24.09.2015 Views

DNS Ausgabe Januar Februar 2013

Create successful ePaper yourself

Turn your PDF publications into a flip-book with our unique Google optimized e-Paper software.

<strong>Februar</strong> <strong>2013</strong><br />

seit 12-2000<br />

Auflage:<br />

30.000<br />

Nimm mich mit !<br />

<strong>DNS</strong><br />

DÜRENS STATT- MAGAZIN<br />

Schau mich an !<br />

WWW.<strong>DNS</strong>-TV.DE<br />

Titelstory<br />

THW Ortsverband Düren<br />

Er-Fahrungsbericht<br />

Der neue Renault Clio<br />

Nike Air Max<br />

Verdammt lang her ...<br />

Boten gesucht für<br />

Lendersdorf


12. 2012<br />

www.sparkasse-dueren.de<br />

Howard Carpendale<br />

& Band<br />

Ingrid Peters<br />

Petra Hausberg<br />

Moderation<br />

Mittwoch, 20. März <strong>2013</strong><br />

Beginn 19.30 Uhr<br />

ARENA Kreis Düren<br />

Live:<br />

Die<br />

Monatsauslosung.<br />

Gewinn-Chancen von<br />

€ 2,50 bis € 250.000,–<br />

Kartenvorverkauf in allen Filialen der Sparkasse Düren.<br />

Eintritt 15,- Euro inkl. PS-Los.<br />

Reinerlös für einen gemeinnützigen Zweck.<br />

s-Sparkasse<br />

Düren<br />

Teilnahme am „PS Sparen und Gewinnen“ ist ab 18 Jahren möglich. Spielen kann süchtig machen!<br />

Informationen zur Spielsucht, Prävention und Behandlung erhalten Sie unter www.bzga.de oder kostenlos unter Tel.-Nr.: 0800 137 27 00.


02. <strong>2013</strong><br />

Inhalt<br />

Herausgeber:<br />

DNR Verlag, Michael Bille<br />

Glashüttenstraße 4<br />

52349 Düren<br />

0171 - 28 666 39<br />

Mail: info@dns-tv.de<br />

Internet: www.dns-tv.de<br />

Auflage:<br />

30.000 (Haushaltsverteilung)<br />

Anzeigenleitung:<br />

Michael Bille<br />

<strong>DNS</strong>/TV: Kevin Bille<br />

Verteilung in die Haushalte der Stadt Düren<br />

sowie Derichsweiler, Niederau, Rölsdorf, Gürzenich,<br />

Lendersdorf, Echtz und alle Dürener Gewerbegebiete.<br />

Der Abdruck erfolgt ohne Gewähr. Der<br />

Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte<br />

Manuskripte, Fotos, etc.. Die Artikel geben die<br />

Meinung der Autoren wieder und stellen nicht<br />

zwangsläufig die Meinung des Verlages oder der<br />

Redaktion dar.<br />

Redaktion<br />

Michael Bille<br />

(verantwortlicher Chefredakteur)<br />

Marianne Klein<br />

(Oma, wie war das...)<br />

Karl Sturm<br />

(vereid. KFZ-Sachverständiger)<br />

Grafik/Satz/Layout<br />

DNR Verlag-<br />

FST Gerafik Design<br />

Druck<br />

L.N. Schaffrath GmbH & Co KG<br />

Nachdruck in Auszügen oder komplett ist<br />

nur mit ausdrücklicher Genehmigung des<br />

Verlages gestattet. Dies gilt insbesondere<br />

für die Gestaltung und Ausführung der<br />

Anzeigen. Die Urheberrechte liegen beim<br />

Verlag. Erfüllungsort und Gerichtsstand<br />

ist Düren. Es liegen die AGB des Verlages<br />

zugrunde, die auf Verlangen gerne zugesandt<br />

werden. Abmahnungen werden<br />

ohne vorherige Information des Verlages<br />

nicht anerkannt.<br />

Titelsztory THW 4<br />

Er-Fahrungsbericht 8<br />

Wieder ein Geschäft weniger 11<br />

Firmenportrait Mariandra 12<br />

Firmenportrait BWT 13<br />

Stadt Düren 14<br />

Sportschuh-Info 18<br />

Recht so 20<br />

job-com 22<br />

Gesundheit 24<br />

Terminator 26<br />

Oma wie war das... 30<br />

Spruch des Monats<br />

„Lernen ist wie rudern gegen den Stromsobald<br />

man aufhört treibt man zurück“<br />

Laotse - chinesicher Philosoph (6. Jahr. vor Christus)<br />

... auf den Punkt gebracht.<br />

Na geht es Ihnen auch so, da fragt man sich doch allen<br />

Ernstes ob das Zocken an den Börsen dieser Welt wieder<br />

hurtig losgeht - mit den großzügig in den Markt gepumpten<br />

Milliarden der Zentralbanken, die ja irgendwo „geparkrt“<br />

werden müssen. Was ist das Geld denn real noch wert,<br />

wenn sogar Banken nur noch Zinsen gewähren können, die<br />

unterhalb der Inflationsrate liegen und wie soll man einer<br />

Statistik glauben, die eine Inflationsrate von 2% angibt. Der<br />

Blick an die Tankstelle und viele andere Güter des täglichen<br />

Bedarfs ergibt da wohl eine andere Statistik Das kann so<br />

nicht funktionieren.<br />

Michael Bille<br />

14.2 Valentinstag!<br />

Valentinstag<br />

von 10-20 Uhr<br />

auch im Stadt-Center!<br />

HEINZ-JÜRGEN<br />

BOECKING<br />

Friedenstr.72 - Am Neuen Friedhof - 52351 Düren - 02421-72753


Titelstory<br />

02. <strong>2013</strong><br />

THW Ortsverband Düren - wir helfen<br />

Man sieht sie nicht allzu häufig, die blauen<br />

Fahrzeuge des THW und wenn, dann zumeist<br />

dann, wenn andere Rettungsdienste wie z.B. die<br />

Feuerwehr oder die Polizei diese Frauen und<br />

Männer sowie deren Equipment benötigen.<br />

Grund genug Ihnen einmal diese ehrenamtliche<br />

Organisation in nachfolgendem Artikel etwas<br />

näher zu bringen. Aus diesem Grund sprachen<br />

wir mit Guido Heinen, dem frisch etablierten<br />

Ortsbeauftragen/Dienststellenleiter des Ortsverbandes<br />

Düren.<br />

<strong>DNS</strong>: „Herr Heinen, erklären Sie doch bitte unseren<br />

Lesern/innen in groben Zügen etwas zum<br />

Aufbau der Dürener Ortsgruppe.“<br />

Guido Heinen: „Der Ortsgruppe Düren gehören<br />

65 Ehrenamtliche Helfer an. Organisiert sind<br />

wir in einen Technischen Zug mit zwei Bergungsgruppen<br />

und einer Beleuchtungsgruppe<br />

sowie Bergungstaucher und Hubsteiger.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wie ist das denn für Sie persönlich, jetzt<br />

Dienststellenleiter zu sein?“<br />

Guido Heinen: „Nun ja, ich bin jetzt verantwortlich<br />

für die 65 ehrenamtlichen Helfer, das<br />

Equipment und Liegenschaften. Das ist schon<br />

eine Herausforderung! An dieser Stelle möchte<br />

ich mich aber sehr herzlich für die Unterstützung<br />

seitens dieser Frauen und Männer bedanken,<br />

die ehrenamtlich, sprich in Ihrer Freizeit<br />

diesen Dienst zum Wohle der Allgemeinheit leisten.<br />

Zusammen bilden wir ein Team und so sehe<br />

ich auch meine Aufgabe, die hervorragenden<br />

Fähigkeiten dieses Teams nach Außen transparent<br />

u vermitteln.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Das THW rückt zumeist in Auslandseinsätzen<br />

