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NicoHe

Ausgabe 027 Nordeifel - Juli 2015kostenloszum MitnehmenEifelNaturerlebnisbadEinruhrDie Eschbachstraßein Monschau10 JahreZukunftsinitiative EifelDas Lokalmagazin für Monschau, Roetgen, Simmerath,Nideggen, Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Umgebung


EditorialLiebe Leserinnen und Leser!Nachdem sich der Eifel-Sommerder vergangenen Jahre eherwie ein Dauer-April anfühlte,zeigt er sich in diesem Jahrin voller Strahlkraft. Augenblicklich ist esschon wieder fast zu heiß. Alles ächzt undstöhnt unter den hohen Temperaturen. Dassind Tage, wo man dankbar dafür ist, dassin den Höhenlagen unserer Heimat meistensein kleines Windchen geht.Doch wer dennoch nach einer erfrischendenAbkühlung in unserer Region sucht, wirdschnell fündig. Da bietet sich der Rursee -auch mit seinen angegliederten Freibädernan. Wer aber dabei auch noch etwas ganz Besonderes sucht, das es nicht überall gibt,der sollte sich unbedingt das Naturerlebnisbad in Einruhr vormerken. Das versprichtfeinste sommerliche Wasserfreuden – und ist dabei noch gut für Menschen undNatur. Mitten im wunderschönen Einruhr, im Heilsteinhaus, bereiten die Künstlerund Künstlerinnen der Gruppe KADE (Kunst in der Eifel) ihre nächste Ausstellung vor.Eifel- und Kunstliebhaber sollten diese Ausstellung nicht verpassen. Der NideggenerOrt Berg, veranstaltete seinen beliebten Trödelmarkt und Landwirt Viethen öffneteseine Türen, um dem Besucherstrom zu demonstrieren, wie heutzutage artgerechteTierhaltung und modernste Technik auf einem Bauernhof funktionieren. „Werdie Eschbachstraße nicht kennt, der war nie in Monschau“, heißt ein weitererArtikel, der verdeutlicht, dass diese besondere Straße nicht nur eine herausragendeEifelVergangenheit hat, sondern auch aktuell eine wichtige Adresse Monschaus ist. Unternicht immer ganz einfachen Bedingungen, leben die dortigen Gewerbetreibendeneindrucksvoll vor, dass man zusammen immer stärker ist. Die Zukunftsinitiative Eifelfeierte kürzlich ihren 10. Geburtstag und nahm dies zum Anlass drei bekannte undverdiente Persönlichkeiten als Botschafter der Eifel zu küren. Unter der Überschrift„Vom Holzklotz zum Meisterwerk“ zeigt das Burgenmuseum Nideggen noch biszum Ende des Jahres eine lehrreiche, wie auch unterhaltsame Ausstellung. EinenKoffer voller Verdienstmedaillen und schöner Erinnerungen brachte die knapp30-köpfige Delegation jugendlicher Leichtathleten, Trainer und offizieller Begleiteraus Politik und Verwaltung der Städteregion Aachen aus dem polnischen JeleniaGora (Hirschberg) mit. Der Islandpferdehof Roßbroich in Kleinhau ermöglicht gehandicaptenKindern der Grundschule Merken durch die Arbeit mit Pferden ein Stücknormalen Zugang ins Leben. Über ihren gerade bestandenen Ponyführerscheinfreuten sich gleich sechs Grundschüler. Ein ganz besonderer Club aus Schmidt zeigt,wie lebendig auch heute noch Vereinsarbeit sein kann. Das Thema, dass die vielenMitglieder der „Colonia Angles“ seit Jahren zusammenhält, heißt 1. FC Köln. Siealle gehören seit Jahren zu den treuesten Fans des Fußballclubs. In unserer Rubrik„Kurz und Gut“, erfahren Sie alles Wissenswerte über das, was sich sonst noch soim Monat Juli in unserer Region tut.Wir wünschen Ihnen wieder viel Vergnügen bei der Lektüre unserer Berichteund inspirierende Anregungen.Herzliche GrüßeBert van Londen (Chefredakteur Eifel)2


EifelInhaltsverzeichnisTitelseite Rursee bei Einruhr (Obersee).............01Editorial ...................................... 02Inhaltsverzeichnis & Impressum.................. 03Sommerliche Wasserfreudenim Naturerlebnisbad. ........................ 04-05Ein rundherum schöner Tag in Berg................ 06Bodega. .......................................07Die Eschbachstraße in Monschau.............. 08-0910 Jahre Zukunftsinitiative Eifel ...................10Sparkasse. ..................................... 11Vom Holzklotz zum Meisterwerk................... 12Genuss und Frische. ............................. 13Ein Koffer voller Verdienstmedaillen............. 14-15Ein Ponyführerschein als Initialzündung fürs Leben...16Juuls. ......................................... 17Cologne Angles Schmidt ...................... 18-19KADE — 20. Werkschau im Heilsteinhaus ........... 20Bäckerei Moss. ................................. 21Kurz und Gut .................................. 22Abwassertechnik Stollenwerk.................... 23Proxy. ........................................ 24ImpressumErscheinungsweise: monatlich, jeweils ab der 2. MonatswocheAuflage: 6.000 StückVerteilung: Kostenlose Verteilung über Auslegestellen Raum Monschau,Roetgen, Simmerath, Nideggen, Heimbach, Kreuzau, Hürtgenwald und Umgebung.(in Geschäften und öffentlichen Gebäuden, sowie Banken und Sparkassen).Redaktions- und Anzeigenschluss: um den 30. eines jeden MonatsHerausgeber und V.i.S.d.P.:Euregio Marketing UGHartmut HermannsMarc André MainzSüsterfeldstraße 83, 52072 AachenMail: hh@euregio-aktuell.euWeb: www.euregio-aktuell.euwww.euregio-marketing.comChefredakteur Eifel: Bert van LondenRedaktion & Anzeigenleitung:Froitscheidter Str. 94, 52385 NideggenTel.: 02474-998665, Mobil: 0171-5760915info@agentur-wortundbild.deRedaktionelle Mitarbeit:Beate Weiler-Pranter [bwp], Manfred Schmitz [ms]Mediaberater:Bert van Londen, Tel. 02474 – 998 665, Mobil. 0171 – 576 09 15Peter Nießen, Tel. 02473- 929730, Mobil 0175- 916 7728Fotografie & Copyright: by Bert van Londen, agentur Wort und BildLayout/ Gestaltung: Euregio Marketing UGDruck: Druck & Verlagshaus Mainz GmbH Aachenwww.druckservice-aachen.deFACHAGRARWIRT BAUMPFLEGE UNDF ACHAGRARWIRT BAUMSANIERUNGBAUMPFLEGE & BAUMSANIERUNG• Konzen• SimmerathGilt nicht auf Werbeartikel und ist nicht kombinierbar mit anderenRabattaktionen.Blumgasse 17a l 52156 Monschau-KonzenTel. 02472 22 92 l Fax. 02472 43 98info@pauls-ohg.de l www.pauls-ohg.de3


EifelFotos: Martin JochumIdyllisch, erfrischend und ganz ohne Chemie:Sommerliche Wasserfreuden im Naturerlebnisbad EinruhrDirekt am Obersee der Rurtalsperreliegt das idyllische Dorf Einruhr derGemeinde Simmerath. Seit 1864 istEinruhr eine selbstständige Pfarrei miteiner eigenen Kirche. Zuvor war die Kirchengemeindeeine Filiale der Pfarrei Wollseifen. Nach dem Bau derRurtalsperre mit der zweiten Ausbaustufe in den50er Jahren wurde der Ort Pleushütte geflutet undEinruhr bekam sein heutiges Ortsbild.Heimatverbundenen und aktiven Dorbewohnernzu verdanken. Nachdem klar wurde, dass dasFreibad, dass schon immer direkt am See gelegen,seinen Schwimmbereich direkt im See hatte, sosehr renovierungsbedürftig wurde, dass seineSchließung drohte, kam die für die Eifel so typischehemdsärmelige und tatkräftige Verschworenheit derDorfbewohner zum Tragen. Kurz entschlossen gründeteman den Verein Naturerlebnisbad Einruhr e.V.und schaffte am Ende das schier Unmögliche: 2005begannen die Einruhrer und Erkensruhrer mit demUmbau. Die Kosten die hierbei entstanden, wurdenWinkelhöfe in typischer Fachwerktechnik, die einmaligeLandschaft, eine ansprechende Gastronomie,der Heilsteinbrunnen hinter dem Heilsteinhaus,dessen Wasser schon die Römer genossen und vorallem der Rursee, der in Einruhr Obersee heißt, sindGrund genug, dass jedes Jahr Tausende Besucherdas rund 750 Seelen große Dorf besuchen. Ganzoben auf der Liste der liebenswerten Besonderheitenaber ist das Naturerlebnisbad, das nicht nur dieRurseeanwohner, sondern vor allem auch dieTouristen als eines der schönsten Aushängeschilderder Gemeinde Simmerath empfinden. Was sich heutenicht nur idyllisch, sondern auch in jeder Hinsichtbestens gepflegt und mit allen Annehmlichkeiteneines beliebten Freibades präsentiert, ist denHotel Schütt - Urlaub direktan der Eifeler SeenplatteWir bieten Ihnen ein gemütliches Ambiente in familiärerAtmosphäre mitten im Herzen des Nationalparks EifelHotel Schütt • Rurstraße 16 • 52152 Simmerath/EinruhrTel: 02485/213 Geschäftsführerin Sarah IrlenbuschE-Mail: service@hotel-schuett.de • www.hotel-schuett.de4


