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NicoHe

Ausgabe 026 Nordeifel - Juni 2015kostenloszum MitnehmenEifelHeimbach:Kleinste Stadt ganz großHerzrasen beim Thriller einesAachener FilmprojektesHarfenbau Made imMonschauer LandDas Lokalmagazin für Monschau, Roetgen, Simmerath,Nideggen, Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Umgebung


EditorialLiebe Leserinnen und Leser,Die Eifel putzt sich für denSommer fein heraus. Ein eindrucksvollesBeispiel dafür,präsentierte kürzlich dieStadt Heimbach mit ihrem Stadtfest.Einen Ruck, ein Gefühl von Aufbruch,konnten die Initiatoren und die vielenhelfenden Hände mit den vielen Ständen,Attraktionen und Rahmenveranstaltungenan die tausenden Besucher weiterreichen.Nach der LAGA ist vor der LAGA.Nein, aber im Ernst: Die Verantwortlichenzeigen mit ihrem Konzept, dass dievielen schöne Momente der LAGAnicht spurlos in der Versenkung verschwinden müssen, sondern durch vieleattraktive Veranstaltungen lebendig gehalten werden und laden zu einemFest mit Schlemmen, Musik und Feuerwerk ein. Mit der Gründung desFördervereins Vennland zeigen die Gründer ein beeindruckendes Beispiel fürVölkerfreundschaft und –verständigung, rund um das Schmugglerdenkmalin Mützenich. Die Stadt Kreuzau wird in Kürze wieder Treffpunkt nicht nurfür Menschen, die gerne Fisch essen, sondern lockt auch mit sehenswertemKunsthandwerk. Die örtlichen Geschäfte zeigen am verkaufsoffenen Sonntagihre ganze Bandbreite und Vielfalt.EifelDer Filmemacher Günter Moll konnte seinen Lebenstraum von einem abendfüllendenSpielfilm realisieren. In einem Zeitraum von fast drei Jahren setzte er denPlot eines atemberaubenden Thrillers um. Zusammen mit seinem Team fieberter nun der Premiere im Aachener Apollo-Kino entgegen. Wussten Sie, dass inKalterherberg Harfen gebaut werden? Wir auch nicht, und gingen deshalb derGeschichte nach. Archi Bechlenberg legte mit seinem Bildband „Streifzügedurchs östliche Belgien“ einen „Reiseführer“ der besonderen Art vor. Denmöchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Auch was die Eifel mit der DeutschenGesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zu tun hat, oder wie Jean-LouisGlineur aus Dedenborn dazu kam, ein Krimi-Hörspiel zu schreiben, verraten wirIhnen. Gleich zweimal stoßen Sie in der Ihnen vorliegenden Ausgabe auf dieSelige Christina von Stommeln: Als historische und verehrte Kirchenfrau und– ganz lebendig – im Christinenstift Nideggen, das durch eine ganz besondereFotoausstellung auf sich aufmerksam macht.In unserer Rubrik „Kurz und Gut“ erfahren Sie alles Wissenswerte über das, wassich sonst noch so im Monat Juni in unserer Region tut.Wir wünschen Ihnen wieder viel Vergnügen bei der Lektüre unserer Berichteund inspirierende Anregungen.Herzliche GrüßeBert van Londen (Chefredakteur Eifel)peugeot.dePEUGEOT KOMPLETTPREIS-ANGEBOTEALLZEIT SICHERUNTERWEGSPEUGEOT WARTUNGMit allen vorgeschriebenen Kontrollenund PEUGEOT Langzeitmobilität.PEUGEOT ORIGINALGEPRÜFTE QUALITÄTT EIL E U N DZ U B E H Ö Rab 79€ ** Komplettpreis inkl. MwSt. für viele PEUGEOT Modelle inkl. aller vorgeschriebenen Kontrollenund PEUGEOT Langzeitmobilität. Über das entsprechende Komplettpreis- Angebot für IhrenPEUGEOT informieren wir Sie gerne.IHR PEUGEOT SERVICEMIT UNS KOMMEN SIE EINFACH WEITER!Autohaus Müllejans GmbH52385 Nideggen-Schmidt · Heimbacher Straße 17 ·Tel.: 02474/93010www.peugeot-muellejans.de2


EifelInhaltsverzeichnisTitelseite: Rursee bei Schwammenauel .......... 1Editorial ................................... 2Inhaltsverzeichnis & Impressum. .............. 3Heimbach: Kleinste Stadt ganz groß. ........... 4Gartenschaupark:Schlemmen mit Musik und Feuerwerk .......... 5Gründung des Fördervereins Vennland ......... 6Fischmarkt in Kreuzau ........................ 7Herzrasen beim Thriller einesAachener Filmprojektes . .................... 8-9Harfenbau Made im Monschauer Land. .........10FTB-Adventures. ............................ 11Streifzüge durchs östliche Belgien. ............ 12The Hair ................................... 13Deutsche Gesellschaftzur Rettung Schiffbrüchiger. ............... 14-15Jean-Louis Glineur. ..........................16STAWAG ................................... 17Selige Christina von Stommeln. ............... 18Landgasthof Stupp ..........................19Bilder, die Licht ins Dunkel bringen. ........... 20Kurz und gut. ............................ 21-2250 Jahre Druckerei Mainz. ................... 23Proxy .................................... 24ImpressumErscheinungsweise: monatlich, jeweils ab der 2. MonatswocheAuflage: 6.000 StückVerteilung: Kostenlose Verteilung über Auslegestellen Raum Monschau,Roetgen, Simmerath, Nideggen, Heimbach, Kreuzau, Hürtgenwald und Umgebung.(in Geschäften und öffentlichen Gebäuden, sowie Banken und Sparkassen).Redaktions- und Anzeigenschluss: um den 30. eines jeden MonatsHerausgeber und V.i.S.d.P.:Euregio Marketing UGHartmut HermannsMarc André MainzSüsterfeldstraße 83, 52072 AachenMail: hh@euregio-aktuell.euWeb: www.euregio-aktuell.euwww.euregio-marketing.comChefredakteur Eifel: Bert van LondenRedaktion & Anzeigenleitung:Froitscheidter Str. 94, 52385 NideggenTel.: 02474-998665, Mobil: 0171-5760915info@agentur-wortundbild.deRedaktionelle Mitarbeit:Beate Weiler-Pranter [bwp], Petra Grebe (pg), Jeanne Kohnemann [jk),Manfred Schmitz [ms], Loreena van Londen (lvl), Heinz Bücker [hb]Mediaberater: Peter Nießen, Tel. 02473- 929730, Mobil 0175- 916 7728Fotografie & Copyright: by Bert van Londen, agentur Wort und BildLayout/ Gestaltung: Euregio Marketing UGDruck: Druck & Verlagshaus Mainz GmbH Aachenwww.druckservice-aachen.de3


EifelTausende Besucher kamen zum Stadtfest in Heimbach.Heimbach: Kleinste Stadt ganz großHeimbach.Die kleinste Stadt in Nordrhein-Westfalenist zurzeit in aller Munde. Kaum istdas gelungene Stadtfest am vergangenenWochenende mit tausendenBesuchern über die Bühne gegangen, locken neue,kulturelle Highlights. Unter der Leitung von LarsVogt konzertieren bis zum 14. Juni weltberühmteMusiker im Heimbacher Jugendstil-Kraftwerk.Das Kammermusikfestival „Spannungen“ ist füralle beteiligten Musiker mittlerweile zu einer Art„Familientreffen“ geworden. Rund um den Globusverzichten viele Vollblutmusiker auf hohe Gagen undAuftritte in renommierten Festspielhäusern – stattdessenversammeln sie sich lieber im „schönstenJugendstil-Kraftwerk der Welt“…Öffentliche Proben sind ein wichtiger Bestandteil desHeimbacher Musikfestes, dessen mitgeschnitteneKonzerte im Deutschlandfunk weltweit übertragenwerden. Da die kostenlosen Probentermine im„Haus Schönblick“ meist aber erst kurzfristiganberaumt werden, sollten sich Musikfreunde aufder Internetseite www.spannungen.de oder direktvor Ort im Festival-Hotel „Klostermühle“ und amJugendstil-Kraftwerk informieren. Hier werden dieProbentermine per Aushang bekannt gegeben.Kunst zum Anfassen ist ab dem 13. Juni inHeimbach live zu erleben. Auf einem knapp zweiKilometer langen Rundweg Über Rur entstehenan sechs Stationen in freier NaturlandschaftSkulpturen, Plastiken und Installationen. „Kunstim Busch“ lautet der Titel dieser ungewöhnlichenAktion, bei der sich die Künstler – Andreas Finke,Holger Hagedorn, Martin Kleppe, Dorissa Lem, PeterNettesheim und Monika Otto – inhaltlich, materiellund formal mit dem Thema „Mensch und Natur“auseinandersetzen. Während der öffentlichenSchaffensphase können Besucher bis zum 27. Juniden Künstlern über die Schulter schauen und inderen Freiluft-Ateliers miterleben, wie Kunstwerkeaus Holz, Stahl oder modellierbarem Textilbetonentstehen. Ein spannendes Kunstabenteuer, in dasWasser, Fels, Wald und Flur einbezogen werden.Bei diesem kreativen Prozess sind auch die Schülerdes Kreuzauer Gymnasiums beteiligt, das sichdurch seine ungewöhnlichen Kunstaktionen einAlleinstellungsmerkmal in der Region geschaffenhat. Eröffnet wird die „Kunst im Busch“-Aktion am13. Juni, 11.00 Uhr, auf dem Parkplatz Über Rur.Selbst im übertragenen Sinn ist Heimbachmomentan in aller Munde, denn mittlerweilegibt es das Heimbacher Bier, das bislang nur imResort Eifeler Tor frisch gezapft wurde, erstmalsals Flaschenabfüllung. Und unverkennbar prangtauf der glasklaren Flasche das HeimbacherStadtwappen.(bwp)4


EifelSie präsentierten das Programm der künstlerischen Schlemmermeile: Thomas Hellingrath (LAGA), Ulf Hürtgen (Beigeordneter Stadt Zülpich), Christoph M. Hartmann (LAGA),Armin Borkenhagen (Veranstalter), Charli Wolf (Heino-Double), Jimmy Arconada (Sänger), Carina Amati (Sängerin). Foto: Laga Zülpich 2014 GmbHGartenschaupark -Schlemmen mit Musik und FeuerwerkZülpich.Bunte Festivals und tolle Partys auf dreiBühnen, mitreißende Auftritte von namhaftenKünstlern, ein großes Feuerwerkund kulinarische Spezialitäten anzahlreichen Ständen – das ist die „MusikalischeSchlemmermeile“, in die sich der Gartenschauparkvom 29. Juli bis 2. August verwandeln wird. Unterdem Motto „Die Welt steht Kopf“ gibt es eineFestivalmeile mit Auftritten von den berühmten„Les Humphries Singers“, dem niederländischenReggae-König Jimmy Arconada, den rheinischenMusikgrößen „Die Räuber“ und „Die Micky BrühlBand“, der Schlagersängerin Carina Maria Amatiund vielen mehr. An allen Festivaltagen könnendie Besucher an vielen Ständen nach Herzenslustschlemmen: Flammlachs und Flammkuchen,Spezialitäten aus Tirol, fluffige Crêpes, auch köstlicheBaguettes, aber auch Thüringer Wurst undBelgische Pommes Frites.Veranstalter der „Musikalischen Schlemmermeile“ist Armin Borkenhagen. „Wir freuen uns sehr aufdieses großartige Festival im sommerlich mediterranenAmbiente des Gartenschauparks Zülpich. Für unsereBesucher sind diese fünf Veranstaltungstage ein tollesHighlight, das es in dieser Region bisher noch nichtgab“, sagt Christoph M. Hartmann, Geschäftsführerder Landesgartenschau Zülpich 2014 GmbH.Entlang der Wege werden die Spezialitäten- undVerkaufsstände zum Shoppen und Schlemmeneinladen. „Namhafte Künstler und Gaukler ausdem In- und Ausland werden die Besucher an denBühnenstandorten an der Römerbastion, auf dergroßen Spielwiese und auf der Sparkassen-Seebühnemit ihren Darbietungen begeistern. Wir freuen unssehr darauf, mit den Besuchern fünf tolle Festivaltagezu erleben“, erläutert Armin Borkenhagen.An vier der fünf Veranstaltungstage muss kein zusätzlichesTicket erworben, sondern lediglich der normaleEintritt für den Gartenschaupark Zülpich entrichtetwerden. Für das „Kölsche Musik- und Schlagerfestival“am Samstag, 1. August 2015, mit den „Les HumphriesSingers“, mit den Räubern, der Micky Brühl Band, mitColör und Klüngelköpp, mit den Alpin Schlawinernund vielen weiteren Musikern aus dem In- undAusland und einem großen Abschlussfeuerwerk isteine zusätzliche Eintrittskarte nötig. Der Tageseintrittfür Erwachsene kostet an diesem Tag 18 Euro, Kinderund Jugendliche im Alter von drei bis einschließlich17 Jahren zahlen 8,50 Euro. Kinder bis einschließlichzwei Jahren sowie Begleitpersonen von Menschenmit Behinderung mit H und/oder B im Ausweis habenfreien Eintritt. Dauerkartenbesitzer erhalten auf dasTicket zum 1. August für Erwachsene sechs EuroRabatt und einen Nachlass auf das Ticket für Kinderund Jugendliche von 3,50 Euro.Die Tickets für das „Kölsche Musik- undSchlagerfestival“ sind ab sofort an der Kasse desGartenschauparks Zülpich sowie über Kölnticket unddessen angeschlossene Vorverkaufsstellen erhältlich.Die ermäßigten Tickets für Dauerkartenbesitzer könnenausschließlich an der Kasse des GartenschauparksZülpich erworben werden. Die Kasse ist Montag bisSamstag von 11.00 bis 16.00 Uhr sowie an Sonn- undFeiertagen von 10.00 bis 17.00 Uhr besetzt.Das genaue Programm gibt es unterhttp://www.laga2014.de/beachfestival0.html(pg)5


