Baumschutzsatzung

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Baumschutzsatzung

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- Bäume in Gärtnereien und Baumschulen;

- Walnussbäume,

- Nadelbäume der Gattungen Thuja (Lebensbäume) und Chamaecyparis

(Scheinzypressen, Lebensbaum-Zypressen);

- Gehölze von eindeutig zuordenbaren Formhecken, auch wenn diese

Gehölze Stammumfänge größer als 30 cm in 100 cm Höhe erreichen.

§ 2

Erhaltungspflicht

(1) Alle Bäume, die in den Geltungsbereich und den Schutzgegenstand des § 1

Abs. 1 bis 4 fallen, sind durch die Eigentümer und Nutzungsberechtigten zu

unterhalten, zu pflegen und in ihrem Fortbestand zu sichern.

(2) Die Gemeinde Greppin kann anordnen, dass der Eigentümer oder Nutzungsberechtigte

eines Grundstückes bestimmte Maßnahmen zur Pflege, zur

Erhaltung und zum Schutz von gefährdeten Bäumen im Sinne des § 1 dieser

Satzung trifft.

Insbesondere im Zusammenhang mit der Durchführung von Baumaßnahmen

sind unvermeidbare Schäden an geschützten Bäumen durch fachgerechte

Maßnahmen auszugleichen.

Maßnahmen zum Schutz von Bäumen gegen Schadeinwirkungen sind:

1. Einzäunungen und Bohlenummantelungen zum Schutz des Stammes

gegen mechanische Schäden bei der Durchführung von Bauarbeiten;

2. Abdeckung des Wurzelbereiches mit wasserdurchlässigem Material

zum Schutz gegen Verfestigungen durch Befahren oder durch Materialablagerungen;

3. Bewässerung von Bäumen im unmittelbaren Bereich von Grund- und

Schichtwasserabsenkungen soweit erforderlich;

4. Verwendung geeigneter Böden bei nicht zu vermeidenden Bodenüberdeckungen

im Wurzelbereich von Bäumen zur Sicherung des

Luftaustausches und des Wasserhaushaltes;

5. Verwendung von geeignetem Oberboden/Erdstoff bei der Verfüllung

von Aufgrabungen im Wurzelbereich von Bäumen zur Sicherung des

Nährstoffhaushaltes und zur Regeneration;

6. Während der Baumaßnahmen sind freigelegte Wurzeln fachgerecht zu

schützen und zu versorgen.

(3) Die Gemeinde Greppin kann anordnen, dass der Eigentümer oder Nutzungsberechtigte

die Durchführung bestimmter Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen

an geschützten Bäumen durch die Gemeinde oder durch von ihr Beauftragte

duldet, sofern ihm die Durchführung nicht selbst zugemutet werden kann.

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