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DNS Ausgabe September

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<strong>September</strong> 2015<br />

seit 12-2000<br />

Auflage:<br />

30.000<br />

Nimm mich mit !<br />

<strong>DNS</strong><br />

DÜRENS STATT- MAGAZIN<br />

Schau mich an !<br />

WWW.<strong>DNS</strong>-TV.DE<br />

Titelstory<br />

Zehn Jahre StadtCenter Düren<br />

MIT Wiederwahl<br />

SWD Jahresbilanz<br />

2014<br />

Recht So!!!


2<br />

09.2015


09.2015<br />

Herausgeber:<br />

DNR Verlag, Kirsten &<br />

Michael Bille<br />

Anschrift:<br />

Glashüttenstraße 4 -<br />

52349 Düren<br />

Telefon: 0171 - 28 666 39<br />

Mail: info@dns-tv.de<br />

Internet: www.dns-digital.de<br />

Auflage:<br />

30.000 (Haushaltsverteilung)<br />

Anzeigenleitung:<br />

Kirsten & Michael Bille<br />

<strong>DNS</strong>/TV: Kevin Bille<br />

Verteilung in die Haushalte der Stadt Düren<br />

sowie Derichsweiler, Niederau, Rölsdorf, Gürzenich,<br />

Lendersdorf, Echtz und alle Dürener Gewerbegebiete.<br />

Der Abdruck erfolgt ohne Gewähr. Der<br />

Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte<br />

Manuskripte, Fotos, etc.. Die Artikel geben die<br />

Meinung der Autoren wieder und stellen nicht<br />

zwangsläufig die Meinung des Verlages oder der<br />

Redaktion dar.<br />

Redaktion:<br />

Michael Bille<br />

(verantwortlicher Chefredakteur)<br />

Kirsten Bille<br />

(Redaktion)<br />

Grafik/Satz/Layout:<br />

Kevin Bille<br />

Verantwortlich im Sinne<br />

des Pressegesetzes:<br />

Michael Bille<br />

Druck<br />

Grafischer Betrief Henke GmbH<br />

Nachdruck in Auszügen oder komplett ist<br />

nur mit ausdrücklicher Genehmigung des<br />

Verlages gestattet. Dies gilt insbesondere<br />

für die Gestaltung und Ausführung der<br />

Anzeigen. Die Urheberrechte liegen beim<br />

Verlag. Erfüllungsort und Gerichtsstand<br />

ist Düren. Es liegen die AGB des Verlages<br />

zugrunde, die auf Verlangen gerne zugesandt<br />

werden. Abmahnungen werden<br />

ohne vorherige Information des Verlages<br />

nicht anerkannt.<br />

... auf den Punkt gebracht.<br />

Na geht es Ihnen auch so?<br />

Mensch sein...Flüchtling sein!<br />

Mensch sein - was bedeutet da eigentlich? Ist es nicht insbesondere<br />

Mitgefühl, was uns zu Menschen macht, was<br />

unser Bewußtsein prägt, unsere Kommunikation, unsere<br />

Ethik, unser Zusammenleben?<br />

Was bewegt Menschen anderen Menschen, die sich in<br />

einer Notsituation befinden und Hilfe brauchen, mit Gewalt<br />

entgegen zu treten, mit Ablehnung und Hass? Diese<br />

Menschen sind in einer absoluten Ausnahmesituation, sie<br />

Inhalt<br />

Zehn Jahre StadtCenter Düren 4<br />

MIT Wiederwahl 9<br />

Seat auf der Dürener Automeile 10<br />

Haus Hürtgenwald 11<br />

Stadt Düren informiert... 12<br />

Stadtwerke Düren - Jahresbilanz 2014 14<br />

Tipps rund um die Immobilie 16<br />

Service von A-Z 18<br />

MIT informiert 20<br />

Der Kachelofen als Zentralheizung 20<br />

Düren leuchtet-warm up und der Masterplan 22<br />

Was ist Tagespflege 23<br />

Gesundheit 24<br />

Terminator 26<br />

Recht So!!! 29<br />

Spruch des Monats<br />

„Unser Leben ist das, wozu unser<br />

Denken es macht!“<br />

Marc Aurel (römischer Kaiser+Philosoph 121-180 n. Chr.)<br />

haben ihre Heimat verlassen, sie suchen Schutz für sich<br />

und ihre Familien, sie fliehen vor Krieg, Elend und Armut,<br />

wofür auch Europa seine Mitverantwortung hat!<br />

Geht es uns einfach nur zu gut hier? Warum glauben manche<br />

Menschen immer noch, sie seien „besser“ als andere<br />

Menschen? Kein Mensch hat das Recht sich über einen<br />

anderen Menschen zu stellen!<br />

Das sollte sich der eine oder andere dieser Tage mal wieder<br />

bewusst machen... wir alle sind MENSCHEN!<br />

Kirsten und Michael Bille<br />

3


Titelstory<br />

Zehn Jahre StadtCenter<br />

Düren<br />

Ein runder Geburtstag für Dürens Kundenmagneten<br />

schlechthin.<br />

Viel hat sich im Dürener Einzelhandel verändert<br />

seit das StadtCenter im Jahre 2005 seine Türen für<br />

das Publikum öffnete. Geschäfte kamen und gingen<br />

und auch im Center selbst gab es diese Fluktuation.<br />

Aber, und das ist für Center im Bundesgebiet nicht<br />

selbstverständlich-es gab und gibt keine längerfristigen<br />

Leerstände.<br />

Grund genug die Jahre mal Revue passieren zu lassen<br />

und gleichzeitig einen Blick in die Glaskugel zu<br />

werfen.<br />

Zu diesem Zweck trafen wir uns mit Daniel<br />

Böttke, seit nunmehr sieben Jahren Centermanager<br />

im StadtCenter Düren.<br />

<strong>DNS</strong>: „Herr Böttke, ist das Center in Düren angekommen“?<br />

Daniel Böttke: „Unumwunden kann ich diese<br />

Frage mit ja beantworten. Sowohl bei der Dürener<br />

Bevölkerung, als auch im Umland ist das StadtCenter<br />

eine feste, starke Größe und aus der Dürener Einzelhandelslandschaft<br />

nicht mehr wegzudenken.<br />

Meine Philosophie und Strategie, dieses Center in<br />

der Region zu etablieren und auch die Werbebotschaften<br />

ausschließlich regional auszurichten, hat<br />

sich definitiv bewährt und Früchte getragen.<br />

Der Erfolg des Centers misst sich aber auch an den<br />

vollzogenen Vertragsverlängerungen der Ankermieter<br />

wie Saturn, H&M, Deichmann, um nur einige zu<br />

nennen. Hier wird nach ganz klaren Erfolgskriterien<br />

entschieden-und es wurde entschieden und zwar für<br />

einen weiteren Verbleib um mindestens fünf Jahre.<br />

Ich denke, solche Entscheidungen sprechen da eine<br />

09.2015<br />

ganz eindeutige Sprache und haben zugleich auch<br />

eine Signalwirkung.<br />

Damit einhergehend werden in den kommenden<br />

Monaten auch umfangreiche Umbauten im 7-stelligen<br />

Bereich vorgenommen, die zu einer deutlichen<br />

Aufwertung des Centers führen werden.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Sind diese Maßnahmen auch dem Druck der<br />

Mitbewerber geschuldet?“<br />

Daniel Böttke: „Ja auch. Sehen Sie in Aachen und<br />

Mönchengladbach, um nur zwei relevante Mitbewerber<br />

im Centerbereich zu nennen, wurden Neubauten<br />

erstellt. Natürlich spielt das auch für Überlegungen<br />

in Düren eine Rolle. Der Wettbewerb ist gnadenlos<br />

und das StadtCenter ist ja nicht deshalb so erfolgreich,<br />

weil man sich hier auf den Lorbeeren der<br />

Vergangenheit ausruht, sondern innovative Ideen<br />

umsetzt und eben auch investiert, damit auch hier<br />

wieder Veränderungen durch Neuerungen für den<br />

Kunden/in ersichtlich und erlebbar werden.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Nach Jahren des Gegeneinanders zwischen<br />

Innenstadt und StadtCenter hat offensichtlich ein<br />

Umdenken stattgefunden. Wie bewerten Sie das?“<br />

Daniel Böttke: „Es ist richtig und es ist mehr als<br />

gut, dass es jetzt so ist. Es entstand ein „Wir – Gefühl“.<br />

Der Durchbruch gelang diesem neuen Denken<br />

mit dem Aufkleber „I love Düren“, der vom Center<br />

ausgehend die ganze Innenstadt erfasst hatte.<br />

Mittlerweile erarbeiten wir gemeinsame Konzepte<br />

und da bündeln sich ganz viele Ideen. Die Treffen<br />

hier im Haus sind durchaus kontrovers, aber immer<br />

zielführend.<br />

„Düren leuchtet“ ist so eine Erfolgsgeschichte. Die<br />

Dynamik, mit der dieses für Düren enorm wichtige<br />

Event nach vorn getragen wurde und wird, ist<br />

beachtlich und da spreche ich an dieser Stelle der<br />

Innenstadt, vornehmlich Herrn Minartz und Herrn<br />

Wolf meine Anerkennung für die höchst innovative<br />

Weiterentwicklung von „Düren leuchtet“ aus.<br />

Selbstverständlich werden auch wir, als StadtCenter<br />

getreu dem Motto: „Nicht nur reden, sondern auch<br />

handeln“, unseren Beitrag zum Gelingen leisten.<br />

Daneben gibt es aber auch Übereinstimmung bei den<br />

Terminen für die Mitternachtsshoppings, wobei das<br />

nächste nach „Düren leuchtet“ am 12.12.2015 stattfinden<br />

wird.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Der Blick in die Glaskugel... Wie wird das<br />

Center im Jahr 2020 da stehen?“<br />

Daniel Böttke: „Wir werden bis dahin viele Umbauten<br />

erlebt und vollendet haben. Social Media<br />

wird einen noch höheren Stellenwert haben, als es<br />

diesen zurzeit hat. So werden wir extra eine Stelle<br />

einrichten, die sich ausschließlich mit den aktuellen<br />

Themen des Centers befasst und diese nach außen<br />

4


09.2015<br />

trägt.<br />

Von der Stadt erwarte ich die konsequente Umsetzung<br />

des Masterplans, wobei ich mir auch im<br />

Hinblick auf die Anbindung des Centers an die<br />

Innenstadt den großen Wurf gewünscht hätte-eine<br />

Unterführung für den Straßenverkehr beginnend<br />

auf Höhe des Kaufhofs, 200 m folgend in Richtung<br />

der evangelischen Christus Kirche. Das würde nicht<br />

nur eine deutliche Nutzungserweiterung der somit<br />

über der Unterführung entstandenen Fläche bedeuten,<br />

sondern der Stadt auch weitere, lukrative<br />

Vermarktungsflächen bescheren. Für die Fußgänger<br />

würde diese Trennlinie, die jetzt mit der oben geführten<br />

Straße quasi festgeschrieben ist, entfallen.<br />

Damit wäre nicht nur das Center an die übrige Stadt<br />

angebunden, sondern auch alle anderen Geschäfte.<br />

Immerhin gibt es ja reichlich Städte, in denen diese<br />

Trennlinien auf diese Art und Weise erfolgreich<br />

beseitigt wurden.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Ein Geburtstag hat auch immer etwas mit<br />

