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JAHRESBERICHT 2010 - RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank

Editorial & Grußwort Inhalt & Impressum

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

Kunden und Geschäftspartner,

Mitglied unserer Bank zu sein

bedeutet mehr als Kunde zu sein.

Mitglieder sind Geschäftspartner,

Kapitalgeber und Entscheidungsträger

zugleich. Diese Identität

bietet nur die Unternehmensform

der Genossenschaft. Das über

Jahrzehnte bewährte Erfolgsmodell

veranlasst uns, die genossenschaftliche

Idee mit ihrer Einzigartigkeit

noch stärker als bisher in

den Mittelpunkt unserer Kommunikation

und Zusammenarbeit mit

Ihnen zu stellen.

Nach den Krisenerfahrungen im

letzten Jahrzehnt sehnt sich unsere

Gesellschaft geradezu wieder nach

Werten. Mit unserem genossenschaftlichen

Selbstverständnis

stehen wir für ökonomische und

ethische Werte. Genossenschaft ist

für uns nicht nur eine Rechtsform,

sondern vor allem eine Geisteshaltung,

die sich durch die Attribute

des ehrbaren Kaufmanns wie Aufrichtigkeit,

Anstand und Fairness

auszeichnet.

Inhalt

Editorial und Grußwort.................................................................................2

Impressum....................................................................................................2

Bericht des Vorstandes:

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung..............................................................3

Bericht des Vorstandes:

Geschäftsentwicklung .................................................................................4

Impressum

Eigenkapitalrendite

ist für uns

daher kein

Erfolgsmaßstab,

sondern die

Zufriedenheit

unserer Kunden. Aus diesem

Grunde verkaufen wir Ihnen keine

Produkte, sondern Lösungen für

Ihre finanziellen Bedürfnisse. Das

ist gelebter optimaler Verbraucherschutz.

Nur wenn die Geschäfte

Ihnen Nutzen stiften, erfüllen wir

unseren genossenschaftlichen Auftrag.

Ihr Nutzen ist nämlich gleichzeitig

unser nachhaltiger Erfolg.

Aus dieser Überzeugung basiert

unsere Geschäftspolitik auf den

Werten Sicherheit, Nachhaltigkeit,

Zuverlässigkeit und Beständigkeit.

Werte sind für uns mehr als

Geld und Zinsen, sie stehen für

Freiheit und Verantwortung.

Manfred Geyer

(Vorstandsvor sitzender)

Herausgeber: RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank

Redaktion: Peter Bischoff · Martina Gollrad · Druck: Kempf-Druck GmbH & Co. KG

Gestaltung: Werbeagentur Reiter & Schweiger GmbH

Fotos: Stephan Spangenberg · Jim Albright · RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank

Werte schaffen Werte. Ich freue

mich, dass sich die genossenschaftliche

FinanzGruppe Volksbanken

Raiffeisenbanken zur genossenschaftlichen

Idee und zu ihren

Werten wie zum Beispiel Fairness,

Vertrauen, Verantwortung, Partnerschaftlichkeit,

Hilfe zur Selbsthilfe,

Respekt und Solidarität bekennt.

Diese Orientierung an klaren Werten

ist kein bloßes Lippen-Bekenntnis,

sondern sie wird gelebt: Das

beweist das tägliche Engagement

der über 180.000 Mitarbeiter der

genossenschaftlichen FinanzGruppe

Volksbanken Raiffeisenbanken.

Und das beweist Ihr persönliches

Engagement für Ihre Genossenschaftsbank.

Ich freue mich, dass Menschen hinter

den Werten der genossenschaftlichen

Idee stehen und sich für sie

einsetzen. Menschen, die Solidarität

nicht nur predigen, sondern praktizieren.

Menschen, die ihre Verantwortung

als Bürgerinnen und Bürger

unserer Gesellschaft ernst nehmen

und verantwortlich handeln.

Anschrift:

RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank

91522 Ansbach · Promenade 19-23

Die Orientierungen

an Werten

und an den

Bedürfnissen

der Mitglieder

und Kunden

macht die Volksbanken Raiffeisenbanken

seit über 160 Jahren einzigartig.

Und einzigartig erfolgreich.

Dazu tragen Sie als engagiertes

Mitglied entscheidend bei.

Ich freue mich, dass Sie, als aktives

Mitglied Ihrer Genossenschaftsbank,

die Werte der genossenschaftlichen

Idee leben. Der Erfolg

der Genossenschaftsbanken, der

Erfolg Ihrer Genossenschaftsbank

beweisen, dass Werte wie Fairness,

Vertrauen, Verantwortung, Partnerschaftlichkeit,

Hilfe zur Selbsthilfe,

Respekt und Solidarität mehr als

modern sind: Sie sind moderner

denn je.

Ulrich Wickert

(Journalist)

Verbundbilanz .............................................................................................5

Bericht des Aufsichtsrates ............................................................................5

Bilanz...........................................................................................................6

Gewinn- und Verlustrechnung......................................................................7

Jahresrückblick 2010..............................................................................8 - 11

Werte schaffen Werte.................................................................................12

Telefon: 0981 / 181-0

Telefax: 0981 / 181-137

E-Mail: info@RaiffeisenVolksbank.de

Internet: www.RaiffeisenVolksbank.de

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Rekordwachstum beim

Bruttoinlandsprodukt

Deutschland erzielte nach

dem Wirtschaftseinbruch

in 2009 – dem größten der

Nachkriegsgeschichte - im Jahr

2010 ein Rekordwachstum beim

Bruttoinlandsprodukt von 3,6 %.

Mit diesem höchsten Wachstum

seit der Wiedervereinigung hat sich

die Bundesrepublik zur Konjunktur-

Lokomotive entwickelt, wovon

auch der Arbeitsmarkt profitierte.

