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NicoHe

Ausgabe 005 Nordeifel - September 2013Eifelkostenloszum MitnehmenUnterwegs mitder NaturführerinDer DokumentarfilmerHeinz BremenBauernmuseumin EicherscheidDas Lokalmagazin für Monschau, Roetgen,Simmerath, Nideggen, Heimbach und Umgebung


2EifelEditorialLiebe Leserinnen und Leser,Da kam er dann doch noch – der diesjährigeSommer. Versöhnt mit dem Wettergott,stehen jetzt alle Zeichen auf Herbst. Und das, sozeigen die meteorologischen Aufzeichnungen, ist inder Nordeifel eher ein Grund zur Freude. Denn wieernüchternd die letzten Sommer auch gewesen seinmögen – im Herbst kommt meistens noch einmalunbeschwerte Freude auf. Die Sonne glänzt oftwarm durch die bunten Blätterdächer und zaubertmit sicherer Hand ein kräftiges und einmaligesFarbenspiel in unsere Eifel.Genau dann heißt es vielerorten wieder:Wanderschuhe raus, den Rucksack gepackt und abdurch die Mitte. Ausgesprochen schön ist es in derEifel ja überall. So mancher Ort organisiert in dieserJahreszeit geführte Wanderungen, die die Wandererauch an entlegenste und versteckteste Eckenbringt, um in der Gemeinschaft Gleichgesinntereine unbeschwerte Zeit zu verbringen.Dass man das auch mit Hilfe zertifi zierter unddiplomierter Wanderführer erleben kann, dasberichten wir in unserem Artikel „Unterwegs mit derNaturführerin“. Heinz Bremen, Dokumentarfi lmeraus Euskirchen, präsentiert in der InternationalenKunstakademie Heimbach einen faszinierendenEinblick in seine erfolgreichen Tierfi lme, die auchviele einzigartige Sequenzen aus den Eifel Wäldernzeigen. Selbstverständlich nimmt sich die KunstundKulturszene der Eifel auch im Herbst keineAuszeit. Der international gefeierte Fotograf HGEsch, erfreut Interessierte momentan mit einer360 Grad Panoramaaufnahme von der amerikanischenMetropole New York und präsentiert siedirekt am Rurberger Seeufer in einer Rotunde.Die beiden Fotografen Walter Greuel und GeorgMüller zeigen ihre Naturfotografi en im Mützenicher„Weissen Pferdchen“. Jupp Hammerschmidt, Autorund Kabarettist, hat ein neues Buch mit EifelerGeschichten herausgebracht und stellt sein neuesKabarettprogramm in Kürze auch in der Nordeifelvor. Dass das Bauernmuseum in Eicherscheideine hervorragende Adresse ist, um in die längstvergangene, landwirtschaftlich geprägte Eifel einzutauchen,erzählen wir genauso, wie die beispielhafte,generationsübergreifende Aktion eines SchmidterSeniorenheimes, zusammen mit VossenackerGymnasiasten. Nicht zu vergessen die fast schonsurreale Aktion „Diner en blanc“ in Monschau. Zumwiederholten Male versammelten sich Menschen,ganz in weiß gekleidet, und verbrachten einigeschöne Stunden im Herzen der Eifelperle.Auch wenn die Anrufe und Mails mehr werden – andieser Stelle mache ich gerne noch einmal daraufaufmerksam, dass wir uns über jeden Hinweis oderTipp über interessante Geschichten der Eifel vonIhnen, liebe Leserinnen und Leser, freuen.Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit unsererSeptemberausgabe,Mit herzlichen GrüßenBert van Londen (Verantwortlicher Redakteur)Internationale Kunstakademie Heimbach / EifelJoe, 24, Düren, Mechanikerund Video-Artist.www.kunstakademie-heimbach.deMEIN ZIEL IST EINEMINUTE KUNST.Komm schon, lass es raus!Wir wecken den Künstler in dir.Wir laden Sie ein in die schönst gelegene KunstakademieDeutschlands mit einem Programm, das Sie überraschen wird.Hier können Sie Kunst erfahren, probieren, studieren,üben und perfektionieren.57 herausragende Künstlerinnen und Künstler aus 14 Nationen wirken erfolgreichals Dozenten. Sie vermitteln Techniken und Wissen, zeitgenössische Stile undkünstlerische Werkprozesse. Alles für alle, ob jünger oder älter, ob mit Vorkenntnissenoder ohne, - und in deutscher Sprache. Erfahrene Profis helfen Ihnen, Ihreeigene künstlerische Handschrift zu entwickeln. Sie werden über sich selber undandere über Ihre Werke staunen.Das Lehrangebot ist breit, speziell und aktuell:Kurse in Malerei (Öl, Acryl, Aquarell, Mischtechnik), Zeichnung (Skizze, Illustration,Comic, Cartoon, Collage), Bildhauerkunst (Stein, Holz, Stahl, Metalle) undKeramik, Druckgrafik (Linol- und Holzschnitt, Radierung, Lithografie, Material- undSiebdruck), Fotografie (Landschaft, Porträt, Beauty, Experiment, Collage, SozialeFotografie), Film (Dokumentar- und Spielfilm), Video und Performance.Fordern Sie einfach unser Programm als Broschüre anoder schauen Sie auf unsere WebsiteAkademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter ZehnderHengebachstraße 48; 52396 HeimbachFon: +49 (0)2446-80970-0Fax: +49 (0)2446-80970-30Email: info@kunstakademie-heimbach.deInternet: www.kunstakademie-heimbach.de


3EifelInhaltsverzeichnisTitelseite „Wanderweg“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 01Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02Inhaltsverzeichnis & Impressum . . . . . . . . . . . . 03Ein Tierfilmer Heinz Bremen . . . . . . . . . . . . . 04-05New York in Rurberg sehen . . . . . . . . . . . . . . . . . 069. Obstwiesenfest in Heimbach . . . . . . . . . . . . . . 07Advertorial: Geschenke, Spiele- undBuchhandlung Babalu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08Advertorial: Autohaus Herten . . . . . . . . . . . . . . 09Das Bauernmuseum Eicherscheid . . . . . . . . . . 10Unterwegs mit der Naturführerin 11-13Advertorial: Winnis Frisör & Simone Book . . 14Advertorial : Biosupermarkt Vital . . . . . . . . . . . . . . . . 15Entschleunigung durch Wandern . . . . . . . . . . . 16Geballte Ladung Humor aus der Eifel -Jupp Hammerschmidt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17Servicethema: Reiseversicherung . . . . . . . . . . . . . . 18Dîner en blanc: Picknick in weißer Kleidung . . 19Fotoschätze aus der Eifel und dem Hohen Venn 20Generationsübergreifende Aktionen . . . . . . . . 21Werbung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22Nideggener Herbstmarkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23Rückseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24ImpressumErscheinungsweise:monatlich, jeweils ab der 2. MonatswocheAuflage: 6.000 StückVerteilung:Kostenlose Verteilung über Auslegestellen Raum Monschau, Roetgen,Simmerath, Nideggen, Heimbach, Schmidt, Vossenack und Umgebung.(in Geschäften und öffentlichen Gebäuden, sowie Banken und Sparkassen).Redaktions- und Anzeigenschluss:um den 30. eines jeden MonatsHerausgeber und V.i.S.d.P.:Euregio Marketing UGHartmut HermannsMarc André MainzSüsterfeldstraße 83, 52072 AachenMail: hh@euregio-aktuell.euWeb: www.euregio-aktuell.euVerantwortlicher Redakteur: Bert van LondenRedaktion & Anzeigenleitung:Froitscheidter Str. 94, 52385 NideggenTel.: 02474-998665, Mobil: 0171-5760915info@agentur-wortundbild.deRedaktionelle Mitarbeit:Anneliese Lauscher (ale), Barbara Hamacek (bh)Fotografie & Copyright:by Bert van Londen, agentur Wort und BildLayout/ Gestaltung: Euregio Marketing UGDruck:Druck & Verlagshaus Mainz GmbH Aachenwww.druckservice-aachen.de


