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BUND Umwelt-Tipps Konstanz/Ravensburg/Ulm/Biberach 2016

Die regional erscheinende Broschüre Umwelt-Tipps vom BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland enthält zahlreiche nützliche Tipps und Hinweis zum Thema Umweltschutz. Ausgabe Konstanz/Ravensburg/Ulm/Biberach und gesamte Region.

Die regional erscheinende Broschüre Umwelt-Tipps vom BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland enthält zahlreiche nützliche Tipps und Hinweis zum Thema Umweltschutz. Ausgabe Konstanz/Ravensburg/Ulm/Biberach und gesamte Region.

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Umwelt-Tipps

Baden-WürTTemberg


2

Liebe Leserin, lieber Leser,

es gibt viele Möglichkeiten, zum Schutz und

zum Erhalt unserer Umwelt beizutragen. Die einfachste

ist, unseren Alltag umweltverträglich zu

gestalten. Als Verbraucher haben wir die Wahl:

Kaufen wir importiertes Obst und Gemüse?

Oder greifen wir lieber zu heimischen Bio-Produkten

und unterstützen so unsere Bauern vor Ort? Nehmen wir Atom-Strom

ab oder wechseln wir zu einem Ökostrom-Anbieter?

Umweltbewusstes Verhalten muss nicht teuer sein. Im Gegenteil: In unseren

Umwelt-Tipps haben wir eine ganze Menge Anregungen zusammengestellt,

die Ihnen helfen, wertvolle natürliche Ressourcen und in vielen Fällen bares

Geld zu sparen. Machen Sie mit – es ist leichter, als Sie denken!

Natürlich können hier viele Themen nicht tiefer behandelt werden. Profitieren

Sie einfach vom Fachwissen des BUND: unter www.bund-bawue.de/oekotipps

finden Sie auf (fast) alle Ihre Fragen eine Antwort. Oder Sie rufen an: Telefon

07732 1507-0, einer unserer Experten hilft Ihnen weiter.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre

Dr. Brigitte Dahlbender

Vorsitzende BUND Baden-Württemberg e.V.

PS: Für regelmäßige Neuigkeiten des BUND empfehle ich Ihnen unseren Newsletter,

den Sie unter www.bund-bawue.de/newsletter abonnieren können.


3

Inhalt

Zu Hause & Unterwegs ......................................................................................... 9

Bauen & Renovieren .............................................................................................. 17

HAUSHALTS-TIPPS ..................................................................................................... 26

Gesundheit & Ernährung .................................................................................. 32

Balkon & garten .................................................................................................... 42

impressum

Herausgeber:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Mühlbachstr. 2, 78315 Radolfzell

Telefon: 07732 1507-0

E-Mail: info.bawue@bund.net

www.bund-bawue.de

Texte:

Mit freundlicher Genehmigung des BUND-Bundesverbands,

www.bund.net/oekotipps

Redaktion: Barbara Amann, Christina Kordt

V.i.S.d.P.: Dr. Brigitte Dahlbender, Vorsitzende

Fotos:

Titel: ©Vetapi – shutterstock.com; S. 2: Werner Kuhnle,

S. 5: Miklas Hahn, S. 7: kissundklein

Gestaltung:

Natascha Hermann, NEULAND 33

Büro für Gestaltung, Münsingen

www.neuland33.de

Anzeigenverwaltung:

Ziel:Marketing, Gerberstraße 5f, 70178 Stuttgart

Telefon: 0711/96695-0, Fax: 0711/96695-20

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Druck:

gedruckt auf Maxioffset FSC Mix Credit, 80 g/m²

Aktuell informieren und mitdiskutieren

www.facebook.com/bundbawue


4

Gehen Sie den

U r s a c h e n

auf den Grund

Krank machende Schadstoffe

in Haus und Büro?

Wir messen für private Kunden, Firmen und

Behörden. Als Partner des TÜV Rheinland

sind wir dafür intensiv ausgebildet!

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Unterstützen Sie uns durch ehrenamtliche

• Spenden • Mitgliedschaft • Partnerschaft • Mithilfe

Information: Örlingertalweg 40 · 89081 Ulm · Tel. 0731/65906, Fax 0731/66962

Homepage: www.tierheim-ulm.de · E-Mail: info@tierheim-ulm.de

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Tel.: 0 73 44-923 713, Fax: 0 73 44-923 642

Mobil: 0173-30 76 333


5

Der Bund für Umwelt und Naturschutz

Deutschland (BUND)

Wer wir sind

Der BUND ist heute mit über

500 000 Unterstützerinnen und

Unterstützern einer der größten

Umweltverbände in Deutschland.

Der BUND-Landesverband Baden-

Württemberg, gegründet 1973, zählt

inzwischen rund 85 000 Mitglieder

und Spender. In über 25 Geschäftsstellen

im ganzen Land begleiten rund

80 hauptamtliche Mitarbeiter sachkundig

die Arbeit der 5 000 ehrenamtlichen

BUND-Aktiven.

Was wir tun

Als staatlich anerkannte Naturschutzorganisation nimmt der BUND Stellung

zu Planungen, die in Natur und Umwelt eingreifen. Wir können auf kommunaler,

regionaler sowie landes- und bundespolitischer Ebene schnell reagieren,

denn wir sind föderal organisiert. Wir decken Missstände auf und sensibilisieren

Bevölkerung und Verwaltungen für die Fragen des Umwelt- und

Naturschutzes.


6

Inh. Ulrike Stöckle

• Blumen für jeden Anlass

• Individuelle Sträuße

• Gutscheine, Pflanzen,

Keramik, etc.

