Nach dem Gottesdienst

kam der Bischof zu den Sängern und

bedankte sich für die feierliche Umrahmung

der Messe.

Den Teilnehmern wird die Reise wegen der

harmonischen Reisegruppe, der schönen

Besichtigungen und nicht zuletzt wegen der

positiven Resonanz des spanischen Publikums

bei den konzertanten Aufführungen

in sehr guter Erinnerung bleiben.

/nach PCW-Schriftführer B. Hain/


Pinnwand

Der Jugendchor „Body ´n soul – All saints“ des GV Schönbrunn

sucht ab sofort einen neuen Chorleiter/ in.

Wir sind 21 motivierte, engagierte Jugendliche und junge Erwachsene

im Alter zwischen 14 und 25 Jahren. Im Herbst

1999 wurde unser Jugendchor gegründet. Seit 2006 sind wir

„Leistungschor des Fränkischen Sängerbundes“. Schwerpunkt

unseres Repertoires sind Gospels und Spirituals, wir

singen jedoch neben modernen auch ältere weltliche Lieder.

Nähere Informationen finden Interessenten auf unserer

Homepage: www.bodynsoul-allsaints.de.

Kontaktadresse: Bettina Dietz, St. Anna Kapellenstr. 5,

96185 Schönbrunn, Tel: 09546 / 8912

Chorleiter (B-Kirchenmusiker und Gymnasiallehrer für Musik

mit 1. und 2. Staatsexamen, seit 15 Jahren im FSB aktiv)

sucht leistungsorientierten Männer- bzw. gemischten

Chor.

Anfragen bitte richten an: chordirektion@googlemail.com

Chorleiterin mit Hochschulabschluss übernimmt weiteren

Chor. Bei Interesse bitte E-Mail-Kontakt mit Ann Derrez aufnehmen:

ann.derez@gmx.de oder anrufen unter der Telefonnummer

0931-281103.

Der GV 1883 Oberpreuschwitz e.V. sucht ab Mitte September

eine/n neue/n Chorleiter/in mit Erfahrung und entsprechender

Ausbildung.

Der Frauenchor mit momentan 27 aktiven Sängerinnen

(Sopran/Mezzo/Alt) verfügt über ein weit gefächertes Repertoire

vom Volkslied über Gospel und Pop bis zur Klassik.

Probentermin: Dienstag von 20:00 bis 21:30 Uhr in Bayreuth

– OT Oberpreuschwitz.

Für weitere Informationen oder Bewerbungen steht die 1.

Vorsitzende , Ute Schmidt, Antonstr. 15 A, 95445 Bayreuth,

Tel.: 0921-30677, email: uschmidt1@hotmail.de bereit.

Leserbrief

Chorleiterbörse

Sehr geehrter Herr Neumann,

mit großem Interesse habe ich der Empfehlung folgend, die

„Essener Thesen: Cantare humanum est“, von Prof. Dr. F. Brusniak

kommentiert, gelesen, die mir viele Erkenntnisse und

Denkanstöße bei der Probenarbeit meiner drei Männerchöre –

MGV Bullach, MGV Simonshofen und MGV Forth – gebracht

haben. So möchte ich der Meinung des Herrn Bundes-Chorleiters

beitreten, dass sich der Sängerspruch „Viva, la Musica!“

von M. Meier sehr wohl als richtungsweisend weiterempfiehlt.

Im übrigen würde ich weitere Ausführungen und Anregungen

im Rahmen der „Essener Thesen“ in der FSZ begrüßen. Ein

vorrangiges und aktuelles „Problemgebiet“ erscheint mir die

„Chorarbeit mit Senioren“, welches in der FSZ 4/2007 angesprochen

wurde und in der Fußnote 44 mit weiteren Hinweisen

von Ingo Hahn versehen wird. Für die Überlassung dieses

Beitrages wäre ich im Hinblick auf die Zusammensetzung

meiner Chöre sehr dankbar, wovon ich mir auch weitere Erkenntnisse

und Anregungen erhoffe.

Mit freundlichen Grüßen Ihr Chorfreund Jürgen Eichenlaub.

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 21

Unser Präsident Peter Jacobi verfügt nunmehr

auch über eine persönliche Website. Unter der

Adresse www.peterjacobi.de

können die dort niedergelegten Angaben

aufgerufen und nachgelesen werden.

Das umfangreiche

VERZEICHNIS DER IM

DRUCK VORLIEGEN-

DEN CHORWERKE mit

Stand: Januar 2008,

kann bei Kreis-Chorleiter

Manfred Meier,

Lohestraße 19,

91093 Heßdorf

oder elektronisch,

Meierhessdorf@aol.com,

angefordert werden.