4EifelEin Tierfilmer und Weltversteher mit Herz und VerstandHeinz Bremen kommt nach HeimbachRegion.Er ist ein bodenständiger Typ, lebt sein ganzes Leben lang in Euskirchenund ist dennoch ein Mann von Welt. Als Spross einer altehrwürdigenGeschäftsfamilie führt er in der dritten Generation aktiv einModefachgeschäft im Herzen Euskirchens und trotzdem fand er imLaufe seines Lebens immer wieder Zeit, weite Teile der Erde zu bereisen. SeineFreude, die Welt und ihre Geheimnisse und deren Zusammenhänge verstehenzu wollen, ist hoch infektiös. Sein unglaubliches Allgemeinwissen ermöglichtihm spielend, das Ineinandergreifen von Biologie, Geografi e, Kunst- undKunstgeschichte, Philosophie und Weltgeschichte zu verinnerlichen und – ganzPädagoge – auch weiterzuvermitteln. Das kindliche Glühen, das er ausstrahlt,seine Leidenschaftlichkeit, die er allen Dingen gegenüber an den Tag legt, seinegeistige Beweglichkeit und Optimismus ist für einen Achtzigjährigen phänomenal.Heinz Bremen ist ein Mann, der seine Träume lebt und es nicht müdewird – auf seine ganz eigene Art und Weise – ein Loblied auf die Welt und dasLeben anzustimmen. Die Anzahl seiner Lebensjahre nimmt er dankbar hin. Siehat aber scheinbar keinen Einfl uss darauf, wie er seine Kräfte einteilt. „Today isthe day“, dieses Motto verfolgt er kompromisslos. Mit jugendlicher LeichtigkeitSieMatic BeauxArts.02Markt 3 | 52385 NideggenTelefon: 02427 / 90 42 00www.tischlerei-jansen.deund immer mit einer gehörigen Prise Humor berichtet er von seinen aktuellenAktivitäten. Augenblicklich bereitet sich der Weltversteher, Dokumentarfi lmer,Fotograf und Naturkundler auf sein erstes englisches Sprachzertifi kat vor, dassvon Repräsentanten der Universität Cambridge abgenommen wird. Zu derFreude, die Welt verstehen zu können, gehört seiner Meinung nach auch unbedingtdas Erlernen von Fremdsprachen.Bereits in seinen Kindertagen, zog es ihn in die weite Natur. Anfänglich beschränkteer sich darauf, die vielen unterschiedlichen Vogelstimmen seiner Heimat kennenzu lernen und auseinander zu halten. Sein erstes Beobachtungsrefugium war derdamals noch fast unberührte Euskirchener Stadtwald. Die Sprachen von Nachtigallund Pirol zogen ihn magisch an. Doch schon bald zog es ihn in die große, weiteWelt. Reichte ihm noch anfänglich das Erforschen der Natur über das Gehör aus,erweiterte er seine Hilfsmittel rasch durch ein Fernrohr. Es folgte das Festhaltendes Geschehens mittels Foto- und Filmkamera. Bereits in den 60er Jahren drehter seine ersten Filme. Damals in Friesland und auf den Nordseeinseln Texel undSylt. Es entstand der Dokumentarfi lm „Das Lied der Nordsee“ in Super 8. DieListe der von ihm bereisten Länder ist lang. Die fi lmischen und wissenschaftlichenErgebnisse auch. In den 70er Jahren bereiste er Uganda und Tansania. ImOstafrikanischen Grabe und am Lake Naivasha suchte er nach der Quelle desweißen Nils. Seine gute Konstitution und seine unbeugsame Neugierde führtenihn in die Kalahari Wüste, den Namibia Etosha Nationalpark, nach Botswana,Zimbabwe und ins Okavango Delta. Auch Ostafrika und den Süden desKontinents – mit Ausnahme der Republik Südafrika – hat er kennen gelernt. „Ichhatte schon immer Afrika im Sinn“, strahlt Heinz Bremen. „Eine gewisse Infektiondurch Ernest Hemingway kann ich nicht verleugnen.“ Heinz Bremen ist einer derwenigen Fotografen, wenn nicht sogar der einzige, dem es in freier WildbahnKenias gelang, die äußerst scheue Groß-Antilopenart Bongo abzulichten.Weiterhin galt Ländern wie Sri Lanka und Indien (Bharatpur in Rajasthan sowiedas Umfeld der Nordindischen Stadt Agra), sein ungeteiltes Interesse. Aber dasHauptaugenmerk des staatlich geprüften Jägers, galt immer seiner geliebtenBundesstr. 12452159 RoetgenTel. +49(0)2471-1338-0www.das-ofenhaus.deDi.- Fr. 13 - 18 · Sa. 9 - 14 Uhr · Mo. geschlossenSonntags Schautag · 14 - 17 Uhr · Keine Beratung & Verkauf


Eifel55Eifel. Seine beiden Tierfi lme „Brunfthirsche“ und„Muffl on, Dammwild, Sau und Hirsch“, die beide dieeinzigartige Fauna und Flora der Eifelwälder widerspiegelt,sind ein wahrer Schatz. Heinz Bremen wäresicher nicht der, der er ist, wenn sich seine Neugierdeund professionellen Beobachtungen nur um dieTierwelt drehen würden. Seine Dokumentation„Die Börde lebt – Wege nach Tolbiacum“ isteinzigartig. Er zeigt dem Zuschauer darin gekonntdie besondere Natur und Geschichte der fruchtbarenBörde mit eigenständiger Wasserfauna undseltenen Vogelarten. Eine Vertiefung des Themas„Die Börde lebt“ zeigte Bremen erst kürzlich amTag des Denkmals auf der Burg Nideggen. Darinzeigt er gekonnt die Zusammenhänge von Chlodwigund den Merowingern, die die Grundlage des1. Reiches unter Karl dem Großen war. 2010 setzteer sich an der Internationalen Kunstakademie mit dernordwestlichen Toskana, dem Komponisten GiacomoPuccini und dessen Wohnort Lucca auseinander.Unzählige Diaserien über Kunstgeschichte, Byzanzoder die Auswirkungen der Mauren in Andalusien,vieles über Italien im allgemeinen und Sizilien unddie Geschichte Sardiniens im Speziellen, rundenseine wissenschaftlichen Arbeiten und professionellenFoto- und Filmarbeiten ab. Natürlich hat HeinzBremen konkrete Pläne für die Zukunft: Er möchtedie Donau bereisen, denn dieser Strom, der über eine2000- jährige Geschichte als Kulturstrasse überlebthat, ist voller interessanter Fakten, Geschichten undBilder.Heinz Bremen kommtnach HeimbachDer erfolgreiche Tierfi lmer kommt Freitag,27. September in die Internationale Kunstakademienach Heimbach. Er zeigt mit „ … und sie kamauf leisen Pfötchen“ faszinierende Einblicke inseine Studien. In zehn Episoden erzählt er überseine besondere Erlebnis-Welt, mit der Kameradokumentarisch festgehalten. Sein Spektrumreicht von seltenen, nordischen Vogelarten biszum Geparden-Portrait, in seinem geliebtenAfrika eindrucksvoll eingefangen. Auch die Eifelkommt nicht zu kurz. Vom seltenen 22-Ender überden Schwarzstorch bei der Balz bis zur scheuenWildkatze – Heinz Bremen versteht es meisterlich,das Besondere in Szene zu setzen. Eine Langzeit-Studie über diverse Eulenarten rundet den Vortragab. Der Abend mit Heinz Bremen, in der HeimbacherBurg Hengebach, Eingang: Hengebachstraße 48,beginnt um 18.30 Uhr mit einem Sektempfang.Um 19 Uhr folgt Live-Musik zur Einstimmungund ab 19.30 Uhr startet der Vortrag. Der Eintrittbeträgt 10 Euro (inklusive Getränk). Eintrittskartenkönnen per Telefon, per Internet und im Vorverkaufwährend der Öffnungszeiten in der VHS Rur-Eifel(Violengasse 2, 52349 Düren) oder im Sekretariatder Internationalen Kunstakademie („Haus zumBurghof“, Hengebachstraße 48, 52396 Heimbach)erworben werdenVHS Rur-Eifel,Violengasse 2,52349 DürenTelefon 02421 25-2577,www.vhs-rur-eifel.deoderInternationaleKunstakademieHeimbach/Eifel,Tel.: 02446 80970-0,www.kunstakademie-heimbach.dePC-Probleme??Wir bieten schnelle HilfeEigene Servicetechniker(auch bei Ihnen vor Ort)Reparatur & Verkaufaller Hersteller und MarkenHilfe bei Ihren Viren- undSoftwareproblemen52152 Simmerath Tel. 024 73 - 93 88 - 25


6EifelNew York in Rurberg sehenMobile Rotunde des Künstlers HG Esch am RurseeuferRurberg.Im Rahmen des vom Land NRW gefördertenProjektes „Based in der StädteRegion Aachen“zeigt der Künstler HG Esch bis zum 4. Novemberam Seeufer in Simmerath-Rurberg ein ungewöhnlichesKunstobjekt. HG Esch, der auch erfolgreichals Architektur-Fotograf arbeitet, präsentiertmit dem Projekt „360°“ eine mobile Rotunde,die die fotografi erte Skyline von New York in dieBeschaulichkeit der Eifel holt und das ländliche IdyllSimmeraths mit ihrer Andersartigkeit durchbrechensoll. Das Werk ist kreisrund und begehbar, dieInnenseite mit großformatigen Fotos ausgekleidet,die ein Rundum-Panorama von New York ergeben.Sein Handwerk hat Esch klassisch gelernt, die Listeder Bauten und Städte, die er dokumentiert hat,liest sich wie die der mächtigen Wirtschaftszentrenunserer Erde.„So etwas wie heute, hat es in Simmerath noch niegegeben“, freute sich Simmeraths BürgermeisterKarl-Heinz Hermanns. „Ich danke besonders derStädteRegion Aachen und der Projektleiterin,Dr. Nina Mika-Helfmeier, für die in unserer Regioninzwischen zahlreichen kompetent durchgeführtenKunst-Highlights. Es ist bemerkenswert,mit welchem Elan und Einsatz internationaleKunstprojekte in die Nordeifel gebracht werden –und das kostenfrei für alle Bürgerinnen und Bürger.“Auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg zählteneben zahlreichen Vertretern aus Kultur und Politikzu den Vernissagegästen. „Ich gestehe“, so dererste Mann der Städteregion Aachen, „Ich warnoch niemals in New York. Die Skyline von NewYork im direkten Kontext mit unserem Nationalpark– das hat schon was“. Neben seiner formalenProfessionalität, besticht das Kunstwerk dadurch,dass sich der Betrachter gleich vielen unterschiedlichenAssoziationen augesetzt fühlt. Anderswo seinzu wollen, gerade in der Urlaubszeit. In die Fernezu schweifen, Neues suchen, Spaß haben odereinfach nur den Alltag loslassen. „In der Rotundevergisst man schnell die Eifelwälder, den Rurseeund die schmucken Eifelhäuschen“, umschreibtHelmut Etschenberg seine eigenen Empfi ndungen.Die Installation direkt am Seeufer in Rurberg,ermöglicht aber auch weiter zu denken, als bis zumeigenen Tellerrand. Denn wer einen Schritt aus derRotunde zurück macht, erlebt dieses eigenartigeGefühl, die Skyline der Weltmetropole mitten inder Eifel eingebettet zu sehen. Das unterstrich auchder Künstler selbst. „Sie haben sicher das Gefühl,mitten in New York zu sein, aber eben auch direktin der Eifel.“


