ACS BERN

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ACS BERN - ACS Automobil-Club der Schweiz

Beihefter Clubmagazin

Automobil Club der Schweiz

Ausgabe 3, Juli 2012

ACS BERN

& lifestyle

Protokoll der

Generalversammlung 2012

Bergrennen am Gurnigel:

Showdown

am Berner

Motorsport-Hausberg

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für ACS Mitglieder!

Motorfahrzeugsteuern und Roadpricing:

Alter und neuer Ärger

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Automobil Club der Schweiz


Editorial

Gesicht in der Verkehrspolitik

Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Inhalt

Werte Mitglieder und Freunde der ACS Sektion Bern

03 Editorial

Gesicht in der Verkehrspolitik

04 Generalversammlung 2012

04 Protokoll der Generalversammlung

05 Club-Infos

05 News aus der Geschäftsstelle

06 Clubleistungen ACS Sektion Bern

08 Events & Motorsport

08 Fahrspass garantiert! Sicherheit

trainieren – Rennlizenz erwerben

09 ACS Slalom Trophy 2012 –

wer geht als Führender in die

Sommerpause?

11 Fotogalerien: 16. Nationaler

Automobil-Slalom Interlaken

37. Nationaler Automobil-Slalom

Saanen

13 Showdown

am Berner Motorsport-Hausberg

14 Politik & Verkehr

14 Der Anspruch des Verkehrssünders

auf das Ordnungsbussenverfahren –

Prinzip der Kostenfreiheit bei

geringfügigen Verkehrsverletzungen

18 Motorfahrzeugsteuern und

Roadpricing: Alter und neuer Ärger

19 Agenda

Die Mobilität insgesamt und der motorisierte

Individualverkehr im Speziellen hat

sich in den letzten Jahren erneut verändert.

Entwickelt kann ich nicht sagen,

da Entwickeln für mich einen positiven

Aspekt beinhalten sollte. Leider bemerkt

der heutige Autofahrer allzu oft, dass

eher eine Be- und Verhinderung als eine

Entwicklung das Ziel von Bauten, Massnahmen,

Reglungen und Gesetzen ist.

Mehr denn je braucht der motorisierte

Individual-Verkehr ein Sprachrohr für seine

Anliegen, um den Wildwuchs von

Behinderungen wenigstens etwas einzudämmen.

Der motorisierte Verkehr ist Teil

unserer Gesellschaft, nicht daraus wegzudenken,

und trotzdem wird laufend ausprobiert,

wann er zum Erliegen kommt.

Der heutige Vorstand der ACS Sektion

Bern nimmt diese besorgniserregende

«Entwicklung» ernst und hat die aktuellen

Vorstandsmitglieder auch dementsprechend

ausgewählt. Unter der Leitung von

Präsident Mathias Ammann sind versierte

Personen aus den Sparten Jurisprudenz,

Finanzen, Ausbildung/Sport und

Marketing am Werke und so für die Zukunft

bestens gewappnet.

Und doch: Unser Sektionspräsident

Mathias Ammann ist für das Präsidium

des Zentralvorstandes ACS Schweiz nominiert.

An der Delegiertenversammlung

2013 steht unser heutiger Sektionspräsident

zur Wahl und soll ab 2014 die Geschicke

des gesamten ACS lenken. Ich

bin fest von der Wichtigkeit und Richtigkeit

der Wahl von Mathias Ammann zum

Zentralpräsidenten überzeugt. Zuerst als

Vorstandskollege und als mein Vizepräsident

lernte ich einen Automobilisten mit

dem Herzen auf dem rechten Flecken

kennen. Dann als Führungsperson und

«Chrampfer» immer einstehend für die

Anliegen der ACS’ler. Die Sektion Bern

verliert zwar unter Umständen ein geschätztes

Vorstandsmitglied, doch wenn

auf der Stufe ACS Schweiz gearbeitet

und etwas bewegt werden kann, so ist

das höher zu werten.

Ich bin davon überzeugt, dass mit Mathias

Ammann der ACS und das Direktionskomitee

genau den richtigen Mann

haben, um das Schiff ACS auf Zukunfts-

Kurs zu bringen und zu halten. Ich hoffe,

dass viele Delegierte die Chance «Mathias

Ammann» sehen und er die Wahl

gewinnt. Meine Stimme ist ihm sicher –

aus Erfahrung.

Herzlichst,

Ihr Guido Reber

Vize-Präsident ACS Sektion Bern

Impressum

Herausgeber

Automobil Club der Schweiz

ACS Sektion Bern

Eigerstrasse 2

CH-3007 Bern

Telefon 031 311 38 13

Fax 031 311 26 37

acs.bern@acs.ch

www.acs.ch

Chefredaktorin

und Geschäftsführerin

Sandra Schläppi

sandra.schlaeppi@acs.ch

Inserate

KROMER MEDIA

Unterer Haldenweg 12

CH-5600 Lenzburg

Telefon 062 886 33 53

Fax 062 886 33 34

media@kromer.ch

Druck

und Inseratenverwaltung

KROMER PRINT AG

Unterer Haldenweg 12

CH-5600 Lenzburg

Telefon 062 886 33 33

Fax 062 886 33 34


Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Generalversammlung

Mittwoch, 2. Mai 2012

Protokoll der Generalversammlung 2012

Anwesende gemäss separater Teilnehmerliste. Beginn der Generalversammlung: 18.10 Uhr

Trakt. 1 Begrüssung und Eröffnung

durch den Präsidenten

Präsident Mathias Ammann begrüsst die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bedankt

sich für das zahlreiche Erscheinen

zur Generalversammlung im Restaurant

Bären, Ostermundigen. Erneut kann die

Sektion Bern ein positives Ergebnis und somit

eine noch gesündere Eigenkapitalbasis

präsentieren. S. Schläppi-Pulver wird einstimmig

als Protokollführerin gewählt.

Trakt. 2 Wahl der Stimmenzähler

P. Reber und H. Brand werden einstimmig

als Stimmenzähler gewählt.

Trakt. 3 Feststellen

der Beschlussfähigkeit

Die GV ist beschlussfähig ohne Rücksicht

auf die Zahl der Anwesenden. Die Beschlussfassung

erfolgt mit dem einfachen

Mehr der abgegebenen Stimmen und mit

Handmehr. Für Statutenänderungen sind

zwei Drittel der anwesenden Stimmen

erforderlich. Es sind 56 Mitglieder anwesend.

Das einfache Mehr beträgt demnach

29, das Zweidrittel-Mehr beträgt 38.

Trakt. 4 Genehmigung

der Traktandenliste

Die Traktandenliste wird ohne Änderung

einstimmig genehmigt. Da keine Mitgliederanträge

eingegangen sind, entfällt Trakt. 11.

Trakt. 5 Protokoll der ordentlichen

Generalversammlung

vom 3. Mai 2011

Das Protokoll wird ohne Anmerkungen

einstimmig genehmigt und verdankt.

Trakt. 6 Jahresbericht 2011

Der Jahresbericht des Präsidenten wurde

im ACS BERN 02/2012 publiziert. Er wird

einstimmig genehmigt. Präsident Mathias

Ammann dankt allen Personen, welche die

ACS Sektion Bern im vergangenen Jahr

unterstützt haben, für ihren Einsatz. Zudem

weist er ergänzend darauf hin, dass

sich der ACS ein verkehrspolitisches Gesicht

geben muss und dass wir in den

kommenden Monaten vermehrt daraufhin

arbeiten wollen.

Trakt. 7 Ehrungen

Geschäftsführerin Sandra Schläppi-Pulver

würdigt die 123 Mitglieder, welche dieses

Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiern respektive

jene 76 Mitglieder, die dem Club

seit 40 Jahren angehören. Sie verliest die

Liste der 43 Mitglieder, welche seit 50 Jahren

der ACS Sektion Bern die Treue

halten und dafür zu Veteranen ernannt

werden. Der Sektionspräsident Mathias

Ammann sowie Vizepräsident Guido Reber

übergeben den anwesenden Veteranen

als Zeichen des Danks ein graviertes

Schreibset.

