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D'Handwierk 7 2015

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BULLETIN DE LIAISON DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS ET DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS 07|<strong>2015</strong>


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

FOCUS<br />

SOMMAIRE<br />

La Fédération des Artisans: Nous représentons vos intérêts<br />

• 49 Fédérations professionnelles<br />

• 600 bénévoles dans les conseils d’administration<br />

• Plate-forme d’échange pour les chefs d’entreprise de l’artisanat<br />

• L’interlocuteur privilégié de la politique et des administrations<br />

• La représentation des intérêts des PME<br />

• Partenaire social et interlocuteur des syndicats<br />

• Votre source d’informations et de conseils<br />

Vous voulez en savoir davantage ? Contactez-nous !<br />

Die Fédération des Artisans: Wir vertreten Ihre Interessen<br />

• 49 Berufsverbände<br />

• 600 Freiwillige in den Verbandsvorständen<br />

• Austauschplattform für Unternehmer aus dem Handwerk<br />

• Verhandlungspartner der Regierung und der Verwaltungen<br />

• Interessenvertretung der Handwerksunternehmen<br />

• Sozialpartner und Gegenseite der Gewerkschaften<br />

• Ihr Ansprechpartner für Information und Beratung<br />

Möchten Sie mehr erfahren ? Wir freuen uns über ihren Anruf !<br />

Fédération des Artisans<br />

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu<br />

Facebook: www.facebook.com/federationdesartisansluxembourg<br />

Twitter: @fda_luxembourg<br />

ÉDITORIAL<br />

Unter den Talaren… 4<br />

Comme une odeur de renfermé 6<br />

MESSAGE<br />

Le comité : l’organe politique de la<br />

Fédération des Artisans 8<br />

PUBLIREPORTAGE<br />

L’éclairage LED Philips : une solution durable<br />

pour les villes et communes 9<br />

FORMATION<br />

Kompetenzzentren des Handwerks<br />

offiziell gegründet 10<br />

Les centres de compétences de l’artisanat :<br />

Les entreprises prennent la formation<br />

continue en main 12<br />

POLITIQUE<br />

Interview mit Marco Boly:<br />

Die Restrukturierung der ITM 15<br />

PUBLIREPORTAGE<br />

BOMA Luxembourg souffle ses 15 bougies 18<br />

ÉCONOMIE<br />

Le secteur de la construction luxembourgeois<br />

est-il compétitif ? 21<br />

Vos droits en matière de marchés publics 26<br />

« Midi de l’artisanat sans frontières » 30<br />

Ne manquez pas les marchés publics<br />

de la Grande Région ! 31<br />

Les 17 & 18 octobre <strong>2015</strong> 7 ème salon de<br />

l’artisanat « l’art et la passion » - Rencontrez<br />

les acteurs des métiers d’art 32<br />

Home & Living Expo : le rendez-vous annuel<br />

des artisans de la construction 34<br />

Local Craft meets design 39<br />

Business Check 42<br />

INFO<br />

Augmenter la masse maximale des<br />

camions de 32 à 39 tonnes 44<br />

Fraen a Männer gleichgestallt am Betrib:<br />

méi wéi nemmen eng positiv Erfahrung 46<br />

CHRONIQUE JURIDIQUE<br />

Attention Arnaques ! 50<br />

La surveillance au travail : mode d’emploi<br />

pour les employeurs 51<br />

L’archivage électronique favorisé au Grand-<br />

Duché 52<br />

SOCIAL<br />

Réforme du Contrôle Médical de la Sécurité<br />

Sociale et son incidence sur le droit du travail 53<br />

ÉNERGIE | ENVIRONNEMENT<br />

37 nouveaux « Artisans Certifiés Maison<br />

Passive » et labellisés « Energie fir Zukunft + »<br />

au Luxembourg 54<br />

EUROPE<br />

Internationale Kooperationsangebote 57<br />

Offres de coopération internationales 57<br />

3


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉDITORIAL<br />

UNTER DEN TALAREN…<br />

Da sollte gelüftet werden, Durchzug wurde angekündigt. Zumindest verbal hörte sich das alles sehr, sehr<br />

gut an. Das „Silo-Denken“ werde abgeschafft, die Minister und insbesondere die Regierung als Ganzes sollten<br />

sich der unterschiedlichen Problemfelder annehmen und gut strukturierte und vor allem schnelle Lösungen<br />

bringen, anstatt auszusitzen.<br />

Nun, mehr als anderthalb Jahre, ein Referendum später<br />

und mitten in einer EU-Präsidentschaft muss man leider<br />

feststellen, dass, außer gesellschaftspolitisch, wenig<br />

Handfestes vorzuweisen ist. Beim Versuch einer Wiederbelebung<br />

der Tripartite und des Sozialdialogs steht eine<br />

endgültige Bewertung zwar noch aus, doch ist bereits<br />

jetzt absehbar, dass zwei einzelne Abschlüsse – einmal<br />

mit den Gewerkschaften und einmal mit den Arbeitgebern<br />

– in der Summe etwas völlig anderes darstellen als<br />

ein Dreierabkommen mit dem konkret gearbeitet werden<br />

kann ohne permanentes Störfeuer aus der einen oder<br />

anderen Ecke.<br />

Überhaupt kann man sich des Eindrucks nicht erwehren,<br />

die Regierung habe bisher jedwede Auseinandersetzung<br />

mit den Gewekschaften gescheut. In einer Art vorauseilendem<br />

Gehorsam wird die alte Index-Regelung wieder<br />

eingeführt ebenso wie die Personalvertretung gegen den<br />

Widerstand der Arbeitgeber reformiert. Zum Index meint<br />

ein Regierungsmitglied, man solle nicht immer wieder<br />

mit dem Kopf gegen die gleiche Mauer rennen, bei der<br />

Reform der Personalvertretung werden die Arbeitgeber<br />

nicht einmal mehr im zuständigen Ausschuss gehört.<br />

Vielmehr wird das Mantra von der „Modernisierung<br />

und Demokratisierung“ der Arbeitswelt immer wieder<br />

heruntergebetet, die Arbeitgeberpositionen werden sogar<br />

öffentlich diskreditiert und als Phobien einiger weniger<br />

abgetan wohingegen die meisten Unternehmer keinerlei<br />

Probleme mit den beabsichtigten Änderungen haben.<br />

Dass dem NICHT so ist dürften die aufeinanderfolgenden<br />

negativen Gutachten der Handwerkskammer zur<br />

Genüge beweisen.<br />

Der Elternurlaub wird flexibilisiert OHNE die Belange<br />

der Unternehmen nach geschmeidigeren Arbeitszeitregelungen<br />

zu berücksichtigen. Vor allem jedoch, ohne die<br />

Bedingungen zu respektieren, die die Arbeitgeber an ihr<br />

prinzipielles Einverständnis, überhaupt über „Elternurlaub<br />

nach Wunsch“ zu reden gebunden hatten, nämlich<br />

Einverständnis des Arbeitgebers und Abänderung des<br />

Kündigungsschutzes. So kann man sich des Eindrucks<br />

nicht erwehren, dass entweder die Regierung einen Teil<br />

des Abkommens mit den Arbeitgebern nicht respektiert<br />

oder dass die Familienministerin „ihr Ding“ Elternurlaub<br />

unbedingt durchziehen will.<br />

Kurz vor der Sommerpause und ohne viel Federlesens<br />

wurden im Parlament die Bestimmungen des „reclassement“<br />

zu Ungunsten der Unternehmen reformiert:<br />

Mehr interne Reklassierung, schärfere Sanktionen, man<br />

wird es den Betrieben schon zeigen! Scheinbar ist Arbeit<br />

nur noch etwas, das bei der Gestaltung der Freizeit im<br />

Wege steht und das man eben zur Finanzierung letzterer<br />

braucht. In Zukunft müssen Unternehmen wohl mehr<br />

und mehr in Beschäftigungs- statt in Arbeitsplätze investieren,<br />

um den Anforderungen der unterschiedlichen<br />

Gesetzgebungen gerecht zu werden.<br />

Weitere Nettigkeiten gegenüber den Gewerkschaften<br />

gefällig? Nun, wie wär’s mit dem Gehälterabkommen im<br />

öffentlichen Dienst das bekanntlich keiner wollte und<br />

dann doch plötzlich da war, eine Analogie zur Jungfrau<br />

und dem Kind? Bei der Pflegeversicherung werden kurzerhand<br />

die Beiträge angehoben werden – Wetten? – nur<br />

um ja nicht über Arbeitsbedingungen und Strukturen<br />

reden zu müssen.<br />

Und in solch einem Umfeld sollen die Betriebe 5000<br />

zusätzliche Arbeitsuchende über die ADEM einstellen?<br />

Dabei sieht das momentan nicht einmal schlecht aus,<br />

glaubt man der Arbeitslosenstatistik. In der Tat hat die<br />

Konjunktur kräftig angezogen und einige Sektoren stellen<br />

auch wieder ein – seinerseits hatte das Handwerk nie<br />

damit aufgehört!<br />

Die Zusammenarbeit mit der ADEM wurde seitens<br />

der Arbeitgeber konkretisiert in einem Partnerschaftsprogramm.<br />

Die Handwerkskammer hat ihrerseits ein<br />

Kooperationsabkommen mit der ADEM unterzeichnet<br />

mittels dem Aus- und Weiterbildung Arbeitsuchender<br />

erleichtert werden sollen. Die Fédération des<br />

Artisans hat die Mitgliedsbetriebe befragt, wo konkret<br />

bei der ADEM der Schuh drückt und die Ergebnisse<br />

an die Verantwortlichen weitergeleitet. Die Kompetenzzentren<br />

für Gebäudetechnik und Ausbau wurden<br />

vor wenigen Wochen lanciert. Das IFSB hat ein Projekt<br />

„green jobs“ angeleiert, um jungen Arbeitsuchenden<br />

im Bereich der Energieeffizienz eine erste Ausbildung<br />

anzubieten.<br />

Auf der anderen Seite hingegen lässt die nächste Ungeheuerlichkeit<br />

nicht lange auf sich warten und äußert sich<br />

im von Regierungsvertretern formulierten gewerkschaftlichen<br />

Wunsch, die 52-Wochen-Regelung doch bitte<br />

schön zu kippen, andernfalls ein Arbeitsvertrag ja völlig<br />

überraschend zu Ende kommen könnte. Wieder einmal<br />

soll der Betrieb es richten. Aus Sozialversicherungsleistungen<br />

erwächst eine Art Beamtenstatut mit lebenslan-<br />

4


ÉDITORIAL<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

gem Anrecht auf einen einmal ergatterten Arbeitsplatz.<br />

Es ist ja auch vollkommen logisch, dass man Lust auf<br />

Arbeitsplatzschaffung bei Unternehmern zuerst einmal<br />

dadurch stimulieren will, dass man den bereits Beschäftigten<br />

ihren Arbeitsplatz festbetoniert…<br />

Dann wird politisch auch nur sehr wenig unternommen,<br />

um den legitimen Erwartungen der Unternehmen entgegenzukommen.<br />

Alles was auch nur in die Nähe von „brisant“<br />

kommt, wird bestenfalls in Arbeitsgruppen vertagt<br />

um nie wieder aufzutauchen. Es ist entweder „kompliziert“<br />

(sprich mehrere Texte nebeneinander bearbeiten)<br />

oder „politisch nicht durchsetzbar“ (die Gewerkschaften<br />

sind nicht so begeistert) oder „schwierig“ (Allerweltsbegriff<br />

wenn sonst nichts mehr geht).<br />

Bei der Organisation der Arbeitszeit fordern Luxemburger<br />

Unternehmen eigentlich nur das, was seit Jahren<br />

europäischer Standard ist, nämlich eine Referenzperiode<br />

von 4 Monaten. Daneben sollen die Bestimmungen zum<br />

Arbeitsplan und dessen Abstimmung mit der Referenzperiode<br />

besser aufeinander abgestimmt und die Gesetzgebung<br />

generell präzisiert werden. Im Abkommen zwischen<br />

UEL und Regierung vom Januar signalisierte letztere hier<br />

ausdrücklich, den Unternehmen entgegenkommen zu<br />

wollen. Und schon geht das gewerkschaftliche Gejaule<br />

los: Stress, Hetze, unmenschliche Arbeitsbedingungen,<br />

Ausbeutung, Flexibilisierung im alleinigen Interesse der<br />

Arbeitgeber und dergleichen Schwachsinn mehr. Um an<br />

den eigentlich legitimen Forderungen der Arbeitgeber im<br />

Bereich der Arbeitsorganisation einen politischen Erstickungstot<br />

zu vollbringen, fordert die Gewerkschaft vorab<br />

die Einführung einer 6. Urlaubswoche mit zeitgleicher<br />

Arbeitszeitverkürzung bitte schön…<br />

Wir unterstellen der Gewerkschaft an dieser Stelle mal,<br />

es ginge ihr gar nicht um mehr Urlaub oder weniger<br />

Arbeit – insbesondere die Gewerkschaftsmitglieder aus<br />

dem Privatbereich wollen ARBEITEN und Geld verdienen<br />

- vielmehr geht es ihr darum, die Flexibilisierungsdiskussion<br />

im Keim zu ersticken. Wenn nur möglichst<br />

viele möglichst unmögliche Gegenforderungen zur Flexibilisierung<br />

gestellt werden, dürfte es dieser Koalition<br />

nicht besonders schwerfallen, die Mitte zwischen den<br />

Antagonisten zu treffen und einfach nichts zu verändern.<br />

Das Handwerk ist jedenfalls gespannt auf die Vorlage,<br />

mit der Arbeits- und Beschäftigungsminister Schmit<br />

diesen politischen Kraftakt angehen will und welche<br />

Schmerzensgeldzahlungen den Arbeitgebern im Gegenzug<br />

zugemutet werden.<br />

In besagtem Abkommen steht auch, die Regierung<br />

werde die Mindestlohngesetzgebung klären will was<br />

die Zuerkennung des qualifizierten Mindestlohnes nach<br />

10 Jahren angeht. Gespräche mit den Sozialpartnern<br />

haben stattgefunden, der Reinigungssektor hat seinerseits<br />

bereits vor dem Sommer einen Tarifvertrag unterschrieben,<br />

so dass eigentlich Ruhe an der Front herrscht.<br />

Worauf warten wir also?<br />

Beim Verwaltungsaufwand haben die Betriebe noch<br />

immer keinerlei Verbesserungen bemerkt. Aus dem<br />

Omnibus wurde nach recht überschwänglichem<br />

TGV-Gerede bestenfalls ein Bummelbus, der entsprechende<br />

Gesetzentwurf der vorigen Regierung wurde um<br />

das Kapitel „Umwelt“ erleichtert und verschwand in den<br />

Mäandern des parlamentarischen Gewusels. Bereits im<br />

Februar sollten eigentlich die Wirtschaftsverbände erfahren,<br />

wie es denn konkret weitergehen soll mit der administrativen<br />

Vereinfachung. Nichts ist seitdem passiert.<br />

Omnibus II lässt auf sich warten, obwohl doch gerade<br />

hier Wachstumspotential ohne sozialen Zündstoff darauf<br />

wartet, mobilisiert zu werden. Aber scheinbar ist auch<br />

eine Umweltgewerkschaft eine Gewerkschaft, also wartet<br />

man lieber einmal weiter ab.<br />

Umweltverwaltung und Wasserwirtschaftsamt, um nur<br />

die zu nennen, die am meisten für Unmut bei den Betrieben<br />

sorgen, sollten reformiert werden. Bei den Unternehmen<br />

ist nur eines zu sehen: Prozeduren ohne Ende ohne<br />

dass ein Ausweg oder gar Besserung in Sicht seien! Im<br />

Gegenteil, insbesondere beim Wasserwirtschaftsamt<br />

tanzt seit einigen Monaten der Bär!<br />

Nun erwartet nicht einmal die Fédération des Artisans,<br />

dass die Regierung besagtes Abkommen binnen 6 Monaten<br />

integral umzusetzen hätte (obschon, warum eigentlich<br />

nicht?). Allerdings müsste man doch legitimer Weise<br />

zumindest in Ansätzen erkennen, wo die Reise hingehen<br />

soll. Beschäftigung möglichst vieler Arbeitnehmer<br />

ist kein natürliches Ziel eines Unternehmens, das sich<br />

erfolgreich am Markt behaupten will. Vielmehr entsteht<br />

Beschäftigung quasi von selbst, wenn die Rahmenbedingungen<br />

stimmen und die Umsätze vom Wachstum<br />

gezogen werden. Beschäftigung findet nicht statt, weil<br />

es sich Regierung und Sozialpartner so sehr wünschen.<br />

Beschäftigung findet nicht GEGEN die Unternehmen<br />

statt, sondern mit ihnen. Dafür müssen die Rahmenbedingungen<br />

stimmen, und in diesem Zusammenhang<br />

insbesondere jene Punkte, die im Abkommen mit der<br />

Regierung zurückbehalten wurden.<br />

Der Muff von 1000 Jahren ist nochmal anderthalb Jahre<br />

älter geworden. Höchste Zeit für einen ordentlichen<br />

Windstoß!<br />

Fédération des Artisans<br />

Romain Schmit | Secrétaire général<br />

T +352 42 45 11 - 26 | E r.schmit@fda.lu<br />

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D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉDITORIAL<br />

COMME UNE ODEUR DE RENFERMÉ<br />

On avait annoncé un vent nouveau. Une grande bouffée d’air frais. Des annonces qui ont eu tout pour<br />

séduire. La coalition a voulu décloisonner l’action politique en adressant ensemble - en tant que collège - les<br />

problèmes les plus pressants qui préoccupent le Luxembourg depuis des années.<br />

