Seine Zeit wird knapp!

save.wildlife.com

Überleben - SAVE Wildlife Conservation Fund

Seine Zeit wird knapp!

Der Afrikanische Wildhund

steht am Rande der

Ausrottung.

Wir wollen sein Überleben

sichern – gemeinsam mit

Ihrer Hilfe!

22.03.2012 SAVE-Schutzprojekt für den Afrikanischen Wildhund 1

Foto: Dr. med. Jo Bathmann


Gliederung

1 Ein kleines Vorwort

2 Das sind wir

3 Das ist der Afrikanische Wildhund

3.1 Hier leben die letzten seiner Art

3.2 Die Hauptursachen seiner Gefährdung

4 Das ist unser Projekt

4.1 Projektgebiet

4.2 Problematik und Lösungsansätze

4.3 Das haben wir vor

4.4 Unser 5-Schritte-Aktionsplan

4.5 Das sind die zu erwartenden Kosten

5 Warum wir Sie brauchen?

6 Was haben Sie davon?

7 Kurz zusammengefasst

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1

Ein kleines Vorwort

Afrika – ein beeindruckender Kontinent mit einer faszinierenden Tierwelt.

Doch immer mehr Arten sind bedroht und sterben aus. Zu einer der am

stärksten bedrohten Arten gehört der Afrikanische Wildhund.

Foto: Dr. med. Jo Bathmann

Foto: Dr. med. Jo Bathmann

Wir, der SAVE Wildlife Conservation Fund mit Sitz in Düsseldorf, setzen uns

für den Arterhalt aber auch für die Unterstützung der Menschen in unseren

Projektländern ein. Wir wollen verhindern, dass der Afrikanische Wildhund

ausstirbt und unsere Schutzbemühungen in Botswana/Afrika intensiv

verstärken.

Erste kleine Erfolge können wir bereits verbuchen, doch leider gab es vor

Kurzem auch einen schweren Rückschlag: den Verlust eines unserer mit

Sattelitenhalsbändern versehenen Forschungs-Rudel. Alle Tiere wurden

getötet, als sie auf der Suche nach Beute Farmland betraten. Aber wir wollen

nicht aufgeben! Dieser traurige Vorfall zeigt uns eines ganz klar: Wir müssen

dringend noch mehr tun, denn der Verlust jeden einzelnen Tieres ist ein

unermesslicher Verlust beim Kampf um das Überleben dieser hoch

bedrohten Art.

Mit Ihrer Hilfe können wir es schaffen, diese Art vor dem Aussterben

zu retten! Wie?

Das möchten wir Ihnen auf den nachfolgenden Seiten erläutern.

Foto: Dr. med. Jo Bathmann

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2

Das sind wir

SAVE ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich gezielt für die globale und nachhaltige Förderung des Natur- und

Artenschutzes einsetzt.

Unsere Vision:

Die Vision von Save ist durch die Förderung einer friedlichen Koexistenz

von Menschen und Wildtieren, das Artensterben der Wildtiere und die

Vernichtung ihrer natürlichen Lebensräume zu verhindern. SAVE verfolgt

daher die Mission, eine neue Generation von Führungskräften im

Naturschutz auszubilden, durch die Förderung von Bildung, Forschung

und Service-Programmen in Zusammenarbeit mit der lokalen

Bevölkerung. Hierdurch soll jungen Menschen der Wert der

koexistierenden Tierwelt bewusst werden und sie sollen dazu angeregt

werden ihr Wildtier-Erbe ein Leben lang zu bewahren/schützen.

Unsere Maßnahmen:

SAVE unterstützt den Naturschutz-Unterricht/die Umweltbildung, die

weitere Erforschung der Wildtiere sowie Wildtier-Monitoring, Capacity

Development und Service-Projekte, die dazu beitragen zusammen mit

kommunalen Gemeinden Konfliktlösungen zu finden aus denen

sowohl Mensch als auch Tier profitieren können. SAVE arbeitet aktiv

mit den Behörden der lokalen Gemeinden zusammen und fördert

somit die Teilnahme der Kinder an den Projekten, um auf diese Weise

die nachfolgenden Generationen für den Naturschutz zu begeistern.