Die Zahl der Erwerbstätigen

nahm weiter zu und erreichte mit

40,48 Mio. Personen einen neuen

Höchststand. Die Arbeitslosenquote

ging gleichzeitig von 8,2 % in

2009 auf 7,7 % in 2010 zurück.

Die Zahl der Arbeitslosen lag

im Jahresdurchschnitt bei

3,24 Millionen und damit auf dem

niedrigsten Stand seit 1993. Im

Bereich der Hauptagentur Ansbach

betrug die Arbeitslosenquote im

Dezember 2010 sogar nur noch

3,3 %, nach 4,3 % ein Jahr zuvor.

Inflation blieb

moderat

Die Inflation blieb mit einer

Zunahme der Verbraucherpreise

um 1,1 % im Jahresdurchschnitt

recht moderat, so dass kein

Handlungsdruck für die Europäische

Zentralbank entstand. Im Umfeld

niedriger Inflationsrisiken und

einer sich moderat erholenden

Konjunktur im Euro-Raum blieb der

Leitzins über das ganze Jahr hinweg

erwartungsgemäß bei seinem

Rekordtief von 1,0 %.

Verbraucherpreise

Preisanstieg in Deutschland jeweils gegenüber dem Vorjahr in Prozent

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

+0,4%

0 0,5 1,0

+1,0%

+1,1%

Krise an den

Finanzmärkten

An den Finanzmärkten spitzte

sich die Krise um einige

hochverschuldete EURO-Staaten

zu und erforderte die Bildung eines

Rettungsschirmes der EU und des

IWF. Während die Anleihen der

finanzschwachen Euro-Staaten

gemieden wurden und trotz

Stützungskäufe der EZB starke

Verluste hinnehmen mussten,

stiegen die Kurse der als sicher

geltenden deutschen Staatsanleihen

kontinuierlich an. Die Umlaufrendite

der börsennotierten deutschen

Staatsanleihen ging von ihrem

Jahreshöchststand mit 3,11 % im

Januar bis Ende August auf den

historischen Tiefstand von 1,81 %

zurück, ehe sie bis zum Jahresende

wieder auf 2,51 % kletterte.

Hermann Meckler

(stv. Vorsitzender)

+1,5%

+1,6%

+1,7%

+2,3%

1,5 2,0 2,5

+2,6%

Deutscher Aktienmarkt

gestärkt aus der Krise

Die insbesondere ab dem zweiten

Halbjahr zu erkennende kräftige

Expansion der einheimischen

Wirtschaft sorgte für einen starken

deutschen Aktienmarkt. Der DAX

legte im vierten Quartal massiv

zu und stieg 2010 um 16,1 % auf

6.914 Punkte. Die europäischen

Märkte konnten hier nicht

mithalten. Der EuroStoxx 50 Index

sank in 2010 sogar um 5,4 %.

Wachstumsschritte

Manfred Geyer

(Vorsitzender)

Reale Veränderung des Bruttoinlandsproduktes in Prozent

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

-4,7%

-5 -4 -1

-0,2%

Wirtschaft

erholt sich weiter

Für das Jahr 2011 ist von einer

weiteren Erholung der deutschen

Wirtschaft auszugehen. Mit

einem erwarteten Plus von

2 bis 2,5 % wäre die deutsche

Wirtschaftsleistung wieder auf

dem Vor-Krisen-Niveau vom

Jahresanfang 2008. Bei einer nach

wie vor moderaten Inflationsrate

von rund 2,0 % besteht noch kein

Handlungsdruck für die EZB, so

dass das niedrige Zinsniveau vorerst

weiter Bestand haben dürfte.

+0,8%

+1,2%

+1,0%

Erwin Einzinger

+2,7%

+3,4%

+3,6%

0 1 2 3 4

Bericht des Vorstandes

02 03


Bericht des Vorstandes

Geschäftsentwicklung 2010

Bilanzsumme und

Liquidität

Wir können auf ein erfolgreiches

Geschäftsjahr 2010

zurückblicken, in dem wir unsere

betriebswirtschaftlichen Ziele

erreicht haben und unseren

qualitativen Wachstumskurs

fortsetzen konnten. Das Vertrauen,

das unsere Kunden und Mitglieder

uns entgegengebracht haben,

ermöglichte eine Steigerung der

Bilanzsumme um 24 Mio. EUR oder

3,0 % auf 851 Mio. EUR.

Die Zahlungsbereitschaft der Bank

war durch vorhandene liquide Mittel

in Höhe von 372 Mio. EUR immer

in hohem Maße gegeben. Die

gesetzlichen Anforderungen wurden

stets erfüllt.

Kreditgeschäft

Die Investitionsneigung unserer

privaten, gewerblichen und landwirtschaftlichen

Kunden ist im Zuge

der konjunkturellen Erholung stark

gestiegen und die Bereitschaft zur

Kreditaufnahme hat dabei deutlich

zugenommen, wie die Steigerung

unseres bilanziellen Forderungsbestandes

um 5,9 % oder 25 Mio. EUR

auf 443 Mio. EUR eindrucksvoll

zeigt. Mit einem Bestandszuwachs

von 9 Mio. EUR auf 127 Mio. EUR

waren zwar auch im abgelaufenen

Geschäftsjahr die Programmkredite

maßgeblich daran beteiligt, Wachstumstreiber

waren jedoch die gewerblichen

Darlehen, die im Bestand

um 12 Mio. EUR zugelegt haben.

Dieser Erfolg konnte aufgrund der

hohen Tilgungsleistungen, die erst

kompensiert werden mussten, nur

durch eine kräftige Steigerung beim

Kreditneugeschäft erreicht werden.