Aujourd’hui, 18 mois et un référendum plus tard, on<br />

doit constater qu’à part des réformes sociétales, le<br />

bilan gouvernemental reste relativement maigre. En<br />

ce qui concerne la relance du dialogue social, une<br />

évaluation définitive reste à faire. Toujours est-il que<br />

deux accords séparés, dont l’un avec les employeurs<br />

et l’autre avec les syndicats, n’ont pas la même qualité<br />

qu’un accord conclu entre les partenaires sociaux dans<br />

le cadre d’une tripartite.<br />

Généralement, le gouvernement semble vouloir éviter<br />

à tout prix la moindre confrontation avec les syndicats.<br />

Sans réelle pression, le gouvernement a réintroduit<br />

le mécanisme de l’indexation des salaires et<br />

a forcé la réforme du dialogue social à l’intérieur des<br />

entreprises en ignorant tout simplement les objections<br />

motivées des employeurs. Au sujet de l’indexation des<br />

salaires, un membre du gouvernement a déclaré que<br />

les employeurs s’obstinaient à foncer, tête baissée, toujours<br />

dans le même mur. La réforme du dialogue social<br />

était prisée comme « modernisation démocratique » du<br />

monde du travail, nonobstant le fait que les entreprises<br />

sont confrontées à un système encore plus lourd et onéreux,<br />

et que les avis négatifs de la Chambre des Métiers<br />

ont clairement montré et motivé le refus de l’artisanat.<br />

Le congé parental a été flexibilisé sans prendre en<br />

considération la demande des entreprises de pouvoir<br />

profiter, elles aussi, d’un cadre plus flexible en matière<br />

de temps de travail. Même l’accord préalable de l’entreprise<br />

à une demande de congé parental aménagé<br />

d’un salarié, qui a pourtant conditionné l’accord des<br />

employeurs à la réforme, a été dilué par le gouvernement.<br />

Le même constat vaut pour la protection contre<br />

le licenciement pendant le congé parental qui risque<br />

maintenant de tourner en blanc-seing absolu pour<br />

le salarié. Dans ce dossier aussi l’impression prévaut<br />

que les engagements pris envers les employeurs ne<br />

semblent pas arranger les affaires du gouvernement.<br />

A quelques jours des vacances politiques, la Chambre<br />

des Députés a réformé la procédure de reclassement en<br />

défaveur des employeurs. Davantage de reclassements<br />

internes et des conditions plus contraignantes pour les<br />

entreprises. Au Luxembourg, le travail est en passe de<br />

devenir en premier lieu en obstacle au temps libre et<br />

aux loisirs. Les entreprises devront donc investir davantage<br />

dans des mesures d’emploi que dans la création<br />

de postes supplémentaires afin de se conformer à une<br />

législation de plus en plus contraignante.<br />

En ce qui concerne les syndicats, ce gouvernement<br />

dépense sans compter. L’accord salarial dans la fonction<br />

publique est honoré et on peut déjà aujourd’hui<br />

s’attendre à une hausse des cotisations de l’assurance<br />

dépendance pour ne pas devoir discuter du financement<br />

des prestataires et des conditions de rémunération<br />

dans ce secteur.<br />

Et c’est dans un tel environnement que les employeurs<br />

devront recruter 5.000 demandeurs d’emploi supplémentaire<br />

via l’ADEM. La conjoncture favorable semble<br />

effectivement avoir un effet positif sur l’emploi. Certains<br />

secteurs recrutent. L’artisanat, de son côté, a créé<br />

de l’emploi même au plus profond de la crise.<br />

Plusieurs organisations ont déjà concrétisé leur collaboration<br />

avec l’ADEM. La Chambres des Métiers p.ex.<br />

s’engage dans la formation professionnelle continue<br />

des demandeurs d’emploi. La Fédération des Artisans<br />

a réalisé une enquête auprès de ses membres<br />

pour dégager des pistes susceptibles d’améliorer leurs<br />

relations avec l’ADEM. Les Centres de Compétences<br />

dans les domaines de l’équipement technique et du<br />

parachèvement nouvellement créés sont aussi appelés<br />

à jouer un rôle dans l’employabilité des chômeurs.<br />

L’IFSB a initié le programme « green jobs » pour proposer<br />

aux jeunes des formations dans le domaine de<br />

l’efficience énergétique.<br />

Le « merci » gouvernemental ne se fait pas attendre. Sur<br />

pression des syndicats, certains membres du gouvernement<br />

veulent reformer la réglementation qui met fin<br />

au contrat de travail après une absence de 52 semaines.<br />

Ce seront dès lors les entreprises et non plus la sécurité<br />

sociale qui seront responsables de la maladie de<br />

long terme et de l’invalidité. Ce n’est certainement pas<br />

comme cela qu’on donnera la confiance aux entreprises<br />

pour créer des emplois supplémentaires.<br />

En général, le gouvernement fait preuve de très peu<br />

de courage pour aborder les dossiers qui intéressent<br />

les entreprises. Le problème est soit « trop compliqué »<br />

quand plusieurs législations sont touchées, soit « politiquement<br />

pas réalisable » quand les syndicats risquent<br />

de ne pas être d’accord ou simplement « difficile » quand<br />

d’autres excuses plus pertinentes font défaut.<br />

Dans le dossier de la flexibilisation du temps de travail,<br />

les employeurs ne demandent pas plus que l’application<br />

de la période de référence de 4 mois prévue par la<br />

6


ÉDITORIAL<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

directive européenne afférente. A l’occasion de l’accord<br />

trouvé avec l’UEL, le gouvernement s’est engagé à faire<br />

des adaptations en vue de moderniser l’organisation du<br />

temps de travail. La réaction des syndicats ne s’est pas<br />

fait attendre. Au lieu de discuter ces propositions légitimes,<br />

elles ne font que revendiquer la réduction générale<br />

du temps de travail et une 6 e semaine de congé.<br />

La question est de savoir si les syndicats veulent vraiment<br />

plus de congé et une réduction du temps de travail.<br />

Notamment les salariés du secteur privé sont<br />

demandeurs pour travailler et gagner de l’argent. Il<br />

est probable que la tactique des syndicats consiste à<br />

tuer dans l’œuf toute réflexion sur un aménagement<br />

du temps de travail par des revendications contraires.<br />

Le gouvernement aura à trancher entre deux positions<br />

antagonistes et la solution de facilité sera celle de ne<br />

rien changer au modèle actuel. L’artisanat attend avec<br />

impatience les propositions du ministre du Travail et de<br />

l’Emploi pour débloquer ce dossier et de savoir quelles<br />

seront «les contreparties» d’un éventuel accord.<br />

Générer de l’emploi n’est pas une fin en soi pour une<br />

entreprise. L’emploi est plutôt la résultante d’un encadrement<br />

performant et d’une croissance de l’activité et<br />

non pas le fruit d’un décret politique. L’emploi ne se crée<br />

pas contre les entreprise mais avec les entreprises. C’est<br />

dans cette perspective que l’implémentation rapide des<br />

différents points de l’accord est si important.<br />

Entretemps l’odeur de renfermé a une année en plus.<br />

Grand temps de donner enfin un bon coup de vent.<br />

Fédération des Artisans<br />

Romain Schmit | Secrétaire général<br />

T +352 42 45 11 - 26 | E r.schmit@fda.lu<br />

Le même accord conclu entre le gouvernent et l’UEL prévoit<br />

une solution au problème du salaire social minimum<br />

qualifié après une ancienneté de 10 ans dans les secteurs<br />

concernés, dont celui du nettoyage. Les discussions entre<br />

partenaires sociaux ont eu lieu, le secteur du nettoyage<br />

vient de signer une convention collective. Qu’est-ce<br />

qu’on attend pour concrétiser les décisions de l’accord ?<br />

Aucune amélioration du côté de la simplification administrative.<br />

En tout cas pas pour les petites entreprises.<br />

La loi dite « omnibus » promue en loi « TGV » n’avance<br />

que très péniblement. Amputé du volet « environnement<br />

», le projet s’est perdu dans les méandres<br />

parlementaires.<br />

Depuis février, les organisations d’employeurs sont<br />

sans nouvelles, alors que « l’OmnibusII » devrait déjà<br />

être sur les rails. Le potentiel de croissance de ce projet<br />

est pourtant considérable. Apparemment les syndicats<br />

écologiques ont eux aussi les arguments qu’il faut pour<br />

impressionner le gouvernement.<br />

L’administration de l’environnement et l’administration<br />

de la gestion de l’eau, qui sont responsables d’innombrables<br />

lourdeurs administratives, doivent être<br />

réformées. A l’heure actuelle, rien de concret n’a percé<br />

jusqu’aux administrés qui croulent toujours sous les<br />

procédures et les délais.<br />

La Fédération des Artisans ne dit pas que le gouvernement<br />

doive transposer tout l’accord endéans 6 mois.<br />

Toujours est-il qu’on souhaiterait avoir du moins une<br />

indication quant à la direction que le gouvernement<br />

entend emprunter dans ces dossiers.<br />

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D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

MESSAGE<br />

LE COMITÉ : L’ORGANE POLITIQUE<br />

DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS<br />

Alors que c’est au sein de l’assemblée générale et des délégués que les grandes décisions de la Fédération des<br />

Artisans sont prises, c’est le conseil d’administration – aussi appelé comité - composé de ressortissants des<br />

différents secteurs artisanaux qui assure le suivi régulier de l’action politique de l’organisation de l’artisanat.<br />

De gauche à droite: Christian Reuter, Rainer Mayer, Ernest Pirsch, Luc Olinger, Jean-Paul Schmitz, Jos Heidesch, Jean-Paul Neu, Domenica Fortunato, Tom<br />

Oberweis, Michel Reckinger, Romain Schmit, Marcel Colbach, Patrick Koehnen, Christian Colas<br />

A côté du président et des deux vice-présidents, le<br />

comité est composé de 8 administrateurs qui représentent<br />

les secteurs de l’alimentation artisanale, la<br />

mécanique, le secteur mode-santé-hygiène, la construction,<br />

l’équipement technique, le parachèvement et la<br />

fermeture du bâtiment ainsi que les métiers divers.<br />

En principe, le comité se réunit une fois par mois. Une<br />

des missions du comité est aussi d’assurer la communication<br />

entre les organisations sectorielles et les organes<br />

de l’organisation centrale et vice-versa. Dans les prochaines<br />

éditions du d’handwierk nous allons présenter<br />

les différents administrateurs et les secteurs<br />

qu’ils représentent.<br />

Fédération des Artisans<br />

Christian Reuter | Secrétaire général adjoint<br />

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu<br />

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PUBLIREPORTAGE<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

L’ÉCLAIRAGE LED PHILIPS :<br />

UNE SOLUTION DURABLE POUR<br />

LES VILLES ET COMMUNES<br />

Les villes et les communes sont toutes contraintes de réaliser des économies. L’éclairage public absorbant<br />

30 à 50 % de l’ensemble de l’énergie utilisée, une transition rapide vers un éclairage LED permet de<br />

grandement réduire les coûts et offre de nombreux autres avantages.<br />

Économiser et revivifier la ville<br />

Ettelbruck, Diekirch et Dudelange ont déjà adopté<br />

l’éclairage LED. Cela leur a permis de réduire leurs<br />

frais, de diminuer leurs émissions de CO 2<br />

et d’améliorer<br />

leur image.<br />

Le LED est l’éclairage le plus efficace en extérieur.<br />

L’économie d’énergie peut atteindre les 70 % et les coûts<br />

d’entretien sont très réduits. Les villes peuvent profiter<br />

du LED pour redéfinir leur identité, augmenter leur<br />

attractivité et renforcer le sentiment de sécurité des<br />

habitants et des touristes.<br />

Ces atouts indiscutables devraient convaincre villes et<br />

communes d’effectuer une transition rapide. La meilleure<br />

formule consiste à remplacer l’ensemble de l’éclairage<br />

conventionnel d’un quartier et non de procéder rue<br />

par rue. Un excellent investissement dans des mesures<br />

durables d’économie d’énergie.<br />

Connected Lighting : une étape supplémentaire<br />

Les technologies de l’information et de la communication<br />

renforcent les solutions d’éclairage. Grâce au LED<br />

connecté, les villes et communes disposent d’un aperçu<br />

précis de leur consommation. Si l’éclairage public est<br />

moins utile dans certains quartiers, il peut être tamisé<br />

pour économiser jusqu’à 50 % d’énergie en plus. Le passage<br />

au LED des villes et communes se déroule toujours<br />

en collaboration avec les sociétés de distribution<br />

d’énergie bénéficiant également du « Connected Lighting<br />

» qui permet de savoir où réaliser les entretiens et<br />

d’améliorer la gestion opérationnelle.<br />

permet des économies et une durabilité importantes. Le<br />

client paie un prix fixe pendant la durée du contrat et dispose<br />

toujours des dernières technologies. En offrant aux<br />

clients un service complet plutôt qu’un simple produit,<br />

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L’éclairage en tant que service<br />

« L’éclairage en tant que service » est une solution innovante<br />

Philips pensée pour les villes et les communes. Le<br />

client reçoit « l’usage de l’éclairage » sans avoir à investir<br />

dans du matériel. Philips contribue ainsi à la mise en<br />

place d’une « économie circulaire ». Un exemple ? L’accord<br />

de collaboration conclu avec l’aéroport Schiphol d’Amsterdam.<br />

Cette solution innovante de « Circular Lighting »<br />

9


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

FORMATION<br />

De gauche à droite: Jean-Claude Wauters, Marc Kremer, Georges Reckinger, Alain Kutten, Guy Gardula, François Mosar, Jos Heidesch et Domenica Fortunato<br />

KOMPETENZZENTREN DES<br />

HANDWERKS OFFIZIELL GEGRÜNDET<br />

Am 30. Juli wurden die Komptenzzentren der Gebäudetechnik und der Ausbauberufe offiziell als „Groupement<br />

d’Intérêt Economique“ gegründet.<br />

Der Vorstand des GIE Gebäudetechnik besteht aus<br />

Marc Ant (administrateur délégué), Marcel Colbach<br />

(Präsident), Vincent Lekens, Claude Schreiber und<br />

Jean-Claude Wauters.<br />

Der Vorstand des GIE Gebäudeausbau setzt sich wie<br />

folgt zusammen: Marc Ant (administrateur délégué),<br />

Alain Kutten (Präsident), Domenica Fortunato, Jos Heidesch,<br />

Guy Gardula und Guillaume Schott.<br />

De gauche à droite: Vincent Lekens, Nico Binsfeld, Marcel Colbach,<br />

Claude Schreiber, Olivier Brabant, Michel Reckinger, Romain Schmit<br />

Fédération des Artisans<br />

T +352 42 45 11 - 1 | E info@fda.lu<br />

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D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

FORMATION<br />

LES CENTRES DE COMPÉTENCES<br />

DE L’ARTISANAT : LES ENTREPRISES<br />

PRENNENT LA FORMATION<br />

CONTINUE EN MAIN<br />

un caractère obligatoire pour toutes les entreprises<br />

concernées.<br />

Les Centres<br />

de Compétences<br />

de l’Artisanat<br />

D’où vient l’idée de ce projet ? La qualité de la formation<br />

constitue une des clés de l’employabilité des salarié(e)s<br />

et, par extension, de la compétitivité des entreprises.<br />

Face aux défis en la matière dans le secteur de<br />

l’artisanat, la Fédération des Artisans, conjointement<br />

avec les Fédérations du génie technique du bâtiment<br />

et du parachèvement unissent leurs efforts pour créer<br />

des Centres de Compétences de Formation Professionnelle<br />

Continue.<br />

Quelles sont les missions des Centres de Compétences<br />

? Ces Centres ont pour vocation de fournir aux<br />

entreprises artisanales des collaborateurs et collaboratrices<br />

disposant d’une formation qui répond en permanence<br />

aux nouvelles donnes technologiques, managériales<br />

et économiques. Ils sont inspirés du modèle à<br />

succès mis en place par l’Institut de Formation du Secteur<br />

du Bâtiment (IFSB) et s’inscrivent dans la lignée<br />

de la déclaration gouvernementale et des programmes<br />

européens autour de la construction durable et de la<br />

gestion intelligente de l’énergie. Les Centres portent<br />

sur les métiers du génie technique du bâtiment et du<br />

parachèvement.<br />

Comment ces centres seront-ils financés ? Les entreprises<br />

financeront les Centres de Compétences par une<br />

cotisation de 0,5 pourcent sur leur masse salariale. En<br />

contrepartie, les formations proposées seront complètement<br />

gratuites. Pour que toutes les entreprises participent<br />

à cet effort de financement, la cotisation aura<br />

Qui est concerné ? 2.500 entreprises des domaines<br />

du génie technique et du parachèvement avec 38.000<br />

salariés. Les parties prenantes de l’accord sont 13 fédérations<br />

professionnelles, représentées par la Fédération<br />

des Artisans, et les syndicats OGB-L et LCGB. Le<br />

projet a le soutien politique, logistique et financier du<br />

Gouvernement.<br />

Qui gérera les Centres de Compétences ? Les Centres<br />

de Compétences fonctionneront selon le principe de<br />

la cogestion avec la participation active des secteurs<br />

représentés. La direction de la gestion journalière est<br />

confiée au Prof. Dr. Marc Ant.<br />

Quelles seront les prochaines étapes ? A partir du<br />

1 er janvier 2016, les premières formations pourront être<br />

proposées aux entreprises. En principe, les travaux de<br />

construction des deux Centres de Compétences débuteront<br />

également début 2016 sur le site « Krakelshaff »<br />

à Bettembourg.<br />

Qui a soutenu ce projet ? Le ministère de l’Economie<br />

met à disposition le terrain à Bettembourg sous forme<br />

d’une emphytéose qui accueillera les Centres de Compétences.<br />

Le ministère de Travail soutient l’initiative<br />

par un projet du fond social européen. L’IFSB (Institut<br />

de formation sectoriel du bâtiment) a mis à disposition<br />

son expérience en la matière.<br />

Encore des questions ?<br />

Fédération des Artisans<br />

Christian Reuter | Secrétaire général adjoint<br />

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu<br />

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Marco Boly, Direktor der ITM


