Die komplette aktuelle Ausgabe als PDF-Datei ... - Stadtmagazin

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69. Ausgabe Kostenlos zum Mitnehmen

2013

StadtMagazin März /

Lünen Feb.

Fotograf

Claus Marklseder

Juwel im Westen

Waltroper Straße

Schön.

Beauty & Wellness

»Kinder sind unsere Zukunft!«

Lüner Lernpaten in Aktion


2

Wussten Sie ...

dass im römischen Kalender der ›Februarius‹ ursprünglich der

letzte Monat des Jahres war? Aus diesem Grund erhielt genau

dieser Monat damals überzählige Schalttage angehängt, ein

Brauch, der sich durch die julianische und gregorianische Kalenderreform

hindurch erhalten hat.

TAG &

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Mit uns fahren Sie gut!

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Krankenfahrten – Dialysefahrten

Kurierfahrten – Pilotfahrten – Flughafentransfer

Kleinbus bis 8 Personen

Banktechnisch hat der Februar übrigens wie jeder andere Rechnungsmonat

30 Zinstage, so dass Zinsabrechnungen zum 30.

Februar durchaus sinnvoll sind.

Unsere Lieblingsbauernregel: Der Feber muss stürmen und blasen,

soll das Vieh im Lenze grasen.

Der Caritasverband Lünen e.V. bietet seit mehr als 40 Jahren ein breites Spektrum

an sozialen Dienst- und Beratungsleistungen in der Region Lünen, Selm und

Werne an. Wir verfügen über Erfahrung in der – im christlichen Sinne würdevollen

– Begleitung von Menschen in verschiedenen Lebenslagen und -phasen.

Angebote für Senioren

Ambulante Pflege

Hauswirtschaftliche Hilfen

Pflegeberatung

Hausnotrufdienst

Mahlzeitendienst

Reisen für Senioren

Service-Wohnanlagen

Altenzentrum St. Norbert

Altenwohnhaus Sankt Josef

Kurzzeitpflege St. Elisabeth

Angebote für Familien und Menschen in besonderen Lebenslagen

Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder, Offene Ganztagsschulen,

Mutter-/Vater-Kind-Kuren, Asylbewerberbetreuung, Migrationsberatung.

CARITASVERBAND LÜNEN-SELM-WERNE e.V.

Graf-Adolf-Str. 23–25

44534 Lünen

Telefon 02306 7004-0

E-mail: info@caritas-luenen.de

www.caritas-luenen.de


Das Stadtmagazin

bei Facebook

Wir haben hier keine bleibende Stadt,

sondern die zukünftige suchen wir.

Diese Aussage aus dem Hebräerbrief

(Hebr 13,14) steht als Leitwort über dem

neuen Jahr 2013.

Neues Jahr, neues Glück – so hoffen wir

immer. Gemeinerweise flutschen aber

Impressum

Verlag und Redaktion:

Correctum Verlag Erika Killing-Overhoff

Postfach 4008, 58426 Witten,

Nolsenstraße 27, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 58 98 99-0

Fax 0 23 02 / 58 98 99-9

info@stadtmag.de · www.stadtmag.de

Herausgeber: Correctum Verlag

Redaktion: Erika Killing-Overhoff (verantw.),

Antje Dittrich, Pia Lüddecke,

Dr. Carolin Steimer

Anzeigen:

Mediaberatung/Vertriebsleitung

Axel Sieling (verantw.)

Tel. 0 23 02 / 80 09 43

Mobil 01 63 / 5 83 37 32

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(gültige Anzeigenpreisliste 2008)

Satz und Layout:

Selisky Design

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44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 3 58 0325

www.selisky-design.de

Druck:

Strube Druck & Media OhG, www.ploch-strube.de

Titelbild:

Titelbild ›Kumpel‹ von Claus Marklseder

Alle in dieser Zeitschrift erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen vorbehalten. Reproduktionen

jeder Art, auch der vom Verlag gestalteten Anzeigen, bedürfen der

schriftlichen Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandtes

Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Namentlich

gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Veröffentlichung

kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

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bauverein.

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Ein Magazin

nur für Sie

Erika Killing-Overhoff

Verlagsleitung

Antje Dittrich

stellv. Verlagsltg.

auch unsere Probleme mit hinein ins taufrische

Jahr, doch ebenso, und das ist sehr

positiv, die erfreulichen Dinge, die unser

Leben begleiten.

Letztendlich, was ist das, ein neues Jahr?

Der 1. Januar ist auch nur ein neuer Tag,

man sollte nicht zu viele Erwartungen

stellen. Die guten Vorhaben (die meisten

übergewichtigen Jogger sieht man an

ebendiesem ersten Morgen des jungen

Jahres – aber auch nur dann) schmilzen

schneller dahin als Eis in der Sonne. Eigentlich

ist es ein Neustart für alte Gewohnheiten.

Aber auch diesmal haben

sich die Menschen in Lünen mächtig ins

Zeug gelegt und mit vielen Raketen das

neue Jahr begrüßt und sich über den Jahreswechsel

gefreut, Wechseljahre werden

verständlicherweise eher nicht so überschwänglich

begrüßt.

Auch wenn das neue Jahr schon über einen

Monat alt ist – Roseggers Wünsche

haben Bestand.

Editorial

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger

Streit.

Ein bisschen mehr Güte und weniger

Neid.

Ein bisschen mehr Liebe und weniger

Hass.

Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre

was.

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr

Ruh.

Statt immer nur Ich ein bisschen mehr

Du.

Statt Angst und Hemmung ein bisschen

mehr Mut.

Und Kraft zum Handeln – das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bisschen

mehr Licht.

Kein quälend Verlangen, ein bisschen

Verzicht.

Und viel mehr Blumen, solange es geht.

Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu

spät.

Ziel sei der Friede des Herzens.

Besseres weiß ich nicht.

(Peter Rosegger, 1843–1918)

In diesem Sinne – gehaben Sie sich wohl!

Herzlichst Ihr

Correctum-Verlag

E. Killing-Overhoff

Lange

Straße

99

44532

Lünen

Tel.

: 02306

- 202

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Schroeder & Kollegen Rechtsanwaltskanzlei

Ulrike Schroeder

Rechtsanwältin

Mediatorin

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Guido Grolle

Rechtsanwalt

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Heidrun Steglich

Rechtsanwältin

Daniela Heidemann

Rechtsanwältin

Tätigkeitsschwerpunkte

Familien, Erb- und Arbeitsrecht

Interessenschwerpunkte

Arzthaftungs- und Transportrecht

Tätigkeitsschwerpunkte

Strafrecht, Verkehrs- u. Vertragsrecht

Interessenschwerpunkte

Bau- und Gesellschaftsrecht

Tätigkeitsschwerpunkte

Familien-, Sozial- und Rentenrecht

Tätigkeitsschwerpunkte

Arbeits- und Steuerrecht

Interessenschwerpunkte

Mietrecht/Vertragsrecht

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Die Waltroper Straße: Juwel im Westen 6

� Planen · Bauen · Wohnen 9

� Ratgeber 12

� Beauty & Wellness 15

� Kulinarische Renaissance der ›Winterwurzeln‹ 16

� Lüner Lernpaten in Aktion 19

� Blick nach Afghanistan 20

� 100 Jahre SGV 22

� Buchtipps aus der Redaktion

� Claus Marklseder: ewige Momente 26

Dies & Das 28

� Hier ist was los: Termine 31

16

6

22

26

Inhalt

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Straßengeschicht(n)

Die Waltroper Straße Juwel im Westen

Mit Einkaufstüten beladene Menschen, Kinder auf dem Heimweg von der Schule, Fahrradfahrer, die

sich im vorsichtigen Slalom um Passanten herumschlängeln, dazu ein nicht enden wollender Strom von

Fahrzeugen mit Dortmunder, Unnaer oder – seit neustem – Lüner Kennzeichen, es wird gehupt und gebremst,

gelacht und gerufen: Selbst an einem verregneten Februartag wie diesem gleicht die Waltroper

Straße einer pulsierenden Lebensader. Die Zeit hat ihre Spuren auf dem grauen Pflaster hinterlassen,

und doch scheint Brambauers ›First Lady‹ vor Energie nur so zu strotzen. Wir blicken zurück auf ein

bewegtes Leben.

So sah die Waltroper Straße um 1910 aus. (Foto Kunstanstalt H. Lorch) Die Herz-Jesu-Kirche um 1915 (Foto Stadtarchiv)

Von der Bauerschaft zur Industriegemeinde

Wie nicht anders zu erwarten ist die Historie von Brambauers

Hauptverkehrsader untrennbar mit dem Bergbau verbunden. Bei

der Betriebseröffnung der Zeche Minister Achenbach hatte die

Gemeinde nur das eine Wegekreuz, welches nördlich Richtung

Waltrop, östlich nach Lünen, südlich nach Brechten und westlich

nach Mengede führt. Die Waltroper Straße hieß damals noch elegant

›Chaussee‹. 1902 wird sie als Provinzialstraße in einem Verzeichnis

über die im Amt Lünen ausgebauten Wege erwähnt, 1903

taucht sie erstmals als Waltroper Straße auf. Mit dem Zustrom

von Arbeitskräften verwandelte sich die ländlich geprägte Bauerschaft

in eine kleine Industriegemeinde mit neuen Straßen,

Wohn- und Geschäftshäusern. Der Hauptverkehr verblieb jedoch

auch nach dem Ausbau des Wegenetzes auf den alten Landstraßen,

insbesondere auf der Waltroper Straße.

Katholische Bergleute blieben fern

Hier wurde 1903 die erste katholische Kirche errichtet. Parallel

zu den Bevölkerungszahlen war auch der Anteil der katholischen

Einwohner rasant in die Höhe geschossen. Trotzdem existierte im

Umkreis von einer Stunde bis dato kein katholisches Gotteshaus.

Die Gläubigen mussten lange Wege auf sich nehmen, um Messen

in den Nachbargemeinden Mengede, Waltrop und Lünen zu besuchen.

Für die Zeche Minister Achenbach entwickelte sich dies bald

zum Problem: Es hieß, dass die katholischen Bergleute nicht in

Brambauer ansiedeln und arbeiten wollten, weil sie hier ihren

Pflichten als Katholiken nicht gerecht werden könnten. 1903 errichtete

man daher die Notkirche an der Waltroper Straße. Es handelte

sich um einen schmucklosen Backsteinbau mit kahlen Wänden

und ohne Altar, der gerade einmal 180 Seelen Platz bot. Dem

gegenüber standen rund 1.000 katholische Einwohner, so dass

selbst eine dritte Messe an Sonntagen nicht mehr ausreichte.

Fahrbahnrandstreifen drosseln den Verkehr. Historischer Blickfang: Wittekindschule mit Herz-Jesu-Kirche


Bau der Herz-Jesu-Kirche mit Zechensteinen

Nach der Ernennung Brambauers zur eigenen Pfarrei 1911 wurde

der Bau einer neuen, größeren Kirche beschlossen. Doch der

Erste Weltkrieg verzögerte die Umsetzung des Projektes. Die Errichtung

der Herz-Jesu-Kirche erfolgte schließlich in zwei Bauabschnitten

1922/23 und 1928/29. Sämtliche Ziegelsteine wurden

von der Zeche Minister Achenbach gestiftet. Im April 1929 wurde

das im Stil des Neubarock gestaltete Gotteshaus an der Waltroper

Straße 41 eingeweiht. Zur Sicherung gegen Bergschäden hatte

man eine äußerst starke Eisenbetonfundierung vorgesehen.

Dies konnte jedoch nicht verhindern, dass die Kirche vor ein paar

Jahren wegen Bergschäden renoviert werden musste. Der 52 Meter

hohe Turm ist noch heute ein Wahrzeichen des Stadtteils.

1929 war man noch mit der Kutsche unterwegs. (Foto Stadtarchiv)

Mit der Straßenbahn bis Waltrop

Auch die Existenz der Straßenbahn in Brambauer haben wir indirekt

der Zeche zu verdanken. Denn die Fortbewegungsmöglichkeiten

zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Rad genügten schon bald

nicht mehr den Bedürfnissen der wachsenden Gemeinde. 1904

hatte bereits eine Straßenbahnverbindung nach Dortmund-Fredenbaum

ihren Betrieb gestartet. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt

Brambauer eine weitere Verbindung, die in nördlicher Richtung

über die Waltroper Straße bis nach Recklinghausen verlief.

Die Endstationen beider Bahnen befanden sich an der Hauptkreuzung

des Ortes. Eine Verknüpfung war aber nicht möglich, weil

die Vestische Kleinbahn eine kleinere Spurweite als die Dortmunder

Straßenbahn hatte. Gäste, die von Recklinghausen nach Dortmund

reisen wollten, mussten in Brambauer umsteigen. 1957

wurde der Betrieb der Linie 4 entlang der Waltroper Straße eingestellt.

Unterwegs trotz Nieselwetter: Annalena und Melissa.

Straßengeschicht(n)

Mädchen und Jungen wurden an der Waltroper Straße

getrennt unterrichtet

Viele der alten um die

Jahrhundertwende entstandenen

Häuser sind

noch heute erhalten.

Ein bedeutendes historisches

Gebäude ist die

denkmalgeschützte Wittekindschule.

Bis ins

späte 19. Jahrhundert

hatten die katholischen

Kinder der Brambauerschaft

die Schule in Waltrop

besucht, nach 1882

waren sie u. a. in einem

Saal der Gastwirtschaft

Große-Ötringhaus unterrichtet

worden. 1904

begann die Gemeinde

Alte Fassaden mit moderner Kunst

mit dem Bau der katholischen

Auguste-Victoria-Schule (heute Wittekindschule), benannt

nach der Gemahlin des späteren Kaisers Wilhelm II. Zwei Jahre

später wurde das imposante Gebäude an der Waltroper Straße

eingeweiht. In sechs Klassenräumen lernten die ersten Kinder lesen

und schreiben. Nach dem Krieg 1947 wurde die Bildungseinrichtung

in drei Systeme aufgeteilt: die katholische Elisabethschule

war den Mädchen, die Josefschule den Knaben vorbehalten,

außerdem gab es eine Gemeinschaftsgrundschule. 1968 kam es

zwar zu einer Aufhebung der Geschlechtertrennung, doch noch

bis in die 80er-Jahre hinein beherbergte das Haus drei Schulen

unter einem Dach: Die Wittekindschule als städtische Gemeinschaftsgrundschule

teilte sich den Platz mit der Elisabeth-Grundschule

und der Diesterweg-Sonderschule.