Mit 37 Mio. EUR legten die Kreditzusagen

an private Kunden gegenüber

dem Vorjahr um 10 Mio. EUR

oder 39 % zu. Die Neuausreichungen

an Firmenkunden stiegen sogar

um 17 Mio. EUR oder 41 % auf

nahezu 60 Mio. EUR. Die Zahl der

Kreditanträge, die hierfür zu bearbeiten

waren, stieg um 25 % auf

1.432 Stück.

Einlagen

Die bilanziellen Einlagen von Kunden

erhöhten sich im Jahr 2010

um 14 Mio. EUR oder 2,3 % auf

637 Mio. EUR. Dies zeigt das Vertrauen

unserer Kunden und Mitglieder

in unser Geschäftsmodell und

auch in die bewährte Einlagensicherung

der Kreditgenossenschaften.

Ein differenzierter Blick auf die

Einlagenstruktur verdeutlicht, dass

die Kunden ihr Geld vor allem als

Spar- und Sichteinlagen halten, die

um 5,7 % bzw. 16,3 % gestiegen

sind und mit jeweils 264 Mio. EUR

den gleichen Bestand aufwiesen.

Rückläufig waren dagegen die

Termineinlagen, die um 16,5 % auf

89 Mio. EUR gesunken sind. Die

Anleger zogen es vor, möglichst

liquide zu bleiben und bewerteten

offenkundig die Chancen auf bessere

Zinsen in der Zukunft höher

als einen Zinsverlust, den sie durch

kurze Fälligkeiten erleiden.

Mitglieder und

Eigenkapital

Wir haben unseren Eigentümern im

April 2010 eine Dividende in Höhe

von 661 TEUR für das Geschäftsjahr

2009 ausgeschüttet. Da wir unverändert

der Meinung sind, dass diese

Gewinnausschüttung in erster Linie

den Mitgliedern zufließen sollte,

die ihre Bankgeschäfte mehrheitlich

über uns abwickeln, haben wir auch

im Jahr 2010 versucht, ruhende

Geschäftsverbindungen von Mitgliedern

zu aktivieren. Dies gelang nicht

immer und führte wie im Vorjahr

auch zu gewollten Kündigungen von

Geschäftsguthaben und zu einem

weiteren leichten Rückgang bei den

Mitgliederzahlen.

Zum Jahresende 2010 waren

26.712 Mitglieder mit Geschäftsguthaben

in Höhe von insgesamt

12,5 Mio. EUR an unserer Bank

beteiligt. Das gesamte bilanzielle

Eigenkapital, das sich im

Wesentlichen aus den Geschäftsguthaben,

Genussrechten und Rücklagen

zusammensetzt, konnte um

2,3 Mio. EUR erhöht werden und

beträgt 59,7 Mio. EUR. Damit erfüllen

wir bereits jetzt die künftigen

verschärften Eigenkapitalanforderungen

und können auch weiterhin

unseren Kunden und Mitgliedern als

verlässlicher Kreditgeber zur Verfügung

stehen.

Gewinn- und

Verlustrechnung

Die Ertragslage wurde im Jahr

2010 von der anhaltend steilen

Zinsstrukturkurve und den damit

verbundenen Möglichkeiten der

Fristentransformation unterstützt.

Das Zinsergebnis konnte in diesem

Umfeld um 1,8 Mio. EUR auf

22,8 Mio. EUR gesteigert werden.

Erfreulich entwickelte sich auch das

Provisionsergebnis. Neben einem

wieder anziehenden Wertpapiergeschäft

führte vor allem unsere

zertifizierte Vorsorgeberatung zu

entsprechenden Abschlüssen im

Versicherungsgeschäft, so dass

die Provisionserträge gegenüber

dem Vorjahr um 626 TEUR zulegen

konnten. Vor allem bedingt durch

Ein mal effekte aufgrund der erstmaligen

Anwendung des BilMoG

haben sich die Verwaltungsaufwendungen

gegenüber dem Vorjahr um

1.074 TEUR reduziert.

Wie in den Vorjahren wurde allen

erkennbaren Risiken durch Rückstellungen,

Abschreibungen und Wertberichtigungen

Rechnung getragen

und durch bilanzpolitische Gestaltungsmöglichkeiten

für die Zukunft

vorgesorgt. Wir können damit einen

Bilanzgewinn auf Vorjahreshöhe

ausweisen, der uns die Zahlung einer

unveränderten Dividende sowie

die weitere Stärkung der Rücklagen

ermöglicht. Damit reagieren wir

vorausschauend und frühzeitig auf

die Forderungen von Politik und

Bankenaufsicht, die auf eine immer

stärkere Unterlegung der Risiken mit

Eigenmitteln drängen.

Verbundbilanz

Das gesamte betreute Anlagevolumen

erhöhte sich um 3,8 % oder

39 Mio. EUR auf 1.062 Mio. EUR.

Den größten prozentualen Zuwachs

verzeichneten wir bei den

Bausparguthaben, die um 10,1 %

auf 76 Mio. EUR zunahmen. Die

Rückkaufswerte der vermittelten

Lebensversicherungen stiegen um

6,4 % oder 8 Mio. EUR und die

Verbundbilanz

Angelegte Kundengelder insgesamt 1.062 Mio. EUR

Bankeinlagen:

60,0 % (637 Mio. €)

Wertpapieranlagen

20,3 % (216 Mio. €)

Rückkaufswerte

Lebensversicherungen

12,5 % (133 Mio. €)

Guthaben Bausparkasse

Schwäbisch Hall

7,2% (76 Mio. €)

Bericht des

Aufsichtsrates

60,0%

637 Mio. €

Der Aufsichtsrat befasste sich im

Geschäftsjahr 2010 ausführlich mit

der Strategie und der Planung sowie

der wirtschaftlichen und finanziellen

Entwicklung der Bank.

Wertpapieranlagen um 4,8 % auf

216 Mio. EUR. Die klassischen

Bankanlagen, deren Anteil 60 %

der Gesamtanlagen ausmacht,

verzeichneten mit einem Plus von

14 Mio. EUR den größten absoluten

Zuwachs.

7,2%

76 Mio. € 12,5%

133 Mio. €

20,3%

216 Mio. €

Er hat die Aktivitäten des Vorstandes

überwacht und beratend begleitet.

