Zürcher Stadtmission Jahresbericht 2009

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Zürcher Stadtmission Jahresbericht 2009

Zürcher Stadtmission Jahresbericht 2009Café YuccaIsla VictoriaGastroberatungen.zh


Glückwünsche1dass du dir(hie und da)glückst2dass Glückdich nicht blendeFür Unglückeanderer3dass Unglückdich nicht verschlingefür immer4das dir(ab und zu)Ein Glück für andereglücke5dass dein Wunsch nicht sterbenach einer Welt,wo viele (wo alle?)sich glücken könnenKurt Marti


Was wir arbeitenRenate von Ballmoos, Präsidentin Vorstand Zürcher StadtmissionOb die Verwaltung des Himmelreichs dereinst einenVorstand benötigen wird, das weiss ich nicht.Doch die Zürcher Stadtmission, welche sich engagiertdafür einsetzt, dass die menschenfreundlicheBotschaft von Jesus von Nazareth inunseren Tagen und in unserer Stadt auch fürMenschen in Krisensituationen erfahrbar wird,dieses himmlische Werk mit Bodenhaftung wirdvon einem Vorstand begleitet und verantwortet.Im Jahr 2009 hat sich der Vorstand der Stadtmissionzu acht Sitzungen getroffen und die Arbeitder Stadtmission intensiv diskutiert und begleitet.Immer wieder standen finanzielle Fragen imVordergrund. Ist das Budget realistisch? Wird dieRechnung in diesem Jahr stimmen und das Defizitden von der Stiftung vorgegebenen Rahmennicht überschreiten?Mit Freude und Zufriedenheit haben wir zurKenntnis genommen, dass die Vorgaben der Stiftungerfüllt wurden. Der Dank gebührt in ersterLinie der Geschäftsführerin Regula Rother fürihre umsichtige und kompetente Leitung derStadtmission, aber auch allen Mitarbeitenden, diemitgeholfen haben, verantwortungsvoll mit unserenfinanziellen Ressourcen umzugehen.Trotzdem: Wir haben uns im Vorstand nicht nurüber das liebe Geld unterhalten. Es ging in diesemJahr immer wieder um das Projekt Yucca+, welchesim Auftrag des reformierten Stadtverbandesentwickelt wurde und jetzt als zusätzliches Angebotunseren Gästen zur Verfügung steht: ErweiterteÖffnungszeiten und niederschwellige sozialdiakonischeBeratung. Besonders dankbar bin ichfür die Realisierung unserer Notbetten in denRäumlichkeiten der Stadtmission. Jetzt bestehtseit Ende Jahr die Möglichkeit, in Notfällen einigePersonen übernachten zu lassen. Diese Angebotesind nicht zuletzt auch als fachliche Ergänzungund Entlastungen der Kirchgemeinden derStadt Zürich gedacht und es werden uns seit demProjektstart im September viele Hilfesuchende insYucca+ zugewiesen.Ein weiteres Projekt, welches die Aufmerksamkeitdes Vorstandes beanspruchte, war die Realisierungeines Kochbuchs mit Rezepten unserer Gästeund der Stadtmissionsküche. Dieses schöne undgluschtige Kochbuch wurde festlich eingeweihtmit zwei Benefizessen im November, welche eingrosser Erfolg waren. Auch für diesen Grosseinsatzdanke ich allen Mitarbeitenden ganz herzlich.Im Weiteren hat sich der Vorstand mit der Fragebeschäftigt, ob es sinnvoll sei, die Arbeit mit Sexarbeiterinnenauch in Winterthur aufzunehmen.Es bot sich die Gelegenheit, ein Projekt vom HEKSzu übernehmen und weiterzuführen. Wir habenuns dafür entschieden und sind überzeugt, dassdas Fachwissen unserer Mitarbeiterinnen der IslaVictoria auch in Winterthur sehr gefragt seinwird.Gegen Ende des Jahres ist ein neues Vorstandmitgliedzu uns gestossen.Frau Doreen Fitterer-Hiestand ist bereit, uns ihreKenntnisse in Fragen rund um Finanzen undFundraising zur Verfügung zu stellen, wofür wirihr sehr dankbar sind.Der Vorstand hat zudem beschlossen, sich imJahr 2010 intensiv mit Leitbild und Konzeptfragenauseinander zu setzen.Wie gesagt, ich weiss nicht, ob es im Himmelreichnoch Vorstandsmitglieder brauchen wird.Vorläufig aber ist das Engagement im Vorstandder Stadtmission spannend und sinnvoll. Im Namender Gäste unserer Angebote danke ich allen,die sich beruflich, freiwillig oder finanziell fürdiese wichtige Arbeit einsetzen.3