Neuer ›Boulevard‹ 1992 eingeweiht

Als Hauptverbindung zwischen Dortmund und dem westlichen

Münsterland hatte die Waltroper Straße mit dem wachsenden

Verkehrsaufkommen zu kämpfen: Zu Spitzenzeiten schlängelten

sich rund 1.500 Pkw pro Stunde durch das Nadelöhr. Die Belastungen

zogen nicht spurlos an ihr vorbei, in den frühen 90ern war

es dann an der Zeit für ein ›Facelifting‹: Im Rahmen einer über

zweijährigen Sanierung entstanden breite Gehwege mit mehr

Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer, flexible Parkbuchten, begrünte

Mittelinseln und Fahrbahnrandstreifen als verkehrsberuhigende

Maßnahme. Im Mai 1992 wurde der neue ›Boulevard‹

nach über zweijähriger Sanierungszeit vom damaligen NRW-Minister

Franz-Josef Kniola eingeweiht. Die Waltroper Straße präsentiert

sich als Juwel, hieß es damals in der Presse.

Reger Pkw-Betrieb herrschte in den 80ern. (Foto Stadtarchiv)

7


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Planen · Bauen · Wohnen

Wohnfühlen · My Home is my Castle

Das eigene Zuhause ist der persönlichste aller Rückzugsorte. Um diesen so behaglich wie möglich zu gestalten,

sind weder viel Platz noch eine exklusive Möblierung vonnöten. Vielmehr bedarf es einiger simpler

Tricks, um ohne großen Aufwand ein angenehmes Wohn-Wohlgefühl zu schaffen – ganz gleich ob enge

Studentenbude, weitläufige Vierraumwohnung oder altersgerechte Seniorenresidenz!

Sorgen Sie für Ordnung!

Achten Sie darauf, die Räume nicht zu überfrachten – vor allem

wenn sie klein sind! Vermeiden Sie Enge und Gedränge, sorgen

Sie stattdessen für Ordnung. Denn nur so können Sie den vorhandenden

Raum optimal nutzen. Größere Zimmer können mit

Paravents, Regalen oder eingebauten Wänden in separierte Wohnbereiche

unterteilt werden.

Indirektes Licht schafft Atmosphäre und Gemütlichkeit. (Foto: Rainer Sturm /

Pixelio.de)

Ausreichend Wärme

Ein Muss für mehr Gemütlichkeit ist in jedem Fall Wärme – denn

niemand will sich in kalten oder klammen Räumen aufhalten.

Sorgen Sie für eine ausreichende Fassaden- und Dachdämmung,

damit eine angenehme Raumtemperatur von etwa 20 bis 22 Grad

erreicht werden kann. Fenster und Türen sollten natürlich auch

abgedichtet sein. So bleibt der Wind draußen und die Wärme drinnen.

Es liegt was in der Luft …

Stimmungsvolle Gerüche bergen meist Behaglichkeit in sich. Mit

Duftlampen, Potpourris oder Duftstäbchen generieren Sie genau

die Atmosphäre, die Sie bevorzugen.

Der Fachhandel

bietet hierzu eine reichhaltige

Palette. Wichtig jedoch: regelmäßiges

Lüften! Denn

Düfte, die sich allmählich

überlagern, empfinden wir

meist als unangenehm. Kleiner

Tipp: Behagliche Aromen

können auch selbst erzeugt

werden. Eine Wohnung, in

der sich der Duft von frisch

gewaschener Wäsche oder

frisch gebackenem Kuchen

ausbreitet, ist für viele ein olfaktorischer

Genuss.

Spielen Sie mit Licht!

Sie können Ihre Wohnung mit Lichteffekten stimmungsvoll in

Szene setzen. Tiefe Lichtinstallationen, Dimmerleuchten und weiche

Farben für Lampenschirme sorgen für Entspannung und eine

ruhige Atmosphäre. Voll im Trend liegt indirektes Licht der

Farbskala Gelb bis Orange. Kleiner Tipp für den Abend: Wärmende

Behaglichkeit schaffen Sie mit Teelichtern oder Kerzenlicht-

Laternen!

Farben und Stoffe für die Sinne

Auch die Farbgebung Ihrer Wohnung kann erheblich zur Behaglichkeit

beitragen: Wände und Möbel in ruhigen Farben sind nicht

nur edel, sondern strahlen zudem auch Harmonie und Gemütlichkeit

aus. Derzeit angesagt sind elegante Naturtöne wie Stein,

Moosgrün, Himmelblau oder Crème. Verschönern Sie Ihre Wohnung

doch auch mit verschiedenen weichen Stoffen, Fellen oder

Leder. Diese Materialien regen unsere Sinne an und sind stets eine

ästhetische Wohltat für das betrachtende Auge.


Parkett: der zeitlose Klassiker

Wie kein anderes Material steht Parkett für ein exklusives Wohnambiente.

Der hochwertige Boden hat seinen Preis, doch die Investition

lohnt sich, da er bei starker Beanspruchung nicht erneuert

werden muss, sondern abgeschliffen werden kann – und das

bei Bedarf mehrfach. Je nach Holzart ist ein Parkettfußboden

durchaus robust: Massivparkett kann ganze Generationen überdauern.

Ahorn, Buche oder Eiche sind besonders hart, hier können

spielende Kinder oder Gäste mit Pfennigabsätzen wenig ausrichten.

Bei Kirsche, Fichte oder Kiefer ist dagegen schon mehr

Vorsicht angebracht. Neben den Klassikern werden zunehmend

exotische Varianten wie Bambus-Parkett oder Kork-Parkett angeboten.

Für Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit gibt es spezielles

quellresistentes Parkett.

Seinen besonderen Charme erhält ein Parkettboden durch die jeweilige

Verlege-Art z. B. im Flecht- oder Würfel-, Leiter- oder

Fischgrätmuster. Böden in Weiß- und Grautönen lassen sich besonders

schick mit dunklem Mobiliar kombinieren, bei hellen Möbeln

schaffen warme Brauntöne eine ruhige Ausstrahlung. Um

den neuen Boden gegen Kratzer zu wappnen, muss das Parkett

zunächst versiegelt werden – es sei denn, man entscheidet sich

für Fertigparkett, das im Fachhandel mannigfaltig angeboten

wird. Es ist behandelt und kann dank des Klick-Profils wie Laminat

schwimmend verlegt werden. Ein Nachteil, der beim Renovieren

mit Parkett immer mit einkalkuliert werden sollte, ist die

besondere Materialstärke, die zur Folge hat, dass oftmals Türblätter

gekürzt werden müssen.

Laminat: die praktische Alternative

In den Charts der Bodenbeläge noch immer die absolute Nummer

eins: Klick-Laminat ist schnell verlegt, pflegeleicht und supergünstig.

Ein weiterer Vorteil: Die Oberflächenbehandlung ist beim Kauf

schon inbegriffen. Einfache Qualitäten werden für rund zehn Euro

pro Quadratmeter angeboten, sind aufgrund ihrer dünnen Dekorschicht

aber empfindlicher gegen Abrieb. Aufwendige Versiegelungen

ermöglichen den Einsatz von Laminat dagegen auch in stark

beanspruchten Räumlichkeiten wie z. B. Diskotheken. Wasserundurchlässiges

Feuchtraum-Laminat mit reduzierter Quellfähigkeit

wird heutzutage gerne für Bad und Küche eingesetzt.

Bei der kreativen Wohnraumgestaltung hat ein Laminatboden

ebenfalls Vorzüge aufzuweisen. Beschränkte sich das Angebot in

den 80ern auf Beläge in heller Holzoptik, kennt die Design-Vielfalt

inzwischen keine Grenzen mehr. Vom klassischen Landhausstil

über moderne Fliesenoptik bis hin zu buntem Retro-Look oder

geometrischen Figuren in 3-D gibt es in der Laminatabteilung eigentlich

nichts, was es nicht gibt. Für die junge Übergangswohnung

ist ein Laminatboden die ideale Lösung!

Planen · Bauen · Wohnen

Behagliches Wohnen: Bodenbeläge

Die Basis einer Wohnung bildet natürlich der Fußboden. Echtholz verströmt Behaglichkeit, doch ist

es auch widerstandsfähig? Welcher Belag empfiehlt sich im viel frequentierten Wohn-/Essbereich,

wie sieht es im Badezimmer aus und was ist bezahlbar?

Holzdielen: Schwedenromantik und warme Füße

Sie knarren herrlich bei jedem Schritt, versprühen pure Gemütlichkeit

und man bekommt niemals kalte Füße: Holzdielen sind

die natürlichste Art der Bodengestaltung. Sie bestehen oft aus

Nadelholz, wirken etwas rustikaler als Parkett und haben eine

geringere Trittschalldämmung. Bekannt ist der regulierende Effekt

des Dielenbodens auf die Raumluft: Die Eigenschaft des Holzes,

Feuchtigkeit abzugeben und aufzunehmen, sorgt für ein ausgeglichenes

Klima.

Insbesondere Massivholzdielen gelten als absolutes Spitzenprodukt.

Sie werden verschraubt oder genagelt. Wichtig: Prüfen Sie

vorab den Feuchtigkeitsgehalt des Holzes. Selbst gut verlegter

Dielenboden kann sich, wenn er nicht richtig ausgetrocknet ist,

verzerren und Rillen aufweisen.

Schiffsboden Eiche Barrique; Bildquelle: HARO

Parkett Stilart Landhausdiele aus Eiche Sauvage

Bildquelle: HARO

Tipps

1. Holz ist lebendig! Zu hohe Luftfeuchtigkeit, stickige Hitze und Temperaturschwankungen

schätzt Ihr Parkett genauso wenig wie Sie. Am wohlsten

fühlt sich Ihr Boden bei einem Wohnklima von ca. 50-60 % relativer Luftfeuchtigkeit

und bei einer Raumtemperatur von ca. 20°C. Besonders hilfreich:

der elektrische Luftbefeuchter.

2. Mit dem richtigen Schutz bleibt Ihr Parkett lange schön. Möbelgleiter aus

Teflon unter Stühlen und Tischbeinen helfen, Schrammen zu vermeiden.

Im Eingangsbereich sorgen Fußabstreifer dafür, dass kleine Steinchen und

Schmutz erst gar nicht in die Wohnung gelangen. Als Unterlage für Sessel

und Bürostühle empfiehlt sich auch der Einsatz von Polycarbonatmatten.

3. Zur dauerhaften Werterhaltung von Holzböden ist besonders eine regelmäßige

Pflege unumgänglich. Nur gut gepflegte Böden haben eine lange Lebensdauer.

4. Ob geölt oder lackiert: Jeder Parkett- oder Dielenboden benötigt Pflege! Art

und Umfang der Parkettpflege unterscheiden sich geringfügig je nach

Oberflächenbehandlung. Hauptsächlich werden Reinigungs- und Pflegemittel

als Zugabe dem Wischwasser beigefügt. Fragen Sie hier den Fachmann,

er wird Ihnen sagen, welche Reinigungsmittel für welche Bodenvariante geeignet

sind.

9


10

Planen · Bauen · Wohnen

Designfußböden – die preiswerte Alternative

Kreatives Design

Granit oder Schiefer, Buche oder Walnuss,

rustikal gekalkt oder im modernen Vintage-Stil,

mit Akzentstreifen und passenden

Sockelleisten: Die Auswahl ist schier

unerschöpflich. Darüber hinaus hat Vinyl

im Vergleich zu Laminat und Co. viele

praktische Vorteile. »Das robuste Material

ist ideal für viel frequentierte Durchgangsbereiche

oder Verkaufsräume, gleichzeitig

aber bedeutend kostengünstiger als z. B.

Fliesen oder Linoleum, weshalb sich neben

Firmen, Einkaufszentren und Arztpraxen

auch immer mehr Privatleute dafür entscheiden«,

so Marc Linnemann. Als Spezialist

für kreative Wohnraumgestaltung

steht er seinen Auftraggebern in allen Fragen

rund ums Haus zur Seite. Egal, ob Decke,

Boden, Wand – der Kunde bekommt

alles aus einer Hand!

Robust und leise

Eine spezielle Oberflächenversiegelung

schützt den Vinylbelag nicht nur vor Macken,

sondern auch vor Feuchtigkeit.

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Der Boden unter unseren Füßen prägt die Atmosphäre eines Raumes entscheidend mit. Und die Möglichkeiten

moderner Fußbodengestaltung hören bei Parkett und Laminat noch lange nicht auf. Über die

bekannten Klassiker hinaus bietet der Markt zahlreiche lohnenswerte Alternativen – wie etwa die heterogenen

Vinylbodenbeläge der Firma Brillux. Maler- und Lackierermeister Marc Linnemann erklärt,

was sich dahinter verbirgt: »Ein qualitativ hochwertiger Designboden in authentischer Holz- oder Steinoptik,

der dem natürlichen Vorbild zum Verwechseln ähnlich sieht.«

Ihr Gewinn – Werben im

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Lünen

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Telefon (0 23 02) 80 09 43 · Mobil (01 63) 5 83 37 32

E-Mail: axelsieling@stadtmag.de

Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe:

20.03.2013

Foto Brillux

»Wenn ein Glas umkippt, kann die Flüssigkeit

nicht in irgendwelche Fugen sickern

und das Material aufquellen lassen.« Ein

weiterer Punkt ist die gute Trittschalldämmung:

»Damit können Sie selbst auf

Absätzen durch das Zimmer schweben.«

Dank der geringen Aufbauhöhe von 3 bis 5

Millimetern müssen vor dem Verlegen keine

Türen gekürzt werden. Und zu guter

Letzt: Auch Fußbodenheizungen sind bei

den neuen Designfußböden kein Problem.