• FLEUROP-Fachgeschäft

Lieferservice

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7

Worauf wir stolz sind

Jedes Jahr schützen BUND-Aktive unzählige seltene Tiere und Pflanzen in

ihren Lebensräumen. Landesweite Aktionen, z.B. gegen den Anbau von Gen-

Nahrungsmitteln, zeigen Erfolg: Bereits elf Land- und drei Stadtkreise wirtschaften

gentechnikfrei! Stolz sind wir, dass es nach einem langen Weg zwei

Großschutzgebiete in Baden-Württemberg gibt, den Nationalpark Schwarzwald

und das von der UNESCO anerkannte Biosphärengebiet Schwäbische

Alb. Wir setzen uns mit Kampagnen, Demos und politischer Lobbyarbeit ein

für die Energiewende, eine umweltfreundliche Verkehrs politik und für einen

sparsamen Umgang mit Flächen.

Was wir bieten

Als BUND-Unterstützerin und -Unterstützer können

Sie sicher sein, dass Ihr Anliegen durch einen starken,

politisch unabhängigen Verband gut vertreten wird.

Sie können sich bei uns ganz praktisch in einem

Naturschutzprojekt engagieren oder Ihr Fachwissen

in eine unserer thematischen Arbeitsgruppen einbringen.

Wir bieten Ihnen kritische und sachkundige

Information und Beratung in Umweltfragen.

Machen Sie mit: Eine gUTe InveSTITIon in Ihre Umwelt!

Unterstützen Sie den BUND als Mitglied:

www.bund-bawue.de/mitgliedwerden

Oder unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende:

Online: www.bund-bawue.de/spenden

Per Überweisung: Sparkasse Singen-Radolfzell

IBAN DE64 6925 0035 0004 0881 00, BIC SOLADES1SNG


8

Brunnenstraße 7

88477 Schwendi-Weihungszell

Telefon 0 73 47.95 80 78

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ENERGIEBERATUNG

Beratung für private und gewerbliche Gebäude

BAFA-Vor-Ort-Berater

Erstellung von Energieausweisen

Sachverständiger für ENEV und KfW-Darlehen

Ausschreibung und Bauleitung


Zu Hause & Unterwegs

9

Heimliche Stromfresser

Abschalten

Obwohl sie scheinbar ausgeschaltet sind, verbrauchen

viele Elektrogeräte weiter Strom. Auch Geräte, die

ausgeschaltet, aber nicht von der Steckdose getrennt

sind, verbrauchen Strom.

© focus.si

Typische „stille“ Stromfresser sind Geräte der Unterhaltungselektronik und

Computer, aber auch Wasch- und Spülmaschinen, elektrische Zahnbürsten,

Rasierapparate oder Netzteile von Halogenlampen und Ladegeräten, die in

der Steckdose bleiben.

Seit Januar 2010 dürfen keine Geräte mehr verkauft werden, die im Standbyoder

„Schein-Aus-Betrieb“ mehr als ein Watt verbrauchen. Die besten Geräte

erreichen 0,1 Watt bei Standby und fast null Watt im Schein-Aus-Modus.

Dies gilt jedoch nur für Geräte, die neu sind.

Eine einfache und zuverlässige Methode, Stromfressern den Garaus zu machen,

ist das Zwischenschalten von ausschaltbaren Steckerleisten. Dafür

sollten möglichst alle in Nutzung befindlichen Geräte an einer Leiste betrieben

werden.

Unter www.bund.net/standby finden Sie einen Standby-Check, mit dem

Sie innerhalb von 24 Stunden den Stromverbrauch ermitteln können,

außerdem eine Weiterleitung zu Verleihstellen von Energiekostenzählern.

Strommessgeräte und abschaltbare Steckdosenleisten gibt’s unter:

www.bundladen.de/stromsparen (Tel. 030/27586-480).


10

Kinderleicht Ihren Tarif errechnen.

Der SWU-Tarifrechner für Strom und Gas.

www.swu.de / tarifrechner

Informieren Sie sich kostenlos über die attraktiven Stromund

Gastarife der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH.

Zusammen für eine bessere Umwelt.


Zu Hause & Unterwegs

11

Stromwechsel jetzt:

Sicher, günstig, ökologisch

mit dem BUND-Regionalstrom

Mit dem Wechsel zum umweltfreundlichen BUND-Regionalstrom können Sie sich

nicht nur von Kohle- und Atomstrom verabschieden.

Gleichzeitig fördern Sie besonders umweltfreundliche Anlagen zur Stromerzeugung

in Ihrer Region und unterstützen die ökologische Energie wende.

Der BUND kooperiert dazu mit den Elektrizitätswerken (EWS) Schönau. Dieses

bürgereigene Stromversorgungsunternehmen bezieht seinen Strom aus

100 Prozent Erneuerbaren Energien.

Ihr Umstieg ist einfach: Fordern Sie den Stromliefervertrag bei der BUND

Service GmbH an und senden Sie ihn mit einer Kopie Ihrer letzten Stromrechnung

direkt an die EWS in Schönau. EWS übernimmt Ihre Stromversorgung

zum nächstmöglichen Zeitpunkt und kündigt den Vertrag mit Ihrem

bisherigen Stromversorger.

Weitere Infos unter www.bund-regionalstrom.de

BUND Service GmbH

Mühlbachstraße 2

78315 Radolfzell

Tel. 07732 1507-0

bund.regionalstrom@bund.net


12


Zu Hause & Unterwegs

13

Ressourcen sparen durch

Leihen, Teilen und

Secondhand

Wie viel Natur in einer 600 Gramm leichten Jeans steckt, sieht man ihr nicht an.

