WIRTSCHAFT ARBEIT UND FINANZEN

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MK_ Broschüre BTW 2009 - Ingrid Klopp MdL

WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZENDIE MITTE.


WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZENMIT STARKEMAUFSCHWUNGAUS DER KRISE!„Deutschland ist ein starkes Land. Wir stehen besser da alsvor der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Deutschlandist zu einer Wachstumslokomotive für den ganzen Kontinentgeworden.“Kieler Erklärung des CDU-Bundesvorstandes 2012. Gemeinsam geschafft: Stärkstes Wachstum seit derDeutschen Einheit. Deutschland ist bei Beschäftigungund Arbeitslosigkeit besser durch die Krise gekommen alsalle anderen Industriestaaten. Unser Land erreichte imJahr 2010 ein Rekordwachstum von 3,7 Prozent – das höchsteseit der Wiedererlangung der Deutschen Einheit. Auch2011 wurde eine Wachstumsrate um drei Prozent erzielt.Möglich wurde dieser Erfolg durch gemeinsame Anstrengungenvon Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Politik. Deutsches Jobwunder. Das Ausland spricht anerkennendvom „deutschen Jobwunder“. Die Unternehmen suchenderzeit so viele Arbeitskräfte wie schon lange nicht mehr.Und noch nie hatten in Deutschland mehr Menschen Ar -beit als heute. Wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeitseit 1991 – die Zahl der Arbeitslosen ist bei uns unter dieDrei-Millionen-Marke gesunken. Unter der CDU-geführtenBundesregierung ist Deutschland bei der Arbeitslosenquoteseit 2005 vom 25. Platz unter den 27 EU-Ländern auf den


ARBEITSLOSENQUOTE 2009 – 2011IM VERGLEICH9,09,79,77,87,16,1EU 27EU 27EU 272009 2010 2011Quelle: Eurostat, Angaben in Prozentvierten Platz vorgerückt! 2005 lag die Arbeitslosenquote36 Prozent über, 2011 mehr als 40 Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Gegenüber Ende 2005 hat sich bei unsdie Arbeitslosenquote mehr als halbiert, während sie imDurchschnitt der anderen EU-Länder um ein Viertel stieg.Unsere Arbeitslosenquote war Ende 2011 auch etwa einDrittel niedriger als vor der Finanz- und Wirtschaftskrise


WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZEN2008/2009. In fast allen anderen Ländern liegt sie heutehöher als damals – im Schnitt der 15 EU-Mitglieder mitBeitritt vor 2004 sogar um mehr als ein Drittel.Zum ersten Mal verzeichnen wir nach einer Wirtschafts -krise auch einen deutlichen Rückgang der Langzeitarbeits -losigkeit. Für Menschen, die bislang geringe Chancen aufdem Arbeitsmarkt hatten, ergeben sich hierdurch neuePerspektiven, ihr Leben eigenverantwortlich und selbst -bewusst zu gestalten. Arbeitsmarkterfolg für ältere Arbeitnehmer. Die Belebungam Arbeitsmarkt erreicht gerade auch die Älteren:Die Zahl der Arbeitslosen über 55 Jahre hat sich gegenüberdem Jahr 2000 nahezu halbiert. Drei von vier Beschäftigtenzwischen 55 und 64 Jahren haben sozialversicherungspflichtigeVollzeitstellen. EU-weit hat unsere Erwebstätigenquotein dieser Altersgruppe – nach Schweden – mittlerweileden zweithöchsten Wert. Die Erwerbstätigenquoteim Alter zwischen 60 und 65 Jahre hat sich seit 2000 beiuns mehr als verdoppelt.


WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZEN Arbeitsmarkterfolg für Berufseinsteiger und Jüngere.Auch bei den unter 25-Jährigen ist der Erfolg deutlich:Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen hat sich bei unsseit 2005 halbiert und ist die geringste seit der Wieder -vereinigung. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersgruppewar Ende 2011 mit rund acht Prozent die niedrigste in dergesamten EU. Die Jugend in Deutschland hat damit Ent -faltungsmöglichkeiten, um die sie ihre Altersgenossen invielen anderen europäischen Ländern – mit Jugendarbeitslosenquotenvon teilweise mehr als 40 Prozent – beneiden.Gerade für die Zukunft einer Gesellschaft ist es wichtig,dass junge Menschen Arbeit finden und damit ihre Zukunftselbst in die Hand nehmen können. Verantwortungsvolle Tarifpartner. Eine weitsichtigeTarifpolitik und Umstrukturierungen in Unternehmenhaben es möglich gemacht, dass die Lohnstückkosten beiuns innerhalb von sieben Jahren stärker als in fast allenanderen Ländern sanken. Dies ist besonders wichtig für dieWettbewerbsfähigkeit der Exportnation Deutschland.


WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZEN Haushaltskonsolidierung. Gute Wachstums- und Beschäftigungszahlenführen zu weniger Ausgaben auf dem Ar -beits markt einerseits und stabilen Steuereinnahmen an -dererseits. Das hilft bei der Konsolidierung der öffentlichenHaushalte. So gilt auch im finanziellen Bereich,dass Deutsch land die Krise vergleichsweise gut überstandenhat – die Neuverschuldung war 2011 mit 1,0 Prozentdes Bruttoinlandsproduktes die voraussichtlich drittniedrigsteim Euroraum und dreimal geringer als im Durchschnittaller Euro-Staaten. Deutschland wird überdies 2012voraussichtlich das niedrigste Defizit des Euroraumeshaben – das gab es noch nie! Einkommensschere wird kleiner. Beschäftigungschancensind auch ein sehr wirksames Mittel zur Bekämpfung vonEinkommensarmut. Die Einkommensunterschiede sind inDeutschland seit 2005 wieder geringer geworden – währendsie in der OECD insgesamt weiter gestiegen sind.Die massivste Vergrößerung der Einkommensschere inden letzten 25 Jahren gab es in Deutschland in den siebenJahren unter Rot-Grün!


WEICHEN NEU GESTELLT –DAS HABEN WIR ERREICHTHilfen für Unternehmen Konjunkturprogramme. Mit den KonjunkturprogrammenI und II wurden unter anderem Investitionen in Bildungseinrichtungenund weitere Infrastruktur gefördert. Damitkonnten einbrechende Aufträge zielgerichtet aufgefangenwerden. Wichtige Anliegen waren dabei die Verringerungder CO2- Emissionen, höhere Energieeffizienz, der EinsatzErneuerbarer Energien und besserer Schallschutz. Geradeim Zuge des beschleunigten Umstiegs in die ErneuerbarenEnergien wird die Förderung auch künftig eine wichtigeRolle spielen. Wachstumshemmnisse beseitigt. Bei der Unternehmensteuerwurden Wachstumshemmnisse zum 1. Januar 2010im Wachstumsbeschleunigungsgesetz beseitigt. Bedingungenfür Unternehmensfinanzierungen wurden verbessert.


WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZEN Krediterleichterungen für die Wirtschaft. Über den so -ge nannten „Deutschlandfonds“ konnten für viele Unternehmendes Mittelstands in Deutschland erfolgreich Kreditevermittelt werden. Abschreibungsmöglichkeiten verbessert. Die christlichliberaleKoalition hat Steuerregelungen, die sich in der Kriseals besonders wachstumshemmend erwiesen haben, dauerhaftgelockert. So können Unternehmen jetzt per SofortabschreibungWirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswertbis zu 410 Euro schon im Jahr der Anschaffung abschreiben.Der steuerliche Vorteil bringt gerade kleinen und mittlerenUnternehmen zusätzlichen finanziellen Spiel raum. Alternativist es auch möglich, einen Sammelposten für alle Wirtschaftsgüterzwischen 150 Euro und 1.000 Euro einzurichten Unternehmensnachfolge vereinfacht. Familienunternehmenkönnen heute unter bestimmten Voraussetzungenerbschaftsteuerfrei auf die nächste Generation übergehen.Die christlich-liberale Koalition hat die Bedingungen hierfürkrisenfest weiterentwickelt, damit bei der Nachfolge inwirtschaftlich schwierigen Zeiten der Betrieb nicht zusätzlichgefährdet wird. Gewerbesteuerliche Hinzurechnung abgesenkt. Wir ha bendie gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Miet- und Pacht -zinsen für die Benutzung von unbeweglichen Wirtschaftsgütern(insbesondere Immobilienmieten) von 65 Pro zent um 15 Pro -zentpunkte auf 50 Prozent abgesenkt. Damit entlasten wirins besondere Einzelhandel und Gas tro nomie in Innenstädten.