in das Bewusstsein der Bevölkerung. Im<br />

regionalen Bereich unterstelle ich ein gewisses<br />

Schattendasein. Wie wollen Sie das ändern?“<br />

Guido Heinen: „Das THW war und ist konzipiert<br />

im Katastrophenfall der Bevölkerung<br />

logistisch und technisch zu helfen. Nun gibt es<br />

ja zum Glück nicht allzu viele solcher furchtbaren<br />

Anlässe im Bundesgebiet, wie z.B. das<br />

Oderhochwasser, aber der Bund hält diese<br />

Kräfte, sprich uns, das THW, für diese oder ähnlich<br />

gelagerte Eventualitätsfälle vor. Das THW<br />

ist als Sicherheitsbehörde im Bundeshaushalt<br />

anerkannt und wird generell aus Steuergeldern<br />

finanziert und dem fühlen wir uns auch verpflichtet<br />

mit diesen Geldern höchst sorgsam<br />

und verantwortungsbewusst umzugehen.<br />

Richtig ist aber durchaus, dass gerade spektakuläre<br />

Auslandseinsätze im Bewusstsein der<br />

Bevölkerung haften bleiben, doch das THW ist<br />

von seiner Grundstruktur für den Einsatz im<br />

Bundesgebiet vorgesehen.<br />

4


02. <strong>2013</strong><br />

Titelstory<br />

Daneben aber werden wir regional auch seitens<br />

der Feuerwehr und der Polizei zur technischen<br />

Unterstützung gerufen. Da wir aber<br />

eine Bundebehörde sind, deren angeforderter<br />

Einsatz in Rechnung gestellt wird, stellt dies<br />

für die oftmals kommunal oder Bundesländer<br />

finanzierten Rettungsdienste und die Polizei<br />

ein Problem dar. Wie gesagt, unsere Einsätze<br />

werden in Rechnung gestellt. Daneben aber ist<br />

die Leistungsfähigkeit des THW bei anderen<br />

Unser Motto : Rustikale und<br />

gemütliche Gastlichkeit zu<br />

vernünftigen Preisen.<br />

Neu XXL - Schnitzel<br />

für dem<br />

großen<br />

Hunger<br />

Valencienner Straße 2<br />

52355 Düren<br />

Tel : 02421 496 23 30<br />

www.Haus-Reuter.de<br />

Ab März jeden Sonntag 15.00 Uhr Tanzcafe ( Live - Musik )<br />

5


Titelstory<br />

02. <strong>2013</strong><br />

Organisationen noch nicht so bekannt, wie wir<br />

uns das wünschen würden.<br />

Aus diesem Grund werden wir unter anderem<br />

die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren. Dazu gehört<br />

auch unsere Feier zum 60 jährigen Bestehens<br />

des THW am 01.06.<strong>2013</strong>. An diesem Tag<br />

wird die Ortsverband Düren eine große Leistungsschau<br />

auf dem Dürener Rathausvorplatz<br />

präsentieren, zu der alle herzlich eingeladen<br />

sind sich selbst ein Bild zu machen. Unterstützt<br />

wird diese Veranstaltung von den Ortsgruppen<br />

Hürtgenwald/Nörvenich und Jülich mit deren<br />

Besonderheiten.<br />

Daneben werden auch die Kontakte zu anderen<br />

Organisationen sowie zu den Polizeidienststellen<br />

intensiviert. Wir merken allerdings auch<br />

so, dass sich allmählich innerhalb der anderen<br />

Behörden dem THW gegenüber ein Bewusstseinswandel<br />

zum Positiven hin vollzogen hat.<br />

Zum Beispiel war der auf Eigeninitiative angeschaffte<br />

Hubsteiger beim Großbrand in Horm<br />

und diversen anderen Hausbränden eingesetzt.<br />

Das Gleiche gilt für die Tauchergruppe, die auf<br />

Anforderung der Polizei in den Gewässern rund<br />

um Düren nach vermissten Personen, etwaigem<br />

6


02. <strong>2013</strong><br />

Titelstory<br />

DER KOMPAKTE KÖNNER.<br />

MITSUBISHI ASX 1.6 ClearTec 2WD ¿ INFORM<br />

18.990 €<br />

TESTEN SIE JETZT DEN MITSUBISHI ASX!<br />

Vielseitig wie ein Großer – aber in kompakter Form. Der Neue zeigt sich in gewohnter Stärke. Das frische und<br />

aerodynamische Design macht schon beim Anschauen Spaß. Überzeugen Sie sich am besten selbst bei einer<br />

Probefahrt.<br />

PROBEFAHRT UND IHR ANGEBOT BEI:<br />

PROBEFAHRT UND IHR ANGEBOT BEI:<br />

Autohaus Dahmen GmbH<br />

Schäfersgraben 33, 52372<br />

-Gewerbegebiet Stockheim-<br />

Telefon 02421 - 51800, Fax 02421 - 57673,<br />

Autohaus Dahmen GmbH<br />

Schäfersgraben 33, 52372 Kreuzau<br />

-Gewerbegebiet Stockheim-<br />

Telefon 02421/51800, Fax 02421/57673<br />

www.autodahmen.de<br />

www.autodahmen.de<br />

¿ Messverfahren (RL 715 / 2007 EG) ASX 1.6 ClearTec 2WD Inform: Verbrauch (l/100 km) innerorts 7,4 /<br />

außerorts 4,9 / kombiniert 5,8 ; CO 2 -Emission kombiniert 133 g/km / Effizienzklasse C<br />

Diebesgut oder Fahrzeugen suchte.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Worauf beruht der hohe Ausbildungsstand<br />

