Berichte des Forschungszentrums Jülich

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Berichte des Forschungszentrums Jülich - JuSER

5 . 3 . MODELLERGEBNISSE 69

aufgrund der kurzen Phase der Chloraktivierung bzw . aufgrund der Abwesenheit von

PSCs im Laufe des Winters . Wie zu erwarten findet der stärkste Ozonabbau in den

Höhen statt, in denen sich die aktivierte Schicht (I) befindet . Aus Beobachtungen des

Stratosphären-Hygrometers (FISH) an Bord der TRIPLE-Gondel wurde eine Dehydrierung

bei ca . 40 hPa (~ O = 475 K im Januar und März [Schiller et al., 2001]) ermittelt,

in Konsistenz mit den Höhen der beobachteten erhöhten C10-Mischungsverhältnisse

und dem maximalen Ozonverlust .

5 .3 .7 Vergleich mit HALOE: HCI und NO

Um die Ergebnisse der Langzeitstudien zu überprüfen, wurden die simulierten Mischungsverhältnisse

von HCI und NO (NOX = NO + N0 2 ) mit Satellitenbeobachtungen

des HALOE-Instruments verglichen . In Abbildung 5 .14 ist ein Vergleich einiger

ausgewählter Messungen des HALOE-Instruments für den Zeitraum zwischen

dem 19 . - 26 . Februar 2000 (PV >_ 50 PVU bei 475K, PV > 100 PVU bei 550K, und

PV >_ 200 PVU bei 675K) [Müller et al., 2001] mit den simulierten HCI und NO,

Mischungsverhältnissen der Langzeitstudien für den 1 . März gezeigt, für die auch in

Abbildung 5 .9 die simulierten C10-Mischungsverhältnisse dargestellt sind .

HCI ist ein Maß für die zeitliche Evolution der Chloraktivierung im Laufe des Winters

und NO ist die Voraussetzung zur Deaktivierung von Chlor (vgl . Kap . 2) . Ende

Februar werden geringe HCl-Mischungsverhältnisse von ca .

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