Trakt. 8 Jahresrechnung 2011

Trakt. 8.1 Genehmigung

der Jahresrechnung 2011

Präsident und Finanzchef Mathias Ammann

erläutert die vorliegende Jahresrechnung

2011 detailliert. Diese weist einen

Gewinn von CHF 52185.– aus und wurde

im ACS BERN veröffentlicht. Die Jahresrechnung

2011 wird ohne Diskussion einstimmig

genehmigt.

Trakt. 8.2 Dechargeerteilung

Die Generalversammlung erteilt dem Vorstand

für das Geschäftsjahr 2011 einstimmig

Décharge.

Trakt. 9

Wahlen

Trakt. 9.1 Wahl Beat Zaugg

Als neues Vorstandsmitglied wird Beat

Zaugg zur Wahl vorgeschlagen. Nach engagierten

einleitenden Worten wird Beat

Zaugg von der Generalversammlung einstimmig

in den Vorstand gewählt.

Trakt. 10 Budget 2012

Nach den Ausführungen von Mathias Ammann,

welcher ein Budget mit einem Gewinn

von CHF 36000.– vorlegt, wird dieses

einstimmt genehmigt.

Trakt. 11 Statutenänderung

Mathias Ammann erläutert die im Internet

veröffentlichten Statutenänderungs-Vorschläge,

welche grösstenteils daher kommen,

dass die Statuten des Gesamtclubs

abgeändert worden sind. Entsprechend

muss die Sektion Bern ihre eigenen Sektionsstatuten

nun anpassen. Die Statutenänderungen

werden einstimmig angenommen.

Trakt. 13 Diverses

Vorstandsmitglied A. Blank erläutert verschiedene

Themen der Verkehrspolitik,

die den ACS aktuell beschäftigen. Der

ACS wolle sich in Verkehrsthemen profilieren

und dem Club ein Gesicht geben.

Jedoch sei es aufgrund der aktuellen politischen

Machtverhältnisse enorm schwie-

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4


Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Club-Infos

News aus der Geschäftsstelle

Liebe ACS Mitglieder

rig, auto-freundliche Anliegen in den Räten

durchzubringen. A. Blank beantwortet

den Fragenkatalog, der von Mitglied Castioni

schriftlich eingegangen ist. Zum einen

weist er auf die Thematik der Motorfahrzeugabstimmung

im Kanton Bern hin,

welche aufgrund von Beschwerden nach

wie vor hängig ist und vermutlich erst in

der zweiten Jahreshälfte zur zweiten Abstimmung

kommen wird. im Weiteren

geht er auf die zum zweiten Mal geplanten

autofreien Sonntage in Bern ein, welche

vom Stadtparlament beschlossen worden

sind. Die Einflussnahme des ACS kann

höchstens in rechtlichen Fragen erfolgen,

da u.a. eine Kantonsstrasse gesperrt wird,

was eigentlich nicht zulässig wäre. Zum

Thema Road Pricing soll es rund um Bern

einen Pilotversuch geben. Sollte es zur Abstimmung

kommen, könnte das Referendum

ergriffen werden. Als letzten Punkt

weist er darauf hin, dass die von M. Castioni

angeprangerten Verkehrsschikanen

zwar in den Räten ein Thema sind, die Einflussnahme

aber äusserst schwierig ist, da

es sich um viele Einzelanliegen handelt.

Der ACS hat sich entschieden, seine Ressourcen

zu bündeln und sich auf bedeutende

Themen zu fokussieren. M. Ammann

fügt an, dass der ACS auf nationaler

Ebene mit Nationalrat Markus Hutter

(Präsident der nationalrätlichen Verkehrskommission)

gut vertreten ist und seine

Interessen wahrnehmen kann. Es stehen

Themen wie die Gotthardsanierung sowie

die Engpassbeseitigung in den Agglomerationen

an.

Präsident Mathias Ammann dankt den

Anwesenden fürs Erscheinen und lädt alle

Teilnehmer im Anschluss an die GV zum

Apéro ein.

Schluss der Generalversammlung:

18.50 Uhr

Die Protokollführerin:

Sandra Schläppi-Pulver, Geschäftsführerin

Im vergangenen Clubmagazin wurde u.a.

der Automobilslalom in Interlaken erwähnt.

Nebst dem Slalom in Saanen zählt

Interlaken zu den grössten Anlässen, welche

die ACS Sektion Bern durchführt.

Entsprechend gross ist auch das mediale

Interesse sowie von verschiedenen Anspruchsgruppen.

Am Slalom in Interlaken

starteten dieses Jahr rund 400 Pilotinnen

und Piloten. Seit einiger Zeit stösst der

Slalom jedoch auf einige negativen Stimmen.

Gemäss einer Gruppierung, welche

den Anlass mit allen Mitteln verhindern

will, sei ein solcher Anlass nicht mehr zeitgemäss.

Er sei lärmintensiv und in der

heutigen Zeit des Klimawandels absolut

unpassend (CO 2 -Ausstoss). Der Slalom

sei ein Tummelplatz für gut situierte

Herren, welche auf Kosten anderer ihren

Spass haben.

In der Schweiz wird der Motorsport oft als

Randsportart betrachtet. Die Schweiz verfügt

über keine grosse Automobil- und

Motorradindustrie, was die Akzeptanz für

diesen Sport eher gering hält. Schade,

denn gerade mit dem Motorsport kann die

aktive sowie passive Verkehrssicherheit

gesteigert werden. Rennerfahrene Instruktoren

schulen u.a. in Ausbildungskursen

wie Fahrtrainings auf Eis und Schnee.

Durch deren Wissen und Erfahrung konnten

ehemalige Kursteilnehmer bereits Unfälle

vermeiden. Knallt es trotzdem einmal,

so kommt die passive Sicherheit zum

Einsatz. Systeme wie ABS, Servolenkung,

Direkteinspritzungen, Airbags, Deformierungszellen

usw. wurden im Motorsport

entwickelt. Diese haben bereits Tausende

von Menschenleben gerettet.

Gegnern des Motorsports fehlt zum Teil

diese Weitsicht. In unseren angrenzenden

Ländern ist die Akzeptanz für diese Sportart

weit grösser. Ist doch den meisten Bewohnern

dieser Zusammenhang mit der

Strassenverkehrssicherheit im Bewusstsein.

Zudem wird dieser Sport unter

strengsten Regeln durchgeführt. Auch der

ACS Slalom wird unter strengen Auflagen

durchgeführt. Für die Fahrer sowie Zuschauer

gelten die Reglemente der FIA,

welche vor Ort durch Funktionäre der

Auto Sport Schweiz GmbH kontrolliert

werden. Weiter werden Abgas- und Lärmmessungen

durch die technischen ASS-

Funktionäre durchgeführt. Nicht regelkonforme

Fahrzeuge werden zurückgewiesen.

Für die Fahrer gelten ähnlich strikte

Bestimmungen. Nur Fahrer mit einer

gültigen Lizenz sind am Start zugelassen.

Die Streckenfunktionäre verfügen über

eine Ausbildung im Branddienst sowie in

Erster Hilfe. Auch die Ordnung rund um

das Gelände ist mit einem gut funktionierenden

Abfallkonzept gewährleistet.

Vonseiten Behörden wird die alljährliche

Organisation als sehr kompetent und professionell

eingestuft. Vor und nach dem

Anlass wird jeweils eine Sitzung mit sämtlichen

Behördenvertretern durchgeführt,

damit die Organisation bestens funktioniert

und der ACS klar die Rahmenbedingungen

einhalten kann.

Umweltdiskussionen sind in der heutigen

Zeit sicher berechtigt. Fragt sich nur, in

welchem Rahmen. Selbstverständlich sollte

man aber sämtliche Gross-Sportanlässe

in Frage stellen und nicht mit Fingerzeig

einen Anlass in der Schweiz diskriminieren.

