STANFORD - Chandos

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STANFORD - Chandos

CAMPUS UNIVERSIDADCONTRATAR EL PLAN MAESTRO DE DESARROLLO FISICO DE LA UNIVERSIDAD EL BOSQUETERMINOS DE REFERENCIAFECHA: 13-ENE-2013Página 5de 31Definiciones:- Plan Maestro de Desarrollo Físico: Instrumento de planeamiento de los territorios que componen elrecurso físico de la UNIVERSIDAD EL BOSQUE, en el marco de una cultura ambiental, la salud yla calidad de vida.- Proponente: Consultor habilitado para presentar propuesta para el desarrollo del estudio del planmaestro de desarrollo físico de la UNIVERSIDAD EL BOSQUE.- Entregables: Productos que debe entregar el Consultor, al finalizar el objeto del contrato, objeto de lapresente convocatoria.- Contratante: La UNIVERSIDAD EL BOSQUE, es la entidad contratante, con la que el proponenteelegido suscribirá el contrato.- Plazo de la convocatoria: Término de tiempo que existe entre la apertura de la convocatoria y el cierrede la misma o fecha límite de presentación de las propuestas.- Modelización tridimensional: Corresponde a las imágenes que debe presentar el proponente, comouno de los ítems a calificar, de acuerdo con lo solicitado en los presentes términos de referencia.


the City of London Sinfonia, of whichhe is Music Director, in 1971. He is alsoAssociate Guest Conductor of the LondonSymphony Orchestra, Conductor Emeritusof the Northern Sinfonia, and co-founder ofCollegium Musicum 90.He regularly conducts the major orchestrasin the UK and has appeared many times atthe BBC Proms and at the Aldeburgh, Bathand Cheltenham festivals among others.With the London Symphony Orchestra at theBarbican Centre he has conducted a numberof semi-staged operas, including Billy Budd,Hänsel und Gretel and Salome. With theBournemouth Symphony Orchestra he gave thefi rst ever complete cycle of Vaughan Williams’ssymphonies in London. In the course of anongoing relationship with the PhilharmoniaOrchestra he has conducted Elgar, Waltonand Britten festivals at the South Bank and asemi-staged performance of Gloriana at theAldeburgh Festival.Apart from his activities at the SydneyOpera House, he has enjoyed recentengagements with The Royal Opera, CoventGarden, English National Opera, Vienna StateOpera and Washington Opera among others.He has guest conducted such world-renownedorchestras as the Pittsburgh SymphonyOrchestra, Orchestre de Paris and BavarianRadio Symphony Orchestra and is soon toappear with the New York Philharmonic.His phenomenal success in the recordingstudio has resulted in more than 280recordings, including most recently cyclesof orchestral works by Sir Lennox andMichael Berkeley and Frank Bridge withthe BBC National Orchestra of Wales, thesymphonies by Vaughan Williams with theLondon Symphony Orchestra, and a seriesof operas by Britten with the City of LondonSinfonia. He has received a Grammy (forPeter Grimes) and fi ve Gramophone Awards.Richard Hickox was awarded a CBE in theQueen’s Jubilee Honours List in 2002, and hasreceived many other awards, including twoRoyal Philharmonic Society Music Awards, thefi rst ever Sir Charles Groves Award, the EveningStandard Opera Award, and the Association ofBritish Orchestras Award.Stanford: Orchesterlieder / BalladeObwohl er ganz und gar kein Seemann war(im Gegensatz zu seinem ZeitgenossenParry, der sich für das Meer begeisterte),erzielte Sir Charles Villiers Stanford gerademit der Vertonung von maritimen Texten oftdie tiefsten Emotionen. Der gebürtige Irewuchs als Protestant und loyaler Anhängerder Krone und des britischen Staates inDublin auf, wobei seine Loyalität von seinerErziehung, den historischen Ereignissen undab den 1880er Jahren auch zunehmend vonden bedrängten politischen Entwicklungengeprägt war. Offensichtlich wurde Stanfordvon der furchtlosen Standhaftigkeit unddem Mut der Königlichen Marine inspiriert,und die anschaulichen Schilderungen inden Gedichten Tennysons, allen voran seineGeschichte von dem schneidigen SchiffThe Revenge (Vergeltung), weckten tiefenationale Emotionen in ihm, die – sollteman hinzufügen – noch verstärkt wurdendurch seine persönliche Begeisterung für dieGedichte Tennysons und für den Mann, denStanford unter seine eminentesten Freundezählte. The Revenge: A Ballad of the Fleet(Die Vergeltung: Eine Ballade von der Flotte)entstand als Auftragswerk für das LeedsFestival, das über einen ausgezeichneten Chorverfügte. “Ich wünschte, Sie könnten kommen”,schrieb Stanford am 10. Oktober 1886 anTennysons Sohn Hallam; “der Chor ist prächtig,und das Orchester auch. Sie werden das Werknirgendwo wieder in solch ausgezeichneterQualität hören. Versuchen Sie doch, zukommen.” Der Reiz von Stanfords Kompositionwurde schon bald im ganzen Land erkannt.Im Dezember 1886 wurde das Werk in Bristolund Glasgow gegeben; in London nahmMackenzie es in seine “Novello OratorioConcerts” auf, und 1887, im Jahr von KöniginVictorias goldenem Thronjubiläum, vergingkaum ein Monat, ohne daß das Werk irgendwoin einem Chorprogramm auftauchte – esgab Aufführungen in Birmingham, Bradford,Worcester, Bristol und Oxford (wo es gleichviermal erklang). 1897 hatte Novello, dersich von diesem ungeheuren Erfolg begeistertzeigte, bereits über 60.000 Exemplaredes Klavierauszugs verkauft, auch eineOrchesterpartitur war veröffentlicht worden(was bei einem Chorwerk eher selten geschah),und Stanford wurde ständig gebeten, das Werkirgendwo im Land zu dirigieren. Einen großenTeil der Komposition hatte er Anfang Januar1886 in Tennysons Haus in Farringford auf derIsle of Wight geschrieben, beendet hatte er es12 13CHSA 5043 BOOK.indd 12-13 21/8/06 10:24:55