Eifelteilweise durch EU-Förderung getragen. Schnell war den Dorfbewohnern klardass sie nur durch eigenen Einsatz ihren Traum vom Naturerlebnisbad umsetzenkonnten.Aus beiden Ortschaften erklärte man sich zu einer Eigenleistung im Wert von170.000 Euro bereit. Mit einem weit über die Region hinaus einzigartigeninnovativen Konzept kommt das Naturerlebnisbad ohne Chlor und Chemie aus.Die Reinigung des verbrauchten Wasser erfolgt rein mikrobiologisch in einemangelegten Schilf-Regenerationsbereich.„Es ist uns wichtig“, so Oliver Quattelbaum „dass es Mensch und Natur gutgeht bei uns. Nicht umsonst verfügen wir schon seit fünf Jahren über eineausgezeichnete Wasserqualität, die im Abstand von zwei Wochen geprüft wird.Ja, unser Naturerlebnisbad ist schon etwas ganz besonderes“, schwärmt derEinruhrer. Das unterstreicht auch das liebvoll gestaltete Maskottchen NEBIE,dessen Namen aus den Kürzeln des Erlebnisbades entstand. Aber auch wenn dieFreibadbesucher mal keine Lust zum Schwimmen haben sollten, stehen siebenTret- und zwei Ruderboote zur Verfügung, mit denen man vom Wasser aus dieherrliche Landschaft rund um Einruhr genießen kann.Unabhängig vom Badewetter lohnt sich ein Besuch im NEBIE – Bistro das täglichvon 10 bis 22 Uhr geöffnet hat. Auf der zum See hin gelegenen Sonnenterassekann man dann leckere Erfrischungen zu sich nehmen.NaturerlebnisbadWollseifener str. 2252152 Simmerath/EinruhrTelefon: 02485/912929christoph.einruhr@t-online.deÖffnungszeiten:täglich von 10:00 – 22:00 UhrNachtschwimmen von 18:00 – 22:00 UhrPreise:Tageskarte Erwachsene: 3,00 Euro Nachtschwimmen: 1,50 EuroKinder ab 4 – 15 Jahr: 2,00 Euro Nachtschwimmen: 1,00 Euro5


EifelEin rundherum schöner Tag in BergDorftrödel und „Tag des offenen Hofes“ war BesuchermagnetBerg.Zahlreiche Trödelstände, an denen jederBesucher etwas Interessantes zu fairenPreisen finden konnte, ein riesigesKinderspielparadies mit allem, wasKinderherzen höher schlagen lässt, Verkaufs- undInformationsstände, die alles rund um die ThemenGarten, Tiere sowie Landwirtschaft präsentiertenund Imbissstände mit vielen Leckereien – dasDorffest in Nideggen-Berg, wurde seinem gutenRuf einmal mehr gerecht. Bei schönstem Wetterströmten unaufhaltsam Besucherströme auf dasweitläufige Areal, das alle Dorfvereine und allenvoran die Dorfgemeinschaft Berg-Thuir organisierteund zur Verfügung stellte. „Unsere Zusammenarbeit,besonders bei unseren Dorffesten, gibt es schonseit einigen Jahren und führt dazu, dass wir unserDorfgemeinschaftsleben festigen und vertiefenkonnten“, erklärt Ortsvorsteher Manfred Hurtz.Landwirt Viethen erweiterte den Aktionsradius deskurzweiligen Tages durch die Öffnung seines Hofes,denn auf das diesjährige Dorffest fiel gleichzeitig der„Tag des offenen Hofes“, für den das traditionellelandwirtschaftliche Unternehmen aus Berg seineTore weit öffnete.Wie funktioniert heutzutage ein landwirtschaftlichesUnternehmen, das artgerechte Tierhaltung praktiziert?Landwirt Viethen öffnete zur Beantwortungvieler Fragen seine Hoftore weit. Die vielen interessiertenBesucher spürten gleich: im artgerechtenOffenstall herrscht ein angenehmes Klima. Jede Kuhverfügt – rein rechnerisch – über 5 QuadratmeterStallfläche und eine eigene Liegebox. Sechs vonihnen teilen sich fünf Fressplätze. Einmal am Tagwerden die Futterrationen vorgelegt, so dass dieKühe 24 Stunden ausreichend Futter vorfinden. FürBauer Viethen bedeutet das bei einem Bestand von50 Kühen, täglich zweieinhalb Tonnen Futter bereitzustellen.Besonderes Highlight am „Tag des offenenHofes“ war die Melkdemonstration mit Melkroboter.„Mit Hilfe des Melkroboters und meinem Gesamtpaketder artgerechten Haltung konnte ich 50Prozent der sonst üblichen Tierarztkosten senken. DieMilchqualität ist besser geworden. Beispielsweise beider Eutergesundheit der Tiere. Antibiotika kommen sogut wie nicht mehr zum Einsatz, es sei denn eine Kuhleidet an einer Euterentzündung.“ Durchschnittlicherwirtschaftet Bauer Viethen 32 Liter Milch proKuh. Die dazugehörige Melktechnik wurde von derFirma Breuer Agra installiert, die am gleichen Tagihr dreißigjähriges Betriebsjubiläum feierte. Auch diezweite Firma der Familie Breuer, Breuerland, feierteGeburtstag, ihren 20ten. Aus diesem Anlass stelltees ihre spektakulären Großgeräte wie Hüpfburgen,Trampoline und Power Balls den ganzen Tag überkostenlos zur Verfügung.Alles in allem, war der Tag in Berg wieder einvoller Erfolg. Er botbeste Unterhaltungund interessanteInformationen fürdie Besucher undschweißte die veranstaltendenVereinenoch mehr zusammen.„In ein paar Jahrenwollen wir das wiederholen“,sind sich dieOrganisatoren einig.Der Erlös des Tages kommt allen beteiligtenVereinen zugute.Tel.: 0 24 27 / 90 97 0www.seniorendomizil-rak.deAuf der Komm 30, 52385 NideggenTel. 02427-909133/ 0177-5605207mail@malermeister-emons.dewww.malermeister-emons.de6


