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RöKo ReportageStark im Kontrast –facettenreich im SortimentBesuchen Sie unsin Halle H, Stand D.05Überzeugende Kontrastmittel für CT, MRTund CEUSHochwertige Medizintechnik für eine sichereKontrastmittel-AnwendungBracco.Engagement mit ZukunftBracco Imaging Deutschland GmbH · Max-Stromeyer-Straße 116 · 78467 Konstanz · Tel. 0800 218-9562 · www.braccoimaging.de


1<strong>Röko</strong> EditorialDrei Fragen an denKongresspräsidentenHerr Professor Adam, warum sollte manzum Röntgenkongress nach Hamburgkommen?Weil der Röntgenkongress auch 2015 die größtedeutschsprachige Veranstaltung im BereichRadiologie ist. Das sehr breit aufgestellte Programmbietet zahlreiche interessante Fort- undWeiter bildungsveranstaltungen, die die jungenRadiologinnen und Radiologen, aber natürlichauch die erfahrenen Radiologen beeindrucken.Innerhalb von vier Kongresstagen kann mandort sehr kompakt sein Wissen auffrischen underneuern.„Technische Innovationensind dasSalz in der Suppe.“Prof. Dr.GerhardAdamProf. Dr. med. GerhardAdam ist Direktor derKlinik- und Poliklinikfür Diagnostische undInterventionelle Radiologieder UniversitätsklinikHamburg-Eppendorf.Von 2009 – 11 war erPräsident der DeutschenRöntgengesellschaft.„Technik für Menschen“ lautet das Motto2015. Wo findet es sich im Kongresspro -gramm wieder?Das haben wir auf dem Kongressplakat adressiert:Medizin, Biologie, Physik, Informationstechnologie,Nanotechnologie, Ingenieurswesen, BigDat – in diesem thematischen Spannungsfeldfindet Radiologie statt. Das sind Wissenschaftsfelder,die zentral sind für die Weiterentwicklungunseres Faches. Wir haben sie in Form von sogenanntenHighlight-Vorträgen in das Kongressprogrammaufgenommen. Und auch in demvon den Arbeitsgemeinschaften organisiertenFortbildungsprogramm findet sich das Motto invielen Veranstaltungen wieder, in denen bewusstauf technische Innovationen hingewiesen wird. Siesind für uns Radiologen das Salz in der Suppe.Auf welche Session freuen Sie sich persönlicham meisten?Ganz klar: Ich freue mich auf all die Sitzungen, indenen junge Nachwuchswissenschaftler interessanteThemen vorstellen, an denen sie geforschthaben!IMPRESSUMHerausgeber:Deutsche Röntgengesellschaft e.V.PressestelleErnst-Reuter-Platz 1010587 Berlinwww.drg.deDRG-Pressestelle:Florian Schneider, Anja Johenning, Nina Keil,Anne-Katrin HennigAusgabe: 1/2015Art-Direktion: Dipl. Des. Christina HauboldAnzeigenverkauf: INTERPLAN Congress,Meeting & Event Management AGDruck: Laserline Berlinwww.roentgenkongress.de1


2<strong>Röko</strong> Inhalt<strong>Röko</strong> ProgrammhinweisInhaltsverzeichnis01 Drei Fragen an denKogresspräsidentenEditorial und InterviewProf. Dr. Gerhard Adam03 Technik für Menschen –Highlightvorträge2015Programmhinweis04 Der GlückspilzPortrait EhrenmitgliedProf. Dr. Stefan Feuerbach05 I’m sureWilhelm Conrad Röntgenwould be proud of usPortrait EhrenmitgliedProf. Dr. Okan Akhan06 Bastler, Tüftler, TeamplayerPortrait EhrenmitgliedProf. Dr. Stefan Semmler07 I see somethingnew and unusualin radiology every dayPortrait EhrenmitgliedProf. Dr. Adrian K. Dixon09 Besonders wichtigist das TitelbildInterview Dr. Margit Pratschkound Christine Ast10 Die Grossen DreiPreisvergabe12 The world of sciencemoves togetherProgrammhinweis13 Wir müssen für dieOrganisationsform derRadiologie streitenInterview Prof. Dr. Vorwerk14 Sie haben die WahlDie Vorstandskommission 201517 „Gedanken sehen“ –Funktionelle Bildgebung in derNeuroradiologieProgrammhinweis18 Ein wichtiger gesellschaftlicherBeitragInterview Dr. Schneider(Firma Bracco)Kurzmitteilungen19 Es kostet sienur ein LächelnSpendenaufrufRöntgen-Geburtshaus20 Die Köpfe hinter dem96. Deutschen RöntgenkongressOrganisation21 Danke, Frau RöhrDanksagung22 Achtung Forschung –Der Forschungsfreitagbeim RöKoProgrammhinweis23 Nur MutInterview Prof. Dr. Norbert Hosten24 Die PressethemenDRG Kommunikation25 Cafrad vom Managementund Systemfußball26 Technische EntwicklungenabschätzenDie RöntgenvorlesungPraktisch & Papierlos –Die Online-EvaluationDer AkademieMit ein paar Klicks geben Sie Ihre Bewertung ab.Für jede Session, die Sie auf dem Kongress besuchen,erhalten Sie eine oder mehrere Emails mit der Bitte,die besuchten Vorträge zu bewerten. Machen Siemit. Ihre Meinung entscheidet über die zukünftigeAuswahl von Referenten und Vortragsthemen!Außerdem können Sie sogar noch etwas gewinnen!Unter allen Teilnehmern verlost die „Akademiefür Fort- und Weiterbildung in der Radiologie"10 Freikarten für den Deutschen Röntgenkongress2016 in Leipzig.28 Neuroradiologie –InterventionelleSchlaganfallbehandlungHot-Topic-Sitzung29 Die Ergebnisse sindspektakulärInterview Prof. Jens Fiehler30 Kongresstippsfür ErstbesucherProgrammhinweis32 Preise der DRGPreisvergabe34 Von MTRA-Schülerfür MTRA-SchülerProgrammhinweisDie DRG als AppSeit Februar 2015gibt es die DRG-App für Ihr Handyoder Tablet!Die App versorgtSie tages-aktuellmit den neuestendrg.de-News, denwichtigstenAkademie- und AG-Terminen und weiteren interessanten Extralinks ausder Welt der Radiologie.⇢ Geben Sie im Suchfeld Ihres Play- oder App-Stores einfach „DRG“ ein – installieren, fertig!Technik für Menschen –Highlightvorträge 2015⇢ „Technik für Menschen“–das Motto des 96. RöKoliegt KongresspräsidentProf. Gerhard Adambesonders am Herzen,denn: „Wie kein anderesFach verkörpert dieRadiologie die Symbioseärztlicher Kunst undtechnischer Innovation.Wenige medizinischeDisziplinen sind so technikgetriebenund technikaffinwie unser Fach", so dieWorte Prof. Adams. Es warihm ein persönlichesAnliegen, zahlreiche Highlight-Sitzungenmit namhaftenReferenten speziellzu diesem Thema zu organisieren.Hier die Übersicht:1Über eine neue Artvon StrahlungPhasenkontrast-Röntgenbildgebung undihre zukünftige Anwendung in der klinischenDiagnostikProf. Dr. Franz Pfeiffer⇢ MI 18:30 – 19:30, Saal Rieder2 Nano-technologieNanopartikel: kleine Teilchen mit großerWirkung in Medizin und TechnikProf. Dr. Horst Weller⇢ DO 09:45 – 10:45, Saal Porstmann3Eröffnung des96. Deutschen RöKoTechnik für Menschen –Werte für die GesundheitProf. Dr. Hermann Requardt⇢ DO 11:45 – 12:15, Saal Peters( im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung )4Neue Techniken –3D-Druck3D-Druck in der Medizin: Einführung undAnwendungsmöglichkeiten am Beispiel derEntwicklung von Aneurysma-ModellenProf. Dr.-Ing. Dieter KrauseAneurysma-Simulation –von Aneurysmen aus dem 3D-DruckerProf. Dr. Jens Fiehler⇢ DO 13:30 – 15:15, Saal Werner5Neue Techniken –Magnetic Particle Imaging (MPI)Einführung in Magnetic Particle Imaging (MPI)Dr. Jörn BorgertMagnetic-Particle-Imaging:Technische Herausforderungen auf dem Weg indie präklinische ForschungProf. Dr.-Ing. Tobias KnoppMPI: Potentielle Anwendungen in der KlinikPD Dr. med. Harald Ittrich⇢ DO 15:30 – 17.00, Saal Werner6BIG DATABig Data Predictive Analytics –Chancen für die MedizinProf. Dr. Michael Feindt⇢ FR 13:3 – 14:30, Saal Werner7Radiologie 2030:Hightech-StandortDeutschland: Quo vadis?Impulsreferat:Prof. Dr. Hans-Jochen HeinzeSicht des ZVEI:Dr. Klaus MittelbachSicht der Radiologie:Prof. Dr. Stefan SchönbergSicht der Industrie:Herr Dr. Volker Wetekam⇢ FR 14:45 – 16:15, Saal Wernerwww.roentgenkongress.de3