Geschenken zu tun. Was hält denn das StadtCenter<br />

zum 10-jährigen Geburtstag an Highlights bereit?“<br />

Daniel Böttke: „Am Samstag den 19.09. um 11.00,<br />

13, 15 und 17.00 Uhr sowie am Sonntag den 20.09.<br />

um 14.00 präsentieren wir eine große Modenschau.<br />

Mit freundlicher Unterstützung von Auto Conen<br />

werden wir einen Fiat 500 verlosen. Daneben wird<br />

es noch diverse spannende und unterhaltsame Auftritte<br />

von Kooperationspartnern und mit dem Center<br />

befreundeten Vereinen geben.<br />

Willy Herren, als „Kölsche Jung“ wird am Sonntag<br />

um 15.00 Uhr mit einem kleinen Konzert zu hören<br />

und zu sehen sein. Anschließend gibt’s auch noch<br />

eine Autogrammstunde.<br />

Für viel Freude, gerade bei unseren jüngsten Besuchern,<br />

wird unser neues Centermaskottchen sorgen.<br />

Alles in allem werden wir unseren Kunden an diesen<br />

beiden Tagen ein buntes Programm bieten, das sicherlich<br />

für jeden etwas zu bieten haben wird.“<br />

Titelstory<br />

Kurzstatements 10 Jahre<br />

StadtCenter Düren<br />

Das StadtCenter hat Düren mit seinen zahlreichen<br />

Geschäften als Einkaufsstadt deutlich aufgewertet.<br />

Das Warenangebot ist heute einfach größer und<br />

vielfältiger, die Fahrt in die Dürener Innenstadt noch<br />

lohnenswerter. Letztlich<br />

hat das Stadt-<br />

Center die Innenstadt<br />

belebt und gestärkt.<br />

Kurzum: Es ist ein<br />

Gewinn für die Menschen<br />

in Stadt und<br />

Kreis Düren.<br />

Wolfgang Spelthahn<br />

Landrat des Kreises Düren<br />

„Das StadtCenter ist eine nachhaltige Bereicherung<br />

der Dürener Innenstadt. Es hat seinen Standort in<br />

der Stadtmitte. Dadurch konnten mehr Kaufkraft in<br />

Düren gebunden und die Zentralität unserer Einkaufsstadt<br />

gestärkt werden. Die fünfzig Geschäfte<br />

des StadtCenters haben das<br />

Einzelhandelsangebot in der<br />

Dürener City gut ergänzt.<br />

Nach zehn Jahren erfreut<br />

sich das StadtCenter großer<br />

Beliebtheit und ist aus Düren<br />

nicht mehr wegzudenken!“<br />

Paul Larue<br />

Bürgermeister<br />

Stadt Düren<br />

5


Titelstory<br />

Die Bedenken und der Widerstand waren erheblich<br />

und mündeten im ersten und bis jetzt einzigen Bürgerbegehren<br />

in der Stadt Düren. Der örtliche Handel<br />

und die Immobilieneigentümer fürchteten das „Sterben<br />

der Innenstadt“. Das Bürgerbegehren scheiterte<br />

und im August 2004 erfolgte der erste Spatenstich.<br />

Aber allen Skeptikern zum Trotz eröffnete das neue<br />

Stadtcenter am 08.09.2005 mit 15.000 m² Verkaufsfläche<br />

und ca. 50 Geschäften im Herzen von Düren.<br />

In diesen 10 Jahren ist viel geschehen. Das Stadtcenter<br />

ist etabliert und hat sich zu einem über die Grenzen<br />

Dürens hinaus bekannten Shopping-Magneten<br />

entwickelt. Die Befürchtungen der damaligen Gegner<br />

sind nicht eingetreten und die Anbindung an die<br />

Innenstadt gelungen. Die Kaufkraft verteilt sich vom<br />

Stadtcenter über die Wirtel- und Kölnstraße bis hin<br />

zur Oberstraße.<br />

Aber wie immer im Leben kann alles verbessert<br />

werden.<br />

Die Umsetzung des „Masterplans Innenstadt“ wird<br />

in den nächsten Jahren u. a. die Aufenthaltsqualität<br />

in der Innenstadt verbessern, Märkte besser einbinden<br />

und die Außengastronomie stärken. Auch das<br />

Umfeld des Stadtcenters wird sich positiv wandeln.<br />

Dies alles wird weiterhin<br />

dazu führen, dass das Stadtcenter<br />

Garant für eine gelungene<br />

Symbiose zwischen<br />

Einkaufscenter und belebter<br />

Innenstadt bleibt.<br />

09.2015<br />

Paul Zündorf<br />

Techn. Beigeordneter<br />

Passen ein Einkaufszentrum und lokaler Einzelhandel<br />

zusammen?<br />

Die Dürener Antwort lautet: Auf jeden Fall!<br />

Seit zehn Jahren trägt das Dürener Stadtcenter dazu<br />

bei, mehr Menschen aus den Stadtteilen und dem<br />

Umland zum Einkaufen in die Innenstadt zu locken.<br />

Bei gemeinsamen Aktionen ziehen die IG Düren-<br />

City und das Stadtcenter Düren daher längst erfolgreich<br />

an einem Strang. Natürlich gibt es auch Wettbewerb<br />

zwischen den Geschäften im Stadtcenter und<br />

in der restlichen Innenstadt. Aber das ist auch gut so:<br />

6


09.2015<br />

Denn so werden alle Einzelhändler und Filialisten<br />

regelmäßig daran erinnert, sich jeden Tag neu auf die<br />

Wünsche unserer Kundinnen und Kunden zu fokussieren.<br />

Davon haben alle Dürenerinnen und Dürener<br />

etwas und damit auch der Dürener Handel selbst –<br />

egal ob im Stadtcenter Düren oder in der restlichen<br />

Innenstadt.<br />

Die IG Düren-City sagt: Vielen Dank für die gute<br />

Zusammenarbeit & herzlichen Glückwunsch zum<br />

Geburtstag!<br />

Titelstory<br />

gewöhnliche Events zu bieten. Dies war und ist nicht<br />

selbstverständlich.<br />

An dieser Stelle bedanken wir uns ausdrücklich im<br />

Namen der Dürener Händlerschaft für das in den<br />

letzten zehn Jahren gewachsene gute Miteinander.<br />

Wir wünschen dem Dürener Stadtcenter und allen<br />

dort vertretenen Unternehmen auch weiterhin eine<br />

positive Entwicklung zum Wohle der<br />

Stadt und all ihren Besucherinnen<br />

und Besuchern. (jha)<br />

Ulf Minartz<br />

Vorstandsmitglied der IG<br />

City Düren<br />

Dipl.-Vw. Jörg Hamel<br />

Das StadtCenter in Düren ergänzt in seinen 10 Jahren<br />

immer schon hervorragend den Dürener Handel.<br />

Es ist, auch besonders für die jüngere Generation, ein<br />

Treffpunkt und ein Ort zum Verweilen geworden.<br />

Wir freuen uns, dass wir es in Düren haben.<br />

Der Einzelhandels- und Dienstleistungsverband<br />

Aachen-Düren-Köln e.V. gratuliert dem Dürener<br />

Stadtcenter zum 10-jährigen Bestehen.<br />

Zehn spannende Jahre liegen nun schon hinter dem<br />

Dürener Stadtcenter, das heute nicht mehr aus dem<br />

Dürener Stadtbild wegzudenken ist.<br />

Das Centermanagement hat es von Anfang verstanden,<br />

den Dürenerinnen und Dürenern ein abwechslungsreiches<br />

Angebot zu präsentieren.<br />

Auch heute noch hat der bunte und vielfältige Mix<br />

an Sortimenten nichts an Attraktivität verloren.<br />

Das Stadtcenter engagiert sich mit an vorderster<br />

Front für die Interessen der gesamten Innenstadt<br />

und ist immer mit dabei, wenn es darum geht,<br />

den Besucherinnen und Besuchern der Stadt außer-<br />

Alina Nekrasov & Tatjana<br />

Teply, CityMa e.V. Düren


Er-Fahrungsbericht Unternehmer 09.2015


09.2015<br />

Große Einmütigkeit<br />

beim MIT-Kreisverband<br />

Rolf Delhougne einstimmig als<br />

Vorsitzender wiedergewählt<br />

Düren. – Der alte Vorsitzende ist auch der Neue:<br />

Mit einem Traumergebnis von 100% bestätigten die<br />

zahlreich erschienenen Mitglieder der CDU Kreismittelstands-<br />

und Wirtschaftsvereinigung ihren langjährigen<br />

Vorsitzenden für zwei weitere Jahre im Amt.<br />

Zu Beginn der Veranstaltung, an der auch Staatssekretär<br />

Thomas Rachel (MdB) und Landrat Wolfgang<br />

Spelthahn sowie der Fraktionsvorsitzende der CDU<br />

Stadtratsfraktion, Stephan Weschke teilnahmen,<br />

blickte Rolf Delhougne auf zwei weitere Jahre erfolgreicher<br />

Arbeit der MIT zurück. „Stärke zeigen,<br />

kritisch die Arbeit der Mutterpartei beobachten<br />

und mit Vehemenz die Interessen des Mittelstandes<br />

vertreten, haben die MIT des Kreises Düren zum<br />

größten Verband in NRW gemacht“, erklärte er unter<br />

dem Beifall der Anwesenden. Dieser Erfolg stünde<br />

auf drei starken Säulen: Die regelmäßigen, monatlichen<br />

Stammtische, die Kamingespräche auf Schloss<br />

Burgau und die quartalsmäßig erscheinende Zeitung.<br />

„Sie sichern unserer Vereinigung ihren großen Erfolg“,<br />

betonte er.<br />

In seinem Rechenschaftsbericht wies er auf die<br />

zahlreichen, erfolgreichen Veranstaltungen hin, die<br />

von 2013 – 2014 von mehr als 1000 Gästen besucht<br />

worden seien.<br />

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden:<br />

Jens Hövelmann, Ralf Mertens, Axel Steiger und<br />

Willi Hillebrandt.<br />

Stellvertreter von Rolf Delhougne wurden Bernd<br />

Ohlemeyer und Michael Hommelsheim.<br />

Schatzmeister Hans Günter Schneider.<br />

Beisitzer sind: Anne Coutelle, Jörg Hamel, Bianca<br />

Hövelmann, Thomas Labruier, Ingo Malsbenden, Dr.<br />

Walter Papst, Hans-Josef Petersm Prinzessin Marie-<br />

Christine von Merode und Stefan Weschke. Kassenprüfer<br />

sind: Michael Brogmus und Ulf Minartz.<br />

Stellvertretende Kassenprüfer: Marcel Klein und<br />

Dipl.-Ing. Ronald Schwerdtner.<br />

Auf dem Kreisparteitag vertreten die MIT: Rolf Delhougne<br />

und Bernd Ohlemeyer.<br />

Landesdelegierte sind: Michael Brogmus, Rolf<br />

Delhougne, Jörg Hamel, Melanie Heßler, Michael<br />

Hommelsheim, Marcel Klein, Thomas Labruier, Jeffrey<br />

Mevis, Ulf Minartz, Bernd Ohlemeyer,<br />

MIT Wiederwahl<br />

Dr. Walter Papst, Hans-Josef Peters, Hans Günter<br />

Schneider und Ronald Schwerdtner.<br />

Staatssekretär Thomas Rachel (MdB) bedankte sich<br />

in seiner Funktion als Kreisparteivorsitzender für<br />

den großen und unermüdlichen Einsatz von Rolf<br />

Delhougne und dem gesamten Vorstand der MIT.<br />

Sein Dank galt auch den Mittelständlern für ihren<br />

Einsatz im Thema Mindestlohn auf Bundesebene.<br />

„Manche Anregung von Ihnen hat in Berlin Gehör<br />

gefunden und wurde inzwischen in das Gesetz eingearbeitet,<br />

andere sind noch in der Diskussion“, führte<br />

Rachel aus.<br />

Landrat Wolfgang Spelthahn schloss sich dem Dank<br />

an die Mitglieder und den Vorstand der MIT für<br />

ihren Einsatz, vor allem auch im laufenden Landratsund<br />

Bürgermeisterwahlkampf an. Kritik übte er an<br />

der Landesregierung, die zwar in der Verteilung der<br />

Flüchtlinge schnell, in der Übernahme der Kosten<br />

und der Erstattung an die Kommunen „mehr als<br />

schleppend arbeite“. Als wichtige Themen für den<br />

Kreis Düren in den nächsten Jahren nannte Dürens<br />

Landrat die „Digitale Zukunft“ und den „Demographischen<br />

Wandel“.<br />

Mit dem Aufruf: „Deutschland kann mehr – Aufbruch<br />

in den Chancen-Statt“, schloss der Vorsitzende<br />

die Veranstaltung.<br />

9


Seat Eröffnung<br />

Seat auf der Dürener<br />

Automeile<br />

09.2015<br />

Am 23.08.2015 war es soweit-der neue Seat Verkaufs-<br />

und Ausstellungsraum wurde einem breiten<br />

Publikum präsentiert.<br />

Konzerns in Düren zu etablieren.<br />

Ende Oktober 2014 konnten die Bauarbeiten am<br />

neuen Seat Gebäude beginnen. Auf 340 qm² werden<br />

nun alle Modelle der Marke Seat dem interessierten<br />

Publikum präsentiert.<br />

Diese hohen Investitionen sind auch als deutliches<br />

Zeichen des Vertrauens in den Standort Düren zu<br />

verstehen.<br />

Mit Carlo Brouwen und Luca Martini stehen den<br />

Kunden zwei versierte Verkaufsberater zur Seite.<br />

Wir von <strong>DNS</strong>-<strong>DNS</strong>/TV fanden, ein würdiger, gelungener<br />

