Berlin

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A. Poleev. Berlin - Zoologischer Garten. Enzymes, 2015.

ein Schwuler zu sein, und mich aufforderte, weil ich seiner Meinung nach Schwul bin, und mich falsch

verhalte, den Computersaal zu verlassen. Ich hielt mich im erwähnten Raum die ganze Zeit unauffällig auf,

war weder nackt ausgezogen oder provozierte oder störte jemandem auf irgendwelche andere Weise, und

war sehr verblüft über eine solche Frechheit, was ich diesem Blödmann zum Ausdruck brachte, indem ich

ihm sagte, daß ich mich hier absolut legal aufhalte, und, weil ich ein Doktor der Naturwissenschaften bin,

beschäftige ich mich damit, was für mich interessant und wichtig erscheint, weswegen ein Student mir

überhaupt nichts zu sagen hat. Der rechthaberische und unbelehrbare Kretin gab sich mit dieser Erklärung

nicht zufrieden, und drohte mir damit, mich bei dem Wachpersonal zu denunzieren, falls ich den Lesesaal

nicht verlasse, was er kurze Zeit nach ausgesprochener Drohung umsetzte. Infolge seiner Denunziation sind

2 Angehörige des Wachpersonals erschienen, und die Drohungen ausgesprochen, mich mit der

Gewaltanwendung aus dem Lesesaal zu entfernen. Daraufhin erwiderte ich dem Wachpersonal, daß ich

mich nicht von der Stelle rühre, bis ich den Namen des rassistischen Täters erfahre, und weil das nicht

zustande gekommen ist, forderte ich auf, die Polizei anzurufen, was aber abgelehnt wurde, und stattdessen

wurde ich genötigt, den Computersaal zu verlassen. Unten, in dem Eingangsbereich, rief ich selbst die

Polizei an, und bat sie vorbeizukommen, um den verbalen und tatlichen Angriff mit einem rassistischen

Vorsatz als Straftatbestand aufzunehmen. Nach der Erstvernehmung der Streitparteien erklärte mir ein

Polizeibeamter, daß der Blödmann mich daran beschuldigte, einen schwulen Pornofilm angeschaut zu

haben, was keinesfalls der Wahrheit entspricht, und den Straftatbestand Verleumdung darstellt. Diese

Beschuldigung ist unwahr allein schon aus technischen Gründen, weil mit den Rechner, womit die Bibliothek

ausgestattet ist, nicht möglich ist, Videos aus dem Internet anzusehen.

Aufgrund der Strafbarkeit des Versuchs (§23 StGB) und wegen eines verbalen und tatlichen Übergriffs sind

die Voraussetzungen für die Straftatbestände Beleidigung, Verleumdung, Nötigung, Bedrohung,

Nachstellung, Körperverletzung (§§ 23, 185, 187, 223, 238, 240, 241 StGB) erfüllt, wie aus der

Beschreibung des Geschehens hervorgeht.

In diesem Zusammenhang verweise ich noch auf die Artikel 6,7,8,10 der Verfassung von Berlin, und auf das

Urteil des Bundesgerichtshofs im Verfahren BGH III ZR 98/12: „Die Nutzbarkeit des Internets ist ein

Wirtschaftsgut, dessen ständige Verfügbarkeit seit längerer Zeit auch im privaten Bereich für die

eigenwirtschaftliche Lebenshaltung typischerweise von zentraler Bedeutung ist.“

Ich wurde öffentlich und grundlos beleidigt, meine Würde auf unzulässige Weise verletzt, und niemand im

Lesesaal war bereit, sich für meine Würde und meine Rechte einzusetzen, mich in meiner Position zu

bestärken, oder tat etwas, um den rassistischen Kretin zu mäßigen. Offensichtlich ist dieser konformistisch

angepasste Mob, der sich für die zukunftige Elite dieses Landes hält, nicht einmal fähig, die Ungeheurlichkeit

des Geschehens nachzuvollziehen, das Gute von dem Bösen zu unterscheiden, was normalerwesie schon

jedes 5-jährige Kind kann. Über das intellektuelle Niveau spreche ich überhaupt nicht, weil die Köpfe dieser

Opfer mit staatlicher Propaganda und pseudologischem Irrsinn vermüllt sind, weswegen sie spontan zu

Hexenjäger werden, bzw. unterlassen, sich situationsbedingt zu verhalten, d.h. notwendigen Widerstand zu

leisten. Der geistig verwirrte Hooligan, der über keine Denkfähigkeit oder logische Denkweise verfügt, wußte

nicht einmal, was er tat, und folgte nur seinen Vorbilder, unter denen seine Hochstaplerlehrer sind, die ihm

vor seinen Augen zahlreiche Beispiele des rassistischen Verhaltens täglich vorführen. Eine

psychoanalytische Bewertung des Vorfalls weist auf die unbewußten Abwehrvorgänge Projektion und

Verschiebung bedingt durch den pathologischen Narzissmus mit Persönlichkeitsspaltung bei dem Täter hin 1 .

Enzymes ISSN 1867-3317 www.enzymes.at © by Dr. A. Poleev 224

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