4<strong>Röko</strong> Ehrenmitglieder im Portrait<strong>Röko</strong> Ehrenmitglieder im PortraitDer GlückspilzI’m sure Wilhelm Conrad RöntgenWould be proud of us⇢ Der Zufall, dieses völlig unterschätzteElement, führte Prof.Stefan Feuerbach in die Welt derRadiologie. Ein Portrait über einenMann, dem sehr wohl bewusst ist,dass Glück eine maßgebliche Rolleim Werdegang eines jeden spielt.Denn ohne Fortunas Zutun hätte eres nur halb so weit gebracht, sagter, der beim 96. Deutschen Röntgenkongresszum Ehrenmitglied derDRG ernannt wird.An seinem Beruf gefiel ihm am besten,dass er nichts verkaufen musste. „Werbungfür irgendwelche Produkte machen– ein Graus!“ Vertrieb und Marketing konnte StefanFeuerbach im Jahr 1969 also schon einmalvon seiner Studienwunschliste streichen. Was ernicht so schnell strich, war der Wunsch Profi-Fußballerzu werden. Auch da hat man ja schließlichnicht nur mit dem Runden, das ins Eckige muss, zutun, sondern auch mit Menschen. „Und das war fürmich das Ausschlaggebende. Ich bin zu Abiturzeitensämtliche Berufe im Kopf durchgegangen undhabe gleich Lehramt, Jura und Wirtschaft für michausgeschlossen. BWL, Gott, wie langweilig!“ sinnierter. Den Fußball hat er zwar dann doch nichtzum Beruf gemacht, aber in der KlinikmannschaftRechts der Isar war er lange Zeit ein begeisterterMitspieler.Man möchte schlussfolgern, da er sich für dieMedizin entschieden hat, dass ihm die Fächer Physikund Chemie schon in der Schule gelegen habenmüssen. Weit gefehlt: „Die Fächer gefielen mir garnicht so sehr. Erst nach der Entscheidung für dieMedizin, die mir einfach wahnsinnig spannendvorkam, und nach der Immatrikulation warf icheinen tieferen Blick ins Studienbuch, wo ich etwasvon Botanik, Chemie und Physik las.“ Doch das warhöchstens unter ‚Überraschung‘ zu verbuchen.Später hat er den Spieß umgedreht und eher andereüberrascht – mit seinen Erfolgen: Studiumder Humanmedizin zügig von 1965 bis 1971 inFrankfurt am Main, wo er auch geboren und aufgewachsenist, Ernennung zum Facharzt 1979,Oberarzternennung 1988 und 1991 schließlichdie Berufung auf den Lehrstuhl für Röntgendiagnostikam neu gegründeten UniversitätsklinikumRegensburg. Das Institut für Röntgendiagnostikbaute er mit auf und übernahm die Leitung. Dasist nur einer seiner herausragenden Erfolge. Nichtzuletzt ist Feuerbach einer der Gründungsväterder Akademie für Fort- und Weiterbildung in derRadiologie. Seine Vorträge klingen den Zuhörernmit Sicherheit noch heute in den Ohren.Das scheint ein geebneter Weg – ohne Hürden,ohne Steine? „Nicht doch, zu einem erfolgreichenLebensweg gehören immer ein paar ‚Rückenstärker‘– meine Familie – und eine Portion Glück.Natürlich muss man sich zu einem gewissen Teildie Voraussetzungen selber schaffen, das machtdann aber nur etwa 20 Prozent aus. Die restlichen80 Prozent sind reines Glück.“ So so, mit Glückwird man Klinikdirektor? „Man muss mit viel Elanseine Ziele verfolgen, das ist klar. Aber ich liebemeine Arbeit. Wenn man zum Beispiel ein blutendesGefäß erfolgreich verschlossen hat, ist das einsehr beglückendes Gefühl“, sagt Feuerbach.Bereichernd ist in seinen Augen auch die interdisziplinäreZusammenarbeit, für die er immerwieder eine Lanze gebrochen hat. „Nur im Teamist man stark!“ Welche Tipps gibt er dem Nachwuchs?„Die Patienten im Blick behalten, das warmir zumindest immer sehr wichtig. Ich wollte niemalsnur CT- oder Röntgenaufnahmen machen– obwohl ich ein großer Verteidiger des konventionellenRöntgens bin – sondern ich wollte auchimmer nah am Menschen sein.“Verleihungder EhrenMitgliedschaftDo 14.5.15EhrenmitgliedProf.StefanFeuerbachEr ist Mitbegründer derAkademie und desInstituts für Röntgendiagnostikin Regensburgfür Fort- und Weiterbildungin der Radiologie.Saal Peters11:00 – 12:15⇢ He is no dreamer. On the contrary,Prof. Okan Akhan is not only anaccomplished radiologist but also analtruist who tries to make our worlda better place – in the most applaudablesense. Prof. Akhan is appointedhonorary member of the DRG atRöKo 2015.Why radiology?Fusing clinical and anatomical informationand reaching a correct diagnosisis the aspect of our profession that I mostenjoy. With the development of interventional radiologyour diagnostic abilities has logarithmicallyincreased and that definitely increased my love toour field.If you were able to go back in time, wouldyou change anything?My professional life has always been very intenseboth with clinical and scholarly activities. Therefore,I could not spend enough of time with my wifeand my lovely daughter. I think I missed many importantlandmarks in my daughter’s growing process.She is now a teenager and I am now tryingto compensate our missed times in the past.Who influenced you most during yourcareer and why?I had the privilege to work under direct supervisionof Prof. Anders Lunderquist in Sweden. Ilearned so much from him and his professionalexcellence and talents deeply impressed me earlyin my career. Not only professionally, he wasalso an excellent human being. In addition to Dr.Lunderquist I was deeply affected by Prof. RobertDondelinger, Prof. Rolf W. Günther and Prof. MortonMeyers despite the fact that I never workedwith them in the same clinical environment. Theywere very inspirational in terms of their professionalismas well as their friendship.How does it feel to be an honorary memberof the DRG?I have always been a great fan of German music,architecture, science, poetry and philosophy.When I first read “Also sprach Zarathustra” as ateenager, that was a beginning spark for my interestin German philosophy and poetry with“Faust” of Goethe. In addition to all these mynon-medical interest fields, as the birthplace ofWilhelm Roentgen and radiology, Germany hasa special place in the hearts and minds of all radiologistsaround the world. I am sure WilhelmRoentgen would feel so happy and privileged ifhe could witness the scientific achievements ofGerman radiologists, some of whom I had the privilegeto be friends with, in today’s world. With allthese above mentioned reasons, it is such a greatpleasure and honor for me to be nominated asan honorary member of “Deutsche Röntgengesellschaft”.Verleihungder EhrenMitgliedschaftDo 14.5.15Saal Peters11:00 – 12:15honorary MemberProf. DR.OkanAkhanAnkara, TurkeyDer Spezialist für InterventionelleRadiologie istMenschenrechtsexperteund fördert das Türkisch-Österreichische-DeutscheSymposium – GAST.www.roentgenkongress.de5


6<strong>Röko</strong> Ehrenmitglieder im PortraitBastler, Tüftler,TeamplayerVerleihungder Ehren-MitgliedschaftDo 14.5.15Saal Peters11:00 – 12:15<strong>Röko</strong> Ehrenmitglieder im PortraitI see something new and unusualin radiology every day⇢ Prof. Wolfhard Semmler, derin diesem Jahr Ehrenmitglied derDeutschen Röntgengesellschaftwird, gilt als Verfechter einer engenZusammenarbeit von Medizin undPhysik, denn nur im Team, sagt er,könne man Großes schaffen.„Da stand ich also an einem meinerersten Arbeitstage, bereit alles aufzusaugen,was mir beigebracht werdenwürde, und was passiert? Man drückt mir einBuch in die Hand. ,Lesen!‘ hieß es. Ich habe einenGegenvorschlag gemacht: beim Experimentierenhelfen. Das wurde akzeptiert, und sofort war ichmittendrin im Geschehen!“ So schildert WolfhardSemmler den Beginn seines Werdegangs amHahn-Meitner-Institut.Wolfhard Semmler wusste schon früh, wo es fürihn hingehen sollte: „Als Kind habe ich schon gerngetüftelt, ich habe sogar Raketen nachgebaut.“Der Mondfahrt-Wettstreit der USA und Russlandwar in seiner Kindheit allgegenwärtig, und Technikhat ihn schon immer fasziniert.„Ich habe mich schon früh für das Physikstudiumentschieden, aber auch Geschichte hat mich sehrinteressiert.“ Semmler ist geprägt von den Orten,wo er aufwuchs. Er wurde 1944 in Schlesien geboren,die Familie flüchtete bis nach Greußen inThüringen. Aufgewachsen ist er dort und in derNähe von Stendal. Erst kurz vor dem Mauerbau1961 ging die Familie nach West-Berlin. DasInteresse an Ost-Europa war da bereits fest inihm verankert. Mehrere Male war er in Polen, hatneben Auslandsaufenthalten in Dänemark und inden USA auch länger in Krakau gelebt.Semmler, ein Weltenbürger, gilt als Brückenbauerzwischen der Physik und der Medizin: „Das einekann nicht ohne das andere.“ Und immer wiederhabe er in seiner Laufbahn betont, dass beideDisziplinen einander die Luft zum Atmen lassenmüssen, damit durch Kreativität Ideen entstehenkönnen.Nach seinem Physikstudium (1967 bis 1972,Berlin) und seinem Aufenthalt in Amerika entschiedsich Wolfhard Semmler für die Medizin,die ihn auch immer fasziniert hatte. Die Zeit wardafür im Jahr 1979 einfach gekommen.Unterstützung habe er immer erfahren, zum einenvon seinen Förderern und Mitstreitern – Lindenberger,Recknagel, Mahnke, Sielemann in derPhysik und Felix, van Kaick, Hamm, Claussen, Laniadound vielen anderen in der Medizin – undzum anderen von seiner Familie.Die Familie ist es auch, die ihn ablenkt und wiederauf die Beine bringt, wenn es mal etwas stressigerzugegangen ist im Hahn-Meitner-Institut,an der FU, am Deutschen Krebsforschungszentrum( DKFZ ) oder an seiner letzten beruflichenStation, der Universität Heidelberg, wo er 1998dem Ruf auf die C4-Professur gefolgt ist und dieLeitung der Abteilung Medizinische Physik undBiophysik im DKFZ übernahm.Wie schafft man diesen Erfolgsweg? „Man mussmit Volldampf und Herzblut an die Aufgaben herangehen!“Und er empfiehlt Studenten und Doktoranden:„Begeistert euch, so wie ich begeistertwar, zum Beispiel von unserem ersten 7-Tesla-Gerät, womit ich arbeiten durfte, denn gerade inder Welt der Medizin und Physik gibt es doch soviele Faszinationen.“EhrenmitgliedProf.WolfhardSemMlerDer Wahl-Berliner istgeprägt von seinerStudienstadt Berlin undvon Heidelberg. Bis 2013leitete er die MedizinischePhysik am DKFZ.⇢ Sherlock Holmes is nothing comparedto a radiologist because thereal detectives sit next to an X-Rayapparatus or a CT scanner, statesProf. Adrian K Dixon, luminary of Britishradiology, who will be appointedhonorary member of the DRG at the96 th RöKo.Why radiology? When did you decideto go into this field?There are two main reasons: Firstly,when I was doing postgraduate training in internalmedicine, I realised that I enjoyed the detectivework in making the diagnosis. Radiology hasbecome the ultimate detective agency! Secondly,I knew that I would become deaf in later life andRadiology would be an appropriate career choice.I had not quite foreseen how interventional procedureswould become such an important partof Radiology and that communication with thepatient is crucial!Have you always wanted to become a radiologist?Which profession did you dream ofwhen you were a child?It was quite a late choice to go into medicine, letalone radiology. Indeed, I had to do biology aftermy main school subjects in order to enter medicalschool.What do you like most about your profession,what do you like least?Radiology is quite simply the most rewarding professionand every aspect is enjoyable. Even whenone is quite senior one keeps seeing somethingnew or unusual every day. If there is a downsideto Radiology, I suppose it would be the turfbattles. However, these only occur because of thesuccess of Radiology!If you were able to go back in time, wouldyou change anything?I am disappointed that we never managed to fusetraining in radiology and nuclear medicine.Who influenced you most during yourcareer and why?There are three persons who influenced me a lot:Prof Tony Mitchell in internal medicine in Nottinghamfor making me inquisitive, Dr Ian Kelsey Fryfor getting me interested in investigative radiology,and Prof Thomas Sherwood for supportingme in everything in Cambridge radiology.Verleihungder Ehren-MitgliedschaftDo 14.5.15Saal Peters11:00 – 12:15honorary MemberProf. Dr.Adrian K.DixonCambridge, UKEr ist Master of Peterhouse(University ofCambridge) und HonoraryConsultant Radiologist,einer der ganz Großen derbritischen Radiologie.4 Snapshot Questions1How does it feel to be an honorary member of the DRG?Very proud and grateful to all my friends in German Radiology2What’s the magic formula for success?The more you practice, the luckier you get!3What song best describes your work ethic?“We Can Work It Out" by the Beatles4When are you completely satisfied with your work?I’m never completely satisfied. But the smile on a patient’s faceis always gratifying.www.roentgenkongress.de7