POLITIQUE<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

INTERVIEW MIT MARCO BOLY:<br />

DIE RESTRUKTURIERUNG DER ITM<br />

Marco Boly hat mehr als einen Job. Er hat eine Aufgabe. Der großgewachsene Endvierziger soll die Gewerbeinspektion<br />

neu aufstellen. Nach verschiedenen Stationen in Unternehmen im In- und Ausland wurde der<br />

studierte Bauingenieur im Februar <strong>2015</strong> zum Direktor der ITM ernannt.<br />

Aus einer kontrollierenden Verwaltung will Boly einen<br />

professionell aufgestellten Dienstleister machen, der<br />

unter anderem die Unternehmen bei der Einhaltung<br />

gesetzlicher Vorschriften begleitet und unterstützt<br />

anstatt nur zu kontrollieren. Dass die Voraussetzungen<br />

für diese Umstrukturierung nicht einfach sind, versteht<br />

sich fast von selbst.<br />

d’handwierk: In den letzten Wochen sorgten einige<br />

flagrante Fälle von Sozialdumping für Aufsehen. Ist die<br />

ITM darauf vorbereitet wirksam gegen Sozialdumping<br />

und Schwarzarbeit vorzugehen?<br />

Marco Boly: Bei der Bekämpfung des Sozialdumpings<br />

und der Schwarzarbeit sind nicht weniger als 10 verschiedene<br />

Verwaltungen mit ihren jeweiligen Teilkompetenzen<br />

aktiv. Die ITM ist z. B. nicht mit polizeilichen<br />

Befugnissen ausgestattet. Konkret heißt das, dass unsere<br />

Inspekteure bei einer Baustellenkontrolle Verdächtige<br />

nicht dazu zwingen können, sich auszuweisen.<br />

Es gibt aber noch weitere Hürden. Wegen des Datenschutzes<br />

ist es uns nicht gestattet Informationen, die wir<br />

erfassen, länger als zwei Jahre zu speichern. Wenn man<br />

aber weiß, dass oft die gleichen Unternehmen oder Hintermänner<br />

auffällig werden, haben wir große Schwierigkeiten<br />

uns konkrete Fälle aufzubauen, die wir gegen<br />

diese Leute verwenden könnten. In unseren Augen<br />

besteht also ganz klar ein Handlungsbedarf sich eine<br />

gesetzliche Basis zu geben, um z. B. die interministerielle<br />

Zusammenarbeit und den dazugehörigen Informationsaustausch<br />

zu regeln.<br />

Was die ITM betrifft, haben wir die Inspektoren stärker<br />

in die Verantwortung gezogen. Nach jeder Kontrolle wird<br />

ein genaues Protokoll über die Umstände der Kontrolle,<br />

die festgestellten Irregularitäten und eventuelle weiterführenden<br />

Maßnahmen, wie z. B. die Weiterleitung der<br />

Akte an die Staatsanwaltschaft, erstellt. Es ist also nicht<br />

mehr allein dem Inspektor überlassen, was er mit dem<br />

Resultat der Kontrolle anfängt.<br />

d’handwierk: Welche ITM haben Sie bei ihrem Amtsantritt<br />

vorgefunden?<br />

Marco Boly: Die ITM wurde vom Gesetzgeber mit klaren<br />

Missionen betraut. Es geht um den Respekt sowie das<br />

Einhalten des Arbeitsrechtes und der geltenden Regeln in<br />

den Bereichen Sicherheit und Gesundheit, um Information<br />

und Beratung der Akteure, um Kontrolle und Sanktion<br />

von Regelverstößen und, last but not least, soll die<br />

ITM ein Bindeglied zwischen den Unternehmen, den<br />

Arbeitnehmern, den Sozialpartnern und dem Minister<br />

darstellen und ihn bei der Ausgestaltung der jeweiligen<br />

Politiken zu beraten.<br />

Das eigentliche Problem ist, dass diese Missionen innerhalb<br />

der ITM unterschiedlich interpretiert wurden. Es<br />

gab keine geteilte Analyse des Ist-Zustandes und keine<br />

zielgerichtete Weiterentwicklung der Verwaltung. Ziel ist<br />

es die ITM wieder zu einem Ganzen zusammenschweißen<br />

und der Verwaltung eine Richtung zu geben. Ich<br />

möchte in diesem Zusammenhang auch eher von einer<br />

Restrukturierung als von einer Reform sprechen, da wir<br />

uns in einem vorgegebenen Rahmen bewegen müssen.<br />

d’handwierk: Welches sind ihre Prioritäten?<br />

Marco Boly: Wir haben endlich das Organigramm der<br />

ITM mit ihren Kernaufgaben klar definiert. Anstatt einer<br />

rein hierarchischen Führung haben wir ein Direktionskomitee<br />

und einen operativen Ausschuss eingesetzt,<br />

um die verschiedenen Abteilungen besser einzubinden<br />

und die Zusammenarbeit in der horizontalen Ebene<br />

zu fördern.<br />

Zu unseren Prioritäten zählt die Aus- und Weiterbildung<br />

unserer Mitarbeiter und insbesondere der Inspektoren. Es<br />

ist nicht damit getan den Unternehmen zu sagen, dass sie<br />

etwas falsch machen. Wir müssen ihnen auch konkrete<br />

Pisten aufzeigen, wie sie die Beanstandungen abstellen<br />

können. Wir brauchen auch polyvalente Mitarbeiter, die<br />

sich in den Bereichen des Arbeitsrechtes und der Sicherheit-Gesundheit<br />

auf dem Arbeitsplatz gleichermaßen<br />

auskennen. Die ITM muss zu einer lernenden Organisation<br />

werden. Es reicht nicht aus, dass Wissen und Know-<br />

How in den Köpfen unserer Mitarbeiter ist. Wir müssen<br />

auch als Organisation Wissen sammeln, reproduzierbar<br />

und vermittelbar machen. Dazu müssen wir uns aber<br />

zuerst auch die informatischen Mittel geben.<br />

Eine weitere Priorität ist der Ausbau unseres Help – respektive<br />

Callcenters, um unserem Kundenportfolio ein<br />

vollständigeres und schnelleres Informations- und Bera-<br />

15


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

POLITIQUE<br />

tungsangebot zu bieten. Mit unserem Callcenter haben<br />

wir uns das Ziel gesetzt, dass 95-85 Prozent der Fragen<br />

sofort von den Mitarbeitern im Call-Center noch<br />

am gleichen Tag beantwortet werden können. Gleichzeitig<br />

wollen wir aber auch physisch für unser Kundenportfolio<br />

erreichbar sein. Neben den Zweigstellen in Diekirch,<br />

Esch-Alzette und Strassen wollen wir ebenfalls<br />

Anlaufstellen in Differdingen, Düdelingen, Wasserbillig<br />

und Wiltz eröffnen, um nah bei den Unternehmen und<br />

Arbeitnehmern zu sein. Daneben werden wir die Öffnungszeiten<br />

der Zweigstellen anpassen. Die Zweigstellen<br />

sind nun während den normalen Geschäftszeiten geöffnet<br />

und nicht nur während zwei Stunden am Vormittag.<br />

d’handwierk: Gelingt es der ITM das benötigte Personal<br />

mit den gewünschten Profilen zu verpflichten, um diese<br />

Restrukturierung auch umzusetzen?<br />

Marco Boly: Bis jetzt müssen wir über die normale Prozedur<br />

des öffentlichen Dienstes rekrutieren, was für eine<br />

Verwaltung wie die ITM problematisch ist. Was wir brauchen<br />

würden, wäre eine neue Inspektorenkarriere, die<br />

z. B. an jene der Polizei angelehnt wäre. Das würde es<br />

uns u. a. ermöglichen einen Schichtbetrieb zu fahren, um<br />

so Kontrollen rund um die Uhr und auch an Wochenenden<br />

zu gewährleisten. Diese Karriere würde den Mitarbeitern<br />

auch echte Perspektiven innerhalb der ITM<br />

bieten. Sie könnten sich in einem Teilbereich unseres<br />

Aufgabengebietes spezialisieren.<br />

Neben einer Initialausbildung, die „inhouse“ stattfinden<br />

würde, könnten sich die Mitarbeiter in unserem Helpcenter<br />

im Kontakt mit den Unternehmen und den Arbeitnehmern<br />

eine breite Wissensbasis aneignen, die sie auf<br />

ihre künftige Arbeit im Außendienst vorbereiten würden.<br />

Wir haben dem Arbeitsminister bereits entsprechende<br />

Vorschläge unterbreitet, der diese Initiative auch<br />

unterstützt.<br />

d’handwierk: Von den Unternehmen hört man oft, dass<br />

die Arbeitsgesetzgebung sehr weit von den wirtschaftlichen<br />

Realitäten und einer zeitgemäßen Organisation der<br />

Arbeit entfernt ist…<br />

Marco Boly: Es steht außer Frage, dass sich die Arbeitsverhältnisse<br />

über die letzten Jahre gewandelt haben.<br />

Unternehmen stehen vor neuen Herausforderungen und<br />

Arbeitnehmer haben andere Erwartungen als noch vor<br />

20 Jahren. Das Arbeitsrecht sollte diesen Tatsachen Rechnung<br />

tragen. Als ITM sehen wir uns auch als Bindeglied<br />

zwischen der Politik und der Arbeitswelt. Wir können<br />

dem Minister eine Rückmeldung liefern, wie Gesetze<br />

umgesetzt werden, wo es hakt, was klappt und was eventuell<br />

zu überdenken ist. Diese Mission hat die ITM leider<br />

speziell im Arbeitsrecht in den letzten Jahren nicht richtig<br />

wahrgenommen. Das wollen wir ändern.<br />

d’handwierk: Herr Boly, wir danken für das Gespräch.<br />

Kontakt :<br />

Numéro d‘appel unique : 247 - 76100<br />

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D'HANDWIERK 07-09|<strong>2015</strong><br />

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L’entreprise spécialiste des solutions de nettoyage a organisé à l’occasion de son anniversaire une journée<br />

portes ouvertes dans ses locaux de Howald. Un franc succès, puisque plus de 300 personnes ont fait le<br />

déplacement du Luxembourg et de l’étranger.<br />

Antonio Caetano – Directeur Boma Luxembourg (à droite)<br />

Cet événement convivial a été l’occasion de remercier<br />

les clients, amis, partenaires et collaborateurs de<br />

l’entreprise, mais aussi d’en présenter les nouveaux<br />

produits phares.<br />

Les innovations BOMA<br />

Les outils Greenspeed<br />

Des outils de nettoyage ergonomiques basés sur la<br />

technologie des microfibres, pour une efficacité supérieure<br />

avec moins de chimie et moins de mécanique.<br />

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ÉCONOMIE<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

LE SECTEUR DE LA CONSTRUCTION<br />

LUXEMBOURGEOIS EST-IL COMPÉTITIF ?<br />

Interview avec Norry Dondelinger, Directeur du Département « Affaires économiques » à la Chambre des Métiers<br />

y arrivait, il faudrait encore disposer de données similaires<br />

dans les autres pays.<br />

On s’est donc confiné à la compétitivité-coût qu’on<br />

mesure à travers des paramètres comme le coût salarial, la<br />

productivité et la rentabilité du secteur de la construction.<br />

d’handwierk : Le Luxembourg est connu pour être un<br />

pays à salaires élevés. Où se situe la construction luxembourgeoise<br />

par rapport à la concurrence étrangère ?<br />

Norry Dondelinger, Directeur du Département « Affaires économiques »<br />

à la Chambre des Métiers<br />

d’handwierk : Aujourd’hui la compétitivité est un sujet<br />

récurrent dans les débats économiques. Qu’entend-la<br />

Chambre des Métiers au juste par ce terme ?<br />

Norry Dondelinger : En fait la compétitivité est une<br />

notion complexe qu’il est difficile de résumer en une seule<br />

phrase. Pour simplifier, elle peut être définie comme la<br />

capacité d’une entreprise ou d’un secteur économique de<br />

survivre dans un environnement concurrentiel.<br />

C’est un concept à multiples facettes. Il comprend, d’un<br />

côté, des éléments ayant trait aux coûts de production des<br />

produits ou services offerts, - on parle alors de compétitivité-coût<br />

- et, d’un autre côté, il touche également des<br />

aspects concernant plutôt la qualité des biens et services.<br />

Dans ce dernier cas on parle généralement de compétitivité-hors<br />

coût.<br />

d’handwierk : Dans une analyse de la compétitivité du<br />

secteur de la construction, la Chambre des Métiers s’est<br />

avant tout penchée sur la compétitivité-coût. Pourquoi et<br />

comment avez-vous mesuré ce type de compétitivité ?<br />

Norry Dondelinger : La Chambre des Métiers s’est<br />

effectivement concentrée sur la compétitivité-coût, parce<br />

qu’elle est plus aisée à mesurer, puisqu’on dispose de données<br />

statistiques au niveau international qui permettent<br />

des comparaisons objectives avec nos pays voisins.<br />

Par contre, la compétitivité-hors coût couvrant plutôt des<br />

aspects qualitatifs, des comparaisons entre pays s’avèrent<br />

très difficiles. Comment par exemple mesurer objectivement<br />

la qualité des prestations d’un secteur entier et, si on<br />

Norry Dondelinger : Je pense qu’il faut tout d’abord relever<br />

que le facteur de production « travail » constitue un<br />

élément important du prix de revient dans la construction<br />

comme dans l’Artisanat dans son ensemble. De ce<br />

fait, il est essentiel d’assurer le suivi de l’évolution des frais<br />

de personnel.<br />

Dans ce contexte, on peut préciser que le coût salarial<br />

n’est rien d’autre que le salaire brut augmenté des charges<br />

sociales patronales.<br />

Des données statistiques à notre disposition qui se rapportent<br />

à la période 2000 à 2012, il ressort que le coût<br />

horaire de la main-d’oeuvre luxembourgeoise reste compétitif,<br />

puisqu’il est le plus bas des 4 pays étudiés [Allemagne,<br />

Belgique, France, Luxembourg]. Même si, dans<br />

la foulée, on peut regretter que des chiffres plus récents<br />

font défaut.<br />

Mais, on constate également que le coût salarial du<br />

Grand-Duché est assez proche de celui de l’Allemagne et<br />

Evolution du coût horaire par rapport<br />

au Luxembourg<br />

NACE rév 1.1. NACE rév 2<br />

2000 2004 2008 2008 2012<br />

Belgique 144 152 136 135 141<br />

Allemagne 127 116 112 112 111<br />

France 123 132 134 135 130<br />

Luxembourg 100 100 100 100 100<br />

Source : Eurostat, calculs Chambre des Métiers<br />

Grille de lecture : L'indice 111 de l'Allemagne en 2012 indique que le coût<br />