EifelDer deutsch-belgische „Förderverein Vennland, Mützenich, Ternell“ hat gleich nach seiner Gründung die Arbeit aufgenommen. Unter Leitung vonJacqueline Huppertz (dritte von rechts) machen sich die Mitglieder an eine umfangreiche Programmgestaltung des Schmugglerfestes. Foto: Manfred SchmitzVölkerfreundschaft rund um dasSchmugglerdenkmal in MützenichGründung des Fördervereins VennlandEuregio//Mützenich.Europamüdigkeit? Keine Chance für den Zeitgeist, im FreundeskreisNordeifeler Bürger/innen und deren Nachbarn in derDeutschsprachigen Gemeinschaft des Königreichs Belgien zu grassieren!Im Gegenteil! Dem euregionalen Gedanken in Theorie undPraxis als Herzensangelegenheit verpflichtet, zeigten sie sich hellwach undgründeten auf Anregung der Mützenicher Ortsvorsteherin Jacqueline Huppertzvergangenen Mittwoch im Naturzentrum Haus Ternell den „FördervereinVennland Mützenich-Ternell“. Zur konstituierenden Sitzung hieß InitiatorinHuppertz erklärte Kandidaten eines kompetent-engagierten Arbeitskreisesmit recht anspruchsvollen Satzungszielen willkommen. Ihrer der großenEuropaidee im kleinen Land ohne Grenzen verschriebenen Runde gehören,neben der Ortsvorsteherin, infolge spontan erklärter Mitgliedschaft an: derParlamentspräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen, Karl-HeinzLambertz, Lontzens Bürgermeister Alfred Le Cerf, zugleich Tourismusexperte,Christoph Keßler, Präsident des Verwaltungsrates Ternell, wie auch dessengeschäftsführender Leiter, Christian Le Suisse. Arnold Kommer vertritt ebenfallsden Verwaltungsrat der Einrichtung, Werner Thoma, treuer Mäzen der beispielhaftenNaturstätte auf Ternell-Areal und Namensgeber einer mit Liebe zumDetail eingerichteten Waldhütte für Naturfreunde und deren erholsam-genüsslicheStunden, die Venndörfler Franz Müller und Jenna Huppertz („Unser jungesBlut“, so ihre Mitgründer-Senioren) und Christian Le Suisse komplettieren dieFührungsriege, die beiden Letztgenannten als beratende Beisitzer.Der Förderverein hat zum Ziel „die Förderung von Heimatpflege und –kundemit internationaler Gesinnung und Motivation, Toleranz auf allen Gebieten derKultur wie im Gedanken gedeihlicher Völkerverständigung zu wahren sowiegemeinnützig-bürgerschaftliches Engagement zu pflegen“. Das erste gehaltvolleVereinsprojekt kündigt sich bereits an und veranlasst die Vereinsmitglieder zuregen Vorbereitungsaktivitäten. Sonntag, 7. Juni, ab 11 Uhr, dreht sich alles umdas bronzene Schmugglerdenkmal an Mützenichs Eupener Straße. Ein attraktivesProgramm der Vielfalt erwartet eine stattliche Besucherschar aus allen Teilender Euregio zum zweiten Schmugglerfest. Da sind gute Ideen der Ausrichter imInteresse ihrer Gäste gefragt. Wo einst Beamte des alten, abgerissenen Zollamtesauf der Spur nach Kaffeebohnen über die grüne Grenze waren, werden nunleckere Spezialitäten und Eifeler Köstlichkeiten von diesseits und jenseits der nurnoch imaginären Grenzschranken um die Gunst erwartungsfroher Konsumentenbuhlen. Und weil eine solch anspruchsvolle Veranstaltung mit Volksfestfluidum feinabgestimmte Logistik und jede helfende Hand benötigt, wählten die Vennländergleich einen handlungsfähigen Vereinsvorstand. Dessen Vorsitz führt JacquelineHuppertz, vertreten von Alfred Le Cerf. Die Geschäftsführung besorgen FranzMüller und Christoph Keßler. Zu Kassierern wurden Arnold Kommer und WernerThoma bestellt. Beisitzer Karl-Heinz Lambertz komplettiert das Führungsgremium.Der Vorstand hat sich ein umfangreiches Arbeitsprogramm mit vielseitigenTätigkeitsschwerpunkten auf die Fahnen geschrieben. Von der Organisationund Durchführung von Ausstellungen bis zur Zusammenarbeit undWettbewerbsausrichtung von Sport- und Kulturevents reicht das Aktionsspektrum.„Eines unserer wesentlichen Ziele“, erklärt Jacqueline Huppertz, „ist die Förderungvon Miteinander der Generationen. Wir wollen Alt und Jung in gemeinsamenProjekten kooperativ zusammenbringen.“ Zu diesem Konzept, umriss Huppertz,gehörten u. a. themenbezogene Arbeitsgruppen, Exkursionen, Tagungen,Vorträge (etwa zur gemeinsamen Geschichte und Entwicklung im DreiländereckDeutschland/Belgien/Niederlande, Pflege und Erneuerung von Wanderrouten,Instandhaltung von Denkmälern wie Kapellen oder Wegekreuzen.(ms)Bettenausstattung& Möbel nach MaßOberforstbacher Straße 39052076 Aachen - OberforstbachTelefon: 0 24 08 - 47 82www.bettenhaus-schmitz.de6


EifelAdvertorialZwischen Fischmarkt und Kunsthandwerk:Ein Wochenende in Kreuzau mit VolksfeststimmungKreuzau.Wer kennt ihn nicht, den originalenHamburger Fischmarktin der Hansestadt Hamburgam Sonntag in der Früh. Vielewaren schon einmal dort undhaben diese ganz besondere Atmosphäre auf sichwirken lassen. Genau nach diesem Vorbild besuchtdie Veranstaltungsgesellschaft „Der Oldenburger“bereits seit vielen Jahren mit dem „HamburgerFischmarkt auf Tour“ Städte in ganz Deutschlandund sorgt überall für große Begeisterung. Diebesten „Marktschreier“ mit ihren frischen Warenmachen an jedem Wochenende in einer anderenStadt Halt - und nun auch wieder in Kreuzau.Am 27. und 28.06.2015 ist der „HamburgerFischmarkt“ zum 3. Mal zu Gast in Kreuzau. Damitverbunden findet parallel dazu ein Kunst- undHandwerkermarkt und am 29.06. ein verkaufsoffenerSonntag statt. Aus diesem Anlass wird die kompletteHauptstraße, beginnend von der Bahnstraße bis zurMühlengasse, für Fahrzeuge gesperrt.An diesem Wochenende wird das KreuzauerOrtszentrum wieder Anlaufstation für vieleBesucher werden. Der Fischmarkt mit seinenMarktschreiern bietet ein abwechslungsreichesund unterhaltsames Programm und auch der großeKunst- und Handwerkermarkt lockt Besucher vonnah und fern.Man trifft sich zum Bummeln, Plaudern, Shoppenoder gemütlichem Verweilen. Die Hauptstraßewird zur belebten „Shopping-Meile“, auf derdie Kreuzauer Geschäftswelt einmal mehr unterBeweis stellen wird, wie vielfältig und interessantdas Warenangebot in den zahlreichen Einzelhandelsgeschäftenvorhanden ist.Die vielseitige heimische Gastronomie sowiezahlreiche Getränke- und Imbiss-Stände werdenfür das Wohlergehen der Besucher sorgen.Der Markt wird am Samstag, dem 27.06. gegen10.00 Uhr offiziell eröffnet und endet um 21.00Uhr. Am Sonntag startet der Markt ab 11.00 Uhrund endet um 19.00. Ab 12.00 Uhr öffnen dieGeschäfte ihre Tore und laden die Besucher zumShoppen ein.7


EifelHerzrasen beim Thriller eines Aachener FilmprojektesPremiere von „Das Werk“ im Aachener Apollo KinoAachen.Es gibt Menschen, die verfolgen trotz widriger Umstände undSchwierigkeiten am Ende ihre Träume aber doch bis zu derenRealisierung. Genau wie der Aachener Günter Moll, der sichprivat auch viel in Schleiden aufhält. Er blieb seinem Wunsch,irgendwann einmal einen eigenen Spielfilm herzustellen, treuund stellte ein riesiges Projekt auf die Beine, das nun, im Sommer2015, im Aachener Apollo Kino Premiere feiern wird.Die 20-jährige Stephanie ist in der Blütezeit ihres Lebens. Sie studiertMediendesign, opfert extrem viel Zeit in ihre Filmerei und verdrängt so dentragischen Verlust ihrer Mutter vor drei Jahren. Ihr depressiver Vater ThomasAndernach ist beinahe im Begriff, den Krebstod seiner Frau Nicolette zuvergessen, als er von der Ärztin Tatjana Henke erfahren muss, dass auchStephanie erkrankt ist – mit wahrscheinlich ebenso aussichtslosem Ausgang.Der Vater und die Ärztin, die mit Nicolette gut befreundet war, entscheiden sichdazu, es Stephanie jetzt noch nicht zu sagen. Thomas weiht nur Stephanieslangjährigen Freund Julian Bergeau ein. Er soll im möglicherweise letztenSommer ihres Lebens bei ihr sein. Thomas Andernach ermöglicht ihnendaraufhin, in den 6-wöchigen Semesterferien ihren Traum zu erfüllen. Erorganisiert und finanziert Stephanies „Lost Places Videoprojekt“. Zunächst einVideoshooting in einer Bergwerksruine mit ihren Leuten und anschließend füreinen Monat nach Kanada, Stephanies Heimatland. Erst danach soll sie dieschlechte Nachricht erfahren. Aber soweit kommt es nicht. Während Stephanieim Alleingang mit ihrer Videokamera die Ruine erkundet, gerät sie in die Fängeeiner kleinen Drogenbande, die sich in den Katakomben der Industrieruineeingenistet hat. Sie können sie nicht laufen lassen, denn sie hat zu viel gesehen.Hat sie wirklich alles gesehen? Einer der Männer kann sie absolut nicht leiden– Philippe. Er wird in den nächsten Stunden ihr schlimmster Feind sein und siedurch das Werk jagen. Stephanie gelingt es, knapp zu entkommen und hältsich in einem alten Lastenaufzug versteckt. Ihr gelingt es über Funk, Kontakt zuihren Leuten und ihrem Freund Julian aufzunehmen. Er will ihr natürlich helfenund gelangt schließlich zu ihrem Versteck. Bevor sie gemeinsam den Weg ausdem Labyrinth in die Freiheit wagen, kommen sie sich in einem ruhigen Momentnäher, als je zuvor. Julian kämpft damit, sein Geheimnis für sich zu behalten, wodoch Stephanie gerade jetzt seine allerbeste Gesprächspartnerin wäre ... Dannaber nur noch ein Gedanke: Raus hier! Wenige Meter und wenige Sekunden vordem Tor in die Freiheit ändert sich Stephanies Schicksal. Aber das Happy Endhat einen heftig hohen Preis ...Die dramatischen Wendungen der Story halten viel Spannung und Nervenkitzelbereit und garantieren ein aufregendes Kinoerlebnis. Weitere Schauspieler sind:Philipp Ebbecke, Ayse Cinkilinc, Arnd Wiederhold, Jens Gottschalk, Bert Voiss,Bert van Londen, Sebastian Kehr und Margitta Baldus.Die Idee zu diesem Stück hatte Günter Moll schon 1990 als Hobbyfilmer. DasHandlungsgerüst sollte Raum für eine Entführung haben und es sollte einenBösewicht geben, der dann letztendlich dem Opfer zur Hilfe eilen sollte.„Ich denke, jeder Hobbyfilmer hat irgendwann mal den Gedanken, einenSpielfilm herzustellen“, so Günter Moll. Das Problem, das sich ihm stellte,war jedoch die Umsetzung seines ambitionierten Drehbuchs, und das zu dendamaligen Zeiten unbezahlbare technische Equipment, das man für ein solchesProjekt braucht.8


