PRESSBAUMER

spoepressbaum.files.wordpress.com

Zeitung-06-2009 - SPÖ Pressbaum

An einen Haushalt. Postgebühr bar bezahlt.

PRESSBAUMER

MITTEILUNGEN

Juni 2009

www.pressbaum.spoe.at

KREISLAUF-

BESCHWERDEN

Der neue vom Regionalmarketing initiierte und vom ÖVP- Wirtschaftsbund mit dem Land NÖ

– ohne Mitwirkung der Gemeinde – vertraglich vereinbarte und von Privatfirmen finanzierte

Kreisverkehr erregt in Pressbaum die Gemüter… (Lesen sie Reaktionen ab Seite 13)

Gewinn 2 Festivalpässe fürs NUKE

in Wiesen! Gewinnspiel auf Seite 11

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 1

07.06.2009 10:29:22 Uhr


2 | PRESSBAUMER MITTEILUNGEN Juni 2009

Splitter aus dem Gemeinderat

Die SPÖ stellte folgenden Antrag:

Die Marktgemeinde Pressbaum

möge mit dem Grundstückseigentümer

des Grundstückes Bartbergstraße 1, Gst.

288/4, EZ 677, in Verhandlungen zum

Ankauf dieses Grundstückes treten. Ziel

ist der Ankauf des Grundstückes spätestens

im Jahr 2010 durch die Marktgemeinde

Pressbaum.

Begründung:

Bei diesem Grundstück handelt es sich

um ein „Seegrundstück“ am Wienerwaldsee.

Sollte dieses genannte Grundstück

durch die derzeitigen Eigentümer

an einen Bauträger verkauft werden, ist

mit einer maximalen Ausnutzung der

Baufläche zu rechnen.

Durch einen Ankauf durch die Marktgemeinde

Pressbaum könnte dies verhindert

werden und zusätzlich könnte

die Gesamtfläche von 3591 m² als

Naherholungsgebiet und Kinderspielplatz

direkt am Wienerwaldsee von den

Gemeindebürgern genutzt werden.

Gleichzeitig wäre diese Anschaffung für

die Marktgemeinde Pressbaum

eine Wertanlage und eine Investition in

die Zukunft.

Lustiges Verwirrspiel: Die FPÖ machte

ihre Zustimmung zum Budget von

einer Senkung des Wasserbezugspreises

ab 1. Oktober abhängig. Die

ÖVP stimmte dem zu. Als der Entwurf

der Tagesordnung zum GR verteilt

wurde, war die Preissenkung noch ein

Tagesordnungspunkt. Bei der offiziellen

Version war dieser Punkt verschwunden.

Die FPÖ reklamierte, die ÖVP war

im Dilemma. Plötzlich machte der BGM

einen Dringlichkeitsantrag zu diesem

Thema.

Vor der Wahl ist anscheinend jede populistische

Maßnahme recht, müssen

doch die Preise nach der Wahl wieder

angehoben werden, da eine Sanierung

des Gemeindebudgets ohne Abgabenerhöhung

nicht machbar ist.

Ein Bürgerlistenmandatar stellte den

Antrag auf Senkung der Aufwandsentschädigung

für Gemeinderäte. Jetzt hat

er mehr als 4 Jahre das Geld genommen

und ein paar Monate vor der Wahl

möchte er plötzlich sparen – na putzig.

Bis zum Abschluss des Änderungsverfahrens

zum örtlichen Raumordnungsprogramm

bzw. Flächenwidmungsplan

sollen Bauvorhaben im Geltungsbereich

der Bausperre nur dann zulässig

sein, wenn auf einem Grundstück nicht

mehr als 2 Wohneinheiten errichtet

werden.

Mehrheitlich beschlossen.

Unter anderem wurde wieder ein

Subventionsansuchen des „überparteilichen

Vereins der Kulturtage“ mehrheitlich

abgewiesen. Dieser „ÖVP-Kulturverein“

wurde unter BGM Kraus als

Gegenverein zum Kulturausschuss der

Gemeinde gegründet. Da die Finanzlage

dieses Vereins scheinbar ähnlich

löchrig ist wie die Gemeindekassa, zog

sich der ÖVP Verein einen überparteilichen

Mantel an, lässt alle handelnden

Personen gleich und versucht sich

immer wieder an der Gemeindekassa

zu bedienen.

Da der Arbeitersamariterbund eine

neue Computeranlage anschaffen

musste, wurde an alle Gemeinden des

Bezirkes das Ersuchen um Unterstützung

gerichtet. Leider war keine finanzielle

Bedeckung vorhanden und die

ÖVP wollte auch keine finden. Da aber

die Rettungsorganisationen für uns alle

wichtig sind, stellte die SPÖ folgenden

Antrag:

Man möge den ASB mit 3000.- Euro

unterstützen und die finanzielle Bedeckung

aus den Mitteln des Regionalmarketings

zuführen.

Mehrheitlich beschlossen

Im Bericht der Gebarungseinschau

der N-Landesregierung vom 13.6.2008

wurde eine Erhöhung der Friedhofsgebühren

empfohlen.

Außerdem sollte ein Betriebsfinanzierungsplan

und ein mittelfristiger

Finanzplan erstellt werden. Die dringendsten

Sanierungsarbeiten am Friedhofsgebäude

und am Friedhofsgelände

wurden in den Betriebsfinanzierungsplan

eingearbeitet. Die Sanierungsmaßnahmen

sollten im Rahmen eines

Projektes umgesetzt werden. Im Zuge

dieses Finanzierungskonzeptes wurden

auch die vom Land NÖ empfohlenen

Erhöhungen der Friedhofsgebühren beschlossen.

Die Erhöhung der Gebühren

beträgt für 2009 4%. Diese Gebühren

werden entweder bei Beerdigungen

einmalig oder im 10jährigen Intervall

für die Grabstelle eingehoben.

Der Vorteil dieses Konzeptes ist die

Sanierung des Friedhofgebäudes nach

neuesten baulichen und wärmetechnischen

Richtlinien. Die Asphaltierung

von Friedhofswegen, eine Erneuerung

des Vorplatzes bei der Aufbahrungshalle,

neue Betonbunker für Grünschnitt

und Erde etc.. alle diese Arbeiten

werden auf Betreiben von GGR Alfred

Gruber noch 2009 begonnen und im

nächsten Jahr abgeschlossen.

Weiters wurde auch eine neue Friedhofsordnung

vom Gemeinderat beschlossen.

Der Kulturausschuss wird unter der

Ausschussvorsitzenden GR Ingrid Hoffmann

eine neue Gebührenordnung

für den Pfarrsaal erarbeiten, die 2010

umgesetzt werden soll. Für die erste

Jahreshälfte von 2010 wurde eine Reduzierung

der Pfarrsaalkosten um 50%

beschlossen, um eine bessere Auslastung

zu erreichen.

Keine Mehrheit fand der Antrag der

ÖVP Gemeinderätin Maria Auer, das

Regionalmarketing mit 8000.- Euro zu

subventionieren.

Die Auftragsvergabe für den Winterdienst

2009/2010 wurde nach Angebotslegung

mehrheitlich beschlossen.

Damit ist die ordnungsgemäße Durchführung

des Winterdienstes für die

nächste Saison wieder gewährleistet.

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 2

07.06.2009 10:29:23 Uhr


Juni 2009

PRESSBAUMER MITTEILUNGEN | 3

Die Essenslieferung wird für die Kindergärten

1 und 2 nach Beschluss des Gemeinderates

im nächsten Jahr wieder

durch das Kloster Sacre Coeur erfolgen.

Der Stromliefervertrag mit der Fa.

Ökostrom wurde mehrheitlich vom

Gemeinderat bis 30.11.2010 verlängert.

Für die FF Pressbaum wird ein neues

schweres Rüstfahrzeug im Werte von

647.096,91 Euro angekauft.

Vorbehaltlich der Finanzierung bzw.

Bereitstellung der finanziellen Mittel

wurde die Errichtung eines Blaulichtzentrums

und eines Müllsammelzentrums

im Grundsatz beschlossen. Ein

Arbeitskreis mit je einem Vertreter aller

gewählten Fraktionen ist einzurichten

und mit der Detailplanung inklusive

Finanzierung zu beauftragen.

GGR Alfred Gruber

Gemeindepolitik

KUSCHELKURS IM GEMEINDERAT: EINE KLARSTELLUNG

Immer wieder wird den Mandataren

der SPÖ Pressbaum unterstellt, dass

sie mit der ÖVP einen Kuschelkurs

nach dem Vorbild der Bundesregierung

fahren.

Dazu möchte ich für unsere Gemeindebürger

folgende Klarstellung abgeben:

Im Vordergrund unserer politischen Tätigkeit

steht die Arbeit für die Gemeinde

Pressbaum und unsere Mitbürger.

Die grundsätzliche politische Ideologie

der SPÖ wird aber dadurch nicht in

Frage gestellt.