salarial allemand dépasse de 11 % le salaire de référence luxembourgeois<br />

(indice 100).<br />

21


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉCONOMIE<br />

que le différentiel en notre faveur a tendance à se rétrécir<br />

au fil du temps. Surtout sur la période 2000-2008 au<br />

cours de laquelle il diminue de +27 % à +12 %. En 2012, il<br />

se situe encore à 11 %, ce qui veut dire qu’au cours de cette<br />

année le coût salarial allemand dépassait de 11 % le nôtre.<br />

La position compétitive du Luxembourg se détériore donc<br />

légèrement par rapport à l’Allemagne qui a pratiqué surtout<br />

entre 2000 et 2008 une stricte politique de modération<br />

salariale.<br />

d’handwierk : Mais le coût salarial, même s’il constitue<br />

un indicateur important, ne permet pas d’évaluer à lui seul<br />

la position compétitive d’un secteur …<br />

Norry Dondelinger : Oui c’est vrai, et c’est pourquoi la<br />

Chambre des Métiers a également analysé un facteur<br />

comme la productivité. Il s’agit d’une notion essentielle,<br />

puisqu’elle joue un rôle non négligeable dans l’évolution<br />

des salaires. Ainsi, pour simplifier, des gains de productivité<br />

permettent en principe de payer des salaires plus<br />

élevés sans mettre en danger la survie de l’entreprise ou<br />

du secteur.<br />

Malheureusement, les données internationales à notre<br />

disposition comprennent un biais important. En effet, la<br />

productivité par personne occupée ne tient pas compte des<br />

différences existant au niveau des durées de travail dans<br />

les pays passés en revue. A cause de ce biais, il convient<br />

d’interpréter les chiffres avec une certaine prudence.<br />

Les données analysées se rapportant à la période 2000<br />

– 2013 montrent que la productivité du Luxembourg est<br />

nettement inférieure à celle de la Belgique surtout, mais<br />

également à celle de la France. Par contre, elle dépasse<br />

celle de l’Allemagne.<br />

A travers le temps on observe 3 tendances distinctes : une<br />

tendance à la hausse pour la Belgique, une relative stabilité<br />

pour le Luxembourg et l’Allemagne, mais une tendance<br />

à la baisse pour la France.<br />

Lorsqu’on se penche sur la productivité horaire du<br />

Luxembourg [ces données n’étant pas disponibles pour<br />

les autres pays], on s’aperçoit que ce paramètre reflète<br />

très bien l’évolution conjoncturelle, notamment l’effet des<br />

années de crise 2008 et 2009 sur la productivité. Ainsi on<br />

assiste à une baisse de la productivité de l’ordre de 7 %<br />

entre 2007 et 2008. De même, le phénomène de « rechute »<br />

est perceptible en 2012, la productivité tombant de 9 % par<br />

rapport à l’année précédente. Par contre, l’année 2013 se<br />

caractérise par une reprise de l’activité et une amélioration<br />

de la productivité.<br />

d’handwierk : Dans votre analyse vous étudiez également<br />

l’évolution du coût salarial unitaire qui représente<br />

pour ainsi dire une synthèse entre les tendances du coût<br />

salarial d’un côté et de la productivité de l’autre. Quelles<br />

sont vos conclusions à cet égard ?<br />

Norry Dondelinger : Effectivement, le coût salarial unitaire<br />

(CSU) est un indicateur très intéressant, en ce qu’il<br />

compare le coût salarial à la productivité en volume. En<br />

allemand on parle de « Lohnstückkosten ». Si le CSU<br />

augmente, cela revient à dire que le coût salarial croît<br />

plus vite que la productivité, ce qui entraine une détérioration<br />

de la compétitivité lorsque le CSU des concurrents<br />

monte de façon moins pronnocée. Inversement,<br />

grâce à une baisse du CSU, la compétitivité s’améliore<br />

du fait que le coût salarial augmente moins vite que<br />

la productivité.<br />

Sur la période 2000-2013, l’évolution est très contrastée<br />

lorsqu’on compare le Grand-Duché à ses pays voisins.<br />

Ainsi, le coût salarial unitaire monte avec +49 % beaucoup<br />

plus rapidement au Luxembourg qu’en Belgique [+13 %]<br />

et surtout qu’en Allemagne, où il enregistre une hausse<br />

modérée de 9 %.<br />

Seule la France affiche, avec une progression de +64 %,<br />

une évolution encore plus défavorable.<br />

Il s’ensuit que la compétitivité du Grand-Duché se détériore<br />

par rapport à la Belgique, mais surtout vis-à-vis<br />

de l’Allemagne.<br />

d’handwierk : Quels en sont les raisons ?<br />

Productivité horaire en volume (base 2000=100)<br />

Coût salarial unitaire<br />

108<br />

Productivité horaire en volume (base 2000=100)<br />

170<br />

106 108<br />

104 106<br />

105<br />

105<br />

104<br />

104<br />

102<br />

160<br />

150<br />

102 104<br />

100<br />

100 102<br />

100<br />

100 98<br />

96 96 96<br />

96 98 95<br />

96 96 96<br />

94 96 95<br />

92 94<br />

90 92<br />

90<br />

2000 2000<br />

2001 2001<br />

2002 2002<br />

2003 2003<br />

Source: STATEC, calculs Chambre des Métiers<br />

2004 2004<br />

94<br />

94<br />

2005 2005<br />

96<br />

96<br />

2006 2006<br />

2007 2007<br />

98<br />

98<br />

2008 2008<br />

101<br />

98 101<br />

98<br />

2009 2009<br />

2010 2010<br />

2011 2011<br />

95<br />

95<br />

2012 2012<br />

102<br />

2013 2013<br />

140<br />

130<br />

120<br />

110<br />

100<br />

90<br />

2000<br />

2001<br />

2002<br />

2003<br />

2004<br />

2005<br />

2006<br />

2007<br />

2008<br />

2009<br />

2010<br />

2011<br />

2012<br />

Belgique Allemagne France Luxembourg<br />

2013<br />

Source: STATEC, calculs Chambre des Métiers<br />

Source: AMECO, calculs Chambre des Métiers<br />

22


ÉCONOMIE<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

Norry Dondelinger : La réponse à cette question est<br />

moins évidente à ce qu’il ne paraît. Comme il a été précisé<br />

ci-avant, les données relatives à la productivité par<br />

personne renferment un biais qui est dû au fait qu’on ne<br />

tient pas compte des durées de travail qui divergent entre<br />

les pays et pour un même pays dans le temps. Il y a cependant<br />

différents indices susceptibles d’apporter des éléments<br />

de réponse à la question.<br />

Ainsi, d’une manière simplifiée, on peut constater que la<br />

hausse du coût salarial est avec +43 % entre 2000 et 2012<br />

beaucoup plus prononcée au Luxembourg qu’en Allemagne<br />

où il n’augmente que de 25 %. La productivité par<br />

personne quant à elle affiche au Grand-Duché une légère<br />

baisse sur cette période. Ces 2 deux évolutions – hausse<br />

importante du coût salarial, rétrécissement de la productivité<br />

- produisent dès lors un effet « ciseaux ».<br />

d’handwierk : D’aucuns parlent de marges bénéficiaires<br />

confortables des entreprises luxembourgeoises. Qu’en<br />

est-il du secteur de la construction national ?<br />

Norry Dondelinger : Je voudrais d’abord rappeler qu’en<br />

tant que petit pays, nous sommes soumis à une concurrence<br />

intense de la part des entreprises implantées dans<br />

les régions frontalières et rien que ce fait contribue à<br />

contenir les marges bénéficiaires.<br />

Pour estimer la « rentabilité » du secteur de la construction<br />

la Chambre des Métiers a eu recours à un ratio qui<br />

compare l’excédent brut d’exploitation (EBE) à la valeur<br />

de la production. Pour simplifier, l’EBE peut être défini<br />

Construction: estimation de la rentabilité<br />

16%<br />

Construction: estimation de la rentabilité<br />

14%<br />

16%<br />

12%<br />

14%<br />

10%<br />

12%<br />

10%<br />

8%<br />

6%<br />

8%<br />

4%<br />

6%<br />

2%<br />

4%<br />

2%<br />

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012<br />

2005 2006<br />

Belgique<br />

2007 2008<br />

Allemagne<br />

2009 2010 2011<br />

France Luxembourg<br />

2012<br />

Source: Eurostat, calculs Chambre Belgique des Métiers Allemagne France Luxembourg<br />

Source: Eurostat, calculs Chambre des Métiers<br />

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23


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉCONOMIE<br />

comme une « marge bénéficiaire » brute qui renferme à<br />

côté du bénéfice brut notamment les amortissements et<br />

les frais financiers.<br />

Les données analysées montrent que l’évolution de la<br />

« rentabilité » se décline en deux phases.<br />

Entre 2005 et 2007 la « rentabilité » du Luxembourg atteint<br />

des taux de 12 % et de 13 %, qui sont supérieurs à ceux des<br />

pays voisins. Par contre, sur la période 2008-2012 une certaine<br />

convergence avec les taux de la Belgique et de l’Allemagne<br />

se réalise, convergence imputable à une tendance<br />

baissière de la rentabilité du Grand-Duché. La France se<br />

distingue quant à elle par une « rentabilité » inférieure à<br />

celle de ces 3 pays en fin de période.<br />

En résumé, la rentabilité du Luxembourg s’est dégradée<br />

sur la période en revue et semble rejoindre celle de la Belgique<br />

et de l’Allemagne. Par contre elle dépasse celle de<br />

la France.<br />

d’handwierk : Que peut faire le secteur de la construction<br />

pour demeurer compétitif par rapport à ses concurrents ?<br />

Norry Dondelinger : Pour être objectif, il faut concéder<br />

que la crise exerce un impact défavorable sur la<br />

productivité.<br />

L’aspect le plus immédiat et le plus apparent c’est que la<br />

crise a eu comme conséquence une diminution du niveau<br />

d’activité. Dans un premier temps, les entreprises y réagissent<br />

en comprimant le volume des heures supplémentaires<br />

et de celles prestées par les intérimaires. Si la baisse<br />

de l’activité perdure, elles ne vont pas licencier les salariés<br />

en surnombre, alors qu’elles auront des difficultés<br />

à retrouver du personnel qualifié lors de la reprise.<br />

On assiste donc à un phénomène de rétention de maind’œuvre<br />

qui aura pour effet de réduire mécaniquement la<br />

productivité, effet qui devrait logiquement s’inverser en<br />

phase de reprise.<br />

D’une façon générale, pour rester compétitif, le secteur<br />

peut activer plusieurs leviers.<br />

La construction doit bien sûr maîtriser l’évolution de ses<br />

frais de personnel qui constituent un poste important au<br />

niveau du prix de revient, sachant qu’elle a moins d’emprise<br />

sur les prix des matériaux.<br />

Une autre piste consiste à augmenter la productivité,<br />

objectif qu’on peut atteindre à travers une meilleure qualification<br />

des collaborateurs. Dans ce contexte, la création<br />

d’un 2 e et 3 e centre de compétence de la construction,<br />

à côté de l’Institut de Formation Sectoriel du Bâtiment<br />

(IFSB), est à saluer.<br />

Pour les raisons invoquées ci-avant, la Chambre des<br />

Métiers s’est bornée à une analyse de la compétitivité-coût.<br />

Or, il convient de ne pas négliger pour autant l’aspect<br />

compétitivité hors coût. Les entreprises ont en effet<br />

la possibilité de se démarquer par rapport à la concurrence<br />

par exemple par un meilleur conseil au client, la<br />

qualité des matériaux utilisés, un service après-vente<br />

impeccable etc.<br />

En dernier lieu, je voudrais rappeler que le Luxembourg<br />

s’est donné un échéancier plus ambitieux que celui prescrit<br />

par la directive européenne en matière de standards<br />

de performance énergétique des logements. En introduisant<br />

les mêmes standards 2 ans plus tôt que nos concurrents,<br />

nous avons une certaine longueur d’avance.<br />

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D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉCONOMIE<br />

Maitre Marc Thewes, avec à sa droite, M.Tom Wirion et M. Gilles Cabos (Chambre des Métiers) et, à sa gauche, M e Laurence Latuillerie et<br />

Me Thibault Chevrier (Cabinet d’Avocats Thewes & Reuter)<br />

VOS DROITS EN MATIÈRE DE<br />

MARCHÉS PUBLICS<br />

Cette conférence a été organisée par la Chambre des Métiers le 17 juin <strong>2015</strong> dans le cadre du cycle de conférences<br />

« Bâtir sur du solide, le rendez-vous des professionnels du secteur de la construction. »<br />

Lors de cette conférence Maître Marc Thewes, et deux<br />

Avocats du département « marchés publics » de son<br />

Cabinet, ont présenté les différentes possibilités afin de<br />

faire valoir ses droits, de manière utile, lors d’une procédure<br />

de marché public.<br />

Les démarches et recours permettant de préserver ses<br />

droits en matière de marchés publics n’ont pas tous la<br />

même efficacité, et les possibilités sont différentes selon<br />

que l’on se situe avant la décision d’adjudication, ou après.<br />

Vous trouverez ci-dessous un résumé des différentes<br />

interventions qui ont été proposées. Le support de cette<br />

conférence est disponible sur le site de la Chambre des<br />

Métiers www.cdm.lu (>Mon entreprise>Conseils aux<br />

entreprises>Gestion juridique et commerciale>Droit<br />

de la construction).<br />

1. Comment préserver vos droits avant<br />

l’adjudication ?<br />

Exposé de M e Marc Thewes, Avocat à la Cour et Associé<br />

du Cabinet Thewes & Reuter, Chargé de cours associé à<br />

l’Université du Luxembourg, Conseiller d’Etat.<br />

« Les ambiguïtés, erreurs ou omissions non signalées<br />

avant la décision d’adjudication ne peuvent plus faire<br />

l’objet de discussions ou de contestations après la décision<br />

d’adjudication ! »<br />

• Parmi les démarches utiles il faut souligner en<br />

premier lieu la possibilité de poser des questions<br />

ou de demander des renseignements complémentaires<br />

au pouvoir adjudicateur.<br />

Sauf délai plus long prévu dans le cahier des charges,<br />

cette possibilité est offerte jusqu’à sept jours avant l’ouverture<br />

de la soumission.<br />

Il peut arriver que la réponse de l’administration<br />

change la donne, alors que vous avez déjà remis votre<br />

offre. Dans ce cas, il est important de remettre une nouvelle<br />

offre car c’est la dernière offre que vous remettez<br />

qui sera prise en compte.<br />

• Le signalement des ambiguïtés, des erreurs ou<br />

omissions du cahier des charges par lettre recommandée<br />

avant l’ouverture de la soumission est aussi<br />

très important.<br />

26


ÉCONOMIE<br />

M e Marc Thewes<br />

Il s’agit même d’une « obligation » car si vous ne le faites<br />

pas, il vous sera impossible de contester la décision d’adjudication<br />

sur base des erreurs du cahier des charges.<br />

Les textes prévoient là aussi un délai de sept jours avant<br />

l’ouverture de la soumission au plus tard pour faire ce<br />

signalement, mais un délai plus grand peut être prévu.<br />

L’idée est que ce signalement soit fait le plus rapidement<br />

possible afin qu’une correction ou qu’une clarification<br />

puisse être apportée par le pouvoir adjudicateur.<br />

• La possibilité de faire un recours en rectification<br />

ou en annulation du cahier des charges, est une<br />

procédure utile si elle est engagée avant la décision<br />

d’adjudication, et qu’elle s’accompagne d’une<br />

demande de suspension de toute la procédure.<br />

Un tel recours a des chances d’aboutir si le cahier des<br />

charges vous est discriminatoire ou comporte des illégalités<br />

notoires.<br />

C’est le cas par exemples si :<br />

• le cahier des charges impose une marque d’un produit<br />

qui n’est pas (ou peu) disponible sur le marché<br />

en raison d’un contrat d’exclusivité, ce qui peut favoriser<br />

un opérateur économique ;<br />

• si les critères d’adjudication ne vous semblent<br />

pas clairs ;<br />

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27


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉCONOMIE<br />

• si le pouvoir adjudicateur ne respecte pas les procédures<br />

légalement prévues.<br />

Considérant la complexité d’une telle procédure, ainsi<br />

que l’intervalle très bref dans lequel vous pouvez réagir<br />

de façon utile, il est conseillé, si vous estimez à la<br />

lecture du cahier des charges que celui compromet vos<br />

chances d’obtenir le marché, de réagir au plus vite en<br />

contactant un avocat spécialiste.<br />

2. Préserver vos droits si votre offre n’a pas été<br />

retenue<br />

Exposé de M e Thibault Chevrier, Avocat à la Cour,<br />

Cabinet Thewes & Reuter<br />

« Si le soumissionnaire qui s’estime évincé à tort d’un<br />

marché public peut envisager plusieurs recours, l’efficacité<br />

de ces recours est très variable, selon la voie choisie<br />

et selon la rapidité avec laquelle l’entreprise réagit. »<br />

• Les possibilités de recours non-contentieux contre<br />

la décision d’adjudication sont variées.<br />

A côté de la simple contestation adressée à l’acheteur<br />

public (ou « recours gracieux »), on peut envisager une<br />

réclamation devant la Commission des soumissions, ou<br />

encore une demande d’intervention de l’Ombudsfrau.<br />

Cependant, il faut noter que la signature du marché<br />

peut légalement intervenir après l’écoulement d’un<br />

délai de quinze jours à compter de la décision d’attribution<br />

(délai dit de « stand-still ») car aucun texte n’impose<br />

de suspendre la signature du marché jusqu’à<br />

l’aboutissement des recours non-contentieux.<br />

Il y a donc un risque que le recours non-contentieux<br />

risque de n’aboutir qu’après la signature du marché<br />

avec l’adjudicataire choisi. Or, une fois le contrat signé,<br />

il sera trop tard pour agir utilement.<br />

Concernant spécifiquement le recours gracieux, un<br />

tel recours peut être utile pour obtenir des précisions<br />

complémentaires, ou pour inciter l’acheteur public à<br />

reconsidérer une décision fondée sur une erreur manifeste.Ce<br />

fut le cas d’un soumissionnaire qui avait, en<br />

toute bonne foi, déposé ses échantillons à une mauvaise<br />

adresse.<br />

• Le recours au fond devant le tribunal administratif<br />

a une utilité s’il est introduit dès la décision d’attribution,<br />

et qu’il est accompagné d’une requête en<br />

sursis à exécution de la signature du contrat devant<br />

le président du tribunal d’arrondissement.<br />

De tels recours présentent l’avantage d’obliger l’acheteur<br />

public à mettre en suspens la décision de signer<br />

le contrat.<br />

M e Thibault Chevrier<br />

Le président du tribunal d’arrondissement ne peut<br />

cependant accorder un sursis que si les conditions suivantes<br />

sont réunies :<br />

• le recours est fait avant la signature du contrat d’adjudication,<br />

et parallèlement à un recours au fond ;<br />

• le requérant invoque un « préjudice grave et définitif<br />

» : en théorie, un intérêt de concurrence suffit,<br />

mais, en pratique, il est recommandé de s’être classé<br />

en 2 ème ou 3 ème position ;<br />

• le requérant invoque des moyens apparemment<br />

sérieux ; cette condition nécessitant de développer des<br />

arguments solides, comme par exemple la modification<br />

« sauvage » des critères d’adjudication en cours<br />

de procédure.<br />

Si le recours au fond abouti, le tribunal administratif<br />

prononcera l’annulation de la décision d’adjudication et<br />

ordonnera le renvoi du dossier à l’administration.<br />

3. Préserver vos droits lorsque vous êtes<br />

l’adjudicataire<br />

Exposé de M e Laurence Latuillerie (Avocate exerçant<br />

sous son titre professionnel d’origine, Cabinet Thewes<br />

& Reuter).<br />

« Lorsque l’exécution du marché est suspendue en raison<br />

de l’existence d’un recours, des difficultés peuvent<br />

se poser, notamment concernant les délais d’exécution<br />

28


ÉCONOMIE<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

une durée plus étendue que celle prévue dans le<br />

cahier des charges.<br />

De manière incidente, cette prolongation entraîne souvent<br />

des interrogations sur les mesures d’adaptation ou<br />

d’actualisation du prix proposé initialement.<br />

Gilles Cabos | Conseiller juridique<br />

T +352 42 67 67 - 252 | F +352 42 67 87<br />

E gilles.cabos@cdm.lu<br />

M e Laurence Latuillerie<br />

ou les prix, ainsi qu’en matière de protection du secret<br />

des affaires. »<br />

Dans le cas où votre offre a été sélectionnée, mais<br />

qu’un autre soumissionnaire diligente un recours, il est<br />

important d’adopter une attitude active, et notamment<br />

de se faire représenter par un avocat devant le tribunal<br />

administratif.<br />

Cette participation permet de prendre connaissance des<br />

moyens et des pièces qui sont invoquées par le concurrent<br />

évincé.<br />

En effet, il arrive fréquemment que ce soumissionnaire,<br />

en plus de contester la décision qui a écarté son offre,<br />

mette en avant le fait que votre offre n’aurait pas dû<br />

être retenue pour diverses raisons : il est donc essentiel<br />

d’être représenté afin de pouvoir, aux côtés du pouvoir<br />

adjudicateur, défendre la qualité ou la conformité<br />

de votre offre.<br />

Cette implication permet également de présenter des<br />

arguments pour défendre le caractère confidentiel de<br />

votre offre, dont la divulgation est souvent demandée<br />

par le soumissionnaire évincé.<br />

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par rapport à des demandes émanant de l’acheteur<br />

public qui est souvent amené, en cas de recours<br />

contentieux, à solliciter le maintien des offres pour<br />

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29


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉCONOMIE<br />

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Métiers de l’alimentation : Comment réduire votre consommation d’eau et optimiser le traitement des eaux usées ?<br />

