Augsburg

suvdata.de

In Köln: Starker Auftritt für das Bistum

15./16. Juni 2013 / Nr. 24 www.katholische-sonntagszeitung.de

Einzelverkaufspreis 2 Euro, 6070

Papst Franziskus seit

100 Tagen im Amt

Unser Vatikan-Korrespondent Mario

Galgano erklärt im Interview, welche

Spuren Papst Franziskus

schon hinterlassen

hat – und welche wohl

folgen. Seite 8/9

Christus richtet über

Lebende und Tote

In der Kurzkatechese erläutert der

emeritierte Augsburger Weihbischof

Josef Grünwald (Foto: Archiv)

die Rolle Jesu Christi als

Richter über die Lebenden

und die Toten. Seite 59

Sie folgen dem Ruf

Gottes

Intensiv vorbereitet

haben sich

die jungen Männer,

die Bischof

Konrad Zdarsa am 30. Juni im Augsburger Dom

zu Priestern weiht. Seite 23

Übrigens …

Liebe Leserin,

lieber Leser

Die ersten 100 Tage im

Amt, so lautet eine Binsenweisheit,

soll man erst einmal

Menschen und Dinge kennenlernen.

Doch schon lange vor

dem 21. Juni, eigentlich von der

ersten Minute seines Pontifikats

an, hat Franziskus mit kleinen

Gesten große Zeichen gesetzt

(siehe Seite 8/9). Er skizziert

eine Kirche, die hinausgeht zu

den Menschen. Zugleich hat der

Heilige Vater nichts überstürzt.

Unter anderem durch sein historisch

einmaliges Treffen mit

Papst emeritus Benedikt XVI.

bewies er bei aller Neuheit seines

Auftretens die Kontinuität vieler

Jahrhunderte.

Nicht nur wegen des schicken Sommerhutes

machten Bischof Konrad Zdarsa und die

Diö zese Augsburg beim Eucharistischen Kongress

in Köln eine prächtige Figur: An den von Diakon

Robert Ischwang geleiteten Stand, wo sich mit

dem Bistum auch unsere Zeitung präsentierte,

kamen zahlreiche Besucher. Auch das Interesse

an der Katechese des Bischofs im Priesterseminar

war riesig. Seite 4/5 und 17

In Köln:

Starker

Auftritt für

das Bistum

Allgäu Augsburg Bistum

So wundert nicht, dass für ihn

die Eucharistie von ebenso herrausragender

Bedeutung ist, wie

sie es für die Päpste davor war.

Franziskus‘ Botschaft zum Eucharistischen

Kongress in Köln

(Seite 4/5), die wir unter www.

katholische-sonntagszeitung.

de dokumentieren, mahnt zur

innigen Mitfeier der Heiligen

Messe und erläutert: „Christus

begegnen, sich Christus anvertrauen,

Christus verkünden –

das sind die Eckpunkte unseres

Glaubens, der sich im Brennpunkt

der Eucharistie bündelt.“

Johannes Müller,

Chefredakteur

ePaper

Foto: Ischwang


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THEMA DER WOCHE

Seiten 4-5

NACHRICHTEN

Seite 6

ROM UND DIE WELT

Seite 8-9

MEINUNG

Seite 10

LITURGIE

Seiten 12-13

DIE SPIRITUELLE SEITE

Seite 14

DAS ULRICHSBISTUM

Seite 17-31

TERMINE

Seite 24-25

katholisch 1.tv Archiv

REGION/GOTTESDIENSTE

Seite 31-40

UNSER ALLGÄU

Seite 39-48

MITEINANDER

Seite 51

DIE WOCHE

Seite 54

PROGRAMMTIPPS

Seite 55

UNTERHALTUNG

Seite 56-57

LEBEN AUS DEM GLAUBEN

Seiten 58-59

DIE BIBEL LEBEN

Seite 60


THEMA DER WOCHE 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Videobeiträge und Fotogalerie zum eucharistischen Kongress auf unserer Sonderseite

GLAUBENSFEST IN DER RHEINMETROPOLE

Kein frommer Elfenbeinturm

Eucharistischer Kongress in Köln schließt mit Botschaft von Papst Franziskus

KÖLN – „Herr, zu wem sollen

wir gehen?“ – Die Leitfrage des

Eucharistischen Kongresses beantworteten

am Sonntag 20 000

Gläubige unisono und auch mit

den Füßen: Sie kamen im Kölner

Rhein-Energie-Stadion zum

großen Abschlussgottesdienst zusammen.

Wo sonst der 1. FC Köln

kämpft, bekundeten Katholiken

ihren Glauben. Statt Spieler zogen

Messdiener ein, statt Fangesänge

hallten Kirchenlieder durch das

Rund: feierlicher Höhepunkt eines

fünftägigen Glaubensfestes.

Anders als Katholikentage mit

ihrem gesellschaftspolitischen Anspruch

ist der Eucharistische Kongress

– im Namen klingt es an –

religiöser akzentuiert. Trotz des

sperrigen Titels konnten die Deutsche

Bischofskonferenz und das

Erzbistum Köln zwischen 45 000

und 48 000 Teilnehmer für ein Programm

rund um Glaubensgespräche

und Gottesdienste mobilisieren.

Der Vorsitzende des Deutschen

Bischofskonferenz, Erzbischof Robert

Zollitsch, und Kardinal Joachim

Meisner zogen eine positive Bilanz.

Meisner dankte für den Reichtum

der Tage, Zollitsch sprach von einem

„großartigen Fest des Glaubens“ mit

einer herrlichen Atmosphäre. Fünf

Tage prägten die Teilnehmer, erkennbar

an den roten Bändern mit den

Eintrittskarten um den Hals, das Bild

der rheinischen Metropole mit.

Das Hauptthema des Festes, die

in Gestalt von Brot und Wein gefeierte

Gegenwart Gottes, ist für viele

Menschen schwer zugänglich. Diese

Konzentration auf den Kern des

Glaubens bedeute aber keineswegs

einen Rückzug in einen frommen Elfenbeinturm,

betonte Zollitsch. Die

Kirche wolle die Welt mitgestalten.

Dazu passte die Grußbotschaft des

Papstes, mit der er sich erstmals offiziell

an die Katholiken in Deutschland

wandte: Geistliche wie Laien

hätten den Auftrag, „Gott zur Welt

und die Welt zu Gott zu bringen“.

Die Botschaft im Wortlaut

Kardinal Joachim Meisner (im Bild bei der Vorstellung einer Kindergruppe) hatte

beim Abschlussgottesdienst im Kölner Rhein-Energie-Stadion als Gastgeber des Eucharistischen

Kongresses gewissermaßen ein „Heimspiel“.

Foto: KNA

Über dieses mehr nach außen

gerichtete Signal hinaus wollte der

Kongress vor allem zur inneren

Selbstvergewisserung beitragen. In

ihren Glaubensgesprächen griffen

gleich mehrere Bischöfe das Faktum

auf, dass die Zahl der Kirchenmitglieder

geringer wird – um dann

aber die Gläubigen zu mehr Selbstbewusstsein

aufzurufen.

Ein Außenseiterdasein sei kein

Grund zur Entmutigung, sagte etwa

der Berliner Kardinal Rainer Maria

Woelki. Und Kurienkardinal Walter

Kasper betonte, zur Geschichte der

Kirche gehöre das Leben in der Krise

und als Minderheit dazu. Eindeutig

war seine Antwort auf innerkirchliche

Reformwünsche. Kasper forderte

eine Neuausrichtung der Debatte

und warnte vor „Grabenkämpfen“.

Geistliche sollten sich von Medien

nicht auf „Nebenkriegsschauplätze“

wie die Fragen nach Diakoninnen

oder Zölibat drängen lassen. Die

Kirche müsse die Frage nach Gott

und Christus wieder ins Zentrum

rücken.

Der Eucharistische Kongress versuchte

dies auf seine Weise – nicht

nur mit Vorträgen, sondern auch

mit einem bunten Programm auf

Bühnen in der City, einem Glaubensfest

in der Lanxess Arena und

einem Jugendfestival (siehe rechts).

An einer Brottafel mit 300 Tischen

kamen hunderte Menschen zusammen,

um miteinander Produkte der

Kölner Bäcker-Innung zu teilen –

und machten so auf die karitative

Dimension des Christentums aufmerksam.

Ein Renner unter den 800 Veranstaltungen

war die Lichtinstallation

im Kölner Dom an den späten

Abenden. Der Andrang zu „lux eucharistica“

war groß und zog auch

Menschen ohne rote Bänder an.

Diese Komposition verband auf originelle

Weise nicht nur Licht und

Musik, sondern auch Kunst und Religion

– ein Beispiel dafür, wie die

Kirche in der Welt ankommen kann.

Andreas Otto

Der Reichtum

der heiligen

Messe

Pfarrer Christoph Haider führt den Leser anschaulich

in das tiefste Geheimnis des christlichen

Glaubens ein und erschließt den ganzen Reichtum

der heiligen Messe.

Christoph Haider

EUCHARISTIE ERLEBEN UND VERSTEHEN

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15./16. Juni 2013 / Nr. 24 THEMA DER WOCHE

Splitter

Buntes vom Kongress

◊ Vor verschlossener Tür stand

Benediktiner-Abtprimas Notker

Wolf nach einem Vortrag über „Eucharistisches

Leben“. Der weltweit

höchste Repräsentant der Benediktiner

saß eine halbe Stunde vor

seinem Hotel, bis jemand öffnete.

Der Türcode hatte nichts genutzt,

weil ein Gast die Pforte von innen

abgeschlossen hatte. Wolfs

Kommentar: „Hoffentlich geht es

im Himmel anders zu.“ In der „geschenkten“

halben Stunde genoss

der Abtprimas ein Pfeifchen.

Bischof Franz-Josef Bode lud Jugendliche zum Glaubensgespräch in die Kirche St. Maria im Kölner Kapitol ein. Foto: KNA

Jubel, Trubel, Nachdenklichkeit

Festival lockt junges Publikum zu Gesprächen über Gott und den Glauben

◊ Frage an Bischof Stephan Ackermann

bei einer Katechese mit

Neuntklässlerinnen: „Warum tragen

Bischöfe eigentlich Pink?“

Antwort des Bischofs: „Die Farben

sind mal so festgelegt worden: Der

Papst trägt weiß, Kardinäle rot,

und wir Bischöfe eben diese Farbe.

Aber bei uns heißt sie lila.“ Erwiderung

aus dem Publikum: „Schade

eigentlich, denn pink ist zurzeit total

angesagt!“

Die Nacht scheint lang gewesen

zu sein. Die Jugendlichen blicken

noch etwas verschlafen

aus der Wäsche beim morgendlichen

Glaubensgespräch mit Bischof

Franz-Josef Bode. Der ein oder

andere kämpft sichtlich mit dem

Schlaf, während der Osnabrücker

Bischof spricht. Manch einer verliert

den Kampf. Dennoch wird kräftig

mitgesungen und mitgebetet in der

Kirche St. Maria im Kölner Kapitol.

Rund 2000 Jugendliche waren in

der Rheinmetropole unterwegs, um

beim Jugendfestival des Eucharistischen

Kongresses auf Gleichaltrige

und Gleichgesinnte zu treffen.

Das Christentreffen soll auf

Wunsch der Veranstalter auch jungen

Menschen Möglichkeiten bieten,

sich mit ihrem Glauben auseinanderzusetzen.

Rund 6000 Jungen

und Mädchen haben bereits am

Donnerstag beim Schülertag Kongressluft

geschnuppert. Danach

lockte das Jugendfestival mit Lichternächten,

Konzerten, Gottesdiensten

und Workshops. Viel Spaß und

Nachdenken über Gott und die Welt

wünschten sich dort etwa Tamara

Höhenberger und Silvia Lerchenberger

aus dem bayerischen Landau.

Es sei ein buntes Programm entstanden,

sagte Mitorganisatorin Kristell

Köhler. Das Angebot kam gut an.

Zum Auftakt des Festivals ist St.

Maria im Kapitol bis auf den letzten

Platz gefüllt. Taizé-Gesänge und

eine kleine Lichtinstallation sollen

die jungen Menschen einstimmen.

Unter das Jungvolk hat sich auch Jugendbischof

Karl-Heinz Wiesemann

gemischt. „Herr, zu wem sollen wir

gehen?“, das Motto des Eucharistischen

Kongresses, solle zum Nachdenken

anregen, sagt der Bischof.

„Wie viele junge Menschen haben,

wenn es drauf ankommt, nur sehr

wenige, zu denen sie gehen können?“,

wirft Wiesemann als Frage in

den Raum. Es sei wichtig, Vertrauen

zu fassen. Jeder Vertrauensschritt sei

ein Öffnen und mache einen berührbar,

ja sogar angreifbar. „Doch wenn

man keine Offenheit wagt, wie dann

durchs Leben gehen?“, fragt Wiesemann.

Offenes Beisammensein

Ein offenes und lockeres Beisammensein

auf dem Jugendfestival findet

im Jugendzentrum Crux statt.

Zur Mittagszeit sitzen dort Grüppchen

auf Bierbänken in der Sonne.

Eine Vielzahl bunter Gruppen-T-

Shirts einzelner Gemeinden sind zu

sehen, dazu Miniröcke und Hotpants,

aber auch Ordensgewänder

und Priestersoutanen.

Eine Gruppe von etwa Zwölfjährigen

beugt sich über eine Mädchenzeitschrift

und kichert laut. Andere

planen währenddessen den weiteren

Tag. „Wo seid ihr denn jetzt?“, fragt

eine Jugendliche laut in ihr Mobiltelefon.

In der Kirche, die an das

Zentrum angeschlossen ist, herrscht

währenddessen tiefe Stille. In den

vorderen Reihen sitzen versunken

etwa 20 Jugendliche. Hier gibt es

die Alternative zu Trubel und Sonnenschein.

„Etwas mitnehmen“

Bereits ihr drittes Glaubensgespräch

mit einem Bischof hat Melanie

Hauk inzwischen mitgemacht.

Die Studentin ist mit einer Gruppe

aus Herford seit Beginn des Eucharistischen

Kongresses in Köln. „Das

Glaubensgespräch mit Weihbischof

Matthias König hat mir wirklich gut

gefallen“, sagt die 22-Jährige. Der

Weihbischof aus dem Erzbistum Paderborn

habe sich sehr gut auf die

Schüler eingelassen. „Sonst wäre es

etwas zu viel und zu anspruchsvoll

gewesen“, gesteht Hauk. Auch die

Glaubensgespräche mit Kardinal

Rainer Maria Woelki und Bischof

Bode fand sie anregend. „Wenn man

sich auf das Ganze einlässt, dann

kann man wirklich etwas mitnehmen“,

sagt die Studentin.

Für sie ist es nicht die erste Veranstaltung

dieser Art. „Mit dem Weltjugendtag

2005 in Köln hat es bei

uns in der Gemeinde angefangen“,

erinnert sich Hauk. Danach habe es

mehrere Wallfahrten und Ähnliches

gegeben, jetzt das Jugendfestival. Es

gefalle ihr wirklich gut hier. „Am

Anfang konnte ich mit dem Begriff

,Eucharistischer Kongress‘ nur wenig

anfangen“, räumt die 22-Jährige

ein. Aber im Laufe der Tage habe sie

sich dem Thema mehr und mehr angenähert.

Anna Mertens

◊ Kardinal Rainer Maria Woelki

wurde bei seinem Vortrag in der

Kirche St. Maria im Kapitol mit

doppeltem Applaus begrüßt. Als er

sich zu seinen rheinischen, ja kölschen

Wurzeln bekannte, jubelten

die Rheinländer in der Kirche. Doch

jetzt sei seine Heimat Berlin, fuhr

der Erzbischof von Berlin fort. Das

brachte ihm lauten Applaus zugereister

Pilger aus der Hauptstadt

ein.

◊ Rote Rosen regnete es bei einer

Preisverleihung für Kardinal

Joachim Meisner. Die Kölner Band

„Höhner“ hatte Meisner bei ihrem

letzten Lied „Viva Colonia“ in ihre

Mitte genommen. Er schunkelte,

klatschte und sang kräftig mit, als

ein Schüler dem Kardinal eine rote

Rose zuwarf. Überrascht blickte

Meisner auf die Blume und überreichte

sie zum Ende des Lieds an

Frontsänger Henning Krautmacher.

Dieser nahm sie lachend entgegen

und drückte den Kardinal zum

Dank herzlich.

◊ Großen Beifall erntete Bischof

Stephan Ackermann mit seinem

Bekenntnis, dass er beim Fußball-

Champions-League-Finale Borussia

Dortmund die Daumen gedrückt

habe: „Ich bin zwar weder Bayernnoch

Dortmund-Fan, aber mich

stört es, dass Bayern München

sich jeden Spieler und jeden Titel

kaufen kann.“


NACHRICHTEN 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

In Kürze

Was ist eigentlich der Presserat?

Presserat rügt „taz“

Für vertrauliche Geburt

Der Augsburger Weihbischof Anton

Losinger (Foto: KNA) hat das vom

Bundestag beschlossene Gesetz zur

vertraulichen Geburt begrüßt. Als

positiv bewertete Losinger, der Mitglied

im Deutschen Ethikrat ist, dass

der Bund die Kosten für eine solche

Geburt übernimmt. Zudem wird dem

Kind ermöglicht, seine Herkunft ab

dem 16. Lebensjahr erfahren zu können.

(Lesen Sie dazu auch „Aus meiner

Sicht“ auf Seite 10.)

WJT: Überfall in Rio

Bewaffnete Banden haben am Wochenende

eine der Zufahrtsstraßen

zum Austragungsort der Abschlussmesse

des Weltjugendtags in Rio de

Janeiro überfallen. Mindestens sieben

mit Gewehren bewaffnete Männer

hätten die Straße blockiert und

anschließend zwei Autos und zwei

Motorräder gestohlen, berichtete die

Zeitung „Estado de S. Paulo“. In den

vergangenen Wochen waren die Behörden

verstärkt gegen illegale Milizen

und Drogenbanden vorgegangen,

die einzelne Stadtteile dieser

Region im Westen der Stadt beherrschen.

Rios Polizei will vor dem Weltjugendtag

vier Armenviertel in der

Umgebung des Papstfeldes „Campus

Fidei“ im Stadtteil Guaratiba vorsorglich

besetzen.

Zur Person

Dante singt für Flutopfer

Dante, 29-jähriger Innenverteidiger

des FC Bayern München, will sein

Showtalent in den Dienst der guten

Sachen stellen. Sein selbstgetextetes

Lied, das er mit dem

Handy aufgenommen hatte, um die

Mannschaftskameraden für das DFB-

Pokalfinale anzuspornen, soll nun

vertont werden. Dante selbst konnte

beim Finale in Berlin nicht dabei sein,

weil er zur Nationalelf nach Brasilien

musste. Die Einnahmen aus den

Der Deutsche Presserat hat die Berliner

„tageszeitung“ wegen einer

Überschrift zum Amtsantritt von Papst

Franziskus gerügt. Die Zeitung habe

mit der Überschrift „Junta-Kumpel

löst Hitlerjunge ab“ grob gegen das

Sorgfaltsgebot verstoßen. Die Überschrift

enthalte eine „nicht bewiesene

Tatsachenbehauptung“. Papst

Franziskus ohne ausreichende Belege

in die Nähe eines Regimes zu rücken,

das Zehntausende Menschen ermordet

habe, verletze ihn in seiner Ehre.

Die Rüge im Wortlaut

Hindu-Klage

Ohne Urteil, aber mit positiven Perspektiven

für Angehörige der Religionsgemeinschaft

der Hindus ist die

mündliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht

in Arnsberg zu Ende

gegangen. Der Hindu-Tempel-Verein

aus Hamm hatte das Land Nordrhein-

Westfalen (NRW) verklagt, weil dieses

der hinduistischen Religionsgemeinschaft

nicht den Status der „Körperschaft

öffentlichen Rechts“ verleihen

will. Aufgrund der geringen Anzahl sowie

der jungen Geschichte der Hindus

in Deutschland sieht das Land keine

Gewähr für den dauerhaften Bestand

der Einrichtung. Die Nachfragen des

Gerichts sowie der Hinweis auf neueste

höchstrichterliche Urteile lassen

aber erwarten, dass das Verwaltungsgericht

anderer Ansicht ist als die juristischen

Vertreter der Landesregierung.

Mehr dazu

Handschrift entdeckt

Der Leipziger Bach-Experte Peter

Wollny hat eine bisher unbekannte

Handschrift des Komponisten Johann

Sebastian Bach (1685 bis 1750) entdeckt.

Der Forscher fand die von Bach

verfasste Abschrift eines Werks des

italienischen Komponisten Francesco

Gasparini (1661 bis 1727) in Weißenfels.

Veröffentlichungen

des Songs

werden den bayerischen

Hochwasseropfern

und den SOS-Kinderdörfern

zugutekommen, deren Botschafter

der Fußballer ist. Das Video mit

dem auf Facebook geposteten Song

(„... und der Pokal auch“) haben zwei

Millionen Menschen angesehen.

Foto: imago

In der Dresdner Altstadt hielt ein Elbedamm den Fluten nicht stand.

FLUTOPFER-HILFE

„Spontane Nächstenliebe“

Viel Unterstützung für Betroffene und Einsatzkräfte

PASSAU/BONN (KNA/mk) – Angesichts

der Flut-Katastrophe in

Deutschland haben die Bischöfe

der betroffenen Bistümer sowie

Bischofskonferenz-Vorsitzender

Robert Zollitsch ihre Solidarität

mit Geschädigten und Helfern

zum Ausdruck gebracht. Der Passauer

Bischof Wilhelm Schraml

würdigte die Hilfsbereitschaft für

die Flutopfer als „spontane Nächstenliebe“.

Sowohl Rettungskräfte und Bundeswehr

als auch die freiwilligen Helfer

hätten „der Mitmenschlichkeit ein

starkes und hoffnungsfrohes Gesicht

gegeben“. Angesichts der Katastrophe

sei „fremde Not als Sache des eigenen

Herzens“ entdeckt worden. Schraml

hatte mehrfach die Hochwasser-Gebiete

seines Bistums besucht und mit

Opfern sowie Helfern gesprochen.

Die Diözese stellte 3,5 Millionen

Euro Soforthilfe bereit.

BONN (cas) – Die Deutsche Bischofskonferenz

hat sich von der

Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

zur steuerlichen

Gleichbehandlung eingetragener

Lebenspartnerschaften distanziert.

Foto: KNA

Internetseite zur Caritas mit Spendenkonto

Der bayerische Landescaritas-

Direktor Bernhard Piendl versicherte

im Münchner Kirchenradio,

Caritas-Mitarbeiter hülfen zudem

beim Ausfüllen der Anträge für die

Entschädigungen von Versicherungen

und Staat. Außerdem stünden

für die Betroffenen in den Diözesen

München und Freising, Passau und

Regensburg Kleiderspenden bereit.

Auch finanzielle Hilfen aus Spenden

würden geleistet.

Das Bistum Dresden-Meißen hat

100000 Euro Soforthilfe zur Verfügung

gestellt. Bischof Heiner Koch

sorgt sich vor allem um Mittelständler

und Handwerker in Sachsen.

Diese seien zum zweiten Mal innerhalb

von elf Jahren sehr stark vom

Hochwasser betroffen. Der Magdeburger

Bischof Gerhard Feige sagte

seine Teilnahme am Eucharistischen

Kongress in Köln wegen des Hochwassers

ab und stellte die Mitarbeiter

aller Bistumseinrichtungen frei.

Zur vollständigen Erklärung

Gegen Gleichbehandlung

Bischöfe distanzieren sich von Urteil zu Lebenspartnerschaften

Der Vorsitzende, Erzbischof

Ro bert Zollitsch, erklärte, die katholische

Kirche lehne die Gleichbehandlung

von Ehe und eingetragener

Lebenspartnerschaft ab. „Das

Rechtsinstitut der Ehe hat nicht nur

die Partnerschaft zwischen Frau und

Mann allein zum Bezugspunkt, sondern

auch das Ehepaar, das Elternpaar

geworden ist und Sorge und

Verantwortung für Kinder trägt“,

sagte Zollitsch.

Daher gehöre es zur Grundstruktur

des verfassungsrechtlichen Eheverständnisses,

dass „die Ehe von

einer Frau und einem Mann eingegangen

wird“. Eine unterschiedliche

Behandlung von eingetragenen

Partnerschaften und der Ehe stelle

deshalb keine Diskriminierung dar,

sondern betone „den Wert, den die

Ehe für die Gesellschaft hat“.

Information:

Lesen Sie dazu auch „Aus meiner Sicht“

auf Seite 10.

Und das sagt der Familienbund im Bistum Augsburg dazu:


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 ANZEIGEN

Kaputte Ohren reparieren

Niemand wünscht sich einen Tinnitus.

Man hofft, verschont zu bleiben. Doch

fast jeder zehnte Bundesbürger leidet

an einem „Klingeln der Ohren“. Tagein,

tagaus werden die Betroffenen von unangenehmen

Geräuschen verfolgt, ohne

dass eine objektive Lärmquelle vorliegt.

Wenn es pausenlos pfeift, rauscht und

quietscht in den Ohren, ist das nervenaufreibend

und unerträglich. Was viele

jedoch nicht wissen: Die Einnahme

spezieller Energie- und Nährstoffe kann

helfen.

Nährstoffe regenerieren

Als Ursache für Tinnitus kommen verschiedene

Faktoren in Betracht, etwa

Mittelohrentzündungen, Halswirbelschädigungen

oder Ohrverletzungen. Auch

Stress kann verantwortlich sein, da Tinnitus-Patienten

eine erhöhte Konzentration

an freien Radikalen aufweisen.

Doch insbesondere nach einem Hörsturz

oder auch nach zu lauter, dauerhafter

Musikbeschallung finden die empfindlichen

Haarzellen im Innenohr häufig nicht

mehr zur Ruhe. Die in der Hörschnecke

dicht aneinander gereihten Sinneszellen

sind sehr empfindlich und benötigen viel

Energie und Nährstoffe für die Umwandlung

der Schallwellen in Nervenimpulse.

Ist die Versorgung dieser Zellen etwa

aufgrund winziger Ablagerungen in den

feinen Blutgefäßen rund um die Hörschnecke

eingeschränkt, leidet darunter

ihre Regenerationsfähigkeit.

Während mancher Betroffener verzweifelt

und meint, dass sich gegen das „Ohren-Klingeln“

nicht viel ausrichten lässt,

haben Experten festgestellt, dass in vielen

Fällen die Durchblutung im Innenohr

vermindert ist und die Tinnitus-Geräusche

häufig bei einer eingeschränkten Versorgung

der Sinneszellen mit Energie- und

Nährstoffen auftreten.

Ein wichtiger Ansatz ist deshalb ein gezieltes

Nährstoff-Konzept. So ist der Organismus

durch eine dosierte Zufuhr unter

anderem von Vitaminen und Spurenelementen

nicht nur in der Lage, die stressbezogenen

freien Radikale abzufangen

und damit unschädlich zu machen. Zur

Behandlung von Funktionsstörungen des

Innenohrs, speziell bei Hörsturz und Tinnitus,

kann die kombinierte Einnahme

natürlicher Citrus- und Palmfruchtextrakte

sowie wertvoller sekundärer Pflanzenstoffe

mit ausgewählten Vitaminen und

Magnesium hilfreich sein, um eine effektive,

harmonisierende Wirkung auf das

komplexe Zusammenspiel von Reizaufnahme

und –weiterleitung zu erzielen.

Tocotrienole und Citrus-Flavonoide sind

pflanzliche Gefäßschützer: Sie tragen

aufgrund ihrer anti-entzündlichen und

lipidsenkenden Eigenschaften zur Durchlässigkeit

und zur Gesundheit der feinen

Blutgefäße im Innenohr bei. Unterstützt

wird insbesondere die Versorgung mit

der körpereigenen Aminosäure L-Arginin

sowie dem Coenzym Q10. Während Arginin

die Elastizität der feinen Blutgefäße

im Innenohr fördert, ist das Coenzym Q10

eine vitaminähnliche Substanz, die an allen

energieliefernden Prozessen und an

vielen zellinternen Reparaturmechanismen

beteiligt ist.

nh

Innovativer Behandlungsweg

Sybille Beckenbauer ist eine aktive Frau.

Tagtäglich trifft sie auf Menschen in allen

Altersgruppen, die ihr Engagement für

soziale, sportliche und kulturelle Belange

teilen. Doch wie immer, wenn viele

Menschen zusammen kommen, steigt

mit der Begeisterung auch der Lärmpegel:

„Wenn bei einem Konzert oder einer

Sportveranstaltung die Stimmung auf

dem Höhepunkt ist, kann man oft sein

eigenes Wort nicht mehr verstehen.“

Doch bei vielen Menschen hört das Klingeln

der Ohren auch nach einer Veranstaltung

nicht auf, bleibt noch stundenlang

oder gar als unangenehmer, dauerhafter

Ton. Da Sybille Beckenbauer das Thema

Gesundheit sehr am Herzen liegt, kann

sie nachvollziehen, wie sehr die Tinnitus-

Betroffenen leiden: „Da ich durch meine

Aktivitäten sehr viel Kontakt zu jüngeren

und älteren Menschen habe, weiß

ich, dass der Nerventöter Tinnitus in der

heutigen Zeit jeden von uns und völlig

altersunabhängig treffen kann. Darum

finde ich es sehr positiv, dass mit dem

Sonosan-Nährstoffkonzept ein neuer,

ernährungsphysiologischer Ansatz zur

diätetischen Behandlung von Tinnitus

zur Verfügung steht. Ich bin von dem

Sonosan-Nährstoffkonzept überzeugt

und nehme daher gerne die Patenschaft

für diesen innovativen Behandlungsweg

an.“

Fotos/Text: nh

Wenn der Tinnitus

Sie verfolgt

Lästige Ohrgeräusche sind für viele Menschen ein

Problem. Ursachen für den Dauerton sind häufig hohe

Lärmbelastungen und Durchblutungsstörungen.

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ROM UND DIE WELT 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

ROM UND

Die Gebetsmeinung

... des Papstes

im Monat Juni

Allgemeine Gebetsmeinung

… für eine Kultur des Dialogs,

des aufeinander Hörens und des

Respekts unter den Völkern.

Missionsgebetsmeinung

… dass dort, wo der

Einfluss der Säkularisierung

am größten

ist, es christlichen

Gemeinden gelingt,

die Neuevangelisierung

wirksam

zu fördern.

SYRIEN-KONFLIKT

Franziskus fordert

mehr Flüchtlingshilfe

ROM (KNA) – Papst Franziskus hat

die internationale Gemeinschaft zu

einem größeren Engagement für syrische

Flüchtlinge aufgerufen. Ihre

Versorgung und die Achtung ihrer

Menschenwürde müssten sichergestellt

sein, forderte er vor Vertretern

katholischer Hilfswerke im Vatikan.

Der Papst hob hervor, dass die katholischen

Werke ihre Hilfe unabhängig

von religiöser und ethnischer Zugehörigkeit

der Betroffenen leisten. Er

erneuerte seinen Appell an die Staatengemeinschaft,

nach Wegen für eine

friedliche Beilegung des Konflikts zu

suchen, und forderte „konkrete Initiativen“

für einen Dialog zwischen

den Konfliktparteien. Vertreter von

20 katholischen Hilfswerken berieten

vorige Woche im Vatikan über humanitäre

Hilfe für Syrien. Das Treffen

geht auf eine Initiative des Papstes

zurück. Nach UN-Angaben sind

inzwischen über 1,6 Millionen Syrer

in benachbarte Länder geflohen. Die

Zahl der Binnenvertriebenen wird

auf 4,25 Millionen geschätzt.

100 TAGE PAPST FRANZISKUS

Kleine Gesten, große Wirkung

Rom-Korrespondent Mario Galgano über die ersten Eindrücke des Pontifikats

Zur Homepage unseres Korrespondenten

Am 21. Juni ist Papst Franziskus

seit 100 Tagen im Amt. Seine Wahl

hat viele überrascht: Weder war

Jorge Mario Bergoglio einer der

heißen Favoriten noch hatte jemand

mit seiner Namenswahl gerechnet.

Im Interview zieht unser

Rom-Korrespondent und Radio-

Vatikan-Mitarbeiter Mario Galgano

eine erste Zwischenbilanz zum

Pontifikat von Franziskus.

Herr Galgano, wie hat sich Papst

Franziskus in diesen ersten 100 Tagen,

die er jetzt im Amt ist, in seiner

neuen Heimat und seinem neuen

Amt eingelebt?

Er hat in den ersten 100 Tagen

seines Pontifikats vor allem durch

kleine Gesten für große Aufmerksamkeit

gesorgt. Ich bin erstaunt darüber,

dass er den Vatikan und vor

allem dessen Mitarbeiter persönlich

kennenlernen will. Wir sind ja über

4000 Angestellte. Eine weitere Besonderheit

ist, dass Papst Franziskus

sein „Lebensquartier“ im Gästehaus

Santa Marta belassen hat. Damit

wolle er verhindern – wie er es selbst

bereits betont hat –, dass er isoliert

in einem „goldenen Käfig“ leben soll.

Sie waren überrascht, dass Kardinal

Bergoglio gewählt wurde – das

schreiben Sie in Ihrem Buch „Franziskus.

Der Papst vom anderen Ende

der Welt. Ein Portrait“, das kurz

nach der Wahl erschienen ist. Auch

seine Namenswahl war unerwartet.

Inwiefern bezieht sich Bergoglio auf

den heiligen Franziskus?

Glaube, Armut und Umweltschutz:

Diese drei Kernthemen, die

der heilige Franziskus von Assisi im

Mittelalter vorgelebt hat, will uns

der argentinische Papst neu entdecken

lassen. Der heilige Franziskus

war und ist immer noch ein Mann,

der „schockiert“, also unsere Gemüter

aufrütteln will. Das ist wohl

auch das, was Bergoglio erreichen

möchte.

Die Wahl des Argentiniers zum Papst

weckte unmittelbar Hoffnungen.

Zum Beispiel jene, dass er in der Vatikanbank

aufräumen werde, die in

den vergangenen Jahren immer wieder

für negative Schlagzeilen sorgte.

Was hat sich da bisher getan?

Die so genannte Vatikanbank

IOR existiert noch. Wie der neue

Präsident des IOR-Aufsichtsrats,

Ernst von Freyberg, in einem Interview

mit Radio Vatikan bereits

sagte, ist es das Ziel des IOR, offen

und transparent zu arbeiten und zu

kommunizieren. Übrigens, streng

genommen ist das „Istituto per le

Opere Religiose“ gar keine Bank.

Das Kerngeschäft des IOR ist laut

Präsident Freyberg das Anlegen von

Einlagen in Rentenpapiere, einige

Unternehmensanleihen etc., so dass

sie ihren Kunden – also vor allem

Vatikangestellten und Ordensleuten

Journalist und Autor

Mario Galgano hatte

kürzlich Gelegenheit,

Papst Franziskus

sein Buch

„Franziskus. Der

Papst vom anderen

Ende der Welt. Ein

Portrait“ zu überreichen.

Es ist im

Sankt Ulrich Verlag

zum Preis von 9,95

Euro erschienen.

ISBN: 978-3-86744-

245-9.

Foto: L‘Osservatore

Romano

– ihr Geld geben können, wann immer

sie es haben möchten. Das IOR

stellt sicher, dass das Geld überall

hinkommt.

Wie wird die Rolle des IOR innerhalb

des Vatikans wahrgenommen?

Gibt es auch im Klerus Strömungen,

die sich aus diesen Geldgeschäften

lieber herausziehen würden – oder

ist die kritische Sicht auf das IOR

eher eine der Laien und der Öffentlichkeit

in Mitteleuropa?

Wir Vatikanmitarbeiter sind ja

darauf angewiesen, dass wir einen

Lohn erhalten. Das muss jemand organisieren

und dann auch das Geld

überweisen. Das Problem beim IOR

hat vielmehr mit der Kommunikation

der vergangenen Jahre zu tun.

Vielleicht wurden auch Fehler begangen,

die nun offen und transparent

bearbeitet werden sollten. Viel-


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 ROM UND DIE WELT

DIE WELT

leicht gab es Leute, die eigentlich

keine Kunden des IOR hätten sein

dürfen – aus ethischen, juristischen

oder anderen Gründen. Allgemein

gesagt: Um Änderungen beim IOR

oder anderen vatikanischen Einrichtungen

durchzuführen, braucht es

eine genaue Analyse der Lage.

Viele Menschen, Kleriker wie Gläubige,

erwarten, dass Franziskus die

Strukturen im Vatikan verändern

wird. Wie sieht es damit aus?

Er hat vor allem angekündigt,

dass er mit acht Kardinälen aus allen

fünf Kontinenten ab Oktober eine

Kurien reform angehen will. Gleichzeitig

hat Franziskus betont, dass er

nicht schnell und unüberlegt alles

ändern will. So sind alle Kongregationspräfekten

und Ratspräsidenten

im Vatikan in ihren Ämtern bestätigt

worden. Aufräumen heißt für

Bergoglio nicht, schnell beseitigen

oder zerstören, sondern Änderungen

durch Konsens durchführen.

Den ersten Hinweis auf die Volksnähe von Papst Franziskus lieferte das Foto, das ihn einen Tag nach seiner Wahl beim Bezahlen

seiner Zimmerrechnung im Gästehaus Santa Marta zeigt. Das Bild ging um die Welt.

Foto: KNA

Mit der Schlagzeile „Der Papst der

Armen“ waren Presse und Gläubige

schnell bei der Hand. Inwiefern hat

Franziskus die Erwartungen, die mit

dieser Bezeichnung zusammenhängen,

bisher erfüllt oder enttäuscht?

Er hat nicht nur darüber gesprochen,

sondern gerade durch seinen

Lebensstil als Papst bewiesen, dass er

das ernst meint. Er wohnt nicht in

der großen Papstwohnung im Apostolischen

Palast, benutzt nicht die

Luxusautos und meidet auch Kleider,

die pompös wirken. Auch hat er

schon die „Mutter-Teresa-Schwestern“

und ihr Obdachlosenheim

beim Vatikan besucht. Ein besonderes

Zeichen war auch sein erster

Besuch in einer römischen Pfarrei:

Statt einer „reichen“ Gemeinde im

Zentrum besuchte er die nördlichste

und wohl eine der ärmsten Gemeinden

der Ewigen Stadt.

Skizzieren Sie bitte die wichtigsten

Eckdaten in den vergangenen 100

Tagen, seit Jorge Mario Bergoglio

zum Papst gewählt wurde.

Alles beginnt mit der Wahl am

13. März und dem „Buonasera“

(Guten Abend), das der neue Papst

an die auf dem Petersplatz versammelten

Menschen richtete. Es folgten

die ersten „Hingucker“, wie

seine Fahrten mit den anderen Kardinälen

im Bus statt der gepanzerten

Papstlimousine. Dazu kommt noch

das mittlerweile weltweit berühmte

Foto, auf dem zu sehen ist, wie er an

der Rezeption des Gästehauses sein

Zimmer bezahlt.

Am 17. März feierte Franziskus

eine Messe in der vatikanischen

Kapelle Sant‘Anna; im Anschluss

wollte er allen – inklusive Touristen

– die Hände schütteln. Das war der

Beginn des „menschennahen Papstes“.

An den Mittwochsaudienzen

auf dem Petersplatz nahmen jeweils

immer über 70 000 Menschen teil.

Eine Million Menschen waren am

19. März bei der Messe zur Amtseinführung

dabei. Es folgte die

Osterzeit mit der Fußwaschung in

einem römischen Jugendgefängnis.

Die wohl wichtigste Ankündigung

von Papst Franziskus war die Einberufung

einer achtköpfigen Kardinalsgruppe,

die sich ab Oktober mit

ihm um eine Kurienreform bemühen

wird.

Auch durch die katholische Kirche in

Deutschland schien eine frische Brise

zu ziehen, als klar war, wer der neue

Papst ist, von Aufbruchsstimmung

war gar die Rede. Was ist davon übriggeblieben?

Wir haben in Rom viele Reaktionen

aus Deutschland erhalten.

Positiv wurde vor allem aufgenommen,

wie Franziskus das Papstamt

wahrnimmt und lebt. Viele warten

nun ab, wie er sich zu „heißen Eisen“

äußern wird. Ich glaube, seine

erste große Auslandsreise wird uns

viele Überraschungen bieten. Die

Reise nach Brasilien anlässlich des

Weltjugendtags wird richtungsweisend

sein, so wie es bei Benedikt die

Reise nach Köln und bei Johannes

Paul II. nach Mexiko und Polen in

den 1980er Jahren war.

Was sind Ihrer Ansicht nach die

stärksten spirituellen Impulse, die

von Papst Franziskus ausgehen?

Er hat sein Pontifikat der Muttergottes

von Fatima gewidmet. In seinen

Predigten und Reden geht er immer

wieder auf die Schwierigkeiten

im Leben der Menschen ein und hat

sich in dieser Hinsicht auch nicht gescheut,

über den Teufel zu sprechen,

der ja sogar bei vielen Gläubigen

nicht mehr als Bedrohung oder überhaupt

als existent betrachtet wird.

Auch kritische Stimmen bleiben natürlich

nicht aus. Angeblich soll Franziskus

bei einer Audienz einen Exorzismus

an einem behinderten Mann

aus Lateinamerika durchgeführt haben,

was vor allem in Ländern wie

Deutschland skeptisch beurteilt wird.

Aber auch aus besonders konservativen

Kreisen wurde gerade zu Beginn

seiner Amtszeit Kritik laut. Wie sieht

die Situation jetzt aus?

Es gab keinen Exorzismus auf

dem Petersplatz. Das hat der Vatikan

dementiert und auch der TV-

Sender bestritten, der das ursprünglich

behauptet hatte. Er hat sich für

die Falschinformation entschuldigt.

Das war doch das große Problem im

Pontifikat Benedikts, und ich hoffe,

dass es nicht mehr vorkommt:

Falschinformationen verbreiten und

keine Richtigstellungen veröffentlichen

ist ein Problem für die Kirche,

die doch die Wahrheit verkünden

will. Sicherlich wird der eine oder

andere mit Papst Franziskus unzufrieden

sein, das ist menschlich.

Aber es geht ja beim Papstamt nicht

um die Person, sondern um die Botschaft,

die er verbreitet: die Frohe

Botschaft – und die macht alle froh.

Interview: Christine Paul-Eger


MEINUNG 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Aus meiner Sicht ...

Jürgen Liminski

Die Natur wird mit Füßen getreten

Jürgen Liminski ist

Publizist, Buchautor

und Moderator beim

Deutschlandfunk.

Richter sind Menschen und können irren.

Aber Gott irrt nicht. Er hat den Menschen

als Mann und Frau erschaffen – und die Ehe

als Bund zwischen Mann und Frau „sozusagen

miterschaffen“ (Benedikt XVI.). So muss

man das Karlsruher Urteil zu eingetragenen

Lebenspartnerschaften zwar ernst nehmen, jedoch

nicht als letzte Wahrheit akzeptieren. Das

ist ähnlich wie bei der Abtreibung. Auch hier

wird die Natur des Menschen per Recht mit Füßen

getreten. Gar nicht ernst zu nehmen sind

die Äußerungen von Arbeitsministerin Ursula

von der Leyen (CDU) zum Adoptionsrecht für

„Homo-Ehen“, weil sie die Erkenntnisse der

Hirn- und Bindungsforschung nicht berücksichtigt

– wie bei ihrer Krippenoffensive.

Vielleicht wird es irgendwann Richter geben,

die die Natur des Menschen nach biblischem

Vorbild achten. Das Urteil hat gleichwohl

schon jetzt gesellschaftliche Bedeutung.

Die Union kann sich zwar damit trösten, dass

hier nur eine kleine Randgruppe der Gesellschaft

aufgewertet wird (es gibt in Deutschland

aktuell 34 000 eingetragene gleichgeschlechtliche

Partnerschaften, in denen weniger als

6000 Kinder aufwachsen). Der Bundes-Etat

wird dadurch kaum belastet.

Aber die Fast-Gleichstellung mit der Ehe

wirft prinzipielle Fragen auf, die die Berliner

Politiker vor allem im Wahlkampf auf

dem Land werden beantworten müssen. Zum

Beispiel nach Herkunft und Zukunft der Ehe,

nach Identität von Mann und Frau oder nach

dem Wohl der Kinder.

Auch die Grünen haben jetzt ein Problem.

Sie wollten schon immer die „Homo-Ehe“ der

Ehe gleichstellen, also das Ehegattensplitting

für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften

einführen. Gleichzeitig wollen sie das Splitting

abschaffen – und am liebsten die Ehe gleich

mit. Beides wird nicht gehen, es sei denn, man

schafft den Artikel 6 des Grundgesetzes zu Ehe

und Familie ab. Vielleicht tun das die Richter

demnächst. Denn wenn sie jetzt noch das volle

Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare

fordern, gibt es rechtlich keine Unterscheidungsmerkmale

mehr. Das ist dann fast so wie

im Berliner Parteien-Biotop.

Victoria Heymann

Lesen Sie dazu auch den Artikel auf Seite 6

Lieber entwurzelt als tot!

Victoria Heymann ist

Chefin vom Dienst

unserer Zeitung.

Nach langem Hick-Hack ist die so genannte

vertrauliche Geburt jetzt offi ziell geregelt.

Einem vorige Woche vom Bundestag beschlossenen

Gesetz zufolge sollen Schwangere

ihr Kind anonym entbinden können, diesem

aber zugleich ermöglichen, seine Herkunft ab

dem 16. Lebensjahr einzusehen. Eine Herkunftsurkunde

wird in einem nur dem Kind

zugänglichen Umschlag aufbewahrt. Der

Mutter bleibt ein Widerspruchsrecht auf die

Öffnung des Umschlags.

Damit sind aber bei weitem noch nicht

alle Probleme vom Tisch, bietet doch das

Konstrukt „vertrauliche Geburt“ keinen vollständigen

Identitätsschutz für Schwangere in

Not- und Extremsituationen. Nach wie vor

Consuelo Gräfin Ballestrem

in einer rechtlichen Grauzone befindet sich

die anonyme Geburt, die diesen Schutz bislang

garantiert. Rund 100 anonyme Geburten

gibt es laut Statistik jährlich bundesweit.

Zwei Drittel finden in Krankenhäusern statt;

bei einem Drittel der Geburten werden die

Kinder in sogenannte Babyklappen gelegt.

Diese Angebote sind bislang nur geduldet

– und werden von Kritikern angefeindet,

denen das Identitätsrecht des Kindes offenbar

mehr gilt als sein Leben. Denn verbietet

man anonyme Geburten und Babyklappen,

entreißt man verzweifelten Schwangeren den

ihrer Wahrnehmung nach schützenden Mantel

der Anonymität. Wollen diese Frauen jede

Verbindung zwischen sich und ihrem Kind

vertuschen, werden sie es wohl eher irgendwo

aussetzen, als ihren Namen preiszugeben und

diesen für eine spätere Offenbarung schwarz

auf weiß in einem Umschlag zu wissen – Widerspruchsrecht

hin oder her. Dieser Konfl ikt

dürfte in den meisten Fällen den sicheren Tod

des Neugeborenen bedeuten.

Anstatt den Frauen, die eine Babyklappe

in Betracht ziehen, Verantwortung aufzuzwingen,

mit der sie offensichtlich überfordert

sind, muss ihnen diese schon allein zum

Wohle des Kindes abgenommen werden.

Denn wer kann sich anmaßen, zu beurteilen,

ob ein Mensch, der seine Wurzeln nicht

kennt, weniger glücklich lebt – und deshalb

besser gar nicht leben sollte?

Lesen Sie dazu auch den Artikel auf Seite 6

Lachen in Zeiten der Krise

Consuelo Gräfin

Ballestrem ist

Diplom-Psychologin,

Psychotherapeutin,

Autorin und Mutter

von vier Kindern.

Zum Buch von

Ballestrem:

„Familie contra Beruf“

Die Wissenschaft bestätigt oft das, was die

Menschen sowieso schon wissen. Zum Beispiel,

dass Lachen gesund ist. Botenstoffe des

Gehirns sowie Glückshormone werden beim

Lachen unter dem Geröll von existentiellen

Sorgen, Egozentrik und enttäuschten Hoffnungen

freigelegt und machen sich sogleich auf

den Weg durch den Organismus. Was dann

folgt, ist erstaunlich: Der Stress wird geringer,

das Immunsystem gestärkt, die Verbundenheit

untereinander gewinnt an Fahrt und Wärme,

sogar Lösungen werden leichter gefunden.

Wie kommen wir aber in kritischen Zeiten

zu diesen wohltuenden Wirkungen des

Lachens? Manche versuchen es mit Kabarett.

Dort wird zwar viel gelacht und versprechend

gegrinst, aber das befreiende Lachen

will oft nicht so recht aufkommen. Es mag

sein, dass mancher Kabarettist es mehr dem

Publikum überlassen sollte, ob es in seinen

Späßen etwas zum Lachen findet, statt ihm

etwas vorzulachen. Zum wirklich befreienden

Lachen braucht es mehr als zugespitzte

Lächerlichkeit.

In diesem Sinn bekam mein Immunsystem

kürzlich in Italien regelmäßig Auftrieb,

wenn ich gute Freunde nach der derzeitigen

politischen Lage fragte. Die Leichtigkeit, mit

der meine Gesprächspartner das große italienisch-europäische

Schauspiel von ersehnter,

verlässlicher Ordnung und dem wahrgenommenen

Chaos entfaltet haben, hatte alle

Qualitäten von Komödie. Deren Funktion ist

nach Platon, die Kehrseite des Tugendhaften

leichtfüßig sichtbar zu machen.

Manche Menschen fl üchten sich in Lachtherapien.

Diese können aber nur helfen,

wenn die wieder aktivierten Muskeln Erinnerungen

an echtes Lachen wachrufen und

wachhalten. Die Quelle dieser Erfahrungen

sind die Kinder selbst. Sie lachen bis zu 400

Mal am Tag, Erwachsene durchschnittlich

15 Mal. Was geschieht nun mit Gesellschaften,

die Millionen von Kindern nicht in ihr

Leben integriert haben, weil sie dachten, dass

sie dem leichten, lustigen Leben im Weg stehen?

Das Lachen könnte ihnen auf die Dauer

vergehen.


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 MEINUNG

Leserbriefe

Gottesdienst im

außerordentlichen

Ritus beim

Kongress „Freude

am Glauben“

des Forums

Deutscher Katholiken

2012 in

Aschaffenburg.

Foto: KNA

Am Altar Gott zugewandt

Zusammenhanglos

Zu „Kirche wieder interessant“ in Nr.

17 und den Leserbriefen in Nr. 20:

Die Äußerung von Erzbischof Robert

Zollitsch „Nun ist es wieder interessant,

katholisch zu sein. Das haben

wir Papst Franziskus zu verdanken“

erfolgte anlässlich des theologisch-politischen

Dialogs in der Autobahnkirche

Baden-Baden zum Thema „Der Papst

vom Ende der Welt“. Es ging bei diesem

Dialog um eine erste Bewertung

der Papstwahl und des noch jungen

Pontifikats unseres Heiligen Vaters,

Papst Franziskus.

Dieser Satz wurde allerdings aus

dem Zusammenhang gerissen. Der

Erzbischof hatte in seiner Predigt die

mediale Wahrnehmung des neuen

Papstes wiedergegeben, ohne damit im

selben Atemzug zu dessen Vorgänger,

Papst Benedikt XVI., negativ Stellung

zu nehmen. Einige Sätze später hatte

er dann Papst Franziskus und Papst

Benedikt, wie öfter in den vergangenen

Monaten, in einen eindeutig positiven

und wertschätzenden Zusammenhang

gebracht. Vielleicht wäre es

ratsam, die Predigt einmal vollständig

zu lesen und sich dann ein eigenes Urteil

zu bilden.

Dr. Karsten Kreutzer,

Erzbischöfl iches Ordinariat Freiburg,

79085 Freiburg

Hinweis:

Die Predigt von Erzbischof Zollitsch in

der Autobahnkirche Baden-Baden lesen

Sie im Internet unter www.katholischesonntagszeitung.de

Zu „Konzil muss anerkannt

werden“ in Nr. 18:

Auf dem Foto zum Artikel wird gezeigt,

dass es sich hier um eine Messe

der Piusbrüder handelt. Es kann aber

auch ein Bild vom approbierten außerordentlichen

Ritus sein, denn weder

Barockmessgewand (in unserem Ministrantenjargon

früher auch „Bassgeige“

genannt), Kanontafeln und Wendung

des Priesters zum Tabernakel sind

nach der Liturgiekonstitution verboten.