7Eifel20 Jahre FördergemeinschaftNaturnaher ObstwiesenTolles Programm beim 9. Obstwiesenfest inHeimbach nicht nur in StädtenVeranstaltungsprogramm11:11 Uhr Eröffnung des 9. Nordeifeler Obstwiesenfestesund des fünften Eifeler Genuss-, Handwerker- undKunst-Marktes durch das Jagdhornbläsercorps Heimbach.11:30-12:00 Uhr Greifvogelfl ugschau13:00-13:30 Uhr der Greifvogelstation im15:00-15:30 Uhr Wildfreigehege16:30-17:00 Uhr Hellenthal12:00-13:00 Uhr Frühschoppen13:00-17:30 Uhr Spaß- und SpielprogrammBastel- und Mitmachangebote, Apfelsaftpressen, Kinderschminken, u. a.13:30-14:00 Uhr Fledermäuse der NordeifelInfos zum Thema vom Fledermaus-Experten Markus Thies14:00 Uhr GrußworteHerr Olaf Tschimpke, Präsident des NABU DeutschlandsHerr Bert Züll, Bürgermeister der Stadt HeimbachHerr Dr. Karl-Wilhelm Zens, Föno14:30-17:00 Uhr Musikalischer Kaffeeklatsch mit dem Musikverein Bleibuir15:30-16:00 Uhr 20 Jahre Föno von Dr. Karl-Wilhelm Zens16:00-16:30 Uhr Nutztierrassen vorgestellt von Dr. Bernhard Arnold14:45-15:30 Uhr Obstbaumschnitt live!16:45-17:30 Uhr Christoph Vanberg & Pattrik RieveHeimbach.Als altes Kulturgut mit einer wechselvollen Geschichte besitzendie traditionellen Obstwiesen noch eine einzigartige Vielfalthistorischer Obstsorten und stellen für eine Vielzahl von Tier- undPfl anzenarten wichtige Rückzugsräume in der Kulturlandschaft dar.Die Fördergemeinschaft naturnaher Obstwiesen und –weiden GbR (Föno) setztsich seit 1993 zusammen mit ihren Vertragspartnern für die Bewahrung, Pfl egeund Wiederbegründung hochstämmiger Obstbaumwiesen und -weiden mitihrem vielseitigen Sortenspektrum in der Eifel und darüber hinaus ein.Im Rahmen des 9. Nordeifeler Obstwiesenfestes, am Sonntag, 13. Oktober 2013,begeht die Föno Ihr 20- jähriges Jubiläum auf dem Gelände des HeimbacherHaus des Gastes, inmitten traditioneller Obstwiesen. Mit seinen bizarrenFelsformationen aus Buntsandstein umgeben von ausgedehnten Mischwäldernliegt Heimbach vor den Toren des neugegründeten Nationalparks Eifelin einer landschaftlich überaus reizvollen Region des Rurtals. Neben derNiederwaldnutzung war vor allem die kleinbäuerliche Viehhaltung prägend fürdas Landschaftsbild. Das Grünland wurde meist als Mähwiese genutzt, wobei diedorfnahen Wiesen mit Obstbäumen bepfl anzt waren. Auf dem ObstwiesenfestInformiert die Föno über ihr länderübergreifendes Obstwiesenengagement undverwöhnen ihre Gäste mit dem ersten Eifeler Genuss-, Handwerker- und Kunst-Markt. Dabei gibt es vielfältige Spezialitäten zu verkosten. Die Eifellandschaft mitBlick auf die Burg Hengebach ist ebenfalls ein besonderer Genuss. Der Präsidentdes Naturschutzbund Deutschlands (NABU), Herr Olaf Tschimpke, hat dieSchirmherrschaft übernommen. Mitveranstalter ist die Stadt Heimbach.RahmenprogrammObstsortenausstellung• Apfel- und Birnensorten der Nordeifel, präsentiert von Dr. Wolfgang Rieve“Alte“ Obstbaumsorten im Angebot• Obstbäume der Baumschule NeuenfelsImkerverein Rurtal e.V. Düren• Schaubienen- und InfostandWeinbauverein Heimbach• Wein aus dem Holzfass und InfostandKöstlichkeiten – nicht nur aus der Obstwiese• Obst-Spezialitäten in jeglicher Form• herzhafte Flammkuchen• Original Mariawalder ErbsensuppeEifeler Genuss-, Handwerker- u. Kunst-Markt• Föno-Radler & Eifeler Landbier• Käsespezialitäten, Wildobstmarmeladen und -geleesSpeiseöle und Essigspezialitäten,• Wollspinner, Seiden- und Stoffmalerei• Handgemachte Wildkräuterkreationen• Heimbacher Stühle, Drechselarbeiten• Eifeler Landschafts- und Porträtmaler• Filzarbeiten, Creativ- und Kerzen-Design• Gartenpfl anzen, Besenbinder u. a.Infostände• ULB des Kreises Düren• Biologische Station im Kreis Düren e.V.• Naturerlebnismobil Nettersheim• Rureifel-Tourismus e.V.• Rollende Waldschule• Fledermäuse der Nordeifel u. a.


Eifel8AnzeigeBABALUGeschenke-Spiele-Buchhandlungbietet zertifizierte LinkshänderberatungEinen ganz besonderen Service bietet seit August 2013 derortsansässige Schreibwarenhändler BABALU Geschenke-Spiele-Buchhandlung: Linkshändige Kinder und Erwachsene können sichgezielt über besonders gut geeignete Schreibwaren und Hilfsmittelinformieren lassen, die eine lockere und entspannte Schreibhaltung fördern.Um diese Beratung anbieten zu können, hat sich Karin Ronig im Rahmen einerQualifi kationsmaßnahme bei der renommierten Expertin Dr. Barbara JohannaSattler weitergebildet und wurde mit dem deutschlandweit anerkanntenS-MH®-Gütesiegel ausgezeichnet.„Obwohl fast ein Viertel der Bevölkerung linkshändig ist, werden die meistenProdukte für die Verwendung mit der rechten Hand konzipiert“, erklärt KarinRonig. „Besonders bei Schreibwaren führt das bei linkshändigen Menschenoft zu einer unnatürlichen und umständlichen Handhabung. Die Folge könnenSchwierigkeiten bei Schrifterwerb, Fehlhaltungen und im Extremfall sogarkörperliche Beschwerden sein.“Dieses Wissen will Karin Ronig interessierten Eltern und Pädagogen weitergeben.„Die Grundsätze für eine entspannte Schreibhaltung gelten natürlich auch fürrechtshändige Kinder“, bemerkt Karin Ronig. „Gerade beim Beginn des Schreibenskönnen Eltern so ihren Kindern helfen und Freude am Schreiben geben!“Öffnungszeiten:Di. bis Fr. 9-12 Uhrund 14-19 UhrSa. 9-13 UhrMontag geschlossenGeschenke-Spiele-Buchhandlung...ist jetzt zertifiziert!Qualifizierte Beratung für den Spaß am Schreibenlernenund speziell zu Linkshänder-Produkten.Unterstützung von Anfang an für Links- und Rechtshänder.im Internet jederzeit unterwww.babalu-ronig.deauch beimal wieder:Alles, außer gewöhnlich!E-Mail:babalu.ronig@t-online.deIm Unterdorf 452393 Hürtgenwald-VossenackTel.: 02429-901886


Anzeige9EifelEin Stern für besten Serviceund höchste KundenzufriedenheitNideggen-Embken - ein guter Standort für Mercedes BenzNideggen-Embken.Im November 2009 übernahm die Firma Hertenden Standort in Embken und lässt seither denMercedes-Stern wieder strahlen. Bereits nachkurzer Einarbeitungszeit entwickelte sich eintolles Team von ca. 15 Mitarbeitern, das seitdemfür Qualität, Kompetenz und Vertrauen steht.Wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie ist,sich die nötige Zeit für die individuelle Beratung derKunden zu nehmen.„Service mit Stern“ – diese Auszeichnung hatAutohaus Herten jetzt wieder für herausragendeServiceleistungen und höchste Kundenzufriedenheiterhalten. Die Zertifi kate wurden von Gert-Peter Kochvon der Daimler AG überreicht. Der Mercedes-BenzVertrieb Deutschland hat dabei die folgendenBereiche auf Herz und Nieren geprüft und ausgezeichnet:Mercedes Benz PKW, Mercedes Benz PKW,Mercedes Benz Transporter und Smart. Damit hat dieFirma Herten erneut in allen Abteilungen überzeugt.Hinter dem Prädikat „Service mit Stern“ stecktsomit ein umfassendes Qualitätsprogramm derDaimler AG, das die professionelle Kundenbetreuungweiter entwickelt und den hohen Standard inMercedes-Benz-Werkstätten sichert. Mercedes-Benzselbst ist dafür von mehreren unabhängigenWerkstättentests der Fachmedien ausgezeichnetworden und konnte bei der renommierten J.D. PowerKundenzufriedenheitsstudie 2013 zum vierten Malin Folge eine Spitzenposition im Premiumsegmenterreichen. Zudem konnte der StandortEmbken seinen guten Namen durch zahlreicheFahrzeugpräsentationen in seinem großzügigenShowroom festigen. Die Zukunft fest im Blick, bildetdas Unternehmen in Embken selbstverständlich auchkaufmännische und technische Auszubildende aus.Hans Schnorrenberg leitet mit Hans-Jörg Hertendie Filialen in Nideggen-Embken, Düren undGirbelsrath. In Abwesenheit der Geschäftsführung,leitet Michael Esser den PKW-Verkauf in Embkenund arbeitet Hand in Hand mit der Serviceleitungzusammen, die durch Karl Schröteler und Eric Ottenvertreten ist. Im Teilevertrieb steht Ralf Stollenwerkmit seiner 35 jährigen Mercedes-Benz Erfahrungund einem Auszubildenden den Kunden mit Ratund Tat professionell zur Seite.Der neue CLA.Anders als die Anderen.Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 StuttgartAutohaus Herten in Düren (PKW)Aachener Straße 1952349 DürenTEL 02421 9549-0E-MAIL info@mercedes-herten.comFiliale Nideggen-Embken (PKW)Liebergstraße 66/6852385 Nideggen-EmbkenTEL 02425 9494-0WEB www.mercedes-herten.comNutzfahrzeug-CenterAm Roßpfad 552399 Merzenich-GirbelsrathTEL 02421 9772-0FB facebook.com/mb.herten


