Pepe Lienhard Orchester - Gemeinde Fehraltorf

fehraltorf

Pepe Lienhard Orchester - Gemeinde Fehraltorf

38. Jahrgang /August 2012, Nr. 8

Mitteilungsblatt der geMeinde FehraltorF

GEMEINDE

n Zwei neue Kinderspielplätze

für den Nachwuchs

n Ausserordentliche

Gemeindeversammlung

n Fehraltorf feiert seine

6'000. Einwohnerin

n Mit Fehraltorfer Strom zur

Solarstrom-Pioniergemeinde

n Obermülistrasse: Es wird

freiwillig Tempo 30 gefahren!

n Fehraltorfer Läuferinnen und

Läufer «gemeinsam» am

Greifenseelauf

SchulE

n Schuljahresessen 2012

n Kommunikation in der Familie

kIrchE

n Im Dienste der Seelsorge ...

n Velo-Weekend für die

16–20-Jährigen

vErEINE

n Kulturwanderung im Domleschg

n Jubiläumsmarsch – 40 Jahre

Aplenclub «im Gässli»

vErMISchTES

n Ilgenhalden-Fest

PEPE LIENHARD: 14. SEPTEMBER 2012, MEHRZWECKHALLE HEIGET


GEMEINDE

Badetuch

grösse: 2x1m

Baumwoll-Frottiertuch mit

farbigem Fehraltorf-Logo

n impressum

Herausgeber

Politische Gemeinde Fehraltorf, Schulpflege

und Reformierte Kirchgemeinde Fehraltorf

redaktionsadresse

Gemeindeverwaltung Fehraltorf

«FEHRALTöRFLER»

Kempttalstrasse 54

8320 Fehraltorf

Telefon 043 355 77 77

gestaltung

Kern Kommunikation & Design

Gerichtsstrasse 5

8610 Uster

Druckereiadresse

Repro-Service AG

Mülistrasse 18

8320 Fehraltorf

titelbild

Musikgesellschaft Fehraltorf

chF 35.00

erhältlich bei der einwohnerkontrolle oder

online unter www.fehraltorf.ch

erscheinungsweise

12-mal jährlich. Unentgeltliches

Mit teilungsblatt für die Einwohnerschaft

Fehraltorfs.

n Veranstaltungen/termine

august

Mi 15. Blutdruckkontrolle im Spitex-Zentrum «Zur Linde», 14.00–15.00 Uhr

Di 21. SeniorenVerein, Velo-Träff, Treffpunkt Heiget-Parkplatz, 09.00 Uhr

Mi 23. SeniorenVerein, «Brötle und singe i de Rosegass»,

Treffpunkt Parkplatz bei der Kirche, 11.00 Uhr

Do 24. SeniorenVerein, Schachtreff, im Restaurant «Schützengasse»,

ab 14.00 Uhr

Mi 29. Jugendarbeit, Lehr-Supervision Workshop 1,

Jugendtreff Chilegass, Anmeldeschluss: 23. August 2012

Mi 29. Blutdruckkontrolle im Spitex-Zentrum «Zur Linde», 14.00–15.00 Uhr

Do 30. SeniorenVerein, Kulturwanderung im Domleschg,

Treffpunkt Parkplatz bei der Kirche, 07.15 Uhr

september

Sa/So 1.+2. Alpenclub «im Gässli», Jubiläumsmarsch 40 Jahre

So 2. Alpenclub «im Gässli», Sponsorenlauf zugunsten MS-Betroffener

Mo 3. Elternforum, Vortrag «Kommunikation in der Familie» im

Singsaal Schulhaus Heiget, 19.30–21.30 Uhr

Mi 5. Sprechstunde des Gemeindepräsidenten im Gemeindehaus,

19.00–20.00 Uhr, Anmeldung bis Montag, 3. September,

an das Sekretariat

Mo 10. Politische Gemeinde, ausserordentliche Gemeindeversammlung,

Mehrzweckhalle Heiget, 20.00 Uhr

Mi 12. Teddybärverein, Kinder-Flohmärt auf dem Pausenplatz des

Primarschulhauses Heiget, 14.00–16.30 Uhr

Mi 12. Blutdruckkontrolle im Spitex-Zentrum «Zur Linde», 14.00–15.00 Uhr

Do–So 13.–23. Bilderausstellung von Paul Stauffenegger «Stauffi», «Heiget-Huus»

Sa 15. Ilgenhalden-Fest, Russikerstrasse 64, 12.00–18.00 Uhr

nächste ausgaben

ausgabe 09:

redaktionsschluss, 10.00 uhr: 17. Aug.

erscheinung: 3. September

ausgabe 10:

redaktionsschluss, 10.00 uhr: 14. Sept.

erscheinung: 1. Oktober

Beiträge elektronisch oder auf Datenträger an die Gemeindeverwaltung (redaktion@fehraltorf.ch)


n gemeinDerat

GEMEINDE

Zwei neue Kinderspielplätze für den Nachwuchs

Für die erstellung der spielplätze «Zentrum» und «Hüttenwis» wird ein Kredit von Fr. 85'000.00, inkl. mwst., bewilligt. Die

uniformen der musikgesellschaft Fehraltorf müssen erneuert werden. Der gemeinderat gewährt dafür einen gemeindebeitrag.

Im Rahmen der Zentrumsplanung ist in der zweiten Etappe

auch ein Spielplatz für Kleinkinder vorgesehen. Weiter gelangte

der VVF mit dem Anliegen des Fussballclubs Fehraltorf an

den Gemeinderat, die Spielplatzanlage beim Fussballplatz

«Hüttenwis» zu verbessern. In den letzten zwei Jahren haben

sich zudem etliche Eltern beim Gemeindepräsidenten Wilfried

Ott gemeldet, welche einen Spielplatz für Kleinkinder verlangten.

Spielplätze sind erfahrungsgemäss gute Begegnungsorte

und stellen damit auch für das Dorfleben einen unschätzbaren

Wert dar. Auch sind gut ausgestattete Spielplätze eine Selbstverständlichkeit

in einer kinderfreundlichen Gemeinde. Deshalb

hat der Gemeindepräsident die Arbeitsgruppe «Spielplatz»

ins Leben gerufen. Darin sind Eltern, die Kirchenpflege,

die Schule, der VVF sowie der FC Fehraltorf vertreten. Diese

Projektgruppe hat sich an mehreren Sitzungen intensiv mit

den möglichen Spielgeräten auseinandergesetzt. Auf deren

Antrag bewilligt der Gemeinderat einen Gesamtkredit von

Fr. 85'000.00, inkl. MwSt., für die Spielplätze «Zentrum» und

«Hüttenwis». Beim Spielplatz «Zentrum», angrenzend an das

Kirchgemeindezentrum, wird in einem ersten Schritt ein Tischtennistisch,

eine Rutsche mit Spielturm sowie eine Nest-/Kleinkinderschaukel

erstellt. Beim Spielplatz «Hüttenwis» wird die

bestehende Anlage mit einer Seilbahn, einer Rutsche mit Spielturm

sowie einer Schaukel ergänzt. Der Gemeinderat wünscht

unseren «Kleinsten» schon jetzt viele erlebnisreiche Stunden

auf den neuen Anlagen.

Beitrag für neue uniformen der musikgesellschaft

Die Musikgesellschaft Fehraltorf stellte das Gesuch um einen

Beitrag an die Neuuniformierung. Die aktuelle Uniform stammt

aus dem Jahr 1996 und soll nun ersetzt werden, da die Uniformen

den Musikern nicht mehr passen und teilweise stark abgenutzt

sind. Die Musikgesellschaft Fehraltorf erfüllt eine wichtige

kulturelle Funktion in der Gemeinde und macht sich in der Jugendarbeit

sehr verdient. Zudem stellt sich die Musikgesellschaft

unentgeltlich bei Veranstaltungen der Gemeinde

(Neujahrsempfang, 1.-August-Feier usw.) zur Verfügung. Auch

darf sich die Bevölkerung immer wieder an den weiteren Auftritten

der Musikgesellschaft Fehraltorf erfreuen. Der Gemeinderat

bewilligt in Würdigung der verschiedenen Aktivitäten der

Musikgesellschaft zugunsten der Gemeinde Fehraltorf einen

Beitrag von Fr. 25'000.00 für die Neuuniformierung.

Baubewilligungen

Der Gemeinderat erteilte folgende baurechtliche Bewilligungen

unter Bedingungen und Auflagen an:

n Breker Armin, Russikerstrasse 73, 8320 Fehraltorf; Erwei-

terung des bestehenden Wohnhauses sowie Anbau einer

Garage, Gebäude Vers.-Nr. 587, Grundstück Kat.-Nr. 1476,

Russikerstrasse 73.

n Electrosuisse, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf; Erstellen

einer Pergola auf dem Dach der Electrosuisse und eines Carports

auf dem bestehenden Parkplatz, inklusive Ausrüstung

mit Fotovoltaikanlagen bei beiden Objekten, Grundstücke

Kat.-Nrn. 2358 und 3430, Luppmenstrasse 1.

n Kurt Hofmann GmbH, Opfikonerstrasse 1, 8304 Wallisellen;

Umbau, teilweise Umnutzung der Liegenschaft «Ritterhalde»,

Gebäude Vers.-Nr. 141, zu einem reinen Wohnhaus mit 3

Wohnungen sowie 2 Neubauten mit je 6 Wohnungen und

gemeinsamer Unterniveaugarage mit 22 Einstellplätzen,

Grundstücke Kat.-Nrn. 2313 und 2421, Kempttalstrasse 57;

Projektänderung.

n Sennereigenossenschaft Fehraltorf, Rumlikerstrasse 4, 8320

Fehraltorf; Ladenumbau und Neubau einer rollstuhlgängigen

Rampe und einer Treppe beim Eingangsbereich, Grundstück

Kat.-Nr. 4530, Rumlikerstrasse 4.

n Wagner Christian, Wagner Urs, Wagner Ernst; Abbruch der

Scheune, Gebäude Vers.-Nr. 506, und des Schopfes, Gebäude

Vers.-Nr. 1125, sowie Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern,

einem Gewerbegebäude (Migros/ZKB) und einer Unterniveaugarage

als Arealüberbauung an der Grundstrasse/

Russikerstrasse.

Ferner hat der gemeinderat …

n vom Revisionsbericht Krankenversicherungsgesetz KVG der

Direktion des Innern des Kantons Zürich, Abteilung Revisionsdienste,

Kenntnis genommen. Der Bericht bestätigt, dass

die Gemeindeverwaltung in diesem Bereich hervorragende

Arbeit leistet.

n einen Kredit von Fr. 20'000.00, inkl. MwSt., für die Comedy

Night «Vestolis» von Simon Enzler, Aufführung vom Freitag,

18. Januar 2013, in der Mehrzweckhalle Heiget bewilligt.

n einen Kredit von Fr. 99'700.00, inkl. MwSt., für die Anschaffung

eines Mercedes Sprinter 516 CDI (Hebebühne) für die

Gemeindewerke bewilligt. Mit der Anschaffung dieses Fahrzeuges

können hohe Mietkosten bei der Montage der Fahnen

und der Weihnachtssterne sowie bei den EW-Kandelaberwartungsarbeiten

gespart werden.

1


GEMEINDE

n folgende Arbeitsvergaben für das Projekt Umbau/Sanierung

«altes Dorfschulhaus» mit Erweiterung der Bibliothek vorgenommen:

Schreinerarbeiten: ARGE bbf Weber und Hanselmann

Friedrich AG, Fehraltorf; Spezialverglasungen: Maag +

Takacs AG, Russikon; Innere Malerarbeiten: Malergeschäft

Stefan Baumann GmbH, Weisslingen; Archivmöblierung:

Forster Archiv und Verkehrstechnik GmbH, Oetwil am See.

n die Abrechnung über die Umlegung der Regenwasserleitung

(ehemals Lächbach) im Betrag von Fr. 74'256.61, exkl.

MwSt., genehmigt (Kredit Fr. 74'349.45, exkl. MwSt.).

n dem OK Schweizer Meisterschaft im Westernreiten die ortspolizeiliche

Bewilligung für die Durchführung der Schweizer

Meisterschaft im Westernreiten vom Samstag, 25. August,

bis Sonntag, 26. August 2012, erteilt sowie die nötigen Verkehrsbeschränkungen

erlassen.

n Martin Ehrensperger, Betreiber des ZEPP Restaurant Bar

Lounge, ab 1. Juli 2012 die Bewilligung für das Hinausschieben

der gesetzlichen Schliessungszeit, jeweils am Montag

und von Mittwoch bis Samstag von 24.00 bis 02.00 Uhr, befristet

bis 31. Dezember 2012, erteilt.

n gemeinDerat

Die stimmberechtigten Einwohner der Gemeinde Fehraltorf werden hiermit

zur Teilnahme an der

ausserordentlichen

Gemeindeversammlung

auf

montag, 10. september 2012, 20.00 uhr, in die mehrzweckhalle Heiget,

eingeladen.

traktanden:

a. politische gemeinde

Anträge des Gemeinderates betreffend:

1. Liegenschaften. Kauf der Landparzelle

Kat.-Nr. 4467 an der Allmendstrasse 34

zum Preis von Fr. 645'000.00; Genehmigen

des Kaufvertrages mit Roberto

Bergamin

2. Liegenschaften. Schulanlage Heiget;

Erstellen einer zweiten Schulküche;

Bewilligen eines Kredites von

Fr. 435'000.00, inkl. MwSt., für die

Bauausführung

3. Strassen. Grund-/Hintere Grund-/Haldenstrasse;

Umgestaltung und Sanierung;

Bewilligen eines Kredites von

Fr. 1'195'000.00, inkl. MwSt.

2

Im Anschluss an die Gemeindeversammlung

findet eine weitere Orientierung

über das Projekt «Hechtscheune» statt.