EifelSchließlich fanden noch weitere viel versprechendeSchauspieltalente – auch aus der Eifel - einen Platzin Günter Molls Filmprojekt, das an Drehorten inAachen und Köln verfilmt wurde.Im Jahr 2013 starteten dann die Dreharbeiten.„Ich kalkulierte 30-40 Drehtage“, berichtet GünterMoll. Letztendlich wurden es 49. Es sei zudemauch schwierig gewesen, die Location, das Wetterund die Leute auf einen Nenner bringen zu wollen,erzählt er. „Deshalb drehten wir hauptsächlich anWochenenden.“Wer also skurrile Träume verfolgt, wie aufwändig sieauch sein mögen: Günter Moll hat gezeigt, wie mansie sich erfüllen kann.Am Freitag, 10. Juli 2015 kommt das „Das Werk“endlich ins Kino. Die Premiere wird im Apollo Kino inAachen gezeigt. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.Eintrittskarten gibt es über die Internetseite desApollo-Kinos oder an der Abendkasse.(lvl)Der Gedanke ließ den Filmemacher jedoch nicht los,und veranlasste ihn 22 Jahre später, seinen Plan indie Tat umzusetzen.„Mir blieben zwei Möglichkeiten, die Geschichteauf die Leinwand zu bringen“, erzählt Günter Moll.„Entweder das Drehbuch in fremde Hände gebenund von einem Produzenten verfilmen lassen, derseine eigene Besetzung und Crew mitbringenwürde, oder die Variante, es selbst zu versuchen.Ich habe mich für die zweite Version entschieden.Jetzt, nachdem der Film fertig ist, weiß ich, dasses die richtige Einscheidung war.“ Doch es selbstin die Hände zu nehmen, bedeutete nicht nur vielArbeit, sondern auch, eine eigene Crew zusammenzustellenund eigene Darsteller zu engagieren, dieseine Ideen auch umsetzen können. Um sich vollund ganz auf die Dreharbeiten konzentrieren zukönnen, holte Moll die Theaterpädagogin IngridWiederhold ins Boot, die den Part der Regiearbeitund Beratung übernahm. Silvia Möller überzeugtebereits bei der Vorproduktion in der Hauptrolle.Um so etwas Großes wie einen abendfüllendenKinofilm auf die Beine stellen zu können, benötigtes vor allem Mut und Durchsetzungsvermögen. Unddie Kraft, den Traum in die Wirklichkeit umzusetzen.Zudem wenn man, wie Günter Moll, fasziniert undzielstrebig genug ist, es komplett selbst in die Handzu nehmen. Doch trotz eines glücklichen Händchensverlangt es doch immer noch viel Zeit und Einsatz,ein zuverlässiges und talentiertes Team zu findenund über den langen Zeitraum des Filmens zumotivieren und bei der Stange zu halten. Auch dasFinden geeigneter Locations und Drehorte sowiedie Besorgung des Equipments waren ebensozeitaufwändig wie kostspielig. Und doch, GünterMoll hat all’ die Hürden erfolgreich gemeistert, umseinen langgehegten Traum in die Tat umzusetzen.Die ganzen Anstrengungen der letzten zwei Jahre,so die einhellige Meinung der Filmcrew und derDarsteller, werden sich spätestens nach der bevorstehendenPremiere auszahlen. Die Vorfreude, dieArbeit für „Das Werk“ auf einer riesigen Leinwandvor sich zu sehen, ist riesengroß.So oder so, der Thriller „Das Werk“ ist auf jeden Fallsehenswert. Mit einer Story, die für Spannung aufganzer Linie sorgt, atemberaubende, dynamischeSchnitte zeigt und dann und wann auch tolle Bilderaus Aachen und Umland liefert. Die Schauspielerwirken überzeugend und verleihen dem Stück denerschreckenden Funken Glaubhaftigkeit, der demNervenkitzel die richtige Würze gibt.Schmuck ganz persönlich.So einzigartig wie Sie.Unverwechselbar.Lütticher Str.107 • 52074 Aachen • 0241 7019869www.klaudia-magyar.de9


EifelPraktisch, preiswert, fröhlich -Harfenbau made im Monschauer LandKaltherberg.Eine lange Anfahrt ist es schon.Uneingeweihte würden an diesem Ortvom Ende der Welt sprechen. Doch Insiderwissen: Nahe der Narzissenwiesen ammalerischen Perlenbach, an dem Touristen einmal jährlichdas Märchen des Naturschauspiels erfahren, kannman dem Himmel ein wenig näher sein als anderorts.Das liegt nicht nur an der Kalterherberger Höhenlage,sondern auch an einem der ältesten Musikinstrumenteder Welt: Der Harfe, von der die Menschen früherglaubten, sie eröffne ihnen den Himmel.Am Ende einer Sackgasse im Theißbaumweg istdas Ziel erreicht. „Harfen-Müller“ steht auf einemelegant-schlichten, weißen Schild geschrieben. Vorgenau einem Jahr ließ sich das Ehepaar Müller ausLangerwehe hier nieder, um ihrer Passion nachzugehen:Dem Harfenspiel und dem Harfenbau. „Ichwollte dieses ursprüngliche, alte Instrument, dasbei uns in Vergessenheit geraten ist, wieder untersVolk bringen, seinem elitären, unerreichbaren Rufetwas entgegensetzen,“ erzählt die HarfenlehrerinRenate Müller. Jeder kennt das Instrument, jederliebt es, doch kaum einer spielt es. Sein Platz scheintin unseren Breiten den großen Synphonieorchesternvorbehalten. Nur im süddeutschen Raum ist dasSaiteninstrument traditionell in der Volksmusikzu finden und schmückt dort die heimischenWohnzimmer. Die Musikerin Müller ist überzeugt:„Wer Harfe spielt, braucht keinen Psychotherapeuten.Sie ist Balsam für die Seele, ihre Schwingungen setzenunmittelbar Gefühle in Bewegung, sie berühren michund andere.“ Das Spiel stärkt den Organismus, istTherapie bei Burnout, beugt vor gegen Demenz undhilft gegen Stress. Weitere Vorteile: Die Haltung beimSpiel ist unverkrampft und natürlich. Wie bei jedemZupfinstrument entsteht der Ton in der Entspannung,im Loslassen der Saiten. Schon einfache Liederbegeistern Spieler wie Zuhörer, da die Harfe vonNatur aus schön klingt. An der Saitenfolge wird diekomplizierte Harmonielehre offensichtlich. Mit sovielEnthusiasmus kam die Harfenlehrerin zunächstnicht weit: Bezahlbare Harfen für ihre Schüler zubekommen, war unmöglich. So versuchte sie esmit Harfen aus dem Ausland. Leider war der Klangder Saiten nicht zufriedenstellend. Der Versuch, siedurch modernere zu ersetzen, endete gefährlich:Die Harfe explodierte. Eine Herausforderung fürRenate Müllers Mann, einen Techniker, der sich nachmehrmaligen Reparaturversuchen entschloss, dieHarfen lieber gleich neu zu bauen. Es entstand dieerste Müllerharfe.PPF - das Motto, praktisch,preiswert und fröhlich.So watscheln inzwischen in der frühmusikalischenErziehung gelbe, türkisfabene, blaue, rote...Harfenenten durch die Musikschulen der Republik- Made im Monschauer Land. Auch erwachseneKinder sind bedacht. Sie können wählen zwischenRaketenfüßen und „Müllerfüßen“ in Größe 40, derfröhlichen Reiseharfe „Paddy“ oder der Bikerharfe„Harry“ der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. AlleModelle sind höhenverstellbar, damit jeder bequemsitzen kann und sie leicht zu transportieren sind.So hat sich nahe „Klein Frankreich“ im hohenKalterherberg, unbemerkt jeder Öffentlichkeit, eineHarfenproduktionsstätte etabliert, die ins In- undAusland ihre Harfen vertreibt und von dort auch regenBesuch bekommt. So erinnert sich Renate Müller aneinen Zugtransport von vier Harfen nach Berlin ineinem Buggy oder an einen Afrikaner, der in ihrenHarfen genau das richtige Geburtstagsgeschenk fürseine Tochter fand. Es ist einiges los in dem abgelegenenÖrtchen, und es ist immer die Musik, diedie Menschen im Wohnzimmer der Familie Müllerverbindet. So wird jeden Sonntag im Theißbaumwegmusiziert, zwei kritische Papageien im Riesenkäfigkommentieren das Geschehen. Der Blick schweift überendlose Wiesen. Pferde, Hunde, Katzen, Schildkrötenund zwei Ratten schauen bei den Proben zu. Ob beimAdventssingen, Maisingen oder beim Sommerfest,Besucher sind stets herzlich willkommen. Interessiertefinden Informationen auf: www.harfenmueller.de(jk)10