der THW-Helfer?“<br />

Guido Heinen: “Jeder, der zu uns kommt<br />

durchläuft eine sechsmonatige technische<br />

Grundausbildung. Parallel dazu werden die notwendigen<br />

Organisationsstrukturen vermittelt.<br />

Zum Abschluss erfolgt eine interne praktische<br />

und theoretische Prüfung.<br />

Hervorragende Arbeit leistet auch unsere<br />

Jugendgruppe, wo Kinder und Jugendliche<br />

zum Teil spielerisch auf die später anfallenden<br />

Aufgaben hin vorbereitet werden. Dies ist<br />

besonders wichtig um den Nachwuchsbedarf<br />

zu sichern, der uns durch den überraschenden<br />

Wegfall der Wehrpflicht gedroht hat und immer<br />

noch ein Problem darstellt. Aber das geht vielen<br />

anderen Organisationen ähnlich.“<br />

Die Redaktion<br />

7


Er-Fahrungsbericht 02. <strong>2013</strong><br />

Der neue Renault Clio<br />

Nun dürfte es sich ja mittlerweile herumgesprochen<br />

haben, dass der französische Automobilhersteller<br />

zu den Top-Importeuren<br />

in Deutschland gehört und das aus gutem<br />

Grund. Zum einen stimmt das Preis-Leistungsverhältnis<br />

und zum anderen gehört<br />

die Modellpallette immer wieder zu den<br />

Innovationsmotoren im Automobilbereich.<br />

Jüngstes Beispiel ist der neue Renault Clio,<br />

den wir von <strong>DNS</strong>/<strong>DNS</strong>-TV wie immer selbst<br />

testeten.<br />

Auf den ersten Blick präsentiert sich uns<br />

8


02. <strong>2013</strong><br />

Er-Fahrungsbericht<br />

GARANTIERT GÜNSTIG EINSTEIGEN: UNSERE TOP-GEBRAUCHTEN.<br />

RENAULT Twingo "Night&Day"<br />

1,2 16V 55kW (75 PS)<br />

•12Monate Renault Gebrauchtwagen-<br />

Garantie*<br />

• 14.445 km<br />

• EZ 08/11<br />

• HU/AU aktuell<br />

• Fahrer-/Beifahrer-/Seitenairbags,<br />

ABS, Servolenkung,<br />

Panoramaschiebedach elktr.,<br />

Sitzpaket,Zv., elktr. Fensterheber,<br />

UNSER ANGEBOTSPREIS<br />

RENAULT Grand Modus 1,2 16V 74<br />

kW (100 PS) "Limited"<br />

• 12Monate Renault<br />

Gebrauchtwagen-Garantie*<br />

• 56.880 km<br />

• EZ 01/09<br />

• HU/AU aktuell<br />

• Fahrer-/Beifahrer-/Seitenairbags,<br />

ABS, ESP, Servolenkung,<br />

Klimaautomatik, Fahrradträger<br />

"Velofix" Alu-Felgen,<br />

UNSER ANGEBOTSPREIS<br />

7.900,- € 8.900,- €<br />

Besuchen Sie uns zu einer unverbindlichen Probefahrt!<br />

Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.<br />

*Gemäß den Bedingungen der Renault Gebrauchtwagen-Garantie.<br />

Finanzierung über die Renault Bank möglich. Fragen Sie nach<br />

unseren Angeboten.<br />

RENAULT<br />

GEBRAUCHTWAGEN<br />

AH KUCKARTZ GMBH<br />

WILLY-BLEICHER-STR. 1<br />

52353 DÜREN<br />

TELEFON 02421-81071<br />

ein Fahrzeug, dessen optische Reize sogleich<br />

ins Auge fallen. Geschwungene<br />

Formen mit gelungen platzierten Ecken<br />

und Kanten sind da schon Hingucker, die<br />

zudem noch durch die Metallapplikationen<br />

betont werden.<br />

Der bis an die Grenze des Möglichen gezogene<br />

Radstand schafft Platz im Innenraum.<br />

Der Einstige im Fond gestaltet sich auch<br />

für größere Mitfahrer durchaus problemlos.<br />

Praktisch ist auch der oben angebrachte<br />

Griff für die hinteren Türen. Der positive<br />

Eindruck setzt sich auch im Innenraum fort,<br />

denn die qualitativ hochwertigen Materialien<br />

sind ebenso passgenau verarbeitet. Besonders<br />

augenfällig ist die futuristisch gestaltete<br />

Armaturentafel – modern und doch<br />

zugleich einen Touch nostalgisch durch<br />

die Metallapplikationen. Die Sitze sind sehr<br />

bequem und bieten einen guten Seitenhalt.<br />

Einzig die digitale Tachoanzeige ist im ersten<br />

Moment etwas gewöhnungsbedürftig.<br />

Dem Sicherheitsaspekt ist mehr als genüge<br />

getan, denn der Renault Clio hat im EURO<br />

NCAP Test fünf Sterne und damit die höchste<br />

Auszeichnung erreicht. Möglichkeiten die<br />

mediale Zukunft auch im Fahrzeug zu erleben,<br />

sind ebenfalls auf Wunsch erhältlich.<br />

Daneben aber bietet das Soundsystem einen<br />

Klang, der sich im wahrsten Sinne des<br />

Wortes hören lassen kann.<br />

Schon nach den ersten Metern zeigt es<br />

9


Er-Fahrungsbericht 02. <strong>2013</strong><br />

sich, dass der Clio kräftig zur Sache geht.<br />

Die neue Motorengeneration (ENERGY TCe<br />

90), die mit drei Zylindern aus 899 ccm immerhin<br />

eine Leistung von 66 kW (90 PS)<br />

schöpft, ist da schon ein Quantensprung<br />

hin zu Leistung mit geringem Spritverbrauch.<br />

Technische Daten des von <strong>DNS</strong><br />

getesteten Renault Clio<br />

(gemäß Herstellerangaben)<br />

Hubraum:<br />

Leistung:<br />

Verbrauch im Drittelmix:<br />

CO 2-Emissionen:<br />

Preis in der Grundvariante<br />

ab:<br />

899 ccm<br />

66 kW (90 PS)<br />

4,5 Liter (optimierte<br />

Version 4,3 L<br />

Super)<br />

105 g/km (optimierte<br />

Version 99 g/km)<br />

12.800 €<br />

Das Kurven und Bremsverhalten ist über<br />

jeden Zweifel erhaben – der neue Renault<br />

liegt satt auf der Straße, woran vor allem<br />

das gut abgestimmte Fahrwerk maßgeblichen<br />

Anteil hat, so dass man schon nach<br />

kurzer Zeit ein Raum und Fahrgefühl entwickelt,<br />

das durchaus einem Fahrzeug der gehobenen<br />

Mittelklasse entspricht. Die Anordnung<br />

der Instrumentierung ist gut gewählt<br />

und stellt den Fahrer vor keine Herausforderungen.<br />

Überhaupt vermittelt der neue Franzose<br />

ein gutes Wohlgefühl.<br />

Alles in allem ist den Ingenieuren bei Renault<br />

ein Fahrzeug gelungen, das in Form,<br />

Ausstattung und Fahrverhalten ein mehr<br />

als ernst zu nehmender Mitbewerber ist, der<br />

seine Liebhaber finden wird.<br />

(alle Angaben gemäß Herstellerinformationen<br />

– der Verlag übernimmt keine Gewähr für die<br />

Richtigkeit)<br />

<strong>DNS</strong> wünschen allen eine gute Fahrt.<br />

Karl Sturm<br />

(vereidigter KFZ-<br />

Sachverständiger)<br />

10<br />

Die Redaktion<br />

mehr unter: w ww.dns-tv.de


02. <strong>2013</strong><br />

Wieder ein Geschäft weniger<br />

Nun dürfte es mittlerweile wohl augenfällig<br />

geworden sein, dass Leerstände nicht unbedingt<br />

die Attraktivität einer Innenstadt steigern<br />

– auch in Düren. Von der Hoffnung, dass<br />

Strategien diesen Trend zu stoppen auch mal<br />

umgesetzt werden würden, kann man sich getrost<br />

verabschieden. Anhand von Käse Eberhard,<br />

den es zum Erscheinungsdatum dieses<br />

Artikels auch nicht mehr geben wird, wollen<br />

wir die Problematik etwas verdeutlichen. Aus<br />

diesem Grund sprachen wir von <strong>DNS</strong> mit Jochen<br />

Grewe, der „Käse Eberhard“ vor 7 Jahren<br />

übernahm und nun aufgab.<br />

<strong>DNS</strong>: „Herr Grewe, wie kamen Sie denn auf<br />

die Idee dieses Traditionsgeschäft des Dürener<br />

Einzelhandels zu übernehmen?“<br />

Jochen Grewe: „Alles rund um Käse<br />

war schon immer meine Leidenschaft und<br />

so eignete ich mir den fehlenden Sachversstand<br />

an und übernahm dieses Geschäft<br />

– aus heutiger Sicht in einer Zeit, wo sich<br />

der Niedergang des Dürener Einzelhandels<br />

und hier meine ich die Eigentümergeführten<br />

Fachgeschäfte, schon deutlich abzeichnete.<br />

Wenn Sie so wollen war dies ein Fehler,<br />

denn die Zeichen sprachen dagegen.“<br />

Daneben gab es natürlich auch recht unverständliche<br />

Entscheidungen z. B. seitens<br />

des Ordnungsamtes, die mir mit Käseanbietern<br />

auf dem Wochenmarkt gleich die Konkurrenz<br />

in unmittelbare Nähe zu meinem<br />

Geschäft setzten? Es erwies sich auch als<br />

sehr schwierig den Kunden neue Käsesorten<br />

nahezubringen. Das Kunden und das<br />

Essverhalten haben sich eben geändert.“<br />

info<br />

<strong>DNS</strong>: „Nun gehört zur Selbständigkeit auch<br />

die Eigenverantwortung. Welche Fehler<br />

machten Sie denn?“<br />

Jochen Grewe: „Ich war schlichtweg zu<br />

blauäugig von meiner eigenen Leidenschaft<br />

zu meinem Produkt darauf zu schließen,<br />

dass es hier in Düren entsprechend viele<br />

gleichgesinnte Kunden geben würde. Dem<br />

war nicht so. Die Kunden starben mir buchstäblich<br />

weg und um neue Kunden anzusprechen<br />

fehlte mir das Geld für Werbung.<br />

Das warf der Laden nicht ab.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Gab es denn nicht mal die Überlegung<br />

mit anderen Einzelhändlern zusammenzuarbeiten?“<br />

Jochen Grewe: „Natürlich gab es das,<br />

aber im Grunde genommen sind wir doch<br />

leider alle Einzelkämpfer- und das Resultat<br />

sehen Sie doch wenn Sie mit offenen Augen<br />

durch die Stadt gehen. Ich bin nicht der erste<br />

der zu macht und ich werde auch nicht<br />

der Letzte sein.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Was hätten Sie sich denn gewünscht?“<br />

Jochen Grewe: „Schon vor Jahren<br />

hätten die Verantwortlichen in der Stadt<br />

diesem Trend entgegenwirken sollen, aber<br />

dazu gehört ein Konzept und der Wille<br />

dieses Konzept auch umzusetzen. Aber wie<br />

gesagt, der einzelne Händler ist auf sich<br />

allein gestellt. Wenn aber eine Stadt an sich<br />

an Attraktivität verliert, dann nutzt auch das<br />

beste Konzept des Einzelnen nichts mehr.<br />

11


Firmenportrait<br />

Mariandra – Braut und Festmoden<br />

02. <strong>2013</strong><br />

12<br />

In unserer Reihe Leistungszentren in der<br />

Region waren wir diesmal zu Gast bei<br />

Mariandra – Braut und Festmoden in Dürens<br />

Weierstraße.<br />

Als Gesprächspartnerin stand uns mit<br />

Marina Nekrasov die Chefin persönlich Rede<br />

und Antwort.<br />

<strong>DNS</strong>: „Frau Nekrasov, wie reifte bei Ihnen<br />

die Idee der Selbständigkeit?“<br />

Marina Nekrasov: “Ich komme aus dem<br />

Einzelhandel, habe gern mit Menschen zu<br />

tun und da lag es für mich Nahe auch hier in<br />

Deutschland den Weg in die Selbständigkeit<br />

zu wagen. Unser erstes Geschäft eröffnete<br />

ich 2005 in Düren Lendersdorf und seit<br />

2009 sind wir hier in den schönen und<br />

großzügigen Räumlichkeiten in der<br />

Weierstraße.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Warum Braut – und<br />

Festtagsbekleidung?“<br />

Marina Nekrasov: „Festtage und<br />

ganz besonders eine Hochzeit sind<br />

außergewöhnliche Anlässe und für viele<br />

Menschen der besondere Tag im Leben.<br />

Die Kunden bereiten sich auf diese Tage<br />

sehr intensiv vor, was einen großen<br />

Beratungsbedarf erfordert und genau das ist<br />

es, was ich den Kunden biete – individuelle<br />

Beratung mit viel Zeit für das Detail. Dafür<br />

halten wir eine große Auswahl an festlichen<br />

Kleidern und Accessoires für die Dame, den<br />

Herrn und auch Kinder vorrätig.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Worauf führen Sie ihren Erfolg<br />

zurück?“<br />

Marina Nekrasov: „Es ist wohl der<br />

gesunde Mix aus unserem Angebot für<br />

nahezu jeden Geldbeutel und die Beratung.<br />

Es ist sehr wichtig, gerade für die Dame,<br />

dass sie sich wohl fühlt, quasi eins wird<br />

mit dem Kleid ihrer Wahl, denn nur so ist<br />

gewährleistet, dass z.B. eine Hochzeit zu<br />

einem unvergesslich schönen Ereignis<br />

wird. Natürlich gehört dazu auch, dass<br />

wir mit hoch kompetenten Partnern<br />

zusammenarbeiten, damit auch etwaige<br />

Änderungen optimal ausgeführt werden.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Sie veranstalten alljährlich mit<br />

großem Besucherandrang die Brautmesse<br />

auf Schloß Burgau, wobei gerade die Show<br />

ihres Hauses viele Interessierte anlockt.<br />

Marina Nekrasov: „Üblicherweise<br />

präsentieren wir uns selbst auf Messen in<br />

Bonn, Köln und Düsseldorf. Mit unserer<br />

eigenen Messe auf Schloß Burgau<br />

bieten wir und die anderen regionalen<br />

Aussteller unseren Kunden hier vor Ort<br />

die Möglichkeit sich in Ruhe und schöner<br />

Atmosphäre über unser Angebot zu<br />

informieren.”<br />

Die Redaktion


02. <strong>2013</strong><br />

Firmenportrait<br />

Rechtsanwälte-Steuerberater in Bürogemeinschaft.<br />

In unserer Reihe Leistungszentren in der Region waren wir diesmal zu Gast bei BWT<br />

Rechtsanwälte-Steuerberater in Bürogemeinschaft. Mit Marcus R. Weiß, Cem Timirci, Helmuth<br />

Hoffstetter, Sascha Bannholzer standen uns die Chefs persönlich Rede und Antwort.<br />

<strong>DNS</strong>: „Herr Bannholzer wie kam es zu dieser ressortübergreifenden Bürogemeinschaft?“<br />

Sascha Bannholzer: „Im Grunde genommen ist dies ja ein Trend. Mehrere Rechtsanwälte<br />

gründen eine Bürogemeinschaft, nutzen die gleichen Räumlichkeiten und profitieren<br />

von den unbedingt notwendigen Büroangestellten. Wir selbst haben uns 2004 zu diesem<br />

Schritt entschlossen und sind seit 2012 hier in Dürens Aachener Straße ansässig. Parallel<br />

führen wir noch eine Dependence in Duisburg. Somit sind wir auch überregional akkreditiert.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Soweit so gut, aber worin liegt für den Klienten der Vorteil dieser Zusammenarbeit?“<br />

Helmuth Hoffstetter: „Im Grunde genommen liegt in Ihrer Frage schon die Antwort.<br />

Selbstverständlich hat jeder von uns seinen rechtsanwaltlichen Schwerpunkt. Während<br />

Cem Timirci<br />

Marcus H. Weis Helmuth Hoffstetter Sascha Bannholzer LL.M.<br />

Herr Weiß sich auf Vertrags-Arbeits- und Strafrecht spezialisiert hat, ist Herr Bannholzer als<br />

Steuerberater und zugleich Anwalt für Finanz und Wirtschaftsrecht tätig. Herr Timirci ist qualifiziert<br />

für Familien – Verkehrs- und Verwaltungsrecht. Mein Aufgabengebiet umfasst das<br />

Schul- und Schwerbehindertenrecht. Jeder von uns vertritt seine Fälle, aber im Interesse des<br />

Mandanten arbeiten auch mal 4 Rechtsanwälte an einem Fall, damit dem Mandanten die bestmögliche<br />

Unterstützung gewährleistet werden kann und das ohne Mehrkosten.„<br />

<strong>DNS</strong>: „Worin sehen Sie die Stärke dieser Bürogemeinschaft?“<br />

Cem Timirci: „Wir haben die gleiche Auffassung von unserem Berufsethos, sind modern<br />

aufgestellt und das bedingt, dass wir den Mandanten auf Augenhöhe kompetent beraten und<br />

vertreten. Diese Philosophie leben wir tagtäglich. Daneben bieten wir die Möglichkeit für private<br />