Die Akten und die Anträge sowie das

Stimmregister liegen ab Montag, 6. August

2012, in der Einwohnerkontrolle zur

Einsicht auf.

Allfällige Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes

sind spätestens 10 Arbeitstage

vor der Gemeindeversammlung

schriftlich und vom Fragesteller

unterzeichnet einzureichen.

Im Weiteren wird auf das Weisungsbüchlein

verwiesen, welches in alle Haushaltungen

verteilt wird.

n von der erfolgten Anstellung von Patrick Suter, wohnhaft in

Uster, als Klärwärter bei der ARA Fehraltorf-Russikon per

1. September 2012 Kenntnis genommen. Weiter hat Katharina

Litschi ihre Anstellung als Reinigungsmitarbeiterin im Gemeindehaus

gekündigt. Zudem hat der Gemeinderat mit

Freude von der bestandenen kaufmännischen Lehrabschlussprüfung

mit BMS von Oliver Stutz, wohnhaft in Fehraltorf,

Kenntnis genommen.

n von der Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei vom

23. Mai 2012, 12.26 bis 14.26 Uhr, an der Rumlikerstrasse

Kenntnis genommen (signalisierte Höchstgeschwindigkeit:

50 km/h; Anzahl Fahrzeuge: 233; Anzahl Übertretungen: 5;

gemessene Höchstgeschwindigkeit: 62 km/h!).

Pepe Lienhard

Orchester

Freitag,

14. September 2012,

20.00 Uhr,

Mehrzweckhalle Heiget,

Fehraltorf

TICKETS

Vorverkauf/Reservation: ab 4. Juli 2012, 14.00 Uhr

Vorverkaufsstelle: Einwohnerkontrolle

Online-Reservation: www.fehraltorf.ch

Abendkasse: ab 19.00 Uhr geöffnet

Eine Veranstaltung des Gemeinderates Fehraltorf


n gemeinDerat

Fehraltorf feiert seine 6'000. einwohnerin

n gemeinDepoliZei FeHraltorF-russiKon

aus dem alltag der Gepo

n Ein unbekanntes Fahrzeug verlor am

16. Juli 2012 auf der Kempttalstrasse

eine grosse Menge öl. Die Spur zog

sich über eine Länge von ca. 700 Meter.

Ein Motorradfahrer stürzte aufgrund

der Verschmutzung beinahe zu

Boden. Die Strasse musste in der Folge

durch die Feuerwehr Fehraltorf

umgehend gereinigt werden. Bezüglich

des Verursachers bestehen bis

dato keine Hinweise.

n Auf dem Parkplatz beim Bahnhof Fehraltorf

brannte der Altkleidercontainer.

Vermutlich wurde das Feuer durch eine

glühende Zigarette ausgelöst, welche

in den Container geworfen worden war.

n Bei den Umgebungsarbeiten beim

Gemeindehaus wurde unter einer

Mauer ein Kontrollschild aufgefunden.

Das Kontrollschild war auf ein Motorrad

eingelöst, welches vor 7 Jahren in

Zürich entwendet worden war. Die

Fahndung nach dem Motorrad bleibt

weiterhin bestehen.

n Unbekannte Täter versuchten während

der Tageszeit beim Bahnhof in

einen parkierten Personenwagen einzubrechen.

Mit einem unbekannten

Gegenstand zertrümmerten sie die

Scheibe der Beifahrertüre. Da die Täter

aus dem Fahrzeug keine Gegenstände

entnommen haben, ist davon

GEMEINDE

mit nicole rebsamen konnte gemeindepräsident Wilfried ott nicht nur eine rückkehrerin in Fehraltorf begrüssen,

sondern auch die 6'000. einwohnerin der gemeinde.

Ihr Dialekt verrät es, Nicole Rebsamens

Wurzeln liegen nicht etwa im Zürcher

Oberland, sondern im Bernbiet. In Biel,

um genau zu sein. Am 23. Juni 2012 ist

sie mit ihrem Mann Beat nach Fehraltorf

gezogen – und wurde von der Einwohnerkontrolle

als «Jubiläumsfrau» in die

Statistik aufgenommen. Mit Nicole

Rebsamen ist die Gemeinde nun 6'000

Einwohner gross. «Ich bin in der Stadt

aufgewachsen. Es ist mir wichtig, alles,

was man braucht, in der Nähe zu

haben», sagt Nicole Rebsamen, die

sich im TV Fehraltorf als Geräteturnleiterin

engagiert. Das sei auch in

Fehraltorf der Fall – sogar der Kindergarten

liegt unmittelbar neben dem

neuen Zuhause der Rebsamens. Das

6'000-Einwohner-Jubiläum zeugt von

einem schnellen Wachstum der Gemeinde.

Erst im Jahr 2005 konnte

Fehraltorf noch seinen 5000. Einwohner

begrüssen. Bis die Gemeinde indes

7'000 Bewohner zählen wird, werde

deutlich mehr Zeit verstreichen, ist

Wilfried Ott überzeugt. Denn neues

Siedlungsgebiet einzuzonen, sei für

die Gemeinden heute kaum noch

möglich. «Nicole Rebsamen wird für

einige Jahre unsere letzte Jubiläumsfrau

sein», hielt der Gemeindepräsident

fest, als er das Paar am 11. Juli

2012 im Gemeindehaus mit einem

kleinen Präsent willkommen hiess.

auszugehen, dass sie bei ihrer Tat gestört

wurden und dabei die Flucht ergriffen

haben.

Wichtige information

n Einzelne Äste, Bäume, Büsche und andere

Pflanzen, speziell an Strassenverzweigungen

und in engen Kurven,

dürfen die Sicht der Verkehrsteilnehmer

und die öffentliche Beleuchtung

nicht beeinträchtigen. Sie dürfen

Strassensignale und Strassentafeln,

Hausnummern und Hydranten nicht

verdecken (Art. 45 Polizeiverordnung).

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur

Verfügung.

Ihre Gemeindepolizei,

Tel. 043 355 77 30

3


GEMEINDE

n eW FeHraltorF

Mit Fehraltorfer Strom zur Solarstrom-Pioniergemeinde

Fehraltorf unterstützt die energiewende aktiv. aus dem stromprodukt naturmade

basic wird ab september Fehraltorfer strom. Dem bereits jetzt ökologischen

stromprodukt naturmade basic wird künftig in Fehraltorf produzierter solarstrom

beigemischt. am preis ändert sich im Jahr 2013 nichts.

Fehraltorf unterstützt die Förderung erneuerbarer

Energien und die Gemeinde

tut dies durch aktives Handeln. Eine

Schlüsselrolle kommt dabei dem Elektrizitätswerk

Fehraltorf zu. Bereits jetzt besteht

das Standardprodukt des EW Fehraltorf

aus Strom, der zu 100 Prozent

durch erneuerbare Energiequellen produziert

wird. Schon bald wird diesem

Strom in Fehraltorf selber produzierter

Solarstrom beigemischt. Aus dem Stromprodukt

naturmade basic wird dann der

unverwechselbare Fehraltorfer Strom.

mit innovativen ideen die

energiewende einleiten

Derzeit beziehen ca. 80 Prozent der

Fehraltorfer Haushalte (ohne Industrie)

das zertifizierte Stromprodukt naturmade

basic. Sie haben dadurch die Gewähr,

dass ihr Stromverbrauch zu 100

Prozent durch Stromproduktion in

Schweizer Wasserkraftwerken gewonnen

wird und ganz ohne Atomstrom auskommt.

Nur 20 Prozent der Privathaushalte

haben sich für den klassischen EKZ-

Mix-Strom entschieden, der zwar etwas

günstiger ist, jedoch zu drei Vierteln aus

Atomstrom besteht. Als erstes kommunales

Elektrizitätswerk im Kanton Zürich

hat das EW Fehraltorf mit der noch jungen

und sehr innovativen Firma Regiosol

einen Solarstromabnahmevertrag über

25 Jahre geschlossen. Fehraltorf leistet

damit einen relevanten Beitrag zur Förderung

der Solarstromproduktion. Walter

Schweizer, Gemeinderat und Werkvorstand

von Fehraltorf: «Alle reden über

die Energiewende und warten – beispielsweise

auf die kostendeckende Einspeisevergütung

(KEF). Es können aber

nicht alle immer warten. Wir müssen

heute mit der Umstellung beginnen. In

4

Fehraltorf machen wir uns jetzt mit innovativen

Ideen auf den Weg.»

Fehraltorfer strom –

2013 ohne preisaufschlag

Fehraltorfer Strom, bestehend aus «naturmade

basic»-Strom und Solarstrom, wird

zum neuen Standardprodukt des EW

Fehraltorf. Gemeinderat Walter Schweizer

ist zuversichtlich, dass die Bevölkerung

den Fehraltorfer Strom auch nach

2013, wenn ein kleiner Preisaufschlag

nötig wird, beziehen wird: «Ich bin überzeugt,

dass wir diesen Strom problemlos

verkaufen können. Unser Fehraltorfer

Strom kostet pro Kilowattstunde maximal

0,5 Rappen mehr. Und der Gemeinderat

hat entschieden, dass wir den

Strom bis Ende 2013 – Preiserhöhungen

des Vorlieferanten ausgenommen – ohne

Aufpreis anbieten. Erst 2014 wird eine

leichte Anpassung nötig.»

langfristiges Denken als erfolgsmodell

Wieso kann das EW Fehraltorf den mit

Solarstrom angereicherten Fehraltorfer

Strom zu derart vorteilhaften Bedingungen

anbieten? Der Schlüssel liegt in der

langfristigen Zusammenarbeit mit der

Regiosol AG. Die Firma mit Sitz in Oberstammheim

verfolgt ein sehr attraktives

und überzeugendes Geschäftsmodell.

Sie mietet bei Privaten, Unternehmen

und der öffentlichen Hand Dachflächen,

erstellt darauf Solaranlagen und sucht

dafür Abnehmer. Der Solarstrom, den sie

verkauft, ist deutlich günstiger als bei

vergleichbaren Anbietern. Die EKZ verrechnen

für Solarstrom einen Aufpreis für

den ökologischen Mehrwert von 45 Rappen,

das EW Uster sogar einen von 55

Rappen pro Kilowattstunde. Das EW

Fehraltorf aber bezahlt für den Solarstrom

der Regiosol AG lediglich einen

Aufpreis von 11,5 Rappen. Durch die

Kombination mit dem «naturmade

basic»-Strom fällt der Aufpreis für die Bevölkerung

noch deutlich tiefer aus. Eben

maximal 0,5 Rappen pro Kilowattstunde

ab 2014. Gründer Beat Althaus erklärt

sein Geschäftsgeheimnis wie folgt: «Photovoltaik

ist nur teuer, wenn man viel verdienen

will. Wir gehen einen anderen

Weg. Uns geht es nicht darum, möglichst

schnell reich zu werden, sondern darum,

rasch viele Photovoltaikanlagen zu bauen

und Solarstrom zu produzieren.»

strom für Fehraltorf

solarstrom aus Fehraltorf

Der Solarstrom, der dem Fehraltorfer

Strom beigefügt wird, wird vollumfänglich

in der Gemeinde selber produziert.

Möglich wird das unter anderem durch

eine neue Solaranlage, die derzeit in der

Fehraltorfer Industrie entsteht. Einer der

ersten Partner der Regiosol AG war der

Messestandbauer Expomobilia aus Effretikon.

Auf dem Dach der Expomobilia in

Effretikon ist seit über 100 Tagen eine

grosse Solaranlage in Betrieb. Nun hat

die Firma auch auf dem Dach des Logistikzentrums

in Fehraltorf den Platz für

eine Solaranlage zur Verfügung gestellt.

Die Solaranlage hat eine Leistung von

240 kWP und wird im September dem

Betrieb übergeben. Die Anlage wird

etwa 12-mal mehr Energie produzieren

als diejenige auf dem Werkhof, ca.

250'000 Kilowattstunden Solarstrom pro

Jahr. Und weitere Projekte auf dem Gemeindegebiet

werden durch die Firma

Regiosol AG aktuell verfolgt.

Fehraltorf

eine energiestadt mit Visionen

Die Gemeinde Fehraltorf ist seit 2010

Trägerin des Energiestadt-Labels. Mit

der Verleihung des Labels ist Fehraltorf

die Verpflichtung eingegangen, in allen

Bereichen Energie zu sparen oder diese

alternativ zu produzieren. Mit der Produktion

von Fehraltorfer Strom erbringen

die Gemeinde und das EW Fehr-

altorf einmal mehr den Beweis, dass sie

diese Vepflichtung ernst nehmen. Der

Vorsatz, der im Energieleitbild formuliert

wurde, wird entsprechend konsequent

umgesetzt: «Als innovative Gemeinde

verfolgt Fehraltorf unter dem Motto ‹Bewusst

handeln – für eine lebenswerte Zukunft›

eine konsequente und ergebnisorientierte

Energiepolitik.»


n Bau- unD WerKseKretariat

GEMEINDE

Obermülistrasse: es wird freiwillig tempo 30 gefahren!

Im Jahr 2009 hat die Gemeinde Fehr-

altorf die Obermülistrasse mit dem Ziel

der Verkehrsberuhigung saniert und umgestaltet.

Zu diesem Zweck sind verschiedene

Fahrbahneinengungen und

Vertikalversätze realisiert worden. Im

Zuge der Kreditgenehmigung wurde

eine zum Teil heftige Diskussion über

den Nutzen der Umgestaltungsmassnahmen

geführt. Diese veranlasste die Gemeinde,

am besagten Strassenabschnitt

zu verschiedenen Zeiten Verkehrsmessungen

für eine Erfolgskontrolle durchzuführen.