EifelAdvertorialAbenteuer Natur und unvergessliche Momente -FTB-AdventuresNideggens neuer Outdoor-Veranstalter in der Eifel stellt sich vorUnmittelbar vor dem Zülpicher Torfinden Naturbegeisterte bei FTB-Adventures in Nideggen nun eineinspirierende Adresse, wenn esdarum geht, Wissenswertes überdie grandiosen Eifellandschaften und vielfältigeErlebnismöglichkeiten in der Natur zu erfahren.FTB-Adventures steht für „Find The Beyond“, also„Finde das Dahinter“. „Outdoor, das Draußen sein,ist für mich unglaublich entspannend. Und das dannnoch in der Gemeinschaft mit anderen Menschen -das ist für mich das Größte“, sprüht Inhaber MichaelFlorschütz vor Begeisterung. „Find The Beyond“versteht er als eine Art Aufforderung, neugierigauf das Abenteuer Natur zu werden. „Das Zitatvon Hermann Scherer ist für mich Programm“, soMichael Florschütz. „Wir bereuen selten die Dinge,die wir getan haben. Wir bereuen vielmehr die Dinge,die wir nicht getan haben.“Zum Repertoire des langjährigen Outdoor-Veranstalters gehören professionell geführteMountainbike-Touren in der Rureifel ebenso wiefundierte History Guide-Führungen zum Thema„Kall-Trail & der Weg der Amerikaner“ – dieAllerseelenschlacht um Schmidt im November1944 – mit wissenswerten Erläuterungen undHinweisen während der Wanderung auf denOriginalschauplätzen. Weiterhin befinden sich auchGPS-Rallyes im Firmenportfolio des Veranstalters– sei es nun in Form eines Betriebsausfluges,einer etwas anderen Geburtstagsfeier, einesFamilienausflugs oder oder oder ... „Alles aus einerHand“ - das ist das Markenzeichen von MichaelFlorschütz, seine Firma übernimmt die kompletteOrganisation und Durchführung von Outdoor-Veranstaltungen, unterstützt von ortskundigenund erfahrenen Guides.Unter dem Motto „getrennt fahren – gemeinsamankommen“ ist auch eine gemeinsameMountainbike-Tour von Paaren ohne Streiterei überdie Ambitionen möglich: FTB-Adventures bietethier eine Mountainbike-Tour in zwei Gruppen an –das Paar fährt in getrennten Gruppen und trifft sicham gemeinsamen Ziel. Selbstverständlich erhältman bei FTB-Adventures auch weitere Outdoor-Events aus einer Hand, so z. B. Motorradtourenund vieles mehr.Daneben ist FTB-Adventures auch ein offiziellerTourismus-Infopunkt, die Anlaufstelle für Nideggenszahlreiche Touristen, Gäste und natürlich auch in derEifel ansässige Anwohner. Kostenloses Infomaterialist dort ebenso erhältlich wie Wanderkarten, spezielleEifelprodukte u. v. m.Neben den zahlreichen Outdoor-Dienstleistungenbietet FTB-Adventures auch besondere Outdoor-Produkte an, wie z. B. das „Waschbecken fürunterwegs“ – ein raffiniertes Spraysystem mitHygienespray und Handlotionsspender, wenn Siemal kein Waschbecken unterwegs zur Hand haben.Und wer die Natur liebt, dem sind auch Produktewichtig, die ihr nicht schaden. So bietet MichaelFlorschütz auch praktische Gebrauchsgegenständean, die aus handrecycelten Materialien bestehen,z. B. „Die Tasche mit Pfiff“ – eine aus ehemaligenFlug-Rettungswesten und Anschnallgurtengefertigte Designertasche, die nicht nur durch ihrfarbenfrohes Äußeres auffällt, sondern in ihremInneren die originalgetreue Notpfeife beherbergt.Weitere Produkte sind z. B. aus LKW-Planen undehemaligen Fahrradschläuchen gefertigt. Chic undumweltfreundlich – solche Assesoires gibt es nichtan jeder Ecke.„Wir sind auch stolz darauf, jetzt offizieller Partner vonJochen Schweizer zu sein, Deutschlands Marktführerfür Erlebnisse und Erlebnisgeschenke“, so MichaelFlorschütz, der natürlich auch Reparatursets fürdurchkommende Radfahrer bereithält.FTB-AdventuresZülpicher Str. 1552385 NideggenTel. 024 27 – 51 93 27 8www.ftb-adventures.deBesuchen Sie unseren Blog im Internet:http://ftbadventures.wordpress.com11


EifelÜber 150 atmosphärische Aufnahmen machen Lust auf einen Ausflug nach Ostbelgien. [Fotos: A. Bechlenberg]Streifzüge durchs östliche BelgienRegion.Die Idee zu diesem Buch entstand quasi über den Gartenzaunhinweg. Als Archi Bechlenberg seinem Nachbarn Martin Meyerzum wiederholten Mal von lohnenswerten Ausflugszielen imöstlichen Belgien erzählte, meinte der kurz entschlossen: „Jetztschreib das endlich alles auf und mach ein Buch draus!“ Entstanden ist einliebens- und lesenswerter Reiseführer der etwas anderen Art. Nah, persönlichund prallvoll gefüllt mit Anekdoten, Erinnerungen und Insiderwissen.Bechlenbergs Detailnähe kommt nicht von ungefähr. Seit 35 Jahren lebt dergebürtige Aachener in Ostbelgien und kennt die Region wie seine Westentasche.Schon sein Vorwort macht Lust aufs Weiterlesen: „Im Venn sonntags spazierenzu gehen, ohne dabei die feinen Klamotten zu verschmutzen, das war eine dergroßen Herausforderungen meiner Kindheit, an der ich fast immer scheiterte.Dafür konnte ich ganz still und unschuldig blickend im Auto sitzen, in denTaschen ein paar Päckchen Zigaretten, die mein Vater als Schmuggelgut bei mirverstaut hatte. Ich hoffe, das ist nach mehr als 50 Jahren verjährt.“Mittlerweile ist Archi Bechlenberg 61 Jahre alt. Schreibt, malt, fotografiert undlässt die Leser auf gut 260 Seiten erstmals an seinen Belgien-Entdeckungenteilhaben. „An vielen versteckten Zielen bin auch ich viele Jahrzehnte langvorbeigefahren“, räumt der studierte Kunst- und Baugeschichtler ein. Für seinBuch „Streifzüge durchs östliche Belgien“ machte er sich nun mit seiner FrauAngelika neun Monate lang erneut auf intensive Spurensuche.Ob Landgasthaus oder Gourmet-Tempel, Narzissenwiese oder hölzerneVennhütte… Mit liebevoll-kritischem Blick auf die Region beschreibt er lohnenswerteWander- und Ausflugsziele. Viele fernab der touristischen Hochburgen.So wie das Angelparadies Pecherie du Foyeuru – idyllische Gewässer mitfranzösischem Flair, an denen Belgier gerne angeln und Besuchern frischeFischgerichte serviert werden. Atmosphärisch auch seine Beschreibung vonKlosterbrauereien oder manch urigem Gasthaus aus dem 18. Jahrhundert,dessen Deckenhöhe oftmals innen so niedrig ist, „dass es in Deutschlandwohl keine Betriebserlaubnis bekäme.“ Zudem finden sich viele Kuriositäten:Rätselhaft leuchtende Madonnenstatuen, prominente Rennfahrer und reisendeZeitgenossen wie Zar Peter der Große oder Alexander von Humboldt, die bereitsvor langer Zeit dem Charme dieser Landschaft erlagen.Schon das Layout des Buches spiegelt Bechlenbergs Liebe zur Region wider.Um den Band zu bebildern, stellte er über 150 Fotos aus seinem privaten Archivzusammen. Viele noch aus dem „analogen Zeitalter“, denn mit neun Jahrenbekam er seine erste Kamera geschenkt. Trotz seines Faibles für die Wahlheimatgibt es für ihn „Reizthemen“, denn immer wieder übt er Kritik an dem oftkatastrophalen Zustand belgischer Straßen.Im Anhang zu seinem ersten Reiseführer hat Bechlenberg wichtigeInternetadressen aus dem Nachbarland aufgelistet: Von Tourismusagenturen,über Wander- und Navigations-Apps bis hin zu wichtigen Tipps zumStraßenverkehr, denn in Belgien werden Verstöße mit oft drastischenMaßnahmen geahndet.Die Lektüre dieses informativen Reiseführers ( ISBN 978-3-89899-982-3 / 16,95Euro) macht einfach Spaß. Und vor allem neugierig. Am liebsten würde mansich sofort ins Auto setzen, um all die entzückenden, liebevoll beschriebenenReiseziele gleich selbst zu entdecken. Ergänzend zu Bechlenbergs Buch findensich weitere, aktuelle Informationen unter www.bechlenberg.de/streifzuege(bwp)Zeitung oder Magazin?Journal oder Blog?Ein Newsletter?unabhängig.überparteilich.unbezahlbar.Jetzt kostenlos auf eifelon.dedie neue eMailZeitung unsererRegion abonnieren.eifelon12


EifelAdvertorialSteven und Stefanie Schmitz„Haarträume“ und ein guter Schuss Retro-Style„The Hair“ – neuer Friseursalon in Simmerath„Was mir an meinem Beruf besonders gefällt, ist derKontakt mit den Menschen und die Kreativität, die esjeden Tag aufs neue braucht, um am Ende begeisterteund zufriedene Kunden und Kundinnen zu erleben.“Steven Schmitz ist seit 1997 durch und durch Friseur undhat seine Berufswahl bis heute nie bereut. Der sympathischeFriseur übernahm im März 2013 den elterlichenBetrieb „Hair Shop“, der seit 1980 ein feststehenderBegriff in Simmerath und darüber hinaus ist.Seit Samstag, 16. Mai 2015, hat er nuneinen zweiten Friseur-Salon in Simmerath.eröffnet. „The Hair“, heißt sein neuesGeschäft, in dessen großzügigen Räumlichkeitensein neues Team für handwerkliches wiekreatives Können steht. Im durchgestylten Retro-Look und in einer kundenfreundlichen Atmosphäresteht das Team mit Stefanie, Sonja, Marion St.,Heidi, Marion F. und Diana jung und alt zurVerfügung. Neben diversen Haarschneidetechniken,Umformungen, Colourierungen sowie Strähnentechniken,bietet The Hair mit ihrer Spezialistin Steffizusätzlich Haarverlängerung, Haarverdichtung/Oberkopfverdichtung und Wimpernverlängerung an.The HairFriseursalon SimmerathIn den Bremen 26, 52152 SimmerathTel. 02473 – 93 77 666info@the-hair.de · www.the-hair.deÖffnungszeiten:Montag bis Freitag: 9.00 bis 18.00 UhrSamstag:7.30 bis 15.00 Uhr13


EifelSeenotrettung heute: Die Rettungsflotte an deutschen Küsten zählt zu den modernsten und erfolgreichsten der ganzen Welt.Ein ehrenamtliches Leben für die Ziele der DGzRS: Hans-Jürgen Ender aus Simmerath engagiert sich seit mehr als 50 Jahren für die Seenotretter aus Bremen. Foto: Manfred SchmitzDeutsche Gesellschaft zur Rettung SchiffbrüchigerNordeifel/Bremen.Schiffstaufen, -paraden und internationale Ausstellungen,Elektro-ScooterKonferenzen, würdevolle Gottesdienste, Festakte, Konzerte und faszinierendeBühnenprogramme, mit Experten hochkarätig besetzteschon ab 999€Talkrunden, Demonstrationen modernster Maritim-Technik im nassenElement – das alles und noch viel mehr prägt ein Ereignis der Superlative, dasaus Tradition bescheiden daher kommt: 150 Jahre „Deutsche Gesellschaftzur Rettung Schiffbrüchiger“ (DGzRS). Dieser Geburtstag einer hilfreichen• INDIVIDUELLEBERATUNGInstitution wird in wenigen Tagen bis Ende Juni in Bremen und Bremerhaven• VORFÜHRUNG &ausgiebig gefeiert. Unter den Ehrengästen vor Ort ein verdienstvollerPROBEFAHRT VOR ORTNordeifeler, der schon sein „ganzes Leben“ der guten Sache „Seenotrettung“• FACHMÄNNISCHEUMBAUTENfreiwillig und tatkräftig verbunden ist: Jürgen Ender. Der 72-jährige ehemaligeODER SONDERBAUErzieher und Wanderberater der Jugendherberge Monschau-Hargard widmet• SERVICE &REPARATUREN VOMsich auch nach seiner Pensionierung vorbehaltlos dem Wohl der Männer undELEKTROTECHNIKERFrauen, die ihrerseits an Deutschlands Küsten rund um die Uhr mit einer Flotte• ALLES AUS EINER HANDvon insgesamt 60 Seenotrettungskreuzern und –booten im Einsatz sind, um inNot geratene Mitmenschen aus prekärer Gefahr zu befreien. Dabei setzen siedas eigene Leben aufs Spiel, um ihrem idealistischen Auftrag gemäß die Opfervon Havarien auf See vor dem nassen Tod zu bewahren. Und das bei tosendemxMeer, Sturm, Nebel und Schnee! Anlass und Ursache zum Eingreifen der schnellenMeerestruppe haben sich übrigens im Laufe der Zeit gewandelt, wurdenfreilich immer herausfordernder. Waren früher in der Regel Schiffsbesatzungenund Passagiere nach Havarien aus leckgeschlagenen Schiffen und den Flutenvor dem Ertrinken zu schützen, so sind inzwischen leichtsinnige und unerfahreneFreizeitskipper und Segler der häufigste Anlass zum Auslaufen derRettungsboote. Im Übrigen haben die Berger und Umweltschützer mehr Logoentwicklung • Geschäftspapiere • Visitenkartenund mehr damit zu tun, Schaden vom Meer, seinen Geschöpfen und biologischerVielfalt abzuwenden. So manch unerwünschter Ölteppich auf denFlyer • Plakate • Broschüren • Beschriftungen • AufkleberFaltblätter • Postkarten • Fahnen • Banner & PlanenWogen, von wachsamen Kreuzer-Crews entdeckt, wird beseitigt, ehe er zurUmweltkatastrophe führt.Plattendruck & Schilder • Familiendrucksachen und nochDie DGzRS gilt als der modernste und leistungsfähigste Seenotrettungsdienst der vieles mehr....Welt. Diese Organisation finanziert ihre Arbeit ausschließlich durch Spenden undfreiwillige Zuwendungen. Die dem globalen Auftrag SAR („Search and Rescue“, www.pixelvisual.de Ellen Küpper | Mediengestalterin„Suche und Rettung“) verschworenen Schiffsbesatzungen sind mit ihrer Flotte an info@pixelvisual.deTelefon 02474 99790954 deutschen Küstenorten stationiert. Die Crews kommen auf jährlich mehr als2.000 Einsätze. Seit Gründung der DGzR wurden 82.000 auf Meereswellen undNeueröffnung Filiale SimmerathMontag bis Freitag 9.00 - 18.00 Uhr | Samstag 10.00 - 16.00 Uhrkostenlose Hotline0800 - 797 0 797SANITÄTSHAUS KOCZYBA GMBH CENTRO VITALHumboldtstraße 23 | 52152 SimmerathE-Mail: filiale-simmerath@koczyba.deInternet: www.koczyba.de*Das abgebildete Modell ausgeschlossen.14