Valentin 1945 –

Liebeserklärung an München

Eine Chorsymphonie

Ein außergewöhnliches Konzert findet am 13. Juli

um 20 Uhr in der Philharmonie am Gasteig, München

statt. Es kommt dabei die Auftragskomposition

von Helga Pogatschar für Solostimmen, zwei

Chöre und Kammerensemble zum 850. Stadtjubiläum

Münchens zur Uraufführung. Die musikalische

Leitung hat Dr. Michael Gläser, neben dem Chor des

Bayerischen Rundfunks als Gast wirken mit Capella

Vocale München, via-nova-chor München und die

Münchner Chorbuben.

Schnell anmelden – Plätze für Dirigierkurs

bei Prof. Bloemeke noch frei!

Anmeldeschluss ist der 01. Juli 2008 !

Die renommierten Dirigierkurse des Bayerischen

Musikrats beginnen 2008 wieder. Die Termine der

drei Kursphasen sind:

• Phase I 18. bis 20. Juli 2008

• Phase II 17. bis 19. Oktober 2008

• Phase III Praxisphase 28. Februar bis 03. März

2009 mit den Hofer Symphonikern

Zielgruppe sind Musiklehrer aus dem Musikschulbereich,

Privatmusiklehrer, Dirigierstudenten in

den Eingangssemestern der Hochschule, Schulmusiker,

Kirchenmusiker, Absolventen der Berufsfachschulen

für Musik und staatlich anerkannte Dirigenten

aus dem Chor- und Orchesterbereich.

Geleitet wird der praxisnahe Kurs von Prof. Karl-

Heinz Bloemeke. Der erfahrene Dirigent arbeitete

schon mit vielen deutschen Spitzenorchestern zusammen,

ist Dozent an der Hochschule Detmold

und widmet sich in seiner Arbeit besonders der

Förderung des musikalischen Nachwuchses.

Anmeldeformulare unter

www.musikinbayern.de > Dirigierkurse

oder unter Telefon 08342-961860.


22

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008

Prof. Elisabeth Bengtson-Opitz

Anti-Aging für die Stimme

Ein Handbuch für gesunde und

glockenreine Stimmen

Timon Verlag, Hamburg;

ISBN 978-3-938335-20-8; 18 Euro

Dieses Buch richtet sich vor allem an

Chorleiter, deren Chormitglieder zum

größten Teil über 50 Jahre alt sind, aber

gerne weiterhin im Chor singen möchten

und natürlich an die Sängerinnen und

Sänger selbst, die aktiv etwas für ihre

Stimme tun wollen – denn: Wer aktiv etwas

tut, erhält sich seine Stimme buchstäblich

bis zum letzten Seufzer!

„Anti-Aging für die Stimme“ ist ein gesangspädagogisches

Konzept mit dem

Ziel, die Stimme lebenslang leistungsfähig

zu erhalten. Das Anti-Aging-Programm

basiert auf medizinischen Erkenntnissen,

dem methodisch-didaktischen

Wissen und den jahrelangen pädagogischen

Erfahrungen der Autorin. Nach

sechs Jahren Anti-Aging-Kurse gibt es eine

Reihe positiver Beispiele von Menschen

zwischen 60 und 80 Jahren, deren

Stimmqualität sich wesentlich verbessert

hat.

Der Leser erhält Einblicke in Ideen und

Struktur des zum Patent angemeldeten

stimmlichen Präventionsprogramms „Anti-Aging

für die Stimme“. Dabei wird gezeigt,

wie durch modifizierte stimmpädagogische

Einflussnahme die stimmliche

Fitness im Alter wiedererlangt bzw.

stabilisiert werden kann.

„Anti-Aging für die Stimme“ ist ein Handbuch,

eine praktische Anleitung für eine

Bücherecke

gesunde Stimme auch im Alter. Darum bilden

Anleitungen für gymnastische Übungen

und zahlreiche Sprech- und Singübungen einen

großen Teil des Buches. Mit vielen Abbildungen

und Fotografien werden die

Übungen leicht verständlich dargestellt.

„Anti-Aging für die Stimme“ ist kein Zaubermittel,

sondern ein Weg. Es gibt älteren Menschen

die Möglichkeit, ihre Stimmqualität zu

verbessern. Voraussetzung sind ihr eigenes

tägliches Üben und ihre Bereitschaft, lebenslange,

festgefahrene Muskelbewegungen zu

ändern. Dieses Buch weist diesen Weg.