Unsere Themenbereiche:

Foto: istockphoto

Foto: istockphoto

Foto: fotolia.de

SAVE African Animals

Botswana, Kongo,

Kamerun

SAVE The Forests

Kamerun, Germany

SAVE The Oceans

Germany, Japan, Färöer

SAVE The Future

Botswana, Germany

SAVE European Wildlife

Germany

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2

Das sind wir

Der Gründer und Vorstandsvorsitzende Lars Gorschlüter über SAVE:

„Als erfolgreicher Wülfrather Unternehmer war es mir ein besonderes Anliegen etwas

von meinem eigenen Glück abzugeben und die Welt ein Stück besser zu machen. Aus

diesem Grund gründete ich vor einem Jahr den SAVE Wildlife Conservation Fund. Die

gemeinnützige Stiftung setzt sich ein für den globalen Arten- und Naturschutz sowie für

Kinder in Not. Die Umweltbildung ist dabei eng mit allen Tätigkeiten verbunden, denn

die Zukunft unserer Erde liegt in den Händen unserer Kinder. Nun sind wir dringend auf

der Suche nach weiteren Unternehmen, die uns helfen, Projekte zum Erhalt der

Artenvielfalt und für eine bessere Zukunft der Kinder umzusetzen.

Ich freue mich sehr, dass unser Engagement bereits im ersten Jahr des Bestehens mit

dem Deutschen Tierschutzpreis (Platz 2) ausgezeichnet wurde.“

Unsere Partner

im Wildhundeprojekt sind:

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3

Der Afrikanische Wildhund (Lycaon pictus)

Steckbrief:

• Erscheinungsbild: Drahtiger Körperbau, rot, braun, schwarz und

vanillefarben gezeichnetes Fell und langer weißer Schwanz– trotz seines

markanten Erscheinungsbildes ist der afrikanische Wildhund den

meisten Menschen unbekannt.

• Körpergröße: 90 cm lang (der Schwanz ist zusätzlich 35 bis 40 cm lang).

Die Schulterhöhe beträgt 70 bis 80 cm, das Körpergewicht etwa 25 kg.

• Hochentwickelter Jäger und ausdauernder Läufer (erreicht bis 65 km/h)

• Ein extrem soziales Tier, das in Rudeln von 10 bis 30 Tieren lebt (evtl.

waren in Zeiten größerer Populationen auch die Rudel größer)

• Wildhunde sind hauptsächlich tagaktiv. Sie sind nicht standorttreu und

bilden keine Reviere, nutzen jedoch sehr große Jagdgebiete, die bis zu

1.000 km² umfassen, wobei sie täglich bis zu 30km laufen.

• Neun Monate ziehen sie ständig umher. Nur zur Paarungszeit werden

sie sesshaft bis ihre Jungen etwa drei Monate alt sind. Sie kommen in

einem Erdbau zur Welt und gemeinschaftlich aufgezogen.

• Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural

Resources) ordnete diese Art schon im Jahr 2006 als stark gefährdet

ein!

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3.1

Hier leben die letzten seiner Art

Das Verbreitungsgebiet der Afrikanischen

Wildhunde erstreckte sich einst über weite Teile

Afrikas südlich der Sahara. Heute leben nur noch

kleinere Wildhund-Populationen im nördlichen

Südafrika, Mosambik, Simbabwe, Botswana und

Namibia (siehe Karte).

Afrikanische Wildhunde bewohnen offenes

Grasland und trockene bis halbtrockene Baumund

Strauchsavannen. Auch lichte Wälder werden

als Lebensraum genutzt. Dichte Urwälder

hingegen werden gemieden.

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3.2

Die Hauptursachen seiner Gefährdung?

Die letzten Afrikanischen Wildhunde kämpfen ums Überleben! Ihr Populationsrückgang ist

dramatisch: Der Bestand wird nur noch auf etwa 3.500 Tiere geschätzt!