EifelAdvertorialTerrassenglück mit Tapas, Cocktails und Musik„Bodega“ – Tapas-Bar, Restaurant und Szene KneipeSind auch Sie auf der Suche nacheiner Gastronomie, in der mangut isst und in der man sich gerneaufhält, weil man dort netteMenschen trifft und schnell insGespräch kommt? Die „Bodega“in Monschau-Imgenbroich ist zwar längst keinGeheimtipp mehr, will aber sicher noch von demeinen oder anderen entdeckt werden.Sie liegt mitten im Herzen von Imgenbroich undist eine gelungene Mischung aus Restaurant,Tapas-Bar und Szene Kneipe. „Als ich die Bodegakennen lernte, war mir sofort klar: sie hat echtesgastronomisches Potenzial für Jung und Alt“,erinnert sich Max Becker, der im Januar 2013,zusammen mit seiner Partnerin Vanessa Claßen,das Restaurant übernahm. Ihr kulinarischesKonzept, Leckeres für den kleinen Hunger undGerichte á la Carte, kommt bei ihren Gästen gutan. Neben einer großen Auswahl verschiedensterTapas, Tortillas und Empanadas gibt es in der„Bodega“ auch Klassisches, wie Folienkartoffeln,Salate und Steaks. Besonders beliebt aber ist der„Bodega-Burger“ nach eigenem Rezept. „Beiuns wird frisch und mit Liebe gekocht“, versprichtVanessa Claßen. Alles, was die Küche der„Bodega“ zum Kochen braucht, wird überwiegendvon Betrieben aus der nahen Umgebung bezogen.Eine weitere Stärke der „Bodega“ ist das Mixen vonCocktails, gerne auch ganz ohne Alkohol. Darüberhinaus werden in der warmen Jahreszeit Milch-Shakes und Sangria serviert. Biertrinker kommenvoll auf ihre Kosten: Reissdorf-Kölsch, Bitburger,Frankenheim Alt und Benediktiner Weizenbier gibtes frisch vom Fass – und viele unterschiedlicheBiersorten können als Flaschenbiere (auch alkoholfrei)geordert werden. Ein besonderer Service istdie Vermietung des Hauseigenen Cocktailwagens– mit oder ohne „Bodega-Team“.Der gut 100 Quadratmeter große Gastraum ist angenehmund kommunikativ gestaltet und draußenbereitet „die gemütlichste Terrasse Imgenbroichs“maximal 52 Gästen wundervolle Aufenthalte. „Wirbieten unseren Gästen eine Auszeit vom Alltag“, soMax Becker. „Etwas Lounge, etwas mediterranesLebensgefühl und etwas Wohnzimmer. Kurz undgut: in der „Bodega“ fühlt man sich wohl.“In loser Abfolge veranstaltet die „Bodega“ Konzertewie beispielsweise mit „KTK“, „Vorübergehend“.„Andre Baldes & Band“ oder „Georg Kaiser“. Dasnächste Konzert mit der Band „Vorübergehend“,die neue Songs präsentieren werden, am Freitag,28.August 2015 um 21 Uhr.BodegaTrierer Str. 25452156 Monschau-ImgenbroichTel. 02472 – 91 20 616www.bodega-imgenbroich.deFacebook/bodega-imgenbroich.7


EifelWer die Eschbachstraße nicht kennt,hat Monschau nie gesehenEine lebendige Geschäftsstraße mit Flair und viel zum EntdeckenMonschauFoto: Guido BraunDass Monschau ein wahrer Schatz ist, das macht die Monschauerund Nordeifeler stolz und die vielen Gäste, die jedes Jahr inScharen kommen, quittieren es mit leidenschaftlicher Treue. Die„Eifelperle“ ist voller Geschichte und Geschichten. Wohin manschaut, laden pittoreske Fronten alter Fachwerkhäuser, gemütliche Gassen,Cafés und Restaurants, interessante Galerien und Geschäfte zum Verweilen ein.Gerade jetzt wieder, zur Ferienzeit, wird es vor lauter Menschenmassen wiedereng in Monschau, auch auf dem Marktplatz. Etwas abseits des Trubels und derbekannten Sehenswürdigkeiten liegt verträumt die Eschbachstraße. Zwar keinGeheimtipp mehr, aber für viele der Gäste ein noch etwas vernachlässigtes, aberausgesprochen liebenswertes Terrain, das es noch zu entdecken gilt.Nachdem die Eschbachstraße einige Jahre immer mehr in Vergessenheit geriet undauch etwas vernachlässigt wurde, herrscht dort seit einigen Jahren eine angenehmeAufbruchstimmung. Fein herausgeputzt und mit Liebe zum Detail dekoriert, fandenpeu a peu kleine, aber feine, neue Geschäfte und Galerien eine Heimat. Doch dass dieEschbachstraße augenblicklich eine Art Renaissance erlebt, das liegt an der kleinenund engagierten Gemeinschaft der neuen Geschäftsbetreiber. „Warum ich in dieEschbachstraße gezogen bin? Wegen der engagierten und passionierten Menschen,meine Kollegen und Kolleginnen in der Eschbachstraße“, beschreibt Alex Elfers, seitDie Eschbachstraße ist eine der ältesten Einkaufsstraßen Monschaus. In derguten alten Zeit gab es dort zahlreiche Geschäfte für den täglichen Gebrauch:Lebensmittel, Bekleidung, Schuhe, Hüte und, und, und. Damals – seit dem 18.Jahrhundert – wohnten und arbeiteten in der verträumten und verwinkelten StraßeWeber, Färber oder Tuchscherer. Das belegen noch heute eindrucksvoll so manch’auskragender Aufzugsbalken und die engen Zugänge zur Rur. So konnten Warenund Materialien auf kürzestem Weg in die Häuser hinein und hinaus gelangen.Obschon die Eschbachstraße mit ihren alten Fachwerkhäusern, die vom Markt auszu bewundern sind, unmittelbar an der Rur liegt, so hat sie ihren Namen doch voneinem anderen Wasserlauf: dem Eschbach. Der fließt in einem engen Seitentalentlang der alten Aachener Straße und mündet im Rosental in die Rur.TreibgutGalerieFotoarbeitenregional, exklusivPostkartenEschbachstraßewww.treibgut-monschau.de8


EifelFoto: Guido Braun2014 Besitzer der Galerie La Petit, stellvertretend seineMotivation. Die „eingeschworene Eschbachstraße-Gemeinschaft“ versteht ihren Einsatz als Pionier- undMissionsarbeit, von der die Stadt Monschau undauch die Gäste profitieren. Da ist keiner der neuenBetreiber, der bei seinem Haus oder Geschäft nichtselbst Hand anlegt hätte. Und das gestaltet sichwegen des Denkmalschutzes nicht gerade einfach.Die „Galerie La Petit“ steht ganz im Zeichen schönerDinge. Im hauseigenen Kaffeestübchen erwartet dieBesucher Nostalgie pur und die Kunstgalerie zeigtbei einer Tasse Kaffee Werke internationaler Künstler,die in ihrer Kunst gerne einen kritischen Blick aufdas Zeitgeschehen und gesellschaftliche Ereignissewerfen. Eigentümergeführt und mit persönlicherNote finden Interessierte im UNIKAT Taschen undantike Reisebegleiter. Angeboten werden gebrauchteTaschen, Koffer, Hutschachteln und Accessoires (ab1850) aus Leder. Seit der Eröffnung 1997, steht dasUNIKAT auch für Reparaturen, Restaurierungen undAufarbeitungen von Lederwaren, oder HandgefertigteSerien aus Walkloden und Vintage Pelzen. „Ich liebeeinfach alte Dinge und freue mich, wenn ich ihnen nochein zweites, drittes oder viertes Leben schenken kann.Bei mir geht es oft nur ums Ideelle“, so die InhaberinJudith Henges. Ihr 25-jähriges Geschäftsjubiläumkonnte kürzlich das Ehepaar Helmi und Hubert Lück,Inhaber des Antiquitätengeschäftes „ Antiquitäten& Curiositäten“, feiern. Als Initiatoren, quasi derersten Stunde, freuen sie sich besonders über dasfreundschaftliche Miteinander der Geschäftsinhaberder Eschbachstraße. „Alle Unternehmer schauennicht nur auf ihr eigenes Geschäft, sondern tunals Gemeinschaft alles, damit sich unsere Straßeweiterhin so toll entwickelt“, freut sich Helmi Lück.Im Antiquitätengeschäft des Ehepaars Lück findenKunden ein interessantes Angebot an Antiquitätenund ungewöhnlichen Objekten. Hierzu gehören einegroße Auswahl an altem Glas, Porzellan, Büchern,Silberwaren, Grafiken, Schmuck und vieles andere,wie auch Kuriositäten aus vergangenen Epochen. ObLandschaftsfotografie, Strassen und Astrofotografie:die Bilder der Galerie „Treibgut“ heben sich ab,sind Unikate, absolut lichtecht und von höchsterQualität. Die Betreiber Nina Lohr und Guido Braunpräsentieren in ihrer kleinen Galerie ihre Heimat, dieschönsten Blicke und einen Blick aus der Eifel ins All.Die Fotografen Mark Hellweg (Astrofotografien), RicoD’Orsaneo (Experimentelle Fotografie) und GuidoBraun (Naturfotografie) ziehen ihre Betrachter in ihreneigenen Bann. Einmalige Postkarten und Kunstdrucke,auch aus Monschau und der Eifel machen Fotografiewieder zu einem spannenden Erlebnis mit hoherQualität. Weitere Geschäfte der Eschbachstraßesind „Antik“ von Elke Wagner (seit 2000), AndreCremer, Uhrmacher-Meister und Feinmechaniker unddie Gemäldegalerie „La Palette“. Und wer einmalerleben möchte, wie inspirierend und harmonisch dieGeschäftsleute bei ihren Gemeinschaftsdekorationenzusammen arbeiten, der sollte gerade an besonderenTagen wie Halloween oder während desWeihnachtsmarktes einen Abstecher in dieEschbachstraße machen.9