Einstieg und ein schöner Tag.<br />

10<br />

Mit VW und Audi beteiligten sich auch die beiden<br />

anderen Marken der Jacobs automobile GmbH & Co.<br />

KG an diesem Event.<br />

Die große Eröffnungsfeier, an der sich rund 1500<br />

Gäste an diesem schönen Sonntag beteiligten war ein<br />

voller Erfolg. Die Besucher wurden mit unterschiedlichsten<br />

kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt und<br />

konnten zu spanischen Rhytmen das umfangreiche<br />

Rahmen- und Unterhaltungsprogramm genießen,<br />

das von Groß und Klein mit Begeisterung angenommen<br />

wurde.<br />

Im Herbst 2013 wurde die Entscheidung getroffen,<br />

mit der Marke Seat ein weiteres Mitglied des VW


09.2015<br />

Haus Hürtgenwald –<br />

ambulant betreute Seniorenwohngruppe<br />

für Pflegebedürftige als<br />

Alternative zur „normalen“<br />

Heimunterbringung mit Vorbildcharakter<br />

Heute möchten wir Ihnen das Haus Hürtgenwald in<br />

Großhau vorstellen, eine ambulant betreute Wohngruppe<br />

für Pflegebedürftige, die von Heike Brauner<br />

am 01.07.2015 eröffnet wurde. Die Idee und der<br />

Antrieb, eine solche Wohngruppe ins Leben zu rufen<br />

kam Frau Heike Brauner, als Sie mit dem Thema<br />

„Pflege“ und „Heimunterbringung“ erstmals selbst<br />

konfrontiert wurde, nämlich als Ihre Mutter mit der<br />

Diagnose „Demenz“ selbst stationär in ein Pflegeheim<br />

aufgenommen werden musste. Die Erfahrungen<br />

hier haben dazu geführt, sich über mögliche<br />

Alternativen Gedanken zu machen, insbesondere<br />

älteren Menschen ein würdevolles, menschliches,<br />

familiäres Umfeld zu bieten, ohne das Thema Pflege<br />

und ärztliche Versorgung zu vernachlässigen.<br />

Nach reichlich Überlegungen und Recherche kam<br />

die Idee einer Senioren-Wohngruppe, die Frau Heike<br />

Brauner mit sehr viel persönlichem Engagement,<br />

Herzblut und Eigeninitiative ins Leben gerufen hat.<br />

Es wurde ein geeignetes Objekt gesucht und in Großhau<br />

gefunden.<br />

Ab März 2015 wurde das Doppelhaus aufwendig<br />

saniert und behindertengerecht ausgestattet. Auf insgesamt<br />

400qm² Wohnfläche und 1.000 qm² Grundstück<br />

sind Räumlichkeiten für 12 Menschen entstanden,<br />

die hier in Form einer „Wohngemeinschaft“<br />

zusammen leben können. Die Pflege der Bewohner<br />

ist sicher gestellt, da ein frei wählbarer ambulanter<br />

Pflegedienst von 07:00 Uhr bis 21:00 Uhr vor Ort ist,<br />

und sich dementsprechend intensiv und liebevoll um<br />

die Bewohner kümmern kann. Ein Hausarzt kommt<br />

ebenfalls regelmäßig vorbei und schaut nach den<br />

Bewohnern.<br />

Eine Haushälterin, übrigens eine ausgebildete Krankenschwester<br />

ist ebenfalls 24h vor Ort,und übernimmt<br />

die Nachtwache. Auch Heike Brauner schaut<br />

jeden Abend bei Ihren „lieben“ vorbei, obwohl sie<br />

selbst eigentlich ja „nur“ die Vermieterin ist, ihr die<br />

Menschen aber schon jetzt sehr ans Herz gewachsen<br />

sind.<br />

Die Schlaf-Räume sind alle hell und freundlich eingerichtet,<br />

es gibt 1 und 2-Bett-Zimmer die zwischen<br />

1.300,00 und 1.500,00 Euro im Monat kosten. Je<br />

nach Pflegestufe kommt noch der Eigenanteil für den<br />

Pflegedienst dazu. Es gibt zwei große Wohnzimmer<br />

im Haus in denen sich die Bewohner tagsüber treffen<br />

und gemeinsam die Zeit verbringen. Insgesamt wirkt<br />

das Haus Hürtgenwald eher wie ein ganz „normales“<br />

Familienhaus. Trotzdem wurden alle notwendigen<br />

medizinischen und pflegetechnischen Maßnahmen<br />

in die Umsetzung einbezogen. Ein großer Garten<br />

inklusive großer Sonnenterasse steht ebenfalls zur<br />

Verfügung. Es herrscht eine wirklich angenehm<br />

familiäre, und wenn man es so sagen darf, liebevolle<br />

Atmosphäre vor. Frau Heike Brauner sagt, die Bewohner<br />

die schon dort eingezogen sind und übrigens<br />

vorher in normalen Heimen untergebracht waren erzählen,<br />

dass sie nicht mehr fort möchten. Durch das<br />

persönliche Engagement von Frau Heike Brauner, ist<br />

die bislang im Kreis Düren erste Einrichtung dieser<br />

Art entstanden.<br />

Wir waren selbst vor Ort und haben uns das Projekt<br />

angeschaut und können sagen, JA, das ist eine wirklich<br />

wundervolle Alternative zur normalen Heimunterbringung,<br />

da sich hier sehr intensiv und liebevoll<br />

um die Menschen gekümmert werden kann, die<br />

Räumlichkeiten sehr ansprechend sind und zudem<br />

die Kosten der Unterbringung erheblich günstiger<br />

sind, als die in einem normalen Pflegeheim. Einzige<br />

Krux, bislang sind von staatlicher Seite keine Zuschüsse<br />

in Form von Pflegewohngeld möglich, hier<br />

ist aber wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen.<br />

Dieses Projekt macht Hoffnung, Menschen wir Frau<br />

Heike Brauner machen<br />

Hoffnung – auch mit privatem<br />

Engagement gibt es<br />

Möglichkeiten Menschen<br />

zu helfen, und in jedem Fall<br />

hat dieses Projekt Vorbildcharakter!<br />

An der Nüllheck 24<br />

52393 Hürtgenwald/Großhau<br />

Tel: 02429/901254<br />

Pflegemodell<br />

11


Stadt Düren informiert ...<br />

Dürener Volleyball-Senioren<br />

seit Jahren<br />

erfolgreich<br />

09.2015<br />

147 Urkunden beim<br />

Abschlussfest Sommer-<br />

LeseClub<br />

Düren. „Sie sind ein Siegerteam über viele Jahre“,<br />

begrüßte Bürgermeister Paul Larue bei einem Empfang<br />

die Volleyball-Seniorenmannschaft des Dürener<br />

Turnvereins 1847 e.V. im Rathaus, die von der Teilnahme<br />

an den Deutschen Meisterschaften mit dem<br />

Titel des Vizemeisters nach Hause kam.<br />

Seit 1984 spielen die Sportler aus Düren in den Seniorenmeisterschaften<br />

ganz vorne mit, wurden mehrmals<br />

Deutsche Meister und haben an der Weltmeisterschaft<br />

in Las Vegas letztes Jahr teilgenommen.<br />

„Das Team schreibt Dürener Volleyballgeschichte“,<br />

lobte Bürgermeister Paul Larue die Senioren.<br />

Auch dieses Jahr hat sich die Seniorenmannschaft bei<br />

den Westdeutschen Meisterschaften für die Deutsche<br />

Meisterschaft qualifiziert und es bis ins Endspiel<br />

geschafft. Dort ging der 1. Satz knapp gegen Lintorf<br />

verloren. „Wir hatten aber auch schon starke Gegner<br />

in der Vorrunde“, sagt Hans-Jörg Feltes, Mitglied des<br />

Teams. Rückblickend ist sich das Team einig, beim<br />

Endspiel ein bisschen Pech gehabt zu haben, ansonsten<br />

aber auch viel Spaß, wie eigentlich immer, wenn<br />

die Seniorenmannschaft auf Meisterschaften spielt.<br />

Diesmal haben sie die Anekdote mitgebracht, wie<br />

bei der Siegerehrung das Podest unter den Dürener<br />

Vizemeistern eingebrochen ist. „Unter der Last der<br />

Lorbeeren, die das Team seit 1984 gesammelt hat“,<br />

wie ein Spieler schmunzelnd vermutet.<br />

Bürgermeister Paul Larue zieht eine positive Bilanz<br />

für das Volleyballjahr in Düren. „Das hätten wir<br />

alle nicht erlebt ohne die Gründung der Volleyball-<br />

Abteilung des Dürener Turnvereins von 1847 vor 50<br />

Jahren!“ Das 50-jährige Jubiläum wird am 3. Oktober<br />

im Winkelsaal auf Schloss Burgau gefeiert.<br />

Zur Jubiläumsfeier ist eine Ausstellung geplant. Vorher<br />

gibt es Ende <strong>September</strong> noch ein Turnier in Verdun.<br />

Seit 43<br />

Jahren pflegt<br />

die Seniorenmannschaft<br />

intensive Partnerschaften<br />

mit Frankreich<br />

und<br />

Kanada.<br />

Düren. 378 Schülerinnen und Schüler im Alter von<br />

10 bis 16 Jahren haben in den Ferien beim Sommer-<br />

LeseClub in der Stadtbücherei Düren mitgemacht.<br />

Beim Abschlussfest konnten Kuni Nellessen, Leiterin<br />

der Kinder- und Jugendbücherei, und ihr Team 147<br />

Urkunden verleihen.<br />

Diejenigen, die eine Urkunde erhielten, haben mindestens<br />