Vor der Sanierung wurde eine

Nullmessung durchgeführt um das Verkehrsgeschehen

auf der Obermülistrasse

zu erfassen und zu analysieren. Drei

Jahre nach der Sanierung wurde nun

wieder eine Messung gemacht, um eine

Aussage zur langfristigen Wirksamkeit

der Massnahmen machen zu können.

umgestaltung

obermülistrasse –

ein voller erfolg!

Mit den durchgeführten Massnahmen

konnten nicht nur die Anzahl Fahrzeuge

auf der Obermülistrasse von ursprünglich

ca. 1'300 auf 1'065 gesenkt

werden, sondern auch die

Geschwindigkeit wurde erheblich vermindert

– von 51 km/h auf 34 km/h

(V85)!

Die auswertungen der messungen ergeben folgendes Bild:

Fahrtrichtung

usterstrasse–Zürcherstrasse

Legende:

DWV: Durchschnittlicher Werktagsverkehr (Fz/Tag)

MSP: Morgenspitze (Fz/h)

ASP: Abendspitze (Fz/h)

auswertung der geschwindigkeiten:

Legende:

VMittel: Gemittelte Geschwindigkeit aller Fahrzeuge

V85: 85 % aller Fahrzeuge fahren langsamer als diese Geschwindigkeit

den «Fehraltörfler» können Sie auch online unter

www.fehraltorf.ch lesen.

Fahrtrichtung

Zürcherstrasse–usterstrasse

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GEMEINDE

6

n WeBstuBe

News aus

der Webstube

Trotz Umbau- und Renovationsarbeiten

im «alten Dorfschulhaus» können

wir die Webstube nach den Sommerferien

wie geplant am 20. august

2012 wieder öffnen!

Wir freuen uns auf Sie!

montag–Donnerstag:

8.30–11.00 Uhr und 13.30–15.30 Uhr

Freitag:

13.30–15.30 Uhr

Das Webstubenteam:

Regula Lehmann

Heidi Linsi

Beatrix Jucker

Tel. 044 355 77 51

CHF 35.00

TasCHEnMEssEr

Victorinox «Outrider»

schwarzes Gehäuse mit farbigem

Fehraltorf-Logo-aufdruck

Gürteletui aus Leder CHF 8.00

Erhältlich bei der Einwohnerkontrolle oder

online unter www.fehraltorf.ch

n gemeinDeVerWaltung

Neu bei der

Gemeinde-

verwaltung:

andreas Künzle

In Fehraltorf aufgewachsen und mit wenigen

Ausnahmen immer im Dorf wohnhaft,

freue ich mich ganz besonders auch

beruflich in meiner Heimatgemeinde tätig

zu sein. In verschiedenen Funktionen

meiner beruflichen Laufbahn konnte ich

Erfahrungen sammeln, von der Entstehung

eines Gebäudes, dessen Unterhalt,

die bauliche und organisatorische Sicherheit

sowie alles rund um den Brandschutz.

Auf die herausfordernde und

spannende Aufgabe in der Gemeinde

Fehraltorf als Liegenschaftenchef freue

ich mich sehr. Vor allem auf den Kontakt

und die Zusammenarbeit mit Menschen

in den unterschiedlichsten Berufen, den

verschiedenen Abteilungen und Institutionen

wie Schule, Behörden, Vereine und

das lokale Gewerbe. Während meiner

Freizeit pflege ich die Kameradschaft in

unserer Ortsfeuerwehr, spiele in einer

Band und engagiere mich für meine

sportbegeisterten Kinder. Wenn die Zeit

dann noch reicht, bin ich auch ab und zu

mit dem Motorrad unterwegs.

Neu bei der

Jugendarbeit:

christian hüppi

Seit mehr als zwanzig Jahren begleite ich

in den verschiedensten Bereichen Kinder

und Jugendliche. Ich arbeitete bereits in

mehreren Jugendtreffs sowie in der Jugendseelsorge

und in einem Kinderheim.

Ursprünglich habe ich Schreiner

gelernt, später studierte ich dann soziokulturelle

Animation in Zürich. In den

letzten Jahren bildete ich mich vor allem

im Bereich der Erlebnispädagogik weiter.

In Fehraltorf liegt der Schwerpunkt

meiner Tätigkeit als Jugendarbeiter bei

der Betreuung des Jugendtreffs sowie

bei der Projektarbeit. Ebenso gehört

dazu die Zusammenarbeit mit der Schule

oder anderen Institutionen, wie auch die

persönliche Beratung von Jugendlichen.

Das Wichtigste in der Jugendarbeit ist

jedoch der Aufbau und die Pflege der

Beziehungen. Aus diesem Grunde werden

wir von der Jugendarbeit in Zukunft

vermehrt auf dem gesamten Gemeindegebiet

unterwegs sein, um für die Jugendlichen

von Fehraltorf auch ausserhalb

des Jugendtreffs Ansprechpersonen

zu sein. Ich reise sehr gerne. Meist an

Orte auf dieser Welt, wo ich dann zu

Fuss oder mit dem Kanu in der Natur unterwegs

bin oder Menschen begegne

und den Reichtum von fremden Kulturen

kennenlerne. Ebenso häufig bin ich in

der Schweiz unterwegs, im Sommer wie

im Winter, im Wald, in den Bergen oder

auf den Flüssen.


n greiFenseelauF

Fehraltorfer Läuferinnen und Läufer «gemeinsam»

am Greifenseelauf vom 22. September 2012

Die Start- und

Ranglisten des Greifenseelaufes

zeigen

jedes Jahr, dass

auch aus unserem

Dorf zahlreiche Läuferinnen

und Läufer

an diesem traditionellen

Anlass teilnehmen.

2011 zum

Beispiel waren auf

den diversen Ranglisten

unter «Fehraltorf» total 44 Namen

zu finden. Was aber in der Vergangenheit

schade war, ist die Tatsache, dass sich relativ

wenige aus dem eigenen Dorf überhaupt

kennen. Dem möchte der Gemeinderat

in diesem Jahr entgegenwirken.

Möglichst alle Teilnehmenden aus Fehraltorf

sollen vor und/oder nach dem Lauf

Gelegenheit bekommen, sich kennenzulernen.

n JugenDarBeit

Bei gemeinsamen trainings vor dem

lauf: Wir treffen uns ab dem 23. August

2012, jeweils donnerstags, um 19.00 Uhr

beim «Heiget-Huus» zu gemeinsamen

Trainings. Nach kurzem Aufwärmen miteinander

gehen Läuferinnen und Läufer

gleicher Stärke zusammen auf eine Trainingsrunde.

Beim spaghetti-essen am abend vor

dem start: Am Freitag, 21. September

2012, sitzen diejenigen, die es einrichten

können, nach dem Fassen der Startnummer

bei der Pasta-Party in der Stadthalle

zusammen. Ein Fehraltorfer Wimpel signalisiert

den Tisch.

nach dem lauf im Zielgelände: Nach

dem individuellen Zieleinlauf freuen wir

uns in der Festwirtschaft bei Mineral oder

Bier über das Vollbrachte. Das Fehr-

altorfer Wappen macht wieder auf den

Tisch aufmerksam.

Lehrbeginn – ein neuer Lebensabschnitt!

Bald beginnen viele Jugendliche aus

Fehraltorf eine neue Berufslehre. Diejenigen,

welche bereits eine Berufslehre

absolviert haben oder mitten in der Ausbildung

stecken, wissen, mit wie viel

Freude der neue Lebensabschnitt verbunden

ist. Eine Lehre ist manchmal

auch anstrengend und bringt Stress oder

andere Herausforderungen mit sich. Die

Jugendarbeit der politischen Gemeinde

Fehraltorf und die Jugendarbeit der reformierten

Kirche Fehraltorf möchten

alle interessierten Jugendlichen bei ihrem

Lehrstart begleiten und bieten zusammen

eine lehr-supervision an. In

vier Workshops ermöglichen und begleiten

wir einen berufsübergreifenden Austausch

rund um das Thema Lehre und

tragen damit zu einem guten Start ins

Berufsleben bei. Die Lehr-Supervision ist

ein Angebot für alle Jugendlichen unabhängig

ihrer Religion.

Hast du Interesse? Dann melde dich

noch heute zu den vier Workshops an.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt (mind.

5, max. 10 Jugendliche). Anmeldungen

werden nach Eingang berücksichtigt.

Die Workshops finden immer am letzten

Mittwoch im Monat von 19.30 Uhr bis

21.30 Uhr statt.

Workshop 1 unter dem Motto:

«raketenstart oder easy-peasy?»

Mittwoch, 29. August 2012,

19.30–21.30 Uhr, Jugendtreff Chilegass

Workshop 2 zum Thema:

«schnellmerker? effizienz in der

schule, die wichtigsten tipps und tricks»

Mittwoch, 26. September 2012,

19.30–21.30 Uhr, Jugendtreff Chilegass

Die Themen der Workshops 3 und 4 werden

zusammen mit den Jugendlichen

GEMEINDE

am abend in Fehraltorf: In der Vergangenheit

hat jeweils ein harter Kern den

Abschluss des Greifenseelaufs auch daheim

noch fortgesetzt. Wir würden uns ab

19.30 Uhr im «Zepp» treffen.

Fehraltorfer t-shirt: Um die Fehraltorfer

Läufermacht zu demonstrieren, tragen wir

zu unseren Trainings, bei der Pasta-Party

und am Lauf ein einheitliches T-Shirt. Mit

einer E-Mail (Grösse und genaue Adresse

angeben) bis spätestens am 25. August

2012 an walter.schweizer@fehraltorf.ch

oder einem Telefonanruf unter 044 954

32 52 kann es angefordert werden.

Wir hoffen auf eine möglichst grosse Teilnahme

an diesem speziellen sportlichen

Unterfangen. Bei Fragen geben Walter

Schweizer (044 954 32 52, walter.schweizer@fehraltorf.ch)

und Fredi Schmid (044

954 23 64, fredi-schmid@bluewin.ch)

gerne Auskunft.

bestimmt. Wir freuen uns auf coole

Workshops mit euch Lernenden! Bis bald

und einen guten Start unterdessen.

Marisa, Claudia und Christian

anmeldung zur lehr-supervision:

bei Marisa Oertig, Jugendarbeit

Fehraltorf, Sennhüttenweg 6,

8320 Fehraltorf

Vorname

Name

Strasse/Nr.

PLZ/Ort

Beruf

Anmeldeschluss: 23. August 2012

7


GEMEINDE

n ZiVilsCHutZ

Zivilschutz baute armbrustschützenstand

Handwerk gefragt: Patrick Häni und

Alessandro Musio erstellen die Garederobe

im Schiesszelt.

8

armbrustschützen gibt es immer weniger

in der schweiz. Doch die sportart

lebt: Damit die erben tells am Kantonalschützenfest

mittun konnten, baute

ihnen der Zivilschutz in der Barmatt in

Fehraltorf einen eigenen schiessstand.

Was in der Schweiz als Provisorium errichtet

wird, könnte meist problemlos als

«Providurium» weiterleben. Jüngstes

Beispiel: Für das Zürcher Kantonalschützenfest

im Juli errichteten verschiedene

regionale Zivilschutzorganisationen innert

dreier Wochen einen voll funktionsfähigen

30-Meter-Armbrustschiessstand mit vierzig

Schiessplätzen gleich neben der Pferdesportanlage.

Erich Manser, Bauchef

des Armbuststandes: «Die Infrastruktur

war top und das musste sie auch sein,

denn hier schossen rund 1'000 Armbrustschützen.»

Tatkräftig half auch die

Zivilschutzorganisation Pfäffikon-Fehraltorf-Hittnau

mit: Rund 20 Männer stellten

in Pfäffikon und Fehraltorf Zelte auf

250 Meter Barfussweg in 5 tagen

Da hat der Zivilschutz in seiner schwerpunktwoche

ein meisterstück vollbracht:

im Haldenwald baute der Zug

«unterstützung» (früher pioniere genannt)

in rekordzeit den Barfussweg

für die primarschule Fehraltorf.

Wer im Haldenwald den steilen Anstieg

zum Reservoir unter die Füsse nimmt,

kommt unweigerlich ins Schnaufen. Und

wer den höchsten Punkt via neu erstellten

Barfussweg anvisiert, erhält eine Ahnung,

was der Zivilschutz innert Wochenfrist

– vom 18. bis 22 Juni 2012 – geleistet

hat. 40 Manntage investierten die

schweren Jungs des Zuges «Unterstützung»,

zum Einsatz kam allerlei schweres

und leichteres Gerät wie ein 1,7-Tonnen-

Bagger, eine Motorgarette, ein Plattenvibrator,

Kettensägen und natürlich Schaufel

und Pickel. «Ein ideales Übungsgelände,

um mit den Gerätschaften wieder

richtig vertraut zu werden», freut sich

Zugführer Michael Steiner. An den oft

belächelten Ernstfall denkt er dabei

nicht; doch ist klar: Wer unter Zeitdruck

Menschenleben retten soll, muss sein

Material im Griff haben. Motiviert und –

nach getaner Arbeit – stolz war auch die

Mannschaft. «Wir machen das für die

Kinder in der Gemeinde. Sie lernen so

die Natur besser kennen, eine gute Sache»

findet beispielsweise Matthias Berger.

Sein Arbeitskamerad nickt und fügt

an, dass die Sache hier doch richtig «verhebed».

Sagts, nimmt die Schaufel in die

Hand und macht weiter.

– das Schiesszelt in Fehraltorf mass übrigens

45x16 Meter! Letzteres galt es auch

einzurichten: Garderoben mussten gezimmert

werden und Möbel für die «Offiziellen»

herangeschafft werden. Klar,

auch Armbrustschiessen ist ein Präzisionssport,

auch hier sind die Regeln

streng. Handwerkliches Geschick war

auch in der Festhalle gefragt, wo die Zivilschützer

die Fahnenburg errichteten.