Le rejet d’eaux usées dans les égouts pose des problèmes<br />

de pollution pour le milieu naturel ou les stations<br />

d’épuration collectives. D’autres problèmes en<br />

matière d’hygiène et de sécurité pour les réseaux d’assainissement<br />

peuvent également intervenir, ce qui peut<br />

induire à court terme des dépenses supplémentaires<br />

pour votre activité. C’est pourquoi il est nécessaire de<br />

mettre en œuvre un procédé de prétraitement des eaux<br />

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Administration de la Gestion de l’Eau<br />

L’objectif de la session d’information est de permettre<br />

à votre entreprise d’améliorer ses pratiques et de<br />

répondre à ces deux questions : Comment faire des économies<br />

d’eau et de produits de nettoyage ? Comment<br />

traiter les eaux usées de votre activité ?<br />

L’Enterprise Europe Network auprès de la Chambre<br />

des Métiers a l’honneur de vous inviter à cette séance<br />

d’information qui aura lieu jeudi, le 15 octobre <strong>2015</strong> de<br />

12.00 à 14.00 heures à la Chambre des Métiers.<br />

Madame Marie-Pierre Fischer, Chargée de mission<br />

Environnement Eau au Centre National d’Innovation<br />

pour le Développement durable et l’Environnement<br />

dans les Petites entreprises (CNIDEP) en France<br />

répondra à ces questions en vous proposant des bonnes<br />

pratiques et des solutions concrètes. Cette présentation<br />

sera enrichie d’un témoignage pratique d’une entreprise<br />

artisanale luxembourgeoise.<br />

L’événement s’adresse en particulier aux artisans des<br />

secteurs suivants : boucheries, charcuteries et traiteurs.<br />

Des sandwichs vous seront proposés avant le début de<br />

la conférence.<br />

12h25<br />

13h15<br />

13h25<br />

13h40<br />

Solution pour réduire la consommation<br />

d’eau et traiter les eaux usées des métiers de<br />

l’alimentation<br />

Préconisations pour la réduction de la<br />

consommation d’eau et de produits de<br />

nettoyage<br />

Traitement des eaux usées : prétraitement<br />

des graisses (bacs à graisses, séparateur<br />

à graisses), évaluation technique des<br />

équipements<br />

Marie-Pierre FISCHER, Chargée de mission<br />

Environnement Eau, Centre National d’Innovation<br />

pour le Développement durable et<br />

l’Environnement dans les Petites entreprises<br />

(CNIDEP)<br />

Retour d’expérience d’une entreprise artisanale<br />

luxembourgeoise<br />

Questions & réponses<br />

Mot de clôture<br />

Si vous êtes intéressé à y participer, nous vous<br />

prions de bien vouloir vous inscrire en ligne sur<br />

www.cdm.lu avant lundi, le 12 octobre <strong>2015</strong>.<br />

13h45<br />

Fin de l’événement<br />

C<br />

M<br />

Y<br />

CM<br />

MY<br />

CY<br />

Enterprise Europe Network | Chambre des Métiers<br />

T +352 42 67 67 - 222/266/219 | F +352 42 67 67 - 349<br />

E een@cdm.lu | I www.cdm.lu<br />

CMY<br />

K<br />

30


ÉCONOMIE<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

NE MANQUEZ PAS LES MARCHÉS<br />

PUBLICS DE LA GRANDE RÉGION !<br />

Ne perdez plus de votre précieux temps à la recherche de marchés publics. Une inscription au service « Veille<br />

sur les marchés publics » et vous profitez directement d’un service qui sélectionne les marchés publics dans<br />

la Grande Région (Rhénanie-Palatinat, Sarre, Lorraine, Belgique, Luxembourg). La recherche est réalisée<br />

par Enterprise Europe Network.<br />

Sélectionnez quel abonnement serait le plus<br />

adapter à vos besoins :<br />

GRANDE RÉGION : les appels d’offres publiés au<br />

niveau régional : « Républicain Lorrain », « Bulletin<br />

des adjudications de la Belgique », « Trierischer Volksfreund<br />

», « Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz »,<br />

« Saarbrücker Zeitung », « Luxemburger Wort » et<br />

par ailleurs 300 sites Internet consacrés aux marchés<br />

publics de Rhénanie-Palatinat et de la Sarre (en dessous<br />

du seuil de 200.000 € pour des services de prestation<br />

et de transport, et de 5.000.000 € pour des travaux).<br />

KOMBI : Cet abonnement rassemble les informations<br />

sur les marchés de la Grande Région et de l’UE.<br />

Prix : 519 €/an (abonnement d’essai : 98 €/mois)<br />

Pour plus d’infos et nos formulaires d’inscription,<br />

visitez le site www.cdm.lu sur la page (Mon entreprise<br />

-> Conseils-aux-entreprises -> Marchés-publics<br />

-> Les démarches pour la grande région)<br />

Prix : 319 €/an (abonnement d’essai 39 €/mois)<br />

EUROPE : l’abonnement a recours à la base de données<br />

européenne TED (Tenders Electronic Daily).<br />

Quotidiennement actualisée par plus de 600 de nouveaux<br />

appels d’offres européens dépassant le seuil de<br />

200.000 € pour les services de prestation et de transport<br />

et de 5.000.000 € pour les travaux.<br />

Prix : 419 €/an (abonnement d’essai : 59 €/mois)<br />

Enterprise Europe Network | Chambre des Métiers<br />

T +352 42 67 67 - 219/266/366 | F +352 42 67 67 - 349<br />

E een@cdm.lu | I www.cdm.lu<br />

Annonce_D-handwierk-Besenius-210mmx73mm+3mmbords.pdf 1 15/06/15 13:39<br />

1, zone industrielle<br />

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Tél.: 88 81 10-1<br />

www.besenius.lu<br />

Portails et Clôtures<br />

31


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉCONOMIE<br />

LES 17 & 18 OCTOBRE <strong>2015</strong><br />

7 ÈME SALON DE L’ARTISANAT<br />

« L’ART ET LA PASSION » - RENCONTREZ<br />

LES ACTEURS DES MÉTIERS D’ART<br />

Le salon de l’artisanat « l’art et la passion » se tiendra les 17 et 18 octobre <strong>2015</strong> au CASINO 2OOO de Mondorf-les-Bains<br />

(Luxembourg) et mettra en valeur la richesse et la diversité des métiers de l’artisanat de la<br />

Grande Région.<br />

Le CHAPITO et sa Galerie accueilleront sur une surface<br />

d’exposition de 2.392 m 2 , 77 stands, 43 nouveaux<br />

exposants du plus traditionnel au plus contemporain.<br />

Plus de 80 artisans vous donnent rendez-vous pour<br />

partir à la découverte de métiers d’exception.<br />

Durant tout le week-end de nombreuses animations<br />

sont prévues :<br />

Défilés de Mode avec Mireille Rohr et les finalistes<br />

du concours de la Reine de la Mirabelle <strong>2015</strong> organisé<br />

par la ville de Metz, démonstration de gravure<br />

sur pierre par des élèves du Lycée Camille Claudel de<br />

Remiremont (France) et tournage sur bois par Benedikt<br />

Bohlinger, exposition du Centre Européen de<br />

Recherche et Formation aux Arts Verriers de Vannesle-Châtel<br />

(France) en collaboration avec le Pôle Bijou<br />

de Baccarat.<br />

Des invités d’honneur : l’Office des Métiers d’Art du<br />

Brabant Wallon avec un collectif de 13 artisans et Jürgen<br />

Chaumarat pour des créations originales en verre.<br />

Les amateurs d’art ou les curieux pourront trouver l’objet<br />

qui répondra à leurs attentes. Tous ces artisans se<br />

feront un plaisir de partager la passion de leur métier.<br />

INFORMATIONS PRATIQUES<br />

Lieu : CHAPITO by CASINO 2OOO Mondorf-les-Bains<br />

Date : samedi 17 et dimanche 18 octobre <strong>2015</strong><br />

Entrée et parking gratuits – Restauration sur place<br />

32


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉCONOMIE<br />

HOME & LIVING EXPO :<br />

LE RENDEZ-VOUS ANNUEL DES<br />

ARTISANS DE LA CONSTRUCTION<br />

La nouvelle Foire d’Automne, Home & Living Expo, est le rendez-vous annuel pour la promotion des entreprises<br />

artisanales du secteur de la construction au Luxembourg. Il s’agit par ailleurs d’une plateforme idéale<br />

pour véhiculer l’importance de l’Artisanat et de sa place dans l’économie luxembourgeoise. Fidèle au rendez-vous,<br />

la Chambre des Métiers encadre un hall collectif de 6200 m 2 et présente sur son stand son programme<br />

de promotion et de valorisation des métiers artisanaux en général et de la construction en particulier<br />

« Hands Up ».<br />

Salon-phare de la construction et de l’aménagement<br />

de la Grande Région, Home & Living Expo est une<br />

véritable plateforme de présentation des compétences<br />

régionales en matière de construction et de rénovation,<br />

de logement, d’ameublement, d’équipements techniques<br />

et de décoration.<br />

Cette année encore, la Chambre des Métiers y renouvelle<br />

sa présence avec le hall collectif de l’Artisanat luxembourgeois,<br />

en occupant le hall 8 sur une surface de<br />

6200 m² avec 80 entreprises du secteur de la construction<br />

et de la rénovation établies au Luxembourg à disposition<br />

des visiteurs pour la réalisation de leurs projets.<br />

Depuis plus d’une quinzaine d’années, la Chambre des<br />

Métiers organise la présence d’un hall collectif de l’artisanat<br />

du Luxembourg pour promouvoir les PME artisanales<br />

locales et présenter les corps de métiers et les entreprises<br />

spécialisées en construction et en rénovation, en installations<br />

de chauffages, climatisation et sanitaires, en électricité,<br />

en constructions métalliques, en parachèvement,<br />

en aménagement et en décoration d’intérieur.<br />

Au-delà de la promotion de ces exposants, un coup de<br />

projecteur est également donné sur le secteur artisanal<br />

de la construction.<br />

Les prévisions économiques restent plutôt favorables<br />

quant à l’activité du secteur qui devrait continuer à augmenter,<br />

et ce, même à un rythme soutenu au cours de<br />

<strong>2015</strong>. Et il se prépare activement pour saisir les opportunités<br />

liées à la transition énergétique et au développement<br />

durable. Le secteur de la construction est en effet<br />

un acteur essentiel du développement durable, tant<br />

pour l’isolation ou pour la performance énergétique que<br />

pour la construction de maisons à basse consommation<br />

d’énergie, les rénovations énergétiques ou encore pour<br />

la mise en œuvre d’énergies renouvelables.<br />

Face aux nouveaux standards qui entreront en vigueur<br />

le 1 er janvier 2017, et qui imposeront à toute nouvelle<br />

construction de logement au Luxembourg de remplir les<br />

exigences des classes énergétiques AAA, les énergies<br />

renouvelables restent en effet un sujet incontournable<br />

pour le secteur de la construction, et principalement pour<br />

les métiers de l’enveloppe et des techniques du bâtiment.<br />

Afin de former une main d’œuvre garantissant un<br />

know-how de qualité et préparer les entreprises aux<br />

défis de la construction passive, la Chambre des Métiers<br />

est depuis de longues années très active dans le développement<br />

de formations continues dans la construction<br />

à haute efficience énergétique. Ainsi, depuis le<br />

lancement du label « Energie fir d’Zukunft+ », 225<br />

entreprises ont obtenu le label permettant aux clients<br />

d’identifier facilement les entreprises artisanales spécialisées<br />

dans le domaine de la construction de nouvelles<br />

maisons passives et de l’assainissement de maisons<br />

existantes avec des composantes passives. La liste<br />

est consultable sur le site www.cdm.lu .<br />

Tous les objectifs fixés dans la politique climatique et<br />

énergétique nationale pour 2020 ne pourront néanmoins<br />

être atteints que si un nombre suffisant d’artisans<br />

qualifiés sera disponible dans le secteur de la construction<br />

au Luxembourg. Pour cette raison le consortium<br />

LuxBuild2020 – composé de myenergy, de la Chambre<br />

des Métiers, de l’IFSB et de la Fédération des Artisans<br />

– s’efforce de préparer le secteur de la construction, et<br />

plus particulièrement les artisans actifs sur les chantiers<br />

aux nouvelles exigences.<br />

Le besoin de main d’œuvre dans le domaine des énergies<br />

renouvelables, de la construction à haute efficience<br />

énergétique et de l’assainissement énergétique étant<br />

estimé à quelques 15.000 personnes d’ici 2020, soit<br />

l’équivalent de +/-1.800 personnes par an, il est évident<br />

que le secteur de la construction a besoin de nouvelles<br />

recrues qualifiées.<br />

Dans ce contexte, la Chambre des Métiers placera<br />

son programme « Hands Up » au cœur de son stand<br />

à la Home & Living Expo, ce afin de proposer un pool<br />

34


L’Artisanat luxembourgeois en action au hall 8 :<br />

Réalisez vos projets !<br />

L’ Artisanat luxembourgeois est en action au hall 8 du salon Home & Living Expo, du 10 au 18 octobre <strong>2015</strong>,<br />

pour réaliser vos projets de construction et de rénovation.<br />

Le hall 8 de l’artisanat luxembourgeois vous propose des spécialistes pour chaque étape de votre projet : entreprises de construction, de menuiserie,<br />

d’installations de chauffages et sanitaires, d’électricité, de constructions métalliques, de parachèvement et d’aménagement d’intérieur.<br />

Tous ces différents corps de métiers vous aideront à mettre en action vos idées et à réaliser vos travaux. À vous de jouer pour concrétiser votre projet !<br />

Retrouvez plus d’informations sur le hall de l’artisanat luxembourgeois, la liste des exposants, le plan interactif<br />

et vos tickets d’entrée sur foire.cdm.lu<br />

DU 10 AU 18 OCTOBRE <strong>2015</strong> - HALL 8<br />

foire. cdm .lu


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉCONOMIE<br />

d’informations et de renseignements sur les métiers<br />

artisanaux. Le secteur de la construction souffre en<br />

effet souvent et à tort de préjugés, principalement<br />

induits par une méconnaissance de ses activités, mais<br />

aussi injustement associé à l’absence d’évolution ou de<br />

perspective de carrière.<br />

Le programme « Hands Up » ambitionne de repositionner<br />

l’Artisanat à sa juste valeur, de révéler la richesse et<br />

la diversité de ses métiers et de montrer des domaines<br />

innovants, techniques et pointus afin de sensibiliser et<br />

de motiver les jeunes à s’orienter vers le secteur artisanal.<br />

A cet effet, la Chambre des Métiers proposera<br />

une panoplie d’informations utiles à une meilleure<br />

connaissance des métiers, ainsi que des renseignements<br />

relatifs aux formations permettant d’y accéder.<br />

Le stand « Hands Up » de la Chambre des Métiers fournira<br />

également bon nombre d’informations sur l’organisation<br />

de l’apprentissage ou du Brevet de Maîtrise au<br />

Luxembourg.<br />

Situé à côté à celui de la Chambre des Métiers, le stand<br />

de Worldskills Luxembourg asbl proposera des ateliers<br />

de démonstration des métiers de construction métallique,<br />

d’électricien, d’installateur de chauffage-sanitaire<br />

ainsi que le métier de mécatronicien de machines et de<br />

matériels industriels et de construction, ceci en collaboration<br />

avec des élèves de lycées techniques et diverses<br />

fédérations.<br />

Pour plus d’informations sur la présence de l’Artisanat<br />

luxembourgeois à Home & Living Expo surfez<br />

sur le site dédié http ://foire.cdm.lu.<br />

Chambre des Métiers<br />

T +352 42 67 67 - 1 | E info@cdm.lu<br />

prêts pour la révolution<br />

de la ressource<br />

Sur les 5 continents, SUEZ accompagne les villes et les industries dans l’économie circulaire<br />

pour préserver, optimiser et sécuriser les ressources essentielles à notre avenir.<br />

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Gilles Gardula, designer industriel


ÉCONOMIE<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

LOCAL CRAFT MEETS DESIGN<br />

L’initiative « in progress » et la mise en valeur du travail du designer et des intersections avec l’artisanat<br />