Wussten Sie zum Beispiel, dass eine

Tour de France mit deren Begleittross

(Helikopter, Flugzeuge, Motorräder, Werbetross,

etc.) mehr CO 2 ausstösst als eine

komplette DTM Saison? Vergleiche können

dann gezogen werden, und ewig dreht

man sich im Kreise. Hinzu kommt auch

die Lärmfrage. Es ist zu bezweifeln, dass

ein Openairfestival, das bis spät in die

Morgenstunden durchgeführt wird, weniger

Lärm und weniger abgasintensiv

(z.B. Trucks für Bühne/Material) ist als

ein Automobilslalom mit strikten Lärmund

Abgasvorschriften.

Lange Rede kurzer Sinn. Die ACS Sektion

Bern bleibt stets in Kontakt mit sämtlichen

Behörden und Anspruchsgruppen,

um hoffentlich auch nächstes Jahr den

sehr beliebten Slalom in Interlaken durchführen

zu können. Zudem kämpfen wir

um eine erhöhte Akzeptanz des Motorsports

in der Schweiz.

Herzlichst Ihr

Christoph Jöhr, Stv. Geschäftsführer

5


Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Club-Infos

Clubleistungen ACS Sektion Bern

Bargeldlose Pannenhilfe für Autos und Motorräder

in ganz Europa

– Versichert sind alle mit dem Mitglied im gleichen

Haushalt wohnenden Personen.

– Ihre Ferien oder Geschäftsreisen können rasch

fortgesetzt werden – dank unserem europaweiten

Netzwerk. Überall, wo Sie sind. Jeden Tag, rund

um die Uhr!

Die detaillierten Pannenhilfe-Bestimmungen sind im

Sekretariat erhältlich.

Sektionsorgan ACS BERN Zeitschrift «auto & lifestyle»

5 Mal jährlich erscheint das Sektionsorgan ACS BERN

mit aktuellen sektionsbezogenen Informationen als

Einhefter der 10 Mal jährlich erscheinenden Zeitschrift

«auto & lifestyle».

Prämienrabatt Zurich Versicherung

Auf Relax-Motorfahrzeug- und Haushaltversicherung der

Zurich Versicherung erhält das ACS Mitglied 5% Rabatt.

Rechtsauskunft

Als ACS Mitglied haben Sie ein Mal pro Jahr Anrecht auf

eine kostenlose Rechtsauskunft im Zusammenhang mit

Auto und Verkehr. Unsere Rechtskonsulenten stehen

Ihnen gerne zur Seite.

Technischer Dienst

Sie möchten die effektiven Kosten Ihres Fahrzeuges

kennen? Sie planen den Kauf eines neuen Autos und

brauchen Informationen über neue Modelle? Unsere

Experten beraten Sie gerne bei technischen Fragen.

Obligatorische Fahrzeugprüfung

Die ACS Sektion Bern übernimmt die Kosten von max.

CHF 60.– für eine obligatorische periodische Fahrzeugprüfung

beim Strassenverkehrsamt (pro Jahr und Mitglied

eine Prüfung). Senden Sie uns die bezahlte Rechnung

innerhalb von 3 Monaten nach der Prüfung mit

Einzahlungsschein/Kontoangaben zur Rückerstattung

zu.

ACS Privatrechtsschutz

(Schweiz und Fürstentum Liechtenstein)

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ACS VISA Card

Die ACS VISA Card Classic ist in

der ACS Mitgliedschaft inbegriffen (ACS VISA Card Gold:

1. Jahr gratis, danach CHF 100.–). ACS Partnermitglieder

haben Anrecht auf eine Gratis-Zweitkarte.

Veranstaltungen und Ausbildungskurse

NEU

– Fahrtraining Eis & Schnee in Saanen

– Sportfahrerkurs in Interlaken

– Internationale Ausbildungskurse Hockenheim

– Fahrtraining mit Instruktion in Dijon

– Jugendfahrschullager

– Motorsport: Automobilslalom Saanen und Interlaken,

Bergrennen Gurnigel

ACS Slalom Trophy

– Youngtimer-Plattform für Gleichgesinnte

ACS Reparaturkostenversicherung

Minimieren Sie das Risiko von hohen Reparaturkosten

mit dem Abschluss einer ACS Reparaturkostenversicherung.

Clubladen, E-Shop

– Autobahnvignetten Schweiz/Österreich,

Italienische Viacard

– Internationaler Führerausweis,

englische Übersetzung des Führerausweises

– Strassenkarten mit Vergünstigung

– Verkauf von sämtlichen Formel-1-Tickets

– Attraktive Clubartikel – für ACS Fans!

ACS Sektion Bern

Eigerstrasse 2, CH-3007 Bern

Tel. +41 31 311 38 13

Fax +41 31 311 26 37

acs.bern@acs.ch

www.acs-bern.ch

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Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Club-Infos

Weiter profitieren ACS Mitglieder unter anderem von folgenden Angeboten:

Dienstleistung/Produkt Für ACS Mitglieder Normalpreis

Englische Übersetzung / Internat. Führerausweis CHF 25.– CHF 45.–

Fahrtraining Eis & Schnee Saanen CHF 270.– CHF 320.–

Fahrtraining mit Instruktion Dijon (F) CHF 620.– CHF 690.–

Sportfahrerkurs Interlaken CHF 230.– CHF 280.–

Automobilslaloms Saanen und Interlaken CHF 30.– Rabatt Normalpreis

Die ACS Mitgliederkategorien im Überblick

ACS Classic ACS Travel ACS Premium

Clubleistungen Clubleistungen Clubleistungen

Pannenhilfe Europa* – Pannenhilfe Europa*

– Annullierungskosten Welt* Annullierungskosten Welt*

– Reiseschutz Welt* Reiseschutz Welt*

– – Verkehrsrechtsschutz Welt*

– – Benützung Mietfahrzeuge*

(Selbstbehalt-Ausschluss-Versicherung)

– – Lenken fremder Motorfahrzeuge*

CHF 150.– CHF 130.– CHF 290.–

* Die Versicherungskomponenten der gewählten ACS Mitgliederkategorie gelten für das Mitglied

und alle im gleichen Haushalt lebenden Personen.

Interessante Mehrwertpartner (weitere Informationen unter www.acs.ch/Partner)



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Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Events & Motorsport

Fahrspass garantiert!

Sicherheit trainieren – Rennlizenz erwerben

Erleben Sie Fahrspass für mehr Sicherheit im alltäglichen Strassenverkehr.

Ausbildungskurs Hockenheim (D)

SportDriver-Kurs

Gemeinsam mit Profis die Grenzen erkennen und Sicherheit

trainieren – auf der Rennstrecke mit Ihrem eigenen Fahrzeug.

Ein Erlebnis der Spitzenklasse!

Rennfahrer-Kurs

Für den Lizenzerwerb oder zur Vertiefung als gezieltes Wiederholungs-Training.

Perfektionieren des Fahrkönnens mit Profis als regelmässiges

Up-to-date auf jedem Niveau.

Kursdaten: Mittwoch/Donnerstag, 19./20. September 2012

Kurskosten: CHF 1150.– (2 Tage)

Fahrtraining mit Instruktion Dijon (F)

In vier praktischen Kurvenlektionen lernen Sie den faszinierenden

Circuit Dijon-Prenois kennen, um Ihr Fahrkönnen anschliessend

im Fahrtraining zu perfektionieren – ideal für Hockenheim-

Kenner!

Kursdaten: Freitag, 10. August 2012

Kurskosten: CHF 690.–

ACS Mitglieder erhalten eine Reduktion

von CHF 70.– auf den Kurskosten

Sportfahrerkurs Interlaken

Wir zeigen Ihnen das kleine Einmaleins eines Sportfahrers auf

dem Flugplatz Interlaken im Herzen des Berner Oberlandes.

Kursdaten: Samstag, 4. August 2012

Samstag, 6. Oktober 2012

Kurskosten: CHF 280.–

ACS Mitglieder erhalten eine Reduktion

von CHF 50.– auf den Kurskosten

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie

im Internet unter: www.fahrkurs.ch oder rufen Sie uns an.