Kern des Problems mit den Lefebvreanhängern

ist die teilweise Ablehnung

der Konzilsbeschlüsse durch diese

im Sinne einer Rosinenpickerei. Aber

auch im ordentlichen Ritus sind nicht

alle Vorschriften der Liturgiekonstitution

durchgesetzt worden. Im übrigen:

Ist es ehrenwerter vom Priester, dem

Volk oder dem Allerheiligsten im Tabernakel

den Rücken zu kehren?

Dr. Rainer Döll, 10179 Berlin

Obwohl ich kein Anhänger der Piusbrüder

bin, möchte ich doch, dass fair

mit ihnen umgegangen wird. Sie lehnen

jedenfalls keine der „Lehren der

Kirche“ im engeren Sinne ab, wie es

die meisten der deutschen „Taufschein-

Katholiken“ leider tun. Dass die

Pius brüder mit einigen Aussagen des

Zweiten Vatikanischen Konzils wie der

Religionsfreiheit ihre Probleme haben,

passt aufgeschlossenen Liberalen vielleicht

nicht. Dass diese Aussagen aber

keine Lehren und damit keine verbindlichen

Glaubenswahrheiten sind,

hat das Zweite Vatikanum ja selbst bestätigt.

Jetzt zu sagen, „Wer das nicht

anerkennt, ist kein Katholik“ beleidigt

letztlich alle liberalen Christen, denn

die erkennen ja noch viel weniger an.

Georg Schmitz, 47839 Krefeld

Zu behaupten, dass an einem Altar,

der „ad orientem, zum Herrn hin,

zum Kreuz hin orientiert“ aufgestellt

ist, „mit dem Rücken zur Gemeinde“

zelebriert wird, scheint mir ungutes

ideologisches Potential aufzuweisen.

Nie und nimmer wurde und wird

mit dem Rücken zum Volk zelebriert,

sondern mit der Gemeinde zusammen

dorthin geschaut, wo eben die liturgische

und kirchenbauliche Regie den

ortet, an den sich zumindest die Amtsgebete,

das Hochgebet und das Vaterunser

richten, nämlich zu Gott.

Dort, wo die Gemeinde explizit

angesprochen wird, hat man sich immer

einander zugewandt, im neuen

Ordo zum Beispiel auch beim ganzen

Wortgottesdienst. Im Umkehrschluss

müssten sonst alle Priester, die an

einem Altar versus orientem auch

den neuen Messordo zelebrieren, der

Priesterbruderschaft St. Pius X. angehören.

Diese Zelebrationsrichtung – sei es

nun im alten – „außerordentlichen“ –

oder neuen – „ordentlichen“ – Ritus

ist kein eindeutiges Merkmal für die

Pius-Bruderschaft! Gerade Papst Benedikt

XVI. hat uns dies gezeigt: etwa

bei der jährlichen Messe zum Fest der

Taufe Jesu in der Sixtina oder bei der

Einweihung der Capella Paolina,

bei der Stellung der Altäre in seinen

Hauskapellen usw. Da hat er mit uns

gemeinsam zum Adressaten der Gebete

aufgeblickt.

Außerdem zeigen dies die Mess feiern

der Priesterbruderschaft St. Petrus, die

voll in der katholischen Kirche integriert

ist. Ebenso zeigen es die vielen

Kirchen, in denen man sich bewusst

für die traditionelle „Altarlösung“ entschieden

hat.

Simon Ascherl, Stadtpfarrer von

St. Franziskus, 81543 München

Leserbriefe sind keine Meinungsäußerungen der Redaktion. Die Redaktion behält

sich das Recht auf Kürzungen vor.

Leserbriefe müssen mit dem vollen Namen und der Adresse des Verfassers

gekennzeichnet sein. Wir bitten um Verständnis, dass Leserbriefe unabhängig

von ihrer Veröffent lichung nicht zurückgeschickt werden.

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Foto: © Spaziani


LITURGIE 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Frohe Botschaft

Elfter Sonntag im Jahreskreis

Lesejahr C

Erste Lesung

2 Sam 12,7-10.13

In jenen Tagen sagte der Prophet

Natan zu David: So spricht der

Herr, der Gott Israels: Ich habe dich

zum König von Israel gesalbt, und

ich habe dich aus der Hand Sauls gerettet.

Ich habe dir das Haus deines

Herrn und die Frauen deines Herrn

in den Schoß gegeben, und ich habe

dir das Haus Israel und Juda gegeben,

und wenn das zu wenig ist,

gebe ich dir noch manches andere

dazu.

Aber warum hast du das Wort des

Herrn verachtet und etwas getan,

was ihm missfällt? Du hast den

Hetíter Uríja mit dem Schwert erschlagen

und hast dir seine Frau zur

Frau genommen; durch das Schwert

der Ammoníter hast du ihn umgebracht.

Darum soll jetzt das Schwert

auf ewig nicht mehr von deinem

Haus weichen; denn du hast mich

verachtet und dir die Frau des Hetíters

genommen, damit sie deine

Frau werde.

Darauf sagte David zu Natan: Ich

habe gegen den Herrn gesündigt.

Natan antwortete David: Der Herr

hat dir deine Sünde vergeben; du

wirst nicht sterben.

Zweite Lesung

Gal 2,16.19-21

Brüder und Schwestern!

Wir haben erkannt, dass der Mensch

nicht durch Werke des Gesetzes gerecht

wird, sondern durch den Glauben

an Jesus Christus, sind auch wir

dazu gekommen, an Christus Jesus

zu glauben, damit wir gerecht werden

durch den Glauben an Christus,

und nicht durch Werke des Gesetzes;

denn durch Werke des Gesetzes

wird niemand gerecht.

Ich aber bin durch das Gesetz dem

Gesetz gestorben, damit ich für Gott

lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt

worden; nicht mehr ich lebe, sondern

Christus lebt in mir.

Soweit ich aber jetzt noch in dieser

Welt lebe, lebe ich im Glauben an

den Sohn Gottes, der mich geliebt

und sich für mich hingegeben hat.

Ich missachte die Gnade Gottes in

keiner Weise; denn käme die Gerechtigkeit

durch das Gesetz, so wäre

Christus vergeblich gestorben.

Evangelium

Lk 7,36-50 (Kurzfassung)

In jener Zeit ging Jesus in das Haus

eines Pharisäers, der ihn zum Essen

eingeladen hatte, und legte sich zu

Tisch. Als nun eine Sünderin, die

in der Stadt lebte, erfuhr, dass er im

Haus des Pharisäers bei Tisch war,

kam sie mit einem Alabastergefäß

voll wohlriechendem Öl und trat von

hinten an ihn heran. Dabei weinte

sie, und ihre Tränen fielen auf seine

Füße. Sie trocknete seine Füße mit

ihrem Haar, küsste sie und salbte sie

mit dem Öl.

Als der Pharisäer, der ihn eingeladen

hatte, das sah, dachte er: Wenn er

wirklich ein Prophet wäre, müsste er

wissen, was das für eine Frau ist, von

der er sich berühren lässt; er wüsste,

dass sie eine Sünderin ist.

Da wandte sich Jesus an ihn und sagte:

Simon, ich möchte dir etwas sagen.

Er erwiderte: Sprich, Meister!

Jesus sagte: Ein Geldverleiher hatte

zwei Schuldner; der eine war ihm

fünfhundert Denare schuldig, der

andere fünfzig. Als sie ihre Schulden

nicht bezahlen konnten, erließ er sie

beiden. Wer von ihnen wird ihn nun

mehr lieben? Simon antwortete: Ich

nehme an, der, dem er mehr erlas-

sen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast

Recht.

Dann wandte er sich der Frau zu und

sagte zu Simon: Siehst du diese Frau?

Als ich in dein Haus kam, hast du mir

kein Wasser zum Waschen der Füße

gegeben; sie aber hat ihre Tränen

über meinen Füßen vergossen und

sie mit ihrem Haar abgetrocknet. Du

hast mir zur Begrüßung keinen Kuss

gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier

bin, unaufhörlich die Füße geküsst.

Du hast mir nicht das Haar mit Öl

gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem

wohlriechenden Öl die Füße gesalbt.

Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre

vielen Sünden vergeben, weil sie mir

so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber

nur wenig vergeben wird, der zeigt

auch nur wenig Liebe. Dann sagte er

zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben.

Da dachten die anderen Gäste: Wer

ist das, dass er sogar Sünden vergibt?

Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube

hat dir geholfen. Geh in Frieden!

Illustration aus dem Stundenbuch des

Ludwig von Orleans (Ludwig XII.), das

sich in der russischen Nationalbibliothek

in St. Petersburg befindet. David

erkennt durch Natan seine Schuld.

Foto: akg-images/Joseph Martin

Gedanken zum Sonntag

Die Kraft von Glaube und Liebe

Zum Evangelium – von Weihbischof Florian Wörner

Es gehört

gerade nicht

zu den angenehmsten

Aufgaben im

Leben, über

die eigenen

Schattenseiten

nachzudenken

oder

gar darüber zu sprechen. Die Kreativität,

sich dabei elegant aus der

Affäre zu stehlen und sich trickreich

zu entschuldigen, ist oft erstaunlich.

Aber damit ist niemand geholfen.

Das Bedürfnis, sich die Dinge

von der Seele reden zu können, ist

ungebrochen groß. Gute Zuhörer

können ein Lied davon singen.

Das Aussprechen dessen, was einen

drückt, entlastet, aber es reicht

noch nicht. Vergebung ist angesagt,

und zwar durch diejenigen, die es

betrifft; und das sind nicht nur die

Menschen, an denen wir schuldig

geworden sind, sondern immer auch

Gott. Auch er ist Betroffener. Seine

Vergebung lässt nicht bloß Steine,

sondern ganze „Felsen“ vom Herzen

fallen, so dass wir wirklich aufatmen

können. Als Beichtender und

als Beichtvater durfte ich das immer

wieder erfahren.

Nur so ist auch das Verhalten

der Frau im Evangelium des Sonntags

erklärbar. Anstandsregeln und

Rücksichtnahme auf die Situation

spielen bei ihr in diesem Moment

keine Rolle. Ihr Vertrauen und ihre

Zuneigung zu Jesus möchte sie um

alles in der Welt zum Ausdruck

bringen. Koste es, was es wolle.

Kein „Pardon“ kennt sie, wenn es

darum geht zu zeigen, was echte

Liebe und starken Glauben ausmachen.

Warum? Weil sie durch Jesus erfahren

hat, was „Pardon“ (Verzeihung)

im Tiefsten heißt. Mit ihren

Tränen wäscht sie dem die Füße, der

nicht gekommen ist, Sündern den

Kopf zu waschen, sondern eben die

Füße – aus Liebe. Der Herr wäscht

den Jüngern beim Abendmahl die

Füße, um deutlich zu machen, wie

weit seine Liebe und Hingabe gehen.

Er nagelt uns nicht fest in unseren

Sünden, vielmehr lässt er es

zu, dass er selber festgenagelt wird

am Kreuz, damit wir loskommen

von Sünde und Schuld. Der Herr

vergibt der Frau und entlässt sie damit

in die Freiheit der Liebe und des

Vertrauens.

Und umgekehrt erschließt uns

die Frau mit ihrer überschwänglich

liebevollen Geste und ihrem Glauben,

wie der Herr uns liebt. „Ihr sind

ihre vielen Sünden vergeben, weil sie

mir so viel Liebe gezeigt hat“, sagt

er. Und: „Dein Glaube hat dir geholfen.“

Der Glaube und die Liebe der

Frau bewirken, dass Gott sein wahres

Gesicht zeigt. In der Bereitschaft

Jesu, ihr zu vergeben, zeigt Gott uns

sein wahres Gesicht. Er ist durch

und durch Liebe. Simon, der Pharisäer,

tut sich schwer damit. Ihm fehlt

das Verständnis. Er kann Gott nicht

erkennen, wie er ist, weil er nicht so

liebt und glaubt wie die Frau.

Gern hätten wir erfahren, wie es

weitergeht mit den beiden. Aber

wie immer sind wir es, die ihren

Platz im Evangelium einnehmen

und es heute fortschreiben. Es mag

anstrengend sein, die eigenen Schattenseiten

ehrlich vor Gott zu bringen.

An der Frau kann man jedoch

ablesen, wie groß die verändernde

Kraft des Glaubens und der Liebe

ist, die Gott in einem Menschen

freisetzt, der aufrichtig umkehrt.


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 LITURGIE

Gebet der Woche

Zeigte Gott einem Menschen

alle Schmerzen, die er ihm

für ein Leben zugedacht hat,

würde er mit einem Schlag sterben.

Zeigte Gott ihm

alle Freuden, die er

im Leben erfahren soll,

würde er mit einem Schlag sterben.

Gott weiß es und teilt es ein.

Der Mensch weiß es nicht,

aber er überlässt sich Gott, der ihn liebt.

Chiara Lubich

Glaube im Alltag

von Max Kronawitter, Theologe

Schriftlesungen und liturgische Hinweise für die kommende Woche

Psalterium: 3. Woche

Sonntag – 16. Juni,

Elfter Sonntag im Jahreskreis

Messe vom Sonntag, Gl, Cr, Prf So,

feierlicher Schlusssegen (grün); 1.

Les: 2 Sam 12,7-10.13, APs: Ps 32,1-

2.5.7 u. 11, 2. Les: Gal 2,16.19-21, Ev:

Lk 7.36-8,3

Montag – 17. Juni

Messe vom Tag (grün); Les: 2 Kor 6,1-

10, Ev: Mt 5,38-42

Dienstag – 18. Juni

Messe vom Tag (grün); Les: 2 Kor 8,1-

9, Ev: Mt 5,43-48

Mittwoch – 19. Juni,

hl. Romuald, Abt, Ordensgründer

Messe vom Tag (grün); Les: 2 Kor 9,6-

11, Ev: Mt 6,1-6.16-18; Messe vom

hl. Romuald (weiß); L und Ev vom

Tag oder aus den AuswL

Donnerstag – 20. Juni,

sel. Margarete Ebner, Jungfrau

Messe vom Tag (grün); Les: 2 Kor

Woche der Kirche

11,1-11, Ev: Mt 6,7-15; Messe von

der sel. Margarete (weiß); L und Ev

vom Tag oder aus den AuswL

Freitag – 21. Juni,

hl. Aloisius Gonzaga, Ordensmann

Messe vom hl. Aloisius (weiß); Les:

2 Kor 11,18.21b-30, Ev: Mt 6,19-23

oder aus den AuswL

Samstag – 22. Juni,

hl. Paulinus, Bischof von Nola,

hl. John Fisher, Bischof von Rochester,

und hl. Thomas Morus,

Lordkanzler, Märtyrer,

Marien-Samstag

Messe vom Tag (grün); Les: 2 Kor

12,1-10, Ev: Mt 6,24-34; Messe vom

hl. Paulinus (weiß); L und Ev vom

Tag oder aus den AuswL

Messe von den hl. John Fisher und

Thomas Morus (rot); L und Ev vom

Tag oder aus den AuswL

Messe vom Marien-Sa, Prf Maria

(weiß); L und Ev vom Tag oder aus

den AuswL

Der Umgang mit Atomenergie

war für Jesus noch kein Thema.

Auch zur Gentechnologie

oder zur Stammzellenforschung

hat er sich nicht geäußert. Mit dem

Verweis auf die Bibel können christliche

Politiker ihren Standpunkt

dazu also kaum untermauern. Zu

einer anderen Gegenwartsfrage hat

Jesus allerdings eindeutig Stellung

bezogen: zu den Steuern. „Gebt dem

Kaiser, was des Kaisers.“ – Viele Zuhörer

hätten sich von ihm eine andere

Antwort erhofft.

Abgaben fürs

Staatswesen

Offenbar ist es schon einigen Jüngern

schwergefallen, den Römern

Abgaben zu zahlen. Profitiert haben

sie von dem Staatswesen allemal.

Ob das Christentum ohne die römische

Infrastruktur von der jüdischen

Sekte zur Weltreligion aufgestiegen

wäre, ist fraglich.

Den Steuereintreibern im römischen

Weltreich standen noch keine

Steuer-CDs zur Verfügung. Ihr

schlechter Ruf im Volk lässt freilich

erkennen, dass sie ihr Geschäft recht

gründlich versehen haben. 2000 Jahre

später muss die Angst vor diesen

Beamten abhanden gekommen sein.

Glaubt man den vielen Reichen, die

derzeit durch die Talkshows ziehen,

so war es jahrelang eine Art Gesellschaftsspiel,

möglichst viele Einkünfte

am Fiskus vorbeizulenken. Lieber

investierte man in riskante Immobilien

oder in Schiffe, als das Geld der

Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Offensichtlich

ist das

Bewusstsein, dass Steuerzahlen eine

Form der Solidarität ist, bei vielen

nicht vorhanden. Auch auf die Kirchensteuer

hat dies Auswirkungen.

Was aber kann man tun, damit

Menschen überzeugt zu einem Topf

beitragen, der Beratungsstellen finanziert,

Seelsorge an Benachteiligten

ermöglicht und Gemeindezentren

errichtet?

Bedauerlicherweise nehmen viele

Menschen negative Nachrichten

mehr wahr als positive. Jeder Missbrauch

von Geldern, jede zweifelhafte

Verwendung fördert die Überzeugung:

„Wenn die so mit dem

Geld umgehen, dann möchte ich

dazu nicht beitragen.“ Der Versuch,

Steuern zu umgehen, wird als Selbstjustiz

gerechtfertigt, als vermeintlich

ausgleichende Gerechtigkeit.

Verwaltung heißt

Verantwortung

Noch nie war es deshalb nötiger, Menschen

davon zu überzeugen, dass ihre

Abgaben sinnvoll und nutzbringend

verwendet werden. Jede und jeder,

der in diesen Tagen Geld der Allgemeinheit

verwaltet – das gilt für die

Pfarrsekretärin genauso wie für den

Abteilungsleiter –, hat nicht nur die

Verantwortung für die anvertrauten

Gelder. Der Umgang damit entscheidet

auch darüber, ob in Zukunft überhaupt

noch genügend Mittel zur Verfügung

stehen. Jesu Rat gilt auch hier:

seid kluge Verwalter!


DIE SPIRITUELLE SEITE 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

WORTE DER HEILIGEN:

PAULINUS VON NOLA

„Alles

stammt

von Gott“

Heiliger der Woche

Paulinus von Nola

geboren: um 355 in Aquitanien

gestorben: 22. Juni 431 in Nola

Gedenktag: 22. Juni

Paulinus gehörte der Senatsaristokratie an. Seine

Familie war sehr begütert, er selbst bekleidete verschiedene

staatliche Ämter.

Nach Begegnungen mit Ambrosius und Martin von

Tours ließ er sich taufen. Als sein Sohn starb, wandte

er sich dem Mönchtum zu. Zwar war Paulinus verheiratet,

lebte fortan aber enthaltsam. Er gründete

in Nola eine asketische Priestergemeinschaft und

wurde schließlich zum Bischof von Nola gewählt.

Von ihm sind etwa 50 Briefe an bedeutende Persönlichkeiten

seiner Zeit und Gedichte erhalten, die im

Versmaß von Hexametern abgefasst sind. Mitte des

theologischen und spirituellen Denkens ist für ihn

Christus.

red

Paulinus von Nola schreibt: „Wenn Gott

die ganze Welt, die er gegründet hat,

auch regiert, an welchem Ort oder über

welche Kreatur werden dann ‚Zufall‘, ‚Schicksal‘

oder ‚Glück‘ herrschen? … Es sind leere

Namen, nicht solche von Geistern oder körperlichen

Gegenständen, die geeignet wären,

Ereignisse zu vollbringen oder zu bezeichnen.

Denn ‚Glück‘ ist ja die Vokabel eines unsicheren

Menschen, ‚Schicksal‘ ein Ausdruck

eines Hellsehers, und ‚Zufall‘ bezeichnet das,

was jemandem zufällt oder was vorfällt. Ja,

vielmehr wollen wir – Vernunft und Wahrheit

lehren es – alle Werke Gottes, in denen wir

uns aufhalten und deren Teil wir sind, und alle

seine Gaben, durch die wir in der Unsicherheit

dieses zerbrechlichen und nichtigen Lebens gelenkt

und bewahrt werden, ihm selbst zuschreiben,

und in nichts wollen wir uns seiner Macht

Paulinus von Nola finde ich gut …

durch unseren Irrtum entziehen, denn, ob wir

wollen oder nicht, er selbst ist unser und aller

Dinge Schöpfer und Gott.“

Paulinus fährt fort: „Und weil er, insofern er

Güte, Weisheit und Ursprung der Vernunft ist,

nichts ohne Vernunft festgesetzt und als Gegenstand

seiner Güte geschaffen hat, wollen wir gerade

alles, was wir sind, für ihn verwenden; und

wir wollen uns bemühen, zu lernen, und dafür

sorgen, zu tun, was ihm gefällt. Dann werden

wir geläuterten Sinnes klarer sehen und begreifen:

Es ist die Wahrheit, dass alles, was ist, von

Gott stammt und dass daraus folgt, dass alle

Taten Gottes sehr schön sind und dass nicht

schlecht sein kann, was einen guten Urheber

hat. Er bereitet alles in der Welt für unseren

Nutzen vor und vollbringt es zu unserem Vorteil;

und so hat er das Werk dieses Universums

eingerichtet, dass er das eine zum Dienst, das

andere zur Beunruhigung und wieder anderes

zur Herrschaft geschaffen hat.“

Der Heilige führt weiter aus: „Deshalb

herrschen wir Menschen über die körperlichen

und tierischen Naturgebilde durch den Verstand.

Aber damit wir uns nicht gerade durch

die Ungebundenheit unserer Macht vernichten,

werden wir zu unserem Vorteil durch feindliche

Geister von Dämonen oder Schwierigkeiten

unserer Aufgaben oder oft Bewegungen der Elemente

selbst in Unruhe versetzt, offensichtlich

um, aufgerüttelt von Sorgen, zu Klugheit und

Gottesfurcht (Ps 111,10; Sir 1,16) angetrieben

zu werden. Ihr gegenüber macht uns die Sicherheit

nachlässig, die uns gegenüber dem ewigen

Herrn dankbarer machen müsste.“

Abt em. Emmeram Kränkl;

Fotos: KNA; Album/Prisma/akg

Zum Buch „Worte der Heiligen“ von Altabt E. Kränkl

Zitate

von Paulinus von Nola

„Er hat keine theologischen Abhandlungen

geschrieben, sondern seine

Dichtungen und die umfassende

Briefsammlung sind reich an gelebter

Theologie, durchdrungen vom Wort

Gottes, das beständig erforscht wird,

als Licht für das Leben … Das Zeugnis

des heiligen Paulinus von Nola hilft

uns, die Kirche zu spüren, so wie das

Zweite Vatikanische Konzil sie uns

darstellt, als Sakrament der innigsten

Vereinigung mit Gott und somit der

Einheit von uns allen und schließlich

der ganzen Menschheit (vgl. Lumen

Gentium, 1).“

Papst em. Benedikt XVI. in der

Generalaudienz am 12. Dezember

2007

„Der Mensch ohne Christus ist Staub und Schatten.“

„Für mich ist der Glaube die einzige Kunst,

und Christus ist meine Dichtung.“

„Der Verzicht auf weltliche Güter, die in dieser Welt besessen werden,

oder ihr Verkauf stellt nicht das Ende,

sondern erst den Beginn des Laufs im Stadion dar;

er ist, um es einmal so zu sagen, nicht das Ziel, sondern der Start.

Der Athlet gewinnt nicht, wenn er sich entkleidet,

denn er legt seine Kleider ja gerade deswegen ab,

um mit dem Kampf zu beginnen, während er erst dann würdig ist,

als Sieger gekrönt zu werden, wenn er gebührend gekämpft hat.“

„Es ist nicht verwunderlich, dass wir, auch wenn wir weit voneinander

entfernt sind, einander nahe sind und uns kennen, ohne einander je kennengelernt

zu haben, denn wir sind Glieder eines einzigen Leibes, wir haben

ein einziges Haupt, wir sind von einer einzigen Gnade überfl utet, wir leben

von einem Brot, wir folgen einem Weg, wir wohnen im selben Haus.“

(aus einem Brief an Augustinus)


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 NACHRICHT UND HINTERGRUND

FÜR RELIGIONSFREIHEIT

Mutig gegen den Extremismus

Seinem Kommentar folgte eine Hetzkampagne: Doch Marian Offman hält stand

MÜNCHEN – „Unerträglich: Der

braune Sumpf“ war der Kommentar

in unserer Ausgabe Nr. 22

überschrieben. Marian Offman,

CSU-Stadtrat in München und

Vorstandsmitglied der Israelitischen

Kultusgemeinde, wandte

sich darin gegen Rechtspopulismus,

Antisemitismus und Islam-

Hass. Seitdem geht ein wahrer

Hagel an beleidigenden und drohenden

E-Mails auf ihn nieder. Im

Interview nimmt er Stellung.

Herr Offman, fühlen Sie sich angesichts

des Hasses, der Ihnen entgegenschlägt,

in München noch

wohl?

Natürlich fühle ich mich in München

noch wohl. München ist meine

Heimatstadt und München ist

bunt. Es gibt hier mehr Menschen,

die sich gegen den Rechtspopulismus

wenden, als solche, die ihn

vertreten. Die Hassmails, die ich

erhalte, kommen ja aus allen Teilen

Deutschlands, aus Österreich und

sogar aus Fernost. Die Verfasser werden

über die Internetseite von „Politically

Incorrect“ unter der Angabe

meiner E-Mail-Adresse animiert, an

mich zu schreiben.

Die E-Mails, die Sie bekommen,

sollen Sie vor allem einschüchtern.

Werden Sie auch körperlich bedroht?

Bisher wurde ich einmal körperlich

bedroht – und ich hoffe, es

bleibt dabei. Alle Hassmails

werden an die Polizei weitergeleitet.

In Ihrem Kommentar

kritisieren Sie die rechtspopulistische

Anti-Islam-

Partei „Die Freiheit“ um

Michael Stürzenberger.

Wo verläuft eigentlich

die Trennlinie zwischen

Rechts-Populismus und

Rechts-Extremismus?

Herr Stürzenberger

selbst ist nicht

rechtsextrem, aber

sehr rechtspopulistisch.

Rechtsextremisten

vertreten

die Ideologie der

Nationalsozialisten,

sie sind gewaltbereit,

rassistisch

und antisemitisch.

„Die Freiheit“

nimmt eine

populäre Stimmung auf – die nachvollziehbare

Angst vor dem Islam –

und will mit Bürgerbegehren als Vorstufe

zur Erlangung politischer Mandate

Macht erlangen. Diese Partei

ist nicht rechtsextrem, aber nahe an

einer totalitären Ideologie. Sie versucht

die Ausgrenzung einer Bevölkerungsgruppe

wegen ihrer Zugehörigkeit

zum Islam und artikuliert dies

mit schlimmen Hetztiraden auf den

Plätzen unserer Stadt. Sie verstößt

damit gegen das Grundrecht der

Religionsfreiheit. Sie versucht, Gegner

mit Verunglimpfungen auf deren

Internetseite und mit Hassmails

einzuschüchtern. Im Gespräch mit

Mitgliedern der Partei habe ich sehr

ausländerfeindliche Parolen gehört.

Möglicherweise gibt es auch Rechtsextreme

in ihrem Umfeld.

Sie sagen es selbst: Viele Menschen

haben Angst vor einer Islamisierung

Deutschlands. Wie

kann man solchen Ängsten

begegnen?

Ich verstehe diese

Angst sehr gut. Es vergeht

kaum ein Tag, an

dem nicht von mörderischen

Gräueltaten

von Islamisten oder

Al-Qaida berichtet

wird. Der Kampf der

westlichen Demokratien

dagegen

muss

Foto: SUV-Archiv

unvermindert weitergehen! Aber die

weit überwiegende Mehrheit der

100 000 Muslime in München führen

ein friedliches Leben, gehen ihrer

Arbeit nach und praktizieren ihren

Glauben mehr oder weniger wie

Christen und Juden. Mir persönlich

haben eine Vielzahl von Kontakten

mit Menschen islamischen Glaubens

Vorurteile und Ängste genommen.

Etwas besorgniserregend ist

die Einstellung von jüngeren Muslimen:

Oftmals arbeitslos und ohne

Perspektive, könnten sie in die Radikalität

abgleiten. Da müssen wir

mit geeigneten Programmen gegensteuern.

In Ihrem Kommentar ist vom „Euro-Islam“

die Rede, einem Islam auf

Basis der freiheitlich-demokratischen

Ordnung des Grundgesetzes.

Kritiker behaupten, einen solchen

Islam kann es nicht geben.

Was meinen Sie?

Der Euro-Islam

wird bereits von

Imam Benjamin

Idriz im oberbayrischen

Penzberg

praktiziert. Dort

gilt die vorbehaltlose

Gleichstellung

von Mann

und Frau. Die Predigten

werden auch

in deutscher Sprache

gehalten. Das Grundgesetz

steht vor der

Scharia und

Was der Papst sagt

Der Einsatz für Religionsfreiheit

ist für Christen selbstverständlich.

Auch Papst Franziskus hat sich

gleich zu Beginn seines Pontifikats

zur Freundschaft und zum Respekt

zwischen den Religionen bekannt.

Neben den Juden erwähnte er

besonders die Muslime, „die den

einen, lebendigen und barmherzigen

Gott verehren”.

die Grundwerte unserer Gesellschaft

werden anerkannt. Zu Gottesdiensten

und religiösen Festen werden

auch Menschen anderen Glaubens

eingeladen. Sie kommen gerne.

Im Münchner Stadtrat sitzt auch

ein Rechtsextremist, der bei seiner

Vereidigung den Hitlergruß zeigte

und dafür zu einer Geldstrafe verurteilt

wurde. Wie geht man mit

einem solchen Mitglied um?

Für mich ist die Situation kaum

erträglich. Seine Wortbeiträge kann

man nicht als demokratische Willensäußerungen

akzeptieren. Eine

Debatte kann es deshalb nicht geben

– und allein der Oberbürgermeister

erwidert die oftmals unerträglichen

Ausführungen des Rechtsradikalen.

Ihre Gegner verweisen bei Auseinandersetzungen

oft auf Ihren jüdischen

Glauben. Vom „jüdischen

Stadtrat“ ist da die Rede oder gar

vom „jammernden Juden“. Das

erinnert fatal an den Nationalsozialismus

...

Es ist ein Armutszeugnis, von

meiner Religionszugehörigkeit ausgehend

zu argumentieren!

Andere hätten angesichts der Drohungen

wohl schon aufgegeben. Sie

nicht. Was motiviert Sie, weiter

gegen Rechtspopulismus und Neonazis

zu kämpfen?

Ich bin auf unser Grundgesetz

vereidigt und werde es weiter verteidigen

und bewahren. Das ist auch

mein Wählerauftrag. Und weil die

Freiheit meiner Religion für mich

wichtig ist, muss dies auch für die

Freiheit anderer Religionen gelten.

Ich habe immer noch einen kleinen

Funken Hoffnung, dass Herr Stürzenberger

umkehrt und aufhört, die

Gesellschaft zu spalten.

Interview: Thorsten Fels


NACHRICHT UND HINTERGRUND 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

BEGEGNUNG IN ARGENTINIEN

Demut und Erneuerung

Dekan Sigmund Schänzle lernte als Auslandsseelsorger den heutigen Papst kennen

„Jorge Mario Bergoglio“ – der

Moment der Bekanntgabe des

Namens des neuen Papstes am

14. März war für alle Gläubigen

ein besonderer Augenblick. Für

Sigmund Schänzle, Pfarrer im baden-württembergischen

Ochsenhausen

und Dekan des Dekanats

Biberach, war er nahezu „unfassbar“

und erfüllt von tiefer Freude.

Dekan Schänzle wirkte von 1992

bis 2003 als Seelsorger in Argentinien

und lernte dabei den damaligen

Erzbischof von Buenos Aires,

Jorge Mario Bergoglio, persönlich

kennen.

„Ich konnte es deshalb nicht fassen,

weil ich Kardinal Bergoglio –

neben dem Kardinal von Honduras,

Òscar Rodríguez Maradiaga – insgeheim

schon immer als Kandidaten

gesehen hatte“, sagt Dekan Schänzle,

als er kürzlich in Ottobeuren von

seiner Zeit in Argentinien berichtete.

Elf Jahre lang wirkte Schänzle in

Nordwestargentinien als Pfarrer der

Partnerdiözese von Rottenburg-

Stuttgart, Santiago del Estero. „In

eine völlig andere Welt“ sei er damals

gekommen: „Man muss sich

hineinfinden, aber wenn man beginnt,

diese ganz andere Kultur und

Mentalität, den ‚Reichtum‘ der armen

Bevölkerung zu schätzen und

wertzuschätzen, dann fällt es nach

elf Jahren ungeheuer schwer, ins

quadratisch denkende Europa zurückzukehren.“

Die Herzlichkeit

und Offenheit der Menschen haben

sich ihm tief eingeprägt. „Sie würden

das letzte Huhn schlachten für

einen Gast“, sagt Schänzle.

Sozial gebeuteltes Land

Das Land erlebte er als von Armut

geprägt und sozial gebeutelt.

Viele Provinzen seien benachteiligt,

in geografischer Hinsicht, in ihrer

Infrastruktur oder im Hinblick auf

gesamtstaatliche Zuwendungen.

Auch „seine“ Diözese, Santiago del

Estero, leide unter erschwerten Bedingungen.

„Santiago del Estero bedeutet

Santiago bei den Salzsümpfen.

Das Erdreich ist salpeterreich,

was bedeutet, dass dort nur wenig

Landwirtschaft betrieben werden

kann“, erklärt Dekan Schänzle, der

sich in Argentinien nicht nur als

Seelsorger, sondern als „Menschensorger

im umfassenden Sinne“ sah.

So half er in seiner Pfarrei unter an-

Als Erzbischof von Buenos Aires war Jorge Mario Bergoglio, der heutige Papst Franziskus

(Zweiter von links), im Jahr 2000 zu Gast im Wallfahrtsort Mailín, den Sigmund

Schänzle (hinten, verdeckt) als Pfarrer betreute. Dort wird ein Missionskreuz aus dem

18. Jahrhundert verehrt. Fotos: privat, Loreck

derem, eine Bauernkooperative zu

gründen, die den Landwirten – in

der Region wird Baumwolle angebaut

– zumindest ein kleines regelmäßiges

Einkommen sichert.

Als Seelsorger war der Baden-

Württemberger zuständig für eine

Pfarrei mit 120 Kilometern Luft linie

Durchmesser, zu der drei Hauptorte

und 43 Außenstellen im Busch zählten.

Eine dieser kleinen Dépendancen

war die 500-Seelen-Gemeinde

Mailín, die als größter Wallfahrtsort

Nordwestargentiniens enorme Anziehungskraft

auf Gläubige aus Argentinien

und den Nachbarländern

ausübt. Ab Christi Himmelfahrt finden

sich hier jedes Jahr für eine Woche

bis zu 250 000 Pilger ein.

Im Jahr 2000 konnte Schänzle in

Mailín den damaligen Erzbischof

von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio,

begrüßen. Zwei Tage war

Bergoglio in der Pfarrei zu Gast. „Er

hat mit den Pilgern, den Priestern

und den anderen Bischöfen das einfache

Pilgermahl eingenommen“,

erinnert sich Schänzle. Er erlebte

Bergoglio als sehr brüderlichen

Menschen, der durch seine einfachen

und doch tiefgründigen Worte

beeindruckt: „In seinen Worten und

Gesten liegt viel Kraft. Das spürt

Sigmund Schänzle ist

Pfarrer von Ochsenhausen

und Dekan

des Dekanats Biberach.

In Ottobeuren

berichtete er jetzt

von seiner Zeit in

Argentinien. Schänzle

zeigt das oben

abgebildete Foto, das

an die Begegung mit

dem heutigen Papst

erinnert.

man auch jetzt in seinen Ansprachen.

Er sagt griffige Dinge, die

nicht theolgisch überhöht sind, sondern

die Menschen erreichen.“

Dass Papst Franziskus nicht auf

große Zeremonien setzt, sondern die

Schlichtheit schätzt und den Menschen

auf Augenhöhe begegnet, imponiert

Schänzle. Von einem befreundeten

Pfarrer in Buenos Aires

kennt er eine bezeichnende Anekdote:

In dessen Pfarrei hatte sich der

Kardinal zur Firmung angesagt. Mit

Spannung wurde die Ankunft der

erzbischöflichen Limousine erwartet.

Doch sie kam und kam nicht.

Niemand hatte bemerkt, dass sich

ein schlichtgekleideter Priester mit

einem Köfferchen zu der Gruppe gesellt

hatte. „Schließlich rief ein älterer

Priester aus: ‚Da ist ja der Erzbischof!‘

Bergoglio war mit der U-

Bahn gekommen.“

Veränderungen

Schänzle glaubt, dass es unter

Papst Franziskus, dem Jesuiten und

Lateinamerikaner, Veränderungen

in der Struktur der Kirche geben

wird. So sei Kardinal Bergoglio etwa

immer ein Verfechter der Ortskirchen

gewesen und stehe für deren

Stärkung. Der Name Franziskus beinhaltet

nicht nur den Aspekt der

Schlichtheit und Demut, sondern

impliziert auch Erneuerung. Der

heilige Franziskus sah in einer Vision

Christus, der ihm den Auftrag gab,

seine Kirche wieder aufzubauen. „Ich

denke, dass er den Namen auch deshalb

gewählt hat, denn in unserer

Kirche gibt es einiges aufzubauen

und zu renovieren und es gibt vielleicht

sogar neue Bauplätze, die zu

erschließen sind“, sagt der Dekan.

Susanne Loreck


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 DAS ULRICHSBISTUM

DAS ULRICHSBISTUM

Konzert im Kaisersaal

des Klosters

WETTENHAUSEN – Die „Petite Messe Solenelle“

von Gioachino Rossini ist im Rahmen des

Musikalischen Frühlings am Samstag, 16. Juni,

im Kaisersaal des Klosters Wettenhausen (Kreis

Günzburg) zu hören. Es singt der Kammerchor

Burgau. Beginn ist um 18 Uhr.

Exerzitien in den

Bergen Osttirols

Bergexerzitien im Virgental/Osttirol veranstaltet

der Arbeitskreis Kirche und Sport der Diözese

Augsburg vom 22. bis 26. Juli. Die Leitung übernimmt

Diakon Hans Horst. Die Touren sind mittelschwer.

Anmeldung: Telefon: 0 89/4 80 92 - 13 46,

www.kircheundsport-bayern.de

Tag der offenen Tür

bei Domsingknaben

AUGSBURG (pba) – Ein Tag der offenen Tür

findet am 16. Juni bei den Domsingknaben im

Haus St. Ambrosius statt. Neben Information und

Hausbesichtigung (14 Uhr, 15.30 Uhr und 17

Uhr) haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder

für das Chorjahr 2013/2014 anzumelden.

KÖLN/AUGSBURG – Kardinal

Joachim Meisner und die anderen

deutschen Bischöfe luden nach

Köln zum eucharistischen Glaubensfest

ein, welches das Leitthema

hatte: „Herr, zu wem sollen

wir gehen?“. Mit einer Messe wurde

der nationale Eucharistische

Kongress in Köln am Tanzbrunnen

eröffnet.

Es schloss sich eine Prozession

über den Rhein an mit einer Station

im Kölner Dom und der Aussetzung

des Allerheiligsten in St.

Mariä Himmelfahrt, wo während

des Kongresses Tag und Nacht angebetet

wurde. Auch eine Pilgergruppe

aus der Diözese Augsburg hatte sich

auf den Weg nach Köln gemacht,

um mit vielen anderen Wallfahrern

den Glauben zu feiern. Pfarrer Ulrich

Müller, Veronika Ruf und das

Bayerische Pilgerbüro begleiteten

die Gruppe.

In Köln werden in besonderer

Weise die Heiligen Drei Könige verehrt.

Daher eignete sich die Stadt

besonders für einen Eucharistischen

Kongress. Wie Kardinal Meisner

schrieb, waren auch die Heiligen

Drei Könige unterwegs, um Jesus

anzubeten. Die Pilger, die nach Köln

kamen, vertieften ihr Verständnis

über Christus in der Eucharistie und

feierten ein Fest des Glaubens. Die

Anbetung der Eucharistie fördert

GROSSES GLAUBENSFEST

die Gemeinschaft des pilgernden

Gottesvolkes und bestärkt die Gläubigen

im alltäglichen Leben.

Viele Menschen haben die Anbetung

als Kraftquelle entdeckt,

um von dort aus für den Dienst

am Nächsten bereit zu sein. Eine

der bekanntesten ist Mutter Teresa.

Sie ging täglich zwei Stunden

in die Anbetung, damit sie Dienst

an den Ärmsten vollziehen konnte.

Durch die eucharistische Anbetung

vertiefte sie ihre Christusbeziehung.

Gestärkt durch die Heilige Messe

und das Gebet erkannte sie in den

Ausgestoßenen Christus wieder und

konnte die Menschen lieben. Mutter

Teresa und ihre Mitschwestern

pflegten und liebten diejenigen, um

die sich niemand kümmerte.

Pfarrer Bernhard Hesse aus Türkheim

informierte in einem Vortrag

über die Früchte der seit November

1999 eingeführten ständigen Anbetung.

Rund um die Uhr wird in

Türkheim Jesus im Altarsakrament

angebetet. Die Anbetung stärkt das

Glaubensleben in einer Gemeinde

und es wird für die verschiedensten

Die Augsburger Pilgergruppe nach der Pontifikalvesper mit Bischof Konrad in der

Kölner Herz-Jesu-Kirche.

Foto: Seyfried

Wie die Heiligen Drei Könige

Augsburger Gruppe pilgerte zum Eucharistischen Kongress nach Köln

Zur Internetseite des Kongresses

Das Bistum Augsburg war beim Eucharistischen Kongress mit einem Stand vertreten.

Er wurde von Diakon Robert Ischwang betreut. Auch die Katholische SonntagsZeitung

präsentierte sich dort.

Foto: oh

Anliegen und Nöte der Menschen

gebetet. Die ständige Anbetung

fördere die Bereitschaft, für den

Nächsten einzutreten. Zwischen den

Betern bilde sich nicht nur im Gebet

eine solidarische Gemeinschaft,

sondern auch außerhalb, erklärte

Hesse.

Auf dem Eucharistischen Kongress

waren alle Generationen vertreten.

Für jede Altersklasse gab es

entsprechende Angebote. Neben

dem geistlichen Programm wurden

kulturelle und musikalische Veranstaltungen

geboten. Ein besonderer

Akzent lag auf den Katechesen der

Kardinäle und Bischöfe mit anschließender

Eucharistiefeier. Sie vertieften

das Verständnis über Christus

in der Eucharistie sowie das Leben

als Christ in der Welt und für den

Nächsten. Bischof Konrad Zdarsa

hielt zum Thema „Herr, zu wem sol-

len wir gehen? – Zu dem, der uns

in seiner Kirche versammelt“ eine

Katechese. Er vertiefte durch sie,

durch Gespräche mit den Gläubigen

und vor allem durch die Feier

des Glaubens in der Heiligen Messe

die Beziehungen der Wallfahrer zu

Christus.

Mit einer Ponitifikalvesper am

Samstagabend stimmte der Augsburger

Bischof die Gläubigen auf

die abschließende Eucharistiefeier

am Sonntag ein. Papst Franziskus

ließ dort ein Grußwort an die Gläubigen

des Kongresses verlesen. Der

Abschlussgottesdienst im Kölner

Stadion mit den deutschen Bischöfen,

worunter auch die Augsburger

Weihbischöfe Anton Losinger, Florian

Wörner sowie Bischof em. Walter

Mixa waren, schloss die festlichen

Tage ab. Tobias Seyfried,

Priesterseminarist in Augsburg


DAS ULRICHSBISTUM 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

EINMÜTIG ANGENOMMEN

„Meilenstein“ bei der Reform

Diözesanrat stimmt Satzungen für die künftigen Pfarreigremien und ihrer Wahl zu

Erst wurde lebhaft diskutiert, dann gab es einmütig Zustimmung: Der Diözesanrat hat am vorigen Freitag die neuen Satzungen der

Pfarrgemeinderäte auf den Weg gebracht.

Fotos: Müller

AUGSBURG – In knapp drei

Stunden hat der Diözesanrat der

Katholiken am vorigen Freitag 38

Paragraphen mit etlichen Absätzen

und Unterabsätzen bewältigt.

Was nach trockenem juristischen

Zahlenwerk klingt, war – so Vorsitzender

Helmut Mangold – nicht

weniger als ein „Meilenstein“ für

das Bistum Augsburg und seine

Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften.

Einstimmig hat das oberste Gremium

der Laienvertreter die neuen

Satzungen für die Pfarrgemeinderäte

und ihre Wahlordnung bestätigt.

Vorausgegangen war eine wahre

Sisyphusarbeit. Hunderte von Briefen

und E-Mails, so erinnerte sich

Mangold, hatten den Weg bis dahin

gepflastert.

Es gab bistumsweit Solidaritätskundgebungen,

Protestaktionen bis

hin zu einer von mehreren Tausend

Teilnehmern besuchten Demonstration

vor dem Augsburger Dom,

nachdem Bischof Konrad Zdarsa

die auch unter dem Namen „Raumplanung

2025“ bekannte Reform

der Pfarreienlandschaft angestoßen

hatte.

„Noch viel zu tun“

Hauptgründe der Umgestaltung:

der Priestermangel, einhergehend

mit einem Schwund der Gottesdienstbesucher,

und das Bestreben,

die sonntägliche Eucharistiefeier als

zentrale Quelle des katholischen

Lebens stärker zu verankern. „Wir

haben noch viel zu tun“, sagte Mangold

zur Umsetzung der Reformvorhaben,

bei der zahlreiche bisher

selbstständige Pfarreien zu Seelsorgeeinheiten

und Pfarreiengemeinschaften

zusammengelegt wurden

und werden und auch eine Neuordnung

der Dekanate erfolgte.

Es sei „eine kurvenreiche Strecke“,

die von allen Beteiligten der Diözese

gemeinsam bewältigt werden müsse.

Gleichwohl, so zog Mangold, dem

die Erleichterung über das Erreichte

anzusehen war, eine Zwischenbilanz:

„Wir können zufrieden sein!“

Ein „ganz herzliches Vergelt‘s

Gott“ des Diözesanratsvorsitzenden

galt Domdekan Bertram Meier,

der als Leiter einer 15-köpfigen

Arbeitsgruppe zur Erarbeitung der

für die Reform notwendigen kirchenjuristischen

und theologischen

Grundlagen Großartiges geleistet

habe. Ihm und den weiteren Teilnehmern

der Arbeitsgruppe – Vertreter

des Diözesanrates, Priester

sowie Experten des Ordinariats –

bescheinigte Mangold „hohes Engagement“.

Prälat Meier sagte, die Satzungen

seien „Frucht eines geduldigen und

aufmerksamen, einfühlsamen und

klaren Gesprächs, das tatsächlich als

Dialog zum Wohl der Diözese bezeichnet

werden kann“. Es sei nichts

überstürzt, aber zügig und zielstrebig

gearbeitet worden. Die Statuten, so

betonte Meier, seien „nicht in Stein

gemeißelt“. Es gelte vielmehr, sie

mit Leben zum Wohle der Pfarreien

zu erfüllen.

Keine „Babysitter“-Kirche

Bei seiner geistlichen Einstimmung

erinnerte der Leiter der diözesanen

Hauptabteilung III an den

Wunsch des neuen Papstes Franziskus,

jeder Christ möge „geistlich

fruchtbar“ sein. Die Kirche sei keine

„Babysitter-Kirche“; vielmehr komme

es auf jeden einzelnen Gläubigen

und seinen wachen, aktiven Beitrag

an. Dabei könnten die Veränderungen

im Bistum mitsamt den neuen

Satzungen der Pfarrgemeinderäte

helfen, betonte Meier.

„Lackmus-Test“ der neuen Satzungen

seien die Rolle von Vorsitzenden

(ein Laie) und Leiter (der Ortspriester).

Hier werde sich das Funktionie-

ren der künftigen Pfarrgemeinderäte

entscheiden. Stete Kommunikation

sei unverzichtbar. Unter Umständen

werde man auch bei der Größe des

neugebildeten Pastoralrats, der sich

aus Vertretern mehrerer Pfarrgemeinderäte

zusammensetzt, „Nachjustierungen“

vornehmen müssen. Nicht

zuletzt komme es auf die Bereitschaft

einer ausreichend großen Zahl von

Kandidaten an.

Meier wie Mangold unterstrichen,

der Pfarrgemeinderat werde

auch dann, wenn ihm künftig ein

übergeordneter Pastoralrat zur Seite

steht, seine „volle Funktion“ behalten.

Die im zweiten vatikanischen

Konzil verankerte Präambel bedeute

keine Abwertung, sondern eine Aufwertung

des Laienapostolats.

In einer lebhaften, gleichwohl

vom Bemühen um eine einvernehmliche

Lösung getragenen Diskussion

gingen die Diözesanräte Punkt für

Punkt die neuen Satzungen durch:

hier die Statuten für den Pfarrgemeinderat

bei einer Einzelpfarrei

oder einem gemeinsamen Rat mehrerer

Pfarreien, dort die Satzung für

die Pfarrgemeinderäte in einer Pfarreiengemeinschaft,

außerdem die

neue Wahlordnung.

Eindringlich bat Prälat Meier,

den bereits durch einstimmigen

Beschluss des Domkapitels und des

Priesterrats erzielten Kompromiss

nicht zu gefährden. Ein Wunsch, der

in Erfüllung ging: Zwar gab es viele

Wortmeldungen und Vorschläge, die

teilweise noch eingearbeitet wurden,

am Ende aber ein per Handzeichen

bekundetes einstimmiges „Ja“. Nun

fehlt nur noch die formale Empfehlung

an Bischof Konrad durch die

Leiter der Hauptabteilung am 18.

Juni und die Veröffentlichung im

Amtsblatt der Diözese.

Johannes Müller

Dass der Diözesanrat zu einem einstimmigen Votum kam, war sicher auch der Kompetenz

und dem diplomatisches Geschick der Moderatoren zu verdanken (von links):

Landgerichtspräsident Herbert Veh, Domdekan Bertram Meier, Richter im Ruhestand

Otto Kocherscheidt sowie stellvertretende Diözesanrats-Vorsitzende Hildegard Schütz.


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 DAS ULRICHSBISTUM

UNGEWÖHNLICHE LAUFBAHN

Erst Frisör, dann Priester

Monsignore Jakob Eberle in Pfaffenhofen beigesetzt

PFAFFENHOFEN/ROTH – In

seiner Heimatpfarrei Pfaffenhofen/Roth

wollte Monsignore Jakob

Eberle begraben werden. Hier

wuchs er mit acht Geschwistern

auf. Hier wurde er getauft. Hier

ging er zur Ersten Heiligen Kommunion.

Hier feierte er 1964 seine

Primiz.

Eberle hatte den Zweiten Weltkrieg

und die russische Kriegsgefangenschaft

überlebt. Er wurde Frisör

und erwarb den Meisterbrief. An der

Berufsschule in Ulm unterrichtete

er als Fachlehrer. Doch dann erging

der Ruf Jesu an ihn: „Komm, folge

mir nach!“

Eberle drückte nochmals die

Schulbank.

Er machte

das Abitur

und absolvierte

in Dillingen/Do

-

nau das Stu-

Jakob Eberle (†).

Foto: privat

dium der

Theologie.

Als Senior

des Priesterseminars

hatte er wesentlichen

Anteil am guten Übergang

von Regens Martin Achter zu

Regens Rudolf Schmid. Sein damaliger

Rat, man dürfe nie einen Nachfolger

am Vorgänger messen, besitzt

Zeitlosigkeit.