Bezieht man aber den Ressourcen- und Energieverbrauch mit ein, bringt sie rund

32 Kilogramm auf die Waage.

So viel ist für Rohstoffe, Herstellung und Transport nötig. Berechnet wird

dies mit dem so genannten „ökologischen Rucksack“, einem Verfahren, das

vom Wuppertal Institut entwickelt wurde. Gegenstände mit großem ökologischem

Rucksack auszuleihen, gemeinsam zu nutzen oder gebraucht zu

kaufen, macht also Sinn.

Bücher und Videos auszuleihen, gehört für viele bereits zum Alltag. Aber

auch für Skiausrüstung, Abendgarderobe, Werkzeug oder Autos gibt es Ausleihsysteme.

So wird „Car-Sharing“ schon in etwa 380 deutschen Städten

und Gemeinden angeboten.

Wer Bohrmaschine, Schleifgeräte oder kleine Baumaschinen selten nutzt,

findet im Baumarkt hochwertige Leihgeräte. Die Sportausrüstung für den

Urlaub borgt man sich am besten vor Ort. Dann entfällt auch der mühsame

Transport.

Es lohnt sich, Familie und Freunde zu fragen und Secondhand-Läden und

Kleinanzeigen zu durchstöbern, bevor man einen selten genutzten Gegenstand

neu kauft.

Weitere Informationen zum Car-Sharing unter > www.carsharing.de

> www.flinkster.de


14

Fassadendämmung mit Kork

Lehmputze vom Fachmann

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unserer Streuobstwiese, Kartoffeln, Gemüse und Obst nach Saison, täglich

frische Eier, Donnerstags frisch gebackenes Holzofenbrot, frische Rohmilch

vom Milchautomat. TK-Fleisch und Wurst, Rind-, Schwein-, Kalb- oder

Lammfleisch frisch zum Schlachttermin.

Essen und Übernachten. Mehr unter www.bioland-hofladen.de

Bioland - Hofladen Paula Weber

Althof 10 • 88400 Biberach-Mettenberg

Tel.: 0 73 51 - 88 96 • Fax: 0 73 51 - 827389

Öffnungszeiten:

Mo. 9.00 - 12.00 Uhr u. 14.00 - 18.00 Uhr,

Di. 9.00 - 12.00 Uhr, Mi. geschlossen, Do. 14.00 - 18.00 Uhr,

Fr. 9.00 - 12.00 Uhr u. 14.00 - 18.00 Uhr, Sa. 8.00 - 12.00 Uhr


Zu Hause & Unterwegs

15

Urlaub und Freizeit

mal ganz nah

Wissen Sie schon, wohin dieses Jahr die Reise gehen soll? Welche Vorlieben Sie

auch haben – lassen Sie Freizeit und Urlaub nicht zu Lasten der Natur gehen.

Verzichten Sie wenn möglich auf Flugreisen. Das Flugzeug hat von allen Verkehrsmitteln

mit Abstand die schlechteste Klimabilanz. Es gibt eine Vielzahl

an Möglichkeiten, sanft per Bahn, Bus und Fahrrad zu verreisen.

Im Übrigen muss man für tolle Ferien keine Fernreise buchen. Und für einen

spannenden Sonntagsausflug braucht keiner stundenlang im Auto zu sitzen.

Denn auch zu Hause ist einiges geboten: (Ferien-)Programme für Kinder und

Familien gibt es inzwischen fast überall, Stadtteilfeste und Aktionen in Freibädern,

Museen und anderen interessanten Einrichtungen sorgen außerdem

für Abwechslung. Entdecken Sie mit Ihrem

Nachwuchs die heimische Natur bei einer

spannenden Wanderung oder erkunden

Sie mit Bus oder Bahn Ihre Region,

Sondertarife schonen den

Geldbeutel.

Mehr Infos unter

> www.tourismus-bw.de

> www.3-loewen-takt.de

> www.bahn.de/regional/view/regionen/bawue/freizeit/bawue_ticket.shtml

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16

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Bauen & Renovieren

17

Ökologisch

Bauen und Renovieren

Wer plant, ein Haus zu bauen, oder umfassende Renovierungsarbeiten durchführen

will, sieht sich schnell mit einer ganzen Reihe Fragen konfrontiert.

Wie wird ein Haus gebaut, das möglichst wenig Energie verbraucht? Wo gibt

es Förderungen für den Einsatz ökologischer Dämmstoffe? Welche Farben

werden am besten für die Fassade verwendet? Ist eine Fußbodenheizung

energiesparend? Antworten zu diesen und anderen Fragen gibt das Jahrbuch

„Ökologisch Bauen und Renovieren“ des BUND. Das rund 240-seitige

Heft stellt bauökologisches Basiswissen anschaulich dar und verknüpft es

mit praktischen Tipps für alle Phasen des Bauens oder Renovierens.

Das Jahrbuch informiert über Baustoffe und deren Verwendung, über energiesparende

Bauweisen, Möglichkeiten zum schadstofffreien Innenausbau

ebenso wie über staatliche Fördermaßnahmen für umweltgerechte Bau- und

Sanierungsvorhaben. Der Rund-um-Service wird durch eine Vielzahl von

Literatur- und Internet-Hinweisen ergänzt.

Das Jahrbuch kostet 8,90 € und

kann bestellt werden bei

Ziel-Marketing

Gerberstr. 5f, 70178 Stuttgart

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THERMOGRAPHIE

WÄRMESCHUTZ


Bauen & Renovieren

19

Heizkörper

voll aufdrehen ist unnötig

Die richtige Raumtemperatur ist nicht nur für das Wohlbefinden wichtig, sondern

kann auch Energie sparen. Denn mit jedem zusätzlichen Grad erhöhen sich die

Heizkosten.