Selbstverständlich beraten wir Sie auch gerne telefonisch

unter der Nummer 031 311 38 28.

Bilder: Menzi/Schläppi

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Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Events & Motorsport

ACS Slalom Trophy 2012 –

wer geht als Führender in die Sommerpause?

Der Schweizer Automobilrennsport ist in

Bewegung: Die jährlich wachsenden Teilnehmerzahlen

an den Automobilslaloms

bestätigen die Aufwärtstendenz im Bereich

des Breitensports. Hierbei handelt es sich

vor allem um Fahrerinnen und Fahrer, die

häufig ihr Alltagsfahrzeug, welches sie an

Wochentagen zum Einkaufen benötigen,

am Wochenende auf den Slalompisten

bewegen. Auch sie besitzen eine Lizenz,

entgegen der landläufigen Meinung, dies

seien «nichtlizenzierte» Sportlerinnen und

Sportler (siehe Kasten).

Nach erfolgreichem Einstand vor vier Jahren

schreiben die motorsportlich engagierten

ACS Sektionen auch 2012 gemeinsam

eine Meisterschaft aus, die sogenannte

ACS Slalom Trophy, in welcher nun auch

die Breitensportler gewertet werden. Die

Trophy ist nur für Fahrerinnen und Fahrer

mit einer ASS-Jahreslizenz ausgeschrieben.

Alle Mitglieder der ACS Sektionen Basel,

Bern, Mitte, Schwyz-Uri, Seeland-Jura,

Thurgau und Zürich können ohne Einschreibegebühr

daran teilnehmen.

Am Ende der Saison wird der Sieger der

ACS Slalom Trophy gekürt. Die Rangverkündigung,

an welcher im Übrigen auch

Bargeld- und Naturalpreise ausgeschüttet

werden, findet im Turnus in verschiedenen

zentral gelegenen Schweizer Städten statt

und wird jeweils in Zusammenarbeit mit

der lokalen ACS Sektion organisiert.

Wer geht als Führender in die lange Sommerpause?

Kurz vor Saisonhälfte sind erste

Tendenzen erkennbar, wer die diesjährige

ACS Slalom Trophy für sich entscheiden

könnte. Aufgrund der Tatsache, dass zwei

Läufe unmittelbar vor und nach Druck

dieses Cluborgans anstehen, publizieren wir

an dieser Stelle keine Zwischenrangliste.

Diese kann aber im Internet eingesehen

werden. Eines sei gesagt: Für Spannung

ist auf jeden Fall gesorgt!

Weitere Informationen zur ACS Slalom

Trophy sowie das Reglement, den Kalender

und die aktuellsten Zwischenranglisten

finden Sie laufend aktuell unter:

www.acs-slalom-trophy.ch

Motorsport-Lizenzen

Die Motorsporthoheit wird in der Schweiz

von der Auto Sport Schweiz GmbH (ASS)

wahrgenommen. Diese ist auch für die

Vergabe von Lizenzen zuständig. Nebst

der NATionalen Lizenz, die vor allem für

Rund- und Bergrennen notwendig ist, gibt

es auch die REGionale Lizenz (v.a. für

National anerkannte Rennserien wie die

Mini Challenge, Abarth Trofeo Slalom

usw.) und die LOCJahreslizenz (für LOCale

Slaloms). Die sogenannte LOC-Tageslizenz

kann in der Regel vor Ort auf dem

Rennplatz für CHF 30.– bezogen werden

und ist am jeweiligen Tag gültig (sie gilt

jedoch nicht für eine Wertung in der ACS

Slalom Trophy). Im Betrag enthalten ist

auch eine Unfallversicherung. Weitere

Auskünfte zu den Lizenzen erteilt Ihnen:

Auto Sport Schweiz GmbH

Könizstrasse 161, 3097 Liebefeld

T: 031 979 11 11, www.autosport-ch.com

Race-Inn AG

Brunnmatt 50

4914 Roggwil

Tel. 062 918 80 00 ∙ www.race-inn.ch

Sixt liebt BMW

für sein adaptives Kurvenlicht.

(Was allerdings kein Grund ist, selbst zum Scheinwerfer zu werden. Mieten Sie den

BMW 3er unter 0848 88 44 44 oder www.sixt.ch)


Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

AVP «park’n’care ® »

Airport Car Service

zeitintensives Hetzen durch endlose Gänge. Eine

optimale Zeitersparnis für Flugreisende,

welche vor Ort auch gleich die persönliche Besprechung

der gewünschten Pflegedienstleistung

ermöglicht. Die Fahrzeugrückgabe erfolgt

ebenfalls bequem beim Ausgang.

Sicherheit und Kostenersparnis

AVP «park'n'care®» gilt als echtes Valetparking

und verhindert Park-, Vandalen- und Diebstahlschäden.

Der Service – zu äusserst günstigen

Tarifen – wird speziell von Besitzern teurer

Liebhaberfahrzeuge geschätzt. Je nach

Pflegedienstleistung ist das Parken zwischen

dem 2. bis 5. Tag gratis, weitere Tage werden

mit nur CHF 20.– pro Tag berechnet. AVP

«park'n'care®» rechnet sich also mehrfach,

wenn man dies nur schon mit den örtlichen

Parkgebühren vergleicht.

Am Flughafen gratis parken und gleichzeitig

das Auto von Profis pflegen lassen? AVP

«park'n'care®» macht’s möglich. AVP hat –

als weltweit erster Anbieter – mit

«park'n'care®» ein attraktives Dienstleistungsangebot

geschaffen, von welchem

Vielflieger und Geschäftsreisende gleich

dreifach profitieren.

AVP «park'n'care®» ermöglicht punktgenaues

Check-In, bietet einmalig günstiges Parking

und sorgt bei Ankunft für ein perfekt gepflegtes

Fahrzeug.

Anzeigen

Kundenfreundlichkeit steht bei AVP im Mittelpunkt.

AVP-Mitarbeiter kennen die Eigenheiten

hochwertiger Fahrzeuge und garantieren für die

professionelle Handhabung – von der Annahme,

während der präzisen Bearbeitung bis hin

zur Endkontrolle und Übergabe. AVP «park'n'care®»

ist ein Service, den man nicht mehr missen

möchte. Die Vorteile sprechen für sich:

Zeitersparnis

Die Fahrzeugübergabe am Terminal ermöglicht

das direkte Check-In ohne Parkplatzsuche,

ohne Warten auf den Aufzug und ohne

Professionelle Autopflege

Als führendes – SQS- und IQNET zertifiziertes –

Autopflege-Unternehmen garantiert AVP mit

sorgfältiger Handwäsche, Bürstenkratzerentfernung,

Polierservice, Interieurpflege, Nano-,

Teflon- und Langzeitversiegelung, Oldtimer-

Werterhaltung und vielen weiteren Pflegedienstleistungen

für professionell – dem Neuwagenstatus

entsprechend – aufbereitete

Fahrzeuge. Für AVP «park'n'care®» wurden 4

Carepacks mit allen Pflegeanforderungen und

der Wahl zwischen 3 unübertroffenen Versiegelungsverfahren

geschaffen. Jedes Carepack

gilt als übersichtliches Dienstleistungspaket

und ist online unter www.avp-autopflege.ch

oder telefonisch unter 0800autopflege (0800

288 673) buchbar.

Versiegelung

In jeder Jahreszeit bleibt die Lackversiegelung

ein wichtiges Thema. So verfügt zwar jedes

Fahrzeug über einen werkseitigen Schutzlack,

jedoch nicht über die wichtige Lackversieglung,

welche – porentief eingearbeitet – den Lack effektiv

vor Verschmutzung, Kalk, Salz, Staubkratzern

und Ausbleichen schützt. AVP verfügt über

7 auf Fahrzeug und Lacktyp abgestimmte Verfahren

und beherrscht als einer der noch wenigen

Anbietern die Nitrocombitechnik zur fachmännischen

Versiegelung von Oldtimern.