Fahnenburg? – Das ist die Halterung, an

welcher alle Fahnen der Schiessgesellschaften

aufgehängt waren. Bei rund

8'000 Schützinnen und Schützen musste

auch dieses Provisorium etwas aushalten

... Roger Rüegg, stellvertretender Zugführer:

«Die Zivilschützer haben sich

enorm eingesetzt, denn wir haben hier

etwas Richtiges erschaffen. Ich bin stolz

auf die Mannschaft.» Diesen Eindruck

bestätigt auch Bauchef Erich Manser:

«Ich bin zufrieden. Alle Aufträge wurden

korrekt ausgeführt. Und die Zeltbauer

waren sogar richtig begeistert.»

ab auf den Barfussweg!

Tipp an alle Jogger: Ausprobieren!

Der Barfussweg ist seit dem letzten

Schultag vor den Sommerferien offen

für die ganze Bevölkerung. Er

enthält 14 «Beete» à jeweils 3 Meter,

welche die Primarschulklassen individuell

mit Material gefüllt haben. Planerisch

zur Seite stand dem Zivilschutz

Andreas Bühring, Bereichsleiter

Infrastruktur der Gemeinde

Fehraltorf. Den Barfussweg hat er als

eine Art Finnenbahn konzipiert. Auch

er findet nur anerkennende Worte für

die Zivilschützer: «Die Männer haben

ausgezeichnete Arbeit geleistet!»


n naCHruF

Walter Schenkel

Am 9. Juli 2012 verstarb der in Fehraltorf

lebende und weit herum bekannte Landwirt

und Kunstmaler Walter Schenkel.

Mit diesen zwei Berufsbezeichnungen

wird man aber dem vielseitigen Schaffen

von Walter Schenkel noch nicht gerecht.

Er interessierte sich auch für alles Geschichtliche

rund um Fehraltorf und war

deshalb oft Ansprechperson, wenn jemand

Auskunft suchte über Gegebenheiten

vor und nach dem Zweiten Weltkrieg.

Walter Schenkel wurde am 20. Januar

1923 an der Hintergasse 10 in Fehraltorf

geboren. Auf dem elterlichen Bauernhof

wuchs er zusammen mit seiner jüngeren

Schwester auf und besuchte die Primar-

und die Sekundarschule in Fehraltorf. Sein

Talent zum Zeichnen zeigte sich schon in

der Schulzeit. Er hätte gerne eine Ausbildung

in diese Richtung gemacht. Zwar

bestand er die Aufnahmeprüfung zur

Kunstgewerbeschule, musste aber vorerst

ein landwirtschaftliches Lehrjahr im

Welschland absolvieren. Nach seiner

Rückkehr im Jahre 1939 brach der Zweite

Weltkrieg aus. Sein Vater musste Aktivdienst

leisten und Sohn Walter wurde

zu Hause gebraucht. In zwei Winterkursen

wurde er zum Landwirt ausgebildet

und 1943 rückte er in die Kavallerie-RS in

Aarau ein. Gleich anschliessend an die

RS musste er mit der Schwadron 18 an

die Grenze und nutzte diese Zeit zur

Weiterbildung zum Unteroffizier.

Wieder zu Hause, war die Kunstgewerbeschule

kein Thema mehr, aber die Passion

Malen blieb ungebrochen, weshalb

es nun galt, Bauern und Malen unter einen

Hut zu bringen. Dies gelang ihm

auch deshalb, weil er 1956 mit Sonja

(Sünni) Leu eine Frau heiratete, die ihn

dabei unterstützte und seine kulturellen

Interessen teilte. Von seinen zwei Kindern

erbte Sohn Urs die Liebe zur Land-

n alters- unD pFlegeZentrum rosengasse, russiKon

ein neues Zuhause in Russikon

Das Altersheim Rosengasse in Russikon

bietet Ihnen ein neues Zuhause. 32 wunderschöne

Zimmer mit eigener Nasszelle,

Gartensitzplatz oder Balkon stehen

zur Verfügung. Die Bewohner/innen werden

bis BESA-Stufe III liebevoll gepflegt

und es besteht freie Arztwahl. Coiffeur

und Pédicure kommen ins Haus; ausserdem

finden regelmässig Handarbeits-

und Spielnachmittage, Altersturnen sowie

weitere Aktivitäten statt. Bei Bedarf

steht auch ein Ferienzimmer bereit.

Unsere Cafeteria «Rosenstübli» ist an

365 Tagen im Jahr von 14.00 bis 17.00

Uhr geöffnet. Wenn Sie uns im Sommer

besuchen, werden Sie auch im lauschigen

Garten bedient. Geführt wird das Rosenstübli

von freiwilligen Mitarbeiterinnen

unserer drei Trägergemeinden Fehraltorf,

Russikon und Weisslingen.

Fühlen Sie sich von unserem Angebot

angesprochen? Kommen Sie unverbindlich

vorbei, trinken Sie einen Kaffee,

plaudern Sie mit unseren Pensionär/innen

und erkundigen Sie sich beim Heimleiter

nach freien Plätzen. Wir freuen uns

auf Ihren Besuch! Weitere Auskünfte erhalten

Sie beim Heimleiter, Athanasios

GEMEINDE / vErMISchTES

GEMEINDE

wirtschaft und zu den Pferden und Tochter

Susanne erbte das kreative Gen und

wurde Goldschmiedin.

Walter fand seine Motive zum Malen vor

allem in Fehraltorf und Umgebung. Einige

Häuser, die hier dem Bauboom zum

Opfer fielen, sind von ihm gezeichnet

worden und bereichern die Dorfchronik.

Zahlreiche Werke von Walter Schenkel

sind auch im öffentlichen Raum zu sehen

und werden über seinen Tod hinaus

Zeugnis seines Schaffens ablegen. Die

erste grosse Ausstellung 1987 im «Heiget-

Huus» Fehraltorf war ein grosser Erfolg.

Der Pferdesport und insbesondere die

beliebten Osterrennen lagen Walter

Schenkel sehr am Herzen. Über 25 Jahre

war er Präsident des Organisationskomitees

und elf Jahre lang auch Präsident

des Reitvereins vom Kempttal. Auch in

die Schulpflege Fehraltorf liess er sich

wählen und war später auch noch Mitglied

der Bezirksschulpflege. Weiter war

er Präsident der Gemeinnützigen Gesellschaft

des Bezirks Pfäffikon und der Flurgenossenschaft

Fehraltorf. Mit Walter

Schenkel verliess uns ein hochgeschätzter

Mensch und Künstler.

H.P. Jegge

Theodoropoulos, Tel. 044 954 88 20,

oder bei der Geschäftsstelle, Barbara

Frohofer, Tel. 043 355 61 57.

9


GEMEINDE

SchulE

n sCHulpFlege

Schlussjahresessen 2012

Auch dieses Jahr konnte die Schulpflege

Fehraltorf 130 Gäste im lauschigen Garten

des Restaurant Rössli zum traditionellen

Schlussessen der Schule Fehraltorf

in Empfang nehmen. Vertraute

Filmmelodien untermalten den wohltuenden

Apéro und liessen Hektik und Anspannung

des laufenden Endspurts für

kurze Zeit einmal in den Hintergrund treten.

Mittels individueller, zum Schmunzeln

anregender Titelbilder aus der Welt des

Films begrüsste die Schulpräsidentin Beatrice

Maier die Festgemeinschaft wie

auch die geschätzten pensionierten

Gäste sowie Gemeinderat und Abteilungsleiter/innen

der Gemeindeverwaltung.

18 neue Akteure und Akteurinnen wurden

mit Spannung erwartet und anschliessend

mit grossem Applaus vor der

laufenden Kamera von 260 Augenlinsen

aufs Herzlichste willkommen geheissen.

«Bevor ich einen Film mache, sind auch

die kleinsten einzelheiten in meinem

Kopf schon fertig.»

Dieses Zitat des Regisseurs Alfred Hitchcock

bildete den Auftakt zum Leitthema

des Abends und zugleich Basis der persönlichen

Gedanken der Schulpräsidentin.

Kindergärtnerinnen, Lehrer/innen und

Fachlehrkräfte sind ein Phänomen «par

excellence». Sie sind Drehbuchautoren,

Regisseure, Bühnenbildner, Requisiteure

und Darsteller in einer Person. Als Drehbuchautoren

sind sie täglich, stündlich,

in jeder Minute permanent aktiv. Dem

inneren Drehbuchautor ist der «off-modus»

absolut fremd. Für ihn gibt es weder

ein Privatleben noch Ferien. Wo immer

sich Lehrer auch befinden mögen,

das Sammeln von Gedanken, Impressionen,

inneren Bildern und Ideen ist allgegenwärtig

und kostet Kraft und Energie.

Ob beim Einkaufen, am Strand oder im

Klassenzimmer, ein Satz beherrscht und

verfolgt die Gedanken einer jeden Lehr-

10

person: «Das chönnti no bruche». Die

Omnipräsenz dieses ominösen Satzes

stellt eine immens hohe Beanspruchung

dar. Diese losen Bilder im persönlichen

Kopfkino dann zu einer abgerundeten

Filmsequenz, zu einer Lektion

eines Tages oder zu einem Wochenplan

zusammenzuschneiden, bedarf ebenfalls

der Zeit und des Engagements. Die

Umsetzung selbst ist ein Metier, welches

die Lehrkräfte als versierte Regisseure,

Bühnenbildner, Requisiteure und insbesondere

als beherzte Darsteller meisterlich

beherrschen.

Filme bauen auf das Gestern, das Heute

und das Morgen auf. Mit dem Film kehren

wir somit auch immer wieder unweigerlich

zu den eigenen Wurzeln unserer

Kindheit zurück.

Nach einem amüsanten Blick in die belustigenden

historischen Geschichten

der Schule Fehraltorf um 1870 richtete

Beatrice Maier ihren grossen Dank an

die Gäste für ihr unermüdliches, tägliches

Wirken als virtuose Regisseure,

welche den Reichtum ihrer kreativen Bilder

in den Klassenzimmern lebendig

werden lassen.

Jürg Sonderegger, Schulleiter der Mittel-

und Sekundarstufe, setzte nun seinerseits

einen Kontrast zwischen gezeigten

Fotos aus dem Schulalltag in

Fehraltorf (fröhliche, aufgestellte Schülerinnen

und Schüler in verschiedenen

Situationen wie Klassenlager, Besuch im

Technorama, bei Präsentationen von Ergebnissen

aus dem Projektunterricht)

und Zitaten quer durch die Menschheitsgeschichte

in Bezug auf den schlechten

Zustand von Schule und Bildung, z.B.

Sokrates: Die Jugend von heute liebt

den Luxus, hat schlechte Manieren und

verachtet jede Autorität, 400 n. Chr.).

Herausgestrichen hat er vor allem auch

die Tatsache, dass das Einzelne nicht immer

das Gesamte umschreibt. Gegensätze

wurden auch bei den verschiedenen

Lehrerrollen als Verdeutlichung

herangezogen: Dem Kurzfilm zu 10 Dingen,

die Sie nicht tun sollten, wenn Sie

Lehrer sind (überhöhte Verzerrungen

von falschem Lehrerverhalten) folgte ein

poetisches Gedicht über Unterrichten als

Kunst: Die Kunst, einerseits in den Vordergrund

zu treten, um der Sache Bedeutung

zu geben, andererseits in den

Hintergrund zu treten, um dem Menschen

Bedeutung zu geben, und auch

die Fertigkeit in den Kreis zu treten, um

der Klasse Bedeutung zu geben.

Mit einem Querschnitt an Zitaten und

Thesen zum Thema Erziehung und Bildung

als ewiges Spannungsfeld zwischen

Schule und Elternhaus endete der

Schulleiter Jürg Sonderegger. Nicht

ohne zu bemerken, dass die Schule gut

daran tut, sich nicht so zu gebärden, als

sei nur sie die Welt, denn sie ist es nicht,

und dass Wetteifern mit der modernen

Medienwelt keine längerfristige Genugtuung

bringt, viel eher Frust oder sogar

Minderwertigkeitsgefühle. Die Schule

soll und kann verlangsamen, vertiefen

und innehalten.

Werner Hardmeier, Schulleiter Kindergarten

und Primarschule, ging anschliessend

etwas enger auf den Film ein, das

Thema des Abends, genauer auf das

Spannungsfeld zwischen dem vorgegebenen

Drehbuch und dem Einfluss des

Regisseurs auf die Rollen im Film. Der

«Film des Lebens» spielt sich überall ab,

wo Leben ist, die Natur gibt das Drehbuch

vor. Aber fast überall hat der

Mensch als Regisseur eingegriffen und

den übrigen grösseren Lebewesen nur

noch Statistenrollen zugeteilt. Grund genug,

den «Film des Lebens» in einer

möglichst unberührten Gegend anzuschauen,

im Okavangodelta in Botswana.

Drehbuch der Natur: Ein unbekanntes

Wesen auf der Sandpiste lässt den

Chauffeur des Geländewagens anhalten –

was für ein seltsamer Umriss! Es ist ein

Eulenbaby, noch nicht flugfähig. Seine

weit abgespreizten Flügel vergrössern

die Silhouette, dazu stösst es ein gefährliches

Fauchen aus. Es nimmt damit tatsächlich

eine fremde Rolle ein, jene eines

viel grösseren, eindrücklicheren Tieres.

Diese Rolle ist im Drehbuch der Natur

vorgesehen, sie ist keine Projektion des


Menschen. Der Mensch verändert das

Drehbuch: Was tun, wenn man den Afrikanischen

Fischadler beim Fischen fotografieren

möchte? Der Ornithologe wirft

einen frischen Fisch aus dem gestrigen

Fang ins Wasser. Auf einen bestimmten

Pfiff reagiert der Adler und zeigt den

staunenden Touristen, wie er einen stattlichen

Fisch aus dem Wasser greift. Damit

ist er aber in eine Rolle geschlüpft,

die ihm das Drehbuch der Natur nicht

zugedacht hat.

