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NicoHe
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©DESI g N, WWW .MARTIFABER .DE4EifelPater Laurentius (Vordergrund) und seine Mitbrüder bei der Einweihung seiner neuen SkulpturBesuchermagnet FranziskusfestEinweihung der Franziskus-Skulptur von Pater LaurentiusVossenack.Wenn die Franziskaner des Klosters in Vossenack einmal im Jahrzum Franziskusfest laden, dann herrscht reger Andrang in undum ihr Gymnasium, Internat und Kloster. Start des ereignisreichenTages war die Heilige Messe. Schüler, Lehrer, Mönche– alle trugen dazu bei, dass das Kloster einmal mehr das ausstrahlen konnte,wofür der Standort steht: Ein Dasein als spiritueller Leuchtturm in der Region.Bevor die große Besucherschar sich ins Getümmel der vielen Aktionen,Darbietungen und Präsentationen stürzte, weihten die Franziskaner die neueEdelstahl-Skulptur ihres Mitbruders und Künstlers, Pater Laurentius Englisch, ein.„Vogelpredigt“ lautet der Titel der symbolträchtigen, wie dynamischen Skulptur,die ihren festen Standort direkt neben dem Eingang zum Gymnasium fand. „So istdieser Vogelbaum mit dem tanzenden Franziskus ein Bild der Wandlung, ein Bilddes Trostes in der Trauer, Bedrängnis und im Scheitern, ein Bild der Auferstehung.Die fl atternden Tauben kreisen im Spiel von Licht und Wind und sagen uns, dasswir zum Licht berufen sind. Die Wunden an den Händen und Füßen erinnern auchan unsere Verletzungen, die wir erlitten und anderen angetan haben. Möge diesesfunkelnde Lebenszeichen – an einem Ort, direkt neben dem SoldatenfriedhofHürtgenwald – dieser Stätte des grauenhaften Mordens uns zum Frieden und zurVersöhnung mahnen“, so der Priester und Künstler über seine Skulptur.Für die Besucher fi ng anschließend der unterhaltsame und informative Tag imKloster und Gymnasium erst richtig an. Vielfältige Speisen und Getränke imGymnasium, Ausstellungen, Vorführungen, Spiele, ein großes Café in der Mensa,Café und Eis, Sekt und Selters im Kloster-Kultur-Keller, Aquarelle, Portraits undmehr, ein Trödelstand, das Klosterlädchen mit seinen Artikeln, ein Büchertisch,Musik auf dem Schulhof, Wettkämpfe und jede Menge gute Laune rundeten dasFranziskusfest gelungen ab.FREIzEITRODELn · SPORTRODELn · VERLEIhRODELn30.11.2014© Design www.martifaber.DeSchieferrodel ist seit mehr als 20 Jahren eines der führendenFamilienunternehmen im Rodelbau. LeidenschaftlichesInteresse für technisches und handwerklichesTüfteln ermutigten dabei stets zur Weiterentwicklung derbewährten Sport- und Freizeitrodeln. Die technisch ausgefeiltenund formschönen Rodeln können sowohl imFreizeitgebrauch als auch im professionellen Wettkampfbereichdurch hohe Qualität und Sicherheit überzeugen.KontaktPaul Lentzen, Vertriebspartner DeutschlandTelefon: +49 (0) 177-6 77 55 72E-Mail: P.Lentzen@T-Online.de4


Eifel5Von links nach rechts: Andrea Holzherr (MAGNUM PHOTOS, Paris) überbrachte herzliche Grüße von Elliott Erwitt nach Monschau. Dank StädteRegionsrat Helmut Etschenbergund Dr. Nina Mika Helfmeier erleben Interessierte eine solch hochkarätige Kunstausstellung in der Region.Die Ironie und Komik des Lebens erstrahlen lassenElliott Erwitt - ein internationales Fotokunst-Highlight im KuKMonschau.In Zusammenarbeit mit Magnum Photos (Paris)präsentiert das Kunst- und Kulturzentrum(KuK) der StädteRegion Aachen in MonschauFotoarbeiten des international renommiertenFotografen, Elliott Erwitt. Der Initiatorin undLeiterin des KuK, Dr. Nina Mika-Helfmeier, gelanges, insgesamt 150 Schwarz-Weiß-Fotografi en deshöchst aktiven Fotografen nach Monschau zuholen. In der umfassenden Retrospektive werdenseine Mosaike der Wirklichkeit aus mehr als einemhalben Jahrhundert seines Schaffens gezeigt.Was den Fotografen so einmalig macht? Erverkörpert einen Typus von Fotograf, den es kaumnoch gibt. Der auch gerne als „Woddy Allen derFotografi e“ bezeichnete Elliott Erwitt hat seinHerz nahe am Auge und sieht Dinge, die sonstgerne übersehen werden: die kleinen komischenMomente und Leidenschaftlichkeiten des Alltagsoder auch winzige Augenblicke, in denen Minenund Gesten mehr sagen als tausend Worte. Er isteiner der führenden Fotografen seiner Generation.Extrem vielseitig, mit einem breiten Spektrum anInteressen, richtet er seine Kamera auf Menschlichesund Allzumenschliches, auf Tierisches, Politischesund Berührendes. Fotografi e ist für ihn in erster Linieeine „Kunst des Beobachtens“. Dabei kommt es vorallem auf das Besondere des Blickes an, den man aufdie Welt wirft. In einer Zeit der schnellen TV-Bilderund der digital geschönten Bildkompositionen inWerbung und Mode geben seine Arbeiten demMedium Foto noch einmal seine ursprüngliche Kraftzurück. Wie kaum ein anderer Fotograf schafft Erwittes, in seinen Fotos einen Subtext zu vermitteln:Emotion, Wut, ein wenig Glück. Eine Rührung, dieman nur erkennt, wenn man genau hinschaut. EinDavor und ein danach. Erwitt selbst bezeichnet dasals die „Essenz eines Geschehens“, das so genannte„denkende Sehen“. Die ganze Story in einem Bilderzählen, das ist seine Stärke. Wie beispielsweiseim Sommer 1959, als US-Vizepräsident RichardNixon Sowjet-Chef Nikita Chruschtschow auf einerUS-Industriemesse in Moskau trifft. Erwitts Fotodokumentiert, wie mit dem aufbrausenden Nixonund dem brummigen Chruschtschow Kapitalismusund Sozialismus unversöhnlich aufeinander prallen.„Eigentlich war es nur eine dümmliche Unterhaltungzwischen zwei Politikern im Kalten Krieg, die dafestgehalten wurde und doch wurde daraus jenepolitische Fotografi e, die mich berühmt machte“,stellte Erwitt später fest. Genau dieses Bild, das unterdem Namen „Kitchen Debate“ in die Geschichteeinging, prägte Nixons Image als Hardliner undErwitts eigenen Ruf als Reportagefotograf mit denQualitäten eines „unsichtbaren Insiders“.In den Hinterzimmernder Weltpolitik„Meine Schüchternheit hat dazu beigetragen, dassich Fotograf wurde. In der High School stellte ichfest, dass die Kamera einen in Situationen bringt, woman eigentlich nicht hingehört. Damals waren es dieAbschlussbälle; heute sind es das Weiße Haus oder dieHinterzimmer des Kreml. Meine erste Kamera war eineuralte Plattenkamera, die ich mit 14 Jahren mehr oderweniger um ihrer selbst willen gekauft habe. Da ichmit 15 anfangen musste, für mich selbst zu sorgen,nahm ich eine Stelle an, wo ich Kontaktabzüge vonStarfotos machen musste. Dann besorgte ich mir eineRolleiflex, die Traumkamera jener Tage.“ NachdemErwitt Südkalifornien den Rücken gekehrt hatte, zog esihn nach New York, wo er auch seinen ersten Auftragbekam. Dort lernte er Robert Capa kennen, der einekleine, von einer Gruppe von Fotografen gegründeteAgentur leitete. Erwitts Militärzeit führte ihn nachFrankreich. In dieser Zeit zeigte er Capa in Paris einigeseiner Fotos, die er für Zeitschriften gemacht hatte.„Als ich 1953 aus der Army entlassen wurde, wussteich, was für ein erlesener, angesehener Verein CapasAgentur Magnum inzwischen war. Ich zog meineUniform aus und unterschrieb 20 Minuten spätereinen Vertrag mit Magnum.“5