Personen, aber eben auch für Unternehmen diese im europäischen Ausland mit Schwerpunkt<br />

Türkei zu vertreten und selbstverständlich auch umgekehrt.“<br />

Marcus R. Weiß: „Ich würde da noch einen Schritt weiter gehen. Wir streben einen engen<br />

Kontakt zu unseren Mandanten an, weil wir davon überzeugt sind, dass ein etwaiger Fall nicht<br />

losgelöst vom Mandanten betrachtet werden sollte. Wir nehmen für uns in Anspruch keinem<br />

einen Prozess zu empfehlen, wenn keine Chance besteht, diesen für unseren Mandanten,<br />

seien es Unternehmen, Verbände oder Privatpersonen, positiv zu Ende zu bringen. Natürlich<br />

gelingt uns das nicht immer, aber auch dieses Risiko wird im Vorfeld sehr transparent zur<br />

Sprache gebracht. Das verstehen wir unter Seriösität.“<br />

13


Stadt Düren informiert<br />

02. <strong>2013</strong><br />

Neubenennung des Platzes Ecke Weierstraße/Altenteich:<br />

Ein Platz mitten in Düren erinnert an Pfarrer Köttgen<br />

Düren. Der Platz Ecke Altenteich/Weierstraße,<br />

mit seinen Bänken am Fuß der<br />

Annasäule ein beliebter Treffpunkt in der<br />

Stadt Düren, hat einen neuen Namen erhalten<br />

und heißt jetzt „Pfarrer-Köttgen-Platz“.<br />

Heinrich Köttgen, am 9. <strong>Januar</strong> 1911 in<br />

Aachen geboren, war von 1949 bis 1969<br />

DKB Nachtbus 190x70_4c:190x70 30.01.<strong>2013</strong> 14:46 Uhr Seite 1<br />