Marc Linnemann

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Lebensretter im Miniformat

Bauverein installiert Rauchmelder in 5.000 Wohnungen

Sie fallen kaum auf, doch im Notfall können sie Leben retten: Erfahrungen

in anderen Ländern belegen, dass die Zahl der Brandtoten

durch flächendeckend eingeführte Rauchmelder um bis zu 70 Prozent

gesenkt werden kann. Aus diesem Grund startete der Bauverein

zu Lünen in Zusammenarbeit mit dem DRK bereits im Herbst letzten

Jahres damit, seinen gesamten Mietwohnungsbestand mit den

kleinen Alarmgeräten auszustatten – auch wenn es in NRW noch keine

gesetzliche Verpflichtung wie in den anderen Bundesländern gibt.

15.000 kleine Lebensretter

»Bei uns sind Rauchmelder seit Anfang

2013 nur in Neubauten verpflichtend vorgesehen,

trotzdem hat sich unsere Geschäftsleitung

dazu entschlossen, den gesamten

Altbestand nachzurüsten, denn im

Falle eines Feuers erhöhen die Warnanlagen

die Überlebenschance der Bewohner

ungemein«, weiß Bauvereinsvorstand

Friedhelm Deuter. In 5.000 Wohnungen

werden insgesamt 15.000 Lebensretter installiert,

mittlerweile ist bereits rund die

Hälfte angebracht worden. Dafür investiert

der Bauverein 280.000 Euro. »Selbst-

Die Vorstände Friedhelm Deuter (l) und Andreas

Zaremba wissen um die Wichtigkeit der Rauchmelder.

(Foto: Ulrich Nigge)

verständlich werden die jeweiligen Mieter

rechtzeitig vorab über den Installationstermin

informiert.« Ende 2013 soll die Aktion

abgeschlossen sein.

DRK übernimmt Montage und Wartung

Die Montage wird derzeit von Fachleuten

des Deutschen Roten Kreuzes übernommen.

Sie ermitteln schnell die optimalen

Platzierungsstellen in der Wohnung, so

dass Brandrauch schon in der Entste-

Planen · Bauen · Wohnen 11

hungsphase erkannt wird. Später soll auch

die regelmäßige Wartung der Geräte durch

das Lüner DRK durchgeführt werden.

»Zwar garantieren spezielle, vollständig

verlötete Batterien eine Funktionsfähigkeit

von zehn Jahren, zur Sicherheit werden

die Melder aber dennoch einmal pro

Jahr geprüft«, so Friedhelm Deuter.

Brandopfer werden oft im Schlaf

überrascht

Dass dem Aspekt der Sicherheit vielerorts

immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit

gezollt wird, zeigt die aufrüttelnde Statistik:

Rund 200.000 Brände gibt es jährlich

in der Bundesrepublik, dabei werden im

Schnitt 6.000 Menschen verletzt, rund 600

verunglücken tödlich. Häufige Ursachen

sind elektrische Defekte, aber auch Rauchen

im Bett oder zündelnde Kinder.

Selbst kleine Brände können lebensgefährlich

sein, da es häufig zu starker Rauchentwicklung

kommt. Und oft ist gerade

der Qualm bedrohlicher als das eigentliche

Feuer, vor allem bei Nacht, wenn auch der

Geruchssinn schläft. So werden zwei Drittel

aller Brandopfer im Schlaf von den

hochgiftigen Gasen überrascht. Bereits

nach wenigen Atemzügen kommt es zur

tödlichen Rauchvergiftung. Die Betroffenen

haben kaum eine Chance.

Alarmgerät per Knopfdruck testen

Hingegen warnt der Alarm des Rauchmelders

die Bewohner rechtzeitig vor der Gefahr

und verschafft ihnen den nötigen Vorsprung,

um sich und ihre Familie in

Sicherheit zu bringen. »Wir wissen von unserem

Aktionspartner, dem Feuerwehr-

Chef Alfred Krömer, dass es auch bei uns

in Lünen schon viele Einsätze gegeben

hat, bei denen Feuermelder Leben gerettet

haben«, erzählt Friedhelm Deuter. Der

durchdringende Klang ist laut genug, um

Personen selbst aus tiefem Schlaf zu erwecken

und ihn auch in Nachbarräumen

noch gut zu hören. Dies können die Mieter

des Bauvereins per Knopfdruck selbst

austesten.

»Hitze und Qualm entwickeln sich meist

schneller, als man denkt«, weiß Mieterin

Maria Hoffmann. »Es ist mir selbst schon

zweimal passiert, dass ich beim Telefonieren

eine Pfanne mit heißem Öl auf dem

Herd vergessen habe. Ich bin immer noch

heilfroh, dass mein Rauchmelder Alarm

geschlagen hat und Schlimmeres verhindert

werden konnte.«

Bauverein zu Lünen

Lange Str. 99 · 44532 Lünen

Tel. 0 23 06 / 2 02 11 0

www.bauverein.de


12

Ratgeber

Schöffen gesucht

Die Stadt Lünen sucht Bürgerinnen und Bürger für das Ehrenamt als Schöffe oder Jugendschöffe beim

Landgericht Dortmund oder Amtsgericht Lünen. Die Aufgabe von Schöffen ist es, während der Hauptverhandlung

das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichter auszuüben.

Sie entscheiden die Schuld- und Straffrage gemeinschaftlich mit den Berufsrichtern.

Schöffin bzw. Schöffe kann werden, wer

die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt

und zur Zeit der Aufstellung der Vorschlagsliste

in Lünen wohnt. Interessenten

dürfen nicht jünger als 25 und nicht älter

als 70 Jahre sein. Die Amtsperiode

dauert 5 Jahre (2014 bis 2018). Das verantwortungsvolle

Schöffenamt verlangt in

hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit

und Reife des Urteils und wegen

des anstrengenden Sitzungsdienstes eine

gute körperliche Eignung. Als Jugendschöffen

sollen außerdem nur erzieherisch

befähigte und in der Jugenderziehung erfahrene

Personen aufgenommen werden.

Frühlingserwachen

›Haus Garten Genuss‹

Einen ersten Vorgeschmack auf den Frühling

liefern Ideen rund ums Renovieren,

Modernisieren oder Dekorieren vom 13.

bis 17. Februar. Rund 250 Aussteller zeigen

angesagte Lösungen für die Haus- und

Gartengestaltung, von farbenprächtigen

Blumen und Pflanzen über Wasserspiele,

Outdoormöbel und Grills bis hin zu Heimtextilien,

Deko- und Heimwerkerartikeln.

Dazu locken Speisen und Getränke aus

unterschiedlichen Regionen bei der Sonderschau

›Genuss Spezial‹ vom 15. bis 17.

Februar.

Für persönliche oder schriftliche Bewerbungen

sind folgende Angaben zur Person

erforderlich: Name, Geburtsname, Vorname,

Geburtsort (evtl. Kreis), Geburtsdatum,

Beruf und Anschrift. Die schriftliche

Bewerbung kann sowohl formlos oder als

auch per Bewerbungsbogen erfolgen, der

im Internet unter www.luenen.de bereitsteht.

Ein Faltblatt des Justizministeriums

liegt an der Infologe des Rathauses zur

Mitnahme bereit.

Bewerbungen bis zum 22. März 2013

bei der Stadtverwaltung Lünen

www.luenen.de

Im Februar zieht das Frühjahr in die Messe Essen ein, wenn die Frühlings- und Freizeitmesse ›Haus Garten

Genuss‹ ihre Tore öffnet. Lust auf Urlaub machen im Anschluss die ›Reise + Camping‹ sowie die

›Fahrrad Essen‹. Eine gute Gelegenheit, um die schönsten Wochen des Jahres zu planen!

›Reise + Camping‹

Vom 27. Februar bis zum 3. März 2013

zieht NRWs größte Urlaubsmesse ganze

Heerscharen von Camping- und Reisefans

in die Messehalle. Über 1.100 Anbieter

präsentieren vielfältige Urlaubsziele vom

Schwarzwald bis Skandinavien. Hotels, Ferienclubs,

Fluglinien und Freizeitparks

stehen ebenso im Blickpunkt wie Caravans

und Wohnmobile, Zelte und Zubehör. Besucher

der ›Reise + Camping‹ haben mit

ihrer Eintrittskarte Zutritt zur parallel

stattfindenden Messe ›Fahrrad Essen‹.

ACHTUNG: Wir verlosen für ›Reise + Camping‹ sowie für ›Fahrrad Essen‹ 5 x 2 Karten. Einfach bis zum

18.02.13 eine Email mit dem Titel der jeweiligen Messe an info@stadtmag.de schicken.

›Fahrrad Essen‹

Die beliebte Freizeitmesse, die aufgrund

des großen Besucherinteresses auf vier Tage

verlängert wurde, findet in diesem

Frühjahr vom 28. Februar bis 3. März

statt. Hobby-Radler freuen sich über ein

buntes Angebot an Rädern, Radsport-

Zubehör und Radtouristik auf 16.000

Quadratmetern. Neben Stadträdern und

Trekkingbikes werden Spezialräder wie

Tandems, Falt-, Lasten- oder Liegeräder

sowie Räder für Menschen mit Handicap

vorgestellt. Auf verschiedenen Parcours

können die Fahrzeuge mit oder ohne Elektromotor

direkt vor Ort getestet werden.

www.fruehlingsmesse.de

www.reise-camping.de

www.fahrrad-essen.de

Foto Thorben Wengert; pixelio.de


Anzeige

Der zeitliche Anwendungsbereich

Das MicroBilG gilt für alle Geschäftsjahre,

die nach dem 30.12.2012 enden. Da in aller

Regel das Kalenderjahr dem Geschäftsjahr

entspricht, bedeutet dies, dass die Erleichterungen

des MicroBilG bereits für den

handelsrechtlichen Jahresabschluss per

31.12.2012 gelten.

Definition Kleinstkapitalgesellschaft

Eine Kleinstkapitalgesellschaft ist eine

Kapitalgesellschaft (z. B. GmbH) oder Personenhandelsgesellschaft

ohne natürliche

Person als Vollhafter (z. B. GmbH & Co.

KG), die an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen

mindestens zwei der

drei folgenden Merkmale nicht überschreitet:

· 350.000,– EUR Bilanzsumme

· 700.000,– EUR Umsatzerlöse

· im Jahresdurchschnitt 10 Arbeitnehmer.

Erleichterungen durch das MicroBilG für

den handelsrechtlichen Jahresabschluss

Das MicroBilG führt zu folgenden Erleichterungen

für den handelsrechtlichen Jahresabschluss:

· Verzicht auf die Erstellung eines handelsrechtlichen

Anhangs, wenn bestimmte

Angaben unterhalb der Bilanz erfolgen

(Haftungsverhältnisse et cetera)

· vereinfachte Gliederungsschemata der

Handelsbilanz

· verkürzte Darstellung der handelsrechtlichen

Gewinn- und Verlustrechnung

· Verzicht auf die Offenlegung im Unternehmensregister,

stattdessen bloße Hinterlegung.

Vor allem der letztgenannte Aspekt dürfte

von großem Interesse sein. Musste bislang

eine Veröffentlichung im Unternehmensregister

vorgenommen werden, die jedermann

unter unternehmensregister.de einsehen

konnte, so reicht es fortan aus, den

Jahresabschluss beim Unternehmensregister

zu hinterlegen.

Nur, wer als Dritter einen kostenpflichtigen

Antrag stellt, erhält zukünftig eine

Kopie der – im vorgenannten Sinne ›abgespeckten‹

– Handelsbilanz. Damit dürften

in der Zukunft vor allem die spontanen, oft

einer bloßen Neugierde geschuldeten Einsichtnahmen

der Vergangenheit angehören,

denn allein die Kosten werden viele

davon abhalten, einen Antrag auf Einsichtnahme

zu stellen.

Keine Erleichterungen für das Steuerrecht

und den steuerrechtlichen Jahresabschluss

Vorausgenanntes bezieht sich auf das Handelsrecht

und damit auch nur auf den handelsrechtlichen

Jahresabschluss. Damit

hat das MicroBilG keinerlei Auswirkungen

auf das Steuerrecht und den steuerrechtlichen

Jahresabschluss.

Die steuerrechtlichen Rechnungslegungspflichten

gelten also unverändert weiter.

So sehen sich auch Gesellschaften, die im

Sinne des neuen MicroBilG als Kleinstkapitalgesellschaften

gelten, weiterhin den

umfassenden Anforderungen des Steuerrechts

gegenüber.

Nicht zuletzt gelten die neuen steuerrechtlichen

Anforderungen zur sogenannten e-

Bilanz daher auch für handelsrechtliche

Kleinstkapitalgesellschaften.

Ratgeber

Deutliche Erleichterung für viele kleinere Unternehmen

Das neue ›Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetz (MicroBilG)‹

von Steuerberater Dipl.-Finanzwirt Jürgen Skok, Sozietät Skok & von Bohlen mit Standorten in Lünen

und Selm (www.steuerberater-lünen.de)

Bislang galten die engen Vorschriften für die Veröffentlichung der Handelsbilanz sowie deren Struktur

und Inhalt auch für kleinere Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften, bei denen keine

natürliche Person als Vollhafter fungiert (z. B. GmbH & Co. KG). Der Gesetzgeber hat mit dem neuen

Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetz, in der Fachwelt auch als Micro-Bilanzgesetz

›MicroBilG‹ bezeichnet, nunmehr insoweit eine deutliche Vereinfachung geschaffen.

Die Kanzlei Skok & von Bohlen bietet neben der

allgemeinen Steuerberatung auch die Beratungsleistung

der Qualitätssicherung an. Frau

Dipl.-Finanzwirtin Andrea von Bohlen ist als

Steuerberaterin zusätzlich geprüfte zertifizierte

Risk-Managerin. Herr Dipl.-Finanzwirt Jürgen

Skok ist als Fachberater für Sanierung und

Insolvenzverwaltung (DStV e.V.) Experte in allen

Fragen der Unternehmenskrise und -sanierung.

Skok & von Bohlen

Steuerberater und Rechtsanwalt

Am Knick 8 · 44534 Lünen

Tel. 0 23 06 / 75 13 00

www.steuerberater-luenen.de

Steuerberater Dipl.-Finanzwirt Jürgen Skok

Fazit

Zwar gibt es für kleinere Unternehmen im

Bereich der Steuerbilanz keine besonderen

neuen Vereinfachungen, jedoch dürfen die

Erleichterungen, die das MicroBilG für

den handelsrechtlichen Jahresabschluss

auslöst, nicht unterschätzt werden.