Das Leben der Afrikanischen Wildhunde ist von vielen Seiten her bedroht. Ihr Tot hat verschiedene Ursachen,

jedoch ist der Mensch der Hauptgrund für das zahlreiche Sterben bis hin zum baldigen Aussterben dieser Art.

• Verlust des Lebensraums (Siedlungen, Industrie, Zäune etc.) Abnahme der

Beutetierbestände, Isoliertheit (kein genetischer Austausch)

• Zunehmender Straßenverkehr: Viele Wildtiere, wie auch die bedrohten

Wildhunde werden überfahren

• Konfrontation mit Farmern: Die Wildhunde finden immer weniger Nahrung und

Wasser. Sie wandern auf Rinderfarmen ein, wo häufig ganze Rudel von Farmern,

die ihre Nutztiere schützen wollen, erschossen oder vergiftet werden.

• Krankheiten wie Staupe oder Tollwut (die auch durch Haushunde auf die

Wildtiere übertragen werden)

Foto oben: http://zimbabwewilddogs.wildlifedirect.org/files/2010/05/dead-wild-dog-plus-vehicle-on-main-road.JPG

Foto unten: http://zimbabwewilddogs.wildlifedirect.org/files/2010/05/Dumbledore-dead-hit-by-car.JPG

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4

Das ist unser Projekt

„Wir selbst müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.“

Mahatma Gandhi

Wir haben es in der Hand, etwas zu bewegen!

Foto: Dr. med. Jo Bathmann

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4.1

Projektgebiet Botswana

Das „Central Kalahari Game

Reserve“ ist ein Schutzgebiet im

Süden Botswanas (Afrika). Das

noch nahezu unberührte

Ökosystem von der Größe

Dänemarks liegt im Herzen der

riesigen, länderübergreifenden

Halbwüste Kalahari und ist eines

Der letzten intakten Wildtier

gebiete. Hier leben noch

geschätzte 1.500 Wildhunde.

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4.2

Problematik und Lösungsansätze

Problem 1:

• Wildtier-Farmer-Konflikt und die damit verbundene Tötung der

Wildhunde zum Schutz der eigenen Nutztiere

Lösungsansatz:

• Umfassender Schutz der Wildhunde, auch unterstützt auf

Regierungsebene = Strafen für Tötungen der Tiere

• Hilfe/Unterstützung für Farmer zum Schutz ihrer Nutztiere, Aufklärung

Problem 2:

• Verlust des Lebensraums (Mienenbau, Intensivierung der

Landwirtschaft, Wildtierzäune) = Wasser- und Nahrungsmangel

Lösungsansatz:

• Umfangreiche Schutzgebiete, Wildtierkorridore; Zugang zu natürlichen

Wasserquellen oder Schaffung von künstlichen; Wiederansiedlung von

natürlichen Beutetieren

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4.3

Das haben wir vor

Wir wollen so viele Wildhunde wie möglich lokalisieren und besendern

• Forscher sollen das Untersuchungsgebiet in der Region der NW (Nordwest) Central Kalahari/Bokomoso/ und

angrenzende Farm-Gebiete per Flugzeug nach den letzten besenderten Afrikanischen Wildhunden absuchen.

• Wenn die Tiere gefunden werden, sollen alle noch lebenden Tiere des Rudels mit Sender-Halsbändern versehen

werden.

Die Satellitenhalsbänder sind von entscheidener Bedeutung, da den Forschern

damit ermöglicht wird das Rudel zu überwachen/verfolgen/beobachten

• und zu ermitteln auf welche Farmen das Rudel läuft (und somit vorhersehbar ist,

wohin sich die Tiere bewegen). Mit diesen Informationen ist es den Forscher

möglich, entsprechende Farmer gezielt anzusprechen und zu versuchen mit

ihnen zusammen zu arbeiten.

• Durch die Besenderung können die Forscher die Bewegungen der Tiere verfolgen

und somit überwachen und auch feststellen welche und wie viele Nutztiere von

den Wildhunden möglicherweise erbeutet werden.

• Die Forscher können folglich direkt eingreifen, wenn sich die Wildhunde in der

Nähe oder auf einer Farm befinden. Sie können in einer Notsituation Teile des

Rudels oder auch das gesamte Rudel einfangen und umzusiedeln.