drei Bücher gelesen und in einem von den<br />

Lesepatinnen und –paten geführten Interview, über<br />

das Gelesene erzählt. Karin Deutsch, eine der Lesepatinnen,<br />

war sehr angetan von der Begeisterung<br />

mit der die Leserinnen und Leser von dem erzählten,<br />

was sie in den Büchern entdeckt haben.<br />

„Das Bücherei-Team und ich schätzen es sehr hoch<br />

ein, wenn möglichst viele Kinder sich von der Lesebegeisterung<br />

anstecken lassen und sich so die Welt<br />

Stück für Stück erobern.“, sagte Bürgermeister Paul<br />

Larue, der beim Abschiedsfest die Hauptgewinne<br />

aus der Tombola zog. Wer liest, gewinnt ja immer,<br />

aber im SommerLeseClub kommen dank der Unterstützung<br />

der Sparkasse Düren und dank vieler<br />

Sachpreise von Dürener Geschäften und Vereinen<br />

sowie regionalen und überregionalen Einrichtungen<br />

noch viele schöne Preise dazu, die in einer großen<br />

Verlosung unter die Leserinnen und Leser gebracht<br />

werden, angefangen von Büchern, Gummitwist und<br />

Hängematte bis hin zu Eintrittskarten ins Schwimmbad,<br />

in Freizeitparks oder in einen Kletterwald.<br />

Der SommerLeseClub ist ein vom Ministerium für<br />

Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport gefördertes<br />

Leseförderungsprojekt. Das Kultursekretariat<br />

Gütersloh übernimmt die organisatorische Planung<br />

und Betreuung.<br />

12


09.2015<br />

Die EntdeckerWoche<br />

2015<br />

Düren. Auch in diesem Jahr stellen sich unter Federführung<br />

der Volkshochschule Rur-Eifel verschiedene<br />

Einrichtungen zur Verfügung, Kindern aus Stadt und<br />

Kreis Düren eine Möglichkeit zur Förderung von Begabungen<br />

und Interessen zu eröffnen. Die kostenfreien<br />

Angebote während der Herbstferien sind für alle<br />

Kinder zugänglich, und auch Flüchtlingskinder sind<br />

bei Interesse herzlich eingeladen, in die verschiedenen<br />

Angebote hinein zu schnuppern.<br />

Stadt Düren informiert ...<br />

herausfordernden Situation erleichtern.<br />

Die „EntdeckerWoche“ findet in der ersten Herbstferienwoche,<br />

vom 05. bis zum 09. Oktober 2015, statt.<br />

Das Projekt wird von der Sparkasse Düren unterstützt.<br />

Eine schriftliche Anmeldung ist ab sofort bei den<br />

jeweiligen Institutionen möglich. Der Flyer zur Entdeckerwoche<br />

steht unter www.vhs-rur-eifel.de zum<br />

Download bereit und liegt an den üblichen Stellen<br />

aus. Anmeldeschluss ist der 14. <strong>September</strong> 2015.<br />

Die „EntdeckerWoche“ traf schon letztes Jahr auf viel<br />

Zuspruch, und insgesamt 300 Kinder im Alter von<br />

sechs bis zwölf Jahren konnten sich für die vielfältigen<br />

Angebote begeistern.<br />

Die Kinder können beispielsweise neue Sportarten<br />

beim Kreis-Sport-Bund Düren kennenlernen oder<br />

sich auf geschichtliche Spuren im Burgenmuseum<br />

Nideggen begeben. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt<br />

von den zahlreichen und spannenden Aktivitäten,<br />

die darauf warten von den Kindern erkundet<br />

zu werden.<br />

Der Bürgermeister der Stadt Düren, Paul Larue, und<br />

Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren,<br />

begrüßen dieses kreative Projekt und sind davon<br />

überzeugt, dass alle Beteiligten davon profitieren<br />

werden.<br />

Organisiert wird diese Projektwoche von der VHS<br />

Rur-Eifel und vom Schulpsychologischen Dienst<br />

des Kreises Düren. Christine Herpers, Projektleiterin<br />

und Fachbereichsleiterin bei der VHS Rur-Eifel,<br />

berichtet, dass anders als in den Vorjahren die jetzige<br />

Anmeldung der Kinder direkt beim Veranstalter<br />

getätigt wird und nicht über die VHS.<br />

„Es sollen über den Schulpsychologischen Dienst<br />

auch Familien erreicht werden, die sonst nicht den<br />

Weg zu kulturellen Projekten finden würden.“, sagt<br />

Sybille Haußmann, Schulamtsleiterin des Kreises<br />

Düren. Ziel aller beteiligten Organisatoren ist es, so<br />

viele Familien wie möglich für dieses wichtige Projekt<br />

zu gewinnen und Kindern aus unterschiedlichen<br />

Bildungsschichten die Chance zu geben, ihre Begabungen<br />

zu entdecken.<br />

Am Donnerstag, dem 01.10.2015, von 16:30 Uhr bis<br />

17.30 Uhr gibt es für Eltern von begabten Kindern<br />

eine begleitende Veranstaltung zu der Projektwoche<br />

beim Schulpsychologischen Dienst. Geleitet wird sie<br />

von den Psychologinnen Anne Stemshorn und Janika<br />

Schieren und soll den Eltern den Umgang mit der<br />

13


Jahresbilanz<br />

Stadtwerke Düren -<br />

Jahresbilanz 2014<br />

Im Allgemeinen dient die Jahresbilanz eines Unternehmens<br />

dazu reichlich Zahlen zu präsentieren, die<br />

Analyse des vergangenen Jahres vorzustellen und<br />

einen Ausblick in die Zukunft zu geben.<br />

So war es auch bei den SWD – aber mit einem gravierenden<br />

Unterschied. Hier präsentiert sich ein Unternehmen,<br />

das sich in gewisser Weise neu erfinden<br />

musste. Vom Monopolisten der einer trägen Behörde<br />

gleich agieren konnte, zu einem modernen, sich dem<br />

knallharten Wettbewerb stellenden Dienstleister.<br />

Wohin es führt, wenn sich liebgewordene Rahmenbedingungen<br />

ändern, zeigen die heftig roten Zahlen<br />

des RWE.<br />

Den SWD hingegen ist es trotz kompletter Umstrukturierung,<br />

Wettbewerb u.v.a. Indikatoren gelungen<br />

mit schwarzen Zahlen zu agieren, die wiederum der<br />

Stadt und damit allen Bürgern zugute kommen.<br />

Dass die schwarzen Zahlen für das Jahr 2014 nicht so<br />

gut waren wie 2013 lag vornehmlich am ungewohnt<br />

milden Winter, was ja auch auf der Hand liegt.<br />

Warme Temperaturen = wenig Verbrauch. Für die<br />

Bürger schön, für den mit Energie handelnden Sektor,<br />

zu dem natürlich auch die SWD gehören-eben<br />

nicht gut, sprich weniger Umsatz und zwar sowohl<br />

im Gas, als auch im Stromgeschäft.<br />

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist die<br />

Tatsache, dass die SWD trotzdem die Gaspreise in<br />

2015 leicht senken konnten.<br />

Umsatz in 2013: 43 Millionen Euro.<br />

Umsatz in 2014: 36,4 Millionen Euro.<br />

Prognose für 2015: Deutlich ansteigender Absatz.<br />

09.2015<br />

Energiegewinnung.<br />

Darüber hinaus wurde und wird sehr viel Geld und<br />

knowhow in das Aus,-und Fortbildungsmanagement<br />

investiert.<br />

- Die SWD werden auch über Düren hinaus Kunden<br />

ansprechen.<br />

- Weitere Investitionen in erneuerbare Energien.<br />

- Zufriedenheit der Kunden weiter steigern.<br />

- Interne Optimierung weiter verfolgen.<br />

- Soziales, sportliches, kulturelles Engagement bleibt<br />

bestehen.<br />

Alles in allem stellen sich die SWD sehr erfolgreich<br />

den Herausforderungen eines modernen Unternehmens.<br />

Trotz gestiegener EEG- (Energieeinspeisungsgesetz)<br />

Umlage konnten die SWD in 2015 den Strompreis<br />

senken.<br />

Umsatz in 2013: knapp 64 Millionen Euro<br />

Umsatz in 2014: 55,1 Millionen Euro<br />

Prognose für 2015: leicht ansteigender Absatz<br />

Beim Wasser hat sich im Großen und Ganzen nichts<br />

geändert.<br />

Gewinn für das Jahr 2013:<br />

Gewinn für das Jahr 2014:<br />

6,0 Millionen Euro<br />

2,6 Millionen Euro<br />

14<br />

Die SWD investierten in 2014 die Rekordsumme<br />

von 11,3 Millionen Euro in sichere Netze und neue


09.2015


Verbrauchertipps<br />

Tipps rund um die<br />

Immobilie<br />

09.2015<br />

Profis bevorzugen • Auf Verbandsmitgliedschaft<br />

achten • persönliche Beratung überprüfen<br />

Der Kauf bzw. der Verkauf eines Hauses oder<br />

einer Wohnung ist für viele Menschen das<br />

wichtigste„Geschäft“ in ihrem Leben. Die Auswahl<br />

der Immobilie oder Interessenten sowie die Entscheidung<br />

über den Verkaufspreis sollten daher nicht<br />