Insbesondere der Wegfall der Pflicht, die

Handelsbilanz im Unternehmensregister

zu veröffentlichen und sie damit jedermann

zugänglich zu machen, nimmt einen

hohen Stellenwert ein.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Erleichterungen

eines Tages für alle Unternehmensgrößen

gelten und dass der Gesetzgeber

nicht nur durch Kosten im

Antragsverfahren Hürden für die Einsichtnahme

Dritter aufstellt. Vielmehr

sollte es gesetzlich verankert werden, dass

der Einsichtswillige ein berechtigtes Interesse

nachzuweisen hat. So kann auch in

Zukunft verhindert werden, dass Dritte

wie der interessierte Nachbar oder der eigene

Mitarbeiter sich auf der Grundlage

reiner Neugierde – wenn auch kostenpflichtig

– ohne Weiteres die Handelsbilanz

beschaffen können.

13


14 Gesundheit · Schönheit · Leben im Alter

Wussten Sie ...

dass ein Großteil der älteren Menschen an Vitamin-D-Mangel

leidet –vor allem im Winter? Sie sind weniger mobil und gehen

seltener in die Sonne als Jüngere, bedecken meist die Haut und

besuchen kaum das Freibad. Zudem sinkt die Fähigkeit ihrer

Haut, aus dem Sonnenlicht das Vitamin D zu bilden.

Dabei ist gerade für Senioren die ausreichende Vitamin-D-Versorgung

äußerst wichtig da sie neben vielen anderen Funktionen

auch für den Calcium- und Knochenstoffwechsel sowie für den

Muskelaufbau eine entscheidende Rolle spielt. Sein Mangel

macht Stürze und Brüche wahrscheinlicher.

Gut zu wissen: Vitamin-D-Präparate können bereits nach kurzer

Zeit die Sturzhäufigkeit um 20 Prozent reduzieren und auch die

Schrittgeschwindigkeit messbar erhöhen.


Schön.

Insofern sagen wir, jedes Vorhaben hat prinzipiell etwas Gutes.

Überhaupt, was wäre die Alternative? Allzu pragmatisch von vorneherein

auf Wunschvorstellungen und damit verbundene Energieschübe

zu verzichten? Ach nein. Hermann Hesse sagte einmal:

»Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.»

Also, frisch ans Werk! Noch mal strahlend junge Vorsätze gefasst,

aber diesmal vielleicht ein Nümmerchen kleiner, erreichbarer,

machbarer. Auf den Aufzug verzichten, den Wagen 20 Meter eher

abstellen, das Glas Wein immer im Wechsel mit dem Glas Wasser.

Unsere Agenda 2013: Wir wollen es uns gut gehen lassen! Die kleine

Sünde zwischendurch ohne schlechtes Gewissen zu genießen.

Ab und zu auch mal dem Müßiggang zu frönen. Wie heißt es noch?

Schönheit kommt von innen! Genau dafür möchten wir sorgen:

dass wir uns innendrin so richtig wohl fühlen, mit uns und der

Welt im Reinen sind. Dann klappt’s auch leichter mit dem Rest:

Sie wissen schon, schlanker, sportlicher, gesünder. Schön.

Gesundheit · Schönheit · Leben im Alter 15

Februar. Es hat mittlerweile Tradition, dass wir uns vom Schwung der guten Vorsätze mitnehmen lassen

auf eine Reise zum Schöner-, Schlanker-, Sportlicher-, Gesündersein und -leben. Mag sein, dass ein

ordentlicher Teil besagter guter Vorsätze längst Legende ist und bei den meisten von uns der innere

Schweinehund schon wieder Oberhand gewonnen hat. Einige zielbewusste und willensstarke Zeitgenossen

ziehen ihre Ideen und Ideale wirklich bravourös durch – Chapeau! Andere wiederum schaffen es zumindest,

einen Bruchteil der Vorhaben dauerhaft in die Tat umzusetzen – immerhin!

Foto © piolka; Fotolia.com

© Pavlo Vakhrushev · Fotolia.com

Abgeschminkt?

Vor dem Schlafengehen ist es wichtig, Mascara gründlich zu entfernen,

da sonst die Augen gereizt werden, Wimpern verkleben

oder abbrechen können. Die Art des Make-up-Entferners sollte

sich an der Art der Wimperntusche (wasserfest oder nicht) orientieren.

Besonders praktisch sind fertige Reinigungstücher.

Schließen Sie die Augen und drücken Sie das Tuch oder Wattepad

leicht an die Wimpern, damit die Feuchtigkeit die Wimperntusche

aufweicht. Dann streichen Sie vorsichtig von oben nach

unten, bis keine dunklen Reste mehr vorhanden sind. Spezielle

Pflegeprodukte verleihen Ihren Wimpern zusätzlich Glanz und

Geschmeidigkeit.

»Alles, was man mit Liebe betrachtet, ist schön.«

Christian Morgenstern (1871–1914)

»Alles, was Sie hier sehen, verdanke ich Spaghetti.«

Sophia Loren (*1934)

»Auch das schönste Grün wird einmal Heu.«

Dt. Sprichwort

»Schönheit beglückt nicht den, der sie besitzt,

sondern den, der sie lieben und anbeten kann.«

Hermann Hesse (1877–1962)

»Schönheit ist nach drei Tagen genauso langweilig

wie Tugend.«

George Bernard Shaw (1856–1950)

»Schönheit ist überall ein gar willkommener Gast.«

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)


16

Gesundheit · Schönheit · Leben im Alter

Pflegetipps für trockene Hände

Trockene Heizungsluft, Eiseskälte und zu

häufiges Händewaschen können uns ganz

schön zusetzen. Besonders im Winter leiden

viele Menschen an spröden Händen, brüchigen

Nägeln und rauen Lippen. Der Grund

ist, dass die Trockenheit der Haut Feuchtigkeit

entzieht und die körpereigenen

Talgdrüsen aufgrund der Kälte weniger Fett

produzieren. Heißes Wasser und Seife greifen

den natürlichen Säureschutzmantel der

Haut zusätzlich an. Unsere Hände reagieren

sensibel, werden faltig und rot, beginnen

zu jucken und sehen locker 20 Jahre älter

aus, als sie eigentlich sind. (Übrigens

können auch hormonelle Einflüsse, Rauchen

oder psychischer Stress solche Reaktionen

hervorrufen.) Das ist nicht nur

unangenehm, sondern auch gesundheitsschädlich,

denn durch die kleinen Risse

dringen Krankheitserreger leichter ein und

rufen womöglich Entzündungen hervor.

Deshalb sollten wir unseren Händen im

Winter besonders viel Aufmerksamkeit

schenken. Wir haben für Sie einige Tipps

gesammelt, wie Sie angegriffene Haut wieder

glatt und geschmeidig machen.

Stress lass nach

Eine außerordentlich entspannende Veranstaltung

bietet die VHS Lünen im März:

›Stress lass nach‹-Yoga. Durch einseitige

berufliche Tätigkeiten kommt es oft zu

körperlichen Verspannungen und durch

hohe Anforderungen zu nervlichen Belastungen.

Durch Yoga sollen die Teilnehmer wieder

zu sich selbst finden und Kraft für den Alltag

schöpfen. Sie lernen Übungen, die den

Rücken ins Gleichgewicht bringen, Schulterverspannungen

lösen und durch den

Computer beanspruchte Augen entspannen.

Zudem werden die Übungen durch ei-

Jeder Mensch kann durch

Unfall, Krankheit oder

Nachlassen seiner Kräfte in

eine Situation geraten, in

der er nicht mehr selbstständig

Wünsche äußern

oder Entscheidungen treffen

kann. Die Verbraucher-

Zentrale NRW rät deshalb,

persönliche Verfügungen

rechtzeitig schriftlich festzulegen:

Wer eine Patientenverfügung

mit einer Vorsorgevollmacht

und einer

Hände waschen

Darauf sollten Sie natürlich nicht verzichten!

Um Infektionen vorzubeugen, ist ein

regelmäßiges, gründliches Händewaschen

unerlässlich. Allerdings können Sie Ihre

Haut schonen, indem Sie lauwarmes Wasser

und pH-hautneutrale Seife verwenden.

Eincremen

Nach der Reinigung empfiehlt es sich, die

Hände mit einer fett- und feuchtigkeitsspendenden

Lotion einzucremen. Je trockener

die Haut, desto höher sollte der Fettanteil

sein. Geeignet sind beispielsweise

Ringelblumensalbe oder Produkte mit Olivenöl

oder Nachtkerzenöl. Auch lindernde

Stoffe wie Kamille oder Aloe Vera können

helfen, wunde Haut zu beruhigen und Risse

zu heilen. Fragen Sie in der Apotheke Ihres

Vertrauens, welche Creme für Sie am

besten geeignet ist.

›Handmaske‹ und Cleopatrabad

Um eine besondere Wirkung zu erzielen,

können Sie die Hände abends großzügig mit

einer fetthaltigen Creme einreiben, feine

Foto Benjamin Thorn; pixelio.de

Betreuungsverfügung kombiniert,

gibt Personen seines

Vertrauens das Recht,

notwendige medizinische

oder auch finanzielle Belange

in seinem Sinn mitzuentscheiden.

Wie Angehörigen oder

Freunden das Recht auf

Mitwirkung bei Behandlungen,

aber auch bei

Bankgeschäften und anderen

finanziellen Entschei-

Baumwollhandschuhe darüber ziehen und

die Pflege über Nacht einwirken lassen. So

wird die Haut wieder zart und geschmeidig.

Alternativ tut’s auch eine 30-minütige

›Handmaske‹. Reicht Cremen nicht aus,

können Sie Ihre Hände in ein Schönheitsbad

à la Cleopatra aus warmer Milch und einem

Schuss Olivenöl tauchen.

Handschuhe tragen

Handschuhe schützen empfindliche Hände

zur kalten Jahreszeit vor dem Austrocknen,

nicht nur beim Spaziergang. Auch bei der

Arbeit in Haus und Garten sollten unbedingt

Gummihandschuhe getragen werden.

Sie verhindern das Eindringen von Dreck

und Keimen und schützen die Haut vor aggressiven

Stoffen wie z. B. Chemikalien.

nen gezielten Atem unterstützt – die beste

Voraussetzung dafür, zu Konzentration

und Ruhe zu kommen.

Der Kurs umfasst eine kurze Einführung

in die Grundlagen des Yoga, verschiedene

›Asanas‹ mit Vorbeugen, Rückbeugen,

Seitbeugen und Drehungen sowie die Koordination

von Bewegung und Atem.

›Stress lass nach‹-Yoga

17.03.2013, 14.30–18 Uhr, VHS-Zentrum

Kosten 20 Euro

Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und bringen

Sie eine Decke und ein kleines Kissen mit.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

dungen übertragen werden kann, erläutert

anschaulich der Ratgeber ›Patientenverfügung,

Vorsorgevollmacht und

Betreuungsverfügung‹ der Verbraucherzentrale

NRW (7,90 Euro).

Bestellmöglichkeiten:

Verbraucherzentrale NRW

Himmelgeister Straße 70 · 40225 Düsseldorf

www.vz-ratgeber.de

Foto © Sergejs Rahunoks; Fotolia.com


Kulinarisches

Die Renaissance der ›Winterwurzeln‹

Sie galten lange als altbacken, doch neuerdings erleben sie eine echte Renaissance: Alte Wurzelgemüsesorten

wie Steckrüben, Pastinaken oder Süßkartoffeln erobern die junge deutsche Küche zurück! Ob

als deftiger Eintopf oder feines Püree, roh und knackig, gedünstet oder frittiert: Zur Wintersaison schmecken

sie besonders gut.

Steckrüben

Die ›Königin der Wintergemüse‹ stand lange

für Krieg, Armut und Hunger. Geschichte

machte beispielsweise der ›Deutsche

Steckrübenwinter‹ während des

Ersten Weltkriegs – damals wurde sogar

Marmelade oder Kaffee aus Steckrüben

zubereitet. Die nahrhafte runde Knolle,

die bis zu zwei Kilogramm auf die Waage

bringen kann und beim Kochen fremde

Aromen annimmt, war damals ein wichtiger,

wenn nicht der einzige Energielieferant.

Danach wurden Steck- oder Kohlrüben

erst einmal von den Speiseplänen der

Deutschen verbannt. Das ›Arme-Leute-

Image‹ der Rübe hat sich in den letzten

Jahren jedoch komplett gewandelt: Inzwischen

nutzen sogar junge Promi-Köche

wie z. B. Tim Mälzer das süß schmeckende

Gemüse für raffinierte Rezepte.

Süßkartoffeln

Anders als der Name suggeriert, ist die

rotbraune nährstoffreiche Wurzelknolle

mit der Speisekartoffel nur ganz entfernt

verwandt. Die Süßkartoffel oder auch ›Batate‹

stammt aus Südamerika, wo sie von

den lateinamerikanischen Hochkulturen

kultiviert wurde. Mit den Seefahrern und

freigelassenen Sklaven verbreitete sie sich

auf den pazifischen Inseln und in Afrika.

Heute werden Süßkartoffeln insbesondere

in den Tropen und Subtropen, aber auch

innerhalb Europas in Italien, Spanien und

Portugal angebaut. In Neuseeland, wo die

Süßkartoffel als ›Kumara‹ bekannt ist, lieben

die Menschen sie in Form von Pommes

Frites (›Kumara Fries‹). Der süßliche, karamellartige

Geschmack des Fleisches ist

auf den hohen Zuckergehalt zurückzuführen.

Pastinaken

Die Pastinake, auch Germanenwurzel genannt,

zählte schon im Römischen Reich

zu den beliebtesten Gemüsesorten. Gladiatoren

sollen vor dem Kampf auf die Kraft

der weißen Wurzel vertraut haben. Bis ins

18. Jahrhundert war sie auch bei uns in

Deutschland ein wichtiges Grundnahrungsmittel.