Oberpfarrer in St. Anna. „Er war der Motor,<br />

der die Annakirche nach dem Krieg aus<br />

dem Nichts wieder hat erstehen lassen.“<br />

Rainer Guthausen, stellvertretender Bürgermeister<br />

der Stadt Düren, würdigte bei<br />

der Neubenennung des Platzes den Mann,<br />

der gegen große Widerstände den Neubau<br />

Lange feiern und gut ankommen<br />

mit dem<br />

Auch außerhalb der herkömmlichen<br />

Fahrtzeiten flexibel unterwegs.<br />

Informationen auch im DKB Service Center<br />

Kaiserplatz 10 · Düren · Telefon 0 24 21 / 390 111<br />

eMail service@dkb-dn.de · www.dkb-dn.de<br />

Nachtbus<br />

zum normalen<br />

AVV-Tarif zzgl.<br />

1,50 € Nachtzuschlag!<br />

WWW.SCHLOEMER.DE<br />

14


02. <strong>2013</strong><br />

Stadt Düren informiert<br />

der Annakirche durchsetzte und in seiner<br />

20-jährigen Amtszeit als Oberpfarrer in der<br />

Pfarrgemeinde St. Anna neben seinen seelsorgerischen<br />

Aufgaben auch den Bau aller<br />

heute noch vorhandenen Einrichtungen der<br />

Pfarre unterstützte: Das Altenheim St. Anna,<br />

der Kindergarten St. Anna, das Pfarrhaus,<br />

Dienstwohnungen für Küster und Organist,<br />

das Papst-Johannes-Haus und natürlich<br />

die Annakirche nach Plänen von Rudolf<br />

Schwarz 1954-1956 sowie Turm und Glockenspiel.<br />

„Es ist längst überfällig, einen Platz in<br />

der Nähe der Annakirche nach ihm zu benennen“,<br />

sagte Rainer Guthausen. Dass es<br />

jetzt dazu kam, ist der Initiative von Robert<br />

Kindgen und seiner Schwester zu verdanken.<br />

Robert Kindgen hat den Antrag initiiert,<br />

der vom Rat beschlossen und nun in die Tat<br />

umgesetzt wurde. Regionaldekan Hans-Otto<br />

von Danwitz enthüllte das neue Namensschild<br />

des Platzes.<br />

Alle, die zur Neubenennung gekommen<br />

waren, hatten persönliche Erinnerungen an<br />

Heinrich Köttgen. Robert Kindgen war einst<br />

einer seiner Messdiener und erinnert sich<br />

daran, dass die Schwester von Pfarrer Köttgen<br />

in schwerer Nachkriegszeit, Mehl und<br />

andere Lebensmittel in den Häusern verteilte,<br />

wo die Not am größten war. Pfarrer Bernhard<br />

Gombert, der nach Pfarrer Köttgen<br />

rund 34 Jahre lang die Pfarrgemeinde St.<br />

Anna leitete, schilderte, wie Heinrich Köttgen<br />

nach einem Krankenhausaufenthalt mit<br />

den Worten nach Düren heimkehrte: „Ja, in<br />

St. Anna, da bin ich zu Hause!“<br />

Las Vegas<br />

ist näher als Sie denken!<br />

Roda JC Ring 91, Kerkrade (NL)<br />

im Fußballstadion, Autobahn Aachen-Heerlen (A4/A76),<br />

Kerkrade (N281), Ausfahrt Kerkrade-West<br />

ÖFFNUNGSZEITEN: TÄGLICH 10.00 - 02.00 UHR • FREIER EINTRITT • EINTRITT AB 18 JAHREN<br />

GRATIS GETRÄNKE & SNACKS • WWW.FAIRPLAYCASINO.DE<br />

13 0065 DN=S_140x185_0402.indd 1 23-01-13 14:30<br />

15


Stadt Düren informiert<br />

02. <strong>2013</strong><br />

Düren. „Vorsorge selbst bestimmen“ heißt<br />

die Broschüre, in die Stadt Düren und der<br />

Seniorenrat der Stadt Informationen und<br />

Empfehlungen zusammengestellt haben, mit deren<br />

Hilfe jede Bürgerin und jeder Bürger persönliche<br />

Vorsorgeregelungen treffen kann.<br />

Broschüren-Projekt ebenso unterstützt, wie die vom<br />

Seniorenrat herausgegebene Notfallkarte, die nach<br />

einer Idee von Peter Vogt, Mitglied des Seniorenrates,<br />

entwickelt wurde und vielfach nachgefragt wird.<br />

Klein und handlich mit auffallend roter Deckseite<br />

kann sie überall in der Brieftasche mit genommen<br />

werden und enthält wichtige Informationen über<br />

Wohnsitz, Hausarzt, Medikamente und medizinische<br />

Hilfsmittel, die im Notfall lebensrettend sein können.<br />

Bürgermeister Paul Larue bedankte sich beim Seniorenrat<br />

dafür, dass er im Austausch mit den Gremien<br />

in anderen Städten die Idee auf Düren zugeschnitten<br />

umgesetzt hat. „Gemeinsam mit Sabine Briscot-<br />

Junkersdorf von der Stadt Düren haben wir die Informationen<br />

gestrafft und nur das wirklich Notwendige<br />

in der Broschüre aufgenommen, so dass sie auch<br />

vom Umfang her optimal ist.“, erklärt Jürgen Meier,<br />

Vorsitzender des Seniorenrates der Stadt Düren. Auf<br />

wenigen DIN-A-4-Seiten in angenehm großer Schrift<br />

enthält die Broschüre klare übersichtliche Vordrucke,<br />

die selbst ausgefüllt werden können mit Informationen<br />

zur eigenen Person, wer der behandelnde Arzt ist, wer<br />

informiert werden soll, wenn unvorhergesehen etwas<br />

passiert und wo sich die wichtigsten Schlüssel und<br />

Dokumente befinden. Wünsche zur Bestattung können<br />

aufgeschrieben werden. Es gibt Informationen rund<br />

um das Erstellen eines Testaments sowie Raum für<br />

persönliche Notizen. Zwischendurch sind wichtige<br />

Informationen und Tipps für Angehörige zusammengetragen<br />

worden. Auf den ersten Seiten werden die<br />

Beratungsstellen in Düren aufgelistet und die Namen<br />

der Seniorenratsmitglieder in den einzelnen Ortsteilen<br />

mit Telefonnummer als Ansprechpartner benannt.<br />

„Der Seniorenrat verteilt die Broschüre nicht nur auf<br />

Anfrage, sondern die Mitglieder stehen gern als Ansprechpartner<br />

für Fragen rund um die Vorsorge zur<br />

Verfügung“, betont Seniorenratsmitglied Udo Lettmeyer,<br />

Initiator der Idee, in Düren nach Kölner Vorbild<br />

eine solche Broschüre herauszugeben. „Es macht<br />

Freude, eine Idee zu unterstützen, die von der Sinnhaftigkeit<br />

ganz oben angesiedelt ist“, unterstrich Prof.<br />

Dr. Herbert Schmidt von der Sparkasse Düren, die das<br />

16


DNR Verlag<br />

Glashüttenstraße 4<br />

52349 Düren<br />

Mobil: 0171 28 666 39<br />

Mail: info@dns-tv.de<br />

Web: www.dns-tv.de


Info<br />

02. <strong>2013</strong><br />

Nike Air Max - Trend oder Lebenseinstellung ?<br />

Der erste Nike Air Max wurde im Jahre 1987<br />

auf den Markt gebracht und revolutionierte<br />

den Running - Schuh - Markt. Mit dem sichtbaren<br />

„Air-Fenster“ machte Nike zum ersten<br />

Mal möglich die Dämpfung nicht nur zu spüren,<br />

sondern auch zu sehen. Diese optische<br />

Darstellung sorgte schnell für einem Trend,<br />

so das Nike neue Air Max Modelle entwickelte.<br />

Nur kurze Zeit später kam ein Modell auf den<br />

Markt, wo das Air Element sowohl farblich<br />

als auch von dwem Aufbau der Sohle noch<br />

mehr in den Vordergrund gestellt wurde - dies<br />

war die Geburtsstunde des Air Max 90. Durch<br />

Werbung genommen wurde. Der Nike Air Max<br />

95 wurde in Anlehnung an die Anatomie des<br />

Fußes entworfen: Die Materialien sollten Haut<br />

und Muskelfasern darstellen. Obwohl viele<br />

Händler hinsichtlich der Nachfrage des Schuhes<br />

skeptisch waren, da der Schuh aufgrund<br />

seiner neuartigen Technologie und den verwendeten<br />

Materialien seht teuer war, riskierten<br />

sie es, den Schuh einzukaufen. Er wurde<br />

der erste Schuh der in englischen Geschäften<br />

die 100 Pfund-Marke sprengen sollte. Der<br />

Nike Air Max BW war vor allem innerhalb der<br />

Hip-Hop-Kultur und Gabber-Musik-Szene ein<br />

die meist sehr auffälligen Farben und einen<br />

unvergleichbaren Tragekomfort durch die<br />

Air Max-“Luftkissen“, waren diese Schuhe<br />

nicht mehr wegzudenken. Die Air Max Modelle<br />

waren nicht nur bei Sportlern beliebt,<br />

auch im Lifestyle Bereich wurden sie schnell<br />

zu einem Markenzeichen. Das 1993er Air<br />

Max-Modell hatte als erstes einen komplett<br />

durchsichtigen Absatz und in dem dazugehörigen<br />

TV-Werbespot wurde der Beatles-Song<br />

„Revolution“ verwendet, überhaupt das erste<br />

Mal, dass ein Beatles Song für eine Fernseh-<br />

beliebtes Kleidungsstück. Der Holländische<br />

Hip-Hop Song „Het land van“ (von Lange<br />

Frans & Baas B) bescheinigte dem Schuh<br />

sogar, er würde niemals aus der Mode kommen.<br />

Obwohl der Air Max technisch immer<br />

auf der Höhe der Zeit war und Läufer ihn<br />

trugen, wurde er vor allem als „Lifestyle“<br />

Schuh sehr geschätzt. Der Nike Air Classic<br />

BW ist wohl bis heute das bekannteste Modell<br />

der Air Max Serie.<br />

In den frühen 90er Jahren kam der Nike Air<br />

Max 180, bei dem man die ein-geschlossene<br />

18


02. <strong>2013</strong><br />

Info<br />

Luft auf der Unterseite des Schuhes sehen<br />

konnte. Die Nike Air Max-Dämpfung wurde<br />

in allen Arten von Sportschuhen eingebaut,<br />

Tennis, Cross-Training, Basketball, als<br />

entwickelte Nike weitere 11 Modelle. Die<br />

wohl bekanntesten Modelle sind, Air Max<br />

90 (1990), Air Max 180 (1991), Air Max Classic<br />

BW (1992), Air Max 95 (1995), Air Max<br />

Freizeitschuh oder Sandale und natürlich in<br />

Laufschuhen. Der Profi Basketballer Charles<br />

Barkley, der in der höchsten Basketballliga<br />

der USA (NBA) spielt, wurde zum Werbeträger<br />

des Basketballmodells Nike Air Max<br />

.Seit dem ersten Modell Nike Air Max 1987<br />

360 (2006). Im Jahre 2009 wurde das letzte<br />

neue Modell entwickelt, in der Zwischenzeit<br />

wurden immer wieder die alten Modelle als<br />

Remake auf den Markt gebracht. „Nike Air<br />

Max sind kein Trend mehr. Sie sind eine Lebenseinstellung!“<br />

StadtCenter Düren<br />

19


Info 02. <strong>2013</strong><br />

Recht so !!<br />

§<br />

Fahrerflucht-und nun? Die Folgen für<br />

den Täter und auch für das Opfer!<br />

Jeder kennt die Anonymität riesiger,<br />

enger Parkgaragen - Raum ist Geld,<br />

d.h. Minimierung der Stellflächen<br />

zulasten der Kunden. Oft Menschengedränge,<br />

aber oft auch beängstigende<br />

Stille. In einer solchen Situation<br />

passiert folgendes: Der Täter-realer<br />

Fall dem Autor bekannt –zwängt sich<br />

in seinem alten Mittelklassewagen,<br />

weil der Nachbar noch über den weißen<br />

Trennstrich hinaus gedankenlos<br />

geparkt hat. Nichts wie raus hier!<br />

Rückwärtsgang und mit Schwung aus<br />

der engen Lücke-Lenkbewegung und<br />

schon kracht es laut und vernehmlich.<br />

Nach dem Aussteigen wird schnell klar,<br />

da steht ein weißer Oberklassewagen<br />

und die vollintegrierte, geklebte und<br />

eingerastete, vordere Stoßstange ist<br />

genau an einer Ecke herausgerissen<br />

und der schwarze Hartgummi seiner<br />

Stoßstange verschandelt das Perlweiss.<br />

Statt Ruhe zu bewahren, wirre<br />

Gedanken über Flensburg-Punkte,<br />

hohe Kosten in prekärer, eigener Situation:<br />

Ein schneller Blick in die Runde<br />

- keine Menschenseele zu sehen oder<br />

zu hören. Am eigenen Wagen kaum<br />

Spuren. Obgleich in allen Medien solche<br />

Fälle immer wieder dargestellt<br />

werden, folgen Viele dem Urverhalten<br />

und flüchten.<br />

Aber das schlechte Gewissen lässt ihm<br />

tagelang keine Ruhe. Schließlich vertraut<br />

er sich einem Anwalt an. Zufällig<br />

hat er auch eine Rechtsschutzversicherung<br />

inkl. Beratung. Kurz und bündig<br />

die Antwort: Nicht in der Größe des<br />

Schadens oder sogar Verletzte, sondern<br />

die Störung des Rechtsfriedens<br />

qualifiziert das Tun als Straftat. Die frühere<br />

Meinung, ein Adressenzettel zum<br />

Beispiel hinter dem Scheibenwischer<br />

oder die Adresse von zufällig gefundenen<br />

Zeugen würden genügen, wird<br />

von der herrschenden Rechtsprechung<br />

heute abgelehnt. Sicherste Methode:<br />

Polizei vom nächsten Telefon/Handy<br />

anrufen und den Fall kurz schildern.<br />

Bei geringfügigem Schaden wird die<br />

Polizei keine großen Ermittlungen anstellen<br />

oder gar herauskommen. Aber<br />

zu Beweiszwecken sollte man sich die<br />

Tagebuchnummer der Polizei für dieses<br />

Gespräch geben lassen. Da der<br />

Täter sich nicht selbst belasten muss,<br />

braucht er keine Halterermittlungen anzustellen.<br />

Jetzt noch kurz zum Geschädigten:<br />

Solche gering erscheinenden<br />

Schäden können wegen der modernen<br />

Produktionsmittel und-Methoden sachgerecht<br />

nur durch den Einbau von Neuteilen<br />

wert-erhaltend, aber teuer, beseitigt<br />

werden. Auch der Geschädigte<br />

kann durch Nachfrage bei der zuständigen<br />

Polizeiwache über die o.a. Tagebuchnummer<br />

den Täter zur Regelung<br />

des Schadenersatzes herausfinden.<br />

Die anwaltliche Beratung bei sich hieraus<br />

ergebenden Strafverfahren oder<br />

Schadensersatzprozessen, die Erfolgsaussichten<br />

und die Kosten sind andere<br />

Fragen!<br />

Die Redaktion<br />

20


arko | Atrium | Bäckerei Oebel | Bijou Brigitte | Bonita | BRAX | CAMP DAVID | Cosmo | Deichmann | dm Drogeriemarkt | EDC by ESPRIT | E - Plus | engbers | Ernstings Family<br />

Essanelle | Gamestop | Gelati | GERRY WEBER | H & M | HOTALO Asia Fast Foods | Jack Wolfskin | Jeans Fritz | Jonen Augenoptik und Hörakustik | Juwelier im StadtCenter | KiK | LOUBS<br />

> Anzeige<br />

Schon gehört?<br />

Super Sale mit bis zu 70% in über 50 Geschäften des<br />

StadtCenter Düren. Sie glauben das nicht? Dann kommen<br />

Sie vorbei und sehen Sie selbst!<br />

Das StadtCenter Düren hat von Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr für Sie geöffnet.<br />

Im Herzen der Stadt, am Puls der Zeit<br />

www.stadtcenter-dueren.de<br />

LOVE | MAXMO Apotheke | Mayersche Buchhandlung | McPaper | Meyerbeer Coffee | mister lady | Mustang | NANU NANA | New Yorker | Olymp & Hades | Parfümerie Becker | Pata Tes<br />

Pizza Piú | PW Tobacco | RETURN | RUNNERS POINT | S. Wurst | Saturn | Shoe4You | Super Cut | Tally Weijl | The Phone House | Telekom Shop | TREDY | US Star Nails | Vodafone | XENOS


Info<br />

02. <strong>2013</strong><br />

job- Com oder der Blick hinter die Kulissen<br />

Nach einigen erschreckenden Vorfällen in Job-<br />

Centern des Landes stellten wir von <strong>DNS</strong> uns<br />

unter anderem die Frage, welche Konsequenzen<br />

die Jobcom des Kreises Düren gezogen hat.<br />

Daneben wollen wir ihnen auch mal einen Blick<br />

hinter die Kulissen der Jobcom ermöglichen.<br />

Zu diesem Zweck sprachen wir mit Karl-Josef<br />

Cranen, einem der Leiter der Jobcom Düren.<br />

<strong>DNS</strong>: „Herr Cranen, sehen Sie sich als Dienstleister?“<br />

Karl-Josef Cranen:“ Natürlich sind wir eine<br />

Behörde mit etwa 250 Mitarbeitern aber wir<br />

sehen in den Menschen, die uns aufsuchen<br />

Kunden. Niemand geht zur Jobcom, weil es ihm<br />

gut geht, sondern weil diese Menschen aus<br />

den unterschiedlichsten Gründen in finanzielle<br />

und/oder persönliche Notlagen geraten sind.<br />

Da geht es um den Verlust des Jobs und Vieles<br />

mehr. Im Grunde genommen sind es alles<br />

Einzelschicksale, denen wir uns widmen wollen.<br />

Eben dies hat in der Gesellschaft aber zu einem<br />

Umdenken geführt, denn Harz IV ist gesellschaftsfähig<br />

geworden, weil es jeden, jederzeit<br />

treffen kann.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wie viel Kunden betreut die Jobcom?“<br />