Der Vorstand informierte den

Aufsichtsrat in regelmäßigen gemeinsamen

Sitzungen und anhand

von umfassenden Berichten zeitnah

schriftlich und mündlich über die

Geschäftspolitik, die wirtschaftliche

Situation der Bank, die Ertragslage,

das Risiko-Management sowie über

alle wichtigen Geschäftsvorgänge

von zentraler Bedeutung.

Der Aufsichtsrat und die von ihm

gebildeten Ausschüsse waren in

alle Entscheidungen von besonderer

Wichtigkeit eingebunden. Darüber

hinaus haben der Aufsichtsratsvorsitzende

und sein Stellvertreter

auch außerhalb der ordentlichen

Sitzungen in engem Kontakt mit

dem Vorstand gestanden und sich

mit diesem über alle relevanten Ge-

Schlussbemerkung

Wir haben unsere Zusage eingelöst

und mit einer weit überdurchschnittlichen

Ausweitung

des Kreditgeschäftes maßgeblich

dazu beigetragen, dass es bei den

mittelständischen Unternehmen in

unserer Region nicht zu der allgemein

befürchteten Kreditklemme

gekommen ist. Damit haben wir

einen wichtigen Teil unseres genossenschaftlichen

Auftrages erfüllt,

was uns gleichzeitig ein überdurch-

Manfred Geyer

(Vorsitzender)

schäftsvorgänge ausgetauscht.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht

und den Vorschlag für die Verwendung

des Jahresüberschusses

hat der Aufsichtsrat geprüft und in

Ordnung befunden. Der Vorschlag

für die Verwendung des Jahresüberschusses

unter Einbeziehung

des Gewinnvortrages entspricht

den Vorschriften der Satzung. In

einer gemeinsamen Sitzung wurde

das Prüfungsergebnis gemäß § 58

Genossenschaftsgesetz erörtert.

Der Jahresabschluss 2010 sowie

der Lagebericht wurden mit dem

uneingeschränkten Bestätigungsvermerk

versehen. Dem Vorstand

wurde im Prüfungsbericht wieder

eine ordnungsgemäße Geschäftsführung

und dem Aufsichtsrat eine

angemessene Überwachung der

Geschäftsleitung bescheinigt.

Hermann Meckler

(stv. Vorsitzender)

schnittlich erfolgreiches Geschäftsjahr

beschert hat.

Gestärkt stellen wir uns den Herausforderungen

der Zukunft und sind

überzeugt, dass unsere werteorientierte

Geschäftspolitik unseren

Mitgliedern und Kunden zu nachhaltigem

Nutzen verhilft.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen

und werden zusammen mit unseren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

alles daran setzen, dieses auch in

Zukunft zu rechtfertigen.

Erwin Einzinger

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung

den vorgelegten

Jahresabschluss festzustellen und

dem Vorschlag zur Gewinnverwendung

zu folgen.

Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand

war, wie in den Vorjahren,

konstruktiv sowie von Offenheit und

gegenseitigem Vertrauen geprägt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand

sowie den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern seinen Dank und

seine Anerkennung für die geleistete

erfolgreiche Arbeit und den

überdurchschnittlichen persönlichen

Einsatz im vergangenen Jahr aus.

Ansbach, im April 2011

Dr. Sigurd Schacht

(Vorsitzender)

Bericht des Vorstandes

Bericht des Aufsichtsrates

Unsere Partner im

genossen schaftlichen

Finanzverbund

Deutsche Zentral-

Genossenschaftsbank

Bausparkasse

Schwäbisch Hall

Ein Produkt der Teambank

Deutsche

Genossenschafts-

Hypothekenbank

R+V Versicherung

Bilanzsumme

Bilanzsumme in Mio. EUR

Anteil an liquiden Mitteln

544,8

672,7

693,8

738,3

814,5

851,3

Forderungen an Kunden

Forderungen in Mio. EUR

Forderungen an Kunden Eventualverpflichtungen

358,2

12,7

415,3

15,2

416,2

16,7

421,8

18,0

432,2

21,2

465,6

22,5

Einlagen von Kunden

Einlagen in Mio. EUR

Inhaberschuldverschreibungen Termineinlagen

Spareinlagen

Sichteinlagen

541,9

547,1

38,5

46,0

431,4

90,8

7,3

116,5

126,5

249,1

267,4

203,6

570,1

41,9

107,4

265,6

635,1

43,7

199,2

207,9

637,1

19,8

88,9

264,6

Eigenkapital

Eigenkapital in Mio. EUR

Geschäftsguthaben Genussrechtskapital Rücklagen

39,1

13,8

9,6

46,4

15,0

9,8

46,5

14,5

6,2

52,0

14,0

5,9

55,1

13,2

5,1

59,7

12,5

4,6

172,3 248,4 269,8

304,9

367,7

372,3

345,5

400,1

399,5

403,8

411,0

443,1

94,0

137,8

142,8

155,2

184,2

263,7

15,7

21,6

25,8

32,1

36,9

42,7

2000

2002

2004

2006

2008

2010

2000

2002

2004

2006

2008

2010

2000

2002

2004

2006

2008

2010

2000

2002

2004

2006

2008

2010

04 05


Jahresabschluss

Bilanz zum 31.12.2010 Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1.bis 31.12.2010

Aktiva

2010

(in TEUR)

2009

(in TEUR)

Barreserve 21.318 18.800

Forderungen an Kreditinstitute 121.758 123.866

Gewinn- und Verlustrechnung

2010

(in TEUR)

2009

(in TEUR)

Zinsüberschuss + 20.655 + 18.753

Erträge aus sonstigen Wertpapieren und Beteiligungen + 2.207 + 2.292

Jahresabschluss

Forderungen an Kunden 443.100 418.272

Wertpapiere 229.207 229.594

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen 11.776 11.786

Sachanlagen 10.272 11.049

sonstige Vermögensgegenstände 10.836 10.256

übrige Aktiva 2.999 3.076

Summe der Aktiva 851.266 826.699

Passiva

2010

(in TEUR)