EifelErwitts Ansichten sind inzwischen längst zu einer Philosophie vieler nachfolgenderFotografen geworden. Für ihn ist Fotografi e die Kunst des Beobachtens.Für ihn geht es darum, an einem ganz gewöhnlichen Ort etwas Interessanteszu fi nden. Für Elliott Erwitt hat Fotografi e wenig mit den Dingen zu tun, dieman sieht, und alles mit der Art, wie man sie sieht. Die richtig guten Bilderkönnen jederzeit und überall „passieren“. Sogar während der Arbeit an einemkommerziellen Auftrag. Diese kleinen Wunder werden dann aber in der Regelnicht in die Publikation des Auftraggebers aufgenommen. Und genau da fängtdie Retrospektive, die aktuell im Monschauer KuK zu sehen ist, an: nebenseinen Klassikern werden Aufnahmen von seinen Strandspaziergängen, vonseinen Museumsbesuchen, seinen Reisen und (Erwitt war leidenschaftlicherHundeliebhaber) Hunden, gezeigt.Elliott Erwitt wird 1928 als Sohn russischer Einwanderer in Frankreich geboren.Seine ersten Lebensjahre verbringt er in Italien. 1938 zieht er mit seinerFamilie nach Frankreich. Ein Jahr später emigriert die Familie in die USA, wosie sich zunächst in New York und dann in Los Angeles niederlässt. Nachseiner Militärzeit baut er sein Basislager in New York auf. Flexibilität undAnpassungsfähigkeit an die Erfordernisse des Berufs sowie persönliche Neugierermöglichen es ihm, für einige Zeit den Globus zu bereisen, bevor er an dieBasis zurückkehrt. Bis heute ist er ein aktives Mitglied der Agentur Magnum undeine herausragende Persönlichkeit im harten Fotografi egeschäft. Elliott ErwittsBücher, seine journalistischen Essays, Illustrationen und Werbeaufträge werdenseit über vierzig Jahren veröffentlicht. Neben seiner Tätigkeit als Fotograf war erauch mit Erfolg als Filmemacher tätig.Die Ausstellung „Elliott Erwitt Retrospektive“ ist im KuK Monschau, Austraße 9 ,noch bis Sonntag, 21.12.2014, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind von dienstagsbis freitags von 14 bis 17 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr. WeitereInformationen unter www.kuk-monschau.de.6


EifelAdvertorialWeihnachtsbaumkauf ohne Stressund mit Gratis-GlühweinHeikes Hoflädchen verwöhnt seine Kunden mit tollemWeihnachtsserviceBerg.Wenn es um Weihnachtsbäumegeht, sind Heikes Hofl ädchenund der familieneigene landwirtschaftlicheBetrieb seit Jahreneine gute und bekannte Adresse. Bereits seit 1990bepfl anzt die Familie Hurtz ca. 15 Hektar mitWeihnachtsbäumen. Anfänglich standen bei denHurtz alle Sorten gängiger Weihnachtshölzer aufdem Programm, aber mit dem sich wandelndenZeitgeist und Kundengeschmack, änderte sich auchdie Bepfl anzung. Inzwischen wachsen auf den BergerFlächen 95 Prozent Nordmanntannen. Den überschaubarenRest nehmen Blaufi chten, im VolksmundEdeltannen, in Beschlag. Größtenteils vermarktenHeike und Manfred Hurtz ihre Bäume im Großhandelund Einzelhandel, aber auch als Direktvermarktungab Hof. „In der Vorweihnachtszeit liefern wirauch Adventbäume an Städte und Gemeindensowie Gewerbetreibende“, erklärt Manfred Hurtz.„Adventbäume können wir bis zu einer Höhe von 10Metern liefern.“Ab den beiden letzten Wochenenden vorWeihnachten, also immer am 3. und 4. Advent biszum Heiligen Abend, startet Heikes Hofl ädchen danndie Direktvermarktung ab Hof. Das bedeutet fürdie Familie echten Einsatz und viel Arbeit. Täglichwerden neue Bäume und Schnittgrün (Nobilis) fürGestecke und Adventkränze geschnitten, und biszum 3. Advent haben die Kunden die Möglichkeit,sich ihren passenden Baum am Hofl aden auszusuchen.Danach gibt es die begehrten Bäumein der landwirtschaftlichen Mehrzweckhalle amEnde der Lagerstraße in Berg, ungefähr 150Meter von Heikes Hofl aden entfernt. Und weilWeihnachtsvorbereitungen wie der Kauf desWeihnachtsbaumes vor allem auch Freunde machensollen, hat sich die Familie Hurtz etwas ganz besondereseinfallen lassen: Jeder Kunde kann sich beimKauf in der Mehrzweckhalle in der Lagerstraße gratismit einem Glühwein, Kaffee und Gebäck verwöhnenlassen. Am 4. Advent gibt es dort noch zusätzlicheinen Imbisswagen mit heißen Leckereien.Das Hofl ädchen hält für die Feiertage einen ganzbesonderen Service für seine Kunden bereit:Interessierten werden ihre Einkäufe wunschgemäßin Kisten zusammengestellt, so dass sie nur nochabgeholt werden müssen. Einfach nur vorbestellenund fertig! Darüber hinaus wird das Hofl ädchen inder Nacht zu Heiligabend mit frischem Gemüse,Fleisch und Brot beliefert. Heikes Kunden könnendann ganz entspannt ihre „Gemüsekiste“ abholenund sich auf ihr Festessen freuen.Heikes HoflädchenFrankenstraße 45a · 52385 NIdeggen-BergTel.: 02427-8951Mobil: 0160-96413637Email: heike.hurtz@web.dewww.heikes-hoflaedchen.de7


EifelMärchenhafter Start in den AdventTanzwerkstatt führt zum ersten Mal ein Musical im neuenTanzsportzentrum aufRollesbroich.Endlich ist es soweit: Die Tanzwerkstatt Simmerath erreicht einlang ersehntes Ziel. Das mittlerweile dritte Musical aus dervereinseigenen Musicalabteilung kann erstmalig unter demneuem Dach aufgeführt werden. Bereits im August 2012wurde der erste Spatenstich für das neue Vereinsheim vorgenommen,welches dank einer enormen Eigenleistung derVereinsmitglieder schließlich im März dieses Jahres fertig gestelltwerden konnte. Nicht nur das Einsparen vieler Kosten,die der Verein zuvor für die beiden angemieteten Hallen leisten musste, warein Grund für den Bau des Tanzsportzentrums. Der Platzmangel und auch dasErschaffen eines neuen Veranstaltungsortes für eigene Zwecke und für dieRegion waren ausschlaggebend für die Idee eines eigenen Heims.Nun ist es geschafft und mit dem Paartanzball am 25.10.2014 fand die ersteVeranstaltung im neuen Heim statt. Die Räumlichkeiten der Tanzwerkstatt sindso konzipiert, dass aus zwei der insgesamt drei Tanzsäle ein einziger großerVeranstaltungsraum geschaffen werden kann. Eine Trennwand zwischen denbeiden größten der drei Tanzhallen wird dafür entfernt. Dadurch entsteht eineFläche von ca. 500m², welche für verschiedenste Großveranstaltungen Platzschafft. Nach einem gelungenen Paartanzball steht jetzt das nächste Projekt derTanzwerkstatt an. „Märchenzeit“ ist nach „Das Dschungelbuch“ (2009 + 2010)und „Alice“ (2012 + 2013) (Regie, Choreographie und Ideen jeweils RebeccaUnger) das dritte Musical, welches für jung und alt ein magisches Erlebnis seinwird. Die Zuschauer erwartet eine bunte Mischung aus Live-Gesang, Tanz,Schauspiel und wunderschönen, selbst genähten Kostümen. Die Altersspanneder Darsteller/innen (ausschließlich Amateure) reicht von 4 Jahren bis 60 Jahrenund spricht somit alle Altersklassen des Publikums an. Solch ein Musical bedarfeiner guten Planung und viel Hilfe. Seit einem Jahr wird gelernt, geprobt undgetanzt. Bühnenelemente werden gebaut, Kostüme genäht (Nähteam um MonyKeischgens) und das Bühnenbild entworfen und gemalt (Elena Nachite undRebecca Unger). Die Hauptdarsteller werden wieder professionell von SylviaNoel (Syl´n´Dan) im Gesang unterrichtet und geschult. Schon zuvor stand Sylviabei dem Musical „Alice“ als Gesangslehrerin an der Seite der Hauptdarsteller.Auch das Technik Team (MC-Events) wird wieder dafür sorgen, dass bei denAufführungen Ton, Licht und Special Effekts optimal aufeinander abgestimmtsein werden.Wer das Musical „Märchenzeit“ anschauen und miterleben möchte, wiezwei unterschiedliche Welten zusammen fi nden und die unerschöpfl icheKraft der Liebe alles überwindet, kann sich am Samstag, 29.11.2014, 15Uhr und 19 Uhr, Sonntag, 30.11.2014 (14 Uhr) sowie Samstag, 06.12.2014(15 Uhr und 19 Uhr) und Sonntag, 07.12.2014 (14 Uhr) verzaubern lassen.Kartenvorverkauf: Tanzwerkstatt (Einsteinstr. 7, Rollesbroich - geöffnet währendder Unterrichtszeiten), sowie Gaststätte „Zur Sonne“ (Simmerath), AntiquitätenBach (Roetgen), Salon „Le Coiffeur“ (Imgenbroich). Eintritt: Kinder bis 18 Jahre,10 €, Erwachsene 12 €. Weitere Infos unter www.tanzwerkstatt-simmerath.de.Bundesstr. 12452159 RoetgenTel. +49(0)2471-1338-0www.das-ofenhaus.deDi.- Fr. 13 - 18 · Sa. 9 - 14 Uhr · Mo. geschlossenSonntags Schautag · 14 - 17 Uhr · Keine Beratung & Verkauf8