Aufgrund ihrer langen

Wachstumsphase wurde sie jedoch von

Kartoffeln und Karotten verdrängt. In

England dagegen gelten Pastinaken nach

wie vor als Delikatesse und kommen regelmäßig

auf den Tisch, insbesondere beim

›Sunday Dinner‹. Liebhaber schätzen das

scharfsüße, nussige Aroma der kegelförmigen,

spitz zulaufenden Frucht, die wie die

Petersilienwurzel zur Familie der Doldenblütler

gehört.

Bildquelle Gänseblümchen / Pixelio

17


18

Kulinarisches

Petersilienwurzel

Dieses Gemüse finden Sie auf allen Wochenmärkten, und zwar

häufig als Bestandteil im Bund Suppengrün. Tatsächlich kommt

die Petersilienwurzel aufgrund ihres würzigen Geschmacks in

Suppen und Eintöpfen besonders gut zur Geltung. Doch es gibt

auch viele andere Speisen, die durch das intensive Aroma gekonnt

verfeinert werden. Äußerlich sieht die spitz zulaufende, weiße

Wurzel der Petersilie ihrer Schwester, der Pastinake, zum Verwechseln

ähnlich, ihr Geschmack ist jedoch noch etwas kräftiger.

Schwarzwurzeln

Der sogenannte ›Winterspargel‹ ist so etwas wie das Stiefkind unter

dem Wintergemüse. Es bekommt kaum Aufmerksamkeit, dabei

zählt es zu den feinsten Gemüsesorten überhaupt. Der Spitzname

resultiert übrigens nicht nur aus der optischen, sondern

tatsächlich auch aus einer geschmacklichen Ähnlichkeit. Verwandt

ist die aus Spanien stammende Schwarzwurzel jedoch mit

dem Löwenzahn. Im Mittelalter diente ihr weißes, von einem groben

dunklen Mantel umhülltes Fleisch als ›Wundermittel‹ gegen

Schlangenbisse, Herzleiden und die Pest. Heute wissen Gourmets

vor allem das milde, nussige Aroma zu schätzen.

Rezepte (je vier Personen)

Teltower Rübchen nach Großmutters Art

600 g Teltower Rüben

50 g Butter

1 EL Zucker

1/4 Liter Brühe

Salz, Pfeffer, Muskat

Die Rübchen schälen und vierteln. In einem großen Topf die Butter

erhitzen und den Zucker darin karamellisieren. Die Rübchen

dazugeben und kurz anbräunen. Das ganze mit der Brühe ablöschen.

Etwa 20 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss mit Salz,

Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken. Passt super zur Entenbrust!

Asiatisches Schwarzwurzelgemüse

300 g Schwarzwurzel

300 g Möhren

2 Zwiebeln

2 Paprikaschoten

6 EL Sojasauce

3 EL Weinessig

1 EL Honig

Salz und Pfeffer

Für die Marinade:

6 EL Sesamöl

2 Knoblauchzehen

1 TL Curry

1/2 TL Zimt

1/2 TL Nelken

Teltower Rübchen

Bildquelle Christa Nöhren / Pixelio

Schwarzwurzeln, Möhren und Zwiebeln schälen. Die Zwiebeln

fein würfeln, Schwarzwurzeln und Möhren in Streifen schneiden.

Paprika waschen und ebenfalls fein würfeln. Knoblauch schälen

und klein hacken. Sesamöl, Knoblauch und Gewürze zu einer Marinade

verrühren. Das Gemüse eine Stunde darin ziehen lassen,

dann herausnehmen, abtropfen lassen und im Wok etwa drei Minuten

kräftig anbraten. Restmarinade, Sojasauce, Weinessig und

Honig untermischen und alles einmal aufkochen lassen. Mit Salz

und Pfeffer abschmecken. Mit Reis servieren.


»Kinder sind unsere Zukunft!«

Lüner Lernpaten in Aktion

Zwischen Kopfrechnen und Abc geht es auch um die großen Themen

des Lebens: um die erste Liebe und den Tod der Oma, um

Geburtstage und Beschneidungsfeste und natürlich um die allerwichtigste

Frage: »Dürfen wir spielen, wenn wir fertig sind?« Betreuer

Horst Geyer lächelt: »Wir sind eben nicht nur Hausaufgabenhelfer,

sondern auch Bezugspersonen, denen die Kinder ihr

Herz ausschütten.«

Vor rund zweieinhalb Jahren wurde das konfessionsübergreifende

Konzept von der Wittekindschule Brambauer in Zusammenarbeit

mit der Stadt Lünen, den evangelischen und katholischen

Kirchengemeinden des Stadtteils sowie der Ulu-Moschee auf die

Beine gestellt. »Im Offenen Ganztag sind mit rund 80 Kindern

nur ein Drittel aller Schüler angemeldet«, erzählt Schulleiterin

Petra Krüger. »Ich habe mich gefragt: Was können wir für die anderen

tun?« Das kostenfreie Betreuungsangebot richtet sich vor

allem an Mädchen und Jungen, die es im Unterricht schwerer haben,

sei es aufgrund von Sprachbarrieren oder weil ihre berufstätigen

Eltern sie aus Zeitmangel nicht selbst bei den Hausaufgaben

unterstützen können. Zweimal pro Woche werden sie durch ehrenamtliche

Lernpaten betreut.

Soziales 19

Eigentlich hat es schon zum Schulschluss gegongt, doch in einer kleinen Klasse der Wittekindschule

werden trotzdem noch einmal die Hefte aufgeschlagen. Heute kümmern sich fünf Lernpaten um acht

›Wittekinder‹. Schnell wird klar, dass Mathe und Deutsch nicht die einzigen Inhalte sind, mit denen sich

die fleißigen Dötze an einem Dienstagmittag wie diesem beschäftigen.

Schulleiterin Petra Krüger (l) mit Lernpaten und Patenkindern

Mit Hans-Ludwig Eberhards Hilfestellung sind die Matheaufgaben für

Aleksandra gar nicht mehr so schwer.

Zunächst mussten die freiwilligen Helfer aus den Gemeinden aber

erst einmal selbst die Schulbank drücken. »Uns wurde gezeigt,

wie man mit Kindern arbeitet und das es z. B. ganz wichtig ist, sie

zu bestärken und Spiele einzubinden«, berichtet Eva Strycharczyk.

Nach intensiven Fortbildungen in Kooperation mit der

RAA (regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen

aus Zuwandererfamilien) und Hospitanzen in den

Klassen konnte das Projekt starten.

Zunächst fand die Hausaufgabenbetreuung in den jeweiligen Gemeinden

statt. Aus Mangel an jungen Teilnehmern wurde das

Programm an die zentrale Stelle in der Wittekindschule verlegt.

Hier gehören Horst Geyer, Eva Strycharczyk, Hans-Ludwig Eberhard,

Erika Wilmes und Ingrid Viebahn inzwischen schon zum

Inventar – und sie können sich vor ›Patenkindern‹ kaum retten.

»Im letzten Jahr hatten wir an manchen Tagen 30 Kids in zwei

Etappen zu versorgen«, strahlt Hans-Ludwig Eberhard. »Manche

kommen sogar ohne Hausaufgaben, einfach weil sie Lust haben –

und meist wollen sie am Ende der Stunde dann gar nicht mehr

nach Hause.« Den Lernpaten macht es Spaß, sich für eine sinnvolle

Sache einzusetzen. Denn, darin sind sich alle einig: »Kinder

sind unsere Zukunft!«

Horst Geyer: »Wir sind nicht nur Hausaufgabenhelfer, sondern auch Bezugspersonen,

denen die Kinder ihr Herz ausschütten.«

»Die Schüler merken sehr schnell: Hier ist jemand, der ihnen zuhört,

sich für sie Zeit nimmt, für sie da ist«, ergänzt Schulleiterin

Petra Krüger. Sie könnte sich gut vorstellen, ihre ehrenamtlichen

Mitarbeiter zukünftig auch vormittags einzusetzen, z. B. im Rahmen

von Vorlesestunden. »Wir bemerken immer wieder, dass die

Kinder regelrecht aufblühen, sobald sie Zuwendung bekommen.«

Da werden dann auch schon mal ganz persönliche Sachen verraten.

»Einmal habe ich einem kleinen Mädchen dabei geholfen, einen

Liebesbrief zu schreiben«, schmunzelt Eva Strycharczyk.

»Das musste natürlich alles sehr geheim ablaufen.«

Unterstützung gesucht!

Aktuell sind insgesamt sieben Lernpaten an der Wittekindschule im

Einsatz. Und das Team kann noch Unterstützung gebrauchen.

Tel. 02 31 / 9 87 22 26


20

Menschen

Blick nach Afghanistan

Im Gespräch mit dem Bundeswehrsoldaten Julian R.

Es scheint so weit weg, doch wenn wir die Nachrichten einschalten, dann ist es auf einmal ganz nah: Afghanistan.

Seit über drei Jahrzehnten wird das Land am Hindukusch von Krieg und Terror, ethnischen

Spannungen und organisierter Kriminalität gebeutelt. Ein umstrittenes Thema, das uns alle angeht,

nicht zuletzt weil sich auch deutsche Bundeswehrsoldaten am sogenannten ›friedenserzwingenden‹ Einsatz

im Krisenstaat beteiligen. Seit 2001 unterstützt die International Security Assistance Force (ISAF)

der NATO die afghanische Regierung bei der Herstellung und Stabilisierung von demokratischen Strukturen,

innerer Sicherheit und Menschenrechten. Zu den Hauptaufgaben gehört u. a. die Ausbildung

der afghanischen Sicherheitskräfte, die bis zum geplanten Abzug der ISAF-Truppen 2014 die vollständige

Verantwortung im Land übernehmen sollen. Ein sehr großes Lager im Norden ist das Camp Marmal

in der Nähe der Stadt Masar-e Scharif, wo ab 2005 Tausende von Soldaten aus verschiedenen Ländern

stationiert wurden, unter ihnen der junge Hauptgefreite Julian R. aus unserer Fast-Nachbarstadt

Castrop-Rauxel. Er wünscht sich, dass sich die deutsche Zivilbevölkerung mehr mit dem Geschehen und

dem Engagement der Bundeswehr in Afghanistan befasst. Wir machen den Anfang – mit einem kleinen

Blick über den Rand unseres Schreibtisches in das rund 5.000 Kilometer entfernte Feldlager am Fuße

des Marmalgebirges.

Name, Alter, Dienstgrad

Hauptgefreiter Julian R. (19)

Wie geht es Ihnen heute?

Danke, sehr gut.

Wie lange sind Sie schon in Afghanistan

im Einsatz? In welchem Teil des

Landes sind Sie stationiert und was

ist Ihre Aufgabe?

Ich bin seit dem 4. September im

Norden Afghanistans stationiert und

bin als Gruppensoldat für die Sicherung

des Camp Marmals und dem

dazugehörigen Flugplatz eingesetzt.

Vor allem die Flugzeuge, die hier einund

ausfliegen, müssen vor jeglichen

äußeren Bedrohungen geschützt werden.

In meiner Gruppe bin ich eingesetzt als

Melder und Nahsicherer. Das heißt, dass

ich ein zusätzliches großes Funkgerät dabeihabe

und auch als eine Art Personenschützer

für meinen Gruppenführer da

bin. Für meinen Gruppenführer bin ich

sehr wichtig, da ich für ihn Funksprüche

entgegennehme und auch auf ihn aufpasse.

So kann er sich ganz auf seine Aufgaben,

wie Absprachen mit den afghanischen

Partnern oder das Führen der Gruppe,

konzentrieren.

Wie würden Sie das Land / die Menschen

beschreiben?

Na ja, ich sehe nur das Land in der Umgebung,

wo wir operieren, und hier ist es

eher karg und öde. Man hat südlich von

Mazare Sharif zwar noch das Gebirge, was

wirklich sehr schön ist, aber für mich wird

es wohl eher kein Urlaubsziel. Die Men-

schen sind alle sehr einfach, leben ohne

viele materielle Sachen, aber mit viel Arbeit.

Absolut weit unter dem Standard,

den wir kennen. Was wiederum nicht

heißt, dass sie, meiner Erfahrung nach,

unzufrieden mit ihrem Leben sind. Wir

sind zum Beispiel bei unserer afghanischen

Reinigungskraft ›Tomas‹ mal zu

Hause vorbeigefahren. Der wohnt in sehr

einfachen Verhältnissen in einer Lehmhütte

und er ist zufrieden mit dem, was er hat.

Haben Sie Kontakte zu Einheimischen? Wie

reagieren die Menschen auf Sie?

Am meisten Kontakt mit Einheimischen

habe ich in den Dörfern bei Patrouillen

oder Gesprächsaufklärungen. Die Gesprächsaufklärung

ist wichtig, da uns die

Einheimischen ihre Sorgen und Nöte mitteilen,

uns aber auch Hinweise geben, falls

etwas Auffälliges oder Ungewöhnliches in

ihrem Dorf passiert ist. Hierbei schreibe

ich für meinen Gruppenführer die

wichtigsten Punkte mit, die uns der

Sprachmittler übersetzt. So kann er

sich voll auf das Gespräch konzentrieren.

Die Menschen sind an ISAF-

Kräfte, gerade Objektschutzkräfte,

die seit 2005 vor Ort sind, sehr gewöhnt.

Allgemein sind sie freundlich.

Ab und zu werfen Kinder mal einen

Stein, aber ich habe den Eindruck,

dass sie das eher aus Leichtsinn als

aus Abneigung tun. Die Erwachsenen

in den Dörfern, mit denen wir zu

tun haben, begegnen uns immer sehr

respektvoll und wir haben ein gutes

Verhältnis mit ihnen.

Mit welchen Erwartungen sind Sie

aufgebrochen und haben sich diese Erwartungen

erfüllt? Was ist anders gelaufen?

Ich hatte keine großen Erwartungen, ich

hab’ mir den Einsatz schlimmer vorgestellt,

aber bis jetzt ist alles sehr gut gelaufen.

Wir fahren hier zwar meist mehrmals

am Tag raus, auf Patrouille oder zur Sicherung

des Flugbetriebs, aber alles ist geregelt

und geordnet, so dass ich mich nicht

überfordert fühle oder gestresst bin.