Mit diesen und anderen Beispielen veranschaulichte

Herr Hardmeier den Einfluss

des Regisseurs auf die Umsetzung

des Drehbuchs, auf die Umformung und

Neugestaltung von Rollen.

n sCHulpFlege

Eine Augenweide und Gaumenfreude bot

nun das wunderbar arrangierte Buffet –

und die Gelegenheit zu ungezwungenen

Gesprächen über die Schulstufen und

Funktionen hinweg wurde rege wahrgenommen.

Im Anschluss daran ehrte die

Schulpflege folgende Dienstjubilarinnen

und Dienstjubilare mit ganz persönlichen

Worten und einem herzlichen Dank:

n Frau Susanna Vock,

Kindergärtnerin, für 35 Dienstjahre

n Herr Ueli Hofstetter,

Primarlehrer, für 30 Dienstjahre

n Frau Elisabeth Werner,

Kindergärtnerin, für 25 Dienstjahre

n Frau Regine Wenk,

Primarlehrerin, für 25 Dienstjahre

herzlichen dank an ursula Vögeli

Nach langjähriger Tätigkeit in den mannigfaltigsten

Wirkungsbereichen durfte

die Schulpflege Ursula Vögeli zur bevorstehenden

Pensionierung gratulieren.

Als Pionierin und erste offiziell angestellte

Deutschlehrerin (als Zweitsprache)

hat sie im Jahre 1978 einen Meilen-

stein an der Schule Fehraltorf gesetzt.

In den äusserst bescheidenen Räumlichkeiten

in der Sammlung des Lehrerzimmers

unterrichtete sie nach der

Schule Kinder mit italienischem, portugiesischem

und türkischem Migrationshintergrund.

Da zu jener Zeit noch keinerlei

Anschauungsmaterial verfügbar

war, kreierte sie dieses aus eigener Initiative,

stets liebevoll abgestimmt auf die

jeweiligen Inhalte ihrer Lektionen.

Nach einer 13-jährigen Familienpause

betreute sie die Aufgabenhilfe und

übernahm verschiedene Altersentlastungen.

Das Element Wasser stand fortan

im Zentrum ihres Aufgabenbereiches.

Mit unerschütterlicher Geduld,

grosser Einfühlsamkeit und Verständnis,

führte sie die Kinder in die anspruchsvolle

Technik der Schwimmkunst ein.

1997 schrieb Ursula Vögeli einmal mehr

historische Zeitgeschichte. Als erste behördlich

bewilligte Teilzeitstelle übernahm

sie an der Klasse von Frau Char-

GEMEINDE SchulE

n Frau Christine Eggenberger,

Primarlehrerin, für 10 Dienstjahre

n Frau Susi Uehlinger, Psychomotoriktherapeutin,

für 10 Dienstjahre

n Frau Francisca Muff,

Gesundheitsdienst, für 10 Dienstjahre

n Frau Franziska Maier, Leiterin,

Schulverwaltung, für 10 Dienstjahre

Den vielerlei süssen Dessert-Versuchungen

konnten dann die geladenen Gäste

nicht mehr widerstehen. Ein filmreifer

Abend fand so sein würdiges Happy-

End.

lotte Heiz ein Teilpensum von 20

Stellenprozenten. Hier nahm die längste

aller je dagewesenen Stellenpartnerschaften

an der Schule Fehraltorf ihren

Anfang. In diesem Tandem widmete sie

sich während 15 Jahren mit Herzblut

und Passion ihren kleinen Schützlingen,

dies auch in verschiedensten, anspruchsvollen

Konstellationen stufendurchmischter

Klassen. Offen und innovativ

blieb Ursula Vögeli als polyvalente Allrounderin

stets am Puls der neuen Herausforderungen.

Während fünf Jahren

war sie einerseits Verantwortliche für die

Begabtenförderung, anderseits übernahm

sie zusätzliche Pensen im Sektor

der Altersentlastung und der Betreuungslektionen.

Die Schulpflege dankt Ursula Vögeli aufs

Allerherzlichste für ihren langjährigen,

aussergewöhnlichen Einsatz zu Gunsten

der Fehraltorfer Kinder und wünscht ihr

für den neuen Lebensabschnitt alles

Gute, Erfüllung und vor allem gute Gesundheit.

11


GEMEINDE

SchulE

Interview mit Sarina Wenk

sarina Wenk besuchte bis vor einigen tagen die 3. sek in Fehraltorf. Zu ihrem

engagement in einer nicht ganz alltäglichen sportart hat sie der schulleiter Jürg

sonderegger befragt:

sarina, du hast ja kürzlich urlaub von

der schule bekommen für einen speziellen

sportlichen einsatz im ausland.

erzähl doch ein wenig, wie es dazu

kam und welcher art dieser Wettkampf

war. Da Sportakrobatik eine internationale

Sportart ist, finden viele

Wettkämpfe im Ausland statt. Die Wettkämpfe

werden von der jeweiligen Nation

organisiert, wobei es Wettkämpfe

gibt, für die man sich qualifizieren muss,

und solche, für die man sich einfach anmelden

kann. Für den Wettkampf in

Russland musste man sich nicht qualifizieren.

Der Wettkampf war ein internationaler

Wettkampf der baltischen Staaten,

die Baltic Opens.

Wie hast du dort abgeschnitten? Die

meisten internationalen Sportarten haben

ein sehr hohes Niveau, so auch die

Sportakrobatik. Sehr viele Sportakrobaten/innen

betreiben diesen Sport auf beruflicher

Ebene. In der Schweiz gibt es

nur sechs Sportakrobatikvereine. Die

meisten trainieren nur einen Bruchteil

der Zeit im Vergleich zu den anderen Nationen.

Die Konkurrenz ist daher sehr

stark. Meine Partnerin und ich erturnten

trotzdem den 2. Rang.

Wie lange bist du bereits in dieser

sportart aktiv? In der ersten Klasse, also

12

vor neun Jahren, entdeckte ich meine Leidenschaft

zum Geräteturnen. Meine Begeisterung

zur Sportakrobatik entdeckte

ich jedoch erst vor gut einem Jahr.

Wie viel Zeit pro Woche widmest du

deinem sportlichen Hobby? Vier Mal

pro Woche gehe ich nach Winterthur ins

Training, wobei ich zwei Mal für das Geräteturnen

trainiere und zwei Mal für die

Sportakrobatik.

Was war bisher dein grösster erfolg?

Letztes Jahr konnte ich mich für die

Schweizermeisterschaften im Geräteturnen

qualifizieren. Im Einzelturnen erreichte

ich den 7. Rang und mit meiner

Mannschaft erturnten wir den 2. Platz.

Hattest du schon mal mit Verletzungen

zu kämpfen? Natürlich gibt es immer

wieder kleinere Verletzungen, doch hatte

ich bisher Glück und hatte noch keine

schlimmeren Verletzungen.

Was empfindest du am strengsten, was

macht dir am meisten Freude? Die beiden

Sportarten verlangen natürlich viel

Gleichgewicht, Kraft und Beweglichkeit.

Zum Training gehört daher auch das

Krafttraining, was sicherlich einer der

strengeren Teile des Trainings ist. Das

Trainieren an den Geräten (Geräteturnen)

und das Trainieren mit meiner Partnerin

(Sportakrobatik) macht mir am

meisten Freude.

Hast du noch andere Hobbys daneben?

Wie alle anderen Jugendlichen unternehme

ich auch gerne mit meinen

Freunden und mit meiner Familie etwas.

ist deine ganze Familie so sportlich?

Die Eltern haben einen sehr grossen Einfluss,

was die Sportlichkeit des Kindes

betrifft. Ich denke, ich darf mit gutem

Gewissen sagen, dass unsere Familie

schon sportlich ist. Wir unternehmen in

der Freizeit oft auch sportliche Ausflüge,

wie der Besuch eines Kletterparks.

Was hast du für Ziele in deiner sportart?

Im Geräteturnen möchte ich mich

auch in diesem Jahr wieder für die

Schweizermeisterschaften im November

qualifizieren. Eines meiner Ziele ist es am

Winticup (Sportakrobatik) gut abzuschneiden,

ausserdem möchte ich weitere

Reisen an Wettkämpfe ins Ausland

unternehmen.

ich habe dich bei den schweizer talenten

am Fernsehen gesehen. Wie kam

es dazu? Wie habt ihr dieses abenteuer

bestanden? Vor einem Jahr wurde

«Wintiakro» vom Schweizer Fernsehen

für die Teilnahme bei «Die grössten

Schweizer Talente» angefragt, doch aus

verschiedenen Gründen konnte unsere

Gruppe damals noch nicht mitmachen.

Unser Trainer hatte die Idee, dieses Jahr

teilzunehmen, und meldete uns an. Die

erlebten Momente sind unvergesslich

und es war ein sehr spannendes Erlebnis.

Die Konfrontation mit den Medien

sowie mit den Berühmtheiten war für alle

eine neue und sehr aufregende Erfahrung.

Es ist etwas, dass man nie vergessen

wird.

Bist du eher eine einzelkämpferin oder

ein sogenannter teamplayer? In der

Sportakrobatik bin ich eine Teamplayerin,

im Geräteturnen eine Einzelkämpferin.

Ich finde, es ist sehr gut, dass ich beides

erlebe. Ich brauche sehr viel

Vertrauen in der Sportakrobatik und sehr

viel Ehrgeiz im Geräteturnen.

Wie geht es für dich nach der schulzeit

weiter? Freust du dich auf neues oder

trauerst du der sekundarschulzeit

nach? In der Hinsicht auf meine beiden

Sportarten muss ich sicherlich die Trainingszeiten

reduzieren, doch ist es für

mich sehr wichtig, dass ich trotzdem beides

noch ausüben kann, wenn auch begrenzt.

Ich bin immer offen für neue Erfahrungen

und freue mich, bei der

Gemeinde Fehraltorf meine Lehre beginnen

zu dürfen. Nach den Sommerferien

beginnt ein neuer Lebensabschnitt, den

ich sicher positiv in Angriff nehmen werde.

Ich freue mich auf meine Zukunft und

auf die vielen neuen Erfahrungen.


n erWaCHsenenBilDung

Freie Plätze

atem-gymnastik, semesterkurs –

methode Klara Wolf

Leitung: Elisabeth Lehmann

Datum: ab Mittwoch, 22.08.2012

Zeit: Gruppe A: 08.20–09.05 Uhr

Gruppe B: 09.10–09.55 Uhr

Kosten: CHF 130.00 pro Semester

Fit in den tag, semesterkurs

Nach dem Aufwärmen mit einfachen

Aerobic-Grundschritten folgen gezielte

Kräftigungsübungen und zum Abschluss

wird gedehnt.

Leitung: Diana Stössel,

Gymnastik-Instruktorin

Datum: ab Donnerstag, 23.08.2012

Zeit: Gruppe A: 07.30–08.15 Uhr

Gruppe B: 08.20–09.05 Uhr

Kosten: CHF 130.00 pro Semester

Beide nähkurse sind für das nächste

semester ausgebucht.

Vater-und-Kind-Kochplausch

(1 morgen)

Für 7–9-Jährige. Götti und Opa sind

ebenfalls herzlich willkommen.

Leitung: B. Frutschi-Schnorf,

Hauswirtschaftslehrerin

Datum: Samstag, 08.09.2012

Zeit: 10.00–13.45 Uhr

Kosten: CHF 50.00 pro Paar,

Material ca. CHF 25.00

Vater-und-Kind-Kochplausch

(1 morgen)

Für 10–12-Jährige. Götti und Opa sind

ebenfalls herzlich willkommen.

Leitung: Frau B. Frutschi-Schnorf,

Hauswirtschaftslehrerin

Tag: Samstag, 15.09.2012

Zeit: 10.00–13.45 Uhr

Kursgeld: CHF 50.00 pro Paar,

Material ca. CHF 25.00

Wenn essen krank macht (1 abend)

Erfahren Sie mehr über Nahrungsmittel,

die unserem Organismus schaden können,

und welche Nahrungsmittel unseren

Stoffwechsel unterstützen. Wieso wir

trotz Überfluss an Nahrungsmitteln gesundheitliche

Probleme und Vitaminmangel

haben.

Leitung: Frau Beatrice Rümmeli,

Dipl. Naturheilpraktikerin NHK

Datum: Donnerstag, 13.09.2012

Zeit: 19.30–21.30 Uhr

Kosten: CHF 20.00

altweibersommerküche (3 abende)

Es dürfen sich auch Männer anmelden!

Leitung: B. Frutschi-Schnorf

Datum: Mittwoch, 19./26.09.

und 03.10.2012

Zeit: 18.30–22.00 Uhr

Kosten: CHF 75.00,

Material ca. CHF 100.00

Winterliches aus papiergarn

(2 abende)

Dekorative Lichterketten aus Eisblüten,

Fenstergirlanden mit Schneesternen

oder edle Tisch-, Tür- und Kerzenkränze

aus finnischem Papiergarn bringen Winterstimmung

in die gute Stube. Wir arbeiten

hauptsächlich in Weiss.

Leitung: Frau Karin Kaufmann

Datum: Dienstag, 27.11. 2011 und

04.12.2012

Zeit: 19.00–21.15 Uhr

Kosten: CHF 50.00,

Material ca. CHF 20.00

Drahtsterne (1 abend)

Einfach gewickelt, am wärmenden Feuer

ausgebrannt und mit Kleinigkeiten verziert,

entstehen weihnächtliche Dekora-

tionen für drinnen und draussen.

Leitung: Frau Karin Kaufmann

Datum: Dienstag, 13.11.2012

Zeit: 19.00–21.15 Uhr

Kosten: CHF 25.00, Material

ca. CHF 5.00 pro Stern

Brotkurs (2 abende)

Brotvarianten nach Lust und Laune. Viele

Tipps und Rezepte rund ums Brotbacken.