dann allerdings am 11. Januar in Cambridge.Parry, der in Stanfords Haus zugegen war, alsdas Werk einmal durchgespielt wurde, zeigtesich sehr beeindruckt und sagte dessen Erfolgvoraus.Das Gedicht, das 1880 in TennysonsBallads and Other Poems veröffentlichtwurde, ist typisch für den viktorianischenKult des “großen Mannes”, der aus Heldender Vergangenheit – Drake, Ralegh, Nelson,Wellington – nationale Ikonen machte.Eine solche Ikone, Sir Richard Grenville,Flottenkommandeur und Cousin von Ralegh,nahm 1591 vor der Küste der Azorenden Kampf gegen die spanische Flotteauf, zahlenmäßig hoffnungslos unterlegenund daher in vollem Bewußtsein seinerunvermeidlichen Niederlage. Grimmige Mannzu-Mann-Kämpfemit fünfzehn feindlichenSchiffen fügten der spanischen Seite jedochverheerende Verluste zu, bevor die Britenschließlich kapitulierten. Die überlebendeBesatzung wurde gefangen genommen, undGrenville erlag seinen Wunden.Reich an lebhaften Orchesterbildernunternimmt Stanfords Ballade den Versuch,die Handlung mit fast opernhaften Mittelndarzustellen. Symptomatisch für denBalladenstil werden einzelne Teile des Chorsdazu verwendet, die Protagonisten mit Hilfebestimmter Themen zu charakterisieren –Lord Thomas Howard wird von den Bässendurch eine kraftvolle Melodie in g-Molldargestellt, der wagemutige Sir RichardGrenville von den Tenören in der Dur-Tonika,und die Einsamkeit von Grenvilles noblemSchiff durch einen bewegenden choralartigenmusikalischen Gedanken im Chor (“So LordHoward pass’d away with fi ve ships of war thatday”; “So zog Lord Howard sich an diesemTag mit fünf Kriegsschiffen zurück”), dereffektvoll als Turba behandelt wird. Ausgehendvon dieser thematischen Exposition in G-Durbaut sich die Spannung der Vorbereitung zurSchlacht über einer Passage eher fl ießendertonaler Entwicklung auf (“Sir Richard spokeand he laugh’d”; “So sprach Sir Richard,und er lachte”). Diese Passage endet in dergespenstischen Ruhe des Schiffs, das, von denSpaniern umringt, die lange Gasse zwischenden feindlichen Schiffen hinuntersegelt,angefangen mit der “großen San Philip”, diedie Revenge haushoch überragt und ihrenSegeln daher im wörtlichen Sinne den Atemnimmt. Die wilde Schlacht selbst, die an dasdramatische Höllenfeuer von Verdis Requiemerinnert, wird in drei Teilen geschildert,von denen zwei das Gemetzel der Schlachtund Grenvilles Weigerung zu kapitulierendarstellen, während der dritte die Beruhigungdes Kampfes bei Anbruch des folgendenTages (“And the night went down”; “Und dieNacht neigte sich dem Ende zu”) zeigt und mitder Erkenntnis endet, daß es kein Entrinnengibt (dargestellt durch die Wiederholung des“gespenstischen” Tonmaterials von unmittelbarvor Beginn der Schlacht). Während Grenvilledas Schiff versenken will, fl eht die Mannschaftihn an, ihr Leben ihren Familien zuliebe zuverschonen. So kommt es zur Kapitulationgegenüber der San Philip, die hier von einermajestätischen quasi barocken Sarabandedargestellt wird. Grenville stirbt (“I have foughtfor Queen and Faith”; “Ich habe für Königinund Glauben gekämpft”) zu den Klängendes noblen Anfangsthemas im Chor. Sodannsind erneut Anklänge der Sarabande zuhören – jetzt in einem feierlicheren g-Moll –,als Grenvilles Leiche im Meer versenkt wirdund die Revenge mit spanischer Besatzungdavonsegelt. Doch einem Signal natürlichermoralischer Vergeltung gleich kommt plötzlichein Sturm auf, der unter den spanischenSchiffen große Verwüstung anrichtet und dieRevenge versenkt, deren Untergang (“And thelittle Revenge herself went down”; “Und auchdie kleine Revenge versank”) noch einmal vonzutiefst bewegenden gedämpften Anklängenan das zu Beginn ertönende Choralthemauntermalt wird. Hier zeigt sich StanfordsBegabung als Komponist für das Theater mitgroßer Bravour.Nicht lange nach dem spektakulärenErfolg in Leeds traf der Komponist in denRäumen von Augustus Austen-Leigh, demstellvertretenden Leiter des King’s College inCambridge, zum ersten Mal mit Henry Newboltzusammen. Diese Begegnung hinterließ beidem jungen Newbolt einen unauslöschlichenEindruck; in seiner Autobiographie My Worldas in My Time (Die Welt im Spiegel meiner Zeit,1932) beschrieb er Stanford als “eine Briseirischen Humors, die da zu uns hereinwehte”.Newbolt erinnerte sich an diese Begegnungauch wegen des aufbrausenden TemperamentsStanfords, wegen seiner “jugendlichenBegabung, plötzlich zu explodieren und danncharmant Reue zu zeigen”; er konnte sich imNu mit seinen Freunden entzweien und siedann so entwaffnend beschwichtigen, daßviele ihm sogleich verziehen. Am meisten aberschätzte Newbolt seine Erinnerungen an seineZusammenarbeit mit Stanford an den beidenSammlungen von maritimen Liedern, Songs ofthe Sea op. 91 für Bariton und Männerchorund Songs of the Fleet op. 117 für Bariton undvollen Chor, die 1904 und 1910 für Leedsentstanden. Er schrieb hierzu:Er war der feinsinnigste undverständnisvollste Kritiker und Deuter vonGedichten, der mir jemals begegnet ist.Wieder und wieder erhielt er meine Gedichtemit der Morgenpost und hatte sie bereitsmittags mit unwiderstehlicher Musik versehen.Wenn ich diese Lieder so hörte, wie HarryGreene sie darbot, hatte ich immer das Gefühl,Geheimnisse über mich selbst zu erfahren,eine absolut akkurate Refl ektion meiner14 15CHSA 5043 BOOK.indd 14-15 21/8/06 10:24:56


Gedanken zu sehen, jedoch beleuchtet vonden magischen Lichtern eines Traumes.Newbolts erste Gedichtsammlung, AdmiralsAll and Other Poems (Lauter Admirale undandere Gedichte), erschien passenderweiseam Jahrestag der Schlacht vor Trafalgar am21. Oktober 1897 als achter Band einer Reihevon schmalen Volksbüchern, die von LaurenceBinyon unter dem Namen Shilling Garlandherausgegeben wurden. Die Sammlung war einunmittelbarer Erfolg und machte Newbolt überNacht berühmt. Innerhalb von zwei Wochennach Erscheinen gab es vier weitere Aufl agen,und insgesamt erschienen einundzwanzigAufl agen, bevor Newbolt 1898 mit The IslandRace seine nächste Sammlung veröffentlichte(bei der es sich genau genommen um eineerweiterte Fassung von Admirals All handelte).Während wir heute vor einer ganzen Reihevon Newbolts patriotischen Empfi ndungenwohl eher zurüchschaudern würden, wäre esunaufrichtig und sogar inkorrekt zu behaupten,daß sie in der spätviktorianischen Ära undin der Zeit Edwards nicht von Menschen derunterschiedlichsten politischen Anschauungengeteilt worden wären; und genau dieseEmpfi ndungen bediente Newbolt mit ehrlicherInbrunst. Doch neben solch glühendemPatriotismus konnte Newbolt – ähnlich wieW.E. Henley und Kipling – auch lyrischeund gelegentlich tiefgründige Emotionenin einer reichen, geschickt geordnetenSprache zum Ausdruck bringen, was ihm dieBewunderung von Hardy, Bridges, Yeats,Sassoon und de la Mare einbrachte. Zudemsind seine Seelandschaften und nautischenSzenen – besonders die in seiner drittenVeröffentlichung, The Sailing of the Longships(1902) – auch heute noch ausgesprocheneindrucksvoll und gehören zweifellos zu denfeinsten ihrer Art in der englischen Dichtkunst.Newbolts Gedicht “Drake’s Drum”, mitdessen Vertonung Songs of the Sea beginnt,handelt von der Staatstrommel, die, mit demWappen von Sir Francis Drake bemalt, inBuckland Abbey erhalten ist, dem Familiensitzder Drakes in Devon. In seinem Kabinettnautischer Helden verweilt Newbolt vor allembei dem sagenhaften Drake, der in der Buchtvon Nombre de Dios begraben liegt. DochDrake träumt immerzu von Plymouth undwird (in der Manier des König Artus) beimKlang seiner Trommel zurückkehren, umEngland in seiner größter Not beizustehen.Die drei Strophen von Newbolts Gedicht sindals kräftiger Marsch vertont, wobei die letzteStrophe breiter und tonal kühner angelegtist und in der Dur-Tonika steht. Bis zumheutigen Tag ist das Stück zugleich Newboltsbekannteste Ballade und Stanfords populärstesLied. “Outward bound” (Zur See hinaus), einemelancholische Refl ektion über das Verlassendes Hafens und der Welt und zugleich derWunsch, nicht vergessen zu werden, ist einüberschwengliches lyrisches Gedicht, in demStanford sein wahres Geschick in der Kunstder sich fortlaufend entwickelnden Melodiezeigt. Zugleich bewirken die harmonischeErfi ndungsgabe und Breite eine Intensivierungdes nachdenklichen Tons in diesem Lied. Dieswird besonders beim Einsetzen der Stimmeim dritten Takt (“Dear Earth”) deutlich, diemit ihrer Zwischenkadenz in f-Moll demanfänglichen As-Dur feierlich widerspricht.“Devon, O Devon, in wind and rain” (Devon,oh Devon, in Wind und Regen”), ein lebhaftervokaler Essay, erinnert nicht nur an Drake,sondern auch an den Heldenmut der Männeraus Devon im allgemeinen und besondersan den der drei Devonshire-Kompanien, diein einem kritischen Moment, als die Britenversuchten, Ladysmith zu befreien, die Burenvon Wagon Hill vertrieben. Die beherzteVerteidigung der Devonshires ereignetesich während eines heftigen Gewitters, alses in Strömen regnete und hagelte und dieWidersacher sich gegenseitig kaum nocherkennen konnten. Von dieser ritterlichenHandlung erzählen die dritte Strophe und ihrtrotziger Refrain. “Homeward bound” (Aufdem Heimweg) erinnert dagegen eher anBrahms, vor allem in den einleitenden Takten,in denen (unbewußt) Klänge aus dessenerstem Klavierkonzert zitiert werden. Dieausgesprochen organische Entwicklung desthematischen Materials und das polyphoneGewebe von Stimme und Begleitung (einZusammenspiel, das in der vorliegendenOrchesterfassung besonders deutlich wird)zeugen von einem eher sinfonischen Geist;zudem setzt der – Brahms’ ausgeprägtemSinn für die Integrierung des musikalischenMaterials entsprechende – leuchtende Wechselzur Subdominantparallele in A-Dur einkühnes Beispiel für das tonale Verhalten desrestlichen Liedes, das eine deutliche Vorliebefür klangvolle und überraschende harmonischeRichtungswechsel an den Tag legt. Der zügigvorgetragene Text des populären “The OldSuperb” schildert die schlechte Beschaffenheitdes gleichnamigen Schiffes und seinerBesatzung, die sich bereits seit vier Jahren aufSee befi nden; doch nachdem sie entschlossenTag und Nacht über den Atlantik gesegelt sind,erreicht die Old Superb Trafalgar gerade nochrechtzeitig, um gegen die französische Flotteanzutreten.The Songs of the Fleet wurden ursprünglichanläßlich des Jubiläumskongresses derSchiffsbauingenieure komponiert, der aberwegen des Todes von Edward VII. von 1910auf 1911 verschoben wurde. Stattdessenentschied Stanford sich für eine Uraufführunganläßlich des Leeds Festivals von 1910,die überaus erfolgreich war. Angelegt alsFortsetzung der Songs of the Sea, kehrten diefünf Nummern der Songs of the Fleet derenAnordnung um, indem nun drei langsamere16 17CHSA 5043 BOOK.indd 16-17 21/8/06 10:24:56