• Des Weiteren können die Afrikanischen Wildhunde auf diese Weise weiter

erforscht werden und damit zukünftig gewonnene Erkenntnisse zum Schutz der

Tiere beitragen.

Foto: Dr. Jo Bathmann

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4.3

Das haben wir vor

Wir wollen die Fangmethoden weiterentwickeln

• Das Anlegen der Satelliten-Senderhalsbänder gestaltet sich bei diesen scheuen

Wildtieren, auf Grund ihrer negativen Erfahrungen mit Menschen, besonders

schwierig. Daher ist es Notwendig, dass Fangmethoden weiterentwickelt und

Experimente mit Lebendfallen, Schlingfallen, Beinfallstricken usw. durchgeführt

werden.

Wir wollen die Spurensuche ausweiten

• Für das Auffinden von Wildhunden und das Anschließende Einfangen und

Besendern benötigen wir einen Spurensucher und erfahrenes Buschpersonal.

Dieses muss auch über gute Kommunikationsfähigkeiten verfügen, um im Kontakt

mit den Farmern (rund um Bokomoso und angrenzenden Gebiete) ihr Vertrauen

für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zum Schutz der Wildhunde, zu gewinnen.

Wir wollen die Mobilität und damit unsere Reaktionsmöglichkeit verbessern

• Die Farmer werden mit den Forschern zusammenarbeiten wenn sie merken, dass

sofort reagiert wird, wenn Wildhunde ihre Farmen betreten. Dazu werden

zusätzlich zwei Mitarbeiter (wie oben erwähnt) und ein gut ausgestattetes Auto

benötigt.

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4.3

Das haben wir vor

Wir wollen weitere Informationen sammeln und stärker aufklären

Gezielte Informationen/Grundlagenforschung über die Lebensweise und Bedrohung Afrikanischer Wildhund in der NW

CKGR, Bokomoso und den umgebenden Farmgebieten sind die Basis für ein erfolgreiches Schutzprojekt:

• Interviews mit Farmern entlang der Kalahari sollen klären, inwieweit die

Wildhunde die Existenz der Farmer bedrohen und in welcher Höhe

wirtschaftliche Schäden entstehen. Somit sollen Brennpunkte für die Wildhunde

identifiziert und auch die Anzahl der Rudel in diesem Gebiet ermittelt werden.

• Viele Menschen glauben, dass sich eine große Anzahl von Wildhunden auf ihrem

Land befindet, jedoch ist es wahrscheinlicher, dass es sich um nicht mehr als

einem einzigen Rudel handelt.

• Es ist sehr wichtig die genaue Anzahl der verbliebenen Wildhunde in der Kalahari

zu kennen, um genaue Kenntnisse über das Ausmaß ihrer Bedrohung bekommen.

Ebenso ist es von entscheidender Bedeutung zu wissen auf welche Farmen sie

sich begeben, um sie besser schützen zu können.

• Wir wollen Kamerafallen platzieren, mit denen die scheuen Wildhunde erfasst

werden. Diese werden als Hilfsmittel benötigt um eine Datenbank der

afrikanischen Wildhunde in der Kalahari erstellen zu können.

• Um mit diesen Daten weiterarbeiten zu können, benötigen wir eine Software mit

denen wir die Wildhunde identifizieren können. Eine entsprechende Software für

verschiedenen Tierarten existiert bereits. Jedoch muss diese für die afrikanischen

Wildhunde spezifiziert werden.

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4.3

Das haben wir vor

Wir wollen noch intensiver mit den Farmern zusammenarbeiten und gemeinsam individuelle Lösungsansätze entwickeln

• Als außerordentlich wichtig empfinden wir die Notwendigkeit die Situation von Grund auf zu verbessern und auf

jeden Farmer individuell einzugehen. Natürlich sind nicht alle Farmer willens sich auf Kompromisse und unsere

Lösungsansätze einzulassen. Aber unsere Erfahrung zeigt, dass wir doch viele von ihnen erreichen können.