EifelDrei neue Eifel-Botschafter: Isabelle Weykmans umrahmt von Hannes Schöner (l.) und Chris VietorisDrei Botschafter für die EifelRegion.„Weiter so, Du Eifel!“ lautet nur eine der vielen Widmungen zum zehnjährigenBestehen der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE). Bei einem Festakt im HeimbacherJugendstil-Kraftwerk ließen die Gründungsväter von damals die Erfolgsgeschichteder Region Revue passieren. 2005 schlossen sich zehn Eifelkreise und dieDeutschsprachige Gemeinschaft Belgiens mit insgesamt 53 Kommunen zusammen.Außerdem sind seitdem acht Wirtschaftskammern in der Zukunftsinitiative aktiv, diedie ganze Eifel über Landes- und Staatsgrenzen hinweg repräsentiert.„Früher war die Eifel ein Notstandsgebiet“, verkündete Landrat Wolfgang Spelthahnin seiner Begrüßungsrede. „Heute füllt allein die Berichterstattung über dasHeimbacher Kammermusikfestival Spannungen eine ganze Seite in der New YorkTimes.“ Wie die stetig steigenden Touristenzahlen belegen, sei die Eifel mittlerweileeine „Natur- und Kulturdestination“. Gemeinsam und grenzüberschreitend werdedaran gearbeitet, die Eifel nach vorne zu bringen: „Wir haben schon Wertvolleserreicht, aber wir haben noch ungeheures Potential!“mit Ministeramt in der DG, sondern mit 24 auch jüngste Ministerin Europas. Zuihren Aufgaben gehört neben Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung auch dieländliche Entwicklung. Als dritter Eifelbotschafter wurde Hannes Schöner, Bassist derKölner Kultband „De Höhner“ nominiert. Seit 33 Jahren lebt der gebürtige Kölner ineinem kleinen Dorf bei Bad Münstereifel. „Ich bin mit Frau und Kindern regelrechtaus der Großstadt geflohen“, bekannte der gebürtige Johannes Schulte-Ontrop.„Hier in der Eifel zu leben, das hat eine Qualität, die man in der Stadt nur schwerfindet.“ Die Preisverleihung nahm „Höhner-Hannes” zum Anlass, ein Lied auf diestillen Helden der Eifel zu schreiben, das auf der nächsten CD erscheinen wird.Die von Holz-Bildhauer Peter Nettesheim gestalteten Auszeichnungen für die erstendrei Eifelbotschafter – eine dynamisch wandernde Frau mit Rucksack – symbolisiertalle elementaren Anziehungspunkte unserer Gegend: Die Eifel als aufstrebendeNatur-, Kunst- und Kulturregion! (pp)(bwp)Die Zeiten der „Selbstverleugnung“ seien endgültig vorbei, erklärteHeinz-Peter Thiel, Landrat des Kreises Vulkaneifel und amtierenderZIE-Vorsitzender. Die Eifel habe nicht nur an Selbstbewusstseinzugelegt, sondern auch an Wirtschaftskraft. Den Lückenschlussder A 1 nannte er die „Nabelschnur“, die es zu schließen gelte. Thiel lobte dieGründerväter Helmut Etschenberg (Aachen) und Roger Graef (Bitburg-Prüm),sowie Tourismus-Manager Klaus Schäfer, der die Eifel-Tourismus GmbH (ET) undden Fremdenverkehr der Eifel in eine Spitzenposition im deutschsprachigen Raummanövriert habe. „Das Zusammenwachsen der Eifel ist nicht aufzuhalten“, soThiel weiter. Die Festgäste, wurden in den Moderationspausen mitreißend von derBigband des Dürener Wirteltor-Gymnasiums unterhalten.Höhepunkt der zehnten Eifelkonferenz war die Auszeichnung von drei prominentenEifelrepräsentanten aus den Bereichen Sport, Politik und Musik. Die frisch gekürtenBotschafter sind in ihrem Wirken oder auf ganz persönliche Weise mit der Eifelverbunden.Chris Vietoris, 26-jähriger Eifeler Rennfahrer aus Gönnersdorf (LandkreisVulkaneifel), der seit 2011 in der DTM-Rennserie für Mercedes an den Start geht,bezeichnet sich als „Kind der Eifel“. „Ich bin stolz, etwas für die Region gestalten zudürfen. Nur wer seine Herkunft kennt, hat eine Zukunft.“ Auch Isabelle Weykmansist aufgrund ihres politischen Engagements als Eifelbotschafterin geradezu prädestiniert.Die 35-jährige Eupenerin ist als Ministerin für Kultur, Beschäftigung undTourismus Teil der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) Belgiens.Bei ihrem Amtsantritt im Juli 2004 war Isabelle Weykmans nicht nur die erste Frau10


EifelEntdecken Sie mehr Unterschiede auf sparkasse.de11


EifelDie meisten Alltagsgegenstände wurden früher aus Holz gefertigt.Nach Originalfunden wurden die Wikingerschiffe rekonstruiert. Fotos: bwp„Vom Holzklotz zum Meisterwerk“Vom Mittelalter bis in die Neuzeit sind Holzinstrumente klingende Kostbarkeiten.Nideggen.Mit Erfindungsreichtum setzten unsere Vorfahren den WerkstoffHolz ein: Beim Siedlungs- und Waffenbau, zur Herstellungalltäglicher Gebrauchsgegenstände oder kostbarer sakralerKunstwerke. Die neu eröffnete Ausstellung im NideggenerBurgenmuseum zeichnet all diese vielfältigen Verwendungsfelder nach. MitExponaten aus dem 10. Jahrhundert bis in die Jetztzeit.Welch wichtige Funktion der Baustoff Holz über die Jahrhunderte hinweg in derArchitektur spielt, belegen die Beispiele von ersten befestigen Verteidigungsanlagen,die aus starken Holzstämmen in Holzbauweise entstanden. Bereits auf dem im11. Jahrhundert kostbar gestickten Wandteppich von Bayeux, der als Kunstdruckausgestellt wird, sind solche Turmhügelburgen zu sehen. Um die Konstruktionspäterer Fachwerkhäuser nachvollziehen zu können, ist ein hölzerner Rahmenaufgebaut, in den die Besucher schmale Weidenzweige einflechten können.Das Thema „Holz im Handwerk und Beruf“ beleuchtet die kunstfertige Arbeitder Drechsler und Küfer, Zimmerleute, Schreiner und Tischler. Spannend auch zuverfolgen, wie sich aus der früheren Holzwachstafel, dem „Laptop der Ritter“, dieHolzschiefertafel entwickelt, die inzwischen von der Plastiktafel abgelöst wurde.Der Rundgang durch alle Stockwerke des trutzigen Bergfrieds führt dieeinzelnen Entwicklungsschritte beim Umgang mit Holz eindrucksvoll vor Augen.Ob mittelalterliche Küche oder Kemenate, beim einfachen Volk wurden dieGebrauchsgegenstände des alltäglichen Lebens aus Holz gefertigt, denn nurwenige Adelige konnten sich den Luxus von Geschirr aus Glas und Ton oderSchuhe aus Leder leisten. Wie sehr sich das Selbstverständnis der Holzschnitzerund Bildhauer im Laufe der Jahrhunderte wandelte, zeigt der Themenschwerpunkt„Holz in der Kunst“. Hier sind die unterschiedlichsten Skulpturen zusammengetragen.In den Vitrinen stehen bunt bemalte Krippenfiguren und idealisierendeMadonnenfiguren aus dem 13. Jahrhundert. Gleich daneben thront die„Prinzessin auf der Erbse“. Eine moderne Holzskulptur, die nichts beschönigt.Breiten Raum nehmen die Themenfelder Musik und Spiel ein, zu denen historischeInstrumente und hölzerne Spielsachen aus vielen Jahrhunderten zu sehensind. Im historischen Verlies, in das man über eine eng gewendelte Treppehinabsteigt, wartet ein ganz besonderes „Schmankerl“. Hier können Besucherden Nachbau eines Wikinger-Bootes bestaunen, das bereits im Film „Wickieund starken Männer“ zum Einsatz kam.Über Monate hinweg hat Museumsleiterin Luzia Schlösser sich mit der Holz-Thematik beschäftigt, eruiert und erkundet, um die über 300 Leihgaben zu deneinzelnen Themenfeldern aus ganz Deutschland zusammengetragen. Bei derVernissage, die von mittelalterlicher Musik und modernen Klangassoziationenbegleitet wurde, lobte Käthe Rolfink als Vorsitzende der Kulturinitiative im KreisDüren die Ausstellung als „Highlight für die Region.“ Die Ausstellung ist nochbis Ende des Jahres zu sehen. Und wer sie besucht, ist garantiert nicht auf dem„Holzweg“, denn selbst der Ursprung vieler Redensarten wird erläutert.Das Museum hat Dienstag bis Sonntag jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhrgeöffnet. Im Begleitprogramm werden Workshops angeboten, in denenbesonders Kinder den Werkstoff erleben und selber bearbeiten können.www.burgenmuseum-nideggen.de [bwp]12