EifelNachwuchsforscher im GeschichtsvereinMit der Begeisterung für die lokale Geschichte,die Jugend angestecktDrove.Die Geschichte seines Geburtsortes hatKarl-Josef Nolden (81) verinnerlicht.Schon als Schüler interessierteer sich für die Jahrtausende alteHistorie der Region und voller Ungeduld warteteer als kleiner Junge jede Woche auf die neuesteAusgabe der Kirchenzeitung. „Nicht wegen derGottesdiensttermine“, merkt er schmunzelnd an.Er fi eberte den dort abgedruckten, alten Berichtenüber das Dorf Drove entgegen. „Wir hatten damalseinen rührigen, eifrigen Pastor. Johannes Kreitzstöberte in sämtlichen Archiven, um die Geschichtedes Ortes aufzuarbeiten. In der wöchentlichenKirchenzeitung veröffentlichte er dann seinespannenden Recherchen, und ich fragte michjedes Mal voller Vorfreude, was er wohl diesmalherausgefunden hat.“Diese Kindheitserinnerungen und seine persönlichenErfahrungen im zweiten Weltkrieg habenKarl-Josef Nolden geprägt. Nun – Jahrzehnte später– hat er selbst die Funktion eines Archivars inne.Als Vorsitzender des Heimat- und GeschichtsvereinsDrove e.V. gibt er – gemeinsam mit Klaus Schnitzler– einmal im Monat die „Geschichtsblätter“ heraus– geballte Informationen über die OrtschaftenDrove, Boich und Thum. Über 70 Mal sind dieSchriften über die Vergangenheit der Dörfer schonerschienen. Im unregelmäßigen Turnus folgenknapp 100-seitige Dokumentationsbände. „DieLeute stürzen sich darauf“, freut sich Noldenüber das rege Geschichtsinteresse in der Region.Und mit 230 Mitgliedern ist sein Verein einer dergrößten im Umland.Mit seiner Begeisterung für die lokale Geschichtehat Nolden, der wegen seines profunden Wissensoft als „wandelndes Lexikon“ bezeichnet wird,schon die Jugend angesteckt. Im Redaktionsteamdes Geschichtsvereins arbeiten nun auch der14-jährige Tom Wollbrandt aus Boich und der19-jährige Fabian Boltersdorf aus LeversbachKarl-Josef Nolden, Fabian Boltersdorf, Tom Wollbrandt und Klaus Schnitzler (v.l.) mit einem Stückrömischer Wasserleitung. [Foto: bwp]mit. Momentan recherchieren die beiden für eineChronik ihrer Heimatorte. Toms Aufgabe ist es, diehistorischen, denkmalgeschützten Bauten in Boichfotografi sch zu dokumentieren. Zudem will er dieMärchen und Mythen der Region erforschen, denn„Ein Quäntchen Wahrheit ist immer dran“, weiß derjunge Forscher. Fabian Boltersdorf hat sich schonmit neun Jahren der Geschichte verschrieben. „Ineiner Kiste fand ich damals ein altes Fotoalbumund das Stammbuch meines Opas. Damit fi ng allesan.“ Mittlerweile ist das deutsche Kaiserreich von1871 bis 1918 sein Spezialgebiet. Für die geplanteLeversbach-Chronik erforscht Fabian, der zurzeiteine Ausbildung zum Kupferschmied absolviert,welche Familie wann, wo in welchen Häuserngelebt hat. Bei seinen Recherchen stieß er auf alteBerichte über Agnes Schröder, die 1772 ihren MannJohann Peter Hassert vergiftete. Ihr wurde in Droveder Prozess gemacht, doch niemand weiß, wie dasUrteil ausfi el - die damaligen Aufzeichnungen sindverloren gegangen. Nun setzt Fabian Boltersdorfseinen ganzen Spürsinn ein, um das Schicksal derLeversbacher Giftmörderin zu ergründen.Neben seiner Hilfestellung für die Nachwuchsforscherversucht Karl-Josef Nolden weiterhin in persönlichenGesprächen mit Zeitzeugen die Erinnerungen anvergangene Zeiten wachzuhalten. Besonders beiTodesfällen appelliert er an die Hinterbliebenen,alte Fotos, Unterlagen oder Zeitungsartikel nichtachtlos wegzuwerfen. „Es ist unbeschreiblich,was in verstaubten Schuhkartons auf Dachbödenherumliegt.“ Und immer, wenn andere Menschenmeinen, der „alte Kram“ muss weg, ist er zur Stelle.„Wäschekörbeweise habe ich alte Unterlagen undDokumente gerettet“, erzählt Karl-Josef Nolden.Darunter auch eine Liste der Drover Firmlinge seitdem Jahr 1776. Die letzte Eintragung darauf stammtaus dem Jahr 1942. „Auf dem Dokument habe ichauch meinen eigenen Namen gefunden.“, freutsich der pensionierte Deutsch-, Geschichts- undGeografi elehrer.Nähere Informationen zum Heimat- undGeschichtsverein Drove e.V. erteilt Karl-JosefNolden unter der Telefonnummer 02422 - 6699(bwp)9


EifelAus Passion und mit VerantwortungKleintierzüchterfamilie Kaufmann-Dötsch aus RaffelsbrandRaffelsbrand.Rita Kaufmann-Dötsch ist sich sicher:„Ich kann mir ein Leben ohne Tiereüberhaupt nicht vorstellen“, und wersie und ihre Familie auf ihrem Hof inRaffelsbrand besucht, glaubt ihr das auch. Hinterdem massiven Hoftor verbergen sich allerlei tierischeLebensformen. Manche, wie beispielsweisedie Hühner, kann man schon von draußen hören.Ob im Wohnhaus, auf der Weide oder in denvielen Stallungen, überall wuselt zufriedenes undglückliches Leben. Die viele Arbeit, die alle dieseTiere machen, empfi ndet die Familie nicht alsBelastung, sondern als etwas Elementares, das ihrLeben bereichert. Das muss es auch, denn nebender Familie, die versorgt sein will und berufl i-chem Engagement, braucht man viel Energie undAusdauer, um solch’ eine Verantwortung überhauptstemmen zu können. Das ist bei weitem nicht jedermannsSache. Doch etwas ist im Umgang derDötsch-Kaufmanns mit ihren Tieren grundlegendanders, als bei Menschen, die Tiere einfach nur sohalten: die Familie züchtet ihre Tiere – wenn auchnur im kleinen und überschaubaren Rahmen. „Wirmöchten standardkonforme Tiere züchten und nichteinfach nur vermehren. Vermehren können sich dieTiere auch alleine“, so das Ehepaar. „Wir möchtengarantieren, dass künftige Besitzer ein Tier inAussehen, Charakter und Gesundheit bekommen,wie man es laut Standard auch erwarten darf.“Auf ihrem weitläufi gen Grundstück und imWohnhaus tummeln sich neben den Enkelkindernund deren Freunden aus der NachbarschaftPferde, Hunde, Katzen, Kaninchen und Hühner.Gezüchtet werden Labradore, Britisch-Kurzhaar-Katzen, Marburger Feh-Kaninchen und besondereFarbschläge der Hühnerrasse Zwerg-Wyandotten.Auf die Bemerkung von Thomas Dötsch, dass dieseinen Fulltimejob für seine Frau bedeute, klärtsie auf: „Für mich ist es eben Leidenschaft undErfüllung.“ Neben den üblichen Tätigkeiten vonTierbesitzern wie Ställe säubern, mehrmals amTag füttern oder mit den Hunden spazieren zugehen, kommen auf Kleintierzüchter noch eineVielzahl anderer Arbeiten und nötiger Kenntnissehinzu. Ihre Hühner beispielsweise werden inkleine Zuchtgruppen zusammengestellt, die ausTieren bestehen müssen, die in Größe, Form und10