2009

(in TEUR)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 132.741 127.542

Spareinlagen 264.644 250.380

Sicht- und Termineinlagen 352.705 333.282

Schuldverschreibungen 19.796 39.203

Rückstellungen 15.208 13.993

Provisionsüberschuss + 5.771 + 5.283

Sonstige Erträge + 987 + 1.130

Personalaufwand - 11.124 - 12.302

Andere Verwaltungsaufwendungen - 4.840 - 4.736

Abschreibungen auf Sachanlagen - 1.275 - 1.206

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen,

bestimmte Wertpapiere, sowie Zuführung zu Rückstellungen

im Kreditgeschäft, vermindert um entsprechende Erträge

Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen

an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelten Wertpapieren

- 4.298 - 2.456

- 10 + 39

Sonstige Aufwendungen - 2.467 - 281

Steuern - 2.055 - 2.939

Einstellung in Fonds für allgemeine Bankrisiken - 2.000 - 2.000

Jahresüberschuss + 1.551 + 1.577

Gewinnvortrag aus dem Vorjahr + 158 + 141

Bilanzgewinn + 1.709 + 1.718

übrige Passiva 5.284 3.583

Genussrechtskapital 4.553 4.881

Geschäftsguthaben der Mitglieder 12.866 13.257

Rücklagen und Fonds für allgemeine Bankrisiken 41.760 38.860

Bilanzgewinn 1.709 1.718

Summe der Passiva 851.266 826.699

Vorschlag für die Gewinnverwendung

Hinweis

Bei dieser Kurzfassung des Jahres abschlusses handelt es sich nicht um den vollständigen

Jahres abschluss. Die Veröffentlichung des Original-Jahresabschlusses

erfolgt im Bundesanzeiger. Bestätigungsvermerk:

Der Original-Jahresabschluss wurde vom Genossen schaftsverband Bayern e. V.

mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen und liegt in der

Hauptstelle zur Einsicht auf.

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem

Aufsichtsrat vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu

verwenden:

5,00 % Dividende 639.876,75 EUR

Zuführung zur gesetzlichen Rücklage 200.000,00 EUR

Zuführung zu anderen Ergebnisrücklagen 700.000,00 EUR

Vortrag auf neue Rechnung 169.521,68 EUR

Insgesamt

1.709.398,43 EUR

06 07


Beherzt etwas bewegt

Gesellschaftliches Leben gestalten

1. Neujahrskonzert der Raiffeisen Volksbank eG Gewerbebank in Ansbach

Ein musikalisches Feuerwerk der

Extraklasse zündeten die Hofer

Symphoniker beim ersten Neujahrskonzert

der Bank. Mit einer

phantasievollen Programmauswahl

„Aus Märchen und Sagen“

gaben die mit dem bayerischen

Kulturpreis ausgezeichneten

Musiker ein gelungenes Debüt in

Ansbach. Mit der Ankündigung,

2012 erneut ein Neujahrskonzert

auszurichten, mutierte das Konzert

zu einem neuen gesellschaftlichen

Highlight.

Roger Boggasch dirigierte sich in

die Herzen der Konzertbesucher

und brillierte zudem als Moderator

und Entertainer. Regierungspräsident

Dr. Thomas Bauer

würdigte als Schirmherr die Mehrwerte

und das gesellschaftliche

Engagement der RaiffeisenVolksbank

eG Gewerbebank.

Jetzt schon vormerken:

Montag, 2. Januar 2012

2. Ansbacher

Neujahrskonzert

Musik & Poesie

Die Nürnberger Soiree „Zyklus Musik

und Poesie“ war auf Einladung

der RaiffeisenVolksbank erstmals

zu Gast in Ansbach. Der ehemalige

Stadtbaumeister der Stadt Nürnberg,

Professor Dr. Walter Anderle,

bot mit den Interpreten Svetlana

Klimova, Georg Ongert, Veronica

Lobanova und der jungen rumänischen

Sopranistin Nicoleta Radu ein

musikalisches Programm auf allerhöchstem

Niveau. Den literarischen

Rund 600 Konzertbesucher lauschten gespannt dem anspruchsvollen und

unterhaltsamen Programm der Hofer Symphoniker im Onoldiasaal.

Unter dem Motto "... und aus Natur das meiste"

fand die Soiree in der Ansbacher Karlshalle statt.

Part der Veranstaltung gestalteten

die internationale Schauspielerin

Nicola Lembach und Prof. Dr. Walter

Anderle gemeinsam.

Benefizkonzert

Manfred Geyer und Dirigent Roger Boggasch mit Regierungspräsident

und Schirmherr des Konzertes Dr. Thomas Bauer.

Mit dem Trompeter Stephan Stadtfeld

und dem Organisten Stephan

Rahn gab es in der Ansbacher St.

Gumbertuskirche ein festliches Kirchenkonzert.

Gemeinsam mit dem

Kunst- und Kulturmäzeen Friedrich

Hilterhaus hat die RaiffeisenVolksbank

das Benefizkonzert zu Gunsten

von Ansbacher Kindern in Not ins

Leben gerufen. Pfarrer Friedrich

Käpplinger freute sich über den Erlös

in Höhe von 2.500 Euro.

Bankvorstand Erwin Einzinger mit Stephan

Stadtfeld, Friedrich Hilterhaus, Stephan Rahn

und Pfarrer Friedrich Käpplinger.

Das nächste Benefizkonzert gibt es

zur langen Ansbacher Einkaufsnacht

am 3. Dezember 2011 um 19 Uhr in

der St.-Gumbertus-Kirche.

MehrWerte bieten

MdB Josef Göppel im Finanz-Gespräch

Josef Göppel (MdB) verstärkt den

Dialog mit den Genossenschaftsbanken.