Es ist aber klar, dass bei Projekten

und Arbeiten, die für die zukünftige

Entwicklung der Marktgemeinde

Pressbaum wichtig sind und einen

notwendigen Beschluss im Gemeinderat

erfordern im Verhandlungsweg

eine Mehrheitsfindung gesucht und

gefunden werden muss. Das erfordert

konsensorientiertes Handeln, was nicht

mit einem Kuschelkurs verwechselt

werden darf. Denn es ist nicht immer

leicht, mit den politischen Mitbewerbern

eine Lösung zu finden, die erstens

die beste für die Marktgemeinde und

ihre Bewohner ist und die zweitens für

uns mit den politischen Grundsätzen

der Sozialdemokratie vereinbar ist.

Eine meiner grundsätzlichen Einstellungen

ist aber, dass ich in den Politikern

anderer Parteien keine „Feinde“,

sondern mit Respekt gewählte Mandatare

sehe. Natürlich gibt es wie

überall persönliche Sympathien und

Antipathien. Das ist nun mal im Leben

so. Daher ist es erforderlich, dass die

Gesprächskultur ein wichtiger Bestandteil

im täglichen Umgang mit allen

Menschen ist. So sollte es möglich sein,

nach „politischen Streitgesprächen“

gemeinsam ein Gläschen zu trinken

und dabei auch über andere Themen

plaudern zu können. Mit einigen ist es

aber wie in so mancher langjährigen

Beziehung. Man hat sich nichts mehr

oder nur wenig zu sagen, aber die

gemeinsamen Kinder erfordern eine

Zusammenarbeit und vernünftiges

gemeinsames Handeln. So wie im Gemeinderat.

Harte Verhandlungen sind

dabei manchmal notwendig, damit die

Belange, die für die Gemeindebürger

wichtig sind, konstruktiv umgesetzt

werden können. Dass die Mehrheitsfindung

manchmal der oppositionellen

Minderheit nicht gefällt, ist zwar

verständlich, in einer Demokratie aber

nicht zu vermeiden.

GGR Alfred Gruber

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 3

07.06.2009 10:29:23 Uhr


4 | PRESSBAUMER MITTEILUNGEN

Juni 2009

Gemeindepolitik

DAS PINOCCHIOSYNDROM

Immer wieder wird in den diversen

Zeitungen zum Thema Krumpöckgasse

und der Villa Seewald berichtet. Dass in

den Tages- und Wochenzeitungen natürlich

nur in Form von Berichten und über

die Entwicklung des Sachverhaltes berichtet

wird, ist verständlich. Die Lügen,

die im Freiheitlichen Gemeindekurier

der letzten Ausgabe von Dr. Lindinger

verbreitet werden sind aber der Gipfel

an Unsinn und Halbwahrheiten, die eine

kurze korrekte Darstellung erfordern.

Der Vorwurf, die SPÖ Pressbaum hätte

auf die damaligen hetzerischen Fragen

an Bürgermeister Kraus mit einem Flugzettel

gekontert ist einfach eine Lüge.

Von der SPÖ wurde kein Flugblatt zu

diesem Thema an die Haushalte

versendet.

Eine einfache und glatte Lüge ist auch

die Behauptung, dass bei den Treffen de

ÖVP mit dem Bauwerber ein SPÖ-Mandatar

anwesend und informiert war.

Dass der Gemeindevorstand vom beauftragten

Rechtsanwalt falsch informiert

wurde ist einfach nur Unsinn und die

Wiedergabe des Inhaltes aus

der Entscheidung des Amtes der NÖ Landesregierung

ist nach Auskunft des

von der Marktgemeinde beauftragten

Rechtsanwaltes nur in sinnstörender

Weise verkürzt wiedergegeben worden.

Aus gutem Grund wurde im Gemeindevorstand

die geheime Abstimmung

gewählt. Genau diese Berichterstattung

mit unrichtigen Bezichtigungen

gegenüber den anderen Vorstandsmitgliedern

wollte man vermeiden.

Hätte Dr. Lindinger wahrheitsgemäß

berichtet, dann hätte er auch über die

Stimmenthaltungen der SPÖ Mandatare

zum Thema Krumpöckgasse berichten

müssen.

Zusammenfassend empfehlen wir diesem

Herrn, bei der nächsten Wahl seine

Plakate im Querformat erstellen zu lassen,

denn wir wissen alle, was mit Pinocchio

passierte, wenn er die Unwahrheit

sprach. Wir verbleiben In der Hoffnung

auf Klage zur Erbringung des

Wahrheitsbeweises.

Otteppeg

Gemeindepolitik

offener brief

Sehr geehrter Herr Dr. Mayerhofer!

Als politischer Verantwortungsträger bin

ich von Ihrer Formulierung in Ihrem

Artikel des „Freiheitlichen Gemeindekuriers“

zutiefst enttäuscht.

Als ehemaligem Richter der Republik

Österreich hätte ich von Ihnen erwartet,

dass Sie ganz besonders der Wahrheit

und den Fakten verpflichtet sind.

Bereits Ihr Einleitungssatz „Aus dem

Strafakt geht mit großer Wahrscheinlichkeit

hervor….“ lässt auf einen großen Informationsnotstand

schließen. Als Richter

hätte Ihnen sicher eine derartige Einleitung

äußerst missfallen. Ein Artikel voller

Mutmaßungen und unkorrekten Angaben.

Baumeister Rauchberger war zu

diesem beschriebenen Zeitpunkt kein

„Privatmann“, sondern der vereidigte

Sachverständige der Marktgemeinde

Pressbaum. Ich war im Auftrage des

damaligen Bürgermeisters in dessen

Stellvertretung tätig. Das bedeutet, nur

mit der korrekten Sitzungsführung beauftragt,

aber in keiner Weise mit einer

Parteinahme für eine der anwesenden

Personen. Wenn Sie schon immer

wieder aus Akten zitieren, die der Amtsverschwiegenheit

unterliegen, sollte

Ihnen bekannt sein, dass ich bei Abstimmungen

zum Thema Krumpöckgasse

den Sitzungssaal verlasse oder mich der

Stimme enthalte, um vor solchen

Anschuldigungen wie Sie sie tätigen

einigermaßen geschützt zu sein.

Als ehemaliger Rechtssprecher der Republik

bezichtigen Sie einen

Amtssachverständigen des Landes NÖ,

ein fehlerhaftes Gutachten erstellt zu

haben. Dieser ist immerhin ein akademisch

gebildeter Landesbeamter und

schon auf Grund seiner Beamtenstellung

der Wahrheit verpflichtet, das sollten

Sie als Bundesbeamter im Ruhestand

wissen und daher auch mit bestem

Wissen und Gewissen und gutem Beispiel

vorangehen.

Ich bin zudem überzeugt, dass Ihnen

bekannt ist, dass Beamte im Ruhestand

ebenfalls disziplinären Maßnahmen unterliegen,

wenn sie das Ansehen ihres

Berufsstandes und/oder der Republik

schädigen.

In der Hoffnung in Ihren zukünftigen

Artikeln von Fakten und beweisbaren

Tatsachen zu lesen

Hochachtungsvoll und

mit freundlichen Grüßen

Alfred Gruber

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 4

07.06.2009 10:29:24 Uhr


Juni 2009

PRESSBAUMER MITTEILUNGEN | 5

Gemeindepolitik

SO NICHT HERR BÜRGERMEISTER!

Am 16. April 2009 wurde im Sitzungssaal

des Rathauses das

Bauprojekt in der Bartbergstraße 8 vom

Bauwerber und seinem Architekten den

Bewohnern des Bartberges vorgestellt.

Die Interessensgemeinschaft Bartberg

hatte schon in vorhergehenden Aussprachen

und Treffen mit dem Bürgermeister

ihre ablehnende Haltung zur der

geplanten Verbauung des Grundstückes

Bartbergstraße zum Ausdruck gebracht.

Der Architekt DI Rollwagen stellte sein

Bauprojekt korrekt vor und gab den

anwesenden Gemeindebürgern die

gewünschten Auskünfte.

Auch die Vertreterin des Bauwerbers

stellte sich den Fragen der Anwesenden.

Besonders Bürgermeister Schmidl-Haberleitner

sah sich mit kritischen Fragen

der empörten Bürger konfrontiert.

Die Bürger erwarteten sich zu Recht,

dass der Bürgermeister unter Wahrung

aller Gesetze und Vorschriften die

Interessen der Gemeindebürger vertritt,

doch er konnte auf die Fragen der Anwesenden

keine für sie befriedigenden Auskünfte

geben, obwohl er selbst zu dieser

Zusammenkunft eingeladen hatte.

Wann immer er das Wort ergriff zog er

sich auf die Paragrafen der

NÖ - Bauordnung zurück und vertrat in

der Angelegenheit eher den Bauwerber

als die Anrainer. Von einem Bürgermeister

erwartet man aber, dass er sich nicht

hinter Paragrafen verschanzt und für

dieses Amt das notwendige Einfühlungsvermögen

für die berechtigten Sorgen

der Bürger mitbringt. Bürgerbezogenes

Leadership und dementsprechendes

Auftreten wurde von den Anwesenden

aufs Schmerzlichste vermisst.