8 RöKo Reportage<strong>Röko</strong> DRG-KommunikationLaufen für Röntgen1. Spendenlauf für Röntgens Geburtshaus auf dem 96. RöKo„Besonders wichtig ist das Titelbild“Das Neue Patientenmagazin ist daFreitag15. Mai 20157.00 Uhr5 km durch den Park Planten un Blomen,direkt neben dem CCHMit einer Spende von nur 20 Euro sind Sie dabei!Infos und AnmeldungDie Erlöse fließen zu100 % in die Renovierungdes Röntgen-Geburtshauses.Alle Teilnehmer erhaltenein exklusives T-Shirt„Spendenlauf für dasRöntgen-Geburtshaus“!Der Spendenlauf findetmit freundlicherUnterstützung der FirmaBeckelmann statt.⇢ Auf dem 96. Deutschen Röntgenkongresserscheint die 5. Ausgabedes Patientenmagazins „Medizinmit Durchblick“ – wir haben mit denMacherinnen gesprochen.Titelblatt PatientenmagazinWie sind Sie zum Projekt Patientenmagazingekommen?Ast: Meine Freundin und KolleginMargit Pratschko hat mich angesprochen, ob ichInteresse hätte, mit ihr gemeinsam dieses Projektanzugehen, und ich war sofort von der Ideebegeistert.Pratschko: Wir haben von der DRG-Umfrageunter Patienten gehört, die 2010 gezeigt hat,dass das Wissen in der Bevölkerung um radiologischeVerfahren erstaunlich gering ist. Dabeiist die Radiologie doch eines der spannendstenund innovativsten Fächer! Darüber habe ich amRande eines Kongresses mit dem damaligen DRG-Präsidenten Prof. Forsting gesprochen. Darausentstand die Idee eines Patientenmagazins.Redaktionsleiterin Dr. Margit Pratschko (links) und Cheflayouterin Christine AstWelches Heft hat Ihnen bis jetzt am meistenSpaß gemacht?Ast: Ganz ehrlich: immer das, an dem wir geradearbeiten! Die Arbeit macht uns wirklich Spaß.Auch wegen der wirklich schönen Zusammenarbeitinnerhalb des Redaktionsteams.Wie entsteht eine Magazin-Ausgabe?Pratschko: Man braucht eine gute Mischung:spannende Meldungen und Service-Themengenauso wie Berichte über Patientengeschichtenoder hochmoderne Verfahren. Und über allemsteht ein professionelles Layout. Ein Bild sagteben mehr als 1.000 Worte. Aber das muss manja Radiologen nicht sagen.Ast: Besonders wichtig ist auch immer das Titelbild.Wenn das nicht gut aussieht, würdennur wenige weiterblättern. Und die Themen aufdem Titel müssen natürlich auch viele Menschenansprechen. Deshalb haben wir bislang die großenVolkskrankheiten zum Titelthema gemacht:Brustkrebs, Schlaganfall oder Gelenkprobleme.Wir freuen uns aber auch über Themenvorschlägevon DRG-Mitgliedern!Pünktlichzum Röntgenkongressist die neuesteAusgabe von Medizinmit Durchblickerschienen.BestellenSie jetzt für IhrWartezimmer aufwww.drg.deHolen Sie sich Ihrpersönliches Exemplaram Stand der DRG ab!www.roentgenkongress.de9©by_I-vista_pixelio


10<strong>Röko</strong> Preisvergabe<strong>Röko</strong> PreisvergabeDieGroSSen dreiWilhelm-Conrad-Röntgen-Preis * Marie-Curie-Ring * Alfred-Breit-Preis⇢ Alljährlich auf dem Deutschen Röntgenkongress vergibt die Deutsche Röntgengesellschaft eine Reihevon Preisen für herausragende Leistungen der Radiologie. Die „großen drei“ stellen wir Ihnen hier vor.Wilhelm-Conrad-Röntgen-PreisZum Gedenken an ihren Namensgeber vergibtdie Deutsche Röntgengesellschaft seit 1979jährlich den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis. Erist mit 10.000 Euro dotiert und wird für „eine hervorragendewissenschaftliche Arbeit, die dem Fortschrittder Radiologie dient“, (aus den Statuten) verliehen.Eingeschlossen sind die Arbeitsgebiete RadiologischeDiagnostik, Strahlen therapie, Strahlenphysik, -biologieund -technik. An der eingereichten Arbeit dürfennicht mehr als drei Autoren beteiligt sein. Der oder dieAutoren sollten zudem nicht älter als 40 Jahre alt sein,und sie müssen Mitglieder der Deutschen Röntgengesellschaftoder einer anderen der Europäischen Gesellschaftfür Radiologie (ESR) angehörenden nationalenGesellschaft für Radiologie sein.W. C.Röntgen27. 03. 1845*† 10. 02. 1923Preisträger 2015Wilhelm-Conrad-Röntgen-PreisPreisträger stand bei Redaktionsschlussnoch nicht fest.Marie-Curie-RingProf. Dr. Fabian BambergJahrgang 1979. Studium der Medizinin Hannover und Witten-Herdecke.Habilitation in München überKardiale CT 2011. Seit 2014 leitenderOberarzt in der Abteilung fürDiagnostische und InterventionelleRadiologie Tübingen.Alfred-Breit-PreisDer Preis erinnertan Prof. Alfred Breit,einen der Wegbereiterder Strahlentherapie.Der Preis wird seit2012 jährlichvergeben und ist mit20.000 € dotiert.Prof. Breit war von 1978 bis 1992 Ordinariusund Direktor des Instituts für Strahlentherapieund Radiologische Onkologie amKlinikum rechts der Isar der Technischen UniversitätMünchen. Als Arzt und Forscher erkannte erfrüh das große Potential neuer technologischerEntwicklungen der diagnostischen Radiologieund der Strahlentherapie und führte diese Innovationenin wissenschaftlicher und klinischerAnwendung zum Wohl der Tumorkranken zusammen.1978 publizierte er weltweit als ersterin „Cancer" eine strahlentherapeutische Isodosenplanungauf der Basis von CT-Bildern. Systematischnutzte er schon als junger Radiologe dieAngiograhpie, später die Computer- und Kernspintomographiefür die Staging-Diagnostik undvor allem auch für die individuelle Strahlentherapie-Planungvon Krebspatienten. Alfred Breithat der Deutschen Röntgengesellschaft und derDeutschen Gesellschaft für Radioonkologie eineStiftung von 200.000 € vermacht. Im Testamenthat er festgelegt, dass aus diesen Geldbeträgenjährlich eine Preissumme von 20.000 € als Alfred-Breit-Preisausgeschrieben wird.AlfredBreit16. 04. 1922*†20. 05. 2011Marie-Curie-RingDer zur 50-Jahrfeier der Deutschen Röntgengesellschaftgestiftete Hermann-Holthusen-Ring,der von 2010 bis 2014 Wilhelm-Conrad-Röntgen-Ring hieß, wird 2015 nach der bedeutendenAtomphysikerin und Radiologin Marie Curie umbenannt.Die in Polen geborene und in Frankreichberühmt gewordene Nobelpreisträgerin ( 1867–1934 ) hat die Physik, Chemie und Radiologie gleichermaßenbeeinflusst, besonders durch die von ihr entdecktenElemente Radium und Polonium, durch ihreStudien zur Radioaktivität und ihr Wirken während des1. Welt kriegs, als sie mit einem mobilen Röntgen wagenverletzte Soldaten direkt an der Front untersuchte.Der Ring zeichnet einen herausragenden jungenWissenschaftler der Radiologie aus, wobei dieKandida ten/innen hierfür vorgeschlagen werdenmüssen. Grundlage der Begutachtung sind die gesamtenbisherigen Leistungen, die im besonderenMaße befähigen sollen, eine herausragende wissenschaftlicheLaufbahn zu vollenden.MarieCurie07. 11. 1867*† 04. 07. 1934Alfred-Breit-PreisProf. Dr. habil. Dr. med. h.c.mult. Willi A. KalenderStudierte Physik, Mathematik undMedizinische Physik in Bonn,Madison (USA), 1995 OrdentlicherProfessor und Direktor fürMedizinische Physik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Entwicklungund Einführung der Spiral-CT Andere Forschungsfelderumfassen den Strahlenschutz und die Entwicklungvon quantitativen Diagnoseverfahren z.B. zur Erfassungvon Osteoporose. Mehr als 915 Publikationen.Die Verleihung aller hier genannter Preise erfolgt in derRöntgenvorlesungFr 15.5.15Saal Peters11:00 – 12:30Aus dem Testament:„Der Preis soll für Arbeiten undEntwicklungen vergeben werden,die erkennbar zu Fortschritten in derKrebstherapie beitragen können undaus dem Bereich Radiologischer Forschung(vorrangig Strahlentherapie,Bildgebung) kommen ...“www.roentgenkongress.de11


