Berlin

lex.eisler

Berlin

A. Poleev. Berlin - Zoologischer Garten. Enzymes, 2015.

Christian Steiof

Landeskriminalamt

Tempelhofer Damm 12

12101 Berlin

Strafantrag

15.02.2015

Ich beantrage die Einleitung strafrechtlicher Verfahren wegen Beleidigung, Verleumdung, Nötigung,

Bedrohung, Nachstellung, Körperverletzung (§§ 23, 185, 187, 223, 238, 240, 241 StGB).

Aufgrund der Strafbarkeit des Versuchs (§23 StGB) und wegen eines verbalen und tatlichen Übergriffs sind

die Voraussetzungen für die genannten Straftatbestände erfüllt, wie aus der Beschreibung des Geschehens

hervorgeht.

Wegen Entrechtung und politisch motivierter Verfolgung in der BRD, weswegen zum Ausfall privater

Internetnutzung seit 13.02.2013 gekommen ist, nutze ich gelegentlich an Sonntagen die technische

Ausstattung der Universitätsbibliothek in Geschwister-Scholl-Straße 1/3, um im Internet zu recherchieren

und zu kommunizieren. Am 15.02.2015 verbrachte ich im Computersaal dieser Bibliothek im 1. Stock um die

2 Stunden, und wollte gerade die Bibliothek verlassen, als plötzlich ein mir unbekannter Mann, der 2 Reihen

entfernt hinter mir saß, sich mir näherte, mich blöd anquatschte, ohne sich vorzustellen, mich beschuldigte,

ein Schwuler zu sein, und mich aufforderte, weil ich seiner Meinung nach Schwul bin, und mich falsch

verhalte, den Computersaal zu verlassen. Ich hielt mich im erwähnten Raum die ganze Zeit unauffällig auf,

war weder nackt ausgezogen oder provozierte oder störte jemandem auf irgendwelche andere Weise, und

war sehr verblüft über eine solche Frechheit, was ich diesem Blödmann zum Ausdruck brachte, indem ich

ihm sagte, daß ich mich hier absolut legal aufhalte, und, weil ich ein Doktor der Naturwissenschaften bin,

beschäftige ich mich damit, was für mich interessant und wichtig erscheint, weswegen ein Student mir

überhaupt nichts zu sagen hat. Der rechthaberische und unbelehrbare Kretin gab sich mit dieser Erklärung

nicht zufrieden, und drohte mir damit, mich bei dem Wachpersonal zu denunzieren, falls ich den Lesesaal

nicht verlasse, was er kurze Zeit nach ausgesprochener Drohung umsetzte. Infolge seiner Denunziation sind

2 Angehörige des Wachpersonals erschienen, und die Drohungen ausgesprochen, mich mit der

Gewaltanwendung aus dem Lesesaal zu entfernen. Daraufhin erwiderte ich dem Wachpersonal, daß ich

mich nicht von der Stelle rühre, bis ich den Namen des rassistischen Täters erfahre, und weil das nicht

zustande gekommen ist, forderte ich auf, die Polizei anzurufen, was aber abgelehnt wurde, und stattdessen

wurde ich genötigt, den Computersaal zu verlassen. Unten, in dem Eingangsbereich, rief ich selbst die

Polizei an, und bat sie vorbeizukommen, um den verbalen und tatlichen Angriff mit einem rassistischen

Vorsatz als Straftatbestand aufzunehmen. Nach der Erstvernehmung der Streitparteien erklärte mir ein

Polizeibeamter, daß der Blödmann mich daran beschuldigte, einen schwulen Pornofilm angeschaut zu

haben, was keinesfalls der Wahrheit entspricht, und den Straftatbestand Verleumdung darstellt. Diese

Beschuldigung ist unwahr allein schon aus technischen Gründen, weil mit den Rechner, womit die Bibliothek

ausgestattet ist, nicht möglich ist, Videos aus dem Internet anzusehen.

In diesem Zusammenhang verweise ich noch auf die Artikel 6,7,8,10 der Verfassung von Berlin, und auf das

Urteil des Bundesgerichtshofs im Verfahren BGH III ZR 98/12: „Die Nutzbarkeit des Internets ist ein

Enzymes ISSN 1867-3317 www.enzymes.at © by Dr. A. Poleev 221

Similar magazines