10EifelEin Leben zwischen antiken Möbelnund alten landwirtschaftlichen GerätenDas Bauernmuseum in Eicherscheid ist voller LebenEicherscheid.Seit einiger Zeit ist das Golddorf Eicherscheid um ein Kleinodreicher. Anneliese und Josef Arnolds haben in mühevoller KleinarbeitExponate des bäuerlichen Lebens gesammelt und hergerichtet. So istdort, wo einst das Heu lagerte eine Bauernküche eingerichtet undgleich nebenan steht das alte Nachtlager vergangener Jahrzehnte.Wie so oft im Leben, weiß Josef Arnold bis heute nicht so recht, warum sichalles so entwickelt hat. Aber wie alles seinen Lauf nahm, das weiß er schon,und dabei blickt er verstohlen zu seiner Ehefrau Anneliese. Obschon einwenig Neckerei in der Luft liegt, sind sich die Eheleute bei der Chronologieder Entstehungsgeschichte ihres Bauernmuseums einig. Als Josef Arnolds2003 endgültig die Landwirtschaft als Nebenerwerb aufgab und die letzteMilchkuh auf der Weide verschwunden war, fi ng das Ehepaar an, sich ersteernsthafte Überlegungen zu machen, wie es weiter gehen könnte. Was soll mitdem alten Stall geschehen und wie kann man die frei gewordene Zeit sinnvolleinsetzen? Immer öfter fragten Nachbarn und Freunde an, ob sie die Scheuneals Unterstellplatz nutzen durften. Das war allerdings nicht so ganz nach demGeschmack der Arnolds. „Die Sammelleidenschaft fi ng doch schon in unseremHochzeitsjahr 1964 an“, erinnert sich Josef Arnolds und lächelt dabei verheißungsvollseine Anneliese an. Die Einrichtung, sowie die Dekorationsarbeitenihres Hauses, war im Hause Arnolds klare Frauensache. „Sie sammelte schonimmer alles was nicht niet und nagelfest war und erntete so manches Mal Spottund Häme.“ In Anspielung darauf, dass es sich meistens um gebrauchte undalte Möbel handelte, hörten sie deshalb oft den Kommentar: „Ihr könnt Euchspäter ja immer noch anderes kaufen.“Als gestandener Landwirt kennt Josef sich bei den alten Werkzeugen undlandwirtschaftlichen Geräten bestens aus. Aber ab und zu reichte selbst diesesWissen nicht aus, und er konnte anfänglich so manches exotisch anmutendeWerkzeug nicht zuordnen. Ein Blick in seine museale Werkstatt lässt durchausauch Laien-Augen glänzen. Torfstecher oder Dillsägen, die früher dasDurchsägen von Balken fürs Fachwerk von oben nach unten ermöglichten, sindschon wirklich Highlights. „Ich erinnere mich noch, wie in Eicherscheid die ersteKreissäge vorgeführt wurde. Das war ein regelrechter Volksaufstand, eine echteSensation“, erinnert sich Manfred Schreiber vom Eifelverein und treuer Freunddes Hauses. Auf besondere Schätze des Bauernmuseums angesprochen, istauch er es, der wie aus der Pistole geschossen antwortet: „Eine Registrierkassemit Reichsmarksymbolen, eine Bibel mit Familiengeschichte aus dem Jahre1892.“ Das Bauernmuseum öffnete 2005 offi ziell seine Tore und längst ist JosefArnolds kompetenter Ansprechpartner und Experte für antike Gegenstände.„Wir sind in Eicherscheid alle sehr dankbar für das Engagement des EhepaarsArnolds“, sagt Manfred Schreiber. „In unserem Wanderweg ‘Dorfrundgang‘vom Eifelverein, führen wir deshalb die Wanderung am Bauernmuseum vorbei.“Das ganze Dorf unterstützt das Museum und brachte besonders am Anfangvon l. n. r. : Manfred Schreiber, Josef und Anneliese Arnoldsalte Exponate vorbei. Entweder als Stiftung oder als Leihgabe. Immer mehrAusstellungsstücke zieren die geräumige Scheune in Eicherscheid. Da reiht sicheine alte Schuster-Stepp-Maschine ganz selbstverständlich an ein Harmoniumoder an Milchaufbereiter, Möbel, Werkzeug und Kleider. Über 1.000 Exponatewarten inzwischen darauf, von Interessierten entdeckt zu werden. Die heitersteReaktion eines Kindes, vergisst das Ehepaar bis heute nicht: „Das schönste fandich das Pinkelpöttchen unterm Bett.“Das Bauernmuseum in Eicherscheid, ist für Ortsansässige längst eine festeInstitution. Unterstützung und Hilfe ist da Ehrensache. Und doch, viele Menschender Region kennen dieses, mit viel Herzblut, Sammelleidenschaft und Fachwissenbetriebene Kulturgut noch nicht. Dabei ist es mit Sicherheit einen Besuch wert.Die Arnolds betreiben nicht einfach nur ein Museum, sondern sie leben es. IhrLeben spielt sich in den wärmeren Monaten meistens in der Scheune ab. Und werGlück hat, der besucht sie gerade dann, wenn Anneliese Arnolds ihre legendärenhausgemachten Waffeln mit selbsthergestellter Marmelade backt.


Eifel11Natur(ver)führungen durchdas EifelparadiesZwischen Hohem Venn und Nationalpark –unterwegs mit der NaturführerinRegion.Jährlich zieht die Eifel mit ihren Naturparks und ihrem Nationalparkhunderttausende Naturbegeisterte und Wanderer an. Tendenzsteigend. Wenn das Mittelgebirge im westlichsten Deutschland undOst-Belgien, zwischen den südwestlichsten Teilen Nordrheinwestfalens,dem Nordwesten von Rheinland Pfalz und dem Süden der DeutschsprachigenGemeinschaft Belgiens eines im Überfl uss hat, dann sind das unglaublicheLandschaften und eine einmalige Natur.Eva Herff, diplomierte Naturführerin für das Hohe Venn und ehrenamtlicheWaldführerin im Nationalpark Eifel, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Natur-Interessierten diese einmaligen Landschaften näher zu bringen. Einfach nurdurch die Region zu wandern und diese zu bestaunen ist eine Sache, sie aber inBegleitung einer Naturführerin zu erleben und zu begreifen eine völlig andere.„Mir geht es in erster Linie darum, bei den Menschen das Interesse und die Liebezur Natur zu wecken und zu fördern und Menschen die Natur mit allen Sinnenerfahren zu lassen. Nur das, was man sich vertraut gemacht hat und was manliebt, ist man auch bereit zu schützen“, erklärt die Naturführerin ihre Mission.Launisches Hohes VennDie Sonne bestrahlt einen wundervoll-herbstlichen Tag im Hohen Venn, alssich Eva Herff mit einer Gruppe Erwachsener und Kindern zu einer Führungdurchs Brackvenn bei Mützenich auf dem Parkplatz „Nahtsief“ trifft. Scheinbarverfügt sie über das gewisse Extra im Umgang mit Menschen, denn die Chemiezwischen Wandergruppe und der diplomierten Naturführerin stimmt vom erstenAugenblick an. Neben dem gemeinsamen Miteinander im Hochmoor geht esEva Herff um einen unterhaltsamen Balanceakt zwischen Begeisterung für dieLandschaft wecken und Wissen vermitteln, um sie auch nachhaltig zu schützen.Die geeigneten Vorbereitungen zu treffen, sind ihr nach all‘ den Jahren in Fleischund Blut übergegangen. Schon bei der Buchung der Führung macht sie unmissverständlichdarauf aufmerksam, was alles mitzubringen ist. Neben Getränken