Wenn man diese Informationsveranstaltung

einige Monate vorher abgehalten

hätte, wären die Wogen der Empörung

der Anrainer sicher nicht so hoch gegangen,

denn bei solchen umfangreichen

Bauprojekten sollten die Anrainer gleich

von Beginn an informiert werden und

nicht erst durch ein Schreiben der Bauabteilung

des Rathauses, in dem ihnen

nicht einmal die subjektiven Anrainerrechte

zugestanden werden.

Ein Bürgermeister muss natürlich dem

Gesetz entsprechend handeln, aber er

ist in erster Linie seinen Gemeindebürgern

verantwortlich. Er muss bei solchen

Veranstaltungen seine Gemeindebürger

vertreten und vor allem ihre Interessen

im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten

wahrnehmen. Das ist seine

Hauptaufgabe in dieser Funktion.

Ein Bürgermeister wird von seinen

Wählern nicht zuletzt deshalb gewählt,

damit er die Geschicke in seiner Gemeinde

zum Wohle aller lenkt. Dazu muss er

bereit und in der Lage sein, sich an der

Spitze der Gemeinde dementsprechend

zu verhalten. Er muss also Sach- und

soziale Kompetenz haben. In der Privatwirtschaft

nennt man das Führungsqualität

und die ließ der Herr Bürgermeister

leider vermissen.

J.N. Gluthammer

Gemeindepolitik

BÜRGERINITIATIVE BARTBERG: EIN LESERBRIEF*

Anfang April gab es eine Informationsveranstaltung

im Rathaus zum

Thema Straßenbau am Bartberg und

Errichtung von Mehrfamilienhäusern am

Bartberg in der Bartbergstraße. Neben

dem überaus kompetenten Vortag des Architekten

und Planers der Wohneinheiten

glänzte unser SgHBM (Sehr geehrter Herr

Bürgermeister) durch Unauffälligkeit. Ich

frage mich, wozu wir überhaupt einen

derart passiven Verwalter, denn Macher

ist er keiner, brauchen. Alle Aussagen

unseres SgHBM sind eine Zitatesammlung

aus Gesetzen und das Bekenntnis

des eigenen Unvermögens, auch nur die

kleinste Kleinigkeit zu ändern. Also wird

das Bauprojekt in der Bartbergstraße umgesetzt

werden, alle Proteste larmoyant

zur Kenntnis genommen und den Dingen

ihren Lauf gelassen. Die NOe Bauordnung

sei mal so und aus und Schluss.

Wozu brauchen wir dann ein gewähltes

Gemeindeoberhaupt, wenn dieses überhaupt

nichts bewirken kann? Da wäre ein

ordentlicher Verwalter sicher besser. Oder

aber: Hinter der netten Fassade unseres

SgHBM verbergen sich unaussprechliche,

böse Absichten - vielleicht will er allen

gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz

einen heftigen Zuzug vieler neuer Pressbaumer

in die letzten noch verbleibenden,

dünn besiedelten Gebiete am Bartberg.

Vielleicht will er den zeitgeistigen, jedoch

zweifelhaften Versuch wagen, Pressbaum

zu einer Stadt mit zigtausenden Einwohnern

zu formen. Viele neue Bürger bringen

viele neue Steuern, was man da nicht für

tolle neue Wohntürme im Grünland errichten

könnte? Jedenfalls ist unser Bartberg

am besten Weg, von einer herrlichen

Oase der Natur zur Großfeldsiedlung

Nummer zwei zu mutieren. Den Vogel

schoss bei dieser Veranstaltung dann der

Beamte des Bauamtes ab, der mit einem

kopierten Zettel auf einem Flipchart (wir

schreiben 2009, Informationszeitalter,

und Pressbaum arbeitet mit Flipcharts

wie 1950??!!) die seit Jahren überfällige

Straßensanierung zu erklären versuchte.

Völlig unvorbereitet, auf Fragen mit der

lapidaren Aussage antwortend - man

würde das und jenes kurzfristig entscheiden,

komplett planlos und gelangweilt,

allerdings konsequent hilflos grinsend. Ein

Schandfleck in unserer Gemeindeverwaltung,

ein Standbild der Inkompetenz. Und

unser SgHBM lächelt dazu und weiß keine

Antwort...Höchst an der Zeit, hier eine

neue Mannschaft zu wählen, die bewegt

und nicht zusieht.

* Name der Redaktion bekannt

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 5

07.06.2009 10:29:24 Uhr


6 | PRESSBAUMER MITTEILUNGEN Juni 2009

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 6

07.06.2009 10:29:28 Uhr


Juni 2009

PRESSBAUMER MITTEILUNGEN | 7

Gemeindepolitik

BRIEF AN DEN FPÖ-VORSITZENDEN

Sehr geehrter Herr Dr. Lindinger!

Mit Interesse habe ich erfahren, dass Sie

eine Arbeitsgruppe leiten, die Lösungen

für die zeitweise unerträgliche Verkehrssituation

in Pressbaum erarbeiten soll.

Wenn die Ergebnisse auch noch nicht berauschend

sind, so freut es mich, dass in

dieser Arbeitsgruppe auch Vertreter aller

anderen politischen Fraktionen eingebunden

sind, sodass ein breiter Konsens

möglich ist. Als interessierter politischer

Beobachter bin ich auch nicht überrascht,

dass Sie als Sprecher dieser Arbeitsgruppe

im Freiheitlichen Gemeindekurier

über die Ergebnisse berichten, ohne auf

diese Überparteilichkeit hinzuweisen.

Das machen auch andere Politiker z.B.

der Herr Vizekanzler Pröll, der in Zeitungsinseraten

versucht, die Steuerreform

als seinen persönlichen Erfolg und

den der ÖVP zu verbuchen, obwohl sich

gerade die ÖVP in der Vergangenheit

Gemeindepolitik

leserbrief*

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

sehr geehrter Herr Gruber!

gegen die Vorverlegung der Reform auf

das Jahr 2009 ausgesprochen hat.

Was mich aber in diesem Zusammenhang

ärgert, ist, dass Sie in Ihrem Bericht

über die Bürgerinitiativen ausdrücklich

auf meine SPÖ-Mitgliedschaft hinweisen,

so als würde mich das als Sprecher

für die „Überparteiliche Bürgerinitiative

zur Rettung der Parklandschaft um des

Sanatorium Rekawinkel“ diskriminieren.

Wieso ist gerade meine Parteimitgliedschaft

interessant und nicht die der

Initiatoren anderer Bürgerinitiativen,

z.B. der Krumpöckgasse, die ich übrigens

genauso wie Sie persönlich unterstütze.

Also gut, ich oute mich: Ja, ich bin seit

meinem 18. Lebensjahr Mitglied bei

der SPÖ, einer Partei, die bei der letzten

Nationalratswahl die meisten Stimmen

erringen konnte, auf Grund demokratischer

Wahlen den Bundespräsident,

Da ich das von der FPÖ initiierte, leider

dann und wann erscheinende Schriftwerk

nicht mit meinen Ausführungen

beehren möchte, schreibe ich Ihnen,

daß Sie die ständigen Untergriffe eines

Dr. Lindinger nicht allzu ernst nehmen

sollten. Was will man von einem

Blättchen, das unter Meinungsvielfalt

gerade mal die Ansichten eines nicht

mehr ganz taufrischen Autors versteht?

Oder vom Autor selbst, der durch seine

Zugehörigkeit suspekt ist? Es war ja

von vorneherein klar, daß als Auftakt

für die Gemeinderatswahlen die ersten

Schlammschlachten eröffnet werden.

den Bundeskanzler und 4 Landeshauptleute

stellt und sich in der Gegenwart

und in der Vergangenheit immer für die

parlamentarische Demokratie ausgesprochen

hat, was nicht jede Partei von

sich behaupten kann. Aus einer Arbeiterfamilie

stammend habe ich mich privat

und beruflich, sowohl als Lehrer als auch

später als Ministerialbeamter immer in

Bildungsprogrammen für die arbeitenden

Menschen und sozial Schwachen in

unserem Land eingesetzt.

Wenn Sie die Sanatoriumsgründe verbauen

wollen – schließlich haben Sie ja

im Gemeinderat dafür gestimmt - dann

sagen Sie das doch, anstatt sich in dumpfen

Andeutungen über eine angeblich

rote Verschwörung gegen „Wohnungen

für Reiche“ zu ergehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Fritz Rosenberger

Und ich begrüße es sehr, dass Sie Sich

von diesem Gartenzwergekrieg distanzieren

und nicht mit den gleichen,

unfairen Waffen aus Taktlosigkeit,

Unterstellungen und haltlosen Behauptungen

zurückschießen. Es gilt hier- wie

so oft- der bewährte deutsche Spruch:

Was juckt´s die Eiche, wenn sich die Sau

dran wetzt?