• Wir wollen mit den Farmern eng zusammen zu arbeiten und sie davon zu überzeugen Afrikas Wildhunde nicht zu

töten! Wir pflegen eine offenen Kommunikation mit den Farmern mit dem Ziel, dass sich Farmer bei uns bzw. den

Behörden melden sobald sich die Wildhunde auf ihren Farmen befinden. Damit ist es uns möglich, den Schaden, der

durch die Wildhunde möglicherweise verursacht wird, zu ermitteln und exakt festzustellen, um welche Tiere es sich

handelt. Wir hoffen, dass Farmer den Tieren freien Zugang zur Farm gewähren, wenn sie durch Satelliten-Halsbänder

beobachtet und lokalisiert werden, damit sie die Wildtiere ggf. auch Touristen zeigen können.

• Eine weitere Möglichkeit das Leben der Wildhunde zu schützen ist, den Farmern Kompensationen für das Nutzvieh zu

zahlen, dass Wildhunde gerissen haben. Hierzu werden die Farmer ebenfalls befragt.

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4.4

Unser 5-Schritte-Aktionsplan

Für eine schnelle Umsetzung unserer Maßnahmen wollen wir nach dem folgenden

5-Schritte-Aktionsplan vorgehen:

Identifikation der

wichtigen

Wildhund-Areale

in der Kalahari

Zusammenarbeit mit

Farmern der

Untersuchungsregion

Zusammenarbeit

mit der

Botswanischen

Regierung und

weiteren NGOs

Schritt 1 Schritt 2 Schritt 3 Schritt 4 Schritt 5

Lokalisierung

wichtiger

Bewegungskorridore

der Wildhunde

“Conditioned Taste

Aversion”

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4.4

Unser 5-Schritte-Aktionsplan

1

Identifikation der wichtigen Wildhund-Areale in der Kalahari

Weitere Forschung an der Identifikation der wichtigen Wildhund-Areale in der Kalahari-Region. Die Areale werden

als wichtig bezeichnet, sofern sie mehrere Wildhund-Rudel beherbergen.

2

Lokalisierung wichtiger Bewegungskorridore der Wildhunde

Lokalisierung von Korridoren, in denen Wildhunde leben, durch die sie sich bewegen und die Kalahari-Region

wiederbesiedeln können, um somit einen genetischen Austausch zwischen den Gruppen zu gewährleisten.

WIE: Durch die Suche nach Indizien für Wildhund-Rudel, aktive Spurensuche und Beobachtung der Rudel, sowie

durch die Besenderung mindestens eines Rudelmitglieds mit einem Satelliten-Halsband. Die Satelliten Halsbänder

werden uns einen Anhaltspunkt geben, wie weit sich das Verbreitungsgebiet der Wildhunde erstreckt, welche

Farmen im Revier der Tiere liegen. Wir können auf diese Weise wichtige Wildhund-Gebiete kennzeichnen und mit

den betroffenen Farmern in Dialog treten, um die Rudel zu schützen

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4.4

Unser 5-Schritte-Aktionsplan

3

Zusammenarbeit mit Farmern der Untersuchungsregion

Direkte Zusammenarbeit mit betroffenen Farmern der Region, die bereits bekannt sind mit Wildhunden in

Kontakt gekommen zu sein bzw. deren Farmen sich im Bewegungsgebiet der Wildhunde befinden. Sie sollen in

erster Linie davon überzeugt werden zukünftig keine Wildhunde mehr zu töten.

WIE: Als außerordentlich wichtig empfinden wir die Notwendigkeit die Situation von Grund auf zu verbessern und

auf jeden Farmer individuell einzugehen, durch die Verwendung vielfältiger Methoden, die auf offener und

ehrlicher Kommunikation basieren. Ein intensiver Informationsaustausch soll stattfinden. Wie wir bereits

herausgefunden haben ist dieses Prinzip sehr effektiv und manche Farmer konnten wir bereits erfolgreich davon

überzeugen, die Wildhunden nicht zu töten.