Zinsschranke reduziert. Die Zinsschranke haben wir dauerhaftherabgesetzt. Mittelständische Unternehmen könnenZinsaufwendungen besser steuerlich geltend machen.Ihre Freigrenze für die sogenannte Zinsschranke liegt jetztbei drei Millionen Euro (vorher: eine Million Euro). Dasentlastet Mittelständler, die in wirtschaftlich schwierigenSituationen höhere Risikoaufschläge für Kredite zahlenmüssen. Umsatzsteuer für Mittelstand besser ausgestaltet.Die Umsatzgrenze, bis zu der bei der Umsatzsteuer die sogenannte Ist-Besteuerung greift, wurde für ganz Deutschlandnunmehr auf 500.000 Euro festgelegt. Weite Teiledes Mittelstandes zahlen die Umsatzsteuer damit erstnach tatsächlich getätigten Umsätzen. Dies entlastet dieUnternehmen bezüglich der Bürokratie und verbessertihre Liquidität. Beitragssätze stabilisiert. Die Finanz- und Wirtschaftskrisehat zu Mindereinnahmen in der Arbeitslosenversicherungund in der gesetzlichen Krankenversicherung geführt.


WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZENUm diese Lücken zu schließen, spannte die Bundesregierungmit dem Sozialversicherungs-Stabilisierungsgesetzeinen Schutzschirm für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.Zum 1.1.2012 gab es sogar eine Entlastung: DieBeiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung liegen jetztbei 19,6 gegenüber bislang 19,9 Prozent.Die Bundesregierung setzt damit das Ziel des Koalitionsvertragsum, die Beitragssätze zu den Sozialversicherungen,und damit die Lohnzusatzkosten, zu stabilisieren. Bürokratiekosten gesenkt. Noch vor fünf Jahren musstenUnternehmen in Deutschland jährlich rund 50 MilliardenEuro für bürokratische Arbeiten aufwenden. Bis 2011 wardie jährliche Belastung der Wirtschaft im Vergleich dazuum über 20 Prozent geschrumpft. Dies wurde beispielsweisedurch Erleichterungen bei der Rechnungslegung undbei Statistikpflichten – insbesondere für kleine und mittlereUnternehmen sowie für Existenzgründer – er reicht. Mitarbeiterkapitalbeteiligung attraktiver. Der Zu sam -menhalt zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, derauch in der Krise geholfen hat, wächst mit der Beteiligungder Mitarbeiter am Unternehmen. Wir haben die Mitarbeiterkapitalbeteiligungsteuerlich attraktiver gemacht. Bisherkonnten sich Arbeitnehmer mit bis zu 360 Euro jährlichsteuer- und beitragsfrei am Kapital ihres Arbeitgebers be -tei ligen, wenn die 360 Euro als freiwillige Leistung zusätzlichzu Löhnen und Gehältern vom Arbeitgeber gezahltwur den. Nunmehr können Mitarbeiter Anteile an ihren