In einem offenen und intensiven

Hintergrundgespräch diskutierte er

über die geplanten Maßnahmen der

Bundesregierung zur Finanzmarktregulierung.

„Risiken müssen künftig begrenzt

werden. Dazu zählen vor allem der

Handel mit riskanten Produkten und

Bankgeschäfte mit zu wenig Eigenkapital,“

so Göppel. Übereinstimmung

Josef Göppel (MdB)

bestand auch bei dem Verbot von

Kreditausfallversicherungen, die nicht der Absicherung von Bankgeschäften

dienen. Manfred Geyer ermunterte Josef Göppel, sich auch für eine höhere

Risikobeteiligung der Anleger einzusetzen. Zündstoff gab es bei den Plänen

zur Bankenabgabe und Transaktionssteuer.

Direktor Manfred Geyer prognostiziert eine schlechtere Kreditversorgung

und noch höhere Belastungen für die Menschen vor Ort. Er forderte von der

Politik eine sachliche Diskussion mit volkswirtschaftlichem Weitblick: Die

fränkischen Genossenschaftsbanken haben, laut Geyer, 2009 mit 90 Mio

Euro fast so viel Körperschaftssteuer gezahlt wie die Gruppe der Großbanken:

„Diese haben mit 120 Mio Euro nur ein Zehntel dessen entrichtet, was

die deutschen VR-Banken (1,2 Mrd. Euro) bezahlt haben. Diese systemstabilisierenden

Faktoren müssen dringend berücksichtigt werden.“

MitgliederBonus Programm

VR-Mitglieder

Bonus

Mit dem neuen MitgliederBonusProgramm werden alle

Mitglieder, die aktiv zum Erfolg unserer Bank beitragen,

künftig noch mehr beteiligt. Das Programm ist eine faire

Ausschüttungspolitik, die neben einer jährlichen Grunddividende

um ein exklusives Bonusprogramm – den VR-MitgliederBonus

– ergänzt wird. Mitglieder und Kunden sammeln mit Ihren Bankgeschäften

automatisch BonusPunkte, die sich im Folgejahr in barem Geld auszahlen.

Gründerkredit Mittelfranken

VorsorgeProfi Nummer 1

Alle Vorteile ausgeschöpft

Claus Hermansky, Hermann Meckler, Manfred Geyer und Karlheinz Assenbaum.

Auf Initiative der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer Nürnberg

wurde der „Gründerkredit Mittelfranken“ für Existenzgründer und neu gegründete Firmen ins

Leben gerufen. Nach einer Erstberatung durch die IHK, die Handwerkskammer oder das Institut

für Freie Berufe kann der Kredit auch bei der RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank beantragt

werden. Die Konditionen werden individuell, in Anlehnung an den gültigen Zinssatz der

LfA Förderbank Bayern, ermittelt.

www.gruenderkredit-mittelfranken.de

Als erstes Kreditinstitut in Westmittelfranken

haben wir uns vom TÜV Rheinland prüfen

lassen und das Gütesiegel „zertifizierte Beratungsqualität

Vorsorge“ erhalten. TÜV Rheinland

Cert GmbH Geschäftsführer Dr. Herfried Kohl lobte

die „hohe fachliche Kompetenz und die faire Beratung. Geprüft wurden

beispielsweise neben dem Fachwissen der Kundenberater auch die Verständlichkeit

und Vollständigkeit der Beratung sowie die Zufriedenheit aus Sicht

der Kunden“. Die RaiffeisenVolksbank nimmt bei der TÜV-Zertifizierung, wie

bereits bei anderen Themen in der Vergangenheit, damit eine Vorreiterrolle

im gesamten Kreditwesen der westmittelfränkischen Region ein.

Als Kreditgeber leisten wir einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen

Aufschwung und sind ein verlässlicher Partner des Mittelstands. Deshalb

sind wir von der Deutschen Zentralgenossenschaftsbank (DZ-Bank) mit dem

„Tombstone“ ausgezeichnet worden. Der nordbayerische Gebietsleiter der

DZ-Bank, Direktor Karlheinz Assenbaum und der Förderkreditbetreuer Claus

Herzmansky bestätigen einen intensiven Einsatz von Förderkreditmitteln der

Landesanstalt für Aufbaufinanzierung (LfA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau

(KfW) und damit eine Vorreiterrolle für ganz Nordbayern.

Beherzt etwas bewegt

LesArt

mit Monika Maron

Alexander,

der letzte Markgraf

Anselm Bilgri: Werte

und Verantwortung

DATEV-Chef Prof. Dieter Kempf

zum Thema Steuerpolitik

Im Rahmen des fränkischen

Literaturfestivals LesArt war

Monika Maron zu Gast in Ansbach

und zog viele interessierte Zuhörer

in die RaiffeisenVolksbank.

Monika Maron wurde für ihre

bestechenden Analysen über die

deutsche Wiedervereinigung und

deren Folgen mit dem Deutschen

Nationalpreis ausgezeichnet.

Monika Maron nahm sich nach der Lesung

viel Zeit zum Signieren ihrer Bücher und für

Gespräche mit den Besuchern.

Eine Geschichtsstunde der besonderen

Art brachte Theaterintendant

Jürgen Eick auf die Ansbacher Theaterbühne.

„Alexander, der letzte

Markgraf“ ist ein Stück Ansbacher

Heimatgeschichte, für die der fränkische

Autor Gerd Scherm die Bühnenfassung

geschrieben hat. Die

Bank ermöglichte Mitgliedern und

Kunden den Besuch einer exklusiven

Vorpremiere.

Die bunte und schillernde

Lebensgeschichte des Provinzfürsten auf

der Ansbacher Theaterbühne.

„Den Menschen in den Mittelpunkt

stellen“ - dazu forderte der

ehemalige Benediktinermönch

Anselm Bilgri beim Kundenforum

auf. Er sprach eindrucksvoll zum

Thema Unternehmenskultur,

Führungsethik und gesellschaftliche

Werte. Anselm Bilgri schaffte einen

eindrucksvollen Brückenschlag

zwischen Philosophie, Religion,

Wirtschaft und Gesellschaft.