Nach dem ersten Schritt des Kommunikationsaufbaus wollen wir Farmer dafür gewinne, selbst besenderte

Wildhunde zu lokalisieren oder weitere Rudel zu besendern. Auf diese Weise wollen wir gemeinsam die Farmer in

das Schutzprojekt integrieren und nach Lösungen suchen, die das Töten der Tiere auch in Zukunft verhindern.

Diese Lösungen beinhalten: Die Berechnung und Ermessung des ökonomischen Verlustes, der dem Farmer durch

besenderte Rudel entstanden ist. Wir wollen Überzeugungsarbeit leisten, diesen Verlust zu akzeptieren oder

notfalls auch Ausgleichszahlungen vornehmen - dies ist jedoch nur für einzelne, spezielle Fälle möglich. Eine

weitere Möglichkeit ist das kontinuierliche Vertreiben des Rudels von der Farm und in letzter Instanz, das Einfangen

und Zurückbringen des Rudels in die Central Kalahari.

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4.4

Unser 5-Schritte-Aktionsplan

4

“Conditioned Taste Aversion”

Austesten von “Conditioned Taste Aversion” (“Antrainierte Geschmacks-Aversion” ) mit in Gefangenschaft

lebenden Wildhunden. Wenn dies erfolgreich funktioniert, soll diese Methode für freilebende Tiere etablieren

werden.

WIE: Diese Methode wird mit den in Gefangenschaft lebenden Wildhunde auf Grassland Safari getestet. Hierbei

wird den Wildhunden leicht vergiftetes Rindfleisch nahe der Farmen angeboten, um ihnen ein bei Rindern als

Nahungsquelle bzw. Beutetier ein Meidungsverhalten anzutrainieren.

5

Zusammenarbeit mit der Botswanischen Regierung und weiteren NGOs

Zusammenarbeit mit der Botswanischen Regierung und weiteren NGOs (nicht-staatlichen Organisationen), um

Gesetze anzupassen und ggf. neu zu entwerfen, welche die aktuellen Gefährdungssituation der Wildhunde in

der Kalahari berücksichtigen und effektiven Schutz möglich machen.

WIE: Es soll insbesondere in Schlüsselgebieten gemeinsam für den Schutz der Wildnis und Afrikanischen

Wildhunde öffentlich geworben werden. Die Kommunale Bevölkerung soll aufgefordert werden, auf dem eigenen

Land Schutzgebiete für die Tiere einzurichten (wild dog conservancies).

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4.5

Projektkosten

Satellitenhalsband

Einfuhrzoll

Tierarzt (Zeitaufwand, Medikamente)

Datenbeschaffung

Datenverarbeitung

Kosten

je Halsband = 3.000 €

einmalig = 400 €

je Halsband = ca. 1.100 €

je Fahrt = 500 €

jährlich = 2.000 €

Logistik

Betriebskosten eines geländefähigen Forschungsfahrzeugs; Verpflegung der Forscher im

Untersuchungsgebiet (Personalkosten); sonstige Kosten, wie für erforderliche

Telefongespräche, Schreibarbeit, Datenauswertung usw. jährlich = 18.000 €

Wildhund-Forscher

Ein zusätzlicher Mitarbeiter, der ganztags das Wildhund-Schutzprojekt betreut jährlich = 6.000 €

Kamerafallen je Kamerafalle = 300 €

Kompensation

Startbuget zur Entschädigung betroffener Farmer (Kompensationszahlungen) jährlich = 4.000 €

Projektkosten für das Jahr 2012 gesamt: ca. 35.300 €

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5

Warum wir Sie brauchen

Wir sind eine junge gemeinnützige Stiftung, die dabei ist zu wachsen. Um die letzten

Afrikanischen Wildhunde vor dem Aussterben zu bewahren, wollen wir unser Schutzprojekt

intensivieren. Das bedeutet auch, dass weitere Kosten anfallen, für die wir alleine nicht

aufkommen können. Deshalb brauchen wir dringend Ihre Unterstützung!

• Wir wünschen uns einen Sponsor, dem – wie uns – die Zukunft, der Wildhunde und unserer Erde am

Herzen liegt.

• Wir wünschen uns einen Förderer, der gemeinsam mit uns ein nachhaltiges Schutzprojekt für die letzten

Afrikanischen Wildhunde umsetzen möchte.