Am Flughafen Zürich gratis parken und

gleichzeitig das Auto von Profis pflegen

lassen? AVP «park‘n‘care ® » macht‘s möglich!

044 888 79 88 · www.avp-autopflege.ch

Auto – nom

Die von AVP verwendeten RUBIN ONE-Pflegeprodukte

Drywasher (Waschen ohne Wasser),

Carnaubacare, Rubincare und die Microcleaner

Microfasertücher zur Pflege zwischendurch sind

auch im Online-Shop – oder bei AVP «park'n'care®»

– direkt bei der Fahrzeugübergabe beziehbar.

Die AVP-Profis beraten Sie gerne über alle

Versiegelungsverfahren und die fachgerechte

Applikation der RUBIN ONE-Pflegeprodukte.

www.park-n-care.com/www.avp-autopflege.ch

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Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Events & Motorsport

16. Nationaler Automobil-Slalom Interlaken

4. und 5. Mai 2012

Sorgt für die Sicherheit: S+R Staffel Schweiz

Lokalmatador Christian Balmer erreichte am diesjährigen Slalom Interlaken Rang 3

Vor den Trainings-

und Rennläufen führt

der Rennleiter die

Besichtigungsrunden an

Klein Mini ganz gross

Fritz Erb – seit Jahren immer wieder schnell –

8. Gesamtrang

37. Nationaler Automobil-Slalom Saanen

19. Mai 2012

Der Oberländer Christian Balmer

erreichte Gesamtrang 4 auf Tatuus FM 2000

René Aeberhard aus Biglen

(Equipe Bernoise) auf

Lancia Delta S4 Ianiello (Rang 14)

Tagessieger Florian Revaz mit seiner Formule Master 2000


8. & 9. SEPTEMBER 2012

gurnigelrennen.ch


Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Events & Motorsport

Showdown am Berner Motorsport-Hausberg

Drifts sind spektakulär, aber sie ermöglichen

keine schnellen Laufzeiten

Das Wochenende vom 8./9. September

2012 sollten sich ACS-Mitglieder – und speziell

die am Motorsport interessierten – rot

anstreichen. Dann trägt der Verein Bergrennen

Gurnigel (VBG) in Zusammenarbeit

mit der ACS Sektion Bern das über die Landesgrenzen

hinaus beliebte Bergrennen am

Gurnigel aus. 2010 erinnerten die Organisatoren

mit einem grossen Jubiläumsanlass an

das 100-jährige Bestehen des ältesten, noch

existierenden Bergrennens in der Schweiz.

Mehr als 20000 Zuschauer liessen sich ins

malerische Gantrischgebiet locken, um bei

schönstem Spätsommerwetter den hochstehenden

Motorsport vor einer grandiosen

Kulisse zu geniessen.

Das Wetterglück stand im vergangenen Jahr

zumindest am Renntag leider nicht auf

der Seite der Veranstalter, dunkle Wolken

und bald einsetzender Regen hielten aber

trotzdem viele treue Besucher nicht vom

Zuschauen ab. Sie wissen, dass sich die

Spreu vom Weizen unter den Piloten erst

auf nasser Fahrbahn richtig trennt und somit

auch bei schlechtem Wetter bester Motorsport

geboten wird. Dies hängt nicht nur

vom fahrerischen Können oder von Pferdestärken

ab, sondern vor allem von der Bereifung

der Rennsportwagen. Die Renndienste

von spezialisierten Reifenherstellern

wie Dunlop, Michelin, Pirelli und Yokohama

bieten ihren Kunden eine Vielfalt an

Gummimischungen und Profilen an, die

sich für jedes Wetter eignen. Erst ein gut

haftender Regenreifen vermittelt dem Fahrer

das nötige Vertrauen, um die 3,7 km

lange Bergrennstrecke trotz rutschiger

Unterlage in wirklich zügigem Tempo zurückzulegen.

Eine saubere, unscheinbare

Linie ist dann auch bei Regen in den meisten

Fällen effizienter als eine wilde, aggressive

Fahrweise, wobei die Zuschauer an

schönen Drifteinlagen natürlich mehr Freude

haben – und davon gibt es immer genug.

Gerade bei schwierigen äusseren Bedingungen

ist die Absicherung der Rennstrecke

von grösster Bedeutung. Für das mit lauter

Profis bestückte Organisationskomitee geniesst

die Sicherheit für die Aktiven auf und

für die Zuschauer entlang der Piste ohnehin

oberste Priorität. Der Spagat zwischen

der sportlich einwandfreien Organisation,

den Investitionen in die Sicherheit und die

kommerziell vertretbare Nutzung darf nach

Auch 2012 fahren historische Tourenund

Rennwagen am Gurnigel

Erfahrungen der letzten Jahre als geglückt

bezeichnet werden. Das Rezept für diese

Umsetzung ist die ständige Hinterfragung,

die offene Diskussion und schliesslich die

Umsetzung der gefassten Beschlüsse. Die

Aufwendungen für die Sicherheit betragen

bei jedem Rennen gegen CHF 80000.–! So

ist das Gurnigelrennen punkto Sicherheitsstandard

eine Referenz für andere Organisatoren

geworden.

Der Zuschauer wird selbstverständlich von

den stetig ausgebauten Dienstleistungen wie

Shuttlebus vom Start ins Ziel, von Helikopterrundflügen,

zahlreichen Verpflegungsmöglichkeiten

und vielem mehr profitieren

können.

Auf der Website www.gurnigelrennen.ch

erfahren Sie alles über den Stand der Vorbereitungen.

Das OK freut sich, Sie auch

in diesem Jahr am zweiten Wochenende im

September – natürlich bei jedem Wetter –

begrüssen zu dürfen!

ACS Mitglieder erhalten mit untenstehendem

Bon CHF 5.– Rabatt auf dem Gurnigel-

Eintritt. Bitte Gutschein ausschneiden und

an der Tageskasse einlösen.

BON

5.–

(Wert in CHF)

Einlösbar an der Gurnigel-Tageskasse

am 8./9. Sept. 2012 für einen Eintritt

nach Wahl


Lokalmatador und Titelverteidiger Marcel Steiner weiss seinen Osella

auch im Regen sehr schnell zu bewegen

13


Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Politik & Verkehr

Der Anspruch des Verkehrssünders auf das

Ordnungsbussenverfahren – Prinzip der Kostenfreiheit

bei geringfügigen Verkehrsverletzungen

Eine Widerhandlung gegen die Strassenverkehrs-Gesetzgebung zieht regelmässig zwei verschiedene Verfahren

nach sich: Einerseits das Strafverfahren, welches von der Strafverfolgungsbehörde des Begehungsortes durchgeführt

wird und in welchem der Verkehrssünder etwa zur Zahlung einer Busse oder einer Geldstrafe oder gar

zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wird. Andererseits das Administrativverfahren, welches Aufgabe der Administrativbehörde

des Wohnsitzkantons ist und in welchem der Verkehrssünder etwa verwarnt oder ihm der Führerausweis

entzogen wird.

In einer gesetzlich geregelten Anzahl von

Fällen kommt hingegen ein vereinfachtes

Verfahren, das sogenannte Ordnungsbussenverfahren,

zur Anwendung. Das Ordnungsbussenverfahren

ist im Ordnungsbussengesetz

(OBG) und in der Ordnungsbussenverordnung

(OBV) geregelt. Die Verkehrsregelverletzungen,

die mit einer Ordnungsbusse

geahndet werden, sind im Anhang 1

der OBV aufgelistet. Geläufige Beispiele

sind etwa das Überschreiten der zulässigen

Parkzeit (bis 2 Stunden), welches mit einer

Ordnungsbusse von CHF 40.– geahndet

wird, und das Verwenden eines Telefons

ohne Freisprecheinrichtung während der

Fahrt, bei welchem die Ordnungsbusse

CHF 100.– beträgt. Der Anhang 1 zur

OBV ist allerdings 22 Seiten lang, der

Anwendungsbereich des Ordnungsbussenverfahrens

entsprechend weit.