Licht und Schatten in Zürich


Wie wir arbeitenRegula Rother, Leiterin Zürcher StadtmissionWir sind aufgebrochen um das Bestehende weiterzuführen,wir sind aufgebrochen um Neues zuentwickeln und wir sind aufgebrochen um dieZürcher Stadtmission als diakonisches Werk indieser Stadt zu stärken.Für viele Menschen ist Zürich eine blühende, reicheStadt mit einer sehr hohen Lebensqualität.Doch Migrantinnen und Migranten, Prostituierteund Tänzerinnen, Arbeitslose und Menschen mitBeeinträchtigungen sind ebenso Teil dieser Gesellschaft,wie Sie und ich. Unsere Gastfreundschaftgilt diesen Menschen, für sie suchen wirnach Lösungen, durch sie sehen wir die Stadtaus einem andern Blickwinkel. Wir haben uns imvergangenen Jahr intensiv mit unseren Aufgabenbefasst. Was müssen wir warum tun? Tunwir das, was wir tun richtig? Und tun wir dasRichtige? Neben der grossen Aufgabe, unsere finanzielleSituation zu stabilisieren, haben wiruns mit diesen Fragen auseinandergesetzt.Mit Menschen arbeiten kann zwei Bedeutungenhaben: Es kann bedeuten an anderen Menschenzu tun, also auf sie einzuwirken. Es kann aberauch meinen, mit anderen Menschen gemeinsamzu handeln. Ein entscheidender Unterschied:auf Andere einwirken oder mit Anderengemeinsam handeln. Das letztere ist unsere Haltungin der sozialen Arbeit und in der Diakonie.Dass das nicht immer einfach ist, lernen wir jedenTag.Auch die Zürcher Stadtmission hat die Wirtschaftskrisezu spüren bekommen; immer mehrMenschen in Notlagen finden sich bei uns ein.Gleichzeitig ist der Spendenmarkt hart umkämpft.Wir mussten im vergangenen Jahr lernenkreativ zu sein, nach Lösungen zu suchen,die wir mit wenig Ressourcen aber trotzdem inhoher Qualität erbringen können. Da ist es beinaheein Wunder, dass wir dennoch so viel Unterstützungerhalten haben, dass uns die Kirchgemeindenso grosszügig mittragen, dass wir immerwieder anerkennende Worte hören. Undnicht zuletzt, dass die Menschen, denen wir unsereGastfreundschaft anbieten uns immer wiederzu verstehen geben, dass sie froh sind, in dieserStadt ihre Orte der Gastfreundschaft zu haben.Dies alles wurde möglich, dank einer vertrauensvollenUnterstützung durch die Stiftung derEvang. Gesellschaft des Kantons Zürich, dankdem Vorstand der Zürcher Stadtmission, der dieseArbeit verantwortungsvoll mitträgt und dankdem engagierten Einsatz aller MitarbeiterInnen.Der vorliegende Jahresbericht gibt Einblick inunsere Arbeit, er zeigt in nüchternen Zahlen auf,was wir tun, er zeigt auf, was unsere Motivationund unser Hintergrund ist und er zeigt auf, wiewir mit den uns gegebenen Ressourcen umgehen.Mit den Bildern geben wir einen Einblick inunsere Benefizveranstaltung; ein Dinner fürspendende Gäste!5