In den meisten Räumen muss der Thermostat nie höher als Heizstufe 3 eingestellt

werden, das entspricht 20 Grad Celsius. Um die Wohnung an kalten

Tagen schneller warm zu bekommen, nützt es nichts, den Thermostat der

Heizung voll aufzudrehen. Dies hat nur bei alten Ein-Aus-Ventilen einen Effekt.

Moderne Ventile öffnen oder schließen je nach eingestellter Temperatur

selbstständig und zuverlässig. Wenn sie aber zur schnellen Erwärmung voll

aufgedreht werden, steuert das offene Ventil eine hohe Zieltemperatur an.

Dabei wird die gewünschte Raumtemperatur schnell

überschritten und unnötig viel Energie vergeudet.

Besonders leicht bedienbar sind energie-intelligente

und programmierbare Thermostate. Sie lassen

sich schnell montieren, ihre Mehrkosten rechnen

sich in wenigen Jahren. Sie regeln programmiert

die Heiztemperatur je nachdem, ob sich jemand im

Raum aufhält oder ob es Tag bzw. Nacht ist. Auch

beim Lüften „denken“ programmierbare Heizkörperthermostate

mit: Sie registrieren Temperaturabfälle

beim Öffnen des Fensters und regeln die

Heizung herunter.

20

©Natascha Hermann


20

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Bauen & Renovieren

21

Auf einem Dach:

Begrünung und

Photovoltaik

Wer eine Photovoltaikanlage installieren will, muss auf

eine Dachbegrünung nicht verzichten. Sie erleichtert die

Installation der Solaranlage und macht diese zudem leistungsfähiger.

©shutterstock.com

Im Sommer kann so laut BUND rund ein Fünftel mehr Energie produziert

werden. Ab einer Betriebstemperatur von 25 Grad Celsius sinkt nämlich

die Leistung einer Solaranlage mit jedem weiteren Grad um 0,5 Prozent. Da

Pflanzen im Gegensatz zu nackten Ziegel-, Kies- oder Metalldächern Sonnenstrahlen

kaum reflektieren, heizt sich die Solaranlage weniger auf. Im

Sommer kann der Temperaturunterschied zwischen bepflanztem und unbepflanztem

Dach bis zu 40 Grad und der Leistungsunterschied dadurch bis zu

20 Prozent betragen.

Die Pflanzendecke wirkt sich aber nicht nur positiv auf die Stromproduktion

aus. Sie bietet Lebensraum für kleine Tiere, schützt vor Witterungsschäden,

bindet Staub und filtert Luftschadstoffe. Zudem dämmt die Begrünung das

Haus vor Hitze und Kälte und ist somit eine sinnvolle Ergänzung zur energetischen

Sanierung des Hauses.

> Infos zur Förderung und Installation von Photovoltaikanlagen gibt es unter

www.solarserver.de

> Tipps für „Dach-GärtnerInnen“ in der Broschüre „Grün auf Wand und Dach“

(für 2,20 € unter www.bundladen.de, Tel. 030/27586-480)


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Bauen & Renovieren

23 13

Wohngifte suchen und finden

Die Luft in den eigenen vier Wänden kann krank machen. Es ist oft nicht einfach,

die Quelle einer Belastung zu finden, da in der Regel verschiedene chemische

Substanzen in Innenräumen herumschwirren.

Zur Herstellung von Baumaterial, Möbeln und Haushaltsgegenständen

werden Chemikalien verwendet, deren Wirkung auf den Menschen oft wenig

erforscht ist. Auch nachweislich gesundheitsschädliche Stoffe werden weiter

eingesetzt. Da sie im Material gebunden sind, gelten sie zumeist als unbedenklich.

Dennoch gasen sie aus. „Leicht flüchtige“ Chemikalien wie

z.B. Lösemittel entweichen schneller und in höheren Konzentrationen als

„schwer flüchtige“ wie z.B. Holzschutzmittel. Diese gasen nur langsam aus

und lagern sich an Staubteilchen und Oberflächen ab. Mit dem Hausstaub

werden sie in der Wohnung verteilt und können über Hautkontakt oder die

Atemluft in den Körper gelangen.

Nach Wohngiften kann auf verschiedene Art gesucht werden. Bei einem

Verdacht bietet sich als erstes eine sogenannte Hausstaubanalyse an.

Hierbei wird der Inhalt eines Staubsaugerbeutels

auf die wichtigsten Chemikalien

hin untersucht. Je nach Befund kann

dann gezielt nach Schadstoffquellen

gefahndet werden. Analysen sind

nicht billig, der Bund für Umwelt und

Naturschutz Deutschland (BUND)

empfiehlt deshalb, sich bei der Schadstoffsuche

gut beraten zu lassen.

©shutterstock.com


24

Besuchen Sie unser kleines Paradies!

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Pestiziden habe ich

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Gentechnik wollte

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Steuerbevollmächtigter

Kapellenstr. 2, 89134 Blaustein

Tel.: 07304 9601-0

Fax: 07304 9601-96

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Direktvermarktung

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88451 Dettingen

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26

HaUShalts-TIPPS

Wäsche waschen

und die Umwelt schonen

Unter Beachtung einiger Tipps lassen sich beim Wäschewaschen nicht nur kostbares

Trinkwasser und viel Energie sparen, sondern es wird zugleich auch die

Haushaltskasse geschont.

Grundsätzlich sollte die Waschmaschine immer voll beladen und auf das

Vorwaschen verzichtet werden. Nutzen Sie möglichst häufig Sparprogramme.