Das OBG hält in Artikel 1 Absatz 1 fest,

dass Übertretungen der Strassenverkehrsvorschriften

des Bundes nach diesem

Gesetz in einem vereinfachten Verfahren

(Ordnungsbussenverfahren) mit Ordnungsbusse

geahndet werden können. Auf den

ersten Blick scheint es sich dabei um eine

sogenannte Kann-Vorschrift zu handeln,

welche die Anwendung des Gesetzes in das

Ermessen der rechtsanwendenden Instanzen

stellt. Nach der Rechtsprechung des

Bundesgerichts ist dies aber nicht der Fall

und das Ordnungsbussenverfahren ist,

wenn seine Voraussetzungen gegeben sind,

obligatorisch anzuwenden. Artikel 2 OBG

nennt die Ausnahmen. Das Ordnungsbussenverfahren

ist demnach etwa ausgeschlossen

bei Widerhandlungen, durch

die der Täter Personen gefährdet oder

verletzt oder Sachschaden verursacht hat

(lit. a) sowie wenn dem Täter zusätzlich

eine Widerhandlung vorgeworfen wird, die

nicht in der Bussenliste aufgeführt ist

(lit. d).

Das Ordnungsbussenverfahren ist einfach

und anonym. Nach Artikel 6 OBG kann

der Täter die Busse sofort oder innert

30 Tagen bezahlen. Bei sofortiger Bezahlung

wird eine Quittung ausgestellt, welche

den Namen des Täters nicht nennt. Ansonsten,

das heisst bei nicht sofortiger Zahlung,

erhält er ein Bedenkfristformular, welches

nach fristgerechter Zahlung vernichtet

wird. Ein weiterer Vorteil des Ordnungsbussenverfahrens

besteht für den

Verkehrssünder darin, dass nach Artikel 7

OBG keine Kosten für das Verfahren (Verfahrenskosten)

erhoben werden dürfen.

Es gilt das Prinzip der Kostenfreiheit. Zu

bezahlen ist folglich einzig die Ordnungsbusse.

Der Verkehrssünder, der eine der im Anhang

1 der OBV aufgeführten Verkehrsregelverletzungen

begeht, hat also einen Anspruch

auf das Ordnungsbussenverfahren

und damit auch auf Kostenfreiheit. Nun

kann es aber vorkommen, dass die Polizei

dem Verkehrssünder mitteilt, die festgestellte

Übertretung lasse sich nicht mehr im

Ordnungsbussenverfahren erledigen und

ihn – möglich auch ohne eine solche Mitteilung

– verzeigt. Im ordentlichen Strafverfahren

werden dem Verkehrssünder

womöglich zusätzlich etwa zu einer ausgefällten

Busse – bei der es sich übrigens nach

Artikel 11 OBG auch um eine Ordnungsbusse

handeln kann – die Verfahrenskosten

auferlegt.

Dies muss sich der Verkehrssünder nun aber

nicht gefallen lassen. Denn anders als eine

im Ordnungsbussenverfahren – welches für

eindeutige und unbestrittene Fälle zur

Anwendung kommt – verhängte Ordnungsbusse,

kann er einen Strafbefehl innert einer

Frist von 10 Tagen mittels Einsprache

anfechten. Nach der bundesgerichtlichen

Rechtsprechung gilt das Prinzip der Kostenfreiheit

auch im ordentlichen Verfahren, und

zwar dann, wenn es ohne sachlichen Grund

eingeleitet wurde. Die Kostenauflage verletzt

in einem solchen Fall Bundesrecht.

Das Bundesgericht hat in einem bereits

etwas älteren Entscheid einem Lenker, der

die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten

hatte und in der Folge im ordentlichen

Verfahren zu einer Busse verurteilt

und mit den Kosten belastet wurde, und der

gegen die Kostenbelastung Einsprache erhob,

recht gegeben. Der Lenker hatte einen

Anspruch auf das Ordnungsbussenverfahren

und durfte daher nicht mit den Kosten

des zu Unrecht eingeleiteten ordentlichen

Verfahrens belastet werden (BGE 105 IV

136).

Juristische Beratung

Als ACS Mitglied haben Sie pro Jahr Anspruch

auf eine kostenlose telefonische Rechtsauskunft

im Zusammenhang mit Auto und Verkehr.

Die ACS Sektion Bern bietet Ihnen diese Dienstleistung

zusammen mit ihrem Legal Partner,

der Anwaltskanzlei Ammann Rechtsanwälte, mit

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Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Rätsel

In einem etwas neueren Entscheid hat das

Bundesgericht den Anspruch eines Lenkers

auf das Ordnungsbussenverfahren indessen

verneint. Der Lenker hatte ein Rotlicht

missachtet und war 26 Sekunden nach Beginn

der Rotlichtphase über eine Kreuzung

gefahren. Nach Ansicht des Bundesgerichts

durften die Polizeiorgane im konkreten Fall

aufgrund der Verdachtsmomente davon

ausgehen, dass eine Personengefährdung

gegeben sein könnte, welche das Ordnungsbussenverfahren

ausschliesst (Artikel 2 lit. a

OBG). Das ordentliche Verfahren war in

diesem eben nicht ohne sachlichen Grund

eingeleitet worden.

Ein Blick in den Anhang 1 der OBV kann

also durchaus lohnen, zumal die einem Verkehrssünder

zu Unrecht auferlegten Verfahrenskosten

gut und gerne mehrere Hundert

Franken betragen können.

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Exklusive ACS Kunst- und Gartenreise

Berlin

Kunstvolles Berlin

und das Gartenreich

von Wörlitz

20.09. - 24.09.2012

Erleben Sie auf exklusive Weise die Kunstmetropole

Berlin, von den grandiosen Schätzen aus alten

Zeiten, über die Werke des frühen 20. Jahrhunderts

der „Künstlergruppe Brücke“ bis zur heutigen Zeit,

wo sich eine junge und dynamische Kunstszene

entwickelte. Ein Mitglied der Generaldirektion der

Staatlichen Museen zu Berlin, der Direktor der neuen

Nationalgalerie sowie eine ausgezeichnete Kennerin

und Kuratorin für internationale Gegenwartskunst

begleiten Sie sicher und kompetent durch

diese faszinierende Welt der Kunst und ermöglichen

Ihnen spannende Begegnungen.

Die Stiftung Schlösser & Gärten Berlin-Brandenburg

erwartet Sie in Potsdam zu ganz persönlichen Einblicken

in eine der schönsten Kulturlandschaften

Europas, ein sicherlich unvergessliches Erlebnis.

Und zum grandiosen Finale entführen wir Sie auch

noch nach Wörlitz, eines der eindrucksvollsten Beispiele

der englischen Gartenarchitektur des 18.

Jahrhunderts. Aber Sie werden nicht nur künstlerisch,

sondern auch kulinarisch auf höchstem

Niveau verwöhnt!

Flugplan

Direkte Linienflüge mit Swiss nach Berlin.

Zürich ab 08.50 LX 942

Berlin an 10.15

Berlin ab 18.30 LX 947

Zürich an 19.55

Flugplanänderungen vorbehalten.

Hinweis

Minimale Teilnehmerzahl: 12

Maximale Teilnehmerzahl: 18

ACS-Reiseleitung

Hotel

BRANDENBURGER HOF *****

Privat geführtes Haus mit sehr persönlichem Charme in

einem Stadtpalais in ruhiger Seitenstrasse, nur wenige

Gehminuten vom Kurfürstendamm und dem Kaufhaus

des Westens (KaDeWe) entfernt. Mitglied bei den "Small

Luxury Hotels of the World". Die Zimmer sind in

schlichter, zeitloser Eleganz im Stil der neuen Sachlichkeit

eingerichtet und bieten viel Komfort. Gourmet-restaurant

"Quadriga" unter der Leitung des finnischen

Meisterkochs Sauli Kemppainen (1 Stern Michelin, 16

Gault Millau Punkte), Lounge mit Wintergarten und Bar,

Beautysuite. Grosszügiges Frühstück mit vielfältiger

Auswahl. 72 Zimmer.