Gaststätte Café Yucca


Weshalb wir arbeitenRenate von Ballmoos, Präsidentin Vorstand Zürcher StadtmissionWoraus leitet sich der diakonische Auftrag derStadtmission ab?Sozialromantik und Helfersyndrom sind Stichworte,die ich immer wieder zu hören bekomme,Naivität auch.Doch unser Handeln ist begründet im Auftrag,der uns Menschen von Gott her zukommt und invielen biblischen Geschichten und Ermahnungendeutlich wird.Da erzählt uns der Evangelist Lukas von demMenschen, der unter die Räuber fiel; Priester undGelehrte gingen an ihm vorüber, in dringlicheGeschäfte von Kult und Lehrbetrieb verstrickt.Ein weiterer Mann kommt vorbei, ein Händler,unbedeutend und fremd, er sieht den Verletzten,kümmert sich um ihn, wäscht ihm seine Wundenund führt ihn ins nächste Wirtshaus, wo er dafürsorgt, dass jener gesund gepflegt wird.Dieser Kaufmann tut genau das, was es braucht:nicht mehr und nicht weniger und damit erfüllter das Liebesgebot Jesu: «Liebe deinen Nächsten,wie dich selbst.»Genau das tut die Stadtmission, sie unterstütztsoweit nötig, klärt ab, organisiert Hilfe, aber vorallem: sie geht an den an Leib und Seele verletztenMenschen nicht achtlos vorbei. Hilfe wird geleistet,das Überleben wird gesichert, Hoffnungwird gesät und Vertrauen ermöglicht.«Was ihr einem dieser Geringsten getan habt,das habt ihr mir getan», spricht Jesus imMatthäusevangelium und erinnert uns daran,dass unsere Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaftden Menschen gegenüber nicht nur einHandeln im Dienst der Gesellschaft, sondernauch ein Zeichen unserer Dankbarkeit ihm gegenüberist, der mit und für uns Menschen gelebthat und seinen Einsatz mit dem Tod bezahlt hat.Ein Drittes ist es, worauf die Stadtmission ihrHandeln gründet: Der Prophet Jesaja erinnert unsdaran: Gott will keine losgelöste scheinheiligeFrömmigkeit, kein Fasten, kein Ritus, keinen Kult,keinen Gottesdienst, keine religiösen Funktionäre,die nur um sich selber kreisen und die Entrechtetenlinks liegen lassen.«Das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesselndes Unrechts zu lösen, die Versklavten freizulassen,jedes Joch zu zerbrechen, an die Hungrigendein Brot auszuteilen, die Obdachlosen im Hausaufzunehmen, die Nackten zu kleiden und dichdeinen bedürftigen Verwandten nicht zu entziehen.…. Dann wird sich Gott finden lassen.»(Jesaja 58)Die Stadtmission kann nicht alles erfüllen, nichtjedes Joch zerbrechen und nicht jedes Unrechtauflösen, unsere Gesellschaft lässt sich nur langsamund demokratisch verändern. Aber sie kannHungrige speisen und Obdachlose aufnehmen,Nackte kleiden und jedem und jeder die anklopft,Gehör und Zuwendung schenken. Und sie tut das,durch ihre Mitarbeitenden, durch alle, die sichengagieren, sie tut es auch, damit wir alle Gottesdienstefeiern können, sie tut es im Namen derKirche, damit Gott uns auch in Zukunft antwortetund sich finden lässt.Sozialromantik? Helfersyndrom? Mitnichten, dieStadtmission tut das Notwendende, für viele Menschen,die hier in Zürich aus irgend einem Grundstranden und Hilfe benötigen, sie tut aber auchdas Notwendige für unsere Kirche, für uns Christinnenund Christen, damit unser Glaube undunser Feiern nicht scheinheilig und gottlos werden.7


Die Mitarbeitenden des Yucca als professionelle GastgeberInnen am Benefizessen 2009


Café YuccaHinter jeder Zahl steckt ein Mensch, ein Mensch,der in dieser Stadt lebt, dessen Würde wir achtenund der bei uns mit seinen Anliegen willkommenist.Anzahl Gäste total18’103Männer: 13’482 Frauen: 4’621Öffnungstageinsgesamt 326davon an 7.5 Stunden pro Tag 204davon an 9.5 Stunden pro Tag 122Beratungen im TreffpunktEinzelgespräche 618Weiterführende Beratungen 166Seelsorgerliche Gespräche (Alltagsbewältigung) 452Triagierungen 46Freiwillig MitarbeitendeZivildienstleistende 4geleistete Arbeitstage 199entspricht geleisteten Arbeitsstunden 7’270Suppen und MahlzeitenGratis abgegebeneSuppen: 5’045Verkaufte Suppen: 1’570Verkaufte Mahlzeiten:3’937Gratis abgegebeneMahlzeiten: 8329


Prominenter Gast Kirchenratspräsident Ruedi Reich überbringt uns seine Grussworte