EifelAdvertorialNeu in Nideggen: Genuss & FrischeDie ganze frische BIO-Vielfalt und mehrEndlich ist es soweit!Wir eröffnen! Mit BIO, mit Qualität, mitleckeren Produkten, die sie sich wünschen!Eröffnungstage sind Freitag und Samstag,7. und 8. August 2015.In der Zülpicher Straße 5 erwarten Sie andiesen Tagen leckere Häppchen, Fingerfoodund Getränke. Informieren Sie sich in lockererAtmosphäre über das große BIO-Angebotunseres neuen Geschäftes.Kommen Sie und genießen Sie die Vielfalt anBIO-Produkten, zu denen neben den so bekanntenNamen wie Rapunzel, Zwergenwiese, Werz,Govinda, Byodo, Provamel, Vivani, ….etc., natürlichein großes Obst – u. Gemüsesortiment auskontrolliert biologischem Anbau gehören. Unserfrisches BIO-Brot liefert „Peters Landbrot“ ausLangerwehe.Leckere, gesunde Säfte und Smoothies aus demHause Voelkel und BIO-Rindfleisch aus Strohn, vonder Hofmetzgerei Otten sind ebenso zu nennen,wie Milch und Käse von Söbbeke und anderennamhaften Produzenten.Kommen Sie und lassen Sie sich überraschen. Ganzin Ihrer Nähe gibt es jetzt Genuss und Frische.Vom Marktplatz aus sind Sie in einer Minute imGeschäft. Vom Zülpicher Tor aus gehen Sie nur einpaar Schritte mehr. Eingerahmt von einladenderGastronomie und Kunst finden Sie unser Geschäftim Herzen Nideggens.Genuss & FrischeThomas HermannsZülpicher Straße 552385 NideggenPünktlich zur Eröffnung,telefonisch zu erreichenunter Tel. 02427-9091400www.genussundfrische.deinfo@genussundfrische.de13


EifelEin Koffer voller Verdienstmedaillenund schöner ErinnerungenJelenia Gora VS. Städteregion Aachen: Super-Ergebnisse in sportlichen DisziplinenNordeifel/Städteregion.Ein Rathausempfang in Jelenia Gora krönt jeden Jugendaustausch der Partnerkreise Städteregion Aachen und Jelenia GoraErzielte Spitzenzeiten in Laufwettbewerben,persönliche Bestleistungen und spannendeMannschaftsvergleiche, in drei sportlichspektakulärenGroßveranstaltungen, absolviertin fünf Tagen, begleitet von freundschaftlichenBegegnungen von Mensch zu Mensch und unvergesslichenEindrücken historischer Sehenswürdigkeiteneines liebenswerten mitteleuropäischen Landes - miteinem Koffer voller Verdienstmedaillen und schönenErinnerungen kehrte vor wenigen Tagen eine knapp30-köpfige Delegation jugendlicher Leichtathleten,Trainer und offizieller Begleiter aus Politik undVerwaltung der Städteregion Aachen aus dem polnischenJelenia Gora (Hirschberg) zurück. Die jungenLäufer, Hoch- und Weitspringer, Kugelstoßer undDiskuswerfer waren ins Riesengebirge gereist, um auflegere Art mit ihren Gastgebern das Jubiläum einer nun20-jährigen, blühenden Partnerschaft der Kreise JeleniaGora und Städteregion Aachen zu feiern. Mit viel Sportin fairen Wettkämpfen, fröhlichem Miteinander undGedankenaustausch zu beiderseitigem Nutzen.Die zwölf- bis 18-jährigen Athleten der Städteregion– ihr Team bestand fast ausschließlich ausLeistungsträgern des TV Roetgen – wurdenbetreut von TV-Trainerin Jo Suse Titze, RoetgensGemeinderatsmitglied Janine Köster und Karl-Heinz Plum, Leichtathletikwart des KreisesAachen. Ihn und seinen polnischen Partner MarekPflegeberatungTel 02421 555-333Przeorski bezeichnen Weggefährten der beiden als„Impulsgeber, ja Herzen des Austausches“.Fazit des reizvoll-spannenden Aufenthaltes in„Rübezahls Land“: Optimale Kontakte von und zuIhr Seniorenhaus in Nideggenn Seniorenwohnen im Klosterhofn Kurzzeitpflegen Stationäre Pflegen Auf Wunsch freies WLANn Tagesstrukturierte Begleitungfür Menschen mit Demenzn Elektronisch geschützter Bereich fürMenschen mit Hin- und Weglauftendenzwww.cellitinnen.de14


EifelEs lebe die deutsch-polnische Freundschaft! Dieses Bekenntnis legte eine mehr als 40-köpfige Athleten-Equipe aus der Städteregion Aachen und dem PartnerkreisJelenia Gora bei einem Leichtathletik-Meeting schon von zehn Jahren ab. (Fotos: TV Roetgen)Sportlern vom Fuße der über 1.600 Meter hohen Schneekoppe und der Eifel,frische Erfahrungen unter guten Nachbarn. Und vor allem: Super-Ergebnisse inden sportlichen Disziplinen. So brachte es Kai Titze im Kugelstoßen auf 11,61Meter Weite und im Diskuswurf auf 30,11 Meter. Lisa Kratzenberg erreichte imHochsprung 1,30 Meter, Nils Schlösser übersprang die Marke 1,43 der Messlatte.Der Mittelstreckler legte zudem die 1.000-Meter-Distanz in 3.09.8 Min. zurück.Laurin Schneiders sprintete in 12,6 Sek. über die 100-Meter-Strecke, SimonCremer schleuderte den Diskus über die Entfernung von 28,10 Meter.Zwei Jahrzehnte solide Partnerschaft zweier unterschiedlich strukturierterVerwaltungsbezirke, die zuvor lange Zeit durch den Eisernen Vorhang widernatürlichgetrennt waren. Die Nordeifeler Teilnehmer der jüngsten Polenfahrt, dietraditionsgemäß von ihren „Gründervätern und –müttern“ mit jährlich fälligemBesuch konditioniert wurden, waren über Planung und Durchführung desjüngsten Jugendaustausches voll des Lobes. Jannis Wolff, Johanna Klutmann,Anna Skoflek und Jo Sus Titze blicken im Tagebuch zurück auf eine erlebnisreicheWoche. Das Quartett beschreibt eine Fülle Höhepunkte der Fahrt. Die Chronistenbetonen, dass ihre Reise von der Städteregion, dem Leichtathletikkreis Aachenund dem deutsch-polnischen Austauschdienst der Sportjugend sowie ehrenamtlichenHelfern vorbildlich unterstützt wurde. Der Aufenthalt nach geruhsamerNachtfahrt begann mit Besuch eines Schulfestes, zu dem die Gastgeber ihre deutschenFreunde einluden. Lieder und Tänze, Theater sowie naturwissenschaftlicheWorkshops prägten das Programm. Die Krönung: eine Ausstellung über 20 JahreSportjugend-Austausch. In Breslau stieg ein Bezirksvergleich der Leichtathleten.Er bescherte den Westdeutschen überragende Siege und Bestleistungen sowieRekorde im Diskus-, Speerwurf und Kugelstoßen. Ein nicht minder interessanterSchulvergleich fand im hochmodernen Stadion von Jelenia Gora statt. DieGäste aus Aachen entführten aus dem Reich des Berggeistes gleich reihenweiseSiegesurkunden und Medaillen. Dass es bei allem Streben nach Sieg und Platzdurchaus nicht „bierernst“ zuging, zeigt die Tatsache, dass ein anspruchsvollesHochsprungmeeting für Teilnehmer und Punktrichter ganz entspannt bei Kaffeeund Kuchen über den Rasen ging. Resultat: Rang Eins und Pokal für Aachen! Einebesondere Ehre für die kaiserstädtische Mannschaft: Empfang im Rathaus vonJelenia Gora. In Grußadressen betonten Festredner die „aufrichtige Freundschaft,die uns nun schon 20 Jahre verbindet“. Janine Köster verlas eine Grußbotschaft„Mr. Europas“, Martin Schulz, Sohn der Städteregion. Über allem Zeremoniellund Pflichtterminen kamen selbstredend Freizeitfreuden nicht zu kurz. So etwarasante Schlauchbootfahrten und –rennen, Wasserschlacht auf dem Fluss Boberinklusive Lagerfeuer mit Grillpicknick rundeten ein buntes Besuchsspektrum ab.Mit Dank an die polnischen Gastgeber für deren stetige Freundschaftspflegeund Organisation harmonischer Stunden trat die Aachener Gruppe die Heimreisean. 2016 möchten die Öcher aus Stadt und Region ihren polnischen Freundenbeim Gegenbesuch einmal mehr ein gutes Partnerschaftsprogramm bieten. DieVorbereitungen dazu haben schon begonnen. (MS)15