Dans le cadre de la participation au Festival DDays à<br />

Paris par le collectif luxembourgeois « inprogress »,<br />

« d’Handwierk » a rencontré Gilles Gardula, designer<br />

industriel, pour discuter de l’initiative « inprogress » et<br />

la mise en valeur du travail du designer et des intersections<br />

avec l’artisanat.<br />

d’handwierk : Comment est née l’idée de l’initiative<br />

« in progress » ?<br />

Gilles Gardula : L’initiative du collectif a été lancée par<br />

moi-même à la fin de l’année 2013. Le but était d’exposer<br />

à la Biennale Design City Luxembourg en 2014.<br />

Epaulé par mon épouse Elsa Pereira, historienne de l‘art<br />

contemporain spécialisée dans le design, une équipe de<br />

10 jeunes créatifs s’est formée. À travers cette initiative,<br />

nous poursuivons la philosophie de promouvoir l‘artisanat<br />

luxembourgeois à travers le design. Le côté administratif<br />

ayant pris de l’ampleur, nous avons décidé de<br />

fonder une a.s.b.l. en mars <strong>2015</strong>.<br />

En partenariat avec la Mission culturelle du Luxembourg<br />

en France et Design City Luxembourg, la première<br />

édition du collectif In progress a été rééditée<br />

récemment à Paris pour le Festival du Design DDay’s<br />

avec moi et mon épouse en tant que commissaires<br />

et la participation de 10 jeunes créateurs luxembourgeois<br />

à savoir Claude Ballini, Linda Bos, Julie Conrad,<br />

Serge Ecker, Kamil Iwaszczyszyn, Tomas Kamarauskas,<br />

Nicole Lanners, Giacomo Piovan et Lynn Schammel.<br />

L’objectif est notamment de démontrer l’importance du<br />

design thinking ainsi que le lien significatif entre les<br />

technologies, anciennes et nouvelles, et la créativité. La<br />

technologie de la « réalité augmentée » établit dans cette<br />

exposition une connexion ludique avec le grand public<br />

en leur laissant expérimenter les technicités des métiers<br />

du design. Bientôt, la programmation de la nouvelle<br />

exposition pour Design City 2016 sera lancée.<br />

d’handwierk : Quel est le but d’un tel collectif ?<br />

Gilles Gardula : In progress désire créer une plateforme<br />

où les jeunes designers peuvent montrer leur<br />

savoir-faire en collaboration avec des partenaires locaux<br />

et donc aussi des artisans.<br />

Le but est de s‘engager dans ce projet en travaillant<br />

individuellement, mais principalement en créant un<br />

échange entre les participants afin que l’association<br />

soit le plus autonome possible vis-à-vis des nombreuses<br />

contraintes administratives. Nous souhaitons que<br />

chaque membre apprenne des autres et évolue dans un<br />

projet éducatif autour du design thinking. Le principal<br />

objectif est de coopérer avec des partenaires implantés<br />

au Luxembourg et de générer à chaque exposition<br />

de nouveaux projets afin de promouvoir un savoir-faire<br />

local.<br />

d’handwierk : Que peut-on voir dans vos expositions ?<br />

Gilles Gardula : Nos expositions sont pensées en tant<br />

que parcours libre même s’il y a toujours une introduction<br />

et un catalogue d’exposition. Nous essayons d’alléger<br />

nos scénographies en utilisant l’infographie afin<br />

de mieux faire comprendre le processus de création de<br />

chaque projet. Pour Paris, Kamil Iwaszczyszyn (infographiste)<br />

nous a rejoints et ensemble avec Linda Bos<br />

(graphiste), ils ont retravaillé toute la communication<br />

d’In progress.<br />

Évoluant avec les nouvelles technologies, nous proposons<br />

aux visiteurs une autre lecture à travers la réalité<br />

augmentée. Tomas Kamarauskas (app developer) a spécialement<br />

développé une application In progress, gratuite<br />

et téléchargeable sur internet. Le visiteur se prend<br />

au jeu en utilisant les iPad pour découvrir une autre<br />

facette du monde culturel et du design. Cette technologie,<br />

nous permet d’avoir outre un catalogue figé dans<br />

le temps, une permanente évolution dans cette application<br />

qui peut être mise à jour très facilement. À travers<br />

nos newsletters, réseaux sociaux et notre site internet,<br />

notre public est tenu au courant de toute mise à jour<br />

apportée au catalogue et ceci même des années après<br />

l’événement.<br />

d’handwierk : Comment est mis en valeur le travail des<br />

artisans ?<br />

Gilles Gardula : Ce sont plus ou moins dix projets que<br />

nous essayons de produire pour chaque exposition sur<br />

une très courte durée (six mois), alliant des rencontres<br />

entre partenaires, une analyse réelle d’un problème et<br />

le prototype fini. Les participants sont tenus de trouver<br />

des partenaires artisans ou entreprises locales et de<br />

générer ainsi des produits qui valorisent notre patrimoine<br />

et donc par la suite le savoir-faire artisanal.<br />

d’handwierk : Comment financez-vous les expositions ?<br />

Gilles Gardula : Le financement est assuré par différentes<br />

sources. L’exposition et le management afférent<br />

sont subventionnés par des subventions publiques.<br />

Pour Paris, nous avions eu des coûts supplémentaires,<br />

ainsi l’ASBL a cherché des mécènes pour sponsoriser de<br />

39


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉCONOMIE<br />

Dans les prochaines éditions, nous souhaitons passer<br />

par un appel à concours sur base d’un portfolio<br />

et organiser des « Meet and Greet » où les designers<br />

pourront rencontrer les artisans et entreprises locales<br />

dans le but de montrer leur collaboration sous la forme<br />

d’exposition.<br />

d’handwierk : Comment voyez-vous l’évolution dans le<br />

futur pour In progress ?<br />

Gilles Gardula : Notre plateforme pour les jeunes créateurs<br />

et designers luxembourgeois montre l’investissement<br />

personnel de chaque créatif du design à travers<br />

l’innovation.<br />

La première exposition pilote en 2014 a été la genèse<br />

d‘une série de manifestations au Luxembourg, après<br />

Paris, nous avons envie d’être également plus présent<br />

dans d’autres pays.<br />

différentes manières (prêt de matériel, services, transport,<br />

logement… ) Le plus gros du budget est pris en<br />

charge par les artisans, car ils acceptent le challenge de<br />

collaborer avec les jeunes designers. Mais, l’évènement<br />

à Paris était aussi supporté par la Chambre des Métiers.<br />

Certains événements sont dans « nos tiroirs » et en<br />

phase de développement. La mise en place d‘une telle<br />

démarche n’est pas simple et nous sommes heureux que<br />

la Chambre des Métiers soutient notre projet.<br />

d’handwierk : Quels sont les critères de sélection pour<br />

vos événements ?<br />

Gilles Gardula : La première édition dans les Annexes<br />

du Château de Bourglinster était assez inédite. J’ai sollicité<br />

certains de mes amis, mais aussi des personnes<br />

de mon cercle professionnel. Les participants et partenaires<br />

travaillant en binôme ont créé un dynamisme<br />

générant de nouvelles idées créatrices et économiques.<br />

Chambre des Métiers<br />

T +352 42 67 67 - 1 | E info@cdm.lu<br />

40


PATRICK, SALES MANAGER<br />

CHEZ GEBERIT, COMPTE SUR<br />

D'HANDWIERK POUR RESTER<br />

BIEN INFORMÉ.<br />

BULLETIN DE LIAISON DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS ET DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS 06|<strong>2015</strong><br />

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D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉCONOMIE<br />

BUSINESS CHECK : UN OUTIL D’AUTO-<br />

ÉVALUATION POUR LES PME<br />

Le Business Check est un instrument gratuit d’auto-évaluation<br />

pour les PME, mis à disposition par<br />

le Gouvernement Luxembourgeois, sous la gestion<br />

du Ministère de l’Economie. Il offre la possibilité<br />

aux entreprises d’effectuer une analyse basée selon<br />

quatre piliers (Stratégie, Organisation, Clients, Performance<br />

financière).<br />

Cette analyse s’articule en deux étapes, la première<br />

consistant à remplir un questionnaire qualitatif d’autoévaluation,<br />

la seconde servant à répondre à une<br />

requête se rapportant aux données comptables de l’entreprise<br />

(le bilan).<br />

A la fin de celle-ci, le Business Check gère un rapport<br />

de la situation actuelle de l’entreprise et, le cas échéant,<br />

indique les possibilités d’amélioration.<br />

Si l’entreprise décide ensuite de faire appel à un expert<br />

pour les mettre en pratique, elle pourra bénéficier<br />

d’aides étatiques de la part du Ministère de l’Economie.<br />

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Beton L-steine für Mauern, silos und als<br />

stützelemente, in Natur- oder Waschbeton.<br />

L’utilisation de ce programme est complétement anonyme<br />

et est disponible en trois langues (français, allemand<br />

et anglais).<br />

Ernest & Young Luxembourg, a mis en place un service<br />

de soutien aux entreprises dans cette optique et au<br />

besoin, une personne de chez Ernest & Young pourra<br />

se déplacer afin d’aider les entreprises dans leur utilisation<br />

du Business Check.<br />

La Chambre des Métiers peut également vous aidez et<br />

renseigner sur des éventuelles questions d’utilisation<br />

du Business Check.<br />

www.business-check.lu<br />

Personnes de contact :<br />

Tél.: 00352/81 27 31<br />

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Tél.: 00352 / 81 27 31<br />

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www.agrotechnic.lu<br />

M. Christian KREMER<br />

T 42 67 67-229 | E christian.kremer@cdm.lu<br />

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T 42 124 7111 | E christophe.gence@lu.ey.com<br />

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* Valable jusqu’à 120.000 km max. et 4 ans après la première mise en circulation. Inclut tous les travaux de garantie et de maintenance ainsi que les réparations liées à lʼusure.<br />

** Exemple de renting avec acompte de 15 %, taux d’intérêt spécial de 2,99 %, durée 48 mois, kilométrage total 120.000 km, loyer mensuel 233 €, prix hors TVA. Sous réserve<br />

de modification de tarif et d’acceptation du dossier par le comité de crédit de Mercedes-Benz Financial Services BeLux SA, Succursale de Luxembourg, 45, rue de Bouillon<br />

à L-1248 Luxembourg, TVA LU16464483 - R.C. Luxbg. B.52140 - Tél. 40 80 1 400 - E-mail : mbfs-lux@daimler.com, prêteur et partenaire de Mercedes-Benz Luxembourg.


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

INFO<br />

AUGMENTER LA MASSE MAXIMALE<br />

DES CAMIONS DE 32 À 39 TONNES<br />

Suite à des pourparlers de la Fédération des Entrepreneurs<br />

avec le Ministre du Développement durable et<br />

des Infrastructures, M. François Bausch, ce dernier a<br />

donné son accord de principe pour pouvoir augmenter<br />

la masse maximale autorisée d’un camion à 4 essieux de<br />

32 tonnes à un maximum de 39 tonnes.<br />

Les arguments avancés par la fédération étaient notamment<br />

les suivants : réduction du nombre de trajets aller/<br />

retour vers les chantiers suite à l’augmentation de la capacité<br />

de chargement des camions, moins de trafic de camions<br />

sur les routes, une consommation diminuée de carburant<br />

et une diminution de la pollution Co 2<br />

, moins de passage<br />

de camions aux décharges et un meilleur prix de terrassement<br />

suite à l’augmentation de la capacité de chargement.<br />

Cette augmentation de la masse maximale autorisée<br />

pourra avoir lieu en respectant la procédure suivante :<br />

Permis D<br />

10 septembre <strong>2015</strong><br />

Permis C<br />

10 septembre 2016<br />

Directive 2003/59 CE<br />

Time is running<br />

Code 95<br />

• demande à introduire par le propriétaire d’un camion<br />

auprès de la Société Nationale de Circulation Automobile<br />

(SNCA) moyennant un formulaire standard et affiché<br />

sous le libellé « Refixation de la MMA d’un camion<br />

à 4 essieux » sur le site Internet de la SNCA (www.snca.<br />

lu) ; rubrique Formulaires/Formulaires Agréation ;<br />

Le propriétaire devra joindre à cette demande une<br />

attestation délivrée par le constructeur du véhicule qui<br />

certifie la masse maximale en charge techniquement<br />

admissible du véhicule ainsi que les masses maximales<br />

en charge techniquement admissibles sur les différents<br />

essieux de ce véhicule ;<br />

• les experts du Service « Agréation » de la SNCA vérifieront,<br />

d’une part, la cohérence de la demande présentée<br />

par le propriétaire du véhicule avec le certificat<br />

délivré par le constructeur, et d’autre part, le respect<br />

des exigences techniques du Code de la Route (respect<br />

des masses maximales légalement autorisées sur<br />

les essieux individuels du véhicule, la suffisance de la<br />

capacité de charge des jantes et des pneus, la vitesse<br />

maximale admissible, etc.)<br />

Aux fins de ces vérifications, le véhicule devra être<br />

présenté au Service « Agréation » sur rendez-vous à<br />

prendre : tél 357214 381 ou 357214 382.<br />

• au cas où ces vérifications s’avéreront concluantes, la<br />

SNCA procédera à l’inscription de la mma (supérieure<br />

à 32 tonnes) certifiée par le constructeur à la rubrique<br />

« Remarques » du certificat d’immatriculation du véhicule<br />

concerné, en tant que variante à la mma nationale<br />

« légale » (en principe 32 tonnes) reprise à la rubrique<br />

« F.2 » du certificat d’immatriculation.<br />

La SNCA complétera cette inscription, le cas échéant,<br />

par toute autre information utile, telle que p.ex. la limitation<br />

de la vitesse maximale autorisée.<br />

Il est cependant à noter que l’agrément obtenu de la part<br />

de la SNCA ne vaut que pour les camions qui circulent<br />

sur le territoire du Luxembourg. L’agrément n’est donc<br />

pas valable si les camions circulent à l’étranger.<br />

Vous pouvez aussi télécharger le formulaire standard<br />

pour la refixation de la MMA sur notre site www.fda.lu<br />

Queue-Up!<br />

Centre de Formation pour Conducteurs<br />

SANEM<br />

Tél.: (+352) 26 59 25-1<br />

email : formpro@cfc.lu<br />

Fédération des Artisans<br />

Patrick Koehnen | Secrétaire général adjoint<br />

T +352 42 45 11 - 31 | E p.koehnen@fda.lu | I www.fda.lu<br />

44<br />

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D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

INFO<br />

Lionel, Jean-Marie und Laura Ferber<br />

FRAEN A MÄNNER GLEICHGESTALLT<br />

AM BETRIB: MÉI WÉI NEMMEN ENG<br />

POSITIV ERFAHRUNG<br />

5 Fragen an Jean-Marie, Laura und Lionel Ferber, Ferber Hair & Style<br />

Seit 1999 bietet das Ministerium für Chancengleichheit<br />

den Privatunternehmen einen Maßnahmenkatalog im<br />

Bereich der Gleichbehandlung von Männer und Frauen<br />

im Unternehmen. Viele Betriebe in Luxemburg haben<br />

dieses Angebot schon mit Erfolg genutzt. Auch „Ferber<br />

Hair & Style“ erhofft sich von dieser Initiative ein positives<br />

Feedback um das Familienunternehmen in der 3.<br />

Generation für die Zukunft fit zu machen.<br />

d‘handwierk: Seit Anfang des Jahres arbeiten Sie mit<br />

dem Ministerium für Chancengleichheit an einem<br />

Projekt für verbesserte Gleichstellungskultur in Ihrem<br />

Unternehmen. Was hat Sie dazu veranlasst?<br />

Jean-Marie Ferber: Die Möglichkeit unsere Organisation<br />

weiterhin zu verbessern. Was wir in erster Linie<br />

in der Zusammenarbeit mit dem Ministerium sehr<br />

begrüßen, ist die Tatsache, dass wir als Unternehmen<br />

die Gelegenheit zu einer umfassenden Bestandsaufnahme<br />

haben an der alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen<br />

beteiligt sind.<br />

Der professionelle Blick von außen ist im Betrieb sehr hilfreich,<br />

um Entscheidungswege transparenter zu gestalten<br />

und alle Mitarbeiter mehr einzubinden. Hätten wir so ein<br />

Instrument bereits vor 20 Jahren gehabt, wäre vieles im<br />

Aufbau der Betriebsstrukturen einfacher gewesen.<br />

d‘handwierk: Wie wurden Sie auf dieses Aktionsprogramm<br />

des Ministeriums aufmerksam?<br />

Lionel Ferber: Die Chambre des Métiers organisierte<br />

im Februar ein Lunchmeeting während dem das Ministerium<br />

sein Programm „Positive Aktionen im Unternehmen“<br />

anwesenden Betrieben vorstellte. Daraufhin<br />

kam das Projekt ins Rollen.<br />

d‘handwierk: Wie viel Aufwand benötigen Sie für die<br />

Teilnahme an dem Programm und was sagen Ihre Mitarbeiter<br />

dazu?<br />

Laura Ferber: Der Aufwand hängt natürlich immer<br />

von der Größe und der Struktur eines Unternehmens<br />

46


INFO<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

À propos FERBER HAIR & STYLE<br />

Mary, une petite Américaine orpheline, est adoptée par des parents luxembourgeois et rejoint le<br />

Grand-Duché en 1924. Elle passe toute son enfance à Buffalo (Dunkerk). A 14 ans elle retourne avec<br />

ses parents adoptives au Luxembourg . Très avide d’apprendre un métier, Mary se passionne pour la<br />

coiffure, reçoit son diplôme et suit de nombreuses formations professionnelles. Elle ouvre son salon<br />

en 1928 à Bascharage et ne compte pas ses heures. En 1968, sa fille Léa, également coiffeuse, se joint<br />

