Activities 2010 - European Academy of Sciences and Arts

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Activities 2010 - European Academy of Sciences and Arts

ACTIVITIES 2009

Die europäische Programmatik der ‚Alma Mater Europaea’ zielt auf Themen der akademischen

Lehre und Forschung, die bestehende nationale Studienprogramme international

öffnen und über den Kreis der fachlichen Aufgabenstellungen einer bestimmten Fakultät

und Hochschule hinausführen. Sie bedürfen daher sowohl der interdisziplinären Lehre wie

eines internationalen Netzwerks der akademischen Kooperation. Auf diesem Weg werden

akademisch erweiterte Studienangebote verwirklicht, die über die bislang verfügbaren

Regelstudiengängen hinaus führen. Ihre Ausprägung ist durch ein zusätzliches europäisches

Profil gekennzeichnet. Sie erhalten daher im Falle eines Master-Programms das

Qualitätsmerkmal eines ‚European Master’.

Das Studienprogramm der ‚Alma Mater Europaea’ richtet sich an Graduierte, die mit den

fachspezifischen Methoden vertraut und in die Fachsprachen eingearbeitet sind.

Die geplanten Studien werden je nach Programm in Englisch oder Spanisch, aber auch in

der deutschen Sprache Deutsch angeboten. Die Studienorte sollten in erster Linie innerhalb

der Europäischen Union liegen, können aber auch durch vernetzte Lehrangebote von

unterschiedlichen Orten aus verwirklicht werden. Diese sind maßgeblich nach den

Lehrprogrammen auszuwählen, werden daher auch Brücken zu Nachbarländern und

Studierenden aus Partnerländern schlagen.

Eine spezifische Alumni-Perspektive soll im Verhältnis zu universitären Studiengängen

zusätzlich verwirklicht werden. Am Ende eines Studienganges wird ein internationales

Symposium stattfinden, in dem die Lehrenden zusammen mit den Absolventen vortragen.

So ist anzustreben, dass die Absolventen im Spiegel von international ausgewiesenen

Wissenschaftlern in das wissenschaftliche Programm einbezogen werden. Auf diese

Weise kann man proceedings erstellen, die wiederum die hohe Qualität und den kollegialen

Geist der Alma Mater widerspiegeln. Ferner entsteht im weiteren Austausch ein internationales

Netzwerk mit einer für die zukünftige Berufslaufbahn der Absolventen offenen

Kommunikation. Entsprechend werden die Absolventen über ein internationales Netzwerk

in einem Alumni-Club verankert.

Die ‚Alma Mater Europaea’ startet mit drei Programmen zur erweiterten Ausbildung von

herausragend qualifizierten Führungskräften, für die in europäisch orientierten Institutionen

und Berufsfeldern ein aktueller Bedarf besteht. Als Zielgruppe sind alle Manager in verschiedenen

Positionen eingeladen, ihr berufliches Profil europäisch auszurichten, wie auch

in CEO-Ebene als Leadership School. Ebenso geht es um die Weiterbildung von

Persönlichkeiten in leitenden Positionen, die an Schnittstellen der internationalen

Kooperation Verantwortung für den interkulturellen und interreligiösen Austausch in den

Bereichen des wissenschaftlich-akademischen, des gesellschaftlichen und politischen,

des kirchlichen und religiösen Lebens übernehmen.

Fachlich renommierte Mitglieder der Akademie werden als Lehrende für die ‚Alma Mater

Europaea’ gewonnen. Sie sieht sich in der glücklichen Lage, aus dem Kreis der Mitglieder

der Akademie ein Netzwerk von herausragenden Wissenschaftlern, Managern und

Politikern auszuwählen, die bereit sind, spezifische Aufgaben in der Aus- und

Weiterbildung von neuen Führungskräften zu übernehmen. Das bereits bestehende inter-

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