Mit 38 Jahren trat er an den

Weihealtar. Der Stadtkaplan von

Memmingen Mariä Himmelfahrt

und Benefiziat in Wertingen wurde

1968 Nachfolger von Subregens Albert

Lupp. In diese Zeit fiel die Entscheidung,

das Priesterseminar nach

Augsburg zu verlegen, da die Hochschule

in die Universität Augsburg

eingegliedert wurde.

Als 1972 die Stadtpfarrei St. Johannes

Baptist in Neu-Ulm immer

wieder Schlagzeilen machte, suchte

Bischof Stimpfle eine Persönlichkeit,

die zur Beruhigung beitragen konnte.

In Subregens Eberle sah er den

geeigneten Priester für diese Aufgabe.

Er hatte sich nicht getäuscht.

Eberles Standfestigkeit auf der einen

Seite und auf der anderen Seite sein

rastloser Einsatz für die Menschen

machte ihn glaubwürdig. Seinen

Kaplänen gab er den Rat: „Man

muss die Menschen mögen.“

In den 20 Jahren seiner Tätigkeit

als Stadtpfarrer von Neu-Ulm St.

Johannes Baptist hat Eberle in vielen

Bereichen neue Wege beschritten.

Die Mitbrüder wählten ihn in

das neu geschaffene Amt des Regionaldekans,

das er zwölf Jahre lang

ausübte. Auch in diesem Amt hat

er zahlreiche Initiativen entwickelt.

Ihm war vor allem daran gelegen,

ein „Regionalbewusstsein“ für die

Dekanate Neu-Ulm, Illertissen,

Krumbach und Günzburg zu schaffen.

Die Regionalwallfahrt zur Wannenkapelle

bei Roggenburg diente

diesem Anliegen.

Bei der Fülle an Aufgaben und

Terminen, der Terminkalender war

sein ständiger Begleiter, vernachlässigte

er nie das geistliche Leben.

Bereits 1973 zum Geistlichen Rat

ernannt, wurden seine vielfältigen

Verdienste 1986 mit der päpstlichen

Auszeichnung eines Monsignore gewürdigt

und 1987 durch die Verleihung

des Bundesverdienstkreuzes.

Kriegsverwundungen machten

Eberle seit Jahren zu schaffen, deshalb

bat er Bischof Stimpfle, ihm

eine andere Aufgabe zu übertragen,

denn Ruhestand kam für den Vollblutseelsorger

nicht in Frage. Der

Seelsorgsdienst im Augsburger Josefinum

war eine ideale Aufgabe. Patienten,

Schwestern und Angestellte

schätzten die herzliche Art von

Monsignore Eberle. Bis zu seinem

80. Lebensjahr machte er seine Runden

im Krankenhaus. Er spendete

Trost, machte Mut und nahm am

Schicksal der Menschen Anteil.

In seinen Schwestern, die ihm seit

seiner Benefiziatenzeit den Haushalt

führten, hatte er immer viel Unterstützung.

Auch daran erinnerte

Domdekan Prälat Dä Bertram

Meier, sein ehemaliger Kaplan und

Nachfolger in Neu-Ulm, beim Requiem,

das er mit 15 Konzelebranten

feierte. Ludwig Gschwind

Lieder im Wirtshaus

GUNZESRIED – Lustig, durstig

und leicht frivol geht es zu beim Liedersingen

im Wirtshaus am 19. Juni

um 20 Uhr in Gunzesried-Säge, Alpe

Gerstenbrändle.

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Allgäuer

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ROGGENBURG – Am Sonntag,

16. Juni, um 16 Uhr findet im Kloster

Roggenburg ein Orgel- und Marimba-Konzert

statt. Es spielen Franz

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Zwei Konfessionen

WEILHEIM – Apostolos Malamousis

referiert am 27. Juni um 20

Uhr im Haus der Begegnung. Thema

seines Vortrages ist „Orthodox

und Katholisch – Wie geht das zusammen?

Malamousis ist Erzpriester

des Ökumenischen Patriarchatss von

Konstantinopel.

Donaumoos erleben

LEIPHEIM-RIEDHEIM – Die

Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches

Donaumoos lädt am 15. Juni um 16

Uhr zu einer Familienwanderung

ein (für Kinder von sechs bis zwölf

Jahren).Treffpunkt ist der Parkplatz

Leipheimer Erlebniswege, Nähe

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DAS ULICHSBISTUM / ANZEIGEN: MIR KAUFBEUREN 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

MIR Kaufbeuren

„Miteinander in der Region“ lautet

das Motto der Ostallgäuer Messe

„MIR“. Sie hat sich zu einem beliebten

Besuchermagneten entwickelt.

Schaufenster der Region

Weihbischof Florian Wörner zelebrierte mit weiteren Seelsorgern das Pontifikalamt

zum Auftakt des dritten Informationsseminars zum Evangelisations-Pfarrzellsystem in

Türkheim.

Foto: Magg

Pfarrzellen im Wachstum

Gute Erfahrungen in Türkheim – Anbetung im Mittelpunkt

TÜRKHEIM – Unter dem Motto

„Feuer auf die Erde werfen“ fand

das dritte Informationsseminar

zum Evangelisations-Pfarrzellsystem

in Türkheim im Unterallgäu

statt. Zum Auftakt sprach Weihbischof

Florian Wörner und zelebrierte

mit weiteren Seelsorgern das

Pontifikalamt in der Türkheimer

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.

Mehr Information

Wie Dichter das

Dasein deuten

AUGSBURG – Zu einem literarischen

Kolloquium über Rainer

Maria Rilke, Werner Bergengruen

und Ulla Hahn lädt das Akademische

Forum der Diözese Augsburg

am Freitag, 21. Juni, von 16 bis 18

Uhr ins Haus St. Ulrich nach Augsburg

ein. Das Thema lautet: „Dichter

deuten das Dasein“. Referent ist

Professor Otto Betz. Anmeldung:

Telefon 08 21/3 15 22 98.

Seit 2009 sammelt die Pfarrgemeinde

Türkheim mit dem Pfarrzellsystem

gute Erfahrungen. Basierend

auf Erfahrungen aus Frankreich

und Italien, wo dieser Weg seit drei

Jahrzehnten erprobt wird, stellen

auch die Pfarrzellen in Türkheim

die Anbetung in den Mittelpunkt.

Zwölf solcher Zellen sind es derzeit

in Türkheim. Ziel ist, dass sich die

Zellen – sind sie einmal groß genug

– teilen und so das Ganze weiter

wächst. Im Informationsseminar

konnten die Erfahrungen mit dem

Pfarrzellsystem an Geistliche und

Laien weitergegeben werden.

Gemeinsam wolle man sich auf

die Spurensuche machen nach Gott,

sagte Pfarrer Bernhard Hesse in seiner

Begrüßung zum Auftakt der

Seminartage. Weihbischof Wörner

hatte die Gläubigen zur Feier der

Eucharistie eingeladen und „zum

Liebesaustausch mit dem Dreifaltigen

Gott“.

In seiner Predigt forderte er die

Gemeinde auf, sich einzulassen auf

Gott und einzutauchen in das Geheimnis

der Dreifaltigkeit. Dies beginne

mit der Bereitschaftsbekundung,

dem Ja zu Gott, „für das, was

er mit mir vorhat“. Damit öffne der

Christ eine Tür, durch die Gott in

das eigene Leben und in das Leben

der Mitmenschen eintreten kann.

Für aktive und an der Pfarrzelle

beteiligte Christen bedeute dies, sich

nicht bequem einzurichten in einer

festen Gruppe, sondern sich immer

wieder neu auszurichten und so

„Zeugnis zu geben vom Glauben“.

Die Pfarrzelle sei eine Gruppe, die

sich mit der Tradition der Kirche

auseinandersetze und sie im Alltag

lebe. Weihbischof Wörner endete

mit dem Satz von Melanchthon:

„Die Geheimnisse Gottes beten wir

besser an, als dass wir sie erforschen.“

Andrea Magg

Pilgern auf

dem Jakobsweg

OBERSCHÖNENFELD – Unterwegs

auf dem Jakobsweg sind Frauen

und Männer am Samstag, 22.

Juni, von 9.30 Uhr bis zirka 14 Uhr

auf der Strecke von Augsburg-Göggingen

nach Oberschönenfeld. Der

Abschnitt ist etwa zwölf Kilometer

lang. Die An- oder Rückfahrt kann

mit dem Bus erfolgen.

Anmeldung: Telefon 08 21/31 52 - 2 48

oder www.frauenbund-augsburg.de

KAUFBEUREN – Seit der Erstauflage im

Jahr 2007 hat sich die Verbraucher- und

Erlebnismesse „Miteinander in der Region“,

kurz „MIR“, zu einer wichtigen

Informations- und Verkaufsplattform im

Ostallgäu entwickelt.

Im Wechsel zwischen Kaufbeuren und

Marktoberdorf nutzen jährlich rund 170

Gewerbetreibende, Vereine und Verbände

die Messe, um Neuheiten, Trends und

Bewährtes der Bevölkerung vorzustellen.

Von PKWs und Nutzfahrzeugen über Bauen

und Wohnen, Küchen- und Haushaltsgeräte,

Gesundheit, Wellness und Sport,

Essen und Trinken bis hin zu Freizeitangeboten

reicht das Branchenspektrum

der Messe. Im Durchschnitt sind 80 Prozent

der Aussteller aus dem Allgäu, was

die MIR zu einem „Schaufenster der Region“

macht. Ergänzt durch die Aktionen

der Aussteller, das abwechslungsreiche

Unterhaltungsprogramm sowie das betreute

Kinderangebot lädt die Messe zu

einem erlebnisreichen Besuch für alle

Altersgruppen ein. Die gute Sortierung

der Produkte, die umfangreichen Werbemaßnahmen

sowie der kostenlose Eintritt

sorgen Jahr für Jahr für einen hohen

Zuspruch.

Die diesjährige MIR findet von Freitag bis

Sonntag, 21. bis 23. Juni, im Allgäu-Messe-Center

an der Daniel-Kohler-Straße 2

in Kaufbeuren statt.

Sie ist am Freitag von 12 bis 19 Uhr geöffnet,

am Samstag und Sonntag jeweils

von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kostenlose Parkplätze stehen direkt am

Messegelände zur Verfügung. Besucher

aus Kaufbeuren können den kostenlosen

Pendelbus aus der Innenstadt nutzen.

Weitere Informationen:

www.messe-mir.de

Von Oberegg nach Ottobeuren können Wallfahrer diesen Samstag mit Begleitung

auf dem Crescentia-Pilgerweg wandern.

Foto: Kaufbeuren Marketing

Wandern wie Crescentia

KAUFBEUREN – Das Crescentiakloster

und Kaufbeuren Marketing veranstalten

am Samstag, 15. Juni, eine begleitete

Pilgerwanderung auf dem Crescentia-

Pilgerweg. Auf der 17 Kilometer langen

Etappe von Oberegg nach Ottobeuren

geben die Pilgerwegbegleiter spirituelle

Impulse. Der Crescentia-Pilgerweg verbindet

Orte, die im Leben der Heiligen

eine wichtige Rolle gespielt haben.

Los geht es um 7 Uhr mit einem Gottesdienst

in der Klosterkirche des Crescentiaklosters.

Nach dem Pilgersegen bringt

ein Bus die Pilgergruppe nach Oberegg.

Am Etappenziel in Ottobeuren werden

die Pilger wieder mit dem Bus abgeholt.

Ankunft in Kaufbeuren ist gegen 17 Uhr.

Wichtig sind ausreichende Verpflegung,

gute Schuhe und wetterangepasste Kleidung.

Die Pilgerwanderungen finden bei

jeder Witterung statt. Die Höchstteilnehmerzahl

liegt bei 20 Personen. Die Teilnahmegebühr

beträgt 20 Euro pro Person

mit Bustransfer.

Anmeldung:

bei der Tourist-Information, Telefon

0 83 41/4 37 - 8 50 oder E-Mail:

touristinfo@kaufbeuren.de


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 ANZEIGEN: MIR KAUFBEUREN

Effiziente Erdgastechnik

Die warmen Monate außerhalb der

Heizperiode sind die beste Zeit, um die

Heiztechnik auf den neuesten Stand zu

bringen. Sparsame Erdgastechnik bietet

hier viele Möglichkeiten, auch für Förderungen.

Besucher können sich davon

auf der „MIR“ in Kaufbeuren überzeugen.

Hier präsentieren die Experten am

erdgas-schwaben-Stand vom 21. bis 23.

Juni innovative Erdgastechnik.

Ob Kochen, Wäsche trocknen, Strom erzeugen

oder Autofahren – Erdgas kann

viel mehr als Heizen und kommt bequem

ins Haus. Über ein Rohrnetz von rund

6000 Kilometern Länge versorgt erdgas

schwaben 185 Städte und Gemeinden

in ganz Schwaben mit Energie und Bio-

Energie. Jährlich fließen über zehn Millionen

Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien.

In vier regionalen Anlagen wird

aus heimischen Roh- oder Reststoffen

Bio-Erdgas für Schwaben produziert.

Hohe Energieeffizienz bei langer Lebensdauer

und geringem Wartungsbedarf: je der

Cent, der in moderne Technik investiert

wird, macht sich langfristig bezahlt. Moderne

Erdgas-Brennwerttechnik ist hervorragend

mit Solarkraft kombinierbar und rechnet

sich schon in weniger als fünf Jahren.

Kompakte erdgasbetriebene BHKWs ermöglichen

eine maximal effiziente Stromund

Wärmeerzeugung vor Ort. Die kleinen

Kraftwerke für Strom und Wärme sind die

größten Energiesparer. Ob im Privathaushalt

oder Gewerbebetrieb – mit Kraft-Wärme-Kopplung

wird Energie optimal genutzt.

Hausbesitzer sollten prüfen lassen,

ob sich für sie ein Mikro-BHKW, betrieben

mit Erdgas oder Bio-Erdgas, lohnt. Die

Kombination aus BHKW und Bio-Erdgas ist

besonders umweltschonend. Sie macht

die CO 2

-Bilanz der Heizung sogar negativ.

Informationen:

am erdgas-schwaben-Stand auf der „MIR“

oder unter Telefon 08 21/90 02 - 3 73

(Mo. – Do. 8 – 17 Uhr und Fr. 8 – 14 Uhr)

www.erdgas-schwaben.de

Mit dem Mikro-BHKW lässt sich Energie

sparen. Foto: erdgas schwaben

Stadtmuseum

wieder eröffnet

KAUFBEUREN – Nach elf Jahren Schließung

ist das Stadtmuseum Kaufbeuren

wieder eröffnet worden. 1879 gegründet,

gehört es zu den ältesten Museen

in Bayerisch-Schwaben. Im Jahr 2002

musste es aus statischen Gründen für

die Öffentlichkeit geschlossen werden:

Gebäuderisse, Schimmelbildung, Schädlingsbefall,

das war die Ausgangslage.

Dank der großen Spendenbereitschaft

von Kaufbeurer Bürgern wagte die Stadt

Kaufbeuren die enorme Investition in

die Zukunft der kulturellen Bildung und

nahm die Sanierung und Erweiterung

des Museums ab 2007 in Angriff. Heute

kann sich das Museum dank der Erweiterung

von 600 auf 1200 Quadratmeter als

besucherorientierte und barrierearme

Einrichtung mit einem eigenen Museumspädagogikraum

präsentieren.

Das neue Ausstellungskonzept fußt auf

einem ausgereiften inhaltlichen und didaktischen

Konzept. Ein Bestandteil ist

die die Wiebel’sche Kruzifixsammlung

des Stadtmuseums Kaufbeuren.

Sie ist weit über die Grenzen

der Stadt bekannt. Die neue

Präsentation der eindrucksvollen

Objekte versucht mit

ihrem theologisch-anthropologischen

Konzept allen

Besuchern gerecht

zu werden. Familien

mit Kindern bietet

das Stadtmuseum

einen in die Dauerausstellung

integrierten

Kinderpfad.

Foto: oh

Strom und

Wärme selbst

gemacht

Mikro-BHKW,

das Kraftwerk

für zuhause

Geld sparen, Klima schonen

mit Erdgas // Bio-Erdgas

Stadtmuseum

Kaufbeuren

Kaisergäßchen

12 – 14

geöffnet Dienstag

bis Sonntag

von 10 bis 17

Uhr

Besuchen Sie

uns in Kaufbeuren

auf der ›MIR 2013‹,

Allgäu Messe Center,

21. bis 23. Juni !

Wir sind da, wo unsere Kunden sind

www.erdgas-schwaben.de


DAS ULRICHSBISTUM 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Zum Geburtstag

Anna Bachmaier (Gundamsried) am

20.6. zum 82., Anna Bauer (Burlafingen)

am 17.6. zum 92., Theobald

Bund (Violau) am 18.6. zum 83., Johanna

Engel (Kirchheim) am 20.6.

zum 93., Wilfried Essler (Konstein)

am 16.6. zum 82., Notburga Gmeiner

(Uttenhofen) am 15.6. zum

86., Lidwina Happach (Egling) am

18.6. zum 89., Rosamunde Kögel

(Nersingen) am 15.6. zum 91., Resi

Kösel (Sulzscheid) am 17.6. zum

94., Franziska Krause (Konstein)

am 17.6. zum 82., Therese Kreuzer

(Weilach) am 20.6. zum 86., Anna

Plass (Unterfahlheim) am 18.6. zum

86., Josef Rohr (Nersingen) am 16.6.

zum 86., Elfriede Schmidt (Wellheim)

am 16.6. zum 87., Magdalena

Sebald (Affalterbach) am 20.6. zum

89. Theresia Stößl (Konstein) am

18.6. zum 82.

102.

Margarete Prikopa (Burlafingen)

am 15.6.

90.

Rosa Dreier (Hawangen) nachträglich

zum 28.5.; von den Nachbarn.

85.

Josef Blum (Weißenhorn-Emmershofen)

nachträglich zum 8.6.,

Hildegard Mader (Burlafingen) am

21.6., Anna Moritz (Nersingen/

Straß) am 20.6.

80.

Karl Bader (Lengenwang) am 20.6.,

ir ratulieren von

een

Agnes Lichtblau (Nersingen) am

21.6.

75.

Rudolf Oechsle (Burlafingen) am

15.6., Karin Renz-Wensky (Welden)

am 17.6.; von den Patienten

alles Gute.

70.

Raimund Aubele (Nersingen/Straß)

am 17.6., Erika Beidenhauser

(Nersingen/Straß) am 21.6., Volker

Freudenberg (Konstein) am 20.6.,

Karin Holzgraefe (Nersingen) am

15.6., Kaspar Lauer (Burlafingen)

am 18.6., Theresia Lindermeir

(Haunswies) am 17.6, Maria Uhl

(Burlafingen) am 17.6., Leonhard

Wörishofer (Salgen) am 21.6.

Hochzeits jubiläum

50.

Maria und Michael Wenger (Unterschönbach;

Bild) nachträglich

zum 28.5.

Ihr direkter Draht zum

Gratulieren: Frau Waliczek,

Telefon 08 21 / 5 02 42 61

AUGSBURG – Am 17. Oktober

1713 wurden die Pfarrkirchen St.

Georg und Michael in Göggingen

und St. Peter und Paul in Inningen

gleichzeitig geweiht. Teil des Programms

zum 300. Kirchenjubiläum

war ein Familientag auf der

Wiese hinter dem Inninger Pfarrheim

in der Bobinger Straße.

Das Fest begann mit einem Begrüßungstanz

und einem Picknick,

zu dem die Familien herzhafte

Speisen, Salate und Kuchen mitgebracht

hatten. Dann bemalten Kinder

und Erwachsene quadratische

Holzkacheln und legten sie zu einer

Kirchenansicht zusammen. Pastoralreferent

Michael Barnt, der die

Programmpunkte moderierte, fixierte

die Tafeln auf einer großen Platte,

die später am Zaun angebracht

wurde.

Für Kinder läutete Barnt dann

die Spielestaffel ein. Dazu waren

im Garten mehrere Stationen aufgebaut,

die unter anderem zum

Angeln, Dosenwerfen, Sackhüpfen

und zum Erfühlen von Gegenständen

in einem „Ratesack“ einluden.

Für 20 Cent konnte man sich einen

Luftballon aufblasen lassen und

eine Adresskarte anheften. Gegen 15

Uhr stiegen die bunten Ballons in

Vor dem Luftballonstart stellten sich Kinder und Erwachsene noch zu einem Erinnerungsfoto

auf.

Fotos: Mitulla

Fröhlicher Familientag

Göggingen und Inningen feiern Weihejubiläum ihrer Pfarrkirchen

den blauen Himmel über Inningen.

„Die Absender der zehn Ballons, die

am weitesten geflogen sind dürfen

mit mir den Turm der Pfarrkirche

in Inningen besteigen“, versprach

Bart. Ein letzter Tanz, das gemeinsame

Knüpfen eines Netzes aus einem

Knäuel Wolle und ein Gebet beschlossen

den Familientag der Pfarreiengemeinschaft.

Zu der Veranstaltung waren nicht

so viele Teilnehmer gekommen, wie

es sich die Organisatoren gewünscht

hatten. Ein Grund war, dass viele Jugendliche

und Ministranten aus den

Pfarreien bei der Auftaktveranstaltung

zur BDKJ-Aktion „72 Stunden

– uns schickt der Himmel“ rund

um den Dom waren. „Es war trotzdem

ein schönes Fest“, sagte Pfarrer

Nikolaus Wurzer.

„Vor 300 Jahren war der Gedanke

an eine Pfarreiengemeinschaft sicher

bei keinem der Gemeindemitglieder

vorhanden. Heute, 300 Jahre später,

können beide Gemeinden gemeinsam

als Teil der Pfarreiengemeinschaft

Göggingen-Inningen dieses

Jubiläum feiern, und es lässt sich

vermutlich nicht leicht eine zweite

Pfarreiengemeinschaft finden, in

der zwei Pfarrkirchen den gleichen

Weihetag haben“, schreibt Wurzer

im Grußwort des Veranstaltungskalenders.

Die Pfarrkirchen würden

das Ortsbild der beiden Stadtteile

Was steckt da im Sack? Die Kinder

mussten es mit verbundenen Augen

durch Fühlen herausfinden.

Augsburgs prägen und könnten ihre

eigenen Geschichten und Erlebnisse

in den vergangenen Jahrhunderten

erzählen. Einiges könne man in den

vielen Veranstaltungen erfahren, die

im Jahr 2013 durchgeführt werden,

so Wurzer.

„Wenn auch die Kirchengebäude

das Weihejubiläum feiern, so geht

es doch immer auch um die lebendigen

Bausteine der Kirche: die

Gläubigen, die sich in den Kirchen

versammeln“, erklärt er. Deshalb sei

die Jubiläumszeit von März bis Oktober

2013 auch davon geprägt, das

die Menschen sich als eine lebendige

Kirche mitten in den Alltäglichkeiten

des Lebens erfahren und zeigen.

Roswitha Mitulla


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 DAS ULRICHSBISTUM

SAISONSTART

Siebter Dillinger

Orgelsommer

DILLINGEN – Der 7. Dillinger

Orgelsommer in der Basilika St. Peter

beginnt. Vom 15. Juni bis zum 17.

August sind jeden Samstagmittag

von 11.15 Uhr bis 12 Uhr Matinéekonzerte

zu hören, für die Basilikaorganist

Axel Flierl international

hervorragende Gastorganisten aus

Spanien, Frankreich, Belgien, Finnland,

Polen, Russland und Deutschland

gewinnen konnte. Jedes einzelne

Konzert steht unter einem eigenen

Motto. So dürfen die Zuhörer

auf „Fantasie-Bilder“, „Spanische

und Russische Impressionen“, „Die

Kunst der Transkription“, „Deutschland

trifft Polen“ sowie „Deutsche

und Französische Orgelromantik“

gespannt sein. Der Orgelsommer

findet bei freiem Eintritt statt. Spenden

sind willkommen. Axel Flierl

eröffnet die Saison am 15. Juni um

11.15 Uhr mit Werken von Louis

Marchand und Johann Sebastian

Bach (Präludium und Fuge D-Dur

BWV 532). Zudem erklingt als

deutsche und Dillinger Erstaufführung

das poetische Orgelstück „Images

d‘Oiseau“ (Vogelbilder, 1992)

des finnischen zeitgenössischen

Komponisten Harri Viitanen (Helsinki)

für Orgel und zwei Steine.

Konzertprogramm:

www.dillinger-basilikakonzerte.de

Die Priesterweihekandidaten 2013 (von links): Martin Benedikt Riß, Stefan Finkl, Benedikt Huber und Thomas Kleinle.

Foto: Zoepf

BERUFUNG

„Die Liebe Christi drängt uns“

Bischof Konrad weiht vier junge Männer im Augsburger Dom zu Priestern

KLEIDERSAMMLUNG

1,44 Quadratmeter

für die Eine Welt

AUGSBURG – Die Aktion Hoffnung

sucht Standplätze für Kleider-

Sammelbehälter. 1,44 Quadratmeter

reichen dafür aus. Geeignet ist

zum Beispiel eine Mini-Fläche auf

einem Grundstück, Bauplatz oder

Grünstreifen, auf Parkplätzen vor

Supermärkten, Kindergärten, Schulen

und Firmen. Die Sammelbehälter

werden von den Mitarbeitern der

Aktion Hoffnung entleert. Sie sorgen

auch dafür, dass die Fläche um den

Container sauber und aufgeräumt

ist. Mit den Verkaufserlösen aus der

Altkleidersammlung werden Projekte

in Afrika, Südamerika, Osteuropa

und Asien unterstützt. Aufgrund

der großen Konkurrenz durch gewerbliche

Sammelfirmen will die

Aktion Hoffnung sicherstellen, dass

die Kleiderspenden gemeinnützigen

Zwecken zugute kommen.

Kontakt für Stellplatz-Anbieter:

Telefon 08 21/31 66 - 4 42

www.aktion-hoffnung.de

AUGSBURG (red) – Am Sonntag,

30. Juni, weiht Bischof Konrad

Zdarsa vier junge Männer aus dem

Priesterseminar St. Hieronymus

im Augsburger Dom zu Priestern.

Die feierliche Handlung beginnt

um 14.30 Uhr. Die Gläubigen des

Bistums und besonders die Priester

sind zur Mitfeier eingeladen.

Stefan Finkl ist am 21. Dezember

1973 geboren. Die Pfarrei Maria,

Hilfe der Christen in Stadtbergen

ist seine Heimatpfarrei. Er absolvierte

die allgemeine Hochschulreife

am Gymnasium bei St. Stephan

in Augsburg. Nach dem Abitur

machte er eine Berufsausbildung

zum Bankkaufmann und arbeitete

weitere Jahre in dieser Branche und

war anschließend als Manager in der

Systemgastronomie tätig. Zwei Jahre

verbrachte er in einer Ordensgemeinschaft

in Österreich. Nach seinem

Entschluss, Priester zu werden,

studierte er Theologie in Augsburg

und Regensburg.

Derzeit ist Finkl Praktikant in

der Pfarrei St. Josef der Arbeiter in

Senden. Die Primiz findet am Sonntag,

7. Juli, um 10 Uhr in der Pfarrkirche

Maria, Hilfe der Christen in

Stadtbergen statt. Er hat sich für den

Primizspruch „Ich diene der Kirche

durch das Amt, das Gott mir übertragen

hat, damit ich euch das Wort

Gottes in seiner Fülle verkündige“

(Kol 1,25) entschieden. Seine Nachprimiz

feiert er am Sonntag, 14. Juli,

um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef

der Arbeiter in Senden.

Mit Gottvertrauen

„Herr, auf Dich vertraue ich, in

Deine Hände lege ich mein Leben“

(aus dem Antwortgesang des Nachtgebetes)

lautet der Primizspruch

von Benedikt Huber. Er ist am 7.

Dezember 1986 geboren. Seine Heimatpfarrei

ist St. Albert in Augsburg-

Haunstetten. Nach dem Abitur am

Holbein-Gymnasium in Augsburg

studierte er Theologie in Augsburg

und Bonn. Er absolviert sein Praktikum

in der Pfarreiengemeinschaft

St. Michael in Krumbach. Die Primiz

wird am Sonntag, 7. Juli, um

9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Albert

in Augsburg-Haunstetten gefeiert,

die Nachprimiz am Sonntag, 21.

Juli, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche

St. Michael in Krumbach.

Aus der Pfarrei St. Martin in Lauingen

stammt Thomas Kleinle. Er

ist am 31. Oktober 1986 geboren

und hat das Albertus-Gymnasium

in Lauingen besucht. Anschließend

studierte er Theologie in Augsburg

und Freiburg. Derzeit ist er Diakon

in der Pfarreiengemeinschaft

Mariä Himmelfahrt in Weilheim.

„Ich bin bei euch alle Tage bis zum

Ende der Welt“ (Mt 28,20) heißt

sein Primizspruch. Die Primiz wird

am Sonntag, 14. Juli, um 10 Uhr in

der Pfarrkirche St. Martin in Lauingen

zelebriert, die Nachprimiz am

Sonntag, 21. Juli, um 10 Uhr in der

Pfarrkirche St. Pölten in Weilheim.

Martin Benedikt Riß ist am 5.

Juli 1985 geboren. Seine Heimatpfarrei

ist St. Martin in Gundelfingen.

Er besuchte das Internat der

Salesianer Don Boscos in Buxheim

und das Gymnasium Marianum

Buxheim. In Augsburg und Rom

hat er Theologie studiert. Das Diakonatspraktikum

absolviert er in der

Pfarrei St. Elisabeth in Augsburg. Er

hat den Primizspruch gewählt: „Die

Liebe Christi drängt uns“ (2 Kor

5,14).

Die Primiz findet am 7. Juli um

10 Uhr an der Oberen Bleiche in

Gundelfingen statt. Die Nachprimiz

feiert Riß am Sonntag, 14. Juli, um

10 Uhr in der Pfarrkirche St. Elisabeth

in Augsburg.


TERMINE 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Musik

Dillingen,

„7. Dillinger Orgelsommer“,

Eröffnungsmatinée mit Alex Flierl, Werke

von Marcchand, Bach und Viitanen, Sa.,

15.6. (bis 17.8. jeden Samstag, wechslende

Gastorganisten), 11.15-12 Uhr, Basilika

St. Peter.

Ebenhofen,

Maskentänze,

Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, mit

dem Ensemble „Il Giardinetto del Paradiso“

(Bild), Sa., 15.6, 19.30 Uhr, Haus Flötenhof,

Konzertsaal, Informationen und

Karten: Telefon 0 83 42/89 91 11.

Ottobeuren,

Orgelkonzert,

mit Michael Robert (Pianist, Organist und

Dirigent), Werke von César Franck und

Franz Liszt, Sa., 15.6., 16 Uhr, Basilika.

Plankstetten,

Konzert,

vom Workshop „Neues geistliches Lied“ –

Glaube, Liebe und Hoffnung, mit Psalmvertonung,

Lobpreislieder, Moderne, Pop

und Jazz, Eintritt frei, Sa., 15.6., 20 Uhr,

Benediktinerabtei.

Brautleutetage

Leitershofen,

So., 16.6., und So., 7.7., 9-16 Uhr, Diözesan-Exerzitienhaus

St. Paulus, Anmeldung:

Telefon 08 21/9 07 54 - 0.

Glaube / Geistliches

Leitershofen,

Bibliodrama-Wochenende,

„Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“, mit

Dieter Wittmann und Claudia Nietsch-

Ochs, Fr., 21.6., bis So., 23.6., Diözesan-

Exerzitienhaus St. Paulus, Anmeldung:

Telefon 08 21/9 07 54 - 0.

Wallfahrten

Biberbach, St. Jakobus maj., „Zum

Herrgöttle von Biberbach“, Telefon

0 82 71/29 36, Hl. Messen mit Predigt an

Sonn- und Feiertagen: 10 Uhr, Sa.: 18.30

Uhr Rkr., 19 Uhr Vorabendmesse, Do.: 19

Uhr Abendmesse, Rkr.: täglich 18.30 Uhr,

jeden 13. des Monats: 18.30 Uhr Fatima-

Rkr., jeden 1. Montag im Monat: 19-20

Uhr stille Anbetung, jeden 3. Montag im

Monat: 19.30 Uhr Taizé-Gebet. – Kirchenführungen

jeden Sonn- und Feiertag um

15 Uhr.

Breitenbrunn, Maria Baumgärtle,

Telefon 0 82 65/9 69 10, Hl. Messen an

Sonn- und Feiertagen: 7.30, 9 und 10.15

Uhr Messe, 8.30 Uhr Rkr., 13.30 Uhr Andacht

mit sakramentalem Segen. - BG:

täglich 9-11.30 Uhr, 14-17.30 Uhr und

18.30-20 Uhr, sonntags 14-15 Uhr. -

Sonn- und Wallfahrtstage und am Fatimatag:

BG vormittags während der Gottesdienste

nur in der Wallfahrtskirche,

anschließend wieder in der Hauskapelle.

Anmeldung für Beichtgespräche: Telefon

0 82 65/9 69 10.

Friedberg, Unseres Herren Ruhe,

Telefon 08 21/60 15 11, Sa., 15.6., 8.30

Uhr Messe, 15-16 Uhr BG. - So., 16.6., 7,

8 und 10 Uhr Messe, 14.30 Uhr Andacht.

- Mo., Di. und Fr., 8.30 Uhr Messe. - Mi.,

19.6., 8.30 und 18.30 Uhr Messe, 17.45

Uhr BG. - Do., 20.6., 8.30 Uhr Messe,

19.30 Uhr „Bevor des Tages Licht vergeht“,

Tagesrückblick in der Turmkapelle

(GCL). – Rkr.gebet: So. bis Fr. 14 Uhr, Morgenlob

(Laudes): werktags 8 Uhr, Wallfahrtsbüro:

Di., Do. und Fr. 9.15-11.30

Uhr, Mi. 14.30-17.30 Uhr.

Gachenbach, Maria Beinberg,

Maria Beinberg 2, Telefon 0 82 59/5 41,

So., 16.6., 7 Uhr Messe, 11 Uhr Wallfahrtsmesse

f. Stobenried, 14 Uhr Andacht.

- Di., 18.6., 11.30 Uhr Andacht

der Senioren aus Tapfheim. - Mi., 19.6.,

18.30 Uhr Rkr., 19 Uhr Messe.

Kaufbeuren, Crescentiakloster,

Telefon 0 83 41/90 70, Besuch des Reliquienschreins

in der Klosterkirche und

der Gedenkstätte der hl. Crescentia, Führungen

nach Vereinbarung, jeden Samstag

um 11 Uhr Pilgergottesdienst in St.

Martin.

Maria Steinbach, Wallfahrtskirche,

Telefon 0 83 94/92 58 01 - 0, So., 16.6.,

7 Uhr Frühmesse, 8.30 Uhr Rkr. in den

Wallfahreranliegen, 9 Uhr Amt, 11.30

Uhr Wallfahrermesse, 19.15 Uhr Andacht,

Salve Regina und Segen. - Mo., Do. und

Sa., 8 Uhr Messe, 19.15 Uhr Salve Regina

und Rkr. - Di., 18.6., 10 Uhr Messe, 19.15

Uhr Salve Regina und Rkr. - Mi., 19.6., 8

Uhr Morgenlob, 19.15 Uhr Salve Regina

und Rkr. - Fr., 21.6., 8.30 Uhr Salve Regina

und Rkr., 9 Uhr Amt zu Ehren des

hl. Kreuzes und der Schmerzhaften Muttergottes,

19.15 Uhr Abendmesse. – Das

Wallfahrtsmuseum ist nach Vereinbarung

geöffnet.

Matzenhofen, Zur Schmerzhaften

Muttergottes, Telefon 0 73 43/64 62, jeden

Freitag: 8.30 Uhr BG und Rkr., 9 Uhr

Messe.

Mönchsdeggingen, Wallfahrtskirche,

Klosterstraße 5, Telefon 0 90 81/33 44,

Sa., 15.6., 9-17.30 Uhr Oasentag: „Lebe

die Fülle des Augenblicks! Mit Gott und

aus Gott im JETZT leben“, mit Pfr. Daniel

Maria Schmitt. - So., 16.6., 10.30 Uhr

Sonntagsmesse, 17 Uhr Oase: inneres

Gebet. - Mi., 19.6., 18.30 Uhr Rkr. am

Gnadenaltar, 19 Uhr Messe. - Fr., 21.6.,

20 Uhr Glaubensabend.

Opfenbach, Gebetsstätte Wigratzbad,

Kapellenweg 7, Telefon 0 83 85/9 20 70,

So., 16.6., 7, 11 und 13.30 Uhr Messe,

9.30 Uhr Amt, 14.30 Uhr Andacht, 18.45

Uhr Anbetung, 19.30 Jugendgottesdienst

(BG: 9-12 und 13.15-14.30 Uhr). - Mo.,

17.6., 7.30 und 11 Uhr Messe, 8-11 und

12-17 Uhr Anbetung, 10.30 Uhr BG. - Di.,

18.6., wie am Mo., 18 Uhr BG, 18.30 Uhr

Messe. - Mi., 19.6., wie am Di. - Do.,

20.6. wie am Mo., 20 Uhr Sühnenacht,

Heilungsgebet, Sühnestunden, 24 Uhr

Mitternachtsmesse. - Fr., 21.6., wie am

Di., 15 Uhr Kreuzweg. - Sa., 22.6., wie am

Mo., 19.15 Uhr Skapulier, 20 Uhr Sühnenacht,

Lichterprozession, 24 Uhr Mitternachtsmesse.

Pfaffenhofen a. d. Roth, Marienfried,

Telefon 0 73 02/9 22 70 od. - 41 10, Sonnund

Feiertage: 8 Uhr Messe mit Predigt,

9.30 Uhr Rkr. und BG, 10 Uhr Hochamt

mit Predigt, 11.30 Uhr S. Missa in forma

extraordinaria (nur sonntags), 14 Uhr Rkr.

und BG, 14.30 Uhr Andacht mit Aussetzung

des Allerheiligsten, 15 Uhr Pilgeramt

mit Predigt. - Mo.-Fr. 7, 15 und 19.30 Uhr

Messe, 14.30 und 19 Uhr Rkr. - Jeden Do.:

20 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und

BG, 21 Uhr Messe mit Predigt, anschließend

Krankensegen und Anbetung bis 23

Uhr. - Jeden zweiten Mi. im Monat: Lobpreisabend

der Jugend, 19.30 Uhr Messe,

eucharistische Anbetung und Prozession.

- Jeden Herz-Mariä-Samstag (nach dem

Herz-Jesu-Freitag): 14 Uhr Aussetzung des

Allerheiligsten und BG, 15 Uhr Messe mit

Predigt, Segnung der Andachtsgegenstände

und Krankensegen, 18 Uhr Aussetzung

des Allerheiligsten und BG, 20 Uhr

Hochamt mit Predigt, anschließend Sühneandacht

und stille Anbetung, 24 Uhr

Mitternachtsmesse mit Predigt, danach

Anbetung bis zur Messe um 5.30 Uhr.

Sielenbach, Maria Birnbaum,

Maria-Birnbaum-Straße 51, Telefon

0 82 58/99 85 - 0, jeden Sonntag: 11.15

Uhr Messe.

Steingaden, Wieskirche,

Telefon 0 88 62/93 29 30, Sa., 15.6., 9 Uhr

BG, 10 Uhr Messe, 17 Uhr Vesper, 19 Uhr

Messe, Musik: Chor CantaBene, 20.15

Gebet um Heilung, 21 Uhr Nacht des Gebetes

vor dem ausgesetzten Allerheiligsten,

verschiedene Gruppen, 22.30 Uhr

Vigilgottesdienst. - So., 16.6., 7.30 Uhr

BG, 8.30 Uhr Messe, 11 Uhr Festgottesdienst

mit Hwst. Domkapitular Clemens

Bieber, Musik: Kirchenchor Steingaden,

Choralschola der Wieskirche, 15-17 Uhr

Wiesmuseum zur Besichtigung geöffnet,

18 Uhr Vesper. - Di., 18.6., 10 Uhr Messe.

- Mi., 19.6., 9 Uhr BG, 10 Uhr Messe, 11

Uhr allgemeine Kirchenführung, 11.45

Uhr musikalische Meditation, 14.30 Uhr

allgemeine Kirchenführung, anschl. Pilgersegen.

- Fr., 21.6., 11.30 Uhr Wallfahrtsmesse,

18.30 Uhr BG und Rkr., 19

Uhr Messe.

Vilgertshofen, Mariä Schmerzen,

Telefon 0 81 94/99 99 98, Sa., 15.6.,

18.25 Rkr. und BG, 19 Uhr Vorabendmesse.

- So., 16.6., 10 Uhr Wallfahrtsmesse,

Musik: Singkreis Rott, 16 Uhr Klangreisen

mit Robert Haas und Markus Kerber. - Di.,

18.6., 9 Uhr Wallfahrtsmesse um Fürsprache

der schmerzhaften Muttergottes für

alle Pilger und ihre Anliegen. - Mi., 19.6.,

20 Uhr offener Lobpreisabend im Pilgersaal.

- Do., 20.6., 9 Uhr Wallfahrtsmesse.

- Fr., 21.6., 9 Uhr Messe in der Kapelle

des Kreisseniorenheimes.

Violau, St. Michael,

Telefon 0 82 95/6 08, Sa., 15.6., 11.30 Uhr

Messe, kath. Landvolkbewegung, 17.30

Uhr BG, 18 Uhr erste Sonntagsmesse. -

So., 16.6., 9.30 Uhr Rkr., 10 Uhr Pfarr- und

Wallfahrtsgottesdienst. - Di., 18.6., 14

Uhr Andacht, Pfarrei Aalen-Fachsenfeld.

- Mi., 19.6., 8.30 Uhr BG, 9 Uhr Pilgermesse

am Gnadenaltar. - Fr., 21.6., 21

Uhr Lichtergottesdienst zu Johannes.

Wemding, Maria Brünnlein,

Telefon 0 90 92/96 88 - 0, Jeden Sonnund

Feiertag: 8 und 10 Uhr Amt mit Predigt,

9.15 Uhr BG, 9.30 und 13.30 Uhr

Rkr., 14 Uhr Andacht mit eucharistischem

Segen. - Werktags: 9 Uhr Pilgergottesdienst.

- BG: So. 9.15 Uhr, Fr. 19.30 Uhr,

werktags nach Vereinbarung, Fatimatag

ab 7 Uhr.

Witzighausen, Mariä Geburt,

Telefon 0 73 07/2 22 22, www.wallfahrtwitzighausen.de,

jeden Sonntag: 18 Uhr

Abendlob. Wallfahrtstag jeden 13. des

Monats: 8 Uhr BG, 8.30 Uhr Rkr., 9 Uhr

Messe mit Predigt.


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 TERMINE

Neue Prämien

für Ihre Empfehlung!

Ziemetshausen, Maria Vesperbild,

Telefon 0 82 84/80 38, So., 16.6., 7-11

Uhr BG, 7.30, 8.30, 11.30 und 19.30 Uhr

Messe, 10.15 Uhr Pilgeramt für die lebenden

und verstorbenen Wohltäter der

Wallfahrt, Predigt: Apostol. Protonotar W.

Imkamp, Musik: Landfrauenchor Günzburg

(Übertragung auf die Außenbildschirme

der Kirchenvorplätze), 14 Uhr

Andacht, anschl. Krankensegen, 15 Uhr

Gang zur Mariengrotte, 18.55 Uhr Rkr.

und BG. – Ein Klosterbus fährt um 9.10

Uhr in Augsburg/Hbf ab (Bahnsteig A),

Rückfahrt: 14.15 Uhr, Auskunft: Telefon

0 82 84/80 38.

Sühnefußwallfahrten von Fellheim zur

hl. Kreuzkapelle,

Gehzeit 1/2 Stunde, ab 18.30 Uhr BG in

Fellheim, 19.15 Uhr Prozession zur hl.

Kreuzkapelle, anschl. Messe mit Predigt,

danach Dankandacht in der Herz-Jesu Kirche

in Fellheim, Termine: jeweils montags

8.7., 12.8., 9.9., und 7.10.

Für Frauen

Nachtwallfahrt nach Andechs,

„Ich will die Morgenröte wecken“,

Fr., 12.7., bis Sa., 13.7., mit Elvira Blaha,

Ursula Schell und Irmgard Riedmüller, Beginn:

22 Uhr Wallfahrtskirche Klosterlechfeld,

Abschluss: 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst

in Andechs, Kosten: 8 Euro inkl.

Schifffahrt, Anmeldung: Frauenseelsorge

Augsburg, Telefon 08 21/31 52 - 2 89.

Kurse/Seminare/Vorträge

Augsburg,

Überleben oder Scheitern,

die Kunst, in Krisen zu bestehen und

daran zu wachsen, mit Georg Pieper,

Kosten: 3-5 Euro, Di., 18.6., 19.30 Uhr,

ev. Forum Annahof, Augustanasaal,

Im Annahof 4, Informationen: Telefon

08 21/31 52 - 2 34.

Memhölz,

Spannungen meistern. Potentiale

entdecken,

Vortrag, Diskussion und Austausch bei

Imbiss, für Führungskräfte in Wirtschaft,

Gesellschaft und Kirche, Sa., 22.6., 14.30-

17.30 Uhr, Schönstatt auf dem Berg 68,

Informationen: Telefon 08379/920461.

Plankstetten,

„Sich selbst und andere verstehen –

Einführung in das Enneagramm auf

christlicher Grundlage“,

u. a. Kurzreferate, Gruppen- und Partnerarbeit

sowie biblische Impulse, mit Elisabeth

Reinhard, Fr. 28.6. bis So. 30.6.,

Benediktinerabtei, Haus St. Gregor, Informationen

und Anmeldung: Telefon

0 84 62/2 06 - 2 01.

Was sonst passiert

Benediktbeuern,

Vogelstimmen-Wanderung,

Vögel im Klosterland, Tipps und Tricks für

die Bestimmung von Vögeln und deren

Stimmen, mit Matin Malkmus, Kosten:

5 Euro, Sa., 15.6., 7-10 Uhr, Treffpunkt:

Zentrum für Umwelt und Kultur, Rezeption

(entfällt bei Regen), Informationen:

Telefon 0 88 57/88 - 7 04.

Großweil,

Biergartenfest (Bild),

kegeln, karteln, Musik und alles rund

ums leibliche Wohl, So., 16.6., Freilichtmuseum

Glentleiten.

Polling,

Kulturtag,

mit umfangreichem und kostenfreiem

Programm, u. a. Kirche und Barocksäle,

Molkereimuseum und Oldtimerparadies,

Sa., 22.6., 14-21 Uhr.

Reisen

Lourdes,

Gemeinschaftswallfahrt der Diözesen

Augsburg und Passau für Kranke und

Gesunde, Fahrt mit dem Sonderzug,

Fr., 31.8., bis Fr., 7.9., Kosten: 675 Euro,

Sonderpreis für Teilnehmer im Hospiz,

Schirmherrschaft: Bischof Konrad Zdarsa

(Augsburg) und Bischof Wilhelm Schraml

(Passau), geistliche Begleitung: Domdekan

Prälat Bertram Meier (Augsburg) und

Domkapitular Msgr. Manfred Ertl (Passau),

Anmeldung: Telefon 08 21/31 66 - 4 55

und 08 51/3 93 - 14 31.

Pilgerfahrt nach Mariazell und Stift

Admont,

Di., 26.6., bis Fr., 29.6., geistlicher Leiter:

Weihbischof em. Josef Grünwald (Augsburg),

Kosten: 375 Euro inkl. Fahrt, HP,

DZ, Fahrten laut Programm, Führung und

Reiseleitung, Abfahrt: 6.30 Uhr, Informationen

und Anmeldung: Augsburger Wallfahrerverein,

Telefon 08 21/31 66 - 4 55.

Pilgerfahrt nach Polen, Slowakei, Ukraine,

Ungarn,

mit Pater Hermann Josef Hubka, u. a. Lichen,

Tschenstochau, Krakau, Zakopane

und Sinjak, Mo., 7.10., bis Mi., 16.10.,

Informationen und Anmeldung: Telefon

0 83 79/76 62.

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DAS ULRICHSBISTUM 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

„Mit dem Mund bekennen

und mit dem Herzen glauben:

Jesus ist der Herr“

Programm-Übersicht

Mittwoch, 3. Juli

18.30 Uhr Erhebung des Ulrichsschreins,

Leo Délibes: Messe bréve,

Basilikachor und Ulrichsbläser

Donnerstag, 4. Juli

Fest des hl. Ulrich

7.30 Uhr Morgenlob am Ulrichsschrein

10 Uhr Wallfahrtsgottesdienst mit

Bischof Konrad Zdarsa für die Dekanate

Augsburg I, Augsburg II,

Aichach-Friedberg, Gersthofen mit

dem Domkapitel und dem Ritterorden

vom Heiligen Grab zu Jerusalem,

Teilnahme der Laienjubilare des

Bistums, W. A. Mozart: Krönungsmesse

– KV 317, Domsingknaben,

Domorchester, Leitung: Reinhard

Kammler

11.30 Uhr Hl. Messe am Ulrichsaltar,

Einzelsegen mit dem Ulrichskreuz

15.30 Uhr Schlussandacht der Wallfahrtsgruppen,

Einzelsegen mit dem

Ulrichskreuz

18 Uhr Gebet um Geistliche Berufe,

Pontifikalvesper mit Bischof Konrad

Zdarsa und der Schola der Augsburger

Domsingknaben, anschließend

Anbetung (bis 19.15 Uhr)

Beichtgelegenheit: 9-10.30 Uhr

Öffnung der Heiltumskammer:

12.30-14 Uhr

Freitag, 5. Juli

7 Uhr Messfeier der Stadtpfarreien

St. Elisabeth und der Pfarreiengemeinschaft

St. Pankratius und Unserer

Lieben Frau

8 Uhr Messfeier der Mitarbeiter des

Diözesan- und Kreiscaritasverbandes

Augsburg mit Caritasdirektor

Andreas Magg im Hochchor der

Basilika

10 Uhr Wallfahrtsgottesdienst mit

Weihbischof em. Josef Grünwald

für die Dekanate Benediktbeuern,

Kaufbeuren, Landsberg, Marktoberdorf

und Starnberg

11.30 Uhr Hl. Messe am Ulrichsaltar,

Einzelsegen mit Ulrichskreuz

12.30 Uhr Ikonen – Anschauen und

Beten in der Bartholomäus-Kapelle

der Basilika

15.30 Uhr Schlussandacht der Wallfahrtsgruppen,

Einzelsegen mit dem

Ulrichskreuz

17 Uhr Wallfahrtsgottesdienst der

Deutschen aus Russland mit Domkapitular

Michael Kreuzer

19.30 Uhr Vortrag zum Thema „Das

Menschenbild Gottes – der Heilige“

von Erzbischof Prof. Gerhard Ludwig

Müller, Rom, im Haus St. Ulrich

mit anschl. Stehempfang

Beichtgelegenheit: 9-10.30 Uhr

Öffnung der Heiltumskammer:

12.30-14 Uhr

Samstag, 6. Juli

Tag der Weltkirche

7 Uhr Messfeier der Stadtpfarrei St.

Wolfgang

9.15 Uhr Wallfahrtsgottesdienst im

Hochchor mit den Fußwallfahrern

aus Krumbach, Einzelsegen mit dem

Ulrichskreuz

10.30 Uhr Wallfahrtsgottesdienst

mit Erzbischof Prof. Gerhard Ludwig

Müller und Bischof Konrad

Zdarsa mit den Missionarinnen

und Missionaren der Diözese Augsburg

und den Missionsgruppen im

Bistum, anschließend im Haus St.

Ulrich: Impulse aus der Weltkirche,

Workshops und Aktionsstände, Projektpartner

und Gäste der Diözese

Augsburg

12.30 Uhr Ikonen – Anschauen und

Beten in der Bartholomäus-Kapelle

der Basilika

14 Uhr Mit allen Sinnen begreifen

– Gotteslob im Hochchor, gestaltet

von Menschen mit und ohne Behinderung

und mit dem Team der Behindertenseelsorge,

anschl. Begegnung

bei Kaffee und Kuchen

15 Uhr Wallfahrtsgottesdienst für

die Dekanate Dillingen, Donauwörth

und Nördlingen mit Weihbischof

Florian Wörner, Fahrrad-

Wallfahrt, mitgestaltet von der

Musikgruppe „Life for Voices“ aus

Buttenwiesen

16.30 Uhr Vesperliturgie der Missionarinnen

und Missionare mit

Domdekan Prälat Bertram Meier

18.30 Uhr Erste Sonntagswmesse

19.30 Uhr Vernissage „Das Evangelium

in Bildern“, Acrylmalereien von

Jeanine Quienen mit musikalischer

Gestaltung des Stephanusquartetts,

die Ausstellung ist bis Ende Juli

2013 in der Basilika St. Ulrich und

Afra zu sehen.