Karl-Josef Cranen:“ 10.800 Bedarfsgemeinschaften<br />

– das sind 22.500 hilfsbedürftige<br />

Menschen. Darin inbegriffen sind auch 3.000 so<br />

genannte Aufstocker, sprich Menschen, die aufgrund<br />

zu geringem Erwerbslohn auf finanzielle<br />

Unterstützung seitens der Jobcom angewiesen<br />

sind.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Für meine Begriffe eine erschreckend<br />

große Zahl, wenn man bedenkt, dass dieses<br />

Land wirtschaftlich ja noch recht gut da steht,<br />

sofern man den offiziellen Verlautbarungen<br />

Glauben schenken möchte. “<br />

Karl-Josef Cranen: „Ja und nein. Immerhin<br />

gelingt es der Jobcom durch viel Engagement<br />

eine große Anzahl von Menschen wieder in<br />

Lohn und Brot zu bringen, so dass der Sockel<br />

zwar recht hoch ist, aber eben auch nicht weiter<br />

steigt. Die Zeichen deuten zwar auf eine Eintrübung<br />

der wirtschaftlichen Situation hin, aber ich<br />

bleibe bei meiner Annahme, dass sich die Zahl<br />

unserer Kunden nicht erheblich erhöhen wird.“<br />

<strong>DNS</strong>:“ Wie sehen Sie die Forderung nach einem<br />

flächendeckenden Mindestlohn?“<br />

Karl-Josef Cranen: „ Aus meiner Sicht würde<br />

auch ein flächendeckender Mindestlohn dieses<br />

Problem nicht komplett lösen, aber helfen,<br />

denn der überwiegende Teil unserer Kunden ist<br />

für den ersten Arbeitsmarkt, der verstärkt nach<br />

Fachkräften sucht, nicht einfach zu vermitteln.<br />

Wenn dem so wäre, hätte ja schon die Agentur<br />

für Arbeit entsprechende Jobs gefunden.<br />

Ein Mindestlohn hätte zur Folge, dass sich viele<br />

Arbeitgeber unsere Kunden nicht mehr leisten<br />

können oder wollen. Die Folge wäre ein Anstieg<br />

der Arbeitslosenzahlen und dann würden auch<br />

die oben erwähnten Aufstocker von uns, sprich<br />

dem Steuerzahler noch mehr Unterstützung<br />

erhalten-sprich es würde dem Steuerzahler<br />

noch mehr Geld kosten und das kann doch<br />

wohl nicht im gesellschaftlichen Interesse sein.<br />

Gleichberechtigt neben den finanziellen Mehrbelastungen,<br />

würden wir damit diesen Menschen<br />

die Grundlage nehmen im Rahmen ihrer<br />

Möglichkeiten auf eigenen Füßen zu stehen.<br />

Das Problem ist schlichtweg sehr komplex und<br />

nicht generell, quasi mit einem Federstrich zu<br />

lösen. Sie müssen es so sehen – unsere Kunden<br />

haben ganz andere Probleme, als die Kunden<br />

der Agentur für Arbeit.<br />

Im Übrigen besteht hier auch eine ganz klare<br />

22


02. <strong>2013</strong><br />

Info<br />

finanzielle Abgrenzung zur Agentur für Arbeit,<br />

denn unsere Unterstützung wird aus Steuergeldern<br />

finanziert.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Was würden Sie sich denn wünschen,<br />

damit ihre und die Arbeit ihrer Mitarbeiter und<br />

Mitarbeiterinnen noch effektiver gestaltet werden<br />

könnte?“<br />

Karl-Josef Cranen:“ Eine entsprechende<br />

finanzielle Ausstattung sowie einen eigenen<br />

Werkzeugkatalog, aus dem wir dann flexibel<br />

auf den jeweiligen Einzelfall reagieren könnten.<br />

Wir würden gern selbst entsprechende,<br />

zielführende Programme auflegen, aber hier<br />

ist der Gesetzgeber in Berlin gefordert, uns die<br />

entsprechenden Möglichkeiten und Freiheiten<br />

einzuräumen. Den Rahmen unserer Möglichkeiten<br />

schöpfen wir allerdings aus-alles darüber<br />

Hinausgehende ist seitens der Berliner Politik<br />

offenbar nicht gewollt!<br />

<strong>DNS</strong>: „Wie stellt sich denn die Jobcom auf den<br />

demografischen Wandel ein, der sich nun in<br />

vielen Bereichen der Gesellschaft mehr oder<br />

weniger bemerkbar macht?“<br />

Karl-Josef Cranen: „Dieser Wandel wird<br />

auch an uns ganz neue Herausforderungen<br />

stellen. In Zukunft gilt es jeden jungen Menschen<br />

für den Arbeitsmarkt zu motivieren, aber<br />

eben auch entsprechend zu unterstützen. Die<br />

noch zu hohen Zahlen an Schul-Ausbildungsabbrechern<br />

gilt es unbedingt zu senken. Auch<br />

in diesem Bereich haben wir einen regen und<br />

vor allem weitestgehend positiven Kontakt zu<br />

vielen Arbeitgebern aufgebaut. Hier, wie auch<br />

bei anderen Eingliederungsmaßnahmen gilt es<br />

im Vorfeld Probleme zu besprechen, um dann<br />

eine Lösung herbeizuführen. Ein sehr großes<br />

Hemmnis für unsere Arbeit ist allerdings, dass<br />

die Mittel für Eingliederungsmaßnahmen um<br />

45% gekürzt wurden. Die verbliebenen Mittel<br />

setzen wir so effizient wie möglich ein. Noch<br />

mal zur Verdeutlichung – es geht um Menschen<br />

und je besser die Betreuung, umso höher sind<br />

die Erfolgschancen für den Kunden, aber eben<br />

auch für uns und die gesamte Gesellschaft.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Vielleicht eine banale Frage, aber warum<br />

sind die Schreiben der JobCom an deren Kunden<br />

so schwierig zu verstehen, selbst für einen<br />

Deutschen?“<br />

Karl-Josef Cranen: „Das ist in der Tat ein<br />

ernstes Problem, welches hin und wieder auch<br />

zur Verunsicherung und Fehlinterpretationen<br />

seitens unserer Kunden führt. Im Rahmen unserer<br />

Möglichkeiten versuchen wir diese Schreiben<br />

so verständlich wie möglich zu gestalten.<br />

Leider sind uns aber auch da formale Grenzen<br />

seitens der Politik aus Berlin gesetzt.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wiederholt kam es in den vergangenen<br />