12Eifelder Palsen (durch Eislinsen, die den Boden emporhoben) die „Geburt“ des HohenVenn begann. Nun endlich geht es hinein ins Venn. Eva Herff geht vor und imGänsemarsch folgt ihr die ganze Gruppe. Stets achtet sie darauf, dass nicht zuschnell gegangen wird, damit alle sicher auf den Stegen vorankommen. Sanftgewunden führt der Pfad durch eines der malerischsten Vennstücke. Immer wiederbleibt sie stehen, damit auch alle den herrlichen Ausblick genießen können.und Verpfl egung sind feste Wanderschuhe und eine angemessene Kleidung nachdem „Zwiebelprinzip“ Grundvoraussetzungen für eine gelungene Wanderung.Das Hohe Venn ist sehr launisch. Es ist keine Seltenheit, dass Wanderer innerhalbeiner Wandertour sämtliche Wettervariationen, quasi im Schnell-Durchlauf, miterlebenkönnen. Gerade noch schönster Sonnenschein, kann er im Minutentakt vonstürmischen Böen, Regenschauern oder sogar Schnee und Graupel - bis in denMai hinein - abgelöst werden. Aber genau das macht das Hohe Venn so interessantund einmalig. Regenschutz gehört also unbedingt zur Grundausstattungfür eine Wanderung durch dieses einmalige Refugium. Obschon sehr spontan,überlässt Eva Herff nichts dem Zufall. Um all‘ die vielen Fragen zu dieser einzigartigenLandschaft möglichst eindrucksvoll beantworten zu können, fi nden sichin ihrem Gepäck allerhand Utensilien, die den Besuchern die Besonderheitender Landschaft anschaulich näher bringen. Natürlich hat sich Eva Herff vor jederWanderung kundig gemacht, ob das Hohe Venn überhaupt begehbar ist. Wennwegen längerer Trockenheit erhöhte Brandgefahr herrscht, wird das Venn gesperrt.Dies ist dann an den wehenden roten Fahnen schon von weitem erkennbar. Auchauf diesen Fall ist Eva Herff vorbereitet: Sie hat eine schöne Ausweichstrecke, dieum die besondere Schutzzone herum führt und ebenfalls mit eindrucksvollenAusblicken auf das Hohe Venn begeistert, in petto.Das ist zum Glück aber heute nicht der Fall, sodass es nach einer kurzenVorstellung und Einführung vom Parkplatz aus nun über die Verbindungsstraßezwischen Mützenich und Eupen hinein ins Venn geht. Nach einigen Schritten, dieman auf Holzstegen leicht ansteigend zurücklegt, öffnet sich am sogenannten„Höllenkessel“, dem berühmtesten Palsen im Hohen Venn, ein fantastischer Blicküber eine Landschaft, die in dieser Größe einzigartig in Mitteleuropa ist. Hiererklärt Eva Herff anschaulich, wie vor etwa 10.000 Jahren mit der EntstehungEinzigartige Fauna und FloraRechts und links entlang des Holzsteges entdecken die Teilnehmer der Führungimmer wieder neue Pfl anzen, die in den wunderschönsten Farben - je nachJahreszeit – blühen oder Früchte tragen. So sehen wir beispielsweise Besen- undGlockenheide, Wald- und Rauschbeere, Preisel- und Moosbeere und die Blutwurz,eine alte Heilpfl anze, die auch heute noch als Grundlage für einen Kräuterlikördient. Es gibt einige wenige Pfl anzen, die sich auf das Leben im Hohen Vennspezialisiert haben, wie zum Beispiel der Europäische Siebenstern, dessen Abbilddas Wahrzeichen der Naturschutzgebiete in Belgien ist, der Lungen-Enzian, dasWollgras, das Sumpf-Blutauge, der Fieberklee, der Sumpf-Bärlapp, das Torfmoos-Knabenkraut, die Vennlilie und der „fl eischfressende“ Rundblättrige Sonnentau,der sich von Insekten ernährt. Allein die Namen verbreiten ein Gefühl vonGeheimnislüftung, an der man bei Eva Herff - in der ersten Reihe sozusagen –teilhaben darf. Eine Reihe dieser Pfl anzen stehen auf der Roten Liste, die seit 1977gefährdete Tiere und Pfl anzen in der Bundesrepublik erfasst. Sie sind natürlichbesonders schützenswert und teilweise vom Aussterben bedroht.Um den Teilnehmern der Führung anschaulich zu zeigen, dass das Torfmoos einenormes Wasserspeichervermögen hat, entnimmt Eva Herff eine Handvoll davonund drückt es aus wie einen Schwamm. Alle staunen über die Menge an Wasser,die hier herauskommt. So ist das Hohe Venn ein wertvoller Wasserspeicher fürdie gesamte Umgebung.Plötzlich huscht ein Tier vom Steg hinab, es ist eine Eidechse, die sich aufden Holzplanken gesonnt hat. Spannend zu hören, dass das Venn so einigeAmphibien und Insekten beherbergt. Leidenschaftlich erklärt Eva Herff ihrerWandergruppe, welches Tier zu welcher Spur gehört und woran man beispielsweisebei Fichtenzapfen erkennt, welches Tier daran gefressen hat. Auf dieseentdeckerische Art und Weise erfährt die Gruppe, was sonst noch alles im undam Venn kreucht und fl eucht: Insekten, wie zum Beispiel Libellen, Wildschweine,www.landhaus-solchbachtal.deZum Solchbachtal 1, Stolberg Zweifall, Tel.: 02402-7657600Dienstag & Mittwoch Ruhetag


Eifel13Hirsche, Rehe, Füchse, Dachse, Marder und sogar der Biber ist hier seit einigenJahren wieder heimisch. Eva Herff weiß, wie sie die volle Aufmerksamkeit fürdie vielen Einzigartigkeiten des Hoch-Moores bekommt, selbst Moose, Flechten,Farne und Pilze werden bei ihr zu etwas ganz Besonderem. In den Randgebietendes Venns leben auch Erdkröte, Laubfrosch, Grasfrosch, Feuersalamander,Blindschleiche, Zauneidechse, Mauereidechse und Ringelnatter.Geschichten und Geheimnisse rund um das Hohe VennWie und wo wurde früher im Venn der Torf gestochen und wozu hat man diesenverwendet? Warum segelten die Wickinger früher mit torfgefüllten Kisten übersMeer? Was bedeuten die vielen Kreuze, die man im Hohen Venn fi ndet und welchedramatische Geschichte rankt sich um das Berühmteste dieser Kreuze, das „Kreuzder Verlobten“? Was für ein Geheimnis birgt die Flatterbinse und wo befi nden sichim Venn die „Hexenbesen“? Viele dieser Geschichten und Geheimnisse werdenbei der Führung gelüftet. Eva Herff versteht sich gut darauf, die Dinge plastischzu beschreiben und untermauert das viele Neue mit Begegnungen vor Ort. AlsKennerin des Hohen Venn weiß sie genau, wann und wo etwas zu beobachtenist. Anschauliches Lernen, die frische Luft und die Bewegung ruft unausweichlicheine Pause auf den Plan, um sich mit Broten, Obst, Säften oder Tee zu stärken undausgiebig über das gerade Erlebte miteinander zu diskutieren.Die Zeit vergeht wie im Fluge, und Eva Herff und ihre Mitwanderer strahlen, alssie sich nach einigen Stunden am Parkplatz voneinander verabschieden. „Eswar fantastisch, wir haben viel gelernt und werden Eva auf jeden Fall weiterempfehlen“, so das eindeutige Fazit der Gruppe. Interessierte fi nden weitereInformationen und Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme im Internet unterwww.natur-ver-fuehrungen.de.PEUGEOT WARTUNGWer kennt sich besser aus mit Ihrem Fahrzeugals die Profis vom PEUGEOT Service?Das Angebot der PEUGEOT Wartung gilt bis zum31.12.2013 für alle PEUGEOT Benzin- und Diesel-Modelle ab Modelljahr 1990, außer J5 und 4x4.Füllmengen und Teile sowie über den Umfang derPEUGEOT Wartung hinausgehende Zusatzarbeitenwerden gesondert berechnet.KOMPLETTPREIS-ANGEBOTmit allen vorgesehenenKontrollen nachHerstellervorgabe.€ 79,–inkl. LangzeitmobilitätAutohaus Müllejans OHGPeuGeOt VertrAGSPArtNerNideggen-Schmidt · Heimbacherstr. 17Tel.: 02474/93010


Anzeige14EifelWenn Dich Dein Leben nervt,streu’ Glitzer drauf!Sie wollen sich verändern oder etwas Neues ausprobieren, was auchauf Ihren Geldbeutel zugeschnitten ist? Sie möchten einen neuenHaarschnitt, eine neue Farbe, Hautberatung, typgerechtes Make upoder haben eine Problemhaut?In Winnis Frisörsalon ist das jetzt alles möglich! Ein kompetentes Team stehtIhnen bei allen Wünschen zur Seite, wenn es darum geht Ihren Typ zu verändernoder hervorzuheben. Neben aller Professionalität stehen Service und einelockere Atmosphäre im Vordergrund.Winnis Frisör ist in Simmerath und Umgebung seit langem eine geschätzteAdresse. Ob bodenständig oder der neueste Trend – Winni und sein Team bringtmit fachlicher Kompetenz die Wünsche der Kunden genau auf den Punkt. AufBeratung und ein typgerechtes Styling wird großen Wert gelegt. IndividuelleHaarschnitte, Colorationen, Farbakzente und Haarformungen sind jeden Tageine neue und tolle Herausforderung, um jedem Kunden gerecht zu werden.Simone Book, Visagistin und Kosmetikberaterin, hat sich auf den Service rundum die Braut spezialisiert. Für den schönsten Tag im Leben wird nichts demZufall überlassen. Darüber hinaus berät sie bei Problemhaut und stellt dierichtigen Hautpfl egeprodukte zusammen.Auf Wunsch kommt Simone Book auch zu Ihnen nach Hause. Gerade durchIhre Flexibilität ermöglicht Sie es auch berufstätigen Frauen und Müttern, IhrenService in Anspruch zu nehmen. Auch bei Männern wird das Thema Hautpfl egeund Attraktivität groß geschrieben.