Eifelpeugeot.dePEUGEOT KOMPLETTPREIS-ANGEBOTEFärbung, Eierertrag und Vitalität genau dem Bild der jeweiligen Rasse und desjeweiligen Farbenschlags – dem Standard – entsprechen. Dazu gehört jedeMenge Erfahrung, die man nur langsam erwerben kann. Erst durch häufi ges,genaues Sehen lernt man, das Typische einer Rasse zu erkennen, lernt „gute“von „schlechten“ Zwerghühnern im Sinne der Züchtung zu unterscheiden.Reich ist durch Rassegefl ügelzucht noch niemand geworden. Nicht nur Futter,Ställe, Tierärzte und Medikamente und andere notwendige Einrichtungen undDinge kosten Geld, sondern auch „blutsfremde“ Hühner oder Hähne, die manvon Zeit zu Zeit braucht, damit es keine Inzuchtschäden gibt oder um keineunerwünschten Eigenschaften einzuführen. Da ist der Beitritt in einen örtlichenGefl ügelzuchtverein schon sehr wichtig. Die Kaufmann-Dötschs fanden ihreZüchterheimat bei den „Kleintier- und Gartenfreunden R351 – Stolberg-Donnerberg 1965 e.V.“ Im Verein fi nden sie nicht nur Gleichgesinnte, sondernauch all die Hilfestellungen, die man braucht, um am Ende bei örtlichen odernationalen Gefl ügelschauen Erfolg zu haben. Auf den für Züchter wichtigenTierschauen sind Preise eher selten; Auszeichnungen und Pokale gibt es nurfür Spitzentiere. Das Herrichten der Hühner (das gilt natürlich auch für dieKaninchenzucht) vor der Ausstellung erfordert viel Zeit und Sorgfalt. Wieder zuHause angekommen müssen die Ausstellungstiere einige Zeit von den anderengetrennt untergebracht und dann wieder aneinander gewöhnt werden. Eskönnte immerhin sein, dass sie sich erkältet haben, dadurch vielleicht andereKrankheiten zum Ausbruch kommen und alles erst auskuriert werden muss.ALLZEIT SICHERUNTERWEGSPEUGEOT WARTUNGMit allen vorgeschriebenen Kontrollenund PEUGEOT Langzeitmobilität.IHR PEUGEOT SERVICEMIT UNS KOMMEN SIE EINFACH WEITER!PEUGEOT ORIGINALGEPRÜFTE QUALITÄTT EIL E U N DZ U B E H Ö R79€ ab ** Komplettpreis inkl. MwSt. für viele PEUGEOT Modelle inkl. aller vorgeschriebenen Kontrollenund PEUGEOT Langzeitmobilität. Über das entsprechende Komplettpreis- Angebot für IhrenPEUGEOT informieren wir Sie gerne.Autohaus Müllejans GmbH52385 Nideggen-Schmidt · Heimbacher Straße 17 ·Tel.: 02474/93010www.peugeot-muellejans.deBei der aktuell letzten Tierausstellung des Vereins wurde Enkel Luca mit seinengoldhalsigen Zwerg-Wyandotten Jugendmeister und erhielt zusätzlich denKreisverbands-Jugendpreis (KVJE) für einen besonders gelungenen Zwerg-Wyandotten Hahn. Seine Großeltern konnten sich ebenfalls über tolle Erfolgefreuen. Sie brillierten mit dem Kreisverbandsehrenpreis für einen blauen Zwerg-Wyandotten Hahn. Darüber hinaus gab es noch den Ehrenpreis, das StolbergerBand, für fünf ihrer besonders guten goldhalsigen Zwerg-Wyandotten. Auchmit Ihren Kaninchen konnten sie sich gut platzieren. Mit ihrer Hunde- undKatzenzucht sind sie ebenfalls Mitglied in speziellen Verbänden. Mit denLabrador Hunden beim Deutschen Retriever-Club und mit den Britisch-Kurzhaar-Katzen beim 1. Deutscher Edelkatzenzüchter-Verband (1. DEKZV).Und weil die tierliebe Familie nicht zu den „verantwortungslosen Vermehrern“11


12Eifelgehört, werfen die Tiere auch nur maximal einmal im Jahr. Sieben süße, gelbeLabradorwelpen machen derzeit ihre geräumige Wurfbox mitten in der Küche,unsicher. Besser sozialisiert als durch den ständigen Aufenthalt mitten imLebensmittelpunkt der Familie, kann man die Welpen in ein paar Wochen nichtin die Hände ihrer neuen Besitzer übergeben. Aber auch weitere Aktivitätenunterstreichen die besondere Kompetenz der Hobbyzüchter: die Eheleute sindRichter für Begleithundeprüfungen und bei nichtjagdlichen Prüfungen.Bei den insgesamt 20 Legehennen die die Familie halten, kommen in derWoche meist ca. 50 Eier zusammen. „Wer einmal Eier von eigenen undnatürlich gehaltenen Hühner gegessen hat, wird keine mehr im Handelkaufen“, lacht die Familie. Kinder und Tiere gehören für Rita Kaufmann-Dötschund Thomas Dötsch einfach zusammen und so engagieren sich beide seitlangem dafür, Kindern die Natur und den Kreislauf des Lebens anhand ihrerTiere näher zu bringen. Wie ist das eigentlich mit dem Leben? Wie kommenbeispielsweise Hühner zur Welt? Erst kürzlich demonstrierten sie zusammenmit dem RWZ-Wollersheim, den Kindergartenkindern des Familienzentrums inWollersheim und dem Maria Goretti Kindergarten in Nideggen, wie Hühnerzur Welt kommen. Vom Einlegen der Eier in eine Brutmaschine, über dasdazugehörige tägliche Drehen der Eier, bis hin zum Schlüpfen, konnten dieKinder Dank des Engagements das Wunder des Lebens tagtäglich miterleben.Mit ihren Labrador Hunden bereicherten sie den Biologieunterricht desStiftischen Gymnasiums in Düren und machten ihn zu einem ganz besonderenErlebnis. Die Schülerinnen und Schüler konnten Körperkontakt mit den Hundenaufnehmen und erfuhren, was ein ausgebildeter Hund alles kann und das mannicht grundsätzlich vor jedem Hund Angst haben muss. Wer also wirklich einTierliebhaber im besten Sinne ist - wie die Familie Kaufmann-Dötsch - demsind seine Tiere nicht einfach nur Selbstzweck, sonders fühlt sich verpfl ichtet,seine Liebe und Wissen an Menschen weiterzugeben, die ansonsten kaumoder keine Berührungspunkte mit Tieren haben. Ganz im Sinne eines mitgeschöpflichen Miteinanders.12


Eifel13AdvertorialAdventmarkt in Kreuzaumit verkaufsoffenem SonntagKreuzau.Zum 6. Mal veranstaltet dieKreuzauer Interessen Gemeinschaft(KIG) in Zusammenarbeit mit demSponsor RWE einen Adventmarkt inder Festhalle in Kreuzau. Geöffnet istder Adventmarkt am Samstag, den 29.11.2014,von 13.00 bis 20.00 Uhr und am Sonntag, den30.11.2014, von 11.00 bis 18.00 Uhr.Die Festhalle ist auch diesmal wieder festlichgeschmückt und zahlreiche Händler bieten hieradventliche und weihnachtliche Geschenkideen,Accessoires und Dekorationen an. Das Angebotreicht über Textilien, Holz, Keramik, Glas,Schmuck, handgefertigte Krippen, Weine, Liköreund Dekoration aller Art. Das anspruchsvolleAngebot und die gute Mischung verschiedensterWarenangebote lässt die Besucher auch diesmalwieder auf ihre Kosten kommen. In diesem Jahrwird auch das Untergeschoss der Festhallegenutzt und mit Händlern und Ausstellern gefüllt.Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist bestensgesorgt. Neben der Cafeteria mit Kaffee undKuchen werden im Außenbereich vor der FesthalleWaffeln, Reibekuchen, ein Imbisswagen undGlühwein angeboten.Das Junge Orchester Kreuzau trägt mit Live-Musikzur festlichen Stimmung bei.Am Sonntag wird von 14.00 bis 16.00 Uhr derNikolaus in der Festhalle sein, um die Kinder zubeschenken.Parallel zum Adventmarkt laden die Einzelhändleram Sonntag von 12.00 bis 17.00 Uhr zum AdventShopping in das Zentrum des Ortes ein. Drei großegeschmückte Tannenbäume und weihnachtlichdekorierte Schaufenster sorgen für eine festliche,einladende Stimmung und in vielen Geschäftenwarten kleine Überraschungen auf die Besucher.Mit dem verkaufsoffenen Sonntag startet die KIGauch wieder ihre Weihnachtsverlosung mit vielenattraktiven Preisen. Lose gibt es beim Einkauf inden der KIG angeschlossenen Geschäften. DieZiehung der Gewinner erfolgt am 06.01.2015.Ferner möchten wir auf unseren neuen Sponsor RWEhinweisen, der ebenfalls mit einem Informationsstandvertreten ist.Für die Unterhaltung der „Kleinsten“ sorgt einePfeil- und Wurfbude und eine „Märchenfee“die am Samstag in der Zeit von 15.00 – 17.00 Uhr ineinem Tippi auf dem Vorplatz Geschichten vorträgt.13