EifelMit Pferd und Wagen durch die wogende See, immer auf Kurs Menschenrettung. Ein seltenes Dokument aus den riskanten Kindertagen der DGzRS.Planken verunglückte Fischer und Matrosen - oft dank riskantem Eingreifen desVormannes und seiner Kameraden – in Sicherheit gebracht. 550 ehrenamtlicheKräfte sind permanent auf dem Festland für den Erfolg der Gesellschaft unterwegs.Sie sorgen dafür, dass die legendären rot-weißen Sammelschiffchen, aufgestelltin öffentlichen Gebäuden, Geldinstituten, Sportheimen oder Gaststätten, vongroßzügigen Spendern mit Bargeld gefüttert werden. Schließlich finanzierensich die Rettungsteams ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und freiwilligeZuwendungen aus der Bevölkerung. Geldspritzen aus Steuermitteln? Null!Zwischen Garmisch und Flensburg, Aachen und Frankfurt/Oder warten 14.000Sammelschiffchen ständig auf Futter, sprich Ladung. Ihre Mini-Frachträumeschluckten 2014 weit mehr als 900.000 Euro „Kleingeld“. Einer der hochmotivierten DGzRS- Botschafter ist Hans-Jürgen Ender. Er ist „den BremerSeenotrettern seit seiner Jugend durch Mitgliedschaft und Aktivität engverbunden“. Ab Anfang der 1960er Jahre sorgte Ender für turnusgemäßesAufstellen, Füllen, Leeren samt gezielter Verwendung des klingenden Inhalts inder hansestädtischen Verwaltung. Er zeigte vor großem Publikum Werbefilmeim Huppenbroicher Saal des Gasthauses „Zur alten Post“. Mit solch informativenKinovorstellungen der speziellen Art wurden die Zuschauer mit Aufgabenund Zielen der DGzRS vertraut. Enders geklebte Plakate im Monschauer Landverfehlten zudem ihre Wirkung nicht. Seine Zusammenarbeit mit HermannKnein, seinerzeit Leiter des Kulturamtes der Stadt Monschau, war „vorbildlich,wir wirkten pro Rurstadt und zugleich im DGzRS-Interesse“. Er erkennt auchdie Unterstützung seines Anliegens durch die Huppenbroicher GastwirtsfamilieFaymonville/Ohler an: „Wenn ich spannende Einsätze der Rettungskreuzer beihoher See auf Leinwand vor interessiertem Publikum zeigte, brauchte ich für dieAufführung nie Saalmiete zu entrichten. „Viele Mitglieder des Sportvereins HansaSimmerath“, weiß der Enders, „unterstützten mein Engagement mit beträchtlichenScherflein.“ Was motivierte ihn bis auf den heutigen Tag zu vielen Stunden unentgeltlicherTätigkeit für die DGzRS? Ender überlegt keine Sekunde. „Wer seinenMitmenschen, egal, welcher Herkunft oder Religion, unter Einsatz seines Lebensbeisteht, wie die Frauen und Männer der DGzRS, der hat seinerseits Hilfe undSolidarität verdient!“ Seine über Jahrzehnte geknüpften, guten Kontakte zu denSeenotrettern der Hansestadt sind lebendig wie am ersten Tag: „Mit Barbara Voß,der Leiterin des Ressorts Presse- und Öffentlichkeit, halte ich an der Weser manchlustigen Klönschnack mit wertvollem Meinungsaustausch.“ Und MedienfrauVoß ergänzt: „Trotz aller Technik steht zur Erfüllung unserer schwierigen und oftgefährlichen Aufgaben der Mensch unbedingt im Mittelpunkt unserer Handlung.Einmal in Person unserer erfahrenen Bordbesatzungen, zum anderen durch dieTätigkeit ehrenamtlicher Kräfte wie den Eifeler Hans-Jürgen Ender. Was täten wirohne Männer wie ihn?“Den entscheidenden Impuls, die DGzRS ins Leben zu rufen, verspürten derVegesacker Navigationslehrer Adolph Berrmpohl und sein Freund, der Jurist CarlKuhlmay , als sie aufgrund verheerender Schiffsunglücke an der Nordseeküste,mit hunderten Opfern, ab 1860 in norddeutschen Zeitungen zur „Gründungeines Seenotrettungswerkes auf privater Basis“ aufriefen. 1865 schlug danndessen Geburtsstunde in Kiel.(MS)15


EifelVom Zwang des Schicksal zum Ziel zu findenSpannendes Krimi-Hörspiel aus der Eifel von Jean-Louis GlineurDedenborn.Manchmal geht das Schicksal seltsame und verworrene Wege, bis sichechte Talente bei Menschen am Ende Bahn brechen. So erging esauch Jean-Louis Glineur mit seinem Krimi-Hörspiel.Dieses Erstlingswerk zu veröffentlichen, wurde für Jean-Louis Glineur zu einemProblem, das viele Autoren kennen, denn sein Manuskript wurde ihm mehr alseinmal mit einer Absage zurückgeschickt und teils ungelesen. Ausgerechnetein Hörbuchverlag (Radioropa Hörbuch, Daun) eröffnete ihm, dass man„Todesangst in der Nordeifel“, so der Titel, vertonen wollte. Mit der Stimme desSchauspielers Julian Mehne wurde das Werk als knapp vierstündiges HörbuchEnde 2006 veröffentlicht und erzählt die Geschichte einer Mordserie und einesSexualstraftäters, der Spuren von Aachen bis in das belgische Eupen, aberauch Richtung Gemünd und Euskirchen hinterlässt. Darüber hinaus führte einganz anderes Geheimnis dazu, dass der Unbekannte nun versucht, auch diePrivatermittler Schreer und Vartan zu töten, da sie mittlerweile eine so heißeSpur haben, die ihn über kurz oder lang entlarven würde.Jean-Louis Glineur, Sohn eines belgischen Berufssoldaten und seiner deutschenEhefrau Martha, zog Ende der 60er Jahre von Belgien nach Gemünd, da sein Vaterunweit, im Camp Vogelsang, die letzten Jahre seiner Militärlaufbahn verbrachte.In dieser Zeit, Mitte der 1970er Jahre, besuchte Jean-Louis Glineur das StädtischeGymnasium Schleiden, und man attestierte ihm dort eine außergewöhnlichenUmgang mit der Sprache, zeigte er doch insbesondere in seinen Aufsätzeneine recht kreative und blühende Phantasie. „Einem meiner damaligen Lehrerverdanke ich, dass er mir mit dem Franzosen und Literaturnobelpreisträger AlbertCamus einen meiner liebsten Autoren näher brachte“, erinnert sich Glineur.Nach dem Abitur 1984 fehlte dem jungen Jean-Louis eine gewisse Orientierung,welchem Beruf er eines Tages nachgehen möchte. Die schwere Krebserkrankung desVaters, der 1986 verstarb, prägte seine Entscheidung, als einziges Kind der Familienah bei der Mutter zu bleiben und eine Berufsausbildung zum Industriekaufmannzu beginnen. „Mehr als einmal habe ich die Jahre später das Gefühl gehabt, dass eseine der größten Fehlentscheidungen meines Lebens war, und nach verschiedenenZwischenstationen fand ich erst Mitte der 90er Jahre mit meiner Berufsausbildungin Köln eine richtig gute Aufgabe als IT-Einkäufer und Ausbilder in kaufmännischenBerufen. 2001 zog er von Gemünd nach Dedenborn, wo er bis heute lebt. Sichdem Schreiben zunehmend zu widmen, geschah gut vier Jahre später, als Jean-LouisGlineur durch einen Tinnitus und dadurch bedingt so manche schlaflose Nacht,entschlossen die Umsetzung von Geschichten und Krimis anging. „Ohne die Lektürevon den Eifelkrimis à la Berndorf und Kramp hätte ich vermutlich keinen Anreizentdeckt, selbst einen Krimi zu veröffentlichen“, ist er sich sicher. Aus ‚Todesangst‘ohne Lokalkolorit wurde dann in viel nächtlicher Arbeit ‚Todesangst in der Nordeifel‘und aus der dritten Person entstand eine Ich-Erzählung mit dem Protagonisten AlwinSchreer, der mit einer Belgierin namens Anne-Catherine Vartan als Privatermittlervon Aachen bis ins belgische Eupen und von der Städteregion Aachen bis in denKreis Euskirchen ermittelt.Das Hörbuch ist aktuell vergriffen, wurde aber im Januar2015 über den Verlag Neobooks als eBook veröffentlicht und ist über alle bekanntenOnline-Buchhändler (Amazon, Thalia, Mayersche, Hugendubel etc.) für 3,99 Euround ca. 175 Seiten zum Download bereitstehend.UVP 69.99Auch in gelb und weiss erhältlich!39. 99Boden-Ventilator VT 2•Geschwindigkeitsstufen: 2 • einstellbarer Neigungswinkel• 55 Watt • Art.-Nr.: 687474/687495/687496Mehr Technik auf medimax.deÜBER 120x IN DEUTSCHLAND.MEDIMAX Electronic Objekt Monschau GmbH, FachmarktzentrumImgenbroich, Auf Beuel 5, 52156 Monschau-Imgenbroich,Telefon 02472/80254-016