• Wir wünschen uns einen vertrauensvollen Sponsor, der Wert auf ein partnerschaftliches Verhältnis legt.

Wir sind stets offen und dankbar für eigene Ideen und Impulse, die wir gern mit in das Projekt

einbeziehen möchten.

• Wir wünschen uns Sie!

Werden Sie Teil von SAVE und greifen Sie uns als Hauptförderer und Partner finanziell unter

die Arme, damit wir das Überleben der Afrikanischen Wildhunde sichern können. Wir würden

uns sehr freuen, wenn wir mit Ihrer Hilfe bei der Durchführung des Projekts rechnen könnten.

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6

Was Sie davon haben

SAVE unterstützen heißt, die Natur nachhaltig schützen und

• Image steigern und Wettbewerbsvorteile sichern

Gemeinsam mit SAVE machen Sie Ihr besonderes Engagement öffentlich sichtbar. Über Ihre eigenen

Kommunikationskanäle informieren Sie Kunden, Geschäftspartner, Lieferanten etc. darüber und profitieren

von einer deutlichen Imagesteigerung. Ihre ökologische Unternehmensausrichtung wird zum

Wettbewerbsvorteil.

• Kundenzufriedenheit erhöhen und Neukunden gewinnen

Über die Kommunikationswege von SAVE (Internet, Pressearbeit etc.) erfahren viele weitere Menschen von

Ihrem Engagement und werden in positiver Hinsicht auf Ihr Unternehmen aufmerksam. Neue Kontakte

entstehen, die zu Kunden oder anderen profitablen Geschäftsbeziehungen werden können. Neue Marketingund

Marktchancen tun sich auf.

• Gemeinschaft, Mitarbeiterbindung und -motivation stärken heißt Produktivität steigern

Binden Sie Ihr Engagement in die interne Unternehmenskommunikation ein. Damit fördern Sie die

Mitarbeiterbindung sowie – motivation, und Ihre zufriedenen Mitarbeiter werden zu produktiven

Botschaftern für Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Dienstleistungen. Durch eine Integration gezielt

entwickelter SAVE-Marketingkonzepte nutzen Sie zusätzlich die weit vernetzten Kommunikationskanäle des

Web 2.0.

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6

Was Sie davon haben

„Ihr Engagement spricht sich rum!“

SAVE-Partner: Wir präsentieren Sie in unseren Online-Auftritt bezüglich des Wildhundeprojektes

Unsere Schirmherren erhalten eine eigene Homepage-Unterseite.

Verantwortung: Mit Ihrer Beteiligung an dem Projekt zeigen Sie ökologische sowie soziale

Verantwortung, da wir den Artenschutz eng mit Umweltbildung und Kinderhilfe vor Ort verbinden.

Kommunikation: Es ist selbstverständlich, dass wir Hauptförderer als Dank in sämtliche Mitteilungen

über das Projekt und in unsere Pressearbeit einbeziehen.

Ihr Projekt: Sie können dieses Projekt, durch die Möglichkeit sich aktiv mit einzubringen, zu ihrem

eigenen Lebenswerk machen.

Spendenbescheinigung: Natürlich können Sie für Ihre Zuwendungen, die steuerlich absetzbar sind,

eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt erhalten.

Selbstverständlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit, sich bei uns über den aktuellen Stand des

Projektes zu informieren sowie sich das Projekt auch vor Ort anzuschauen.

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6

Was Sie davon haben

Werden Sie als

Hauptsponsor

exklusiver Schirmherr

Damit sind Sie maßgeblich am Erfolg des

Wildhunde-Projektes beteiligt.

Sie zeigen Verantwortung und machen

diese gemeinsam mit SAVE sichtbar. Ihr

Engagement können Sie

selbstverständlich auch in die eigene

Unternehmenskommunikation

einbinden – auch dabei sind wir Ihnen

gern behilflich!