EifelAnzeige15Für die Ernährungnur das BesteFelix Matterne und seinBio-Supermarkt VitalAachen.Wir Deutsche sind Weltmeister bei Brot: nirgendwogibt es so viele Sorten, nirgendwo essen dieMenschen so viel Brot wie in Deutschland. Über85 kg vertilgen Herr und Frau Durchschnitt im Jahrund wählen aus unter 300 Sorten Brot und 1200Sorten Kleingebäck. Eine deutsche Erfindung ist Brotaber nicht. Vermutlich haben die alten Ägypter das erste Brot gebacken – vorüber 6.000 Jahren. Seitdem hat sich viel verändert, nur die Grundrezeptur nicht:gemahlenes Getreide, Wasser, Salz und zum Auflockern Hefe oder Sauerteig.Klingt einfach, erfordert aber Geduld. Gutes Brot braucht Zeit und einenaufmerksamen Bäcker. Hefepilze und Milchsäurebakterien sind empfindlich undhaben ihre Launen, sie reagieren zum Beispiel auf Wetter und Kälte. Auf demAcker ist ebenfalls kein Jahr wie das andere. Das hat Auswirkungen auf dasGetreide im Teig und im Ofen. Ein guter Bäcker liebt die Abwechslung, die dieseHerausforderungen mit sich bringen. Enzyme und andere isolierte Hilfsmittelbraucht er nicht. Ist er Biobäcker, darf er sie auch nicht einsetzen. Von den 296in der EU zugelassenen Zusatzstoffen mit den E-Nummern, darf der Biobäckerganze 45 verwenden. Backt er nach den strengeren Regeln von Bioland oderDemeter, sind es nur noch vierzehn. Stattdessen frisch gemahlener Weizen,Dinkel oder Roggen, gute Gewürze und leckere Sonnenblumenkerne oder Sesam– natürlich auch in Bioqualität. Weil unsere Biobäcker auf Fertigmischungenund Chemie verzichten, hat jede Biobackstube ihre eigenen einzigartigen Hefenund Milchsäurebakterien. Auch diese Vielfalt ist weltmeisterlich.Im Biosupermarkt Vital in Aachen, der seit 29 Jahren ein breites Sortimentan hochwertigen Bio-Produkten mit guter Beratung und fairen Preisenin angenehmer Atmosphäre anbietet, warten ca. 70 Sorten Bio-Brotauf Liebhaber des gesunden Genusses, die in der Steinofenbäckerei ausIbbenbüren, beim Hauseter Steinofenbäcker aus Astenet und Peters Landbrotaus Düren frisch gebacken werden.Bio-Supermarkt VitalJakobstraße 210 – 21252064 AachenTelefon 0241 / 56 87 89-0Telefax 0241 / 56 87 89-1info@biomarkt-vital.dewww.biomarkt-vital.deMo – Fr 7.30 – 19.30 hSa 7.30 – 14.00 h


16EifelEntschleunigung durch WandernDie Schmidter Wanderwoche ist ein KlassikerSchmidt.Der Verkehrsverein Schmidt lädt zur16. Wanderwoche ein; vom 8. bis14. September zeigen erfahreneWanderführer den Teilnehmernschöne Landschaften, reizvolleAussichten und historische Punkte.Jeder ist willkommen, ob Schmidter oder Feriengastoder Besucher aus der Umgebung. Die Touren sindfür geübte Wanderer gedacht, aber ebenso fürMenschen mit weniger Kondition. Deshalb bieten dieWanderführer generell bei jeder Tour eine Abkürzungan. Das geht nur nicht am ersten Tag; denn da stehtein „Klassiker“ auf dem Programm: „Viertäler-Wanderung auf morastigen Pfaden im HohenVenn“. Hierfür treffen sich die Interessenten um9.30 Uhr, der Treffpunkt ist (wie an allenTagen) auf dem Kirchenparkplatz. Es werdenFahrgemeinschaften nach Botrange, demAusgangspunkt der Vennwanderung, gebildet.Am Montag, dem 9. September, geht es ebenfallsum 9.30 Uhr los. Man fährt nach Zerkall zumNationalparktor, von hier aus wird die imposanteFelsenwelt über dem Rurtal erkundet. InObermaubach wird Mittagsrast gemacht.Am Dienstag, dem 10. September, wird eineNachmittagswanderung angeboten, sie beginnt um13.30 Uhr und führt mit Abschweifungen auf demKaller Weg zu tollen Aussichten, Länge ca. 12 km.Der Wandertag klingt in der Grillhütte im Zimmelgemütlich aus. Hier werden Grillspeisen und Salatgereicht, und der Männerchor der Eifelvereins-Ortsgruppe Schmidt tritt auf.Immer wieder wird nach den Bunkerwanderungengefragt; es ist für Schmidter und Gäste sehr interessant,auf den Spuren der jüngsten Geschichte zuwandern. Die Tour am Mittwoch, 11. September (ab9.30 Uhr), ist anspruchsvoll und hat eine Länge vonca. 17,5 km. Im Wald wird ein deftiger Eintopf serviert.Am Donnerstag, dem 12. September, geht es um9.30 Uhr nach Heimbach, teils auf alten Pilgerpfaden.Hier kann man das Wasser-Informationszentrumbesuchen und die Pilgerstadt Heimbach, auch füreine Kirchenbesichtigung ist noch genügend Zeit.Eingekehrt wird im Haus des Gastes, dann führt derWeg nach Schwammenauel, von wo aus die „WeißeFlotte“ die Wanderer zum Eschauel fährt. Von hiermuss man dann bergan nach Schmidt.Auch am Freitag, dem 13. September (ab 9.30Uhr), erleben die Teilnehmer schöne Täler undHöhen in der Umgebung von Schmidt: Das Kalltal,das Richelsbachtal, das Bosselbachtal und dasTiefenbachtal gilt es zu erkunden. Mittags wird inVossenack eingekehrt.Eine leichte Tour bildet am Samstag, dem14. September, den Abschluss der Wanderwoche.Sie führt in den Hetzinger Wald, wird ca. 6 – 9 kmlang sein und ist sogar für Kindewagen geeignet.Fotos: ale


EifelGeballte Ladung Humor aus der EifelNeues von Jupp Hammerschmidt17Jupp Hammerschmidt hat mal wieder in denErinnerungen an seine Eifeler Kindheit undJugend gekramt und einiges davon niedergeschrieben,mit einem Augenzwinkern,einem Schuss Übertreibung hie und da – und mitder tiefen Grundüberzeugung: „Aber schön war esdoch!“ Die Titelgeschichte der neuen Publikationkreist um den „Korbwagen“, in dem damals wohljedes Eifeler Baby spazieren gefahren und in derWohnung „geschockelt“ worden ist. Des Weiterengeht es um ein halbes Schwein, Hochzeitsbrötchen,das Wetterhäuschen, Betttuchspannen, dasFichtennadelbad, die Wallfahrt nach Heimbach,Stofftaschentücher, Buer Lecithin fl üssig und überdie Straße gespannte Luftschlangen. Mehr kann maneigentlich nicht erwarten, und dennoch gibt es mehr.Viel, viel mehr: Ein Wunder! Wie die Eifel selbst.„Der Korbwagen – und andere Geschichten aus derEifel“ erschien im Grenzecho-Verlag Eupen (GEV)und ist ab sofort im Buchhandel zu beziehen.Jupp Hammerschmidt, geboren 1947 beipfeifendem Westwind hinter hohen Buchenheckenim Eifeldorf Höfen nahe Monschau, nur einenSteinwurf entfernt von Kalterherberg. Studiumder Germanistik und Geschichte, zehn JahreBuchhändler, danach Comedy-Autor in Rundfunkund Fernsehen, u. a. für Thomas Gottschalk, HaraldSchmidt und Ottfried Fischer. Der Autor veröffentlichtebislang im GEV zwei Bücher mit unterhaltsamenund nostalgischen Eifelgeschichten: „DieFrisierkommode“ und „Das Klümpchensglas“.Mit neuem Programmlive in der NordeifelJupp Hammerschmidt stellt sein zweites Solo-Eifel-Kabarett-Programm „Pudding mit Haut undKnubbelen“ vor. Er präsentiert darin erneutAnekdoten, Geschichten und Gedichte aus seinerHeimat. Es gab ja durchaus auch raffi nierte Tricks, dieHaut auf dem Pudding zu verhindern, manche hattenauch einen Vater, für den die Haut eine Delikatessedarstellte, umso besser! Der Tropfenfänger, der das„Trösseln“ mit der Kaffeekanne unterbinden sollte,gerät bei Jupp Hammerschmidt ebenso in denBlick wie der Putzwahn der Eifeler Hausfrau, derjustament ausbricht, als sie im Krankenhauszimmeraus der Narkose erwacht und die schrecklichenSchlieren am Fenster gewahr wird. Des Weiterengeht es um den „Bohnerblock“, mit dem die EifelerKinder jeden Freitagnachmittag den Flur bohnernmussten, wie die Öcher Printe wirklich erfundenwurde, um „Hochzeitsbrötchen“, das Christkindchenim Rentierschlitten über Kalterherberg, dasBettuchspannen auf der Hühnerwiese oder das„Posiealbum“, ausdrücklich ohne „e“ hinter demJupp Hammerschmidt„o“, für jedes Eifelmädchen ein absolutes Muss.Wenn der eine oder andere Eifeler sich in all dem undeinigem mehr wiedererkennen und hie und da einwenig schmunzeln könnte – über Jupp, sich selbstund all die anderen Eingeborenen und Zugezogenen,über alte und aktuelle Begebenheiten, Sitten undBräuche im wunderschönen Reservat Eifel – dannhat Hammerschmidts Jupp sein Ziel schon erreicht.Sein neues Programm feiert am Dienstag,17. September 2013, Premiere im PfarrzentrumSt. Kilian in Lechenich. Beginn ist um 20 Uhr.Vorverkauf unter Tel.: 02235-7278. In der Nordeifelstartet der Kabarettist am Sonntag, 3.11.2013 um19 Uhr „Bei Achim & Elke“ in Monschau-Konzen.Vorverkauf unter Tel.: 02472-3511. Am Samstag,16.11.2013 gastiert Jupp Hammerschmidt inHeimbach. Um 20 Uhr beginnt das Programm imHaus des Gastes. Vorverkauf unter Tel.: 02446-3578. Der Eintritt beträgt immer 12 Euro imVorverkauf und 14 Euro an der Abendkasse.Original Monschauer Senf„BesteBiersenf“ein herrlich malzig süßer Geschmackvon Bier, wunderbar zu etwasDeftigem, als Saucensenf, aberauch sehr lecker zum Käse.In Zusammenarbeit mit BesteBräu, CochemLaufenstraße 118 · 52156 Monschau · Tel. +49 (0) 24 72/ 22 45 · www.senfmuehle.de