Da Waschmaschinen etwa zwei Drittel der Energie zum Erhitzen des Wassers

verwenden, lässt sich durch die Wahl möglichst niedriger Waschtemperaturen

am meisten Strom sparen, 30 bis 40 Grad reichen meist. Um Bett- und

Unterwäsche keimfrei zu halten, sollte sie einmal im Monat bei 60 Grad gewaschen

werden.

Waschmittel enthalten Chemikalien, die das Grundwasser belasten und

Hautreizungen oder Allergien auslösen können. Sie sollten darum stets

sparsam dosiert werden. Große Mengen Waschmittel führen nicht zu mehr

Sauberkeit. Empfehlenswert ist auch, sogenannte „Baukastensysteme“

einzusetzen, bei denen Weichspüler, Bleichmittel und Wasserenthärter getrennt

voneinander abgefüllt sind und der Wäsche jeweils nur bei Bedarf zugeführt

werden. Labels wie der „Blaue Engel“ oder „Charter für nachhaltiges

Waschen“ helfen bei der Wahl umweltverträglicher Waschmittel.

Mehr Informationen im Internet unter > www.forum-waschen.de

> www.waesche-waschen.de


27

D´r Topf, er kracht,

d´r Töpfer lacht

In meiner Töpferei werden Keramiken nach traditionellen Vorlagen

für unseren heutigen Gebrauch in reiner Handarbeit hergestellt.

Justingen ist ca. 6 km von Schelklingen entfernt und liegt auf der Schwäbischen

Alb. Meine Töpferei in der Schelklinger Straße 14 ist leicht zu finden:

„Drittes Haus, linke Seite an der Durchgangsstraße mit den blauen Fenstern.“

Töpferei Jürgen Metzger

Schelklinger Straße 14

89601 Justingen

Mobil: 0162 / 92 52 0 23

E-mail: toepfermetzger@gmx.de

Internet: www.toepfermetzger.de

IG Metall Ulm • Tel.: 0731 96606-0 • www.ulm.igm.de


28

HaUShalts-TIPPS

Viel hilft nicht viel

beim Großreinemachen

Eine Milliarde Euro geben die Deutschen jährlich

für Hausputzmittel aus. Oft werden mehr

Putzmittel verwendet als nötig. Deshalb rät der

BUND zu einer sparsamen Dosierung.

Mit viel Putzmittel schäumt und duftet es zwar

mehr, aber sauberer wird es nicht. Im Gegenteil, die

Wirkung kann sogar nachlassen. Reinigungsmittel sollte immer erst am

Ende zugegeben und die Dosierungsanleitung der Hersteller beachtet werden.

Oft reichen schon 2 bis 3 Tropfen für mehrere Liter Wasser.

Die in Reinigungsmitteln enthaltenen Chemikalien können die Umwelt und

auch die menschliche Gesundheit belasten. Desinfektionsmittel enthalten

oft ganze Cocktails an Substanzen, die Allergien und Hautreizungen auslösen

können. Besonders problematisch sind Biozide, die zu Antibiotikaresistenzen

führen können.

Je spezieller ein Reinigungsmittel, desto schädlicher ist es. Ein Allzweckreiniger,

möglichst unparfümiert und ohne Konservierungsstoffe, und ein

Essig- oder Zitronenreiniger reichen meist aus und können auch schädliche

WC-Reiniger ersetzen. Zum Scheuern empfiehlt sich Haushaltssoda. Mit mechanischen

Mitteln wie Drahtschwamm, Bürste und Saugglocke lässt sich

viel Chemie einsparen.

©shutterstock.com


Lokale Agenda 21

29

In den Arbeitsgruppen Grün, Energie/Bauen,

Soziales, Geschlechter gerecht und Öffentlichkeitsarbeit

konnten seit 2001 zahlreiche Projekte

umgesetzt werden.

Die ehrenamtlich engagierten Agenda-Mitarbeiter

freuen sich über neue Mitglieder, die ihre Ideen,

ihr Wissen und ihre Fähigkeiten für eine nachhaltige

Entwicklung von Umwelt und Gemeinwesen

in der Stadt Biberach einbringen.

Ansprechpartner:

Ulrich Maucher, Stadtverwaltung Biberach

Tel.: 07351/51-496; u.maucher@biberach-riss.de


30

HaUShalts-TIPPS

Können Plastiktüten „Bio“ sein?

Auf Verpackungsfolien, Biomüllsäcken und Plastiktragetaschen wird immer häufiger

das Wort „kompostierbar“ aufgedruckt. Wie aber steht es tatsächlich um die

Kompostierbarkeit?

Plastikmaterialien werden meist aus Erdöl oder zunehmend auch aus nachwachsenden

Rohstoffen wie Stärke, Milchsäure und Zellulose hergestellt.

Da es jedoch keine adäquate Sortiertechnik gibt, sind Biokunststoffe von

anderen Plastikprodukten nicht zu unterscheiden. Deshalb wird Plastik aus

Biotonnen zumeist aussortiert und der Müllverbrennung zugeführt. Das

Label „kompostierbar“ ist also lediglich ein Wunschbild. Da die Herstellung

von Bioplastik sehr energie-intensiv und mit hohen Treibhausgasemissionen

verbunden ist, lässt sich im Vergleich zu konventionellen Kunststoffen auch

keine bessere Ökobilanz nachweisen.

Der BUND empfiehlt, generell auf Plastiktüten zu

verzichten, egal ob aus Bioplastik oder aus herkömmlichen

Kunststoffen. Langlebige Behältnisse

wie Stoffbeutel, Netze oder auch Glasbehälter zum

Einkauf von Lebensmitteln weisen erheblich bessere

Umweltbilanzen auf.