Lieder von zwei ausgelasseneren unterbrochenwurden; dieses Format verlieh der Sammlungtrotz der lebhaften Energie und patriotischenIntensität von “The Song of the Sou’Wester”(Das Lied vom Südwester) und “The LittleAdmiral” (Der kleine Admiral) insgesamt eineüberwiegend feierliche und nachdenklicheStimmung. Dies ist vor allem der Fall in dereindrucksvollen Vision des “Erwachens”der großen Schlachtschiffe in “Sailing atDawn” (Segelhissen im Morgengrauen) – einwunderbares Beispiel für Stanfordserfi nderisches harmonisches Vokabular – undin der nächtlichen Schilderung der reglosenFlotte in “The Middle-Watch” (Die mittlereWache), die sich kaum über pianissimo erhebt.Am düstersten von allen ist allerdings dasletzte Lied, “Fare Well” (Lebwohl), das zugleichals Apotheose und Grabrede der beidenLiedsammlungen dient. In den kraftvollenlyrischen Solostrophen und sanften chorischenRefrains erreicht Stanford ein ungeheuresMaß an Pathos und emotionalem Ernst – alldies in Vorbereitung der abschließendenPassage, die – die erst Jahrzehnte späterentstehenden großen Filmmusiken prophetischvorwegnehmend – mit einem majestätischenZitat von “The Old Superb” beginnt und miteiner Wiederholung des Refrains von “Sailingat Dawn” ihren eindrucksvollen Höhepunkterreicht. Das Stück sollte sich im ErstenWeltkrieg überaus großer Popularität erfreuen,als Newbolts Worte eine ganz besondersunmittelbare Resonanz gewannen; und 1916schließlich arrangierte Stanford das Werkzur Erinnerung an den Tod Lord Kitchenerswährend einer diplomatischen Mission nachRußland für Klaviersolo und gab ihm den TitelFare Well: In Memoriam K. of K.© 2006 Jeremy DibbleÜbersetzung: Stephanie WollnyDer kanadische Bariton Gerald Finleybegann seine Gesangslaufbahn als Chorknabein Ottawa (Kanada) und vertiefte seinemusikalischen Studien in Großbritannien amRoyal College of Music, dem King’s College inCambridge und dem National Opera Studio,bevor er nach New York zog, um bei ArmenBoyajian Unterricht zu nehmen. Er wurde inder Folge zu einem der führenden Sänger unddramatischen Interpreten seiner Generation;von der Kritik hoch gelobte Engagementsmit einem breit gefächerten Repertoireverbinden ihn mit den großen Opernhäusernund Konzertsälen. Seine Zusammenarbeitmit führenden Dirigenten wie NikolausHarnoncourt, Antonio Pappano und Sir SimonRattle sind Teil einer erfolgreichen Karriere.Im Bereich der Oper hat er sich vornehmlichauf Mozart und Händel konzentriert, danebenhat er aber auch zahlreiche andereHauptrollen erstmals dargestellt, so zumBeispiel den J. Robert Oppenheimer inJohn Adams’ Doctor Atomic und den HarryHeegan in Mark-Anthony Turnages The SilverTassie. Seine Konzert- und Aufnahmetätigkeitsind ähnlich herausragend – er hat diePremieren neuer Werke von Turnage, KaijaSaariaho und Julian Philips gesungen, gibtregelmäßig Recitals mit dem Pianisten JuliusDrake und hat für Chandos die Titelrolle inVaughan Williams’ The Pilgrim’s Progressaufgenommen.Der 1983 gegründete BBC National Chorusof Wales gilt allgemein als einer der bestengemischten Chöre Großbritanniens. DerChor hat 120 freiwillige Mitglieder aus allenLebensbereichen, die durch ihre Liebe zurMusik und ihre Begeisterung für den Gesangvereint von Adrian Partington geleitet werden.Der Chor arbeitet eng mit dem BBC NationalOrchestra of Wales zusammen und hat indieser Partnerschaft u.a. Brittens SpringSymphony bei den BBC Proms mit RichardHickox, die Alt-Rhapsodie von Brahms undMartinu º s Feldmesse (Polní mše) in derSt. David’s Hall von Cardiff aufgeführt.Weitere Höhepunkte waren Brittens WarRequiem mit Leonard Slatkin und dem BBCSymphony Orchestra und Chorus, TippettsA Child of Our Time, Holsts Hymn of Jesus,Elgars The Music Makers und ein Konzert inder BBC-Rundfunkserie “Choirworks”. Mitseiner Aufnahme von Mendelssohns Paulusfür Chandos erntete der Chor das hohe Lobder Kritik.Das BBC National Orchestra of Walesnimmt sowohl als National- wie auch alsRundfunkorchester eine Sonderstellung ein.Unter der Leitung seines ChefdirigentenRichard Hickox hat sich das Orchester inden letzten Jahren mit einem umfangreichenRepertoire zunehmend profi liert. DieErnennung von Michael Berkeley zumComposer in Association bringt seinEngagement für die zeitgenössische Musikdeutlich zum Ausdruck. Das Orchester hatseinen Sitz in der St. David’s Hall von Cardiff,gibt aber auch regelmäßige Konzerte in derBrangwyn Hall Swansea und unternimmtGastspielreisen durch das In- und Ausland.Die dynamische Bildungsabteilung desOrchesters, Resound|Atsain, vermittelt seineArbeit über den Konzertsaal hinaus auchin Schulen, an Arbeitsplätzen und in derGemeinschaft. Das Orchester verfügt übereine abwechslungsreiche Diskographie undarbeitet mit Chandos an Gesamtaufnahmen derOrchesterwerke von Frank Bridge, Sir LennoxBerkeley und Michael Berkeley.Richard Hickox CBE, einer der begabtestenund vielseitigsten Dirigenten Großbritanniens,ist Musikdirektor der Opera Australia und18 19CHSA 5043 BOOK.indd 18-19 21/8/06 10:24:56