12<strong>Röko</strong> Programmhinweis<strong>Röko</strong> Deutsche Röntgengesellschaft<strong>Röko</strong> INternational 2016The world of sciencemoves togetherWir müssen für die Organisations-Form der Radiologie streiten⇢ Although we are a German-language society the DRG has always paid distinct attentionto the international exchange of knowledge and experience on the German Radiological Congress.In 2015 we have a premiere: the program „RöKo International” offers you a combination ofexcellent speakers and essential topics of medical imaging. It was developed after manyyears of cooperation and mutual projects with other radiological societies supported by BayerHealthCare Medical Care. The sessions are open for radiologists of any level of qualification.Program Wednesday, May 13 Program Thursday, May 14Radiology made easy I : Female imaging & screeningChair: C. Alt, Hamburg / C. Kuhl, Aachen⇢ 14:00 – 15:30, Hall Donner14:00 Pelvic problems: anatomy and functionA. Kido, Kyoto (Japan)14:30 Breast MRIC. Kuhl, Aachen (Germany)15:00 Early detection of breast cancer –current status in germanyW. Heindel, Münster (Germany)Radiology made easy II : AbdomenChair: G. Antoch, Düsseldorf / T. Kahn, Leipzig⇢ 15:45 – 16:45, Hall Donner15:45 The top 5 of the liverJ.H. Kim, Seoul (South Korea)16:15 Liver cysts: differential diagnosisO. Akhan, Ankara (Turkey)Radiology made easy III : Lung and heartChair: K. Nikolaou, Tübingen / T. Bley, Würzburg⇢ 17:00 – 18:30, Hall Donner17:00 Forget catheters: the role of CTA of thecoronariesS.M. Yoo, Seoul (South Korea)17:30 MRI of the heart: basics for beginnersU. Kramer, Tübingen (Germany)18:00 Screening for lung cancerU. Kauczor, Heidelberg (Germany)Get-Together⇢ 19:30, Roentgen Hall LobbyRadiology made easy IV : Head and neckChair: T. Vogl, Frankfurt a. M. / M. Langer, Freiburg⇢ 09:00 – 10:30, Hall Donner09:00 Information Systems in the Modern RadiologyDepartmentR. L. Arenson, San Francisko (USA)09:30 Speechless: radiology of the larynxM. Mack, Munich (Germany)10:00 Difficult to listen: radiology of the petrous boneS. Naganawa, Nagoya (Japan)Radiology made easy V : Brain & spineChair: B. Ertl-Wagner, Munich / M. Forsting, Essen⇢ 13:45 – 15:15, Hall Donner13:45 Imaging of the spine: past, present and futureA. Dixon, Cambridge (United Kingdom)14:15 Intracerebral bleeding: hypertension and moreM. Forsting, Essen (Germany)14:45 Spine problems: beyond disc herniationI. Wanke, Zurich (Switzerland)Radiology made easy VI : MusculoskeletalChair: G. Adam, Hamburg / G. Krombach, Gießen⇢ 15:30 – 16:30, Hall Donner15:30 The knee: unfortunately not easy!NN16:00 The shoulder: how and when?K. F. Kreitner, Mainz (Germany)Technology for peopleChair: N. Hosten, Greifswald⇢ 16:40 – 17:10, Hall Donner16:40 Spectral CTJ. Sosna, Jerusalem (Israel)⇢ Mit der Mitgliederversammlungdes 96. Deutschen Röntgenkongresseswird Prof. Dr. Dierk Vorwerk dasAmt des DRG-Präsidenten antreten.Herr Professor Vorwerk, welches sindIhre vordringlichen Anliegen als Präsidentder DRG?Es liegt mir aber am Herzen, uns selbst ein bisschenmehr Selbstvertrauen zuzusprechen. Trotzihres bald über hundertjährigen Bestehens ist dieRadiologie immer noch ein in der Öffentlichkeitund auch unter Berufskollegen unterschätztesFach. Es mangelt nach wie vor etwas an demBewusstsein, wie wichtig die Bildgebung für dieMedizin ist – Radiologie ist das Stethoskop des21. Jahrhunderts. Das müssen wir besser – Kollegenund Patienten – klar machen und uns alsPartner – gerade auch der Patienten – definieren.Was heißt das für die Vertretung des Fachs?Wir müssen für die Organisationsform der Radiologie,wie sie aktuell besteht, streiten. Dasmeine ich zum einenauf der Ebene derHöchststand7.411Mitglieder zählte die DRGim April 2015.Das ist der höchste Standseit Gründung 1905.Fachgesellschaft. Esist gut, dass wir mitder DRG eine großeund zentrale Interessensvertretunghaben.Ich meine aberauch die Organisationsformeninnerhalbder Kliniken. Es…ist wichtig, dass diemedizinische Bildgebungin der Handzentraler radiologischerAbteilungenbleibt. Dies hat ohneZweifel Schwächenund Stärken, die wirausloten und benennen müssen. Unser Fach isteines der letzten großen, das noch nicht in Unterdisziplinenzerlegt worden ist, zugleich aber auchein Querschnittsfach. Das erzeugt besondere Herausforderungen.Wie wollen Sie diese Struktur erhalten?Wir sollten neue Wege gehen, um das zunehmendeSpezialwissen zu organisieren. Als Radiologenkönnen wir den Austausch von Befunddaten undBildern und die Einrichtung von Expertenforennoch viel stärker fördern. Und natürlich werdenwir auf der Ebene der politischen Arbeit fürden Erhalt des Fachs kämpfen müssen. Das sageich besonders mit Blick auf die Weiterbildungsordnung.Die Diskussion um deren Novellierunghat die Begehrlichkeiten der organbezogenenFächer offen zu Tage treten lassen.Sie sind seit Jahrzehnten der erste nichtuniversitärePräsident der DRG. Ist das etwasbesonders für Sie?Nein, es zeigt vor allem die Pluralität unsererFachgesellschaft, die ja Vertretung für universitäreund nichtuniversitäre, für stationär tätige undnieder gelassene Radiologen sein will. Daher wünscheich mir eine enge Zusammenarbeit mit demBerufsverband, um gemeinsam die Zukunftsthemenzu diskutieren – vor allem auch die Nachwuchsförderungin unserem Fach.Herzlichen Dank für das Gespräch!MitgliederVersammlungder Deutschen Röntgengesellschafte.V. (DRG)Do 14.5.15Saal Werner17:30 – 19:00Prof.DierkVorwerkDer 56-jährige gebürtigeRheinländer ist Chefarztam Klinikum Ingolstadtund war von 2012–14Vorsitzender derDeutschen Gesellschaft fürInterventionelle Radiologie(DeGIR). Er engagiertsich seit vielen Jahren aufeuropäischer Ebene inder Cardiovascular andInterventional RadiologicalSociety of Europe (CIRSE).www.roentgenkongress.de13


14 RöKo <strong>Röko</strong> Reportage Deutsche Röntgengesellschaft<strong>Röko</strong> Deutsche RöntgengesellschaftWahlSie haben dieAuf der Mitgliederversammlung der DRG kandidieren die folgenden Kolleginnen und Kollegen.sDRG-Vorstandswahl 2015DRG-Präsident 2017 – 2019:Prof. Dr. Stefan O. SchönbergUniversitätsmedizin MannheimZiel ist es, die Radiologie imZeitalter der Präzisionsmedizin„Meinals zentralen Entscheidungsträgerim gesamten Diagnose- und Behandlungsprozesszu positionieren. Dies beinhaltetauch ein starkes Engagement für die Entwicklung,klinische Einführung und breitenwirksameVerwendung innovativer InformationsundGerätetechnologien. Wichtige Voraussetzungist hierzu die weitere Intensivierungder zusammenarbeit mit den Partnern ausden themenverwandten Wissenschaften dermedizinischen Physik, Chemie, Biotechnologieund Informatik. Ein Schwerpunkt soll diegemeinsame Konzeption von radiologischenStudien mit patientenspezifischen, therapierelevantenEndpunkten sein zur frühzeitigenGenerierung von klinischer Evidenz immodernen Gesundheitssystem unter besondererBerücksichtigung des demographischenWandels und der zunehmenden Globalisierungder Gesellschaft.Vorstandsmitglied Physiker:Dr. Michael WuchererKlinikum Nürnberg– Optimierung des Strahlenschutzes mit Vernunft und Fachwissen– Verbesserung der Kooperationen zwischen Medizin und Physik/Technik– Unterstützung der Fort- und Weiterbildung aller Berufsgruppenin der Radiologie– Weiterentwicklung bildgebender Verfahren zum Nutzen der PatientenVorstandsmitgliedKinderradiologie:Prof. Dr. Gundula StaatzUniversität der Johannes Gutenberg-UniversitätMainz„Mit meinererneutenKandidaturmöchte ich die Vernetzungzwischen Allgemeinradiologieund Kinderradiologieweiter unterstützen undmich für die Belange derpädiatrischen Radiologie,insbesondere hinsichtlichFort- und Weiterbildungsowie wissenschaftlicherArbeit innerhalb derDeutschen Röntgengesellschafteinsetzen.VorstandsmitgliedKrankenhausärzte:Prof. Dr. Peter ReimerStädtisches KlinikumKarlsruhe GmbHca. 10-jähriger Vorstandstätigkeit in derDeutschen Gesellschaft für Neuroradiologie„Nachkandidiere ich für die Vorstandswahlen derDeutschen Röntgengesellschaft. Mit den positiven Ergebnissenmehrerer interventioneller Schaganfall-Studien sehe ich fürdie unmittelbare Zukunft die dringliche Notwendigkeit,dass Radiologen und Neuroradiologen eng zusammenstehen,um die flächendeckende Versorgung mit radiologischinterventionellenLeistungen sicher zu stellen und umeventuellen Bestrebungen anderer Disziplinen, auf diesemGebiet tätig zu werden, die Notwendigkeit zu nehmen.Wenngleich die Motivationslage etwas anders ist, gilt diesauch für den Bereich der Magnetresonanztomographie.der Kandidatur in den Vorstand der DRGverbinde ich das Ziel einer inhaltlichen„MitVertretung der Krankenhausradiologiemit ihren speziellen Anforderungen und Bedürfnissen.Für das gesamte Fach der Radiologie sehe ich das Ziel, dieAktivitäten der DRG über den Röntgenkongress hinaus fürein strukturiertes und qualitätsorientiertes Fortbildungsprogrammmit zu begleiten. Dies soll auch speziell neueFormate mit innovativen Ansätzen einschließen, die demBedürfnis der Weiterbildung gerecht werden sollen. DieDRG ist als Dachorgan für das gesamte Fach weiter zu entwickelnund sollte hier eine steuernde Rolle einnehmen.VorstandsmitgliedNeuroradiologie:Prof. Dr. Michael KnauthUniversitätsklinikum GöttingenZiel meiner Tätigkeit als Präsident des Deutschen Röntgenkongresses2018 wäre es, die integrativen Potenziale des Fachgebietes„Dasder Diagnostischen und Interventionellen Radiologie darzustellenund durch den Kongress zu befördern. Hierfür sehe ich insbesondere drei Schwerpunkte:– Die integrative Rolle der Radiologie in derinterdisziplinären Forschung und klinischenVersorgung– Die integrative Funktion der Radiologiebei der flächendeckenden Versorgung innerhalbvon Verbünden und sektorenübergreifendenStrukturen undKongresspräsident 2018:Prof. Dr. Peter HuppertKlinikum Darmstadt– Die integrative Potenz der diagnostischenund interventionellen Radiologie bei derEntwicklung neuer diagnostischer und minimalinvasiver Verfahren und Produkte.Das Leitmotto des DRK 2018 wäre demzufolge„Radiologie verbindet“.Für das Amt des Schatzmeisterskandidiert:Herr Dr. Frank AntonSiemens AG Corporate TechnologySchriftführer:Dr. Stefan NeumannGemeinschaftspraxis, Bremen„VertretungberufspolitischerInteressenaller Radiologen(Krankenhaus undPraxis, auch der Ausbildungsassistenten).Kritische Begleitungder Einführung neuerLeistungen in unseremFachgebiet. Eintretenfür freiberufliche Interessenbei der Gestaltungneuer Kooperationsformen.www.roentgenkongress.de15