Jahren, aber auch in jüngster Zeit zu Gewaltausbrüchen<br />

in Jobcentern. Wie hat darauf das<br />

JobCenter Düren reagiert?“<br />

Karl-Josef Cranen: „In erster Linie galt es<br />

sich den Sorgen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen<br />

zu stellen, Verbesserungsvorschläge<br />

entgegenzunehmen und umzusetzen. Auch die<br />

Kontakte zur Polizei wurden im Hinblick auf<br />

Präventionskonzepte entsprechend intensiviert.<br />

Daneben war es für uns alle aber auch sehr<br />

wichtig die Kunden nicht unter einen Generalverdacht<br />

zu stellen, denn der weitaus überwiegende<br />

Teil der Kunden ist in hohem Maße an<br />

einer guten Zusammenarbeit mit der JobCom<br />

interessiert.<br />

Eine ganz erhebliche Verbesserung, auch in<br />

Hinblick auf die Motivation unserer Mitarbeiter<br />

und Mitarbeiterinnen ist die Tatsache, dass<br />

diese keine befristeten Arbeitsverträge mehr haben.<br />

Dies dient auch den Kunden, die nunmehr<br />

auch über einen längeren Zeitraum einen Ansprechpartner<br />

haben, der mit der persönlichen<br />

Lebenssituation des Kunden vertraut ist. In<br />

jedem Fall aber werden wir uns nicht einigeln,<br />

sondern wir suchen nach wie vor die Nähe zu<br />

den Kunden, so dass jeder das Anrecht auf ein<br />

vertrauliches und persönliches Gespräch hat<br />

und dies in Zukunft auch haben wird.“<br />

Die Redaktion<br />

23


Gesundheit 02. <strong>2013</strong><br />

Volkskrankheit Schulterschmerzen<br />

Ein naturheilkundliches Behandlungskonzept kann<br />

schnelle Hilfe bringen<br />

Die Schulter-Nacken Partie ist extrem anfällig für<br />

Muskelverspannungen. Denn diese Region ist im<br />

Alltag oft sehr belastet, so dass die Muskeln schnell<br />

in eine Schutzhaltung anspannen.<br />

Viel Spielraum, aber auch anfällig<br />

Als Gelenk mit dem größten Bewegungsumfang ist<br />

die Schulter nicht besonders stabil, vielmehr anfällig<br />

für Verletzungen und Verschleiß. Neben akuten<br />

Sehnenrissen durch Verletzungen, etwa beim Sport,<br />

können schon früh kleinste, zunächst wenig spürbare<br />

Risse auftreten. Mit der Zeit nehmen sie zu und<br />

führen zu Schulterbeschwerden. Über 30 Muskeln<br />

machen unsere Schulter zu einem der stärksten Gelenke<br />

unseres Körpers. Trotzdem ist es besonders<br />

anfällig für Störungen. Wenn Sie eine volle Kaffeekanne<br />

oder eine Maß Bier mit ausgestrecktem Arm<br />

heben, wirkt in Ihrer Schulter eine Kraft, die so groß<br />

ist wie Ihr eigenes Körpergewicht!<br />

In den letzten Jahren ist der chronische Schulterschmerz<br />

zu einer häufig anzutreffenden, ernst zu<br />

nehmenden Erkrankung geworden. Mehr als jeder<br />

Zehnte klagt über häufige und anhaltende Schmerzen<br />

in der Schulter. Neben der gestiegen Lebenserwartung<br />

und der mangelhaften Bewegung, sind verletzungs-<br />

und belastungsintensive Trendsportarten,<br />

die oft ohne ausreichendes Training und mangelnde<br />

Vorbereitung ausgeübt werden für chronische Schulterschmerzen<br />

verantwortlich. Nicht zuletzt sind auch<br />

die viele Computerarbeit vor allem mit der aus ergodynamischer<br />

Sicht völlig fehlkonstruierten Maus für<br />

viele Nacken- und Schulterbeschwerden verantwortlich.<br />

Inzwischen entfallen schätzungsweise über 250.000<br />

Operationen jährlich allein in Deutschland auf unser<br />

beweglichstes Gelenk, mit steigender Tendenz.<br />

Die häufigsten Schultererkrankungen sind:<br />

Kalkschulter<br />

Eine der häufigsten Diagnosen bei Schulterschmerzen<br />

lautet: Kalkschulter. Dabei handelt es sich um<br />

eine durch Überlastung oder eine lokale Durchblutungsstörung<br />

entstehende Kalkeinlagerung in der<br />

Rotatorenmanschette, meist der Supraspinatusse<br />

ne.<br />

Durch die Ablagerungen wird die Sehne nicht nur<br />

dicker, sondern sie büßt auch ihre Elastizität ein. Die<br />

Folgen sind chronische Schulterschmerzen, häufig<br />

auch nächtliche Schmerzen aufgrund Sehen- und<br />

Schleimbeutelreizung.<br />

Kalkablagerungen in der Schulter befallen vor allem<br />

Frauen zwischen 40 und 50 Jahre. Häufig ist die Ablagerung<br />

schon lange vorhanden, bis die Schmerzen<br />

einsetzen. Und diese können ganz schön heftig sein.<br />

Vor allem beim Anziehen oder bei Bewegungen über<br />

Kopf, wie beim Haare föhnen, schmerzt die Schulter.<br />

Häufig wechseln „gute“ mit „schlechten“ Zeiten. So<br />

folgen auf schmerzhafte Wochen oft Wochen, die<br />

absolut schmerzfrei verlaufen.<br />

Schulterarthrose (Omarthrose)<br />

Eine Arthrose in der Schulter ist eine eher unspezifische<br />

Diagnose, da die Schulter ein Zusammenspiel<br />

aus mehreren Gelenken ist. Meistens ist das Schultereckgelenk<br />

eher betroffen, als das eigentliche<br />

Schultergelenk. Trotzdem können Sie auch hier mit<br />

einigen Dingen gegen die Schmerzen vorgehen.<br />

Impingement / Engpass Syndrom<br />

Die Sehnen, die es ermöglichen, dass wir unsere<br />

Schulter und damit unseren Arm bewegen können,<br />

vereinen sich am Oberarmkopf unter dem Schulterdach<br />

zur so genannten Rotatorenmanschette. Als<br />

Impingement bezeichnet man die schmerzhafte Enge<br />

unter dem Schulterdach.<br />

Sie entsteht, weil der zur Verfügung stehende Platz<br />

unter dem Schulterdach durch verschiedenste<br />

Prozesse immer weiter eingeengt wird. Hierdurch<br />

kommt es zu einer Reizung der Sehnen (Rotatorenmanschette)<br />

und des Schleimbeutels. Die Folge<br />

ist ein zunächst belastungsabhängiger Schulterschmerz,<br />

der unbehandelt häufig in einen dauerhaften,<br />

chronischen Schulterschmerz übergeht.<br />

Sehnenriss / Riss der Rotatorenmanschette<br />

Durch dauernde mechanische Reizung der Rotatorenmanschette<br />

unter dem Schulterdach (Impingement)<br />

kann es hier zu einem Sehnenverschleiß kommen,<br />

dessen Folge ein An- oder Abriss einer oder<br />

mehrerer Sehnen ist.<br />

24


02. <strong>2013</strong><br />

Gesundheit<br />

Ein Sehnenriss geschieht meist bei einer ruckartigen<br />

Bewegung beispielsweise bei einem Sturz oder beim<br />

Sport, kann aber auch schleichend entstehen. Der<br />

Riss der Rotatorenmanschette ist immer eine gravierende<br />

Beeinträchtigung der Schultermechanik, die<br />

nicht von selbst heilt, d.h. in aller Regel einen operativen<br />

Eingriff notwendig macht.<br />

Ein bewährtes Behandlungskonzept aus der Naturheilkunde<br />

setzt sich wie folgt zusammen und ermöglicht<br />

eine schnelle Hilfe bei Schulterschmerzen.<br />

Reihenfolge und Intensität der einzelnen Therapien<br />

richtet sich nach der Symptomatik und der Ursache<br />

der Schmerzen. Meist spielen aber mehrere Ursachen<br />

in der Entstehung und somit auch der Therapie<br />

des Beschwerdebildes eine Rol<br />

1. Die erfolgreiche Therapie von Schulterschmerzen<br />

setzt eine exakte Diagnose voraus. An Hand von<br />

Krankengeschichte, körperlicher Untersuchung, Ultraschalluntersuchung,<br />

ggf. Röntgenbild oder Kernspin<br />

(MRT) wird die Ursache der Schulterschmerzen<br />

festgestellt. Danach kann eine zielgerichtete, effiziente<br />

Behandlung eingeleitet werden.<br />

2. Massage und Triggerpunkt Therapie zur Entspannung<br />

der Muskulatur, sofern es denn ein muskuläres<br />

Problem und keine Entzündung ist. Triggerpunkte<br />

sind kleine knotenartige Muskelverhärtungen, die<br />

als Schmerzauslöser fungieren und in andere Regionen<br />

ausstrahlen. Sie sind oft Auslöser chronischer<br />

Schmerzen. Alle zum Symptombild zugehörigen<br />

Punkte sollten aufgefunden und therapiert werden<br />

mit Fingerdruck, Muskelfasziendehnung und Laserlichtbestrahlung.<br />

3. Lösen von Wirbel- oder Gelenkblockaden mit Dorn<br />

Therapie, Chiropraktik oder Osteopathie. Häufig gibt<br />

es von der Wirbelsäule ausgehende Auswirkungen.<br />

Dies können Wirbelblockaden sein, die Störungen in<br />

den Nervenleitungen hervorrufen. Dadurch kann es<br />

zwischen den die Schulter mit dem Skelett verbindenden<br />

Muskelgruppen zu einem Ungleichgewicht<br />

kommen. Dies wird als muskuläre Dysbalance bezeichnet.<br />

Diese setzt die Belastbarkeit des Bewegungsapparates<br />

herab und kann auf Dauer zu Fehlhaltungen<br />

führen. Zur Dorn Therapie finden Sie ein<br />

Video auf www.dns-tv.de im Bereich Gesundheit.<br />

4. Siener Therapie und Akupunktur<br />

Gerade bei Entzündungen an den Sehnen oder<br />

Schleimbeuteln, welche als Polster zum Schutz der<br />

Sehnen dienen, haben sich diese Therapien bewährt.<br />

Deshalb stehen sie bei entzündlichen Prozessen<br />

auch am Anfang der Therapie, bevor die Muskulatur<br />

behandelt wird. Bei der Siener Therapie wird mit<br />

einem speziellen frequenzmoduliertem und magnetversärktem<br />

Licht behandelt, was in der Regel<br />

eine sofortige spürbare Linderung der Schmerzen<br />

bewirkt. Bei Entzündungen wird immer entfernt vom<br />

eigentlichen Geschehen an entsprechenden Maximalpunkten<br />

therapiert.<br />

Zur Siener Therapie finden Sie ein Video auf www.<br />

dns-tv.de im Bereich Gesundheit.<br />

5. Hausaufgaben:<br />

Der Patient bekommt Übungen und Verhaltensregeln<br />

aufgezeigt, die den Therapieerfolg festigen und später<br />

weiteren Rezidiven vorbeugen sollen.<br />

6. Manchmal spielen auch ganzheitliche Aspekte<br />

eine Rolle in der Regulationsfähigkeit des Körpers.<br />

So kann z.B. eine Darmbelastung eine Heilung absolut<br />

behindern, so dass eine Regulation erst dann<br />

eintreten kann, wenn diese Blockade beseitigt ist.<br />

Der Heilpraktiker oder Ganzheitsmediziner sollte um<br />

solche Zusammenhänge wissen und diese erkennen.<br />

Das können Sie selbst tun:<br />

In der akuten Entzündungsphase hilft ein Quarkwickel.<br />

Dafür kühlen Magerquark fingerdick auf ein<br />

Tuch streichen. Auf die schmerzende Stelle legen,<br />

ein größeres Tuch drum herumwickeln, etwa 10 Minuten<br />

drauflassen.<br />

So beugen Sie vor: Ideal ist der Sonnengruß aus<br />

dem Yoga, der die Schultersehnen durch seine fließenden<br />

Bewegungen stärkt. Auch diese Dehnübung<br />

hilft gut: Seitlich vor eine Wand stellen, die Schulter<br />

dagegen drücken, den Arm an der Wand nach hinten<br />

ausstrecken. Den Körper in die Gegenrichtung drehen,<br />

20 Sekunden halten, locker lassen. 1- bis 3-mal.<br />

25


Terminator 02. <strong>2013</strong><br />

Bis 07.04.<strong>2013</strong><br />

Ausstellung „GangART-<br />

Begegnung„<br />

Werke der Keramiker Hildegard<br />

Schemehl<br />

Beginn: 10:00Uhr<br />

Ende: 18:00Uhr<br />

Töpfereimuseum Langerwehe<br />

Bis 31.12.<strong>2013</strong><br />

Sandskulpturen<br />

Beginn: 10:00Uhr<br />

Ende: 18:00Uhr<br />

Monschau, Eventhalle über dem<br />

Handwerkermarkt<br />

07.02.<strong>2013</strong><br />

Behördenball<br />

Beginn 11:11Uhr<br />

Arena Kreis Düren<br />

07.02.<strong>2013</strong><br />

Ausstellung: Anne Katrin Puchner<br />

– Translocality<br />

Beginn: 16:00 Uhr<br />

Düren, Yorkstraße 3<br />

08.02.<strong>2013</strong><br />

3. Mega Karnevals Party<br />

Beginn: 20:00Uhr<br />

Schloss Burgau<br />

10.02.<strong>2013</strong><br />

Orchideen-Karnevalsumzug<br />

Beginn: 14:00 Uhr<br />

Düren Innenstadt<br />

10.02.<strong>2013</strong><br />

Paperart<br />

Beginn: 13:00Uhr<br />

Düren, Papiermuseum<br />

11.02.<strong>2013</strong><br />

Rosenmontagszug<br />

Beginn: 13:30Uhr<br />

Kreuzau<br />

12.02.<strong>2013</strong><br />

Nachmittagswanderung des<br />

Eifelvereins<br />

Beginn: 12:20Uhr<br />

Haltestelle der Rurtalbahn, Düren<br />

Hbf<br />

26


02. <strong>2013</strong><br />

Terminator<br />

Neu in<br />

Düren !<br />

Netzwerker gesucht!<br />

Das Business-Center Düren ist weiter auf Expansionskurs und auf die ganzheitliche Betreuung seiner Mandanten<br />

ausgerichtet!<br />

Deshalb sucht das Business-Center noch engagierte Geschäftspartner (z.B. Steuerberater und Rechtsanwälte),<br />

die in der Zusammenarbeit mit den Beratern aus dem Finanzsektor einen weiteren Mehrwert für alle<br />