EifelEin Ponyführerschein als Initialzündung fürs LebenZusammenarbeit des Islandpferdehofs Roßbroich und der OGS MerkenKleinhau.Inklusion – Was ist das eigentlich? VieleMenschen haben den Begriff schon gehört. Aberwas genau steckt dahinter? Wörtlich übersetztheißt Inklusion Zugehörigkeit, also das Gegenteilvon Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oderohne Behinderung – überall dabei sein kann, in derSchule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit,dann ist das gelungene Inklusion. Dann ist es normal,verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davonprofitieren alle: zum Beispiel durch den Abbau vonHürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird,aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen,mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander.Und während die Gesellschaft noch mehrheitlichdarüber redet, gab und gibt es Menschen undEinrichtungen, die Inklusion schon längst leben, ohnegroß darüber zu sprechen. Wie der IslandpferdehofRoßbroich in Kleinhau, der sich in Zusammenarbeitmit der Grundschule Merken in vorbildlicher Weisedarum kümmert, dass insgesamt 12 Grundschülermit Handicap durch den Umgang mit Pferden einenbesseren Zugang zum Leben bekommen.Sechs von den Grundschülern, Aleksander, Paula,Jil-Marie, Selina, Julian und Michelle, die regelmäßigden Pferdehof besuchen, legten kürzlich ihren Pony-Führerschein ab. Unterstützt von ihren Familien,Lehrern und Zuschauern, verblüfften die Kinder mitihren Leistungen. Was für Uninformierte überschaubarwirkte, war für Insider und die Kinder selbst so etwaswie eine Initialzündung. Ängste wurden abgebautund Bewegungskoordinationen gestärkt. Strahlendnahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Pony-Führerscheine am Ende der Prüfung entgegen. „UnsereKinder kommen mit den unterschiedlichsten Handicapswie Sprechproblemen zu uns. Die Übertragungder Pferdebewegungen fördert beispielsweise dieAtmung und das Schlucken wird angeregt“, berichtetReit- und Sonderpädagogin Dorothe Kirchberger vomPferdehof. „Das Bewegtwerden beseitigt Hemmnisse.Körpersprache, Körperspannung und Aufmerksamkeitwerden angeregt.“ Schulleiterin Eva-Maria Rinkens-Seebald und Lehrerin Irmgard Stegart spürenim Unterricht die positiven Auswirkungen derPferdehofbesuche bei den betroffenen Kindern:„Unsere sprachbehinderten Schüler, die meistensauch an anderen Beeinträchtigungen wie Lese- undRechtsschreibschwächen oder Lernbehinderungenleiden, leben durch ihre dazu gewonnenenErfahrungen mit den Pferden auf und zeigen plötzlichSelbstsicherheit und legen Ängste ab.“ Derart motivierthat inzwischen das gesamte Lehrerkollegium derOGS Merken einen Fortbildungstag auf dem PferdehofRoßbroich absolviert.Die fruchtbare Zusammenarbeit des Pferdehofesmit der Grundschule Merken ist durch dasKinderarbeitsprogramm der Stadt Düren realisiertworden. Dank ihrer Finanzspritze von 2.000 Euro,konnte die Therapie dieser Kinder verlängert werden.Das bedeutet für die Kinder zweimal ein halbes Jahrvoller positiver Veränderungen, Fortschritte und Freude.16


EifelAdvertorialLeidenschaft & Liebe zum DetailZeitgemäß: „Juuls“ - Restaurant, inklusive Cafe und BarQualitativ hochwertige EifelerSchlichtheit, mit für sich sprechendenzeitgemäßen Akzenten die den Gasteinladen und fasziniert Platz nehmenlassen - ja das ist genau das, was Dominic Huppertzmit seinem Restaurant erreichen will: Mit seinemsehenswerten Ambiente und seinen ausgesuchtkulinarischen Köstlichkeiten.Seit dem 24. Juni 2015 gibt es das Juuls mitRestaurant, Cafe und Bar in dem Eifel-Ort Einruhr.Professionell geführt, wird großen Wert auf einenaufmerksamen Komplett-Service und eine niveauvolleKüche zwischen Tradition und Moderne gelegt.„Mir ist wichtig, dass frische und regionale Produkteverwendet werden“ so Huppertz. Das Juuls bietetausgewählte Gerichte an, die von einer Brotzeit überClub- Sandwichs und selbst mariniertes Gemüse bishin zur klassischen Rinderbrühe reichen. Dem Gastwird ein breites Angebot von erlesenen Speisengeschmackvoll und außergewöhnlich angerichtetpräsentiert. Nicht nur Kinderherzen schlagen beiden selbst gemachten Pommes frites und raffiniertzubereiteten Kartoffelgerichten höher. Aber auchFleischliebhaber kommen hier auf ihre Kosten.Zu allen Gerichten wird eine große Auswahl anerlesenen deutschen bis hin zu spanischen undfranzösischen Weinen von bekannten Weingüternkredenzt. Darüber hinaus werden auch erleseneWeine junger deutscher Winzer vorgestellt.Dominic Huppertz absolvierte seine Ausbildungals Koch im Aachener Ratskeller und konnteErfahrungen an verschiedenen Stätten wie inKöln, München und in der Schweiz sammeln, wosein Schwerpunkt auf der Patisserie lag. Zusätzlichstudierte er in Köln Kommunikationsdesign. SeinKonzept für kulinarische Gastlichkeit und dasObjekt in Einruhr, direkt neben der Kirche - diesebeiden Komponenten passen für Dominic Huppertzeinfach zusammen und will sein Restaurant als eineErgänzung des gastronomischen Angebots im idyllischenRursee-Ort verstanden wissen.Für Dominic Huppertz, einem gebürtiger Eicherscheider,stehen die Bevölkerung und der Ort Einruhr an ersterStelle. „Ich bin und bleibe der Eifel verbunden“, erzähltder Koch des Hauses, „hier fühle ich mich wohl.“Nach einem Spaziergang durch den wunderbarenNationalpark Eifel lohnt es sich im Anschluss dieselbst gemachten Kuchen zu genießen und denAbend an der Bar ausklingen zu lassen. Wer alsodas Besondere sucht, der sollte unbedingt in JuulsRestaurant Cafe und Bar vorbeischauen.Juuls Restaurant Cafe und BarFranz-Becker-Straße 352152 Simmerath/EinruhrTel. 0173 – 79 85 224www.juuls.restaurant.ded.huppertz@juuls.restaurantÖffnungszeiten:Mittwoch – SamstagKücheSonntagsKücheMontag und Dienstag Ruhetag16.00 – 01.00 Uhr17.00 – 22.00 Uhr12.00 – 22.00 Uhr12.00 – 20.00 Uhr17