Beichtgelegenheit: 14.30-16 Uhr.

Öffnung der Heiltumskammer:

12.30-14 Uhr.

Sonntag, 7. Juli

Fest des hl. Willibald

Tag der Charismatischen

Erneuerung

8 Uhr Hl. Messe am Ulrichsaltar

9 Uhr Hl. Messe in St. Margaret

9 Uhr Begegnung, Vortrag und

Lobpreis der Charismatischen

Erneuerung im Haus St. Ulrich

Referent: Prof. Stefan Oster

9–15 Uhr Kinder- und Jugendprogramm

der Charismatischen Erneuerung

für Kinder unter 13 Jahren im

Haus St. Ulrich, für Jugendliche von

13 bis 21 Jahre im Pfarrheim St. Ulrich

und Afra

10.30 Uhr Pfarrgottesdienst der Ulrichsgemeinde

15 Uhr Wallfahrtsgottesdienst der

Charismatischen Erneuerung mit

Pater Wolfgang Held und Pfarrer

Msgr. Franz Wolf

18.30 Uhr Festgottesdienst der Benediktiner

von St. Stephan, Augsburg,

mit Abt Theodor Hausmann

mitgestaltet vom Schulchor und

Schulorchester des Gymnasiums St.

Stephan, Leitung: Ulrich Graba

Beichtgelegenheit: 15-17 Uhr

Montag, 8. Juli

Fest des hl. Kilian

Tag der Priester und Diakone im

Jahr des Glaubens mit dem Bischof

8 Uhr Messfeier der Pfarreiengemeinschaft

Hl. Geist und der Stadtpfarrei

Zwölf Apostel

10 Uhr Wallfahrtsgottesdienst mit

Bischof Konrad Zdarsa für die Dekanate

Günzburg, Neuburg-Schrobenhausen,

Neu-Ulm und Pfaffenhofen

mit den Priestern und Diakonen des

Bistums

11.45 Uhr Stehempfang im Haus

St. Ulrich (kleine Stärkung)

12.15 Uhr „Priesterliche Spiritualität

heute – (Wieder)-Entdeckungen“

Vortrag von Prof. Wolfgang Vogl,

Lehrstuhl für Spiritualität an der

Theologischen Fakultät der Universität

Augsburg, Moderation: Pfarrer

Msgr. Franz Götz, Vorsitzender im

Priester- und Diakonenverein der

Diözese Augsburg.

13.45 Uhr Mittagsbuffet

15 Uhr Vesper in der Ulrichsbasilika

mit Bischof Konrad Zdarsa mit

den Priestern und Diakonen, den

Pfarrhausfrauen und Wallfahrtsgruppen,

Einzelsegen mit dem Ulrichskreuz

11.30 Uhr Hl. Messe am Ulrichsaltar,

Einzelsegen mit dem Ulrichskreuz

12.30 Uhr Ikonen – Anschauen und

Beten in der Bartholomäus-Kapelle

der Basilika

19 Uhr Messfeier der Stadtpfarrei

Don Bosco

21 Uhr Taizégebet

Beichtgelegenheit: 9-10.30 Uhr.

Öffnung der Heiltumskammer:

12.30-14 Uhr.

Dienstag, 9. Juli

7 Uhr Eucharistiefeier des Priesterseminars

der Diözese Augsburg

8 Uhr Messfeier der Stadtpfarrei St.

Moritz und der Franziskanerinnen

von Maria Stern

10 Uhr Wallfahrtsgottesdienst mit

Weihbischof Florian Wörner für die

Dekanate Kempten, Lindau, Memmingen,

Mindelheim, Schwabmünchen,

Sonthofen und Weilheim-

Schongau, musikalische Gestaltung:

Schülerblasorchester St. Ottilien

11.30 Uhr Hl. Messe am Ulrichsaltar,

Einzelsegen mit dem Ulrichskreuz

14 Uhr Wallfahrtsgottesdienst für

Menschen aus den Einrichtungen

der Behindertenhilfe mit Domkapitular

Prälat Peter C. Manz

19.30 Uhr Männerwallfahrt vom

Dom nach St. Ulrich und Afra

20 Uhr Wallfahrtsgottesdienst der

Männer mit Domkapitular Michael

Kreuzer, mitgestaltet von Diözesan-

Männerseelsorger Diakon Gerhard

Kahl (Predigt)

Beichtgelegenheit: 9-10.30 Uhr

Öffnung der Heiltumskammer:

12.30-14 Uhr

Mittwoch, 10. Juli

5.30 Uhr Frauenwallfahrt vom Dom

nach St. Ulrich und Afra


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 DAS ULRICHSBISTUM

„Mit dem Mund bekennen

und mit dem Herzen glauben:

Jesus ist der Herr“

6 Uhr Wallfahrtsgottesdienst der

Frauen mit Bischof Konrad Zdarsa

10 Uhr Gottesdienst zum Weltfriedenstag

der Soldaten der Bundeswehr

mit Weihbischof Anton

Losinger

11.30 Uhr Empfang im Goldenen

Saal des Rathauses beim Oberbürgermeister

der Stadt Augsburg für

die Soldaten der Bundeswehr

11.30 Uhr Hl. Messe in der Krypta,

Einzelsegen mit dem Ulrichskreuz

12 Uhr Kinderwallfahrt aus den

Kath. Kindertagesstätten des Bistums

Augsburg mit Weihbischof

Anton Losinger, „St. Ulrich und der

Fisch“, musikalische Begleitung:

Robert Haas (Piano), Markus Kerber

(Flöten und Saxophone)

14 Uhr Gottesdienst der Kath.

Jugendfürsorge der Diözese Augsburg

mit Weihbischof em. Josef

Grünwald und Domkapitular Armin

Zürn anschl. Fest und Begegnung

auf dem Kirchhof der

Basilika

7.30 Uhr Klangreise,

Musik und

Lieder zum Meditieren,

Träumen und

Entspannen, Robert

Haas (Piano), Markus

Kerber (Flöten und Saxophonen)

19 Uhr, Wallfahrtsgottesdienst

der Bewegung Pax Christi und der

franziskanischen Gemeinschaften

mit Michael Mayr

Donnerstag, 11. Juli

Fest des hl. Benedikt

Tag der Schulen

8.15 Uhr ökumenischer Schulgottesdienst

der Grundschule vor dem

Roten Tor mit Ulrichsspiel

10 Uhr Wallfahrtsgottesdienst für

die Schulen des Schulwerkes der

Diözese Augsburg mit Bischof Konrad

Zdarsa und Weihbischof Anton

Losinger, mitgestaltet vom Sankt-

Thomas-Gymnasium Wettenhausen

17.30 Uhr Begegnung der Schulen

des Schulwerkes der Diözese Augsburg

im Haus St. Ulrich

11.30 Uhr Hl. Messe am Ulrichsaltar,

Einzelsegen mit dem Ulrichskreuz

12.15 Uhr Andacht für wohnungslose

und bedürftige Bürger in der

Basilika mit Schwester Elisabeth

Mack

12.45 Uhr Mittagessen für wohnungslose

und bedürftige Bürger im

Pfarrheim St. Ulrich und Afra

14.30 Uhr Wallfahrtsgottesdienst

der älteren Generation mit Krankensegnung,

mit Diakon Robert

Ischwang

17 Uhr Gottesdienst

der Franz-von-Assisi-

Schule mit Weihbischof

Anton

Losinger

Freitag,

12. Juli

Tag der Ehejubilare

7 Uhr Messfeier der

Pfarreiengemeinschaft

St. Georg,

St. Max, St.

Simpert

und der

Barmherzigen

Schwestern vom Hl. Vinzenz

von Paul

9.15 Uhr Hl. Messe am Ulrichsaltar,

Einzelsegen mit dem Ulrichskreuz

Begegnung der Ehejubilare:

12 Uhr Begrüßung und Mittagessen

13.15 Uhr Kurzführung in der Basilika

St. Ulrich und Afra

13.30 Uhr kleines Orgelkonzert

14 Uhr Eucharistiefeier der Ehejubilare

mit Weihbischof Florian Wörner,

Einzelsegnung der Paare

15.30 Uhr festlicher Nachmittag

bei Kaffee, Kuchen, beschwingter

Musik und Unterhaltung

18 Uhr Ausklang

16.30 Uhr Workshop „Kreistänze

zum Mitmachen“ im

Gottesdienst (um 19 Uhr) im

Pfarrheim St. Ulrich und Afra,

Ulrichsplatz 16

19 Uhr ökumenischer Segnungsgottesdienst

der beiden Ulrichsgemeinden

in der evangelischen

Ulrichskirche

(Kreistänze zum Mitmachen)

Samstag, 13. Juli

Diözesaner Kirchenchortag für das

Bistum Augsburg

8.30 Uhr Eintreffen

der Chöre

in der Basilika

St. Ulrich und

Afra

9 Uhr gemeinsame

Probe für

den Gottesdienst

11 Uhr Pontifikalamt

mit Bischof

Konrad Zdarsa,

Musik: Leo Délibes, Messe

brève für Chor, Bläser

und Orgel sowie Gesänge

aus dem neuen Gotteslob

12.30 Uhr Mittagessen im

Haus St. Ulrich

14 Uhr Vorstellung des neuen

Gotteslobs in der Basilika

mit Pfr. Ulrich Müller und

P. Stefan Kling

16 Uhr gemeinsames Abendlob

zu Ehren des Hl. Ulrich aus

dem Diözesananhang für das

neue Gotteslob

19.30 Uhr Jugendgottesdienst der

Dekanate Augsburg I und Augsburg

II mit Jugendseelsorger

Pater Christoph Lentz

Sonntag, 14. Juli

8 Uhr Hl. Messe am Ulrichsaltar

9 Uhr Hl. Messe in St. Margaret

10.30 Uhr Gottesdienst der Nationen

mit dem Bischöflichen Referenten

für die Ausländerseelsorge, Pfarrer

Msgr. Wolfgang Miehle

18 Uhr feierlicher Schlussgottesdienst

mit Reponierung des Ulrichschreins,

Charles Gounod: Cäcilienmesse,

Anton Bruckner: Te Deum,

Soli, Basilikachor und Orchester

musizieren unter der Leitung von

Peter Bader.

Der heilige Ulrich

in der Eresinger Ulrichskapelle.

Foto: Reschke


DAS ULRICHSBISTUM 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

WECHSEL AN DER SPITZE

Im Vertrauen auf Gott

Johannes Schaber ist neuer Abt des Klosters Ottobeuren

Eingerahmt von Ministranten hörte Domkapitular Armin Zürn der Verlesung der

Ernennungsurkunde durch Generalvikar Harald Heinrich zu.

Foto: Mitulla

Im Feuer der göttlichen Liebe

Armin Zürn als neuer Dompfarrer ins Amt eingeführt

AUGSBURG – Die Dompfarrei

Zum Heiligsten Herzen Jesu hat

einen neuen Pfarrer. Mit einem

festlichen Gottesdienst am Patroziniumstag

wurde Domkapitular

Armin Zürn offiziell in sein Amt

eingeführt. Er trat die Nachfolge

des Anfang Februar verstorbenen

Dompfarrers Prälat Josef Heigl

an.

Dekan Helmut Haug, der die

Dompfarrei seither als Temporalienverwalter

geleitet hat, begrüßte

die Angehörigen und Mitarbeiter

der Gemeinde, die Domkapitulare,

die emeritierten Weihbischöfe Josef

Grünwald und Max Ziegelbauer, die

zahlreich anwesenden Priester und

Diakone sowie die weiteren Gäste

der Feier. Dann hieß er den neuen

Dompfarrer, der von Bischof Konrad

Zdarsa ernannt worden war, in

der ältesten Pfarrei Augsburgs und

im Dekanat I herzlich willkommen.

Die Amtseinführung begann damit,

dass Zürn seine Bereitschaft

zum Ausdruck brachte, seine Kraft

und Fähigkeiten in den Dienst der

Dompfarrei zu stellen, um am Aufbau

des Reiches Gottes mitzuwirken.

Er antwortete auf alle Fragen

von Generalvikar Domkapitular

Monsignore Harald Heinrich, die er

im Auftrag des Bischofs stellte, mit

den Worten „Ich bin bereit“ und

versprach Ehrfurcht und Gehorsam.

Dann verlas und überreichte

Heinrich dem neuen Dompfarrer

die Ernennungsurkunde, die auf das

Datum des 1. Juni 2013 ausgestellt

ist. Dekan Haug führte Zürn zu den

Orten der Sakramentenspendung

im Dom, vertraute sie ihm an und

brachte ihn dann zum Ambo und

zum Altar. Schließlich übergab er

ihm den Vorstehersitz der Liturgie,

den Zürn bei diesem Herz-Jesu-Fest

zum ersten Mal einnahm. Vertreter

der Dompfarrei begrüßten ihren

neuen Dompfarrer und überreichten

ihm drei symbolische Geschenke.

Das Pfarrblatt „Rund um den

Dom“ soll ihn über alle Termine informieren.

Eine Opferkerze mit Bild

des Domes soll ihn daran erinnern,

dass er hier immer einen Ort findet,

an dem er beten und zur Ruhe kommen

kann.

Das dritte Geschenk seien die

Menschen, die ihn unterstützen und

für ihn da sein wollen, erklärte Katarina

Rommel, Pfarrgemeinderatsvorsitzende

in der Dompfarrei. Zürn

bedankte sich und sagte, sein größtes

Anliegen sei, mit den Menschen

den Glauben zu feiern, zu leben und

zu verkünden.

Der neue Dompfarrer habe sicher

bereits Ideen und Visionen für sein

Amt entwickelt, die er aber bei der

ersten Eucharistie, der er vorstehe,

nicht vortrage, sagte Heinrich. „Er

will heute noch einmal ein Hörender

sein“, erläuterte er. Zürn hatte

ihn gebeten, die Predigt zu halten,

denn beide stammen aus dem Dekanat

Lindau und kennen sich aus

Seminarzeiten.

Heinrich ging auf das Herz Jesu

als Feuer der göttlichen Liebe ein,

das heute eine Ruhestatt in der Beschleunigung

der Zeit und eine Stätte

der Zuflucht sein könne. „Es ist

das, was Kirche sein soll, ein Raum,

eine Obdach und eine Heimat für

die Menschen“, sagte Heinrich.

Dompfarrer Armin Zürn (43) sei

der ideale Nachfolger des leider allzu

früh verstorbenen Josef Heigl, hatte

Bischof Zdarsa zu dessen Ernennung

gesagt. Beide haben in den vergangenen

Jahren, zum Beispiel im Hospizbereich,

eng zusammengearbeitet.

Außerdem war Zürn zwölf Jahre

lang Pfarrer der Pfarrei St. Martin in

Augsburg-Oberhausen, bevor er die

Leitung der Katholischen Jugendfürsorge

übernahm.

Roswitha Mitulla

OTTOBEUREN – Pater Johannes

Schaber ist neuer Abt der Benediktinerabtei

St. Alexander und

Theodor Ottobeuren. Der Konvent

wählte den 45-Jährigen zum

66. Abt des Klosters. Abt Johannes

ist Nachfolger von Abt Paulus Maria

Weigele, der mit Erreichen des

70. Lebensjahres satzungsgemäß

seinen Rücktritt eingereicht hat.

Pater Johannes, was ist Ihnen in

Ihrer neuen Funktion als Abt besonders

wichtig?

Ich sehe mich als Moderator meiner

Mitbrüder. Momentan treffe ich

mich mit jedem Einzelnen zu einem

ausführlichen Gespräch, auch mit

Blick auf die Zukunft. Wir feiern

im nächsten Jahr das große Jubiläum

„1250 Jahre Abtei Ottobeuren“.

1250 Jahre in ununterbrochener

Kontinuität – unter diesem Blickwinkel

beschäftigt uns natürlich die

Frage: Wie soll es bei uns weitergehen?

Da ist mir die Erfahrung der

Mitbrüder wichtig. So seltsam es

klingt, man lernt sich mit einer neuen

Aufgabe auch noch einmal neu

kennen. Das ist eine interessante Erfahrung

und eine Bereicherung.

Wie blicken Sie auf die Zukunft?

Wie ist das Benediktinerkloster

Otto beuren aufgestellt?

Wir sind recht gut aufgestellt.

Aber natürlich werden wir mit Blick

auf die Zukunft verstärkt schauen:

Was können wir tun, damit ein

junger Mann sagt: Ja, ich kann mir

ein Leben in der Nachfolge Christi

Johannes Schaber wurde zum neuen

Abt des Klosters Ottobeuren gewählt. Die

Abtweihe durch Bischof Konrad Zdarsa

erfolgt am 27. Juli. Schaber leitet derzeit

die Pfarreiengemeinschaft Ottobeuren.

Foto: oh

in Ottobeuren vorstellen. Noch viel

wichtiger ist es aber, das Vertrauen

zu haben: Gott schickt uns jemanden.

Wir leben aus der Erfahrung

von 1250 Jahren. Da gab es Blütezeiten

und Krisenzeiten. Wenn man

etwa an die Zeit nach der Säkularisation

denkt: Damals waren nur noch

vier Brüder im Kloster. Sie durften

keinen Nachwuchs mehr aufnehmen,

gaben aber dennoch niemals

die Hoffnung auf. Diese Haltung

finde ich vorbildlich: stets darauf zu

vertrauen, dass Gott es richten wird.

Interview: Susanne Loreck

Jugendliche pilgern nach Assisi

MURNAU/ASSISI – 51 Jugendliche der Pfarreiengemeinschaft Murnau

machten sich in den Pfingstferien mit Murnaus Pfarrer Siegbert G. Schindele

und Marianne Steigenberger per Bus auf den Weg nach Italien. Die

Jugend- und Ministranten-Wallfahrt führte nach Lucca, Pisa, Assisi und Perugia.

In Assisi nahmen sie an einer Messe in San Damiano teil. Zu Fuß

pilgerten die Jugendlichen zur Eremo delle Carceri. Mit vielen Eindrücken

vom Leben der Heiligen Franz und Klara von Assisi kehrten sie nach Murnau

zurück.

Foto: privat


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 ANZEIGEN: AUS- UND WEITERBILDUNG

Aus- und Weiterbildung

Exkursion zur Internorga

Eine solide Ausbildung ist ein unentbehrliches

Rüstzeug für die Zukunft.

Das Lehrstellenangebot ist derzeit

gut. In manchen Branchen mangelt

es sogar an Auszubildenden.

Gute Chancen für Azubis

Die Lehrstellensuche scheint für Jugendliche

auf den ersten Blick entspannt zu

sein. Schließlich klagen viele Betriebe

über Nachwuchssorgen. Doch längst

nicht alle Jugendlichen profitieren davon.

„In manchen Berufen ist die Konkurrenz

weiter groß“, warnt Petra Sprenger, Berufsberaterin

bei der Arbeitsagentur

München.

Begehrt sind bei den Jugendlichen derzeit

Ausbildungsberufe in der Immobilienbranche,

im Veranstaltungsmanagement,

in der Werbung oder im Fa ci lity-

Management. Wer hier eine Lehrstelle

bekommen will, brauche nach wie vor

meist Abitur oder zumindest eine sehr

gute mittlere Reife, sagt Petra Sprenger.

Auch Ausbildungsplätze zum Tischler seien

gefragt. Viel Konkurrenz gebe es auch

beim Mediengestalter und Mechatroniker,

ergänzt Markus Kiss vom Deutschen

Industrie- und Handelskammertag.

Mehr offene Stellen als Bewerber gebe

es häufig im Einzelhandel, im übrigen

Handwerk, in der Gastronomie und Hotellerie.

Hier hätten auch Bewerber mit

schlechteren Noten gute Chancen, sagt

Sprenger. Überraschenderweise sei zumindest

in München der Bankkaufmann

weniger stark nachgefragt als in der

Vergangenheit. Hier haben auch Bewerber

mit einer sehr guten mittleren Reife

Chancen. Inzwischen sei es deutlich einfacher

als noch vor ein paar Jahren, einen

Ausbildungsplatz zu bekommen, erklärt

Kiss. Allerdings gebe es Einschränkungen,

so Sprenger. „Für gute Bewerber

sind die Chancen günstig, für schlechte

ändert sich fast nicht.“ Wer einen Hauptschulabschluss

mit schlechten Noten

hat oder sogar ganz ohne Abschluss ist,

dürfte trotz entspannter Lage am Ausbildungsmarkt

Schwierigkeiten haben, eine

Stelle zu finden.

Viele Betriebe sind jedoch bereit, auch

schlechte Noten zu akzeptieren, wenn

die Jugendlichen besonders engagiert

sind, sagt Sprenger. Bewerber könnten

dann etwa mit freiwilligem Engagement

in der Schule punkten.

tmn

In der Baubranche werden dringend

Lehrlinge gesucht. Fotos (2): bilderbox

Ins Ausland

Immer mehr Jugendliche gehen während

ihrer Ausbildung ins Ausland. Beispielsweise

hat sich die Zahl der Teilnehmer

am größten Austauschprogramm „Leonardo

da Vinci“ seit 2009 verdoppelt. So

bekommen 2013 rund 20 000 Jugendliche

eine Förderung, die etwa aus einer

Fahrkostenerstattung und einem Sprachkurs

besteht. 2009 waren es 10 000. Insgesamt

machen 2013 rund 30 000 Azubis

einen Auslandsaufenthalt. Das sind etwa

vier Prozent eines Jahrgangs. Die beliebtesten

Länder waren 2012 Großbritannien,

Spanien, Frankreich und Italien. tmn

AUGSBURG/HAMBURG – Schülerinnen

und Schüler der Augsburger Berufsfachschule

(BFS) für Ernährung und Versorgung

Maria Stern haben sich auf der „Internorga“

über Trends in der Außer-Haus-

Verpflegung informiert.

„Um unseren angehenden Assistenten

und Assistentinnen für Ernährung und

Versorgung über die neuesten Entwicklungen

der Außer-Haus-Verpflegung zu

informieren fährt die BFS Maria Stern

Augsburg alle zwei Jahre nach Hamburg

zur Internorga, der Internationalen Fachmesse

für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung,

Bäckereien und

Konditoreien“, erklärt Schulleiterin Jutta

Goßner den Sinn der viertägigen Fachexkursion.

Denn aktuelles Fachwissen sei

unabdingbar für das spätere Berufsleben.

Die Weltleitmesse findet seit 1921 im

Hamburger Kongresszentrum statt und

beinhaltet ein überaus reichhaltiges Ausstellerangebot

in den Bereichen Nahrungsmittel,

Genussmittel, Getränke, Gastronomie,

Großküchenausrüstung, Hoteleinrichtungen,

Hotelausrüstungen, Gaststätteneinrichtungen,

Konditorei- und Bäckereiausrüstung,

Kassensysteme, Backöfen,

Kühltechnik, Ladeneinrichtungen, Sicherheitstechnik,

Reservierungssysteme

und vieles mehr.

Die über 50 Schülerinnen und Schüler

hatten Gelegenheit, sich bei mehr als

1100 Ausstellern aus über 27 Nationen

über aktuelle Trends zu informieren. Sie

waren begeistert. Über 90 000 Interessenten

besuchten die Fachmesse. Die Stimmung

unter den Ausstellern war großartig,

die Resonanz der Besucher sehr positiv.

„Hier können wir uns auf hohem

fachlichem Niveau und auch branchenübergreifend

beraten und inspirieren lassen“,

fassten Schülerinnen der Abschlussklasse

ihre Eindrücke zusammen.

Auch der Besuch des Fischmarktes, eine

Stadt- und Hafenrundfahrt sowie ein Musicalbesuch

standen auf dem Reiseplan.

Am Sonntag nahmen Schüler und Lehrer

am Gottesdienst in St. Georg, der Domkirche

des Erzbistums Hamburg, teil.

Dazulernen

Jeder zweite Arbeitnehmer (57 Prozent)

ist daran interessiert, sich weiterzubilden.

Die Angebote des Arbeitgebers halten

viele aber noch für ausbaufähig. Das

hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts

RDA-Group unter Arbeitnehmern

ergeben. So sagte mehr als jeder Dritte

(36 Prozent), die Angebote in seiner Firma

seien ungeeignet, um die eigenen

Fähigkeiten zu verbessern. 60 Prozent

der Befragten sagten, sie motiviere die

Aussicht auf eine Beförderung. Vielen

reicht es aber auch (61 Prozent), einfach

noch etwas dazuzulernen. tmn

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Anz.−Nr.: 804284

Berufsfachschule für Ernährung

und Versorgung Maria Stern

des Schulwerks der Diözese Augsburg

Inneres Pfaffengässchen 3 · 86152 Augsburg

Ausbildung „Assistentin/Assistent

für Ernährung und Versorgung“

Ausbildungsbeginn: September 2013

( 0821 228197-20 Fax: 0821 228197-22

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23. November 2012, MARTIN DREYER:

Die Zukunft des Christentums

Martin Dreyer hat zunächst mit dem Glauben nichts am Hut

und lässt sich nur widerwillig von seinen Eltern in einen

Gottesdienst mitschleppen. Völlig überraschend – vor allem

für ihn selbst – bekehrt er sich dort und gründet die „Jesus

Freaks“, 1:31 die das Evangelium sehr unkonventionell leben

und verkünden. Doch es kommt noch anders: Er wird trotz

Bekehrung zu einem knochenharten Hamburger Junkie und dabei

verliert er praktisch Mit alles. dem Rad

Trotz allem rappelt er nach sich Rom mit Gottes Hilfe wieder auf und

bleibt seiner Berufung treu: Jesus denen zu verkünden,

an die sonst niemand mehr rankommt. Das Ergebnis ist die Volxbibel,

eine Bibelübersetzung 3:16 in Jugendsprache, die kein Blatt

vor den Mund nimmt und ein Überraschungserfolg wird.

Mehr unter: www.martin-dreyer.de Augsburger und beim www.volxbibel.com

Eucharistischen

Kongress in Köln

7:06

Auftakt zur

72-Stunden-Aktion

im Bistum Augsburg

Hochwasser in Bayern -

Malteser im Einsatz

2:10

Ausflugstipp

Burgstallkapelle

in Kissing

5:21

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15./16. Juni 2013 / Nr. 24 REGION I

Wohin in der Region 15. – 21. 6.

Aus den Pfarreien

im Stadtgebiet

Stadtmitte

Dompfarrei

Sa., 15.6., 18 Uhr, Cantate Domino, Orgelmusik

und Gregorianscher Choral,

„Dominus illuminatio mea“, Schola des

Domchores. So., 16.6., 9 Uhr, Kapitelamt,

Choralmesse.

Domführungen im Juni, immer Do., Fr.,

Sa. und So., 14.30 Uhr, Treffunkt: Südportal,

Preis pro Person: 2 Euro.

Sankt Max

Sa., 15.6., 19-22.15 Uhr, zur „Langen

Nacht des Wassers“ in der Kirche St. Maximilian,

mit dem Trio Tinnabuli (Harfe,

Alt- u. Querflöte), Werken von Debussy

bis Tschaikowsky sowie Vox augustana

mit geistlicher und weltlicher Chormusik.

Di., 18.6., 16 Uhr, Bibelkreis, im Pfarrheim.

Mi., 19.6., 14.30 Uhr, Seniorenkreis,

Diavortrag: „Eine Wallfahrt nach

Lourdes“, Referent: Pfarrer W. Kratzer. Fr.,

21.6., 18 Uhr, Kolping-Monatsversammlung

und Kirchenführung: „St. Georg, wie

es keiner kennt“, mit Pfarrer Florian Geis,

anschl. Brotzeit im Pfarrgarten St. Georg.

Sankt Simpert

Sa., 15.6., 19 Uhr, KAB-Veranstaltung,

„Das Leben und Wirken der Hl. Hildegard

von Bingen“, Referent: Pfarrer W. Kratzer,

im Pfarrsaal. Di., 18.6., 18 Uhr, Bündnismesse

der Schönstattfamilie.

Sankt Moritz

So., 15.6., „Die lange Nacht des Wassers“,

die Kirche ist bis 23 Uhr geöffnet,

im Moritzsaal finden um 20.15 Uhr, 21.45

Uhr, 23.15 Uhr Veranstaltungen statt.

Programmhinweise in der speziellen

Broschüre. Di., 18.6., Halbtagsausflug

der Senioren nach Ursberg. Do., 20.6.,

19.30-21.30 Uhr, Erzählcafé zum Jahr des

Glaubens, „Tiefenbohrung“ – Augsburger

Persönlichkeiten erzählen, was sie inspiriert

und trägt, im Moritzpunkt.

Sankt Anton

Do., 20.6., 9.30 Uhr, Frauentreff, im Neuen

Konferenzraum. Fr., 21.6., 14.30 Uhr,

Kinder- und Schülerfilm, im Pfarrhaus. 19

Uhr, Bibelgespräch, „In vino veritas“, mit

Pfarrer Joachim Pollithy, im Pfarrhaus.

Augsburg – Lechhausen

Sankt Elisabeth

Mo., 17.6., 15.30-16.30 Uhr, Lesewelt

für Kinder, in der Bücherei. Di., 18.6.,

14.30 Uhr, Trauergruppe, im Elisabethzimmer.

Mi., 19.6., 14 Uhr, frohe Runde

der Senioren, im Elisabethzimmer. Do.,

20.6., 16.30 Uhr, Bibelkreis, im Elisabethzimmer.

16.30 Uhr, KAB und Frauenkreis,

Besichtigung der Wassertürme.

Sankt Pankratius

Mi., 19.6., 14.30 Uhr, Generalversammlung:

Sozialstation, im Grünen Kranz.

Do., 20.6., 14.30 Uhr, Seniorentreff Kolping,

Vortrag: „Lechhauser G‘schichten“,

mit Peter Fischer, im Pfarrzentrum.

Unsere Liebe Frau

Sa./So., 15./16.6., nach der Vorabendmesse

und nach dem Gottesdienst Verkauf

von Eine-Welt-Waren. Do., 20.6., 19

Uhr, Bibelgespräch, im Pfarrzentrum.

Augsburg – Oberhausen

Sankt Peter und Paul

Mo., 17.6., 19.30 Uhr, PGR-Sitzung, im

Pfarrhaus. Di., 18.6., Mütterkreis, im

Pfarrhaus. Do., 20.6., 19 Uhr, ökumenisches

Bibelgespräch in evang. St. Johannes,

Donauwörther Str. 3, 1. Stock.

Fr., 21.6., 18 Uhr, Johannisfeuer – Sonnwendfeier

am Pfarrheimplatz, bei Regen

fällt die Feier aus.

Sankt Joseph

Di., 18.6., 14 Uhr, Seniorennachmittag,

Vortrag: „Hunger hat Ursachen“, mit Alfred

Brendle, KAB, im Pfarrheim. Mi.,

19.6., 14 Uhr, Café JoJo, in der Sozialstation.

Do., 20.6., ökumenisches Bibelgespräch

in evang. St. Johannes, Donauwörther

Str. 3, 1. Stock. Fr., 21.6., 18 Uhr,

Johannisfeuer – siehe St. Peter und Paul.

Sankt Martin

Mi., 19.6., 14 Uhr, Frauenvereinigung

mit Vortrag: „Die Katholische Jugendfürsorge

in Oberhausen“, im Pfarrheim. Do.,

20.6., 14 Uhr, Seniorennachmittag mit

Vortrag: „Clever im Alter – Diebe und Betrüger

wollen Ihr Geld“, im Pfarrheim.

Augsburg - Haunstetten

Sankt Pius

Sa., 15.6., 14.30 Uhr, Krankengottesdienst

und Krankensalbung, ehrenamtliche

Mitarbeiter stehen für Betreuung

bereit, Dr. Ryba für Notfälle anwesend,

anschließend festliche Kaffeerunde. Anmeldung

erbeten. Do., 20.6., 14 Uhr,

ökumenischer Seniorennachmittag mit

Gast: bayerischer Mundartdichter Helmut

Zöpfl, im Pfarrzentrum.

Stadtbergen

Maria, Hilfe der Christen

Do., 20.6., 18.30 Uhr, Frauenkreis: „Führung

duch das Textilviertel – 2. Teil“, mit

Peter Dempf, Treffpunkt: Parkplatz am

Fabrikschloss.

Im Schwäbischen Volkskundemuseum

Oberschönenfeld wurde ein neues

Besucherzentrum eröffnet. Die Dauerausstellung

„Von der Handarbeit zur

Maschine“ thematisiert unter anderem

die Entwicklung des Textilgewerbes

in der Region. In der Präsentation ist

ein Abendkleid aus der bis Anfang

der 1980er-Jahre in den Stauden in

Mickhausen produzierten exquisiten

Damenmode zu sehen.

Foto: Brücklmair/oh

Sankt Nikolaus

Di., 18.6., 19.30 Uhr, Meditatives Tanzen,

im Pfarrheim. Mi., 19.6., 10 Uhr,

Kurs: „Lebensqualität fürs Alter“, im

Pfarrheim.

Sankt Gabriel, Deuringen

Mi., 19.6., 14.30 Uhr, Kaffeekränzchen,

im Pfarrsaal.

Gruppen & Verbände

KKV im Gespräch … mit Weihbischof

Anton Losinger, Herausforderungen der

Bioethik, aus der Arbeit des Deutschen

Ethikrates, Do., 20.6., 19 Uhr, Kolping-

Haus, Frauentorstraße 29, Augsburg.

Stammtisch für Menschen mit und ohne

Behinderung, Friedberg, Mo., 17.6., 19

Uhr im Gasthof „Zur Linde“, Münchnerstraße

1, weitere Informationen bei der

Offenen Behindertenarbeit der CAB Caritas

unter Telefon 08 21/59 76 73 72.

Pater Pio, Gebetsgruppentreff, Augsburg,

Fr., 21.6., 17.15 Uhr, Rkr., anschl.

Messe mit Predigt, geistliche Leitung:

Manfred Lochbrunner, St. Peter am Perlach.

Kulturtipps

Konzert des Windsbacher Knabenchores,

unter Leitung von Martin Lehmann,

„Jauchzet dem Herrn, alle Welt“,

So., 16.6., 17 Uhr, evang. Heilig-Kreuz-

Kirche, Augsburg, Orgel: Heinz Dannenbauer,

Karten: 25 Euro, erm. 19

Euro, bei: Musik Böhm & Sohn, Telefon:

08 21/5 02 84-21, oder AZ-Kartenservice,

Telefon: 08 21/7 77 34 10.

Liederabend zum Jahr des Glaubens,

mit Sr., M. Petra Grünert, BJA, Di.,

18.6., 19 Uhr, im Haus St. Hildegard am

Augsburger Dom, Teilnehmer bitte anmelden,

Telefon: 08 21/50 29-60.

Das „Offene Ohr“

Katholische Gesprächsseelsorge in der

Augsburger City, Montag bis Freitag, 16-

18 Uhr, Pfarrkirche St. Moritz im Foyer

Moritzsaal: Mo., 17.6. Pfarrer Manfred

Krumm. Di., 18.6., Pfarrer Werner Appelt.

Mi., 19.6., Pfarrer Klaus Cuppok.

Do., 20.6., Pfarrer Mathias Kotonski.

Fr., 21.6., Pfarrer Max Stetter.


II REGION AUGSBURG GOTTESDIENSTE VOM 15. MAI BIS 21. JUNI 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Alle Pfarreien auf den Seiten II bis VIII sind verlinkt. Durch das Klicken auf den Pfarreinamen erhalten Sie zusätzliche Informationen.

Dekanat Augsburg I

A./Mitte, Hoher Dom,

Kornhausgasse 8

O

Sa 7 M Franz Pöhnl, 8 MK: M im außerordentl.

Ritus, 9.30 M Michael Niedermair,

10.30 Taufe: Hagen Payer, 11

Taufe: Gastl Sophie, 14 Taufe: Stiller

Sebastian Florian, 16 BG, 18 Cantate Domino,

18.30 Lange Kunstnacht. So 7.30

M Maria Singer, 9 Kapitelamt, 10.30 PfG,

11.30 M Michael Pater, 11.30 Minis laden

z. Mittags-Imbiss ins Pfarrh. ein. Mo

7 Laudes, M Geschw. Weckbach, 9.30 M,

16.30 Rkr. Di 7 Laudes, M 9.30 M, 16.30

Rkr. Mi 7 M, 9.30 M Anton Sontheimer u.

To. Anneliese Lämmlein, 16.30 Rkr. Do 7

M Wilhelm Schlereth, 9.30 M Luise Baumann

u. Angeh., 16.30 Rkr, 17 Abendlob

in d. Andreaskap. Fr 7 M Rosa Stimpfle,

9.30 M Alois Herz, 16.30 Rkr, 19 feierl M.

m. Hwst. Hr. WB Florian Wörner anlässl.

d. Gedenktags d. hl. Josefmaria Escriva

(Gründer d. Opus Dei).

A./Mitte, St. Anton, Imhofstr. 49

Sa 14.30 Ökum. Andacht in d. Kirche.

So 9 BG, 9.30 PfG, 17.30 Rkr, Anna-H.-

Stift: 9 M z. Patroz. m. Krankensalbung,

M Maria Eschenlohr u. Sr. Luzilla, Albertush.:

10.30 M. Mo 9 M Peter Scherer,

17.30 Rkr. Di 9 M, 17.30 Rkr um Frieden.

Mi 10 M im Albertush., 17.30 Rkr

f. uns. Fam., Serv.-Stift: 9 M Carola u.

Matthias Besserer u. † Elt. Wagner. Do

17.15 Rkr um geistl. Berufe, 18 AM. Fr

10 M im Albertush., 17.30 Rkr f. uns.

Kranken, Anna-H.-Stift: 9 M.

A./Mitte, Kirche der

Dominikanerinnen, bei St. Ursula 5

Mo, Mi, Fr 7.30 M (an schulfreien Tagen

um 7.20). Do 17.30 AM m. Vesper.

Auskünfte über die Klosterpforte, Tel.:

08 21/34 76 70.

A./Mitte, St. Georg, Georgenstr. 18 O

Sa 17.30 Rkr u. BG, 18 VAM Anton Bürger,

Josef Berger. So 10 PfG, 18 M Maria

u. Ewald Müller. Mo 9 M n. Mg. Di 17.30

Rkr, 18 M Wolfgang Domberger, Wilhelmine

u. Leopold Zimmermann, f. Stifter

u. Wohlt. St. Gregorheim. Mi 17.30 Rkr,

18 M f. d. Kranken d. Pfarrei, n. Mg. Do

17.30 Rkr, 18 M. Fr 17.30 Rkr, 18 M, 19

ökum. Johannisfeuer.

A./Mitte, Hl. Kreuz,

Dominikanerkloster, Hl.-Kreuz-Str. 3

So u. Feiertags 10 Bet-Sing-M m. Ansprache,

11.30 Bet-Sing-M m. Ansprache

(an Tagen mit Festmesse um 11.45),

17.30 Rkr. Mo-Sa 7 M, 8 M, 17.30 Rkr. BG

nachzufragen an der Klosterpforte Heilig-

Kreuz-Straße 3: Sa 7.45-8.15, 8.45-9.15,

16-16.45. So 8-8.25. Mo-Fr 7.45-8.15,

8.45-9.15. BG sämtliche BG in d. Beichtkapelle

a. d. Klosterpforte Hl.-Kreuz-Str.

3: Mo-Sa 7.45-8.15. So 9.15-9.45; Mo,

Di, Do, Fr: 10-11.30, 15-17; Mi u. Sa: 10-

11.30, Sa 16-16.45.

A./Mitte, St. Margaret, Spitalgasse

Hl. Messen in der außerordentlichen

Form nach dem Messbuch von 1962. Sa

8 M im Hohen Dom. So 10.30 Hochamt;

2. Sonntag im Monat: 9.30 Christenlehre

Spitalgasse 3, I. Stock. Mo 8.30 M. Di

17.15 Rkr, 18 M. Do 1. Donnerstag im

Monat: 19 M, anschl. Aussetzg., Einzelsegen,

Anbetung bis 21; 3. Donnerstag

im Monat: 19 M, anschl. Vortrag. Fr 15

M.

A./Mitte, Anbetungskirche

Maria Stern, Sterngasse 5

Tägl. 7.30-18 Euch. Anbetg., 11.45 Mittagsgeb.,

17.10 Rkr, 17.35 Vesper. Sa

7.30 M. So u. Feiertag 7.30 Laudes, 8

M, 11 Spanische Gemeinde. Mo-Fr 6.40

Laudes, 7 M.

A./Mitte, St. Maximilian,

Franziskanergasse 8

O

Sa 17 Rkr. So 7.45 BG n. Vereinbarung,

8.15 PfG, 10.30 M Annemarie Ruisinger.

Mo 17.30 Rkr, 18 AM Andreas u.

Franziska Säckler. Di 8 M, 17 Rkr. Mi

18 M im Vincentinum. Do 8 Frauen-M

um geistl. Berufe, 14 Wort-Go-Feier

im Haus Marie, 17 Rkr, 18.15 M im

Blindenh. Fr 17.30 Rkr, 18 AM Eduard

Ilg, Agnes Schlehuber u. Angeh. Fam.

Linder, Therese Schmid u. Rudolf Keller,

Magdalena u. Hans Thurkmeier u.

Bernd u. Heinrich Sailer.

A./Mitte, St. Moritz, Moritzplatz 5 O

Sa 16 BG im Dom, 18 1. So-M Elt. Kurz u.

Großelt. Berger. So 10 PfG, 18 M † Elt.

Marberger u. Angeh. Mo 12.15 M Elt.

u. Geschw. Wiedemann, 18 M z. Gottesmutter

f. d. Gesundh. Di 12.15 M n.

Mg., 18 M f. d. armen Seelen. Mi 12.15

M Ingrid Nilson u. J. u. M. Albrecht, 18

M f. d. armen Seelen, 19 ökum. Go f.

Menschen in Trennung/Scheidung. Do

6.30 Sitzen in Stille, oberer Saal, 12.15

M Erwin Brummer, 16 M in d. Kirche d.

diako, 18 M zu Ehren d. Hl. Antonius,

18.30 euchar. Anbetung bis 20. Fr 9.30

Wort-Go im Jakobsstift, 12.15 M f. d.

Franziskanerinnen v. Maria Stern, 18 M

Sophie u. Andreas Aigner. Mo-Fr 17.15

Rkr. Mo-Fr 12 Engel d. Herrn.

A./Mitte, St. Peter am Perlach

Sa 9 M. So 9 M. Mo 9 M. Di 9 M † Lorenz

Nussbaum. Mi 9 M. Do 9 M. Fr 9

M, 17.15 P.-Pio-Gruppe.

A./Mitte, St. Sebastian,

Sebastianstr. 24

So 10 M Johann Bach u. Angeh.

A./Mitte, St. Simpert, Simpertstr. 10

Sa 13 Taufe: Gennaro Capula (ital.

Gem.), 17.30 Rkr, 18 VAM Peter verst. d.

Fam. Nödel. So 9.30 PfG, M f. † d. Fam.

Lamprecht, Wally u. Martin Becker, 11

M d. ital. Gem. Mo 17.30 Rkr. Di 17.30

Rkr, 18 Bündnis-M d. Schönstattfam., M

Theo Winkler. Mi 17.30 Rkr. Do 17.30

Rkr, 18 AM f. Josefa Deffner. Fr 17.30

Rkr.

A./Mitte, St. Stephan,

Benediktinerabtei, Stephansplatz 6

Sa 7 Konvent-M, 18 feierl. Vigil. So 10

Konventamt, 18 Lateinische Vesper.

Mo-Fr 6.45 Konvent-M, 18 Vesper. Tgl.

19.30 Komplet.

A./Mitte, St. Ulrich u. Afra,

Ulrichsplatz 19

O

Sa 18 Rkr u. BG, 18.30 1. So-M Josef u.

Josefine u. Ernestine Ketterl. So 8 M n.

Mg., 9 M in St. Marg., 10 Go im Sparkassenaltenh.,

10.30 PfG, 12.45 Taufe:

Selina Voinescu, 18 Rkr, 18.30 So-AM n.

Mg. Mo 9.15 M, 18 Rkr u. BG, 18.30 M.

Di 9.15 M Rosina Hartl, 18 Rkr u. BG,

18.30 M Cäcilia Kraske. Mi 8.45 Laudes

in d. Basilika, 9.15 M Maria Wikler, 14

Go im parit. Hospitalstift St. Marg., 18

Rkr in St. Marg., 18.30 M in St. Marg.

f. Mathias Neidlinger. Do 9.15 M Franz

Manhardt, 18.30 ökum. Abendgebet in

Ev. St. Ulrich. Fr 9.15 M Aloisia Lieglein,

18 Rkr u. BG, 18.30 M Wolfgang Schampera,

anschl. Anbetung.

Firnhaberau, St. Franziskus,

Hubertusplatz 1

Sa 10.30 Gold. Hochz.: Gerhard u. Eleonore

Kuner, 18 Rkr u. BG, 18.30 VAM, M

Otto u. Emmy Leutenmayr, Paul u. Auguste

Proksch. So 8.30 BG, 9 PfG, 10.30

Fam.-Go, M Ernst u. Sophie Lehnert, † Lucie

Krohn u. Angeh., Elt. Beer u. Winter u.

Kinder, Ruprecht Bauch. Mo 8 M Rudolf

Zinke u. Elt., Elisabeth Fanz, 17.30 Rkr.

Di 8 M, 17.30 Rkr. Mi 17.30 Rkr, 18 AM,

M Johannes Pfeifer m. Elt. u. Geschw. Do

8.30 M Konrad Peter m. Elt. u. Geschw.,

Anna u. Albert Betzmeir u. Angeh., 17.30

O Kirchen mit einer Induktionsschleife für Schwerhörige.

Rkr m. Anbetung in Stille. Fr 8 M Kristina

Melzer, Theresia, Johann u. Maria Schneider,

17.30 Rkr.

Hammerschmiede, Christkönig,

Pappelweg 7

O

Sa 7.30 M † Fam. Beck, 15 Trg.: Michael

u. Karin Lutz, geb. Depprich, 17 BG,

17.30 Rkr, 18 1.-So-M † Erwin Ostertag

z. JG, † Hildegard Förch. So 8 M † Maria,

Ludwig, Helmut, Hedwig Zunhammer,

Elt. u. Geschw. Seidl, 10 PfG, 18 Rkr. Mo

7.15 M, 18 Rkr, 18.45 Betstd. Di 7.15

M entf., 18 Rkr. Mi 8.30 M, 18 Rkr. Do

18 Rkr, 18.30 M † Maria Hillenbrand z.

JG, Georg Hillenbrand, Charlotte u. Josef

Kahn. Fr 7.15 M, 18 Rkr.

Herrenbach, Don Bosco,

Don-Bosco-Platz 3

Sa 10 M im AWO-Heim, 17.45 Altenberger

Rkr, 18 M † d. Fam. Chrastina u.

Stammel, Elt. u. Geschw. Heidenreich.

So 9 M, 18 Vespergebet. Di 17.30 Rkr,

18 M. Do 17.30 Rkr, 18 M, anschl. Komplet.

BG nach Absprache.

Hochfeld, St. Canisius,

Hochfeldstr. 63

O

Sa 16.45 BG, 17.15 VAM. So 9.30 Fam.-

Go. Di 10 M Elisabeth Leiner. Mi 18.30

M n. Mg. Do 9 M. Fr 9 M Elt. Grunwald

u. Geschw., 18 Rkr.

Hochzoll, Heilig Geist, Grüntenstr. 19 O

Sa 10.30 Gold. Hochzeit: Wilhelm u.

Christine Herrnberger in Maria Alber,

16.30 BG, 17 Rkr, 17.30 feierl. Abendlob,

18.30 ökum. Go z. 100-Jahr-Feier d.

Eingemeindung Hochzolls am Rudolf-

Diesel-Gymn. So 8 Laudes, 8.30 M leb.

u. verst. uns. Gem., Anna u. Ludwig

Schweymaier, Berta Allin, Fam. Hamperl

u. Heller, Kreszenz u. Xaver Fischer,

Maria u. Josef Schlosser, 11 M Michael

Krabes, Heinrich Szegedin u. Angeh.,

Stefan Schrupp u. Angeh., Maria Nagler,

Maria Brosig, 14 Taufe: Felix Heckmeier

in M. Alber, 18 Vesper, 18.30 AM

Thomas Stehr, Anton Kreutzer, Angeh.

Kreutzer-Mader, Elfriede u. Johann Lutz,

Remigius Schropp m. Angeh., Adolf

Bock m. Elt., Maria u. Ernst Schmidt.

Mo 9 M Georg u. Anni Bartenschlager

m. Angeh., 16 Rkr in M. Alber. Di 8.40

Laudes, 9 M Josef Halter m. To. u. Elt.,

17.30 Rkr in M. Alber, 18 AM in M. Alber

Inge Böck, Wilhelm Zonninger. Mi 9 M

Maria Reth, Rudolf Weis. Do 9 M Gerhard

Pentz m. Elt. u. Großelt., 16 Rkr in


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 REGION AUGSBURG GOTTESDIENSTE VOM 15. MAI BIS 21. JUNI III

M. Alber. Fr 9 M verst. Seelsorger uns.

Gem., 17.30 Rkr, 18 AM Fam. Sahliger

u. Mader.

Hochzoll, Zwölf Apostel,

Zwölf-Apostel-Platz 1

Sa 17.30 BG, 17.45 Rkr. So 10 PfG Josef

Leber, Angeh. u. Freunde d. Fam.

Wiedemann, Jakob Pfeiffer m. Angeh.,

17.45 Rkr. Mo 7.30 Hospiz: M, 17.45

Rkr, 18.30 M. Di 9 M, 17.45 Rkr, 18.30

Hospiz: M, 20 Gebetskreis d. charism.

Erneuerung. Mi 17 Hospiz: euchar.

Anbetung m. Liedern, Gebet, Stille u.

Bibelmeditation, 17.45 Rkr, 18.30 M,

19-19.45 euchar. Anbetung. Do 7.30

Hospiz: M, 17.45 Rkr, 18.30 M. Fr 6.30

Morgenlob, Laudes, 7 M Fam. Billmayer,

Fam. Nieß u. Fr. Hofmiller, 17.45 Rkr,

18.30 Hospiz: M, 19 M d. charism. Erneuerung,

ab 18.30 Anbetung.

Lechhausen, St. Elisabeth,

Elisabethstr. 56

Sa 17.20 Rkr, 18 M † Fam. Heda, Czerner

u. Kudla u. † Erwin Bürger, 10.15 M

d. Neokatechum. Gem. So 8.20 Rkr, 9

PfG, M f. d. leb. u. verst. Angeh. d. Pfarrei,

10.30 Fam.-Go f. † Hans Siemons u.

Hans Rebele m. Tauff.: Vivien Feurstein.

Mo 16.30 Rkr. Di 7.30 Morgengebet d.

Gem. im Elisabethzimmer, 9 M † Ana,

Rosalia u. Georg Gutia, 16.30 Rkr. Mi 9

M † Cilli Mair, 16.30 Rkr. Do 17.20 Rkr

m. Aussetz., 18 M f. † Ingrid Heinrich. Fr

9 M † Rudolf Schmack u. † Käthe Seitz,

Fam. Kugler u. Pfr. Franz Pettla u. † Rudolf

Jarschel, 16.30 Rkr.

Lechhausen, St. Pankratius,

Blücherstr. 13

O

Sa 8 M Fam. Sannwald, 17 BG, 17

ökum. Abendand. im Botan. Garten,

17.25 Rkr, 18 1. So-M, Fam. Fischer,

Zerle u. Angeh., Karl Käsbohrer als JM,

Karoline u. Heinrich Klinger, Centa u.

Georg Schmid, Karl Kienle, Fam. März

u. Silberhorn, Paul Rzehulka, Hedwig

Lohr. So 7 M Kreszentia u. Peter Lichtenstern,

Josef Ritter, Angeh. Baur u.