18EifelGetrübte UrlaubsfreudeEntschädigungsansprüche bei FlugverspätungenRechtsanwalt Kai SchmidtDie Ferienzeit ist für die meisten sicherlich die schönste Zeit des Jahres,jedoch leider nicht immer frei von Stress und Ärger. Man stelle sichvor, dass man am Flughafen auf den langersehnten Abfl ug in denUrlaub wartet und plötzlich erfährt, dass der Abfl ug nicht planmäßigerfolgt, sondern verspätet oder gar der Flug annulliert wurde. Die infolge derFlugverspätung oder Annullierung des Fluges verlorene Urlaubszeit kann manselbstverständlich nicht zurückholen. Es besteht jedoch nach einer Verordnungdes Europäischen Parlaments und Rates die Möglichkeit, unter bestimmtenVoraussetzungen eine Entschädigungszahlung von der Fluggesellschaft zuverlangen. Der Anspruch auf eine Ausgleichszahlung besteht sowohl fürPassagiere eines Linienfl uges als auch für Fluggäste im Rahmen einer gebuchtenPauschalreise. Ob der Fluggast aus einem Mitgliedstaat der EuropäischenGemeinschaft stammt oder nicht, spielt keine Rolle. Der Anspruch auf eineEntschädigung besteht für alle Fluggäste, die auf Flughäfen im Gebiet einesMitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft einen Flug antreten. Ebensobesteht ein Entschädigungsanspruch für Fluggäste, die von einem Flughafen ineinem Drittstaat einen Flug zu einem Flughafen im Gebiet eines Mitgliedstaatesder Europäischen Gemeinschaft antreten. Voraussetzung ist jedoch immer,dass die Fluggesellschaft ein Luftfahrtunternehmen aus der EuropäischenGemeinschaft ist.Im Falle der Verspätung kann ein Anspruch auf eine Entschädigungsleistungbestehen. Dies dann, wenn nach vernünftigem Ermessen für einLuftfahrtunternehmen absehbar ist, dass sich der Abfl ug bei Flügen über eineEntfernung von bis 1.500 km oder weniger um 2 Stunden und mehr verspätetoder bei allen innergemeinschaftlichen Flügen über eine Entfernung von mehrals 1.500 km sowie bei allen anderen Flügen über eine Entfernung zwischen1.500 km und 3.500 km um 3 Stunden und mehr verspätet. Fällt ein Flug nichtunter eine der zuvor dargestellten Flugvarianten, besteht ebenfalls ein Anspruchauf eine Ausgleichszahlung, wenn eine Verzögerung von 4 Stunden und mehreingetreten ist. Sollten die zuvor dargestellten Voraussetzungen auf ihrenverspäteten Urlaubsfl ug oder anderweitigen Flug zutreffen, besteht für sie einAnspruch gegen die Fluggesellschaft auf Zahlung einer Entschädigung von 250 €bis maximal 600 € pro Flug und Person. Die konkrete Höhe der zu zahlendenEntschädigung bestimmt sich nach der zurückzulegenden Flugdistanz und ob essich um einen innergemeinschaftlichen Flug handelt oder um einen solchen ineinen Drittstaat. Bei der Berechnung der Flugverspätung kommt es nicht daraufan, mit welcher Verspätung der Abfl ug letztendlich erfolgte, sondern auf die sichtatsächlich ergebende Verspätung am Zielfl ughafen.Auch bei der Annullierung eines Fluges kann ein Anspruch auf eineEntschädigungszahlung gegeben sein. Eine Ausgleichszahlung scheidet jedochdann bei der Annullierung aus, wenn die Fluggäste mindestens 2 Wochen vorder planmäßigen Abfl ugzeit entsprechend unterrichtet wurden oder in einemZeitraum zwischen 2 Wochen und 7 Tagen vor der planmäßigen Abfl ugzeit informiertworden sind und gleichzeitig ein Angebot zur anderweitigen Beförderungerhalten haben, welches es Ihnen ermöglicht, nicht mehr als 2 Stunden vorder planmäßigen Abfl ugzeit abzufl iegen und ihr Endziel höchstens 4 Stundennach der planmäßigen Ankunftszeit zu erreichen. Selbiges gilt für den Fall, dassdie Fluggäste über die Annullierung weniger als 7 Tage vor der planmäßigenAbfl ugzeit unterrichtet werden und ein Angebot zur anderweitigen Beförderungerhalten, dass es ihnen ermöglicht, nicht mehr als 1 Stunde vor der planmäßigenAbfl ugzeit abzufl iegen und ihr Endziel höchstens 2 Stunden nach derplanmäßigen Ankunftszeit zu erreichen. Ebenso wenig besteht ein Anspruchauf eine Ausgleichszahlung, wenn die Fluggesellschaft nachweisen kann,dass die Annullierung auf außergewöhnliche Umstände zurückgeht, die sichauch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Maßnahmenergriffen worden wären. Einen solchen Umstand hat jedoch die Fluggesellschaftzu beweisen. Die Höhe der Entschädigungszahlung richtet sich nach derEntfernung des geplanten Fluges sowie der durch die Annullierung eingetreteneVerspätung und beträgt von 250 € bis zu 600 € pro Fluggast.So ergab sich z. B. für ein Ehepaar, welches eine Pauschalreise auf dieInsel Sal der Kapverdischen Inseln gebucht hatte, ein Anspruch auf eineEntschädigungszahlung von 600 € pro Person, also insgesamt 1.200 €,da der Rückfl ug von der Insel Sal nach Düsseldorf mit Zwischenlandung inLissabon einfach annulliert wurde. Das Ehepaar wandte sich zunächst selbstan die portugiesische Fluggesellschaft und forderte diese zur Zahlung einerEntschädigungsleistung auf. Die Fluggesellschaft reagierte jedoch nicht.Auch auf ein Erinnerungsschreiben reagierte die Fluggesellschaft nicht.Erst als der Autor mit anwaltlichem Schreiben sich an die Fluggesellschaftwandte und zur Zahlung der Entschädigungsleistung von 1.200 € aufforderte,zahlte die Fluggesellschaft. Gleiche Erfahrungen hat der Autor inzahlreichen anderen Angelegenheiten gesammelt, in welchen ebenfallseine Entschädigungszahlung für die jeweilige Mandanten gegenüber derFluggesellschaft durchgesetzt wurde.Auch bei näheren Zielen als die Kapverdischen Inseln besteht unter denoben genannten Voraussetzungen die Möglichkeit der Forderung einerEntschädigungsleistung. Sollten Sie z. B einen Flug vom Flughafen Düsseldorfnach Mallorca gebucht haben und dort mit einer Verspätung von 2 Stundenoder mehr landen, besteht für Sie und jeden weiteren mitreisenden Fluggastein Anspruch auf eine Entschädigungszahlung in Höhe von 250 € pro Person.Bei einem Flug von Düsseldorf nach Alicante/Spanien mit einer Verspätungvon 3 Stunden und mehr, steht Ihnen eine Entschädigungsleistung in Höhevon 400 € pro Person zu. Bei einer verspäteten Flugankunft auf einem Flugvon Düsseldorf nach Marsa Alam/Ägypten um 4 Stunden und mehr ergibt sichein Ausgleichszahlungsanspruch in Höhe von 600 € pro Fluggast. Anhandder dargestellten Beispiele wird deutlich, dass es sich bei einer aufgetretenenFlugverspätung oder gar Annullierung eines Fluges immer lohnt, die Hilfeeines Rechtsanwalts in Anspruch zu nehmen, um eine Ihnen zustehendeEntschädigungszahlung zu erhalten.Verfasser und Ansprechpartner: Rechtsanwalt Kai SchmidtDr. Schmidt & KollegenHubertusstraße 23, 52477 Alsdorf02404-21048/49 · 0241/16 98 501E-Mail: info@dr-schmidt-kollegen.deWeb: www.dr-schmidt-kollegen.de