Reiseprogramm

20.09.2012, Donnerstag

Flug mit Swiss nach Berlin. Vorbei an berühmten

Sehenswürdigkeiten geht die Fahrt zur Museumsinsel,

Weltkulturerbe der UNESCO. Nach einer Stärkung

kommt atemberaubendes auf Sie zu. Die Generaldirektion

der Staatlichen Museen zu Berlin heisst Sie persönlich

willkommen und schliesst für Sie die Tür auf, um die

Schätze von Europas grösster Sammlung zu entdecken.

Darunter die einzigartige Nofretete, Adolf Menzels

Gemälde aus der industriellen Revolution, für Romantiker

die einzigartigen Tafeln von Caspar David Friedrich

und für Klassiker die feinen Zeichnungen von Karl Friedrich

Schinkel. Krönung der Zeitreise bildet der Pergamonaltar.

2012 wird eine Ausstellung gezeigt, die das

Leben und Arbeiten in Pergamon wieder lebendig macht.

Zum Abschluss ersteigen Sie das Podest im Pergamon-

Panorama von Yadegar Asis und Ihre Zeitreise endet im

Jahre 129 n.Chr. direkt in Pergamon. Das ist so aufregend,

dass Sie nun ein Glas Champagner verdient

haben. Danach Zimmerbezug im Brandenburger Hof

Berlin und Zeit zur Erholung. Am Abend Aperitif und

Gesellschaftsdinner mit einem Mitglied der Generaldirektion

der Staatlichen Museen zu Berlin. Freuen Sie

sich auf interessante Gespräche sowie ein exquisites

Menü aus der Quadriga-Küche, begleitet von wundervollen

Weinen.

Diese Reise wird von David Peter Frauch, Geschäftsführer

der ACS-Reisen AG begleitet. Er lebte während

zwei Jahren in Berlin und ist bis heute mit der Stadt eng

verbunden. Er wird unterstützt von Markus Graf, Direktor

des Brandenburger Hof, der sowohl eine grosse

Erfahrung in der Spitzenhotellerie als auch in der

Betreuung von anspruchsvollen Gruppen ausserhalb

von Berlin hat.

Die verschiedenen Führungen werden von ausgesuchten

und hochkarätigen Kuratoren, Museumsdirektoren,

Experten sowie versierten Kunsthistorikern

durchgeführt.


Exklusive ACS Kunst- und Gartenreise

21.09.2012, Freitag

Der heutige Tag beginnt am Potsdamer Platz, nach dem

auch eines der berühmtesten Gemälde des frühen 20.

Jh. von Ernst Ludwig Kirchner benannt ist. Die „Künstlergruppe

Brücke“ ist unzertrennlich mit Berlin verbunden

und Karl Schmidt-Rottluff oder Max Pechstein prägten

die Stadt bis heute. Sie besuchen die Neue Nationalgalerie,

welche über einige der wichtigsten Gemälde dieser

Zeit verfügt und sprechen mit Direktor Udo Kittelmann.

Mittagessen im legendären Restaurant Borchardts,

Künstlertreffpunkt in den 20-er Jahren. Am Nachmittag

Besuch im Brücke Museum. Hier wird das Erbe der

Künstlergruppe gepflegt, und Kuratorin Marianne Müller

begrüsst Sie zu einer Führung. Am Abend, ganz in der

Tradition der 20-er Jahre Besuch in der „Bar jeder Vernunft“,

Spiegelzelt, Kleinkunstbühne und Künstlerschmiede

zugleich.

22.09.2012, Samstag

Was nach dem Expressionismus in Berlin passierte ist

zum Glück Geschichte - Diktaturen zur Zeit des Dritten

Reiches und der DDR. Berlin lernte mit dieser Last zu

leben und vielleicht entstand aus derselben heraus in

den letzten 20 Jahren eine junge, dynamische Kunstszene.

Künstler, Galeristen und Sammler drängen in die

Stadt um daran teil zu nehmen. Frau Dr. Katja Blomberg,

eine anerkannte Kennerin und ausgezeichnete Kuratorin

für Gegenwartskunst begleitet Sie zu verschiedenen

Galerien und Ateliers. Freuen Sie sich auf grosse Namen

wie Bisky, Lüppertz, Haverkost oder Rauch und lernen

sie die Meister der Zukunft kennen. Imbiss im trendigen

„Me Collectors room“! Am Abend wird einer der Künstler,

den Sie heute besucht haben exklusiv für Sie sein Atelier

öffnen. Die Tafel ist gedeckt, der Künstler bittet zu

Tisch!

23.09.2012, Sonntag

Der heutige Tag steht im Zeichen des Impressionismus

und der grossen Liebe. Sie besuchen zuerst Max Liebermanns

Garten seiner Sommervilla am Wannsee. Hier

entstanden mehr als 200 Gemälde und ebenso viele

Pastelle und Graphiken.

24.09.2012, Montag

Fürst Franz von Anhalt-Dessau gestaltete in Wörlitz südlich

von Berlin ein grünes Panoptikum antiker Sehenswürdigkeiten,

gekrönt von einem Vulkan en miniature. Vor

dieser märchenhaften Kulisse erleben Sie zum Abschluss

ein Spiel der Illusionen, einen Höhepunkt der Bau- und

Gartenarchitektur des 18. Jh.. Der Archivar der Stiftung,

Uwe Quilitzsch, gewährt Einblick in die Welt des Fürsten.

Sie erkunden das Gartenreich in Gondeln und fahren bei

ersten Vorspeisen hinein in eine der berühmtesten englischen

Parklandschaften Europas. Vorbei an antiken

Tempeln, verschwenderischer Blütenpracht und üppigem

Buschwerk, am Schatten spendenden Gotischen Haus

und am malerischen Floratempel und unter alten Brüchen

durch geht es bis zum grossen Walloch. Hier verlassen

Sie die Gondeln und spazieren zur Vulkaninsel. Bei sphärischen

Klängen bitten wir Sie zum Finale zu köstlichen

Süssigkeiten und einem Champagner. Transfer zum Flughafen

und Rückflug mit Swiss nach Zürich.

Viele Leistungen

Linienflüge mit Swiss ab/bis Zürich nach Berlin

Flughafentaxen, Flughafentransfers

4 Übernachtungen in einem Zimmer der Kategorie

Hofgarten im Hotel Brandenburger Hof mit Frühstück

Service, Taxen und MwSt im Hotel

Rundfahrten mit luxuriösem Reisebus

Eintritte, Führungen, Besichtigungen und Besuch

eines Künstlerateliers gemäss Reiseprogramm

Kunsthistorische Begleitung durch ausgewiesene

Spezialisten, Museumsdirektoren und Kuratoren

4 Abendessen (inkl. begleitende Weine),

3 Mittagessen, 1 Picknick, 2 Champagnerempfänge

Ausführliche Reiseunterlagen

Erfahrene Reiseleitung durch David Peter Frauch

und Markus Graf

Nach einer kunsthistorischen Führung geht die Fahrt

weiter auf den Spuren der schönsten preussischen Liebesgeschichte.

König Friedrich Wilhelm II und Luise

Enke zu Lichtenau erschufen ein heimliches Refugium

auf der Pfaueninsel, kreierten das Mamorpalais im

Neuen Garten und der König schenkte ihr ein Stadthaus

am Heiligen See in Potsdam, ein Juwel historischer Baukunst

inmitten einer naturbelassenen Wasserlandschaft.

Die Stiftung Schlösser & Gärten Berlin-Brandenburg

begleitet Sie durch eine der schönsten Kulturlandschaften

Europas. Picknick in der herrlichen Gartenanlage.

Am Abend sind Sie zu Gast im Haus der Gräfin zu

Lichtenau. Nach dem Dinner in feierlichem kerzenbeleuchtetem

Ambiente Rückkehr nach Berlin.