Yucca PlusYucca Plus, die koordinierte kirchliche Passantenhilfe.Im Auftrag der Stadtzürcher Kirchgemeinden leisten wirUnterstützung für Menschen, die in Zürich gestrandetsind, in einen Engpass geraten sind, keine Unterkunfthaben oder schlicht ein offenes Ohr brauchen.Das Projekt wurde am 1. September 2009 gestartet.Bedürfnisse der PassantenZeitraum September bis Dezember 2009Triagierung: 24Verpflegung: 81BeratungsaufwandMinimal pro PersonMaximal pro PersonTotal geleisteter Beratungsaufwand(ohne Präsenzzeit im Restaurant)30 Minuten16 Stunden4 Monate 300 StundenBeratung: 50Bargeld: 30Alter der BittstellerJüngste Person18 JahreMedizinische Versorgung: 1Unterkunft: 47Älteste PersonGrösste Altersgruppe65 Jahrezwischen 30 und 50 JahrenFahrkosten: 5311


Monika Stocker hält eine Laudatio für die Zürcher Stadtmission


Isla VictoriaDas Sexgewerbe wird schillernd und verführenddargestellt. Das Leben der Frauen ist oft geprägtvon Sorgen, Nöten und Ausbeutung. Wir begegnendiesen Menschen in ihrer Würde.Anzahl Kontakte total13’163Kontakte Treffpunkt: 7’707 Aufsuchende Arbeit: 5’456Herkunft der KlientinnenLateinamerika 2’621Osteuropa 1’783Mitteleuropa 708Schweiz 94Afrika 483Asien 601Aktivität der Klientinnen (Erstkontakte)Erstkontakte aufsuchende Arbeit: 3’000Erstkontakte insgesamt: 3’362Studios: 60Clubs: 99Salons: 259Nicht im Sexgewerbe tätig: 31Beratungen im TreffpunktBeratungen länger als 15 Minuten 1’739Kurzberatungen / Mittagessen 5233Psychologische Gespräche 373Einzelfallhife 46Kriseninterventionen 160Triagierungen 21Gasse: 489Bardamen: 70Tänzerinnen: 1’531Teilnehmerinnen an VeranstaltungenDeutschkurseInfonachmittage für Cabarettänzerinnen451 Frauen77 FrauenBars: 46113


Menschen, die im Gastgewerbe Arbeit suchen, unterstützen uns gekonnt bei der Bewirtung der Gäste


gastroberatung.zhMenschen, die uns aufsuchen, die ohneunsere Hilfe keine Arbeit finden, oft auchtrotz unserer Hilfe nicht. Wir sind da, woMenschen uns brauchen.Neukontakte total150 PersonenMänner: 93 Frauen: 57Alter der KlientInnen (Neukontakte 2009)20–30 Jahre alt 6530–40 Jahre alt 6140–50 Jahre alt 29über 50 Jahre alt 35Anzahl Beratungen pro PersonMinimale Anzahl Beratungen pro Person 1Maximale Anzahl Beratungen pro Person 36Personen mit 15 bis 30 Beratungen 25Anzahl Beratungen, bis Veränderung eintritt (durchschn.) 20Erfolge durch BeratungenArbeitsstelle gefunden 35Wohnung gefunden 2Finanzielle Unterstützung gefunden 3Herkunft der KlientInnen(Neukontakte 2009)Asien: 73Südamerika: 10Afrika: 19Schweiz: 37Mitteleuropa: 33Balkan: 15Naher Osten: 2115


Peter Brunner, Wirt des Restaurants Kaiser’s Reblaube, hebt unser Kochbuch als Pate aus der Taufe


Bilanz per 31. Dezember 2009 2009 2008AktivenFlüssige Mittel 106'745 34'252Wertschriften - 0 - 0Forderungen 4'920 30'921Vorräte 6'961 1Aktive Rechnungsabgrenzung 20'855 20'989Umlaufvermögen 139'480 86'162Mobile Sachanlagen 5'358 36'504Anlagevermögen 5'358 36'504Zweckgebundene Anlagen - 0 - 0Zweckgebundenes Anlagevermögen - 0 - 0Total Aktiven 144'838 122'666PassivenSonstige Verbindlichkeiten 76'703 81'007Passive Rechnungsabgrenzung 41'478 40'209Kurzfristiges Fremdkapital 118'181 121'216Fonds mit einschränkender Zweckbindung 26’658 121'216Stiftungsfonds - 0 - 0Zweckgebundene Fonds 26’658 - 0Freies Kapital - 0 -14Freie Fonds - 0 1'465Jahresergebnis - 0 - 0Organisationskapital 0 1'451Total Passiven 144'838 122'66617