* Name der Redaktion bekannt

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 7

07.06.2009 10:29:29 Uhr


8 | PRESSBAUMER MITTEILUNGEN

Juni 2009

Rudolf Ströbel KG

Fleisch-, Selch- und Wurstwaren

3013 Tullnerbach, Hauptstraße 31

Tel. 02233/524 40, Fax 02233/524 40-4

Mobil 0664/403 36 26

E-MAIL: stroebel.fleisch-wurst@aon.at

Gasthof FINK

In der Au 1, 3443 Sieghartskirchen

Telefon (02233) 52206

Ganztägig warme Küche

Empfiehlt sich für Hochzeiten und diverse Feiern

Ruhetag: Montag und Freitag, wenn kein Feiertag

GASTHAUS HÖFER

„Zum Schani“

Inh. Höfer Alexander

3021 Pressbaum

Dürrwienstr.27

Tel.: 0664/4456105

Fax: 02233/57741

hoefer.alexander@gmail.com

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 8

07.06.2009 10:29:30 Uhr


Juni 2009

PRESSBAUMER MITTEILUNGEN | 9

Gemeindepolitik

REKAWINKLER DORFGEMEINSCHAFT: PLUS UND MINUS

PLUS

In der letzen FPÖ-Zeitung wurden die

Aktivitäten der Rekawinkler Dorfgemeinschaft

gelobt. ZU RECHT! Sie bringt wirklich

Leben ins Dorf. Zahlreiche Veranstaltungen

über das Jahr beweisen das.

MINUS

Die angesprochene Initiative „einiger weniger“

bestimmt also das Leben der Katastralgemeinde.

Was ist mit der Mehrheit

der Rekawinkler Bevölkerung? Leben

sie außerhalb der Dorfgemeinschaft?

Werden sie von „einigen wenigen“ fremd

bestimmt. Genügt die Zusammenarbeit

mit der Freiwilligen Feuerwehr und der

Pfarre? Die Einbeziehung möglichst vieler

Rekawinkler in die Dorfgemeinschaft

sollte das Ziel sein.

PLUS

Missstände und notwendige Verbesserungsmaßnahmen

wie die schlecht

geplante Situierung der Schulbus-

Haltestelle in der Rittsteigstraße , die die

Sicherheit der Autofahrer gefährdende

Platz der Anschlagtafel, Müll am Straßenrand

u. dgl. gehören aufgezeigt und

angesprochen, damit sich was ändert,

ganz klar.

MINUS

Was ist mit der Beseitigung der Missstände?

Das wäre doch eine Aufgabe des

vor kurzem beim Bauhof geschaffenen

Ordnungsamtes! Hier die Telefonnummer

für alle Fälle: 02233 56512.

GR Ingrid Hoffmann

ZU DEN WURZELN UNSERER REPUBLIK

Das Parlamentsgebäude in Wien ist nicht nur Sitz der österreichischen Bundesregierung

sondern auch ein herausragendes Beispiel der so genannten Ringstrassenarchitektur

des 19. Jahrhunderts. Ende des Ersten Weltkrieges, am 12. November 1918, wurde

vor dem Parlamentsgebäude in Wien die Republik „Deutsch-Österreich“ ausgerufen. Sie

entstand als parlamentarische Demokratie und wie zahlreiche Nachbarstaaten auch,

auf dem Gebiet der ehemaligen Donaumonarchie. Vor 90 Jahren wurden Strukturen geschaffen,

die die Republik bis heute wesentlich kennzeichnen. Diese historischen Wurzeln

der Republik und die wichtigsten Entwicklungsstränge der folgenden Jahrzehnte

- mit ihren Kontinuitäten und Brüchen - zeigt die „Republik-Ausstellung 1918|2008“.

27 Pressbaumer/Innen - ihnen sei für ihr Interesse gedankt - wurden von einem Historiker

durch die sehenswerte Ausstellung geführt.

Gemeindepolitik

VERKEHRSKONZEPT

Als ich mit Bürgermeister Josef

Schmidl-Haberleitner vereinbarte,

einen ÜBERPARTEILICHEN Arbeitskreis zu

schaffen, um die Hauptplatzgestaltung

zu lösen, war ich sehr euphorisch: Endlich

sollte ein Problem angegangen werden,

das die GESAMTE BEVÖLKERUNG interessiert

und bei dessen Lösung parteipolitischen

Interessen hintangehalten werden.

Der Arbeitskreis wurde geschaffen.

Diesem wurden jedoch nicht nur der

Hauptplatz sondern auch gleich andere

ungelöste Verkehrsprobleme aufgehalst

(z.B. morgendlicher Stau auf der B44,

Schilderwald, verschiedene Geschwindigkeiten,

usw.). Bei vielen Aufgaben,

die nicht so leicht zu lösen sind, z. B. bei

der Kreuzung Klostergasse - dem Kern

unseres täglichen Staus -, müssen 4

Landesstellen, die BH und die Gemeinde

koordiniert werden. Dass hierzu einige

Arbeiten zu leisten sind, ist sicher jedem

klar. Wir befinden uns jedoch auf relativ

gutem Weg.

Beim Hauptplatz wurde zwar mit der

Restaurierung des Denkmals Josef II.

begonnen, doch ein GESAMTKONZEPT

fehlt immer noch.

Das Ziel war: Von jeder Fraktion des

Gemeinderates sollte eine Person im

Arbeitskreis vertreten sein und Probleme

von allen Mitgliedern des Gemeinderates

zusammen mit der Bevölkerung

gelöst werden. Daher ersuche ich die

Pressbaumer ihre Ideen einzubringen

(Kontakt: Tel. 02233/54421 oder e-mail:

w-hoffmann@gmx.at).

In Zukunft erwarte ich mir mehr Einsatz

der Gemeindevertreter zur Lösung der

Aufgaben, die uns alle betreffen.

GGR Walter Hoffmann

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 9

07.06.2009 10:29:31 Uhr


10 | PRESSBAUMER MITTEILUNGEN

Juni 2009

Kaufhaus RUDROFF

Seiter GmbH

ADEG-Markt – Ihr Nahversorger für Küche, Haus,

Garten und Freizeit

HAUSZUSTELLUNG

3021 Pressbaum, Hauptstraße 67

Tel. 02233/52313, Fax 57796

„Wir geben Ihren Träumen

ein Zuhause!“

Ich gehöre zum weltweit führenden Maklernetzwerk mit 98.179

Maklern in 6848 Büros in 70 Ländern weltweit. Ein Vorteil, den Sie

als Kunde nützen können. RE/MAX verkauft in Österreich täglich

durchschnittlich 20 Immobilien.

Heute habe ich ein spezielles Angebot für Sie:

Wenn Sie wissen wollen, welchen Wert Ihre Liegenschaft „in Zeiten wie

diesen“ hat, biete ich Ihnen für die Dauer von einem Monat eine seriöse

und fundierte Wertermittlung Ihrer Wohnimmobilie KOSTENLOS an.

Rufen Sie mich jederzeit unverbindlich an.

Sybille Zeisel

akad. IM

Remax Immobilienservice

Tel.: 0664/3143100

Homepage: www.zeisel.biz

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 10

07.06.2009 10:29:34 Uhr


Juni 2009

PRESSBAUMER MITTEILUNGEN | 11

Jugend

gewinnspiel

Sommer, Sonne, Nuke-Festival!

Auch 2009 am Start: Das chilligste

Festival Österreichs auf dem mit Sicherheit

schönsten Festivalgelände des

Burgenlandes. Nach drei wunderschönen

Jahren in St. Pölten weicht das NUKE

Festival presented by Orange & Sony

Ericsson in diesem Jahr einem seiner

großen Brüder, dem FM4 FREQUENCY.

Das Festivalgelände Wiesen ist von 17. bis

18. Juli ohne Zweifel aber auch ein mehr

als idealer Schauplatz für die Sommerparty

des Landes. Neben den bereits

bestätigten Hochkarätern wie u.a. MOBY,

JAN DELAY &

Disko No.1 oder

CALEXICO haben Ausnahmekünstler

wie u.a. JOSS STONE (mit

neuem Album „Colour Me Free“!), JAMES

MORRISON (mit Hits wie „You Give Me

Something“ oder „Broken Strings“), das

deutsche Pop-Duo 2RAUMWOHNUNG

oder die Chartstürmerin A FINE FRENZY

ihr Kommen zugesagt. Außerdem konnten

für den ersten Festivaltag und als

letzter fehlender Act die Dance-House-

Electro und überhaupt Überflieger von

BASEMENT JAXX verpflichtet werden, !!!

(CHKCHKCHK) müssen leider absagen,

PATRICE wechselt auf den Samstag. In

Summe also ein noch stärkeres und

extrem stimmiges Line Up.

gewinn 1x2 NUKE-Festivalpässe*!

Wir schenken dir, mit Begleitung, 2 Tage

beim entspanntesten Festival dieses

Sommers in Wiesen.

Schick einfach ein Mail, warum gerade

du die Karten bekommen solltest an:

max@dkwf.at

Max Niederschick

* Bis 30. Juni 2009 eingegangene Mails nehmen automatisch an der Verlosung teil. Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Abwicklung

im Gewinnfall erfolgt direkt mit dem Veranstalter. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass die übermittelten Daten für Werbezwecke verwendet werden dürfen.