EifelNordeifeler Vereine stellen sich vor:Die Cologne Angles Schmidt 1990Schmidt.Freizeit miteinander verbringen, gemeinsameUnternehmungen, für einanderda sein und jede Menge Spaß – dassind im Idealfall die Zutaten eines gutfunktionierenden Vereins. In Ballungsräumen undGroßstädten inzwischen eher weniger anzutreffen,erfreuen sie sich in ländlichen Gebieten wie derEifel, meistens noch größter Beliebtheit. Was dasbetrifft, gehört die Region zu den Kräften, die demschnöden Konsumieren etwas entgegen setzen will.Selbermachen ist die Devise.Der Traditions-Fußballclub 1. FC Köln gehört zuden Mannschaften, die auf eine wechselvolleGeschichte zurückblicken kann. Aber ob mal ganzoben in der Tabelle oder nicht, der FC war undist schon immer ein Verein, der polarisiert. EinVerein mit ganz vielen Emotionen. Da wundertes nicht, dass es Fanclubs quer durch die ganzeRepublik gibt. So auch in Schmidt. Eher aus einer„Thekenlaune“ heraus gründeten fünf Schmidter1990 einen FC Köln-Fanclub. „Es war derWunsch“, so Albertine Wirtz, „Möglichkeiten beider Einflussnahme zu erlangen. Wie beispielsweisein Form des Abstimmungsrechtes, das Fanclubsbeim FC haben. Und der Wille, grundsätzlich einThema zu finden, bei dem man in Schmidt etwasgemeinsam machen kann. Wieso sollen denn alleFans einzeln zu Fußballspielen fahren?“ Aktuell hatder Fanclub 38 Mitglieder, die zwischen 13 Jahrenund Mitte Siebzig alt sind – Männer, wie Frauen.„Es gibt ja auch Frauen, die Ahnung vom Fußballund dem FC im Speziellen haben“, so Gerd Wirtz,der seit 25 Jahren Vorsitzender des Clubs ist.Wichtige Komponente eines jeden Vereins sindregelmäßige Zusammenkünfte und Aktionen. DieCologne Angles treffen sich jeden Freitag zum„FC-Stammtisch“ in ihrem Vereinslokal Hotel Roeb.Auch wenn viele Mitglieder durch Verpflichtungennicht regelmäßig daran teilnehmen können, so bleibtder Club in Sachen Fußballspiele besuchen eine eingeschworeneGruppe. Gemeinsame Unternehmungenwie etwa ein mehrtägiges Zeltlager, eine jährlichstattfindende Wanderung, Weihnachtsfeier, die nochimmer mit allen Familien gut besucht wird und derBesuch wichtiger Auslandsspiele sind das Herzstückder Cologne Angles. Und bei dem Thema werdengleich schöne Erinnerungen wach, wie die an dieBusfahrt nach Schottland oder zum Pokalfinale1991 in Berlin. Ein Jahr später orderte der Clubjährlich Dauerkarten für seine Mitglieder. Ein Jahrspäter wurden sie vom FC Köln als Statisten füreinen Film empfohlen, der dann auch anschließendim Kino und zweimal im Fernsehen zu sehen war.„Das war für uns eine tolle Bestätigung. Sie zeigt,dass der FC unsere Arbeit würdigt und war natürlich18


EifelAdvertorialein unvergessliches Erlebnis, das den Club zusammenschweißt.“ 1994 waren dieSchmidter Ausrichter des Deutschlandturniers aller FC-Fanclubs. Drei Tage langwaren in Schmidt alle Weichen für den Fußball gestellt. 24 Mannschaften tratengegeneinander an und die Pokalübergabe erfolgte durch zwei FC-Spieler. Ein Jahrlang voller Vorbereitungen sorgten am Ende für unvergessliche Tage, die durchden Schmidter Randaleball und viele andere Möglichkeiten zu feiern und sichbesser kennen zu lernen, gekrönt wurden.Bis zu der dramatischen Verletzung des Mitglieds Alex Meyer stellte der SchmidterFanclub eine eigene Fußballmannschaft auf, die bei vielen regionalen, wie auchüberregionalen Turnieren antrat. Zu ihrem 10-jährigen Jubiläum gingen dieCologne Angles 2000 ein weiteres Mal an die Öffentlichkeit. Diesmal liehen sieeinem Musiklabel ihre Stimmen für eine CD-Produktion – als Backgroundsänger.Höhepunkt des Festes allerdings war eine unvergessliche Party auf einem eigensdafür gemieteten Schiff auf dem Rursee. „Gut essen und trinken, ein tollerDJ – so sind wir die ganze Nacht auf dem See geschippert. Das war die besteFete, auf der ich je war“, schwärmt Albertine Wirtz. 10 Jahre später, nach einerStadtbesichtigung Kölns unter privater Führung, machten die Angles mit einerArmada von „Bierbikes“ die Stadt am Rhein unsicher. Am 3. Oktober 2014 imRahmen der „Lesewanderung“ des Aachener Zeitungsverlages richtete der Clubmit viel Freude für 450 Gäste die Verpflegung als Caterer aus.In diesem Jahr steht nun das 25-jährige Bestehen des Clubs an. DasFestprogramm ist laut der Statuten geheim, aber Eifel aktuell bleibt am Ball undinformiert die Leserinnen und Leser, sobald es etwas zu vermelden gibt.Albertine Wirtz, Mitgründerin der Angles und Mitglied des SchmidterOrtskartells bringt die Philosophie und Intention der Cologne Angles auf denPunkt: „ Lebendig, freundschaftlich, generationsübergreifend und jede MengeSpaß – genauso stelle ich mir ein gesundes Club- und Vereinsleben vor.“Interessierte FC Köln Fans können sich deshalb gerne unter Tel. 02474 – 6119 bei ihr melden.PEUGEOT KOMPLETTPREIS-ANGEBOTEALLZEIT SICHERUNTERWEGSPEUGEOT WARTUNGMit allen vorgeschriebenen Kontrollenund PEUGEOT Langzeitmobilität.IHR PEUGEOT SERVICEMIT UNS KOMMEN SIE EINFACH WEITER!peugeot.dePEUGEOT ORIGINALGEPRÜFTE QUALITÄTT EIL E U N DZ U B E H Ö Rab 79€ ** Komplettpreis inkl. MwSt. für viele PEUGEOT Modelle inkl. aller vorgeschriebenen Kontrollenund PEUGEOT Langzeitmobilität. Über das entsprechende Komplettpreis- Angebot für IhrenPEUGEOT informieren wir Sie gerne.Autohaus Müllejans GmbH52385 Nideggen-Schmidt · Heimbacher Straße 17 ·Tel.: 02474/93010www.peugeot-muellejans.de19


EifelKADE – Faszinierende Kunstwerke und Künstler20. Werkschau im Heilsteinhaus in Einruhr unter Mitwirkung des Chor CantasticEinruhr/Region.Was gibt es Schöneres, als die Eifel mit all ihrer Schönheit darzustellenmit Menschen, die der Eifel so stark verbunden sind,dass sie dies in ihren Kunstwerken widerspiegeln?Wie im vergangenen Jahr werden auch diesmal Ernst Bernhauser,der Werke in Pastell und Aquarell, sowie Heinz Nellessen, der bekannt ist für seineEifellandschaften in Öl und Aquarell, beide Gründungsmitglieder vorstellen.Die Mitglieder Leo Henz mit hervorragenden Tuschezeichnungen und DonataReinhard, deren Schwerpunkte dieses Jahr auf der Digitalkunst und derTuschezeichnung liegen, überzeugen auch in diesem Jahr mit ihren Kunstwerken.Bernhauser, Nellessen, Henz und Reinhard sind mit aller Leidenschaft der Kunstverbunden.Maie-Luise Grieß, in diesem Jahr Gastausstellerin im Heilsteinhaus in Einruhr,schuf aufwändige Werke aus den Materialien Keramik und Bronze. Wieinteressant Punkttechnik auf Holz und Leinwand sein kann, präsentiert dieGastausstellerin Elvi Soretire-Steinmann.Erstmalig untermalt der Chor Cantastic die Ausstellungseröffnung. DieKünstlergruppe freut sich auf eine inspirierende Ausstellung, die sie als eine ArtWerkschau verstanden wissen wollen und wünscht sich, dass ihre Ausstellungviele Liebhaber aus nah und fern anzieht.Die Vernissage der diesjährigen Werkschau der KADE und Gastausstellerfindet Sonntag, 16. August 2015 im Heilsteinhaus in Einruhr um 11 Uhr stattund ist bis Sonntag,30.August 2015 täglich von 10 – 17 Uhr zu sehen.(HT)Schmuck ganz persönlich.So einzigartig wie Sie.Unverwechselbar.„SERIE OHRENSCHMAUS“08. September 2015„Ladies first servieren Ihnen á cappella einschmackhaftes Potpourri“(dazu ein delikates 3-Gang-Menü mit Espressound einer Original Monschauer Senfpraline.)Preis: 34,50 Euro, Beginn: 19.30 UhrLütticher Str.107 • 52074 Aachen • 0241 7019869www.klaudia-magyar.dePreis jeweils 65 Euro p.P., Beginn: 19.00 UhrUnsere Sommelière begleitet Sie fachkundigund amüsant durch den Abend des Genusses.20


Eifelder eifelMOSSDie Bäckerei mit dem HolzofenNeu in Roetgen –im Vennhof an der BundesstraßePurer Brotgenuss frisch aus dem Holzofen, alle MOSS-Spezialitätenvon Brot bis Snack und die leckere MOSS-Printenwelt. Wir freuen unsauf Sie – auch sonntags von 8–17 Uhr.4x in der EifelMOSS-Genuss in Simmerath,Kalterherberg und 2x in Roetgenwww.baeckerei-moss.de21