Singen rund um den Globus

Chor aktuell international. Hrsg. von Kurt

Suttner, Max Frey, Stefan Kalmer, Bernd-Georg

Mettke.

Gustav Bosse Verlag 2008. BE 2438. € 17,95 –

CD mit gesprochenen Texten als Aussprachehilfe.

BE 2437. € 8,-

Die Chorsammlung „Chor aktuell’’ wird um

einen weiteren Band ergänzt. Der neue Band

vereint internationale Lieder in Chor-Arrangements.

87 Stücke aus über 30 Ländern und

allen Kontinenten bieten Schulchören, Kirchenchören

oder freien Ensembles eine

Vielfalt, die ihresgleichen sucht.

Vom bolivianischen Volkslied bis zum südafrikanischen

Christmas Carol, vom brasilianischen

Liebeslied über Thomas Tallis bis

zum Popsong – für jeden Geschmack, für jeden

Anlass ist etwas dabei.

Besonders opulent ist das Angebot

unterschiedlicher Sprachen: So finden

sich neben deutschen und englischen

beispielsweise auch finnische, serbische,

portugiesische und griechische

Lieder. Darüber hinaus sind viele Lieder

aus Afrika, Latein- und Nordamerika

und sogar aus Korea oder Samoa enthalten.

Chören, die sich bisher überwiegend mit

dem Liedrepertoire der eigenen Muttersprache

beschäftigt haben, bietet diese

Sammlung eine willkommene Abwechslung.

Chorleitung –

Theorie und Praxis

Hans Günther Bastian und Wilfried Fischer

Das umfassende Paket zu Chorleitung

und Chormanagement

Fünf Bände (auch einzeln zu beziehen) im

Schuber

Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz

Handbuch der Chorleitung (ED 9940) –

Cantabile 1: Chorbuch für gemischten

Chor (ED 9941) – Cantabile 2: Chorbuch

für Frauenchor (ED 9942) – Cantabile 3:

Chorbuch für Männerchor (ED 9943) –

Kommentarband (ED 9944).

Paket: 89,85 Euro; Chorleitung 39,95 Euro;

Kommentarband: 19,95 Euro;

Cantabile 1: ab 20 Expl.: je 12,95 Euro –

ab 40 Expl.: je 9,15 Euro

Cantabile 2, Cantabile 3: jeweils ab 20

Expl.: je 11,95 – ab 40 Expl.: je 8,95 Euro


Sowohl Dr. phil. H. G. Bastian, Professor

für Musikpädagogik und Systematische

Musikwissenschaften an den Universitäten

Bonn, Paderborn und Frankfurt a. M.,

Organist, Kirchenmusiker und Chorleiter

als auch Dr. phil Wilfried Fischer, Professor

für Musikpädagogik mit dem Schwerpunkt

Künstlerische Praxis des Musikunterrichts

einschließlich Chorleitung an

der Pädagogischen Hochschule Flensburg

sowie den Universitäten Köln und

Paderborn, Chorleiter, Orchesterleiter

und Arrangeur sind beide profunde und

kompetente Kenner der Chorszene.

Das Handbuch, die drei Chorbücher

(Cantabile 1 mit 70 Chorsätzen und Arrangements,

Cantabile 2 und Cantabile 3

mit jeweils 60 Titeln) stellen ein „El Dorado“

auf der Suche nach brauchbarer und

zugleich gefälliger Chorliteratur dar und

der Kommentarband mit detaillierten,

didaktisch aufbereiteten Hilfen für den

Chorleiter zu allen vorgestellten Chorwerken

ist eine wahre Fundgrube nicht nur

für „junge“ Chorleiter sondern zugleich

für erfahrene „Alte Hasen“ und auch versierte

und begeisterte Sänger können viel

Neues und Interessantes entdecken.

Das Handbuch der Chorleitung vermittelt

auf nahezu 500 Seiten grundlegendes Basiswissen:

Im Teil A neun Kapitel zur

Theorie und Praxis des Chorlebens, im

Teil B sieben Kapitel zur künstlerischen

Gestaltung und der Teil C widmet sich

zwölf interessanten Teilaspekten, darunter

dem Sängermuseum, Archiv und Dokumentationszentrum

in Feuchtwangen,

Empfehlungen für Chorliteratur und vielem

mehr.