14EifelMeuterei mit dem BountyKabarettistischer Lit.Eifel-Abend auf dem RurseeschiffHeimbach/Schwammenauel.Fotos: bwpDas Hemd war blütenweiß, die dunkle Krawatte perfekt gebundenund die goldene Litze auf seiner Mütze funkelte, als „Kapitän“ RalfKramp die Gäste des kabarettistischen Lit.Eifel-Abends auf demRurseeschiff „Stella Maris“ begrüßte. Während ihrer Kreuzfahrtdurch die Niederungen der nautischen Groschenromane hatten Kramp undseine Crew - Erika Kröll, Klaus Stickelbroeck und Hubert vom Venn – jedoch somanche unvorhergesehenen Turbulenzen zu überstehen: Kaum in See gestochen,kehrte das Schiff in den Heimathafen zurück, denn am Anleger standennoch winkende Lit.Eifel-Passagiere, die sich verspätet hatten. Anschließendstreikte zeitweise die Mikrofonanlage und trotz der augenzwinkernden Drohung„Wer schwätzt, wird kielgeholt!“, wurde es während der Veranstaltung häufi glaut. „Wie immer auf Schiffen“, wusste Hubert vom Venn aus Erfahrung: „Nurexakt bis zur Mitte des Schiffes hören die Leute zu.“An Bord servierte das Autoren-Quartett reichlich Seemannsgarn: Das amüsiertePublikum lernte, dass das spezifi sche Gewicht von Goldfi schen höher ist als dasvon Silberfi schchen. Erfuhr, dass die Muräne ein „Gletscherfi sch“ ist, der sichvorzugsweise von Geröll ernährt. Und die Aussage, der Schwertfi sch gehöre zurGattung der Musketiere, leitete perfekt zu einer turbulent vorgetragenen Szeneaus der Roman-Reihe „Seewölfe – Korsaren der Weltmeere“ über. Um Piraten-Atmosphäre zu zaubern, wurde vor dem Mikrofon mit Karnevalssäbeln gerasselt,gekämpft und akustisch eine Seeschlacht imitiert. Als Hubert vom Venn im Eiferdes Gefechts sein Wasserglas umwarf, meinte er anklagend spontan spitzfi ndig:„Mir ist eine Welle aufs Manuskript geschwappt!“. Natürlich durfte aucheine kabarettistische Meuterei nicht fehlen. Klaus Stickelbroeck verweigertelauthals seinen Einsatz und verteilte stattdessen zum Vergnügen des PublikumsSchokoriegel an Bord: Meuterei mit dem Bounty!Genau wie bei der vorjährigen Veranstaltung zum Thema „Heimatromane“kannte nur Ralf Kramp den exakten Programmablauf. Die anderenLeichtmatrosen stürzten sich blindlings ins Abenteuer und interpretierten diefür sie jeweils farbig markierten Textstellen: „Das haben wir nicht erfunden, dassteht so in dem Heft!“, rechtfertigten sie die oft abstrusen Handlungabläufe,wenn Käpt’n Drake Frauen ent- und verführte oder die Helden auf dem„Traumschiff der Lust“ heiße Blicke tauschten und zuallererst die Moral überBord warfen.Selbst Passagen aus Hemingways „Der alte Mann und das Meer“ waren vordem Krimiautoren-Quartett nicht sicher. Ralf Kramp hatte einige Sätze vonGoogle in die verschiedensten Sprachen hin- und zurückübersetzen lassen unddie Crew präsentierte dem Publikum diese „Phasen der Metamorphose“.Unter den gut 100 Gästen an Bord war auch Therese Krumpen aus Schmidtheim,die an diesem Tag ihren 93. Geburtstag feierte. Ihre runden Geburtstageverbrachte sie immer bei Kreuzfahrten auf hoher See und freute sich nun überdie kabarettistische Lese-Tour auf dem Rursee.(bwp)Unser Geschenktipp!MIT ALLEN SINNEN GENIESSENFÜR WHISKYFREAKS6. März 2015 - Erfahren Sie Wissenswertes zurHerkunft, Herstellung und Lagerung von Whisky. VerkostenSie 8 nicht alltägliche Whiskys. Ein unvergesslichesGeschmackserlebnis für Whiskyfreunde.Beginn: 20:00 Uhr Preis: 45,00 Euro p.P.AUS DER MÖRDERISCHEN SERIE14. April 2015Carsten Sebastian Henn liestaus seinem aktuellen, kulinarischen Krimi.AUS DER SERIE OHRENSCHMAUS5. Mai 2015Ladies first servieren Ihnen a cappellaein „schmackhaftes“ PotpourriZu jeder Lesung: ein delikates 3-Gänge-Menü und einEspresso mit einer Original Monschauer SenfpralineBeginn: 19.00 Uhr · Preis: 34,50 Euro p.P.Freuen Sie sich auf Genuss in jeder Hinsicht!Wir bitten um Reservierung unter 02472/909840 oder 2245.52156 Monschau · info@senfmuehle.de · www.senfmuehle.de14


Eifel15Rechts, links – und nur nicht die Maschen fallen lassen1. Stricktreffen im Simmerather Café PetersSimmerath.Pünktlich zur besinnlichen Vorweihnachtszeit startete die Firma Bano-Kreativ und das Café Peters mit ihren Stricktreffen im gemütlichenCafé Peters in Simmerath. Das Interesse für das 1. Stricktreffen warhoffnungsvoll. Bei einer leckeren Tasse Tee oder Kaffee, den Café- undKonditoreiinhaber Lars Jacobs den Damen spendierte, wurde unter Anleitungvon Barbara Brehm-Göbbels fl eißig gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht.Vom einfachen Rechts-Links-Muster, über Loch- und Zopfmuster, bishin zum schwierigen Ajour-Muster – es gab viel Neues zu entdecken und zulernen. Claudia Schaeffers, die gute Seele von Bano-Kreativ, die sich auf ausgefalleneund aufwändig hergestellte Mützen und Schals spezialisiert hat, führteden Gästen ihre ausgefeilte Stricktechnik vor.„Ich fi nde das ganz toll, was hier heute geboten wird“, freut sich SonjaKaufmann. „Ich möchte gerne besser stricken lernen, um meinen Enkel - rundherum - mit selbst gestrickten Kleidungsstücken zu beschenken. Und natürlichfreue ich mich auch, wenn ich so ganz nebenbei neue, nette Menschen kennenlerne, da ich erst vor einem Jahr von Stuttgart nach Simmerath gezogen bin.“Auch Gaby Thater aus Mützenich geht es ähnlich: „Ich bin zwar kein Fachmannin Sachen Stricken, kenne mich aber schon ganz gut aus. Aber lieber stricke ichin angenehmer Gesellschaft, als alleine Zuhause.“ Nicht nur die anwesendenDamen sind sehr interessiert daran, dass die Stricktreffen künftig regelmäßigweiter stattfi nden. Auch der Chef vom Café Peters, Lars Jacobs, wünschtsich das. „Es ist eine echte Bereicherung für viele Menschen. Ich werde michzusammen mit Barbara Brehm-Göbbels und ihrem Mann, Norbert Göbbels,darum bemühen, dass diese Stricktreffen weiterhin angeboten werden.“15