Eifel19Picknick in Weiß-Dîner en blanc- auf der Monschauer RurbrückeMonschau.Warum versammeln sich Mengen von durchweg weiß gekleidetenMenschen mit Picknickkörben auf einem öffentlichen Platz?Möglicherweise nehmen sie an einem „Dîner en blanc“ teil, wie esdiesen Sommer in Monschau das zweite Jahr in Folge der Fall war.Bei diesem Picknick in Weiß genießen die Besucher an einheitlich weiß dekoriertenTischen ein stimmungsvolles Essen mit Freunden und Fremden unter freiem Himmel.Eintritt verschaffen das Tragen von weißer Kleidung, sowie ein nicht zu sparsam gefüllterPicknickkorb. Eine Anmeldung über Facebook erwies sich aufgrund des hohenAndrangs als vorteilhaft. Teilnehmen durfte aber auch, wer dies versäumt hatte.Angelehnt an diese 1988 in Paris entstandene Tradition, wurden nun unterder Leitung von Bürgermeisterin und Organisatorin Margareta Ritter, aufder Rurbrücke der historischen Altstadt Monschaus, rund 300 Sitzplätze anweiß dekorierten Tischen vorbereitet. Das engagierte Helferteam setzte sichzusammen aus den Mitarbeitern der Monschauer Touristik, der Festival GmbHder Monschau-Klassik, sowie einer Reihe von Monschauer Geschäftsleuten,darunter Wolfgang Kaever, Achim Pröpper, Hans-Benno Kaulard, KlausZimmermanns und Wolfgang Mainz.Zu dem großen Erfolg dieser Veranstaltung trug in diesem Jahr auch die Rhythm &Blues Band „Rock on wood“ aus Bad Münstereifel bei, die den Abend mit eigenenStücken und Coversongs von den Beatles, den Rolling Stones, Eric Clapton undvielen mehr, musikalisch untermalte. Durch die - im Kontrast zu den Besuchern- durchgängig schwarz gehaltene Bekleidung der Bandmitglieder (FrontmannPete Bauchwitz: Gesang und Gitarre, Peter Rosoué: Chorgesang, Gitarre undMundharmonika, Hermann Heuser: Chorgesang, Gitarre und Ukulele, ChristianRosoué: Cajón, sowie Ralf Alef am Bass) und die sensible Auswahl der performtenSongs, fi elen sie Besuchern und Zuschauern in Auge und Ohr.Die im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegenen Besucherzahlen, sowie die durchgängigsehr positiven Rückmeldungen der Teilnehmer sprechen dafür, dass sich das„Dîner en blanc“ auch in Monschau zu einem etablierten Event entwickelt.(bh)


20EifelFotoschätze aus der Eifelund dem Hohen VennWalter Gräuel und Georg Müller im „Weissen Pferdchen“Mützenich.Der aus Mützenich stammende, inKöln lebende Fotograf Georg Müllerund der Naturführer Walter Greuelaus Steckenborn stellen im „WeissenPferdchen“ in Mützenich unter dem Titel „Eifel undVenn – fotografi sche Impressionen“ LandschaftsundNaturfotografi en aus.Während Georg Müller schwarzweiß Fotos ausder Noir Flohay, einem bizarren und pittoreskenKiefernwald im Hohen Venn präsentiert, zeigtWalter Greuel großformatige, farbige Fotografi enaus der gesamten Eifel und dem Hohen Venn.Der gelernte Bäckermeister Greuel, der als zertifizierter Natur- und Wanderführer viel zwischenVenn, Nationalpark Eifel auf dem Eifelsteig und biszur Mosel nach Trier sowie auf dem neuen Georg Ahrsteigbis ins mittlere Ahrtal der gesamten Eifel unterwegsMüllerist, hat dabei seine vielen Eindrücke abgelichtet.„Meine Botschaft dabei ist, zu zeigen, welchgrandiose Landschaft wir mit Venn und Eifel haben,quasi direkt vor der Haustüre, mit viel Natur, aberauch mit viel Kultur und Geschichte“, so WalterGreuel über seine Beweggründe.Präsentiert wird die Ausstellung vom20.09. – 31.10. 2013 in der Sammlung „Mariavan de Venn im Weissen Pferdchen – Zentrum fürKunst und Kultur“, Eupener Straße 62 in Monschau-Mützenich, gemäß den Öffnungszeiten des „WeissenPferdchen“ (www.weisses-pferdchen.de).Georg MüllerWalter GräuelDie Ausstellungseröffnung fi ndet am Freitag, den20.09.2013 um 19.00 Uhr statt.


21EifelDem Schlagwort „generationsübergreifend“Leben einhauchen- Seniorenheim und Schüler zeigen wie es gehtSchmidt.Alt und Jung gehören nicht getrennt. Das ist jedenfalls die Meinungder SeniorenResidenz in Schmidt und einiger Schüler undSchülerinnen des St. Franziskus-Gymnasiums in Vossenack. ImRahmen der bundesweiten 72- Stunden-Sozialaktion des Bundesder deutschen katholischen Jugend (BDKJ), ließen sich die Akteure einigeseinfallen und sorgten für einen ereignisreichen Tag. Zusammen mit den Damenund Herren des Schmidter Seniorenheimes, studierten die Jugendlichen Liederwie „Live is Life“, „Country Roads“ oder „Blowing is the wind“ ein. Selbst dieenglische Sprache war kein Problem für die Senioren. Auch nicht für die älteste,101-jährige Künstlerin, die selbstverständlich auch bei der professionellenAufnahme im Musikstudio Neuss in Monschau-Mützenich mit von der Partiewar. Das Ergebnis, eine Musik-CD, kann sich durchaus hören lassen. Natürlichzeigten die Vossenacker Gymnasiasten auch bei der täglichen Routine derSenioreneinrichtung großes Einfühlungsvermögen und Engagement. Ein paarTage später folgten die Bewohner und Bewohnerinnen der SeniorenResidenzeiner Einladung der Stadt Nideggen und verbrachten vergnügliche Stundenauf der Generalprobe beim „Mitmach-Zirkus“ Zapp Zarap. Es wurde eintoller Tag mit hohen Sommertemperaturen. Zur Abkühlung spendierte dieSeniorenResidenz den 130 anwesenden Kindern ein leckeres Eis. Die Seniorenselbst, kühlten sich bei einem erfrischenden Fußbad ab.Ihr freundlicherFachmarkt inMonschau-Imgenbroich!DER HERBSTIN SEINENSCHÖNSTENFARBEN.Tisch- und GeschenkideenZülpicher Str. 5 • 52385 NideggenFon + Fax: 02427 / 520MEDIMAX Electronic Objekt Monschau GmbHFachmarktzentrum Imgenbroich,Auf Beuel 5, 52156 Monschau-Imgenbroich


Eifel23Musikalischer Glanzpunkt zum JubläumsjahrDas Projektorchester Eifel, Fat Cat BigBand und die Beatles Revival Band „Hard DaysNight“ sind zu Gast in der Nideggener AltstadtDer überregional bekannte Herbstmarkt in Nideggen wird indiesem Jahr anlässlich der 700 Jahrfeier durch kostenloseKonzertveranstaltungen auf dem Marktplatz in der historischenAltstadt bereichert.Die RWE Deutschland AG hat es sich nicht nehmen lassen, für den SamstagAbend ein Konzert der Beatles Revival Band „Hard Day´s Night“ inklusiveTechnik sowie der Fat-Cat Bigband der Musikschule Düren zu sponsern.Walfried Heinen erläutert das Engagement der RWE Deutschland: „Kultur lebtvom Engagement und Kontinuität – Tradition und Partnerschaft vor Ort sind unswichtig. Wir unterstützen besonders gerne Veranstaltungen, die kostenlos fürdie Besucher angeboten werden. Wir freuen uns, dass wir – unterstützt durchein tolles Organisationsteam der Stadt Nideggen – mithelfen konnten, dies zurealisieren um damit das Jubiläumsjahr bereichern zu können.“Am Freitagabend wird das Projektorchester Eifel zugunsten eines Musikprojektesder Gemeinschaftsgrundschule Burgblick Nideggen ein Benefizkonzert durchführen.Eigens für den Auftritt im Jubiläumsjahr hat Orchesterleiter und DirigentChristoph Fahle das Stück „Nideggen“ komponiert, welches an diesem Abenduraufgeführt wird. Die über 100 Orchestermitglieder aus insgesamt 27 Vereinender Eifelregion hoffen auf zahlreiche Besucher und Unterstützer für die jungenMusiker der Nideggener Grundschule.Bürgermeisterin Margit Göckemeyer ist für die große Unterstützung anlässlichder 700 Jahrfeier und der Konzertveranstaltungen sehr dankbar: „OhneSponsoren und Ehrenamtler, die viel Arbeit und Freizeit in das Jubiläumsjahrstecken, hätten wir keine Veranstaltung durchführen können. Die beidenKonzertabende sind die letzte große Veranstaltung im Jubiläumsjahr unddessen musikalischer Glanzpunkt. Dank der Unterstützung des RWE kannman in Nideggen wieder ein Konzert in historischer Umgebung besuchen. DieArbeit des Projektorchesters Eifel, welches unserer schönen Stadt ein ganzesMusikstück widmet und dann auch noch zu Gunsten unserer jungen Musikerauftritt, kann man nicht genügend würdigen.“VeranstaltungsplanFreitag, 27. September 2013Samstag, 28. September 201320.00 Uhr Projektorchester Eifel19.00 Uhr Fat Cat BigBand derMusikschule Düren20.00 Uhr Beatles Revival Band„Hard Days Night“


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