Preise

Preise Arrangement

pro Person in CHF

(mit Reise)

Annullations- & Rückreise-Versicherung:

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Kunstvolles Berlin und Wörlitz

20.09. - 24.09.2012

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auf Anfrage

Es gelten die Allg. Vertrags- und Reisebedingungen der

ACS-Reisen AG gemäss Katalog Erlebnisreisen 2012.

Auskünfte und Reservation: ACS Reisen Zürich, Forchstrasse 95, Postfach, 8032 Zürich Telefon 044 / 387 75 10


Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Politik & Verkehr

Motorfahrzeugsteuern und Roadpricing:

Alter und neuer Ärger

Die Berner Bevölkerung muss am 22. September 2012 nochmals über die Autosteuern abstimmen.

Das Bundesgericht weist in einem politisch gefärbten Entscheid alle Beschwerden ab und bestätigt die von der

rot-grünen Regierung angeordnete Wiederholung der Abstimmung. – Roadpricing: In der Stadt Bern soll

ein Pilotprojekt für Roadpricing gestartet werden. Über das Portemonnaie der Autofahrer sollen die finanziellen

Probleme der öffentlichen Hand gelöst und die Autofahrer einmal mehr schikaniert werden.

Die Geschichte der Motorfahrzeugsteuer-Vorlage

13. Februar 2011 Abstimmung über die Motorfahrzeugsteuer-Vorlagen.

Der Volksvorschlag obsiegt mit einer Differenz von 363 Stimmen.

22. Juni 2011 Das Verwaltungsgericht heisst zwei Beschwerden aus grünen Kreisen gut und bestimmt,

dass nachgezählt werden müsse.

06. Juli 2011 Obwohl in der bernischen Verwaltung bereits bekannt ist, dass einzelne Gemeinden die Stimmzettel

nicht mehr haben, ordnet der Regierungsrat eine Nachzählung an.

17. August 2011 Nachdem unterdessen 30 Gemeinden den Verlust der Stimmzettel gemeldet haben, ordnet der

Regierungsrat die Wiederholung der Abstimmung am 11. März 2012 an. Dieses Datum wird nicht

eingehalten werden können, da gegen diesen Beschluss Beschwerde geführt wird.

22. September 2011 Der Regierungsrat will die Senkung der Autosteuern erst 2013 in Kraft setzen anstatt 2012, da angeblich

eine rückwirkende Korrektur der Autosteuern technisch nicht machbar sei. Die Autofahrer leisten somit

den Hauptbeitrag daran, dass der Voranschlag 2012 doch noch ausgeglichen gestaltet werden kann.

11.05.2012 Das Bundesgericht lehnt die Beschwerden gegen die Wiederholung der Abstimmung und das spätere

Inkrafttreten ab. Der Regierungsrat setzt die neue Abstimmung auf den 23. September 2012 an.

schlages (oder Institutionen wie der ACS,

die sich im Abstimmungskampf ebenfalls

stark engagiert haben) ein zweites Mal erhebliche

finanzielle Mittel aufwenden müssen,

interessiert das Bundesgericht nicht.

Schon grundsätzlich ist jedoch nicht einzusehen,

was mit einer Nachzählung besser

werden soll, auch wenn sie möglich gewesen

wäre. Jedes Auszählen von Stimmen ist

fehlerbehaftet. Beim ersten Mal sind jedoch

alle Beteiligten unvoreingenommen und

noch niemand weiss, dass es ganz knapp

werden könnte. Beim zweiten Mal ist dies

völlig anders. Zudem gibt es dann gegen die

Nachzählung kein Rechtsmittel mehr, auch

wenn die Stimmendifferenz noch knapper

ausfällt als bei der ersten Zählung. Der

ACS, Sektion Bern, blickt nun jedoch nach

vorne und wird sich auch beim zweiten Abstimmungskampf

mit Überzeugung für den

Volksvorschlag einsetzen und damit für

Motorfahrzeugsteuern

Das Bundesgericht beurteilt die vom bernischen

Regierungsrat angeordnete Wiederholung

der Abstimmung über die ECOTAX-

Vorlage als rechtmässig. Auch die vom

Grossen Rat beschlossene zeitliche Verschiebung

wird nicht beanstandet, obwohl

damit auch in den Volksvorschlag des Garagisten

Flückiger in unzulässiger Weise eingegriffen

wird. Die Begründung des Urteils

ist dürftig. Das Bundesgericht bestätigt eigentlich

nur seine eigene Rechtssprechung,

wonach bei einem knappen Abstimmungsergebnis

grundsätzlich immer nachzuzählen

ist. Nachdem sich eine Nachzählung zufolge

fehlender Stimmzettel als unmöglich

erweist, könne nur noch eine Wiederholung

der Abstimmung Klarheit über den Volkswillen

schaffen … Dass dabei die Rahmenbedingungen

bei der neuen Abstimmung

anders sind und die Initianten des Volksvoreine

Senkung der Autosteuern auf das

schweizerische Mittel. Die Mogelpackung

ECOTAX ist abzulehnen.

Roadpricing

Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

des Kantons Bern, die Regionalkonferenz

Bern-Mittelland und die Direktion für Tiefbau,

Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bern

haben gemeinsam eine Projektstudie erstellen

lassen, betreffend verkehrliche, finanzielle

und rechtliche Aspekte von Roadpricing

in der Region Bern. Bei diesen Auftraggebern

erstaunt es kaum, dass die Studie

zum Schluss kommt, dass Roadpricing

anstrebenswert sei und ein Versuch gestartet

werden soll. Je nach Szenario belaufen

sich die prognostizierten Einnahmen auf

über 400 Mio. Franken pro Jahr. Zudem

wird ein grosser Verwaltungs- und Kontrollapparat

geschaffen. Angeblich soll der Ver-

18


Beihefter Sektion BERN | Juli 2012

Agenda

kehr in der Stadt Bern damit um 30% verringert

werden können. Verglichen wird

auch mit dem Ausland. Wenn man aber die

völlig unterschiedlichen Dimensionen der

ausländischen Grossstädte berücksichtigt,

taugen diese Vergleiche nichts. Zudem ist

Roadpricing ein Rückfall ins Mittelalter, als

es noch Brückenzölle gab. Der Aspekt der

Umwelt (CO 2 -Emissionen) wird plötzlich

wieder gross geschrieben. Die gleichen

Kreise, die jetzt deswegen Roadpricing lancieren

wollen, haben bei zusätzlichen CO 2 -

Emissionen aus Kohle- und Gaskraftwerken

im Zusammenhang mit dem Atomausstieg

gar keine Probleme. Sie werden damit

jedoch unglaubwürdig. Zum Glück braucht

es für Roadpricing, und zwar auch für

einen Versuch oder ein Pilotprojekt vorerst

Rechtsgrundlagen auf Ebene Bund und

Kanton. Hier ist nach dem Motto «Wehret

den Anfängen» alles daran zu setzen, diese

unsinnige Übung bereits in dieser Phase

zum Scheitern zu bringen. Sollten tatsächlich

von den entsprechenden Parlamenten

die Gesetzesgrundlagen für Roadpricing

beschlossen werden, ist dagegen das Referendum

zu ergreifen. Der ACS wird sich

mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln

gegen die Einführung von Roadpricing

zur Wehr setzen.

Ein Lichtblick in einem ganz anderen Bereich

zum Schluss: Der Bund will bei neueren

Autos nicht mehr am Abgastest alle

zwei Jahre festhalten. Wenigstens etwas in

diesen für Autofahrer doch recht unerfreulichen

Zeiten …

Herzliche Grüsse

Andreas Blank, Verkehr & Politik

Agenda

August 2012

Samstag, 4. August

Freitag, 10. August

September 2012

Sa/So, 8./9. September

Mi/Do, 19./20. September

Oktober 2012

Samstag, 6. Oktober

Dezember 2012

Donnerstag, 27. Dezember

Freitag, 28. Dezember

Samstag, 29. Dezember

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