Un ternehmen auch dann steuerbegünstigt erhalten, wenndie se durch Entgeltumwandlung finanziert werden. Fördern und Fordern. Die arbeitsmarktpolitischen Instrumentehaben wir leistungsfähiger und wirtschaftlicher ge -macht und die Arbeitsmarktpolitik noch stärker unter dasLeitmotiv „Fördern und Fordern“ gestellt. Eine gute Ar -beits marktpolitik verlangt, Arbeitsuchende mit genau derjenigenMaßnahme zu unterstützen, die der individuellenSituation am besten entspricht. Deshalb haben wir mitdem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancenam Arbeitsmarkt nicht zuletzt mehr Entscheidungsfreiheitfür die Jobcenter vor Ort geschaffen. Lohnuntergrenze. Im Sinne der Arbeitnehmerinnen undAr beit nehmer wurde im Wach- und Sicherheitsgewerbe,im Ge bäudereinigerhandwerk und in der Pflege jeweils einLohnuntergrenze eingeführt.Die CDU hält es für notwendig, eine allgemeine verbind -liche Lohnuntergrenze in den Bereichen einzuführen, in


WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZENdenen ein tariflich festgelegter Lohn nicht existiert. DieLohn untergrenze soll durch eine Kommission der Tarifpartnerfestgelegt werden. Sie soll sich an den für allgemeinverbindlich erklärten tariflich vereinbarten Lohnuntergrenzenorientieren.Die CDU will eine durch Tarifpartner bestimmte und damitmarktwirtschaftlich organisierte Lohnuntergrenze.Wir wol len keinen politischen Mindestlohn. Bessere Regulierung der Finanzmärkte vorangebracht.Auf dem Weg zu einem globalen Ordnungsrahmen für dieFinanzmärkte, hat die CDU-geführte Bundesregierung inDeutschland, auf europäischer und internationaler Ebenebereits große Fortschritte erzielt. Bisher nicht oder unzureichendregulierte Finanzmarktakteure, wie Hedgefondsoder Ratingagenturen, wurden einer EU-weiten Regulierungunterworfen. Für systemisch relevante Banken gibtes nun Instrumente, mit denen diese Banken mit deutlichverminderten An steckungsgefahren restrukturiert odergeordnet abge wickelt werden können. Mit dem Finanz -stabilitätsrat wurde ein globales Frühwarnsystem geschaffen.Die Eigenkapitalforderungen für Finanzinstitute werdenverschärft, die Finanzmarktaufsicht wurde effektiverund der Verbraucherschutz gestärkt. Anlegerschutz verbessert. Der Anlegerschutz wurde vonder Bundesregierung verbessert, damit Banken undFinanzinstitute nicht ohne entsprechende Hinweise fürhochspekulative Produkte werben können.


Unterstützung für Familien Familien entlastet. Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetzwurde zum 1. Januar 2010 ein wichtiger Schritt zurEntlastung von Familien mit Kindern umgesetzt. Die Kin -der freibeträge wurden um knapp 1.000 Euro auf 7.008 Eu -ro angehoben. Das Kindergeld stieg um 20 Euro im Monatauf 184 Euro für das erste und zweite Kind, 190 Euro für dasdrit te Kind und 215 Euro für jedes weitere Kind. Damit liegtDeutschland in Europa in der Spitzengruppe; nur in Lu xem -burg ist der Betrag noch höher. Erbschaftsteuer gesenkt. Wir haben die Erbschaftsteuerentbürokratisiert, familiengerechter, planungssicherer undmittelstandsfreundlicher gemacht. So ist beispielsweisedie Erbschaftsteuerbelastung für Geschwister, Nichtenund Neffen gesunken; nunmehr liegt der Erbschaftsteuertarifje nach Umfang der Erbschaft bei 15 bis 43 Prozent,statt wie bisher bei 30 bis 50 Prozent.


WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZENUNSERE ZIELE FÜRDIE KOMMENDEN JAHRE In die Zukunft investieren. Unser Hauptziel bleibt, nachÜberwindung der schwersten Wirtschaftskrise seit Bestehender Bundesrepublik unser Land durch Zukunftsinvestitionenin den Bereichen Bildung, Forschung und Innovationenweiter zu stärken, um den Herausforderungen derGlobalisierung erfolgreich begegnen zu können. Konsolidierung der Haushalte. Mit dem Ausstieg aus denRettungsschirmen für Unternehmen wurde der entschlosseneWiedereinstieg in den Kurs der Haushaltskonsoli die -rung bei den öffentlichen Haushalten getan. Dies gilt esfort zusetzen – vor allen Dingen auf der Ausgabenseite.Nur mit soliden Finanzen können wir auch für künftige Ge -nerationen ein handlungsfähiges Staatswesen erhalten. Schuldenbremse einhalten. Spielräume schaffen. Umuns dem Ziel eines ausgeglichenen BundeshaushaltsSchritt für Schritt zu nähern, werden wir die Schuldenbremseeinhalten. Auf diesem Weg gelingt es, Spielräumezu gewinnen, die wir für eine Entlastung der Arbeitnehmerbei Steuern und Beiträgen brauchen. Freibetrag erhöht sich. Die Erfolge bei der Haushaltskonsolidierungder letzten Jahre erlauben es, dass der steuerlicheFreibetrag in der Einkommensteuer in den Jahren 2012und 2013 in zwei Schritten auf 8.354 Euro steigen kann. Sobleibt das Existenzminimum für alle steuerfrei.


Veränderung der Steuertarife. Damit die Belastungskurvedurch die Anhebung der Freibeträge nicht zu steil wird,soll es entsprechende Tarifveränderungen geben. Damitwird auch der so genannten „kalte Progression“ – einerautomatischen Steuererhöhung durch nominale Einkommenssteigerungen,Inflation und progressiven Tarifverlauf– der Kampf angesagt. Die Entlastung kleiner und mittlererEinkommen hat dabei Vorrang. Ein verheirateter Ar -beit nehmer mit zwei Kindern und 30.000 Euro Einkommenim Jahr wird ab 2014 jährlich nur noch 1.386 Euro und damitfast 11 Prozent weniger Steuern zahlen müssen als heute.Bei 60.000 Euro Einkommen im Jahr sinkt die Belas tungnur um rund drei Prozent auf 8.884 Euro. Leistung muss sich lohnen. Was wir vor der Bundestagswahlversprochen haben, gilt damit auch heute: Bei derHaushaltskonsolidierung haben wir uns gegen Steuerer -höhungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entschiedenund für das Sparen bei den Staatsausgaben; sowurden auch verantwortliche Entlastungen möglich. Wirwollen, dass sich Leistung und Arbeit lohnen. Wir wollenein nachhaltiges Wachstum auf Grundlage der Sozialen


WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZENMarktwirtschaft, welches Arbeit schafft und ökologischverantwortlich ist. So ermöglichen wir Wohlstand für alleund sichern Entwicklungschancen – und damit soziale Ge -rech tigkeit auch für die Zukunft. Fachkräftebedarf sicherstellen. Die Entwicklung am deut -schen Arbeitsmarkt ist nachhaltig und solide. Die CDU willdas hohe Leistungsniveau sichern und weiter ausbauen.Denn durch die demografische Entwicklung wird das Er -werbs potenzial in den nächsten 15 Jahren um bis zu 6,5 Millionenschrumpfen. Der Fachkräfteengpass ist auf mittlere Sichteine der stärksten Bedrohungen für Wohl stand und Wirtschaftin Deutschland. Die Arbeitsmarktpolitik muss sich daraufkonzentrieren, Frauen und Ältere, aber auch junge Menschen,die Probleme beim Übergang von der Schule in Be -schäftigung haben, in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Nurso gibt es langfristigen Erfolg beim zunehmend spürbarenFach kräfteengpass. Die Nutzung und Förderung inländischerPotenziale wird er gänzt um qualifizierte Zuwanderung. Hierfürwurden jüngst die Rahmenbedingungen verbessert – un -ter anderen wurde das gesetzlich notwendige Mindestgehaltals Voraussetzung für eine solche Zuwanderung ge senkt. Bürokratieabbau beschleunigen. Neben den steuer lichenEntlastungen werden wir den Bürokratieabbau mit besonderemAugenmerk auf die Belange des Mittelstands be -schleunigen und uns auch auf europäischer Ebene für ei -nen unabhängigen Rat für Bürokratieabbau einsetzen, derauf europäischer Ebene dafür eintritt, überflüssige Regelungenabzuschaffen.