Der Gewinner wird schriftlich verständigt.

aktuell

Samla – Ein engagiertes Projekt des ASBÖ Purkersdorf

Mehr als eine Million Menschen

gelten in Österreich als armutsgefährdet.

Der Samariterbund Purkersdorf,

zu dessen Grundwerten

die soziale Verantwortung

für alle Menschen zählt,

möchte daher einen

Beitrag zur Bewältigung

dieser Krise

liefern.

Mit dem neuen

Sozialprojekt SamLa

– Der Samariterladen

– sollen unter anderem

sozial benachteiligte Menschen

in den Genuss wichtiger

Produkte des täglichen Lebens kommen.

Im SamLa können gebrauchte und gut

erhaltene Gegenstände und Waren zu

geringem Entgelt erworben werden:

Hausrat, Möbel, Kleidung, Weißware,

Bücher, Raritäten und Kuriositäten und

anderes mehr.

Diese Artikel, die im SamLa

verkauft werden, stammen

aus Wohnungsauflösungen,

Erbschaften,

Schenkungen,

Verlassenschaften

oder Dachbodenräumungen.

Sie stehen

vor allem Menschen

zur Verfügung, die sich

neue Anschaffungen nicht

leisten können.

Aber: Selbstverständlich können und

sollen alle, die sich für das SamLa – Angebot

des Samariterbundes Purkersdorf

interessieren, diese Produkte erwerben

können. Wer Raritäten, Antiquitäten

oder einfach nur ein passendes Möbel

für seine Wohnung sucht, wird beim

SamLa fündig werden. Denn der SamLa

ist für alle da!

Der Reinerlös aus dem Verkauf der

SamLa-Produkte werden vom Samariterbund

Purkersdorf sozialen Zwecken

zugeführt.

Der SamLa in 3011 Purkersdorf, An der

Stadlhütte 1a, wird in der Zeit von Donnerstagnachmittag,

Freitag ganztägig

und Samstagvormittag geöffnet sein.

Die Eröffnung des neuen Samariterbund-Ladens

findet am 19.Juni 2009

statt.

Weitere Informationen unter

0664/884 67 660 oder www.samla.at

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 11

07.06.2009 10:29:35 Uhr


12 | PRESSBAUMER MITTEILUNGEN Juni 2009

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 12

07.06.2009 10:29:38 Uhr


Juni 2009

PRESSBAUMER MITTEILUNGEN | 13

leserbrief

PRESSBAUM HAT EIN NEUES WAHRZEICHEN

Waren es bisher die Aufführungen

der Wientalbühne und einige

umstrittene Bauprojekte, die Pressbaum

über seine Grenzen hinaus bekannt

gemacht haben, so gibt es nun ein

neues viel beachtetes Kunstobjekt: den

Kreisverkehr. Kaum eine Besucher, der

nicht auf dieses neue Wahrzeichen von

Pressbaum hinweist. Dass so mancher

gleichzeitig mit dem Finger auf die Stirn

deutet, kann ja gefließentlich übersehen

werden. Gehört wurde auch schon

die Empfehlung an die Benützer die

Westautobahn, diese bei Pressbaum

kurz zu verlassen und eine oder mehrere

Runden zu drehen, um dieses kuriose

Bauwerk zu betrachten.

Hier könnte man einhaken, um die maroden

Gemeindefinanzen zu sanieren und

dem neu geschaffenen Ordnungsdienst

eine sinnvolle Aufgabe zu geben. Für

jede Runde um dieses Gesamtkunstwerk

könnte 1 Euro quasi als Eintritt kassiert

werden. Außerdem könnte man ein

Preisausschreiben starten, in der Form,

dass derjenige, der irgendwo noch einen

merkwürdigeren Kreisverkehr entdeckt,

als Preis einige Runden hier gratis drehen

darf.

Ich behaupte allerdings, dass die Kritiker

den Gestaltern des Kreisverkehrs bitteres

Unrecht zufügen. Wo kann man noch

ein derart treffendes Zeitdokument vorfinden?

Wo gibt es noch ein markanteres

Symbol für den Niedergang der Autoindustrie

im Zeichen der Wirtschaftskrise

als ein Auto, das auf Grabsteinen steht?

Dr. Fritz Rosenberger

leserbrief

EIN NACHSATZ ZUM KREISVERKEHR

Nun ist noch eine Säule zur ohnedies

überladenen Kreisverkehrsgestaltung

hinzugekommen. Um sich das

alles wirklich anzuschauen müsste man

sich einen Parkplatz suchen und einen

Rundgang machen. Oder einige Runden

mit dem Fahrzeug drehen, was allerdings

die Verkehrssicherheit erheblich

behindern, wenn nicht sogar gefährden

würde.

Ein Schild müsste auf alle Fälle noch hin:

MEHR ALS DREI RUNDEN VERBOTEN

GR Ingrid Hoffmann

leserbriefE*

was pressbaum bewegt…

Liebe Damen und Herren,

zu Ihren Fragen von der Ausgabe März

2009 möchten wir folgendes antworten:

1. Wie gefällt Ihnen die Gestaltung des

Kreisverkehrs?

Wir müssen sagen – nicht wirklich den

der Kreisverkehr schaut aus wie ein

Friedhof. In der Weihnachtszeit war es

schön, der Christbaum und rundherum

die Lichter, aber jetzt sieht es aus wie

Grabsteine.

2. Wie waren Sie heuer mit der Schneeräumung

zufrieden?

Es war unser erster Schnee in Pressbaum

und wir waren sehr enttäuscht, denn von

dem neuen Turm (Aurabau) bis zum Lidl

was nicht wirklich weit ist zum Gehen

war es für uns sehr schwierig mit unserer

Tochter den Kinderwagen zu schieben.

Teilweise haben wir sie tragen müssen

und das mit Kinderwagen und wie Sie

sich denken war das nicht grad leicht.

3. Was wollten Sie uns schon immer

einmal sagen?

Wir freuen uns jedes Mal über die Pressbaumer

Mitteilung den da erfährt man

vieles was in Pressbaum passiert.

Hallo !

Das finde ich aber nett, dass man seine

Meinung äußern kann.

Dann mal los, nicht nur Böses. Die

Schneeräumung hat bei uns am Bihaberg

echt toll funktioniert. Ein Lob an

die Firma Braunias Aber es gibt wirklich

auch Schlimmes. Unser toller Kreisverkehr,

also wirklich, ihr hättet den Friedhof

nicht so vergrößern brauchen.

Und das ist nicht nur meine Meinung,

mit jedem mit dem ich gesprochen habe,

findet das gleich so. Da hab ihr aber unsere

Steuern falsch angelegt. Wer auch

immer das entworfen hat und wer es im

Gemeinderat beschlossen hat.

Also bitte, gibt’s denn nicht Schöneres.

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne komme ich Ihrer Aufforderung

in den März-Mitteilungen nach, meine

Meinung zu dem neuen Kreisel und

verschiedenen anderen Dingen mitzuteilen.

Dass es einen Kreisverkehr gibt

ist zweifellos gut und richtig. Unser

Pressbaumer Kreisel ist auch funktionell

richtig, groß genug ist er auch. Nur die

Gestaltung lässt noch auf sich warten.

Gar nicht gefällt mir die Benützung als

bloße Werbefläche, zumal der Autofahrer

gar keine Zeit hat, sich die Fläche anzuschauen.

Genau besehen könnte man

das sogar als Sicherheitsrisiko ansehen,

denn wenn es Ziel sein soll, das jeweils

wechselnde Sujet auch tatsächlich

wahr zu nehmen, so steht das jedenfalls

im Widerspruch zu der Aufgabe

des Autofahrers, sich dem Verkehr mit

ganzer Aufmerksamkeit zu widmen.

Hauptsächlich aber finde ich, dass sich

unser Pressbaum einen besseren Inhalt

des Kreisels verdient hätte als eine billige

* Namen der Redaktion bekannt

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 13

07.06.2009 10:29:38 Uhr


14 | PRESSBAUMER MITTEILUNGEN

Juni 2009

In Pressbaum gibt es ab sofort einen

Ort für Kinder und Jugendliche, die

Schwierigkeiten haben: Mag. a Gudrun

Antonu hat ihre Heilpädagogische

Praxis geöffnet.

Ihr Kind hat in der Schule Schwierigkeiten

und Nachhilfe nützt nichts? Sie

fürchten, Ihrem Baby fehlt etwas, weil

es nicht tut, was altersgemäß zu erwarten

wäre? Ihr Sohn weiß nach der Hauptschule

nicht, wohin mit sich und findet

keine Lehrstelle? Bei all diesen Anliegen

kann Ihnen Mag. a Gudrun Antonu

beistehen.

Sie berät Eltern und arbeitet mit Babys

und Kindern aller Altersstufen einfühlsam

und immer nach den neuesten

Methoden der Heilpädagogik und Frühförderung.

Mit Jugendlichen erarbeitet

Alles wird gut!

Sie berufliche Orientierung, Weiter- und

Ausbildungspläne.