ohne fachmännischen Rat getroffen werden.<br />

Mit dem richtigen Immobilienmakler sichern sich<br />

Verkäufer und gleichermaßen auch die Käufer eine<br />

umfassende Beratung und schützen so ihre persönlichen<br />

Interessen.<br />

Die Arbeit eines Maklers beginnt keineswegs erst mit<br />

dem Exposé. Ein Immobilien-Profi bewertet Grundstücke<br />

und Objekte, analysiert den regionalen Markt<br />

und ggf. bestehende Mietverträge. Er informiert über<br />

den zu erzielenden Kaufpreis, die ggf. zu erzielende<br />

Miete und Marktentwicklung und steht bereits im<br />

Vorfeld mit Sachkenntnis bei der Bewertung ihrer<br />

Immobilie zur Verfügung. Professionelle Makler<br />

kennen zudem das Angebot und die Nachfrage im<br />

jeweiligen Regionalmarkt und betreuen Käufer und<br />

Verkäufer mit nachvollziehbaren Informationen<br />

rund um das Immobiliengeschäft.“<br />

Fundierte Ausbildung und Spezialisierung<br />

Für Verkäufer stellt sich dabei oft die Frage, wie sie<br />

den richtigen Makler finden?<br />

Für den Otto-Normal-Verbraucher ist es oft schwierig,<br />

seriöse und gut qualifizierte Immobilienmakler<br />

von sogenannten „Wohnzimmermaklern“ zu unterscheiden.<br />

Professionelle Makler verfügen in der Regel<br />

über eine fundierte Ausbildung und mehrjährige<br />

praktische Erfahrung. Kompetenz und Erfahrung<br />

sind jedoch oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich.<br />

Verkäufer, aber natürlich auch Käufer, sollten daher<br />

nach Referenzen fragen. Jeder seriös arbeitende<br />

Immobilienmakler wird Nachweise seiner bisherigen<br />

Tätigkeit vorweisen können. Zufriedene Kunden und<br />

erfolgreich vermittelte Objekte sind wichtige Hinweise<br />

auf die Kompetenz des Anbieters. Gegebenenfalls<br />

kann man auch um Adressen von Kunden bitten,<br />

um sich bei diesen über die Tätigkeit des Maklers zu<br />

erkundigen.<br />

Verkäufer, wie auch Käufer sollten bei der Auswahl<br />

eines Immobilienmaklers auch immer berücksichtigen,<br />

dass ein Anbieter immer nur bestimmte Teile<br />

des Immobilienmarktes überblicken kann. In Großstädten<br />

sollten professionelle Makler auf bestimmte<br />

Objekte beziehungsweise Nutzungsarten spezialisiert<br />

sein. Immobilienmakler im ländlichen Raum sollten<br />

dagegen einen klaren regionalen Fokus haben. Der<br />

Maklerverband IVD rät von „Alleskönnern“ ab und<br />

empfiehlt Anbieter, die Experten im jeweiligen Markt<br />

oder Immobiliensegment sind.<br />

Mitgliedschaft in einem Maklerverband<br />

Ein weiterer wichtiger Qualitätsnachweis für Makler<br />

ist die Mitgliedschaft in einem Berufsverband, wie<br />

zum Beispiel dem Immobilienverband IVD.<br />

Der IVD verpflichtet seine Mitglieder, regelmäßig<br />

Schulungen und Seminare zu besuchen, um auch auf<br />

dem aktuellen Wissensstand rund um die rechtlichen<br />

Belange zu sein. Jedes Verbandsmitglied muss eine<br />

umfassende Sachkundeprüfung bestehen, in der das<br />

notwendige immobilienspezifische Wissen überprüft<br />

wird.<br />

IVD-Mitglieder müssen zudem den Nachweis über<br />

den Abschluss einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung<br />

erbringen. Denn auch Immobilienmakler<br />

sind nur Menschen und vor Fehlern nicht gefeit.<br />

Der Berufstand der Immobilienmakler ist bisher in<br />

Deutschland leider immer noch nicht geschützt und<br />

unterliegt keinerlei Zugangsvoraussetzungen, was<br />

natürlich auch die sogenannten „schwarzen Schafe“<br />

auf den Plan ruft.<br />

16


09.2015<br />

Beratung und Provision<br />

Wer sich zunächst selbst einen persönlichen Eindruck<br />

von der Beratungsqualität eines Maklers machen<br />

will, sollte zu Beginn das persönliche Gespräch<br />

suchen. Ein professionell arbeitender Makler nimmt<br />

sich Zeit und spricht zunächst ausführlich mit seinen<br />

Kunden über deren persönliche Wünsche und<br />

Bedürfnisse. Die Schaffung einer Vertrauensbasis ist<br />

hier sehr wichtig. Er wird alle Einwände des Kunden<br />

ernst nehmen, vor Risiken warnen, sein Leistungsspektrum<br />

darlegen und über Aufwand und seine<br />

erfolgsabhängige Provision informieren.<br />

17


REWE Peters Lieferservice<br />

Service von A-Z<br />

Lange Jahre hindurch galt gerade Deutschland als<br />

Servicewüste. In manchen Geschäften „durfte“ man<br />

sich als Kunde für den Einkauf noch entschuldigen.<br />

Diese Zeiten sind schon lang vorbei.<br />

09.2015<br />

zu stellen, kauften ein eigenes Fahrzeug und bieten<br />

seit dem 01.05.2015 unseren Lieferservice an.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wie kann man sich das als Außenstehender<br />

vorstellen, sprich, wie funktioniert das?“<br />

Ralf Petrs: „In der Regel nutzen dieses Serviceangebot<br />

ältere oder kranke Menschen, die ihre Einkäufe<br />

noch selbst bestimmt erledigt haben möchten.<br />

Diese Kunden/innen rufen bei uns an, geben per Telefon<br />

ihre Wünsche, entweder anhand des aktuellen<br />

Prospektes oder aus der Erfahrung heraus durch und<br />

sagen uns auch den Betrag, für den sie eingekauft<br />

haben möchten. Dann geht meine Frau durch das<br />

Markt, erledigt den Einkauf und bringt die Ware zu<br />

den Kunden nach Hause. Das ist der Regelfall.“<br />

REWE Peters geht noch einen Schritt weiter und<br />

welchen, das fragten wir den Inhaber Ralf Peters<br />

selbst.<br />

<strong>DNS</strong>: „Herr Peters, vorab zum Verständnis, sie<br />

sind Inhaber dieses REWE-Marktes in der Dürener<br />

Innenstadt?“<br />

Ralf Peters: „Das stimmt. Zur Eröffnung dieses<br />

Marktes 2012 war ich noch Filialleiter und seit 2013<br />

bin ich Inhaber, mit den entsprechenden Entscheidungsbefugnissen.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Eine Entscheidung in jüngster Zeit war, einen<br />

eigenen Bringservice anzubieten. Wie kam es dazu?“<br />

Ralf Petrs: „Dieser Markt liegt mitten in der Stadt<br />

und wird somit auch fußläufig von vielen Kunden/<br />

innen frequentiert. Darunter sind natürlich auch<br />

viele ältere Menschen, denen das Tragen der Einkäufe<br />

nun mal schwer fällt. Die Anregung einen<br />

eigenen Bringservice einzurichten kam auch aus der<br />

Kundschaft heraus.<br />

Meine Frau und ich entschieden, uns diesem Thema<br />

<strong>DNS</strong>: „Rechnet sich das für Sie?“<br />

Ralf Peters: „Service kann man nicht immer in<br />

Cent und Euro berechnen. Wir beliefern das gesamte<br />

Stadtgebiet und berechnen 5€ pro Lieferung und<br />

zwar völlig unabhängig vom Warenwert. Wir sehen<br />

darin ein Serviceangebot damit auch unsere älteren<br />

Mitbürger ihren täglichen Bedarf decken können<br />

und so auch die Grundversorgung gesichert wird.<br />

Ich bin davon überzeugt, dass Serviceangebote dieser<br />

Art Schule machen werden, aber noch bin ich, zumindest<br />

meines Wissens, Vorreiter in Düren.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wenn auch<br />

Sie dieses Serviceangebot<br />

nutzen<br />

wollen, dann<br />

rufen Sie an unter:<br />

02421/2090941.“<br />

18


09.2015<br />

19


MIT informiert:<br />

Touristen sind einer der<br />

größten Arbeitgeber im<br />

Kreis Düren<br />

09.2015<br />

Kreis Düren. - Touristen und Ausflügler haben sich<br />

zu einem der größten Arbeitgeber im Kreis Düren<br />

gemausert. 2013 gaben die rund neun Millionen<br />

Tagestouristen im Kreis Düren insgesamt 212 Millionen<br />

Euro brutto aus. Die zuletzt sprunghaft gestiegenen<br />

Übernachtungszahlen sorgen für zusätzliche<br />

Arbeitsplätze. "Unter dem Strich ist die Zahl der Beschäftigten,<br />

die im Kreis Düren vom oder durch den<br />

Tourismus leben, von 2012 bis 2014 von gut 5000 auf<br />

über 9100 gestiegen. Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll,<br />