Jahresrechnung 2009Alle Arbeitszweige Café Yucca Gassenarbeitmit Geschäftsstelle(2009 aufgelöst)2009 2008 2009 2008 2009 2008Ertrag 1'007'805 761'682 315'927 209'981 - 0 7'500Ertrag aus Geldsammelaktionen 749'914 520'297 192'825 98'450 - 0 7'500Freie Spenden 125'436 127'872 16'147 15'525 - 0 - 0Zweckgebundene Spenden - 0 - 0 - 0 - 0 - 0 - 0Beiträge 624'478 362'425 176'678 82'925 - 0 7’500Erträge aus Geldern der öffentl. Hand - 0 30'000 - 0 - 0 - 0 - 0Legate - 0 - 0 - 0 - 0 - 0 - 0Ertrag aus erbrachten Leistungen 257'891 241'384 123'103 111'532 - 0 - 0Öffentliche Aufträge 181'048 172'348 49'500 49'500 - 0 - 0Andere betriebliche Erträge 76'843 69'036 73'603 62'032 - 0 - 0Direkter Projektaufwand -1'688'851 -1'861'806 -549'102 -585'246 - 0 -77'954Personalaufwand -1'318'058 -1'358'817 -440'552 -456'194 - 0 -71'981Reise- und Repräsentationsaufwand -10'409 -78'264 -933 -3'089 - 0 -849Sachaufwand -290'579 -364'866 -100'732 -119'700 - 0 -2'647Unterhaltskosten -26'717 -18'228 -6'400 -2'270 - 0 -2'477Sammelaufwand -11'945 -26'235 -484 -995 - 0 - 0Abschreibungen -31'144 -15'396 - 0 -2'998 - 0 - 0Betriebsergebnis -681'047 -1'100'124 -233'174 -375'265 - 0 -70'454Finanzergebnis 2'399 5'817 - 0 - 0 - 0 - 0Finanzaufwand -770 -797 - 0 - 0 - 0 - 0Finanzertrag 3'169 6'614 - 0 - 0 - 0 - 0Übriges Ergebnis 705'305 1'094'043 233'174 375'265 - 0 70'454Übriges Ergebnis 705'305 1'094'043 233'174 375'265 - 0 70'454Erfolg vor Zuweisungen an Fonds 26'658 -264 - 0 - 0 - 0 - 0Veränderung zweckgebundene Fonds -26'658 264 - 0 - 0 - 0 - 0Zuweisungen an zweckgebundene Fonds -113'017 -51'155 - 0 - 0 - 0 - 0Entnahmen aus zweckgebunden Fonds 86'360 51'418 - 0 - 0 - 0 - 0Jahresergebnis - 0 - 0 - 0 - 0 - 0 - 018


Yucca Plus Isla Victoria Fach- und BeratungsstelleGastronomie und Hotellerie2009 2008 2009 2008 2009 2008Ertrag 157'000 - 248'041 225'507 93'061 85'931Ertrag aus Geldsammelaktionen 157'000 - 113'353 102'659 93'061 85'931Freie Spenden - 0 - 2'853 4'159 61 931Zweckgebundene Spenden - 0 - - 0 - 0 - 0 - 0Beiträge 157'000 - 110'500 68'500 93'000 85'000Erträge aus Geldern der öffentl. Hand - 0 - -0 30'000 - 0 - 0Legate - 0 - -0 -0 - 0 - 0Ertrag aus erbrachten Leistungen - 0 - 134'688 122'848 0 - 0Öffentliche Aufträge - 0 - 131'548 122'848 - 0 - 0Andere betriebliche Erträge - 0 - 3'140 - 0 - 0 - 0Direkter Projekt- und administrativer Aufwand -121'059 - -474'347 -566'656 -180'040 -185'182Personalaufwand -83'872 - -371'395 -411'962 -164'116 -167'016Reise- und Repräsentationsaufwand -1'151 - -1'579 -7'846 -1'029 -1'277Sachaufwand -27'191 - -85'906 -137'553 -13'685 -15'427Unterhaltskosten -6'869 - -4'567 -583 -968 -467Sammelaufwand -1'976 - - 0 -5'914 -242 -995Abschreibungen - 0 - -10'900 -2'798 - 0 - 0Betriebsergebnis 35'941 -226'306 -341'149 -86'979 -99'251Finanzergebnis - 0 - -60 -60 - 0 - 0Finanzaufwand - 0 - -60 -60 - 0 - 0Finanzertrag - 0 - - 0 - 0 - 0 - 0Übriges Ergebnis -9'283 - 226'366 341'209 86'979 99'251Übriges Ergebnis -9'283 - 226'366 341'209 86'979 99'251Erfolg vor Zuweisungen an Fonds 26'658 - - 0 - 0 - 0 - 0Veränderung zweckgebundene Fonds -26'658 - - 0 - 0 - 0 - 0Zuweisungen an zweckgebundene Fonds -50'000 - - 0 - 0 - 0 - 0Entnahmen aus zweckgebunden Fonds 23'342 - - 0 - 0 - 0 - 0Jahresergebnis - 0 - - 0 - 0 - 0 - 019