„Ich bin selber Mutter von Zwillingen

und weiß, wie es sich anfühlt, wenn man

Angst hat, dass mit den Kindern etwas

nicht stimmt“ sagt Gudrun Antonu. „Ich

möchte Eltern diese Sorge klären helfen

und den Kindern mit meinen Methoden

über ihre Schwierigkeiten hinweghelfen.“

Mag. a Antonu arbeitet in ihrer Praxis

in Haizawinkel, Pressbaum, in einem

Raum, der schon durch seine Atmosphäre

für Entspannung und Entwicklung

sorgt. Eltern, die eine Behandlung

in Wien vorziehen, kann sie ein solches

Ambiente in der Innenstadtpraxis

Ihres Ehemanns, Mag. Herbert Antonu,

anbieten, der dort als Psychotherapeut

und Mediator tätig ist.

Wenn Sie nähere Informationen zum

Angebot der Heilpädagogischen Praxis

Mag. a Gudrun Antonu möchten, sehen

Sie sich die Homepage an, rufen Sie

an oder schicken Sie eine Email. Mag. a

Antonu kommt auch gerne zu Informationsvorträgen

in Schulen, Kindergärten

oder zu Vereinsversammlungen.

Übrigens refundieren einige Versicherungen

Kostenanteile der Heilpädagogischen

Behandlung.

Mag. a Gudrun

Antonu

Haitzawinkel 23, 3021 Pressbaum,

Tel: 0699 / 1272 40 22

Homepage: www.paedagogikpraxis.at,

Email: gundi.antonu@kpr.at

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 14

07.06.2009 10:29:39 Uhr


Juni 2009

PRESSBAUMER MITTEILUNGEN | 15

Werbefläche. Angeboten hätte sich doch

ein Pressbaum.

Mit der Schneeräumung bin ich/sind wir

dieses Jahr recht zufrieden! Gut gemacht,

an den Bauhof. Nicht einverstanden

bin ich mit der wilden Rodung längs

der Westbahnstrecke. Der ohnehin nicht

gerade attraktive Eingang zum Kirchenwegerl

wird dadurch zum Schlammpfuhl

und nicht schöner. Überall kommt der

Müll zum Vorschein. Der Bahnhof Pressbaum

ist so eher keine Einladung zum

Verweilen. Da könnte man leicht Abhilfe

schaffen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich muss nun meine Meinung zum neuen

Kreisverkehr ändern. Nachdem der

Kreisel wohl in den letzten Tagen fertig

gestellt wurde, sieht er doch richtig gut

aus. Über ein „was wäre wenn“ oder

„hätte man nicht anders“ braucht man

sich damit ja keine Gedanken mehr zu

machen.

Sehr geehrte Herren!

Es ist mir ein Anliegen, meine Meinung

zum Kreisverkehr kundzutun. Sie wollen

wissen, wir mir die „Gestaltung“ des

Kreisverkehrs gefällt.... bitte welche

Gestaltung?

Denn es stellt sich mir wirklich die Frage,

ob es in Zeiten wie diesen angebracht

ist, verschiedenen Autofirmen - nur

weil sie offenbar Sponsoren sind - den

Kreisverkehr als Werbefläche zur Verfügung

zu stellen. Wir leben im Wienerwald

- Stichwort Biospärenpark -,

haben als Namensgeben des Ortes einen

alten Pressbaum auch im Wappen und

könnten schlicht und einfach auch nur

Blumen haben. Statt dessen gab es vor

Weihnachten einen Christbaum als einzigen

Lichtblick umrahmt von seltsam

anmutenden Adventkerzen in völlig

aus dem Zusammenhang gerissenen

Burgtürmchen neben Haufen von verschiedenen

Steinen. Der Musikschlüssel

(was soll der?) und das Brünnchen (das

Kaiserbrünnl?) passen halt auch nicht

wirklich zusammen.

Wo also bleibt der Gesamtentwurf?

Haben Sie schon einmal von einer

Ausschreibung gehört? Vielleicht gibt es

mehr talentierte Gestalter in unserem

Ort, als man sich in den Gemeindestuben

denkt....

Ich würde mir wünschen, dass nicht nur

herumgebaut wird - wie gerade jetzt

wieder - sondern dass es einen Entwurf

gibt, der weitgehend Gefallen findet,

den man vielleicht auch vorher veröffentlicht

(es gibt ja die „Pressbaumer

Mitteilungen“) oder sogar die Bürger aus

mehreren Vorschläge per Abstimmung

einen auswählen können. Wer an der

Gemeinde interessiert ist, wird sicher

mitmachen.

Da der Kreisverkehr ja schon verbockt

wird, möchte ich diesen Vorschlag vor

allem auch für den neu zu gestaltenden

Haupt- bzw. Kirchenplatz machen.

Schließlich hat ja auch ein roter Radstreifen

ein tiefes Loch in die Kassa

gerissen. Von sinnvoller Investition kann

man aber sicher nicht sprechen. Hätte

man nur einmal eine Familie mit Kindern

gefragt (ich habe 4), die irgendwohin

mit dem Rad fahren will, aber keinesfalls

zwischen parkenden Autos (Türen werden

aufgemacht, Autos parken schlecht,

etc.) und vorbeifahrenden LKW´s statt

vielleicht dahinter neben dem Gehsteig

und einfach auf dem Asphalt mit einer

sparsamen weißen Bodenmarkierung,

hätte man sich viel Geld erspart. Und

vielleicht würden auch mehr auf das Rad

umsteigen, wenn es einen durchgängig

geplanten Radweg gäbe.

Ich hoffe auf eine bessere Gestaltung

des Ortsbildes, die auch zum Bebauungsplan

gehören würde.

Sehr geehrte Damen und Herrn!

In der letzten Ausgabe der Pressbaumer

Mitteilungen fragen sie nach der Meinung

der Bürger bezüglich. der Kreisverkehrsgestaltung.

Ich habe eigentlich angenommen, dass

die Gestaltung des Kreisverkehrs noch

lange nicht beendet ist…! Sollte er

jedoch so bleiben, dann ist seine Gestaltung

äußerst peinlich für Pressbaum

und Umgebung!

Von der Autobahn kommend, als Begrüßung

hat man eine Autowerbung vor der

Nase. Wenn ein Autohändler auf seinem

Firmengelände einen Kreisverkehr als

Werbefläche nutzt, ist das verständlich.

Auch bei verschiedenen Baumärkten

mag es sinnvoll sein.

Aber als Entree bei einer Gemeinde??????

Ist nicht die Landschaft bereits überall

hässlich mit Werbeplakaten, Strassenund

Werbe-Schildern zugepflastert?

Nein, jetzt dient der Kreisverkehr zusätzlich

als Werbefläche.

Wie viele nett gestaltete Kreisverkehrsflächen,

ob mit Blumen, Brunnen, oder

Skulpturen habe ich schon gesehen.

Aber so eine Verunstaltung ist mir noch

nie vor Augen gekommen!

Ich nehme an, die Kosten für den Kreisverkehr

übernehmen diverse Firmen

die ihn auch für sich nutzen. Es ist nicht

einzusehen, dass die Werbefläche von

Steuergeldern finanziert wurde.

Was wollten sie uns schon immer einmal

sagen?

Im November 2007 habe ich eine

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 15

07.06.2009 10:29:39 Uhr


16 | PRESSBAUMER MITTEILUNGEN Juni 2009

Unterschriftenliste aller Bewohner der

Buchbergstraße (Rekawinkel) beim Bürgermeister

Stellvertreter abgeben.

Mit der Unterschriftenliste beantragen

wir eine 30 km/h Zone für die Buchbergstraße.

Bis heute, März 2009 ist trotz Urgenzen

noch nichts geschehen!!!!!!!!!!!!

Der Rekawinkler Platz ist in der Zwischenzeit

umgebaut worden und wird

wie die Buchbergstraße von diversen

Gasthausbesuchern, bzw. Waldspaziergängern

als Parkplatz „missbraucht“.

Wie gefällt uns die Gestaltung des

Kreisverkehrs?

Schrecklich anzusehen, allerdings wenn

dann Blumen gepflanzt werden, was ich

hoffe, wird es freundlicher aussehen.

Warum in der Mitte kein Springbrunnen?

Jedes Mal ein anderes Auto??

Sehr einladend wirkt er nicht der Kreisverkehr.

Z.B. in Tulln ist er viel schöner!!

Was die Schneeräumung anbelangt so

wollte ich schon in den vergangenen

Wintern melden, daß es absolut nicht

sehr umweltfreundlich sein kann, wenn

in Pressbaum in der Ludwig-Kaiserstraße

2 cm Schnee fallen, sofort mit der

Schneeräumung begonnen wird. Hat

vielleicht der Fahrer eine Freundin in

unserer Straße?

Das ist nicht notwendig, bei so geringer

Menge Schnee auf dem Asphalt zu kratzen.

Vom unnötigen Benzinverbrauch

ganz abzusehen.

Was wir immer schon sagen wollten.

Was die Müllabfuhr betrifft, so wäre es

dringend notwendig öfter den Restmüll

und Papier abholen zu lassen.

Ich finde den Kreisverkehr gut,

aber die Gestaltung gefällt mir

nicht.