welch große Bedeutung der Tourismus für unseren<br />

Kreis hat", stellte Landrat Wolfgang Spelthahn<br />

jetzt bei einem Gespräch im Ressort „Eifeler Tor“<br />

in Heimbach über den Tourismus im Kreis Düren<br />

fest. Geleitet wurden die Teilnehmer der Exkursion<br />

nach Heimbach von MIT-Chef Rolf Delhougne<br />

und Marc Hermann als Vorsitzendem der Jungen<br />

Union Stadt Düren in Vertretung der verhinderten<br />

JU-Kreisvorsitzenden Julia Dinn. Empfangen wurde<br />

die Delegation in Heimbach von Ressort Leiter Serge<br />

van der Heijden.<br />

Im Feriendorf Ressort Eifeler Tor stehen seit April<br />

2014 gut 1100 neue Gästebetten zur Verfügung.<br />

Damit hat Heimbach einen achten Stadtteil, der die<br />

Kommune zur Touristenhochburg macht.<br />

Die Ausweisung des Nationalparks Eifel Anfang<br />

2004 sei ein echter Glücksfall gewesen, so Landrat<br />

Wolfgang Spelthahn. Bislang gibt es in ganz NRW<br />

kein weiteres Schutzgebiet dieser höchsten Güteklasse.<br />

"Wir haben den Steilpass genutzt, um den Kreis<br />

Düren insgesamt aufzuwerten. Nationalparktore, die<br />

neue Jugendherberge und das touristische Dienstleistungszentrum<br />

in Nideggen, die Internationale Kunstakademie<br />

Heimbach, das Freizeitbad Monte Mare<br />

in Kreuzau, das überarbeitete Wanderwegenetz und<br />

zuletzt der Bikerpark in Simonskall sind Beispiele für<br />

die Impulse, die der Kreis Düren gesetzt hat, um die<br />

Eifelregion insgesamt aufzuwerten", sagte Landrat<br />

Wolfgang Spelthahn. Doch nicht nur das wald- und<br />

wasserreiche südliche Kreisgebiet profitiert von<br />

Gästen. "Der Indemann zählt mittlerweile zu den<br />

Top-Ausflugszielen in NRW. Wer an einem sonnigen<br />

Tag auf die Goltsteinkuppe fährt, kann sich davon<br />

überzeugen", freut sich Landrat Wolfgang Spelthahn,<br />

dass die Strategie der Entwicklungsgesellschaft Indeland“<br />

aufgegangen ist, am Rande des Tagebaus Inden<br />

ein touristisches Ausrufezeichen für den Wandel<br />

der Tagebauregion zu setzen. Mit Unterstützung<br />

des „Indelandes“ ist zudem das JUFA-Gästehaus am<br />

Brückenkopf-Park Jülich entstanden. "Mit 18.000<br />

Übernachtungen im Jahr 2014 ist das neue Haus aus<br />

dem Stand heraus zu einer touristischen Top-Adresse<br />

in Jülich geworden. Besonders erfreulich ist, dass das<br />

Gästehaus von Schülern über Familien bis hin zu Geschäftsleuten<br />

ein bunt gemischtes Publikum anzieht."<br />

Ob sich der Boom fortsetzt? Landrat Wolfgang<br />

Spelthahn: "Wir können die Wertschöpfung für unsere<br />

Region noch weiter vergrößern, indem wir alle<br />

Freizeitangebote aus einem Guss vermarkten. Wer<br />

in den Kreis Düren reist, muss sich schnell einen<br />

Überblick über die vielen lohnenden Ausflugsziele<br />

verschaffen können." Da der Trend – nicht zuletzt<br />

durch den demografischen Wandel befördert – zum<br />

Kurzurlaub gehe, seien kulturell-künstlerische Angebote<br />

mehr und mehr gefragt. "Wandern und Radeln<br />

allein reichen nicht mehr. Die Menschen wollen sich<br />

auch kulturell anregen lassen." Auf lange Sicht werde<br />

der Kreis Düren natürlich stark vom 11.000 Hektar<br />

großen Indesee profitieren. Landrat Wolfgang Spelthahn:<br />

"Auch wenn das noch Zukunftsmusik ist, leben<br />

wir heute schon dort, wo immer mehr Menschen<br />

ihre Freizeit verbringen. Darauf können wir ruhig<br />

ein bisschen stolz sein", betonte er abschließend.<br />

Der Kachelofen als<br />

Zentralheizung<br />

Der traditionelle Kachelofen besteht aus einem<br />

Brennraum und keramischen Zügen, die den Rauchgasen<br />

auf dem Weg zum Schornstein die Wärme<br />

entziehen. Über einen längeren Zeitraum als die<br />

Flamme im Brennraum brennt, gibt dieser Speicherkern<br />

die Wärme an den Aufstellraum ab.<br />

Hierfür benötigt man hinreichend Platz und auch<br />

genug Raumvolumen, um die Wärme abzugeben,<br />

ohne diesen zu überhitzen.<br />

20


09.2015<br />

Bei modernen Häusern benötigt man oft weniger<br />

Wärme im Aufstellraum und kann oder will dem Kachelofen<br />

nicht den Platz zur Verfügung stellen, den<br />

er für den Speicherkern benötigt.<br />

Hier bietet ein Heizeinsatz mit Wassertechnik die<br />

ideale Lösung: Man genießt die Sicht auf das lodernde<br />

Feuer und die Vorteile der gesunden Strahlungswärme.<br />

Der Speicherkern steht aber in Form eines<br />

Pufferspeichers im Heizraum. Von da aus kann er<br />

jede Heizung in jedem Raum des Hauses erreichen<br />

oder der Kachelofen sorgt für die nächste warme Dusche.<br />

So lässt sich der Verbrauch von Primärenergie<br />

umweltbewusst und kostengünstig zugleich senken.<br />

Moderne Anlagen dieser Art geben 70% der Energie<br />

in den Pufferspeicher ab und nur 30% in den<br />

Aufstellraum. So kann der Pufferspeicher im Keller<br />

aufgeladen werden, ohne dass man den Aufstellraum<br />

überhitzt.<br />

Man kann preiswerte Energie aus dem Holzfeuer für<br />

die nächsten Tage speichern ohne täglich feuern zu<br />

müssen. Natürlich sind auch andere Wärmeverteilungen<br />

als oben angeführt möglich und lassen sich<br />

so flexibel gestalten, wie es die jeweilige Situation<br />

erfordert.<br />

So kann auch der traditionelle Speicherkern mit<br />

Wassertechnik kombiniert werden. Auch ein tra-<br />

Haus und Heim<br />

Fehlbedienung.<br />

Zusammen mit Solarzellen (Solarthermie) ist ein<br />

solches System ein ökologisch perfektes Paar: Im<br />

Sommer sorgen die Solarzellen für warmes Wasser<br />

in Bad und Küche. In den Wintermonaten, wenn<br />

der Solarertrag in unseren Breiten naturgemäß sinkt,<br />

nutzt der Kachelofen den frei werdenden Speicherplatz<br />

im Pufferspeicher.<br />

So hilft ein solches System bei der Neuplanung eines<br />

Hauses den Primärenergieverbrauch zu senken.<br />

Andererseits ist ein solcher Kachelofen die ideale Ergänzung<br />

zum Nachrüsten, wenn eine Solarthermie-<br />

Anlage bereits vorhanden ist.<br />

Zusammen mit dem traditionellen Kachelofenbau<br />

ergeben sich hier maßgeschneiderte Lösungen für<br />

jeden individuellen Anwendungsfall.<br />

Die Redaktion<br />

ditionell mit Speicherholz betriebener Ofen kann<br />

zudem mit Pellets betrieben werden, (als „Faulenzer“<br />

wenn man kein Scheitholz entzünden möchte, dann<br />

verbrennt der Ofen vollautomatisch Pellets oder als<br />

Pellets-Vollhausheizung, die man auch mit Scheitholz<br />

heizen kann.)<br />

Natürlich lassen sich solche Anlagen mit einer<br />

elektronischen Abbrandsteuerung ausstatten, die in<br />

Abhängigkeit vom jeweiligen Abbrandstadium die<br />

Verbrennungsluftzufuhr regelt. So werden Komfort<br />

und eine hohe Wirtschaftlichkeit kombiniert, zusätzlich<br />

verhindert eine solche Ofensteuerung eine<br />

Versottung der Anlage und des Schornsteins durch<br />

21


09.2015<br />

Düren leuchtet - warm<br />

up und der Masterplan<br />

Eines der wohl wichtigsten und spannendsten Events<br />

in und für Düren wirft schon mal erste Lichtpunkte<br />

voraus. . . . . . .<br />

Aus diesem Anlass sprachen wir mit Ulf Minartz, der<br />

zusammen mit Norbert Wolf konzeptionell leuchtende<br />

Akzente auf dem Marktplatz setzen wird, die<br />

ihres Gleichen suchen werden. Doch noch wird nicht<br />

zuviel verraten, denn Laser-Licht und Annimationsshow<br />

sind noch in Arbeit.<br />

Damit all das finanziert werden kann, wurden und<br />

werden viele Sponsoren gesucht und auch schon<br />

gefunden. Trotzdem bietet gerade dieses Fest der<br />

Lichter auch jedem Dürener/in, der sich mit seiner<br />

Stadt identifizieren möchte, die einmalige Gelegenheit<br />

diese Verbundenheit sichtbar zum Ausdruck zu<br />

bringen. Aus diesem Grund haben sich die Initiatoren<br />

des Marktplatzevents zu Düren leuchtet etwas<br />

ganz Besonderes ausgedacht. Für 5€ kann jeder einen<br />

Ansteckbutton erwerben, der für ein Jahr symbolisch<br />

Düren leuchtet versinnbildlicht.<br />

Nicht zuletzt für Sammler dürfte dieser Button einmalig<br />

sein, zumal er in dieser Form und limitierten<br />

Auflage eben auch nur für das Jahr 2015 zu erwerben<br />

ist.<br />

Aber und auch das verbindet die Menschen in Düren-10%<br />

des Erlöses fließt an den Verein Stars for<br />

kids in Düren Echz. Ein Verein, der es sich in beispielhafter<br />

Art und Weise zur Aufgabe gemacht hat,<br />

Kindern zu helfen.<br />

Zu erwerben ist der Button während des Stadtfestes<br />

am Infostand sowie bei Mode Minartz (Kölnstraße)<br />

und Wolf-Bekleidung (Oberstraße).<br />

<strong>DNS</strong>: „Herr Minartz, Düren leuchtet schon etwas<br />

und noch etwas wirft seine Schatten voraus - der<br />

Masterplan für die Stadt Düren. Wie sehen Sie denn<br />

als Einzelhändler und als jemand, der sich mit klaren<br />

Worten und Taten positioniert (Düren leuchtet etc.)<br />

perspektivisch dieses Projekt?“<br />

Ulf Minartz: „Der Masterplan ist das wohl wichtigste<br />

und nachhaltigste Projekt, diese Stadt, den<br />

Handel, die Bevölkerungsstruktur und den einzelnen<br />

Quartieren der Dürener Innenstadt ein neues,<br />

zeitgemäßes, vor allem aber ansprechenderes Gesicht<br />

zu verleihen. Diese Chance wird Düren nicht noch<br />

einmal erhalten.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Und was folgert daraus?“<br />

Ulf Minartz: „Das sich dieses, über mehrere Jahre<br />

hinziehenden Projekt, auf eine breite, alle Interessensgruppen<br />

einbeziehende, fach-und sachkunde<br />

bezogene Übereinstimmung stützen sollte.<br />

Dieser Masterplan ist zu wichtig, um ihn auf dem<br />

Altar persönlicher oder politischer Eitelkeiten von<br />

Leuten zu opfern, die fern der Innenstadt leben und<br />

auch nicht von ihr leben. Letztlich werden die Menschen,<br />

der Handel, die Gastronomie die Gewinner<br />

oder die Verlierer sein. Je nachdem... .<br />

Frühjahr 2016 geht es in der Kölnstraße sowohl über,<br />

als auch unterirdisch los. Für den Einzelhandel bedeutet<br />

jede Baustelle in diesem Größenrahmen Einkommensverluste.<br />

Aber und da sehe ich das Marketing<br />

dieser Stadt gefordert-mit Fantasie, etwas gutem<br />

Willen und Engagement kann<br />

man auch einer Baustelle ein<br />

positives Image verleihen, wie<br />

die Beispiele zeigen. Nur tun<br />

muss man es!“<br />

In diesem Zusammenhang<br />

habe ich bereits ein komplettes<br />

Konzept entworfen.“<br />

22


09.2015<br />

Was ist Tagespflege?<br />

Spätestens seit Schlagworte wie „demografischer<br />

Faktor, Pflegenotstand“ oder ähnliche vermehrt in<br />

unser Bewusstsein dringen, ist es nötig Manches zu<br />

hinterfragen.<br />

Eine „Ganztagsbetreuung“ kennt man normalerweise<br />

aus dem Zusammenhang mit Kindertagesstätten<br />

oder Schulen. Zunehmend werden aber auch Senioren<br />

tagsüber betreut.<br />

Im Kern geht es auch hier vor allem darum, in sozialer<br />

Geborgenheit sinnvoll Zeit zu verbringen.<br />

Kurz und gut, wir wollten mal wissen, was man<br />

eigentlich unter Tagespflege versteht. Anhand von<br />

St. Johanna, einer Tagespflegeeinrichtung im Herzen<br />

von Düren (am Adenauerpark), konnten wir uns<br />

weitaus mehr, als nur ein Bild machen. Als kompetente<br />

Gesprächspartnerin stand uns mit Angelika<br />

Nießen die Koordinatorin von den drei Dürenern<br />

Caritas-Tagespflegeeinrichtungen Rede und Antwort.<br />

<strong>DNS</strong>: „Frau Nießen, was bedeutet Tagespflege?“<br />

Angelika Nießen: „Bei uns bedeutet Tagespflege<br />

unseren Gästen für die Zeit von 08.00 bis 16.00<br />

Uhr eine abwechslungsreiche Tagestruktur in einer<br />

sozialen Gemeinschaft zu ermöglichen. Hier sind sie<br />

nicht einsam, ihre Ressourcen werden aktiviert und<br />

sie sind gut versorgt. Auch grundpflegerische Tätigkeiten<br />

werden geleistet. Wichtig für die Menschen<br />

sind ein anregender und freudvoller Alltag mit vielen<br />

Aktivitäten und auch Ruhephasen sowie eine liebvolle<br />

Versorgung. Natürlich werden unsere Gäste auch<br />

besonders gut verköstigt.<br />

Kennzeichnend ist auch die zeitliche Begrenzung<br />

unseres (teilstationären) Angebotes. Um 16.00 Uhr<br />

ist der Aufenthalt hier beendet und unsere Gäste<br />

werden wieder nach Hause gefahren.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wie ist das für die Angehörigen?“<br />