Baatz, August u. Centa Kramer, Hugo

Stuhler, Heinrich Lesti, 8.30 PfG, 10.30

M Erwin Offenwanger, Fam. Feuerer u.

Spreider, † d. Fam. Knauer u. Dirscherl,

Rudolf Nixel, Anton Lacher u. Angeh.,

Alois Fitz u. Angeh., 10.30 Kinderkirche

im Pfarrzentrum, 11.30 Taufe: Angelo

Renato Fragasso u. Lena Alexandra

Medele, 18 Rkr. Mo 8 M Dieter Götz u.

Maria Mielke, Emmi Axter. Di 8 M Benedikt

u. Hermine Privinsky, † Geith u.

Fichtl, Anna Fink, 18 Rkr. Mi 8 M, 18.25

BG, Rkr in d. anl. uns. Zeit, 19 M Therese

u. Karoline Bärtle, Simon Himbacher,

Theresia Müller. Do 8 Bruderschafts-Go.

Fr 9 M Walburga Sprenzinger.

Lechhausen, Unsere Liebe Frau,

Blücherstr. 91

Sa 17 1. So-M. So 9.25 Rkr u. BG, 10

M Andreas Schäffler, Elt. Wagner u.

Schwe.-Elt. Albrecht. Mo 8.25 Rkr, 9

M Josef u. Josefa Wall, 17 Rkr im SZ St.

Anna. Di 18.25 Rkr, 19 M in bes. Anl. Mi

8.25 Rkr, 9 M. Do 17 M im SZ St. Anna.

Fr 8 M Fam. Ludwig u. Zimmermann,

anschl. Rkr.

Spickel, St. Wolfgang,

Hornungstraße 26

Sa 18 M Luise u. Wendelin Schmidbaur.

So 10.30 M Viktoria Schappin, Franz

Stöckle u. Elt. Schirpfer. Mi 9 M. Fr 18

M. BG nach Absprache.

Univiertel, Zum Guten Hirten,

Salomon-Idler-Straße 12

Sa 9 M, 18 Rkr u. BG. So 9 M † Waldemar

u. Leo Rupps, Mechtilda u. Mathias

Kary, Walter Nikolaus u. josef Hörner, †

Josef Arnold, 10.30 Fam.-/Gem.-Go f.

d. Pfarrgem., anschl. Taufe: David Zdonowski,

18 AM. Mo 9 M, 18 Rkr. Di 18

M. Mi 6.30 Morgengebet, 18 M † Therese

Baur. Do 18 M. Fr 9 M.

Dekanat Augsburg II

Bärenkeller, St. Konrad,

Bärenstraße 22

O

Sa 13 Trg.: Angelika Kirchberger/Josef

Wollenschläger, 14 Taufe: Patrick Lübbers,

17-18 BG, 17.30 Rkr, 18 Abend-Go

f. Kranke, Schwache u. d. Fam. So 8.30

M in St. Peter u. Paul, 10 Gem.-Go Hans

Schittek, 19 Taize-Go Hilde Waßner. Mo

9.30 Rkr, 10 Go. Di 18 euchar. Anbetung.

Mi 9 Hausfr.-M Johann Frohnwieser JM,

Geschw. Greppmeier, anschl. Rkr. Do 19

Tagesausklang m. geistl. Musik (CD). Fr

8 Go Rosina Weh, anschl. Rkr.

Bergheim, St. Remigius,

Wirthshölzelweg 11

So 7.30 M im Kloster, 9 PfG, 18.30 AM

Barbara Ortler, M Alois u. Maria Stork.

Do 18 Rkr, 18.30 M Rudolf, Albert u.

Cilli Unverdorben, Adelheid u. Ulrich

Schipf.

Deuringen, St. Gabriel, Kapellenstr. 6

So 9.15 M † d. Fam. Rieger u. Geiger, †

Angeh. d. Fam. Spannagel u. Hauser. Di

18 Rkr. Do 18.30 St. Josef: M.

Göggingen, St. Georg und Michael,

Von-Cobres-Straße 8

O

Sa 17.45 BG, 18.30 VAM Alfons Gah

m. Elt. u. Eleonore Dorschel, JM Renate

Trollmann, Anna u. Josef Betscher, Sebastian

Fischer, Josefa u. Anton Reisch

m. Angeh., Frieda u. Richard Müller u.

Karl Mögele, Franz Hopfensitz. So Hes:

8.30 Rkr, 9 Klinik-Go, 9 M Karl Stauffer,

Anton u. Petronella Schweiger,

Christine Oberländer, GM: 11 M Anton

Faßnacht, Elfriede u. Walter Keiner, Hilde

u. Wilhelm Alexander, Milli u. Max

Niederweiser, Helen u. Jakob Quaderer,

Wilma u. Alfred Rondi, 12.15 Taufe:

Emily Luisa Wolf u. Anna Maria Ost-Tiburcio.

Mo 17 Rkr. Di Ger: 18.30 M. Mi

18.30 AM Josefa Zoller m. Fam., Hildegard

Bek m. † Angeh., Elt. u. Geschw.

Bobinger, Luigi u. Franziska Mel, Elt. u.

Geschw. Riemer. Fr KiGa: 7 M.

Göggingen, Kuratie St. Johannes

Baptist (Kur), Friedrich-Ebert-Str. 10

So 10.30 PfG. Di 18.30 AM So. Christian

u. Alois Felkel u. Elt. Kostelnik, Franz

Mühldorfer. Do 17.55 Rkr, 18.30 AM. Fr

8 M.

Göggingen, Zum Heiligsten Erlöser

Wellenburger Str. 58

Sa 14 Taufe: Isabell Hall, 15 Taufe: Alina

Meringer, 18.30 VAM Robert Silbermann

m. Elt. So 10.30 PfG. Mo 17 Rkr.

Di 9 M Edeltraud Breitschaft, 17 Rkr.

Mi 19 TP b. Kreuz a. d. Friedrich-Ebert-

Schule z. Flurumgang d. Kolpingsfam.

(AM entfällt). Do 17 Rkr. Fr 10 M Alois

Förschner m. Angeh., 17 Rkr.

Haunstetten, St. Albert, Tiroler Str. 7

Sa 11 Braut-M Dr. Elke Seefried/Michael

F. Philipp, 17.30 BG, 18 Rkr, 18.30

VAM Angelika Ripperger, † d. Fam. Sittle,

Wilhelmine u. Friedrich Hodek, Jm

Peter Winkelhöfer. So 9.15 PfG, Fam.-

Go, JM Werner Manczak, Fam. Sechser-

Dollinger, Marga Baur u. Elt., 19 in St.

Georg: Triduum 2 v. Benjamin Huber. Di

8 M Walter Hivner, 8.30 Rkr. Mi 18.30

Rkr, 19 M Markus Schmid, JM Georg

Simson. Fr 8 M Gabriele u. Franz Abold,

8.30 Rkr.

Haunstetten, St. Georg, Dudenstr. 4 O

Sa 8 MGK: M, 12 MGK: Trg.: stefan

Wittmann - Sandra Böhm, 14 St.G: Trg.:

Johannes Büchler u. Nadine Weindl, 17

Rkr. So 8 M Joanna Vogl, 9 Klinik-Süd:

Wort-Go-Feier m. Komm.-Spendung,

10.30 PM, M f. d. Pfarrfam. St.G u. St.

A., 19 M 2. Triduums Go Predigt Georg

Beis, M Horst Hahnenkamm. Mo 17

Rkr. Di 17 Rkr, ZK-Süd: 18..30 StM Aloisa

Bartsch u. gef. So. Rudolph. Mi 17 Rkr.

Do 18.30 BG u. stille Anbetung, 19 M

Johann Stoß, Martin Stoß u. Berta Baur.

Fr 17 Rkr.

Haunstetten, St. Pius, Inninger Str. 29

Sa 14.30 Kranken-Go m. Krankensalb.,

17.30 BG, 18 Vesper, 18.30 1. So-M Georg

u. Walburga Kuhn, Anton u. Jolanda

Gärtner. So 8.30 M Bernd Hübner, Christopher

u. Großelt., 10.30 M f. d. Pfarrgem.,

Ged. Rudolf Grygiel, Schwester

Virginie Fröber. Di 19 M Frida u. Johann

Dollinger u. Heinz Sechser. Mi 9.30 M n.

Mg,. 16 M im AH Sauerbruchstr. (n. M.).

Do 9.30 M n. Mg., Ged. Elfrieda Heinrich.

Fr 9.30 M zu Ehren d. hl. Antonius,

15 M im Seniorenwohnh. Wetterstein

(n. M.), 17 Rkr.

Inningen, St. Peter u. Paul

Sa 13.30 Trg.: Simone Haugg u. Thorsten

Stolz, 18.30 VAM Franziska Reichert

u. Angeh., Elisabeth Paschek, Fam.

Gröbner, Hahn u. Walter Burkhard, Josef

u. Pauline Feller. So 9.30 Go im Kindergarten

z. Sommerfest. Mo 18.30 Rkr.

Di 18 Rkr, 18.30 AM Kreszenz u. Alois

Zott, Walli u. Willi Liebler, Resi u. Josef

Schnürch. Mi Abr: 14.30 M. Do 18 Rkr,

18.30 AM Hermann Göb u. Hedwig u.

Albert Büchler m. Angeh., Paul Dietmayr

m. † Elt., Luise Brenner, Alois

Seibold m. Angeh., Erna Wunsch m. Angeh.

Kriegshaber, Heilig Geist, Kapelle im

Zentralklinikum Augsburg,

Stenglinstraße 2

Sa 19 M. Jeden letzten Sa im Monat

Krankensalbung. So 10 M. Mo 19 M. Di

8 M, 19 Abendgebet. Mi 16 M. Do 16

Rkr. Fr 19 Wort-Go-Feier.

Kriegshaber, Heiligste Dreifaltigkeit,

Ulmer Straße 199

O

Sa 10.30 Tauff.: Martha Steinbrecher,

17.15 Rkr, 17.30 BG, 18 VAM Josepha

Schmid, Fam. Harlacher u. Holzapfel. So

9 PfG, anschl. Rkr, 10.30 Fam.-Go, Sini

Aleksic. Mo 18 Rkr in d. SK, 18.30 AM

in d. SK. Di 17 Rkr in d. SK. Mi 8.30 Rkr

in d. SK, 9 Sing-M in d. SK. Do 8.30 Rkr

in d. SK, 9 M in d. SK. Fr 17 Rkr in d. SK.

Kriegshaber, St. Thaddäus,

Ulmer Straße 63

O

Sa 17.30 BG, 18 VAM Erna u. Johann

Neumeyer, Adolf Kofler u. Fam. Dieminger.

So 9.30 PfG Fam. Legler, 11 M im

Thaddäus-Zentrum, St. Wolfhard-Saal.

Mo 18 M in d. Turmkap. Di 9 Sing-M,

anschl. Rkr in d. Unterkirche. Do 18 M

in d. Turmkapelle. Fr 9 M in d. Turmkapelle.

Leitershofen, Exerzitienhaus,

Krippackerstr. 6

Sa 7.15 M. So 11 M, anschl. Mittagessen

mögl. (Anmeldung a. d. Rezeption

vor der M). Mo 7.15 M. Di 7.15 M. Mi

7.15 M. Do 7.15 M, 19 Anbetung. Fr

7.15 M.

Leitershofen, Zum auferstandenen

Herrn/ St. Oswald, Riedstraße 16

Sa ZAH: 18 Rkr u. BG, 18.30 VAM †

Geschw. Reith. So ZAH: 10.30 M Reinhard

Nürnberger, Heribert Wagner. Mo

St. Osw.: 18 Rkr. Di St. Osw.: 18.30 M

Ludwig u. Helene Schuster. Fr ZAH: 10

M, JM Johann Marz.

Oberhausen, St. Martin, Zirbelstr. 21

Sa 18 Rkr, 18.30 VAM Wilhelm Horn u.

Angeh., Patrizia Holzer u. Anton Fröhlich.

So 9.30 PfG, M Monika u. Anton

Trojan u. Georg Fox, 11 M in ungar.

Sprache. Mo kein Rkr u. keine M. Di

8.30 Rkr, 9 M Viktor Oros u. Angeh.,

Fam. Schwab u. Enkelin Tina. Mi 18 Rkr,

18.30 M Maria Gallenmüller, f. d. verst.

d. Vormonats: Hofmann Renate, anschl.

euchar. Anbetung. Do 8.30 Rkr, 9 M f.

d. armen Seelen. Fr 18 Rkr, 18.30 M f.

Fam. Dotzauer u. Kümpel.

Oberhausen, Pfarreiengemeinschaft

St. Peter u. Paul (PP), Hirblinger Str. 3,

mit St. Joseph (JO), Pfarrhausstr. 4 O

Sa PP: 11 Taufe: Maximilian Possnig,

17.30 Rkr, JO: 18 M Anton Engelhardt,

Angeh. Zieger. So JO: 8.30 M Viktoria

Weber, 10 M Maria Ettlinger, PP: 8.30

Erstkomm. d. chaldäischen Mission in

arabisch/aramäischer Sprache, 17.30


IV REGION AUGSBURG GOTTESDIENSTE VOM 15. MAI BIS 21. JUNI 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Rkr. Mo PP: 17.30 Rkr. Di PP: 9 M CC-

Bruderschaft, 17.30 Rkr. Mi PP: 17.30

Rkr, 18 M n. Mg. Do JO: 9 M Walter u.

Luise Hubel, PP: 17.30 Rkr. Fr PP: 9 M

Katharina Deisenhofer, 17.30 Rkr.

Pfersee, Herz-Jesu,

Franz-Kobinger-Str. 2

O

Sa 9 M Centa u. Josef Breu, Fritz Fischer,

14 Taufe: Tom u. Amelie Gräbel u. Lea

Sohie Keilen, 16.30 BG, 18 VAM Elt.

Heumos, Maria u. Dieter Kopp, Michael

Egger, Marienkap.: 17.15 Rkr. So 6.45

BG, 7.15 M Maria Kempter u. Angeh. in

pers. Anl., 9 PfG, 10.30 Jugend- u. Fam.-

Go f. Anton Biskup u. Angeh., Martha u.

Paul Diga, Rudolf Witt, Cäcilie Blaser u.

Karl Kuisl, Erwin Dischinger, Philipp u.

Maria Häring m. Angeh., 14 Taufe: Anton

Magnus Kabitschke, 18.30 AM Erwin

Distla m. Angeh., Marienkap.: 17.45 Rkr.

Mo 9 M Franz Schaffer, Klara u. Franziska

Riepl, Marienkap.: 17 Rkr, Maria

Stern: 17.30 M f. EB Dr. Josef Stimpfle.

Di 9 M Donats u. Peter Scadrinieks, St.

Michael: 17.45 Rkr, 18.30 AM f. d. armen

Seelen, Edmund Lachenmaier. Mi

9 M Fam. Schragner, 18.30 AM Franz

Gärtner JM, Maria u. Josef Zimmermann,

Marienkap.: 17.45 Rkr. Do 9 M Fam.

Oberndorfer, Graf u. Kirchner, f. d. Kranken,

Gertrud Thoma m. Elt. u. Geschw.,

Maria Stern: 6.30 M, Curanum: 14.15 M,

Marienkap.: 17 Rkr. Fr 9 M f. d. armen

Seelen, 18 M Alois Immerz, Fam. Zinsmeister,

Andreas Weiß u. Centa Walz,

Marienkap.: 17.15 Rkr.

Stadtbergen,

Maria, Hilfe der Christen,

Bismarckstraße 63

Sa 18 Rkr u. BG, 18.30 VAM Josef Uhl,

JM Hermine Lutz m. Max Lutz. So 10.15

Rkr, 10.45 Fam.-Go z. Pfarrfest, † d.

Fam. Steiner u. Hörmann, JM Anton u.

Theresia Deisenhofer, Kreszentia u. Josef

Lindenmair. Mo 8 M Heilungs-M K,

Matthäus u. Hildegard Lachenmair m. †

Angeh., 8.30 Rkr. Di 8.30 Rkr. Mi 8.30

Rkr. Do 8.30 Rkr, 9 M Heilungs-M K. Fr

8.30 Rkr.

Stadtbergen, St. Nikolaus,

Schulstraße 2

Sa 15.30 M in d. Dr.-Frank-Stiftung,

16.30 M im AH Schlössle, 17.55 Rkr. So

9 PfG. Di 17 Rkr. Mi 17.55 Rkr, 18.30 M,

JM Ursula Heffele.

Dekanat Augsburg-Land

Achsheim, St. Peter u. Paul,

Kirchweg 2

So 8.30 Rkr, 9 PfG Georg Reiser. Mo 18

Rkr in d. Grotte. Mi 18.30 Rkr, 19 M †

Die schönste

Musik aus

vier Jahrzehnten

6-10 Uhr „Guten Morgen Augsburg

17-19 Uhr „Radio Augsburg – der Tag“

rund um die Uhr immer besser informiert

Kranzfelder, Walter Ullmann, Johann

Schaller v. Lourdesgrottenverein. Fr 18

Rkr.

Adelsried, St. Johannes der Täufer,

Kirchgasse 4

Sa 18 VAM, M Elt. Schrenk u. Deisenhofer.

So 9.30 PfG, M f. leb. u. verst.

d. Pfarrei, M Georg, Viktoria Mangold,

Josefa u. Mathias Ziegler u. Verw., Sieglinde

Kaiser. Di 18 M † Elt. Lenzgeiger

m. Willi u. Maria Langer. Do 18 M Magdalena

u. Manfred Baltes, um Gottes

Segen.

Autobahnkirche an der Autobahnausfahrt

Adelsried. - So- und Feiert. 8, 10

u. 18 Go.

Affaltern, St. Sebastian,

Pfarrer-Brümmer-Straße

So 8.30 PfG u. Dank-Go d. Firml., Maria

Giebisch u. To. Barbara, Adolf u. Magdalena

Wiblishauser, Anna JM u. Gottfried

Letz, Centa Wörle, Heinrich Jendros JM,

Elisabeth Biele JM. Mi 19 Rkr. Fr 16.30-

21 ewige Anbetung.

Anhausen, St. Adelgundis,

Adelgundisstraße 12

So 11 Berg-M a. d. Alpe Mittelberg. Do

8 Rkr, 8.25 M f. n. Mg. (L).

Anried, St. Felizitas, Reichenbachstr. 8

So 9.45 M Anton u. Genovefa Leutenmayr

u. To. Adelheid u. Antonie u. Johann

Unger, Johann Abt JM. Di 19 AM.

Aystetten, St. Martin, Martinsplatz 4

Sa 17 Rkr. So 10.30 Fam.-M. Di 8.30

Rkr, 9 M.

Baiershofen, St. Leonhard,

St.-Michael-Str. 8

Sa 19 So-M Johann Mayer, Helmut Harthauser,

Gertraud u. Georg Bunk (P). Di

8.30 M Fam. Friedl, Pfaller u. Brenner.

Batzenhofen, St. Martin, Martinstr. 6

Sa 16 Beichte d. Firmlinge, 18.30 Rkr

in RB in d. Anl. d. hl. Vaters, 19 VAM

in RB Franz Mach JM, Karl Krieger u.

Theresia Seitz. So 9 Rkr, 9.30 PfG f. d.

leb. u. verst. d. Pfarrei, Maria u. Rudolf

Klösel, Centa Ostermeir, Maria u. Otto

Mozart u. Berta Huber, Willi, Josef, Anna

u. Tobias Köhler, Centa Hafner, Matthäus

Wörle JM, Rudolf, Notburga u. Käthe

Forster, † Staudenmeir. Di 18.30 Rkr um

Frieden a. d. Welt, 19 M Vallerie Kotzor.

Mi 18.30 Rkr in RB. Do 9 M Alois u. Rosa

Wieland. Fr 17 Firmung, Firmspender:

H. H. Prälat Karlheinz Knebel.

Biberbach, St. Jakobus maj.,

Am Kirchberg 24

Sa 7 M z. Auftakt d. Tagesfußwallf. d.

Dekantes Augsburg-Land n. Welden,

18.30 Rkr u. BG, 19 VAM Josef u. Josepha

Kempter, Georg JM u. Hildegart

Scherer, Josef JM u. Franziska Kaiser, Anton

Fischer u. † Angeh., Michael Hafner

u. † Angeh., Therese u. Josef Scherer,

Thekla, Georg u. Hermann Almer, Anna

u. Reinhard Klar u. Luitgard Dempf.

So 10 Dank-Go d. Firml. u. Fam.-Go d.

Kolpingfam. Biberbach, ab 15 Kirchenführung.

Mo 19.30 Taize-Gebet. Di 9 M

Rosina Hartmuth JM, † Schäffler u. Bissinger,

19 Feigenh.: Rkr. Mi 19 Markt:

entfällt. Do 18.30 Rkr, 19 AM Ida KLaus,

Maria Wegner u. † Angeh., Xaver u.

Josefa Behringer, So. Martin u. Georg

Behringer. Fr 7.15 Schüler-M.

Biburg, St. Andreas, Ulmer Straße 6

So 8.45 PfG f. verst. Elt. Nothelfer, Elt.

Mayerhörmann u. So. Peter Mayerhörmann.

Fr 19 Jugend-Wort-Go.

Bonstetten, St. Stephan, Kirchstraße 2

Sa 18.30 Rkr, 19 VAM Michael Gröner u.

To. Viktoria. So 8.30 BG, 9 PfG. Mo 8 M

† d. Fam. Fladerer. Mi 8 M Joseph Mayr.

Do 19 M Michael Gröner u. To. Viktoria.

Fr 8 M Maria Mayer.

Breitenbronn, St. Margareta, Talstr. 6

Sa 19 So-VAM, Dreißigst-M Josefa Sailer,

† Elt. Josef u. Rosa Streit u. Maria u.

karl Hieber, anschl. BG. So 11.30 Tauff.:

Felicitas Ziegler. Mi 19 M Ernst Gaßner,

Hiller u. Josefa Fink u. Angeh.

Diedorf, Herz Mariä, Marienplatz 2

So 10 PfG, M Erwin Scharm u. Fam.

Feucht, Maria u. Seb. Sibich u. Geschw.,

Leonhard Sohr, Karl u. Anna Geßler,

Kany u. u. Lechner, † Angeh. Fam. Glaser.

Di 19 AM in St. Bartholomäus, M

Anna Hafner, Alfred Hoffmann. Mi 10

Go im Haus Vinzenz, 20 Tanzmeditation.

Do 19.30 Buß-Go z. Vorbereitung

a. d. Firmung f. Firml., Elt. u. Paten. Fr

8.30 Go, M Josef Mittring. Di-Do 18.25

Rkr.

Dietkirch, St. Johannes Baptist,

Kirchplatz 1

Sa 18.30 them. Go m. Firml., verst.

Mitgl. d. Blasmusik GH, Anna Schreiber,

Heribert Rädle, Rudolf Schmutzer m.

Elt., Kasimir u. Kreszenz Singl. So WH:

13 Taufe: Jasmin Marie Mayr. Di GH: 18

Rkr, 18.30 M Josef u. Theresia Ritzler.

Fr WH: 18.30 M Hilaria Egge, JM Dora

Kopp m. Verw., Anna u. Martin Mayrhörmann.

Dinkelscherben, St. Anna,

Spitalgasse 8

Sa 9 AH: M, 13.30 Taufe: Emma Deffner,

18.30 Rkr u. BG, 19 VAM Ernst

Weikhart, Günther Mausele, Richard

Kapfer, Paul Janik u. Kempter, Josef Miller

JM, Centa, Ottilie u. Willibald Zimmermann

u. Franz Schletz, Alois Geh,

Dreißigst-M Friedrich Gaßner. So 9.30

Rkr, 10 Kinder-Go, TP: Pfarrzentrum, M

Erich Bäurle u. Elt., Anton Höck, Gertrud

Höck, Anna Mayr, Afra Höck, Fam.

Eisenhardt u. Mayr, Erich Braun u. Anna

Buchenberger. Mo 9 AH: M. Di 9 AH:

Edmund Rösler. Mi 9 AH: M Josef Zech,

Franz u. Magdalena Zech u. Tö. Do 9

AH: M, 19 AM. Fr 9 AH: M Karl u. Ottilie

Kastner u. Johann Mayr, Alois u. Josefa

Finkl, Hermine Privinsky.


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 REGION AUGSBURG GOTTESDIENSTE VOM 15. MAI BIS 21. JUNI V

Döpshofen, St.Martin,

Wesso brunner-Straße 7

Sa 14 Taufe: Anna-Frida Valentina Janisch.

So 10 them. Go m. Firml. f. Pfr.

Leonhard Haßlacher, JM Georg Kitzel,

Josef Schmid u. † Schmid, Böck-Mozet,

13.30 Rkr. Mi 18.30 M Martin Reißer,

Wilhelmine Reißer.

Emersacker, St. Martin,

Lauterbrunner Str. 2

So 10 Fam.-Go u. PfG f. d. PG im Pfarrg.

Lauterbrunn. Di 8.30 M Karolina Drommershausen,

Josefa u. leo Kuchenbaur.

Do 18.30 Rkr, 19 M Finni u. Alois Mayr,

Alois u. Maria Kraus, Josef Förg, Elt. u.

hermann Berger. Fr 15 Barmherzigkeits-Rkr.

Ettelried, St. Katharina,

Pfarrer-Bort-Straße 2

So 8.30 M. Mi 19 AM f. Anna Höfer.

Fleinhausen, St. Nikolaus,

Dekan-Prölle-Straße 1

Sa 19 Rkr. So 9.45 Kinder-Go, M Centa

Gemeinhardt, Josef Glöckner JM, Johann

Sattelmair JM. Di 19 AM Kreszenz

u. Josef Merk, † Almus - Bunk - Schuster

u. z.lb. Mutterg., Ludwig u. Ida Stuhler

u. Elt. Maria u. Ludwig Stuhler. Do 8

M Kugelmann - Maier.

Gablingen, St. Martin, Schulstraße 19

Sa 11 Taufe: Leonie Kiara Catanzaro,

13.30 Trg.: Pest Benjamin u. Marta geb.

Majkowska, 18.30 Rkr, 19 VAM Edwin

Bahr JM, † Kaiser m. Kreszenz Meier,

Kreszenz Sapper. So 9.45 Rkr, 10.15

Fam.-Go Maria u. Alfred Brendle, Ludwig

Maurerer m. Angeh., anschl. Konvent

d. Marian. Kongregation, 11.30

Taufe: Emily Jasmin Sisa, 18.30 Rkr in

d. Grotte. Mo 19 Taize-Gebet. Di 18.30

Rkr, 19 M Sebastian Meitinger. Mi 18.30

Rkr, 19 Vesper. Do 18.30 Rkr, 19 M um

e. gute Ernte, † Fischer u. Engelhardt. Fr

8.15 Laudes, 8.30 M † Schwarzmüller u.

zaigler, Elisabeth Schmölz.

Gersthofen, Pfarreiengemeinschaft

St. Jakobus (StJ), Schulstraße 1

Maria, Königin des Friedens (MKdF),

Johannesstraße 4

O

Sa 10 MKdF: Firmung m. Bischof Konrad

Zdarsa, 13 STJ: Trg.: Hackl/Früchtl,

17.15-17.45 MKdF: BG, 17.30 Rkr, 18

VAM Sofie u. Josef Weigl u. Centa Kölbl,

Peter Schulz, Elisabeth Steiner, JM Georg

Uhl. So 7.45 MKdF: Rkr d. marian.

Gebetsgem., 8.30 M, 10.15 StJ: Fam.-

Go. Mo 17.30 StJ: M Christ-Bäuerle. Di

18.30 MKdF: Rkr, 19 M, JM Wilfried Witke,

JM Renate Rauch, JM Sohpie Seitz.

Mi 9 StJ: M Margarethe Fünfer u. Angeh.,

Luidpold Schmid u. Katharina Wilhelm,

19.30 UIK: Taizegebet. Do 18.30

StJ: Rkr, 19 M Rudi Sarcher u. Karolina

Ludwig, Georg Miller u. Josef u. Amalie

Miller. Fr 15 AWO: And., 17.30 StE: M

Sofie u. Karl Mühlbauer.

Grünenbaindt, St. Peter u. Paul,

St.-Leonhard-Straße

Sa 19 VAM Karolina Stöckle JM u. Anna

Münnich JM. Do 19 AM.

Häder, St. Stephan, Kirchplatz 5

Sa 19 VAM in d. Kap. z. immerw. Hilfe,

Johann Mayr u. † Angeh. So 8.30 M Johann

u. Theresia Kraus, 12.30 Rkr in d.

Kap. Di 8.30 M in d. Kap. Mi 19 AM.

Hainhofen, St. Stephan,

Am Kirchberg 10

Sa 11 Taufe: Nele Haecker, 17.30 Rkr,

18 VAM Fam. Zircher, Gallenmüller u.

Michael. So 9 PfG, 10 Firmung in St.

Nikolaus v. Flüe, Westheim. Mo 8 M

Maria Lasch. Di 8 M Katharina u. Werner

Uhrle. Mi 19 AM Fam. Heisig, Leder

u. Bader. Schlipsheim, St. Nikolaus

v. Tolentino. Do 8 M Fam. Seitz, Fam.

Bürle u. Wagner.

Herbertshofen, St. Clemens,

Klemensstraße 12

Sa 16 ewige Anbetung, 16 Rkr, 16.30

Anbetung, 17 Anbetung, 17.30 BG,

17.30 Anbetung, 18 VAM Georg Bauer

u. Schw.-Tochter, Georg u. Anna Deisenhofer

u. † Deisenhofer u. Schneider, †

Mitgl. d. Spielmannszuges Hebertsh.

So 10 So-Go † Scheurer u. Donderer,

f. d. armen Seelen, Karl Niederleitner,

18.30 Rkr. Mo 18.30 Rkr. Di 18.30 Rkr.

Mi 18.30 Rkr, 19 Vesper. Do 18.25 Rkr,

19 M, JM Matthäus Steidle u. † Angeh.,

Franziska Berger.

Heretsried, St. Martin,

Augsburger Str. 9

So 10 Fam.-Go u. PfG f. d. PG im Pfarrgarten

Lauterbrunn. Fr 18.30 M z. Mutterg.

v. d. immerw. Hilfe, anschl. euchar.

Anbetung. Lauterbrunn, St. Vitus. So

10 Patroz., Fam.-Go u. PfG f. d. PG im

Pfarrgarten Lauterbrunn f. d. leb. u.

verst. d. PG im Ged. Alois Wiedemann,

Hildegard u. Alfred Wieland, Maria u.

Vitus Wieland u. Sr. Emma Meir, Paula

Keim. Mi 14 M.

Hirblingen, St. Blasius,

Wertinger Straße 26

So 9.30 PfG Gustav Schmuck u. Geschw.,

Martin Deisenhofer, † Brem u.

Wagner, Maria JM u. Alois Harle. Di 8.15

M. Mi 8 M. Do 19.30 Abendlob z. Firmung.

Fr 8.15 M Alois Brem u. Großelt.,

Georg Leitenmayr u. Elt., 17 Firmung in

St. Martin Batzenhofen.

Horgau, St. Martin, Martinsplatz 1

Sa 18.30 Rkr, 19 VAM, Dreißigst-M Andrea

Noder-Ganser, Karl Kleinheinz. So

9.30 PfG z. Pfarrfest f. d. verst. d. Fam.

Stutzig, Dippold.

Pfarreiengemeinschaft

Kutzenhau sen, St. Nikolaus,

St.-Nikolaus-Straße 2 (KU) O

Agawang, St. Laurentius,

Obernefsried 1 (AG)

und Rommelsried, St. Ursula und

Gefährten, Herzogberg (RO)

Sa AGW: 8 Rkr f. d. verst. So RR: 3.15

Weggang z. Radegundis-Wallf. n. Waldberg

am Haus d. Vereine, KH: 8.30 Go

Norbert Eschey, † Angeh. Nadler-Geh,

AGW: 9.45 Fam.-Go. Mo KH: 8 Rkr. Di

AGW: 8 Rkr, KH: 19 M † Angeh. Mayr-

Reitmayer, Franz Zöllner, Elt. u. † Angeh.,

RR: 19 Rkr. Mi AGW: 19 M, JM Alois

Kastner, † Angeh. Ammann-Suttner,

f. d. † d. Wallfahrervereines. Do KH:

8 Rkr, AGW: 8 Rkr, RR: 19 M Maria u.

Konrad Steinle u. † Angeh. Fr AGW: 19

Rkr, KH: 19 M in Maingründel: Aloisia

Fendt, Hedwig u. Sebastian Kröner u. †

Angeh., Maria Spengler, Ludwig Fischer

u. Elt., JM Viktoria Wörle, Dora u. Franz

Repasky.

Langweid, St. Vitus,

Augsburger Straße 28

Sa 18.30 Rkr u. BG, 19 VAM X. Frey u.

Chr. Frey, † d. Fam. Förg, Josef u. Josefa

Dirr, Alexander Hait JM. So 10 PfG f. d.

leb. u. verst. d. Pfarrei. Di 18.30 Rkr u.

Bg, 19 M Klement Mathilde u. Alfred.

Mi 10.30 Go im Haus Lechauenhof. Fr 8

M.

Margertshausen, St. Georg,

Heilig-Kreuz-Straße 7

So 8 Rkr, 8.30 themat. Go m. Firml., JM

Josef Seitz, JM Johann Hornung. Do 8.30

M Georg Doßner, Georg Lautenbacher

u. † Elt. u. Geschw., Alois Meyr.

Meitingen, St. Wolfgang,

St.-Wolfgang-Straße 2

Sa 9 Einkehrtag d. Firml., 13 Trg.: Mathias

Schreier u. Andrea Höld, 18 Rkr.

So 10 So-Go, JM Josef Geggerle, JM

Theresia Ivenz, Andreas Ivenz u. So.

Hermann, † Palleis u. Stollreiter, Maria

u. Anton Schur m. Angeh., Johann,

Maria u. Josef Ackermann, Walli u. Ludwig

Pröll, Josefa u. Hildegard Lieppert,

Jonas Tengler u. Rudolf Tengler, 11.15

Taufe: Ella Franziska Buffy/Jonas Wurm,

18.30 Rkr u. BG, 19 AM, JM Rosa u.

Franz Hofmann u. Angeh., Josef u. Katharina

Hartung, JM Maria Baumann u.

Siegfried Gröger u. † Angeh., Patrick

Riegle u. Angeh., Elke Sommer, Leopoldine

Protzel u. Martha Wicha, Rainer,

Hubert u. Rosemarie Saule, Margareta

u. Siegfried Gröger u. † Angeh., Adolf u.

Alois Mauthe u. Elt., JM Herbert Töltsch.

Mo 10 M im Johannesh., 18 Rkr. Di 9

M Karl Ludwig, Gudrun Kaufmann, 18

Rkr. Mi 18 Rkr. Do 14.30 M im St. Martha-Heim,

18 Rkr, 20 Bibel- u. Gebetskreis

im Haus St. Wolfgang. Langenreichen,

St. Nikolaus. So 8.30 PfG, M

f. d. leb. u. verst. d. PG, Harald, Hilde

u. Winfried Wagner, 13 Rkr in d. Kirche

St. Stephan.

Neusäß, St. Ägidius,

Bgm.-Kaifer-Straße 6

O

Sa 18 BG, 18.15 Rkr, 18.45 VAM d. PfG,

Erwin Schröder m. Angeh., Angeh. Sinning,

Anna Schleich, Hans u. Therese

Schuster, Rudolf u. Walburga Vogele,

Angeh. Bihler-Greifenegger, Schreiber-

Massinger u. Ewig. So 9 Pfarr-M. Mi

18.15 Rkr, 18.45 M in d. Kap., Magdalena

u. Augustin Schmidt, † Sandtner. Do

17.15 Anbetung in Stille in d. Kap. Fr 8

M in d. Kap.

Neusäß, St. Thomas Morus,

Gregor-Mendel-Straße 1

O

So 10.30 Pfarr-M f. a. leb. u. verst. d.

PfG. Mi 9 M. Do 18.15 Rkr, 18.45 M f. d.

verst. in uns. PfG.

Oberschöneberg, St. Ulrich,

Maien bergstraße 12

So 10 So-M, JM Johann Vogele, JM

Friedrich u. Maria Zimmermann, Ida u.

Alois Pfitzner u. Angeh. Do 19 M Hermann

Durchdenwald, Deffner, Steger u.

Ebner, anschl. BG.

Oberschönenfeld,

Zisterzienserinnen-Abtei

Tgl. 16.55 Rkr i. d. Hauskap., 17.30

Vesper. Sa 7 M Franziska Deil, Rosa

Kenter, Dank-M z. E. d. hl. Mutterg. v.

d. immerw. Hilfe. So 8.30 M Andreas u.

Walburga Pfisterer, Fam. Kuntscher, Georg

u. Otto Wiedemann u. Angeh., Anna

Mayerhörmann, Anita Feller u. Großelt.,

Henriette Karger. Mo 7 M Alois u. Marianne

Kaufmann u. Angeh., Olga Maria

Essenwanger, i. e. bes. Anl. Di 7 M

Franz Wieser, leb. u. † d. Fam. Bader,

f. Schwerkranke. Mi 7 M Fam. Pesch -

Metzen, Heribert Köster u. Angeh., z.

E. d. hl. Josef. Do 7 M Hans Gebhardt,

Dank-M i. e. bes. Mg., z. E. d. hl. Judas

Thaddäus i. e. bes. Anliegen. Fr 7

M leb. u. † d. Fam. Betzler - Stimpfle -

Bestattungsdienst der Stadt Augsburg

da, wenn sie uns brauchen

Tel. 0821/3 24-40 28 oder 0821/3 24-40 33

Tag und Nacht erreichbar auch Sonn- und Feiertags

Stadtberger Straße 80a, 86157 Augsburg,

Fax. 0821/324-40 35, E-Mail bestattungsdienst@augsburg.de


VI REGION AUGSBURG GOTTESDIENSTE VOM 15. MAI BIS 21. JUNI 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Voithenleitner, † d. Fam. Stehle-Gnann,

† Elt.

Ottmarshausen, St. Vitus,

St.-Vitus-Straße 6

So 10.30 Pfarr-M. Di 18 Lichtblicke. Do

9 M.

Reutern, St. Leonhard, Ludwig-Rif-Str.

So 8.45 PfG f. a. leb. u. verst. d. Pfarrei,

Josefa Wagner, Anton Keiß u. † Angeh.,

Edmund u. Katharina Blank, Maria u.

Josef Baur, Josefa u. Wilhelm Zwick,

Maria u. Sebastian Zeller. Mi 18.30 Rkr,

19 AM Philomena Dippel u. Elt., Zenta

Hander u. † Angeh.

Ried, Mariä Himmelfahrt,

Hattenbergstraße 16

Sa 19 So-VAM Josef Meier u. Angeh. Michael

u. Monika Hauser, Josef u. Emma

Greiner, anschl. BG. So 19 And. d. MC.

Di 19 M Lothar Steinle, Maria u. Stefan

Langhans u. Berta u. Josef Fischer, Ottilie

u. Kaspar Hafner, anschl. BG.

Steppach, St. Raphael, Kolpingstr. 8a

Sa 17.25 Rkr, 18 VAM Emma Pröll,

Maria Pelz u. Josef Beckerbauer, Horst

Wilken, Theresia u. Johann Kammerer.

So 10.30 Jugend-Go, † Großelt. d. Fam.

Schaich u. Mozer. Mo 18.44 „5 vor 7“

ökum. Montags-Go. Di 17.25 Rkr, 18 M

in St. Gallus. Mi 17.25 Rkr, 18 M verst.

d. Gebetskreises. Do 17.25 Rkr, 18 M. Fr

8.25 Rkr, 9 M.

Stettenhofen, Jesus, der gute Hirte,

Gablinger Straße 6

Sa 14 Taufe: Lena Marie Kalchschmid.

So 8.45 PfG f. d. leb. u. verst. d. Pfarrei,

19 M Andreas Heinrich, Theresia u.

Franz Dietrich. Di 18.30 Rkr. Mi 8.30 M

karola Triebe, 19 Zeit d. Stille, Pfarrkirche.

Do 18.30 Rkr u. BG, 19 M Manfred

Machleb, Maria König, Paul Herzberg,

Elt. u. Geschw. Fr 16.30 Treffen d. Firmlinge.

Täfertingen, Mariä Himmelfahrt,

Portnerstraße 4

So 8.30 Rkr, 9 Pfarr-M Adolf Fischer,

Otto Böck JM, Elt. Hackl u. Leinauer,

Thomas u. Franziska Welzhofer, Reinhold

Augart. Di 18.15 Rkr, 18.45 M. Fr

8.30 Morgenlob, 9 M.

Ustersbach und Mödishofen,

St. Fridolin, Theodor-Haecker-Straße 16

So MH: 10 Fest-Go z. Patroz. am Vitusfest,

z. Ehren d. hl. Vitus. Di UB: 9.30

Mütter beten f. ihre Kinder. Mi UB:

14-15 Mehr Lebensqualität fürs Alter

im Pfarrrh., MH: 19 M Anna u. Anton

Zott, Olga u. Karl Hoffelner, anschl. BG.

Do BE: 8 M f. d. armen Seelen, 19.30

Gebetskreis. Fr UB: 15.30 Fit Beten im

Alltag m. Pfr. Wolff m Pfarrh. UB, 18.30

Rkr, 19 M JM Eugen Winderl, † Metzger

u. Seitz, Anton Schmid u. Elisabeth Biber,

anschl. BG.

Violau, St. Michael,

St. Michael-Straße 8

O

Sa 11.30 M Kath. Landvolkbewegung,

17.30 BG, 18 1. So-M f. Geistl. Rat

Michael Rupprecht, Johann u. Josefa

Wiedemann, Fam. Schmid u. Wink,

Marianne Helmschrott. So 9.30 Rkr, 10

Pfarr- u. Wallfahrts-Go, M f. d. leb. u.

verst. d. PfG, Theolinde Rolle, Barbara

Ketterle, Rudolf Beyerle, Josef Heinle,

Ignaz u. Theresia Brenner, Markus u.

Mechthild Niedernhuber, Leonie Sirch,

Josefa u. Karl Rieger u. Armin Wiedemann

(K). Di 14 Andacht. Mi 8.30 BG, 9

Pilger-M am Gnadenaltar, Jaros Silvester,

Anna u. Egon Höll u. Anna u. Josef

Waldraff, z. d. Schutzengeln, z. Mutterg.

Fr 21 Lichter-Go z. Johannes.

Welden, Mariä Verkündigung, Uzstr. 2

Sa 18 St. Thekla: VAM. So 10 PfG f. a.

leb. u. verst. d. Pfarrei, Therersia, Lorenz

u. Marianne Wiedemann, Xaver

u. Luzia Schneider, Georg u. Maria Anzenhofer,

Peter Fackler u. Angeh., Elisabeth

Kröss, 18 St. Thekla: AM. Di 18.30

PK: Rkr, 19 AM, JM Alois Müller, † Elt.

Geschw. u. Verw. Do 18.30 PK: Rkr, 19

AM, JM Ernst Müller, JM Peter u. Johann

Braun u. † Angeh. Fr 8 PK: M.

Kobelkirche bei Westheim,

Maria Loreto, Kobelstraße 36

Sa 11 And. Fam.-Wallfahrt d. PfG Neusäß

m. Detlef Glaser u. Pfr. Wolfgang

Kretschmer, 15 Führung, 16 BG, 16.30

Rkr, 17 M zu Ehren d. Hl. Antonius. So

16.30 Rkr, BG, 17 M, JM Wilhelm u.

Rosa Sellherr. Mo 8.15 Rkr. Di 8 BG,

8.15 M Anna Kastl, anschl. Rkr. Mi 8 BG,

8.15 M um Führung durch d. Hl. Geist,

anschl. RKr. Do 8 BG, 8.15 M n. Mg. u.K.

Fr 14.30 Rkr, BG 16 M zu Ehren d. lieben

Mutterg. (R).

Westheim, St. Nikolaus von Flüe,

Von-Ritter-Straße 6

O

Sa 18 Rkr, BG, 18.30 VAM Auguste

Baintner JM, Erna Merkle u. Hanni

Glatzl, † d. Fam. Wagner, Ziegler u. Exler.

So 10 Firm-Go. Di 7.30 M, 8.15 Rkr.

Mi 8 Rkr, 8..30 M. Do 10 M im Noburgaheim.

Fr 7.25 Schüler-M.

Willishausen, St. Martinus,

Biburger Straße 8,

m. Deubach, St. Gallus (StG)

Mi 19 M Andreas Pfisterer u. Elt. Fr 8 M.

Deubach, St. Gallus. Di 19 M Maria u.

Anton Knöpfle, Johann Schmerbeck u.

Michael u. Mathilde Mayr, Johann Hartmann

u. † Mayrock, Albert v. Hofer m.

Elt. u. Hermann Mayr, Cäcilia u. Rupert

Reitmayer.

Dekanat Aichach-Friedberg

Baindlkirch, St. Martin,

St. Martin-Straße 3,

Mittelstetten, St. Silvester

Sa BK: 19.30 VAM, JM Fanny Brecheisen,

z. Ehren d. Mutterg. So HB: 7.45

Früh-M Verw. Menhard/Wunder, Michael

u. Katharina Robeller m. Magdalena

Robeller, Anna Breitsameter-Mayr,

Anna Kott, MS: 10.15 PfG m. Fahrzeugsegn.,

JM Maria Schäfer, JM Maria Stanzl

m. Franz u. Elt., Philomena Kinader,

Leonhard Ostermeier, Elt. u. Geschw.

Dosch m. Theresa Böck, Helmut u. Erwin

Lagerbauer, JM Gotthard Huber,

Hermann Kistler m. Elt. u. Verw. Weindl,

ZB: 12.30 Rkr. Mo HB: 18.30 Herz-Jesu-And.,

19 M Josef Dietmair, f. d. hl.

Kreszenzia. Mi MS: 19 Rkr u. BG, 19.30

M. Do BK: 18.30 Herz-Jesu-And. u. BG,

19 M, JM Rudolf Wagner. Fr SR: 18.30

Herz-Jesu-And., 19 M, JM Kreszenz u.

Thomas Steinhart, Johann Nissl, Franz

Hahn, Hans Winter, n. Mg.

Dasing, St. Martin,

Unterzeller Straße 10

Sa in St. Franziskus: 14.30 Taufe: Alexander

Isidor Murnauer, Tattenhausen:

19 So-VAM d. PfG. So 9.45 PfG d.

Pfarrreigengem., M Veronika Marquart,

Ludwig Mayershofer u. So. Johannes,

Josefa Elbl, Fam. Schäffer u. Stark. Di

AM entfällt. Do 16 ewige Anbetung m.

Aussetz d. Allerhl., 19 Go, M Maria u. Josef

Weiss, Bernhard u. Anton Hammer.

Fr 18.30 Rkr, 19 AM, M Ehrenfried Vogel,

Fam. Krakowski u. Metz, Josef Gun.

Eurasburg Kuratie, Hl. Kreuz,

Augsburger Straße 3

So 8.30 M Elt. Pichl m. So. Karl u. Edith

Schäfer, Magdalena u. Johann Häfelein,

Gerhard Rauchberger, Nikolaus u. Maria

Gail, Johann Resch m. Verw., † Verw.

Kusche - Heiß, Dankes-M, 18.30 Taize-

Gebet. Do 19 M Josef u. Wilhelm Losinger

m. Elt., Michael Wilhammer, Josef

Guttmann m. Alois Holzapfel. Fr 19.30

Andacht.

Freienried, St. Antonius

So 9.45 Fest-Go, M Max Gröninger, Maria

Ableitner, Reinhild u. Markus Steigenberger.

Friedberg, Stadtpfarrkirche St. Jakob,

Eisenberg 2

Sa 15.30 Taufe: Lea u. Jannik Ziefle,

18 BG u. Rkr, 18.30 VAM Josef Knieler.

So 9.15 Gem.-Go, 10.30 Fam.-Go Josef

Seitz u. Elt., 18 Rkr, 18.30 M Go d. Stille

Thomas Knote, St. Afra: 9 M, St. Stefan:

10.15 M Hilda Oks, Pfarrzentrum: 10.30

Kinder-Go. Mo 18 Rkr, 18.30 M Peter u.

Josefa Röhrle u. Söhne. Di 18 euchar.

Anbetung, 18.30 M Grete Diermeier u.

Maria Tauscher. Mi 8.30 M Katharina

Sonnberger m. Angeh., 21.15 Nachtgebet,

ab 21 Zeit zum Ankommen, ProSeniore:

15.30 M, Krankenh.k: 16.30 M,

Wiffertsh.: 18.30 M, JM Maria u. Georg

Brunner. Do 18 Rkr, K.-So.-Stift: 16.30 M

Ludwig Bauer z. Fam. Stegmann, Medi-

Raum: 18.30 M m. Bibel-teilen, gest. JM

Josef u. Regina Riedmeir. Fr 8.30 M Georg

Müller, Josefine Brosch u. Angeh.

Friedberg, Pallottikirche,

Vinzenz-Pallotti-Straße 14

Sa 7.15 M † Eleonore u. Ottmar Oberdorfer.

So 10.30 M † Theresia Diepolder.

Mo 7.15 M † Faml u. Raach. Mi 7.15 M

† Hilda u. Johann Oberdorfer. Do 7.15 M

† Elisabeth, Johann u. Josef Wally. Fr 18

M † Anna Zeitträger u. Angeh. BG nach

Vereinbarung.

Friedberg, Unseres Herrn Ruhe,

Herrgottsruhstraße 29

Sa 8.30 M leb. u. verst. d. Fam. Alkofer,

Ged. JM Felix Mayr, 13.30 Trg.: Michael

Schwartz u. Stefanie Jula, 15-16 BG. So

7 M Pfr. Stark, 8 M, JM Konrad Mair, 10

M, JM Genoveva Mühlbäck, Ged. JM Michael

Sommer m. Angeh., Ged. Maria

Wenninger u. Anna Stadler, 14.30 And.

Mo 8.30 M Josef u. Josefa Schneider

m. To. Rosa. Di 8.30 M Franz lanz. Mi

8.30 M Theresia Sulzberger, 17.45 BG,

18.30 M, JM Gusti u Alfons Geiger, Ged.

August Baumer u. † d. Fam. Greppmair.

Do 8.30 M Theresia Weigert u. Wolfgang

Lampl, Ged. Schwester Gamalberta

m. Geschw., 19.30 Tagesrückblick

in d. Turmkap. Fr 8.30 M Anna Werner.

So-Fr 14 Rkr. Werktags 8 Morgenlob.

Euchar. Anbetung. Tgl. in d. Turm-/

Dreikönigskap., So- u. Feiertage ab 15,

Werktage ab 9.15. BG nach Vereinbarung.

Friedberg-Derching,

St. Fabian u. Sebastian,

Liebfrauenplatz 3

So 8.45 Rkr um geistl. Berufe, 9.15 PfG.

Di 19 Zeit mit Gott. Mi 7.30 M Anton

Jakob, Mathias Engst, f. d. armen Seelen,

† Unsinn (alte Kirche). Fr 17 Jugendgruppe,

18.15 BG, 19 M Josef JM

u. Theresia Kreitmeier, Emerentia u. josef

Glück, Magdalena u. Martin Kungl,

Fam. Rappolder-Happacher, Margarete

Sauer.

Friedberg-Haberskirch,

St. Peter und Paul, Stefanstraße 45

So 10.30 PfG, M Anna Renz u. Hedwig

Marsalek. Do 19 M Martin Knauer u. Simon

Strasser.

Friedberg-Ottmaring, St. Michael,

St.-Michaels-Platz 7

O

Sa 15 Tauff.: Leonie Birnbaum. So 10

M m. Kinderkirche f. Manfred Bernhard

JM, Sebastian Steinherr, Annelies Bolz

u. Elt., Thomas u. Johann Trinkl JM, Gerhard

Anton, Euphemie u. Max Panke,

Blasius Gerstmaier m. Elt. u. Geschw.,

Rosina u. Andreas Sollinger u. † d. Fam.