16 RöKo ReportageMUSICA<strong>Röko</strong> ProgrammhinweisIst immer allesreine Ansichtssache?„Gedanken sehen“ –Funktionelle Bildgebung in der Neuroradiologie⇢ MTRA können sich auf dem96. RöKo auf ein ganz besonderesHighlight freuen: Erstmals wirdein Klinikseminar zum Thema„Funktionelle Bildgebung in derNeuroradiologie“ angeboten.funktionelle Bildgebung ist imklinischen Alltag nur in wenigen„DieInstituten und Einrichtungen integriert“,so Seminarleiter Daniel Kutzner, MTRAam Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.„Im Rahmen des diesjährigen Seminars möchtenwir einen kleinen Einblick in die Welt von BOLD,Desoxygenierung und Aktivitätskarten geben.Ziel ist die Akzeptanz dieser speziellen MRT-Technik zu steigern und darzustellen, wie sich diefunktionelle Bildgebung in den klinischen Alltageinbinden lässt.“Das Referententeam des Seminars (v.li.n.re): Wiebke Schmidt (MTRA), Lena Feddersen (B.Sc. Psychologie, Forschungsassistentin),Daniel Kutzner (MTRA, Kursleiter)Nicht, wenn man mit uns genauer hinsieht.Agfa HealthCare präsentiert mit der dritten Generation der MUSICABildprozessierungssoftware einen weiteren Meilenstein in der digitalenBildverarbeitung.Die mit der fraktionierten Multiskalen-Verarbeitung einen nächsten Schritt indie Zukunft realisiert. Die ein Maximum an Informationen aus jedem klinischenRöntgenbild extrahiert. Die durch den größeren Dynamikbereich eine bessereVisualisierung jedes Bilddetails bietet.Mit dem Ergebnis einer gleichmäßigeren, exzellenten Darstellung insbesonderebei Regionen mit großen Kontrastunterschieden. Und einer äußerst detailliertenDarstellung selbst feinster Strukturen.agfahealthcare.deBesuchen Sie uns:96. Deutscher Röntgenkongress13. – 16. Mai 2015CCH HamburgHalle H | Stand A.07Während des dreistündigen Seminars werdendie theoretischen Grundlagen der funktionellenBildgebung beleuchtet. Die Kenntnisse könnendie Teilnehmer am 3T-Siemens MRT sofort umsetzen.An einem Testprobanden werden vomtechnischen Aufbau bis zur Nachbearbeitung derBilddaten alle relevanten Details erklärt.Klinik-SeminarGedanken sehen –Funktionelle BilD gebungin der NeuroradiologieTreffpunkt:UKE Haupteingang Neues KlinikumDo14.5.15UKE09:00 – 12:30, 14:30–18:00Auf Gesundheit fokussiert agierenwww.roentgenkongress.de17


18<strong>Röko</strong> Röntgen-Geburtshaus<strong>Röko</strong> Röntgen-GeburtshausEin wichtigerGesellschaftlicher BeitragEs kostet Sie nurein Lächeln!⇢ Bracco Imaging ist seit November2014 Premiumpartner derGeburtshaus Wilhelm ConradRöntgen Stiftung. GeschäftsführerDr. Thilo Schneider skizziert dieMotive seines Unternehmens fürdiese Partnerschaft.Herr Dr. Schneider, Sie konnten sicham 25.11. bei Ihrem Besuch in Lennepselbst ein Bild von der Baustellegeburtshaus machen – Ihr Eindruck?Ich war zunächst gefangen von der Geschichtedes Hauses, die mit dem Entdecker der Strahlung,die Wissenschaft und Medizin so grundlegendverändert hat, verbunden ist. Man muss andiesem Ort zunächst an die Lebensleistung vonRöntgen denken, auch wenn er nur für wenigeJahre in Lennep gelebt hat.Weiter beeindruckte mich das sichtbare Engagementder Stiftung, dieses historische Gebäudesachgerecht zu sanieren und der Öffentlichkeitzugänglich zu machen.Bracco engagiert sich als Premiumpartnerfür den Wiederaufbau des Hauses. Auswelcher Motivation heraus engagiert sichIhr Unternehmen?Bracco ist eines der weltweit führenden Unternehmenim Bereich der bildgebenden Diagnostik.Die Arbeiten von Wilhelm Conrad Röntgenbilden Basis und Ausgangspunkt für eine rasanteund revolutionäre Entwicklung bildgebenderDiagnostikverfahren. Bracco begleitet diese Entwicklungmit innovativen Kontrastmitteln seitvielen Jahrzehnten und versteht sich als Teil derwissenschaftlichen Community, die als Erben vonWilhelm Conrad Röntgen diese Verfahren weiterentwickeln.Es ist uns auch immer ein Anliegen gewesen,historische Bezüge aufrecht zu erhalten undaußergewöhnliche, innovative Menschen zuehren. Unser Beitrag zum Wiederaufbau desGeburtshauses von Wilhelm Conrad Röntgen stehtin dieser Tradition des Unternehmens.Bracco Imaging ist neuer Premiumpartner der Geburtshaus-Stiftung. Herr Stegmüller, Herr Dr. Schneider und FrauMiddelhof von der Firma Bracco sowie Prof. Ulrich Mödder (v.l.n.r.) bei der Urkundenverleihung. DRM FalkenbergWelche Ideen des Nutzungskonzeptes sprechenSie besonders an?Ich kann mich eigentlich mit allen Aspekten desNutzungskonzeptes identifizieren. Der Erhalt desGebäudes ist kultur- und wissenschaftshistorischwünschenswert und wird von uns begrüßt. DasGebäude der Öffentlichkeit zugänglich zu machenund dabei an einen großen Mann der Naturwissenschaftenzu erinnern, ist ein wichtiger gesellschaftlicherBeitrag, den die Stiftung leistet. Derzukunftsorientierte Aspekt des wissenschaftlichenBegegnungszentrums im Geburtshaus vonRöntgen kann aus unserer Sicht ein wichtigerBeitrag werden, die bildgebende Diagnostik mitneuen Impulsen zu versorgen. Wir wünschen uns,dass dieses Vorhaben gelingt und unterstützen esdeshalb auch substantiell.Bracco Lunch-SymposiumHygiene bedeutet Schutz,nicht StressProf. Dr. med. Ulrich Fink, Villingen-SchwenningenPräsentation des Röntgen-Geburtshauses amStand der Firma BraccoDo 14.5.15Saal Curie12:30 – 13:30⇢ Nach erfolgreicher Premiereauf dem ECR kommt sienun auch nach Hamburg:Die sympathische Fotoaktionzugunsten des Geburtshausesvon Wilhelm Conrad Röntgen.An allen Kongresstagen undnicht zu verfehlen im Eingangzum CCH. Machen Sie mit!Weitere Informationen gibt es amStand der DRG und im Internet unterwww.roentgen-geburtshaus.dePasseo-18 LuxKlinisch bewährt zur Reduzierung einer Restenose und TLR 1Leicht platzierbare Passeo-18 Ballonplattform mit geringem ProfilLux-Beschichtungstechnologie stellt maximale Wirksamkeit sicherInnovative SafeGuard Schutzhülle für konkurrenzlos leichten Einsatz1Studie BIOLUX P-Iwww.biotronik.comFull House in Wien. Radiologen und Sponsoren vor der Fotowand des Geburtshauses.Aufrunden bitte!7.820 €spendeten die Kongressbesucherbei derelektronischen Anmeldungzum <strong>Röko</strong> 2015(Stand 15. April).Danke!sagen DRG und StiftungProventechnologiescombinedBesuchen Sie uns96. DeutscherRöntgenkongress13.-16. Mai 2015HamburgStand F 10, Saal 3www.roentgenkongress.de19


20<strong>Röko</strong> Organisation<strong>Röko</strong> DanksagungDie Köpfe hinter dem96. Deutschen RöntgenkongressDankE, Frau Röhr!Verabschiedung aus dem MTRA-VorstandKongresspräsident Kongresssekretär ⇢ Katja Röhr, die Stimme der MTRAim radiologischen Orchester. Von Mai2008 bis Mai 2015 war die Wahl-Fränkin Vor sitz ende der VereinigungMedizinisch-technischer Berufe in derDRG. Neben der Organisation zahlreicherFortbildungsveranstaltungenGerhard AdamHamburgKongressbeiratHarald IttrichHamburgfür MTRA lag ihr besonders die Nach -wuchsförderung am Herzen. Außerdemfungierte sie als Herausgeberin derFachzeitschrift „Radiopraxis“. Der Vorstandder VMTB dankt Katja Röhr fürsieben engagierte Jahre als Vorsitzende!Gerald AntochDüsseldorfStefan DiederichDüsseldorfArnd DörflerErlangenBirgit Ertl-WagnerMünchenMichael ForstingEssenProMRI ®SystemCheckBernd HammBerlinNorbert HostenGreifswaldKatja HüperHannoverPeter LandwehrHannoverGünther LayerLudwigshafenMehr als 16.000 verschiedeneSystemkombinationenIst das Implantatsystem IhresPatienten MRT-tauglich?HerzschrittmacherDefibrillatorenCRT-DCRT-PHerzmonitorElektrodenMartin MackMünchenKatja RöhrNürnbergMichael UderErlangenDierk VorwerkIngolstadtDie Antwort finden Sie unterwww.promricheck.comwww.roentgenkongress.de21


22<strong>Röko</strong> Programmhinweis<strong>Röko</strong> ProgrammHinweisAchtung Forschung!Der Forschungsfreitag beim RöKo… Nur Mut!⇢ Was zum zweiten Mal stattfindet,ist Tradition – so auch derForschungs freitag beim Röntgenkongress!Am 15. Mais 2015 gibtes ein volles Programm für forschungsinteressierteRadiologen.1Highlight I:RadiogenomicsRadiogenomics bezeichnet die Gesamtschauvon Informationen aus Bildgebung, Genomikund Metabolik, die in jüngster Zeit durch großeKohortenstudien mit starker radiologischer Beteiligungmöglich geworden ist. Dieser neue Ansatzverspricht grundlegende Einsichten in den Zusammenhangzwischen Biomarkern, Lebensqualitätund Überleben. Die großen Datenmengen machenzudem die Entwicklung effizienter Auswertungsroutinenerforderlich.Es werden laufende und abgeschlossene Projekteaus Kohortenstudien mit ihren Erfolgen undSchwierigkeiten vorgestellt. Dies sind die MR-Phänotypen beim Diabetes Mellitus, die kardiovaskuläreMRT in der Nationalen Kohorte sowiedie Aortenbogenstudie aus der Greifswalder SHIP-Studie. Den kurzen Vorträgen folgen Interviews.Es besteht Gelegenheit zur intensiven Diskussion.⇢ FR 16.00 – 18.15, Saal Krause2Highlight II:Young Investigator AwardPräsentationEs werden die sechs besten Einreichungen fürden Young Investigator Award präsentiert. Diegroße Themenvielfalt verspricht eine spannendeSession: technisch orientierte Vorträge – z.B. zurHigh Pitch Dual Source CT Angiographie – sindebenso vertreten wie klinische Multicenterstudien,beispielsweise zur Wirksamkeit der irreversiblenElektroporation bei Lungenmalignomen.⇢ FR 9.45 – 10.45, Saal KrauseVerleihungDer Young Investigator Award wird direkt imAnschluss an die Session in der Röntgenvorlesungverliehen.⇢ FR 11.00 – 12.30, Saal Peters3Hot Topicsin der BildgebungsforschungMolekulare Bildgebung bewegt vor allem dieWissenschaftler im Labor. Mit der Einführung derPET/MRT und der Entwicklung neuer Kontrastmittelsteht den klinischen Radiologen aber einegrundlegende Veränderung bevor. Wir beleuchtenkritisch, wie weit wir bei der Etablierung klinischerMolekularer Bildgebung gekommen sind.AGMF I – Molekulare Bildgebung⇢ FR 8:00 – 9:30, Saal KrauseAGMF III – Hightech aus der Forschung für dieKlinik: Klinische Molekulare Bildgebung⇢ FR 14:45 – 16:35, Saal Krause4Epidemiologie undVersorgungsforschungWir diskutieren den Nutzen präventiver Untersuchungen.Es werden die Nationale Kohorte alsgrößte deutsche Kohortenstudie vorgestellt undam Beispiel der Brustkrebs-Früherkennung diewissenschaftlichen Grundlagen und der klinischeNutzen von Screening-Programmen erläutert.Eine Diskussion, die in letzter Zeit sonst vor allembundesweit in den Medien geführt wurde.AGMF II – Experimentelle Radiologie:Epidemiologie und Versorgungsforschung⇢ FR 13:30 – 14:30, Saal Krause⇢ "Radiogenomics" lautet der Titeleiner Session beim diesjährigenRöKo-Forschungsfreitags. Prof. Dr.Norbert Hosten erläutert, warumdiese Session zum Pflichtprogrammvon wissenschaftlich interessiertenRadiologen gehört.Was verbirgt sich hinter demBegriff „Radiogenomics“?Radiogenomics bezeichnet die gemeinsame wissenschaftliche Auswertung vonindividuellen radiologischen Untersuchungen undInformationen zum Genom bei Individuen. Anhandvon MR-Untersuchungen beispielsweise könnensogenannte MR-Phänotypen festgelegt werden.Ein solcher MR-Phänotyp wäre z.B. eine Einteilungvon individuellen Probanden anhand derarteriellen Leberversorgung, wie sie sich jeweilsin der MR-Angiographie darstellt. Man kann dannmöglicherweise feststellen, welche Mutationenden einen oder anderen MR-Phänotyp hervorgebrachthaben.„Frontalunterricht inVorlesungsformen zeigt keinenguten Lernerfolg.“Wie wird die Session zu diesem Thema ablaufen?Wer heute Studenten unterrichtet, hört immerwieder, dass Frontalunterricht in Vorlesungsformenkeinen guten Lernerfolg zeigt. Es istdeshalb erstaunlich, dass auf Kongressen genaudiese Lehrformate auch heute dominieren. In derSitzung beschränken wir uns daher auf kurzeVorträge. Ein Drittel der Zeit wird für Interviewsreserviert, die die Moderatoren, Experten auf ihremGebiet, mit den Vortragenden durchführen.Das letzte Drittel der Zeit wird dann – hoffentlichintensiv – diskutiert.Welche Chancen bietet Radiogenomics demwissenschaftlichen Nachwuchs?Ganz allgemein bieten Kohorten-Studien wieSHIP in Greifswald oder die Nationale Kohortefür Nachwuchswissenschaftler auf Grund derFülle von Daten große Chancen. Neben demGenom können dies auch klinische Informationensein. Die Daten liegen im Grunde fertig vor, mankommt heute immer mehr zu der Einsicht dassdas, was die Allgemeinheit finanziert hat, auchfür die Allgemeinheit von allen interessiertenWissenschaftlern bearbeitet werden sollte undNachwuchswissenschaftler brauchen nur nochpfiffige Fragestellungen. Also: Nur Mut! In dieserSitzung lernt man, wie es gemacht wird.RadiogenomicsProf. Norbert Hosten, GreifswaldFr 15.5.15Saal Krause16:45 – 18:15Prof. DR.NorbertHosten1957 in Düsseldorfgeboren, Studium derHumanmedizin in Berlin.1999 außerplanmäßigerProfessor für Radiologiean der Freien UniversitätBerlin, seit 2001 Lehrstuhlinhaberin Greifswald.Von 2013-2015 Präsidentder Deutschen Röntgengesellschafte.V.www.roentgenkongress.de23