à l’aventure et fait perdurer la tradition. L’entreprise se développe et c’est en 1982 qu’elle se transmet<br />

à la 3 e génération : Marie son petit-fils et fils de Léa, Jean-Marie, reprend le petit salon familial.<br />

Aujourd’hui, Jean-Marie Ferber est à la tête de Ferber Group, une entreprise qui compte quelque 160<br />

collaborateurs, 11 salons de coiffure et 2 Barbershop et qui ont reçu de nombreux prix dont, entre autres,<br />

le Prix féminin de l’entreprise décerné par le ministère de l’Egalité des chances en 1996 et le Prix de<br />

l’Innovation dans l’Artisanat en 2010. Prix meilleure stratégie marketing de la coiffure de Paris en 2014.<br />

Certifié et Labélisé « Made in Luxembourg ».<br />

ab. Für unser Unternehmen schätze ich den Zeitaufwand<br />

auf etwa 40 Stunden, aber wir arbeiten an 12<br />

verschiedenen Standorten, was wiederum zusätzliche<br />

Zeit kostet.<br />

Alles in allem bleibt der Aufwand überschaubar und<br />

belastet das Tagesgeschäft nicht übermäßig.<br />

In unserem Geschäft ist es wichtig, sowohl Frauen als<br />

auch Männer zu beschäftigen da unsere Kundschaft sehr<br />

unterschiedliche Ansprüche hat. Manche wollen nur<br />

einen Frisör, andere nur eine Frisörin. Das Geschlecht<br />

spielt also auch im Geschäftsalltag eine Rolle.<br />

Für die Bestandsanalyse zusammen mit einem externen<br />

Beraterbüro wurden alle Mitarbeiter [derzeit 118<br />

Frauen und 42 Männer] gebeten einen Fragebogen<br />

auszufüllen.<br />

Jeder, auch unsere Praktikanten, hatten so die Gelegenheit<br />

ihre persönliche Sichtweise mitzuteilen. Alle<br />

Daten wurden anonym und vertraulich behandelt.<br />

Dieses interne Audit kam ganz gut an. Über 90 Prozent<br />

der Beschäftigten beteiligten sich an der Umfrage.<br />

Dies hat uns in unserer Vorgehensweise bestätigt,<br />

denn wir möchten von einer Top-Down Organisation<br />

zu einer Bottom-Up Vorgehensweise kommen. DieBestandsanalyse<br />

ist ein erster Schritt in diese Richtung.<br />

d‘handwierk: Was erhoffen Sie sich von diesem Projekt<br />

hinsichtlich der Gleichstellung von Frauen und<br />

Männern in Ihrem Betrieb und zum Berufsbild im<br />

Allgemeinen?<br />

Lionel Ferber: Ein Cliché abzubauen, damit auch mehr<br />

Männer den Beruf des Frisörs wieder ergreifen.<br />

Es ist schwer männliche Azubis zu finden, da der Beruf<br />

für Männer weniger attraktiv zu sein scheint als für<br />

Frauen. Wir würden es auch begrüßen, wenn es neben<br />

der notwendigen Spezialisierung in unserem Handwerk<br />

wieder eine Ausbildung zum Herrenfrisör geben<br />

würde, wie noch in den 70er Jahren.<br />

Chariots Elevateurs<br />

Gerbeurs Transpalettes<br />

Essence/Diesel/<br />

LPG/Electriques<br />

Manutention<br />

Z.a.rue MacAdam<br />

Luxembourg<br />

Tel 438302<br />

LOCATION et VENTE<br />

47


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

INFO<br />

Nach der Auswertung der Mitarbeiterbefragung wird<br />

es sicherlich auch noch andere Themen geben. Ich<br />

denke da beispielsweise an die Öffnungszeiten von<br />

Kinderbetreuungsstätten, die manchmal schwer mit<br />

unseren Arbeitszeiten zu vereinbaren sind. Auch das<br />

ist ein Thema sowohl für Frauen als auch für Männer.<br />

d‘handwierk: Würden Sie diese Initiative vom Ministerium<br />

auch an andere Unternehmen weiterempfehlen?<br />

Jean-Marie Ferber: Ja unbedingt! Es gibt den Unternehmen<br />

die Gelegenheit einen objektiven Blick von außen<br />

einzuholen und effizienter und transparenter zu werden.<br />

Mehr zum Thema finden Sie auf der Internetseite<br />

des Ministeriums für Chancengleichheit<br />

unter: www.mega.public.lu/egalitéettravail/<br />

actionspositives<br />

Der nächste Midi „Handwierk ohne Grenzen“ zum<br />

Thema „Actions positives - Positive Aktionen im<br />

Unternehmen“ findet am Dienstag, den 17. November<br />

<strong>2015</strong> zwischen 12:00 und 14:00 Uhr in der Chambre<br />

des Métiers statt.<br />

Wir werden unsere Erfahrungen auch im Nachhinein<br />

weiterverarbeiten und zum Beispiel in unserem Livret<br />

d’accueil für Mitarbeiter dokumentieren.<br />

Mehr Transparenz und Mitarbeiterbeteiligung helfen<br />

uns letztendlich auch dabei uns gegenüber der ausländischen<br />

Konkurrenz zu behaupten.<br />

Alles in allem können wir diese Initiative vom Ministerium<br />

nur positiv bewerten.<br />

Enterprise Europe Network | Chambre des Métiers<br />

T +352 42 67 67 - 222/266/219 | F +352 42 67 67 - 349<br />

E een@cdm.lu | I www.cdm.lu<br />

POECKES<br />

L’EXPÉRIENCE AU SERVICE D’UNE QUALITÉ DURABLE.<br />

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15, rue de l’Usine<br />

L-3754 Rumelange<br />

56 46 36 1<br />

mailbox@poeckes.lu<br />

ENTREPRISE DE CONSTRUCTION POECKES S.À R.L.


INSCRIPTION OBLIGATOIRE :<br />

luxbuild@myenergy.lu<br />

INVITATION<br />

DÉFI 2017<br />

LA PERFORMANCE ÉNERGÉTIQUE<br />

DES BÂTIMENTS D’HABITATION<br />

À partir du 1 er janvier 2017, toutes les nouvelles constructions de<br />

bâtiments d’habitation devront être réalisées en classes énergétiques<br />

AAA. Ce mode de construction demande une main d’œuvre qualifiée<br />

et un esprit d’innovation.<br />

Est-ce qu’aujourd’hui, votre entreprise est prête pour 2017 ?<br />

Êtes-vous compétitif ? Faites-vous partie des entreprises novatrices ?<br />

Les partenaires de l’initiative LuxBuild2020 vous proposent une série<br />

de séances d’information régionales sur les faits et les exigences de<br />

la réglementation, son impact sur les entreprises du secteur de la<br />

construction et sur la situation générale du marché.<br />

DATES<br />

HORAIRES<br />

LIEUX<br />

ADRESSES<br />

LANGUES<br />

TÉMOIGNAGES<br />

ENTREPRENEURS<br />

10.11.<strong>2015</strong><br />

18h00 - 19h00<br />

IFSB 5, ZAE Krakelshaff<br />

L-3290 Bettembourg<br />

FR<br />

M. Damien Vespignani<br />

CBL S.A. Entreprise<br />

de construction<br />

12.11.<strong>2015</strong><br />

18h00 - 19h00<br />

Hotel Simon’s Plaza<br />

7, Potaschbierg<br />

L-6776 Grevenmacher<br />

DE<br />

M. Alex Bach<br />

Holzbau Steffen<br />

17.11.<strong>2015</strong><br />

18h00 - 19h00<br />

Le Prabbeli<br />

8, rue de la Montagne<br />

L-9538 Wiltz<br />

LU<br />

M. Jean-Luc Majerus<br />

Majerus Parmentier<br />

Constructions Sàrl<br />

19.11.<strong>2015</strong><br />

18h00 - 19h00<br />

Complexe Scolaire,<br />

Bâtiment G Jongeschoul<br />

1, place des Ecoles<br />

L-9226 Diekirch<br />

FR<br />

M. Jean-Luc Majerus<br />

Majerus Parmentier<br />

Constructions Sàrl<br />

PROGRAMME :<br />

• Présentation de la réglementation<br />

sur la performance énergétique des<br />

bâtiments d’habitation par myenergy.<br />

• Témoignages d’artisans et d’entrepreneurs<br />

actifs sur le marché.<br />

• Présentation des programmes de formation<br />

de la Chambre des Métiers et de l’Institut de<br />

Formation Sectoriel du Bâtiment.<br />

• Verre de l’amitié.<br />

24.11.<strong>2015</strong><br />

18h00 - 19h00<br />

26.11.<strong>2015</strong><br />

18h00 - 19h00<br />

08.12.<strong>2015</strong><br />

18h00 - 19h00<br />

15.12.<strong>2015</strong><br />

18h00 - 19h00<br />

Atert-Lycée Redange<br />

1, rue du Lycée<br />

L-8505 Redange<br />

IFSB 5, ZAE Krakelshaff<br />

L-3290 Bettembourg<br />

Chambre des Métiers<br />

2, Circuit de la Foire<br />

Internationale<br />

L-1347 Luxembourg<br />

Chambre des Métiers<br />

2, Circuit de la Foire<br />

Internationale<br />

L-1347 Luxembourg<br />

FR<br />

FR<br />

LU<br />

FR<br />

M. Marco Reiser<br />

Reiser Construction<br />

M. Damien Vespignani<br />

CBL S.A. Entreprise<br />

de construction<br />

M. Michel Reckinger<br />

Président de la<br />

Fédération des<br />

Artisans<br />

M. Roland Kuhn<br />

Président de la<br />

Chambre des Métiers<br />

Co-Funded by the<br />

Horizon2020 Programme<br />

of the European Union


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

CHRONIQUE JURIDIQUE<br />

ATTENTION ARNAQUES !<br />

Le d’Handwierk vous informe des dernières tentatives d’arnaques en cours<br />

Ces derniers temps, une nouvelle tentative d’arnaque<br />

semble circuler auprès des entreprises.<br />

Cette arnaque s’appelle « Remboursement d’impôt ». Il<br />

s’agit plus précisément d’une arnaque « type Phishing ».<br />

Vous recevez cette arnaque par un mail, qui vous invite<br />

à cliquer sur un lien qui vous envoie sur une page frauduleuse<br />

qui ressemble fortement au site officiel de l’Administration<br />

des Contributions directes du Luxembourg.<br />

On vous demande ensuite remplir un formulaire avec les<br />

données d’une carte de crédit.<br />

Attention : l’email ainsi que le site sont faux, le site étant<br />

une copie du site Internet de l’Administration des Contributions<br />

directes. De plus, la Chambre des Métiers rappelle<br />

que l’Administration des Contributions directes ne<br />

communique jamais sur les remboursements ou les paiements<br />

à effectuer par email !<br />

Par ailleurs, il ne faut pas remplir le formulaire. Si vous<br />

êtes victime de cette arnaque et que vous avez rempli le<br />

formulaire, vous devez bloquer le plus rapidement possible<br />

votre carte de crédit en appelant le numéro d’urgence<br />

de CETREL (+352) 49 10 10.<br />

Dans le cadre de la prévention des arnaques, la Chambre<br />

des Métiers vous invite à lui faire parvenir toute tentative<br />

d’arnaque afin de procéder à une prévention active.<br />

Les documents sont reproduits ci-après car ils soulèvent, aux yeux de la<br />

Chambre des Métiers, et en l’état des éléments en sa possession, de sérieux<br />

doutes concernant leur adéquation avec les usages et les bonnes pratiques<br />

en vigueur au Grand-Duché.<br />

La Chambre des Métiers ne garantit pas que ces documents recèlent<br />

juridiquement une escroquerie stricto sensu, mais elle attire l’attention de<br />

ses lecteurs quant aux conséquences financières qu’une signature pourrait<br />

engendrer.<br />

La Chambre des Métiers décline donc toute responsabilité de l’utilisation<br />

qui pourrait être faite de cette rubrique « Attention Arnaque ! » et des<br />

informations y mentionnées.<br />

Pour plus d’informations, vous pouvez<br />

consulter le lien suivant :<br />

www.cdm.lu > Mon Entreprise > Conseil<br />

aux entreprises > Gestion Juridique &<br />

Commerciale > Prévention des arnaques.<br />

Le mail vous fait croire qu’il provient de l’Administration des<br />

Contributions directes du Luxembourg, qui l’a envoyé afin que vous<br />

obteniez un remboursement de leur part.<br />

Pour cela, il vous invite à cliquer sur le lien qui vous redirige vers une<br />

page frauduleuse et à remplir le formulaire qui demande des données<br />

concernant une carte de crédit.<br />

Gilles Cabos | Conseiller juridique<br />

T +352 42 67 67 - 252 | F +352 42 67 87<br />

E gilles.cabos@cdm.lu<br />

Vos données sont ainsi directement envoyées à l’arnaqueur.<br />

50


s.à r.l.<br />

CHRONIQUE JURIDIQUE<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

LA SURVEILLANCE AU TRAVAIL : MODE<br />

D’EMPLOI POUR LES EMPLOYEURS<br />

La conférence « La surveillance au travail : mode d’emploi pour les employeurs « se tiendra dans les locaux<br />

de la Chambre des Métiers (2 circuit de la Foire Internationale, L-1347 Luxembourg-Kirchberg) le mercredi,<br />

30 septembre de 17h30 à 19h00.<br />

Eine Simultanübersetzung auf Deutsch<br />

wird angeboten<br />

Gilles Cabos | Conseiller juridique<br />

T +352 42 67 67 - 252 | F +352 42 67 87 | E gilles.cabos@cdm.lu<br />

Cette conférence se tiendra en langue française et une<br />

traduction en langue allemande sera proposée.<br />

Lors de cette conférence, Monsieur Thierry Lallemang,<br />

membre effectif du Collège de la CNPD, présentera les<br />

règles à connaitre et les procédures spécifiques qui ont<br />

été mises en place par la CNPD afin de faciliter certaines<br />

demandes d’autorisation.<br />

Maître Héloïse Bock, avocate spécialiste en protection<br />

des données, et Maître Louis Berns, avocat spécialiste<br />

en droit du travail, du Cabinet Arendt & Medernach,<br />

détermineront les cas concrets permettant à l’employeur<br />

d’utiliser les outils de surveillance pour surveiller,<br />

et éventuellement, sanctionner un salarié.<br />

Les exposés seront suivis d’un débat entre les orateurs<br />

et il sera possible de poser des questions. Un verre de<br />

l’amitié sera ensuite proposé.<br />

Les personnes intéressées sont priées de s’inscrire<br />

auprès de la Chambre des Métiers :<br />

• en ligne via le site internet : www.cdm.lu > Outils<br />

pratiques > Agenda des événements<br />

UN SAVOIR FAIRE ET UN FAIRE SAVOIR<br />

NOUS SOMMES VOTRE PARTENAIRE<br />

Solutions Coupe-Feu Optimales<br />

PROTECTION FEU PROTECTION FEU PRO PRO<br />

s.à r.l.<br />

• ou par mail : anabela.chaves@cdm.lu<br />

Les places étant limitées à 150 participants, les organisateurs<br />

se réservent la possibilité de refuser ou de<br />

déplacer à une autre date les inscriptions tardives.<br />

51


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

CHRONIQUE JURIDIQUE<br />

L’ARCHIVAGE ÉLECTRONIQUE<br />

FAVORISÉ AU GRAND-DUCHÉ<br />

La loi relative à l’archivage électronique a été votée le 25 juillet <strong>2015</strong>, et publiée au mémorial A n°150,<br />

accompagnée de deux règlements grand-ducaux.<br />

Afin de favoriser le développement de la dématérialisation<br />

des documents, et de leur conservation sous<br />

une forme numérique, la loi du 25 juillet <strong>2015</strong> garantit<br />

désormais que les documents dématérialisés et conservés<br />

conformément au cadre légal et règlementaire ne<br />

seront pas rejetés par le juge au motif qu’ils se présentent<br />

sous une forme numérique, ou encore au motif<br />

qu’il subsiste un original papier.<br />

De plus, si les documents ont été dématérialisés par<br />

un prestataire de service de dématérialisation ou de<br />

conservation agréé (PSDC), ils bénéficieront d’une<br />

véritable présomption de conformité par rapport à<br />

l’original.<br />

On notera que les actes publics ne sont pas pour le<br />

moment visés par cette loi.<br />

L’activité de prestataire de service de<br />

dématérialisation ou de conservation est organisée<br />

(ou : « PSDC »)<br />

Le principal objectif de cette loi est de mettre juridiquement<br />

au même niveau une copie numérique (ou « copie<br />

dématérialisée ») avec l’original papier. Afin de garantir<br />

la valeur juridique des copies numériques, cette loi<br />

organise l’activité de prestataire de service de dématérialisation<br />

ou de conservation (ou : « PSDC »).<br />

On soulignera qu’avec ce cadre légal et règlementaire<br />

unique en Europe, le Luxembourg offre désormais aux<br />

multinationales qui cherchent aujourd’hui à centraliser<br />

leur archivage électronique dans un pays toute la sécurité<br />

juridique et la confiance nécessaire.<br />

La preuve numérique est facilitée<br />

S’il est possible de créer ab initio un document sous une<br />

forme numérique depuis la loi du 14 août 2000 relative<br />

au commerce électronique, puisque cette loi reconnaît<br />

la même valeur à une signature électronique qu’une<br />

signature papier, le développement de l’archivage électronique<br />

était freiné car, pour les archives numérisées,<br />

la version papier continuait de prévaloir sur la version<br />

électronique.<br />

Afin d’assurer que les archives dématérialisées soient<br />

fiables et durables, la loi soumet les PSDC à une autorisation<br />

et une certification sur la base d’une règle technique<br />

émise par l’Institut Luxembourgeois de la Normalisation,<br />

de l’Accréditation, de la Sécurité et qualité<br />

des produits et services (ou « ILNAS »).<br />

Cependant le statut de PSDC n’est pas une condition<br />

pour pouvoir dématérialiser ou conserver un document<br />

sous un format numérique ; la seule conséquence pour<br />

une entreprise n’ayant pas demandé ce statut est qu’elle<br />

devra, le cas échéant, prouver en justice que ses fichiers<br />

ont été créés et archivés selon les règles de l’art.<br />

Le nouveau cadre légal et règlementaire laisse donc le<br />

soin aux entreprises d’analyser les avantages économiques<br />

et opérationnels d’un archivage numérique, et<br />

de confier éventuellement tout ou partie de leur archivage<br />

à un prestataire agréé.<br />

Gilles Cabos | Conseiller juridique<br />

T +352 42 67 67 - 252 | F +352 42 67 87<br />

E gilles.cabos@cdm.lu<br />

52


SOCIAL<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

RÉFORME DU CONTRÔLE MÉDICAL<br />

DE LA SÉCURITÉ SOCIALE ET SON<br />

INCIDENCE SUR LE DROIT DU TRAVAIL<br />

Le 1 er septembre entrera en vigueur la réforme du Contrôle Médical de la Sécurité Sociale (CMSS) récemment<br />