Sollinger u. Probst, Richard Magg, Georg

u. Sophie Mergle JM. Mo 8.30 Rkr,

9 M Alfons Gail u. † Angeh., Ina Wolfrum.

Do 18.30 Rkr, 19 M Elt. Meitinger,

Wünsch u. Walkmann, Xaver u. Franziska

Bscheider JM u. Kathi Sonnberger. Fr

9 M.

Friedberg-Stätzling, St. Georg,

Pfarrer-Bezler-Straße 22

So kein Go. Di 19 M Kaspar u. Lore

Steinherr, Anna Fischer, Franz u. Maria

Pascher. Mi 18.30 ökum. Vesper, 19 M

Xaver Berthold u. Elt., Karl u. † Angeh.

u. Gerta u. Albert Berger. Fr 7 M Alo-


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 REGION AUGSBURG GOTTESDIENSTE VOM 15. MAI BIS 21. JUNI VII

is Bestele, Alois Mühleisen, Heribert Zehetbauer,

Martin Riemensperger u. Maria

Widmann.

Friedberg-Wulfertshausen,

St. Radegundis, Oberer Dorfweg 1

So Fußwallfahrt z. Grab d. Hl. Radegundis.

0.15 Abmarsch am Pfarrzentrum,

4.20 Anschluss in Wellenburg, 9 Fest-

Go in Waldberg, 10.15 PfG anl. d. Neugestal.

d. Kinderg. Di 19 AM Kreszentia

u. Ludwig Schenk u. † Angeh., z. Ehren

d. Hl. Radegundis. Fr 18.30 Rkr, 19

AM Theresia Schulzberger, Anna Michl,

Kreszenz u. Ludwig Hedorfer u. So. Ludwig,

Helma Mattern.

Kissing, St. Bernhard, Bernhardsplatz 2

Sa 17.45 Rkr. So 10.30 M Johann Gailer,

Magdalena Michael u. Elt., Alois Reiser

u. So., 10.30 Kinderkirche. Di 18.30 M

Karl Balleis u. Fam. Hagl. Mi 9 M n. Mg.

Kissing, St. Stephan, Kirchberg

Sa 18.30 PfG. So 9 M Theodor u. Maria

Hansen u. Angeh., Johann Müller m. Enkel

Christian u. Angeh., Rosina u. Gregor

Wohlmuth. Do 18.30 M in bes. Anl.,

Anton u. Kreszenz Ebner JM, † Verw.

Weiß u. Sedlmair.

Laimering, St. Georg,

Riedener Straße 10

Sa 14 Taufe: Lukas Raphael Bichler. So

ca. 15 And. d. Pfarrei St. Karl Borromäus

aus München. Mi 19 AM, M Martin

Römmelt, M Elt. Rohrmoser u. Ertl u.

Verw.

Merching, St. Martin, Hauptstraße 17

So 9.15 M, Dank-Go d. Firml. aus Merching,

Steinach u. Hochdorf f. Josef Bader,

Franz Aumiller. Mo 18.30 Rkr. Di

18.30 Rkr. Mi 18.30 Rkr. Do 18.30 Rkr

um. BG, 19 M Ludwig Süßmeier, Elt.

Süßmeier m. † Söhn. Josef, Leonhard u.

Helmut, Fam. Wenger u. Nekola, Georg

Bayer m. Angeh. Fr 18.30 Rkr. Steinach,

St. Gangulf. Di 19 M Ludwig u. Anna

Loder m. Verw. Unterbergen, St. Alexander.

So 10.30 M Kreszenz Hochenadl

m. Verw. Mi 19 M Maria Böck. Schmiechen,

St. Johannes Baptist. So 10 M

Fest-Go, ab 9.45 Kirchenzug. Steindorf,

St. Stephan. So 9.15 M, JM Helene Dietrich,

Brigitte Schmied, Karl Kobarschik

m. Elt. u. Angeh. Riedenauer. Fr 16.30 M

f. d. armen Seelen. Eresried, St. Georg.

Mi Hausen: 9 M f. d. armen Seelen.

Mering, St. Afra, Maria Himmelfahrt,

Marienplatz

Sa 10 M. So 9.30 M Katharina Ripsam.

Mi 17.30 Rkr, 18 M. Fr 18 Rkr.

Mering, St. Franziskus, Kissinger Str.

Mi 7.15 M im außerordentl. Ritus.

Mering, St. Michael,

Herzog-Wilhelm-Straße 5

Sa 17 Rkr. So 8 Amt, 10 M Fam.-Go,

anschl. Segn. e. Fahrzeugs d. Sozialstation

f. Maria Heinsch, Gerd Vollmer JM,

† d. Fam. Nawrath, Wieland, Wanzke

u. Boos, Max Schamberger JM, Hans u.

Gabriele Epplen u. So. Eugen, Josefine

u. Johannes Heyer m. Verw., 13 Rkr, 19

M m. Kolpingkap. f. Josef Mastaller m.

Elt. u. Angeh. u. Josef u. Maria Lechner

m. Angeh., Heinz Zöttler 10. JM. Mo

18.30 Rkr u. BG, 19 M Maria, Stefan u.

Kreszenz Sumperl, Therese JM u. Johann

Sedlmeir. Di 9 M im PJH f. Alois u. Viktoria

Fauser, Genovefa Mahl m. Verw., f. in

e. bes. Anl., 17 Rkr. Mi 17 Rkr. Do 18.30

Rkr u. BG, 19 M, anschl. euchar. Anbetung

bis 21 f. Walburga Eberle m. Schw.-

To. Luitgard, Luise Klemens m. Verw.

Hörmann, Maria Horn u. Frieda Kabelka,

Franziska Ebner u. Verw. Ebner/Diepold,

Johanna Selder m. Verw. Fr 7.15 M entf.,

17 Rkr. Theresienkloster. Sa 7 M. So

10 M. Mo 7 Wort-Go. Di 7 M. Mi 17.45

M m. Vespergebet. Do 10 M. Fr 19 M.

St. Johannes Baptist. So 8.15 M Josef

u. Therese Berger m. Sö. Jakob, Adolf u.

Georg u. Verw., Dorothea Binder. Pflegezentrum

Ederer. Do 15.30 M.

Rehrosbach, St. Peter und Paul,

Augsburger Straße 26

Sa 18.30 VAM Katharina Lachner, Franz

Pllanka, Xaver Bertele, Dank-M. So 9.45

M Alois Steinhard, Michael Losinger m.

So., Monika Kirchberger, Elt. Lachenmayr

m. So. Bernhard (Ri). Di 19 Stifts-

M Johann, Hans u. Franziska Nenning,

M Anni Treffler, Josefa Treffler (Ri). Mi

19 M Lorenz u. Anna Sailer, Paula u. Johann

Metzger.

Ried, St. Walburga,

Hörmannsberger Straße 2

Sa 14 Tauff.: Maximilian Harald Manhart,

18 Rkr u. BG, 18.30 VAM Maria

Fink, JM Maria Menhart, JM Johann

Böck, Johann u. Maria Fischer, JM Veronika

Steinhart. So 9 PfG, JM Maria Janicher,

Franz Rawein, Alois Igl, Johann

Kienberger, Viktoria Pany, Johann Pany.

Di 8 M Josef u. Franz Xaver Heiß. Do 8

Rkr.

Rieden, St. Vitus, St.-Vitus-Straße 12

So 8.30 PfG d. Pfarrei m. feierl. Patroz.,

M Xaver u. Magdalena Steindl u. So. u.

peter u. Therese Mahl, Therese Treffler

m. † Angeh., Geschw. Lechner. Fr AM

entfällt.

Taiting, Maria Verkündigung,

Marienstraße

So 9.45 PfG d. Pfarrei, JM Maria Menzinger,

Anna Grahammer, Magdalena

Lechner, M Stefan Menzinger, Franziska,

Maria u. Martin Lichtenstern, † d.

Fam. Janda. Do AM entfällt.

Wessiszell, Unschuldige Kinder,

Pfarrstraße

Sa Tattenhausen: 18.15 BG d. PfG, 19

So-VAM d. PfG, JM Anton Mahl, M Fam.

Riedlberger, Theresia u. Wilhelm Vogel

u. Helmut Bestler u. Fam. So WZ: keine

M in WZ, TH u. ZB. Di ZB: 19 Am, M

Viktoria Greppmeir, n. Mg. Mi WZ: AM

entfällt.

Dekanat Schwabmünchen

Aretsried, St. Pankratius,

Marktplatz 7a

Di 19 AM Josefa Grahammer. Fr 9 Rkr,

16.30 Reitenbuch: Go.

Bobingen, St. Felizitas, Hochstraße 2a

Sa 14 Pfk: Taufe: Julia Mayr, 15 Taufe:

Madita Bäcker, 16 ökum. Waldandacht,

TP am Parkplatz in d. Burgwalden (b.

Regen findet d. And. in d. PK statt),

17.45 Rkr u. BG, 18.30 VAM Antonie

Rottenegger u. † Angeh., Karl Sperberg,

Othmar u. Katharina Korbelius,

Anton Schaller u. † Angeh., Alois u.

Josefa Heiß u. † Angeh., Reinhard Hefele

u. Elt., Margot u. Anton Heilander,

Maria Barisch u. Angeh. So 8.30 Pfk:

Rkr, 9 PfG, 10.30 M am Jaserhof f. Alois

u. Resi Haugg, Georg Wiesner, So.

Heinrich u. † Angeh., Günther Haegele

u. Angeh., Franziska Mögele, Johann

Oswald, Emma u. Georg Bachmann u.

Adam Metzner. Mo 8 Pfk: M Maira u.

Pius Plößl u. † Angeh., Kreszenz u. Georg

Kohler u. Angeh., Maria Liebscher u.

Elt. Di 18.30 Pfk: M † Angeh. Bobinger,

Sieglinde Settele, Michele Gavarelli, 21

Lfk: Abendlob. Mi 8 St. Wolfg. u. Wndelin:

M. Do 16 AH: M, 18.30 Pfk: M

Johann u. Franziska Wohlrab u. Enkelkind,

Luise u. Ernst Scherer, Bernhard u.

Frnaziska Hefele. Fr 7.35 Lfk: Laudes, 8

M. Krankenhaus. Sa 18.30 Rkr u. BG,

19 M. So 9.30 M. Mo 19 M f. d. armen

Seelen. Di-Fr 19 M.

Bobingen-Siedlung,

Zur heiligen Familie, Grenzstraße 1

So 10.30 PfG Peter Schlecht JM, Gert

Huber u. Angeh., Elt. Wolf-Hauser, Helmut

Stemmer u. Elt. Di 19 M. Do 8.30

Hausfr.-M, Verw. Köbler-Groll.

Fischach, St. Michael, Hauptstraße 6

So 10 PfG. Mi 9 Hausfr.-M Stifts-M

Gottfried u. Walburga Suttner, Kinder

u. Schw.-Sohn. Do 20 herzl. Einladung

z. Glaubensgespräch im Pfarrh. Adolph

Kolping. Fr 18.30 Rkr, 19 AM Franz Zech

m. Angeh., Johann u. Maria Hieber, JM

Edeltraud Angerer, Sophie u. Matthias

Gattinger, Marcus Baur u. Angeh.

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Graben, St. Ulrich u. Afra,

Kirchbergstraße 11

So 10 Rkr, 10.30 M Maria Wittich 4. JT,

Ronald Pfister 5. JT, Erwin Brecheisen,

Elt. u. Schw.-Elt., Fam. Reith u. Kienmoser,

Christine Heimann. Do 19 M (Annakap.),

Anna Müller 5. JT. Fr 14 Taufe:

Jaekob Silva Schneider.

Grimoldsried, St. Stephan, Schulstr. 10

So 8.45 M Martin, Michael u. Genovefa

Bindl u. Angeh m. Ged. f. Leni Weimann,

19 Wetter-Rkr in d. Kap. Di 9 M.

Großaitingen, St. Nikolaus

So 10 Fest-Go z. Antonisfest, Anton

Schenk, Anton Jaumann u. Angeh., Lorenz

Ellenrieder m. Elt., Agnes Greher,

Johann u. Josef Schmidl, Max Schnitzler,

Ludwig u. Sophie Schießl, Ana Nissel

u. Fam., Centa, Emilie u. Josef Theimer,

Hermann Fischer, BrschM Magdalena

Fischer, Rkr entfällt. Mo 18 Rkr, 18.30

M, BrschM f. Karolina Egger. Di 18 Rkr i.

d. Seb.-Kap., 18.30 M i. d. Seb.-Kap. z.

Antoniusoktav, Hans Peter Klughammre,

BrschM f. Josef Bierling. Mi 8.30 Rkr,

9 M z. Antoniusoktav, BrschM Rosa Müller.

Do 18 Rkr, 18.30 M z. Antoniusoktav,

BrschM f. Maria Pawellek. Fr 18 Rkr,

18.30 Wort-Go-Feier.

Hiltenfingen, St. Silvester,

Kirchweg 4a

Sa 18.30 Rkr u. BG, 19 So-Go, JM Berta

endres, M Josefa u. Jakob Kerler u. Enkel

Daniel, Franz Wachter, Erna u. Kornelius

Griebl u. † Angeh., † Schuster u. Lutzenberger.

So 9 And. Mo 19 M, JM Lorenz

u. Aloisia Britzelmair u. So. Johann,

M Alois Birkle (Sitfts-M), M Elt. Melder

u. Gilbert Mayer. Di 8 Rkr. Mi 7.30 M zu

Ehren d. Hl. Schutzengel (E), 19 Rkr in

d. Leonhardkap. Do 19 Rkr. Fr 7.30 M zu

d. Hl. Schutzengeln, 19 Abendgebet d.

Firml. gem. m. d. PfG.

Kleinaitingen, St. Martin

Mi 18.30 M. Fr 16 Rkr.

Prof. Dr. Stephan Degle

Institut für Optometrie . Kontaktlinsen . Low-Vision

Hoher Weg zum Dom . 86152 Augsburg

Klosterlechfeld, Pfarr- und Wallfahrtskirche

Maria Hilf, Franziskanerplatz 6

Sa 7.30 Morgenlob, 18 BG. So 8.30

Rkr u. BG, 9 M Karl-Heinz Mürbeth 6.

JT, Ignaz Wendelberger, Leonhard u.

Kreszenzia Schwab, Alois u. Elisabeth

Hammermüller. Mi 8.30 Rkr, 9 M Michael

Herrberger 1. JT, Maria Riedle 7.

JT, Andreas u. Hermann Gleich. Do 10

Wallfahrts-Go d. kath. Frauengem. Maria

Hilf, München-Au. Fr 18.30 Rkr, 19 M

Ludwig Dollmann 3. JT.

Königsbrunn, Maria unterm Kreuz,

Mindelheimer Str. 24

Sa 17.45 BG, 18.30 M Sophie Pfister u.

Angeh. So 11 M Ludwig Heinz, Maria u.

Georg Straßmeier, Josef u. Dora baindl,

Witold Goll, Ida Hellmer, n. Mg. (Rosa

m. Fam.), n. Mg. (Maria Kuhnert), n.

Mg. (Evline Depperschmidt), 11 Ki-Go.

Di 18.30 Rkr, 19 M Anton Beutmüller JM

u. Fam., Franz u. Irma Geier u. † Kinder.

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VIII REGION AUGSBURG GOTTESDIENSTE VOM 15. MAI BIS 21. JUNI 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Alle Pfarreien auf den Seiten II bis VIII sind verlinkt. Durch das Klicken auf den Pfarreinamen erhalten Sie zusätzliche Informationen.

Mi 18.30 Rkr. Do 8.30 M, 20 Andacht. Fr

10 Firmung d. Fritz-Felsenstein-Schüler,

18.30 Rkr. Caritas-Seniorenzentrum

St. Hedwig. Di 18.30 M.

Königsbrunn, St. Ulrich,

Bgm. Wohlfarth-Str. 41 a

Sa 17 Rkr. So 9.30 M Albert u. Anna Kaiser,

† d. Fam. Freudenschuß, Jahn, Hoff

u. Klucewic, Anna Pschera u. Angeh.,

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M Adelheid Lampe. Di 18.30 Rkr. Mi 8

Laudes, 18.30 Rkr. Do 18.30 Rkr, 19 M

Stephanus Stark. Fr 18.30 Rkr.

Königsbrunn, Zur Göttl. Vorsehung,

Blumenallee 27

Sa 14 Taufe: Samuel Etrich u. Noel Lesser.

So 8.30 M Anton Michel jun. u. sen.,

Heinrich Nowak sen., † d. Fam. Oberacher

u. Uhl, Fam. Ehler, Anna Weber u.

Gustaf Negratschka, Rudolf u. Marie Zaruba

u. Fam. Englisch, Ernst Schneider

u. Fam., Peter Meier u. Freunde, 10.30

PfG m. Cantabile, 10.30 KiGo. Mi 18.30

Rkr, 19 M Franz u. Marie Suck. Fr 8 M

Karl Jungwirth JM, 8.30 Rkr.

Konradshofen, St. Martin,

Grimoldsrieder Straße 6

So 9.30 Rkr, 10 So-Go, M Anton, Maria

u. Hildegard Natterer, Vitus u. Katharina

Baur, Georg u. Magdalena Gröber. Mo 8

Rkr. Di 8 Rkr. Mi 8 Rkr. Do 18.30 Rkr, 19

M Rosa Kuhn u. † Angeh. Fr 8 Rkr, 19

Abendgebet d. Firml., gem. m. d. Pfarrgem.

in Hiltenfingen.

Lagerlechfeld, St. Martin

Sa 11 Taufe: Viktoria Boxler. So 10.30

Dank-Go d. EK-Kinder d. PG Lechfeld, Ulrich

Klottwig 2. JT, anschl. Einweihung

Pagodenzelt. Di 18.30 Rkr, 19 M.

Langenneufnach, St. Martin,

Rathausstraße 23

So 10 Fest-Go m. Firm. d. Hw. Hr.

Domkap. Walter Schmiedel, 19 Rkr in

d. Grotte. Di 18.30 Rkr. Do 18.30 Rkr,

19 M Lukas u. Anna Dietmayer u. Angeh.,

m. Ged. f. Franz Weizenegger m.

Verw., Albert Schiegg z. JG, Adelinde

Schiegg u. Walter u. Katharina Martin,

Stefan, Katharina u. Georg Weber. Fr 18

Jugendvesper m. d. Firml. u. Überg. d.

Firmurkunden. Mittelneufnach, St. Johannes

Ev. Sa 18.30 Rkr, 19 So-VAM,

M Angeh. Knöpfle-Kugelmann m. Ged.

f. Kreszenz u. Johanna Högg u. Angeh.

Mo 8 Rkr. Mi 8 Rkr. Do 19 M f. † Angeh.

Egger-Roßkopf.

Mickhausen, St. Wolfgang,

Pfarrer-Sales-Baur-Straße 5

So 8.45 PfG m. Ged. f. Wolfgang Schmid

z. JG, Adolf Lutz m. Elt. u. Geschw., Josef

u. Kreszenz Heckl. Mi 9 M.

Obermeitingen, St. Mauritius

Sa 19 VAM Maria Hörl, Franziska, Annemarie

u. Joachim Starkmann u. Angeh.

Di 8.30 Rkr (Kap.), 9 M (Kap.). Do 17 Rkr

(Kap.). Fr 18.15 Anbetung u. Rkr (Kap.),

19 M (Kap.) Karl u. Franziska Lippert,

Josef u. Franz Näher.

Reichertshofen, St. Nikolaus,

Kirchstraße 4

Di 19 M zu Ehren d. lieben Mutterg.

(Ro).

Reinhartshausen, St. Laurentius,

Waldberger Straße 2

Sa 15.30 Rkr, 17 VAM z. 11. So im JK,

M Martin u. Maria Höß, Albert u. Theresia

Sappler u. So. Richard, Anton u.

Anni Kellner, † Nerlinger, Lochbrunner,

Geiger, Emil Mattmer u. Verw. Seehuber

- Sußbauer. So 9 Radegundisfest in

Waldberg. Di 8.45 Rkr.

Reinhartshofen, St. Jakobus

So 18.30 M Josef u. Martha Ratzinger,

19.30 Taize-Gebet.

Scherstetten, St. Peter u. Paul,

Kirchgasse 1

So 8.15 Rkr u. BG, 8.45 So-Go, M Anton

u. Mathilde Müller, Thekla Pfänder, Balbina

Reiser, Maria u. Friedrich Pfahler

u. d. Kinder. Di 19 M Walburga Anding

u. † Angeh., Irma Sacher. Fr 19 Rkr, 19

Abendgebet d. Firml. gem. m. d. PfG in

Hiltenfingen.

Siegertshofen, St. Nikolaus, Kirchberg

So 10 So-Go f. Anna u. Anton Markmiller,

Stift-M Max u. Maria Forstner u. To.

Gertrud, 3. JM Ernestine Morhard, † Elt.

Rindle/Keppeler u. Angeh. Do 18.30

Rkr, 19 AM Wilhelmine u. Rudolf Scholz.

Gottesdienste in anderen Sprachen

Italienisch: 11 St. Simpert

Kroatisch: 11.30 St. Sebastian

Polnisch: 10.30 Bruder-Albert-Kirche, Dr.-Schmelzing-Str., Hammerschmiede

Slowenisch: 18 Klosterkirche St. Elisabeth (am 1. und 3. Sonntag im Monat)

Spanisch: 11 Klosterkirche Ma ria Stern (sonn- u. feiertags)

Portugiesisch: 10.30 Klosterkirche St. Elisabeth (1. und 3. Sonntag im Monat)

Ungarisch: 11 St. Martin, Ober hausen (am 1. und 3. Sonntag im Monat)

Ukrainische kath. Kirche des byzantinischen Ritus: 12 Heiligste Liturgie nach

Johan nes Chrysostomus – Hlgst. Dreifaltigkeit, Kapelle, Kriegshaber

Gottesdienste in aramäi scher / arabischer Sprache der Mission für die chaldäische

Kirche: St. Joseph, Oberhausen Tel. 08 21/24 13 43.

Straßberg, Heilig Kreuz,

Frieda-Forster-Straße 1

So 8.25 Rkr, 9 M Kaspar Mayer m.

Verw., Michael, Kreszenzia u. Josefa

Miller, Ludwig, Anna u. Reinhard Huber,

Kinderkirche. Mi 19 M Günter Thiel u.

Fam. Hübner, Dressel, Rindt u. Pascher,

Theresia Thaler. Fr 19 M n. Mg.

Untermeitingen, St. Stephan,

Pfarrer-Bissle-Weg 1

Sa 19 VAM 1. JT Reinhard Kock, 5. JT

Thomas Dean, Genovefa u. Katharina

Jacob, Andreas Scherer, Theresia Hannes,

Johann u. Zäzilie Bihler. So 9 M

6. JT Elisabeth Klein, 6. JT Rita Heling,

Ludwig Lauterer, Albert u. Else Wachter,

Leni u. Erich Arkenberg, Emma u. Ignaz

Schaller. Mi 8.30 Rkr, 9 M Do 18.30 Rkr,

19 M 4. JT Anne Josefine Schröter, 9. JT

Anna Fischer.

Waldberg, St. Radegundis,

Bobinger Straße 12

Sa Krankenkomm. So 7.30 M z. Ehren

St. Radegundis, Wallfahrts-M d. Rommelsrieder

Wallfahrer, M Radegund u.

Ulrich Bader u. Helmut Geiger, Geschw.

Bißle, Adolf JM u. Hedwig Burkhard, 9

Hochamt, Festpred. H. H. WB Florian

Wörner, zu Ehren Dst. Radegundis u. M

n. Mg. d. Wulfertshauser Wallfahrer, anschl.

Proz. zu den vier Altären, Te Deum

in d. Kirche, 14 Dankand. Mo 9 Fest-Go,

M Georg Metz, Josefa u. Maximilian

Vogt, Ignatz u. Genovefa Dieminger

u. Schw.-To., Anna u. Stephan Mögele,

Marianne u. Georg Ritt, Sigrid Hefele,

Annemarie u. Joachim Starkmann, Johann

Schmid u. Elt., Rosina Zerle, Martha

Köbler, Gisela JM u. Erwin Joachim,

Maria u. Johann Schenzinger, Theresia

Gaul, Ulrich Schmidt, Elt. u. Ruth Martini

- Schmidt, Barbara u. Anton Fischer,

Ambros u. Emma Geirhos, Friedrich u.

Kreszentia Moser, 14 Schlussand.

Walkertshofen, St. Alban, Hauptstr. 30

Sa 18.30 Rkr, 19 So-VAM, M Karl Beckel

als Dreißigst-m m. Ged. f. Karl Schmid

u. † Verw. Micheler, Pauline Finkel u.

†Angeh., Maria u. Philipp Kerler, Josefa,

Adolf u. Dora Scheifele, Anton Fischer z.

JG, Anna Lex z. JG, f. † d. Geburtsjahrg.

1941. Fr 18.30 Rkr, 19 M Alois Deuringer

m. Ged. f. Erna u. Josef Bersch.

Wehringen, St. Georg

So 8.45 PfG Maria Heim u. Angeh., StM

f. d. verst. d. Fam Kienle, Kreszenz Lindermeier,

Kreszenz u. Josef Wiedemann

u. Angeh. Do 8.30 Rkr, 9 M Elt. Renner/

Baulig, Dreißigst-M Alfons Renner. Fr

18.30 M StM f. Pfr. Alois Kurtz, Veronika

u. Franz Fischer.

Willmatshofen, St. Vitus, Hauptstr. 86

Sa 8.45 VAM z. 11. So im JK, Adolf

Bosch, † Verw. Aumann/Spindler, JM

Georg Egger, Wilhelm Aumüller, Rita Fischer

u. † Angeh. So 14 Tronetsh.: Taufe:

Moritz Fischer. Di 18.30 Rkr. Fr 18.30

Rkr, 19 AM, JM Ottmar Abold u. Elt. u.

Schw.-Elt., Johann Birling u. Angeh.

Abkürzungen

AM: Abendmesse, And.: Andacht,

Angeh.: Angehörige/Angehöriger,

anschl.: anschließend, Aussetzg.:

Aussetzung, BG: Beichtgelegenheit,

Dreißigst-M: Dreißigstmesse,

Elt.: Eltern, Euch.–Feier:

Eucharistiefeier, Fam.: Familie,

Gde.: Gemeinde, Geb.: Gebet/

Gebetsbitte, Ged.: Gedenken,

Geschw.: Geschwister, Go.: Gottesdienst,

GR: Geistlicher Rat, GS:

Grundschule, JM: Jahresmesse, Ki.:

Kinder, Leb.: Lebende, M: Messe,

Ökum.: Ökumenische / Ökumenischer,

PfG: Pfarrgottesdienst,

Pfr.: Pfarrer, Rkr: Rosenkranz,

Segng.: Segnung, So.: Sohn, Sr.:

Schwester, To.: Tochter, u.: und,

VAM: Vorabendmesse, †, Verst.:

Verstorbene/Verstorbener, Verw.:

Wollmetshofen, St. Jakobus maj.

So 8.45 So-Go Paula u. Wilhelm Kröner,

Anna u. Peter Magg m. Angeh,. Martin,

Anton u. Wally Jochum, 18 Rkr in d.

Grotte. Mi 18.30 Rkr, 19 AM. Do 18 Rkr.

Dekanat Günzburg

Ziemetshausen, Maria Vesperbild,

Wallfahrtskirche,

Schellenbacher Straße 4

Sa 8.30 Rkr u. BG, 9 M f. leb. u. verst.

Ettalpilger, 14.30 geistl. Kirchenführung

f. Pilger v. Landvolk Tittlingen, ab 18.30

BG, 18.55 Rkr, 19.30 M als VAM f. Georg

Hafner. So 7-11 BG, 7.30 M Mangold u.

Starkmann, 8.30 M Fam. Vogt, 10.15

Pilgeramt f. d. leb. u. verst. Wohlt. d.

Wallfahrt, 11.30 M f. Pilger aus Liechtenstein,

14 Andacht, anschl. Krankensegen,

15 Gang z. Mariengrotte, 18.55

Rkr u. BG, 19.30 M Johann u. Amalie

Ritter z. Geb. Mo 7.30 M Marianne Kriegel,

18.55 Rkr u. BG, 19.30 M Anton

Schmid. Di 7.30 M Gertrud Tschörner,

18.55 Rkr u. BG, 19.30 M Fam. Tschörner,

Kühnel, Schreck, Riemer, Schöner,

Jastrembski, 19.30 Hinterschellenbach:

M n. Mg. Mi 7.30 M Sophie Komm,

18.55 Rkr u. Bg, 19.30 M Mathias, Josefa

u. Peter Büchele. Do 7.30 M Müller

Leonhard u. Cäzillia, 11 M f. Pilger aus

Neutraubing, 14 Proz. z. Mariengrotte,

anschl. Andacht, 18.55 Rkr u. BG, 19.30

M f. † Georg Grimbacher, anschl. Erteil.

d. Krankensegens (auch einzeln). Fr

7.30 M † Barbara u. Michael Langhans

m. Elt. u. Geschw., 14 Rkr u. BG, 14.30

M Fam. Neumann, 18.55 Rkr u. BG,

19.30 M Gabriel Rudolf, anschl. Aussetz.

d. Allerhl., Beginn d. Gebetsnacht,

20.30-21.30 BG, 21.30 M in d. forma

extraordinaria f. Anselm u. Anna Rieger.


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 UNSER ALLGÄU I

Über Jahrhunderte Gutes getan

22. Unterallgäuer Ordenstag in der Benediktinerabtei Ottobeuren

Die Verantwortlichen der Euregio und

der Allgäu GmbH (von links): Euregio-

Projektleiter Simon Gehring, Euregio-

Präsident Landrat Gebhard Kaiser und

Allgäu GmbH-Geschäftsführer Bernhard

Joachim.

Foto Klöck/oh

EUREGIO-MUSIKFESTIVAL

Konzerte begleiten

Deutschen Wandertag

OBERSTDORF (red) – Im Kulturprogramm

des 113. Deutschen

Wandertags vom 26. Juni bis 1. Juli

in Oberstdorf gibt es besondere Euregio-Konzerte.

Diese sind Teil des

achten Euregio-Musikfestivals.

Auftakt ist am 26. Juni um 20 Uhr

im Kurhaus Bad Hindelang mit dem

Heeresmusikkorps 10, Ulm. Der Eintritt

ist frei, Spenden werden erbeten

(Anmeldung erforderlich: Gästeinformation

Bad Hindelang, Telefon

0 83 24/8 92 20). Weiter geht es unter

dem Motto „Militär trifft Polizei“

am 27. Juni um 20 Uhr im Kurhaus

Fischen. Die Militärmusik Vorarlberg

und das Polizeiorchester Bayern (Leitung:

Professor Johann Mösenbichler)

spielen Werke von Wagner, Mozart

und anderen. Eintritt frei, Spenden

erbeten (Anmeldung erforderlich:

Tourismus Hörnerdörfer GmbH, Telefon

0 83 24/8 92 20). Die Swarovski

Musik Wattens/Tirol präsentiert am

28. Juni um 20 Uhr im Oberstdorf-

Haus Werke von Smetana, Reed,

Verdi und Barnes. Eintritt frei, Spenden

erbeten (Anmeldung erforderlich:

Tourismus Oberstdorf, Telefon

0 83 22/7 002 90). Der „Euregio

Allgäuer Abend“ am 29. Juni um 20

Uhr im Oberstdorf-Haus stellt den

glanzvollen Abschluss dar. Mit dabei

sind unter anderem die Breitachtaler

Johlar, die Instrumentalgruppe Kerber

und die Uth-Buebe. Der Eintritt

kostet zehn Euro (Anmeldung erforderlich:

Tourismus Oberstdorf, Telefon

0 83 22/7 002 90).

OTTOBEUREN – 80 Frauen und

Männer verschiedenster Ordensgemeinschaften

aus dem Landkreis

sind zum 22. Unterallgäuer

Ordenstag in die Benediktinerabtei

Ottobeuren gekommen.

Der Domdekan und Bischöfliche Ordensreferent Prälat Bertram Meier (Mitte) übergab

beim Unterallgäuer Ordenstag in der Benediktinerabtei Ottobeuren Präsente an

den neu gewählten Abt Johannes Schaber (links) und den bisherigen Abt Paulus Weigele

(rechts).

Fotos: Unglert-Meyer

„Was Sie als Person und als Orden

über Jahrhunderte unserer Gesellschaft

Gutes getan haben und noch

tun“, sagte Landrat Hans-Joachim

Weirather, dies wolle er mit der Einladung

ganz besonders würdigen.

Nach einem Konzert in der Basilika

und einer feierlichen Vesper wurden

die Ordensleute im Kaisersaal

empfangen und bewirtet.

Bei der Begrüßung wurde die

Präsenz der Orden in der Region

deutlich: Barmherzige Schwestern

vom heiligen Vinzenz von Paul waren

gekommen, Schwestern von

Maria Stern aus Augsburg (die früher

im Ottobeurer Kindergarten

tätig waren), Mallersdorfer Schwestern

aus Bad Wörishofen, Maria

Ward Schwestern und ein Konvent

der Dienerinnen Gottes aus Mindelheim,

Salesianer Don Boscos

Buxheim, Dillinger Franziskanerinnen

aus Lautrach, Salvatorianer aus

Legau, Schwestern vom Heiligen

Kreuz Mussenhausen, St. Josefs-

Kongregation Pfaffenhausen, Missionare

vom Kostbaren Blut Baumgärtle

und Franziskanerinnen vom

Crescentiakloster Kaufbeuren.

Der Ordenstag sei für Ottobeuren

eine Ehre, sagte Bürgermeister

Bernd Schäfer. Prälat Bertram

Meier, Domdekan und Bischöflicher

Ordensreferent, übermittelte

den Dank des Bischofs. Wenn er in

die Runde schaue, stelle er fest, dass

es sich vorwiegend um „reifere Herrschaften“

handele. Er ergänzte aber:

„Es sind Frauen und Männer, deren

Augen blitzen und die im Herzen

jung geblieben sind.“ Die Klöster

seien weder Jugendtreffs noch Altenheime,

es seien „geistliche Räume“.

Generaloberin Schwester Regina

Winter hielt einen Vortrag über die

Franziskanerinnen von Kaufbeuren.

Sie sprach von Feuersbrünsten und

Zeiten des Niedergangs, aber auch

von Blütezeiten seit der ersten urkundlichen

Erwähnung 1261 bis

heute. Das Crescentiakloster wolle

neben dem Bildungsauftrag „eine

geistliche Oase für Stadt und Land“

sein.

Domdekan Prälat Bertram Meier

würdigte den seit 2002 amtierenden

Benediktinerabt Paulus Weigele und

seinen Nachfolger Johannes Schaber

mit herzlichen Worten und Präsenten.

Weigele ist mit Erreichen der

Altersgrenze von 70 Jahren zurückgetreten.

(Bericht folgt).

Brigitte Unglert-Meyer

Gut besucht war der Unterallgäuer Ordenstag. Generaloberin Schwester Regina Winter (Crescentia kloster Kaufbeuren) hatte ein

Exemplar des neuen Buches „Von der Freude, Ordensfrau zu sein“ für Landrat Hans-Joachim Weirather mit dabei.


II UNSER ALLGÄU 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Eine Kirche, die lebt und Spaß macht

MEMMINGEN (oh) – „Fenster auf für frischen Wind – das Konzil feiert Geburtstag“ – unter diesem Motto hat die

Katholische Jugendstelle in Memmingen die Ministranten des Dekanates Memmingen nach Sankt Josef eingeladen.

Über 100 junge Menschen zwischen acht und 20 Jahren versammelten sich, erfuhren in Workshops Interessantes

über das Zweite Vatikanische Konzil und lernten Ministranten anderer Pfarreien kennen. Auch Oberbürgermeister

Ivo Holzinger kam, um die Ministranten aus 18 verschiedenen Orten zu begrüßen. Für Pastoralreferentin Stefanie

Scherer und Jugendreferentin Isabel Anwander von der Katholischen Jugendstelle ist der Ministrantentag ein Zeichen

des Dankes an alle Ministranten, die jeden Sonntag den Dienst am Altar übernehmen und so der Kirche ein

junges und fröhliches Gesicht verleihen. Den Abschluss bildete ein Jugendgottesdienst mit Dekan Ludwig Waldmüller.

100 Ministranten in Ministrantenkleidern – ein Bild für eine Kirche, die lebt und Spaß macht. Foto: oh

BILDUNGSHAUS MELLATZ

Vortrag von Pater

Nidetzky entfällt

MELLATZ (red) – Der für Samstag,

15. Juni, vorgesehene Vortrag

von Pater Werner Nidetzky zum

Thema „Vom Mut, global katholisch

zu sein“ ist kurzfristig abgesagt

worden.

VHS-KURS

Kräuterseifen

selbst herstellen

DIEPOLZ (oh) – „Kräuterseifen –

ein altes Handwerk wiederentdeckt“

zu diesem Thema gibt es am Samstag,

22. Juni, von 13 bis 17 Uhr

einen vhs-Kurs im Allgäuer Bergbauernmuseum.

Bitte mitbringen:

Arbeitskleidung, altes Frotteehandtuch,

Schutzbrille, Gummihandschuhe,

leere Joghurtbecher und

Schreibzeug. Kursleiterin ist Gerti

Epple.

Information/Anmeldung:

Telefon 0 83 21/6 67 30,

www.bergbauernmuseum.de

26 FOTOGRAFIEN

Bilder dokumentieren Kunst

Ausstellung „Kulturring-Spuren“ in Kaufbeuren

Ein Bild der Ausstellung: „Aufführung

von ‚Reineke Fuchs‘“. Foto: Wolf/oh

KAUFBEUREN (dh) – In Kaufbeuren

ist vom 15. Juni bis 6. Juli

die Ausstellung „Kulturring-Spuren“

zu sehen.

Spuren in der Stadt. Spuren von

Kultur. Kulturring-Spuren. Schauspieler

und Musiker kommen, bringen

Text und Töne zum Klingen

– und gehen. Was bleibt? Die Erinnerung

an einen Abend, das Thema

eines Gesprächs, die Bilder vor dem

inneren Auge. Seit 47 Jahren prägen

der Kulturring und die von ihm organisierten

Veranstaltungen Kaufbeuren.

Seit einem Jahr dokumentiert der

Arbeitskreis Fotografie der Volkshochschule

Kaufbeuren unter Leitung

von Peter Ernszt die vom Kulturring

organisierten Konzert- und

Theateraufführungen. Über 400

Bilder sind dabei entstanden.

Eine Auswahl der schönsten wird

den „Kulturring-Spuren“ zu sehen

sein. Bei der Ausstellung spannen

26 ausgewählte Bilder der zurückliegenden

Saison den Bogen zu den 26

Veranstaltungen der kommenden

Saison. Die „Kulturring-Spuren“

werden vom 15. Juni bis 6. Juli in

den Schaufenstern von Kaufbeurer

Geschäften hängen. Der Weg der

Ausstellung führt dabei vom Stadttheater,

dem Ort des Erlebens, zum

Stadtmuseum, dem Ort des Organisierens

(Geschäftsstelle des Kulturrings).

NATURERLEBNISZENTRUM

Baden in der

Welt der Moore

IMMENSTADT-BÜHL (jg) – Zur

Zeit ist die Wanderausstellung „Baden

in der Faszination der Moore“

im Naturerlebniszentrum im Alp-

SeeHaus in Immenstadt-Bühl zu

sehen. Die kompakte Ausstellung

wagt auf eine ungewöhnliche Weise

den Sprung vom Badezimmer hinaus

in die faszinierende Welt der

Moore. Und im Allgäu gibt es viele

„Badewannen“, sprich eine Vielzahl

von Mooren. Tatsächlich gleicht ein

Moor, oder „Moos“ wie man im Allgäu

sagt, in gewisser Weise einer Badewanne,

der Wasserspeicher wird

zum Schwamm, und die Artenvielfalt

der Moore lässt sich mit den Badezusätzen

vergleichen. Über diese

Brücken wird der Wert der Moore

im Naturhaushalt anschaulich dargestellt

und einprägsam beleuchtet.

Dabei wird auch deutlich, wie

frühere Moorflächen durch Vernässungsmaßnahmen

wieder zu „richtigen“

Mooren werden können, wie

man sie als Streuwiesen etwa landwirtschaftlich

nutzen kann (und

sollte) und wie die Artenvielfalt

davon profitiert. Neben den Naturschutzverbänden

und kommunalen

Trägern seien die Landschaftspflegeverbände

tragende Säulen beim

Erhalt und Renaturierung von

Mooren, betonte Herbert Seger,

Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes

Oberallgäu, bei der Eröffnung

der Ausstellung. „Es gibt noch

viel zu tun!“ so Segers Appell, bei

der Zusammenarbeit zum Schutze

der Allgäuer Moore weiter am Ball

zu bleiben.

Information:

Die Ausstellung „Baden in der Faszination

der Moore“ im AlpSeeHaus in

Bühl ist bis einschließlich 17. Juli zu

sehen (freier Eintritt). Öffnungszeiten:

täglich von 10 bis 17 Uhr; Sonderöffnungszeiten

auf Anfrage, Telefon

0 83 23/99 88 77, weitere Informationen

im Internet: www.nez-allgaeu.de

Die Wanderausstellung wagt den

Sprung vom Badezimmer in die Welt der

Moore.

Foto: Gutsmiedl


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 UNSER ALLGÄU III

AUSSTELLUNG

Faszination und Bedrohung

Bauernhofmuseum geht der Kulturgeschichte des Wetters nach

Auch die Basilika St. Lorenz lädt

im Rahmen der Nacht der Kirchen am

14. Juni zum Besuch ein. Dort gibt es unter

anderem um 21 Uhr unter dem Motto

„Vor den Engeln spielen” Musik und Texte

mit Blick auf die Engel in der Kuppel von

St. Lorenz (Benedikt Bonelli, Orgel, Elisabeth

Dörr, Violoncello und Dekan Bernhard

Ehler, Texte). Foto: Loreck

VIELFÄLTIGES PROGRAMM

Ökumenische

Nacht der Kirchen

ALLGÄU (red) – Am Freitag,

14. Juni, wird an mehreren Orten

in der Region zur fünften Ökumenischen

Nacht der Kirchen eingeladen.

In folgenden Orten gibt

es Veranstaltungen: Memmingen,

Ottobeuren, Füssen, Obergünzburg,

Kempten, Sonthofen, Lindau,

Lindenberg, Kaufbeuren, Fischen,

Oberstdorf, Immenstadt, Roßhaupten

und Neugablonz. In der Basilika

Ottobeuren gibt es beispielsweise um

22 Uhr Geistliche Lieder mit dem

Viergesang der Geschwister Wölfle

sowie um 23 Uhr, in der Krypta

unter der Basilika, „Gedanken zur

Nacht“ mit Abt Johannes Schaber

sowie Andreas Keller (Flöte) und

Adelheid Keller (Cello).

In Füssen wird neben vielen anderen

Programmpunkten um 21 Uhr

zu einer Führung durch Kirche und

historischen Friedhof St. Sebas tian

(Klosterstraße) eingeladen. In der

St. Martinskirche Memmingen interpretiert

Chris tian Elin ab 21 Uhr

Ausschnitte aus Cellos uiten von

Bach in einer Übertragung für Bassklarinette.

In der Crescentiaklosterkirche

erwarten Besucher unter

dem Titel „Mystik und Musik“ um

21 Uhr instrumentale Improvisationen

und Texte der heiligen Crescentia.

Auch um 22 und 23 Uhr

gibt es Programmpunkte.

Information im Internet:

www.dekanat-kempten.de/nachtderkirchen

ILLERBEUREN (oh) – Auf dem

Land bestimmen seit jeher die

Jahreszeiten den Arbeitsrhythmus

auf den Feldern wie im Haus. Den

Aspekten des ländlichen Lebens

im Umgang mit dem Wetter und

seinen Folgen geht die Sonderausstellung

„Gutes Wetter – Schlechtes

Wetter“ im Schwäbischen

Bauernhofmuseum Illerbeuren

nach, die noch bis 15. September

präsentiert wird. Sie zeigt Museumsstücke

aus ganz Bayern.

Das Beobachten und Wissen um

Witterungsverhältnisse war seit jeher

für die bäuerliche Wirtschaft

von größter Bedeutung. In der

Ausstellung sind von handschriftlichen

Wetteraufzeichnungen und

Wetterfahnen bis hin zum Goethe-

Barometer Gerätschaften zu sehen,

die die Wettervorhersage erleichtern

sollten. Frühes tradiertes Wissen um

die Folgen von drohenden Wetterlagen

wurde unter anderem in Bauernoder

Wetterregeln festgehalten.

Aber auch höheren Mächten wurde

der Einfluss auf das Wetter nachgesagt.

Geweihte Wetterkerzen und

-segen sollten den Menschen und

sein Vieh vor Unwetter schützen. So

vermischten sich über Jahrhunderte

Aberglaube, Religion und wissenschaftliche

Beobachtung und trugen

zum Handeln und zum Umgang

bei.

Besonders große wirtschaftliche

Einflüsse hatte die Witterung auf die

Landwirtschaft. Die Bauern stellten

sich auf Trockenperioden im Winter

und regenreiche kurze Sommer ein.

Die Ausstellung zeigt anhand von

Heutrocknungsgestellen (Heinzen)

die wetterbedingten Umstrukturierungen

in Südbayern hin zur Grünlandwirtschaft

mit Milchviehhaltung.

Die „Hungerjahre“ 1816/1817

stehen für ein globales Wetterphänomen.

1815 brach in Indonesien

der Vulkan Tambora aus und sorgte

dafür, dass zwei Jahre lang Wetteranomalien

das Leben weltweit beeinträchtigten:

Regen im Winter,

teilweise Schnee im Sommer. Feuchtigkeit

und Kälte zerstörten

die Ernte. Die Ausstellung

zeigt, wie Mangel und

Preisexplosionen für

Getreide zur Folge

wurden.

Immer schon

wurde das Wetter

besonders in

Extremsituationen

wahrgenommen,

als Unwetter.

Beispielhaft

werden in der Sonderausstellung

Wetter ereignisse vom

Eisstoß bis zum Wildbachhochwasser

beschrieben, deren

Auftreten für Land und

Leute tiefgreifende Veränderungen

brachte. Die Erfahrungen

daraus spiegeln

sich noch heute in den

frühen Vorsorgemaßnahmen

des 19.

Jahrhunderts wider.

Wildbachverbauungen, Flußbegradigungen,

Blitzableiter oder die Einführung

der Hagelversicherung sind

Beispiele dafür. Aber auch die kollektive

Teilhabe am Extremwetter

zeigt sich in den Überlieferungen.

Gemeinnützige Sammlungen berichten

von der Hilfe für Flutopfer

beim Wiederaufbau. Ganze Postkartenserien

zeigen hingegen die Faszination

eines Hochwassers im Jahr

1899, als die Prinzregentenbrücke

in München einbrach.

Historische Exponate, Interviews,

Animationen und eine Kakophonie

helfen, den Umgang mit

dem Wetter in den vergangenen

200 Jahren zu erklären. Die

Ausstellung ist eine Gemeinschaftsarbeit

der

bayerischen Freilichtmuseen

und wird in

den Folgejahren dort

ebenfalls zu sehen

sein.

Information:

Das Schwäbische Bauernhofmuseum

Iller beuren ist

täglich außer montags von 9

bis 18 Uhr geöffnet.

Gesegnetes Wetterkreuz aus dem

18. Jahrhundert. Wetterkreuze sollten

vor Feuer und Gewitter schützen

(Oberpfälzer Freilandmuseum).

Fotos: Kutter/Bauernhofmuseum/oh

Das Hochwasser an der Prinzregentenbrücke in München 1891 erregte großes Aufsehen. Die Brücke wurde unterspült und

stürzte ein. Prinzregent Luitpold finanzierte einen Neubau aus Stein. Rechts eine Thermobox, mit der die Feldbrotzeit warmgehalten

wurde (Leihgabe Oberfränkisches Bauernhofmuseum Kleinlosnitz).


IV UNSER ALLGÄU 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

NACH ELF JAHREN

Geschichte ganz neu entdecken

Stadtmuseum Kaufbeuren nach umfassender Sanierung und Erweiterung eröffnet

KAUFBEUREN – Nach elf Jahren

Schließung wegen dringlicher Sanierung,

Umbau und Erweiterung

auf 1200 Quadratmetern Nutzfläche

hat das Kaufbeurer Stadtmuseum

im Kaisergäßchen mit einer

großen Feier und viel Prominenz

aus nah und fern neu eröffnet. Museumsleiterin

Astrid Pellengahr

hat dank vielfältiger finanzieller

und fachlicher Unterstützung ein

neues und sehenswertes Konzept

verwirklicht.

Mit Computerhilfe

wird die Geschichte

der

aufwändigen

Restaurierung

eines 900

Jahre alten

Kruzifixes veranschaulicht.

Die Kruzifixsammlung

ist ein

besonderer

Anziehungspunkt

im neu

eröffneten,

umfassend

sanierten

Stadtmuseum

Kaufbeuren.

Fotos:

Drescher

Gemeinsam macht Geschichte mehr Freude. Museumsleiterin Astrid Pellengahr

(Vierte von rechts) weiß auch Jugendliche für die Vermittlung von Kunst und Geschichte

zu begeistern. Hier die acht „Kunst- und Geschichtsverstärker“ aus den Klassen

7 bis 9 des Gymnasiums Marktoberdorf.

Die Ausstellung zeigt die jeweiligen

Exponate in ihrem politischen,

gesellschaftlichen, religiösen und

kulturellen Zusammenhang. Sie verteilt

sich auf vier Stockwerke.

Das Erdgeschoss dominiert das

Prunkstück des Museums: die

Kruzifix sammlung, von deren über

300 Exponaten rund 90 in einem

eigenen Raum ausgestellt sind (siehe

Buchtipp). Ein Vorraum mit

sakra len Darstellungen und ein der

Stadtheiligen Crescentia gewidmeter

Raum runden die religiöse Sicht

im Erdgeschoss ab.

Der geschichtliche Weg per Treppe

oder Fahrstuhl in die drei oberen

Stockwerke führt zunächst durch

die Bereiche Mode, Inneneinrichtung

sowie der politischen und gesellschaftlichen

Rolle der Stadt und

seiner Bürger vom Mittelalter an.

Der zweite Stock handelt von der

Entstehung und den Konflikten der

christlichen Konfessionen, der religiös

motivierten Hinterglasmalerei

und Produktion, der Verarbeitung

von Textilien und dem auf ihnen

gründenden Handel. Der dritte

Stock ist den in Kaufbeuren geborenen

Autoren gewidmet.

Mehrere der Ausstellungsräume

wecken die Neugier, indem sie

ihre Schätze erst preisgeben, wenn

die Besucher Klappen aufdecken,

Schubladen oder Läden öffnen oder

die fest montierten Exponate mittels

Computerbildschirmen virtuell

drehen und so von verschiedenen

Seiten betrachten können. Oder

die Besucher kleiden virtuell mittels

Computer geschichtliche Personen

ein, wobei sie die Kleidungsstücke,

ihre Stoffe, Muster und Farben auswählen

können.

Das „Drehbuch“ zu letzterer

Möglichkeit wurde von den 13

Schülerinnen des Praxisseminars

Geschichte am Marien-Gymnasium

geschrieben. Sie verfassten ebenfalls

die Texte zu vier Audio-Führern und

zu den Klappen der Textil-Unternehmerfamilie

Anhegger.

„Stadtspuren“ im Film

Schüler, hier einer Mittelschule,

haben auch einen Kurzfilm über den

Stadtteil Neugablonz gedreht, der

im Filmraum der Abteilung „Stadtspuren“

gezeigt wird.

Die acht „Kunst- und Geschichtsverstärker“

aus den 7., 8.

und 9. Klassen des Marktoberdorfer

Gymnasiums erläutern Besuchern

ihre Lieblings-Exponate. Auch das

Interesse der kleinen Besucher wird

geweckt. Um sie und ältere Kinder

kümmert sich ab dem Kindergartenalter

der museums pädagogische

Dienst, der „Zeitreisen“, Werkstätten

und Unterrichtseinheiten anbietet.

Pellen gahrs Vision des Museums

„mit Zukunft“ wird in diesen Beispielen

schon jetzt erfahrbar.