24<strong>Röko</strong> DRG-Kommunikation<strong>Röko</strong> ProgrammHinweisDie Pressethemen⇢ Wie jedes Jahr haben der Kongresspräsidentund die Pressestelleder Deutschen RöntgengesellschaftThemen für die Medien aufbereitet– das sind die Pressethemen 20151Bauchfettanalysein zwei MinutenBei übergewichtigen Menschen kann eine MRT-Untersuchung des Bauchfetts Hinweise auf dasRisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen geben.Ein an der Uniklinik Leipzig entwickeltes Untersuchungsprotokollkürzt diese zeitaufwändigeAnalyse ab.2Mehr Kontrastfür den Blick in die BrustEine Brustkrebsdiagnose erfordert oft eine Reihebildgebender Untersuchungen, da mit der Mammografiealleine die Ausdehnung des Tumors oftnicht genau zu beurteilen ist. Die kontrastmittelverstärktespektrale Mammografie (CESM) führtdazu, dass Krebsherde mit nur wenig zusätzlicherStrahlenbelastung deutlich zuverlässiger als bishererkannt werden können.3 Dosisvergleichin der WolkeNeue, in der Cloud angesiedelte IT-Lösungenerlauben es, die bei CT-Untersuchungen applizierteStrahlendosis effektiver auszuwerten undstandortübergreifend zu vergleichen. So kann dieStrahlenbelastung der Patienten weiter gesenktwerden.4Wie elastisch istdas Herz?Wenn ein Herz nicht mehr so pumpt, wie es soll,lässt sich das mit Ultraschall oder MRT gut erkennen.Schwieriger zu beurteilen sind Erkrankungen,bei denen die Wände des Herzens ihre Elastizitätverlieren. Für die diastolischen Funktionsstörungengibt es die Elastografie, die künftig MRT oderUltraschall ergänzen könnte.5Lungenhochdruck: SichereTherapie dank 3D-RekonstruktionPatienten mit einer besonderen Form desLungenhochdrucks kann mit Hilfe von Ballonkatheterngeholfen werden. Eine CT-gestützte3D-Rekonstruktion der Lungengefäße kann dieBehandlung sicherer machen: Die Ballons lassensich besser platzieren, Blutungskomplikationenwerden reduziert.Pressekontakt Anne-Katrin HennigMobil: +49 (0) 170 88 30 43 5Mail: hennig@drg.deKurzmitteilungenDRG-Zentren für kardiovaskuläreBildgebungSeit 2014 zertifiziert die AG Herz- und Gefäßdiagnostik DRG-Zentren undDRG-Schwerpunktzentren für kardiovaskuläre Bildgebung. Ziel ist es, dieinnovativen Verfahren der kardialen Bildgebung zum Nutzen des Patientenflächendeckend in hoher Qualität verfügbar zu machen.www.ag-herz.drg.deAusführliche Presseinformationenwww.roentgenkongress.deAkademie Onlineknackt 1.000er-Marke1.000Im März hat das Online-Fortbildungsangebot der DRG einemagische Marke überschritten: Über 1.000 Teilnehmer sind nunals Jahresabonnenten regelmäßige Teilnehmer der Kursreihe.Weitere Informationen unter www.drgakademie.deCAFRAD Radiologie und…moderner SystemfuSSball⇢ Was wir vom Fußball lernenkönnen – Fußballstrategien fürKlinik-ChefsVergleiche zwischen dem Management einerKlinik und dem modernen Systemfußballfallen Dr. Josef Düllings viele ein – waswohl nicht nur daran liegt, dass er aus der Stadtdes Erstliga-Debütanten Paderborn stammt. DerDiplom-Soziologe ist Hauptgeschäftsführer der St.Vincenz-Krankenhaus GmbH und außerdem seit2011 Präsident des Verbandes der KrankenhausdirektorenDeutschlands (VKD). „Die Zeit der großenEinzelkämpfer und Zauberdribbler á la Pelé istvorbei“, so Düllings These. „Der moderne Fußballist Systemfußball und er ist teamorientiert.“ AlsKlinikdirektor versteht er sich als Trainer, der seinehochmotivierten Spieler (Chefärzte) eben diesenTeamgeist einhauchen muss.Management-Workshop des CAFRADDer hochkarätig besetzte Management-Workshop des CAFRAD bietet eine fundierteEinführung in die Krankenhausfinanzierungund geht mit Themen wie derBedeutung der INEK-Fallkostenkalkulation für dieRadiologie auch auf fachspezifische Probleme ein.Besonders hingewiesen sei auf den Vortrag vonProf. Dr. Norbert Röder, Vorstandsvorsitzenderund Ärztlicher Direktor des UniversitätsklinikumsMünster, der sich dem Thema „Wirtschaftlichkeitvon Radiologien aus der Perspektive eines Klinikums“stellen wird und darin die These aufstellt:„Eine effizient organisierte Radiologie, die ohneZeitverzögerung die notwendige Diagnostik erbringenkann, trägt in erheblichem Maße zumwirtschaftlichen Erfolg eines Krankenhauses bei.“ChefarztforumMi 13.5.15GrundlagenderKrankenhausfinanzierungaus der Reihe Radiologiein Klinik und PraxisSaal Albers-Schönberg17:15 – 18:15Sa 16.5.15Saal Friedrich10:00 – 13:00DR.JosefDüllingDiplom-Soziologe, seit2003 Hauptgeschäftsführerder St. Vincenz-Krankenhaus GmbHPaderborn und St.-Josefs-Krankenhaus gem. GmbHSalzkotten. Seit 2011Präsident des Verbandesder KrankenhausdirektorenDeutsch-lands (VKD)www.roentgenkongress.de25


26<strong>Röko</strong> ProgrammhinweisTechnischeEntwicklungen abschätzen⇢ Die Megatrends der Medizintechnikund ihre Einordnung für die Arbeitdes Radiologen sind das Themader diesjährigen Röntgenvorlesung.„Technik für Menschen – da strahlt derRadiologe!“– so der treffende Titelder diesjährigen Röntgenvorlesung.Gehal ten wird sie von einem Spezialisten, der wiekaum ein anderer auf beiden Feldern – der Medizinund der Technik – zu Hause ist: Professor Dr.med. Dipl.-Ing. Thomas Schmitz-Rode entschiedsich nach einem Maschinenbaustudium für dieHumanmedizin und arbeitete währenddessen alsKonstruktionsingenieur bei der Firma SymbionGmbH in Aachen. Schließlich widmete er sich jedochganz der Medizin und war in Deutschlandund den USA als Arzt tätig. 1996 habilitierte ersich für das Fach Radiologie. Seit 2005 hat er dieC4-Professur „Angewandte Medizintechnik“ an derMedizinischen Fakultät der RWTH Aachen inne.„Die drei Megatrendsder Medizintechnik:Digitalisierung, Miniaturisierung,Biologisierung.”Für seine Publikationen und sein Engagement ister mehrfach ausgezeichnet worden. 1996 erhielter den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis der DeutschenRöntgengesellschaft. Prof. Schmitz-Rodeverfasste über 220 Originalarbeiten und hat 170Patente angemeldet.In seinem Vortrag wird er die drei Megatrends derMedizintechnik analysieren. An erster Stelle stehtfür Schmitz-Rode dabei die Digitalisierung – einallgegenwärtiger Trend, der für die Medizin dieZunahme von Telemonitoring und Telemedizinbedeuten wird, aber die Leistungserbringer auchvor die Herausforderung des Umgangs mit enormenDatenmengen stellen wird. Ein weitererTrend ist die Miniaturisierung der Medizintechnik:Immer kleinere Implantate erlauben immer feinereSteuerungen innerhalb des menschlichen Körpers,zum Beispiel auf dem Gebiet der Sensorikund der Aktorik. Ein dritter Trend, den der dies -jährige Röntgenvorleser untersucht, ist die Biologisierungder Medizintechnik: BiowissenschaftlicheErkenntnisse und Errungenschaften desCelluar/Tissue-Engineering bieten ein großesPotenzial zur Verbesserung von Lebensdauer undFunktionalität von Implantaten. Es entstehen„biohybride“ (kombiniert technisch-biologische)Implantate und Wirkstoffträger.All diese Trends, so Schmitz-Rode, befruchtensich gegenseitig: „Für unser Fach Radiologie ist eswichtig, dass wir diese technologischen Entwicklungenabschätzen können, ihre Auswirkungenauf das Gesundheitswesen und die medizinischenPotenziale erkennen und dabei auch das Berufsfeldder Radiologie im Auge behalten.“RöntgenvorlesungTechnik für Menschen –da strahlt der Radiologe!Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rode, AachenFr 15.5.15Prof. DR.Med.Dipl.-Ing.ThomasSchmitz-RodeIngenieur und Radiologe –Prof. Schmitz Rodeist beides und ein internationalangesehenerVordenker der Medizintechnik.Saal Peters11:00 – 12:30<strong>Röko</strong> Lorem IpsumDer Spezialistfür die RoutineIn der Routinebildgebung muss ein Systemrobuste und schnelle Bildgebung mit einemeffizienten und effektiven Workflow bieten. DerIngenia 1,5T S mit der einzigartigen digitalendStream-Technologie ist abgestimmt auf dieklinische Routine mit spezifischen applikatorischenPaketen für Ihre Schwerpunkte. Darüberhinaus bietet die Philips In-bore ExperienceIhren Patienten ein angenehmes Untersuchungserlebnisdurch eine deutliche Reduktion desGeräuschpegels, visuelle Ablenkung und gezielteInformationen zum Untersuchungsablauf. Dasminimiert Wiederholungsuntersuchungen undverkürzt die Untersuchungszeiten.Besuchen Sie uns auf dem RÖKO – Stand A.10, Halle Hoder unter www.philips.de/healthcarewww.roentgenkongress.de27