Globale Regeln für nachhaltiges Wirtschaften. Um dieWiederholung einer internationalen Finanzmarkt- undWirt schaftskrise zu verhindern, brauchen wir globale Re -geln für nachhaltiges Wirtschaften. Wir wollen damit unteran derem sicherstellen, dass gerade auch Finanzakteureihre dienende Funktion wieder verantwortungsvoll wahrnehmen.Jedes Produkt, jeder Akteur und jeder Handelsplatzmuss einer Mindestregulierung unterworfen werden.Wir werden dafür im Rahmen der G20 weiterhin eintretenund gleichzeitig in Europa vorangehen. Weg in die Europäische Stabilitätsunion unumkehrbargestalten. Der Anfang 2012 vereinbarte Fiskalpakt enthältweitreichende vertragliche Maßnahmen zur Bewältigungder Staatsschuldenkrise in Europa, mit denen die Konstruktionsfehlerder Wirtschafts- und Währungsunion beseitigtwerden, die in die Schuldenkrise geführt haben. Zu denVer einbarungen gehören die Einführung von Schuldenbremsenin den Euro-Mitgliedstaaten sowie automatischanlaufende Sanktionen bei der Verletzung der Defizit- undSchuldenkriterien. Die unumkehrbar zu gestaltende Stabilitäts-bzw. Fiskalunion muss auf drei Säulen beruhen: dernationalen Eigenverantwortung, der Solidarität der europäischenPartner und der Vorsorge für die Zukunft, mit derneues Vertrauen in die Haushaltsdisziplin der Euro-Zonegeschaffen wird.


WIRTSCHAFT,ARBEITUND FINANZENWIR ERMÖGLICHENGLEICHE CHANCEN!GRUNDSÄTZE DER CDU Bildung sichert Chancen. Arbeit ist die zentrale Quellevon Einkommen und materiellem Wohlstand. Arbeit be -deu tet zudem persönliche Entfaltung. Wir müssen daheral les daran setzen, dass bestehende Arbeitsplätze gesichertwerden und neue Arbeitsplätze entstehen können.Bil dung und Ausbildung sowie die Weiterqualifizierung derMen schen sind für verbesserte Chancen auf einen Arbeitsplatzvon größter Bedeutung. Eine zentrale Herausforderungfür den Wirtschaftsstandort Deutschland ist die mit -tel fristige Sicherung des Fachkräftebedarfs. Nicht zu letztauch deshalb haben wir auf unserem Parteitag in Leipzigzu kunftsweisende bildungspolitische Beschlüsse gefasst. Gute Rahmenbedingungen schaffen. Der Mittelstand istunser wirtschaftliches Rückgrat im Hinblick auf Beschäftigung,Ausbildung, Investition und technischen Fortschritt.Er ist geprägt von einer unternehmerischen Verantwortungskultur,in der die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaftvorgelebt werden. Zentrales Feld unserer Wirtschaftspolitikist daher die Förderung des Mittelstandes.Gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und Unternehmersowie die Innovationsfähigkeit und Innovationsfreudigkeitvon Wirtschaft und Gesellschaft sind wichtigfür gute Beschäftigungsperspektiven in Deutschland. Die


Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschenVolkswirtschaft hängt in hohem Maße von der Gründungneuer und innovativer Unternehmen ab. Wir brauchen inDeutschland noch mehr Menschen, die den Mut haben,sich mit guten Ideen, innovativen Produkten oder Dienstleistungenselbständig zu machen. Diese Menschen sollenunterstützt werden. Leistungsbereitschaft fördern. Unser Ziel war und ist es,durch sorgfältiges Haus halten finanzielle Spielräume füreine steuerliche Entlastung der unteren und mittleren Einkommenzu schaffen. Durch die positive Wirtschaftsentwicklungin Deutschland und die damit einhergehend Enlastungder Staatsfinanzen ist der Einstieg in diese Entlastungnoch in dieser Legislaturperiode ermöglicht worden.Die CDU-geführte Bundesregierung hat hierzu einen entsprechendenBeschluss ge fasst.


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