Angelika Nießen: „Sehen Sie, ich erlebe hier doch<br />

tagtäglich ein völlig anderes Bild, als dies gemeinhin<br />

den Köpfen mancher Menschen innewohnt. Es ist<br />

Unsinn ein schlechtes Gewissen zu haben oder die<br />

Frage zu stellen „Bin ich ein schlechtes Kind, weil<br />

ich arbeiten muss und meinen Vater/Mutter in eine<br />

Tageseinrichtung bringe?“. Sehen Sie es doch mal<br />

aus einer anderen Warte: Hier herrscht tagtäglich ein<br />

großes Willkommensgefühl mit viel Heiterkeit und<br />

Gemeinschaftssinn. Viele die uns zum ersten Mal<br />

besuchen sind sehr überrascht – besonders die Angehörigen<br />

– wie heiter und lebendig die Atmosphäre<br />

in unseren Tagespflegen ist!<br />

Bei uns sind sie gut versorgt! Es geht darum den<br />

alten Menschen vor der schleichenden Vereinsamung<br />

allein zu Hause zu bewahren, die geistigen und<br />

körperlichen Ressourcen zu erhalten, Teilhabe am<br />

gemeinschaftlichen Erleben zu ermöglichen.<br />

Wissen Sie, wie schön das ist, wenn hier alle mithelfen<br />

das Frühstück zu gestalten? Natürlich ist das auch<br />

ein Einschnitt in das selbst bestimmte Leben, jedoch<br />

federn wir dies ab und wandeln diesen teilweise<br />

positiv um in ein ganz anderes gemeinschaftliches<br />

Erleben. Es vermindert beispielsweise auch das Gefühl<br />

der alten Menschen ihrer Familie „zur Last“ zu<br />

fallen. Berufstätige Angehörige können dann recht<br />

leicht die Versorgung am Abend im Familienkreis<br />

übernehmen.<br />

So ermöglicht Tagespflege länger im Familienkreis<br />

zusammenzuleben. Manche Gäste kommen auch nur<br />

an bestimmten Wochentagen zu uns – so wie es in<br />

das Familienleben passt.<br />

Um das auszuprobieren bieten wir kostenlose Probetage<br />

an und um auf die Kosten zu kommen: Mit Pflegestufe<br />

1 sind übrigens nahezu alle Kosten gedeckt.<br />

Tagespflegeplätz sind bereits mit geringem Eigenbeitrag<br />

oder ganz ohne private Zuzahlung möglich!<br />

Nach einer unverbindlichen Beratung erhalten sie<br />

immer einen passenden individuellen und glasklaren<br />

Kostenvoranschlag.<br />

Rufen Sie doch ganz einfach mal an unter<br />

02421 70233-79<br />

23


Gesundheit<br />

Chronisch müde und<br />

krank durch Entzündungsherde?<br />

Erkennen und Behandeln als Domäne der Naturheilkunde<br />

Vielleicht geht es Ihnen genauso wie einer stetig<br />

wachsenden Anzahl von Mitmenschen, die unter<br />

zunehmender Müdigkeit, Infektanfälligkeit, eventuell<br />

auch gepaart mit Schmerzen, Verdauungsstörungen,<br />

Depressionen oder weiteren Symptomen leiden.<br />

Trotz aller Untersuchungen konnte keine Ursache für<br />

die Beschwerden gefunden werden. Es wird dann oft<br />

als stressbedingt oder psychosomatisch abgestempelt.<br />

Doch geholfen ist einem damit nicht.<br />

Der Grund dafür kann in unterschwellig brodelnden<br />

Entzündungsherden liegen, die das Immunsystem<br />

und den Stoffwechsel belasten und so zu vielfältigsten<br />

Symptomen führen.<br />

Entzündung als Heilreaktion des Körpers<br />

Die Entzündung ist ein notwendiger und wichtiger<br />

biologischer Prozess, der das Überleben ermöglicht.<br />

Es ist die Reaktion des Körpers im Kampf gegen<br />

Infektionen und der Reparatur von beschädigtem<br />

Gewebe. Mit anderen Worten, es ist Teil des natürlichen<br />

Heilungsprozesses.<br />

Durch den physiologischen Ablauf einer akuten<br />

Entzündung entstehen die fünf klassische Zeichen<br />

und Symptome einer Entzündung: Hitze, Rötung,<br />

Schwellung, Schmerz und eingeschränkte Funktion.<br />

Die akute Entzündung ist also klar zu erkennen und<br />

zu spüren und dient daher als Warnsignal.<br />

Im alltäglichen Leben kommt es häufig zu Entzündungen.<br />

Sei es der Muskelkater, eine Zerrung oder<br />

Verletzung, ein Mückenstich oder der Sonnenbrand.<br />

Immer wieder wird das Immunsystem in Schwung<br />

gebracht und es läuft ein Reparatur- und Heilungsmechanismus<br />

ab.<br />

Silent Inflammation oder Stille Entzündungen<br />

Eine chronische Entzündung entsteht, wenn die<br />

heilenden Entzündungsprozesse zu schwach oder<br />

aus anderen Gründen erfolglos verlaufen und somit<br />

ineffizient sind.<br />

In diesem Stadium werden nun zwar die<br />

Entzündungssymptome schwächer - inklusive der<br />

Schmerzen. Doch bleibt die Entzündung bestehen,<br />

ohne je ganz auszuheilen. Schwelende Entzündungsprozesse<br />

sind häufig schwer zu diagnostizieren,<br />

da anfangs die klare Symptomatik fehlt.<br />

Durch unzureichende Immunantwort kommt es<br />

09.2015<br />

zur Entstehung subakuter Entzündungsherde. Diese<br />

entwickeln sich in bestimmten Organstrukturen,<br />

insbesondere sind dies Zähne und Kieferknochen,<br />

Nasennebenhöhlen, Organe und das Bauchfett<br />

als „Hormondrüse“. Aus dieser Lokalisation bzw.<br />

diesen Organstrukturen heraus kommt es zur<br />

Freisetzung entzündungsfördernderZytokine, permanenter<br />

Antikörperbildung und zirkulierenden<br />

Antikörperkomplexen, die zu Autoimmunkrankheiten,<br />

degenerativen Prozessen, Krebskrankheiten,<br />

Stoffwechselstörungen, funktionellen und psychosomatischen<br />

Störungen führen können. Diese Zusammenhänge<br />

sind schon lange vermutet und werden in<br />

den letzten Jahren verstärkt diskutiert, da chronische<br />

Entzündungen immer mehr zunehmen.<br />

Es besteht also eine große Herausforderung an die<br />

Medizin und Naturheilkunde, diese schlummernden<br />

Herde aufzudecken und zu therapieren. Hierbei<br />

könnten beide Systeme integrativ zusammenarbeiten:<br />

die Schulmedizin als Interventionsmedizin und<br />

die Naturheilkunde als Regulationsmedizin.<br />

Therapie und Diagnose chronischer Entzündungen<br />

Vor jeder Therapie steht die Diagnostik. Hier ist es<br />

zunächst wichtig den Verdacht einer chronischen<br />

Entzündung zu bestätigen (s.o.) und nach vermuteten<br />

Entzündungsherden zu fahnden.<br />

Hierbei spielen bestimmte Verfahren der Naturheilkunde<br />

traditionell eine große Rolle, für die Herddiagnostik<br />

und ihre Auswirkung auf den Körper als<br />

Ursache für chronische Erkrankungen eine wichtige<br />

Grundlage darstellen.<br />

Wie kann man Entzündungsherde im Körper<br />

nachweisen?<br />

Labordiagnostisch gibt es einige Werte im Blut, die<br />

eine Aussage über akute Entzündungen, aber auch<br />

Hinweise über chronische Entzündungsherde geben.<br />

Die Bestimmung des Immunstatus inklusive einer<br />

Virusserologie kann gute Hinweise auf die Funktionalität<br />

des Immunsystems geben oder eventuelle<br />

Virusbelastungen aufdecken.<br />

Ferner kann man im Blut Nahrungsmittelunverträglichkeiten<br />

herausfinden. Somit erfährt man, welche<br />

Nahrungsmittel das Immunsystem belasten und<br />

kann diese dann entsprechend weglassen.<br />

Auch im Stuhl kann man über verschiedene Parameter<br />

Entzündungsherde im Darm aufdecken und<br />

gleichzeitig erfahren, wie es um die schützende<br />

Zusammensetzung der Darmflora steht und welche<br />

Darmbakterien eventuell aufgefüllt werden müssen.<br />

Ein modernes Computer gestütztes Untersuchungsverfahren<br />

der Naturheilkunde stellt die Oberondiagnostik<br />

dar. Das kann man sich wie einen Körperscan<br />

24


09.2015<br />

vorstellen, wo nach Krankheitsherden gesucht wird,<br />

die sich in der herkömmlichen Diagnostik nicht<br />

nachweisen lassen.<br />

Bestimmen Sie so ihren individuellen Entzündungsgrad<br />

und finden Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten<br />

Ihrer Beschwerden.<br />

Antientzündliche Ernährung und Mikronährstoffunterstützung<br />

Bestimmte Lebensmittel können einen Nährboden<br />

für Entzündungen darstellen. Dies sind z.B. pasteurisierte<br />

Milchprodukte, frittierte Nahrungsmittel,<br />

raffinierter Zucker, raffiniertes Kochsalz und<br />

verarbeitete Lebensmittel, künstliche Süßstoffe,<br />

Geschmacksverstärker wie Mononatriumglutamat<br />

oder immer häufiger glutenhaltige Lebensmittel aus<br />

Weizen oder Roggen - die Reaktionen sind ganz<br />

individuell. Mittlerweile weiss man um den grossen<br />

Einfluss der Ernährung auf Entzündungsprozesse<br />

und den Zusammenhang mit der starken Zunahme<br />

in den letzten Jahren.<br />

Bei erhöhtem Bedarf kann man die Nahrung auch<br />

mit geeigneten Mikronährstoffen unterstützen, z.B.<br />

mit Omega 3, Vitamin D3, Selen oder Weihrauch.<br />

Siener Therapie<br />

verbindet die Eigenschaften von Neuraltherapie und<br />

Akupunktur, wird aber ohne Spritze oder Nadel ausgeübt<br />

und ist mindestens so effektiv. Man kann zum<br />

einen sehr gut versteckte Entzündungsherde aufdecken<br />

und diese auch therapieren. Über einen<br />

Heilimpuls mit frequenzmoduliertem magnetverstärktem<br />

Licht am richtigen Therapiepunkt wird das<br />

Immunsystem aktiviert und auf den Herd aufmerksam.<br />

So wird die Selbstheilung aktiviert.<br />

Bei akuten Entzündungen kommt es durch die Therapie<br />

in der Regel sofort zu einer Verbesserung der<br />

Symptome. Bei chronischen Entzündungen gibt es<br />

mehrere Reaktionsmöglichkeiten.<br />

Darm Therapie<br />

Wenn der Stuhl untersucht und ein Ungleichgewicht<br />

der Darmflora festgestellt wird, können ganz gezielt<br />

bestimmte Darmbakterien verordnet werden, welche<br />

die natürliche Darmflora wieder herstellen. Ein<br />

grosser und wichtiger Teil des Immunsystems liegt<br />

bekanntermaßen im Darm. Besonders Antibiotika<br />

können Teile der schützenden Bakterienflora zerstören.<br />

Bei gesteigerter Infektanfälligkeit von Kindern<br />

reicht es oft aus bestimmte Darmbakterien zu geben.<br />

Mikroimmuntherapie<br />

Ein neuer sehr interessanter Ansatz der Homöopathie<br />

findet man in der Mikroimmuntherapie MIT.<br />

Hier werden aufgrund von Laborparametern des<br />

Immunstatus bestimmte Kombinationen von Globulis<br />

gegeben. Die Globulis bestehen aus potenzierten<br />

Gesundheit<br />

Immunstoffen, sogenannten Zytokinen, die entsprechend<br />