EifelBruce Kapusta - Kölsch KlassischeAdvent & Weihnachten 2014Einladung zum Jubiläumskonzert in Schmidt und GeySchmidt/Gey.Wenn es nach frischen Waffeln, süßen Mandeln und heißemGlühwein duftet, die Lichter in den Straßen immer festlicherwerden und ein ganz besonderer Glanz in den Augen derKinder liegt, dann wissen wir: bald ist es soweit. Und wenn dieersten Schneefl ocken vom Himmel fallen, die Sterne in der Nacht immer hellerstrahlen und Eiskristalle die Landschaft verzaubern, dann kann man sich indiesem Jahr in der Nordeifel auf Weihnachten und auf das traditionelle AdventsundWeihnachtskonzert von Bruce Kapusta freuen. Kölsch Klassisch Advent undWeihnacht feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. In Nideggen-Schmidtund Hürtgenwald-Gey können sich Interessierte auch in diesem Jahr vombeeindruckend beleuchteten Ambiente und von festlichen Trompetenklängenauf das Weihnachtsfest in den jeweiligen Pfarrkirchen einstimmen lassen.Dienstag, 02.12.2014, ist es in der Schmidter St. Hubertus Kirche ab 19.30Uhr (Einlass 19.00 Uhr) soweit und Mittwoch, 03.12.2014, in der St. AntoniusKirche in Gey ab 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr).Bei neuen kölschen und bekannten traditionellen Liedern wie „Es ist ein Rosentsprungen“, „Ave Maria“, „White Christmas“ und „Ich bete an die Machtder Liebe“, wird der Startrompeter Bruce Kapusta von Chizuko Takahashi mitder Violine begleitet. Präsentiert werden die Konzerte von der St. HubertusSchützenbruderschaft Schmidt (in Schmidt) und von der KG Löstige vomBierkeller Gey 1966 e.V (in Gey). Während in Schmidt zum letzten Mal aufdieser Tournee Annemarie Lorenz, ihre kölschen Geschichten rund um dasWeihnachtsfest vorträgt, für humorvolle Stimmung sorgt, sorgt in Gey diebekannte kölsche Autorin und Kabarettistin Elfi Steickmann für unnachahmliche,humorvolle Besinnlichkeit.Fitness-Tag30 Jahre Fitness-Abteilung1984Bunter Querschnitt durch das Programmder Abteilung.Alle Sportbegeisterten ( auch Nichtmitglieder)sind herzlich eingeladen.Fitness-bar und Fitness-buffetStärken könnt ihr euch an derFitness Saft- & Obstbarund mittags amFitness-BuffetFür das leibliche Wohl steht eibar und ein Fitness-buffet bereVorverkauf in Schmidt:Nahkauf Gerda Huben, Heimbacher Str. 32,Tel.: 02474-279Supermarkt Heck, Monschauer Str. 16,Tel.: 02474-998222Sparkasse Düren, Filiale Schmidt, Monschauer Str. 2,Tel.: 02421-12744600Filiale Nideggen, Bahnhofstr. 2, Tel.: 02421-12742400Filiale Vossenack, Im Oberdorf 82,Tel.: 02421-12744500Filiale Heimbach, Hengebachstr. 6,Tel.: 02421-12744700Vorverkauf in Gey:Sparkasse Düren, Filiale Gey, Dürener Str. 44,Tel.: 0242112743100Metzgerei Hallmanns, Broichstr. 5, Tel.: 02429-1296Getränke Star, Dürener Str. 4, 02429-7844Löstige vom Bierkeller e.V., Regina Reimer, Antoniusstr. 18, Tel.: 02429-909991Metzgerei Luysberg, Im Oberdorf 58, Vossenack, Tel.: 02429-7868Poststelle Kleinhau, Zum Steinbruch 12, Kleinhau, Tel.: 02429-903734201410 - 18 Uhr22. November 2014Details auf www.tv-roetgen.deIn der vereinseigenen Halle an der Rosentalstr. 38 a, 52159 Roetgen, Auskünfte unter www.tv-roetgen.deDagmar Kürsch Herb Schiffer Muna GötzeDetails gibt`es auf www.tv-roetgen.deVernissage30. Nov. 2014 , 11.30 UhrAusstellungsdauer bis 16. Dezember 2014Öffnungszeiten: Täglich von 14 – 18 Uhrsowie nach VereinbarungKontakt: 02427-901211 oder 01609979330016


EifelStefan Grießhaber (2. von links), überbrachte in seiner Ansprache den acht ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern die Grüße von Bürgermeister Axel Buch.Vom Naiven bis zum fantastischen RealismusKunstkreis Hürtgenwald zeigte „Zwischen Kall & Rur“Gey.Unter der Schirmherrschaft des Hürtgenwalder Kunst- und KulturvereinsHöhenart, präsentierten acht Künstlerinnen und Künstler aus denMetiers Fotografi e, Malerei und Objekte ihre jährlich stattfi ndendeWerkschau, die den Besuchern einen sehenswerten Querschnittihres Schaffens vermittelte. Zur Vernissage im Pfarrheim der Kath. PfarrkircheSt. Antonius zu Gey, kamen alte und neue interessierte Kunstliebhaber in Scharen.„Zwischen Kall & Rur“ hieß die breit gefächerte Ausstellung, in der sich dieKünstlerinnen und Künstler Marianne Falter (Malerei), Angela Stamm (Malerei), ToniLuysberg (Malerei), Jochen Poll (Malerei), Norbert Lemke (Malerei, Installationen),Ralf Abschlag (Malerei), Rainer Arke (Grafiken und Objektkunst) und Franz-JosefHeinen (Fotografie) mit dem Thema „zwischen Kall & Rur“ vornehmlich durchKunstmalerei aller Stilrichtungen – vom Naiven bis zum fantastischen Realismus -auseinandersetzten. Die Architektur der Räumlichkeiten des Pfarrheims forderte einespezielle Präsentationstechnik. Da es wenig Wandflächen für die vielen Arbeiten desKunstkreises gab, lockerten die Aufhängungssysteme im Raum das Gesamterlebnisauf und machten es somit interessanter, direkter, wahrnehmbarer.Stefan Grießhaber, Vorstandsmitglied des Kunst- und Kulturvereins Höhenartund allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters von Hürtgenwald, überbrachte inseiner Ansprache die Grüße von Bürgermeister Axel Buch. Toni Luysberg stelltedie einzelnen Künstler vor. Für den musikalischen Rahmen, waren MonikaLuysberg (Flöte), Andrea Schüsseler (Mandoline) und Reinhard Montzka (Gitarre)verantwortlich.BRUNCH 2015EUROJANUARSonntag 04.01.Sonntag 18.01.FEBRUARSonntag 01.02.Sonntag 15.02.MÄRZSonntag 01.03.Sonntag 15.03.APRILSonntag 05.04. OsternMontag 06.04. OsternSonntag 19.04.MAIFreitag 01.05. 1. Mai*Sonntag 03.05.Sonntag 10.05. Muttertag*Sonntag 17.05.Sonntag 24.05. Pfi ngstenMontag 25.05. Pfi ngstenJUNISonntag 07.06.Sonntag 21.06.JULISonntag 05.07.*Sonntag 19.07.*AUGUSTSonntag 02.08.*Sonntag 17.08.*SEPTEMBERSonntag 06.09.Sonntag 16.09.*OKTOBERSonntag 04.10.*Sonntag 18.10.NOVEMBERSonntag 01.11.Sonntag 15.11.*Sonntag 29.11. 1. AdventDEZEMBERSonntag 06.12. 2. AdventSonntag 13.12. 3. AdventSonntag 20.12. 4. AdventFreitag25.12. WeihnachtenSamstag 26.12. WeihnachtenDer Brunch fi ndet von11.00 - 14.00 Uhr statt.Bitte reservieren Sieeinen Tisch bei uns.Ab 30 Personen organisieren wirgerne einen individuellen Brunch.*01.05. Spargel Brunch 10.05. Muttertag Brunch 05.07.; 19.07.; 02.08.; 17.08. Grill Brunch (Eis für Kinder)16.09. Wild Brunch 04.10. Oktoberfest Brunch 15.11. Skt. Martin BrunchLaufenstraße 82 . 52156 Monschau . Tel.: +49 (0) 2472 - 86-0 . info@carathotel.de . www.carathotel.de17