Anselm Bilgri hat 18 Jahre als Leiter der Wirtschaftsbetriebe

das Kloster Andechs zu einem

florierenden Unternehmen weiterentwickelt.

Gute Reden sind selten und über die deutsche

Steuerpolitik erlebt man sie vermutlich nie – es sei denn,

es referiert Prof. Dieter Kempf. Lebhaft und kurzweilig

sprach er bei der Vertreterversammlung zum Thema

„Warum ist Steuerpolitik so schwierig?“. Mit einem

großen Repertoire an feiner Ironie bis hin zu klaren

Worten überzeugte der Vorstandsvorsitzende der

DATEV eG Nürnberg. Mit überaus deutlichen, aber

erfrischend ehrlichen Aussagen, wurde aus einem

trockenen Steuerthema ein brillianter

Fachvortrag.

08 09


Beherzt etwas bewegt

Werten ein Gesicht geben

Spendenbilanz

Im vergangenen Jahr wurde wieder

eine große Anzahl an Spendenanfragen

an uns herangetragen – ob

von Vereinen oder gemeinnützigen

Organisationen oder auch von Projekten

zum Wohle der Bürgerinnen

und Bürger. Neben dem regionalen

Bezug ist uns der nachhaltige

Aspekt der Zuwendung besonders

wichtig. Auf diese Weise haben wir

rund 75.000 Euro den Menschen in

der Region wieder zurückgegeben.

VR-Mobil – das Gesicht

unseres sozialen Engagements

Je einen von drei VW Fox im Gesamtwert von rund 30.000

Euro haben wir an die Sozialstation Oberdachstetten, die

Offene Behindertenarbeit Ansbach und an das Kinder- und

Jugendheim Kastanienhof übergeben. Das Auto für den

Kastanienhof wurde im Rahmen der Azubis-aktiv-Aktion

erarbeitet. Seit vier Jahren engagieren wir uns bei „VR-

Banken machen mobil“ und haben mit insgesamt 13 Autos

unserem sozialen Engagement ein Gesicht gegeben.

Mitarbeiter als VR‐Botschafter

Bei einem internen Wettbewerb konnten sich Bankmitarbeiter als VR-Botschafter bewerben und je einen Spendenscheck

in Höhe von 500 Euro für ihren Lieblingsverein gewinnen. Das Los fiel auf Regina Probst (Flachslanden) und

Martin Koller (Arberg). Martin Koller spendierte den Scheck an den Lieblingsverein seines Sohnes: „Mein Sohn Maximilian

und unsere ganze Familie sind so begeistert von der außergewöhnlichen Jugendarbeit der Handballgruppe des

TV 1860 Gunzenhausen, das ich das Geld dafür weitergeben möchte“. Regina Probst aus Flachslanden überreichte

den Scheck der Freiwilligen Feuerwehr Brünst 1900 e. V., bei der sie seit vielen Jahren Schriftführerin ist: „Es macht

Spaß, in einem aktiven Verein tätig zu sein. Ob jung oder alt, ob bei Veranstaltungen oder wenn es darum geht, Hab

und Gut zu schützen und zu helfen.“

Vorstand und Feuerwehrkommandant Dieter Zeilinger, Bank-Botschafterin

Regina Probst und Kassiererin Ute Vogel bei der Spendenübergabe.

Lichtenau: 500 Euro für BiNeLi

Bürgermeister Uwe Reismann erhielt

für das Bildungsnetzwerk Lichtenau

(BiNeLi) einen Scheck in Höhe

von 500 Euro. Die Spende stammt

aus dem Erlös der Cap-Bestick-

Aktion, die die Mitarbeiter der

Geschäftsstelle Lichtenau bei der

Gewerbeschau ausgerichtet hatten.

Die Baseball-Caps konnten mit individuellen

Namen bestickt werden

und wurden für 2 Euro zu Gunsten

von BiNeLi verkauft.

Traditionell vor Weihnachten gab es für viele Vereine und gemeinnützige Organisationen wieder Spenden-Schecks.

Diese wurden von den Bankvorständen bei zwei Veranstaltungen in Ansbach und Gunzenhausen (Foto) übergeben.

Kundenberaterin Kristina Rossel und Geschäftsstellenleiter

Simon Kapp bei der Übergabe an

Bürgermeister Uwe Reismann.

Die Handballjugend mit Jugendtrainerin Katharina Kött, Bank‐Botschafter

Martin Koller und Handball-Spartenleiter Andreas Schubert.

Notebooks & Fahrräder

Beim Gewinnsparen gibt es neben

Geldpreisen auch immer wieder

attraktive Sachgewinne. So konnten

sich Fredy Steffan aus Ansbach und

Martin Engelhardt aus Herrieden-

Neunstetten über je ein Notebook

im Wert von 1000 Euro freuen. Brigitte

Rosenfeld aus Leutershausen,

Agnes Koziol aus Herrieden und Asta

Linhardt aus Gräfensteinberg haben

Fahrräder gewonnen und konnten

hochwertige Kettlerräder im Wert

von 600 Euro entgegen nehmen.

Siegerinnen beim „GENO-Börsenspiel“

Annika Popp und Janina Horndasch

haben beim „Geno-Börsenspiel Bayern

2010“ die ersten beiden Plätze

belegt. In ihrem letzten Ausbildungsjahr

haben sie für drei Monate

an dem bayernweiten Azubi-Börsenspiel

teilgenommen, bei dem es

50.000 Euro virtuelles Spielkapital

zu vermehren galt. Bayernweit

haben sich 179 Auszubildende aus

37 Volks- und Raiffeisenbanken am

Wettbewerb beteiligt.

Manfred Geyer, Fredy Steffan,

Martin Engelhardt und Hermann Meckler.