des Ablaufs der Immunantwort bei verschiedenen<br />

Infektionen zusammengestellt werden. So<br />

nimmt der Patient täglich unterschiedliche Zusammensetzung<br />

ein, die den einzelnen Kaskaden der<br />

Immunreaktion entsprechen. So werden z.B. Folgen<br />

von Ebstein-Bar-Virus oder anderen Herpesinfektionen<br />

behandelbar.<br />

Eigenbluttherapie<br />

Hierbei wird das eigene Blut aus der Vene entnommen,<br />

versetzt mit indikationsbezogenen Homöopathika<br />

und in den Muskel zurückgespritzt. So entsteht<br />

ein Reiz und das Immunsystem wird sofort alarmiert<br />

und aktiviert. Die Stelle mit dem injizierten Blut<br />

muss wieder gereinigt werden und alle Stoffe werden<br />

in den Blutkreislauf aufgenommen und der Leber<br />

zur Überprüfung überführt. Im Zuge dieses Mechanismus<br />

entwickelt der Körper quasi neue Strategien<br />

für das Immunsystem und kann bisher versteckte<br />

belastende Prozesse angehen.<br />

Es gibt also noch viele Wege nach Rom, wie man so<br />

schön sagt. Sie müssen Sie nur finden und gehen.<br />

Geben Sie also noch nicht auf, wenn Sie mit unklaren<br />

Symptomen zu tun haben und die herkömmliche<br />

Diagnostik nichts auffinden kann. Lassen Sie sich<br />

ganzheitlich beraten.<br />

25


Terminator<br />

10.09.2015<br />

12.09.2015<br />

09.2015<br />

Hör zu! - mach mit!<br />

in der Stadtbücherei Düren<br />

Konzert für Toleranz und Offenheit auf<br />

dem Marktplatz am Bürgerbüro<br />

Beginn:<br />

Ende:<br />

16:00Uhr<br />

17:00Uhr<br />

Beginn:<br />

Ende:<br />

17:00Uhr<br />

21:00Uhr<br />

10.09.2015<br />

13.09.2015<br />

Museumsdialog im Leopold-Hoesch-<br />

Museum in Düren<br />

Einweihung der Drehscheibe am<br />

Bahnhof Düren<br />

Beginn:<br />

Ende:<br />

19:00Uhr<br />

21:00Uhr<br />

Beginn:<br />

11:00Uhr<br />

11.09.2015<br />

KOMM, sing mit!<br />

in der KOMM Düren<br />

Eintritt: 5€<br />

Beginn:<br />

19:00Uhr<br />

12.09.2015<br />

Papiermachermarkt. Round about Paper<br />

im Leopold-Hoesch-Museum<br />

Kreissporzbotschafterin Jasmin Gurski<br />

Besuchte Landrat wolf Spelthahn am<br />

informationsstand<br />

Beginn:<br />

Ende:<br />

10:00Uhr<br />

17:00Uhr<br />

26


09.2015<br />

13.09.2015<br />

14.09.2015<br />

Terminator<br />

HARTE ZEITEN Malerei, Installation,<br />

Skulptur auf Schloß Burgau<br />

Komm mit ins Vorleseland!<br />

in der Stadtbücherei Düren<br />

Beginn:<br />

11:00Uhr<br />

Beginn:<br />

Ende:<br />

15:00Uhr<br />

16:00Uhr<br />

13.09.2015<br />

Mi Guitarra Solokonzert Pablo<br />

Campora auf Schloß Burgau<br />

Beginn:<br />

18:00Uhr<br />

17.09.2015<br />

Schmetterlinge sind frei<br />

Theater- im Haus der Stadt Düren<br />

Beginn:<br />

20:00Uhr


Terminator<br />

18.09. - 20.09.2015<br />

22.09.2015<br />

09.2015<br />

Stadtfest Düren<br />

Let‘s spend the night togehter Die<br />

Stones Show Theater- im Haus der<br />

Stadt Düren<br />

19.09.2015<br />

HARTE ZEITEN Malerei, Installation,<br />

Skulptur auf Schloß Burgau<br />

Beginn:<br />

23.09.2015<br />

20:00Uhr<br />

Beginn:<br />

14:00Uhr<br />

Mit Musik und Tanz in den Herbst<br />

im Haus der Stadt Düren<br />

21.09.2015<br />

Beginn:<br />

Ende:<br />

15:00Uhr<br />

18:00Uhr<br />

ANKA ZINK ‚‘Zink EXTREM positiv‘‘<br />

in der KOMM Düren<br />

Beginn:<br />

20:00Uhr<br />

28


09.2015<br />

„Wir sind das Pack!“<br />

- Ein Trauerspiel vom<br />

Fremdenhass, Selbstmitleid<br />

und Landfriedensbruch<br />

von Rechtsanwalt Christoph Rühlmann, Düren<br />

zugleich Fachanwalt für Strafrecht<br />

Kalt den Rücken herunter laufen konnte es einem<br />

dieser Tage, angesichts dessen, was sich dort im sächsischen<br />

Heidenau abspielte.<br />

Zu Hunderten wurde gegen eine in einem Baumarkt<br />

errichtete provisorische Flüchtlingsunterkunft<br />

demonstriert, wobei sich unter die äußerlich gut<br />

erkennbare „Rechte Szene“ auch ganze Familien<br />

mit Kindern und Kleinstkindern gemischt hatten.<br />

Es gab Sprechchöre „Ausländer raus“ und „Wir sind<br />

das Volk“, wobei schließlich über Stunden randaliert<br />

wurde, Flaschen und Steine flogen, Barrikaden<br />

brannten und Menschen, hauptsächlich Polizisten,<br />

verletzt wurden.<br />

Gut, dass die Politiker diesmal klare Worte fanden<br />

und sich auch verbal vor diejenigen stellten, die in<br />

ihrer Heimat alles verloren haben und denen dieser<br />

grauenvolle Empfang galt.<br />

Welche Reflexe die deutlichen Worte, die Vizekanzler<br />

Sigmar Gabriel fand, als er diejenigen, die gewalttätig<br />

und menschenfeindlich gegen Asylrecht und Flüchtlingsheime<br />

demonstrierten als „Pack“ bezeichnete,<br />

konnte mit Verspätung, einige Tage danach, die in<br />

Heidenau vor Ort erschienene Bundeskanzlerin,<br />

persönlich wahrnehmen. Neben Schildern, die sie<br />

als „Volksverräterin“ bezeichneten, positionierten<br />

sich bieder ausschauende Bürger aller Altersklassen,<br />

wobei lauthals skandiert wurde „Wir sind das Pack“.<br />

Es fällt schwer hierfür Worte zu finden, noch schwerer<br />

aber wird es sein, diese offenbar in vielen Köpfen<br />

festsitzende Gemütslage das eigenen Zu-kurz-Kommens<br />

mit Wort und Tat wirksam zu begegnen.<br />

Zu nachhaltig wirkt die massenhaft ritualisierte<br />

Selbstdarstellung der eigenen Opferposition und<br />

vom verzichten müssen, vor allem aber die maßlose<br />

Respektlosigkeit, mit der den Vertretern des Staates,<br />

bis hin zur Bundeskanzlerin, begegnet wird.<br />

Man mag sich gar nicht vorstellen, wie es dann den<br />

Flüchtlingen ergeht, die sich getrauen das Flüchtlingsheim<br />

in Heidenau zu verlassen und auf eigene<br />

Recht So !!!<br />

Faust einen Spaziergang durch die Umgebung unternehmen<br />

möchten.<br />

Aber gerade deshalb, und aus der juristischen Perspektive<br />

heraus betrachtet, stellt sich zwingend die<br />

Frage, ob es nicht Handhabe und Werkzeuge gibt,<br />

mit denen fremdenfeindlicher Hetze und gewalttätigen<br />

Zusammenrottungen vor Asylbewerberheimen<br />

wirksamer begegnet werden muss. Die Antwort ist<br />

mit einem klaren „Ja“ zu beantworten!<br />

Mit erstauntem Entsetzen habe ich anlässlich vieler<br />

berufsbedingter Aufenthalte in der Lutherstadt Wittenberg<br />

und Umgebung, die Masse an Wahlplakaten<br />

gesehen, mit denen die NPD auf Stimmenfang ging.<br />

Besonders abstoßend fand ich jene, die eine hübsche<br />

blonde junge Frau abgebildet zeigten, versehen mit<br />

der Unterschrift „Lieber Maria als Scharia“ und das,<br />

des verzweifelt dreinblickenden Großmütterchens,<br />

mit gewisser Ähnlichkeit zu jener von Kasper und<br />

Seppel, in der mit Gerd Fröbe verfilmten Geschichte<br />

des „Räuber Hotzenplotz“, untertitelt mit „Lieber<br />

Geld für die Oma als für Sinti und Roma“.<br />

Liebe Leute, das hat wenig mit Meinungsfreiheit zu<br />

tun, sondern erfüllt nicht nur nach meiner Rechtsauffassung<br />

eindeutig den Tatbestand der Volksverhetzung<br />

gem. § 130 StGB. Dort heißt es: „Wer in<br />

einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden<br />

zu stören gegen eine nationale, rassische, religiöse<br />

oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte<br />

Gruppe zum Hass aufstachelt, oder die Menschenwürde<br />

anderer dadurch angreift, dass er beschimpft,<br />

böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird<br />

mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf<br />

Jahren bestraft.“<br />

Auch das, was sich vor zahlreichen Asylbewerbereinrichtungen<br />

bei Kundgebungen und Randaleveranstaltungen,<br />

so wie zuletzt in Heidenau gesehen,<br />

abspielt, ist strafrechtlich zu ahnden. Im Strafgesetzbuch<br />

findet sich der in der Öffentlichkeit wenig<br />

bekannte § 125, der „Landfriedensbruch“, der in seiner<br />

schweren Form gemäß § 125 a mit Freiheitsstrafe<br />

von sechs Monaten bis zu zehn Jahren geahndet<br />

wird. Einen „Landfriedensbruch“ begeht, „wer sich<br />

an Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Sachen<br />

oder Bedrohungen von Menschen mit einer Gewalttätigkeit<br />

beteiligt, die aus einer Menschenmenge heraus<br />

mit einer die öffentliche Sicherheit gefährdenden<br />

Weise begangen wird.“<br />

Die Strafvorschrift erfasst damit nach dem Willen<br />

des Gesetzgebers eine „Vereinigung der Kräfte“<br />

von Menschenmenge und nach außen handelnden<br />

Tätern. Hier ist nicht erforderlich, dass die gesamte<br />

Menge Gewalttätigkeiten oder Bedrohungen begeht<br />

oder bejaht. Ein „inaktives Dabeisein“ oder bloßes<br />

29


09.2015<br />

Mitmarschieren reicht richtigerweise nicht aus um<br />

sich persönlich strafbar zu machen.<br />

Anders aber soll es sein, wenn sich der Teilnehmer<br />

einer gewalttätigen Gruppe innerhalb der Menschenmenge<br />

anschließt und während schwerer<br />

Gewalttätigkeiten durch Vermummung und Schutzbewaffnung<br />

seine Solidarität mit den Gewalttätern<br />

bekundet.<br />

Es genügt also, wenn Teilnehmer an einer solchen<br />

Veranstaltung, wie jüngst in Heidenau, durch aktives<br />

Tun deutlich machen, dass sie die feindselige Stimmung<br />

und die Aktivitäten der (gewalttätigen) Menschenmenge<br />

billigen sich damit solidarisieren (Neue<br />

Strafrechtszeitung 2012, 273).<br />

Als Strafverteidiger bin ich schon von Berufs wegen<br />

unverdächtig, der Strafrechtskeule zur Lösung sozialer<br />

und gesellschaftlicher Konflikte bevorzugt den<br />

Vorrang geben zu wollen. Was aber wird hängenbleiben<br />

bei einem Viertklässler, dessen Großmutter<br />

stetig über die kleine Rente klagt und der tagein tagaus<br />

mit seinem Rädchen auf dem Schulweg unter 20<br />

„Lieber Geld für die Oma als für Sinti und Roma“-<br />

Plakaten hindurchfährt? Solcherlei Experimente gilt<br />

es zu verhindern.<br />

Es ist an der Zeit!<br />

Alle Achtung! So sehen wir das auch!<br />

Die Redaktion<br />

30


09.2015<br />

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