Mit der Schneeräumung war ich im

Großen und Ganzen zufrieden.

Ich wohne in der Pfalzau und finde, dass

die Straßenbeleuchtung zu früh eingeschaltet

wird, zu einem Zeitpunkt, wo

dies noch nicht nötig ist. Ich weiß schon,

dass sich die Lampen von selbst einschalten,

aber vielleicht ließe sich dieser

Zeitpunkt verschieben, wenn es etwas

dunkler geworden ist.

Pressbaum ist eine sehr liebenswerte

und lebenswerte Gemeinde. Das einmal

vorab !! Aber wir sollten schon ehrlich

genug sein und uns eingestehen – schön

ist unser Ortsbild nicht. Um so erstaunlicher

wie es unseren Verantwortlichen

( egal welch Couleur ) immer wieder

gelingt hier noch einen draufzusetzen.

Die unbenützten Radwege - eine geniale

Idee - die neue Hälfte der Friedhofsmauer

( eine absolute Höchstleistung ) und

jetzt der Kreisverkehr !! Das erste was

ein Besucher in Pressbaum zu sehen

bekommt ist ein Auto ( wie originell )

und 4 Gedenktafeln ( was für ein Ideenreichtum

) Ein Blumenbeet hätte es

auch getan.

Ich bin gerne Pressbaumer – aber einen

Magen braucht man schon dazu.

Ich wollte Ihnen schon immer mal

mitteilen, dass mir die Gestaltung des

Kreisverkehrs nicht gefällt. Gerade am

Ortseingang soll etwas einladendes

Erfreuliches sichtlich sein.

Auf diesem Hügel sind „Kraut und Rüben“

gelandet. Genauso schließt sich die

Ortsbildung an.

Ich wohne nun seit 27 Jahren in Pressbaum

und leider kann ich mich mit dem

Ortsbild nicht erfreuen. Nun noch der

„Neue Kreisverkehr“. Wo ist ein kleines

Zentrum, weder Kirchenplatz noch Gemeinde

bieten das.

Man musste die Tankstelle im Ort belassen???

Statt die, bei Neuerrichtung in

die Auffahrt der Autobahn zu verlagern.

Dann wäre die Möglichkeit gewesen,

einschließlich des Kindergartens ein

kleines Zentrum zu schaffen.

Sehr geehrte Herren im SPÖ-Bürgerservice!

Gerne nütze ich Ihre Aufforderung zur

Meinungsmitteilung zum Kreisverkehr,

die Sie in Ihrer letzten Zeitschrift

(Pressbaumer Mitteilungen März 2009)

formuliert haben.

Prinzipiell erlebe ich die Entschärfung

der Verkehrssituation bei der

Autobahnauffahrt/-abfahrt mit dem

Kreisverkehr im Sinne einer höheren

Verkehrssicherheit gelungen.

Wie dieser erste Kontakt mit dem Ort

aber nun „gestaltet“ wurde, das erregt

mehrmals täglich (weil ich dort in der

Nähe wohne) meinen Ärger, meinen

Unmut!

Für mich wirkt dieser Platz wie die

Dependance vom Pressbaumer Friedhof,

wo halt die Schrift auf den Grabsteinen

noch nicht eingraviert wurde.

Wie die Österreich-Landkarte und ein

Notenschlüssel in Zusammenhang zu

bringen sind - keine Ahnung; mehr kann

ich von den Details sowieso nicht wahrnehmen,

denn zu viel Schauen beim

Durchfahren lenkt mich ja in meiner

Konzentration auf den Verkehr ab. Als

Fußgängerin meide ich diese Kreuzung

tunlichst, bin dort schon sehr lange nicht

mehr drüber gegangen.

Den Gipfel stellt für mich seit ein paar

Wochen aber die wechselnde Autowerbung

in der Mitte des Kreisverkehrs dar:

die umweltfreundliche Gemeinde im

Wienerwald bietet als ersten Eindruck

(oder eben als letzten beim Wegfahren)

wie ein goldenes Kalb die neuesten Automodelle

zum Gustieren an!

Bestimmt eine Super-Sponsoringquelle

für wen auch immer, für mich leider

total misslungen ..... Und ich hoffe, dass

es nicht für immer so gedacht und getan

wird!

Als Präsentation für Pressbaum gäbe es

bestimmt passendere Ideen; zumindest

der Christbaum in der Weihnachtszeit

war ein schöner Anblick!

Wenn‘s ein bisschen emotionell klingt,

so soll das sein. Ich bedanke mich fürs

Lesen und wünsche noch einen schönen

Tag!

Wie gefällt Ihnen die Gestaltung

des Kreisverkehrs?

Mir gar nicht ! Ein Auto hat mitten auf

einem Kreisverkehr nichts zu suchen.

Es wirkt irritierend und ist der Verkehrsicherheit

abträglich.

Ein Kreisverkehr hat keine Werbefläche

zu sein. Ansprechende Begrünung ist

angebracht und sinnvoll.

Sehr geehrte Damen und Herren,

meiner Meinung nach ist der ganze

Kreisverkehr viel zu viel überladen.

Anfangs waren da die Adventkerzen mit

dem Christbaum in der Mitte, wobei zu

sagen ist, das der Baum ganz nett ausschaute,

aber die Kerzen in den gemauerten

„Türmen“ welche, wie schon oft gelesen,

mehr an eine Friedhoferweiterung

als an Advent erinnerten.

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 16

07.06.2009 10:29:40 Uhr


Juni 2009

PRESSBAUMER MITTEILUNGEN | 17

Dann stand da plötzlich ein Auto in der

Mitte, und jede Menge Krimskrams, so

das der Platz eher einen Ablage als Werbeplatz

glich.

Das Auto auf dem Podest ist meiner

Meinung nach auch für die Sicherheit

nicht wirklich förderlich da es die Übersicht

über den gesamten Kreisverkehr

versperrt.

Momentan wird er gerade österlich

gestaltet – Wenn das ganze vor dem

Rathaus geschehen würde, wäre das ja

ganz nett, die vielen Fußgänger welche

zur Post, Gemeinde oder sonstige Wege

zu erledigen hätten, könnten sich daran

erfreuen, aber im Kreisverkehr???

Wie sehr will man denn die Autofahrer

dazu inspirieren sich an dem „schönen

Kreisverkehr“ zu erfreuen?

Und das dort nicht wirklich viele Menschen

zu Fuß unterwegs sind, kann sich

ein jeder, der ein bisschen Ahnung von

Pressbaum hat, schon denken.

Für jeden Pressbaumer wäre es sicher

schön, ganz einfach „unser Wahrzeichen“

- den Press-Baum dort zu sehen,

oder eine gepflegt Rasenfläche mit einer

einfachen Gestaltung, nicht noch mehr

und mehr…

Meiner Meinung nach ist der Kreisverkehr

generell eine super Sache, aber

manchmal ist halt von der Gestaltung

her - weniger MEHR.

sagen sie uns ihre

meinung!

Liebe Pressbaumer/Innen!

Da unsere Frage zum Kreisverkehr

viele Bürger bewegte, wollen wir Sie

wieder bitten, uns Ihre Meinung zu

sagen. Was bewegt Sie besonders?

Was wollten Sie uns immer schon

sagen? Wo können wir Ihnen helfen

oder zur Seite stehen?

Wir sind für Sie da.

Schreiben Sie uns ein Email

spoe.pressbaum@kabsi.at

oder rufen Sie uns an: 0664/915 09 72

unser bürgerservice

DER GUTE TIPP: WANN HABE ICH ANSPRUCH AUF PENSION?

jede leistung aus der Pensionsversicherung

kann nur über einen Antrag

gewährt werden. Eine Pensionsleistung

von Amts wegen ist nicht vorgesehen.

Anspruch auf Alterspension ist gegeben

für

• Frauen nach Vollendung des 60. Lebensjahres

• Männer nach Vollendung des 65. Lebensjahres.

Durch das Bundesverfassungsgesetz

„Altersgrenzen“ wird ab dem Jahr 2024

das Frauenpensionsalter stufenweise an

das der Männer angeglichen.

Die Voraussetzung für die Alterspension

ist gegeben, wenn

• mindestens 180 Beitragsmonate der

Pflichtversicherung oder freiwilligen

Versicherung vorliegen (dazu zählen

pro Kind bis zu 24 Monate des Bezugs

von Kinderbetreuungsgeld)

• mindestens 300 Versicherungsmonate

(dazu zählen auch Arbeitslosengeld,

Krankengeld usw.) oder

• mindestens 180 Versicherungsmonate

in den letzten 360 Kalendermonaten

vorliegen.

Für einen früheren Pensionsantritt gibt

es folgende Möglichkeiten:

• Korridorpension

• Hacklerregelung

• Schwerarbeitspension

• Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension

Anspruch auf Korridorpension ist

frühestens nach Vollendung des 62. Lebensjahres

gegeben. Diese Möglichkeit

besteht derzeit nur für Männer, ab 2028

auch für Frauen. Voraussetzung sind

mindestens 450 Versicherungsmonate.