EifelAdvertorialViele Preisvorteile und 100 % ÖkostromSTAWAG – der neue Energieversorger in der EifelInnerhalb des letzten Jahres ist die STAWAGin Sachen Energieversorgung in der Eifel zueiner bekanntenWechselnGrößeleichtgeworden.gemacht!Wennes um Stromanbieter geht, dachten dieMenschen in der Region seit Jahrzehntenund wir erledigen den Rest für Sie.eher an die RWE. Was ist also geschehen, dass dieSTAWAG jetzt auch in der Eifel Strom anbietet?Wechseln Sie noch heute zu unserem Ökostrom2013 hat die STAWAG den Zuschlag bei derAusschreibung der Netzkonzessionen inMonschau und Simmerath Und so einfach erhalten. Damit geht‘s: löstesie den RWE-Konzern ab und betreibt nun anderen Stelle die örtlichen Netze. Seit einigenWochen sind dieSiebeidenentscheidenAnsprechpartnersich für unseren ÖkostromderSTAWAG, Tim Waden und erteilen und uns Michael damit den Morcinek, Auftrag zum inder Nordeifel unterwegs,Wechsel.um den Eifelern dieseVeränderungen vor Ort zu erläutern. Dabeikönnen sie vielen Privathaushalten auch einvorteilhaftes AngebotWir kündigenfür ihrefür SieStromversorgungbei Ihrem bisherigenVersorger und informieren Sie, ab wann Siemachen. „Der PreisIhrenistStromfürvonvieleder STAWAGMenschenerhalten.dasausschlaggebende Argument“, weiß Tim Waden.„Das, was unterm Strich steht, ist für viele daswichtigste Kriterium.SobaldDaIhreversprechenVertragsbindungwirbeinichtIhrem bisherigenVersorger dass die vorüber Kunden ist, erhalten bei uns Sie inzuviel, wenn wir sagen,so manchen PreisvorteilnahtlosemerwartenÜbergang unserendürfen.“Ökostrom.Nebenerfreulichen Konditionen erwartet den Kundenbei der STAWAG aber vor allem eines: 100Prozent Ökostrom Ihre Energieversorgung aus erneuerbaren ist beim Energien Wechselwie Wind, Wasser jederzeit und Sonne. sichergestellt! „Umweltschutz istbei uns genau wie bei vielen Eifelern ein großesThema, das wir ernst nehmen“, erklärt MichaelMorcinek.Die beiden STAWAG-Berater stehen bei ihrenBesuchen für alle Fragen der Energieversorgung zurWir sind für Sie da!Verfügung. „Wir wissen, dass es für viele Menschensehr wichtig ist, kompetente Ansprechpartner inPersönlich vor Ort in Monschauunmittelbarer Nähe zu wissen“, erklärt Tim Waden.Am Handwerkerzentrum 1Darüber hinaus HIMO ∙ Block bietet A ∙ 52156 die STAWAG Monschau auch Beratungzu den Themen Di. von 9 bis Energie, 12 Uhr Stromsparen, Tarife undDo. von 13 bis 17 UhrVersorgerwechsel in ihren Kundenbüros vor Ort inMonschau Persönlich und Simmerath. vor Ort in SimmerathIn den Bremen 21 ∙ 52152 SimmerathDi. von 13 bis 17 UhrDo. von 9 bis 12 UhrTelefonischMo. bis Fr. von 7.30 bis 18 Uhr0800 222-5848In Monschau:Am Handwerkerzentrum 1,stawag.de/online-serviceHIMO – Block A52156 Bequem Monschau per MailDi. voninfo@stawag.de9 bis 12 UhrDo. von 13 bis 17 UhrBequem über unseren Online-ServiceIn Simmerath:In den Bremen 2152152 SimmerathDi. von 13 bis 17 UhrDo. von 9 bis 12 UhrTelefonisch:Stadtwerke Aachen AktiengesellschaftMo. bis Lombardenstraße Fr. von 7.3012–22bis 18 Uhr52070 Aachen0800 222 – 5848 (kostenfrei)info@stawag.deStand: 2/15Der Natur zuliebeUnser ÖkostromBis zu385 EuroVorteil!STAWAG_Flyer_Öcher_Eifel_RZ.indd 1,3 23.02.15 15:2117


EifelRekonstruktion des Anlitzes der Seligen Christina von Stommeln [Fotos: privat]Im Inneren der Jülicher Stiftskirche.Die vergessene Heilige: Christina von StommelnNideggen/Jülich.Im 14. Jahrhundert war Nideggen für fast 250 Jahre ein viel besuchterWallfahrtsort. Von 1342 bis 1591 beherbergte die Stadt die Gebeine derChristina von Stommeln. Sie war eine Mystikerin des 13. Jahrhunderts,die – soweit bekannt – als erste Stigmatisierte in die katholischeKirchengeschichte eingegangen ist. Unter Stigmatisierten versteht diekatholische Kirche Menschen, an deren Körper sich die Wundmale Christiabzeichnen, die dieser bei seiner Kreuzigung erlitten hatte.Christina stammte, wie bereits der Name verrät, aus dem Dorf Stommeln,westlich von Köln. Sie wuchs in ihrem Elternhaus in wohlhabenden Verhältnisseneiner Bauernfamilie auf. Im Alter von dreizehn Jahren verließ sie, ausdrücklichgegen den Willen der Eltern, die Familie und blieb bis zu ihrem 17. Lebensjahrin einem Beginenkonvent in Köln. Die Beginen waren keine Nonnen, sondernstreng religiöse Frauen, die ihre Aufgabe in der Betreuung der Armen, Krankenund Sterbenden sahen. Weil sie wegen Trance- und Entrückungszuständen beimBetrachten von Bildern der Leiden Christi oft tagelang für ihre Mitschwesternnicht ansprechbar war – Christina fiel über Tage in einen Erstarrungszustand –wurde sie zurück nach Hause geschickt.Kurze Zeit später zog sie im Pfarrhof bei Pfarrer Johannes ein. Im Pfarrhausbegegnete sie 1267 dem Mystiker und Dominikanermönch Petrus von Dacien.Zwischen dem weltläufigen Ordensmann und der frommen Frau entstand eineintensive Bindung. Für die folgenden drei Jahre bis zu Petrus endgültiger Rückkehrnach Schweden sind zwölf weitere Besuche bezeugt. Danach korrespondiertendie beiden bis zu seinem Tod 1289. Im Alter von 46 Jahren zog Christina ineine Klause, wo sie zurückgezogen lebte und ihr geringes Einkommen durchNäharbeiten sicherte. Dort starb sie am 6. November 1312 im Alter von 70 Jahren.Sie galt bereits zu Lebzeiten in der ländlichen Bevölkerung als eine heilige Frau,wurde geachtet, geehrt und erhielt Besuch von Gottsuchenden aus ganz Europa.Nach ihrem Tod im Jahr 1312 wurde ihr zu Ehren an ihrem Grab in Stommeln einStift, ein Zusammenschluss von Geistlichen, begründet, das sich wohl vor allemdem Kult der Christina – nach Meinung des Volkes eine Heilige – widmete. Hiersind auch die ersten Wunder der Christina bezeugt. So soll Graf Dietrich IX. vonKleve an ihrem Grab von der Gicht geheilt worden sein.Auf Initiative des damaligen Markgraf Wilhelm von Jülich und in Zusammenarbeitmit dem Kölner Erzbischof, einem Bruder des Jülichers Markgrafen, wurde 1342dieses Stommelner Stift und die Gebeine der Christina, nach Nideggen verlegt. Erwollte damit seine Residenz Nideggen als Ort der Heiligenverehrung etablieren.Für dieses Stift errichtete der Markgraf eine neue dreischiffige Basilika auf demGelände des heutigen Christinenstiftes. Auf Grund der tausenden „ChristinaPilger“, die in der Folge jährlich nach Nideggen kamen, bedeutete der Bau derStiftskirche und die damit verbundene Heiligenverehrung eine wirtschaftlicheAufwertung der Stadt. Nideggen wurde zum bedeutenden und viel besuchtenWallfahrtsort.250 Jahre später war es mit den sprudelnden Einnahmen vorbei, als die großedreischiffige Basilika 1543 im Krieg gegen Kaiser Karl V. um die Erbfolge inGeldern total zerstört wurde. Das Stift übersiedelte und bekam seine neue Heimat1569 in der Residenz in Jülich. Dabei blieben die Gebeine der seligen Christinazunächst in Nideggen, weil in der Zeit der Reformation, mit ihrer Ablehnung derHeiligenverehrung, das Interesse an den Reliquien stark nachgelassen hatte. Erstnach dem Konzil von Trient wurde von katholischer Seite die Heiligenverehrungwieder aufgenommen. Das inzwischen in Jülich installierte Stift entsann sichseiner früheren Heiligen: In einer Nacht- und Nebelaktion wurden ihre Gebeine1591 nach Jülich entführt, wo sie bis zum heutigen Tage ruhen. Landläufig bewertetendie damaligen Nideggener Bürgerinnen und Bürger das Jülicher Vorgehenverständlicher Weise sehr hemdsärmelig: „Man hat unsere Heilige gestohlen!“.Von der Nideggener Seite wurde alles versucht, die sterblichen Überreste vonChristina zurück zu bekommen, doch alle Bemühungen blieben fruchtlos.Da die Nideggener Basilika nach dem Erbfolgekrieg nur noch eine Ruine war,bauten die Schwestern vom Minoritenorden in den Jahren 1653 bis 1662 eineneue Kirche an der alten Stelle auf. Während der französischen Besetzung desRheinlandes wurde 1802 dieses Kloster aufgelöst, auch die neue Kirche existiertheute nicht mehr.Christina von Stommeln wurde 1908 vom Vatikan selig gesprochen. Im Jahr1909 kam eine Reliquie, das Schlüsselbein der Christina, nach Nideggen zurück.Die Reliquie war zuerst in der Pfarrkirche untergebracht und wurde später insChristinenstift überführt. Ihr Grab hat die selige Christina von Stommeln nochheute in Jülich.(hb), (bvl)18


EifelAdvertorialNeuer Wind im Landgasthof StuppIm Wollersheimer Hotel-Restaurant stehen alle Zeichen auf StartWollersheim.Mit angenehmer Gastlichkeit, leckerenGrillspezialitäten, denJahreszeiten entsprechendenFesten, Partys und regelmäßigenTanzveranstaltungen will Marian Fenchaux demWollersheimer Traditionshaus „Landgasthof Stupp“wieder neues Leben einhauchen.Marian Fenchaux hat Kroatisch-FranzösischeWurzeln und ist Gastronom aus Leidenschaft.Bevor er das Wollersheimer Hotel und Restaurantübernahm, konnte er im benachbarten Auslandunterschiedlichste gastronomische Erfahrungensammeln. Diese Erfahrungen, gepaart mit seinerlebendigen und herzlichen Art, möchte er nunin Wollersheim im Sinne seiner Gäste umsetzen.Die großzügigen Räumlichkeiten sind idealfür Gesellschaften und als Ort regelmäßigerVereinszusammenkünfte.Das Hotel, wie auch das Restaurant, können mitbodenständigem und ehrlichem Flair überzeugen.Die Hotelzimmer halten für Gäste alle relevantenVorzüge eines modern geführten Hotels bereit.Besonders der familiäre Umgang mit den Gästenüberzeugt.Gesellschaftstanz ist bei den Menschen inzwischenwieder salonfähig geworden. Dieser Entwicklungwill der Landgasthof Stupp Rechnung tragen.Ob jung oder alt – Marian Fenchaux bietet nachAbsprache regelmäßige Möglichkeiten, um diesersportlichen wie geselligen Freizeitbeschäftigungeinen festen Raum zu geben. „Wir möchtengerne auch die vielen Senioren, die um unsherum in Senioreneinrichtungen leben für unsereTanzveranstaltungen gewinnen. Bei Bedarfbieten wir auch einen Shuttle-Service an“,verspricht der leidenschaftliche Wirt, der sichbemüht, sein Deutsch schnell zu verbessern.„Auch ohne perfektes Deutsch – echteKommunikationsprobleme gab es bislang nichtwirklich. Wo ein Wille ist, ist eben auch ein Weg.“Landgasthof StuppMarian FenchauxZehnthostr. 5752385 Nideggen-WollersheimTel. 02425 – 90 388 5119