Haben Sie manchmal Heimweh? Was aus

Ihrer Heimat vermissen Sie am meisten?

Heimweh kann man das nicht nennen, ich

bin froh, wenn ich wieder zu Hause bin

und sich keiner mehr Sorgen um mich

macht. Und am meisten vermisse ich meine

Freundin, sauerstoffhaltige Luft und

einfach mal wieder einen ganzen Tag nur

zu faulenzen.


Wie halten Sie Kontakt zu Ihrer Familie, Ihren

Freunden?

Man hat die Möglichkeit, hier per WLAN

auf der Stube oder in einem Telefoncontainer

ins Internet zu gehen und zu chatten

oder eine Videokonferenz zu starten. Wir

bekommen außerdem am Anfang des Monats

immer eine 120-Freiminuten-Karte,

um zu telefonieren, und wenn die leer sein

sollte, benutzt man dann das eigene

Handy – die Verbindung ist relativ stabil.

Per Post geht natürlich auch, aber ich bin

eher der schreibfaule Typ.

Gibt es etwas, das Sie aus der fremden

Kultur übernommen haben oder das Sie

nachhaltig beeindruckt hat?

Übernommen habe ich nichts. Es hat mich

aber sehr beeindruckt zu sehen, wie gut es

Menschen am ›Existenzminimum‹ geht und

wie glücklich sie über den Besitz materieller

Dinge sind, die wir wegschmeißen würden.

Was war Ihr schlimmstes, was Ihr positivstes

Erlebnis?

Positiv ist, dass sich zu Hause keine gesundheitlichen

oder andere Problemen

entwickelt haben wie leider bei anderen

Kameraden, die dafür zurück nach

Deutschland verlegt wurden. Schlimm war

für mich eigentlich nur, meine Freundin

allein zu lassen.

Hat sich im Einsatz schon so etwas wie

Routine ergeben?

Wir werden schon in der Einsatzvorausbildung

gewarnt, dass wir nicht in die Routi-

ne verfallen sollen, damit wir nichts vernachlässigen.

Aber ich denke, gegen die

Routine bei einem monotonen Schichtbetrieb

kann man nichts machen. Da wir eigentlich

fast jeden Tag mehrfach rausfahren,

wird das halt einfach normal.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit?

Im Vordergrund steht leider schlafen, da der

Schichtbetrieb ziemlich auslaugend ist. Ansonsten

gehe ich mit Kameraden Tischkicker

spielen, pokern oder gucke einfach nur

einen Film im Bett. Und ich nutze die Zeit

auch, um Kontakt nach Hause zu halten,

vor allem zu meiner Freundin.

Wie ist eigentlich das Essen in Afghanistan?

Für uns gibt es die Möglichkeit, bei den

Truppenküchen oder den Betreuungseinrichtungen

zu essen. Das Essen in der deutschen

Truppenküche schmeckt mir nicht

besonders. Da gehe ich lieber zu den Amerikanern.

Dort schmeckt es mir besser, auch

wenn alles etwas fettiger ist. In der OASE,

einer Betreuungseinrichtung der Militärseelsorge,

schmeckt es am besten. Fast genauso

wie zu Hause. Der einzige Nachteil

daran ist, dass man das Essen dort selbst

bezahlen muss. Wobei die Preise eigentlich

angemessen sind, wenn ich daran denke,

dass ich ja hier in Afghanistan bin.

Wie haben Sie Weihnachten/Silvester

gefeiert?

Haha. Ich habe zu Hause angerufen, Frohe

Weihnachten gewünscht und bin auf

Patrouille gefahren. Als Ausnahme hatten

Menschen 21

wir für Weihnachten mal für den kompletten

Zug, also alle vier Gruppen inklusive

meiner, ein gemeinsames Abendessen. Dafür

haben unsere kroatischen Kameraden

an dem Tag ein paar Schichten für uns

übernommen. Unsere Gruppe musste aber

auch nach dem Essen schon wieder raus.

Silvester hatte ich mit meiner Gruppe

knapp über 24 Stunden frei.

Wie hat der Einsatz Ihre Sichtweisen verändert

z. B. auf Privates oder Gesellschaftliches

(z. B. Familie, Freizeit, Sozialleistungen

etc.)?

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.

Momentan bin ich davon überzeugt, dass,

wenn ich aus dem Flugzeug aussteige, alles

wieder beim Alten sein wird.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Dass ich länger als die vier Jahre bei der

Bundeswehr bleiben kann und dass alle

meine Kameraden gesund aus dem Einsatz

wieder zurückkommen. Und dass sich die

deutsche Zivilbevölkerung mehr mit dem

Thema Bundeswehr in Afghanistan befasst.

Vielen Dank für das Gespräch und alles

Gute!


22

Freizeit · Sport

Mit dem Steinkauz ›auf du‹

100 Jahre SGV in Lünen und Selm

Wo sich Schleiereule und Turmfalke ›Guten Tag‹ sagen, wo dichte Wälder im Morgennebel versinken und

seltene Pflanzen am Flussufer wachsen, wo Natur in ihrem Ursprungszustand erlebbar wird, da begegnet

man zuweilen auch den Wanderfreunden des Sauerländischen Gebirgsvereins. »Und Sie müssen dafür

noch nicht einmal bis ins Sauerland fahren«, erzählt Peter Hagenhoff, 1. Vorsitzender der Abteilung

Lünen/Selm e. V., die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. »Auch unsere Region hat landschaftlich

unglaublich viel zu bieten!«

350.000 Mark für eine Tasse Kaffee

Im Rahmen seiner zahlreichen Freizeitaktivitäten

hat sich der SGV vor allem dem

Thema Umweltschutz verschrieben. Das

war nicht immer so. Als die Ortsgruppe

Lünen/Selm am 11. Februar 1913 in der

Gaststätte ›Lüner Hof‹ gegründet wurde,

stand das gemeinschaftliche Marschieren

an der frischen Luft im Mittelpunkt des

Vereinslebens. Wandergruppen waren allerorts

stark im Kommen und so zählte die

Abteilung Ende 1920 bereits 350 Mitglieder

– obwohl die Zeiten schwer waren, was

die durstigen Wandersleute auf ihren langen

Strecken zu spüren bekamen. Allein

für eine Tasse Kaffee habe man im Krisenjahr

1923 stolze 350.000 Mark bezahlen

müssen, heißt es in der Vereinschronik, die

Peter Hagenhoff für die Festzeitschrift

zum runden Jubiläum aufgearbeitet hat.

100 Kilometer Wanderwege

werden betreut

1932 wurde mit der Marienhütte in Netteberge

das erste eigene Wanderheim eingeweiht.

Es diente bis 1950 zusätzlich als

Notlazarett und Flüchtlingsunterkunft.

1961 wurde der Pachtvertrag gekündigt

und man musste sich nach einer neuen

Bleibe umsehen. »Zur Finanzierung pflanzten

Vereinsmitglieder damals 100.000 Bu-

Im Sommer hat die Wanderhütte in Netteberge Hochsaison.

chen und Bergahorn für die Forstverwaltung

des Grafen Kanitz – pro Mann und

Stunde wurde auf diesem Wege 1,50 Mark

verdient«, weiß der Vorsitzende. Im Wanderheim

Netteberge am Hölterweg bei

Schloss Cappenberg ist der SGV noch heute

zu Hause. Rund 100 Kilometer Wander-

Lehrreich und spannend: Bei einem Kurztrip zu

den Schleiereulen und Steinkäuzen gehen die Kids

auf Tuchfühlung.

wege werden von hier aus betreut und hier

wird auch die große Jubiläumsfeier am 15.

Juni stattfinden.

Kanu, Bier und Ostereier

Die Wanderstiefel geschnürt, das Regencape

drüber, los geht’s … Insgesamt 918 Kilometer

haben die Naturfreunde des SGV

im Jahr 2012 zurückgelegt. »Egal ob geführte

Anfängertouren oder Ganztageswanderungen,

bei Schnee und Eis oder

strahlendem Sonnenschein, im Mittelgebirge

des Sauerlands oder auf dem Lüner

Rundweg direkt vor der Haustür: Jede

Wanderung ist ein Erlebnis«, findet Peter

Hagenhoff. Und das Programm beschränkt

sich längst nicht auf die gemütlichen

Märsche durch Feld und Flur. Dazu

kommen Radwanderungen, Nordic-Walking

und Kanutrips, Glühweintouren,

Bierbrauseminare und Ostereiersuchaktionen,

aber auch viele naturkundliche Exkursionen.

Gäste sind bei diesen zahlreichen

Anlässen übrigens jederzeit

willkommen!


Umweltpreis der Stadt Selm

Die Naturschutzgruppe innerhalb des

SGV wurde 1984 gegründet. »Hintergedanke

war, dass wir die Natur nicht nur

nutzen, sondern auch schützen möchten!«

Zu den vielseitigen Aufgaben gehören u. a.

das Beschneiden der Kopfweiden zwischen

November und Februar, die Aufarbeitung

von brachliegenden Feldern zu Obstwiesen,

das Aufstellen von Krötenschutzzäunen

sowie die Betreuung von (aktuell 483!)

Nisthilfen für Eulen, Greifvögel und Fledermäuse.

Für seine aktive Naturschutzarbeit

vor Ort wurde der Sauerländische

Gebirgsverein die letzten acht Jahre in

Folge mit dem Umweltpreis der Stadt

Selm ausgezeichnet.

Sie befindet sich in bester Gesellschaft: Wie

zuvor schon Sänger Max Raabe, Tierfotograf

Klaus Nigge, Kinofestchef Mike Wiedemann

und Geigerin Mirijam Contzen wurde

jetzt die Kantorin Jutta Timpe mit dem

Kulturpreis der Stadt Lünen geehrt.

Die engagierte Lünerin erhielt die renommierte

Auszeichnung für ihre herausragenden

Leistungen im Bereich Kirchenmusik

Anfang Februar. Im Rahmen einer Feierstunde

in der voll besetzten evangelischen

Stadtkirche St. Georg würdigte Bürgermeister

Hans Wilhelm Stodollick die Verdienste

der Kantorin für die Kultur in der Lippestadt,

Musikschulleiter Frank Fischer hielt

die Laudatio. Für die musikalische Unter-

Doppelt genießen, aber nur einmal zahlen,

so lautet das Erfolgsgeheimnis der ›Schlemmerreise

mit Gutscheinbuch.de‹. Jetzt ist

das blaue Original in neuer Auflage für 160

Regionen in ganz Deutschland erhältlich.

Mit dem Gutscheinbuch für den Bereich

Dortmund können Paare neue Restaurants

entdecken, Zweisamkeit bei ausgewählten

Survivalabenteuer, Kletter- und Abseilaktionen,

Nachtwanderungen, Abenteuerschwimmen,

Geocaching und, und, und. Der

›action & fun club Lünen e.V.‹ bietet viele

tolle Angebote für Kinder. Um diese Bandbreite

auch in Zukunft in vollem Umfang

leisten zu können, werden allerdings noch

begeisterte Mitarbeiterinnen und Mitarbei-

Geschafft! Vorsitzender Peter Hagenhoff mit Wanderwart

Klaus Ebbinghaus

Kulturpreis für Jutta Timpe

malung sorgten das St.-Georgs-Ensemble

sowie vier Chöre, bestehend aus insgesamt

über 100 Sängerinnen und Sängern.

Geboren und aufgewachsen in Lünen, besuchte

Jutta Timpe schon als Kind die Lüner

Musikschule, wo sie den Grundstock für

ihren späteren Beruf erlernte. Seit 1990 ist

sie Kantorin des Kirchenkreises Lünen, ihr

Einsatz für Kirchenmusik und Ökumene erstreckt

sich jedoch weit über die Lippestadt

hinaus. Neben dem Orgelspiel ist der Gesang

ihre zweite große Leidenschaft: Sie leitet

mehrere Chöre in St. Georg und in

Brambauer, darunter einen Kinderchor, sowie

einen Blockflötenkreis. Darüber hinaus

ist Jutta Timpe regelmäßig bei den Freizeiten

der evangelischen Jugend im Einsatz,

Geschenktipp für Entdecker

Mitstreiter gesucht

Freizeitaktivitäten genießen oder die Highlights

der Region kennenlernen. Wie wäre

es zum Beispiel mit einem romantischen

Candle-Light-Dinner, einer entspannten

Massage, einem tollen Tag in einem Freizeitpark

oder einem gemeinsamem Theaterabend?

Und dies sind nur einige von vielen

Vorschlägen für das besondere Erlebnis zu

zweit!

ter gesucht. »Wer gerne mit Kindern arbeitet

und Abenteuer mag, ist herzlich willkommen!

Alle nötigen Kenntnisse werden

natürlich beigebracht und niemand wird alleine

gelassen. Schließlich sind wir ja ein

Team«, erklärt Beate Krause. »Eine

Übungsleiter-C-Lizenz wäre schön, kann

aber auch ermöglicht werden.«

Freizeit · Sport

Der Steinkauz in der Hand

»Da ein verantwortungsvoller Umgang

mit der Natur immer auch Kenntnisse

über die ökologischen Hintergründe voraussetzt,

werden regelmäßig Obstbaumschnittlehrgänge

sowie verschiedene

pflanzen- und vogelkundliche Ausflüge

durchgeführt«, betont Peter Hagenhoff.

Im letzten Jahr habe man bei einer Exkursion

zu den Nistplätzen trotz starken Regens

rund 100 Teilnehmer gezählt, darunter

viele Kinder.« Er lächelt: »Wo sonst

bekommt man als Kind heutzutage noch

die Chance, einen jungen Steinkauz in der

Hand zu halten?«

www.sgv-luenen-selm.de

wo sie mit den Kindern in der Stadt-Insel

Musicals einstudiert.

Der Kulturpreis der Stadt Lünen ist mit

1.000 Euro dotiert und wird seit 2005 einmal

im Jahr vergeben. Prämiert werden herausragende

Leistungen auf den Gebieten

der Musik, Bildenden Kunst, Baukunst, Literatur,

Fotografie oder Film.

www.kirchengemeinde-luenen.de

ACHTUNG: Wir verlosen drei Gutscheinbücher!