Mehr zur Problematik von Plastik finden Sie hier:

www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/achtung_plastik/

©shutterstock.com


31

Die beste Adresse

für Ihren Abfall!

BAUSCH GMBH

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D-88212 Ravensburg

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32

GeSUndheit & Ernährung

Gesund essen –

regionale Landwirtschaft stärken

Immer wieder schrecken Meldungen über pestizidbelastete Obst- und Gemüseimporte

die Verbraucher auf. Wer auf die tägliche Dosis Gift verzichten will, hat

zum Glück Alternativen.

Den besten Schutz vor Schadstoffbelastungen bieten Erzeugnisse vom

(Bio-)Bauern vor Ort. Und ohne lange Transportwege stimmt auch die

Energie bilanz.

Zahlreiche Höfe bieten Besichtigungen an und verkaufen eigene Produkte

im Hofladen. Hier kann man sich ein eigenes Bild von den Herstellungsbedingungen

machen. Oft kooperieren Bauern auch mit Verbrauchern, Gärtnern,

Metzgern, Bäckern und dem Handel, um solidarisch und umweltverträglich

zu wirtschaften.

Wer keine Möglichkeit hat, einen entsprechenden Hof

zu besuchen oder Abo-Kisten von Produktionsgemeinschaften

zu beziehen, kann bei den Bauern

auf Wochen- oder Ökomärkten einkaufen.

Ferien auf dem (Bio-)Hof sind übrigens eine gute und kinderfreundliche

Möglichkeit, mehr über die Erzeugung unserer Nahrungsmittel zu lernen.

Der aktuelle Reiseführer „Urlaub auf Biohöfen“ gibt Auskunft über das

umfangreiche Angebot an Ferienhöfen in Deutschland, zu beziehen unter

www.biohoefe.de.

©by-studio – Fotolia.com


33

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Telefax: 0 751 / 30 40

Mühlenladen Öffnungszeiten:

Montag - Freitag: 08.00 - 18.00 Uhr

www.moenchmuehle.com Samstag: 07.30 - 13.00 Uhr

Unsere Produkte:

verschiedene Mehl-, Körner-, Gewürz-, Müsli- und Nudelsorten sowie Produkte

zum Kochen und Backen, Marmelade, Honig, Futtermittel und vieles mehr

Gesunde Produkte

von Nebenan.

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Telefon 07 51 / 4 60 30

Montag - Freitag

9 - 18 Uhr

Samstag

9 - 13 Uhr


34

GeSUndheit & Ernährung

Die heilende Wirkung

von Obst und Gemüse

Frisches Obst und Gemüse sorgen für gesunde Vielfalt auf dem Speiseplan, erfreuen

das Auge und fördern dabei auch noch die Gesundheit.

©shutterstock.com

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist darauf hin,

dass die „Apotheke aus der Natur“ neben den bekannten Heilpflanzen auch

viele „Arzneien“ im Obst und Gemüse frei Haus liefert. Der hohe Gehalt an

verschiedenen Nährstoffen hat vorbeugende und heilende Wirkung auf die

menschliche Gesundheit.

Erdbeeren beugen Gicht und Gelenkrheuma vor. Ihr Genuss vernichtet zudem

bestimmte Krankheitskeime. Heidelbeeren helfen bei Verstopfung, wirken

keimtötend, darmsanierend und vermindern Ablagerungen in den Gefäßen.

Kirschen reduzieren überschüssige Harnsäure und beugen dadurch

Nierensteinen vor. Äpfel, die möglichst vormittags gegessen werden sollten,

pflegen den Darm und schützen gegen Entzündungen.

Kürbis und Sellerie wirken gegen Nieren- und Blasenerkrankungen, Kresse,

Möhren und Rote Beete bekämpfen Blutarmut. Schnittlauch

und Zwiebeln helfen bei Grippe, Bronchitis

und Verdauungsstörungen, Rotkohl,

Rettich und Chinakohl bei Atemwegserkrankungen.

Wer unter

Rheuma leidet, kann sich mit

Knollenfenchel, Lauch, Möhren

oder Sellerie Linderung

verschaffen.


35

Noch mehr Bio vom See

Jetzt entdecken: Unsere Bio Direktsäfte aus heimischen Früchten,

die auf naturbelassenen, streng ökologisch bewirtschafteten

Streuobstwiesen reifen. Sie werden in eigener Kelterei direkt gepresst

und schonend abgefüllt. So bleibt das Beste drin: Wertvolle

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Und natürlich Geschmack.

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in Naturkostläden und direkt bei uns.

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36

GeSUndheit & Ernährung

LebensmITTel

vor der Mülltonne retten

Im Durchschnitt wirft jeder Deutsche rund 80 Kilo Lebensmittel im Jahr weg. Das

macht angesichts des Hungers in anderen Teilen der Welt nicht nur moralische

Probleme, sondern verschwendet auch Energie.

Schließlich wird eine ganze Menge davon für die Produktion und Verarbeitung,

den Transport und die Lagerung der Lebensmittel gebraucht. Um die

Menge der weggeworfenen Lebensmittel zu reduzieren, rät der BUND, mithilfe

von Einkaufslisten stärker bedarfsorientiert einzukaufen und sich nicht

von Sonderangeboten oder Rabatten zum Kauf überflüssiger Lebensmittel

verleiten zu lassen.

Zuhause sollte die Haltbarkeit der Vorräte regelmäßig überprüft werden.