Eifelvon links nach rechts: Arno Schneider (Seniorenhausleiter), Tim Friesenhagen, Margit Göckemeyer(Bürgermeisterin Nideggen) und Matthias Wolter (Regionalleiter der Cellitinnen-Seniorenhäuser Düren).Bilder, die Licht ins Dunkel bringen„Bilderwelten Rureifel“ – außergewöhnliches Fotoprojekt im ChristinenstiftNideggen.Mit der zunehmend höheren Lebenserwartung der Menschen,steigt leider auch die Zahl derer, die an Altersdemenz erkranken.Ein Zustand, dem Senioreneinrichtungen alltäglich versuchen,etwas entgegenzustellen. Dass Kunst, genauer Fotokunst, dazubeitragen kann, dass Betroffene die Fotografien als Orientierungspunkte in ihrergewohnten Umgebung erleben, ist in jeder Hinsicht großartig. Diese grandioseIdee hatte Arno Schneider, Seniorenhausleiter des Christinenstiftes in Nideggen.Zusammen mit dem Fotografen Tim Friesenhagen entwickelte er ein Konzept, dasnun als Dauerausstellung für jeden Interessierten erlebbar ist. Auf insgesamt dreiEtagen der weitläufigen Senioreneinrichtung, tragen 58 großformatige und aufLeinwand gezogene Natur-, Landschafts- und Architekturfotografien dazu bei,dass die Senioren sich im Hause besser zu Recht finden. „Es ist eine große Freudezu sehen, wie unsere Bewohnerinnen und Bewohner die Fotoszenen sofort wiedererkennen und daran teilhaben, wie sich bei ihnen der Nebel des Vergessens einStück weit lichtet. So angeregt, kommen unsere Senioren sofort ins Gespräch –über das Abgebildete und auch über ihr Leben“, freut sich Arno Schneider.Genau solche Reaktionen haben sich er und der Fotograf Tim Friesenhagengewünscht. Insgesamt neun Monate hat sich der Kölner Fotograf zusammenmit Arno Schneider, mit der Kamera bewaffnet auf den Weg ins Umland desChristinenstiftes gemacht, um typische Landschaften und Gebäude einzufangen.Der Radius der Fotoexkursionen sollte dabei nicht weiter als acht Kilometer Luftlinievon der Senioreneinrichtung entfernt sein. In einer gekonnten Bildersprache,formal und ästhetisch gelungen, zeigt Friesenhagen Rureifel-Impressionen,wie die Liebesinsel und die Schöne Aussicht am Rursee bei Schmidt, denKrawutschke-Turm zwischen Bergstein und Zerkall, den Engelsblick, genauso wieWegkreuze und Kapellen. Traumhafte Aufnahmen, die durch Licht und Schatten,Materialien und Strukturen, Sichtweisen und Perspektiven die Einzigartigkeit derRureifel-Landschaften herausgearbeitet haben.Anregend und beruhigend wirken die Fotografien auf die Bewohnerinnenund Bewohner, erzählt Arno Schneider. Bewusst wurde bei der Installation derFotografien auf erklärende Texte verzichtet. „Wer das Abgebildete nicht soforteinordnen kann, der muss eben nachfragen“, so Schneider. Schließlich gehtes bei aller Kunst eben auch um Kommunikation. Der Wunsch, die Heimat insHaus zu holen, ist den beiden Protagonisten gelungen. Thematisch wurden dieBilder in die Bereiche Wasser, Landschaft und Häuser gegliedert und mit denFarbkonzepten der einzelnen Etagen des Christinenstiftes verknüpft. Kaumauf einer Etage angekommen, helfen die Farbkonzepte und nun auch dieFotografien den Bewohnern dabei, sich schnellstens zurechtzufinden.Für den Fotografen Tim Friesenhagen bedeutete die Arbeit über 10.000Aufnahmen, von denen nun 58 ihren Weg ins Christinenstift fanden. Erfreut sich vor allem über die vielen bewegenden Reaktionen der Betrachter:„Gerade auch von der menschlichen Komponente her war das mein bislangspannendster Auftrag.“ Was bleibt, ist der Wunsch, aus den vielen tollenAufnahmen, die die Stadt von ihrer schönsten Seite zeigen, einen Fotobandzu kreieren. „Vielleicht hat die Stadt Nideggen ja Interesse an einerZusammenarbeit“, so der Fotograf.20


EifelKurz & GutTrödelmarkt zugunstender SekundarschuleNordeifelKleinhau.Der Förderverein der Sekundarschuleveranstaltet am Sonntag, 14.6., seinen3. Trödelmarkt. Er findet am StandortKleinhau, August-Scholl-Straße 4 statt.Einlass für Verkäufer ist um 8.00 Uhr.Für Besucher und Käufer ab 10.00 Uhr.Ende des Trödelmarktes wird um 16.00Uhr sein. Die Veranstalter weisen daraufhin, dass nur gebrauchte Ware undTrödel und keine Neuware zum Verkaufangeboten werden können. Der Erlös desStandgeldes geht an den Fördervereinder Sekundarschule Nordeifel. WeitereInformationen und Anmeldung beiUdo Esser, Tel. 0171-1923121 odereudo941005@aol.comEin Museumsfest fürjung und altLammersdorf.Das Museumsfest des LammersdorferBauernmuseums, Im Mittelvenn 11,findet alljährlich am ersten Sonntagim Juli und in diesem Jahr am 5. Julistatt und ist eine Veranstaltung fürdie ganze Familie: Über zahlreicheSpielstände (natürlich mit Spielen,wie man sie früher gespielt hat) undbei denen es auch Preise zu gewinnengibt, über ein altes Karussell, dasPuppentheater, Aktionen wie Malen,Backen, Basteln und vieles mehrfreuen sich die jungen Besucher.Eltern und Großeltern indes widmensich in aller Ruhe den interessantenVorführungen der historischen„Handwerker“, bewundern denduftenden Blumen- und Kräutergartenund gönnen sich dort eine Auszeit inder Sonne oder genießen einfachdas gemütliche Zusammensein mitFreunden und Bekannten. Für dasleibliche Wohl ist stets gesorgt – undzwar zu familienfreundlichen Preisen!Es gibt Trevvel (eine „alte“ EiflerMehl- und Eierspeise), Bratkartoffeln,Gegrilltes, frische Waffeln, Kuchen,Kaffee und kalte Getränke.Sommer, Sonne,Steckenborn, Kirmessind wir Top in Form!Kirmesprogramm 2015Samstag, 5.7.201518.45 Uhr Treffen auf der Festwiese19.00 Uhr Abholen des alten HahnenkönigsWalter II anschließend Kirmesausgraben auf dem Dorfplatzca. 21.00 Uhr Eintreffen auf derFestwiese, ca. 22.00 Uhr Kirmespartymit der Band „Gnadenhof",ca. 1.00 Uhr DJ Peter BreuerSonntag, 6.7.201510.00 Uhr Gemeinsamer Kirchgang10.45 Uhr Frühschoppen (Festwiese)Life-Musik „Oldies Melano"Ausstellung historischer Traktoren14.00 Uhr Kirmesumzug Aufstellung Aufder Höhe, 14.15 Uhr Motto: Sommer,Sonne, Steckenborn; Kirmes sindwir Top in Form, Zugweg: Im Hech,Kuhlenstraße, Bornstraße, In Steckenborn,16.00 Uhr Hahnenköppen undVerlosung im Anschluss Ausklang mitDJ Peter BreuerMontag, 7.7.201514.00 Uhr - 16.00 Uhr Kinderkirmes18.00 Uhr Treffen auf der Festwiese19.00 Uhr Abholung des neuenHahnenkönigs, 21.00 UhrHahnenkönigsparty21.30 Uhr Überraschungsshow22.30 Uhr DJ Peter BreuerGemeinschaftsausstellungim Haus des GastesHeimbach.„Intensiv – Explosiv“ heißt eineAusstellung mehrerer Künstlerinnenund Künstler, die vom 31. Mai bis28. Juni ihre Arbeiten im HeimbacherHaus des Gastes, Über Rur 3,ausstellen. Heimbachs BürgermeisterPeter Cremer wird die Ausstellung amSonntag, 31. Mai, um 11.30 eröffnen.Es werden Werke von GerlindeBawendi (Hellenthal), Maria Engel(Kornelimünster), Prof. Dr. Michael Grade(Weilerswist), Irene Johnen (Simmerath),Elvi Soretire-Steinmann (Schleiden)und Waltraud Stuhrmann (Dahlem/Kronenburg) gezeigt. Öffnungszeitensind täglich von 10.00 bis 12.00 Uhrund von 14.00 bis 17.00 Uhr.Einladung an Künstler, bei den„Eifeler Ateliertagen“ mitzuwirkenRegion.Die „Eifeler Ateliertage“ 2015 findenvom 18. - 20. September statt.Teilnehmen kann jeder in irgendeinerForm Bildende Kunst produzierendeMensch der Eifel-Region sowie Galerien(vertreten durch einen Künstler undnach Wunsch einige Gastkünstler). Die Anmeldung ist bis zum 30. Juli 2015.Alle teilnehmenden Künstler erwartet ein gut ausgebautes Netzwerk, an dem siepartizipieren können. Neben dem Druck von 5.000 Flyern und Plakaten, ausgedehnterPressearbeit (von Euskirchen bis Trier) und der Möglichkeit sich währendder Gemeinschaftsausstellung vom 6. Sept. - 27. Sept. 2015 in den großzügigenRäumen des KunstForumEifel auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsflächepräsentieren zu dürfen, wurden die EAT`s auch erstmalig in die Kunstrouten aufgenommen.Die Region Aachen sponserte einen Flyer in dem alle Kunstrouten in derRegion Aachen auf einen Blick einsehbar sind. (FACEBOOK.COM/AUFZURKUNST).Während der eigentlichen offenen Ateliertagen vom 18. – 20. September empfängtder Künstler Gäste in seinem Atelier und kann somit einen hautnahen Einblick in seinLeben und Wirken vermitteln und sich in dieser aktiven, authentischen Atmosphärepräsentieren. Jeder teilnehmende Künstler hat zudem die Möglichkeit, einen odermehrere Gastkünstler aus den umliegenden Städten und auch den Beneluxländern zusich einzuladen und damit den interdisziplinären Austausch zu fördern. Eine weitereNeuigkeit wird in diesem Jahr eine Kunstauktion zum Ende der Gruppenausstellungdarstellen. Die Kunstschaffenden können freiwillig an der Auktion mit einemWerk teilnehmen. Den Aufrufpreis legt der Künstler fest, den er bei erfolgreicherVersteigerung erhalten wird. Der darüber hinaus erzielte Versteigerungserlös fließtdem Förderverein Maler der Eifel e. V. zu.Anmeldung und Teilnahmebedingungen gibt es bei Carin Conscience,Tel.: 02441 / 777 855, Email: art@carin-conscience.com und im Internet:www.kunstforumeifel-gemuend.de und Kunstportal-Eifel 2.0 - StartTheaterstück „Bei uns doch nicht“ jetzt auch in KreuzauDüren/Kreuzau.Mit Anmeldeschluss zum 27.06.2015wird am 03.09.2015 um 18.00 Uhr dasTheaterstück in der kleinen FesthalleKreuzau für den Südkreis aufgeführt.Der Eintritt kostet für alle, die ehrenamtlichmit Kindern arbeiten, nur 2 Euro, Anmeldung mit Angabe von Namen undVerein unter info@basta-dueren.de oder 0 151/ 5 25 71 690.Menschen, die sich Kindern gegenüber übergriffig verhalten wollen, gehen in der Regelstrategisch vor und suchen sich Orte, an denen sie leicht Kontakt zu Kindern knüpfen undintensivieren können. Jugendeinrichtungen und Vereine, die mit Kindern arbeiten, sindhiervon stark betroffen. Manchmal kommt es zur Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs,aber häufig werden diese Anzeigen eingestellt, es kann z. B. lediglich „inadäquatesVerhalten“ dem Kind gegenüber nachgewiesen werden. Die Übergriffigen wechseln indiesem Fall in der Regel den Verein, manchmal auch den Ort – die Opfer sind austauschbar.Einen Eintrag in das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis gibt es in diesen Fällen nicht.Aus Angst vor einer Anzeige wegen Verleumdung oder anderem Stress spricht niemanddarüber - damit sind die Kinder weiter potenzielle Opfer.Die einzige Hilfe, die Kinder in diesen Fällen erfahren können, sind gebildete Eltern,Vorstandsvorsitzende, Trainer und Betreuer, die ein Auge auf eine Anbahnung einessexuellen Missbrauchs haben, die sich mit den Strategien der Täter auskennen.Orientiert an der Realität geht es in dem Theaterstück um die Eltern von LisaLindweiler, die von ihrem Fußballtrainer sexuell missbraucht wurde. Nach demTheaterstück gibt es ein Nachgespräch mit den Theaterpädagogen und Vertreterndes Offenen Präventionsnetzwerks „Vorfahrt Kinderschutz“ des Kreises Düren. Eswird auch darüber gesprochen, welche Reaktion im Falle einer Befürchtung odereines Verdachts sinnvoll ist.21