Wissenwertes über Mehle und gesundheitliche

Aspekte.

Leitung: Frau Anneliese Boos,

Hauswirtschaftslehrerin

Datum: Mittwoch, 28.11. und

05.12.2012

Zeit: 18.30–22.00 Uhr

Kosten: CHF 50.00,

Material ca. CHF 30.00

Die Kurse finden in der Schulanlage

Heiget, Fehraltorf, statt.

anmeldung:

erwachsenenbildung@schulefehraltorf.ch

oder an Gaby Nägeli, Schulhausstrasse 34,

8320 Fehraltorf, Tel. 044 955 02 26.

n elternForum

GEMEINDE SchulE

Kommunikation

in der Familie

Das elternforum lädt herzlich ein zum

Vortrag am montag, 3. september

2012, 19.30–21.30 uhr, im singsaal

schulhaus Heiget.

n Wie höre ich meinem Kind richtig zu?

n Wie formuliere ich meine Botschaften

an mein Kind?

n Wie kommunizieren wir in der

Partnerschaft?

Ein Referat mit positiver Auswirkung auf

alle Ihre Beziehungen.

Frau Karin Koller, zertifizierte STEP-Trainerin,

Primarlehrerin und Individualpsychologische

Beraterin i.A., führte uns

bereits im letzten Jahr auf die interessante

«Schatzsuche bei Kindern». Sie

wird Ihnen lebendige Kommunikation in

einem spannenden Referat näherbringen.

anmeldung bitte bis spätestens

Donnerstag, 30. august 2012, an:

Claudia Jezek-Kramer, Hintere Grundstrasse

10, 8320 Fehraltorf, oder

elternbildung@jeschis.ch. Das Referat

ist für Einwohner von Fehraltorf

gratis, für Auswärtige CHF 10.00.

Name

Anzahl Teilnehmer

Adresse

E-Mail (zwingend)

Kinder an der Schule Fehraltorf

(bitte ankreuzen)

� ja

� nein

13


kATholISchE GEMEINDE pfArrEI

n KatHolisCHe KirCHgemeinDe

im Dienst der seelsorge …

… stehen viele Menschen auch in unserem

Kanton in den knapp 100 Pfarreien.

Die Bezeichnungsvielfalt nimmt zu und

daher erlauben wir uns, nachfolgende

kurze Hinweise zu geben: Ein Pfarrer ist

ein geweihter Priester, er leitet eine Pfarrei.

Die Ernennung eines Pfarrers richtet

sich nach der kirchlichen Ordnung und

erfolgt durch den Diözesanbischof. Ihr

geht gemäss Staatskirchenrecht und

kirchlichem Vorschlag die Pfarrwahl voraus.

Ein Pfarradministrator ist ein Priester,

der voll- oder teilzeitlich angestellt

ist. Er ist pfarramtlich unterschriftsberechtigt

wie ein Pfarrer. Die Leitung der

Pfarrei liegt aber in einer anderen Hand.

Ein Mitarbeiter im Dienst des Priesters

wird im Einvernehmen mit dem Diözesanbischof,

dem Generalvikar, dem Dekan,

der Kirchenpflege und der Gemeindeleitung

ernannt. Er kann auch gleich-

gönne dir kreative stunden

– gestalte deine persönlichen

Krippenfiguren

Hl. Familie – Hirtenvolk und Kinder

Jeweils dienstags, 19.00–22.00 Uhr

28. August, 4./11./18./25. September 2012

Drei Figuren (ca. 30 cm) nach Wahl

Kurskosten: CHF 150.00

Material: pro Figur ca. CHF 35.00

3 Könige

Jeweils mittwochs, 08.00–11.30 Uhr

29. August, 5./12./19./26. September 2012

Drei Figuren (ca. 30 cm)

Kurskosten: CHF 150.00

Material: pro König ca. CHF 40.00

Wollene schäfchen

Kurs für Erwachsene und Kinder

Mittwochnachmittag, 13.30–17.00 Uhr

21. November 2012

Zwei Schäfchen zu Krippenfiguren

Kurskosten: CHF 25.00

Material pro Schaf: CHF 5.00

Leitung: Priska Bischofberger, Bäretswil

Kursort: Kath. Pfarreizentrum,

Schärackerstrasse 14, 8330 Pfäffikon

anmeldeschluss: 22. august 2012

Anmeldung: Pfarreisekretariat,

Schärackerstrasse 14, 8330 Pfäffikon,

sekretariat@benignus.ch.

14

zeitig Pfarradministrator sein. Pastoralassistenten

und -assistentinnen verfügen

wie ein Priester über ein abgeschlossenes

Theologiestudium oder eine andere

kirchlich anerkannte theologische Ausbildung.

Zusätzlich können sie durch den

Bischof mit der Funktion der Gemeindeleitung

beauftragt werden. Neu werden

die Gemeindeleitenden auch Pfarreibeauftragte

genannt. In unserer Pfarrei sind

Patricia Machill, Pastoralassistentin, und

Bernd Kopp, Pastoralassistent. Ludwig

Widmann ist Gemeindeleiter. Hildegar

Höfliger und Ignace Bisewo Pesa sind

Mitarbeiter im Dienst des Priesters mit

der Zusatzfunktion des Pfarradministrators.

Falls Sie Fragen haben, so wenden

Sie sich bitte an Ludwig Widmann.

Kirchenpflege – Pfarreirat –

Seelsorgeteam

Die Kirche kommt ins Dorf

Der nächste kath. Gottesdienst in der

ref. Kirche Fehraltorf findet statt am:

samstag, 8. september 2012, 18.00

uhr Gottesdienst (Eucharistiefeier) mit

Ignace Bisewo und Bernd Kopp. Wir laden

Sie dazu herzlich ein.

Handarbeitsverkauf

Frauenverein in pfäffikon

Am Donnerstag, 6. september 2012,

vor der Migros Pfäffikon ZH. Wie gewohnt

werden wir auch dieses Jahr die

verschiedensten Handarbeiten für wohltätige

Zwecke verkaufen. Wir hoffen, bei

dieser Gelegenheit viele von Ihnen/euch

bei uns am Stand begrüssen zu dürfen.

Das Handarbeitsteam des kath.

Frauenvereins

Öffnungszeiten des

sekretariates während der

sommerferien

Das Sekretariat ist während der Sommerferien

zwischen dem 16. Juli 2012 und

dem 17. august 2012 von 09.00 uhr

bis 11.00 uhr geöffnet. Der Telefonbeantworter

gibt Ihnen Auskunft, wie Sie

einen Seelsorger erreichen.

Voranzeigen:

Bibliodrama im advent 2012

Donnerstag, 6. Dezember 2012, Kath.

pfarreizentrum pfäffikon ZH

Menschen finden die Hoffnungen und

Fragen ihres eigenen Lebens in biblischen

Geschichten wieder …

… das, liebe Interessierte, möchten wir

mit Ihnen am Bibliodrama-Abend in der

Pfarrei St. Benignus erleben. Bibliodrama

ermöglicht, die Bibel als inspirierende

Quelle für unser Leben neu zu entdecken.

Es braucht keine Vorkenntnisse –

Neugier und Spielfreude sind gefragt.

Wir teilen die Eindrücke, Fragen und das

Gehen mit dem Text.

«zäme Zmittag»

Herzliche Einladung zum «zäme Zmittag»,

am Freitag, 7. september 2012,

12.15 Uhr, im Pfarreizentrum. Kosten:

CHF 10.00/Kinder CHF 5.00. Wir danken

für die Anmeldung bis Mittwoch, 5. September

2012, 11.00 Uhr, ans Sekretariat.


n reFormierte KirCHgemeinDe

agenda

07.08. 12.00 Uhr Mitenand Zmittag ässe im Saal Chilegass

12.08. 09.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. Jürg Steiner, Jolanda Weidmann, Orgel

19.08. 09.30 Uhr Taufgottesdienst, Pfr. Jürg Steiner, Barbara Swanepoel, Orgel

20.08. 07.00 Uhr Morgengebet in der Kirche

rEforMIErTE kIrchGEMEINDE

GEMEINDE

24.08. 19.00 Uhr JuKi, Jugendgottesdienst in der Kirche, Pfr. Jürg Steiner, anschliessend Treff

19.00 Uhr Jugendtreff im Jugendraum mit Claudia Gruber

25.08. 19.30 Uhr Konzert in der Kirche, Esther Schneider Renold, André Renold, Grégoire Babey

26.08. 09.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. Jürg Steiner, Barbara Swanepoel, Orgel

27.08. 07.00 Uhr Morgengebet in der Kirche

28.08. 14.00 Uhr «forum»: «Rosa Gutknecht, Pfarrhelferin», im Sitzungszimmer mit Käthy Buschor-Huggel

31.08. 19.00 Uhr Jugendtreff im Jugendraum mit Claudia Gruber

01.09. 09.30 Uhr Kolibri im Gruppenraum 1 mit Kolibri-Team

10.30 Uhr Fiire mit de Chliine mit Dolly Babotai, Jolanda Weidmann, Olga Wieland

16.00 Uhr Konzert in der Kirche mit dem Trio «Evocation»

02.09. 19.00 Uhr sinn&song-Gottesdienst in russikon mit dem Vorbereitungsteam, Musik: M. Thoma,

Keyboard, T. Custer, Bass, F. Kolb Schlagzeug, anschl. Apéro im Kirchgemeindehaus

Die Kirche und das Kafi sind während der schulferien vom 14. Juli bis zum 19. august 2012 nicht geöffnet!

amtswochen

06.–10. August Pfrn. Käthy Buschor-Huggel, Tel. 044 956 50 77

13.–17. August Pfr. Jürg Steiner, Tel. 079 886 21 55

20.–24. August Pfr. Jürg Steiner

27.–31. August Pfr. Jürg Steiner

Vor dem sommer, der Zeit der spinnen …

eindrücke aus der senioren/innen-Ferienwoche

der Kirchgemeinde in gunten

am thunersee.

Wir trafen es sehr gut dieses Jahr, obwohl

sich zwischenzeitlich weisse Regenwolkenburgen

mächtig am blauen Himmel

auftürmten und der Schnee auf den

Bergen in feinen Dosen erfrischender

Winde sich bemerkbar machte. Trockenen

Fusses konnten wir unser Programm

durchführen. 18 Personen machten sich

am strahlenden Sonntagmorgen vor

Pfingsten auf die Reise ins Berner Oberland.

Zwei stiessen später zur fröhlichen

Gesellschaft. Der türkisblaue Brienzersee

empfing uns nach der Mittagsrast in

Sachseln. Nach der Sonnenfahrt über

den Brünig standen bald die Koffer zum

Verteilen auf die Zimmer im gastfreundlichen

Parkhotel am Thunersee. Gemächliche

tägliche Ausflüge nach Brienz in

eine Schnitzlerwerkstatt, in die Altstadt

Thuns, eine Raddampferfahrt mit der

«Blüemlisalp», eine Bergfahrt auf das

Niederhorn und den Harder machten die

Herzen weit. Dem Bergfrühling begegneten

wir, Steinböcken – und die Abende

fanden nach den liebevoll zubereiteten

Nachtessen im Tagesausklang ein

beschauliches und musikalisches Ende.

Mit kurzen Meditationen, Liedern, Musik

und persönlichen Impressionen resümierten

wir die Tageseindrücke: Übergänge,

Berge, das Wasser, Häuser waren

Themen. Wer einmal nicht mitkommen

wollte oder konnte, genoss den Hotelpark,

die uralten Bäume, die bunten Gartenblumen.

Munter verliess eine Schar

beglückter Menschen am Pfingstsamstag

den Ort am See. Auf einer Sonnenterrasse

am Sempachersee genossen wir

ein letztes feines Mahl; die vielen Eindrücke

schwingen bis heute noch nach. Unsere

Lebensschiffe, «Hausboote», ziehen

nun wieder eigene Wege. Der netten

Weitere Infos jeweils auf unserer

Webseite www.kirche-fehraltorf.ch

und auf Flyern in der Kirche und in

den Schaukästen.

Gruppe und den fürsorglichen Begleitern/innen

sei herzlich gedankt.

Käthy Buschor-Huggel, Pfrn.

Häuser, Schiffe – Heimat finden im Wandel.

Installation für Tagesausklang in

Gunten.

15


EforMIErTE kIrchGEMEINDE

meditation – nach psalm 121 und unserer Ferienwoche

Eine Woche inmitten von Bergen!

Sind mir die Augen aufgegangen?

Habe ich sie, wie der Psalmbeter,

zu den Bergen erhoben?

Ist mir ein Licht am Horizont

aufgegangen?

Gemeinschaft habe ich erlebt, die Weite

des Sees mit seinen wechselnden

Farben; Wind und Wetter gespürt,

Wellen verfolgt am Ufer,

ihr Klatschen wahrgenommen,

die Kraft des Wassers, Steine zu Kieseln

zu runden.

Am 24. Juni 2012 verstarb Monika Müller-Rhyner,

Pfarrerin in Fehraltorf von

September 2004 bis April 2011. Umfasste

ihre Ergänzungspfarrstelle anfänglich

60 Stellenprozente, dehnte

sich diese während der Pfarrvakanz von

2005/06 auf 80 Stellenprozente aus. Im

Rahmen von Sparmassnahmen setzte

später die Landeskirche des Kantons

Zürich diese Pfarrstelle auf 50 Stellenprozente

zurück.

Monika Müller-Rhyner wirkte in allen

Bereichen pfarramtlicher Tätigkeit, angefangen

beim Singe mit de Chliinschte,

Fiire mit de Chliine, Konfirmandenunterricht,

Besinnliche Stunde bis hin

zur Betreuung der älteren Kirchgemeindeglieder.