RevisionsberichtBericht der Revisionsstelle zur Eingeschränkten Revisionan den Stiftungsrat der Stiftung der Evangelischen Gesellschaftdes Kantons Zürich ZürichEingeschränkte Revision der Jahresrechnung der ZürcherStadtmission, ein Zweigwerk der Stiftung der EvangelischenGesellschaft des Kantons ZürichAls Revisionsstelle der Stiftung der Evangelischen Gesellschaft des KantonsZürich haben wir die Jahresrechnung (Bilanz und Betriebsrechnung) derZürcher Stadtmission für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene Geschäftsjahrgeprüft.Für die Jahresrechnung ist der Stiftungsrat verantwortlich, während unsereAufgabe darin besteht, diese zu prüfen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichenAnforderungen hinsichtlich Zulassung und Unabhängigkeit erfüllen.Unsere Revision erfolgte nach dem Schweizer Standard zur EingeschränktenRevision. Danach ist diese Revision so zu planen und durchzuführen,dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung erkannt werden.Eine Eingeschränkte Revision umfasst hauptsächlich Befragungen undanalytische Prüfungshandlungen sowie den Umständen angemessene Detailprüfungender beim geprüften Unternehmen vorhandenen Unterlagen.Dagegen sind Prüfungen der betrieblichen Abläufe und des internen Kontrollsystemssowie Befragungen und weitere Prüfungshandlungen zur Aufdeckungdeliktischer Handlungen oder anderer Gesetzesverstösse nicht Bestandteildieser Revision.Bei unserer Revision sind wir nicht auf Sachverhalte gestossen, aus denenwir schliessen müssten, dass die Jahresrechnung nicht Gesetz und Statutenentspricht.OBT AGDaniel Schweizerzugelassener Revisionsexperteleitender RevisorZürich, 26. Februar 2010Michael Trempzugelassener Revisor20


Spenden und Kollekten (aufgeführt sind Spenden über Fr. 2’000.–)Alfred Hirs, Zollikon. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4’000Felix Bauer, Zürich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2’600Peter Schoepfer, Zürich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4’200Elisabeth Dosenbach, Zug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2’000Ertrag Benefizessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3’000Baugarten Stiftung, Zürich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30’000fondia – Stiftung, Bern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30’000AVINA STIFTUNG, Hurden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20’000Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung, Zürich . . . . . . . . . . . 20’000Römisch-katholische Zentralkommission, Zürich . . . . . . . . . . . . . . . 20’000Ernst Göhner Stiftung, Zug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10’000Adele Koller-Knüsli Stiftung, Winterthur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10'000Politische Gemeinde Herrliberg, Herrliberg. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9’000Familie Vontobel Stiftung, Zürich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8’000Aids-Hilfe Schweiz, Zürich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7’000Spendengut Grossmünster, Zürich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6'735Migros-Genossenschafts-Bund, Migros-Kulturprozent, Zürich . . . . . . 9’000Ref. Kirche, Pfarrkonvent, Zürich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3’400Trauergemeide M. Kramer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3’120Hans Konrad Rahn-Stiftung, Zürich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3’000Stiftung zur Förderung der Erwachsenenbildung, Luzern . . . . . . . . . 3’000Genossenschaft Coop, Hauptsitz, Basel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2’500Grütli Stiftung Zürich, Zürich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2’000Röm. Kath. Körperschaften des Kantons Zürich, Zürich . . . . . . . . . . . 2’000Stiftung Diakoniewerk Neumünster, Zürich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2’300August Weidmann Fürsorge-Stiftung, Thalwil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2’000Ref. Kirchgemeinde zu Predigern, Zürich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6’226Ref. Kirchgemeinde Grossmünster, Zürich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5’600Ref. Kirchgemeinde Küsnacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5’000Ref. Kirchgemeinde Bülach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2’900Ref. Kirchgemeinde Zollikon. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2’760Ref. Kirchgemeinde Thalwil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2’000Ref. Kirchgemeinde Stäfa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2’000Für all diese Spenden und Beiträge bedanken wir uns ganz herzlich, ohnediese Unterstützungen könnte die Zürcher Stadtmission ihre Aufgaben nichterfüllen. Auf unserem Spendekonto treffen viele weitere Spenden ein, diezusammen einen sehr wichtigen Beitrag an unsere Aufgaben ergeben. Jedeeinzelne Spende freut uns und ist ein Zeichen dafür, dass die ZürcherStadtmission von Ihnen mitgetragen wird. Selbstverständlich werden alleSpenden ihrem Sinne entsprechende eingesetzt.21


