Leistungen der Pflegeversicherung - LSV

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Leistungen der Pflegeversicherung - LSV

der Hil fe be dür fen und zu sätz lich mehr fach in der Wo che

Hil fen bei der haus wirt schaft li chen Ver sor gung be nö tigen.

Der zeit li che Um fang für die Grund pfle ge und die

haus wirt schaft li che Ver sor gung muss pro Tag min des tens

fünf Stun den be tra gen, wo bei auf die Grund pfle ge mindes

tens vier Stun den ent fal len müs sen.

Vorversicherungszeit

Ein An spruch auf Leis tun gen be steht nur dann, wenn in nerhalb

ei ner Zehn­Jah res­Rah men frist vor der An trag stel lung

min des tens zwei Jah re (= 730 Ta ge) an rech nungs fä hi ge Vorver

si che rungs zei ten er füllt sind.

An rech nungs fä hig als Vor ver si che rungs zeit sind alle Zei ten

ei ner Mit glied schaft o der ei ner Fa mi lien ver si che rung in der

so zi a len Pfle ge ver si che rung.

Für versicherte Kinder, die von Geburt oder frühem Kindesalter

an pflegebedürftig sind oder werden, gilt die Vorversicherungszeit

als erfüllt, wenn ein El ternteil diese erfüllt.

Schließ lich sieht das Ge setz noch ei ne An rech nungs mög lichkeit

von Zei ten aus der pri va ten Pfle ge ver si che rung vor. Diese

Aus nah me re ge lung be rück sich tigt ins be son de re sol che

Per so nen, die in der pri va ten Pfle ge ver si che rung ver si chert

wa ren und z. B. durch Auf nah me ei ner ver si che rungspflichti

gen Be schäf ti gung o der we gen Be zugs ei ner Geld leis tung

aus der Ar beits lo sen ver si che rung in der so zi a len Pfle ge ver siche

rung ver si che rungs pflich tig wer den.

Dies gilt auch um ge kehrt; die pri va te Pfle ge ver si che rung

rech net Mit glieds zei ten, die in der so zi a len Pfle ge ver si cherung

zu rück ge legt wor den sind, an.

Leistungsantrag

Um Leis tun gen aus der land wirt schaft li chen Pfle ge ver si cherung

zu er hal ten, ist ein An trag er for der lich. Ent spre chen de

For mu la re er hal ten Sie von Ih rer Land wirt schaft li chen Pflege

kas se.

Die Leistungen

Häusliche Pflege

Pflegesachleistung

Die Pfle ge wird im Haus halt durch ge eig ne te Pfle ge kräf te

(z. B. von So zial sta tio nen o der am bu lan ten Pfle ge ein richtun

gen o der qua li f zier ten Ein zel per so nen), mit de nen die

Pfle ge kas se ei nen Ver sor gungs ver trag ab ge schlos sen hat,

durch ge führt. Der Um fang der Leis tung ist ab hän gig von

der Pfle ge stu fe. Die Kosten der Pflegesachleistung können

von den Pflegekassen in den verschiedenen Pflegestufen

wie folgt übernommen werden:

Pflegestufe ab 01 / 2010 ab 01 / 2012

monatlich bis zu

Pflegestufe I 440 EUR 450 EUR

Pflegestufe II 1.040 EUR 1.100 EUR

Pflegestufe III 1.510 EUR 1.550 EUR

Pflegebedürftige, die in einer Wohngemeinschaft, einem

Gebäude oder in einer Umgebung eng zusammen leben,

können ihre jeweiligen Ansprüche auf Leistungen der

Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung gemeinsam

abrufen („poolen“). Sofern sich durch das „Poolen“ der

Leistungsansprüche Zeit­ und Kostenersparnisse für den einzelnen

Pflegebedürftigen ergeben, besteht bis zur jeweiligen

monatlichen Sachleistungshöchstgrenze ein Anspruch auf

Betreuungsleistungen durch die geeigneten Pflegekräfte.

Der einzelne Pflegebedürftige entscheidet dabei selbst, ob

er sich an einem „Pool“ beteiligen möchte. Unabhängig vom

Anspruch auf Betreuungsleistungen im Rahmen der Pflegesachleistung

besteht gegebenenfalls daneben der Anspruch

auf zusätzliche Betreuungsleistungen für Menschen mit eingeschränkter

Alltagskompetenz, der – wie bisher schon – im

Rahmen einer Kostenerstattung besteht.

In be son ders ge la ger ten Ein zel fäl len zur Ver mei dung von

Här ten, wenn ein au ßer ge wöhn lich ho her Pfle ge auf wand

vor liegt, der das üb li che Maß der Pfle ge stu fe III weit ü ber­

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