Als ausgebildete Gerontologin

lag ihr besonders die Seniorenarbeit

am Herzen. Mit viel Liebe zum

Detail plante sie die Durchführung von

Ferienausflügen oder die alljährlich

stattfindenden Seniorenferien, deren

16

Eine Woche inmitten von Bergen,

am Ufer eines lieblichen Sees,

Bilder mitgenommen von Blüten und

Bäumen, schöne Aussicht genossen,

gelacht und geträumt.

Zusammensein erlebt, im Kreis

gesessen und Alleinsein und Ruhe

genossen. Kraft geschöpft für meinen

Lebensalltag. Gott behüte ihn, unseren

Eingang und Ausgang.

Amen.

Zum gedenken an pfarrerin monika müller-rhyner

Teilnehmende sich bestens aufgehoben

fühlten. Grossen Anklang fanden die von

ihr und einem Team organisierten Begegnungsnachmittage

im Winterhalbjahr.

Ein besonderes Anliegen war Monika

Müller-Rhyner die Erwachsenenbildung.

Unvergesslich bleiben die von ihr

geleiteten Bildungsreisen ins Waldenserzentrum

von Torre Pellice im Jahr 2005,

der Besuch Genfs aus Anlass des Calvin-

Jubiläums von 2009 und die Reise nach

Salzburg im Jahr 2010, die den Spuren

der Exulanten (protestantische Glaubensflüchtlinge)

gewidmet war.

Wie im Alltag, gab sich Pfarrerin Monika

Müller-Rhyner auch in ihren Predigten

volksnahe. Nicht von der Kanzel herab,

sondern am Taufstein stehend hielt sie

ihre Gottesdienste in Mundart. Sie verstand

es, die Verkündigung der christlichen

Botschaft in einfache Worte zu kleiden,

und sie vermochte damit eine

regelmässige Zuhörerschaft anzusprechen.

Ein grosses Einfühlungsvermögen

kennzeichnete besonders ihre Trauerfeiern.

Viele erlebnisreiche Erinnerungen an

Pfarrerin Monika Müller-Rhyner bleiben

in Fehraltorf erhalten. Sie hinterlässt

auch Spuren, die weiterhin auf ihr Wirken

hinweisen. Der von ihr im Jahr 2004 angeregte

Taufbaum und der Gottesdienst

zur Tauferinnerung sind zur festen und

nicht mehr wegzudenkenden Einrich-

einladung an alle

16–20-Jährigen

Velo-Weekend:

Fehraltorf –Konstanz–Fehraltorf,

22./23. september 2012 mit

Übernachtung und Abendessen,

Kosten CHF 25.00

gemeinsam unterwegs sein – Halt

machen – geniessen – ausgang

route: vorwiegend auf

Rad- oder Wanderwegen

Distanz: pro Tag ca. 70–75

Kilometer

abfahrt: 09.00 Uhr Chilegass

ausrüstung: bequeme Kleidung,

Velohelm und

Regenschutz

Frühstück: Winterthur oder

Umgebung

mittag: Grillen – Jede/r nimmt

selbst Essen und

Getränke mit

teilnahme: erfolgt auf eigenes

Risiko und eigene

Gefahr

Versicherung: ist Sache der

Teilnehmenden

Durchführung: bei jedem Wetter

Übernachtung: Jugendherberge

Konstanz «Otto-

Moericke-Turm»

anmeldung bis 26. august 2012 an:

claudia.gruber@kirche-fehraltorf.ch oder

Tel. 044 956 50 86.

tung geworden. Sie nahm in zahlreichen

Kommissionen Einsitz und entwickelte

als Mitglied des Arbeitsausschusses,

welcher den Bau des kürzlich fertiggestellten

kirchlichen Gemeindezentrums

Chilegass anstrebte, eine Vision, welche

Eingang in die Wettbewerbsunterlagen

fand. Darin skizzierte sie einen möglichen

Wochenablauf in dem zu bauenden,

neuen Zentrum und überschrieb ihn

mit einem Wort von Martin Buber: «Alles

wirkliche Leben ist Begegnung.» Die von

ihr gehegte Vision ist wohl in Erfüllung

gegangen.

Robert Schneider, Kirchenpflege

Fehraltorf


starke eltern –

starke Kinder®

mehr Freude mit Kindern. Dieser Kurs

unterstützt Mütter und Väter, eine glückliche

Familie zu sein, in der alle gern leben,

in der Konflikte gewaltfrei gelöst

werden, in der Grenzen und Menschen

respektiert werden.

n Basiskurs: dienstags, 11./18./25.

September, 2. Oktober 2012

n aufbaukurs: dienstags, 23./30.

Oktober, 13./20. November 2012

19.30–21.45 uhr, Kirchliches

gemeindezentrum Chilegass

Kosten: Basis-/Aufbaukurs: je CHF

150.00 pro Person/CHF 250.00 pro Paare

Ermässigung möglich: Anfragen bitte an

Marlis Siegrist, Kirchgasse 4,

marlis.siegrist@kirche-fehraltorf.ch

Das Kursgeld ist am 1. Kursabend bar

Herzliche Einladung zum

Konzert

„Musik mit einem Augenzwinkern“

Samstag, 25. August 2012, 19.30 Uhr

Kirche Fehraltorf

8�

Programm

Robert Schumann Märchenerzählungen, Op. 132 (1853)

(1810 - 1856) für Klarinette, Viola und Klavier

William Yeates Hurlstone Four Characteristic Pieces (1899)

(1876 - 1906) für Klarinette und Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart Kegelstatt-Trio, KV 498 (5.8.1786)

(1756 - 1791) für Klarinette, Viola und Klavier

8�

Esther Schneider Renold, Klavier

André Renold, Klarinette

Grégoire Babey, Viola

Eintritt frei, Kollekte

www.earsformusic.ch

rEforMIErTE kIrchGEMEINDE

zu bezahlen.

Kursleitung: Marlis Siegrist, Sozialdiakonin,

zertifizierte Kursleiterin, und Erika

Elsener-Roost, Sozialdiakonin, zertifizierte

Kursleiterin

anmeldung: Anmeldefrist bis

Dienstag, 4. September 2012

infos: Marlis Siegrist, Kirchgasse 4,

8320 Fehraltorf, marlis.siegrist@kirchefehratorf.ch,

Tel. 044 956 50 75.

Programm des

trio «evocation»

Kirche Fehraltorf,

1. september 2012, 16.00 uhr

Verschiedene mittelalterische Tänze des

Trecento:

giovanni Battista Fontana (1571–1630)

Sonata undecima

Johann sebastian Bach (1685–1750)

Sonate BMV 1028

Adagio, Allegro, Andante, Allegro

georg Friedrich Händel (1685–1759)

Sonate

Andante, Allegro, Tempo di Menuetto

georg philipp telemann (1681–1767)

Sonate II TWV 42A5

Largo, Allamand, Sarabande, Corrente

pierre Danican philidor (1681–1731)

Suite VI

Rondeau en contrefaiseurs, Allemande,

Air en sarabande: Tendrement, Gavotte,

Fugue: pas trop viste

Hans Ulrich Lehmann, Monodie (1970)

Johann sebastien Bach (1685–1750)

Sonata BMW 1037

Adagio, alla breve, Largo, Gigue

Musiker/innen:

Nathalia Ramangalahy und

Karin Schneider, Blockflötistinnen

Nenad Djukic, Organist

17


vErEINE

n CHÖre FeHraltorF

cant a turn 2012 – Bündner Kantonalgesangsfest

Am 9. Juni 2012 war es so weit. Wir reisten

mit dem Zug ins Bündnerland – die

Hochburg der Chöre –, um unser Können

an einem Gesangswettbewerb bewerten

zu lassen.

Da unser Auftritt erst am zweiten Tag

stattfand, konnten wir den Samstag noch

in vollen Zügen geniessen. Trun hatte

sich in eine Festgemeinde verwandelt,

mit Blumentöpfen verziert mit Notenschlüsseln,

Frauen in Bündner Trachten

und unzählige Sängerinnen und Sänger

in ihren choreigenen Kleidern. Obwohl

Regenwetter angesagt war, zeigte sich

doch an beiden Tagen zwischendurch

die Sonne.

Die mitwirkenden Chöre mussten sich für

ein Pflichtlied in ihrem Programm entscheiden.

Zur Auswahl standen drei Lieder,

die eigens für das Fest komponiert

worden waren: «Schpaate Früelig», für

das wir uns nicht ganz erwärmen konnten.

«Ventschidas» auf Romanisch, das

wir zuerst passend fanden, uns dann

aber wieder umentschieden, als unsere

Bündner Sängerin den Text vorlas und

wir erkannten, welche Mühe unsere Zunge

mit dieser Sprache hat. So entschieden

wir uns schliesslich für das italienische

«Il fiume».

Es gab viel zu hören. Wettbewerbsvorträge

in den sogenannten Schweigezonen

wie der Kirche und dem Kultursaal

der Gemeinde sowie auch Galakonzerte.

Einige von uns machten sich einen Zeitplan,

um nichts zu verpassen. Andere

liessen sich treiben und hörten mal dort

und mal da hinein. Neben den Wettvorträgen

konnten sich die Chöre auch

spontan auf eine Bühne im Dorf oder im

Festzelt stellen und ein Lied singen. Es

war eine perfekte Gelegenheit, um in

kürzester Zeit viele Chöre zu hören. Das

gab auch Anregung in Sachen Auftritt,

Liederauswahl und Kleidung.

Zur Abwechslung konnte man auch am

1,5 Kilometer langen Kunstpfad «Kunst

am Rhein» entlangspazieren und die verschiedenen

Skulpturen bewundern.

18

So verbrachten wir einen interessanten

und schönen Tag und liessen den Abend

im Hotel in Sedrun mit gutem Essen und

Gesang ausklingen. Dass nicht alle nachher

gleich den Schlaf fanden, mag an der

feiernden Hochzeitsgesellschaft im Hotel

gelegen haben oder vielleicht auch

ein bisschen an der Nervosität, die sich

langsam breitmachte. Denn am nächsten

Morgen früh waren wir an der Reihe ...!

Wohlgelaunt trafen wir uns zum Frühstück

und fuhren danach mit dem Postauto

zurück nach Trun. Zum Einsingen

wurde uns ein Kindergartenraum zur Verfügung

gestellt. Die meisten trafen vor

der vereinbarten Zeit ein und gingen die

Lieder mental nochmals durch. Herzklopfen

und die Aufregung vor dem Auftritt

wurden immer deutlicher spürbar.

Eine Sängerin nahm das Schild «Ich bin

stark» auf dem Lehrerpult als Anlass, um

mit uns ein Motivationstraining durchzuführen.

So ertönte bald aus aller Munde

ein starkes «Da bini, da stahni, das wotti,

das chani!». Unsere Dirigentin Eva Stephan

nutzte sodann die tolle Gruppendynamik

zum Einsingen. Bald schon war

es an der Zeit, ins andere Gebäude hinüberzugehen

und hinter der Bühne auf

unseren Auftritt zu warten. Nun klopften

die Herzen wieder eine Nuance schneller.

Die Türe zur Bühne wurde geöffnet,

in einer Reihe marschierten wir hinein

und wurden schon mit Applaus empfangen.

Obwohl Sonntagmorgen war, hatten

sich schon etliche Zuhörer eingefunden.

Mit einem spürbaren Zusammenhalt

trugen wir unsere vier Lieder vor: «Abschied

vom Walde», ein Lied mit Gefühl,

«Il fiume», das Pflichtlied, «Locus iste»,

von dem wir erhofften, dass der Jury ein

Schauer über den Rücken läuft, und zum

Schluss noch «The Lion Sleeps Tonight»,

das einigen Zuhörern ein «Bravo» entlockte.

Nun hiess es warten auf das Gespräch

mit dem Experten. Spontan entschlossen

wir uns, auf der Bühne im Festzelt

unser «The Lion Sleeps Tonight» nochmals

zum Besten zu geben. Da das Lied

mit dem Intro unserer Solistin anfängt,

war schon nach dem zweiten Ton schlagartig

Ruhe im Zelt.

Das Expertengespräch war interessant

und lehrreich. Die Kritikpunkte waren jedoch

nicht ganz neu, feilte doch Eva an

dem einen oder anderen schon eine

ganze Weile mit uns herum. Vielleicht tat

es uns ganz gut, dies von offiziellerer Seite

zu hören … Im Grossen und Ganzen

klang es jedoch positiv und zum Schluss

spornte der Experte uns an, mehr Mut

zum auswendigen Singen zu haben, da

er bemerkt hatte, dass die meisten gar

nicht auf die Noten schauten.

Da die Prädikate erst beim Festakt am

Abend verliehen wurden, hatten wir den

Nachmittag wieder zur freien Verfügung.

Es gab noch Galakonzerte zu hören, die

Sonne schien und die Restaurants servierten

die kühlen Getränke draussen.

Endlich war es so weit, der Festakt begann.

Lange Reden wurden gehalten,

teils auf Deutsch, teils auf Romanisch.

Gesundheitsfördernd sind: Schlafen –

Lachen – Singen, hiess es. Da sind wir

einer Meinung mit der Rednerin. Dann

mussten alle Chorpräsidenten/innen mit

den Dirigenten/innen auf die Bühne. Jedoch

wurden nur die Chöre mit Prädikat

«sehr gut» oder «vorzüglich» namentlich

erwähnt. Wir platzten fast vor Spannung.

Wir klatschten bei jedem Chor, der ausgezeichnet

wurde, und hofften gleichzeitig,

dass wir die Nächsten seien. Nur

noch ein Stapel übrig … – jetzt nicht die

Hoffnung verlieren! Und da hörten wir es:

«Chöre Fehraltorf – fetg bien!»