Selbst nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sind Lebensmittel häufig

noch genießbar. Das Datum gibt lediglich den Zeitpunkt an, bis zu dem

ein Produkt unter bestimmten Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen

Eigenschaften wie Geruch, Farbe und Geschmack

behält. Anders ist es hingegen beim Verbrauchsdatum,

das bei leicht verderblichen

Lebensmitteln wie Hackfleisch oder

Geflügel angegeben wird. Produkte

mit überschrittenem Verbrauchsdatum

müssen entsorgt werden. Ansonsten

besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung.

©shutterstock.com


37

Metzgerei

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genießen Sie nicht nur ein gutes

Stück Heimat, sondern leisten auch

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unserer schönen Kulturlandschaft.

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38

GeSUndheit & Ernährung

Wo ist Nano drin?

Nanowatch.de gibt Antwort

Viele Artikel des täglichen Bedarfs enthalten Nano-Partikel, ohne dass dies für

Verbraucher erkennbar ist. Die winzigen Partikel werden in Textilien, Reinigungsmitteln

und Kosmetika eingesetzt, um wasserabweisende, geruchshemmende oder

vor UV-Licht schützende Eigenschaften zu erzielen.

Dabei sind Risiken und Nebenwirkungen der Nano-Teilchen nicht ausgeschlossen,

denn Nano-Partikel werden vom Körper besonders leicht aufgenommen.

Forscher fanden Hinweise, dass einige der Teilchen gesundheitsschädlich

sein könnten. Damit Verbraucher und Verbraucherinnen frei

entscheiden können, ob sie Nano-Produkte kaufen wollen oder nicht, hat der

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) inzwischen mehr als

1 000 Nano-Produkte im Internet in einer Datenbank aufgelistet. Im Internet

lässt sich unter www.nanowatch.de herausfinden, welche Produkte Nano-

Materialien enthalten. Zudem wird dort regelmäßig ein „Produkt des Monats“

vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein besonders bekanntes oder skurriles

Produkt, das Nano-Partikel enthält. Nanowatch.de ist jetzt auch als mobile

Seite für Smartphones verfügbar. Unterwegs und beim Einkaufen hat man

so die Datenbank immer dabei.

> www.nanowatch.de

> www.bund.net/themen_und_projekte/nanotechnologie


39

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Unsere Öffnungszeiten:

Mo.: geschlossen

Di.: 7.00 - 12.30 Uhr u. 14.30 - 18.00 Uhr

Mi.: 7.00 - 12.30 Uhr

Do.: 7.00 - 12.30 Uhr u. 14.30 - 18.00 Uhr

Fr.: 7.00 - 12.30 Uhr u. 14.30 - 18.00 Uhr

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Aus eigener Herstellung bieten wir Ihnen ganzjährig folgende

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Hinzu kommen saisonale Produkte wie Obst und Gemüse,

Frische Wurstwaren sowie Rind- und Schweinefleisch.

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Unsere Produkte erhalten Sie in unserem Hofladen:

Waldstraße

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Alte Landstr. 23, 89608 Griesingen sowie auf vielen

Tel.: 0 73 91/21 29 regionalen Wochenmärkten.

www.biolandhof-raiber.de Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


40

GeSUndheit & Ernährung

BioSIegel

schützt vor Täuschung

Glückliche Hühner im Stroh, Kühe auf saftig grünen

Weiden – die Verpackungsdesigner und Werbestrategen

bemühen nur zu gern Bilder ländlicher Idylle, um dem

Verbraucher ihre Produkte schmackhaft zu machen.

Allerdings bedeutet fröhlich scharrendes Federvieh auf der Verpackung

noch längst nicht, dass die Eier unter ähnlich glücklichen Umständen produziert

wurden.

Was aussieht, als stamme es aus naturnaher Landwirtschaft, muss nicht

notwendigerweise „Bio“ sein. Denn die meisten Produkte mit Naturmotiven

kommen aus der konventionellen Landwirtschaft. Das bedeutet Massentierhaltung

und den Zusatz von Antibiotika im Futtermittel. Antibiotika werden

zum Mästen der Tiere eingesetzt und sollen vor möglichen Krankheiten

schützen.

Um sicher zu gehen, dass es sich beim Einkauf wirklich um Bioprodukte

handelt, sollten sich Verbraucher nicht von Aufdrucken wie „tiergerechte

Aufzucht“ oder „vom heimischen Bauernhof“ täuschen lassen, sondern sich

stattdessen am Bio-Siegel der Bundesregierung orientieren. Alle Produkte,

die dieses Siegel tragen, müssen die Öko-Verordnung der europä ischen

Gemeinschaft erfüllen. Vorgeschrieben sind darin u.a. eine artgerechte

Tierhaltung sowie Futtermittel, die vorwiegend aus hofeigener Produktion

stammen. Antibiotika sind verboten.

> www.bio-siegel.de


41

Frisch und vollwertig, direkt vom Bauernhof:

Kartoffeln, Lager- und Frischgemüse

Getreide

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42

Balkon & Garten

Pflanzen mit BioSIegel

für Balkon und Garten

Wer bei der Neugestaltung von Balkonen, Gärten oder Parkanlagen auf die richtige

Auswahl der Pflanzen achtet, kann Schmetterlinge und Bienen schützen helfen.

Der BUND empfiehlt dafür Pflanzen aus ökologischem Anbau. Eine Mischung

aus Wildkräutern und Blütenpflanzen bietet optimalen Lebensraum für viele

bedrohte Schmetterlings- und Bienenarten. Vor allem Küchenkräuter stehen

bei den Schmetterlingen hoch im Kurs. Mediterrane Arten wie Salbei, Rosmarin

oder Thymian wachsen besonders gut an sonnigen Standorten. Schnittlauch

und Petersilie gedeihen am besten auf schattigen Nordbalkonen.