Die Begeisterung für das Stadtmuseum

und seine Arbeit wäre

nicht denkbar ohne die engagierte

Arbeit von Museums- und Projektleiterin

Pellengahr, die Architekturplanung

von Metaraum (Stuttgart),

die Museumsgestaltung des Ateliers

Erich Hackel (München), die Mitarbeit

des Museumspädagogischen

Zentrums München und der Kulturwerkstatt

Kaufbeuren. Erkleckliche

finanzielle Zuschüsse zu dem

acht-Millionen-Euro-Projekt kamen

unter anderem von Bürgern

der Stadt; so spendete der 2003 gegründete

und inzwischen auf 300

Mitglieder angewachsene Freundeskreis

des Stadtmuseums bislang über

600000 Euro.

Großer Festtag

Gleich drei Mal liefen die von

Filmproduzentin Andrea Thilo

(Berlin) moderierten Feierlichkeiten

am Eröffnungstag im voll besetzten

Stadttheater ab. Zu den prominenten

Gästen, die Oberbürgermeister

Stefan Bosse begrüßte, zählten

Bayerns Innenminister Joachim

Herrmann, Finanzstaatssekretär

Franz Pschierer, Landtagsabgeordneter

Bernhard Pohl und namhafte

Museumsexperten. Für heitere Unterhaltung

sorgten Geräusch akrobat

Sebastian Fuchs, der Baugeräusche

täuschend echt imitierte, und Politiker-Imitator

Wolfgang Krebs; weiterhin

Interviews, Show-Einlagen

und Präsentationen.

„Ent-Deckerfreude“: Kathrin Lauffer und ihre F

stolz einen Teil des Ausstellungsbereichs, den si

rich Klinkert zusammen mit elf weiteren Schüler


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 UNSER ALLGÄU V

Der katholische Geistliche Christian

Frank legte die Grundlage zur Abteilung

„Heimatkunde“ der im Jahre 1901 eröffneten

Ausstellung des Stadtmuseums.

Das Kaufbeurer Stadtmuseum

wurde 1879 gegründet und gehört

so zu den ältesten Museen in

Bayerisch-Schwaben. Die Schließung

für die Öffentlichkeit im Jahr

2002 war aus statischen Gründen

dringend geboten: Gebäuderisse,

Schimmelbildung, Schädlingsbefall

hatten dem Gebäude und seinen

Exponaten arg zugesetzt.

Dank der großen Spendenbereitschaft

von Kaufbeurer Bürgern

wagte die Stadt Kaufbeuren die gewaltige

Investition in die weitere

kulturelle Belebung der Wertachstadt

und begann die Sanierung und

Erweiterung des Museums im Jahre

2007 durchzuführen.

Gerhard P. Drescher

Information

Das barrierefreie Museum kann mit

Rollstühlen und Rollatoren problemlos

befahren werden. Seine Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.

reundin Rebekka Hausberger (von links) zeigen

e im Praxisseminar Geschichte ihres Lehrers Ulinnen

konzipieren durften.

Rechtzeitig vor der Eröffnung des

Stadtmuseums ist ein Buch herausgekommen,

das dessen Herzstück, die

Kruzifixsammlung des Irseer Pfarrers

Richard Wiebel (1869 bis 1945) unter

verschiedenen Aspekten in Text und

Bild vorstellt: kunsthistorisch, theologisch

und anthropologisch.

Das von Museumsleiterin Astrid

Pellen gahr mit Petra Weber und Caroline

Wolf herausgegebene Buch ist

Band 12 der Kaufbeurer Schriftenreihe,

die vom Stadtarchiv, Stadtmuseum

und Heimatverein der Wertachstadt

veröffentlicht wird. Der 271

Seiten starke, mit vielen Fotos illustrierte

Band enthält sechs wissenschaftliche

Abhandlungen und einen

bebilderten Katalog von Exponaten,

deren 70 Beschreibungen hauptsächlich

von Kunsthistorikerin Petra Weber

verfasst sind.

Das Buch ist Wolfgang Sauter zum

75. Geburtstag gewidmet, weil dieser

sich über Jahrzehnte unter teilweise

widrigen Umständen ehrenamtlich

um das Stadtmuseum und seine

weit über die Stadtgrenzen hinaus

bekannte Kruzifixsammlung gekümmert

hat. Die wissenschaftlichen Beiträge

behandeln den Inhalt und das

neue Konzept der Dauerausstellung,

seine Neugestaltung, die aufwändige

Restaurierung eines mittelalterlichen

Kruzifixus und Fragen künstlerischer

Einordnung. Ihre spannende Lektüre

macht Appetit auf mehr als nur einen

Besuch der Sammlung, der sich auch

mit Hilfe des Katalogs gut vor- und

nachbereiten lässt.

Wiebels Kruzifixsammlung enthielt

1936 106 Kreuze, hauptsächlich aus

Süddeutschland, vom Mittelalter bis in

die Neuzeit, als er sie der Stadt Kaufbeuren

übereignete. Seitdem wurde

sie auf bis heute über 300 Kreuze

erweitert. Ihre Ausstellung folgte bis

zur Schließung des Stadtmuseums im

Jahre 2002 dem Wiebelschen und traditionellen

Konzept einer formalen,

chronologischen Ordnung, die sich

eher an ein speziell kunstorientiertes

Publikum wandte.

Die von Kunsthistoriker Steffen

Mensch und dem Theologen und Volkskundler

Christoph Kürzeder didaktisch

neu konzipierte Dauerausstellung von

über 90 Kreuzen im Museum erweitert

die formell-kunsthistorische Sichtweise

in Richtung auf theologische

und gesellschaftliche Hintergründe.

So erleichtern beide Wissenschaftler

den Zugang zu der Ausstellung einem

breiteren Publikum, das auch Nichtgläubige

einschließt.

Buchtipp

Kreuz: Leid und Erlösung

Eine besondere Rolle spielt die Gestaltung

des länglichen Ausstellungsraumes

im Erdgeschoss. Erich Hackel

vom gleichnamigen Münchner Atelier

hat dessen dreifache Unterteilung in

Einführung, Hauptteil und Schatzkammer

so offen gehalten, dass seine

Größe – in Verbindung mit seinem

Deckengewölbe – die Weite und den

sakralen Charakter der Kruzifixausstellung

betont. Äußerst sehenswert

ist Hackels räumliche Umsetzung der

folgenden vier Darstellungsarten des

gekreuzigten Christus: Sieger, Leidender,

Sterbender und Erlöster. Sicherlich

ein nicht unwichtiger Beitrag zur

Verleihung des „Pro-Suebia-Preises

der Dr.-Eugen-Lidl-Stiftung an das

Stadtmuseum für die Präsentation

der Dauerausstellung.

Restaurator Professor Erwin Emmerlings

(TU München) Beitrag beschreibt

die aufwändige Restaurierung des

„Stars“ der Kruzifixsammlung, nämlich

eines 900 Jahre alten mittelalterlichen

Kruzifixus’. Sie schildert unter

anderem die – mangels Fachwissen

– stümperhaften Restaurierungsmaßnahmen

vergangener Zeiten und

zeigt wieder einmal auf, dass es früher

so gut wie keine eingehenden

wissenschaftlichen Publikationen

zu der Kruzifixsammlung gab. Diese

Lücke schließt der vorliegende Katalogband.

Gerhard P. Drescher

Information

„Die Kruzifixsammlung des Stadtmuseums

Kaufbeuren“, herausgegeben

von Astrid Pellengahr, Petra Weber

und Caroline Wolf, Bauer Verlag,

Kaufbeurer Schriftenreihe Band 12,

272 Seiten,

ISBN 9 78-3-9 55 51-0 23-7.

AM 16. JUNI

32. Pfarrfest

in St. Anton

KEMPTEN (red) – Die Pfarrei

St. Anton in Kempten lädt am Sonntag,

16. Juni, zu ihrem 32. Pfarrfest

ein. Beginn ist um 10.30 Uhr mit

einem Festgottesdienst in der Klosterkirche

St. Anton, der musikalisch

mit der „Messe in D-Dur“ von Antonin

Dvorak gestaltet wird (Kirchenchor

und Orgel). Anschließend

wird im Klostergarten gefeiert (bei

schlechtem Wetter im Antoniushaus).

Auf die Besucher warten unter

anderem ein „Trommelzimmer-

Workshop“, Bibelgeschichten für

Kinder, besinnliche Präsentationen

und ein Flohmarkt.

SPAZIERGANG UND MUSIK

Wegekonzert

in Füssen

FÜSSEN/HOPFEN AM SEE (ha)

– Am Donnerstag, 20. Juni, werden

die „Wegekonzerte“ am Kalvarienberg

in Füssen fortgesetzt. Treffpunkt

ist um 14 Uhr an der Spitalkirche.

Der Eintritt ist frei, um

Spenden wird gebeten. Veranstalter

ist die Katholische Kurseelsorge im

Füssener Land. Bislang ist zu den

Spaziergängen mit anschließendem

Musikgenuss nur in Hopfen am See

eingeladen worden. Dort findet die

Reihe der „Wegekonzerte“ am Donnerstag,

11. Juli, ihre Fortsetzung

(Treffpunkt: 15 Uhr vor St. Peter

und Paul). Musikalisch gestaltet

werden die Wegekonzerte von Carola

Bodanowitz und Petra Jaumann-

Bader mit Harfe und Cembalo.

UNTERALLGÄU

Landvolkfahrt

nach Flüeli

UNTERALLGÄU (mar) – Eine

Buspilgerfahrt zum Landvolkpatron

Bruder Klaus nach Flüeli in

der Schweiz vom 21. bis 23. August

bietet die Katholische Landvolkgemeinschaft

der Dekanate Memmingen,

Mindelheim und Ottobeuren

an. Über Maria Einsiedeln und die

Aareschlucht führt die Fahrt zum

Hotel Klausenhof. Das Melchtal und

die Grabeskirche in Sachseln stehen

ebenso auf dem Programm wie ein

Besuch des Benediktinerklosters

Sarnen mit dem „Sarner Jesuskind“.

Kosten für Fahrt und Vollpension

im Doppelzimmer: 235 Euro.

Anmeldung:

Familie Jäger, Ungerhausen,

Telefon 0 83 93/3 28.


VI UNSER ALLGÄU 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

AN DER SEITE DER INDIOVÖLKER

Dokumentarfilm

zu Bischof Kräutler

MINDELHEIM/MARKTOBER-

DORF (oh) – Im Unterallgäu ist

Bischof Erwin Kräutler vielen bekannt.

Er gehört der Kongregation

der Missionare vom Kostbaren

Blut an und ist hin und wieder im

Missionshaus Baumgärtle zu Gast.

Kräutlers Lebensmittelpunkt ist allerdings

am Amazonas. Dort kämpft

er seit 2009 an der Seite von Pfarrgemeinden,

Indiovölkern, Frauen

und Umweltaktivisten gegen den

Bau des Staudammes „Belo Monte“,

das drittgrößte Wasserkraftwerk der

Welt. 600 Quadratkilometer Urwald

werden dafür gerodet, 40 000 Menschen

vertrieben. Der Filmregisseur

Martin Kessler begleitete dieses Projekt

von Anfang an und hat im Januar

2013 einen neuen Film gedreht:

„Countdown am Xingu III“.

Der 76-minütige Dokumentarfilm

wird am Montag, 17. Juni, um

20 Uhr im Filmtheater Mindelheim,

Bahnhofstraße 27, gezeigt (Veranstalter:

KAB Memmingen und

Bischöfliches Seelsorgeamt, Außenstelle

Memmingen). Am Dienstag,

18. Juni, ist der Film um 19.30 Uhr

im Pfarrheim St.Magnus in Marktoberdorf,

Schwabenstraße 63, zu

sehen (Veranstalter: KEB Ostallgäu

und Bischöfliches Seelsorgeamt, Außenstelle

Kaufbeuren).

Information im Internet:

www.neuewut.de und

www.bistum-augsburg.de/bsa-kfb

Altarweihe am 14. Juli

Wallfahrtskirche Mussenhausen: Chorraumgestaltung schließt Renovierung ab

MUSSENHAUSEN – Die umfassende

Renovierung der Wallfahrtskirche

Maria vom Berge Karmel

in Mussenhausen wurde im Jahr

2009 abgeschlossen und gefeiert.

Seitdem erstrahlt die Rokokokirche

mit den Fresken von Johann

Baptist Enderle in himmlischer

Pracht. Zurückgestellt wurde

damals die Ausgestaltung und

Anpassung des Chorraumes. Dies

wird nun nachgeholt.

Die Marienkirche erhält einen

neuen Altar, einen dazu passenden

Ambo und einen stilgerechten

Osterleuchter. Zudem werden die

Sitze im Chorgestühl (Sedilien)

ausgewechselt und stilistisch angepasst.

Gleichzeitig werden im Kirchenschiff

ausgesuchte Lampen mit

speziellen Lüstern installiert, um

den kunstvollen Raum samt seinem

riesigen Deckengemälde ins rechte

Licht rücken zu können.

Die Neugestaltung ist mit dem

Kunstreferat der Diözese Augsburg

abgestimmt. Im Mittelpunkt der

Veränderungen steht ein neuer Altar.

Er wird vom Steinbildhauer

Thomas Link aus Waal gefertigt.

Im Gegensatz zum bisherigen Altar

aus dem Jahr 1963 wird der neue

Zelebrationsaltar offen sein, hin

zum Chorraum und Hochaltar. Er

wird also nicht wie bisher quer stehen

und damit den Raum abteilen.

Dieser Altar in der Wallfahrtkirche Mussenhausen wird durch eine neue, stilgerechte

Form ersetzt. Pfarrer Hermann Neuß und Kirchenpflegerin Ottilie Holzmann freuen

sich mit der ganzen Kirchengemeinde auf die partielle Neugestaltung des Chorraumes.

Foto: Hölze

Am Auswahlverfahren waren auch

die Kirchenverwaltung und die

Pfarrgemeinde beteiligt. Im Modell

überzeugte der klare, einfache und

zeitnahe Stil. Als Material wurde ein

sandfarbener italienischer Marmor

(Botticino) gewählt. Mittlerweile

wurde der Kirchengemeinde die Gesamtkompostion

des Chorraumes

vorgestellt. Die ganze Chorraumgestaltung

kostet rund 50 000 Euro.

Dafür erbittet die Pfarrgemeinde

unterstützende Spenden. Josef Hölzle

Information:

Der neue Altar wird am Sonntag, 14. Juli,

im Rahmen eines Festtags für die ganze

Gemeinde und Pfarreiengemeinschaft

von Weihbischof Florian Wörner eingeweiht.

Gautrachtenfest zum Jubiläum

Heimat- und Volkstrachtenverein „Alpenblick“ feiert 100-jähriges Bestehen

BAD WÖRISHOFEN (oh) – Am

15./16. Juni feiert Bad Wörishofen

das 100-jährige Bestehen seines

Heimat- und Volkstrachtenvereins.

Neben einem historischen

Trachten- und Handwerkermarkt

und einer Ausstellung historischer

Kutschen wird ein großer

Trachtenumzug veranstaltet.

Der Heimat- und Volkstrachtenverein „Alpenblick“ feiert Jubiläum.

„Sitt und Tracht der Alten wollen

wir erhalten“ ist der Leitspruch

des ehemaligen Gebirgstrachtenerhaltungsvereins

„Dö Grüabiga“.

100 Jahre später hat sich zwar der

Name des Vereins geändert, sein

Anliegen ist jedoch gleich geblieben:

Die bodenständige Tracht soll erhalten

und gepflegt werden. Der Zusammenschluss

hat seinen Namen

mittlerweile in Heimat- und Volkstrachtenverein

„Alpenblick“ umgewandelt

und kann sein 100-Jahr-

Jubiläum begehen. Aus diesem

Anlass wird vom 15. bis 16. Juni das

84. Gautrachtenfest des Altbayerisch-Schwäbischen

Gauverbands

Foto: oh

in Bad Wörishofen veranstaltet.

Am Samstag, 15. Juni, beginnt die

Feier in der Arena Bad Wörishofen

mit einem Bieranstich durch den

Bürgermeister, begleitet von den Salutschüssen

von mehr als 20 Bollerschützen.

Sowohl am Samstag als auch am

Sonntag findet ein Handwerkerund

Traditionsmarkt in und vor der

Arena statt. Auch eine historische

Pferdekutschenausstellung gibt es.

Höhepunkt ist der große Trachtenumzug

durch die Innenstadt am

Sonntag, 16. Juni, ab 13.30 Uhr.

Dazu werden mehr 2000 Trachtler

aus 40 Trachtenvereinen, 15 Musikkapellen,

zehn Festwagen und zehn

örtliche Vereine erwartet. Im Anschluss

wird in der Arena mit dem

Fahneneinzug aller Vereinsfahnen

weitergefeiert. Der Bad Wörishofer

Kochverein sorgt für die Bewirtung.

Der Eintritt in die Arena, durch den

die Ausgaben des Umzugs gedeckt

werden sollen, kostet drei Euro (Besucher

erhalten ein Festabzeichen).


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 UNSER ALLGÄU VII

MIT SCHWESTER IRENE

Oasentag

im Crescentiakloster

KAUFBEUREN (isi) – „Um den

Glauben ringen“ heißt das Motto

des Oasentags am Samstag, 22. Juni,

im Crescentiakloster Kaufbeuren.

Der Tag soll den Alltagsrhythmus

unterbrechen und Zeit zur Ruhe

und zum Nachdenken schenken.

Eingeladen sind all jene, die inmitten

der Belastungen durch Beruf

und Familie den Wunsch haben

nach einem Tag der Besinnung und

persönlichen Standortbestimmung.

„Glaubenssucher, Ringende, Fragende

der Bibel werden uns durch

den Oasentag führen“, heißt es in

der Ankündigung. Schwester Irene

Schlegel leitet den Oasentag. Beginn

ist um 9.30 Uhr, Ende gegen 16.30

Uhr.

Information/Anmeldung:

Schwester Irene Schlegel, Obstmarkt

5, 87600 Kaufbeuren, Telefon

0 83 41/90 70, Fax 0 83 41/9 07-1 02,

E-Mail: sr.irene.schlegel@web.de

IMMER FREITAGS

Strandkonzerte

in Bühl am Alpsee

BÜHL AM ALPSEE (de) – Die Musikkapelle

Bühl am Alpsee lädt während

der Sommermonate jeweils am

Freitag zu Strandkonzerten auf der

großen Seebühne in Bühl am Alpsee

ein. Die Konzerte unterhalb der

Wallfahrtskapelle Maria Loreto beginnen

um 20.30 Uhr. Bei schlechtem

Wetter entfallen sie.

EINER DER 14 NOTHELFER

„Sankt Veit, i bitt‘ um a Scheit“

Der 15. Juni ist der Gedenktag des Heiligen, der vor Feuer schützen soll

WOLFERTSCHWENDEN –

„Heiliger Sankt Veit, i bitt‘ um a

Scheit, wemma mir koins geit,

stiehl i dia ganz Beig!“ Mancher

Allgäuer kennt dieses Sprüchlein

noch aus seiner Kindheit. Warum

aber sollte man gerade von Sankt

Veit, dem heiligen Vitus ein Scheit

benötigen?

Der Gedenktag des heiligen Vitus,

der in der Region als Sankt

Veit bekannt ist – ist der 15. Juni.

Dieser Tag war nach alter Kalenderberechnung

der längste Tag des

Jahres, also Sonnenwende. Zum Tag

der Sonnenwende gehörte auch das

Sonnwendfeuer, das in späterer Zeit

mit dem Johannisfeuer „verbunden“

wurde. So war es Brauch, dass sich

die Jugend des Dorfes auf den Weg

machte, um Holz einzusammeln.

Hier galt natürlich: Je mehr, desto

besser. Umso höher konnten die

Flammen in die Sommernacht hineinleuchten.

Eine Verehrung des heiligen Vitus

begann bereits Mitte des 5. Jahrhunderts.

Vom 13. bis zum 18. Jahrhundert

war Vitus einer beliebtesten

Heiligen. Unzählige Orte – viele in

Österreich, vor allem aber solche in

Serbien – haben ihn als Kirchenpatron,

allerdings haben nur wenige

im Allgäu: Rettenbach, Mauerstetten

und Wolfertschwenden.

Wer aber war der heilige Vitus,

der zu den 14 Nothelfern gerechnet

Die Kirche St. Vitus, Modestus und Kreszentia in Wolfertschwenden. Modestus und

Kreszentia waren Begleiter des heiligen Vitus und kamen ebenfalls im Zuge der Christenverfolgung

ums Leben.

Fotos: König

wird? Er lebte Ende des 3./Anfang

des 4. Jahrhunderts in Sizilien und

wurde vermutlich 304 der Christenverfolgung

des römischen Kaisers

Diokletian gefoltert und getötet,

wobei er wiederholt von Engeln

gerettet worden sein soll. Zudem

sollen die wilden Tiere nicht dem

Befehl der Peiniger gefolgt sein. Sogar

Löwen sollen sich zu Füssen des

Heiligen niedergelegt haben.

In der Volksfrömmigkeit knüpfte

sich an den Heiligen der Glaube, er

sei auch für Schutz vor Feuer und

vor Blitzschlag zuständig. Seine Attribute

sind Ölkessel, Adler, Rabe,

Hahn, Hermelin, Wolf, Löwe und

ein Hund an der Leine. Sogar für

pünktliches Wachwerden soll der

heilige Vitus „zuständig“ sein. So

heißt es: „Heiliger St. Veit, wecke

mich zur rechten Zeit; nicht zu früh

und nicht zu spät, bis die Glocke...

schlägt.“ Eine Bauernregel: „Hat

St. Veit starken Regen, bringt er unermesslichen

Segen.“ Jochen König

AUSSTELLUNG

„Zwischen Anger

und Kirchturm“

OBERSTDORF (de) – Noch bis

7. Juli zeigt das Kunsthaus Villa Jauss

in Oberstdorf eine Ausstellung mit

historischen Fotos der bekannten

Fotografin Lala Aufsberg (1907 bis

1976) aus Sonthofen. Unter dem

Titel „...Über die Dörfer – Idyllen

zwischen Anger und Kirchturm“

werden Schwarz-Weiß-Aufnahmen

gezeigt, die zwischen den 1930er

und 1950er Jahren entstanden sind

und das Landleben zeigen.

Information:

Die Ausstellung kann donnerstags bis

sonntags von 15 bis 18 Uhr besucht

werden. Im Rahmen des Deutschen

Wandertags gibt es vom 27. bis 30.

Juni verlängerte Öffnungszeiten (10 bis

18 Uhr). Weitere Info im Internet unter

www.villa-jauss.de

Ein verlockender Anblick

SONTHEIM – „Ja, das wär’ was, ein Leckerbissen“, scheint sich die Katze

zu denken. Doch sie lässt die Pfoten davon, schließlich wird sie gut versorgt

und will es sich mit ihrem Frauchen nicht verderben. Foto: Heckelsmüller

VORTRAG

„Bluthochdruck

und Sport“

KEMPTEN (oh) – Bluthochdruck

ist eine weitverbreitete Erkrankung,

die ungeachtet der Gefahren bei vielen

nicht erkannt oder nicht behandelt

wird. Die sportliche Betätigung

ist eine wirkungsvolle Maßnahme,

den zu hohen Blutdruck zu behandeln

oder diesem bereits im Vorfeld

vorzubeugen. Dies aber nur, wenn

man richtig Sport macht, das heißt

in der so genannten „aeroben Zone“

trainiert. Was das bedeutet, erklärt

Diplom-Sportlehrer Markus Weber

am Montag, 10. Juni, um 19.30

Uhr in seinem Vortrag „Bluthochdruck

und körperliche Aktivität -

was muss ich beachten?“ im MVZ

Dres. Heigl, Hettich & Partner, Robert-Weixler-Straße

19, im Rahmen

der „Kemptener Sprechstunde“. Der

Eintritt ist frei.


VIII DIE WOCHE IM ALLGÄU 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Sonntag, 16. Juni

Sommerfest

Mussenhausen – Das Marienheim in

Mussen hausen bei Markt Rettenbach

lädt am Sonntag, 16. Juni, zum öffentlichen

Sommerfest ein. Im Innenhof der

Senioren einrichtung beginnt um 10 Uhr

ein Gottesdienst, der von der Musikkapelle

Eutenhausen-Mussenhausen

begleitet wird. Ab 11.30 Uhr wird ein

Mittagstisch angeboten, ab 14 Uhr gibt

es Kaffee und Kuchen. Das Fest mit unterhaltsamer

Musik dauert bis 16.30 Uhr.

Es findet bei jedem Wetter statt.

Bergmesse zum Sonnenaufgang

Oberstaufen – Eine katholische Bergmesse

zum Sonnenaufgang findet am Sonntag,

16. Juni, um 6 Uhr am Gipfelkreuz

des Hochgrat statt. Die musikalische Gestaltung

übernimmt ein Bläserensemble

mit Martin Kerber. Auffahrt mit der Hochgratbahn

ab 4.30 Uhr möglich (Auskunft:

Telefon 0 83 86/82 22). Bei schlechtem

Wetter entfällt die Bergmesse.

Sommerkonzert

Nesselwang – Im Rahmen der „Nesselwanger

Sommerkonzerte“ singt der

Männerchor Nesselwang am Sonntag,

16. Juni, um 20 Uhr am Wohnmobilstellplatz

in Nesselwang. Der Eintritt ist frei.

Bei Regen entfällt das Konzert.

Festumzug

Sonthofen – Im Rahmen des Jubiläums

„50 Jahre Stadt Sonthofen“ gibt es am

16. Juni um 14 Uhr einen Festumzug

(anschließend Festausklang im Zelt am

Marktanger). Bereits um 10 Uhr beginnt

ein ökumenischer Gottesdienst (an

der Turnhalle in der Frühlingstraße, bei

schlechter Witterung in St. Michael), um

11.30 Uhr Frühschoppen, Fahrzeugausstellung

und Fahrzeugweihe.

Benefizkonzert

Mindelheim – Ein Benefizkonzert zur

Erhaltung des historischen Ensembles

Kloster Lohhof findet am Sonntag, 16.

Juni, um 17 Uhr in Kloster Lohhof bei

Mindelheim statt. Harald Geerkens (Orgel),

das Kammerorchester Mindelheim,

das Neues Vokalesemble Augsburg und

die „MindelHarmonists“ gestalten ein

Wandelkonzert mit den Stationen Kirche

St. Josef, Refektorium und Kapitelsaal.

Mit den Räumen wandelt sich die Stimmung

des Programms – mit Musik von

der Renaissance bis zur Gegenwart. Der

Eintritt kostet zehn Euro.

Montag, 17. Juni

Oberstdorf

20 Uhr, „Gipfelimpressionen vom Nebelhorn,

Walmendingerhorn, Fellhorn, Ifen

und von der Kanzelwand“, Vortrag von

Gerhard Soellinger, Oberstdorf-Haus.

Ottobeuren

15 Uhr, Basilika-Führung, Treffpunkt: unter

der Kanzel, Veranstalter: Touristikamt

Ottobeuren.

Dienstag, 18. Juni

Oberstaufen

16 Uhr, „20 Minuten – meine Zeit zum

Nachdenken mit Musik und Texten“, mit

Kurseelsorger Josef Hofmann, Pfarrkirche

St. Peter und Paul.

Fischen

20 Uhr, Konzert der Musikkapelle Fischen,

Kurhaus Fiskina.

Mittwoch, 19. Juni

Oberstaufen

10.15 Uhr, Meditative Wanderung zu den

Baumriesen von Steibis, Treffpunkt an

der Talstation der Hochgratbahn, Halbtageswanderung,

unterwegs Einkehr in

der Oberstiegalpe, Leitung: Pfarrer Frank

Wagner (Busverbindung: Oberstaufen/

Bahnhof ab 9.35 Uhr – Ankunft Hochgratbahn

10.02 Uhr, Rückfahrt: 15.58 Uhr

ab Hochgratbahn, 16.25 Uhr an Bahnhof

Oberstaufen).

Füssen

16.30 Uhr, „Füssen im Mittelalter“, Stadtführung,

eine Reise in die goldene Epoche

der Stadtgeschichte – und durch

den sonst geschlossenen Wehrgang. Im

Wehrgang ist Trittsicherheit gefordert,

die Wanderung ist nicht geeignet für

Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer, Treffpunkt:

Tourist-Information, Annmeldung

erforderlich: Tourist-Information Füssen

erforderlich, Kaiser-Max-Platz 1, Telefon

0 83 62/93 85-0.

Füssen

14.30 Uhr, Füssener Geigen- und Lautenführung,

Klosterhof St. Mang, Anmeldung

bis zum Vortrag um 16 Uhr in der Tourist-

Information Füssen erforderlich, Kaiser-

Max-Platz 1, Telefin 0 83 62/93 85-0.

Nesselwang

9.30 Uhr, begleitete Wanderung auf dem

Besinnungsweg „Ge(h)Zeiten“, Treffpunkt:

Rindegger Tanne, circa zwei Stunden,

Teilnahme kostenfrei, entfällt bei

Regen.

Freitag, 21. Juni

Bad Grönenbach

14 Uhr, „Die Welt der fliegenden Tänzer“,

Schmetterlingsführung, im Rahmen der

Reihe „Bad Grönenbach blüht auf – für

Biene, Hummel, Mensch und Co“, mit

Markus Haseitl, circa 90 Minuten, Treffpunkt:

Kurpark vor dem Kurcafé Neumair,

Eintritt frei.

Memmingen

9 bis 20 Uhr, Memminger Meile: Melanie

Siegel: Straßenmalerei, Theaterplatz.

Memmingen

20 bis 20.45 Uhr, „Pandoras Circus“, Luftartistik

aus Berlin, Stadthallenvorplatz,

Eintritt frei.

Samstag, 22. Juni

Bad Hindelang

20 Uhr, „Das ist meine Freude“, Chorkonzert

mit den „Allgäuer Kehlspatzen“,

geistliche Chormusik aus fünf Jahrhunderten,

Pfarrkirche St. Johannes Baptist,

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Buxheim

10 bis 18 Uhr, Allgäuer Gartentage, Kartause,

auch am 23. Juni von 10 bis 18

Uhr.

Memmingen

10 Uhr, 11.30 Uhr, 12.30 Uhr, Memminger

Meile: „Die drei Jonglöre (Jonglage),

Schrannenplatz.

Warten auf die Sonne

ALLGÄU – Auf besseres Wetter scheinen die Kühe auf diesem Bild zu warten.

Sie suchen Schutz unter einem großen Baum. Wenn die Sonne scheint,

ist es draußen einfach angenehmer.

Foto: Chauvin

Donnerstag, 20. Juni

Kempten

16 Uhr, Spirituelle Kirchenführung in der

Pfarrkirche St. Peter und Paul, mit Josef

Hofmann, circa 40 Minuten, Treffpunkt:

Eingangsbereich der Kirche.

Bad Grönenbach

10 bis 17 Uhr, Gänseblümchenfest im

Kinderhospiz St. Nikolaus, Fachkräfte

geben von 10 bis 17 Uhr bei Führungen

Einblick in die Räumlichkeiten und informieren

über das Konzept der Einrichtung.

Info: www.kinderhospiz-nikolaus.de.


Das aktuelle katholische

Nachrichten-Magazin

100 Tage Papst Franziskus

Weitere Videobeiträge:

Papstaudienz vom 12. Juni 2013

Das Für und Wider der Organtransplantation

Interview Pfarrer Faulhaber

www.katholisch1.tv


MAGAZIN 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

MAGAZIN

Spiritualität

Stars

Glaube

Engagement

Popkultur

Liebe

Evangelium

Musik

Persönlichkeit

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Die Hauptfiguren:

Maria Magdalena,

Judas, Jesus

und Petrus.

Stellen Sie sich vor: Jesus Christus

kommt nicht vor 2000 Jahren zur

Welt, sondern in naher Zukunft.

Er wirkt nicht im antiken Jerusalem,

sondern in einer Großstadt

des 21. Jahrhunderts. Wie würde

er auftreten? Wie würde die Welt

auf ihn reagieren? Diese Fragen

stellt das Filmprojekt „Jesus Cries“

(etwa: Jesus weint) der Berliner

Regisseurin Brigitte Maria Mayer.

Wir haben mit ihr gesprochen.

Frau Mayer, Ihr Filmprojekt bietet

eine interessante Herangehensweise.

Wie kamen Sie auf die Idee?

Seit meiner Kindheit im katholischen

Bayern beschäftigt mich die

Figur Jesus von Nazareth, die ich in

ihrer Größe später zwar in der Lektüre

der Bibel und in der Malerei,

vor allem der Renaissancemalerei,

wiedergefunden hatte, aber selten in

der Kirche oder im Religionsunterricht.

Die Malerei der Renaissance

war ja ebenfalls immer zeitgenössisch,

was mich bald auf die Idee

brachte: Wie würde man Jesus heute

eigentlich darstellen? Wie würde eine

Tempelreinigung heute aussehen?

Wer wären Jesus‘ Anhänger? Und

die Malerei wurde ja erst von der

Fotografie, jetzt vom Film abgelöst!

Ich setze also gewissermaßen nur

eine abendländische Bildtradition

fort. Dann komme ich immer wieder

auf grundsätzliche Fragen: Was

bedeuten in unserer Gesellschaft

noch die Philosophie der Bibel und

die darin enthaltenen christlichen

Werte? Geht es beispielsweise um

die Würde des einzelnen Menschen,

dann reden wir gern über die Fehler

anderer, aber selten über uns selbst,

unsere eigene Gesellschaft, die immer

mehr auseinanderdriftet.

„Ich bin der Aufstand“, lassen Sie

Ihren Jesus sagen, „die Wut, die

Verzweiflung.“ Ihr Jesus ist ein Revolutionär,

einer, der bestehende

Verhältnisse in Frage stellt. Welche

Botschaft steht dahinter?

Wo immer man die Geschichten

von Jesus erzählt, wird man

sich nicht damit abfinden, dass es

für viele zu wenig Brot gibt, dass

es für viele Kranke keine Heilung,

Schwierige

Filmfinanzierung

BERLIN (tf) – Der Filmdreh für „Jesus

Cries“ soll im August beginnen.

Sabin Tambrea („Ludwig II.“)

soll dann als Jesus vor der Kamera

stehen. Ob der Termin gehalten

werden kann, ist unklar. „Die Finanzierung

ist unerwartet schwierig“,

sagt Regisseurin Mayer. „Die,

die Geld haben, interessieren sich

nicht ausreichend für das Thema.

Die, die sich für das Thema interessieren,

vor allem die Jungen,

haben noch kein Geld.“ Mayer geht

daher einen ungewöhnlichen Weg.

Über das Internet kann jeder seinen

finanziellen Beitrag leisten:

www.startnext.de/jesus-cries

Auf dieser Seite gibt es außerdem

zusätzliche Info zum Film


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 MAGAZIN

FILM VERSETZT HEILAND IN DIE GEGENWART

„Der Glaube lässt uns mutig sein“

Ihr Jesus ist ein Revolutionär: Regisseurin Brigitte Maria Mayer im Exklusiv-Interview

für viele Obdachlose keine Heimat

gibt. Man muss der Herrschaft des

Geldes etwas entgegenstellen, denn

sonst entsteht eine ungeheure Leere,

und das hält kein Mensch aus.

Vor 2000 Jahren starb Jesus am

Kreuz. Wie würden ihn die heutigen

Machthaber kaltstellen?

Ich sehe Jesus von Nazareth da

sofort in einem nicht-öffentlichen,

rechtsfreien Raum wie Guantanamo,

Abu Ghraib oder in der Psychiatrie,

der Willkür anderer ausgesetzt.

Kritiker könnten einwenden, bei

Ihrer politisch-sozialen Interpretation

komme der religiöse Kern der

christlichen Botschaft zu kurz ...

Der Film stellt gerade den religiösen

Kern der Botschaft heraus,

mit Petrus und Magdalena in den

Hauptrollen, die das Spannungsfeld

zwischen göttlichem Zorn und

christlicher Liebe ausloten. Auch ist

mein Jesus nicht nur der Revolutionär,

der er vor 2000 Jahren gewesen

sein muss. Er ist vor allem Liebe und

Hoffnung. Mit der Wut und mit

dem Handeln kommen auch Trost,

Heil und Gnade. Auch ist jede Revolution

mit Glauben verbunden – und

Glauben schafft Raum, gibt Kraft.

Glaube gibt Hoffnung bis zur letzten

Minute, ist Hilfe in größter Not. Es

ist der Glaube an die Auferstehung,

das Leben nach dem Tod, die uns

mutig sein lässt.

Wie wird wohl die

katholische Kirche

auf Ihren

Film reagieren?

Da bin ich

auch gespannt.

Gespannt allerdings

bin ich vor

allem auf die Reaktionen

des Publikums.

Ich mache

den Film ja für

uns alle. Mir ist

wichtig, dass

ich vor mir

selbst verantworten

kann, wie

ich mich

einer

der größten Figuren der Menschheit

nä here, eine Geschichte erzähle, die

von Utopie, Liebe, Verrat, Hoffnung,

Kraft und der Suche nach Wahrheit

handelt und an deren Wirkungsanfang

eben nicht

das dogmatische

„Gehet hin und

verkündet“

stand, sondern

der

Zweifel, das

Bewusstsein

der

eige nen

Begrenztheit

und die

Suche nach

dem richtigen

Leben.

Die Kirche versucht derzeit mit der

Neuevangelisierung, den Glauben

in säkular gewordenen Gesellschaften

wieder zu verankern. Kann Ihr

Film Menschen zu Jesus führen, die

auf der rein religiösen Schiene keinen

Zugang zu ihm hätten?

Ich möchte es anders beantworten.

Wenn ich mich mit der Figur

Jesus von Nazareth und seinen Jüngern

beschäftige, fange ich automatisch

an, mir Fragen zu stellen: in

welcher Welt ich lebe und wie wir

eigentlich leben wollen, und wie viel

Kraft ich selber habe und wie ich sie

einsetze. Ich fange an, die Welt mit

den Augen des „Helden“ zu sehen,

und halte Veränderung und Utopie,

eine gerechtere Welt, für möglich.

Als Regisseurin möchte ich die Gewalt

und die Schönheit und die Poesie

einer 2000 Jahre alten Geschichte

für die Gegenwart erlebbar machen.

Ihre Botschaften sollen ihre Wirkung

weiter entfalten können und

den Menschen Schutz vor dem Argen

und Kraft für das Gute geben.

Interview: Thorsten Fels

Regisseurin Brigitte Maria Mayer.

Foto: © Jo Neander

Zur Homepage von Frau Mayer


FORTSETZUNGSROMAN 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Schein eines Herdfeuers

saßen zwei magere

Gestalten und sahen 24Im

den Ankömmlingen erwartungsvoll

entgegen.

„Was bringst du uns da, Vater?“

fragte eine Frau mit zahnlosem

Mund.

„Diese Magd kennt die Kräuter

und hat eine Salbe für deinen Mann,

Gundula“, stellte der Mönch Ursula

vor. Dann drehte er sich nach ihr

um. „Komm, hier ist jemand, der

deiner Hilfe bedarf.“ Er zog sie an

sich vorbei und schubste sie in Richtung

des Greises. Der sagte nichts,

sondern entblößte seine Knie, über

die er nur ein Sacktuch gebreitet

hatte. Ursula sah die Schwellung der

Gelenke, die gar nicht zu dem restlichen

knochigen Bein passten. Sie

griff in ihr Töpfchen und schmierte

beide Knie ein. Als sie fertig war,

zeigte ihr der alte Mann seine Ellenbogen

und die Handgelenke. Er sagte

keinen Ton, nur seine Augen

glänzten dankbar. Als Ursula ihm

auch noch die eine Schulter gesalbt

hatte, schaute die Alte ihren Mann

eindringlich an. Der nickte nur.

Und der zahnlose Mund der Frau

verbreiterte sich zu einer Art Grinsen.

„Danke, danke, wie können wir

dir das nur vergelten?“, murmelte

sie.

Bevor Ursula irgend etwas sagen

konnte, zog der Mönch eine Tierhaut

von einem Balken. „Wie wäre

es mit dieser alten Haut?“

„Ja, nimm sie“, sagte das alte Weib

verwundert, „Wenn das alles ist, was

ihr wollt. Wir haben eh nichts, was

wir sonst anbieten könnten.“

Ursula wusste nicht, was der

Mönch mit der Haut wollte, aber sie

wusste ebenso wenig, was sie sagen

sollte. Der Mönch deutete ihr zu gehen.

Sprach einen kurzen Segen über

das alte Paar und folgte ihr ins Freie.

Dort schüttelte er die Haut aus und

legte sie Ursula um die Schultern.

„Hier, das wird dich künftig auf dem

Weg vor Regen schützen. Du bleibst

trocken und kannst dich zur Not

auch darunter verkriechen.“ Ursula

staunte nicht schlecht. Der Mönch

hatte über den Vormittag nach einer

Möglichkeit gesucht, Ursula zu helfen,

und sie bei den beiden Alten

gefunden. Die Haut, die wohl von

einer großen Ziege oder einer kleinen

Kuh stammen mußte, war etwas

steif, aber Ursula wusste, wenn sie

sie ein paarmal eng aufwickelte und

mit den Füßen diese Rolle walkte,

würde sie wieder geschmeidiger werden.

Eventuell würde auch etwas

Fett helfen, was das Leder noch

dichter gegen den Regen machen

würde.

Zurück in der Hütte des Geistlichen

machte sie sich gleich ans

Werk. Der Mönch schaute ihr kurz

zu, nickte und ging dann wieder sei-

In der Hütte des Mönchs

kann Ursula ihr nasses

Kleid trocknen und sich

aufwärmen. Der Ordensmann

rät ihr, am

nächsten Tag nach Regensburg

weiterzuwandern,

um dort in einem

der Klöster unterzukommen.

Doch zuvor ist noch ihr

heilkundliches Können gefragt.

ner Wege. Die Arbeit mit dem Fell

zog sich bis zur Dämmerung hin.

Immer wieder rollte Ursula es von

einer anderen Seite auf und verteilte

mit der Hand Fett auf dem Leder,

um anschließend wie ein Böcklein

auf der Rolle herumzuspringen, sie

zu verdrehen und erneut auszuschütteln.

Zuletzt schnitt sie sich zwei Löcher,

in die sie zwei Riemen, die sie

aus dem unteren Ende trennte, einfädelte.

So konnte sie sich den Umhang

zubinden und brauchte ihn

nicht festzuhalten. Stolz präsentierte

sie ihrem Gastgeber das Ergebnis, als

dieser in seinen Verschlag zurückkehrte.

Ursula bereitete ihm einen

Kräutersud, und gemeinsam aßen

sie dazu den restlichen Brei. Dann

führte sie der Mönch in den Stall.

„Ich wecke dich beim Morgengrauen“,

sagte er noch. „Du solltest

früh aufbrechen. Gute Nacht.“

„Gute Nacht“, sagte auch Ursula

und suchte sich im Heu nahe bei einem

Rind ihren Platz. Nun war sie

schon den zweiten Tag weg vom

Hof. Im Gegensatz zur letzten Nacht

fühlte sie sich jetzt sicher und wohl.

Sie überdachte den vergangenen

Tag. Sie war dankbar und froh über

das Verständnis des Mönches. An

den nächsten Morgen denkend verdunkelte

sich ihr Gemüt. So gut wie

gerade jetzt würde sie es in nächster

Zeit sicher nicht haben. „Regensburg“,

flüsterte sie, und: „Donau.“

Sie wickelte sich fester in ihre Decke

und schlief ein.

Auf dem Weg nach Regensburg

5. September 1095

Der nächste Morgen kam viel zu

rasch. Sicher und warm gebettet

hatte Ursula gut geschlafen und war

Foto: akg-images/

Erich Lessing

noch fest dabei, als der Mönch sie –

diesmal allerdings nicht mit einem

Fußtritt – weckte. Sie rappelte sich

auf, rieb sich die Augen und zog sich

ein paar Grashalme aus den Haaren.

Sie stand auf und folgte schnell dem

Geistlichen in seinen Verschlag.

Dort stand für sie schon eine Schale

mit Brei bereit.

Ursula begann dankbar zu löffeln,

und der Mönch sah ihr zuerst

schweigend zu. Ursula hatte noch

nicht ganz aufgegessen, da räusperte

sich ihr Gastgeber. „Wenn du aus

dem Dorf kommst, folgst du einfach

dem Weg. Du wirst etwas mehr als

einen Tag brauchen, bis du an eine

Gabelung gelangst. Halte dich

rechts. Nach einem weiteren Tag

wird der Weg breiter werden, und

vielleicht triffst du dort dann auch

Leute. Frag nach Regensburg, sie

werden wahrscheinlich eh dorthin

unterwegs sein. Aber Vorsicht. Sei

nicht zu vertrauenswürdig. Viel Gesindel

treibt sich in diesen Zeiten

auf der Straße herum“, riet er ihr.

„So, und nun spute dich, pack deinen

Kram und geh.“

Ursula nickte, wollte sich noch

bedanken, doch der Mönch gab ihr

mit einer Handbewegung zu verstehen,

er wolle nichts dergleichen hören.

Ursula war schon beinahe zur

Tür heraus, da rief sie der Mönch

noch einmal zurück. Er war aufgestanden

und reichte ihr nun eine

ganz gerade gewachsene Haselrute,

die etwa doppelt so dick war wie ihr

eigener Daumen. „Hier, mit einem

Stock wandert sich’s besser. Zur Not

kannst du dich auch damit verteidigen“,

sprach er, machte noch das Segenszeichen

über ihrem Haupt und

entließ sie.

Im Dorf war noch niemand vor

den Häusern zu sehen. Ursula gelangte

unbemerkt bis an den Rand

und betrat von da an eine neue Welt.

Die ersten Schritte kosteten sie noch

Mut, doch das Zagen in ihr schwand

mit jedem Schritt, den sie sich weiter

von ihrem früheren Zuhause entfernte.

Ihre Haut hatte sie zusammengeschlagen

und über ihre Tasche

gehängt. Der Morgen war neblig,

aber es fiel kein Regen. Gut gerüstet,

ausgeschlafen und gestärkt kam sie

zügig voran. Der Weg war nicht zu

verfehlen.

In diese Richtung verließen wohl

mehr Fuhrwerke das Dorf, und so

war da eine deutliche Spur zwischen

den Bäumen des Waldes hindurch.

Ab und an hörte sie ein Rascheln eines

auffliegenden Vogels im Gebüsch

oder die sich entfernenden

Hufschläge von Wild, sonst begegnete

ihr aber nichts. Als die Sonne

höher stieg, durchdrang sie den Nebel,

und es wurde bald wärmer. Ursula

merkte, wie ihr langsam wärmer

und wärmer wurde und erste

Schweißtropfen sich auf ihrer Stirn

bildeten.

„Ich muss mir meine Kräfte einteilen“,

dachte sie bei sich selbst. „Es

ist nicht nötig, so in Schweiß zu

kommen.“ Sie beschloss, sich eine

kleine Pause zu gewähren und dann

gemächlicheren Schrittes weiterzuwandern.

Als die Sonne ihren höchsten

Stand bereits überschritten hatte,

machte sie erneut Rast und gönnte

sich etwas Brot und Käse. Sie überlegte,

wie lange ihre schmalen Vorräte

wohl noch reichen würden. Vielleicht

könnte sie ein paar Pilze abseits

des Weges finden. Doch sie hatte

Angst, in der fremden Umgebung

den Weg zu verlieren. Außerdem

müsste sie schon bald beginnen, sich

nach einem guten Platz für die

Nacht umzusehen. Sie wollte dieses

Mal nicht in die Dunkelheit geraten.

Sie entschloss sich, den Weg nur

soweit zu verlassen, dass sie ihn

durch die Bäume hindurch noch erkennen

konnte.

So strich sie nun parallel zum

Weg durch das Laub und suchte

nach Pilzen. Als erstes fand sie jedoch

vor allem Bucheckern. Sie

kannte die Früchte der Waldbäume

und wusste, dass sie voller Fett und

nahrhaft waren wie Nüsse. Sie sammelte

sich einen kleinen Vorrat davon,

bis sie schließlich auf einen ersten

Pilz stieß.

Fortsetzung folgt

DIE KREUZFAHRERIN

Stefan Nowicki

Gebunden, 384 S.

Sankt Ulrich Verlag

19,95 EUR


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 MITEINANDER

ERZIEHUNGSTIPP

Nicht aufdrängen, aber anbieten

Kritische Lebensereignisse sind für junge Menschen Gefahr und Chance zugleich

Ihr Kind oder Enkelkind wird

plötzlich laut, unverschämt – oder

spricht nicht mehr mit Ihnen

und zieht sich zurück. Sie wissen

nicht, warum. Was ist los? Diese

oder ähnliche Verhaltensweisen

kommen in der Entwicklung jedes

Kindes oder Jugendlichen vor.

Aber wie kann man sie verstehen,

wie ihnen angemessen begegnen?

Während man früher unterstellte,

dass die menschliche Entwicklung

nach einem vorgegeben Muster abläuft,

gehen neuere Ansätze der Entwicklungspsychologie

und Krisenterhorie

davon aus, dass ein Mensch

in seinem Werden vor allem durch

das geprägt wird, was er erlebt hat.

Ereignisse, die sich besonders einprägen,

werden kritische Lebensereignisse

genannt. Sie bringen plötzliche

und starke Veränderungen im Leben

eines Menschen.

Typische Beispiele sind: Einschulung,

Pubertät, Geburt eines Kindes,

Trennung und Scheidung, Tod eines

nahen Verwandten, Eintritt ins

Rentenalter oder plötzliche schwere

Erkrankung. All dies kann einen

Zustand des Ungleichgewichts zwischen

der Person und ihrem Umfeld

zur Folge haben und betreute Neuanpassung

der Person an die veränderte

Lebenslage erfordern. Diese ist

häufig von starken Gefühlen begleitet.

Wenn eine Person ihr Gleichgewicht

verliert und ein Zustand eintritt,

den sie nicht mehr bewältigen

kann, spricht man von einer Krise.

Betroffene fühlen sich dann häufig

in ihrer Identität gefährdet. Das

bietet aber auch Möglichkeiten des

Wachsens und Reifens. Kritische

Lebensereignisse und Krisen sind

deshalb beides zugleich: Gefahr und

Chance!

Eltern, die Kindern bewusst helfen

wollen, solche Phasen zu meistern,

möchte ich vier Anregungen

geben. Das gilt natürlich in ähnlicher

Weise auch für Großeltern im

Umgang mit ihren Enkeln.

Vertrauen schenken

Erstens: Vertrauen schenken! Kritische

Lebensereignisse gehen immer

mit einer mehr oder weniger starken

Verunsicherung einher. Diese zeigt

sich oft in Selbstzweifeln, grüblerischen

Gedanken und einer gedrückten

Stimmung. So ist es gerade wichtig,

dem Kind mit einem großen

inneren Vertrauen zu begegnen: Ich

vertraue Dir! Du schaffst das schon!

Du hast unsere Unterstützung! Das

stärkt und festigt die inneren Fähigkeiten,

die ihr Kind hat.

Zweitens: Freiraum lassen und

zugleich ansprechbar bleiben! Das

Potential besteht darin, dass das

Kind oder der Jugendliche lernt,

eigene Fähigkeiten und Ressourcen

zu entdecken und einzusetzen. Diese

Fähigkeiten lernt man aber nur,

wenn man ein Stück weit auf sich

allein gestellt ist. Es ist ähnlich wie

beim Laufenlernen: anfangs braucht

das Kind die stützende Hand der

Mutter, dann braucht es die Mutter

nur mehr in der Nähe, und schließlich

kann es allein gehen.

Reife Identität bilden

Drittens: Schwellenphasen begleiten!

Damit ist eine Phase des

Übergangs gemeint, in der das Alte

nicht mehr gilt – und das Neue noch

nicht gefunden ist. Auch diese Phase

ist meist von einer starken Unsicherheit

gekennzeichnet. Es ist häufig

sehr unangenehm, sie auszuhalten.

Sie birgt jedoch die große Chance in

sich, dass Kinder und Erwachsene

entdecken können, wer sie wirklich

sind – unabhängig davon, was andere

von ihr oder ihm erwarten. Es ist

aber auch wichtig, als Ansprechpartner

zur Verfügung zu stehen, damit

sich in dieser Schwellenphase eine

neue, reife Identität bilden kann.

Viertens: Struktur anbieten! Kritische

Lebensereignisse bieten die

Chance, ein eigenes Beziehungsnetz

(Partnerschaft, Freundschaft) aufbauen

zu können, eine persönliche,

der eigenen Person entsprechende

Aufgabe (Beruf) zu finden und sich

für einen in der eigenen Person verankerten

Glauben zu entscheiden.