Senden Sie einfach

bis zum 25.02.2013 eine Email

mit dem Betreff ›Schlemmerreise‹

an info@stadtmag.de.

www.gutscheinbuch.de

Weitere Infos erteilt Beate Krause

Tel. 0 23 06 / 49 75 41

Foto s-media; pixelio.de

23


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Kultur

BUCHtipps

aus der Redaktion

Mike Schulz

Pussy erbt alles

Goldmann

383 Seiten

8,99 Euro

Im Mallorca-Urlaub trifft den Dorfcasanova

Henning Brandt der Schlag. Zurück

bleiben eine empörte Exgattin, ein unanständig

hohes Vermögen – und ein ominöses

Testament auf einer Ansichtskarte:

»Pussy erbt alles«. Aber wer ist ›Pussy‹?

Das Rätsel lösen soll ein junger Jurist aus

Hamburg, der mit seiner Verlobten auf

Probe in die Provinz gezogen ist. Bei der

Suche nach der geheimnisvollen Geliebten

offenbart sich dem nüchternen Großstädter

der ganze Aberwitz eines schrulligen

Kleinstadtlebens. Doch es gibt in Kleinfeld-Düne

auch etwas, das er dort nicht erwartet

hätte: Versuchung!

Dr. med. William Davis

Weizenwampe

Goldmann

400 Seiten

9,99 Euro

Der Weizenverzehr in der westlichen Welt

ist extrem hoch. In Deutschland liegt der

Weizenanteil in der Ernährung gegenüber

anderem Getreide bei 7 zu 1, Tendenz steigend.

Kaum jemand weiß, dass der Weizen

für viele körperliche Beschwerden (neben

offensichtlichen wie Zöliakie) mitverantwortlich

ist: Übergewicht, Diabetes, Osteoporose,

hoher Cholesterinspiegel, beschleunigte

Zellalterung oder Herzbeschwerden.

Grund dafür ist die genetische

Veränderung des Getreides in der Mitte

des 20. Jahrhunderts zur effizienteren

Nutzung. Dr. med. William Davis deckt

diese Tatsachen mithilfe wissenschaftlicher

Studien auf und empfiehlt eine weizenfreie

Diät. Er macht Vorschläge für eine

gut umsetzbare weizenfreie Ernährung,

für ein unbeschwerteres Leben. (Mit glutenfreien

Rezepten!)

Beth McMullen

Mit Schirm, Charme und Wickeltasche

Goldmann

381 Seiten

8,99 Euro

Mann, Kind, Eigenheim in San Francisco

und viel idyllische Spielplatzzeit: Die junge

Mutter Lucy führt das perfekte Familienleben.

Bis ihr Exchef sie anruft und zurück

ins Berufsleben beordert. Das kleine

Problem dabei: Lucy war Geheimagentin.

Wie soll sie es nun bitte schön schaffen, ihrem

Sohn die Windeln abzugewöhnen,

nach einer Wasserstoffbombe zu fahnden

und einem attraktiven Oberschurken das

Handwerk zu legen? Alles gleichzeitig und

ohne dass ihr ahnungsloser Mann etwas

erfährt? Hätte sie mal das Kleingedruckte

im Vertrag gelesen: Auch Exagentinnen

mit Wickeltasche sind jederzeit reaktivierbar.

Leonie Winter

Die Niete im Bett

Goldmann

285 Seiten

8,99 Euro

Im Bett eine Niete – in der Liebe ein

Glückspilz?

Leo versteht die Welt nicht mehr: Jede

Frau, in die er sich verliebt, verlässt ihn


nach wenigen Wochen. Jüngstes Beispiel

ist Sarah, die ihn noch dazu gleich nach

dem Sex abserviert – mit der niederschmetternden

Begründung, Leo sei eine

Niete im Bett. Herz gebrochen, Ego angeknackst.

Zum Glück hilft ihm seine beste

Freundin Mia beim Krisenmanagement.

Und der Aushang für ein Seminar bei ›Mr.

Orgasmic‹ liefert Leo die zündende Idee:

Er und Mia werden sich fortbilden in Sachen

Sex. Mit neuen Liebhaberqualitäten

will Leo Sarah zurückerobern. Mia lässt

sich auf das ›Sexexperiment‹ ein – mit ungeahnten

Folgen ...

Molly Shapiro

Netzgeflüster

Goldmann

316 Seiten

8,99 Euro

Vier Freundinnen suchen die Lösung ihrer

Liebesprobleme im Internet: Katie ist geschiedene

Mutter und sieht sich auf

Dating-Webseiten nach einem neuen

Mann um. Annie hat im Geiste schon mit

Hochzeits- und Familienplanung begonnen,

als sie von ihrem Freund sitzen gelassen

wird. Und da die Uhr tickt, muss jetzt

die Online-Samenbank herhalten. Maxine

führt die perfekte Ehe. Das denken zumindest

alle anderen. In Wahrheit weiß sie

nicht, wann sie das letzte Mal Sex hatte.

Und Claudia kann ihren Mann eigentlich

nicht ausstehen und beginnt daher eine

skandalöse Affäre im Büro.

Molly Shapiros ›Netzgeflüster‹ liest sich

wie eine Folge ›Sex and the City‹ – nur ohne

überteuerte Schuhe, aber dafür mit

Kindern und ungeeigneten Ehemännern:

ein hinreißendes Debüt über Frauen, Liebe,

Sex und Familie.

Ralf ›Linus‹ Höke

Shades of hä?

Lappan

96 Seiten

8,95 Euro

Es passiert täglich. Eine Frau legt nach

der Lektüre von ›Shades of Grey‹ das Buch

zur Seite und formt mit bebenden Lippen

einen Satz, der für Männer nicht folgenschwerer

sein könnte: »Das will ich auch.«

Wenn dann aus dem gemeinsamen Schlafzimmer

plötzlich eine Folterkammer wird

und Ihnen beim Zubettgehen der Duft der

spanischen Inquisition entgegenweht,

wird es Zeit zu handeln.

›Shades of hä?‹ – die Fibel für den unbedarften

SM-Neuling – fasst die wahrhaft

fesselnde Handlung des Originals verständlich

zusammen, vermittelt spielerisch

das nötige Basiswissen im Bereich

BDSM und gibt praxisorientierte Heimwerkertipps

für den Bau des nötigen Rüstzeugs.

Die perfekte Bettlektüre für den

Mann!

SPIELtipp

aus der Redaktion

Exago

2–6 Spieler ab 7 Jahren

Goliath · ca. 16 Euro

Für alle, die komplexe Regeln scheuen und

die schnelle, unkomplizierte Herausforderung

lieben, empfiehlt sich ›Exago‹, ein

spannendes Strategiespiel für die ganze

Familie.

Die Spielregeln sind denkbar einfach: Wer

zuerst vier seiner sechseckigen Spielsteine

Kultur

CDtipp

aus der Redaktion

Volker Präkelt

BAFF! Wissen – Mensch Mammut!

audio|media

75 Min.

12,99 Euro

Ötzi ruhte im Eis – über 5.000 Jahre lang.

Dann ging’s ab ins Museum. Wie hat er gelebt?

Wie ist er gestorben? Die Pfeilspitze

in der Schulter deutet auf ein Verbrechen

hin. Doch die haben die Forscher zuerst

glatt übersehen. Auf diesem Hörbuch erfahren

Kinder ab acht Jahren, welche verblüffenden

Fakten Archäologen sonst noch

ausgebuddelt haben – und natürlich jede

Menge tolle Infos über Urmenschen, Zottelmammuts

und andere Steinzeitviecher.

Als Sprecher zu hören ist der aus TV und

Theater bekannte Schauspieler Thomas

Fritsch. Daneben leiht er auch im Synchronstudio

bekannten Größen wie Russell

Crowe oder Jeremy Irons regelmäßig

seine Stimme.

in eine gerade Linie auf das Spielbrett

bringt, gewinnt. Das dauert ca. 20 Minuten

– und ist gar nicht so leicht, wie es zunächst

scheint. Denn nur wer gut aufpasst,

vorausdenkt, seine Steine klug

anlegt und Gegnern dabei tüchtig in die

Quere kommt, hat eine Chance auf den

Sieg. Achtung: akute Suchtgefahr!

25


26

Kultur

Ewige Momente

Steile schroffe Klippen. Nebel verhangene Fjorde. Die endlosen Weiten der See. Im Herzen ist Claus

Marklseder, gebürtiger Münchener und langjähriger Wahllüner, ein echter Naturbursche. Immer wieder

zieht es ihn in die rauen Regionen Schottlands, Cornwalls, der Bretagne und Islands. »An der Küste, wo

das Wasser seit Jahrtausenden an den Felsen nagt, fühlt man sich als Mensch klein und vergänglich. Aber

es ist auch ein Riesengeschenk, diese gewaltigen Schauspiele erleben zu dürfen. Meine Fotos sind der Versuch,

die dramatischen Augenblicke auf Film zu bannen oder, um es mit den Worten des großen Fotografen

Manuel Alvarez Bravo zu sagen, dem Moment Dauer zu geben.«

»Die Kamera war

mein ständiger Begleiter.«

Im Ländlichen zwischen Erding und

Landshut aufgewachsen, erforschte er

schon als Junge die Natur. »Unterwegs in

den Wäldern war die Kamera mein ständi-

Graf-Adolf-Brücke

ger Begleiter.« An sein erstes Motiv erinnert

er sich noch gut: »Das Licht der tief

stehenden Sonne fiel durch die Blätter des

Waldes. Ich war völlig fasziniert.« Er

schmunzelt: »Heute muss ich lächeln,

wenn ich mir die fotografischen Ergebnis-

Naturschauspiele an der Nordsee

se von damals anschaue.« Die Liebe brachte

den Fotokünstler, im ›echten Leben‹ übrigens

Postbeamter, 1975 an die Lippe, wo

er für einige Jahre dem Fotoclub beitrat,

an vielen Ausstellungen mitwirkte und

Preise am laufenden Band einheimste. Sei-

Wasserturm in Dortmund-Grevel


ne zahlreichen Reisen und Fachseminare

u. a. bei Andreas Weidner halfen ihm bei

der Weiterentwicklung seiner Technik.

Seit 1992 ist Claus Marklseder Mitglied im

DVF (Deutscher Verband für Fotografie).

Malen mit Licht

Landschaften, aber auch Stätten der Industriekultur

und sogenannte ›Veteranen‹,

d. h. alte Autos und Trecker, sind die Themen,

die ihn beschäftigen, wenn er zur

blauen Stunde mit seiner Nikon D800E

loszieht. »Früh morgens um fünf Uhr, das

ist meine Zeit!« Dabei hat das Warten auf

das richtige Licht für ihn eine ganz besondere

Bedeutung. »Da können dann auch

schon mal Stunden vergehen, bis ich den

Auslöser drücke«, erzählt er. »Grund dafür

ist, dass meine Bilder lange vorher im Kopf

entstehen und ich mich sehr intensiv

damit auseinandersetze. Es wird erst fotografiert,

wenn Witterung, Wolkenstimmungen

und Lichteinfall hundertprozentig

stimmen. Ich male quasi mit Licht!«

Insgesamt seien so weit über 20.000 Motive

entstanden. »Und ich kann Ihnen heu-

Fahrrad auf Texel

te noch sagen, wann und wo ich jedes

einzelne aufgenommen habe.« Er schmunzelt:

»Ich habe die Malerei immer geliebt,

aber da ich nie ein begnadeter Maler war,

wurde der Fotoapparat mein Werkzeug.«

Eigene kleine Traumwelten

Bis vor vier Jahren fotografierte Claus

Marklseder noch analog mit einer Mamiya

645 und einer Hasselblad 500C. Die Aufnahmen

auf Silberfilm wurden im eigenen

Labor entwickelt. Seit 2008 arbeitet er

nun digital, von der Bearbeitung im

›Trockenlabor‹, also am Computer mit

Photoshop, bis hin zum Ausdruck auf Barytpapier.

»Ich mag die klassische Bildaufteilung

nach dem ›goldenen Schnitt‹, allerdings

breche ich gerne auch mal aus und

entfalte mich kreativ. Die digitale Technik

eröffnet viele neue Möglichkeiten.« Sein

Steckenpferd sind schwarz-weiße Infrarotbilder

– statt des traditionellen Infrarotfilms

kommt heute eine modifizierte digitale

Kamera mit speziellem Filter zum

Einsatz. »Infrarotfotografie ist für mich eine

eigene kleine Traumwelt, da alles, was

Cappenberger ›Schneewald‹

Kultur 27

in der Natur grün ist und Wärme ausstrahlt,

auf den Bildern weiß erscheint.«

Lüner Impressionen

Der vor vier Jahren erschienene Bildband

›Lüner Impressionen – Augenblicke des

Verweilens‹ ist das letzte Werk, das auf

analogem Wege erschaffen wurde. Es enthält

217 Schwarz-Weiß-Fotografien von

Lünen und Umgebung. »Eine Hommage

an meine Heimat: Ich lebe außerordentlich

gern hier. 1975 war die Lipperegion noch

grau vom Bergbau. Doch als Zugezogener

habe ich den Strukturwandel außerordentlich

positiv miterlebt. Lünen ist eine grüne

Stadt geworden!«

Claus Marklseder

www.marklseder.de


28

Dies & Das

Musikalisch

Der Jugendchor der Musikschule hat in Kooperation mit dem Kulturbüro

der Stadt Lünen eine Musicalshow der Extraklasse zusammengestellt

– ›MUCKEfuck‹: Songs aus bekannten Musicals

szenisch dargeboten von Jugendlichen in ihrem passendem neuen

›Outfit‹.

Das Publikum bereist dabei

mit einer geheimnisvollen

Maschine verschiedene Zeiten,

Länder und damit auch

die unterschiedlichen Welten

des Musicals. Begrüßt

von den Akteuren im Pariser

Cabaret geht es über

Afrika, Ägypten, Transsylvanien, Deutschland, Ozz und England

– am Ende landen alle dort, wo einst die Maschine gebaut wurde.