Beim Anbau von Bio-Pflanzen sollte auf Kunstdünger und Pestizide verzichtet

und möglichst wenig Torf verwendet werden. Letzteres schützt gefährdete

Moorgebiete. Wie bei Lebensmitteln ist das Siegel „Bio“ auch bei Pflanzen

nach europäischem Recht geschützt. Zu erkennen sind die Gewächse am

EU-Bio-Siegel – einem grünen Lindenblatt mit Sternchen drum herum. Verwendet

wird auch das Qualitätssiegel „Bio-Zierpflanzen – natürlich schön“ –

ein Logo mit einer Blüte. Wer Bio-Pflanzen sucht, findet im Internet unter

www.bio-zierpflanzen.de Anbieter in seiner Nähe.

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43

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44

Balkon & Garten

Gefährdete

Wildbienen schützen

Viele Wildbienenarten sind durch die Zerstörung natürlicher

Lebensräume und die mit einem hohen Pestizideinsatz

verbundene industrielle Landwirtschaft vom Aussterben

bedroht.

Zum Schutz der Wildbienen kann jedoch jeder

Einzelne beitragen. Wer zum Beispiel einen

Garten hat, dem empfiehlt der BUND das Anlegen einer Wildblumenwiese.

Hierfür gibt es im Fachhandel Samenmischungen heimischer

Sorten, die an die Bedürfnisse von Wildbienen angepasst sind. Wildbienenwiesen

sollten frühestens ab Juni und dann auch nur zweimal im Jahr gemäht

werden. Das Mähgut muss entfernt werden. Generell sollte im Garten

auf Pestizide verzichtet werden. Die darin enthaltenen Chemikalien töten

nicht nur Wildbienen, sondern auch viele andere Insekten.

Auch auf Balkonen oder Fensterbänken lassen sich in Töpfen bzw. Pflanzkästen

die bei Woll- und Pelzbienen und bei Hummeln beliebten Kräuter wie

Salbei, Zitronen-Thymian oder Bohnenkraut aufziehen. Wildbienenarten

besiedeln auch sogenannte Insektenhäuser oder andere künstliche Nisthilfen.

Je vielfältiger das Angebot an Nistmöglichkeiten und Futterpflanzen ist,

desto größer die Chance, dass sich verschiedene Insektenarten ansiedeln.

©shutterstock.com

Weitere Tipps zu Nisthilfen und wildbienenfreundlichem Gärtnern unter

www.bund.net/wildbienen


45

Die klassisch homöopathische Therapie:

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Telefon: 07551/915043 - Telefax: 915044

e-mail: helmuthornstein@t-online.de

internet : www.helmuthornstein.de


46

Balkon & Garten

KlimaschUTZ im Garten

Auch Gartenbesitzer können ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sie auf

unnötige elektrische Geräte und solche mit Verbrennungsmotor verzichten.

Laut Schätzung des Umweltbundesamtes beeinträchtigen 6,5 Millionen

Garten- und Rasenpflegegeräte die Ruhe der Anwohner und schädigen die

Umwelt.

Rasenmäher, Kettensägen, Häcksler, Laubsauger und Vertikutierer verpesten

die Luft mit Stickoxiden und Kohlenmonoxid. Ein 2-Takt-Rasenmäher

beispielsweise stößt pro Stunde so viele Kohlenwasserstoffe aus wie 156

Autos mit Kat. Kohlenwasserstoffe sind krebserregend, reizen Augen und

Atmungsorgane und tragen zum Treibhauseffekt bei.

Der BUND rät, so weit wie möglich mechanische Geräte zu

verwenden. Die Harke statt dem Laubsauger, ein Hackbeil

statt des Häckslers. Bei einer 200 Quadratmeter großen

Rasenfläche ist ein Handrasenmäher noch zumutbar –

die sportliche Tätigkeit ist inklusive. Wer nicht auf

den Rasenmäher verzichten will, sollte alte Rasenmäher

durch moderne Geräte mit Katalysator

und 4-Takt-Motor ersetzen.

Eine umweltfreundliche Alternative

sind auch solarbetriebene

Rasenmäher.

©mipan – Fotolia.com


Balkon & Garten

47

Ein Garten

für Nützlinge

Ein Garten, in dem Blumen, Kräuter, Obstbäume

und andere Kulturpflanzen gemeinsam

wachsen, lockt viele Tiere und Insekten an.

Dazu gehören auch sogenannte Schädlinge, die nicht selten

Nützlinge sind. Marienkäfer, Schlupfwespen, Schwebfliegen und Ohrwürmer

vertilgen beispielsweise die Blattlaus. Oft werden mit chemischen

Bekämpfungsmitteln alle diese Insekten vernichtet. Pro Quadratmeter

Hausgarten werden mehr chemische Dünge- und Spritzmittel eingesetzt als

in der Landwirtschaft.

Der BUND empfiehlt, Gärten mit möglichst vielen Pflanzenarten anzulegen,

um den Schädlingsbefall zu minimieren. Eine Mischkultur heimischer Bäume

und Sträucher mit Wiesen, Wildblumen und Wasserstellen bietet das

beste ökologische Gleichgewicht und den optimalen Lebensraum für Nützlinge.

Kornblume, Ringelblume und Margerite bieten der Schwebfliege ein

Zuhause. Singvögel werden von Blumenwiesen und Kräutern angezogen.

Große Laubhaufen locken Igel an, die sich über Schnecken hermachen.

Auch Maulwürfe verspeisen Schnecken und Larven, wenn sie trotz der Sandaufwürfe

unter der Wiese wohnen bleiben dürfen.

©Ella – Fotolia.com


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