VorstandMitarbeitendeAdressenStand: 31. Dezember 2009Stand: 31. Dezember 200922Renate von Ballmoos Pfarrerin,PräsidentinDoreen Fitterer-Hiestand, lic.oec. HSGProjekt- und ImmobilienfinanzierungsspezialistinEhrenamtliches VorstandsmitgliedChristine Huck, lic philDiakonie und Seelsorge der Evang. ref.Landeskirche; Delegierte des KirchenratesLisette Müller-JaagSozialarbeiterin, Kantonsrätin EVP,Berufs- und ErwachsenenbildnerinDelegierte des StiftungsratesTheddy Probst, PfarrerDelegierter des Verbandes der stadtzürcherischenevang.-ref. KirchgemeindenMyrta Ruf, Stv. (bis August 2009)Delegierte des Verbandes der stadtzürcherischenevang.-ref. KirchgemeindenRegula Rother, MBALeiterin der Zürcher StadtmissionToni ZimmermannTheologe und EwachsenenbildnerDelegierter der Römisch-kath. KircheTrägerschaft:Stiftung der Evangelischen Gesellschaft desKantons ZürichGeschäftsstelleRegula Rother, MBA LeiterinBrigitta Feller, SekretariatCafé YUCCA der Zürcher StadtmissionKurt Rentsch, LeiterDavid BrennerRuth van DaalenChristina Dolderer (ab 1. September 2009)Monica DomfeldSibylle MarthalerRenate MorettiMartin StettlerDuda VetschGastroberatungen.zhder Zürcher StadtmissionKirchlicher Dienst im GastgewerbePaul UebersaxMonica SieviIsla Victoria Gesundheits- und Sozialberatungfür Frauen im SexgewerbeLea BoesigerInes ElterPriska SommerhalderHermine TeixeraSandra VasquezGeschäftsstelle Zürcher StadtmissionHäringstrasse 20, 8001 ZürichPostfach, 8022 ZürichTel 043 244 74 84, Fax 043 244 74 83info@stadtmission.chwww.stadtmission.chCafé YUCCAHäringstrasse 20, 8001 ZürichTel 043 244 74 88, Fax 043 244 74 83cafeyucca@stadtmission.chGastroberatungen.zhKirchlicher Dienst im GastgewerbeHäringstrasse 20, 8001 ZürichTel.043 244 81 30, Fax 043 244 81 32info@gastro-beratungen.chwww.gastroberatungen.chIsla Victoria Gesundheits- undSozialberatung für Frauen im SexgewerbeSchöneggstrasse 24, 8004 Zürichislavictoria@stadtmission.chBankverbindung und PostkontoRaiffeisenbank Zürich, 8001 ZürichKonto Nr. 86535.55CH44 8148 7000 0086 5355 5Postkonto: 80-7182-5


ImpressumRedaktionRegula RotherOrganisation/VersandCatherin AndrettaFotosMonica DomfeldFlorian BachmannGestaltungDaniel LienhardDruckFotorotar AG, EggMärz 2009Zürcher Stadtmission


Trägerschaft:Stiftung der Evangelischen Gesellschaft des Kantons ZürichXZEWO zertifiziert

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