Allerdings machen die Abschläge 0,35%

pro Monat bzw. 4,2% pro Jahr aus.

Die Hacklerregelung gilt für Langzeitversicherte

(540 Beitragsmonate

für Männer, 480 Beitragsmonate für

Frauen). Hier ist das Pensionsantrittsalter

für Frauen (geboren vor dem 1.1.

N E U E R Ö F F N U N G

H O L Z H A N D E L

Veronika Werschnik

Pfalzauerstrasse 131

30 21 Pressbaum

Telefon:

02233/55406 oder 0680/ 124 59 20

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 17

07.06.2009 10:29:41 Uhr


18 | PRESSBAUMER MITTEILUNGEN Juni 2009

1959) 55 Jahre, für Männer (geboren vor

dem 1.1.1954) 60 Jahre. Ähnlich sind die

Bestimmungen für die Schwerarbeiterpension.

Welche Voraussetzungen unter

dem Begriff „Schwerarbeit“ fallen, ist

durch Verordnung festgelegt.

Anspruch auf Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension

ist gegeben, wenn

die Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit

voraussichtlich mindestens 6 Monate

andauert. Grundlage für diese Entscheidung

bildet eine ärztliche Begutachtung.

Diese Pension wird für maximal 2 Jahre

befristet zuerkannt. Bei weiterer Invalidität/

Berufsunfähigkeit kann die Pension

auf Antrag weitere 2 Jahre zuerkannt

werden. Wenn jedoch auf Grund des

körperlichen oder geistigen Zustandes

dauernde Invalidität/ Berufsunfähigkeit

anzunehmen ist, erfolgt eine unbefristete

Zuerkennung.

In der nächsten Nummer der Pressbaumer

Mitteilungen wird der gute Tipp

die Berechnung der Versicherungszeiten

klären.

(Quelle: www.pensionsversicherung.at)

Dr. Fritz Rosenberger

Solidarität, Integration

ARM UND REICH: WOHIN STEUERN DIE WELT UND EUROPA

Wie Magnete ziehen große Städte

die Menschen an: rund 32 Millionen

wohnen in Mexiko City, und täglich

kommen 2000 bis 3000 dazu. Elendsringe

umgeben diese Städte. Und auch

in Europa wird die Situation ernst: die

Städte drohen zu explodieren. Die Kluft

zwischen Arm und Reich nimmt zu.

WAS KÜMMERT’S UNS?

Wir kennen die Bilder und Filmberichte

aus den Elendsvierteln von Kalkutta. Wir

kennen die Slums am Rande von Mexiko

City, Delhi oder Kairo. Elend, Krankheit,

Hunger und Chancenlosigkeit. Menschen,

die in Baracken aus Coladosen

und Pappkartons leben. Eine unüberschaubare

Armee ohne Gegenwart und

ohne Zukunft, die, auf engstem Raum

zusammengepfercht, dahinvegetiert. Sie

wächst mit jedem Tag, und ihre Ausläufer

breiten sich allmählich auch auf

Europa aus.

Wenige Kilometer von den Partyräumen

und Fitness-Kellern der Reichen entfernt,

entstehen in Ländern wie Deutschland,

Frankreich oder England die ersten

Elendsviertel. Die Weltbevölkerung

explodiert. Sie drängt insbesondere in

Asien und Afrika wie von einem unsichtbaren

Magneten angezogen in Richtung

der Großstädte. Dort bricht die Infrastruktur

zusammen, die Kluft zwischen

Arm und Reich wird immer tiefer und

soziale Spannungen nehmen dramatisch

zu. Die Frage, wie man diese Entwicklung

bremsen könnte, ist nur theoretisch

gelöst. Die Praxis ist der Teufelskreis

der Armut, der Kampf um das nackte

Überleben.

DIE WELTBEVÖLKERUNG EXPLODIERT

Im Jahr 1900 lebten 1,65 Milliarden Menschen

auf der Erde. Auf die heutigen Entwicklungskontinente

entfielen damals

schon mehr als eine Milliarde. Heute,

2009, leben bereits 6,75 Milliarden. Menschen

auf unserer Erde und der Anteil

der Entwicklungsländer (inklusive China

und Indien) beträgt bereits 5,4 Milliarden.

Aber auch ohne Indien und China

läge der Anteil der Entwicklungsländer

bereits bei rund 3 Milliarden Menschen.

Nach Prognosen wird die Weltbevölkerung

jährlich um 80 Millionen weiter

wachsen, wobei der Anteil der Industriestaaten

weiter zurückgehen wird.

Die Ursache dieser Entwicklung ist allerdings

unterschiedlich. In den Industrieländern

bewirkten die kulturellen,

insbesondere medizinischen Fortschritte

das Zurückdrängen der Sterblichkeit und

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 18

07.06.2009 10:29:42 Uhr


Juni 2009

PRESSBAUMER MITTEILUNGEN | 19

ein Älterwerden der Menschen. Gleichzeitig

ging aber auch die Geburtenrate

zurück. Das Durchschnittspaar tendiert

zur Einkind-Familie. Ein völlig anderes

Bild bietet sich in den Entwicklungskontinenten.

Die Sterblichkeit ist zwar auch

gesunken, die Geburten bleiben aber

auf relativ hohem Niveau. Und beides

bedeutet kräftige Geborenenüberschüsse.

Die Probleme besonders für Europa

liegen auf der Hand: Überalterung und

zunehmende Finanzierungsprobleme

der Pensionen durch den abnehmenden

Anteil der erwerbstätigen Jugendlichen.

ZUWANDERUNG UND INTEGRATION

ALS LÖSUNG

Einzige Bremse dieser immer massiveren

Gewichtsverschiebung ist die

Tatsache, dass sich in Europa immer

mehr Zuwanderer niederlassen und

hier eine neue Existenz gründen. Türken,

Inder, Afrikaner oder Südamerikaner

gehören heute längst zum Alltagsbild

in den Großstädten Europas. Kulturen,

Religionen und Traditionen vermischen

sich, und vor allem für die Kinder ist es

nichts Außergewöhnliches mehr, wenn

in einer Schulklasse Schwarz und Weiß,

Gekraust und Glatthaarig nebeneinander

sitzen. Problematisch ist eher der

Umstand, dass der Zustrom von außen

so rasch erfolgt und dass verschiedene

Kulturen aufeinander treffen und unterschiedliche

Integrationsbereitschaften

bestehen. In vielen Großstädten übersteigt

die Zahl der Neubürger die Anzahl

jener Alteingesessenen, die schon lange

vergeblich eine Wohnung suchen. Das

schafft natürlich reichhaltigen Zündstoff

für soziale, ethnische und kulturelle Konflikte.

Man braucht nicht viel Phantasie,

um sich ausmalen zu können, dass eine

massive soziale Krise in greifbare Nähe

rückt. In Gemeinden mit einem hohen

sozialen Gefälle kommt es zu einer

krassen Trennung zwischen den Wohlhabenden

und den Armen, wobei am Ende

die billigen Quartiere zu regelrechten

Slums verkommen. In Stadtteilen mit hoher

Bevölkerungsdichte wird nicht mehr

genügend investiert, die Reichen ziehen

weg, die Infrastruktur reicht nicht mehr

aus, was vorhanden ist, verkommt.

Damit könnten sich innerhalb Europas

ähnliche Probleme wie in den Entwicklungsländern

ergeben. Beschäftigungsmöglichkeiten

und soziale Fortschritte

können mit der Bevölkerungsexplosion

nicht Schritt halten, Produktions- und

Ernährungsgrundlagen reichen nicht

mehr aus. Es kommt zu Spannungen,

zu bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen,

zu Verfolgungen einzelner

Gruppen. Wir alle können nur hoffen,

dass die schweigende Mehrheit der

Reichen und Saturierten das nicht

duldet. Daß sie sich wie ein Wall vor

die Verfolgten und Benachteiligten

stellt. Dann könnte es zu einer sozialpolitischen

Neubesinnung wichtiger

Bevölkerungsgruppen kommen, denen

klar wird, daß unser friedliches, demokratisches

Zusammenleben aktiv

beschützt werden muss. Besonders

vor den nationalistischen Strömungen,

für deren Erstarken soziale und

wirtschaftliche Unzufriedenheit der

Nährboden ist.

Sybille Zeisel

Bezahlte Einschaltung

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 19

07.06.2009 10:29:44 Uhr


20 | PRESSBAUMER MITTEILUNGEN

Juni 2009

Sommernachtsfest der

15. August 2009, beim Gasthaus Höfer, Live-Musik ab 19.00 Uhr

Impressum: Für den Inhalt verantwortlich: SPÖ Ortsorganisation Pressbaum, Kremslehnergasse 3, 3021 Pressbaum, Ortsvorsitzender: Walter Hoffmann, Redaktion:

Reinhard Scheibelreiter, Inserate: Karl-Peter Leisch, karl-peter.leisch@aon.at; Internet: www.pressbaum.spoe.at, E-mail: pressbaum@spoe.at

SPÖ_Zeitung_3_09.indd 20

07.06.2009 10:29:46 Uhr

More magazines by this user
Similar magazines