Seit einem halben Jahr werkeln und schneidern die Jugendlichen

an ihrem Projekt: Der Jugendchor hat alle Dialoge selbst geschrieben,

und vier weitere Gruppen kümmerten sich um Bühnengestaltung

und Kostümentwürfe.

MUCKEfuck – Musical für jedermann

23.02., 19.30 Uhr, Hansesaal Lünen

Artistisch Foto:

Feng-Shui gilt in der chinesischen

Kultur als Schlüssel für

ein erfülltes und harmonisches

Leben. Der Chinesische Nationalcircus

greift dieses Prinzip

auf und verdeutlicht mit seiner

Akrobatik die Grundlagen der

Balance des Lebens. Denn nur

ein Artist, der in absolutem

Einklang mit sich und seinem

Tun ist, kann diese waghalsigen

und zugleich poetischen

Kunststücke in höchster Vollendung

praktizieren.

Die Show ›Feng-Shui – Balance des Lebens‹ führt den Betrachter

mittels hochkarätiger chinesischer Akrobatik in allen Facetten zu

sich selbst, seinem tiefen Wunsch nach Glück und Harmonie und

seinem Streben nach einem Gleichgewicht im Leben. Ein Zirkus-

44532 Lünen-Horstmar

Querstraße 1

Telefon 0 23 06 / 45 31

44329 Dortmund-Lanstrop

Wasserfuhr 11

Telefon 02 31 / 2 94 06

www.strauss-bestattungshaus.de

Vergnüglich

Begeisterung pur für Erich Kästner. Eigentlich erlangte Erich

Kästner mit dem ›Fliegenden Klassenzimmer‹ oder dem ›Doppelten

Lottchen‹ als Kinderbuchautor seine Popularität. Der Aachener

Kabarettist Hans Georgi, musikalisch begleitet von Meinolf

Bauschulte, zeigt nun Erich Kästner für Erwachsene.

Mal singt Georgi die von ihm vertonten Texte des Schriftstellers

melodisch, beinahe schlagerhaft schnulzig. Mal spricht er sie, wie

bei Brecht und Weill, fast an der Musik vorbei. Zwischen den Stücken

rollt er feinsinnig Anekdoten und Fakten aus Kästners Leben

auf. Durchfeierte Nächte, aber auch seine Widersprüche und

Enttäuschungen in der Liebe.

Ein Abend für alte Kästnerfans und solche, die den Autor auf vergnüglich-nachdenkliche

Weise kennenlernen wollen.

Die Welt ist rund · Erich Kästner für Erwachsene

15.02, 20 Uhr, Hansesaal Lünen

Frühlingshaft

Neue Wege gehen ...

Zuversicht trägt durch die Trauer.

Individuelle Bestattung nach Ihren Wünschen.

Bestattungsvorsorge zu Lebzeiten.

eigene Andachtshalle und Abschiednahmeräume

Grabpflegeverträge für alle Dortmunder Friedhöfe

über die Bestattungsvorsorge Treuhand AG.

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 Registernummer: QM-1880700

programm als energiegeladene Ruheoase, die in dieser Vorbildfunktion

Impulse an das Publikum geben will.

Chinesischer Nationalcircus · ›Feng-Shui – Balance des Lebens‹

08.04., 20 Uhr, Heinz-Hilpert-Theater

Auch wenn die kalte Jahreszeit uns noch in Atem hält – der Frühling

ist nicht mehr weit. Hier und da klopft er bereits an unsere

Tür und hofft darauf, hereingelassen zu werden. Eine hervorra-

Hans Georgi


Foto: Angelina Ströbel / Pixelio.de

Foto: Benito Barajas

gende Gelegenheit, um sich nach Herzenslust auf die Zeit des Lenzes

einzustellen und sich von ihm inspirieren zu lassen, bietet der

Frühlingsbasar im Lüner Hansesaal. Rund 60 Stände bieten frühlingshafte

Dekorationen für die eigenen vier Wände, verspielte

Schmuckkreationen, luftig-duftige Bekleidung für Puppen, originellen

und traditionellen Osterschmuck und, und, und. Winter,

du hast ›ausgebluest‹ – mach Platz, der Frühling erwacht!

Frühlingsbasar

03.03., 11–18 Uhr, Hansesaal Lünen

Beflügelnd

Lange haben die Chanson-Punk-Folkrocker an ihrem vierten Album

experimentiert und gefeilscht. Nun ist es fertig, und auf ›Mein Hut

hat keine Ecken‹ finden sich 13 neue Songs, die voller Leben und

Energie den Hörer betören und vielleicht sogar beflügeln, verrückte

Dinge auszuprobieren und einfach mal wieder loszulassen. Honigdieb

macht Spaß und tut gut. Unbemerkt flötet oder singt man die

ansteckend fröhlich machenden Songs mit und wird ein Teil des positiven,

vielleicht auch spirituellen Liederausflugs. Selbstverständlich

singt der Honigdieb über seine altbekannten Tugenden wie

Freiheit und Revolution, verlorene Werte und die Kritik an der Zerstörung

der Natur und des Geistes. Arthur Schoppenhauer trifft

Freund der Tiere – der Honigdieb gibt sich die Ehre!

Honigdieb · Live on Stage

02.03., 20 Uhr, Lükaz

Rockig

Auch in seinem aktuellen

Programm ›Heimat-Fußball-

Rockmusik‹ lotet Frank Goosen

wieder einmal alle Höhen

und Tiefen des Alltags aus

und präsentiert uns seine

Sicht der drei Dinge, die im

Leben wichtig sind.

Dies & Das 29

Nach der Trennung des Duos

›Tresenlesen‹ mit Jochen

Malmsheimer im Jahre 2000

ist Frank Goosen sehr erfolgreich

als Romanautor und Solokabarettist

tätig. Seine Themen

sind vor allem die Befindlichkeiten seiner Generation, der

Anfang-Vierzigjährigen, aber auch das Ruhrgebiet, seine Menschen

und Eigenheiten sowie das Thema Fußball. Sein Roman

›Liegen lernen‹ wurde im Jahre 2003 verfilmt.

Frank Goosen · Heimat-Fußball-Rockmusik

13.03., 20.00 Uhr, Heinz-Hilpert-Theater

Widerspenstig

So haben sich der Produzent und Musicaldarsteller Fred Graham

und seine Exfrau und Bühnenpartnerin Lilli Vanessi ihre Zusammenarbeit

nicht vorgestellt. Obwohl beide im Privatleben längst

neue Partner gefunden haben, bringt ihre Beziehung noch immer

mehr Zündstoff als vorgesehen mit sich. Bei der Aufführung einer

Musicalversion von Shakespears

›Der Widerspenstigsten Zähmung‹

vermischen sich Berufliches und

Privates: Lilli und ihr Exmann Fred

übernehmen auch im wirklichen

Leben die Parts der von ihnen auf

der Showbühne verkörperten Figuren

Katharina und Petruchio und

fechten einen Kampf ohne Rücksicht

auf Verluste – bis zum bittersüßen

Happy-End!

›Kiss me Kate‹

20.03., 20 Uhr,

Heinz-Hilpert-Theater

Foto: philippwente.com


30

Rätselspaß

Sudoku

einfach schwierig

6 1 9

4 8 2 7

1 3 6

8 9 7 5

7 5 4

4 6 8

9 7 1

2 4 9 8

6 5 9

Schmunzelecke

Jaqueline liegt seekrank an Deck des Traumschiffes im Liegestuhl.

»Herr Kapitän, ist das da hinten Land?«

»Nein, Madame, das ist der Horizont.«

»Gut, immer noch besser als Wasser.«

»Warum hat Dr. Schulz seinen Sohn eigentlich Hamlet genannt?«

»Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.«

»Wie macht man eigentlich Netze?«, fragt ein Tourist den alten

Seemann.

»Das ist ganz einfach«, brummt er, »man nimmt viele Löcher und

knotet sie zusammen.«

Flughafen Dortmund, Zoll. »Öffnen Sie bitte Ihren Koffer.«

»Aber ich habe gar keinen Koffer.«

»Egal, Vorschrift ist Vorschrift.«

Und dann war da noch der Schaffner, der sein Leben in vollen Zügen

genoss.

5 1 9

7 2

4 2 1

2 6 4

4 5 9 7

3 8 5

5 3 1

9 6

1 9 8

1 4 3 2 6 5 8 9 7

2 7 9 4 1 8 3 6 5

5 8 6 9 7 3 4 2 1

9 5 1 3 8 2 7 4 6

7 6 4 5 9 1 2 3 8

3 2 8 7 4 6 5 1 9

6 3 7 8 2 9 1 5 4

4 9 2 1 5 7 6 8 3

8 1 5 6 3 4 9 7 2

Sudoku einfach

Auflösung aus Ausgabe 68

2 1 5 7 3 6 4 9 8

6 7 9 2 8 4 3 1 5

4 3 8 1 9 5 7 6 2

1 4 2 3 5 8 9 7 6

7 9 3 6 2 1 8 5 4

8 5 6 4 7 9 1 2 3

5 2 4 9 1 3 6 8 7

9 6 7 8 4 2 5 3 1

3 8 1 5 6 7 2 4 9

Sudoku schwierig

Auflösung aus Ausgabe 68

Bilden Sie aus folgenden Buchstaben

ein Wort:

PREISrätsel

Schreiben Sie Ihre Lösungen auf eine Postkarte (mit Ihrem Absender

und Ihrer Telefonnummer) und senden Sie diese bis zum 20.03.2013

an den

Correctum Verlag,

Postfach 40 08, 58426 Witten

oder per E-Mail an info@stadtmag.de

Sollte mehr als eine richtige Lösung eingehen, entscheidet das Los.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle

MitbürgerInnen, ausgenommen MitarbeiterInnen des Verlages und

deren Angehörige.

Rätselfragen

A O F

F K E

R L T

Auflösung aus Ausgabe 68:

FLUGHAFEN

1. Unter welchem Namen wurde die Waltroper Straße 1902

erstmalig erwähnt?

2. Wann wurde das erste eigene Wanderheim des SGV

Lünen/Selm eingeweiht?

3. Wann zog es Claus Marklseder von Bayern an die Lippe?

Gewonnen

Unser letztes Rätsel gewann Markus Dietrich.

Sein Preis geht ihm per Post zu.


15.02., 20 Uhr Hansesaal Lünen

Die Welt ist rund · Erich Kästner für Erwachsene

16.02., 20.30 Uhr Das Greif

Hot’n’Nasty · Konzert

16./17.02. Heinz-Hilpert-Theater

Die Spanische Fliege‹ · Komödie

19.02., 16 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›Rumpelstilzchen‹ · Mit Christiane Burkard

22.02., 22 Uhr Lükaz

House Arrest · Phil Fuldner live

Ihr Stadtmagazin liegt bei allen

unseren Anzeigenkunden und vielen

öffentlichen Stellen für Sie bereit!

22.–24.02., Fr./Sa. 20 Uhr, So. 17 Uhr Heinz-Hilpert-

Theater

›Liebesperlen, die Lüner Herzensangelegenheit‹

Revue

23.02., 19.30 Uhr Lükaz

555 – Venue oft he Beast

Jubiläumskonzert

23.02., 19.30 Uhr Hansesaal Lünen

›MUCKEfuck‹ · Musicalshow der Extraklasse

24.02., 18 Uhr Lükaz

Lükaz Jam

Musikersession

28.02., 16 Uhr Stadtbücherei Lünen

Bilderbuchkino – Geschichten von Träumen

02.03., 20 Uhr Lükaz

Honigdieb · Live on Stage

02.03., 20 Uhr Das Greif

Blues Session · 7 Weeks

03.03., 11–18 Uhr Hansesaal Lünen

Frühlingsbasar

05.03., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›Sei lieb zu meiner Frau‹

Mit Hugo Egon Balder und Rene Heinersdorf

06.03., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›Leonce und Lena‹

Poetisch-märchenhaftes Lustspiel

09.03., 16.30 Uhr Lükaz

German Swordbrothers Festival II

09.03., 20 Uhr Hansesaal Lünen

4. Konzert – Amaryllis Streichquartett

12.03., 11 + 16 Uhr

Heinz-Hilpert-Theater

›Ritter Rost ist krank‹

Das kultige Musical für

Kinder von 5 bis 95!

12.03., 18.30 Uhr Käthe-Kollwitz-Gesamtschule

(VHS Lünen)

Eigentumswohnung – alles was Recht ist

13.03., 20 Uhr

Heinz-Hilpert-Theater

Frank Goosen

›Heimat-Fußball-Rockmusik‹

15.–17.03., Fr./Sa. 20 Uhr, So. 17 Uhr Heinz-Hilpert-

Theater

›Liebesperlen, die Lüner Herzensangelegenheit‹

Revue

16.03., 20 Uhr Lükaz

Irish Heartbeat · Let’s celebrate St. Patrick’s Day!

17.03., 20 Uhr

Das Greif

Abi Wallenstein

& Blues Culture

20.03., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›Kiss me Kate‹

Ein Kampf bis zum bittersüßen Happy-End

22.03., 16 Uhr Stadtbibliothek Lünen

Bilderbuchkino – Geschichten über Hasen

22.03., 21 Uhr Lükaz

Cain & Voodoma · Live on Stage

23.03., 19.30 Uhr Lükaz

Metal City Festival XVIII

23.03., 20.30 Uhr Das Greif

Scandinavians · Konzert

24.03., 18 Uhr Lükaz

Lükaz Jam

Musikersession

26.03., 8.45 Uhr HBF-Lünen (VHS Selm)

Frühlingswanderung

Wanderung auf dem ›Hüttenweg‹ von Selm nach

Lünen

30.03., 18.30 Uhr Lükaz

Young Stars in Concert

04.04., 19.30 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›Hey Tonight‹

Live 2013 Performed by Creedence Again

08.04., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

Chinesischer Nationalcircus

Feng Shui – Balance des Lebens

AUSSTELLUNGEN

10.02.–07.03. Stadtgalerie im Hansesaal

Mo.–Do. 8–16 Uhr, Fr. 8–12.30 Uhr

Die Fotoserie

Das nächste Stadtmagazin erscheint Mitte April. Redaktionsschluss ist am 28.03.2013.

Termine & Veranstaltungen 31

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