wurde für den Zeitraum 2000 – 2006 zumChefdirigenten des BBC National Orchestra ofWales berufen; danach wird er auf die Positioneines Emeritierten Dirigenten wechseln. 1971gründete er die City of London Sinfonia,deren künstlerischer Leiter er ist. Fernerist er Assoziierter Gastdirigent des LondonSymphony Orchestra, Emeritierter Dirigentder Northern Sinfonia und Mitbegründer desCollegium Musicum 90.Er dirigiert regelmäßig die großen Orchesterdes Landes und ist häufi g auf den BBC Promsund den Festivals von Aldeburgh, Bath undCheltenham aufgetreten. Mit dem LondonSymphony Orchestra hat er im BarbicanCentre eine Reihe von halbszenischen Opernaufgeführt, darunter Billy Budd, Hänsel undGretel und Salome. Mit dem BournemouthSymphony Orchestra präsentierte er inLondon erstmalig den vollständigen Zyklusvon Vaughan Williams’ Sinfonien. Im Zugeseiner langjährigen Verbindung mit demPhilharmonia Orchestra hat er an der SouthBank Elgar-, Walton- und Britten-Festivalssowie auf dem Aldeburgh-Festival einehalbszenische Aufführung von Glorianadirigiert.Neben seiner Tätigkeit an der Oper vonSydney haben Engagements ihn in jüngererZeit unter anderem an die Royal Opera CoventGarden, die English National Opera, die WienerStaatsoper und die Washington Opera geführt.Als Gastdirigent hat er solch weltberühmteKlangkörper wie das Pittsburgh SymphonyOrchestra, das Orchestre de Paris und dasBayerische Radio-Sinfonieorchester dirigiertund wird demnächst auch mit dem New YorkPhilharmonic auftreten.Sein phänomenaler Erfolg in denAufnahmestudios resultierte in mehr als 280Einspielungen, darunter jüngst Zyklen derOrchesterwerke von Sir Lennox und MichaelBerkeley und Frank Bridge mit dem BBCNational Orchestra of Wales, die Sinfonien vonVaughan Williams mit dem London SymphonyOrchestra und eine Reihe von Brittens Opernmit der City of London Sinfonia. Er wurde miteinem Grammy (für Peter Grimes) und fünfGramophone Awards ausgezeichnet. RichardHickox wurde im Jahr 2002 im Rahmen derJubilee Honours List der Königin mit einemCBE (Commander of the Order of the BritishEmpire) geehrt und hat außerdem zahlreicheandere Auszeichnungen erhalten, darunterzwei Royal Philharmonic Society Music Awards,den ersten Sir Charles Groves Award, denEvening Standard Opera Award und denAssociation of British Orchestras Award.Stanford: Mélodies orchestrales / BalladeSir Charles Villiers Stanford n’avait rien d’unmarin (contrairement à son contemporain Parryqui l’était avec alacrité), toutefois c’est la miseen musique de textes évoquant la mer quidonna naissance à certaines de ses émotionsles plus vives. Irlandais de naissance, Stanfordétait un protestant de Dublin profondémentfi dèle à la Couronne et à l’État britannique,une fi délité qu’engendra un contexte éducatifet historique, et que vint renforcer (dans lesannées 1880) le climat politique de plus enplus diffi cile. La constance et la vaillance dela Royal Navy l’inspirèrent manifestementet les descriptions vivantes des poèmes deTennyson, en particulier le récit des aventuresde l’intrépide navire The Revenge, éveillèrenten lui des émotions profondes imprégnéesde nationalisme. À cela s’ajouta, précisonsle,sa propre admiration pour la poésie deTennyson et pour l’homme que Stanfordcomptait volontiers parmi ses amis les plusremarquables. The Revenge: A Ballad ofthe Fleet fut le résultat d’une commandedu Leeds Festival qui se glorifi ait d’avoir unchœur de grande qualité. “J’aimerais tantque tu puisses venir,” écrivit Stanford au fi lsde Tennyson, Hallam, le 10 octobre 1886,“le chœur est magnifi que et l’orchestre aussi.Jamais tu n’entendras si belle interprétation.Essaye donc d’être là.” L’attrait de la partitionde Stanford fut bientôt reconnu dans tout lepays. L’œuvre fut jouée en décembre 1886 àBristol et à Glasgow, puis elle le fut à Londresaux Novello Oratorio Concerts de Mackenzie.En 1887, lors des célébrations marquant lescinquante années de règne de la reine Victoria,des exécutions eurent lieu à Birmingham,Bradford, Worcester, Bristol et Oxford (où il yen eut quatre), et il se passait à peine un moissans que la pièce fût reprise, en un quelconqueendroit, dans un programme choral. En 1897,enchanté de cet énorme succès, Novello avaitdéjà vendu plus de soixante exemplaires de lapartition vocale, la partition orchestrale avaitété éditée (fait rare pour une œuvre chorale)et Stanford était constamment invité à dirigerl’œuvre partout dans le pays. Il avait composéune grande partie de The Revenge chezTennyson à Farringford sur l’île de Wight audébut du mois de janvier 1886, mais l’œuvrene fut réellement achevée que le 11 janvier àCambridge. Parry qui assista à une exécutionde la pièce chez Stanford en fut profondémentimpressionné et en prédit le succès.Le poème qui fi gure dans les Ballads andOther Poems de Tennyson édité en 1880 est20 21CHSA 5043 BOOK.indd 20-21 21/8/06 10:24:57


typique du culte victorien du “grand homme”qui métamorphosait les héros du passé – etnotamment Drake, Ralegh, Nelson, Wellington –en icônes nationales. En 1591, l’une de cesicônes, Sir Richard Grenville, commandant à laForce navale et cousin de Ralegh, combattitune fl otte espagnole aux effectifs beaucoupplus importants que les siens au large de lacôte des Açores sachant pertinemment que ladéfaite était inévitable. Et, cependant, une lutteféroce, corps à corps, avec quinze vaisseauxennemis entraîna des pertes effroyables ducôté de la fl otte espagnole avant que nesurvienne la capitulation britannique. Tousles membres survivants de l’équipage furentcapturés et Grenville succomba à ses blessures.Truffée d’illustrations orchestrales trèsexpressives, la ballade de Stanford dépeintl’épisode avec un génie presque opératique.Le compositeur a recours, et ceci estsymptomatique du style de la “ballade”, à desparties distinctes du chœur pour représenterles protagonistes par des thèmes spécifi ques –Lord Thomas Howard est illustré par les bassesdans une mélodie de caractère en sol mineur,l’audacieux Sir Richard Grenville par les ténorsdans la tonique majeure et la solitude du noblevaisseau de Grenville par un motif émouvant,à l’allure de chorale, chanté par le chœur (“SoLord Howard pass’d away with fi ve ships ofwar that day” / “Et Lord Howard prit donc cejour la mer avec cinq navires de guerre”) traitéen fait comme une turba. Dès cette expositionthématique en sol, la tension qu’engendrela préparation du combat s’installe, étayéepar une section dont le développementtonal est plus fl uide (“Sir Richard spoke andhe laugh’d” / “Sir Richard parla et il rit”).Ceci culmine dans l’inquiétant calme dunavire qui, cerné de toutes parts, descendle long couloir maritime entre les vaisseauxespagnols voguant dans le sillage du “greatSan Philip” (grand San Philip) qui domineThe Revenge et aspire littéralement le ventqui gonfl e ses voiles. Le combat, féroce luimême,réminiscence des feux de l’enfer duRequiem de Verdi, comporte trois parties;deux d’entre elles illustrent le carnage et lerefus de Grenville de se rendre à l’ennemi,et la troisième, un apaisement du confl it àl’aube (“And the night went down” / “Et lanuit se dissipa”), se terminant par l’effroyableprise de conscience du fait qu’il n’y a aucuneéchappatoire possible (marquée par laréexposition du thème sinistre entendu avantla bataille). Grenville voudrait saborder lenavire, mais l’équipage fait appel à lui afi nqu’il pense à leurs familles et leur garde la viesauve. La reddition au San Philip suit alors,marquée par une sarabande majestueusepresque baroque. Grenville meurt (“I havefought for Queen and Faith” / “J’ai combattupour la Reine et la Foi”) au son du thèmenoble chanté par le chœur au début de lapièce. Quelques accents de la sarabanderéapparaissent, à présent en un sol mineurplus solennel, tandis que le corps de Grenvilleest livré à la mer et que The Revenge prend lelarge avec un équipage espagnol. Cependant,comme pour signaler un juste et naturelretour des choses, un vent de tempête se lèvebrusquement; il cause des ravages parmi lafl otte espagnole et fait sombrer The Revengedont la disparition (“And the little Revengeherself went down” / “Et le frêle Revengedisparut à son tour dans les fl ots”) est une foisencore illustrée par une référence discrète,profondément émouvante, au thème choralde l’exposition. Ici les talents scéniques deStanford se déploient avec magie.C’est peu après le succès grandiose del’œuvre à Leeds que le compositeur fi t laconnaissance de Henry Newbolt chez AugustusAusten-Leigh, vice-principal du King’s Collegeà Cambridge. Leur rencontre marqua demanière indélébile le jeune Newbolt qui,dans My World as in My Time (1932), un écritautobiographique, décrit son aîné en sestermes: “un souffl e d’humour irlandais nousanima”. Newbolt rappela aussi ces momentspour évoquer la versatilité de Stanford, sa“juvénile propension à des colères soudaineset à des repentirs géniaux”, la tendance qu’ilavait à se brouiller avec ses amis, mais aussison désarmant talent de conciliateur qui amenanombre d’entre eux à lui pardonner. Mais, plusque tout, Newbolt chérissait le souvenir desa collaboration avec Stanford pour les deuxrecueils de mélodies, Songs of the Sea, op. 91pour baryton et chœur d’hommes et Songsof the Fleet, op. 117 pour baryton et chœurcomplet, composés pour Leeds respectivementen 1904 et en 1910. Il la commente en cestermes:Il était pour la poésie le critique et interprètele plus subtil que j’aie jamais rencontré.Maintes et maintes fois, il reçut mes vers parla poste du matin et les mit en musique avecun irrésistible génie avant midi. J’ai toujourseu l’impression qu’entendre ces mélodies,interprétées comme Harry Greene pouvaitle faire, était entendre des secrets à monpropos, voir ma propre pensée réfl échie avecune fi délité parfaite, mais illuminée par lalueur magique du rêve.Le premier recueil de poésie de Newbolt,Admirals All and Other Poems, parut à pointnommé en quelque sorte pour l’anniversairede la bataille de Trafalgar le 21 octobre 1897;c’était le huitième d’une série de courtsouvrages de littérature de gare du nom deShilling Garland éditée par Laurence Binyon.La collection connut un succès immédiatet lança la carrière de Newbolt du jour aulendemain. Quatre autres éditions parurentdans les quinze jours et, au total, il y en eutvingt-et-une avant que Newbolt publiât sonprochain recueil, The Island Race, en 189822 23CHSA 5043 BOOK.indd 22-23 21/8/06 10:24:57