28<strong>Röko</strong> ProgrammhinweisHot-Topic-Sitzung NeuroradiologieInterventionelleSchlaganfallbehandlung<strong>Röko</strong> ProgrammHinweis„Die Ergebnisse sindspektakulär”Neue Studienzur mechanischen RekanalisationProf. Dr. Jens Fiehler, HamburgTechnik der mechanischenRekanalisationProf. Dr. Olav Jansen, KielPatientenselektion zurmechanischen RekanalisationPD Dr. Mirko Pham, HeidelbergZertifizierung120(Neuro-)radiologenhaben bislang dasZertifikat Neuromodul Eder DeGIR/-DGNR-Zertifizierung erworben.Fr 15.5.15Saal Hounsfield09:45 – 10:45Im Februar wurden auf der InternationalStroke Conference in Nashville dieErgebnisse dreier Multicenterstudienvorgestellt, die der mechanischenThrombektomie mittels Kathetertechnikeine hohe Wirksamkeit bescheinigten.Für die Therapie des Schlaganfallsbricht mit dieser Studienlage einneues Zeitalter an. Die endovaskuläreMethode, die bis dato als experimentelleingestuft war, wird nuneine führende Rolle in der Akutversorgungischämischer Schlaganfallpatientenspielen. Aus diesem Anlass wirdauf dem Deutschen Röntgenkongresseine Sondersitzung angeboten.⇢ Es ist ein gutes Jahr für dieNeuroradiologie: Neue Studien,die in den vergangenen Monatenerschienen sind, haben dieÜber legenheit der Thrombektomieplus systemischer Lyse gegenüberder Lyse alleine belegt:MR CLEAN, EXTEND-IA, ESCAPEund SWIFT-PRIME. Prof. JensFiehler erklärt, was Radiologenjetzt wissen müssen.Welche Bedeutung haben die Studienergebnissefür die Neuroradiologie?Die Ergebnisse sind spektakulär. Alle Studienhaben gezeigt, wie günstig sich die Thrombektomieplus Lyse auf das Outcome der Patientenauswirkt. Ein positives Behandlungsergebnis bei20 bis 30 Prozent mehr Patienten, das heißt, dieZahl hat sich mehr als verdoppelt. Drei von fünfPatienten konnten dank der Intervention ihrefunktionelle Unabhängigkeit zurückgewinnen.Warum ist es essentiell, dass der Eingriff vonerfahrenen Spezialisten durchgeführt wird?Der behandelnde Arzt muss wissen, wo die verschlossenenGefäße liegen. Und man brauchtFingerspitzengefühl für das Führen des Mikrokathetersdurch das verschlossene Gefäß. Überall diese Fähigkeiten verfügen Neuroradiologen,die ja die entsprechenden Materialien schonseit Jahren in den Hirngefäßen beim Aneurysmacoilinganwenden.Bislang wird vielen Patienten in Deutschlandaber diese Intervention vorenthalten.Was muss passieren, dass noch mehr vonder Thrombektomie profitieren?Kleinere Kliniken oder Krankenhäuser auf demLand haben oft gar nicht die Ressourcen oderdie Expertise für diese Behandlung. Da müssenAnreizsysteme geschaffen werden, damit diePatienten in Spezialkliniken transportiert werden.Davon profitieren ja nicht nur die Patienten,sondern auch unser Gesundheitssystem enorm.Man muss sich nur einmal vorstellen, welche Kostenman einsparen kann mit einem Eingriff, derdie Zahl womöglich lebenslang behinderter Menschenum 20 bis 30 Prozent verringert. Ich glaube,es gibt selten eine Methode, die so wirksamund kosteneffizient ist wie die Thrombektomie.Prof. Dr.JensFieHlerDirektor der Klinikfür NeuroradiologischeDiagnostik und Interventionam UniversitätsklinikumHamburg-EppendorfINFOThrombektomieDie Thrombektomie wird in Deutschland seitetwa sechs Jahren angewendet. 2012 habendie Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologieund die Deutsche Gesellschaft für InterventionelleRadiologie ein Zertifizierungsprogramminitiiert, das eine qualitätsgesicherte Fortbildungfür Neurointerventionen sichert. Aktuell halten120 Neuroradiologen das Zertifikat Neuromodul E„Rekanalisierende Maßnahmen.“ Zusätzlich existierenAusbildungsstätten für die Thrombektomie. Mitdieser Expertise ist die deutsche Neuroradiologie inder Lage, die interventionelle Versorgung von Schlaganfallpatientensicherzustellen. Bislang erhalten rund5000 Menschen pro Jahr eine Thrombektomie. Nochmehr Patienten könnten profitieren, wenn die Zuweisungin Frage kommender Patienten in Neurozentrenverbessert würde.⇢ ⇢ ⇢ ⇢ ⇢ ⇢ ⇢ ⇢Vorher⇢ Angiografie eines Stroke-Patienten vor und nach mechanischer RekanalisationNachherwww.roentgenkongress.de29


30<strong>Röko</strong> Programmhinweis<strong>Röko</strong> ProgrammHinweisDigitales TomosynthesesystemErrechnung einer klassischen2D Mammographieaufnahmeaus den Tomosyntheseschichtenohne zusätzlicheStrahlenbelastungTagestippsfür Erstbesucher⇢ 200 verschiedeneVeranstaltungen ausallen Bereichen derRadiologie, „Refresherkurse“,„Hands-On“,„Fit-für-den-Facharzt“,MTRA-Programm.Da kommen Kongress-Neulinge schon mal insSchwitzen. PD Dr. DianeRenz gibt Tipps.⇢ MI 13. Mai 2015Pathologie und Radiologie im DialogIn diesem Workshop werden drei onkologischeThemen von einem Experten der Radiologie undder Pathologie vorgestellt. Inhaltlich geht es umdie anspruchsvolle Diagnostik pathologischer Veränderungenin Leber, Pankreas und Prostata. Derinterdisziplinäre Dialog sieht vor, dass zunächstder pathologische Kollege wichtiges Basis wissenpräsentiert, anschließend der Radiologe dieGrundlagen der bildgebenden Diagnostik. Dannstellen die beiden Kollegen komplexe Fälle vor unddiskutieren sie, natürlich auch mit dem Publikum.Spannendes Format und spannende Fälle!⇢ 12:45 – 14:15 Uhr, Saal DonnerBesuchen Sie uns zum96. Deutschen Röntgenkongressvom 13. bis 16. Mai 2015im Congress Centrum HamburgStand C22 in Halle H.Wir freuen uns aufIhren Besuch!Auch am Mittwoch:Kopf/ Hals I, II, und III – Bildgebung desHalses: Basiswissen I, II, und III⇢ 12:00 – 13:30 Uhr, 13:45 – 15:15 Uhrund 15:30 – 17:00 Uhr, Saal PorstmannFit für den Facharzt –Physik für den FacharztEinflussgrößen auf Bildgüte und Bildqualität in CTund Projektionsradiografie. Artefakte in der MRT.⇢ 14:30 – 16:00 Uhr, Saal Peters⇢ DO 14. Mai 2015Fit für den Facharzt –Muskulo und Muskulo-QuizDiese „Fit für den Facharzt“-Veranstaltung behandeltThemen für die Facharztprüfung, die aberdurchaus auch wichtig für den täglichen radiologischenAlltag sind. Am Beginn steht Basis wissenzur bildgebenden Diagnostik primärer Knochen -tumoren, dann geht’s in die anatomisch anspruchsvollenRegionen von Knie- und Schultergelenk.Am Ende gibt’s ein einstündiges „Muskulo-Quiz“zur Einstimmung auf die FA-Prüfung.⇢ 8:00 – 9:30 Uhr und 9:45 – 10:45 Uhr,Saal PetersAuch am Donnerstag:Gastro VI – Kontroversen in der Abdominalradiologie:Eine Advocatus-Diaboli-SessionDiese Pro- und Contra-Session beleuchtet dreiAspekte der Abdominalradiologie: die Pankreasbildgebung,die Diagnostik von chronisch-entzündlichenDarmerkrankungen und die KonventionelleRöntgenaufnahme versus die CT-Untersuchung.⇢ 16:35 – 18:05 Uhr, Saal PorstmannFreitagwirdgeforscht!Bitte beachten Sie den Programmhinweiszum Forschungsfreitag aufSeite 22Fr 15.5.15⇢ SA 16. Mai 2014Skills Lab –Erfolgreich in der Wissenschaft I und IIDiese Veranstaltungsreihe richtet sich an alleforschungsinteressierten Medizinstudenten undradiologischen Ärzte. In der ersten Session berichtetProf. Dr. Maximilian Reiser (München)mit seiner jahrzehntelangen Forschungserfahrungund auch in seiner Funktion als „Editor-in-Chief“ der <strong>Zeitschrift</strong> „European Radiology“ über„Exzellente Veröffentlichungen aus der Sicht desEditors“. Die zweite Session gibt wertvolle Tippsfür einen erfolgreichen Forschungsaufenthalt imAusland, unter anderem den optimalen Zeitpunkt,die geeignete Dauer oder die Finanzierung. Derletzte Vortrag der wissenschaftlichen Veranstaltungsreihebeantwortet die Frage „Forschung inDeutschland – wie sage ich es meinem Oberarzt?“und stellt dabei zahlreiche Förderungsmöglichkeitenhierzulande vor.⇢ 9:00 – 10:00 Uhr und 14:00 – 15:00 Uhr,Saal CurieAuch am Samstag:Gefäße II – Selten aber extrem wichtigPD Dr.med.DianeRenzStudium in Mainz, Aachenund Dijon. Weiterbildung imAuguste-Viktoria-KlinikumBerlin, im UniversitätsklinikumJena und an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.Bis September 2014 tätigin der Klinik für Strahlenheilkundeder Charité Berlin,Campus Virchow. Absolventinder Deutschen Journalistenschulein München(mit Abschluss Diplom-Journalistin postgrad. ).2014 erfolgreicherAbschluss der Habilitation.Seit Oktober 2014Oberärztin im Institutfür Diagnostische undInterventionelle Radiologiedes UniversitätsklinikumsJena mit Weiterbildung zurKinderradiologin.⇢ 12:30 – 14:00 Uhr, Saal DonnerBrustbiopsie-Führungssystem,Auswahl zwischen stereotaktischerund optionalerTomosynthese-Biopsiewww.medicor.dePädiatrische Radiologie I – SkelettMit den Themen benigne und maligne Knochentumoren,Osteomyelitis und Weichteiltumoren imKindes- und Jugendalter.⇢ 9:00 – 10:30 Uhr, Saal HounsfieldMedicor Medical Supplies GmbHHeinrich-Hertz-Straße 6 · 50170 Kerpen · Telefon +49 2273 9808-0 · Fax +49 2273 9808-99 · zentrale@medicor.deWeyringergasse 6 · 1040 Wien · Telefon +43 1 504 6671-0 · Fax +43 1 504 6671-99 · zentrale@medicor.atGewerbestrasse 10 · 6330 Cham · Telefon +41 41 7410700 · Fax +41 41 74940888 · zentrale@medicor.chwww.roentgenkongress.de31