Ihr Sohn oder Ihre Tochter wird

diese Aufgabe umso eher bewältigen

können, je mehr Ihre Kinder Sie als

erwachsenes Gegenüber – auf Augenhöhe

– erleben, als Menschen,

die eigene Überzeugungen haben,

mit denen sie nicht hinter dem Berg

halten, die sie jedoch ihren Kindern

nicht aufdrängen, sondern anbieten.

Klemens Schaupp

Der Autor ist psychologischer Psychotherapeut

und im Berufsbildungswerk

Dürrlauingen tätig, einer Einrichtung der

Katholischen Jugendfürsorge der Diözese

Augsburg. Tel. 0822/998-430, E-Mail:

schauppk@sankt-nikolaus.de

Gerade in schwierigen Phasen brauchen junge Menschen nicht nur ausreichend

Freiräume, sondern auch Vertrauen und verlässliche Strukturen. Foto: Keystone

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Nächster Schulbeginn 12. September 2013

Nähere Auskunft erteilt gerne:

P. Friedhelm Czinczoll OSFS (Schulleiter)

Fockenfeld 1, 95692 Konnersreuth/Opf

Tel.: 09632/502-0 | Fax: 09632/502-194

E-mail: gymnasium@fockenfeld.de | www.fockenfeld.de

Beilagenhinweis

(außer Verantwortung der Redak tion). Dieser Ausgabe liegt ein Pros pekt mit

Spendenaufruf der Stiftung des Deutschen Caritasverbands "Eigene Stiftung",

Köln, bei. Wir bitten unsere Leser um freundliche Beachtung.


Papst Franziskus

100 Tage im Amt

Die Herzen fliegen ihm zu: Jorge Mario Bergoglio alias Papst Franziskus.

Der Radio Vatikan-Redakteur Mario Galgano zeigt in einem ersten

Portrait des Argentiniers Fotos von seinem Werdegang, aber auch die

schönsten Fotos von seinen ersten Tagen als Papst. Einige sind bereits

berühmt geworden, wie das Bild, auf dem er als Erzbischof zu Gründonnerstag

Drogenabhängigen die Füße wäscht. Daneben stehen

weniger bekannte Fotos und Texte, die Leben und Persönlichkeit des

charismatischen Jesuiten beleuchten.

Mario Galgano

FRANZISKUS

Der Papst vom anderen Ende der Welt

Ein Portrait

Geb., 88 S., 42 Abb., durchg. farb., EUR 9,95

Frauen und Männer

erzählen in persönlichen,

teils berührenden Worten

von ihrer Berufung und

ihrem Leben in Gehorsam,

Keuschheit und Armut.

Ingrid Henzler

GOTTSUCHER

Leben wie Franz von Assisi

Kt., 192 S., EUR 17,95

Die Kirche wurde durch den Bettelmönch

aus Assisi und den von ihm

gegründeten Orden entscheidend

verändert und geprägt. Paul Zahner,

selbst Franziskaner, porträtiert den

„Bruder aller Menschen“.

Paul Zahner

FRANZ VON ASSISI BEGEGNEN

Kt., 124 S., EUR 12,90

Die Exerzitien des heiligen Ignatius

sind bis heute bekannt und beliebt.

Doch die Wahl eines Jesuiten zum

Papst hat auch das Interesse an

ihm und dem von ihm gegründeten

Orden wieder neu geweckt.

Lutz Müller

IGNATIUS VON LOYOLA BEGEGNEN

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15./16. Juni 2013 / Nr. 24 ANZEIGE

Vom Glück des Erfolgs

Jürgen Frenger unterstützt mit seiner

Stiftung die soziale Arbeit der Caritas.

Talent ist ein Geschenk. Doch es ist nicht

jedem gegeben, dieses Geschenk sinnvoll

zu nutzen. Jürgen Frenger besitzt

viele Talente. Und zugleich die Gabe, sie

sinnstiftend zu verwenden. So kann der

Mittsechziger auf ein erfülltes Leben zurückblicken.

Er hat als Gymnasiallehrer unterrichtet

und dann den Sprung in die freie Wirtschaft

gewagt. Dort arbeitete er zunächst

als Personalleiter, dann als Geschäftsführer

eines mittelständischen Unternehmens.

Parallel dazu hat er sich stets ehrenamtlich

engagiert: als Arbeitsrichter,

als Kommunalpolitiker und im Wassersport.

Heute lebt er im Ruhestand, doch

zur Ruhe setzen mag sich der Rheinländer

an der Ostsee noch lange nicht.

„Ich hatte das Glück, erfolgreich zu sein“,

sagt Frenger bescheiden. „Von diesem

Erfolg möchte ich etwas zurückgeben.“

Deshalb hat er 2011 eine eigene Stiftung

unter dem Dach der Caritas-Stiftung

Deutschland ins Leben gerufen. Sie hilft

Menschen in Deutschland und weltweit.

Im Inland kümmert sich die Jürgen-Frenger-Stiftung

vor allem um arme Senioren.

„Da wird viel zu wenig getan“, sagt

der Stifter. „Das ist eine Schande. Denn

es trifft ausgerechnet die Generation, die

unser Land nach dem Krieg wieder aufgebaut

hat.“

Hilfe für arme Senioren

Doch was genau heißt Armut? Diese

Menschen können sich oft die einfachsten

Dinge nicht leisten, hat Jürgen Frenger

beobachtet. Es fehlt Geld für ein neues

Bett oder eine bessere Brille, für einen

Staubsauger oder eine Jahreskarte im

örtlichen Nahverkehr. Genau hier hilft die

Jürgen-Frenger-Stiftung nachhaltig. 2012

hat sie dem Caritasverband Schleswig-

Holstein die entsprechenden Mittel zur

Verfügung gestellt, um elf Senioren dringende

Wünsche zu erfüllen. Sie erhielten

Dinge, die ihnen den Alltag erleichtern.

Im Ausland unterstützt die Frenger-

Stiftung die soziale Arbeit

des Hilfswerks Caritas

international – zum

Beispiel in Tansania.

Dort hat sich die Stiftung

2012 an einem

Projekt für Straßenkinder

in der Millionenstadt

Daressalam

beteiligt. 300

Mädchen und junge

Frauen erhielten eine

Ausbildung am

Computer

– eine ideale Grundlage, um künftig

den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.

Die Stifterfamilie

Die Jürgen-Frenger-Stiftung ist – wie

49 weitere private Treuhandstiftungen

– unter dem Dach der Caritas-Stiftung

Deutschland angesiedelt. Was verbindet

die Mitglieder der Stifterfamilie?

„Im Mittelpunkt steht die christliche

Werthaltung“, erläutert Stiftungsvorstand

Robert Batkiewicz. „Unsere Stifterinnen

und Stifter sind davon überzeugt, dass

Barmherzigkeit die wichtigste Botschaft

des Christentums ist.“

Hinzu kommen durchaus weltliche Überlegungen,

führt der Vorstand weiter aus.

Das weltumspannende Netz der Caritas

bietet die Garantie, dass die Hilfe wirklich

ankommt. Nicht zuletzt stellt die Dachstiftung

einen einzigartigen Service bereit,

der es den Stifterinnen und Stiftern

erlaubt, sich ganz auf ihr humanitäres

Engagement zu konzentrieren.

Die Dachstiftung

Die Dachstiftung übernimmt beispielsweise

alle administrativen Aufgaben, die

das Stiftungsrecht vorsieht. So wacht sie

darüber, dass der Stiftungszweck eingehalten

wird, betreut die Finanzen und

legt die Gelder an. Alle diese Tätigkeiten

sind für die Stifter kostenfrei. „Damit

kommen die jährlich erwirtschafteten

Erlöse zu 100 Prozent dem jeweiligen

Stiftungszweck zugute“, betont der Stiftungsvorstand.

Nicht nur in Sachen Verwaltung bietet

die Dachstiftung der Stifterfamilie Unterstützung.

Sie stellt den Stifterinnen und

Stiftern außerdem individuelle Werbematerialien

zur Verfügung. „Damit können

sie im Freundes- oder Bekanntenkreis

um Zustiftungen in den Kapitalstock

werben“, erklärt Batkiewicz.

Jürgen Frenger ist von diesem Angebot

begeistert. „Wachstum ist wichtig“, betont

der ehemalige Geschäftsführer, „es

eröffnet neue Handlungsspielräume. Je

größer das Grundkapital ist, desto höher

sind auch die Erlöse und desto

mehr Mittel stehen für die humanitäre

Arbeit zur Verfügung.“ Eben

deshalb will er auch seine Stiftung

weiter ausbauen. Text/Foto: nh

Adresse:

Caritas-Stiftung Deutschland

Werthmannstr. 3a, 50935 Köln

Telefon 0221/9 41 00 20

www.menschlichkeitstiften.de


DIE WOCHE 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Historisches & Namen der Woche

Die Kubakrise 1962 – hier das Zusammentreffen eines sowjetischen Atom-Frachters

mit einem US-Marineschiff – brachte die Idee des „heißen Drahts“ zwischen Moskau

und Washington hervor. Er wurde am 20. Juni 1963 beschlossen. Foto: Keystone

Vor 50 Jahren

Der „heiße Draht“ wird 50

Beinahe-Katastrophe in der Kuba-Krise gab Anstoß zur

Direkt-Verbindung zwischen Moskau und Washington

Der Mann hatte es extrem eilig: In

Rekordzeit raste sein Wagen durch

den Moskauer Sonntagsverkehr,

von der Datscha Nikita Chruschtschows

zum Sendezentrum von

Radio Moskau. Dort stürmte der für

Medien zuständige ZK-Sekretär Leonid

Iljitschow in den Lift, welcher

sich auch in Gang setzte – doch

dann plötzlich steckenblieb. Und

sonntags war der Hausmeister nicht

erreichbar! Dabei hing von der Ausstrahlung

der Botschaft, welche

Iljitschow bei sich trug, vermutlich

das Überleben der Menschheit ab.

Es war der 28. Oktober 1962, der

Höhepunkt der Kubakrise. Soeben

hatte der sowjetische Botschafter in

Washington, Anatoli F. Dobrynin, den

Bericht seiner hochdramatischen Geheimunterredung

mit Bobby Kennedy

nach Moskau telegrafiert: Die Zeit

laufe allen Beteiligten davon, es gebe

nur noch eine allerletzte Chance. John

F. Kennedy biete Chruschtschow einen

Deal an, doch dieser müsse unverzüglich

seine Bereitschaft erklären, die

Atomraketen auf Kuba abzuziehen.

Sonst sei eine Bombardierung der Insel

unvermeidbar, ein nuklearer Weltkrieg

kaum mehr zu stoppen.

Inzwischen war auch Chruschtschow

zur Einigung bereit. Doch nun schienen

die beiden mächtigsten Männer

der Welt zum Opfer der Kommunikationstechnik

zu werden: Es gab

keine Direktverbindung per Telefon

oder Telex zwischen Kreml und Weißem

Haus. Die schnellste Alternative

war eine Rundfunkbotschaft, was zu

Iljitschows „Gefangenschaft“ im Aufzug

führte und zu seinem Versuch, die

Manuskriptseiten durch den Türschlitz

zu schieben – zum Glück setzte sich

der Lift wieder in Bewegung.

Die Panne mit beinahe schrecklichen

Folgen war die Geburtsstunde des

„heißen Drahtes“ zwischen den Regierungen

der Supermächte. Am 20. Juni

1963 einigten sie sich in Genf auf die

Einrichtung der Exklusivverbindung.

Den ersten Kriseneinsatz erlebte der

heiße Draht während des Sechstagekrieges:

Am 5. Juni 1967 schockte der

Kreml Präsident Lyndon B. Johnson mit

der Warnung, wenn Israels Truppen

auf dem Weg nach Damaskus nicht

gestoppt würden, würde die UdSSR an

der Seite Syriens intervenieren.

Der Griff zum „Roten Telefon“ ist ein

Mythos: Der heiße Draht umfasste

niemals eine Audioverbindung, vielmehr

wurden verschlüsselte Texte

durch Fernschreiber versandt.

Unter Ronald Reagan wurde 1983/84

eine schnelle Faxverbindung etabliert,

wodurch auch Handschriftliches direkt

übermittelt werden konnte. Heute läuft

die Kommunikation über E-Mail. Wenn

sich Barack Obama und Wladimir Putin

anrufen, ist das nicht automatisch ein

Gespräch über den „heißen Draht“.

Dieser wurde auch in der weniger

entspannten Vergangenheit nur sehr

selten benutzt. Doch es war üblich,

das Funktionieren des Systems durch

tägliche Testbotschaften zu bestätigen.

Die Operatoren verfielen auf die

Praxis, sich Gedichte, Kurzgeschichten

oder andere Texte zuzusenden. So

entstand gleichsam ein höchst exklusiver

Kulturkanal zwischen dem Weißen

Haus und dem Kreml.

Michael Schmid

16. Juni

Benno von Meißen, Luitgard, Maria

Theresia Scherer, Quirinus

Am 16. Juni 1963, vor einem halben

Jahrhundert, startete die 26-jährige

Russin Valentina Tereschkowa

als erste Frau ins Weltall. Sie befand

sich an Bord des sowjetischen

Raumschiffes „Wostok VI“.

17. Juni

Euphemia, Rainer von Pisa, Adolf von

Utrecht, Ramwold von Regensburg

Am 17. Juni 1953 weitete sich der

Streik gegen die Arbeitsnormenerhöhung

in Ostberlin zu einem

landesweiten Volksaufstand gegen

das kommunistische Regime aus.

Sowjetische Truppen schlugen den

Volksaufstand vor 60 Jahren gewaltsam

nieder. Bis zur Wiedervereinigung

wurde in der Bundesrepublik

am 17. Juni der „Tag der deutschen

Einheit“ gefeiert.

18. Juni

Elisabeth von Schönau, Gregor von

Barbarigo, Maria Dolorosa von Brabant

Vor 30 Jahren, am 18. Juni 1983,

startete erstmals eine amerikanische

Astronautin ins Weltall. Es war dies

die Physikerin Sally Ride, die sich in

der US-Weltraumfähre „Challenger“

befand.

19. Juni

Juliana, Rasso von Andechs, Romuald,

Gervasius und Protasius

Vor 75 Jahren, am 19. Juni 1938,

wurde der österreichische Fernseh-

Moderator Karl Moik in Linz geboren.

Einem Millionenpublikum

ist er unvergessen durch den „Musikantenstadl“.

20. Juni

Margarete Ebner, Adalbert von Magdeburg

Ulrich Mühe würde an diesem Tag

seinen 60. Geburtstag feiern. Der

2007 verstorbene deutsche Schauspieler

erlangte unter anderem

durch seine oscargekrönte Rolle in

„Das Leben der Anderen“ große Bekanntheit.

21. Juni

Aloisius Gonzaga, Alban, Engelmund,

Radulf

Papst Paul VI.

wurde am 21.

Juni 1963 zum

Nachfolger von

Johannes XXIII.

gewählt. Kardinal

Giovanni Battista

Montini hatte

zuvor als Erzbischof von Mailand

gewirkt.

22. Juni

Thomas Morus, John Fischer, Eberhard,

Christina, Paulinus von Nola

Vor 80 Jahren, am 22. Juni 1933,

wurde die Sozialdemokratische Partei

Deutschlands von den herrschenden

Nationalsozialisten verboten.

Ihre Parteiführer wurden teils verhaftet,

teils konnten sie emigrieren.

Zusammengestellt von Agnes Neumann;

Fotos: KNA

Vor 60 Jahren,

am 17. Juni 1953,

erfuhren die streikenden

Arbeiter in

Ost-Berlin im Detail,

was es mit ihrem

„Arbeiter- und

Bauernstaat“ auf

sich hat. Die Sowjets

schlugen den

Aufstand, an dessen

Jahrtag später in der

Bundesrepublik der

„Tag der deutschen

Einheit“ gefeiert

wurde, mit militärischer

Gewalt nieder.

Das Foto zeigt

aufgebrachte Bürger

beim Anstehen für

Lebensmittel.

Foto: Keystone


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 PROGRAMMTIPPS

SAMSTAG 15.6.

▼ Fernsehen

13.25 BR: Glockenläuten aus der Pfarrkirche in Marquartstein.

22.25 ARD: Das Wort zum Sonntag. Es spricht Pastorin Annette Behnke.

▼ Radio

13.30 Deutschlandradio Kultur: Kakadu. Entdeckertag für Kinder.

Streng verboten! Vorschriften, Verbote, Gebote, Gesetze und Strafen.

14.00 Radio Horeb: Spiritualität.

Jüdische Wurzeln des Christentums – die bleibende Erwählung Israels.

SONNTAG 16.6.

▼ Fernsehen

9.30 ZDF: Evangelischer Gottesdienst aus der Autobahnkirche in Zeestow/

Brandenburg mit Pfarrer Bernhard Schmidt.

12.30 Arte: Baukunst. Die Kirche Notre-Dame du Raincy. Dokumentation.

16.30 WDR: Rabenmütter. Der Film begleitet zwei Familien, die sich der

schmerzlichen Frage stellen: Warum lassen Mütter ihre Kinder zurück?

▼ Radio

8.35 Deutschlandfunk: Am Sonntagmorgen. Ja, mit Gottes Hilfe!

26 Ehepaare lassen sich beim 1. Ökumenischen Traufest kirchlich trauen.

10.05 BR1: Katholische Morgenfeier. Mit Pfarrer Claus-Peter Chrt.

10.35 BR1: Evangelische Morgenfeier. Mit Dekan Axel Piper, Weilheim.

MONTAG 17.6.

▼ Fernsehen

14.45 3sat: Reisezeit – Jakobsweg. Pilger aus aller Welt zieht es seit dem

Mittelalter nach Spanien zum Grab des Apostels Jakobus.

▼ Radio

9.55 Deutschlandradio Kultur: Kalenderblatt. Vor 60 Jahren:

Der Volksaufstand in der DDR wird niedergeschlagen.

19.30 Deutschlandradio Kultur: Zeitfragen.

Beschämendes Tauziehen – Wenn die Vergangenheit Geld kostet.

DIENSTAG 18.6.

▼ Fernsehen

15.15 NDR: Der Marathonmönch von Kyoto. Der japanische Mönch Hoshino

Endo hat sich für eine besondere Art zu beten entschieden: Nacht für

Nacht läuft er 30 Kilometer durch die Zedernwälder des Berges Hiei.

20.15 Phoenix: Von Sibirien nach Japan. Dokumentation.

22.15 ZDF: 37 Grad. Im Osten billiger – Zur Pflege ins polnische Altersheim.

▼ Radio

10.10 Deutschlandfunk: Sprechstunde. Strahlentherapie gegen Krebs.

13.30 Deutschlandradio Kultur: Kakadu. Erzähltag für Kinder.

Das große Tomatendrama.

MITTWOCH 19.6.

▼ Fernsehen

19.00 BR: Stationen.

21.05 3sat: Der Wunderreis. In Regionen, in denen Reis das Grundnahrungsmittel

ist, leiden gerade Kinder unter den Folgen des Vitamin-A-Mangels.

▼ Radio

10.05 BR2: Notizbuch.

Per Gesetz zum Mindestlohn – Problemlösung oder Augenwischerei?

13.07 Deutschlandradio Kultur: Länderreport. Das dusselige Dutzend –

Über den Sinn und Unsinn deutscher Verkehrsprojekte.

DONNERSTAG 20.6.

▼ Fernsehen

15.00 WDR: Planet Wissen. Asteroiden und Kometen im Anflug.

20.15 3sat: wissen aktuell – Müll. Unsere Wegwerfgesellschaft produziert

viel zu viel Abfall. Aber ist alles Müll, was in der Tonne landet?

▼ Radio

9.05 Deutschlandfunk: Kalenderblatt. Vor 50 Jahren: Die USA und die

Sowjetunion vereinbaren die Einrichtung eines „Heißen Drahtes“.

13.07 Deutschlandradio Kultur: Länderreport. Das Meer als Kraftwerk?

Der Stand der Dinge bei der Offshore-Energie.

FREITAG 21.6.

▼ Fernsehen

8.55 Arte: Go north – Gastarbeiter mit Diplom. Dokumentarfilm, DE 2012.

14.05 N24: Der Kollaps – Kein Weg zurück. Dokumentation über eine fiktive

Zukunft, in der die menschliche Zivilisation nicht mehr existiert.

▼ Radio

16.00 Radio Horeb: Höre, Israel!

Bibelgespräch mit den Klarissen-Kapuzinerinnen.

: Videotext mit Untertiteln

Für Sie ausgewählt

Ihre Knochen sind wie Glas

Die Brüder Roland, Oswald und Stefan Utz (von links; Foto: BR/P. Wiegers)

sind so unterschiedlich wie Geschwister eben oft sind. Aber eine Gemeinsamkeit

gibt es: ihre Krankheit. Alle drei haben die Glasknochenkrankheit und

sitzen im Rollstuhl. Die drei Brüder kämpfen, wie andere Behinderte auch,

um ein ganz normales integriertes Leben in einer Gesellschaft von Nichtbehinderten.

Doch sie ringen auch darum, wer von ihnen sein Leben am besten

hinbekommt, denn sie sind eben auch Konkurrenten: „Gott und die Welt.

Knochen aus Glas – Oswald und seine Brüder“ (ARD, 16.6., 17.30 Uhr).

Seit 100 Tagen Papst

Die Papstwahl von Jorge Mario

Bergoglio (Foto: KNA), Erzbischof

von Buenos Aires, zum Nachfolger

Benedikts XVI. war eine Sensation.

Mittlerweile ist Franziskus seit 100

Tagen im Amt. Arte veranstaltet in

diesem Rahmen am 18.6. ab 20.15

Uhr einen Themenabend. Beginn ist

um 20.15 Uhr mit der Dokumentation

„Benedikts Via Dolorosa“, um

21.15 Uhr folgt „100 Tage Franziskus

– ein Papst verändert die

Kirche“. Im Anschluss (21.45 Uhr)

wird ein Gespräch mit dem Journalisten

Gianluigi Nuzzi gezeigt.

Friedensrichter im

Duell mit der Justiz

Muslimische „Friedensrichter“ tragen

keine Robe und haben keine

juristische Ausbildung. Dennoch

sind sie Schlüsselfiguren einer Paralleljustiz,

die das deutsche Rechtssystem

partiell zunehmend aushebelt.

In „Menschen hautnah –

Selbsternannte Richter“ (WDR,

20.6., 22.30 Uhr) berichtet Mustafa

Ö. von seinen Schlichtungsversuchen.

Er ist überzeugt, dass „Friedensrichter“

deutsche Behörden entlasten.

Ob er Geld für seine Dienste

bekommt – darüber schweigt er.

Senderinfo

katholisch1.tv:

im Internet www.katholisch1.tv,

Satellit ASTRA 1F (12 246,00 MHz):

a.tv: sonntags 18.30 Uhr; Allgäu-

TV: sonntags 19.30 Uhr.

Radio Vatikan:

im Internet www.radiovatikan.de

und über Satellit Eutelsat 1-Hotbird

8-13 E: 11 804 MHz.

Radio Horeb:

im Internet www.horeb.org; über

Kabel analog (UKW): Augsburg

106,45 MHz; über DAB+ sowie Satellit

Astra, digital: 12,604 GHz.


GUTE UNTERHALTUNG 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

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„Ich weiß ja, dass die Schlossführungen Geld bringen! Aber sonntags sollten sie etwas

später anfangen!!“

Illustration: Jakoby


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 GUTE UNTERHALTUNG

älung

Rosen zum Wochenende

Das Telefon läutete

abends um halb acht.

Renate nahm den Hörer

ab. Als sie Walters Stimme

vernahm, wusste sie, dass

auch dieser Abend eine Enttäuschung

für sie bringen würde.

„Tut mir leid, mein Schatz“, sagte

Walter verlegen. „Aber ich komme

einfach nicht aus dieser Besprechung

heraus – ausgerechnet an unserem

zehnten Hochzeitstag! Ich weiß, ich

hatte dir versprochen, rechtzeitig zu

Hause zu sein. Aber ich kann hier

nicht weg. Wir machen es uns später

noch gemütlich – wenn du so lange

aufbleiben willst…“

„Ja, ich werde auf dich warten“,

antwortete Renate ohne den leisesten

Vorwurf in der Stimme. Doch als

sie das Gespräch beendet hatte, grub

sich eine tiefe Falte in ihre Stirn. Sie

hatte sich daran gewöhnt, dass Walter

abends selten zu Hause war. Doch an

ihrem Hochzeitstag hätte er sie nicht

allein lassen dürfen. Ihr Mann schien

keine Zeit mehr für ein gemeinsames

Leben zu haben.

Er war schon immer sehr ehrgeizig

gewesen und hatte nach beruflichem

Erfolg gestrebt. Deshalb hatte

sich Renate bisher nie beklagt, wenn

Walter sie über seiner Arbeit vergaß.

Sie schwieg, solange sich noch alles

im Aufbau befand. Nun war sein Berufsziel

erreicht. Trotzdem gönnte er

sich weniger Ruhepausen als früher.

Wenn Renate hier und da einmal

protestierte, lächelte er nachsichtig

und meinte: „Ich möchte gern behalten,

was ich für uns geschaffen

habe. Das musst du verstehen. Du

bist doch meine kluge, vernünftige

Frau.“

Darauf fand Renate keine Erwiderung.

Wie sehr hatte Walter sich

verändert, dachte sie nur. Schon lange

hatte sie auf all die kleinen Aufmerksamkeiten

verzichten müssen,

mit denen ihr Mann sie in den ersten

Ehejahren verwöhnte: ein unverhoffter

Anruf, ein Abendessen in einem

gemütlichen Restaurant, ein Theaterbesuch

oder wenigstens mal ein

Blumenstrauß.

Die Falte auf Renates Stirn vertiefte

sich. Sie konnte Walter nicht

begreifen. Eigentlich lebten sie nur

noch nebeneinander her. Stritten

sich nicht einmal mehr – aber hatten

sie sich auch nichts mehr zu sagen?

So konnte es nicht weitergehen.

Irgendetwas musste geschehen. Deshalb

fasste Renate einen Entschluss,

der alles ändern sollte…

Am nächsten Wochenende saßen

sie wie so oft schweigend am Frühstückstisch.

Walter blätterte in der

Zeitung. Es läutete. Renate ging zur

Tür und kam kurz darauf mit einem

Strauß Rosen ins Zimmer.

„Diese Blumen sind für mich abgegeben

worden“, sagte sie. Walter

ließ die Zeitung sinken. Misstrauisch

sah er seine Frau an. „Was

hat das zu bedeuten? Von

wem sind denn die Blumen?

Renate hob ratlos die Schultern.

„Ich habe keine Ahnung.

Auf der Karte steht nur meine

Adresse…“

„Dann dürfte es sich wohl um eine

Verwechslung handeln“ meinte Walter

betont gleichgültig. Doch über die

Zeitung hinweg beobachtete er argwöhnisch,

wie seine Frau den Strauß

sorgfältig in eine Vase ordnete.

Renate bemerkte den Blick. Sie

stellte fest, dass Walter ihr zum ersten

Mal seit langer Zeit wieder seine

Aufmerksamkeit schenkte. Doch

dann vergrub er sich wieder hinter

seiner Zeitung. Als Renate jedoch

am nächsten Wochenende wieder

mit einem Rosenstrauß ins Zimmer

kam, erwachte Walters Argwohn!

Er verlor zwar kein Wort darüber,

doch sein Verhalten änderte sich von

diesem Tag an grundlegend. Allem

Anschein nach hatte er erkannt, wie

unbedacht es war, seine Frau so oft

allein zu lassen.

Am folgenden Montag lud er Renate

überraschend zum Abendessen

ein. Anschließend besuchten sie eine

Spätvorstellung im Kino. Am Freitag

rief er sie unvermittelt an, um ihr zu

sagen, wie sehr er sich auf das gemeinsame

Wochenende freue und beendete

das Gespräch mit einem Kosenamen,

den sie lange nicht mehr von

ihm gehört hatte. Als Renate diesmal

den Hörer auflegte, zeigte sich kein

einziges Sorgenfältchen mehr auf ihrer

Stirn. Im Gegenteil, sie lächelte

versonnen. Der rätselhafte Blumengruß

hatte seinen Zweck erfüllt…

Umso erstaunter war Renate, als

sie am Wochenende ins Wohnzimmer

kam. Walter ging auf sie zu,

in der Hand einen Strauß mit den

schönsten Rosen, die sie je gesehen

hatte.

„Ist denn schon wieder ein Strauss

für mich abgegeben worden?“ fragte

sie ihren Mann verblüfft. Walter lächelte

vergnügt. „Nein, diese Rosen

sind von mir!“ Er sah seine Frau prüfend

an. „Oder hattest du etwas anderes

erwartet?“

„Nein, keinesfalls“, beteuerte Renate

und schmiegte sich zärtlich in

seine Arme. So fiel es ihr leichter, ihr

kleines Geheimnis vor ihm zu verbergen.

Denn von diesem Wochenende

an wären ohnehin keine Rosen

mehr für sie gebracht worden – weil

sie den Auftrag beim nahe gelegenen

Blumengeschäft rückgängig gemacht

hatte…

Albert Loesnau

5 7 8 6 9 1 4 2 3

Sudoku 6 4 3 2 7 5 8 9 1

2 9 1 3 8 4 5 6 7

1 8 2 7 3 9 6 4 5

Zahlen von 1 9 3 5 1 4 6 2 7 8

bis 9 sind so 7 6 4 8 5 2 1 3 9

einzutragen, 3 2 7 5 6 8 9 1 4

dass sich jede

dieser 9

8 1 9 4 2 7 3 5 6

4 5 6 9 1 3 7 8 2

Zahlen nur einmal in einem Neunerblock,

nur einmal auf der Horizontalen

und nur einmal auf der Vertikalen

befindet.

Oben: Lösung von Heft Nummer 23.

6 4 5 2

7 4 6 1

8 1 2

3 5 7 2 1

2 3 9

8 1 9 6

6 1 5 7

7 8 5 3

5 9 7


LEBEN AUS DEM GLAUBEN 15./16. Juni 2013 / Nr. 24

Wie kann

ich

Gott

vertrauen

?

Enttäuschte Erwartungen,

Schicksalsschläge, unerhörte

Gebete erschüttern das

Gottvertrauen vieler Menschen.

Der Priester und Professor

Williams erklärt, was wir von

Gott erwarten dürfen – und

was nicht.

Mit praktischen Hinweisen, wie

wir unser Vertrauen stärken

können.

Thomas D. Williams

WIE KANN ICH GOTT VERTRAUEN?

Geb., 256 Seiten, EUR 19,95

Jetzt bequem bestellen in Ihrem

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DAS BEISPIEL DAVID UND NATAN

Die Propheten unter uns

Der Alltag bietet viele lebende Wegweiser zu Gott

Anscheinend soll es so sein,

dass ich immer dann dran

bin, einen Artikel für

„Glauben leben“ zu schreiben,

wenn es um das Thema Sündenvergebung

geht. Langsam gehen

mir die Lebensbeispiele aus, die

tauglich sind, um niedergeschrieben

zu werden. Irgendwie soll‘s doch

aber auch zum Sonntag passen …

Halt!, da war noch König David aus

der ersten Lesung, dem der Prophet

Natan auf den Kopf zusagt, dass er

gegen Gott gesündigt hat, der betroffen

ist und seine Schuld augenblicklich

eingesteht. Dass Gott auch

den „Großen“ seines Volkes so einen

Seelenführer an die Seite stellt, der

ihm Gottes Willen „ausdeutscht“,

macht nachdenklich.

So ein Prophet wäre heute auch

nicht schlecht, einer, der das Leben

begleitet, dem man vertraut, weil er

ein Bote Gottes ist, der

positive wie negative

Dinge sagen kann,

um einen wieder auf

Kurs zu bringen.

Im Studium, da

hatte ich schon immer

mal wieder einen

Priester, einen

festen Beichtvater,

mit dem ich Dinge

besprochen

habe, der mein

inneres Leben,

meinen Weg zu

Gott begleitet

und wenn nötig

auch korrigiert

hat. Seit ich Familie

habe, gibt

es so jemand

nicht mehr, allerdings

übernehmen

Andere

diese Rolle: der

Ehemann, die

Kinder, Freunde

aus dem Gebetskreis, die Eltern.

Je mehr ich darüber nachdenke,

umso deutlicher wird mir: Eigentlich

kann jeder aus meinem Umfeld

so ein Prophet für mich sein. Entscheidend

ist, dass ich erkenne, dass

Gott ihn mir geschickt hat, dass er

mir eine Botschaft zu überbringen

hat, und dass ich erkenne: Oh, in

diesem Punkt liege ich falsch, das ist

nicht der Wille Gottes für mich.

Während ich überlege, ob Gott

mir heute schon einen Propheten

geschickt hat, fällt mir unser dritter

Sohn ein, der sich leise beschwert

hat, dass schon wieder der Kleine

die Gute-Nacht-Geschichte aussuchen

durfte (Ungerechtigkeit?!), und

eine gute Freundin, die mich gefragt

hat, ob ich diese Woche ein bisschen

Zeit für sie hätte.

Viel Arbeit vorschiebend habe ich

eher vage geantwortet und ihre leise

Enttäuschung gespürt.

Sind ein geputztes Haus

oder ein aufgeräumtes

Arbeitszimmer wichtiger

als ein Mensch?!

Und noch ein prophetisches

Beispiel

kommt mir in

den Sinn:

Vor etwa zwei Jahren

legte mir eine andere Freundin

immer wieder nahe: „Wir müssen

um den Heiligen Geist beten, wir

müssen für unsere Kirche beten!“

Schließlich ist daraus ein Gebetskreis

geworden, der uns allen und

ganz sicher auch unserer Kirche gut

tut. Hören, was der Prophet uns

sagt, lobend oder warnend, auf unserem

Weg zu Gott: Gute innere

Ohren ersparen uns eine Menge

Umwege.

Nicole Seibold ist Diplomtheologin und

Pastoralreferentin in der Diözese Augsburg,

verheiratet und hat vier Söhne. Von

1998 bis 2002 erfolgte ihre Ausbildung

zur Pastoralreferentin in Dinkelscherben,

seitdem ist sie vor allem im Familienleben

tätig.

Die Bibelstellen zum Nachlesen:

David versinkt nach Natans

Besuch förmlich vor Reue.

Er fastet, schläft auf der

Erde und sondert sich

ab – und doch stirbt

sein Kind. Der Renaissance-Künstler

Francesco di Stefano

(genannt Pe sellino,

1422 bis 1457)

schuf das Bild um

1442.

Foto: akg/

De Agostini

Ex. Wie kann ich Gott vertrauen à EUR 19,95

Name

Vorname

Straße, Haus-Nr.

PLZ, Ort

Datum, Unterschrift


15./16. Juni 2013 / Nr. 24 LEBEN AUS DEM GLAUBEN

Das sind die Angebote im Bistum

Augsburg zum Jahr des Glaubens:

Jahr des Glaubens

Kurzkatechese von Weihbischof em. Josef Grünwald, Augsburg

36. Ich glaube, dass Jesus Christus

der Richter der Lebenden und der Toten ist

Im „Jahr des Glaubens“

hat Papst Benedikt XVI.

die Bischöfe in aller

Welt aufgerufen,

Katechesen zu den

wesentlichen Inhalten

unseres Glaubens zu

geben. Wir haben

Bischöfe aus dem

gesamten deutschen

Sprachraum eingeladen,

unseren Lesern ein

Bekenntnis ihres

Glaubens zu schenken.

Fotos: Fotolia, Zoepf

Wer schon einmal in Rom in die Sixtinische Kapelle gelangen

konnte, stand tief beeindruckt vor Michelangelos

Wandfresko des Jüngsten Gerichtes. Mit seinen künstlerischen

Gestaltungsformen hat er ins Bild gesetzt, was

wir im Credo der heiligen Messe bekennen: Er, der auferstandene

und erhöhte Herr, „wird wiederkommen in

Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten“.

In Ohnmacht kam Jesus, der Sohn Gottes, in diese

Welt. Dass er am Ende der Tage wiederkommen wird

in Herrlichkeit, um Gericht zu halten über diese Welt,

ist Urbestand der christlichen Verkündigung. So sagte

zum Beispiel Petrus bei der Taufe des römischen Hauptmannes

Cornelius und dessen Gefolge in Cäsarea: „Er

[d.h. der Auferstandene] hat uns geboten, dem Volk zu

verkünden und zu bezeugen: Das ist der von Gott eingesetzte

Richter der Lebenden und der Toten“ (Apg 10,42).

Auch das Alte Testament weiß um das Gericht Gottes, so

heißt es im Psalm 96,13: „Er richtet den Erdkreis gerecht

und die Nationen nach seiner Treue.“ Nach Joh 5,22 hat

der Vater das Gericht ganz dem Sohn übergeben.

In „Gaudium et spes“ (N. 45) lesen wir: „Der Herr

ist das Ziel der menschlichen Geschichte. Ihn hat

der Vater von den Toten auferweckt, erhöht

und zu seiner Rechten gesetzt; ihn hat er zum

Richter der Lebendigen und Toten bestellt.“

Für die urchristliche Gemeinde war die Frage

nach dem Wann des Geschehens, also nach

der Wiederkunft des Herrn, eine sehr existentielle.

Sie sah in Kreuz und Auferstehung

Jesu den Beginn der Endereignisse

und lebte so zunächst in

einer intensiven Naherwartung

der Wiederkunft Christi. In

1 Thess 5,1 ff schreibt Paulus:

„Über Zeit und Stunde,

Brüder, brauche ich euch

nicht zu schreiben. Ihr selbst

wisst genau, dass der Tag des

Herrn kommt wie ein Dieb

in der Nacht … Darum wollen

wir nicht schlafen, wie die anderen,

sondern wach und nüchtern sein.“

Nachdem dieses bevorstehend geglaubte Ereignis ausblieb,

trat die Naherwartung der Wiederkunft des Herrn

mehr und mehr zurück. So lesen wir im 2. Petrusbrief

(2 Petr 3,9): „Der Herr zögert nicht mit der Erfüllung

der Verheißung, wie einige meinen …; er ist nur geduldig

mit euch, weil er nicht will, dass jemand zugrunde

geht, sondern dass alle sich bekehren.“ Bis zur Wiederkunft

des Herrn soll überall dann aber das Evangelium

verkündet werden, damit die Menschen Gott erkennen,

der sich in seinem Sohn Jesus Christus geoffenbart hat.

Auf sein Wort gilt es zu hören und es im Leben zu verwirklichen.

Denn er hat uns ein Beispiel gegeben, das uns verpflichtet.

Es beinhaltet die Kriterien, die am Ende unseres

Lebens eine Rolle spielen, wenn wir uns vor dem

göttlichen Richter verantworten müssen. Deutlich

kommt dies in der Gerichtsrede Jesu bei Matthäus (25)

zum Ausdruck; es gilt vom Weltgericht des Menschensohnes

ebenso aber für die Rechenschaftsablegung jedes

einzelnen: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder

getan habt, das habt ihr mir getan. Was ihr für einen

dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr

auch mir nicht getan.“ Von dieser unserer persönlichen

Verantwortung gilt: „Wir alle müssen

vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden,

damit jeder seinen Lohn empfängt für das Gute

oder Böse, das er im irdischen Leben getan hat“

(2 Kor 5,10). Dies in der kirchlichen Verkündigung

immer wieder zur Sprache bringen

bedeutet nicht, eine Angst machende

Drohbotschaft zu verkünden, ganz

im Gegenteil. Denn: Es heißt zwar

(Jak 2,13): „Das Gericht ist erbarmungslos

gegen den, der kein

Erbarmen gezeigt hat.“ Doch:

„Barmherzigkeit aber triumphiert

über das Gericht.“ Lasst

uns also leben in der Hoffnung

auf seine Barmherzigkeit.

Josef Grünwald,

emeritierter Weihbischof von Augsburg

Impressum

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Katholische SonntagsZeitung

für das Bistum Augsburg

Herausgeber und Verlag (zugleich Anschrift

aller Ver antwortlichen): Sankt Ulrich Verlag

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Fren zel-Straße 2, 86167 Augsburg.

Leserservice und Vertrieb

Gabi Schiefele,

E-Mail: vertrieb@suv.de

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Ab be stel lungen sind sechs Wochen vor Quartalsende

schriftlich an den Verlag zu richten.

Bankverbindungen:

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Stadtsparkasse Augsburg 064352,

Ligabank 115800.

Im Falle höherer Gewalt und bei Arbeitskampf

besteht kein Belieferungs- oder Entschä digungs

an spruch.


Die Bibel leben

von Tag zu Tag

Heute lesen immer mehr Christen zusammen die Bibel. Ehepartner können sie

miteinander teilen, Freunde, Nachbarn, Kollegen, Menschen aus der Pfarrei –

ob bei einer Tasse Cappuccino oder per SMS in der U-Bahn: Die Bibel beinhaltet alles,

was Sie brauchen, um gut durch die Woche zu kommen.

Martin Gah, Theologe, Kulturjournalist und Fernsehmoderator mit Körperbehinderung

sowie Mitarbeiter unserer Zeitung, gibt praktische Tipps, wie Sie die Bibelworte,

die der Leseordnung der Kirche folgen, in Ihrem Alltag umsetzen können.

Sonntag, 16. Juni

Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner;

der eine war ihm fünfhundert Denare

schuldig, der andere fünfzig. Als sie

ihre Schulden nicht bezahlen konnten,

erließ er sie beiden. (Lk 7,41 f.)

Egal, wieviel Schuld wir auf uns geladen

haben, wir können uns immer

wieder zu Gott bekehren.

Montag, 17. Juni

Ihr habt gehört, dass gesagt worden

ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.

Ich aber sage euch: Leistet dem, der

euch etwas Böses antut, keinen Widerstand.

(Mt 5,38 f.)

Das Zitat aus dem Buch Exodus (21,24)

ist an sich kein Aufruf zur Gewalt, sondern

eine Mahnung zur Verhältnismäßigkeit

und eine Hilfe bei der Suche

nach Abfindung. Gewalt und Gegengewalt

an sich werden jedoch als gegeben

vorausgesetzt. Diesem Automatismus

stellt sich Jesus entgegen.

Dienstag, 18. Juni

Ihr habt gehört, dass gesagt worden

ist: Du sollst deinen Nächsten lieben

und deinen Feind hassen. Ich aber sage

euch: Liebt eure Feinde und betet für

die, die euch verfolgen. (Mt 5,43 f.)

Je mehr ich meinen Feind hasse, desto

mehr gerate ich in einen Kreislauf

von Gewalt und Gegengewalt. Diesen

Kreislauf zu durchbrechen kostet Überwindung.

Aber denen, die es wagen, ist

verheißen, Söhne des Vaters im Himmel

zu werden. (Mt 5,45)

Mittwoch, 19. Juni

Gott, der Samen gibt für die Aussaat und

Brot zur Nahrung, wird auch euch das

Saatgut geben und die Saat aufgehen

lassen, er wird die Früchte eurer Gerechtigkeit

wachsen lassen. (2 Kor 9,10)

Gott hat uns reich beschenkt: Jeden

Morgen geht die Sonne auf, wenn auch

manchmal hinter Wolken. Luft zum Atmen

gibt es auch genug. Geben wir das

Gefühl des Beschenktseins weiter, indem

wir zu anderen großzügig sind.

Donnerstag, 20. Juni

Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern

wie die Heiden, die meinen, sie werden

nur erhört, wenn sie viele Worte

machen. (Mt 6,7)

Ein gutes Gebet ist wie ein gutes Telefongespräch.

Unser Gesprächspartner

schätzt es nicht, wenn wir einen Wortschwall

über ihn ergießen.

Freitag, 21. Juni

Sammelt euch Schätze im Himmel, wo

weder Motte noch Wurm sie zerstören

und keine Diebe einbrechen und sie

stehlen. (Mt 6,20)

Eine volle Scheune, ein gut gefüllter

Kühlschrank, ein Sparbuch – das gibt

uns Sicherheit. Aber vergessen wir darüber

nicht die himmlischen Schätze,

zum Beispiel einen liebevollen Umgang

mit unseren Mitmenschen.

Samstag, 22. Juni

Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie

säen nicht, sie ernten nicht und sammeln

keine Vorräte in Scheunen; euer

himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr

nicht viel mehr wert als sie? (Mt 6,26)

Sorgen können uns gewaltig einschränken.

Wir bekommen Angst und alles

wird eng. In so einer Situation kann es

manchmal hilfreich sein, die Blickrichtung

zu ändern. Solange wir nur auf die

Probleme und Sorgen sehen und allein

darüber nachdenken, werden wir keine

Lösung finden.

Foto: oh

Leben heißt

vorwärtsgehen

Falk van Gaver macht keine halben Sachen.

Wenn er pilgert, dann richtig. Wie im Mittelalter,

ohne einen Cent in der Tasche, durchquerte er

Frankreich vom Mittelmeer bis zum Mont Saint-Michel,

legte 1.300 km zu Fuß zurück, stets um Kost und Logis

bettelnd, von Pfarrhof zu Kloster.

Falk van Gaver

AUF DEN WEGEN GOTTES

Mittellos durch Frankreich

Mit einem Vorwort von Martin Mosebach

Geb., 208 S., EUR 19,95

www.sankt-ulrich-verlag.de


Hier ein Beitrag

von Radio Augsburg

e PAPER-SPEZIAL

Hier ein Video

von katholisch1.tv

72 Stunden

Hier gehts zur Homepage

des Bistums

Bist Du dabei?

Bist Du dabei?


e PAPER-SPEZIAL

Lourdes - Wallfahrt der

Diözesen Augsburg

und Passau

2013

31.8. – 7.9.2013

zur Homepage des

Bistums Augsburg

aftswallfahrt der Diözesen Augsburg und Passau

vom 31.08. bis 07.09.2013

sempfänger / Reisender

Herr

er)

Kind (unter 16 Jahre, bitte Geb. Datum eintragen)

den bp-Newsletter abonnieren

gkeit

ung

Geb.-Datum

RN 3 F L P 8 1 0 1

Kranke oder behinderte Pilger

Unterbringung im Krankenliegewagen / Hospiz in Lourdes – Betreuung durch

Pflegeteam – Auslandskrankenversicherung unbedingt erforderlich

Begleitperson im Hospiz

Acht Tage lang begleiten der Augsburger Domdekan

Bertram Meier und der Passauer Domkapitular

Manfred Ertl kranke und gesunde Pilger nach Frankreich.

Mit dem Sonderzug ab Passau fahren sie in

einen der bekanntesten Marienwallfahrtsorte der

Welt. Nach dem Eröffnungsgottesdienst nehmen die

Pilgerinnen und Pilger an der feierlichen Lichterprozession

teil. Weitere Höhepunkte der Fahrt sind ein

Wird nur vom bp ausgefüllt:

Rundgang auf Bu.Nr. den Spuren der heiligen Bernadette,

Re.Da.

die internationale Messe in der größten unterirdischen

Basilika der Welt, der Kreuzweg auf

dem Kalvarienberg, eine

Andacht im Schafstall,

wo Bernadette seinerzeit

Schafe hütete und ein

ganztägiger Ausflug an Schirmherrschaft:

Bischof Dr. Konrad Zdarsa

Bischof Wilhelm Schraml

den Atlantik.

Pilger

Hotel in Lourdes und Bahnfahrt im Liegewagen

Einzelzimmer Zweibettzimmer Dreibettzimmer

Gehbehinderung

Rollstuhlfahrer (nur faltbare Rollstühle sind zugelassen,

Reisegepäckversicherung erforderlich)

Mehrbettzimmer zusammen mit

Die Betreuung der kranken und behinderten Teilnehmer

erfolgt durch die Seelsorge für Pflegeberufe, die

Krankenfraternität Augsburg und den Malteser Hilfsdienst

Augsburg.

Geistliche Begleitung:

Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier

Domkapitular Msgr. Manfred Ertl

Lourdes

Wallfahrt der Diözesen

Augsburg und Passau

vom 31.08. –07.09.2013

Der Sonderprospekt

Gemeinschaftswallfahrt

nach Lourdes 2013

zum Downloaden

Im Zugabteil zusammen mit

möglichkeiten (ohne Selbstbehalt):

ittskostenversicherung € 18,–

rglos-Schutz (Kranken-, Gepäck-, Reiseabbruchversicherung) € 31,–

rsicherung:

e € 16,80

€ 36,–

Belegung des Zugabteils mit nur 4 Personen (Zuschlag € 75,– pro Person)

Belegung des Zugabteils mit nur 2 Personen (Zuschlag € 150,– pro Person)

Mit meiner Anmeldung erkläre ich mich mit den allgem. Reisebedingungen des

Bayerischen Pilgerbüros einverstanden. (Gerne senden wir Ihnen vorab bei Bedarf die

allgem. Reisebedingungen zu.)

Datum, Unterschrift

Information, Beratung und Buchung:

Pilgerstelle der Diözese Passau

Haus St. Valentin

Domplatz 7

94032 Passau

Tel. 08 51/ 39 31-431

Fax 08 51/ 39 31-439

pilgerbuero@bistum-passau.de

Pilgerstelle der Diözese Augsburg

Peutingerstraße 5

86152 Augsburg

Tel. 08 21/ 31 66-455

Fax 08 21/ 31 66-456

pilgerstelle@bistum-augsburg.de

Anmeldung und weitere Informationen

zu dieser Pilgerfahrt:

Pilgerstelle der Diözese Augsburg

Peutingerstraße 5

86152 Augsburg

Tel.: 0821/3166-455

Fax: 0821/3166-456

pilgerstelle@bistum-augsburg.de

© marek_usz - Fotolia.com


e PAPER-SPEZIAL

Bücher zum Thema

Gottesmutter Maria und

Wallfahrtsorte

Peter Dermühl/Michael Westermann

DIE SCHÖNSTEN WALLFAHRTSORTE

Kraftquellen in Bayern, Böhmen, Österreich

und Südtirol

Bayern, Böhmen, Österreich und Südtirol sind

Regionen, in denen Landschaft und Brauchtum eine

lebendige und faszinierende Symbiose eingegangen

sind. Die altehrwürdigen Wallfahrtsorte

sind wahre Herzstücke gläubigen Lebens, die den

Geist Europas geprägt haben. Der Journalist Peter

Dermühl hat sich zu diesen Kraftquellen christlichen

Lebens aufgemacht und sie in eindrücklichen

Bildern und einfühlsamen Texten erschlossen.

Geb., 176 S., EUR 19,90

PAPST BENEDIKT XVI.

ÜBER DIE GOTTESMUTTER MARIA

Dieses Buch verbindet grundlegende

Aussagen des Heiligen Vaters über die

Gottesmutter, Gebete des Papstes zu

Maria, die schönsten Mariendarstellungen

sowie Fotografien von Benedikt XVI.

bei Besuchen an bekannten Marienwallfahrtsorten.

Geb., 160 S., EUR 19,90

© marek_usz - Fotolia.com

Bestellen Sie direkt bei:

www.sankt-ulrich-verlag.de


e PAPER-SPEZIAL

Herr, zu wem sollen

wir gehen? Joh 6,68

5. Juni bis 9. Juni 2013 in Köln

Fünf Tage Fest des Glaubens – eine Nachlese

Rund 45.000 Besucher nahmen an den Veranstaltungen zum Eucharistischen

Kongress teil – an allen oder an einzelnen Tagen.

Natürlich waren auch aus Augsburg Gläubige nach Köln gefahren.

Robert Ischwang, der Augsburger Diözesanaltenseelsorger, hat

den Stand der Diözese auf dem Kongress betreut und viele Fotos

gemacht, die er uns für die Bildergalerie der Katholischen SonntagsZeitung

zur Verfügung gestellt hat.

Der Augsburger Bischof

schildert seine

Eindrücke

3:50

Augsburger Pilger und

Bischöfe beim Eucharistischen

Kongress in Köln

7:06

„lux eucharistica“

„Gott begegnen“ beim

verwandelt Kölner

Glaubensfest in Köln

Dom in ein Lichter-

1:34 meer 1:17


THEMA DER WOCHE

NACHRICHTEN

Seiten 4-5

Seite 5

Archiv 2013

Durch das Klicken mit der Maus

auf eine Titelseite starten Sie

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Ausgabe.

AUSGABE 14/2013

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