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Beitrag zum Wechselschlag des Gitarristen - Teil 2

Beitrag zum Wechselschlag des Gitarristen - Teil 2

Beitrag zum Wechselschlag des Gitarristen - Teil

Beitrag zum Wechselschlag des Gitarristen - Teil 2 Einleitung Teil 1 hat sich mit Ursachen für motorische Leistungsdefizite beim Wechselschlag des Gitarristen beschäftigt. Die Schlußfolgerung aus Teil 1 kann man in einem Satz zusammenfassen: „Der Wechselschlag des Gitarristen ist eine Spieltechnik, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Anfangsunterricht vom Lehrer weder fehlerfrei gelehrt noch vom Schüler gelernt werden kann!“ Mit solcher Aussage aber kann ich als Lehrer den Wechselschlag zumindestens im Anfangsunterricht nicht mehr unterrichten. Das Wissen, daß ich der Verursacher motorischer Defizite bei meinen Schülern bin, läßt dies nicht zu. Dieser Beitrag wird sich daher mit Alternativen beschäftigen. Die Alternativen haben sehr unterschiedliche Aufgaben und Zwecke. Keine dieser Alternativen mußte ich mir ausdenken. Engagierte Spieler und Lehrer für Gitarre, Vihuela, Chitarrone und Laute haben in vergangenen Jahrhunderten so viel unterschiedliche Möglichkeiten entwickelt, daß es gar nicht notwendig ist, „das Fahrrad nochmals zu erfinden“. Das einzige, was ich getan habe, war, diese Techniken unter dem Gesichtspunkt modernster Erkenntnisse der Neuro-, Bewegungs- und Sportphysiologie zu überprüfen und zu vergleichen. Das 20./21. Jahrhundert sind Jahrhunderte der Grenzwissenschaften. Es ist kaum noch möglich, innerhalb einer Disziplin Neues zu entdecken und zu entwickeln. Interdisziplinäre Arbeit ist daher zur Normalität geworden. Ein wichtiger Aspekt ist das sprachliche Verständnis. Begriffe sind mit Wissen verbunden. Das Wissen und der Bezug zu Worten und Fachbegriffen kann individuell sehr verschieden sein. Ich behaupte - und möchte es mit einem willkürlich herausgegriffenen Beispiel belegen - daß die Verständigung selbst unter Gitarristen sehr schwer ist: Zu dieser typisch gitarristischen Spielfigur haben Autoren einiger Gitarrenschulen folgende Überschriften/Bezeichnungen: Akkordbrechung Orientierungsmodell Mittelstufe, S. 38 Lendle, W. Akkordbrechungen nur mit Daumen, Zeige-, Mittelfinger Gitarreschule, S. 15 (Ausgabe W. Götze) Carulli, F. Anschlagstudie Der Weg zum Solospiel auf der Gitarre, S. 56 Peter, U. Anschlagstudien im akkordischen Satz, dreistimmig Die Grundlage des Gitarrenspiels, S. 40 Treml, R. Arpeggien in vier Noten Gitarreschule, S. 10 (Neuausgabe Braunschweig Henry Carulli, F. Litolffs Verlag) Bewegungsstudie im Dreifinger-Akkordanschlag Der Gitarrelehrer, Bd. 2, S. 55 Götze, W. Dreistimmige Anschlagstudie für gebrochenen Anschlag Der Gitarrelehrer, Bd. 1, S. 29 Götze, W. Dreistimmige Zerlegungen Der Weg zur Gitarre, S. 79 Brojer, R. Gebrochene Akkorde für drei und vier Finger Vollst. Gitarreschule in drei Abteilg. Bd. 1, S. 15 Carcassi, M. Studie für Geläufigkeitsübungen Gitarreschule, S. 47 Schneider, S. Übungen in Sechzehntel ABC Gitáry, S. 69 Powrozniak, J. Zerlegung Gitarreschule Bd. 2, S. 53 Kreidler, D.

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