32<strong>Röko</strong> Preisvergabe<strong>Röko</strong> PreisvergabePreise Der DRGPromotionspreis der DRGFörderpreis für den wissenschaftlichen NachwuchsDer Preis ist mit1.000 Euro undder kostenlosenTeilnahme am kommendenDeutschenRöntgenkongressdotiert.Die Deutsche Röntgengesellschaft verleiht seit einigenJahren den Promotionspreis, um wissenschaftlichengagierte Studenten und Mediziner zu motivierenund zu fördern. Bewerben kann sich, wer im vorhergehendenJahr auf dem Gebiet der Radiologie und/oder Medizinphysikpromoviert hat.Die ausgezeichnete Arbeit wird als Originalarbeit in derFachzeitschrift RöFo veröffentlicht.Preisträger 2015PromotionspreisDr. med. Julian Caspers„Strukturelle und funktionelleCharakterisierung objektbezogenerRegio nen im visuellen Kortexdes Menschen“ (2013)Dr. med. Julian Caspers ist seit 2012Assistenzarzt und WissenschaftlicherMitarbeiter am Institut für Diagnostische und InterventionelleRadiologie in Düsseldorf.Young Investigator AwardFörderpreis für den wissenschaftlichen NachwuchsDer Award wirdseit 2009 aufInitiative der AGMethodik undForschung verliehen.Er ist mit 500 Eurodotiert. Bewerberdürfen zum Zeitpunktder Bewerbungnicht älter als35 Jahre sein.Mit dem Young Investigator Award werden jährlich beimRöntgenkongress herausragende Arbeiten und Kongressbeiträgejunger Wissenschaftler geehrt.Wissenschaftler aller Fachbereiche können sich für den Awardbewerben. Die vorgelegte Forschungsarbeit kann experimentelleroder klinischer Natur sein, und auch hinsichtlich der eingesetztenTechniken und Modalitäten besteht keine Beschränkung:Alle Themen gebiete, die auf dem Deutschen Röntgenkongressbehandelt werden, können auch in den Award Eingang finden.Wer teilnehmen möchte, reicht seinen Abstract über die reguläreAbstractein reichung für den Deutschen Röntgenkongress in derKategorie „Young Investigator Award“ (YIA) ein. Aus allen Wettbewerbsbeiträgenwerden über einen Review-Prozess sechs Autorenausgewählt, die Ihre Forschungsarbeit beim Röntgenkongressvorstellen dürfen. Eine mindestens fünfköpfige Jury kürt direkt imAnschluss den Gewinnerbeitrag.Nominierte1. Dr. Jan-Erik Scholtz2. Andreas M. Bucher3. Dr. Philipp Bäumer4. Dr. Julian H. W. Jürgens5. Alexandra Barabasch6. Dr. Lars SchimmöllerPreisverleihung*Fr 15.5.15Saal Peters11:00 – 12:30Wachsmann-PreiseAkademie-Preis für ausgezeichnete LehreDer Wachsmann-Preis ist mit € 500ausgestattet.drgakademie.deMit dem Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis derAkademie für Fort- und Weiterbildung werdenjährlich vier bis sechs Referenten ausgezeichnet,die erfolgreich am radiologischen Fortbildungsprogrammder Akademie mitgearbeitet haben und von den Teilnehmernmit höchsten Punktzahlen für ausgezeichnete Lehrebewertet wurden.Für das Jahr 2014 wurde erstmals der Online-Wachsmann-Preis ausgeschrieben. Die vier Gewinner des Preises wurdendirekt über ein Teilnehmer-Voting ermittelt.Mit dem Preis ehrt die Deutsche Röntgengesellschaft dasAndenken des Stifters Prof. Dr. med. Felix Wachsmann.Werner-Porstmann-PreisPD. Dr. Matthias Grothoff“MR imaging-guided electrophysiological ablation studiesin humans with passive cathetertracking: initial results”PD Dr. Matthias Grothoff ist leitenderOberarzt der Abteilung für Diagnostischeund Interventionelle Radiologie an der UniversitätLeipzig – Herzzentrum.Walter-Friedrich-PreisPD Dr. Diane Renz„Computerassistierte Diagnoseverfahrenin der Radiologie:Klinische Anwendungen, Benefitund Limitationen" (2014)PD Dr. Diane Renz ist Oberärztin imInstitut für Diagnostische und InterventionelleRadiologie des Universitätsklinikums Jena.Werner-Porstmann-PreisWissenschaftspreis der Interventionellen RadiologieDer Preis ist mit7.500 Euro dotiert.Das Preisgeld wirdvon der FirmaBoston ScientificMedizintechnikGmbH gespendet.In Gedenken an Werner Porstmann (1921 – 1982), einen Pionier derkardiovaskulären Interventionen, schreiben die Deutsche Röntgengesellschaftund die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologieund minimalinvasive Therapie (DeGIR) den Werner-Porstmann-Preis zur Förderung der Interventionellen Radiologie aus. Der Preis wirdjährlich verliehen für die beste wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebietder Interventionellen Radiologie, die in vorausgehenden zwei Jahren zurVeröffentlichung angenommen wurde.Walter-Friedrich-PreisWissenschaftspreis im Schnittfeld von Physik, Technik,Biologie und Medizinischer Radiologie*im Rahmen der RöntgenvorlesungPreisverleihung*Mi 13.5.15Saal Albers-Schönberg16:00 – 17:00*im Rahmen der DeGIR-MitgliederversammlungPreisträger 2015Wachsmann-PreiseDer Preis ist mit2.500 Euro dotiertund wird jährlichwährend des DeutschenRöntgenkongressesverliehen.Der Walter-Friedrich-Preis wird jährlich verliehen für herausragendewissenschaftliche Arbeiten, für beispielgebende Publikationenund Initiativen zur Verbesserung der Lehre und für vorbildlichepraktische Ergebnisse in der Medizinischen Radiologie inklusive technischerEntwicklungen. Er berücksichtigt in besonderer Weise die Gemeinsamkeitvon Physik, Technik, Biologie und Medizinischer Radiologie.Bewerben können sich Einzelpersonen oder Arbeitsgruppen. DieBewerber sollten nicht älter als 40 Jahre sein.Preisverleihung*Do 14.5.15Saal Peters11:00 – 12:15*im Rahmen der EröffnungsveranstaltungProf. Dr.Martin MackRadiologieMünchenPD Dr.Sonja KinnerUniversitätsklinikumEssenProf. Dr.ThomasLauensteinUniversitätsklinikumEssenProf. Dr.Rolf JankaUniversitätsklinikum,ErlangenDer Preis würdigt die wissenschaftlichen Leistungen und das prägendeWirken von Prof. Walter Friedrich für die medizinische Radiologie undStrahlentherapie. Das Stiftungsvermögen des Preises entstammt derGesellschaft für Medizinische Radiologie der ehemaligen DDR und wurde1992 der DRG übertragen, die das Vermögen 2003 durch eine Zustiftungerhöhte.www.roentgenkongress.de33


34<strong>Röko</strong> ProgrammhinweisPremiere auf dem 96. RöKo:Von MTRA-SchülerNfür MTRA-Schüler⇢ „Von MTRA für MTRA“ heißtes bei allen Aktivitäten der VMTB.Nun gibt es eine Version 2.0:„Von MTRA-Schülern für MTRA-Schüler“.„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Format,das erstmalig auf dem RadiologieKongressRuhr2014 in Bochum stattfand, nun auf dem DeutschenRöntgenkongress realisieren können – einProgramm von Schülern für Schüler“, so AnnetteSaur, kooptiertes Vorstandsmitglied der VMTB.„Die Schüler erwartet ein abwechslungsreichesProgramm, denn nicht nur MTRA und Radiologenhaben sich bereit erklärt, den MTRA von morgenSpannendes aus den Bereichen Hygiene, CT undMRT vorzustellen. Auch „Kollegen“ der Teilnehmerwerden präsentieren, wie sie die ThemenfelderKontrastmittel in der Radiologie und PädiatrischesRöntgen in ihren Schulen angehen. Darausergeben sich spannende Einblicke über den eigenenTellerrand hinaus“, so die Initiatorin des Schülertagsauf dem RöKo.Tätigkeitsbereiche von MTRA*Radiologische Diagnostik und Intervention82,3%Nuklearmedizin25,3%Strahlentherapie17,6%* Krankenhaus Barometer 2011 desDeutschen Krankenhausinstituts e.V.Alle Angaben beziehen sich auf den stationären Bereich.AnnetteSaurDie leitende MTRA derUniversitätsradiologieEssen ist Mitglied imVorstand der VMTB undVerantwortliche desSchülerprogramms.RöKo-Programmfür MTRA-SchülerFr 15.5.15Saal Holthusen08:00 – 12:10Auf dem 96. Deutschen Röntgenkongress sitzen Schüler nicht nur im Saal – sie referieren auch auf dem Podium!


GE HealthcareRevolution stattEvolution.Aorta, Herz und Lunge in einem Scan in nur 1 Sekunde.Ohne Kompromisse: Der Revolution CT mit 160 mm Gemstone Clarity Detektor erlaubt nichtnur eine herausragende Abdeckung, sondern hat zudem die höchste zeitliche und räumlicheAuflösung (24 ms/0,23 mm). Herz, Aorta und Lunge können in einem Scan in 1 Sekundevollständig erfasst werden – selbst bei sehr hoher Herzfrequenz, nahezu ohneAtempause und mit geringer Kontrastmittelgabe. Damit kann die Triple-rule-out-Untersuchung selbst bei schwierigen Patienten mit sicherem diagnostischenErgebnis in der Routine durchgeführt werden.Weitere Informationen finden Sie unter www.gehealthcare.deWir sind das GE in GErmany.www.roentgenkongress.de3

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