(qui était en réalité une édition augmentéede Admirals All ). Peut-être reculerions-nousaujourd’hui face à bon nombre des sentimentspatriotiques exprimés par Newbolt, mais il neserait pas sincère, pour ne pas dire inexact, denier la conviction de ceux qui les partageaientdans les milieux politiques en fi n de périodevictorienne et au cours de la périodeédouardienne, et c’est cette corde que Newboltfi t vibrer avec une authentique ferveur. Maisen plus de cette ardeur patriotique, il y avaitchez Newbolt, comme chez W.E. Henley et chezKipling, une émotion lyrique parfois profonde,exprimée en un langage riche, habilementstructuré, qui lui gagna la faveur de Hardy,Bridges, Yeats, Sassoon et de la Mare. Deplus ses panoramas marins et ses imagesnavales, notamment celles de son troisièmerecueil, The Sailing of the Longships (1902),impressionnent encore et sont certes, enleur genre, parmi les plus belles de la poésieanglaise.Pour son poème “Drake’s Drum” dontla mise en musique ouvre Songs of theSea, Newbolt s’inspira du tambour revêtudes armes de Sir Francis Drake conservé àBuckland Abbey, résidence de la famille Drakedans le Devon, tambour dont on jouait lorsdes réceptions offi cielles. Dans sa galerie dehéros de la navigation, Newbolt expose lemythe de Drake dont le corps fut immergédans la baie de Nombre-de-Dios. Mais lehéros qui rêve sans cesse de Plymouth suitl’appel de son tambour et revient (d’unemanière véritablement arthurienne) sauverl’Angleterre qui se trouve dans une situationd’extrême nécessité. La mise en musiquedes trois couplets de Newbolt répartis enstrophes leur confère une allure de marchevigoureuse, la strophe fi nale dans la toniquemajeure étant à la fois plus ample et plusexploratoire sur le plan tonal. De même quecette ballade de Newbolt est devenue la pluscélèbre, la mélodie de Stanford est devenue laplus populaire, et elle l’est encore aujourd’hui.“Outward bound”, une réfl exion mélancoliquesur les adieux au port et à la Terre Mère, et unplaidoyer pour que demeure le souvenir, estun épanchement lyrique dans lequel Stanforddéploie son véritable talent dans l’art de lamélodie qui se structure et se développe àpartir de son propre matériau thématique.Et l’harmonie, tant par son ingéniosité quepar son registre, vient renforcer largement lecaractère méditatif de la mélodie. L’entréede la voix dans la troisième mesure (“DearEarth” / “Chère Terre”) le souligne quand, avecsa cadence de passage en fa mineur, elle vientsolennellement infi rmer la phrase initiale enla bémol. “Devon, O Devon, in wind and rain”(Devon, ô Devon, sous le vent et la pluie), unessai vocal vigoureux, commémore Drake,mais aussi la valeur des hommes du Devonen général et surtout la bravoure des troiscompagnies du Devonshire qui repoussèrentles Boers de Wagon Hill à un moment crucialdans la tentative de l’armée britannique desauver Ladysmith. La courageuse opérationde défense des combattants du Devon sedéroula sous un violent orage et des rideauxde pluie et de grêle vinrent leur faire obstacleen réduisant la visibilité. Cette opération debravoure est remémorée dans le troisièmecouplet et dans l’insolent refrain. L’empreintede Brahms est marquée dans “Homewardbound”, dans les premières mesuressurtout, où des citations (subconscientes)de son Premier Concerto pour piano sontperceptibles. Le développement très structurédu matériau thématique et la polyphoniede la partie vocale et de l’accompagnement(une interaction particulièrement manifestedans cette version orchestrale) attestentd’une approche plus symphonique; en outre,avec un souci d’intégration véritablementbrahmsien, le passage lumineux à la sustoniquebémolisée (la majeur) crée unaudacieux précédent eu égard au coloris tonaldu reste de la mélodie qui semble sans cessevouloir prendre de nouvelles orientationsharmoniques, riches et surprenantes. Le rythmevif du texte de la mélodie très populaire“The Old Superb” évoque les conditionsdéplorables du navire portant ce nom et deson équipage au terme de quatre années enmer; néanmoins, après avoir navigué jour etnuit avec détermination dans l’Atlantique, OldSuperb atteint Trafalgar à temps pour engagerle combat avec la fl otte française.Les Songs of the Fleet furent composéesà l’origine pour le Jubilee Congress of NavalArchitects, mais en raison du décès du roiÉdouard VII en 1910, les cérémonies furentreportées à 1911. Stanford décida alors decréer ces pièces au Leeds Festival de 1910 oùleur succès fut magistral. Conçues comme lasuite des Songs of the Sea, les cinq mélodiesde Songs of the Fleet inversent le schéma dela collection précédente et comportent troismélodies plus paisibles agrémentées de deuxautres plus animées, une structure qui, endépit de la fougue et de la ferveur patriotiquede “The Song of the Sou’Wester” et “The LittleAdmiral”, tend à donner au recueil une allureéminemment solennelle et plus introspective.C’est certes le cas de l’impressionnante visionde la “veille” des cuirassés d’escadre dans“Sailing at Dawn” (une superbe illustrationde l’inventivité du vocabulaire harmoniquede Stanford) et de la description de la fl otteimmobilisée de nuit dans “The Middle-Watch”qui ne s’élève guère au-delà du pianissimo.Mais la plus sombre de toutes les mélodies est“Fare Well” qui est à la fois comme l’apothéoseet l’oraison funèbre des deux séries demélodies. Stanford imprègne les coupletséminemment lyriques interprétés en solo etles refrains délicats chantés par le chœur,24 25CHSA 5043 BOOK.indd 24-25 21/8/06 10:24:57


