Buch Grünewald

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Kölner Mädchen und Jungen entdecken jüdische Spuren… Kommt mit!

Interview mit Prof. Dr. Yizhak Ahren

über jüdische Traditionen

Janett & Marcel

Wir kennen Herrn Dr. Ahren, der in Jerusalem geboren und seit 2003

Professor für Psychologie an der Universität zu Köln ist, weil er seit

1976 bis heute Psychologe an der Anna-Freud-Schule in unserem Schulgebäude

ist.

Wir luden ihn am 1. Dezember 2008 in unsere Klasse ein und stellten ihm

viele Fragen zum Judentum. Vielen Dank, Herr Dr. Ahren!

8 Fragen haben wir notiert. Die Antworten müssen den Fragen zugeordnet

werden und ergeben von 1-8 ein Lösungswort.

1. Wann beginnt die jüdische

Zeit rechnung, bei der das Jahr

2009 n. Chr. mit 5769 A.M.

bezeichnet wird?

4. Was geschieht mit

jemandem, der nicht

genug Geld für eine

Grabstätte hat?

6. Was bedeutet die hebräische

Inschrift auf dem Eingangsgebäude

des jüdischen Friedhofs

in Bocklemünd?

U » Sie wird

beerdigt, weil sie

heilig ist.

E » Es gibt

Wohltätigkeitsorganisationen,

die sich darum

kümmern.

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2. Was geschieht

mit

einer defekten

Thora­Rolle?

3. Was bedeuten

die Zeichen und Schriftzeichen

auf den jüdischen

Gräbern?

5. Was kann man machen, wenn es

nicht mehr genug Platz auf einem

jüdischen Friedhof gibt, denn die Gräber

sollen ja ewig dort bleiben?

7. Warum ist die

jüdische Religion

unserer Meinung

nach so streng?

T » Sie ist eine Bibelstelle

aus dem Buch Habakuk 2,4

(und auch Röm 1,17): „Der

Gerechte aber bleibt wegen

seiner Treue am Leben.“

U » Für uns sind die Regeln der Thora

wichtig. Das kann man streng nennen,

aber sie sind eher ernst, weil sie von

unserem göttlichen Gesetzgeber kommen.

Und manchmal ist es nicht leicht,

sie einzuhalten, z. B. wenn man nicht

schlecht über jemanden reden darf.

Kölner Mädchen und Jungen entdecken jüdische Spuren… Kommt mit!

J » Sie beginnt

nach der Schöpfung,

wie es im

1. Buch Mose

steht.

8. Werden Juden

in der heutigen

Zeit immer noch

diskriminiert?

M » Antisemitische Taten

gibt es trotz Verbot

immer wieder, überall

auf der Erde. Dagegen

muss man vorgehen.

D » Die gespreizten segnenden Hände weisen

auf einen verstorbenen Priester hin; eine

Kanne bezeichnet einen Leviten, der dem

Priester vor dem Segen die Hände waschen

musste; die hebräischen Buchstaben können

auch Zahlen bedeuten für das Geburts­ und

Todesjahr; oft findet man oben auch 2 Buchstaben,

die „Hier ist beerdigt“ bedeuten.

N » Man schüttet etwa 1 m Erde auf

und beerdigt darüber. Auf dem jüdischen

Friedhof in Prag gibt es sogar

7 oder 8 Schichten übereinander.

Das Lösungswort heißt: JUDENTUM

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