EifelAutomobilbegeisterte spenden für„Running for Kids“Eifel Classic Center Nideggen: „Tag der offenen Motorhaube“Nideggen.Mehr als 400 Autobegeisterte aus ganz NRW fanden AnfangOktober 2014 den Weg nach Nideggen, um im neu eröffnetenEifel Classic Center den „Tag der offenen Motorhaube“ zuerleben. Die Young- und Oldtimer des Eifel-Classic-Centersbildeten den Rahmen der Veranstaltung. Hier standen sie alle, die Helden längstvergangener Zeiten: Vom Ur-Quattro, mit dem in der Rallyeversion Walter Röhrljahrelang die Rallyeszene aufmischte über das Kraftpaket Lancia Delta bis zueinigen Produkten aus Zuffenhausen boten die stummen Zeugen automobilerVergangenheit ausreichend Gesprächsstoff und weckten Erinnerungen an alteZeiten. Dieser Eindruck setzte sich auf dem extra abgesperrten Sonderparkplatz,den der Nachbar im Gewerbegebiet, das Eifelfl or Gartencenter stellte, nahtlos fort.Den ganzen Tag über konnten dort wunderschön gepfl egte Liebhaberfahrzeugeaus allen Epochen und Stilrichtungen bewundert werden.Die Band „Cold Shot“ sorgte für gute Stimmung, die durch das tolleOktoberwetter noch verstärkt wurde. Ein Dekra Überschlagsimulator, Hüpfburgund Carrerabahn ließen bei Jung und Alt keine Langeweile aufkommen. DerErlös aus dem Verzehr und der Tombola wird „Running for Kids“ von PeterBorsdorff zugute kommen – so sind alle an diesem Tag Gewinner: Die Teilnehmer,die bei tollem Wetter einen kurzweiligen Tag erleben konnten, die Veranstalter,die sich mit Ihrem Angebot rund um Young- und Oldtimer präsentieren konntenund die Kinder, denen Peter Borsdorff wieder ein Stück Lebensqualität gebenkann. Zitat Peter Borsdorff: „Ich habe das schönste Hobby der Welt. Ich kanndas Laufen mit der aktiven Hilfe für Kinder optimal verbinden.“Auch das Eifel Classic Center Team in Nideggen ist stolz darauf, die Aktion vonPeter, dem Läufer mit „de Duse“, mit einer Spende von 640 € zu unterstützenund dies wird nicht die letzte Aktion von Sebastian Dörr, Hans Keutmann, HubertHeucken und Ralf Klee für Peter gewesen sein.Das Eifel Classic Center bietet mit seiner Meisterwerkstatt neben allen Arbeitenrund um KFZ von der Moderne bis zum Klassiker, auch noch das „betreuteWohnen“ für Ihr Lieblingsfahrzeug an, welches ganzjährig betreut, gepfl egtund gewartet und zur nächsten Ausfahrt bereitgestellt wird. Der DEKRAService mit Hauptuntersuchung und Gutachter runden hier das kompletteLeistungsspektrum ab.Weitere Informationen unter www.eifel-classic.com18


EifelAdvertorialEine rundum gelungene Eröffnung:Café Eissplitter verwöhnt seine Kunden mit Köstlichkeitenund AmbienteSimmerath.Der Eröffnungstag am 18. Oktober 2014zeigte: Nicht nur für Simmeratherist das neue „Café Eissplitter“ eineechte Bereicherung. Neugierige undStammgäste kamen in Strömen und zeigten sichmehr als nur angenehm überrascht.Die gelungene Mischung aus Café und Eisdieleist der Familie Hoesch bestens gelungen. Modernund zugleich gemütlich, mit Sitzfl ächen innen wieaußen, gesellig und kommunikativ. Ob Sommeroder Winter, das Café Eissplitter wird sicher künftigeine der meist frequentierten Anlaufstellen sein,wenn es darum geht, sich eine kleine, köstlicheAuszeit vom Alltag zu nehmen. Aus dem EiscaféVenezia ist nun das „Café Eissplitter“ geworden.Der neue Name verrät, dass künftig ein ganz besonderesAugenmerk auf selbstgemachte Kuchen- undTortenspezialitäten gelegt wird. Durch die eigeneKonditorei vor Ort erwarten den Kunden neben Eisund Torten nun beispielsweise auch Pralinés, PetitFours, Dekorationen aus Schokolade und Marzipansowie wechselnde Snacks wie Baguette, Salatteller,Flammkuchen und Quiches.CaféEissplitterFamilie HoeschKammerbruchstr. 3352152 SimmerathTel. 02473 - 937822Öffnungszeiten:Täglich von10 bis 21 UhrReinhard KördelDie Druckereifür Drucksachen aller Art.Auch außerhalb der Norm.Kälte O Klima O Lüftung O ServiceTel. 0 24 74 / 99 39 50, Fax 0 24 74 / 99 39 60,e-Mail: office@druckwelt.netDer Baustress der letzten Monate liegt für FamilieHoesch nun erst einmal hinter ihr und den vielenFirmen, die die ganze Unternehmung erst möglichgemacht haben. „Wir freuen uns, dass wir für dievielen unterschiedlichsten Gewerke kompetentePartnerfi rmen gefunden haben. Ihnen allen sagenwir ein herzliches Dankeschön“, erklärt FamilieHoesch.Willemsläger Weg 652159 RoetgenTelefon (0 24 71) 990 400Telefax (0 24 71) 990 404Funk (0177) 7 99 04 14(0177) 7 99 04 0019


20EifelServiceseite Gesundheit:Eukalyptus - eine wichtige Heil-PflanzeDer Eukalyptusbaum stammt ausder Familie der Myrtengewächse.Ursprünglich stammt der Eukalyptusbaumaus Australien, wird seit dem19. Jahrhundert aber auch im Mittelmeerraum angepflanzt. Aus der volksmedizinischen Anwendungbei Fieber, Erkältung und Heiserkeit haben sich dieheutigen Hauptanwendungsgebiete, die Behandlungvon Entzündungen der oberen und unteren Atemwege,heraus kristallisiert. Arzneilich verwendetwerden die frischen Blätter und Zweigspitzen bestimmterEukalyptusarten, die besonders reich anätherischen Ölen sind.Die Inhaltsstoffe und deren WirkungDas Eukalyptusöl besteht aus dem HauptinhaltsstoffCineol sowie weiteren Terpenen. Medizinischverwendetes Eukalyptusöl muss mindestens 70 %Cineol enthalten. Es fördert die Verfl üssigung undden Abtransport von zähem, festsitzendem Schleim.Auf diese Weise kann verhindert werden, dasssich die Entzündung der Nasenhöhle (Rhinitis) aufdie benachbarten Nasennebenhöhlen (Sinusitis)ausweitet. Ist dies bereits geschehen und schmerztder Kopf oder das Gesicht insbesondere beimVorwärtsneigen des Kopfes, lindern die expektorierendenInhaltsstoffe den Druckkopfschmerz.Eukalyptusöl ist gegen eine Vielzahl von Erregernwirksam. Sein antimikrobielles Wirkspektrumunterstützt den Heilungsprozess bei einerAtemwegsinfektion. Ein Teil des ätherischen Öls wirdüber die Lungen ausgeatmet, wo es der Besiedlungder Schleimhäute durch Bakterien entgegenwirkt.Neben diesen Haupteigenschaften weistEukalyptusöl eine leicht entkrampfende Wirkungauf die Atemwegsmuskulatur auf, die besondersbei einer Bronchitis von Vorteil ist. Eukalyptusöl regtdie Durchblutung der Schleimhäute an. Das heißt:Ein an der Schleimhaut hervorgerufener Hautreizsetzt bestimmte Abwehrmechanismen in Gang, anderen Ende eine therapeutisch wünschenswerteSchmerzlinderung und Entzündungshemmung steht.Durch Eukalyptusöl entsteht an der Schleimhautauch ein subjektives Kältegefühl, das als äußerstangenehm empfunden wird. Vorteilhaft ist, dass derempfundene Kühleffekt die Entzündungsreaktion alsnatürliche Abwehrreaktion dabei nicht unterdrückt.Rathaus-ApothekeApotheker Ottmar KellKammerbruchstraße 652152 SimmerathTelefon: 02473/7371Fax: 02473/8443Mail: ottmar.kell@gmx.deGutschein 15%Gegen Vorlage dieses Original-Gutscheinserhalten Sie beim Kauf vonGeloMyrtol ® forte einen Rabatt von15%.Pro Einkauf nur ein Gutschein einlösbar. Eine Kombinationmit anderen Rabatten ist nicht möglich. Der Gutschein istnur in der Rathaus-Apotheke oder der Apotheke in denBremen in Simmerath einlösbar.Arzneimittel mit Eukalyptusöl:Diese Arzneimittel werden zum Beispiel als Kapselangeboten. Die Darreichungsform magensaftresistenteKapsel sorgt dafür, dass das ätherischeÖl größtenteils erst im Dünndarm freigesetzt wird.Im Dünndarm wird das ätherische Öl schnell vomKörper aufgenommen und gelangt rasch über dieBlutbahn zu den Atemwegen, wo es letztendlichseine Wirkung entfaltet.Wenn Sie Fragen zum Thema pfl anzliche Arzneimittelund deren Anwendung haben, lassen Sie sich vonApotheker Ottmar Kell und seinen Teams aus derRathaus-Apotheke und der Apotheke in den Bremenin Simmerath beraten.Apotheke in den BremenApotheker Ottmar KellFilialleiterin Martina RamfeldHumboldtstraße 152152 SimmerathTelefon: 02473/87938Fax: 02473/1098Mail: ottmar.kell@gmx.de,apo-in-den-bremen@freenet.deAnzeigegültig vom 01.12.2014 bis zum 31.01.2015GeloMyrtol ® forteBefreit Bronchien und Nasennebenhöhlen, lindert Beschwerdenund reduziert die Gefahr erneuter Infekte.GeloMyrtol ® forteZur Schleimlösung und Erleichterung des Abhustens bei akuter undchronischer Bronchitis. Zur Schleimlösung bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).Wirkstoff: Destillat aus einer Mischung von rektifi ziertem Eukalyptusöl, rektifi ziertem Süßorangenöl,rektifi ziertem Myrtenöl und rektifi ziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Zur Anwendung beiErwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren. Enthält Sorbitol. Zu Risiken und Nebenwirkungenlesen Sie die Packungs beilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.Anzeige_Kell_2014_10.indd 12003.11.2014 12:28:55 Uhr