d’une émotion et d’une gravité extrêmes quiannoncent la péroraison – prophétiquementévocatrice des grandes partitions de musiquede fi lm quelques décennies plus tard – quicommence par une citation majestueusede “The Old Superb” et atteint un climaximpressionnant avec la reprise du refrainde “Sailing at Dawn”. La mélodie se révélatrès populaire pendant la Première Guerremondiale, car les mots de Newbolt avaient àce moment une résonance particulièrementimmédiate. Stanford fut amené à en faire unarrangement pour piano solo, Fare Well: InMemoriam K. of K., en souvenir du décès deKitchener lors d’une mission diplomatique enRussie en 1916.© 2006 Jeremy DibbleTraduction: Marie-Françoise de MeeûsAprès avoir commencé le chant commechoriste à Ottawa au Canada, le barytoncanadien Gerald Finley a poursuivi saformation musicale en Grande-Bretagne auRoyal College of Music de Londres, au King’sCollege de Cambridge et au National OperaStudio, puis à New York auprès de ArmenBoyajian. Salué comme l’un des meilleurschanteurs et acteurs dramatiques de sagénération, il possède un répertoire très varié,et se produit dans les plus grands théâtreslyriques et salles de concert, recevant partoutles éloges de la critique. Sa collaborationavec des chefs éminents tels que NikolausHarnoncourt, Antonio Pappano et Sir SimonRattle constitue une part importante de sabrillante carrière. Bien que son répertoirelyrique se fonde sur les opéras de Mozartet Haendel, il est également le créateur denombreux rôles importants, notamment celuide J. Robert Oppenheimer dans Doctor Atomicde John Adams et celui de Harry Heegan dansThe Silver Tassie de Mark-Anthony Turnage.Son activité en concert et dans les studiosd’enregistrement est également prestigieuse:il a créé de nouvelles œuvres de Mark-Anthony Turnage, Kaija Saariaho et JulianPhilips; il se produit régulièrement en récitalavec le pianiste Julius Drake, et a enregistrépour Chandos le rôle titre dans The Pilgrim’sProgress de Vaughan Williams.Fondé en 1983, le BBC National Chorusof Wales est considéré comme l’un desmeilleurs chœurs mixtes du Royaume-Uni.Dirigé par Adrian Partington, l’ensembleest constitué de 120 membres bénévolesappartenant à toutes les catégories sociales,et possédant le goût de la musique et lapassion du chant. Le BBC National Chorusentretient une collaboration étroite avec leBBC National Orchestra of Wales avec lequelil s’est produit en concert dans des œuvrestelles que la Spring Symphony de Britten dansle cadre des BBC Proms de Londres sous ladirection de Richard Hickox, la Rhapsodiepour alto de Brahms, et la Messe militaire(Polní mše) de Martinu ° au St David’s Hall deCardiff. Parmi d’autres prestations fi gurentle War Requiem de Britten sous la directionde Leonard Slatkin avec le BBC SymphonyOrchestra et Chorus, A Child of Our Time deTippett, Hymn of Jesus de Holst, The MusicMakers d’Elgar, et un concert enregistrépour l’émission “Choirworks” de la BBCRadio 3. Son enregistrement pour Chandosde l’oratorio St Paul de Mendelssohn a étéacclamé par la critique.Le BBC National Orchestra of Wales joue unrôle important aussi bien comme orchestrenational qu’orchestre radiophonique.L’ensemble a grandi en stature ces dernièresannées sous la direction de son équipede chefs d’orchestre, en particulier de sonchef principal Richard Hickox. Outre unvaste répertoire, l’Orchestre s’est engagé àinterpréter la musique contemporaine, pourpreuve la nomination de Michael Berkeleyau poste de compositeur associé. Outreses concerts au St David’s Hall, sa base àCardiff, l’ensemble présente une série deconcerts au Brangwyn Hall à Swansea etfait de nombreuses tournées au Pays deGalles comme sur la scène internationale.Resound|Atsain, un secteur dynamiquede l’Orchestre se consacrant aux projetséducatifs et communautaires, étend le travailde l’Orchestre bien au-delà des limites de lasalle de concert jusque dans les écoles, surles lieux de travail et dans la communauté.Le BBC National Orchestra of Wales a produitune discographie variée et travaille à l’heureactuelle pour deux projets Chandos, à savoirl’enregistrement de l’œuvre intégrale pourorchestre de Frank Bridge, et de Sir LennoxBerkeley et Michael Berkeley.L’un des chefs d’orchestre les plus douéset les plus complets de Grande-Bretagne,Richard Hickox CBE est directeur musicald’Opera Australia et depuis 2000 chefprincipal du BBC National Orchestra of Walesdont il deviendra en 2006 chef honoraire.Il est directeur musical du City of LondonSinfonia qu’il fonda en 1971. Il est égalementchef invité associé du London SymphonyOrchestra, chef honoraire du NorthernSinfonia et co-fondateur de CollegiumMusicum 90.Il dirige régulièrement les plus grandsorchestres du Royaume-Uni et a souventparticipé aux Proms de la BBC ainsi qu’auxfestivals d’Aldeburgh, de Bath et deCheltenham entre autres. Avec le LondonSymphony Orchestra, il a dirigé au BarbicanCentre à Londres plusieurs mises enscène partielles d’opéras dont Billy Budd,26 27CHSA 5043 BOOK.indd 26-27 21/8/06 10:24:58


Hänsel und Gretel et Salome. À la tête duBournemouth Symphony Orchestra, il a donnéla première intégrale des symphonies deVaughan Williams à Londres. Dans le cadre deson association avec le Philharmonia Orchestra,il a dirigé des festivals d’Elgar, de Walton etde Britten dans des salles du South Bank àLondres et une mise en scène partielle deGloriana au Festival d’Aldeburgh.Outre ses activités avec l’Opéra de Sydney,il a récemment travaillé entre autres avecle Royal Opera de Covent Garden, l’EnglishNational Opera, l’Opéra d’état de Vienne et leWashington Opera. Il a été invité à diriger desorchestres de renom mondial tels le PittsburghSymphony Orchestra, l’Orchestre de Paris etl’Orchestre symphonique de la Radio bavaroiseet il se produira bientôt à la tête du New YorkPhilharmonic.Connaissant un succès phénoménalen studio, il a réalisé plus de 280enregistrements, dont dernièrement des cyclesd’œuvres orchestrales de Sir Lennox etMichael Berkeley et de Frank Bridge avecle BBC National Orchestra of Wales, lessymphonies de Vaughan Williams avec leLondon Symphony Orchestra ainsi qu’unesérie d’opéras de Britten avec le City ofLondon Sinfonia. Il a reçu un Grammy (pourPeter Grimes) et cinq Gramophone Awards.Richard Hickox s’est vu décerner le titrede Commander of the Order of the BritishEmpire (CBE) par la Reine en 2002 et areçu de nombreuses autres prix, dont deuxMusic Awards de la Royal PhilharmonicSociety, le tout premier Sir Charles GrovesAward, l’Evening Standard Opera Award etl’Association of British Orchestras Award.Greg BarrettRichard Hickox28CHSA 5043 BOOK.indd 28-29 21/8/06 10:24:58


Songs of the Fleet1I. Sailing at DawnOne by one the pale stars die before theday now.One by one the great ships are stirringfrom their sleep,Cables all are rumbling anchors all aweighnow,Now the fl eet’s a fl eet again, glidingtowards the deep.Now the fl eet’s a fl eet again, bound uponthe old ways,Splendour of the past comes shining in thespray;Admirals of old time bring us on the boldwaves!Souls of all the sea-dogs lead the linetoday.Far away behind us town and tower aredwindling,Home becomes a fair dream faded longago;Infi nitely glorious the height of heav’n iskindling,Infi nitely desolate the shoreless sea below.Now the fl eet’s a fl eet again, bound uponthe old ways,Splendour of the past comes shining in thespray;Admirals of old time bring us on the boldwaves!Souls of all the sea-dogs lead the linetoday.Once again with proud hearts we make theold surrender,Once again with high hearts serve the ageto be,Not for us the warm life of Earth, secureand tender,Our’s th’ eternal wandering and warfare ofthe sea.Now the fl eet’s a fl eet again, bound uponthe old ways,Splendour of the past comes shining in thespray;Admirals of old time bring us on the boldwaves!Souls of all the sea-dogs lead the linetoday.2II. The Song of the Sou’WesterThe sun was lost in a leaden skyAnd the shore lay under our lee;When a great Sou’Wester hurricane highCame rollicking up the sea.He played with the fl eet as a boy withboatsTill out for the Downs we ran,And he laughed with the roar of athousand throatsAt the militant ways of man.I am the enemy most of might,The other be who you please!Gunner and guns may all be right,Flags a-fl ying and armour tight,But I am the fellow you’ve fi rst to fi ght,The giant that swings the seas.A dozen of middies were down belowChasing the X they love,While the table curtseyed long and slow,And the lamps were giddy above.The lesson was all of a ship and a shot,And some of it may have been true,But the word they heard and never forgotWas the word of the wind that blew.I am the enemy most of might,The other be who you please!Gunner and guns may all be right,Flags a-fl ying and armour tight,But I am the fellow you’ve fi rst to fi ght,The giant that swings the seas.The middy with luck is a captain soon,With luck he may hear one dayHis own big guns a-humming the tune:‘I was in Trafalgar’s Bay.’But wherever he goes with friends or foes,And whatever may there befall,He’ll hear for ever a voice he knowsFor ever defying them all.I am the enemy most of might,The other be who you please!Gunner and guns may all be right,Flags a-fl ying and armour tight,But I am the fellow you’ve fi rst to fi ght,The giant that swings the seas.3III. The Middle-WatchIn a blue dusk the ship a-sternUplifts her slender spars,With golden lights that seem to burnAmong the silver stars.Like fl eets along a cloudy shoreThe constellations creep,Like planets on the ocean fl oorOur silent course we keep.And over the endless plain,Out of the night forlorn,Rises a faint refrain,A song of the day to be born.Watch, O watch, till ye fi nd againLife and the land of morn.30 31CHSA 5043 BOOK.indd 30-31 21/8/06 10:24:59