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6

Was Sie davon haben

Wir kommunizieren Ihr Engagement nach Außen

im Internet, in unserem Newsletter, in Broschüren, in der Presse …

(Beispiel-)Pressemitteilung

Mustermann mit außergewöhnlichem Engagement für Afrikas letzte Wildhunde

Am vergangenen Freitag war die Kooperation perfekt. Die Mustermann GmbH & Co. KG wird Schirmherr des

Wildhunde-Projektes der Stiftung SAVE Wildlife Conservation Fund. „Damit gibt das Unternehmen den

letzten 3.500 Afrikanischen Wildhunden neue Hoffnung zu überleben“, so Lars Gorschlüter, Gründer der

Stiftung.

Der Afrikanische Wildhund ist eines der am stärksten bedrohten Säugetiere Afrikas.

Mit Hilfe der großzügigen Unterstützung der Mustermann GmbH & Co. KG startet

ein Großprojekt zur Rettung der letzten ihrer Art in Botswana/ Afrika. Die

strategischen Jäger leiden massiv unter dem sogenannten „Farmer-Raubtier-

Konflikt“ …

22.03.2012 SAVE-Schutzprojekt für den Afrikanischen Wildhund 25


7

Kurz zusammengefasst

• Die SAVE-Wildhundforscher haben schwere Zeiten hinter sich. Einige der besenderten Tiere ließen sich

plötzlich nicht mehr orten, und schnell war klar warum. Mehrere Forschungstiere wurden von Farmern

erschossen. Ein herber Schlag für die Forschung, aber ein noch herberer Schlag für den Fortbestand für

diese hoch bedrohte Art. Ganze 3.500 Afrikanische Wildhunde leben noch im südlichen Afrika.

Allerhöchste Zeit, alle Kräfte zu bündeln und einen Sofort-Rettungsplan zu entwickeln:

• Der Plan steht nun, und dafür benötigt SAVE Ihre Unterstützung. Alle überlebenden Wildhunde der

Kalahari müssen per Flugzeug geortet und dann besendert werden um sie fortan extrem engmaschig zu

überwachen. Sobald sich die Wildhunde einer Farm nähern, werden die Forscher aktiv, und zwar bevor

Viehschäden entstehen. Das setzt intensive Kommunikation und ein Vertrauensverhältnis zwischen dem

SAVE-Forschungsteam und den Farmern voraus – ein Schlüssel zum Überleben der letzten Tiere dieser Art.

• Eine andere Maßnahme ist die Soforthilfe: Wandern Wildhundrudel auf Farmland, muss das gesamte

Rudel inklusive der Welpen umgesiedelt werden. Die Tiere einzufangen und umzusiedeln ist extrem

schwierig und aufwendig, doch oft die einzige Lösung. Diese Arbeit findet in unwegsamem Gelände statt,

die Distanzen zwischen den Farmen und den Wildschutzgebieten sind groß, das bedeutet, dass die

Umsetzung des Rettungsplans nicht nur zeit- sondern auch personalintensiv ist.

• SAVE braucht dafür nicht nur technisches Equipment wie Satelliten-Halsbänder und Kamerafallen, sondern

möchte auch zwei zusätzliche erfahrene Spurenleser einstellen und sucht hierfür dringend Unterstützer

und Sponsoren um diesen finanziellen Kraftakt zu stemmen. Helfen Sie mit! Nur so können wir

gemeinsam verhindern, dass auch der Afrikanische Wildhund in wenigen Jahren auf der Liste der

ausgestorbenen Arten erscheint.

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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Wenn Sie sich stark machen wollen für das Überleben dieser faszinierenden Jäger,

dann helfen Sie mit einer Spende oder sogar mit Ihrer Partnerschaft als Hauptsponsor.

Wir freuen uns sehr über Ihre

Kontaktaufnahme!

Lars Gorschlüter

Tel. 0049-(0)2058 78 82-20

L.Gorschlueter@SAVE-wildlife.com

www.save-wildlife.com

SAVE Wildlife Conservation Fund, Dieselstraße 70, 42489 Wülfrath – Germany

Spendenkonto: Stadtsparkasse Wuppertal, Konto-Nr.: 509 588, BLZ: 330 500 00

Foto: Dr. med. Jo Bathmann

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