Agnes Koziol, Brigitte Rosenfeld mit Sohn Max,

Asta Linhardt und Bankdirektor Manfred Geyer.

Janina Horndasch und Annika Popp.

Junge Kunden begeistern

Teenies lieben Trends - deshalb hat sich das Jugendmarkt-Team der

RaiffeisenVolksbank viele neue und besondere Attraktionen ausgedacht:

Für alle Altersgruppen war etwas dabei. Die meisten Events und Aktionen

waren schnell ausgebucht.

Legoland

Leuchtende Kinderaugen gab es

beim Ausflug ins Legoland nach

Günzburg. Auf einer Größe von 26

Fussballfeldern gab es viele Fahrgeschäfte

und Aktionen zu entdecken

und auszuprobieren. Eine besondere

Attraktion war das Miniland mit

25 Millionen Legosteinen vom Berliner

Reichstag über die Frankfurter

Skyline bis zur Allianz Arena.

Trip an die Themse

Azubis aktiv für die Region

Bowling-Spaß

Kaum eröffnet, schon bekamen

unsere jungen Kunden die

Gelegen heit, das neue Ansbacher

Citybowling zu erkunden. Rund

100 begeisterte Teenager wollten

möglichst viele Pins zu Fall bringen

und begehrte Preise gewinnen. Neben

dem Spielspaß der besonderen

Art hat den Teenies das Gruppenerlebnis

gefallen.

Eine Stadt mit vielen Gesichtern – so präsentierte sich London unseren

jungen Bankkunden bei der VR-Future Städtereise 2010. In drei

Tagen möglichst viel erleben, das hatte sich die 50‐köpfige Gruppe

vorgenommen. Sie erkundigten die Stadt der Gegensätze: Historische

Gebäude neben High-Tech-Designs, Pubs neben Fastfood-Ketten, die

hippe Carnabystreet neben der Wachablösung am Buckingham Palace.

Azubis

Die Auszubildenden haben das Jahr 2010 zu ihrem

„Gewinnspar-Jahr“ ausgelobt: Unter dem Motto

„Azubis aktiv für die Region“ haben sie für das Gewinnsparen

geworben, um mit den zusätzlichen Zweckerträgen

soziale Jugendarbeit in der Region zu unterstützen. Sie gründeten

spezielle Arbeitsgruppen für Öffentlichkeitsarbeit, Kundenansprache und

Budgetplanung und machten bei zahlreichen Veranstaltungen mit Präsentationsständen

auf die Aktion aufmerksam. Im Herbst 2010 konnte so ein

VR-Mobil an den Kastanienhof Ansbach übergeben werden, im Sommer

2011 folgt eine weitere Spende an das Theater Ansbach für ein Kinder- und

Jugendprojekt. Mit dieser Aktion setzten sich die Ansbacher Azubis bayernweit

durch und belegten den ersten Platz im Freistaat.

Turbulent war der Ausflug in den

legendären Holidaypark in der

Pfalz: Ob Wildwasserspaß,

Super wirbel oder eine Fahrt mit

der international prämierten

Riesen achterbahn – im größten

Erlebnis park Europas gibt es viel zu

Schulranzenparty

Andrea Rupp, Thomas Appel und Kathrin

Wellhöfer bei der Vorauswahl der Ranzen.

Erstmals fand für ABC-Schützen und

ihre Eltern eine „Schulranzenparty“

statt. Neben gesunder Ernährung,

einer Fußmessung und einem

Büchertisch gab es eine große

Auswahl an Schulranzen und Geschenken

für die Schultüte. Bei einem

„Live-Print“ wurden Besucher

fotografiert und erlebten, wie das

Foto auf einen „magischen Ballon“

gezaubert wurde.

entdecken und zu erleben. Es war

für jeden etwas dabei – ob für ruhige

Kinderherzen oder die ganz

großen Abenteurer, die sich den

ultimativen Adrenalinkick holten.

Für das Gruppenbild zu posieren

war dagegen völlig uncool.

Detlef D! Soost

„Bei uns lernt Ihr nicht nur tanzen

wie die Stars, sondern Ihr tanzt mit

den Stars“ war das große Versprechen,

zu dem Popstar-Juror Detlef

D! Soost zu einem einmaligen Event

in Ansbach eingeladen hatte. Unter

den 1.000 Teilnehmern waren auch

zahlreiche unserer jungen Kundinnen

- ein gigantisches Dance-Event

mit Talkrunde und Autogrammstunde.

Für alle ein einmaliges Erlebnis!

Action pur mit Detlef D! Soost, der rund 1000

junge Ansbacher mobilisierte.

Auch wenn nicht alle Auszubildenden beim Fototermin erscheinen konnten,

so haben sie sich doch geschlossen engagiert, um für den Kastanienhof ein VR-Mobil zu erarbeiten.

10 11

aktiv

Beherzt etwas bewegt


„DIE GENOSSEN-

SCHAFTLICHE IDEE

BEWEIST: ENGAGE-

MENT UND VERANT-

WORTUNG SIND

ERFOLGSFAKTOREN.“

Wir können Ulrich Wickert nur zustimmen.

Unsere genossenschaftliche

Idee spricht von Verantwortung. Die

tragen wir für das Heute und auch

für das Morgen. Als stolzer Teil der

genossenschaftlichen FinanzGruppe

Volksbanken Raiffeisenbanken, die

neben gut 1.200 Banken auch eine

Versicherung, eine Bausparkasse,

eine Fondsgesellschaft und viele

weitere Spezialinstitute vereinigt,

fällt uns das leicht, weil wir einzig

unseren Mitgliedern und Kunden,

gerade auch aus dem Mittelstand,

verpflichtet sind. Für ihren langfristigen

Erfolg tun wir alles. Bei uns

in jeder Filiale.

Zur genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken gehören außerdem:

DG HYP Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank, Münchener Hypothekenbank, VR LEASING und WL BANK.

werte-schaffen-werte.de

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