From a dim West to a dark EastOur lines unwavering head,As if their motion long had ceasedAnd Time itself were dead.Vainly we watch the deep below,Vainly the void above,They died a thousand years ago,Life and the land we love.But over the endless plain,Out of the night forlorn,Rises a faint refrain,A song of the day to be born.Watch, O watch, till ye fi nd againLife and the land of morn.4IV. The Little AdmiralStand by to reckon up your battleships,Ten, twenty, thirty there they go.Brag about your cruisers like Leviathans,A thousand men apiece down below.But here’s just one little Admiral,We’re all of us his brothers and his sons,And he’s worth, oh he’s worth, at the veryleast,Double all your tons and all your guns.Stand by to reckon up your battleships,Ten, twenty, thirty there they go.Brag about your cruisers like Leviathans,A thousand men apiece down below.See them on the fore-bridge signallingA score of men a-hauling hand to hand,And the whole fl eet fl ying like the wildgeese,Moved by some mysterious command.Where’s the mighty will that shows the wayto them,The mind that sees ahead so quick andclear?He’s there, Sir, walking all alone there,The little man whose voice you neverhear.Stand by to reckon up your battleships,Ten, twenty, thirty there they go.Brag about your cruisers like Leviathans,A thousand men apiece down below.There are queer things that only come tosailormen,They’re true, but they’re neverunderstood;And I know one thing about the Admiral,That I can’t tell rightly as I should.I’ve been with him when hope sankunder us,He hardly seemed a mortal like the rest.I could swear that he had stars upon hisuniform,And one sleeve pinned across hisbreast.Stand by to reckon up your battleships,Ten, twenty, thirty there they go.Brag about your cruisers like Leviathans,A thousand men apiece down below.Some day we’re bound to sight the enemy,He’s coming, tho’ he hasn’t yet a name.Keel to keel and gun to gun he’llchallenge usTo meet him at the Great Armada game.None knows what may be the end of it,But we’ll all give our bodies and oursoulsTo see the little Admiral a-playing him,A rubber of the old long Bowls.Stand by to reckon up your battleships,Ten, twenty, thirty there they go.Brag about your cruisers like Leviathans,A thousand men apiece down below.5V. Fare WellMother, with unbowed headHear thou across the seaThe farewell of the dead,The dead who died for thee.Greet them again with tender words andgrave,For, saving thee, themselves they couldnot save.To keep the house unharmed,their fathers built so fair,Deeming endurance armedBetter than brute despair.They found the secret of the word thatsaith,‘Service is sweet, for all true life is death.’So greet thou well thy deadAcross the homeless sea,And be thou comfortedBecause they died for thee.Far off they served, but now their deed isdone.For ever more their life and thine are one.Sir Henry Newbolt (1862 –1938)The Revenge: A Ballad of the FleetI6At Flores in the Azores Sir Richard Grenvillelay,And a pinnace, like a fl utter’d bird, camefl ying from far away:‘Spanish ships of war at sea! we havesighted fi fty-three!’Then sware Lord Thomas Howard: ‘’ForeGod I am no coward;32 33CHSA 5043 BOOK.indd 32-33 21/8/06 10:25:00


But I cannot meet them here, for my shipsare out of gear,And the half my men are sick. I must fl y,but follow quick.We are six ships of the line; can we fi ghtwith fi fty-three?’IIThen spake Sir Richard Grenville: ‘I knowyou are no coward;You fl y them for a moment to fi ght withthem again.But I’ve ninety men and more that are lyingsick ashore.I should count myself the coward if I leftthem, my Lord Howard,To these Inquisition dogs and thedevildoms of Spain.’IIISo Lord Howard pass’d away with fi veships of war that day,and he melted like a cloud in the silentsummer heav’n;But Sir Richard bore in hand all his sickmen from the landVery carefully and slow,Men of Bideford in Devon,And we laid them on the ballast downbelow;For we brought them all aboard,And they blest him in their pain, that theywere not left to Spain,To the thumbscrew and the stake, for theglory of the Lord.IV7He had only a hundred seamen to work theship and to fi ght,And he sailed away from Flores till theSpaniard came in sight,With his huge sea-castles heaving upon theweather bow.‘Shall we fi ght or shall we fl y?Good Sir Richard, tell us now,For to fi ght is but to die!There’ll be little of us left by the time thissun be set.’And Sir Richard said again: ‘We be all goodEnglish men.Let us bang these dogs of Seville, thechildren of the devil,For I never turn’d my back upon Don ordevil yet.’V8Sir Richard spoke and he laugh’d, and weroar’d a hurrah, and soThe little Revenge ran on sheer into theheart of the foe,With her hundred fi ghters on deck, and herninety sick below;For half of their fl eet to the right, and halfto the left were seen,And the little Revenge ran on thro’ the longsea-lane between.VIThousands of their soldiers look’d downfrom their decks and laugh’d,Thousands of their seamen made mock atthe mad little craftRunning on and on, till delay’dBy the mountain-like San Philip that, offi fteen hundred tons,And up-shadowing high above us with heryawning tiers of guns,Took the breath from our sails, and westay’d.VIIAnd while now the great San Philip hungabove us like a cloudWhence the thunderbolt will fallLong and loud,Four galleons drew awayFrom the Spanish fl eet that day,And two upon the larboard and two uponthe starboard lay,And the battle-thunder broke fromthem all.VIIIBut anon the great San Philip, shebethought herself and went,Having that within her womb that had lefther ill content;And the rest they came aboard us, andthey fought us hand to hand,For a dozen times they came with theirpikes and musqueteers,And a dozen times we shook ’em off as adog that shakes his earsWhen he leaps from the water to the land.IXAnd the sun went down, and the starscame out far over the summer sea,But never a moment ceased the fi ght ofthe one and the fi fty-three.Ship after ship, the whole night long, theirhigh-built galleons came;Ship after ship, the whole night long, withher battle-thunder and fl ame;Ship after ship, the whole night long, drewback with her dead and her shame.For some were sunk, and many wereshatter’d, and so could fi ght us nomore –God of battles, was ever a battle like this inthe world before?34 35CHSA 5043 BOOK.indd 34-35 21/8/06 10:25:00