Bücherecke

Der fast 300-seitige Kommentarband sucht

auf dem Büchermarkt seinesgleichen! Zu jedem

Chorsatz der drei Cantabile-Chorbücher

findet der Leser musikanalytische

Information und Hilfestellungen zur Erarbeitung

und Gestaltung. Die fundierten Anregungen

und Kommentare gliedern sich in

die fünf Rubriken „Zum Chorsatz“ (mit der

oft gesuchten Übersetzung der Chorsätze in

Originalsprache), „Zum Dirigat“, „Vorschläge

zur Einstudierung“, „Künstlerische Gestaltung“

und „Mögliche Intonationsprobleme“.

Auf dieses „Paket zur Chorpraxis“, „ein etwas

anderes Handbuch der Chorleitung“ wie es

das Vorwort verspricht, haben sicherlich

schon viele Chorleiter gewartet. Es wendet

sich vor allem an die Chorleitung in der

Laienchorszene, an die Liebhaber der Chormusik,

die sich in der Regel einmal wöchentlich

zur Probe trifft und dabei durchaus „professionelle“

Leistungen erarbeitet und bietet.

Das Werk versteht sich als ein „Vademekum“

in die Welt der Chöre und es könnte

durchaus zu einem „Standartwerk in der

Chorleiterausbildung“ werden. Das „Zeug

dazu hat es“! – WON

CD-Neuerscheinung bei Carus:

Hans Schanderl: Lux Aeterna

Hans Schanderl ist in der Chorszene als innovativer

Komponist bekannt. Die hier eingespielten

Werke zeigen, dass er nicht nur

im klassisch-konventionellen Sinne komponiert,

sondern mit der Vielfalt stimmlichen

Ausdrucksvermögens experimentiert und

immer wieder außereuropäische Elemente

in seine Musik einfließen lässt. Seine Kompositionen

leben vom lustvollen und spielerischen

Umgang mit Vokalkontrasten und

rhythmischen Varianten, sowie von einer

stets klar organisierten Struktur. Der Polski

Chor Kameralny zählt mit seinem Leiter Jan

Lukaszewski zu den führenden Ensembles

Fränkische Sängerzeitung Mai/Juni 2008 23

im Bereich der Neuen Musik. Mit einzigartigem

Gespür für die unterschiedlichen

Facetten in Schanderls Kompositionen

präsentiert sich der Polski Chor Kameralny

als äußerst beweglicher Klangkörper,

der durch seine stimmliche Homogenität

besticht.

Die CD kostet 17,90 Euro, Bezugsquelle:

Carus-Verlag, Sielmingerstraße 51,

70771 Lf.-Echterdingen

Bürgermeisterchor

im Landkreis Ansbach

Aus der Not geboren, so könnte man die

Gründung dieses einmaligen Männerchores

in Deutschland bezeichnen. Als nämlich

im Jahr 1990 der damalige Landrat

Georg Ehnes aus dem Amt schied, taten

sich 22 anwesende Bürgermeister spontan

zusammen, übten vom damaligen

Bürgermeister Ludwig Schwemmbauer

geleitet kurzerhand einige Lieder ein und

kredenzten diese dem musikbegeisterten

G. Ehnes als Ständchen. Heute, fast 20

Jahre später ist der respektable Chor auf

über 50 Sänger, alles amtierende oder

ehemalige Bürgermeister, angewachsen.

Geleitet wird das Ausnahmeensemble

nach wie vor von L. Schwemmbauer, dem

derzeitigen Landrat.

Mit dieser Einspielung stellt der Männerchor

seine zweite CD mit 20 bekannten

und beliebten Titeln vom Volkslied bis zu

Kirchengesängen vor. Im beigefügten

Booklet sind alle Texte abgedruckt, was

zum Mitsingen regelrecht einlädt. Vielleicht

begeistert sich der eine oder andere

Sangesbruder dabei so sehr, dass er einem

Chor in seinem Heimatort beitritt

und dort regelmäßig aktiv mitsingt.

Die CD kostet 13 Euro, der Erlös fließt gemeinnützigen

Einrichtungen im Landkreis

zu. Bezugsadresse: Gemeindeverwaltung

Dürrwangen, Sulzbacherstraße

14, 91602 Dürrwangen.


IMPRESSUM

Herausgeber und Verleger

Fränkischer Sängerbund e.V.

Geschäftsstelle:

Bahnhofstraße 30, 96450 Coburg

Postfach 16 61, 96406 Coburg

Telefon 0 95 61/9 44 99

Telefax 0 95 61/7 55 80

E-Mail fsb.coburg@t-online.de

Homepage www.fsb-online.de

Konto

Postbank Nürnberg 21200-850

Schriftleitung

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ISSN 0946-9265

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