Mandanten erreichen wollen<br />

Vorrangig sollen die Themen Rechtssicherheit und Rechtsinformation, aber auch Businessplanung und<br />

Kostenoptimierung sowie berufliche Internetnutzung in den Vordergrund gestellt werden.<br />

Modern ausgerichtete Geschäftspartner aller Berufsstände sind eingeladen zukunftsweisende Gespräche<br />

mit dem Büroleiter Herrn Brodbeck über eine konstruktive Zusammenarbeit zu führen.<br />

13.02.<strong>2013</strong><br />

Wanderung des Eifelvereins<br />

Beginn:13:00Uhr<br />

Düren, Netto-Markt-Parkplatz,<br />

Valencienner Straße<br />

16.02.<strong>2013</strong><br />

Orgelkonzert<br />

Beginn: 18:00Uhr<br />

Ende: 19:00Uhr<br />

Christuskirche Düren<br />

16.02.<strong>2013</strong><br />

1. Volleyball Bundesliga evivo Düren<br />

vs. VfB Friedrichshafen<br />

Beginn: 19:30Uhr<br />

Arena Kreis Düren<br />

16.02.<strong>2013</strong><br />

Minimal Party<br />

Beginn: 22:00Uhr<br />

Düren, Jugend- und Kulturzentrum<br />

KOMM<br />

17.02.<strong>2013</strong><br />

Capella Villa Duria „Konzert beim<br />

dicken Lüderjahn“<br />

Beginn: 18:00Uhr<br />

Schloss Burgau<br />

17.02.<strong>2013</strong><br />

Schlosskonzert: Hugo Kauder Trio<br />

Beginn: 20:00Uhr<br />

Jülich, Schlosskapelle der Zitadelle<br />

27


Terminator<br />

02. <strong>2013</strong><br />

19.02.<strong>2013</strong><br />

Deutsches Rotes Kreuz<br />

Blutspendetermin<br />

Beginn: 16:30Uhr<br />

Ende: 19:30Uhr<br />

Kath. Pfarrheim, Kreuzau-Untermaubach<br />

28<br />

19.02.<strong>2013</strong><br />

Auszeit! Ein musikalischer Seelenritt,<br />

Pilgern bis ans Ende der Welt<br />

Beginn: 20:00Uhr<br />

Düren, Haus der Stadt<br />

19.02.<strong>2013</strong><br />

Wanderung des Eifelvereins<br />

Beginn: 12:20Uhr<br />

Haltestelle der Rurtalbahn, Düren<br />

Hbf<br />

20.02.<strong>2013</strong><br />

Sesamstraße: Die Geburtstagsschau<br />

Beginn: 15:00Uhr<br />

Düren, Haus der Stadt<br />

21.02.<strong>2013</strong><br />

Blues Session im DADA<br />

Beginn: 20:00Uhr<br />

Ende: 23:00Uhr<br />

Düren, DADA, Die Jazzkneipe<br />

22.02.<strong>2013</strong><br />

Kuba Blues Night mit John B finest<br />

Beginn: 20:00Uhr<br />

Jülich, Kulturbahnhof<br />

23.02.<strong>2013</strong><br />

Konzert für Drei<br />

Beginn: 20:00Uhr<br />

Düren, Pfarrkirche St. Anna<br />

23.02.<strong>2013</strong><br />

Dancetrip Tanzfete<br />

Beginn: 22:00Uhr<br />

Düren, Jugend- und Kulturzentrum<br />

KOMM


02. <strong>2013</strong> Terminator<br />

25.02.<strong>2013</strong><br />

Montagskonzert der Musikschule<br />

Düren<br />

Beginn: 19:00Uhr<br />

Theater Düren, Haus der Stadt<br />

26.02.<strong>2013</strong><br />

Deutsches Rotes Kreuz<br />

Blutspendetermin<br />

Beginn: 17:00Uhr<br />

Ende: 20:00Uhr<br />

Kath. Pfarrheim, Düren-<br />

Mariaweiler<br />

27.02.<strong>2013</strong><br />

Deutsches Rotes Kreuz<br />

Blutspendetermin<br />

Beginn: 17:00Uhr<br />

Ende: 20:00Uhr<br />

Nideggen-Embken, Kath. Grundschule<br />

St. Antonius<br />

27.02.<strong>2013</strong><br />

Golden Club<br />

Beginn. 15:00Uhr<br />

Düren, Leopold-Hoesch-Museum<br />

27.02.<strong>2013</strong><br />

Tao – Die Kunst des Trommelns<br />

Beginn: 20:00Uhr<br />

Theater Düren, Haus der Stadt<br />

27.02.<strong>2013</strong><br />

Deutsches Rotes Kreuz<br />

Blutspendetermin<br />

Beginn: 17:00Uhr<br />

Ende: 20:00Uhr<br />

Düren-Merken, Gem.-Grundschule<br />

28.02.<strong>2013</strong><br />

Wilfried Schmickler „Ich weiß es<br />

doch auch nicht“<br />

Beginn: 20:00Uhr<br />

Düren, Haus der Stadt<br />

29


Verdammt lang her ...<br />

Oma, wie war das denn damals?! (Teil 50)<br />

Im Sommer gab es aber einen Laborausflug an den Rhein, auf den ich mich ganz<br />

besonders freute. Da hatte ich endlich mal Zeit, mich mit zwei meiner ehemaligen<br />

Mitschülerinnen zusammen zu setzen und zu unterhalten, die nach der Mittleren<br />

Reife mit einer Laborantenlehre begonnen hatten.<br />

Es war ein schöner Ausflug, zuerst zum Rolandsboden, wo uns von der anderen<br />

Rheinseite der Drachenfels grüßte.<br />

Auch die pausen nach dem Wandern und Klettern waren sehr vergnüglich und<br />

erholsam, besonders der Kehraus am abends im Gasthof mit viel Wein und Gesang,<br />

z.B. „Es zogen zwei Burschen wohl durch das Korn, der eine von hinten, der andere<br />

von vorn, und keiner ging in der Mitte, es fehlte im Bunde der Dritte. Freut euch des<br />

Lebens...“. Bei mir war es zwar mehr Gesang als Wein, aber das war gut für meinen<br />

Magen und das Geldbeutelchen.<br />

Während der Arbeit gab es ja nicht die Möglichkeit so ausgelassen und unbeschwert<br />

herumzualbern oder gar Wein zu trinken. Später hatte ich dann auch viel mehr<br />

Freunde und Interesse, mich bei Gelegenheit mit anderen Kolleginnen und Kollegen<br />

zu unterhalten und Vergleiche zu ziehen. Die Maschinen im Gummilabor, das<br />

eigentlich ein Technikraum war, liefen äußerst laut. Arbeitsanweisungen oder gar<br />

Unterhaltungen waren nur mit erhobener Stimme möglich. Eine Damentoilette gab<br />

es auch nicht – also pilfgerte ich im Notfall außerhalb der Mittagspause hin und<br />

zurück zur sog. alten Verwaltung, in der damals die Labors und die technische<br />

Leitung untergebracht waren. Meine Schulkenntnisse in Chemie erleichterten<br />

mir sowohl die Aussprache als auch das Auffinden der benötigten Chemikalien<br />

in den überfüllten Eisenregalen für die Gummimischungen. Zu meinem täglichen<br />

Werkzeugen gehörten ein riesiger Schraubenzieher zum Trennen der dicken Alu-<br />

Vulkanisierplatten, eine lange schwere Schere zum Zerschneiden der vorher vom<br />

Ballen abgerissenen Naturkautschuk-Platten und einige blau-gewürfelte Handtücher<br />

– auch als „Topflappen“ zu verwenden. Nach dem Vulkanisieren musste die<br />

Gummimischung sofort aus den heißen Platten und dem Rahmen herausgenommen<br />

werden, weil sonst alles hoffnungslos verkleben konnte. Wer dann immer noch nicht<br />

den Schweiß auf der Stirn hatte, war selbst schuld. Besonders im Sommer war das<br />

in der schnell aufgeheizten Holzbaracke meistens der Fall. Ein Glück, dass ich zu<br />

Hause das „Anfassen“ gelernt hatte!<br />

Manchmal kam es sogar vor, dass auch die Männer die Platten nicht auseinander<br />

bekamen, und ich musste dann mit den heißen Dingern in die Schlosserei wandern,<br />

wo ein Schlosser auf dem Schraubstock das versuchte, was wir alle nicht geschafft<br />

hatten. Manche Tage waren eben sehr anstrengend – und das bei einer 48-Stunden-<br />

Woche bei 65,-Mark im Monat – aber Ausbildungsstätten waren knapp, und ich<br />

wagte es nicht mich zu beschweren. Nachdem ich einmal im Herbst total müde und<br />

schlapp nach Hause gekommen war und mich gleich zum Schlafen hinlegen musste,<br />

machte sich meine Mutter doch große Sorgen und bestellte den Arzt, der eine totale<br />

Erschöpfung feststellte und mich ein paar tage krank schrieb. Das war mir zwar sehr<br />

peinlich, aber für Widerworte war ich viel zu schlapp.<br />

Marianne Klein


Wir befüllen<br />

Druckpatronen<br />

ab5,- €<br />

und drucken:<br />

Geschenkartikel<br />

Textildruck<br />

Stempel<br />

Großformatdruck<br />

Flyer & Folder<br />

Visitenkarten<br />

XXL<br />

SCHÜTZENSTR. 2 • 52351 DÜREN<br />

02421 - 30 69 30 info@druck-center24.de<br />

Mo. - Fr. 09:30 - 19:00 Uhr Sa. 09:00 - 16:00 Uhr<br />

7x in NRW<br />

Hückelhoven • Rheydt • M`gladbach • Viersen • Grevenbroich • Neuss • Düren

Hooray! Your file is uploaded and ready to be published.

Saved successfully!

Ooh no, something went wrong!