XFor he said: ‘Fight on! fi ght on!’Tho’ his vessel was all but a wreck;And it chanced that, when half of the shortsummer night was gone,With a grisly wound to be dress’d he hadleft the deck,But a bullet struck him that was dressing itsuddenly dead,And himself he was wounded again in theside and the head,And he said: ‘Fight on! fi ght on!’XI9And the night went down, and the sunsmiled out far over the summer sea,And the Spanish fl eet with broken sides layround us all in a ring;But they dared not touch us again, for theyfear’d that we still could sting,So they watch’d what the end would be.And we had not fought them in vain,But in perilous plight were we,Seeing forty of our poor hundred wereslain,And half of the rest of us maim’d for lifeIn the crash of the cannonades and thedesperate strife;And the sick men down in the hold weremost of them stark and cold,And the pikes were all broken or bent, andthe powder was all of it spent,And the masts and the rigging werehanging over the side;But Sir Richard cried in his English pride:‘We have fought such a fi ght for a day anda nightAs may never be fought again!We have won great glory, my men!And a day less or moreAt sea or ashore,We die – does it matter when?Sink me the ship, Master Gunner – sink her,split her in twain!Fall into the hands of God, not into thehands of Spain!’XIIAnd the gunner said: ‘Ay, ay,’ but theseamen made reply:‘We have children, we have wives,And the Lord hath spared our lives.We will make the Spaniard promise, if weyield, to let us go;We shall live to fi ght again and to strikeanother blow.’And the lion there lay dying, and theyyielded to the foe.XIII10And the stately Spanish men to theirfl agship bore him then,Where they laid him by the mast, oldSir Richard caught at last,And they praised him to his face with theircourtly foreign grace;But he rose upon their decks, and he cried:‘I have fought for Queen and Faith like avaliant man and true;I have only done my duty as a man isbound to do;With a joyful spirit I Sir Richard Grenvilledie!’And he fell upon their decks, and he died.XIVAnd they stared at the dead that had beenso valiant and true,And had holden the power and glory ofSpain so cheapThat he dared her with one little ship andhis English few;Was he devil or man? He was devil foraught they knew,11But they sank his body with honour downinto the deep,And they mann’d the Revenge with aswarthier alien crew,And away she sail’d with her loss andlong’d for her own;When a wind from the lands they hadruin’d awoke from sleep,And the water began to heave and theweather to moan,And or ever that evening ended a greatgale blew,And a wave like the wave that is raised byan earthquake grew,Till it smote on their hulls and their sailsand their masts and their fl ags,And the whole sea plunged and fell on theshot-shatter’d navy of Spain,And the little Revenge herself went downby the island cragsTo be lost evermore in the main.Songs of the SeaAlfred Lord Tennyson (1809 – 1892)121. Drake’s DrumDrake, he’s in his hammock and a thousandmile away,(Captain, art thou sleeping there below?)Slung atween the round shot in NombreDios Bay,And dreaming all the time of PlymouthHoe.Yonder lumes the Island, yonder lie theships,With sailor lads a-dancing heel-an’-toe,36 37CHSA 5043 BOOK.indd 36-37 21/8/06 10:25:00


And the shore-lights fl ashing, and thenight-tide dashing,He sees it all so plainly as he saw it longago.Drake, he was a Devon man, and ruled theDevon seas,(Captain, art thou sleeping there below?)Roving tho’ his death fell, he went withheart at ease,And dreaming all the time of PlymouthHoe.‘Take my drum to England, hang it by theshore,Strike it when your powder’s runninglow;If the Dons sight Devon, I’ll quit the portof Heaven,And drum them up the Channel as wedrummed them long ago.’Drake, he’s in his hammock till the greatArmada’s come,(Captain, art thou sleeping there below?)Slung atween the round shot, list’ning forthe drum,And dreaming all the time of PlymouthHoe.Call him on the deep sea, call him up theSound,Call him when ye sail to meet the foe;Where the old trade’s plying and the oldfl ag fl ying,They shall fi nd him ware and waking, asthey found him long ago!132. Outward boundDear Earth, near Earth, the clay that madeus men,The land we sowed,The hearth that glowed,O Mother, must we bid farewell tothee?Fast dawns the last dawn, and what shallcomfort thenThe lonely hearts that roam the outersea?Gray wakes the daybreak, the shiv’ring sailsare set,To misty deepsThe channel sweeps,O Mother, think on us who think onthee!Earth-home, birth-home, with loveremember yetThe sons in exile on th’ eternal sea.143. Devon, O Devon, in wind and rainDrake, in the North Sea grimly prowling,Treading his dear Revenge’s deck,Watch’d, with the sea-dogs round himgrowling,Galleons drifting wreck by wreck.‘Fetter and Faith for England’s neck,Faggot and Father, Saint and chain,Yonder the Devil and all go howling,Devon, O Devon, in wind and rain!’Drake at the last, off Nombre lying,Knowing the night that toward himcrept,Gave to the sea-dogs round him cryingThis for a sign before he slept:‘Pride of the West! What Devon hathkeptDevon shall keep on tide or main;Call to the storm and drive them fl ying,Devon, O Devon, in wind and rain!’Valour of England gaunt and whitening,Far in a Southland brought to bay,Locked in a death-grip all day tight’ning,Waited the end in twilight gray.Battle and storm and the sea-dog’s way!Drake from his long rest turn’d again,Vict’ry lit thy steel with lightning,Devon, O Devon, in wind and rain!154. Homeward boundAfter long lab’ring in the windy ways,On smooth and shining tidesSwiftly the great ship glides,Her storms forgot, her weary watchespast;Northward she glides and thro’ th’enchanted hazeFaint on the verge her far hopedawns at last.The phantom skyline of a shadowy down,Whose pale white cliffs below,Thro’ sunny mist a-glow,Like noonday ghosts of summermoonshine, gleam –Soft as old sorrow, bright as old renown,There lies the home of all our mortaldream.165. The Old SuperbThe wind was rising easterly, the morningsky was blue,The Straits before us open’d wide andfree;We look’d towards the Admiral, where highthe Peter fl ew,And all our hearts were dancing like thesea.The French are gone to Martinique withfour-and-twenty sail,The ‘Old Superb’ is old and foul andslow;But the French are gone to Martinique, andNelson’s on the trail,And where he goes the ‘Old Superb’must go.38 39CHSA 5043 BOOK.indd 38-39 21/8/06 10:25:01


So Westward ho! for Trinidad, andEastward ho! for Spain,And ‘Ship ahoy!’ a hundred times a day;Round the world, if need be, and roundthe world againWith a lame duck lagging, lagging allthe way.The ‘Old Superb’ was barnacled and greenas grass below,Her sticks were only fi t for stirring grog;The pride of all her midshipmen was silentlong ago,And long ago they ceased to heave thelog,Four years out from home she was, andne’er a week in port,And nothing save the guns aboard herbright;But Captain Keats he knew the game, andswore to share the sport,For he never yet came in too late tofi ght.So Westward ho! for Trinidad, andEastward ho! for Spain,And ‘Ship ahoy!’ a hundred times a day;Round the world, if need be, and roundthe world againWith a lame duck lagging, lagging allthe way.‘Now up, my lads,’ the Captain cried, ‘forsure the case were hardIf longest out were fi rst to fall behind;Aloft, aloft with studding sails, and lashthem on the yard,For night and day the trades are drivingblind.’So all day long and all day long behind thefl eet we crept,And how we fretted none but Nelsonguessed;But ev’ry night the ‘Old Superb’ she sail’dwhen others slept,Till we ran the French to earth with allthe rest.O ’twas Westward ho! for Trinidad, andEastward ho! for Spain,And ‘Ship ahoy!’ a hundred times a day;Round the world, if need be, and roundthe world againWith a lame duck a-lagging, lagging allthe way!Sir Henry John NewboltAlso availableWaltonChristopher ColumbusHamlet and OpheliaCHSA 50344041CHSA 5043 BOOK.indd 40-41 21/8/06 10:25:01


You can now purchase Chandos CDs online at our website: www.chandos.netAny requests to license tracks from this CD or any other Chandos discs should be made direct tothe Copyright Administrator, Chandos Records Ltd, at the address below.Chandos Records Ltd, Chandos House, 1 Commerce Park, Commerce Way, Colchester,Essex CO2 8HX, UK. E-mail: enquiries@chandos.netTelephone: + 44 (0)1206 225 200 Fax: + 44 (0)1206 225 201Sim Canetty-ClarkeSuper Audio Compact Disc (SA-CD) and Direct Stream Digital Recording (DSD)DSD records music as a high-resolution digital signal which reproduces the original analoguewaveform very accurately and thus the music with maximum fi delity. In DSD format the frequencyresponse is expanded to 100 kHz, with a dynamic range of 120 dB over the audible rangecompared with conventional CD which has a frequency response to 20 kHz and a dynamic rangeof 96 dB.A Hybrid SA-CD is made up of two separate layers, one carries the normal CD informationand the other carries the SA-CD information. This hybrid SA-CD can be played on standard CDplayers, but will only play normal stereo. It can also be played on an SA-CD player reproducingthe stereo or multi-channel DSD layer as appropriate.Recording producer Brian CouzensSound engineer Ralph CouzensAssistant engineer Michael CommonEditor Rachel SmithA & R administrator Charissa DebnamRecording venue Brangwyn Hall, Swansea; 6–8 July 2005Front cover Battle of Trafalgar (1805) by Louis Philippe Crepin (1772–1851)/Musée de la marine,Paris/The Bridgeman Art LibraryBack cover Photograph of Richard Hickox by Greg BarrettDesign and typesetting Cassidy Rayne CreativeBooklet editor Finn S. Gundersenp 2006 Chandos Records Ltd© 2006 Chandos Records LtdChandos Records Ltd, Colchester, Essex CO2 8HX, EnglandPrinted in the EUGerald Finley42CHSA 5043 BOOK.indd 42-43 21/8/06 10:25:02

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