votée.<br />

Les principaux éléments à retenir concernant les entreprises<br />

sont :<br />

• Le CMSS pourra désormais aussi contrôler les salariés<br />

déclarés en incapacité la période de la continuation<br />

du paiement du salaire par l’employeur<br />

« Lohnfortzahlung ». Dans ce cas, l’employeur est<br />

obligé de stopper le paiement du salaire et des autres<br />

avantages résultant du contrat de travail en cas de<br />

décision de refus émise par la Caisse nationale de<br />

santé (CNS) suite à l’avis du CMSS. Néanmoins le<br />

salarié peut faire recours contre cette décision de<br />

la CNS et la juridiction peut annuler la décision de<br />

cette dernière. Par conséquent, l’entreprise a intérêt<br />

à provisionner les montants de la « Lohnfortzahlung »<br />

jusqu’à la décision finale de la juridiction sociale.<br />

• Néanmoins, la protection contre le licenciement<br />

(respectivement contre la convocation à un entretien<br />

préalable) est maintenue pendant les délais de<br />

recours du salarié contre la décision de la CNS relative<br />

à la cessation du droit à la conservation légale de<br />

la rémunération et du droit au paiement de l’indemnité<br />

pécuniaire de maladie, à savoir 40 jours dans un<br />

premier temps à partir de la notification de la décision<br />

de la CNS. En cas de recours de la part du salarié,<br />

la CNS informera l’employeur de l’existence d’un<br />

tel recours. Dans cette situation, la période de protection<br />

est maintenue pendant la période de procédures<br />

devant les juridictions sociales, même si la période de<br />

26 semaines de protection prévues par le code du travail<br />

est dépassée.<br />

• Le directeur de l’Inspection du travail et des mines<br />

ou son adjoint peut ordonner un examen médical, à<br />

effectuer par un médecin du travail de la Direction<br />

de la santé, des salariés exposés à un des agents susceptibles<br />

de présenter un danger pour la santé des<br />

salariés prévus par le code du travail Si cet examen<br />

médical révèle que la santé des salariés est gravement<br />

menacée, le directeur de l’Inspection du travail<br />

et des mines ou son agent peut ordonner que le salarié<br />

soit temporairement soustrait à l’action de l’agent<br />

en question.<br />

Fédération des Artisans | François Engels<br />

T +352 42 45 11 - 30 | E f.engels@fda.lu | I www.fda.lu<br />

LOCATION<br />

Z.A.MacAdam Luxembourg<br />

Tel436690` Fax 421730<br />

12.03 wr<br />

53


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

ÉNERGIE | ENVIRONNEMENT<br />

37 NOUVEAUX « ARTISANS CERTIFIÉS<br />

MAISON PASSIVE » ET LABELLISÉS<br />

« ENERGIE FIR ZUKUNFT + »<br />

AU LUXEMBOURG<br />

37 nouvelles personnes reçoivent le label « Energie fir d’Zukunft+ » de la Chambre des Métiers ainsi que le<br />

titre « Artisan Certifié Maison Passive » du « Passivhaus Institut » à l’issue du dix-huitième et dix-neuvième<br />

cycles de formation qui ont eu lieu au Luxembourg durant le mois de juin <strong>2015</strong>.<br />

L’objectif de la formation « Artisan<br />

Certifié Maison Passive » est<br />

de garantir une qualité élevée lors<br />

de la construction de maisons<br />

passives. La Chambre des Métiers<br />

certifie la qualification en décernant<br />

le nouveau label « Energie fir<br />

d’Zukunft+ » qui pourra être utilisé<br />

à des fins publicitaires.<br />

Le label « Energie fir d’Zukunft+ » permettra aux<br />

clients/consommateurs d’identifier facilement les entreprises<br />

artisanales spécialisées dans le domaine de la<br />

construction de nouvelles maisons passives et de l’assainissement<br />

de maisons existantes avec des composantes<br />

passives.<br />

Retrouvez plus d’informations sur la formation et les<br />

artisans certifiés maison passive sur le site www.cdm.<br />

lu ainsi que sur le site www.passivhaus-handwerk.de.<br />

Chambre des Métiers<br />

Christian Reding | T +352 42 67 67 - 227<br />

E christian.reding@cdm.lu | I www.cdm.lu<br />

Christiane Hoffmann | T +352 42 67 67 - 246<br />

E christiane.hoffmann@cdm.lu | I www.cdm.lu<br />

Les dirigeants et collaborateurs des entreprises artisanales suivantes, qui ont suivi la formation et<br />

réussi l’examen, se sont vu décerner le label « Energie fir d’Zukunft+ » ainsi que le titre « Artisan<br />

Certifié Maison Passive ».<br />

Prénom et Nom<br />

Guido BAUMANN<br />

Ronald BEI CLEMENTI<br />

Dominique BOUTAY<br />

Dylan COLJON<br />

Hugues DE BOUW<br />

Alexander EWEN<br />

Michael FANDEL<br />

Sascha FEIERSTEIN<br />

Timothy FERNANDES<br />

Daniel FEYDER<br />

Michael FROMM<br />

Joe GEORGES<br />

Jean-Yves GIGI<br />

Johan GOB<br />

Entreprise | Localité<br />

Ost-Fenster S.à r.l. | Grevenmacher<br />

Thermo Concept S.A. | Differdange<br />

Octogone S.à r.l. | Goeblange<br />

COLJON SARL | Steinfort<br />

HAUSMAN et Co S.à r.l. | Diekirch<br />

Ost-Fenster S.à r.l. | Grevenmacher<br />

Hecker Holzbau S.à.r.l. | Bettel<br />

CONSTRUCTIONS CP SCA | Bissen<br />

BAUMEISTER-HAUS LUXEMBOURG S.A. | Grevenmacher<br />

Wako S.A. | Differdange<br />

BAUMEISTER-HAUS LUXEMBOURG S.A. | Grevenmacher<br />

Entreprise électrique Georges S. à r.l. | Luxembourg<br />

Wako S.A. | Differdange<br />

HAUSMAN et Co S.à r.l. | Diekirch<br />

54


ÉNERGIE | ENVIRONNEMENT<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

Patrick GUITTON<br />

Norbert HEINZ<br />

Daniel JACOBY<br />

Patrick KIRSCH<br />

Michel LANG<br />

Hendrik NALBACH<br />

Claude NANQUETTE<br />

Josef NOPPENBERGER<br />

Jérémy OCTAVE<br />

Loïc PERRIN<br />

Clément PETRY<br />

Guillaume PIRON<br />

Jean-François ROUWETTE<br />

Jules SAUBER<br />

Alex SCHAAL<br />

Peter SCHROEDER<br />

Pierre SPAGNULO<br />

Michel SPITHOVEN<br />

Reinhold WAGNER<br />

Michaël WINANTS<br />

Eric WUIDART<br />

Ulrike Maria ZAHREN<br />

Iliass ZERKTOUNI<br />

TRADIMEX SARL | Howald<br />

BAUMEISTER-HAUS LUXEMBOURG S.A. | Grevenmacher<br />

HAUSMAN et Co S.à r.l. | Diekirch<br />

PEINTURE DE L’EST SARL | Consdorf<br />

LANG FRERES SARL | Machtum<br />

MHN-MONTAGE-HANDWERK-NALBACH S.à r.l. | Remich<br />

CG Atelier S.à r.l. | Esch-sur-Sûre<br />

NOPSON G.m.b.H | Bous<br />

Octave Construction Rénovation S.à r.l. | Windhof (Koerich)<br />

Chauffage Federspiel S.à r.l. | Bertrange<br />

HTH & sp S.A. | Mondorf-les-Bains<br />

CG Atelier S.à r.l. | Esch-sur-Sûre<br />

HAUSMAN et Co S.à r.l. | Diekrich<br />

Menuiserie Sauber Jules sarl | Beidweiler<br />

NOPSON G.m.b.H | Bous<br />

SCHROEDER PETER | Leithum<br />

Claude Constructions S.à r.l. | Roeser<br />

Holzbau Neuman S.à r.l. | Heffingen<br />

Schickes R. Succ. Wagner S.àr.l. | Walferdange<br />

M PROJECT S.à r.l. | Strassen<br />

Comodo S.à r.l. | Steinfort<br />

Fenster-Eck S.à r.l. | Kehlen<br />

Mersch & Schmitz Services S.à r.l. | Mamer<br />

Seit jeher lieben Sie das Gefühl der Sicherheit.<br />

Unsere Angebote mit festem Zinssatz werden<br />

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für eine Finanzierung mit festem Zinssatz entscheiden, das heißt mit unveränderlichen<br />

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in Sachen Bausparen, begleitet und berät Wüstenrot Sie im Bereich der steuerlichen<br />

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EUROPE<br />

D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

INTERNATIONALE<br />

KOOPERATIONSANGEBOTE<br />

Zur gezielten Geschäfts- und Kooperationspartnersuche<br />

verwaltet das Enterprise Europe Network<br />

eine europaweite Onlineplattform. Aktuell<br />

enthält sie 10.000 Profile. Diese Unternehmensund<br />

Branchenprofile werden von den Netzwerkpartnern<br />

regelmäßig gepflegt und aktualisiert. Folgend<br />

eine Auswahl:<br />

Irische Firma sucht zur Erweiterung der Produktpalette<br />

Kooperationspartner mit innovativen Fassadenlösungen.<br />

(BRIE<strong>2015</strong>0520001)<br />

Britisches Unternehmen sucht Fertigungspartner<br />

für kleine Stückzahlen von Massivholzmöbeln.<br />

(BRUK<strong>2015</strong>0610002)<br />

Spanische Universität sucht Medizintechnik-Hersteller<br />

zur Produktion eines patentierten mechanischen<br />

Geräts für die endoskopische Chirurgie.<br />

(TOES<strong>2015</strong>0414002)<br />

Tschechische Universität sucht Firmen, die einen<br />

speziell für Fassaden entwickelten Serviceroboter auf<br />

Lizenzbasis herstellen. (TOCZ<strong>2015</strong>0304001)<br />

Ungarische Firma bietet Fertigungsdienstleistungen<br />

für die Elektronikbranche an. (BOHU20141029002)<br />

Französische Firma sucht Vertriebspartner für innovativen<br />

Elektrorollstuhl. (BOFR<strong>2015</strong>0413003)<br />

Britischer Hersteller von spezieller Ausrüstung für<br />

ältere und behinderte Menschen sucht Zulieferer<br />

unter anderem aus den Bereichen Kunststoff-Spritzguss<br />

und Blechverarbeitung. (BRUK20140516001)<br />

Italienisches Unternehmen sucht Partner als<br />

Lizenznehmer und zur Weiterentwicklung und<br />

Anpassung eines neuartigen, modularen Fassadenelements.<br />

(TOIT20140916001)<br />

Slowenischer Fensterhersteller, der ein innovatives,<br />

aktives Belüftungssystem entwickelt hat, sucht Vertriebspartner.<br />

(BOSI<strong>2015</strong>0310001)<br />

Ungarische Firma übernimmt Subaufträge für Stahlkonstruktionen.<br />

(BOHU<strong>2015</strong>0127001)<br />

Schwedisches Unternehmen, das eine neuartige und<br />

patentierte Trennwand entwickelt hat, vergibt Herstellungs-<br />

und Lizenzverträge. (BRSE<strong>2015</strong>0129001)<br />

Estnische Firma hat innovativen Aufsatz entwickelt,<br />

der eine Automatisierung von einfachen Fensterjalousien<br />

ermöglicht und sucht für Produktion<br />

und Vertrieb erfahrene Kooperationspartner.<br />

(TOEE<strong>2015</strong>0225001)<br />

Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein,<br />

mehr über die Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil<br />

veröffentlichen wollen, dann kontaktieren Sie uns.<br />

OFFRES DE COOPÉRATION<br />

INTERNATIONALES<br />

Dans le cadre de la recherche ciblée de partenaires<br />

d’affaires et de coopération, l’Enterprise Europe<br />

Network met à la disposition une plate-forme de coopération<br />

pour toute l’Europe qui gère actuellement<br />

10.000 profils. Les profils d’entreprise et de branche<br />

sont régulièrement entretenus et actualisés par les<br />

partenaires du réseau. Ci-après une sélection :<br />

Société irlandaise cherche partenaire de coopération<br />

avec des solutions de façade innovatrices pour<br />

élargir son éventail de produits. (BRIE<strong>2015</strong>0520001)<br />

Entreprise britannique cherche partenaire de fabrication<br />

pour petites quantités de pièces de meubles<br />

massifs en bois. (BRUK<strong>2015</strong>0610002)<br />

Université espagnole cherche fabricant de technologies<br />

médicales pour la production d’un appareil<br />

mécanique breveté pour la chirurgie endoscopique.<br />

(TOES<strong>2015</strong>0414002)<br />

Université tchèque cherche des sociétés qui<br />

fabriquent un robot de service spécialement<br />

57


D'HANDWIERK 07|<strong>2015</strong><br />

EUROPE<br />

développé pour façades sur la base de licence.<br />

(TOCZ<strong>2015</strong>0304001)<br />

Société hongroise propose des services de fabrication<br />

pour le secteur électronique. (BOHU20141029002)<br />

Société française cherche partenaire de distribution<br />

pour fauteuil roulant électrique innovateur.<br />

(BOFR<strong>2015</strong>0413003)<br />

Fabricant britannique d’équipement spécial pour<br />

personnes âgées et handicapées cherche fournisseur<br />

entre autre dans les domaines de l’injection<br />

plastique et du travail des tôles. (BRUK20140516001)<br />

Entreprise suédoise qui a développé une cloison<br />

nouvelle et brevetée, accorde contrats de fabrication<br />

et contrats de licence. (BRSE<strong>2015</strong>0129001)<br />

Société estonienne a développé un article innovateur<br />

qui permet une automatisation de simples jalousies<br />

de fenêtre et cherche pour la production et la<br />

distribution des partenaires de coopération expérimentés.<br />

(TOEE<strong>2015</strong>0225001)<br />

Si vous êtes intéressés par l’une des offres, si vous souhaitez<br />

en savoir plus sur la base de données ou si vous<br />

voulez publier votre propre profil, alors contactez-nous.<br />

L’entreprise italienne cherche partenaire en tant<br />

que licencié et pour le développement et ajustement<br />

d’un élément de façade nouveau et modulaire.<br />

(TOIT20140916001)<br />

Fabricant de fenêtre slovène qui a développé un système<br />

d’aération actif et innovant cherche partenaire<br />

de distribution. (BOSI<strong>2015</strong>0310001)<br />

Société hongroise reprend contrats de sous-traitance<br />

pour des constructions métalliques.<br />

(BOHU<strong>2015</strong>0127001)<br />

Enterprise Europe Network | Chambre des Métiers<br />

T +352 42 67 67 - 226/366/219 | F +352 42 67 67 - 349<br />

E een@cdm.lu | I www.cdm.lu<br />

D'HANDWIERK 07-09|<strong>2015</strong><br />

Bulletin de liaison de la Fédération des<br />

Artisans et de la Chambre des Métiers<br />

du Grand-Duché de Luxembourg<br />

ÉDITEUR<br />

Fédération des Artisans du<br />

Grand-Duché de Luxembourg<br />

ABONNEMENT ANNUEL 15,45 EUR<br />

SECRÉTARIAT ET RÉDACTION<br />

Fédération des Artisans | 2, Circuit de la Foire Internationale<br />

L-1347 Luxembourg | BP 1604 | L-1016 Luxembourg<br />

Tél.: (352) 42 45 11-1 | Fax: (352) 42 45 25<br />

E-mail: info@fda.lu | www.fda.lu<br />

VOTRE MÉTIER SUR LE NET<br />

www.cdm.lu et www.fda.lu<br />

Reproduction des articles autorisée<br />

avec indication de la source<br />

CRÉDITS PHOTOS<br />

Shutterstock.com (pages:???,??? et???)<br />

MISE EN PAGE ET IMPRESSION<br />

Imprimerie Centrale<br />

15, rue du Commerce | L-1351 Luxembourg<br />

Tél.: (352) 48 00 22-1 | Fax: (352) 49 59 63<br />

E-mail: message@ic.lu | www.ic.lu<br />

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Imprimerie Centrale | Service Régie<br />

15, rue du Commerce | L-1351 Luxembourg<br />

Tél.: (352) 40 36 10-1 | Fax: (352) 40 36 10-228<br />

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