Unglaublich, wir haben ein «sehr gut»

erreicht!


n seniorenVerein

Kulturwanderung

im domleschg

Donnerstag,

30. august 2012

(evtl. Freitag, 31. august 2012)

route: Chur–Thusis–Scharans (Kaffeehalt)

–Wanderung nach Almens–Canovasee

(Picknick) –Paspels–Tomils–Rothenbrunnen–Rückfahrt

mit dem Car

Kultur: Fresken des Wandermalers

Hans Ardüser (1557–1617)

Wanderung: ca. 3 Stunden auf bequemen

Wegen, kurzer Abstieg (200 Meter)

nach Rothenbrunnen

treffpunkt: 07.15 uhr, parkplatz

bei der Kirche

abfahrt: 07.30 Uhr

rückkehr: ca. 18.00 Uhr in Fehraltorf

Kosten: CHF 40.00 für mitglieder,

CHF 60.00 für nichtmitglieder, im Preis

inbegriffen sind die Fahrt sowie Kaffee

und Gipfeli

Kaffeehalt: in Scharans

Verpflegung: aus dem Rucksack

ausrüstung: Wanderschuhe, Sonnen-/

Regenschutz, evtl. Wanderstöcke

Versicherung: ist Sache der

Teilnehmenden

auskunft: über Durchführung bzw.

Verschiebung, Mittwoch, 29. August

2012, 18.00–20.00 uhr, bei Walter

Müller, Tel. 044 954 15 64

anmeldung: bis montag, 27. august

2012, an Walter Müller, Weiherholzstr. 40,

8320 Fehraltorf, oder per E-Mail an

wmueller@hispeed.ch mit den entsprechenden

Angaben.

n seniorenVerein

«Brötle und singe i de Rosegass»

mit Musik

spezialanlass spaziergruppe, Donnerstag, 23. august 2012

Wie jedes Jahr dürfen wir den gedeckten Sitzplatz und den Grill beim Altersheim Rosengasse

in Russikon benützen. Charly Beuggert und seine Freunde werden uns mit

ihrer Musik erfreuen.

treffpunkt Wanderung: 11.00 uhr Parkplatz bei der Kirche

treffpunkt Busfahrt: 11.45 uhr Bahnhof Fehraltorf

12.02 uhr Abfahrt Postauto, Russikon Post an 12.11 Uhr

Fahrdienst: auf Wunsch vorhanden

Verpflegung: Bitte Wurst und Brot selber mitbringen.

Bitte nur Würste, der Platz auf dem Grill ist begrenzt.

Kaffee und Süsswaren können wir im «Rose-Stübli», der

Cafeteria des Altersheims, kaufen. Auch Getränke

werden dort angeboten.

Kosten: Busbillett nach Russikon und zurück CHF 5.80 (mit Halbtax)

Billett bitte selber lösen

ausrüstung: der Witterung und dem Ort entsprechend;

evtl. Wanderstöcke

Versicherung: ist Sache der Teilnehmenden

Durchführung: bei jedem Wetter, ausser bei Gewitter und Sturm

auskunft: bei zweifelhafter Witterung durch Ruth Matt, Tel. 044 954 15 33

anmeldung: bis samstag, 18. august 2012, an Ruth Matt,

Hintere Grundstrasse 2, 8320 Fehraltorf.

anmeldung «Brötle und singe i de rosegass»:

Vorname/Name Tel.

Vorname/Name Tel.

Ich/wir wandere/wandern nach Russikon – Treffpunkt 11.00 Uhr Parkplatz Kirche

Ich/wir komme/n selbstständig

Ich/wir fahre/n mit dem Postauto, brauche/n aber eine Begleitung

Fahrdienst erwünscht

anmeldung Kulturwanderung im Domleschg:

Vorname/Name Tel.

Vorname/Name Tel.

Teilnahme möglich:

an beiden Daten nur am Donnerstag nur am Freitag

vErEINE

19



vErEINE

n sCHWeiZerisCHe multiple sKlerose gesellsCHaFt

40. Jubiläums-Volkswandertage in Fehraltorf

mit Spendenlauf für MS-Betroffene

40. internationale Jubiläums-Volkswandertage in Fehraltorf am 1. und 2. september

2012. Der spendenlauf zugunsten multiple-sklerose-betroffener menschen

findet am sonntag, 2. september, beim «Heiget-Huus» in Fehraltorf statt.

Veranstalter:

Alpenclub «im Gässli», Fehraltorf; MS-

Regionalgruppe Zürcher Oberland und

Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft

start und Ziel: «Heiget-Huus» in Fehraltorf

startzeiten: Samstag, 13.00 bis

18.00 Uhr (1. Wandertag)

Sonntag, 07.00 bis 13.00 Uhr (2. Wandertag

mit Spendenlauf zugunsten MS-

Betroffener)

strecken: 5, 10 und 20 km

Die zweitägigen 40. Volkswandertage in

Fehraltorf, organisiert vom «Alpenclub

im Gässli», feiern dieses Jahr ihr 40-Jahre-Jubiläum.

Integriert in diese Jubiläumsveranstaltung

findet am sonntag,

2. september 2012, der 3. ms-Walkathlon

statt, ein Spendenlauf zu Gunsten

von Menschen mit Multipler Sklerose

(MS). Dieser Benefizlauf wird dank der

grosszügigen Kooperation des «Alpenclub

«im Gässli» mit der MS-Regionalgruppe

Zürcher Oberland ermöglicht.

alle können am Benefizlauf mitmachen

– kommen sie nach Fehraltorf!

Angesprochen werden alle Personen,

die sich gerne in der freien Natur bewegen,

sei es mit Nordic Walking, Wandern

oder Spazieren. Sportler, Kinder, Jugendliche,

Senioren oder ganze Familien:

alle können an diesem Spendenlauf

mitmachen und mit gesunder Bewegung

sich und anderen Gutes tun. Auch

Gruppen und Firmenteams sind herzlich

willkommen. so funktioniert es: Die

Teilnehmenden suchen sich vor dem Anlass

in ihrem Umfeld einen oder mehrere

Sponsoren, die einen beliebigen Betrag

ab CHF 3.00 pro gelaufenen Kilometer

zusichern. Und dann heisst es, eine der

zur Auswahl stehenden Strecken über 5,

10 oder sogar 20 Kilometer zu absolvieren,

wobei jeder Kilometer zählt.

20

programm

Start und Ziel der Veranstaltung ist beim

«Heiget-Huus» in Fehraltorf. Ein Rollstuhlparcours

ist speziell markiert. Für

das leibliche Wohl ist das ganze Wochenende

gesorgt, sowohl im «Heiget-

Huus» wie auch unterwegs gibt es ausreichend

Verpflegung und Getränke.

Eine Tombola rundet das Programm ab.

Parkplätze sind vorhanden, die Zufahrt

ist signalisiert. Besucher sind herzlich

willkommen.

Anmeldeformulare für den Spendenlauf

sind unter www.walkathlon.ch zu finden

oder können telefonisch bei der

MS-Gesellschaft angefordert werden

unter Tel. 043 444 43 43. Anmeldungen

sind auch am Sonntag beim Start im

«Heiget-Huus» möglich.

spendenzweck

Der Reinerlös aus dem MS-Walkathlon

geht an die Schweizerische Multiple

Sklerose Gesellschaft sowie an die MS-

Regionalgruppe Zürcher Oberland. Finanziert

werden damit die zahlreichen

Dienstleistungen für die MS-Betroffenen

in der Schweiz.

n teDDyBärVerein

Vorinformation

Am 12. september 2012, von 14.00

bis 16.30 uhr, findet wieder der alljährliche

Kinder-Flohmärt auf dem

Pausenplatz des Primarschulhauses

Heiget statt. Alle Kinder bis zur 6. Klasse

sind herzlich eingeladen, ihre Sachen

zu verkaufen. Organisiert durch

den Teddybär Verein für Chlichind und

Eltere. www.verein-teddybaer.ch.

Für weitere informationen:

Alpenclub «im Gässli»

Bruno Trentin, Präsident

Zürichstrasse 110, 8123 Ebmatingen

Telefon 044 980 28 89

aufgeben ist keine option. Helfen

sie ms-Betroffenen durchzuhalten!

MS, auch die Krankheit mit den

tausend Gesichtern genannt, ist eine

bis heute unheilbare, chronische Erkrankung

des Zentralnervensystems.

Entzündungen und Vernarbungen

beschädigen die Hüllen der Nervenfasern.

Dadurch werden die Befehle

des Gehirns nur noch teilweise weitergeleitet.

Dies kann zu unterschiedlichen

Symptomen und Behinderungen

führen. In der Schweiz leiden

rund 10'000 Menschen an MS und

jeden Tag erhält eine Person die Diagnose.

Die Schweizerische Multiple

Sklerose Gesellschaft setzt sich mit

zahlreichen Dienstleistungen für die

grösstmögliche Selbstständigkeit

und Lebensqualität MS-Betroffener

ein, fördert die MS-Forschung und

sensibilisiert die öffentlichkeit für

die Bedürfnisse der MS-Betroffenen

und ihrer Angehörigen.

www.multiplesklerose.ch

Spendenkonto: PC 80-8274-9

n musiKgesellsCHaFt

Ruhe vor dem

Sturm

Fahn-tastische letzte

Ferientage wünscht

Ihnen Ihre Vereinsfahne

der Musikgesellschaft

Fehraltorf.


n alpenCluB «im gässli»

Jubiläumsmarsch

40 Jahre alpenclub

«im Gässli»

sonntag, 1. und 2. september 2012

Veranstalter:

Alpenclub «im Gässli»

start und Ziel:

«Heiget-Huus», Fehraltorf

startzeiten:

Samstag: 13.00–18.00 Uhr,

Sonntag: 07.00–13.00 Uhr;

20 Kilometer bis 12.00 Uhr

strecken:

5, 10 und 20 Kilometer

Wir heissen alle Wanderfreunde in

der gemeinde Fehraltorf herzlich

willkommen.

Die Vorbereitungsarbeiten der Jubiläums-Wandertage

im September 2012

sind bereits weit fortgeschritten. Die

Streckenverantwortlichen planten für

diesen Anlass eine neue Route. Sehr

grossen Wert legten sie auf den Umstand,

dass die Streckenführung viele

Wald- und Naturwege beinhaltet. Am

Start und Ziel sowie auf den Zwischenposten

steht für die Teilnehmer/innen

Verpflegung bereit.

Es freut uns besonders, dass der Alpenclub

«im Gässli» am Sonntag, 2. September

2012, zusammen mit der Schweizerischen

Multiple Sklerose Gesellschaft

zum dritten Mal den Sponsorenlauf zugunsten

MS-Betroffener im Zürcher

Oberland durchführen wird.

Nun hoffen wir auf schönes Wanderwetter,

damit wir viele Wanderer/innen zu

unseren Jubiläumswandertagen begrüssen

dürfen.

n ilgenHalDe

Ilgenhalden-Fest

samstag, 15. september 2012,

12.00–18.00 uhr

n Kulinarische Köstlichkeiten

n Spielparcours

n Flohmarkt

n Kino

n Kamelreiten

n u.v.m.

Herzlich willkommen!

vErEINE / vErMISchTES

n VVF

8. Fehraltorfer

chlausmärt

samstag, 1. Dezember 2012,

10.00–19.00 uhr

Im Gebiet Hintergasse/Schützengasse

(Restaurantbetrieb bis ca. 23.00 Uhr)

Wir laden die Fehraltorfer Bevölkerung

sowie Interessierte aus Nachbargemeinden

herzlich ein, sich mit Verkaufsständen

an diesem Anlass in unserem schönen

Dorfkern zu beteiligen. Nebst den

Marktständen wird auch für das leibliche

Wohl gesorgt. Glühwein, Risotto, Holzerkafi,

Marroni, Raclette oder feine

Würste vom Grill sind nur ein paar der

kulinarischen Köstlichkeiten, welche angeboten

werden.

Für allfällige Fragen steht Ihnen der Präsident

des VVF, Herr Fritz Schmid, gerne

zur Verfügung. Tel. 044 954 24 86 oder

079 282 92 01 oder fritzschmid@

bluewin.ch.

anmeldung zum 8. Fehraltorfer Chlausmärt 2012

Vorname/Name Tel.

Strasse PLZ/Ort

Ich/wir biete(n) an

Ich/wir benötige(n) einen Marktstand

80 x 160 cm mit Dach (Miete CHF 25.00)

100 x 250 cm mit Dach (Miete CHF 50.00)

Ich/wir habe(n) einen eigenen Marktstand (Platzgebühr CHF 40.00)

Anteil Strom- und Werbekosten: Pauschal CHF 15.00

anmeldung bitte bis spätestens 20. september 2012

an Fritz Schmid-Rieger, Hintere Grundstrasse 32 a, 8320 Fehraltorf

21


Ausstellung

13. bis 23. September 2012

Öffnungszeiten

Donnerstag und Freitag, 15–19 Uhr

Samstag und Sonntag, 11–16 Uhr

Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 13. September 2012, 19.30 Uhr

Ausstellungsort

Heiget-Huus, Schulhausstrasse 22

8320 Fehraltorf

PAUL STAUFFENEGGER

«Einst und jetzt»

Zwischen dem Wohnort von Paul

Stauffenegger in Madetswil und dem

Ausstellungsort «Heiget-Huus» hier in

Fehraltorf liegen etwas mehr als fünf

Kilometer oder zehn Autominuten. Paul

Stauffenegger lebt und arbeitet also

seit vielen Jahren in der unmittelbaren

Nachbarschaft von Fehraltorf. Es war

der Wunsch des Künstlers in seiner

Heimat auszustellen und hier Leute zu

treffen, denen seine Kunst noch lange

Freude bereiten wird. Wir schätzen

uns glücklich, dass wir als Nachbarn

zur Heimat Paul Stauffeneggers zählen

und ihm die passenden Räumlichkeiten

im «Heiget-Huus» für die anspruchsvolle

Ausstellung bieten können. Mögen hier

die vielen Begegnungen stattfinden, die

sich der Künstler wünscht.

Wilfried Ott

Gemeindepräsident Fehraltorf

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