Kurz & GutHubert vom Venn, Nicholas Müller, Achim KonejungBriefe in und aus der EifelEicherscheid.Im Internet-Zeitalter noch echte Briefezu verschicken, ist eher selten. Fürzwei langjährige Freunde ist aus dieserIdee ein Buchprojekt gewachsen. ImNovember 2014 starteten NicholasMüller, Ex-Sänger der Eifeler Erfolgsband„Jupiter Jones“ („Still“), und KabarettistHubert vom Venn ihr Experiment: Sie begannen einen Briefwechsel, der demnächstin Buchform erscheinen soll. Zwischen den Lesungen der beiden greift AchimKonejung solo in die Tasten und stimmt selbst geschriebene Songs aus und überdie Eifel an. Die bisherigen beiden Auftritte des Trios waren ein großer Erfolg:So schrieb der „Trierische Volksfreund!: „Jubel um Nicholas Müller, Hubert vomVenn und Achim Konejung in Daleiden“ - „Was die beiden Kabarettisten undder heimgekehrte Sohn der Gemeinde, Musiker Nicholas Müller, in den folgendenzwei Stunden vor gut 120 Besuchern abliefern, passt einfach auf keine EifelerKuhhaut.“ („Trierischer Volksfeund“, 26.05.2015)Aus völlig unterschiedlichen Perspektiven schildern die beiden Autoren ihreKindheit in der Eifel. 30 Jahre Altersunterschied liegen zwischen den beidenBriefeschreibern, den ganz persönlichen Erinnerungen. Trotzdem finden sichÄhnlichkeiten in den Erlebnissen und Aufzeichnungen: Die erste Zigarette, dererste Kinofilm, der erste öffentliche Auftritt. Eine liebevolle Retrospektive, einResümee voller Irrungen, Wirrungen und komischer Episoden.Per überkommener Handschrift werden die Gedanken heute nicht mehrausgetauscht. Die Dialog-Partner nutzen moderne Technik, schicken ihre Briefeaber nicht per Mail, sondern ausgedruckt auf Papier – mit Briefmarke undSiegel. Einer der ersten zwölf Briefe war so schön gestaltet, dass er nie seinZiel erreichte: „Ich hatte den Briefbogen direkt zu einem Umschlag gefaltet,mit Siegellack verschlossen und neben die Briefmarke das Bild einer ‚blauenMauritius‘ gestempelt“, schildert Hubert vom Venn. Das schmucke Stück kamnie beim Empfänger an. (Textauszüge aus: www.eifelon.de)Foto: Werner Pelm (Eifel-Kulturtage)Bäche bald ohne Wanderbarrieren für Fisch und CoRegion.Im Nationalpark Eifel sollen Bäche natürlicherLebensraum für ihre Bewohnersein. Dazu werden in einigen Gewässerndes südlichen Kermeters alte baulicheAnlagen entfernt, die gewässerökologischeBeeinträchtigungen darstellen wie beispielsweise Rohre oder Dämme. Daherkommt es ab Anfang Juni vor allem auf dem nördlichen Randweg des Obersees vomStaudamm bei Rurberg bis zur Urftstaumauer und weiter auf dem Urftuferrandweg(K7) bis Gemünd zu Beeinträchtigungen und Störungen durch Baufahrzeuge.Die Randwege an den Nordufern von Obersee und Urftsee werden während derUmsetzung der Naturschutzmaßnahmen für Gäste des Nationalparks frei nutzbarsein. Allerdings wird vor allem im Bereich der Baustellen am Friedenbach und GroßenBöttenbach um besondere Vorsicht gebeten. Auch in den Tälern und Seitentälern vonLorbachtal, Großer Böttenbach und Schafbach kommt es zu Behinderungen durchBaufahrzeuge. Die Naturschutzmaßnahmen im südlichen Kermeter dauern voraussichtlichbis Ende des Jahres 2015 an. Wir bitten alle Betroffenen um Verständnisund gegenseitige Rücksichtnahme. Aktuelle Informationen zu den Maßnahmen undweitere Informationen zum Projekt finden Sie auf www.wald-wasser-wildnis.de.Am Ende von Verrohrungen können sich Abstürze bilden, wenn das im Rohrschnell fließende Wasser beim Austreten Material abschwemmt und den Bacheintieft. (Foto: Biologische Station StädteRegion Aachen)Die neue Wanderkartefür den NationalparkEifel ist da!Gemünd.Die neue Wanderkarte für den NationalparkEifel und sein Umfeld ist fertig.Eifelverein und NationalparkforstamtEifel haben alles Wissenswerte fürAusflüge in die Nationalpark-Regionin der vierten Auflage der Wanderkartezusammengestellt: Zahlreiche neueNaturerlebnisangebote im und um denNationalpark und ein im Nationalparkumfelderheblich aktualisiertes Wanderwegenetzauf der Vorderseite sowieaktualisierte Informationen zur Regionauf der Rückseite. Dort steht nichtnur alles über Nationalpark-Tore,-Infopunkte und -Orte bis hin zurAnreise mit Bus und Bahn, sondernauch über die Flora und Fauna desGroßschutzgebietes sowie die zertifiziertenNationalpark-Gastgeber.Die Wanderkarte ermöglicht die umfassendePlanung und mühelose Entdeckungdes Nationalparks Eifel undseines Umfelds. Die Karte hat die ISBN978-3-944620-02-2 und kostet beiallen Verkaufsstellen wie Eifelverein,Buchhandel, Nationalpark-Tore und-Infopunkte zehn Euro. Von der 4. Auflagewurden 5.000 Exemplare gedruckt,bei entsprechender Nachfrage ist einkurzfristiger Nachdruck vorgesehen.Flüchtlingsprojekt fürHürtgenwaldHürtgenwald.Die Gemeinde will die „FlüchtlingshilfeHürtgenwald“ ins Leben rufen. WerFlüchtlingen helfen will, sich in derGemeinde zu orientieren, ist eingeladen,sich am Montag, 15. Juni,ab 17.00 Uhr im Rathaus bei derAuftaktveranstaltung zu informieren.Zunächst sollen interessierte Bürgerüber die Situation der Asylbewerberin der Höhengemeinde informiertwerden. Außerdem werden Bereicheaufgezeigt, in denen die Flüchtlingebesondere Hilfe und Unterstützungbrauchen. Ansprechpartnerin istAmira Boltersdorf.Telefon: 0151-15839103. (bwp)EifelTHE PHOTOGRAPHERSim KuK MonschauMonschau.„The Photographers“ wird ca. 130Werke in insgesamt neun Räumen derKuK-Galerie der StädteRegion Aachenzeigen. Von Dokumentation bis Mode,von Inszenierungen bis Porträt: DieAusstellung will die ganze Vielfaltder Fotografie illustrieren, sich dabeiindes auf einige wenige Künstlerkonzentrieren.Arbeiten von Anton Corbijn, AnnegretSoltau, Helmut Newton, JosefBreitenbach, Jock Sturges, MartinParr, Hermann Landshoff, StephanVanfleteren, Horst P. Horst, HolgerRoschlaub, Niko Schmid-Burgk,Mathias Bothor, Markus Nass, JeanneDegraa, Thomas Leidig, Alex Trebus,Jim Rakete, Nadja Klier, Derek Ridgers,Dirk Dunkelberg, Sheila Rock, MichaelDannenmann, Stefan Klüter, PeterBöttcher, Heike Steinweg, Jens Boldtund Andrea Stappert werden zusehen sein. Die Ausstellung ist vom14.06. bis 19.09.2015 im Kunst- undKulturzentrum der Städteregion inder Austraße, in 52156 Monschauzu sehen. Der Eintritt ist frei. DieÖffnungszeiten sind: Di - Fr: 14.00 -17.00 Uhr, Sa, So: 11.00 - 17.00 Uhrund montags geschlossen. Parkendirekt am Haus auf der Straße oder imParkhaus möglich.Alemannia Aachengegen FC 1913 RoetgenFußball-Regionalligist AlemanniaAachen wird sein erstesVorbereitungsspiel zur Saison 2015/16beim FC 1913 Roetgen bestreiten.Termin ist Samstag, 27. Juni 2015 -Anstoß 17 Uhr. Es gibt nachmittagsein Vorprogramm/Autogramme usw.Gespielt wird auf dem neuenKunstrasenplatz in Roetgen, Hauptstraße.Info Kartenvorverkauf:Friedrich Keßel, Tel.02471-438222


EifelEin Aachener Traditionsunternehmen feiert50 jähriges BestehenDruckerei Mainz wurde vor 50 Jahren gegründet und feiert ihrJubiläum mit einem 800 qm großen ErweiterungsbauAls im Juni 1965 Justine Mainz dieDruckerei Mainz gründete, geschahdies aus typischer Nachkriegs- undWirtschaftswundermentalität heraus.Ihr Mann, Alexander Mainz, arbeitete als Bibliothekarin der Unibibliothek der RWTH Aachen und beobachtete,dass viele Doktoranden eine geeigneteDruckerei zum Drucken von Dissertationen in Aachensuchten. Die Wirtschaftswundermentalität machteaus dieser Beobachtung eine Firma: Kurzerhandwurde eine Druckerei in der Marienstraße ins Lebengerufen, die erste Druckmaschine stand im Kellerund bei größeren Aufträgen wurden Freunde undVerwandte eingespannt.50 Jahre später ist das Nachkriegs-Wirtschaftswunderzwar vorbei. Die Druckerei Mainz aberist zu einer der größeren Druckereien in Aachenund einer modernen Firma an der Süsterfeldstraßegereift, die in der Hauptsache Broschüren, Bücher,Flyer und Briefbögen produziert. Inzwischenpassen die Druckmaschinen auch in keinenKeller mehr und bei ganz großen Aufträgenwird die dritte Schicht gefahren. Das Herzstückder Druckerei bilden zwei Offsetmaschinen imDruckbogenformat 50 x 70 cm – eine davon istsogar eine sogenannte 5-Farben Maschine mitIn-Line Lackwerk mit Kammerrakelsystem. „Damitkann man schon ganz schön Papier verdrucken“,wie die beiden Drucker und Schichtleiter JoachimPeuckmann und Rudi Lehmann gerne zugeben.„So eine Palette Papier ist da RuckZuck durch.“Und weil es immer mehr Paletten werden, steht 50Jahre nach Firmengründung nun ein weiteres Kapitelder Firmengeschichte an: Eine dringend benötigteHallenerweiterung. An der Süsterfeldstraße wirddie bestehende Halle erweitert, samt Lagerplatzfür noch mehr Papierpaletten und noch mehrWeiterverarbeitungsmaschinen. So in etwa 800 qmwill Geschäftsführer Günter Mainz auf demFirmengelände dazu bauen.Denn der Platzbedarf an der Süsterfeldstraße istin der Vergangenheit immer größer geworden:Inzwischen sind mehrere Verlage hier ansässig, dieEuregio Marketing UG als Herausgeber von NordwestAktuell, Burtscheid Aktuell und Eifel Aktuellbenötigt Platz – ebenso die MedienproduktionsagenturX-Print, die alles bedrucken kann, aufdas Farbe muss (ja gut, fast alles: für geschminkteGesichter kann die Karnevalsschminke nun nichtmaschinell aufgetragen werden – will auch keiner).Die Auftragswurzeln indes hat man nicht verlassen.Auch heute werden Dissertationen und kleinereDruckaufträge abgewickelt. Nur eben zeitgemäß– auf einer der vier Digitaldruckmaschinen. Es gibtalso noch genug zu tun und so wird die DruckereiMainz auch in Zukunft einen festen Platz imAachener Westen haben.Druckerei MainzSüsterfeldstraße 83, 52070 AachenTel.: 0241/ 87 34 34, Fax: 0241/ 87 55 77www.druckereimainz.de23

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