Kurz & GutSo sehen Sieger ausNideggen.Immer wieder dienstags heißt es imNideggener Hotel Ratskeller: „Berührtgeführt“. Regelmäßig um 18 Uhr trifftsich der Schachklub Rote Rose, der2014 von Bertram Körffer aus Heimbachins Leben gerufen wurde.Seitdem zieht es Spieler aus allenHimmelsrichtungen an die Schachtische,um sich gegenseitig matt zu setzen. Im Juni wurde das erste vereinsinterne Turniergespielt. „Jeder gegen Jeden“ hieß der Austragungsmodus und nach mit großerLeidenschaft ausgetragenen Kämpfen wurde Andreas Kammer aus Winden zumSieger gekürt. Gefolgt von Josef Königs aus Abenden, Franz Greuel aus Nideggenund Ulrich Schernus aus Hetzingen. Frontfrau Andrea Holdenried von einemnamhaften Versicherungsunternehmen stiftete den Siegern ansehnliche Preise.Unter dem Motto „Das wird noch ein Nachspiel haben“ sind neue Mitspielerimmer herzlich Willkommen.Faszination Natur: Anmutige Tiere in einergroßartigen LandschaftFür den Maler Udo Bongard ausSteckenborn ist vor allem die Beobachtungheimischer Tiere interessant und spannendzugleich.Greifvögel auf der Jagd, ein neugierigesEichhörnchen, scheue Rehe, einschlauer Fuchs oder schöne Singvögel– sie alle hält Udo Bongard in all ihrerFarbenpracht naturgetreu mit Öl aufLeinwand/Holz fest und vermitteltdem Betrachter einen faszinierendenEinblick in die Tierwelt der Eifel. Diebis ins kleinste Detail ausgearbeitetenGemälde bauen eine unterschwelligeSpannung auf, und man hört förmlichdas raschelnde Gras, die Tritte imSchnee oder den Gesang der Vögel.Bongards Arbeiten beeindrucken durchihre Authentizität und Genauigkeit,genauso wie durch die attraktive undwürdige Darstellung der Tiere undbringen auch immer wieder die Besitzervon „normalen“ Haustieren dazu, ihreLieblinge in Öl verewigen lassen.Zum Haus des Gastes in Heimbach,das mitten in der Natur liegt und vonWanderwegen umgeben ist, passen die70 Tiergemälde von Udo Bongard thematischhervorragend. Denn so kann mandas gerade Erlebte noch einmal im Anschluss an eine Wanderung in der AusstellungRevue passieren lassen. Oder mit geschärftem Blick für die Schönheit der Natur nachdem Besuch der Ausstellung die Landschaft und ihre Tierwelt genießen.Die Ausstellung im Haus des Gastes, Über Rur in Heimbach, vom 4. Juli bis 2. Augustist täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.EifelWho is who der Fotokunst im KuK MonschauMonschau.„The Photographers“ wird ca. 130 Werke in insgesamt neun Räumen der MonschauerKuK-Galerie der StädteRegion Aachen zeigen. Von Dokumentation bis Mode, vonInszenierungen bis Portrait: Die Ausstellung will die ganze Vielfalt der Fotografie illustrieren,sich dabei indes auf einige wenige Künstler konzentrieren.Arbeiten von Anton Corbijn, Annegret Soltau, Helmut Newton, Josef Breitenbach,Jock Sturges, Martin Parr, Hermann Landshoff, Stephan Vanfleteren, Horst P.Horst, Holger Roschlaub, Niko Schmid-Burgk, Mathias Bothor, Markus Nass,Jeanne Degraa, Thomas Leidig, Alex Trebus, Jim Rakete, Nadja Klier, DerekRidgers, Dirk Dunkelberg, Sheila Rock, Michael Dannenmann, Stefan Klüter,Peter Böttcher, Heike Steinweg, Jens Boldt und Andrea Stappert werden zusehen sein.Die Ausstellung „The Photographers“ im KuK der StädteRegion Aachen (Austraße 9,in Monschau), ist noch bis zum 19. September 2015 zu sehen. Öffnungszeiten:Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr. Samstag und Sonntag: 11 bis 17 Uhr.Montags geschlossen. Weitere Informationen unter: www.kuk-monschau.de.Ulla Haesen Quartett: Funkensprühender Sambaauf der Burg HausenSpätestens seit ihrer CD „beleza!“, diebegeisterte Rezensionen bekam, stehtder Name Ulla Haesen für authentischen,hochklassigen Bossa Nova.Ohne dekoratives Beiwerk gelingt esihr, die Seele dieser brasilianischenMusikrichtung auf ganz persönlicheWeise zum Klingen zu bringen. In immerwieder neuen Formationen beweist sie,dass man nicht in Südamerika geborensein muss, um den Bossa Nova glaubwürdig und beseelt zu spielen. Denn dieSängerin und Gitarristin hat eigentlich finnisch-deutsche Wurzeln.Wer Brasilien mit sonnigen Stränden, Karneval und nie endender Lebensfreudegleichsetzt, hat wenig von dem verstanden, was die Menschen am Zuckerhutwirklich umtreibt. Denn die Lebensfreude, die in der funkensprühenden Sambazum Ausdruck kommt, besitzt auch eine melancholische Seite; eine Musik,die von nicht so lichten Momenten des Lebens berichtet, der Sehnsucht undTraurigkeit, der Melancholie- den Bossa Nova.Ihre langjährige Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern hat wesentlichenEinfluss auf Ulla Haesens musikalische Haltung, die geprägt ist vontiefem Respekt und Liebe zur Samba, zum Bossa Nova, zu der melancholischenTiefe der „Saudad“, der Sehnsucht oder der „Tristeza“, der Traurigkeit. Es istder Blues Südamerikas, der hier von Europäern in begeisternder Authenzitätdargeboten wird.Ulla Haesen, Lorenzo Petrocca (g), Wilhelm Geschwind (b) und Jorge Brasil(percussion) gelingt es durch ihr feinsinniges Zusammenspiel auch noch dieversteckten Feinheiten der Musik zum Klingen zu bringen. Jeder der vier istfür sich ein erfahrener Musiker, doch die Klammer des Bossa Nova fügt sie zueiner Einheit zusammen.Ulla Haesen spielt am 18. Juli 2015 auf der Burg Hausen, Heimbach/Hausen.Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Karten im Vorverkauf 14 €; Abendkasse 16 €.Kontakt über Adam Korenhof, Tel.: 0151-70607928 oder 0031-65-7286679.22


EifelAdvertorialRohr frei – ein meisterlicher Einsatz für alle Fälle!Daniel Stollenwerk aus EinruhrAuf die Frage, was ihm an seinem Beruf gut gefällt, antwortetDaniel Stollenwerk, dessen kompletter Titel Rohr-Kanal-Industrie-Meister lautet: „Es ist der Kontakt zu den Kunden, diemeistens mit Erstaunen reagieren wenn ich ihnen die Funktionihrer Kleinkläranlagen erkläre.“Seine Fachgebiete sind Rohrreinigungen sowie das Einbauen und Kontrollierenvon Kleinkläranlagen, deren Funktion über ein Drei-Kammer-System funktioniert.Zweimal im Jahr muss eine solche Anlage durch eine Abwasserprobe kontrolliertwerden, damit ihr reibungsloser Betrieb, der sich besonders dadurch auszeichnet,dass sie nicht dem normalen Abwassersystem angeschlossen ist. „Das“, so weißDaniel Stollenwerk, „kommt in der Eifel öfter vor, als man denkt.“Durch sein auf dem neusten Stand der Technik ausgestattetes Equipment ist esdem jungen Meister möglich, die Arbeiten an diesen Kleinkläranlagen durchzuführen.Selbstverständlich steht er seinen Kunden bei technischen Fragen immermit Rat und Tat zur Seite.Der in Einruhr geborene und lebende Daniel Stollenwerk hat in einem Klärwerkseine Ausbildung zum Abwassertechniker absolviert. Seinen eigenen Betriebführt seit 2010. Erst im vergangenen Monat legte er die Meisterprüfungmit sehr gutem Erfolg ab. Seine vielen Kunden kommen überwiegend ausPrivathaushalten. „Bei Störungen an der Anlage bin ich mobil zu erreichenund stets zur Stelle. Ich lasse meine Kunden mit ihren Problemen nicht alleine.“23

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