Eifel21AdvertorialSehenswerte Kunst und kulturelle Lebendigkeit„Cart.Gallery“ in Zülpichs MünsterstraßeZülpich.„Die Kunst hat ja eine Energie. Und die möchteich in die Welt hinaus tragen“, beschreibt diefreischaffende Künstlerin Caroline Lauscher ihreMotivation, in der Münsterstraße in Zülpich in ihrer„Cart.Gallery“ die Menschen mit Kunst konfrontierenzu wollen. Die spezielle Atmosphäre in denhellen und weitläufi gen Räumen der Galerie, diesie auch als Atelier nutzt, scheint wie geschaffendazu. „Mir ist wichtig, dass ich dort, wo ich arbeite,auch ausstellen kann. Darüber hinaus möchte ichin Kommunikation mit anderen Menschen treten.“Neben der Zeit des Schaffens, in derdie Künstlerin Abgeschiedenheitund Stille schätzt, braucht sie auchden regen Austausch mit anderen.Caroline Lauscher, die auf der Burg Gladbach inVettweiß Zuhause ist, empfi ndet Kunst für sich alseine unaufdringliche Art von Bewusstseinsarbeit,die sie auch als Friedensarbeit versteht. Die „Cart.Gallery“ zeigt nicht nur ihre eigenen Arbeiten,sondern in Regelmäßigkeit auch Werke andererKünstlerinnen und Künstler. Voraussetzung dafüraber ist, dass sie die Künstler und ihre Werkeschätzt. Auch themenbezogene Lesungen sindangedacht. So passt auch Ralf Braun, Diplom-Theologe und Lehrer für Stressbewältigung, mitseiner Unternehmung „achtsamkeit und seelsorge“optimal unter das Dach der Galerie.Aktuell zeigt Caroline Lauscher in Zülpich Werke desin Indonesien geborenen Künstlers Will Wiegant.Seine großformatigen farbenfrohen und abstrahiertenGemälde sind einen Besuch in der Cart.Gallery wert. Die nächste ausstellende Künstlerin,Marietta Krafft, wird ab dem 16. November ihrLebenswerk in Form von Bildern und Bronzearbeitenpräsentieren.Cart.GalleryMünsterstraße 3253909 ZülpichFon 015161002636www.cart.gallerycarolinelauscher@web.deÖffnungzeiten:Mittwoch, Freitag, Samstag 14 bis 18 Uhrund nach telefonischer Vereinbarung21


22EifelKURZ NOTIERTBUCHTIPP:Komm bis bei uns in die Eifel: SatirischeKolumnen von Hubert vom VennCartoons Janosch Hübler GebundeneAusgabe – 31. Juli 2014„Eifel … da die Eifelals einziger Teil (gut, ichweiß, rheinisch-ripuarischmuss es »einzigster«heißen) der Erdoberflächeübrig bleiben wird. Dasist wissenschaftlich klarbewiesen! Um die Eifelherum verläuft nämlich dieso genannte Wurm-Pau-Maas-Sauer-Mosel-Rhein-Verwerfung in einer Längevon wasweißichdenn Kilometern. Wenn es jetzt zumgroßen Bums durch den Lacher See kommt, wird dieEifel rund sieben Kilometer in die Höhe geschleudert,der Rest der Erde bröselt dann auseinander – oderbrutal gesprochen: Weltuntergang. Die Eifel ist dannallerdings keine Kugel, sondern eine Scheibe – aberdas hat die katholische Kirche immer schon gewusst.»Terra firma eifelensis« wird das Gebilde heißen, dieLuft wird etwas dünner sein, an den Kanten muss manaufpassen, dass man nicht runterfällt …“Verlag: Rhein-Mosel-Vlg , 14.80.- €WeihnachtsmarktVERANSTALTUNG:Jupp Hammerschmidt geht mit seinemneuen Programm: „Das halbe Schwein –Die ganze Wahrheit über die Eifel“ wiederauf Tournee:Heimbach22.11.14 Sa.20:00Haus des Gastes,Über Rur 302446-3578Monschau-Konzen23.11.14So. 20:00Bei Achim & Elke,Trierer Str. 4902472-3511St. Vith(Belgien)27.11.14Do. 20:00„Pipa’s“,Luxemburger Str. 92(Belgien)080-229250Der Bürgerverein Mulartshütte e.V. lädt zu seinem traditionellen und überdachtenWeihnachtsmarkt ein. Samstag, 29.11., ab 14 Uhr und Sonntag, 30.11.2014, ab 11Uhr, gibt es dann in Mulartshütte wieder Leckeres vom Holzkohlegrill mit Bratkartoffeln,Apfelpfannekuchen nach Omas Rezept, Reibekuchen mit Lachs und Apfelmus, Glühwein, Bierund Kaffee für die Großen, Kakao und Limo für die Kleinen sowie Kinderspiele und andere Überraschungen.Selbstverständlich gibt es auch wieder selbst gemachte Gestecke und Kränze zur Adventzeit. Eine Riesen-Weihnachtstombola lockt mit vielen tollen Gewinnen. An beiden Tagen Weihnachtsmarkt mit adventlichemRahmenprogramm, beschert der Weihnachtsmann ab 16 Uhr die Kinder mit kleinen Geschenken.GESCHENKTIPP:Eifel-Landschaften als Begleiter durch das JahrGroßformatiger Kalender 2015 mit Fotografi en vonPeter StollenwerkDie Einzigartigkeit der Nordeifeler Naturmit der Kamera zu begleiten, ist seitvielen Jahren die Leidenschaft von„Eifel-Fotograf“ Peter Stollenwerk (60)aus Steckenborn. Mehreren Bildbänden über dieNordeifel fügt der Journalist nun im neunten Jahr inFolge den Eifelkalender hinzu: In Zusammenarbeit mitVictor fashion & more Imgenbroich erscheint in diesenTagen der Eifelkalender 2015, der seit seiner erstenAuflage im Jahr 2007 auf große Resonanz stößt.Der Kalender im Format 50 x70 ist ab sofort bei Victorin Imgenbroich und Stolberg erhältlich und kostet17,95 Euro.Pia Breuer feierteihren 102. GeburtstagPia Breuer freute sich über die Glückwünsche ihrerFamilie, die ihre Tochter Helma Bauer überbrachte.Schmidt.Pelagia (Pia) Breuer feierte in der SchmidterSeniorenResindenz ihren 102. Geburtstag. Zudiesem außergewöhnlichen Geburtstagsfestkam auch ihre Familie, um zusammenmit ihr und den Bewohnern und Betreuern derSenioreneinrichtung zu feiern. Die in Recklinghausengeborene Pia Breuer lebte später in Herne und anschließendin Rommerskirchen-Eckum, bevor sie vor 10 Jahrenin die SeniorenResindenz nach Nideggen-Schmidt ging.Pia Breuer war lange Jahre das Familienoberhaupt underzog ihre Enkelkinder mit. Ihr Ehemann verstarb früh.Krieg und Wiederaufbau prägten ihr arbeitsreiches Leben.Freude hatte sie in dieser Zeit an Musik, leckerem Kochenund ab und zu, wenn das Leben es erlaubte, beim Tanzen.Ihre Tochter Helma Bauer aus Jüchen, überbrachte dem„Geburtstagskind“ Geschenke und Glückwünsche ihrerKinder, vier Enkeln und fünf Urenkeln, die alle den Kontaktzu Pia Breuer halten.22


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